Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 9ObA133/91 9ObA89/07i 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0051092

Geschäftszahl

9ObA133/91; 9ObA89/07i; 8ObA58/13g

Entscheidungsdatum

10.07.1991

Norm

ArbVG §72

Rechtssatz

Zu den Kanzleifordernissen gehört auch die Beistellung von Schreibmaterialien, Briefmarken, Schreibmaschinen und Telefonanschlüssen (Arb 9396; siehe auch Arb 9683 = SZ 51/12) und dergleichen.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 133/91
    Entscheidungstext OGH 10.07.1991 9 ObA 133/91
    Veröff: SZ 64/99 = ZAS 1992/16 S 131 (Resch) = WBl 1991,392 = Arb 10951
  • 9 ObA 89/07i
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 89/07i
    Beisatz: Hier: Auch Laptop und Mobiltelefon (siehe RS0123849). (T1)
    Veröff: SZ 2008/110
  • 8 ObA 58/13g
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 ObA 58/13g
    Vgl; Beisatz: Ausgehend von der technologischen Entwicklung gehören Mobiltelefone zur üblichen Büroausstattung. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass unter bestimmten Umständen die Beistellung einer angemessenen Anzahl von Mobiltelefonen nach § 72 ArbVG in Betracht kommt, sofern dies in concreto nach Vornahme einer Interessenabwägung tatsächlich erforderlich ist. (T2); Veröff: SZ 2013/103

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0051092

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.02.2016

Dokumentnummer

JJR_19910710_OGH0002_009OBA00133_9100000_004

Rechtssatz für 9ObA89/07i 8ObA58/13g

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123849

Geschäftszahl

9ObA89/07i; 8ObA58/13g

Entscheidungsdatum

20.08.2008

Norm

ArbVG §72

Rechtssatz

Der Begriff der Kanzlei- und Geschäftserfordernisse ist insofern dynamisch zu interpretieren, als er dem jeweiligen Stand der technologischen Entwicklung anzupassen ist.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 89/07i
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 89/07i
    Veröff: SZ 2008/110
  • 8 ObA 58/13g
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 ObA 58/13g
    Auch; Veröff: SZ 2013/103

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123849

Im RIS seit

19.09.2008

Zuletzt aktualisiert am

02.02.2016

Dokumentnummer

JJR_20080820_OGH0002_009OBA00089_07I0000_007

Rechtssatz für 8ObA58/13g

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0129119

Geschäftszahl

8ObA58/13g

Entscheidungsdatum

28.10.2013

Norm

ArbVG §115

Rechtssatz

Eine Beschränkung der Betriebsratstätigkeit besteht in jedem Eingriff in den Ablauf des vom Betriebsratsmitglied gewünschten bzw in Aussicht genommenen Verhaltens im Rahmen der Interessenvertretung. Aus diesem Grund steht auch nicht freigestellten Betriebsratsmitgliedern im Prinzip das Recht zu, zur Ausübung ihrer Betriebsratstätigkeit während der Arbeitszeit Mobiltelefone zu verwenden. Ist zur Mandatsausübung eine Kontaktaufnahme mit einem Mitarbeiter während der Arbeitszeit erforderlich, so darf das Betriebsratsmitglied zu diesem Zweck auch den Arbeitsplatz verlassen. Diese Entscheidung hat das betroffene Betriebsratsmitglied anhand einer Interessenabwägung zunächst selbst zu treffen.

Entscheidungstexte

  • 8 ObA 58/13g
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 ObA 58/13g
    Beisatz: Eine Überprüfung der vom Betriebsrat geführten Telefongespräche, etwa durch Überprüfung der einzelnen angerufenen Telefonnummern, ist nicht zulässig. (T1); Veröff: SZ 2013/103

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0129119

Im RIS seit

13.01.2014

Zuletzt aktualisiert am

02.02.2016

Dokumentnummer

JJR_20131028_OGH0002_008OBA00058_13G0000_001