Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob885/53 3Ob9/65 3Ob27...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0000205

Geschäftszahl

2Ob885/53; 3Ob9/65; 3Ob27/69; 3Ob5/71; 3Ob36/71; 3Ob38/73; 3Ob144/73 (3Ob145/73bis3Ob156/73); 3Ob157/73 (3Ob158/73, 3Ob159/73, 3Ob160/73); 7Ob188/74; 3Ob6/76; 5Ob611/76; 3Ob143/76; 3Ob116/77; 3Ob75/78; 3Ob52/80; 3Ob45/83; 3Ob45/85; 4Ob165/90; 3Ob64/90 (3Ob65/90, 3Ob66/90, 3Ob67/90); 3Ob32/92; 3Ob93/94; 3Ob42/94; 3Ob59/94 (3Ob60/94 -3Ob80/94); 3Ob2027/96a; 3Ob2012/96w; 3Ob284/99g; 3Ob238/02z; 3Ob20/03t; 3Ob61/04y; 3Ob79/05x; 3Ob131/05v; 3Ob280/08k; 5Ob11/09t; 3Ob194/09i; 3Ob26/10k; 3Ob237/10i; 4Ob88/11m; 3Ob24/12v; 3Ob11/12g; 3Ob65/12y; 3Ob133/12y; 3Ob90/14b; 3Ob12/14g; 3Ob97/14g; 3Ob256/15s; 3Ob196/16v; 3Ob193/18f

Entscheidungsdatum

07.01.1954

Norm

EO §7 Aa

Rechtssatz

Die Exekutionsbewilligung hat sich streng an den Wortlaut des Exekutionstitels zu halten. Lautet der Exekutionstitel daher auf Räumung der im Hause X - Gasse 1 innegehabten Geschäftsräumlichkeiten, so kann - auch wenn es sich um ein Eckhaus handelt - nicht die Räumung der im Hause X - Gasse 1 - Y - Gasse 2 und 4 zu ebener Erde gelegenen Räumlichkeiten bewilligt werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 885/53
    Entscheidungstext OGH 07.01.1954 2 Ob 885/53
  • 3 Ob 9/65
    Entscheidungstext OGH 27.01.1965 3 Ob 9/65
    nur: Die Exekutionsbewilligung hat sich streng an den Wortlaut des Exekutionstitels zu halten. (T1)
    Beisatz: Bei Undeutlichkeit des Spruches Auslegung unter Heranziehung der Gründe einer Entscheidung. (T2)
    Veröff: MietSlg 17810
  • 3 Ob 27/69
    Entscheidungstext OGH 12.03.1969 3 Ob 27/69
    Beisatz: Hier Abweisung des gem § 350 EO gestellten Exekutionsantrages, weil Exekutionstitel mit Grundbuchsstand hinsichtlich der top Nr der mit dem Liegenschaftsanteil verbundenen Eigentumswohnung nicht übereinstimmt. (T3)
    Veröff: MietSlg 21735 = MietSlg 21870
  • 3 Ob 5/71
    Entscheidungstext OGH 17.02.1971 3 Ob 5/71
    Beisatz: Vernehmung der Parteien zur Auslegung des Exekutionstitels unzulässig. (T4)
  • 3 Ob 36/71
    Entscheidungstext OGH 21.04.1971 3 Ob 36/71
    nur T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 38/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 3 Ob 38/73
    nur T1; Beisatz: Aufkündigung umfasste nur die genau beschriebenen Magazinräume als Geschäftsräume, daher keine Räumung des gesamten Geschäftslokales. (T5)
    Veröff: MietSlg 25586
  • 3 Ob 144/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 144/73
    nur T1; Veröff: EvBl 1974/19 S 45
  • 3 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 157/73
    nur T1
  • 7 Ob 188/74
    Entscheidungstext OGH 10.10.1974 7 Ob 188/74
    Weitergehend; Beisatz: Soll der vom Gericht gewollte, im Spruch aber nicht klar und eindeutig formulierte Inhalt der Sachentscheidung erkannt werden, sind auch die Entscheidungsgründe heranzuziehen. (T6)
  • 3 Ob 6/76
    Entscheidungstext OGH 17.02.1976 3 Ob 6/76
    nur T1
  • 5 Ob 611/76
    Entscheidungstext OGH 15.06.1976 5 Ob 611/76
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: SZ 49/81
  • 3 Ob 143/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 3 Ob 143/76
    nur T1; Beisatz: Vergleich: Unbeachtlich, was die Parteien im Einzelfall gewollt haben. (T7)
  • 3 Ob 116/77
    Entscheidungstext OGH 22.11.1977 3 Ob 116/77
    nur T1
    Veröff: JBl 1978,383 = NZ 1980,4
  • 3 Ob 75/78
    Entscheidungstext OGH 27.06.1978 3 Ob 75/78
    nur T1
  • 3 Ob 52/80
    Entscheidungstext OGH 25.06.1980 3 Ob 52/80
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 45/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 3 Ob 45/83
    nur T1; Beisatz: Hier: Beurteilung der materiellen Vollstreckbarkeit (T8)
  • 3 Ob 45/85
    Entscheidungstext OGH 24.07.1985 3 Ob 45/85
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 165/90
    Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 165/90
    Vgl auch; nur T1; Veröff: WBl 1991,204
  • 3 Ob 64/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1991 3 Ob 64/90
    nur T1
  • 3 Ob 32/92
    Entscheidungstext OGH 29.04.1992 3 Ob 32/92
    Vgl auch; Veröff: RZ 1994/7 S 19
  • 3 Ob 93/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 3 Ob 93/94
    nur T1; Beisatz: Der gewöhnliche Sinn des Wortes "insbesondere" besteht aber allein darin, dass damit Beispiele für den vorangehenden Satz oder Satzteil angeführt werden. Eine Einschränkung in der Richtung, dass der Inhalt dieses Satzes oder Satzteiles nur in den beispielsweise angeführten oder ihnen vergleichbaren Fällen gilt, wird durch das Wort "insbesondere" hingegen nicht zum Ausdruck gebracht. (T9)
  • 3 Ob 42/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 42/94
    nur T1; Beis wie T9
  • 3 Ob 59/94
    Entscheidungstext OGH 25.01.1995 3 Ob 59/94
    nur T1; Beis wie T9
  • 3 Ob 2027/96a
    Entscheidungstext OGH 10.07.1996 3 Ob 2027/96a
    nur T1
  • 3 Ob 2012/96w
    Entscheidungstext OGH 10.07.1996 3 Ob 2012/96w
    nur T1
  • 3 Ob 284/99g
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 3 Ob 284/99g
    nur T1; Veröff: SZ 74/126
  • 3 Ob 238/02z
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 238/02z
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 20/03t
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 20/03t
    nur T1: Beisatz: Nur wenn die reine Wortinterpretation des Spruchs zu keinem sinnvollen Ergebnis führt, darf zu seiner Auslegung auch die der Entscheidung beigegebene Begründung herangezogen werden. Jede danach verbleibende Unklarheit des Exekutionstitels geht zu Lasten des Betreibenden. Die Auslegung hat nach dem objektiven Wortsinn zu geschehen; weder die dem Titel zugrunde liegende materielle oder formelle Rechtslage noch die Absicht des Verfassers des Exekutionstitels ist maßgebend. (T10)
  • 3 Ob 61/04y
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 3 Ob 61/04y
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 79/05x
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 79/05x
    nur T1; Beis wie T2; Beis wie T10 nur: Nur wenn die reine Wortinterpretation des Spruchs zu keinem sinnvollen Ergebnis führt, darf zu seiner Auslegung auch die der Entscheidung beigegebene Begründung herangezogen werden. Jede danach verbleibende Unklarheit des Exekutionstitels geht zu Lasten des Betreibenden. (T11)
  • 3 Ob 131/05v
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 131/05v
    Auch; Beis ähnlich wie T10
  • 3 Ob 280/08k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 280/08k
    nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Eine bei begründeten Entscheidungen mögliche Auslegung unter Heranziehung der Gründe scheidet bei einem (prätorischen) Vergleich von vornherein aus. (T12)
    Beisatz: Wie ein singulärer Exekutionstitel aufzufassen ist, ist keine erhebliche Rechtsfrage. (T13)
  • 5 Ob 11/09t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 5 Ob 11/09t
    nur T1; Bem: Hier: Vollstreckung nach § 6 Abs 2 MRG. (T14)
  • 3 Ob 194/09i
    Entscheidungstext OGH 14.12.2009 3 Ob 194/09i
    Auch; nur T1, Beis wie T10
  • 3 Ob 26/10k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 26/10k
    Auch
  • 3 Ob 237/10i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 237/10i
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 88/11m
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 88/11m
    Vgl auch; nur T1
  • 3 Ob 24/12v
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 24/12v
    Ähnlich; nur T1; Beis wie T10
  • 3 Ob 11/12g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 11/12g
    Vgl; nur auch T1
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Vgl; Beis ähnlich wie T9
  • 3 Ob 133/12y
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 133/12y
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 90/14b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 90/14b
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 12/14g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 12/14g
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 97/14g
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 3 Ob 97/14g
    Auch; Beis wie T13
  • 3 Ob 256/15s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 256/15s
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 196/16v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 196/16v
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T10
  • 3 Ob 193/18f
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 193/18f
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0000205

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19540107_OGH0002_0020OB00885_5300000_001

Rechtssatz für 3Ob94/56 3Ob420/57 4Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0078352

Geschäftszahl

3Ob94/56; 3Ob420/57; 4Ob308/60; 4Ob360/70; 4Ob346/73; 3Ob30/74; 4Ob320/74; 4Ob315/75; 4Ob351/76; 4Ob379/76; 4Ob384/76; 4Ob396/76; 4Ob315/77; 4Ob331/77; 4Ob324/78; 4Ob362/78; 4Ob370/78; 4Ob334/81; 4Ob379/82; 4Ob312/84; 4Ob363/84; 4Ob393/84; 4Ob400/85; 4Ob354/87; 4Ob4/88; 4Ob98/88; 4Ob34/89; 4Ob114/89 (4Ob115/89); 4Ob170/89; 4Ob42/90; 4Ob156/90; 4Ob122/92; 4Ob12/93; 4Ob140/93; 4Ob116/93; 4Ob23/94; 4Ob84/94; 4Ob203/06s; 4Ob171/06k; 4Ob126/07v; 4Ob109/08w; 4Ob178/08t; 4Ob188/08p; 4Ob99/09a; 4Ob20/11m; 3Ob65/12y; 4Ob97/12m; 4Ob116/12f; 4Ob29/13p; 4Ob149/13k; 4Ob94/14y; 4Ob155/14v; 4Ob80/15s; 4Ob122/15t; 4Ob136/17d; 4Ob56/19t; 4Ob120/19d

