Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob53/50 2Ob143/53 1Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0107229

Geschäftszahl

2Ob53/50; 2Ob143/53; 1Ob229/70; 1Ob97/71; 6Ob104/72; 1Ob241/72; 1Ob196/72; 1Ob206/73 (1Ob207/73); 2Ob177/74; 2Ob37/77; 6Ob614/77; 1Ob667/78; 8Ob209/79; 6Ob547/81; 5Ob565/81; 7Ob684/82; 2Ob543/85; 6Ob562/85; 4Ob549/88; 9ObA326/89; 1Ob9/92; 7Ob638/92 (7Ob1668/92); 1Ob1681/94; 7Ob207/10g; 7Ob194/10w; 6Ob3/11a; 5Ob7/11g; 3Ob212/13t; 5Ob246/15k; 5Ob17/18p

Entscheidungsdatum

01.02.1950

Norm

ZPO §226 IIIB

Rechtssatz

Es genügt, dass der Kläger die Tatsachen in solcher Weise anführt, dass sein Anspruch bei Berücksichtigung dieser Tatsachen substantiiert und begründet erscheint. Den aus diesen Tatsachen abzuleitenden Rechtssatz muss er nicht angeben. Unter welchem rechtlichen Gesichtspunkt der Klagsanspruch gerechtfertigt und aus den Klagsbehauptungen ableitbar ist, darüber entscheidet nicht die vom Kläger gewählte juristische Qualifikation, sondern das sich aus ihnen ergebende, vom Gericht unabhängig von der Ansicht der Parteien zu beurteilende Rechtsverhältnis.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 53/50
    Entscheidungstext OGH 01.02.1950 2 Ob 53/50
    Veröff: JBl 1950,342
  • 2 Ob 143/53
    Entscheidungstext OGH 25.02.1953 2 Ob 143/53
  • 1 Ob 229/70
    Entscheidungstext OGH 15.10.1970 1 Ob 229/70
  • 1 Ob 97/71
    Entscheidungstext OGH 13.05.1971 1 Ob 97/71
    nur: Es genügt, dass der Kläger die Tatsachen in solcher Weise anführt, dass sein Anspruch bei Berücksichtigung dieser Tatsachen substantiiert und begründet erscheint. (T1)
  • 6 Ob 104/72
    Entscheidungstext OGH 25.05.1972 6 Ob 104/72
    nur T1
  • 1 Ob 241/72
    Entscheidungstext OGH 08.11.1972 1 Ob 241/72
  • 1 Ob 196/72
    Entscheidungstext OGH 08.11.1972 1 Ob 196/72
    nur T1; Veröff: EvBl 1973/106 S 242 = JBl 1974,46
  • 1 Ob 206/73
    Entscheidungstext OGH 19.12.1973 1 Ob 206/73
  • 2 Ob 177/74
    Entscheidungstext OGH 10.04.1975 2 Ob 177/74
  • 2 Ob 37/77
    Entscheidungstext OGH 14.04.1977 2 Ob 37/77
    Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 177/74
  • 6 Ob 614/77
    Entscheidungstext OGH 07.07.1977 6 Ob 614/77
    Auch
  • 1 Ob 667/78
    Entscheidungstext OGH 07.07.1978 1 Ob 667/78
  • 8 Ob 209/79
    Entscheidungstext OGH 14.09.1979 8 Ob 209/79
    nur T1
  • 6 Ob 547/81
    Entscheidungstext OGH 21.10.1981 6 Ob 547/81
    Auch; nur T1; Beisatz: Es müssen also die Behauptungen aufgestellt werden, die es zulassen, daß der vom Kläger begehrte Ausspruch als sich daraus herleitende Rechtsfolge gegebenenfalls auch im Wege eines Versäumungsurteiles ergehen kann. (T2)
  • 5 Ob 565/81
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 5 Ob 565/81
    Auch; Beisatz: Substantiierungstheorie. (T3)
  • 7 Ob 684/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 684/82
  • 2 Ob 543/85
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 2 Ob 543/85
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 562/85
    Entscheidungstext OGH 23.05.1985 6 Ob 562/85
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Auch bei unterlassener rechtlicher Wertung durch die Klägerin ist zu prüfen, ob nach dem festgestellten Sachverhalt grobe Fahrlässigkeit des Beklagten anzunehmen ist. (T4)
  • 4 Ob 549/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 4 Ob 549/88
    nur: Den aus diesen Tatsachen abzuleitenden Rechtssatz muß er nicht angeben. Unter welchem rechtlichen Gesichtspunkt der Klagsanspruch gerechtfertigt und aus den Klagsbehauptungen ableitbar ist, darüber entscheidet nicht die vom Kläger gewählte juristische Qualifikation, sondern das sich aus ihnen ergebende, vom Gericht unabhängig von der Ansicht der Parteien zu beurteilende Rechtsverhältnis. (T5)
  • 9 ObA 326/89
    Entscheidungstext OGH 06.12.1989 9 ObA 326/89
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 9/92
    Entscheidungstext OGH 01.04.1992 1 Ob 9/92
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T3
    Veröff: SZ 65/2 = ZfRV 1993,125; ZVR 1993/126 S 281
  • 7 Ob 638/92
    Entscheidungstext OGH 22.12.1992 7 Ob 638/92
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Anfechtungskläger hat die angefochtene Rechtshandlung, aus deren Unwirksamkeit er den Leistungsanspruch ableitet, nur bestimmt zu bezeichnen. (T6)
  • 1 Ob 1681/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 1 Ob 1681/94
    Auch; nur T5
  • 7 Ob 207/10g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 207/10g
    Auch
  • 7 Ob 194/10w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 194/10w
    Auch
  • 6 Ob 3/11a
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 3/11a
    Auch
  • 5 Ob 7/11g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 7/11g
    Vgl
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch
  • 5 Ob 246/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 246/15k
    Auch
  • 5 Ob 17/18p
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 17/18p
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0107229

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19500201_OGH0002_0020OB00053_5000000_002

Rechtssatz für 1Ob447/50 2Ob44/74 8Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037659

Geschäftszahl

1Ob447/50; 2Ob44/74; 8Ob565/76; 1Ob603/77; 8Ob520/80; 9Ob2311/96k; 1Ob76/04i; 6Ob299/05x; 2Ob190/07s; 2Ob212/08b; 7Ob223/10k; 3Ob212/13t; 9Ob10/15h; 18OCg3/15p; 2Ob132/15y; 5Ob246/15k

Entscheidungsdatum

28.03.1951

Norm

ZPO §226 IIIA
ZPO §405 A

Rechtssatz

Das Gericht ist zwar an die vom Kläger vorgenommene rechtliche Qualifikation des der Klage zugrundeliegenden Sachverhaltes nicht gebunden, kann aber nur über einen geltend gemachten Anspruch, also über jenen, der aus den Klagsbehauptungen abzuleiten ist, entscheiden (vgl 1 Ob 271/49, 2 Ob 553/50).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 447/50
    Entscheidungstext OGH 28.03.1951 1 Ob 447/50
  • 2 Ob 44/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 2 Ob 44/74
  • 8 Ob 565/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 8 Ob 565/76
  • 1 Ob 603/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 1 Ob 603/77
    Vgl auch
  • 8 Ob 520/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 520/80
  • 9 Ob 2311/96k
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 9 Ob 2311/96k
    nur: Das Gericht ist an die vom Kläger vorgenommene rechtliche Qualifikation des der Klage zugrundeliegenden Sachverhaltes nicht gebunden. (T1)
  • 1 Ob 76/04i
    Entscheidungstext OGH 16.04.2004 1 Ob 76/04i
    nur T1; Beisatz: Dies muss insbesondere dort gelten, wo die vom Kläger vorgenommene rechtliche Qualifikation ersichtlich auf einem Rechtsirrtum beruht. Maßgebend für den Entscheidungsspielraum des Gerichts sind der vom Kläger vorgetragene Sachverhalt und die hiefür angegebenen Tatsachen; eine unrichtige rechtliche Qualifikation wirkt sich dann nicht zum Nachteil des Klägers aus, wenn er alle anspruchsbegründenden Tatsachen vorgetragen und unter Beweis gestellt hat. Im Zweifel ist die Beschränkung auf einen von mehreren nach dem Sachvortrag in Frage kommenden Rechtsgründen nicht anzunehmen. (T2)
  • 6 Ob 299/05x
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 299/05x
    Beisatz: Hier: Maßgeblich für die Beurteilung, ob die Anspruchsgrundlagen für einen Provisorialunterhalt nach § 382 Abs 1 Z 8 lit a EO verwirklicht sind, sind die Behauptungen des Antragstellers im Sicherungsantrag. (T3)
  • 2 Ob 190/07s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 190/07s
    Vgl; Beisatz: Hier: Beurteilung der durch die Betreuung in einem Pflegeheim verursachten Kosten als „Verdienstentgang". (T4)
    Veröff: SZ 2007/178
  • 2 Ob 212/08b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 212/08b
    Beis wie T2 nur: Maßgebend für den Entscheidungsspielraum des Gerichts sind der vom Kläger vorgetragene Sachverhalt und die hiefür angegebenen Tatsachen; eine unrichtige rechtliche Qualifikation wirkt sich dann nicht zum Nachteil des Klägers aus, wenn er alle anspruchsbegründenden Tatsachen vorgetragen und unter Beweis gestellt hat. (T5)
  • 7 Ob 223/10k
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 223/10k
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 10/15h
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 Ob 10/15h
    Vgl auch; Beis wie T2; nur: Im Zweifel ist die Beschränkung auf einen von mehreren nach dem Sachvortrag in Frage kommenden Rechtsgründen nicht anzunehmen. (T6)
  • 18 OCg 3/15p
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 18 OCg 3/15p
    Auch; Beisatz: Hier: Schiedsverfahren. (T7)
  • 2 Ob 132/15y
    Entscheidungstext OGH 12.04.2016 2 Ob 132/15y
    Vgl; Beisatz: Hier: Zwar keine Haftung als Pistenhalter, aber deliktisch als Lenker eines Pistengerätes bei Verletzung eines Rodlers. (T8)
  • 5 Ob 246/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 246/15k
    Auch; Beis ähnlich wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0037659

