Rechtssatz für 5Ob103/00h 5Ob109/02v 5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0114298

Geschäftszahl

5Ob103/00h; 5Ob109/02v; 5Ob32/03x; 7Ob176/12a

Entscheidungsdatum

28.11.2012

Norm

WEG 1975 §13c Abs1
  1. WEG 1975 § 13c gültig von 01.09.1999 bis 30.06.2002 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 70/2002
  2. WEG 1975 § 13c gültig von 01.01.1994 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993

Rechtssatz

Für das Entstehen einer Wohnungseigentümergemeinschaft im Sinn des Paragraph 13 c, WEG ist erforderlich, dass zumindest an einem Anteil Wohnungseigentum bereits begründet ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 103/00h
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 5 Ob 103/00h
  • 5 Ob 109/02v
    Entscheidungstext OGH 14.05.2002 5 Ob 109/02v
    Beisatz: Das bedarf der Einverleibung des Wohnungseigentums im Grundbuch; die bloße Anmerkung der Einräumung von Wohnungseigentum nach §24a Abs2 WEG1975 reicht hiefür nicht aus. (T1)
  • 5 Ob 32/03x
    Entscheidungstext OGH 02.06.2003 5 Ob 32/03x
    Abweichend; Beisatz: Mit der in §37 Abs5 erster Satz WEG2002 getroffenen Regelung sollte klargestellt werden, was eigentlich schon bei Geltung des §23 Abs4 WEG1975 idF der WRN1999 rechtens war. (T2); Beisatz: Die (Wohnungs-)Eigentümergemeinschaft ist bereits als rechtlich existent zu fingieren, sobald eine Zusage der Einräumung des Wohnungseigentums im Grundbuch angemerkt ist und zumindest ein Wohnungseigentumsbewerber Miteigentum erworben hat. (T3)
  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Abweichend; Beis wie T3 Veröff: SZ 2012/133

Schlagworte

Wohnungseigentümergemeinschaft

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114298

Im RIS seit

23.11.2000

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2015

Dokumentnummer

JJR_20001024_OGH0002_0050OB00103_00H0000_001

Rechtssatz für 7Ob176/12a

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128582

Geschäftszahl

7Ob176/12a

Entscheidungsdatum

28.11.2012

Rechtssatz

Das Sacherhaltungsinteresse des Wohnungseigentumsbewerbers ist ab Übergang der Gefahrtragung bis zur Entstehung der Eigentümergemeinschaft in der Gebäudeversicherung des Veräußerers mitversichert.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Veröff: SZ 2012/133

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128582

Im RIS seit

28.03.2013

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2015

Dokumentnummer

JJR_20121128_OGH0002_0070OB00176_12A0000_001

Rechtssatz für 7Ob176/12a

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128583

Geschäftszahl

7Ob176/12a

Entscheidungsdatum

28.11.2012

Rechtssatz

Der Abschluss von Versicherungsverträgen gehört zu den Angelegenheiten der ordentlichen Verwaltung der Liegenschaft. Die Eigentümergemeinschaft ist Versicherungsnehmerin, die einzelnen Wohnungseigentümer sind Versicherte.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Veröff: SZ 2012/133

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128583

Im RIS seit

28.03.2013

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2015

Dokumentnummer

JJR_20121128_OGH0002_0070OB00176_12A0000_002

Rechtssatz für 7Ob176/12a

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128584

Geschäftszahl

7Ob176/12a

Entscheidungsdatum

28.11.2012

Rechtssatz

Die Eigentümergemeinschaft tritt mit ihrer Entstehung analog Paragraph 69, VersVG in die Rechte und Pflichten des ursprünglichen Versicherungsnehmers (Alleineigentümers) ein.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Bem: vgl 7 Ob 318/04x und 7 Ob 38/12g. (T1); Veröff: SZ 2012/133

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128584

Im RIS seit

28.03.2013

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2015

Dokumentnummer

JJR_20121128_OGH0002_0070OB00176_12A0000_003

Rechtssatz für 3Ob132/57; 4Ob81/59; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0081376

Geschäftszahl

3Ob132/57; 4Ob81/59; 2Ob333/60; 3Ob352/60; 4Ob66/61; 4Ob143/61; 7Ob25/73; 4Ob71/73; 7Ob82/75; 7Ob36/79; 7Ob23/81; 7Ob48/83; 4Ob65/85; 7Ob47/86; 7Ob14/87 (7Ob15/87-7Ob17/87); 7Ob49/88; 7Ob1010/92; 7Ob128/97t; 7Ob42/98x; 7Ob34/99x; 7Ob176/12a; 1Ob150/13k; 3Ob9/14s; 7Ob165/16i; 7Ob99/23v

