Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 10Os202/70 10Os109/70 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0099425

Geschäftszahl

10Os202/70; 10Os109/70; 10Os29/77; 13Os88/77; 11Os167/76; 9Os7/81; 10Os1/81; 9Os75/81; 9Os142/81; 9Os17/82; 13Os79/82; 12Os132/84; 12Os30/87; 11Os57/89; 14Os128/88; 14Os114/89; 16Os25/91 (16Os26/91); 14Os131/91; 15Os34/92; 14Os89/92; 11Os103/92; 14Os137/92 (14Os138/92); 12Os135/92; 12Os18/94; 13Os86/94; 11Os113/94; 15Os112/94; 13Os9/95; 11Os50/95; 15Os64/95; 11Os89/95; 15Os85/95; 15Os41/96 (15Os63/96); 13Os65/96; 14Os54/96; 14Os198/96 (14Os199/96, 14Os200/96); 15Os35/97; 13Os24/97; 15Os76/97; 11Os32/97; 13Os165/97; 15Os165/98; 13Os126/00; 14Os83/00; 13Os48/01; 13Os77/07h; 14Os127/07v; 15Os155/07v; 13Os24/10v; 15Os46/11w; 13Os73/11a; 12Os172/11b; 15Os167/11i; 12Os126/16w; 15Os4/19f

