Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 7Ob275/55 7Ob362/57 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0013639

Geschäftszahl

7Ob275/55; 7Ob362/57; 6Ob201/61; 7Ob156/62; 7Ob122/65; 7Ob321/65; 3Ob20/65; 4Ob509/70; 1Ob126/71; 1Ob72/73; 8Ob151/73; 4Ob574/74; 6Ob241/74; 7Ob257/75; 3Ob555/76; 1Ob712/76; 1Ob694/76; 6Ob683/78; 5Ob574/79; 5Ob6/81; 7Ob520/82; 6Ob797/81; 5Ob26/82; 7Ob552/83; 5Ob8/83; 5Ob591/84; 5Ob20/85; 1Ob519/87; 4Ob562/87; 6Ob654/87; 5Ob56/89 (5Ob57/89); 6Ob621/90; 1Ob534/92; 4Ob537/95 (4Ob1586/95); 10Ob1515/96; 1Ob2117/96x; 1Ob2387/96b; 4Ob2227/96w; 4Ob141/97g; 4Ob351/97i; 5Ob469/97z; 5Ob497/97t; 9Ob336/98x; 1Ob202/00p; 8Ob91/01t; 1Ob219/01i; 5Ob170/01p; 6Ob66/02b; 1Ob137/02g; 7Ob135/02g; 4Ob19/03b; 5Ob211/03w; 10Ob25/06h; 5Ob96/06p; 8Ob54/07k; 4Ob76/07s; 3Ob187/07g; 2Ob183/07m; 5Ob156/08i; 5Ob241/08i; 4Ob56/09b; 5Ob41/09d; 6Ob98/09v; 5Ob26/10z; 6Ob182/10y; 6Ob233/10y; 1Ob117/10b; 5Ob189/10w; 5Ob40/11k (5Ob51/11b); 1Ob123/11m; 10Ob85/11i; 8Ob111/11y; 4Ob98/12h; 9Ob30/12w; 2Ob71/12y; 6Ob229/11m; 9Ob7/12p; 1Ob144/12a; 1Ob39/13m; 6Ob203/12i; 9Ob18/13g; 1Ob82/13k; 4Ob91/13f; 1Ob173/13t; 5Ob186/13h; 5Ob106/14w; 5Ob109/14m; 1Ob135/14f; 5Ob121/14a; 7Ob189/14s; 1Ob204/14b; 5Ob200/14v; 1Ob26/15b; 2Ob160/14i; 3Ob168/15z; 1Ob35/16b; 1Ob66/16m; 7Ob143/16d; 7Ob169/16b; 7Ob131/16i; 3Ob45/17i; 4Ob233/16t; 1Ob235/16i; 8Ob96/17a; 2Ob12/17d; 1Ob187/17g; 2Ob127/17s; 9Ob4/19g; 5Ob98/19a; 6Ob162/19w

