Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob109/66 8Ob122/74 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027556

Geschäftszahl

2Ob109/66; 8Ob122/74; 2Ob199/74; 2Ob164/75; 2Ob253/75; 2Ob237/78; 2Ob125/80; 2Ob175/82; 2Ob44/88; 2Ob8/91; 2Ob16/91; 12Os51/94 (12Os52/94); 2Ob19/04i; 2Ob157/06m; 2Ob99/15w; 2Ob226/15x

Entscheidungsdatum

16.05.1966

Norm

ABGB §1310
EKHG §9 A
StVO §3 Ca

Rechtssatz

Unabwendbares Ereignis, wenn ein Kind völlig unerwartet hinter einem in der Gegenrichtung fahrenden Personenkraftwagen hervorkommt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 109/66
    Entscheidungstext OGH 16.05.1966 2 Ob 109/66
  • 8 Ob 122/74
    Entscheidungstext OGH 25.06.1974 8 Ob 122/74
    Ähnlich; Veröff: ZVR 1975/52 S 73
  • 2 Ob 199/74
    Entscheidungstext OGH 04.07.1974 2 Ob 199/74
    Auch; Beisatz: Fußgängerin kommt plötzlich hinter parkendem Personenkraftwagen hervor. (T1)
  • 2 Ob 164/75
    Entscheidungstext OGH 02.10.1975 2 Ob 164/75
    Besatz: Kind läuft plötzlich hinter einem rechts neben der Straße abgestellten Lastkraftwagen auf die Straße. (T2) Veröff: ZVR 1976/235 S 253
  • 2 Ob 253/75
    Entscheidungstext OGH 11.12.1975 2 Ob 253/75
    Beisatz: Kind tritt plötzlich vom Gehsteig auf die Straße, um eine aufgestellte Leiter, unter der es auch auf dem Gehsteig hätte durchgehen können, zu umgehen. (T3) Veröff: ZVR 1976/295 S 307
  • 2 Ob 237/78
    Entscheidungstext OGH 13.02.1979 2 Ob 237/78
    Veröff: ZVR 1979/235 S 282
  • 2 Ob 125/80
    Entscheidungstext OGH 14.10.1980 2 Ob 125/80
    Vgl; Beisatz: Der unaufgeklärte Umstand, daß der Autolenker trotz einer Geschwindigkeitsbeschränkung von fünfundzwanzig km/h möglicherweise mit einer Geschwindigkeit von siebenundzwanzig km/h gefahren ist, geht zu seinen Lasten. (T4) Veröff: ZVR 1981/146 S 204
  • 2 Ob 175/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 175/82
    Beisatz: Hier: Heckenzaun. (T5) Veröff: ZVR 1983/323 S 361
  • 2 Ob 44/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 2 Ob 44/88
    Vgl auch; Veröff: ZVR 1989/102 S 172
  • 2 Ob 8/91
    Entscheidungstext OGH 27.02.1991 2 Ob 8/91
    Auch; Beisatz: Im allgemeinen muß ein Kraftfahrer nicht damit rechnen, daß ein Kind unvorhergesehen aus einer Hecke, einem Haustor oder dergleichen auf die Straße springt. (T6)
  • 2 Ob 16/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 16/91
    Veröff: ZVR 1991/139 S 365
  • 12 Os 51/94
    Entscheidungstext OGH 05.05.1994 12 Os 51/94
    Vgl auch; Beisatz: Die Nichtanwendung des Vertrauensgrundsatzes gegenüber Kindern setzt deren Wahrnehmbarkeit voraus, soferne ihre Anwesenheit und demnach eine unklare Verkehrssituation durch spezielle Umstände - wie etwa in der Nähe einer Schule - nicht konkret indiziert ist. (T7)
  • 2 Ob 19/04i
    Entscheidungstext OGH 26.02.2004 2 Ob 19/04i
  • 2 Ob 157/06m
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 157/06m
    Vgl auch; Beisatz: Ein Kraftfahrer muss nicht damit rechnen, dass Kinder völlig unerwartet die Fahrbahn betreten, insbesondere sich zuvor von der Aufsichtsperson losreißen. Es besteht keine zwingende Verpflichtung, sich Kindern, die am Straßenrand stehen und ein anderes Kind, das sich in der Folge losreißt und auf die Fahrbahn läuft, an der Hand halten, mit Schrittgeschwindigkeit zu nähern; hier: Das Kind hat sich nicht losgerissen, sondern eine überraschende Körperdrehung in die Fahrbahn vorgenommen. (T8)
  • 2 Ob 99/15w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 99/15w
    Vgl
  • 2 Ob 226/15x
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 2 Ob 226/15x
    Auch; Beis wie T8 nur: Es besteht keine zwingende Verpflichtung, sich Kindern, die am Straßenrand stehen und ein anderes Kind, das sich in der Folge losreißt und auf die Fahrbahn läuft, an der Hand halten, mit Schrittgeschwindigkeit zu nähern. (T9)
    Beisatz: Hier: Die bloße ‑ wenngleich aufgrund der örtlichen Verhältnisse (Schule, Gefahrenzeichen) nicht ganz unwahrscheinliche ‑ Möglichkeit, dass zuvor nicht sichtbare Kinder auf die Straße laufen, kann keine strengeren Anforderungen begründen. (T10)