Entscheidungsdatum

26.01.1971

Norm

StPO §281 Abs1 Z5 A

Rechtssatz

Undeutlich ist der Ausspruch des Gerichtes über entscheidende Tatsachen dann, wenn aus den Feststellungen des Urteils nicht zu erkennen ist, welche Handlung der Angeklagte nach Ansicht des Gerichtes vorgenommen und in welcher Absicht er sie gesetzt hat oder überhaupt, wenn nicht zu erkennen ist, was das Gericht im Urteil feststellen wollte.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 202/70
    Entscheidungstext OGH 26.01.1971 10 Os 202/70
  • 10 Os 109/70
    Entscheidungstext OGH 17.04.1971 10 Os 109/70
    Veröff: EvBl 1972/17 S 21
  • 10 Os 29/77
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 10 Os 29/77
    Veröff: SSt 48/28
  • 13 Os 88/77
    Entscheidungstext OGH 13.06.1977 13 Os 88/77
  • 11 Os 167/76
    Entscheidungstext OGH 21.03.1977 11 Os 167/76
  • 9 Os 7/81
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 9 Os 7/81
    nur: Undeutlich ist der Ausspruch des Gerichtes über entscheidende Tatsachen dann, wenn aus den Feststellungen des Urteils nicht zu erkennen ist, welche Handlung der Angeklagte nach Ansicht des Gerichtes vorgenommen und in welcher Absicht er sie gesetzt hat. (T1)
  • 10 Os 1/81
    Entscheidungstext OGH 17.03.1981 10 Os 1/81
    Ähnlich
  • 9 Os 75/81
    Entscheidungstext OGH 16.06.1981 9 Os 75/81
  • 9 Os 142/81
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 9 Os 142/81
  • 9 Os 17/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1982 9 Os 17/82
  • 13 Os 79/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 13 Os 79/82
  • 12 Os 132/84
    Entscheidungstext OGH 18.10.1984 12 Os 132/84
    Ähnlich; nur T1
  • 12 Os 30/87
    Entscheidungstext OGH 11.06.1987 12 Os 30/87
  • 11 Os 57/89
    Entscheidungstext OGH 06.06.1989 11 Os 57/89
    Vgl auch; nur T1
  • 14 Os 128/88
    Entscheidungstext OGH 29.09.1989 14 Os 128/88
    nur T1
  • 14 Os 114/89
    Entscheidungstext OGH 22.11.1989 14 Os 114/89
    Beisatz: Ergibt sich aber aus dem Urteil eindeutig, dass eine bestimmte Feststellung nicht getroffen werden konnte, weil entsprechende Erkenntnisquellen fehlen, liegt keine Undeutlichkeit vor, sondern es könnte allenfalls ein materieller Mangel gegeben sein, sofern die nicht feststellbare Tatsache entscheidungswesentlich ist. (T2)
  • 16 Os 25/91
    Entscheidungstext OGH 21.06.1991 16 Os 25/91
    Vgl auch; Beisatz: Undeutlich (Z5) ist eine Urteilsbegründung nur dann, wenn ihr nicht zu entnehmen ist, welche Tatsachen als erwiesen angenommen wurden oder aus welchen Gründen das geschah. (T3)
  • 14 Os 131/91
    Entscheidungstext OGH 17.12.1991 14 Os 131/91
    nur T1
  • 15 Os 34/92
    Entscheidungstext OGH 04.06.1992 15 Os 34/92
    Vgl auch
  • 14 Os 89/92
    Entscheidungstext OGH 01.09.1992 14 Os 89/92
    nur T1
  • 11 Os 103/92
    Entscheidungstext OGH 13.10.1992 11 Os 103/92
    Vgl auch; nur T1
  • 14 Os 137/92
    Entscheidungstext OGH 10.11.1992 14 Os 137/92
    Vgl auch; nur T1
  • 12 Os 135/92
    Entscheidungstext OGH 18.01.1993 12 Os 135/92
    Vgl; Beisatz: Der Begründungsmangel der Undeutlichkeit setzt Zweifel über die inhaltliche Reichweite einer Urteilsgründung voraus. (T4)
  • 12 Os 18/94
    Entscheidungstext OGH 07.04.1994 12 Os 18/94
  • 13 Os 86/94
    Entscheidungstext OGH 10.08.1994 13 Os 86/94
    nur T1
  • 11 Os 113/94
    Entscheidungstext OGH 30.08.1994 11 Os 113/94
  • 15 Os 112/94
    Entscheidungstext OGH 15.12.1994 15 Os 112/94
    nur T1
  • 13 Os 9/95
    Entscheidungstext OGH 01.03.1995 13 Os 9/95
    Vgl auch; Beisatz: Eine mangelhafte Begründung an sich konkreter und eindeutiger Feststellungen stellt keine Undeutlichkeit dar. (T5)
  • 11 Os 50/95
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 11 Os 50/95
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Undeutlicher und widersprüchlicher Ausspruch in Bezug auf den Bereicherungsvorsatz (beim Raub). (T6)
  • 15 Os 64/95
    Entscheidungstext OGH 01.06.1995 15 Os 64/95
  • 11 Os 89/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 11 Os 89/95
  • 15 Os 85/95
    Entscheidungstext OGH 21.09.1995 15 Os 85/95
    Vgl auch
  • 15 Os 41/96
    Entscheidungstext OGH 18.04.1996 15 Os 41/96
