Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob33/75 1Ob709/76 7Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019532

Geschäftszahl

5Ob33/75; 1Ob709/76; 7Ob592/78; 7Ob746/78; 7Ob534/80; 5Ob617/81; 1Ob713/84; 4Ob588/89; 5Ob9/93; 1Ob622/94 (1Ob623/94, 1Ob624/94); 4Ob1526/96; 10Ob2119/96g; 8Ob291/97w; 9ObA297/98m; 2Ob348/97h; 6Ob323/00v; 6Ob195/05b; 6Ob69/04x; 2Ob236/14s; 7Ob196/17z

Entscheidungsdatum

18.03.1975

Norm

ABGB §1017
ABGB §1029 B1

Rechtssatz

Der Vertreter muß nicht sofort den Namen und die Identität des Vertretenen bekanntgeben, um Vertretungsrecht zur Anwendung zu bringen. Vielmehr genügt es, daß sich seine rechtsgeschäftliche Erklärung für den Erklärungsempfänger erkennbar auf einen Dritten, also den Vertretenen, etwa dem Inhaber eines Unternehmens oder den Träger eines bestimmten Vermögens, wer dies auch immer sei, bezieht.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 33/75
    Entscheidungstext OGH 18.03.1975 5 Ob 33/75
    Veröff: ImmZ 1975,206 = JBl 1976,40 = MietSlg 27131
  • 1 Ob 709/76
    Entscheidungstext OGH 01.12.1976 1 Ob 709/76
  • 7 Ob 592/78
    Entscheidungstext OGH 15.06.1978 7 Ob 592/78
    Veröff: MietSlg 30142
  • 7 Ob 746/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1979 7 Ob 746/78
  • 7 Ob 534/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 7 Ob 534/80
  • 5 Ob 617/81
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 5 Ob 617/81
  • 1 Ob 713/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 713/84
    Auch; Veröff: SZ 57/198 = RdW 1985,211 = JBl 1985,616 (Hügel)
  • 4 Ob 588/89
    Entscheidungstext OGH 07.11.1989 4 Ob 588/89
    Auch
  • 5 Ob 9/93
    Entscheidungstext OGH 19.01.1993 5 Ob 9/93
    Vgl auch; Beisatz: Die Nichtoffenlegung der Vollmacht ist nicht zwingend als indirekte Stellvertretung zu deuten. (T1)
  • 1 Ob 622/94
    Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 622/94
    Vgl; nur: Der Vertreter muss nicht sofort den Namen und die Identität des Vertretenen bekanntgeben, um Vertretungsrecht zur Anwendung zu bringen. (T2)
    Veröff: SZ 68/44
  • 4 Ob 1526/96
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 1526/96
    Auch; Beisatz: Für die Offenlegung genügt es, wenn sich das Geschäft eindeutig auf ein Unternehmen bezieht, für das der Handelnde einschreiten kann; einer ausdrücklichen Offenlegung bedarf es dann nicht. Ist erkennbar, daß der Handelnde im Namen eines bestimmten Unternehmens abschließt, dann berechtigt und verpflichtet er den jeweiligen Unternehmensträger. (T3)
  • 10 Ob 2119/96g
    Entscheidungstext OGH 22.10.1996 10 Ob 2119/96g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 291/97w
    Entscheidungstext OGH 22.12.1997 8 Ob 291/97w
  • 9 ObA 297/98m
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 9 ObA 297/98m
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 348/97h
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 348/97h
    Auch; nur: Vielmehr genügt es, daß sich seine rechtsgeschäftliche Erklärung für den Erklärungsempfänger erkennbar auf einen Dritten, also den Vertretenen, etwa dem Inhaber eines Unternehmens, wer dies auch immer sei, bezieht. (T4)
  • 6 Ob 323/00v
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 323/00v
    Vgl auch; Beisatz: Das Handeln eines Bevollmächtigten, dem Auftrag und Vollmacht erteilt wurden, der dies aber nicht offenlegt, ist nicht zwingend als indirekte Stellvertretung zu deuten. Ob sein Handeln auf eigene Rechnung erfolgte, hängt von den konkreten Umständen des zu beurteilenden Falles ab. (T5)
    Beisatz: Hier: Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens im Auftrag und mit Bevollmächtigung eines öffentlichen Auftraggebers, in dessen Kompetenz die Leistung, die Gegenstand der Ausschreibung ist, aufgrund gesetzlicher Regelung fällt. (T6)
  • 6 Ob 195/05b
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 195/05b
    Vgl auch; Beisatz: Die Revisionswerberin übergeht das grundsätzlich bestehende Indiz, dass ein Architekt gewöhnlich auf fremde Rechnung handelt und Aufträge erteilt. (T7)
  • 6 Ob 69/04x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 69/04x
    Vgl auch; Beisatz: Der Offenlegungsgrundsatz verlangt nicht die Nennung des Namens des Geschäftsherrn durch den Vertreter; es genügt, wenn sich der dritte Kontrahent jederzeit danach erkundigen oder darüber informieren kann. (T8)
    Beisatz: Selbst wenn ein ausdrücklicher Hinweis, dass im Fernsehen Tiere eines Vereins präsentiert werden, fehlte, ist für einen durchschnittlichen und an einem der präsentierten Tiere interessierten Zuschauer bei der Präsentation in der Sendung und dem daran anschließenden Vertragsabschluss über die Unterbringung eines Tieres erkennbar, dass der Moderator im Namen des Überlassers des jeweiligen Tieres (Verein) und nicht im Namen des Produzenten der Sendung handelte. (T9)
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Vgl; Beisatz: Hier aber war für einen redlichen Erklärungsempfänger der Wille des anderen, in fremdem Namen zu handeln, nicht ausreichend deutlich erkennbar. (T10)
    Beisatz: Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive) Erkennbarkeit eines Vertretungsverhältnisses aus, wenn der Vertragspartner den Wunsch äußert, dass die Rechnung an einen anderen gesendet werden soll. (T11)
  • 7 Ob 196/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 196/17z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0019532

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19750318_OGH0002_0050OB00033_7500000_004

Rechtssatz für 3Ob503/79 7Ob40/79 2Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019540

Geschäftszahl

3Ob503/79; 7Ob40/79; 2Ob594/79; 1Ob664/80; 4Ob103/80; 1Ob642/82; 1Ob660/82; 6Ob763/82; 1Ob713/84; 2Ob627/85; 8Ob67/85; 7Ob722/86; 3Ob540/87; 1Ob636/88; 7Ob10/91; 4Ob508/91; 1Ob533/94; 3Ob120/95; 4Ob1526/96; 2Ob348/97h; 6Ob195/05b; 6Ob69/04x; 2Ob105/08t; 8Ob22/11k; 1Ob257/11t; 5Ob14/13i; 9Ob84/14i; 2Ob236/14s; 2Ob55/16a; 4Ob130/16w; 7Ob106/17i

