Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob589/69 5Ob226/71 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018523

Geschäftszahl

4Ob589/69; 5Ob226/71; 6Ob160/75; 1Ob657/76; 1Ob599/78; 1Ob745/79; 2Ob516/80; 1Ob808/81; 5Ob57/82; 5Ob60/82; 5Ob542/83; 1Ob711/83; 1Ob746/83; 7Ob732/83 (7Ob733/83 -7Ob738/83); 8Ob653/84; 6Ob581/86 (6Ob582/86); 2Ob510/87; 5Ob509/89; 7Ob537/90; 6Ob660/90 (6Ob661/90); 6Ob272/05a; 2Ob189/07v; 2Ob209/07k; 7Ob203/09t; 3Ob111/09h; 9Ob50/10h; 8Ob7/10b; 2Ob176/10m; 7Ob28/13p; 3Ob238/15v; 7Ob156/16s; 9Ob45/17h; 4Ob105/18x; 8Ob9/19k

Entscheidungsdatum

02.12.1969

Norm

ABGB §922
ABGB §928
ABGB §929

Rechtssatz

Bei Zusage bestimmter Eigenschaften der Sache, auf die sich der Käufer verlassen darf, haftet der Verkäufer auch im Fall eines vereinbarten Ausschlusses der Gewährleistung (so schon HS 5361).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 589/69
    Entscheidungstext OGH 02.12.1969 4 Ob 589/69
    Veröff: SZ 42/180
  • 5 Ob 226/71
    Entscheidungstext OGH 22.09.1971 5 Ob 226/71
    Veröff: EvBl 1972/170 S 324 = JBl 1972,531
  • 6 Ob 160/75
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 6 Ob 160/75
  • 1 Ob 657/76
    Entscheidungstext OGH 27.10.1976 1 Ob 657/76
    Veröff: SZ 49/124 = JBl 1977,489
  • 1 Ob 599/78
    Entscheidungstext OGH 26.04.1978 1 Ob 599/78
  • 1 Ob 745/79
    Entscheidungstext OGH 05.03.1980 1 Ob 745/79
    Veröff: EvBl 1980/193 S 581 = JBl 1981,203
  • 2 Ob 516/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 2 Ob 516/80
    Beisatz: Wobei er auch für Rechtsmängel einzustehen hat, die dem öffentlichen Recht angehören (hier: Fehlende Widmung des Grundstücks als Bauplatz). (T1)
  • 1 Ob 808/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 1 Ob 808/81
    nur: Bei Zusage bestimmter Eigenschaften der Sache haftet der Verkäufer auch im Fall eines vereinbarten Ausschlusses der Gewährleistung. (T2) Veröff: SZ 55/2 = ZVR 1983/141 S 175
  • 5 Ob 57/82
    Entscheidungstext OGH 18.01.1983 5 Ob 57/82
    Beisatz: Auch bei schlüssiger Zusage (T3)
  • 5 Ob 60/82
    Entscheidungstext OGH 18.01.1983 5 Ob 60/82
  • 5 Ob 542/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 5 Ob 542/83
    Beisatz: Konkludente Zusicherung (T4)
  • 1 Ob 711/83
    Entscheidungstext OGH 10.10.1983 1 Ob 711/83
  • 1 Ob 746/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 746/83
    nur T2
  • 7 Ob 732/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1984 7 Ob 732/83
  • 8 Ob 653/84
    Entscheidungstext OGH 19.06.1985 8 Ob 653/84
    Auch
  • 6 Ob 581/86
    Entscheidungstext OGH 09.10.1986 6 Ob 581/86
  • 2 Ob 510/87
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 2 Ob 510/87
    nur T2; Veröff: ImmZ 1987,458
  • 5 Ob 509/89
    Entscheidungstext OGH 21.02.1989 5 Ob 509/89
  • 7 Ob 537/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1990 7 Ob 537/90
    nur T2
  • 6 Ob 660/90
    Entscheidungstext OGH 18.10.1990 6 Ob 660/90
  • 6 Ob 272/05a
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 272/05a
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Fahrbereitschaft eines Traktors. (T5); Veröff: SZ 2006/19
  • 2 Ob 189/07v
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 189/07v
    Beis wie T4
  • 2 Ob 209/07k
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 209/07k
  • 7 Ob 203/09t
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 203/09t
    Auch
  • 3 Ob 111/09h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 111/09h
  • 9 Ob 50/10h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 50/10h
    nur T2; Beis wie T3; Veröff: SZ 2010/91
  • 8 Ob 7/10b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 7/10b
    Auch
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
  • 7 Ob 28/13p
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 7 Ob 28/13p
  • 3 Ob 238/15v
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 238/15v
    Auch
  • 7 Ob 156/16s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 156/16s
    Auch; Beisatz: Diese Grundsätze sind auch auf den Kauf einer Jahrzehnte alten Wohnung anzuwenden, sodass Mängel und Alterserscheinungen, die nach Bauart und Alter einer Wohnung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind, vom Käufer hingenommen werden müssen. (T6)
    Beisatz: Beim Kauf einer als „unsaniert“ bezeichneten Wohnung in einem im Jahr 1945 erbauten Haus kann nicht ohne weiteres erwartet werden, dass die Elektroinstallationen dem Stand der Technik im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses entsprechen. (T7)
  • 9 Ob 45/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 Ob 45/17h
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Auf das Fehlen einer auch nur schlüssig zugesicherten Eigenschaft erstreckt sich selbst ein umfassender Gewährleistungsverzicht nicht. (T8)
  • 4 Ob 105/18x
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 105/18x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T8
  • 8 Ob 9/19k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 Ob 9/19k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0018523

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19691202_OGH0002_0040OB00589_6900000_002

Rechtssatz für 5Ob226/71 6Ob4/72 5Ob61...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018564

Geschäftszahl

5Ob226/71; 6Ob4/72; 5Ob617/76; 7Ob575/81; 1Ob711/83; 1Ob746/83; 7Ob537/88; 5Ob509/89; 1Ob670/88; 7Ob562/94; 6Ob138/98g; 6Ob272/05a; 2Ob189/07v; 9Ob3/09w; 4Ob202/09y; 9Ob50/10h; 8Ob7/10b; 2Ob176/10m; 7Ob28/13p; 3Ob200/13b; 6Ob125/14x; 3Ob238/15v; 7Ob4/16p; 4Ob197/16y; 3Ob35/17v; 4Ob105/18x; 8Ob9/19k

