Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob392/51 7Ob5/55 6Ob33...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039157

Geschäftszahl

3Ob392/51; 7Ob5/55; 6Ob33/60; 4Ob39/61; 7Ob71/62; 8Ob80/63; 7Ob18/65; 8Ob95/65; 8Ob507/79; 1Ob632/79; 3Ob107/99b; 1Ob281/01g; 7Ob44/02z; 4Ob231/06h; 5Ob50/13h; 9Ob3/14b; 4Ob52/14x; 10Ob29/15k; 1Ob158/17t

Entscheidungsdatum

05.10.1951

Norm

ZPO §228 G
ZPO §411 Ab

Rechtssatz

Wird ein negatives Feststellungsbegehren aus meritorischen Gründen rechtskräftig abgewiesen, so ist damit das zugrunde liegende Recht oder Rechtsverhältnis positiv festgestellt. Wird später auf Leistung aus dem Recht oder Rechtsverhältnis geklagt, so ist das Gericht an die Vorentscheidung gebunden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 392/51
    Entscheidungstext OGH 05.10.1951 3 Ob 392/51
    Veröff: SZ 24/263
  • 7 Ob 5/55
    Entscheidungstext OGH 26.01.1955 7 Ob 5/55
  • 6 Ob 33/60
    Entscheidungstext OGH 10.02.1960 6 Ob 33/60
  • 4 Ob 39/61
    Entscheidungstext OGH 11.04.1961 4 Ob 39/61
  • 7 Ob 71/62
    Entscheidungstext OGH 28.02.1962 7 Ob 71/62
  • 8 Ob 80/63
    Entscheidungstext OGH 02.04.1963 8 Ob 80/63
  • 7 Ob 18/65
    Entscheidungstext OGH 27.01.1965 7 Ob 18/65
    Beisatz: Positive Feststellung Hauptmieter zu sein = negative Feststellung, daß keine Mietrechte bestehen. (T1)
  • 8 Ob 95/65
    Entscheidungstext OGH 06.04.1965 8 Ob 95/65
    Veröff: SZ 38/57
  • 8 Ob 507/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 507/79
    Auch
  • 1 Ob 632/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 632/79
  • 3 Ob 107/99b
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 107/99b
  • 1 Ob 281/01g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 281/01g
    Beis wie T1
  • 7 Ob 44/02z
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 7 Ob 44/02z
    Auch; Beisatz: Das Begehren des zweiten Verfahrens (Begehren auf Feststellung einer bestimmten Servitut) ist das begriffliche Gegenteil des Begehrens des ersten Verfahrens (Begehren auf Feststellung des Nichtbestehens der Servitut). Dem zweiten Verfahren steht die Einmaligkeitswirkung der materiellen Rechtskraft des ersten Urteils entgegen. (T2)
  • 4 Ob 231/06h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 231/06h
  • 5 Ob 50/13h
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 50/13h
    Vgl; Beisatz: Hier: Die später erhobene Klage ist als das begriffliche Gegenteil des früher gestellten Sachantrags nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG iVm § 12a Abs 3 MRG zu qualifizieren. Die Bindungswirkung der Entscheidung im Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG iVm § 12a Abs 3 MRG würde sich auch auf die begehrte Feststellung des unvereinbaren Gegenteils erstrecken. (T3)
  • 9 Ob 3/14b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 3/14b
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Entscheidung der Regulierungsbehörde über den negativen Feststellungsantrag der Beklagen als Antragstellerin. (T4)
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Auch; Beis wie T2 nur: Dem zweiten Verfahren steht die Einmaligkeitswirkung der materiellen Rechtskraft des ersten Urteils entgegen. (T5)
    Bem: Siehe auch RS0129450. (T6); Veröff: SZ 2014/40
  • 10 Ob 29/15k
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 Ob 29/15k
    Vgl auch; Beis ähnlich T2
  • 1 Ob 158/17t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 1 Ob 158/17t
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Dasselbe Geh- und Zufahrtsrecht. (T7)
    Beisatz: Mit einer noch genaueren Beschreibung werden dem(‑selben) Geh‑ und Zufahrtsrecht keine anderen oder neuen Tatsachen zugrunde gelegt. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0039157

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.12.2017

Dokumentnummer

JJR_19511005_OGH0002_0030OB00392_5100000_001

Rechtssatz für 7Ob18/65 5Ob178/72 5Ob9...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039196

Geschäftszahl

7Ob18/65; 5Ob178/72; 5Ob94/73; 7Ob67/74; 1Ob122/75; 4Ob405/76; 7Ob556/77; 7Ob23/78; 4Ob527/78; 6Ob648/78; 4Ob334/79; 7Ob590/80; 3Ob85/79; 3Ob9/81; 2Ob505/82; 5Ob671/82; 6Ob618/81; 3Ob501/85; 2Ob584/88; 4Ob11/95; 9ObA73/95 (9ObA74/95); 4Ob2215/96f; 1Ob60/97y; 3Ob107/99b; 1Ob158/99p; 3Ob341/98p; 1Ob281/01g; 7Ob226/04t; 3Ob28/06y; 4Ob118/07t; 6Ob15/12t; 9ObA80/13z; 4Ob52/14x; 9ObA86/14h; 10Ob63/16m; 6Ob171/17s; 4Ob60/18d; 3Ob138/18t