    Vgl; Beisatz: Undeutlichkeit liegt vor, wenn den Feststellungen des Urteils nicht klar zu entnehmen ist, welche entscheidende Tatsache das Gericht sowohl auf der objektiven als auch auf der subjektiven Tatseite als erwiesen angenommen hat und aus welchen Gründen dies geschehen ist. (T7)
  • 13 Os 65/96
    Entscheidungstext OGH 08.05.1996 13 Os 65/96
    nur T1
  • 14 Os 54/96
    Entscheidungstext OGH 06.08.1996 14 Os 54/96
    Ähnlich
  • 14 Os 198/96
    Entscheidungstext OGH 18.02.1997 14 Os 198/96
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 15 Os 35/97
    Entscheidungstext OGH 20.03.1997 15 Os 35/97
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 13 Os 24/97
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 13 Os 24/97
  • 15 Os 76/97
    Entscheidungstext OGH 03.07.1997 15 Os 76/97
    nur T1
  • 11 Os 32/97
    Entscheidungstext OGH 15.04.1997 11 Os 32/97
  • 13 Os 165/97
    Entscheidungstext OGH 19.11.1997 13 Os 165/97
    Vgl auch; Beisatz: Ein aus Beweismitteln abgeleiteter logisch zwingender Schluss auf die Täterschaft ist nicht möglich und auch nicht erforderlich und bewirkt folglich keine Undeutlichkeit der Urteilsbegründung. (T8)
  • 15 Os 165/98
    Entscheidungstext OGH 15.10.1998 15 Os 165/98
    nur: Undeutlich ist der Ausspruch des Gerichtes über entscheidende Tatsachen dann, wenn aus den Feststellungen des Urteils nicht zu erkennen ist, welche Handlung der Angeklagte nach Ansicht des Gerichtes vorgenommen und in welcher Absicht er sie gesetzt hat. (T9)
  • 13 Os 126/00
    Entscheidungstext OGH 13.12.2000 13 Os 126/00
    Auch; Beisatz: Undeutlichkeit einer Urteilsbegründung liegt nur dann vor, wenn ihr nicht zu entnehmen ist, welche entscheidenden Tatsachen das Gericht als erwiesen angenommen hat und aus welchen Gründen dies geschah. (T10)
  • 14 Os 83/00
    Entscheidungstext OGH 12.12.2000 14 Os 83/00
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Unzureichend ist eine Urteilsbegründung, wenn für den Ausspruch über eine entscheidende Tatsache entweder überhaupt keine oder nur solche Gründe angegeben sind, aus denen sich nach den Denkgesetzen und allgemeiner Lebenserfahrung ein logischer Schluss auf die festgestellte Tatsache nicht ziehen lässt. (T11)
  • 13 Os 48/01
    Entscheidungstext OGH 06.06.2001 13 Os 48/01
    Auch; Beis wie T10
  • 13 Os 77/07h
    Entscheidungstext OGH 03.10.2007 13 Os 77/07h
    Vgl auch; Beisatz: Undeutlichkeit iSd Z 5 erster Fall ist gegeben, wenn - nach der Beurteilung durch den Obersten Gerichtshof, also aus objektiver Sicht - nicht auch für den Beschwerdeführer unzweifelhaft erkennbar ist, ob eine entscheidende Tatsache in den Entscheidungsgründen festgestellt wurde (Feststellungsebene) oder auch aus welchen Gründen die Feststellung entscheidender Tatsachen erfolgt ist (Beweiswürdigungsebene; WK-StPO § 281 Rz 419). (T12)
  • 14 Os 127/07v
    Entscheidungstext OGH 15.01.2008 14 Os 127/07v
    Vgl auch; Beisatz: Undeutlichkeit im Sinn der Z 5 ist gegeben, wenn - nach der Beurteilung durch den Obersten Gerichtshof, also aus objektiver Sicht - nicht für den Beschwerdeführer und das Rechtsmittelgericht unzweifelhaft erkennbar ist, ob eine entscheidende Tatsache in den Entscheidungsgründen festgestellt wurde oder aus welchen Gründen die Feststellung entscheidender Tatsachen erfolgt ist, wobei stets die Gesamtheit der Entscheidungsgründe und das Erkenntnis in den Blick zu nehmen ist. (T13)
  • 15 Os 155/07v
    Entscheidungstext OGH 21.01.2008 15 Os 155/07v
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 13 Os 24/10v
    Entscheidungstext OGH 08.04.2010 13 Os 24/10v
    Auch; Beis wie T13
  • 15 Os 46/11w
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 46/11w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13
  • 13 Os 73/11a
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 13 Os 73/11a
    Auch; Beis ähnlich wie T12
  • 12 Os 172/11b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 12 Os 172/11b
    Vgl auch; Auch Beis wie T12
  • 15 Os 167/11i
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 15 Os 167/11i
    Vgl
  • 12 Os 126/16w
    Entscheidungstext OGH 18.05.2017 12 Os 126/16w
    Auch
  • 15 Os 4/19f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 15 Os 4/19f
    Beisatz: Undeutlichkeit liegt nicht vor, wenn unzweifelhaft zu erkennen ist, dass dem Gericht ein offensichtlicher Schreibfehler unterlief. (T14)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0099425