Entscheidungsdatum

08.06.1955

Norm

ABGB §833 E
AußStrG 2005 §1 A1
JN §1 DVe1
JN §40a

Rechtssatz

Für die Frage, ob über ein Begehren im außerstreitigen Verfahren oder im Prozess zu entscheiden ist, kommt es auf den Inhalt des Begehrens, nicht aber darauf an, ob das Begehren selbst begründet ist. Die Einwendung des Mangels eines Miteigentumsrechtes kann nur zur Abweisung des Antrages als sachlich nicht begründet führen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 275/55
    Entscheidungstext OGH 08.06.1955 7 Ob 275/55
  • 7 Ob 362/57
    Entscheidungstext OGH 30.10.1957 7 Ob 362/57
  • 6 Ob 201/61
    Entscheidungstext OGH 24.05.1961 6 Ob 201/61
    nur: Für die Frage, ob über ein Begehren im außerstreitigen Verfahren oder im Prozess zu entscheiden ist, kommt es auf den Inhalt des Begehrens, nicht aber darauf an, ob das Begehren selbst begründet ist. (T1)
  • 7 Ob 156/62
    Entscheidungstext OGH 09.05.1962 7 Ob 156/62
  • 7 Ob 122/65
    Entscheidungstext OGH 26.05.1965 7 Ob 122/65
    nur T1; Beisatz: Die Einwendung des Beklagten Miteigentümer zu sein, kann nicht zur Zurückweisung der Klage wegen Unzulässigkeit des Rechtsweges führen, sondern nur zur Abweisung des Klagebegehrens. (T2)
    Veröff: MietSlg 17735
  • 7 Ob 321/65
    Entscheidungstext OGH 10.11.1965 7 Ob 321/65
    nur T1; Beisatz: Ehegatten streiten um Zimmerschlüssel. (T3)
    Veröff: MietSlg 17055
  • 3 Ob 20/65
    Entscheidungstext OGH 24.02.1965 3 Ob 20/65
    nur T1; Beisatz: Strebt der klagende Hälfteeigentümer nach den Behauptungen in seiner auf § 37 EO gestützten und gegen die Räumungsexekution seitens des anderen Hälfteeigentümers gerichteten Klage nicht eine Benützungsregelung der gemeinsamen Sache an, sondern wendet er gegen die Räumungsexekution ein, dass er die Wohnung auf Grund seines Miteigentumsrechtes benützt, so ist für diese Einwendung der ordentliche Rechtsweg zulässig. (T4)
    Veröff: MietSlg 17736
  • 4 Ob 509/70
    Entscheidungstext OGH 03.02.1970 4 Ob 509/70
    nur T1; Veröff: MietSlg 22585
  • 1 Ob 126/71
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 1 Ob 126/71
    nur T1; Veröff: MietSlg 23614
  • 1 Ob 72/73
    Entscheidungstext OGH 18.04.1973 1 Ob 72/73
    nur T1; Veröff: MietSlg 25494
  • 8 Ob 151/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 8 Ob 151/73
    nur T1
  • 4 Ob 574/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 4 Ob 574/74
    nur T1
  • 6 Ob 241/74
    Entscheidungstext OGH 06.02.1975 6 Ob 241/74
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 257/75
    Entscheidungstext OGH 05.12.1975 7 Ob 257/75
    nur T1; Veröff: MietSlg 28539
  • 3 Ob 555/76
    Entscheidungstext OGH 25.05.1976 3 Ob 555/76
    nur T1; Veröff: MietSlg 28539
  • 1 Ob 712/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 1 Ob 712/76
    nur T1
  • 1 Ob 694/76
    Entscheidungstext OGH 06.10.1976 1 Ob 694/76
    Auch; nur T1; Beisatz: Es ist von den Behauptungen des Klägers auszugehen und grundsätzlich nicht von Bedeutung, welche Einwendungen der Beklagte diesbezüglich erhebt. (T5)
  • 6 Ob 683/78
    Entscheidungstext OGH 21.09.1978 6 Ob 683/78
    nur T1
  • 5 Ob 574/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 5 Ob 574/79
    nur T1
  • 5 Ob 6/81
    Entscheidungstext OGH 22.09.1981 5 Ob 6/81
    Auch; Veröff: SZ 54/129 = EvBl 1982/61 S 211 = MietSlg 33574(19)
  • 7 Ob 520/82
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 520/82
    nur T1
  • 6 Ob 797/81
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 6 Ob 797/81
    Auch; nur T1; Beisatz: Diese für das Miteigentum entwickelten Grundsätze gelten auch für die Gesellschaft bürgerlichen Rechte. (T6)
  • 5 Ob 26/82
    Entscheidungstext OGH 18.05.1982 5 Ob 26/82
    Auch; nur T1; Veröff: EvBl 1982/196 S 661 = MietSlg 34551 = MietSlg 34706(18)
  • 7 Ob 552/83
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 7 Ob 552/83
    nur T1
  • 5 Ob 8/83
    Entscheidungstext OGH 15.03.1983 5 Ob 8/83
    nur T1; Beisatz: Rechtssachen, die nicht ausdrücklich oder doch unzweifelhaft schlüssig ins außerstreitige Verfahren verwiesen sind, gehören auf den streitigen Rechtsweg. (T7)
  • 5 Ob 591/84
    Entscheidungstext OGH 16.10.1984 5 Ob 591/84
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 20/85
    Entscheidungstext OGH 12.03.1985 5 Ob 20/85
    nur T1; Beis wie T7; Veröff: MietSlg 37493 = MietSlg 37714 = MietSlg 37493(15)
  • 1 Ob 519/87
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 519/87
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 562/87
    Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 562/87