Entscheidungsdatum

27.09.2023

Rechtssatz

Dritter im Sinne des Paragraph 67, Absatz eins, VersVG ist jeder, der nicht Versicherungsnehmer oder Versicherter ist; daher auch ein vom Versicherungsnehmer oder Versicherten verschiedener Fahrer. Trifft daher denjenigen, dem vom Versicherungsnehmer die Führung des Fahrzeuges anvertraut ist, ein Verschulden an der Beschädigung des Fahrzeuges, so steht dem Versicherungsnehmer in jedem Fall, ob er nun fahrzeugversichert ist oder nicht, ein Schadenersatzanspruch gegen den Fahrzeuglenker zu, der die Beschädigung des Fahrzeuges verursacht hat.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 132/57
    Entscheidungstext OGH 13.03.1957 3 Ob 132/57
    Veröff: JBl 1957,622 = VersR 1957,358 = ZVR 1957/200 S 195
  • 4 Ob 81/59
    Entscheidungstext OGH 25.08.1959 4 Ob 81/59
  • 2 Ob 333/60
    Entscheidungstext OGH 30.08.1960 2 Ob 333/60
    Veröff: ZVR 1961/111 S 87 = VersSlg 174
  • 3 Ob 352/60
    Entscheidungstext OGH 08.02.1961 3 Ob 352/60
    nur: Dritter im Sinne des § 67 Abs 1 VersVG ist jeder, der nicht Versicherungsnehmer oder Versicherter ist. (T1)
    Veröff: ZVR 1961/317 S 257 = VersR 1961,1100 (mit Anmerkung von Wahle)
  • 4 Ob 66/61
    Entscheidungstext OGH 16.05.1961 4 Ob 66/61
    nur T1; Veröff: SZ 34/75 = EvBl 1961/433 S 551 = Arb 7377 = SozM IA/e,433 = ZVR 1962/64 S 48 = VersR 1963,75 (mit Anmerkung von Wahle)
  • 4 Ob 143/61
    Entscheidungstext OGH 19.12.1961 4 Ob 143/61
    Veröff: Arb 7488
  • 7 Ob 25/73
    Entscheidungstext OGH 28.02.1973 7 Ob 25/73
    Beisatz: Auch der vom Versicherungsnehmer beauftragte Fahrer ist im Rahmen der Kaskoversicherung Dritter im Sinne des § 67 Abs 1 VersVG. (T2)
    Veröff: VersR 1973,979 = ZVR 1974/96 S 154
  • 4 Ob 71/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 4 Ob 71/73
    nur T1; Veröff: SZ 46/89 = EvBl 1974/6 S 16 = Arb 9143 = ZVR 1974/2228 S 315 = SozM IA/e,1057
  • 7 Ob 82/75
    Entscheidungstext OGH 06.05.1975 7 Ob 82/75
    nur T1; Beisatz: Mieter bei der Kaskoversicherung. (T3)
    Veröff: EvBl 1976/51 S 101 = JBl 1976,156 = ZVR 1976/111 S 118 = VersR 1976,1194
  • 7 Ob 36/79
    Entscheidungstext OGH 05.07.1979 7 Ob 36/79
    nur T1; Veröff: SZ 52/112
  • 7 Ob 23/81
    Entscheidungstext OGH 11.06.1981 7 Ob 23/81
    nur T1; Beisatz: Pächter eines einem versicherten Miteigentümer gehörigen Unternehmens. (T4)
    Veröff: MietSlg 33572
  • 7 Ob 48/83
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 48/83
    nur T1; Beisatz: Feuerversicherung. Auch die Tatsache, dass die Prämien für die Versicherung als Betriebskosten auf die Mieter überwälzbar sind, macht die Feuerversicherung nicht zu einer Versicherung für die Mieter. (T5)
    Veröff: VersR 1984,1181
  • 4 Ob 65/85
    Entscheidungstext OGH 13.05.1986 4 Ob 65/85
    Beis wie T2
  • 7 Ob 47/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 47/86
    nur T1; Veröff: RdW 1987,407
  • 7 Ob 14/87
    Entscheidungstext OGH 16.04.1987 7 Ob 14/87
    nur T1; Veröff: VersRdSch 1988,100
  • 7 Ob 49/88
    Entscheidungstext OGH 23.11.1988 7 Ob 49/88
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 61/259 = VersR 1989,827 = VersRdSch 1989,282 = RZ 1990,9 S 39 = ZVR 1991/90 S 238
  • 7 Ob 1010/92
    Entscheidungstext OGH 19.03.1992 7 Ob 1010/92
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Um so mehr ist dann aber Dritter im Sinne des § 67 derjenige, der nur ein abgeleitetes Gebrauchsrecht hat. (T6)
    Veröff: VersRdSch 1992,405
  • 7 Ob 128/97t
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 128/97t
    Auch
  • 7 Ob 42/98x
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 42/98x
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 71/124
  • 7 Ob 34/99x
    Entscheidungstext OGH 07.04.2000 7 Ob 34/99x
    Auch; nur: Dritter im Sinne des § 67 Abs 1 VersVG ist jeder, der nicht Versicherungsnehmer oder Versicherter ist. (T7)
    Beis wie T6; Beisatz: Dritter iS dieser Norm ist jeder, der nicht Versicherungsnehmer oder Versicherter ist, daher auch der Mieter in einem vom Hauseigentümer gegen Leitungswasserschäden versicherten Haus, dies trotz Belastung mit der Prämie. (T8)
  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    nur T1; Beisatz: Das Sacherhaltungsinteresse des Wohnungseigentumsbewerbers ab Übergang der Gefahrtragung bis zur Entstehung der Eigentümergemeinschaft in der Gebäudeversicherung des Veräußerers mitversichert. (T9)
    Veröff: SZ 2012/133
  • 1 Ob 150/13k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 150/13k
    Auch
  • 3 Ob 9/14s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 9/14s
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 165/16i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 165/16i
    Vgl; Beisatz: Hier: Haftpflichtrisiko des Arztes ist sowohl in der Haftpflichtversicherung des Krankenhausträgers mitversichert als auch durch eine eigene Haftpflichtversicherung gedeckt. (T10)
  • 7 Ob 99/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 99/23v
    vgl aber; Beisatz nur wie T1
    Beisatz: Hier: Überwälzung der Versicherungsprämien in der Gebäudeversicherung auf den Mieter im Rahmen der Betriebskosten. (T11)
    Beisatz: Auch der Oberste Gerichtshof geht – aufgrund der dargestellten beachtenswerten Argumente der deutschen Rechtsprechung und der Lehre – nunmehr davon aus, dass die Auslegung des Sachversicherungsvertrags eine Einbeziehung des Sachersatzinteresses des Mieters in Form eines konkludenten Regressverzichts des Versicherers für Fälle der leichten Fahrlässigkeit ergeben kann. (T12)

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0081376

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2023

Dokumentnummer

JJR_19570313_OGH0002_0030OB00132_5700000_003

Rechtssatz für 7Ob76/74; 7Ob23/81; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0080895

Geschäftszahl

7Ob76/74; 7Ob23/81; 7Ob228/04m; 7Ob205/06g; 7Ob28/11k; 7Ob38/12g; 7Ob176/12a; 7Ob219/20m; 7Ob136/22h; 7Ob99/23v

Entscheidungsdatum

27.09.2023

Rechtssatz

Der Abschluss einer Versicherung für fremde Rechnung setzt voraus, dass die Absicht des Versicherungsnehmers auf eine solche Versicherung gerichtet war und dass der Versicherer diese Absicht aus den Umständen erkennen konnte.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 76/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 76/74
    Veröff: EvBl 1975/47 S 97 = VersR 1975,747
  • 7 Ob 23/81
    Entscheidungstext OGH 11.06.1981 7 Ob 23/81
    Auch; Beisatz: Mit und ohne Benennung der Person des Versicherten. (T1)
    Veröff: VersR 1982,786 = MietSlg 33572
  • 7 Ob 228/04m
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 228/04m
  • 7 Ob 205/06g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 205/06g
    Beisatz: Hier: Feuerversicherung. (T2)
  • 7 Ob 28/11k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 28/11k
    Auch
  • 7 Ob 38/12g
    Entscheidungstext OGH 09.05.2012 7 Ob 38/12g
    Beisatz: Die Wohnungseigentümergemeinschaft schließt die Gebäudeversicherung (auch) im Interesse der einzelnen Wohnungseigentümer, die die Miteigentümer der Liegenschaft sind, ab. (T3)
  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T3; Veröff: SZ 2012/133
  • 7 Ob 219/20m
    Entscheidungstext OGH 30.06.2021 7 Ob 219/20m
    Beis wie T1
  • 7 Ob 136/22h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 7 Ob 136/22h
    Beis wie T1
  • 7 Ob 99/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 99/23v
    Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0080895

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2023

Dokumentnummer

JJR_19740509_OGH0002_0070OB00076_7400000_003

Rechtssatz für 7Ob252/74; 7Ob100/75; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0080414

Geschäftszahl

7Ob252/74; 7Ob100/75; 7Ob182/75; 7Ob237/75; 7Ob67/76; 7Ob69/76; 7Ob58/77; 7Ob8/78; 7Ob31/78; 7Ob46/78; 7Ob54/79; 7Ob36/80; 7Ob2/82; 7Ob64/83; 7Ob23/85; 7Ob19/90; 7Ob14/92; 7Ob22/93; 7Ob21/94; 7Ob8/99y; 7Ob90/99g; 7Ob20/99p; 7Ob37/01v; 7Ob59/01d; 7Ob35/01z; 7Ob74/02m; 7Ob165/02v; 7Ob14/03i; 7Ob117/03m; 7Ob12/04x; 7Ob11/06b; 7Ob130/06b; 2Ob154/06w; 7Ob301/06z; 7Ob22/07x; 7Ob215/07d; 7Ob34/10s; 7Ob129/10m; 7Ob114/11g; 7Ob176/12a; 7Ob126/15b; 7Ob93/16a; 7Ob60/18a; 7Ob120/18z; 7Ob106/20v; 2Ob170/20v; 7Ob106/23y

