Rechtssatz für 7Ob169/15a

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130551

Geschäftszahl

7Ob169/15a

Entscheidungsdatum

19.11.2015

Norm

OÖ KAG 1997 §10 Abs9 Z1
KAKuG §6 Abs7
UbG §2
  1. KAKuG § 6 heute
  2. KAKuG § 6 gültig ab 16.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2019
  3. KAKuG § 6 gültig von 24.02.2016 bis 15.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2016
  4. KAKuG § 6 gültig von 14.12.2012 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2012
  5. KAKuG § 6 gültig von 30.12.2011 bis 13.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2011
  6. KAKuG § 6 gültig von 29.12.2007 bis 29.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2007
  7. KAKuG § 6 gültig von 27.07.2006 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2006
  8. KAKuG § 6 gültig von 30.04.2004 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2004
  9. KAKuG § 6 gültig von 09.08.2000 bis 29.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2000
  10. KAKuG § 6 gültig von 31.12.1996 bis 08.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 751/1996
  1. UbG § 2 heute
  2. UbG § 2 gültig ab 01.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2022
  3. UbG § 2 gültig von 01.07.2010 bis 30.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2010
  4. UbG § 2 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2010

Rechtssatz

Eine interdisziplinäre Demenzstation (Betriebsform gemäß Paragraph 10, Absatz 9, Ziffer eins, OÖ KAG 1997 in der Fassung OÖ KAG-Nov 2012, LGBl 2012/70) ist ausgehend von der versorgten Patientengruppe ([delirante] Demenzkranke), der Eigenart dieser Krankheit als (auch und maßgeblich) psychiatrische Erkrankung sowie der dementsprechenden fachlichen medizinischen Tätigkeit und Qualifikation des Personals (mitbeteiligte psychiatrische Abteilung, Pflegeleiterin mit psychiatrischem Diplom) und  im Einklang mit dem dokumentierten eigenen Behandlungskonzept des Klinikums insgesamt als psychiatrische Abteilung iSd Paragraph 2, UbG zu qualifizieren.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 169/15a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 169/15a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130551

Im RIS seit

19.02.2016

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2016

Dokumentnummer

JJR_20151119_OGH0002_0070OB00169_15A0000_001

Rechtssatz für 7Ob169/15a

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130552

Geschäftszahl

7Ob169/15a

Entscheidungsdatum

19.11.2015

Norm

UbG §20 Abs2
  1. UbG § 20 heute
  2. UbG § 20 gültig ab 01.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2022
  3. UbG § 20 gültig von 01.07.2010 bis 30.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2010
  4. UbG § 20 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2010

Rechtssatz

Der Abteilungsleiter kann sich bei der Rekursanmeldung vertreten lassen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 169/15a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 169/15a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130552

Im RIS seit

19.02.2016

Zuletzt aktualisiert am

19.02.2016

Dokumentnummer

JJR_20151119_OGH0002_0070OB00169_15A0000_002

Rechtssatz für 5Ob50/75; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0044232

Geschäftszahl

5Ob50/75; 8Ob519/77; 5Ob632/80; 2Ob206/82; 5Ob4/85; 5Ob382/87 (5Ob383/87-5Ob388/87); 7Ob565/90; 1Ob8/94 (1Ob9/94); 1Ob621/94; 1Ob19/99x; 1Ob192/99p; 3Ob152/00z; 3Ob26/02y; 3Ob217/02m; 3Ob62/03v; 4Ob171/03f; 3Ob195/03b; 8Ob66/04w; 6Ob9/05z; 3Ob291/05y; 7Ob285/05w; 4Ob117/07w; 3Ob226/07t; 3Ob254/07k; 3Ob239/08f; 3Ob43/09h; 3Ob14/09v; 3Ob116/09v; 3Ob90/10x; 10ObS91/12y; 3Ob218/12y; 3Ob22/13a; 6Ob20/14f; 4Ob77/14y; 6Ob180/15m; 3Ob199/15h; 7Ob169/15a; 3Ob196/16v; 3Ob111/17w; 8Ob90/17v; 4Ob227/17m; 2Ob53/18k; 6Ob38/20m; 2Ob53/19m; 1Ob58/21t (1Ob65/21x); 1Ob57/21w (1Ob61/21h); 4Ob2/22f; 2Ob157/22k; 9ObA113/22s; 1Ob100/23x; 1Ob187/23s