Entscheidungsdatum

22.09.1971

Norm

ABGB §929

Rechtssatz

Ein vertraglicher Verzicht auf Gewährleistungsansprüche ist auch wegen verborgener Mängel zulässig.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 226/71
    Entscheidungstext OGH 22.09.1971 5 Ob 226/71
    Veröff: EvBl 1972/170 S 324 = JBl 1972,531
  • 6 Ob 4/72
    Entscheidungstext OGH 20.01.1972 6 Ob 4/72
  • 5 Ob 617/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 5 Ob 617/76
    Beisatz: Gewährleistungsausschluss beim Kauf von gebrauchten Kraftfahrzeugen. (T1)
  • 7 Ob 575/81
    Entscheidungstext OGH 04.03.1982 7 Ob 575/81
    Auch; Beisatz: Nicht wegen arglistig verschwiegener Mängel. (T2)
    Veröff: SZ 55/31 = EvBl 1982/104 S 353 = JBl 1984,432 (zustimmend Reidinger)
  • 1 Ob 711/83
    Entscheidungstext OGH 10.10.1983 1 Ob 711/83
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Ein umfassend abgegebener Gewährleistungsverzicht erstreckt sich grundsätzlich auch auf geheime Mängel. (T3)
  • 1 Ob 746/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 746/83
    Beis wie T3
  • 7 Ob 537/88
    Entscheidungstext OGH 30.06.1988 7 Ob 537/88
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Und nicht wegen solcher Mängel, welche die Sache von vornherein völlig unbrauchbar machen. (T4)
    Veröff: SZ 61/162
  • 5 Ob 509/89
    Entscheidungstext OGH 21.02.1989 5 Ob 509/89
    Beis wie T3
  • 1 Ob 670/88
    Entscheidungstext OGH 01.03.1989 1 Ob 670/88
    Beis wie T3
  • 7 Ob 562/94
    Entscheidungstext OGH 13.09.1995 7 Ob 562/94
    nur: Auch wegen verborgener Mängel. (T5)
  • 6 Ob 138/98g
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 6 Ob 138/98g
    Beis wie T3; Beisatz: Auch auf Mängel, die "normalerweise vorausgesetzte" Eigenschaften (Eignung einer Sache zum wesentlichen Gebrauch) betreffen. (T6)
  • 6 Ob 272/05a
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 272/05a
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Ein vertraglicher Gewährleistungsverzicht erstreckt sich nicht auf das Fehlen ausdrücklich oder schlüssig zugesicherter Eigenschaften. (T7)
    Beisatz: Hier: Fahrbereitschaft eines Traktors. (T8)
    Veröff: SZ 2006/19
  • 2 Ob 189/07v
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 189/07v
    Auch; Beisatz: Im Zweifel ist ein solcher Verzicht restriktiv auszulegen. (T9)
    Beisatz: Hier: Klausel „wie besichtigt und Probe gefahren unter Ausschluss von Gewährleistung und Garantie". (T10)
    Beis wie T1, Beis auch wie T7
  • 9 Ob 3/09w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 3/09w
    Beis wie T1; Beis wie T7; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Schlüssige Vereinbarung der Fahrtüchtigkeit des zwischen Privaten verkauften Gebraucht-PKW bejaht, sodass der Gewährleistungsverzicht einschränkend auszulegen war. (T11)
  • 4 Ob 202/09y
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 202/09y
    Beis wie T9
  • 9 Ob 50/10h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 50/10h
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T9; Beisatz: Die Reichweite eines vertraglichen Gewährleistungsverzichts ist durch Auslegung zu ermitteln. Auf das Fehlen einer auch nur schlüssig zugesicherten Eigenschaft erstreckt sich selbst ein umfassender Gewährleistungsverzicht nicht. (T12)
    Veröff: SZ 2010/91
  • 8 Ob 7/10b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 7/10b
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
    Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T12 nur: Die Reichweite eines vertraglichen Gewährleistungsverzichts ist durch Auslegung zu ermitteln. (T13)
  • 7 Ob 28/13p
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 7 Ob 28/13p
    Auch Beis wie T7; Auch Beis wie T11; Auch Beis wie T12
  • 3 Ob 200/13b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 200/13b
  • 6 Ob 125/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 125/14x
    Beis wie T2; nur T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 3 Ob 238/15v
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 238/15v
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T12
  • 7 Ob 4/16p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 7 Ob 4/16p
    Auch; Beisatz: Beim Kauf eines „Wohnungseigentums“ wird erwartet, dass der Käufer das Miteigentum an einer Liegenschaft erwirbt, im Grundbuch als Wohnungseigentümer einverleibt wird und ihm die alleinige Befugnis zur Nutzung bestimmter Wohnungen zusteht. Ob ausgehend von der Leistungsbeschreibung in Verbindung mit der vereinbarten Übertragung der Rechtsstellung überhaupt ein Rechtsmangel vorliegt, kann hier dahingestellt bleiben, weil der von den Parteien vereinbarte Gewährleistungsverzicht greift. (T14)
  • 4 Ob 197/16y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 197/16y
    Auch; Beis wie T6
  • 3 Ob 35/17v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 35/17v
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T12
  • 4 Ob 105/18x
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 105/18x
    Beis wie T6
  • 8 Ob 9/19k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 Ob 9/19k
    Auch; Beis wie T13

Schlagworte

Auto Kfz PKW

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0018564

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19710922_OGH0002_0050OB00226_7100000_002

Rechtssatz für 7Ob1503/84 7Ob1502/84 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044358