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19710126_OGH0002_0100OS00202_7000000_003

Rechtssatz für 15Os137/94 13Os154/95 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0094112

Geschäftszahl

15Os137/94; 13Os154/95; 15Os167/97; 11Os77/05s; 15Os46/11w; 12Os127/18w

Entscheidungsdatum

13.10.1994

Norm

StGB §143 B

Rechtssatz

Gaspistole ist Waffe im Sinne des § 143 StGB.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 137/94
    Entscheidungstext OGH 13.10.1994 15 Os 137/94
  • 13 Os 154/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 13 Os 154/95
    Vgl auch; Beisatz: Ungeladener Gasrevolver. (T1)
  • 15 Os 167/97
    Entscheidungstext OGH 04.12.1997 15 Os 167/97
    Vgl auch; Beisatz: Mit Platzpatronen geladene Gaspistole. (T1)
  • 11 Os 77/05s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 11 Os 77/05s
  • 15 Os 46/11w
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 46/11w
    Auch; Beisatz: Auch im Falle teilweiser Funktionsuntüchtigkeit. (T2)
  • 12 Os 127/18w
    Entscheidungstext OGH 24.01.2019 12 Os 127/18w
    Beisatz: Auf die Verletzungsgefahr durch verschossene Munition kommt es nicht an (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0094112

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19941013_OGH0002_0150OS00137_9400000_001

Rechtssatz für 14Os51/02 14Os67/02 13O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116565

Geschäftszahl

14Os51/02; 14Os67/02; 13Os104/02; 15Os6/03; 11Os55/03; 12Os35/03; 12Os72/03; 12Os35/04; 12Os5/04; 11Os34/04; 14Os53/04; 11Os36/04; 13Os135/03; 14Os137/04; 15Os132/04; 15Os19/05s; 12Os35/05x; 14Os36/05h; 14Os94/05p; 14Os110/05s; 14Os8/06t; 14Os131/05d; 13Os10/06d; 15Os68/06y; 11Os61/06i; 13Os84/06m; 11Os75/07z; 14Os139/07h; 13Os131/07z; 12Os27/07y; 11Os38/08k; 14Os92/08y (14Os93/08w); 12Os86/08a; 12Os31/07m; 12Os139/08w; 11Os185/08b; 13Os3/09d; 13Os10/09h; 13Os31/09x; 12Os96/08x; 14Os49/09a; 12Os138/09z; 15Os19/10y; 13Os32/10w; 11Os79/10t; 14Os111/10w; 11Os10/11x; 13Os13/11b; 15Os46/11w; 12Os76/11k; 11Os4/12s; 15Os5/12t; 15Os43/12f; 12Os52/12g; 13Os106/12f; 11Os2/13y; 15Os64/13w; 13Os53/13p; 11Os3/14x; 15Os75/14i; 15Os57/14t; 15Os104/14d; 15Os86/14g; 14Os109/14g; 14Os21/15t; 13Os8/15y; 13Os18/15v; 24Os7/14f; 12Os57/16y; 25Ds2/17m; 13Os124/18m; 15Os122/18g

Entscheidungsdatum

28.05.2002

Norm

DSt §49
StPO §281 Abs1 Z9 lita
StPO §281 Abs1 Z9 litb
StPO §281 Abs1 Z10 A

Rechtssatz

Die in der Rechtsrüge behauptete rechtliche Konsequenz ist aus dem Gesetz methodengerecht abzuleiten (WK-StPO § 281 Rz 588).