Schlagworte

Auto Pkw Kfz, Lkw

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0027556

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.02.2016

Dokumentnummer

JJR_19660516_OGH0002_0020OB00109_6600000_001

Rechtssatz für 2Ob79/69 2Ob371/70 1Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058926

Geschäftszahl

2Ob79/69; 2Ob371/70; 1Ob246/72; 2Ob162/72; 2Ob165/72; 8Ob68/73; 2Ob109/74; 2Ob170/74; 2Ob102/75; 2Ob70/75; 2Ob83/77; 8Ob66/78; 8Ob245/79; 2Ob150/80; 8Ob218/80; 2Ob254/80; 2Ob91/81; 8Ob51/83; 8Ob70/82; 2Ob165/83; 8Ob75/83; 2Ob2/84; 2Ob4/86; 8Ob48/86; 8Ob5/87; 2Ob47/87; 2Ob4/88 (2Ob5/88); 2Ob2178/96z; 2Ob159/99t; 2Ob339/00t; 2Ob75/02x; 2Ob253/03z; 2Ob233/04k; 2Ob260/04f; 2Ob44/06v; 2Ob262/06b; 2Ob215/06s; 2Ob210/09k; 2Ob237/12k; 2Ob99/15w; 2Ob213/15k; 2Ob116/17y

