Rechtssatz für 1Ob85/65 1Ob158/72 7Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0029837

Geschäftszahl

1Ob85/65; 1Ob158/72; 7Ob702/80; 6Ob663/81; 2Ob582/84; 2Ob627/85; 7Ob609/88; 5Ob162/06v; 7Ob193/11z; 1Ob155/14x

Entscheidungsdatum

18.09.2014

Rechtssatz

Ein Rohrbruch (Wasserleitung) begründet nicht ohne weiters die vom Verschulden unabhängige Haftung des Wohnungsinhabers nach dieser Gesetzesstelle.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 85/65
    Entscheidungstext OGH 12.07.1965 1 Ob 85/65
    Veröff: MietSlg 17239
  • 1 Ob 158/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 1 Ob 158/72
    Beisatz: Der Umstand, dass das Leitungssystem im gesamten Haus überaltert ist und im Haus an einer anderen Leitung wiederholt Rohrbrüche - nicht jedoch Frostbrüche - aufgetreten sind, macht das Wasser noch nicht zu einer gerade in den vom beklagten Wohnungsinhaber benützten Räumlichkeiten "gefährlich" verwahrten Sache. (T1) Veröff: MietSlg 24197
  • 7 Ob 702/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 7 Ob 702/80
    Vgl auch; Beisatz: Regenabflussrinne (T2)
  • 6 Ob 663/81
    Entscheidungstext OGH 27.08.1981 6 Ob 663/81
    Beis wie T1
  • 2 Ob 582/84
    Entscheidungstext OGH 03.07.1984 2 Ob 582/84
    Beis wie T1
  • 2 Ob 627/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 2 Ob 627/85
    Beis wie T1
  • 7 Ob 609/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 609/88
    Veröff: JBl 1989,40
  • 5 Ob 162/06v
    Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 162/06v
    Vgl aber; Ausdrücklich gegenteilig zu T1; Beisatz: Das Wesen der Überalterung eines Leitungssystems besteht in der Gefahr der mangelnden Dichtheit, die sich in wiederholten Rohrbrüchen manifestiert. Können diese wiederholten Rohrbrüche auf dieselben Ursachen zurückgeführt werden, so können diese mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nach allgemeiner Lebenserfahrung auf die Gefahr neuerlicher Wasseraustritte hinweisen. (T3)
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; Beis ausdrücklich gegenteilig zu T1; Beis wie T3
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch; Beisatz: Die Haftung setzt vielmehr bestimmte Umstände voraus, die auf die mögliche Gefahr eines Wasseraustritts hinwiesen, was nach den Gegebenheiten des Einzelfalls zu beurteilen ist. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0029837

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19650712_OGH0002_0010OB00085_6500000_001

Rechtssatz für 1Ob763/76 1Ob8/06t 10Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028443

Geschäftszahl

1Ob763/76; 1Ob8/06t; 10Ob47/06v; 3Ob216/13f; 1Ob155/14x

Entscheidungsdatum

18.09.2014

Norm

ABGB §1313a I
ABGB §1315 I
  1. ABGB § 1313a heute
  2. ABGB § 1313a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1315 heute
  2. ABGB § 1315 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Organisationsverschulden durch mangelhafte Information eines Gehilfen über seinen Pflichtenkreis.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 763/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 1 Ob 763/76
    Veröff: EvBl 1977/99 S 212
  • 1 Ob 8/06t
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 1 Ob 8/06t
  • 10 Ob 47/06v
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 10 Ob 47/06v
    Auch
  • 3 Ob 216/13f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 216/13f
    Auch
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0028443

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19761110_OGH0002_0010OB00763_7600000_001

Rechtssatz für 1Ob566/79 1Ob614/79 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0033945

Geschäftszahl

1Ob566/79; 1Ob614/79; 3Ob39/91; 3Ob92/03f; 3Ob196/13i; 1Ob155/14x

Entscheidungsdatum

18.09.2014

Rechtssatz

Bei einem Verzicht auf künftige Rechte wird gefordert, dass sich die Rechtsverhältnisse, auf die sich der Verzicht bezieht, schon von vornherein übersehen lassen; soweit das nicht der Fall ist, ist der Verzicht unwirksam.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Veröff: EvBl 1979/221 S 578
  • 1 Ob 614/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 614/79
  • 3 Ob 39/91
    Entscheidungstext OGH 08.05.1991 3 Ob 39/91
  • 3 Ob 92/03f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 92/03f
    Veröff: SZ 2004/12
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0033945

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_004

Rechtssatz für 1Ob566/79 1Ob614/79 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034024

Geschäftszahl

1Ob566/79; 1Ob614/79; 1Ob694/85; 3Ob196/13i; 1Ob155/14x

Entscheidungsdatum

18.09.2014

Rechtssatz

Als verzichtbar werden nur voraussehbare und kalkulierbare Risken angesehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 1 Ob 614/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 614/79
  • 1 Ob 694/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 694/85
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034024

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_005

Rechtssatz für 6Ob72/58 6Ob324/58 6Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038178

Geschäftszahl

6Ob72/58; 6Ob324/58; 6Ob159/59; 6Ob147/60; 6Ob217/60; 6Ob361/60; 6Ob184/62; 6Ob30/63; 8Ob182/66; 6Ob209/66; 6Ob258/68; 2Ob227/69; 7Ob40/70; 1Ob58/72; 1Ob108/73; 6Ob164/73; 8Ob259/74; 2Ob108/74; 1Ob537/77; 6Ob620/77; 5Ob707/78; 1Ob566/79; 6Ob666/80; 8Ob530/81; 8Ob103/83; 7Ob666/84; 1Ob694/85; 2Ob516/91; 6Ob630/94 (6Ob1653/94); 1Ob503/96; 3Ob2004/96v; 2Ob2288/96a; 2Ob41/94; 1Ob2374/96s; 6Ob98/00f; 7Ob259/03v; 7Ob200/05w; 2Ob212/08b; 6Ob108/07m; 2Ob222/09z; 2Ob13/10s; 3Ob196/13i; 7Ob143/13z; 1Ob155/14x; 3Ob138/14m; 3Ob234/14d; 7Ob68/15y; 7Ob164/15s; 8Ob46/17y; 2Ob206/16g

