Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob316/54 (3Ob317/54) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042410

Geschäftszahl

3Ob316/54 (3Ob317/54); 2Ob392/55; 2Ob517/55; 3Ob533/55; 7Ob196/56; 7Ob56/57; 2Ob952/53 (2Ob953/53); 3Ob152/55; 6Ob11/59; 4Ob8/61; 7Ob279/63; 4Ob28/65; 4Ob27/65; 8Ob135/65; 4Ob72/66; 8Ob41/67; 1Ob52/67; 6Ob264/67; 1Ob185/68; 6Ob25/69; 4Ob45/70; 4Ob94/70 (4Ob95/70); 8Ob81/71; 8Ob318/71 (8Ob319/71); 3Ob27/72; 8Ob145/72; 5Ob223/72; 7Ob204/73; 3Ob184/74; 3Ob100/75; 4Ob535/75; 3Ob135/75 (3Ob136/75); 4Ob64/75; 3Ob151/76; 1Ob38/79; 4Ob591/79; 6Ob536/80; 3Ob505/80; 3Ob56/81; 1Ob667/81; 2Ob548/81; 3Ob601/83; 4Ob314/85; 3Ob82/85; 4Ob1313/85; 3Ob582/85; 3Ob524/86; 3Ob625/86; 4Ob315/87; 4Ob1303/87; 6Ob580/87; 5Ob1539/87; 6Ob528/88 (6Ob1503/88); 5Ob2/91; 1Ob580/91; 1Ob585/92; 8Ob558/92; 5Ob1110/92; 1Ob526/93; 3Ob506/93; 3Ob13/94 (3Ob14/94); 7Ob515/94 (7Ob516/94); 1Ob557/94; 1Ob577/95; 7Ob603/94; 4Ob2380/96w; 1Ob215/97t; 7Ob3/98m; 2Ob87/98b; 10Ob152/98w; 9ObA147/98b; 2Ob2382/96z; 6Ob118/99t; 2Ob200/99x; 3Ob302/99d; 3Ob53/00s; 1Ob243/00t; 1Ob214/01d; 7Ob111/02b; 6Ob138/03t; 4Ob61/04f (4Ob62/04b); 3Ob67/04f; 8Ob132/04a; 3Ob206/05y; 6Ob63/05s (6Ob175/05m, 6Ob176/05h); 8Ob97/05f; 10Ob138/05z; 3Ob38/06v; 10Ob33/04g; 2Ob121/07v; 2Ob103/07x; 9Ob61/07x; 5Ob122/08i; 5Ob91/08f; 1Ob234/08f; 2Ob267/08s; 4Ob216/08f; 2Ob5/09p; 5Ob278/08f; 3Ob48/09v; 4Ob102/09t; 2Ob68/09b; 2Ob248/09y; 10Ob19/10g; 4Ob168/10z; 2Ob124/10i; 2Ob213/10b; 3Ob23/11w; 2Ob55/11v (2Ob65/11i); 2Ob64/11t; 10Ob33/11t; 4Ob69/11t; 1Ob18/12x; 7Ob40/13b; 4Ob152/13a; 1Ob32/14h; 5Ob67/14k; 3Ob100/14y; 7Ob231/14t; 1Ob31/15p; 1Ob64/15s (1Ob65/15p); 5Ob91/15s; 5Ob102/15h; 1Ob76/16g; 1Ob78/16a; 3Ob114/17m; 3Ob6/18f; 8Ob146/18f; 5Ob74/19x; 5Ob76/19s; 5Ob138/19h

Entscheidungsdatum

16.06.1954

Norm

ZPO §500 Abs2 IV
AußStrG 2005 §59 Abs2
AußStrG 2005 §59 Abs3
AußStrG 2005 §59 Abs4 Satz1

