Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob271/53 (3Ob272/53) 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0013018

Geschäftszahl

3Ob271/53 (3Ob272/53); 7Ob216/56; 3Ob166/55; 3Ob302/59; 1Ob18/62; 6Ob198/64; 5Ob119/67; 6Ob73/68; 8Ob76/69; 5Ob218/69; 6Ob37/71; 1Ob237/72; 6Ob738/80; 1Ob733/80; 3Ob568/81; 5Ob695/82; 5Ob123/01a; 6Ob196/06a; 6Ob3/09y; 8Ob87/11v; 3Ob146/11h

Entscheidungsdatum

18.05.1953

Norm

ABGB §805
ABGB §1278

Rechtssatz

Eine Ausschlagung der Erbschaft ist dann anzunehmen, wenn der Ausschlagende schlechthin auf den ihm zugefallenen Nachlass verzichtet, mit der Wirkung, dass der Anfall als nicht erfolgt gilt, so dass die Erbschaft nicht ihm, sondern denjenigen Personen anfällt, die berufen gewesen wären, wenn er bereits vor dem Anfall weggefallen wäre. Wird aber auf die Erbschaft zugunsten bestimmter Personen verzichtet, denen die Erbschaft (Quote) des Verzichtenden bei seinem Wegfall nicht zur Gänze angefallen wäre, so liegt keine Ausschlagung, sondern bei Entgeltlichkeit des Verzichtes ein Erbschaftskauf, bei Unentgeltlichkeit eine Erbschaftsschenkung vor, die beide den Vorschriften des § 1278 ABGB unterliegen und zu ihrer Gültigkeit der Aufnahme eines Notariatsaktes oder der Beurkundung durch ein Gerichtsprotokoll bedürfen (vgl auch SZ 14/2, JBl 1950,580 = SZ 23/46 und 3 Ob 622/50).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 271/53
    Entscheidungstext OGH 18.05.1953 3 Ob 271/53
    Veröff: JBl 1954,174
  • 7 Ob 216/56
    Entscheidungstext OGH 09.05.1956 7 Ob 216/56
    nur: Eine Ausschlagung der Erbschaft ist dann anzunehmen, wenn der Ausschlagende schlechthin auf den ihm zugefallenen Nachlass verzichtet, mit der Wirkung, dass der Anfall als nicht erfolgt gilt, so dass die Erbschaft nicht ihm, sondern denjenigen Personen anfällt, die berufen gewesen wären, wenn er bereits vor dem Anfall weggefallen wäre. (T1)
  • 3 Ob 166/55
    Entscheidungstext OGH 06.04.1955 3 Ob 166/55
    nur: Wird aber auf die Erbschaft zugunsten bestimmter Personen verzichtet, denen die Erbschaft (Quote) des Verzichtenden bei seinem Wegfall nicht zur Gänze angefallen wäre, so liegt keine Ausschlagung, sondern bei Entgeltlichkeit des Verzichtes ein Erbschaftskauf, bei Unentgeltlichkeit eine Erbschaftsschenkung vor, die beide den Vorschriften des § 1278 ABGB unterliegen und zu ihrer Gültigkeit der Aufnahme eines Notariatsaktes oder der Beurkundung durch ein Gerichtsprotokoll bedürfen (vgl auch SZ 14/2, JBl 1950,580 = SZ 23/46 und 3 Ob 622/50). (T2)
  • 3 Ob 302/59
    Entscheidungstext OGH 26.08.1959 3 Ob 302/59
    nur T2
  • 1 Ob 18/62
    Entscheidungstext OGH 24.01.1962 1 Ob 18/62
  • 6 Ob 198/64
    Entscheidungstext OGH 13.07.1964 6 Ob 198/64
    Veröff: SZ 37/104
  • 5 Ob 119/67
    Entscheidungstext OGH 07.07.1967 5 Ob 119/67
    nur T2
  • 6 Ob 73/68
    Entscheidungstext OGH 20.03.1968 6 Ob 73/68
  • 8 Ob 76/69
    Entscheidungstext OGH 22.04.1969 8 Ob 76/69
    nur T1
  • 5 Ob 218/69
    Entscheidungstext OGH 10.09.1969 5 Ob 218/69
  • 6 Ob 37/71
    Entscheidungstext OGH 31.03.1971 6 Ob 37/71
    Beisatz: Die Formvorschrift ist unabhängig davon, ob die Verzichtserklärung vor oder nach der Einantwortung erfolgt ist. (T3)
  • 1 Ob 237/72
    Entscheidungstext OGH 08.11.1972 1 Ob 237/72
    nur T1
  • 6 Ob 738/80
    Entscheidungstext OGH 15.10.1980 6 Ob 738/80
    Auch; Beisatz: Erklärungen, die in dem vom Gerichtskommissär aufgenommen Protokoll beurkundet wurden, stehen einer Erklärung die vom Gericht protokolliert wurde, gleich (SZ 23/46; NZ 1969,41; Scheffknecht in NZ 1953,101). (T4) Veröff: SZ 54/5
  • 1 Ob 733/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 733/80
    nur T1
  • 3 Ob 568/81
    Entscheidungstext OGH 04.11.1981 3 Ob 568/81
    Vgl
  • 5 Ob 695/82
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 5 Ob 695/82
    Vgl auch; nur T2
  • 5 Ob 123/01a
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 5 Ob 123/01a
    Vgl auch; Veröff: SZ 74/98
  • 6 Ob 196/06a
    Entscheidungstext OGH 09.11.2006 6 Ob 196/06a
  • 6 Ob 3/09y
    Entscheidungstext OGH 02.07.2009 6 Ob 3/09y
    Vgl; Beisatz: Der Ausschlagende bestimmt autonom, ob durch seine Erklärung seine Nachkommen begünstigt werden sollen oder nicht, sei es, dass er einen anderen positiv begünstigen will, sei es, dass er nur negativ den Willen äußert, dass seine Nachkommen vom Erbrecht ausgeschlossen sein sollen. Es ist daher im Wege der Auslegung zu ermitteln, ob der Ausschlagende den Willen gehabt hat, dass die Ausschlagung auch seine Nachkommen erfassen sollte. (T5); Beisatz: Hat der Ausschlagende keinen Willen dahin geäußert, ob das Freiwerden seiner Erbquote seinen Nachkommen zugute kommen soll oder nicht, ist seine Erklärung nach den Umständen des Falles und den vom Ausschlagenden verfolgten Zielsetzungen auszulegen (1 Ob 739/82; 6 Ob 196/06a; 6 Ob 212/07f ). (T6)
  • 8 Ob 87/11v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 87/11v
    Vgl auch
  • 3 Ob 146/11h
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 146/11h
    Vgl auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0013018

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.12.2011

Dokumentnummer

JJR_19530518_OGH0002_0030OB00271_5300000_002

Rechtssatz für 2Ob109/74 1Ob127/74 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043347

