Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob851/24 5Ob177/72 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034951

Geschäftszahl

2Ob851/24; 5Ob177/72; 5Ob120/73; 5Ob293/74; 7Ob627/77 (7Ob628/77); 4Ob511/79; 6Ob559/80; 8Ob290/80; 8Ob215/81; 1Ob18/86; 3Ob560/86; 7Ob628/88; 1Ob46/88; 2Ob567/88; 7Ob650/89; 3Ob534/90; 1Ob534/94; 5Ob562/93; 1Ob522/94; 7Ob602/94; 5Ob546/94; 1Ob621/95; 5Ob2101/96y; 10Ob2102/96g; 5Ob2339/96y; 7Ob2091/96t; 4Ob360/97p; 6Ob273/98k; 9Ob91/99v; 7Ob154/99v; 6Ob68/99i; 6Ob82/99y; 7Ob242/99k; 7Ob145/00z; 3Ob89/99f; 6Ob150/00b; 1Ob64/00v; 7Ob249/01w; 10Ob189/02w; 9Ob231/02i; 7Ob93/02f; 3Ob70/03w; 2Ob88/04m; 10Ob23/04m; 6Ob172/05w; 7Ob17/06k; 9Ob35/06x; 8Ob34/07v; 9Ob17/07a; 1Ob53/07m; 1Ob162/07s; 10Ob111/07g; 2Ob58/07d; 10Ob12/08z; 6Ob80/08w; 6Ob103/08b; 1Ob19/08p; 2Ob158/09p; 7Ob96/10h; 1Ob85/10x; 8ObA66/09b; 7Ob140/10d; 1Ob162/10w; 17Ob9/11i; 3Ob70/11g; 8Ob35/11x; 10Ob39/11z; 4Ob144/11x; 5Ob118/11f; 8Ob135/10a; 8Ob119/11z; 1Ob85/11y; 2Ob63/12x; 1Ob171/12x; 2Ob43/12f; 7Ob9/13v; 1Ob12/13s; 3Ob227/12x; 9Ob27/13f; 2Ob234/12v; 4Ob102/13y; 1Ob184/13k; 4Ob170/13y; 3Ob205/13p; 1Ob221/13a; 3Ob9/14s; 4Ob168/14f; 5Ob157/14w; 3Ob165/14g; 9Ob43/14k; 3Ob155/14m; 5Ob22/15v; 1Ob211/14g; 4Ob4/15i; 3Ob40/15a; 6Ob27/15m; 1Ob6/15m; 7Ob221/14x; 7Ob56/15h; 1Ob123/15t; 9Ob32/15v; 7Ob128/15x; 3Ob112/15i; 7Ob211/15b; 6Ob85/16t; 4Ob213/16a; 3Ob206/16i; 1Ob28/17z; 7Ob12/17s; 8Ob54/17z; 7Ob91/17h; 8Ob109/17p; 3Ob65/17f; 9ObA89/17d; 1Ob230/17f; 3Ob22/18h; 1Ob67/18m; 1Ob153/18h; 9Ob65/18a; 7Ob26/18a; 7Ob196/17z

Entscheidungsdatum

09.12.1924

Norm

ABGB §1489 IIB
ABGB §1489 IID
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Die Verjährungsfrist des § 1489 ABGB beginnt mit dem Zeitpunkte zu laufen, in dem dem Geschädigten sowohl der Schaden und die Person des Schädigers als auch die Schadensursache bekannt geworden ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 851/24
    Entscheidungstext OGH 09.12.1924 2 Ob 851/24
    Veröff: SZ 6/391
  • 5 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 10.10.1972 5 Ob 177/72
  • 5 Ob 120/73
    Entscheidungstext OGH 11.07.1973 5 Ob 120/73
    Beisatz: Soweit Lehre und Judikatur fordern, dass dem Beschädigten der Ursachenzusammenhang zwischen dem schädigenden Ereignis und dem eingetretenen Schaden bekannt geworden sei (vgl Klang Kommentar 2. Auflage VI 635; SZ 6/391), ist diese Forderung jedoch nicht dahin zu verstehen, dass für den Beginn der Verjährung die Kenntnis des Beschädigten notwendig wäre, welche schuldhafte Handlung oder Unterlassung des Schädigers Ursache seines Schadens war. Vielmehr genügt es, wenn der Beschädigte Kenntnis von den schädlichen Wirkungen eines Ereignisses erlangt, dessen Ursache oder Mitursache irgendein dem Schädiger anzulastendes Verhalten ist (vgl Gschnitzer, Lehrbuch, AllgemTeil 249). (T1)
  • 5 Ob 293/74
    Entscheidungstext OGH 11.12.1974 5 Ob 293/74
    Vgl auch; Beisatz: Auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten, dem Schädiger anzulastenden Verhalten. (T2)
  • 7 Ob 627/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 627/77
    Beis wie T1
  • 4 Ob 511/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 4 Ob 511/79
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 559/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 6 Ob 559/80
    Beis wie T2; Beisatz: Die bloße Behauptung, man habe erst jetzt vom Ursachenzusammenhang Kenntnis erlangt reicht nicht aus wenn nicht gleichzeitig stichhältige Gründe dafür angegeben werden, weshalb diese Kenntnis nicht schon früher bestand. (T3)
  • 8 Ob 290/80
    Entscheidungstext OGH 12.03.1981 8 Ob 290/80
  • 8 Ob 215/81
    Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 215/81
    Auch; Veröff: ZVR 1982/276 S 243
  • 1 Ob 18/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 1 Ob 18/86
    Beis wie T2
  • 3 Ob 560/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 3 Ob 560/86
    Beis wie T2; Veröff: JBl 1987,450
  • 7 Ob 628/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 628/88
  • 1 Ob 46/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 1 Ob 46/88
    Beis wie T2
  • 2 Ob 567/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1989 2 Ob 567/88
    Beis wie T2
  • 7 Ob 650/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 650/89
    Beis wie T1
  • 3 Ob 534/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 3 Ob 534/90
    Veröff: SZ 63/133 = EvBl 1991/10 S 61 = JBl 1990,789
  • 1 Ob 534/94
    Entscheidungstext OGH 16.03.1994 1 Ob 534/94
    Vgl; Beisatz: Kenntnis des Ursachenzusammenhanges seitens des Geschädigten. (T4)
  • 5 Ob 562/93
    Entscheidungstext OGH 30.08.1994 5 Ob 562/93
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. Dieses kann sich freilich auch aus der offenkundigen Rechtswidrigkeit seines Verhaltens ergeben. (T5)
  • 1 Ob 522/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 522/94
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Die Kenntnis des Schadens ist ohne Zweifel anzunehmen, wenn der Schaden auch schon der Höhe nach bekannt ist. (T6)
  • 7 Ob 602/94
    Entscheidungstext OGH 21.12.1994 7 Ob 602/94
    Vgl auch; Beis wie T5 nur: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T7)
  • 5 Ob 546/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 5 Ob 546/94
    Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 68/179
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Auch; Beis wie T6
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 5 Ob 2101/96y
    Entscheidungstext OGH 21.05.1996 5 Ob 2101/96y
    Vgl auch; Beisatz: Bei der Stoffsammlung für eine Schadenersatzklage sind keine all zu strengen Anforderungen an Erkundigungspflichten des Geschädigten zu stellen. (T8)
  • 10 Ob 2102/96g
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2102/96g
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 5 Ob 2339/96y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 5 Ob 2339/96y
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Für den Beginn des Laufes der Verjährungsfrist kommt es nicht unbedingt auf die Tatsache der strafgerichtlichen Verurteilung beziehungsweise die Beendigung des Strafverfahrens an. In der Entscheidung 2 Ob 597/93 wurde hiefür die Erstattung eines alle strafrechtlich relevanten Umstände aufzeigenden Sachverständigengutachtens als maßgeblich angesehen und ausdrücklich ausgesprochen, dass der für seine Beitragsforderungen die deliktische Geschäftsführerhaftung geltend machende Sozialversicherungsträger nicht das Ergehen eines Schuldspruchs im Strafverfahren gegen den Ersatzpflichtigen abwarten dürfe; ist kein Gutachten eingeholt worden, so ist das Geständnis des Beschuldigten wesentlich. Auf die Beteiligung des Geschädigten am Strafverfahren gegen den Schädiger kommt es dabei nicht an (so schon 2 Ob 597/93, 7 Ob 602/94). (T9)
    Veröff: SZ 69/251
  • 7 Ob 2091/96t
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 2091/96t
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 4 Ob 360/97p
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 360/97p
    Auch
  • 6 Ob 273/98k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 273/98k
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 91/99v
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 Ob 91/99v
  • 7 Ob 154/99v
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 154/99v
  • 6 Ob 68/99i
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 68/99i
    Vgl auch; Beisatz: Wenn Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. Feststellbarkeit des Schadenseintrittes keinesfalls vor Zustellung des stattgebenden Urteiles. (T10)
  • 6 Ob 82/99y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 6 Ob 82/99y
    Vgl auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Die Klagen wurden noch vor den Prüfberichten und den Steuerbescheiden erster Instanz eingebracht, sodass der Verjährungseinwand zu verwerfen ist. (T11)
  • 7 Ob 242/99k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 242/99k
    Vgl auch
  • 7 Ob 145/00z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 7 Ob 145/00z
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 89/99f
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 3 Ob 89/99f
  • 6 Ob 150/00b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 150/00b
    Beis wie T5
  • 1 Ob 64/00v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 1 Ob 64/00v
    Beis wie T7; Veröff: SZ 74/14
  • 7 Ob 249/01w
    Entscheidungstext OGH 29.10.2001 7 Ob 249/01w
    Auch; Beis wie T7
  • 10 Ob 189/02w
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 189/02w
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 231/02i
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 9 Ob 231/02i
    Beis wie T7; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn dem Schädiger gemäß § 1298 ABGB der Beweis obliegt, dass ihn kein Verschulden am Schadenseintritt trifft. (T12)
    Beisatz: Hier: Einbringung der Klage zu einem Zeitpunkt, als die Verjährung noch nicht zu laufen begonnen hatte. (T13)
  • 7 Ob 93/02f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 93/02f
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 70/03w
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 70/03w
    Auch; nur: Die Verjährungsfrist des § 1489 ABGB beginnt mit dem Zeitpunkte zu laufen, in dem dem Geschädigten der Schaden und die Person des Schädigers bekannt geworden ist. (T14)
    Veröff: SZ 2003/154
  • 2 Ob 88/04m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 2 Ob 88/04m
    Beisatz: Die Leistung einer Teilzahlung unterbricht die Verjährung nur dann, wenn dabei erkennbar ist, dass sie der Schuldner als Abschlag auf eine unter Umständen erst im Prozessweg festzustellende weitergehende Verpflichtung leistet und damit nicht den Gläubiger als gänzlich befriedigt erachten will, wobei Zweifel über die Tragweite der Teilzahlung zu Lasten des Gläubigers gelten. (T15)
  • 10 Ob 23/04m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2005 10 Ob 23/04m
    Beis ähnlich wie T5; Veröff: SZ 2005/46
  • 6 Ob 172/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 172/05w
    Vgl; Beisatz: Das Vorliegen von Medienberichten reicht für den Beginn der Verjährung jedenfalls dann nicht aus, wenn sich daraus nur allgemein ergibt, dass Banken Zinssenkungen nicht entsprechend weitergegeben haben. Entscheidend ist vielmehr, ob und ab wann sich die Medieninformationen derart verdichtet hatten, dass für die Kreditnehmer ersichtlich werden musste, auch ihre konkreten Kreditverträge seien unkorrekt abgerechnet. (T16)
  • 7 Ob 17/06k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 17/06k
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche aus mangelhaft erbrachten Bauleistungen. (T17)
  • 9 Ob 35/06x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 35/06x
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 34/07v
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 34/07v
  • 9 Ob 17/07a
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 9 Ob 17/07a
  • 1 Ob 53/07m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 53/07m
    Beis wie T1; Beisatz: Ist - wie hier - ein schicksalshafter Verlauf möglich, sind nähere Erkundigungen des Geschädigten erst dann geboten, wenn ihm Umstände bekannt werden, die das (bloße) Vorliegen eines schicksalhaften Kausalverlaufes fraglich erscheinen und auf die Kausalität rechtswidrigen Organverhaltens schließen lassen. (T18)
  • 1 Ob 162/07s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 162/07s
    Auch; Beisatz: Die Verjährungsfrist bei einem Regressanspruch mit Schadenersatzcharakter beginnt zwar regelmäßig erst dann, wenn die Zahlungspflicht des Regressberechtigten gegenüber dem Gläubiger „unverrückbar feststeht", doch kann auch in derartigen Fällen bis zu einer (rechtskräftigen) gerichtlichen Entscheidung nur dann zugewartet werden, wenn objektive Unklarheit über die Haftung des allenfalls - nämlich bei Bejahung seiner Haftung - Regressberechtigten besteht. Steht dessen eigene Haftung jedoch fest und lässt er sich aus anderen, gegebenenfalls ganz unsachlichen Gründen auf ein Verfahren ein, beginnt die Verjährungsfrist bereits mit Kenntnis von den zum Regress berechtigenden Umständen. Dies gilt auch für andere Schadenersatzforderungen als eigentliche Regressansprüche. (T19)
    Bem: Einschränkend zu Beisatz T10. (T20)
  • 10 Ob 111/07g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 111/07g
    Vgl auch; Beisatz: Es darf mit der Klagserhebung nicht solange zugewartet werden, bis Gewissheit über den Prozessgewinn besteht. (T21)
    Beisatz: Zweifel an der Erweisbarkeit des bekannten anspruchsbegründenden Sachverhaltes schieben den Verjährungsbeginn nicht hinaus. Besteht allerdings Ungewissheit darüber, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und ist über diese Frage ein Rechtsstreit anhängig, kommt es auf die Rechtskraft der Gerichtsentscheidung beziehungsweise den Ausgang eines Verwaltungsverfahrens an, weil erst dann ausreichend sichere Informationen für eine Schadenersatzklage verfügbar sind; eine ausreichende Kenntnis vom Schaden kann allerdings im Einzelfall auch gegeben sein, wenn bereits vorher gesicherte Verfahrensergebnisse vorliegen oder der Geschädigte erdrückende Beweise ignoriert. (T22)
  • 2 Ob 58/07d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 58/07d
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7 nur: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten. (T23)
  • 10 Ob 12/08z
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 10 Ob 12/08z
  • 6 Ob 80/08w
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 6 Ob 80/08w
    Beis wie T2; Beis wie T23
  • 6 Ob 103/08b
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 103/08b
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Entgegen der Zusage nicht risikoloses teilweise kreditfinanziertes Umschuldungs- und Sanierungskonzept. Eine schadenbegründende Risikoträchtigkeit des Gesamtkonzepts lag jedenfalls dann vor, wenn sich dieses rein rechnerisch nicht mehr ohne zusätzliche Vermögensverminderung im Vergleich zur (herkömmlichen) Tilgung der Darlehen und Geldmittelbeschaffung vor dem Umschuldungs- und Finanzierungskonzept entwickeln konnte. (T24)
  • 1 Ob 19/08p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 19/08p
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 6 Abs 1 AHG. (T25)
    Beisatz: In § 6 AHG ist - im Gegensatz zu den Verjährungsbestimmungen des ABGB - die Kenntnis der Person des Schädigers nicht gefordert, weil bei Geltendmachung von Amtshaftungsansprüchen ein bestimmtes Organ nicht genannt werden muss. (T26)
  • 2 Ob 158/09p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 158/09p
    Vgl auch; Beis wie T21; Auch Beis wie T22; Beisatz: Hier: Trotz des Vorliegens von auf einen der Klägerin vom Beklagten verursachten Schaden hindeutenden Beweisergebnissen in Form sukzessive erstatteter Sachverständigengutachten im Vorprozess noch kein Vorliegen von gesicherten Verfahrensergebnissen oder erdrückenden Beweisen in Gang, zumindest vor dem abschließenden Gutachten im Vorprozess. (T27)
  • 7 Ob 96/10h
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 96/10h
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 85/10x
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 1 Ob 85/10x
    nur T14
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
  • 7 Ob 140/10d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Ob 140/10d
    Beisatz: Verjährungsfrist für Anspruch nach § 126 Abs 4 Wr BauO beginnt erst mit Zustellung des Bescheids der Baubehörde, die die Rauchfangerhöhung vorschreibt. (T28)
  • 1 Ob 162/10w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 162/10w
    Beis wie T7; Beisatz: Setzt diese Kenntnis Fachwissen voraus, so beginnt die Verjährungsfrist regelmäßig erst zu laufen, wenn der Geschädigte durch ein Sachverständigengutachten Einblick in diese Zusammenhänge erlangt hat. (T29)
  • 17 Ob 9/11i
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 17 Ob 9/11i
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T19; Beis wie T22
  • 3 Ob 70/11g
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 70/11g
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 35/11x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 35/11x
    Auch
  • 10 Ob 39/11z
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 39/11z
    Auch
  • 4 Ob 144/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 144/11x
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T29; Beisatz: Hier: Mehrere ärztliche Kunstfehler anlässlich einer Operation und Einschaltung der Patientenvertretung. (T30)
  • 5 Ob 118/11f
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 118/11f
    Auch
  • 8 Ob 135/10a
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 135/10a
  • 8 Ob 119/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 119/11z
    Vgl; Beis ähnlich wie T28
  • 1 Ob 85/11y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 85/11y
    Beis wie T5 nur: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T31)
  • 2 Ob 63/12x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 63/12x
    Vgl auch; Vgl Beis wie T24; Beisatz: Hier: Das Berufungsgericht hat im Rahmen der einschlägigen Rechtsprechung aufgrund beschwichtigender Äußerungen des Beraters den Beginn der Verjährungsfrist des § 1489 ABGB nicht schon mit Kenntnis vom Kursverlust, sondern erst mit der Kenntnis davon, keine risikoarme Veranlagung gewählt zu haben, angenommen. (T32)
  • 1 Ob 171/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 171/12x
    Auch
  • 2 Ob 43/12f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 43/12f
    Auch; Auch Beis wie T4; Auch Beis wie T7; Auch Beis wie T31
  • 7 Ob 9/13v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 9/13v
  • 1 Ob 12/13s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 12/13s
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 27/13f
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 27/13f
    Auch; Beis wie T23
  • 2 Ob 234/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 234/12v
    Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 4 Ob 102/13y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 102/13y
  • 1 Ob 184/13k
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 184/13k
    Auch
  • 4 Ob 170/13y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 4 Ob 170/13y
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 3 Ob 205/13p
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 205/13p
    Auch; Beis wie T32; Beisatz: Versuchen von Anlageberatern, nach Kursverlusten nervös gewordene Anleger zu beschwichtigen, kann in zweifacher Hinsicht Bedeutung zukommen. Sie können die Erkennbarkeit des Schadenseintritts und damit den Beginn der Verjährungsfrist hinausschieben oder dazu führen, dass dem Verjährungseinwand des Schädigers die Replik der Arglist entgegen gehalten werden kann. (T33)
  • 1 Ob 221/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 221/13a
    Auch
  • 3 Ob 9/14s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 9/14s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 4 Ob 168/14f
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 168/14f
  • 5 Ob 157/14w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 157/14w
    Auch
  • 3 Ob 165/14g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 165/14g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T19; Beis wie T22
  • 9 Ob 43/14k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 Ob 43/14k
    Vgl auch; Beis wie T33; Beisatz: Welche Auswirkungen „Beschwichtigungsversuche“ auf die Verjährung der Ansprüche von Anlegern haben, ist im jeweiligen Einzelfall zu beurteilen. (T34)
  • 3 Ob 155/14m
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 155/14m
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T22
  • 5 Ob 22/15v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 22/15v
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis ähnlich T5; Beis wie T7
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 4/15i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 4/15i
  • 3 Ob 40/15a
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 40/15a
    Auch; Beis wie T10 nur: Wenn jedoch Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. (T35)
  • 6 Ob 27/15m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2015 6 Ob 27/15m
    Auch; Beis wie T31
  • 1 Ob 6/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 6/15m
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T31
  • 7 Ob 221/14x
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 221/14x
    Auch; Beis wie T33
  • 7 Ob 56/15h
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 56/15h
    Beis wie T5
  • 1 Ob 123/15t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 123/15t
    Beis wie T2; Beis wie T1 nur: Dies wird schon dann erfüllt, wenn der Geschädigte Kenntnis von den schädlichen Wirkungen eines Ereignisses erlangt, dessen Ursache oder Mitursache irgendein dem Schädiger anzulastendes Verhalten ist. (T36); Veröff: SZ 2015/85
  • 9 Ob 32/15v
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 9 Ob 32/15v
    Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 7 Ob 128/15x
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 128/15x
    Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 3 Ob 112/15i
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 112/15i
    Auch
  • 7 Ob 211/15b
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 211/15b
    Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T31
  • 6 Ob 85/16t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2016 6 Ob 85/16t
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T36
  • 4 Ob 213/16a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 4 Ob 213/16a
    Auch; Beis wie T33; Beis wie T34
  • 3 Ob 206/16i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 206/16i
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T36
  • 1 Ob 28/17z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 28/17z
    Auch; Beis wie T24; Beis wie T33; Beis wie T34
  • 7 Ob 12/17s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 12/17s
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 8 Ob 54/17z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 54/17z
    Beis wie T7; Beis wie T21; Beis wie T23; Beis wie T29; Beis wie T31; Beisatz: Selbst Mutmaßungen darüber, wie sich der Sachverhalt abgespielt haben könnte, reichen grundsätzlich nicht aus. (T37)
  • 7 Ob 91/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 91/17h
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Veröff: SZ 2017/45
  • 8 Ob 109/17p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 109/17p
    Vgl auch; Beisatz: Bei Veranlagungs- und/oder Finanzierungskonzepten, die eine Kombination von Fremdwährungskrediten mit Tilgungsträgern vorsehen, ist für den Beginn der Verjährungsfrist von Ansprüchen aus Beratungsfehlern entscheidend, zu welchem Zeitpunkt der Geschädigte erkennt, dass das Gesamtkonzept den Zusagen nicht entspricht. (T38)
    Beisatz: Die spezifischen Risiken, die die Risikoträchtigkeit bedingen (Wechselkurs, Zinsentwicklung, Ertrags- bzw Wertentwicklung des Tilgungsträgers als Veranlagungsprodukt), stehen nach der Interessenlage eines durchschnittlichen Anlegers in einem derart engen Zusammenhang, dass eine unterbliebene oder fehlerhafte Aufklärung über die einzelnen Teilaspekte verjährungsrechtlich jeweils als unselbständige Bestandteile eines einheitlichen Beratungsfehlers zu qualifizieren sind. (T39)
  • 3 Ob 65/17f
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 65/17f
    Auch
  • 9 ObA 89/17d
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 89/17d
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 230/17f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 230/17f
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 3 Ob 22/18h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 3 Ob 22/18h
    Beisatz: Behauptete Haftung des beklagten Rechtsanwaltes als Vertragserrichter. (T40)
  • 1 Ob 67/18m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 67/18m
  • 1 Ob 153/18h
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 153/18h
    Auch; Beis wie T34; Beis wie T38
  • 9 Ob 65/18a
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 65/18a
  • 7 Ob 26/18a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 26/18a
  • 7 Ob 196/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 196/17z
    Beis wie T5; Beis wie T33

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1924:RS0034951

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19241209_OGH0002_0020OB00851_2400000_002

Rechtssatz für Prä536/32 3Ob19/66 1Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0051738

Geschäftszahl

Prä536/32; 3Ob19/66; 1Ob710/87; 8ObA320/94; 1Ob2190/96g; 8Ob2239/96i; 3Ob2434/96d; 8Ob235/99p; 1Ob170/00g; 8ObA104/01d; 3Ob58/06k; 4Ob213/06m; 2Ob266/08v; 3Ob5/10x; 2Ob8/14m; 1Ob211/14g; 10Ob27/16t

Entscheidungsdatum

23.01.1934

Norm

AO §24
KO §54
ZPO §41 A1

Rechtssatz

1) Zu den im § 24 AO genannten Nebengebühren einer Forderung gehören auch die mit ihrer Geltendmachung verbundenen Prozesskosten und Exekutionskosten.

2) Im Sinne der §§ 54 Abs 1 KO und 24 Abs 1 AO ist der Anspruch auf Kostenersatz nicht erst mit dem Kostenzuspruch, sondern bedingt durch den Prozesserfolg mit der Vornahme der einzelnen Prozesshandlungen als entstanden anzusehen. Unterliegt die Hauptforderung dem Ausgleiche, so erstrecken sich die Wirkung des Ausgleiches auf jenen Teil der Prozesskosten, der auf die bis zur Eröffnung des Ausgleichsverfahrens vorgenommenen Prozesshandlungen entfällt.

3) Die Exekution während des Ausgleichsverfahrens ist auch für solche Prozesskosten und Exekutionskosten versagt, die durch die Geltendmachung einer dem Ausgleiche unterliegenden Forderung als nach Eröffnung des Ausgleichsverfahrens entstanden anzusehen sind.

Entscheidungstexte

  • Prä 536/32
    Entscheidungstext OGH 23.01.1934 Prä 536/32
    Veröff: SZ 16/16 = Judikat 48
  • 3 Ob 19/66
    Entscheidungstext OGH 23.03.1966 3 Ob 19/66
    Vgl; Beisatz: Es ist nie bestritten worden, dass Prozesskostenforderungen der vom Ausgleich nicht berührten Gläubiger ungehemmt wie die bevorrechtete Hauptforderung selbst eingetrieben werden können, mag der Exekutionstitel vor oder erst nach Eröffnung des Ausgleichsverfahrens entstanden sein (Neumann - Lichtblau S 247). (T1)
    Veröff: JBl 1967,40
  • 1 Ob 710/87
    Entscheidungstext OGH 10.02.1988 1 Ob 710/87
    nur: 2) Im Sinne der §§ 54 Abs 1 KO und 24 Abs 1 AO ist der Anspruch auf Kostenersatz nicht erst mit dem Kostenzuspruch, sondern bedingt durch den Prozesserfolg mit der Vornahme der einzelnen Prozesshandlungen als entstanden anzusehen. (T2)
    Veröff: WBl 1988,203 = SZ 61/31
  • 8 ObA 320/94
    Entscheidungstext OGH 16.03.1995 8 ObA 320/94
    nur T2;
  • 1 Ob 2190/96g
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2190/96g
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 2239/96i
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 8 Ob 2239/96i
    nur T2; Beisatz: Daher sind die bis zur Konkurseröffnung aufgelaufenen, wenngleich bis dahin noch nicht zugesprochenen Kosten Konkursforderungen. (T3)
  • 3 Ob 2434/96d
    Entscheidungstext OGH 25.03.1998 3 Ob 2434/96d
    nur: 1) Zu den im § 24 AO genannten Nebengebühren einer Forderung gehören auch die mit ihrer Geltendmachung verbundenen Prozesskosten und Exekutionskosten. Im Sinne der §§ 54 Abs 1 KO und 24 Abs 1 AO ist der Anspruch auf Kostenersatz nicht erst mit dem Kostenzuspruch, sondern bedingt durch den Prozesserfolg mit der Vornahme der einzelnen Prozesshandlungen als entstanden anzusehen. (T4)
    Beis wie T3
  • 8 Ob 235/99p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 8 Ob 235/99p
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 73/39
  • 1 Ob 170/00g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 170/00g
    nur T2; Beis wie T3
  • 8 ObA 104/01d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2001 8 ObA 104/01d
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 58/06k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 58/06k
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 2006/48
  • 4 Ob 213/06m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 213/06m
    Auch; nur: Der Anspruch auf Kostenersatz ist nicht erst mit dem Kostenzuspruch, sondern bedingt durch den Prozesserfolg mit der Vornahme der einzelnen Prozesshandlungen als entstanden anzusehen. (T5)
    Beisatz: Der Senat lehnt die gegenteilige Rechtsprechung (RS0035914) ausdrücklich ab. (T6)
    Veröff: SZ 2007/59
  • 2 Ob 266/08v
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 266/08v
    Vgl; nur T5; Bem: Eine inhaltliche Positionierung zur bestehenden Judikaturdivergenz (RS0035914) war in dieser Rechtssache nicht erforderlich. (T7)
  • 3 Ob 5/10x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 5/10x
    Gegenteilig; Beisatz: Zumindest bei gesetzlicher Anordnung der Vollstreckbarkeit (§ 505 Abs 4 ZPO) kann nicht angenommen werden, der hereinzubringende Anspruch wäre noch nicht entstanden. (T8)
  • 2 Ob 8/14m
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 2 Ob 8/14m
    Vgl; nur T5
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl; nur T5
  • 10 Ob 27/16t
    Entscheidungstext OGH 11.10.2016 10 Ob 27/16t
    Vgl auch; Beis wie T3; Ähnlich nur T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1934:RS0051738

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.11.2016

Dokumentnummer

JJR_19340123_OGH0002_000PRA00536_3200000_001

Rechtssatz für 4Ob170/54 7Ob464/55 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034624

