Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob289/48 4Ob397/76 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037297

Geschäftszahl

1Ob289/48; 4Ob397/76; 4Ob397/78; 8Ob591/78; 4Ob358/79; 4Ob389/80; 6Ob630/80 (6Ob631/80); 4Ob374/82; 3Ob132/82; 5Ob607/81; 7Ob519/84; 3Ob615/85; 4Ob31/88; 8Ob713/89; 4Ob129/90; 8Ob535/91; 4Ob29/94; 3Ob9/96; 6Ob126/01z; 6Ob214/03v; 6Ob210/03f; 4Ob215/10m; 4Ob130/11p; 2Ob215/10x; 10Ob28/14m; 9Ob73/16z

Entscheidungsdatum

08.09.1948

Norm

ZPO §204 F2
ZPO §226 IV
ZPO §477 B2b
ZPO §477 C

Rechtssatz

1. Hat der Kläger bereits einen anderen Exekutionstitel zur Hereinbringung des eingeklagten Betrages (zB einen gerichtlichen Vergleich oder einen vollstreckbaren Notariatsakt) so begründet dies nicht die Einrede der Rechtskraft, sondern allenfalls die des mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses.

2. Mangelndes Rechtsschutzbedürfnis ist nicht vom Amtswegen zu beachten; die Einrede mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses ist in erster Instanz zu erheben.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 289/48
    Entscheidungstext OGH 08.09.1948 1 Ob 289/48
    Veröff: SZ 21/124
  • 4 Ob 397/76
    Entscheidungstext OGH 08.02.1977 4 Ob 397/76
    nur: 1. Hat der Kläger bereits einen anderen Exekutionstitel zur Hereinbringung des eingeklagten Betrages (zB einen gerichtlichen Vergleich oder einen vollstreckbaren Notariatsakt) so begründet dies nicht die Einrede der Rechtskraft, sondern allenfalls die des mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses. (T1)
  • 4 Ob 397/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 4 Ob 397/78
    nur T1; Beisatz: Unterlassungsbegehren (T2) Veröff: ÖBl 1979,81
  • 8 Ob 591/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 8 Ob 591/78
    nur T1; Veröff: JBl 1980,488
  • 4 Ob 358/79
    Entscheidungstext OGH 10.07.1979 4 Ob 358/79
    nur T1; Veröff: JBl 1981,41
  • 4 Ob 389/80
    Entscheidungstext OGH 25.11.1980 4 Ob 389/80
    Auch
  • 6 Ob 630/80
    Entscheidungstext OGH 17.06.1981 6 Ob 630/80
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Ausspruch, daß über das Klagebegehren wegen Wegfall des Rechtsschutzinteresses nicht mehr entschieden wird, Zurückweisung der Klage erschiene irreführend. Es liegt vielmehr eine Verfahrenslage vor, der am besten die im § 239 Abs 3 ZPO vorgesehen "Einstellung des Verfahrens" gerecht wird. (T3)
  • 4 Ob 374/82
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 4 Ob 374/82
    nur T1; Beisatz: "Das Fenster". (T4) Veröff: ÖBl 1983,16
  • 3 Ob 132/82
    Entscheidungstext OGH 06.10.1982 3 Ob 132/82
    nur T1; Beisatz: Das ist im Exszindierungsprozeß auch von Amts wegen wahrzunehmen. (T5)
  • 5 Ob 607/81
    Entscheidungstext OGH 12.10.1982 5 Ob 607/81
  • 7 Ob 519/84
    Entscheidungstext OGH 22.03.1984 7 Ob 519/84
    nur: 2. Mangelndes Rechtsschutzbedürfnis ist nicht vom Amtswegen zu beachten; die Einrede mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses ist in erster Instanz zu erheben. (T6)
  • 3 Ob 615/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 3 Ob 615/85
    Auch
  • 4 Ob 31/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 4 Ob 31/88
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 713/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 8 Ob 713/89
    nur T1
  • 4 Ob 129/90
    Entscheidungstext OGH 09.10.1990 4 Ob 129/90
    Auch; Beisatz: Sofern der Entscheidung JBl 1981, 41 eine gegenteilige Rechtsansicht entnommen werden könnte, könnte diese nicht aufrechterhalten werden. (T7) Veröff: MR 1990,237
  • 8 Ob 535/91
    Entscheidungstext OGH 08.05.1991 8 Ob 535/91
    nur T1
  • 4 Ob 29/94
    Entscheidungstext OGH 22.03.1994 4 Ob 29/94
    nur T1
  • 3 Ob 9/96
    Entscheidungstext OGH 24.01.1996 3 Ob 9/96
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 126/01z
    Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 126/01z
    nur T1
  • 6 Ob 214/03v
    Entscheidungstext OGH 02.10.2003 6 Ob 214/03v
    Auch
  • 6 Ob 210/03f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 210/03f
    nur T1; Beisatz: Die Klage ist abzuweisen. (T8)
  • 4 Ob 215/10m
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 215/10m
    Vgl auch; nur ähnlich T1
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Auch
    Veröff: SZ 2012/20
  • 10 Ob 28/14m
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 Ob 28/14m
    Vgl
  • 9 Ob 73/16z
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 Ob 73/16z
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1948:RS0037297

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2017

Dokumentnummer

JJR_19480908_OGH0002_0010OB00289_4800000_001

Rechtssatz für 3Ob38/69 3Ob89/70 3Ob21...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0000207