Entscheidungsdatum

14.12.2017

Rechtssatz

Vereinbarungen über den Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung sind nur insoweit wirksam, als ihr Abschluss oder doch ihre Anwendung im Einzelfall nicht gegen die guten Sitten verstößt. Absichtliche Schadenszufügung kann hiedurch niemals gedeckt werden. Es kommt darauf an, ob es sich um einen Schaden aus den für das Rechtsverhältnis typischen oder wenigstens im Einzelfall nach dessen besonderen Verhältnissen voraussehbaren Gefahren handelt. Ansprüche, an welche die Parteien überhaupt nicht denken konnten, sei es, dass der Schaden aus einer nicht voraussehbaren Gefahrenquelle entstanden ist, sei es, dass der Schaden auf einem so krassen Verschulden beruht, dass gesagt werden muss, mit einem derartigen Verhalten könne nach den Erfahrungen des Lebens nicht gerechnet werden, fallen nicht unter derartige Vereinbarungen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 72/58
    Entscheidungstext OGH 11.04.1958 6 Ob 72/58
    Veröff: SZ 31/57
  • 6 Ob 324/58
    Entscheidungstext OGH 17.12.1958 6 Ob 324/58
  • 6 Ob 159/59
    Entscheidungstext OGH 10.06.1959 6 Ob 159/59
    Beisatz: Freizeichnungsklausel (T1)
  • 6 Ob 147/60
    Entscheidungstext OGH 23.11.1960 6 Ob 147/60
    Beisatz: Ein Verzicht auf die Gewährleistung ist jedoch gemäß § 929 ABGB grundsätzlich möglich und daher auch die Vereinbarung einer Einschränkung der Gewährleistungsanspruches. (T2)
    Veröff: EvBl 1961/95 S 151
  • 6 Ob 217/60
    Entscheidungstext OGH 14.12.1960 6 Ob 217/60
  • 6 Ob 361/60
    Entscheidungstext OGH 01.03.1961 6 Ob 361/60
    Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 72/58
  • 6 Ob 184/62
    Entscheidungstext OGH 05.09.1962 6 Ob 184/62
  • 6 Ob 30/63
    Entscheidungstext OGH 13.03.1963 6 Ob 30/63
    Beisatz: Schaden erfolge Überschreitung des Liefertermins - typischer Schaden. (T3)
  • 8 Ob 182/66
    Entscheidungstext OGH 12.07.1966 8 Ob 182/66
    Veröff: QuHGZ 1966/12 S 33 = JBl 1967,369
  • 6 Ob 209/66
    Entscheidungstext OGH 30.12.1966 6 Ob 209/66
  • 6 Ob 258/68
    Entscheidungstext OGH 09.10.1968 6 Ob 258/68
    nur: Es kommt darauf an, ob es sich um einen Schaden aus den für das Rechtsverhältnis typischen oder wenigstens im Einzelfall nach dessen besonderen Verhältnissen voraussehbaren Gefahren handelt. Ansprüche, an welche die Parteien überhaupt nicht denken konnten, fallen nicht unter derartige Vereinbarungen. (T4)
    Veröff: SZ 41/131 = EvBl 1969/98 S 156
  • 2 Ob 227/69
    Entscheidungstext OGH 02.10.1969 2 Ob 227/69
    Beisatz: Ausschluss zulässig bei Nichtbeachtung der Fahrbahn, die weder unter besonders gefährlichen Umständen erfolgt noch besonders lange dauert. (T5)
  • 7 Ob 40/70
    Entscheidungstext OGH 08.04.1970 7 Ob 40/70
    Veröff: SZ 41/69 = EvBl 1970/312 S 547
  • 1 Ob 58/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 58/72
    nur: Vereinbarung über den Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung sind nur insoweit wirksam, als ihr Abschluss oder doch ihre Anwendung im Einzelfall nicht gegen die guten Sitten verstößt. Absichtliche Schadenszufügung kann hiedurch niemals gedeckt werden. (T6)
  • 1 Ob 108/73
    Entscheidungstext OGH 04.07.1973 1 Ob 108/73
    Auch; Beis wie T2
    Veröff: SZ 46/69
  • 6 Ob 164/73
    Entscheidungstext OGH 13.09.1973 6 Ob 164/73
    nur T6; Beisatz: § 1167 ABGB sittenwidrig, nur durch Vertrag den Minderungsanspruch des Bestellers für unbehebbare Mängel auszuschließen. (T7)
  • 8 Ob 259/74
    Entscheidungstext OGH 26.02.1975 8 Ob 259/74
    nur T6; Beisatz: Spalttarif (T8)
    Veröff: SZ 48/22 = EvBl 1975/134 S 265 = ZVR 1975/113 S 176 = RZ 1975/45 S 89 = JBl 1975,421 = VersR 1975,723 = VJ 1975,14
  • 2 Ob 108/74
    Entscheidungstext OGH 13.06.1975 2 Ob 108/74
    nur T4; Beisatz: Haftungsausschluss für grobe Fahrlässigkeit - § 63 lit a AÖSp. (T9)
    Veröff: SZ 48/67
  • 1 Ob 537/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 1 Ob 537/77
    nur T6
  • 6 Ob 620/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 620/77
    Auch; nur T4; Beisatz: Bürgschaft für ausfallende zedierte Forderungen. (T10)
    Veröff: HS X/XI/9
  • 5 Ob 707/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 5 Ob 707/78
    Vgl; Beisatz: Verzicht auf Mangelfolgeschäden ist voraussehbar und kalkulierbar. Dieser Verzicht gilt im Zweifel auch für Dritte, die sich mangels einer solchen Vereinbarung auf eine vertragliche Schutzwirkung zu ihren Gunsten berufen könnten, und zwar auch dann, wenn sie darauf vertraut haben, dass zwischen den Vertragsparteien kein Haftungsausschluss vereinbart wurde. (T11)
    Veröff: SZ 51/169
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    nur T4; nur T6; Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 6 Ob 666/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 6 Ob 666/80
    Vgl auch; nur T6; Beisatz: Bankbedingungen (T12)
  • 8 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 8 Ob 530/81
    nur T6; nur T4; Beisatz: Haftungsausschluss in Reitschule. (T13)
    Veröff: JBl 1983,255 = ZVR 1982/266 S 236
  • 8 Ob 103/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 103/83
    Auch; Beisatz: Hier: Haftungsausschluss für Benützung eines Fahrzeugtestgeländes; wohl wurde die Gefährdung durch hohe Geschwindigkeiten geradezu in kauf genommen, doch durfte der Testfahrer bei Beachtung der ihm durch die Prüfgeländeordnung auferlegten Verpflichtungen damit rechnen, dass seine Testfahrt unbeeinträchtigt von anderen Fahrzeugen erfolgen werde. (T14) Veröff: ZVR 1984/318 S 338
  • 7 Ob 666/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 666/84
    Auch; nur T6; Veröff: SZ 57/184 = EvBl 1985/98 S 495 = RdW 1984,73 = JBl 1986,168; hiezu kritisch Jabornegg JBl 1986,144
  • 1 Ob 694/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 694/85
    nur T6
  • 2 Ob 516/91
    Entscheidungstext OGH 13.03.1991 2 Ob 516/91
    nur T6; nur T4; Beis wie T13
    Veröff: SZ 64/29
  • 6 Ob 630/94
    Entscheidungstext OGH 21.12.1994 6 Ob 630/94
    Vgl auch
  • 1 Ob 503/96
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 503/96
    Auch; Veröff: SZ 69/134
  • 3 Ob 2004/96v
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 3 Ob 2004/96v
    Auch; nur T4; Veröff: SZ 69/127
  • 2 Ob 2288/96a
    Entscheidungstext OGH 31.10.1996 2 Ob 2288/96a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Haftungsausschluss bei einem Eislaufplatz. (T15)
  • 2 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 2 Ob 41/94
    Auch; Beisatz: Hier: Bei einem Mountain-Bike-Marathon wurden die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen grob fahrlässig nicht eingehalten - der vereinbarte Haftungsausschluss ist daher unwirksam. (T16)
  • 1 Ob 2374/96s
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 2374/96s
    Auch; Beisatz: Der Haftungsausschluss für künftige Schadenersatzforderungen ist bei leichter Fahrlässigkeit grundsätzlich wirksam, sofern dadurch nicht auf den Ersatz gänzlich unvorhersehbarer oder atypischer Schäden verzichtet wird, mit denen nicht gerechnet werden konnte. (T17)
    Veröff: SZ 70/142
  • 6 Ob 98/00f
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 98/00f
    Auch; nur: Vereinbarungen über den Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung sind nur insoweit wirksam, als ihr Abschluss oder doch ihre Anwendung im Einzelfall nicht gegen die guten Sitten verstößt. (T18)
    Beisatz: Die Privatautonomie gestattet den Vertragspartnern in den durch § 879 ABGB gezogenen Grenzen die im Gesetz geregelten Haftungsbestimmungen vertraglich zu erweitern oder einzuschränken. Dazu enthalten die für die Baupraxis ausgehandelten ÖNormen vom Gesetz abweichende Schadenersatzregeln und Gefahrtragungsregeln, die, sofern die Anwendung der entsprechenden ÖNorm ausdrücklich vereinbart wird, zum Vertragsinhalt werden. (T19)
  • 7 Ob 259/03v
    Entscheidungstext OGH 14.01.2004 7 Ob 259/03v
  • 7 Ob 200/05w
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 200/05w
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T17
  • 2 Ob 212/08b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 212/08b
    Vgl; nur: Ansprüche, an welche die Parteien überhaupt nicht denken konnten, sei es, dass der Schaden aus einer nicht voraussehbaren Gefahrenquelle entstanden ist, sei es, dass der Schaden auf einem so krassen Verschulden beruht, dass gesagt werden muss, mit einem derartigen Verhalten könne nach den Erfahrungen des Lebens nicht gerechnet werden, fallen nicht unter derartige Vereinbarungen. (T20)
  • 6 Ob 108/07m
    Entscheidungstext OGH 27.02.2009 6 Ob 108/07m
    Vgl; Beisatz: Der deliktische Anspruch des geschädigten Dritten kann durch Vereinbarung des Produzenten mit seinem Abnehmer nicht abbedungen werden. (T21)
  • 2 Ob 222/09z
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 222/09z
    Vgl; nur T4; Beisatz: Ein sittenwidriger Haftungsausschluss liegt vor, wenn dadurch etwa nicht vorhersehbare und nicht kalkulierbare Schadenrisiken von der Haftung ausgeschlossen würden. (T22)
  • 2 Ob 13/10s
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 13/10s
    Vgl auch; Beisatz: Der Haftungsverzicht eines Teilnehmers am Wettbewerb beschränkt sich im Zweifel auf typische Unfälle im Zuge eines Rennens, nicht aber auf grob fahrlässig verursachte rennfremde Einwirkungen. (T23)
    Beisatz: Hier: „Auto‑Crash‑Rennen“. (T24)
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
    Auch; nur T4
  • 7 Ob 143/13z
    Entscheidungstext OGH 13.11.2013 7 Ob 143/13z
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch; nur T4; Beisatz: Darauf, ob die Parteien tatsächlich an einen solchen Schadenseintritt gedacht haben, kommt es nicht an. (T25)
  • 3 Ob 138/14m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 3 Ob 138/14m
    Auch; Beisatz: Hier: Provisionsverzicht in einem Agenturvertrag eines Versicherungsvertreters. (T26); Veröff: SZ 2014/98
  • 3 Ob 234/14d
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 234/14d
    Auch; nur T18
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
  • 7 Ob 164/15s
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 164/15s
  • 8 Ob 46/17y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 46/17y
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T25
  • 2 Ob 206/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 206/16g
    nur T18; Beis wie T17; Beisatz: Die in der Ö-Norm B2110 (nunmehr in Punkt 12.3.1) enthaltene Haftungsbeschränkung bei leichter Fahrlässigkeit ist insoweit wirksam, als dadurch nicht auf den Ersatz gänzlich unvorhersehbarer oder atypischer Schäden verzichtet wird, mit denen nicht gerechnet werden konnte (ähnlich bereits 8 Ob 46/17y; im Ergebnis auch 1 Ob 127/17h). (T27)

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0038178

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19580411_OGH0002_0060OB00072_5800000_001

Rechtssatz für 1Ob664/38 7Ob609/88 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0029597

