Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 6Ob1/66 8Ob209/79 6Ob54...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037955

Geschäftszahl

6Ob1/66; 8Ob209/79; 6Ob541/80; 8ObA4/02z; 6Ob291/05w; 6Ob23/10s; 4Ob221/09t; 2Ob51/11f; 4Ob197/15x; 9Ob9/17i; 4Ob95/19b

Entscheidungsdatum

19.01.1966

Norm

ZPO §226 IIIA

Rechtssatz

Zur Schlüssigkeit der Einklagung eines Saldos aus einer beendeten Geschäftsverbindung (hier bürgerliche Erwerbsgesellschaft).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 1/66
    Entscheidungstext OGH 19.01.1966 6 Ob 1/66
  • 8 Ob 209/79
    Entscheidungstext OGH 14.09.1979 8 Ob 209/79
    Beisatz: Hier: Nicht nach Zeiträumen aufgeschlüsselte Sozialversicherungsbeiträge. (T1)
  • 6 Ob 541/80
    Entscheidungstext OGH 30.04.1980 6 Ob 541/80
  • 8 ObA 4/02z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 8 ObA 4/02z
    nur: Zur Schlüssigkeit der Einklagung eines Saldos. (T2)
  • 6 Ob 291/05w
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 291/05w
    Beisatz: Hier: Dass den Kläger die Behauptungs- und Beweislast dafür trifft, wie sich der von ihm geltend gemachte Saldo errechnet, bedeutet nicht, dass die Beklagte Gegenforderungen, die in diesem Saldo nicht berücksichtigt wurden, nicht geltend machen müsste und diese - wie sie meint - von Amts wegen durch Klageabweisung zu berücksichtigen wären. (T3)
  • 6 Ob 23/10s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 23/10s
    Beis wie T3
  • 4 Ob 221/09t
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 4 Ob 221/09t
    Auch; Beisatz: Mangels anerkannten Saldos (RIS-Justiz RS0115012) trifft die Klägerin die Behauptungs- und Beweislast dafür, wie sich der von ihr geltend gemachte kausale Saldo errechnet. (T4)
  • 2 Ob 51/11f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 51/11f
    Auch Beis wie T4
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch; Beis wie T4
  • 9 Ob 9/17i
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 9/17i
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Beweislast für Stornierung eines Dauerabbuchungsauftrags. (T5)
  • 4 Ob 95/19b
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 4 Ob 95/19b
    Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0037955

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19660119_OGH0002_0060OB00001_6600000_002

Rechtssatz für 3Ob152/70 3Ob61/71 3Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0001252

Geschäftszahl

3Ob152/70; 3Ob61/71; 3Ob108/71; 3Ob187/73; 5Ob566/76; 7Ob673/78; 7Ob504/79; 3Ob128/80; 6Ob547/81; 3Ob119/81; 3Ob142/83; 3Ob1021/84; 5Ob302/85; 1Ob662/87; 1Ob666/90; 9ObA225/93 (9ObA226/93); 9ObA101/94; 4Ob40/95; 8Ob38/95; 8Ob269/98m; 3Ob197/97k; 8Ob330/99h; 4Ob274/01z; 1Ob138/02d; 8ObA56/03y; 8Ob19/04h; 8Ob11/06k; 7Ob148/08b; 17Ob7/09t; 7Ob268/08z; 7Ob155/09h; 10Ob10/10h; 4Ob207/11m; 5Ob37/13x; 2Ob73/13v; 4Ob197/15x; 7Ob31/16h; 9ObA160/16v; 4Ob109/17h; 7Ob28/18w