Geschäftszahl

3Ob38/69; 3Ob89/70; 3Ob21/72; 3Ob144/73 (3Ob145/73 -3Ob156/73); 3Ob157/73 (3Ob158/73, 3Ob159/73, 3Ob160/73); 3Ob94/75; 3Ob24/76; 3Ob143/76; 3Ob172/79; 3Ob23/83; 3Ob88/83; 3Ob108/83; 3Ob92/84; 3Ob100/87; 3Ob63/90; 3Ob32/92; 4Ob1002/93; 3Ob43/95; 3Ob46/02i; 3Ob39/04p; 3Ob288/04f; 3Ob238/04b; 3Ob71/08z; 3Ob280/08k; 5Ob11/09t; 3Ob194/09i; 3Ob26/10k; 3Ob149/10y; 3Ob237/10i; 3Ob5/11y; 3Ob12/11b; 3Ob198/10d; 3Ob121/11g; 4Ob88/11m; 4Ob130/11p; 3Ob220/11s; 3Ob24/12v; 3Ob7/12v; 3Ob11/12g; 3Ob65/12y; 3Ob133/12y; 3Ob68/13s; 3Ob90/14b; 3Ob10/15i (3Ob12/15h); 3Ob256/15s; 3Ob196/16v; 3Ob3/17p; 3Ob118/17z; 3Ob119/17x; 3Ob117/17b; 3Ob211/17a; 3Ob173/18i; 3Ob193/18f

Entscheidungsdatum

14.05.1969

Norm

EO §7 Aa

Rechtssatz

Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie zB aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt, nicht aber darauf, was die Partei im Einzelfall gewollt hat. Ist der Titel irgendwie unklar, so geht das zu Lasten des betreibenden Gläubigers. Hier verpflichtete sich der Unterhaltsschuldner, der betreibenden Partei mindestens einmal jährlich über die Höhe seines Einkommens Auskunft zu erteilen und ihr den Einkommenssteuerbescheid des zuständigen Finanzamtes oder die Gehaltsbestätigung vorzulegen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 38/69
    Entscheidungstext OGH 14.05.1969 3 Ob 38/69
    Veröff: EvBl 1969/361 S 553 = JBl 1970,321
  • 3 Ob 89/70
    Entscheidungstext OGH 08.07.1970 3 Ob 89/70
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie z.B. aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt. (T1)
    Beisatz: Bloße Abtrennung ist keine erforderliche Wand (T2)
  • 3 Ob 21/72
    Entscheidungstext OGH 02.03.1972 3 Ob 21/72
  • 3 Ob 144/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 144/73
    nur T1; Veröff: EvBl 1974/19 S 45
  • 3 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 25.09.1973 3 Ob 157/73
    nur T1
  • 3 Ob 94/75
    Entscheidungstext OGH 25.04.1975 3 Ob 94/75
    nur T1
  • 3 Ob 24/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 3 Ob 24/76
    Beisatz: Bruttobetrag (T3)
  • 3 Ob 143/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 3 Ob 143/76
    nur T1; Beisatz: Vergleich (T4)
  • 3 Ob 172/79
    Entscheidungstext OGH 30.07.1980 3 Ob 172/79
    Auch; Veröff: ÖBl 1980,164
  • 3 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 27.04.1983 3 Ob 23/83
  • 3 Ob 88/83
    Entscheidungstext OGH 06.07.1983 3 Ob 88/83
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten. (T5)
  • 3 Ob 108/83
    Entscheidungstext OGH 28.07.1983 3 Ob 108/83
    Beisatz: Keine Auslegung nach § 914 ABGB (T6)
  • 3 Ob 92/84
    Entscheidungstext OGH 03.10.1984 3 Ob 92/84
    Auch; nur T1; Beisatz: Bei Entscheidungen bildet nur der Spruch den Titel, nicht seine Begründung. Es kommt auf den Sinn der Worte an, der ihnen gewöhnlich beigelegt wird. Was die Parteien oder das Gericht in Wirklichkeit gemeint haben, kann bei Erledigung des Exekutionsantrages nur aus dem Titel selbst geschlossen werden. (T7)
    Veröff: ÖBl 1985,49
  • 3 Ob 100/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 100/87
    nur T5; nur: Ist der Titel irgendwie unklar, so geht das zu Lasten des betreibenden Gläubigers. (T8)
    Veröff: WBl 1988,123
  • 3 Ob 63/90
    Entscheidungstext OGH 27.06.1990 3 Ob 63/90
    nur T5; nur T8; Beis wie T7 nur: Bei Entscheidungen bildet nur der Spruch den Titel, nicht seine Begründung. Es kommt auf den Sinn der Worte an, der ihnen gewöhnlich beigelegt wird. (T9)
    Beisatz: Bei einem Anerkenntnisurteil hat das Titelgericht an Hand des Aktes zu berücksichtigen, welcher Klagsanspruch anerkannt wurde. (T10)
  • 3 Ob 32/92
    Entscheidungstext OGH 29.04.1992 3 Ob 32/92
    Veröff: RZ 1994/7 S 19
  • 4 Ob 1002/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1993 4 Ob 1002/93
    Auch
  • 3 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 43/95
    nur T5; Beis wie T9
  • 3 Ob 46/02i
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 3 Ob 46/02i
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Ist der Titel irgendwie unklar, so geht das zu Lasten des betreibenden Gläubigers. (T11)
  • 3 Ob 39/04p
    Entscheidungstext OGH 28.04.2004 3 Ob 39/04p
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie zB aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt, nicht aber darauf, was die Partei im Einzelfall gewollt hat. (T12)
