Rechtssatz für 4Ob78/54 3Ob230/55 3Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036867

Geschäftszahl

4Ob78/54; 3Ob230/55; 3Ob353/55; 7Ob575/76; 5Ob668/77; 1Ob127/15f

Entscheidungsdatum

24.11.2015

Rechtssatz

Bindung an Erkenntnis der Verwaltungsbehörde trotz Verwaltungsgerichtshofbeschwerde mit Antrag auf Zuerkennung aufschiebender Wirkung.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 78/54
    Entscheidungstext OGH 12.10.1954 4 Ob 78/54
  • 3 Ob 230/55
    Entscheidungstext OGH 28.04.1955 3 Ob 230/55
    Ähnlich
  • 3 Ob 353/55
    Entscheidungstext OGH 20.07.1955 3 Ob 353/55
  • 7 Ob 575/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 575/76
  • 5 Ob 668/77
    Entscheidungstext OGH 20.12.1977 5 Ob 668/77
    Vgl; Beisatz: Verwaltungsgerichtsbeschwerde. (T1)
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Bem: Mit ausführlicher Auseinandersetzung zur Frage, wann eine verwaltungsbehördliche Entscheidung nach der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 rechtskräftig wird. (T2); Veröff: SZ 2015/127

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0036867

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19541012_OGH0002_0040OB00078_5400000_001

Rechtssatz für 1Ob11/80 1Ob39/81 1Ob12...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082407

Geschäftszahl

1Ob11/80; 1Ob39/81; 1Ob127/15f

Entscheidungsdatum

24.11.2015

Norm

WRG §26 Abs1
WRG §121 Abs1

Rechtssatz

Durch eine nachträgliche Genehmigung der Wasserrechtsbehörde wird die Rechtswidrigkeit der bisherigen konsenslosen Wassernutzung rückwirkend beseitigt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 11/80
    Entscheidungstext OGH 27.05.1980 1 Ob 11/80
    Veröff: SZ 53/82
  • 1 Ob 39/81
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 39/81
    Vgl auch; Veröff: SZ 55/16
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Beisatz: Das Verfahren nach § 121 WRG dient der Feststellung der Übereinstimmung der neu hergestellten bzw in Teilen veränderten Wasseranlage mit der seinerzeitigen Bewilligung. Durch eine nachträgliche Genehmigung allfälliger Abweichungen im Überprüfungsverfahren wird die Rechtswidrigkeit der bisherigen konsenslosen Wassernutzung rückwirkend beseitigt. (T1);
    Veröff: SZ 2015/127


Schlagworte

Kollaudierungsverfahren

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0082407

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19800527_OGH0002_0010OB00011_8000000_009

Rechtssatz für 1Ob40/82 1Ob21/93 (1Ob22...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082196

Geschäftszahl

1Ob40/82; 1Ob21/93 (1Ob22/93); 1Ob187/98a; 1Ob346/99k; 1Ob278/00i; 1Ob127/15f

Entscheidungsdatum

24.11.2015

Norm

WRG §9
WRG §22
WRG §26
WRG §111

Rechtssatz

Zur Wasserbenutzungsanlage gehören auch sogenannte Zubehöranlagen wie Anlagen zur Zuleitung und Ableitung des Wassers; diese teilen das rechtliche Schicksal der eigentlichen Wasserbenutzungsanlage, sodaß sich die wasserrechtsbehördliche Bewilligung, aber auch die Haftungsverpflichtung nach Paragraph 26, WRG auch auf die Zubehöranlage erstreckt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 40/82
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 40/82
    Veröff: SZ 56/58
  • 1 Ob 21/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 21/93
    Auch; Veröff: SZ 66/177
  • 1 Ob 187/98a
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 187/98a
    Vgl aber; Beisatz: Nicht jede Zu- oder Ableitung zu bzw von einer Kläranlage muß deren Schicksal teilen, es muß also nicht jedes Zulaufrohr - vielleicht sogar nur eines von vielen - Zubehör zur Kläranlage darstellen. Eine von vielen Zuleitungen läßt sich durchaus wirtschaftlich von der Kläranlage trennen und bildet daher einen selbständigen Bestandteil der Kläranlage, der sonderrechtsfähig ist und nicht das Schicksal der Hauptsache (Kläranlage) teilen muß. Ein unter fremdem Grund befindliches Kanalrohr ist nicht jedenfalls Zubehör einer auf eigenem Grund befindlichen Kläranlage. (T1)
  • 1 Ob 346/99k
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 346/99k
    Vgl aber; Beisatz: Hier: Die Wehranlage ist als Stauanlage zur Wasserspeicherung und -zufuhr - kein Zubehör des Werkskanals und der Kraftwerke in dessen Verlauf, sondern eine sonderrechtsfähige Wasserbenutzungsanlage. (T2)
  • 1 Ob 278/00i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2001 1 Ob 278/00i
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Beisatz: Hier: Entnahmestelle als Zubehöranlage. (T3); Veröff: SZ 2015/127

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0082196

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19830413_OGH0002_0010OB00040_8200000_001

Rechtssatz für 4Ob335/85 1Ob127/15f

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036838

Geschäftszahl

4Ob335/85; 1Ob127/15f

Entscheidungsdatum

24.11.2015

Rechtssatz

Wird durch den Beschluß des VwGH über die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung die rechtsgestaltende Untersagungswirkung des (formell rechtskräftigen) Verwaltungsbescheides aufgeschoben, liegt ein die Gerichte bindender rechtskräftiger Verwaltungsbescheid nicht vor. Dies bedeutet, daß die Gerichte entweder die verwaltungsrechtliche Vorfrage (hier: Vorliegen der Voraussetzungen für die Ausübung des angemeldeten Handelsgewerbes) selbständig zu beurteilen oder das Verfahren bis zur rechtskräftigen, eine Bindungswirkung hervorrufenden Beendigung des Verwaltungsverfahrens unterbrechen müssen. - Untersagtes Gewerbe.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 335/85
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 335/85
    Veröff: RZ 1986/1 S 7
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Gegenteilig; Beisatz: Nach einhelliger Auffassung zur Rechtslage vor dem Inkrafttreten der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 hinderte die Zulässigkeit einer Beschwerde an die Gerichtshöfe des öffentlichen Rechts den Eintritt der formellen Rechtskraft nicht. Solche Beschwerden vermochten daher an der Bindung der Zivilgerichte an verwaltungsbehördliche Entscheidungen nichts zu ändern, auch nicht, wenn ihnen eine aufschiebende Wirkung zuerkannt wurde. (T1); Veröff: SZ 2015/127

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0036838

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19850423_OGH0002_0040OB00335_8500000_001

Rechtssatz für 1Ob55/02y 1Ob204/13a 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0116441

Geschäftszahl

1Ob55/02y; 1Ob204/13a; 1Ob127/15f

Entscheidungsdatum

24.11.2015

Norm

WRG §26 Abs2

Rechtssatz

Ein rechtmäßiger Betrieb im Sinn von §26 Abs2 WRG ist auch dann gegeben, wenn es bei grundsätzlich bewilligungsgemäßem Betriebzu kaum vermeidbarem menschlichen Fehlverhalten kommt, durch das der Schaden letztlich verursacht wird.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 55/02y
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 55/02y
  • 1 Ob 204/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 204/13a
    Vgl; Beisatz: Die verschuldensunabhängige Haftung nach § 26 Abs 2 WRG setzt eine „grundsätzliche“ Rechtmäßigkeit des Betriebs der Anlage voraus, widrigenfalls der Schädiger bei jeder Abweichung des tatsächlichen Betriebs vom gesamten Inhalt des Bewilligungsbescheids aus der strengen Erfolgshaftung in die Verschuldenshaftung „flüchten“ könnte. (T1)
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Veröff: SZ 2015/127

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116441

Im RIS seit

30.05.2002

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20020430_OGH0002_0010OB00055_02Y0000_002

Rechtssatz für 1Ob279/04t 1Ob204/13a 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0120027

Geschäftszahl

1Ob279/04t; 1Ob204/13a; 1Ob127/15f

Entscheidungsdatum

24.11.2015

Norm

WRG §26 Abs2

Rechtssatz

Der Begriff der „Rechtmäßigkeit" von Bestand und Betrieb einer Anlage iSd Paragraph 26, Absatz 2, WRG ist vielmehr so zu verstehen, dass diese wasserrechtsbehördlich rechtskräftig bewilligt sein muss, dass sie entsprechend den bewilligten Plänen und technischen Beschreibungen unter Berücksichtigung der Auflagen und Bedingungen des Bewilligungsbescheides und späterer wasserrechtsbehördlicher Aufträge betrieben und dass sie entsprechend den aus Paragraph 50, WRG erwachsenden Verpflichtungen in Stand gehalten wird.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 279/04t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 279/04t
    Veröff: SZ 2005/81
  • 1 Ob 204/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 204/13a
    Vgl; Beisatz: Die verschuldensunabhängige Haftung nach § 26 Abs 2 WRG setzt eine „grundsätzliche“ Rechtmäßigkeit des Betriebs der Anlage voraus, widrigenfalls der Schädiger bei jeder Abweichung des tatsächlichen Betriebs vom gesamten Inhalt des Bewilligungsbescheids aus der strengen Erfolgshaftung in die Verschuldenshaftung „flüchten“ könnte. (T1)
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2015/127

