Rechtssatz für 4Ob31/14h 4Ob3/16v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0129445

Geschäftszahl

4Ob31/14h; 4Ob3/16v

Entscheidungsdatum

27.01.2016

Norm

AEUV Art267
EG-RL 2006/123/EG - Dienstleistungs-RL Art2 Abs2 liti
EG-RL 2006/123/EG - Dienstleistungs-RL Art10 Abs4
EG-RL 2006/123/EG - Dienstleistungs-RL Art15 Abs1
EG-RL 2006/123/EG - Dienstleistungs-RL Art15 Abs2 lita
EG-RL 2006/123/EG - Dienstleistungs-RL Art15 Abs3

Rechtssatz

Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:

1. Ist die gesamte gewerbliche Tätigkeit eines Rauchfangkehrers nach Artikel 2, Absatz 2, Litera i, der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt vom Anwendungsbereich dieser Richtlinie ausgenommen, weil Rauchfangkehrer auch Aufgaben im Bereich der Feuerpolizei (Feuerbeschau, Gutachten im Rahmen von Bauverfahren etc) wahrnehmen?

2. Wenn Frage 1 verneint wird:

Ist eine Regelung des nationalen Rechts, wonach die Gewerbeberechtigung eines Rauchfangkehrers grundsätzlich auf ein bestimmtes „Kehrgebiet“ beschränkt ist, mit Artikel 10, Absatz 4 und Artikel 15, Absatz eins,, Absatz 2, Litera a und Absatz 3, der Richtlinie 2006/123/EG vereinbar?

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 31/14h
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 31/14h
  • 4 Ob 3/16v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 3/16v
    Beisatz: Der EuGH beantwortete mit Urteil vom 23. Dezember 2015, C-293/14, Hiebler, diese Fragen wie folgt:
    1. Die RL 2006/123/EG ist dahin auszulegen, dass sie auf die Ausübung eines Gewerbes wie des im Ausgangsverfahren fraglichen des Rauchfangkehrers insgesamt anwendbar ist, auch wenn dieses Gewerbe nicht nur die Ausübung privatwirtschaftlicher Tätigkeiten umfasst, sondern auch die Erfüllung von Aufgaben der „Feuerpolizei“.
    2. Art 10 Abs 4 und Art 15 Abs 1, Abs 2 lit a und Abs 3 RL 2006/123/EG sind dahin auszulegen, dass sie einer nationalen Regelung wie der im Ausgangsverfahren fraglichen, die die Genehmigung für die Ausübung des Rauchfangkehrergewerbes insgesamt auf ein bestimmtes geografisches Gebiet beschränkt, entgegenstehen, wenn diese Regelung nicht in kohärenter und systematischer Weise das Ziel des Schutzes der öffentlichen Gesundheit verfolgt. Es ist Sache des vorlegenden Gerichts, dies zu prüfen.
    3. Art 15 Abs 4 RL 2006/123/EG ist dahin auszulegen, dass er einer solchen Regelung nicht entgegensteht, wenn die Aufgaben der „Feuerpolizei“ als mit einer Dienstleistung von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse in Zusammenhang stehend einzustufen wären, sofern die vorgesehene territoriale Beschränkung für die Erfüllung dieser Aufgaben unter Bedingungen eines wirtschaftlichen Gleichgewichts erforderlich und verhältnismäßig ist. Es ist Sache des vorlegenden Gerichts, dies zu prüfen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129445

Im RIS seit

21.07.2014

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2016

Dokumentnummer

JJR_20140520_OGH0002_0040OB00031_14H0000_001

Rechtssatz für 4Ob65/14h 4Ob180/14w 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0129497

Geschäftszahl

4Ob65/14h; 4Ob180/14w; 4Ob3/16v; 4Ob4/16s; 4Ob162/16a; 4Ob170/16b; 4Ob269/16m; 4Ob30/17s; 4Ob241/16v; 4Ob95/17z; 4Ob66/17k; 4Ob176/17m; 4Ob185/17k; 4Ob229/17f; 4Ob36/18z; 4Ob206/19a; 4Ob178/19h; 4Ob147/21b

Entscheidungsdatum

28.09.2021

Norm

UWG §1 Abs1 Z1 D5a
  1. UWG § 1 heute
  2. UWG § 1 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 1 gültig von 12.12.2007 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2007
  4. UWG § 1 gültig von 23.11.1984 bis 11.12.2007

Rechtssatz

Der auf Rechtsbruch gestützte Unterlassungsanspruch setzt auf Sachverhaltsebene den Verstoß gegen eine (bestimmte) generelle abstrakte Norm voraus. Er besteht daher nur dann zu Recht, wenn die Beklagte dadurch verbotswidrig (und damit unlauter iSd Paragraph eins, UWG) gehandelt hat, dass sie gegen eine der im Sachvorbringen genannten Verbotsnormen verstoßen hat.