Entscheidungsdatum

24.10.2023

Rechtssatz

Grobe Fahrlässigkeit im Sinne des Paragraph 61, VersVG setzt ein Verhalten des Versicherungsnehmers voraus, von dem er wusste oder wissen musste, dass es geeignet ist, den Eintritt des Versicherungsfalles oder die Vergrößerung des Schadens zu fördern.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 252/74
    Entscheidungstext OGH 21.11.1974 7 Ob 252/74
    Veröff: VersR 1975,1168 = ZVR 1975/225 S 311
  • 7 Ob 100/75
    Entscheidungstext OGH 05.06.1975 7 Ob 100/75
    Veröff: SZ 48/65 = EvBl 1976/36 S 73 = ZVR 1976/83 S 88
  • 7 Ob 182/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 7 Ob 182/75
    Beisatz: Riskantes Überholen bei Nebel. (T1)
  • 7 Ob 237/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 7 Ob 237/75
    Veröff: VersR 1977,171 = ZVR 1976/330 S 352
  • 7 Ob 67/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 67/76
  • 7 Ob 69/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 69/76
    Veröff: VersR 1977,972 = ZVR 1977/177 S 214
  • 7 Ob 58/77
    Entscheidungstext OGH 13.10.1977 7 Ob 58/77
    Veröff: ZVR 1978/282 S 341
  • 7 Ob 8/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 7 Ob 8/78
    Veröff: VersR 1979,71 = ZVR 1978/305 S 360
  • 7 Ob 31/78
    Entscheidungstext OGH 15.06.1978 7 Ob 31/78
    Veröff: ZVR 1979/28 S 28
  • 7 Ob 46/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 7 Ob 46/78
    Veröff: JBl 1979,657 = ZVR 1980/4 S 11
  • 7 Ob 54/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 7 Ob 54/79
  • 7 Ob 36/80
    Entscheidungstext OGH 29.05.1980 7 Ob 36/80
    Veröff: VersR 1980,48
  • 7 Ob 2/82
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 2/82
    vgl; Beisatz: Die Vorhersehbarkeit der Gefahr des Eintrittes des Versicherungsfalles oder einer Vergrößerung der Gefahr ist als Tatbestandsmerkmal jeder Fahrlässigkeit nur eine von mehreren Voraussetzungen der groben Fahrlässigkeit (Klarstellung zu 7 Ob 252/74 ua). (T2)
    Anm: Veröff: VersR 1983,356
  • 7 Ob 64/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 64/83
    Veröff: SZ 56/166 = VersR 1984,48
  • 7 Ob 23/85
    Entscheidungstext OGH 30.05.1985 7 Ob 23/85
  • 7 Ob 19/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 19/90
    Veröff: VersR 1991,127 = VersRdSch 1991,325
  • 7 Ob 14/92
    Entscheidungstext OGH 03.09.1992 7 Ob 14/92
    Beisatz: Die Schadenswahrscheinlichkeit muss offenkundig so groß sein, dass es ohne weiters nahelag, zur Vermeidung des Versicherungsfalles ein anderes Verhalten als das tatsächlich geübte in Betracht zu ziehen. (T3); Veröff: VersRdSch 1993,139 = VersR 1994,79 = ZVR 1993/153 S 343
  • 7 Ob 22/93
    Entscheidungstext OGH 01.09.1993 7 Ob 22/93
    Beisatz: Hier: Routinemäßige Handlung des Kassettenwechsels durch den Fahrer für sich allein noch keine grobe Fahrlässigkeit im Sinne des § 61 VersVG. (T4)
  • 7 Ob 21/94
    Entscheidungstext OGH 11.05.1994 7 Ob 21/94
    Veröff: VersR 1994,1092 = VersRdSch 1994,360
  • 7 Ob 8/99y
    Entscheidungstext OGH 27.01.1999 7 Ob 8/99y
  • 7 Ob 90/99g
    Entscheidungstext OGH 12.05.1999 7 Ob 90/99g
  • 7 Ob 20/99p
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 20/99p
    Vgl auch; Beisatz: Ein bloßer Verstoß gegen eine Bestimmung der StVO bewirkt noch keine grobe Fahrlässigkeit. (T5); Veröff: SZ 72/133
  • 7 Ob 37/01v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2001 7 Ob 37/01v
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 59/01d
    Entscheidungstext OGH 30.03.2001 7 Ob 59/01d
    Beis wie T3
  • 7 Ob 35/01z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 35/01z
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 74/02m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 74/02m
    Beis wie T3
  • 7 Ob 165/02v
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 165/02v
    Beis wie T3
  • 7 Ob 14/03i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2003 7 Ob 14/03i
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 117/03m
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 7 Ob 117/03m
    Auch; Beisatz: Der Kläger hat eine nach Maßgabe der Umstände verständliche, reflexmäßig allenfalls überzogene Abwehr(Ausweich)handlung gesetzt, die ex post betrachtet - wohl - nicht notwendig gewesen wäre, ihm jedoch ex ante jedenfalls nicht als grobe Fahrlässigkeit anzulasten ist. (T6)
  • 7 Ob 12/04x
    Entscheidungstext OGH 13.02.2004 7 Ob 12/04x
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 11/06b
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 11/06b
    Beis wie T3
  • 7 Ob 130/06b
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 130/06b
    Beisatz: Keine grobe Fahrlässigkeit bei Entsorgung von noch zündfähiger Asche in einem Plastikeimer in einem Schuppen, weil Versicherungsnehmer nach ordentlicher Prüfung irrtümlich von der Ungefährlichkeit der Asche ausging. (T7)
  • 2 Ob 154/06w
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 154/06w
  • 7 Ob 301/06z
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 301/06z
    Auch; Beisatz: Das (regelmäßige!) Entsorgen von Aschenbecherinhalten samt sonstigen Abfällen im Gastronomiebetrieb in einen im Schankbereich stehenden und mit einem Plastikmüllsack ausgekleideten Plastikmistkübel ohne Deckel ist grob fahrlässig. (T8); Beisatz: Hier: § 61 VersVG in Verbindung mit Art 12 Abs 1 ABS 1994. (T9)
  • 7 Ob 22/07x
    Entscheidungstext OGH 14.02.2007 7 Ob 22/07x
    Beisatz: Hier: Unterbrechung der versicherten Rückreise um mit einem Schmuckkoffer einen Copyshop aufzusuchen (§ 8 AÖTB 2001). (T10)
  • 7 Ob 215/07d
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 215/07d
    Beisatz: Es würde die Pflicht des Versicherungsnehmers, das Haus zu beaufsichtigen, überspannen, wollte man von ihm - ohne jede Anhaltspunkte, dass die Heizung ausfallen könnte - alle zwei Tage eine Kontrolle der Heizung verlangen. (T11); Beisatz: Hier: Art 8 ABEV (Wasserschaden nach Frost). (T12)
  • 7 Ob 34/10s
    Entscheidungstext OGH 05.05.2010 7 Ob 34/10s
    Auch; Veröff: SZ 2010/50
  • 7 Ob 129/10m
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 7 Ob 129/10m
    Auch
  • 7 Ob 114/11g
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 114/11g
    Auch
  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Veröff: SZ 2012/133
  • 7 Ob 126/15b
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 126/15b
  • 7 Ob 93/16a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 7 Ob 93/16a
    Beis wie T3
  • 7 Ob 60/18a
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 60/18a
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 120/18z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 120/18z
    Beis wie T3
  • 7 Ob 106/20v
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 7 Ob 106/20v
    Beis wie T3
  • 2 Ob 170/20v
    Entscheidungstext OGH 21.10.2021 2 Ob 170/20v
    Vgl; Beis nur wie T3; Beisatz: Hier: Anwärmen eines PKW‑Motors mittels zwischen Motorhaube und Rahmen eingeklemmten Heizlüfters. (T13)
  • 7 Ob 106/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 106/23y
    Beisatz: Hier: keine grobe Fahrlässigkeit bei Zusammenschau der Verhaltensweisen der Klägerin im Zuge eines Raubüberfalls in einem ihrer Geschäftsräume, wobei mehrere Gold- und Schmuckwaren geraubt wurden. (T14)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0080414

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.12.2023

Dokumentnummer

JJR_19741121_OGH0002_0070OB00252_7400000_001

Rechtssatz für 7Ob34/99x; 7Ob176/12a; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0113625