    Auch; Beisatz: Es ist von den Behauptungen des Antragstellers, nicht aber von den Einwendungen des Antragsgegners oder den Feststellungen auszugehen, die das Gericht auf Grund der durchgeführten Beweise trifft. Macht ein Antragsteller nach seinen Behauptungen einen Anspruch mit Recht im Außerstreitverfahren geltend und stellt sich dann heraus, dass die Voraussetzungen dafür fehlen, dann ist das Begehren im Außerstreitverfahren, wenn auch abschlägig, zu erledigen. (T8)
  • 6 Ob 654/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 654/87
  • 5 Ob 56/89
    Entscheidungstext OGH 27.06.1989 5 Ob 56/89
    nur T1; Beis wie T7; Beis wie T8
    Veröff: WoBl 1990,80 (Call) = MietSlg XLI/25
  • 6 Ob 621/90
    Entscheidungstext OGH 12.07.1990 6 Ob 621/90
    Veröff: SZ 63/135 = JBl 1991,322 = ÖA 1991,109
  • 1 Ob 534/92
    Entscheidungstext OGH 22.10.1992 1 Ob 534/92
    Auch; Beis wie T8 nur: Es ist von den Behauptungen des Antragstellers, nicht aber von den Einwendungen des Antragsgegners oder den Feststellungen auszugehen, die das Gericht auf Grund der durchgeführten Beweise trifft. (T9)
  • 4 Ob 537/95
    Entscheidungstext OGH 19.09.1995 4 Ob 537/95
    Auch; nur T1
    Veröff: SZ 68/169
  • 10 Ob 1515/96
    Entscheidungstext OGH 20.02.1996 10 Ob 1515/96
    nur T1; Beis wie T5; Beis wie T8; nur: Macht ein Antragsteller nach seinen Behauptungen einen Anspruch mit Recht im Außerstreitverfahren geltend und stellt sich dann heraus, dass die Voraussetzungen dafür fehlen, dann ist das Begehren im Außerstreitverfahren, wenn auch abschlägig, zu erledigen. (T10)
    Beisatz: Ob über einen konkreten Rechtsschutzantrag im streitigen oder außerstreitigen Verfahren zu entscheiden ist, ist nicht nach der von der Partei bezeichneten Verfahrensart, sondern nach dem Wortlaut des Entscheidungsbegehrens, aber auch den zu seiner Begründung vorgebrachten Sachverhaltsbehauptungen zu beurteilen. (T11)
  • 1 Ob 2117/96x
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 1 Ob 2117/96x
    Auch; Beisatz: Nur von den Klagebehauptungen beziehungsweise vom Vorbringen des Antragstellers ist auszugehen. (T12)
  • 1 Ob 2387/96b
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2387/96b
    Vgl; nur T1; Beis wie T12; Beisatz: Erhebt jedoch der Beklagte - wie hier - die Einrede der Unzulässigkeit des streitigen Rechtswegs, ist der Entscheidung darüber das Ergebnis des kontradiktorischen Verfahrens zugrunde zu legen. (T13)
  • 4 Ob 2227/96w
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2227/96w
    nur T1; Beis wie T11
  • 4 Ob 141/97g
    Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 141/97g
    Auch; nur: Für die Frage, ob über ein Begehren im außerstreitigen Verfahren oder im Prozess zu entscheiden ist, kommt es auf den Inhalt des Begehrens an. (T14)
    Beis wie T5
  • 4 Ob 351/97i
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 4 Ob 351/97i
    Auch; nur T14
  • 5 Ob 469/97z
    Entscheidungstext OGH 09.12.1997 5 Ob 469/97z
    nur T1; Beis wie T7
  • 5 Ob 497/97t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 5 Ob 497/97t
    Auch; nur T1; Beis wie T5; Beis wie T11
  • 9 Ob 336/98x
    Entscheidungstext OGH 20.01.1999 9 Ob 336/98x
    nur T14
  • 1 Ob 202/00p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 202/00p
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Maßgebend für die Bestimmung der Art des Rechtswegs sind der Wortlaut des Begehrens und die zu seiner Begründung vorgebrachten Sachverhaltsbehauptungen. Dabei ist vor allem der innere Zusammenhang des jeweils geltend gemachten Anspruchs mit einer entweder in die streitige oder in die außerstreitige Gerichtsbarkeit verwiesenen Materie von Bedeutung. (T15)
    Beisatz: Zwischen dem Anspruch auf Zahlung eines bestimmten monatlichen Unterhaltsbeitrags und dem Verzugszinsenanspruch besteht ein gesetzlicher Sachzusammenhang, der für die Bestimmung der Rechtsnatur beider Ansprüche ausschlaggebend ist. (T16)
    Veröff: SZ 73/129
  • 8 Ob 91/01t
    Entscheidungstext OGH 10.05.2001 8 Ob 91/01t
    Auch; Beis wie T15 nur: Maßgebend für die Bestimmung der Art des Rechtswegs sind der Wortlaut des Begehrens und die zu seiner Begründung vorgebrachten Sachverhaltsbehauptungen. (T17)
  • 1 Ob 219/01i
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 219/01i
    nur T1; Beis wie T5; Beis wie T12; Beisatz: Unmaßgeblich sind dagegen die Einwendungen des Antragsgegners oder amtliches Wissen. (T18)
    Veröff: SZ 74/180
  • 5 Ob 170/01p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2001 5 Ob 170/01p
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beis wie T11 nur: Ob über einen konkreten Rechtsschutzantrag im streitigen oder außerstreitigen Verfahren zu entscheiden ist, ist nach dem Wortlaut des Entscheidungsbegehrens, aber auch den zu seiner Begründung vorgebrachten Sachverhaltsbehauptungen zu beurteilen. (T19)
  • 6 Ob 66/02b
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 66/02b
    Auch
  • 1 Ob 137/02g
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 137/02g