Entscheidungsdatum

25.04.1979

Norm

ABGB §1017
VersVG §3

Rechtssatz

Ist der Wille, im fremden Namen zu handeln, nicht erkennbar, kann die Wirkung der direkten Stellvertretung nicht eintreten (Gschnitzer, Allgemeiner Teil 229). Der Handelnde haftet dann persönlich für die Verbindlichkeiten aus dem Geschäft, das der Vertragspartner im Vertrauen auf den vom anderen Teil geschaffenen Rechtsschein abschließt. (so schon: 1/650/78 = SZ 51/102)

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 503/79
    Entscheidungstext OGH 25.04.1979 3 Ob 503/79
    Veröff: HS 10197
  • 7 Ob 40/79
    Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 40/79
    Beisatz: Solidarische Haftung als Mitversicherer nach dem Inhalt des Versicherungsscheines (Volkswagenversicherungsdienst). (T1) Veröff: JBl 1980,535
  • 2 Ob 594/79
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 594/79
    nur: Ist der Wille, im fremden Namen zu handeln, nicht erkennbar, kann die Wirkung der direkten Stellvertretung nicht eintreten. (T2) Veröff: HS 10212
  • 1 Ob 664/80
    Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 664/80
    Beisatz: Hier: Wechselhaftung (T3)
    Veröff: SZ 53/138
  • 4 Ob 103/80
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 4 Ob 103/80
    Veröff: EvBl 1981/168 S 492; hiezu Hügel JBl 1983,449
  • 1 Ob 642/82
    Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 642/82
  • 1 Ob 660/82
    Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 660/82
  • 6 Ob 763/82
    Entscheidungstext OGH 06.10.1982 6 Ob 763/82
  • 1 Ob 713/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 713/84
    Auch; Veröff: SZ 57/198 = RdW 1985,211 = JBl 1985,616 (Hügel)
  • 2 Ob 627/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 2 Ob 627/85
    nur T2
  • 8 Ob 67/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 8 Ob 67/85
    nur T2
  • 7 Ob 722/86
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 722/86
    Auch; Beisatz: Legt dies der Stellvertreter nicht offen, gilt das Geschäft als im eigenen Namen geschlossen. (T4)
  • 3 Ob 540/87
    Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 540/87
  • 1 Ob 636/88
    Entscheidungstext OGH 07.09.1988 1 Ob 636/88
    Auch; Veröff: GesRZ 1989,44 = JBl 1989,39
  • 7 Ob 10/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 10/91
    Veröff: VersRdSch 1991,388 = VersR 1992,904 = WBl 1991,302
  • 4 Ob 508/91
    Entscheidungstext OGH 28.01.1992 4 Ob 508/91
    Auch
  • 1 Ob 533/94
    Entscheidungstext OGH 11.03.1994 1 Ob 533/94
    Vgl auch
  • 3 Ob 120/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 3 Ob 120/95
    nur T2
  • 4 Ob 1526/96
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 1526/96
    Auch; nur T2; Beis wie T4
  • 2 Ob 348/97h
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 348/97h
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 195/05b
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 195/05b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Revisionswerberin übergeht das grundsätzlich bestehende Indiz, dass ein Architekt gewöhnlich auf fremde Rechnung handelt und Aufträge erteilt. (T5)
  • 6 Ob 69/04x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 69/04x
    Vgl auch; Beisatz: Der Offenlegungsgrundsatz verlangt nicht die Nennung des Namens des Geschäftsherrn durch den Vertreter; es genügt, wenn sich der dritte Kontrahent jederzeit danach erkundigen oder darüber informieren kann. (T6)
    Beisatz: Selbst wenn ein ausdrücklicher Hinweis, dass im Fernsehen Tiere eines Vereins präsentiert werden, fehlte, ist für einen durchschnittlichen und an einem der präsentierten Tiere interessierten Zuschauer bei der Präsentation in der Sendung und dem daran anschließenden Vertragsabschluss über die Unterbringung eines Tieres erkennbar, dass der Moderator im Namen des Überlassers des jeweiligen Tieres (Verein) und nicht im Namen des Produzenten der Sendung handelte. (T7)
  • 2 Ob 105/08t
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 105/08t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Frage zwischen welchen Personen mangels Offenlegung eines Auftrags- und Bevollmächtigungsverhältnisses eine Treuhandvereinbarung zustande gekommen ist. (T8)
  • 8 Ob 22/11k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 22/11k
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 257/11t
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 1 Ob 257/11t
    Auch
  • 5 Ob 14/13i
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 14/13i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4
  • 9 Ob 84/14i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 Ob 84/14i
    Auch; Beisatz: Legt der Vertreter nicht offen, dass er im Namen eines anderen handeln will, kommt das Geschäft im Zweifel mit ihm selbst zustande. (T9)
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive) Erkennbarkeit eines Vertretungsverhältnisses aus, wenn der Vertragspartner den Wunsch äußert, dass die Rechnung an einen anderen gesendet werden soll. (T10)
  • 2 Ob 55/16a
    Entscheidungstext OGH 05.08.2016 2 Ob 55/16a
    Auch
  • 4 Ob 130/16w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 130/16w
    nur T2
  • 7 Ob 106/17i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 106/17i
    Beis wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0019540

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19790425_OGH0002_0030OB00503_7900000_001

Rechtssatz für 7Ob40/79 2Ob612/79 2Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0088884

Geschäftszahl

7Ob40/79; 2Ob612/79; 2Ob533/80; 1Ob664/80; 5Ob673/81; 5Ob555/82 (5Ob556/82); 1Ob642/82; 5Ob526/82; 5Ob504/82 (5Ob505/82); 6Ob647/82; 1Ob660/82; 6Ob763/82; 5Ob750/82 (5Ob751/82); 6Ob674/83; 1Ob713/84; 6Ob779/83; 4Ob555/87; 7Ob722/86; 3Ob540/87; 1Ob636/88; 4Ob520/89; 7Ob543/89; 4Ob588/89; 6Ob663/89; 3Ob531/90; 8Ob570/89; 4Ob508/91; 3Ob550/94; 1Ob569/94; 4Ob1526/96; 3Ob6/96; 4Ob2332/96m; 4Ob2322/96s; 10Ob2119/96g; 7Ob362/97d; 2Ob348/97h; 8Ob24/99h; 1Ob36/00a; 1Ob72/01x; 3Ob279/02d; 6Ob195/05b; 6Ob69/04x; 7Ob24/06i; 4Ob251/06z; 1Ob257/11t; 6Ob13/13z; 6Ob1/14m; 9Ob84/14i; 2Ob236/14s; 4Ob130/16w; 7Ob106/17i; 7Ob196/17z