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120027

Im RIS seit

23.06.2005

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20050524_OGH0002_0010OB00279_04T0000_002

Rechtssatz für 1Ob127/15f

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130585

Geschäftszahl

1Ob127/15f

Entscheidungsdatum

24.11.2015

Norm

B-VG Art133 Abs4
VwGG §25a
VwGG §34 Abs1a
ZPO §190 C1
ZPO §411 Aa
ZPO §411 Ab
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 25a heute
  2. VwGG § 25a gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. VwGG § 25a gültig von 01.01.2017 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 25a gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 ist kein den Eintritt der Rechtskraft hemmendes Rechtsmittel, sodass von einer Bindung der Zivilgerichte an ein verwaltungsgerichtliches Erkenntnis auszugehen ist, auch wenn dagegen eine außerordentliche Revision erhoben wurde.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Bem: Mit ausführlicher Auseinandersetzung mit Lehre und Judikatur der Gerichtshöfe des öffentlichen Rechts. (T1);
    Veröff: SZ 2015/127

Schlagworte

VwGH, Verwaltungsgerichte, Bindungswirkung, Bescheid, Rechtskraft

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130585

Im RIS seit

10.03.2016

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20151124_OGH0002_0010OB00127_15F0000_001

Rechtssatz für 1Ob39/81 1Ob26/86 (1Ob27...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082428

Geschäftszahl

1Ob39/81; 1Ob26/86 (1Ob27/86); 1Ob21/93 (1Ob22/93); 1Ob278/00i; 1Ob55/02y; 1Ob279/04t; 1Ob127/04i; 1Ob204/13a; 1Ob127/15f; 1Ob114/18y; 1Ob66/19s

Entscheidungsdatum

27.05.2019

Norm

WRG §26 Abs2
ABGB §364a
  1. ABGB § 364a heute
  2. ABGB § 364a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ebenso wie der Ausgleichsanspruch nach Paragraph 364, a ABGB hat die verschuldensunabhängige Haftung nach Paragraph 26, Absatz 2, WRG den Zweck, die durch eine behördlich genehmigte Anlage erfolgenden enteignungsgleichen Eingriffe zu entschädigen, weil sich der Betroffene infolge der erteilten behördlichen Bewilligung gegen die vom genehmigten Betrieb ausgehenden Einwirkungen nicht oder nicht rechtzeitig zur Wehr setzen kann. Die Rechtfertigung der Einführung der Erfolgshaftung liegt darin, daß im öffentlichen Interesse und im Interesse der Volkswirtschaft der Betroffene zusätzlichen Belastungen und Gefahren ausgesetzt wird; er muß diese zwar auf sich nehmen, kann aber wenigstens damit rechnen, daß dadurch eintretende Schäden stets ersetzt werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 39/81
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 39/81
    Veröff: SZ 55/16
  • 1 Ob 26/86
    Entscheidungstext OGH 14.07.1986 1 Ob 26/86
    Auch; Veröff: SZ 59/129
  • 1 Ob 21/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 21/93
    Vgl auch; nur: Ebenso wie der Ausgleichsanspruch nach § 364 a ABGB hat die verschuldensunabhängige Haftung nach § 26 Abs 2 WRG den Zweck, die durch eine behördlich genehmigte Anlage erfolgenden enteignungsgleichen Eingriffe zu entschädigen, weil sich der Betroffene infolge der erteilten behördlichen Bewilligung gegen die vom genehmigten Betrieb ausgehenden Einwirkungen nicht oder nicht rechtzeitig zur Wehr setzen kann. (T1) Veröff: SZ 66/177
  • 1 Ob 278/00i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2001 1 Ob 278/00i
    Auch; Beisatz: § 26 Abs 2 WRG begründet eine § 364a ABGB entsprechende Erfolgshaftung, die als Sonderregelung nachbarrechtliche Ersatzansprüche nach § 364 Abs 2 und § 364a ABGB im Falle eines konsensgemäßen Betriebs einer behördlich genehmigten Wasserbenutzungsanlage verdrängt, wobei solche Ansprüche auch einem Pächter des Fischereiberechtigten zustehen. (T2)
  • 1 Ob 55/02y
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 55/02y
    Auch; Beisatz: §26 Abs2 WRG statuiert einen verschuldensunabhängigen Ersatzanspruch als Ausgleich für den Entzug von Abwehrrechten. (T3)
  • 1 Ob 279/04t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 279/04t
    Auch; Beisatz: § 26 Abs 2 WRG statuiert einen verschuldensunabhängigen Ersatzanspruch im Wege der Erfolgshaftung, um eine solche Haftung in den Fällen zu ermöglichen, in denen bei der Verleihung eines Wasserbenutzungsrechts Schäden nicht vorhergesehen wurden. (T4); Beisatz: Nur auf diese Weise kann der Zweck des §15 Abs1 WRG, Fischereirechte unbeeinträchtigt zu lassen oder gemäß §117 WRG zu entschädigen, erreicht bleiben. (T5); Beisatz: Die Bestimmung des § 26 Abs 2 WRG ist auch nicht gleichheitswidrig. (T6); Veröff: SZ 2005/81
  • 1 Ob 127/04i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 127/04i
    Vgl auch; Beisatz: §26 Abs2 WRG stellt somit seiner Zielsetzung nach nur auf Schäden ab, die bei konsensgemäßem Betrieb eintreten, weil die Wasserrechtsbehörde im wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren nur auf solche Schäden Bedacht nehmen kann. (T7); Beisatz: Insoweit gilt §364a ABGB nicht, weil für wasserrechtsbehördlich genehmigte Anlagen ohnehin die besondere Haftung des §26 Abs 2 WRG vorgesehen ist, die als speziellere Regelung vorgeht. (T8)
  • 1 Ob 204/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 204/13a
    Vgl auch; Beisatz: Die verschuldensunabhängige Haftung nach § 26 Abs 2 WRG setzt eine „grundsätzliche“ Rechtmäßigkeit des Betriebs der Anlage voraus, widrigenfalls der Schädiger bei jeder Abweichung des tatsächlichen Betriebs vom gesamten Inhalt des Bewilligungsbescheids aus der strengen Erfolgshaftung in die Verschuldenshaftung „flüchten“ könnte. (T9)
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Beis wie T2 nur: § 26 Abs 2 WRG begründet eine § 364a ABGB entsprechende Erfolgshaftung, die als Sonderregelung nachbarrechtliche Ersatzansprüche nach § 364 Abs 2 und § 364a ABGB im Falle eines konsensgemäßen Betriebs einer behördlich genehmigten Wasserbenutzungsanlage verdrängt. (T10)
    Beis ähnlich wie T9; Veröff: SZ 2015/127
  • 1 Ob 114/18y
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 114/18y
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T9; Beisatz: Es bestehen daher keine Bedenken dagegen, bei nicht vorhergesehenen Störungen (durch außerplanmäßige Reparaturen) des konsensmäßigen Zustandes einen Ersatz zuzusprechen. (T11)
  • 1 Ob 66/19s
    Entscheidungstext OGH 27.05.2019 1 Ob 66/19s
    Vgl auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0082428

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19820217_OGH0002_0010OB00039_8100000_003

Rechtssatz für 1Ob21/93 (1Ob22/93) 1Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082422

Geschäftszahl

1Ob21/93 (1Ob22/93); 1Ob279/04t; 1Ob127/04i; 1Ob204/13a; 1Ob127/15f; 1Ob66/19s

Entscheidungsdatum

27.05.2019

Norm

WRG §26 Abs2
WRG §26 Abs4

Rechtssatz

Die Bestimmung statuiert einen verschuldensunabhängigen Ersatzanspruch (JBl 1991,247) auf Ausgleich für den Entzug von Abwehrrechten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 21/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 21/93
    Veröff: SZ 66/177
  • 1 Ob 279/04t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 279/04t
    Auch; Beisatz: § 26 Abs 2 WRG statuiert einen verschuldensunabhängigen Ersatzanspruch im Wege der Erfolgshaftung, um eine solche Haftung in den Fällen zu ermöglichen, in denen bei der Verleihung eines Wasserbenutzungsrechts Schäden nicht vorhergesehen wurden. (T1); Beisatz: Nur auf diese Weise kann der Zweck des §15 Abs1 WRG, Fischereirechte unbeeinträchtigt zu lassen oder gemäß §117 WRG zu entschädigen, erreicht bleiben. (T2); Beisatz: Die Bestimmung des § 26 Abs 2 WRG ist auch nicht gleichheitswidrig. (T3); Veröff: SZ 2005/81
  • 1 Ob 127/04i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 127/04i
    Auch; Beisatz: §26 Abs2 WRG stellt somit seiner Zielsetzung nach nur auf Schäden ab, die bei konsensgemäßem Betrieb eintreten, weil die Wasserrechtsbehörde im wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren nur auf solche Schäden Bedacht nehmen kann. (T4)
  • 1 Ob 204/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 204/13a
    Auch
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Veröff: SZ 2015/127
  • 1 Ob 66/19s
    Entscheidungstext OGH 27.05.2019 1 Ob 66/19s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Selbst wenn alle Voraussetzungen zutreffen, ist eine Haftung unter anderem dann ausgeschlossen, wenn die nachteilige Wirkung durch höhere Gewalt verursacht worden ist. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0082422