    nur T1; Beis wie T5; Beis wie T18
  • 7 Ob 135/02g
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 135/02g
    Auch; nur T1; Beis wie T9; Beis wie T18
  • 4 Ob 19/03b
    Entscheidungstext OGH 18.02.2003 4 Ob 19/03b
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 5 Ob 211/03w
    Entscheidungstext OGH 11.11.2003 5 Ob 211/03w
    Auch; nur T14; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T17; Beis ähnlich wie T19
  • 10 Ob 25/06h
    Entscheidungstext OGH 03.10.2006 10 Ob 25/06h
    Auch; nur T1; Beis wie T9
    Veröff: SZ 2006/146
  • 5 Ob 96/06p
    Entscheidungstext OGH 03.10.2006 5 Ob 96/06p
    Beis wie T15; Beis wie T19; Beis wie T7
  • 8 Ob 54/07k
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 54/07k
    Auch; Beis wie T19; Beisatz: Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Gegner einwendet und ob der behauptete Anspruch begründet ist. (T20)
    Beisatz: Hier: Im streitigen Verfahren durchzusetzende Vereinbarung im Sinne des § 97 Abs 2 EheG. (T21)
  • 4 Ob 76/07s
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 76/07s
    Auch; nur T1; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T18
  • 3 Ob 187/07g
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 187/07g
    Auch; nur T14; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Aufteilungsverfahren. (T22)
  • 2 Ob 183/07m
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 2 Ob 183/07m
    Auch; nur T1; Beis wie T12; Beis wie T17; Beis wie T20
  • 5 Ob 156/08i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 156/08i
    Vgl; Beis wie T15 nur: Für die Beurteilung der zulässigen Verfahrensart sind der Wortlaut des Entscheidungsbegehrens und die zu seiner Begründung vorgebrachten Sachverhaltsbehauptungen maßgebend. (T23)
    Beisatz: Somit ist letztlich immer der konkrete Wortlaut eines verfahrenseinleitenden Schriftsatzes maßgeblich, sodass sich eine verallgemeinerungsfähige Auslegungsregel nicht herstellen lässt. (T24)
  • 5 Ob 241/08i
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 241/08i
    Vgl; Beis wie T23; Beisatz: Fragen der Sachlegitimation oder der Schlüssigkeit eines Rechtsschutzbegehrens haben mit der zulässigen Verfahrensart oder überhaupt der Zulässigkeit des Rechtsschutzantrags nichts zu tun. (T25)
  • 4 Ob 56/09b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 56/09b
    Auch; Beis wie T19
    Veröff: SZ 2009/93
  • 5 Ob 41/09d
    Entscheidungstext OGH 07.07.2009 5 Ob 41/09d
    Vgl; Beis ähnlich wie T15; Beis ähnlich wie T19
  • 6 Ob 98/09v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 98/09v
    Vgl; Beis wie T19
  • 5 Ob 26/10z
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 26/10z
    Vgl; Beis ähnlich wie T19
  • 6 Ob 182/10y
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 6 Ob 182/10y
    Vgl; Beis wie T25; Beisatz: Amtliches Wissen bleibt außer Betracht. (T26)
  • 6 Ob 233/10y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 233/10y
    nur T14; Beis ähnlich wie T7
  • 1 Ob 117/10b
    Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 117/10b
    Auch; nur T1; Beis wie T11; Beis wie T15; Beis wie T17
  • 5 Ob 189/10w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 189/10w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Duldungsanspruch nach § 8 Abs 2 MRG. (T27)
  • 5 Ob 40/11k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 40/11k
    Auch; Beis ähnlich wie T15; Beis wie T23
  • 1 Ob 123/11m
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 1 Ob 123/11m
    Auch; nur T1; Beis wie T15
  • 10 Ob 85/11i
    Entscheidungstext OGH 06.12.2011 10 Ob 85/11i
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T16; Beis wie T17
  • 8 Ob 111/11y
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 111/11y
    Auch; Beisatz: Hier: § 838a ABGB. (T28)
    Beis wie T15; Beis wie T20
  • 4 Ob 98/12h
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 98/12h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T17
  • 9 Ob 30/12w
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 30/12w
    Vgl auch
  • 2 Ob 71/12y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2012 2 Ob 71/12y
    Auch; nur T14; Veröff: SZ 2012/84
  • 6 Ob 229/11m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 229/11m
    nur T1; Beis wie T9
  • 9 Ob 7/12p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 Ob 7/12p
    Beis wie T3
  • 1 Ob 144/12a
    Entscheidungstext OGH 15.11.2012 1 Ob 144/12a
    Auch; Beis wie T19
  • 1 Ob 39/13m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 1 Ob 39/13m
    Auch; Beis wie T20
  • 6 Ob 203/12i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2013 6 Ob 203/12i
    Vgl; Beis wie T8
  • 9 Ob 18/13g
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 9 Ob 18/13g
    Vgl; Beis wie T28
  • 1 Ob 82/13k
