Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob202/65 6Ob29/69 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018136

Geschäftszahl

5Ob202/65; 6Ob29/69; 1Ob139/70; 6Ob76/71; 1Ob253/71; 1Ob204/73; 7Ob635/77; 1Ob596/78; 3Ob4/80; 7Ob624/80; 2Ob575/80; 3Ob513/81; 3Ob630/81; 1Ob529/82; 7Ob550/83; 1Ob23/83; 7Ob596/84; 8Ob585/85; 7Ob617/86; 6Ob680/86; 6Ob577/87; 1Ob608/89; 4Ob503/91; 1Ob645/92; 4Ob541/95; 3Ob7/95; 1Ob123/98i; 3Ob318/98f; 9ObA80/00f; 5Ob273/01k; 1Ob58/02i; 7Ob116/05t; 9Ob6/08k; 1Ob95/10t; 2Ob185/14s

Entscheidungsdatum

30.09.1965

Norm

ABGB §916 A

Rechtssatz

Gemäß § 916 ABGB gilt zwischen den vertragsschließenden Parteien nicht das simulierte, sondern das dissimulierte Rechtsgeschäft.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 202/65
    Entscheidungstext OGH 30.09.1965 5 Ob 202/65
  • 6 Ob 29/69
    Entscheidungstext OGH 12.02.1969 6 Ob 29/69
  • 1 Ob 139/70
    Entscheidungstext OGH 18.06.1970 1 Ob 139/70
  • 6 Ob 76/71
    Entscheidungstext OGH 16.04.1971 6 Ob 76/71
  • 1 Ob 253/71
    Entscheidungstext OGH 14.10.1971 1 Ob 253/71
    Veröff: MietSlg 23084
  • 1 Ob 204/73
    Entscheidungstext OGH 05.12.1973 1 Ob 204/73
  • 7 Ob 635/77
    Entscheidungstext OGH 15.09.1977 7 Ob 635/77
  • 1 Ob 596/78
    Entscheidungstext OGH 26.04.1978 1 Ob 596/78
  • 3 Ob 4/80
    Entscheidungstext OGH 12.03.1980 3 Ob 4/80
  • 7 Ob 624/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 7 Ob 624/80
    Vgl; Beisatz: Zwischen den Vertragsparteien wirkt das zum Scheine geschlossene Rechtsgeschäft deshalb nicht, weil es zwischen ihnen nicht gewollt ist und daher auch keiner der Vertragspartner auf die Wirksamkeit der Erklärungen seines Gegners vertraut hat. (T1)
  • 2 Ob 575/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 575/80
    Beisatz: Unabhängig von den für den Abschluss des Scheingeschäftes maßgeblichen Motiven. (T2)
  • 3 Ob 513/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 3 Ob 513/81
    Auch; Beis wie T1 nur: Zwischen den Vertragsparteien wirkt das zum Scheine geschlossene Rechtsgeschäft deshalb nicht, weil es zwischen ihnen nicht gewollt ist. (T3)
  • 3 Ob 630/81
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 630/81
  • 1 Ob 529/82
    Entscheidungstext OGH 03.03.1982 1 Ob 529/82
  • 7 Ob 550/83
    Entscheidungstext OGH 05.05.1983 7 Ob 550/83
  • 1 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 23/83
    Vgl auch; nur T3
  • 7 Ob 596/84
    Entscheidungstext OGH 12.07.1984 7 Ob 596/84
    Auch; Beisatz: Teilnichtigkeit nur hinsichtlich der nicht gewollten Vertragsteile. (T4)
  • 8 Ob 585/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 8 Ob 585/85
  • 7 Ob 617/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 7 Ob 617/86
    Auch; nur T3; Veröff: SZ 59/108 = JBl 1986,786 = NZ 1987,131 = RZ 1986/66 S 245
  • 6 Ob 680/86
    Entscheidungstext OGH 21.05.1987 6 Ob 680/86
    Auch
  • 6 Ob 577/87
    Entscheidungstext OGH 14.05.1987 6 Ob 577/87
  • 1 Ob 608/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 608/89
  • 4 Ob 503/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 503/91
    Auch; Beisatz: Das dissimulierte Geschäft ist nach seiner wahren Beschaffenheit zu beurteilen; es ist also wirksam, wenn es den Erfordernissen eines gültigen Rechtsgeschäftes entspricht. (T5)
  • 1 Ob 645/92
    Entscheidungstext OGH 26.11.1992 1 Ob 645/92
    Auch; Beis wie T5 nur: Das dissimulierte Geschäft ist nach seiner wahren Beschaffenheit zu beurteilen. (T6)
  • 4 Ob 541/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 541/95
  • 3 Ob 7/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 3 Ob 7/95
    Beis wie T6
  • 1 Ob 123/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 123/98i
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 3 Ob 318/98f
    Entscheidungstext OGH 26.05.1999 3 Ob 318/98f
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Mietvertrag. (T7)
  • 9 ObA 80/00f
    Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 ObA 80/00f
    Vgl auch; Beisatz: Umgehungsgeschäft ist in Bezug auf Form, Erlaubtheit, Klagbarkeit und Steuererfolg nach seiner wahren Beschaffenheit zu beurteilen ist. Für die Verpöntheit beziehungsweise Nichtigkeit ist auf das umgangene Geschäft abzustellen. (T8); Beisatz: Hier: Verstoß gegen § 36 RL-BA 1977. (T9); Veröff: SZ 73/65
  • 5 Ob 273/01k
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 5 Ob 273/01k
    Auch
  • 1 Ob 58/02i
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 58/02i
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 7 Ob 116/05t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 116/05t
    Auch
  • 9 Ob 6/08k
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 6/08k
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Vereinbarung einer Gegenleistung, die nur der Finanzbehörde gegenüber vorgetäuscht werden sollte. (T10)
  • 1 Ob 95/10t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 95/10t
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Da aus dem Scheincharakter Nichtigkeit resultiert, bedarf es keiner Anfechtung mittels Rechtsgestaltungsklage. (T11)
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: "Relatives Scheingeschäft". (T12)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0018136

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2015

Dokumentnummer

JJR_19650930_OGH0002_0050OB00202_6500000_001

Rechtssatz für 3Ob86/70 1Ob68/74 7Ob51...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018121

Geschäftszahl

3Ob86/70; 1Ob68/74; 7Ob517/80; 3Ob630/81; 4Ob167/82; 6Ob1513/86; 7Ob263/03g; 1Bkd6/08; 2Ob185/14s

Entscheidungsdatum

22.07.1970

Norm

ABGB §916 A

Rechtssatz

Ein nichtiges Scheingeschäft setzt gemeinsamen dolus bei Vertragsabschluss voraus. Hingegen macht die nachträgliche Vereinbarung der Vertragspartner, von einem Vertrag keinen oder nur beschränkten Gebrauch zu machen, den Vertrag nicht zum Scheingeschäft. Dies gilt auch für zum Schein erfolgte Vertragsauflösung.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 86/70
    Entscheidungstext OGH 22.07.1970 3 Ob 86/70
    Veröff: SZ 43/134 = EvBl 1971/3 S 16 = MietSlg 22075
  • 1 Ob 68/74
    Entscheidungstext OGH 08.05.1974 1 Ob 68/74
    Vgl auch; nur: Ein nichtiges Scheingeschäft setzt gemeinsamen dolus bei Vertragsabschluss voraus. (T1) Veröff: SZ 47/59 = JBl 1974,619 (mit Anmerkung der Schriftleitung)
  • 7 Ob 517/80
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 7 Ob 517/80
    nur T1; Veröff: NZ 1981,29
  • 3 Ob 630/81
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 630/81
    Auch
  • 4 Ob 167/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 4 Ob 167/82
    nur T1; Veröff: JBl 1983,444
  • 6 Ob 1513/86
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 6 Ob 1513/86
    Vgl auch; nur T1
  • 7 Ob 263/03g
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 263/03g
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Bkd 6/08
    Entscheidungstext OGH 15.06.2009 1 Bkd 6/08
    Auch; nur T1; nur: Dies gilt auch für zum Schein erfolgte Vertragsauflösung. (T2)
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; nur: Hingegen macht die nachträgliche Vereinbarung der Vertragspartner, von einem Vertrag keinen oder nur beschränkten Gebrauch zu machen, den Vertrag nicht zum Scheingeschäft. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0018121