Geschäftszahl

1Ob664/38; 7Ob609/88; 2Ob90/98v; 8Ob133/04y; 5Ob246/06x; 1Ob155/14x; 10Ob27/20y

Entscheidungsdatum

26.02.2021

Rechtssatz

Auch der Benützer eines Geschäftsraumes unterliegt der Haftung nach Paragraph 1318, ABGB. Auch eine an der Außenfläche des Bestandgegenstandes angebrachte Sache (zum Beispiel eine Reklametafel oder ein Namensschild) führt zur Haftung des Inhabers, wenn sie herabfällt vergleiche SZ römisch XIV 235, GlUNF 5192). Das Umfallen eines neben und außerhalb eines Geschäftes aufgestellten Gegenstandes bildet jedoch keinen Tatbestand des Paragraph 1318, ABGB. vergleiche SZ römisch IX 120). Paragraph 1318, ABGB setzt nicht eine reine Erfolgshaftung fest, sondern hält insofern an dem Verschuldensgrundsatz fest, als das Erfordernis des gefährlichen Aufhängens oder Stellens gegeben sein muss.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 664/38
    Entscheidungstext OGH 05.10.1938 1 Ob 664/38
    Veröff: DREvBl 1938/524
  • 7 Ob 609/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 609/88
    nur: Auch der Benützer eines Geschäftsraumes unterliegt der Haftung nach § 1318 ABGB. (T1) Veröff: JBl 1989,40
  • 2 Ob 90/98v
    Entscheidungstext OGH 23.04.1998 2 Ob 90/98v
    Auch; nur T1; Beisatz: § 1318 ABGB ist auch auf andere Räume wie Amtsräume und Theater sowie vom Rauminhaber mitbenutzte Außenflächen anzuwenden (hier: Garage). (T2)
  • 8 Ob 133/04y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 8 Ob 133/04y
    Auch; nur T1; Beisatz: §1318 ABGB ist unabhängig davon anzuwenden, ob die Wohnung privat oder geschäftlich genützt wird. (T3)
  • 5 Ob 246/06x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2006 5 Ob 246/06x
    Auch; Beisatz: § 1318 ABGB normiert keine reine Erfolgshaftung. (T4)
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 27/20y
    Entscheidungstext OGH 26.02.2021 10 Ob 27/20y
    Vgl; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0029597

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.05.2021

Dokumentnummer

JJR_19381005_OGH0002_0010OB00664_3800000_001

Rechtssatz für 7Ob90/72 1Ob158/72 5Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0029761

Geschäftszahl

7Ob90/72; 1Ob158/72; 5Ob536/76; 1Ob602/76; 3Ob518/79; 7Ob702/80; 6Ob663/81; 2Ob582/84; 6Ob512/85; 2Ob627/85; 7Ob50/86; 7Ob609/88; 7Ob643/88; 7Ob626/90; 7Ob15/95; 10Ob374/98t; 10Ob360/99k; 8Ob133/04y; 5Ob162/06v; 5Ob246/06x; 7Ob193/11z; 1Ob155/14x; 10Ob27/20y

Entscheidungsdatum

26.02.2021

Rechtssatz

Die Haftung nach Paragraph 1318, ABGB setzt nicht Verschulden voraus, das Bestehen der Haftung ist vielmehr nach objektiven Grundsätzen zu beurteilen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 90/72
    Entscheidungstext OGH 26.04.1972 7 Ob 90/72
    Veröff: MietSlg 24197
  • 1 Ob 158/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 1 Ob 158/72
    Veröff: MietSlg 24197
  • 5 Ob 536/76
    Entscheidungstext OGH 23.03.1976 5 Ob 536/76
    Auch; Beisatz: Ob eine haftungsbegründende Gefahr vorliegt, ist objektiv zu beurteilen und dann anzunehmen, wenn eine nach den allgemeinen Lebenserfahrungen und Lebensgewohnheiten kalkulierbare Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintrittes bestanden hat (SZ 39/170). (T1) Veröff: SZ 49/47
  • 1 Ob 602/76
    Entscheidungstext OGH 12.05.1976 1 Ob 602/76
    Beis wie T1
  • 3 Ob 518/79
    Entscheidungstext OGH 09.05.1979 3 Ob 518/79
    Beis wie T1; Beisatz: Von einer die Haftung nach dieser Gesetzesstelle auslösenden gefährlichen Verwahrung einer Sache kann nicht schon dann gesprochen werden, wenn eine nur ganz entfernte Möglichkeit einer Schädigung gegeben ist. (T2)
  • 7 Ob 702/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 7 Ob 702/80
    Auch
  • 6 Ob 663/81
    Entscheidungstext OGH 27.08.1981 6 Ob 663/81
    Auch
  • 2 Ob 582/84
    Entscheidungstext OGH 03.07.1984 2 Ob 582/84
    Beis wie T2; Beis wie T1
  • 6 Ob 512/85
    Entscheidungstext OGH 31.01.1985 6 Ob 512/85
    Auch; Beisatz: Der Mangel der subjektiven Vorwerfbarkeit hat als Haftungsvoraussetzung bei diesem Gefährdungstatbestand außer Betracht zu bleiben. (T3)
  • 2 Ob 627/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 2 Ob 627/85
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 50/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 50/86
    Auch; Veröff: JBl 1987,40 = VersRsSch 1987,199 = SZ 59/189
  • 7 Ob 609/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 609/88
    Veröff: JBl 1989,40
  • 7 Ob 643/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 643/88
    Beis wie T1 nur: Ob eine haftungsbegründende Gefahr vorliegt, ist objektiv zu beurteilen. (T4) Beis wie T3 Veröff: RZ 1990/20 S 47
  • 7 Ob 626/90
    Entscheidungstext OGH 11.10.1990 7 Ob 626/90
    Auch; Beisatz: Der Wohnungsinhaber haftet auch für fremdes Verhalten. (T5)
  • 7 Ob 15/95
    Entscheidungstext OGH 18.10.1995 7 Ob 15/95
    Auch; Beisatz: Das Fehlen subjektiver Vorwerfbarkeit auf Seiten des Rauminhabers ist nicht zu berücksichtigen. (T6)
  • 10 Ob 374/98t
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 10 Ob 374/98t
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 360/99k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 10 Ob 360/99k
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Bei einem Wasserschaden kommt es darauf an, ob Umstände vorliegen, als deren Folge der Eintritt eines Wasserschadens ohne weiteres verständlich erscheint. (T7)
  • 8 Ob 133/04y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 8 Ob 133/04y
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beisatz: Der Rauminhaber hat unabhängig davon, ob auf seiner Seite auch ein Verschulden oder auch nur eine objektive Sorgfaltsverletzung vorliegt, für das Verschulden der mit seiner Zustimmung handelnden (unterlassenden) Personen einzustehen. (T8)
  • 5 Ob 162/06v
    Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 162/06v
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T7
  • 5 Ob 246/06x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2006 5 Ob 246/06x
    Beis wie T1; Beis wie T7
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch
  • 10 Ob 27/20y
    Entscheidungstext OGH 26.02.2021 10 Ob 27/20y

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0029761

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.05.2021

Dokumentnummer

JJR_19720426_OGH0002_0070OB00090_7200000_001

Rechtssatz für 5Ob742/80 6Ob512/85 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0029655

Geschäftszahl

5Ob742/80; 6Ob512/85; 7Ob50/86; 1Ob557/87; 7Ob643/88; 7Ob15/95; 10Ob374/98t; 10Ob360/99k; 1Ob306/99b; 8Ob133/04y; 5Ob246/06x; 1Ob155/14x; 10Ob27/20y

Entscheidungsdatum

26.02.2021

Rechtssatz

Der Wohnungsinhaber ist nach der Anordnung des Paragraph 1318, ABGB nur dann nicht für den durch das aus seiner Wohnung fließende Wasser verursachten Schaden ersatzpflichtig, wenn er beweist, dass er alle objektive erforderlichen Maßnahmen getroffen hat, um die nach allgemeinen Lebenserfahrungen und Lebensgewohnheiten mit einer dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge entsprechenden Wahrscheinlichkeit berechenbaren Risken in zumutbarer Weise auszuschalten oder doch wenigstens auf ein unvermeidbares Maß zu verringern. Er haftet jedenfalls auch dann, wenn er schuldlos die notwendigen Maßnahmen unterließ.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 742/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 5 Ob 742/80
    Veröff: MietSlg 33231
  • 6 Ob 512/85
    Entscheidungstext OGH 31.01.1985 6 Ob 512/85
    Beisatz: Dass der Wohnungsinhaber infolge eines plötzlich aufgetretenen Schwindelanfalls außerstande ist, die von ihm heraufbeschworene Gefahrenlage - geöffneter Wasserhahn - zu beseitigen, kann an der an die Verletzung der objektiv gebotenen Sorgfalt geknüpften Haftung nach § 1318 ABGB nichts ändern. (T1)
  • 7 Ob 50/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 50/86
    Auch; Veröff: SZ 59/189 = JBl 1987,40 = VersRdSch 1987,199 = MietSlg 38/43 =
  • 1 Ob 557/87
    Entscheidungstext OGH 04.03.1987 1 Ob 557/87
    Veröff: SZ 60/38 = WoBl 1988,89 = MietSlg 39/15
  • 7 Ob 643/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 643/88
    Vgl auch; Veröff: RZ 1990/20 S 47
  • 7 Ob 15/95
    Entscheidungstext OGH 18.10.1995 7 Ob 15/95
    nur: Der Wohnungsinhaber ist nach der Anordnung des § 1318 ABGB nur dann nicht für den durch das aus seiner Wohnung fließende Wasser verursachten Schaden ersatzpflichtig, wenn er beweist, dass er alle objektive erforderlichen Maßnahmen getroffen hat, um die nach allgemeinen Lebenserfahrungen und Lebensgewohnheiten mit einer dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge entsprechenden Wahrscheinlichkeit berechenbaren Risken in zumutbarer Weise auszuschalten. (T2)
  • 10 Ob 374/98t
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 10 Ob 374/98t
    nur T2; Beisatz: Einem Wohnungsinhaber, der die Wohnung in ordnungsgemäßem Zustand verlassen hat, kann nicht angelastet werden, dass es während seiner Abwesenheit anderen Personen, auf deren Betreten der Wohnung ("Eindringen") und ihr Verhalten er keinen Einfluss ausüben kann, möglich ist, eine gefährliche Lage in der Wohnung zu schaffen. Aus dem Umstand, dass außer dem Wohnungsinhaber etwa noch weitere Personen im Besitz von Schlüsseln zur Wohnung sind, so dass diese ohne weiteres auch während seiner Abwesenheit Zutritt zur Wohnung hatten, kann ihm kein Vorwurf gemacht werden, wenn nicht er es gewesen ist, der die Wohnungsschlüssel aus der Hand gegeben hat (MietSlg 47.148). Der Wohnungsinhaber haftet demnach nicht für Personen, die ihm die Verfügungsgewalt tatsächlich entzogen haben (zum Beispiel Räuber, Terroristen und Hausbesetzer). (T3)
  • 10 Ob 360/99k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 10 Ob 360/99k
    Auch; nur T2; Beis wie T3 nur: Einem Wohnungsinhaber, der die Wohnung in ordnungsgemäßem Zustand verlassen hat, kann nicht angelastet werden, dass es während seiner Abwesenheit anderen Personen, auf deren Betreten der Wohnung ("Eindringen") und ihr Verhalten er keinen Einfluss ausüben kann, möglich ist, eine gefährliche Lage in der Wohnung zu schaffen. (T4)
  • 1 Ob 306/99b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 306/99b
    Vgl; Beisatz: Das Motiv für die Haftung liegt nicht bloß in der gefährlichen Aufstellung, sondern ebenso in der Unterlassung der Beseitigung des gefährlichen Zustands. (T5); Veröff: SZ 73/118
  • 8 Ob 133/04y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 8 Ob 133/04y
    nur T2; Beisatz: Das Fehlen subjektiver Vorwerfbarkeit (= Verschulden im engeren Sinn) ist nicht zu berücksichtigen. (T6)
  • 5 Ob 246/06x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2006 5 Ob 246/06x
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
  • 10 Ob 27/20y
    Entscheidungstext OGH 26.02.2021 10 Ob 27/20y
    Vgl; nur T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0029655