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.09.2016

Dokumentnummer

JJR_19510328_OGH0002_0010OB00447_5000000_002

Rechtssatz für 2Ob170/55 6Ob433/60 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021735

Geschäftszahl

2Ob170/55; 6Ob433/60; 6Ob101/60; 2Ob301/63; 2Ob197/67; 2Ob265/68; 2Ob298/69; 2Ob216/70; 7Ob230/72; 2Ob152/72; 8Ob155/74; 2Ob240/74; 5Ob7/75; 8Ob67/75; 8Ob145/75; 5Ob257/75; 5Ob649/76; 8Ob69/77 (8Ob70/77, 8Ob71/77); 8Ob148/77; 1Ob639/78; 6Ob651/78; 7Ob674/78; 7Ob806/79; 8Ob29/80; 5Ob665/80; 8Ob180/49 (8Ob181/80); 7Ob626/81; 8Ob35/81; 8Ob159/81; 2Ob194/82; 8Ob170/82; 1Ob834/82; 2Ob2/84; 8Ob21/84; 2Ob36/84; 1Ob570/85; 8Ob83/85; 2Ob93/88; 7Ob524/93; 2Ob74/95; 6Ob2343/96v; 2Ob35/97d; 2Ob300/97z; 2Ob59/00s; 2Ob193/03a; 2Ob265/06v; 5Ob145/07w; 2Ob215/07t; 2Ob139/08t; 5Ob223/08t; 2Ob76/09d; 1Ob62/10i; 2Ob30/10s; 8Ob84/12d; 2Ob206/11z; 2Ob4/13x; 3Ob212/13t; 2Ob58/15s; 4Ob120/18b; 4Ob121/18z