Entscheidungstexte

  • 14 Os 51/02
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 14 Os 51/02
  • 14 Os 67/02
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 14 Os 67/02
    Vgl auch
  • 13 Os 104/02
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 13 Os 104/02
  • 15 Os 6/03
    Entscheidungstext OGH 27.03.2003 15 Os 6/03
    Auch
  • 11 Os 55/03
    Entscheidungstext OGH 13.05.2003 11 Os 55/03
    Auch
  • 12 Os 35/03
    Entscheidungstext OGH 03.07.2003 12 Os 35/03
    Vgl auch
  • 12 Os 72/03
    Entscheidungstext OGH 31.07.2003 12 Os 72/03
  • 12 Os 35/04
    Entscheidungstext OGH 22.04.2004 12 Os 35/04
    Auch
  • 12 Os 5/04
    Entscheidungstext OGH 22.04.2004 12 Os 5/04
    Auch
  • 11 Os 34/04
    Entscheidungstext OGH 27.04.2004 11 Os 34/04
    Vgl auch
  • 14 Os 53/04
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 14 Os 53/04
    Vgl auch
  • 11 Os 36/04
    Entscheidungstext OGH 25.05.2004 11 Os 36/04
    Vgl auch
  • 13 Os 135/03
    Entscheidungstext OGH 06.10.2004 13 Os 135/03
    vgl auch
  • 14 Os 137/04
    Entscheidungstext OGH 30.11.2004 14 Os 137/04
    Auch
  • 15 Os 132/04
    Entscheidungstext OGH 02.12.2004 15 Os 132/04
    Auch
  • 15 Os 19/05s
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 15 Os 19/05s
  • 12 Os 35/05x
    Entscheidungstext OGH 02.06.2005 12 Os 35/05x
    Auch
  • 14 Os 36/05h
    Entscheidungstext OGH 10.05.2005 14 Os 36/05h
    Auch
  • 14 Os 94/05p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2005 14 Os 94/05p
    Auch
  • 14 Os 110/05s
    Entscheidungstext OGH 22.11.2005 14 Os 110/05s
    Auch
  • 14 Os 8/06t
    Entscheidungstext OGH 17.02.2006 14 Os 8/06t
    Auch
  • 14 Os 131/05d
    Entscheidungstext OGH 17.02.2006 14 Os 131/05d
    Vgl auch
  • 13 Os 10/06d
    Entscheidungstext OGH 05.04.2006 13 Os 10/06d
    Vgl auch
  • 15 Os 68/06y
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 15 Os 68/06y
  • 11 Os 61/06i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2006 11 Os 61/06i
    Auch; Beisatz: „Methodengerecht heißt folgerichtig aus dem Gesetz entwickelt." (T1)
  • 13 Os 84/06m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2006 13 Os 84/06m
    Auch
  • 11 Os 75/07z
    Entscheidungstext OGH 21.08.2007 11 Os 75/07z
    Vgl auch
  • 14 Os 139/07h
    Entscheidungstext OGH 04.12.2007 14 Os 139/07h
    Auch
  • 13 Os 131/07z
    Entscheidungstext OGH 05.12.2007 13 Os 131/07z
    Auch
  • 12 Os 27/07y
    Entscheidungstext OGH 13.12.2007 12 Os 27/07y
    Auch; Beisatz: Bei Ausführung eines materiellrechtlichen Nichtigkeitsgrundes ist am gesamten wesentlichen Urteilssachverhalt festzuhalten, dieser mit dem darauf anzuwendenden Gesetz zu vergleichen und auf dieser Basis der Einwand zu entwickeln, dass das Erstgericht bei Beurteilung dieses Sachverhalts einem Rechtsirrtum unterlegen sei. (T2)
  • 11 Os 38/08k
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 11 Os 38/08k
    Auch
  • 14 Os 92/08y
    Entscheidungstext OGH 05.08.2008 14 Os 92/08y
    Vgl auch
  • 12 Os 86/08a
    Entscheidungstext OGH 17.07.2008 12 Os 86/08a
    Auch
  • 12 Os 31/07m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2008 12 Os 31/07m
  • 12 Os 139/08w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2008 12 Os 139/08w
    Beis wie T2
  • 11 Os 185/08b
    Entscheidungstext OGH 20.01.2009 11 Os 185/08b
  • 13 Os 3/09d
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 13 Os 3/09d
  • 13 Os 10/09h
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 13 Os 10/09h
    Auch
  • 13 Os 31/09x
    Entscheidungstext OGH 07.05.2009 13 Os 31/09x
    Auch
  • 12 Os 96/08x
    Entscheidungstext OGH 23.04.2009 12 Os 96/08x
  • 14 Os 49/09a
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 14 Os 49/09a
  • 12 Os 138/09z
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 12 Os 138/09z
  • 15 Os 19/10y
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 15 Os 19/10y
    Auch
  • 13 Os 32/10w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 32/10w
    Auch
  • 11 Os 79/10t
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 11 Os 79/10t
  • 14 Os 111/10w
    Entscheidungstext OGH 28.09.2010 14 Os 111/10w
  • 11 Os 10/11x
    Entscheidungstext OGH 17.03.2011 11 Os 10/11x
  • 13 Os 13/11b
    Entscheidungstext OGH 12.05.2011 13 Os 13/11b
    Auch
  • 15 Os 46/11w
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 46/11w
    Vgl auch
  • 12 Os 76/11k
    Entscheidungstext OGH 15.11.2011 12 Os 76/11k
  • 11 Os 4/12s
    Entscheidungstext OGH 16.02.2012 11 Os 4/12s
    Vgl auch
  • 15 Os 5/12t
    Entscheidungstext OGH 29.02.2012 15 Os 5/12t
    Auch
  • 15 Os 43/12f
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 15 Os 43/12f
    Vgl auch
  • 12 Os 52/12g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 12 Os 52/12g
    Vgl auch; Auch Beis wie T2
  • 13 Os 106/12f
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 13 Os 106/12f
    Auch
  • 11 Os 2/13y
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 11 Os 2/13y
    Auch
  • 15 Os 64/13w
    Entscheidungstext OGH 26.06.2013 15 Os 64/13w
  • 13 Os 53/13p
    Entscheidungstext OGH 02.07.2013 13 Os 53/13p
  • 11 Os 3/14x
    Entscheidungstext OGH 11.02.2014 11 Os 3/14x
  • 15 Os 75/14i
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 15 Os 75/14i
  • 15 Os 57/14t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 15 Os 57/14t
    Auch; Beis wie T2
  • 15 Os 104/14d
    Entscheidungstext OGH 01.10.2014 15 Os 104/14d
    Auch
  • 15 Os 86/14g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 15 Os 86/14g
    Auch
  • 14 Os 109/14g
    Entscheidungstext OGH 28.10.2014 14 Os 109/14g
    Auch
  • 14 Os 21/15t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 14 Os 21/15t
  • 13 Os 8/15y
    Entscheidungstext OGH 15.04.2015 13 Os 8/15y
  • 13 Os 18/15v
    Entscheidungstext OGH 15.04.2015 13 Os 18/15v
  • 24 Os 7/14f
    Entscheidungstext OGH 09.09.2015 24 Os 7/14f
    Auch; Beisatz: Das gilt auch für die Geltendmachung materiell‑rechtlicher Nichtigkeit im Rahmen der Berufung nach § 49 DSt. (T3)
  • 12 Os 57/16y
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 12 Os 57/16y
  • 25 Ds 2/17m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 25 Ds 2/17m
    Vgl auch
  • 13 Os 124/18m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 13 Os 124/18m
    Auch
  • 15 Os 122/18g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 15 Os 122/18g
    Auch