Rechtssatz

Unanfechtbarkeit der Bewertung durch das Berufungsgericht nach § 500 Abs 2 ZPO.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 316/54
    Entscheidungstext OGH 16.06.1954 3 Ob 316/54
    Veröff: EvBl 1954/316 S 457 = ÖBl 1954/5 S 58
  • 2 Ob 392/55
    Entscheidungstext OGH 06.07.1955 2 Ob 392/55
  • 2 Ob 517/55
    Entscheidungstext OGH 09.09.1955 2 Ob 517/55
  • 3 Ob 533/55
    Entscheidungstext OGH 09.11.1955 3 Ob 533/55
  • 7 Ob 196/56
    Entscheidungstext OGH 25.04.1956 7 Ob 196/56
  • 7 Ob 56/57
    Entscheidungstext OGH 07.02.1957 7 Ob 56/57
    Beisatz: Bindung an die Bewertung durch das Berufungsgericht. (T1)
  • 2 Ob 952/53
    Entscheidungstext OGH 29.01.1954 2 Ob 952/53
    Beisatz: Auch für Beschlüsse, mit denen das Berufungsgericht einen Antrag auf Ergänzung seines Urteils abweist. (T2)
  • 3 Ob 152/55
    Entscheidungstext OGH 16.03.1955 3 Ob 152/55
    Beisatz: Auch für nachträgliche Ergänzungsbeschlüsse gemäß § 500 Abs 2 ZPO. (T3)
  • 6 Ob 11/59
    Entscheidungstext OGH 29.01.1959 6 Ob 11/59
  • 4 Ob 8/61
    Entscheidungstext OGH 07.02.1961 4 Ob 8/61
    Veröff: JBl 1961,485; hiezu Weinzierl: § 500 Abs 2 ZPO oder: Die Revisionskonfiskation der Berufungsgerichte in das Recht der Arbeit 1962/56 S 268
  • 7 Ob 279/63
    Entscheidungstext OGH 16.10.1963 7 Ob 279/63
  • 4 Ob 28/65
    Entscheidungstext OGH 09.03.1965 4 Ob 28/65
    Beisatz: Der Ausspruch über den Wert des Streitgegenstandes ist nur dann nicht beachtlich, wenn für ihn die prozessualen Voraussetzungen des § 500 Abs 2 ZPO fehlen. (T4)
    Veröff: Arb 8033
  • 4 Ob 27/65
    Entscheidungstext OGH 23.03.1965 4 Ob 27/65
    Veröff: Arb 8035
  • 8 Ob 135/65
    Entscheidungstext OGH 04.05.1965 8 Ob 135/65
  • 4 Ob 72/66
    Entscheidungstext OGH 18.10.1966 4 Ob 72/66
    Beisatz: Der Ausspruch ist nur dann überprüfbar, wenn für ihn die prozessualen Voraussetzungen des § 500 Abs 2 ZPO fehlen oder die §§ 54 - 60 JN nicht sinngemäß angewendet wurden. (T5)
    Veröff: MietSlg 18677 = Arb 8303
  • 8 Ob 41/67
    Entscheidungstext OGH 21.02.1967 8 Ob 41/67
    Beisatz: Auch bei nachträglicher Aufnahme eines Ausspruches nach § 500 Abs 2 ZPO. (T6)
  • 1 Ob 52/67
    Entscheidungstext OGH 30.03.1967 1 Ob 52/67
    Veröff: JBl 1967,578
  • 6 Ob 264/67
    Entscheidungstext OGH 04.10.1967 6 Ob 264/67
    Beis wie T4; Veröff: EvBl 1968/96 S 160
  • 1 Ob 185/68
    Entscheidungstext OGH 03.09.1968 1 Ob 185/68
    Beis wie T5; Veröff: MietSlg 20700
  • 6 Ob 25/69
    Entscheidungstext OGH 05.02.1969 6 Ob 25/69
    Beis wie T4
  • 4 Ob 45/70
    Entscheidungstext OGH 09.06.1970 4 Ob 45/70
    Veröff: Arb 8787
  • 4 Ob 94/70
    Entscheidungstext OGH 10.11.1970 4 Ob 94/70
    Beis wie T5; Veröff: Arb 8825 = SozM IIIA,133
  • 8 Ob 81/71
    Entscheidungstext OGH 06.04.1971 8 Ob 81/71
    Beis wie T4
  • 8 Ob 318/71
    Entscheidungstext OGH 07.12.1971 8 Ob 318/71
  • 3 Ob 27/72
    Entscheidungstext OGH 23.03.1972 3 Ob 27/72
    Beis wie T4; Veröff: EvBl 1972/260 S 493
  • 8 Ob 145/72
    Entscheidungstext OGH 05.09.1972 8 Ob 145/72
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Verletzung der Vorschrift des § 55 JN durch Berufungsgericht. (T7)
    Veröff: EvBl 1973/55 S 130
  • 5 Ob 223/72
    Entscheidungstext OGH 21.11.1972 5 Ob 223/72
  • 7 Ob 204/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 7 Ob 204/73
    Beisatz: Hat das Berufungsgericht die ihm im § 500 Abs 2 ZPO eingeräumte Entscheidungsbefugnis mangels Vorliegens einer zwingenden Bewertungsvorschrift der JN nicht überschritten, so ist der OGH an die Bewertung des Streitgegenstandes durch das Berufungsgericht gebunden. Hier Deckungsklage des Versicherungsnehmers, weil Versicherungsleistungsfreiheit bis 30.000 S behauptet. (T8)
  • 3 Ob 184/74
    Entscheidungstext OGH 11.02.1975 3 Ob 184/74
    Veröff: ÖBl 1976,27
  • 3 Ob 100/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 3 Ob 100/75
  • 4 Ob 535/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 4 Ob 535/75