Geschäftszahl

7Ob1503/84; 7Ob1502/84; 8Ob527/84; 6Ob1515/84; 7O1513/84; 3Ob1011/84; 4Ob1518/84; 5Ob570/85; 7Ob30/87; 7Ob645/90; 7Ob566/91; 5Ob1510/93; 9ObA1030/93; 9ObA1047/95; 1Ob586/95; 9ObA1049/95; 4Ob2096/96f; 9ObA2161/96a; 1Ob2380/96y; 1Ob58/97d; 1Ob85/98a; 9Ob298/98h; 2Ob85/99k; 9Ob94/99k; 7Ob185/99b; 9Ob163/99g; 1Ob31/00s; 9ObA137/00p; 7Ob210/00h; 9Ob236/00x; 1Ob126/00m; 9ObA291/00k; 3Ob275/00p; 9Ob95/01p; 9Ob120/01i; 7Ob218/01m; 9Ob295/01z; 1Ob196/02h; 6Ob161/02y; 1Ob131/02z; 7Ob310/02t; 1Ob21/03z; 1Ob41/03s; 7Ob128/03d; 7Ob262/03k; 7Ob57/04i; 9Ob82/04f; 7Ob206/04a; 7Ob198/05a; 3Ob220/05g; 10Ob13/06v; 5Ob22/06f; 8ObA11/06k; 9ObA42/06a; 8ObA62/06k; 2Ob58/06b; 9Ob110/06a; 4Ob67/07t; 2Ob29/07i; 8ObA59/07w; 2Ob209/07k; 10Ob24/08i; 2Ob51/08a; 8ObA47/08g; 1Ob144/08w; 8Ob132/08g; 3Ob247/08g; 9ObA113/08w; 9Ob3/09w; 3Ob69/09g; 9ObA45/09x; 8Ob70/09s; 2Ob262/08f; 9ObA147/08w; 7Ob75/09v; 6Ob141/09t; 8ObA34/09x; 2Ob26/10b; 9ObA20/10x; 9ObA37/09w; 3Ob8/10p; 9ObA33/10h; 8Ob46/10p; 6Ob100/10i; 4Ob105/10k; 6Ob124/10v; 3Ob214/10g; 9ObA90/10s; 4Ob226/10d; 3Ob15/11v; 3Ob7/11t; 5Ob114/10s; 3Ob5/11y; 1Ob42/11z; 9ObA14/11s; 9Ob14/11s; 3Ob116/11x; 6Ob121/11d; 1Ob170/11y; 10Ob54/11f; 9Ob22/11t; 8ObA97/11i; 4Ob26/12w; 9Ob4/12x; 9Ob36/12b; 8ObA48/12k; 8Ob126/11d; 3Ob192/12z; 2Ob163/12b; 7Ob28/13p; 4Ob52/13w; 9Ob10/13f; 3Ob33/13v; 1Ob98/13p; 10Ob36/13m; 1Ob135/13d; 5Ob234/13t; 1Ob151/13g; 9Ob1/14h; 1Ob76/14d; 5Ob137/14d; 7Ob158/14g; 1Ob166/14i; 9ObA121/14f; 6Ob120/14m; 2Ob136/14k; 8ObA15/15m; 7Ob47/15k; 3Ob73/15d; 1Ob174/15t; 7Ob41/15b; 1Ob162/15b; 7Ob99/16h; 5Ob115/16x; 1Ob85/16f; 1Ob13/17v; 8ObS1/17f; 9ObA113/16g; 7Ob38/17i; 7Ob52/18z; 10Ob45/19v