Entscheidungsdatum

18.04.1969

Norm

EKHG §9 E

Rechtssatz

Bleibt ungeklärt, ob ein im Rahmen des § 9 EKHG zu berücksichtigender Umstand für die Entstehung des Unfalles ursächlich war, so geht dies zu Lasten des Halters.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 79/69
    Entscheidungstext OGH 18.04.1969 2 Ob 79/69
    Veröff: ZVR 1970/91 S 129
  • 2 Ob 371/70
    Entscheidungstext OGH 17.12.1970 2 Ob 371/70
    Beisatz: Zweifel darüber, ob der Unfall durch ein unabwendbares Ereignis verursacht wurde, gehen zu Lasten des Halters. (T1) Veröff: ZVR 1971/179 S 243
  • 1 Ob 246/72
    Entscheidungstext OGH 22.11.1972 1 Ob 246/72
  • 2 Ob 162/72
    Entscheidungstext OGH 18.01.1973 2 Ob 162/72
    Beis wie T1
  • 2 Ob 165/72
    Entscheidungstext OGH 25.01.1973 2 Ob 165/72
    Veröff: ZVR 1974/101 S 165
  • 8 Ob 68/73
    Entscheidungstext OGH 25.04.1973 8 Ob 68/73
    Veröff: ZVR 1974/190 S 277
  • 2 Ob 109/74
    Entscheidungstext OGH 16.05.1974 2 Ob 109/74
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1975/118 S 182
  • 2 Ob 170/74
    Entscheidungstext OGH 12.09.1974 2 Ob 170/74
    Beisatz: Zweifel über Abwendbarkeit der Unfallsfolgen. (T2)
  • 2 Ob 102/75
    Entscheidungstext OGH 13.06.1975 2 Ob 102/75
    Beis wie T1
  • 2 Ob 70/75
    Entscheidungstext OGH 26.06.1975 2 Ob 70/75
  • 2 Ob 83/77
    Entscheidungstext OGH 16.06.1977 2 Ob 83/77
    Beisatz: Bei mehreren möglichen Versionen des Unfallgeschehens ist im Zweifel wegen der den Beklagten treffenden Beweislast von der für den Kläger günstigsten Möglichkeit auszugehen. (T3) Veröff: ZVR 1978/232 S 269
  • 8 Ob 66/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 8 Ob 66/78
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1978/304 S 359
  • 8 Ob 245/79
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 8 Ob 245/79
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1981/42 S 53
  • 2 Ob 150/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1980 2 Ob 150/80
  • 8 Ob 218/80
    Entscheidungstext OGH 15.01.1981 8 Ob 218/80
  • 2 Ob 254/80
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 2 Ob 254/80
    Beis wie T3
  • 2 Ob 91/81
    Entscheidungstext OGH 30.06.1981 2 Ob 91/81
    Beisatz: Verspätete Wahrnehmung eines achtjährigen Kindes, das in Sprungstellung am Straßenrand steht, daher Unklarheit über sein vorangegangenes Verhalten. (T4)
  • 8 Ob 51/83
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 8 Ob 51/83
  • 8 Ob 70/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 70/82
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 165/83
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 165/83
    Auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1984/243 S 242
  • 8 Ob 75/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 75/83
    Beis wie T1
  • 2 Ob 2/84
    Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 2/84
    Veröff: SZ 57/27 = ZVR 1984/297 S 308
  • 2 Ob 4/86
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 2 Ob 4/86
    Beis wie T1; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1987/25 S 86
  • 8 Ob 48/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 48/86
    Beisatz: Der Geschädigte hat zu beweisen, dass der Schaden durch einen Betriebsvorgang verursacht wurde. (T5)
  • 8 Ob 5/87
    Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 5/87
    Auch; Beisatz: Nicht aufklärbare Ungewißheiten über wesentliche Einzelheiten des Unfallsgeschehens gehen zu Lasten des Halters. (T6) Veröff: ZVR 1988/73 S 152
  • 2 Ob 47/87
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 2 Ob 47/87
    Veröff: ZVR 1988/99 S 222
  • 2 Ob 4/88
    Entscheidungstext OGH 23.03.1988 2 Ob 4/88
  • 2 Ob 2178/96z
    Entscheidungstext OGH 24.09.1998 2 Ob 2178/96z
    Auch
  • 2 Ob 159/99t
    Entscheidungstext OGH 01.07.1999 2 Ob 159/99t
    Vgl auch; Beisatz: Beweispflichtig für die Voraussetzungen der Haftungsbefreiung ist der Haftpflichtige, er muss den Nachweis der Einhaltung jeder gebotenen Sorgfalt erbringen, Zweifel gehen zu seinen Lasten. (T7)
  • 2 Ob 339/00t
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 2 Ob 339/00t
    Auch; Beisatz: Hier: Keinem der Streitteile ist der Beweis eines vorschriftswidrigen Verkehrsverhaltens des jeweiligen Gegners, noch ein Entlastungsbeweis nach § 9 Abs 2 EKHG gelungen, noch ist auf einer Seite eine außergewöhnliche Betriebsgefahr zugrunde zu legen, bei der Schadensteilung ist daher von der gewöhnlichen Betriebsgefahr auszugehen, die im Verhältnis zwischen zwei PKWs grundsätzlich im Verhältnis 1 : 1 zu teilen ist. (T8)
  • 2 Ob 75/02x
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 2 Ob 75/02x
    Auch; Beis wie T6
  • 2 Ob 253/03z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2003 2 Ob 253/03z
    Auch; Beisatz: Der Haftpflichtschuldner hat den Nachweis der fehlenden Kausalität zu erbringen. (T9)
  • 2 Ob 233/04k
    Entscheidungstext OGH 04.11.2004 2 Ob 233/04k
    Auch; Beisatz: Bei mehreren möglichen Versionen des Unfallgeschehens ist von der für den Fahrzeughalter jeweils ungünstigsten Voraussetzung auszugehen. (T10)
  • 2 Ob 260/04f
    Entscheidungstext OGH 22.09.2005 2 Ob 260/04f
    Auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 44/06v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2006 2 Ob 44/06v
    Auch
  • 2 Ob 262/06b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 262/06b
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beisatz: Hier: U6-Wien. (T11)
  • 2 Ob 215/06s
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 215/06s
    Auch
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 237/12k
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 237/12k
    Beisatz: Die nachgelagerte Frage einer allfälligen Haftungsbefreiung nach § 9 EKHG setzt voraus, dass überhaupt ein Schaden durch einen Unfall „beim Betrieb eines Kraftfahrzeuges“ nach § 1 EKHG verursacht wurde. (T12)
    Beisatz: Dies gilt, wenn Schäden voneinander getrennt werden können, für jeden einzelnen separat. (T13)
    Beisatz: Hier: Konnte die Geschädigte nur die Möglichkeit der Verursachung ihrer Kopfverletzung durch das gegnerische Fahrzeug nachweisen, so ergibt sich daraus nicht, dass in Anwendung der Judikatur zu § 9 EKHG auch die übrigen Verletzungen der Klägerin insbesondere an Armen und Beinen zu Lasten des Halters zuzurechnen wären. (T14)
  • 2 Ob 99/15w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 99/15w
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 213/15k
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 213/15k
    Auch
  • 2 Ob 116/17y
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 116/17y
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0058926