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19931221_OGH0002_0010OB00021_9300000_002

Rechtssatz für 5Ob23/71 3Ob576/76 5Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0010534

Geschäftszahl

5Ob23/71; 3Ob576/76; 5Ob180/98a; 4Ob192/13h; 1Ob127/15f; 5Ob21/19b

Entscheidungsdatum

13.06.2019

Norm

ABGB §364 A
  1. ABGB § 364 heute
  2. ABGB § 364 gültig ab 01.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 91/2003
  3. ABGB § 364 gültig von 01.01.1917 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Paragraph 364, Absatz 2, ABGB enthält dispositives Recht.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 23/71
    Entscheidungstext OGH 24.02.1971 5 Ob 23/71
    SZ 44/22
  • 3 Ob 576/76
    Entscheidungstext OGH 14.06.1977 3 Ob 576/76
  • 5 Ob 180/98a
    Entscheidungstext OGH 15.09.1998 5 Ob 180/98a
    Auch; Beisatz: Die sich aus dem Nachbarrecht ergebenden Ansprüche sind daher modifizierbar, und zwar auch durch rein schuldrechtliche Vereinbarungen. (T1)
    Beisatz: Besteht eine solche Sonderrechtsbeziehung zwischen Nachbarn, so bestimmt sie das Ausmaß der hinzunehmenden Immissionen. (T2)
    Veröff: SZ 71/147
  • 4 Ob 192/13h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 192/13h
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Beis wie T1; Veröff: SZ 2015/127
  • 5 Ob 21/19b
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 21/19b
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0010534

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19710224_OGH0002_0050OB00023_7100000_001

Rechtssatz für 4Ob387/76 4Ob355/77 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0037619

Geschäftszahl

4Ob387/76; 4Ob355/77; 4Ob355/80; 4Ob403/80; 1Ob553/83 (1Ob554/83); 4Ob1305/85; 4Ob351/85; 4Ob366/86; 2Ob514/87; 4Ob19/89; 6Ob1555/89; 4Ob101/90 (4Ob102/90, 4Ob103/90); 4Ob11/91; 4Ob56/92; 4Ob89/94; 4Ob87/94; 4Ob106/94; 4Ob98/98k; 4Ob199/98p; 4Ob281/04h; 4Ob213/06m; 6Ob172/07y; 4Ob50/10x; 4Ob88/11m; 4Ob4/12k; 4Ob76/12y; 4Ob71/15t; 1Ob127/15f; 6Ob228/16x; 4Ob219/18m; 4Ob87/19a; 4Ob4/22z

Entscheidungsdatum

22.04.2022

Norm

UWG §14 A1
ZPO §226 IIB12
ZPO §406 Aa
  1. UWG § 14 heute
  2. UWG § 14 gültig ab 20.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2022
  3. UWG § 14 gültig von 12.01.2013 bis 19.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2013
  4. UWG § 14 gültig von 12.12.2007 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 79/2007
  5. UWG § 14 gültig von 28.06.2006 bis 11.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2006
  6. UWG § 14 gültig von 01.01.2001 bis 27.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 185/1999
  7. UWG § 14 gültig von 01.04.1992 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 147/1992
  8. UWG § 14 gültig von 23.11.1984 bis 31.03.1992
  1. ZPO § 226 heute
  2. ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Auch bei Unterlassungsansprüchen ist grundsätzlich auf die Sachlage und Rechtslage zur Zeit des Schlusses der mündlichen Verhandlung in erster Instanz abzustellen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 387/76
    Entscheidungstext OGH 08.02.1977 4 Ob 387/76
    Veröff: SZ 50/20 = ÖBl 1977,71
  • 4 Ob 355/77
    Entscheidungstext OGH 13.09.1977 4 Ob 355/77
  • 4 Ob 355/80
    Entscheidungstext OGH 01.07.1980 4 Ob 355/80
    Beisatz: Einem Unterlassungsbegehren (Sicherungsantrag) nach dem UWG kann daher nur dann stattgegeben werden, wenn sowohl der rechtswidrige Eingriff als auch die Wiederholungsgefahr noch im Zeitpunkt des Verhandlungsschlusses (der Erlassung der Provisorialentscheidung) weiterbestehen. (T1) Veröff: ÖBl 1981,102 (Ersatzteillage)
  • 4 Ob 403/80
    Entscheidungstext OGH 13.01.1981 4 Ob 403/80
    Zweiter Rechtsgang zu 4 Ob 355/80
  • 1 Ob 553/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 553/83
    Beisatz: Die Berechtigung des Unterlassungsanspruches ist auf Grund der bisherigen Eingriffshandlungen des Beklagten zu beurteilen. (T2)
  • 4 Ob 1305/85
    Entscheidungstext OGH 14.05.1985 4 Ob 1305/85
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Es ist auf den Zeitpunkt abzustellen, in dem die irreführende Behauptung aufgestellt wurde. (T3)
  • 4 Ob 351/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 4 Ob 351/85
    Beis wie T1
  • 4 Ob 366/86
    Entscheidungstext OGH 29.09.1986 4 Ob 366/86
    Vgl auch; Beisatz: Dann, wenn die mit einer Klage verbundene einstweilige Verfügung durch das Urteil im Hauptprozeß nicht mehr gerechtfertigt werden kann, kann mangels eines bestehenden Anspruches auch die einstweilige Verfügung nicht mehr erlassen werden; dies muß auch im Rahmen eines Revisionsrekurses berücksichtigt werden (so schon 4 Ob 319/81). (T4) Veröff: RdW 1987,168
  • 2 Ob 514/87
    Entscheidungstext OGH 22.12.1987 2 Ob 514/87
    Veröff: SZ 60/289 = EvBl 1988/64 S 338
  • 4 Ob 19/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 4 Ob 19/89
    Beisatz: Hier: Ergänzung im Sinne des § 496 Abs 3 ZPO. (T5) Veröff: RZ 1990/106 S 280
  • 6 Ob 1555/89
    Entscheidungstext OGH 18.01.1990 6 Ob 1555/89
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 101/90
    Entscheidungstext OGH 23.10.1990 4 Ob 101/90
  • 4 Ob 11/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 11/91
  • 4 Ob 56/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 56/92
  • 4 Ob 89/94
    Entscheidungstext OGH 12.07.1994 4 Ob 89/94
    Beisatz: Haustierversicherung (T6)
  • 4 Ob 87/94
    Entscheidungstext OGH 12.07.1994 4 Ob 87/94
  • 4 Ob 106/94
    Entscheidungstext OGH 04.10.1994 4 Ob 106/94
    Veröff: SZ 67/161
  • 4 Ob 98/98k
    Entscheidungstext OGH 21.04.1998 4 Ob 98/98k
    Vgl
  • 4 Ob 199/98p
    Entscheidungstext OGH 12.08.1998 4 Ob 199/98p
    Auch
  • 4 Ob 281/04h
    Entscheidungstext OGH 14.03.2005 4 Ob 281/04h
  • 4 Ob 213/06m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 213/06m
    Veröff: SZ 2007/59
  • 6 Ob 172/07y
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 172/07y
    Auch
  • 4 Ob 50/10x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 50/10x
  • 4 Ob 88/11m
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 88/11m
    Vgl auch; Beisatz: Dass das Verhalten des Beklagten bei Schluss der Verhandlung erster Instanz rechtmäßig war, hat für die Beurteilung der Wiederholungsgefahr keine Bedeutung, solange die Möglichkeit besteht, dass sich die Verhältnisse neuerlich ändern und das Verhalten wieder rechtswidrig wird. (T7); Beisatz: Ist ein bestimmtes Verhalten aufgrund der tatsächlichen Umstände bei Schluss der Verhandlung erster Instanz nicht mehr rechtswidrig, ist das Unterlassungsgebot insofern ‑ angepasst an die materiellrechtliche Verpflichtung ‑ einzuschränken. (T8)
  • 4 Ob 4/12k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 4/12k
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 76/12y
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 76/12y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
  • 4 Ob 71/15t
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 71/15t
    Auch
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Veröff: SZ 2015/127
  • 6 Ob 228/16x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2017 6 Ob 228/16x
  • 4 Ob 219/18m
    Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 219/18m
    Auch; Beis wie T7
  • 4 Ob 87/19a
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 4 Ob 87/19a
    Vgl
  • 4 Ob 4/22z
    Entscheidungstext OGH 22.04.2022 4 Ob 4/22z
    Beisatz: Hier: In einem Fall, in dem ein anspruchsvernichtender Sachverhalt sich bereits während des erstinstanzlichen Verfahrens verwirklicht, dessen Wirkungen zwar erst in der Zukunft eintreten, jedoch bereits mit Sicherheit absehbar ist, wann diese Wirkungen eintreten, würde es dem zukunftsgerichteten Zweck eines Unterlassungsgebots widersprechen, trotz des bereits absehbaren Erlöschens des Anspruchs in der Zukunft ein unbefristetes Unterlassungsgebot zu erlassen und den Gegner auf ein Oppositionsverfahren zu verweisen. Vielmehr ist in einem solchen Fall, in dem das künftige Erlöschen des Anspruchs bereits aufgrund des bis zum Schluss der Tatsacheninstanz verwirklichten und festgestellten Sachverhalts feststeht, ein befristetes Unterlassungsgebot zu erlassen. (T9)
    Beisatz: Hier: Wirksamwerden der Kündigung einer Alleinvertriebsvereinbarung nach Ablauf der Kündigungsfrist. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0037619