Entscheidungsdatum

29.02.1956

Norm

UWG §2 C2a

Rechtssatz

Der Beurteilung eines Werbetextes sind nicht einzelne Teile für sich, sondern der Text in seiner Gesamtheit zu unterziehen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 94/56
    Entscheidungstext OGH 29.02.1956 3 Ob 94/56
  • 3 Ob 420/57
    Entscheidungstext OGH 04.09.1957 3 Ob 420/57
    Veröff: ÖBl 1957,86
  • 4 Ob 308/60
    Entscheidungstext OGH 15.03.1960 4 Ob 308/60
    Veröff: JBl 1960,560
  • 4 Ob 360/70
    Entscheidungstext OGH 15.12.1970 4 Ob 360/70
    Veröff: ÖBl 1971,78
  • 4 Ob 346/73
    Entscheidungstext OGH 08.01.1974 4 Ob 346/73
    Veröff: ÖBl 1974,82
  • 3 Ob 30/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 3 Ob 30/74
    Beisatz: Fußnote mit geringem Auffälligkeitswert. (T1)
    Bügeleisen-Rabatt (T2)
    Veröff: ÖBl 1975,19
  • 4 Ob 320/74
    Entscheidungstext OGH 07.05.1974 4 Ob 320/74
    Beisatz: Dies gilt insbesondere auch bei der Prüfung, ob eine Ankündigung gegen das RabG verstößt. (T3)
    Veröff: ÖBl 1974,119
  • 4 Ob 315/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 4 Ob 315/75
    Beisatz: Technischer Betriebsleiter. (T4)
    Veröff: ÖBl 1976,18
  • 4 Ob 351/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 351/76
    Beisatz: Fernschulrat, Arbeitsgemeinschaft österreichischer Fernschulen. (T5)
  • 4 Ob 379/76
    Entscheidungstext OGH 15.11.1976 4 Ob 379/76
    Beisatz: Der durch Blickfang herausgestellte Gesamteindruck "Kürbissalatöl". (T6)
    Veröff: ÖBl 1977,37
  • 4 Ob 384/76
    Entscheidungstext OGH 30.11.1976 4 Ob 384/76
    Beisatz: Blickfang Heizkörperfolie. (T7)
  • 4 Ob 396/76
    Entscheidungstext OGH 14.12.1976 4 Ob 396/76
    Beisatz: Billigpreisankündigung Teppiche. (T8)
  • 4 Ob 315/77
    Entscheidungstext OGH 22.02.1977 4 Ob 315/77
    Vgl auch; Beisatz: Werbetext für Dosenbier "Faxe ... wie vom Fass". (T9)
  • 4 Ob 331/77
    Entscheidungstext OGH 03.05.1977 4 Ob 331/77
  • 4 Ob 324/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 4 Ob 324/78
    Beisatz: Der Gesamteindruck der Ankündigung ist nicht immer gleichbedeutend mit ihrem Gesamtinhalt "Bier-Hit ohne Alkohol". (T10)
    Veröff: ÖBl 1978,117
  • 4 Ob 362/78
    Entscheidungstext OGH 26.09.1978 4 Ob 362/78
    Beisatz: Drogeriemarkt (T11)
    Veröff: ÖBl 1979,44
  • 4 Ob 370/78
    Entscheidungstext OGH 24.10.1978 4 Ob 370/78
    Auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 334/81
    Entscheidungstext OGH 05.05.1981 4 Ob 334/81
  • 4 Ob 379/82
    Entscheidungstext OGH 23.11.1982 4 Ob 379/82
    Beis wie T10; Beisatz: BMW-Kundendienst (T12)
    Veröff: ÖBl 1983,78
  • 4 Ob 312/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1984 4 Ob 312/84
    Beisatz: Wir sind immer billiger. (T13)
    Veröff: ÖBl 1984,97
  • 4 Ob 363/84
    Entscheidungstext OGH 11.09.1984 4 Ob 363/84
  • 4 Ob 393/84
    Entscheidungstext OGH 11.12.1984 4 Ob 393/84
    Veröff: ÖBl 1985,101
  • 4 Ob 400/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 4 Ob 400/85
    Beisatz: "Augenoptik-Meisterbetrieb" (T14)
    Veröff: ÖBl 1986,159
  • 4 Ob 354/87
    Entscheidungstext OGH 19.05.1987 4 Ob 354/87
    Beisatz: Das BEZIRKSJOURNAL - die Lieblingszeitung der Wiener. (T15)
    Veröff: MR 1987,144 (Korn) = ÖBl 1988,19
  • 4 Ob 4/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 4 Ob 4/88
    Auch
  • 4 Ob 98/88
    Entscheidungstext OGH 29.11.1988 4 Ob 98/88
    Beisatz: Anti-Zahnstein (T16)
  • 4 Ob 34/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 4 Ob 34/89
  • 4 Ob 114/89
    Entscheidungstext OGH 17.10.1989 4 Ob 114/89
    Auch
  • 4 Ob 170/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 170/89
    Vgl auch; Beisatz: Überprüfung konkreter Einzelangaben bei Preisvergleich. (T17)
    Veröff: WBl 1990,310
  • 4 Ob 42/90
    Entscheidungstext OGH 03.04.1990 4 Ob 42/90
    Veröff: MR 1990,148
  • 4 Ob 156/90
    Entscheidungstext OGH 18.12.1990 4 Ob 156/90
    Veröff: WBl 1991,172 = MR 1991,119 = ÖBl 1991,160
  • 4 Ob 122/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 122/92
    Beisatz: "Naturkautschuk" - Matratze (T18)
  • 4 Ob 12/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 4 Ob 12/93
    Beisatz: OÖ Rundschau (T19)
  • 4 Ob 140/93
    Entscheidungstext OGH 12.10.1993 4 Ob 140/93
  • 4 Ob 116/93
    Entscheidungstext OGH 16.11.1993 4 Ob 116/93
    Beisatz: Für die Beurteilung herabsetzender Behauptungen gilt nichts anderes; auch hier kommt es auf den Gesamteindruck an. (T20)
  • 4 Ob 23/94
    Entscheidungstext OGH 22.03.1994 4 Ob 23/94
  • 4 Ob 84/94
    Entscheidungstext OGH 19.09.1994 4 Ob 84/94
  • 4 Ob 203/06s
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 203/06s
    Auch; Beisatz: Zwar mag die isolierte Verwendung des Begriffs „Bestpreisgarantie" als Behauptung einer grundsätzlichen Preisführerschaft - wenn auch nicht für jedes einzelne Produkt - verstanden werden. Hier hat die Erstbeklagte aber den Inhalt der „Bestpreisgarantie" durch das Angebot präzisiert, die Differenz auf günstigere Preise zurückzuzahlen. Solange die Erstbeklagte den Markt in zumutbarer Weise beobachtet und auf bekannt werdende Preisunterschiede angemessen reagiert, ist ihre Werbung daher nicht zur Irreführung geeignet. (T21)
  • 4 Ob 171/06k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 171/06k
    Beisatz: Bei der Beurteilung darf die Werbung nicht in subtiler (spitzfindiger) Weise zergliedert werden, vielmehr entscheidet der Gesamteindruck. (T22)
    Veröff: SZ 2006/188
  • 4 Ob 126/07v
    Entscheidungstext OGH 07.08.2007 4 Ob 126/07v
  • 4 Ob 109/08w
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 109/08w
    Beisatz: Hier: Zur Rechtslage nach der UWG-Novelle 2007. (T23)
  • 4 Ob 178/08t
    Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 178/08t
    Auch; Beisatz: Die Irreführungseignung ist nach dem Gesamteindruck zu beurteilen. (T24)
    Beis wie T23
  • 4 Ob 188/08p
    Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 188/08p
    Vgl; Beis ähnlich wie T10
    Veröff: SZ 2009/6
  • 4 Ob 99/09a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 99/09a
    Auch; Beis wie T24
    Veröff: SZ 2010/14
  • 4 Ob 20/11m
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 20/11m
    Beisatz: Dragon FX Garant ‑ Garantiezusage. (T25)
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
  • 4 Ob 97/12m
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 97/12m
    Vgl auch; Beis wie T24
  • 4 Ob 116/12f
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 116/12f
    Auch; Beis wie T24
  • 4 Ob 29/13p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 4 Ob 29/13p
    Auch; Beis wie T24; Beisatz: Versandapotheke für Österreich. (T26)
    Veröff: SZ 2013/51
  • 4 Ob 149/13k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 149/13k
    Vgl auch; Beisatz: „mit ihrer Handynummer eine Million EUR in bar gewinnen“ (T27)
  • 4 Ob 94/14y
    Entscheidungstext OGH 24.06.2014 4 Ob 94/14y
  • 4 Ob 155/14v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 4 Ob 155/14v
  • 4 Ob 80/15s
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 80/15s
  • 4 Ob 122/15t
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 122/15t
    Beisatz: Hier: Werbung mit Druckauflage. (T28)
  • 4 Ob 136/17d
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 136/17d
    Auch
  • 4 Ob 56/19t
    Entscheidungstext OGH 25.04.2019 4 Ob 56/19t
  • 4 Ob 120/19d
    Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 120/19d
    Beis wie T24

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0078352

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19560229_OGH0002_0030OB00094_5600000_002

Rechtssatz für 3Ob123/65 1Ob285/58 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0000300

Geschäftszahl

3Ob123/65; 1Ob285/58; 3Ob164/65; 7Ob359/65; 6Ob64/66; 1Ob121/68; 5Ob143/68; 1Ob137/69; 5Ob269/69; 5Ob85/70 (5Ob86/70); 8Ob205/71; 7Ob99/72; 5Ob166/72; 3Ob112/73; 4Ob574/74; 7Ob188/74; 5Ob48/75; 4Ob520/75; 1Ob314/75; 7Ob10/76 (7Ob11/76); 7Ob565/76; 5Ob242/75; 1Ob516/76; 5Ob611/76; 7Ob833/76; 7Ob73/76; 4Ob404/76; 2Ob153/77; 6Ob516/79; 3Ob53/79; 1Ob632/79; 3Ob125/79; 4Ob542/79; 3Ob154/79; 3Ob30/80; 3Ob172/79; 1Ob40/80; 3Ob31/83; 3Ob92/84; 7Ob626/85; 3Ob1032/85; 4Ob385/87; 2Ob25/89 (2Ob26/89); 4Ob137/91; 3Ob46/92; 1Ob7/93; 3Ob95/94 (3Ob96/94); 3Ob88/94; 4Ob71/95; 1Ob2123/96d; 1Ob200/97m; 7Ob344/97g; 4Ob7/98b; 3Ob339/97t; 5Ob20/98x; 1Ob256/98y; 9ObA205/98g; 2Ob358/97d; 7Ob41/99a; 1Ob256/97x; 3Ob182/99g; 3Ob150/98z; 8Ob82/00t; 3Ob25/99v; 9Ob99/00z; 3Ob280/00y; 6Ob87/01i; 3Ob18/02x; 6Ob133/02f; 4Ob131/02x; 1Ob35/02g; 9Ob59/03x; 8Ob85/03p; 6Ob1/04x; 3Ob61/04y; 4Ob163/05g; 3Ob131/05v; 3Ob159/06p; 3Ob274/06z; 4Ob120/08p; 17Ob28/09f; 4Ob19/10p; 7Ob67/10v; 5Ob264/09y; 3Ob138/10f; 3Ob149/10y; 7Ob254/10v; 4Ob76/11x; 3Ob220/11s; 4Ob22/12g; 2Ob215/10x; 4Ob216/11k; 3Ob65/12y; 4Ob20/13i; 2Ob180/12b; 3Ob156/13g; 3Ob53/14m; 4Ob127/14a; 3Ob156/14h; 1Ob16/15g; 1Ob68/16f; 4Ob97/16t; 3Ob3/17p; 3Ob118/17z; 3Ob119/17x; 3Ob117/17b; 9ObA53/17k; 4Ob180/17z; 3Ob202/17b; 3Ob193/18f; 18OCg4/19s