Entscheidungsdatum

13.01.1971

Norm

EO §37 L
EO §37 P
ZPO §226 IIIA

Rechtssatz

Zur Schlüssigkeit der Klage bedarf es der Behauptung der rechtserzeugenden Tatsachen in ihr. Der Hinweis auf angeschlossene urkundliche Belege genügt nicht.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 152/70
    Entscheidungstext OGH 13.01.1971 3 Ob 152/70
    Veröff: EvBl 1971/220 S 402
  • 3 Ob 61/71
    Entscheidungstext OGH 09.06.1971 3 Ob 61/71
  • 3 Ob 108/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 3 Ob 108/71
    Veröff: SZ 44/155 = EvBl 1972/27 S 48
  • 3 Ob 187/73
    Entscheidungstext OGH 23.10.1973 3 Ob 187/73
  • 5 Ob 566/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 5 Ob 566/76
  • 7 Ob 673/78
    Entscheidungstext OGH 11.11.1979 7 Ob 673/78
    Ähnlich; Beisatz: Das Rechtsmittelgericht hat bei Abweisung einer Klage mangels Schlüssigkeit nur zu prüfen, ob der Klage die für das gestellte Begehren erforderlichen rechtserzeugenden Tatsachen entnommen werden können. (T1)
  • 7 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 01.03.1979 7 Ob 504/79
  • 3 Ob 128/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 128/80
    Vgl; Beisatz: Zwar liegt ein schlüssiger Widerspruch nach § 37 EO gegen die Pfändung von Fahrnissen wegen Eigentumsrechte eines Dritten an den Fahrnissen nur dann vor, wenn das Eigentum des Klägers - im Zeitpunkt der Pfändung und Prozessführung - unter Angabe des Erwerbstitels und der Erwerbsart behauptet wird. Wenn aber der Kläger - zwar nicht in der Klage, aber in einem Schriftsatz behauptet hat, die von ihm exszindierten Sachen (Einrichtungsgegenstände) "für" seine von ihm bewohnte "gegenständliche" Wohnung "angeschafft" beziehungsweise "gekauft" zu haben, wo sie auch vorgefunden und gepfändet wurden, womit die Mitgewahrsame des Klägers aktenkundig ist, kann dieses Vorbringen wohl nur dahin verstanden werden, dass diese exszindierten Sachen in Ausführung der damit behaupteten Kaufverträge von jeweiligen Verkäufer dem Kläger in seinem Besitz übergeben wurden und sein Eigentum geworden sind. (T2)
  • 6 Ob 547/81
    Entscheidungstext OGH 21.10.1981 6 Ob 547/81
    Auch; nur: Zur Schlüssigkeit der Klage bedarf es der Behauptung der rechtserzeugenden Tatsachen in ihr. (T3)
    Beisatz: Es müssen also die Behauptungen aufgestellt werden, die es zulassen dass der vom Kläger begehrte Ausspruch als sich daraus herleitende Rechtsfolge gegebenenfalls auch im Wege eines Versäumungsurteils ergehen kann. (T4)
  • 3 Ob 119/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 119/81
    nur: Der Hinweis auf angeschlossene urkundliche Belege genügt nicht. (T5)
  • 3 Ob 142/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 3 Ob 142/83
    Auch; nur T3; Beisatz: Die bloße Verwendung des Rechtsbegriffes des Eigentums in einer Exszindierungsklage beinhaltet nichts über den Zeitpunkt des Eigentumserwerbes und auch nichts über die ganz konkrete tatsächliche Art des Eigentumserwerbes. (T6)
  • 3 Ob 1021/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 3 Ob 1021/84
    Auch; nur T5
  • 5 Ob 302/85
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 5 Ob 302/85
    Beisatz: Hier: Forderungsanmeldung im Konkurs. (T7)
  • 1 Ob 662/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 1 Ob 662/87
    nur T3; Veröff: ÖBA 1988,283
  • 1 Ob 666/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 666/90
    nur T3; Beisatz: Substantierungstheorie. (T8)
  • 9 ObA 225/93
    Entscheidungstext OGH 10.12.1993 9 ObA 225/93
    Auch
  • 9 ObA 101/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1994 9 ObA 101/94
    Auch; nur T3
  • 4 Ob 40/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 40/95
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 38/95
    Entscheidungstext OGH 25.01.1996 8 Ob 38/95
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 269/98m
    Entscheidungstext OGH 10.12.1998 8 Ob 269/98m
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
    nur T3
  • 8 Ob 330/99h
    Entscheidungstext OGH 27.01.2000 8 Ob 330/99h
    Auch; Beis wie T7
  • 4 Ob 274/01z
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 4 Ob 274/01z
    Auch; nur T3; Beisatz: Für die Schlüssigkeit einer Klage genügt es, wenn das Sachbegehren des Klägers materiellrechtlich aus den zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachenbehauptungen abgeleitet werden kann. Bei Unschlüssigkeit ist das Klagebegehren nicht sofort abzuweisen, sondern muss vom Gericht eine Verbesserung angeregt werden (§ 182 ZPO). (T9)
  • 1 Ob 138/02d
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 1 Ob 138/02d
    Beisatz: Es ist nicht Aufgabe des Gerichts, vorgelegte Urkunden dahin zu überprüfen, ob sich ungenügendes Vorbringen daraus allenfalls vervollständigen ließe und auf diesem Weg die vom Antragsteller unterlassene Substanziierung des Sicherungsanspruchs von Amts wegen zu besorgen, ihn damit gleichsam von seiner Behauptungslast zu entbinden und eine Auswahl aus einem Bündel von Tatsachen zu treffen, die nur der Sicherungswerber selbst vornehmen kann und muss. (T10)
    Beisatz: Hier: Provisorialverfahren. (T11)
  • 8 ObA 56/03y
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 ObA 56/03y
    nur T5
  • 8 Ob 19/04h
    Entscheidungstext OGH 28.04.2005 8 Ob 19/04h
    Vgl auch; Beisatz: Ein entsprechendes Vorbringen kann nicht durch Hinweis auf angeschlossene Urkunden ersetzt werden. (T12)
  • 8 Ob 11/06k
    Entscheidungstext OGH 23.02.2006 8 Ob 11/06k
    Ähnlich; Beis wie T12
  • 7 Ob 148/08b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 7 Ob 148/08b
    Beis wie T12; Beisatz: Ein nicht ausdrücklich erstattetes Vorbringen kann nicht durch den bloßen Hinweis auf eine Beweisaufnahme ersetzt werden, daher auch nicht durch den Verweis auf Parteien-, Zeugen- oder Sachverständigenaussagen. (T13)
  • 17 Ob 7/09t
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 17 Ob 7/09t
    Vgl; Beis wie T13
  • 7 Ob 268/08z
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 268/08z
    Auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 155/09h
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 155/09h
    Auch
  • 10 Ob 10/10h
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 10 Ob 10/10h
    Vgl auch; Beis wie T9 nur: Bei Unschlüssigkeit ist das Klagebegehren nicht sofort abzuweisen, sondern muss vom Gericht eine Verbesserung angeregt werden (§ 182 ZPO). (T14)
    Veröff: SZ 2010/34
  • 4 Ob 207/11m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 207/11m
    Vgl auch
  • 5 Ob 37/13x
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 37/13x
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 73/13v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 73/13v
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
  • 7 Ob 31/16h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 31/16h
    Beisatz: Hier: Rückforderung von Kosten für rechtsanwaltliche Vertretung nach ABHV, EBHV 2000 idF 2009. (T15)
  • 9 ObA 160/16v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 160/16v
    Auch
  • 4 Ob 109/17h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 109/17h
    Beis wie T4; Beis wie T9
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0001252

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19710113_OGH0002_0030OB00152_7000000_001

Rechtssatz für 5Ob217/72 2Ob564/79 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037161

Geschäftszahl

5Ob217/72; 2Ob564/79; 7Ob7/82; 8Ob22/93; 1Ob606/95; 2Ob222/01p; 1Ob15/02s; 7Ob179/02b; 1Ob73/03x; 7Ob149/03t; 8Ob163/06p; 9Ob4/09t; 4Ob245/12a; 4Ob197/15x; 3Ob7/16z

Entscheidungsdatum

07.11.1972

Norm

ZPO §182

Rechtssatz

Der Richter darf eine Klage wegen ungenügender Substantiierung des Anspruches erst abweisen, wenn er auf die Vervollständigung des tatsächlichen Vorbringens hingewirkt hat. Dies gilt auch im Anwaltsprozess.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 217/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 217/72
  • 2 Ob 564/79
    Entscheidungstext OGH 18.09.1979 2 Ob 564/79
  • 7 Ob 7/82
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 7/82
    Auch; Beisatz: Die Unbestimmtheit und Undeutlichkeit des Begehrens rechtfertigt nicht die sofortige Klagsabweisung. (T1)
  • 8 Ob 22/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 8 Ob 22/93
    Auch
  • 1 Ob 606/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 606/95
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 222/01p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2001 2 Ob 222/01p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Beis wie T1
  • 7 Ob 179/02b
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 179/02b
    Veröff: SZ 2002/100
  • 1 Ob 73/03x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 73/03x
    Auch; Beisatz: Vor der Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens ist stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen. (T2)
  • 7 Ob 149/03t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 149/03t
    Auch; Beisatz: Der Verbesserungsauftrag ist von Amts wegen zu erteilen, selbst wenn die Partei durch einen Rechtsanwalt vertreten ist. (T3)
  • 8 Ob 163/06p
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 163/06p
    Auch; Beisatz: Ein unbestimmtes Begehren kann nicht zu einer Abweisung führen; vielmehr hat das Gericht im Rahmen seiner Prozessleistungspflicht vorweg eine Präzisierung zu ermöglichen (stRsp). (T4)
  • 9 Ob 4/09t
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 4/09t
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 245/12a
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 245/12a
    Auch
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch
  • 3 Ob 7/16z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 7/16z
    Auch; Beisatz: Ein unschlüssiges Klagebegehren kann für sich kein stattgebendes Versäumungsurteil zur Folge haben. Es entspricht aber der völlig einhelligen Judikatur, dass vor Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen ist, was auch im Fall eines Antrags auf Fällung eines Versäumungsurteils wegen Versäumung der Frist zur Klagebeantwortung gilt. (T5); Veröff: SZ 2016/48