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.05.2021

Dokumentnummer

JJR_19810217_OGH0002_0050OB00742_8000000_001

Rechtssatz für 8Ob142/08b 1Ob10/10t 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0124353

Geschäftszahl

8Ob142/08b; 1Ob10/10t; 1Ob43/11x; 1Ob185/11d; 3Ob113/12g; 9ObA100/13s; 1Ob155/14x; 3Ob236/14y; 5Ob102/15h; 5Ob130/16b; 6Ob54/18m; 4Ob111/18d; 10ObS42/21f

Entscheidungsdatum

22.06.2021

Norm

ZPO §507a
ZPO §508a Abs2
  1. ZPO § 507a heute
  2. ZPO § 507a gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  1. ZPO § 508a heute
  2. ZPO § 508a gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 508a gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Eine nicht freigestellte und erst nach Zurückweisung der gegnerischen außerordentlichen Revision durch den Obersten Gerichtshof eingebrachte (eingelangte) Revisionsbeantwortung ist beschlussmäßig zurückzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 142/08b
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 142/08b
  • 1 Ob 10/10t
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 10/10t
  • 1 Ob 43/11x
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 43/11x
  • 1 Ob 185/11d
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 1 Ob 185/11d
  • 3 Ob 113/12g
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 113/12g
    Auch
  • 9 ObA 100/13s
    Entscheidungstext OGH 03.09.2013 9 ObA 100/13s
    Auch
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 155/14x
    Auch
  • 3 Ob 236/14y
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 236/14y
    Auch
  • 5 Ob 102/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 102/15h
  • 5 Ob 130/16b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 5 Ob 130/16b
  • 6 Ob 54/18m
    Entscheidungstext OGH 26.04.2018 6 Ob 54/18m
  • 4 Ob 111/18d
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 111/18d
  • 10 ObS 42/21f
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 10 ObS 42/21f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124353

Im RIS seit

15.01.2009

Zuletzt aktualisiert am

24.08.2021

Dokumentnummer

JJR_20081216_OGH0002_0080OB00142_08B0000_001

Rechtssatz für 8Ob160/76 8Ob569/76 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0009171

Geschäftszahl

8Ob160/76; 8Ob569/76; 8Ob137/77; 1Ob624/77; 2Ob136/78; 6Ob695/79; 1Ob35/79; 1Ob508/79; 1Ob738/83; 7Ob56/83; 1Ob8/85; 8Ob30/85; 7Ob50/86; 1Ob687/86 (1Ob688/86); 1Ob49/91; 7Ob271/00d; 9Ob79/06t; 7Ob170/11t; 7Ob185/11y; 1Ob155/14x; 2Ob198/22i

Entscheidungsdatum

13.12.2022

Rechtssatz

Die juristische Person haftet für den Schaden, der infolge Verschuldens eines Besorgungsgehilfen entstanden ist, im allgemeinen nur im Rahmen des Paragraph 1315, ABGB oder bei einem dem verfassungsmäßigen Organ der juristischen Person anzulastenden Überwachungsverschulden oder Organisationsmangel vergleiche 1 Ob 87/71).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 160/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 160/76
    Veröff: SZ 49/144 = EvBl 1977/65 S 152 = JBl 1977,199
  • 8 Ob 569/76
    Entscheidungstext OGH 26.01.1977 8 Ob 569/76
  • 8 Ob 137/77
    Entscheidungstext OGH 05.10.1977 8 Ob 137/77
    Vgl auch
  • 1 Ob 624/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 1 Ob 624/77
    Vgl auch; Beisatz: Wenn sie sich also einer Verpflichtung, die Tätigkeit ihrer Besorgungsgehilfen zu überwachen, schuldhaft nicht unterzogen hat. (T1) Veröff: JBl 1978,543
  • 2 Ob 136/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 136/78
    Auch
  • 6 Ob 695/79
    Entscheidungstext OGH 21.11.1979 6 Ob 695/79
    Auch
  • 1 Ob 35/79
    Entscheidungstext OGH 17.12.1979 1 Ob 35/79
  • 1 Ob 508/79
    Entscheidungstext OGH 16.01.1980 1 Ob 508/79
    Auch; Veröff: JBl 1980,590
  • 1 Ob 738/83
    Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 738/83
    Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 508/79
  • 7 Ob 56/83
    Entscheidungstext OGH 19.04.1984 7 Ob 56/83
    SZ 57/77
  • 1 Ob 8/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1985 1 Ob 8/85
  • 8 Ob 30/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 30/85
    Auch; Veröff: JBl 1986,113
  • 7 Ob 50/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 50/86
    Veröff: SZ 59/189 = MietSlg 38/43
  • 1 Ob 687/86
    Entscheidungstext OGH 25.03.1987 1 Ob 687/86
    Vgl; Veröff: SZ 60/49 = MR 1987,93 (Korn) = JBl 1987,524 = RdW 1987,227
  • 1 Ob 49/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 49/91
    Vgl auch
  • 7 Ob 271/00d
    Entscheidungstext OGH 20.12.2000 7 Ob 271/00d
    Vgl auch
  • 9 Ob 79/06t
    Entscheidungstext OGH 08.08.2007 9 Ob 79/06t
  • 7 Ob 170/11t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 170/11t
    Vgl auch
  • 7 Ob 185/11y
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 7 Ob 185/11y
    Vgl auch; Beisatz: Eine juristische Person haftet nach ständiger Rechtsprechung nicht nur für ihre verfassungsmäßigen Organe, sondern auch für alle Personen deliktisch, die in verantwortlicher, leitender oder überwachender Funktion für sie tätig werden, ohne dass es darauf ankäme, ob deren Wirkungskreis dem eines Organs annähernd entspricht. Repräsentanten sind demnach Personen, die in „gehobener“ Stellung tätig sind, nicht aber Personen, die untergeordnete Tätigkeiten wahrnehmen. Für deren deliktisches Verhalten hat die juristische Person nur nach § 1315 ABGB einzustehen. Sie kann sich aber ihrer Haftung nicht dadurch entziehen, dass sie die ihr obliegenden Aufgaben einem in untergeordneter Stellung Tätigen ohne jegliche weitere Kontrolle überträgt. In einem solchen Fall haftet sie für das Versäumnis ihrer Organe (Repräsentanten), für wirksame Kontrollen zu sorgen, also für ein anzulastendes Überwachungsverschulden oder einen Organisationsmangel. (T2)
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
  • 2 Ob 198/22i
    Entscheidungstext OGH 13.12.2022 2 Ob 198/22i
    Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0009171

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.02.2023

Dokumentnummer

JJR_19761124_OGH0002_0080OB00160_7600000_002

Rechtssatz für 6Ob26/66; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043312