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2015

Dokumentnummer

JJR_19700722_OGH0002_0030OB00086_7000000_002

Rechtssatz für 5Ob174/73 7Ob293/74 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043610

Geschäftszahl

5Ob174/73; 7Ob293/74; 6Ob629/78; 7Ob569/80; 4Ob167/82; 7Ob780/82; 6Ob568/82; 2Ob552/83; 6Ob1510/85; 1Ob708/85; 2Ob730/86; 8Ob620/87; 1Ob555/89; 1Ob608/89; 4Ob503/91; 6Ob570/91; 4Ob542/92; 3Ob572/92; 8Ob2301/96g; 1Ob123/98i; 1Ob58/02i; 10ObS207/03v; 4Ob250/04z; 6Ob105/05t; 6Ob151/07k; 8Ob164/09i; 1Ob95/10t; 2Ob185/14s; 9ObA132/17b

Entscheidungsdatum

14.11.1973

Norm

ZPO §503 Z4 E4c10
ZPO §503 Z4 E4c11

Rechtssatz

Die Frage, ob ein Scheinvertrag vorliegt, ob also Willenserklärungen im Einverständnis der Erklärenden bloß zum Schein abgegeben wurden oder ob sie dem wahren Willen entsprechen, fällt in das Gebiet der Tatsachenfeststellung. Ob es sich bei einem Vertrag um ein Scheingeschäft handelt oder ob die Parteien vielmehr gerade das miteinander vereinbart haben, was im Vertrag festgehalten erscheint, ist also eine Feststellung tatsächlicher Art.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 174/73
    Entscheidungstext OGH 14.11.1973 5 Ob 174/73
  • 7 Ob 293/74
    Entscheidungstext OGH 09.01.1975 7 Ob 293/74
  • 6 Ob 629/78
    Entscheidungstext OGH 13.07.1978 6 Ob 629/78
    Auch
  • 7 Ob 569/80
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 7 Ob 569/80
    Auch
  • 4 Ob 167/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 4 Ob 167/82
    nur: Die Frage, ob ein Scheinvertrag vorliegt, ob also Willenserklärungen im Einverständnis der Erklärenden bloß zum Schein abgegeben wurden oder ob sie dem wahren Willen entsprechen, fällt in das Gebiet der Tatsachenfeststellung. (T1) Veröff: JBl 1983,441
  • 7 Ob 780/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 780/82
    nur T1
  • 6 Ob 568/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1983 6 Ob 568/82
    Auch; Beisatz: Ausführungen zum subjektiven Willen der Parteien bei Vertragsabschluß sind Tatsachenfeststellungen (vgl JBl 1968,520, ZVR 1968,103). (T2)
  • 2 Ob 552/83
    Entscheidungstext OGH 30.10.1984 2 Ob 552/83
    Auch
  • 6 Ob 1510/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 1510/85
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 708/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 708/85
  • 2 Ob 730/86
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 2 Ob 730/86
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 620/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 620/87
  • 1 Ob 555/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 1 Ob 555/89
    nur T1
  • 1 Ob 608/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 608/89
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: RZ 1991/7 S 46
  • 4 Ob 503/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 503/91
    nur T1
  • 6 Ob 570/91
    Entscheidungstext OGH 04.07.1991 6 Ob 570/91
    Veröff: ÖBA 1992,172
  • 4 Ob 542/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 542/92
  • 3 Ob 572/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 3 Ob 572/92
    nur T1
  • 8 Ob 2301/96g
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 8 Ob 2301/96g
    nur T1
  • 1 Ob 123/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 123/98i
    nur T1; Beisatz: Die Auslegung abgegebener Willenserklärungen ist rechtliche Beurteilung. (T3)
  • 1 Ob 58/02i
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 58/02i
  • 10 ObS 207/03v
    Entscheidungstext OGH 16.09.2003 10 ObS 207/03v
    Veröff: SZ 2003/108
  • 4 Ob 250/04z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2004 4 Ob 250/04z
  • 6 Ob 105/05t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 105/05t
    Beisatz: Hier: Zession. (T4)
  • 6 Ob 151/07k
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 151/07k
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 164/09i
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 Ob 164/09i
    Auch; nur: Ob im Einzelfall ein Scheinvertrag vorliegt, die Willenserklärungen der Vertragspartner also im beiderseitigen Einverständnis nur zum Schein abgegeben wurden, oder ob die Vereinbarung dem wahren Willen der Parteien entspricht, ist keine Rechtsfrage, sondern eine Feststellung tatsächlicher Art. (T5)
  • 1 Ob 95/10t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 95/10t
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 132/17b
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 ObA 132/17b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0043610

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19731114_OGH0002_0050OB00174_7300000_001

Rechtssatz für 7Ob635/77 3Ob4/80 7Ob51...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018131

Geschäftszahl

7Ob635/77; 3Ob4/80; 7Ob517/80; 3Ob630/81; 1Ob23/83; 1Ob708/85; 1Ob608/89; 4Ob545/90; 4Ob503/91; 3Ob50/92; 4Ob541/95; 1Ob58/02i; 3Ob258/04v; 7Ob116/05t; 9ObA131/09v; 8Ob164/09i; 2Ob185/14s

Entscheidungsdatum

15.09.1977

Norm

ABGB §916 A

Rechtssatz

Nichtig ist ein Scheingeschäft nur dann, wenn die Parteien überhaupt nicht die Absicht hatten, ein Rechtsgeschäft abzuschließen (absolutes Scheingeschäft).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 635/77
    Entscheidungstext OGH 15.09.1977 7 Ob 635/77
  • 3 Ob 4/80
    Entscheidungstext OGH 12.03.1980 3 Ob 4/80
    Veröff: SZ 53/42
  • 7 Ob 517/80
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 7 Ob 517/80
    Veröff: NZ 1981,29
  • 3 Ob 630/81
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 630/81
  • 1 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 23/83
    Auch
  • 1 Ob 708/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 708/85
  • 1 Ob 608/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 608/89
    Veröff: RZ 1991/7 S 46
  • 4 Ob 545/90
    Entscheidungstext OGH 26.06.1990 4 Ob 545/90
    Auch; Veröff: JBl 1991,381
  • 4 Ob 503/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 503/91
    Auch; Beisatz: Wurde aber ein Teil des Geschäftes wirklich gewollt und nur ein anderer Teil zum Schein geschlossen, dann gelten die Regeln über die Teilnichtigkeit. (T1)
  • 3 Ob 50/92
    Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 50/92
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 541/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 541/95
  • 1 Ob 58/02i
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 58/02i
    Beis wie T1
  • 3 Ob 258/04v
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 258/04v
    Auch
  • 7 Ob 116/05t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 116/05t
  • 9 ObA 131/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 ObA 131/09v
    Auch; Beisatz: (Insbesondere aus Steuergründen eingegangene) Scheingeschäfte sind zwar hinsichtlich des vordergründig zu Tage tretenden Inhalts nichtig, im Falle eines gewollten verdeckten (dissimulierten) anderen Geschäfts aber nach dessen wahrer Beschaffenheit zu beurteilen und insoweit wirksam. (T2)
  • 8 Ob 164/09i
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 Ob 164/09i
    Auch
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0018131

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2015

Dokumentnummer

JJR_19770915_OGH0002_0070OB00635_7700000_001

Rechtssatz für 6Ob684/81 2Ob506/90 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009579

Geschäftszahl

6Ob684/81; 2Ob506/90; 2Ob532/91; 5Ob564/93; 1Ob288/98d; 8Ob84/10a; 2Ob58/13p; 2Ob185/14s

