Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob208/72 1Ob38/74 2Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0023559

Geschäftszahl

2Ob208/72; 1Ob38/74; 2Ob181/74; 3Ob580/76; 4Ob588/76; 6Ob737/76; 6Ob807/77; 4Ob505/78; 5Ob540/78; 8Ob315/81; 8Ob216/82; 7Ob545/83; 5Ob659/83; 7Ob576/84; 8Ob57/85; 8Ob12/86; 7Ob614/86; 7Ob625/87; 7Ob574/88; 6Ob578/89; 10Ob2048/96s; 2Ob513/96; 6Ob240/00p; 7Ob271/00d; 7Ob24/02h; 3Ob165/04t; 2Ob56/12t; 1Ob97/15v

Entscheidungsdatum

02.11.1972

Norm

ABGB §1295 Ia6
ABGB §1295 IId2

Rechtssatz

Es gibt eine allgemeine Rechtspflicht, niemand in seiner Sicherheit zu gefährden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 208/72
    Entscheidungstext OGH 02.11.1972 2 Ob 208/72
  • 1 Ob 38/74
    Entscheidungstext OGH 08.05.1974 1 Ob 38/74
    Veröff: EvBl 1975/3 S 13 = ZVR 1975/114 S 179
  • 2 Ob 181/74
    Entscheidungstext OGH 05.09.1974 2 Ob 181/74
    Beisatz: Diese allgemeine Rechtspflicht kann zwar durch die sich aus bestimmten Spezialvorschriften - hier baurechtlichen - ergebenden Verpflichtungen ergänzt, niemals aber ersetzt werden. (T1)
  • 3 Ob 580/76
    Entscheidungstext OGH 28.09.1976 3 Ob 580/76
    Auch; Beisatz: Konzessionslos ausgeübtes konzessionspflichtiges Gewerbe. (T2)
  • 4 Ob 588/76
    Entscheidungstext OGH 08.02.1977 4 Ob 588/76
    Beis wie T1
  • 6 Ob 737/76
    Entscheidungstext OGH 03.03.1977 6 Ob 737/76
  • 6 Ob 807/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 6 Ob 807/77
    Beisatz: Auch nicht das Eigentum eines anderen. (T3)
  • 4 Ob 505/78
    Entscheidungstext OGH 07.03.1978 4 Ob 505/78
    Beis wie T1
  • 5 Ob 540/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 5 Ob 540/78
    Beisatz: Jede Körperverletzung, die durch menschliches Verhalten herbeigeführt wird, ist deshalb grundsätzlich rechtswidrig, auch wenn die Verletzungshandlungen nicht gegen besondere gesetzliche Verhaltensnormen verstößt. (T4)
    Veröff: SZ 51/89 = EvBl 1979/10 S 46
  • 8 Ob 315/81
    Entscheidungstext OGH 16.11.1982 8 Ob 315/81
    Auch; Beisatz: Wer eine Gefahrenquelle schafft, hat die zur Abwendung der daraus drohenden Gefahren nötigen Vorkehrungen zu treffen und den Beweis, die nötige Sorgfalt nicht vernachlässigt zu haben, zu erbringen. Auch relativ hohe Kosten einer Abzäunung einer Pferdeweide müssen in Kauf genommen werden, wenn sonst schwere Schäden anderer befugter Straßenbenützer zu gewärtigen sind. (T5)
    Veröff: SZ 55/180
  • 8 Ob 216/82
    Entscheidungstext OGH 18.11.1982 8 Ob 216/82
    Auch; Beisatz: Hier: Abbrennen eines Feldes, obwohl man sich nicht darauf verlassen durfte, die Windstille werde anhalten. (Verkehrsunfall wegen Sichtbehinderung durch Rauchschwaden). (T6)
    Veröff: SZ 55/181
  • 7 Ob 545/83
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 7 Ob 545/83
