Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob812/53 (3Ob813/53) 5O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0038902

Geschäftszahl

3Ob812/53 (3Ob813/53); 5Ob231/61; 5Ob140/70; 1Ob241/71; 9Ob165/02h; 9Ob250/02h; 4Ob231/06h; 4Ob154/09i; 4Ob209/13h; 1Ob210/14k; 10Ob36/16s; 9ObA39/17a; 1Ob142/17i; 8ObA73/18w; 8ObA30/19y

Entscheidungsdatum

28.04.1955

Norm

ZPO §228 B8

Rechtssatz

Feststellungsbegehren, wie ein Tatbestand rechtlich zu qualifizieren ist, ist unzulässig.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 812/53
    Entscheidungstext OGH 28.04.1955 3 Ob 812/53
    Veröff: EvBl 1956/58 S 101
  • 5 Ob 231/61
    Entscheidungstext OGH 30.08.1961 5 Ob 231/61
  • 5 Ob 140/70
    Entscheidungstext OGH 26.08.1970 5 Ob 140/70
  • 1 Ob 241/71
    Entscheidungstext OGH 23.09.1971 1 Ob 241/71
    Beisatz: Unzulässigkeit des Feststellungsbegehrens, das die Feststellung einer - wenn auch rechtlich erheblichen - Eigenschaft eines Rechtsverhältnisses zum Ziele hat (hier Feststellungsbegehren über den Umfang der Wirksamkeit eines vereinbarten Wiederkaufsrechts). (T1)
  • 9 Ob 165/02h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 Ob 165/02h
    Auch; Beisatz: Hier: Feststellungsbegehren, dass der Beklagte wider Treu und Glauben Bedingungen vereitelt habe und daher diese Bedingungen als eingetreten zu gelten hätten, ist durch § 228 ZPO nicht gedeckt. (T2)
  • 9 Ob 250/02h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 9 Ob 250/02h
    Beisatz: Nicht feststellungsfähig sind bloße rechtliche Qualifikationen, Eigenschaften oder Vorfragen eines Rechtes. (T3)
  • 4 Ob 231/06h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 231/06h
    Vgl aber; Beisatz: Das gilt aber nicht, wenn die rechtliche Qualifikation Auswirkungen auf die konkrete Ausgestaltung des strittigen Rechtsverhältnisses (dh auf die Rechte und Pflichten der Parteien) hat. (T4)
  • 4 Ob 154/09i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 4 Ob 154/09i
    Veröff: SZ 2010/1
  • 4 Ob 209/13h
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 209/13h
    Veröff: SZ 2014/29
  • 1 Ob 210/14k
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 210/14k
    Auch
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 9 ObA 39/17a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 9 ObA 39/17a
  • 1 Ob 142/17i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 142/17i
    Beisatz: Hier: Die Feststellung der behaupteten Rechtswidrigkeit einer angeordneten bzw veranlassten Obduktion ist als bloße rechtliche Qualifikation einer (rechtserheblichen) Tatsache nicht feststellungsfähig. (T5)
  • 8 ObA 73/18w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 ObA 73/18w
    Auch; Beis wie T3
  • 8 ObA 30/19y
    Entscheidungstext OGH 24.07.2019 8 ObA 30/19y
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0038902

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19550428_OGH0002_0030OB00812_5300000_002

Rechtssatz für 1Ob573/55 2Ob13/59 7Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0010338

Geschäftszahl

1Ob573/55; 2Ob13/59; 7Ob650/56; 3Ob31/56; 1Ob1/60; 4Ob48/60; 8Ob294/62; 7Ob91/67; 6Ob244/67; 5Ob335/68; 7Ob100/69; 5Ob169/69; 1Ob198/69; 5Ob253/69; 5Ob47/71; 7Ob79/71; 5Ob145/71; 1Ob94/73; 1Ob678/76; 1Ob501/78; 6Ob727/77; 3Ob639/77; 6Ob754/78; 6Ob823/81; 1Ob49/82; 1Ob518/92; 8Ob550/92; 1Ob16/93; 1Ob566/94; 4Ob1583/95; 1Ob628/95; 10Ob2003/96y; 3Ob63/00m; 2Ob10/01m; 4Ob240/12s; 1Ob36/16z; 10Ob36/16s; 10Ob19/18v

Entscheidungsdatum

28.09.1955

Norm

ABGB §351
ABGB §366a
ZPO §228 B4

Rechtssatz

Feststellung des Eigentumsrechtes ist zulässig.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 573/55
    Entscheidungstext OGH 28.09.1955 1 Ob 573/55
    Veröff: EvBl 1956/41 S 76 = JBl 1956,181
  • 2 Ob 13/59
    Entscheidungstext OGH 15.04.1959 2 Ob 13/59
    Ähnlich; Beisatz: Bloße Berühmung gegenüber Dritten, gibt kein rechtliches Interesse. (T1) Veröff: RZ 1959,122 = EvBl 1959/237 S 412
  • 7 Ob 650/56
    Entscheidungstext OGH 09.06.1957 7 Ob 650/56
    Beisatz: Feststellungsbegehren kann mit Begehren auf Zustimmung zur sofortigen Berichtigung der Grundbuchsmappe verbunden werden. (T2)
  • 3 Ob 31/56
    Entscheidungstext OGH 01.02.1956 3 Ob 31/56
    Beisatz: Klage der Erben bzw Legatare gegen Absonderungsgläubiger auf Feststellung des Eigentumsrechtes an Gegenständen, die ins Nachlaßinventar aufgenommen wurden. (T3)
  • 1 Ob 1/60
    Entscheidungstext OGH 13.01.1960 1 Ob 1/60
    Auch; Beisatz: Wohl aber bei hartnäckiger Berühmung. (T4)
  • 4 Ob 48/60
    Entscheidungstext OGH 03.05.1960 4 Ob 48/60
  • 8 Ob 294/62
    Entscheidungstext OGH 25.09.1962 8 Ob 294/62
  • 7 Ob 91/67
    Entscheidungstext OGH 14.06.1967 7 Ob 91/67
    Beisatz: Zahlreiche Belegstellen (T5)
  • 6 Ob 244/67
    Entscheidungstext OGH 13.09.1967 6 Ob 244/67
    Beisatz: Dies gilt auch für das Miteigentumsrecht. (T6) Veröff: EvBl 1968/128 S 216
  • 5 Ob 335/68
    Entscheidungstext OGH 08.01.1969 5 Ob 335/68
    Beisatz: Nicht bei blosser Eigentumsberührung, wohl aber dann, wenn die Rechtslage des Klägers infolge ständiger und hartnäckiger Bestreitung oder auf andere Weise nicht bloß vermeintlich, sondern ernstlich gefährdet wird. (T7)
  • 7 Ob 100/69
    Entscheidungstext OGH 11.06.1969 7 Ob 100/69
    Beis wie T7; Veröff: EvBl 1969/411 S 633
  • 5 Ob 169/69
    Entscheidungstext OGH 27.08.1969 5 Ob 169/69
    Beis wie T6; Veröff: MietSlg 21808
  • 1 Ob 198/69
    Entscheidungstext OGH 13.11.1969 1 Ob 198/69
  • 5 Ob 253/69
    Entscheidungstext OGH 03.12.1969 5 Ob 253/69
    Beis wie T7; Veröff: SZ 42/181
  • 5 Ob 47/71
    Entscheidungstext OGH 10.03.1971 5 Ob 47/71
  • 7 Ob 79/71
    Entscheidungstext OGH 04.05.1971 7 Ob 79/71
  • 5 Ob 145/71
    Entscheidungstext OGH 07.07.1971 5 Ob 145/71
    Beisatz: Außerbücherliches Eigentum (T8)
  • 1 Ob 94/73
    Entscheidungstext OGH 06.06.1973 1 Ob 94/73
    Beis wie T7
  • 1 Ob 678/76
    Entscheidungstext OGH 15.09.1976 1 Ob 678/76
    Beis wie T7
  • 1 Ob 501/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 1 Ob 501/78
  • 6 Ob 727/77
    Entscheidungstext OGH 15.12.1977 6 Ob 727/77
  • 3 Ob 639/77
    Entscheidungstext OGH 28.02.1978 3 Ob 639/77
  • 6 Ob 754/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 6 Ob 754/78
    Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 727/77
  • 6 Ob 823/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 6 Ob 823/81
    Auch; Beis wie T6; Veröff: JBl 1982,435
  • 1 Ob 49/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 1 Ob 49/82
    Vgl; Beis wie T7
  • 1 Ob 518/92
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 1 Ob 518/92
    Auch; Beisatz: Durch die Feststellung des Eigentumsrechtes der klagenden Partei werden die Rechtsverhältnisse zwischen den Parteien klargestellt und künftige Streitigkeiten verhindert. (T9)
  • 8 Ob 550/92
    Entscheidungstext OGH 26.03.1992 8 Ob 550/92
    Beis wie T7; Beis wie T9
  • 1 Ob 16/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 16/93
    Auch; Beis wie T9
  • 1 Ob 566/94
    Entscheidungstext OGH 22.06.1994 1 Ob 566/94
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Zulässigkeit der Feststellungsklage, wenn der Beklagte eindeutig und ernstlich eines Eigentums an der streitgegenständlichen Sache berühmt und sich insbesondere auf deren Ankauf bzw Ersitzung beruft. (T10)
  • 4 Ob 1583/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 1583/95
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Petitorische Eigentumsfreiheitsklage in Form einer (negativen) Feststellungsklage des Eigentümers gegen den in einem Besitzstörungsverfahren Obsiegenden. (T11)
  • 1 Ob 628/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 628/95
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T10; Beisatz: Durch das Urteil bloß über eine Unterlassungsklage oder Räumungsklage kommt es zu keinem bindenden Ausspruch über die Eigentumsverhältnisse. (T12)
  • 10 Ob 2003/96y
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 10 Ob 2003/96y
    Vgl auch
  • 3 Ob 63/00m
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 3 Ob 63/00m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Eigentumsfreiheitsklage. (T13)
  • 2 Ob 10/01m
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 2 Ob 10/01m
    Vgl auch
  • 4 Ob 240/12s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 240/12s
    Beis wie T10
  • 1 Ob 36/16z
    Entscheidungstext OGH 21.06.2016 1 Ob 36/16z
    Auch; Beis wie T10
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
    Beis wie T9
  • 10 Ob 19/18v
    Entscheidungstext OGH 22.01.2019 10 Ob 19/18v
    Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0010338