Entscheidungsdatum

24.02.1982

Norm

ABGB §94

Rechtssatz

Ausdrücklich oder schlüssige Vereinbarungen über die Gestaltung der Lebensverhältnisse und über die von den Ehegatten jeweils zu erbringenden Beiträge unterliegen wie andere Unterhaltsverträge der Umstandsklausel. Dazu gehört die Frage, ob der mit einer Vereinbarung verfolgte Zweck noch erreichbar ist. Die Scheidung als solche stellt keine zu berücksichtigende Änderung der Verhältnisse dar.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 684/81
    Entscheidungstext OGH 24.02.1982 6 Ob 684/81
    Veröff: EvBl 1982/127 S 435
  • 2 Ob 506/90
    Entscheidungstext OGH 31.01.1990 2 Ob 506/90
    nur: Ausdrücklich oder schlüssige Vereinbarungen über die Gestaltung der Lebensverhältnisse und über die von den Ehegatten jeweils zu erbringenden Beiträge unterliegen wie andere Unterhaltsverträge der Umstandsklausel. (T1)
  • 2 Ob 532/91
    Entscheidungstext OGH 26.06.1991 2 Ob 532/91
    nur T1
  • 5 Ob 564/93
    Entscheidungstext OGH 23.11.1993 5 Ob 564/93
    nur T1; Beisatz: Geänderte Verhältnisse sind entweder überhaupt neue oder alte, jedoch zur Zeit des Vergleichsabschlusses unbekannte Tatsachen. Solche geänderte Verhältnisse sind auch dann gegeben, wenn zwar zum Zeitpunkt des Vergleichsabschlusses objektiv mit einer gewissen Dauer der "Durststrecke" (= Unternehmen bringt keinen Gewinn) zu rechnen war, nicht aber damit, dass sich diese über mehrere Jahre hinziehen werde. Nur die beiderseits bestimmte Erwartung einer - dann auch eingetretenen - Änderung wäre dem Ausschluß der Umstandsklausel gleichzuhalten. (T2)
  • 1 Ob 288/98d
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 288/98d
    nur: Die Scheidung als solche stellt keine zu berücksichtigende Änderung der Verhältnisse dar. (T3); Beisatz: Die Aufhebung des gemeinsamen Haushalts stellt jedoch eine relevante Sachverhaltsänderung dar. (T4); Veröff: SZ 72/74
  • 8 Ob 84/10a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 84/10a
    nur T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 58/13p
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 2 Ob 58/13p
    nur T1; Beisatz: Sofern diese nicht gültig ausgeschlossen worden ist. (T5)
    Beisatz: Einem „rein vertraglichen“ Unterhaltsanspruch kann aber der Einwand des Rechtsmissbrauchs iSd § 94 Abs 2 Satz 2 ABGB nicht entgegengehalten werden. Seine Beendigung oder Anpassung setzt vielmehr eine nachträgliche wesentliche Umstandsänderung voraus. (T6)
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0009579

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2015

Dokumentnummer

JJR_19820224_OGH0002_0060OB00684_8100000_001

Rechtssatz für 6Ob714/81 1Ob23/83 1Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018149

Geschäftszahl

6Ob714/81; 1Ob23/83; 1Ob708/85; 8Ob620/87; 7Ob557/88; 1Ob608/89; 5Ob109/91; 3Ob7/95; 7Ob254/02g; 9Ob6/08k; 3Ob49/11v; 4Ob183/11g; 2Ob185/14s; 9ObA132/17b

Entscheidungsdatum

07.07.1982

Norm

ABGB §916 Abs1 A

Rechtssatz

Ein Scheingeschäft liegt vor, wenn sich der Erklärende und der Erklärungsempfänger darüber einig sind, dass das Erklärte nicht gelten soll, wenn also die Parteien einverständlich nur den äußeren Schein des Abschlusses eines Rechtsgeschäftes hervorrufen, dagegen die mit dem betreffenden Rechtsgeschäft verbundene Rechtswirkung nicht eintreten lassen wollen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 714/81
    Entscheidungstext OGH 07.07.1982 6 Ob 714/81
  • 1 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 23/83
  • 1 Ob 708/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 708/85
  • 8 Ob 620/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 620/87
  • 7 Ob 557/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 557/88
  • 1 Ob 608/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 608/89
    Veröff: RZ 1991/7 S 46
  • 5 Ob 109/91
    Entscheidungstext OGH 12.11.1991 5 Ob 109/91
  • 3 Ob 7/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 3 Ob 7/95
  • 7 Ob 254/02g
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 254/02g
  • 9 Ob 6/08k
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 6/08k
    Auch; Beisatz: Hier: Vereinbarung einer Gegenleistung, die nur der Finanzbehörde gegenüber vorgetäuscht werden sollte. (T1)
  • 3 Ob 49/11v
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 49/11v
  • 4 Ob 183/11g
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 183/11g
    Auch
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; Beisatz: Bei einem Scheingeschäft wollen die Parteien einverständlich schon bei Geschäftsabschluss die mit dem Rechtsgeschäft verbundenen Rechtsfolgen nicht oder nicht so wie vertraglich niedergelegt eintreten lassen. (T2)
  • 9 ObA 132/17b
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 ObA 132/17b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0018149

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19820707_OGH0002_0060OB00714_8100000_001

Rechtssatz für 7Ob636/85 8Ob620/87 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018129

Geschäftszahl

7Ob636/85; 8Ob620/87; 4Ob503/91; 5Ob133/92; 7Ob555/93; 3Ob47/97a; 2Ob185/14s; 9ObA132/17b

Entscheidungsdatum

07.11.1985

Norm

ABGB §916 A

Rechtssatz

Wer sich auf ein Scheingeschäft beruft, muss das Vorliegen der Voraussetzungen hiefür beweisen. Entscheidende Bedeutung kommt hiebei der Absicht der Beteiligten zu.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 636/85
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 636/85
  • 8 Ob 620/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 620/87
  • 4 Ob 503/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 503/91
    nur: Wer sich auf ein Scheingeschäft beruft, muß das Vorliegen der Voraussetzungen hiefür beweisen. (T1)
  • 5 Ob 133/92
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 5 Ob 133/92
    Veröff: SZ 66/29 = WoBl 1993,187 (Strobl)
  • 7 Ob 555/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 7 Ob 555/93
  • 3 Ob 47/97a
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 47/97a
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
  • 9 ObA 132/17b
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 ObA 132/17b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0018129

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19851107_OGH0002_0070OB00636_8500000_001

Rechtssatz für 14ObA11/87 5Ob503/87 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018103

Geschäftszahl

14ObA11/87; 5Ob503/87; 4Ob503/91; 1Ob58/02i; 4Ob250/04z; 7Ob116/05t; 9Ob6/08k; 2Ob185/14s

Entscheidungsdatum

24.02.1987

Norm

ABGB §916 A

Rechtssatz

§ 916 ABGB setzt die übereinstimmende Absicht beider Parteien voraus, eine Willenserklärung dem anderen gegenüber nur zum Schein abzugeben. Nur in einem solchen Fall wirkt das zum Schein abgeschlossene Geschäft nicht, weil es ja nicht gewollt ist und keiner der Partner auch die Wirksamkeit der Erklärung vertraut hat.

Entscheidungstexte

  • 14 ObA 11/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 14 ObA 11/87
  • 5 Ob 503/87
    Entscheidungstext OGH 04.12.1987 5 Ob 503/87
  • 4 Ob 503/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 503/91
  • 1 Ob 58/02i
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 58/02i
  • 4 Ob 250/04z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2004 4 Ob 250/04z
    Beisatz: Wer sich auf das Vorliegen eines Scheingeschäfts beruft, hat den Abschluss eines solchen zu beweisen. (T1)
  • 7 Ob 116/05t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 116/05t
    Auch
  • 9 Ob 6/08k
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 6/08k
    Auch; Beisatz: Hier: Vereinbarung einer Gegenleistung, die nur der Finanzbehörde gegenüber vorgetäuscht werden sollte. (T2)
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0018103

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2015

Dokumentnummer

JJR_19870224_OGH0002_014OBA00011_8700000_001

Rechtssatz für 9ObA87/88 9ObA351/97a 9...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009631