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 82/13k
    Auch
  • 4 Ob 91/13f
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 91/13f
    Auch; nur T1; Beis wie T19
  • 1 Ob 173/13t
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 173/13t
    Vgl auch
  • 5 Ob 186/13h
    Entscheidungstext OGH 27.11.2013 5 Ob 186/13h
    Auch; Beis wie T17
  • 5 Ob 106/14w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 106/14w
    Vgl auch; Beisatz: Entscheidend für die Verweisung auf den außerstreitigen Rechtsweg nach § 838a ABGB ist, ob eine Streitigkeit zwischen den Teilhabern über die mit der Verwaltung und Benützung der gemeinschaftlichen Sache unmittelbar zusammenhängenden Rechte und Pflichten „den Kern des Begehrens“ bildet. (T29)
    Beisatz: Hier: Über die Frage der Zustimmung zum Antrag auf baubehördliche Bewilligung auf Grundlage eines Kaufvertrags ist im streitigen Verfahren zu entscheiden. (T30)
  • 5 Ob 109/14m
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 109/14m
    Auch; Beis wie T23
  • 1 Ob 135/14f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 135/14f
    Vgl; Beis wie T16
  • 5 Ob 121/14a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 121/14a
    Auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 189/14s
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 189/14s
    nur: Für die Frage, ob über ein Begehren im streitigen oder außerstreitigen Verfahren zu entscheiden ist, kommt es auf dessen Inhalt an. (T31)
  • 1 Ob 204/14b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 204/14b
    Auch
  • 5 Ob 200/14v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 200/14v
    Auch
  • 1 Ob 26/15b
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 26/15b
    Vgl auch; nur T14; Beis wie T11; Beis wie T23
  • 2 Ob 160/14i
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 2 Ob 160/14i
    Auch; nur T1; Beis wie T5, Beis wie T20; Beis wie T27
  • 3 Ob 168/15z
    Entscheidungstext OGH 18.11.2015 3 Ob 168/15z
    Auch; Beis wie T9; Veröff: SZ 2015/125
  • 1 Ob 35/16b
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 35/16b
    nur T1; Beis wie T9; Beis wie T11; nur T14; Beis wie T23; Beisatz: Hier stützt sich die Klägerin nach ihrem Vorbringen auf einen vertraglich mit dem Beklagten vereinbarten Anspruch auf Abgeltung ihres Schenkungspflichtteils und nicht auf eine eheliche Vorwegvereinbarung iSd § 97 EheG; daher streitiges Verfahren. (T32)
  • 1 Ob 66/16m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 66/16m
  • 7 Ob 143/16d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 143/16d
    Auch; Beisatz: Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen durch den Legalzessionar im außerstreitigen Verfahren. (T33)
    Beis wie T8; Beis wie T11; Beis wie T15
  • 7 Ob 169/16b
    Entscheidungstext OGH 13.10.2016 7 Ob 169/16b
    Auch
  • 7 Ob 131/16i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2016 7 Ob 131/16i
    Auch; Beisatz: Ein Schadenersatzanspruch gegen einen anderen Miteigentümer aus unbefugter Übernahme von Hausverwaltungstätigkeiten ist im streitigen Verfahren durchzusetzen. (T34)
  • 3 Ob 45/17i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 45/17i
    nur T1
  • 4 Ob 233/16t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 233/16t
    Auch; Beisatz: Die Zulässigkeit des Rechtswegs ist ausschließlich nach dem Vorbringen in der Klage zu beurteilen und nicht danach, ob der Kläger das Bestehen einer besonderen vertraglichen Vereinbarung auch nachweisen konnte. (T35)
  • 1 Ob 235/16i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 235/16i
    Vgl auch
  • 8 Ob 96/17a
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 96/17a
    Auch; nur T1; Beis wie T5; Beis wie T20
  • 2 Ob 12/17d
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 2 Ob 12/17d
    Beis wie T25; nur T1
  • 1 Ob 187/17g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 187/17g
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T15; Beis wie T18; Beis wie T21; Beis wie T23; Beis wie T29; Beisatz: Amtswegiges Aufgreifen des Fehlens der Prozessvoraussetzung der Zulässigkeit des streitigen Rechtswegs im Revisionsverfahren. (T36)
    Beisatz: Hier wird mit Klage (Unterlassung, Duldung) ein auf die Mitbenützung der gemeinsamen Sache (Weggrundstück, Realrecht) gerichteter Anspruch geltend gemacht, womit eine Streitigkeit nach § 838a ABGB (Antrag auf Benützungsregelung) vorliegt, für die das Verfahren außer Streitsachen vorgesehen ist. (T37)
  • 2 Ob 127/17s
    Entscheidungstext OGH 30.07.2018 2 Ob 127/17s
    nur T1
  • 9 Ob 4/19g
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 4/19g
    Auch
  • 5 Ob 98/19a
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 98/19a
  • 6 Ob 162/19w
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 6 Ob 162/19w
    Vgl; Beis wie T17