Entscheidungsdatum

04.10.1979

Norm

ABGB §1017

Rechtssatz

Der Wille, im Namen eines anderen zu handeln, muss im Geschäftsverkehr ausdrücklich erklärt werden oder aus den Umständen erkennbar sein (Offenlegungsprinzip).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 40/79
    Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 40/79
    Veröff: JBl 1980,535
  • 2 Ob 612/79
    Entscheidungstext OGH 26.02.1980 2 Ob 612/79
    Veröff: HS 10220
  • 2 Ob 533/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 533/80
    Beisatz: Sonst kann die Wirkung der direkten Stellvertretung nicht eintreten. (T1)
  • 1 Ob 664/80
    Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 664/80
    Veröff: SZ 53/138 = GesRZ 1981,42 (teilweise zustimmend Ostheim)
  • 5 Ob 673/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 5 Ob 673/81
    Auch; Veröff: JBl 1983,97 (P Bydlinski) = RZ 1982/36 S 131 (dort falsch zitiert mit 6 Ob 573/81) = GesRZ 1982,54
  • 5 Ob 555/82
    Entscheidungstext OGH 16.03.1982 5 Ob 555/82
    Auch; Veröff: SZ 55/35 = JBl 1983,485 (Hügel, 449)
  • 1 Ob 642/82
    Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 642/82
    nur: Der Wille, im Namen eines anderen zu handeln, muss im Geschäftsverkehr ausdrücklich erklärt werden oder aus den Umständen erkennbar sein. (T2)
  • 5 Ob 526/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 526/82
    nur T2
  • 5 Ob 504/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 504/82
    Auch
  • 6 Ob 647/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 6 Ob 647/82
    Auch
  • 1 Ob 660/82
    Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 660/82
  • 6 Ob 763/82
    Entscheidungstext OGH 06.10.1982 6 Ob 763/82
    nur T2
  • 5 Ob 750/82
    Entscheidungstext OGH 07.12.1982 5 Ob 750/82
  • 6 Ob 674/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 674/83
  • 1 Ob 713/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 713/84
    Veröff: SZ 57/198 = JBl 1985,616 (Hügel) = RdW 1985,211
  • 6 Ob 779/83
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 779/83
    Beis wie T1; Veröff: RdW 1985,337
  • 4 Ob 555/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 555/87
    Beis wie T1; Beisatz: Für die Offenlegung reicht es auch nicht ohne weiteres aus, dass dem Dritten erkennbar ist, der Handelnde wolle im Interesse eines anderen tätig werden, weil dies ebensogut im Weg der indirekten Stellvertretung geschehen kann. Im Zweifel ist ein Eigengeschäft des Handelnden anzunehmen. (T3)
    Veröff: EvBl 1987/202 S 755 = WBl 1987,277 = RdW 1987,411
  • 7 Ob 722/86
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 722/86
    Auch
  • 3 Ob 540/87
    Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 540/87
    Auch
  • 1 Ob 636/88
    Entscheidungstext OGH 07.09.1988 1 Ob 636/88
    Veröff: JBl 1989,39 = GesRZ 1989,44
  • 4 Ob 520/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 520/89
    nur T2; Veröff: RZ 1989/97 S 252
  • 7 Ob 543/89
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 7 Ob 543/89
    Beis wie T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 588/89
    Entscheidungstext OGH 07.11.1989 4 Ob 588/89
    Vgl auch
  • 6 Ob 663/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 6 Ob 663/89
  • 3 Ob 531/90
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 3 Ob 531/90
    Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: RdW 1990.342
  • 8 Ob 570/89
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 8 Ob 570/89
    Veröff: ImmZ 1991,256
  • 4 Ob 508/91
    Entscheidungstext OGH 28.01.1992 4 Ob 508/91
    Auch
  • 3 Ob 550/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 550/94
    Veröff: SZ 67/124
  • 1 Ob 569/94
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 1 Ob 569/94
    Auch; Veröff: SZ 67/130
  • 4 Ob 1526/96
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 1526/96
    Vgl auch; Beis wie T3 nur: Im Zweifel ist ein Eigengeschäft des Handelnden anzunehmen. (T4)
    Beisatz: Für die Offenlegung genügt es, wenn sich das Geschäft eindeutig auf ein Unternehmen bezieht, für das der Handelnde einschreiten kann; einer ausdrücklichen Offenlegung bedarf es dann nicht. Ist erkennbar, dass der Handelnde im Namen eines bestimmten Unternehmens abschließt, dann berechtigt und verpflichtet er den jeweiligen Unternehmensträger. (T5)
  • 3 Ob 6/96
    Entscheidungstext OGH 26.06.1996 3 Ob 6/96
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 2332/96m
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 4 Ob 2332/96m
    Vgl auch; Beis wie T5 nur: Für die Offenlegung genügt es, wenn sich das Geschäft eindeutig auf ein Unternehmen bezieht, für das der Handelnde einschreiten kann; einer ausdrücklichen Offenlegung bedarf es dann nicht. (T6)
  • 4 Ob 2322/96s
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 4 Ob 2322/96s
    Auch; Beisatz: Andernfalls kommt der Vertrag mit dem Handelnden selbst zustande. (T7)
  • 10 Ob 2119/96g
    Entscheidungstext OGH 22.10.1996 10 Ob 2119/96g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 362/97d
    Entscheidungstext OGH 26.03.1998 7 Ob 362/97d
    Vgl
  • 2 Ob 348/97h
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 348/97h
    Vgl auch; Beisatz: Grundsätzlich muss der, der nicht im eigenen Namen, sondern als Vertreter eines anderen oder als Organ einer juristischen Person rechtsgeschäftlich handeln will, dies eindeutig zum Ausdruck bringen. (T8)
  • 8 Ob 24/99h
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Ob 24/99h
    Vgl auch; Beisatz: Dies gilt im besonderen Maß im formstrengen Wechselrecht, wonach grundsätzlich nur der sich aus der Urkunde ergebende Sachverhalt, ihr äußeres "Bild" maßgeblich ist (SZ 55/35). (T9)
    Veröff: SZ 72/128
  • 1 Ob 36/00a
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 36/00a
    Auch; Beisatz: Wer einen Vertrag (auch) als Vertreter eines anderen abschließt, muss dies seinem Vertragspartner gegenüber eindeutig und unmissverständlich zum Ausdruck bringen, insbesondere dann, wenn der Wille des Handelnden zur Vertretung nicht bereits aus den Umständen klar erkennbar ist. (T10)
  • 1 Ob 72/01x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 1 Ob 72/01x
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Die Grundsätze von Treu und Glauben gebieten es, auf den Wechsel einer Vertragspartei während der Abwicklung eines Geschäfts deutlich hinzuweisen und den Geschäftspartner davon in Kenntnis zu setzen. (T11)
  • 3 Ob 279/02d
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 279/02d
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T10
  • 6 Ob 195/05b
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 195/05b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Revisionswerberin übergeht das grundsätzlich bestehende Indiz, dass ein Architekt gewöhnlich auf fremde Rechnung handelt und Aufträge erteilt. (T12)
  • 6 Ob 69/04x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 69/04x
    Vgl auch; Beisatz: Der Offenlegungsgrundsatz verlangt nicht die Nennung des Namens des Geschäftsherrn durch den Vertreter; es genügt, wenn sich der dritte Kontrahent jederzeit danach erkundigen oder darüber informieren kann. (T13)
    Beisatz: Selbst wenn ein ausdrücklicher Hinweis, dass im Fernsehen Tiere eines Vereins präsentiert werden, fehlte, ist für einen durchschnittlichen und an einem der präsentierten Tiere interessierten Zuschauer bei der Präsentation in der Sendung und dem daran anschließenden Vertragsabschluss über die Unterbringung eines Tieres erkennbar, dass der Moderator im Namen des Überlassers des jeweiligen Tieres (Verein) und nicht im Namen des Produzenten der Sendung handelte. (T14)
  • 7 Ob 24/06i
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 24/06i
  • 4 Ob 251/06z
    Entscheidungstext OGH 16.01.2007 4 Ob 251/06z
    Beis wie T4; Veröff: SZ 2007/1
  • 1 Ob 257/11t
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 1 Ob 257/11t
    Auch; Beis wie T7
  • 6 Ob 13/13z
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 6 Ob 13/13z
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Frage mit wem der Beförderungsvertrag im Gebiet eines Verbundes an Schigebieten zustande kommt; im Zweifel Eigengeschäft des Unternehmens, dessen Liftkarten zum Befahren des gesamten Schigebiets berechtigen (so schon 4 Ob 251/06z). (T15)
  • 6 Ob 1/14m
    Entscheidungstext OGH 10.04.2014 6 Ob 1/14m
    Vgl
  • 9 Ob 84/14i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 Ob 84/14i
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Auch; Beisatz: Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive) Erkennbarkeit eines Vertretungsverhältnisses aus, wenn der Vertragspartner den Wunsch äußert, dass die Rechnung an einen anderen gesendet werden soll. (T16)
  • 4 Ob 130/16w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 130/16w
  • 7 Ob 106/17i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 106/17i
  • 7 Ob 196/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 196/17z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0088884