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.07.2022

Dokumentnummer

JJR_19770208_OGH0002_0040OB00387_7600000_001

Rechtssatz für 5Ob517/79 4Ob45/95 2Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036975

Geschäftszahl

5Ob517/79; 4Ob45/95; 2Ob2024/96b; 5Ob117/01v; 6Ob218/01d; 3Ob168/02f; 4Ob192/06y; 4Ob245/06t; 5Ob56/08h; 5Ob118/08a; 10ObS23/11x; 5Ob226/10m; 5Ob228/10f; 5Ob229/10b; 5Ob60/11a; 7Ob55/12g; 5Ob161/12f; 5Ob2/14a; 5Ob13/15w; 1Ob161/15f; 1Ob127/15f; 5Ob239/15f; 9ObA108/17y; 2Ob143/17v; 5Ob112/18h; 10Ob14/19k; 2Ob162/22w

Entscheidungsdatum

27.09.2022

Rechtssatz

Die Bindung der Gerichte an rechtskräftige rechtsgestaltende Verwaltungsbescheide kann nicht deshalb abgelehnt werden, weil die Parteien des gerichtlichen Verfahrens in einem vorangegangenen Verwaltungsverfahren nicht beteiligt waren und auch keine Möglichkeit der Beteiligung hatten. Entscheidend ist vielmehr, dass der Bescheid allen Personen, die am Verwaltungsverfahren zu beteiligen waren, zugestellt wurde und ihnen gegenüber in Rechtskraft erwuchs.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 517/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 517/79
    Veröff: JBl 1980,320
  • 4 Ob 45/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 45/95
    nur: Bindung der Gerichte an rechtskräftige rechtsgestaltende Verwaltungsbescheide. (T1)
    Beisatz: Unter der Voraussetzung, dass sie nicht absolut nichtig sind. (T2)
  • 2 Ob 2024/96b
    Entscheidungstext OGH 19.09.1996 2 Ob 2024/96b
    nur T1; Beis wie T2
  • 5 Ob 117/01v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 5 Ob 117/01v
    nur T1; Beis wie T2
  • 6 Ob 218/01d
    Entscheidungstext OGH 13.09.2001 6 Ob 218/01d
    Vgl auch; Beisatz: Die Gerichte sind an deklarative Bescheide nicht gebunden. (T3)
  • 3 Ob 168/02f
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 3 Ob 168/02f
    nur T1; Beisatz: Die Bindung an Verwaltungsakte schließt auch die Prüfung aus, ob diese durch das Gesetz noch gedeckt sind. (T4)
  • 4 Ob 192/06y
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 192/06y
    Vgl; Beisatz: Eine Drittwirkung ist nur dann anzunehmen, wenn ein Bescheid eine neue Rechtslage schafft (Gestaltungswirkung) oder wenn die Rechtsordnung (sonst) an die bloße Tatsache seiner Existenz Rechtsfolgen knüpft (Tatbestandswirkung). (T5)
    Beisatz: Hier bei Bescheid über die Gewährung der Sozialhilfe verneint. (T6)
    Veröff: SZ 2006/172
  • 4 Ob 245/06t
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 245/06t
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Bindung an Erteilung der Befugnis zum Führen der Bezeichnung „gewerblicher Architekt" bejaht. (T7)
  • 5 Ob 56/08h
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 56/08h
    Vgl auch; Beisatz: Die Bindung der Zivilgerichte an Entscheidungen der Verwaltungsbehörde setzt grundsätzlich deren Rechtskraft voraus. (T8)
    Beisatz: Hier: Grundverkehrsrechtlicher Genehmigungsbescheid im Grundbuchsverfahren. (T9)
  • 5 Ob 118/08a
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 118/08a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8; Beis wie T9
  • 10 ObS 23/11x
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 10 ObS 23/11x
    Vgl auch
  • 5 Ob 226/10m
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 226/10m
    Vgl auch
  • 5 Ob 228/10f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 228/10f
    Vgl auch
  • 5 Ob 229/10b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 229/10b
    Vgl auch
  • 5 Ob 60/11a
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 60/11a
    Vgl auch
  • 7 Ob 55/12g
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 55/12g
    nur: Die Bindung der Gerichte an rechtskräftige rechtsgestaltende Verwaltungsbescheide kann nicht deshalb abgelehnt werden, weil die Parteien des gerichtlichen Verfahrens in einem vorangegangenen Verwaltungsverfahren nicht beteiligt waren und auch keine Möglichkeit der Beteiligung hatten. (T10)
  • 5 Ob 161/12f
    Entscheidungstext OGH 14.02.2013 5 Ob 161/12f
    Vgl; Beisatz: Eine inhaltliche Überprüfung des Bescheides der Agrarbehörde kommt im Grundbuchverfahren nicht in Betracht. (T11)
    Beisatz: Hier: Bescheid über die agrarbehördliche Bewilligung der Ablöse von Einforstungsrechten nach dem sbg EinforstungsrechteG. (T12)
  • 5 Ob 2/14a
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 2/14a
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Bescheid der nach § 57 Steiermärkisches Zusammenlegungsgesetz 1982 ‑ StZLG 1982 mit diesem Gesuch zuvor befassten Agrarbehörde. (T13)
  • 5 Ob 13/15w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 13/15w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Enteignungsbescheid im Einspruchsverfahren nach § 20 Abs 1 LiegTeilG. (T14)
  • 1 Ob 161/15f
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 161/15f
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: "Bescheinigungen" der Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft), in denen die Bewilligung zur Aufstellung und zum Betrieb von Geldspielapparaten erteilt wird (nach dem Stmk VeranstaltungsG 1969). (T15)
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Beis wie T4; Bem: Mit ausführlicher Auseinandersetzung zur Frage, wann eine verwaltungsbehördliche Entscheidung nach der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 rechtskräftig wird. (T16); Veröff: SZ 2015/127
  • 5 Ob 239/15f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 5 Ob 239/15f
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 ObA 108/17y
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 108/17y
  • 2 Ob 143/17v
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 143/17v
    Auch; Veröff: SZ 2018/86
  • 5 Ob 112/18h
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 112/18h
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 14/19k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2020 10 Ob 14/19k
    Beisatz: Hier: Bindung an Verweigerung der Zustimmung der Aufsichtsbehörde zu einem von einer Gemeinde abgeschlossenen Zinsen-Collar-Vertrag. (T17)
  • 2 Ob 162/22w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 2 Ob 162/22w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0036975

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.10.2022

Dokumentnummer

JJR_19790522_OGH0002_0050OB00517_7900000_001

Rechtssatz für 1Ob169/06v 10Ob45/14m 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0121625

Geschäftszahl

1Ob169/06v; 10Ob45/14m; 1Ob124/15i; 1Ob127/15f; 1Ob27/21h; 9Ob58/22b

Entscheidungsdatum

24.11.2022

Norm

ABGB §364 Abs2 B1
WRG §39 Abs1
  1. ABGB § 364 heute
  2. ABGB § 364 gültig ab 01.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 91/2003
  3. ABGB § 364 gültig von 01.01.1917 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Nach der eine unmittelbare Zuleitung bewirkenden willkürlichen Änderung der natürlichen Abflussverhältnisse von Oberflächenwasser kann eine auf Paragraph 364, Absatz 2, zweiter Satz ABGB gestützte Eigentumsfreiheitsklage des durch eine solche Maßnahme - wenn auch nur im Fall selten wiederkehrender katastrophaler Niederschläge - beeinträchtigten Nachbarn als Eigentümer eines unverbauten, landwirtschaftlichen Zwecken dienenden Grundstücks nur dann scheitern, wenn dessen Unterlassungsbegehren nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalls als Rechtsmissbrauch (Schikane) zu beurteilen ist. Gegenteiliges gilt nur dann, wenn sich eine willkürliche Änderung der natürlichen Abflussverhältnisse auf das Grundstück eines Nachbarn nur geringfügig auswirkt und diese Folge kein Vernünftiger als nennenswerten Nachteil ansähe.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 169/06v
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 1 Ob 169/06v
    Veröff: SZ 2006/152
  • 10 Ob 45/14m
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 Ob 45/14m
    Auch; Beisatz: Hier: Leichte Verschlechterung der Abflussverhältnisse zulasten des Nachbarn bei Starkregen, wie er im Durchschnitt alle fünf Jahre zu erwarten ist, ohne dass Erosion oder andere Schäden eingetreten wären. Die Klagsabweisung wegen bloß geringfügiger Beeinträchtigung der Interessen des Klägers war jedenfalls vertretbar. (T1)
  • 1 Ob 124/15i
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 124/15i
    Vgl
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Vgl auch; Veröff: SZ 2015/127
  • 1 Ob 27/21h
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 1 Ob 27/21h
    Auch
  • 9 Ob 58/22b
    Entscheidungstext OGH 24.11.2022 9 Ob 58/22b
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121625

