Rechtssatz für 7Ob195/14y 7Ob47/16m 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0129970

Geschäftszahl

7Ob195/14y; 7Ob47/16m; 7Ob94/19b; 7Ob168/21p

Entscheidungsdatum

24.11.2021

Norm

AUVG 2006 Art9

Rechtssatz

Ein allenfalls von der Erstbemessung abweichender Invaliditätsgrad ist nur dann neu zu bemessen und zu berücksichtigen, wenn dies bis zu vier Jahren ab dem Unfallstag vom Versicherten oder vom Versicherer begehrt (beantragt) wird. Fristgerecht ist der Antrag des Versicherers aber nur dann, wenn er so rechtzeitig gestellt wird, dass die ärztliche Untersuchung nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge noch vor Ablauf der Frist möglich ist. Wird die Antragstellung auf Neubemessung vom Versicherer innerhalb von vier Jahren ab dem Unfallstag versäumt oder erfolgt sie nicht fristgerecht, bleibt es bei der bisherigen Bemessung des Invaliditätsgrads.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 195/14y
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 195/14y
  • 7 Ob 47/16m
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 47/16m
    Auch; Beisatz: Wird die Antragstellung auf Neubemessung vom Versicherer (oder Versicherten) innerhalb von vier Jahren ab dem Unfalltag versäumt oder erfolgt sie nicht fristgerecht, bleibt es bei der bisherigen Bemessung des Invaliditätsgrades. (T1)
  • 7 Ob 94/19b
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 7 Ob 94/19b
    nur: Ein allenfalls von der Erstbemessung abweichender Invaliditätsgrad ist nur dann neu zu bemessen und zu berücksichtigen, wenn dies bis zu vier Jahren ab dem Unfallstag vom Versicherten oder vom Versicherer begehrt (beantragt) wird. (T2)
    Beis wie T1
  • 7 Ob 168/21p
    Entscheidungstext OGH 24.11.2021 7 Ob 168/21p
    nur: Ein Antrag auf Vornahme der Neubemessung muss vom Versicherer jedenfalls so rechtzeitig gestellt werden, dass die ärztliche Untersuchung nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge noch vor Ablauf der Frist möglich ist. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129970

Im RIS seit

13.04.2015

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2022

Dokumentnummer

JJR_20141126_OGH0002_0070OB00195_14Y0000_001

Rechtssatz für 7Ob63/07a; 7Ob201/08x; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122119

Geschäftszahl

7Ob63/07a; 7Ob201/08x; 7Ob221/12v; 7Ob153/12v; 7Ob195/14y; 7Ob117/15d; 7Ob47/16m; 7Ob173/18v; 7Ob156/20x; 7Ob115/21v; 7Ob221/25p

Entscheidungsdatum

21.01.2026

Norm

ABGB §864a
ABGB §879 Abs3
AUVB 1995 Art7.7.
AUVB 2013 Art7.1
  1. ABGB § 864a heute
  2. ABGB § 864a gültig ab 01.10.1979 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 140/1979
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992

Rechtssatz

Artikel 7 Punkt 7, AUVB 1995 beinhaltet eine Ausschlussfrist. Wird die Antragstellung auf Neubemessung innerhalb von 4 Jahren ab Unfalltag versäumt, bleibt es bei der bisherigen Bemessung des Invaliditätsgrades. Sie ist nicht nach Paragraph 864 a, ABGB zu beanstanden und auch nicht gröblich benachteiligend nach Paragraph 879, Absatz 3, ABGB, weil sie sowohl für den Versicherungsnehmer als auch für den Versicherer gleichermaßen gilt.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 63/07a
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 7 Ob 63/07a
  • 7 Ob 201/08x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 7 Ob 201/08x
    Auch
  • 7 Ob 221/12v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 221/12v
    Auch; Beisatz: Der durchschnittliche Versicherungsnehmer kann Art 7.7. AUVB 2003 nur so verstehen, dass er keinen Antrag auf Neubemessung stellen kann, wenn sein Gesundheitszustand seit dem Unfall eindeutig und unverändert feststeht. Eine unzulässige Antragstellung auf Neubemessung kann nicht die Verjährungsfrist verlängern. (T1)
  • 7 Ob 153/12v
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 153/12v
    nur: Wird die Antragstellung auf Neubemessung innerhalb von vier Jahren ab Unfalltag versäumt, bleibt es bei der bisherigen Bemessung des Invaliditätsgrades. (T2)
    Beisatz: Haben beide Parteien die Frist des Art 7.7 AUVB ungenutzt verstreichen lassen, so bleibt der Grad der Invalidität maßgebend, wie er sich aus den Tatsachenmitteilungen der ersten Invaliditätsfeststellungen ergibt; es kann dann keine der Parteien gegen den Willen der anderen auf den Invaliditätsgrad am letzten Tag der Frist abstellen, weil es zu einer Neufestsetzung gar nicht gekommen ist. Greift nur der Versicherungsnehmer die Erstbemessung nach Fristablauf und ohne Verlangen nach Neubemessung an, so ist der Stichtag der Bemessung jener, der ihr (seinerzeit) zugrunde lag. Die Maßgeblichkeit des späteren Stichtags (zB anstelle des Untersuchungsdatums) hat also zur Voraussetzung, dass es überhaupt zu einer fristgerechten Neufeststellung kommt. (T3)
  • 7 Ob 195/14y
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 195/14y
    Vgl
  • 7 Ob 117/15d
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 117/15d
    Auch
  • 7 Ob 47/16m
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 47/16m
    Auch; nur T2; Beisatz: Von Amts wegen ist der Ablauf der Ausschlussfrist nicht wahrzunehmen, liegt es doch im Ermessen einer Partei, ob sie sich auf eine für sie günstige Vertragsbestimmung beruft. (T4)
    Beisatz: Die Voraussetzungen für eine fristgerechte Antragstellung gelten für beide Parteien gleich. (T5)
  • 7 Ob 173/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 173/18v
    Auch; Beisatz: Eine (weitere) Neubemessung für einen Zeitpunkt nach Fristablauf ist ausgeschlossen. (T6)
  • 7 Ob 156/20x
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 7 Ob 156/20x
    vgl; Beisatz: Hier: Die langjährige Rechtsprechung, wonach die 15-Monats-Klausel in der Unfallversicherung weder gegen § 864a ABGB noch § 879 Abs 3 ABGB verstößt, wird ausnahmslos aufrecht erhalten. (T7)
    Anm: Veröff: SZ 2020/106
  • 7 Ob 115/21v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2021 7 Ob 115/21v
    Vgl; Beis wie T7
  • 7 Ob 221/25p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.01.2026 7 Ob 221/25p
    Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122119

Im RIS seit

29.06.2007

Zuletzt aktualisiert am

26.03.2026

Dokumentnummer

JJR_20070530_OGH0002_0070OB00063_07A0000_002

Rechtssatz für 7Ob40/94; 7Ob218/97b; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0050063

Geschäftszahl

7Ob40/94; 7Ob218/97b; 7Ob380/97a; 7Ob148/98k; 2Ob278/98s; 7Ob12/99m; 7Ob372/98a; 7Ob192/99g; 7Ob340/98w; 7Ob231/99t; 7Ob47/00p; 7Ob147/00v; 7Ob95/00x; 7Ob328/99g; 7Ob234/00p; 7Ob93/00b; 7Ob314/00b; 7Ob41/01g; 7Ob69/01z; 7Ob125/01k; 7Ob115/01i; 7Ob103/01z; 7Ob168/01h; 7Ob143/01g; 7Ob56/02i; 7Ob292/01v; 7Ob73/02i; 7Ob120/02a; 7Ob262/02h; 7Ob301/02v; 7Ob31/03i; 7Ob142/03p; 7Ob239/02a; 7Ob162/03d; 7Ob289/03f; 7Ob83/04p; 7Ob107/04t; 7Ob101/04k; 7Ob231/04b; 7Ob250/04x; 7Ob58/05p; 7Ob179/05g; 7Ob106/05x; 7Ob94/06h; 7Ob81/06x; 7Ob191/06y; 7Ob49/06s; 7Ob47/07y; 7Ob152/06p; 7Ob79/07d; 7Ob14/07w; 7Ob89/07z; 7Ob162/07k; 7Ob74/07v; 7Ob259/07z; 7Ob243/07x; 7Ob6/08w; 7Ob136/08p; 7Ob17/08p; 7Ob51/08p; 7Ob146/08h; 7Ob129/09k; 7Ob111/09p; 7Ob139/09f; 7Ob19/10k; 7Ob13/10b; 7Ob79/10h; 7Ob19/11m; 7Ob42/11v; 7Ob82/11a; 7Ob139/11h; 7Ob110/11v; 7Ob216/11g; 7Ob192/11b; 7Ob19/12p; 7Ob81/12f; 7Ob95/12i; 7Ob239/12s; 7Ob227/12a; 7Ob12/13k; 7Ob76/13x; 7Ob43/13v; 7Ob60/13v; 7Ob69/13t; 7Ob82/13d; 7Ob135/13y; 7Ob183/13g; 7Ob182/13k; 7Ob208/13h; 7Ob167/14f (7Ob188/14v); 7Ob184/14f; 7Ob168/14b; 7Ob171/14v; 7Ob195/14y; 7Ob185/14b; 7Ob5/15h; 7Ob16/15a; 7Ob86/15w; 7Ob63/15p; 7Ob33/15a; 7Ob75/15b; 7Ob105/15i; 7Ob67/15a; 7Ob48/15g; 7Ob117/15d; 7Ob132/15k; 7Ob126/15b; 7Ob137/15w; 7Ob227/15f; 7Ob172/15t; 7Ob156/15i; 7Ob41/16d; 7Ob14/16h; 7Ob37/16s; 7Ob78/16w; 7Ob158/16k; 7Ob191/16p; 7Ob226/16k; 7Ob235/16h; 7Ob227/16g; 7Ob206/16v; 7Ob118/17d; 7Ob148/17s; 7Ob190/17t; 7Ob180/17x; 7Ob131/17s; 7Ob195/17b; 7Ob150/17k; 7Ob211/17f; 7Ob36/18x; 7Ob66/18h; 7Ob44/18y; 7Ob75/18g; 7Ob61/18y; 7Ob157/18s; 7Ob171/18z; 7Ob139/18v; 7Ob121/18x; 7Ob159/18k; 7Ob227/18k; 7Ob254/18f; 7Ob111/18a; 7Ob130/18w; 7Ob177/18g; 7Ob28/19x; 7Ob212/18d; 7Ob249/18w; 7Ob25/19f; 7Ob207/18v; 7Ob42/19f; 7Ob115/19s; 7Ob37/19w; 7Ob97/19v; 7Ob132/19s; 7Ob133/19p; 7Ob130/19x; 7Ob182/19v; 7Ob192/19i; 7Ob37/20x; 7Ob141/20s; 7Ob118/20h; 7Ob104/20z; 7Ob133/20i; 7Ob187/20f; 7Ob204/20f; 7Ob17/21g; 7Ob67/21k; 7Ob70/21a; 7Ob75/21m; 7Ob51/21g; 7Ob104/21a; 7Ob134/21p; 7Ob193/21i; 7Ob190/21y; 7Ob172/21a; 7Ob54/22z; 7Ob62/22a; 7Ob2/22b; 7Ob12/22y; 7Ob198/21z; 7Ob85/22h; 7Ob103/22f; 7Ob135/22m; 7Ob155/22b; 7Ob196/22g; 7Ob25/23m; 7Ob153/23k; 7Ob95/23f; 7Ob157/23y; 7Ob144/23m; 7Ob112/23f; 7Ob165/23z; 7Ob180/23f; 7Ob187/23k; 7Ob113/23b; 7Ob170/23k; 7Ob162/23h; 7Ob172/23d; 7Ob3/24b; 7Ob8/24p; 7Ob4/24z; 7Ob7/24s; 7Ob159/23t; 7Ob215/23b; 7Ob69/24h; 7Ob14/24w; 7Ob78/24g; 4Ob7/24v; 7OB92/24s; 7Ob74/24v; 7Ob113/24d; 7Ob148/24a; 7Ob93/24p; 7Ob174/24z; 7Ob140/24z; 7Ob201/24w; 7Ob200/24y; 7Ob187/24m; 7Ob189/24f; 7Ob214/24g; 7Ob6/25w; 7Ob218/24w; 7Ob53/25g; 7Ob33/25s; 7Ob27/25h; 7Ob148/25b; 7Ob175/25y; 7Ob225/25a; 7Ob184/25x; 6Ob78/25a; 7Ob29/26d; 7Ob40/26x; 7Ob192/25y; 7Ob157/25a; 7Ob70/26h; 7Ob9/26p; 7Ob32/26w