Entscheidungsdatum

27.01.1965

Norm

ZPO §232 Abs1
ZPO §233 Abs1
ZPO §411 Aa

Rechtssatz

Voraussetzungen der Streitanhängigkeit.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 18/65
    Entscheidungstext OGH 27.01.1965 7 Ob 18/65
    Veröff: MietSlg 17771
  • 5 Ob 178/72
    Entscheidungstext OGH 26.09.1972 5 Ob 178/72
    Beisatz: Streitanhängigkeit setzt voraus, dass nicht nur Identität der Parteien, sondern auch Gleichheit der Begehren und des geltend gemachten Rechtsgrundes vorliegt. Von einer Gleichheit der Ansprüche kann nur ausgegangen werden, wenn sich aus den vorgebrachten rechtserzeugenden Tatsachen und dem daraus abgeleiteten Begehren ergibt, dass beide Sachanträge dasselbe Rechtsschutzziel anstreben. (T1)
  • 5 Ob 94/73
    Entscheidungstext OGH 27.06.1973 5 Ob 94/73
  • 7 Ob 67/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 67/74
    Beis wie T1 nur: Streitanhängigkeit setzt voraus, dass nicht nur Identität der Parteien, sondern auch Gleichheit der Begehren und des geltend gemachten Rechtsgrundes vorliegt. (T2); Beisatz: Neuer Rechtsgrund bei Vergleich. (T3)
  • 1 Ob 122/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 1 Ob 122/75
    Beis wie T2
  • 4 Ob 405/76
    Entscheidungstext OGH 08.03.1977 4 Ob 405/76
    Beis wie T1; Beisatz: Unterlassungsbegehren nach § 81 UrhG und § 1 UWG keine Streitanhängigkeit. (T4)
  • 7 Ob 556/77
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 7 Ob 556/77
    Beis wie T2
  • 7 Ob 23/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 7 Ob 23/78
    Beis wie T1 nur: Von einer Gleichheit der Ansprüche kann nur ausgegangen werden, wenn sich aus den vorgebrachten rechtserzeugenden Tatsachen und dem daraus abgeleiteten Begehren ergibt, dass beide Sachanträge dasselbe Rechtsschutzziel anstreben. (T5)
  • 4 Ob 527/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 4 Ob 527/78
    Beis wie T1
  • 6 Ob 648/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 6 Ob 648/78
    Beis wie T1; Beisatz: Für die Prüfung, ob in zwei Zivilprozessen idente Ansprüche geltend gemacht werden, kann nicht von etwaigen Einwendungen der beklagten Partei oder dem letztlich festgestellten Sachverhalt ausgegangen werden; maßgebend dafür ist ausschließlich das Sachverhaltsvorbringen der klagenden Partei und das daraus abgeleitete Begehren. (T6)
  • 4 Ob 334/79
    Entscheidungstext OGH 10.04.1979 4 Ob 334/79
    Beis wie T1
  • 7 Ob 590/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 7 Ob 590/80
  • 3 Ob 85/79
    Entscheidungstext OGH 04.06.1980 3 Ob 85/79
    Beis wie T1; Beisatz: Streitanhängigkeit ist auch dort ausgeschlossen, wo die Identität der rechtserzeugenden Tatsachen nur eine teilweise ist, wo also beim weiteren Anspruch zu den in der ersten Klage vorgebrachten Tatsachen weitere rechtserzeugende Tatsachen hinzutreten. (T7)
  • 3 Ob 9/81
    Entscheidungstext OGH 22.04.1981 3 Ob 9/81
    Auch; Veröff: SZ 54/59
  • 2 Ob 505/82
    Entscheidungstext OGH 23.02.1982 2 Ob 505/82
    Beis wie T1; Beis wie T7
  • 5 Ob 671/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 5 Ob 671/82
    Beis wie T1; Beisatz: Sodass für eine meritorische Entscheidung über die zweite Klage das Rechtsschutzbedürfnis fehlt. (T8)
  • 6 Ob 618/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 6 Ob 618/81
    Beisatz: Eine bloß der geänderten Rechtszuständigkeit entsprechende Abweichung des Klagebegehrens ändert aber weder etwas an der Wesensgleichheit des materiellen Anspruches noch an der Identität des Streitgegenstandes. (Die Forderung wurde hier nach Klagseinbringung zediert, der Zessionar klagte neuerlich ein.) Die Abgabe einer schriftlichen Erklärung zum Abschluss des Verpflichtungsgeschäftes samt Erklärung zur Bewirkung des entsprechenden Verfügungsgeschäftes (also Verkauf einer Liegenschaft samt Aufsandungserklärung) unterscheidet sich nach Form und Inhalt von der bloßen Erklärung zur Bewirkung der Verfügung über den Vertragsgegenstand (Einwilligung zur grundbücherlichen Eintragung). (T9)
  • 3 Ob 501/85
    Entscheidungstext OGH 30.01.1985 3 Ob 501/85
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Der später geltend gemachte Klageanspruch ist ident mit dem Anspruch der "Vorklage", wenn er durch die rechtskräftige Entscheidung des "Vorprozesses" ebenfalls abschließend rechtskräftig erledigt werden wird. (T10)
  • 2 Ob 584/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 2 Ob 584/88
    Beis wie T1
  • 4 Ob 11/95
    Entscheidungstext OGH 31.01.1995 4 Ob 11/95
    Beis wie T2
  • 9 ObA 73/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 9 ObA 73/95
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 2215/96f
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2215/96f
    Beis wie T2; Beisatz: Auch bei identen Unterlassungsbegehren liegt daher keine Streitanhängigkeit vor, wenn der Anspruch aus einem anderen Wettbewerbsverstoß abgeleitet wird. (T11)
  • 1 Ob 60/97y
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 60/97y
    Vgl auch; Veröff: SZ 70/261
  • 3 Ob 107/99b
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 107/99b
    Vgl auch
  • 1 Ob 158/99p
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 1 Ob 158/99p
    Beis wie T5
  • 3 Ob 341/98p
    Entscheidungstext OGH 22.12.1999 3 Ob 341/98p
    Beis wie T1; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Keine Streitanhängigkeit zwischen Unterlassungsbegehren und darüber hinaus gehendem negativem Feststellungsbegehren anderer Benützungsarten. (T12)
  • 1 Ob 281/01g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 281/01g
    Beis wie T1; Beis wie T8; Beis wie T10; Beisatz: Im Vordergrund steht die Wesensgleichheit des materiellen Anspruchs. (T13); Beisatz: Keine Identität der Ansprüche liegt dort vor, wo in einem Rechtsstreit der vorgebrachte Tatsachenkomplex - anders als hier - nur zur rechtlichen Beurteilung der Vorfrage, im zweiten Rechtsstreit aber zur Beurteilung des Anspruchs in der Hauptsache selbst vorgebracht und erforderlich ist. (T14); Beisatz: Die Begehren müssen nicht identisch sein, es reicht aus, wenn das Begehren der einen Klage das genaue begriffliche Gegenteil der anderen darstellt. (T15); Beisatz: Identität besteht somit zwischen positiver und negativer Feststellungsklage in Ansehung desselben Rechtsverhältnisses. (T16)
  • 7 Ob 226/04t
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 7 Ob 226/04t
    Beis wie T5
  • 3 Ob 28/06y
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 28/06y
    Beis wie T5; Beis wie T13
  • 4 Ob 118/07t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 118/07t
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Keine Streitanhängigkeit bei Räumungsklagen wegen Rückständen aus nicht vollständig identen Mietzinsperioden. (T17)
  • 6 Ob 15/12t
    Entscheidungstext OGH 15.03.2012 6 Ob 15/12t
    Vgl; Beis wie T14
  • 9 ObA 80/13z
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 ObA 80/13z
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Vgl auch; Beis wie T10; Bem: Siehe auch RS0129450. (T18); Veröff: SZ 2014/40
  • 9 ObA 86/14h
    Entscheidungstext OGH 25.09.2014 9 ObA 86/14h
    Beis wie T1
  • 10 Ob 63/16m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 10 Ob 63/16m
    Beis wie T1; Beis wie T7; Beis wie T10
  • 6 Ob 171/17s
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 171/17s
    Vgl; Beis wie T14
  • 4 Ob 60/18d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 60/18d
    Beis wie T2
  • 3 Ob 138/18t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 138/18t
    Auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Keine Streitanhängigkeit bei Klagebegehren auf Einwilligung in die Einverleibung einer Dienstbarkeit und zuvor eingebrachter negativer Feststellungsklage. (T19)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0039196

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19650127_OGH0002_0070OB00018_6500000_001

Rechtssatz für 1Ob217/75 8Ob528/81 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037419

Geschäftszahl

1Ob217/75; 8Ob528/81; 6Ob618/81; 6Ob717/82; 7Ob654/85; 8Ob51/86; 1Ob642/90; 3Ob502/95; 9ObA143/95; 8Ob557/93; 1Ob49/95 (1Ob54/95); 5Ob502/96; 9Ob17/97h; 9Ob2311/96k; 8ObA149/97p; 3Ob182/99g; 2Ob349/98g; 3Ob92/00a; 3Ob8/00y; 8ObA127/04s; 10Ob88/04w; 4Ob126/06t; 4Ob118/07t; 6Ob292/07w; 10Ob11/08b; 2Ob212/08b; 6Ob185/09p; 4Ob171/09i; 7Ob207/10g; 7Ob194/10w; 6Ob3/11a; 8Ob99/10g; 3Ob196/10k; 1Ob220/10z; 8Ob110/10z; 6Ob247/10g; 5Ob7/11g; 4Ob51/11w; 6Ob218/11v; 1Ob253/11d; 4Ob198/12i; 3Ob189/12h; 9ObA80/13z; 4Ob52/14x; 9ObA86/14h; 10Ob29/15k; 3Ob138/18t

