Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob527/92 1Ob639/92 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0075831

Geschäftszahl

4Ob527/92; 1Ob639/92; 4Ob513/93 (4Ob514/92); 2Ob571/93; 1Ob584/93; 5Ob571/93; 4Ob534/94; 7Ob2423/96s; 2Ob347/97m; 1Ob287/98g; 1Ob247/98z; 6Ob198/02i; 6Ob46/07v; 10Ob78/07d; 7Ob57/13b; 7Ob173/13m; 7Ob42/14y; 7Ob119/14x

Entscheidungsdatum

15.12.1992

Norm

UbG §2
UbG §33

Rechtssatz

Unterliegt ein Patient Bewegungseinschränkungen, dann ist er im Sinne des UbG "untergebracht", unabhängig davon, ob er sich in einem geschlossenen Bereich befindet oder nicht. Aus dem Zusammenhang zwischen § 2 UbG und § 33 UbG ergibt sich, dass sämtliche der in § 33 UbG erwähnten Formen von Beschränkungen auch zum Vorliegen einer "Unterbringung" im Sinne des § 2 UbG führen. Eine besondere "Erheblichkeitsschwelle" hinsichtlich Dauer und Ausmaß der Beschränkung sieht das Gesetz nicht vor; therapeutische und pflegerische Beweggründe können Qualifikation einer solchen Maßnahme als Unterbringung nicht verhindern.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 527/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 527/92
  • 1 Ob 639/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 1 Ob 639/92
    nur: Aus dem Zusammenhang zwischen § 2 UbG und § 33 UbG ergibt sich, daß sämtliche der in § 33 UbG erwähnten Formen von Beschränkungen auch zum Vorliegen einer "Unterbringung" im Sinne des § 2 UbG führen. Eine besondere "Erheblichkeitsschwelle" hinsichtlich Dauer und Ausmaß der Beschränkung sieht das Gesetz nicht vor; therapeutische und pflegerische Beweggründe können Qualifikation einer solchen Maßnahme als Unterbringung nicht verhindern. (T1)
  • 4 Ob 513/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 4 Ob 513/93
    Auch
  • 2 Ob 571/93
    Entscheidungstext OGH 16.09.1993 2 Ob 571/93
    nur T1
  • 1 Ob 584/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 584/93
  • 5 Ob 571/93
    Entscheidungstext OGH 22.02.1994 5 Ob 571/93
    nur T1
  • 4 Ob 534/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1994 4 Ob 534/94
    Auch; Veröff: SZ 67/87
  • 7 Ob 2423/96s
    Entscheidungstext OGH 29.01.1997 7 Ob 2423/96s
    Veröff: SZ 70/16
  • 2 Ob 347/97m
    Entscheidungstext OGH 20.11.1997 2 Ob 347/97m
    Auch; nur: Therapeutische und pflegerische Beweggründe können Qualifikation einer solchen Maßnahme als Unterbringung nicht verhindern. (T2)
  • 1 Ob 287/98g
    Entscheidungstext OGH 30.10.1998 1 Ob 287/98g
    nur: Eine besondere "Erheblichkeitsschwelle" hinsichtlich Dauer und Ausmaß der Beschränkung sieht das Gesetz nicht vor. (T3); Beisatz: Bewegungsbeschränkungen zur Sicherstellung eines störungsfreien Anstaltsbetriebs oder aus Bequemlichkeit beziehungsweise Überlastung des Anstaltspersonals sind unzulässig. (T4)
  • 1 Ob 247/98z
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 247/98z
    Auch; nur: Sämtliche der in § 33 UbG erwähnten Formen von Beschränkungen führen auch zum Vorliegen einer "Unterbringung" im Sinne des § 2 UbG. (T5) Veröff: SZ 71/196
  • 6 Ob 198/02i
    Entscheidungstext OGH 12.09.2002 6 Ob 198/02i
  • 6 Ob 46/07v
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 46/07v
    Auch
  • 10 Ob 78/07d
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 78/07d
    Auch; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung ist ein Patient „untergebracht" im Sinn des Unterbringungsgesetzes, wenn er Bewegungseinschränkungen unterliegt, und zwar unabhängig davon, ob er sich in einem geschlossenen Bereich befindet oder nicht und ob eine besondere „Erheblichkeitsschwelle" hinsichtlich Dauer und Ausmaß der Beschränkung überschritten wird oder nicht. (T6)
  • 7 Ob 57/13b
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 7 Ob 57/13b
    Vgl; Beisatz: Die Entscheidung, ob eine in einer Krankenanstalt hinsichtlich eines Minderjährigen gesetzte Beschränkung der Bewegungsfreiheit wegen Fremdgefährdung als eine Maßnahme im Rahmen der Pflege und Erziehung oder als Unterbringung zu beurteilen ist, hängt naturgemäß von den konkreten Umständen des Einzelfalls ab. (T7)
    Beisatz: Ob eine einheitliche Unterbringung oder Einzelmaßnahmen gesetzt werden, ist ebenfalls von den konkreten Umständen des jeweiligen Falls abhängig. (T8)
  • 7 Ob 173/13m
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 173/13m
    Beisatz: Ist von vornherein die Transferierung von der geschlossenen auf eine offene Abteilung desselben Spitals nur kurzfristig (hier: ausschließlich zur Durchführung einer medizinischen Behandlung unter Aufrechterhaltung der psychiatrischen Betreuung) geplant, kann nicht davon gesprochen werden, dass der Kranke seine Bewegungsfreiheit wiedererlange. (T9); Veröff: SZ 2013/90
  • 7 Ob 42/14y
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 42/14y
    Auch
  • 7 Ob 119/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 119/14x
    Veröff: SZ 2014/83