Entscheidungsdatum

30.03.1955

Norm

ABGB §1165 B
ABGB §1295 IIf7g
ABGB §1298
ABGB §1313a IIIc

Rechtssatz

Bei einem Beförderungsvertrag gilt die Verpflichtung, das körperliches Wohlbefinden des Beförderten nicht zu verletzen, als vertragliche Nebenverpflichtung. Das Verschulden des Erfüllungsgehilfen des Beklagten ist nicht unabhängig von der Beweisregel des § 1298 ABGB vom Kläger nachzuweisen (In Übereinstimmung mit Ehrenzweig, Obligationenrecht 1928 S 297 ff, entgegen Wolff in Klang 2. Auflage Band VI S 90).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 170/55
    Entscheidungstext OGH 30.03.1955 2 Ob 170/55
    Veröff: SZ 28/87 = JBl 1955,624
  • 6 Ob 433/60
    Entscheidungstext OGH 12.01.1961 6 Ob 433/60
    Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 170/55
  • 6 Ob 101/60
    Entscheidungstext OGH 06.04.1960 6 Ob 101/60
    Auch; Beisatz: Kaltdauerwellen und Kopfhauterkrankung (T1)
  • 2 Ob 301/63
    Entscheidungstext OGH 30.01.1964 2 Ob 301/63
  • 2 Ob 197/67
    Entscheidungstext OGH 23.06.1967 2 Ob 197/67
    Beisatz: Hier: Schleppliftanlage (T2)
    Veröff: ZVR 1968/88 S 194
  • 2 Ob 265/68
    Entscheidungstext OGH 18.10.1968 2 Ob 265/68
    Beisatz: Hier: Skilift (T3)
    Veröff: SZ 41/137 = ZVR 1969/345 S 323
  • 2 Ob 298/69
    Entscheidungstext OGH 18.12.1969 2 Ob 298/69
    Veröff: ZVR 1970/133 S 186
  • 2 Ob 216/70
    Entscheidungstext OGH 09.07.1970 2 Ob 216/70
    Beisatz: Hier: Sesselliftanlage (T4)
  • 7 Ob 230/72
    Entscheidungstext OGH 22.11.1972 7 Ob 230/72
    Beisatz: Schlepplift (T5)
    Veröff: ZVR 1974/54 S 83
  • 2 Ob 152/72
    Entscheidungstext OGH 07.12.1972 2 Ob 152/72
    Beisatz: Sessellift (T6)
    Veröff: SZ 45/136 = ZVR 1974/92 S 148
  • 8 Ob 155/74
    Entscheidungstext OGH 03.09.1974 8 Ob 155/74
    Beisatz: Ohne behördliche Kommissionierung in Betrieb genommener Skilift. (T7)
  • 2 Ob 240/74
    Entscheidungstext OGH 31.10.1974 2 Ob 240/74
    Beisatz: Hier: Verkehrsunfall in Ungarn - Schmerzensgeldanspruch aus Vertragsvertretung. (T8)
    Veröff: SZ 47/117 = JBl 1975,426 (Schwind) = ZVR 1975/157 S 233 = ZfRV 1975,227 (mit Glosse von Schwimann)
  • 5 Ob 7/75
    Entscheidungstext OGH 18.02.1975 5 Ob 7/75
    Beisatz: Schlepplift, Seilentgleisung, verspätetes Abstellen des Liftes. (T9)
    Veröff: JBl 1975,488
  • 8 Ob 67/75
    Entscheidungstext OGH 09.04.1975 8 Ob 67/75
    Beis wie T4; Veröff: EvBl 1976/107 S 209
  • 8 Ob 145/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 8 Ob 145/75
    nur: Bei einem Beförderungsvertrag gilt die Verpflichtung, das körperliches Wohlbefinden des Beförderten nicht zu verletzen, als vertragliche Nebenverpflichtung. (T10)
    Beisatz: Hier: Verkehrsunfall in Niederlanden. (T11)
    Veröff: ZVR 1976/172 S 175 = ZfRV 1977,127 (Glosse von Schwind)
  • 5 Ob 257/75
    Entscheidungstext OGH 09.03.1976 5 Ob 257/75
    Beisatz: Den Schischleppliftunternehmer trifft dem Beförderten gegenüber die Schutzpflicht und Sorgfaltspflicht, ihn in seiner körperlichen Unversehrtheit während der Beförderung zu bewahren. Ist ein Schaden durch nicht einwandfreie technische Funktion der Anlage eingetreten, hat der in Anspruch genommene Unternehmer zu beweisen, dass ihn und seine Erfüllungsgehilfen, für deren Verschulden er einzustehen hat, kein Verschulden trifft. (T12)
    Veröff: RZ 1976/92 S 179 = ZVR 1977/105 S 149
  • 5 Ob 649/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 5 Ob 649/76
    Beis wie T12; Beisatz: Schlepplift - Ausreißen des Bügels. (T13)
  • 8 Ob 69/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 69/77
    Vgl auch
  • 8 Ob 148/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 148/77
    nur T10; Veröff: ZVR 1979/128 S 141
  • 1 Ob 639/78
    Entscheidungstext OGH 07.06.1978 1 Ob 639/78
    nur T10; Veröff: EvBl 1979/1 S 16 = ZVR 1979/74 S 8 = JBl 1979, 433
  • 6 Ob 651/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 6 Ob 651/78
    Beisatz: Beweislastumkehr, wenn das Beförderungsunternehmen Schutzvorschriften, die zum Schutze der zu befördernden Personen aufgestellt wurden, nicht beachtet. (T14)
  • 7 Ob 674/78
    Entscheidungstext OGH 12.10.1978 7 Ob 674/78
    Beis wie T12; Beisatz: Kann die Ursache nicht aufgeklärt werden, dann haftet der Unternehmer für den durch die mangelhafte Funktion der Anlage verursachten Schaden des Beförderten, es sei denn, er weist nach, dass ihm alle möglicherweise in Betracht kommenden technischen Gebrechen der Anlage und das Nichterkennen dieser Gebrechen nicht zum Verschulden gereichen. Eine bloß allgemeine Berufung auf die Anwendung der pflichtgemäßen Sorgfalt bei der Überprüfung und Wartung der Anlage genügt dazu nicht. (T15)
  • 7 Ob 806/79
    Entscheidungstext OGH 20.12.1979 7 Ob 806/79
    nur T10; Beisatz: Jedoch keine solche Nebenpflicht eines Schleppliftunternehmens, Personen, die sich außerhalb einer Beförderung als Fußgänger auf der Liftspur befinden, vor Schäden zu bewahren. (T16)
  • 8 Ob 29/80
    Entscheidungstext OGH 10.04.1980 8 Ob 29/80
    Beisatz: Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass sich die Beförderungsanlage in einem für die Beförderung sicheren und gefahrlosen Zustand befindet, Sessellift. (T17)
  • 5 Ob 665/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 5 Ob 665/80
    Auch; Beisatz: Reparaturauftrag (T18)
  • 8 Ob 180/49
    Entscheidungstext OGH 20.11.1980 8 Ob 180/49
    nur T10
  • 7 Ob 626/81
    Entscheidungstext OGH 25.06.1981 7 Ob 626/81
    Beisatz: Die den Fahrgästen zur Verfügung gestellten Bahnanlagen sind in einem solchen Zustand zu erhalten, dass die Benützer der Bahn keinen Schaden erleiden können. (T19)
  • 8 Ob 35/81
    Entscheidungstext OGH 04.06.1981 8 Ob 35/81
    Beis wie T6
  • 8 Ob 159/81
    Entscheidungstext OGH 01.10.1981 8 Ob 159/81
    Beis wie T17
  • 2 Ob 194/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 194/82
    Auch; nur T10; Beis wie T2
  • 8 Ob 170/82
    Entscheidungstext OGH 30.09.1982 8 Ob 170/82
    nur T10; Beis wie T17
  • 1 Ob 834/82
    Entscheidungstext OGH 24.01.1983 1 Ob 834/82
    nur: Das Verschulden des Erfüllungsgehilfen des Beklagten ist nicht unabhängig von der Beweisregel des § 1298 ABGB vom Kläger nachzuweisen. (T20)
    Veröff: SZ 57/27
  • 2 Ob 2/84
    Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 2/84
    nur T10; Beis wie T12; Veröff: ZVR 1984/297 S 308
  • 8 Ob 21/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 21/84
    nur T10; Veröff: ZVR 1985/43 S 83
  • 2 Ob 36/84
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 2 Ob 36/84
    nur T10; Veröff: IPRE 2/2
  • 1 Ob 570/85
    Entscheidungstext OGH 10.06.1985 1 Ob 570/85
    nur T10; Beis wie T17 nur: Verpflichtung, dafür Sorge zu tragen, dass sich die Beförderungsanlage in einem für die Beförderung sicheren und gefahrlosen Zustand befindet. (T21)
    Beisatz: Rodelbahn (T22)
  • 8 Ob 83/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 83/85
    Beisatz: Verspätetes Abstellen eines Schlepplifts. (T23)
    Veröff: ZVR 1987,232
  • 2 Ob 93/88
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 2 Ob 93/88
  • 7 Ob 524/93
    Entscheidungstext OGH 02.06.1993 7 Ob 524/93
    nur T10; Veröff: SZ 66/69
  • 2 Ob 74/95
    Entscheidungstext OGH 12.10.1995 2 Ob 74/95
    Auch; nur T10; Beisatz: Dass ein Fahrgast beim Aussteigen von einem anderen Fahrgast einen Stoß erhält und dadurch stürzt und verletzt wird, ist für den Beförderungsunternehmer im allgemeinen unvermeidlich. (T24)
  • 6 Ob 2343/96v
    Entscheidungstext OGH 05.12.1996 6 Ob 2343/96v
    Auch; nur T10; Beis wie T21; Beisatz: Sommerrodelbahn. (T25)
  • 2 Ob 35/97d
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 35/97d
    nur T10; Beisatz: Hier: U-Bahn. (T26)
    Beisatz: Zu dieser Pflicht gehört es auch, die Zugänge beziehungsweise Abgänge zu beziehungsweise von den Verkehrsmitteln in einem Zustand zu erhalten, der das gefahrlose Einsteigen und Aussteigen der Fahrgäste gewährleistet. Dies gilt insbesondere für jene Teile einer Straße, von denen aus die Fahrgäste die Verkehrsmittel betreten beziehungsweise auf die sie beim Aussteigen gelangen. (T27)
  • 2 Ob 300/97z
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 300/97z
    nur T10; Beisatz: Hier: Unentgeltlicher Flugbeförderungsvertrag. (T28)
    Beisatz: Die Beweislastumkehr des § 1298 ABGB gilt sowohl bei Verletzung einer vertraglichen Nebenverpflichtung als auch bei Verletzung einer vertraglichen Schutz- und Sorgfaltspflicht. (T29)
  • 2 Ob 59/00s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2000 2 Ob 59/00s
    Auch; nur T10; Beis wie T5; nur T21; Beisatz: Es ist nicht entscheidend, dass es trotz bestehender gefährlicher Situation bisher zu keinem Unfall gekommen ist. (T30)
  • 2 Ob 193/03a
    Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 193/03a
  • 2 Ob 265/06v
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 265/06v
    Auch; Beisatz: Hier: Sturz beim Einsteigen in U-Bahn. (T31)
  • 5 Ob 145/07w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 145/07w
    Beis wie T26; Beis wie T27
  • 2 Ob 215/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 215/07t
    nur T10
  • 2 Ob 139/08t
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 139/08t
    nur T10; Beis wie T27; Beisatz: Dies gilt auch im Anwendungsbereich des BBG. (T32)
  • 5 Ob 223/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 223/08t
    Ähnlich; Beis wie T30
  • 2 Ob 76/09d
    Entscheidungstext OGH 03.09.2009 2 Ob 76/09d
    Vgl auch; Vgl Beis wie T28; Beisatz: Hier: Unentgeltliche Benützung eines Wasserschilifts. (T33)
  • 1 Ob 62/10i
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 1 Ob 62/10i
    nur T10; Beis wie T27 nur: Zu dieser Pflicht gehört es auch, die Zugänge beziehungsweise Abgänge zu beziehungsweise von den Verkehrsmitteln in einem Zustand zu erhalten, der das gefahrlose Einsteigen und Aussteigen der Fahrgäste gewährleistet. (T34)
  • 2 Ob 30/10s
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 30/10s
    Auch; nur T10; Beis wie T3; Beisatz: Mit Abschluss des Beförderungsvertrags übernimmt der Liftunternehmer als Pistenhalter die Pflicht, im unmittelbaren Bereich des von ihm eröffneten Schiverkehrs die körperliche Integrität seiner Vertragspartner durch nach der Verkehrsauffassung erforderliche und zumutbare Maßnahmen zu schützen. (T35)
  • 8 Ob 84/12d
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 Ob 84/12d
    Veröff: SZ 2012/91
  • 2 Ob 206/11z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2012 2 Ob 206/11z
    nur T10; Beis wie T27; Veröff: SZ 2012/82
  • 2 Ob 4/13x
    Entscheidungstext OGH 17.06.2013 2 Ob 4/13x
    Vgl aber
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch; Beis wie T34; Beisatz: Hier: Wasserflugzeug. (T36)
  • 2 Ob 58/15s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 58/15s
    Auch; nur T10; Beisatz: Hier: Luftbeförderungsvertrag. Unterlassen der notwendigen Information zum Öffnen der Hubschraubertür durch den Piloten, wozu dieser den Fluggast aufgefordert hatte. (T37)
  • 4 Ob 120/18b
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 120/18b
    Auch; Beisatz: Hier Sturz über eine Bodenleiste auf der Tanzfläche in einer Gaststätte. (T38)
  • 4 Ob 121/18z
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 4 Ob 121/18z
    Auch; Beisatz: Die vertraglichen Verkehrssicherungspflichten eines Beförderungsunternehmen erstrecken sich auch auf Flächen bzw Anlagen außerhalb des Bahnhofsgebäudes, wenn diese funktionell noch zum Bahnhofsbereich gehören und von den Fahrgästen bestimmungsgemäß benützt werden. (T39);
    Beisatz: Hier: Bahnhofsparkplatz. (T40)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0021735

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19550330_OGH0002_0020OB00170_5500000_001

Rechtssatz für 1Ob504/58 8Ob213/66 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022719

Geschäftszahl

1Ob504/58; 8Ob213/66; 2Ob252/67; 1Ob254/67; 7Ob111/69; 4Ob109/69; 1Ob261/70; 1Ob11/72; 1Ob18/72; 5Ob169/72; 1Ob142/74; 1Ob1/76; 6Ob547/76 (6Ob548/76); 8Ob121/76; 8Ob192/78; 7Ob23/81; 8Ob180/81; 7Ob59/82; 8Ob147/82; 7Ob521/86; 8Ob67/86; 7Ob708/87; 2Ob1039/88; 7Ob677/89; 3Ob51/98s; 9Ob34/00s; 1Ob226/07b; 8Ob69/10w; 3Ob212/13t