Anmerkung

Anm: Dieser Rechtssatz entspricht inhaltlich dem RS0133055. In Hinkunft wird nur mehr der gegenständliche Rechtssatz weitergeführt, während beim aufgelassenen RS0133055 keine weiteren Indizierungen erfolgen. Es sollte künftig nur mehr der vorliegende RS zitiert werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 65/14h
    Entscheidungstext OGH 24.06.2014 4 Ob 65/14h
  • 4 Ob 180/14w
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 180/14w
    Auch
  • 4 Ob 3/16v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 3/16v
    Auch; Beisatz: Hier: Der in § 123 GewO idF vor dem BG BGBl I 48/2015 vorgesehene umfassende Gebietsschutz für Rauchfangkehrer war unionsrechtswidrig (siehe RS0129445). (T1)
  • 4 Ob 4/16s
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 4 Ob 4/16s
    Beisatz: Ein solcher Rechtsbruch kann auch in der Verletzung von Kennzeichnungsvorschriften liegen. Beisatz: Hier: KosmetikVO. (T2)
  • 4 Ob 162/16a
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 4 Ob 162/16a
  • 4 Ob 170/16b
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 4 Ob 170/16b
  • 4 Ob 269/16m
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 4 Ob 269/16m
    Auch; nur: Die Prüfung des Rechtsbruchs hat sich auf die im Sachvorbringen der klagenden Partei genannten Verbotsnormen zu beschränken. (T3)
  • 4 Ob 30/17s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 30/17s
    Auch
  • 4 Ob 241/16v
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 241/16v
  • 4 Ob 95/17z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 95/17z
    Auch
  • 4 Ob 66/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 66/17k
    Auch
  • 4 Ob 176/17m
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 176/17m
    Auch
  • 4 Ob 185/17k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 185/17k
    Auch
  • 4 Ob 229/17f
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 229/17f
  • 4 Ob 36/18z
    Entscheidungstext OGH 23.08.2018 4 Ob 36/18z
    Auch
  • 4 Ob 206/19a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2019 4 Ob 206/19a
    Beisatz: Der Sachvortrag der Klägerin als rechtserzeugende Tatsache muss den Vorwurf einer Gesetzesübertretung enthalten, der durch die Nennung oder die verbale Umschreibung der nach den Behauptungen übertretenen Normen konkretisiert und individualisiert wird. (T4)
  • 4 Ob 178/19h
    Entscheidungstext OGH 21.02.2020 4 Ob 178/19h
    Beisatz: Dass Rechtsbruch auf Sachverhaltsebene den Verstoß gegen eine konkrete Norm erfordert, wirkt auf die Reichweite des Unterlassungsgebots. Denn das genannte Erfordernis kann nicht dadurch umgangen werden, dass auf Sachverhaltsebene nur ein Verstoß gegen eine konkrete Bestimmung in das Urteilsbegehren aber ein ganzes Gesetz aufgenommen wird. (T5)
  • 4 Ob 147/21b
    Entscheidungstext OGH 28.09.2021 4 Ob 147/21b
    Vgl; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129497

Im RIS seit

03.09.2014

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2021

Dokumentnummer

JJR_20140624_OGH0002_0040OB00065_14H0000_001

Rechtssatz für 4Ob37/95; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0075866

Geschäftszahl

4Ob37/95; 4Ob1043/95; 4Ob2100/96v; 4Ob2252/96x; 4Ob2338/96v; 4Ob168/97b; 4Ob202/97b; 4Ob390/97z; 4Ob143/98b; 4Ob145/99y; 4Ob226/03v; 5Ob271/09b; 4Ob208/10g; 8ObA41/10b; 4Ob110/12y; 4Ob15/13d; 4Ob244/12d; 1Ob215/13v; 9ObA5/14x; 9ObA98/14y; 4Ob209/14k; 7Ob107/15h; 4Ob3/16v; 14Os29/16w (14Os42/16g); 3Ob142/16b; 1Ob209/16s; 4Ob137/16z; 4Ob61/17z; 4Ob68/18f; 14Os120/18f; 7Ob241/18v; 5Ob118/21w; 10ObS161/21f; 8ObA21/22d; 8ObA58/22w; 9ObA11/22s; 4Ob199/22a; 9ObA21/23p; 9ObA16/23b; 4Ob52/23k