    Auch; Beis wie T5 nur: Wer eine Gefahrenquelle schafft, hat die zur Abwendung der daraus drohenden Gefahren nötigen Vorkehrungen zu treffen. (T7)
  • 5 Ob 659/83
    Entscheidungstext OGH 27.09.1983 5 Ob 659/83
    Auch; Beis wie T5 nur: Wer eine Gefahrenquelle schafft, hat die zur Abwendung der daraus drohenden Gefahren nötigen Vorkehrungen zu treffen und den Beweis, die nötige Sorgfalt nicht vernachlässigt zu haben, zu erbringen. (T8)
  • 7 Ob 576/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 576/84
  • 8 Ob 57/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 57/85
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 12/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 8 Ob 12/86
    Auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 614/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 614/86
    Auch; Beisatz: Aus der allgemeinen Rechtspflicht, die körperliche Unversehrtheit und das Eigentum eines anderen nicht zu gefährden, werden Sorgfaltspflichten und Verkehrssicherungspflichten abgeleitet. (T9)
  • 7 Ob 625/87
    Entscheidungstext OGH 30.07.1987 7 Ob 625/87
  • 7 Ob 574/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 574/88
    Beis wie T7; Veröff: JBl 1988,788
  • 6 Ob 578/89
    Entscheidungstext OGH 27.04.1989 6 Ob 578/89
    Auch; Beis wie T7
  • 10 Ob 2048/96s
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2048/96s
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Haftung der Krankenanstalt für Sturz auf feuchtem Boden einer Begleitperson infolge Nachlässigkeit der Pflicht des Reinigungspersonals. (T10)
  • 2 Ob 513/96
    Entscheidungstext OGH 04.07.1996 2 Ob 513/96
    Vgl auch; Beis wie T5 nur: Auch relativ hohe Kosten müssen in Kauf genommen werden. (T11)
  • 6 Ob 240/00p
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 240/00p
    Beis wie T4; Beis wie T7; Beisatz: Aus § 1325 ABGB und aus den Bestimmungen des Strafgesetzbuches über strafbare Handlungen gegen Leib und Leben (§§ 75 ff StGB) ergibt sich die Anerkennung des absoluten, d.h. einen Schutz gegen Jedermann genießenden Persönlichkeitsrechtes auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Daraus wird diese allgemeine Rechtspflicht abgeleitet. (T12) Beisatz: Hier: Aufsteller von Tierfallen, die auch Menschen erheblich verletzen können. (T13)
  • 7 Ob 271/00d
    Entscheidungstext OGH 20.12.2000 7 Ob 271/00d
    Auch
  • 7 Ob 24/02h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 24/02h
    Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T9; Beis wie T7
  • 3 Ob 165/04t
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 3 Ob 165/04t
    Beis wie T1
  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t
  • 1 Ob 97/15v
    Entscheidungstext OGH 18.06.2015 1 Ob 97/15v
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Haftung für sogenannte „Verfolgungsschäden“. (T14)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0023559