Entscheidungsdatum

29.10.1975

Norm

ZPO §226 I
ZPO §226 IIIB
ZPO §233
ZPO §411 Aa

Rechtssatz

Der im Prozess geltend gemachte Anspruch, also der Streitgegenstand, ist nicht ident mit dem materiell-rechtlichen Anspruch. Das Gericht entscheidet im Prozess nicht über das Privatrechtsverhältnis als solches, sondern über ein aus dem Privatrechtsverhältnis abgeleitetes Begehren. Der prozessuale Begriff des Streitgegenstandes wird durch das Klagebegehren und den rechtserzeugenden Sachverhalt bestimmt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 217/75
    Entscheidungstext OGH 29.10.1975 1 Ob 217/75
    Veröff: SZ 48/113
  • 8 Ob 528/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 528/81
  • 6 Ob 618/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 6 Ob 618/81
    Auch; Beisatz: Verfahrensrechtliche Beschränkungen einer bloß teilweisen Geltendmachung eines mehrteiligen oder auf teilbare Leistung gerichteten Anspruches bestehen grundsätzlich nicht, weshalb Teileinklagungen gegenüber der Volleinklagung regelmäßig auch nur als ein Geringeres und nicht als etwas Anderes anzusehen sind. (T1)
  • 6 Ob 717/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1983 6 Ob 717/82
    Auch; nur: Der prozessuale Begriff des Streitgegenstandes wird durch das Klagebegehren und den rechtserzeugenden Sachverhalt bestimmt. (T2)
  • 7 Ob 654/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 654/85
    Veröff: SZ 59/14 = EvBl 1986/122 S 465 = RdW 1986,145
  • 8 Ob 51/86
    Entscheidungstext OGH 09.10.1986 8 Ob 51/86
    nur T2
  • 1 Ob 642/90
    Entscheidungstext OGH 05.06.1991 1 Ob 642/90
    nur T2; Veröff: SZ 64/71
  • 3 Ob 502/95
    Entscheidungstext OGH 25.01.1995 3 Ob 502/95
    nur T2; Veröff: SZ 68/12
  • 9 ObA 143/95
    Entscheidungstext OGH 27.09.1995 9 ObA 143/95
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 68/175
  • 8 Ob 557/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1995 8 Ob 557/93
    Beisatz: Hiezu gehört nicht die rechtliche Qualifikation, im Bereich derselben bewegt sich das Gericht frei. (T3) Veröff: SZ 68/248
  • 1 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 49/95
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 68/220
  • 5 Ob 502/96
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 5 Ob 502/96
    Vgl; Beisatz: Für die Beurteilung des von der Rechtskraftwirkung erfassten Streitgegenstandes sind jedoch nur jene Tatsachenbehauptungen maßgeblich, die die Begründung des erhobenen Sachantrages (Urteilsbegehrens) erforderte. Die Präklusionswirkung der materiellen Rechtskraft einer Vorentscheidung für den Folgeprozess erstreckt sich demnach auf das Vorbringen von Tatsachen, die zur Vervollständigung oder Entkräftung jenes rechtserzeugenden Sachverhalts dienten, aus dem das erste Urteilsbegehren abgeleitet wurde; die rechtskräftige Verneinung eines Anspruchs ist auf den vom Gericht zur Abweisung herangezogenen Sachverhalt - den "maßgeblichen" Sachverhalt - beschränkt. (T4)
  • 9 Ob 17/97h
    Entscheidungstext OGH 14.05.1997 9 Ob 17/97h
  • 9 Ob 2311/96k
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 9 Ob 2311/96k
    Auch; nur T2
  • 8 ObA 149/97p
    Entscheidungstext OGH 07.08.1997 8 ObA 149/97p
    nur T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 182/99g
    Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 182/99g
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 349/98g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 2 Ob 349/98g
    Auch; nur T2
  • 3 Ob 92/00a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 92/00a
  • 3 Ob 8/00y
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 8/00y
    nur T2
  • 8 ObA 127/04s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 8 ObA 127/04s
    nur: Der im Prozess geltend gemachte Anspruch, also der Streitgegenstand, ist nicht ident mit dem materiellrechtlichen Anspruch. Der prozessuale Begriff des Streitgegenstandes wird durch das Klagebegehren und den rechtserzeugenden Sachverhalt bestimmt. (T5)
  • 10 Ob 88/04w
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 10 Ob 88/04w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Auch bei einer negativen Feststellungsklage besteht kein unmittelbarer Zwang für den Kläger, bei der Bestimmung des Streitgegenstandes den gesamten, durch die Berühmung des Beklagten vorgegebenen Rahmen auszuschöpfen. (T6)
  • 4 Ob 126/06t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 126/06t
    nur T2
  • 4 Ob 118/07t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 118/07t
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 292/07w
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 292/07w
    Vgl; Beisatz: Das Erstgericht wies einen Teil der geltend gemachten Schmerzengeldansprüche ab. Das Urteil wurde von der Klägerin nur in einem Teilbetrag davon bekämpft. Damit erwuchs die Abweisung des Mehrbegehrens in Rechtskraft. Diese Folge kann nicht durch neuerliche „Ausdehnung" des Klagebegehrens unterlaufen werden. (T7)
  • 10 Ob 11/08b
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 10 Ob 11/08b
    Auch; Beisatz: Nach der herrschenden zweigliedrigen Streitgegenstandstheorie wird der prozessuale Begriff des Streitgegenstands durch den Entscheidungsantrag (Sachantrag) und die zu seiner Begründung erforderlichen, vorgebrachten Tatsachen (rechtserzeugender Sachverhalt) bestimmt. (T8)
  • 2 Ob 212/08b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 212/08b
    Auch; nur T2; Beis wie T8
  • 6 Ob 185/09p
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 185/09p
    Auch; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Die neuerliche Ausdehnung des Klagebegehrens ohne gleichzeitige substantiierte Behauptung des Auftretens neuer, bei der seinerzeitigen Entscheidung nicht vorhersehbarer Schmerzen zu, würde in Wahrheit einer neuerlichen (aber unzulässigen) Überprüfung des bereits rechtskräftig abgewiesenen Anspruchs gleichkommen. (T9)
  • 4 Ob 171/09i
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 171/09i
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 207/10g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 207/10g
    Auch
  • 7 Ob 194/10w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 194/10w
    Auch
  • 6 Ob 3/11a
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 3/11a
    nur T2; Beis wie T8
  • 8 Ob 99/10g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 99/10g
    Vgl; nur T8
  • 3 Ob 196/10k
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 196/10k
    Auch
  • 1 Ob 220/10z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 1 Ob 220/10z
    Vgl auch; nur T2
  • 8 Ob 110/10z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 110/10z
    Vgl; Beis wie T8
  • 6 Ob 247/10g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 247/10g
    nur T2; Beis wie T8
  • 5 Ob 7/11g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 7/11g
    Auch; nur T2; Beis wie T8
  • 4 Ob 51/11w
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 51/11w
  • 6 Ob 218/11v
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 218/11v
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 253/11d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 253/11d
    nur T2
  • 4 Ob 198/12i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 198/12i
  • 3 Ob 189/12h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 189/12h
    Auch; nur T2
  • 9 ObA 80/13z
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 ObA 80/13z
    Auch; nur T2; Beis ähnlich wie T8
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Auch; Veröff: SZ 2014/40
  • 9 ObA 86/14h
    Entscheidungstext OGH 25.09.2014 9 ObA 86/14h
  • 10 Ob 29/15k
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 Ob 29/15k
    Auch
  • 3 Ob 138/18t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 138/18t
    Auch; nur T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0037419

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19751029_OGH0002_0010OB00217_7500000_001

Rechtssatz für 1Ob217/75 8Ob565/76 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039347

