Justiz

Rechtssatz für 2Ob179/59 2Ob306/64 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0075444

Geschäftszahl

2Ob179/59; 2Ob306/64; 2Ob34/93; 2Ob2429/96m; 2Ob121/14d

Entscheidungsdatum

23.10.2014

Norm

StVO §68 Abs1

Rechtssatz

Die Bestimmung, wonach einspurige Fahrräder, soweit Radwege oder Radfahrstreifen vorhanden sind und zur Aufnahme des Radfahrverkehrs ausreichen, nur diese Wege zu befahren haben, setzt selbstverständlich voraus, daß sich diese Wege und Streifen in einem Zustand befinden, der eine gefahrlose Benützung gewährleistet.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 179/59
    Entscheidungstext OGH 29.04.1959 2 Ob 179/59
    Veröff: ZVR 1959/239 S 214
  • 2 Ob 306/64
    Entscheidungstext OGH 15.10.1964 2 Ob 306/64
  • 2 Ob 34/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 2 Ob 34/93
    Beisatz: Es hängt sowohl vom Zustand des Radweges, als auch von der Art des Rades ab, ob im Einzelfall eine Verpflichtung zur Benützung des Radweges besteht oder nicht. (T1) Veröff: ZVR 1994/113 S 275
  • 2 Ob 2429/96m
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 2 Ob 2429/96m
    Vgl
  • 2 Ob 121/14d
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 121/14d
    Auch; Beisatz: Hier: Allein die verstärkte Blendwirkung entgegenkommender Fahrzeuge ist nicht geeignet, die Verpflichtung zur Benützung eines nur auf einer Seite einer Straße in beide Richtungen befahrbaren Radwegs aufzuheben. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0075444

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19590429_OGH0002_0020OB00179_5900000_001

Rechtssatz für 2Ob36/72 8Ob252/82 2Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0027587

Geschäftszahl

2Ob36/72; 8Ob252/82; 2Ob135/04y; 2Ob183/06k; 2Ob21/07p; 2Ob121/14d

Entscheidungsdatum

23.10.2014

Rechtssatz

Der Gesetzgeber erlegt den Radfahrern die in Paragraph 68, StVO angeführten Verpflichtungen nicht nur zum Schutze der übrigen Straßenbenützer, sondern auch im Interesse ihrer eigenen Sicherheit auf. Die Zugehörigkeit des Schadens zum Zweckbereich der Schutznorm des Paragraph 68, Absatz 2, StVO setzt daher eine Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer durch das Nebeneinanderfahren von Radfahrern nicht voraus.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 36/72
    Entscheidungstext OGH 07.09.1972 2 Ob 36/72
    Veröff: ZVR 1973/142 S 202
  • 8 Ob 252/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 252/82
    nur: Der Gesetzgeber erlegt den Radfahrern die in § 68 StVO angeführten Verpflichtungen nicht nur zum Schutze der übrigen Straßenbenützer, sondern auch im Interesse ihrer eigenen Sicherheit auf. (T1) Beisatz: Entfernen der Füße von den Pedalen. (T2) Veröff: ZVR 1984/224 S 226
  • 2 Ob 135/04y
    Entscheidungstext OGH 07.07.2005 2 Ob 135/04y
    Auch; Beisatz: Es ist nach diesen Vorschriften auch einem Fahrzeuglenker verboten, Radfahrer und Lenker von Motorfahrrädern an ihrem Fahrzeug anhängen zu lassen, um diese zu ziehen. (T3)
  • 2 Ob 183/06k
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 183/06k
    Beisatz: Die Verletzung der Schutznorm des § 68 Abs 1 Satz 1 StVO (hier: Radfahren auf der Straße anstatt auf der Radfahranlage) steht mit den beim Überholen eines Radfahrers durch ein Kraftfahrzeug entstandenen Schäden im Rechtswidrigkeitszusammenhang. (T4)
  • 2 Ob 21/07p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 21/07p
    Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2007/199
  • 2 Ob 121/14d
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 121/14d
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Allein die verstärkte Blendwirkung entgegenkommender Fahrzeuge ist nicht geeignet, die Verpflichtung zur Benützung eines nur auf einer Seite einer Straße in beide Richtungen befahrbaren Radwegs aufzuheben. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0027587

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19720907_OGH0002_0020OB00036_7200000_001