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19550928_OGH0002_0010OB00573_5500000_001

Rechtssatz für 5Ob140/70 1Ob142/72 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0038943

Geschäftszahl

5Ob140/70; 1Ob142/72; 1Ob141/72 (1Ob197/72); 1Ob94/73; 4Ob516/74; 5Ob101/74; 8Ob16/76; 1Ob501/78; 4Ob521/78; 4Ob128/81 (4Ob129/81); 3Ob583/87; 6Ob551/89; 3Ob507/91; 1Ob542/92; 1Ob624/92 (1Ob625/92); 1Ob528/94; 9ObA182/95; 9Ob165/02h; 9Ob250/02h; 6Ob63/05s (6Ob175/05m, 6Ob176/05h); 9ObA134/07g; 9ObA106/07i; 5Ob218/10k; 10Ob36/16s; 8ObA4/18y

Entscheidungsdatum

26.08.1970

Norm

ZPO §228 B8

Rechtssatz

Die Feststellung von Tatsachen, mögen sie auch rechtserheblich sein, oder von rechtserzeugenden Tatsachen, die die Voraussetzung eines an sich zulässigen Feststellungsantrages sein können, ist unzulässig.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 140/70
    Entscheidungstext OGH 26.08.1970 5 Ob 140/70
  • 1 Ob 142/72
    Entscheidungstext OGH 05.07.1972 1 Ob 142/72
  • 1 Ob 141/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 1 Ob 141/72
  • 1 Ob 94/73
    Entscheidungstext OGH 06.06.1973 1 Ob 94/73
  • 4 Ob 516/74
    Entscheidungstext OGH 26.03.1974 4 Ob 516/74
    Veröff: SZ 47/36
  • 5 Ob 101/74
    Entscheidungstext OGH 08.05.1974 5 Ob 101/74
  • 8 Ob 16/76
    Entscheidungstext OGH 03.03.1976 8 Ob 16/76
  • 1 Ob 501/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 1 Ob 501/78
  • 4 Ob 521/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 4 Ob 521/78
    Beisatz: Wahrer Wille des Erblassers. (T1)
  • 4 Ob 128/81
    Entscheidungstext OGH 16.03.1982 4 Ob 128/81
  • 3 Ob 583/87
    Entscheidungstext OGH 09.09.1987 3 Ob 583/87
  • 6 Ob 551/89
    Entscheidungstext OGH 18.05.1989 6 Ob 551/89
  • 3 Ob 507/91
    Entscheidungstext OGH 13.02.1991 3 Ob 507/91
    Veröff: JBl 1991,659
  • 1 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 542/92
    Beisatz: Bei der begehrten Feststellung, Terminsverlust sei nicht eingetreten, geht es nicht um die Feststellung von Tatsachen. (T2)
  • 1 Ob 624/92
    Entscheidungstext OGH 02.07.1993 1 Ob 624/92
    Vgl auch
  • 1 Ob 528/94
    Entscheidungstext OGH 11.03.1994 1 Ob 528/94
    Auch
  • 9 ObA 182/95
    Entscheidungstext OGH 17.01.1996 9 ObA 182/95
    Auch; Veröff: SZ 69/4
  • 9 Ob 165/02h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 Ob 165/02h
    Auch; Beisatz: Hier: Feststellungsbegehren, dass der Beklagte wider Treu und Glauben Bedingungen vereitelt habe und daher diese Bedingungen als eingetreten zu gelten hätten, ist durch § 228 ZPO nicht gedeckt. (T3)
  • 9 Ob 250/02h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 9 Ob 250/02h
    Auch
  • 6 Ob 63/05s
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 63/05s
    Vgl auch; Beisatz: Feststellungsklagen, die auf die Feststellung von Tatsachen gerichtet sind, sind nicht in Beschlussform zurückzuweisen, sondern meritorisch zu behandeln und mit Urteil abzuweisen. (T4)
  • 9 ObA 134/07g
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 ObA 134/07g
    Auch; Beisatz: Bloße Tatsachen, mögen sich daran auch Rechtsfolgen knüpfen, sind nicht im Sinn des § 228 ZPO feststellungsfähig. (T5)
  • 9 ObA 106/07i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 ObA 106/07i
    Auch; Beisatz: Ob jemand dienstunfähig ist, ist eine Tatsachenfrage. (T6)
  • 5 Ob 218/10k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 218/10k
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
  • 8 ObA 4/18y
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 ObA 4/18y

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0038943

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19700826_OGH0002_0050OB00140_7000000_002

Rechtssatz für 5Ob282/74 (5Ob283/74) 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037585

Geschäftszahl

5Ob282/74 (5Ob283/74); 8Ob537/76 (8Ob538/76); 1Ob710/80; 5Ob695/82; 1Ob41/82; 1Ob564/84; 8Ob527/85; 2Ob694/86; 8Ob603/88; 6Ob543/91; 7Ob548/91; 3Ob512/95; 8Ob10/93; 5Ob280/98g; 9Ob353/98x; 8ObA231/99z; 8ObA77/02k; 9Ob39/03f; 8Ob213/02k; 9ObA110/04y; 7Ob242/05x; 1Ob177/05v; 4Ob240/07h; 1Ob243/07b; 4Ob171/08p; 5Ob93/10b; 8Ob6/10f; 5Ob117/14p; 7Ob46/15p; 10Ob36/16s; 4Ob123/16s; 10Ob14/17g; 1Ob141/17t; 1Ob31/18t