Geschäftszahl

1Ob217/75; 8Ob565/76; 4Ob334/79; 3Ob85/79; 7Ob653/80; 7Ob683/81; 4Ob605/81 (4Ob606/81); 1Ob781/82; 6Ob618/81; 4Ob567/83; 7Ob641/83; 8Ob637/85; 7Ob654/85; 14ObA15/87 (14ObA16/87); 9ObA14/87; 6Ob592/87; 7Ob564/88; 2Ob570/88; 10ObS252/88; 3Ob523/89; 3Ob520/90 (3Ob521/90); 7Ob634/90; 10ObS279/90; 10ObS183/91 (10ObS184/91); 1Ob533/92; 1Ob561/92; 4Ob1551/93; 1Ob12/93; 4Ob563/94; 9ObA73/95 (9ObA74/95); 1Ob545/95; 1Ob5/94; 8Ob557/93; 1Ob49/95 (1Ob54/95); 4Ob2215/96f; 4Ob2286/96x; 9Ob17/97h; 6Ob254/98s; 2Ob29/99z; 2Ob7/00v; 5Ob42/00p; 2Ob115/00a; 7Ob112/00x; 3Ob92/00a; 5Ob240/00f; 3Ob8/00y; 2Ob311/01a; 6Ob29/02m; 6Ob5/02g; 1Ob201/02v; 8Ob252/02w; 6Ob157/04p; 10ObS210/03k; 5Ob6/06b; 3Ob53/06z; 4Ob118/07t; 10Ob11/08b; 2Ob71/07s; 2Ob101/08d; 4Ob135/08v; 1Ob245/08y; 5Ob75/09d; 4Ob171/09i; 5Ob270/09f; 5Ob17/10a; 4Ob76/10w; 7Ob207/10g; 7Ob194/10w; 8Ob13/10k; 6Ob3/11a; 3Ob196/10k; 1Ob220/10z; 4Ob41/11z; 5Ob7/11g; 4Ob51/11w; 7Ob116/11a; 6Ob96/11b; 8ObA62/11t; 6Ob218/11v; 5Ob213/11a; 2Ob215/10x; 2Ob53/12a; 1Ob173/12s; 8Ob126/12f; 4Ob187/12x; 1Ob113/13v; 9ObA80/13z; 3Ob167/13z; 4Ob52/14x; 5Ob43/14f; 7Ob8/15z; 4Ob221/14z; 7Ob95/15v; 10Ob29/15k; 4Ob86/15y; 3Ob51/16w; 9ObA5/16z; 3Ob173/16m; 3Ob216/16k; 10Ob63/16m; 9Ob65/17z; 4Ob42/18g; 10Ob27/18w; 3Ob138/18t; 3Ob181/18s; 1Ob122/19a