Geschäftszahl

7Ob34/99x; 7Ob176/12a; 7Ob164/20y; 7Ob99/23v; 7Ob187/23k; 7Ob94/24k

Entscheidungsdatum

28.08.2024

Norm

AWB 1986 allg

Rechtssatz

Die Versicherung gegen Leitungswasserschäden ist eine Sachversicherung, die der Erhaltung des Gebäudes sohin des Eigentums des Versicherungsnehmers dient. Im gewissen Rahmen dient sie auch der Erhaltung und Verwertung des Gebäudes durch Vermietung bzw Verpachtung.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 34/99x
    Entscheidungstext OGH 07.04.2000 7 Ob 34/99x
  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Veröff: SZ 2012/133
  • 7 Ob 164/20y
    Entscheidungstext OGH 27.01.2021 7 Ob 164/20y
    nur: Die Versicherung gegen Leitungswasserschäden ist eine Sachversicherung, die der Erhaltung des Gebäudes sohin des Eigentums des Versicherungsnehmers dient. (T1)
    Beisatz: Hier: BB-W16. (T2)
  • 7 Ob 99/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 99/23v
    vgl aber; Beisatz: Hier: Überwälzung der Versicherungsprämien in der Gebäudeversicherung auf den Mieter im Rahmen der Betriebskosten. (T3)
    Beisatz: Auch der Oberste Gerichtshof geht – aufgrund der dargestellten beachtenswerten Argumente der deutschen Rechtsprechung und der Lehre – nunmehr davon aus, dass die Auslegung des Sachversicherungsvertrags eine Einbeziehung des Sachersatzinteresses des Mieters in Form eines konkludenten Regressverzichts des Versicherers für Fälle der leichten Fahrlässigkeit ergeben kann. (T4)
  • 7 Ob 187/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 187/23k
    nur T1
  • 7 Ob 94/24k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 94/24k
    nur: Die Versicherung gegen Leitungswasser ist eine Sachversicherung. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113625

Im RIS seit

07.05.2000

Zuletzt aktualisiert am

08.10.2024

Dokumentnummer

JJR_20000407_OGH0002_0070OB00034_99X0000_001

Rechtssatz für 7Ob54/79; 7Ob36/80; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0030372

Geschäftszahl

7Ob54/79; 7Ob36/80; 7Ob4/88; 7Ob10/93; 7Ob22/93; 7Ob30/93; 7Ob10/94; 9Ob358/97f; 7Ob289/98w; 7Ob90/99g; 7Ob59/01d; 8ObA16/07x; 7Ob211/09v; 7Ob176/12a; 9ObA44/16k; 7Ob93/16a; 7Ob120/18z; 8ObA34/22s; 7Ob142/22s; 7Ob127/23m; 10Ob23/23i; 7Ob208/25a

Entscheidungsdatum

21.01.2026

Rechtssatz

Eine Reihe jeweils für sich allein nicht grob fahrlässiger Fehlhandlungen kann in ihrer Gesamtheit grobe Fahrlässigkeit begründen. Voraussetzung hierfür ist aber, daß sie in ihrer Gesamtheit als den Regelfall weit übersteigende Sorglosigkeit anzusehen sind.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 54/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 7 Ob 54/79
  • 7 Ob 36/80
    Entscheidungstext OGH 29.05.1980 7 Ob 36/80
    Veröff: VersR 1981,48
  • 7 Ob 4/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 4/88
    Veröff: VersRdSch 1988,329 = VersR 1989,425
  • 7 Ob 10/93
    Entscheidungstext OGH 21.04.1993 7 Ob 10/93
    Auch; Veröff: VersRdSch 1993,392 = VersR 94,379
  • 7 Ob 22/93
    Entscheidungstext OGH 01.09.1993 7 Ob 22/93
    Auch
  • 7 Ob 30/93
    Entscheidungstext OGH 27.10.1993 7 Ob 30/93
    nur: Eine Reihe jeweils für sich allein nicht grob fahrlässiger Fehlhandlungen kann in ihrer Gesamtheit grobe Fahrlässigkeit begründen. (T1) Veröff: VersRdSch 1994,126
  • 7 Ob 10/94
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 7 Ob 10/94
    Veröff: VersR 1994,1256 = VersRdSch 1994,316
  • 9 Ob 358/97f
    Entscheidungstext OGH 14.01.1998 9 Ob 358/97f
    Auch; Beisatz: In gravierenden Fällen (hier: Bücken nach einem Zettel zwischen den Beinen bei Tempo 110 km/h) ist eine Kumulation nicht erforderlich. (T2)
  • 7 Ob 289/98w
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 289/98w
    Beisatz: Es kommt stets auf sämtliche Umstände des Einzelfalles an. (T3)
  • 7 Ob 90/99g
    Entscheidungstext OGH 12.05.1999 7 Ob 90/99g
  • 7 Ob 59/01d
    Entscheidungstext OGH 30.03.2001 7 Ob 59/01d
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 ObA 16/07x
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 ObA 16/07x
  • 7 Ob 211/09v
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 211/09v
  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    Veröff: SZ 2012/133
  • 9 ObA 44/16k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 ObA 44/16k
  • 7 Ob 93/16a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 7 Ob 93/16a
  • 7 Ob 120/18z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 120/18z
  • 8 ObA 34/22s
    Entscheidungstext OGH 25.05.2022 8 ObA 34/22s
    Vgl; Beisatz: Hier: Annahme grober Fahrlässigkeit infolge Gleichgültigkeit gegenüber Arbeitnehmerschutzvorschriften in Verbindung mit der besonderen Gefährlichkeit von Abbrucharbeiten. (T4)
  • 7 Ob 142/22s
    Entscheidungstext OGH 23.11.2022 7 Ob 142/22s
  • 7 Ob 127/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 127/23m
    Beisatz: Hier: Abrollen eines Kfz mit "Hill-Holdsystem" auf abschüssigem Gelände ohne Betätigung der Handbremse oder Einlegen eines Gangs - grobe Fahrlässigkeit bejaht. (T5)
  • 10 Ob 23/23i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.02.2024 10 Ob 23/23i
    vgl; Beisatz wie T3
    Beisatz: Hier: Verneinung eines groben Verschuldens bei Prospektkontrollortätigkeit. (T6)
  • 7 Ob 208/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.01.2026 7 Ob 208/25a
    vgl; Beisatz: Hier: Einwinterung eines Fahrzeugs in einer Garage mit mehreren hundert Parkplätzen. Fahrzeug zwar mit Plane überdeckt, aber nicht versperrt, Schlüssel irrtümlich von außen einsehbar im Fahrzeug zurückgelassen. Grobe Fahrlässigkeit vertretbar. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0030372

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19791122_OGH0002_0070OB00054_7900000_001

Rechtssatz für 7Ob10/93; 7Ob30/93; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0080371

Geschäftszahl

7Ob10/93; 7Ob30/93; 7Ob1043/93; 7Ob2033/96p; 7Ob2083/96s; 7Ob41/98z; 7Ob90/99g; 7Ob301/99m; 7Ob35/01z; 7Ob74/02m; 7Ob165/02v; 7Ob14/03i; 7Ob170/03f; 7Ob121/03z; 1Ob87/04g; 7Ob11/06b; 7Ob130/06b; 2Ob154/06w; 7Ob301/06z; 7Ob22/07x; 7Ob89/07z; 9ObA24/07f; 7Ob215/07d; 7Ob20/08d; 7Ob33/09t; 7Ob207/09f; 7Ob17/11t; 7Ob23/11z; 7Ob114/11g; 7Ob176/12a; 7Ob239/12s; 7Ob89/13h; 7Ob9/14w; 7Ob126/15b; 7Ob190/15i; 7Ob174/15m; 7Ob33/16b; 7Ob93/16a; 7Ob60/18a; 7Ob120/18z; 7Ob93/19f; 7Ob142/19m; 7Ob185/20m; 2Ob170/20v; 7Ob125/21i; 7Ob142/22s; 7Ob179/22g; 7Ob204/22h; 7Ob59/23m; 7Ob153/23k; 7Ob127/23m; 7Ob106/23y; 7Ob168/23s; 7Ob170/24m; 7Ob157/24z; 7Ob86/25k; 7Ob119/25p; 7Ob208/25a

Entscheidungsdatum

21.01.2026

Norm

ABS 1995 allg
VersVG §61
Eigenheimversicherung Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung Art2
VersVG §6 Abs3