  • 3 Ob 288/04f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 288/04f
    Auch; nur: Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie z.B. aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt, nicht aber darauf, was die Partei im Einzelfall gewollt hat. (T13)
  • 3 Ob 238/04b
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 238/04b
    nur T13
  • 3 Ob 71/08z
    Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 71/08z
    Auch
  • 3 Ob 280/08k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 280/08k
    nur T12; Beisatz: Wie ein singulärer Exekutionstitel aufzufassen ist, ist keine erhebliche Rechtsfrage. (T14)
  • 5 Ob 11/09t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 5 Ob 11/09t
    Beisatz: Für die Beurteilung des Umfangs des Gegenstands eines Exekutionstitels ist der Spruch maßgebend, und die Exekution hat sich streng an den Wortlaut des Exekutionstitels zu halten. (T15)
    Bem: Hier: Vollstreckung nach § 6 Abs 2 MRG. (T16)
  • 3 Ob 194/09i
    Entscheidungstext OGH 14.12.2009 3 Ob 194/09i
    Auch; nur T5, Beis wie T7
  • 3 Ob 26/10k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 26/10k
    nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. (T17)
  • 3 Ob 149/10y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 149/10y
    nur T17; nur: Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. (T18)
  • 3 Ob 237/10i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 237/10i
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 3 Ob 5/11y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 5/11y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T4
  • 3 Ob 12/11b
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 12/11b
    Auch; nur T17
  • 3 Ob 198/10d
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 198/10d
    Auch; nur T13
  • 3 Ob 121/11g
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 121/11g
    nur T17; Beis wie T4
  • 4 Ob 88/11m
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 88/11m
    Vgl auch; nur T17
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Auch; nur T1; nur T8
  • 3 Ob 220/11s
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 220/11s
    Auch; nur: Das Bewilligungsgericht hat die Verpflichtung nur auf Grund des Titels festzustellen. Es hat sich dabei an den Wortlaut des Titels zu halten und kann nur aus diesem selbst schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. (T19)
  • 3 Ob 24/12v
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 24/12v
    Vgl; nur T5
  • 3 Ob 7/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 7/12v
    Vgl auch; nur T19
  • 3 Ob 11/12g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 11/12g
    Auch
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Auch; nur T19
  • 3 Ob 133/12y
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 133/12y
    Auch; nur T5
  • 3 Ob 68/13s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 68/13s
    Auch; nur T19
  • 3 Ob 90/14b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 90/14b
    Auch; nur T1; nur T8; nur T13
  • 3 Ob 10/15i
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 10/15i
    Auch; Beisatz: Hier: Der Titel bezieht sich grammatikalisch ohne Zweifel darauf, dass Zinsen in Höhe von 8 % über dem Basiszinssatz geschuldet werden und nicht Zinsen in Höhe des um 8 % erhöhten Basiszinssatzes. (T20)
  • 3 Ob 256/15s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 256/15s
    Auch
  • 3 Ob 196/16v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 196/16v
    Auch
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    nur T17; nur T18
  • 3 Ob 118/17z
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 118/17z
    nur T19; Beis wie T14
  • 3 Ob 119/17x
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 119/17x
    nur T19; Beis wie T14
  • 3 Ob 117/17b
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 117/17b
    nur T19; Beis wie T14
  • 3 Ob 211/17a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 3 Ob 211/17a
    nur T1; nur T8; Beis wie T10; nur T11; nur T13; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Gerichtlicher Vergleich: (T21)
  • 3 Ob 173/18i
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 173/18i
    Auch; Beis wie T15
  • 3 Ob 193/18f
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 3 Ob 193/18f
    Auch; nur T19