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2017

Dokumentnummer

JJR_19690418_OGH0002_0020OB00079_6900000_002

Rechtssatz für 8Ob68/73 8Ob143/76 8Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058411

Geschäftszahl

8Ob68/73; 8Ob143/76; 8Ob132/76; 8Ob227/76 (8Ob228/76); 8Ob95/77; 8Ob93/77; 2Ob28/78; 2Ob135/79; 8Ob239/79 (8Ob292/79); 2Ob99/80; 8Ob126/81; 8Ob175/81; 2Ob125/81; 2Ob175/82; 2Ob150/83; 8Ob131/83; 8Ob188/83; 8Ob28/84; 8Ob26/85; 8Ob58/85; 2Ob36/87; 2Ob50/87; 8Ob74/87; 2Ob4/88 (2Ob5/88); 2Ob44/88; 2Ob66/88; 2Ob27/88; 2Ob21/89; 2Ob638/90; 2Ob15/91; 2Ob53/95; 2Ob2178/96z; 2Ob172/99d; 2Ob159/99t; 2Ob363/99t; 2Ob19/04i; 2Ob44/06v; 2Ob262/06b; 2Ob26/08z; 2Ob149/07m; 2Ob210/09k; 2Ob112/10z; 2Ob68/13h; 2Ob99/15w; 2Ob45/19k