Entscheidungsdatum

12.09.2023

Norm

EWGV Art189
EG Amsterdam Art249
EGV Maastricht Art189
Richtlinie 1999/70/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zu der EGB-UNICE-CEEP-Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge (Befristungs-RL) §5 Nr1
Richtlinie 85/374/EWG vom 25.7.1985 (PH-RL) Art11

Rechtssatz

Die Gerichte haben sich bei der Auslegung der nationalen Vorschrift so weit wie möglich an Wortlaut und Zweck der Richtlinie zu orientieren und Rechtsbegriffe, die in der Richtlinie und im innerstaatlichen Recht übereinstimmen, entsprechend den gemeinschaftsrechtlichen Begriffen auszulegen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 37/95
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 4 Ob 37/95
    Veröff: SZ 68/89
  • 4 Ob 1043/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 4 Ob 1043/95
  • 4 Ob 2100/96v
    Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2100/96v
  • 4 Ob 2252/96x
    Entscheidungstext OGH 15.10.1996 4 Ob 2252/96x
  • 4 Ob 2338/96v
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2338/96v
    nur: Die Gerichte haben sich bei der Auslegung der nationalen Vorschrift so weit wie möglich an Wortlaut und Zweck der Richtlinie zu orientieren. (T1)
    Beisatz: § 2 UWG ist daher, ebenso wie § 3 dUWG, im Sinne der Richtlinie auszulegen. (T2)
  • 4 Ob 168/97b
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 168/97b
  • 4 Ob 202/97b
    Entscheidungstext OGH 23.09.1997 4 Ob 202/97b
    Auch
  • 4 Ob 390/97z
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 390/97z
    Auch
  • 4 Ob 143/98b
    Entscheidungstext OGH 26.05.1998 4 Ob 143/98b
    Vgl; Beisatz: Das innerstaatliche Recht ist gemeinschaftskonform auszulegen. (T3)
  • 4 Ob 145/99y
    Entscheidungstext OGH 22.06.1999 4 Ob 145/99y
    Auch
  • 4 Ob 226/03v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 226/03v
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Ist eine gemeinschaftsrechtskonforme Auslegung nicht möglich, so ist das nationale Gericht verpflichtet, das Gemeinschaftsrecht in vollem Umfang anzuwenden und die Rechte, die dieses dem Einzelnen einräumt, zu schützen, indem es notfalls jede Bestimmung unangewendet lässt, deren Anwendung im konkreten Fall zu einem gemeinschaftsrechtswidrigen Ergebnis führen würde (EuGH C-327/00). (T4)
  • 5 Ob 271/09b
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 271/09b
    Auch; Bem: Hier: Ablehnung der vom Revisionsrekurswerber unter Hinweis auf die Gesamtenergieeffizienz‑Richtlinie RL 2002/91/EG angestrebten „richtlinienkonformen Interpretation“ des § 16 Abs 2 MRG, da die Richtlinie keine inhaltlichen Vorgaben bezüglich der Mittel zur Erreichung der statuierten Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz trifft. (T5)
  • 4 Ob 208/10g
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 208/10g
    Auch; Beisatz: Hier: Richtlinienkonforme Auslegung des § 9a Abs 1 Z 1 UWG. (T6)
    Beisatz: Mit ausführlicher Darstellung der Rsp des EuGH und der Literatur. (T7)
    Beisatz: Für die konkrete Umsetzung der richtlinienkonformen Auslegung verweist der EuGH auf den Methodenkanon des nationalen Rechts. (T8)
    Beisatz: Wenn und soweit daher das nationale Gericht teleologische Reduktion oder Analogie im nationalen Recht anwendet, muss es diese Instrumente auch zum Zweck richtlinienkonformer Auslegung einsetzen. (T9)
    Veröff: SZ 2011/17
  • 8 ObA 41/10b
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 ObA 41/10b
    Auch; Veröff: SZ 2011/21
  • 4 Ob 110/12y
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 110/12y
    Vgl auch; Beisatz: Begriffe des Unionsrechts sind ‑ außer bei Vorliegen eines ausdrücklichen Verweises auf nationales Recht ‑ autonom auszulegen. (T10)
  • 4 Ob 15/13d
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 15/13d
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T9
  • 4 Ob 244/12d
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 244/12d
    Vgl
  • 1 Ob 215/13v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 215/13v
    Auch
  • 9 ObA 5/14x