Entscheidungsdatum

11.12.1974

Norm

ZPO §226 V
ZPO §235 A3

Rechtssatz

Das Eventualbegehren ist ein in der Klage oder während des Rechtsstreites gestelltes Begehren, dessen Verhandlung und Entscheidung von der Bedingung abhängig ist, dass dem unbedingt gestellten Hauptbegehren nicht stattgegeben wird.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 282/74
    Entscheidungstext OGH 11.12.1974 5 Ob 282/74
  • 8 Ob 537/76
    Entscheidungstext OGH 29.09.1976 8 Ob 537/76
  • 1 Ob 710/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 1 Ob 710/80
  • 5 Ob 695/82
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 5 Ob 695/82
    Auch; Beisatz: Bei Abweisung oder Zurückweisung des Hauptbegehrens. (T1)
  • 1 Ob 41/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 41/82
    Vgl auch
  • 1 Ob 564/84
    Entscheidungstext OGH 11.07.1984 1 Ob 564/84
    Beisatz: Hauptbegehren und Eventualbegehren schließen einander aus. (T2)
  • 8 Ob 527/85
    Entscheidungstext OGH 10.07.1985 8 Ob 527/85
    Beis wie T2
  • 2 Ob 694/86
    Entscheidungstext OGH 18.11.1986 2 Ob 694/86
  • 8 Ob 603/88
    Entscheidungstext OGH 24.11.1988 8 Ob 603/88
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 543/91
    Entscheidungstext OGH 16.05.1991 6 Ob 543/91
    Auch; Beisatz: Mangels ausdrücklicher Erklärung gilt Eventualbegehren nur als für den Fall der Abweisung des Hauptbegehrens erhoben. (T3)
  • 7 Ob 548/91
    Entscheidungstext OGH 13.06.1991 7 Ob 548/91
    Auch; Veröff: RZ 1993/2 S 29
  • 3 Ob 512/95
    Entscheidungstext OGH 13.03.1995 3 Ob 512/95
    Auch; Beisatz: Unzulässige Eventualbegehren sind sofort zurückzuweisen. (T4)
  • 8 Ob 10/93
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 8 Ob 10/93
    Auch
  • 5 Ob 280/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 5 Ob 280/98g
    Auch; Beisatz: Wenn es sich, um eine Vielzahl von Schäden (hier: an einzelnen Terrassen und Balkonen) handelt, ist über jeden einzelnen Schadensfall und den daraus abgeleiteten Ersatzanspruch gesondert abzusprechen; wird hinsichtlich eines solches Teilanspruchs das Hauptbegehren abgewiesen, ist eine Entscheidung über das eventualiter gestellte Begehren erforderlich. (T5)
  • 9 Ob 353/98x
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 Ob 353/98x
  • 8 ObA 231/99z
    Entscheidungstext OGH 13.04.2000 8 ObA 231/99z
    Auch; Beis wie T1
  • 8 ObA 77/02k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 ObA 77/02k
    Vgl auch; Beisatz: Neben dem auf Zahlung aus der Masse gerichteten Leistungsbegehren ist ein Eventualbegehren auf Feststellung als Konkursforderung möglich, das bedingt für den Fall gestellt wird, dass das unbedingt gestellte Hauptbegehren nicht erfolgreich ist. (T6)
    Beisatz: Eine Entscheidung über das Eventualbegehren vor Entscheidung über das Hauptbegehren ist unzulässig. (T7)
  • 9 Ob 39/03f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 Ob 39/03f
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Für die Zulässigkeit eines Eventualbegehrens kommt es nicht auf den Grund der Zurückweisung des Hauptbegehrens an. (T8)
  • 8 Ob 213/02k
    Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 Ob 213/02k
    Auch; Beisatz: Das zum Eventualbegehren erstattete Vorbringen ist erst bei der Entscheidung über das Eventualbegehren zu beurteilen. (T9)
  • 9 ObA 110/04y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 9 ObA 110/04y
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 242/05x
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 242/05x
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 177/05v
    Entscheidungstext OGH 22.11.2005 1 Ob 177/05v
    Auch; Beisatz: Im Gegensatz zu einer - von der überwiegenden Lehre und herrschenden Rechtsprechung mangels Bestimmtheit als unzulässig angesehenen - alternativen Klagenhäufung ist auf das Eventualbegehren überhaupt nur für den Fall einzugehen, dass die klagende Partei mit dem Hauptbegehren nicht (zur Gänze) durchdringt. (T10)
  • 4 Ob 240/07h
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 4 Ob 240/07h
    Beis wie T10
  • 1 Ob 243/07b
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 243/07b
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 171/08p
    Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 171/08p
    Auch
  • 5 Ob 93/10b
    Entscheidungstext OGH 16.11.2010 5 Ob 93/10b
    Vgl; Beisatz: Eine gesonderte Abweisung des Eventualbegehrens findet bei Stattgebung des Hauptbegehrens nicht statt. (T11) Veröff: SZ 2010/146
  • 8 Ob 6/10f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 6/10f
    Auch; Beis wie T1
    Veröff: SZ 2010/160
  • 5 Ob 117/14p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 117/14p
  • 7 Ob 46/15p
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 46/15p
    Beis wie T1
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
  • 4 Ob 123/16s
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 4 Ob 123/16s
    Auch
  • 10 Ob 14/17g
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 10 Ob 14/17g
    Auch; Beisatz: Die Entscheidung über ein Eventualbegehren setzt voraus, dass zunächst über das Hauptbegehren und, wenn in weiterer Reihenfolge mehrere Eventualbegehren gestellt wurden, zunächst über die vorangehenden Eventualbegehren entschieden wird. (T12)
  • 1 Ob 141/17t
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 141/17t
  • 1 Ob 31/18t
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 31/18t
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0037585

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19741211_OGH0002_0050OB00282_7400000_001

Rechtssatz für 8Ob2/95 8Ob24/95 1Ob610...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0048272

Geschäftszahl

8Ob2/95; 8Ob24/95; 1Ob610/95; 4Ob604/95; 6Ob2341/96z; 6Ob41/98t; 1Ob127/98b; 9ObA101/99i; 9ObA112/99g; 9ObA331/99p; 8Ob37/00z; 3Ob159/01f; 5Ob127/01i; 1Ob59/02m; 6Ob82/02f; 1Ob71/02a; 3Ob212/03b; 6Ob271/03a; 10ObS185/03h; 8ObA90/04z; 1Ob85/03m; 10Ob21/04t; 10Ob74/05p; 10Ob43/05d; 8Ob79/06k; 8Ob145/06s; 6Ob271/06f; 8Ob125/06z; 8Ob149/06d; 6Ob226/06p; 9Ob43/07z; 2Ob82/06g; 8Ob62/07m; 8Ob57/08b; 10Ob103/07f; 10Ob10/08f; 4Ob140/08d; 6Ob122/07w; 10ObS20/09b; 8Ob62/09i; 5Ob91/09g; 6Ob238/09g; 6Ob113/09z; 9Ob7/10k; 10ObS37/10d; 8Ob41/10b; 3Ob21/10z; 9ObA82/10i; 4Ob97/10h; 1Ob162/10w; 5Ob9/11a; 1Ob51/11y; 5Ob103/11z; 6Ob109/11i; 9Ob55/10v; 9ObA132/10t; 10Ob61/11k; 10Ob63/12f; 3Ob90/13a; 8ObA29/13t; 10Ob11/13k; 9Ob54/13a; 2Ob235/13t; 4Ob197/13v; 8Ob91/13k; 5Ob40/14i; 8Ob57/14m; 9ObA61/14g; 1Ob135/14f; 1Ob172/14x; 7Ob21/15m; 8ObA20/15x; 9ObA81/15z; 9ObA133/15x; 10Ob36/16s; 1Ob204/17g; 3Ob131/18p; 5Ob123/18a; 3Ob184/19h