    Beisatz: Hier: § 59 JN. (T9)
    Beis wie T5
  • 3 Ob 135/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 3 Ob 135/75
  • 4 Ob 64/75
    Entscheidungstext OGH 18.11.1975 4 Ob 64/75
    Beisatz: Keine Bindung, wenn Berufungsgericht §§ 54 - 60 JN nicht sinngemäß anwandte. (T10)
    Veröff: IndS 1976 H3/989 (Anmerkung der Redaktion) = Arb 9408 = JBl 1976,497 = ZAS 1976,222 (Anmerkung von König) = SozM IVA/447 = DRdA 1976,164 (Hagen)
  • 3 Ob 151/76
    Entscheidungstext OGH 09.11.1976 3 Ob 151/76
  • 1 Ob 38/79
    Entscheidungstext OGH 30.10.1979 1 Ob 38/79
  • 4 Ob 591/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 4 Ob 591/79
    Beis wie T10
  • 6 Ob 536/80
    Entscheidungstext OGH 13.02.1980 6 Ob 536/80
    Beisatz: Keine Bindung wenn gegen die vorgeschriebenen Bewertungsgrundsätze verstoßen wurde. Wenn das Berufungsgericht die objektive Bewertung der begehrten Leistung mangels aktenkundiger Unterlagen offensichtlich in einer dem § 273 Abs 1 ZPO entsprechenden Weise vornahm, kann darin aber keine Willkür erkannt werden. (T11)
  • 3 Ob 505/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Ob 505/80
    Beis wie T10
  • 3 Ob 56/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 3 Ob 56/81
    Beis wie T8; Beisatz: Wird mit einer Oppositionsklage die Verpflichtung zur Erwirkung einer vertretbaren Handlung bekämpft, hat das Gericht bei der Bewertung des Streitgegenstandes nicht auf § 57 JN Bedacht zu nehmen. Dies käme nur bei Streitigkeiten in Frage, welche nur die Sicherstellung einer Geldforderung oder ein Pfandrecht zum Gegenstand haben. Bei dieser Bestimmung beziehungsweise Berechnung des Streitwertes ist auch nicht auf die Kosten der Anlassexekution oder das Rechtsstreites Bedacht zu nehmen. (T12)
  • 1 Ob 667/81
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 667/81
    Auch; Beisatz: Keine Bindung, wenn Bewertung nach dieser Gesetzesstelle gar nicht vorzunehmen war. (T13)
  • 2 Ob 548/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 2 Ob 548/81
    Beis wie T1
  • 3 Ob 601/83
    Entscheidungstext OGH 22.02.1984 3 Ob 601/83
    Beis wie T4; Beis wie T5; Beisatz: Die ZVN 1983 hat an dieser Rechtslage nichts geändert. (T14)
  • 4 Ob 314/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1985 4 Ob 314/85
    Beis wie T10; Veröff: ÖBl 1985,166
  • 3 Ob 82/85
    Entscheidungstext OGH 03.07.1985 3 Ob 82/85
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11 nur: Keine Bindung wenn gegen die vorgeschriebenen Bewertungsgrundsätze verstoßen wurde. (T15)
    Beis wie T13; Beis wie T14
  • 4 Ob 1313/85
    Entscheidungstext OGH 01.10.1985 4 Ob 1313/85
  • 3 Ob 582/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 582/85
    Auch; Beisatz: Liegt eine Verletzung der sinngemäß anzuwendenden Berechnungsvorschriften der §§ 54 bis 60 JN nicht vor, ist die bloße Ermittlung der Höhe des Wertes sonst unüberprüfbar. (T16)
  • 3 Ob 524/86
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 3 Ob 524/86
    Auch; Beis wie T16
  • 3 Ob 625/86
    Entscheidungstext OGH 12.11.1986 3 Ob 625/86
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T8 nur: Hat das Berufungsgericht die ihm im § 500 Abs 2 ZPO eingeräumte Entscheidungsbefugnis mangels Vorliegens einer zwingenden Bewertungsvorschrift der JN nicht überschritten, so ist der OGH an die Bewertung des Streitgegenstandes durch das Berufungsgericht gebunden. (T17)
    Beisatz: Keine Bindung, wenn eine offensichtliche unrichtige Bewertung und damit ein willkürlicher Rechtsmittelausschluss oder eine rechtsmissbräuchliche Rechtsmittelerweiterung vorliegt. (T18)
    Veröff: SZ 59/198
  • 4 Ob 315/87
    Entscheidungstext OGH 10.03.1987 4 Ob 315/87
    Beis wie T10; Veröff: ÖBl 1987,63
  • 4 Ob 1303/87
    Entscheidungstext OGH 05.05.1987 4 Ob 1303/87
    Beis wie T5
  • 6 Ob 580/87
    Entscheidungstext OGH 14.05.1987 6 Ob 580/87
    Auch