Geschäftszahl

9ObA87/88; 9ObA351/97a; 9ObA25/01v; 8ObA44/05m; 7Ob155/13i; 2Ob185/14s

Entscheidungsdatum

27.04.1988

Norm

ABGB §98
ABGB §1152 C2

Rechtssatz

Da die Ehegatten mehrere Wahlmöglichkeiten zur Gestaltung ihrer Rechtsbeziehungen aus der Mithilfe im Erwerb des anderen haben, muss, wenn ein Arbeitsverhältnis angenommen werden soll, dessen Abschluss deutlich zum Ausdruck kommen. Die sonst recht großzügig gehandhabte Anwendung des § 863 ABGB greift hier nicht, weil man in der Regel keine zweifelsfreie Situation vorfindet. Im Zweifel aber ist davon auszugehen, dass die Familiendienste der Erfüllung familiärer Beistandspflichten und Mitwirkungspflichten gelten.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 87/88
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 9 ObA 87/88
    Veröff: SZ 61/107 = RdW 1988,394 = RdA 1990,283 (W. Holzer)
  • 9 ObA 351/97a
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 ObA 351/97a
  • 9 ObA 25/01v
    Entscheidungstext OGH 28.03.2001 9 ObA 25/01v
  • 8 ObA 44/05m
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 8 ObA 44/05m
    Auch; nur: Da die Ehegatten mehrere Wahlmöglichkeiten zur Gestaltung ihrer Rechtsbeziehungen aus der Mithilfe im Erwerb des anderen haben, muss, wenn ein Arbeitsverhältnis angenommen werden soll, dessen Abschluss deutlich zum Ausdruck kommen. (T1)
  • 7 Ob 155/13i
    Entscheidungstext OGH 16.10.2013 7 Ob 155/13i
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Vgl auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0009631

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2015

Dokumentnummer

JJR_19880427_OGH0002_009OBA00087_8800000_006

Rechtssatz für 4Ob532/90 3Ob563/90 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0047419

Geschäftszahl

4Ob532/90; 3Ob563/90; 8Ob601/90; 2Ob577/90; 1Ob1576/90 (1Ob659/90); 8Ob1593/90; 7Ob661/90; 7Ob671/90; 2Ob510/91; 3Ob1520/91; 8Ob635/90; 3Ob1570/91; 5Ob544/91; 2Ob584/91; 4Ob506/92; 4Ob564/91; 5Ob516/92; 7Ob576/93; 8Ob605/93; 8Ob564/93; 2Ob548/94; 2Ob512/95; 8Ob506/95 (8Ob507/95); 4Ob598/95; 3Ob2064/96t; 1Ob2082/96z; 1Ob2349/96i; 4Ob2327/96a; 2Ob567/95; 1Ob2383/96i; 1Ob35/98y; 9Ob167/98v; 1Ob288/98d; 3Ob2/98k; 2Ob318/99z; 1Ob108/01s; 7Ob288/01f; 6Ob22/02g (6Ob23/02d); 7Ob132/02s; 5Ob183/02a; 5Ob168/02w; 9Ob99/03d; 1Ob25/04i; 8Ob62/04g; 7Ob191/05x; 10Ob11/04x; 4Ob51/06p; 3Ob31/05p; 7Ob178/06m; 7Ob170/06k; 7Ob118/07i; 3Ob43/08g; 1Ob88/09m; 8Ob38/09k; 10Ob49/10v; 2Ob246/09d; 8Ob80/10p; 6Ob242/10x; 1Ob212/10y; 6Ob94/11h; 1Ob122/11i; 5Ob2/12y; 4Ob58/12a; 4Ob49/13d; 4Ob16/13a; 10Ob16/14x; 10Ob17/15w; 2Ob185/14s; 1Ob158/15i; 4Ob206/15w; 1Ob23/18s; 4Ob22/18s

Entscheidungsdatum

03.04.1990

Norm

ABGB §94
ABGB aF §140 Ba
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §231