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19791004_OGH0002_0070OB00040_7900000_002

Rechtssatz für 5Ob673/81 5Ob600/82 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019427

Geschäftszahl

5Ob673/81; 5Ob600/82; 6Ob674/83; 6Ob779/83; 4Ob555/87; 8Ob570/89; 4Ob1526/96; 2Ob2354/96g; 10Ob2119/96g; 6Ob195/05b; 6Ob69/04x; 7Ob24/06i; 8Ob22/11k; 1Ob257/11t; 5Ob14/13i; 2Ob236/14s; 7Ob106/17i; 7Ob196/17z

Entscheidungsdatum

13.10.1981

Norm

ABGB §1009
ABGB §1017
ABGB §1029 B3
EVHGB Art8 Nr11
GmbHG §5 Abs2
HGB §17

Rechtssatz

Das Stellvertretungsrecht wird vom Offenlegungsgrundsatz beherrscht. Die Beachtung dieses Grundsatzes ist geboten, um den Geschäftspartner vor unliebsamen Überraschungen über die Person desjenigen zu schützen, dem gegenüber er berechtigt und verpflichtet ist. Dieses Gebot gilt insbesondere für alle Personen, die als organschaftliche oder gewillkürte Vertreter einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung im rechtsgeschäftlichen Verkehr mit Dritten handelnd auftreten (§ 17 HGB in Verbindung mit § 5 GmbHG).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 673/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 5 Ob 673/81
    Veröff: RZ 1982/36 S 131 = GesRZ 1982,54 = JBl 1983,97 (Bydlinski) (dort falsch zitiert mit 6 Ob 673/81)
  • 5 Ob 600/82
    Entscheidungstext OGH 07.06.1983 5 Ob 600/82
    Beisatz: Mangels ausreichender Offenlegung des Stellvertretungswillens ist im Zweifel der abgeschlossene Vertrag dem Vertreter zuzuordnen. (T1)
  • 6 Ob 674/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 674/83
    Auch; nur: Das Stellvertretungsrecht wird vom Offenlegungsgrundsatz beherrscht. (T2)
    Beis wie T1
  • 6 Ob 779/83
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 779/83
    nur T2; Veröff: RdW 1985,337
  • 4 Ob 555/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 555/87
    Veröff: EvBl 1987/202 S 755 = WBl 1987,277
  • 8 Ob 570/89
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 8 Ob 570/89
    nur: Das Stellvertretungsrecht wird vom Offenlegungsgrundsatz beherrscht. Die Beachtung dieses Grundsatzes ist geboten, um den Geschäftspartner vor unliebsamen Überraschungen über die Person desjenigen zu schützen, dem gegenüber er berechtigt und verpflichtet ist. (T3)
    Veröff: ImmZ 1991,256
  • 4 Ob 1526/96
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 1526/96
    Auch; nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Für die Offenlegung genügt es, wenn sich das Geschäft eindeutig auf ein Unternehmen bezieht, für das der Handelnde einschreiten kann; einer ausdrücklichen Offenlegung bedarf es dann nicht. Ist erkennbar, dass der Handelnde im Namen eines bestimmten Unternehmens abschließt, dann berechtigt und verpflichtet er den jeweiligen Unternehmensträger. (T4)
  • 2 Ob 2354/96g
    Entscheidungstext OGH 31.10.1996 2 Ob 2354/96g
    nur T2
  • 10 Ob 2119/96g
    Entscheidungstext OGH 22.10.1996 10 Ob 2119/96g
    Vgl auch
  • 6 Ob 195/05b
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 195/05b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Revisionswerberin übergeht das grundsätzlich bestehende Indiz, dass ein Architekt gewöhnlich auf fremde Rechnung handelt und Aufträge erteilt. (T5)
  • 6 Ob 69/04x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 69/04x
    Vgl auch; Beisatz: Der Offenlegungsgrundsatz verlangt nicht die Nennung des Namens des Geschäftsherrn durch den Vertreter; es genügt, wenn sich der dritte Kontrahent jederzeit danach erkundigen oder darüber informieren kann. (T6)
    Beisatz: Selbst wenn ein ausdrücklicher Hinweis, dass im Fernsehen Tiere eines Vereins präsentiert werden, fehlte, ist für einen durchschnittlichen und an einem der präsentierten Tiere interessierten Zuschauer bei der Präsentation in der Sendung und dem daran anschließenden Vertragsabschluss über die Unterbringung eines Tieres erkennbar, dass der Moderator im Namen des Überlassers des jeweiligen Tieres (Verein) und nicht im Namen des Produzenten der Sendung handelte. (T7)
  • 7 Ob 24/06i
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 24/06i
    nur T2
  • 8 Ob 22/11k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 22/11k
    Vgl auch
  • 1 Ob 257/11t
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 1 Ob 257/11t
    Auch; nur T3; Beis wie T1
  • 5 Ob 14/13i
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 14/13i
    Vgl auch
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Auch; Beisatz: Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive) Erkennbarkeit eines Vertretungsverhältnisses aus, wenn der Vertragspartner den Wunsch äußert, dass die Rechnung an einen anderen gesendet werden soll. (T8)
  • 7 Ob 106/17i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 106/17i
    Auch
  • 7 Ob 196/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 196/17z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0019427