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 9 ObA 5/14x
  • 9 ObA 98/14y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 98/14y
    Auch
  • 4 Ob 209/14k
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 4 Ob 209/14k
    Auch; Beisatz: Hier: § 1 Abs 1 Z 1 UWG ist daher dahin auszulegen, dass vergleichende Werbung unlauter ist, wenn sie das Objektivitätsgebot des Art 4 lit c RL 2006/114/EG nicht erfüllt. (T11)
    Veröff: SZ 2014/128
  • 7 Ob 107/15h
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 107/15h
    Veröff: SZ 2015/93
  • 4 Ob 3/16v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 3/16v
    Auch; Beisatz: Ist eine Vorschrift aus unionsrechtlichen Gründen unanwendbar (hier: § 123 GewO idF vor dem BG BGBl I 48/2015) und das Verhalten des belangten Mitbewerbers daher nicht rechtswidrig, so fehlt jede Grundlage für einen lauterkeitsrechtlichen Unterlassungs- oder Schadenersatzanspruch. (T12)
  • 14 Os 29/16w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 14 Os 29/16w
  • 3 Ob 142/16b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 142/16b
    Auch
  • 1 Ob 209/16s
    Entscheidungstext OGH 10.02.2017 1 Ob 209/16s
    Veröff: SZ 2017/13
  • 4 Ob 137/16z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 4 Ob 137/16z
    Auch; Beisatz: Hier: § 17b Abs 1 UrhG ist iSd Satelliten-Richtlinie zu interpretieren. (T13)
  • 4 Ob 61/17z
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 61/17z
    Auch
  • 4 Ob 68/18f
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 68/18f
    Auch
  • 14 Os 120/18f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2018 14 Os 120/18f
    Auch
  • 7 Ob 241/18v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 241/18v
    Beisatz: Hier: Zum Rücktrittsrecht des Versicherungsnehmers vom Lebensversicherungsvertrag nach § 165a VersVG idF BGBl Nr 90/1993. (T14)
  • 5 Ob 118/21w
    Entscheidungstext OGH 28.09.2021 5 Ob 118/21w
  • 10 ObS 161/21f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2022 10 ObS 161/21f
    Vgl; Beisatz: Hier: Auslegung der §§ 2 und 3 FamZeitbG iSd RL (EU) 2019/1158. (T15)
  • 8 ObA 21/22d
    Entscheidungstext OGH 24.10.2022 8 ObA 21/22d
    Beisatz: Hier: § 109 Abs 2 UG 2002. (T16)
  • 8 ObA 58/22w
    Entscheidungstext OGH 21.11.2022 8 ObA 58/22w
    Vgl; Beisatz: Hier: Eine iSd Befristungs-RL richtlinienkonforme Interpretation im Zusammenhang mit befristeten Dienstverträgen nach den §§ 24, 27 TAG würde allerdings am ausdrücklichen gegenteiligen Wortlaut und vom Gesetzgeber verfolgten Ziel dieser Bestimmungen scheitern. (T17)
  • 9 ObA 11/22s
    Entscheidungstext OGH 24.11.2022 9 ObA 11/22s
    Vgl; Beis wie T17
  • 4 Ob 199/22a
    Entscheidungstext OGH 31.01.2023 4 Ob 199/22a
    Beisatz: Hier: Die absolute zehnjährige Erlöschensfrist des § 13 PHG ist auch in richtlinienkonformer Interpretation im Wege einer teleologischen Reduktion nicht von der Hemmungsanordnung des § 2 1. COVID-19-JuBG erfasst. (T18)
  • 9 ObA 21/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.04.2023 9 ObA 21/23p
    vgl; Beisatz wie T17; Beisatz wie T4
    Beisatz: Hier: Der geltend gemachte Anspruch auf Feststellung des aufrechten Dienstverhältnisses ist nicht direkt aus Art 20 GRC oder § 4 Z 1 der Befristungs-RL bzw Art 30 GRC ableitbar. (T19)
  • 9 ObA 16/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.05.2023 9 ObA 16/23b
    vgl; Beisatz wie T4; Beisatz wie T17; Beisatz wie T19
  • 4 Ob 52/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 12.09.2023 4 Ob 52/23k
    nur: Bei der Auslegung der nationalen Vorschrift haben sich die Gerichte so weit wie möglich am Wortlaut und Zweck der Richtlinie zu orientieren. (T20)
    Beisatz: Hier: Eine Ausdehnung des § 26h UWG auf Verfahren, die nicht der Wahrung und Durchsetzung von Geschäftsgeheimnissen dienen, lässt sich aus diesem Normzweck der GG-
    RL nicht ableiten. (T21)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0075866

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2023

Dokumentnummer

JJR_19950509_OGH0002_0040OB00037_9500000_004