Geschäftszahl

6Ob26/66; 7Ob220/66; 1Ob153/72; 7Ob18/73; 7Ob58/73; 3Ob113/73; 8Ob174/73; 3Ob166/73; 7Ob79/74; 7Ob244/75; 7Ob239/75; 1Ob315/75; 7Ob608/77; 7Ob33/78; 7Ob6/79; 7Ob706/80; 6Ob528/81; 5Ob757/80; 5Ob687/81; 3Ob661/80; 3Ob669/80; 3Ob607/81; 6Ob502/82; 3Ob6/82; 5Ob526/82; 2Ob219/82; 8Ob174/82; 7Ob761/82; 1Ob836/82; 2Ob516/83; 3Ob573/83; 6Ob653/83; 3Ob519/83; 3Ob581/84 (3Ob582/84); 6Ob641/84; 3Ob562/85; 7Ob697/86 (7Ob698/86); 14ObA66/87; 8Ob606/88; 1Ob620/88; 7Ob699/88; 4Ob611/88; 8Ob620/89; 7Ob683/89; 8Ob504/90; 8Ob703/89; 8Ob635/89; 8Ob572/90; 8Ob583/90; 10ObS208/90; 8Ob609/89; 10ObS101/91; 8Ob1645/92; 10ObS14/93; 10ObS104/94; 2Ob2073/96h; 1Ob2016/96v; 10ObS2049/96p; 10ObS237/97v; 9ObA136/98k; 10ObS331/00z; 10ObS341/01x; 10ObS33/02d; 10ObS86/02y; 10ObS111/03a; 6Ob259/04p; 5Ob238/05v; 6Ob69/06z; 8ObA81/06d; 6Ob271/06f; 8ObA84/06w; 2Ob35/06w; 8ObS22/07d; 9ObA7/07f; 16Ok8/07; 8Ob121/07p; 8Ob22/08f; 9Ob15/08h; 9ObA82/08m; 8Ob92/08z; 7Ob234/08z; 8ObA2/09s; 8Ob27/09t; 3Ob230/09h; 9Ob7/10k; 16Ok1/10; 5Ob6/10h; 8ObA53/10t; 4Ob115/10f; 6Ob255/10h; 9Ob80/10w; 5Ob9/11a; 5Ob12/11t; 5Ob91/11k; 4Ob78/11s; 10ObS60/11p; 10ObS75/11v; 6Ob157/11y; 1Ob112/11v; 10ObS71/12g; 10ObS91/12y; 9Ob4/12x; 1Ob179/12y; 9ObA148/12y; 10ObS59/13v; 9Ob12/13z; 5Ob29/13w; 4Ob114/13p; 10ObS100/13y; 1Ob114/13s; 16Ok6/12; 8Ob122/13v; 1Ob170/13a; 4Ob80/14i; 1Ob155/14x; 1Ob190/14v; 7Ob206/14s; 1Ob4/15t; 7Ob3/15i; 7Ob6/15f; 7Ob28/15s; 1Ob9/15b; 1Ob38/15t; 1Ob10/15z; 9ObA80/15b; 7Ob170/15y; 1Ob208/15t; 1Ob228/15h; 1Ob240/15y; 1Ob224/15w; 1Ob248/15z; 1Ob4/16v; 9ObA54/16f; 1Ob85/16f; 3Ob148/16k; 1Ob188/16b; 1Ob24/17m; 9ObA148/16d; 9Ob46/16d; 9ObA17/17s; 1Ob65/17s; 9ObA55/17d; 7Ob26/17z; 7Ob37/17t; 1Ob95/17b; 1Ob208/17w; 3Ob221/17x; 1Ob4/18x; 8ObA13/18x; 1Ob78/18d; 1Ob92/18p; 3Ob69/18w; 1Ob121/18b; 2Ob110/18t; 1Ob175/18v; 7Ob11/19x; 9Ob73/19d; 1Ob186/20i; 1Ob163/20g; 8ObA19/21h; 1Ob122/21d; 3Ob206/21x; 6Ob24/22f; 10ObS118/22h; 10ObS8/23h; 10ObS138/22z; 6Ob106/23s; 6Ob27/24z

Entscheidungsdatum

20.03.2024

Norm

AußStrG 2005 §66 Abs1 Z4 AIVB
ZPO §503 Z4 E1
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Der Revisionsgrund des Paragraph 503, Ziffer 4, liegt nur dann vor, wenn in ihm, ausgehend vom festgestellten Sachverhalt, aufgezeigt wird, dass dem Untergericht bei Beurteilung dieses Sachverhaltes ein Rechtsirrtum unterlaufen ist. Andernfalls kann eine rechtliche Überprüfung des Berufungsurteils nicht vorgenommen werden.

Anmerkung

Anm: Dieser Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen. September 2020