Entscheidungsdatum

29.10.1975

Norm

ZPO §233
ZPO §411 Aa
AußStrG 2005 §43 Abs1

Rechtssatz

Der gleiche Streitgegenstand liegt nur vor, wenn der in der neuen Klage geltend gemachte prozessuale Anspruch sowohl hinsichtlich des Begehrens als auch des rechtserzeugenden Sachverhaltes, also des Klagsgrundes, ident ist mit jenem des Vorprozesses.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 217/75
    Entscheidungstext OGH 29.10.1975 1 Ob 217/75
    Veröff: SZ 48/113
  • 8 Ob 565/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 8 Ob 565/76
    Beisatz: Keine Identität einer Beitragsschuld an den Sozialversicherungsträger für den Monat Oktober mit einer solchen für den Monat November. (T1)
  • 4 Ob 334/79
    Entscheidungstext OGH 10.04.1979 4 Ob 334/79
    Veröff: ÖBl 1980,24
  • 3 Ob 85/79
    Entscheidungstext OGH 04.06.1980 3 Ob 85/79
  • 7 Ob 653/80
    Entscheidungstext OGH 28.08.1980 7 Ob 653/80
  • 7 Ob 683/81
    Entscheidungstext OGH 17.09.1981 7 Ob 683/81
  • 4 Ob 605/81
    Entscheidungstext OGH 30.03.1982 4 Ob 605/81
  • 1 Ob 781/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 1 Ob 781/82
  • 6 Ob 618/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 6 Ob 618/81
    Auch; Beisatz: Wenn also in Ansehung eines bücherlichen Rechtes aus einem gegebenen Rechtsgrund nur noch die Einwilligung des Buchberechtigten zu erteilen ist, muss zwischen einer Klage mit dem Begehren auf Unterfertigung einer Urkunde über die Zustimmungserklärung und einer Klage mit dem Begehren auf unmittelbare Abgabe derselben Erklärung Identität des Streitgegenstandes angenommen werden, wobei der Unterschied der Form auch am prozessualen Wesen der den Streitgegenstand bildenden Erklärung nichts ändert. (T2)
  • 4 Ob 567/83
    Entscheidungstext OGH 20.09.1983 4 Ob 567/83
  • 7 Ob 641/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 641/83
  • 8 Ob 637/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 8 Ob 637/85
    Veröff: EvBl 1987/18 S 86
  • 7 Ob 654/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 654/85
    Veröff: SZ 59/14 = RdW 1986,145
  • 14 ObA 15/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 14 ObA 15/87
    Auch
  • 9 ObA 14/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 9 ObA 14/87
    Beisatz: Keine Identität, wenn die Individualisierungselemente des Anspruches durch neues Vorbringen geändert oder zumindest ergänzt wurden (§ 48 ASGG). (T3)
  • 6 Ob 592/87
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 592/87
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch, weitere Eingriffsakte. (T4)
    Veröff: JBl 1988,655; hiezu Schumacher JBl 1988,641
  • 7 Ob 564/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 564/88
    Auch
  • 2 Ob 570/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 2 Ob 570/88
  • 10 ObS 252/88
    Entscheidungstext OGH 06.12.1988 10 ObS 252/88
    Auch; Beisatz: Keine Identität hinsichtlich des Anspruchs auf Rückersatz einer zu Unrecht bezogenen Leistung nach § 76 Abs 1 GSVG und der Aufrechnung dieser Leistungen nach § 71 Abs 1 Z 2 GSVG durch den Versicherungsträger. (T5)
  • 3 Ob 523/89
    Entscheidungstext OGH 20.12.1989 3 Ob 523/89
    Vgl auch
  • 3 Ob 520/90
    Entscheidungstext OGH 18.04.1990 3 Ob 520/90
  • 7 Ob 634/90
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 634/90
  • 10 ObS 279/90
    Entscheidungstext OGH 25.09.1990 10 ObS 279/90
    Veröff: SSV - NF 4/116
  • 10 ObS 183/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 10 ObS 183/91
    Beisatz: Werden verschiedene Bescheide eines Versicherungsträgers mit Klagen bekämpft, haben diese Klagen nicht denselben Anspruch zum Gegenstand (SSV - NF 4/116). (T6)
    Veröff: SSV - NF 5/107 = ZAS 1993/8 S 111 (Windisch - Graetz)
  • 1 Ob 533/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 1 Ob 533/92
    Vgl auch; Veröff: SZ 65/41= JBl 1992,720
  • 1 Ob 561/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 561/92
    Auch
  • 4 Ob 1551/93
    Entscheidungstext OGH 29.06.1993 4 Ob 1551/93
  • 1 Ob 12/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 12/93
    Vgl auch; Beisatz: Die Nämlichkeit des Rechtsgrundes ist dann nicht gegeben, wenn der neue Anspruch auf einem anderen Rechtsgrund (Klagegrund) oder neuen rechtserzeugenden Tatsachen beruht. (T7)
    Veröff: ZVR 1994/51 S 164
  • 4 Ob 563/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 563/94
    Beisatz: Streitanhängigkeit besteht auch dann, wenn die Begehren nicht gleich sind, sondern ein Begehren das begriffliche Gegenteil des anderen Begehrens ist. (T8)
  • 9 ObA 73/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 9 ObA 73/95
    Beis wie T8
  • 1 Ob 545/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 545/95
    Auch; Beis wie T7
    Veröff: SZ 68/103
  • 1 Ob 5/94
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 1 Ob 5/94
    Auch
  • 8 Ob 557/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1995 8 Ob 557/93
    Auch; Beis wie T1
    Veröff: SZ 68/248
  • 1 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 49/95
    Auch; Veröff: SZ 68/220
  • 4 Ob 2215/96f
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2215/96f
    Beisatz: Auch bei identen Unterlassungsbegehren liegt daher keine Streitanhängigkeit vor, wenn der Anspruch aus einem anderen Wettbewerbsverstoß abgeleitet wird. (T9)
  • 4 Ob 2286/96x
    Entscheidungstext OGH 15.10.1996 4 Ob 2286/96x
    Beisatz: Keine Streitanhängigkeit zwischen dem Begehren auf Unterlassung der Bildnisveröffentlichung und dem Begehren auf Unterlassung ehrenrühriger und rufschädigender Behauptungen (aufgrund derselben Zeitungsartikel). (T10)
  • 9 Ob 17/97h
    Entscheidungstext OGH 14.05.1997 9 Ob 17/97h
  • 6 Ob 254/98s
    Entscheidungstext OGH 26.11.1998 6 Ob 254/98s
    Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch nach § 1330 ABGB. (T11)
  • 2 Ob 29/99z
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 2 Ob 29/99z
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 7/00v
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 2 Ob 7/00v
    Vgl auch; Beisatz: Die Streitanhängigkeit ist dort ausgeschlossen, wo die Identität der rechtserzeugenden Tatsachen nur eine teilweise ist, also beim weiteren Anspruch zu dem im ersten Antrag vorgebrachten Tatsachen weitere rechtserzeugende Tatsachen behauptet werden. (T12)
    Beisatz: Hier: Sicherungsantrag. (T13)
  • 5 Ob 42/00p
    Entscheidungstext OGH 29.02.2000 5 Ob 42/00p
    Auch; Beisatz: Als rechtserzeugender Sachverhalt, über den nur einmal entschieden werden darf, sind jene Tatsachen zu werten, die zur Erfüllung des in Anspruch genommenen materiellrechtlichen Tatbestandes erforderlich sind. Demnach sind, wenn bereits einmal über ein konkretes Rechtsschutzbegehren entschieden wurde, beide Parteien dieses Verfahrens vom Vorbringen neuer anspruchsbegründender beziehungsweise anspruchsvernichtender Tatsachen in einem zweiten Verfahren zum selben Begehren präkludiert, wenn diese Tatsachen schon den im Vorverfahren geltend gemachten Anspruch hätten stützen beziehungsweise abwehren können. (T14)
  • 2 Ob 115/00a
    Entscheidungstext OGH 17.05.2000 2 Ob 115/00a
  • 7 Ob 112/00x
    Entscheidungstext OGH 14.06.2000 7 Ob 112/00x
  • 3 Ob 92/00a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 92/00a
  • 5 Ob 240/00f
    Entscheidungstext OGH 26.09.2000 5 Ob 240/00f
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Derselbe Streitgegenstand liegt nur dann vor, wenn sowohl der Entscheidungsantrag (Sachantrag) als auch die zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachen ident sind. (T15)
    Beisatz: Das trifft allerdings nur auf Tatsachen zu, die im maßgeblichen Entscheidungszeitpunkt noch nicht vorhanden und keiner verfahrensmäßigen Erledigung zugänglich waren. (T16)
    Beisatz: Die Präklusionswirkung der Rechtskraft schließt nicht nur die neuerliche Entscheidung des gleichen Begehrens aufgrund der gleichen Sachlage aus, sie schließt auch die Geltendmachung des gleichen Begehrens aufgrund von Tatsachen und Erwägungen aus, die bereits vor Schluss der mündlichen Verhandlung des Vorprozesses vorhanden und der verfahrensmäßigen Erledigung zugänglich waren, aber infolge Verletzung einer prozessualen Dilingenzpflicht der Parteien, also der ihnen auferlegten Behauptungspflicht und Beweispflicht, nicht zum Gegenstand des Vorprozesses wurden (5 Ob 42/00p; SZ 63/43; SZ 68/12; JBl 1998, 126). (T17)
    Beis wie T4 nur: Demnach sind, wenn bereits einmal über ein konkretes Rechtsschutzbegehren entschieden wurde, beide Parteien dieses Verfahrens vom Vorbringen neuer anspruchsbegründender beziehungsweise anspruchsvernichtender Tatsachen in einem zweiten Verfahren zum selben Begehren präkludiert, wenn diese Tatsachen schon den im Vorverfahren geltend gemachten Anspruch hätten stützen beziehungsweise abwehren können. (T18)
  • 3 Ob 8/00y
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 8/00y
    Auch
  • 2 Ob 311/01a
    Entscheidungstext OGH 06.12.2001 2 Ob 311/01a
    Auch
  • 6 Ob 29/02m
    Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 29/02m
    Auch
  • 6 Ob 5/02g
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 5/02g
    Auch; Beisatz: Ein auf Zahlung gerichtetes Klagebegehren begründet gegenüber dem mit der später erhobenen Stufenklage verbundenen, noch unbestimmten Zahlungsbegehren, nicht das Prozesshindernis der Streitanhängigkeit. (T19)
  • 1 Ob 201/02v
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 1 Ob 201/02v
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T17; Beis wie T18
  • 8 Ob 252/02w
    Entscheidungstext OGH 10.04.2003 8 Ob 252/02w
    Auch; Beisatz: Es kommt nicht entscheidend auf die Identität des Rechtstitels an, weil das Gericht in einem Prozess nicht über das Privatrechtsverhältnis als solches, sondern über ein aus dem Privatrechtsverhältnis abgeleitetes Begehren entscheidet. (T20)
    Veröff: SZ 2003/37
  • 6 Ob 157/04p
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 157/04p
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T18; Beisatz: Die materielle Rechtskraft und Bindungswirkung des Urteils im Vorprozess schneidet die Geltendmachung von Rechtsgründen ab, die releviert und entschieden wurden oder deren Geltendmachung unterblieben ist (so schon 6 Ob 130/01p). (T21)
  • 10 ObS 210/03k
    Entscheidungstext OGH 13.06.2005 10 ObS 210/03k
    Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Das trifft allerdings nur auf Tatsachen zu, die im maßgebenden Entscheidungszeitpunkt noch nicht vorhanden und keiner verfahrensmäßigen Erledigung zugänglich waren. (T22)
  • 5 Ob 6/06b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 5 Ob 6/06b
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T15; Beis wie T17; Beis wie T18
  • 3 Ob 53/06z
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 53/06z
    Auch
  • 4 Ob 118/07t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 118/07t
    Beisatz: Keine Streitanhängigkeit bei Räumungsklagen wegen Rückständen aus nicht vollständig identen Mietzinsperioden. (T23)
  • 10 Ob 11/08b
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 10 Ob 11/08b
    Auch; Beisatz: Nach dem herrschenden zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriff kann von einer Identität des Streitgegenstands nur dann gesprochen werden, wenn sowohl der Entscheidungsantrag (Sachantrag) als auch die zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachen (rechtserzeugender Sachverhalt) dieselben sind. (T24)
  • 2 Ob 71/07s
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 71/07s
    Auch; Beisatz: Die Identität des Anspruchs, bei der eine neue Klage ausgeschlossen ist, liegt dann vor, wenn der Streitgegenstand der neuen Klage und der Urteilsgegenstand des schon vorliegenden Urteils gleich sind, also sowohl das Begehren inhaltlich dasselbe fordert, was bereits rechtskräftig zuerkannt oder aberkannt wurde, als auch die zur Begründung vorgebrachten Tatsachen den im Prozess festgestellten entsprechen. (T25)
  • 2 Ob 101/08d
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 101/08d
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 4 Ob 135/08v
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 4 Ob 135/08v
  • 1 Ob 245/08y
    Entscheidungstext OGH 30.06.2009 1 Ob 245/08y
    Vgl auch; Beisatz: Der idente Streitgegenstand wird nämlich sowohl durch den Entscheidungsantrag, als auch durch die zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachen, über die im Urteil auch entschieden wurde, bestimmt. (T26)
    Beisatz: Hier zur Frage der Rechtskraftwirkung eines abweisenden Urteils über eine Teilzahlungsklage mehrerer Kläger für die nochmalige Teilungsklage durch nur einen der damaligen Kläger, den der Abweisungsgrund selbst nicht betraf; Prozesshindernis der rechtskräftig entschiedenen Streitsache verneint. (T27)
  • 5 Ob 75/09d
    Entscheidungstext OGH 15.09.2009 5 Ob 75/09d
  • 4 Ob 171/09i
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 171/09i
  • 5 Ob 270/09f
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 270/09f
  • 5 Ob 17/10a
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 17/10a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Präklusion von Vorbringen, das die Antragstellerinnen bereits im Vorverfahren, welches einen identen Sachantrag zum Gegenstand hatte, geltend machen hätten können. (T28)
    Bem: Hier: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T29)
  • 4 Ob 76/10w
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 76/10w
    Auch; Beis wie T24
  • 7 Ob 207/10g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 207/10g
  • 7 Ob 194/10w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 194/10w
  • 8 Ob 13/10k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 13/10k
    Auch
  • 6 Ob 3/11a
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 3/11a
    Auch; Beis wie T24
  • 3 Ob 196/10k
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 196/10k
  • 1 Ob 220/10z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 1 Ob 220/10z
    Vgl auch; vgl auch Beis wie T24
  • 4 Ob 41/11z
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 41/11z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Art 8 Vollstreckungsvertrag Österreich ‑ Schweiz. (T30)
  • 5 Ob 7/11g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 7/11g
  • 4 Ob 51/11w
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 51/11w
    Beis ähnlich wie T7
  • 7 Ob 116/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 116/11a
    Beis wie T16; Beis wie T17; Beis wie T18; Beis wie T22; Beis wie T28
  • 6 Ob 96/11b
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 96/11b
    Vgl; Beis wie T25; Beisatz: Hier: International entschiedene Rechtssache. (T31)
  • 8 ObA 62/11t
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 ObA 62/11t
    Auch; Beisatz: Die Einmaligkeitswirkung der Rechtskraft greift bei identem Begehren ein, wenn die rechtlich relevanten Tatsachenbehauptungen im Folgeprozess im Kern dem festgestellten rechtserzeugenden Sachverhalt des rechtskräftig entschiedenen Vorprozesses entsprechen. Nach ihrer Reichweite erfasst die Einmaligkeitswirkung sich betragsmäßig deckende Ansprüche oder ein quantitatives Minus. Bloße Annahmen zur Berechnung des Anspruchs stehen bei unverändertem Sachverhalt der Einmaligkeitswirkung nicht entgegen. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie sich auf künftige Entwicklungen beziehen, die von einem rechtskräftigen Feststellungsurteil erfasst sind. (T32)
  • 6 Ob 218/11v
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 218/11v
  • 5 Ob 213/11a
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 213/11a
    Auch; Auch Beis wie T29
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Auch
    Veröff: SZ 2012/20
  • 2 Ob 53/12a
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 53/12a
    Vgl
  • 1 Ob 173/12s
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 173/12s
    Auch
  • 8 Ob 126/12f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2012 8 Ob 126/12f
    Auch; Beis wie T32 nur: Die Einmaligkeitswirkung der Rechtskraft greift bei identem Begehren ein, wenn die rechtlich relevanten Tatsachenbehauptungen im Folgeprozess im Kern dem festgestellten rechtserzeugenden Sachverhalt des rechtskräftig entschiedenen Vorprozesses entsprechen. Nach ihrer Reichweite erfasst die Einmaligkeitswirkung sich betragsmäßig deckende Ansprüche oder ein quantitatives Minus. (T33)
    Veröff: SZ 2012/129
  • 4 Ob 187/12x
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 187/12x
    Vgl auch; Beisatz: Nach Lehre und Rechtsprechung besteht zwischen einer Räumungsklage und einer dasselbe Objekt betreffenden Aufkündigung keine Streitanhängigkeit. Das gilt schon deshalb, weil die Begehren verschiedenartig sind: Die Räumungsklage bezweckt die sofortige Räumung des Bestandobjekts, während die Aufkündigung auf Übergabe des Bestandgegenstands zu einem bestimmten Zeitpunkt abzielt. (T34)
  • 1 Ob 113/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 113/13v
    Auch; Beis wie T32
  • 9 ObA 80/13z
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 ObA 80/13z
    Auch
  • 3 Ob 167/13z
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 3 Ob 167/13z
    Auch; Beisatz: Hier: Unterhaltsklage - Oppositionsklage. (T35)
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Auch; Veröff: SZ 2014/40
  • 5 Ob 43/14f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 43/14f
    Beis wie T24; Beis wie T25
  • 7 Ob 8/15z
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 8/15z
    Auch; Beis wie T25
  • 4 Ob 221/14z
    Entscheidungstext OGH 22.04.2015 4 Ob 221/14z
  • 7 Ob 95/15v
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 95/15v
    Beisatz: Hier: EV nach § 382e EO. (T36)
  • 10 Ob 29/15k
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 Ob 29/15k
  • 4 Ob 86/15y
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 86/15y
    Beis wie T15; Beis wie T25; Beis wie T33; Beisatz: Hier: Zug‑um‑Zug Einrede. (T37)
  • 3 Ob 51/16w
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 51/16w
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T14; Beis wie T18; Beis wie T22; Beis wie T28
  • 9 ObA 5/16z
    Entscheidungstext OGH 18.03.2016 9 ObA 5/16z
  • 3 Ob 173/16m
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 3 Ob 173/16m
    Vgl auch
  • 3 Ob 216/16k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 216/16k
    Auch; Beisatz: Die Präklusionswirkung der Rechtskraft schließt nicht nur die neuerliche Entscheidung des gleichen Begehrens aufgrund der gleichen Sachlage aus, sondern auch die Geltendmachung des gleichen Begehrens aufgrund von Tatsachen und Erwägungen, die bereits vor Schluss der mündlichen Verhandlung des Vorprozesses vorhanden und der verfahrensmäßigen Erledigung zugänglich waren, aber – etwa infolge objektiver (vgl Fasching/Klicka in Fasching/Konecny2 § 411 ZPO Rz 89) Verletzung einer prozessualen Diligenzpflicht der Parteien (also der ihnen auferlegten Behauptungs- und Beweispflicht) – nicht zum Gegenstand des Vorprozesses gemacht wurden. (T38)
  • 10 Ob 63/16m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2017 10 Ob 63/16m
    Beis wie T25
  • 9 Ob 65/17z
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 65/17z
  • 4 Ob 42/18g
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 42/18g
    Auch
  • 10 Ob 27/18w
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 27/18w
    Auch; Beis wie T32
  • 3 Ob 138/18t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 138/18t
    Auch
  • 3 Ob 181/18s
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 181/18s
    Auch
  • 1 Ob 122/19a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 122/19a
    Beis wie T12; Beis wie T14; Beis wie T16; Beis wie T17; Beis wie T18