Entscheidungsdatum

20.12.2023

Norm

ZPO §528 Abs1 Z1 C4
ZPO §528 Abs1 Z2 C4
  1. ZPO § 528 heute
  2. ZPO § 528 gültig ab 01.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. ZPO § 528 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  4. ZPO § 528 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 528 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 528 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 528 heute
  2. ZPO § 528 gültig ab 01.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. ZPO § 528 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  4. ZPO § 528 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 528 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 528 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Zurückweisung eines Rechtsmittels von der ersten oder zweiten Instanz kann zwar durch Rekurs an die nächst höhere Instanz angefochten werden, wenn eine sachliche Überprüfung der angefochtenen Entscheidung nicht stattgefunden hat. Nimmt das Gericht jedoch eine Sachprüfung vor, obgleich es zunächst seine Entscheidungsbefugnis verneint (zB wegen mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses, wegen Unzulässigkeit, wegen Verspätung), so ist ein solcher Beschluss als Sachentscheidung anzusehen; der formale Teil ist dann unbeachtlich.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 50/75
    Entscheidungstext OGH 23.07.1975 5 Ob 50/75
  • 8 Ob 519/77
    Entscheidungstext OGH 18.05.1977 8 Ob 519/77
    Vgl auch
  • 5 Ob 632/80
    Entscheidungstext OGH 02.09.1980 5 Ob 632/80
    Beisatz: Hier: Mangelnde Parteifähigkeit wegen Tod. (T1)
  • 2 Ob 206/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 2 Ob 206/82
    Auch; Beisatz: Hier: Antrag auf Aufhebung der Ferialsacheerklärung. (T2) Veröff: RZ 1984/21 S 49
  • 5 Ob 4/85
    Entscheidungstext OGH 12.02.1985 5 Ob 4/85
    Veröff: NZ 1986,44; hiezu Hofmeister NZ 1986,46
  • 5 Ob 382/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 5 Ob 382/87
  • 7 Ob 565/90
    Entscheidungstext OGH 07.06.1990 7 Ob 565/90
    Beisatz: Hier: Zwei völlig inhaltsgleiche Rekurse, von denen das Rekursgericht jedenfalls einen sachlich bestätigend erledigte. Zurückweisung des anderen Rekurses. (T3)
  • 1 Ob 8/94
    Entscheidungstext OGH 29.08.1994 1 Ob 8/94
    Beisatz: Gleichzuhalten sind Fälle, in denen das Gericht zweiter Instanz den Rekurs zwar formal zurückweist, aber dazu die angefochtene Entscheidung nicht nur formell, sondern sachlich überprüfen muss. (T4)
  • 1 Ob 621/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 1 Ob 621/94
    Vgl; Beisatz: Im vorliegenden Fall hat das Rekursgericht ungeachtet der von ihm ausgesprochenen Zurückweisung des Wiedereinsetzungsantrags die angefochtene Entscheidung auf ihre sachliche Richtigkeit geprüft und die rechtlichen Erwägungen des Erstgerichtes ausdrücklich gebilligt. (T5)
  • 1 Ob 19/99x
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 19/99x
    Vgl auch
  • 1 Ob 192/99p
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 192/99p
    Ähnlich
  • 3 Ob 152/00z
    Entscheidungstext OGH 21.03.2001 3 Ob 152/00z
    Auch; Beisatz: Hier: Zurückweisung mangels Rechtsschutzinteresses. (T6)
  • 3 Ob 26/02y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2002 3 Ob 26/02y
    Beisatz: Hier: Zurückweisung mangels Beschwer. (T7)
  • 3 Ob 217/02m
    Entscheidungstext OGH 19.09.2002 3 Ob 217/02m
    nur: Nimmt das Gericht eine Sachprüfung vor, obgleich es zunächst seine Entscheidungsbefugnis verneint (zB wegen mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses, wegen Unzulässigkeit, wegen Verspätung), so ist ein solcher Beschluss als Sachentscheidung anzusehen. (T8)
  • 3 Ob 62/03v
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 3 Ob 62/03v
    nur: Nimmt das Gericht eine Sachprüfung vor, obgleich es zunächst seine Entscheidungsbefugnis verneint, so ist ein solcher Beschluss als Sachentscheidung anzusehen. (T9)
  • 4 Ob 171/03f
    Entscheidungstext OGH 23.09.2003 4 Ob 171/03f
    nur T9
  • 3 Ob 195/03b
    Entscheidungstext OGH 26.09.2003 3 Ob 195/03b
    Auch; nur: Nimmt das Gericht jedoch eine Sachprüfung vor, obgleich es zunächst seine Entscheidungsbefugnis verneint (zB wegen mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses, wegen Unzulässigkeit, wegen Verspätung), so ist ein solcher Beschluss als Sachentscheidung anzusehen; der formale Teil ist dann unbeachtlich. (T10)
  • 8 Ob 66/04w
    Entscheidungstext OGH 16.07.2004 8 Ob 66/04w
    Beis wie T5 nur: Im vorliegenden Fall hat das Rekursgericht ungeachtet der von ihm ausgesprochenen Zurückweisung die angefochtene Entscheidung auf ihre sachliche Richtigkeit geprüft und die rechtlichen Erwägungen des Erstgerichtes ausdrücklich gebilligt. (T11)
  • 6 Ob 9/05z