Geschäftszahl

4Ob170/54; 7Ob464/55; 3Ob136/56; 2Ob68/55; 2Ob291/58; 1Ob294/59; 1Ob51/60; 8Ob84/63; 5Ob71/66; 8Ob298/67 (8Ob299/67); 5Ob71/69; 2Ob69/70; 8Ob135/70; 8Ob277/71; 6Ob251/73; 7Ob111/74; 5Ob209/74; 5Ob57/75; 4Ob47/76; 2Ob74/77; 8Ob141/78; 8Ob11/80; 1Ob36/80 (1Ob37/80); 2Ob25/81 (2Ob26/81); 8Ob87/83; 8Ob56/86; 7Ob563/87; 3Ob640/86; 4Ob558/89; 5Ob93/97f; 5Ob216/97v; 5Ob223/97y; 5Ob261/97m; 5Ob203/97g; 5Ob255/97d; 5Ob168/97k; 5Ob166/97s; 5Ob164/97x; 5Ob198/97x; 5Ob167/97p; 5Ob163/97z; 5Ob115/97s; 5Ob171/97a; 5Ob172/97y; 5Ob252/97p; 5Ob193/97m; 5Ob192/97i; 5Ob170/97d; 5Ob248/97z; 5Ob209/97i; 5Ob190/97w; 5Ob165/97v; 5Ob289/97d; 5Ob308/97y; 5Ob354/97p; 5Ob341/97a; 5Ob334/97x; 5Ob386/97v; 5Ob314/97f; 5Ob328/97i; 5Ob321/97k; 5Ob295/97m; 5Ob302/97s; 5Ob415/97h; 6Ob288/00x; 9ObA36/01m; 9ObA116/03d; 9ObA22/04g; 1Ob165/09k; 2Ob7/12m; 1Ob111/14a; 1Ob211/14g; 6Ob223/16m

Entscheidungsdatum

10.05.1955

Norm

ABGB §1497 IVB

Rechtssatz

Ruhen des Verfahrens über drei Monate ist nichtgehörige Fortsetzung, wenn nicht stichhältige Gründe für das längere Ruhen vorliegen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 170/54
    Entscheidungstext OGH 10.05.1955 4 Ob 170/54
    Veröff: JBl 1955,552
  • 7 Ob 464/55
    Entscheidungstext OGH 19.10.1955 7 Ob 464/55
    Beisatz: Sechzehn Monate (T1)
  • 3 Ob 136/56
    Entscheidungstext OGH 20.03.1956 3 Ob 136/56
    Beisatz: 1 1/2 Jahre (T2)
  • 2 Ob 68/55
    Entscheidungstext OGH 31.03.1955 2 Ob 68/55
    Beisatz: Dreizehn Monate (T3)
  • 2 Ob 291/58
    Entscheidungstext OGH 30.01.1959 2 Ob 291/58
  • 1 Ob 294/59
    Entscheidungstext OGH 02.12.1959 1 Ob 294/59
  • 1 Ob 51/60
    Entscheidungstext OGH 26.02.1960 1 Ob 51/60
  • 8 Ob 84/63
    Entscheidungstext OGH 07.05.1963 8 Ob 84/63
    Beisatz: Schleppende Führung der Vergleichsverhandlungen als beharrliche Nichtbetätigung im Sinne des § 1497 ABGB. (T4)
  • 5 Ob 71/66
    Entscheidungstext OGH 16.06.1966 5 Ob 71/66
  • 8 Ob 298/67
    Entscheidungstext OGH 16.01.1968 8 Ob 298/67
    Beisatz: Fortsetzung eines vier Jahre anhängigen Prozesses 3 1/2 Monate nach dem Eintritt des Ruhens stellt keine beharrliche Nichtbetätigung des Klägers dar. (T5)
  • 5 Ob 71/69
    Entscheidungstext OGH 02.04.1969 5 Ob 71/69
    Beisatz: 3 1/2 Jahre (T6) Veröff: SZ 42/46
  • 2 Ob 69/70
    Entscheidungstext OGH 26.02.1970 2 Ob 69/70
    Beisatz: Vergleichsangebot fünf Wochen nach Ablauf der Ruhensfrist - gehörige Fortsetzung. (T7)
  • 8 Ob 135/70
    Entscheidungstext OGH 09.06.1970 8 Ob 135/70
    Beisatz: Hier: Ruhen von annähernd zwei Jahren. (T8)
  • 8 Ob 277/71
    Entscheidungstext OGH 19.10.1971 8 Ob 277/71
    Beisatz: Acht Monate (T9) Veröff: RZ 1972,134
  • 6 Ob 251/73
    Entscheidungstext OGH 13.12.1973 6 Ob 251/73
    Beisatz: 2 1/2 Jahre (T10)
  • 7 Ob 111/74
    Entscheidungstext OGH 04.07.1974 7 Ob 111/74
    Auch; Beisatz: Hier: Fünfzehn Monate (T11)
  • 5 Ob 209/74
    Entscheidungstext OGH 02.10.1974 5 Ob 209/74
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 57/75
    Entscheidungstext OGH 23.09.1975 5 Ob 57/75
    Veröff: EvBl 1976/180 S 355
  • 4 Ob 47/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 47/76
    Beisatz: 21 monatige Untätigkeit nach Scheitern der Vergleichsgespräche. (T12) Veröff: IndS 1977 H2/1035
  • 2 Ob 74/77
    Entscheidungstext OGH 29.04.1977 2 Ob 74/77
    Beisatz: Entscheidend, ob das Verhalten des Klägers auf sein mangelndes Interesse an der Verfahrensfortsetzung schließen läßt. (T13) Veröff: ZVR 1978/185 S 216
  • 8 Ob 141/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 141/78
    Beisatz: Es kommt nicht nur auf die Dauer der Untätigkeit, sondern auch darauf an, ob der Kläger triftige Gründe für sein Zögern in der Fortsetzung des Prozesses ins Treffen führen kann. (T14) Veröff: ZVR 1979/287 S 344
  • 8 Ob 11/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 11/80
  • 1 Ob 36/80
    Entscheidungstext OGH 04.03.1981 1 Ob 36/80
    Auch; Beisatz: Aufnahme des Verfahrens fast vier Jahre nach Eintritt der Unterbrechung gemäß § 155 ZPO. (T15)
  • 2 Ob 25/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 25/81
    Beisatz: Sechs Monate (T16)
  • 8 Ob 87/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 87/83
    Ähnlich; Beis wie T14
  • 8 Ob 56/86
    Entscheidungstext OGH 20.11.1986 8 Ob 56/86
    Beisatz: Hier: 5 1/2 Monate ab Eintritt des Ruhens. (T17)
  • 7 Ob 563/87
    Entscheidungstext OGH 16.04.1987 7 Ob 563/87
    Vgl
  • 3 Ob 640/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 3 Ob 640/86
    Beisatz: Hier: Mehr als sechsmonatige Untätigkeit nach Scheitern der Vergleichsgespräche. (T18)
  • 4 Ob 558/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 558/89
    Auch; Beisatz: Das einverständliche Abwarten des Ausganges eines Vorprozesses (SZ 40/151) oder das Aufnehmen von Vergleichshandlungen zwischen den Parteien (Arb 9861) können ausreichende Gründe dafür sein, daß auch ein längeres Ruhen des Verfahrens die Unterbrechungswirkung der Klage nicht beseitigt. (T19)
  • 5 Ob 93/97f
    Entscheidungstext OGH 08.04.1997 5 Ob 93/97f
    Vgl; Beisatz: Hier: Mehrmonatiges Zuwarten mit dem Fortsetzungsantrag bedingt durch die Schwierigkeit der Entscheidungsfindung auf Grund der Organisationsstruktur der antragstellenden Gebietskörperschaft und dem Bemühen um eine Gleichbehandlung der Bauberechtigten. (T20)
  • 5 Ob 216/97v
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 216/97v
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 223/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 223/97y
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 261/97m
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 261/97m
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 203/97g
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 203/97g
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 255/97d
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 255/97d
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 168/97k
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 168/97k
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 166/97s
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 166/97s
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 164/97x
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 164/97x
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 198/97x
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 198/97x
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 167/97p
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 167/97p
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 163/97z
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 163/97z
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 115/97s
    Entscheidungstext OGH 27.05.1997 5 Ob 115/97s
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 171/97a
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 171/97a
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 172/97y
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 172/97y
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 252/97p
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 252/97p
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 193/97m
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 193/97m
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 192/97i
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 192/97i
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 170/97d
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 170/97d
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 248/97z
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 248/97z
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 209/97i
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 209/97i
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 190/97w
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 190/97w
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 165/97v
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 165/97v
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 289/97d
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 289/97d
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 308/97y
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 308/97y
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 354/97p
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 354/97p
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 341/97a
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 341/97a
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 334/97x
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 334/97x
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 386/97v
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 386/97v
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 314/97f
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 314/97f
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 328/97i
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 328/97i
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 321/97k
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 321/97k
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 295/97m
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 295/97m
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 302/97s
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 302/97s
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 5 Ob 415/97h
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 5 Ob 415/97h
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T20
  • 6 Ob 288/00x
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 288/00x
    Auch; Beisatz: Hier: Viereinhalb Monate nach dem Ablauf der Ruhensfrist gestellter Fortsetzungsantrag. (T21)
  • 9 ObA 36/01m
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 36/01m
    Auch; Beis wie T14
  • 9 ObA 116/03d
    Entscheidungstext OGH 05.11.2003 9 ObA 116/03d
    Auch; Beis wie T18
  • 9 ObA 22/04g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 9 ObA 22/04g
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 165/09k
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 165/09k
    Auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 7/12m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 7/12m
    Vgl; Beis wie T13
  • 1 Ob 111/14a
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 111/14a
    Vgl auch; Beis wie T14; Beisatz: Werden Vergleichsgespräche noch mehrere Wochen vor Ablauf der Frist abgebrochen, ist darzulegen, warum die Einbringung binnen der noch verbliebenen offenen Frist unmöglich oder unzumutbar wäre, und somit der Eintritt der Ablaufhemmung darzustellen. (T22)
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl; Beis wie T13
  • 6 Ob 223/16m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 223/16m
    Auch; Beis wie T14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0034624

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2017

Dokumentnummer

JJR_19550510_OGH0002_0040OB00170_5400000_001

Rechtssatz für 1Ob98/56 8Ob53/67 4Ob51...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034524

Geschäftszahl

1Ob98/56; 8Ob53/67; 4Ob512/69; 2Ob73/70; 8Ob135/70; 6Ob145/72; 5Ob120/73; 6Ob70/74; 5Ob293/74; 2Ob333/74; 7Ob138/75; 7Ob518/76; 8Ob205/76; 7Ob546/77; 7Ob572/77; 1Ob651/77; 7Ob712/78; 4Ob543/78 (4Ob544/78); 1Ob25/78; 2Ob513/79; 5Ob653/79; 8Ob516/79; 4Ob511/79; 5Ob613/79; 8Ob243/79; 6Ob559/80; 7Ob678/80; 1Ob19/80; 2Ob27/81; 8Ob215/81; 3Ob659/81; 1Ob1/83; 5Ob559/82; 8Ob567/82; 1Ob607/83 (1Ob608/83); 6Ob688/83; 6Ob794/82; 8Ob36/84; 1Ob26/84; 2Ob647/84 (2Ob648/84); 2Ob607/85; 7Ob519/86; 1Ob540/86; 7Ob501/86; 1Ob18/86; 3Ob560/86; 2Ob543/86; 3Ob558/86; 1Ob653/86; 2Ob583/87; 2Ob552/87 (2Ob553/87, 2Ob554/87); 6Ob602/87; 4Ob543/87; 7Ob506/88; 3Ob617/86; 2Ob657/87; 7Ob628/88; 3Ob591/87; 1Ob665/88; 1Ob46/88; 2Ob566/88; 7Ob650/89; 1Ob536/90; 1Ob535/90; 3Ob534/90; 2Ob584/89; 8Ob594/89; 1Ob632/90; 1Ob42/90; 7Ob526/91; 1Ob679/90; 1Ob18/92; 8Ob600/93; 2Ob597/93; 5Ob524/93; 5Ob546/94; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob621/95; 2Ob93/95; 2Ob2019/96t; 5Ob2101/96y; 1Ob1004/96; 10Ob2102/96g; 5Ob2339/96y; 7Ob2091/96t; 4Ob38/97k; 9ObA2300/96t; 9Ob319/97w; 4Ob325/97s; 1Ob165/97i; 9Ob167/97t; 9ObA163/97d; 4Ob360/97p; 2Ob148/98y; 6Ob187/98p; 6Ob273/98k; 9Ob91/99v; 1Ob127/99d; 9Ob342/98d; 4Ob313/98b; 2Ob178/98k; 7Ob242/99k; 4Ob131/00v; 7Ob145/00z; 1Ob199/00x; 2Ob188/00m; 6Ob150/00b; 1Ob64/00v; 2Ob340/99k; 5Ob32/01v; 1Ob59/01k; 9Ob278/00y; 9Ob129/01p; 7Ob249/01w; 1Ob127/02m; 10Ob189/02w; 5Ob182/02d; 7Ob93/02f; 10Ob1/03z; 2Ob58/02x; 3Ob70/03w; 2Ob7/04z; 7Ob53/04a; 2Ob88/04m; 7Ob322/04k; 10Ob23/04m; 6Ob83/05g; 5Ob92/05y; 7Ob204/05h; 6Ob194/05f; 9Ob71/05i; 6Ob172/05w; 7Ob17/06k; 10Ob57/06i; 2Ob270/06d; 1Ob162/07s; 2Ob241/06i; 10Ob111/07g; 6Ob276/07t; 1Ob241/07h; 10Ob12/08z; 6Ob80/08w; 6Ob103/08b; 8ObA56/08f; 8ObA57/08b; 4Ob192/08a; 9ObA108/08k; 1Ob63/09k; 9ObA152/08f; 2Ob158/09p; 8Ob98/09h; 7Ob8/10t; 7Ob96/10h; 10Ob62/09d; 2Ob100/10k; 2Ob15/10k; 1Ob162/10w; 8Ob26/10x; 8Ob81/10k; 3Ob55/11a; 3Ob70/11g; 8Ob35/11x; 10Ob39/11z; 6Ob217/10w; 4Ob144/11x; 5Ob118/11f; 3Ob200/11z; 4Ob46/12m; 3Ob143/12v; 1Ob171/12x; 5Ob123/12t; 2Ob43/12f; 1Ob12/13s; 3Ob227/12x; 9Ob27/13f; 9Ob16/13p; 2Ob41/13p; 4Ob102/13y; 4Ob170/13y; 6Ob212/13i; 1Ob17/14b; 8Ob26/14b; 3Ob9/14s; 5Ob157/14w; 3Ob165/14g; 5Ob230/14f; 3Ob155/14m; 5Ob22/15v; 1Ob211/14g; 3Ob40/15a; 1Ob6/15m; 7Ob56/15h; 7Ob211/15b; 6Ob85/16t; 3Ob206/16i; 10Ob70/15i; 2Ob99/16x; 7Ob12/17s; 8Ob54/17z; 7Ob91/17h; 3Ob65/17f; 7Ob95/17x; 7Ob176/17h; 4Ob159/17m; 1Ob230/17f; 7Ob199/17s; 4Ob8/18g; 1Ob121/18b; 9Ob65/18a; 7Ob26/18a; 9Ob88/18h; 10Ob20/19t; 4Ob98/19v