Entscheidungsdatum

02.09.1965

Norm

ABGB §6
EO §7 Abs1 Aa
ZPO §411 Ca

Rechtssatz

Die Entscheidungsgründe sind für die Auslegung der Tragweite des Spruches heranzuziehen (SZ 25/121, 6 Ob 122/62).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 123/65
    Entscheidungstext OGH 02.09.1965 3 Ob 123/65
    Veröff: SZ 38/128
  • 1 Ob 285/58
    Entscheidungstext OGH 02.07.1958 1 Ob 285/58
    Veröff: EvBl 1958/323 S 549
  • 3 Ob 164/65
    Entscheidungstext OGH 01.12.1965 3 Ob 164/65
    Beisatz: In den Entscheidungsgründen wurde die Identität des Beklagten bzw Verpflichteten (Jobschreibieser = Jobstreibitzer) festgestellt. Spruch und Gründe bilden eine Einheit! (T1)
  • 7 Ob 359/65
    Entscheidungstext OGH 15.12.1965 7 Ob 359/65
  • 6 Ob 64/66
    Entscheidungstext OGH 25.05.1966 6 Ob 64/66
  • 1 Ob 121/68
    Entscheidungstext OGH 16.05.1968 1 Ob 121/68
    Beisatz: § 382 Z 8 EO Bewilligung des abgesonderten Wohnortes. (T2)
  • 5 Ob 143/68
    Entscheidungstext OGH 04.09.1968 5 Ob 143/68
    Beisatz: Es bedarf aber keiner Auslegung des Spruches, wenn daraus der Inhalt der Entscheidung eindeutig hervorgeht. (T3) Veröff: SZ 41/103
  • 1 Ob 137/69
    Entscheidungstext OGH 02.10.1969 1 Ob 137/69
  • 5 Ob 269/69
    Entscheidungstext OGH 29.10.1969 5 Ob 269/69
  • 5 Ob 85/70
    Entscheidungstext OGH 15.04.1970 5 Ob 85/70
  • 8 Ob 205/71
    Entscheidungstext OGH 14.07.1971 8 Ob 205/71
  • 7 Ob 99/72
    Entscheidungstext OGH 19.04.1972 7 Ob 99/72
    Beisatz: Ein mehrgliedriger Spruch ist in seiner Gesamtheit zu betrachten (hier Haftung für die Kosten im Umfang des § 10 Abs 4 AKB). (T4) Veröff: VersR 1973,141
  • 5 Ob 166/72
    Entscheidungstext OGH 03.10.1972 5 Ob 166/72
  • 3 Ob 112/73
    Entscheidungstext OGH 19.06.1973 3 Ob 112/73
  • 4 Ob 574/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 4 Ob 574/74
  • 7 Ob 188/74
    Entscheidungstext OGH 10.10.1974 7 Ob 188/74
    Vgl; Beisatz: Soll der vom Gericht gewollte, im Spruch aber nicht klar und eindeutig formulierte Inhalt der Sachentscheidung erkannt werden, sind auch die Entscheidungsgründe heranzuziehen. (T5)
  • 5 Ob 48/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 5 Ob 48/75
    Veröff: SZ 48/41
  • 4 Ob 520/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 4 Ob 520/75
  • 1 Ob 314/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1976 1 Ob 314/75
  • 7 Ob 10/76
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 7 Ob 10/76
  • 7 Ob 565/76
    Entscheidungstext OGH 08.04.1976 7 Ob 565/76
    SZ 49/54
  • 5 Ob 242/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1976 5 Ob 242/75
    Beis wie T3
  • 1 Ob 516/76
    Entscheidungstext OGH 12.05.1976 1 Ob 516/76
    Beisatz: Nur bei Zweifel über die Tragweite des Spruches. (T6)
  • 5 Ob 611/76
    Entscheidungstext OGH 15.06.1976 5 Ob 611/76
    Veröff: SZ 49/81
  • 7 Ob 833/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 7 Ob 833/76
  • 7 Ob 73/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 73/76
    Veröff: VersR 1978,655
  • 4 Ob 404/76
    Entscheidungstext OGH 08.02.1977 4 Ob 404/76
  • 2 Ob 153/77
    Entscheidungstext OGH 08.09.1977 2 Ob 153/77
  • 6 Ob 516/79
    Entscheidungstext OGH 14.03.1979 6 Ob 516/79
    Beis wie T3
  • 3 Ob 53/79
    Entscheidungstext OGH 30.05.1979 3 Ob 53/79
    Veröff: EFSlg 34549
  • 1 Ob 632/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 632/79
    Beis wie T3; Veröff: RZ 1980/31 S 138
  • 3 Ob 125/79
    Entscheidungstext OGH 19.09.1979 3 Ob 125/79
    Beisatz: Oppositionsklage (T7); Veröff: EFSlg 34565
  • 4 Ob 542/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 4 Ob 542/79
  • 3 Ob 154/79
    Entscheidungstext OGH 23.01.1980 3 Ob 154/79
    Beisatz: Patent - Impugnationsklage (T8)
  • 3 Ob 30/80
    Entscheidungstext OGH 14.05.1980 3 Ob 30/80
  • 3 Ob 172/79
    Entscheidungstext OGH 30.07.1980 3 Ob 172/79
    Veröff: ÖBl 1980,164
  • 1 Ob 40/80
    Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 40/80
    Beis wie T3
  • 3 Ob 31/83
    Entscheidungstext OGH 23.03.1983 3 Ob 31/83
    Beis wie T3
  • 3 Ob 92/84
    Entscheidungstext OGH 03.10.1984 3 Ob 92/84
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T6; Veröff: ÖBl 1985,49
  • 7 Ob 626/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 7 Ob 626/85
  • 3 Ob 1032/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 1032/85
    Vgl auch
  • 4 Ob 385/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 385/87
    Veröff: WBl 1988,55
  • 2 Ob 25/89
    Entscheidungstext OGH 12.09.1989 2 Ob 25/89
    Beisatz: Dies gilt insbesondere dann, wenn die Rechtskraftwirkung eines abweisenden Urteils festgestellt werden soll. (T9)
  • 4 Ob 137/91
    Entscheidungstext OGH 17.12.1991 4 Ob 137/91
    Veröff: SZ 64/177 = WBl 1992,168
  • 3 Ob 46/92
    Entscheidungstext OGH 27.05.1992 3 Ob 46/92
    Auch
  • 1 Ob 7/93
    Entscheidungstext OGH 22.03.1993 1 Ob 7/93
    Vgl auch
  • 3 Ob 95/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 3 Ob 95/94
  • 3 Ob 88/94
    Entscheidungstext OGH 30.11.1994 3 Ob 88/94
    Auch
  • 4 Ob 71/95
    Entscheidungstext OGH 19.09.1995 4 Ob 71/95
    Beisatz: Hat die Beklagte den Unterlassungsanspruch (letztlich) anerkannt, dann ist die Begründung des Anspruches durch die Klägerin maßgebend. (T10)
  • 1 Ob 2123/96d
    Entscheidungstext OGH 08.04.1997 1 Ob 2123/96d
    Verstärkter Senat; Vgl; Veröff: SZ 70/60
  • 1 Ob 200/97m
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 200/97m
    Auch; Beis wie T9
  • 7 Ob 344/97g
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 7 Ob 344/97g
    Auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 7/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 7/98b
    Ähnlich
  • 3 Ob 339/97t
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 3 Ob 339/97t
  • 5 Ob 20/98x
    Entscheidungstext OGH 10.02.1998 5 Ob 20/98x
    Vgl auch; Veröff: SZ 71/19
  • 1 Ob 256/98y
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 256/98y
    Auch; Veröff: SZ 71/197
  • 9 ObA 205/98g
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 9 ObA 205/98g
    Beis wie T10 nur: Hat die Beklagte den Anspruch anerkannt, dann ist die Begründung des Anspruches durch die Klägerin maßgebend. (T11)
  • 2 Ob 358/97d
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 2 Ob 358/97d
    Auch; Beis wie T9
  • 7 Ob 41/99a
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 7 Ob 41/99a
    Auch; Veröff: SZ 72/35
  • 1 Ob 256/97x
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 256/97x
    Beisatz: Für die Auslegung des rechtsgestaltenden Aufteilungsbeschlusses im Verfahren nach den §§ 229 ff AußStrG sind die Grundsätze des Aufteilungsverfahrens anzuwenden. (T12)
  • 3 Ob 182/99g
    Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 182/99g
  • 3 Ob 150/98z
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 150/98z
    Beis wie T9; Beisatz: Die Gründe der Entscheidung bleiben von der Bindungswirkung gewöhnlich ausgegrenzt. Das gilt gerade auch für jene Tatsachenfeststellungen, die sich auf den geltend gemachten rechtserzeugenden Sachverhalt (den Klagegrund) beziehen. Den Klagegrund definieren jedoch häufig auch Tatsachenbehauptungen zu Vorfragen, ohne deren Lösung eine Entscheidung über das Klagebegehren nicht möglich wäre. (T13)
    Beisatz: Die objektiven Grenzen der Rechtskraft, die Auskunft über die Entscheidungwirkungen in sachlicher Hinsicht geben, werden somit gemäß § 411 ZPO auf den durch Klage oder Widerklage geltend gemachten "Anspruch" bezogen. (T14)
  • 8 Ob 82/00t
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 8 Ob 82/00t
  • 3 Ob 25/99v
    Entscheidungstext OGH 22.03.2000 3 Ob 25/99v
    Auch
  • 9 Ob 99/00z
    Entscheidungstext OGH 20.09.2000 9 Ob 99/00z
    Beisatz: Ist der Wortlaut des Spruches völlig klar, können Widersprüche in der Urteilsbegründung nicht zu einer von seinem eindeutigen Wortsinn abweichenden Auslegung des Urteilsspruchs führen. (T15)
  • 3 Ob 280/00y
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 280/00y
    Auch; Beisatz: Bei der Prüfung, ob ein Verstoß gegen das im Titel ausgesprochene Unterlassungsgebot vorliegt, ist nach ständiger Rechtsprechung zunächst streng vom Wortlaut des Exekutionstitels auszugehen. Ist allerdings der Wortsinn des zu vollziehenden Spruches nicht völlig eindeutig, so sind auch die Entscheidungsgründe zur Auslegung heranzuziehen. (T16)
  • 6 Ob 87/01i
    Entscheidungstext OGH 31.01.2002 6 Ob 87/01i
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 18/02x
    Entscheidungstext OGH 24.05.2002 3 Ob 18/02x
    Vgl auch; Beisatz: Besteht der Exekutionstitel in einer nach Spruch und Gründen getrennten Entscheidung, so ist bei der Erledigung des Exekutionsantrags für die Auslegung des Exekutionstitels allein der Spruch maßgebend. (T17)
  • 6 Ob 133/02f
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 6 Ob 133/02f
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 131/02x
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 4 Ob 131/02x
    Vgl auch
  • 1 Ob 35/02g
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 1 Ob 35/02g
    Beis wie T13; Beis wie T14
  • 9 Ob 59/03x
    Entscheidungstext OGH 21.05.2003 9 Ob 59/03x
    Beisatz: Dies kann jedoch nie dazu führen, dass dadurch die Entscheidung einen Inhalt bekommt, der mit der Formulierung des Spruchs geradezu im Widerspruch steht. (T18); Beisatz: Hier: Zuweisung von Schulden im ehelichen Aufteilungsverfahren. (T19)
  • 8 Ob 85/03p
    Entscheidungstext OGH 16.10.2003 8 Ob 85/03p
    Auch; Beis wie T9
  • 6 Ob 1/04x
    Entscheidungstext OGH 29.01.2004 6 Ob 1/04x
  • 3 Ob 61/04y
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 3 Ob 61/04y
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 4 Ob 163/05g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2005 4 Ob 163/05g
    Beis wie T5; Beis wie T10; Veröff: SZ 2005/131
  • 3 Ob 131/05v
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 131/05v
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 3 Ob 159/06p
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 159/06p
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 3 Ob 274/06z
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 3 Ob 274/06z
    Auch; Beis ähnlich wie T16
  • 4 Ob 120/08p
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 120/08p
    Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T18
  • 17 Ob 28/09f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 17 Ob 28/09f
    Vgl
  • 4 Ob 19/10p
    Entscheidungstext OGH 11.03.2010 4 Ob 19/10p
    Vgl
  • 7 Ob 67/10v
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 67/10v
  • 5 Ob 264/09y
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 264/09y
  • 3 Ob 138/10f
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 138/10f
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T17
  • 3 Ob 149/10y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 149/10y
  • 7 Ob 254/10v
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 7 Ob 254/10v
  • 4 Ob 76/11x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 76/11x
  • 3 Ob 220/11s
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 220/11s
    Beis wie T6
  • 4 Ob 22/12g
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 22/12g
    Auch
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Auch; Vgl Beis wie T5; Vgl Beis wie T16; Beisatz: Führt bei einem Exekutionstitel die Auslegung des Spruchs nach dem gewöhnlichen Wortsinn zu keinem Ergebnis, ist auch die der Entscheidung beigegebene Begründung heranzuziehen. (T20)
    Beisatz: Hier: Im Zusammenhang mit der Frage des Rechtsschutzbedürfnisses in einem Verbandsprozess. (T21)
    Veröff: SZ 2012/20
  • 4 Ob 216/11k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 216/11k
    Auch
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Beis ähnlich wie T3
  • 4 Ob 20/13i
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 20/13i
    Auch
  • 2 Ob 180/12b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 180/12b
  • 3 Ob 156/13g
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 156/13g
    Auch
  • 3 Ob 53/14m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 53/14m
  • 4 Ob 127/14a
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 127/14a
    Beisatz: Hier: Unter „Mitarbeitern“ der Klägerin sind ‑ was nach dem Wortsinn gerade noch möglich ist ‑ auch Personen zu verstehen, die ohne Eingliederung in den Betrieb mit bestimmten Dienstleistungen beauftragt wurden. (T22)
  • 3 Ob 156/14h
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 156/14h
    Auch; Beis wie T16
  • 1 Ob 16/15g
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 16/15g
    Vgl
  • 1 Ob 68/16f
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 68/16f
    Vgl
  • 4 Ob 97/16t
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 4 Ob 97/16t
    Beisatz: Hier: Auslegung des im Verbot genannten Begriffs „Dritte“. (T23)
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    Beis wie T6
  • 3 Ob 118/17z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 118/17z
    Beis wie T6
  • 3 Ob 119/17x
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 119/17x
    Beis wie T6
  • 3 Ob 117/17b
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 117/17b
    Beis wie T6
  • 9 ObA 53/17k
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 53/17k
  • 4 Ob 180/17z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 180/17z
    Auch; Beisatz: Zur Frage des Umfangs einer gemäß § 132 Abs 1 AußStrG vorweg erteilten pflegschaftsgerichtlichen Genehmigung. (T24)
  • 3 Ob 202/17b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 202/17b
    Beisatz: Auslegungsbedürftigkeit zweier Titel iZm dem Exekutionsantrags‑Vorbringen. (T25)
  • 3 Ob 193/18f
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 193/18f
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T16; Beis wie T20
  • 18 OCg 4/19s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 18 OCg 4/19s
    Beisatz: Gilt auch für Schiedssprüche. (T26)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0000300