  • 5 Ob 1539/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 5 Ob 1539/87
  • 6 Ob 528/88
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 6 Ob 528/88
  • 5 Ob 2/91
    Entscheidungstext OGH 12.02.1991 5 Ob 2/91
    Beis wie T18
  • 1 Ob 580/91
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 580/91
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T1; Beisatz: Das Berufungsgericht hat den Wert des Entscheidungsgegenstandes grundsätzlich frei auch abweichend von der Bewertung durch den Kläger selbständig zu bestimmen. (T19)
  • 1 Ob 585/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 585/92
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T15
  • 8 Ob 558/92
    Entscheidungstext OGH 28.01.1993 8 Ob 558/92
    Auch; Beis wie T15, Beis wie T19
  • 5 Ob 1110/92
    Entscheidungstext OGH 02.02.1993 5 Ob 1110/92
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 526/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 526/93
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T15
  • 3 Ob 506/93
    Entscheidungstext OGH 28.04.1993 3 Ob 506/93
    Auch
  • 3 Ob 13/94
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 3 Ob 13/94
    Auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 515/94
    Entscheidungstext OGH 13.04.1994 7 Ob 515/94
    Beis wie T15
  • 1 Ob 557/94
    Entscheidungstext OGH 22.06.1994 1 Ob 557/94
    Auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 577/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 577/95
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T8; Beis wie T11
  • 7 Ob 603/94
    Entscheidungstext OGH 29.11.1995 7 Ob 603/94
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T8; Beis wie T15; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 4 Ob 2380/96w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 2380/96w
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T15; Beis wie T19; Beisatz: Hat das Berufungsgericht die wirtschaftliche Bedeutung des Rechtsstreites und damit das Interesse der klagenden Partei an der von ihr begehrten Unterlassung von der Bewertung des Streitgegenstandes in der Klage abgehend selbständig eingeschätzt und diese Einschätzung auch begründet, so entzieht sich seine im Ermessensbereich vorgenommene Bewertung einer Beurteilung durch den Obersten Gerichtshof. (T20)
  • 1 Ob 215/97t
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 215/97t
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T15
  • 7 Ob 3/98m
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 7 Ob 3/98m
    Beis wie T15
  • 2 Ob 87/98b
    Entscheidungstext OGH 19.03.1998 2 Ob 87/98b
    Beis wie T1; Beisatz: Es sei denn, ein solcher Ausspruch ist unzulässig oder verletzt zwingende Bewertungsvorschriften. (T21)
  • 10 Ob 152/98w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 10 Ob 152/98w
    Beis wie T1; Beis wie T15; Beis wie T17
  • 9 ObA 147/98b
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 9 ObA 147/98b
    Beis wie T21
  • 2 Ob 2382/96z
    Entscheidungstext OGH 19.03.1998 2 Ob 2382/96z
    Vgl auch; Beisatz: Es sei denn es wurden zwingende Bewertungsvorschriften verletzt oder es wäre überhaupt keine Bewertung vorzunehmen gewesen. (T22)
  • 6 Ob 118/99t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 6 Ob 118/99t
    Vgl auch; Bei wie T1; Beis wie T22
  • 2 Ob 200/99x
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 2 Ob 200/99x
    Auch; Beis wie T22
  • 3 Ob 302/99d
    Entscheidungstext OGH 22.12.1999 3 Ob 302/99d
    Vgl; Beis wie T22
  • 3 Ob 53/00s
    Entscheidungstext OGH 22.03.2000 3 Ob 53/00s
    Auch; Beisatz: Keine Bindung, wenn eine offensichtliche unrichtige Bewertung vorliegt (keine Bindung, wenn eine offensichtliche unrichtige Bewertung vorliegt) (T23)
  • 1 Ob 243/00t
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 1 Ob 243/00t
    Beis wie T22
  • 1 Ob 214/01d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 214/01d
    Beis wie T13; Beis wie T15; Beis wie T17; Beis wie T19; Beis wie T21; Beis wie T22