Geschäftszahl

2Ob109/74; 1Ob127/74; 5Ob298/74; 4Ob30/75; 1Ob90/75; 7Ob182/75; 2Ob46/76; 4Ob515/76; 5Ob601/76; 5Ob538/76; 5Ob603/76; 7Ob647/76; 1Ob670/76; 5Ob660/76 (5Ob661/76, 5Ob662/76); 5Ob699/76; 4Ob380/76 (4Ob381/76); 4Ob395/76; 7Ob835/76; 4Ob5/77; 5Ob507/77; 1Ob591/77; 7Ob629/77 (7Ob630/77); 3Ob506/77; 1Ob698/77; 3Ob568/78; 5Ob594/78; 2Ob145/78; 1Ob773/78; 3Ob630/79; 5Ob567/80; 3Ob574/80; 3Ob575/79 (3Ob576/79); 8Ob534/80; 6Ob557/81; 6Ob652/80; 6Ob634/81 (6Ob635/81); 8Ob141/81; 6Ob589/81; 8Ob504/82; 1Ob524/82; 7Ob514/82; 6Ob810/81; 8Ob96/82; 3Ob596/82; 8Ob144/82; 4Ob8/83; 8Ob526/82; 2Ob54/83; 3Ob558/84; 8Ob638/84 (8Ob639/84); 6Ob5/86; 7Ob561/86; 3Ob522/87; 10ObS44/88; 6Ob597/88; 10ObS114/89; 7Ob591/89; 10ObS241/89; 9ObA190/89; 9ObA5/90; 7Ob507/90 (7Ob508/90); 9ObA235/90; 8Ob536/90; 10ObS133/91; 9ObA139/92; 4Ob529/95; 4Ob1056/95; 4Ob2125/96w; 10ObS194/99y; 10ObS76/00z; 10Ob292/00i; 7Ob214/02z; 10ObS228/02f; 8ObA216/02a; 7Ob16/03h; 9Ob12/03k; 7Ob283/03y; 8Ob11/04g; 6Ob264/04y; 3Ob210/05m; 6Ob117/05g; 3Ob155/05y; 2Ob58/06b; 2Ob66/06d; 5Ob118/06y; 3Ob241/05w; 10Ob16/06k; 2Ob52/07x; 1Ob81/07d; 2Ob10/07w; 8Ob129/07i; 9Ob55/08s; 16Ok15/08; 6Ob245/09m; 7Ob42/10t; 16Ok1/10; 8Ob119/10y; 4Ob190/10k; 1Ob194/10a; 6Ob7/11i; 10ObS166/10z; 5Ob239/10y; 1Ob170/11y; 8Ob87/11v; 6Ob230/11h; 16Ok8/10; 2Ob232/11y; 16Ok2/12; 9Ob28/12a; 1Ob249/12t; 2Ob254/12k; 9Ob42/13m; 5Ob29/13w; 9ObA76/13m; 3Ob118/13v; 1Ob171/13y; 16Ok7/13; 5Ob221/13f; 1Ob218/13k; 4Ob41/14d; 5Ob59/14h; 7Ob41/14a; 16Ok10/13; 10ObS73/14d; 4Ob112/14w; 5Ob45/14z; 7Ob166/14h; 1Ob172/14x; 7Ob202/14b; 7Ob206/14s; 4Ob49/15g; 16Ok2/15b (16Ok8/15k); 10ObS77/15v; 16Ok4/15x; 3Ob14/16d; 7Ob40/16g; 9ObA44/16k; 1Ob68/16f; 9ObA29/16d; 7Ob99/16h; 2Ob19/16g; 6Ob52/16i; 1Ob23/17i; 6Ob54/17k; 6Ob206/16m; 8ObA40/17s; 9ObA74/17y; 1Ob215/17z; 8Ob131/17y; 7Ob155/18x; 9Ob58/18x; 8Ob39/19x; 8ObA39/19x