Im RIS seit

16.11.2006

Zuletzt aktualisiert am

13.01.2023

Dokumentnummer

JJR_20061017_OGH0002_0010OB00169_06V0000_001

Rechtssatz für 1Ob127/15f; 5Ob103/22s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130586

Geschäftszahl

1Ob127/15f; 5Ob103/22s

Entscheidungsdatum

26.01.2023

Norm

B-VG Art130 Abs4
ZPO §190 C1
ZPO §411 Aa
ZPO §411 Ab
VwGVG §28
  1. B-VG Art. 130 heute
  2. B-VG Art. 130 gültig ab 01.02.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 130 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  6. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2015 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  7. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  8. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  10. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 130 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  13. B-VG Art. 130 gültig von 18.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  14. B-VG Art. 130 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  15. B-VG Art. 130 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  16. B-VG Art. 130 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Liegt bereits ein Erkenntnis eines Verwaltungsgerichts vor, stellt sich nicht mehr die Frage nach der Rechtskraft des bei diesem angefochtenen Bescheids und einer allfälligen Bindung daran, sondern jene nach der Rechtskraft und damit der Bindungswirkung des verwaltungsgerichtlichen Erkenntnisses, das an die Stelle des angefochtenen Bescheids getreten ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Bemerkung: Mit ausführlicher Auseinandersetzung mit Lehre und Judikatur der Gerichtshöfe des öffentlichen Rechts. (T1); Veröff: SZ 2015/127
  • 5 Ob 103/22s
    Entscheidungstext OGH 26.01.2023 5 Ob 103/22s

Schlagworte

Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012, Landesverwaltungsgericht, Bescheid

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130586

Im RIS seit

10.03.2016

Zuletzt aktualisiert am

03.04.2023

Dokumentnummer

JJR_20151124_OGH0002_0010OB00127_15F0000_002

Rechtssatz für 4Ob609/30; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036880

Geschäftszahl

4Ob609/30; 5Ob260/62; 8Ob78/63; 3Ob15/66; 1Ob37/68; 6Ob98/68; 5Ob230/68; 7Ob73/69; 6Ob116/74; 5Ob48/75; 7Ob575/76; 5Ob517/79; 4Ob335/85; 9ObA117/91; 4Ob48/94 (4Ob49/94); 4Ob45/95; 4Ob504/96; 8ObA252/97k; 10ObS25/01a; 4Ob209/03v; 10ObS172/04y; 6Ob84/05d; 2Ob282/05t; 4Ob192/06y; 5Ob187/07x (5Ob188/07v); 6Ob27/10d; 5Ob226/10m; 5Ob228/10f; 5Ob229/10b; 5Ob60/11a; 5Ob32/12k; 9Ob3/14b; 2Ob79/13a; 5Ob13/15w; 1Ob127/15f; 10ObS21/17m; 10ObS5/19m; 6Ob129/21w; 7Ob188/23g

Entscheidungsdatum

11.12.2023

Rechtssatz

Bindung an rechtskräftige verwaltungsbehördliche Entscheidungen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 609/30
    Entscheidungstext OGH 10.03.1931 4 Ob 609/30
    Veröff: SZ 13/81
  • 5 Ob 260/62
    Entscheidungstext OGH 25.10.1962 5 Ob 260/62
  • 8 Ob 78/63
    Entscheidungstext OGH 19.03.1963 8 Ob 78/63
    Beisatz: Wohnungsanforderung (T1)
    Veröff: MietSlg 15054
  • 3 Ob 15/66
    Entscheidungstext OGH 09.02.1966 3 Ob 15/66
    Beisatz: Nur hinsichtlich rechtskräftiger Bescheide. (T2)
  • 1 Ob 37/68
    Entscheidungstext OGH 22.02.1968 1 Ob 37/68
  • 6 Ob 98/68
    Entscheidungstext OGH 15.05.1968 6 Ob 98/68
    Beisatz: Hier: Bescheid nach §§ 6, 14 lit c und d NeuVG. (T3)
  • 5 Ob 230/68
    Entscheidungstext OGH 25.09.1968 5 Ob 230/68
    Beis wie T1
  • 7 Ob 73/69
    Entscheidungstext OGH 07.05.1969 7 Ob 73/69
    Beisatz: Strafverfügung (T4)
    Veröff: ZVR 1960/281 S 261
    GlRS VwGH vom 29.04.1969, Z 1838/68
    Beisatz: Antrag gemäß § 8 InvEG 1953. (T5)
    Veröff: Arb 8614
  • 6 Ob 116/74
    Entscheidungstext OGH 28.08.1974 6 Ob 116/74
  • 5 Ob 48/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 5 Ob 48/75
    Auch; Beisatz: Hier: Durch Bescheid der Landesregierung genehmigter Flächenwidmungsplan einer Gemeinde, der generellen, auf der Stufe einer Verordnung stehenden Inhalt hat. (T6)
    Veröff: SZ 48/41
  • 7 Ob 575/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 575/76
    Beisatz: Dem außerordentlichen Rechtsmittel der VwGH - Beschwerde kommt auch bei Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung keine die Bindungverhindernde Wirkung zu. (T7)
  • 5 Ob 517/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 517/79
    Veröff: JBl 1980,320
  • 4 Ob 335/85
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 335/85
    Beisatz: Untersagtes Gewerbe. (T8)
    Veröff: RZ 1986/1 S 7
  • 9 ObA 117/91
    Entscheidungstext OGH 10.07.1991 9 ObA 117/91
    Veröff: SZ 64/98 = JBl 1992,664 = ecolex 1991,799
  • 4 Ob 48/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 4 Ob 48/94
  • 4 Ob 45/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 45/95
    Auch; Beisatz: Jedenfalls an rechtsgestaltende Bescheide, also an solche, die selbst eine neue Rechtslage schaffen, unter der Voraussetzung, dass sie nicht absolut nichtig sind. (T9)
  • 4 Ob 504/96
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 4 Ob 504/96
    Beisatz: Bindung des Gerichtes an einen Bescheid, mit dem eine für den Zivilstreit maßgebliche Vorfrage von der dafür zuständigen Behörde rechtskräftig entschieden wurde. (T10); Beisatz: Hier: Bescheid über die Anschlusspflicht gemäß § 36 Abs 1 oö BauO. (T11)
  • 8 ObA 252/97k
    Entscheidungstext OGH 11.12.1997 8 ObA 252/97k
    Vgl auch; Beisatz: Die Bindung der Gerichte an rechtsgestaltende Bescheide der Verwaltungsbehörde bezieht sich nur auf den Spruch über den Bescheidgegenstand. (T12)
  • 10 ObS 25/01a
    Entscheidungstext OGH 20.03.2001 10 ObS 25/01a
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Bescheid gemäß § 27a Abs 2 BAG. (T13)
    Veröff: SZ 74/48
  • 4 Ob 209/03v
    Entscheidungstext OGH 18.11.2003 4 Ob 209/03v
    Beis wie T9; Beisatz: Derartige Bescheide binden den Zivilrichter infolge der gegen jedermann wirksamen Änderung der Rechtslage. Das entspricht der "Tatbestandswirkung" des Urteils. (T14)
    Beisatz: An die in einem Bescheid deklarativ zum Ausdruck kommende Rechtsauffassung einer Verwaltungsbehörde ist das Gericht nicht gebunden. (T15)
  • 10 ObS 172/04y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2005 10 ObS 172/04y
    Beisatz: Die Klägerin kann im vorliegenden Fall die rechtskräftigen Entscheidungen des AMS über den fehlenden Anspruch auf Notstandshilfe nicht vor dem Sozialgericht überprüfen lassen. (T16)
    Beisatz: Die Rechtswirkungen individueller Vollzugsakte einschließlich ihrer Anfechtbarkeit und Bestandskraft sind nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes nach dem nationalen Recht zu beurteilen. (T17)
    Veröff: SZ 2005/29
  • 6 Ob 84/05d
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 84/05d
    Beisatz: Der Zivilrichter hat den Bescheid nicht auf seine inhaltliche Richtigkeit zu überprüfen und die Änderung der Rechtslage wie beispielsweise eine „Tatbestandswirkung" eines Gerichtsurteils zu berücksichtigen. Bindungswirkung entfaltet nur der Spruch rechtsgestaltender Bescheide der Verwaltungsbehörden, nicht aber die auf einen bestimmten Sachverhalt gestützte Beurteilung der Rechtsfrage und die Begründung. Hier: Nur die Rechtskraft der Baubewilligung steht verbindlich fest, nicht aber die für den Rechtsstreit über die Wegeservitut maßgebliche Frage, ob das Bauwerk der vertraglich festgelegten Bauweise „E+1" entspricht. (T18)
  • 2 Ob 282/05t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 282/05t
    Beis wie T9; Beis wie T14; Beisatz: Dem Umstand, dass der Antragsgegner die Aufhebung des Enteignungsbescheides beantragt und gegen die ablehnenden Entscheidungen der Verwaltungsbehörden Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof erhoben hat, kommt keine die Bindung verhindernde Wirkung zu. (T19)
  • 4 Ob 192/06y
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 192/06y
    Vgl aber; Beisatz: Dritte, die am Verwaltungsverfahren nicht beteiligt waren, können (abgesehen von einer Rechtskrafterstreckung, etwa bei Rechtsnachfolge) nur durch die Gestaltungs- oder Tatbestandswirkung eines Bescheids gebunden sein. (T20)
    Veröff: SZ 2006/172
  • 5 Ob 187/07x
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 187/07x
    Beisatz: Dass noch eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof gegen die Entscheidung der Verwaltungsbehörde zweiter Instanz behängt und diese die amtswegige Exekution ihres Bescheids aufgeschoben hat, ändert an der Bindung des Gerichts an rechtskräftige Bescheide der Verwaltungsbehörde nichts. (T21)
  • 6 Ob 27/10d
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 27/10d
    Auch; Beisatz: Bindungsfragen können nur bei Vorliegen einer rechtskräftigen Entscheidung auftreten. Im Zivilverfahren besteht keine Pflicht zur Unterbrechung des Verfahrens bis zum Ausgang eines präjudiziellen Verwaltungsverfahrens; § 19 FBG sieht vielmehr lediglich eine fakultative Unterbrechung vor. (T22)
    Beisatz: Hier: Grundverkehrsrechtlicher Genehmigungsbescheid im Firmenbuchverfahren. (T23)
  • 5 Ob 226/10m
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 226/10m
    Auch; Beisatz: Hier: Bescheid der Agrarbehörde nach § 33 Abs 2 lit c Z 2 Tir FLG. (T24)
  • 5 Ob 228/10f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 228/10f
    Auch; Beis wie T24
  • 5 Ob 229/10b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 229/10b
    Auch; Beis wie T24
  • 5 Ob 60/11a
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 60/11a
    Auch; Beis wie T24
  • 5 Ob 32/12k
    Entscheidungstext OGH 20.03.2012 5 Ob 32/12k
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Jede Bindung der Zivilgerichte an Entscheidungen der Verwaltungsbehörde setzt nämlich deren Rechtskraft voraus. (T25)
    Beisatz: Hier: Bestätigung nach § 25a Abs 2 TGVG. (T26)
  • 9 Ob 3/14b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 3/14b
  • 2 Ob 79/13a
    Entscheidungstext OGH 17.03.2014 2 Ob 79/13a
    Auch; Beis wie T12
  • 5 Ob 13/15w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 13/15w
    Beisatz: Hier: Enteignungsbescheid im Einspruchsverfahren nach § 20 Abs 1 LiegTeilG. (T27)
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Beis ähnlich wie T19; Beis ähnlich wie T21; Bem: Mit ausführlicher Auseinandersetzung zur Frage, wann eine verwaltungsbehördliche Entscheidung nach der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 rechtskräftig wird. (T28)
    Veröff: SZ 2015/127
  • 10 ObS 21/17m
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 ObS 21/17m
    Vgl auch
  • 10 ObS 5/19m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 10 ObS 5/19m
    Vgl
  • 6 Ob 129/21w
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 129/21w
    Vgl; Beis wie T10; Beis wie T20; Beisatz: Keine Bindung des Gerichts an Entscheidungen der Datenschutzbehörde im konkreten Fall. (T29)
  • 7 Ob 188/23g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.12.2023 7 Ob 188/23g
    vgl; Beisatz: Hier: Spielstättenkonzessionen nach dem Wr VeranstaltungsG (aF). (T30); Beisatz wie T12