  • 7 Ob 111/02b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2002 7 Ob 111/02b
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T15; Beis wie T17; Beis wie T21; Beis wie T22; Beisatz: Wenn keine zwingenden gesetzlichen Bewertungsvorschriften zu beachten sind, ist die Bewertung des Berufungsgerichtes unanfechtbar und bindend. (T24)
  • 6 Ob 138/03t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 138/03t
    Beis wie T18
  • 4 Ob 61/04f
    Entscheidungstext OGH 30.03.2004 4 Ob 61/04f
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Angesichts der gesetzlichen Richtlinien für die Ausübung des Ermessens sind die Unanfechtbarkeit des Bewertungsausspruchs und die Bindung des Obersten Gerichtshofs an diesen Ausspruch verfassungsrechtlich unbedenklich. (T25)
  • 3 Ob 67/04f
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 67/04f
    Vgl aber; Beis wie T15
  • 8 Ob 132/04a
    Entscheidungstext OGH 20.01.2005 8 Ob 132/04a
    Beis wie T18
  • 3 Ob 206/05y
    Entscheidungstext OGH 24.08.2005 3 Ob 206/05y
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T18
  • 6 Ob 63/05s
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 63/05s
    Beisatz: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten; Hier: Rechtsstreit über die Löschung oder Aufrechterhaltung einer Wegeservitut. (T26)
  • 8 Ob 97/05f
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 8 Ob 97/05f
    Beis wie T21
  • 10 Ob 138/05z
    Entscheidungstext OGH 22.12.2005 10 Ob 138/05z
  • 3 Ob 38/06v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 38/06v
    Beisatz: Nur wenn das Berufungsgericht im Gesetz angeführte zwingende Bewertungsvorschriften verletzt oder eine offenkundige Unterbewertung vorliegt, besteht keine Bindung des Obersten Gerichtshofs an die Bewertung des Berufungsgerichts. (T27)
  • 10 Ob 33/04g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 10 Ob 33/04g
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T25
  • 2 Ob 121/07v
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 121/07v
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T22
  • 2 Ob 103/07x
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 103/07x
    Beis wie T13; Beis wie T22; Beis wie T23; Beis wie T27
  • 9 Ob 61/07x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 9 Ob 61/07x
  • 5 Ob 122/08i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 122/08i
    Vgl; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Gerichts zweiter Instanz ist - auch im Verfahren außer Streitsachen - unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T28)
    Beisatz: Hier: Verfahren wegen §§ 52 Abs 1 Z 8, 21 Abs 3 WEG 2002. (T29)
  • 5 Ob 91/08f
    Entscheidungstext OGH 14.05.2008 5 Ob 91/08f
    Vgl; Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T23; Beis ähnlich wie T26; Beis ähnlich wie T27; Beisatz: Die vom Rekursgericht nicht begründete, offenkundig krasse Unterbewertung des Entscheidungsgegenstands überschreitet eindeutig die Grenzen zulässigen Ermessens. (T30)
  • 1 Ob 234/08f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 1 Ob 234/08f
    Auch; Beis wie T22
  • 2 Ob 267/08s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 267/08s
    Auch; Beis wie T19
  • 4 Ob 216/08f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 216/08f
    Auch; Beisatz: Hier: Feststellung des Bestehens eines Fahrrechts und Einwilligung in die Einverleibung. (T31)
  • 2 Ob 5/09p
    Entscheidungstext OGH 29.01.2009 2 Ob 5/09p
    Auch; Auch Beis wie T17; Auch Beis wie T26
  • 5 Ob 278/08f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 5 Ob 278/08f
    Vgl; Beis wie T28; Beisatz: § 59 Abs 2 AußStrG verpflichtet das Rekursgericht (nur) zu einem Bewertungsausspruch. Eine Begründung für diese Bewertung mag im Einzelfall zur Vermeidung eines Verdachts auf einen Ermessensexzess angezeigt sein, ist aber nicht zwingend vorgesehen. Demnach liegt im Fehlen einer Begründung für den Bewertungsausspruch keine Nichtigkeit. (T32)