Entscheidungsdatum

16.02.1984

Norm

ZPO §508a
ZPO §502 Abs1 HIII5
ABGB §914 I

Rechtssatz

Vertragsauslegung; außerordentliche Revision nicht angenommen: Vom Wortlaut ausgehend, Erforschung der Parteienabsicht unter Berücksichtigung der redlichen Verkehrsübung unter Heranziehung des Parteienverhaltens und ihrer Erklärungen, gemessen am Empfängerhorizont (§ 914 ABGB).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 1503/84
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 7 Ob 1503/84
  • 7 Ob 1502/84
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 7 Ob 1502/84
    Beisatz: Gegen eine schlüssig zustandegekommene Bittleihe spricht mit Sicherheit die festgestellte Vereinbarung, dass das Benützungsrecht unbefristet eingeräumt wurde. (T1)
  • 8 Ob 527/84
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 527/84
    Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen: Hier: Auslegung einzelner Bestimmungen eines auf die Umstände des ganz bestimmten konkreten Falles abgestellten Vertrages in ihrem Zusammenhang. (T2)
  • 6 Ob 1515/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 6 Ob 1515/84
    Beisatz: Außerordentliche Revision vorläufig angenommen: Eine auszulegende AGB - Bestimmung ist zwar als solche eine spezielle Ausformung im Einzelfall, ihre vielfache Anwendung im Rechtsverkehr verschafft ihr aber Bedeutung über den einzelnen Geschäftsfall und Rechtsfall hinaus (hier: Auslegung einer "Garantiebestimmung" in AGB aller Vertragshändler einer bestimmten Kraftfahrzeugerzeugungsunternehmung als bloße Modifizierung der Gewährleistungsregelung oder darüber hinaus als echte Garantie. (T3)
  • 7 O 1513/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 O 1513/84
    Beisatz: Auslegung eines Vergleichs auf Grund seiner Vorgeschichte ist keine erhebliche Rechtsfrage. Auf eine nicht erkennbar geäußerte Absicht bei Vergleichsabschluss kommt es nicht an. (T4)
  • 3 Ob 1011/84
    Entscheidungstext OGH 03.10.1984 3 Ob 1011/84
    Beisatz: Auslegung eines Vergleiches: Maßgebend ist der objektive Sinn der Erklärung; primär der Wortlaut eines schriftlichen Vergleiches; die Bereinigungswirkung eines Vergleiches bezieht sich im Zweifel auf alle Ansprüche, an die die Parteien denken konnten. (T5)
  • 4 Ob 1518/84
    Entscheidungstext OGH 13.11.1984 4 Ob 1518/84
  • 5 Ob 570/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 5 Ob 570/85
    Auch; Beisatz: Auf Vertragsauslegung wird im Rahmen einer außerordentlichen Revision nicht eingegangen, wenn das Berufungsgericht von den allgemeinen Vertragauslegungsgrundsätzen und der hiezu ergangenen einhelligen Rechtsprechung des OGH nicht abgewichen ist. (T6)
  • 7 Ob 30/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 30/87
    Auch; Veröff: VersRdSch 1988,99
  • 7 Ob 645/90
    Entscheidungstext OGH 15.11.1990 7 Ob 645/90
    Auch; Beis wie T6
  • 7 Ob 566/91
    Entscheidungstext OGH 11.07.1991 7 Ob 566/91
    Auch; Beisatz: Wie die Parteienerklärungen im Einzelfall aufzufassen sind, berührt regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage. (T7)
  • 5 Ob 1510/93
    Entscheidungstext OGH 23.03.1993 5 Ob 1510/93
    Auch; Beisatz: Hier: Haftungserklärung einer Bank. (T8)
  • 9 ObA 1030/93
    Entscheidungstext OGH 24.11.1993 9 ObA 1030/93
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 1047/95
    Entscheidungstext OGH 20.12.1995 9 ObA 1047/95
    Beis wie T6
  • 1 Ob 586/95
    Entscheidungstext OGH 04.10.1995 1 Ob 586/95
    Auch; Beis wie T7
  • 9 ObA 1049/95
    Entscheidungstext OGH 17.01.1996 9 ObA 1049/95
    Auch; Beisatz: Hier: Zustandekommen einer Aussetzungsvereinbarung. (T9)
  • 4 Ob 2096/96f
    Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2096/96f
    Auch; Beisatz: Verwendung eines in der Bilanz der übertragenen Gesellschaft als wahrscheinlich zurückzuerstattend ausgewiesenen Haftrücklasses, der auf Grund einer späteren rechtskräftigen Entscheidung eines Gerichtes nicht mehr rückerstattet werden musste, zur Deckung (noch) später hervorgekommener Ansprüche von Wohnungseigentümern des betreffenden Objektes. Für diesen Fall hätten redliche Parteien keinen Rückgriff der Erwerber der Gesellschaftsanteile gegen den Veräußerer vorgesehen. (T10)
  • 9 ObA 2161/96a
    Entscheidungstext OGH 25.09.1996 9 ObA 2161/96a
    Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 2380/96y
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2380/96y
    Vgl; Beisatz: Ein Problem der Vertragsauslegung kann aber nur dann eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO darstellen, wenn dem Berufungsgericht eine auffallende Fehlbeurteilung unterlaufen wäre. (T11)
  • 1 Ob 58/97d
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 58/97d
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Die Auslegung von rechtsgeschäftlichen Parteienerklärungen, von denen nicht anzunehmen ist, dass sie in vergleichbarer Form neuerlich vorkommen, begründet wegen der über den Anlassfall nicht hinausgehenden Bedeutung die Zulässigkeit der Revision im allgemeinen nicht. (T12)
  • 1 Ob 85/98a
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 85/98a
    Vgl auch; Beisatz: Außerordentliche Revision zurückgewiesen. (T13)
    Beisatz: Hier: Dienstbarkeitsbestellungsvertrag. (T14)
  • 9 Ob 298/98h
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 9 Ob 298/98h
    Beis wie T11; Beis wie T13
  • 2 Ob 85/99k
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 85/99k
    Vgl auch
  • 9 Ob 94/99k
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 Ob 94/99k
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 185/99b
    Entscheidungstext OGH 08.09.1999 7 Ob 185/99b
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Ob der Beklagte verpflichtet ist, die dem Kläger mit dem Erbteilungsübereinkommen beziehungsweise dem Kaufvertrag eingeräumten Rechte eines Jagdpächters durch Unterfertigung eines entsprechenden schriftlichen Vertrages zu beurkunden, stellt zufolge der Einzelfallbezogenheit dieses Problems keine erhebliche Rechtsfrage dar. (T15)
    Beisatz: Der Umfang vertraglicher Nebenpflichten hängt weitgehend vom Einzelfall ab. (T16)
  • 9 Ob 163/99g
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 163/99g
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 31/00s
    Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 31/00s
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 9 ObA 137/00p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 ObA 137/00p
    Beisatz: Hier: Auslegung einer Generalklausel in einem Vergleich. (T17)
  • 7 Ob 210/00h
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 7 Ob 210/00h
    Auch; Beis wie T12
  • 9 Ob 236/00x
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 236/00x
    Vgl auch; Beis wie T4 nur: Auslegung eines Vergleichs ist keine erhebliche Rechtsfrage. (T18)
    Beis wie T7
  • 1 Ob 126/00m
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 126/00m
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Schiedsvertrag. (T19)
  • 9 ObA 291/00k
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 9 ObA 291/00k
    Vgl auch; Beisatz: Ob eine Vereinbarung richtig ausgelegt wurde, kann nur in Fällen auffallender Fehlbeurteilung durch das Berufungsgericht als erhebliche Rechtsfrage qualifiziert werden. (T20)
  • 3 Ob 275/00p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 275/00p
    Vgl auch; Beisatz: Ob im konkreten Fall ein Garantievertrag zustandegekommen ist, stellt grundsätzlich keine Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO dar, weil ihre Beantwortung von den Umständen des Einzelfalles abhängt. (T21)
  • 9 Ob 95/01p
    Entscheidungstext OGH 09.05.2001 9 Ob 95/01p
    Auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 120/01i
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 Ob 120/01i
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Wenn auch Rechtsunkundige bei verunglückten Formulierungen in der Regel unmittelbar zur Leistung verpflichtet werden wollen oder im Zweifel kein Vorvertrag anzunehmen ist, so hängt die Beurteilung jeweils von den Umständen des Einzelfalles ab. (T22)
  • 7 Ob 218/01m
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 218/01m
    Auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 295/01z
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 Ob 295/01z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T20
  • 1 Ob 196/02h
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 196/02h
    Beis wie T4
  • 6 Ob 161/02y
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 161/02y
    Auch
  • 1 Ob 131/02z
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 131/02z
    Beisatz: Hier: Dienstbarkeitsvertrag. (T23)
  • 7 Ob 310/02t
    Entscheidungstext OGH 29.01.2003 7 Ob 310/02t
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T19
  • 1 Ob 21/03z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2003 1 Ob 21/03z
  • 1 Ob 41/03s
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 41/03s
    Auch; Beisatz: Hier: Revision angenommen: Ausgehend von Inhalt und Zweck der abgegebenen Erklärungen sind diese im Sinne des § 914 ABGB danach zu beurteilen, welche Verpflichtungen der Erklärende damit für den Erklärungsempfänger erkennbar übernehmen wollte. (T24)
    Veröff: SZ 2003/31
  • 7 Ob 128/03d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 128/03d
    Vgl auch; Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen: Hier: Auslegung eines Ausbildungsvertrages. (T25)
  • 7 Ob 262/03k
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 262/03k
    Vgl auch
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
    Auch
  • 9 Ob 82/04f
    Entscheidungstext OGH 01.12.2004 9 Ob 82/04f
    Auch; Beisatz: Die Form des Vertrags ändert dabei regelmäßig nichts an der Einzelfallbezogenheit der Auslegung; dies gilt auch bei Abschluss eines Notariatsakts. (T26)
  • 7 Ob 206/04a
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 7 Ob 206/04a
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 198/05a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 198/05a
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 220/05g
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 220/05g
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 10 Ob 13/06v
    Entscheidungstext OGH 28.03.2006 10 Ob 13/06v
    Auch; Beis wie T26
  • 5 Ob 22/06f
    Entscheidungstext OGH 07.02.2006 5 Ob 22/06f
    Beis wie T4; Beis wie T5
  • 8 ObA 11/06k
    Entscheidungstext OGH 11.05.2006 8 ObA 11/06k
    Auch; Beis wie T20
  • 9 ObA 42/06a
    Entscheidungstext OGH 07.06.2006 9 ObA 42/06a
    Besi wie T4; Beisatz: Hier: Auslegung einer Betriebsvereinbarung. (T27)
  • 8 ObA 62/06k
    Entscheidungstext OGH 13.07.2006 8 ObA 62/06k
    Beisatz: Frage, ob bestimmte Äußerungen eines Arbeitnehmers bereits als Auflösungserklärungen angesehen werden können. (T28)
  • 2 Ob 58/06b
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 2 Ob 58/06b
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung einer Haftungserklärung. (T29)
  • 9 Ob 110/06a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 9 Ob 110/06a
    Beis wie T4; Beis wie T17
  • 4 Ob 67/07t
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 67/07t
    Auch; Beis wie T11
  • 2 Ob 29/07i
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 29/07i
    Auch; Beis wie T19
  • 8 ObA 59/07w
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 ObA 59/07w
    Beisatz: Hier: Auslegung einer zwischen den Streitteilen geschlossenen Zusatzvereinbarung (Altersteilzeitvereinbarung) zum Dienstvertrag. (T30)
  • 2 Ob 209/07k
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 209/07k
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T20
  • 10 Ob 24/08i