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 26/66
    Entscheidungstext OGH 26.01.1966 6 Ob 26/66
  • 7 Ob 220/66
    Entscheidungstext OGH 11.01.1967 7 Ob 220/66
  • 1 Ob 153/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 1 Ob 153/72
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Berufungsgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung. (T1)
  • 7 Ob 18/73
    Entscheidungstext OGH 14.02.1973 7 Ob 18/73
    Beisatz: Hinweis auf 7 Ob 379,380/65 (T2)
    Veröff: JBl 1966,563
  • 7 Ob 58/73
    Entscheidungstext OGH 28.03.1973 7 Ob 58/73
  • 3 Ob 113/73
    Entscheidungstext OGH 19.06.1963 3 Ob 113/73
    Auch; Beisatz: Mangels einer gesetzmäßigen Ausführung dieses Revisionsgrundes ist es dem OGH verwehrt, auf materiell-rechtlicher Fragen einzugehen. (T3)
  • 8 Ob 174/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 8 Ob 174/73
    Beis wie T3
  • 3 Ob 166/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 166/73
    Beis wie T3
  • 7 Ob 79/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 79/74
  • 7 Ob 244/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 7 Ob 244/75
  • 7 Ob 239/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 7 Ob 239/75
  • 1 Ob 315/75
    Entscheidungstext OGH 19.12.1975 1 Ob 315/75
  • 7 Ob 608/77
    Entscheidungstext OGH 01.09.1977 7 Ob 608/77
  • 7 Ob 33/78
    Entscheidungstext OGH 29.06.1978 7 Ob 33/78
  • 7 Ob 6/79
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 6/79
    Beis wie T3
  • 7 Ob 706/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 706/80
    Vgl
  • 6 Ob 528/81
    Entscheidungstext OGH 18.02.1981 6 Ob 528/81
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 757/80
    Entscheidungstext OGH 24.03.1981 5 Ob 757/80
    Auch
  • 5 Ob 687/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 5 Ob 687/81
    Auch
  • 3 Ob 661/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 661/80
    Auch
  • 3 Ob 669/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 669/80
    Auch
  • 3 Ob 607/81
    Entscheidungstext OGH 25.11.1981 3 Ob 607/81
  • 6 Ob 502/82
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 6 Ob 502/82
    Auch
  • 3 Ob 6/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1982 3 Ob 6/82
  • 5 Ob 526/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 526/82
    nur: Der Revisionsgrund des § 503 Z 4 liegt nur dann vor, wenn in ihm, ausgehend vom festgestellten Sachverhalt, aufgezeigt wird, dass dem Untergericht bei Beurteilung dieses Sachverhaltes ein Rechtsirrtum unterlaufen ist. (T4)
  • 2 Ob 219/82
    Entscheidungstext OGH 12.10.1982 2 Ob 219/82
    Auch
  • 8 Ob 174/82
    Entscheidungstext OGH 14.10.1982 8 Ob 174/82
    Auch
  • 7 Ob 761/82
    Entscheidungstext OGH 11.11.1982 7 Ob 761/82
  • 1 Ob 836/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 836/82
    Auch
  • 2 Ob 516/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 516/83
    Vgl auch; nur T4
  • 3 Ob 573/83
    Entscheidungstext OGH 15.06.1983 3 Ob 573/83
  • 6 Ob 653/83
    Entscheidungstext OGH 14.07.1983 6 Ob 653/83
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 519/83
    Entscheidungstext OGH 07.09.1983 3 Ob 519/83
    Beis wie T3
  • 3 Ob 581/84
    Entscheidungstext OGH 07.11.1984 3 Ob 581/84
    nur T4
  • 6 Ob 641/84
    Entscheidungstext OGH 26.09.1985 6 Ob 641/84
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Zurückweisung der Revision, ohne dass noch zu prüfen wäre, ob im Falle der zulässigen materiellrechtlichen Prüfung eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO vorläge. (T5)
  • 3 Ob 562/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 3 Ob 562/85
    Auch
  • 7 Ob 697/86
    Entscheidungstext OGH 26.11.1986 7 Ob 697/86
  • 14 ObA 66/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 14 ObA 66/87
    nur T4
  • 8 Ob 606/88
    Entscheidungstext OGH 01.09.1988 8 Ob 606/88
    Auch
  • 1 Ob 620/88
    Entscheidungstext OGH 28.09.1988 1 Ob 620/88
    nur T4
  • 7 Ob 699/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 7 Ob 699/88
  • 4 Ob 611/88
    Entscheidungstext OGH 29.11.1988 4 Ob 611/88
    nur T4
  • 8 Ob 620/89
    Entscheidungstext OGH 13.07.1989 8 Ob 620/89
  • 7 Ob 683/89
    Entscheidungstext OGH 09.11.1989 7 Ob 683/89
    Auch; nur T4
  • 8 Ob 504/90
    Entscheidungstext OGH 25.01.1990 8 Ob 504/90
    Auch
  • 8 Ob 703/89
    Entscheidungstext OGH 01.02.1990 8 Ob 703/89
    Auch
  • 8 Ob 635/89
    Entscheidungstext OGH 05.04.1990 8 Ob 635/89
    Auch
  • 8 Ob 572/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 8 Ob 572/90
    Auch
  • 8 Ob 583/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 8 Ob 583/90
    Auch
  • 10 ObS 208/90
    Entscheidungstext OGH 29.05.1990 10 ObS 208/90
  • 8 Ob 609/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 8 Ob 609/89
  • 10 ObS 101/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 10 ObS 101/91
    nur T4
  • 8 Ob 1645/92
    Entscheidungstext OGH 08.10.1992 8 Ob 1645/92
    nur T4
  • 10 ObS 14/93
    Entscheidungstext OGH 18.02.1993 10 ObS 14/93
  • 10 ObS 104/94
    Entscheidungstext OGH 11.05.1994 10 ObS 104/94
    nur T4
  • 2 Ob 2073/96h
    Entscheidungstext OGH 11.04.1996 2 Ob 2073/96h
    Vgl auch; Beisatz: Dem Urteil des Berufungsgerichtes muss jedoch klar und eindeutig zu entnehmen sein, von welcher Sachverhaltsgrundlage es ausgegangen ist; anders ist eine solche Prüfung ohne einen dem Obersten Gerichtshof nicht zustehenden Eingriff in die von den Vorinstanzen zu ermittelnden Tatsachengrundlagen nicht möglich. (T6)
    Beisatz: Hier: Das Erstgericht und Berufungsgericht haben im wesentlichen wörtlich die Ausführungen des Sachverständigen - teils aus seinem schriftlichen Gutachten, teils aus seinen mündlichen Ausführungen - übernommen und schließlich sämtliche mündlichen und schriftlichen Ausführungen des Sachverständigen zum integrierenden Bestandteil des Urteils erklärt. (T7)
  • 1 Ob 2016/96v
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 2016/96v
  • 10 ObS 2049/96p
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 ObS 2049/96p
    Vgl auch
  • 10 ObS 237/97v
    Entscheidungstext OGH 12.08.1997 10 ObS 237/97v
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die pauschale Behauptung, die rechtliche Beurteilung des Berufungsgerichtes sei unrichtig, ersetzt die notwendige Auseinandersetzung mit konkreten Rechtsfragen nicht. Der bloße Hinweis darauf, der Oberste Gerichtshof habe die rechtliche Beurteilung der Vorinstanz zu überprüfen, stellt ebenso wenig eine gesetzmäßige Ausführung der Rechtsrüge dar. (T8)
  • 9 ObA 136/98k
    Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 136/98k
    Auch
  • 10 ObS 331/00z
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 ObS 331/00z
    Auch
  • 10 ObS 341/01x
    Entscheidungstext OGH 30.10.2001 10 ObS 341/01x
    Vgl auch
  • 10 ObS 33/02d
    Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 33/02d
    Auch; Beisatz: In der Rechtsrüge muss bestimmt begründet werden, warum der festgestellte Sachverhalt rechtlich unrichtig beurteilt wurde oder dass infolge eines Rechtsirrtums eine entscheidungswesentliche Tatsache nicht festgestellt wurde. (T9)
  • 10 ObS 86/02y
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 ObS 86/02y
    Auch; Beisatz: Die Darlegung von Stoffsammlungsmängeln ist keine gehörige Ausführung der Rechtsrüge. (T10)
  • 10 ObS 111/03a
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 ObS 111/03a
  • 6 Ob 259/04p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 259/04p
  • 5 Ob 238/05v
    Entscheidungstext OGH 20.12.2005 5 Ob 238/05v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T8
  • 6 Ob 69/06z
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 69/06z
  • 8 ObA 81/06d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 ObA 81/06d
  • 6 Ob 271/06f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 271/06f
  • 8 ObA 84/06w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 84/06w
  • 2 Ob 35/06w
    Entscheidungstext OGH 12.04.2007 2 Ob 35/06w
    Auch
  • 8 ObS 22/07d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 ObS 22/07d
    Auch
  • 9 ObA 7/07f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2007 9 ObA 7/07f
  • 16 Ok 8/07
    Entscheidungstext OGH 21.01.2008 16 Ok 8/07
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Rekursgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung im kartellgerichtlichen Verfahren. (T11)
    Veröff: SZ 2008/5
  • 8 Ob 121/07p
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 121/07p
    Vgl auch; Beisatz: Weichen die Ausführungen zum Revisionsgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung von den Tatsachenfeststellungen der Vorinstanzen ab, können sie insoweit einer weiteren Behandlung nicht zugeführt werden. (T12)
  • 8 Ob 22/08f
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 22/08f
    Vgl auch
  • 9 Ob 15/08h
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 Ob 15/08h
    Beis wie T12
  • 9 ObA 82/08m
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 82/08m
    Auch
  • 8 Ob 92/08z
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 92/08z
  • 7 Ob 234/08z
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 234/08z
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Es fehlt daher an einer gesetzmäßigen Ausführung, wenn sich die Klägerin mit den Argumenten des Berufungsgerichts gar nicht auseinandersetzt. (T13)
  • 8 ObA 2/09s
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 ObA 2/09s
    Beis wie T3; Beis ähnlich wie T12
    Veröff: SZ 2009/21
  • 8 Ob 27/09t
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 27/09t
    Auch
  • 3 Ob 230/09h
    Entscheidungstext OGH 25.11.2009 3 Ob 230/09h
    Auch
  • 9 Ob 7/10k
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 Ob 7/10k
    Auch
  • 16 Ok 1/10
    Entscheidungstext OGH 09.06.2010 16 Ok 1/10
    Auch
  • 5 Ob 6/10h
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 6/10h
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T9; Beis wie T13
  • 8 ObA 53/10t
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 ObA 53/10t
    Auch
  • 4 Ob 115/10f
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 115/10f
    Auch
  • 6 Ob 255/10h
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 255/10h
    Beis ähnlich wie T12
  • 9 Ob 80/10w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 80/10w
    Beis wie T12
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Auch; Auch Beis wie T13
  • 5 Ob 12/11t
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 12/11t
    Vgl auch
  • 5 Ob 91/11k
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 91/11k
    Vgl
  • 4 Ob 78/11s
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 78/11s
    Auch
  • 10 ObS 60/11p
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 ObS 60/11p
    Auch
  • 10 ObS 75/11v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 ObS 75/11v
    Auch
  • 6 Ob 157/11y
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 157/11y
  • 1 Ob 112/11v
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 112/11v
    Auch
  • 10 ObS 71/12g
    Entscheidungstext OGH 05.06.2012 10 ObS 71/12g
    Auch
  • 10 ObS 91/12y
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 10 ObS 91/12y
    Auch
  • 9 Ob 4/12x
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 4/12x
    Auch
  • 1 Ob 179/12y
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 179/12y
    Auch
  • 9 ObA 148/12y
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 148/12y
    Auch
  • 10 ObS 59/13v
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 59/13v
    Auch; Beisatz: Die Rechtsrüge ist nur dann gesetzmäßig ausgeführt, wenn sie vom festgestellten Sachverhalt ausgeht. (T14)
  • 9 Ob 12/13z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 12/13z
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 29/13w
    Entscheidungstext OGH 20.06.2013 5 Ob 29/13w
    Auch; Beis wie T14
  • 4 Ob 114/13p
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 114/13p
    Auch
  • 10 ObS 100/13y
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 ObS 100/13y
  • 1 Ob 114/13s
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 114/13s
    Auch
  • 16 Ok 6/12
    Entscheidungstext OGH 02.12.2013 16 Ok 6/12
    Auch; Beis wie T11
  • 8 Ob 122/13v
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 122/13v
    Auch
  • 1 Ob 170/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 170/13a
    Auch
  • 4 Ob 80/14i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2014 4 Ob 80/14i
    nur T4; Beis wie T1
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch
  • 1 Ob 190/14v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 190/14v
    Auch; Beis wie T3; nur T4; Beis wie T5; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 7 Ob 206/14s
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 206/14s
    Auch
  • 1 Ob 4/15t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 4/15t
    Auch
  • 7 Ob 3/15i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 3/15i
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 6/15f
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 6/15f
    Vgl
  • 7 Ob 28/15s
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 28/15s
    Auch
  • 1 Ob 9/15b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2015 1 Ob 9/15b
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 38/15t
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 38/15t
    Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 1 Ob 10/15z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 10/15z
    Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 9 ObA 80/15b
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 80/15b
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 7 Ob 170/15y
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 170/15y
    Auch
  • 1 Ob 208/15t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 208/15t
  • 1 Ob 228/15h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 228/15h
    Beis wie T3; Beis wie T14
  • 1 Ob 240/15y
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 240/15y
    Beis wie T12; Beis wie T14
  • 1 Ob 224/15w
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 224/15w
    Beis wie T14
  • 1 Ob 248/15z
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 248/15z
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T14
  • 1 Ob 4/16v
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 4/16v
    Beis wie T1
  • 9 ObA 54/16f
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 ObA 54/16f
  • 1 Ob 85/16f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 85/16f
    Beis wie T14
  • 3 Ob 148/16k
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 3 Ob 148/16k
    Auch
  • 1 Ob 188/16b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 188/16b
  • 1 Ob 24/17m
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 24/17m
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T13
  • 9 ObA 148/16d
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 9 ObA 148/16d
    Beis wie T9; Beis wie T13
  • 9 Ob 46/16d
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 Ob 46/16d
    Auch
  • 9 ObA 17/17s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 17/17s
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 1 Ob 65/17s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 65/17s
    nur T4
  • 9 ObA 55/17d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 9 ObA 55/17d
    Auch
  • 7 Ob 26/17z
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 26/17z
    Beis wie T12; Beis wie T14
  • 7 Ob 37/17t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 37/17t
    Auch
  • 1 Ob 95/17b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 95/17b
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 208/17w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 208/17w
    Auch; Beis wie T14
  • 3 Ob 221/17x
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 3 Ob 221/17x
    Vgl auch; nur T4; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 1 Ob 4/18x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 4/18x
    Beis wie T3
  • 8 ObA 13/18x
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 ObA 13/18x
    Beis wie T12
  • 1 Ob 78/18d
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 78/18d
    Vgl auch
  • 1 Ob 92/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 92/18p
    Beis wie T14
  • 3 Ob 69/18w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2018 3 Ob 69/18w
    Beis wie T3; Beis wie T14
  • 1 Ob 121/18b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2018 1 Ob 121/18b
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T14
  • 2 Ob 110/18t
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 2 Ob 110/18t
  • 1 Ob 175/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 175/18v
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T3
  • 7 Ob 11/19x
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 11/19x
    Auch
  • 9 Ob 73/19d
    Entscheidungstext OGH 30.10.2019 9 Ob 73/19d
    Auch
  • 1 Ob 186/20i
    Entscheidungstext OGH 20.10.2020 1 Ob 186/20i
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T13
  • 1 Ob 163/20g
    Entscheidungstext OGH 23.09.2020 1 Ob 163/20g
    Vgl; Beis wie T13
  • 8 ObA 19/21h
    Entscheidungstext OGH 03.05.2021 8 ObA 19/21h
  • 1 Ob 122/21d
    Entscheidungstext OGH 21.07.2021 1 Ob 122/21d
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 3 Ob 206/21x
    Entscheidungstext OGH 02.12.2021 3 Ob 206/21x
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T14; Beisatz: Dies gilt auch im Außerstreitverfahren. (T15)
  • 6 Ob 24/22f
    Entscheidungstext OGH 06.04.2022 6 Ob 24/22f
    Vgl; Beis wie T13
  • 10 ObS 118/22h
    Entscheidungstext OGH 13.12.2022 10 ObS 118/22h
    Vgl; Beis nur wie T13
  • 10 ObS 8/23h
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 ObS 8/23h
    Vgl
  • 10 ObS 138/22z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.06.2023 10 ObS 138/22z
    vgl
  • 6 Ob 106/23s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2023 6 Ob 106/23s
    Beisatz wie T9; Beisatz wie T14
  • 6 Ob 27/24z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.03.2024 6 Ob 27/24z
    vgl; Beisatz nur wie T13