  • 3 Ob 48/09v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 48/09v
    Beis wie T26
  • 4 Ob 102/09t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 102/09t
    Auch; Beis wie T18; Beis wie T20
  • 2 Ob 68/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 68/09b
    Beis wie T10; Beis wie T19; Beis wie T23
    Veröff: SZ 2009/143
  • 2 Ob 248/09y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 248/09y
    Beis wie T23; Beis wie T27; Auch Beis wie T29
  • 10 Ob 19/10g
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 10 Ob 19/10g
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 168/10z
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 168/10z
    Vgl
  • 2 Ob 124/10i
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 124/10i
    Auch; Auch Beis wie T26
  • 2 Ob 213/10b
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 2 Ob 213/10b
    Auch
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch
  • 2 Ob 55/11v
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 55/11v
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T27; Vgl Beis wie T31
  • 2 Ob 64/11t
    Entscheidungstext OGH 05.05.2011 2 Ob 64/11t
    Auch; Auch Beis wie T19; Auch Beis wie T24; Auch Beis wie T26
  • 10 Ob 33/11t
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 10 Ob 33/11t
    Auch
  • 4 Ob 69/11t
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 69/11t
    Vgl; Beisatz: Wenn das Berufungsgericht ausgesprochen hat, dass der Wert des Entscheidungsgegenstands 5.000 EUR nicht übersteigt und die Revision daher jedenfalls unzulässig ist, ist eine dagegen erhobene ordentliche Revision verbunden mit einem an das Berufungsgericht gerichteten Abänderungsantrag nach § 508 Abs 1 ZPO und einer Bemängelung der Bewertung dem Berufungsgericht zur Entscheidung vorzulegen, wenn der Rechtsmittelwerber selbst nur von einem Streitwert zwischen 5.000 und 30.000 EUR ausgeht. (T33)
  • 1 Ob 18/12x
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 18/12x
    Beis wie T1
  • 7 Ob 40/13b
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 40/13b
    Vgl auch; Auch Beis wie T1
  • 4 Ob 152/13a
    Entscheidungstext OGH 23.09.2013 4 Ob 152/13a
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T26
  • 1 Ob 32/14h
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 32/14h
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T21
  • 5 Ob 67/14k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 67/14k
  • 3 Ob 100/14y
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 100/14y
    Beis wie T1; Beis wie T13; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 7 Ob 231/14t
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 231/14t
    Beis wie T26
  • 1 Ob 31/15p
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 31/15p
    Vgl auch; Beis wie T13; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T28
  • 1 Ob 64/15s
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 64/15s
    Auch
  • 5 Ob 91/15s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 91/15s
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 102/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 102/15h
    Beis ähnlich wie T28
  • 1 Ob 76/16g
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 76/16g
  • 1 Ob 78/16a
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 78/16a
  • 3 Ob 114/17m
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 114/17m
    Beis wie T28
  • 3 Ob 6/18f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 6/18f
    Beis wie T28
  • 8 Ob 146/18f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 146/18f
    Auch
  • 5 Ob 74/19x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 74/19x
    Vgl; Beis wie T28
  • 5 Ob 76/19s
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 76/19s
    Vgl; Beis wie T26
  • 5 Ob 138/19h
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 138/19h
    Vgl; Beis wie T28