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19811013_OGH0002_0050OB00673_8100000_001

Rechtssatz für 5Ob623/83 (5Ob624/83, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019516

Geschäftszahl

5Ob623/83 (5Ob624/83, 5Ob625/83); 6Ob813/83; 6Ob779/83; 8Ob550/85; 8Ob67/85; 14ObA53/87; 8Ob570/89; 8Ob587/92; 3Ob120/95; 10Ob528/94; 3Ob2033/96h; 2Ob2354/96g; 10Ob2119/96g; 10Ob347/97w; 7Ob362/97d; 1Ob363/98h; 7Ob212/98x; 1Ob72/01x; 1Ob258/01z; 4Ob6/02i; 3Ob279/02d; 5Ob272/03s; 6Ob195/05b; 6Ob69/04x; 4Ob251/06z; 4Ob151/07w; 2Ob105/08t; 8Ob22/11k; 1Ob257/11t; 5Ob14/13i; 5Ob147/13y; 9Ob84/14i; 2Ob236/14s; 10Ob62/15p; 2Ob55/16a; 7Ob106/17i; 7Ob196/17z

Entscheidungsdatum

21.06.1983

Norm

ABGB §1017
ABGB §1029 B1

Rechtssatz

Im Hinblick auf den das Stellvertretungsrecht beherrschenden Offenlegungsgrundsatz bedarf es in jedem Einzelfall, in dem ein ausdrückliches Handeln in fremdem Namen nicht vorliegt, sorgfältiger Prüfung, wie der Dritte - von seinem Erkenntnishorizont aus gesehen - das Auftreten des Handelnden verstehen musste; im Zweifel ist ein Eigengeschäft des Handelnden anzunehmen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 623/83
    Entscheidungstext OGH 21.06.1983 5 Ob 623/83
  • 6 Ob 813/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 6 Ob 813/83
    Veröff: SZ 57/12 = RdW 1984,309 = JBl 1985,105
  • 6 Ob 779/83
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 779/83
    nur: Im Zweifel ist ein Eigengeschäft des Handelnden anzunehmen. (T1)
    Veröff: RdW 1985,337
  • 8 Ob 550/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 550/85
  • 8 Ob 67/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 8 Ob 67/85
  • 14 ObA 53/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 14 ObA 53/87
    Vgl
  • 8 Ob 570/89
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 8 Ob 570/89
    Veröff: ImmZ 1991,256
  • 8 Ob 587/92
    Entscheidungstext OGH 31.08.1992 8 Ob 587/92
    nur T1
  • 3 Ob 120/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 3 Ob 120/95
    nur T1
  • 10 Ob 528/94
    Entscheidungstext OGH 09.04.1996 10 Ob 528/94
    Veröff: SZ 69/86
  • 3 Ob 2033/96h
    Entscheidungstext OGH 30.10.1996 3 Ob 2033/96h
    Auch
  • 2 Ob 2354/96g
    Entscheidungstext OGH 31.10.1996 2 Ob 2354/96g
    nur T1
  • 10 Ob 2119/96g
    Entscheidungstext OGH 22.10.1996 10 Ob 2119/96g
    Auch
  • 10 Ob 347/97w
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 10 Ob 347/97w
    Vgl auch
  • 7 Ob 362/97d
    Entscheidungstext OGH 26.03.1998 7 Ob 362/97d
    Vgl
  • 1 Ob 363/98h
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 363/98h
    Vgl; nur T1
  • 7 Ob 212/98x
    Entscheidungstext OGH 29.04.1999 7 Ob 212/98x
    nur T1
  • 1 Ob 72/01x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 1 Ob 72/01x
    nur T1; Beisatz: Im Stellvertretungsrecht ist nach objektiven Kriterien zu beurteilen, ob es für den Vertragspartner erkennbar ist, dass sein Ansprechpartner für einen Dritten handeln will. (T2)
    Beisatz: Für die Beurteilung, wer für wen handelte, besteht kein Ermessensspielraum. (T3)
  • 1 Ob 258/01z
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 1 Ob 258/01z
    nur T1
  • 4 Ob 6/02i
    Entscheidungstext OGH 05.11.2002 4 Ob 6/02i
    Beisatz: Einer Offenlegung, nicht im eigenen, sondern in fremdem Namen handeln zu wollen, bedarf es jedoch nicht, wenn dem anderen Teil das Handeln in fremdem Namen zumindest aus den Umständen erkennbar ist. Die Umstände, auf die eine Erkennbarkeit gestützt werden könnte, sind nach der Verkehrssitte zu bewerten. Stets kommt es hiebei auf den Erkenntnishorizont des Dritten an. Der Offenlegungsgrundsatz verlangt nicht die Nennung des Namens des Vertretenen durch den Vertreter. Es genügt, wenn sich der Dritte jederzeit danach erkundigen oder darüber informieren kann. Die Person des Vertretenen kann sich auch aus den Umständen ergeben. (T4)
    Veröff: SZ 2002/145
  • 3 Ob 279/02d
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 279/02d
    Beis wie T2; Beisatz: Wer einen Vertrag als Vertreter eines anderen abschließt, muss dies seinem Vertragspartner gegenüber eindeutig und unmissverständlich zum Ausdruck bringen, insbesondere dann, wenn der Wille des Handelnden zur Vertretung nicht bereits aus den Umständen klar erkennbar ist. (T5)
  • 5 Ob 272/03s
    Entscheidungstext OGH 25.11.2003 5 Ob 272/03s
    nur T1
  • 6 Ob 195/05b
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 195/05b
    Beisatz: Der Offenlegungsgrundsatz verlangt jedoch nicht die Nennung des Namens des Geschäftsherrn durch den Vertreter. Hier: Die Revisionswerberin übergeht das grundsätzlich bestehende Indiz, dass ein Architekt gewöhnlich auf fremde Rechnung handelt und Aufträge erteilt. (T6)
  • 6 Ob 69/04x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 69/04x
    Auch; Beisatz: Der Offenlegungsgrundsatz verlangt nicht die Nennung des Namens des Geschäftsherrn durch den Vertreter; es genügt, wenn sich der dritte Kontrahent jederzeit danach erkundigen oder darüber informieren kann. (T7)
    Beisatz: Selbst wenn ein ausdrücklicher Hinweis, dass im Fernsehen Tiere eines Vereins präsentiert werden, fehlte, ist für einen durchschnittlichen und an einem der präsentierten Tiere interessierten Zuschauer bei der Präsentation in der Sendung und dem daran anschließenden Vertragsabschluss über die Unterbringung eines Tieres erkennbar, dass der Moderator im Namen des Überlassers des jeweiligen Tieres (Verein) und nicht im Namen des Produzenten der Sendung handelte. (T8)
  • 4 Ob 251/06z
    Entscheidungstext OGH 16.01.2007 4 Ob 251/06z
    Beisatz: Nach der Lehre vom objektiven Empfängerhorizont ist maßgebend, wen der Kunde für seinen Vertragspartner halten musste. (T9)
    Beisatz: Hier: Beförderungsvertrag mit Seilbahnunternehmen im Kartenverbund. (T10)
    Veröff: SZ 2007/1
  • 4 Ob 151/07w
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 4 Ob 151/07w
    Beis wie T9
  • 2 Ob 105/08t
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 105/08t
    Vgl; nur: Im Hinblick auf den das Stellvertretungsrecht beherrschenden Offenlegungsgrundsatz bedarf es in jedem Einzelfall, in dem ein ausdrückliches Handeln in fremdem Namen nicht vorliegt, sorgfältiger Prüfung, wie der Dritte - von seinem Erkenntnishorizont aus gesehen - das Auftreten des Handelnden verstehen musste. (T11)
    Beis auch wie T4 nur: Stets kommt es hiebei auf den Erkenntnishorizont des Dritten an. (T12)
    Beisatz: Hier: Frage zwischen welchen Personen mangels Offenlegung eines Auftrags- und Bevollmächtigungsverhältnisses eine Treuhandvereinbarung zustande gekommen ist. (T13)
  • 8 Ob 22/11k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 22/11k
    nur T11
  • 1 Ob 257/11t
    Entscheidungstext OGH 31.01.2012 1 Ob 257/11t
    Auch
  • 5 Ob 14/13i
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 14/13i
    Auch; nur T11
  • 5 Ob 147/13y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 147/13y
    Vgl auch; Beisatz: Fehlende Behauptungen zum Offenlegungsgrundsatz. (T14)
  • 9 Ob 84/14i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 Ob 84/14i
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive) Erkennbarkeit eines Vertretungsverhältnisses aus, wenn der Vertragspartner den Wunsch äußert, dass die Rechnung an einen anderen gesendet werden soll. (T15)
  • 10 Ob 62/15p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 62/15p
    Auch
  • 2 Ob 55/16a
    Entscheidungstext OGH 05.08.2016 2 Ob 55/16a
    Auch; nur T1; Beisatz: Das Stellvertretungsrecht ist vom Offenlegungsgrundsatz beherrscht. (T16)
  • 7 Ob 106/17i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 106/17i
    Auch
  • 7 Ob 196/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 196/17z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0019516