Entscheidungsdatum

16.05.1974

Norm

ZPO §503 Z3 D

Rechtssatz

Eine Aktenwidrigkeit ist nur gegeben, wenn Feststellungen auf aktenwidriger Grundlage getroffen werden, das heißt wenn der Inhalt einer Urkunde, eines Protokolls oder eines sonstigen Aktenstückes unrichtig wiedergegeben und infolgedessen ein fehlerhaftes Sachverhaltsbild der rechtlichen Beurteilung unterzogen wurde, nicht aber schon dann, wenn das auf Grund der Beweisaufnahme gewonnene Sachverhaltsbild bloß vom Parteienvorbringen abweicht. Erwägungen der Tatsacheninstanzen, weshalb ein Sachverhalt als erwiesen angenommen oder bestimmte Feststellungen nicht getroffen werden können, fallen in das Gebiet der Beweiswürdigung, können daher weder eine Aktenwidrigkeit bilden noch gegen den Dispositionsgrundsatz verstoßen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 109/74
    Entscheidungstext OGH 16.05.1974 2 Ob 109/74
  • 1 Ob 127/74
    Entscheidungstext OGH 06.11.1974 1 Ob 127/74
  • 5 Ob 298/74
    Entscheidungstext OGH 18.02.1975 5 Ob 298/74
  • 4 Ob 30/75
    Entscheidungstext OGH 24.06.1975 4 Ob 30/75
  • 1 Ob 90/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 1 Ob 90/75
    Vgl auch; nur: Eine Aktenwidrigkeit ist nur gegeben, wenn Feststellungen auf aktenwidriger Grundlage getroffen werden, das heißt wenn der Inhalt einer Urkunde, eines Protokolls oder eines sonstigen Aktenstückes unrichtig wiedergegeben und infolgedessen ein fehlerhaftes Sachverhaltsbild der rechtlichen Beurteilung unterzogen wurde. (T1)
  • 7 Ob 182/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 7 Ob 182/75
  • 2 Ob 46/76
    Entscheidungstext OGH 12.03.1976 2 Ob 46/76
    nur T1
  • 4 Ob 515/76
    Entscheidungstext OGH 02.03.1976 4 Ob 515/76
  • 5 Ob 601/76
    Entscheidungstext OGH 25.05.1976 5 Ob 601/76
    nur T1
  • 5 Ob 538/76
    Entscheidungstext OGH 01.06.1976 5 Ob 538/76
    nur T1
  • 5 Ob 603/76
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 5 Ob 603/76
    nur T1
  • 7 Ob 647/76
    Entscheidungstext OGH 16.09.1976 7 Ob 647/76
    nur T1
  • 1 Ob 670/76
    Entscheidungstext OGH 15.09.1976 1 Ob 670/76
    nur: Erwägungen der Tatsacheninstanzen, weshalb ein Sachverhalt als erwiesen angenommen oder bestimmte Feststellungen nicht getroffen werden können, fallen in das Gebiet der Beweiswürdigung, können daher keine Aktenwidrigkeit bilden. (T2)
  • 5 Ob 660/76
    Entscheidungstext OGH 02.11.1976 5 Ob 660/76
  • 5 Ob 699/76
    Entscheidungstext OGH 16.11.1976 5 Ob 699/76
    nur T1
  • 4 Ob 380/76
    Entscheidungstext OGH 09.11.1976 4 Ob 380/76
    nur T1
  • 4 Ob 395/76
    Entscheidungstext OGH 14.12.1976 4 Ob 395/76
    nur T1
  • 7 Ob 835/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 7 Ob 835/76
    nur T1
  • 4 Ob 5/77
    Entscheidungstext OGH 01.02.1977 4 Ob 5/77
    nur T1; nur T2
  • 5 Ob 507/77
    Entscheidungstext OGH 15.02.1977 5 Ob 507/77
    nur T1
  • 1 Ob 591/77
    Entscheidungstext OGH 22.06.1977 1 Ob 591/77
    nur T1
  • 7 Ob 629/77
    Entscheidungstext OGH 01.09.1977 7 Ob 629/77
    nur T1
  • 3 Ob 506/77
    Entscheidungstext OGH 07.03.1978 3 Ob 506/77
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 698/77
    Entscheidungstext OGH 05.04.1978 1 Ob 698/77
  • 3 Ob 568/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 3 Ob 568/78
    nur T1
  • 5 Ob 594/78
    Entscheidungstext OGH 03.10.1978 5 Ob 594/78
    nur T1
  • 2 Ob 145/78
    Entscheidungstext OGH 12.10.1978 2 Ob 145/78
    nur: Eine Aktenwidrigkeit ist nur gegeben, wenn Feststellungen auf aktenwidriger Grundlage getroffen werden. (T3)
  • 1 Ob 773/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 1 Ob 773/78
    nur T3
  • 3 Ob 630/79
    Entscheidungstext OGH 23.01.1980 3 Ob 630/79
    nur T1
  • 5 Ob 567/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1980 5 Ob 567/80
    nur T1
  • 3 Ob 574/80
    Entscheidungstext OGH 30.07.1980 3 Ob 574/80
    nur T1
  • 3 Ob 575/79
    Entscheidungstext OGH 29.10.1980 3 Ob 575/79
  • 8 Ob 534/80
    Entscheidungstext OGH 15.12.1980 8 Ob 534/80
    nur T1
  • 6 Ob 557/81
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 6 Ob 557/81
  • 6 Ob 652/80
    Entscheidungstext OGH 30.03.1981 6 Ob 652/80
    Vgl auch
  • 6 Ob 634/81
    Entscheidungstext OGH 27.05.1981 6 Ob 634/81
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die behauptete unrichtige rechnerische Auslegung einer Vertragsurkunde vermag keinesfalls einen Widerspruch zwischen dem Urkundenwortlaut und den zur Entscheidungsgrundlage herangezogenen Tatsachen aufzuzeigen. (T4)
  • 8 Ob 141/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 141/81
    nur T1
  • 6 Ob 589/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 6 Ob 589/81
    Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Verschiedene Auffassungen der Vorinstanzen über Auffälligkeit einer Klausel. (T5)
  • 8 Ob 504/82
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 8 Ob 504/82
    nur T1
  • 1 Ob 524/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 524/82
    nur T3
  • 7 Ob 514/82
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 7 Ob 514/82
    nur T3
  • 6 Ob 810/81
    Entscheidungstext OGH 26.05.1982 6 Ob 810/81
    nur T3; Beisatz: Keine Aktenwidrigkeit liegt vor, wenn das Berufungsgericht bei seiner rechtlichen Beurteilung eine Feststellung nicht berücksichtigt hat. (T6)
  • 8 Ob 96/82
    Entscheidungstext OGH 03.06.1982 8 Ob 96/82
    nur T3
  • 3 Ob 596/82
    Entscheidungstext OGH 20.10.1982 3 Ob 596/82
    nur T1
  • 8 Ob 144/82
    Entscheidungstext OGH 30.09.1982 8 Ob 144/82
  • 4 Ob 8/83
    Entscheidungstext OGH 08.02.1983 4 Ob 8/83
    nur T1
  • 8 Ob 526/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 8 Ob 526/82
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 54/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 54/83
    nur T3
  • 3 Ob 558/84
    Entscheidungstext OGH 07.11.1984 3 Ob 558/84
    nur T1; Veröff: NZ 1985,176
  • 8 Ob 638/84
    Entscheidungstext OGH 11.07.1985 8 Ob 638/84
    nur T1
  • 6 Ob 5/86
    Entscheidungstext OGH 20.03.1986 6 Ob 5/86
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 561/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 7 Ob 561/86
    nur T1
  • 3 Ob 522/87
    Entscheidungstext OGH 09.09.1987 3 Ob 522/87
    nur T1
  • 10 ObS 44/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 10 ObS 44/88
    nur T1
  • 6 Ob 597/88
    Entscheidungstext OGH 07.07.1988 6 Ob 597/88
    nur T1
  • 10 ObS 114/89
    Entscheidungstext OGH 18.04.1989 10 ObS 114/89
    nur T3; nur: Nicht aber schon dann, wenn das auf Grund der Beweisaufnahme gewonnene Sachverhaltsbild bloß vom Parteienvorbringen abweicht. (T7)
  • 7 Ob 591/89
    Entscheidungstext OGH 18.05.1989 7 Ob 591/89
  • 10 ObS 241/89
    Entscheidungstext OGH 29.08.1989 10 ObS 241/89
    nur T1; nur T2
  • 9 ObA 190/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 190/89
    nur T1
  • 9 ObA 5/90
    Entscheidungstext OGH 31.01.1990 9 ObA 5/90
    nur T2
  • 7 Ob 507/90
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 7 Ob 507/90
    nur T1
  • 9 ObA 235/90
    Entscheidungstext OGH 10.10.1990 9 ObA 235/90
    nur T1; Beisatz: § 48 ASGG (T8)
  • 8 Ob 536/90
    Entscheidungstext OGH 13.03.1991 8 Ob 536/90
    nur T1
  • 10 ObS 133/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 10 ObS 133/91
    nur T1; nur T2
  • 9 ObA 139/92
    Entscheidungstext OGH 16.09.1992 9 ObA 139/92
    Vgl auch; nur T7; Veröff: DRdA 1993,300 (Eypeltauer)
  • 4 Ob 529/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 529/95
    nur T3
  • 4 Ob 1056/95
    Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 1056/95
    nur T3
  • 4 Ob 2125/96w
    Entscheidungstext OGH 25.06.1996 4 Ob 2125/96w
    nur T3
  • 10 ObS 194/99y
    Entscheidungstext OGH 14.09.1999 10 ObS 194/99y
    nur T1; Beisatz: Die Aktenwidrigkeit muss für das Urteil von wesentlicher Bedeutung, also geeignet sein, die Entscheidungsgrundlage zu verändern. (T9)
  • 10 ObS 76/00z
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 ObS 76/00z
    nur T1
  • 10 Ob 292/00i
    Entscheidungstext OGH 06.03.2001 10 Ob 292/00i
    nur: Eine Aktenwidrigkeit ist nur gegeben, wenn Feststellungen auf aktenwidriger Grundlage getroffen werden, das heißt wenn der Inhalt einer Urkunde, eines Protokolls oder eines sonstigen Aktenstückes unrichtig wiedergegeben und infolgedessen ein fehlerhaftes Sachverhaltsbild der rechtlichen Beurteilung unterzogen wurde. Erwägungen der Tatsacheninstanzen, weshalb ein Sachverhalt als erwiesen angenommen oder bestimmte Feststellungen nicht getroffen werden können, fallen in das Gebiet der Beweiswürdigung. (T10)
    Veröff: SZ 74/41
  • 7 Ob 214/02z
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 214/02z
    Auch; nur T3
  • 10 ObS 228/02f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 228/02f
    Auch; nur T3; Beisatz: Wenn dem Urteil des Berufungsgerichtes in einem wesentlichen Punkt eine tatsächliche Voraussetzung zu Grunde gelegt wird, welche mit den Prozessakten erster oder zweiter Instanz im Widerspruch steht. (T11)
  • 8 ObA 216/02a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 ObA 216/02a
    nur T10
  • 7 Ob 16/03h
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 7 Ob 16/03h
    Vgl auch; Beisatz: Die "vollinhaltliche" Übernahme der Feststellungen des Erstgerichts durch das Berufungsgericht kann schon begrifflich nicht aktenwidrig sein. (T12)
  • 9 Ob 12/03k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 9 Ob 12/03k
    nur T3
  • 7 Ob 283/03y
    Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 283/03y
    nur T3
  • 8 Ob 11/04g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 8 Ob 11/04g
    nur T3; Beis wie T12
  • 6 Ob 264/04y
    Entscheidungstext OGH 25.11.2004 6 Ob 264/04y
    nur T1
  • 3 Ob 210/05m
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 210/05m
    Auch; nur: Eine Aktenwidrigkeit ist nur gegeben, wenn Feststellungen auf aktenwidriger Grundlage getroffen werden, das heißt wenn der Inhalt einer Urkunde unrichtig wiedergegeben wurde. (T13)
    Beisatz: Bei einer allenfalls unrichtigen Auslegung einer Urkunde handelt es sich hingegen um eine rechtliche Beurteilung. (T14)
  • 6 Ob 117/05g
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 117/05g
    Beisatz: Dass die Vorinstanzen dem in diesem Verfahren eingeholten Sachverständigengutachten und nicht dem im Zwangsversteigerungsverfahren eingeholten Schätzungsgutachten eines anderen gerichtlichen Sachverständigen folgten, bildete einen nicht revisiblen Akt der Beweiswürdigung. (T15)
  • 3 Ob 155/05y
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 155/05y
    Vgl auch; Beisatz: Eine Aktenwidrigkeit ist nur gegeben, wenn ein Widerspruch zwischen dem Akteninhalt und den die Entscheidung tragenden wesentlichen Tatsachen (nach den Gründen des angefochtenen Urteils) vorliegt und dies aus den Prozessakten selbst erkennbar ist. (T16)
  • 2 Ob 58/06b
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 2 Ob 58/06b
    Auch; nur T2; Beis wie T9
  • 2 Ob 66/06d
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 66/06d
    Vgl auch; Beis wie T9; Beisatz: Die Vorgangsweise des Berufungsgerichtes, die Übernahme der bekämpften Feststellungen im Wesentlichen nur auf einen gar nicht aufgenommenen Beweis zu stützen, verwirklicht aufgrund der hier vorliegenden Entscheidungsrelevanz dieser Feststellung den Revisionsgrund der Aktenwidrigkeit. (T17)
  • 5 Ob 118/06y
    Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 118/06y
    nur T13; Beis wie T14
  • 3 Ob 241/05w
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 241/05w
    Auch; Beis ähnlich wie T16
  • 10 Ob 16/06k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 10 Ob 16/06k
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 52/07x
    Entscheidungstext OGH 12.04.2007 2 Ob 52/07x
    Auch; Beisatz: Die Aussagekraft einzelner Beweisergebnisse fällt in das Gebiet der Beweiswürdigung und begründet keine Aktenwidrigkeit. (T18)
  • 1 Ob 81/07d
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 81/07d
    Auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 10/07w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 10/07w
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 8 Ob 129/07i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 129/07i
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 9 Ob 55/08s
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 55/08s
    nur T1; nur T2
  • 16 Ok 15/08
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 16 Ok 15/08
    Vgl; Beis ähnlich wie T16
  • 6 Ob 245/09m
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 245/09m
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 7 Ob 42/10t
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 42/10t
  • 16 Ok 1/10
    Entscheidungstext OGH 09.06.2010 16 Ok 1/10
    Auch; nur T1; nur T7
  • 8 Ob 119/10y
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 119/10y
    Auch; nur T1; nur T2
  • 4 Ob 190/10k
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 190/10k
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 194/10a
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 194/10a
    nur T1; Beis wie T11
  • 6 Ob 7/11i
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 7/11i
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 10 ObS 166/10z
    Entscheidungstext OGH 01.03.2011 10 ObS 166/10z
    Auch
  • 5 Ob 239/10y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 239/10y
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 170/11y
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 170/11y
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 87/11v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 87/11v
    Auch
  • 6 Ob 230/11h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 6 Ob 230/11h
    nur T1
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T19)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 2 Ob 232/11y
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 232/11y
    Auch; nur T3; Beis wie T9
  • 16 Ok 2/12
    Entscheidungstext OGH 06.06.2012 16 Ok 2/12
    Beis wie T19
    Veröff: SZ 2012/62
  • 9 Ob 28/12a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2012 9 Ob 28/12a
  • 1 Ob 249/12t
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 249/12t
    nur T1
  • 2 Ob 254/12k
    Entscheidungstext OGH 04.04.2013 2 Ob 254/12k
    nur T1
  • 9 Ob 42/13m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 9 Ob 42/13m
    Auch; nur T3
  • 5 Ob 29/13w
    Entscheidungstext OGH 20.06.2013 5 Ob 29/13w
    Auch; nur T1; Beis wie T11
  • 9 ObA 76/13m
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 76/13m
    Auch; nur T2
  • 3 Ob 118/13v
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 118/13v
    Auch; Beis wie T16; Beis wie T18
  • 1 Ob 171/13y
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 171/13y
    Auch
  • 16 Ok 7/13
    Entscheidungstext OGH 07.11.2013 16 Ok 7/13
    Beis wie T19
  • 5 Ob 221/13f
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 221/13f
    Auch; Beisatz: Schlussfolgerungen aus einem Urkundeninhalt begründen keine Aktenwidrigkeit. (T20)
  • 1 Ob 218/13k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 218/13k
    Auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 41/14d
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 41/14d
    nur T1
  • 5 Ob 59/14h
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 59/14h
    Auch
  • 7 Ob 41/14a
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 41/14a
    Auch; Beisatz: Aktenwidrigkeit kann keinesfalls in (allenfalls unrichtigen) rechtlichen Schlussfolgerungen bestehen, sondern vielmehr nur in einem Widerspruch von tatsächlichen Annahmen des Gerichts zum Akteninhalt. (T21)
  • 16 Ok 10/13
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 16 Ok 10/13
    Vgl auch; Nur T2
  • 10 ObS 73/14d
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 ObS 73/14d
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 112/14w
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 112/14w
    Vgl auch
  • 5 Ob 45/14z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 45/14z
    Veröff: SZ 2014/86
  • 7 Ob 166/14h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 166/14h
    Vgl auch
  • 1 Ob 172/14x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 172/14x
    Vgl
  • 7 Ob 202/14b
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 202/14b
    Auch; nur T1; Beis wie T18
  • 7 Ob 206/14s
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 206/14s
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 49/15g
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 49/15g
    Auch; Beis wie T9
  • 16 Ok 2/15b
    Entscheidungstext OGH 08.10.2015 16 Ok 2/15b
    nur T1; nur T2; Beis wie T19; Veröff: SZ 2015/109
  • 10 ObS 77/15v
    Entscheidungstext OGH 01.10.2015 10 ObS 77/15v
    Vgl auch; Beis wie T9; Veröff: SZ 2015/108
  • 16 Ok 4/15x
    Entscheidungstext OGH 01.12.2015 16 Ok 4/15x
    Beis wie T20; Beis wie T21
  • 3 Ob 14/16d
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 14/16d
    Auch
  • 7 Ob 40/16g
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 40/16g
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 44/16k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 ObA 44/16k
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 68/16f
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 68/16f
    Vgl auch
  • 9 ObA 29/16d
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 ObA 29/16d
    nur T3
  • 7 Ob 99/16h
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 7 Ob 99/16h
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 19/16g
    Entscheidungstext OGH 16.11.2016 2 Ob 19/16g
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 52/16i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 6 Ob 52/16i
    Auch; Beis ähnlich wie T21
  • 1 Ob 23/17i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 23/17i
  • 6 Ob 54/17k
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 54/17k
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 206/16m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 6 Ob 206/16m
    Auch; nur T3
  • 8 ObA 40/17s
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 ObA 40/17s
    Auch
  • 9 ObA 74/17y
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 74/17y
  • 1 Ob 215/17z
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 215/17z
    Auch; Beis wie T9
  • 8 Ob 131/17y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 Ob 131/17y
    nur T13; Beis wie T14
  • 7 Ob 155/18x
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 155/18x
    Auch
  • 9 Ob 58/18x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 Ob 58/18x
    Beis wie T21
  • 8 Ob 39/19x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 39/19x
  • 8 ObA 39/19x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 ObA 39/19x
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0043347