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116565

Im RIS seit

27.06.2002

Zuletzt aktualisiert am

05.07.2019

Dokumentnummer

JJR_20020528_OGH0002_0140OS00051_0200000_001

Rechtssatz für 15Os105/03 14Os151/03 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0117995

Geschäftszahl

15Os105/03; 14Os151/03; 15Os88/04; 15Os9/05w; 11Os73/04; 15Os60/05w; 14Os85/05i; 11Os143/05x; 14Os43/06i; 13Os7/06p; 13Os35/06f; 12Os84/06d; 13Os115/06w; 13Os77/07h; 14Os166/07d; 11Os148/07k; 11Os130/07p; 13Os36/08f; 13Os78/08g; 12Os31/07m; 14Os172/07m; 13Os147/08d; 12Os74/08m; 14Os115/09g; 13Os24/10v; 12Os152/09h; 12Os50/11m; 15Os46/11w; 13Os68/11s; 14Os145/11x; 15Os167/11i; 11Os31/12m; 15Os46/13y; 12Os52/13h; 11Os101/13g (11Os139/13w); 14Os148/13s; 12Os117/12s (12Os118/12p); 17Os3/14s; 11Os57/14p; 14Os87/14x; 13Os113/14p; 13Os64/14g; 26Os1/14p; 13Os6/15d; 11Os12/15x; 15Os49/15t; 12Os149/14z; 13Os44/15t; 13Os71/15p; 13Os127/15y; 13Os143/15a; 14Os140/15t; 13Os69/16w; 13Os86/17x; 13Os140/18i

Entscheidungsdatum

25.09.2003

Norm

StPO §260 Abs1 Z1
StPO §281 Abs1 Z5

Rechtssatz

Der Begründungsmangel der Undeutlichkeit liegt dann vor, wenn nicht unzweifelhaft erkennbar ist, ob eine entscheidende Tatsache in den Entscheidungsgründen festgestellt wurde oder auch aus welchen Gründen die Feststellung entscheidender Tatsachen erfolgt ist (WK-StPO § 281 Rz 419).