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0043312

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19660126_OGH0002_0060OB00026_6600000_001

Rechtssatz für 1Ob58/72; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016561

Geschäftszahl

1Ob58/72; 6Ob2/73; 1Ob566/79; 8Ob530/81; 8Ob654/86; 9Ob3/09w; 2Ob176/10m; 9Ob41/13i; 3Ob196/13i; 6Ob125/14x; 1Ob155/14x; 3Ob238/15v; 8Ob9/19k; 1Ob79/23h; 5Ob60/23v; 1Ob77/23i; 2Ob243/23h

Entscheidungsdatum

21.03.2024

Norm

ABGB §879 BIIc
ABGB §914 IIIh
ABGB §929
ABGB §933 II
ABGB §1295 Ia6
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 914 heute
  2. ABGB § 914 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 933 heute
  2. ABGB § 933 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 933 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 933 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Vereinbarungen über die Beschränkung oder den Ausschluss der Haftung sind nach der Absicht der Parteien und der Übung des redlichen Verkehrs (Paragraph 914, ABGB) auszulegen vergleiche SZ 31/57). Bei einem Haftungsausschluss für die Dauer der Garantiefrist muss der Parteiwille dahin interpretiert werden, dass für die genannten Schäden auch nach Ablauf der Garantiefrist eine Haftung ausgeschlossen bleiben sollte.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 58/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 58/72
  • 6 Ob 2/73
    Entscheidungstext OGH 18.01.1973 6 Ob 2/73
    nur: Vereinbarungen über die Beschränkung oder den Ausschluss der Haftung sind nach der Absicht der Parteien und der Übung des redlichen Verkehrs (§ 914 ABGB) auszulegen (vgl SZ 31/57). (T1)
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    nur T1; Beisatz: Einschränkende Auslegung. (T2)
    Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 8 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 8 Ob 530/81
    Vgl; Beis wie T2; Veröff: JBl 1983,255 = ZVR 1982/266 S 236
  • 8 Ob 654/86
    Entscheidungstext OGH 22.01.1987 8 Ob 654/86
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: ImmZ 1987,216
  • 9 Ob 3/09w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 3/09w
    nur T1; Beisatz: Bei Auslegung des Gewährleistungsverzichts ist nicht nur am Wortlaut (hier "... Gewährleistung absolut ausgeschlossen ...") zu haften, sondern für die Erforschung der Parteienabsicht sind auch die Umstände des Vertragsschlusses, nämlich das sonstige Verhalten der Parteien und deren Erklärungen, von wesentlicher Bedeutung. (T3)
    Beisatz: Hier: Auslegung eines beim Privat-Verkauf eines Gebraucht-PKW abgegebenen Gewährleistungsverzichts. (T4)
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
    nur T1; Auch Beis wie T3
  • 9 Ob 41/13i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 9 Ob 41/13i
    nur T1; Beisatz: Zur Frage, ob der Haftungsausschluss eines Generalunternehmers auch für den Subunternehmer als Erfüllungsgehilfen gilt. (T5)
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 125/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 125/14x
    Auch
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch; nur: Vereinbarungen über die Beschränkung oder den Ausschluss der Haftung sind nach § 914 ABGB auszulegen. (T6)
  • 3 Ob 238/15v
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 238/15v
    Auch
  • 8 Ob 9/19k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 Ob 9/19k
    Beis wie T3
  • 1 Ob 79/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.05.2023 1 Ob 79/23h
    Beisatz: Hier: Gewährleistungsausschluss in einem Liegenschaftskaufvertrag iZm einer Vertragsbestimmung, wonach die Käufer den Vertragsgegenstand besichtigt haben. Beurteilung der Vorinstanzen, wonach sich dieser Ausschluss nur auf Mängel beziehe, die für die Käufer bei sorgfältiger Besichtigung erkennbar gewesen wären, nicht korrekturbedürftig. (T7)
    Beisatz: Für den inhaltlichen Zusammenhang zwischen dem Hinweis auf die Besichtigung und dem Haftungsausschluss ist nicht zwingend ein „Verbindungswort“ („demnach“; „daher“) erforderlich. (T8)
  • 5 Ob 60/23v
    Entscheidungstext OGH 31.05.2023 5 Ob 60/23v
    Beisatz wie T3
  • 1 Ob 77/23i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.09.2023 1 Ob 77/23i
    nur T1; Beisatz wie T3
  • 2 Ob 243/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2024 2 Ob 243/23h
    vgl; Beisatz nur wie T3

Schlagworte

Besichtigungsklausel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0016561

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19720405_OGH0002_0010OB00058_7200000_001

Entscheidungstext 1Ob155/14x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

Zak 2014/831 S 438 - Zak 2014,438 = wobl 2015,57/24 - wobl 2015/24 = ZVR 2015/45 S 75 (Danzl, tabellarische Übersicht) - ZVR 2015,75 (Danzl, tabellarische Übersicht) = MietSlg 66.125 = MietSlg 66.243 = MietSlg 66. 244

Geschäftszahl

1Ob155/14x

Entscheidungsdatum

18.09.2014

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Hon.-Prof. Dr.

 Sailer als Vorsitzenden sowie die Hofräte Univ.-Prof. Dr. Bydlinski, Mag. Wurzer, Mag. Dr. Wurdinger und die Hofrätin Dr. Hofer-Zeni-Rennhofer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei H*****-Aktiengesellschaft, *****, Deutschland, vertreten durch Dr. Christoph Lassmann-Wichtl, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagten Parteien 1. M***** Gesellschaft m. b. H., 2. M***** Gesellschaft mbH, beide *****, vertreten durch Karasek Wietrzyk Rechtsanwälte GmbH, Wien, der Nebenintervenientin auf Seiten der erst- und zweitbeklagten Parteien A*****-Aktiengesellschaft, *****, vertreten durch Dr. Thomas Lederer, Rechtsanwalt in Wien, und 3. B***** G*****, vertreten durch Bollmann & Bollmann, Rechtsanwaltspartnerschaft in Wien, wegen 150.127,99 EUR sA, über die außerordentliche Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 28. Mai 2014, GZ 1 R 65/14g-82, mit dem das Urteil des Handelsgerichts Wien vom 28. Jänner 2014, GZ 19 Cg 111/10k-67, in der Fassung des Berichtigungsbeschlusses vom 31. Jänner 2014, GZ 9 Cg 111/10k-69, abgeändert wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision wird gemäß Paragraph 508 a, Absatz 2, ZPO mangels der Voraussetzungen des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Die Klägerin begehrte 150.127,99 EUR sA. Sie sei Geschäftsversicherer („Extended Coverage“-Versicherung) eines in Räumlichkeiten der Zweitbeklagten eingemieteten Fitnesscenter-Betriebs und habe wegen eines Wasserschadens diverse Leistungen erbracht. In der darüber liegenden Wohnung der Drittbeklagten sei ein 200-Liter-Wasserboiler abgestürzt, was zu einem Wasseraustritt geführt habe. Dieser Boiler sei von der (Rechtsvorgängerin der) Erstbeklagten unsachgemäß (mit für Hohlziegelwände ungeeigneten Dübeln und Schrauben) montiert worden. Die Ansprüche ihrer Versicherungsnehmerin seien auf sie nach Paragraph 67, Absatz eins, VersVG übergegangen.