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19830621_OGH0002_0050OB00623_8300000_002

Rechtssatz für 8Ob597/85 9ObA150/00z 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036159

Geschäftszahl

8Ob597/85; 9ObA150/00z; 2Ob60/08z; 4Ob32/10z; 1Ob190/10p; 2Ob85/11f; 6Ob124/14z; 2Ob236/14s; 2Ob5/18a

Entscheidungsdatum

09.01.1986

Norm

ZPO §41 F1
RATG §15

Rechtssatz

Keine Notwendigkeit, zu den Revisionen der Beklagten und ihrer Nebenintervenientin gesonderte Revisionsbeantwortungen zu erstatten, wenn bei Erstattung der ersten Revisionsbeantwortung dem Kläger bereits beide Revisionen zugestellt waren.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 597/85
    Entscheidungstext OGH 09.01.1986 8 Ob 597/85
    Veröff: MietSlg XXXVIII/4
  • 9 ObA 150/00z
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 9 ObA 150/00z
  • 2 Ob 60/08z
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 60/08z
    Vgl; Beisatz: Hier: Zwei gesonderte Berufungsbeantwortungen zu gesondert erhobenen Berufungen des Erstbeklagten und Zweitbeklagten. (T1)
    Beisatz: Dem Kläger sind in einem Fall nur die Kosten einer Rechtsmittelbeantwortung zu ersetzen, wobei der Streitgenossenzuschlag den Mehraufwand infolge der Beantwortung zweier Berufungen abgilt. (T2)
  • 4 Ob 32/10z
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 32/10z
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 190/10p
    Entscheidungstext OGH 28.11.2010 1 Ob 190/10p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2
  • 2 Ob 85/11f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 2 Ob 85/11f
    Auch; Vgl auch Beis wie T2; Beisatz: Hier auch kein Vorbringen, weshalb ausnahmsweise - keine Verbindung möglich gewesen wäre. (T3)
  • 6 Ob 124/14z
    Entscheidungstext OGH 15.12.2014 6 Ob 124/14z
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Die gegenteilige Entscheidung 1 Ob 186/97b ist überholt. (T4)
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Auch; Beisatz: Hier: Gesonderte Rekursbeantwortungen zu den Rekursen der Beklagten und der Nebenintervenientin. (T5)
  • 2 Ob 5/18a
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 2 Ob 5/18a
    Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0036159

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19860109_OGH0002_0080OB00597_8500000_001

Rechtssatz für 4Ob313/86 (4Ob314/86) 9O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035816

Geschäftszahl

4Ob313/86 (4Ob314/86); 9ObA117/90; 3Ob539/90; 9ObA232/02m; 8Ob107/05a; 4Ob149/06z; 9Ob14/08m; 4Ob128/08i; 4Ob73/09b; 7Ob87/09h; 8Ob12/09m; 1Ob190/10p; 4Ob111/12w; 9ObA107/12v; 1Ob173/14v; 9Ob68/14m; 3Ob157/14f; 2Ob236/14s; 7Ob1/15w; 10Ob62/15p; 1Ob98/17v; 3Ob114/18p

Entscheidungsdatum

29.09.1987

Norm

ZPO §41 C2

Rechtssatz

Der dem Unterlegenen beigetretene Nebenintervenient kann vom siegreichen Prozessgegner nicht zum Kostenersatz herangezogen werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 313/86
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 4 Ob 313/86
  • 9 ObA 117/90
    Entscheidungstext OGH 23.05.1990 9 ObA 117/90
  • 3 Ob 539/90
    Entscheidungstext OGH 27.06.1990 3 Ob 539/90
    Beisatz: Ebensowenig der streitgenössische Nebenintervenient. (T1)
    Veröff: SZ 63/116
  • 9 ObA 232/02m
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 9 ObA 232/02m
    Auch
  • 8 Ob 107/05a
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 107/05a
    Veröff: SZ 2006/115
  • 4 Ob 149/06z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 149/06z
    Veröff: SZ 2006/168
  • 9 Ob 14/08m
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 Ob 14/08m
  • 4 Ob 128/08i
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 4 Ob 128/08i
  • 4 Ob 73/09b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 73/09b
    Auch
  • 7 Ob 87/09h
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 87/09h
  • 8 Ob 12/09m
    Entscheidungstext OGH 21.12.2009 8 Ob 12/09m
    Veröff: SZ 2009/173
  • 1 Ob 190/10p
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 190/10p
  • 4 Ob 111/12w
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 111/12w
    Vgl auch
  • 9 ObA 107/12v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 9 ObA 107/12v
  • 1 Ob 173/14v
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 173/14v
    Auch; Veröff: SZ 2014/96
  • 9 Ob 68/14m
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 Ob 68/14m
    Beisatz: Den in der Revisionsbeantwortung der Klägerin wegen der Beteiligung des Nebenintervenienten am Revisionsverfahren verzeichneten Streitgenossenzuschlag hat der Beklagte zu tragen. (T2)
  • 3 Ob 157/14f
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 157/14f
    Auch; Veröff: SZ 2015/7
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Auch; Beisatz: Hier: Der Klägerin sind trotz gesonderter Rekursbeantwortungen nur die Kosten einer Rechtsmittelbeantwortung samt Streitgenossenzuschlag, soweit ein solcher verzeichnet wurde (vgl 2 Ob 85/11f), zu ersetzen. (T3)
  • 7 Ob 1/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 1/15w
    Auch
  • 10 Ob 62/15p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 62/15p
    Beis ähnlich wie T3
  • 1 Ob 98/17v
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 98/17v
  • 3 Ob 114/18p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2018 3 Ob 114/18p