Entscheidungsdatum

24.06.2026

Norm

ABGB §864a
ABGB §914 IIIh
ABGB §915
ABE 2008 Art13
ABE 2010 Art13
ABH 2004 Art25.5
AKB/EA 96 Art6
ABS allg
ABVN Art4.1.3
AKHB 2015 Art8
AVB allg
BUZ allg
ABEH 1996 Art4.5
BUZ Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung §1 Z3
Klausel AEB Nr 266/86 allg
ARB 2001 Art 23.2.1: AUVB 2012 Art15
AUVB 2016 §10
VersVG §1 Abs1
ABBF Art3
ARB 2002 Art23 Pkt2.1
ARB 2007 Art24
ARB 2010 Art7
ARB 2010 Art23
BEFLS Klipp & Klar Art4
AUVB 2006 Art7.1.3.1
AUVB 2006 Art7.1.3.2
AUVB 2005 Art7.6
ARB 2008 Art7.1.6
KK 2002 Art 1.2
EHVB 2004 Abschn A Z1.3.2.
ERV-RVB ÖAMTC 2009 Art 14.1.4.
UVB 2017 §7a 6.
AWB 1986 Art1.1
ABFT 2005 Art2.5
ARB 2013 Art7.1.1.2
Rechtsschutzversicherung allg
Leitungswasserschadenversicherung Art 3 ZGEP
private Unfallversicherung Art 7.15.3 UE00
private Unfallversicherung Art 7.15.1 UE00
Rechtsschutzversicherung Art 17.2.2.1 ARB 2015
Rechtsschutzversicherung Art 9.2 ARB 2000
Rechtsschutzversicherung Art 7.1.11 ARB 2000
Leitungswasserschadenversicherung AEHB 2000 Teil B Art2.2.
Sturmschadenversicherung BB 6808 Art1.3.
Kaskoversicherung KKB 2017 Art1.1.6
Betriebshaftpflichtversicherung AHVB 2005 Art7.1.3
private Unfallversicherung Art 6 UB00
private Unfallversicherung Art21 UB00
private Unfallversicherung Art21 UD00
private Unfallversicherung AUVB 2006 Art K.1.5
Leitungswasserschadenversicherung AWB Art6 Abs2
Vermögensschadenhaftpflichtversicherung AVBW 1994 Art4.I.3.
AKHB 2015 Art21.2.1
AKHB 2015 Art8.2
Kaskoversicherung AK2 2008 Art1.1.2.
Sturmschadenversicherung AStB-P
Sturmschadenversicherung AStB 2002 Art1
Sturmschadenversicherung AStB 2002 Art2.4
Rechtsschutzversicherung ARB Art23.1.1

Rechtssatz

Allgemeine Versicherungsbedingungen sind nach Vertragsauslegungsgrundsätzen auszulegen. Die Auslegung hat sich daher am Maßstab des durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmers zu orientieren vergleiche VR 1992/277; VR 1992/284).

Anmerkung

Anm: Dieser Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen. September 2020

