Justiz

Rechtssatz für 4Ob71/70 9ObA50/14i 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0070881

Geschäftszahl

4Ob71/70; 9ObA50/14i; 1Ob83/15k; 9ObA6/18z

Entscheidungsdatum

27.02.2018

Norm

MuttSchG §15 Abs4

Rechtssatz

Nach den Bestimmungen des MuttSchG ist der Dienstgeber verpflichtet, die Dienstnehmerin nach Ablauf des Karenzurlaubes in der gleichen Verwendung weiter zu beschäftigen, zu der sie seinerzeit vertraglich aufgenommen und auch tatsächlich eingesetzt worden war. Die Auflösung des Dienstverhältnisses mit Ende des Karenzurlaubes kann nicht durch eine Erklärung den Arbeitskolleginnen gegenüber erfolgen, sondern nur durch eine ernstliche Willensäußerung dem Dienstgeber gegenüber.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 71/70
    Entscheidungstext OGH 22.09.1970 4 Ob 71/70
    Veröff: SozM IIIB,179 = Arb 8796 = ZAS 1972,215 (zustimmend Migsch) = IndS 1973 H11-12,903
  • 9 ObA 50/14i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 ObA 50/14i
    Auch; nur: Der Dienstgeber ist verpflichtet, die Dienstnehmerin nach Ablauf des Karenzurlaubs in der gleichen Verwendung weiter zu beschäftigen, zu der sie seinerzeit vertraglich aufgenommen und auch tatsächlich eingesetzt worden war. (T1)
  • 1 Ob 83/15k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 83/15k
    nur T1; Beisatz: Hier: Kindesunterhalt ‑ Anspannung einer Mutter entsprechend einem Einkommen bei einer Vollzeitbeschäftigung. (T2)
  • 9 ObA 6/18z
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 6/18z
    nur T1; Beisatz: Die Zuweisung einer mit der früheren Tätigkeit identen Beschäftigung ist nicht erforderlich. (T3); Beisatz: An einem vertraglich vereinbarten Direktionsrecht des Dienstgebers ändert sich dadurch nichts. (T4)

Schlagworte

Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsverhältnis, Mutterschutz, MSchG

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0070881

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19700922_OGH0002_0040OB00071_7000000_002

Rechtssatz für 9ObA19/98d 9ObA233/98z...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0110154

Geschäftszahl

9ObA19/98d; 9ObA233/98z; 8ObA141/04z; 9ObA143/05b; 9ObA3/07t; 8ObA61/07i; 8ObA43/09w; 9ObA86/10b; 8ObA53/11v; 8ObA95/11w; 9ObA50/14i; 8ObA71/15x; 9ObA12/18g; 9ObA153/17s; 9ObA51/18t; 9ObA70/18m; 8ObA8/19p; 9ObA26/22x

Entscheidungsdatum

27.04.2022

Norm

ArbVG §105 Abs3 Z2
  1. ArbVG § 105 heute
  2. ArbVG § 105 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2022
  3. ArbVG § 105 gültig von 30.03.2017 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2017
  4. ArbVG § 105 gültig von 01.01.2011 bis 29.03.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2010
  5. ArbVG § 105 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  6. ArbVG § 105 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/1998
  7. ArbVG § 105 gültig von 01.10.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 601/1996
  8. ArbVG § 105 gültig von 22.09.1996 bis 30.09.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 601/1996
  9. ArbVG § 105 gültig von 01.01.1995 bis 21.09.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 450/1994
  10. ArbVG § 105 gültig von 01.08.1993 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 502/1993