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0035816

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19870929_OGH0002_0040OB00313_8600000_001

Rechtssatz für 6Ob70/00p 6Ob39/01f 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0113932

Geschäftszahl

6Ob70/00p; 6Ob39/01f; 9Ob156/01h; 9ObA264/01s; 6Ob287/01a; 8Ob21/03a; 2Bkd5/02; 7Ob155/04a; 8ObA34/05s; 7Ob3/05z; 6Ob305/05d; 9ObA142/05f; 3Ob268/06t; 4Ob184/06x; 6Ob212/05b; 7Ob255/06k; 8Ob9/07t; 4Ob67/07t; 16Ok5/07; 4Ob248/07k; 9Ob45/07v; 4Ob111/08i; 2Ob40/09k; 9Ob45/09x; 1Ob233/09k; 8ObA28/10s; 5Ob16/10d; 9ObA80/10w; 3Ob135/11s; 9ObA97/11x; 8Ob93/11a; 4Ob93/11x; 8ObA93/11a; 9ObA135/11k; 9ObA122/11y; 9ObA25/12k; 7Ob93/12w; 1Ob8/13b; 4Ob98/13k; 7Ob91/13b; 3Ob200/13b; 7Ob11/14i; 4Ob17/14z; 6Ob125/14x; 2Ob236/13i; 9ObA137/14h; 3Ob186/14w; 2Ob236/14s; 9ObA51/15p; 7Ob161/15z; 9ObA20/16f; 6Ob87/16m; 7Ob42/16a; 9ObA28/16g; 7Ob225/14k; 7Ob222/15w; 9ObA128/16p; 3Ob237/16y; 8ObA62/16z; 3Ob26/17w; 9ObA43/17i; 7Ob106/17i; 7Ob139/17t; 9ObA18/17p; 7Ob168/17g; 1Ob63/18y

Entscheidungsdatum

17.05.2000

Norm

ABGB §914 I

Rechtssatz

Die Auslegung der Erklärung ist am Empfängerhorizont zu messen, wobei die aus der Erklärung abzuleitenden Rechtsfolgen nicht danach zu beurteilen sind, was der Erklärende sagen wollte oder was der Erklärungsempfänger darunter verstanden hat, sondern wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage durch einen redlichen und verständigen Menschen zu verstehen war. Auf konkrete Umstände, namentlich auf den Geschäftszweck und die Interessenlage ist hiebei Bedacht zu nehmen. Treten nach Abschluss der Vereinbarung Problemfälle auf, die von den Parteien nicht bedacht und daher auch nicht ausdrücklich geregelt wurden, ist unter Berücksichtigung der übrigen Vertragsbestimmungen und des von den Parteien verfolgten Zweckes sowie unter Heranziehung der Verkehrssitte zu prüfen, welche Lösung redliche und vernünftige Parteien für diesen Fall vereinbart hätten (ergänzende Vertragsauslegung).