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0037161

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19721107_OGH0002_0050OB00217_7200000_002

Rechtssatz für 6Ob640/84 7Ob9/86 8Ob63...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037516

Geschäftszahl

6Ob640/84; 7Ob9/86; 8Ob639/87; 2Ob581/87; 7Ob683/88; 2Ob525/93; 8Ob611/93; 4Ob1011/96; 1Ob221/97z; 7Ob113/98p; 10Ob303/00g; 9ObA141/01b; 6Ob6/02d; 4Ob274/01z; 7Ob149/03t; 6Ob117/03d; 9Ob55/04k; 10Ob30/04s; 2Ob248/05t; 9Ob83/06f; 4Ob114/07d; 7Ob148/08b; 7Ob289/08p; 17Ob7/09t; 2Ob203/08d; 5Ob21/09p; 7Ob155/09h; 2Ob215/09w; 3Ob207/10b; 2Ob138/10y; 1Ob58/11b; 3Ob2/11g; 4Ob64/12h; 1Ob51/12z; 3Ob222/12m; 4Ob5/13h; 9Ob61/12d; 5Ob37/13x; 10Ob50/13w; 4Ob73/14k; 7Ob21/15m; 7Ob49/15d; 9ObA93/15i; 7Ob118/15a; 4Ob197/15x; 3Ob7/16z; 1Ob60/16d; 1Ob7/17m; 9ObA10/17m; 9ObA160/16v; 4Ob109/17h; 1Ob218/17s; 7Ob28/18w; 2Ob119/18s; 6Ob179/18v; 2Ob159/18y; 7Ob46/19v; 2Ob139/18g

Entscheidungsdatum

04.10.1984

Norm

ZPO §182
ZPO §226 IIIA

Rechtssatz

Ein Klagebegehren ist rechtlich schlüssig, wenn das Sachbegehren des Klägers materiell-rechtlich aus den zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachenbehauptungen abgeleitet werden kann.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 640/84
    Entscheidungstext OGH 04.10.1984 6 Ob 640/84
  • 7 Ob 9/86
    Entscheidungstext OGH 13.03.1986 7 Ob 9/86
    Veröff: RdW 1986,272
  • 8 Ob 639/87
    Entscheidungstext OGH 18.12.1987 8 Ob 639/87
  • 2 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 09.02.1988 2 Ob 581/87
  • 7 Ob 683/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 7 Ob 683/88
    Veröff: MietSlg XL/32
  • 2 Ob 525/93
    Entscheidungstext OGH 25.03.1993 2 Ob 525/93
  • 8 Ob 611/93
    Entscheidungstext OGH 16.09.1993 8 Ob 611/93
  • 4 Ob 1011/96
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 4 Ob 1011/96
    Auch
  • 1 Ob 221/97z
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 221/97z
    Auch; Beisatz: Der Klagsanspruch muss sich aus den klägerischen Behauptungen ergeben. (T1)
  • 7 Ob 113/98p
    Entscheidungstext OGH 14.12.1999 7 Ob 113/98p
  • 10 Ob 303/00g
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 Ob 303/00g
  • 9 ObA 141/01b
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 141/01b
  • 6 Ob 6/02d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 6/02d
  • 4 Ob 274/01z
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 4 Ob 274/01z
    Auch; Beisatz: Für die Schlüssigkeit einer Klage genügt es, wenn das Sachbegehren des Klägers materiell-rechtlich aus den zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachenbehauptungen abgeleitet werden kann. Bei Unschlüssigkeit ist das Klagebegehren nicht sofort abzuweisen, sondern muss vom Gericht eine Verbesserung angeregt werden (§ 182 ZPO). (T2)
  • 7 Ob 149/03t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 149/03t
    Beis wie T2; Beisatz: Der Verbesserungsauftrag ist von Amts wegen zu erteilen, selbst wenn die Partei durch einen Rechtsanwalt vertreten ist. (T3)
  • 6 Ob 117/03d
    Entscheidungstext OGH 02.10.2003 6 Ob 117/03d
    Beis wie T2
  • 9 Ob 55/04k
    Entscheidungstext OGH 09.06.2004 9 Ob 55/04k
  • 10 Ob 30/04s
    Entscheidungstext OGH 21.06.2004 10 Ob 30/04s
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 2 Ob 248/05t
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 2 Ob 248/05t
  • 9 Ob 83/06f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 9 Ob 83/06f
  • 4 Ob 114/07d
    Entscheidungstext OGH 04.09.2007 4 Ob 114/07d
  • 7 Ob 148/08b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 7 Ob 148/08b
    Auch; Beisatz: Bei Unschlüssigkeit ist das Klagebegehren nicht sofort abzuweisen, sondern muss vom Gericht eine Verbesserung angeregt werden (§ 182 ZPO). Der Verbesserungsauftrag ist von Amts wegen zu erteilen, selbst wenn die Partei durch einen Rechtsanwalt vertreten ist und die Notwendigkeit einer Präzisierung nicht selbst erkannte. (T4)
  • 7 Ob 289/08p
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 289/08p
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 17 Ob 7/09t
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 17 Ob 7/09t
  • 2 Ob 203/08d
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 2 Ob 203/08d
  • 5 Ob 21/09p
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 21/09p
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 7 Ob 155/09h
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 155/09h
  • 2 Ob 215/09w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 215/09w
    Beisatz: Dass sich das Sachbegehren aus den vorgetragenen Tatsachen nicht rechtlich ableiten lässt, kann zwei Ursachen haben: Entweder sind die vorgetragenen Tatsachen zu unvollständig geblieben, um die begehrte Rechtsfolge daraus ableiten zu können (Unschlüssigkeit wegen Unvollständigkeit) oder es lässt sich auch im Fall eines ergänzten Sachvortrags der behauptete Tatbestand nicht unter die für die Rechtsfolge maßgebenden Rechtsnormen subsumieren (Unschlüssigkeit im eigentlichen Sinn). (T5)
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
  • 2 Ob 138/10y
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 138/10y
    Beisatz: Eine unrichtige rechtliche Qualifikation allein wirkt sich hingegen nicht zum Nachteil des Klägers aus. (T6)
  • 1 Ob 58/11b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 58/11b
    Veröff: SZ 2011/57
  • 3 Ob 2/11g
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 2/11g
    Vgl auch
  • 4 Ob 64/12h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 4 Ob 64/12h
    Auch
  • 1 Ob 51/12z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 51/12z
    Auch
  • 3 Ob 222/12m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 222/12m
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 4 Ob 5/13h
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 5/13h
  • 9 Ob 61/12d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 Ob 61/12d
  • 5 Ob 37/13x
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 37/13x
  • 10 Ob 50/13w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 Ob 50/13w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 2014/42
  • 4 Ob 73/14k
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 73/14k
  • 7 Ob 21/15m
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 21/15m
    Beis wie T4
  • 7 Ob 49/15d
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 49/15d
  • 9 ObA 93/15i
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 ObA 93/15i
  • 7 Ob 118/15a
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 118/15a
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
  • 3 Ob 7/16z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 7/16z
    Auch; Beisatz: Die Prüfung der Schlüssigkeit erfolgt aufgrund des jeweiligen Tatsachenvorbringens des Klägers in erster Instanz. (T7);
    Veröff: SZ 2016/48
  • 1 Ob 60/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 60/16d
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
  • 9 ObA 10/17m
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 10/17m
  • 9 ObA 160/16v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 160/16v
  • 4 Ob 109/17h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 109/17h
    Auch
  • 1 Ob 218/17s
    Entscheidungstext OGH 15.12.2017 1 Ob 218/17s
    Vgl; Beisatz: Eine rechtliche Qualifikation eines Begehrens ist nicht erforderlich. (T8)
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
  • 2 Ob 119/18s
    Entscheidungstext OGH 24.09.2018 2 Ob 119/18s
  • 6 Ob 179/18v
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 179/18v
    Auch
  • 2 Ob 159/18y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 159/18y
  • 7 Ob 46/19v
    Entscheidungstext OGH 24.04.2019 7 Ob 46/19v
  • 2 Ob 139/18g
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 139/18g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0037516