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0000207

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19690514_OGH0002_0030OB00038_6900000_001

Rechtssatz für 1Ob162/72 7Ob169/73 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0038062

Geschäftszahl

1Ob162/72; 7Ob169/73; 4Ob48/74 (4Ob53/74); 4Ob599/75; 7Ob638/87; 4Ob129/90; 1Ob553/92; 3Ob526/92; 4Ob71/95; 4Ob69/95; 9ObA2091/96g; 8ObA59/97b; 9ObA10/97d; 1Ob55/99s; 3Ob36/99m; 10ObS9/01y; 4Ob210/03s; 4Ob66/05t; 8Ob33/10a; 8Ob3/10i; 5Ob242/10i; 4Ob215/10m; 4Ob130/11p; 6Ob195/12p; 9Ob73/16z; 4Ob217/18t

Entscheidungsdatum

06.09.1972

Norm

ZPO §226 IV

Rechtssatz

Das Bestehen eines Rechtsschutzbedürfnisses ist Voraussetzung für die gerichtliche Geltendmachung jedes Anspruches (EvBl 1957/302); besteht es nicht, ist die Fällung eines dem Klagebegehren stattgebenden Urteiles zu verweigern (EvBl 1972/20).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 162/72
    Entscheidungstext OGH 06.09.1972 1 Ob 162/72
    Veröff: HS 8027/7
  • 7 Ob 169/73
    Entscheidungstext OGH 03.10.1973 7 Ob 169/73
  • 4 Ob 48/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 4 Ob 48/74
    Veröff: IndS 1975 H5/960 = Arb 9256 = ZAS 1975,182 = SozM IA/1083
  • 4 Ob 599/75
    Entscheidungstext OGH 04.11.1975 4 Ob 599/75
    Veröff: SZ 48/116 = EvBl 1976/95 S 184
  • 7 Ob 638/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 638/87
    Auch; Beisatz: Das Fehlen des Rechtsschutzbedürfnisses führt zur Abweisung der Klage als unbegründet. Das Rechtsschutzinteresse fehlt, wenn der Kläger schon über einen Exekutionstitel zur Durchsetzung seines Anspruches verfügt bzw wenn der Kläger das mit der Klage verfolgte Rechtsschutzziel schon erreicht hat. (T1)
  • 4 Ob 129/90
    Entscheidungstext OGH 09.10.1990 4 Ob 129/90
    Auch
  • 1 Ob 553/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 1 Ob 553/92
    Auch; Veröff: EvBl 1992/153 S 623
  • 3 Ob 526/92
    Entscheidungstext OGH 08.07.1992 3 Ob 526/92
    Auch; Beis wie T1 nur: Das Fehlen des Rechtsschutzbedürfnisses führt zur Abweisung der Klage. (T2)
  • 4 Ob 71/95
    Entscheidungstext OGH 19.09.1995 4 Ob 71/95
    Auch; Beis wie T1 nur: Das Fehlen des Rechtsschutzbedürfnisses führt zur Abweisung der Klage als unbegründet. Das Rechtsschutzinteresse fehlt, wenn der Kläger schon über einen Exekutionstitel zur Durchsetzung seines Anspruches verfügt. (T3)
  • 4 Ob 69/95
    Entscheidungstext OGH 19.09.1995 4 Ob 69/95
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 2091/96g
    Entscheidungstext OGH 15.05.1996 9 ObA 2091/96g
    Auch; Beis wie T2
  • 8 ObA 59/97b
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 8 ObA 59/97b
    Auch; Beisatz: Hier: Antrag nach § 54 Abs 2 ASGG - in der Vergangenheit liegender Feststellungsinhalt. (T4)
  • 9 ObA 10/97d
    Entscheidungstext OGH 29.01.1997 9 ObA 10/97d
    Auch; Beisatz: Es handelt sich dabei jedoch um keine allgemeine Prozeßvoraussetzung, die von Amts wegen wahrzunehmen wäre. (T5)
  • 1 Ob 55/99s
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 55/99s
    Vgl; nur: Das Bestehen eines Rechtsschutzbedürfnisses ist Voraussetzung für die gerichtliche Geltendmachung jedes Anspruches. (T6); Beisatz: Das Rechtsschutzbedürfnis stellt keine allgemeine, sondern nur eine besondere Prozeßvoraussetzung für bestimmte gesetzlich angeordnete Ausnahmsfälle dar. (T7)
  • 3 Ob 36/99m
    Entscheidungstext OGH 28.10.1999 3 Ob 36/99m
    Vgl; nur T6; Beis wie T7
  • 10 ObS 9/01y
    Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 ObS 9/01y
    Vgl auch
  • 4 Ob 210/03s
    Entscheidungstext OGH 18.11.2003 4 Ob 210/03s
    Vgl; Beisatz: Hier: einstweilige Verfügung. (T8); Beisatz: Das Rechtsschutzinteresse an einer Sicherungsmaßnahme fehlt ganz allgemein nur, wenn die gefährdete Partei bereits über einen Exekutionstitel verfügt. (T9)
  • 4 Ob 66/05t
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 4 Ob 66/05t
    Beisatz: Das FERG verfolgt nicht das Ziel der Regelung des Wettbewerbs. Die Vorschriften zur Durchsetzung der Rechte des anderen Fernsehveranstalters gegenüber jenem, dem in bestimmten Fällen Exklusivrechte zukommen, dienen nicht der Absicherung der Regeln des lauteren Wettbewerbs, sodass dem Fernsehveranstalter, der durch unlauteren Wettbewerb des über Exklusivrechte verfügenden Mitbewerbers verletzt wird, nicht das Rechtsschutzbedürfnis bei Verfolgung wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsansprüche abgesprochen werden kann. (T10)
  • 8 Ob 33/10a
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 Ob 33/10a
    Auch; Beisatz: Für die gerichtliche Geltendmachung jedes Anspruchs ist das Bestehen eines Rechtsschutzbedürfnisses zwingende Voraussetzung. Dies gilt auch für eine Unterlassungsklage, die zudem das Vorliegen von Wiederholungsgefahr voraussetzt, und gleichermaßen für eine entsprechende Provisorialmaßnahme. In diesem Sinn mangelt es an dem noch im Zeitpunkt der Rechtsmittelentscheidung erforderlichen Rechtsschutzinteresse, wenn der Entscheidung nur mehr theoretisch abstrakte Bedeutung zukäme. (T11); Beisatz: Hier: Wegfall des Rechtsschutzinteresses, wenn die Veröffentlichung eines Disziplinarerkenntnisses, deren Verhinderung die begehrte einstweilige Verfügung gerade bezweckte, zwischenzeitig bereits erfolgt ist. (T12)
  • 8 Ob 3/10i
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 Ob 3/10i
    Vgl auch; nur T6; Beisatz: Für die gerichtliche Geltendmachung jedes Anspruchs ist das Bestehen eines Rechtsschutzbedürfnisses zwingende Voraussetzung. Das Fehlen des Rechtsschutzbedürfnisses führt auch im Exekutionsverfahren nicht zur Zurück‑, sondern zur Abweisung des Sachantrags. (T13)
  • 5 Ob 242/10i
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 242/10i
    nur T6; Beis wie T2; auch Beis wie T13; Beisatz: Hier: Antrag nach § 30 Abs 1 Z 5 WEG auf Durchsetzung der Verwalterpflicht nach § 20 Abs 4 WEG bei bereits abgeschlossenen Arbeiten. (T14)
  • 4 Ob 215/10m
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 215/10m
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 195/12p
    Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 195/12p
    Vgl; Beisatz: Eine amtswegige Wahrnehmung mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses kommt nicht in Betracht. (T15)
  • 9 Ob 73/16z
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 Ob 73/16z
    Auch; nur T6
  • 4 Ob 217/18t
    Entscheidungstext OGH 26.03.2019 4 Ob 217/18t
    Auch; Beisatz: Hier: Rechtliches Interesse an Rechnungslegung und Auskunft. (T16)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0038062