Entscheidungsdatum

07.03.1956

Norm

ABGB §1489 IIA

Rechtssatz

Die Kenntnis des Sachverhaltes, der den Grund des Entschädigungsanspruches darstellt, beginnt erst, wenn dem Beschädigten der Sachverhalt soweit bekannt wurde, dass er eine Klage mit Aussicht auf Erfolg anstellen hätte können.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 98/56
    Entscheidungstext OGH 07.03.1956 1 Ob 98/56
    Veröff: ZVR 1956/127 S 174
  • 8 Ob 53/67
    Entscheidungstext OGH 21.03.1967 8 Ob 53/67
    Veröff: SZ 40/40 = JBl 1967,574
  • 4 Ob 512/69
    Entscheidungstext OGH 18.03.1969 4 Ob 512/69
    Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche wegen Nichterfüllung eines Bestandvertrages. (T1)
    Veröff: MietSlg 21265
  • 2 Ob 73/70
    Entscheidungstext OGH 05.03.1970 2 Ob 73/70
  • 8 Ob 135/70
    Entscheidungstext OGH 09.06.1970 8 Ob 135/70
  • 6 Ob 145/72
    Entscheidungstext OGH 21.09.1972 6 Ob 145/72
  • 5 Ob 120/73
    Entscheidungstext OGH 11.07.1973 5 Ob 120/73
  • 6 Ob 70/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 6 Ob 70/74
  • 5 Ob 293/74
    Entscheidungstext OGH 11.12.1974 5 Ob 293/74
  • 2 Ob 333/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 2 Ob 333/74
    Vgl auch; Beisatz: Der Satz, dass die Verjährung erst beginnt, wenn dem Geschädigten der Sachverhalt so weit bekannt ist, dass eine Klage mit Aussicht auf Erfolg angestellt werden kann, muss grundsätzlich dahin verstanden werden, dass damit nicht nur die Möglichkeit der Einbringung einer Leistungsklage, sondern auch die einer Feststellungsklage in Betracht zu ziehen ist. (T2)
    Veröff: ZVR 1976/50 S 53
  • 7 Ob 138/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 7 Ob 138/75
    Veröff: VersR 1976,1198
  • 7 Ob 518/76
    Entscheidungstext OGH 12.02.1976 7 Ob 518/76
    Beis wie T2
  • 8 Ob 205/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 205/76
  • 7 Ob 546/77
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 7 Ob 546/77
    Beisatz: Hier: Interessenklage (T3)
  • 7 Ob 572/77
    Entscheidungstext OGH 12.05.1977 7 Ob 572/77
  • 1 Ob 651/77
    Entscheidungstext OGH 16.11.1977 1 Ob 651/77
  • 7 Ob 712/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 7 Ob 712/78
    Beis wie T2
  • 4 Ob 543/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 4 Ob 543/78
    Beis wie T2
  • 1 Ob 25/78
    Entscheidungstext OGH 15.12.1978 1 Ob 25/78
  • 2 Ob 513/79
    Entscheidungstext OGH 31.05.1979 2 Ob 513/79
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 28.08.1979 5 Ob 653/79
  • 8 Ob 516/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 516/79
  • 4 Ob 511/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 4 Ob 511/79
    Beis wie T2
  • 5 Ob 613/79
    Entscheidungstext OGH 13.11.1979 5 Ob 613/79
    Veröff: SZ 52/167 = GesRZ 1980/216
  • 8 Ob 243/79
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 243/79
    Veröff: ZVR 1980/347 S 377
  • 6 Ob 559/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 6 Ob 559/80
  • 7 Ob 678/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 7 Ob 678/80
    Beis wie T2
  • 1 Ob 19/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 19/80
  • 2 Ob 27/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 27/81
  • 8 Ob 215/81
    Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 215/81
    Veröff: ZVR 1982/276 S 243
  • 3 Ob 659/81
    Entscheidungstext OGH 09.06.1982 3 Ob 659/81
  • 1 Ob 1/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 1/83
    Auch; Veröff: SZ 56/36
  • 5 Ob 559/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 5 Ob 559/82
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 567/82
    Entscheidungstext OGH 19.03.1983 8 Ob 567/82
    Beisatz: Mag er auch den ganzen Umfang des Schadens in diesem Zeitpunkt noch nicht kennen. (T4)
  • 1 Ob 607/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 607/83
    Veröff: SZ 56/76 = JBl 1985,743 (Reidinger)
  • 6 Ob 688/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 688/83
  • 6 Ob 794/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 6 Ob 794/82
    Auch
  • 8 Ob 36/84
    Entscheidungstext OGH 04.07.1984 8 Ob 36/84
  • 1 Ob 26/84
    Entscheidungstext OGH 14.11.1984 1 Ob 26/84
  • 2 Ob 647/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 647/84
  • 2 Ob 607/85
    Entscheidungstext OGH 12.11.1985 2 Ob 607/85
    Auch; Beisatz: Vorhersehbarkeit des Schadeneintrittes vor Erschöpfung des Instanzenzuges, gegebenenfalls vor Entscheidung durch den angerufenen Verwaltungsgerichtshof. (T5)
  • 7 Ob 519/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 519/86
  • 1 Ob 540/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 1 Ob 540/86
  • 7 Ob 501/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 501/86
    Veröff: NZ 1987,317
  • 1 Ob 18/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 1 Ob 18/86
  • 3 Ob 560/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 3 Ob 560/86
    Beisatz: Über die Beweislage muss der Geschädigte freilich nicht Kenntnis haben. Er kann also sicher nicht etwa solange warten, bis er alle Beweismittel gesammelt hat, die sein Prozessrisiko auf ein Minimum reduzieren (SZ 40/40). Bloße Mutmaßungen über die angeführten Umstände genügen aber nicht. (T6)
    Veröff: JBl 1987,450
  • 2 Ob 543/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 543/86
  • 3 Ob 558/86
    Entscheidungstext OGH 10.12.1986 3 Ob 558/86
  • 1 Ob 653/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 1 Ob 653/86
  • 2 Ob 583/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 583/87
  • 2 Ob 552/87
    Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 552/87
  • 6 Ob 602/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 602/87
    Veröff: SZ 60/204
  • 4 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 543/87
  • 7 Ob 506/88
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 506/88
    Beis wie T6; Veröff: JBl 1988,321
  • 3 Ob 617/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1987 3 Ob 617/86
  • 2 Ob 657/87
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 657/87
  • 7 Ob 628/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 628/88
  • 3 Ob 591/87
    Entscheidungstext OGH 14.12.1988 3 Ob 591/87
    Veröff: SZ 61/273 = JBl 1989,578
  • 1 Ob 665/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 665/88
    Auch
  • 1 Ob 46/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 1 Ob 46/88
  • 2 Ob 566/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1989 2 Ob 566/88
  • 7 Ob 650/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 650/89
    Beis wie T6
  • 1 Ob 536/90
    Entscheidungstext OGH 07.03.1990 1 Ob 536/90
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 63/37 = EvBl 1990/129 S 599 = JBl 1990,648 (Reischauer)
  • 1 Ob 535/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 535/90
    Veröff: SZ 63/53
  • 3 Ob 534/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 3 Ob 534/90
    Veröff: SZ 63/133
  • 2 Ob 584/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1990 2 Ob 584/89
    Beis wie T6
  • 8 Ob 594/89
    Entscheidungstext OGH 26.07.1990 8 Ob 594/89
  • 1 Ob 632/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 632/90
    Veröff: JBl 1991,654
  • 1 Ob 42/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 42/90
    Beisatz: Bis zur völligen Gewissheit des Prozesserfolges wird der Beginn der Verjährungsfrist nicht hinausgeschoben. (T7)
    Veröff: SZ 64/23 = JBl 1991,647
  • 7 Ob 526/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 526/91
    Veröff: ecolex 1991,609
  • 1 Ob 679/90
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 679/90
    Auch; Veröff: JBl 1992,245 = ecolex 1992,86
  • 1 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 18/92
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 600/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 8 Ob 600/93
    Auch
  • 2 Ob 597/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1994 2 Ob 597/93
    Beis wie T7; Beisatz: Beginn der Verjährungsfrist jedoch erst mit strafrechtlicher Verurteilung des Schädigers. (T8)
  • 5 Ob 524/93
    Entscheidungstext OGH 20.12.1994 5 Ob 524/93
  • 5 Ob 546/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 5 Ob 546/94
    Beis wie T6; Veröff: SZ 68/179
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 2 Ob 93/95
    Entscheidungstext OGH 23.11.1995 2 Ob 93/95
    Auch
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Beisatz: Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechts verbietet es jedoch, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T9)
  • 5 Ob 2101/96y
    Entscheidungstext OGH 21.05.1996 5 Ob 2101/96y
    Vgl; Beisatz: Maßgeblich hiefür sind die Umstände des Einzelfalls. Es trifft zwar zu, dass der Geschädigte mit seiner Schadenersatzklage nicht so lange zuwarten darf, bis er sich seines Prozesserfolgs gewiss ist oder glaubt, es zu sein (SZ 63/37; ecolex 1994, 537 ua). Wenn jedoch Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. Die Kriterien der Erkennbarkeit des Schadens könnten in einem solchen Fall nur ausnahmsweise, etwa bei einem Wegschauen des Geschädigten oder einem Verkennen erdrückender Beweise, erfüllt sein. (hier: "Hauptschaden" eine ersessene Servitut, über deren Rechtsbestand der Kläger einen langjährigen Prozess mit dem Ersitzungsbesitzer führte). Für die nunmehrige Schadenersatzklage war daher die für die Klagsführung nötige Gewissheit beziehungsweise Feststellbarkeit des Schadenseintritts keinesfalls vor Zustellung des dem Klagebegehren stattgebenden Urteils erster Instanz im Servitutsprozess eingetreten. (T10)
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    Auch; Beis wie T9 nur: Ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T11)
  • 10 Ob 2102/96g
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2102/96g
    Vgl auch
  • 5 Ob 2339/96y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 5 Ob 2339/96y
    Vgl auch; Beisatz: Zur Widerlegung der Verjährungseinrede des Beklagten muss die Klägerin dartun, die für ihren Schadenersatzanspruch maßgeblichen Umstände, insbesondere das Verschulden des Beklagten, erst nach dessen Verurteilung - etwa aus der erst sehr spät vorliegenden schriftlichen Urteilsausfertigung - in Erfahrung gebracht zu haben dartun, ohne dass ihr deshalb eine Verletzung der ihr obliegenden Erkundigungspflicht anzulasten wäre. Wo die Grenzen dieser Erkundigungspflicht des Geschädigten liegen, hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T12)
    Veröff: SZ 69/251
  • 7 Ob 2091/96t
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 2091/96t
    Auch; Beisatz: Dies umfasst auch die Kenntnis der Person des Schädigers. (T13)
    Veröff: SZ 69/55
  • 4 Ob 38/97k
    Entscheidungstext OGH 11.03.1997 4 Ob 38/97k
    Auch
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Vgl auch; Beis wie T9; Veröff: SZ 70/104
  • 9 Ob 319/97w
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 9 Ob 319/97w
    Beisatz: Eine solche Erfolgsaussicht besteht aber nur im Falle der Erhebung einer schlüssigen Klage, also einer Klage, bei der aus dem Sachvorbringen das Begehren abgeleitet werden kann. Die Kenntnis des Geschädigten muss daher den ganzen anspruchsbegründenden Sachverhalt umfassen, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T14)
  • 4 Ob 325/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 4 Ob 325/97s
    Auch; Beisatz: Hier: Ärztlicher Kunstfehler. (T15)
    Beisatz: Nur dann, wenn ein Laie die Ursachen und das Ausmaß eines Schadens ohne Beiziehung eines Sachverständigen nicht zu erkennen vermag, beginnt die Verjährungsfrist erst mit dem Einlangen des Sachverständigengutachtens. (T16)
  • 1 Ob 165/97i
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 165/97i
    Auch; nur T16
  • 9 Ob 167/97t
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 Ob 167/97t
  • 9 ObA 163/97d
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 163/97d
  • 4 Ob 360/97p
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 360/97p
    Ähnlich
  • 2 Ob 148/98y
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 2 Ob 148/98y
    Auch; Beisatz: Dies gilt nicht nur für Leistungs-, sondern auch für Feststellungsbegehren. (T17)
  • 6 Ob 187/98p
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 187/98p
    Auch
  • 6 Ob 273/98k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 273/98k
    Auch; Beis wie T6 nur: Bloße Mutmaßungen über die angeführten Umstände genügen aber nicht. (T18)
    Beis wie T15; Beisatz: Die Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Klärung der Voraussetzungen erfolgversprechender Anspruchsverfolgung bedeutet jedenfalls eine Überspannung der Erkundigungspflicht des Geschädigten. (T19)
  • 9 Ob 91/99v
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 Ob 91/99v
  • 1 Ob 127/99d
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 127/99d
    Auch
  • 9 Ob 342/98d
    Entscheidungstext OGH 02.06.1999 9 Ob 342/98d
    Auch
  • 4 Ob 313/98b
    Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 313/98b
    Auch; Beis wie T10 nur: Es trifft zu, dass der Geschädigte mit seiner Schadenersatzklage nicht so lange zuwarten darf, bis er sich seines Prozesserfolgs gewiss ist oder glaubt, es zu sein. (T20)
    Beisatz: Könnte der Geschädigte die für die erfolgversprechende Anspruchsverfolgung notwendigen Voraussetzungen ohne nennenswerte Mühe in Erfahrung bringen, gilt die Kenntnis schon als in dem Zeitpunkt erlangt, in welchem sie ihm bei angemessener Erkundigung zuteil geworden wäre. (T21)
    Beis wie T12 nur: Wo die Grenzen dieser Erkundigungspflicht des Geschädigten liegen, hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T22)
  • 2 Ob 178/98k
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 178/98k
    Auch; Beis wie T20; Beisatz: Wann eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erhoben werden kann, ist jedenfalls nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen. (T23)
  • 7 Ob 242/99k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 242/99k
    Beis wie T18
  • 4 Ob 131/00v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 4 Ob 131/00v
    Auch; Beis wie T19
  • 7 Ob 145/00z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 7 Ob 145/00z
    Beis wie T18
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
    Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 2 Ob 188/00m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 188/00m
    Auch; Beis wie T23
  • 6 Ob 150/00b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 150/00b
    Auch; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T19; Beis ähnlich wie T20; Beis wie T21; Beis wie T22; Beisatz: Der den Anspruch begründende Sachverhalt muss dem Geschädigten zwar nicht in allen Einzelheiten, aber doch soweit bekannt sein, dass er in der Lage ist, das zur Begründung seines Ersatzanspruches erforderliche Sachvorbringen konkret zu erstatten. (T24) bzw (T25)
  • 1 Ob 64/00v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 1 Ob 64/00v
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T24 bzw T25; Beisatz: Musste der Geschädigte bestimmte Umstände nicht als wahrscheinlich betrachten, so beginnt für die dadurch bedingten Schäden die Verjährungsfrist erst mit deren - positiven - Kenntnis durch den Geschädigten zu laufen. (T26)
    Veröff: SZ 74/14
  • 2 Ob 340/99k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2001 2 Ob 340/99k
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T23
  • 5 Ob 32/01v
    Entscheidungstext OGH 13.01.2001 5 Ob 32/01v
    Vgl auch; Beis wie T23; Beisatz: Dazu gehören neben dem eingetretenen Schaden auch dessen Ursache sowie Elemente der Pflichtwidrigkeit und des Verschuldens des Schädigers. (T27)
    Beisatz: Dass bei einem diese strittigen Tatfragen und Rechtsfragen behandelnden Prozess dessen Ausgang oder zumindest das Vorliegen gesicherter Verfahrensergebnisse abgewartet werden darf, sich der Geschädigte also bis zu diesem Zeitpunkt nicht der Gefahr der Verjährung seines Schadenersatzanspruches aussetzt, entspricht der Judikatur (vergleiche SZ 69/251). (T28)
  • 1 Ob 59/01k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 59/01k
    Auch; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T11
  • 9 Ob 278/00y
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 278/00y
    Beis wie T14 nur: Die Kenntnis des Geschädigten muss daher den ganzen anspruchsbegründenden Sachverhalt umfassen, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T29)
    Beis wie T16; Beis wie T23
  • 9 Ob 129/01p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 Ob 129/01p
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T22
  • 7 Ob 249/01w
    Entscheidungstext OGH 29.10.2001 7 Ob 249/01w
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T23; Beis wie T29
  • 1 Ob 127/02m
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 127/02m
    Auch; Beisatz: Ob ein Schaden vorhersehbar war, ist stets im Einzelfall zu entscheiden und keiner Verallgemeinerung zugänglich. (T30)
  • 10 Ob 189/02w
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 189/02w
    Vgl auch; Beis wie T18; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T24; Beis wie T29; Beis wie T16 nur: Nur dann, wenn ein Laie das Ausmaß eines Schadens ohne Beiziehung eines Sachverständigen nicht zu erkennen vermag, beginnt die Verjährungsfrist erst mit dem Einlangen des Sachverständigengutachtens. (T31)
  • 5 Ob 182/02d
    Entscheidungstext OGH 01.10.2002 5 Ob 182/02d
    Vgl auch; Beisatz: Wann der für eine erfolgreiche Klagsführung des Geschädigten ausreichende Kenntnisstand über die Schadenszurechnung erreicht ist, hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab. (T32)
    Beis ähnlich wie T22
  • 7 Ob 93/02f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 93/02f
    Vgl auch; Beis wie T18; Beis wie T19; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T24; Beis T29; Beisatz: Die Erkundigungspflicht des Geschädigten erstreckt sich auf die Voraussetzungen einer erfolgversprechenden Anspruchsverfolgung schlechthin und nicht nur auf die Person des Schädigers. (T33)
    Beisatz: Auch wenn dem Geschädigten als Fachmann eine Überprüfung der Sachlage im Hinblick auf einen möglichen Schaden zumutbar ist, könnte bei einem zu erwartenden längeren Krankenstand nur in besonderen Ausnahmefällen eine Verpflichtung bestehen, seine Überprüfungs- und Berechnungsaktivitäten einem anderen Sachverständigen zu übertragen, um sich nicht dem Vorwurf der Passivität auszusetzen. (T34)
  • 10 Ob 1/03z
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 10 Ob 1/03z
    Beis wie T27; Beis wie T29; Beis wie T15; Beisatz: Ist der Geschädigte Laie und setzt die Kenntnis dieser Umstände Fachwissen voraus, so beginnt die Verjährungsfrist regelmäßig erst zu laufen, wenn der Geschädigte durch ein Sachverständigengutachten Einblick in die Zusammenhänge erlangt hat. (T35)
  • 2 Ob 58/02x
    Entscheidungstext OGH 21.05.2003 2 Ob 58/02x
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T22; Beisatz: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt zu laufen, wenn die Gewissheit über den Eintritt des Schadens, die Person des Schädigers sowie den Ursachenzusammenhang zwischen Schaden und schadensstiftenden Verhaltens einen solchen Grad erreicht, dass eine Klage mit Aussicht auf Erfolg angestellt werden kann. (T36)
  • 3 Ob 70/03w
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 70/03w
    Auch; Veröff: SZ 2003/154
  • 2 Ob 7/04z
    Entscheidungstext OGH 12.02.2004 2 Ob 7/04z
    Vgl; Beisatz: Verjährungsbeginn bei neuen Unfallsfolgen nach Abfindungsvergleich. (T37)
    Beisatz: Es kommt nicht auf das Missverhältnis zwischen den dem Abfindungsvergleich zugrundegelegten Folgen und den später als eingetreten diagnostizierten Folgen an, sondern auf das Missverhältnis zwischen dem tatsächlichen (in Geld ausgedrückten) Schaden und der (regelmäßig als damals angemessen zu unterstellenden) Abfindungssumme. (T38)
  • 7 Ob 53/04a
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 53/04a
    Auch
  • 2 Ob 88/04m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 2 Ob 88/04m
    Beis wie T17; Beisatz: Die Leistung einer Teilzahlung unterbricht die Verjährung nur dann, wenn dabei erkennbar ist, dass sie der Schuldner als Abschlag auf eine unter Umständen erst im Prozessweg festzustellende weitergehende Verpflichtung leistet und damit nicht den Gläubiger als gänzlich befriedigt erachten will, wobei Zweifel über die Tragweite der Teilzahlung zu Lasten des Gläubigers gelten. (T39)
  • 7 Ob 322/04k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 7 Ob 322/04k
    Beis wie T27; Beis wie T29; Beis wie T33
  • 10 Ob 23/04m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2005 10 Ob 23/04m
    Beis wie T29; Veröff: SZ 2005/46
  • 6 Ob 83/05g
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 83/05g
  • 5 Ob 92/05y
    Entscheidungstext OGH 20.12.2005 5 Ob 92/05y
    Beis wie T2; Beis wie T17; Beisatz: Sobald sich dem Geschädigten die Möglichkeit bietet, ist ihm schon vor Kenntnis der genauen Höhe seines Schadens die Erhebung einer Feststellungsklage abzuverlangen, um die Unterbrechung der Verjährung zu bewirken. (T40)
  • 7 Ob 204/05h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 7 Ob 204/05h
  • 6 Ob 194/05f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 194/05f
    Beisatz: Wann dies jeweils der Fall ist, hängt naturgemäß von den Umständen des jeweiligen Einzelfalles ab. (T41)
  • 9 Ob 71/05i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 Ob 71/05i
    Beis wie T20; Beis wie T25
  • 6 Ob 172/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 172/05w
    Vgl; Beisatz: Das Vorliegen von Medienberichten reicht für den Beginn der Verjährung jedenfalls dann nicht aus, wenn sich daraus nur allgemein ergibt, dass Banken Zinssenkungen nicht entsprechend weitergegeben haben. Entscheidend ist vielmehr, ob und ab wann sich die Medieninformationen derart verdichtet hatten, dass für die Kreditnehmer ersichtlich werden musste, auch ihre konkreten Kreditverträge seien unkorrekt abgerechnet. (T42)
  • 7 Ob 17/06k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 17/06k
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T24; Beisatz: Dem Bauherrn ist es nicht als Verletzung seiner Erkundungsobliegenheit anzulasten, wenn der von ihm mit der Bauaufsicht Beauftragte seiner Vertragspflicht ihm gegenüber nicht ordnungsgemäß nachkommt und er deshalb von Bauschäden nicht schon bei Abnahme der Leistungen Kenntnis erlangte. (T43)
  • 10 Ob 57/06i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 10 Ob 57/06i
    Beisatz: Diese Regel gilt auch für den Fall, dass Schadensursache ein - auch kunstgerechter - Eingriff des Arztes ist, dem eine wirksame, rechtfertigende Einwilligung des Patienten fehlt. (T44)
  • 2 Ob 270/06d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2007 2 Ob 270/06d
    Beis wie T6; Beis wie T23
  • 1 Ob 162/07s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 162/07s
    Vgl auch; Beisatz: Die Verjährungsfrist bei einem Regressanspruch mit Schadenersatzcharakter beginnt zwar regelmäßig erst dann, wenn die Zahlungspflicht des Regressberechtigten gegenüber dem Gläubiger „unverrückbar feststeht", doch kann auch in derartigen Fällen bis zu einer (rechtskräftigen) gerichtlichen Entscheidung nur dann zugewartet werden, wenn objektive Unklarheit über die Haftung des allenfalls - nämlich bei Bejahung seiner Haftung - Regressberechtigten besteht. Steht dessen eigene Haftung jedoch fest und lässt er sich aus anderen, gegebenenfalls ganz unsachlichen Gründen auf ein Verfahren ein, beginnt die Verjährungsfrist bereits mit Kenntnis von den zum Regress berechtigenden Umständen. Dies gilt auch für andere Schadenersatzforderungen als eigentliche Regressansprüche. (T45)
  • 2 Ob 241/06i
    Entscheidungstext OGH 12.07.2007 2 Ob 241/06i
    Beis wie T14; Beis wie T29; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Schuldhafte Konkursverschleppung. (T46)
  • 10 Ob 111/07g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 111/07g
    Beis ähnlich wie T20; Beisatz: Zweifel an der Erweisbarkeit des bekannten anspruchsbegründenden Sachverhaltes schieben den Verjährungsbeginn nicht hinaus. Besteht allerdings Ungewissheit darüber, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und ist über diese Frage ein Rechtsstreit anhängig, kommt es auf die Rechtskraft der Gerichtsentscheidung beziehungsweise den Ausgang eines Verwaltungsverfahrens an, weil erst dann ausreichend sichere Informationen für eine Schadenersatzklage verfügbar sind; eine ausreichende Kenntnis vom Schaden kann allerdings im Einzelfall auch gegeben sein, wenn bereits vorher gesicherte Verfahrensergebnisse vorliegen oder der Geschädigte erdrückende Beweise ignoriert. (T47)
    Beis ähnlich wie T23
  • 6 Ob 276/07t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 276/07t
    Auch; Beis wie T23
  • 1 Ob 241/07h
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 241/07h
    Auch; Beisatz: Die Erkundigungspflicht des Geschädigten darf nicht überspannt werden. (T48)
  • 10 Ob 12/08z
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 10 Ob 12/08z
    Auch; Beis ähnlich wie T29
  • 6 Ob 80/08w
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 6 Ob 80/08w
    Beis wie T23; Beis wie T32; Beis ähnlich wie T36; Beisatz: Die Kenntnis muss aber den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch den Ursachenzusammenhang zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten. (T49)
  • 6 Ob 103/08b
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 103/08b
    Vgl; Beis wie T18; Beis wie T24
  • 8 ObA 56/08f
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObA 56/08f
    Beis wie T48; Beis wie T49; Beisatz: In Fällen der Verschuldenshaftung muss die Kenntnis auch jene Umstände umfassen, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T50)
    Beisatz: Hier: Zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen den ehemaligen Arbeitgeber aus der Verletzung von dessen Verpflichtung zur Aufklärung eines ehemaligen Arbeitnehmers vor dessen Zustimmung zur Übertragung der direkten Leistungszusage an die Pensionskasse (Umstellung von einer leistungsorientierten Direktzusage auf ein beitragsorientiertes Pensionskassenmodell). (T51)
    Beisatz: Hier: Eintritt der Verjährung nach den - stets maßgeblichen - Umständen des Einzelfalls verneint. (T52)
  • 8 ObA 57/08b
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObA 57/08b
    Beis wie T48; Beis wie T49; Beisatz: In Fällen der Verschuldenshaftung muss die Kenntnis daher auch jene Umstände umfassen, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T53)
    Beisatz: Hier: Zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen den ehemaligen Arbeitgeber aus der Verletzung von dessen Verpflichtung zur Aufklärung eines ehemaligen Arbeitnehmers vor dessen Zustimmung zur Übertragung der direkten Leistungszusage an die Pensionskasse über die damit verbundenen Rechtsfolgen (Umstellung von einem beitrags- auf ein leistungsorientiertes Pensionskassenmodell). (T54)
    Beisatz: Hier: Eintritt der Verjährung nach den - stets maßgeblichen - Umständen des Einzelfalls verneint. (T55)
  • 4 Ob 192/08a
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 192/08a
    Auch; Beis wie T36; Beisatz: Die bloße Möglichkeit zur Ermittlung maßgebender Tatsachen ersetzt deren Bekannntsein an sich nicht; allerdings genügt die Kenntnis von Umständen, aufgrund derer der Geschädigte die einem bestimmten Ersatzpflichtigen zurechenbare Schadensursache ohne nennenswerte Mühe - und demnach zumutbarerweise - hätte in Erfahrung bringen können. Nur unter dieser Voraussetzung gilt die erörterte Kenntnis in dem Zeitpunkt als erlangt, in dem sie dem Geschädigten bei angemessener Erkundigung zuteil geworden wäre. (T56)
  • 9 ObA 108/08k
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 9 ObA 108/08k
    Auch; Beis wie T48; Beis wie T49; Beis wie T50; Beis wie T51; Beis wie T52
  • 1 Ob 63/09k
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 63/09k
    Beisatz: Maßgebend sind die Kenntnisse des Geschädigten vom objektiven Sachverhalt; auf die erforderlichen Rechtskenntnisse bzw auf die richtige rechtliche Qualifikation des - bekannten - Sachverhalts kommt es für die Ingangsetzung der Verjährungsfrist nicht an. (T57)
    Beisatz: Die Unklarheit über Rechtsfragen kann den Beginn der Verjährungsfrist nicht hinausschieben. (T58)
  • 9 ObA 152/08f
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 152/08f
    Auch; Beis wie T49; Beis wie T50; Beis wie T51; Beis wie T52
  • 2 Ob 158/09p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 158/09p
    Vgl auch; Beis wie T20; Beis wie T23; Vgl Beis wie T47; Beisatz: Hier: Trotz des Vorliegens von auf einen der Klägerin vom Beklagten verursachten Schaden hindeutenden Beweisergebnissen in Form sukzessive erstatteter Sachverständigengutachten im Vorprozess noch kein Vorliegen von gesicherten Verfahrensergebnissen oder erdrückenden Beweisen in Gang, zumindest vor dem abschließenden Gutachten im Vorprozess. (T59)
  • 8 Ob 98/09h
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 Ob 98/09h
    Auch; Beis wie T23; Beisatz: Die Frage des Beginns der Verjährungsfrist bei Schadenersatzansprüchen wegen zu Unrecht verrechneter Kreditzinsen kann nur für den jeweiligen Einzelfall beantwortet werden. (T60)
  • 7 Ob 8/10t
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 8/10t
  • 7 Ob 96/10h
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 96/10h
  • 10 Ob 62/09d
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 10 Ob 62/09d
    Auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 100/10k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 100/10k
    Vgl auch; Auch Beis wie T31; Auch Beis wie T35; Beisatz: Hier: Sachverständigengutachten zur Berechnung des Verdienstentgangs. (T61)
  • 2 Ob 15/10k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 15/10k
    Vgl auch; Beis wie T47 nur: Zweifel an der Erweisbarkeit des bekannten anspruchsbegründenden Sachverhaltes schieben den Verjährungsbeginn nicht hinaus. (T62)
    Vgl Beis wie T6; Vgl Beis wie T10; Vgl Beis wie T20
  • 1 Ob 162/10w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 162/10w
    Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T14; Beis ähnlich wie T20; Beis wie T23; Beis wie T24 bzw T25; Beis wie T27; Beis wie T29; Beis wie T35; Beis wie T50
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    Beis wie T20
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
  • 3 Ob 55/11a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 55/11a
    Auch
  • 3 Ob 70/11g
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 70/11g
    Beis wie T20; Beis wie T23
  • 8 Ob 35/11x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 35/11x
  • 10 Ob 39/11z
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 39/11z
    Auch
  • 6 Ob 217/10w
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 217/10w
    Vgl; Beis wie T35; Beis wie T56
  • 4 Ob 144/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 144/11x
    Beis wie T6; Beis wie T14; Beis wie T15; Beis wie T16; Beis wie T18; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T22; Beis wie T24; Beis wie T35; Beis wie T48; Beis wie T49; Beis wie T56
  • 5 Ob 118/11f
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 118/11f
    Auch
  • 3 Ob 200/11z
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 200/11z
    Auch; Beis wie T24 bzw T25; Beis wie T48
  • 4 Ob 46/12m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 46/12m
    Beis ähnlich wie T23; Beis ähnlich wie T32; Beis ähnlich wie T41; Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche wegen eines Kartellrechtsverstoßes. (T63); Veröff: SZ 2012/78
  • 3 Ob 143/12v
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 143/12v
    Auch; Beisatz: Nach herrschender Ansicht wird eine Verpflichtung zur Einholung eines Privatgutachtens im Allgemeinen verneint und nur in besonderen Ausnahmefällen bejaht. (T64)
    Beis wie T48
  • 1 Ob 171/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 171/12x
    Auch
  • 5 Ob 123/12t
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 123/12t
    Auch; Auch Beis wie T23; Auch Beis wie T32; Auch Beis wie T41; Auch Beis wie T63
  • 2 Ob 43/12f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 43/12f
    Auch; Auch Beis wie T27; Auch Beis wei T29; Beis wie T23; Beis wie T18
  • 1 Ob 12/13s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 12/13s
    Auch; Ähnlich Beis wie T24 bzw T25; Beis wie T36
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
  • 9 Ob 27/13f
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 27/13f
    Auch
  • 9 Ob 16/13p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 Ob 16/13p
    Auch; Beis wie T21
  • 2 Ob 41/13p
    Entscheidungstext OGH 07.05.2013 2 Ob 41/13p
    Vgl; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Medienberichterstattung über den Kursverfall von MEL-“Aktien“. (T65)
  • 4 Ob 102/13y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 102/13y
    Auch; Beis wie T36
  • 4 Ob 170/13y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 4 Ob 170/13y
    Auch; Beis wie T24; Beis wie T6; Beis wie T18; Beis wie T22
  • 6 Ob 212/13i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2013 6 Ob 212/13i
    Vgl; Beisatz: Auch ein anwaltliches Anspruchsschreiben kann auf Mutmaßungen basieren und zwingt nicht zur Annahme, dass in diesem Zeitpunkt die Erhebung einer Klage objektiv bereits möglich gewesen wäre. (T66)
  • 1 Ob 17/14b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 17/14b
    Auch; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 8 Ob 26/14b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 Ob 26/14b
  • 3 Ob 9/14s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 9/14s
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T18; Beis wie T24
  • 5 Ob 157/14w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 157/14w
    Beis wie T14; Beis wie T27; Beis wie T29
  • 3 Ob 165/14g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 165/14g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T22
  • 5 Ob 230/14f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 230/14f
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 3 Ob 155/14m
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 155/14m
    Auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 22/15v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 22/15v
    Beis ähnlich wie T6; Beis wie T18; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch
  • 3 Ob 40/15a
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 40/15a
    Auch; Beis wie T10 nur: Wenn jedoch Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. (T67)
  • 1 Ob 6/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 6/15m
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T23; Beis wie T27; Beis wie T29
  • 7 Ob 56/15h
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 56/15h
  • 7 Ob 211/15b
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 211/15b
    Beis wie T37; Beis wie T14; Beis wie T27; Beis wie T50; Beis wie T53
  • 6 Ob 85/16t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2016 6 Ob 85/16t
  • 3 Ob 206/16i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 206/16i
    Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T14; Beis wie T16; Beis wie T29; Beis wie T31; Beis wie T35; Beis wie T49; Beis wie T50; Beis wie T53
  • 10 Ob 70/15i
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 70/15i
    Beis wie T14; Beis wie T21; Beis wie T29; Beis wie T49; Beis wie T53
  • 2 Ob 99/16x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 99/16x
    Auch; Beis wie T21; Veröff: SZ 2017/53
  • 7 Ob 12/17s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 12/17s
    Beis wie T18
  • 8 Ob 54/17z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 54/17z
    Beis wie T20; Beis wie T24; Beis wie T25; Beis wie T29; Beis wie T35; Beis wie T49; Beis wie T64; Beisatz: Ein anwaltliches Aufforderungsschreiben löst die Verjährung nicht per se aus, sondern ebenfalls nur dann, wenn die erforderlichen Voraussetzungen objektiv vorliegen. (T68)
    Beisatz: Selbst Mutmaßungen darüber, wie sich der Sachverhalt abgespielt haben könnte, reichen grundsätzlich nicht aus. (T69)
  • 7 Ob 91/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 91/17h
    Beis wie T6; Beis wie T18; Veröff: SZ 2017/45
  • 3 Ob 65/17f
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 65/17f
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Auch; Beis wie T21
  • 7 Ob 176/17h
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 176/17h
  • 4 Ob 159/17m
    Entscheidungstext OGH 09.11.2017 4 Ob 159/17m
    Beis wie T21
  • 1 Ob 230/17f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 230/17f
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 7 Ob 199/17s
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 199/17s
    Beis wie T21
  • 4 Ob 8/18g
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 8/18g
    Auch; Beis wie T21
  • 1 Ob 121/18b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2018 1 Ob 121/18b
    Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T23; Beis ähnlich wie T24; Beis ähnlich wie T36
  • 9 Ob 65/18a
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 65/18a
    Auch
  • 7 Ob 26/18a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 26/18a
    Beis wie T40
  • 9 Ob 88/18h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 88/18h
    Auch; Beis wie T21
  • 10 Ob 20/19t
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 Ob 20/19t
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T48
  • 4 Ob 98/19v
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 4 Ob 98/19v
    Vgl; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T22; Beis wie T23

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0034524

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19560307_OGH0002_0010OB00098_5600000_002

Rechtssatz für 2Ob149/56 1Ob137/66 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034536

Geschäftszahl

2Ob149/56; 1Ob137/66; 1Ob63/71; 1Ob157/71; 7Ob69/74; 5Ob207/74; 4Ob57/78; 5Ob754/79; 5Ob623/80; 1Ob516/82; 3Ob502/85; 1Ob21/87; 4Ob543/87; 8Ob1632/91 (8Ob1633/91, 8Ob1634/91); 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob2/96; 1Ob94/03k; 10Ob84/04g; 1Ob11/07k; 10Ob72/07x; 8ObA66/09b; 8Ob81/10k; 3Ob55/11a; 4Ob144/11x; 4Ob46/12m; 3Ob227/12x; 1Ob56/13m; 1Ob130/13v; 1Ob50/13d; 5Ob230/14f; 1Ob211/14g; 1Ob123/15t; 6Ob232/15h; 5Ob206/16d; 9Ob39/17a; 6Ob174/17g; 5Ob68/18p; 6Ob132/19h

Entscheidungsdatum

11.07.1956

Norm

ABGB §1489 IIB
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Bei fortgesetzter Schädigung beginnt die Verjährung für den Ersatz des erstentstandenen Schaden mit der Kenntnis des Beschädigten von ihm zu laufen; für jede weitere Schädigung beginnt eine neue Verjährung in dem Zeitpunkt, in welchem sie dem Beschädigten zur Kenntnis gelangt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 149/56
    Entscheidungstext OGH 11.07.1956 2 Ob 149/56
    Veröff: ZVR 1957/125 S 130
  • 1 Ob 137/66
    Entscheidungstext OGH 26.05.1966 1 Ob 137/66
    Beisatz: Immissionen nach § 364a ABGB. (T1)
    Veröff: EvBl 1966/426 S 547 = JBl 1967,32
  • 1 Ob 63/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 1 Ob 63/71
    Veröff: ImmZ 1971,217 = MietSlg 23610
  • 1 Ob 157/71
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 1 Ob 157/71
    Beisatz: Monatlicher Mietzinsentgang (T2)
    Veröff: 23225
  • 7 Ob 69/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 69/74
    Veröff: SZ 47/61 = JBl 1974,482 = RZ 1974/118 S 212
  • 5 Ob 207/74
    Entscheidungstext OGH 02.10.1974 5 Ob 207/74
  • 4 Ob 57/78
    Entscheidungstext OGH 16.01.1979 4 Ob 57/78
    Beisatz: Nichtentrichtung vorgeschriebener Sozialversicherungsbeiträge. (T3)
    Veröff: Arb 9770 = DRdA 1980,27 (mit Anmerkung von Koziol)
  • 5 Ob 754/79
    Entscheidungstext OGH 11.03.1980 5 Ob 754/79
    Beisatz: Hier: Mehraufwand für Ersatzwohnung (T4)
  • 5 Ob 623/80
    Entscheidungstext OGH 07.07.1981 5 Ob 623/80
    Vgl
  • 1 Ob 516/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1982 1 Ob 516/82
    Vgl; Beisatz: Getrennte Beurteilung der Forderungen gegen den Ehestörer auf Ersatz der Überwachungskosten aus selbständigen, aufeinanderfolgenden Beobachtungsaufträgen an Detektivbüro. (T5)
  • 3 Ob 502/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 502/85
    Beisatz: Eine festgesetzte Schädigung liegt nicht vor, wenn es um einen bereits entstandenen, der Höhe aber noch nicht völlig bekannten, sich durch weitere Säumigkeit des Verkäufers mit der Mängelbeseitigung nur erhöhenden Schaden, vor allem aber, wenn es um einen sogar der Höhe nach vorhersehbaren Folgeschaden geht. (T6)
    Veröff: JBl 1986,304 (P Bydlinski)
  • 1 Ob 21/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 21/87
    Beis wie T6
  • 4 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 543/87
  • 8 Ob 1632/91
    Entscheidungstext OGH 18.10.1991 8 Ob 1632/91
    Auch; Beisatz: Hier: Monatlicher Mietzinsentgang wegen Schaden an der Wasserzuleitung. (T7)
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Auch; Beisatz: Schäden infolge fortgesetzten oder wiederholten Verhaltens ist jede einzelne Handlung oder Unterlassung für sich selbst Schadensursache, weshalb mit jeder weiteren Zufügung eines Schadens eine neue Verjährung in dem Zeitpunkt in Gang gesetzt wird, in welchem sie dem Geschädigten zur Kenntnis gelangt. (T8)
  • 1 Ob 2/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 2/96
    Auch
  • 1 Ob 94/03k
    Entscheidungstext OGH 01.07.2003 1 Ob 94/03k
    Auch; Beisatz: Die Nichterfüllung der im Bewilligungsbescheid erteilten Auflagen (in casu: zum Schutz der Fischereirechte) ist als fortgesetztes Verhalten des Bescheidadressaten ein Dauerdelikt, so dass mit jeder Schadenszufügung eine gesonderte Verjährungsfrist in dem Zeitpunkt, in dem sie dem Geschädigten zur Kenntnis gelangt, in Gang gesetzt wird. (T9)
  • 10 Ob 84/04g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 10 Ob 84/04g
    Beisatz: Eine fortgesetzte Schädigung in diesem Sinn liegt vor, wenn durch eine schädigende Anlage, Nichtbeseitigen eines gefährlichen oder Aufrechterhalten eines rechtswidrigen Zustandes Schäden hervorgerufen werden, oder wenn wiederholte schädigende Handlungen vorliegen, von denen jede den Tatbestand einer neuen Rechtsverletzung verkörpert und jede für sich Schadensursache ist. Von einer fortgesetzten Schädigung kann allerdings nicht gesprochen werden, wenn ein Schaden eingetreten ist, der sich nur wegen Fortdauer des schädigenden Verhaltens vergrößert hat. (T10)
    Veröff: SZ 2005/6
  • 1 Ob 11/07k
    Entscheidungstext OGH 03.05.2007 1 Ob 11/07k
    Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10 nur: Eine fortgesetzte Schädigung in diesem Sinn liegt vor, wenn durch eine schädigende Anlage, Nichtbeseitigen eines gefährlichen oder Aufrechterhalten eines rechtswidrigen Zustandes Schäden hervorgerufen werden, oder wenn wiederholte schädigende Handlungen vorliegen, von denen jede den Tatbestand einer neuen Rechtsverletzung verkörpert und jede für sich Schadensursache ist. (T11)
    Beisatz: Wird einer Behörde vorgeworfen, rechtswidrig und schuldhaft einen negativen Bescheid erlassen und nach dessen Aufhebung weitere Schäden dadurch verschuldet zu haben, dass nicht unverzüglich ein positiver „Ersatzbescheid" erlassen wurde, ist für den Beginn der Verjährungsfrist zwischen den Schäden, die bei pflichtgemäßem Verhalten auch bei einer umgehenden neuen Entscheidung nicht mehr vermeidbar gewesen wären und jenen zu unterscheiden, die (auch) auf die schuldhafte Untätigkeit bzw die pflichtwidrige Verzögerung bei der Erlassung eines neuen Bescheids zurückgehen. Bei letzteren handelt es sich nicht um vorhersehbare Folgeschäden, sodass jeder weitere Schadenseintritt einen neuen Verjährungsbeginn auslöst. (T12)
  • 10 Ob 72/07x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 72/07x
    Beis wie T10 nur: Eine fortgesetzte Schädigung in diesem Sinn liegt vor, wenn durch eine schädigende Anlage, Nichtbeseitigen eines gefährlichen oder Aufrechterhalten eines rechtswidrigen Zustandes Schäden hervorgerufen werden. (T13)
    Beisatz: Hier: Die fortgesetzte Nichtzurverfügungstellung der dem Kläger vertragsmäßig zugesicherten Wohnung stellt einen vertragswidrigen Dauerzustand im Sinne einer fortgesetzten Schädigung dar, sodass der Kläger nicht verpflichtet war, innerhalb von drei Jahren nach dem Eintritt des Primärschadens eine Feststellungsklage zur Wahrung seines Anspruches für künftige Schäden einzubringen. (T14)
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
  • 3 Ob 55/11a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 55/11a
    Vgl
  • 4 Ob 144/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 144/11x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Mehrere ärztliche Kunstfehler anlässlich einer Operation und Einschaltung der Patientenvertretung. (T15)
  • 4 Ob 46/12m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 46/12m
    Auch; Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche wegen eines Kartellrechtsverstoßes. (T16)
    Veröff: SZ 2012/78
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
    Auch; Beisatz: Solange ein Leistungsanspruch aufrecht ist, kann nicht die Verjährung des Schadenersatzanspruchs beginnen, der an dessen Stelle treten soll. (T17)
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Auch; Beisatz: Hier: Verjährungsfrist eines Staatshaftungsanspruchs. (T18)
    Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Auch
  • 1 Ob 50/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 50/13d
    Vgl
  • 5 Ob 230/14f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 230/14f
    Auch; Beisatz: Fortgesetzte Schädigung durch Nichtbeseitigung eines gefährlichen Zustands. (T19)
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl auch
  • 1 Ob 123/15t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 123/15t
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T12; Veröff: SZ 2015/85
  • 6 Ob 232/15h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 232/15h
    Beis wie T2; Beisatz: Der Geschädigte ist bei fortgesetzter Schädigung ausnahmsweise nicht genötigt, innerhalb von drei Jahren nach Eintritt und Bekanntwerden des Primärschadens eine Feststellungsklage zur Wahrung seines Anspruchs auf Ersatz künftiger Schäden einzubringen. Dies ist selbst dann nicht erforderlich, wenn diese Schäden schon vorhersehbar sind. (T20)
    Beisatz: Der verbesserungspflichtige Schuldner verletzt seine Pflichten täglich aufs neue, solange er die geschuldete Leistung nicht vornimmt. Bei der Nichteinhaltung mehrmaliger Zusagen, eine Mängelverbesserung vorzunehmen, fallen ihm wiederholte Pflichtverletzungen zur Last. (T21)
  • 5 Ob 206/16d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 206/16d
    Beisatz: „Fortgesetzte Schadenszufügung“ durch Reparatur an einer Zwischendecke des Mietjobjets, § 8 Abs 3 MRG. (T22); Veröff: SZ 2017/33
  • 9 Ob 39/17a
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 Ob 39/17a
    Beis wie T20; Beisatz: Hier: Umsatzrückgänge wegen Umbauarbeiten des Vermieters. (T23)
  • 6 Ob 174/17g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 174/17g
    Vgl; Beis wie T8; Beis ähnlich wie T11
  • 5 Ob 68/18p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 68/18p
    Auch
  • 6 Ob 132/19h
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 6 Ob 132/19h
    Beis wie T20; Beisatz: Gerade der Fall wiederholter bzw fortdauernder Vertragsverletzung stellt einen Beispielsfall für fortgesetzte Schädigung dar. (T24)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0034536