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0075831

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.04.2016

Dokumentnummer

JJR_19921215_OGH0002_0040OB00527_9200000_003

Rechtssatz für 2Ob25/97h 4Ob17/98y 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0107537

Geschäftszahl

2Ob25/97h; 4Ob17/98y; 1Ob235/06z; 7Ob119/14x

Entscheidungsdatum

13.02.1997

Norm

UbG §1
UbG §2
UbG §10
UbG §35 ff

Rechtssatz

Das Gericht ist auch berufen, die Zulässigkeit der Unterbringung bereits für die Zeit zwischen Einlieferung in die Krankenanstalt und dem Abschluß der fachärztlichen Untersuchungen (§ 10 UbG) zu prüfen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 25/97h
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 2 Ob 25/97h
  • 4 Ob 17/98y
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 17/98y
    Auch; Veröff: SZ 71/10
  • 1 Ob 235/06z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2007 1 Ob 235/06z
  • 7 Ob 119/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 119/14x
    Veröff: SZ 2014/83

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107537

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.04.2016

Dokumentnummer

JJR_19970213_OGH0002_0020OB00025_97H0000_001

Rechtssatz für 10ObS357/00y 7Ob119/14x...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0115067

Geschäftszahl

10ObS357/00y; 7Ob119/14x; 7Ob139/14p; 7Ob14/21s

Entscheidungsdatum

30.01.2001

Norm

AFHG nö allg
AFHG stmk allg
oö Altenbetreungs-Ausbildungsgesetz allg
B-VG Art10 Abs1 Z12
B-VG Art15 Abs1
GuKG allg
WHHG allg

Rechtssatz

Während die Pflegeberufe nach dem GuKG vorrangig der Unterstützung der ärztlichen Tätigkeit und somit der Pflege von Personen, die medizinischer Hilfe bedürfen, dienen, dienen die "reinen Pflegeberufe", wie etwa die Altenhilfe und Familienhilfe, vor allem der Erleichterung der Altersbeschwerden beziehungsweise - bei Familienpflege - einer besonderen Notsituation. Solche "reinen Pflegedienste" umfassen einfache Leistungen, wie zum Beispiel Hilfestellungen im psychosozialen Bereich, im hauswirtschaftlichen Bereich, soweit sie zur Aufrechterhaltung des Haushaltes der alten Menschen erforderlich sind, aber auch Hilfestellung zur Förderung des körperlichen Wohlbefindens. Während die "reinen Pflegedienste" in kompetenzrechtlicher Hinsicht gemäß Art 15 Abs 1 B-VG in Gesetzgebung und Vollziehung Landessache sind, sind die im GuKG geregelten Pflegeberufe wegen ihres Berufsbildes in Gesetzgebung und Vollziehung Bundessache gemäß Art 10 Abs 1 Z 12 B-VG.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 357/00y
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 10 ObS 357/00y
  • 7 Ob 119/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 119/14x
    Vgl auch; nur: Die Pflegeberufe nach dem GuKG dienen vorrangig der Unterstützung der ärztlichen Tätigkeit und damit der Pflege von Personen, die medizinischer Hilfe bedürfen. (T1)
    Beisatz: Die Grenze zur Laientätigkeit liegt dort, wo medizinisches oder pflegerisches Fachwissen Voraussetzung für die fachgerechte Durchführung der Tätigkeit ist und auf Grund dieses Fachwissens Selbst‑ und Fremdgefährdung vermieden werden kann. (T2); Veröff: SZ 2014/83
  • 7 Ob 139/14p
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 139/14p
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 14/21s
    Entscheidungstext OGH 24.02.2021 7 Ob 14/21s
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115067