Schlagworte

Bindung des Gerichtes an Bescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1931:RS0036880

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19310310_OGH0002_0040OB00609_3000000_001

Rechtssatz für 6Ob193/71; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036864

Geschäftszahl

6Ob193/71; 1Ob320/71; 1Ob93/72; 5Ob219/72; 5Ob29/74; 5Ob517/79; 7Ob708/79; 10ObS63/89; 8Ob43/97z; 5Ob313/00s; 5Ob220/08a; 10Ob15/08s; 5Ob13/15w; 1Ob161/15f; 1Ob127/15f; 10ObS21/17m; 4Ob87/18z; 5Ob112/18h; 4Ob28/19z; 7Ob188/23g

Entscheidungsdatum

11.12.2023

Rechtssatz

Die Bindung der Gerichte an rechtskräftige Verwaltungsbescheide schließt auch eine Prüfung, ob sie durch das Gesetz gedeckt sind, aus (EvBl 1959/291, JBl 1959,285, 1 Ob 2/61).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 193/71
    Entscheidungstext OGH 01.09.1971 6 Ob 193/71
  • 1 Ob 320/71
    Entscheidungstext OGH 16.02.1972 1 Ob 320/71
    Veröff: SZ 45/17
  • 1 Ob 93/72
    Entscheidungstext OGH 05.05.1972 1 Ob 93/72
    Anm: Veröff: SZ 45/56 = EvBl 1972/336 S 632
  • 5 Ob 219/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 219/72
    Veröff: MietSlg 24556
  • 5 Ob 29/74
    Entscheidungstext OGH 15.05.1974 5 Ob 29/74
  • 5 Ob 517/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 517/79
    Beisatz: Zuteilung eines Sprengelrichters. (T1) Veröff: JBl 1980,320
  • 7 Ob 708/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 7 Ob 708/79
  • 10 ObS 63/89
    Entscheidungstext OGH 07.03.1989 10 ObS 63/89
    Beisatz: Eine inhaltliche Prüfung des Verwaltungsbescheides hat daher nicht stattzufinden, es sei denn, dass sich aus dieser Fehlerhaftigkeit zugleich auch die Qualifikation als Nichtakt oder als absolut nichtiger Verwaltungsakt ergibt. (T2) Veröff: SSV-NF 3/31
  • 8 Ob 43/97z
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 8 Ob 43/97z
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 313/00s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2001 5 Ob 313/00s
    Vgl; Beisatz: Hier: Zum Umfang der Prüfungsbefugnis des Grundbuchsgerichtes bezüglich der Richtigkeit einer Rechtskraftbestätigung der bescheiderlassenden Verwaltungsbehörde. (T3)
  • 5 Ob 220/08a
    Entscheidungstext OGH 10.02.2009 5 Ob 220/08a
    Beisatz: Eine Ausnahme besteht nur für sogenannte „absolut nichtige" Verwaltungsakte. (T4); Bem: Hier: Bescheid der Schlichtungsstelle nach § 6 Abs 2 MRG. (T5)
  • 10 Ob 15/08s
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 10 Ob 15/08s
    Vgl; Beisatz: Ein absolut nichtiger, die Gerichte nicht bindender Verwaltungsakt liegt vor, wenn er jeglicher gesetzlicher Grundlage entbehrt, wenn die Verwaltungsbehörde bei ihrer Entscheidung offenkundig unzuständig war, ihren Wirkungsbereich überschritten hat oder einen (wegen Fehlens behördlicher Funktionen oder fehlender verwaltungsbehördlicher Kompetenz an sich) offenkundig und zweifellos unzulässigen Verwaltungsakt vorgenommen hat. (T6)
  • 5 Ob 13/15w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 13/15w
    Auch; Beisatz: Hier: Enteignungsbescheid im Einspruchsverfahren nach § 20 Abs 1 LiegTeilG. (T7)
  • 1 Ob 161/15f
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 161/15f
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Auch; Bem: Mit ausführlicher Auseinandersetzung zur Frage, wann eine verwaltungsbehördliche Entscheidung nach der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 rechtskräftig wird. (T8); Veröff: SZ 2015/127
  • 10 ObS 21/17m
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 ObS 21/17m
    Vgl auch
  • 4 Ob 87/18z
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 87/18z
  • 5 Ob 112/18h
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 112/18h
  • 4 Ob 28/19z
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 4 Ob 28/19z
  • 7 Ob 188/23g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.12.2023 7 Ob 188/23g
    Beisatz: Hier: Spielstättenkonzessionen nach dem Wr VeranstaltungsG (aF). (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0036864

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19710901_OGH0002_0060OB00193_7100000_001

Rechtssatz für 8Ob504/78; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036981

Geschäftszahl

8Ob504/78; 5Ob517/79; 1Ob767/80; 2Ob532/81; 4Ob509/83; 3Ob532/83 (3Ob533/83-3Ob538/83); 8Ob570/85; 2Ob545/85; 10ObS63/89; 3Ob1503/91; 9ObA117/91; 1Ob616/91; 8Ob632/92; 4Ob45/95; 4Ob504/96; 8Ob2135/96w; 2Ob2024/96b; 8Ob43/97z; 3Ob112/97k; 8ObA252/97k; 9ObA287/00x; 9ObA22/01b; 10ObS25/01a; 5Ob117/01v; 6Ob77/01v; 3Ob168/02f; 3Ob5/03m; 6Ob131/03p; 4Ob209/03v; 10ObS185/03h; 6Ob84/05d; 10ObS98/05t; 4Ob198/05d; 9Ob15/06f; 3Ob131/05v; 2Ob282/05t; 4Ob192/06y; 10Ob23/07s; 3Ob56/07t; 9ObA65/07k; 8Ob50/07x; 2Ob210/07g; 5Ob56/08h; 5Ob187/07x (5Ob188/07v); 5Ob118/08a; 2Ob171/08y; 5Ob11/09t; 5Ob220/08a; 6Ob27/10d; 5Ob225/10i; 3Ob206/10f; 5Ob226/10m; 5Ob228/10f; 5Ob229/10b; 5Ob60/11a; 9Ob83/10m; 7Ob55/12g; 5Ob161/12f; 10ObS22/13b; 1Ob127/13b; 10ObS152/13w; 5Ob2/14a; 9Ob3/14b; 2Ob79/13a; 5Ob13/15w; 2Ob71/15b; 1Ob161/15f; 1Ob127/15f; 9Ob27/15h; 5Ob239/15f; 10ObS21/17m; 6Ob124/16b; 7Ob225/16p; 9ObA108/17y; 6Ob199/18k; 10ObS22/19m; 10ObS35/19y; 10ObS25/19b; 10ObS20/19t; 10ObS15/19g; 4Ob28/19z; 10ObS5/19m; 5Ob104/17f; 3Ob53/20w; 3Ob184/20k; 6Ob129/21w; 7Ob188/23g