Entscheidungsdatum

04.02.1959

Norm

ABGB §1295 Ia3a
ABGB §1299 A1

Rechtssatz

Die Zonen der bloßen Möglichkeit und Zweifelhaftigkeit der Verursachung und der Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit der Verursachung sind zu unterscheiden. Sobald die zweite Zone erreicht ist, kommt die juristische Verursachung des Schadens durch das Verhalten, insbesondere Unterlassung des in Anspruch Genommenen in Betracht. Hat der Kläger des Entstehen des Schadens durch das Verhalten des Beklagten überwiegend wahrscheinlich gemacht, so ist es Sache des Beklagten, nachzuweisen, dass nicht sein Verhalten, sondern eine andere Ursache den Schaden - zumindest ebenfalls wahrscheinlicherweise - ausgelöst hat.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 504/58
    Entscheidungstext OGH 04.02.1959 1 Ob 504/58
    Veröff: JBl 1960,188
  • 8 Ob 213/66
    Entscheidungstext OGH 18.10.1966 8 Ob 213/66
    Beisatz: Röntgenschaden (T1)
  • 2 Ob 252/67
    Entscheidungstext OGH 28.09.1967 2 Ob 252/67
    Beisatz: Riskantes Überholmanöver (T2)
    Veröff: ZVR 1968/153 S 265
  • 1 Ob 254/67
    Entscheidungstext OGH 25.01.1968 1 Ob 254/67
    nur: Hat der Kläger des Entstehen des Schadens durch das Verhalten des Beklagten überwiegend wahrscheinlich gemacht, so ist es Sache des Beklagten, nachzuweisen, dass nicht sein Verhalten, sondern eine andere Ursache den Schaden - zumindest ebenfalls wahrscheinlicherweise - ausgelöst hat. (T3)
    Beisatz: Alkoholisierter Schädelverletzter mit einer Überlebenschance von zwanzig - dreißig Prozent wird im Krankenhaus nicht behandelt - klagende Hinterbliebenen beweispflichtig. (T4)
    Veröff: RZ 1968,138
  • 7 Ob 111/69
    Entscheidungstext OGH 02.07.1969 7 Ob 111/69
    nur T3; Veröff: VersR 1970,680
  • 4 Ob 109/69
    Entscheidungstext OGH 20.01.1970 4 Ob 109/69
    nur T3; Veröff: SozM IA/e,837 = ZVR 1970/176 S 239 = Arb 8698 = IndS 1971 1-2,788 = ZAS 1971,173 (kritisch Rechberger)
  • 1 Ob 261/70
    Entscheidungstext OGH 26.11.1970 1 Ob 261/70
    Veröff: ZVR 1971/98 S 127
  • 1 Ob 11/72
    Entscheidungstext OGH 02.02.1972 1 Ob 11/72
    Veröff: JBl 1972,426 = AnwBl 1973,74 = MietSlg 24194
  • 1 Ob 18/72
    Entscheidungstext OGH 16.02.1972 1 Ob 18/72
    nur T3; Veröff: JBl 1972,569
  • 5 Ob 169/72
    Entscheidungstext OGH 10.10.1972 5 Ob 169/72
    nur T3; Veröff: MietSlg 24186
  • 1 Ob 142/74
    Entscheidungstext OGH 11.09.1974 1 Ob 142/74
    nur T3
  • 1 Ob 1/76
    Entscheidungstext OGH 10.03.1976 1 Ob 1/76
    Vgl auch; nur T3; Beisatz: § 1 AHG - unterlassene Rechtsbelehrung durch den Gerichtskommissär. (T5)
  • 6 Ob 547/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 6 Ob 547/76
    nur T3
  • 8 Ob 121/76
    Entscheidungstext OGH 14.07.1976 8 Ob 121/76
    nur T3; Veröff: ZVR 1977/231 S 272
  • 8 Ob 192/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 192/78
    Vgl auch; nur T3
  • 7 Ob 23/81
    Entscheidungstext OGH 11.06.1981 7 Ob 23/81
    Ähnlich
  • 8 Ob 180/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 180/81
    nur T3
  • 7 Ob 59/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 59/82
    nur T3
  • 8 Ob 147/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 8 Ob 147/82
    nur T3; Veröff: ZVR 1984/246 S 243
  • 7 Ob 521/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 521/86
    nur T3
  • 8 Ob 67/86
    Entscheidungstext OGH 04.12.1986 8 Ob 67/86
  • 7 Ob 708/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 708/87
    nur T3
  • 2 Ob 1039/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 2 Ob 1039/88
    nur T3
  • 7 Ob 677/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 677/89
    nur T3; Veröff: JBl 1990,458
  • 3 Ob 51/98s
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 3 Ob 51/98s
    Auch
  • 9 Ob 34/00s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 Ob 34/00s
  • 1 Ob 226/07b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2008 1 Ob 226/07b
    nur T3; Beisatz: Hat der Geschädigte einen typischen Geschehensablauf wahrscheinlich gemacht, obliegt der Gegenbeweis für einen anderen Tatsachenzusammenhang dem Beklagten. (T6)
    Beisatz: Hier: Arzthaftung - Unterlassen einer gebotenen Behandlung. (T7)
  • 8 Ob 69/10w
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 69/10w
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch

Schlagworte

%

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0022719

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.03.2014

Dokumentnummer

JJR_19590204_OGH0002_0010OB00504_5800000_001

Rechtssatz für 2Ob253/64 8Ob614/88 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037612

Geschäftszahl

2Ob253/64; 8Ob614/88; 8Ob17/88; 8Ob584/93; 7Ob12/06z; 8Ob9/07t; 10Ob10/08f; 5Ob211/09d; 3Ob55/10z; 1Ob181/11s; 1Ob29/12i; 3Ob212/13t; 1Ob103/14z

Entscheidungsdatum

29.10.1964

Norm

ZPO §226 IIIA
ZPO §504

Rechtssatz

Die den Anspruch begründenden Tatsachen (materielle Voraussetzungen) müssen von der klagenden Partei bereits in der Klage oder in erster Instanz behauptet und bewiesen werden. Im Revisionsverfahren kann eine solche Unterlassung nicht nachgetragen werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 253/64
    Entscheidungstext OGH 29.10.1964 2 Ob 253/64
  • 8 Ob 614/88
    Entscheidungstext OGH 09.02.1989 8 Ob 614/88
    Veröff: VersRdSch 1990,29
  • 8 Ob 17/88
    Entscheidungstext OGH 20.07.1989 8 Ob 17/88
    Auch; Beisatz: Hier: Vorlage der Wechselurkunde im Original mit der Revision verstößt gegen das Neuerungsverbot. (T1)
    Veröff: WBl 1989,351
  • 8 Ob 584/93
    Entscheidungstext OGH 03.02.1994 8 Ob 584/93
    Auch; nur: Die den Anspruch begründenden Tatsachen (materielle Voraussetzungen) müssen von der klagenden Partei behauptet und bewiesen werden. (T2)
  • 7 Ob 12/06z
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 12/06z
    Auch
  • 8 Ob 9/07t
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 8 Ob 9/07t
    Vgl; Beisatz: Eingehen auf eine Neuerung ist dem Obersten Gerichtshof verwehrt. (T3)
  • 10 Ob 10/08f
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 10/08f
    Vgl; Beis ähnlich wie T3
  • 5 Ob 211/09d
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 5 Ob 211/09d
    Vgl; Beis ähnlich wie T3
  • 3 Ob 55/10z
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 3 Ob 55/10z
  • 1 Ob 181/11s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 181/11s
    Auch
  • 1 Ob 29/12i
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 29/12i
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
  • 1 Ob 103/14z
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 103/14z
    Auch; Veröff: SZ 2015/3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0037612

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19641029_OGH0002_0020OB00253_6400000_001

Rechtssatz für 2Ob169/70 2Ob296/71 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022549

Geschäftszahl

2Ob169/70; 2Ob296/71; 2Ob279/71; 2Ob4/78; 2Ob170/78; 5Ob593/80; 8Ob190/80; 7Ob23/83; 7Ob44/83; 7Ob1008/84; 4Ob7/88; 7Ob305/97x; 6Ob145/03x; 8Ob8/04s; 6Ob83/05g; 3Ob9/06d; 9Ob64/07p; 3Ob212/13t; 2Ob35/16k; 10Ob5/16g; 3Ob84/17z; 4Ob156/17w; 7Ob188/17y; 8Ob92/18i

Entscheidungsdatum

08.07.1970

Norm

ABGB §1295 Ia3a
ZPO §272
ZPO §503 Z4 E4c3

Rechtssatz

Die Frage der Tragfähigkeit des Anscheinsbeweises ist an und für sich eine Frage der Beweiswürdigung; dies gilt aber nicht für die weitere Frage, ob eine ernstliche andere Möglichkeit hervorgekommen ist, die für den Geschehensablauf in Betracht zu ziehen ist. Damit wird nämlich ein Problem aufgerollt, das nicht mehr dem Gebiet der Beweiswürdigung, sondern jenem der Beweislastverteilung und somit der rechtlichen Beurteilung angehört.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 169/70
    Entscheidungstext OGH 08.07.1970 2 Ob 169/70
    Veröff: EvBl 1971/11 S 20
  • 2 Ob 296/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1972 2 Ob 296/71
  • 2 Ob 279/71
    Entscheidungstext OGH 09.03.1972 2 Ob 279/71
    Vgl
  • 2 Ob 4/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 2 Ob 4/78
    Vgl; Veröff: RZ 1979/24 S 121
  • 2 Ob 170/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 170/78
    Auch
  • 5 Ob 593/80
    Entscheidungstext OGH 09.09.1980 5 Ob 593/80
  • 8 Ob 190/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 190/80
    Auch
  • 7 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 7 Ob 23/83
    Vgl; Veröff: EvBl 1983/120 S 445
  • 7 Ob 44/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 7 Ob 44/83
    Auch; Veröff: SZ 56/145 = VersR 1985,76
  • 7 Ob 1008/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 7 Ob 1008/84
    Auch
  • 4 Ob 7/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 4 Ob 7/88
    Vgl auch; Beisatz: "AKM - Vermutung" (T1)
    Veröff: SZ 61/83 = MR 1988,90 = RdW 1988,353 = JBl 1988,727 = RZ 1988/56 S 256 = ÖBl 1988,165 = GRURInt 1988,153
  • 7 Ob 305/97x
    Entscheidungstext OGH 29.10.1997 7 Ob 305/97x
    Vgl auch
  • 6 Ob 145/03x
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 145/03x
    Auch
  • 8 Ob 8/04s
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 8 Ob 8/04s
    Auch; nur: Die Frage der Tragfähigkeit des Anscheinsbeweises ist an und für sich eine Frage der Beweiswürdigung. (T2)
  • 6 Ob 83/05g
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 83/05g
    Vgl auch; Beisatz: Ob nach den festgestellten Umständen ein Tatbestand vorliegt, der eine Verschiebung des Beweisthemas und der Beweislast im Sinn des sogenannten Anscheinsbeweises zulässt, ist zwar nach herrschender Ansicht (auch) eine (revisible) Rechtsfrage. Der Lösung dieser Frage kommt allerdings im Hinblick auf die Vielzahl denkbarer Fälle keine erhebliche Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO zu. (T3)
  • 3 Ob 9/06d
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 9/06d
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 64/07p
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 Ob 64/07p
    Auch; Beisatz: Fragen der Beweislast sind der Rechtsrüge zuzurechnen. (T4)
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 35/16k
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 35/16k
    Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2016/60
  • 10 Ob 5/16g
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 5/16g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 84/17z
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 84/17z
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 156/17w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 156/17w
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 188/17y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 188/17y
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 92/18i
    Entscheidungstext OGH 19.07.2018 8 Ob 92/18i
    Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0022549