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19560711_OGH0002_0020OB00149_5600000_001

Rechtssatz für 2Ob413/60 5Ob136/63 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034710

Geschäftszahl

2Ob413/60; 5Ob136/63; 4Ob514/64; 4Ob108/65; 4Ob33/67; 1Ob31/68 (1Ob32/68); 2Ob270/68; 6Ob335/68; 5Ob71/69; 5Ob7/70; 8Ob135/70; 8Ob217/70; 2Ob303/70 (2Ob306/70); 8Ob10/72; 1Ob104/72; 1Ob116/72; 1Ob64/73; 7Ob66/73; 8Ob107/73; 1Ob176/73; 7Ob9/74; 4Ob3/74 (4Ob4/74); 1Ob47/75; 8Ob142/75; 6Ob122/75; 1Ob327/75; 8Ob281/75; 7Ob4/76; 7Ob544/76; 8Ob44/76; 1Ob658/76; 4Ob95/76; 8Ob20/77; 1Ob555/77; 5Ob647/77; 8Ob140/77; 2Ob70/78; 8Ob141/78; 8Ob169/78; 8Ob218/78; 1Ob645/79; 8Ob81/79 (8Ob82/79); 2Ob165/79; 2Ob115/79; 8Ob11/80; 7Ob34/80; 4Ob335/80; 4Ob144/80; 7Ob512/81; 2Ob3/81; 2Ob25/81 (2Ob26/81); 4Ob550/81; 7Ob762/81; 5Ob563/81; 8Ob546/81; 2Ob232/82; 8Ob282/82; 7Ob723/83; 4Ob32/84; 2Ob39/84; 1Ob705/87; 6Ob683/87; 7Ob17/88; 4Ob83/88; 2Ob575/88; 2Ob102/88 (2Ob103/88); 8Ob33/89; 5Ob595/89; 2Ob77/89; 3Ob613/89; 2Ob38/91; 3Ob560/91; 1Ob568/91 (1Ob567/92); 8Ob1008/93; 3Ob531/94; 1Ob561/95; 2Ob2059/96z; 5Ob93/97f; 5Ob216/97v; 5Ob223/97y; 5Ob261/97m; 5Ob203/97g; 5Ob255/97d; 5Ob168/97k; 5Ob166/97s; 5Ob164/97x; 5Ob198/97x; 5Ob167/97p; 5Ob163/97z; 5Ob115/97s; 5Ob171/97a; 5Ob172/97y; 5Ob252/97p; 5Ob193/97m; 5Ob192/97i; 5Ob170/97d; 5Ob248/97z; 5Ob209/97i; 5Ob190/97w; 5Ob165/97v; 5Ob289/97d; 5Ob308/97y; 5Ob354/97p; 5Ob341/97a; 5Ob334/97x; 5Ob386/97v; 5Ob314/97f; 5Ob328/97i; 5Ob321/97k; 2Ob295/97m; 5Ob302/97s; 5Ob415/97h; 1Ob418/97w; 10Ob288/98w; 2Ob97/99z; 7Ob154/99v; 6Ob252/99y; 10Ob63/00p; 1Ob59/00h; 6Ob43/00t; 1Ob115/00v; 7Ob140/01s (7Ob141/01p); 3Ob194/02d; 6Ob52/03w; 7Ob291/03z; 5Ob222/05s; 10Ob10/08f; 5Ob215/08s; 1Ob165/09k; 4Ob125/09z; 6Ob183/10w; 8Ob58/10b; 4Ob191/10g; 17Ob9/11i; 8Ob16/11b; 7Ob23/12a; 2Ob7/12m; 9ObA129/14g; 1Ob211/14g; 6Ob223/16m

Entscheidungsdatum

11.11.1960

Norm

ABGB §1497 IVF
EO §256 Abs2
ZPO §502 Abs1 HI2:

Rechtssatz

Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. Keineswegs darf das Gericht von Amts wegen Erhebungen über die Ursache der Untätigkeit des Klägers durchführen (vgl zB 4 Ob 170/54 vom 10.05.1955 = JBl 1955,552).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 413/60
    Entscheidungstext OGH 11.11.1960 2 Ob 413/60
    Veröff: EvBl 1961/80 S 129 = ZVR 1961/142 S 208
  • 5 Ob 136/63
    Entscheidungstext OGH 24.04.1963 5 Ob 136/63
  • 4 Ob 514/64
    Entscheidungstext OGH 17.03.1964 4 Ob 514/64
    nur: Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. (T1)
  • 4 Ob 108/65
    Entscheidungstext OGH 19.10.1965 4 Ob 108/65
    nur T1
  • 4 Ob 33/67
    Entscheidungstext OGH 06.06.1967 4 Ob 33/67
    nur T1
  • 1 Ob 31/68
    Entscheidungstext OGH 04.03.1968 1 Ob 31/68
  • 2 Ob 270/68
    Entscheidungstext OGH 21.11.1968 2 Ob 270/68
    nur T1
  • 6 Ob 335/68
    Entscheidungstext OGH 08.01.1969 6 Ob 335/68
  • 5 Ob 71/69
    Entscheidungstext OGH 02.04.1969 5 Ob 71/69
    nur T1; Veröff: SZ 42/46
  • 5 Ob 7/70
    Entscheidungstext OGH 04.02.1970 5 Ob 7/70
    nur T1; Veröff: SZ 43/29 = EvBl 1970/248 S 435
  • 8 Ob 135/70
    Entscheidungstext OGH 09.06.1970 8 Ob 135/70
    nur T1
  • 8 Ob 217/70
    Entscheidungstext OGH 13.10.1970 8 Ob 217/70
    Veröff: SZ 43/176 = EvBl 1971/230 S 430
  • 2 Ob 303/70
    Entscheidungstext OGH 01.10.1970 2 Ob 303/70
    nur T1
  • 8 Ob 10/72
    Entscheidungstext OGH 01.02.1972 8 Ob 10/72
  • 1 Ob 104/72
    Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 104/72
  • 1 Ob 116/72
    Entscheidungstext OGH 07.06.1972 1 Ob 116/72
    Beisatz: Von Amts wegen ist allerdings noch zu prüfen, ob der Kläger überhaupt gehalten war, eine Prozesshandlung vorzunehmen, um einem Verfahrensstillstand wirksam zu begegnen (SZ 41/85). (T2)
    Veröff: EvBl 1973/17 S 45
  • 1 Ob 64/73
    Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 64/73
  • 7 Ob 66/73
    Entscheidungstext OGH 11.04.1973 7 Ob 66/73
    nur T1; Veröff: VersR 1974,456
  • 8 Ob 107/73
    Entscheidungstext OGH 19.06.1973 8 Ob 107/73
    nur T1
  • 1 Ob 176/73
    Entscheidungstext OGH 21.11.1973 1 Ob 176/73
    nur T1
  • 7 Ob 9/74
    Entscheidungstext OGH 17.01.1974 7 Ob 9/74
    nur: In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. Keineswegs darf das Gericht von Amts wegen Erhebungen über die Ursache der Untätigkeit des Klägers durchführen. (T3)
    Veröff: EvBl 1974/196 S 437
  • 4 Ob 3/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 3/74
    nur T1; Veröff: Arb 9196
  • 1 Ob 47/75
    Entscheidungstext OGH 09.04.1975 1 Ob 47/75
    Beis wie T2; Veröff: EvBl 1976/6 S 16
  • 8 Ob 142/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 8 Ob 142/75
    nur T1
  • 6 Ob 122/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 6 Ob 122/75
    nur T1
  • 1 Ob 327/75
    Entscheidungstext OGH 14.01.1976 1 Ob 327/75
  • 8 Ob 281/75
    Entscheidungstext OGH 04.02.1976 8 Ob 281/75
    Vgl; Beisatz: Maßgebend ist, ob das Verhalten des Klägers den Schluss auf sein mangelndes Interesse an der Fortsetzung des Verfahrens im Sinne des § 863 ABGB zulässt; nur unter diesem Gesichtspunkte kommt es auch auf die Dauer der Untätigkeit des Klägers an. (T4)
  • 7 Ob 4/76
    Entscheidungstext OGH 12.02.1976 7 Ob 4/76
  • 7 Ob 544/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 544/76
  • 8 Ob 44/76
    Entscheidungstext OGH 28.04.1976 8 Ob 44/76
    nur T1; Beis wie T4
  • 1 Ob 658/76
    Entscheidungstext OGH 01.09.1976 1 Ob 658/76
    nur T1
  • 4 Ob 95/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 95/76
    nur T1; Veröff: EvBl 1977/70 S 159 = Arb 9514
  • 8 Ob 20/77
    Entscheidungstext OGH 23.03.1977 8 Ob 20/77
    Beisatz: Kann der Kläger triftige (beachtliche, stichhaltige) Gründe für sein Verhalten nicht geltend machen, genügt selbst bei bereits langer Prozessdauer das Verstreichenlassen von verhältnismäßig kurzen Zeiträumen, um den Eintritt der Verjährung annehmen zu müssen. (T5)
  • 1 Ob 555/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 1 Ob 555/77
    nur T1; nur T3; Veröff: JBl 1978,210
  • 5 Ob 647/77
    Entscheidungstext OGH 04.10.1977 5 Ob 647/77
    nur T1; nur T3
  • 8 Ob 140/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 140/77
    nur T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 70/78
    Entscheidungstext OGH 27.04.1978 2 Ob 70/78
  • 8 Ob 141/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 141/78
    Auch; nur T1; Veröff: ZVR 1979/287 S 344
  • 8 Ob 169/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 169/78
    nur T1
  • 8 Ob 218/78
    Entscheidungstext OGH 01.03.1979 8 Ob 218/78
    nur T1; Veröff: SZ 52/30
  • 1 Ob 645/79
    Entscheidungstext OGH 27.06.1979 1 Ob 645/79
    nur T1; Veröff: JBl 1980,98
  • 8 Ob 81/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 81/79
    nur T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 165/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 2 Ob 165/79
    nur T1
  • 2 Ob 115/79
    Entscheidungstext OGH 20.11.1979 2 Ob 115/79
    nur T1
  • 8 Ob 11/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 11/80
    nur: Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T6)
  • 7 Ob 34/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 7 Ob 34/80
    nur T6; Beis wie T4
  • 4 Ob 335/80
    Entscheidungstext OGH 17.06.1980 4 Ob 335/80
    nur T6
  • 4 Ob 144/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 144/80
    nur T3
  • 7 Ob 512/81
    Entscheidungstext OGH 19.02.1981 7 Ob 512/81
    nur T6
  • 2 Ob 3/81
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 3/81
    Beis wie T2
  • 2 Ob 25/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 25/81
    Beis wie T2; Beis wie T5
  • 4 Ob 550/81
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 4 Ob 550/81
    Auch
  • 7 Ob 762/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 762/81
    nur T1; Beis wie T5
    Veröff: SZ 54/177 = JBl 1983,148 = MietSlg 33254
  • 5 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 563/81
    nur T1
  • 8 Ob 546/81
    Entscheidungstext OGH 28.01.1982 8 Ob 546/81
    nur T6; Beisatz: Hier: Dauer der Untätigkeit sechs Jahre. (T7)
  • 2 Ob 232/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 232/82
    nur T1; Beis wie T5
  • 8 Ob 282/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 8 Ob 282/82
    Auch
  • 7 Ob 723/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 723/83
    nur T6
  • 4 Ob 32/84
    Entscheidungstext OGH 03.04.1984 4 Ob 32/84
    nur T6
  • 2 Ob 39/84
    Entscheidungstext OGH 28.08.1984 2 Ob 39/84
    nur T1; Veröff: EvBl 1985/74 S 370
  • 1 Ob 705/87
    Entscheidungstext OGH 21.12.1987 1 Ob 705/87
    nur T3
  • 6 Ob 683/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 683/87
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 17/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 17/88
  • 4 Ob 83/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 83/88
    Beis wie T2
  • 2 Ob 575/88
    Entscheidungstext OGH 20.12.1988 2 Ob 575/88
    Beis wie T2
  • 2 Ob 102/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 102/88
    Beis wie T2
  • 8 Ob 33/89
    Entscheidungstext OGH 13.07.1989 8 Ob 33/89
    nur T6; Veröff: RZ 1992/85 S 262
  • 5 Ob 595/89
    Entscheidungstext OGH 12.09.1989 5 Ob 595/89
    Beisatz: Auch Unterlassungen des eigenen Rechtsanwalts können nicht berücksichtigt werden. (T8)
    Veröff: JBl 1990,113
  • 2 Ob 77/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1988 2 Ob 77/89
    nur T6
  • 3 Ob 613/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 3 Ob 613/89
  • 2 Ob 38/91
    Entscheidungstext OGH 04.07.1991 2 Ob 38/91
    nur T1
  • 3 Ob 560/91
    Entscheidungstext OGH 13.11.1991 3 Ob 560/91
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Werden keine beachtlichen Gründe für die Untätigkeit vorgetragen, ist lediglich von der Aktenlage auszugehen. (T9)
    Veröff: SZ 64/156 = EvBl 1992/34 S 164 = RZ 1993/67 S 177
  • 1 Ob 568/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 568/91
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 1008/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 8 Ob 1008/93
    Auch; nur T6
  • 3 Ob 531/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 3 Ob 531/94
    nur T6
  • 1 Ob 561/95
    Entscheidungstext OGH 23.06.1995 1 Ob 561/95
    Auch; nur T3; Beis wie T5
  • 2 Ob 2059/96z
    Entscheidungstext OGH 25.04.1996 2 Ob 2059/96z
    Beis wie T4; Beis wie T5, Beisatz: Wenn der Kläger vom Tod seines Vertreters keine Kenntnis hatte, kann ihm eine ungebührliche Untätigkeit nicht angelastet werden; es kann von ihm nicht verlangt werden, dass er innerhalb von acht Monaten Schritte zur Fortsetzung des Verfahrens unternimmt. Auf das Verhalten des mittlerweiligen Stellvertreters ist nicht abzustellen, da dieser nicht Vertreter des Klägers ist. (T10)
  • 5 Ob 93/97f
    Entscheidungstext OGH 08.04.1997 5 Ob 93/97f
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Mehrmonatiges Zuwarten mit dem Fortsetzungsantrag bedingt durch die Schwierigkeit der Entscheidungsfindung auf Grund der Organisationsstruktur der antragstellenden Gebietskörperschaft und dem Bemühen um eine Gleichbehandlung der Bauberechtigten. (T11)
  • 5 Ob 216/97v
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 216/97v
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 223/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 223/97y
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 261/97m
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 261/97m
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 203/97g
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 203/97g
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 255/97d
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 255/97d
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 168/97k
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 168/97k
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 166/97s
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 166/97s
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 164/97x
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 164/97x
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 198/97x
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 198/97x
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 167/97p
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 167/97p
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 163/97z
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 163/97z
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 115/97s
    Entscheidungstext OGH 27.05.1997 5 Ob 115/97s
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 171/97a
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 171/97a
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 172/97y
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 172/97y
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 252/97p
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 252/97p
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 193/97m
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 193/97m
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 192/97i
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 192/97i
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 170/97d
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 170/97d
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 248/97z
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 248/97z
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 209/97i
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 209/97i
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 190/97w
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 190/97w
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 165/97v
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 165/97v
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 289/97d
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 289/97d
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 308/97y
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 308/97y
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 354/97p
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 354/97p
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 341/97a
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 341/97a
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 334/97x
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 334/97x
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 386/97v
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 386/97v
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 314/97f
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 314/97f
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 328/97i
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 328/97i
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 321/97k
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 321/97k
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 2 Ob 295/97m
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 2 Ob 295/97m
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 302/97s
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 302/97s
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 5 Ob 415/97h
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 5 Ob 415/97h
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 1 Ob 418/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 418/97w
    Vgl; nur T1; Beisatz: Schon ein verhältnismäßig kurzer zeitlicher Abstand zwischen Wegfall des Unterbrechungsgrunds und Fortsetzungsantrag rechtfertigt den Schluss, dass der Kläger das Verfahren nicht gehörig fortgesetzt hat. (T12)
  • 10 Ob 288/98w
    Entscheidungstext OGH 01.12.1998 10 Ob 288/98w
    nur T6; Beis ähnlich wie T5
  • 2 Ob 97/99z
    Entscheidungstext OGH 15.04.1999 2 Ob 97/99z
    Auch
  • 7 Ob 154/99v
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 154/99v
    Auch; nur: Es kommt nicht auf die Dauer der Untätigkeit an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. (T13)
    Beisatz: Für die Unterlassung der zur Fortsetzung des Verfahrens notwendigen Schritte müssen stichhaltige (triftige) Gründe gegeben sein. (T14)
  • 6 Ob 252/99y
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 252/99y
    Vgl auch
  • 10 Ob 63/00p
    Entscheidungstext OGH 04.04.2000 10 Ob 63/00p
    Auch; nur: Den Kläger trifft die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T15)
    Beis wie T5
  • 1 Ob 59/00h
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 1 Ob 59/00h
    nur T13; Beis wie T14
  • 6 Ob 43/00t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 43/00t
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T14; Beisatz: Die Erhebung einer außerordentlichen Revision im Parallelverfahren berechtigt zu einem Zuwarten mit der Verfahrensfortsetzung. Die Frage, ob und inwieweit das Zuwarten mit der Verfahrensfortsetzung als ungewöhnliche Untätigkeit des Klägers zu beurteilen ist, ist wegen der Abhängigkeit von den Umständen des Einzelfalls keine erhebliche Rechtsfrage. (T16)
  • 1 Ob 115/00v
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 115/00v
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Je länger die Untätigkeit ist, desto gewichtiger müssen die Gründe dafür sein; dagegen kommt bei nur kurzfristiger Untätigkeit des Klägers unter Umständen selbst dann, wenn dafür Gründe fehlen oder nicht ins Treffen geführt werden, für sich allein noch nicht zum Ausdruck, dass ihm an der Erreichung seines Prozessziels nichts gelegen sei. (T17)
  • 7 Ob 140/01s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 7 Ob 140/01s
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis ähnlich wie T12
  • 3 Ob 194/02d
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 194/02d
    Auch; nur: Es kommt nicht auf die Dauer der Untätigkeit an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T18)
    Beis wie T9; Beis wie T16 nur: Die Frage, ob und inwieweit das Zuwarten mit der Verfahrensfortsetzung als ungewöhnliche Untätigkeit des Klägers zu beurteilen ist, ist wegen der Abhängigkeit von den Umständen des Einzelfalls keine erhebliche Rechtsfrage. (T19)
    Beis wie T17 nur: Je länger die Untätigkeit ist, desto gewichtiger müssen die Gründe dafür sein. (T20)
  • 6 Ob 52/03w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 52/03w
    Auch; nur T3; Beis wie T4; Beis wie T14
  • 7 Ob 291/03z
    Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 291/03z
    Vgl; nur: In dieser Hinsicht trifft den Kläger die Behauptungspflicht und Beweispflicht. (T21)
    Beis wie T19
  • 5 Ob 222/05s
    Entscheidungstext OGH 04.10.2005 5 Ob 222/05s
    Beis wie T19
  • 10 Ob 10/08f
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 10/08f
    Auch; nur T6; nur T15
  • 5 Ob 215/08s
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 215/08s
    Auch; nur T6; nur T13; nur T21; Beis wie T14; Beis wie T19
    Veröff: SZ 2009/2
  • 1 Ob 165/09k
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 165/09k
    nur: Es kommt nicht auf die längere oder kürzere Dauer der Untätigkeit (hier: elf Monate) an, sondern auf den Umstand, ob diese Untätigkeit gerechtfertigt gewesen ist. (T22)
  • 4 Ob 125/09z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 125/09z
    Vgl; Beisatz: Hier: § 256 Abs 2 EO. (T23)
    Beisatz: Es kommt weniger auf die Dauer, als auf die Gründe der Untätigkeit an, sowie darauf, ob aus dem Verhalten des betreibenden Gläubigers sein mangelndes Interesse an der weiteren Verfolgung seiner Ansprüche geschlossen werden kann. (T24)
  • 6 Ob 183/10w
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 183/10w
    nur T6; Beis wie T5; Beis wie T19
  • 8 Ob 58/10b
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 58/10b
    Auch; nur T13
  • 4 Ob 191/10g
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 191/10g
    Vgl; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Die Untätigkeit ist nur insoweit relevant, als sie in die Zeit nach Ablauf der (ursprünglichen) Verjährungsfrist fällt. (T25)
    Veröff: SZ 2011/35
  • 17 Ob 9/11i
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 17 Ob 9/11i
    Vgl; Beis wie T25; Beisatz: Hier: Forum-non-conveniens-Entscheidung eines ausländischen Gerichts. (T26)
  • 8 Ob 16/11b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 16/11b
    nur T6
  • 7 Ob 23/12a
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 23/12a
    Vgl; Beis ähnlich wie T16
  • 2 Ob 7/12m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 7/12m
    Auch; nur T1; Auch Beis wie T4
  • 9 ObA 129/14g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 129/14g
    Auch; Beis wie T19
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 6 Ob 223/16m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 223/16m
    Auch; nur T13

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0034710

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2017

Dokumentnummer

JJR_19601111_OGH0002_0020OB00413_6000000_001

Rechtssatz für 6Ob250/61 2Ob290/66 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034705

Geschäftszahl

6Ob250/61; 2Ob290/66; 4Ob47/76; 9Ob10/09z; 1Ob211/14g

Entscheidungsdatum

28.06.1961

Norm

ABGB §1497 IVB

Rechtssatz

Tritt im Laufe des Rechtsstreites Ruhen des Verfahrens zwecks Vornahme von Vergleichsverhandlungen ein, so stellt ein erst zehn Monate nach endgültigem Scheitern der Vergleichsverhandlungen gestellter Fortsetzungsantrag, wenn keine stichhältigen Gründe für die so späte Stellung des Antrages vorliegen, keine gehörige Fortsetzung des Verfahrens dar.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 250/61
    Entscheidungstext OGH 28.06.1961 6 Ob 250/61
  • 2 Ob 290/66
    Entscheidungstext OGH 04.11.1966 2 Ob 290/66
    Ähnlich; Beisatz: Nichtgehörige Fortsetzung der Vergleichsverhandlungen durch neun Monate. (T1)
  • 4 Ob 47/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 47/76
    Beisatz: 21monatige Untätigkeit nach Scheitern der Vergleichsgespräche. (T2) Veröff: IndS 1977 H2/1035
  • 9 Ob 10/09z
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 10/09z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Mehr als sechs Monate nach dem Ende der dreimonatigen Frist des § 168 ZPO gestellter Fortsetzungsantrag ohne Hinzutreten besonderer Umstände wurde nicht als gehörige Verfahrensfortsetzung gewertet. (T3)
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0034705

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2015

Dokumentnummer

JJR_19610628_OGH0002_0060OB00250_6100000_002

Rechtssatz für 7Ob54/63 8Ob355/66 1Ob8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035914

Geschäftszahl

7Ob54/63; 8Ob355/66; 1Ob84/69; 7Ob228/69; 1Ob290/71; 5Ob560/82; 3Ob1/86; 1Ob2089/96d (1Ob2090/96a); 1Ob2117/96x; 1Ob2190/96g; 10Ob219/97x; 3Ob58/06k; 3Ob290/05a; 4Ob213/06m; 2Ob266/08v; 3Ob5/10x; 1Ob211/14g

Entscheidungsdatum

06.03.1963

Norm

ZPO §41 A1

Rechtssatz

Der Kostenersatzanspruch entsteht erst durch die rechtskräftige Kostenentscheidung.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 54/63
    Entscheidungstext OGH 06.03.1963 7 Ob 54/63
  • 8 Ob 355/66
    Entscheidungstext OGH 24.01.1967 8 Ob 355/66
  • 1 Ob 84/69
    Entscheidungstext OGH 08.05.1969 1 Ob 84/69
    Beisatz: Auch nach der abweichenden Ansicht des Judikates Nr 48 neu, wonach der Kostenersatzanspruch bedingt durch den Prozesserfolg mit der Vornahme der einzelnen Prozesshandlung entsteht, ist dieser Anspruch, solange nicht rechtskräftig durch Urteil (Beschluss) entschieden ist, zwar abtretbar, aber nicht durchsetzbar. (T1)
  • 7 Ob 228/69
    Entscheidungstext OGH 14.01.1970 7 Ob 228/69
    Beisatz: Kostenersatzanspruch ein öffentlich - rechtlicher Anspruch. - Wenn der Beklagte die Kosten des Rechtsstreites "dem Grunde nach" übernimmt, ist dadurch auch keine vergleichsweise Einigung über die Kostenersatzpflicht erfolgt. (T2)
  • 1 Ob 290/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 290/71
    Veröff: SZ 44/171
  • 5 Ob 560/82
    Entscheidungstext OGH 30.03.1982 5 Ob 560/82
    Beisatz: Bevor die Kostenentscheidung in Rechtskraft erwachsen ist, ist der Kostenersatzanspruch nicht bloß noch nicht fällig, sondern überhaupt noch nicht entstanden. (T3)
  • 3 Ob 1/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 3 Ob 1/86
    Auch; Beis wie T2 nur: Kostenersatzanspruch ein öffentlich - rechtlicher Anspruch. (T4)
    Veröff: SZ 59/10 = EvBl 1986/79 S 281 = AnwBl 1986,261
  • 1 Ob 2089/96d
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2089/96d
  • 1 Ob 2117/96x
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2117/96x
  • 1 Ob 2190/96g
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2190/96g
  • 10 Ob 219/97x
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 10 Ob 219/97x
    Auch
  • 3 Ob 58/06k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 58/06k
    Auch; Veröff: SZ 2006/48
  • 3 Ob 290/05a
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 290/05a
    Auch; Veröff: SZ 2006/43
  • 4 Ob 213/06m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 213/06m
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Der Senat schließt sich der gegenteiligen überwiegenden Auffassung (RS0051738) an. (T5)
    Veröff: SZ 2007/59
  • 2 Ob 266/08v
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 266/08v
    Vgl; Bem: Eine inhaltliche Positionierung zur bestehenden Judikaturdivergenz (RS0051738) war in dieser Rechtssache nicht erforderlich. (T6)
  • 3 Ob 5/10x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 5/10x
    Gegenteilig; Beisatz: Zumindest bei gesetzlicher Anordnung der Vollstreckbarkeit (§ 505 Abs 4 ZPO) kann nicht angenommen werden, der hereinzubringende Anspruch wäre noch nicht entstanden. (T7)
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl aber; Beisatz: Insoweit Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs im Allgemeinen davon ausgehen, dass ein Kostenersatzanspruch erst durch die rechtskräftige Kostenentscheidung entstehe, stehen sie im Zusammenhang mit einer (öffentlich-rechtlichen) Kostenersatzpflicht. Schon wegen eines fehlenden (adäquaten) Kostenersatzes im Finanzstrafverfahren (vgl nur §§ 393, 393a in der damals geltenden Fassung) ist das Berufungsgericht aber hier zutreffend davon ausgegangen, dass bereits das kostenverursachende Einschreiten des Rechtsvertreters zu einem positiven Schaden des Klägers führte. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0035914