Das Berufungsgericht gab der Berufung der Klägerin gegen das großteils stattgebende Ersturteil nicht Folge und änderte es über Berufung der Beklagten und der Nebenintervenientin dahin ab, dass es das Klagebegehren zur Gänze abwies. Die Jahre vor ihrem Einzug in die Wohnung erfolgte mangelhafte Montage des Wasserboilers habe für die Drittbeklagte keine objektiv erkennbare Gefahrenlage dargestellt, der sie mit zumutbaren Maßnahmen begegnen hätte können, und die ihre Haftung nach Paragraph 1318, ABGB rechtfertigen würde. Darüber hinaus verneinte das Berufungsgericht - soweit für das Revisionsverfahren noch von Bedeutung - ein Organisationsverschulden der Erstbeklagten und die Haftung der Zweitbeklagten aus dem mit der Versicherungsnehmerin der Klägerin abgeschlossenen Mietvertrag wegen des darin vereinbarten Haftungsausschlusses.

Rechtliche Beurteilung

Dagegen richtet sich die außerordentliche Revision der Klägerin, die keine Rechtsfragen von der Bedeutung des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO anspricht.

1.1 Die Haftung nach Paragraph 1318, ABGB ist nach objektiven Grundsätzen zu beurteilen (RIS-Justiz RS0029761). Der Wohnungsinhaber ist für den durch das aus seiner Wohnung fließende Wasser verursachten Schaden nicht nach Paragraph 1318, ABGB ersatzpflichtig, wenn er beweist, dass er alle objektiv erforderlichen Maßnahmen getroffen hat, um die nach allgemeinen Lebenserfahrungen und Lebensgewohnheiten mit einer dem gewöhnlichen Verlauf der Dinge entsprechenden Wahrscheinlichkeit berechenbaren Risken in zumutbarer Weise auszuschalten oder doch wenigstens auf ein unvermeidbares Maß zu verringern (RIS-Justiz RS0029655). Paragraph 1318, ABGB normiert demnach keine reine Erfolgshaftung vergleiche RIS-Justiz RS0029597).

1.2 Der Oberste Gerichtshof hat bereits wiederholt ausgesprochen, dass ein Wasserrohrbruch den Wohnungsinhaber nicht ohne weiteres für den dadurch verursachten Schaden haftbar macht (RIS-Justiz RS0029837; vergleiche auch Harrer in Schwimann³ Paragraph 1318, ABGB Rz 12). Die Haftung setzt vielmehr bestimmte Umstände voraus, die auf die mögliche Gefahr eines Wasseraustritts hinwiesen, was nach den Gegebenheiten des Einzelfalls zu beurteilen ist vergleiche 5 Ob 246/06x; 7 Ob 193/11z = RdU 2012/49, 84 [krit Wagner] = wobl 2012/129, 390 [zust Etzersdorfer]). Das gilt auch für den hier vorliegenden Wasserschaden.

1.3 Es trifft zwar zu, wie die Revisionswerberin wiederholt betont, dass das für die Montage des Boilers verwendete Material nicht die nötige Tragfähigkeit aufgewiesen hat. Die Montage des Boilers erfolgte aber bereits mehr als zwei Jahre vor der Übernahme der Wohnung im Mai 2007 durch den Lebensgefährten der Drittbeklagten. Die Verwendung ungenügenden Montagematerials und damit gerade jener Umstand, der auf die mögliche Gefahr eines Schadens durch einen Wasseraustritt hinweisen hätte können, war ohne Demontage des Boilers nicht erkennbar. Für eine solche Maßnahme bestand für die Drittbeklagte aber schon deshalb keine Veranlassung, weil die Wohnung nach dem mit ihrem Lebensgefährten abgeschlossenen Vertrag in einem generalsanierten Zustand gekauft und übernommen worden war. Bei dieser Sachlage begründet es daher auch keine Fehlbeurteilung des Berufungsgerichts, wenn es davon ausging, dass die durch die fehlerhafte Montage des Boilers geschaffene Gefahrenlage für die Drittbeklagte objektiv nicht erkennbar gewesen sei. Die Entscheidung des Berufungsgerichts hält sich vielmehr im Rahmen der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zur Haftung für „gefährlich aufbewahrtes Wasser“ nach Paragraph 1318, ABGB.

2.1 Zur Haftung der Erstbeklagten beruft sich die Klägerin im Revisionsverfahren ausschließlich auf ein Organisationsverschulden, das sie darin verwirklicht sieht, dass der Geschäftsführer der Erstbeklagten das Montagematerial beigestellt, ausgewählt und seinen Monteuren vorgegeben habe.

2.2

 Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs haftet die juristische Person für den Schaden, der infolge einem dem verfassungsmäßigen Organ der juristischen Person anzulastenden Überwachungsverschulden oder Organisationsmangel entstanden ist (RIS-Justiz RS0009171). Die unzureichende Information eines Mitarbeiters über seine Pflichten kann ein solches Organisationsverschulden verwirklichen (RIS-Justiz RS0028443).

2.3 Keine Rede kann davon sein, wie die Klägerin meint, dass der Geschäftsführer der Erstbeklagten (richtig: deren Rechtsvorgängerin) zur Montage des Boilers ein völlig unzureichendes Befestigungssystem ausgewählt und den Monteuren vorgegeben hätte. Insoweit geht die Rechtsrüge nicht vom festgestellten Sachverhalt aus vergleiche RIS-Justiz RS0043312). Danach standen die tatsächlich verwendeten Dübel gerade nicht für eine Montage an einer Hohlziegelwand bereit. Die Monteure wären vielmehr verpflichtet gewesen [gemeint: bei ihrem Arbeitgeber] rückzufragen, welches Material verwendet werden solle, wenn sie bei der Montage an Ort und Stelle Hohlziegelwände vorfanden. Damit bestanden zur Vorgangsweise, wie sie im Fall einer Montage von Boilern an einer Hohlziegelwand vorzugehen gehabt hätten, eindeutige Vorgaben an die Mitarbeiter der Rechtsvorgängerin der Erstbeklagten. Dass diese nicht geeignet gewesen wären, den Schadenseintritt abzuwenden, behauptet die Klägerin gar nicht, sodass es auch keine vom Obersten Gerichtshof aufzugreifende Fehlbeurteilung begründet, wenn das Berufungsgericht ein der Erstbeklagten zuzurechnendes Organisationsverschulden verneinte.

3.1 Die Klägerin zieht im Revisionsverfahren die grundsätzliche Zulässigkeit des im Mietvertrag ihrer Versicherungsnehmerin mit der Zweitbeklagten vereinbarten Haftungsausschlusses nicht in Zweifel, meint aber, der gegenständliche Wasserschaden sei davon mangels Vorhersehbarkeit nicht erfasst.

3.2 Vereinbarungen über die Beschränkung oder den Ausschluss der Haftung sind nach Paragraph 914, ABGB auszulegen (RIS-Justiz RS0016561 [T1]). Es kommt darauf an, ob es sich um einen Schaden aus den für das Rechtsverhältnis typischen oder wenigstens im Einzelfall nach dessen besonderen Verhältnissen voraussehbaren Gefahren handelt. Als verzichtbar werden nur voraussehbare und kalkulierbare Risken angesehen (RIS-Justiz RS0034024). Ansprüche, an welche die Parteien überhaupt nicht denken konnten, fallen nicht unter derartige Vereinbarungen (RIS-Justiz RS0038178 [T4]; vergleiche auch RS0033945). Fragen der Auslegung einer vereinbarten Haftungsbeschränkung kommt in der Regel keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu, sofern keine auffallende Fehlbeurteilung vorliegt (RIS-Justiz RS0112106; RS0042936; 9 Ob 41/13i = NZ 2014/27, 103). Das ist hier nicht der Fall.

3.3 Maßgeblich für die Vorhersehbarkeit als Voraussetzung für einen wirksamen Haftungsausschluss ist, ob die Parteien an einen solchen Schadenseintritt denken konnten; darauf, ob sie daran tatsächlich gedacht haben, kommt es nicht an vergleiche 3 Ob 196/13i). Dass von dem in Punkt 6.7 des Mietvertrags geregelten Haftungsausschluss grundsätzlich auch Wasserschäden umfasst sind, zieht die Klägerin gar nicht in Zweifel, sondern meint, dass der Absturz des Boilers in der über dem Bestandobjekt gelegenen Wohnung und das Ausmaß des dadurch bei ihrer Versicherungsnehmerin hervorgerufenen Schadens nicht vorhersehbar gewesen sei. Steht aber gar nicht in Frage, dass bestimmte Schäden (hier: Wasserschäden) vom Haftungsausschluss erfasst sind, kommt es darauf, ob auch die konkrete Ursache, die später zum Schadenseintritt geführt hat, und das Ausmaß des Schadens von der Vorstellung der Parteien bei Vertragsabschluss getragen war, nicht an. Entgegen der Auffassung der Revisionswerberin bedeutet es daher keine im Einzelfall unvertretbare Auslegung dieser Vertragsbestimmung, wenn das Berufungsgericht den durch den abgerissenen Boiler verursachten Wasseraustritt und die dadurch hervorgerufenen Schäden vom Haftungsausschluss erfasst sieht. Soweit die Klägerin hier ein grobes Verschulden releviert und dabei erneut auf ein Zurverfügungstellen eines unzureichenden Dübelsystems durch „verantwortliche Organe und Angestellte“ der Erstbeklagten (richtig: deren Rechtsvorgängerin) abstellt, genügt es zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Ausführungen zu dem von ihr behaupteten Organisationsverschulden zu verweisen.

4. Einer weiteren Begründung bedarf es nicht (Paragraph 510, Absatz 3, ZPO).

Textnummer

E108942

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:0010OB00155.14X.0918.000

Im RIS seit

11.11.2014

Zuletzt aktualisiert am

30.12.2015

Dokumentnummer

JJT_20140918_OGH0002_0010OB00155_14X0000_000