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2018

Dokumentnummer

JJR_19700708_OGH0002_0020OB00169_7000000_002

Rechtssatz für 1Ob11/72 1Ob18/72 5Ob16...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022782

Geschäftszahl

1Ob11/72; 1Ob18/72; 5Ob169/72; 1Ob87/73; 1Ob65/73; 1Ob142/74; 2Ob147/75; 2Ob66/76; 6Ob547/76 (6Ob548/76); 7Ob59/77; 8Ob46/78; 8Ob252/79; 8Ob193/80; 4Ob527/80; 8Ob38/81; 2Ob22/82; 1Ob738/83; 2Ob41/84; 3Ob623/86; 2Ob596/89; 7Ob160/01g; 7Ob255/07m; 4Ob145/10t; 8Ob30/11m; 2Ob97/11w; 1Ob172/12v; 2Ob227/12i; 3Ob212/13t; 3Ob191/13d; 7Ob88/17t; 4Ob176/19i

Entscheidungsdatum

02.02.1972

Norm

ABGB §1295 Ia3a
ABGB §1295 Ia3b
ZPO §503 E4c21

Rechtssatz

Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. Diese Regel gilt aber nur insoweit, als es sich auch hiebei nur um Tatsachenfeststellungen handelt. Die Wertung dieser Tatsachenfeststellungen hingegen, ob damit der erforderliche Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht ist, gehört zum Gebiet der Beweislastverteilung und somit zur rechtlichen Beurteilung.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 11/72
    Entscheidungstext OGH 02.02.1972 1 Ob 11/72
    Veröff: JBl 1972,426 = AnwBl 1973,74 = MietSlg 24194
  • 1 Ob 18/72
    Entscheidungstext OGH 16.02.1972 1 Ob 18/72
    Veröff: JBl 1972,569
  • 5 Ob 169/72
    Entscheidungstext OGH 10.10.1972 5 Ob 169/72
    Veröff: MietSlg 24186
  • 1 Ob 87/73
    Entscheidungstext OGH 23.05.1973 1 Ob 87/73
  • 1 Ob 65/73
    Entscheidungstext OGH 09.05.1973 1 Ob 65/73
    Veröff: SZ 46/47 = JBl 1974,318
  • 1 Ob 142/74
    Entscheidungstext OGH 11.09.1974 1 Ob 142/74
  • 2 Ob 147/75
    Entscheidungstext OGH 04.09.1975 2 Ob 147/75
  • 2 Ob 66/76
    Entscheidungstext OGH 08.04.1976 2 Ob 66/76
    Ähnlich
  • 6 Ob 547/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 6 Ob 547/76
    nur: Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. (T1)
  • 7 Ob 59/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 59/77
    nur T1; Beisatz: Auch außerhalb des Schadenersatzrechtes. (T2)
    Veröff: SZ 50/136 = JBl 1978,600
  • 8 Ob 46/78
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 46/78
    Vgl; nur T1
  • 8 Ob 252/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 8 Ob 252/79
    Beisatz: Das Erfordernis der Wahrscheinlichkeit der Verursachung darf allerdings nicht leicht genommen werden. (hier: Alkoholkonsum und epileptischer Anfall). (T3)
  • 8 Ob 193/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 193/80
    nur: Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. Diese Regel gilt aber nur insoweit, als es sich auch hiebei nur um Tatsachenfeststellungen handelt. Die Wertung dieser Tatsachenfeststellungen hingegen, ob damit der erforderliche Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht ist, gehört zum Gebiet der Beweislastverteilung und somit zur rechtlichen Beurteilung. (T4)
    Beis wie T3 nur: Das Erfordernis der Wahrscheinlichkeit der Verursachung darf allerdings nicht leicht genommen werden. (T5)
    Beisatz: Hier: Folgeunfall (T6)
  • 4 Ob 527/80
    Entscheidungstext OGH 24.03.1981 4 Ob 527/80
    Vgl
  • 8 Ob 38/81
    Entscheidungstext OGH 07.05.1981 8 Ob 38/81
    nur T4; Beis wie T5
  • 2 Ob 22/82
    Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 22/82
    nur T1; Veröff: RZ 1983/14 S 66
  • 1 Ob 738/83
    Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 738/83
    nur T1
  • 2 Ob 41/84
    Entscheidungstext OGH 28.08.1984 2 Ob 41/84
  • 3 Ob 623/86
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 623/86
    nur: Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. (T7)
    Veröff: JBl 1988,243
  • 2 Ob 596/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 596/89
  • 7 Ob 160/01g
    Entscheidungstext OGH 31.07.2001 7 Ob 160/01g
    Vgl auch
  • 7 Ob 255/07m
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 7 Ob 255/07m
    Auch; Beisatz: Hier: Klärung der Kausalität eines ärztlichen Kunstfehlers. (T8)
  • 4 Ob 145/10t
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 145/10t
    Vgl auch
  • 8 Ob 30/11m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 30/11m
    Auch; nur T1; Beis wie T8
  • 2 Ob 97/11w
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 97/11w
    Vgl; nur T1
  • 1 Ob 172/12v
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 172/12v
    Vgl
  • 2 Ob 227/12i
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 227/12i
    Auch; nur T1; Beisatz: Dies betrifft bereits die Frage, ob der (zulässige) Anscheinsbeweis erbracht worden ist. (T9)
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
  • 3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 88/17t
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 88/17t
    Vgl
  • 4 Ob 176/19i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 4 Ob 176/19i
    Vgl; Beisatz: Liegt ein ärztlicher Behandlungsfehler vor, so genügt für den Kausalitätsbeweis der Anscheinsbeweis der überwiegenden Wahrscheinlichkeit durch den Patienten. Gelingt dieser, so obliegt es dem Beklagten, die Kausalität der Pflichtwidrigkeit ‑ durch Entkräftung des ihn belastenden Anscheinsbeweises ‑ ernsthaft zweifelhaft zu machen. Dazu muss er darlegen, dass andere Schadensursachen wahrscheinlicher sind als die ihm unterlaufene Sorgfaltswidrigkeit. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0022782

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19720202_OGH0002_0010OB00011_7200000_002

Rechtssatz für 2Ob284/76 5Ob573/77 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027517

Geschäftszahl

2Ob284/76; 5Ob573/77; 2Ob163/77; 2Ob101/78; 2Ob556/79; 5Ob508/80; 7Ob754/82; 3Ob512/86; 8Ob61/87 (8Ob62/87); 3Ob2120/96b; 6Ob147/99g; 10Ob26/01y; 6Ob303/05k; 8Ob42/07w; 8Ob144/06v; 1Ob172/12v; 7Ob237/12x; 7Ob106/13h; 3Ob212/13t; 2Ob213/13g; 6Ob32/14w; 8Ob68/14d; 9Ob26/14k; 1Ob79/15x; 4Ob22/16p; 2Ob181/16f