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2015

Dokumentnummer

JJR_19630306_OGH0002_0070OB00054_6300000_001

Rechtssatz für 1Ob113/67 1Ob36/78 1Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034512

Geschäftszahl

1Ob113/67; 1Ob36/78; 1Ob36/79; 1Ob1/83; 1Ob4/90; 1Ob42/90; 1Ob18/92; 1Ob17/93; 1Ob39/94; 1Ob1004/96; 9ObA2300/96t; 1Ob155/97v; 1Ob373/98d; 1Ob127/99d; 1Ob151/00p; 1Ob286/03w; 1Ob70/07m; 1Ob183/11k; 1Ob56/13m; 1Ob130/13v; 1Ob148/13s; 1Ob239/13y; 1Ob211/14g; 1Ob51/15d

Entscheidungsdatum

15.06.1967

Norm

ABGB §1489 IIB
AHG §6

Rechtssatz

Zur Frage der Verjährung von Schadenersatzansprüchen nach dem AHG.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 113/67
    Entscheidungstext OGH 15.06.1967 1 Ob 113/67
  • 1 Ob 36/78
    Entscheidungstext OGH 18.04.1979 1 Ob 36/78
  • 1 Ob 36/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 36/79
    Beisatz: Verjährung kann erst zu laufen beginnen, wenn der Kläger auf Grund der ihm bekannten Umstände zumutbarerweise ohne nennenswerte Mühe auf das Verschulden irgendeines Organes des beklagten Rechtsträgers schließen konnte. Kenntnis der Person des Schädigers ist nicht erforderlich. (T1)
    Veröff: SZ 52/186 = EvBl 1980/100 S 322 = ÖBA 1980,258 (Glosse von Schinnerer) = JBl 1980,539 (größtenteils zustimmend Koziol)
  • 1 Ob 1/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 1/83
    Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 36/79; Veröff: SZ 56/36
  • 1 Ob 4/90
    Entscheidungstext OGH 20.06.1990 1 Ob 4/90
  • 1 Ob 42/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 42/90
    Beis wie T1; Veröff: SZ 64/23 = JBl 1991,647
  • 1 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 18/92
    Auch; Beis wie T1 nur: Verjährung kann erst zu laufen beginnen, wenn der Kläger auf Grund der ihm bekannten Umstände zumutbarerweise ohne nennenswerte Mühe auf das Verschulden irgendeines Organes des beklagten Rechtsträgers schließen konnte. (T2)
  • 1 Ob 17/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 17/93
    Beisatz: Maßgeblich für den Beginn der Verjährungsfrist ist die Entstehung (= Wirksamkeit) des Schadens und (bei der dreijährigen Verjährungsfrist) dessen Kenntnis. (T3)
  • 1 Ob 39/94
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 39/94
    Beis wie T1
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    nur T2
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Vgl auch; Veröff: SZ 70/104
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Beis wie T3; Beisatz: Die in § 6 Abs 1 AHG vorgesehene dreijährige Verjährung beginnt zwar nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt zu laufen, mit dessen positiver Kenntnis wird sie aber auch schon dann vom Schaden in Kenntnis gesetzt, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe noch nicht beziffern kann oder ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt oder diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. (T4) Veröff: SZ 71/5
  • 1 Ob 373/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 373/98d
    Beis wie T4; Veröff: SZ 72/51
  • 1 Ob 127/99d
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 127/99d
    nur T2; Beisatz: Neben der Kenntnis des Eintritts (der Wirksamkeit) eines Schadens. (T5)
  • 1 Ob 151/00p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 151/00p
    Beis wie T1 nur: Verjährung kann erst zu laufen beginnen, wenn der Kläger auf Grund der ihm bekannten Umstände zumutbarerweise ohne nennenswerte Mühe auf das Verschulden irgendeines Organes des beklagten Rechtsträgers schließen konnte. (T6)
    Beisatz: Weiß der Geschädigte, dass er, ohne selbst tätig zu werden, seinen Wissensstand über ein allfälliges Organverschulden nicht mehr erhöhen kann, ist er auch verpflichtet, sachverständigen Rat einzuholen. Sobald dessen Kenntnisstand über den anspruchsbegründenden Sachverhalt eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erlaubt, beginnt der Lauf der Verjährungsfrist. (T7)
  • 1 Ob 286/03w
    Entscheidungstext OGH 12.10.2004 1 Ob 286/03w
    Beis wie T7; Beisatz: Die Verjährung beginnt mit dem Zeitpunkt zu laufen, zu dem der Geschädigte ausreichend Gewissheit über ein rechtswidriges und schuldhaftes Organverhalten hat oder weiß, ohne eigene Aktivität seinen Wissensstand nicht mehr erhöhen zu können. (T8)
  • 1 Ob 70/07m
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 70/07m
    Beisatz: Die dreijährige Verjährungsfrist des §6 Abs1 AHG wird dann in Gang gesetzt, wenn dem Geschädigten neben der Kenntnis des Schadens der gesamte seinen Anspruch begründende Sachverhalt so weit bekannt ist oder zumutbarerweise bekannt sein muss, dass er eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erheben kann. Es sind also die Kenntnisse des Geschädigten vom objektiven Sachverhalt maßgebend; auf die erforderlichen Rechtskenntnisse beziehungsweise auf die richtige rechtliche Qualifikation des - bekannten - Sachverhalts kommt es für die Ingangsetzung der Verjährungsfrist nicht an. (T9)
    Beisatz: Mit dem Wissen (oder Wissenmüssen), nun selbst aktiv werden zu müssen, weil weitere Klarheit in Bezug auf den Sachverhalt nicht mehr zu gewinnen ist, beginnt die Verjährungsfrist für einen Amtshaftungsanspruch jedenfalls zu laufen. (T10)
  • 1 Ob 183/11k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 183/11k
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Auch; Ähnlich Beis wie T9; Beis wie T10; Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 148/13s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 148/13s
    Vgl; Beis wie T9
  • 1 Ob 239/13y
    Entscheidungstext OGH 06.03.2014 1 Ob 239/13y
    Auch; Beis wie T9
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 51/15d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 51/15d
    Beis wie T4; Beis wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0034512

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.09.2015

Dokumentnummer

JJR_19670615_OGH0002_0010OB00113_6700000_001

Rechtssatz für 2Ob78/70 (2Ob85/70) 2Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030704

Geschäftszahl

2Ob78/70 (2Ob85/70); 2Ob297/70; 8Ob240/71; 2Ob255/74; 2Ob254/74; 8Ob213/76; 8Ob203/77; 1Ob737/82; 2Ob603/82 (2Ob604/82); 2Ob182/83; 3Ob270/97w; 1Ob155/97v; 3Ob193/00d; 5Ob244/09g; 1Ob211/14g; 1Ob121/17a

Entscheidungsdatum

19.03.1970

Norm

ABGB §1325 A
ABGB §1325 D4
ABGB §1327 a
ZPO §406 Cc

Rechtssatz

Bei Ansprüchen auf Renten wegen Körperbeschädigung kann auch zu Leistungen verurteilt werden, welche erst nach Erlassung des Urteils fällig werden (so schon JBl 1956, 284 JBl 1958,96).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 78/70
    Entscheidungstext OGH 19.03.1970 2 Ob 78/70
  • 2 Ob 297/70
    Entscheidungstext OGH 15.04.1971 2 Ob 297/70
    Beisatz: Auch Schadenersatzrenten nach § 1327 ABGB. (T1)
  • 8 Ob 240/71
    Entscheidungstext OGH 28.09.1971 8 Ob 240/71
    Beisatz: Daher fehlt insoweit Feststellungsinteresse im Sinne des § 228 ZPO. (T2)
  • 2 Ob 255/74
    Entscheidungstext OGH 14.11.1976 2 Ob 255/74
    Beisatz: Dem Verpflichteten bleibt es vorbehalten (Oppositionsklage gegebenenfalls auch Feststellungsklage) nach der Verurteilung die Herabsetzung der Rente zu verlangen, wenn er Umstände nachweist, die eine Verringerung seiner Leistungen zur Folge haben. (T3) Veröff: ZVR 1975/168 S 245
  • 2 Ob 254/74
    Entscheidungstext OGH 21.11.1974 2 Ob 254/74
    Veröff: ZVR 1975/198 S 277
  • 8 Ob 213/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 213/76
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 203/77
    Entscheidungstext OGH 31.01.1978 8 Ob 203/77
    Beis wie T3
  • 1 Ob 737/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 1 Ob 737/82
    Beis wie T3; Beisatz: Der Eintritt solcher Umstände kann auch dazu führen, daß dem Geschädigten nichts mehr zu leisten ist, weil ein Entgang bei Berücksichtigung der eingetretenen Änderung nicht mehr besteht. Ein solcher, die zuerkannte Rente mindernder Umstand kann auch in einer dem Rentenzuspruch nachfolgenden Verletzung der Schadensminderungspflicht durch den Geschädigten gelegen sein. (T4)
  • 2 Ob 603/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 603/82
    Auch
  • 2 Ob 182/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 2 Ob 182/83
    Vgl; Beis wie T3
  • 3 Ob 270/97w
    Entscheidungstext OGH 17.09.1997 3 Ob 270/97w
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Auch; Beisatz: Künftig fällig werdende Leistungen nach den §§ 1325 und 1327 ABGB. (T5)
    Veröff: SZ 71/5
  • 3 Ob 193/00d
    Entscheidungstext OGH 21.03.2001 3 Ob 193/00d
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Dem Verpflichteten bleibt es vorbehalten, mit Oppositionsklage, gegebenenfalls auch Feststellungsklage, nach der Verurteilung die Herabsetzung der Rente zu verlangen, wenn er Umstände nachweist, die eine Verringerung seiner Leistungen zur Folge haben. (T6)
  • 5 Ob 244/09g
    Entscheidungstext OGH 24.11.2009 5 Ob 244/09g
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl; Beisatz: § 1325 ABGB setzt allerdings voraus, dass die Erwerbsfähigkeit des Geschädigten durch eine Körperverletzung beeinträchtigt wurde. (T7)
  • 1 Ob 121/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 121/17a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beisatz: Inhalt eines materiell‑rechtlich aus § 1323 ABGB herleitbaren Freistellungsanspruchs kann auch eine monatliche "Befreiungsrente" (§ 1327 ABGB) sein. Für das entsprechende Leistungsbegehren ist prozessual eine Analogie zu § 406 Satz 2 ZPO geboten. Eine solche Verpflichtung zur Freistellung von künftigen monatlichen Rentenverpflichtungen entsteht aber erst in dem Zeitpunkt ihrer Fälligkeit gegenüber dem Gläubiger. (T8)
    Beisatz: Hier: Anspruch eines Arztes gegen den regresspflichtigen Rechtsanwalt, ihn hinsichtlich einer titulierten Rentenzahlungsverpflichtung gegenüber dem Witwer freizustellen. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0030704

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19700319_OGH0002_0020OB00078_7000000_001

Rechtssatz für 1Ob128/73 7Ob53/76 (7Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034789

Geschäftszahl

1Ob128/73; 7Ob53/76 (7Ob54/76); 7Ob37/77; 1Ob3/79; 3Ob590/79; 6Ob632/80; 7Ob39/83; 7Ob30/84; 8Ob19/86; 7Ob27/88; 10ObS136/89; 7Ob4/90; 10ObS61/91; 10ObS171/91; 10ObS256/91; 10ObS13/93; 10ObS196/94; 3Ob155/00s; 7Ob320/03i; 7Ob226/04t; 7Ob158/06w; 10ObS119/08k; 10ObS99/08v; 6Ob44/09b; 2Ob145/14h; 1Ob211/14g

Entscheidungsdatum

05.09.1973

Norm

ABGB §1497 III
ZPO §232
ZPO §235 E
ZPO §405 DIIIa3

Rechtssatz

In der Umwandlung eines Leistungsbegehrens in ein Feststellungsbegehren ist nur dann eine Klagseinschränkung zu erblicken, wenn das Feststellungsbegehren nur einen Anspruch betrifft, der zeitlich und umfangmäßig nicht über den in der Leistungsklage bereits geltend gemachten Anspruch hinausgeht. Nur unter diesen Voraussetzungen war der vom Feststellungsbegehren umfasste Anspruch bereits mit der Erhebung der Leistungsklage streitanhängig und die Verjährung unterbrochen (mit Darstellung der bisherigen Judikatur und der Literatur).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 128/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 128/73
    Veröff: SZ 46/81 = EvBl 1974/99 S 212 = RZ 1974/56 S 99
  • 7 Ob 53/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 53/76
    Ähnlich; Beisatz: Zuerkennung eines minus möglich. (T1) Veröff: EvBl 1977/209 S 462
  • 7 Ob 37/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 37/77
  • 1 Ob 3/79
    Entscheidungstext OGH 14.03.1979 1 Ob 3/79
    Vgl auch; Veröff: SZ 52/35
  • 3 Ob 590/79
    Entscheidungstext OGH 20.02.1980 3 Ob 590/79
  • 6 Ob 632/80
    Entscheidungstext OGH 17.09.1980 6 Ob 632/80
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 39/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 7 Ob 39/83
    Auch
  • 7 Ob 30/84
    Entscheidungstext OGH 13.09.1984 7 Ob 30/84
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 19/86
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 8 Ob 19/86
    Veröff: RZ 1987/18 S 89 = ZVR 1987/83 S 247
  • 7 Ob 27/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 27/88
    Beisatz: Wird das Leistungsbegehren nicht in ein Feststellungsbegehren umgewandelt sondern durch ein Eventualbegehren auf Feststellung "ergänzt", ist dies keine Klagsänderung, soweit das Feststellungsbegehren im Leistungsbegehren enthalten war. Wird nur das Leistungsbegehren rechtskräftig abgewiesen, ist der Feststellungsanspruch als Minus streitanhängig geblieben. (T2) Veröff: VersRdSch 1989,186
  • 10 ObS 136/89
    Entscheidungstext OGH 18.04.1989 10 ObS 136/89
    Auch; nur: In der Umwandlung eines Leistungsbegehrens in ein Feststellungsbegehren ist eine Klagseinschränkung zu erblicken, wenn das Feststellungsbegehren nur einen Anspruch betrifft, der zeitlich und umfangmäßig nicht über den in der Leistungsklage bereits geltend gemachten Anspruch hinausgeht. (T3)
  • 7 Ob 4/90
    Entscheidungstext OGH 08.03.1990 7 Ob 4/90
    nur T3
  • 10 ObS 61/91
    Entscheidungstext OGH 12.03.1991 10 ObS 61/91
    nur T3; Beisatz: Hat das Erstgericht ohne derartige Klagseinschränkung von sich aus nur mehr über ein Feststellungsbegehren entschieden, war dieses Feststellungsbegehren als minus im Leistungsbegehren enthalten. (T4) Veröff: SSV - NF 5/26
  • 10 ObS 171/91
    Entscheidungstext OGH 09.07.1991 10 ObS 171/91
    nur T3; Beis wie T4
  • 10 ObS 256/91
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 10 ObS 256/91
    nur T3
  • 10 ObS 13/93
    Entscheidungstext OGH 18.02.1993 10 ObS 13/93
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 10 ObS 196/94
    Entscheidungstext OGH 04.10.1994 10 ObS 196/94
    nur T3; Veröff: SZ 67/164
  • 3 Ob 155/00s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2000 3 Ob 155/00s
    Auch
  • 7 Ob 320/03i
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 320/03i
    Vgl auch
  • 7 Ob 226/04t
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 7 Ob 226/04t
    Vgl auch
  • 7 Ob 158/06w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 7 Ob 158/06w
    Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Problem, ob ein auf Versicherungsdeckung gerichtetes Feststellungsbegehren gegenüber dem von der Klägerin erhobenen Leistungsbegehren ein zu berücksichtigendes „Minus" darstellt. (T5)
  • 10 ObS 119/08k
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 ObS 119/08k
    Vgl auch; Beisatz: Die Umwandlung eines Leistungsbegehrens in ein Feststellungsbegehren ist an sich grundsätzlich als Klagseinschränkung und nicht als Klagsänderung anzusehen (§ 235 Abs 4 ZPO), sofern das Feststellungsbegehren zeitlich und umfangmäßig nicht über den mit der Leistungsklage geltend gemachten Anspruch hinausgeht. (T6)
    Veröff: SZ 2008/152
  • 10 ObS 99/08v
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 10 ObS 99/08v
    Vgl auch
  • 6 Ob 44/09b
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 44/09b
    Vgl; Beisatz: Der Kläger hat sein Schadenersatzbegehren auf den selben anspruchsbegründenden Sachverhalt gestützt; die Beklagte hat das Geldleistungsbegehren für verjährt angesehen. Als der Kläger um ein Feststellungsbegehren ausdehnte, hat sie auf ihr bisheriges Vorbringen verwiesen. Es ist nicht ersichtlich, warum von diesem Verweis nicht auch der Verjährungseinwand erfasst gewesen sein sollte. Dass durch die Klageänderung ein „neuer Streitgegenstand" zu behandeln war, ändert daran nichts. (T7)
  • 2 Ob 145/14h
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 2 Ob 145/14h
    Vgl auch
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl auch; Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0034789

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2015

Dokumentnummer

JJR_19730905_OGH0002_0010OB00128_7300000_003

Rechtssatz für 7Ob518/76 7Ob4/76 7Ob54...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034765

Geschäftszahl

7Ob518/76; 7Ob4/76; 7Ob544/76; 4Ob95/76; 1Ob555/77; 5Ob647/77; 8Ob140/77; 2Ob70/78; 8Ob53/78; 8Ob169/78; 2Ob241/78; 8Ob124/79; 1Ob645/79; 8Ob81/79 (8Ob82/79); 2Ob165/79; 2Ob115/79; 4Ob122/79; 8Ob11/80; 7Ob34/80; 4Ob335/80; 8Ob156/80; 4Ob144/80; 7Ob512/81; 2Ob3/81; 2Ob25/81 (2Ob26/81); 4Ob550/81; 7Ob762/81; 5Ob563/81; 2Ob530/81; 7Ob821/81; 2Ob506/82; 3Ob508/82; 1Ob514/82; 4Ob44/82; 1Ob805/82; 8Ob282/82; 8Ob515/83; 7Ob723/83; 4Ob32/84; 8Ob36/84; 2Ob39/84; 4Ob111/83; 6Ob569/85; 1Ob606/85; 4Ob78/85; 8Ob77/85 (8Ob78/85); 8Ob508/87; 1Ob705/87; 6Ob683/87; 7Ob17/88; 4Ob83/88; 2Ob575/88; 5Ob562/88; 7Ob725/88; 8Ob33/89; 4Ob558/89; 2Ob77/89; 2Ob570/90; 8Ob722/89; 2Ob38/91; 3Ob560/91; 1Ob568/91 (1Ob567/92); 3Ob555/92; 5Ob557/93; 1Ob534/95; 3Ob531/94; 2Ob2059/96z; 4Ob290/97v; 1Ob291/97v; 1Ob418/97w; 10Ob288/98w; 10Ob63/00p; 1Ob115/00v; 7Ob15/01h; 7Ob140/01s (7Ob141/01p); 8Ob106/00x; 3Ob194/02d; 9ObA116/03d; 7Ob291/03z; 8Ob81/05b; 6Ob85/07d; 8ObA57/07a; 10Ob10/08f; 6Ob73/08s; 5Ob215/08s; 9ObA102/09d; 1Ob165/09k; 3Ob206/10f; 8Ob58/10b; 2Ob190/10w; 4Ob191/10g; 17Ob9/11i; 3Ob110/11i; 8Ob16/11b; 5Ob25/12f; 7Ob23/12a; 2Ob7/12m; 4Ob124/14k; 9ObA129/14g; 1Ob211/14g; 1Ob13/15s; 7Ob31/15g; 10Ob13/15g; 1Ob5/16s; 6Ob62/16k; 4Ob240/17y; 7Ob206/17w

Entscheidungsdatum

12.02.1976

Norm

ABGB §1497 IVF

Rechtssatz

Keine gehörige Fortsetzung liegt nur dann vor, wenn der Kläger eine ungewöhnliche Untätigkeit an den Tag legt, die darauf schließen lässt, dass ihm an der Erreichung des Prozesszieles nicht mehr gelegen ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 518/76
    Entscheidungstext OGH 12.02.1976 7 Ob 518/76
  • 7 Ob 4/76
    Entscheidungstext OGH 12.02.1976 7 Ob 4/76
  • 7 Ob 544/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 544/76
  • 4 Ob 95/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 95/76
    Veröff: SZ 49/106 = EvBl 1977/70 S 159 = Arb 9514
  • 1 Ob 555/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 1 Ob 555/77
    Veröff: JBl 1978,210
  • 5 Ob 647/77
    Entscheidungstext OGH 04.10.1977 5 Ob 647/77
  • 8 Ob 140/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 140/77
  • 2 Ob 70/78
    Entscheidungstext OGH 27.04.1978 2 Ob 70/78
  • 8 Ob 53/78
    Entscheidungstext OGH 17.05.1978 8 Ob 53/78
    Beisatz: Ob eine ungewöhnliche Untätigkeit vorliegt, ist nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen. (T1)
  • 8 Ob 169/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 169/78
  • 2 Ob 241/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 241/78
  • 8 Ob 124/79
    Entscheidungstext OGH 02.07.1979 8 Ob 124/79
  • 1 Ob 645/79
    Entscheidungstext OGH 27.06.1979 1 Ob 645/79
    Veröff: JBl 1980,98
  • 8 Ob 81/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 81/79
  • 2 Ob 165/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 2 Ob 165/79
  • 2 Ob 115/79
    Entscheidungstext OGH 20.11.1979 2 Ob 115/79
    Beis wie T1; Beisatz: Die Unterbrechungswirkung der Klagserhebung wird dann beseitigt. (T2)
  • 4 Ob 122/79
    Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 122/79
  • 8 Ob 11/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 11/80
    Beis wie T1
  • 7 Ob 34/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 7 Ob 34/80
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 335/80
    Entscheidungstext OGH 17.06.1980 4 Ob 335/80
  • 8 Ob 156/80
    Entscheidungstext OGH 30.10.1980 8 Ob 156/80
  • 4 Ob 144/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 144/80
    Beis wie T1
  • 7 Ob 512/81
    Entscheidungstext OGH 19.02.1981 7 Ob 512/81
  • 2 Ob 3/81
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 3/81
    Beis wie T1
  • 2 Ob 25/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 25/81
    Beis wie T1
  • 4 Ob 550/81
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 4 Ob 550/81
  • 7 Ob 762/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 762/81
    Beis wie T1; Veröff: SZ 54/177 = JBl 1983,148 = MietSlg 33242
  • 5 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 563/81
    nur: Keine gehörige Fortsetzung liegt vor, wenn der Kläger eine ungewöhnliche Untätigkeit an den Tag legt, die darauf schließen lässt, dass ihm an der Erreichung des Prozesszieles nicht mehr gelegen ist. (T3)
    Beis wie T1
  • 2 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 26.01.1982 2 Ob 530/81
    Beis wie T1
  • 7 Ob 821/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 821/81
    Beisatz: Erlag eines aufgetragenen Sachverständigen - Kostenvorschusses erst nach sechs Monaten. (T4)
  • 2 Ob 506/82
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 2 Ob 506/82
  • 3 Ob 508/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1982 3 Ob 508/82
    nur T3; Beis wie T1
  • 1 Ob 514/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 514/82
    Beis wie T1
  • 4 Ob 44/82
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 4 Ob 44/82
    Beis wie T1
  • 1 Ob 805/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 1 Ob 805/82
    Beis wie T1
  • 8 Ob 282/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 8 Ob 282/82
    nur T3
  • 8 Ob 515/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 8 Ob 515/83
    Auch; nur T3; Beisatz: Nicht gehörige Fortsetzung der Klage, wenn beharrliche Nichtbetätigung des Klägers vorliegt. (T5)
  • 7 Ob 723/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 723/83
  • 4 Ob 32/84
    Entscheidungstext OGH 03.04.1984 4 Ob 32/84
  • 8 Ob 36/84
    Entscheidungstext OGH 04.07.1984 8 Ob 36/84
    nur T3
  • 2 Ob 39/84
    Entscheidungstext OGH 28.08.1984 2 Ob 39/84
    Beis wie T1; Beisatz: Die Unterlassung der, wenn auch objektiv voraussichtlich erfolgreichen Anfechtung eines Unterbrechungsbeschlusses nach § 191 ZPO stellt daher keine beharrliche Untätigkeit des Klägers dar, die den Schluss zulässt, dem Kläger sei an der Erreichung des Prozesszieles nichts gelegen. (T6)
  • 4 Ob 111/83
    Entscheidungstext OGH 09.10.1984 4 Ob 111/83
    Beis wie T1
  • 6 Ob 569/85
    Entscheidungstext OGH 09.05.1985 6 Ob 569/85
    Beisatz: Es ist nicht so sehr auf die Dauer der Untätigkeit, sondern vor allem auf deren Gründe Bedacht zu nehmen. (Hier: Gehörige Fortsetzung im Hinblick auf die wiederholte Klagserweiterung, die Dauer des Verfahrens und die langen Intervalle zwischen den einzelnen Verhandlungstagsatzungen bei einer Verspätung von fünf Monaten). (T7)
  • 1 Ob 606/85
    Entscheidungstext OGH 26.06.1985 1 Ob 606/85
    nur T3; Beis wie T1; Beis wie T7 nur: Es ist nicht so sehr auf die Dauer der Untätigkeit, sondern vor allem auf deren Gründe Bedacht zu nehmen. (T8)
    Veröff: SZ 58/112 = EvBl 1985/149 S 689 = JBl 1986,651
  • 4 Ob 78/85
    Entscheidungstext OGH 09.07.1985 4 Ob 78/85
    Beis wie T1; Veröff: RdW 1985,380
  • 8 Ob 77/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 8 Ob 77/85
  • 8 Ob 508/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 508/87
    Auch; Veröff: SZ 60/137
  • 1 Ob 705/87
    Entscheidungstext OGH 21.12.1987 1 Ob 705/87
    Beis wie T8
  • 6 Ob 683/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 683/87
    Beisatz: Hier: Neunmonatige Untätigkeit des Masseverwalters ab Konkurseröffnung. (T9)
  • 7 Ob 17/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 17/88
    Veröff: VersRdSch 1989,61
  • 4 Ob 83/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 4 Ob 83/88
    nur T3
  • 2 Ob 575/88
    Entscheidungstext OGH 20.12.1988 2 Ob 575/88
  • 5 Ob 562/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 5 Ob 562/88
    Beisatz: Dabei kommt es auf die konkreten Umstände des konkreten Einzelfalls an. (T10)
  • 7 Ob 725/88
    Entscheidungstext OGH 19.01.1989 7 Ob 725/88
  • 8 Ob 33/89
    Entscheidungstext OGH 13.07.1989 8 Ob 33/89
    Auch; nur T3; Veröff: RZ 1992/85 S 262
  • 4 Ob 558/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 558/89
    nur T3
  • 2 Ob 77/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 77/89
  • 2 Ob 570/90
    Entscheidungstext OGH 20.06.1990 2 Ob 570/90
    Beis wie T10
  • 8 Ob 722/89
    Entscheidungstext OGH 15.11.1990 8 Ob 722/89
  • 2 Ob 38/91
    Entscheidungstext OGH 04.07.1991 2 Ob 38/91
  • 3 Ob 560/91
    Entscheidungstext OGH 13.11.1991 3 Ob 560/91
    Auch; Veröff: SZ 64/156 = EvBl 1992/34 S 164 = RZ 1993/67 S 177
  • 1 Ob 568/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 568/91
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 3 Ob 555/92
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 3 Ob 555/92
  • 5 Ob 557/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 5 Ob 557/93
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Der Kläger ließ den Ehelichkeitsbestreitungsprozess vom 20.12.1978 bis zum 27.01.1987 ruhen. (T11)
  • 1 Ob 534/95
    Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 534/95
    Vgl; Beis wie T5
  • 3 Ob 531/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 3 Ob 531/94
    Beis wie T6
  • 2 Ob 2059/96z
    Entscheidungstext OGH 25.04.1996 2 Ob 2059/96z
    Vgl auch; Beisatz: Das gilt jedoch nicht, wenn der Kläger vom Tod seines Vertreters keine Kenntnis hatte, kann ihm eine ungebührliche Untätigkeit nicht angelastet werden; es kann von ihm nicht verlangt werden, dass er innerhalb von acht Monaten Schritte zur Fortsetzung des Verfahrens unternimmt. Auf das Verhalten des mittlerweiligen Stellvertreters ist nicht abzustellen, da dieser nicht Vertreter des Klägers ist. (T12)
  • 4 Ob 290/97v
    Entscheidungstext OGH 09.12.1997 4 Ob 290/97v
    Beis wie T1
  • 1 Ob 291/97v
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 291/97v
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Klagsführung aufgrund unerledigt gebliebener Gegenforderung im Vorverfahren. (T13)
  • 1 Ob 418/97w
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 418/97w
    Vgl; Beisatz: Hier: Fortsetzungsantrag nach acht Monaten, wobei ein zwar gestellter Fortsetzungsantrag vom Kläger wieder zurückgezogen worden war. (T14)
  • 10 Ob 288/98w
    Entscheidungstext OGH 01.12.1998 10 Ob 288/98w
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 10 Ob 63/00p
    Entscheidungstext OGH 04.04.2000 10 Ob 63/00p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 115/00v
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 115/00v
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Kein Verjährungseintritt im Fall eines erst sieben Wochen nach Ablauf der gemäß § 110 Abs 4 KO gesetzten Frist eingebrachten Fortsetzungsantrages. (T15)
  • 7 Ob 15/01h
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 15/01h
    Beis wie T1; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 7 Ob 140/01s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 7 Ob 140/01s
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T8
  • 8 Ob 106/00x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 8 Ob 106/00x
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Keine gehörige Fortsetzung, wenn nach Unterbrechung des Verfahrens durch Konkurseröffnung der Kläger erst 5 1/2 Monate nach Ablauf der Anmeldungsfrist die Forderung im Konkurs anmeldet. (T16)
  • 3 Ob 194/02d
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 194/02d
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Kein Verjährungseintritt trotz viereinhalbjähriger Untätigkeit, da zwischen den Parteien weitere (teilweise auch unterbrochene beziehungsweise präjudizielle) Verfahren mit identischem Vorbringen noch anhängig sind. (T17)
    Beisatz: Ob eine gehörige Fortsetzung des Verfahrens anzunehmen ist, ist unter Berücksichtigung der Umstände des jeweiligen Falls zu beantworten (6 Ob 43/00t ua). (T18)
  • 9 ObA 116/03d
    Entscheidungstext OGH 05.11.2003 9 ObA 116/03d
    Beis wie T1
  • 7 Ob 291/03z
    Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 291/03z
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T18
  • 8 Ob 81/05b
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 8 Ob 81/05b
    Auch
  • 6 Ob 85/07d
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 85/07d
    Auch; Beisatz: Hier: Keine Verjährung, da zwei Monate nach rechtskräftiger Beendigung des Feststellungsprozesses die Fortsetzung des Verfahrens beantragt wurde. (T19)
  • 8 ObA 57/07a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 8 ObA 57/07a
    Vgl auch; Beisatz: Wurde im Unterbrechungsbeschluss des Erstgerichtes ausdrücklich ausgesprochen, dass eine Verfahrensfortsetzung nur über Antrag erfolge, war die Klägerin zur Vornahme einer zur Fortsetzung des Verfahrens geeigneten Handlung verhalten. (T20)
    Beisatz: Schon ein verhältnismäßig kurzer zeitlicher Abstand zwischen Wegfall des Unterbrechungsgrundes und Fortsetzungsantrages rechtfertigt nach der Rechtsprechung den Schluss, dass der Kläger das Verfahren nicht gehörig fortgesetzt habe. (T21)
    Beisatz: Bei einem Zeitraum von - wie hier - fast sechs Jahren ist dieser Schluss geradezu zwingend. (T22)
  • 10 Ob 10/08f
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 10/08f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T18
  • 6 Ob 73/08s
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 6 Ob 73/08s
    Beis wie T1
  • 5 Ob 215/08s
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 215/08s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T18; Beisatz: Hier: Außergerichtliche Erhebungen zur Ermittlung des tatsächlichen Aufenthalts, die mehr als drei Jahre ab Benachrichtigung vom Zustellanstand in Anspruch nehmen, sind weder notwendig noch bei gleichzeitiger prozessualer Untätigkeit geeignet, eine gehörige Fortsetzung des Verfahrens im Sinn des § 1497 ABGB zu bewirken. (T23)
    Beisatz: Hier: Zumindest hätte die Klägerin die Bestellung eines Kurators beantragen müssen. (T24)
    Veröff: SZ 2009/2
  • 9 ObA 102/09d
    Entscheidungstext OGH 26.08.2009 9 ObA 102/09d
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 165/09k
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 165/09k
  • 3 Ob 206/10f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 206/10f
    Beis wie T7 nur: Es ist nicht so sehr auf die Dauer der Untätigkeit, sondern vor allem auf deren Gründe Bedacht zu nehmen. (T25)
  • 8 Ob 58/10b
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 58/10b
  • 2 Ob 190/10w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 190/10w
  • 4 Ob 191/10g
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 191/10g
    Beis wie T20; Beis wie T21; Beisatz: Die Untätigkeit ist nur insoweit relevant, als sie in die Zeit nach Ablauf der (ursprünglichen) Verjährungsfrist fällt. (T26)
    Veröff: SZ 2011/35
  • 17 Ob 9/11i
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 17 Ob 9/11i
    Vgl; Beis wie T26; Beisatz: Hier: Forum-non-conveniens-Entscheidung eines ausländischen Gerichts. (T27)
  • 3 Ob 110/11i
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 110/11i
    Beis ähnlich wie T8
  • 8 Ob 16/11b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 16/11b
    Beis wie T8; Beis wie T26; Beisatz: Die Erstattung zahlreicher (‑ hier 19 ‑) überwiegend begründungsloser Fristerstreckungsanträge in einem längeren Zeitraum (‑ hier mehr als ein Jahr ‑ ) vermeidet den Wegfall der Unterbrechungswirkung nicht. (T28)
  • 5 Ob 25/12f
    Entscheidungstext OGH 20.03.2012 5 Ob 25/12f
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 23/12a
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 23/12a
    Vgl auch; Beisatz: Ob das Verfahren im Sinn des § 1497 ABGB „gehörig fortgesetzt“ wurde, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T29)
    Beisatz: Hier: Zurückweisung einer Klage durch ein deutsches Gericht wegen Fehlens der internationalen Zuständigkeit und Klagserhebung im Inland nach vier Monaten. (T30)
  • 2 Ob 7/12m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 7/12m
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 124/14k
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 124/14k
  • 9 ObA 129/14g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 129/14g
    Auch
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch
  • 1 Ob 13/15s
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 13/15s
    Vgl auch
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
  • 10 Ob 13/15g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 13/15g
  • 1 Ob 5/16s
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 5/16s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T18; Beis wie T24; Beisatz: Hier: Verfahrenshilfeantrag wegen Aufteilung nach den §§ 81 ff EheG; kein Aufteilungsantrag im Zeitraum von siebeneinhalb Monaten nach Bestellung ihres Verfahrenshelfers. (T31)
  • 6 Ob 62/16k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2016 6 Ob 62/16k
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine gehörige Fortsetzung eines Unterhaltsverfahrens mit Auslandsbezug aufgrund etwa zehnmonatiger Untätigkeit des Unterhaltsberechtigten. (T32)
  • 4 Ob 240/17y
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 240/17y
    Beis wie T1
  • 7 Ob 206/17w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 206/17w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0034765