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19740516_OGH0002_0020OB00109_7400000_001

Rechtssatz für 3Ob669/77 10ObS170/88 4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043383

Geschäftszahl

3Ob669/77; 10ObS170/88; 4Ob1056/95; 10ObS246/01a; 8Ob141/03y; 8Ob33/08y; 6Ob71/09y; 8Ob87/11v

Entscheidungsdatum

10.01.1978

Norm

ZPO §503 Abs3 D

Rechtssatz

Wird behauptet, die Feststellungen seien entgegen einem Punkt einer Parteienaussage getroffen worden, so wird mit diesem Vorbringen nicht der Revisionsgrund der Aktenwidrigkeit zur Darstellung gebracht, sondern die irrevisible Beweiswürdigung angegriffen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 669/77
    Entscheidungstext OGH 10.01.1978 3 Ob 669/77
  • 10 ObS 170/88
    Entscheidungstext OGH 05.07.1988 10 ObS 170/88
  • 4 Ob 1056/95
    Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 1056/95
    Vgl; Beisatz: Das Übergehen eines Beweismittels kann nie Aktenwidrigkeit begründen. (T1)
  • 10 ObS 246/01a
    Entscheidungstext OGH 04.09.2001 10 ObS 246/01a
    Vgl auch
  • 8 Ob 141/03y
    Entscheidungstext OGH 12.03.2004 8 Ob 141/03y
  • 8 Ob 33/08y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 33/08y
  • 6 Ob 71/09y
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 71/09y
  • 8 Ob 87/11v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 87/11v
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0043383

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2011

Dokumentnummer

JJR_19780110_OGH0002_0030OB00669_7700000_001

Rechtssatz für 2Ob503/79 5Ob644/79 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043284