Entscheidungsdatum

11.05.1995

Norm

ZPO §508a Abs1
ZPO §519 Abs2 F
ZPO §519 Abs2 H
ZPO §526 Abs2 E

Rechtssatz

Die Anfechtung der berufungsgerichtlichen Entscheidung ist nur möglich, wenn das Rechtsmittel die unrichtige Lösung einer im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO erheblichen Rechtsfrage geltend macht (JBl 1992,794). Nur dann muss die rechtliche Beurteilung durch das Berufungsgericht in jeder Richtung überprüft und die in der Rekursbeantwortung vorgebrachten rechtlichen Argumente beachtet (SZ 58/210) werden.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 2/95
    Entscheidungstext OGH 11.05.1995 8 Ob 2/95
  • 8 Ob 24/95
    Entscheidungstext OGH 12.10.1995 8 Ob 24/95
  • 1 Ob 610/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 610/95
  • 4 Ob 604/95
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 4 Ob 604/95
    Auch; Beisatz: Hat das Gericht zweiter Instanz zu Recht ausgesprochen, dass der Revisionsrekurs zulässig sei, macht der Rechtsmittelwerber dann aber nur solche Gründe geltend, deren Erledigung nicht von der Lösung erheblicher Rechtsfragen abhängt, ist der Rekurs trotz des Ausspruchs der Zulässigkeit durch das Gericht zweiter Instanz zurückzuweisen. (T1)
  • 6 Ob 2341/96z
    Entscheidungstext OGH 05.12.1996 6 Ob 2341/96z
    Beis wie T1
  • 6 Ob 41/98t
    Entscheidungstext OGH 23.04.1998 6 Ob 41/98t
    Beis wie T1
  • 1 Ob 127/98b
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 127/98b
    Beis wie T1; Beisatz: Bei der Prüfung der Zulässigkeit der Revision (des Rekurses) ist der Oberste Gerichtshof an den Ausspruch des Berufungsgerichts nicht gebunden (§ 508a ZPO) und auch nicht auf jene Rechtsfragen beschränkt, die die zweite Instanz zur Begründung ihres Ausspruchs angeführt hat. (T2)
  • 9 ObA 101/99i
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 101/99i
    nur: Die Anfechtung der berufungsgerichtlichen Entscheidung ist nur möglich, wenn das Rechtsmittel die unrichtige Lösung einer im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO erheblichen Rechtsfrage geltend macht. (T3)
    Beis wie T2 nur: Bei der Prüfung der Zulässigkeit der Revision (des Rekurses) ist der Oberste Gerichtshof an den Ausspruch des Berufungsgerichts nicht gebunden (§ 508a ZPO). (T4)
    Beisatz: Hier: § 46 Abs 1 ASGG. (T5)
  • 9 ObA 112/99g
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 112/99g
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 331/99p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 9 ObA 331/99p
    nur T3; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 8 Ob 37/00z
    Entscheidungstext OGH 28.09.2000 8 Ob 37/00z
    Auch; nur T3; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 159/01f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2001 3 Ob 159/01f
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 127/01i
    Entscheidungstext OGH 13.11.2001 5 Ob 127/01i
    Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 37 MRG. (T6)
  • 1 Ob 59/02m
    Entscheidungstext OGH 02.04.2002 1 Ob 59/02m
    Auch; nur T3; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 6 Ob 82/02f
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 82/02f
    auch; nur T3
  • 1 Ob 71/02a
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 71/02a
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 212/03b
    Entscheidungstext OGH 26.09.2003 3 Ob 212/03b
    Auch
  • 6 Ob 271/03a
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 271/03a
    Vgl
  • 10 ObS 185/03h
    Entscheidungstext OGH 18.05.2004 10 ObS 185/03h
    Auch; Beis wie T1
  • 8 ObA 90/04z
    Entscheidungstext OGH 11.11.2004 8 ObA 90/04z
    nur T3; Beis wie T1
  • 1 Ob 85/03m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 85/03m
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 10 Ob 21/04t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 10 Ob 21/04t
    nur: Die Anfechtung der berufungsgerichtlichen Entscheidung ist nur möglich, wenn das Rechtsmittel die unrichtige Lösung einer im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO erheblichen Rechtsfrage geltend macht (JBl 1992,794). Nur dann muss die rechtliche Beurteilung durch das Berufungsgericht in jeder Richtung überprüft werden. (T7)
  • 10 Ob 74/05p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2005 10 Ob 74/05p
    nur T7
  • 10 Ob 43/05d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2005 10 Ob 43/05d
    Auch
  • 8 Ob 79/06k
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 79/06k
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 145/06s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2006 8 Ob 145/06s
    Be4is wie T1
  • 6 Ob 271/06f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 271/06f
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 125/06z
    Entscheidungstext OGH 18.12.2006 8 Ob 125/06z
    Auch; Beisatz: Gemäß § 526 Abs 2 ZPO ist der Oberste Gerichtshof bei Prüfung der Zulässigkeit des Rekurses an die Beurteilung der zweiten Instanz über das Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage nicht gebunden. Ist eine erhebliche Rechtsfrage nicht zu lösen, so ist der Rekurs zurückzuweisen. Das betrifft auch Fälle, in denen das Berufungsgericht die Zulässigkeit des Rekurses an sich zu Recht aussprach, der Rekurswerber jedoch nur Gründe geltend machte, deren Erledigung nicht von der Lösung erheblicher Rechtsfragen abhängt. Der Rekurswerber muss daher zumindest eine erhebliche Rechtsfrage aufgeworfen haben, andernfalls verfällt der Rekurs der Zurückweisung. (T8)
  • 8 Ob 149/06d
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 Ob 149/06d
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Revision. (T9)
  • 6 Ob 226/06p
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 226/06p
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T9
  • 9 Ob 43/07z
    Entscheidungstext OGH 25.06.2007 9 Ob 43/07z
    Auch; Beisatz: Dies rechtfertigt die Zulässigkeit der Revision nur dann, wenn darin Rechtsfragen von erheblicher Bedeutung auch konkret releviert werden. (T10)
  • 2 Ob 82/06g
    Entscheidungstext OGH 21.06.2007 2 Ob 82/06g
    Beis wie T1
  • 8 Ob 62/07m
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 62/07m
    nur T3; Beis wie T1
  • 8 Ob 57/08b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 57/08b
    Auch; Beis wie T10
  • 10 Ob 103/07f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 103/07f
    Vgl auch
  • 10 Ob 10/08f
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 10/08f
    Auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 140/08d
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 4 Ob 140/08d
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 122/07w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2009 6 Ob 122/07w
    Auch; Beis wie T1
  • 10 ObS 20/09b
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 ObS 20/09b
    Auch; Beis wie T10
  • 8 Ob 62/09i
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 8 Ob 62/09i
    Auch; Beis ähnlich wie T8
  • 5 Ob 91/09g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 91/09g
    Auch; Beisatz: Ein Rekurs gegen einen Beschluss nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO ist zurückzuweisen, wenn der Rechtsmittelwerber nur Gründe geltend macht, deren Erledigung nicht von der Lösung erheblicher Rechtsfragen abhängt. (T11)
  • 6 Ob 238/09g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 238/09g
    Vgl
  • 6 Ob 113/09z
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 113/09z
    Vgl auch
  • 9 Ob 7/10k
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 Ob 7/10k
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 10 ObS 37/10d
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 10 ObS 37/10d
    Auch; Beis wie T10
  • 8 Ob 41/10b
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 8 Ob 41/10b
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 3 Ob 21/10z
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 21/10z
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Auch; nur T3; Beis wie T11
  • 4 Ob 97/10h
    Entscheidungstext OGH 09.11.2010 4 Ob 97/10h
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 162/10w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 162/10w
    Auch; nur T3; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T4; Beis wie T10
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Auch; Auch Beis wie T1
  • 1 Ob 51/11y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 51/11y
    Auch; nur T3; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T8; Beis wie T9
  • 5 Ob 103/11z
    Entscheidungstext OGH 07.06.2011 5 Ob 103/11z
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 6 Ob 109/11i
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 109/11i
    Vgl auch
  • 9 Ob 55/10v
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 Ob 55/10v
    nur T3
  • 9 ObA 132/10t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 132/10t
    Auch; nur T3; Beis wie T4; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 10 Ob 61/11k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 Ob 61/11k
    Auch
  • 10 Ob 63/12f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 10 Ob 63/12f
    Beis wie T1
  • 3 Ob 90/13a
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 90/13a
    Auch; Beis wie T2
  • 8 ObA 29/13t
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 ObA 29/13t
    Auch
  • 10 Ob 11/13k
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 Ob 11/13k
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 9 Ob 54/13a
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 Ob 54/13a
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 235/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 2 Ob 235/13t
    Auch; Beis wie T11
  • 4 Ob 197/13v
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 197/13v
    Auch
  • 8 Ob 91/13k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 91/13k
    Auch
  • 5 Ob 40/14i
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 40/14i
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 8 Ob 57/14m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 57/14m
    Auch; nur T3; Beis ähnlich wie T11
  • 9 ObA 61/14g
    Entscheidungstext OGH 22.07.2014 9 ObA 61/14g
    Auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 135/14f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 135/14f
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 172/14x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 172/14x
    Auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 21/15m
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 21/15m
    Beis wie T8
  • 8 ObA 20/15x
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 8 ObA 20/15x
    Auch; Beis wie T8
  • 9 ObA 81/15z
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 81/15z
  • 9 ObA 133/15x
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 ObA 133/15x
    Auch; Im Rekurs gegen einen Aufhebungsbeschluss muss eine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO geltend gemacht werden, mag dies auch nicht die von der zweiten Instanz als erheblich qualifizierte Rechtsfrage, sondern eine andere Rechtsfrage sein, deren Lösung erhebliche Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO zukommt. (T12)
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T11
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    Beis wie T11
  • 3 Ob 131/18p
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 131/18p
    Beis wie T1; nur T3
  • 5 Ob 123/18a
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 123/18a
    Auch
  • 3 Ob 184/19h
    Entscheidungstext OGH 04.11.2019 3 Ob 184/19h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0048272

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19950511_OGH0002_0080OB00002_9500000_001

Rechtssatz für 8Ob10/93 5Ob280/98g 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0074353

Geschäftszahl

8Ob10/93; 5Ob280/98g; 9ObA7/04a; 7Ob242/05x; 7Ob46/15p; 10Ob36/16s; 3Ob35/17v; 1Ob141/17t; 1Ob31/18t