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2015

Dokumentnummer

JJR_19721102_OGH0002_0020OB00208_7200000_001

Rechtssatz für 2Ob187/75 8Ob219/75 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022946

Geschäftszahl

2Ob187/75; 8Ob219/75; 2Ob163/75; 7Ob519/78; 7Ob650/78; 4Ob91/78; 1Ob658/83; 7Ob602/85; 5Ob578/87; 3Ob513/87; 1Ob44/89; 1Ob25/91; 3Ob87/93; 3Ob501/94; 2Ob64/98w; 2Ob172/99d; 2Ob18/98f; 3Ob190/99h; 7Ob170/11t; 7Ob185/11y; 2Ob56/12t; 1Ob103/14z; 1Ob97/15v; 1Ob186/16h; 3Ob91/17d; 9Ob69/17p; 7Ob78/18y

Entscheidungsdatum

18.09.1975

Norm

ABGB §1295 Ia9

Rechtssatz

Zur Frage rechtswidrigen Handelns. - Die Gefährdung absolut geschützter Rechte ist grundsätzlich verboten.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 187/75
    Entscheidungstext OGH 18.09.1975 2 Ob 187/75
    Veröff: ZVR 1976/229 S 243
  • 8 Ob 219/75
    Entscheidungstext OGH 05.11.1975 8 Ob 219/75
    Vgl; Beisatz: Bei Verletzung fremder absolut geschützter Rechte ist das Rechtswidrigkeitsurteil nur auf Grund umfassender Interessenabwägung zu finden. (T1)
  • 2 Ob 163/75
    Entscheidungstext OGH 23.10.1975 2 Ob 163/75
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 48/109 = ZVR 1976/318 S 335
  • 7 Ob 519/78
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 7 Ob 519/78
  • 7 Ob 650/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 650/78
    Beis wie T1; Beisatz: Rechte auf körperliche Unversehrtheit. (T2)
  • 4 Ob 91/78
    Entscheidungstext OGH 24.10.1978 4 Ob 91/78
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Persönlichkeitsrecht (T3) Veröff: SZ 51/146 = Arb 9742 = ZAS 1979,176 (hiezu mit Anmerkung von Marhold) = DRdA 1979,394 (hiezu mit Anmerkung von Reischauer)
  • 1 Ob 658/83
    Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 658/83
    Vgl aber; Beisatz: Es ist heute aber allgemein anerkannt, daß aus einer Beeinträchtigung eines absoluten Rechtes allein noch nicht zwingend auf die Rechtswidrigkeit der Handlung geschlossen werden kann. (T4) Veröff: SZ 56/124 = ÖBl 1984,18 = EvBl 1984/60 S 241 = JBl 1984,492 = GRURInt 1985,340
  • 7 Ob 602/85
    Entscheidungstext OGH 30.07.1985 7 Ob 602/85
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 5 Ob 578/87
    Entscheidungstext OGH 22.09.1987 5 Ob 578/87
    Beis wie T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 60/176
  • 3 Ob 513/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 513/87
    Auch
  • 1 Ob 44/89
    Entscheidungstext OGH 03.10.1990 1 Ob 44/89
    nur: Zur Frage rechtswidrigen Handelns. (T5); Beis wie T1 nur: Das Rechtswidrigkeitsurteil nur auf Grund umfassender Interessenabwägung zu finden. (T6) Veröff: SZ 63/166
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Vgl; nur T5; Beis wie T6; Veröff: JBl 1992,253
  • 3 Ob 87/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 3 Ob 87/93
    Auch; nur T5; Beis wie T1; Veröff: SZ 66/141
  • 3 Ob 501/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 3 Ob 501/94
    Vgl; nur T5; Beis wie T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 67/92
  • 2 Ob 64/98w
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 2 Ob 64/98w
    Beis wie T2; Beisatz: Es ist zu prüfen, ob gegen eine Verhaltenspflicht verstoßen wurde. (T7)
  • 2 Ob 172/99d
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 2 Ob 172/99d
    Beis wie T2; Beis wie T7
  • 2 Ob 18/98f
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 18/98f
    Beis wie T2; Beis wie T7; Beisatz: Eine Handlungspflicht kann sich für den Gehilfen aus den ihm erteilten Auftrag ergeben. (T8)
  • 3 Ob 190/99h
    Entscheidungstext OGH 22.12.1999 3 Ob 190/99h
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T6
  • 7 Ob 170/11t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 170/11t
  • 7 Ob 185/11y
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 7 Ob 185/11y
  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t
    nur: Die Gefährdung absolut geschützter Rechte ist grundsätzlich verboten. (T9)
  • 1 Ob 103/14z
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 103/14z
    Veröff: SZ 2015/3
  • 1 Ob 97/15v
    Entscheidungstext OGH 18.06.2015 1 Ob 97/15v
    nur T9; Beisatz: Daraus werden Sorgfalts‑ und Verkehrssicherungspflichten abgeleitet (so schon 7 Ob 24/02h mwN). (T10)
  • 1 Ob 186/16h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 186/16h
  • 3 Ob 91/17d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 91/17d
  • 9 Ob 69/17p
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 69/17p
  • 7 Ob 78/18y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 78/18y
    Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0022946

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19750918_OGH0002_0020OB00187_7500000_001

Rechtssatz für 5Ob540/78 2Ob56/12t 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0023550

Geschäftszahl

5Ob540/78; 2Ob56/12t; 3Ob91/17d

Entscheidungsdatum

13.06.1978

Norm

ABGB §1295 Ia6
ABGB §1325 A

Rechtssatz

Aus § 1325 ABGB und aus den Bestimmungen des Strafgesetzbuches über strafbare Handlungen gegen Leib und Leben (§§ 75 ff StGB) ergibt sich die Anerkennung des absoluten, dh einen Schutz gegen jedermann genießenden Persönlichkeitsrechtes auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 540/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 5 Ob 540/78
    Veröff: EvBl 1979/10 S 46 = SZ 51/89
  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t
    Auch
  • 3 Ob 91/17d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 91/17d
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0023550