Geschäftszahl

2Ob503/79; 5Ob644/79; 8Ob215/79; 5Ob731/80; 3Ob531/81; 8Ob95/81; 5Ob664/81; 3Ob586/81 (3Ob587/81); 5Ob683/81; 3Ob647/81; 3Ob615/81; 6Ob659/82; 8Ob144/92; 2Ob580/82; 7Ob804/82 (7Ob805/82); 7Ob571/83; 6Ob799/83; 2Ob640/86; 7Ob682/86; 5Ob144/86; 2Ob535/89; 6Ob750/89; 8ObA216/02a; 6Ob117/05g; 5Ob191/06h; 6Ob71/09y; 9ObA82/10i; 8Ob30/11m; 5Ob239/10y; 5Ob219/10g; 8ObS14/11h; 8Ob87/11v; 8Ob100/11f; 4Ob196/11v; 4Ob17/14z; 16Ok10/13; 5Ob208/13v; 8Ob60/14b; 16Ok4/15x; 8ObA40/17s; 8Ob116/17t; 8ObA59/17k; 4Ob96/18y; 4Ob149/18t

Entscheidungsdatum

03.04.1979

Norm

ZPO §503 Z3 D

Rechtssatz

Eine Aktenwidrigkeit im Sinne des § 503 Z 3 ZPO besteht nicht in einem Widerspruch zwischen einer Tatsachenfeststellung und irgend einem vorhandenen Beweismittel, sondern ausschließlich in einem Widerspruch zwischen dem Inhalt eines bestimmten Aktenstückes einerseits und der Zugrundelegung und Wiedergabe desselben durch das Berufungsgericht andererseits.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 503/79
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 503/79
  • 5 Ob 644/79
    Entscheidungstext OGH 28.08.1979 5 Ob 644/79
  • 8 Ob 215/79
    Entscheidungstext OGH 08.11.1979 8 Ob 215/79
  • 5 Ob 731/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 5 Ob 731/80
  • 3 Ob 531/81
    Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 531/81
  • 8 Ob 95/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 95/81
  • 5 Ob 664/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 664/81
  • 3 Ob 586/81
    Entscheidungstext OGH 09.12.1981 3 Ob 586/81
    Auch
  • 5 Ob 683/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 683/81
    nur: Eine Aktenwidrigkeit im Sinne des § 503 Z 3 ZPO besteht nicht in einem Widerspruch zwischen einer Tatsachenfeststellung und irgend einem vorhandenen Beweismittel. (T1)
  • 3 Ob 647/81
    Entscheidungstext OGH 24.02.1982 3 Ob 647/81
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 615/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 3 Ob 615/81
  • 6 Ob 659/82
    Entscheidungstext OGH 09.06.1982 6 Ob 659/82
  • 8 Ob 144/92
    Entscheidungstext OGH 30.09.1982 8 Ob 144/92
    nur T1
  • 2 Ob 580/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 2 Ob 580/82
    nur T1
  • 7 Ob 804/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 804/82
    Auch
  • 7 Ob 571/83
    Entscheidungstext OGH 26.05.1983 7 Ob 571/83
  • 6 Ob 799/83
    Entscheidungstext OGH 22.12.1983 6 Ob 799/83
  • 2 Ob 640/86
    Entscheidungstext OGH 16.09.1986 2 Ob 640/86
    nur T1
  • 7 Ob 682/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 7 Ob 682/86
  • 5 Ob 144/86
    Entscheidungstext OGH 08.05.1987 5 Ob 144/86
    nur T1; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 37 MRG. (T2)
  • 2 Ob 535/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 2 Ob 535/89
    nur: Eine Aktenwidrigkeit besteht ausschließlich in einem Widerspruch zwischen dem Inhalt eines bestimmten Aktenstückes einerseits und der Zugrundelegung und Wiedergabe desselben durch das Berufungsgericht andererseits. (T3)
  • 6 Ob 750/89
    Entscheidungstext OGH 18.01.1990 6 Ob 750/89
    nur T1
  • 8 ObA 216/02a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 ObA 216/02a
    nur T3
  • 6 Ob 117/05g
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 117/05g
    Beisatz: Dass die Vorinstanzen dem in diesem Verfahren eingeholten Sachverständigengutachten und nicht dem im Zwangsversteigerungsverfahren eingeholten Schätzungsgutachten eines anderen gerichtlichen Sachverständigen folgten, bildete einen nicht revisiblen Akt der Beweiswürdigung. (T4)
  • 5 Ob 191/06h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 5 Ob 191/06h
    nur T3
  • 6 Ob 71/09y
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 71/09y
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Vgl auch
  • 8 Ob 30/11m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 30/11m
    Vgl auch
  • 5 Ob 239/10y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 239/10y
    Vgl auch; nur ähnlich T3
  • 5 Ob 219/10g
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 219/10g
    Vgl auch; nur ähnlich T3
  • 8 ObS 14/11h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 8 ObS 14/11h
    Auch
  • 8 Ob 87/11v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 87/11v
    nur T3
  • 8 Ob 100/11f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 100/11f
    Vgl; Beisatz: Durch die Zitierung eines Rechtssatzes kann eine Aktenwidrigkeit nicht begründet werden. (T5)
  • 4 Ob 196/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 196/11v
    Auch; nur T3
  • 4 Ob 17/14z
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 17/14z
    nur T3
  • 16 Ok 10/13
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 16 Ok 10/13
    Vgl auch
  • 5 Ob 208/13v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 208/13v
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 60/14b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2015 8 Ob 60/14b
    Auch; nur T3
  • 16 Ok 4/15x
    Entscheidungstext OGH 01.12.2015 16 Ok 4/15x
  • 8 ObA 40/17s
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 ObA 40/17s
  • 8 Ob 116/17t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 116/17t
    Auch; nur T3
  • 8 ObA 59/17k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 ObA 59/17k
    Auch
  • 4 Ob 96/18y
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 96/18y
    Vgl
  • 4 Ob 149/18t
    Entscheidungstext OGH 23.08.2018 4 Ob 149/18t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0043284

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.09.2018

Dokumentnummer

JJR_19790403_OGH0002_0020OB00503_7900000_002

Rechtssatz für 5Ob158/92 5Ob137/94 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0082886

Geschäftszahl

5Ob158/92; 5Ob137/94; 5Ob247/97b; 5Ob45/06p; 8Ob87/11v

Entscheidungsdatum

15.12.1992

Norm

WEG 1975 §10

Rechtssatz

Die Sonderbestimmungen des § 10 Abs 1 Z 1 bis 5 WEG gelten nur für den Fall, dass der überlebende Ehegatte den Anteil des Verstorbenen am Mindestanteil (= den halben Mindestanteil) nicht ohnehin als Erbe oder Vermächtnisnehmer allein erwirbt. Das heißt nicht, dass es auf die bloße Berufung des überlebenden Ehegatten als Erben (hier: auf Grund des Gesetzes) oder als Vermächtnisnehmer ankäme. Maßgebend ist vielmehr der Erwerb der Erbschaft. Dazu kommt es nicht, wenn der überlebende Ehegatte die Erbschaft ausschlägt. Der überlebende Ehegatte hat nämlich die Wahl zwischen dem nicht weiter begünstigten Erwerb als Erbe oder letztwilliger Vermächtnisnehmer einerseits und dem Verzicht auf alle Rechte bezüglich der Wohnung aus letztwilligen Verfügungen beziehungsweise dem gesetzlichen Erbrecht aber der Akkreszenz mit allen Vorteilen des § 10 WEG andererseits.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 158/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 5 Ob 158/92
    Veröff: SZ 65/158 = NZ 1993,81
  • 5 Ob 137/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 5 Ob 137/94
    nur: Die Sonderbestimmungen des § 10 Abs 1 Z 1 bis 5 WEG gelten nur für den Fall, dass der überlebende Ehegatte den Anteil des Verstorbenen am Mindestanteil (= den halben Mindestanteil) nicht ohnehin als Erbe oder Vermächtnisnehmer allein erwirbt. (T1) nur: Der überlebende Ehegatte hat nämlich die Wahl zwischen dem nicht weiter begünstigten Erwerb als Erbe oder letztwilliger Vermächtnisnehmer einerseits und dem Verzicht auf alle Rechte bezüglich der Wohnung aus letztwilligen Verfügungen beziehungsweise dem gesetzlichen Erbrecht aber der Akkreszenz mit allen Vorteilen des § 10 WEG andererseits. (T2)
  • 5 Ob 247/97b
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 247/97b
    Auch; nur T1; nur T2; Beisatz: Letzteres kann im vorliegenden Fall nicht ausgeschlossen werden, weil die Geschwister des Verstorbenen bisher keine Erbserklärung abgegeben haben und die Ehegattin sich die Abgabe einer - bis zur Beendigung des Verlassenschaftsverfahrens möglichen - Erbserklärung ausdrücklich vorbehalten hat. (T3); Beisatz: Von diesem Wahlrecht macht der überlebende Ehegatte keinen Gebrauch, wenn er zwar in den Genuss der Akkreszenz kommen, sich aber auch das gesetzliche Erbrecht offenhalten will. (T4)
  • 5 Ob 45/06p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 45/06p
    nur T1; Beisatz: Eine Vereinbarung des überlebenden Ehegatten mit den Erben geht den Anwachsungsbestimmungen aber vor. (T5)
  • 8 Ob 87/11v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 87/11v
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0082886