Entscheidungsdatum

25.04.1973

Norm

EKHG §9 Abs2 C

Rechtssatz

Die erhöhte Sorgfaltspflicht, deren Beachtung den Unfall als unabwendbares Ereignis erscheinen lässt, setzt nicht erst in der Gefahrenlage ein, sondern verlangt, dass von vornherein vermieden wird, in eine Lage zu kommen, aus der Gefahr entstehen kann.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 68/73
    Entscheidungstext OGH 25.04.1973 8 Ob 68/73
    Veröff: ZVR 1974/190 S 277
  • 8 Ob 143/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 143/76
  • 8 Ob 132/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 132/76
    Veröff: ZVR 1977/306 S 373
  • 8 Ob 227/76
    Entscheidungstext OGH 22.12.1976 8 Ob 227/76
    Veröff: ZVR 1978/167 S 211
  • 8 Ob 95/77
    Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 95/77
    Veröff: ZVR 1978/135 S 196
  • 8 Ob 93/77
    Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 93/77
  • 2 Ob 28/78
    Entscheidungstext OGH 30.03.1978 2 Ob 28/78
  • 2 Ob 135/79
    Entscheidungstext OGH 06.11.1979 2 Ob 135/79
  • 8 Ob 239/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 239/79
    Veröff: ZVR 1980/225 S 215
  • 2 Ob 99/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 99/80
    Beisatz: Rückschauend lässt sich in der Regel zwar leicht erkennen, wie der Unfall doch noch vermeidbar gewesen wäre, maßgebend ist aber nur, ob bestimmte Maßnahmen auf Grund objektiv gegebener Kriterien schon vor dem Unfall, also vorausschauend nach den Umständen des Falles geboten waren. (T1)
  • 8 Ob 126/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 126/81
  • 8 Ob 175/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 175/81
    Veröff: ZVR 1982/369 S 326
  • 2 Ob 125/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 2 Ob 125/81
    Veröff: ZVR 1982/281 S 246
  • 2 Ob 175/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 175/82
    Veröff: ZVR 1983/323 S 361
  • 2 Ob 150/83
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 150/83
    Veröff: ZVR 1984/240 S 240
  • 8 Ob 131/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 131/83
  • 8 Ob 188/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 188/83
    Veröff: ZVR 1984/332 S 365
  • 8 Ob 28/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 28/84
    Veröff: ZVR 1985/51 S 92
  • 8 Ob 26/85
    Entscheidungstext OGH 19.06.1985 8 Ob 26/85
    Veröff: ZVR 1986/19 S 79
  • 8 Ob 58/85
    Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 58/85
    Veröff: ZVR 1987/11 S 21
  • 2 Ob 36/87
    Entscheidungstext OGH 25.08.1987 2 Ob 36/87
    Beisatz: Hier: Sessellift (T2) Veröff: ZVR 1988/112 S 238
  • 2 Ob 50/87
    Entscheidungstext OGH 10.11.1987 2 Ob 50/87
    Beisatz: Allerdings darf diese Sorgfaltspflicht auch nicht überspannt werden, soll eine vom Gesetzgeber nicht gewollte Erfolgshaftung vermieden werden (2 Ob 357/74 ua). (T3) Veröff: ZVR 1988/99 S 222
  • 8 Ob 74/87
    Entscheidungstext OGH 25.11.1987 8 Ob 74/87
    Beisatz: An den Betriebsunternehmer dürfen aber keine unzumutbaren Anforderungen gestellt werden. Befindet sich ein Fahrgast bereits innerhalb eines Straßenbahnzuges, dann muss er auch ohne besondere Ankündigung mit normalen Betriebsvorgängen, wie hier dem Anfahren mit geringer Beschleunigung, rechnen. (T4) Veröff: ZVR 1988/114 S 241
  • 2 Ob 4/88
    Entscheidungstext OGH 23.03.1988 2 Ob 4/88
    Beis wie T3
  • 2 Ob 44/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 2 Ob 44/88
    Beis wie T3
  • 2 Ob 66/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 2 Ob 66/88
    Beis wie T3
  • 2 Ob 27/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 2 Ob 27/88
  • 2 Ob 21/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 21/89
  • 2 Ob 638/90
    Entscheidungstext OGH 05.12.1990 2 Ob 638/90
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1991/146 S 374
  • 2 Ob 15/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 15/91
    Veröff: ZVR 1991/133 S 343
  • 2 Ob 53/95
    Entscheidungstext OGH 24.08.1995 2 Ob 53/95
    Veröff: SZ 68/143
  • 2 Ob 2178/96z
    Entscheidungstext OGH 24.09.1998 2 Ob 2178/96z
    Auch; Beisatz: Kindern gegenüber ist jede nur denkbare Vorsicht geboten und insbesondere die Geschwindigkeit zu verringern. Spielen Kinder am Gehsteig oder Straßenrand, so muss damit gerechnet werden, dass sie unbedacht in die Fahrbahn laufen. (T5)
  • 2 Ob 172/99d
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 2 Ob 172/99d
    Auch
  • 2 Ob 159/99t
    Entscheidungstext OGH 01.07.1999 2 Ob 159/99t
    Auch
  • 2 Ob 363/99t
    Entscheidungstext OGH 23.12.1999 2 Ob 363/99t
    Beis wie T5 nur: Kindern gegenüber ist jede nur denkbare Vorsicht geboten und insbesondere die Geschwindigkeit zu verringern. (T6)
  • 2 Ob 19/04i
    Entscheidungstext OGH 26.02.2004 2 Ob 19/04i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3
  • 2 Ob 44/06v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2006 2 Ob 44/06v
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 262/06b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 262/06b
    Beisatz: Hier: U6-Wien. (T7)
  • 2 Ob 26/08z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 26/08z
  • 2 Ob 149/07m
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 149/07m
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
  • 2 Ob 112/10z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 112/10z
    Auch Beis wie T3
  • 2 Ob 68/13h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 68/13h
  • 2 Ob 99/15w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 99/15w
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 2 Ob 45/19k
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 45/19k
    Vgl aber