Rechtssatz

Da eine gesetzliche Grundlage für die Anwendung eines bestimmten Berechnungssystems nicht besteht, kann der OGH auch nicht Regeln der Unterhaltsbemessung derart in ein System verdichten, dass sich eine Tabelle für jeden möglichen Anspruchsfall ergibt; er kann vielmehr in Fragen der Unterhaltsbemessung nur aussprechen, auf welche Umstände es ankommt. Demgemäß kann er auch keine Prozentsätze festlegen. Derartige Werte können nur bei der konkreten Berechnung eines Unterhaltsanspruches im Interesse der gleichen Behandlung gleichgelagerter Fälle herangezogen, nicht aber generell als Maßstab für die Unterhaltsbemessung festgelegt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 532/90
    Entscheidungstext OGH 03.04.1990 4 Ob 532/90
    Veröff: JBl 1991,40 = ÖA 1991,78
  • 3 Ob 563/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 3 Ob 563/90
    Vgl
  • 8 Ob 601/90
    Entscheidungstext OGH 28.06.1990 8 Ob 601/90
  • 2 Ob 577/90
    Entscheidungstext OGH 05.09.1990 2 Ob 577/90
  • 1 Ob 1576/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 1576/90
    Veröff: RZ 1991/50 S 146
  • 8 Ob 1593/90
    Entscheidungstext OGH 30.10.1990 8 Ob 1593/90
    Auch
  • 7 Ob 661/90
    Entscheidungstext OGH 15.11.1990 7 Ob 661/90
  • 7 Ob 671/90
    Entscheidungstext OGH 06.12.1990 7 Ob 671/90
  • 2 Ob 510/91
    Entscheidungstext OGH 13.03.1991 2 Ob 510/91
  • 3 Ob 1520/91
    Entscheidungstext OGH 22.05.1991 3 Ob 1520/91
    Vgl auch; Beisatz: Prozentsätze zur Berechnung des Ehegattenunterhalts haben nur den Charakter einer Orientierungshilfe. (T1)
  • 8 Ob 635/90
    Entscheidungstext OGH 26.09.1991 8 Ob 635/90
    Beis wie T1; Veröff: SZ 64/135 = RZ 1992/49 S 125 = NZ 1992,151
  • 3 Ob 1570/91
    Entscheidungstext OGH 23.10.1991 3 Ob 1570/91
    Vgl auch; nur: Derartige Werte können nur bei der konkreten Berechnung eines Unterhaltsanspruches im Interesse der gleichen Behandlung gleichgelagerter Fälle herangezogen, nicht aber generell als Maßstab für die Unterhaltsbemessung festgelegt werden. (T2)
  • 5 Ob 544/91
    Entscheidungstext OGH 08.10.1991 5 Ob 544/91
  • 2 Ob 584/91
    Entscheidungstext OGH 11.11.1991 2 Ob 584/91
    Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: ÖA 1992,159
  • 4 Ob 506/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 506/92
    Auch; Beisatz: Der Unterhalt der geschiedenen einkommenslosen Ehegattin gemäß § 66 EheG (§ 94 ABGB) bestimmt sich nach den in der Rechtsprechung entwickelten und vom Schrifttum gebilligten Berechnungsformeln mit rund dreiunddreißig Prozent des Nettoeinkommens des Unterhaltspflichtigen; bei einer konkurrierenden Sorgepflicht für Kinder ist der genannte Prozentsatz um etwa vier Prozent pro Kind zu verringern. (T3) Veröff: ÖA 1992,160
  • 4 Ob 564/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 564/91
    Veröff: ÖA 1992,88
  • 5 Ob 516/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 5 Ob 516/92
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 576/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1993 7 Ob 576/93
    Beisatz: Besonders atypische Fälle erfordern eine den tatsächlichen Verhältnissen angepasste individuelle Berücksichtigung der Bemessungskriterien. (T4) Veröff: ÖA 1994,69
  • 8 Ob 605/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 605/93
  • 8 Ob 564/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 564/93
    Auch
  • 2 Ob 548/94
    Entscheidungstext OGH 25.08.1994 2 Ob 548/94
  • 2 Ob 512/95
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 2 Ob 512/95
    Auch
  • 8 Ob 506/95
    Entscheidungstext OGH 16.03.1995 8 Ob 506/95
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Diese Prozentsätze können bei besonders atypischen Verhältnissen korrigiert werden. (T5)
  • 4 Ob 598/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 598/95
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Die von der Rechtsprechung der Gerichte zweiter Instanz entwickelten Berechnungsformeln können als Orientierungshilfe und als Maßstab zur Gleichbehandlung gleichartiger Fälle herangezogen werden. (T6)
  • 3 Ob 2064/96t
    Entscheidungstext OGH 15.05.1996 3 Ob 2064/96t
    nur: Demgemäß kann er auch keine Prozentsätze festlegen. Derartige Werte können nur bei der konkreten Berechnung eines Unterhaltsanspruches im Interesse der gleichen Behandlung gleichgelagerter Fälle herangezogen, nicht aber generell als Maßstab für die Unterhaltsbemessung festgelegt werden. (T7)
  • 1 Ob 2082/96z
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 1 Ob 2082/96z
    Auch; nur T2; Beis wie T6; Beisatz: Auch bei der Festsetzung einstweiligen Unterhalts ist die Anwendung dieser Methode zulässig und für durchschnittliche Verhältnisse brauchbar. (T8)
  • 1 Ob 2349/96i
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 1 Ob 2349/96i
    Auch; nur: Da eine gesetzliche Grundlage für die Anwendung eines bestimmten Berechnungssystems nicht besteht, kann der OGH auch nicht Regeln der Unterhaltsbemessung derart in ein System verdichten, dass sich eine Tabelle für jeden möglichen Anspruchsfall ergibt; er kann vielmehr in Fragen der Unterhaltsbemessung nur aussprechen, auf welche Umstände es ankommt. (T9)
  • 4 Ob 2327/96a
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 4 Ob 2327/96a
    Auch; nur: Da eine gesetzliche Grundlage für die Anwendung eines bestimmten Berechnungssystems nicht besteht, kann der OGH auch nicht Regeln der Unterhaltsbemessung derart in ein System verdichten, dass sich eine Tabelle für jeden möglichen Anspruchsfall ergibt. (T10)
  • 2 Ob 567/95
    Entscheidungstext OGH 23.01.1997 2 Ob 567/95
    nur T10
  • 1 Ob 2383/96i
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2383/96i
    Auch; nur T9
  • 1 Ob 35/98y
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 35/98y
    Vgl auch; Beisatz: Die Ermittlung des Unterhaltsanspruchs mit einem bestimmten Prozentsatz der Bemessungsgrundlage wird vom Obersten Gerichtshof als geeignetes Mittel zur Gleichbehandlung ähnlicher Fälle angesehen. Damit ist gewährleistet, dass der Unterhaltsberechtigte an den Lebensverhältnissen des Unterhaltspflichtigen angemessen teilhaben kann. Auch bei der Festsetzung einstweiligen Unterhalts ist die Anwendung dieser Methode zulässig und für durchschnittliche Verhältnisse brauchbar. Sie hat jedoch nur den Charakter einer Orientierungshilfe. (T11)
  • 9 Ob 167/98v
    Entscheidungstext OGH 24.06.1998 9 Ob 167/98v
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Bei Durchschnittsverhältnissen werden aus Praktikabilitätsgründen und Gleichbehandlungsgründen pauschalierte, nach Altersstufen gegliederte und nach Prozenten der Einkommensbemessungsgrundlage festgesetzte Unterhaltsbeträge zugesprochen und dabei weitere Unterhaltspflichten des Unterhaltsschuldners durch Abzüge von Prozentpunkten berücksichtigt (Prozentmethode). (T12)
  • 1 Ob 288/98d
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 288/98d
    Auch; nur T2; Beisatz: Damit ist gewährleistet, dass der Unterhaltsberechtigte an den Lebensverhältnissen des Unterhaltspflichtigen angemessen teilhaben kann. (T13); Veröff: SZ 72/74
  • 3 Ob 2/98k
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 2/98k
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 318/99z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2000 2 Ob 318/99z
    Beis wie T1
  • 1 Ob 108/01s
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 108/01s
    Auch; nur T2; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T13
  • 7 Ob 288/01f
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 288/01f
    nur T9; Beis wie T1; Beisatz: Es werden grundsätzlich nur bei durchschnittlichen Verhältnissen aus Praktikabilitätsgründen und Gleichbehandlungsgründen pauschalierte, nach Prozenten der Einkommensbemessungsgrundlage festgesetzte Unterhaltsbeträge - gleichermaßen im Ehegattenrecht wie im Kindschaftsrecht - zugesprochen. (T14)
  • 6 Ob 22/02g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 22/02g
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 7 Ob 132/02s
    Entscheidungstext OGH 15.01.2003 7 Ob 132/02s
    Vgl auch; Beisatz: Unterhalt wird bestimmt und nicht berechnet. (T15)
  • 5 Ob 183/02a
    Entscheidungstext OGH 20.11.2002 5 Ob 183/02a
    Vgl auch; Beis wie T11 nur: Die Ermittlung des Unterhaltsanspruchs mit einem bestimmten Prozentsatz der Bemessungsgrundlage wird vom Obersten Gerichtshof als geeignetes Mittel zur Gleichbehandlung ähnlicher Fälle angesehen. Damit ist gewährleistet, dass der Unterhaltsberechtigte an den Lebensverhältnissen des Unterhaltspflichtigen angemessen teilhaben kann. (T16); Beis wie T13
  • 5 Ob 168/02w
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 5 Ob 168/02w
    Vgl auch; nur T7; Beisatz: Die Unterhaltsbemessung nach der Prozentkomponente bietet zwar für durchschnittliche Verhältnisse ein brauchbare Handhabe, bei atypischer Sachlage ist jedoch eine Anpassung an die tatsächlichen Verhältnisse erforderlich. (T17)
  • 9 Ob 99/03d
    Entscheidungstext OGH 24.09.2003 9 Ob 99/03d
    Vgl; Beis wie T11
  • 1 Ob 25/04i
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 25/04i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Atypische Verhältnisse durch überproportionalen Freizeitverzicht. (T18)
  • 8 Ob 62/04g
    Entscheidungstext OGH 24.09.2004 8 Ob 62/04g
    Auch; Beisatz: Es ist daher auch nicht möglich allgemein verbindliche Prozentsätze für Abschläge für übermäßige Betreuungsleistungen des geldunterhaltspflichtigen Elternteils festzulegen. (T19); Beisatz: Die Reduktion des Unterhaltsanspruches um 10 % pro wöchentlichem Betreuungstag, der über ein übliches Ausmaß hinausgeht, ist jedenfalls nicht zu beanstanden. (T20)
  • 7 Ob 191/05x
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 7 Ob 191/05x
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 10 Ob 11/04x
    Entscheidungstext OGH 17.02.2006 10 Ob 11/04x
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T20
  • 4 Ob 51/06p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2006 4 Ob 51/06p
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T17
  • 3 Ob 31/05p
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 31/05p
    Beis wie T17
  • 7 Ob 178/06m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 178/06m
    Auch; Beis wie T19
  • 7 Ob 170/06k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 170/06k
    Auch; Beis wie T17
  • 7 Ob 118/07i
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 118/07i
    Beisatz: Hier: „Mischunterhalt". (T21)
  • 3 Ob 43/08g
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 43/08g
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Der übliche prozentuelle Abzug von 4 % pro unterhaltsberechtigtem Kind kann bei atypischen tatsächlichen Verhältnissen korrigiert werden, etwa bei deutlich unterdurchschnittlichen Unterhaltsleistungen für dieses. (T22)
  • 1 Ob 88/09m
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 88/09m
    Vgl auch; Beisatz: Unterhaltsentscheidungen sind grundsätzlich Ermessensentscheidungen und keine reinen Rechenexempel. (T23)
  • 8 Ob 38/09k
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 38/09k
    Auch
  • 10 Ob 49/10v
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 10 Ob 49/10v
    Auch; Beis ähnlich wie T23
  • 2 Ob 246/09d
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 2 Ob 246/09d
    Vgl auch; Vgl Beis wie T15; Vgl Beis wie T23; Veröff: SZ 2010/134
  • 8 Ob 80/10p
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 80/10p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 242/10x
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 242/10x
    Vgl; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch für Unterhaltsansprüche nach § 68 EheG. (T24)
  • 1 Ob 212/10y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 1 Ob 212/10y
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 6 Ob 94/11h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 94/11h
    Vgl auch; Beis wie T3 nur: Der Unterhalt der geschiedenen einkommenslosen Ehegattin gemäß § 66 EheG (§ 94 ABGB) bestimmt sich nach den in der Rechtsprechung entwickelten und vom Schrifttum gebilligten Berechnungsformeln mit rund dreiunddreißig Prozent des Nettoeinkommens des Unterhaltspflichtigen. (T25)
    Beis wie T4
  • 1 Ob 122/11i
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 122/11i
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T22 nur: Der übliche prozentuelle Abzug von 4 % pro unterhaltsberechtigtem Kind kann bei atypischen tatsächlichen Verhältnissen korrigiert werden. (T26)
  • 5 Ob 2/12y
    Entscheidungstext OGH 04.07.2012 5 Ob 2/12y
    Vgl; Beis auch wie T23; Vgl auch Beis wie T20; Beisatz: Unterhaltsentscheidungen sind grundsätzlich Ermessensentscheidungen, weshalb es problematisch ist, allgemein verbindliche, gleichsam rechenformelmäßige Prozentsätze für Abschläge für übermäßige Betreuungsleistungen des geldunterhaltspflichtigen Elternteils festzulegen. (T27)
    Bem: Siehe auch RS0128043. (T28)
  • 4 Ob 58/12a
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 58/12a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T23
  • 4 Ob 49/13d
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 4 Ob 49/13d
    Vgl; Ähnlich Beis wie T6; Ähnlich Beis wie T15
  • 4 Ob 16/13a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 16/13a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T23
  • 10 Ob 16/14x
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 Ob 16/14x
    Auch; Beis wie T24
  • 10 Ob 17/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 10 Ob 17/15w
    Vgl auch; Beis wie T23
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; Beis wie T22
  • 1 Ob 158/15i
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 158/15i
    Auch Beis wie T23
  • 4 Ob 206/15w
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 206/15w
    Auch; Beis wie T23; Beisatz: Zur Unterhaltsbemessung bei annähernd gleichteilig betreuenden Elternteilen. (T29)
  • 1 Ob 23/18s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 23/18s
    Vgl; Beis wie T23
  • 4 Ob 22/18s
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 22/18s
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T16; Beis wie T17; Beis wie T23