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19841004_OGH0002_0060OB00640_8400000_002

Rechtssatz für 3Ob532/89 2Ob2394/96i 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019319

Geschäftszahl

3Ob532/89; 2Ob2394/96i; 2Ob2163/96v; 2Ob12/01f; 10Ob93/02b; 5Ob237/13h; 10Ob34/15w; 4Ob197/15x; 6Ob9/16s; 4Ob115/17s; 6Ob169/17x; 4Ob95/19b

Entscheidungsdatum

14.06.1989

Norm

ABGB §983

Rechtssatz

Bei der Darlehensklage trifft den Gläubiger die Beweislast für die Zuzählung eines Geldbetrages als Darlehen und dessen Höhe sowie für den Ablauf des Rückzahlungstermins.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 532/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 3 Ob 532/89
  • 2 Ob 2394/96i
    Entscheidungstext OGH 23.01.1997 2 Ob 2394/96i
    Vgl auch; Beisatz: Es trifft ihn ebenso die Beweislast für das Versprechen der Rückzahlung. (T1)
  • 2 Ob 2163/96v
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2163/96v
    Vgl; Beis wie T1
  • 2 Ob 12/01f
    Entscheidungstext OGH 25.01.2001 2 Ob 12/01f
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 93/02b
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 10 Ob 93/02b
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Misslingt der Nachweis dieser den Anspruch begründenden rechtserzeugenden Tatsache, ist das Klagebegehren abzuweisen. (T2)
  • 5 Ob 237/13h
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 237/13h
    Auch; Beis wie T2
  • 10 Ob 34/15w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 Ob 34/15w
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Beisatz: Den Kreditgeber trifft die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass und wenn in welcher Höhe Zinsen vereinbart wurden. (T3)
  • 6 Ob 9/16s
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 6 Ob 9/16s
    Auch
  • 4 Ob 115/17s
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 115/17s
    Beisatz: Die Beweislast des Gläubigers für die Zuzählung des Geldbetrages folgt aber nicht aus der Annahme, dass es sich dabei um ein – regelmäßig keines Beweises bedürfendes – Negativum handelt, sondern daraus, dass die Übergabe der Valuta eine anspruchsbegründende Tatsache der Darlehensklage ist. (T4)
  • 6 Ob 169/17x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 169/17x
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Dass der Darlehensvertrag seit dem DaKrÄG 2010 ein Konsensualvertrag ist, der mit der Willenseinigung der Parteien zustande kommt, vermag daran nichts zu ändern. (T5)
  • 4 Ob 95/19b
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 4 Ob 95/19b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0019319

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19890614_OGH0002_0030OB00532_8900000_001

Rechtssatz für 1Ob144/97a 4Ob102/98y 6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0108816

Geschäftszahl

1Ob144/97a; 4Ob102/98y; 6Ob201/99y; 1Ob284/00x; 7Ob279/03k; 1Ob215/05g; 10Ob105/05x; 8Ob93/07w; 8ObA20/14w; 4Ob197/15x; 8ObA3/16y; 1Ob70/18b