    Entscheidungstext OGH 10.03.2008 10 Ob 24/08i
    Auch; Beisatz: Die Auslegung von Willenserklärungen im Einzelfall und Auslegungsfragen über die Erklärungsabsicht im Einzelfall sind vom Obersten Gerichtshof - von groben Auslegungsfehlern und sonstigen krassen Fehlbeurteilungen abgesehen - nicht zu überprüfen. (T31)
  • 2 Ob 51/08a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 51/08a
    Vgl; Beisatz: Die Beurteilung, ob zwischen den Prozessparteien eine Vertragsbeziehung anzunehmen ist oder nicht, betrifft ebenfalls keine erhebliche Rechtsfrage. Dies gilt insbesondere für die Beurteilung von Willenserklärungen durch schlüssige Verhaltensweisen. (T32)
  • 8 ObA 47/08g
    Entscheidungstext OGH 10.07.2008 8 ObA 47/08g
    Vgl; Beisatz: Ob die Auslegung von Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung zutrifft oder nicht, kann immer nur an Hand der Umstände des Einzelfalls beurteilt werden und begründet daher - von Fällen krasser Fehlbeurteilung durch die zweite Instanz abgesehen - im Allgemeinen keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T33)
  • 1 Ob 144/08w
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 144/08w
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T20; Beisatz: Hier: Revision zurückgewiesen; Auslegung einer Haftungsübernahme eines Treuhänders in einer Treuhandvereinbarung. (T34)
  • 8 Ob 132/08g
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 132/08g
    Auch; Beisatz: Die auf den Gesamtumständen des Einzelfalls beruhende Auslegung eines Standby Letter of Credit stellt keine erhebliche Rechtsfrage dar. (T35)
  • 3 Ob 247/08g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 247/08g
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: Auslegung des Umfangs der erteilten Vollmacht. (T36)
  • 9 ObA 113/08w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 ObA 113/08w
    Auch; Beisatz: Hier: Vertragsbestimmung, die Unverbindlichkeits- und Widerrufsklausel kombiniert. (T37)
  • 9 Ob 3/09w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 3/09w
    Auch; nur: Vertragsauslegung: Vom Wortlaut ausgehend, Erforschung der Parteienabsicht unter Berücksichtigung der redlichen Verkehrsübung unter Heranziehung des Parteienverhaltens und ihrer Erklärungen (§ 914 ABGB). (T38)
    Beisatz: Hier: Auslegung eines beim Privat-Verkauf eines Gebraucht-PKW abgegebenen Gewährleistungsverzichts. (T39)
  • 3 Ob 69/09g
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 69/09g
    Auch; Beis wie T18
  • 9 ObA 45/09x
    Entscheidungstext OGH 02.06.2009 9 ObA 45/09x
    Auch; Beis wie T25
  • 8 Ob 70/09s
    Entscheidungstext OGH 18.06.2009 8 Ob 70/09s
    Auch; Beis wie T36
  • 2 Ob 262/08f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 262/08f
    Auch; Beis wie T18; Beis wie T17
  • 9 ObA 147/08w
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 ObA 147/08w
    Auch; Beisatz: Hier: Ob die Auslegung von Bestimmungen einer einzelvertraglichen Betriebspensionsvereinbarung zutrifft, kann immer nur an Hand der Umstände des Einzelfalls beurteilt werden und begründet daher - von Fällen krasser Fehlbeurteilung durch die zweite Instanz abgesehen - im Allgemeinen keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO. (T40)
  • 7 Ob 75/09v
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 75/09v
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch für die ergänzende Vertragsauslegung. (T41)
  • 6 Ob 141/09t
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 141/09t
    Vgl; Bem: Hier: Revision angenommen: Nicht vertretbares Auslegungsergebnis des Berufungsgerichts zur Frage, ob die zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarungen als Pacht- oder Mietverhältnis zu werten sind. (T42)
  • 8 ObA 34/09x
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 ObA 34/09x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T30
  • 2 Ob 26/10b
    Entscheidungstext OGH 04.03.2010 2 Ob 26/10b
    Vgl
  • 9 ObA 20/10x
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 9 ObA 20/10x
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 37/09w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 ObA 37/09w
    Auch
  • 3 Ob 8/10p
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 8/10p
    Auch
  • 9 ObA 33/10h
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 33/10h
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 8 Ob 46/10p
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 8 Ob 46/10p
    Auch
  • 6 Ob 100/10i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 100/10i
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 105/10k
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 105/10k
    Vgl auch
  • 6 Ob 124/10v
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 124/10v
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: § 8 Abs 4 AAB der Wirtschaftstreuhänder. (T43)
  • 3 Ob 214/10g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 214/10g
    Vgl; Beis ähnlich wie T32
  • 9 ObA 90/10s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 ObA 90/10s
    nur: Vertragsauslegung; außerordentliche Revision nicht angenommen. (T44)
    Beis wie T13; Beisatz: Eine einzelvertragliche Auslegung hat unter Berücksichtigung der konkreten Vertragsverhandlungen zu erfolgen und stellt damit regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO dar. (T45)
    Beisatz: Hier: Altersteilzeitvereinbarung. (T46)
  • 4 Ob 226/10d
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 226/10d
    Auch
  • 3 Ob 15/11v
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 15/11v
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung eines Erbverzichtsvertrags. (T47)
  • 3 Ob 7/11t
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 7/11t
    Vgl auch; Beis wie T41
  • 5 Ob 114/10s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 114/10s
    Vgl auch; vgl auch Beis wie T31; Beis wie T32
  • 3 Ob 5/11y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 5/11y
    Vgl auch; Beis wie T18; Beisatz: Hier: Oppositionsverfahren. (T48)
  • 1 Ob 42/11z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 42/11z
    Vgl auch; nur: Vertragsauslegung: Vom Wortlaut ausgehend, Erforschung der Parteienabsicht unter Berücksichtigung der redlichen Verkehrsübung unter Heranziehung des Parteienverhaltens und ihrer Erklärungen, gemessen am Empfängerhorizont (§ 914 ABGB). (T49)
    Beisatz: Hier: Frage, welche Leistung geschuldet wurde. (T50)
  • 9 ObA 14/11s
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 9 ObA 14/11s
    Auch; nur T44; Beis wie T13; Beis wie T27; Beis wie T33
  • 9 Ob 14/11s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 14/11s
    Auch; Beis wie T13
  • 3 Ob 116/11x
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 116/11x
    Auch
  • 6 Ob 121/11d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 121/11d
    Vgl auch
  • 1 Ob 170/11y
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 170/11y
    Auch; nur T44; Beis wie T26
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Auch
  • 9 Ob 22/11t
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 Ob 22/11t
    Vgl auch; nur T49
  • 8 ObA 97/11i
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 ObA 97/11i
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 26/12w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 26/12w
    Vgl auch
  • 9 Ob 4/12x
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 4/12x
    Vgl auch
  • 9 Ob 36/12b
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 36/12b
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung einer Konventionalstrafvereinbarung (Pönale). (T51)
  • 8 ObA 48/12k
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 ObA 48/12k
    Beis wie T17
  • 8 Ob 126/11d
    Entscheidungstext OGH 24.10.2012 8 Ob 126/11d
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 192/12z
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 3 Ob 192/12z
    Auch; Beis wie T18
  • 2 Ob 163/12b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 163/12b
    Auch; Auch Beis wie T7; Beisatz: Hier: Auslegung eines Verjährungsverzichts. (T52)
  • 7 Ob 28/13p
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 7 Ob 28/13p
    Vgl auch; Auch Beis wie T21
  • 4 Ob 52/13w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 52/13w
    Vgl; Beis wie T7
  • 9 Ob 10/13f
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 Ob 10/13f
    Vgl
  • 3 Ob 33/13v
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 33/13v
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T46; Beisatz: Hier: Händler‑ und Werkstattvertrag. (T53)
  • 1 Ob 98/13p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 98/13p
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T21; Beis wie T32
  • 10 Ob 36/13m
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 36/13m
    Auch; Beis wie T18
  • 1 Ob 135/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 135/13d
    Auch
  • 5 Ob 234/13t
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 234/13t
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T20; Beis wie T31
  • 1 Ob 151/13g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 151/13g
    Auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 1/14h
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 1/14h
    Auch; Beis wie T31
  • 1 Ob 76/14d
    Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 76/14d
    Auch; Beis wie T36
  • 5 Ob 137/14d
    Entscheidungstext OGH 04.09.2014 5 Ob 137/14d
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 7 Ob 158/14g
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 158/14g
    Vgl
  • 1 Ob 166/14i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 166/14i
    Vgl auch
  • 9 ObA 121/14f
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 9 ObA 121/14f
    Auch; Beis wie T37
  • 6 Ob 120/14m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 6 Ob 120/14m
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T7
  • 2 Ob 136/14k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 2 Ob 136/14k
    Auch; Beis wie T20
  • 8 ObA 15/15m
    Entscheidungstext OGH 26.02.2015 8 ObA 15/15m
    Auch; Beis wie T40
  • 7 Ob 47/15k
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 47/15k
    Beisatz: Zur Vertragsauslegung (T54)
  • 3 Ob 73/15d
    Entscheidungstext OGH 17.06.2015 3 Ob 73/15d
    Auch; Beis wie T20
  • 1 Ob 174/15t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 174/15t
    Vgl auch
  • 7 Ob 41/15b
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 41/15b
    Beis wie T7
  • 1 Ob 162/15b
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 162/15b
  • 7 Ob 99/16h
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 7 Ob 99/16h
    Auch
  • 5 Ob 115/16x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2016 5 Ob 115/16x
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T36
  • 1 Ob 85/16f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 85/16f
    Vgl
  • 1 Ob 13/17v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 13/17v
  • 8 ObS 1/17f
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 ObS 1/17f
    Auch
  • 9 ObA 113/16g
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 ObA 113/16g
    Auch; Beis wie T37
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
  • 7 Ob 52/18z
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 52/18z
    Vgl
  • 10 Ob 45/19v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 Ob 45/19v
    Beis wie T16; Beisatz: Welche Schutz‑ und Sorgfaltspflichten die Parteien eines singulären Vertragsverhältnisses gegenüber ihrem Vertragspartner treffen, kann nur aufgrund der Umstände des Einzellfalls beurteilt werden. (T54); Beisatz: Hier: Bestandvertrag über einen Bojenplatz mit Bojenanlage. (T55)