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19650902_OGH0002_0030OB00123_6500000_001

Rechtssatz für 3Ob38/69 3Ob89/70 3Ob21...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0000207

Geschäftszahl

3Ob38/69; 3Ob89/70; 3Ob21/72; 3Ob144/73 (3Ob145/73 -3Ob156/73); 3Ob157/73 (3Ob158/73, 3Ob159/73, 3Ob160/73); 3Ob94/75; 3Ob24/76; 3Ob143/76; 3Ob172/79; 3Ob23/83; 3Ob88/83; 3Ob108/83; 3Ob92/84; 3Ob100/87; 3Ob63/90; 3Ob32/92; 4Ob1002/93; 3Ob43/95; 3Ob46/02i; 3Ob39/04p; 3Ob288/04f; 3Ob238/04b; 3Ob71/08z; 3Ob280/08k; 5Ob11/09t; 3Ob194/09i; 3Ob26/10k; 3Ob149/10y; 3Ob237/10i; 3Ob5/11y; 3Ob12/11b; 3Ob198/10d; 3Ob121/11g; 4Ob88/11m; 4Ob130/11p; 3Ob220/11s; 3Ob24/12v; 3Ob7/12v; 3Ob11/12g; 3Ob65/12y; 3Ob133/12y; 3Ob68/13s; 3Ob90/14b; 3Ob10/15i (3Ob12/15h); 3Ob256/15s; 3Ob196/16v; 3Ob3/17p; 3Ob118/17z; 3Ob119/17x; 3Ob117/17b; 3Ob211/17a; 3Ob173/18i; 3Ob193/18f

Entscheidungsdatum

14.05.1969

Norm

EO §7 Aa

Rechtssatz

Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie zB aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt, nicht aber darauf, was die Partei im Einzelfall gewollt hat. Ist der Titel irgendwie unklar, so geht das zu Lasten des betreibenden Gläubigers. Hier verpflichtete sich der Unterhaltsschuldner, der betreibenden Partei mindestens einmal jährlich über die Höhe seines Einkommens Auskunft zu erteilen und ihr den Einkommenssteuerbescheid des zuständigen Finanzamtes oder die Gehaltsbestätigung vorzulegen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 38/69
    Entscheidungstext OGH 14.05.1969 3 Ob 38/69
    Veröff: EvBl 1969/361 S 553 = JBl 1970,321
  • 3 Ob 89/70
    Entscheidungstext OGH 08.07.1970 3 Ob 89/70
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie z.B. aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt. (T1)
    Beisatz: Bloße Abtrennung ist keine erforderliche Wand (T2)
  • 3 Ob 21/72
    Entscheidungstext OGH 02.03.1972 3 Ob 21/72
  • 3 Ob 144/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 144/73
    nur T1; Veröff: EvBl 1974/19 S 45
  • 3 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 157/73
    nur T1
  • 3 Ob 94/75
    Entscheidungstext OGH 25.04.1975 3 Ob 94/75
    nur T1
  • 3 Ob 24/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 3 Ob 24/76
    Beisatz: Bruttobetrag (T3)
  • 3 Ob 143/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 3 Ob 143/76
    nur T1; Beisatz: Vergleich (T4)
  • 3 Ob 172/79
    Entscheidungstext OGH 30.07.1980 3 Ob 172/79
    Auch; Veröff: ÖBl 1980,164
  • 3 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 27.04.1983 3 Ob 23/83
  • 3 Ob 88/83
    Entscheidungstext OGH 06.07.1983 3 Ob 88/83
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten. (T5)
  • 3 Ob 108/83
    Entscheidungstext OGH 28.07.1983 3 Ob 108/83
    Beisatz: Keine Auslegung nach § 914 ABGB (T6)
  • 3 Ob 92/84
    Entscheidungstext OGH 03.10.1984 3 Ob 92/84
    Auch; nur T1; Beisatz: Bei Entscheidungen bildet nur der Spruch den Titel, nicht seine Begründung. Es kommt auf den Sinn der Worte an, der ihnen gewöhnlich beigelegt wird. Was die Parteien oder das Gericht in Wirklichkeit gemeint haben, kann bei Erledigung des Exekutionsantrages nur aus dem Titel selbst geschlossen werden. (T7)
    Veröff: ÖBl 1985,49
  • 3 Ob 100/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 100/87
    nur T5; nur: Ist der Titel irgendwie unklar, so geht das zu Lasten des betreibenden Gläubigers. (T8)
    Veröff: WBl 1988,123
  • 3 Ob 63/90
    Entscheidungstext OGH 27.06.1990 3 Ob 63/90
    nur T5; nur T8; Beis wie T7 nur: Bei Entscheidungen bildet nur der Spruch den Titel, nicht seine Begründung. Es kommt auf den Sinn der Worte an, der ihnen gewöhnlich beigelegt wird. (T9)
    Beisatz: Bei einem Anerkenntnisurteil hat das Titelgericht an Hand des Aktes zu berücksichtigen, welcher Klagsanspruch anerkannt wurde. (T10)
  • 3 Ob 32/92
    Entscheidungstext OGH 29.04.1992 3 Ob 32/92
    Veröff: RZ 1994/7 S 19
  • 4 Ob 1002/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1993 4 Ob 1002/93
    Auch
  • 3 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 43/95
    nur T5; Beis wie T9
  • 3 Ob 46/02i
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 3 Ob 46/02i
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Ist der Titel irgendwie unklar, so geht das zu Lasten des betreibenden Gläubigers. (T11)
  • 3 Ob 39/04p
    Entscheidungstext OGH 28.04.2004 3 Ob 39/04p
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie zB aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt, nicht aber darauf, was die Partei im Einzelfall gewollt hat. (T12)
  • 3 Ob 288/04f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 288/04f
    Auch; nur: Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie z.B. aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt, nicht aber darauf, was die Partei im Einzelfall gewollt hat. (T13)
  • 3 Ob 238/04b
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 238/04b
    nur T13
  • 3 Ob 71/08z
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 71/08z
    Auch
  • 3 Ob 280/08k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 280/08k
    nur T12; Beisatz: Wie ein singulärer Exekutionstitel aufzufassen ist, ist keine erhebliche Rechtsfrage. (T14)
  • 5 Ob 11/09t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 5 Ob 11/09t
    Beisatz: Für die Beurteilung des Umfangs des Gegenstands eines Exekutionstitels ist der Spruch maßgebend, und die Exekution hat sich streng an den Wortlaut des Exekutionstitels zu halten. (T15)
    Bem: Hier: Vollstreckung nach § 6 Abs 2 MRG. (T16)
  • 3 Ob 194/09i
    Entscheidungstext OGH 14.12.2009 3 Ob 194/09i
    Auch; nur T5, Beis wie T7
  • 3 Ob 26/10k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 26/10k
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. (T17)
  • 3 Ob 149/10y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 149/10y
    nur T17; nur: Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. (T18)
  • 3 Ob 237/10i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 237/10i
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 3 Ob 5/11y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 5/11y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T4
  • 3 Ob 12/11b
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 12/11b
    Auch; nur T17
  • 3 Ob 198/10d
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 198/10d
    Auch; nur T13
  • 3 Ob 121/11g
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 121/11g
    nur T17; Beis wie T4
  • 4 Ob 88/11m
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 88/11m
    Vgl auch; nur T17
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Auch; nur T1; nur T8
  • 3 Ob 220/11s
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 220/11s
    Auch; nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. (T19)
  • 3 Ob 24/12v
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 24/12v
    Vgl; nur T5
  • 3 Ob 7/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 7/12v
    Vgl auch; nur T19
  • 3 Ob 11/12g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 11/12g
    Auch
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Auch; nur T19
  • 3 Ob 133/12y
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 133/12y
    Auch; nur T5
  • 3 Ob 68/13s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 68/13s
    Auch; nur T19
  • 3 Ob 90/14b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 90/14b
    Auch; nur T1; nur T8; nur T13
  • 3 Ob 10/15i
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 10/15i
    Auch; Beisatz: Hier: Der Titel bezieht sich grammatikalisch ohne Zweifel darauf, dass Zinsen in Höhe von 8 % über dem Basiszinssatz geschuldet werden und nicht Zinsen in Höhe des um 8 % erhöhten Basiszinssatzes. (T20)
  • 3 Ob 256/15s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 256/15s
    Auch
  • 3 Ob 196/16v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 196/16v
    Auch
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    nur T17; nur T18
  • 3 Ob 118/17z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 118/17z
    nur T19; Beis wie T14
  • 3 Ob 119/17x
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 119/17x
    nur T19; Beis wie T14
  • 3 Ob 117/17b
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 117/17b
    nur T19; Beis wie T14
  • 3 Ob 211/17a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 3 Ob 211/17a
    nur T1; nur T8; Beis wie T10; nur T11; nur T13; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Gerichtlicher Vergleich: (T21)
  • 3 Ob 173/18i
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 173/18i
    Auch; Beis wie T15
  • 3 Ob 193/18f
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 193/18f
    Auch; nur T19

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0000207

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19690514_OGH0002_0030OB00038_6900000_001

Rechtssatz für 3Ob118/77 3Ob182/82 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0000595