Im RIS seit

01.03.2001

Zuletzt aktualisiert am

29.03.2021

Dokumentnummer

JJR_20010130_OGH0002_010OBS00357_00Y0000_003

Rechtssatz für 7Ob119/14x 7Ob14/21s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0129748

Geschäftszahl

7Ob119/14x; 7Ob14/21s

Entscheidungsdatum

17.09.2014

Norm

GuKG §3
GuKG §19
UbG §33

Rechtssatz

Das der Anlegung einer Vier‑Punkt‑Fixierung vorangehende Festhalten des Kranken gehört bereits zur psychiatrischen Gesundheits‑ und Krankenpflege und ist damit dem Pflegepersonal nach den Regelungen des GuKG vorbehalten.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 119/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 119/14x
    Veröff: SZ 2014/83
  • 7 Ob 14/21s
    Entscheidungstext OGH 24.02.2021 7 Ob 14/21s

Schlagworte

private Sicherheitsfirma; Security; gewerblicher Sicherheitsdienst; Bewachungsunternehmen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129748

Im RIS seit

22.12.2014

Zuletzt aktualisiert am

29.03.2021

Dokumentnummer

JJR_20140917_OGH0002_0070OB00119_14X0000_001

Rechtssatz für 7Ob119/14x 7Ob139/14p 7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0129749

Geschäftszahl

7Ob119/14x; 7Ob139/14p; 7Ob14/21s

Entscheidungsdatum

17.09.2014

Norm

HeimAufG §3
UbG §33

Rechtssatz

Mangels gesetzlicher Grundlage darf ein Mitarbeiter eines von der Krankenanstalt beauftragten Sicherheitsdienstes keine Pflegemaßnahmen wie das Festhalten eines Kranken setzen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 119/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 119/14x
    Veröff: SZ 2014/83
  • 7 Ob 139/14p
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 139/14p
    Beisatz: Hier ordnete die Ärztin (§ 5 Abs 1 Z 1 HeimAufG) die Freiheitsbeschränkung des Hinderns des Bewohners am Verlassen eines Bereichs mittels Androhung/Anordnung des Zurückhaltens durch Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes an. (T1)
    Beisatz: Sofern der Arzt die von ihm angeordnete Freiheitsbeschränkung durch Anordnung der Androhung/Anordnung des Festhaltens des Bewohners beim Verlassen der Station nicht selbst durchführt, hat das diplomierte Krankenpflegepersonal die Durchführungsverantwortung. (T2)
  • 7 Ob 14/21s
    Entscheidungstext OGH 24.02.2021 7 Ob 14/21s
    Beisatz: Hier: Blutabnahme. (T3)

Schlagworte

private Sicherheitsfirma; Security; gewerblicher Sicherheitsdienst; Bewachungsunternehmen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129749

Im RIS seit

22.12.2014

Zuletzt aktualisiert am

29.03.2021

Dokumentnummer

JJR_20140917_OGH0002_0070OB00119_14X0000_002

Entscheidungstext 7Ob119/14x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

EvBl‑LS 2015/20 = iFamZ 2014/226 S 305 (Ganner) - iFamZ 2014,305 (Ganner) = JBl 2015,117 = Zak 2015/14 S 14 - Zak 2015,14 = RZ 2015,41 EÜ16, 17 - RZ 2015 EÜ16 - RZ 2015 EÜ17 = RdM 2015/64 S 71 (Kopetzki) - RdM 2015,71 (Kopetzki) = Schmied, ÖZPR 2015/30 S 50 - Schmied, ÖZPR 2015,50 = Gepart, ÖZPR 2015/31 S 52 - Gepart, ÖZPR 2015,52 = Zierl, ÖZPR 2015/32 S 55 - Zierl, ÖZPR 2015,55 = SZ 2014/83 = EFSlg 142.696 = EFSlg 142.697 = EFSlg 142.718 = EFSlg 142.736

Geschäftszahl

7Ob119/14x

Entscheidungsdatum

17.09.2014

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch die Vizepräsidentin Dr.