Entscheidungsdatum

11.10.1995

Norm

ZPO §226 V

Rechtssatz

Bei einem Eventualbegehren handelt es sich um eine Eventualklagenhäufung, bei der ein Klageanspruch erstrangig und ein anderer Klageanspruch nur für den Fall der Erfolglosigkeit des erstrangigen Anspruches gestellt wird; dabei kann es sich um gleiche, aber auch um in Widerspruch zueinander stehende oder einander sogar ausschließende Klagegründe handeln.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 10/93
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 8 Ob 10/93
  • 5 Ob 280/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 5 Ob 280/98g
    Auch
  • 9 ObA 7/04a
    Entscheidungstext OGH 02.02.2005 9 ObA 7/04a
    Vgl
  • 7 Ob 242/05x
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 242/05x
  • 7 Ob 46/15p
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 46/15p
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
  • 3 Ob 35/17v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 35/17v
  • 1 Ob 141/17t
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 141/17t
  • 1 Ob 31/18t
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 31/18t
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0074353

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19951011_OGH0002_0080OB00010_9300000_001

Rechtssatz für 9ObA39/98w 2Ob236/00w 7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110359

Geschäftszahl

9ObA39/98w; 2Ob236/00w; 7Ob23/03p; 9Ob39/03f; 9ObA110/04y; 7Ob41/07s; 10Ob36/16s

Entscheidungsdatum

08.07.1998

Norm

ZPO §226 Abs1 V
ZPO §235 A3

Rechtssatz

In der Regel muß das Hauptbegehren zur Abweisung spruchreif sein, bevor in die Verhandlung über ein Eventualbegehren eingegangen werden darf. Im vorliegenden Fall ergibt sich aber die besondere Konstellation, daß die Beurteilung des Eventualbegehrens auch eine Vorfrage für die Beurteilung des Hauptbegehrens darstellt, sodaß schon für die Beurteilung der Berechtigung des Hauptbegehrens darüber zu verhandeln war. Mangels erheblicher Erschwerungen oder Verzögerungen ist daher eine Klagsänderung zuzulassen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 39/98w
    Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 39/98w
  • 2 Ob 236/00w
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 2 Ob 236/00w
    Auch; nur: In der Regel muß das Hauptbegehren zur Abweisung spruchreif sein, bevor in die Verhandlung über ein Eventualbegehren eingegangen werden darf. (T1) Beisatz: Da die Klageänderung hinsichtlich des Leistungsbegehrens (Hauptleistungsbegehrens) zulässig ist, ist zuerst über dieses zu entscheiden, bevor über das Eventualbegehren, das nur dann Gegenstand der Verhandlung und Entscheidung werden soll, wenn das Hauptbegehren zurückgewiesen oder abgewiesen wird, abgesprochen werden kann. Die Aufhebung des über die Eventualbegehren absprechende Ersturteils ist daher denknotwendige Folge der Zulassung der Klageänderung hinsichtlich des Hauptbegehrens und Leistungsbegehrens. (T2)
  • 7 Ob 23/03p
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 7 Ob 23/03p
    Auch; nur T1; Beisatz: Das Wesen des Eventualbegehrens liegt darin, dass es erst dann einer Erledigung zugeführt werden kann, wenn das Hauptbegehren ab-oder zurückgewiesen worden ist. (T3)
  • 9 Ob 39/03f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 Ob 39/03f
    nur T1; Beisatz: Ein Eventualbegehren kann nicht nur für den Fall der Ab- sondern auch denjenigen der Zurückweisung des Hauptbegehrens gestellt werden. (T4)
  • 9 ObA 110/04y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 9 ObA 110/04y
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 7 Ob 41/07s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 41/07s
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Erörtert aber das Erstgericht vorweg, dass es das Hauptbegehren von vornherein für unberechtigt oder unzulässig hält, so kann in diesem Sonderfall auch vorweg bereits über die Zulässigkeit der Klagsänderung entschieden werden, ohne dass vorher formell über das Hauptbegehren entschieden wurde. (T5)
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110359

Im RIS seit

07.08.1998

Zuletzt aktualisiert am

09.08.2016

Dokumentnummer

JJR_19980708_OGH0002_009OBA00039_98W0000_001

Rechtssatz für 2Ob207/07s 2Ob194/07d 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123222

Geschäftszahl

2Ob207/07s; 2Ob194/07d; 2Ob155/06t; 2Ob48/07h; 2Ob55/07t; 8Ob57/07a; 2Ob14/08k; 2Ob51/08a; 2Ob255/07z; 9Ob22/07m; 3Ob98/08w; 5Ob110/08z; 3Ob103/08f; 2Ob75/08f; 2Ob175/08m; 2Ob210/07g; 8Ob91/08b; 9Ob32/08h; 1Ob206/08p; 2Ob156/08t; 2Ob92/08f; 8Ob3/09p; 8Ob166/08g; 9Ob9/08a; 9ObA65/09p; 9Ob31/08m; 1Ob42/09x; 9Ob29/08t; 8ObA42/09y; 1Ob150/09d; 8Ob60/09w; 8Ob103/09v; 1Ob168/09a; 6Ob2/09a; 9Ob45/09x; 9Ob87/09y; 8Ob67/09z; 9Ob54/09w; 8Ob117/09b; 6Ob222/09d; 2Ob158/09p; 9ObA124/09i; 3Ob23/10v; 1Ob20/10p; 8Ob15/10d; 2Ob215/09w; 8Ob60/10x; 2Ob210/09k; 9ObA82/10i; 3Ob207/10b; 2Ob173/10w; 8Ob6/10f; 8Ob14/11h; 1Ob182/10m; 2Ob197/10z; 5Ob9/11a; 7Ob222/10p; 2Ob91/10m; 5Ob164/10v; 1Ob24/11b; 1Ob51/11y; 1Ob55/11m; 1Ob119/11y; 6Ob173/11a; 1Ob9/11x; 1Ob177/11b; 10Ob54/11f; 9Ob89/10v; 1Ob203/11a; 2Ob220/10g; 2Ob160/11k; 7Ob204/11t; 5Ob209/11p; 4Ob47/12h; 1Ob9/12y; 2Ob121/12a; 2Ob200/11t; 5Ob123/12t; 2Ob43/12f; 7Ob8/13x; 8Ob80/12s; 10Ob13/13d; 4Ob36/13t; 9ObA4/13y; 4Ob98/13k; 9ObA26/13h; 10Ob11/13k; 9ObA46/13z; 10Ob37/13h; 1Ob140/13i; 9Ob54/13a; 1Ob40/14k; 1Ob44/14y; 1Ob65/14m; 5Ob210/13p; 2Ob100/14s; 2Ob236/13i; 2Ob176/14t; 3Ob186/14w; 1Ob10/15z; 7Ob34/15y; 2Ob60/15k; 8Ob132/14s; 4Ob91/15h; 8Ob41/15k; 10ObS89/15h; 7Ob1/15w; 1Ob252/15p; 3Ob72/16h; 10Ob36/16s; 9ObA67/16t; 9ObA35/16m; 1Ob7/17m; 1Ob103/17d; 9ObA86/17p; 1Ob204/17g; 7Ob38/17i; 9ObA125/17y; 2Ob189/16g; 9ObA71/17g; 4Ob180/17z; 7Ob28/18w; 3Ob89/18m; 1Ob56/18v; 10Ob6/18g