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19760212_OGH0002_0070OB00518_7600000_003

Rechtssatz für 8Ob141/78 2Ob241/78 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034648

Geschäftszahl

8Ob141/78; 2Ob241/78; 8Ob81/79 (8Ob82/79); 4Ob122/79; 2Ob25/81 (2Ob26/81); 5Ob563/81; 2Ob506/82; 3Ob508/82; 1Ob514/82; 8Ob87/83; 6Ob683/87; 7Ob17/88; 5Ob562/88; 4Ob558/89; 3Ob531/89; 9ObA10/94 (9ObA11/94 -9ObA15/94); 9ObA270/97i; 9ObA295/98t; 1Ob103/07i; 9Ob10/09z; 1Ob211/14g; 9ObA55/18f; 8ObA5/19x; 9ObA42/19w

Entscheidungsdatum

25.10.1978

Norm

ABGB §1497 IVB

Rechtssatz

Es kommt nicht nur auf die Dauer der Untätigkeit, sondern auch darauf an, ob der Kläger triftige Gründe für sein Zögern in der Fortsetzung des Prozesses ins Treffen führen kann.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 141/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 141/78
    Veröff: ZVR 1979/287 S 344
  • 2 Ob 241/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 241/78
  • 8 Ob 81/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 81/79
  • 4 Ob 122/79
    Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 122/79
    Veröff: Arb 9834 = IndS 1980,1225
  • 2 Ob 25/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 25/81
    Auch
  • 5 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 563/81
    Auch
  • 2 Ob 506/82
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 2 Ob 506/82
  • 3 Ob 508/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1982 3 Ob 508/82
  • 1 Ob 514/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 514/82
  • 8 Ob 87/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 87/83
    Auch
  • 6 Ob 683/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 683/87
  • 7 Ob 17/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 17/88
    Veröff: VersRdSch 1989,58
  • 5 Ob 562/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 5 Ob 562/88
  • 4 Ob 558/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 558/89
  • 3 Ob 531/89
    Entscheidungstext OGH 18.10.1989 3 Ob 531/89
    Veröff: JBl 1990,530
  • 9 ObA 10/94
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 9 ObA 10/94
    Auch
  • 9 ObA 270/97i
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 ObA 270/97i
    Auch
  • 9 ObA 295/98t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 295/98t
    Auch
  • 1 Ob 103/07i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 103/07i
    Auch; Veröff: SZ 2007/103
  • 9 Ob 10/09z
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 10/09z
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
  • 9 ObA 55/18f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 ObA 55/18f
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Beisatz: Hier: Verletzung der Aufgriffsobliegenheit verneint. Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T1)
  • 9 ObA 42/19w
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 9 ObA 42/19w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0034648

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19781025_OGH0002_0080OB00141_7800000_003

Rechtssatz für 1Ob36/78 1Ob44/86 1Ob17...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034618

Geschäftszahl

1Ob36/78; 1Ob44/86; 1Ob17/93; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob621/95; 2Ob2019/96t; 1Ob1004/96; 4Ob2197/96h; 2Ob153/97g; 9ObA2300/96t; 7Ob2403/96z; 1Ob2201/96z; 4Ob24/98b; 1Ob155/97v; 1Ob151/98g; 1Ob373/98d; 9Ob43/00i; 1Ob59/01k; 1Ob127/02m; 2Ob78/03i; 10Ob84/04g; 4Ob232/06f; 10Ob72/07x; 4Ob190/09h; 8ObA66/09b; 8Ob81/10k; 1Ob183/11k; 3Ob227/12x; 1Ob56/13m; 1Ob211/14g; 1Ob81/15s; 1Ob13/16t; 1Ob109/18p; 5Ob68/18p

Entscheidungsdatum

18.04.1979

Norm

ABGB §1489 IIA
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Haben sich aus einer einzelnen schädigenden Handlung fortlaufend gleichartige schädliche Folgen entwickelt, die im überschaubaren Zusammenhang stehend und schon ursprünglich voraussehbar waren, so handelt es sich um einen einheitlichen Schaden, der schon durch die erste schädliche Auswirkung entstanden ist. In solchen Fällen sind die Wirkungen des schädigenden Ereignisses bekannt, auch wenn erst ein Teil von ihnen eingetreten ist (§ 6 Abs 1 AHG).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 36/78
    Entscheidungstext OGH 18.04.1979 1 Ob 36/78
  • 1 Ob 44/86
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 44/86
    Veröff: SZ 60/27
  • 1 Ob 17/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 17/93
    Beisatz: Die Verjährungsfrist beginnt ab Kenntnis der ersten schädigenden Auswirkungen zu laufen. (T1)
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: In solchen Fällen ist bei Verfolgung des aktuellen Schadenersatzanspruchs auch die Erhebung einer Feststellungsklage betreffend die bei Entstehung des Erstschadens vorhersehbaren Folgeschäden zumutbar. (T2)
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechts verbietet es jedoch, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T3)
    Veröff: SZ 69/55
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    Vgl; Beis wie T2
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der Geschädigte zu einer Leistungsklage genötigt ist, sind gleichzeitig auch alle voraussehbaren künftigen Schäden (mit Feststellungsklage) geltend zu machen. (T4)
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Veröff: SZ 70/104
  • 7 Ob 2403/96z
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 2403/96z
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Vgl; Veröff: SZ 70/84
  • 4 Ob 24/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 24/98b
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Beis wie T1; Beisatz: Die schon eingetretenen und die aus demselben Schadensereignis voraussehbaren künftigen Schäden (Teil[folge]schäden) bilden verjährungsrechtlich eine Einheit. Diese Folgeschäden lösen verjährungsrechtlich keinen gesonderten Fristenlauf aus. Der drohenden Verjährung des Ersatzsanspruchs für solche Folgeschäden ist ebenso wie nach § 1489 erster Satz ABGB mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T5)
    Veröff: SZ 71/5
  • 1 Ob 151/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 151/98g
    Beis wie T4
  • 1 Ob 373/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 373/98d
    Vgl auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 72/51
  • 9 Ob 43/00i
    Entscheidungstext OGH 02.03.2000 9 Ob 43/00i
  • 1 Ob 59/01k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 59/01k
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 127/02m
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 127/02m
    Beisatz: Ob ein Schaden vorhersehbar war, ist stets im Einzelfall zu entscheiden und keiner Verallgemeinerung zugänglich. (T6)
  • 2 Ob 78/03i
    Entscheidungstext OGH 08.05.2003 2 Ob 78/03i
    Auch; Beisatz: Es kommt auf die objektive Vorhersehbarkeit für den Geschädigten und nicht auf die ex-post-Betrachtung von Sachverständigen an. (T7)
  • 10 Ob 84/04g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 10 Ob 84/04g
    nur: Haben sich aus einer einzelnen schädigenden Handlung fortlaufend gleichartige schädliche Folgen entwickelt, die im überschaubaren Zusammenhang stehend und schon ursprünglich voraussehbar waren, so handelt es sich um einen einheitlichen Schaden, der schon durch die erste schädliche Auswirkung entstanden ist. (T8)
    Veröff: SZ 2005/6
  • 4 Ob 232/06f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 232/06f
    Auch; nur T8; Beisatz: Keines Feststellungsbegehrens bedarf es daher, wenn weitere Schäden bei objektiver Betrachtung nicht vorhersehbar sind. (T9)
  • 10 Ob 72/07x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 72/07x
    nur T8; Beis wie T3; Beisatz: Für nicht vorhersehbare schädigende Wirkungen eines Schadensfalles beginnt hingegen vom Zeitpunkt der Kenntnisnahme bzw sobald - nach einem „Primärschaden" im dargestellten Sinn - mit künftigen Schäden „mit Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist", die Verjährungsfrist neu zu laufen. (T10)
  • 4 Ob 190/09h
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 4 Ob 190/09h
    Auch; nur T8
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
    nur T8
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
    nur T8
  • 1 Ob 183/11k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 183/11k
    Beis wie T1; Beis wie T5
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
    Auch; nur T8; Beis wie T10
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Vgl; nur T8; Beis wie T3; Vgl Beis wie T5; Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch
  • 1 Ob 81/15s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 81/15s
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Frage, ob bei einem Verdienstausfall durch einen Krankenstand wegen psychischer Beeinträchtigungen typischerweise auch (erheblich höhere) Einkommensverluste wegen einer künftigen Frühpensionierung wegen Dienstunfähigkeit voraussehbar sind. (T11); Veröff: SZ 2015/52
  • 1 Ob 13/16t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 13/16t
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Treten Schäden bei fortgesetzten schädigenden Handlungen auf, die nur oder auch auf ein späteres Verhalten des Schädigers zurückgehen, liegen keine verjährungsrechtlich mit einem Primärschaden einheitlich zu beurteilenden Folgeschäden vor, sodass jeder weitere Schadenseintritt einen neuen Verjährungsbeginn auslöst. (T12)
    Beisatz: Hier: Mobbing bzw Bossingsituation; Zur Frage der Vorhersehbarkeit der Verlängerung und/oder Verschlechterung der dadurch hervorgerufenen Beschwerden. (T13)
  • 1 Ob 109/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 109/18p
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 5 Ob 68/18p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 68/18p
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034618

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2018

Dokumentnummer

JJR_19790418_OGH0002_0010OB00036_7800000_002

Rechtssatz für 1Ob36/78 1Ob15/83 1Ob21...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0050376

Geschäftszahl

1Ob36/78; 1Ob15/83; 1Ob21/87; 1Ob4/90; 1Ob25/91; 1Ob2/93; 1Ob17/93; 1Ob155/97v; 1Ob151/98g; 1Ob134/00p; 1Ob8/02m; 1Ob286/03w; 1Ob53/07m; 1Ob183/11k; 1Ob178/12a; 1Ob211/14g; 1Ob13/16t

Entscheidungsdatum

18.04.1979

Norm

AHG §6 Abs1 Satz2

Rechtssatz

Im Gegensatz zur Regelung des § 1489 zweiter Satz ABGB kommt nach § 6 Abs 1 zweiter Satz AHG ein Beginn der Verjährungsfrist schon mit dem schädigenden Ereignis nicht in Betracht. Als Zeitpunkt der Entstehung des Schadens ist jener Zeitpunkt anzusehen, in welchem der Schaden wirksam wurde.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 36/78
    Entscheidungstext OGH 18.04.1979 1 Ob 36/78
  • 1 Ob 15/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 15/83
  • 1 Ob 21/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 21/87
  • 1 Ob 4/90
    Entscheidungstext OGH 20.06.1990 1 Ob 4/90
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Auch; Veröff: JBl 1992,253
  • 1 Ob 2/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 2/93
    Auch; Beisatz: Die Verjährungsbestimmungen des AHG stellen im Gegensatz zur allgemeinen Schadenersatzverlängerung des § 1489 ABGB nicht auf das schädigende Ereignis und die Kenntnis des Schädigers, sondern auf die Entstehung (= Wirksamkeit) des Schadens und bei der dreijährigen Verjährungsfrist auf dessen Kenntnis ab. (T1)
  • 1 Ob 17/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 17/93
    Auch; nur: Als Zeitpunkt der Entstehung des Schadens ist jener Zeitpunkt anzusehen, in welchem der Schaden wirksam wurde. (T2)
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 71/5
  • 1 Ob 151/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 151/98g
    Auch; nur T2; Beis wie T1
  • 1 Ob 134/00p
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 134/00p
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Auf die erforderlichen Rechtskenntnisse für die Ingangsetzung der Verjährungsfrist kommt es - wie bei § 1489 ABGB - nicht an. (T3)
  • 1 Ob 8/02m
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 1 Ob 8/02m
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 286/03w
    Entscheidungstext OGH 12.10.2004 1 Ob 286/03w
    Beis wie T3
  • 1 Ob 53/07m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 53/07m
    nur T2
  • 1 Ob 183/11k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 183/11k
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 178/12a
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 178/12a
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
  • 1 Ob 13/16t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 13/16t
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Mobbing bzw Bossingsituation; Zur Frage der Vorhersehbarkeit der Verlängerung und/oder Verschlechterung der dadurch hervorgerufenen Beschwerden. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0050376

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.05.2016

Dokumentnummer

JJR_19790418_OGH0002_0010OB00036_7800000_003

Rechtssatz für 3Ob508/82 1Ob514/82 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034658

Geschäftszahl

3Ob508/82; 1Ob514/82; 8Ob87/83; 8Ob56/86; 9ObA10/94 (9ObA11/94 -9ObA15/94); 9ObA170/95; 9ObA270/97i; 9ObA295/98t; 9Ob10/09z; 1Ob211/14g

Entscheidungsdatum

10.03.1982

Norm

ABGB §1497 IVB

Rechtssatz

Der Kläger ist im Fall des Eintritts des Ruhens des Verfahrens grundsätzlich zur ehesten Verfahrensfortsetzung verpflichtet, wenn nicht triftige Gründe - die er behaupten und beweisen muss - dagegen sprechen (so schon EvBl 1976/180).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 508/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1982 3 Ob 508/82
  • 1 Ob 514/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 514/82
  • 8 Ob 87/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 87/83
    Auch
  • 8 Ob 56/86
    Entscheidungstext OGH 20.11.1986 8 Ob 56/86
    Auch
  • 9 ObA 10/94
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 9 ObA 10/94
    Auch; Veröff: EvBl 1994/166 S 811
  • 9 ObA 170/95
    Entscheidungstext OGH 20.12.1995 9 ObA 170/95
  • 9 ObA 270/97i
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 ObA 270/97i
    Auch
  • 9 ObA 295/98t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 295/98t
    Auch
  • 9 Ob 10/09z
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 10/09z
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0034658

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2015

Dokumentnummer

JJR_19820310_OGH0002_0030OB00508_8200000_002

Rechtssatz für 1Ob1/83 1Ob21/87 1Ob100...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0050360

Geschäftszahl

1Ob1/83; 1Ob21/87; 1Ob1004/96; 1Ob127/99d; 1Ob151/00p; 1Ob199/00x; 7Ob249/01w; 1Ob95/01d; 6Ob213/02w; 1Ob53/07m; 1Ob70/07m; 1Ob19/08p; 8Ob26/10x; 6Ob100/11s; 1Ob23/12g; 1Ob171/12x; 1Ob211/14g; 7Ob91/17h

Entscheidungsdatum

09.03.1983

Norm

AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Dass die zuständigen Organe der Republik Österreich ihre Pflichten zur Aufsicht über die Kreditinstitute nicht erfüllen, liegt grundsätzlich nicht nahe, da im Zweifel das Gegenteil angenommen werden muss. Die Verjährung eines Amtshaftungsanspruches wegen schuldhafter Verletzung der Aufsichtspflicht beginnt daher erst zu dem Zeitpunkt, zu dem der Geschädigte ausreichend Gewissheit über ein Verschulden von Organen der Republik Österreich hat oder weiß, dass er ohne eigene Aktivität, zu der dann auch die Einholung sachverständigen Rates gehört, seinen Wissensstand nicht mehr erhöhen kann.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 1/83
    Veröff: SZ 56/36
  • 1 Ob 21/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 21/87
    nur: Die Verjährung eines Amtshaftungsanspruches beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem der Geschädigte ausreichend Gewissheit über ein Verschulden von Organen der Republik Österreich hat oder weiß, dass er ohne eigene Aktivität, zu der dann auch die Einholung sachverständigen Rates gehört, seinen Wissensstand nicht mehr erhöhen kann. (T1)
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    Auch; nur: Die Verjährung eines Amtshaftungsanspruches beginnt erst zu dem Zeitpunkt, zu dem der Geschädigte weiß, dass er ohne eigene Aktivität, zu der dann auch die Einholung sachverständigen Rates gehört, seinen Wissensstand nicht mehr erhöhen kann. (T2)
  • 1 Ob 127/99d
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 127/99d
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 151/00p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 151/00p
    nur T1
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 249/01w
    Entscheidungstext OGH 29.10.2001 7 Ob 249/01w
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 95/01d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2001 1 Ob 95/01d
    nur T1; Beisatz: Im Zweifel kann unterstellt werden, dass die Organe des Bundes ihre Pflichten erfüllen. (T3); Beisatz: Hier: Wird in Rechnung gestellt, dass die Beklagte (hier: der Bund) jedes Verschulden ihrer Organe bestreitet, und ferner auch die Schwierigkeiten, selbst Erhebungen anzustellen oder zu veranlassen, so war es dem Kläger nicht zumutbar, schon in einem Zeitpunkt zu klagen, in dem er noch keine ausreichenden Anhaltspunkte für das Verschulden von Organen der Beklagten hatte und er damit rechnen konnte, dass sein Wissensstand in dem gegen seinen Nachbarn anhängigen Rechtsstreit noch auf andere Weise erhöht werden könnte. (T4)
  • 6 Ob 213/02w
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 213/02w
    Vgl auch
  • 1 Ob 53/07m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 53/07m
    nur T1
  • 1 Ob 70/07m
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 70/07m
    Vgl auch; Beisatz: Mit dem Wissen (oder Wissenmüssen), nun selbst aktiv werden zu müssen, weil weitere Klarheit in Bezug auf den Sachverhalt nicht mehr zu gewinnen ist, beginnt die Verjährungsfrist für einen Amtshaftungsanspruch jedenfalls zu laufen. (T5)
  • 1 Ob 19/08p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 19/08p
    Auch; nur: Die Verjährung eines Amtshaftungsanspruches wegen schuldhafter Verletzung der Aufsichtspflicht beginnt daher erst zu dem Zeitpunkt, zu dem der Geschädigte ausreichend Gewissheit über ein Verschulden von Organen der Republik Österreich hat oder weiß, dass er ohne eigene Aktivität seinen Wissensstand nicht mehr erhöhen kann. (T6)
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    Ähnlich; nur T2; Beisatz: Hier: Kein Amtshaftungs‑, sondern ein allgemeiner Schadenersatzanspruch. (T7)
  • 6 Ob 100/11s
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 100/11s
    nur T2
  • 1 Ob 23/12g
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 23/12g
    nur T2
  • 1 Ob 171/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 171/12x
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    nur T6
  • 7 Ob 91/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 91/17h
    Vgl; Beis wie T7; Veröff: SZ 2017/45

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0050360

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19830309_OGH0002_0010OB00001_8300000_001

Rechtssatz für 5Ob1002/83 6Ob764/83 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044273

Geschäftszahl

5Ob1002/83; 6Ob764/83; 6Ob1501/83; 8Ob1007/83; 8Ob1005/83; 3Ob1502/83; 1Ob1510/83; 1Ob1507/83; 1Ob1511/83; 4Ob1504/83; 7Ob1512/83; 6Ob1514/83; 8Ob1502/83; 6Ob1515/83; 3Ob4/843Ob5/84); 6Ob1505/84; 1Ob1508/84; 4Ob1504/84; 3Ob1507/84; 6Ob539/84; 3Ob1509/84 (3Ob1510/84); 3Ob1505/84; 6Ob1513/84; 2Ob1015/84; 6Ob1518/84; 7Ob1508/84; 6Ob1509/84; 4Ob1514/84; 5Ob1002/84; 7Ob1513/84; 6Ob1532/84; 7Ob1518/84; 7Ob1516/84 (7Ob1517/84); 5Ob1530/84; 5Ob1531/84 (5Ob1532/84); 8Ob1032/84; 7Ob1523/84; 6Ob1542/84; 5Ob1508/86; 5Ob523/87; 5Ob563/87; 3Ob583/91; 3Ob1622/92; 5Ob566/93; 1Ob586/93; 8Ob653/93; 4Ob501/94 (4Ob1501/94); 10Ob516/94; 10Ob1608/95; 1Ob586/95; 10Ob1606/95; 10Ob2445/96y; 6Ob2341/96z; 9Ob48/97t; 8ObA182/97s; 9Ob355/97i; 9Ob418/97d; 9ObA361/97x; 9Ob128/98h; 9ObA173/98b; 5Ob256/98b; 9Ob262/98i; 9ObA280/98m; 7Ob95/98s; 9Ob317/98b; 9ObA259/98y; 9ObA360/98a; 5Ob1/99d; 9Ob29/99a; 8Ob7/99h; 1Ob83/99h; 8Ob121/99y; 8Ob187/99d; 8ObS249/99x; 7Ob343/99p; 9Ob72/00d; 2Ob168/00w; 9Ob165/00f; 1Ob67/00k; 9ObA291/00k; 9Ob299/00m; 9Ob23/01z; 9Ob344/00d; 10Ob222/00w; 9Ob318/00f; 7Ob146/01y; 5Ob136/01p; 8Ob106/00x; 1Ob10/01d; 3Ob297/01z; 2Ob163/02p; 7Ob117/02k; 5Ob17/03s; 3Ob77/03z; 3Ob287/03g; 6Ob121/04v; 7Ob163/04b; 7Ob51/05h; 5Ob162/05t; 6Ob291/05w; 10Ob117/05m; 10Ob34/06g; 6Ob171/06z; 6Ob181/06w; 4Ob26/07p; 9ObA43/08a; 3Ob18/09g; 5Ob108/09g; 2Ob200/09i; 7Ob243/09z; 6Ob118/10m; 4Ob97/10h; 2Ob126/10h; 9ObA41/11m; 5Ob78/11y; 3Ob126/11t; 10Ob33/12v; 8Ob91/13k; 5Ob102/14g; 3Ob131/14g; 3Ob178/14v; 3Ob96/14k; 1Ob211/14g; 3Ob248/15i; 9ObA91/16x; 3Ob234/17h; 8Ob59/18m; 10Ob46/18i; 1Ob91/18s; 4Ob16/19k; 5Ob224/18d

Entscheidungsdatum

04.10.1983

Norm

ZPO §508a
AußStrG §14 Abs1 C2b
AußStrG §14 Abs1 C2c
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1b
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1c