Hier: Inhalt eines Schenkungsvertrages ermittelt aus der Vertragsformulierung in Verbindung mit den von den Vertragsparteien verfolgten Zielsetzungen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 70/00p
    Entscheidungstext OGH 17.05.2000 6 Ob 70/00p
  • 6 Ob 39/01f
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 39/01f
    Vgl auch; nur: Die Auslegung der Erklärung ist am Empfängerhorizont zu messen, wobei die aus der Erklärung abzuleitenden Rechtsfolgen nicht danach zu beurteilen sind, was der Erklärende sagen wollte oder was der Erklärungsempfänger darunter verstanden hat, sondern wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage durch einen redlichen und verständigen Menschen zu verstehen war. (T1)
    Beisatz: Für das Vorliegen ebenso wie für die Bedeutung einer Erklärung kommt es nicht primär auf den Willen des Erklärenden, sondern vielmehr auf das Verständnis an, das ein redlicher Erklärungsempfänger von dieser gewinnen durfte und gewonnen hat. Für die Interpretation eines Verhaltens ist daher maßgeblich, welche Umstände aus der Sicht des Empfängers auf welche Erklärungsbedeutung schließen lassen. (T2)
  • 9 Ob 156/01h
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 Ob 156/01h
    Auch; nur: Treten nach Abschluss der Vereinbarung Problemfälle auf, die von den Parteien nicht bedacht und daher auch nicht ausdrücklich geregelt wurden, ist unter Berücksichtigung der übrigen Vertragsbestimmungen und des von den Parteien verfolgten Zweckes sowie unter Heranziehung der Verkehrssitte zu prüfen, welche Lösung redliche und vernünftige Parteien für diesen Fall vereinbart hätten (ergänzende Vertragsauslegung). (T3)
  • 9 ObA 264/01s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2001 9 ObA 264/01s
    nur T3
  • 6 Ob 287/01a
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 287/01a
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Gerichtlicher Vergleich. (T4)
  • 8 Ob 21/03a
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 8 Ob 21/03a
    Vgl auch; Beisatz: Die maßgeblichen Auslegungskriterien müssen immer dem Vertrag selbst oder den ihn begleitenden maßgeblichen Umständen zu entnehmen sein. (T5)
  • 2 Bkd 5/02
    Entscheidungstext OGH 10.03.2003 2 Bkd 5/02
    nur T1; Beisatz: Hier: Treuhandvereinbarung. (T6)
  • 7 Ob 155/04a
    Entscheidungstext OGH 29.09.2004 7 Ob 155/04a
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 34/05s
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 8 ObA 34/05s
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 3/05z
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 3/05z
    Auch; Veröff: SZ 2005/149
  • 6 Ob 305/05d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 305/05d
    Beisatz: Hier: Akkreditiv, Geschäftszweck, Sicherungsfunktion. (T7)
  • 9 ObA 142/05f
    Entscheidungstext OGH 22.02.2006 9 ObA 142/05f
    nur T3
  • 3 Ob 268/06t
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 268/06t
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 184/06x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 184/06x
    Auch; Beisatz: Die von der Rechtsprechung geforderte objektive Betrachtungsweise bedeutet nur, dass der Kläger nicht das tatsächliche Verständnis der Mitteilung durch den Empfänger nachzuweisen hat, sondern dass insofern ein objektiver Empfängerhorizont maßgebend ist. (T8)
    Beisatz: Hier: Bedeutungsinhalt einer Schutzrechtsverwarnung. (T9)
    Veröff: SZ 2006/170
  • 6 Ob 212/05b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 212/05b
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 255/06k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2007 7 Ob 255/06k
    Auch; Beisatz: Auch immerwährende Leistungsversprechen müssen nicht „ewig" dauern (Folgeentscheidung zu 6 Ob 70/00p). (T10)
    Veröff: SZ 2007/25
  • 8 Ob 9/07t
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 8 Ob 9/07t
    nur T1; Beisatz: Dabei ist auf die konkreten Umstände, namentlich auf den Geschäftszweck und die Interessenlage Bedacht zu nehmen. (T11)
  • 4 Ob 67/07t
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 67/07t
    Auch; Beis wie T11
  • 16 Ok 5/07
    Entscheidungstext OGH 05.12.2007 16 Ok 5/07
    Auch; Beis wie T11
    Veröff: SZ 2007/191
  • 4 Ob 248/07k
    Entscheidungstext OGH 11.03.2008 4 Ob 248/07k
    Auch
  • 9 Ob 45/07v
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 45/07v
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 111/08i
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 111/08i
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 40/09k
    Entscheidungstext OGH 03.09.2009 2 Ob 40/09k
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Einlösungsangebot des Vorkaufsverpflichteten. (T12)
  • 9 Ob 45/09x
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 45/09x
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 233/09k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2010 1 Ob 233/09k
    Auch; nur T3
  • 8 ObA 28/10s
    Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 ObA 28/10s
    Auch; Beis ähnlich wie T11
  • 5 Ob 16/10d
    Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 16/10d
    Vgl
  • 9 ObA 80/10w
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 ObA 80/10w
    Auch; nur: Die Auslegung der Erklärung ist am Empfängerhorizont zu messen, wobei die aus der Erklärung abzuleitenden Rechtsfolgen nicht danach zu beurteilen sind, was der Erklärende sagen wollte oder was der Erklärungsempfänger darunter verstanden hat, sondern wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage durch einen redlichen und verständigen Menschen zu verstehen war. Auf konkrete Umstände, namentlich auf den Geschäftszweck und die Interessenlage ist hiebei Bedacht zu nehmen. (T13)
  • 3 Ob 135/11s
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 135/11s
    Auch
  • 9 ObA 97/11x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 97/11x
    Auch
  • 8 Ob 93/11a
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 93/11a
    Auch
  • 4 Ob 93/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 93/11x
    Auch; Beisatz: Für die Auslegung sind auch die von einer Partei in Werbeunterlagen getätigten Äußerungen heranzuziehen. (T14)
    Beisatz: Hier: Vertragsauslegung zur Beurteilung, ob ein aliud geliefert wurde (MEL‑Zertifikat [ADC] statt Aktie). (T15)
  • 8 ObA 93/11a
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 ObA 93/11a
    Vgl auch; nur T1
  • 9 ObA 135/11k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 135/11k
    Vgl auch
  • 9 ObA 122/11y
    Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 122/11y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Einstufung von nicht in den AVB genannten Reisebüromitarbeiter der ÖBB. (T16)
  • 9 ObA 25/12k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 25/12k
    Vgl auch
  • 7 Ob 93/12w
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 93/12w
    Vgl auch; Veröff: SZ 2012/132
  • 1 Ob 8/13b
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 8/13b
    Auch; nur T13
  • 4 Ob 98/13k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 98/13k
    Vgl auch; nur ähnlich T13
  • 7 Ob 91/13b
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 91/13b
    nur T3; Beisatz: Hier: Die Streitteile besprachen nicht, was mit dem gemeinsam geschaffenen Vermögenswert geschehen solle, wenn der Zweck seiner Anschaffung - der Mutter eine unentgeltliche Wohngelegenheit zur Verfügung zu stellen - wegfällt. (T17)
  • 3 Ob 200/13b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 200/13b
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5
  • 7 Ob 11/14i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 7 Ob 11/14i
    Auch; nur T3
  • 4 Ob 17/14z
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 17/14z
    Vgl auch; nur T13; Beis wie T11
  • 6 Ob 125/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 125/14x
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 236/13i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 236/13i
    Auch
  • 9 ObA 137/14h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 ObA 137/14h
    Auch
  • 3 Ob 186/14w
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 186/14w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Bestätigung einer nach KSchG nichtigen Klausel? (T18)
  • 2 Ob 236/14s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 236/14s
    Auch; Beisatz: Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive) Erkennbarkeit eines Vertretungsverhältnisses aus, wenn der Vertragspartner den Wunsch äußert, dass die Rechnung an einen anderen gesendet werden soll. (T19)
  • 9 ObA 51/15p
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 51/15p
    Beis wie T2
  • 7 Ob 161/15z
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 161/15z
    Auch
  • 9 ObA 20/16f
    Entscheidungstext OGH 18.03.2016 9 ObA 20/16f
    Vgl auch
  • 6 Ob 87/16m
    Entscheidungstext OGH 30.05.2016 6 Ob 87/16m
    Vgl; Beisatz: Bei der Auslegung von Verträgen nach § 914 ABGB sind sämtliche den Vertragsabschluss begleitende Umstände zu berücksichtigen. (T20)
  • 7 Ob 42/16a
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 7 Ob 42/16a
    Auch; Beisatz: Kein Konkurrenzschutz durch bloß ergänzende Vertragsauslegung, wenn der Vermieter im selben Haus ein benachbartes Bestandobjekt an einen Konkurrenten vermietet, wenn sich das Haus in einer belebten Geschäftsstraße befindet. (T21)
  • 9 ObA 28/16g
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 ObA 28/16g
  • 7 Ob 225/14k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 225/14k
    Auch; Beisatz: Hier: Geltendmachung der dauernden Invalidität in der Unfallversicherung. (T22)
  • 7 Ob 222/15w
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 222/15w
    Auch; Beis wie T22
  • 9 ObA 128/16p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 ObA 128/16p
    Auch
  • 3 Ob 237/16y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 237/16y
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T5; Veröff: SZ 2017/7
  • 8 ObA 62/16z
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 ObA 62/16z
    Auch
  • 3 Ob 26/17w
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 26/17w
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T5
  • 9 ObA 43/17i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 43/17i
    Auch
  • 7 Ob 106/17i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 106/17i
    Vgl
  • 7 Ob 139/17t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 7 Ob 139/17t
    Auch
  • 9 ObA 18/17p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 18/17p
    nur T1
  • 7 Ob 168/17g
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 168/17g
    Auch
  • 1 Ob 63/18y
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 63/18y
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Beauftragung eines Rechtsanwalts per E-Mail; keine hinreichend bestimmte Erklärung. (T23)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113932

Im RIS seit

16.06.2000

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2019

Dokumentnummer

JJR_20000517_OGH0002_0060OB00070_00P0000_001