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

ZPO §50
ZPO §52 Abs2

Rechtssatz

Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen ein Teilurteil und einen Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO des Berufungsgerichts findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 207/07s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 207/07s
    Beisatz: In diesem Sinn auch schon 2 Ob 155/06t, 8 Ob 57/07a, 2 Ob 194/07d, 2 Ob 48/07h, 2 Ob 55/07p (als Gleichstellungsindizierung nacherfasst). (T1)
  • 2 Ob 194/07d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 194/07d
    Auch
  • 2 Ob 155/06t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 155/06t
    Auch
  • 2 Ob 48/07h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 48/07h
    Auch
  • 2 Ob 55/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 55/07t
    Auch
  • 8 Ob 57/07a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 Ob 57/07a
    Auch
  • 2 Ob 14/08k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 14/08k
    Auch
  • 2 Ob 51/08a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 51/08a
    Auch
  • 2 Ob 255/07z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 255/07z
  • 9 Ob 22/07m
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 Ob 22/07m
    Auch
  • 3 Ob 98/08w
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 98/08w
    Vgl; Beisatz: Hier: Rekurs gegen Aufhebungsbeschluss zurückgewiesen. (T2)
  • 5 Ob 110/08z
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 110/08z
    Auch
  • 3 Ob 103/08f
    Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 103/08f
    Vgl; Beisatz: Hier: Da nur die erstbeklagte Partei die Zulässigkeit des Rekurses bestritt, ist nur sie als in einem Zwischenstreit obsiegend und damit kostenersatzberechtigt anzusehen. In Ansehung der zweitbeklagten Partei beruht die Kostenentscheidung auf § 52 ZPO. (T3)
  • 2 Ob 75/08f
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 75/08f
    nur: Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen einen Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO des Berufungsgerichts findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (T4)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung T5 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T4 wurde gelöscht. ‑ Februar 2017 (T5)
  • 2 Ob 210/07g
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 210/07g
    Auch
  • 8 Ob 91/08b
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 91/08b
    Auch
  • 9 Ob 32/08h
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 32/08h
    Auch
  • 1 Ob 206/08p
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 206/08p
    Auch
  • 2 Ob 156/08t
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 156/08t
  • 2 Ob 92/08f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 92/08f
    Vgl
  • 8 Ob 3/09p
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 3/09p
    Vgl
  • 8 Ob 166/08g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 166/08g
    Vgl
  • 9 Ob 9/08a
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 9/08a
  • 9 ObA 65/09p
    Entscheidungstext OGH 02.06.2009 9 ObA 65/09p
    Vgl
  • 9 Ob 31/08m
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 Ob 31/08m
    Auch
  • 1 Ob 42/09x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 42/09x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T6)
  • 9 Ob 29/08t
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 Ob 29/08t
    nur T4
  • 8 ObA 42/09y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2009 8 ObA 42/09y
    Vgl
  • 1 Ob 150/09d
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 150/09d
    Auch; nur T4
  • 8 Ob 60/09w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 60/09w
    Vgl auch
  • 8 Ob 103/09v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 103/09v
  • 1 Ob 168/09a
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 168/09a
    Auch; Beisatz: Hier: Zwischenstreit über die Zulässigkeit des Revisionsrekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss des Rekursgerichts. (T7)
  • 6 Ob 2/09a
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 2/09a
    Vgl; Beis wie T2
  • 9 Ob 45/09x
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 45/09x
  • 9 Ob 87/09y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 87/09y
  • 8 Ob 67/09z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2009 8 Ob 67/09z
    Vgl auch
  • 9 Ob 54/09w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 54/09w
    nur T4
  • 8 Ob 117/09b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 117/09b
    Vgl auch
  • 6 Ob 222/09d
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
    nur T4; Beisatz: Vielmehr findet ein Kostenersatz an den Rechtsmittelgegner statt, wenn er auf diese Unzulässigkeit hingewiesen hat. (T8)
  • 2 Ob 158/09p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 158/09p
  • 9 ObA 124/09i
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 ObA 124/09i
    nur: Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen ein Teilurteil findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (T9)
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    nur T4; nur T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 20/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 20/10p
    nur T9; Beisatz: Diese Vorgangsweise ist auch bei einem Zwischenurteil, das über den Grund des Anspruchs abschließend entscheidet, berechtigt. (T10)
  • 8 Ob 15/10d
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 15/10d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 215/09w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 215/09w
    Vgl
  • 8 Ob 60/10x
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 Ob 60/10x
    Vgl auch
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Vgl
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Vgl auch; nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
    Auch; Beis ähnlich wie T8
  • 2 Ob 173/10w
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 173/10w
  • 8 Ob 6/10f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 6/10f
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/160
  • 8 Ob 14/11h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 14/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T10
  • 1 Ob 182/10m
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 182/10m
    Auch; nur T9; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 2 Ob 197/10z
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 197/10z
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Auch; nur T4
  • 7 Ob 222/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 222/10p
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 91/10m
    Entscheidungstext OGH 05.05.2011 2 Ob 91/10m
    Auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 164/10v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 164/10v
  • 1 Ob 24/11b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 24/11b
    nur T4; Beis wie T2
  • 1 Ob 51/11y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 51/11y
    Vgl auch Beis wie T8; Beis wie T10
  • 1 Ob 55/11m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 55/11m
  • 1 Ob 119/11y
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 119/11y
    Auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 173/11a
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 173/11a
    Vgl auch
  • 1 Ob 9/11x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 9/11x
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 177/11b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 177/11b
    Auch; nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Auch
  • 9 Ob 89/10v
    Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 Ob 89/10v
  • 1 Ob 203/11a
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 203/11a
    nur T4
  • 2 Ob 220/10g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2011 2 Ob 220/10g
    Auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 160/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 160/11k
    Auch
  • 7 Ob 204/11t
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 204/11t
    Auch
  • 5 Ob 209/11p
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 209/11p
    Auch
  • 4 Ob 47/12h
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 47/12h
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
    nur T9
  • 2 Ob 121/12a
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 121/12a
  • 2 Ob 200/11t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 200/11t
    Vgl
  • 5 Ob 123/12t
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 123/12t
    Auch; Vgl Beis wie T10
  • 2 Ob 43/12f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 43/12f
    Vgl; Beis wie T10
  • 7 Ob 8/13x
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 8/13x
    Auch; nur T4
  • 8 Ob 80/12s
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 80/12s
    Beis wie T2
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Vgl; Beis wie T8
  • 4 Ob 36/13t
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 36/13t
    Vgl; Beis wie T8
  • 9 ObA 4/13y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 4/13y
    Vgl auch; Auch Beis wie T8
  • 4 Ob 98/13k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 98/13k
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 9 ObA 26/13h
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 26/13h
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 Ob 11/13k
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 Ob 11/13k
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 46/13z
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 46/13z
    Vgl auch
  • 10 Ob 37/13h
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 37/13h
    Vgl auch; Beisatz: Mangels konkreter Hinweise auf die Unzulässigkeit gilt keiner der Rekurswerber als obsiegend. (T11)
  • 1 Ob 140/13i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 140/13i
    Vgl
  • 9 Ob 54/13a
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 Ob 54/13a
    Vgl; nur T8
  • 1 Ob 40/14k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 40/14k
    Auch; Beis wie T10
  • 1 Ob 44/14y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 44/14y
    Vgl auch
  • 1 Ob 65/14m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 65/14m
    Auch
  • 5 Ob 210/13p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 210/13p
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 100/14s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 100/14s
    Auch
  • 2 Ob 236/13i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 236/13i
    Auch
  • 2 Ob 176/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 176/14t
  • 3 Ob 186/14w
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 186/14w
    Auch
  • 1 Ob 10/15z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 10/15z
    Auch
  • 7 Ob 34/15y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 34/15y
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 60/15k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 2 Ob 60/15k
    Auch; Beis wie T2; nur T4; Beis wie T7
  • 8 Ob 132/14s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 Ob 132/14s
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T2
  • 4 Ob 91/15h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 91/15h
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T2
  • 10 ObS 89/15h
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 89/15h
    Auch
  • 7 Ob 1/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 1/15w
    Auch
  • 1 Ob 252/15p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 252/15p
    nur T4; Beis wie T8
  • 3 Ob 72/16h
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 3 Ob 72/16h
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T11
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
    Vgl auch
  • 9 ObA 67/16t
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 67/16t
  • 9 ObA 35/16m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 ObA 35/16m
    Auch
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
    nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 1 Ob 103/17d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 103/17d
    Beis wie T8; nur T9
  • 9 ObA 86/17p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 86/17p
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    Beis wie T2; nur T4; Beis wie T8
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
  • 9 ObA 125/17y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 125/17y
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 189/16g
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 2 Ob 189/16g
  • 9 ObA 71/17g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 71/17g
    Beis wie T2; Beis wie T8
  • 4 Ob 180/17z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 180/17z
    Auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Beis wie T2; nur T4; Beis wie T8
  • 3 Ob 89/18m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 89/18m
    Beis wie T2; nur T4
  • 1 Ob 56/18v
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 56/18v
    nur T4
  • 10 Ob 6/18g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 6/18g
    nur T4; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123222

Im RIS seit

15.03.2008

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2018

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00207_07S0000_001

Entscheidungstext 10Ob36/16s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

Zak 2016/482 S 259 - Zak 2016,259 = ecolex 2016/299 S 689 - ecolex 2016,689

Geschäftszahl

10Ob36/16s

Entscheidungsdatum

07.06.2016

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Fellinger als Vorsitzenden, die Hofräte Univ.-Prof. Dr. Neumayr und Dr. Schramm, die Hofrätin Dr. Fichtenau und den Hofrat Mag. Ziegelbauer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei F*****, vertreten durch Dr. Elisabeth Zimmert, Rechtsanwältin in Neunkirchen, gegen die beklagten Parteien 1. W***** und 2. H*****, beide *****, beide vertreten durch Dr. Christian Stocker, Rechtsanwalt in Wiener Neustadt, wegen Feststellung (Streitwert 7.000 EUR), infolge Rekurses der beklagten Parteien gegen den Beschluss des Landesgerichts Wiener Neustadt als Berufungsgericht vom 28. Jänner 2016, GZ 58 R 68/15w-31, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Bezirksgerichts Wiener Neustadt vom 29. Juni 2015, GZ 8 C 353/14f-27, aufgehoben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Rekurs wird zurückgewiesen.