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0047419

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19900403_OGH0002_0040OB00532_9000000_005

Rechtssatz für 7Ob616/91 (7Ob617/91) 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009509

Geschäftszahl

7Ob616/91 (7Ob617/91); 8Ob552/92; 7Ob613/95; 6Ob501/96; 10Ob508/96; 3Ob2101/96h; 8Ob94/97z; 7Ob194/98z; 9Ob49/04b; 3Ob16/04f; 7Ob191/05x; 4Ob142/06w; 3Ob44/08d; 1Ob165/08h; 4Ob203/10x; 7Ob179/11s; 7Ob226/11b; 2Ob185/14s; 8Ob41/16m

Entscheidungsdatum

24.10.1991

Norm

ABGB §94
ABGB §140 Ac

Rechtssatz

Erbringt der Unterhaltspflichtige für mehrere gemeinsam lebende Unterhaltsberechtigte Geldleistungen oder Naturalleistungen, so sind diese Leistungen in der Regel nach Kopfteilen anzurechnen. Wer einen anderen Aufteilungsschlüssel für den "Mischunterhalt" anstrebt, muss die dafür erforderliche Sachgrundlage behaupten und beweisen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 616/91
    Entscheidungstext OGH 24.10.1991 7 Ob 616/91
    RZ 1992/46 S 123
  • 8 Ob 552/92
    Entscheidungstext OGH 26.03.1992 8 Ob 552/92
    Vgl; Beisatz: Schon im Hinblick auf das unterschiedliche Lebensalter der Unterhaltsberechtigten kann nicht von vornherein von gleichen Kopfteilen aller Wohnungsbenützer ausgegangen werden. (T1)
  • 7 Ob 613/95
    Entscheidungstext OGH 18.10.1995 7 Ob 613/95
    Auch; nur: Erbringt der Unterhaltspflichtige für mehrere gemeinsam lebende Unterhaltsberechtigte Geldleistungen oder Naturalleistungen, so sind diese Leistungen in der Regel nach Kopfteilen anzurechnen. (T2); Beisatz: Hier: Wohnungskosten (T3)
  • 6 Ob 501/96
    Entscheidungstext OGH 14.03.1996 6 Ob 501/96
    nur T2; Beis wie T3
  • 10 Ob 508/96
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 10 Ob 508/96
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 2101/96h
    Entscheidungstext OGH 12.06.1996 3 Ob 2101/96h
    Beis wie T1
  • 8 Ob 94/97z
    Entscheidungstext OGH 17.04.1997 8 Ob 94/97z
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 194/98z
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 194/98z
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 9 Ob 49/04b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 9 Ob 49/04b
    Auch; nur T2
  • 3 Ob 16/04f
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 3 Ob 16/04f
    Auch
  • 7 Ob 191/05x
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 7 Ob 191/05x
    nur T2
  • 4 Ob 142/06w
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 142/06w
    Auch; Beisatz: Hier: Anrechnung des Hälfteeigentums des Vaters an der ehemaligen Ehewohnung zu je einem Sechstel beim Naturalunterhalt der Mutter und den beiden Kindern. (T4); Veröff: SZ 2006/144
  • 3 Ob 44/08d
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 44/08d
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 165/08h
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 165/08h
    Auch
  • 4 Ob 203/10x
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 203/10x
    Vgl auch; nur T2; Beis ähnlich wie T3
  • 7 Ob 179/11s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 179/11s
    Vgl auch; Beisatz: Der fiktive Mietwert ist unter den die Wohnung nutzenden Personen in der Regel nach Köpfen aufzuteilen. (T5)
  • 7 Ob 226/11b
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 7 Ob 226/11b
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 8 Ob 41/16m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 Ob 41/16m
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Veröff: SZ 2016/56

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0009509

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19911024_OGH0002_0070OB00616_9100000_001

Rechtssatz für 2Ob584/91 8Ob639/91 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0057433

Geschäftszahl

2Ob584/91; 8Ob639/91; 7Ob531/93; 8Ob595/93; 1Ob2266/96h; 8Ob2335/96g; 7Ob194/98z; 9Ob87/99f; 6Ob22/02g (6Ob23/02d); 8Ob38/09k; 4Ob42/10w; 2Ob141/10i; 1Ob231/10t; 4Ob86/11t; 7Ob80/13k; 2Ob185/14s; 5Ob113/17d

Entscheidungsdatum

11.11.1991

Norm

EheG §66

Rechtssatz

Der Unterhaltsanspruch des schuldlos Geschiedenen beträgt grundsätzlich vierzig Prozent des gemeinsamen Einkommens abzüglich des eigenen Einkommens. In den Fällen, in denen die Berücksichtigung des Einkommens des Unterhaltsberechtigten dazu führen würde, dass der Unterhaltspflichtige mehr zu bezahlen hätte, als dann, wenn man das Einkommen des Unterhaltsberechtigten außer Betracht lässt und den Unterhalt mit dreiunddreißig Prozent des Einkommens des Verpflichteten bemisst, hat das Einkommen des Berechtigten außer Betracht zu bleiben.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 584/91
    Entscheidungstext OGH 11.11.1991 2 Ob 584/91
    Veröff: ÖVA 1992,159
  • 8 Ob 639/91
    Entscheidungstext OGH 28.11.1991 8 Ob 639/91
    nur: Der Unterhaltsanspruch des schuldlos Geschiedenen beträgt grundsätzlich vierzig Prozent des gemeinsamen Einkommens abzüglich des eigenen Einkommens. (T1); Beisatz: Wenn keine weiteren Sorgepflichten bestehen (7 Ob 503/91). Von diesen Sätzen sind für jedes im Unterhaltsanspruch konkurrierende Kind vier Prozent abzuziehen. Diese Prozentmethoden haben den Charakter einer Orientierungshilfe und können als Maßstab für die Behandlung gleichartiger Fälle herangezogen werden. (T2)
  • 7 Ob 531/93
    Entscheidungstext OGH 02.06.1993 7 Ob 531/93
  • 8 Ob 595/93
    Entscheidungstext OGH 16.12.1993 8 Ob 595/93
  • 1 Ob 2266/96h
    Entscheidungstext OGH 02.09.1996 1 Ob 2266/96h
    Auch; nur: Der Unterhaltsanspruch des schuldlos Geschiedenen beträgt grundsätzlich vierzig Prozent des gemeinsamen Einkommens abzüglich des eigenen Einkommens. (T3); nur T1
  • 8 Ob 2335/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 8 Ob 2335/96g
    Vgl auch
  • 7 Ob 194/98z
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 194/98z
    Vgl; Beisatz: Da das eigene Einkommen der Antragstellerin gegenüber jenem des Antragsgegners wesentlich niedriger ist, steht ihr auch nach der Familieneinkommensberechnung nur dieser Anteil zu, wobei sie sich davon ihr eigenes Einkommen nicht in Abzug bringen lassen muss. (T4)
  • 9 Ob 87/99f
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 Ob 87/99f
    Beisatz: Nur damit kann verhindert werden, dass sich die Unterhaltspflicht dadurch erhöht, dass der Berechtigte ein (geringes) Eigeneinkommen hat. Eine Reduktion des so ermittelten Unterhaltsbetrages um das Eigeneinkommen des Berechtigten kommt in einem derartigen Fall naturgemäß nicht in Betracht. (T5)
  • 6 Ob 22/02g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 22/02g
    Auch
  • 8 Ob 38/09k
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 38/09k
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5
  • 4 Ob 42/10w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 42/10w
    Auch
  • 2 Ob 141/10i
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 141/10i
    Vgl auch
  • 1 Ob 231/10t
    Entscheidungstext OGH 26.01.2011 1 Ob 231/10t
    nur T1; Veröff: SZ 2011/8
  • 4 Ob 86/11t
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 86/11t
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Alterspension. (T6)
  • 7 Ob 80/13k
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 80/13k
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch
  • 5 Ob 113/17d
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 113/17d
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0057433