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19720906_OGH0002_0010OB00162_7200000_002

Rechtssatz für 3Ob118/77 3Ob182/82 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0000595

Geschäftszahl

3Ob118/77; 3Ob182/82; 4Ob394/85; 3Ob41/86; 3Ob102/90; 3Ob64/90 (3Ob65/903Ob66/903Ob67/90); 4Ob74/91; 3Ob46/92; 4Ob1045/92; 4Ob1002/93; 3Ob37/93; 3Ob93/94; 3Ob43/95; 3Ob93/95 (3Ob1094/95, 3Ob1095/95); 3Ob2392/96b; 3Ob164/98h; 3Ob243/02k; 3Ob177/03f; 3Ob97/04t; 3Ob109/04g; 3Ob162/05b; 3Ob79/05x; 3Ob166/05s (3Ob167/05p); 3Ob159/06p; 3Ob273/06b; 9Ob35/08z; 3Ob280/08k; 3Ob26/10k; 3Ob149/10y; 3Ob8/11i; 3Ob82/11x; 3Ob123/11a; 4Ob130/11p; 3Ob220/11s; 3Ob242/11a; 3Ob7/12v; 3Ob11/12g; 3Ob65/12y; 3Ob133/12y; 3Ob68/13s; 3Ob256/15s; 3Ob3/17p; 3Ob135/19b

Entscheidungsdatum

06.12.1977

Norm

EO §16
EO §355 II
ZPO §502 Abs1 HIII2

Rechtssatz

Nur ein Verhalten des Verpflichteten, welches eindeutig gegen das im Exekutionstitel ausgesprochene Unterlassungsgebot verstößt, rechtfertigt Exekutionsschritte gemäß § 355 EO.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 118/77
    Entscheidungstext OGH 06.12.1977 3 Ob 118/77
    Veröff: ÖBl 1978,75
  • 3 Ob 182/82
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 182/82
    Beisatz: Hier: Lautet das titulierte Verbot auf Unterlassung von Werbemaßnahmen, die einen Saisonschlussverkauf ankündigen, so ist damit die Ankündigung von allenfalls saisonschlussverkauf ähnlichen Veranstaltungen nicht mitumfasst. (T1)
    Veröff: ÖBl 1983,149
  • 4 Ob 394/85
    Entscheidungstext OGH 26.11.1985 4 Ob 394/85
  • 3 Ob 41/86
    Entscheidungstext OGH 09.07.1986 3 Ob 41/86
  • 3 Ob 102/90
    Entscheidungstext OGH 19.09.1990 3 Ob 102/90
    Auch
  • 3 Ob 64/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1991 3 Ob 64/90
  • 4 Ob 74/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 74/91
    Auch
  • 3 Ob 46/92
    Entscheidungstext OGH 27.05.1992 3 Ob 46/92
  • 4 Ob 1045/92
    Entscheidungstext OGH 01.09.1992 4 Ob 1045/92
  • 4 Ob 1002/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1993 4 Ob 1002/93
    Beisatz: Unklarheiten darüber, welches Verhalten durch das aus dem Exekutionstitel hervorgehende Gebot oder Verbot noch gedeckt ist, gehen stets zu Lasten der betreibenden Partei. (T2)
  • 3 Ob 37/93
    Entscheidungstext OGH 02.06.1993 3 Ob 37/93
    Beisatz: Das Exekutionsbewilligungsgericht hat sich streng an den Wortlaut des Spruches zu halten. Es hat ihn auszulegen, aber daraus keine weiteren Ansprüche abzuleiten. (T3)
  • 3 Ob 93/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 3 Ob 93/94
  • 3 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 3 Ob 43/95
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 93/95
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 3 Ob 93/95
    Auch
  • 3 Ob 2392/96b
    Entscheidungstext OGH 11.03.1998 3 Ob 2392/96b
  • 3 Ob 164/98h
    Entscheidungstext OGH 24.06.1998 3 Ob 164/98h
  • 3 Ob 243/02k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 243/02k
    auch; Beis wie T2; Beisatz: Die Frage, ob ein aus dem Parteienvorbringen entnehmbares konkretes Verhalten der verpflichteten Partei gegen den Exekutionstitel verstößt oder nicht, wirft keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO auf und ist jeweils nach den Umständen des Einzelfalls zu lösen. (T4)
  • 3 Ob 177/03f
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 177/03f
  • 3 Ob 97/04t
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 97/04t
  • 3 Ob 109/04g
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 109/04g
    Auch
  • 3 Ob 162/05b
    Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 162/05b
    Veröff: SZ 2005/115
  • 3 Ob 79/05x
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 79/05x
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 166/05s
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 166/05s
    Beis wie T4
  • 3 Ob 159/06p
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 159/06p
    Beis wie T3 nur: Das Exekutionsbewilligungsgericht hat sich streng an den Wortlaut des Spruches zu halten. (T5)
    Beisatz: Hier: Spruch der EV stellt unmissverständlich auf das Vorliegen eines Mietvertrages ab. (T6)
  • 3 Ob 273/06b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 3 Ob 273/06b
    Beis wie T2; Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs „powered by". (T7)
  • 9 Ob 35/08z
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 9 Ob 35/08z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Die Auslegung eines Exekutionstitels im Einzelfall bildet - von hier nicht vorliegenden, im Interesse der Rechtssicherheit aufzugreifenden Fehlbeurteilungen abgesehen - keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO. Dies gilt - wie der Oberste Gerichtshof ebenfalls bereits klargestellt hat - auch im Anwendungsbereich des Außerstreitgesetzes. (T8)
    Beisatz: Hier: Auslegung einer gerichtlichen Besuchsrechtsregelung. (T9)
  • 3 Ob 280/08k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 280/08k
    Vgl
  • 3 Ob 26/10k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 26/10k
  • 3 Ob 149/10y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 149/10y
  • 3 Ob 8/11i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 8/11i
    Beis wie T4
  • 3 Ob 82/11x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 82/11x
    Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 123/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 123/11a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 220/11s
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 220/11s
  • 3 Ob 242/11a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 242/11a
    Vgl; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Die Auslegung des Exekutionstitels im Einzelfall und die Frage, ob ein aus dem Vorbringen der betreibenden Partei entnehmbares konkretes Verhalten der verpflichteten Partei gegen den Exekutionstitel verstößt, gehen in der Regel nicht über den konkreten Einzelfall hinaus und werfen keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 528 Abs 1 ZPO auf. (T10)
  • 3 Ob 7/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 7/12v
    Vgl; Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 11/12g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 11/12g
    Vgl; Beis wie T2
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Beis wie T10
  • 3 Ob 133/12y
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 133/12y
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 68/13s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 68/13s
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 256/15s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 256/15s
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    Beis wie T4; Beis wie T10
  • 3 Ob 135/19b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 135/19b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0000595