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 40/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 7 Ob 40/94
  • 7 Ob 218/97b
    Entscheidungstext OGH 24.09.1997 7 Ob 218/97b
    Vgl auch
  • 7 Ob 380/97a
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 7 Ob 380/97a
    Vgl auch; Beisatz: Es ist auf den einem objektiven Betrachter erkennbaren Zweck der Bestimmung abzustellen (VersE 1472; VR 1990/182). (T1)
    Veröff: SZ 71/37
  • 7 Ob 148/98k
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 7 Ob 148/98k
    Beis wie T1
  • 2 Ob 278/98s
    Entscheidungstext OGH 12.11.1998 2 Ob 278/98s
    Auch; nur: Allgemeine Versicherungsbedingungen sind nach Vertragsauslegungsgrundsätzen auszulegen. (T2)
    Beisatz: Es findet deshalb auch die Unklarheitenregelung des § 915 ABGB Anwendung, Unklarheiten gehen daher zu Lasten der Partei, von der die diesbezüglichen Formulierungen stammen, das heißt im Regelfall zu Lasten des Versicherers. (T3)
    Beisatz: Hier: § 3 Abs 2 Satz 2 AKHB 1988. (T4)
  • 7 Ob 12/99m
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 7 Ob 12/99m
  • 7 Ob 372/98a
    Entscheidungstext OGH 12.05.1999 7 Ob 372/98a
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/83
  • 7 Ob 192/99g
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 192/99g
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Risikoeinschränkende Klauseln besitzen daher in dem Maße keine Vertragskraft, als deren Verständnis von einem Versicherungsnehmer ohne juristische Vorbildung nicht erwartet werden kann. Besondere Bedingungen haben Vorrang vor den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. (Dieser Entscheidung lagen die AEB 1986 zu Grunde.) (T5)
  • 7 Ob 340/98w
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 340/98w
    Beis wie T3; Beisatz: Es ist der einem objektiven Betrachter erkennbare Zweck einer Bestimmung zu berücksichtigen. (T6)
    Beisatz: Hier: Bauwesenversicherung (T7)
  • 7 Ob 231/99t
    Entscheidungstext OGH 20.10.1999 7 Ob 231/99t
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 5 Abs 1 AHB. (T8)
  • 7 Ob 47/00p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2000 7 Ob 47/00p
    Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: Begriff der Zulassung im Sinne des Art 3 II.1. der AUVB 1965. (T9)
  • 7 Ob 147/00v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 7 Ob 147/00v
    Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 95/00x
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 95/00x
    Beis wie T6
  • 7 Ob 328/99g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 328/99g
    Auch; Beis wie T3; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier: Art 2.3 und Art 3.2 ARB 1994. (T10)
  • 7 Ob 234/00p
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 7 Ob 234/00p
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 93/00b
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 7 Ob 93/00b
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6
    Veröff: SZ 73/169
  • 7 Ob 314/00b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 314/00b
    Beis wie T6
  • 7 Ob 41/01g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 41/01g
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T6
    Veröff: SZ 74/46
  • 7 Ob 69/01z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 69/01z
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T5 nur: Besondere Bedingungen haben Vorrang vor den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. (T11)
    Beisatz: Hier: Bestklausel. (T12)
    Veröff: SZ 74/83
  • 7 Ob 125/01k
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 7 Ob 125/01k
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Pkt 1 der Zusatzvereinbarung Bauherrnhaftpflichtversicherung Vertragsbeilage Nr. 02721. (T13)
  • 7 Ob 115/01i
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 115/01i
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 2 Punkt 1.2.3 AVB Betriebsunterbrechungsversicherung freiberuflich Tätiger 1997. (T14)
  • 7 Ob 103/01z
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 103/01z
    Beis wie T1; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Pkt IV Klausel 402 Sonderbedingungen für die Neuwertversicherung industrieller und gewerblicher Anlagen. (T15)
  • 7 Ob 168/01h
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 7 Ob 168/01h
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 143/01g
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 7 Ob 143/01g
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 6.1 AVB Betriebsunterbrechungsversicherung freiberuflich Tätiger 1995. (T16)
  • 7 Ob 56/02i
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 56/02i
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T11
  • 7 Ob 292/01v
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 292/01v
    Beis wie T5 nur: Risikoeinschränkende Klauseln besitzen daher in dem Maße keine Vertragskraft, als deren Verständnis von einem Versicherungsnehmer ohne juristische Vorbildung nicht erwartet werden kann. (T17)
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 3 Punkt 2.1 ABH 1989 - Fahrraddiebstahl aus gemeinschaftlichem, jedoch versperrtem Keller, der nur den Mietern einer Stiege zugänglich war. (T18)
  • 7 Ob 73/02i
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 73/02i
    Beis wie T3 nur: Es findet deshalb auch die Unklarheitenregelung des § 915 ABGB Anwendung. (T19)
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: "Herzinfarktklausel" des Art 17 Pkt 8. AUVB 1989. (T20)
  • 7 Ob 120/02a
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 7 Ob 120/02a
  • 7 Ob 262/02h
    Entscheidungstext OGH 11.12.2002 7 Ob 262/02h
    Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 301/02v
    Entscheidungstext OGH 12.02.2003 7 Ob 301/02v
    Beisatz: Hier: Anerkennungsklausel. (T21)
    Beisatz: Mit der Anerkennungsklausel übernimmt der Versicherer nur die alleinige Umschreibung des Risikos, sodass der Versicherungsnehmer von allen Angaben dazu (ausgenommen arglistig verschwiegene Umstände) befreit ist. Die Klausel nimmt keinen Bezug auf eine Deckung von Vorschäden und soll insbesondere dem Versicherungsnehmer nicht den Beweis des Eintritts des Versicherungsfalles nach Vertragsabschluss abnehmen. (T22)
  • 7 Ob 31/03i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 7 Ob 31/03i
    Auch; Beisatz: Enthält der Text des Vertragsformulars nur den lapidaren Satz, dass die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Antragstellerin übergeben worden seien, so darf der Versicherungsnehmer annehmen, dass der Versicherer, wenn er ihm entgegen dem Formulartext die AVB eben nicht ausfolgt, zumindest keine den Formulartext einschränkende Versicherungsbedingungen zugrunde legen wollte; jedenfalls darf der Verwender der AVB die "Unterwerfung" seines Vertragspartners unter derartige AVB nicht annehmen (neue Rechtslage seit der VersVG-Novelle 1994). (T23)
  • 7 Ob 142/03p
    Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 142/03p
    Beisatz: Hier: § 1 Z 3 BUZ. (T24)
  • 7 Ob 239/02a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 7 Ob 239/02a
    Auch; Beisatz: Auslegung des Begriffes "Zeitwert" einer versicherten Sache. (T25)
  • 7 Ob 162/03d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 162/03d
    Beisatz: Allg. Einbruchsdiebstahlversicherungsbedingungsklausel (AEB) Nr. 266/86. (T26)
  • 7 Ob 289/03f
    Entscheidungstext OGH 14.01.2004 7 Ob 289/03f
    Beis wie T1; Veröff: SZ 2004/4
  • 7 Ob 83/04p
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 83/04p
    Beis wie 1; Beis wie T19; Beisatz: Als Versicherungsnehmer einer Berufshaftpflichtversicherung für Notare kommen nur Juristen in Frage, denen juristische Vorbildung und Verständnis zu unterstellen ist. (T27)
  • 7 Ob 107/04t
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 107/04t
    Beis wie T19
  • 7 Ob 101/04k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 101/04k
  • 7 Ob 231/04b
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 231/04b
    Beis wie T19; Beisatz: Hier: Pkt 5.9.a AVB Krankenhaus 1999 Krankenversicherungsleistungen für eine stationäre Aufnahme im Ausland. (T28)
  • 7 Ob 250/04x
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 250/04x
    Auch; Beisatz: Hier: Art 5 Abs 2 lit a EABS. (T29)
  • 7 Ob 58/05p
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 58/05p
    Beis wie T6; Beis wie T3; Beisatz: Hier: § 2 Nr 3 WKV-AVB. (T30)
  • 7 Ob 179/05g
    Entscheidungstext OGH 31.08.2005 7 Ob 179/05g
    Auch; Beis wie T28
  • 7 Ob 106/05x
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 106/05x
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 7.4, 7.5 und 7.6 AVB-CMR. (T31)
  • 7 Ob 94/06h
    Entscheidungstext OGH 10.05.2006 7 Ob 94/06h
    Beisatz: Hier: Art 5 ABH; ein gekipptes Fenster ist nicht ordnungsgemäß verschlossen im Sinn des Art 5 ABH. (T32)
  • 7 Ob 81/06x
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 81/06x
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Haftpflichtversicherung für allgemein beeidete gerichtlich zertifizierte Sachverständige und Dolmetscher nach den Vorschriften des SDG; hier strittig, ob eine gutachterliche Tätigkeit vorliegt. (T33)
  • 7 Ob 191/06y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 191/06y
    Auch; Beisatz: Hier: Klausel 980 - Art 2 Punkt 3.2 ABH: Diese Bestimmung ist dahin auszulegen, dass kein Einbruchsdiebstahl vorliegt, wenn sich der Dieb durch Einbruch in das mitversicherte Kellerabteil einer Wohnung die dort aufbewahrten Originalschlüssel für die Wohnung verschafft und aus der Wohnung Sachen stiehlt. (T34)
  • 7 Ob 49/06s
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 49/06s
    Beisatz: Hier: Art 4.5 ABEH 1996. (T35)
  • 7 Ob 47/07y
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 7 Ob 47/07y
    Beisatz: Hier: Art 3.3 ABH 2002 (Auslegung des Begriffes „vorübergehend"). (T36)
    Beisatz: Sachen zum Zwecke des Kommissionsverkaufes werden in der Regel nicht nur vorübergehend, sondern endgültig aus der Wohnung entfernt. (T37)
  • 7 Ob 152/06p
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 152/06p
    Beisatz: Bei einer Pflichthaftpflichtversicherung ist es jedenfalls unzulässig, aus Anlass einer Klausel, die ausdrücklich eine „Erweiterung" des Versicherungsschutzes bewirken soll, eine den örtlichen Geltungsbereich regelnde Generalklausel (Art 3 ABBF) in einem risikoeinschränkenden Sinn zu interpretieren. (T38)
  • 7 Ob 79/07d
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 79/07d
    Beisatz: Hier: Art 17 Z 9 AUVB 1995. (T39)
  • 7 Ob 14/07w
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 7 Ob 14/07w
    Beisatz: Hier: Art 1 Z 1 AWB 1995. (T40)
    Beisatz: Hier: Art 3 AWB 1995. (T41)
  • 7 Ob 89/07z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 7 Ob 89/07z
    auch; Beisatz: Hier: Auslegung der Versicherungsbedingungen zum „Erweiterten Produktehaftpflichtrisiko" (Abschnitt A Z 2.4.1.1 EHVB, Z 2 VF50112:03 Besondere Bedingung für Haftpflichtversicherung, Zusatzbaustein „Erweitertes Produktehaftpflichtrisiko"). vormals (T41) nun (T41a)
    Anm: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen T-Nummer "T41" auf "T41a" - Juli 2013 (T41b)
  • 7 Ob 162/07k
    Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 162/07k
    Beisatz: Hier: Art 5.2.1 AKIB 2005 (Führerscheinklausel). (T42)
    Veröff: SZ 2007/134
  • 7 Ob 74/07v
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 74/07v
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Einbruchsdiebstahl „mit Werkzeugen oder schlossfremden und/oder widerrechtlich nachgemachten Schlüsseln" ist bei funkbetriebenem Garagentor auch mittels „falschem" Ultraschallöffner erfüllt. (T43)
  • 7 Ob 259/07z
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 7 Ob 259/07z
    Beisatz: Hier: Art 6.4.6 AHTB („Überschreitung von Voranschlägen"). (T44)
  • 7 Ob 243/07x
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 243/07x
    Beisatz: Hier: Pkt 2 Bedingungen der Ausfallsversicherung für gerichtlich bestimmte Ansprüche aus Körperschäden. (T45)
    Veröff: SZ 2007/181
  • 7 Ob 6/08w