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2017

Dokumentnummer

JJR_19780613_OGH0002_0050OB00540_7800000_003

Rechtssatz für 7Ob650/78 3Ob513/87 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008996

Geschäftszahl

7Ob650/78; 3Ob513/87; 3Ob190/99h; 2Ob56/12t; 3Ob91/17d

Entscheidungsdatum

07.09.1978

Norm

ABGB §16
ABGB §1295 Ia9

Rechtssatz

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist ein von der Rechtsordnung als absolut anerkanntes Persönlichkeitsrecht.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 650/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 650/78
  • 3 Ob 513/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 513/87
  • 3 Ob 190/99h
    Entscheidungstext OGH 22.12.1999 3 Ob 190/99h
  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t
  • 3 Ob 91/17d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 91/17d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0008996

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2017

Dokumentnummer

JJR_19780907_OGH0002_0070OB00650_7800000_001

Rechtssatz für 2Ob194/79 1Ob34/05i 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027655

Geschäftszahl

2Ob194/79; 1Ob34/05i; 2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

22.01.1980

Norm

ABGB §1311 IIb
StVO §82

Rechtssatz

Durch die Vorschrift des § 82 StVO 1960 soll im Interesse der Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs nicht nur die Benützung der Fahrbahn (§ 2 Abs 1 Z 2 StVO 1960), sondern auch daran anschließender Teile der Straße (§ 2 Abs 1 Z 1), etwa der Straßenbankette (§ 2 Abs 1 Z 6) zu verkehrsfremden Zwecken eingeschränkt werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 194/79
    Entscheidungstext OGH 22.01.1980 2 Ob 194/79
    Veröff: ZVR 1980/344 S 373
  • 1 Ob 34/05i
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 34/05i
    Vgl auch; Beisatz: Unter diesem Gesichtspunkt ist vom Schutzzweck des § 82 StVO die Verhinderung der Verengung der Gehsteigbreite durch verkehrsfremde Benützung des Gehsteigs und aller in diesem Zusammenhang auftretenden Gefahren für die körperliche Sicherheit von Fußgängern umfasst, um deren leichtes, flüssiges und sicheres Vorankommen zu ermöglichen. (T1); Beisatz: Hier: Die Verhinderung von Gefahren, die sich für Passanten allein aus dem allfälligen Umstürzen von am Gehsteig zu Werbezwecken aufgestellten, nicht standsicheren Verkaufsständern ergeben, ist vom Normzweck des §82 StVO hingegen nicht mitumfasst. (T2)
  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0027655

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.07.2012

Dokumentnummer

JJR_19800122_OGH0002_0020OB00194_7900000_002

Rechtssatz für 2Ob194/79 2Ob207/81 (2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027673

Geschäftszahl

2Ob194/79; 2Ob207/81 (2Ob208/81); 2Ob53/99d; 1Ob34/05i; 2Ob279/05a; 2Ob174/06m; 2Ob89/07p; 2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

22.01.1980

Norm

ABGB §1311 IIb
StVO §82
StVO §83

Rechtssatz

Die §§ 82 und 83 StVO 1960 sind Schutznormen im Sinne des § 1311 ABGB, deren Zweck der Schutz der Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 194/79
    Entscheidungstext OGH 22.01.1980 2 Ob 194/79
    Veröff: ZVR 1980/344 S 373
  • 2 Ob 207/81
    Entscheidungstext OGH 01.12.1981 2 Ob 207/81
  • 2 Ob 53/99d
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 2 Ob 53/99d
    nur: Die §§ 82 und 83 StVO 1960 sind Schutznormen im Sinne des § 1311 ABGB. (T1)
  • 1 Ob 34/05i
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 34/05i
    Beisatz: Unter diesem Gesichtspunkt ist vom Schutzzweck des § 82 StVO die Verhinderung der Verengung der Gehsteigbreite durch verkehrsfremde Benützung des Gehsteigs und aller in diesem Zusammenhang auftretenden Gefahren für die körperliche Sicherheit von Fußgängern umfasst, um deren leichtes, flüssiges und sicheres Vorankommen zu ermöglichen. (T2)
  • 2 Ob 279/05a
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 279/05a
  • 2 Ob 174/06m
    Entscheidungstext OGH 26.04.2007 2 Ob 174/06m
    Vgl; Vgl Beis wie T2
  • 2 Ob 89/07p
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 2 Ob 89/07p
  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0027673