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19911111_OGH0002_0020OB00584_9100000_001

Rechtssatz für 7Ob531/93 8Ob595/93 10O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009722

Geschäftszahl

7Ob531/93; 8Ob595/93; 10ObS205/94; 1Ob2266/96h; 7Ob226/11b; 7Ob80/13k; 2Ob185/14s; 4Ob85/16b; 8Ob49/16p; 7Ob220/16b; 5Ob113/17d

Entscheidungsdatum

02.06.1993

Norm

ABGB §94

Rechtssatz

Der unterhaltsberechtigten geschiedenen Ehegattin, die über eigene Einkünfte verfügt, steht ein Anspruch von rund 40 % des Familieneinkommens unter Abzug der eigenen Einkünfte im Sinne des § 94 Abs 2 ABGB zu.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 531/93
    Entscheidungstext OGH 02.06.1993 7 Ob 531/93
  • 8 Ob 595/93
    Entscheidungstext OGH 16.12.1993 8 Ob 595/93
    Auch; Veröff: ÖA 1993,145
  • 10 ObS 205/94
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 10 ObS 205/94
    Auch; Beisatz: Hier: Beide frühere Ehegatten beziehen Alterspensionen. (T1)
    Veröff: SZ 68/241
  • 1 Ob 2266/96h
    Entscheidungstext OGH 02.09.1996 1 Ob 2266/96h
    Auch
  • 7 Ob 226/11b
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 7 Ob 226/11b
    Vgl auch; Beisatz: Vom gemeinsamen Einkommen der Ehegatten ist der dem Unterhaltspflichtigen zustehende Prozentsatz zu ermitteln und jener Betrag abzuziehen, den der Unterhaltsberechtigte selbst ins Verdienen bringt. (T2)
  • 7 Ob 80/13k
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 80/13k
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Vgl auch; Beisatz: Ergänzungsanspruch des schlechter verdienenden Ehegatten. (T3)
  • 4 Ob 85/16b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 85/16b
  • 8 Ob 49/16p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 Ob 49/16p
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 220/16b
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 220/16b
    Auch
  • 5 Ob 113/17d
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 113/17d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0009722

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19930602_OGH0002_0070OB00531_9300000_004

Rechtssatz für 4Ob79/99t 5Ob43/06v 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0112213

Geschäftszahl

4Ob79/99t; 5Ob43/06v; 2Ob179/06x; 7Ob233/07a; 2Ob41/10h; 5Ob95/11y; 7Ob193/11z; 6Ob241/12b; 9Ob41/12p; 8ObA33/13f; 8Ob116/13m; 4Ob190/13i; 3Ob243/13a; 2Ob30/14x; 1Ob229/14d; 2Ob185/14s; 7Ob226/14g; 4Ob25/16d; 1Ob93/16g; 3Ob116/16d; 9ObA139/16f; 7Ob174/17i; 3Ob15/18d; 5Ob91/18w

Entscheidungsdatum

27.04.1999

Norm

ZPO §482 Abs1 B2
ZPO §496 Abs3
ZPO §503 Z2

Rechtssatz

Bejaht das Berufungsgericht - etwa aufgrund überschießender Feststellungen - einen erstmals im Berufungsverfahren geltend gemachten Anspruch oder eine dort neu erhobene Einrede, so wird dadurch - anders als im Falle der Ergänzung des Verfahrens durch Aufnahme neuer Beweismittel oder durch die Feststellung neu behaupteter Tatsachen im Zuge einer Beweisergänzung (§ 496 Abs 3 ZPO) - die gründliche, das heißt richtige Beurteilung der "Streitsache" im Sinn des § 503 Z 2 ZPO sehr wohl gehindert.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 79/99t
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 4 Ob 79/99t
    Veröff: SZ 72/78
  • 5 Ob 43/06v
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 5 Ob 43/06v
    Vgl
  • 2 Ob 179/06x
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 179/06x
    Auch; Beisatz: Werden „überschießende Feststellungen", die in den Prozessbehauptungen der Parteien keinerlei Deckung finden, der Entscheidung zugrunde gelegt, wird damit die Sache unrichtig rechtlich beurteilt, was auch ohne Verfahrensrüge wahrzunehmen ist. (T1)
  • 7 Ob 233/07a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 7 Ob 233/07a
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 41/10h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 41/10h
    Vgl; Auch Beis wie T1
  • 5 Ob 95/11y
    Entscheidungstext OGH 07.07.2011 5 Ob 95/11y
    Auch; Auch Beis wie T1
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 241/12b
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 241/12b
    Vgl; Beisatz: Die Beurteilung, ob das Berufungsgericht unter unzulässiger Berücksichtigung von Neuerungen beziehungsweise „überschießender Feststellungen“ entschieden hat, ist allerdings regelmäßig eine solche des Einzelfalls. (T2)
  • 9 Ob 41/12p
    Entscheidungstext OGH 31.07.2013 9 Ob 41/12p
    Auch; Beisatz: Hier: Erstmalige Einrede der Formungültigkeit einer Bürgschaftserklärung in der Berufung. (T3)
    Veröff: SZ 2013/72
  • 8 ObA 33/13f
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 ObA 33/13f
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 116/13m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 116/13m
    Auch; Beis wie T1 nur: Werden „überschießende Feststellungen", die in den Prozessbehauptungen der Parteien keinerlei Deckung finden, der Entscheidung zugrunde gelegt, wird damit die Sache unrichtig rechtlich beurteilt. (T4)
  • 4 Ob 190/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 190/13i
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 243/13a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 243/13a
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 30/14x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2014 2 Ob 30/14x
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 226/14g
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 226/14g
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 4 Ob 25/16d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 25/16d
    Auch; Beisatz: Gleiches hat auch im umgekehrten Fall zu gelten, wenn Feststellungen als „überschießend“ qualifiziert werden und nicht berücksichtigt werden, obwohl sie vom Vorbringen gedeckt sind. (T5)
  • 1 Ob 93/16g
    Entscheidungstext OGH 21.06.2016 1 Ob 93/16g
    Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 116/16d
    Entscheidungstext OGH 13.07.2016 3 Ob 116/16d
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 139/16f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 139/16f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 7 Ob 174/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 174/17i
    Vgl aber; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 3 Ob 15/18d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 15/18d
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 5 Ob 91/18w
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 91/18w
    Vgl auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112213

Im RIS seit

27.05.1999

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19990427_OGH0002_0040OB00079_99T0000_001

Rechtssatz für 2Ob1/01p 2Ob180/05t 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0114742