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 7 Ob 6/08w
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 1 Punkt 4 AEBS 1999. (T46)
    Bem: Siehe RS0123409. (T47)
  • 7 Ob 136/08p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 136/08p
    Beisatz: Hier: Art 16 AUVB 1997. (T48)
  • 7 Ob 17/08p
    Entscheidungstext OGH 02.07.2008 7 Ob 17/08p
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 23.2.1. ARB/GEN 2002. (T49)
    Veröff: SZ 2008/93
  • 7 Ob 51/08p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 51/08p
    Beisatz: Hier: Art 12 ABFT 2001. (T50)
  • 7 Ob 146/08h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2008 7 Ob 146/08h
    Beisatz: Hier: Abschnitt A Z 2 Punkt 4.1.1. und 4.1.3 EHVB 1993. (T51)
  • 7 Ob 129/09k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 129/09k
    Beisatz: Hier: Art 7.1 AUB 99/2002. (T52)
  • 7 Ob 111/09p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 111/09p
    Auch; Beisatz: Hier: „bewohnter Raum" im Sinn des Art 3 ABH 2005 - bei „Wellness-Raum" in Keller bejaht. (T53)
  • 7 Ob 139/09f
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 139/09f
  • 7 Ob 19/10k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 19/10k
    Beisatz: Hier: Art 7.6. AUVB. (T54)
  • 7 Ob 13/10b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 7 Ob 13/10b
    Auch
  • 7 Ob 79/10h
    Entscheidungstext OGH 05.05.2010 7 Ob 79/10h
    Auch; Beisatz: Hier: Klausel F 610, Feuerversicherung, mit folgendem Wortlaut: „Nicht versichert sind Abbruchobjekte - ab Beantragung des Abbruches oder bei amtswegiger Verfügung ab Erhalt des Abbruchbescheides.“. Es kann nach Wortlaut, Sinn und Zweck der Klausel nur darauf ankommen, dass ein allfälliger Willensentschluss, das Gebäude abzureißen, durch einen entsprechenden Antrag des Versicherungsnehmers bei der Baubehörde objektiv zum Ausdruck gebracht wurde. Eine vom Kläger behauptete Mentalreservation bei der Anzeige des beabsichtigten Abbruchs an die Baubehörde ist daher unbeachtlich. (T55)
    Beis wie T6
  • 7 Ob 19/11m
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 19/11m
  • 7 Ob 42/11v
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 7 Ob 42/11v
    Beisatz: Hier: Bauhelferversicherung. (T56)
  • 7 Ob 82/11a
    Entscheidungstext OGH 18.05.2011 7 Ob 82/11a
    Beis wie T3
  • 7 Ob 139/11h
    Entscheidungstext OGH 31.08.2011 7 Ob 139/11h
    Beis wie T3
  • 7 Ob 110/11v
    Entscheidungstext OGH 31.08.2011 7 Ob 110/11v
    Auch
  • 7 Ob 216/11g
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 216/11g
    Auch; Beisatz: Hier: Bloßer Verweis auf § 6 Abs 3 VersVG. (T56a)
  • 7 Ob 192/11b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 192/11b
    Auch
  • 7 Ob 19/12p
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 19/12p
    Beis wie T3; Beis wie T6
  • 7 Ob 81/12f
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 7 Ob 81/12f
    nur T2; Beis wie T1; Vgl auch Beis wie T3; Vgl auch Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 3.3. ABH 2006 Premium. (T57)
  • 7 Ob 95/12i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 95/12i
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 6 Z 2 AUVB 1999; Freizeitunfall. (T58)
  • 7 Ob 239/12s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 239/12s
    Auch Beis wie T3; Beisatz: „Versperren der Versicherungsräumlichkeiten“ in Art 4 BEFLS ist dahin auszulegen, dass auch die Fenster zu verschließen sind. (T59)
  • 7 Ob 227/12a
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 227/12a
    Auch; Beisatz: Hier: Art 25.5 ABH 2004. (T60)
  • 7 Ob 12/13k
    Entscheidungstext OGH 26.03.2013 7 Ob 12/13k
    Beisatz: Hier: Punkt 2.1 der max 2000: Allergie ist keine Infektion. (T61)
  • 7 Ob 76/13x
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 76/13x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Art 1 AKKB 2009: Maßgebend für das Vorliegen einer Naturgewalt ist der unmittelbare Übergang eines Blitzes auf die versicherte Sache. (T62)
    Beisatz: Hier: AVB „Parkschadenkasko mit genereller Selbstbeteiligung“: Schäden, die durch Überspannungen entstanden sind, sind von der Ersatzpflicht nach der Klausel „Parkschadenkasko mit genereller Selbstbeteiligung“ nicht erfasst. (T63)
  • 7 Ob 43/13v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 43/13v
    Beisatz: Hier: Art 6.3.4.1 Allgemeine Bedingungen für die Berufshaftversicherung für den Finanzdienstleister und Versicherungsvermittler 05/2007. (T64)
  • 7 Ob 60/13v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 60/13v
    Beisatz: Hier: Abschnitt I) 4. des Excendeten-Versicherungsvertrags der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. (T65)
  • 7 Ob 69/13t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 69/13t
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 13 ABE 2008 und 2010: unterirdischer Weinkeller ist mitversichertes Nebengebäude iSv Art 13.2 ABE. (T66)
  • 7 Ob 82/13d
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 82/13d
    Auch Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art 7.1.3.1 und Art 7.1.3.2 AUVB 2006. (T67)
  • 7 Ob 135/13y
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 135/13y
    Auch Beis wie T1; Auch Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 1.2 KK 2002. (T68)
  • 7 Ob 183/13g
    Entscheidungstext OGH 16.10.2013 7 Ob 183/13g
    Auch Beis wie T3; Beisatz: Hier: Art 14.1.4. ERV-RVB ÖAMTC 2009. (T69)
  • 7 Ob 182/13k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 182/13k
    Beisatz: All-risk-Sachversicherung für Seilbahnunternehmen - kein Versicherungsschutz für Schipiste. (T70)
  • 7 Ob 208/13h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 208/13h
    Auch; Beisatz: Allgemeine Versicherungsbedingungen sind nach ständiger Rechtsprechung nach den Grundsätzen der Vertragsauslegung (§§ 914, 915 ABGB) auszulegen, und zwar orientiert am Maßstab des durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmers und stets unter Berücksichtigung des erkennbaren Zwecks einer Bestimmung. (T71)
    Beis wie T3
    Veröff: SZ 2014/7
  • 7 Ob 167/14f
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 167/14f
    Vgl auch; Beis wie T11
  • 7 Ob 184/14f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 184/14f
    Beis wie T3
  • 7 Ob 168/14b
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 168/14b
    Beis wie T3
  • 7 Ob 171/14v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 171/14v
    Auch; Veröff: SZ 2014/118
  • 7 Ob 195/14y
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 195/14y
    nur T71
  • 7 Ob 185/14b
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 185/14b
  • 7 Ob 5/15h
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 5/15h
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 16/15a
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 16/15a
  • 7 Ob 86/15w
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 86/15w
  • 7 Ob 63/15p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 63/15p
    Veröff: SZ 2015/44
  • 7 Ob 33/15a
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 33/15a
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 75/15b
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 75/15b
  • 7 Ob 105/15i
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 105/15i
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 67/15a
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 67/15a
    Auch
  • 7 Ob 48/15g
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 48/15g
  • 7 Ob 117/15d
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 117/15d
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 132/15k
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 132/15k
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 126/15b
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 126/15b
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 137/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 137/15w
    Beis wie T3
  • 7 Ob 227/15f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 227/15f
    Beis wie T3
  • 7 Ob 172/15t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 172/15t
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71; Veröff: SZ 2016/8
  • 7 Ob 156/15i
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 156/15i
  • 7 Ob 41/16d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 41/16d
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Baurisikoausschlussklausel Art 23.3.1. ARB 1988 ‑ Kein Versicherungsschutz im Haftpflichtprozess, in dem die mangelhafte Planungsleistung der Schuldnerin zu prüfen ist, selbst wenn die Gegenleistung für die Errichtung die Übertragung von Mietrechten ist. (T72)
  • 7 Ob 14/16h
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 7 Ob 14/16h
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Deckungserweiterung in der Sturmversicherung nach Art 3 AStB 2002, St 120, GaN‑2010 (Grundstückseinfriedungen). (T73)
  • 7 Ob 37/16s
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 7 Ob 37/16s
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Veröff: SZ 2016/61
  • 7 Ob 78/16w
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 7 Ob 78/16w
  • 7 Ob 158/16k
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 158/16k
    Beis wie T3; Beisatz: Art 5.10 Krankheitskosten‑ und Krankenhaus‑Tagegeldversicherung 1999: Kein Tagegeld für Klinik, die vornehmlich auf Rehabilitation ausgerichtet ist. (T74)
  • 7 Ob 191/16p
    Entscheidungstext OGH 09.11.2016 7 Ob 191/16p
    Beisatz: Hier: Art 18 Pkt 5 AUVB 2004 (Freeclimbing). (T75); Veröff: SZ 2016/116
  • 7 Ob 226/16k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 226/16k
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T71
  • 7 Ob 235/16h
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 7 Ob 235/16h
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Pkt R.1. AUVB zur Anrufung der Ärztekommission. (T76)
  • 7 Ob 227/16g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 7 Ob 227/16g
    Beisatz: Zu den „im Rahmen der Betriebshilfe“ ausgeübten Tätigkeiten gehören auch erforderliche Hilfs‑ und Nebenleistungen (hier: das Nachfüllen von Folien zum Rundballenpressen). (T77)
  • 7 Ob 206/16v
    Entscheidungstext OGH 14.06.2017 7 Ob 206/16v
    Vgl; Beisatz: Hier: Auslegung von „Pilot als Luftfahrzeugführer“. (T78)
  • 7 Ob 118/17d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 118/17d
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 148/17s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 148/17s
    Beisatz: Hier: ABL 2014: „ausschließlich landwirtschaftlich genutzte Gebäude“. (T79)
  • 7 Ob 190/17t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 190/17t
    Beisatz: Hier: Art 23.4 ABEP, Art 20.3 ABHP 2011 ‑ Ausschlüsse bei Umbauten im Zusammenhang mit Sturmversicherung und Katastrophenschutz. (T80)
    Beis wie T3
  • 7 Ob 180/17x
    Entscheidungstext OGH 08.11.2017 7 Ob 180/17x
  • 7 Ob 131/17s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 131/17s
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 195/17b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 195/17b
    Beisatz: Hier: EHVB 2007 ‑ Bauherrenklausel als speziellere Bestimmung. (T81)
  • 7 Ob 150/17k
    Entscheidungstext OGH 08.11.2017 7 Ob 150/17k
    Beisatz: Art 23 ARB 2010 ist nicht "die Spezialbestimmung" zu Art 7 ARB, sondern enthält den Rechtsschutzbaustein "Allgemeiner Vertrags-Rechtsschutz" und darin die für diesen Baustein maßgebliche primäre Risikobeschreibung. (T82)
  • 7 Ob 211/17f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 7 Ob 211/17f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 22.2.1.1 und 22.2.1.2 ARB 2003. (T83)
    Beisatz: Verträge zugunsten Dritter (des Versicherungsnehmers) und Drittschuldnerklagen des geschädigten Versicherungsnehmers gegen den Haftpflichtversicherer des Schädigers sind keine „Verträge des Versicherungsnehmers“. (T84)
  • 7 Ob 36/18x
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 36/18x
    Beis wie T6; Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 66/18h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 66/18h