Entscheidungstexte

  • 15 Os 105/03
    Entscheidungstext OGH 25.09.2003 15 Os 105/03
  • 14 Os 151/03
    Entscheidungstext OGH 27.01.2004 14 Os 151/03
  • 15 Os 88/04
    Entscheidungstext OGH 09.09.2004 15 Os 88/04
    Vgl auch; Beisatz: Dazu ist stets die Gesamtheit der Entscheidungsgründe samt Erkenntnis (§ 260 Abs 1 Z 1 StPO) heranzuziehen. (T1)
  • 15 Os 9/05w
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 15 Os 9/05w
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 11 Os 73/04
    Entscheidungstext OGH 08.03.2005 11 Os 73/04
  • 15 Os 60/05w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2005 15 Os 60/05w
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 14 Os 85/05i
    Entscheidungstext OGH 20.09.2005 14 Os 85/05i
  • 11 Os 143/05x
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 11 Os 143/05x
  • 14 Os 43/06i
    Entscheidungstext OGH 09.05.2006 14 Os 43/06i
    Vgl auch
  • 13 Os 7/06p
    Entscheidungstext OGH 05.04.2006 13 Os 7/06p
  • 13 Os 35/06f
    Entscheidungstext OGH 14.06.2006 13 Os 35/06f
  • 12 Os 84/06d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 12 Os 84/06d
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: In der Beweiswürdigung. (T2)
  • 13 Os 115/06w
    Entscheidungstext OGH 07.03.2007 13 Os 115/06w
  • 13 Os 77/07h
    Entscheidungstext OGH 03.10.2007 13 Os 77/07h
  • 14 Os 166/07d
    Entscheidungstext OGH 15.01.2008 14 Os 166/07d
    Auch; Beisatz: Undeutlichkeit im Sinn der Z 5 ist gegeben, wenn - nach der Beurteilung durch den Obersten Gerichtshof, also aus objektiver Sicht - nicht für den Beschwerdeführer und das Rechtsmittelgericht unzweifelhaft erkennbar ist, ob eine entscheidende Tatsache in den Entscheidungsgründen festgestellt wurde oder aus welchen Gründen die Feststellung entscheidender Tatsachen erfolgt ist, wobei stets die Gesamtheit der Entscheidungsgründe und das Erkenntnis in den Blick zu nehmen ist. (T3)
  • 11 Os 148/07k
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 11 Os 148/07k
    Auch
  • 11 Os 130/07p
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 11 Os 130/07p
  • 13 Os 36/08f
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 13 Os 36/08f
    Auch; Beisatz: Die Erkennbarkeit muss für sämtliche unter dem Gesichtspunkt der Nichtigkeitsgründe relevanten Urteilsadressaten gegeben sein. (T4)
  • 13 Os 78/08g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2008 13 Os 78/08g
    Beis wie T4
  • 12 Os 31/07m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2008 12 Os 31/07m
  • 14 Os 172/07m
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 14 Os 172/07m
    Vgl; Beis ähnlich wie T1
  • 13 Os 147/08d
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 13 Os 147/08d
    Vgl
  • 12 Os 74/08m
    Entscheidungstext OGH 22.08.2008 12 Os 74/08m
    Vgl; Beis wie T4
  • 14 Os 115/09g
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 14 Os 115/09g
    Vgl auch
  • 13 Os 24/10v
    Entscheidungstext OGH 08.04.2010 13 Os 24/10v
    Auch; Beis wie T3
  • 12 Os 152/09h
    Entscheidungstext OGH 11.03.2010 12 Os 152/09h
    Vgl auch
  • 12 Os 50/11m
    Entscheidungstext OGH 07.06.2011 12 Os 50/11m
  • 15 Os 46/11w
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 46/11w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 13 Os 68/11s
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 68/11s
    Auch
  • 14 Os 145/11x
    Entscheidungstext OGH 03.04.2012 14 Os 145/11x
    nur T3
  • 15 Os 167/11i
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 15 Os 167/11i
    Vgl auch
  • 11 Os 31/12m
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 11 Os 31/12m
    Auch
  • 15 Os 46/13y
    Entscheidungstext OGH 22.05.2013 15 Os 46/13y
  • 12 Os 52/13h
    Entscheidungstext OGH 20.06.2013 12 Os 52/13h
  • 11 Os 101/13g
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 11 Os 101/13g
  • 14 Os 148/13s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 14 Os 148/13s
    Beis wie T1
  • 12 Os 117/12s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2014 12 Os 117/12s
    Auch; Beis wie T3
  • 17 Os 3/14s
    Entscheidungstext OGH 12.05.2014 17 Os 3/14s
    Vgl
  • 11 Os 57/14p
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 11 Os 57/14p
    Auch
  • 14 Os 87/14x
    Entscheidungstext OGH 28.10.2014 14 Os 87/14x
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 13 Os 113/14p
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 13 Os 113/14p
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 13 Os 64/14g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 13 Os 64/14g
    Beis wie T4
  • 26 Os 1/14p
    Entscheidungstext OGH 11.12.2014 26 Os 1/14p
  • 13 Os 6/15d
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 13 Os 6/15d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 11 Os 12/15x
    Entscheidungstext OGH 10.03.2015 11 Os 12/15x
    Auch; Beis wie T4
  • 15 Os 49/15t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 15 Os 49/15t
    Vgl
  • 12 Os 149/14z
    Entscheidungstext OGH 07.05.2015 12 Os 149/14z
    Auch; Beis wie T3
  • 13 Os 44/15t
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 13 Os 44/15t
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 13 Os 71/15p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2015 13 Os 71/15p
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 13 Os 127/15y
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 13 Os 127/15y
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 13 Os 143/15a
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 13 Os 143/15a
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 14 Os 140/15t
    Entscheidungstext OGH 26.01.2016 14 Os 140/15t
    Auch
  • 13 Os 69/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 13 Os 69/16w
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 13 Os 86/17x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2017 13 Os 86/17x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 13 Os 140/18i
    Entscheidungstext OGH 16.01.2019 13 Os 140/18i
    Auch