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.07.2012

Dokumentnummer

JJR_19800122_OGH0002_0020OB00194_7900000_003

Rechtssatz für 10ObS40/90 4Ob98/92 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008993

Geschäftszahl

10ObS40/90; 4Ob98/92; 4Ob99/94; 7Ob89/97g; 7Ob150/97b; 6Ob155/99h; 4Ob64/00s; 4Ob59/00f; 1Ob341/99z; 6Ob238/00v; 8ObA288/01p; 8Ob108/05y; 9ObA109/06d; 4Ob52/06k; 6Ob266/06w; 6Ob6/06k; 6Ob103/07a; 4Ob186/09w; 4Ob200/11g; 2Ob56/12t; 3Ob197/13m; 9ObA23/15w; 7Ob130/15s; 7Ob26/16y; 3Ob195/17y; 7Ob8/19f

Entscheidungsdatum

27.02.1990

Norm

ABGB §16
EO §382g

Rechtssatz

§ 16 ABGB ist nicht bloß Programmsatz, sondern Zentralnorm unserer Rechtsordnung, mit normativem subjektive Rechte gewährenden Inhalt. Sie anerkennt die Persönlichkeit als Grundwert. In seinem Kernbereich schützt § 16 ABGB die Menschenwürde.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 40/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 10 ObS 40/90
    Veröff: SZ 63/32 = JBl 1990,734 = SSV-NF 4/23
  • 4 Ob 98/92
    Entscheidungstext OGH 24.11.1992 4 Ob 98/92
    nur: § 16 ABGB ist nicht bloß Programmsatz, sondern Zentralnorm unserer Rechtsordnung, mit normativem subjektive Rechte gewährenden Inhalt. Sie anerkennt die Persönlichkeit als Grundwert. (T1)
  • 4 Ob 99/94
    Entscheidungstext OGH 18.10.1994 4 Ob 99/94
    Veröff: SZ 67/173
  • 7 Ob 89/97g
    Entscheidungstext OGH 14.05.1997 7 Ob 89/97g
    Beisatz: Aus ihr wird - ebenso wie aus anderen durch die Rechtsordnung geschützten Grundwerten (Art 8 MRK, § 1 DSG, § 77 UrhG ua) - das jedermann angeborene Persönlichkeitsrecht auf Achtung seines Privatbereiches und seiner Geheimsphäre abgeleitet. Entscheidend für den jeweiligen Schutz ist eine Güterabwägung und Interessenabwägung. (T2)
  • 7 Ob 150/97b
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 150/97b
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 155/99h
    Entscheidungstext OGH 16.09.1999 6 Ob 155/99h
    Vgl auch; Beisatz: Es ein aus den Bestimmungen des StGB, aus Art 2 MRK und aus § 16 ABGB abgeleitetes Persönlichkeitsrecht auf körperliche Unversehrtheit, das individuelle zivilrechtliche Ansprüche, insbesondere einen Unterlassungsanspruch auslöst. (T3)
  • 4 Ob 64/00s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 64/00s
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 4 Ob 59/00f
    Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 59/00f
    Vgl auch; Beis wie T2
    Veröff: SZ 73/47
  • 1 Ob 341/99z
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 1 Ob 341/99z
    nur: § 16 ABGB ist nicht bloß Programmsatz, sondern Zentralnorm unserer Rechtsordnung. Sie anerkennt die Persönlichkeit als Grundwert. (T4)
    Beis ähnlich wie T2
    Veröff: SZ 73/87
  • 6 Ob 238/00v
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 6 Ob 238/00v
  • 8 ObA 288/01p
    Entscheidungstext OGH 13.06.2002 8 ObA 288/01p
    nur T4; Beis wie T2; Beisatz: Diese und weitere Grundrechte wie etwa jenes der Gleichbehandlung (Art 7 B-VG; Art 2 StGG; Art 14 MRK) spiegeln in ihrer Gesamtheit die Menschenwürde wider, deren Schutz sie dienen. (T5)
    Veröff: SZ 2002/83
  • 8 Ob 108/05y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2005 8 Ob 108/05y
    Beis wie T2 nur: Aus ihr wird - ebenso wie aus anderen durch die Rechtsordnung geschützten Grundwerten (Art 8 MRK, § 1 DSG, § 77 UrhG ua) - das jedermann angeborene Persönlichkeitsrecht auf Achtung seines Privatbereiches und seiner Geheimsphäre abgeleitet. (T6)