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0058411

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19730425_OGH0002_0080OB00068_7300000_001

Rechtssatz für 2Ob164/75 2Ob182/75 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058216

Geschäftszahl

2Ob164/75; 2Ob182/75; 8Ob132/76; 2Ob115/76; 2Ob276/76; 2Ob237/78; 2Ob175/82; 8Ob131/83; 2Ob48/90; 2Ob16/91; 2Ob51/93; 2Ob93/05y; 2Ob44/06v; 2Ob99/15w; 1Ob135/18m

Entscheidungsdatum

02.10.1975

Norm

EKHG §9 Abs2 A

Rechtssatz

Nach Kraftfahrzeugunfällen ist rückblickend in der Regel erkennbar, durch welche Maßnahmen der Lenker den Unfall doch noch hätte vermeiden können. Wenn diese Maßnahmen aber vor dem Unfall, also vorausschauend, nicht "nach den Umständen des Falles geboten" waren, gilt der Unfall als unabwendbares Ereignis, obwohl er, objektiv betrachtet, abwendbar gewesen wäre.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 164/75
    Entscheidungstext OGH 02.10.1975 2 Ob 164/75
    Veröff: ZVR 1976/235 S 253
  • 2 Ob 182/75
    Entscheidungstext OGH 02.10.1975 2 Ob 182/75
  • 8 Ob 132/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 132/76
    Vgl auch; Veröff: ZVR 1977/306 S 373
  • 2 Ob 115/76
    Entscheidungstext OGH 07.10.1976 2 Ob 115/76
    Veröff: ZVR 1977/174 S 212
  • 2 Ob 276/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 276/76
  • 2 Ob 237/78
    Entscheidungstext OGH 13.02.1979 2 Ob 237/78
    Veröff: ZVR 1979/235 S 282
  • 2 Ob 175/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 175/82
    Veröff: ZVR 1983/323 S 361
  • 8 Ob 131/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 131/83
    Auch; Veröff: ZVR 1985/25 S 44
  • 2 Ob 48/90
    Entscheidungstext OGH 23.05.1990 2 Ob 48/90
    Veröff: ZVR 1991/53 S 153
  • 2 Ob 16/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 16/91
    Veröff: ZVR 1991/139 S 365
  • 2 Ob 51/93
    Entscheidungstext OGH 09.12.1993 2 Ob 51/93
  • 2 Ob 93/05y
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 2 Ob 93/05y
    Auch
  • 2 Ob 44/06v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2006 2 Ob 44/06v
    Auch
  • 2 Ob 99/15w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 99/15w
    Auch
  • 1 Ob 135/18m
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 135/18m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0058216

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19751002_OGH0002_0020OB00164_7500000_001

Rechtssatz für 8Ob38/79 (8Ob39/79) 8Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058326

Geschäftszahl

8Ob38/79 (8Ob39/79); 8Ob61/79 (8Ob62/79); 8Ob239/79 (8Ob292/79); 2Ob201/79; 2Ob99/80; 8Ob206/82; 8Ob170/82; 2Ob46/83; 2Ob2/84; 8Ob58/85; 8Ob48/86; 8Ob32/87; 2Ob36/87; 2Ob44/88; 2Ob23/91; 2Ob73/93; 2Ob53/95; 2Ob2186/96a; 2Ob269/00y; 2Ob93/05y; 2Ob44/06v; 2Ob26/08z; 2Ob14/08k; 2Ob149/07m; 2Ob210/09k; 2Ob112/10z; 2Ob68/13h; 2Ob99/15w; 2Ob3/17f; 2Ob18/16k; 2Ob2/18k; 1Ob135/18m