 Huber als Vorsitzende und die Hofrätinnen und Hofräte Dr. Hoch, Dr. Kalivoda, Mag. Dr. Wurdinger und Mag. Malesich als weitere Richter in der Unterbringungssache des Kranken D***** C*****, geboren am *****, vertreten durch den Verein VertretungsNetz-Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft, Bewohnervertretung (Patientenanwalt Mag. B***** R*****, dieser vertreten durch Mag. Nikolaus Weiser, Rechtsanwalt in Wien, Abteilungsleiterin Primaria Dr. M***** W*****, pA *****, vertreten durch Dr. Heinrich Fassl, Rechtsanwalt in Wien, über den Revisionsrekurs des Vereins gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien vom 10. April 2014, GZ 43 R 195/14s-12, womit der Beschluss des Bezirksgerichts Fünfhaus vom 20. Februar 2014, GZ 32 Ub 2/14s-8, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird Folge gegeben.

Die Beschlüsse der Vorinstanzen werden dahin abgeändert, dass sie lauten:

Die Beschränkung der Bewegungsfreiheit des Kranken durch Festhalten durch Mitarbeiter des von der Krankenanstalt dazu beauftragten Sicherheitsdienstes zum Zweck der Anlegung der Vier-Punkt-Fixierung durch das Pflegepersonal am 31. 12. 2013 war unzulässig.

Text

Begründung:

Der Kranke wurde am Nachmittag des 31. 12. 2013 zur Krankenanstalt ohne eigenes Verlangen gebracht. Er leidet an einer dissozialen Persönlichkeitsstörung. Bereits in der Nacht des Vortags randalierte er im Wohnhaus, schlug gegen Wohnungstüren und warf Knallkörper im Stiegenhaus. Als er um die Mittagszeit des Aufnahmetags erneut im Stiegenhaus lärmte, wurde er von einem Nachbarn zur Rede gestellt. Der Kranke wurde immer unruhiger, ballte die Fäuste und machte Anstalten, den Nachbarn zu attackieren. Dieser verständigte die Polizei. Auch den Polizeibeamten gegenüber verhielt er sich aggressiv, sodass er überwältigt und gefesselt werden musste. Ab diesem Zeitpunkt verhielt er sich ruhig, versuchte aber, verbal zu provozieren.

In der Aufnahmesituation war der Kranke dysphorisch, im Affekt inkontinent und überschießend, im Duktus nicht kohärent und nicht zielführend. Er schrie, tobte und schimpfte. Er wurde im Bett vier-Punkt-fixiert, wobei Mitarbeiter des im Krankenhaus tätigen Sicherheitsdienstes „assistierten, indem sie den Kranken zumindest festhielten, während das Krankenhauspersonal die Gurten zur Fixierung anlegte“. Er beruhigte sich langsam und schlief schließlich ein. Nach Dienstübergabe am Morgen des 1. 1. 2014 konnte die Fixierung gelöst werden. Am 3. 1. 2014 erfolgte die Erstanhörung des Kranken. Das Gericht erklärte die Unterbringung vorläufig für zulässig. Am 14. 1. 2014 wurde noch vor der mündlichen Verhandlung die Unterbringung aufgehoben.

Der Sicherheitsdienst in der Krankenanstalt wird durch Mitarbeiter des Bewachungs- und Detektivunternehmens N***** GmbH (in der Folge N*****) wahrgenommen. Es besteht eine Gewerbeberechtigung für das Sicherheitsgewerbe. Nach dem Vergabeverfahren erteilte der Wiener Krankenanstaltenverbund der N***** am 24. 12. 2008 den Zuschlag. Die von N***** wahrzunehmenden Aufgaben sind auszugsweise:

„Alle MitarbeiterInnen des O***** (= O***** Spital) sind in allen Belangen der Sicherheit, nach Aufforderung, aktiv zu unterstützen. Dies gilt insbesondere für den Personenschutz. Die Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit gepaart mit den Möglichkeiten der mündlichen Deeskalation hat höchste Priorität.