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117995

Im RIS seit

25.10.2003

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2019

Dokumentnummer

JJR_20030925_OGH0002_0150OS00105_0300000_001

Rechtssatz für 13Os151/03 14Os10/05k 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0118429

Geschäftszahl

13Os151/03; 14Os10/05k; 14Os15/05w; 11Os96/05k; 11Os143/05x; 12Os33/06d; 11Os10/06i; 11Os61/06i; 11Os95/06i; 13Os121/06b; 12Os96/07w; 13Os16/08i; 14Os101/08x; 13Os105/08b; 13Os86/09k; 12Os97/10x; 15Os90/2010i; 14Os175/10g; 13Os104/10h; 15Os46/11w; 13Os55/11d; 15Os94/12f; 11Os2/13y; 11Os11/13x; 12Os137/12g; 12Os139/12a; 13Os97/13h; 11Os44/14a; 11Os99/14i; 11Os98/15v; 20Os2/16v; 11Os46/16y; 14Os49/16m; 17Os15/16h; 11Os68/17k; 12Os14/18b; 11Os75/17i; 15Os58/18w; 14Os41/18p

Entscheidungsdatum

17.12.2003

Norm

StPO §281 Abs1 Z9
StPO §281 Abs1 Z10 A
StPO §285 Abs1
StPO §285a Z2
StPO §285d

Rechtssatz

Begnügt sich der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Rechts- oder Subsumtionsrüge mit dem Verweis auf eine veröffentlichte Stelle im wissenschaftlichen Schrifttum und beschränkt sich diese ihrerseits auf eine bloße Rechtsbehauptung, statt ihren Standpunkt methodengerecht aus dem Gesetz abzuleiten, so fehlt es an der vom Gesetz geforderten deutlichen und bestimmten Bezeichnung des angezogenen Nichtigkeitsgrundes. Legt der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Rechtsansicht hingegen deutlich und bestimmt die Argumentation einer Stelle im wissenschaftlichen Schrifttum dar - sei es durch deren Wiedergabe in der Rechtsmittelschrift, sei es durch exakte Bezeichnung einer ohne weiteres zugänglichen Fundstelle oder durch der Rechtsmittelschrift (die sich darauf bezieht) beigelegte Rechtsgutachten -, und argumentiert der solcherart Zitierte seinerseits methodengerecht, entspricht die Rechtsrüge oder Subsumtionsrüge ebenso den prozessualen Zulässigkeitsvoraussetzungen, wie wenn sich der Rechtsmittelwerber auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes selbst beruft.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 151/03
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 13 Os 151/03
  • 14 Os 10/05k
    Entscheidungstext OGH 05.04.2005 14 Os 10/05k
    Auch; Beisatz: Hier: Erlass des BMfJ vom 4. Jänner 1996, Z 703.012/25-II.2/90, betreffend die strafrechtliche Beurteilung des Anbaus von Pflanzen, aus denen Suchtgift gewonnen werden kann, JABl Nr. 15/1996. (T1)
  • 14 Os 15/05w
    Entscheidungstext OGH 05.04.2005 14 Os 15/05w
    Auch; nur: Begnügt sich der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Rechts- oder Subsumtionsrüge mit dem Verweis auf eine veröffentlichte Stelle im wissenschaftlichen Schrifttum und beschränkt sich diese ihrerseits auf eine bloße Rechtsbehauptung, statt ihren Standpunkt methodengerecht aus dem Gesetz abzuleiten, so fehlt es an der vom Gesetz geforderten deutlichen und bestimmten Bezeichnung des angezogenen Nichtigkeitsgrundes. (T2)
  • 11 Os 96/05k
    Entscheidungstext OGH 15.11.2005 11 Os 96/05k
    Auch; nur T2
  • 11 Os 143/05x
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 11 Os 143/05x
    Auch
  • 12 Os 33/06d
    Entscheidungstext OGH 01.06.2006 12 Os 33/06d
    Auch; Beisatz: Die Rüge nach § 281 Abs 1 Z 9 lit a StPO wird nicht gesetzmäßig ausgeführt, wenn sie eine rechtliche Konsequenz bloß behauptet, aber nicht methodisch vertretbar aus dem Gesetz ableitet (WK-StPO § 281 Rz 588). (T3)
  • 11 Os 10/06i
    Entscheidungstext OGH 01.08.2006 11 Os 10/06i
    Vgl auch; Beisatz: Die Rechtsrüge wird wegen fehlender Ableitung aus dem Gesetz, welche die Bezugnahme auf eine ihrerseits nicht aus dem Gesetz entwickelte Kommentarmeinung nicht zu ersetzen vermag, nicht zur gesetzmäßigen Darstellung gebracht. (T4)
  • 11 Os 61/06i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2006 11 Os 61/06i
    Auch; Beisatz: „Methodengerecht heißt folgerichtig aus dem Gesetz entwickelt." (T5)
  • 11 Os 95/06i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 11 Os 95/06i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: § 281 Abs 1 Z 10 StPO. (T6)
  • 13 Os 121/06b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 13 Os 121/06b
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 12 Os 96/07w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 96/07w
    Auch; Beis wie T3
  • 13 Os 16/08i
    Entscheidungstext OGH 23.04.2008 13 Os 16/08i
    Vgl auch
  • 14 Os 101/08x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 14 Os 101/08x
    Auch; nur T3
  • 13 Os 105/08b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2009 13 Os 105/08b
    Auch
  • 13 Os 86/09k
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 13 Os 86/09k
    Auch
  • 15 Os 90/2010i
    Entscheidungstext OGH 15.09.2010 15 Os 90/2010i
    Vgl auch; Beisatz: Es genügt, wenn sich der Rechtsmittelwerber auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs selbst beruft und an dessen Ableitung anknüpft, wenn sich diese Entscheidung mit der fallbezogen zu lösenden Rechtsfrage auseinandersetzt. (T7)
  • 14 Os 175/10g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 14 Os 175/10g
    Vgl auch
  • 13 Os 104/10h
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 13 Os 104/10h
    Auch
  • 15 Os 46/11w
    Entscheidungstext OGH 04.05.2011 15 Os 46/11w
    Vgl
  • 13 Os 55/11d
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 55/11d
    Auch
  • 15 Os 94/12f
    Entscheidungstext OGH 26.09.2012 15 Os 94/12f
    Auch; Beis wie T7
  • 11 Os 2/13y
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 11 Os 2/13y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3
  • 11 Os 11/13x
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 11 Os 11/13x
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 12 Os 137/12g
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 12 Os 137/12g
    nur T2
  • 12 Os 139/12a
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 12 Os 139/12a
    nur: Es fehlt an der vom Gesetz geforderten deutlichen und bestimmten Bezeichnung des angezogenen Nichtigkeitsgrundes, weil sich der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Rechtsrüge mit dem Verweis auf eine veröffentlichte Stelle im wissenschaftlichen Schrifttum begnügt, die sich ihrerseits auf eine bloße Rechtsbehauptung beschränkt, statt ihren Standpunkt methodengerecht aus dem Gesetz abzuleiten. (T8)
  • 13 Os 97/13h
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 13 Os 97/13h
    Vgl auch
  • 11 Os 44/14a
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 11 Os 44/14a
    Auch
  • 11 Os 99/14i
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 11 Os 99/14i
    Auch; nur T2
  • 11 Os 98/15v
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 11 Os 98/15v
    Auch
  • 20 Os 2/16v
    Entscheidungstext OGH 10.06.2016 20 Os 2/16v
    Auch
  • 11 Os 46/16y
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 11 Os 46/16y
    Auch; nur T2
  • 14 Os 49/16m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2016 14 Os 49/16m
    Auch
  • 17 Os 15/16h
    Entscheidungstext OGH 03.10.2016 17 Os 15/16h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T7
  • 11 Os 68/17k
    Entscheidungstext OGH 08.08.2017 11 Os 68/17k
    Auch
  • 12 Os 14/18b
    Entscheidungstext OGH 15.03.2018 12 Os 14/18b
    Auch
  • 11 Os 75/17i
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 11 Os 75/17i
    Auch; nur T2; nur T8
  • 15 Os 58/18w
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 15 Os 58/18w
    Auch
  • 14 Os 41/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 14 Os 41/18p
    Vgl; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118429

Im RIS seit

16.01.2004

Zuletzt aktualisiert am

28.06.2018

Dokumentnummer

JJR_20031217_OGH0002_0130OS00151_0300000_004