Entscheidungsdatum

11.12.2023

Rechtssatz

Gerichte sind an rechtskräftige Bescheide der Verwaltungsbehörden gebunden, und zwar selbst dann, wenn diese Verfügungen unvollständig oder fehlerhaft sein sollten; eine inhaltliche Überprüfung eines Verwaltungsbescheides durch das Gericht hat nicht stattzufinden.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 504/78
    Entscheidungstext OGH 17.05.1978 8 Ob 504/78
    Veröff: SZ 51/64
  • 5 Ob 517/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 517/79
    Beisatz: Zuteilung eines Sprengelrichters. (T1) Veröff: JBl 1980,320
  • 1 Ob 767/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 1 Ob 767/80
    Beisatz: Es sei denn, dass sich aus dieser Fehlerhaftigkeit zugleich auch die Qualifikation als Nichtakt oder absolut nichtiger Verwaltungsakt ergibt. (T2)
  • 2 Ob 532/81
    Entscheidungstext OGH 12.01.1982 2 Ob 532/81
    Beis wie T2
  • 4 Ob 509/83
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 4 Ob 509/83
    Beis wie T2
  • 3 Ob 532/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 3 Ob 532/83
    Beisatz: Hier: Enteignungsbescheid (T3) Veröff: SZ 57/23
  • 8 Ob 570/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 8 Ob 570/85
  • 2 Ob 545/85
    Entscheidungstext OGH 16.12.1986 2 Ob 545/85
    nur: Gerichte sind an rechtskräftige Bescheide der Verwaltungsbehörden gebunden, und zwar selbst dann, wenn diese Verfügungen unvollständig oder fehlerhaft sein sollten. (T4) Veröff: WBl 1987,94 = ÖBA 1987,650; hiezu ÖBA 1987,604 = RdW 1987,291
  • 10 ObS 63/89
    Entscheidungstext OGH 07.03.1989 10 ObS 63/89
    Veröff: SSV-NF 3/31
  • 3 Ob 1503/91
    Entscheidungstext OGH 23.01.1991 3 Ob 1503/91
    Beis wie T2
  • 9 ObA 117/91
    Entscheidungstext OGH 10.07.1991 9 ObA 117/91
    Beis wie T2; Beisatz: Übereinstimmend wird aber eine Bindung an rechtsgestaltende Bescheide, also solche, die selbst eine neue Rechtslage schaffen, unter der Voraussetzung bejaht, dass sie nicht absolut nichtig sind. (T5) Veröff: SZ 64/98 = JBl 1992,664 = ecolex 1991,799
  • 1 Ob 616/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 616/91
    Auch; nur T4; Veröff: SZ 65/13 = JBl 1992,392
  • 8 Ob 632/92
    Entscheidungstext OGH 22.10.1992 8 Ob 632/92
    nur T4; Beis wie T5
  • 4 Ob 45/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 45/95
    Auch; Beisatz: Derartige Bescheide binden den Zivilrichter infolge der gegen jedermann wirksamen Änderung der Rechtslage. Das entspricht der "Tatbestandswirkung" des Urteils. (T6)
  • 4 Ob 504/96
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 4 Ob 504/96
    nur: Gerichte sind an rechtskräftige Bescheide der Verwaltungsbehörden gebunden. (T7)
  • 8 Ob 2135/96w
    Entscheidungstext OGH 29.08.1996 8 Ob 2135/96w
    Vgl auch
  • 2 Ob 2024/96b
    Entscheidungstext OGH 19.09.1996 2 Ob 2024/96b
    nur T4; Beis wie T2
  • 8 Ob 43/97z
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 8 Ob 43/97z
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 112/97k
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 3 Ob 112/97k
    nur T7; Veröff: SZ 70/51
  • 8 ObA 252/97k
    Entscheidungstext OGH 11.12.1997 8 ObA 252/97k
    Vgl auch; Beisatz: Die Bindung der Gerichte an rechtsgestaltende Bescheide der Verwaltungsbehörde bezieht sich nur auf den Spruch über den Bescheidgegenstand. (T8)
  • 9 ObA 287/00x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 9 ObA 287/00x
    Vgl aber; Beisatz: Die Bindung der Gerichte an die Bescheide der Verwaltungsbehörde umfasst nicht die auf einen bestimmten Sachverhalt gestützte Beurteilung der Rechtsfrage. (T9)
  • 9 ObA 22/01b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 ObA 22/01b
    Vgl aber; Beis wie T9
  • 10 ObS 25/01a
    Entscheidungstext OGH 20.03.2001 10 ObS 25/01a
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6 nur: Derartige Bescheide binden den Zivilrichter infolge der gegen jedermann wirksamen Änderung der Rechtslage. (T10); Veröff: SZ 74/48
  • 5 Ob 117/01v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 5 Ob 117/01v
    nur T4; Beis wie T2
  • 6 Ob 77/01v
    Entscheidungstext OGH 20.12.2001 6 Ob 77/01v
    Beis wie T5
  • 3 Ob 168/02f
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 3 Ob 168/02f
    Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Die Bindung an Verwaltungsakte schließt auch die Prüfung aus, ob diese durch das Gesetz noch gedeckt sind. (T11)
  • 3 Ob 5/03m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 5/03m
    nur T4; Beis wie T2; Beisatz: Im gerichtlichen Verfahren ist auch nicht zu prüfen, ob einer Partei des späteren Zivilprozesses die Parteistellung in einem (präjudiziellen) Verwaltungsverfahren zu Recht verwehrt wurde. (T12)
  • 6 Ob 131/03p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2003 6 Ob 131/03p
    Auch
  • 4 Ob 209/03v
    Entscheidungstext OGH 18.11.2003 4 Ob 209/03v
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: An die in einem Bescheid deklarativ zum Ausdruck kommende Rechtsauffassung einer Verwaltungsbehörde ist das Gericht nicht gebunden. (T13)
  • 10 ObS 185/03h
    Entscheidungstext OGH 18.05.2004 10 ObS 185/03h
    nur T7
  • 6 Ob 84/05d
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 84/05d
    Beisatz: Der Zivilrichter hat den Bescheid nicht auf seine inhaltliche Richtigkeit zu überprüfen und die Änderung der Rechtslage wie beispielsweise eine „Tatbestandswirkung" eines Gerichtsurteils zu berücksichtigen. Bindungswirkung entfaltet nur der Spruch rechtsgestaltender Bescheide der Verwaltungsbehörden, nicht aber die auf einen bestimmten Sachverhalt gestützte Beurteilung der Rechtsfrage und die Begründung. Hier: Nur die Rechtskraft der Baubewilligung steht verbindlich fest, nicht aber die für den Rechtsstreit über die Wegeservitut maßgebliche Frage, ob das Bauwerk der vertraglich festgelegten Bauweise „E+1" entspricht. (T14)
  • 10 ObS 98/05t
    Entscheidungstext OGH 08.11.2005 10 ObS 98/05t
    nur T7; Veröff: SZ 2005/163
  • 4 Ob 198/05d
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 4 Ob 198/05d
  • 9 Ob 15/06f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 9 Ob 15/06f
    nur T4; Beisatz: Eine Ausnahme besteht nur für einen sogenannten „absolut nichtigen" Verwaltungsakt. Ein solcher ist aber im vorliegenden Fall nach den von der Judikatur aufgestellten Kriterien auszuschließen. Wenn ein Enteignungsbescheid in Rechtskraft erwachsen ist, kommt allein dem Umstand seines rechtswidrigen Zustandekommens für die Beurteilung der zivilrechtlichen Bindungswirkung keine maßgebliche Bedeutung zu. (T15)
  • 3 Ob 131/05v
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 131/05v
    nur T7; Beisatz: Hier: Die Rechtskraft des Bescheides wurde weder behauptet noch festgestellt. (T16)
  • 2 Ob 282/05t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 282/05t
    Auch; nur T7; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T10; Beisatz: Dem Umstand, dass der Antragsgegner die Aufhebung des Enteignungsbescheides beantragt und gegen die ablehnenden Entscheidungen der Verwaltungsbehörden Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof erhoben hat, kommt keine die Bindung verhindernde Wirkung zu. (T17)
  • 4 Ob 192/06y
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 192/06y
    Vgl aber; Beisatz: Dritte, die am Verwaltungsverfahren nicht beteiligt waren, können (abgesehen von einer Rechtskrafterstreckung, etwa bei Rechtsnachfolge) nur durch die Gestaltungs- oder Tatbestandswirkung eines Bescheids gebunden sein. (T18); Veröff: SZ 2006/172
  • 10 Ob 23/07s
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 10 Ob 23/07s
    nur T7; Beis wie T18
  • 3 Ob 56/07t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 56/07t
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Bescheid der Grundverkehrsbehörde. (T19)
  • 9 ObA 65/07k
    Entscheidungstext OGH 08.08.2007 9 ObA 65/07k
    nur T4; Beis wie T2
  • 8 Ob 50/07x
    Entscheidungstext OGH 16.01.2008 8 Ob 50/07x
    Auch; nur: Gerichte sind an rechtskräftige Bescheide der Verwaltungsbehörden gebunden, und zwar selbst dann, wenn diese Verfügungen fehlerhaft sein sollten. (T20)
  • 2 Ob 210/07g
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 210/07g