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 44/18y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 44/18y
    Beisatz: Hier: Rechtlich begründete Geldforderung in der Warenkreditversicherung. (T85)
  • 7 Ob 75/18g
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 75/18g
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 61/18y
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 61/18y
    Auch; Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 157/18s
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 157/18s
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T11; Beis wie T71
  • 7 Ob 171/18z
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 171/18z
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 139/18v
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 139/18v
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Vermögensschadenshaftpflichtversicherung - Kein Versicherungsschutz, wenn ein wesentlicher Teil eines vom Versicherungsnehmer vermittelten Gesamtkonzepts nicht von der Gewerbeberechtigung umfasst ist. (T86)
  • 7 Ob 121/18x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 121/18x
    Beisatz: Hier: ABBKF 2012: Abzug >>neu für alt<< nach Art 5.2.2 (T87)
  • 7 Ob 159/18k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 159/18k
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 227/18k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 7 Ob 227/18k
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 7.1.6 ARB 2008 ‑ kein Ausschluss für fondsgebundene Lebensversicherungen. (T88)
  • 7 Ob 254/18f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 254/18f
    Vgl; Beis wie T88
  • 7 Ob 111/18a
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 111/18a
  • 7 Ob 130/18w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 130/18w
    Beisatz: Aufgrund der Einschränkung der Anerkennungsklausel für den Fall der arglistigen Verschweigung wird deutlich, dass die Klausel vom Versicherungsnehmer nicht bekannt gegebene (arg: „verschwiegen“), nicht aber von vornherein auch ausdrücklich nachgefragte Umstände betrifft. (T89)
    Beisatz: Die Anerkennungsklausel kann schon nach ihrem Wortlaut und dem für einen verständigen Versicherungsnehmer erkennbaren Sinn jedenfalls nicht so verstanden werden, dass sie auch die falsche Beantwortung von ausdrücklichen und genau umschriebenen Fragen, die eine unzweifelhafte und klare Beantwortung erlauben, wie jene nach dem Bewohnen eines Objekts, abdeckt. (T90)
  • 7 Ob 177/18g
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 177/18g
    Beisatz: Hier Art 2.3.1 lit c) und e) HH1-ABH – Einbruchsdiebstahl. (T91)
  • 7 Ob 28/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 7 Ob 28/19x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: „Brand“ in der Kaskoversicherung. (T92)
  • 7 Ob 212/18d
    Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 212/18d
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Art 7.4.4 ARB 2011. (T93)
  • 7 Ob 249/18w
    Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 249/18w
    Auch; Beis wei T71; Beisatz: Münzensammlung - Art 3.3. ZGWO. (T94)
  • 7 Ob 25/19f
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 7 Ob 25/19f
    Auch; Beisatz: Risikoausschluss nach Art 20.10 AUVB 2008 ‑ Downhill‑Mountainbiken. (T95)
  • 7 Ob 207/18v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 207/18v
    Auch; Beis wie T88; Beisatz: Hier: Art 7.1.1.14 ARB 2011. (T96)
  • 7 Ob 42/19f
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 42/19f
    Beis wie T11; Beisatz: Soforthilfeklausel. (T97)
  • 7 Ob 115/19s
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 115/19s
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 24 ARB 2007 Rechtsschutz für Grundstückseigentum und Miete. (T98)
  • 7 Ob 37/19w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2019 7 Ob 37/19w
    Beisatz: Hier Art 8 AKHB 2015. Die Verwendung eines Staplerteleskoparms samt Arbeitskorb zur Kirschenernte ist als Verwendung des Fahrzeugs als ortsgebundene Kraftquelle zu qualifizieren. (T99)
  • 7 Ob 97/19v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2019 7 Ob 97/19v
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Begriff des Behältnisses in der Einbruchsdiebstahlversicherung. (T100); Veröff: SZ 2019/84
  • 7 Ob 132/19s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2019 7 Ob 132/19s
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Reichweite des Verzichts auf den Einwand des groben Verschuldens bei der Herbeiführung des Versicherungsfalls gemäß Art 10.1 AbS. (T101)
  • 7 Ob 133/19p
    Entscheidungstext OGH 23.10.2019 7 Ob 133/19p
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Dynamische Erhöhungsklausel in der Er- und Ablebensversicherung. (T102)
  • 7 Ob 130/19x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 7 Ob 130/19x
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: AHB 2003 zum Begriff "tätliche Gewalt". (T103)
  • 7 Ob 182/19v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 7 Ob 182/19v
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 8 UA00 (Lebensrente) iVm Art 16 UA00 (Frühsommer-Meningoenzephalitis, FSME). (T104)
  • 7 Ob 192/19i
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 192/19i
    Beisatz: Im Rahmen des Art 21.2.2 ARB 2002 besteht kein Versicherungsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen des Versicherungsnehmers in Verfahren vor Verwaltungsbehörden wegen Entrichtung der Zuschlagsleistung nach § 25 BUAG. (T105)
  • 7 Ob 37/20x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2020 7 Ob 37/20x
    Beisatz: Hier: Art 15 AUVB 2015. (T106)
    Beisatz: Ein durchschnittlich verständiger Versicherungsnehmer versteht unter „nachgewiesene Unfallkosten, die innerhalb von 2 Jahren vom Unfalltag an gerechnet entstehen“, das Entstehen einer Zahlungsverbindlichkeit innerhalb dieses Zeitraums. Diesen Zeitpunkt wird er dabei in der Regel mit der Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung an ihn gleichsetzen, da damit auch für ihn feststeht, dass er, wenn auch allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt, die dafür vereinbarte Gegenleistung (Zahlung) erbringen muss. (T107)
  • 7 Ob 141/20s
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 7 Ob 141/20s
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 118/20h
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 7 Ob 118/20h
    Beis wie T71; Beis wie T3
  • 7 Ob 104/20z
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 7 Ob 104/20z
    Beis wie T3; Beis wie T71
  • 7 Ob 133/20i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 7 Ob 133/20i
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Art 7 AUVB 2013 „Sehkraft“. (T108)
  • 7 Ob 187/20f
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 7 Ob 187/20f
    Vgl; Beis wie T3
  • 7 Ob 204/20f
    Entscheidungstext OGH 17.12.2020 7 Ob 204/20f
    Beis wie T71; Beisatz: AUB 2013 Invaliditätsgrad außerhalb der Gliedertaxe. (T109)
  • 7 Ob 17/21g
    Entscheidungstext OGH 24.02.2021 7 Ob 17/21g
    Auch; Beis wie T71; Beisatz: Art 3.1.c AVBV 1992 – wirtschaftlicher Zusammenhang in der Serienschadenklausel. (T110);
    Beis ähnlich wie T3
  • 7 Ob 67/21k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2021 7 Ob 67/21k
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Lenkerschutzversicherung. (T111)
  • 7 Ob 70/21a
    Entscheidungstext OGH 28.04.2021 7 Ob 70/21a
    Beis wie T71; Beisatz: Art 19.1.2 AUVB 2012; Vorsatztat. (T112)
  • 7 Ob 75/21m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2021 7 Ob 75/21m
    Beis wie T95; Beisatz: Downhill-Mountainbiken; Art 20.10 AUVB 2008. (T113)
  • 7 Ob 51/21g
    Entscheidungstext OGH 23.06.2021 7 Ob 51/21g
    Beis wie T71
  • 7 Ob 104/21a
    Entscheidungstext OGH 30.06.2021 7 Ob 104/21a
    Beis wie T71; Beis wie T3; Beisatz: Haftpflichtversicherung – versicherte Tätigkeit des Bilanzbuchhalters. (T114)
  • 7 Ob 134/21p
    Entscheidungstext OGH 15.09.2021 7 Ob 134/21p
    Vgl; Beis nur wie T3
  • 7 Ob 193/21i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2021 7 Ob 193/21i
    Vgl; Beisatz: Haftpflichtversicherung - Bauträger. (T115)
  • 7 Ob 190/21y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2022 7 Ob 190/21y
    nur T71; Beisatz: Art 7.2.3. AUVB 2007 – Berücksichtigung der Prothesentauglichkeit bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades. (T116)
  • 7 Ob 172/21a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2021 7 Ob 172/21a
    Beis nur wie T71; Beisatz: Adäquater Zusammenhang zwischen einem in einem Baumangelprozess unrichtig erteilten Gutachten über das Vorliegen des Baumangels mit dem Baurisiko; Art 7.1.2.2. ARB 2008. (T117)
  • 7 Ob 54/22z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 54/22z
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Versicherungsbedingungen der Berufsunfähigkeits-Versicherung und Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (AVB), insb. § 3 Abs 2 lit a AVB. (T118)
  • 7 Ob 62/22a
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 62/22a
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: § 10 AUVB 2016; Fahrt mit Motocross-Maschine in Offroad-Arena außerhalb einer Fahrveranstaltung. (T119)
  • 7 Ob 2/22b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2022 7 Ob 2/22b
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 22.2. AUVB; Fahrt mit Motocross-Maschine in Offroad-Park außerhalb einer Fahrveranstaltung und außerhalb der Enduro-Strecke. (T120)
  • 7 Ob 12/22y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 12/22y
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Wohnsitzbegriff in Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen. (T121)
  • 7 Ob 198/21z
    Entscheidungstext OGH 25.05.2022 7 Ob 198/21z
    Beis wie T71
  • 7 Ob 85/22h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 85/22h
    Beis wie T3; Beis wie T71; Beisatz: Hier: Versichertes Risiko „Betriebs-Rechtsschutz inklusive Allgemeiner Vertrags-Rechtsschutz für den betrieblichen Bereich Baumeister“. (T122)
  • 7 Ob 103/22f
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 103/22f
    nur T2; Beis wie T71; Beisatz: Hier: AUVB 2005 Art 7.6; Begriff der Berufsunfähigkeit in einen privaten Unfallversicherungsvertrag. (T123)
  • 7 Ob 135/22m
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 135/22m
    Vgl; Beisatz: Hier: Art 1.1 AWB 1986 ‑ undichte Fuge bei einer Duschtasse ist keine angeschlossene Einrichtung. (T124)
  • 7 Ob 155/22b
    Entscheidungstext OGH 09.11.2022 7 Ob 155/22b
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: Art 2.5 ABFT; zur Frage, ob ein „Personenschaden wegen einer Heilbehandlung“ eine eigenständige versicherte Gefahr darstellt. (T125)
  • 7 Ob 196/22g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 7 Ob 196/22g
    Beis wie T71; Beisatz: Hier: COVID-19-Pandemie ist im hier relevanten Zeitraum (Frühjahr 2020) eine Katastrophe im Sinn von Art 7.1.1.2 ARB 2013. (T126)
  • 7 Ob 25/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.05.2023 7 Ob 25/23m
    Anm: hier: die Geltendmachung von immateriellen Schäden aus der Datenschutzverletzung beim Kauf eines Hardware-Wallets gegen die Wallet-Herstellerin ist vom allgemeinen Vertrags-Rechtsschutz (Art 23 ARB 2017) umfasst
  • 7 Ob 153/23k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.09.2023 7 Ob 153/23k
    vgl; Beisatz nur wie T71
  • 7 Ob 95/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 95/23f
    Beisatz wie T71
  • 7 Ob 157/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 157/23y
    Beisatz: Hier: Art 7.15.1 UE00 und Art 7.15.3 UE00; zur Fälligkeit der Versicherungsleistung; siehe auch RS0134572. (T127)
  • 7 Ob 144/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 144/23m
    Beisatz: Hier: Art 17.2.2.1 ARB 2015 ("Verkehrsvorschriften"). (T128)
  • 7 Ob 112/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 112/23f
    Beisatz: Hier: Art 7.1.11 ARB 2000 ("Bauherren-Klausel") und Art 9.2 ARB 2000 (Erfolgsaussichten) sind weder ungewöhnlich nach § 864a ABGB, noch gröblich benachteiligend nach § 879 Abs 3 ABGB oder intransparent nach § 6 Abs 3 KSchG. (T129)