Die klagende Partei hat die Kosten der Rekursbeantwortung selbst zu tragen.

Text

Begründung:

Der Kläger erwarb 1989 durch Zuschlag im Zwangsversteigerungsverfahren zu E ***** des Bezirksgerichts Wiener Neustadt die Liegenschaft EZ 7***** GB ***** W*****. Die Beklagten sind jeweils zur Hälfte Eigentümer der im Westen unmittelbar angrenzenden Liegenschaft EZ 8***** GB ***** W*****. Diese Liegenschaft umfasst laut Grundbuch die Grundstücke 801/1, 801/2 und 801/3.

Der Kläger begehrt die Feststellung, dass er durch Ersitzung Eigentum an den Grundstücken 801/1 und 801/2 (im Folgenden nur mehr: „strittige Grundstücke“) erworben habe. Er habe diese Grundstücke – ebenso wie schon sein Rechtsvorgänger (der Verpflichtete im Zwangsversteigerungsverfahren) – im guten Glauben als seine eigenen genutzt. Die Einfriedung der von ihm ersteigerten Liegenschaft umfasse auch die strittigen Grundstücke. Zudem seien diese Grundstücke im Versteigerungsverfahren (im Schätzgutachten) als der EZ 7***** zugehörig beschrieben worden, sodass er sie gutgläubig erworben habe. Erstmals im Zuge der von den Beklagten beabsichtigten Veräußerung ihrer Liegenschaft sei festgestellt worden, dass die mit der Liegenschaft EZ 7***** eingezäunten Grundstücke auch die strittigen Grundstücke umfassen.

Die Beklagten wendeten ein, der Rechtsvorgänger des Klägers habe die strittigen Grundstücke nicht als seine eigenen angesehen, sondern sei lediglich unentgeltlich bei jederzeitigem Widerruf berechtigt gewesen, diese zu nutzen. Eine Ersitzung durch den Kläger könne daher frühestens ab Zuschlagserteilung im Jahr 1989 erfolgt sein, die Ersitzungszeit sei somit noch nicht verstrichen. Die strittigen Grundstücke seien von der Schätzung im Zwangsversteigerungsverfahren nicht umfasst gewesen, weil im Schätzgutachten ausschließlich der Wert der Liegenschaft EZ 7***** (bestehend aus den Grundstücken 779/Garten, 148 Haus Nr 131, 594/4 Wald und 789/2 Wald) ermittelt worden sei. Auch das Ausmaß der Liegenschaft sei im Gutachten richtig mit insgesamt 3.682 m² angegeben worden. Der Kläger habe daher nicht im Wege des Zuschlags Eigentum an den strittigen Grundstücken erworben. Er habe bereits im Zwangsversteigerungsverfahren Kenntnis davon erlangt, dass die strittigen Grundstücke nicht zur EZ 7***** gehören, sodass es ihm am guten Glauben für eine Ersitzung gefehlt habe.

Im Zuge des Verfahrens erhob der Kläger das Eventualbegehren, es werde mit Wirkung zwischen ihm und den Beklagten festgestellt, dass er Eigentum an den Grundstücken 801/1 und 801/2 durch Zuschlagserteilung des Bezirksgerichts Wiener Neustadt im Zwangsversteigerungsverfahren zu E ***** erworben habe.

Die Beklagten bestritten auch das Eventualklagebegehren.

Das Erstgericht wies sowohl das Hauptbegehren als auch das Eventualbegehren ab.

Es stellte im Wesentlichen fest, dass der Kläger bei Ersteigerung des Objekts aus dem Schätzgutachten Kenntnis vom Gesamtumfang der Liegenschaft gehabt habe. Die Grundstücke 801/1 und 801/2 der Liegenschaft EZ 8***** seien von diesem Gutachten nicht umfasst. Der Rechtsvorgänger des Klägers sei nicht Eigentümer der strittigen Grundstücke gewesen und habe diese auch nicht als seine eigenen genutzt. Er sei zu deren Nutzung lediglich bis auf jederzeitigen Widerruf durch die Eigentümer der Liegenschaft EZ 8***** befugt gewesen. Rechtlich ging das Erstgericht zusammengefasst davon aus, dass die im offenen Grundbuch ersichtlichen Eigentumsverhältnisse hinsichtlich der Liegenschaften EZ 7***** und EZ 8***** richtig seien und unabhängig von jeglichen in natura vorhandenen optischen Abweichungen durch Einzäunungen auch den tatsächlichen Eigentumsverhältnissen entsprächen. Die Tatsache der gemeinsamen Einzäunung ändere an der rechtlichen Zuordnung zu den im Grundbuch ausgewiesenen Eigentümern nichts.

Das Berufungsgericht gab der gegen diese Entscheidung gerichteten Berufung des Klägers Folge, hob das angefochtene Urteil auf und trug dem Erstgericht die neuerliche Entscheidung nach Verfahrensergänzung auf. Es bewertete den Entscheidungsgegenstand mit 5.000 EUR, nicht aber 30.000 EUR übersteigend und sprach aus, dass der Rekurs an den Obersten Gerichtshof zulässig sei. Es fehle gesicherte Rechtsprechung zu der Frage, ob für den Eigentumserwerb des Erstehers im Jahr 1987 in erster Linie der Inhalt der Ausfertigung des Beschlusses über die Erteilung des Zuschlags oder der Inhalt des Versteigerungsedikts, der Versteigerungsbedingungen und die Beschreibung und Schätzung maßgeblich seien. Zum anderen fehle es auch an gesicherter Rechtsprechung zur Frage, ob es bei der Beschreibung einer Liegenschaft im Zwangsversteigerungsverfahren auf die Angabe der Grundstücke oder die Umschreibung der (natürlichen) Grenzen ankomme.

Das Berufungsgericht beurteilte das erstinstanzliche Verfahren als mangelhaft, weil kein Ortsaugenschein durchgeführt wurde. Weiters weise das Ersturteil im Zusammenhang mit dem auf Ersitzung gestützten Hauptbegehren erhebliche Begründungsmängel zur Frage einer prekaristischen Nutzung der strittigen Grundstücke durch den Kläger bzw dessen Rechtsvorgänger auf, sodass das Ersturteil schon aus diesem Grunde aufzuheben sei.

Zum Eventualbegehren gab das Berufungsgericht die Rechtsprechung zum originären Eigentumserwerb durch Zuschlag, zur Frage der Gutgläubigkeit des Erstehers im Zeitpunkt des Zuschlags und zur Frage des Umfangs des Eigentumserwerbs wieder und ging (zusammengefasst) rechtlich davon aus, nach der hier maßgeblichen Rechtslage vor der EO-Novelle 2000 seien für den Umfang des Eigentumserwerbs des Erstehers durch Zuschlag grundsätzlich die im Exekutionsverfahren erfolgte Beschreibung und Schätzung des Exekutionsobjekts, die Versteigerungsbedingungen und das Versteigerungsedikt maßgeblich. Sei der Ersteher gutgläubig, gelte dies auch für Grundstücke, die weder beschrieben noch geschätzt worden seien. Bei der Lösung der Frage, innerhalb welcher Grenzen der Ersteher ein Grundstück erwerbe, sei zu unterscheiden, ob das Grundstück im Grenzkataster eingetragen sei oder nicht. Sei das Grundstück – wie hier – im Grundsteuerkataster enthalten, seien für den Verlauf der Grenzen gegebenenfalls in erster Linie die Angaben maßgebend, die sich aus dem Schätzgutachten ergeben, sonst der Umfang, in dem der Verpflichtete das Grundstück zu besitzen berechtigt gewesen sei, also die Naturgrenzen. Aus den Angaben über das Flächenausmaß sei hingegen über den Verlauf der Grenzen eines Grundstücks nichts zu gewinnen.