Schlagworte

Auto

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0044358

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19840216_OGH0002_0070OB01503_8400000_001

Rechtssatz für 6Ob653/86 7Ob562/94 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018561

Geschäftszahl

6Ob653/86; 7Ob562/94; 7Ob611/95; 6Ob272/05a; 5Ob143/07a; 2Ob189/07v; 2Ob209/07k; 7Ob203/09t; 9Ob50/10h; 8Ob7/10b; 7Ob28/13p; 1Ob38/14s; 2Ob35/17m; 9Ob45/17h; 4Ob105/18x; 8Ob9/19k

Entscheidungsdatum

06.11.1986

Norm

ABGB §929

Rechtssatz

Verzichtserklärungen sind im Zweifel restriktiv auszulegen. Ein Ausschuss für Baumängel darf nicht auch auf Rechtsmängel erstreckt werden.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 653/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 6 Ob 653/86
    Veröff: NZ 1987,204
  • 7 Ob 562/94
    Entscheidungstext OGH 13.09.1995 7 Ob 562/94
    nur: Verzichtserklärungen sind im Zweifel restriktiv auszulegen. (T1)
  • 7 Ob 611/95
    Entscheidungstext OGH 17.07.1996 7 Ob 611/95
  • 6 Ob 272/05a
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 272/05a
    Beisatz: Ein vertraglicher Gewährleistungsverzicht erstreckt sich nicht auf das Fehlen ausdrücklich oder schlüssig zugesicherter Eigenschaften. (T2)
    Beisatz: Hier: Fahrbereitschaft eines Traktors. (T3)
    Veröff: SZ 2006/19
  • 5 Ob 143/07a
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 5 Ob 143/07a
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: Zusage ordnungsgemäßer und mustergültiger Sanierung durch den Wohnungseigentumsorganisator. (T4)
  • 2 Ob 189/07v
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 189/07v
    Vgl
  • 2 Ob 209/07k
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 209/07k
    nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 203/09t
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 203/09t
    Auch
  • 9 Ob 50/10h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 50/10h
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Durch das neue Gewährleistungsrecht hat sich an diesen Grundsätzen nichts geändert. (T5)
    Beisatz: Hier: Bodenbeschaffenheit einer Liegenschaft. (T6)
    Veröff: SZ 2010/91
  • 8 Ob 7/10b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 7/10b
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 28/13p
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 7 Ob 28/13p
    nur T1
  • 1 Ob 38/14s
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 38/14s
    Auch
  • 2 Ob 35/17m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 2 Ob 35/17m
    nur T1
  • 9 Ob 45/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 Ob 45/17h
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 4 Ob 105/18x
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 105/18x
    Beis wie T2
  • 8 Ob 9/19k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 Ob 9/19k
    nur T1; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0018561

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19861106_OGH0002_0060OB00653_8600000_002

Entscheidungstext 7Ob28/13p

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

ZVR 2014/184 S 318 (Janezic, Rechtsprechungsübersicht) - ZVR 2014,318 (Janezic, Rechtsprechungsübersicht)