Geschäftszahl

3Ob118/77; 3Ob182/82; 4Ob394/85; 3Ob41/86; 3Ob102/90; 3Ob64/90 (3Ob65/903Ob66/903Ob67/90); 4Ob74/91; 3Ob46/92; 4Ob1045/92; 4Ob1002/93; 3Ob37/93; 3Ob93/94; 3Ob43/95; 3Ob93/95 (3Ob1094/95, 3Ob1095/95); 3Ob2392/96b; 3Ob164/98h; 3Ob243/02k; 3Ob177/03f; 3Ob97/04t; 3Ob109/04g; 3Ob162/05b; 3Ob79/05x; 3Ob166/05s (3Ob167/05p); 3Ob159/06p; 3Ob273/06b; 9Ob35/08z; 3Ob280/08k; 3Ob26/10k; 3Ob149/10y; 3Ob8/11i; 3Ob82/11x; 3Ob123/11a; 4Ob130/11p; 3Ob220/11s; 3Ob242/11a; 3Ob7/12v; 3Ob11/12g; 3Ob65/12y; 3Ob133/12y; 3Ob68/13s; 3Ob256/15s; 3Ob3/17p; 3Ob135/19b

Entscheidungsdatum

06.12.1977

Norm

EO §16
EO §355 II
ZPO §502 Abs1 HIII2

Rechtssatz

Nur ein Verhalten des Verpflichteten, welches eindeutig gegen das im Exekutionstitel ausgesprochene Unterlassungsgebot verstößt, rechtfertigt Exekutionsschritte gemäß § 355 EO.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 118/77
    Entscheidungstext OGH 06.12.1977 3 Ob 118/77
    Veröff: ÖBl 1978,75
  • 3 Ob 182/82
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 182/82
    Beisatz: Hier: Lautet das titulierte Verbot auf Unterlassung von Werbemaßnahmen, die einen Saisonschlussverkauf ankündigen, so ist damit die Ankündigung von allenfalls saisonschlussverkauf ähnlichen Veranstaltungen nicht mitumfasst. (T1)
    Veröff: ÖBl 1983,149
  • 4 Ob 394/85
    Entscheidungstext OGH 26.11.1985 4 Ob 394/85
  • 3 Ob 41/86
    Entscheidungstext OGH 09.07.1986 3 Ob 41/86
  • 3 Ob 102/90
    Entscheidungstext OGH 19.09.1990 3 Ob 102/90
    Auch
  • 3 Ob 64/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1991 3 Ob 64/90
  • 4 Ob 74/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 74/91
    Auch
  • 3 Ob 46/92
    Entscheidungstext OGH 27.05.1992 3 Ob 46/92
  • 4 Ob 1045/92
    Entscheidungstext OGH 01.09.1992 4 Ob 1045/92
  • 4 Ob 1002/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1993 4 Ob 1002/93
    Beisatz: Unklarheiten darüber, welches Verhalten durch das aus dem Exekutionstitel hervorgehende Gebot oder Verbot noch gedeckt ist, gehen stets zu Lasten der betreibenden Partei. (T2)
  • 3 Ob 37/93
    Entscheidungstext OGH 02.06.1993 3 Ob 37/93
    Beisatz: Das Exekutionsbewilligungsgericht hat sich streng an den Wortlaut des Spruches zu halten. Es hat ihn auszulegen, aber daraus keine weiteren Ansprüche abzuleiten. (T3)
  • 3 Ob 93/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 3 Ob 93/94
  • 3 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 43/95
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 93/95
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 3 Ob 93/95
    Auch
  • 3 Ob 2392/96b
    Entscheidungstext OGH 11.03.1998 3 Ob 2392/96b
  • 3 Ob 164/98h
    Entscheidungstext OGH 24.06.1998 3 Ob 164/98h
  • 3 Ob 243/02k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 243/02k
    auch; Beis wie T2; Beisatz: Die Frage, ob ein aus dem Parteienvorbringen entnehmbares konkretes Verhalten der verpflichteten Partei gegen den Exekutionstitel verstößt oder nicht, wirft keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO auf und ist jeweils nach den Umständen des Einzelfalls zu lösen. (T4)
  • 3 Ob 177/03f
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 177/03f
  • 3 Ob 97/04t
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 97/04t
  • 3 Ob 109/04g
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 109/04g
    Auch
  • 3 Ob 162/05b
    Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 162/05b
    Veröff: SZ 2005/115
  • 3 Ob 79/05x
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 79/05x
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 166/05s
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 166/05s
    Beis wie T4
  • 3 Ob 159/06p
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 159/06p
    Beis wie T3 nur: Das Exekutionsbewilligungsgericht hat sich streng an den Wortlaut des Spruches zu halten. (T5)
    Beisatz: Hier: Spruch der EV stellt unmissverständlich auf das Vorliegen eines Mietvertrages ab. (T6)
  • 3 Ob 273/06b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 3 Ob 273/06b
    Beis wie T2; Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs „powered by". (T7)
  • 9 Ob 35/08z
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 9 Ob 35/08z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Die Auslegung eines Exekutionstitels im Einzelfall bildet - von hier nicht vorliegenden, im Interesse der Rechtssicherheit aufzugreifenden Fehlbeurteilungen abgesehen - keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO. Dies gilt - wie der Oberste Gerichtshof ebenfalls bereits klargestellt hat - auch im Anwendungsbereich des Außerstreitgesetzes. (T8)
    Beisatz: Hier: Auslegung einer gerichtlichen Besuchsrechtsregelung. (T9)
  • 3 Ob 280/08k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 280/08k
    Vgl
  • 3 Ob 26/10k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 26/10k
  • 3 Ob 149/10y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 149/10y
  • 3 Ob 8/11i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 8/11i
    Beis wie T4
  • 3 Ob 82/11x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 82/11x
    Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 123/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 123/11a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 220/11s
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 220/11s
  • 3 Ob 242/11a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 242/11a
    Vgl; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Die Auslegung des Exekutionstitels im Einzelfall und die Frage, ob ein aus dem Vorbringen der betreibenden Partei entnehmbares konkretes Verhalten der verpflichteten Partei gegen den Exekutionstitel verstößt, gehen in der Regel nicht über den konkreten Einzelfall hinaus und werfen keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 528 Abs 1 ZPO auf. (T10)
  • 3 Ob 7/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 7/12v
    Vgl; Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 11/12g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 11/12g
    Vgl; Beis wie T2
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Beis wie T10
  • 3 Ob 133/12y
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 133/12y
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 68/13s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 68/13s
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 256/15s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 256/15s
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    Beis wie T4; Beis wie T10
  • 3 Ob 135/19b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 135/19b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0000595

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19771206_OGH0002_0030OB00118_7700000_001

Rechtssatz für 3Ob41/86 3Ob1091/93 (3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0004662

Geschäftszahl

3Ob41/86; 3Ob1091/93 (3Ob1092/93 -1104/93); 3Ob85/98s; 3Ob280/00y; 3Ob54/01i; 3Ob245/01b; 3Ob136/03a; 3Ob253/04h; 3Ob302/04i; 3Ob151/05k; 6Ob213/06a; 3Ob160/06k; 3Ob54/07y; 3Ob272/09k; 3Ob132/10y; 3Ob223/10f; 3Ob8/11i; 3Ob54/11d; 3Ob82/11x; 3Ob123/11a; 4Ob130/11p; 3Ob242/11a; 3Ob7/12v; 3Ob65/12y; 3Ob68/13s; 3Ob114/14g; 3Ob156/14h; 3Ob3/17p

Entscheidungsdatum

09.07.1986

Norm

EO §355 II
ZPO §502 Abs4 Z1 HIII3

Rechtssatz

Anders als im Wettbewerbsprozess, wo durch die Rechtsanwendung im Einzelfall allgemeine Richtlinien gewonnen werden können, geht die Beantwortung der Frage, ob ein bestimmtes festgestelltes Verhalten des Verpflichteten noch vom Exekutionstitel erfasst wird, über den konkreten Anlassfall nicht hinaus.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 41/86
    Entscheidungstext OGH 09.07.1986 3 Ob 41/86
  • 3 Ob 1091/93
    Entscheidungstext OGH 30.06.1993 3 Ob 1091/93
  • 3 Ob 85/98s
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 85/98s
    nur: Die Beantwortung der Frage, ob ein bestimmtes festgestelltes Verhalten des Verpflichteten noch vom Exekutionstitel erfasst wird, geht über den konkreten Anlassfall nicht hinaus. (T1)
  • 3 Ob 280/00y
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 280/00y
    nur T1
  • 3 Ob 54/01i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2001 3 Ob 54/01i
    nur T1
  • 3 Ob 245/01b
    Entscheidungstext OGH 30.01.2002 3 Ob 245/01b
  • 3 Ob 136/03a
    Entscheidungstext OGH 17.07.2003 3 Ob 136/03a
    Auch
  • 3 Ob 253/04h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2004 3 Ob 253/04h
    nur T1
  • 3 Ob 302/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 302/04i
    Vgl auch; Beisatz: Die Auslegung des Exekutionstitels im Einzelfall bildet ebenso wie die Frage, ob dieser bestimmt genug ist, keine erhebliche Rechtsfrage. (T2)
  • 3 Ob 151/05k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2005 3 Ob 151/05k
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 213/06a
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 213/06a
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Auslegung eines Besuchsrechtsbeschlusses. (T3)
  • 3 Ob 160/06k
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 160/06k
    nur T1
  • 3 Ob 54/07y
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 3 Ob 54/07y
    nur T1
  • 3 Ob 272/09k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 272/09k
  • 3 Ob 132/10y
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 132/10y
    nur T1
  • 3 Ob 223/10f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 223/10f
    nur T1
  • 3 Ob 8/11i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 8/11i
    Auch
  • 3 Ob 54/11d
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 54/11d
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 82/11x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 82/11x
    nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 3 Ob 123/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 123/11a
    nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Vgl auch
  • 3 Ob 242/11a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 242/11a
    Vgl; Beisatz: Die Auslegung des Exekutionstitels im Einzelfall und die Frage, ob ein aus dem Vorbringen der betreibenden Partei entnehmbares konkretes Verhalten der verpflichteten Partei gegen den Exekutionstitel verstößt, gehen in der Regel nicht über den konkreten Einzelfall hinaus und werfen keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 528 Abs 1 ZPO auf. (T4)
  • 3 Ob 7/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 7/12v
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Auch
  • 3 Ob 68/13s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 68/13s
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 114/14g
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 114/14g
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 156/14h
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 156/14h
    Auch
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    Vgl; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0004662

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19860709_OGH0002_0030OB00041_8600000_002

Rechtssatz für 5Ob1596/90 6Ob292/97b 4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031869

Geschäftszahl

5Ob1596/90; 6Ob292/97b; 4Ob320/98g; 6Ob208/98a; 6Ob270/99w; 6Ob75/00y; 6Ob135/01y; 6Ob22/03h; 4Ob193/08y; 6Ob187/11k; 3Ob7/12v; 3Ob65/12y; 3Ob68/13s; 4Ob36/13t; 4Ob125/16k; 6Ob245/16x; 3Ob3/17p; 4Ob177/18k