  • 7 Ob 165/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.10.2023 7 Ob 165/23z
    Beisatz wie T129
  • 7 Ob 180/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 180/23f
    Beisatz: Art 4 ZGWO 05/2014; Versperrobliegenheit - Aufenthalt im Garten (T130)
  • 7 Ob 187/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 187/23k
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung von Teil B Art 2.2. AEHB 2000. (T131)
  • 7 Ob 113/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 113/23b
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: BB 6808 Art1.3 („Eindringen von Witterungsniederschlägen“).
    . (T132)
    Beisatz: Unter einem „Eindringen von Witterungsniederschlägen“ im Sinn von Art 1.3. BB 6808 versteht der durchschnittlich verständige Versicherungsnehmer auch den Fall, dass in einem umschlossenen Hof angesammeltes Niederschlagswasser seinen Weg über Mauerteile ins Gebäude findet. (T133)
  • 7 Ob 170/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 170/23k
    vgl; Beisatz: Hier: KKB Art 1.1.6 ("Unfall" in der Kaskoversicherung). (T134)
  • 7 Ob 162/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.12.2023 7 Ob 162/23h
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Nachbesserungsbegleitschäden in der Betriebshaftpflichtversicherung (versicherungsvertragliche Abweichung von Art 7.1.3 AHVB 2005). (T135)
  • 7 Ob 172/23d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.01.2024 7 Ob 172/23d
    vgl; Beisatz nur wie T71; Beisatz nur wie T3
    Beisatz: Hier: Punkt 9.2.3.4.6 der Rahmenvereinbarung H950 und Punkt 20.7 der Rahmenvereinbarung H970. (T136)
  • 7 Ob 3/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 3/24b
    Beisatz: Hier: Auslegung des Art 21.3 UB00; Der durchschnittliche Versicherungsnehmer versteht die Regelung so, dass unfallfremde Krankheiten oder Gebrechen grundsätzlich zu seinen Lasten gehen, nämlich zu einer Kürzung eines Anspruchs oder einem Abzug von der Gesamtinvalidität führen. (T137)
  • 7 Ob 8/24p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.03.2024 7 Ob 8/24p
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Bedingung 12K („optische Schäden bis 10.000 EUR") in der „Sturmversicherung plus" - Wiederherstellungsklausel. (T138)
  • 7 Ob 4/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 4/24z
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung von Art 24.6.2. ARB 2007 - Versicherungsschutz für eine Ersatzwohnung nach Umzug. (T139)
  • 7 Ob 7/24s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 7/24s
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 21.1.1 AUVB 2019 (Führerscheinklausel, Trial-Motorrad). (T140)
  • 7 Ob 159/23t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 159/23t
    vgl; Beisatz: Hier: Betriebshaftpflichtversicherung - Beschädigung eines Wechselrichters beim Abladen durch Mitarbeiter der Versicherungsnehmerin. Art 7.5.3. AHVB 2004; Art 7.10.4 AHVB 2006; Besondere Bedingungen (BB) 7857, 7858, 7878. (T141)
  • 7 Ob 215/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.04.2024 7 Ob 215/23b
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Aufgrund eigenständiger Definition des Begriffs "Einbruchdiebstahl" in den konkreten Versicherungsbedingungen, war das Vorliegen des von §§ 127, 129 Abs 1 StGB geforderten Zueignungs- und Bereicherungsvorsatzes nicht Voraussetzung für die Annahme eines Einbruchsdiebstahls iSd Versicherungsbedingungen. (T142)
  • 7 Ob 69/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.04.2024 7 Ob 69/24h
    vgl; Beisatz: Hier: Art 21 UD00 (sachliche Begrenzung des Versicherungsschutzes für "Bandscheibenhernien"). (T143)
  • 7 Ob 14/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.04.2024 7 Ob 14/24w
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung des Rechtsschutzbausteins „Insolvenzrechtsschutz" („Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Insolvenzrecht“). (T144)
  • 7 Ob 78/24g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.05.2024 7 Ob 78/24g
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art K.1.5 AUVB ("Bewusstseinsstörung"). (T145)
  • 4 Ob 7/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.05.2024 4 Ob 7/24v
    Beisatz nur wie T3: Hier: Unklarheiten gehen zu Lasten des Verwenders das heißt im Regelfall zu Lasten des Unternehmers (Klausel zur Nachrangigkeit von Darlehen) (T146)
  • 7 OB 92/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.06.2024 7 OB 92/24s
    Beisatz wie T71
    Beisatz: hier: Auslegung von Unfallversicherungsbedingungen (Art 19 AUVB 2010 "Unversicherbare Sportarten" und Art 20.10 AUVB "Ausschlüsse") (T147)
  • 7 Ob 74/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 74/24v
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 6 Abs 2 AWB (72-Stunden-Klausel). (T148)
  • 7 Ob 113/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.09.2024 7 Ob 113/24d
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Brandbegriff nach Art 1.1.1. AFB 2002. (T149)
  • 7 Ob 148/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2024 7 Ob 148/24a
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Versicherungsfall Z 2.1 A-PSB (T150)
    Beisatz: Hier: Produktmangel iSd Z 1.4 A-PSB (T151)
  • 7 Ob 93/24p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2024 7 Ob 93/24p
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 4.I.3. AVBW 1994 (Rechtsverletzungsklausel und Nichtbeachtungsklausel). (T152)
  • 7 Ob 174/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2024 7 Ob 174/24z
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 8.2 und Art 21.2.1 AKHB 2015 (Beschädigung eines Anhängers als „Schaden an der versicherten Sache“). (T153)
  • 7 Ob 140/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2024 7 Ob 140/24z
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 1.1.2. AK2 2018 (Unfall nach Diebstahl eines Kfz; Beweiserleichterung für das Vorliegen eines Kfz-Diebstahls bei späterem Wiederauffinden). (T154)
  • 7 Ob 201/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2024 7 Ob 201/24w
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Art 3.3. und Art 3.4. EUVBP 2016 (Invaliditätsgrad anhand Gliedertaxe), Art 11.2. AUVB 2016 (Kürzung bei unfallfremden Mitwirkungsanteil) (T155)
  • 7 Ob 200/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.01.2025 7 Ob 200/24y
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: zu Art 7.9. UE00 Berufsunfähigkeit in der Unfallversicherung (T156)
  • 7 Ob 187/24m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.01.2025 7 Ob 187/24m
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 2.1.1. "Mein Zuhause Einfach Erklärt" (Terrasse nicht als Gebäudeteil in Eigenheimversicherung versichert). (T157)
  • 7 Ob 189/24f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.01.2025 7 Ob 189/24f
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs Erdrutsch nach AStB-P (T159)
  • 7 Ob 214/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.02.2025 7 Ob 214/24g
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs Schneedruck nach Art 1.1.3 AStB 2002/Stufe 2 (T160)
    Beisatz: Hier: unmittelbare Einwirkung der versicherten Gefahr „Hagel“ nach Art 1.2.1 AStB 2002/Stufe 2 (T161)
    Beisatz: Hier: Risikoausschluss nach Art 2.4. AStB 2002/Stufe 2 (T162)
  • 7 Ob 6/25w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.02.2025 7 Ob 6/25w
    vgl; Beisatz nur wie T71
    Beisatz: Hier: Art 6 ARB 2003. (T163)
  • 7 Ob 218/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 218/24w
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Abgrenzung Privat- und Betriebsbereich nach Art 23.1.1 ARB (Spionageentgelt und Einkünfte aus Miete/Pacht) (T164)
  • 7 Ob 53/25g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 53/25g
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Rechtsschutzversicherung Ansprüche aus culpa in contrahendo (T165)
  • 7 Ob 33/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 33/25s
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Schadenersatzrechtliche Rückabwicklung eines Liegenschaftskaufs wegen culpa in contrahendo ist von Art 19 ARB (Schadenersatz-Rechtsschutz) umfasst; Deckungsabgrenzungsausschlüsse des Art 19.3.1.3 und Art 19.3.1.4 ARB kommen nicht zur Anwendung (Art 19.2.1 ARB; Art 19.3.1.3 ARB; Art 19.3.1.4 ARB; Art 23.2.1 ARB; Art 24 ARB). (T166)
  • 7 Ob 27/25h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.04.2025 7 Ob 27/25h
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Art 21.1.3 AUVB verstößt gegen § 6 Abs 2 VersVG und § 864a ABGB. (T167)
  • 7 Ob 148/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2025 7 Ob 148/25b
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Art 5.1.5. AUVB (Wiedereinschluss einer krankheitsbedingten Bewusstseinsstörung). (T168)
  • 7 Ob 175/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2026 7 Ob 175/25y
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Zum Beginn der 12 Monatsfrist nach Art 1.3.13 ABH 2007 (Deckung der Mehrkosten für eine Ersatzwohnung). (T169)
  • 7 Ob 225/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 225/25a
    Beisatz nur wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Tatbestände des einfachen Diebstahls und des Einbruchsdiebstahls nach ABHP 2011 nicht erfüllt beim Entzug von Kryptowährungsguthaben aus der "Blockchain", einem dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerk voneinander unabhängiger Rechner, weil es an der dafür erforderlichen Sachwegnahme unter Bruch der tatsächlichen Sachherrschaft fehlt. (T170)
  • 7 Ob 184/25x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2026 7 Ob 184/25x
    vgl; Beisatz wie T71; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Berghütte ist "gemieteter Raum" im Sinne der Deckungserweiterung HH Top (Plus) 2019 Pkt 33.2. (erweiterte Privathaftpflichtversicherung gegenüber Art 17.7.1. ABH 2006). (T171)
  • 6 Ob 78/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2026 6 Ob 78/25a
    vgl; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Wertsicherungsvereinbarung in einem Mietvertrag (Individualprozess). (T172)
  • 7 Ob 29/26d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 29/26d
    Beisatz wie T71; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Auch eine "Aufwärmrunde" fällt unter die Beteiligung an einem motorsportlichen Wettbewerb iSd Art 15.2. AUVB 2015. (T173)
  • 7 Ob 40/26x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.04.2026 7 Ob 40/26x
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Unfallbegriff in der Vollkaskoversicherung. (T174)
  • 7 Ob 192/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.04.2026 7 Ob 192/25y
    Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Wiederherstellungsklausel. Nur vor dem Versicherungsfall vorhandene Gegenstände können wiederbeschafft, während andere Gegenstände neu angeschafft werden. (T175)
  • 7 Ob 157/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2026 7 Ob 157/25a
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Hier: Zur Abgrenzung "derselben Ursache" und "gleichartiger Ursachen" in der Serienschadensklausel sowie zum Begriff des "technischen Zusammenhangs" in der Serienschadensklausel. (T176)
  • 7 Ob 70/26h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2026 7 Ob 70/26h
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T71
    Beisatz: Aus dem Zweck von Wiederherstellungsklauseln, das subjektive Risiko des Versicherers zu begrenzen, das entstünde, wenn der Versicherungsnehmer die Entschädigungssumme für frei bestimmbare Zwecke verwenden könnte, folgt, dass ihnen das Erfordernis der Gleichartigkeit und Gleichwertigkeit inhärent ist. (T177)
  • 7 Ob 9/26p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 7 Ob 9/26p
    vgl; Beisatz wie T71; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Dread-Disease-Versicherung. (T178)
  • 7 Ob 32/26w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.04.2026 7 Ob 32/26w
    vgl; Beisatz wie T71; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Schadenersatz-Rechtsschutz für Unterlassungsanspruch (Art 19.2.1 ARB 2015). (T179)