In der Verantwortung des Sicherheitsdienstes liegt insbesondere die Anwesenheit bei entsprechenden Sachverhalten und die verbale Intervention.

Alle Bediensteten des O***** sind vor körperlichen Übergriffen von Dritten zu schützen.

Bei eventuellen notwendigen Beschränkungsmaßnahmen wird der Sicherheitsdienst nach Anweisung durch das medizinische Personal primär unterstützen. Dies gilt jedoch nicht bei Gefahr in Verzug.

… Körpernahe Beschränkungen dürfen nur mit den krankenhausgebräuchlichen Möglichkeiten (zB psychiatrisches Intensivbett, Segufix Gurtensysteme) in Kooperation mit dem medizinischen Personal angewandt werden.

...

Folgende Tätigkeiten sind durchzuführen:

...

- Die Aufgaben des Personenschutzes:

* Auf Aufforderung des Personals des O***** ist sofortige Unterstützung zu leisten.

* Durch verbale Intervention ist zuerst eine Deeskalation der Situation zu erreichen.

* Die Bediensteten sind durch qualifizierte Handlungen vor jedem körperlichen Übergriff durch Dritte zu schützen.

* Bei Übergriffen kann auch eine Körperkraftanwendung seitens des Sicherheitsdienstes notwendig sein.

* Durchführung von Beschränkungsmaßnahmen nach Anweisung des medizinischen Personals.

* Bei Gefahr in Verzug sofortige Beschränkungsmaßnahmen ohne Rücksprache mit dem medizinischen Personal.

* Durchsuchung - auf Anweisung des medizinischen Personals - von Personen und Patienten nach gefährlichen Gegenständen.

- Assistenzleistung bei der Untersuchung von Patienten, die gemäß dem Unterbringungsgesetz (UbG) aufgenommen werden, auf verbotene oder gefährliche Gegenstände und Substanzen.“

Vom eingesetzten Sicherheitspersonal werden folgende Qualifikationen (Mindestanforderungen) verlangt:

„...

7. Erfahrung des im O***** eingesetzten Sicherheitspersonals im öffentlichen Sicherheitsdienst. Jeder im Dienst befindliche Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes muss mindestens über acht Jahre Berufserfahrung im Objekt-Personenschutz verfügen.

8. Nachweisliche Ausbildung aller im O***** eingesetzten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes in Körperkraftanwendung.

9. Nachweisliche Ausbildung mindestens eines im Dienst im O***** befindlichen Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes im Deeskalationstraining.

10. Psychologisches Basistraining aller eingesetzten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes insbesondere in Bezug auf Patienten nach dem Unterbringungsgesetz.

11. Mindestens einer der beiden im O***** im Dienst befindlichen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes muss die Grundausbildung für Sicherheitswachebeamte oder Justizwache im öffentlichen Dienst nachweislich absolviert haben.

...

14. Erfahrung im Umgang mit psychisch auffälligen Personen.

15. Physische und psychische Belastbarkeit der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes.

...“

Der Verein stützt seinen Antrag, das Festhalten des Kranken durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes für unzulässig zu erklären, darauf, dass laut dem Bericht der intervenierenden Polizeibeamten die Fixierung des Kranken durch Mitarbeiter der N***** durchgeführt worden sei. Es fehle jegliche Rechtsgrundlage dafür, dass diese einen Patienten festhalten dürften, sei es auch zur Ermöglichung einer Fixierung.