Geschäftszahl

7Ob28/13p

Entscheidungsdatum

17.04.2013

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch die Vizepräsidentin Dr. Huber als Vorsitzende und die Hofrätinnen und Hofräte Dr. Hoch, Dr. Kalivoda, Mag. Dr. Wurdinger und Mag. Malesich als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei A***** S*****, vertreten durch Dr. Johannes Hochleitner und Mag. Christian Kieberger, Rechtsanwälte in Perg, gegen die beklagten Parteien 1. Mag. R***** O*****, 2. J***** E*****, und 3. F***** E*****, alle vertreten durch Dr. Julius Bitter, Rechtsanwalt in Kirchdorf an der Krems, und die Nebenintervenientin H***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Christoph Huber, Rechtsanwalt in Linz, wegen 15.076 EUR sA, über die Revision des Klägers gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Linz als Berufungsgericht vom 22. Oktober 2012, GZ 6 R 150/12i-43, womit das Urteil des Landesgerichts Steyr vom 31. Juli 2012, GZ 2 Cg 127/11m-38, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Das Urteil des Berufungsgerichts wird aufgehoben und diesem die neuerliche Entscheidung über die Berufung aufgetragen.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.

Text

Begründung:

Die Beklagten verkauften dem Kläger nach einem Probeflug mit Kaufvertrag vom 2. 7. 2010 ein Flugzeug, das eine Gesamtflugzeit von 697 Stunden aufwies, zu einem Kaufpreis von 48.400 EUR. In dem vom Kläger bereitgestellten Kaufvertragsformular findet sich die vorgedruckte Klausel: „Das Flugzeug wurde verkauft wie besichtigt und zur Probe geflogen, jegliche Gewährleistung wird ausgeschlossen“. Über den Umfang des Gewährleistungsausschlusses sprachen die Parteien nicht. Der Kläger ging davon aus, dass er nur im Fall kleinerer Mängel keine Ansprüche stellen könne, die Beklagten glaubten, damit seien sämtliche Ansprüche des Klägers ausgeschlossen.

Die Beklagten priesen dem Kläger das Flugzug als überdurchschnittlich gepflegt und - auch angesichts einer von den Mitarbeitern der Nebenintervenientin im September 2008 durchgeführten Motorreparatur nach 508,31 Betriebsstunden, bei der die Gehäusehälften samt Lagerhalbschalen erneuert wurden - als de facto neuwertig an. Sie bezeichneten die Maschine ausdrücklich als „einwandfrei zum Fluggebrauch“.

Am 6. 3. 2011 entwickelte sich nach weiteren 29,05 Betriebsstunden nach Übergabe während des Flugs im Cockpit Rauch, sodass der Kläger eine Sicherheitslandung durchführte. Ein Fachunternehmer teilte dem Kläger mit, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliege. Der Kläger ließ einen Ersatzmotor einbauen, was Kosten in der Höhe von brutto 13.426 EUR verursachte. Für die Besichtigung des defekten Motors, dessen Ausbau und Transport sowie für den Transport und den Einbau des neuen Motors wandte der Kläger brutto 1.450 EUR auf.

„Zum Zeitpunkt der Übergabe war das Flugzeug noch funktionsfähig und man durfte mit dem Motor auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen noch fliegen. Allerdings war das Flugzeug im Übergabszeitpunkt nicht mehr lufttüchtig, sodass das Flugzeug aus Sicherheitsgründen mit dem darin verbaut gewesenen Motor nicht mehr betrieben werden hätte sollen, da es bei längerem Betrieb beziehungsweise einem Weiterbetrieb dieses Motors eventuell zu einem Motorschaden kommen hätte können. Nicht feststeht hingegen, dass es infolge der Nichtreparatur des Motors tatsächlich zu einer Verklemmung und zum Ausfall gekommen wäre oder ob sich ein Schaden in irgendeiner anderen Weise entwickelt hätte. Grund für die fehlende Lufttüchtigkeit war, dass beim Tausch der Gehäusehälften im September 2008 die Gehäuseschrauben an der Lagerstelle H2 nicht ordnungsgemäß, sondern zu wenig fest angezogen wurden, sodass es beim Betrieb des Motors im Bereich der Lagerstelle H2 zu Relativbewegungen in der Trennfläche gekommen ist. Durch diese Relativbewegungen, die mit zunehmender Zeitdauer immer größer wurden, wurde das Flächendichtmittel abgetragen und mit Öl ausgewaschen, wobei mit zunehmendem Fortschritt dieses Zustands schließlich die Dichtwirkung an den dortigen Schraubenbohrungen verloren ging und über diese Bohrungen und über den Sitz des Schraubenkopfes Motoröl nach außen drang“ (Zitat aus dem Ersturteil).

Zum Zeitpunkt der Übergabe an den Kläger war der Mangel nicht erkennbar, weil noch keine Ölleckage nach außen drang.

Vor Übergabe des Flugzeugs kontrollierte die Herstellerfirma das Flugzeug. Die mangelhaft angezogenen Schrauben fielen nicht auf.

„Zur Behebung dieses Schadens wäre - wie bei der Reparatur im September 2008 - der Austausch des Kurbelgehäuses sowie der Lagerschalen notwendig gewesen, was inklusive Ein- und Ausbau Kosten in der Höhe von etwa 9.500 EUR, inklusive USt verursacht hätte“ (Zitat aus dem Ersturteil, bekämpfte Feststellung).

Der Kläger begehrt die Kosten für den Ausbau, den Transport und den Austausch des Motors sowie Spesen in der Höhe des Klagsbetrags. Die Parteien hätten die Flugsicherheit des Flugzeugs vereinbart, sei doch beim Verkauf zugesichert worden, dass es „neuwertig“ sei.

Die Beklagten beantragen die Abweisung des Klagebegehrens. Das Flugzeug habe im Zeitpunkt der Übergabe keine Mängel aufgewiesen. Im Kaufvertrag sei jegliche Gewährleistung ausgeschlossen worden.

Die Nebenintervenientin schließt sich dem Vorbringen der Beklagten an und ergänzt, dass ein Gewährleistungsverzicht auch geheime Mängel umfasse.

Das Erstgericht wies das Klagebegehren ab. Im Kaufvertrag sei jegliche Gewährleistung schlechthin ausgeschlossen worden. Dies beziehe sich auch auf versteckte Mängel, nicht jedoch auf dem Käufer zugesagte Eigenschaften. Auf Grund der Zusagen der Beklagten habe der Kläger zwar davon ausgehen können, dass das Flugzeug funktionsfähig sei, nicht aber, dass es auch keine solchen Mängel aufweise, die beim Weiterbetrieb lediglich eine allenfalls eintretende Gefahr für den Motor darstellen könnten. Es stehe nicht fest, dass die zu locker angezogenen Schrauben tatsächlich zu einem Motorschaden oder einem sonstigen Schaden geführt hätten, sodass die Beklagten für den Mangel nicht einzustehen hätten.