Entscheidungsdatum

15.01.1991

Norm

ABGB §1330 BII
UWG §7 C
ZPO §502 HIII3
ZPO §508a

Rechtssatz

Das Fehlen einer Rechtsprechung zur Frage der Bedeutung des Wortes "Manipulation" indiziert noch keineswegs das Vorhandensein einer erheblichen Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO, weil ein in verschiedenen Bedeutungen verwendetes Wort seine konkrete Sinngebung immer erst aus dem Wortzusammenhang und Sachzusammenhang erhält. Insofern kann ein Einzelfall nicht als Leitjudikatur dienen. Rückschlüsse und Beispielswirkungen auf andere Fälle der Verwendung des Wortes "Manipulation" sind nicht zu erwarten.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 1596/90
    Entscheidungstext OGH 15.01.1991 5 Ob 1596/90
  • 6 Ob 292/97b
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 6 Ob 292/97b
    Vgl auch
  • 4 Ob 320/98g
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 4 Ob 320/98g
    Vgl; Beisatz: Hier: Bedeutung des Wortes Gültigkeit. (T1)
  • 6 Ob 208/98a
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 208/98a
    Vgl; Beisatz: Die Frage, ob bestimmte, im Gesamtzusammenhang stehende Äußerungen eine Ehrverletzung darstellen, betrifft eine Entscheidung im Einzelfall. (T2)
  • 6 Ob 270/99w
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 6 Ob 270/99w
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 75/00y
    Entscheidungstext OGH 17.05.2000 6 Ob 75/00y
    Vgl; Beis wie T2
  • 6 Ob 135/01y
    Entscheidungstext OGH 21.06.2001 6 Ob 135/01y
    Vgl; Beis wie T2
  • 6 Ob 22/03h
    Entscheidungstext OGH 21.05.2003 6 Ob 22/03h
    Auch; Beisatz: Hier: Äußerung an einer Zeitungskampagne. (T3)
  • 4 Ob 193/08y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 193/08y
    Vgl; Beis wie T2
  • 6 Ob 187/11k
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 187/11k
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 7/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 7/12v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Frage, ob mit konkret festgestellter Formulierung ein Titelverstoß gemäß § 355 EO verwirklicht wurde. (T4)
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Vgl; Auch Beis wie T4; Beisatz: Hier: Frage, ob konkretes Verhalten gegen den Exekutionstitel verstößt. (T5)
  • 3 Ob 68/13s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 68/13s
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 36/13t
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 36/13t
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Frage, ob ein bestimmtes lauterkeitswidriges Verhalten mit einer besonders schweren Beeinträchtigung der sozialen Wertstellung der betroffenen juristischen Person verbunden ist. (T6)
  • 4 Ob 125/16k
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 4 Ob 125/16k
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 245/16x
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 245/16x
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 4 Ob 177/18k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 4 Ob 177/18k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0031869

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19910115_OGH0002_0050OB01596_9000000_001

Rechtssatz für 4Ob174/97k 6Ob304/01a 6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0107768

Geschäftszahl

4Ob174/97k; 6Ob304/01a; 6Ob95/03v; 6Ob96/04t; 9Ob42/04y; 6Ob344/04p; 6Ob81/06i; 6Ob3/07w; 9ObA16/08f; 6Ob256/08b; 6Ob240/08z; 6Ob36/10b; 6Ob173/11a; 6Ob216/11z; 6Ob187/11k; 6Ob245/11i; 3Ob65/12y; 6Ob51/14i; 6Ob17/15s; 6Ob161/14s; 4Ob74/15h; 6Ob88/15g; 4Ob134/15g; 6Ob29/16g; 6Ob134/16y; 4Ob172/16x; 6Ob52/16i; 4Ob231/16y; 6Ob24/17y; 6Ob6/17a; 6Ob149/17f; 4Ob181/17x; 4Ob195/17f; 6Ob162/17t; 4Ob206/17y; 4Ob154/18b; 6Ob99/19f

Entscheidungsdatum

10.06.1997

Norm

ABGB §1330 Abs2 BI
ZPO §502 Abs1 HI2

Rechtssatz

Ob eine andere Beurteilung der festgestellten Äußerung vertretbar ist, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und bildet demnach keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 174/97k
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 174/97k
  • 6 Ob 304/01a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2001 6 Ob 304/01a
  • 6 Ob 95/03v
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 95/03v
    Auch
  • 6 Ob 96/04t
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 96/04t
  • 9 Ob 42/04y
    Entscheidungstext OGH 15.09.2004 9 Ob 42/04y
    Auch
  • 6 Ob 344/04p
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 344/04p
  • 6 Ob 81/06i
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 6 Ob 81/06i
  • 6 Ob 3/07w
    Entscheidungstext OGH 15.02.2007 6 Ob 3/07w
  • 9 ObA 16/08f
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 9 ObA 16/08f
    Auch; Beisatz: Ob einer Erklärung ein über ihren bloßen Wortlaut hinausgehender Bedeutungsinhalt zuzumessen ist bzw bejahendenfalls welcher, kann immer nur unter Beachtung der Umstände des konkreten Einzelfalls beurteilt werden und vermag daher - von unvertretbaren Fehlbeurteilungen der zweiten Instanz abgesehen - die Zulässigkeit der Revision nicht zu rechtfertigen. (T1)
  • 6 Ob 256/08b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 6 Ob 256/08b
  • 6 Ob 240/08z
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 240/08z
  • 6 Ob 36/10b
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 36/10b
  • 6 Ob 173/11a
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 173/11a
  • 6 Ob 216/11z
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 216/11z
  • 6 Ob 187/11k
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 187/11k
  • 6 Ob 245/11i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 6 Ob 245/11i
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Ähnlich
  • 6 Ob 51/14i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 6 Ob 51/14i
  • 6 Ob 17/15s
    Entscheidungstext OGH 19.02.2015 6 Ob 17/15s
  • 6 Ob 161/14s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 161/14s
  • 4 Ob 74/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 4 Ob 74/15h
  • 6 Ob 88/15g
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 88/15g
  • 4 Ob 134/15g
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 134/15g
  • 6 Ob 29/16g
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 29/16g
    Auch; Beisatz: Die Feststellung des Bedeutungsgehalts einer Äußerung bildet in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T2)
  • 6 Ob 134/16y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 6 Ob 134/16y
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 172/16x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 172/16x
    Auch
  • 6 Ob 52/16i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 6 Ob 52/16i
    Beis ähnlich wie T1
  • 4 Ob 231/16y
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 4 Ob 231/16y
  • 6 Ob 24/17y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 24/17y
  • 6 Ob 6/17a
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 6/17a
    Auch
  • 6 Ob 149/17f
    Entscheidungstext OGH 29.08.2017 6 Ob 149/17f
    Beis wie T2
  • 4 Ob 181/17x
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 181/17x
  • 4 Ob 195/17f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 195/17f
    Beisatz: „Exklusivbericht“. (T3)
  • 6 Ob 162/17t
    Entscheidungstext OGH 17.01.2018 6 Ob 162/17t
  • 4 Ob 206/17y
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 206/17y
    Auch
  • 4 Ob 154/18b
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 154/18b
  • 6 Ob 99/19f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 6 Ob 99/19f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107768

Im RIS seit

16.05.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19970610_OGH0002_0040OB00174_97K0000_002

Rechtssatz für 3Ob168/99y (3Ob169/99w, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0113232

Geschäftszahl

3Ob168/99y (3Ob169/99w, 3Ob170/99t, 3Ob241/99h); 3Ob8/12s; 3Ob35/12m; 3Ob65/12y; 3Ob104/13k

Entscheidungsdatum

24.11.1999

Norm

EO §358
EO §355 Abs1

Rechtssatz

Gemäß § 358 EO kann der Verpflichtete ua vor der Entscheidung über den Antrag auf Bewilligung der Unterlassungsexekution und über weitere Strafanträge (§ 355 Abs 1 EO) einvernommen werden, sofern nicht Gefahr im Verzuge ist. Die Einvernahme ist nicht zwingend vorgeschrieben; sie bleibt dem Ermessen des Gerichtes anheimgestellt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 168/99y
    Entscheidungstext OGH 24.11.1999 3 Ob 168/99y
    Veröff: SZ 72/194
  • 3 Ob 8/12s
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 8/12s
    Auch; nur: Die Einvernahme ist nicht zwingend vorgeschrieben; sie bleibt dem Ermessen des Gerichtes anheimgestellt. (T1)
  • 3 Ob 35/12m
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 35/12m
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Vgl; nur T1; Beisatz: Das Unterbleiben der Einvernahme begründet keine Nichtigkeit. (T2)
  • 3 Ob 104/13k
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 104/13k
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 2013/58

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0113232

Im RIS seit

24.12.1999

Zuletzt aktualisiert am

07.09.2015

Dokumentnummer

JJR_19991124_OGH0002_0030OB00168_99Y0000_001

Rechtssatz für 4Ob196/00b 4Ob171/06k 4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0114366

Geschäftszahl

4Ob196/00b; 4Ob171/06k; 4Ob93/07s; 4Ob127/07s; 4Ob195/07s; 4Ob177/07v; 4Ob20/08g; 4Ob245/07v; 4Ob42/08t; 4Ob90/08a; 4Ob18/08p; 4Ob69/08p; 4Ob99/08z; 4Ob57/08y; 4Ob109/08w; 4Ob159/08y; 17Ob20/08b; 4Ob106/08d; 4Ob119/08s; 4Ob199/08f; 4Ob54/09h; 4Ob99/09a; 4Ob39/10d; 4Ob228/10y; 4Ob20/11m; 4Ob76/11x; 17Ob19/11k; 4Ob155/11i; 4Ob220/11y; 4Ob165/11k; 3Ob65/12y; 4Ob97/12m; 4Ob161/12y; 4Ob171/12v; 4Ob100/13d; 4Ob94/13x; 4Ob150/13g; 4Ob28/14t; 4Ob61/14w; 4Ob122/15t; 4Ob95/16y; 4Ob113/16w; 4Ob144/18g