Das Erstgericht erklärte die Beschränkung der Bewegungsfreiheit des Patienten durch Festhalten durch Mitarbeiter der N***** für zulässig. Es sei zwar in den einschlägigen Gesetzesbestimmungen keine konkrete Grundlage für das Tätigwerden eines Sicherheitsdienstes zu ersehen, doch sei klar, dass in Krankenanstalten auch anderes Personal als der Pflegedienst tätig sei. Mit dem Vertrag sei der N***** die Mitwirkung bei Beschränkungsmaßnahmen im Sinn des UbG nach Anweisung des medizinischen Personals übertragen worden. Die Mitwirkung von Angehörigen anderer Berufsgruppen als Ärzte sei zwar im UbG nicht erwähnt, werde aber vorausgesetzt, weil der behandelnde Arzt die Beschränkungen nur anzuordnen, nicht aber zu vollziehen habe. Der Umstand, dass ein Sicherheitsdienst auf Grund eines privatrechtlichen Dienstverhältnisses tätig werde, mache sein Einschreiten nicht unzulässig. Entscheidend sei nur, dass die Maßnahmen vom Arzt angeordnet und von Personen ausgeführt würden, die dazu fachlich qualifiziert seien. Dies sei hier der Fall. Überdies erscheine eine Rollenverteilung, dass nämlich „handgreifliche Maßnahmen“ vom Sicherheitsdienst und nicht von Mitarbeitern des Pflegedienstes gesetzt würden, auch zweckmäßig. Der Pflegedienst solle mit dem Kranken nach Möglichkeit ein Vertrauensverhältnis aufbauen.

Das Rekursgericht bestätigte den Beschluss. Die „erforderliche Gewaltanwendung“ zum Erzwingen der Untersuchung nach § 10 Abs 1 UbG könne auch von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes vorgenommen werden, zumal dadurch eine Gefährdung des Pflegepersonals verringert werde und ein schnelles und effizientes Handeln auch dem Kranken diene. Es komme nicht darauf an, ob die Sicherheitsleute den Kranken nur festhielten oder auch einen Gurt anlegten.

Das Rekursgericht sprach aus, dass der ordentliche Revisionsrekurs zulässig sei, weil sich der Oberste Gerichtshof bisher mit der Rechtsfrage, ob die Delegierung der Vornahme von Maßnahmen nach § 33 UbG (hier Festhalten eines Kranken) an Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes einer Krankenanstalt zulässig sei, noch nicht auseinandergesetzt habe.

Dagegen richtet sich der Revisionsrekurs des Vereins mit dem Antrag, das Festhalten des Kranken durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes für unzulässig zu erklären. Hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die Abteilungsleiterin beantragt, dem Revisionsrekurs nicht Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Der Revisionsrekurs ist zulässig, er ist auch berechtigt.

Eine Person darf gegen oder ohne ihren Willen nur dann in eine psychiatrische Abteilung gebracht werden, wenn ein im öffentlichen Sanitätsdienst stehender Arzt oder ein Polizeiarzt sie untersucht und bescheinigt, dass die Voraussetzungen der Unterbringung vorliegen (§ 8 UbG). Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes können bei Gefahr in Verzug die betroffene Person auch ohne Untersuchung und Bescheinigung in eine psychiatrische Abteilung bringen (§ 9 Abs 2 UbG). Der Anstaltsleiter hat die betroffene Person unverzüglich zu untersuchen. Sie darf nur aufgenommen werden, wenn nach seinem ärztlichen Zeugnis die Voraussetzungen der Unterbringung vorliegen (§ 10 Abs 1 UbG).

Unterliegt eine Person einer Bewegungseinschränkung, dann ist sie im Sinn des UbG „untergebracht“, unabhängig davon, ob sie sich in einem geschlossenen Bereich befindet oder nicht. Aus dem Zusammenhang zwischen § 2 UbG und § 33 UbG ergibt sich, dass sämtliche in § 33 UbG erwähnten Formen von Beschränkungen auch zum Vorliegen einer „Unterbringung“ im Sinn von § 2 UbG führen. Eine besondere „Erheblichkeitsschwelle“ hinsichtlich Dauer und Ausmaß der Beschränkung sieht das Gesetz nicht vor. Therapeutische und pflegerische Beweggründe können die Qualifikation einer solchen Maßnahme als Unterbringung nicht verhindern (RIS-Justiz RS0075831, RS0075836). Dies stimmt auch mit der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofs überein (RIS-Justiz RS0109292). Das Gericht ist daher berufen, die Zulässigkeit der Unterbringung bereits für die Zeit zwischen der Einlieferung in die Krankenanstalt und dem Abschluss der fachärztlichen Untersuchung zu prüfen (RIS-Justiz RS0107537).

Die Mitarbeiter der N***** waren im Rahmen des privatrechtlichen Vertrags auf Weisung der Krankenanstalt in deren Interesse tätig. Ihr Verhalten ist der Krankenanstalt zuzurechnen. Da der Kranke in der Krankenanstalt spätestens durch das Festhalten am Körper durch Mitarbeiter der N***** in seiner Bewegungsfreiheit beschränkt wurde, gilt er ab diesem Zeitpunkt als untergebracht, sodass das Gericht berufen ist, die Zulässigkeit dieser Maßnahme nach § 33 UbG zu prüfen.