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0013639

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19550608_OGH0002_0070OB00275_5500000_002

Rechtssatz für 5Ob7/86 8Ob559/88 5Ob54...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0069665

Geschäftszahl

5Ob7/86; 8Ob559/88; 5Ob548/94; 5Ob61/98a; 5Ob256/98b; 6Ob104/99h; 6Ob206/00p; 6Ob55/07t; 5Ob32/08d; 9Ob23/09m; 6Ob229/11m; 5Ob105/13x; 5Ob69/13b; 8Ob47/14s; 5Ob245/15p; 5Ob4/16y

Entscheidungsdatum

11.03.1986

Norm

MRG §9 Abs1
MRG §37 Abs1 Z6

Rechtssatz

Die Entscheidung über die Verpflichtung des Vermieters, vom Mieter beabsichtigen Veränderungen am Bestandgegenstand zuzustimmen (Duldungsansprüche des Hauptmieters nach § 9 Abs 1 MRG oder Unterlassungsansprüche des Vermieters), ist dem Wirkungsbereich des Außerstreitrichters zugeordnet; nur vertragliche Ansprüche sind im Rechtsweg durchzusetzen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 7/86
    Entscheidungstext OGH 11.03.1986 5 Ob 7/86
    Veröff: MietSlg XXXVIII/13
  • 8 Ob 559/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 8 Ob 559/88
  • 5 Ob 548/94
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 5 Ob 548/94
    Vgl auch; Beisatz: Gilt nicht für das Besitzstörungsverfahren. (T1)
  • 5 Ob 61/98a
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 5 Ob 61/98a
    Vgl auch; Beisatz: Auch bei schon vorgenommenen Änderungen ist der Anspruch des Vermieters/Mieters auf Feststellung, dass die vorgenommene Veränderung der Duldungspflicht entspricht, in das besondere Außerstreitverfahren verwiesen. (T2)
    Beisatz: Die Geltendmachung von Ansprüchen, die sich auf eine Vereinbarung gründen, ist dem streitigen Rechtsweg vorbehalten, auch wenn parallel Ansprüche, die sich unmittelbar auf das MRG stützen, in das Außerstreitverfahren verwiesen sind. Stellt sich der geltend gemachte, auf eine Vereinbarung gestützte, Rechtsgrund als unrichtig heraus, so ist die Klage selbst dann abzuweisen, wenn ein auf das Gesetz gestützter Antrag im Verfahren außer Streitsachen erfolgreich gewesen wäre. (T3)
  • 5 Ob 256/98b
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 5 Ob 256/98b
    Vgl; Beis wie T3 nur: Die Geltendmachung von Ansprüchen, die sich auf eine Vereinbarung gründen, ist dem streitigen Rechtsweg vorbehalten. (T4)
  • 6 Ob 104/99h
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 6 Ob 104/99h
    Vgl auch; Beisatz: Beruht das Klagebegehren auf eine im Mietvertrag getroffene vertragliche Regelung, ist darüber im streitigen Verfahren zu entscheiden, auch wenn es auf § 1098 ABGB iVm § 9 MRG (für welches das außerstreitige Verfahren zuständig wäre) hätte gründen können. Stellt sich der im Prozess geltend gemachte Rechtsgrund als unrichtig heraus, ist die Klage selbst dann abzuweisen, wenn der auf das Gesetz gestützte Antrag im außerstreitigen Verfahren erfolgreich gewesen wäre. (T5)
  • 6 Ob 206/00p
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 206/00p
    Vgl aber; Beisatz: Nur konkrete bindende Absprachen über die in den §§ 8 und 9 MRG angeführten Rechte und Pflichten können die Zulässigkeit des Rechtswegs auslösen, nicht aber die im Gesetz vorgesehenen genormten Inhalte eines jeden Mietvertrags, wie etwa das Recht des Mieters auf Erhaltung des Mietobjektes in brauchbarem Zustand. Wenn der Mietvertrag über das Gesetz hinausgehende Regelungen nicht enthält, ist der Anspruch im außerstreitigen Verfahren durchzusetzen. Ohne die angeführte konkrete Vereinbarung stützt ein Mieter, der sich auf seinen Mietvertrag beruft, seinen Anspruch dennoch in Wahrheit auf das Gesetz. (T6)
  • 6 Ob 55/07t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 55/07t
    Vgl aber; Beis wie T6
  • 5 Ob 32/08d
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 32/08d
    Vgl auch; Beisatz: Die Geltendmachung von Ansprüchen aus konkreten Vereinbarungen ist zum Unterschied von jenen, die sich unmittelbar auf das Gesetz und im Besonderen auf § 37 MRG gründen, dem streitigen Verfahren vorbehalten. (T7)
  • 9 Ob 23/09m
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 Ob 23/09m
    Vgl; Beisatz: Ansprüche aus der Veränderung des Mietgegenstands sind nur dann (ausnahmsweise) nicht im außerstreitigen, sondern im streitigen Rechtsweg durchzusetzen, wenn sie sich nicht unmittelbar auf das Gesetz, sondern auf eine konkrete Vereinbarung im Mietvertrag stützen. Wird aber das Klagebegehren auf eine Mietvertragsbestimmung gestützt, so ist damit noch nicht zwangsläufig die Zulässigkeit des streitigen Rechtswegs gegeben. Wird nämlich im Vertrag nur das Gleiche verankert, was sich ohnehin bereits aus § 9 MRG ergibt, so reicht die vertragliche Bestimmung für die Annahme des streitigen Rechtswegs nicht aus. Nur konkrete bindende Absprachen über die in den §§ 8 und 9 MRG angeführten Rechte und Pflichten können die Zulässigkeit des Rechtswegs auslösen, nicht aber die im Gesetz vorgesehenen genormten Inhalte eines jeden Mietvertrags. (T8)
  • 6 Ob 229/11m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 229/11m
    nur: Sowohl Duldungsansprüche des Hauptmieters nach § 9 Abs 1 MRG als auch ‑ hier geltend gemachte ‑ Unterlassungsansprüche des Vermieters sind dem Wirkungsbereich des Außerstreitrichters zugeordnet; nur vertragliche Ansprüche sind im Rechtsweg durchzusetzen. (T9)
    Beis wie T8 nur: Nur konkrete bindende Absprachen über die in den §§ 8 und 9 MRG angeführten Rechte und Pflichten können die Zulässigkeit des Rechtswegs auslösen, nicht aber die im Gesetz vorgesehenen genormten Inhalte eines jeden Mietvertrags. (T10)
  • 5 Ob 105/13x
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 105/13x
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Sowohl nach § 18 MG als auch nach § 9 MRG dürfen (baurechtlich) bewilligungspflichtige Änderungen nur mit Zustimmung des Bestandgebers durchgeführt werden, sodass eine vertragliche Vereinbarung dieses Inhalts nur die gesetzliche Regelung wiedergibt. (T11)
  • 5 Ob 69/13b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 69/13b
    Auch; Beisatz: Anbringung einer Videokamera außerhalb des Bestandobjekts. (T12)
  • 8 Ob 47/14s
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 47/14s
    Auch; Beisatz: Auch ein Begehren, das aus einer titellosen Benützung abgeleitet wird, ist im Rechtsweg durchzusetzen. (T13)
    Beisatz: Hier: Die Mieterin montierte Videokameraattrappen an der Außenwand des Hauses im Bereich des mitgemieteten Gartens und an der Innenwand der Garage bei dem von ihr gemieteten Kfz-Abstellplatz. In der hier vorliegenden Sonderkonstellation macht die Klägerin keinen Anspruch aus § 9 MRG geltend. (T14)
  • 5 Ob 245/15p
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 245/15p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Dem WGG unterliegender Mietvertrag. (T15)
  • 5 Ob 4/16y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 4/16y
    Vgl auch; Beis wie T15