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2011

Dokumentnummer

JJR_19921215_OGH0002_0050OB00158_9200000_001

Rechtssatz für 5Ob158/92 5Ob247/97b 5O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0082946

Geschäftszahl

5Ob158/92; 5Ob247/97b; 5Ob65/06d; 5Ob45/06p; 5Ob97/11t; 8Ob87/11v; 2Ob104/17h; 5Ob115/18z; 2Ob225/18d

Entscheidungsdatum

15.12.1992

Norm

AußStrG §183 Abs3
GBG §53 Abs1
WEG 1975 §10
WEG 1975 §10 Abs1 Z2
WEG 1975 §10 Abs1 Z4
WEG 1975 §10 Abs1 Z5
WEG 2002 §14 Abs1
WEG 2002 §14 Abs1 Z2

Rechtssatz

Der als Vindikationslegat konstruierte Erwerb kraft Gesetzes durch Anwachsung bewirkt, dass dieser Anteil eben wegen dieses unmittelbaren Eigentumsüberganges nicht in die Verlassenschaftsmasse fällt. Allerdings tritt gemäß § 10 Abs 1 Z 2 WEG dieser Zuwachs nicht ein, wenn der überlebende Ehegatte vor dem Ablauf einer vom Verlassenschaftsgericht festzusetzenden angemessenen Frist entweder auf den Zuwachs verzichtet oder gemeinsam mit den Erben des Verstorbenen (unter Zustimmung allfälliger Pflichtteilsberechtigter) eine Vereinbarung betreffend den Übergang des Mindestanteiles schließt. Während der offenen Frist ist der überlebende Ehegatte gemäß § 10 Abs 1 Z 4 WEG hinsichtlich des gesamten Anteils einem Erben gleichgestellt, dem die Besorgung und Benützung des Nachlasses überlassen worden ist. Durch die Bestimmung des § 10 Abs 1 Z 2 WEG ist daher der Übergang des halben Mindestanteils des verstorbenen Ehegatten ins Eigentum des überlebenden Ehegatten ein auflösend bedingter. Dieser Schwebezustand dauert an, solange die Frist nicht gesetzt wurde. Solange aber der Schwebezustand andauert, kann die Ausstellung einer Amtsbestätigung nach § 10 Abs 1 Z 5 WEG nicht erfolgen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 158/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 5 Ob 158/92
    Veröff: SZ 65/158 = NZ 1993,81
  • 5 Ob 247/97b
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 247/97b
    nur: Der als Vindikationslegat konstruierte Erwerb kraft Gesetzes durch Anwachsung bewirkt, dass dieser Anteil eben wegen dieses unmittelbaren Eigentumsüberganges nicht in die Verlassenschaftsmasse fällt. (T1)
  • 5 Ob 65/06d
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 5 Ob 65/06d
    Auch; nur T1; Beisatz: Eines besonderen Erwerbungsaktes bedarf es nicht. Der Verbücherung kommt nur deklarative Bedeutung zu. (T2)
  • 5 Ob 45/06p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 45/06p
    nur T1; Beisatz: Eine Vereinbarung des überlebenden Ehegatten mit den Erben geht den Anwachsungsbestimmungen aber vor. (T3)
  • 5 Ob 97/11t
    Entscheidungstext OGH 07.07.2011 5 Ob 97/11t
    Vgl; Beisatz: Es ist daher grundsätzlich sachlich gerechtfertigt, dem überlebenden Eigentumspartner, dem der halbe Mindestanteil zuwächst, als außerbücherlichem Eigentümer gleich einem rechtskräftig eingeantworteten Erben die Legitimation zur Erwirkung einer Anmerkung nach § 53 Abs 1 GBG zuzubilligen. (T4)
    Beisatz: Hier: Fehlende Amtsbestätigung nach § 183 Abs 3 AußStrG hinsichtlich § 14 Abs 1 Z 5 WEG. (T5)
    Veröff: SZ 2011/89
  • 8 Ob 87/11v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 87/11v
    Auch
  • 2 Ob 104/17h
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 104/17h
    Vgl; Beisatz: Der Erwerb nach § 14 Abs 1 Z 1 WEG tritt ex lege ein, er steht aber unter der auflösenden Bedingung eines innerhalb der vom Gericht gesetzten Frist erklärten Verzichts oder einer innerhalb dieser Frist geschlossenen Vereinbarung. (T6); Veröff: SZ 2017/72
  • 5 Ob 115/18z
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 115/18z
    Vgl auch; nur T1
  • 2 Ob 225/18d
    Entscheidungstext OGH 25.07.2019 2 Ob 225/18d
    Vgl; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Schwebezustand infolge fehlender Fristsetzung nach § 14 Abs 2 Z 2 WEG 2002. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0082946

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19921215_OGH0002_0050OB00158_9200000_002

Rechtssatz für 10ObS37/94 8Ob87/11v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0025121

Geschäftszahl

10ObS37/94; 8Ob87/11v

Entscheidungsdatum

18.10.1994

Norm

ABGB §799
ABGB §800
ABGB §805
ABGB §1282

Rechtssatz

Wird die gesamte Erbschaft oder eine Quote zugunsten bestimmter Personen ausgeschlagen, denen die Erbschaft oder Quote des Ausschlagenden bei dessen Wegfall ohnedies zur Gänze angefallen wäre, liegt ebenfalls schlichte Ausschlagung nach § 805 ABGB und nicht qualifizierte Ausschlagung "zugunsten Dritter" im Sinne einer Erbschaftsschenkung vor.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 37/94
    Entscheidungstext OGH 18.10.1994 10 ObS 37/94
    Veröff: SZ 67/175
  • 8 Ob 87/11v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 87/11v
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0025121

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2011

Dokumentnummer

JJR_19941018_OGH0002_010OBS00037_9400000_002

Entscheidungstext 8Ob87/11v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

wobl 2012,120/41 - wobl 2012/41 = MietSlg 63.520 = MietSlg 63.706

Geschäftszahl

8Ob87/11v

Entscheidungsdatum

29.09.2011

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Spenling als Vorsitzenden sowie den Hofrat Hon.-Prof. Dr. Kuras, die Hofrätin Dr. Tarmann-Prentner und die Hofräte Mag. Ziegelbauer und Dr. Brenn als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei R***** M*****, vertreten durch Dr. Peter Weidisch, Rechtsanwalt in Salzburg, gegen die beklagte Partei H***** M*****, vertreten durch Dr. Thomas Stoiberer, Rechtsanwalt in Hallein, wegen 36.336 EUR sA, über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Linz als Berufungsgericht vom 17. Mai 2011, GZ 3 R 29/11x-12, mit dem das Urteil des Landesgerichts Salzburg vom 17. August 2010, GZ 3 Cg 46/10m-8, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Die klagende Partei hat die Kosten der Revisionsbeantwortung selbst zu tragen.