Das Festhalten diente der Anlegung der Vier-Punkt-Fixierung. Diese sollte die ärztliche Aufnahmeuntersuchung und die Krankenpflege ermöglichen.

Die Gesundheits- und Krankenpflegeberufe dürfen nur nach Maßgabe des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) ausgeübt werden. Auf die Ausübung dieser Berufe findet die Gewerbeordnung keine Anwendung (§ 3 Abs 1 und 2 GuKG). Die Pflegeberufe nach dem GuKG dienen vorrangig der Unterstützung der ärztlichen Tätigkeit und damit der Pflege von Personen, die medizinischer Hilfe bedürfen (RIS-Justiz RS0115067). Die Grenze zur Laientätigkeit liegt dort, wo medizinisches oder pflegerisches Fachwissen Voraussetzung für die fachgerechte Durchführung der Tätigkeit ist und auf Grund dieses Fachwissens Selbst- und Fremdgefährdung vermieden werden kann (Schwamberger/Biechl, GuKG7, § 3, 15).

Angehörige von Sozialbetreuungsberufen sind nicht zur Ausübung der Pflegehilfe berechtigt (§ 3a Abs 1 Z 1 GuKG). Darüber hinaus sind Personen, die im Rahmen eines Dienstverhältnisses zu Trägern von Einrichtungen der Behindertenbetreuung, die behördlich bewilligt sind oder der behördlichen Aufsicht unterliegen, behinderte Menschen in multiprofessionellen Teams, deren Aufgabe die ganzheitliche Begleitung und Betreuung der behinderten Menschen ist, in einer Gruppe von höchstens zwölf behinderten Menschen betreuen, nach Maßgabe bestimmter Voraussetzungen zur Durchführung unterstützender Tätigkeiten bei der Basisversorgung an den von ihnen betreuten Personen berechtigt (§ 3a Abs 3 GuKG).

Die Delegation von pflegerischen Tätigkeiten an Laien unterliegt den §§ 3b und 3c GuKG.

Für Mitarbeiter eines gewerblichen Sicherheitsdienstes besteht damit keine gesetzliche Grundlage, die sie zur Vornahme von Pflegehandlungen berechtigt. Die hier zu beurteilende körpernahe Tätigkeit des Festhaltens einer widerstrebenden Person ist von den Ausnahmebestimmungen nicht umfasst. Es werden im Gegenteil besondere Regelungen im Hinblick auf die Pflege von Personen mit psychischen Störungen und neurologischen Erkrankungen getroffen:

Im zweiten Hauptstück des GuKG ist der gehobene Dienst für Gesundheit und Krankenpflege geregelt. Zum Tätigkeitsbereich gehört die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege. Diese umfasst die Betreuung und Pflege von Menschen mit psychischen Störungen und neurologischen Erkrankungen aller Alters- und Entwicklungsstufen sowie die Förderung der psychischen Gesundheit (§ 19 Abs 1 GuKG). Dazu zählt nach § 19 Abs 2 GuKG insbesondere das Beobachten, die Betreuung und Pflege sowie die Assistenz bei medizinischen Maßnahmen unter anderem im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich von Menschen mit akuten und chronischen psychischen Störungen einschließlich untergebrachten Menschen (§ 19 Abs 2 Z 1 GuKG). Zur Ausübung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind Personen unter anderem nur berechtigt, wenn sie einen entsprechenden Qualifikationsnachweis (§§ 28 - 31 GuKG) erbringen (§ 27 Abs 1 Z 3 GuKG). Die Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege dauert mindestens ein Jahr und umfasst mindestens 1.600 Stunden theoretische und praktische Ausbildung (§ 67 Abs 1 GuKG). Sie beinhaltet insbesondere die Pflege und Betreuung von Menschen mit psychischen Störungen (Z 1), mit organischen und psychischen Störungen im höheren Lebensalter (Z 3), mit Abhängigkeitserkrankungen (Z 5), mit Intelligenzminderung (Z 7), die Einführung in die Psychologie (Z 12), Psychotherapie, Supervision und Soziotherapie (Z 13), Gesprächsführung (Z 14) und Krisenintervention (Z 15).