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0069665

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.02.2016

Dokumentnummer

JJR_19860311_OGH0002_0050OB00007_8600000_003

Rechtssatz für 5Ob653/89 8Ob588/91 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0069603

Geschäftszahl

5Ob653/89; 8Ob588/91; 6Ob666/94; 5Ob548/94; 5Ob61/98a; 9Ob23/09m; 6Ob229/11m; 5Ob105/13x

Entscheidungsdatum

09.01.1990

Norm

MRG §9
MRG §37 Abs1 Z6

Rechtssatz

Die für Veränderungen (Verbesserungen) des Mietgegenstandes (§ 9 MRG) in § 37 Abs 1 Z 6 MRG normierte Verweisung ins Außerstreitverfahren gilt auch für Entfernungsbegehren und Wiederherstellungsbegehren in Fällen, in denen der Mieter Veränderungen (Verbesserungen), die nach § 9 MRG der Zustimmung des Vermieters bedürfen, ohne dessen Zustimmung vorgenommen hat.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 653/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 5 Ob 653/89
    Veröff: WoBl 1991,78 = RZ 1991/42 S 141
  • 8 Ob 588/91
    Entscheidungstext OGH 19.12.1991 8 Ob 588/91
    Auch
  • 6 Ob 666/94
    Entscheidungstext OGH 12.01.1995 6 Ob 666/94
  • 5 Ob 548/94
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 5 Ob 548/94
    Vgl auch; Beisatz: Gilt nicht für das Besitzstörungsverfahren. (T1)
  • 5 Ob 61/98a
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 5 Ob 61/98a
    Vgl auch
  • 9 Ob 23/09m
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 Ob 23/09m
  • 6 Ob 229/11m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 229/11m
    Beisatz: Hier: Begehren auf Entfernung einer Videoüberwachungsanlage. (T2)
  • 5 Ob 105/13x
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 105/13x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0069603

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.01.2014

Dokumentnummer

JJR_19900109_OGH0002_0050OB00653_8900000_002

Rechtssatz für 7Ob613/93 5Ob87/94 5Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0069646

Geschäftszahl

7Ob613/93; 5Ob87/94; 5Ob233/99x; 5Ob307/01k; 6Ob229/11m; 5Ob69/13b; 8Ob47/14s; 5Ob217/16x