Entscheidungsdatum

13.01.1977

Norm

ABGB §1311 IIa
ZPO §503 Z4 E4c21

Rechtssatz

Der wiederholt ausgesprochene Satz, dass es bei Verletzung eines Schutzgesetzes des strengen Beweises des Kausalzusammenhanges nicht bedürfe, darf nicht dahin verstanden werden, dass im Falle einer Verletzung eines Schutzgesetzes im Sinne des § 1311 ABGB die Vermutung bestehe, die Verletzung des Schutzgesetzes sei für den Eintritt des Schadens ursächlich gewesen (keine Umkehrung der Beweislast). Doch kann ein Beweis des ersten Anscheins dafür sprechen, dass der von dieser Norm zu verhindernde Schaden durch dieses Verhalten verursacht wurde.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 284/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 284/76
    Veröff: EvBl 1977/246 S 583 = ZVR 1978/89 S 147
  • 5 Ob 573/77
    Entscheidungstext OGH 14.06.1977 5 Ob 573/77
  • 2 Ob 163/77
    Entscheidungstext OGH 01.09.1977 2 Ob 163/77
    Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 284/76
  • 2 Ob 101/78
    Entscheidungstext OGH 29.06.1978 2 Ob 101/78
  • 2 Ob 556/79
    Entscheidungstext OGH 06.11.1979 2 Ob 556/79
  • 5 Ob 508/80
    Entscheidungstext OGH 06.05.1980 5 Ob 508/80
    Zweiter Rechtsgang zu 5 Ob 573/77
  • 7 Ob 754/82
    Entscheidungstext OGH 28.10.1982 7 Ob 754/82
  • 3 Ob 512/86
    Entscheidungstext OGH 09.04.1986 3 Ob 512/86
    Auch; nur: Doch kann ein Beweis des ersten Anscheins dafür sprechen, dass der von dieser Norm zu verhindernde Schaden durch dieses Verhalten verursacht wurde. (T1)
  • 8 Ob 61/87
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 8 Ob 61/87
    Veröff: ZVR 1988/174 S 375
  • 3 Ob 2120/96b
    Entscheidungstext OGH 26.06.1996 3 Ob 2120/96b
  • 6 Ob 147/99g
    Entscheidungstext OGH 16.09.1999 6 Ob 147/99g
    Vgl auch; Beisatz: Es obliegt dem Beklagten, andere - gleichfalls in Betracht zu ziehende - Schadensursachen darzulegen. (T2)
  • 10 Ob 26/01y
    Entscheidungstext OGH 20.03.2001 10 Ob 26/01y
  • 6 Ob 303/05k
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 303/05k
    Vgl; Beisatz: Bei Verletzung eines Schutzgesetzes ist kein strenger Beweis des Kausalzusammenhangs erforderlich, spricht doch in diesen Fällen der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass der von der Norm zu verhindernde Schaden durch das verbotene Verhalten verursacht wurde. Es obliegt dann dem Beklagten, die Kausalität der Pflichtwidrigkeit - durch Außerkraftsetzung des ihn belastenden Anscheinsbeweises - ernstlich zweifelhaft zu machen. (T3)
  • 8 Ob 42/07w
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 42/07w
  • 8 Ob 144/06v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 Ob 144/06v
    Vgl; Beisatz: § 1157 iVm § 1168 ABGB und die technischen Standards sind als „Schutzgesetze" zu qualifizieren. Bei Verletzung eines Schutzgesetzes durch einen Schädiger wird dem Geschädigten regelmäßig hinsichtlich des Nachweises der Kausalität der Schutzgesetzverletzung für den Schaden zumindest eine Beweiserleichterung im Sinne des Ausreichens eines prima facies Beweises zugebilligt, wenn der Schaden eingetreten ist, den das Schutzgesetz verhindern wollte. (T4)
  • 1 Ob 172/12v
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 172/12v
    Auch
  • 7 Ob 237/12x
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 237/12x
    Vgl auch
  • 7 Ob 106/13h
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 106/13h
    Auch
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 2 Ob 213/13g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 213/13g
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 32/14w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2014 6 Ob 32/14w
    Auch
  • 8 Ob 68/14d
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 8 Ob 68/14d
  • 9 Ob 26/14k
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 Ob 26/14k
    Beisatz: Hier: Zur Frage des erforderlichen Kausalzusammenhangs zwischen Ad‑hoc‑Meldung und Anlageentscheidung. (T5)
  • 1 Ob 79/15x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 79/15x
    Beis wie T3
  • 4 Ob 22/16p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 22/16p
    Vgl
  • 2 Ob 181/16f
    Entscheidungstext OGH 27.10.2016 2 Ob 181/16f
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0027517

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.11.2016

Dokumentnummer

JJR_19770113_OGH0002_0020OB00284_7600000_001

Rechtssatz für 8Ob570/76 1Ob663/82 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037694

Geschäftszahl

8Ob570/76; 1Ob663/82; 2Ob28/84; 6Ob698/83; 2Ob504/85; 1Ob20/85; 1Ob645/86; 1Ob598/87; 9ObS21/87; 7Ob505/88; 5Ob594/89; 2Ob560/91; 1Ob533/92; 8Ob1652/92; 1Ob653/92; 8Ob1577/93; 9ObA213/93; 8Ob613/93; 1Ob627/95; 10Ob2035/96d; 1Ob622/95; 9ObA2246/96a; 9ObA121/98d; 6Ob51/99i; 8ObA184/99p; 9Ob243/02d; 6Ob95/04w; 6Ob29/06t; 2Ob85/06y; 10Ob21/08y; 6Ob198/10a; 10Ob13/13d; 3Ob212/13t; 8Ob50/14g; 3Ob173/14h; 1Ob192/15i; 6Ob89/18h

Entscheidungsdatum

16.02.1977

Norm

ZPO §226 IIIA
ZPO §243 Abs2
ZPO §266 B

Rechtssatz

Es ist Sache des Beklagten, die rechtsvernichtenden Tatsachen zu behaupten und zu beweisen (6 Ob 95/73).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 570/76
    Entscheidungstext OGH 16.02.1977 8 Ob 570/76
  • 1 Ob 663/82
    Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 663/82
    Auch
  • 2 Ob 28/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 28/84
  • 6 Ob 698/83
    Entscheidungstext OGH 24.10.1984 6 Ob 698/83
    Vgl auch; Beisatz: Aus § 243 ZPO ergibt sich für die im Prozess beklagte Partei die Pflicht, diejenigen konkreten Behauptungen aufzustellen, die zur gänzlichen oder teilweisen Abwehr des Klagebegehrens führen könnten und hiefür die erforderlichen Beweismittel anzubieten. (T1)
  • 2 Ob 504/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 2 Ob 504/85
  • 1 Ob 20/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 20/85
    Veröff: NZ 1986,188
  • 1 Ob 645/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 1 Ob 645/86
    Vgl auch; Beisatz: Tilgung der Schuld. (T2)
    Veröff: WBl 1987,12 = RdW 1987,161
  • 1 Ob 598/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 598/87
  • 9 ObS 21/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 9 ObS 21/87
  • 7 Ob 505/88
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 7 Ob 505/88
  • 5 Ob 594/89
    Entscheidungstext OGH 05.09.1989 5 Ob 594/89
    Auch; Beisatz: Hier: Stundungsvereinbarung (T3)
  • 2 Ob 560/91
    Entscheidungstext OGH 23.10.1991 2 Ob 560/91
    Auch; Beisatz: Rechtsvernichtende Tatsachen sind ganz allgemein von demjenigen zu beweisen, der sich darauf beruft. (T4)
    Veröff: SZ 64/147 = ZfRV 1992,468 = ecolex 1992,162
  • 1 Ob 533/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 1 Ob 533/92
    Auch; Beisatz: Dies beruht auf der Erwägung, dass, wer ein Recht für sich in Anspruch nimmt, wohl dessen Entstehungsursachen beweisen muss, dass ihm jedoch in der Regel nicht auch noch zugemutet werden darf, auch noch zu beweisen, dass keine zusätzlichen Hinderungsumstände vorliegen. (T5)
    Veröff: EvBl 1992/156 S 657 = JBl 1992,720
  • 8 Ob 1652/92
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 8 Ob 1652/92
    Beisatz: Der Unternehmer muss den die Einrede der mangelnden Fälligkeit vernichtenden Umstand des Wegfalls des Verbesserungsinteresses des Bestellers behaupten und beweisen. Gleiches gilt, wenn die Verbesserung tatsächlich unmöglich wird, weil die nunmehrigen Eigentümer eine solche nicht mehr gestatten. (T6)
  • 1 Ob 653/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 1 Ob 653/92
    Beis wie T5
  • 8 Ob 1577/93
    Entscheidungstext OGH 13.05.1993 8 Ob 1577/93
    Auch; Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch dann, wenn im Einzelfall der Nachweis schwierig oder gar nicht möglich ist. (T7)
  • 9 ObA 213/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 213/93
  • 8 Ob 613/93
    Entscheidungstext OGH 23.02.1995 8 Ob 613/93
    Auch
  • 1 Ob 627/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 627/95
    Auch; Beis wie T5
  • 10 Ob 2035/96d
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 10 Ob 2035/96d
    Veröff: SZ 69/65
  • 1 Ob 622/95
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 622/95
    Auch
  • 9 ObA 2246/96a
    Entscheidungstext OGH 30.10.1996 9 ObA 2246/96a
    Vgl auch; Beisatz: Der Arbeitgeber hat das Vorliegen einer bestimmten, den Abfertigungsanspruch vernichtenden Beendigungsart nachzuweisen. (T8)
  • 9 ObA 121/98d
    Entscheidungstext OGH 19.08.1998 9 ObA 121/98d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 6 Ob 51/99i
    Entscheidungstext OGH 15.07.1999 6 Ob 51/99i
    Vgl auch; Beis wie T6 nur: Der Unternehmer muss den die Einrede der mangelnden Fälligkeit vernichtenden Umstand des Wegfalls des Verbesserungsinteresses des Bestellers behaupten und beweisen. (T9)
  • 8 ObA 184/99p
    Entscheidungstext OGH 12.08.1999 8 ObA 184/99p
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 9 Ob 243/02d
    Entscheidungstext OGH 04.12.2002 9 Ob 243/02d
    Vgl auch
  • 6 Ob 95/04w
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 95/04w
    Vgl auch; Beisatz: Den Servitutsberechtigten, der sich auf eine auf der ersteigerten Liegenschaft zu seinen Gunsten lastende offenkundige, nichtverbücherte Servitut stützt, trifft, unabhängig davon, ob er den Ersteher mit Servitutenklage belangt oder von diesem mit Servitutenfreiheitsklage belangt wird, die Behauptungs- und Beweislast für alle das Aufrechtbleiben dieser Dienstbarkeit begründenden Tatsachen, insbesondere dass nach den im Zeitpunkt des Zuschlags gegebenen tatsächlichen Rang- und Belastungsverhältnissen die offenkundige Dienstbarkeit zu übernehmen war; Hier: Betrifft Rechtslage vor der EO-Novelle 2000. (T10)
  • 6 Ob 29/06t
    Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 29/06t
    Beisatz: Die Beweislast für eine verschuldensbedingte Anspruchsbegrenzung - und damit für das Verschulden des Anspruchswerbers - trifft damit dessen Gegner, im vorliegenden Fall also die Beklagte. Auch dafür, dass der Eintritt des Geschäftszweckes wider Treu und Glauben durch die Klägerin vereitelt wurde, ist als rechtsvernichtende Tatsache die Beklagte beweispflichtig. (T11)
    Beisatz: Hier: Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung nach § 1435 ABGB. (T12)
  • 2 Ob 85/06y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2007 2 Ob 85/06y
    Auch; Beis wie T5
  • 10 Ob 21/08y
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 10 Ob 21/08y
    Beis wie T7; Veröff: SZ 2009/66
  • 6 Ob 198/10a
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 198/10a
    Vgl; Beis wie T7
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch
  • 8 Ob 50/14g
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 50/14g
  • 3 Ob 173/14h
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 173/14h
    Auch; Beis wie T6
  • 1 Ob 192/15i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 192/15i
  • 6 Ob 89/18h
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 6 Ob 89/18h
    Vgl; Beis wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0037694