Entscheidungsdatum

14.10.1997

Norm

ZPO §182
ZPO §182a

Rechtssatz

Der Grundsatz, das Gericht dürfe die Parteien mit seiner Rechtsansicht nicht überraschen, wird für den österreichischen Rechtsbereich aus § 182 ZPO abgeleitet und erweitert - anders als § 278 Abs 3 dZPO - die Anleitungspflicht nicht (in casu: Anleitung zur Klagsänderung).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 144/97a
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 144/97a
    Veröff: SZ 70/199
  • 4 Ob 102/98y
    Entscheidungstext OGH 05.05.1998 4 Ob 102/98y
    Auch; Beisatz: Das Erstgericht ist nicht verpflichtet, den Kläger darauf hinzuweisen, dass er mit seinem Anspruch nur durchdringen könne, wenn er das Klagebegehren ändere. (T1)
  • 6 Ob 201/99y
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 6 Ob 201/99y
    Vgl auch; Beisatz ähnlich T1
  • 1 Ob 284/00x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 1 Ob 284/00x
    Auch; Beisatz: Die Anleitungspflicht ist im Anwaltsprozess keineswegs so weit gezogen, dass einer Partei die Möglichkeit eröffnet werden müsste, ihr Klagebegehren zu ändern. (T2)
  • 7 Ob 279/03k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 7 Ob 279/03k
  • 1 Ob 215/05g
    Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 215/05g
    Vgl aber; Beisatz: Die durch die ZVN 2002 eingefügte Bestimmung des § 182a ZPO normiert die Pflicht des Gerichtes, das Sach- und Rechtsvorbringen der Parteien mit diesen zu erörtern und schreibt das von der Rechtsprechung schon bisher aus § 182 ZPO abgeleitete „Verbot von Überraschungsentscheidungen" fest. Danach darf das Gericht, sieht man von Nebenansprüchen (Zinsen, Kosten uä) ab, seine Entscheidung nur auf rechtliche Gesichtspunkte, die eine Partei erkennbar übersehen oder für unerheblich gehalten hat, stützen, wenn es sie zuvor mit den Parteien erörtert und ihnen Gelegenheit zur Äußerung gegeben hat. Damit wurde die Rechtsprechung, dass die Parteien von einer Rechtsansicht nicht überrascht werden dürfen, in das Gesetz aufgenommen. (T3)
  • 10 Ob 105/05x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 10 Ob 105/05x
    Vgl aber; Beis wie T3
  • 8 Ob 93/07w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 93/07w
    Vgl aber; Beis wie T3
  • 8 ObA 20/14w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 ObA 20/14w
    Auch; Veröff: SZ 2014/27
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch
  • 8 ObA 3/16y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 8 ObA 3/16y
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 1 Ob 70/18b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 70/18b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108816

Im RIS seit

13.11.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19971014_OGH0002_0010OB00144_97A0000_001

Rechtssatz für 1Ob73/03x 2Ob117/04a 9O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0117576

Geschäftszahl

1Ob73/03x; 2Ob117/04a; 9ObA7/04a; 6Ob51/05a; 6Ob275/05t; 4Ob235/06x; 16Ok8/08; 7Ob148/08b; 7Ob289/08p; 5Ob21/09p; 8Ob84/09z; 7Ob41/10w; 3Ob222/12m; 4Ob245/12a; 10Ob50/13w; 4Ob60/14y; 10Ob31/14b; 1Ob211/14g; 4Ob197/15x; 3Ob7/16z; 6Ob206/16m; 6Ob185/17z; 7Ob176/17h

Entscheidungsdatum

29.04.2003

Norm

ZPO §84 I
ZPO §182

Rechtssatz

Vor der Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens ist stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 73/03x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 73/03x
  • 2 Ob 117/04a
    Entscheidungstext OGH 01.07.2004 2 Ob 117/04a
  • 9 ObA 7/04a
    Entscheidungstext OGH 02.02.2005 9 ObA 7/04a
    Auch; Beisatz: Darauf ist auch von Amts wegen Bedacht zu nehmen, wenn die klagende Partei die Notwendigkeit einer Präzisierung nicht selbst erkannte. (T1)
  • 6 Ob 51/05a
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 51/05a
    Beisatz: Der Kläger darf zwar nicht willkürlich während des Rechtsstreits innerhalb einer begehrten Globalsumme seinen Standpunkt wechseln. Er ist aber, wenn die Klage nicht entsprechend aufgeschlüsselt ist, gemäß § 182 ZPO zur Verbesserung anzuleiten. (T2)
  • 6 Ob 275/05t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 275/05t
    Veröff: SZ 2005/181
  • 4 Ob 235/06x
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 235/06x
    Beis wie T1
  • 16 Ok 8/08
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 16 Ok 8/08
    Veröff: SZ 2008/144
  • 7 Ob 148/08b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 7 Ob 148/08b
    Auch; Beisatz: Bei Unschlüssigkeit ist das Klagebegehren nicht sofort abzuweisen, sondern muss vom Gericht eine Verbesserung angeregt werden (§ 182 ZPO). Der Verbesserungsauftrag ist von Amts wegen zu erteilen, selbst wenn die Partei durch einen Rechtsanwalt vertreten ist und die Notwendigkeit einer Präzisierung nicht selbst erkannte. (T3)
  • 7 Ob 289/08p
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 289/08p
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 21/09p
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 21/09p
    Beis wie T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 84/09z
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 Ob 84/09z
  • 7 Ob 41/10w
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 41/10w
    Auch
  • 3 Ob 222/12m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 222/12m
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 245/12a
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 245/12a
  • 10 Ob 50/13w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 Ob 50/13w
    Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: SZ 2014/42
  • 4 Ob 60/14y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 60/14y
    Vgl auch
  • 10 Ob 31/14b
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 Ob 31/14b
    Beisatz: Dies gilt insbesondere dann, wenn das Berufungsgericht erstmals eine mögliche Unschlüssigkeit aufgreift. (T4)
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch
  • 3 Ob 7/16z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 7/16z
    Auch; Beisatz: Ein unschlüssiges Klagebegehren kann für sich kein stattgebendes Versäumungsurteil zur Folge haben. Es entspricht aber der völlig einhelligen Judikatur, dass vor Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen ist, was auch im Fall eines Antrags auf Fällung eines Versäumungsurteils wegen Versäumung der Frist zur Klagebeantwortung gilt. (T5); Veröff: SZ 2016/48
  • 6 Ob 206/16m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 6 Ob 206/16m
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 6 Ob 185/17z
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 185/17z
    Beis ähnlich wie T2
  • 7 Ob 176/17h
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 176/17h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117576

Im RIS seit

29.05.2003

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2018

Dokumentnummer

JJR_20030429_OGH0002_0010OB00073_03X0000_001

Rechtssatz für 7Ob83/05i 7Ob105/05z 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0120056