Rechtssatz

Prozessrecht; außerordentliche Revision nicht angenommen: Umfang der prozessualen Wirkung einer Klagerücknahme unter Anspruchsverzicht.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 1002/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 5 Ob 1002/83
  • 6 Ob 764/83
    Entscheidungstext OGH 29.09.1983 6 Ob 764/83
    Beisatz: Berechtigung einer zwar zur Tagsatzung erschienenen aber durch prozessuale Untätigkeit säumig gewordenen Partei zum Widerspruch nach § 397a ZPO (hier: ordentlichen Revisionsrekurs zurückgewiesen). (T1)
  • 6 Ob 1501/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 1501/83
    Beisatz: Feststellungsbegehren wegen künftiger kosmetischer Operation: vom BG verneint da Operation nicht erforderlich. (T2)
  • 8 Ob 1007/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 1007/83
    Beisatz: § 503 ZPO: Nach ständiger Rechtsprechung (SZ 22/106; EvBl 1968/344 uva) kann ein bereits vom Berufungsgericht verneinter Verfahrensmangel erster Instanz nicht von der Revisionsinstanz geprüft werden. (T3)
  • 8 Ob 1005/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 1005/83
    Beisatz: Beurteilung des Parteienvorbringens als Ausdruck des Parteiwillens im Einzelfall. (T4)
  • 3 Ob 1502/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 3 Ob 1502/83
    Beisatz: Bindung an ausdrücklich geltend gemachten Rechtsgrund. (T5)
  • 1 Ob 1510/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 1510/83
    Beisatz: Frage, ob zur Klärung des Sachverhalts Sachverständiger zu bestellen ist; keine erhebliche Frage des Verfahrensrechtes. (T6)
  • 1 Ob 1507/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 1507/83
    Beis wie T3
  • 1 Ob 1511/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 1511/83
    Beisatz: Bindung des Gerichts an rechtskräftigen Bescheid von Verwaltungsbehörden. (T7)
  • 4 Ob 1504/83
    Entscheidungstext OGH 29.11.1983 4 Ob 1504/83
    Beisatz: Ausspruch des Berufungsgerichtes über den Wert des Streitgegenstandes (§ 500 Abs 2 ZPO). (T8)
  • 7 Ob 1512/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 7 Ob 1512/83
    Beisatz: Außerordentlicher Rekurs nicht angenommen: Änderung der Parteibezeichnung von einem vor Klagseinbringung Verstorbenen auf den Erben. (T9)
  • 6 Ob 1514/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 6 Ob 1514/83
    Beisatz: Vom Berufungsgericht verneinter Verfahrensmangel erster Instanz (vgl 8 Ob 1007/83). (T10)
  • 8 Ob 1502/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 1502/83
    Beisatz: Außerordentliche Revision angenommen: In außerordentlicher Revision wurde vorgebracht, die zweite Instanz habe ohne Beweisergänzung eine Feststellung getroffen. Dies wäre nach ständiger Rechtsprechung (SZ 25/46 uva) Verletzung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes. Damit unrichtige Lösung einer Verfahrensfrage, der zur Wahrung der Rechtssicherheit erhebliche Bedeutung zukommt (§ 502 Abs 4 Z 1 ZPO). (T11)
  • 6 Ob 1515/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 6 Ob 1515/83
    Beisatz: Vom Berufungsgericht verneinter Verfahrensmangel erster Instanz (vgl 8 Ob 1007/83). (T12)
  • 3 Ob 4/84
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 3 Ob 4/84
    Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen: Nichtanleitung entgegen § 432 Abs 1 ZPO im Einzelfall keine Rechtsfrage des Verfahrensrechtes, der erhebliche Bedeutung im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO zukommt. (T13)
  • 6 Ob 1505/84
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 6 Ob 1505/84
    Beisatz: Auslegung eines Vorbringens. (T14)
  • 1 Ob 1508/84
    Entscheidungstext OGH 14.03.1984 1 Ob 1508/84
    Beis wie T10
  • 4 Ob 1504/84
    Entscheidungstext OGH 20.03.1984 4 Ob 1504/84
    Beisatz: Ungenügende beziehungsweise gänzlich fehlende Berücksichtigung des Parteiwillens durch Berufungsgericht; Aktenwidrig. (T15)
  • 3 Ob 1507/84
    Entscheidungstext OGH 28.03.1984 3 Ob 1507/84
    Beisatz: Nachweis der Bevollmächtigung durch Bezugnahme auf eine in einem anderen Akt desselben Gerichtes erliegende Vollmachtsurkunde (siehe Akt). (T16)
  • 6 Ob 539/84
    Entscheidungstext OGH 29.03.1984 6 Ob 539/84
    Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen; Verneinung des Vorliegens eines behaupteten Verfahrensmangels erster Instanz durch das Berufungsgericht. (T17)
  • 3 Ob 1509/84
    Entscheidungstext OGH 04.04.1984 3 Ob 1509/84
    Beisatz: Die Rechtsansicht, dass auf die Rechtskraft von Beschlüssen über Rechtsschutzansprüche gleich wie auf die von Urteilen Bedacht zu nehmen ist, entspricht der ständigen Judikatur und Lehre. (T18)
  • 3 Ob 1505/84
    Entscheidungstext OGH 04.04.1984 3 Ob 1505/84
    Beisatz: Zur Frage der Berücksichtigung des Mangels der Sachlegitimation ohne ausdrückliche Einwendung. (T19)
  • 6 Ob 1513/84
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 6 Ob 1513/84
    Beisatz: a) Vom Berufungsgericht verneinter Verfahrensmangel erster Instanz (vergleiche 1 Ob 1007/83).
    b) Fehlen einer Begründung des Ausspruches über die Unzulässigkeit der Revision macht Revision nicht zulässig. (T20)
  • 2 Ob 1015/84
    Entscheidungstext OGH 22.05.1984 2 Ob 1015/84
    Beisatz: Behauptete Verletzung des § 405 ZPO durch das Berufungsgericht bzw Nichterledigung erhobener Mängelrügen. (T21)
  • 6 Ob 1518/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 1518/84
    Beisatz: Vom Berufungsgericht verneinter Verfahrensmangel erster Instanz. (T22)
  • 7 Ob 1508/84
    Entscheidungstext OGH 28.06.1984 7 Ob 1508/84
    Beis wie T3
  • 6 Ob 1509/84
    Entscheidungstext OGH 28.06.1984 6 Ob 1509/84
    Beisatz: Mängelrüge des berufungsgerichtlichen Verfahrens - Verstoß gegen ein Beweisaufnahmeverbot im Sinne des § 266 Abs 1 ZPO irrevisibel. (T23)
  • 4 Ob 1514/84
    Entscheidungstext OGH 10.07.1984 4 Ob 1514/84
    Beisatz: Ist die konkrete Eignung der neuen Beweismittel, eine Änderung der im Vorprozess erflossenen Entscheidung (der Beweiswürdigung) herbeizuführen, schon im Wiederaufnahmeverfahren zu prüfen? (Diese Frage wurde von den Untergerichten bejaht). (T24)
  • 5 Ob 1002/84
    Entscheidungstext OGH 10.07.1984 5 Ob 1002/84
    Beisatz: Revision zurückgewiesen, weil die durch die neuen Beweismittel nachzuweisenden Tatumstände selbst bei Annahme ihrer Richtigkeit keine Veränderung der tragenden Grundlage der Entscheidung im Räumungsprozess bringen können, dass eine wirksame Übertragung der Rechte aus dem Anwartschaftsvertrag nicht erfolgt ist. (T25)
  • 7 Ob 1513/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 1513/84
    Beisatz: Überschreitung des Klagebegehrens begründet keine Nichtigkeit. (T26)
  • 6 Ob 1532/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 6 Ob 1532/84
    Beisatz: Hier: Außerordentliche Revision des Erstklägers und ordentliche Revision des Zeitklägers; Umstand, dass allenfalls im Verfahren zwischen Zweitkläger und Beklagten vom OGH eine andere Rechtsansicht vertreten wird als vom Berufungsgericht, stellt keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO dar. (T27)
  • 7 Ob 1518/84
    Entscheidungstext OGH 13.09.1984 7 Ob 1518/84
    Beisatz: § 228 ZPO: Feststellungsfähigkeit eines Rechtes zwischen Partei und Drittem; rechtliches Interesse im Zusammenhalt Klagsvorbringen - Einwendungen. (T28)
  • 7 Ob 1516/84
    Entscheidungstext OGH 13.09.1984 7 Ob 1516/84
    Beisatz: Außerordentliche Revision nicht angenommen: Mangel der aktiven Klagslegitimation; Wahrnehmung über Einwendung bei allseitiger rechtlicher Prüfung. (T29)
  • 5 Ob 1530/84
    Entscheidungstext OGH 23.10.1984 5 Ob 1530/84
    Beisatz: Überprüfung des Sachverständigengutachtens auf seine Begründetheit durch das Revisionsgericht ausgeschlossen. (T30)
  • 5 Ob 1531/84
    Entscheidungstext OGH 06.11.1984 5 Ob 1531/84
    Beisatz: Außerordentliche Revision vorläufig angenommen: Frage der Passivlegitimation für Klage nach § 362 ABGB oder nach § 523 ABGB. (T31)
  • 8 Ob 1032/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 1032/84
    Beisatz: § 268 ZPO: Keine Bindung bei der Beurteilung des Mitverschuldens einer vom Verurteilten verschiedenen Partei. (T32)
    Beis wie T10
  • 7 Ob 1523/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 1523/84
    Beisatz: § 502 Abs 2 Z 1 ZPO steht auch der Mängelrüge entgegen. Nur die verfahrensrechtlichen Voraussetzungen der Unterhaltsbemessung wären revisibel. Alle Fragen der Anspannungstheorie betreffen den Bemessungsbereich. (T33)
  • 6 Ob 1542/84
    Entscheidungstext OGH 29.11.1984 6 Ob 1542/84
    Beisatz: Lösung der Tatfrage ist ausnahmslos der Nachprüfung durch den OGH entzogen. (T34)
  • 5 Ob 1508/86
    Entscheidungstext OGH 11.03.1986 5 Ob 1508/86
    Beisatz: Angebliche Mängel des erstinstanzlichen Verfahrens, deren Vorliegen bereits vom Berufungsgericht verneint worden ist. (T35)
  • 5 Ob 523/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 5 Ob 523/87
    Beisatz: Außerordentliche Revision angenommen: Amtswegige Berücksichtigung eines vom Berufungsgericht angenommenen anspruchsaufhebenden Tatbestands ohne entsprechendes Sachvorbringen auf Grund von ihm getroffener überschießender Tatsachenfeststellungen. (T36)
  • 5 Ob 563/87
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 5 Ob 563/87
    Beis wie T3
  • 3 Ob 583/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 3 Ob 583/91
    Beisatz: Außerordentliche Revisionsrekurs angenommen; Die Auslegung des Prozessvorbringens einer Partei stellt im allgemeinen keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO dar, doch gilt dies nicht, wenn die Auslegung durch das Rechtsmittelgericht mit dem Wortlaut des Vorbringens unvereinbar ist. (T37)
  • 3 Ob 1622/92
    Entscheidungstext OGH 20.01.1993 3 Ob 1622/92
    Beis wie T37
  • 5 Ob 566/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 5 Ob 566/93
    Beis wie T37
  • 1 Ob 586/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 586/93
    Beis wie T36
  • 8 Ob 653/93
    Entscheidungstext OGH 16.12.1993 8 Ob 653/93
    Beisatz: Außerordentliche Revision angenommen (T38)
    Beis wie T37
  • 4 Ob 501/94
    Entscheidungstext OGH 25.01.1994 4 Ob 501/94
    Beisatz: Ob in der Notwendigkeit einer Beweisaufnahme über die geänderte Klage eine erhebliche Erschwerung oder Verzögerung der Verhandlung zu erblicken wäre. (T39)
  • 10 Ob 516/94
    Entscheidungstext OGH 04.10.1994 10 Ob 516/94
    Beisatz: Ob im Hinblick auf den Inhalt der Prozessbehauptung eine bestimmte Tatsache als vorgebracht anzusehen ist. (T40)
  • 10 Ob 1608/95
    Entscheidungstext OGH 09.01.1996 10 Ob 1608/95
    Beis wie T37 nur: Die Auslegung des Prozessvorbringens einer Partei stellt im allgemeinen keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO dar. (T41)
  • 1 Ob 586/95
    Entscheidungstext OGH 04.10.1995 1 Ob 586/95
  • 10 Ob 1606/95
    Entscheidungstext OGH 23.01.1996 10 Ob 1606/95
    Beis wie T41
  • 10 Ob 2445/96y
    Entscheidungstext OGH 07.01.1997 10 Ob 2445/96y
    Beis wie T41; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn zu einer ganz konkreten Einzelfallgestaltung tatsächlich explizite Judikatur des Obersten Gerichtshofes fehlen sollte. (T42)
  • 6 Ob 2341/96z
    Entscheidungstext OGH 05.12.1996 6 Ob 2341/96z
    Auch; Beis wie T37 nur: Die Auslegung des Prozessvorbringens einer Partei stellt im Allgemeinen keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO dar, doch gilt dies nicht, wenn die Auslegung durch das Rechtsmittelgericht mit dem Wortlaut des Vorbringens unvereinbar ist. (T43)
    Beis wie T40
  • 9 Ob 48/97t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 Ob 48/97t
    nur: Prozessrecht; außerordentliche Revision nicht angenommen. (T44)
    Beis wie T14
  • 8 ObA 182/97s
    Entscheidungstext OGH 30.10.1997 8 ObA 182/97s
    Vgl auch; Beis wie T37
  • 9 Ob 355/97i
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 Ob 355/97i
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Dissens - Frage des Einzelfalles. (T45)
  • 9 Ob 418/97d
    Entscheidungstext OGH 14.01.1998 9 Ob 418/97d
    Auch; Beis wie T41
  • 9 ObA 361/97x
    Entscheidungstext OGH 11.03.1998 9 ObA 361/97x
    Beis wie T3
  • 9 Ob 128/98h
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 9 Ob 128/98h
    Beis wie T41; Beisatz: Frage, ob und in welchem Umfang ein Geständnis im Sinne des § 266 ZPO vorliegt. (T46)
  • 9 ObA 173/98b
    Entscheidungstext OGH 24.06.1998 9 ObA 173/98b
    Beis wie T13; Beis wie T41
  • 5 Ob 256/98b
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 5 Ob 256/98b
    Vgl; Beis ähnlich wie T43
  • 9 Ob 262/98i
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 Ob 262/98i
    Beis wie T3
  • 9 ObA 280/98m
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 ObA 280/98m
    Beis wie T14; Beis wie T41
  • 7 Ob 95/98s
    Entscheidungstext OGH 01.12.1998 7 Ob 95/98s
    Vgl auch; Beis wie T41
  • 9 Ob 317/98b
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 Ob 317/98b
    Beis wie T41
  • 9 ObA 259/98y
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 ObA 259/98y
    Beis wie T3
  • 9 ObA 360/98a
    Entscheidungstext OGH 20.01.1999 9 ObA 360/98a
    Vgl auch; Beis wie T41
  • 5 Ob 1/99d
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 5 Ob 1/99d
    Vgl; Beis ähnlich wie T37
  • 9 Ob 29/99a
    Entscheidungstext OGH 17.03.1999 9 Ob 29/99a
    Beis wie T41
  • 8 Ob 7/99h
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 8 Ob 7/99h
    Beis wie T14; Beis wie T41
  • 1 Ob 83/99h
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 83/99h
    nur T44; Beis wie T40; Beis wie T41
  • 8 Ob 121/99y
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 8 Ob 121/99y
    Beisatz: Die Auslegung des Prozessvorbringens einer Partei stellt immer dann keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO dar, wenn den Vorinstanzen dabei keine grobe Fehlbeurteilung unterlaufen ist. (T47)
  • 8 Ob 187/99d
    Entscheidungstext OGH 08.07.1999 8 Ob 187/99d
    Beis ähnlich wie T43
  • 8 ObS 249/99x
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 8 ObS 249/99x
    Auch; Beis wie T41; Beisatz: Die Auslegung einer Anmeldung (Parteierklärung) beim Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen ist regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 46 Abs 1 ASGG, soferne die Berufungsinstanz zu einem vertretbaren Auslegungsergebnis gelangt ist. (T48)
  • 7 Ob 343/99p
    Entscheidungstext OGH 11.01.2000 7 Ob 343/99p
    Auch; Beis wie T43; Beis wie T47
  • 9 Ob 72/00d
    Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 Ob 72/00d
    Vgl auch; Beis wie T47
  • 2 Ob 168/00w
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 2 Ob 168/00w
    Vgl auch; Beis wie T41 nur: Die Auslegung des Prozessvorbringens einer Partei stellt im allgemeinen keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung dar. (T49)
    Beis wie T46
  • 9 Ob 165/00f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 9 Ob 165/00f
    Beis wie T3; Beis wie T47
  • 1 Ob 67/00k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 1 Ob 67/00k
    Auch; Beis wie T43; Beis wie T47
  • 9 ObA 291/00k
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 9 ObA 291/00k
    Vgl auch; Beis wie T47; Beisatz: Ob diese Interpretation des maßgebenden Parteienvorbringens durch das Berufungsgericht zutrifft, ist eine Frage des Einzelfalles. (T50)
  • 9 Ob 299/00m
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 9 Ob 299/00m
    Vgl auch; Beis wie T47
  • 9 Ob 23/01z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 Ob 23/01z
    Vgl auch; Beis wie T49; Beisatz: Hier: § 14 AußStrG. (T51)
  • 9 Ob 344/00d
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 Ob 344/00d
    Vgl auch; Beis wie T50
  • 10 Ob 222/00w
    Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 Ob 222/00w
    Beisatz: Die Frage, welchen Sachverhalt und welches Begehren ein Antrag enthält und wie der Antrag zu verstehen ist, ist von den Umständen des Einzelfalles abhängig und bildet keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 14 Abs 1 AußStrG. (T52)
  • 9 Ob 318/00f
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 318/00f
    Beis wie T49
  • 7 Ob 146/01y
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 146/01y
    Auch; Beis wie T41; Beis wie T46
  • 5 Ob 136/01p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2001 5 Ob 136/01p
    Vgl auch; Beisatz: Die Auslegung von Prozesserklärungen ist nur dann revisibel, wenn sie mit den Sprachregeln unvereinbar ist oder gegen die Denkgesetze verstößt. (T53)
  • 8 Ob 106/00x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 8 Ob 106/00x
    Vgl auch; Beis wie T47
  • 1 Ob 10/01d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 10/01d
    Auch; Beis wie T37; Beisatz: Hier: Offenbare Fehlbeurteilung des Vorbringens. (T54)
  • 3 Ob 297/01z
    Entscheidungstext OGH 30.01.2002 3 Ob 297/01z
    Auch; Beis wie T37; Beis wie T47; Beisatz: Hier: Schlüssigkeit des Parteivorbringens fehlbeurteilt. (T55)
  • 2 Ob 163/02p
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 2 Ob 163/02p
    Auch; Beis wie T40; Beis wie T49; Beis wie T47
  • 7 Ob 117/02k
    Entscheidungstext OGH 12.06.2002 7 Ob 117/02k
    Vgl auch; Beis wie T49; Beis wie T50; Beis wie T52; Beis wie T53
  • 5 Ob 17/03s
    Entscheidungstext OGH 11.02.2003 5 Ob 17/03s
    nur T44; Beisatz: Die Auslegung einer Prozesserklärung kann im Einzelfall nur dann an den OGH herangetragen werden, wenn ihr Ergebnis fundamentalen Regeln der Interpretation widerspricht, wie das etwa bei der Verletzung von Gesetzen der Sprache oder Logik der Fall wäre. (T56)
  • 3 Ob 77/03z
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 3 Ob 77/03z
    Vgl; Beis wie T53
  • 3 Ob 287/03g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 287/03g
    Vgl; Beisatz: Die Beurteilung eines Parteienvorbringens als ausreichend konkret im Einzelfall bildet keine erhebliche Rechtsfrage, soferne der Revisionswerber eine korrekturbedürftige Fehlbeurteilung nicht aufzuzeigen vermag. (T57)
  • 6 Ob 121/04v
    Entscheidungstext OGH 24.06.2004 6 Ob 121/04v
    Vgl; Beis wie T4
  • 7 Ob 163/04b
    Entscheidungstext OGH 30.03.2005 7 Ob 163/04b
    Beis wie T14; Beis wie T49
  • 7 Ob 51/05h
    Entscheidungstext OGH 16.03.2005 7 Ob 51/05h
    Auch
  • 5 Ob 162/05t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2005 5 Ob 162/05t
    Beis wie T4; Beis wie T40; Beis wie T43; Beis wie T47; Beis wie T57
  • 6 Ob 291/05w
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 291/05w
    Vgl; Beisatz: Hier: Ob das Prozessvorbringen einer Partei soweit spezifiziert ist, dass es als Anspruchsgrundlage hinreicht, ist eine Frage des Einzelfalls. Dies gilt auch für die Frage, ob hinreichend substanziiertes Vorbringen für eine prozessuale Gegenforderung erstattet wurde. (T58)
  • 10 Ob 117/05m
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 10 Ob 117/05m
    Auch; Beis ähnlich wie T41
  • 10 Ob 34/06g
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 10 Ob 34/06g
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 6 Ob 171/06z
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 171/06z
    Vgl auch; Beis wie T58 nur: Ob das Prozessvorbringen einer Partei soweit spezifiziert ist, dass es als Anspruchsgrundlage hinreicht, ist eine Frage des Einzelfalls. (T59)
  • 6 Ob 181/06w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 181/06w
    Auch; Beis wie T59; Beisatz: Hier: Vorbringen einer Partei zu einem Zwischenfeststellungsantrag. (T60)
  • 4 Ob 26/07p
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 26/07p
    Auch; Beis wie T41; Beis wie T43; Beis wie T47; Beis wie T49
  • 9 ObA 43/08a
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 ObA 43/08a
    Vgl auch; Beis wie T43; Beis wie T59
  • 3 Ob 18/09g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 18/09g
    Auch; Beis wie T47; Beisatz: Die Auslegung des Parteienvorbringens und damit die Beantwortung der Frage, ob eine im Berufungsverfahren unzulässige Neuerung vorliegt, geht in ihrer Bedeutung nicht über den Einzelfall hinaus und begründet daher - vom Fall hier nicht vorliegender krasser Fehlbeurteilung abgesehen - keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T61)
  • 5 Ob 108/09g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2009 5 Ob 108/09g
    Auch; Beis ähnlich wie T52; Bem: Hier: Außerstreitiges Wohnrechtsverfahren. (T62)
  • 2 Ob 200/09i
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 200/09i
    Vgl; Beis wie T47; Beis wie T57; Beis wie T58
  • 7 Ob 243/09z
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 243/09z
    Vgl; Beis wie T47
  • 6 Ob 118/10m
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 118/10m
    Vgl auch
  • 4 Ob 97/10h
    Entscheidungstext OGH 09.11.2010 4 Ob 97/10h
    Vgl auch; Beis wie T61
  • 2 Ob 126/10h
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 126/10h
    Vgl; Beis wie T61
  • 9 ObA 41/11m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 ObA 41/11m
    Vgl auch; Beis wie T43
  • 5 Ob 78/11y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 78/11y
    Vgl auch; Beis wie T52; Beis wie T53; Beis wie T56
  • 3 Ob 126/11t
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 126/11t
    Vgl auch; Beis wie T47
  • 10 Ob 33/12v
    Entscheidungstext OGH 10.09.2012 10 Ob 33/12v
    Vgl auch; Beis wie T61
  • 8 Ob 91/13k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 91/13k
    Auch; Beisatz: Hier: Korrekturbedürftige Fehlbeurteilung der Behauptungspflicht und Beweislastverteilung. (T63)
  • 5 Ob 102/14g
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 102/14g
    Auch; Beis wie T47
  • 3 Ob 131/14g
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 3 Ob 131/14g
    Auch; Beis wie T61
  • 3 Ob 178/14v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 178/14v
    Auch; Beis wie T47
  • 3 Ob 96/14k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 96/14k
    Auch; Beis wie T49
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch; Beis wie T47; Beis wie T54; Beis wie T61
  • 3 Ob 248/15i
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 248/15i
    Auch; Beisatz: Auslegung des Prozessvorbringens. (T64)
  • 9 ObA 91/16x
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 91/16x
    Auch; Beis ähnlich wie T59
  • 3 Ob 234/17h
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 234/17h
    Vgl auch; Beis wie T59
  • 8 Ob 59/18m
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 59/18m
    Auch; Beis wie T56
  • 10 Ob 46/18i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 46/18i
    Vgl; nur T41
  • 1 Ob 91/18s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 91/18s
    Vgl auch; Beis wie T37
  • 4 Ob 16/19k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 4 Ob 16/19k
    Beis wie T61
  • 5 Ob 224/18d
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 224/18d
    Vgl auch; Beis wie T53

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0044273

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19831004_OGH0002_0050OB01002_8300000_001

Rechtssatz für 6Ob13/84 6Ob683/87 7Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034849

Geschäftszahl

6Ob13/84; 6Ob683/87; 7Ob17/88; 2Ob155/88; 2Ob102/88 (2Ob103/88); 1Ob643/89; 2Ob77/89; 3Ob560/91; 9ObA187/92; 4Ob290/97v; 1Ob291/97v; 4Ob278/99g; 1Ob115/00v; 7Ob15/01h; 7Ob140/01s (7Ob141/01p); 9ObA342/00k; 3Ob194/02d; 1Ob198/05g; 6Ob73/08s; 1Ob240/08p; 1Ob165/09k; 2Ob140/09s; 6Ob183/10w; 3Ob206/10f; 8Ob58/10b; 2Ob190/10w; 4Ob191/10g; 17Ob9/11i; 3Ob110/11i; 8Ob16/11b; 2Ob7/12m; 2Ob122/12y; 9ObA12/13z; 4Ob124/14k; 1Ob111/14a; 8ObA55/14t; 1Ob211/14g; 1Ob13/15s; 7Ob31/15g; 10Ob13/15g; 6Ob223/16m; 6Ob2/19s

Entscheidungsdatum

12.07.1984

Norm

ABGB §1497 IVF
ABGB §1497 IVG

Rechtssatz

Eine gehörige Fortsetzung ist nicht anzunehmen, wenn der Kläger eine ungewöhnliche Untätigkeit an den Tag legt und damit zum Ausdruck bringt, dass ihm an der Erreichung seines Prozesszieles nichts gelegen ist. Dabei ist nicht nur auf die Dauer der Untätigkeit, sondern vor allem auf die Gründe Bedacht zu nehmen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 13/84
    Entscheidungstext OGH 12.07.1984 6 Ob 13/84
  • 6 Ob 683/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 683/87
  • 7 Ob 17/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 17/88
    Beisatz: Die Gründe für die Untätigkeit müssen im Verhältnis zwischen den Parteien gelegen sein. (T1)
  • 2 Ob 155/88
    Entscheidungstext OGH 24.01.1989 2 Ob 155/88
  • 2 Ob 102/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 102/88
  • 1 Ob 643/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 643/89
  • 2 Ob 77/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 77/89
    Beis wie T1
  • 3 Ob 560/91
    Entscheidungstext OGH 13.11.1991 3 Ob 560/91
    Auch; Veröff: SZ 64/156 = EvBl 1992/34 S 164 = RZ 1993/67 S 177
  • 9 ObA 187/92
    Entscheidungstext OGH 02.09.1992 9 ObA 187/92
    Beisatz: Der Kläger hat diese Gründe zu behaupten und zu beweisen. Hier: Gerechtfertigtes Abwarten des Ergebnisses einer Löschungsklage, wenn Verfahren nur bis zur rechtskräftigen Erledigung des Grundbuchsverfahrens unterbrochen worden war. (T2)
  • 4 Ob 290/97v
    Entscheidungstext OGH 09.12.1997 4 Ob 290/97v
    Beis wie T1
  • 1 Ob 291/97v
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 291/97v
    Auch
  • 4 Ob 278/99g
    Entscheidungstext OGH 09.11.1999 4 Ob 278/99g
    Auch; nur: Dabei ist nicht nur auf die Dauer der Untätigkeit, sondern vor allem auf die Gründe Bedacht zu nehmen. (T3);
    Beis wie T2 nur: Der Kläger hat diese Gründe zu behaupten und zu beweisen. (T4)
  • 1 Ob 115/00v
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 115/00v
    Beis wie T1
  • 7 Ob 15/01h
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 15/01h
    Beis wie T4
  • 7 Ob 140/01s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 7 Ob 140/01s
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 9 ObA 342/00k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 9 ObA 342/00k
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 3 Ob 194/02d
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 194/02d
    Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Ob eine gehörige Fortsetzung des Verfahrens anzunehmen ist, ist unter Berücksichtigung der Umstände des jeweiligen Falls zu beantworten (6 Ob 43/00t ua). (T5)
  • 1 Ob 198/05g
    Entscheidungstext OGH 13.12.2005 1 Ob 198/05g
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5; Beisatz: Dabei ist nicht nur auf die Dauer der Untätigkeit, sondern vor allem auf die Gründe Bedacht zu nehmen, die im Verhältnis zwischen den Parteien gelegen sein müssen. (T6)
  • 6 Ob 73/08s
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 6 Ob 73/08s
    Beis wie T5
  • 1 Ob 240/08p
    Entscheidungstext OGH 26.05.2009 1 Ob 240/08p
  • 1 Ob 165/09k
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 165/09k
    nur: Eine gehörige Fortsetzung ist nicht anzunehmen, wenn der Kläger eine ungewöhnliche Untätigkeit an den Tag legt und damit zum Ausdruck bringt, dass ihm an der Erreichung seines Prozesszieles nichts gelegen ist. (T7)
  • 2 Ob 140/09s
    Entscheidungstext OGH 04.03.2010 2 Ob 140/09s
    Auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 183/10w
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 183/10w
    Beis wie T1
  • 3 Ob 206/10f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 206/10f
    Beis wie T1
  • 8 Ob 58/10b
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 58/10b
    nur T7
  • 2 Ob 190/10w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 190/10w
  • 4 Ob 191/10g
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 191/10g
    Vgl auch; nur T7; Beisatz: Die Untätigkeit ist nur insoweit relevant, als sie in die Zeit nach Ablauf der (ursprünglichen) Verjährungsfrist fällt. (T8)
    Veröff: SZ 2011/35
  • 17 Ob 9/11i
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 17 Ob 9/11i
    Vgl; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Forum-non-conveniens-Entscheidung eines ausländischen Gerichts. (T9)
  • 3 Ob 110/11i
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 110/11i
    Beis wie T1
  • 8 Ob 16/11b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 16/11b
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Die Erstattung zahlreicher (‑ hier 19 ‑) überwiegend begründungsloser Fristerstreckungsanträge in einem längeren Zeitraum (‑ hier mehr als ein Jahr ‑ ) vermeidet den Wegfall der Unterbrechungswirkung nicht. (T10)
  • 2 Ob 7/12m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 7/12m
    Auch
  • 2 Ob 122/12y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 122/12y
    Vgl auch; nur T7; Beis wie T8
  • 9 ObA 12/13z
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 9 ObA 12/13z
    Vgl auch
  • 4 Ob 124/14k
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 124/14k
    Beis wie T6
  • 1 Ob 111/14a
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 111/14a
    Vgl; Beisatz: Werden Vergleichsgespräche noch mehrere Wochen vor Ablauf der Frist abgebrochen, ist darzulegen, warum die Einbringung binnen der noch verbliebenen offenen Frist unmöglich oder unzumutbar wäre, und somit der Eintritt der Ablaufhemmung darzustellen. (T11)
  • 8 ObA 55/14t
    Entscheidungstext OGH 19.12.2014 8 ObA 55/14t
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl auch
  • 1 Ob 13/15s
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 13/15s
    Auch
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
    nur T3
  • 10 Ob 13/15g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 13/15g
  • 6 Ob 223/16m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 223/16m
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 2/19s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 6 Ob 2/19s
    Auch; Beis wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0034849