Text

Begründung:

Die Streitteile sind Brüder. Ihre Eltern waren zu gleichen Anteilen Miteigentümer einer Liegenschaft, mit denen Wohnungseigentum an einer Wohnung verbunden war. Nach dem Tod der Mutter im März 2000 einigten sich die Streitteile und ihr Vater aus Anlass der Verlassenschaftsabhandlung darauf, dass der Beklagte dem Kläger als Ausgleich für die Übernahme der Wohnung den Klagsbetrag zu zahlen habe. Im Gegenzug dazu verzichteten der Kläger und der Vater auf ihr Erbrecht. Der Beklagte übernahm die Liegenschaftsanteile der Mutter. Gleichzeitig übertrug ihm der Vater den ihm gehörenden Hälfteanteil mittels Übergabsvertrags.

Der Kläger begehrte den Abfindungsbetrag. Der Vater habe die Vereinbarung über die Zahlungspflicht des Beklagten schriftlich bestätigt, wobei es dem Wunsch des Vaters entsprochen habe, dass die Zahlung erst nach seinem Tod erfolge. Nach dem Tod des Vaters habe der Beklagte die Herausgabe der Bestätigung verweigert. Zuvor habe dieser seine Zahlungspflicht noch anerkannt.

Der Beklagte entgegnete, dass er keine Verpflichtung zu Gunsten des Klägers übernommen habe. Erst nach Übernahme der Wohnung durch ihn habe der Kläger eine Ausgleichszahlung verlangt. Über eine schriftliche Bestätigung des Vaters verfüge er nicht.

Das Erstgericht gab dem Klagebegehren statt. Ein konstitutives Anerkenntnis des Beklagten liege nicht vor. Der behauptete Anspruch betreffe keinen Erb- oder Pflichtteilsanspruch, sondern resultiere aus einem zwischen den Streitteilen geschlossenen Vertrag iSd § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975. Die Zahlungspflicht des Beklagten sei für die Übernahme der Wohnung begründet worden. Die in Rede stehende Vereinbarung sei gültig. Mangels Schenkungsabsicht liege keine notariatsaktspflichtige Schenkung vor. Auch von einem Erbschaftskauf könne nicht ausgegangen werden, weil die Vereinbarung nicht die entgeltliche Veräußerung des Erbrechts, sondern die Übernahme der Wohnung durch den Beklagten bezweckt habe.

Das Berufungsgericht bestätigte diese Entscheidung. Das Schicksal des Wohnungseigentums nach dem Tod der Mutter sei nach § 10 WEG 1975 zu beurteilen. Da sich der Gegenstand eines Erbschaftskaufs nicht auf den Nachlass oder eine einzelne Nachlasssache, sondern auf das Erbrecht selbst beziehe, liege ein solches Rechtsgeschäft iSd § 1278 ABGB nicht vor. Die ordentliche Revision sei zulässig, weil zur Frage, ob ein Rechtsgeschäft nach § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975 im Weg der Erbsentschlagung formpflichtig iSd § 1278 Abs 2 ABGB sei, höchstgerichtliche Rechtsprechung fehle.

Gegen diese Entscheidung richtet sich die Revision des Beklagten, mit der er die Abweisung des Klagebegehrens anstrebt. Mit seiner Revisionsbeantwortung beantragt der Kläger, der Revision den Erfolg zu versagen.

Rechtliche Beurteilung

Entgegen dem - den Obersten Gerichtshof nicht bindenden - Ausspruch des Berufungsgerichts ist die Revision mangels Aufzeigens einer entscheidungsrelevanten erheblichen Rechtsfrage nicht zulässig.

1. Die behauptete Aktenwidrigkeit und der geltend gemachte Verfahrensmangel liegen - wie der Oberste Gerichtshof geprüft hat - nicht vor.

Eine Aktenwidrigkeit besteht ausschließlich in einem Widerspruch zwischen dem Inhalt eines bestimmten Aktenstücks einerseits und der Zugrundelegung und Wiedergabe desselben durch das Berufungsgericht andererseits (RIS-Justiz RS0043284). Demnach liegt eine Aktenwidrigkeit unter anderem dann nicht vor, wenn das aufgrund der Beweisaufnahme gewonnene Sachverhaltsbild von einer - in diesem Punkt nicht übernommenen - Parteienaussage oder von einem Parteienvorbringen abweicht (RIS-Justiz-RS0043383; RS0043347).

Die Feststellung, dass die Einigung über die Zahlungspflicht des Beklagten aus Anlass der Verlassenschaftsabhandlung getroffen worden sei, basiert auf der Aussage des Klägers. Diese Frage betrifft ausschließlich die Beweiswürdigung der Tatsacheninstanzen, die vor dem Obersten Gerichtshof nicht mehr bekämpft werden kann (RIS-Justiz RS0043371). Wenn die Vorinstanzen den genauen Termin der in Frage kommenden Abhandlung dem Verlassenschaftsakt entnehmen, ist darin gerade keine Aktenwidrigkeit gelegen. Entgegen den - der Beweiswürdigung zurechenbaren - Ausführungen in der Revision ist auch nicht ersichtlich, warum „vorbereitende Erklärungen und Informationen“ vor der Verlassenschaftsabhandlung das Zustandekommen einer Einigung aus Anlass dieser Abhandlung ausschließen sollen.

2.1 Trotz Zulässigerklärung der Revision durch das Berufungsgericht muss der Rechtsmittelwerber die Revision ausführen und eine Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO aufzeigen. Macht er hingegen nur solche Gründe geltend, deren Erledigung nicht von der Lösung einer erheblichen Rechtsfrage abhängt, so ist das Rechtsmittel ungeachtet des Zulässigkeitsausspruchs zurückzuweisen (8 Ob 62/07m).

2.2 Der Beklagte steht auf dem Standpunkt, dass die Rechtsgeschäfte bzw Erklärungen im Verhältnis zwischen ihm und dem Vater, insbesondere auch das Rechtsgeschäft nach § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975, in der vorgeschriebenen Form zustande gekommen bzw abgegeben worden und allfällige Mängel dieser Rechtsgeschäfte und Erklärungen auch geheilt seien. Dementsprechend geht er davon aus, dass die Rechtsgeschäfte, die zu seinem Eigentumserwerb an der Wohnung geführt haben, wirksam seien und sich die vom Berufungsgericht als erheblich beurteilte Frage zur Formbedürftigkeit eines Rechtsgeschäfts nach § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975 gar nicht stelle. Allerdings sei unrichtig, dass für seine Zahlungsverpflichtung die Einhaltung einer bestimmten Form nicht erforderlich sei.

3.1 Zu der vom Berufungsgericht als erheblich qualifizierten Rechtsfrage wird die Revision somit nicht ausgeführt. Auch eine andere Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung vermag der Beklagte mit seinen Ausführungen in der Revision nicht aufzuzeigen.

Der Beklagte nimmt eine vollkommen isolierte Betrachtung der Rechtsverhältnisse zwischen ihm und dem Vater einerseits sowie zwischen ihm und dem Kläger andererseits vor. Dabei erkennt er an anderer Stelle der Revision selbst, dass es sich bei der Einigung am 21. 6. 2000 um ein Rechtsgeschäft handelt, an dem drei Personen beteiligt waren.

3.2 Die Übernahme des erblasserischen Hälfteanteils der Mutter durch den Beklagten am 21. 6. 2000 und die Übertragung des Hälfteanteils des Vaters am selben Tag sowie die Vereinbarung der Ausgleichszahlung zu Gunsten des Klägers ebenfalls am selben Tag erfolgten im Rahmen einer einheitlichen Vereinbarung im Sinne der - hier unstrittig anwendbaren - Bestimmung des § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975. Die Ansicht der Vorinstanzen, dass diese Vereinbarung nach der genannten Gesetzesstelle zu beurteilen sei, erweist sich damit als nicht korrekturbedürftig.