Geschäftszahl

7Ob83/05i; 7Ob105/05z; 7Ob181/04z; 1Ob215/05g; 7Ob278/05s; 10Ob105/05x; 7Ob258/06a; 7Ob111/06h; 7Ob80/07a; 8Ob135/06w; 7Ob125/07v; 1Ob160/07x; 16Ok7/07; 10Ob58/07p; 3Ob244/07i; 3Ob18/08f; 5Ob35/08w; 5Ob18/08w; 5Ob143/08b; 17Ob12/08a; 8Ob77/08v; 16Ok8/08; 3Ob245/08p; 1Ob138/08p; 8Ob168/08a; 5Ob32/09f; 2Ob203/08d; 6Ob18/10f; 4Ob9/10t; 5Ob251/09m; 10Ob62/09d; 6Ob178/10k; 6Ob7/11i; 7Ob223/10k; 4Ob46/11k; 16Ok8/10; 1Ob94/12y; 4Ob118/12z; 2Ob219/11m; 10ObS53/13m; 7Ob211/12y; 7Ob154/13t; 5Ob209/13s; 9Ob61/13f; 2Ob8/14m; 2Ob13/14x; 3Ob178/14v; 3Ob236/14y; 1Ob40/15m; 4Ob197/15x; 6Ob112/16p; 6Ob130/16k; 1Ob7/17m; 8ObA62/16z; 7Ob67/17d; 5Ob90/17x; 7Ob153/17a; 1Ob94/18g; 1Ob155/18b; 5Ob144/18i

Entscheidungsdatum

25.05.2005

Norm

ZPO §182
ZPO §182a
ZPO §503 Z2 C5
AußStrG 2005 §10 Abs4
AußStrG 2005 §14
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z2 AIIA3