Entscheidungsdatum

24.10.2000

Norm

UWG §1 D3a
UWG §1 Abs1 Z2 C10
UWG §2 A2
UWG §9a

Rechtssatz

In der Frage des Verständnisses der angesprochenen Verkehrskreise von Produkt- oder Verpackungsaufschriften, die einen Irrtum über die Herkunft ausschließen sollen, ist auf den Grad der Aufmerksamkeit des durchschnittlich informierten und verständigen Verbrauchers abzustellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Aufmerksamkeitsgrad von der jeweiligen Situation, insbesondere von der Bedeutung der beworbenen Waren oder Dienstleistungen für den angesprochenen Verbraucher, abhängt und beispielsweise dort eher gering, also flüchtig sein wird, wo es um den Erwerb geringwertiger Gegenstände des täglichen Bedarfs geht. Handelt es sich hingegen bei den angebotenen Waren um solche von nicht unerheblichem Preis und einer nicht nur kurzen Lebensdauer, wird der an einem Erwerb interessierte, durchschnittlich informierte und verständige Verbraucher eine entsprechende Ankündigung in der Regel nicht nur flüchtig betrachten, sondern sich ihr mit normaler Aufmerksamkeit zuwenden; er wird einer Kaufentscheidung erfahrungsgemäß erst dann nähertreten, wenn er sich weiter informiert hat.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 196/00b
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 4 Ob 196/00b
    Veröff: SZ 73/161
  • 4 Ob 171/06k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 171/06k
    Auch; Beisatz: Maßgebend für die Verkehrsauffassung ist das Verständnis eines durchschnittlich informierten und verständigen Adressaten der Werbung, der eine dem Anlass angemessene Aufmerksamkeit aufwendet. (T1)
    Veröff: SZ 2006/188
  • 4 Ob 93/07s
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 93/07s
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Irreführung nach § 2 UWG. (T2)
  • 4 Ob 127/07s
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 127/07s
    Beis wie T1
  • 4 Ob 195/07s
    Entscheidungstext OGH 13.11.2007 4 Ob 195/07s
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 177/07v
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 177/07v
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: An diesem Beurteilungsmaßstab, der sich schon bisher an der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum europäischen Verbraucherleitbild orientierte, hat sich auch nach dem Inkrafttreten der UWG-Novelle 2007 nichts geändert. (T3)
    Veröff: SZ 2008/7
  • 4 Ob 20/08g
    Entscheidungstext OGH 11.03.2008 4 Ob 20/08g
  • 4 Ob 245/07v
    Entscheidungstext OGH 08.04.2008 4 Ob 245/07v
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 42/08t
    Entscheidungstext OGH 08.04.2008 4 Ob 42/08t
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Dass dabei auf den „durchschnittlichen" Vertreter der jeweils angesprochenen Gruppe - der „angesprochenen Verkehrskreise" im Sinn der bisherigen Rechtsprechung - abzustellen ist, versteht sich von selbst. (T4)
  • 4 Ob 90/08a
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 90/08a
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 18/08p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 18/08p
    Auch; Beis wie T3
    Veröff: SZ 2008/66
  • 4 Ob 69/08p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 69/08p
    Auch; Beisatz: Maßfigur für die lauterkeitsrechtliche Prüfung einer gegenüber Verbrauchern angewendeten Geschäftspraktik (§ 1 Abs 1 Z 2 UWG in der Fassung der UWG-Novelle 2007) ist ein angemessen gut unterrichteter und angemessen aufmerksamer und kritischer Durchschnittsverbraucher. Inhaltlich besteht gegenüber der jüngeren Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zu § 2 UWG in der Fassung vor der Novelle 2007 kein Unterschied, weil diese zuletzt stets auf eine situationsangepasste Aufmerksamkeit abgestellt hat. (T5)
  • 4 Ob 99/08z
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 99/08z
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 57/08y
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 57/08y
    Auch; Beisatz: Hier: Eltern als Verbraucher. (T6)
    Veröff: SZ 2008/96
  • 4 Ob 109/08w
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 109/08w
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T5
  • 4 Ob 159/08y
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 4 Ob 159/08y
    Auch; Beisatz: Dieser Maßstab hat auch für die lauterkeitsrechtliche Beurteilung der Ankündigung von Zugaben zu gelten. (T7)
  • 17 Ob 20/08b
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 17 Ob 20/08b
    Auch; Veröff: SZ 2008/136
  • 4 Ob 106/08d
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 4 Ob 106/08d
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 119/08s
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 4 Ob 119/08s
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 4 Ob 199/08f
    Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 199/08f
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 54/09h
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 4 Ob 54/09h
    Auch
  • 4 Ob 99/09a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 99/09a
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/14
  • 4 Ob 39/10d
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 39/10d
    Auch
  • 4 Ob 228/10y
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 228/10y
    Vgl; Beis wie T5
  • 4 Ob 20/11m
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 20/11m
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Dragon FX Garant ‑ Garantiezusage. (T8)
  • 4 Ob 76/11x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 76/11x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier: „Bestpreisgarantie“ (T9)
  • 17 Ob 19/11k
    Entscheidungstext OGH 19.09.2011 17 Ob 19/11k
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: „Zahnpflege aus der Wissenschaft ®“. (T10)
  • 4 Ob 155/11i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 155/11i
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Richtet sich eine Werbeaussage an Fachkreise, ist deren Verkehrsauffassung maßgeblich. (T11)
  • 4 Ob 220/11y
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 220/11y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5
  • 4 Ob 165/11k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 165/11k
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Bei einem Vergleich von Leistungen von Großschaden‑Gruppenversicherungen ist wegen der Wichtigkeit von einer hohen Aufmerksamkeit der Angesprochenen auszugehen. (T12)
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 97/12m
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 97/12m
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 161/12y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 161/12y
    Vgl auch
  • 4 Ob 171/12v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 171/12v
    Auch
  • 4 Ob 100/13d
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 100/13d
    Vgl auch; Ähnlich Beis wie T12; Beisatz: Hier: Wegen der langfristigen Bindung an ein Versicherungsprodukt hohe Aufmerksamkeit eines durchschnittlich informierten und verständigen Verbrauchers. (T13)
  • 4 Ob 94/13x
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 94/13x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Ähnlich Beis wie T5
  • 4 Ob 150/13g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 150/13g
    Vgl auch
  • 4 Ob 28/14t
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 28/14t
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13
  • 4 Ob 61/14w
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 61/14w
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 122/15t
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 122/15t
    Auch; Beisatz: Je nach beworbenem Produkt oder beworbener Dienstleistung ist auch ein erhöhter Aufmerksamkeitsgrad zu unterstellen. (T14)
  • 4 Ob 95/16y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 95/16y
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 113/16w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 4 Ob 113/16w
    Auch; Beisatz: Hier: Wissen über Einrichtungen des Internets von Internetkunden. (T15)
  • 4 Ob 144/18g
    Entscheidungstext OGH 23.08.2018 4 Ob 144/18g
    Auch; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114366

Im RIS seit

23.11.2000

Zuletzt aktualisiert am

21.09.2018

Dokumentnummer

JJR_20001024_OGH0002_0040OB00196_00B0000_001

Rechtssatz für 3Ob216/01p 3Ob149/02m 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116198

Geschäftszahl

3Ob216/01p; 3Ob149/02m; 3Ob20/03t; 3Ob162/03z (3Ob163/03x); 3Ob28/05x; 3Ob61/06a; 3Ob202/06m; 3Ob176/08s; 3Ob7/09i; 3Ob98/10y; 3Ob157/10z; 3Ob189/10f; 3Ob152/10i; 8Ob27/11w; 3Ob118/11s; 3Ob32/12w; 3Ob12/12d; 3Ob223/11g; 3Ob31/12y; 3Ob65/12y; 3Ob81/12a; 3Ob176/12x; 3Ob73/13a; 3Ob90/14b; 3Ob197/14p; 3Ob97/14g; 3Ob32/15z; 7Ob123/15m; 3Ob219/15z; 3Ob46/16k; 3Ob63/16k; 3Ob3/17p

Entscheidungsdatum

30.01.2002

Norm

EO §65 F
EO §78
ZPO §521a

Rechtssatz

Der Rekurs (und auch der Revisionsrekurs) ist im Verfahren nach der EO - sieht man von den Ausnahmen nach § 84 Abs 1 und § 402 Abs 1 EO ab - stets einseitig.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 216/01p
    Entscheidungstext OGH 30.01.2002 3 Ob 216/01p
    Veröff: SZ 2002/12
  • 3 Ob 149/02m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2002 3 Ob 149/02m
  • 3 Ob 20/03t
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 20/03t
  • 3 Ob 162/03z
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 162/03z
    Beisatz: Unter Bedachtnahme auf die E des EGMR vom 6. Februar 2001 Beer gegen Österreich und die darauf gestützte Rechtsfortbildung durch Analogie im österreichischen Verfahrensrecht bleibt das Exekutionsbewilligungsverfahren - so auch bei der Exekution nach § 355 EO - in erster Instanz jedenfalls einseitig. In zweiter Instanz bleibt es gleichfalls weiterhin einseitig, soweit die Herstellung der Waffengleichheit im Rekursverfahren durch Anhörung des Rekursgegners nicht aus besonderen - nur von der zweiten Instanz im Einzelfall im Rahmen ihres pflichtgemäßen rechtlichen Ermessens beurteilbaren - Gründen geboten erscheint; letzterer Gesichtspunkt kann - in manchen Fällen (vgl 3 Ob 92/03f)- dann zum Tragen kommen, wenn eine Anrufung des Obersten Gerichtshofs jedenfalls unzulässig ist und das Rekursgericht deshalb als letzte Instanz entscheidet. In dritter Instanz ist das Rechtsmittelverfahren an sich gleichfalls einseitig, sofern nicht der Oberste Gerichtshof im Einzelfall (vgl 3 Ob 92/03f) eine Rechtsmittelbeantwortung für geboten hält. (T1)
    Beisatz: Eine schematische Anwendung der sichtlich auf die Feststellung streitiger Ansprüche im Erkenntnisverfahren zugeschnittenen Verfahrensgarantien des so genannten fair trial für Zivilrechtssachen (Art 6 Abs 1 MRK) würde dem Zweck des Exekutionsverfahrens nicht entsprechen. (T2)
    Veröff: SZ 2004/26
  • 3 Ob 28/05x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 28/05x
    Beisatz: Einseitigkeit des Rechtsmittelverfahrens, wenn der angefochtene Beschluss über einen Antrag der verpflichteten Partei auf Unterbrechung des Verfahrens (Art 46 EuGVVO) erging. (T3)
  • 3 Ob 61/06a
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 61/06a
    Vgl auch
  • 3 Ob 202/06m
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 202/06m
    Vgl auch; Beisatz: Im Exekutionsverfahren ist der Rekurs grundsätzlich einseitig. (T4)
    Beisatz: Für eine nach den Umständen des Einzelfalls ausnahmsweise gebotene Zweiseitigkeit des Rekursverfahrens iSd Entscheidung 3 Ob 162/03z, 163/03x zeigt der die Revisionsrekurs keine relevanten Umstände auf. (T5)
  • 3 Ob 176/08s
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 176/08s
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 7/09i
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 7/09i
    Auch; Beisatz: Auch in dritter Instanz ist das Rechtsmittelverfahren an sich einseitig, sofern nicht der Oberste Gerichtshof im Einzelfall eine Rechtsmittelbeantwortung für geboten hält. (T6)
  • 3 Ob 98/10y
    Entscheidungstext OGH 04.08.2010 3 Ob 98/10y
    Veröff: SZ 2010/93
  • 3 Ob 157/10z
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 157/10z
  • 3 Ob 189/10f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 189/10f
  • 3 Ob 152/10i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 152/10i
    Auch
  • 8 Ob 27/11w
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 27/11w
  • 3 Ob 118/11s
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 118/11s
    Auch
  • 3 Ob 32/12w
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 32/12w
    Beis wie T2
  • 3 Ob 12/12d
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 12/12d
  • 3 Ob 223/11g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 223/11g
    Auch; Veröff: SZ 2012/18
  • 3 Ob 31/12y
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 31/12y
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
  • 3 Ob 81/12a
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 81/12a
    Auch
  • 3 Ob 176/12x
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 3 Ob 176/12x
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 73/13a
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 73/13a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 3 Ob 90/14b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 90/14b
    Auch
  • 3 Ob 197/14p
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 197/14p
    Auch; Veröff: SZ 2015/1
  • 3 Ob 97/14g
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 3 Ob 97/14g
    Auch
  • 3 Ob 32/15z
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 32/15z
    Auch
  • 7 Ob 123/15m
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 123/15m
  • 3 Ob 219/15z
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 219/15z
    Auch
  • 3 Ob 46/16k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 46/16k
    Auch; Veröff: SZ 2016/49
  • 3 Ob 63/16k
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 3 Ob 63/16k
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    Beis wie T1; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116198

Im RIS seit

01.03.2002

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2018

Dokumentnummer

JJR_20020130_OGH0002_0030OB00216_01P0000_001

Rechtssatz für 3Ob162/03z (3Ob163/03x)...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0118686

Geschäftszahl

3Ob162/03z (3Ob163/03x); 3Ob52/04z; 3Ob39/04p; 3Ob77/04a; 3Ob61/04y; 3Ob64/04i; 3Ob167/04m; 3Ob302/04i; 3Ob79/05x; 3Ob166/05s (3Ob167/05p); 3Ob270/05k; 3Ob69/06b; 3Ob217/05s; 3Ob142/06p; 3Ob61/06a; 3Ob162/06d; 3Ob177/06k; 3Ob222/06b; 3Ob273/06b; 3Ob64/07v; 3Ob51/07g; 3Ob181/07z; 3Ob167/07s; 3Ob7/09i; 3Ob145/09h; 3Ob153/09k; 3Ob251/09x; 3Ob98/10y; 3Ob157/10z; 3Ob161/10p; 3Ob152/10i; 3Ob217/10y; 3Ob168/10t; 8Ob27/11w; 3Ob198/10d; 3Ob86/11k; 3Ob118/11s; 3Ob247/11m; 3Ob32/12w; 3Ob31/12y; 3Ob65/12y; 3Ob81/12a; 3Ob127/12s; 3Ob163/13m; 3Ob197/14p; 3Ob97/14g; 3Ob32/15z; 3Ob41/15y; 3Ob79/15m; 3Ob152/15x; 3Ob199/15h; 3Ob243/15d; 3Ob68/16w; 3Ob25/16x; 3Ob26/16v; 3Ob63/16k; 3Ob223/16i; 3Ob193/16b; 3Ob239/16t; 3Ob100/17b; 3Ob54/17p; 3Ob108/17d; 3Ob118/17z; 3Ob119/17x; 3Ob117/17b; 3Ob126/17a; 3Ob28/18s; 8Ob48/18v; 3Ob23/18f; 3Ob146/18v; 8Ob83/19t