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19770216_OGH0002_0080OB00570_7600000_001

Rechtssatz für 6Ob651/78 8Ob76/81 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027539

Geschäftszahl

6Ob651/78; 8Ob76/81; 1Ob17/86; 2Ob84/08d; 5Ob223/08t; 2Ob7/10h; 2Ob112/10z; 3Ob212/13t; 2Ob223/15f; 2Ob18/16k; 3Ob91/17d; 2Ob167/17y

Entscheidungsdatum

22.06.1978

Norm

ABGB §1311 IIa
ABGB §1311 IIb

Rechtssatz

Auch eine Betriebsvorschrift, die sich nur an Betriebsangehörige richtet, ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 1311 ABGB, wenn sie auf dem Bescheid einer Verwaltungsbehörde beruht und hiedurch eine Gefährdung von Personen vermieden werden soll (Schischlepplift).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 651/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 6 Ob 651/78
  • 8 Ob 76/81
    Entscheidungstext OGH 25.02.1982 8 Ob 76/81
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Schleppflug (T1)
    Veröff: ZVR 1983/35 S 46
  • 1 Ob 17/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 1 Ob 17/86
    nur: Auch eine Betriebsvorschrift, die sich nur an Betriebsangehörige richtet, ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 1311 ABGB, wenn sie auf dem Bescheid einer Verwaltungsbehörde beruht und hiedurch eine Gefährdung von Personen vermieden werden soll. (T2)
  • 2 Ob 84/08d
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 84/08d
    Auch; Beisatz: Kein Außerkraftsetzen einer derartigen Schutznorm durch einen Überprüfungsbericht eines seilbahntechnischen Sachverständigen. (T3)
  • 5 Ob 223/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 223/08t
    Vgl; Bem: Hier: Sommerrodelbahn. (T4)
  • 2 Ob 7/10h
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 7/10h
  • 2 Ob 112/10z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 112/10z
    Vgl; Beisatz: Hier: Die im behördlich genehmigten Flugbetriebshandbuch (FOM) enthaltenen Anordnungen an den Piloten. (T5)
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Beis wie T5
  • 2 Ob 223/15f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2016 2 Ob 223/15f
  • 2 Ob 18/16k
    Entscheidungstext OGH 23.02.2017 2 Ob 18/16k
    nur T2; Veröff: SZ 2017/21
  • 3 Ob 91/17d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 91/17d
    nur T2
  • 2 Ob 167/17y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 167/17y
    Ähnlich; Ähnlich nur T2; Beisatz: Vom Arbeitgeber auferlegte Sicherheitsvorschriften können als Schutznormen qualifiziert werden, wenn sie auf gesetzlicher Grundlage beruhen oder zumindest behördlich genehmigt waren. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0027539

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19780622_OGH0002_0060OB00651_7800000_001

Rechtssatz für 8Ob60/81 2Ob58/81 3Ob67...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022580

Geschäftszahl

8Ob60/81; 2Ob58/81; 3Ob679/80; 5Ob659/83; 8Ob192/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 7Ob648/89; 8Ob556/92; 5Ob105/97w; 2Ob279/05a; 2Ob183/06k; 2Ob194/06b; 2Ob268/06k; 3Ob212/13t

Entscheidungsdatum

04.06.1981

Norm

ABGB §1295 Ia3c
ABGB §1295 Ia9
ABGB §1304 A

Rechtssatz

Dass der Geschädigte bei gehöriger Aufmerksamkeit den Schadenseintritt vermeiden konnte, begründet sein Mitverschulden; dieses kann aber den Rechtswidrigkeitszusammenhang zwischen dem Verstoß des vorschriftswidrig Handelnden und dem eingetretenen Schaden nicht beseitigen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 60/81
    Entscheidungstext OGH 04.06.1981 8 Ob 60/81
  • 2 Ob 58/81
    Entscheidungstext OGH 14.10.1981 2 Ob 58/81
  • 3 Ob 679/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 679/80
    nur: Dass der Geschädigte bei gehöriger Aufmerksamkeit den Schadenseintritt vermeiden konnte, begründet sein Mitverschulden. (T1)
  • 5 Ob 659/83
    Entscheidungstext OGH 27.09.1983 5 Ob 659/83
  • 8 Ob 192/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 192/83
    Ähnlich; Veröff: ZVR 1985/340 S 370
  • 8 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 212/83
    Veröff: ZVR 1985/9 S 17
  • 7 Ob 648/89
    Entscheidungstext OGH 09.11.1989 7 Ob 648/89
    Auch; Beisatz: Keine Rechtswidrigkeit in technischem Sinne erforderlich, jedoch Sorglosigkeit des Geschädigten in eigenen Angelegenheiten. (T2)
    Veröff: EvBl 1990/74 S 339 = JBl 1990,524 (Holzer) = VersR 1991,795 = VersR 1991,207
  • 8 Ob 556/92
    Entscheidungstext OGH 25.06.1992 8 Ob 556/92
    Veröff: SZ 65/96 = EvBl 1993/14 S 86 = JBl 1992,788
  • 5 Ob 105/97w
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 105/97w
    Vgl; Beis wie T2
  • 2 Ob 279/05a
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 279/05a
    Auch
  • 2 Ob 183/06k
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 183/06k
  • 2 Ob 194/06b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 194/06b
    Auch; Beisatz: Hier: Übertretung eines Überholverbotes versus Verstoß gegen die Vorschriften über die Beleuchtung eines Fahrzeuges. (T3)
  • 2 Ob 268/06k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 2 Ob 268/06k
    Auch
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Einsteigen in ein Wasserflugzeug ohne die erforderliche Aufmerksamkeit und ohne konkrete Aufforderung. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0022580

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.03.2014

Dokumentnummer

JJR_19810604_OGH0002_0080OB00060_8100000_001

Rechtssatz für 8Ob1501/93 1Ob504/93 10...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0029874

Geschäftszahl

8Ob1501/93; 1Ob504/93; 10Ob2444/96a; 6Ob20/98d; 1Ob367/97w; 6Ob180/99k; 10Ob26/00x; 10Ob28/00s; 9Ob162/00i; 9Ob318/00f; 9Ob104/00k; 9Ob44/02i; 9Ob202/02z; 6Ob80/02m; 6Ob29/03p; 7Ob58/03k; 7Ob313/03k; 4Ob46/04z; 7Ob118/04k; 1Ob234/04z; 3Ob214/05z; 6Ob70/06x; 7Ob73/06w; 7Ob157/06y; 6Ob17/07d; 2Ob3/07s; 2Ob273/05v; 2Ob87/07v; 7Ob236/07t; 2Ob99/07h; 1Ob121/08p; 1Ob39/08d; 6Ob147/08y; 5Ob223/08t; 5Ob276/08m; 3Ob18/09g; 8Ob127/09y; 9Ob26/09b; 1Ob213/09v; 7Ob133/10z; 6Ob146/10d; 7Ob250/10f; 1Ob62/11s; 2Ob60/11d; 4Ob149/11g; 4Ob203/11y; 7Ob151/12z; 9ObA5/13w; 8Ob14/13m; 8Ob68/13b; 2Ob37/13z; 1Ob142/13h; 4Ob178/13z; 3Ob212/13t; 4Ob21/14p; 4Ob33/14b; 3Ob61/14p; 2Ob47/14x; 8Ob41/15k; 1Ob143/16k; 5Ob21/17z; 2Ob243/16y; 4Ob39/18s; 3Ob151/18d; 1Ob219/18i; 1Ob11/19b; 9Ob19/19p; 5Ob118/19t