Rechtssatz

Der Arbeitgeber hat alle Umstände zu behaupten und zu beweisen, die für die Annahme des Ausnahmetatbestandes "betrieblicher Erfordernisse" der Kündigung wesentlich sind.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 19/98d
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 ObA 19/98d
  • 9 ObA 233/98z
    Entscheidungstext OGH 07.10.1998 9 ObA 233/98z
    Beisatz: Dass der Arbeitnehmer selbst hätte initiativ werden und seine Bereitschaft zur Ausübung schlechter entlohnter Tätigkeiten hätte mitteilen müssen, gilt nur für von der bisherigen Tätigkeit stark abweichende, schlechter entlohnte Posten. (T1)
  • 8 ObA 141/04z
    Entscheidungstext OGH 20.01.2005 8 ObA 141/04z
  • 9 ObA 143/05b
    Entscheidungstext OGH 24.10.2005 9 ObA 143/05b
  • 9 ObA 3/07t
    Entscheidungstext OGH 25.06.2007 9 ObA 3/07t
    Beisatz: Bei sozial benachteiligenden Kündigungen müssen demnach vom Arbeitgeber alle Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung ausgeschöpft werden, um trotz Rationalisierungsmaßnahmen die bisherigen Arbeitnehmer weiter zu beschäftigen. (T2)
  • 8 ObA 61/07i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 ObA 61/07i
    Auch; Beisatz: Weitere Kündigungsgründe sind nicht zu berücksichtigen. (T3)
  • 8 ObA 43/09w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 ObA 43/09w
    Vgl auch; Beisatz: Die Behauptungs- und Beweislast dafür, dass einem Vertragsbediensteten, der für die vereinbarte Tätigkeit gesundheitlich nicht mehr geeignet ist, jedoch ihm zumutbare Aufgaben im Rahmen der Landesverwaltung erfüllen kann, solche Aufgaben etwa mangels offener Planstellen nicht angeboten (§ 58 Abs 1 nö LVBG) werden können, trifft den Arbeitgeber. (T4)
  • 9 ObA 86/10b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 86/10b
  • 8 ObA 53/11v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 8 ObA 53/11v
    Auch
  • 8 ObA 95/11w
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 ObA 95/11w
  • 9 ObA 50/14i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 ObA 50/14i
    Auch
  • 8 ObA 71/15x
    Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 ObA 71/15x
  • 9 ObA 12/18g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 12/18g
  • 9 ObA 153/17s
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 9 ObA 153/17s
    Auch; Beisatz: Hier: Kündigung nach § 42 Abs 2 Z 2 VBO 1995 (T5)
  • 9 ObA 51/18t
    Entscheidungstext OGH 17.05.2018 9 ObA 51/18t
  • 9 ObA 70/18m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 ObA 70/18m
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 8 ObA 8/19p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 ObA 8/19p
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 26/22x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2022 9 ObA 26/22x
    Beisatz: Hier: Ein verständiger und sorgfältiger Arbeitgeber konnte aufgrund der vorgelegten Informationen bei objektiver Betrachtung annehmen, dass die Klägerin in der Montagelinie nicht mehr eingesetzt werden durfte. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110154

Im RIS seit

10.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

25.07.2022

Dokumentnummer

JJR_19980610_OGH0002_009OBA00019_98D0000_001

Rechtssatz für 9ObA118/88; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028327

Geschäftszahl

9ObA118/88; 9ObA268/88; 9ObA234/93; 9ObA67/94; 8ObA58/98g; 9ObA330/98i; 9ObA329/98t; 9ObA225/01f; 9ObA80/02h; 9ObA89/02g; 8ObA99/03x; 8ObA116/04y; 8ObA53/05k; 9Ob124/06k; 8ObS25/07w; 9ObA136/07a; 9ObA156/08v; 9ObA61/11b; 8ObA34/12a; 9ObA102/12h; 8ObA50/13f; 9ObA154/13g; 8ObA8/14f; 8ObA82/13m; 8ObA13/14s; 9ObA50/14i; 9ObA118/14i; 9ObA133/16y; 9ObA42/17t; 9ObA4/18f; 8ObA75/18i; 8ObA5/19x; 9ObA25/20x; 9ObA84/21z; 9ObA94/22x

Entscheidungsdatum

23.03.2023

Norm

ABGB §879 CIIo5
ABGB §1151 ID
ABGB §1158 I
AngG §19 Abs1 I3a
AngG §20 Abs1
VBO Wien 1995 §2 Abs5
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 1151 heute
  2. ABGB § 1151 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1158 heute
  2. ABGB § 1158 gültig ab 01.10.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. ABGB § 1158 gültig von 01.01.1917 bis 30.09.2021 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. AngG Art. 1 § 20 heute
  2. AngG Art. 1 § 20 gültig ab 01.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  3. AngG Art. 1 § 20 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992