Schlagworte

zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0050063

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19950628_OGH0002_0070OB00040_9400000_001

Entscheidungstext 7Ob195/14y

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

Gruber, ZFR 2015/91 S 183 (Rechtsprechungsübersicht) - Gruber, ZFR 2015,183 (Rechtsprechungsübersicht) = EvBl 2015/98 S 698 - EvBl 2015,698 = ecolex 2015/324 S 767 - ecolex 2015,767 = Ertl, ecolex 2015,1032 (Rechtsprechungsübersicht)

Geschäftszahl

7Ob195/14y

Entscheidungsdatum

26.11.2014

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch die Vizepräsidentin Dr. Huber als Vorsitzende und die Hofrätinnen und Hofräte Dr. Hoch, Dr. Kalivoda, Mag. Dr. Wurdinger und Mag. Malesich als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei H***** W*****, vertreten durch Dr. Norbert Bergmüller, Rechtsanwalt in Schladming, gegen die beklagte Partei M***** AG, *****, vertreten durch Dr. Edwin A. Payr, Rechtsanwalt in Graz, wegen Rentenzahlung, über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Linz als Berufungsgericht vom 1. September 2014, GZ 6 R 106/14x-47, womit das Urteil des Landesgerichts Salzburg vom 17. April 2014, GZ 8 Cg 44/13h-43, teilweise abgeändert wurde, zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 1.470,24 EUR (darin enthalten 245,04 EUR USt) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens binnen 14 Tagen zu zahlen.

Text

Entscheidungsgründe:

Zwischen den Streitteilen besteht ein Unfallversicherungsvertrag, dem die Allgemeinen Bedingungen für die Unfallversicherung (AUVB) 2006 zugrunde liegen. Diese lauten auszugsweise:

„Art 9 - Unfall-Invaliditäts-Rente

1. Wann wird die Unfall-Invaliditäts-Rente gezahlt?

Ergibt sich innerhalb eines Jahres vom Unfalltag an gerechnet, dass als Folge des Unfalls eine dauernde Invalidität mit einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % zurückbleibt, dann wird - unabhängig vom Alter des Versicherten - die vereinbarte monatliche Unfall Invaliditäts-Rente gezahlt. [...]

Ein Anspruch auf Leistung für die Unfall-Invaliditäts-Rente ist innerhalb von 15 Monaten vom Unfalltag an geltend zu machen und unter Vorlage eines ärztlichen Befundes zu begründen.

[...]

2. Was geschieht, wenn der Invaliditätsgrad nicht eindeutig feststeht?

Steht der Grad der dauernden Invalidität nicht eindeutig fest, sind sowohl der Versicherte als auch der Versicherer berechtigt, den Invaliditätsgrad jährlich bis vier Jahre ab dem Unfallstag ärztlich neu bemessen zu lassen und zwar ab zwei Jahren nach dem Unfalltag auch durch die Ärztekommission (Artikel 18,). Ergibt die endgültige Bemessung einen Invaliditätsgrad von mindestens 50 %, entsteht ein Anspruch auf Rentenleistung.

[...]“

Der Kläger erlitt am 2. 1. 2007 einen Unfall. Nach Einholung eines fachärztlichen Gutachtens teilte ihm die Beklagte mit Schreiben vom 3. 6. 2008 mit, dass sich aus den Unterlagen eine bleibende Invalidität von 54 % ergebe und somit seine monatliche lebenslange Rente 700 EUR betrage. Die Rentenleistung gelange ohne Präjudiz zur Auszahlung. Die Beklagte behalte sich das Recht vor, im November 2010 nochmals eine Begutachtung durchführen zu lassen, damit der Invaliditätsgrad endgültig bestimmt werden könne.

Mit Schreiben vom 17. 12. 2010 beauftragte die Beklagte einen Facharzt mit einer Neubegutachtung und verständigte darüber den Kläger mit Schreiben vom selben Tag.

Gegründet auf eine Untersuchung vom 10. 2. 2011 erstellte der beauftragte Facharzt am 4. 4. 2011 ein Gutachten. Ein weiterer von der Beklagten beauftragter Facharzt erstattete am 8. 6. 2011 sein Gutachten. Am 28. 6. 2011 teilte die Beklagte dem Kläger mit, dass sich auf Grund der Nachbegutachtungen eine gesamte dauernde Invalidität von 42 % ergebe und die monatlichen Rentenzahlungen in Höhe von 700 EUR mit sofortiger Wirkung eingestellt würden. Im Jänner 2011 betrug der Invaliditätsgrad 32 %.

Der Kläger begehrt, die Beklagte schuldig zu erkennen, ihm, solange er lebe, ab Juli 2011 monatlich im Vorhinein eine monatliche Rente von 700 EUR bei sonstiger Exekution zu zahlen, wobei diese Rente jeweils zum 1. Jänner eines jeden Jahres beginnend mit dem Jahr 2010 um 1,5 %, insgesamt jedoch nur 30-mal erhöht werde. Hilfsweise beantragt er Zahlung an die R***** reg Genossenschaft mbH. Die Beklagte sei weiterhin zur Rentenzahlung verpflichtet, da seine Invalidität nach wie vor mindestens 50 % betrage. Die Dynamisierung der Rente sei mit 1,5 % vereinbart. Die von der Beklagten veranlasste Neubemessung sei unbeachtlich, da diese nicht bis zum 1. 1. 2011, dem Ablauf der Vierjahresfrist des Artikel 9 Punkt 2, AUVB 2006 erfolgt sei.

Seine Aktivlegitimation sei gegeben. Der Kläger wisse nicht, was eine Sicherungszession sei. Sollte eine solche rechtswirksam unterfertigt worden sein, sei diese nicht mehr wirksam. Für den Fall, dass die im Schreiben der Kreditgeberin zum Ausdruck kommende Vinkulierung rechtswirksam sein sollte, erhob er sein Eventualbegehren.

Die Beklagte beantragt die Abweisung des Klagebegehrens. Die von ihr fristgerecht am 17. 12. 2010 veranlasste neuerliche Bemessung des Invaliditätsgrads habe einen solchen von nur mehr 42 % ergeben, sodass dem Kläger keine Rente gebühre. Im Übrigen liege die Aktivlegitimation des Klägers nicht vor. Dieser habe mit Sicherungszession vom 17. 1. 2007 an die R***** reg Genossenschaft mbH alle Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag abgetreten. Von der Zession sei die Beklagte verständigt worden. Im Übrigen wende sie aus dem Rechtsgrund der Bereicherung eine Forderung von 62.400 EUR aufrechnungsweise gegen eine allenfalls zu Recht bestehende Klagsforderung mit der Begründung ein, sie habe ausgehend von den nunmehr vorliegenden Gutachten eine Überzahlung in dieser Höhe geleistet.

Das Erstgericht wies das Haupt- und das Eventualbegehren ab. Im Hinblick auf die erfolgte Abtretung in Form einer Sicherungszession sei die Aktivlegitimation des Klägers zur Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Versicherungsvertrag zu verneinen.

Das Berufungsgericht änderte das Ersturteil dahingehend ab, dass die Beklagte schuldig sei, ab Juli 2011 monatlich im Vorhinein eine Rente von 700 EUR zu zahlen, wobei diese Rente jeweils zum 1. Jänner eines jeden Jahres beginnend mit dem Jahr 2012 um 1,5 %, einschließlich des Jahres 2012, jedoch nur insgesamt 27-mal erhöht werde, und dass die bis zur Rechtskraft dieses Urteils fällig gewordenen Beträge von der Beklagten binnen 14 Tagen zu zahlen seien. Die Abweisung des Mehrbegehrens, gerichtet auf weitere Erhöhungen der Rente, und des Eventualbegehrens bestätigte es. Die Beklagte habe ihren Einwand der mangelnden Aktivlegitimation ausdrücklich nur auf eine von ihr aus der Urkunde ./6 abgeleitete Sicherungszession gegründet. Bei dieser - vom Erstgericht in den wesentlichen Passagen festgestellten - Urkunde handle es sich um eine Verpfändungsanzeige und um ein an die Beklagte gerichtetes Ersuchen, die Verpfändung und das widerrufliche Bezugsrecht der Kreditgeberin des Klägers vorzumerken und die Versicherung zu ihren Gunsten zu vinkulieren. Die Urkunde enthalte keine Anhaltspunkte für eine zwischen dem Kläger und der Bank erfolgte Vereinbarung einer Sicherungszession, die der Bank im Außenverhältnis das Vollrecht an der Forderung verschafft hätte.

Forderungen des Versicherungsnehmers „aus der Versicherung“ könnten als Geldforderungen im Allgemeinen ohne weiteres abgetreten, verpfändet oder gepfändet werden und seien daher als Sicherungsmittel geeignet. In der österreichischen Vertragspraxis habe sich noch die sogenannte Vinkulierung von Versicherungsforderungen herausgebildet, die gesetzlich nicht geregelt sei. Die Beklagte sei zur Abgabe einer Vinkulierungserklärung nicht verpflichtet gewesen und habe auch nicht behauptet, eine solche abgegeben zu haben. Eine Vinkulierung der Ansprüche des Klägers aus dem Unfallversicherungsvertrag könne daher nicht angenommen werden.