Entscheidungsdatum

25.02.2004

Norm

EO §65 F
EO §355 II
ZPO §521a
ZPO §528 Abs2 A
ZPO §528 Abs2a A

Rechtssatz

Unter Bedachtnahme auf die E des EGMR vom 6. Februar 2001 Beer gegen Österreich und die darauf gestützte Rechtsfortbildung durch Analogie im österreichischen Verfahrensrecht bleibt das Exekutionsbewilligungsverfahren - so auch bei der Exekution nach § 355 EO - in erster Instanz jedenfalls einseitig. In zweiter Instanz bleibt es gleichfalls weiterhin einseitig, soweit die Herstellung der Waffengleichheit im Rekursverfahren durch Anhörung des Rekursgegners nicht aus besonderen - nur von der zweiten Instanz im Einzelfall im Rahmen ihres pflichtgemäßen rechtlichen Ermessens beurteilbaren - Gründen geboten erscheint; letzterer Gesichtspunkt kann - in manchen Fällen (vgl 3 Ob 92/03f) - dann zum Tragen kommen, wenn eine Anrufung des Obersten Gerichtshofs jedenfalls unzulässig ist und das Rekursgericht deshalb als letzte Instanz entscheidet. In dritter Instanz ist das Rechtsmittelverfahren an sich gleichfalls einseitig, sofern nicht der Oberste Gerichtshof im Einzelfall (vgl 3 Ob 92/03f) eine Rechtsmittelbeantwortung für geboten hält.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 162/03z
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 162/03z
    Veröff: SZ 2004/26
  • 3 Ob 52/04z
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 52/04z
    nur: In dritter Instanz ist das Rechtsmittelverfahren an sich gleichfalls einseitig, sofern nicht der Oberste Gerichtshof im Einzelfall (vgl 3 Ob 92/03f) eine Rechtsmittelbeantwortung für geboten hält. (T1)
  • 3 Ob 39/04p
    Entscheidungstext OGH 28.04.2004 3 Ob 39/04p
    nur: Unter Bedachtnahme auf die E des EGMR vom 6. Februar 2001 Beer gegen Österreich und die darauf gestützte Rechtsfortbildung durch Analogie im österreichischen Verfahrensrecht bleibt das Exekutionsbewilligungsverfahren - so auch bei der Exekution nach § 355 EO - in erster Instanz jedenfalls einseitig. (T2)
  • 3 Ob 77/04a
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 3 Ob 77/04a
    Auch
  • 3 Ob 61/04y
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 3 Ob 61/04y
  • 3 Ob 64/04i
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 64/04i
    Vgl auch; Beisatz: Hier hielt der Oberste Gerichtshof eine Rechtsmittelbeantwortung für geboten, weil neue rechtliche Aspekte im Revisionsrekurs vorgetragen wurden. (T3)
    Veröff: SZ 2004/109
  • 3 Ob 167/04m
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 167/04m
    Auch
  • 3 Ob 302/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 302/04i
    Auch; Beisatz: Einseitigkeit des Exekutionsbewilligungs-/Strafantragsverfahrens. (T4)
  • 3 Ob 79/05x
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 79/05x
    Vgl auch
  • 3 Ob 166/05s
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 166/05s
  • 3 Ob 270/05k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 270/05k
  • 3 Ob 69/06b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 69/06b
    nur T1
  • 3 Ob 217/05s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 217/05s
    nur T1; Beisatz: Hier: Freistellung einer Revisionsrekursbeantwortung an die betreibende Partei, weil sie sonst keine Gelegenheit gehabt hätte, sich zu den Einwänden des erst in dritter Instanz ins Verfahren einbezogenen Verpflichteten zu äußern. (T5)
    Veröff: SZ 2006/66
  • 3 Ob 142/06p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 142/06p
    nur T1; Beisatz: Die Kompetenz zur Zurückweisung einer Revisionsrekursbeantwortung steht dem Erstgericht nicht zu. (T6)
    Veröff: SZ 2006/95
  • 3 Ob 61/06a
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 61/06a
    nur T1
  • 3 Ob 162/06d
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 162/06d
    Vgl auch
  • 3 Ob 177/06k
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 177/06k
    Auch; nur T1; Beisatz: Im Aufschiebungsverfahren ergeht „eine weniger wichtige Entscheidung als die Bewilligung der Exekution", sodass eine Rechtsmittelbeantwortung nur dann in Betracht kommt, wenn sie der Oberste Gerichtshof im Einzelfall für geboten hält. (T7)
    Beisatz: Hier: Rechtsmittelbeantwortung freigestellt (komplexe Rechtslage). (T8)
  • 3 Ob 222/06b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 222/06b
    Auch
  • 3 Ob 273/06b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 3 Ob 273/06b
    Auch; Beisatz: Die Möglichkeit zur nachträglichen Zulassung des Revisionsrekurses bei einem Entscheidungsgegenstand zwischen 4.000 und 20.000 Euro bildet nur ein „Notventil", um einem versehentlich fehlerhaften Ausspruch über die Unzulässigkeit des Revisionsrekurses abzuhelfen. Sie bezweckt nicht, eine allenfalls gebotene Anhörung des Rekursgegners usuell in das Revisionsrekursverfahren zu verschieben, um so eine Zweiseitigkeit des Rekursverfahrens generell zu vermeiden. (T9)
  • 3 Ob 64/07v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2007 3 Ob 64/07v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Da kein Grund für die Freistellung einer Revisionsrekursbeantwortung vorliegt, hat die betreibende Partei deren Kosten selbst zu tragen. (T10)
  • 3 Ob 51/07g
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 3 Ob 51/07g
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T10
  • 3 Ob 181/07z
    Entscheidungstext OGH 23.10.2007 3 Ob 181/07z
    nur T1; Beis wie T10; Beisatz: Die nicht gebotene Revisionsrekursbeantwortung ist mangels gesetzlicher Anordnung nicht zurückzuweisen. (T11)
  • 3 Ob 167/07s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2007 3 Ob 167/07s
    Beis wie T11; Veröff: SZ 2007/205
  • 3 Ob 7/09i
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 7/09i
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 145/09h
    Entscheidungstext OGH 26.08.2009 3 Ob 145/09h
    Vgl; Beis wie T11; Beisatz: Sie dient allerdings nicht der zweckentsprechenden Rechtsverfolgung und ist daher nicht zu honorieren. (T12)
  • 3 Ob 153/09k
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 3 Ob 153/09k
    Beis wie T11; Beisatz: Jetzt ausdrücklich § 65 Abs 3 EO (ZVN 2009). (T13)
    Beis wie T12; Veröff: SZ 2009/130
  • 3 Ob 251/09x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 251/09x
    Beis wie T10
  • 3 Ob 98/10y
    Entscheidungstext OGH 04.08.2010 3 Ob 98/10y
    Beis wie T13; Veröff: SZ 2010/93
  • 3 Ob 157/10z
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 157/10z
    Auch; Beis wie T11; Beis ähnlich wie T12; Beis wie T13
  • 3 Ob 161/10p
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 161/10p
    Vgl auch; Beis wie T10; vgl auch Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T13; Veröff: SZ 2010/144
  • 3 Ob 152/10i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 152/10i
    Vgl auch
  • 3 Ob 217/10y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 217/10y
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 3 Ob 168/10t
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 168/10t
    Vgl auch
  • 8 Ob 27/11w
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 27/11w
    Auch
  • 3 Ob 198/10d
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 198/10d
    Auch
  • 3 Ob 86/11k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 86/11k
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 3 Ob 118/11s
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 118/11s
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 247/11m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 247/11m
    Vgl; Beis wie T11; Beis ähnlich wie T12
  • 3 Ob 32/12w
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 32/12w
    Vgl; nur T2
  • 3 Ob 31/12y
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 31/12y
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Auch
  • 3 Ob 81/12a
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 81/12a
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 127/12s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 127/12s
    Auch; Veröff: SZ 2012/93
  • 3 Ob 163/13m
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 163/13m
    Auch; Beis wie T12
  • 3 Ob 197/14p
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 197/14p
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12; Veröff: SZ 2015/1
  • 3 Ob 97/14g
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 3 Ob 97/14g
    Auch
  • 3 Ob 32/15z
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 32/15z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 41/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 3 Ob 41/15y
    Auch; Beisatz: Einseitigkeit des Revisionsrekursverfahrens. (T14)
  • 3 Ob 79/15m
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 3 Ob 79/15m
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Veröff: SZ 2015/81
  • 3 Ob 152/15x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 152/15x
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12; Veröff: SZ 2015/98
  • 3 Ob 199/15h
    Entscheidungstext OGH 18.11.2015 3 Ob 199/15h
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 243/15d
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 243/15d
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 3 Ob 68/16w
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 68/16w
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 25/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 25/16x
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Delegierungsantrag. (T15)
  • 3 Ob 26/16v
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 3 Ob 26/16v
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 63/16k
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 3 Ob 63/16k
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 223/16i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 223/16i
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 193/16b
    Entscheidungstext OGH 13.12.2016 3 Ob 193/16b
  • 3 Ob 239/16t
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 239/16t
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 100/17b
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 100/17b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12; Beisatz: Bei der Entscheidung über einen Einspruch gegen die Exekutionsbewilligung handelt es sich nicht (unmittelbar) um eine Entscheidung über einen Einstellungsantrag iSd § 65 Abs 3 Z 2 EO, auch wenn die Stattgebung eines Einspruchs gegen die Exekutionsbewilligung gemäß § 54e EO zur Einstellung des Exekutionsverfahrens führt. (T16)
  • 3 Ob 54/17p
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 54/17p
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 108/17d
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 108/17d
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 118/17z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 118/17z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 119/17x
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 119/17x
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 117/17b
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 117/17b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 126/17a
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 126/17a
    Auch; nur T1; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 3 Ob 28/18s
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 28/18s
    nur T1; nur T2
  • 8 Ob 48/18v
    Entscheidungstext OGH 27.04.2018 8 Ob 48/18v
    Auch; Beisatz: Eine Veranlassung, dem Gegner dennoch die Möglichkeit einer Revisionsrekursbeantwortung einzuräumen, bestand im konkreten Fall nicht, hatte er doch seinen Rechtsstandpunkt bereits im vom Erstgericht abgewiesenen Antrag und in seinem Rekurs gegen den abweisenden erstinstanzlichen Beschluss dargelegt. (T17)
  • 3 Ob 23/18f
    Entscheidungstext OGH 27.06.2018 3 Ob 23/18f
    Auch; Beisatz: Meistbotsverteilung. (T18)
  • 3 Ob 146/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 146/18v
    Auch; nur T1; Beis wie T12; Beis wie T17
  • 8 Ob 83/19t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2019 8 Ob 83/19t
    Vgl; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Darlegung des rechtlichen Standpunktes durch den Schuldner bereits im eigenen Rechtsmittel vor dem Rekursgericht. (T19)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118686

Im RIS seit

26.03.2004

Zuletzt aktualisiert am

07.01.2020

Dokumentnummer

JJR_20040225_OGH0002_0030OB00162_03Z0000_001