Entscheidungsdatum

29.03.1979

Norm

EKHG §9 Abs2 C

Rechtssatz

Unter dem Begriff "jede nach den Umständen des Falles gebotene Sorgfalt" ist die äußerste nach den Umständen des Falles mögliche Sorgfalt zu verstehen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 38/79
    Entscheidungstext OGH 29.03.1979 8 Ob 38/79
    Veröff: ZVR 1980/105 S 116
  • 8 Ob 61/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 61/79
    Vgl
  • 8 Ob 239/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 239/79
    Veröff: ZVR 1980/225 S 215
  • 2 Ob 201/79
    Entscheidungstext OGH 22.01.1980 2 Ob 201/79
    Veröff: ZVR 1981/20 S 18
  • 2 Ob 99/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 99/80
    Beisatz: Sorgfalt eines ganz besonders sorgfältigen Betriebsunternehmers, also eines sachkundigen und erfahrenen Fachmannes (hier: Sessellift Baumwurf durch Windböen). Andererseits darf aber bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 9 Abs 2 EKHG keine Überspannung der Sorgfaltspflicht Platz greifen und an den Betriebsunternehmer einer Eisenbahn und die mit seinem Willen beim Betrieb der Eisenbahn tätigem Personen dürfen keine unzumutbaren, praktisch unmöglichen Anforderungen gestellt werden. (T1)
  • 8 Ob 206/82
    Entscheidungstext OGH 30.09.1982 8 Ob 206/82
    Veröff: ZVR 1983/128 S 152
  • 8 Ob 170/82
    Entscheidungstext OGH 30.09.1982 8 Ob 170/82
  • 2 Ob 46/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 2 Ob 46/83
    Veröff: ZVR 1984/125 S 122
  • 2 Ob 2/84
    Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 2/84
    Veröff: SZ 57/27 = ZVR 1984/297 S 308
  • 8 Ob 58/85
    Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 58/85
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1987/11 S 21
  • 8 Ob 48/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 48/86
  • 8 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 09.04.1987 8 Ob 32/87
    Veröff: ZVR 1988/110 S 236
  • 2 Ob 36/87
    Entscheidungstext OGH 25.08.1987 2 Ob 36/87
    Beisatz: Hier: Sessellift (T2) Veröff: ZVR 1988/112 S 238
  • 2 Ob 44/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 2 Ob 44/88
    Veröff: ZVR 1989/102 S 172
  • 2 Ob 23/91
    Entscheidungstext OGH 12.06.1991 2 Ob 23/91
    Veröff: ZVR 1992/10 S 25
  • 2 Ob 73/93
    Entscheidungstext OGH 23.12.1993 2 Ob 73/93
    Beisatz: Hier: Sesselbahn (T3)
  • 2 Ob 53/95
    Entscheidungstext OGH 24.08.1995 2 Ob 53/95
    Veröff: SZ 68/143
  • 2 Ob 2186/96a
    Entscheidungstext OGH 28.11.1996 2 Ob 2186/96a
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 269/00y
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 2 Ob 269/00y
  • 2 Ob 93/05y
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 2 Ob 93/05y
    Auch
  • 2 Ob 44/06v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2006 2 Ob 44/06v
    Beis wie T1
  • 2 Ob 26/08z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 26/08z
  • 2 Ob 14/08k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 14/08k
    Beisatz: An die nach § 9 Abs 2 EKHG gebotene Sorgfalt sind die strengsten Anforderungen zu stellen. (T4)
    Beisatz: Hier: Gestaltung des Aussteige- und Wegfahrbereichs einer Schleppliftbergstation. (T5)
  • 2 Ob 149/07m
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 149/07m
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Beisatz: Es muss alles vermieden werden, was zur Entstehung einer gefahrenträchtigen Situation führen könnte. (T6)
  • 2 Ob 112/10z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 112/10z
    Beis wie T6; Beis wie T1 nur: Es darf bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 9 Abs 2 EKHG keine Überspannung der Sorgfaltspflicht Platz greifen. (T7)
  • 2 Ob 68/13h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 68/13h
    Beis wie T4; Beis wie T6
  • 2 Ob 99/15w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 99/15w
    Vgl
  • 2 Ob 3/17f
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 3/17f
    Beis wie T6; Beisatz: An den Betriebsunternehmer einer Eisenbahn (Seilbahn) und die mit seinem Willen beim Betrieb tätigen Personen dürfen keine unzumutbaren, praktisch unmöglichen Anforderungen gestellt werden. (T8)
  • 2 Ob 18/16k
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 18/16k
    Auch; Veröff: SZ 2017/21
  • 2 Ob 2/18k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 2/18k
  • 1 Ob 135/18m
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 135/18m
    Beis wie T1; Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0058326