Der Kläger habe im Rahmen seiner Beweisrüge auch die Feststellung bekämpft, das Schätzgutachten im Zwangsversteigerungsverfahren umfasse zwar eine detaillierte Beschreibung und Schätzung der zu schätzenden und in der Folge versteigerten Liegenschaft, nicht aber eine Schätzung der strittigen Grundstücke. Es werde daher im fortzusetzenden Verfahren auch zu klären und festzustellen sein, welche Grundstücksgrenze der Sachverständige in seinem damaligen Gutachten mit „Nord- und Südseite“ bezeichnet habe.

Gegen diese Entscheidung richtet sich der Rekurs der Beklagten mit dem Antrag, die bekämpfte Entscheidung aufzuheben und in der Sache selbst dahingehend zu entscheiden, dass das Urteil des Erstgerichts vollinhaltlich bestätigt werde; hilfsweise wird auch ein Aufhebungsantrag gestellt.

Der Kläger beantragte in seiner Rekursbeantwortung, den Rekurs der Beklagten als unzulässig zurückzuweisen; in eventu den Rekurs abzuweisen und den Zurückverweisungsbeschluss des Berufungsgerichts zu bestätigen.

Rechtliche Beurteilung

Der Rekurs ist mangels einer Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO unzulässig.

1.1 Der Kläger hat während des Rechtsstreits ein Eventualbegehren gestellt, dessen Verhandlung und Entscheidung von der Bedingung abhängig ist, dass dem unbedingt gestellten Hauptbegehren nicht stattgegeben wird (RIS-Justiz RS0037585). Es handelt sich um eine Eventualklagehäufung, bei der ein Klageanspruch erstrangig und ein anderer Klageanspruch nur für den Fall der Erfolglosigkeit des erstrangigen Anspruchs gestellt wird. Dabei kann es sich um gleiche, aber auch um in Widerspruch zueinander stehende oder einander sogar ausschließende Klageansprüche handeln (RIS-Justiz RS0074353). Das Gericht muss daher immer zuerst über das Hauptbegehren verhandeln. Dieses muss bereits zur Abweisung (oder Zurückweisung) spruchreif sein, bevor in die Verhandlung über das Eventualbegehren eingegangen werden darf (RIS-Justiz RS0110359).

1.2 Das Erstgericht hat sowohl das Haupt- als auch das Eventualbegehren abgewiesen. Infolge Aufhebung dieser Entscheidung durch das Berufungsgericht und Zurückverweisung der Rechtssache zur neuerlichen Entscheidung nach Verfahrensergänzung an das Erstgericht liegt keine (abweisliche) Entscheidung über das Hauptbegehren mehr vor, sodass in die Verhandlung über das Eventualbegehren vorerst nicht eingegangen werden darf. Eine Entscheidung über das Eventualbegehren vor Entscheidung über das Hauptbegehren wäre unzulässig (Fasching, Lehrbuch2 Rz 1134). Obwohl das Eventualbegehren im derzeitigen Verfahrensstadium demnach nicht Gegenstand der Verhandlung und Entscheidung werden kann, bezieht sich aber die vom Berufungsgericht in seinem Zulassungsausspruch angesprochene Rechtsfrage ausschließlich auf das Eventualbegehren. Entgegen dem Zulassungsausspruch des Berufungsgerichts, an den der Oberste Gerichtshof nicht gebunden ist, liegt somit im derzeitigen Verfahrensstadium insoweit keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO vor.

2. Zur behaupteten Ersitzung:

Nach § 496 Abs 3 ZPO hat das Berufungsgericht statt der Zurückweisung die Verhandlung erster Instanz, soweit erforderlich, zu ergänzen und durch Urteil in der Sache selbst zu entscheiden, wenn nicht anzunehmen ist, dass dadurch im Vergleich zur Zurückweisung die Erledigung verzögert oder ein erheblicher Mehraufwand an Kosten verursacht wird. Dass das Berufungsgericht die Rechtssache infolge seiner Bedenken gegen die Beweiswürdigung ohne Vorliegen der dafür erforderlichen Voraussetzungen dennoch an das Erstgericht zurückverwiesen habe (worin eine unrichtige Lösung einer Frage des Verfahrensrechts iSd § 502 Abs 1 ZPO liegen könnte – RIS-Justiz RS0108072), machen die Rekurswerber nicht geltend, sondern sie stehen auf dem Standpunkt, dem Erstgericht sei kein Begründungsmangel unterlaufen. Die Frage, ob ein Begründungsmangel vorliegt, betrifft aber im vorliegenden Fall die Beweiswürdigung und ist – auch im Rekursverfahren über einen Aufhebungsbeschluss nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO – vom Obersten Gerichtshof nicht überprüfbar (RIS-Justiz RS0048272 [T11]). Dies trifft ebenso auf die Frage zu, ob die Durchführung eines Ortsaugenscheins erforderlich ist. Auch die Rekurswerber zeigen demnach keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO auf.

3. Zu dem vom Kläger ebenfalls erhobenen Eventualbegehren ist derzeit aus den bereits dargelegten Gründen vom Obersten Gerichtshof nicht Stellung zu nehmen.

4.1 Bereits jetzt ist aber zur Fassung des Klagebegehrens Folgendes festzuhalten:

Zweck der Feststellungsklage ist die urteilsmäßige Feststellung des Bestehen oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses oder Rechts oder der Echtheit oder Unechtheit einer Urkunde, wenn der Kläger ein rechtliches Interesse daran hat, dass jenes Rechtsverhältnis oder Recht oder die Urkundenechtheit durch eine gerichtliche Entscheidung alsbald festgestellt wird. Die Feststellung einzelner Tatbestandsmerkmale, mögen sie auch rechtserheblich sein, oder von rechtserzeugenden Tatsachen, die die Voraussetzung eines an sich zulässigen Feststellungsantrags sein können, ist unzulässig (RIS-Justiz RS0038943). Nicht feststellungsfähig sind grundsätzlich auch bloße rechtliche Qualifikationen, Eigenschaften oder Vorfragen eines Rechts, es sei denn sie haben Auswirkungen auf die konkrete Ausgestaltung des strittigen Rechtsverhältnisses (RIS-Justiz RS0038902 [T3, T4]). Auch einzelne Elemente eines Rechtsverhältnisses sind nicht feststellungsfähig (Fasching in Fasching/Konecny2 III § 228 ZPO Rz 63 mwN).

4.2 Wenngleich die Feststellung des Eigentumsrechts zulässig ist, weil die Rechtsverhältnisse zwischen den Parteien klargestellt und künftige Streitigkeiten verhindert werden (RIS-Justiz RS0010338 [T9]), ist demnach die Frage, ob der Eigentumserwerb aufgrund Ersitzung oder durch Zuschlag in einem Zwangsversteigerungsverfahren erfolgte, nicht feststellbar. Diese (zusätzliche) Feststellung würde nicht dazu beitragen, das strittige Eigentumsrecht grundlegend und bindend für alle künftigen Streitigkeiten zwischen den Streitteilen zu lösen, sondern würde lediglich klarstellen, aufgrund welchen Titels es zum Eigentumserwerb gekommen ist, ohne dass sich daraus Auswirkungen auf die konkrete Ausgestaltung des zwischen den Parteien strittigen Eigentumsrechts ergäben. Die Frage des Titels zum behaupteten Eigentumserwerb ist hier nur Vorfrage für die Entscheidung über das eigentliche Begehren des Klägers auf Feststellung seines Eigentumsrechts.

4.3 Da dieser Gesichtspunkt im bisherigen Verfahren aber nicht berücksichtigt wurde, wird ihn das Erstgericht mit dem Kläger zwecks Verhinderung einer Überraschungsentscheidung im fortzusetzenden Verfahren zu erörtern haben (§ 182a ZPO). Sollte der Kläger im fortgesetzten Verfahren ein zulässiges Feststellungsbegehren formuliert haben, wird weiters auf eine Klarstellung hinzuwirken sein, auf welchen Rechtsgrund (Ersitzung und/oder Zuschlagserteilung) er sich nunmehr (primär, subsidiär) berufen will.

Die Kostenentscheidung beruht auf den §§ 40 , 50 ZPO. Es liegt zwar ein Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit eines Rekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss gemäß § 519 Abs 1 Z 2 ZPO vor (vgl RIS-Justiz RS0123222), dennoch findet ein Kostenersatz nicht statt, weil der Kläger auf den konkret vorliegenden Grund der Unzulässigkeit des Rekurses der Beklagten nicht hingewiesen hat (vgl 10 Ob 37/13h).

Schlagworte

Zivilverfahrensrecht

Textnummer

E114858

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:0100OB00036.16S.0607.000

Im RIS seit

22.06.2016

Zuletzt aktualisiert am

26.08.2016

Dokumentnummer

JJT_20160607_OGH0002_0100OB00036_16S0000_000