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19771206_OGH0002_0030OB00118_7700000_001

Rechtssatz für 4Ob397/78 4Ob398/80 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0002451

Geschäftszahl

4Ob397/78; 4Ob398/80; 4Ob126/93; 4Ob29/94; 4Ob71/95; 4Ob69/95; 4Ob1006/96; 8ObA285/01x; 4Ob130/11p; 2Ob215/10x; 10Ob28/14m

Entscheidungsdatum

21.11.1978

Norm

EO §65 E
ZPO §226 IV

Rechtssatz

Besitzt der Kläger in Form einer einstweiligen Verfügung schon einen Exekutionstitel, mit dem er auch seinen Anspruch auf Unterlassung auf dem Wege des § 355 EO exekutiv durchsetzen kann, steht einem Erfolg seines neuerlichen Unterlassungsbegehrens und des damit verbundenen Sicherungsantrages das Fehlen des erforderlichen Rechtsschutzbedürfnisses entgegen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 397/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 4 Ob 397/78
    Veröff: ÖBl 1979,80
  • 4 Ob 398/80
    Entscheidungstext OGH 25.11.1980 4 Ob 398/80
    Beisatz: Kein Rechtsschutzbedürfnis, wenn mit beiden Begehren der beklagten Partei verboten werden soll, durch Ankündigungen bei den Konsumenten den unrichtigen Eindruck zu erwecken, sie würden hinsichtlich des Preises ebenso wie Möbelhändler bevorzugt behandelt. (T1)
  • 4 Ob 126/93
    Entscheidungstext OGH 16.11.1993 4 Ob 126/93
    Beisatz: Dieser Rechtsprechung ist auch im Hinblick auf § 54 Abs 4 KO, § 60 Abs 2 und § 156a Abs 3 KO schon deshalb nicht der Boden entzogen, weil der Gesetzgeber damit nur dem Umstand Rechnung tragen wollte, dass unbestrittenen Forderungsanmeldungen und Auszügen aus Anmeldungsverzeichnissen im Hinblick darauf, dass zahlreiche Staaten, die zwar österreichische Urteile vollstrecken, aber eine Exekution auf Grund eines Auszuges aus einem österreichischen Anmeldungsverzeichnis ablehnen, eine geringere Wirkung als vollstreckbaren gerichtlichen Entscheidungen zukommen. (T2) Veröff: SZ 66/145
  • 4 Ob 29/94
    Entscheidungstext OGH 22.03.1994 4 Ob 29/94
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 71/95
    Entscheidungstext OGH 19.09.1995 4 Ob 71/95
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 69/95
    Entscheidungstext OGH 19.09.1995 4 Ob 69/95
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 1006/96
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 4 Ob 1006/96
    Vgl auch
  • 8 ObA 285/01x
    Entscheidungstext OGH 27.05.2002 8 ObA 285/01x
    Vgl aber; Beisatz: Jedenfalls im Bereich des Insolvenzrechtes muss aufgrund der ausdrücklichen Regelung des § 54 Abs 4 Satz 2 AO beziehungsweise § 60 Abs 2 Satz 2 und § 156a Abs 3 KO eine Klagsabweisung beziehungsweise Klagszurückweisung mangels Rechtsschutzbedürfnisses am positiven Recht scheitern. (T3)
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Auch
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Vgl
    Veröff: SZ 2012/20
  • 10 Ob 28/14m
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 Ob 28/14m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0002451