Das Berufungsgericht bestätigte das angefochtene Urteil. Da die Verkäufer ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hätten, sei nach Art 4 Abs 1 lit a der VO (EG) Nr 593/2008 des Europäischen Parlaments und Rates vom 17. 6. 2008 über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht (Rom I) auf den Kaufvertrag österreichisches Recht anzuwenden. Im Übrigen schloss sich das Berufungsgericht der Rechtsansicht des Erstgerichts an. Das Kaufvertragsformular sei vom Kläger beigestellt worden. Auch wenn das Flugzeug als überdurchschnittlich gepflegt angepriesen worden sei, könne dennoch nicht von einer konkludent zugestandenen Flugtüchigkeit durch die Beklagten ausgegangen werden. Es erfordere daher keine weitere Stellungnahme, ob sich der Anspruch aus Gewährleistungsrecht ergeben könnte und wie hoch der dadurch entstandene Schaden sei. Insbesondere werde die vom Kläger bekämpfte Feststellung nicht geprüft, weil das Klagebegehren schon dem Grund nach nicht zu Recht bestehe.

Das Berufungsgericht änderte über Antrag des Klägers seinen Ausspruch dahin ab, dass die ordentliche Revision zulässig sei. Der Oberste Gerichtshof habe zu 9 Ob 3/09w die ordentliche Revision für einen ähnlichen Fall für zulässig angesehen. Es bestehe ein Sachverhaltsunterschied darin, dass die Käuferin dort ausdrücklich auf Gewährleistung bestanden habe und erst dann von dieser Forderung abgerückt sei, nachdem einvernehmlich eine § 57a KFG-Überprüfung vorgenommen worden sei.

Dagegen richtet sich die Revision des Klägers mit einem Abänderungsantrag, hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die Beklagten und die Nebenintervenientin beantragen, die Revision zurückzuweisen, hilfsweise ihr nicht Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision ist zulässig, sie ist auch im Sinn des Aufhebungsantrags berechtigt.

Die Vorinstanzen haben die anzuwendenden Rechtsgrundsätze zutreffend dargestellt, sie jedoch in einer Weise auf den vorliegenden Rechtsfall angewandt, dass dies im Interesse der Rechtssicherheit aufzugreifen ist.

Ein vertraglicher Verzicht auf Gewährleistungsansprüche ist auch wegen verborgener Mängel zulässig (RIS-Justiz RS0018564). Verzichtserklärungen sind aber im Zweifel restriktiv auszulegen (RIS-Justiz RS0018561). Sie erstrecken sich nicht auf das Fehlen ausdrücklich oder schlüssig zugesicherter Eigenschaften (RIS-Justiz RS0018561 [T2, T3, T5], RS0018564 [T7, T11, T12]). Bei Zusage bestimmter Eigenschaften der Sache, auf die sich der Käufer verlassen darf, haftet der Verkäufer auch im Fall eines vereinbarten Ausschlusses der Gewährleistung (RIS-Justiz RS0018523).

Auch wenn die Frage der Vertragsauslegung grundsätzlich eine Frage des Einzelfalls ist (RIS-Justiz RS0044358), so ist es für den vorliegenden Einzelfall unvertretbar davon auszugehen, die Parteien hätten nicht die Flugtüchtigkeit des Kaufobjekts vereinbart. Nach den Feststellungen priesen die Kläger das Flugzeug als de facto neuwertig und einwandfrei zum Fluggebrauch an. Damit haben sie eindeutig die Lufttüchtigkeit zugesagt. Diese besteht bei neuen (neuwertigen) Flugzeugen genauso wie bei solchen, die „zum Flugverkehr einwandfrei geeignet“ sind. Daran ändert sich auch nichts, wenn keiner der Vertragspartner Unternehmer im Sinn des KSchG ist. Auf die Frage, ob es bei einem längeren (unveränderten) Betrieb zu einem Motorschaden gekommen wäre oder nicht, was nicht feststeht (non liquet), kommt es hier nicht an.

Nach den Feststellungen wurde der Kläger auf den Zustand des Flugzeugs dadurch aufmerksam, dass sich während des Flugs im Cockpit Rauch entwickelte, wodurch er sich zu einer Notlandung veranlasst sah. Dies ist kein Zustand, der bei einem ordentlichen Flugbetrieb üblicherweise auftritt und der bei einem „de facto neuwertigen“ Flugzeug üblich, zu erwarten oder hinzunehmen ist. Auch wenn nach den Feststellungen nicht ganz klar ist, ob die Rauchentwicklung auf den Zustand der Schrauben und daraus folgend des Motors zurückzuführen war, steht doch fest, dass das Flugzeug jedenfalls nicht „lufttüchtig“ war und aus Sicherheitsgründen mit dem eingebauten Motor „nicht mehr betrieben hätte werden sollen“. Das entspricht nicht der zugesagten Eigenschaft „neuwertig und einwandfrei zum Fluggebrauch geeignet“.

Dass Schrauben beim Tausch der Gehäusehälften im September 2008 mangelhaft angezogen waren und es dadurch zu schädigenden Relativbewegungen in der Trennfläche kam, war nicht bekannt. Der Mangel war verborgen. Es waren bei der Übergabe aber nicht nur die Schrauben mangelhaft angezogen (also ein Mangel bereits latent [= seiner Anlage nach] vorhanden, für den ebenfalls zu haften ist [vgl 9 Ob 3/09w mwN]), sondern der Motor war dadurch bereits insoweit beschädigt als Öl austrat, sodass er nach den Feststellungen zwar noch „funktionsfähig“, aber nicht mehr „lufttüchtig“ war. Da eine ausdrücklich zugesicherte Eigenschaft des Flugzeugs nicht vorliegt, haben die Verkäufer, auch wenn sie von dem Mangel nicht in Kenntnis waren, grundsätzlich Gewähr zu leisten.

Auf Grund seiner vom Obersten Gerichtshof nicht geteilten Rechtsansicht hat es das Berufungsgericht bisher unterlassen, sich mit der Prüfung des geltend gemachten Gewährleistungsanspruchs (insbesondere mit der Beweisrüge und den weiteren Einwendungen der Beklagten gegen den Gewährleistungsanspruch) auseinandersetzen. Dies ist nachzuholen.

Der Kostenvorbehalt gründet sich auf § 52 ZPO.

Textnummer

E103873

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:0070OB00028.13P.0417.000

Im RIS seit

07.05.2013

Zuletzt aktualisiert am

10.10.2014

Dokumentnummer

JJT_20130417_OGH0002_0070OB00028_13P0000_000