Geschäftszahl

2Ob1/01p; 2Ob180/05t; 7Ob95/05d; 7Ob197/06f; 4Ob55/07b; 1Ob71/07h; 2Ob39/08m; 2Ob224/08t; 4Ob42/10w; 2Ob246/09d; 4Ob203/10x; 7Ob179/11s; 6Ob43/12k; 2Ob185/14s; 8Ob41/16m; 4Ob85/16b; 1Ob137/16b; 3Ob164/17i; 4Ob221/17d; 4Ob54/19y; 2Ob211/18w

Entscheidungsdatum

25.01.2001

Norm

ABGB §94

Rechtssatz

Verlässt der unterhaltspflichtige Ehegatte bei aufrechter Ehe grundlos die Ehewohnung und bleibt der Unterhaltsberechtigte dort allein zurück, dann ist der Unterhaltspflichtige so zu behandeln, als wäre er in der Wohnung verblieben, weshalb die von ihm (allein) geleisteten Mietzinszahlungen nur zur Hälfte als Naturalleistung auf den Geldunterhaltsanspruch des anderen Ehegatten anzurechnen sind.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 1/01p
    Entscheidungstext OGH 25.01.2001 2 Ob 1/01p
    Veröff: SZ 74/12
  • 2 Ob 180/05t
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 2 Ob 180/05t
  • 7 Ob 95/05d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 95/05d
  • 7 Ob 197/06f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 197/06f
    Beisatz: Hier: Ehewohnung steht im Miteigentum beider Ehegatten. (T1)
  • 4 Ob 55/07b
    Entscheidungstext OGH 04.09.2007 4 Ob 55/07b
    Beisatz: Es handelt sich dabei um keine Erhöhung des Geldunterhaltsanspruchs. Dieser Anspruch ist zwar bei einem positiven Saldo der Wohnkosten (also bei Tragung von mehr als der Hälfte dieser Kosten durch den Unterhaltspflichtigen) zu mindern, im Fall eines negativen Saldos ist er aber nicht zu erhöhen. (T2)
  • 1 Ob 71/07h
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 71/07h
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Dem die vormalige Ehewohnung fortan allein gebrauchenden Ehegatten ist kein fiktiver Mietzins aufzuerlegen. (T3)
  • 2 Ob 39/08m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 2 Ob 39/08m
    Vgl
  • 2 Ob 224/08t
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 224/08t
    Vgl; Beisatz: Der unterhaltspflichtige Elternteil kann den Anteil der anzurechnenden Leistungen nicht dadurch zu seinen Gunsten erhöhen, dass er die Wohnung grundlos verlässt und an den Aufwendungen nicht mehr partizipiert. (T4)
  • 4 Ob 42/10w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 42/10w
    Auch; Beisatz: Hier: Verlassen der Ehewohnung aufgrund einer polizeilichen Wegweisung und einer einstweiligen Verfügung nach § 382b EO. (T5)
  • 2 Ob 246/09d
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 2 Ob 246/09d
    Auch; Auch Beis wie T5; Beisatz: Hier: Anrechnung des fiktiven halben Mietwerts. (T6)
    Veröff: SZ 2010/134
  • 4 Ob 203/10x
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 203/10x
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Sofern kein Einvernehmen über den Auszug besteht oder die Voraussetzungen des § 92 ABGB vorliegen. (T7)
  • 7 Ob 179/11s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 179/11s
    Auch
  • 6 Ob 43/12k
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 6 Ob 43/12k
    Auch; Beis wie T7
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Beis wie T7
  • 8 Ob 41/16m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 Ob 41/16m
    Auch; Veröff: SZ 2016/56
  • 4 Ob 85/16b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 85/16b
    Auch
  • 1 Ob 137/16b
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 137/16b
    Auch
  • 3 Ob 164/17i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2017 3 Ob 164/17i
  • 4 Ob 221/17d
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 221/17d
    Vgl
  • 4 Ob 54/19y
    Entscheidungstext OGH 25.04.2019 4 Ob 54/19y
    Beisatz: Wenn kein Einvernehmen der Ehegatten nach § 91 ABGB vorliegt und es dem Unterhaltspflichtigen auch nicht gelingt, das Vorliegen der Voraussetzungen des § 92 ABGB zu beweisen, oder wenn er nicht darlegt, dass das weitere Zusammenwohnen mit dem Unterhaltsberechtigten aus besonderen Gründen nicht mehr zumutbar ist, ist er in die Aufteilung des fiktiven Mietwerts der Wohnung miteinzubeziehen. (T8)
  • 2 Ob 211/18w
    Entscheidungstext OGH 24.06.2019 2 Ob 211/18w
    Auch; Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0114742

Im RIS seit

24.02.2001

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2019

Dokumentnummer

JJR_20010125_OGH0002_0020OB00001_01P0000_001

Rechtssatz für 7Ob241/00t 1Ob182/02z 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0114942

Geschäftszahl

7Ob241/00t; 1Ob182/02z; 1Ob65/03w; 2Ob224/08t; 4Ob109/14d; 2Ob185/14s; 1Ob206/16z

Entscheidungsdatum

14.03.2001

Norm

ZPO §510 Abs1
AußStrG §16 Abs4 D
AußStrG 2005 §70 Abs3

Rechtssatz

Zur Vornahme eingehender Berechnungen im Unterhaltsverfahren kann der OGH das Verfahren gemäß § 16 Abs 4 AußStrG in Verbindung mit § 510 Abs 1 letzten Satz ZPO an das Rekursgericht zurückverweisen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 241/00t
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 241/00t
  • 1 Ob 182/02z
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 1 Ob 182/02z
    Beisatz: Hier: Ermittlung des Geldunterhalts für drei Kinder innerhalb unterschiedlicher Perioden, nach unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen und allenfalls auch unterschiedlichen Steuersätzen. (T1)
  • 1 Ob 65/03w
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 65/03w
    Beisatz: Hier: Ermittlung des Geldunterhalts für drei Kinder, wobei einerseits die steuerliche Entlastung des Unterhaltsschuldners auf dem Weg über den Kinderabsetzbetrag und die Familienbeihilfe und andererseits die Verringerung des Nettoeinkommens aufgrund eines Wegfalls des Alleinverdienerabsetzbetrages zu berücksichtigen ist. (T2)
  • 2 Ob 224/08t
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 224/08t
    Vgl; Beisatz: Vgl nunmehr § 70 Abs 3 AußStrG 2005. (T3)
  • 4 Ob 109/14d
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 109/14d
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
  • 1 Ob 206/16z
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 206/16z
    Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0114942

Im RIS seit

13.04.2001

Zuletzt aktualisiert am

19.12.2016

Dokumentnummer

JJR_20010314_OGH0002_0070OB00241_00T0000_001

Rechtssatz für 2Ob230/00p 7Ob178/02f 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0115545

Geschäftszahl

2Ob230/00p; 7Ob178/02f; 2Ob185/14s; 6Ob165/18k

Entscheidungsdatum

21.06.2001

Norm

EheG §61 Abs3
EheG §69 Abs2

Rechtssatz

Hat die Unterhaltsberechtigte im Scheidungsverfahren einen Ausspruch nach § 61 Abs 3 EheG erwirkt, wonach der Unterhaltsschuldner die Zerrüttung der Ehe allein verschuldet hat, ist sie nach § 69 Abs 2 EheG so zu stellen, wie wenn die Ehe nicht geschieden wäre. Demnach ist bezüglich des Unterhaltes auf die tatsächlichen Verhältnisse im Scheidungszeitpunkt abzustellen. Zum Unterhalt gehört auch grundsätzlich das Wohnen dazu.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 230/00p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2001 2 Ob 230/00p
  • 7 Ob 178/02f
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 178/02f
  • 2 Ob 185/14s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 185/14s
    Auch
  • 6 Ob 165/18k
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 165/18k
    Auch; Beisatz: In einem solchen Fall ändert sich am Rechtsgrund eines weiterhin bestehenden Unterhaltsanspruchs des im Scheidungsverfahren beklagten Ehegatten nichts. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115545

Im RIS seit

21.07.2001

Zuletzt aktualisiert am

13.12.2018

Dokumentnummer

JJR_20010621_OGH0002_0020OB00230_00P0000_001