Rechtssatz

Kettenarbeitsverträge sind nur dann rechtmäßig, wenn die Aneinanderreihung einzelner auf bestimmte Zeit abgeschlossener Arbeitsverträge im Einzelfall durch besondere soziale oder wirtschaftliche Gründe gerechtfertigt ist. Für die Annahme eines besonderen - in der Person des Arbeitnehmers gelegenen - sozialen Rechtfertigungsgrundes reicht es nicht aus, dass der Arbeitnehmer durch die nahezu jeden Arbeitnehmer bewegende Sorge um den Arbeitsplatz zur Annahme eines Anbotes des Arbeitgebers, das befristete Arbeitsverhältnis lediglich auf bestimmte Zeit zu verlängern, bewogen wurde. Die Notwendigkeit einer allgemeinen Personalreduktion ist kein besonderer wirtschaftlicher Grund, der es aus betrieblicher Sicht rechtfertigen würde, die befristeten Arbeitsverträge einzelner Arbeitnehmer, deren Arbeitskraft weiterhin benötigt wird, nicht auf unbestimmte Zeit zu verlängern, sondern ihnen die mit einer nur befristeten Verlängerung verbundenen Nachteile aufzubürden.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 118/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 9 ObA 118/88
    Veröff: RdW 1989,30 = WBl 1989,27
  • 9 ObA 268/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 268/88
    nur: Kettenarbeitsverträge sind nur dann rechtmäßig, wenn die Aneinanderreihung einzelner auf bestimmte Zeit abgeschlossener Arbeitsverträge im Einzelfall durch besondere soziale oder wirtschaftliche Gründe gerechtfertigt ist. (T1)
    Veröff: SZ 62/46 = WBl 1989,376
  • 9 ObA 234/93
    Entscheidungstext OGH 10.12.1993 9 ObA 234/93
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 66/168 = DRdA1994,387 (Mayer - Maly) = WBl 1994,270
  • 9 ObA 67/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 9 ObA 67/94
    nur T1; Beisatz: Der Grund für die Unzulässigkeit von Kettendienstverträgen, die auf diese Weise nicht gerechtfertigt werden können, liegt in der Gefahr der Umgehung zwingender, den Dienstnehmer schützenden Rechtsnormen durch den Dienstgeber und in einer darin zum Ausdruck kommenden rechtsmissbräuchlichen Gestaltung von Dienstverträgen. (T2)
  • 8 ObA 58/98g
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 8 ObA 58/98g
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Die Berücksichtigung der rechtsgeschäftlichen Privatautonomie des Arbeitgebers einerseits und des Bestandschutzinteresses des Arbeitnehmers andererseits erfordert ein sorgfältiges Abwägen; je öfter die Aneinanderreihung erfolgt, desto strenger sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigungsgründe. (T3)
  • 9 ObA 330/98i
    Entscheidungstext OGH 10.02.1999 9 ObA 330/98i
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier ist eine ausreichende sachliche Rechtfertigung für die bei Profifußballern vorherrschende Branchenüblichkeit von Kettenarbeitsverträgen gegeben. Sowohl Sportler als auch Vereine sind daran interessiert, sich den Anforderungen des Wettbewerbs möglichst flexibel anpassen zu können. (T4)
  • 9 ObA 329/98t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 329/98t
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 9 ObA 225/01f
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 ObA 225/01f
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Einer speziellen Rechtfertigung bedarf es nicht, wenn eine positivgesetzliche Regelung eine Verlängerung eines befristeten Dienstverhältnisses ausdrücklich zulässt (hier: § 7 NÖ LVBG). (T5)
  • 9 ObA 80/02h
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 9 ObA 80/02h
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Es ist eine Überprüfung im Einzelfall erforderlich, wobei die wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen an die Rechtfertigung nicht überspannt werden dürfen. (T6)
  • 9 ObA 89/02g
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 89/02g
    nur T1; Beisatz: Je öfter die Aneinanderreihung erfolgt, desto strenger sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigungsgründe. Auch die Dauer der Befristung und die Art der Arbeitsleistung sind in die Überlegungen einzubeziehen. (T7) Beisatz: Der Umstand, dass zwischen zwei befristeten Arbeitsverträgen ein zeitlicher Abstand liegt, schließt die Beurteilung der aneinandergereihten Verträge als einheitliches Arbeitsverhältnis nicht aus, wenn sich der Sache nach der zweite Vertrag (oder die folgenden Verträge) als Fortsetzung des (der) vorangegangen erweisen. (T8)
    Beisatz: Hier: Befristete Arbeitsverträge bei einem Zirkusunternehmen. (T9)
  • 8 ObA 99/03x
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 ObA 99/03x
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Kettendienstverträge zwischen Theaterunternehmen und Regieassistenten, sachliche Rechtfertigung durch Saisonende, Spielende eines Stückes; § 29 SchSpG). (T10)
  • 8 ObA 116/04y
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 8 ObA 116/04y
    Auch; nur T1; Beisatz: Mangels sachlichen Grundes für die Befristung ist von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis auszugehen. (T11)