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0039347

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19751029_OGH0002_0010OB00217_7500000_002

Rechtssatz für 1Ob709/86 8Ob128/09w 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008856

Geschäftszahl

1Ob709/86; 8Ob128/09w; 4Ob52/14x

Entscheidungsdatum

28.01.1987

Norm

ABGB §7

Rechtssatz

Wenn geltende gesetzliche Bestimmungen eine konkrete Gesetzeslage als gegeben ansehen, erfordert es die Einheit der Rechtsordnung, eine andere gesetzliche Bestimmung, die nach ihrem Wortlaut durchaus die rechtliche Basis für die von den anderen Bestimmungen angenommene Rechtslage sein kann, so auszulegen, dass Widersprüche oder gar eine Diskrepanz zur verfassungsrechtlichen Lage vermieden werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 709/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 1 Ob 709/86
    NZ 1988,78 = JBL 1988,165 = ÖA 1988,18 = SZ 60/12
  • 8 Ob 128/09w
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 Ob 128/09w
    Vgl; Veröff: SZ 2010/112
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Vgl auch; Veröff: SZ 2014/40

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0008856

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.03.2016

Dokumentnummer

JJR_19870128_OGH0002_0010OB00709_8600000_001

Rechtssatz für 4Ob527/93 6Ob601/95 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0013459

Geschäftszahl

4Ob527/93; 6Ob601/95; 1Ob60/97y; 5Ob216/98w; 1Ob55/99s; 2Ob87/99d; 3Ob107/99b; 3Ob36/99m; 1Ob281/01g; 7Ob44/02z; 4Ob52/14x; 10Ob29/15k; 1Ob158/17t; 3Ob115/19m