Rechtssatz

Grobe Fahrlässigkeit ist im Bereich des Versicherungsvertragsrechts dann gegeben, wenn schon einfachste, naheliegende Überlegungen nicht angestellt und Maßnahmen nicht ergriffen werden, die jedermann einleuchten müssen, wenn jedenfalls völlige Gleichgültigkeit gegen das vorliegt, was offenbar unter den gegebenen Umständen hätte geschehen müssen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 10/93
    Entscheidungstext OGH 21.04.1993 7 Ob 10/93
    Veröff: VersRdSch 1993,392 = VersR 94,379
  • 7 Ob 30/93
    Entscheidungstext OGH 27.10.1993 7 Ob 30/93
    Veröff: VersRdSch 1994,126
  • 7 Ob 1043/93
    Entscheidungstext OGH 02.02.1994 7 Ob 1043/93
    nur: Grobe Fahrlässigkeit ist im Bereich des Versicherungsvertragsrechtes dann gegeben, wenn schon einfachste, naheliegende Überlegungen nicht angestellt und Maßnahmen nicht ergriffen werden, die jedermann einleuchten müssen. (T1)
    Veröff: VersRdSch 1994,315
  • 7 Ob 2033/96p
    Entscheidungstext OGH 27.03.1996 7 Ob 2033/96p
    nur T1
  • 7 Ob 2083/96s
    Entscheidungstext OGH 20.11.1996 7 Ob 2083/96s
    Auch
  • 7 Ob 41/98z
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 7 Ob 41/98z
    nur T1
  • 7 Ob 90/99g
    Entscheidungstext OGH 12.05.1999 7 Ob 90/99g
    nur T1
  • 7 Ob 301/99m
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 301/99m
    nur T1
  • 7 Ob 35/01z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 35/01z
    nur T1
  • 7 Ob 74/02m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 74/02m
    nur T1
  • 7 Ob 165/02v
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 165/02v
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 14/03i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2003 7 Ob 14/03i
    nur T1
  • 7 Ob 170/03f
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 170/03f
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 121/03z
    Entscheidungstext OGH 15.10.2003 7 Ob 121/03z
    nur T1
  • 1 Ob 87/04g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2004 1 Ob 87/04g
  • 7 Ob 11/06b
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 11/06b
    nur T1
  • 7 Ob 130/06b
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 130/06b
    Beisatz: Keine grobe Fahrlässigkeit bei Entsorgung von noch zündfähiger Asche in einem Plastikeimer in einem Schuppen, weil Versicherungsnehmer nach ordentlicher Prüfung irrtümlich von der Ungefährlichkeit der Asche ausging. (T2)
  • 2 Ob 154/06w
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 154/06w
  • 7 Ob 301/06z
    Entscheidungstext OGH 17.01.2007 7 Ob 301/06z
    Auch; Beisatz: Das (regelmäßige!) Entsorgen von Aschenbecherinhalten samt sonstigen Abfällen im Gastronomiebetrieb in einen im Schankbereich stehenden und mit einem Plastikmüllsack ausgekleideten Plastikmistkübel ohne Deckel ist grob fahrlässig. (T3) Beisatz: Hier: § 61 VersVG in Verbindung mit Art 12 Abs 1 ABS 1994. (T4)
  • 7 Ob 22/07x
    Entscheidungstext OGH 14.02.2007 7 Ob 22/07x
    Auch; Beisatz: Hier: Unterbrechung der versicherten Rückreise um mit einem Schmuckkoffer einen Copyshop aufzusuchen (§ 8 AÖTB 2001). (T5)
  • 7 Ob 89/07z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 7 Ob 89/07z
    Auch; Beisatz: Die Obliegenheit nach § 17 VF 50112:03, den Versicherungsfall innerhalb einer Woche anzuzeigen, entsteht nach den Bedingungen erst ab Bekanntwerden des Versicherungsfalles. Eine geringfügige Überschreitung der Meldefrist stellt im Einzelfall keine grobe Fahrlässigkeit dar. (T6)
  • 9 ObA 24/07f
    Entscheidungstext OGH 08.08.2007 9 ObA 24/07f
    nur T1; Veröff: SZ 2007/125
  • 7 Ob 215/07d
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 215/07d
    Beisatz: Es würde die Pflicht des Versicherungsnehmers, das Haus zu beaufsichtigen, überspannen, wollte man von ihm - ohne jede Anhaltspunkte, dass die Heizung ausfallen könnte - alle zwei Tage eine Kontrolle der Heizung verlangen. (T7)
    Beisatz: Hier: Art 8 ABEV (Wasserschaden nach Frost). (T8)
  • 7 Ob 20/08d
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 7 Ob 20/08d
    Beisatz: Wann und unter welchen Umständen das Entzünden von Kerzen auf einem Christbaum als grob fahrlässig anzusehen ist, hängt von den konkreten, speziellen Gegebenheiten des Einzelfalls ab und lässt sich daher nicht generell, sondern nur einzelfallbezogen beantworten. (T9)
  • 7 Ob 33/09t
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 33/09t
  • 7 Ob 207/09f
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 207/09f
    Auch
  • 7 Ob 17/11t
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 7 Ob 17/11t
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Zu § 61 VersVG; Einbruch in einen PKW wegen sichtbar angebrachtem Navigationsgerät. (T10)
  • 7 Ob 23/11z
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 23/11z
  • 7 Ob 114/11g
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 114/11g
  • 7 Ob 176/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 176/12a
    nur T1; Veröff: SZ 2012/133
  • 7 Ob 239/12s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 239/12s
    Beisatz: Hier: Das Belassen eines Fensters in Kippstellung bei Verlassen der Räumlichkeiten (Art 4 BEFLS). (T11)
  • 7 Ob 89/13h
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 89/13h
    Beisatz: Hier: Über rund 14 Jahre hinweg immer wieder austretendes Wasser aus einem Boiler in den darunter liegenden Fußboden. (T12)
  • 7 Ob 9/14w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 9/14w
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Art 6.2 AWB. (T13)
  • 7 Ob 126/15b
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 126/15b
  • 7 Ob 190/15i
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 190/15i
  • 7 Ob 174/15m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 174/15m
  • 7 Ob 33/16b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 33/16b
  • 7 Ob 93/16a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 7 Ob 93/16a
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 60/18a
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 60/18a
    Auch; nur wie T1
  • 7 Ob 120/18z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 120/18z
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 93/19f
    Entscheidungstext OGH 18.09.2019 7 Ob 93/19f
    Beisatz: Hier: Verwahrung von Schlüsseln in einem Wertschutzschrank in einem in unmittelbarer Nähe daneben stehenden Rollcontainer (AHB 2007). (T14)
  • 7 Ob 142/19m
    Entscheidungstext OGH 23.10.2019 7 Ob 142/19m
  • 7 Ob 185/20m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2021 7 Ob 185/20m
  • 2 Ob 170/20v
    Entscheidungstext OGH 21.10.2021 2 Ob 170/20v
    nur T1; Beisatz: Hier: Anwärmen eines PKW‑Motors mittels zwischen Motorhaube und Rahmen eingeklemmten Heizlüfters. (T15)
  • 7 Ob 125/21i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2021 7 Ob 125/21i
    Beisatz: Hier: Unterlassen der Mitteilung an den Versicherer, dass der Gegner einen Verjährungsverzicht verlangt. (T16)
  • 7 Ob 142/22s
    Entscheidungstext OGH 23.11.2022 7 Ob 142/22s
    nur T1; Beisatz: Abstellen eines KFZ auf einem Abstellplatz mit 3% bis 6% Gefälle, welches in der Folge mangels ordnungsgemäßem Einlegen des ersten Ganges oder Aktivierung der Parkbremse in den angrenzenden Fischteich rollt (AKKB 2016). (T17)
  • 7 Ob 179/22g
    Entscheidungstext OGH 23.11.2022 7 Ob 179/22g
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine grobe Fahrlässigkeit des VN bei fehlenden Vorhangschlössern an Schubriegeln einer Schaufenstertür nach Reparaturarbeiten durch einen Fachbetrieb. (T18)
  • 7 Ob 204/22h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.02.2023 7 Ob 204/22h
    Beisatz wie T1: Hier: mangelnde Veranlassung der Reinigung bzw mangelnde Kontrolle der dem Mieter überbundenen Pflicht über 10 Monate ab Versicherungsvertragsabschluss stellt mangels Verdachtsmomente gegen die Verlässlichkeit des Mieters kein grob fahrlässiges Verhalten dar (T19)
  • 7 Ob 59/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.08.2023 7 Ob 59/23m
    Beisatz: Hier: Verlassen des Hauses über mehrere Stunden bei unversperrter Terrassentür ist nicht in jedem Fall ein grob fahrlässiges Verhalten des Versicherungsnehmers. (T20)
    Beisatz: Wenn es der Versicherungsnehmer einmalig unterlässt, eine Terrassentür nicht zu versperren, liegt kein subjektiv schwerstens vorwerfbares Verhalten vor. (T21)
  • 7 Ob 153/23k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.09.2023 7 Ob 153/23k
  • 7 Ob 127/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.09.2023 7 Ob 127/23m
    nur T1
    Beisatz: Hier: Abrollen eines Kfz mit "Hill-Holdsystem" auf abschüssigem Gelände ohne Betätigung der Handbremse oder Einlegen eines Gangs - grobe Fahrlässigkeit bejaht. (T22)
  • 7 Ob 106/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 106/23y
    Beisatz: Hier: keine grobe Fahrlässigkeit bei Zusammenschau der Verhaltensweisen der Klägerin im Zuge eines Raubüberfalls in einem ihrer Geschäftsräume, wobei mehrere Gold- und Schmuckwaren geraubt wurden. (T23)
  • 7 Ob 168/23s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.04.2024 7 Ob 168/23s
  • 7 Ob 170/24m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.10.2024 7 Ob 170/24m
  • 7 Ob 157/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.05.2025 7 Ob 157/24z
  • 7 Ob 86/25k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.09.2025 7 Ob 86/25k
    vgl
  • 7 Ob 119/25p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2025 7 Ob 119/25p
    vgl; Beisatz wie T1
  • 7 Ob 208/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.01.2026 7 Ob 208/25a
    vgl; Beisatz wie T1
    Beisatz: Hier: Einwinterung eines Fahrzeugs in einer Garage mit mehreren hundert Parkplätzen. Fahrzeug zwar mit Plane überdeckt, aber nicht versperrt, Schlüssel irrtümlich von außen einsehbar im Fahrzeug zurückgelassen. Grobe Fahrlässigkeit vertretbar. (T24)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0080371