    Veröff: SZ 2004/189
  • 8 ObA 53/05k
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 53/05k
    nur T1
  • 9 Ob 124/06k
    Entscheidungstext OGH 02.03.2007 9 Ob 124/06k
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Jeweils auf ein Jahr abgeschlossene Ausbildungsverträge zwischen einem (minderjährigen) Tennisspieler und einem Landes-Tennisverband. (T12)
  • 8 ObS 25/07w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 ObS 25/07w
    Vgl auch; Beisatz: Ob die Aneinanderreihung von Dienstverträgen unter den konkret gegebenen Umständen gerechtfertigt ist oder nicht, ist eine Frage des Einzelfalls, die keinen Anlass für grundlegende Ausführungen des Obersten Gerichtshofs bietet und die Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO nicht erfüllt. (T13)
  • 9 ObA 136/07a
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 136/07a
    nur T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 156/08v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 9 ObA 156/08v
    Auch; nur T1; Beis wie T13
  • 9 ObA 61/11b
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 ObA 61/11b
    Vgl; Beisatz: Hier: Mehrfache Befristung einer Mehrdienstpauschale. (T14)
  • 8 ObA 34/12a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 8 ObA 34/12a
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 102/12h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 102/12h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T11; Beisatz: Für die sachliche Rechtfertigung einer Verlängerung können auch wirtschaftliche Gründe in Frage kommen; diese kann sich aber nicht in der bloßen Überwälzung des Unternehmerrisikos erschöpfen. (T15)
    Beisatz: Hier: §§ 2 Abs 5, 54 VBO Wien 1995. (T16)
  • 8 ObA 50/13f
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 ObA 50/13f
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 154/13g
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 ObA 154/13g
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 8/14f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 ObA 8/14f
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 82/13m
    Entscheidungstext OGH 24.03.2012 8 ObA 82/13m
    Auch
  • 8 ObA 13/14s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 ObA 13/14s
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 50/14i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 ObA 50/14i
    Vgl
  • 9 ObA 118/14i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 ObA 118/14i
    Auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 133/16y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 ObA 133/16y
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Bei mehrmaliger Aneinanderreihung befristeter Arbeitsverhältnisse sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigung desto strenger zu prüfen, je öfter die Aneinanderreihung erfolgt. (T17)
  • 9 ObA 42/17t
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 42/17t
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T11
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T11; Beis wie T15; Beis wie T17
  • 8 ObA 75/18i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 ObA 75/18i
    Auch; nur T1; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 8 ObA 5/19x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 5/19x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Unzulässige Mehrfachbefristung eines Facharztes nach § 2 Abs 5 VBO 1995, da weder eine Spezialisierung noch eine Additivfachausbildung zu einer besonderen Berufsberechtigung führen. (T18)
  • 9 ObA 25/20x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2020 9 ObA 25/20x
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Keine Rechtfertigung nach § 4 Z 3 ORF-KV 2014. (T19)
  • 9 ObA 84/21z
    Entscheidungstext OGH 02.09.2021 9 ObA 84/21z
    Vgl; Beis nur wie T8; Beisatz: Von einer (unzulässigen) Kette kann nur bei mehreren Dienstverhältnissen mit einem Dienstgeber die Rede sein. (T20)
  • 9 ObA 94/22x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.03.2023 9 ObA 94/22x
    vgl; Beisatz: § 15 AZHG stellt eine Ausnahmebestimmung des sich aus § 4 Abs 4 VBG ergebenden Verbot von Kettenarbeitsverträgen dar. Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung sind Kettenverträge ohne Prüfung auf deren sachliche Rechtfertigung erlaubt. (T21)
    Beisatz: Der Regelung des § 15 AZHG iVm § 1 KSE-BVG sind sachliche Gründe für die Befristung im Sinn der vom EuGH judizierten Grundsätze immanent. (T22)

Schlagworte

Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kettenverträge, Kettendienstvertrag, Angestellte, Sittenwidrigkeit, Befristung, unbefristet, Zulässigkeit, Rechtsmissbrauch, Verlängerung, Endigung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0028327

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2023

Dokumentnummer

JJR_19880615_OGH0002_009OBA00118_8800000_002