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19840712_OGH0002_0060OB00013_8400000_003

Rechtssatz für 2Ob18/84 8Ob2042/96v 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035976

Geschäftszahl

2Ob18/84; 8Ob2042/96v; 8Ob8/04s; 8ObA92/06x; 8Ob145/06s; 2Ob194/06b; 2Ob212/06z; 9Ob122/06s; 5Ob110/08z; 2Ob175/08m; 4Ob3/09h; 3Ob105/09a; 7Ob111/09p; 6Ob222/09d; 4Ob209/09b; 3Ob23/10v; 3Ob194/10s; 3Ob207/10b; 7Ob217/10b; 5Ob9/11a; 1Ob9/11x; 10Ob54/11f; 5Ob209/11p; 3Ob222/12m; 4Ob98/13k; 1Ob140/13i; 3Ob241/13g; 1Ob211/14g; 1Ob248/14y; 4Ob117/15g; 7Ob13/15k; 3Ob213/15t; 9ObA94/16p; 1Ob7/17m; 9ObA9/17i; 9ObA3/17g; 4Ob109/17h; 1Ob204/17g; 1Ob185/17p; 7Ob38/17i; 9ObA71/17g; 9ObA11/18k; 4Ob9/18d; 9Ob81/17b; 3Ob89/18m

Entscheidungsdatum

25.09.1984

Norm

ZPO §52
ZPO §519 Abs1 Z2
ZPO §521a

Rechtssatz

Kostenvorbehalt (nicht: Zuspruch von Kosten der Rekursbeantwortung) bei Erfolglosigkeit eines Rekurses nach § 519 Abs 1 Z 2, Abs 2 ZPO.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 18/84
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 2 Ob 18/84
  • 8 Ob 2042/96v
    Entscheidungstext OGH 24.07.1996 8 Ob 2042/96v
    Auch
  • 8 Ob 8/04s
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 8 Ob 8/04s
    Auch; Beisatz: Auch das Rekursverfahren gegen den Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO stellt keinen von der Entscheidung in der Hauptsache unabhängigen Zwischenstreit dar. (T1)
  • 8 ObA 92/06x
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 92/06x
  • 8 Ob 145/06s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 145/06s
    Beis wie T1
  • 2 Ob 194/06b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 194/06b
    Vgl; Vgl Beis wie T1
  • 2 Ob 212/06z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 212/06z
    Auch
  • 9 Ob 122/06s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 Ob 122/06s
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 110/08z
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 110/08z
    Vgl aber; Beisatz: Im Verfahren über den Rekurs findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (Hier: Zurückweisung des Rekurses). (T2)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Vgl aber Beis wie T2; Bem: Siehe nunmehr RS0123222. (T3)
  • 4 Ob 3/09h
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 4 Ob 3/09h
  • 3 Ob 105/09a
    Entscheidungstext OGH 26.08.2009 3 Ob 105/09a
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 7 Ob 111/09p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 111/09p
    Beisatz: Hier: Keine Berechtigung des Rekurses. (T4)
  • 6 Ob 222/09d
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 4 Ob 209/09b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 209/09b
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 3 Ob 194/10s
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 194/10s
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 7 Ob 217/10b
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 217/10b
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 9/11x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 9/11x
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Vgl aber; Beis wie T2; Bem wie T3
  • 5 Ob 209/11p
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 209/11p
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 222/12m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 222/12m
    Auch
  • 4 Ob 98/13k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 98/13k
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 140/13i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 140/13i
    Vgl aber; Beis wie T2; Bem wie T3
  • 3 Ob 241/13g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 241/13g
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
  • 1 Ob 248/14y
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 248/14y
    Vgl
  • 4 Ob 117/15g
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 117/15g
    Veröff: SZ 2015/80
  • 7 Ob 13/15k
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 13/15k
    Veröff: SZ 2015/90
  • 3 Ob 213/15t
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 213/15t
    Auch
  • 9 ObA 94/16p
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 9 ObA 94/16p
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
    Vgl; Beis wie T2
  • 9 ObA 9/17i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 9/17i
  • 9 ObA 3/17g
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 3/17g
    Veröff: SZ 2017/29
  • 4 Ob 109/17h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 109/17h
    Aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 185/17p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 185/17p
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 9 ObA 71/17g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 71/17g
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 9 ObA 11/18k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 11/18k
  • 4 Ob 9/18d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 9/18d
    Beis wei T2
  • 9 Ob 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 81/17b
  • 3 Ob 89/18m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 89/18m
    Vgl aber; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0035976

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19840925_OGH0002_0020OB00018_8400000_001

Rechtssatz für 1Ob26/84 1Ob44/86 1Ob21...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0050355

Geschäftszahl

1Ob26/84; 1Ob44/86; 1Ob21/87; 1Ob20/88; 1Ob23/90; 1Ob18/92; 1Ob151/00p; 1Ob199/00x; 6Ob213/02w; 1Ob226/05z; 1Ob103/07i; 1Ob53/07m; 1Ob70/07m; 1Ob19/08p; 1Ob63/09k; 4Ob144/11x; 1Ob56/13m; 1Ob130/13v; 1Ob17/14b; 1Ob65/14m; 1Ob211/14g; 1Ob123/15t; 6Ob153/15s; 3Ob112/15i; 5Ob133/15t; 10Ob70/15i; 1Ob112/17b; 3Ob82/18g; 1Ob109/18p; 5Ob68/18p; 1Ob113/18a; 9Ob88/18h

Entscheidungsdatum

14.11.1984

Norm

ABGB §1489 IIC
ABGB §1489 IID
AHG §6
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Für den Beginn der Verjährung eines Amtshaftungsanspruchs ist jener Zeitpunkt maßgebend, zu dem der Geschädigte auf Grund der ihm bekannten Tatsachen ohne nennenswerte Mühe auf das Verschulden irgendeines Organs des Rechtsträgers schließen konnte (SZ 52/186). Wird der Anspruch aus verschiedenen Sachverhalten (schuldhaftem Verhalten verschiedener Organe) abgeleitet, ist die Frage der Verjährung in Ansehung jeder Anspruchsgrundlage gesondert zu prüfen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 26/84
    Entscheidungstext OGH 14.11.1984 1 Ob 26/84
    Veröff: SZ 57/171
  • 1 Ob 44/86
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 44/86
    nur: Für den Beginn der Verjährung eines Amtshaftungsanspruchs ist jener Zeitpunkt maßgebend, zu dem der Geschädigte auf Grund der ihm bekannten Tatsachen ohne nennenswerte Mühe auf das Verschulden irgendeines Organs des Rechtsträgers schließen konnte. (T1)
    Veröff: SZ 60/27
  • 1 Ob 21/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 21/87
    nur T1
  • 1 Ob 20/88
    Entscheidungstext OGH 19.07.1988 1 Ob 20/88
    nur T1
  • 1 Ob 23/90
    Entscheidungstext OGH 28.11.1990 1 Ob 23/90
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 18/92
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 151/00p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 151/00p
    nur: Wird der Anspruch aus verschiedenen Sachverhalten (schuldhaftem Verhalten verschiedener Organe) abgeleitet, ist die Frage der Verjährung in Ansehung jeder Anspruchsgrundlage gesondert zu prüfen. (T2)
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
    nur T1
  • 6 Ob 213/02w
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 213/02w
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier kein Amtshaftungsanspruch. (T3)
  • 1 Ob 226/05z
    Entscheidungstext OGH 13.12.2005 1 Ob 226/05z
    Vgl; Beisatz: Ein Zuwarten wegen Unkenntnis der Person des Schädigers ist nur dann zulässig, wenn Unklarheit darüber besteht, ob im Sinne des Kausalitätsverlaufs die Schadenszufügung auf das Handeln einer bestimmten Person zurückgeführt werden kann. Die Unklarheit betreffend die Rechtsfrage, ob das rechtswidrig schuldhafte Verhalten des Schädigers dem beklagten Rechtsträger zurechenbar und diese für Schadenersatzansprüche passiv legitimiert ist, kann den Beginn der Verjährungsfrist nicht weiter hinausschieben. (T4)
  • 1 Ob 103/07i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 103/07i
    nur T1; Veröff: SZ 2007/103
  • 1 Ob 53/07m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 53/07m
    nur T1
  • 1 Ob 70/07m
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 70/07m
    Vgl; Beisatz: Die dreijährige Verjährungsfrist des § 6 Abs 1 AHG wird dann in Gang gesetzt, wenn dem Geschädigten neben der Kenntnis des Schadens der gesamte seinen Anspruch begründende Sachverhalt so weit bekannt ist oder zumutbarerweise bekannt sein muss, dass er eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erheben kann. Es sind also die Kenntnisse des Geschädigten vom objektiven Sachverhalt maßgebend; auf die erforderlichen Rechtskenntnisse beziehungsweise auf die richtige rechtliche Qualifikation des - bekannten - Sachverhalts kommt es für die Ingangsetzung der Verjährungsfrist nicht an. (T5)
  • 1 Ob 19/08p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 19/08p
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 63/09k
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 63/09k
    nur T1; Beis wie T5; Beisatz: Die Unklarheit über Rechtsfragen kann den Beginn der Verjährungsfrist nicht hinausschieben. (T6)
  • 4 Ob 144/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 144/11x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Mehrere ärztliche Kunstfehler anlässlich einer Operation und Einschaltung der Patientenvertretung. (T7)
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Vgl; Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Vgl
  • 1 Ob 17/14b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 17/14b
    Auch
  • 1 Ob 65/14m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 65/14m
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    nur T1; Beis wie T5
  • 1 Ob 123/15t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 123/15t
    nur T1; Veröff: SZ 2015/85
  • 6 Ob 153/15s
    Entscheidungstext OGH 25.09.2015 6 Ob 153/15s
    Vgl auch; Beisatz: Bei Anlegerschäden aufgrund einer Fehlberatung in mehreren Punkten kann sich der Kläger grundsätzlich aussuchen, auf welche Pflichtverletzung er sich stützt, wobei auch ein unterschiedlicher Beginn der Verjährungsfristen in Betracht kommen kann, wenn dem Kläger die anspruchsbegründenden Sachverhalte zu unterschiedlichen Zeitpunkten bekannt geworden sind. Insbesondere bei Fremdwährungskrediten können mehrere spezifische Risiken (Wechselkurs, Zinsentwicklung, Entwicklung des Tilgungsträgers) und mehrere Verträge (Kreditvertrag und Tilgungsträger) vorliegen. Ein eigenständiges Risiko des „Zusammenwirkens des Risikos von Zinsänderungen und Währungsschwankungen“ ist hingegen nicht anzuerkennen, wenn der Anleger ohnehin bereits auf die Zins‑ und Wechselkursrisiken hingewiesen wurde. (T8)
  • 3 Ob 112/15i
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 112/15i
    Auch; Beisatz: Mehrere Beratungsfehler des Anlageberaters, die jeweils zu einem eigenen Schaden führen. (T9)
  • 5 Ob 133/15t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 5 Ob 133/15t
    Vgl auch; Beis wie T8; Beisatz: Der Grundsatz, dass dann, wenn der Kläger sein Begehren alternativ auf verschiedene Sachverhaltsvarianten stützt, in Wahrheit selbständige Ansprüche vorliegen, die auch verjährungsrechtlich getrennt zu beurteilen sind, gilt als solcher auch für Ansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung. Voraussetzung für eine solche gesonderte verjährungsrechtliche Anknüpfung eines von mehreren Beratungsfehlern ist, dass der behauptete Beratungsfehler tatsächlich als eine eigenständige den geltend gemachten Anspruch begründende Pflichtverletzung zu qualifizieren ist. Die Beurteilung, ob die mangelhafte oder fehlende Aufklärung über einen Umstand eine eigenständige, von anderen abgrenzbare Pflichtverletzung oder bloß ein Aspekt und unselbständiger Bestandteil einer einzigen Pflichtverletzung ist, hat in erster Linie nach inhaltlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Weist die unterbliebene Aufklärung über einen Umstand einen engen inhaltlichen Bezug zu einer ebenfalls unterbliebenen oder fehlerhaften Aufklärung über einen anderen Umstand auf, rechtfertigt es dieser Zusammenhang, beide Aufklärungsfehler zu einem einheitlichen Beratungsfehler zusammenzufassen. Es liegen dann nicht mehrere getrennte, sondern nur ein einheitlicher Beratungsfehler mit einzelnen verschiedenen Aspekten vor. Die Eigenständigkeit einer Pflichtverletzung kann sich (aber auch) aus den äußeren Umständen ergeben, wenn die fehlerhafte Beratung auf mehreren selbständigen Handlungen beruht und daher nicht mehr als ein einheitlicher Lebensvorgang anzusehen ist. (T10)
  • 10 Ob 70/15i
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 70/15i
    Auch; ähnlich nur T1; Beis ähnlich wie T10; Beisatz: Hier: Zu mehreren Beratungsfehlern bei Anlageberatung. (T11)
  • 1 Ob 112/17b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 112/17b
    Ähnlich; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T10; Beis wie T11; Beisatz: Es ist die Verjährung für jeden Beratungsfehler in der Anlageberatung getrennt zu beurteilen, wenn bei mehreren spezifischen Risiken jeweils eine gesonderte Verletzung von Aufklärungspflichten in Betracht kommt. (T12)
  • 3 Ob 82/18g
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 82/18g
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 1 Ob 109/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 109/18p
    nur T1
  • 5 Ob 68/18p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 68/18p
    Vgl auch
  • 1 Ob 113/18a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 113/18a
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 9 Ob 88/18h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 88/18h
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Dies gilt auch für Bau‑ und Planungsmängel. (T13)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0050355

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19841114_OGH0002_0010OB00026_8400000_001

Rechtssatz für 1Ob49/87 4Ob141/93 1Ob4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034695

Geschäftszahl

1Ob49/87; 4Ob141/93; 1Ob4/94; 1Ob561/95; 2Ob2390/96a; 9Ob143/99s; 9Ob260/00a; 8Ob12/01z; 7Ob325/01x; 8ObA117/02t; 5Ob212/04v; 1Ob45/05g; 1Ob245/05v; 7Ob274/05b; 6Ob279/08k; 1Ob60/13z; 1Ob65/14m; 1Ob211/14g

Entscheidungsdatum

21.12.1987

Norm

ABGB §1497 III
B - VG Art7
MRK Art6 Abs1 II4
ZPO §74 IIa
ZPO §84 I

Rechtssatz

Um dem Kläger gleichwertigen Rechtsschutz wie dem Beklagten zu gewähren, sind Eingaben, mit welchen zwar nur die Bewilligung der Verfahrenshilfe einschließlich der Beigebung eines Rechtsanwaltes begehrt wird, deren Inhalt aber den Sachverhalt und das Begehren der beabsichtigten Klage deutlich erkennen lässt, so dass sie nach Verbesserung auch als Klageschrift in Behandlung gezogen werden können, bereits als Klagen zu beurteilen, so dass die erforderlichen Verbesserungsaufträge zu erteilen sind. Die (fristgerecht) wiedereingebrachte Klage unterbricht die Verjährung unter den weiteren Voraussetzungen des § 1497 ABGB.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 49/87
    Entscheidungstext OGH 21.12.1987 1 Ob 49/87
    Veröff: SZ 60/286 = RZ 1988/26 S 114 = JBl 1988,527
  • 4 Ob 141/93
    Entscheidungstext OGH 19.10.1993 4 Ob 141/93
    Auch
  • 1 Ob 4/94
    Entscheidungstext OGH 22.06.1994 1 Ob 4/94
  • 1 Ob 561/95
    Entscheidungstext OGH 23.06.1995 1 Ob 561/95
  • 2 Ob 2390/96a
    Entscheidungstext OGH 23.01.1997 2 Ob 2390/96a
    Auch
  • 9 Ob 143/99s
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 Ob 143/99s
    Auch
  • 9 Ob 260/00a
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 9 Ob 260/00a
  • 8 Ob 12/01z
    Entscheidungstext OGH 15.02.2001 8 Ob 12/01z
    Beisatz: Dies gilt auch im Bereich des § 95 EheG, wenn bereits im Verfahrenshilfeantrag der Aufteilungsanspruch ausreichend deutlich dargestellt wird. (T1)
  • 7 Ob 325/01x
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 325/01x
    Auch; Beis wie T1
  • 8 ObA 117/02t
    Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 ObA 117/02t
    Auch; Veröff: SZ 2002/180
  • 5 Ob 212/04v
    Entscheidungstext OGH 29.10.2004 5 Ob 212/04v
    Beisatz: Ein Antrag auf abhandlungsgerichtliche Genehmigung einer (angeschlossenen) Klage unterbricht die Verjährung. (T2); Veröff: SZ 2004/154
  • 1 Ob 45/05g
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 45/05g
    Auch; Beisatz: Lediglich dann, wenn der Antrag auf Bewilligung der Verfahrenshilfe bereits als verfahrenseinleitender Schriftsatz zu beurteilen ist, wenn er also den Sachverhalt und das Begehren individualisiert und deutlich erkennen lässt, wird dadurch bereits der Lauf der Frist unterbrochen. (T3)
  • 1 Ob 245/05v
    Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 245/05v
    Vgl aber; Beisatz: Nach Gewährung von Verfahrenshilfe und Beigebung eines Rechtsanwalts ist es Sache der Partei bzw deren Rechtsvertreters, zu entscheiden, ob eine Klage (wieder) eingebracht wird. Es bedarf keines „Verbesserungsauftrags" des Gerichts, die Zurückstellung der Eingabe ist - entgegen der in SZ 60/286 vertretenen und vereinzelt gebliebenen Ansicht - ausreichend. (T4)
  • 7 Ob 274/05b
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 274/05b
    Beis wie T3; Beisatz: Eine die Frist des § 12 Abs 3 VersVG wahrende (Unterbrechungs-)Wirkung kann einem Verfahrenshilfeantrag jedenfalls nur im Fall seiner (fristgemäß verbesserten) Wiedereinbringung zukommen; nämlich dann, wenn dieser Antrag später bewilligt wird, und schließlich ein aufgrund dieser (fristwahrenden) Antragstellung bestellter Verfahrenshelfer die formgerechte Deckungsklage erhebt. (T5)
  • 6 Ob 279/08k
    Entscheidungstext OGH 15.01.2009 6 Ob 279/08k
    Vgl; Beisatz: Hier: Ausdrücklich als „Klage und Antrag" bezeichneter als Telefax eingebrachter Schriftsatz. (T6); Beisatz: Der Kläger beantragte nicht nur die Verfahrenshilfe als solche, sondern er führte aus, er beantrage die Beigebung eines Verfahrenshelfers, um seine „Klage" (womit er sich offenbar auf die genannte Eingabe bezog) unterfertigen zu lassen. Aus dem Gesamtzusammenhang seines Vorbringens war zu erkennen, dass der Kläger damit nicht bloß einen die spätere Inanspruchnahme des Beklagten vorbereitenden Schritt setzen, sondern den Beklagten bereits unmittelbar in Anspruch nehmen wollte. (T7)
  • 1 Ob 60/13z
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 60/13z
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 65/14m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 65/14m
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0034695

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2015

Dokumentnummer

JJR_19871221_OGH0002_0010OB00049_8700000_001

Rechtssatz für 1Ob42/90 1Ob18/92 1Ob17...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0050338

Geschäftszahl

1Ob42/90; 1Ob18/92; 1Ob17/93; 1Ob39/94; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 2Ob2019/96t; 7Ob54/97k; 2Ob153/97g; 9ObA2300/96t; 7Ob2403/96z; 7Ob253/97z; 4Ob24/98b; 1Ob155/97v; 1Ob373/98d; 1Ob127/99d; 1Ob151/00p; 1Ob199/00x; 1Ob134/00p; 1Ob68/01h; 1Ob95/01d; 1Ob147/01a; 1Ob55/04a; 1Ob226/05z; 1Ob103/07i; 8Ob96/07m; 7Ob67/10v; 8Ob26/10x; 1Ob96/11s; 1Ob183/11k; 1Ob85/11y; 1Ob171/12x; 1Ob129/12w; 1Ob56/13m; 1Ob130/13v; 1Ob50/13d; 1Ob148/13s; 3Ob206/13k; 1Ob17/14b; 5Ob230/14f; 1Ob211/14g; 3Ob40/15a; 1Ob51/15d; 1Ob123/15t; 7Ob206/17w; 1Ob109/18p

Entscheidungsdatum

06.03.1991

Norm

AHG §6
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. Mit dessen positiver Kenntnis beginnt sie aber auch schon dann zu laufen, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt sind beziehungsweise diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. Der drohenden Verjährung muss der Geschädigte durch eine Feststellungsklage begegnen (JBl 1986,647).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 42/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 42/90
    Veröff: SZ 64/23 = JBl 1991,647
  • 1 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 18/92
  • 1 Ob 17/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 17/93
  • 1 Ob 39/94
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 39/94
    Auch
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Beisatz: Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechts verbietet es jedoch, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T1)
    Veröff: SZ 69/55
  • 7 Ob 54/97k
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 54/97k
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 70/104
  • 7 Ob 2403/96z
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 2403/96z
    nur: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. (T2)
  • 7 Ob 253/97z
    Entscheidungstext OGH 03.12.1997 7 Ob 253/97z
    Auch
  • 4 Ob 24/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 24/98b
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Vgl auch; Beisatz: Feststellungsklagen sind bei Zutreffen ihrer allgemeinen Voraussetzungen auch im Amtshaftungsrecht zulässig. (T3)
    Veröff: SZ 71/5
  • 1 Ob 373/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 373/98d
    Veröff: SZ 72/51
  • 1 Ob 127/99d
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 127/99d
    Auch; nur: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. Mit dessen positiver Kenntnis beginnt sie aber auch schon dann zu laufen, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe noch nicht beziffern kann. (T4)
  • 1 Ob 151/00p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 151/00p
    Vgl; Beisatz: Der Geschädigte darf mit der Klageführung nicht so lange zuwarten, bis er im Rechtsstreit zu gewinnen glaubt. Jeder Kläger muss nämlich damit rechnen, dass sich seine scheinbare Kenntnis des Schadens und des Ersatzpflichtigen als irrig herausstellt, weil etwa Zeugen oder Sachverständige anderes bekunden könnten. Weiß der Geschädigte, dass er, ohne selbst tätig zu werden, seinen Wissensstand über ein allfälliges Organverschulden nicht mehr erhöhen kann, ist er auch verpflichtet, sachverständigen Rat einzuholen. Sobald dessen Kenntnisstand über den anspruchsbegründenden Sachverhalt eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erlaubt, beginnt der Lauf der Verjährungsfrist. (T5)
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
    nur: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. Mit dessen positiver Kenntnis beginnt sie aber auch schon dann zu laufen, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt sind beziehungsweise diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. (T6)
    Beisatz: Die Verjährung von Ersatzansprüchen wegen Schäden, die durch die Ergreifung von Rechtsbehelfen nach § 2 Abs 2 AHG - also auch mittels einer Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof - nicht mehr abwendbar sind, beginnt mit dem Eintritt des tatsächlichen Schadens beziehungsweise mit dem Eintritt der ersten nicht mehr abwendbaren Schadensfolge zu laufen, sobald dem Geschädigten der durch einen fehlerhaften Hoheitsakt verursachte Schaden bekannt geworden ist. (T7)
  • 1 Ob 134/00p
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 134/00p
  • 1 Ob 68/01h
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 68/01h
    nur T6; Beisatz: Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt, in dem der Geschädigte aufgrund ihm bekannter Umstände - neben der Kenntnis des Eintritts (der Wirksamkeit) eines Schadens - ohne nennenswerte Mühe zumutbarerweise auch auf das Verschulden irgendeines Organs des später beklagten Rechtsträgers (hier: Bund) schließen konnte. (T8)
  • 1 Ob 95/01d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2001 1 Ob 95/01d
    Vgl; Beis wie T5 nur: Weiß der Geschädigte, dass er, ohne selbst tätig zu werden, seinen Wissensstand über ein allfälliges Organverschulden nicht mehr erhöhen kann, ist er auch verpflichtet, sachverständigen Rat einzuholen. Sobald dessen Kenntnisstand über den anspruchsbegründenden Sachverhalt eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erlaubt, beginnt der Lauf der Verjährungsfrist. (T9) Beis wie T8
  • 1 Ob 147/01a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 147/01a
    Beisatz: Durch die Einbringung einer Feststellungsklage wird die Verjährung aller in diesem Zeitpunkt noch nicht fälligen und daher zukünftigen Schadenersatzansprüche unterbrochen, weshalb eine Klagsausdehnung auf später fällig werdende Beträge entgegen der Meinung der Vorinstanzen nicht erforderlich ist. (T10)
  • 1 Ob 55/04a
    Entscheidungstext OGH 17.05.2004 1 Ob 55/04a
    Beis wie T7; Veröff: SZ 2004/75
  • 1 Ob 226/05z
    Entscheidungstext OGH 13.12.2005 1 Ob 226/05z
    Auch; Beisatz: Ein Zuwarten wegen Unkenntnis der Person des Schädigers ist nur dann zulässig, wenn Unklarheit darüber besteht, ob im Sinne des Kausalitätsverlaufs die Schadenszufügung auf das Handeln einer bestimmten Person zurückgeführt werden kann. Die Unklarheit betreffend die Rechtsfrage, ob das rechtswidrig schuldhafte Verhalten des Schädigers dem beklagten Rechtsträger zurechenbar und diese für Schadenersatzansprüche passiv legitimiert ist, kann den Beginn der Verjährungsfrist nicht weiter hinausschieben. (T11)
  • 1 Ob 103/07i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 103/07i
    nur T6; Beis wie T8; Beis wie T5 nur: Der Geschädigte darf mit der Klageführung nicht so lange zuwarten, bis er im Rechtsstreit zu gewinnen glaubt. Jeder Kläger muss nämlich damit rechnen, dass sich seine scheinbare Kenntnis des Schadens und des Ersatzpflichtigen als irrig herausstellt. (T12)
    Veröff: SZ 2007/103
  • 8 Ob 96/07m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 96/07m
    Auch; Beisatz: Wobei auch schon der Eintritt eines Teilschadens ausreicht. (T13)
  • 7 Ob 67/10v
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 67/10v
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    nur T6; Beis wie T12
  • 1 Ob 96/11s
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 96/11s
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 183/11k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 183/11k
    Beis wie T13
  • 1 Ob 85/11y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 85/11y
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 171/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 171/12x
    Auch
  • 1 Ob 129/12w
    Entscheidungstext OGH 15.11.2012 1 Ob 129/12w
    Auch
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Auch
  • 1 Ob 50/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 50/13d
    Auch
  • 1 Ob 148/13s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 148/13s
    Auch
  • 3 Ob 206/13k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 206/13k
    Beisatz: Hier: Begründung der Grunderwerbssteuerpflicht. (T14)
  • 1 Ob 17/14b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 17/14b
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T12
  • 5 Ob 230/14f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 230/14f
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 40/15a
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 40/15a
    Auch
  • 1 Ob 51/15d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 51/15d
    nur T6
  • 1 Ob 123/15t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 123/15t
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T8; Veröff: SZ 2015/85
  • 7 Ob 206/17w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 206/17w
    Auch
  • 1 Ob 109/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 109/18p
    Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt, sobald der Kenntnisstand des Geschädigten eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erlaubt. (T15)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0050338

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19910306_OGH0002_0010OB00042_9000000_004

Rechtssatz für 10Ob516/94 9ObA2040/96g...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042828

Geschäfts