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 9/05z
    Vgl
  • 3 Ob 291/05y
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 291/05y
  • 7 Ob 285/05w
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 7 Ob 285/05w
    Auch
  • 4 Ob 117/07w
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 117/07w
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Zur Rechtsmittelzulässigkeit bei Konformatsentscheidungen im Ablehnungsverfahren nach § 24 Abs 2 JN (siehe auch RS0044509). (T12)
  • 3 Ob 226/07t
    Entscheidungstext OGH 23.10.2007 3 Ob 226/07t
    Auch; Beisatz: Volle Bestätigung wegen Übereinstimmung der in beiden Instanzen getroffenen Entscheidungen in der Sache liegt auch vor, wenn das Rekursgericht - neben dem Zurückweisungsgrund - einen für die Bestätigung maßgeblichen Grund erläutert. (T13)
  • 3 Ob 254/07k
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 254/07k
    Auch; nur T10; Beis wie T13
  • 3 Ob 239/08f
    Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 239/08f
    Auch
  • 3 Ob 43/09h
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 43/09h
    Beis wie T13
  • 3 Ob 14/09v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 14/09v
    Beis wie T13; Beisatz: Im angefochtenen Beschluss überprüfte das Gericht zweiter Instanz die erstinstanzliche Entscheidung in sachlicher Hinsicht. Damit liegen aber konforme Entscheidungen vor. (T14)
  • 3 Ob 116/09v
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 116/09v
    Auch; Beisatz: Ein Beschluss, mit dem das Gericht zweiter Instanz den Rekurs zwar formal zurückweist, aber dazu die angefochtene Entscheidung nicht nur formell, sondern auch in sachlicher Hinsicht überprüft, ist als Sachentscheidung anzusehen; ihr formaler Teil wird für unbeachtlich gehalten. (T15)
    Beisatz: Volle Bestätigung wegen Übereinstimmung der in beiden Instanzen getroffenen Entscheidungen in der Sache liegt auch vor, wenn das Rekursgericht - neben dem Zurückweisungsgrund - einen für die Bestätigung maßgeblichen Grund erläutert. Ob die Gründe beider Instanzen übereinstimmen, ist belanglos. Es genügt, wenn die meritorische Überprüfung im Rahmen einer Hilfsbegründung erfolgt. (T16)
  • 3 Ob 90/10x
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 3 Ob 90/10x
  • 10 ObS 91/12y
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 10 ObS 91/12y
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 3 Ob 218/12y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 218/12y
    Auch; Beis ähnlich T14
  • 3 Ob 22/13a
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 22/13a
    Auch; nur T8
  • 6 Ob 20/14f
    Entscheidungstext OGH 20.02.2014 6 Ob 20/14f
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T16
  • 4 Ob 77/14y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 77/14y
  • 6 Ob 180/15m
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 6 Ob 180/15m
    Auch; nur T10
  • 3 Ob 199/15h
    Entscheidungstext OGH 18.11.2015 3 Ob 199/15h
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T16
  • 7 Ob 169/15a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 169/15a
  • 3 Ob 196/16v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 196/16v
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 3 Ob 111/17w
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 111/17w
    Auch
  • 8 Ob 90/17v
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 90/17v
    Auch; Beis wie T14
  • 4 Ob 227/17m
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 227/17m
    Auch
  • 2 Ob 53/18k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 2 Ob 53/18k
    Auch; nur T10
  • 6 Ob 38/20m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2020 6 Ob 38/20m
    Beis wie T3
  • 2 Ob 53/19m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2020 2 Ob 53/19m
    Anm: Veröff: SZ 2020/41
  • 1 Ob 58/21t
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 1 Ob 58/21t
    Vgl auch
  • 1 Ob 57/21w
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 1 Ob 57/21w
    Auch
  • 4 Ob 2/22f
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 4 Ob 2/22f
    Vgl; Beis wie T16 nur: Es genügt, wenn die meritorische Überprüfung im Rahmen einer Hilfsbegründung erfolgt. (T17)
  • 2 Ob 157/22k
    Entscheidungstext OGH 25.10.2022 2 Ob 157/22k
    Beisatz: Dies gilt auch im Außerstreitverfahren. (T18)
  • 9 ObA 113/22s
    Entscheidungstext OGH 24.11.2022 9 ObA 113/22s
    Vgl; Beis wie T16
  • 1 Ob 100/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.07.2023 1 Ob 100/23x
    vgl; Beisatz: hier: verfahrensleitender Beschluss ohne inhaltliche Entscheidung über den Antrag (T19)
  • 1 Ob 187/23s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2023 1 Ob 187/23s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0044232