Entscheidungsdatum

16.11.1993

Norm

ABGB §523 Bc
ZPO §411 Aa

Rechtssatz

Eine erfolgreiche actio confessoria schafft Rechtskraft für eine actio negatoria unter denselben Parteien, und umgekehrt.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 527/93
    Entscheidungstext OGH 16.11.1993 4 Ob 527/93
  • 6 Ob 601/95
    Entscheidungstext OGH 11.01.1996 6 Ob 601/95
  • 1 Ob 60/97y
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 60/97y
    Vgl aber; Beisatz: Die Grundsätze der Entscheidungsharmonie und Rechtssicherheit haben durch die Art 21 Abs 1 und Art 22 Abs 3 LGVÜ neue und überragende Bedeutung erlangt. Allein der Umstand, dass einerseits eine actio confessoria und andererseits eine actio negatoria eingebracht wurden, rechtfertigt nicht die Zulassung dieser beiden Klagen nebeneinander und damit das Verneinen von Streitanhängigkeit. (T1)
    Veröff: SZ 70/261
  • 5 Ob 216/98w
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 216/98w
    Auch
  • 1 Ob 55/99s
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 55/99s
  • 2 Ob 87/99d
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 87/99d
    Vgl; Beisatz: Aufgrund der Identität der Parteien und unter Bedachtnahme auf den Umstand, dass zwischen positiver und negativer Feststellungsklage Identität der Ansprüche besteht begründet die von der klagenden Partei eingebrachte negative Feststellungsklage für die später erhobenen Feststellungsklagen der beklagten Parteien Streitanhängigkeit. (T2)
  • 3 Ob 107/99b
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 107/99b
    Auch
  • 3 Ob 36/99m
    Entscheidungstext OGH 28.10.1999 3 Ob 36/99m
    Beis wie T2
  • 1 Ob 281/01g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 281/01g
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 7 Ob 44/02z
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 7 Ob 44/02z
    Auch; Beisatz: Das Begehren des zweiten Verfahrens (Begehren auf Feststellung einer bestimmten Servitut) ist das begriffliche Gegenteil des Begehrens des ersten Verfahrens (Begehren auf Feststellung des Nichtbestehens der Servitut). Dem zweiten Verfahren steht die Einmaligkeitswirkung der materiellen Rechtskraft des ersten Urteils entgegen. (T3)
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Auch; Bem: Siehe auch RS0129450. (T4)
    Veröff: SZ 2014/40
  • 10 Ob 29/15k
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 Ob 29/15k
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 158/17t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 1 Ob 158/17t
    Vgl; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: Dasselbe Geh- und Zufahrtsrecht. (T5)
    Beisatz: Mit einer noch genaueren Beschreibung werden dem(‑selben) Geh‑ und Zufahrtsrecht keine anderen oder neuen Tatsachen zugrunde gelegt. (T6)
  • 3 Ob 115/19m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 3 Ob 115/19m
    Vgl; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0013459

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19931116_OGH0002_0040OB00527_9300000_001

Rechtssatz für 4Ob563/94 9ObA73/95 (9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039246

Geschäftszahl

4Ob563/94; 9ObA73/95 (9ObA74/95); 7Ob112/00x; 3Ob92/00a; 3Ob185/08i; 9Ob2/12b; 4Ob52/14x; 10Ob29/15k; 3Ob138/18t; 3Ob181/18s; 3Ob115/19m

Entscheidungsdatum

20.09.1994

Norm

ZPO §233
ZPO §411 Aa

Rechtssatz

Streitanhängigkeit besteht auch dann, wenn die Begehren nicht gleich sind, sondern ein Begehren das begriffliche Gegenteil des anderen Begehrens ist. Die Begehren müssen jedenfalls nach ihrem Inhalt in einem solchen Verhältnis stehen, dass die Sachentscheidung über die weitere Klage die erschöpfende Lösung der Rechtsfrage des bereits anhängigen Rechtsstreites zwingend zur Folge haben müsste.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 563/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 563/94
  • 9 ObA 73/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 9 ObA 73/95
    nur: Streitanhängigkeit besteht auch dann, wenn die Begehren nicht gleich sind, sondern ein Begehren das begriffliche Gegenteil des anderen Begehrens ist. (T1)
  • 7 Ob 112/00x
    Entscheidungstext OGH 14.06.2000 7 Ob 112/00x
    nur T1
  • 3 Ob 92/00a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 92/00a
  • 3 Ob 185/08i
    Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 185/08i
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Leistungsklage über Unterhaltsanspruch und Feststellungsklage, dass kein Unterhaltsanspruch bestehe. (T2)
    Veröff: SZ 2008/170
  • 9 Ob 2/12b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 Ob 2/12b
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    nur T1; Bem: Siehe auch RS0129450. (T3)
    Veröff: SZ 2014/40
  • 10 Ob 29/15k
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 10 Ob 29/15k
    Auch
  • 3 Ob 138/18t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 138/18t
    nur T1; Beisatz: Hier: Keine Streitanhängigkeit bei Klagebegehren auf Einwilligung in die Einverleibung einer Dienstbarkeit und zuvor eingebrachter negativer Feststellungsklage. (T4)
  • 3 Ob 181/18s
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 181/18s
    Auch
  • 3 Ob 115/19m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 3 Ob 115/19m
    Auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0039246

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19940920_OGH0002_0040OB00563_9400000_001

Rechtssatz für 1Ob60/97y 3Ob107/99b 3O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0109015

Geschäftszahl

1Ob60/97y; 3Ob107/99b; 3Ob92/00a; 1Ob281/01g; 7Ob44/02z; 3Ob153/02z; 8Ob110/10z; 5Ob50/13h; 4Ob52/14x; 3Ob173/16m; 3Ob181/18s; 3Ob115/19m

Entscheidungsdatum

15.12.1997

Norm

ABGB §523 A
ZPO §233

Rechtssatz

Die Streitanhängigkeit ist die Vorläuferin der Einmaligkeitswirkung (ne bis in idem) der materiellen Rechtskraft und deckt sich in ihren Auswirkungen mit dieser vollständig. Es ist daher widersinnig, die Führung zweier Rechtsstreite nebeneinander zuzulassen, bei denen das Begehren der zweiten Klage bei völlig identischem Sachverhalt das begriffliche Gegenteil des ersten Begehrens ist, wie vor allem das Begehren auf Feststellung einer bestimmten Servitut einerseits und das Begehren auf Feststellung des Nichtbestehens einer solchen Servitut andererseits.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 60/97y
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 60/97y
    Veröff: SZ 70/261
  • 3 Ob 107/99b
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 107/99b
    nur: Die Streitanhängigkeit ist die Vorläuferin der Einmaligkeitswirkung (ne bis in idem) der materiellen Rechtskraft und deckt sich in ihren Auswirkungen mit dieser vollständig. Es ist daher widersinnig, die Führung zweier Rechtsstreite nebeneinander zuzulassen, bei denen das Begehren der zweiten Klage bei völlig identischem Sachverhalt das begriffliche Gegenteil des ersten Begehrens ist. (T1)
  • 3 Ob 92/00a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 92/00a
    nur: Die Streitanhängigkeit ist die Vorläuferin der Einmaligkeitswirkung (ne bis in idem) der materiellen Rechtskraft und deckt sich in ihren Auswirkungen mit dieser vollständig. Es ist daher widersinnig, die Führung zweier Rechtsstreite nebeneinander zuzulassen, bei denen das Begehren der zweiten Klage bei völlig identischem Sachverhalt das begriffliche Gegenteil des ersten Begehrens ist. (T2)
  • 1 Ob 281/01g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 281/01g
    Auch; Beisatz: Die Begehren müssen nicht identisch sein, es reicht aus, wenn das Begehren der einen Klage das genaue begriffliche Gegenteil der anderen darstellt. (T3)
    Beisatz: Ebenso wie bei Abweisung eines negativen Feststellungsbegehren aus meritorischen Gründen das zugrundeliegende Recht oder Rechtsverhältnis positiv festgestellt ist, gilt dasselbe auch im umgekehrten Fall der Abweisung eines positiven Feststellungsbegehrens: Damit ist auch das Nichtbestehen des Rechts oder Rechtsverhältnisses positiv festgestellt. (T4)
  • 7 Ob 44/02z
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 7 Ob 44/02z
    Auch
  • 3 Ob 153/02z
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 153/02z
    nur: Die Streitanhängigkeit ist die Vorläuferin der Einmaligkeitswirkung (ne bis in idem) der materiellen Rechtskraft. (T5)
  • 8 Ob 110/10z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 110/10z
    nur: Die Streitanhängigkeit ist die Vorläuferin der Einmaligkeitswirkung (ne bis in idem) der materiellen Rechtskraft und deckt sich in ihren Auswirkungen mit dieser vollständig. (T6)
  • 5 Ob 50/13h
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 50/13h
    nur T1; Beisatz: Hier: Der späteren Klage steht das Prozesshindernis der Streitanhängigkeit in Bezug auf des bei der Schlichtungsstelle anhängig gemachte Verfahren entgegen. (T7)
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    nur T6; Veröff: SZ 2014/40
  • 3 Ob 173/16m
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 3 Ob 173/16m
    Auch; nur T6
  • 3 Ob 181/18s
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 181/18s
    Auch
  • 3 Ob 115/19m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 3 Ob 115/19m
    nur T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0109015