Außerhalb des Versicherungsvertragsrechts werde durch die Verpfändung einer Forderung kein direkter Einziehungsanspruch übertragen. Der Pfandgläubiger sei nicht berechtigt, ohne gerichtliche Überweisung in Form eines direkten Einziehungsrechts den aus der verpfändeten Forderung Verpflichteten unmittelbar in Anspruch zu nehmen. Bei der Verpfändung von Forderungen aus - hier nicht vorliegenden - Lebensversicherungsverträgen werde hingegen von einer schlüssigen Erklärung des Versicherungsnehmers, dass er die Bezugsberechtigung widerrufe, ausgegangen, wodurch das Bezugsrecht zumindest eingeschränkt werde. Nach der Pfandreife sei der Pfandgläubiger einer Lebensversicherung daher zur Einziehung der Versicherungsleistung berechtigt und könne vom Versicherer die Auszahlung der Versicherungssumme an sich insoweit verlangen, als dies zu seiner Befriedigung erforderlich sei. Die Frage, ob auch im Fall der Verpfändung eines Anspruchs auf Rentenzahlung aus einem Unfallversicherungsvertrag ein stillschweigend erfolgter Widerruf der Bezugsberechtigung angenommen werden könne, müsse nicht geklärt werden. Selbst wenn dies der Fall wäre, wäre der Pfandgläubiger nur im Fall der Pfandreife als berechtigt anzusehen, die Auszahlung der Versicherungsleistung an sich zu fordern. Derartiges sei nicht behauptet worden. Die Aktivlegitimation des Klägers sei daher zu bejahen.

Werde die Antragstellung auf Neubemessung innerhalb von vier Jahren ab dem Unfallstag versäumt, bleibe es bei der bisherigen Bemessung des Invaliditätsgrads. Ein Antrag auf Vornahme der Neubemessung müsse vom Versicherer aber jedenfalls so rechtzeitig gestellt werden, dass die ärztliche Untersuchung nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge noch vor Ablauf der Frist möglich sei. Die Beklagte habe dem Sachverständigen mit Schreiben vom 17. 12. 2010 (Freitag) einen Nachbegutachtungsauftrag erteilt und davon den Kläger gleichzeitig informiert. Die Vierjahresfrist habe am 2. 1. 2011 geendet. Innerhalb dieser Frist seien unter Außerachtlassung des 24. 12. 2010 und des 31. 12. 2010 lediglich acht Arbeitstage gelegen. Berücksichtige man noch den Postlauf für das Schreiben der Beklagten an den Sachverständigen, die sich ergebende Notwendigkeit einer Kontaktaufnahme des Sachverständigen zur Terminvereinbarung mit dem Kläger und den Umstand, dass die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel häufig mit der Inanspruchnahme von Urlauben verbunden seien, so sei nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge am 17. 12. 2010 nicht zu erwarten gewesen, dass die ärztliche Untersuchung bis zum 2. 1. 2011 erfolgen werde. Die Beklagte habe daher die Frist des Artikel 9 Punkt 2, AUVB 2006 nicht eingehalten, es bleibe der Grad der Invalidität maßgebend, wie er sich auf Grund der ersten Invaliditätsfeststellung ergeben habe.

Das Berufungsgericht sprach aus, dass die ordentliche Revision zulässig sei, weil der Oberste Gerichtshof in seiner Entscheidung 7 Ob 153/12v, die vom Berufungsgericht geteilte Ansicht, dass ein Antrag auf Vornahme der Neubemessung vom Versicherer jedenfalls so rechtzeitig gestellt werden müsse, dass die ärztliche Untersuchung nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge noch vor Ablauf der Frist möglich sei, nur obiter vertreten habe.

Gegen den klagsstattgebenden Teil dieses Urteils wendet sich die Revision der Beklagten mit einem Abänderungsantrag. Hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Der Kläger begehrt, die Revision zurückzuweisen; hilfsweise ihr keine Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision ist zur Klarstellung zulässig, sie ist aber nicht berechtigt.

1. Das Berufungsgericht ging unter Zugrundelegung der - in ihren wesentlichen Teilen ohnehin festgestellten - Urkunde ./6 davon aus, dass diese die Anzeige der Verpfändung der Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag an die Kreditgeberin des Klägers mit dem Ersuchen enthalten habe, die Verpfändung und das unwiderrufliche Bezugsrecht der Kreditgeberin vorzumerken und die Versicherung zu ihren Gunsten zu vinkulieren. Ein sekundärer Feststellungsmangel liegt damit nicht vor. Im Übrigen enthält die Revision keine stichhaltigen Ausführungen gegen die Rechtsansicht des Berufungsgerichts, dass eine Verpfändung in der Regel nicht zur Aktivlegitimation des Pfandgläubigers führe, eine Vinkulierung nicht vorgebracht worden sei und sich die von der Beklagten ausschließlich behauptete Sicherungszession nach den Feststellungen nicht ergeben habe.

2. Artikel 9 Punkt 2, AUVB 2006 legt fest, dass in dem Fall, in dem der Grad der dauernden Invalidität nicht eindeutig feststeht, sowohl der Versicherte als auch der Versicherer berechtigt sind, den Invaliditätsgrad bis vier Jahre ab dem Unfallstag ärztlich neu bemessen zu lassen. Zu prüfen ist, ob es für den Fall der Neubemessung des Invaliditätsgrads ausreicht, wenn der Versicherer zwar innerhalb der Vierjahresfrist den Antrag stellt, die ärztliche Untersuchung aber außerhalb der Frist erfolgt.

3. Richtig ist, dass der Oberste Gerichtshof zu wortgleichen oder vergleichbaren Klauseln die Formulierung „Antragstellung auf Neubemessung“ verwendete (RIS-Justiz RS0122119, 7 Ob 63/07a, 7 Ob 201/08x, 7 Ob 221/12v, 7 Ob 153/12v). Diesen Entscheidungen lag kein vergleichbarer Sachverhalt zugrunde. Vielmehr ist wegen der hier vorliegenden Konstellation die bisherige Rechtsprechung zu konkretisieren.

4. Allgemeine Versicherungsbedingungen sind nach ständiger Rechtsprechung nach den Regeln der Vertragsauslegung (Paragraphen 914, 915, ABGB) auszulegen und zwar orientiert am Maßstab des durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmers und stets unter Berücksichtigung des erkennbaren Zwecks einer Bestimmung (RIS-Justiz RS0050063).

4.1 Bereits nach dem allgemeinen Sprachgebrauch stellt die Formulierung „ärztlich neu bemessen zu lassen“ auf die tatsächliche Durchführung und nicht auf das darauf gerichtete Begehren ab (zur vergleichbaren deutschen Bedingungslage Leverenz in Bruck/Möller Versicherungsvertragsgesetz90 [2010] AUVB 2008 Ziff 9.4 Rz 17).

Der Zweck der Regelung liegt in der möglichst raschen Herstellung von Rechtssicherheit und Rechtsfrieden. Beide Parteien sollen innerhalb eines überblickbaren Zeitraums Klarheit über den Grad der Invalidität erlangen können, um letztlich Beweisschwierigkeiten zu vermeiden und eine alsbaldige Klärung der Ansprüche herbeizuführen. Die durch Setzung der Ausschlussfrist vorgenommene Risikobegrenzung soll also im Versicherungsrecht eine Ab- und Ausgrenzung schwer aufklärbarer und unübersehbarer (Spät-)Schäden herbeiführen vergleiche 7 Ob 63/07a, 7 Ob 221/12v, 7 Ob 153/12v). Maßgeblich ist der Invaliditätsgrad bis maximal zum Ablauf der (Vierjahres-)Frist vergleiche BGH r+s 2005, 299; Grimm, Unfallversicherung5 Kommentar zu den Allgemeinen Unfallversicherungsbedigungen AUVB 2010 Ziff 9 Rn 22, 356).

4.2 Nach deutscher Rechtsprechung zur vergleichbaren Bedingungslage ist die Neubemessung so früh zu verlangen, dass die Begutachtung der verbleibenden Unfallfolgen samt der darauf gestützten Invaliditätsfeststellung noch innerhalb der Frist möglich ist (LG Düsseldorf NJW-RR 1988, 281; BGH VersR 1994, 971; OLG Hamm NJW-RR 1996, 1308; vergleiche Kessal/Wulf, Aus der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur privaten Unfallversicherung1, r+s 2008, 313).

Die deutsche Lehre vertritt ebenfalls, dass der Antrag auf Neubemessung vom Versicherer so rechtzeitig gestellt werden muss, dass die ärztliche Untersuchung nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge noch vor Ablauf der Frist möglich ist (Knappmann in Prölls/Martin VVG²8 AUVB 2008, Nr 9 Rz 13; Grimm aaO; Döner in Langheid/Wendt Münchener Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz römisch zwei (2011) Paragraph 188, Rz 9; Leverenz aaO Rz 17). Insbesondere unter Verweis auf Knappmann aaO sprach dies auch bereits der Oberste Gerichtshof aus (7 Ob 153/12v).

4.3 Damit ist festzuhalten, dass ein allenfalls von der Erstbemessung abweichender Invaliditätsgrad nur dann neu zu bemessen und zu berücksichtigen ist, wenn dies bis zu vier Jahren ab dem Unfallstag vom Versicherten oder vom Versicherer begehrt (beantragt) wird. Fristgerecht ist der Antrag des Versicherers aber nur dann, wenn er so rechtzeitig gestellt wird, dass die ärztliche Untersuchung nach dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge noch vor Ablauf der Frist möglich ist. Wird die Antragstellung auf Neubemessung vom Versicherer innerhalb von vier Jahren ab dem Unfallstag versäumt oder erfolgt sie nicht fristgerecht, bleibt es bei der bisherigen Bemessung des Invaliditätsgrads.

Die Antragstellung der Beklagten vom 17. 12. 2010 war daher aus den vom Berufungsgericht zutreffend (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO) wiedergegebenen Gründen verspätet.

5. Die Kostenentscheidung gründet auf die Paragraphen 41, 50, ZPO.

Schlagworte

Vertragsversicherungsrecht

Textnummer

E109679

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:0070OB00195.14Y.1126.000

Im RIS seit

02.02.2015

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2016

Dokumentnummer

JJT_20141126_OGH0002_0070OB00195_14Y0000_000