Der Gesetzgeber erachtet es damit als notwendig, dass insbesondere untergebrachte Kranke nur von Personen gepflegt werden dürfen, die für diese sehr anspruchsvolle Aufgabe entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ausgebildet sind. Dies dient dem Schutz der Kranken, weil damit gewährleistet werden soll, dass die Pflegepersonen sowohl in psychischer als auch physischer Hinsicht adäquat auf den Kranken eingehen können und eine zweckmäßige Behandlung unter größtmöglicher Schonung erfolgen kann. Das GuKG enthält sogar in seinem § 105 eine Strafbestimmung, die unterbinden soll, dass die Tätigkeit des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege jemand ausübt, ohne hiezu durch dieses Bundesgesetz oder durch eine andere gesetzliche Vorschrift berechtigt zu sein.

Abgesehen davon, dass das GuKG ausdrücklich festlegt, dass die Gesundheitsberufe nicht der Gewerbeordnung unterliegen, ergibt sich auch für das Sicherheitsgewerbe nach § 129 Abs 1 GewO kein Hinweis auf eine besondere Ausbildung ihrer Mitarbeiter für die Bedürfnisse untergebrachter Kranker. In der taxativen Aufzählung der Aufgaben und Befugnisse von Berufsdetektiven (Grabler/Stolzlechner/Wendl, Kommentar zur GewO3 § 129 Rz 1) wird der Schutz von Personen (Z 7) hervorgehoben. Diese Befugnis bezieht sich auf Maßnahmen, die für den Schutz von Angriffen auf Leben, Gesundheit und Sicherheit einer Person erforderlich sind. Die Gewerbeordnung normiert aber keine besonderen Handlungsbefugnisse für Berufsdetektive, die mit dem Schutz einer konkreten Person beauftragt sind. Sie haben nur jene Rechte, die allen Bürgern zustehen (sog „Jedermannsrechte“). Diese dürfen sie im Namen und im Auftrag ihres Auftraggebers wahrnehmen, dürfen sie aber nicht überschreiten (Grabler/Stolzlechner/Wendl aaO § 129 Rz 9).

Das Anlegung einer Vier-Punkt-Fixierung dient der Ermöglichung medizinischer oder pflegerischer Maßnahmen. Das vorangehende Festhalten des Kranken ist nicht anders zu beurteilen. Es gehört bereits zur psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege. Es besteht das gleiche Schutzbedürfnis wie bei anderen Pflegemaßnahmen. Damit ist bereits das Festhalten als eine Pflegehandlung dem Pflegepersonal nach den oben dargelegten gesetzlichen Regelungen vorbehalten. Eine vom GuKG geforderte Ausbildung haben die Mitarbeiter der N***** unstrittig gerade nicht.

Selbst wenn die Mitarbeiter der N***** hier auf Anordnung eines anwesenden Mitarbeiters des Pflegedienstes tätig wurden, ändert dies nichts daran, dass sie das Festhalten des widerstrebenden Kranken (naturgemäß) in der Aktion selbständig durchführen, wofür sie nicht die gesetzlich geforderte fachliche Qualifikation haben und daher nicht wie ein speziell Geschulter reagieren können.

Eine Notwehrsituation (eine aktuelle oder unmittelbar drohende Gefährdung von notwehrfähigen Rechtsgütern wie Leib, Leben und Gesundheit), die in dieser Ausnahmesituation einen Rechtfertigungsgrund für jedermann, also auch hinsichtlich des Einschreitens der Mitarbeiter der N*****, darstellen könnte (§ 19 ABGB, § 3 StGB), wurde weder behauptet noch wurde sie festgestellt, sodass sich weitere Ausführungen dazu erübrigen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mangels gesetzlicher Grundlage ein Mitarbeiter eines von der Krankenanstalt beauftragten Sicherheitsdienstes keine Pflegemaßnahmen wie das Festhalten eines Kranken setzen darf. Die Maßnahme nach § 33 UbG war daher unzulässig.

Textnummer

E109193

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:0070OB00119.14X.0917.000

Im RIS seit

13.12.2014

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2019

Dokumentnummer

JJT_20140917_OGH0002_0070OB00119_14X0000_000