Im RIS seit

14.01.1998

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19971215_OGH0002_0010OB00060_97Y0000_002

Rechtssatz für 3Ob72/98d 3Ob92/12v 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0112767

Geschäftszahl

3Ob72/98d; 3Ob92/12v; 3Ob190/13g; 4Ob52/14x

Entscheidungsdatum

15.09.1999

Norm

EO §35 E
ABGB §1431
ZPO §233

Rechtssatz

Die Anhängigkeit einer Oppositionsklage hindert nämlich die Rückforderung der im Exekutionsweg hereingebrachten (oder von ihm unter Exekutionsdruck bezahlten) Beträge mit Leistungsklage (gemäß § 1431 ABGB) nicht, weil die Entscheidung im Oppositionsprozeß zwar, insoweit sie das Bestehen oder Nichtbestehen des betriebenen Anspruchs feststellen sollte, für die Entscheidung des Rechtsstreites über die Leistungsklage präjudiziell sein, der Kläger jedoch nur mit der Leistungsklage die Rückzahlung der ihm zustehenden Beträge erreichen kann, weshalb zwischen diesen beiden Klagen keine Streitanhängigkeit besteht (RPflSlgE 1983/117).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 72/98d
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 3 Ob 72/98d
  • 3 Ob 92/12v
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 92/12v
    Veröff: SZ 2012/71
  • 3 Ob 190/13g
    Entscheidungstext OGH 28.11.2013 3 Ob 190/13g
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Auch; Veröff: SZ 2014/40

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112767

Im RIS seit

15.10.1999

Zuletzt aktualisiert am

03.03.2016

Dokumentnummer

JJR_19990915_OGH0002_0030OB00072_98D0000_001

Rechtssatz für 4Ob86/02d 7Ob139/04g 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116275

Geschäftszahl

4Ob86/02d; 7Ob139/04g; 8Ob103/04m; 2Ob240/08w; 6Ob72/09w; 6Ob229/09h; 4Ob52/14x; 8ObA76/16h

Entscheidungsdatum

09.04.2002

Norm

ZPO §190 Abs1 A
AußStrG 2005 §25 Abs2 Z1

Rechtssatz

Eine Unterbrechungsmöglichkeit gemäß § 190 ZPO ist weder bei einem vor dem Verfassungsgerichtshof anhängigen präjudiziellen Verfahren noch für das Außerstreitverfahren ausdrücklich vorgesehen. Diese planwidrige Gesetzeslücke ist durch analoge Anwendung des § 190 ZPO zu schließen, weil der Zweck der Bestimmung, widersprechende Entscheidungen im Sinne der Einheit der Rechtsordnung zu verhindern, auch im vorliegenden Fall zutrifft. Hier: § 12a FLAG.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 86/02d
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 4 Ob 86/02d
  • 7 Ob 139/04g
    Entscheidungstext OGH 17.11.2004 7 Ob 139/04g
    Vgl auch; nur: Eine Unterbrechungsmöglichkeit gemäß § 190 ZPO ist weder bei einem vor dem Verfassungsgerichtshof anhängigen präjudiziellen Verfahren noch für das Außerstreitverfahren ausdrücklich vorgesehen. Diese planwidrige Gesetzeslücke ist durch analoge Anwendung des § 190 ZPO zu schließen, weil der Zweck der Bestimmung, widersprechende Entscheidungen im Sinne der Einheit der Rechtsordnung zu verhindern, auch im vorliegenden Fall zutrifft. (T1)
    Beisatz: Hier: § 5j KSchG. (T2)
  • 8 Ob 103/04m
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 8 Ob 103/04m
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 240/08w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2009 2 Ob 240/08w
    Auch; Beisatz: Hier: Lückenschluss durch analoge Anwendung des § 25 Abs 2 Z 1 AußStrG. (T3)
  • 6 Ob 72/09w
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 6 Ob 72/09w
  • 6 Ob 229/09h
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 229/09h
    Beisatz: Hier: § 25 Abs 3 GspG idF BGBl I 2005/105. (T4)
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Vgl auch; Veröff: SZ 2014/40
  • 8 ObA 76/16h
    Entscheidungstext OGH 27.01.2017 8 ObA 76/16h
    Vgl auch; Veröff: SZ 2017/10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116275

Im RIS seit

09.05.2002

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2019

Dokumentnummer

JJR_20020409_OGH0002_0040OB00086_02D0000_001

Rechtssatz für 5Ob99/02y 3Ob145/08g 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116996

Geschäftszahl

5Ob99/02y; 3Ob145/08g; 4Ob52/14x

Entscheidungsdatum

11.06.2002

Norm

GGG §16 Abs1 Z1 litc
JN §49 Abs2 Z5
RATG §10 Z2

Rechtssatz

Bei einer Bestandstreitigkeit gemäß § 49 Abs 2 Z 5 JN handelt es sich - im Hinblick auf die Einheit der Rechtsordnung - auch um eine solche iSd § 10 Z 2 RATG, § 16 Abs 1 Z 1 lit c GGG.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 99/02y
    Entscheidungstext OGH 11.06.2002 5 Ob 99/02y
  • 3 Ob 145/08g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 145/08g
  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Vgl auch; Veröff: SZ 2014/40

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116996

Im RIS seit

11.07.2002

Zuletzt aktualisiert am

03.03.2016

Dokumentnummer

JJR_20020611_OGH0002_0050OB00099_02Y0000_001

Rechtssatz für 4Ob52/14x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0129450

Geschäftszahl

4Ob52/14x

Entscheidungsdatum

23.04.2014

Norm

ZPO §228 F
ZPO §228 G
ZPO §233

Rechtssatz

Die Anhängigkeit des Streits über eine Klage auf Feststellung, dass ein bestimmter Anspruch nicht bestehe, steht einer Klage auf Erfüllung dieses Anspruchs nicht entgegen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Veröff: SZ 2014/40

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129450

Im RIS seit

23.07.2014

Zuletzt aktualisiert am

03.03.2016

Dokumentnummer

JJR_20140423_OGH0002_0040OB00052_14X0000_001

Rechtssatz für 4Ob52/14x

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0129451

Geschäftszahl

4Ob52/14x

Entscheidungsdatum

23.04.2014

Norm

B-VG Art139
B-VG Art140, ZPO §228 F
ZPO §233

Rechtssatz

Hat der Verfassungsgerichtshof die Anlassfallwirkung eines normaufhebenden Erkenntnisses auf ein Verfahren über eine negative Feststellungsklage erstreckt, so ist die aufgehobene Norm auch in einem späteren Verfahren über eine denselben rechtserzeugenden Sachverhalt betreffende Leistungsklage nicht anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 52/14x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 52/14x
    Veröff: SZ 2014/40

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129451

Im RIS seit

23.07.2014

Zuletzt aktualisiert am

03.03.2016

Dokumentnummer

JJR_20140423_OGH0002_0040OB00052_14X0000_002