    Beisatz: Grundfreiheiten und Menschenrechte richten sich primär an den Staat, während sie im Privatrecht ihre Verwirklichung im Allgemeinen in Form der mittelbaren Drittwirkung finden. Soweit das nicht durch besondere einfachgesetzliche Normen geschieht, transportiert § 16 ABGB die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte in das Privatrecht. Sie dienen damit nicht nur der Absicherung von fundamentalen Freiheiten und Rechten der Bürger gegenüber der Staatsmacht, sondern haben darüber hinaus auch Auswirkungen auf das Verhältnis der Bürger untereinander, indem die durch sie verkörperten Wertungen bei der Auslegung und Lückenfüllung privatrechtlicher Beziehungen zu berücksichtigen sind. (T7)
    Veröff: SZ 2005/185
  • 9 ObA 109/06d
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 9 ObA 109/06d
    Beisatz: Die Rechtskonkretisierung erweist sich als Anwendungsfall der Drittwirkung verfassungsrechtlich verankerter Grundrechte, wie zum Beispiel der Gleichbehandlung (Art 7 B-VG; Art 2 StGG; Art 14 EMRK), des Schutzes des Privatlebens und Familienlebens (Art 8 EMRK) oder etwa des Datenschutzes (§ 1 DSG). (T8)
    Veröff: SZ 2006/191
  • 4 Ob 52/06k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 52/06k
    Auch
  • 6 Ob 266/06w
    Entscheidungstext OGH 15.02.2007 6 Ob 266/06w
    Auch; Beisatz: Hier: Namentliche Nennung eines in der Öffentlichkeit bekannten Zeugen in einem Strafverfahren wegen Raubmords - Kriterien einer umfassenden Interessensabwägung. (T9)
    Veröff: SZ 2007/27
  • 6 Ob 6/06k
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 6 Ob 6/06k
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Musste sich der Kläger immer kontrolliert fühlen, wenn er sein Haus betritt oder verlässt oder sich in seinem Garten aufhält, so bewirkten die mit Einverständnis des Beklagten getroffenen Maßnahmen, selbst wenn das Gerät nur eine Attrappe einer Videokamera gewesen sein sollte, eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Privatsphäre (Geheimsphäre) des Klägers. (T10)
  • 6 Ob 103/07a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 103/07a
    Beisatz: Aus dem Charakter der Persönlichkeitsrechte als absolute Rechte bejaht die Rechtsprechung Unterlassungsansprüche bei Persönlichkeitsverletzungen auch dann, wenn sie gesetzlich nicht ausdrücklich vorgesehen sind. Das Recht auf Wahrung der Geheimsphäre schützt sowohl gegen das Eindringen in die Privatsphäre der Person als auch gegen die Verbreitung rechtmäßig erlangter Information über die Geheimsphäre. (T11)
  • 4 Ob 186/09w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 4 Ob 186/09w
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Schutz des Privat- und Familienlebens gemäß Art 8 MRK. (T12)
    Veröff: SZ 2009/166
  • 4 Ob 200/11g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 200/11g
    Auch; Beisatz: Insbesondere ist dadurch die Privatsphäre einer Person gegen Eingriffe durch Dritte geschützt. (T13)
    Beisatz: Hier: Eingriff in die Intimsphäre. (T14)
  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Wer von einem anderen in seiner körperlichen Integrität konkret gefährdet wird oder wem eine solche Gefährdung droht, hat gegen den Gefährdenden bei Wiederholungsgefahr einen Unterlassungsanspruch. (T15)
    Bem: Im vorliegenden Fall lag eine dem Fall von ZVR 1998/36 vergleichbare konkrete Gefährdung der körperlichen Integrität der Klägerin durch ein geparktes Wohnmobil nicht vor. (T16)
  • 3 Ob 197/13m
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 197/13m
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T11
  • 9 ObA 23/15w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 ObA 23/15w
    Beis wie T8
  • 7 Ob 130/15s
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 130/15s
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T11; Veröff: SZ 2015/95
  • 7 Ob 26/16y
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 7 Ob 26/16y
    Ähnlich; Beis wie T6; Beis wie T11
  • 3 Ob 195/17y
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 3 Ob 195/17y
    Auch; Beis wie T11
  • 7 Ob 8/19f
    Entscheidungstext OGH 11.02.2019 7 Ob 8/19f
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T11