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19790329_OGH0002_0080OB00038_7900000_001

Rechtssatz für 2Ob70/99d 2Ob150/00y 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0111708

Geschäftszahl

2Ob70/99d; 2Ob150/00y; 2Ob44/01m; 2Ob309/01g; 2Ob67/04y; 2Ob44/06v; 2Ob157/06m; 2Ob30/07m; 2Ob14/08k; 2Ob149/07m; 2Ob210/09k; 2Ob216/10v; 2Ob99/15w; 2Ob77/16m; 2Ob3/17f; 2Ob2/18k

Entscheidungsdatum

11.03.1999

Norm

ZPO §502 Abs1 HI2
ZPO §502 HIII9
ZPO §508a
EKHG §9 Abs2 C
EKHG §9 Abs2 G

Rechtssatz

Der Umfang der gemäß § 9 Abs 2 EKHG gebotenen Sorgfalt hängt von den besonderen Umständen des Einzelfalls ab (hier: Bedienung von LKW-Kränen bei Einschaltung von Hilfskräften).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 70/99d
    Entscheidungstext OGH 11.03.1999 2 Ob 70/99d
  • 2 Ob 150/00y
    Entscheidungstext OGH 08.06.2000 2 Ob 150/00y
    nur: Der Umfang der gemäß § 9 Abs 2 EKHG gebotenen Sorgfalt hängt von den besonderen Umständen des Einzelfalls ab. (T1)
  • 2 Ob 44/01m
    Entscheidungstext OGH 02.10.2001 2 Ob 44/01m
  • 2 Ob 309/01g
    Entscheidungstext OGH 06.12.2001 2 Ob 309/01g
  • 2 Ob 67/04y
    Entscheidungstext OGH 01.04.2004 2 Ob 67/04y
  • 2 Ob 44/06v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2006 2 Ob 44/06v
  • 2 Ob 157/06m
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 157/06m
  • 2 Ob 30/07m
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 30/07m
    nur T1
  • 2 Ob 14/08k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 14/08k
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Gestaltung des Aussteige- und Wegfahrbereichs einer Schleppliftbergstation. (T2)
  • 2 Ob 149/07m
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 149/07m
    nur T1
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
  • 2 Ob 216/10v
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 216/10v
    Auch
  • 2 Ob 99/15w
    Entscheidungstext OGH 08.06.2015 2 Ob 99/15w
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 77/16m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 77/16m
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 3/17f
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 3/17f
    Beisatz: Hier: Bei einer Bergfahrt blieb eine geistig behinderte Schülerin aus nicht feststellbaren Gründen an der Ausstiegsstelle sitzen, worauf sie die neben ihr mitfahrende, aber bereits vor dem Mädchen ausgestiegene Klägerin aus dem Sessel zog. Dabei verletzte sich die Klägerin. (T3)
  • 2 Ob 2/18k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 2/18k
    nur T1; Beis wie T2

Schlagworte

Lastkraftwagen-Kräne

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111708

Im RIS seit

10.04.1999

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19990311_OGH0002_0020OB00070_99D0000_001