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19930421_OGH0002_0070OB00010_9300000_001

Entscheidungstext 7Ob176/12a

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

bbl 2013,78/70 - bbl 2013/70 = ecolex 2013/125 S 326 - ecolex 2013,326 = wobl 2013,155/54 - wobl 2013/54 = ZRB 2013,93 (Seeber‑Grimm/Seeber) = Gruber, ZFR 2013/96 S 173 (Rechtsprechungsübersicht) - Gruber, ZFR 2013,173 (Rechtsprechungsübersicht) = RZ 2013,143 EÜ150, 151, 152 - RZ 2013 EÜ150 - RZ 2013 EÜ151 - RZ 2013 EÜ152 = VersR 2013,1154 = Reisinger, RdW 2013/449 S 455 (Rechtsprechungsübersicht) - Reisinger, RdW 2013,455 (Rechtsprechungsübersicht) = Ertl, ecolex 2013,1048 (Rechtsprechungsübersicht) = VR 2014,35/927 - VR 2014/927 = Der Mieter 2014,56 = SZ 2012/133 = Fenyves, wobl 2015,137

Geschäftszahl

7Ob176/12a

Entscheidungsdatum

28.11.2012

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch die Vizepräsidentin Dr. Huber als Vorsitzende und durch die Hofrätinnen und Hofräte Dr. Hoch, Dr. Kalivoda, Mag. Dr. Wurdinger und Mag. Malesich als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei G***** AG, *****, vertreten durch Dr. Stefan Herdey und Dr. Roland Gsellmann, Rechtsanwälte in Graz, gegen die beklagte Partei H***** S*****, vertreten durch Mag. Gerald Griebler, Rechtsanwalt in Graz, wegen 28.771 EUR sA, über die Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Graz vom 31. Mai 2012, GZ 3 R 86/12k-15, womit das Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Graz vom 6. März 2010, GZ 62 Cg 34/12m-11, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit 1.610,64 EUR (darin enthalten 268,08 EUR an USt) bestimmten Kosten der Revisionsbeantwortung binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Am 18. 10. 2010 trat in einem von der F***** Bauträger GmbH errichteten und damals in ihrem gründbücherlichen Alleineigentum stehenden Wohnungseigentumsobjekt ein Wasserschaden auf. Die Bauträgergesellschaft hatte das Wohnungseigentumsobjekt für die Dauer von 15. 5. 2009 bis 1. 10. 2019 bei der Klägerin - unter anderem - gegen Leitungswasserschäden versichert.

Mit am 18. 3. 2009 unterfertigten Kaufvertrag erwarb die Beklagte vorläufig 58/17349 und 9/17349-Anteile an der Liegenschaft, mit welchen Wohnungseigentum an der Wohnung A.06 und am KFZ-Abstellplatz Nr 51 begründet werden sollte. Für die Beklagte wurde im Grundbuch die Zusage der Einräumung von Wohnungseigentum gemäß Paragraph 40, Absatz 2, WEG 2002 angemerkt. Am 24. 11. 2010 wurde die Wohnung der Beklagten übergeben. Seither zahlt sie die anteiligen Aufwendungen für die Liegenschaft. Zum Zeitpunkt der Übergabe waren die Sanitärinstallationen im Badezimmer der Wohnung noch nicht fertiggestellt. Es fehlte die Verbindung des bauseitigen Warmwasser- und Kaltwasserzulaufs zur Armatur des Waschbeckens. Auch in der Küche der Beklagten befand sich nur die Rohinstallation.

Am Vormittag des 17. 12. 2010 ließ die Beklagte eine Waschmaschine im Badezimmer anschließen. Bei einem Probelauf funktionierte die Waschmaschine. Am Nachmittag dieses Tages bemerkte die Beklagte allerdings, dass kein Wasser in die WC-Spülung floss und auch die anderen vorhandenen Wasserentnahmestellen in der Wohnung kein Wasser führten. Die Klägerin drehte daraufhin im Badezimmer den Absperrhahn unter dem Waschbecken auf und dann wieder zu. Den Absperrhahn beim Eckventil, den sie ebenfalls geöffnet hatte, drehte sie dann aber nicht ganz zu, ohne dies zu bemerken. Auch am Abend des 17. 12. 2010 und am Morgen des nächsten Tages floss aus den Wasserentnahmestellen kein Wasser. Am Vormittag des 18. 12. 2010 probierte die Beklagte nochmals erfolglos die WC-Spülung. Dann verließ sie die Wohnung, ohne die Ursachen für den fehlenden Wasserzufluss abzuklären und ohne zu prüfen, ob das Eckventil unter dem Waschbecken im Badezimmer abgedreht war. Sie verständigte auch weder die Hausverwaltung noch einen Installateur.

Ursache für den fehlenden Wasserzulauf war die zugefrorene Hauptwasserleitung zum Haus. Kurz nachdem die Beklagte die Wohnung verlassen hatte, konnte die Hauptwasserleitung aufgetaut und die Wasserzufuhr zum Haus wieder hergestellt werden. Da das Eckventil unter dem Waschbecken nicht ordnungsgemäß geschlossen war, trat nun dort Leitungswasser aus, wodurch die Wohnung der Beklagten überschwemmt wurde. Auch in anderen Wohnungen und im Stiegenhaus traten Wasserschäden auf.