Rechtssatz

Die Rechtsmeinung, wonach nur eine Rechtsansicht, wenn sie bis zum Schluss der Verhandlung erster Instanz von keiner der Parteien ins Treffen geführt wurde und daher keine Gelegenheit zur Stellungnahme bestand, als überraschend angesehen werden kann, kann nach der ZVN 2002 nicht aufrecht erhalten bleiben. § 182a ZPO erweitert nun die Pflichten der Gerichte, weil eine Partei auch erkennbar rechtliche Gesichtspunkte, die von der Gegenseite bereits ins Spiel gebracht worden waren, übersehen oder für unerheblich gehalten haben kann. Erkennt dies das Prozessgericht, hat es im Rahmen der Erörterung des Sach- und Rechtsvorbringens darauf hinzuweisen; erkannte das Prozessgericht den Irrtum der Parteien nicht, war er aber erkennbar, was nach der Aktenlage überprüfbar ist, liegt ein Verfahrensmangel vor.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 83/05i
    Entscheidungstext OGH 25.05.2005 7 Ob 83/05i
  • 7 Ob 105/05z
    Entscheidungstext OGH 08.06.2005 7 Ob 105/05z
  • 7 Ob 181/04z
    Entscheidungstext OGH 28.11.2005 7 Ob 181/04z
    Beisatz: Werden jedoch nur dieselben Tatsachen, die schon der bisher erörterten Rechtslage zu Grunde lagen, rechtlich anders gewertet, liegt keine Verletzung des § 182a ZPO vor. (T1)
  • 1 Ob 215/05g
    Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 215/05g
    Vgl; Beisatz: In einer Verfahrensrüge wegen Verletzung der Pflichten des § 182a ZPO hat der Rechtsmittelwerber darzulegen, welches zusätzliche oder andere Vorbringen er auf Grund der von ihm nicht beachteten neuen Rechtsansicht erstattet hätte. Solches Vorbringen verstößt nicht gegen das Neuerungsverbot, weil es noch nicht als Prozessvorbringen zu werten ist; der Rechtsmittelwerber muss aber dartun, dass der Verfahrensmangel erheblich ist, sich also auf das Ergebnis des Verfahrens auswirken kann; dies kann er nur durch Anführung jenes Vorbringens, das er, über die relevante Rechtsansicht informiert, erstattet hätte. (T2)
  • 7 Ob 278/05s
    Entscheidungstext OGH 10.05.2006 7 Ob 278/05s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 105/05x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 10 Ob 105/05x
    nur: Die Rechtsmeinung, wonach nur eine Rechtsansicht, wenn sie bis zum Schluss der Verhandlung erster Instanz von keiner der Parteien ins Treffen geführt wurde und daher keine Gelegenheit zur Stellungnahme bestand, als überraschend angesehen werden kann, kann nach der ZVN 2002 nicht aufrecht erhalten bleiben. § 182a ZPO erweitert nun die Pflichten der Gerichte, weil eine Partei auch erkennbar rechtliche Gesichtspunkte, die von der Gegenseite bereits ins Spiel gebracht worden waren, übersehen oder für unerheblich gehalten haben kann. (T3)
  • 7 Ob 258/06a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 258/06a
    Vgl; Beis wie T2
  • 7 Ob 111/06h
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 7 Ob 111/06h
    Beis wie T1
  • 7 Ob 80/07a
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 80/07a
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 135/06w
    Entscheidungstext OGH 27.06.2007 8 Ob 135/06w
    Gegenteilig; Beisatz: § 182a ZPO hat nichts daran geändert, dass es keiner richterlichen Anleitung zu einem Vorbringen bedarf, gegen das der Prozessgegner bereits Einwendungen erhoben hat. Angesichts solcher Einwendungen hat die andere Partei ihren Prozessstandpunkt selbst zu überprüfen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Auch die Pflicht nach § 182a ZPO kann nicht bezwecken, das Gericht zur Erörterung eines Vorbringens zu zwingen, dessen Schwächen bereits der Prozessgegner aufzeigte. (T4)
    Veröff: SZ 2007/106
  • 7 Ob 125/07v
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 125/07v
    Beisatz: Allein der Umstand, dass die Klägerin in erster Instanz ein bestimmtes Vorbringen erstattet hat, kann eine Überraschungsentscheidung betreffend einen daraus abgeleiteten Anspruch noch nicht ausschließen. (T5)
    Beisatz: Hier: Die Beklagte hat eine Anspruchsgrundlage offensichtlich übersehen. Die Möglichkeit eines Zuspruches der Klagsforderung auf der Basis eines Aufwandersatzes wäre daher mit den Parteien zu erörtern gewesen, bevor das Gericht - aufgrund des Fehlens entsprechender Tatsachenbehauptungen der Beklagten - ihrem Prozessstandpunkt nicht Rechnung trägt. (T6)
  • 1 Ob 160/07x
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 1 Ob 160/07x
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber hat jenes Vorbringen anzuführen, das er - über die Rechtsansicht des Berufungsgerichts informiert - erstattet hätte. (T7)
  • 16 Ok 7/07
    Entscheidungstext OGH 21.01.2008 16 Ok 7/07
    Auch, Beis wie T2 nur: Der Rechtsmittelwerber muss dartun, dass der Verfahrensmangel erheblich ist, sich also auf das Ergebnis des Verfahrens auswirken kann; dies kann er nur durch Anführung jenes Vorbringens, das er, über die relevante Rechtsansicht informiert, erstattet hätte. (T8)
  • 10 Ob 58/07p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 58/07p
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T2
  • 3 Ob 244/07i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 3 Ob 244/07i
    Vgl; Beis wie T8
  • 3 Ob 18/08f
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 18/08f
    Vgl aber; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T8
  • 5 Ob 35/08w
    Entscheidungstext OGH 14.05.2008 5 Ob 35/08w
    Vgl; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T14; Beisatz: § 182a ZPO erweitert die Pflichten der Gerichte, wenn eine Partei erkennbar rechtliche Gesichtspunkte, die von der Gegenseite bereits ins Spiel gebracht worden waren, übersehen oder für unerheblich gehalten haben kann. Erkennt dies das Prozessgericht, hat es im Rahmen der Erörterung des Sach- und Rechtsvorbringens darauf hinzuweisen. (T9)
  • 5 Ob 18/08w
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 18/08w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 5 Ob 143/08b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 143/08b
    Vgl; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Außerstreitiges Verfahren, Schlüssigstellung des Sachantrags. (T10)
  • 17 Ob 12/08a
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 17 Ob 12/08a
    Auch; Beis wie T8
  • 8 Ob 77/08v
    Entscheidungstext OGH 02.09.2008 8 Ob 77/08v
    Vgl auch; Veröff: SZ 2008/123
  • 16 Ok 8/08
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 16 Ok 8/08
    Vgl auch; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T11)
    Veröff: SZ 2008/144
  • 3 Ob 245/08p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 245/08p
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 1 Ob 138/08p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 1 Ob 138/08p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 168/08a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 168/08a
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2 nur: In einer Verfahrensrüge wegen Verletzung der Pflichten des § 182a ZPO hat der Rechtsmittelwerber darzulegen, welches zusätzliche oder andere Vorbringen er auf Grund der von ihm nicht beachteten neuen Rechtsansicht erstattet hätte. (T12)
    Beisatz: Die Unterlassung der Erörterung eines bisher unbeachtet gebliebenen rechtlichen Gesichtspunkts kann nur dann einen Verfahrensmangel darstellen, wenn dadurch einer Partei die Möglichkeit genommen wurde, zur bisher unbeachtet gebliebenen Rechtslage entsprechendes Tatsachenvorbringen zu erstatten. Werden hingegen - wie hier - nur dieselben Tatsachen, die schon der bisher erörterten Rechtslage zugrunde lagen, rechtlich anders gewertet, kann die Verletzung des § 182a ZPO keine Rechtsfolgen haben. (T13)
  • 5 Ob 32/09f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 32/09f
    Vgl; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T7
  • 2 Ob 203/08d
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 2 Ob 203/08d
    nur T3; Beis wie T4; Beis wie T9
  • 6 Ob 18/10f
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 18/10f
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 4 Ob 9/10t
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 9/10t
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 251/09m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 251/09m
    Gegenteilig; Beis wie T4
  • 10 Ob 62/09d
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 10 Ob 62/09d
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 6 Ob 178/10k
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 178/10k
    Vgl; Beis wie T12
  • 6 Ob 7/11i
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 7/11i
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T13 nur: Werden hingegen nur dieselben Tatsachen, die schon der bisher erörterten Rechtslage zugrunde lagen, rechtlich anders gewertet, kann die Verletzung des § 182a ZPO keine Rechtsfolgen haben. (T14)
  • 7 Ob 223/10k
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 223/10k
    Vgl
  • 4 Ob 46/11k
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 46/11k
    Vgl; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T12
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Vgl; Beis ähnlich wie T2; Beis wie T11; Beisatz: Da im Außerstreitverfahren kein förmlicher Schluss der Verhandlung vorgesehen ist, begründet dessen Unterlassung per se keinen Verfahrensmangel; der Rechtsmittelwerber hätte auch darzutun, inwieweit die Abhaltung einer weiteren Tagsatzung relevant gewesen wäre. (T15)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 1 Ob 94/12y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 94/12y
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis wie T12
  • 4 Ob 118/12z
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 118/12z
    Vgl; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Bestimmtheit des Klagebegehrens. (T16)
  • 2 Ob 219/11m
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 219/11m
    Auch; Auch Beis wie T9
  • 10 ObS 53/13m
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 53/13m
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 7 Ob 211/12y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 211/12y
    nur T9
  • 7 Ob 154/13t
    Entscheidungstext OGH 16.10.2013 7 Ob 154/13t
    Auch; Auch Beis wie T9; Veröff: SZ 2013/93
  • 5 Ob 209/13s
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 209/13s
    Vgl auch
  • 9 Ob 61/13f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 9 Ob 61/13f
    Vgl
  • 2 Ob 8/14m
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 2 Ob 8/14m
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 13/14x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2014 2 Ob 13/14x
    Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 3 Ob 178/14v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 178/14v
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 236/14y
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 236/14y
    Auch; Beis ähnlich wie T13
  • 1 Ob 40/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 40/15m
    Auch; Beis wie T8
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 112/16p
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 112/16p
    Auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 130/16k
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 130/16k
    Vgl; Beis ähnlich wie T4; Beis wie T7
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
    Gegenteilig; Beis wie T4
  • 8 ObA 62/16z
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 ObA 62/16z
    Vgl; Beis wie T2
  • 7 Ob 67/17d
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 67/17d
    Vgl aber; Beis wie T4
  • 5 Ob 90/17x
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 5 Ob 90/17x
    Auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 153/17a
    Entscheidungstext OGH 18.10.2017 7 Ob 153/17a
    Auch; Beis wie T12, Beis wie T13; Beis wie T14
  • 1 Ob 94/18g
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 94/18g
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 1 Ob 155/18b
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 155/18b
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 144/18i
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 144/18i
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8

Schlagworte

Verbot von Überraschungsentscheidungen, überraschende Rechtsansicht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120056

Im RIS seit

24.06.2005

Zuletzt aktualisiert am

29.11.2018

Dokumentnummer

JJR_20050525_OGH0002_0070OB00083_05I0000_001

Rechtssatz für 8Ob135/06w 2Ob189/07v 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0122365