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2014

Dokumentnummer

JJR_19781121_OGH0002_0040OB00397_7800000_001

Rechtssatz für 3Ob41/86 3Ob1091/93 (3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0004662

Geschäftszahl

3Ob41/86; 3Ob1091/93 (3Ob1092/93 -1104/93); 3Ob85/98s; 3Ob280/00y; 3Ob54/01i; 3Ob245/01b; 3Ob136/03a; 3Ob253/04h; 3Ob302/04i; 3Ob151/05k; 6Ob213/06a; 3Ob160/06k; 3Ob54/07y; 3Ob272/09k; 3Ob132/10y; 3Ob223/10f; 3Ob8/11i; 3Ob54/11d; 3Ob82/11x; 3Ob123/11a; 4Ob130/11p; 3Ob242/11a; 3Ob7/12v; 3Ob65/12y; 3Ob68/13s; 3Ob114/14g; 3Ob156/14h; 3Ob3/17p

Entscheidungsdatum

09.07.1986

Norm

EO §355 II
ZPO §502 Abs4 Z1 HIII3

Rechtssatz

Anders als im Wettbewerbsprozess, wo durch die Rechtsanwendung im Einzelfall allgemeine Richtlinien gewonnen werden können, geht die Beantwortung der Frage, ob ein bestimmtes festgestelltes Verhalten des Verpflichteten noch vom Exekutionstitel erfasst wird, über den konkreten Anlassfall nicht hinaus.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 41/86
    Entscheidungstext OGH 09.07.1986 3 Ob 41/86
  • 3 Ob 1091/93
    Entscheidungstext OGH 30.06.1993 3 Ob 1091/93
  • 3 Ob 85/98s
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 85/98s
    nur: Die Beantwortung der Frage, ob ein bestimmtes festgestelltes Verhalten des Verpflichteten noch vom Exekutionstitel erfasst wird, geht über den konkreten Anlassfall nicht hinaus. (T1)
  • 3 Ob 280/00y
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 280/00y
    nur T1
  • 3 Ob 54/01i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2001 3 Ob 54/01i
    nur T1
  • 3 Ob 245/01b
    Entscheidungstext OGH 30.01.2002 3 Ob 245/01b
  • 3 Ob 136/03a
    Entscheidungstext OGH 17.07.2003 3 Ob 136/03a
    Auch
  • 3 Ob 253/04h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2004 3 Ob 253/04h
    nur T1
  • 3 Ob 302/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 302/04i
    Vgl auch; Beisatz: Die Auslegung des Exekutionstitels im Einzelfall bildet ebenso wie die Frage, ob dieser bestimmt genug ist, keine erhebliche Rechtsfrage. (T2)
  • 3 Ob 151/05k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2005 3 Ob 151/05k
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 213/06a
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 213/06a
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Auslegung eines Besuchsrechtsbeschlusses. (T3)
  • 3 Ob 160/06k
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 160/06k
    nur T1
  • 3 Ob 54/07y
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 3 Ob 54/07y
    nur T1
  • 3 Ob 272/09k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 3 Ob 272/09k
  • 3 Ob 132/10y
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 132/10y
    nur T1
  • 3 Ob 223/10f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 223/10f
    nur T1
  • 3 Ob 8/11i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 8/11i
    Auch
  • 3 Ob 54/11d
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 54/11d
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 82/11x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 82/11x
    nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 3 Ob 123/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 123/11a
    nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 4 Ob 130/11p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2011 4 Ob 130/11p
    Vgl auch
  • 3 Ob 242/11a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 242/11a
    Vgl; Beisatz: Die Auslegung des Exekutionstitels im Einzelfall und die Frage, ob ein aus dem Vorbringen der betreibenden Partei entnehmbares konkretes Verhalten der verpflichteten Partei gegen den Exekutionstitel verstößt, gehen in der Regel nicht über den konkreten Einzelfall hinaus und werfen keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 528 Abs 1 ZPO auf. (T4)
  • 3 Ob 7/12v
    Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 7/12v
  • 3 Ob 65/12y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 65/12y
    Auch
  • 3 Ob 68/13s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2013 3 Ob 68/13s
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 114/14g
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 114/14g
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 156/14h
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 156/14h
    Auch
  • 3 Ob 3/17p
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 3/17p
    Vgl; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0004662

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19860709_OGH0002_0030OB00041_8600000_002