Die Klägerin begehrt den Ersatz jener von ihr beglichenen Sanierungskosten, die auf die anderen Wohnungen fielen. Die betreffenden Schadenersatzansprüche seien auf sie gemäß Paragraph 67, VersVG übergegangen. Gemäß Paragraph 1318, ABGB hafte die Beklagte für den Schaden, der daraus entstanden sei, dass Wasser aus ihrer Wohnung geflossen sei und andere Wohnungen beschädigt habe. Sie sei weder Versicherungsnehmerin noch versicherte Person gewesen, sodass die Klägerin zum Regress berechtigt sei. Das Verhalten der Beklagten sei zudem grob fahrlässig. Im Hinblick auf die fehlende Anschlussleitung zum Waschbecken habe ihr klar sein müssen, dass bei vorhandenem Wasserdruck Wasser unkontrolliert ins Badezimmer austreten könne.

Die Beklagte wandte ein, dass ihr die Wohnung bereits vor dem Leitungswasserschaden übergeben worden sei. Seither entrichte sie auch die vorgeschriebenen Betriebskosten einschließlich der anteiligen Versicherungsprämien. Als Anwartschaftsberechtigte könne sie über die mit dieser Wohnung verbundenen Mindestanteile frei verfügen, sodass ihre Stellung in rechtlicher Hinsicht über die eines Nutzungsberechtigten hinausgehe. Sie sei daher nicht dritte Person im Sinne des Paragraph 67, VersVG. Das ihr vorgeworfene Verhalten stelle auch keine grobe Fahrlässigkeit dar, sodass der Schadenersatzanspruch aus der Bestimmung des Paragraph 61, VersVG nicht abgeleitet werden könne.

Das Erstgericht stellte das Klagebegehren dem Grunde nach als zu Recht bestehend fest. Die Beklagte sei noch nicht grundbücherliche (Mit-)Eigentümerin und damit auch nicht Versicherungsnehmerin der Klägerin. Sie hafte nach Paragraph 1318, ABGB als Wohnungsinhaberin für den Schaden, der Dritten verursacht worden sei. Deren Anspruch sei infolge Zahlung gemäß Paragraph 67, VersVG auf die Klägerin übergegangen.

Das Berufungsgericht änderte dieses Zwischenurteil in ein klagsabweisendes Endurteil ab. Die Beklagte habe bereits nach dem Gesetz (Paragraph 37, Absatz 5, WEG) weitgehend dem Wohnungs- und Liegenschaftseigentümer angenäherte Rechte gehabt. Darüber hinaus seien die anteiligen Versicherungsprämien für die Gebäudesachversicherung in den von der Beklagten geleisteten Betriebskosten enthalten. Sie sei damit nicht Dritte im Sinne des Paragraph 67, VersVG, sodass die Klägerin den auf sie übergegangenen Anspruch nur dann durchsetzen könnte, wenn die Beklagte grob fahrlässig gehandelt hätte, was zu verneinen sei.

Das Berufungsgericht sprach auch aus, dass die ordentliche Revision zulässig sei, weil seine Entscheidung als Abgehen von der oberstgerichtlichen Judikatur gedeutet werden könnte.

Gegen dieses Urteil wendet sich die Revision der Klägerin mit einem Abänderungsantrag. Hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die Beklagte begehrt, der Revision keine Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision ist zulässig, sie ist aber nicht berechtigt.

1. Die Versicherung gegen Leitungswasser-schäden bietet Schutz gegen jene Schäden, die durch den Austritt von Wasser aus Rohren oder angeschlossenen Anlagen entstehen. Sie ist eine Sachversicherung, die der Erhaltung des Gebäudes, sohin des Eigentums des Versicherungsnehmers dient. In gewissem Rahmen dient sie auch der Erhaltung und Verwertung des Gebäudes durch Vermietung oder Verpachtung (7 Ob 34/99x).

2. Nach der bisherigen oberstgerichtlichen Rechtsprechung ist Dritter im Sinn des Paragraph 67, Absatz eins, VersVG jeder, der nicht Versicherungsnehmer oder Versicherter ist. Dritter ist der Mieter in einem vom Hauseigentümer gegen Leitungswasserschäden versicherten Haus, dies trotz Belastung mit den Versicherungsprämien. Dritter ist auch der, der nur über ein abgeleitetes Gebrauchsrecht verfügt (7 Ob 34/99x mwN). In diesem Sinn argumentiert auch die Klägerin. Die Beklagte als Wohnungseigentumsbewerberin, der im Schadenszeitpunkt das Gebrauchsrecht an „ihrem“ Wohnungseigentumsobjekt eingeräumt gewesen sei, habe eine einem Wohnungsmieter vergleichbare Stellung inne. Die Annahme eines schlüssigen Regressverzichts sei schon deshalb nicht gerechtfertigt, weil die Beklagte ihren Schaden auf ihre Haftpflichtversicherung überwälzen könne. Ein allfälliges Sachinteresse der Beklagten könnte sich aber nur auf „ihr“ Wohnungseigentumsobjekt und allgemeine Teile des Hauses beziehen, nicht aber auf die anderen Wohnungseigentumsobjekte. Die Regressforderung betreffe ausschließlich Schäden an anderen Wohnungseigentumsob-jekten.

3. Nach Paragraph 69, Absatz eins, VersVG tritt, wenn die versicherte Sache vom Versicherungsnehmer veräußert wird, anstelle des Veräußerers der Erwerber in die während der Dauer seines Eigentums aus dem Versicherungsverhältnis sich ergebenden Rechte und Pflichten des Versicherungsnehmers ein. Unter Veräußerung ist der rechtsgeschäftliche Eigentumserwerb durch Einzelrechtsnachfolge zu verstehen (Dörner in Berliner Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz Paragraph 69, Rz 104). Die Voraussetzung ist nicht das schuldrechtliche Verpflichtungs-, sondern das dingliche Verfügungsgeschäft (Kollhosser in Prölss/Martin Versicherungsvertragsgesetz27 Paragraph 69, Rz 4, Heiss in Heiss/Lorenz Versicherungsvertragsgesetz2 Paragraph 69, Rz 6, Hammel in Schwintowski/Brömmelmeyer Praxiskommentar zum Versicherungsvertragsgesetz2 Paragraph 95, Rz 10, Armbrüster in Prölss/Martin Versicherungsvertragsgesetz28 Paragraph 95, Rz 8). Das Eigentum an unbeweglichen Sachen geht gemäß Paragraph 431, ABGB mit der Einverleibung im Grundbuch über.

4. Mit 1. 1. 1994 trat Paragraph 13 c, WEG 1975 in der Fassung des 3. WÄG in Kraft. Durch diese Bestimmung wurde die Wohnungseigentümergemeinschaft, der neben den Wohnungseigentümern auch schlichte Miteigentümer angehörten, mit eingeschränkter Rechtspersönlichkeit in Angelegenheiten der ordentlichen und außerordentlichen Liegenschaftsverwaltung ausgestattet. Als Trägerin aller Rechte und Verbindlichkeiten in Angelegenheiten der Verwaltung der Liegenschaft ist anstelle der Wohnungseigentümergemeinschaft mit 1. 1. 2002 die Eigentümergemeinschaft nach Paragraph 18, Absatz eins, WEG 2002 getreten.

Die Eigentümergemeinschaft ist eine zweckorientierte Gemeinschaft. Ihre Rechtspersönlichkeit ist final, und zwar auf die Angelegenheiten der Verwaltung der Liegenschaft begrenzt. Unter Angelegenheiten der Verwaltung sind Maßnahmen der Geschäftsführung zu verstehen. Dazu gehört alles, was gemeinschaftliche Interessen bei der Nutzung und Erhaltung des Gemeinschaftsguts betreffen könnte. Durch Verwaltungshandlungen werden Geschäfte der Gemeinschaft besorgt (Würth/Zingher/Kovanyi22 Paragraph 18, WEG Rz 6 und 7 mwN).