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Auch wenn ein Bescheid einer Finanzbehörde noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist, ändert dies nichts daran, dass dadurch eine für die Zivilgerichte maßgebliche und ihrer Entscheidung zugrundezulegende Rechtslage geschaffen worden ist. (T21)
  • 5 Ob 56/08h
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 56/08h
    Vgl auch; Beisatz: Die Bindung der Zivilgerichte an Entscheidungen der Verwaltungsbehörde setzt grundsätzlich deren Rechtskraft voraus. (T22)
    Beisatz: Hier: Grundverkehrsrechtlicher Genehmigungsbescheid im Grundbuchsverfahren. (T23)
  • 5 Ob 187/07x
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 187/07x
    nur T7; Beisatz: Dass noch eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof gegen die Entscheidung der Verwaltungsbehörde zweiter Instanz behängt und diese die amtswegige Exekution ihres Bescheids aufgeschoben hat, ändert daran nichts. (T24)
  • 5 Ob 118/08a
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 118/08a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T22; Beis wie T23
  • 2 Ob 171/08y
    Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 171/08y
    Auch
  • 5 Ob 11/09t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 5 Ob 11/09t
    nur: Eine inhaltliche Überprüfung eines Verwaltungsbescheides durch das Gericht hat nicht stattzufinden. (T25)
    Bem: Hier: Bescheid der Schlichtungsstelle nach § 6 Abs 1 MRG. (T26)
  • 5 Ob 220/08a
    Entscheidungstext OGH 10.02.2009 5 Ob 220/08a
    nur T4; Beisatz: Diese Bindung schließt auch die Prüfung aus, ob diese durch das Gesetz gedeckt sind. (T27)
    Beisatz: Eine Ausnahme besteht nur für sogenannte „absolut nichtige" Verwaltungsakte. (T28)
    Bem: Hier: Bescheid der Schlichtungsstelle nach § 6 Abs 2 MRG. (T29)
  • 6 Ob 27/10d
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 27/10d
    Auch; Beisatz: Bindungsfragen können nur bei Vorliegen einer rechtskräftigen Entscheidung auftreten. Im Zivilverfahren besteht keine Pflicht zur Unterbrechung des Verfahrens bis zum Ausgang eines präjudiziellen Verwaltungsverfahrens; § 19 FBG sieht vielmehr lediglich eine fakultative Unterbrechung vor. (T30)
    Beisatz: Hier: Grundverkehrsrechtlicher Genehmigungsbescheid im Firmenbuchverfahren. (T31)
  • 5 Ob 225/10i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 225/10i
    Vgl auch; Beisatz: Die rechtliche Unmöglichkeit einer Leistung aufgrund eines Untersagungsbescheids besteht grundsätzlich erst mit Rechtskraft des Verwaltungsbescheids. (T32)
  • 3 Ob 206/10f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 206/10f
    Auch; nur T7; Beis wie T18
  • 5 Ob 226/10m
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 226/10m
    Auch; nur T7; nur T25; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Hier: Bescheid der Agrarbehörde nach § 33 Abs 2 lit c Z 2 Tir FLG. (T33)
  • 5 Ob 228/10f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 228/10f
    Auch; nur T7; nur T25; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T33
  • 5 Ob 229/10b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 229/10b
    Auch; nur T7; nur T25; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T33
  • 5 Ob 60/11a
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 60/11a
    Auch; nur T7; nur T25; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T33
  • 9 Ob 83/10m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 Ob 83/10m
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 55/12g
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 55/12g
  • 5 Ob 161/12f
    Entscheidungstext OGH 14.02.2013 5 Ob 161/12f
    Auch; Beisatz: Eine inhaltliche Überprüfung des Bescheides der Agrarbehörde kommt im Grundbuchverfahren nicht in Betracht. (T34)
    Beisatz: Hier: Bescheid über die agrarbehördliche Bewilligung der Ablöse von Einforstungsrechten nach dem sbg EinforstungsrechteG. (T35)
  • 10 ObS 22/13b
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 ObS 22/13b
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 127/13b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 127/13b
    Vgl aber; Beis wie T9; Beis wie T14; Veröff: SZ 2013/78
  • 10 ObS 152/13w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 ObS 152/13w
    nur: Gerichte sind an rechtskräftige Bescheide der Verwaltungsbehörden gebunden. (T36)
    Beis wie T13; Beis wie T18; Veröff: SZ 2013/127
  • 5 Ob 2/14a
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 2/14a
    Auch; Beisatz: Bescheid der nach § 57 Steiermärkisches Zusammenlegungsgesetz 1982 ‑ StZLG 1982 mit diesem Gesuch zuvor befassten Agrarbehörde. (T37)
  • 9 Ob 3/14b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 3/14b
  • 2 Ob 79/13a
    Entscheidungstext OGH 17.03.2014 2 Ob 79/13a
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 13/15w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 13/15w
    Auch; Beisatz: Hier: Enteignungsbescheid im Einspruchsverfahren nach § 20 Abs 1 LiegTeilG. (T38)
  • 2 Ob 71/15b
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 71/15b
    Vgl; Veröff: SZ 2015/55
  • 1 Ob 161/15f
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 161/15f
    Beis wie T11; Beis wie T27
  • 1 Ob 127/15f
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 127/15f
    Beis ähnlich wie T17; Beis ähnlich wie T24; Bem: Mit ausführlicher Auseinandersetzung zur Frage, wann eine verwaltungsbehördliche Entscheidung nach der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 rechtskräftig wird. (T39)
    Veröff: SZ 2015/127
  • 9 Ob 27/15h
    Entscheidungstext OGH 12.11.2015 9 Ob 27/15h
    AUch; nur T7; Beis wie T18; nur: Dritte, die am Verwaltungsverfahren nicht beteiligt waren, können nur durch die Gestaltungs- oder Tatbestandswirkung eines Bescheids gebunden sein. (T40)
  • 5 Ob 239/15f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 5 Ob 239/15f
    Auch; Beis wie T33; Beis wie T34
  • 10 ObS 21/17m
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 ObS 21/17m
    Vgl auch
  • 6 Ob 124/16b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 124/16b
    Beis wie T11
  • 7 Ob 225/16p
    Entscheidungstext OGH 14.06.2017 7 Ob 225/16p
    Auch; Beis wie T11
  • 9 ObA 108/17y
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 108/17y
    Auch
  • 6 Ob 199/18k
    Entscheidungstext OGH 24.01.2019 6 Ob 199/18k
    Veröff: SZ 2019/6
  • 10 ObS 22/19m
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 ObS 22/19m
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 35/19y
    Entscheidungstext OGH 28.05.2019 10 ObS 35/19y
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 10 ObS 25/19b
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 ObS 25/19b
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 20/19t
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 ObS 20/19t
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 15/19g
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 ObS 15/19g
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 28/19z
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 4 Ob 28/19z
    Beis wie T11
  • 10 ObS 5/19m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 10 ObS 5/19m
    Vgl
  • 5 Ob 104/17f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2017 5 Ob 104/17f
    Auch; Beis wie T34; Beisatz: Hier: Nachtragsbescheid nach § 110 Abs 3 K‑FLG. (T41)
  • 3 Ob 53/20w
    Entscheidungstext OGH 08.07.2020 3 Ob 53/20w
    vgl
    Anm: Veröff: SZ 2020/61
  • 3 Ob 184/20k
    Entscheidungstext OGH 01.12.2020 3 Ob 184/20k
  • 6 Ob 129/21w
    Entscheidungstext OGH 02.02.2022 6 Ob 129/21w
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T14; Beis wie T18; Beis wie T40;
    Beisatz: Hier: Keine Bindung des Gerichts an Entscheidungen der Datenschutzbehörde im konkreten Fall. (T42)
  • 7 Ob 188/23g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.12.2023 7 Ob 188/23g
    vgl; Beisatz: Hier: Spielstättenkonzessionen nach dem Wr VeranstaltungsG (aF). (T43); Beisatz wie T8

Schlagworte

Bindung des Gerichtes an Bescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0036981

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19780517_OGH0002_0080OB00504_7800000_002