Entscheidungstext 4Ob130/11p

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

ÖBl-LS 2012/6 - Exklusive Berichterstattung

Geschäftszahl

4Ob130/11p

Entscheidungsdatum

20.09.2011

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch die Senatspräsidentin Dr. Schenk als Vorsitzende sowie die Hofräte Dr. Vogel, Dr. Jensik, Dr. Musger und Dr. Schwarzenbacher als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Mediengruppe „Ö*****“ GmbH, *****, vertreten durch Zöchbauer, Frauenberger Rechtsanwälte in Wien, gegen die beklagte Partei K***** Gesellschaft mbH, *****, vertreten durch Ruggenthaler Rechtsanwalts KG in Wien, wegen Unterlassung und Urteilsveröffentlichung (Streitwert im Provisorialverfahren 35.000 EUR), über den außerordentlichen Revisionsrekurs der klagenden Partei gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Wien als Rekursgericht vom 29. Juni 2011, GZ 2 R 112/11x-9, womit der Beschluss des Handelsgerichts Wien vom 11. Mai 2011, GZ 30 Cg 29/11h-5, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Die Beklagte verpflichtete sich mit Vergleich vom 17. Februar 2011 in einem zwischen denselben Parteien geführten Verfahren dazu, im geschäftlichen Verkehr die Verbreitung und/oder Behauptung der unwahren und/oder irreführenden Äußerung, sie würde „exklusiv“ und/oder als „Erste“ über politische Vorhaben, insbesondere über das Transferkonto, womit die österreichische Volkspartei alle Sozialleistungen transparent machen möchte, berichten, und/oder sinngleiche irreführende Äußerungen zu unterlassen.

Das Rekursgericht verneinte das Rechtsschutzbedürfnis der Klägerin, in diesem Verfahren einen weiteren gleichartigen Exekutionstitel zu erwirken. Das nunmehr beanstandete Verhalten der Beklagten, nämlich die Behauptung die Ex-Außenministerin Dr. P***** habe sich  - wie die Beklagte exklusiv berichtete - auch als Österreichs Botschafterin in Paris beworben, sei - im Falle ihrer Unrichtigkeit oder Irreführungseignung - vom bereits bestehenden Exekutionstitel (Vergleich) umfasst.

Die Klägerin macht als erhebliche Rechtsfrage iSd § 528 Abs 1 ZPO geltend, diese Beurteilung des (fehlenden) Rechtsschutzbedürfnisses der Klägerin widerspreche der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs.

Rechtliche Beurteilung

Das Fehlen des Rechtsschutzbedürfnisses führt zur Abweisung der Klage als unbegründet. Das Rechtsschutzbedürfnis fehlt, wenn der Kläger schon über einen Exekutionstitel zur Durchsetzung seines Anspruchs verfügt oder wenn der Kläger das mit der Klage verfolgte Rechtsschutzziel schon erreicht hat (RIS-Justiz RS0037297, RS0002451, RS0038062 [T1]). Dieser Rechtsprechung ist das Rekursgericht gefolgt und hat den von der Klägerin wider die Beklagte bereits erzielten Exekutionstitel (Vergleich vom 11. Februar 2011) dahin ausgelegt, dass der nunmehr beanstandete Bericht von diesem Exekutionstitel erfasst würde.

Die Auslegung des Exekutionstitels hat im Einzelfall nach dessen Wortlaut zu erfolgen, nur aus diesem selbst ist zu schließen, was die Parteien oder das Gericht dabei in Wirklichkeit gemeint haben. Wenn der Titel aus Parteienerklärungen besteht, wie zB aus einem Vergleich, kommt es auf den objektiven Sinn an, der sich aus der Verpflichtungserklärung im Zusammenhang mit dem sonstigen Inhalt des Titels ergibt, nicht aber darauf, was die Parteien im Einzelfall gewollt haben. Ist der Titel irgendwie unklar, so geht das zu Lasten des betreibenden Gläubigers (RIS-Justiz RS0000207). Die Beantwortung der Frage, ob ein bestimmtes festgestelltes Verhalten des Verpflichteten noch vom Exekutionstitel erfasst wird, geht über den konkreten Anlassfall nicht hinaus (RIS-Justiz RS0004662 [T1]; RS0000595 [T4]); wie ein singulärer Exekutionstitel aufzufassen ist, ist keine erhebliche Rechtsfrage (3 Ob 280/08k).

Die Auffassung des Rekursgerichts, das titulierte Verbot unwahrer und/oder irreführender Äußerungen, die Beklagte würde „exklusiv“ und/oder als „Erste“ über politische Vorhaben berichten, und/oder sinngleiche irreführende Äußerungen erfasse auch die (allenfalls) unwahre Äußerung, die Beklagte würde als Erste über die Bewerbung einer früheren Außenministerin für einen bestimmten Botschafterposten Österreichs berichten, bildet keine vom Obersten Gerichtshof aufzugreifende Fehlbeurteilung. Die Bewerbung einer bekannten Politikerin für eine Botschafterstelle bildet zwar kein politisches Vorhaben im Sinn des gewöhnlichen Sprachgebrauchs, aber einen Vorgang von allgemeinem Interesse, über den exklusiv oder als Erster zu berichten ein vergleichbares Qualitätsmerkmal in den Augen des Kaufinteressenten für eine Tageszeitung bilden und daher ohne weiteres als sinngleiche irreführende Äußerung beurteilt werden kann, die nach dem hier maßgeblichen Exekutionstitel verboten ist.

Mangels Aufzeigens einer erheblichen Rechtsfrage nach § 528 Abs 1 ZPO ist der Revisionsrekurs zurückzuweisen.

Schlagworte

Exklusive Berichterstattung,Gewerblicher Rechtsschutz

Textnummer

E98560

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:0040OB00130.11P.0920.000

Im RIS seit

17.10.2011

Zuletzt aktualisiert am

31.01.2012

Dokumentnummer

JJT_20110920_OGH0002_0040OB00130_11P0000_000