Der Abschluss von Versicherungsverträgen gehört zu den Angelegenheiten der ordentlichen Verwaltung der Liegenschaft (7 Ob 318/04x mwN). Die Eigentümergemeinschaft ist Versicherungsnehmerin, die einzelnen Wohnungseigentümer sind Versicherte (7 Ob 38/12g).

4.1 Die Eigentümergemeinschaft tritt mit ihrer Entstehung analog Paragraph 69, VersVG in die Rechte und Pflichten des ursprünglichen Versicherungsnehmers (Alleineigen-tümers) ein. Zwar liegt in der Entstehung der Eigentümergemeinschaft keine Veräußerung im Sinne dieser Norm, damit ist aber der Rechtsträger geschaffen, dem das WEG die Zuständigkeit für den Versicherungsschutz des Gemeinschaftsguts zuweist vergleiche Armbrüster in Prölss/Martin Versicherungsvertragsgesetz28 Paragraph 95, Rz 28, Reusch in Münchener Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz Paragraph 95, Rz 103 f zur insoweit vergleichbaren deutschen Rechtslage).

Zur Entstehung der Eigentümergemeinschaft genügt die Anmerkung der Zusage von Wohnungseigentum im Grundbuch zugunsten eines Miteigentümers (5 Ob 32/03x, Würth/Zingher/Kovanyi22 Paragraph 18, WEG Rz 3).

Da im vorliegenden Fall die Eigentümergemeinschaft mangels Verbücherung eines Miteigentumsanteils noch nicht entstanden war, konnte diese auch noch nicht in den Versicherungsvertrag eintreten.

4.2 Paragraph 69, VersVG sagt nichts darüber aus, ob nicht auch die Interessen des Käufers vor einer Verbücherung mitversichert sind. Dies wurde in der Gebäudeversicherung bezüglich der Zeit zwischen Gefahrübertragung und Eigentümerwechsel durch Grundbuchsumschreibung bereits bejaht (7 Ob 18/82).

Auch von der deutschen Lehre und Rechtsprechung ist anerkannt, dass dem Käufer eines Grundstücks in der Zeit zwischen Gefahrübergang und dem Eigentumserwerb durch Eintragung im Grundbuch ein versicherbares Sacherhaltungsinteresse zukommt und der mit dem Verkäufer bestehende Versicherungsvertrag auch ohne ausdrückliche Regelung grundsätzlich so auszulegen ist, dass dieses (fremde) Interesse darin vorübergehend mitversichert ist (Hübsch in Berliner Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz, Paragraph 80, Rz 15, Hammel in Schwintowski/Brömmelmeyer Praxiskommentar zum Versicherungsvertragsrecht, Paragraph 95, Rn 6, Armbrüster in Prölss/Martin, Versicherungsvertragsgesetz28 Paragraph 95, Rz 29, Reusch in Münchener Kommentar zum Versicherungsvertragsgesetz² Paragraph 95, Rz 132, BGH VersR 2001, 53 f, VersR 2009, 1114 f, VersR 2009, 1531 f).

5. In Punkt 9.6 des Kaufvertrags ist vereinbart, dass mit dem Tag der Übergabe Besitz und Gefahr auf die Beklagte übergehen. Am 24. 11. 2010 ist die Wohnung übergeben worden, seither trägt die Beklagte die mit dem Kaufgegenstand verbundenen Aufwendungen.

Nach Paragraph 37, Absatz 2, WEG hat der Wohnungseigentumsbewerber den Anspruch, dass ihm das zugesagte wohnungseigentumstaugliche Objekt zur Nutzung übergeben wird, sobald es beziehbar ist und dass nach Vollendung der Bauführung am Haus, in dem sich das zugesagte wohnungseigentumstaugliche Objekt befindet, ohne Verzug die für die Einverleibung seines Eigentumsrechts am Mindestanteil und für die - allenfalls noch durchzuführende - Begründung von Wohnungseigentum an allen dafür gewidmeten wohnungseigentumstauglichen Objekten erforderlichen Urkunden errichtet und Anträge gestellt werden.

Daraus ergibt sich, dass die Stellung des Erwerbers eines Miteigentumsanteils, dem die Einräumung von Wohnungseigentum zugesagt worden ist, über jene eines Mieters hinausgeht. Die Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs, dass das Sachersatzinteresse eines Mieters in der Gebäudeversicherung des Eigentümers nicht mitversichert ist, ist auf den vorliegenden Fall daher nicht übertragbar. Vielmehr ist dem Erwerber eines Miteigentumsanteils, dem die Einräumung von Wohnungseigentum zugesagt worden ist, ein Sacherhaltungsinteresse, und zwar - entgegen der Ansicht der Klägerin - bezogen auf das Gesamtobjekt, zuzugestehen.

Die Situation des Wohnungseigentumsbewerbers entspricht damit jener des Käufers vor grundbücherlicher Einverleibung. Dabei macht es keinen Unterschied, dass in weiterer Folge der Versicherungsvertrag nicht auf ihn selbst, sondern auf die Eigentümergemeinschaft übergeht, da dessen ungeachtet er dann Versicherter ist.

Dieses Sacherhaltungsinteresse des Wohnungseigentumsbewerbers ist im obigen Sinn ab Übergang der Gefahrtragung bis zur Entstehung der Eigentümergemeinschaft in der Gebäudeversicherung des Veräußerers mitversichert.

6. Daraus folgt, dass ein Regress der Klägerin gegen die Beklagte nur unter den Voraussetzungen des Paragraph 61, VersVG möglich ist.

Grobe Fahrlässigkeit ist im Bereich des Versicherungsvertragsrechts gegeben, wenn schon einfachste naheliegende Überlegungen nicht angestellt und Maßnahmen nicht gesetzt werden, die jedermann einleuchten müssen (RIS-Justiz RS0080371). Die grob fahrlässige Herbeiführung eines Versicherungsfalls ist dann zu verantworten, wenn sich das Verhalten aus der Menge der auch für den Sorgsamsten nie ganz vermeidbaren Fahrlässigkeitshandlungen des täglichen Lebens als eine auffallende Sorglosigkeit heraushebt. Grobe Fahrlässigkeit setzt demnach ein Verhalten voraus, von dem der Versicherungsnehmer wusste oder wissen musste, dass es geeignet ist, die Gefahr des Eintritts eines Versicherungsfalls herbeizuführen oder zu vergrößern (RIS-Justiz RS0080414). Auch einzelne, für sich genommen nicht grob fahrlässige Fehlhandlungen können in ihrer Gesamtheit den Vorwurf grober Fahrlässigkeit begründen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie in ihrer Gesamtheit als den Regelfall weit übersteigende Sorglosigkeit anzusehen sind (RIS-Justiz RS0030372).

Die Sanitärinstallationen im Badezimmer der Beklagten waren zwar noch nicht fertiggestellt. Das festgestellte Verhalten der Klägerin, die herauszufinden suchte, ob der Wasserleitungsdefekt auf die WC-Spülung beschränkt ist oder ob davon auch andere Wasseranschlüsse betroffen sind, ist jedoch nachvollziehbar, auch wenn ihre Versuche wegen des Fehlens der Armaturen mit dem Öffnen des Absperrhahns und des Eckventils verbunden waren. Dass die Beklagte das Eckventil nicht vollständig zudrehte, konnte ihr zu diesem Zeitpunkt nicht auffallen, weil die Wasserzuleitung in die Wohnung unterbrochen war. Die Vorinstanzen haben unter diesen Umständen zu Recht das Vorliegen grober Fahrlässigkeit verneint.

Die Kostenentscheidung gründet sich auf die Paragraphen 41, 50, ZPO.

Schlagworte

Vertragsversicherungsrecht

Textnummer

E102745

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:0070OB00176.12A.1128.000

Im RIS seit

15.01.2013

Zuletzt aktualisiert am

18.06.2015

Dokumentnummer

JJT_20121128_OGH0002_0070OB00176_12A0000_000