Geschäftszahl

8Ob135/06w; 2Ob189/07v; 16Ok7/07; 1Ob130/07k; 3Ob18/08f; 6Ob134/08m; 16Ok8/08; 2Ob203/08d; 9ObA149/08i; 8Ob23/10f; 9ObA111/09b; 5Ob251/09m; 10Ob62/09d; 3Ob207/10b; 8ObS2/11v; 10Ob46/11d; 8Ob103/11x; 1Ob243/11h; 1Ob257/11t; 9ObA89/12x; 2Ob73/13v; 9Ob61/13f; 8ObA20/14w; 8Ob16/14g; 7Ob40/14d; 2Ob8/14m; 10Ob31/14b; 3Ob178/14v; 9ObA158/14x; 9ObA139/14b; 3Ob236/14y; 4Ob117/15g; 8Ob52/14a; 3Ob172/15p; 4Ob197/15x; 8ObA79/15y; 3Ob76/16x; 8ObA54/16y; 3Ob190/16m; 1Ob7/17m; 6Ob58/16x; 3Ob171/17v; 2Ob8/18t; 3Ob225/17k; 9ObA46/18g; 8ObA9/18h; 6Ob89/18h; 9ObA22/18b; 3Ob133/18g; 2Ob219/18x; 4Ob170/18f; 9ObA109/18x; 2Ob139/18g

Entscheidungsdatum

27.06.2007

Norm

ZPO §182
ZPO §182a

Rechtssatz

§ 182a ZPO hat nichts daran geändert, dass es keiner richterlichen Anleitung zu einem Vorbringen bedarf, gegen das der Prozessgegner bereits Einwendungen erhoben hat. Angesichts solcher Einwendungen hat die andere Partei ihren Prozessstandpunkt selbst zu überprüfen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Auch die Pflicht nach § 182a ZPO kann nicht bezwecken, das Gericht zur Erörterung eines Vorbringens zu zwingen, dessen Schwächen bereits der Prozessgegner aufzeigte.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 135/06w
    Entscheidungstext OGH 27.06.2007 8 Ob 135/06w
    Veröff: SZ 2007/106
  • 2 Ob 189/07v
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 189/07v
    Vgl; Beisatz: Die Rechtsauffassung des Berufungsgerichtes zu einem rechtlichen Gesichtspunkt den eine Partei ihrerseits schon im Verfahren erster Instanz ins Spiel gebracht hat, kann diese Partei nicht (ernsthaft) in unzulässiger Weise überraschen. (T1)
  • 16 Ok 7/07
    Entscheidungstext OGH 21.01.2008 16 Ok 7/07
  • 1 Ob 130/07k
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 130/07k
    Auch
  • 3 Ob 18/08f
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 18/08f
  • 6 Ob 134/08m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 134/08m
    Vgl aber; Beisatz: Die Bestreitung durch die beklagte Partei konnte in Anbetracht des Umstands, dass hierzu keine gesicherte Judikatur vorlag, jedoch einen Hinweis durch das Gericht im Sinne des § 182a ZPO nicht ersetzen. (T2)
  • 16 Ok 8/08
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 16 Ok 8/08
    Veröff: SZ 2008/144
  • 2 Ob 203/08d
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 2 Ob 203/08d
    Auch
  • 9 ObA 149/08i
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 ObA 149/08i
    Auch
  • 8 Ob 23/10f
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 23/10f
    Vgl auch
  • 9 ObA 111/09b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 9 ObA 111/09b
    Vgl auch
  • 5 Ob 251/09m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 251/09m
  • 10 Ob 62/09d
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 10 Ob 62/09d
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
  • 8 ObS 2/11v
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 ObS 2/11v
    nur: Die Pflicht nach § 182a ZPO kann nicht bezwecken, das Gericht zur Erörterung eines Vorbringens zu zwingen, dessen Schwächen bereits der Prozessgegner aufzeigte. (T3)
    Veröff: SZ 2011/22
  • 10 Ob 46/11d
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 46/11d
    Auch
  • 8 Ob 103/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 8 Ob 103/11x
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 243/11h
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 1 Ob 243/11h
    nur T3
  • 1 Ob 257/11t
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 1 Ob 257/11t
    Auch
  • 9 ObA 89/12x
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 89/12x
    Vgl; Beis wie T1
  • 2 Ob 73/13v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 73/13v
  • 9 Ob 61/13f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 9 Ob 61/13f
    Auch
  • 8 ObA 20/14w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 ObA 20/14w
    Veröff: SZ 2014/27
  • 8 Ob 16/14g
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 16/14g
  • 7 Ob 40/14d
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 40/14d
    Auch
  • 2 Ob 8/14m
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 2 Ob 8/14m
  • 10 Ob 31/14b
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 Ob 31/14b
  • 3 Ob 178/14v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 178/14v
    Auch
  • 9 ObA 158/14x
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 ObA 158/14x
  • 9 ObA 139/14b
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 ObA 139/14b
    Auch
  • 3 Ob 236/14y
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 236/14y
    Vgl auch
  • 4 Ob 117/15g
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 117/15g
    Auch; Veröff: SZ 2015/80
  • 8 Ob 52/14a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 8 Ob 52/14a
  • 3 Ob 172/15p
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 172/15p
    Auch
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch
  • 8 ObA 79/15y
    Entscheidungstext OGH 25.11.2015 8 ObA 79/15y
    Auch
  • 3 Ob 76/16x
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 76/16x
    Auch
  • 8 ObA 54/16y
    Entscheidungstext OGH 16.12.2016 8 ObA 54/16y
  • 3 Ob 190/16m
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 190/16m
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
  • 6 Ob 58/16x
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 6 Ob 58/16x
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 171/17v
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 171/17v
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 8/18t
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 2 Ob 8/18t
    nur: § 182a ZPO hat nichts daran geändert, dass es keiner richterlichen Anleitung zu einem Vorbringen bedarf, gegen das der Prozessgegner bereits Einwendungen erhoben hat. Angesichts solcher Einwendungen hat die andere Partei ihren Prozessstandpunkt selbst zu überprüfen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. (T4)
  • 3 Ob 225/17k
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 3 Ob 225/17k
    Vgl; Beis wie T1
  • 9 ObA 46/18g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2018 9 ObA 46/18g
    Auch
  • 8 ObA 9/18h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2018 8 ObA 9/18h
    Auch
  • 6 Ob 89/18h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 6 Ob 89/18h
  • 9 ObA 22/18b
    Entscheidungstext OGH 24.07.2018 9 ObA 22/18b
  • 3 Ob 133/18g
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 133/18g
    nur T4
  • 2 Ob 219/18x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2018 2 Ob 219/18x
    Auch
  • 4 Ob 170/18f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 170/18f
  • 9 ObA 109/18x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 ObA 109/18x
    nur T4
  • 2 Ob 139/18g
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 139/18g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122365

Im RIS seit

27.07.2007

Zuletzt aktualisiert am

14.06.2019

Dokumentnummer

JJR_20070627_OGH0002_0080OB00135_06W0000_001