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0008993

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19900227_OGH0002_010OBS00040_9000000_003

Rechtssatz für 2Ob56/12t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0127919

Geschäftszahl

2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Norm

JN §1 CVIb
StVO §82 Abs2

Rechtssatz

Macht die Klägerin nicht den im Verwaltungsverfahren zu entscheidenden Anspruch des Staats auf verwaltungsrechtliche Bestrafung des Klägers wegen Verstoßes gemäß § 82 Abs 2 StVO, sondern vielmehr einen auf verschiedene Umstände gestützten zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch geltend, so gehört dieser Anspruch vor die ordentlichen Gerichte.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127919

Im RIS seit

20.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2012

Dokumentnummer

JJR_20120424_OGH0002_0020OB00056_12T0000_001

Rechtssatz für 2Ob56/12t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0127920

Geschäftszahl

2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Norm

StVO §24 Abs3 litb

Rechtssatz

Von einer Hauseinfahrt kann nicht gesprochen werden, wenn die Randsteine des Gehsteigs vor einem Haustor nicht abgeschrägt sind.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127920

Im RIS seit

20.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2012

Dokumentnummer

JJR_20120424_OGH0002_0020OB00056_12T0000_002

Rechtssatz für 2Ob56/12t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0127921

Geschäftszahl

2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Norm

StVO §24 Abs3 litb

Rechtssatz

Das Parkverbot gemäß § 24 Abs 3 lit b StVO gilt nur auf die Breite und nur unmittelbar vor der Einfahrt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127921

Im RIS seit

20.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2012

Dokumentnummer

JJR_20120424_OGH0002_0020OB00056_12T0000_003

Rechtssatz für 2Ob56/12t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0127922

Geschäftszahl

2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Norm

ABGB §339
StVO §24
ZPO §454

Rechtssatz

Ein nach der StVO zulässiges Parken stellt, auch wenn dieses zwangsläufig Auswirkungen auf die Parkmöglichkeiten anderer Fahrzeuge hat, jedenfalls keine Besitzstörung dar.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127922

Im RIS seit

20.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2012

Dokumentnummer

JJR_20120424_OGH0002_0020OB00056_12T0000_004

Rechtssatz für 2Ob56/12t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0127923

Geschäftszahl

2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Norm

ABGB §339
ZPO §454

Rechtssatz

Unter Besitzstörung versteht man jede tatsächliche Beeinträchtigung der Herrschaft.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127923

Im RIS seit

20.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2012

Dokumentnummer

JJR_20120424_OGH0002_0020OB00056_12T0000_005

Rechtssatz für 2Ob56/12t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0127924

Geschäftszahl

2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Norm

ABGB §339
StVO §82 Abs2
ZPO §454

Rechtssatz

Wird ein Wohnmobil ohne Kennzeichen und ohne diesbezügliche Bewilligung gemäß § 82 Abs 2 StVO, ansonsten aber ordnungsgemäß auf einer Straße abgestellt, so begründet dieses Abstellen für sich allein keine Besitzstörung.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127924

Im RIS seit

20.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

18.10.2016

Dokumentnummer

JJR_20120424_OGH0002_0020OB00056_12T0000_006

Rechtssatz für 2Ob56/12t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0127925

Geschäftszahl

2Ob56/12t

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Norm

ABGB §1311 IIb
StVO allg
StVO §83

Rechtssatz

Für einen Unterlassungsanspruch eines Verkehrsteilnehmers gegen einen anderen aufgrund dessen Verstoßes gegen eine Vorschrift der StVO besteht keine Anspruchsgrundlage. Die Ahndung von Verstößen gegen die StVO steht somit grundsätzlich den Verwaltungsbehörden, nicht aber Privaten im Weg der Unterlassungsklage zu.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 56/12t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 2 Ob 56/12t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127925

Im RIS seit

20.08.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2012

Dokumentnummer

JJR_20120424_OGH0002_0020OB00056_12T0000_007