Der Beklagte übersieht, dass es sich bei der in Rede stehenden Bestimmung um eine Sonderregel zur Übertragung des (gesamten) Mindestanteils bei Tod eines Ehegatten im Fall von Ehegattenwohnungseigentum handelt und eine Vereinbarung im Sinn dieser Bestimmung zu einer Gesamtregelung der (Einzel-)Rechtsnachfolge in Bezug auf die Eigentumswohnung auch im Verhältnis zu den anderen Erbberechtigten, die an der Vereinbarung beteiligt sind, führt (vgl RIS-Justiz RS0082886).

Nach § 10 Abs 1 Z 1 WEG 1975 wächst in dem Fall, dass beim Tod eines Ehegatten der überlebende Ehegatte den Anteil des Verstorbenen nicht als Erbe oder Vermächtnisnehmer allein erwirbt, der Anteil des Verstorbenen am Mindestanteil und gemeinsamen Wohnungseigentum dem überlebenden Ehegatten als gesetzliches Vermächtnis unmittelbar ins Eigentum zu. Der als Vindikationslegat konstruierte Erwerb durch Anwachsung kraft Gesetzes bewirkt, dass der halbe Mindestanteil wegen dieses unmittelbaren Eigentumsübergangs nicht in die Verlassenschaftsmasse fällt. Gemäß § 10 Abs 2 leg cit hat der den erblasserischen Hälfteanteil übernehmende Ehegatte dafür einen Übernahmspreis in Höhe der Hälfte des gemeinen Werts zu zahlen. Gemäß § 10 Abs 1 Z 2 leg cit tritt dieser Zuwachs jedoch dann nicht ein, wenn der überlebende Ehegatte vor dem Ablauf einer vom Verlassenschaftsgericht festzusetzenden angemessenen Frist entweder auf den Zuwachs verzichtet oder gemeinsam mit den Erben des Verstorbenen unter Zustimmung der Pflichtteilsberechtigten eine Vereinbarung schließt, aufgrund deren der gesamte Mindestanteil an eine Person ungeteilt oder an Ehegatten je zur Hälfte unter gleichzeitigem Erwerb des gemeinsamen Wohnungseigentums übergeht (RIS-Justiz RS0082946). Eine solche Vereinbarung des überlebenden Ehegatten mit den Erben, etwa in Form eines Erbteilungsübereinkommens, geht den Anwachsungsbestimmungen vor (5 Ob 45/06p).

3.3 Im vorliegenden Fall wurde der gesamte Veräußerungsvorgang in Bezug auf die Eigentumswohnung im Rahmen der Vereinbarung nach § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975 abgewickelt. Gegenstand der Vereinbarung war die (seinerzeit ausschließlich zulässige) Übertragung der Wohnungseigentumseinheit als Ganzes. Die Vereinbarung hatte die Veräußerung des Hälfteanteils des überlebenden Ehegatten an den Beklagten und die Begründung eines Anspruchs des Beklagten auf den erblasserischen Hälfteanteil (bei Verzicht des überlebenden Ehegatten auf den gesetzlichen Anspruch als Vindikationslegatar) sowie die Festlegung einer Ausgleichszahlung zu Gunsten des weichenden Klägers (gegen Verzicht auf seine Erbansprüche und Erbanwartschaften im Zusammenhang mit der Eigentumswohnung) zum Inhalt (vgl Gantner in Hausmann/Vonkilch, Österr Wohnrecht § 14 WEG 2002 Rz 19).

Der Rechtserwerb des Beklagten und der Zahlungsanspruch des Klägers bestimmen sich allein nach der dargestellten Vereinbarung iSd § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975. Die Frage nach der Formbedürftigkeit dieses Rechtsgeschäfts greift der Beklagte ausdrücklich nicht auf, weshalb dazu vom Obersten Gerichtshof auch nicht Stellung genommen werden muss. Entgegen der Ansicht des Beklagten stellt sich die Frage nach dem Vorliegen eines Erbschaftskaufs oder einer gemischten Schenkung nur im Verhältnis zwischen den Streitteilen nicht. Der Beklagte kann sich damit nicht auf die Unwirksamkeit seiner zur (Gesamt-)Vereinbarung zählenden Zahlungsverpflichtung bei gleichzeitiger Gültigkeit seines Eigentumserwerbs an der Wohnung berufen.

4. Darüber hinaus erweisen sich auch weitere rechtliche Schlussfolgerungen des Beklagten als nicht überzeugend.

Er unterstellt die vorliegende Konstellation zu Unrecht dem Fall, dass ihm - zufolge Wegfalls des Klägers aufgrund dessen Verzichtserklärung - die Erbschaft des Verzichtenden nicht zur Gänze zugefallen sei (vgl dazu RIS-Justiz RS0025121; RS0013018). Dieses Ergebnis begründet er mit dem Erbrecht des Vaters. Dabei übersieht er die Bindung an den in § 10 WEG 1975 vorgeschriebenen (zeitlichen) Vorgang (vgl Welser, Das Wohnungseigentumsgesetz 1975, NZ 1975, 150 [166]). Ausgehend von der - allerdings nicht zutreffenden - isolierten Betrachtung des Beklagten hätte der Verzicht des Vaters iSd § 10 Abs 1 Z 2 erster Fall WEG 1975 zeitlich vor jenem des Klägers erfolgen müssen, sodass beim nachfolgenden Verzicht des Klägers dem Beklagten die Erbschaft betreffend die Eigentumswohnung zur Gänze zugefallen wäre.

Unrichtig ist auch die Annahme des Beklagten, dass seiner Zahlungsverpflichtung nur die Entschlagung des Klägers gegenübergestanden sei, die Entschlagung des Klägers lediglich den Vater von der Verpflichtung zur Leistung der Pflichtteilsabfindung für den erblasserischen Hälfteanteil befreit hätte und er nicht einmal mittelbar aus dem Erbverzicht des Klägers hinsichtlich der Eigentumswohnung einen Nutzen gezogen habe. Die Verpflichtung zur Zahlung des Beklagten erfolgte für die Übernahme der gesamten Eigentumswohnung bzw mit den Worten des Klägers „für seinen entsprechenden Erbteil“. Sie erfasste damit nicht nur eine Abfindung für den erblasserischen Hälfteanteil, sondern auch eine Gegenleistung für den Hälfteanteil des Vaters in Vorwegnahme der weiteren Erbfolge. Aus diesem Grund ist auch der Hinweis des Beklagten auf eine mögliche Anrechnung der zu Lebzeiten erfolgten Schenkung an ihn nach dem Tod des Vaters verfehlt.

Die Überlegungen des Beklagten zur „Inäquivalenz seiner Gegenleistung“ verstoßen nicht nur gegen das Neuerungsverbot, sondern gehen auch von unrichtigen Grundlagen aus. Dazu ist darauf hinzuweisen, dass im Fall einer Vereinbarung iSd § 10 Abs 1 Z 2 WEG 1975 die Anwendung des § 10 Abs 3 Satz 1 leg cit, wonach die Forderung des Nachlasses auf den Übernahmspreis bei dringendem Wohnbedürfnis des überlebenden Ehegatten entfällt, ausscheidet (5 Ob 45/06p).

5. Insgesamt gelingt es dem Beklagten nicht, mit seinen Ausführungen eine erhebliche Rechtsfrage aufzuzeigen. Die Revision war daher zurückzuweisen.

Die Kostenentscheidung gründet sich auf §§ 40, 50 ZPO. Der Kläger hat auf die Unzulässigkeit der Revision nicht hingewiesen und auch nicht deren Zurückweisung beantragt.

Schlagworte

Streitiges Wohnrecht

Textnummer

E98755

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:0080OB00087.11V.0929.000

Im RIS seit

04.11.2011

Zuletzt aktualisiert am

13.02.2013

Dokumentnummer

JJT_20110929_OGH0002_0080OB00087_11V0000_000