Entscheidungsdatum

14.01.1993

Norm

ABGB §1304 A1
ABGB §1319
ZPO §502 HI2
ZPO §502 HIII9
ZPO §508a

Rechtssatz

Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles, sodass der berufungsgerichtlichen Entscheidung keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zukommt. Die außerordentliche Revision war daher mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 1501/93
    Entscheidungstext OGH 14.01.1993 8 Ob 1501/93
  • 1 Ob 504/93
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 504/93
    Auch; Beisatz: Hier: Beurteilung, dass die Fahrweise eines Schifahrers unnötig gefahrenerhöhend war und ihm damit einleitende (zumindest) leichte Fahrlässigkeit zuzurechnen ist. (T1)
  • 10 Ob 2444/96a
    Entscheidungstext OGH 11.02.1997 10 Ob 2444/96a
    Beisatz: Hier: Schadenersatz infolge eines eingebrochenen Kanaldeckels. (T2)
  • 6 Ob 20/98d
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 6 Ob 20/98d
  • 1 Ob 367/97w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 367/97w
    nur: Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles. (T3)
    Beisatz: Abstrakt ist die Konkretisierung der Obliegenheit des Geschädigten zur Schadensminderung nur eingeschränkt möglich. (T4)
  • 6 Ob 180/99k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 6 Ob 180/99k
    Vgl auch; Beisatz: Der konkrete Inhalt einer Verkehrssicherungspflicht und das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich jeweils nach den Umständen des Einzelfalles. (T5)
  • 10 Ob 26/00x
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 Ob 26/00x
  • 10 Ob 28/00s
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 Ob 28/00s
  • 9 Ob 162/00i
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 Ob 162/00i
    Auch; Beis wie T5
  • 9 Ob 318/00f
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 318/00f
    nur T3
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
  • 9 Ob 44/02i
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 9 Ob 44/02i
  • 9 Ob 202/02z
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 Ob 202/02z
    nur T3
  • 6 Ob 80/02m
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 80/02m
  • 6 Ob 29/03p
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 29/03p
  • 7 Ob 58/03k
    Entscheidungstext OGH 02.04.2003 7 Ob 58/03k
    Vgl auch
  • 7 Ob 313/03k
    Entscheidungstext OGH 13.02.2004 7 Ob 313/03k
    Auch; Beisatz: Hier: Sturz beim Herabsteigen vom Behandlungstisch im Krankenhaus. (T6)
  • 4 Ob 46/04z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 46/04z
    Auch
  • 7 Ob 118/04k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 118/04k
    Auch
  • 1 Ob 234/04z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 1 Ob 234/04z
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 214/05z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 214/05z
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 70/06x
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 70/06x
  • 7 Ob 73/06w
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 7 Ob 73/06w
    Auch
  • 7 Ob 157/06y
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 157/06y
    Vgl auch; nur T3; Beisatz: Verstoß gegenüber bestehender Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten. (Hier: Paintballmatch.) (T7)
  • 6 Ob 17/07d
    Entscheidungstext OGH 15.02.2007 6 Ob 17/07d
    Auch; Beisatz: Hier: Ungenügende Sicherung einer Kletterwand durch falsch aufgelegte Matten. (T8)
  • 2 Ob 3/07s
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 3/07s
    Auch
  • 2 Ob 273/05v
    Entscheidungstext OGH 19.04.2007 2 Ob 273/05v
    nur: Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles, sodass der berufungsgerichtlichen Entscheidung keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zukommt. (T9)
  • 2 Ob 87/07v
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 87/07v
    Beis wie T5
  • 7 Ob 236/07t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 236/07t
  • 2 Ob 99/07h
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 99/07h
    Auch; nur T3; Beis wie T5
  • 1 Ob 121/08p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 121/08p
    Vgl auch; Beisatz: Sowohl die Beurteilung, ob die Durchführung der Verkehrssicherungsmaßnahmen einem anderen übertragen wurde, als auch inwieweit allenfalls eine Anweisungs- oder Überwachungspflicht verletzt wurde, ist stets von den besonderen Umständen des Einzelfalls abhängig, sodass regelmäßig eine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO nicht zu beantworten ist. (T10)
  • 1 Ob 39/08d
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 39/08d
    nur T3
  • 6 Ob 147/08y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 147/08y
    Auch; Beisatz: Hier: Breite, übersichtliche Piste und etwa 4 m vom Pistenrand entferntes Brett, gegen das der Kläger stürzte, wobei es zum Sturz nur deshalb kam, weil der Kläger mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Kanten sprang. (T11)
  • 5 Ob 223/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 223/08t
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Sommerrodelbahn. (T12)
    Beisatz: Entgegen der Betriebsvorschrift war keiner der Betriebsangehörigen zur Überwachung der Einhaltung der Bedienungsvorschriften vorgesehen. (T13)
  • 5 Ob 276/08m
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 276/08m
    Auch; Beisatz: Von einer erheblichen Fehlbeurteilung abgesehen liegt keine Frage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO vor, wenn das Berufungsgericht die Rechtsprechung zu Inhalt und Umfang von Verkehrssicherungspflichten, insbesondere zu deren Beschränkung bei Erkennbarkeit der Gefahr beachtet hat. (T14)
  • 3 Ob 18/09g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 18/09g
    Beisatz: Hier: Verletzung durch die Schwenktüre einer Umkleidekabine. (T15)
  • 8 Ob 127/09y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 127/09y
    Auch
  • 9 Ob 26/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 26/09b
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Schadenminimierungspflicht nach § 1304 ABGB. (T16)
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    nur T9; Beis wie T16
  • 7 Ob 133/10z
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 133/10z
    Auch
  • 6 Ob 146/10d
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 146/10d
    nur T9
  • 7 Ob 250/10f
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 7 Ob 250/10f
    Auch
  • 1 Ob 62/11s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 62/11s
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Seilrutsche auf einer Autobahnraststation. (T17)
  • 2 Ob 60/11d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 2 Ob 60/11d
    nur T3
  • 4 Ob 149/11g
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 149/11g
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Freizeitwiese. (T18)
  • 4 Ob 203/11y
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 203/11y
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 151/12z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2012 7 Ob 151/12z
    Auch; Beisatz: Hier: Stehtisch in Bäckerei. (T19)
  • 9 ObA 5/13w
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 5/13w
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Zumutbarkeit, den Zugang einer Arbeitgeberkündigung zu ermöglichen. (T20)
  • 8 Ob 14/13m
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 Ob 14/13m
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 68/13b
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 Ob 68/13b
    Auch
  • 2 Ob 37/13z
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 37/13z
    nur T9; Beisatz: Hier: Dach mit ausreichend dimensioniertem Schneerückhalte‑ und Schneefangsystem gegen Dachlawinen. (T21)
  • 1 Ob 142/13h
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 142/13h
    Auch
  • 4 Ob 178/13z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 178/13z
    Auch
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Einsteigen in ein Wasserflugzeug. (T22)
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
    Vgl auch
  • 4 Ob 33/14b
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 33/14b
    Auch; Beisatz: Hier: Schneeräumung einer Müllsammelstelle. (T23)
  • 3 Ob 61/14p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2014 3 Ob 61/14p
    Auch; Beisatz: Hier: Mitverschulden der Fahrerin eines Segway im Ausmaß von ¼ bei einem Sturz wegen überhöhter Geschwindigkeit, wodurch sie einen aus dem Boden ragenden Stein nicht als Gefahr erkannte, gegenüber mangelhafter und verharmlosender Instruktion durch die Beklagte. (T24)
  • 2 Ob 47/14x
    Entscheidungstext OGH 12.06.2014 2 Ob 47/14x
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Herabrollen eines nach dem Pressen auf abschüssigem Gelände gelagerten Siloballens auf befahrene Straße. (T25)
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
    Auch
  • 1 Ob 143/16k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 143/16k
    nur T3; Beisatz: Hier: Die Auffassung des Berufungsgerichts, dass die Beklagte aufgrund der am Unfalltag herrschenden Witterungsverhältnisse und der dadurch verursachten Vereisung verpflichtet gewesen wäre, Streugut im Bereich des Automaten vor der Waschbox auszubringen, was für die verantwortliche Mitarbeiterin leicht möglich gewesen wäre, ist jedenfalls vertretbar. (T26)
  • 5 Ob 21/17z
    Entscheidungstext OGH 04.05.2017 5 Ob 21/17z
    Beisatz: Hier: Sturz auf einer eisigen Stelle des Kundenparkplatzes eines Supermarkts. (T27)
  • 2 Ob 243/16y
    Entscheidungstext OGH 17.08.2017 2 Ob 243/16y
  • 4 Ob 39/18s
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 39/18s
  • 3 Ob 151/18d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 151/18d
  • 1 Ob 219/18i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 1 Ob 219/18i
    Auch; Beisatz: Hier: Pistensicherungspflicht. (T28)
  • 1 Ob 11/19b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 11/19b
  • 9 Ob 19/19p
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 19/19p
    Auch
  • 5 Ob 118/19t
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 118/19t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0029874

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19930114_OGH0002_0080OB01501_9300000_001