Entscheidungsdatum

10.11.1993

Norm

MRG §9

Rechtssatz

Der Anwendungsbereich des § 9 MRG betrifft nur Veränderungen innerhalb des Mietgegenstandes.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 613/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 7 Ob 613/93
    Veröff: EvBl 1993/98 S 507
  • 5 Ob 87/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 5 Ob 87/94
    Vgl auch; Beisatz: Veränderungen im Rahmen des § 9 Abs 2 Z 5 MRG sind davon ausgenommen. (T1)
  • 5 Ob 233/99x
    Entscheidungstext OGH 14.09.1999 5 Ob 233/99x
    Vgl auch; Beisatz: Sofern Sicherheitsgitter nicht außerhalb des Türstockbereichs angebracht sind, gehören sie örtlich und begrifflich noch zum Bereich der Wohnungseingangstür, deren Verstärkung sie bewirken sollen. (T2)
  • 5 Ob 307/01k
    Entscheidungstext OGH 15.01.2002 5 Ob 307/01k
    Vgl aber; Beisatz: Unter den Voraussetzungen des § 9 Abs 1 Z 1 und Z 3 bis 7 MRG hat der Vermieter u.a. die Errichtung von Gasleitungsanlagen und Beheizungsanlagen zu dulden. Hiefür müssen im Regelfall auch Teile der Liegenschaft in Anspruch genommen werden, die nicht zum eigentlichen Mietgegenstand gehören bzw. nicht mitgemietet sind. Die dem Vermieter diesbezüglich auferlegte Duldungspflicht kann nur so verstanden werden, dass sie durch notwendige Eingriffe in sein Eigentum nicht ausgeschlossen wird. Der notwendige Interessenausgleich ist darin zu suchen, dass die Veränderung keine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen des Vermieters nach sich ziehen darf. In gleicher Weise sind die Interessen anderer Mieter des Hauses geschützt, was ein zusätzlicher Beleg dafür ist, dass der Gesetzgeber bei einzelnen Regelungen des § 9 MRG nicht nur Veränderungen innerhalb eines Mietgegenstands im Auge gehabt hat. (T3)
  • 6 Ob 229/11m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 229/11m
    Beisatz: In der jüngeren Rechtsprechung ist eine Tendenz erkennbar, den Anwendungsbereich von § 9 MRG etwas weiter zu ziehen. (T4)
    Beisatz: Hier: Die Videoüberwachungsanlage befindet sich teilweise innerhalb (digitales Aufzeichnungsgerät) und teilweise außerhalb (Videokamera) des Mietgegenstandes. Dieser Fall ist dem § 9 MRG zu unterstellen. (T5)
  • 5 Ob 69/13b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 69/13b
    Vgl aber; Beisatz: Anbringung einer Videokamera außerhalb des Bestandobjekts. (T6)
  • 8 Ob 47/14s
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 47/14s
    Auch; Beisatz: Hier: Die Mieterin montierte Videokameraattrappen an der Außenwand des Hauses im Bereich des mitgemieteten Gartens und an der Innenwand der Garage bei dem von ihr gemieteten Kfz-Abstellplatz. In der hier vorliegenden Sonderkonstellation macht die Klägerin keinen Anspruch aus § 9 MRG geltend. (T7)
  • 5 Ob 217/16x
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 217/16x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0069646

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19931110_OGH0002_0070OB00613_9300000_002

Rechtssatz für 1Ob2277/96a 6Ob55/07t 6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0105601

Geschäftszahl

1Ob2277/96a; 6Ob55/07t; 6Ob229/11m; 1Ob66/16m; 5Ob213/18m

Entscheidungsdatum

22.08.1996

Norm

MRG §37 Abs1
MRG §39 Abs1

Rechtssatz

Eine Behandlung eines Klagebegehrens als Antrag im Verfahren außer Streitsachen (statt der Zurückweisung der Klage) ist dann nicht möglich, wenn eine Gemeindeschlichtungsstelle besteht und daher vor der Anrufung der Gemeinde das außerstreitige Verfahren vor Gericht unzulässig ist (vgl 5 Ob 1111/92 = EvBl 1993/122).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 2277/96a
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2277/96a
  • 6 Ob 55/07t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 55/07t
    Beisatz: Wenn aber bereits vor Einleitung des gerichtlichen Verfahrens die Schlichtungsstelle befasst wurde, ist eine Umdeutung der Klage in einen Antrag auf Erlassung eines Sachbeschlusses gemäß § 37 MRG zulässig. (T1)
  • 6 Ob 229/11m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 229/11m
  • 1 Ob 66/16m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 66/16m
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Umdeutung der Klage in einen Antrag gemäß § 77 Abs 1 Oö. Jagdgesetz, wenn bereits vor Einleitung des gerichtlichen Verfahrens die Kommission entschieden hat. (T2)
  • 5 Ob 213/18m
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 213/18m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105601

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19960822_OGH0002_0010OB02277_96A0000_002