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.05.2024

Dokumentnummer

JJR_19750723_OGH0002_0050OB00050_7500000_002

Rechtssatz für 6Ob46/07v; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122210

Geschäftszahl

6Ob46/07v; 10Ob78/07d; 7Ob169/15a; 7Ob139/23a; 7Ob2/24f

Entscheidungsdatum

06.03.2024

Norm

UbG §2
  1. UbG § 2 heute
  2. UbG § 2 gültig ab 01.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2022
  3. UbG § 2 gültig von 01.07.2010 bis 30.06.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2010
  4. UbG § 2 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2010

Rechtssatz

Ob eine Krankenanstalt oder eine Abteilung „psychiatrischen Charakter" hat, ist anhand einer Durchschnittsbetrachtung der versorgten Patientengruppen (Art der Krankheitsbilder), der erbrachten Leistungen (Art und Fachzugehörigkeit der medizinischen Tätigkeiten) und der internen Organisationsstrukturen (insbesondere fachliche Qualifikation des Personals) zu beurteilen; es kommt auf die materielle Beurteilung an, ob der Schwerpunkt der ärztlichen Tätigkeit bzw der behandelten Krankheiten in der fraglichen Krankenanstalt oder Abteilung bei objektiver Betrachtung ins Fachgebiet der Psychiatrie fällt und daher die medizinisch-psychiatrische Versorgung im Vordergrund steht.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 46/07v
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 46/07v
    Beisatz: Ein isoliertes Abstellen auf die Benennung oder die krankenanstaltenrechtliche Widmung einer Krankenanstalt oder einer Abteilung ist für die Beurteilung ihres „psychiatrischen Charakters" schon allein wegen der uneinheitlichen und wechselnden Terminologie ungeeignet. (T1)
    Beisatz: Hier: „Bettenstation C Psychogeriatrie Frauen" - Anwendbarkeit des UbG bejaht. (T2)
  • 10 Ob 78/07d
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 78/07d
    Beisatz: Hier: Psychogeriatrische Station - Anwendbarkeit des UbG bejaht. (T3)
  • 7 Ob 169/15a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 169/15a
    Beisatz: Hier: Interdisziplinäre Demenzstation (Betriebsform gemäß § 10 Abs 9 Z 1 OÖ KAG 1997 idF OÖ KAG-Nov 2012, LGBl 2012/70) - Anwendbarkeit des UbG bejaht. (T4)
  • 7 Ob 139/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 139/23a
    Beisatz: Liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit nicht in der medizinisch-psychiatrischen Versorgung, sondern in der Pflege und Betreuung, dann handelt es sich um gar keine Krankenanstalt, sondern um ein Pflegeheim, auch wenn sich die Pflege auf psychisch Kranke bezieht und daher möglicherweise auch psychiatrisch qualifiziertes Personal beschäftigt ist. (T5)
  • 7 Ob 2/24f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 2/24f
    vgl; Beisatz: Hier: Heilstättenschule. Nur die örtliche Nähe zur Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Einbettung des Besuchs dieser Schule in ein Gesamtbetreuungskonzept in der Kinder- und Jugendpsychiatrie führt nicht dazu, dass auf diese Schule deshalb das UbG anzuwenden wäre, ist sie nach den Feststellungen des Erstgerichts doch nicht an die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie angeschlossen und gehört auch nicht zu deren Wirkungskreis. (T6)
    Beisatz: § 32 Abs 3 UbG idF BGBl I Nr 147/2022 normiert seit dem 1. 7. 2023 ausdrücklich die von der höchstgerichtlichen Rechtsprechung bereits davor vertretene Sichtweise (vgl etwa 7 Ob 173/13m), wonach ein untergebrachter Patient bis zu 24 Stunden außerhalb der psychiatrischen Abteilung behandelt werden könne, ohne, dass dies die Unterbringung aufhebe. Diese Regelung betrifft damit nur Fälle, in denen ein Patient bereits untergebracht ist. (T7)
    Beisatz: Wenn die Einrichtung nicht in den Anwendungsbereich des UbG fällt, ist der Antrag nicht zurück-, sondern abzuweisen. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122210

Im RIS seit

24.06.2007

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2024

Dokumentnummer

JJR_20070525_OGH0002_0060OB00046_07V0000_003