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0042410

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19540616_OGH0002_0030OB00316_5400000_002

Rechtssatz für 1Ob538/57 6Ob267/58 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039811

Geschäftszahl

1Ob538/57; 6Ob267/58; 1Ob424/61; 6Ob99/64; 7Ob199/66; 6Ob375/66; 6Ob163/66; 6Ob233/66; 4Ob348/67; 4Ob21/70; 4Ob44/70; 4Ob67/71; 1Ob103/75; 5Ob681/76; 5Ob625/76; 7Ob580/77; 3Ob524/81; 6Ob599/81; 1Ob7/83 (1Ob8/83, 1Ob9/83); 8Ob508/85; 1Ob19/87; 2Ob1524/95; 5Ob209/07g; 3Ob23/11w; 1Ob15/11d; 4Ob160/11z; 5Ob49/12k; 1Ob212/13b; 2Ob119/13h; 8Ob134/17i; 9Ob19/18m

Entscheidungsdatum

20.11.1957

Norm

JN §42 Abs3 Ac
ZPO §240 Abs3 CIb

Rechtssatz

Von einer bindenden Wirkung kann nur dann gesprochen werden, wenn eine ausdrückliche Entscheidung, ein Beschluss, über die, wenn auch von Amts wegen aufgeworfene Frage des Bestehens eines Prozesshindernisses vorliegt. Trifft dies nicht zu, hat das Gericht zu den von Amts wegen aufgeworfenen Fragen des Vorliegens eines Prozesshindernisses nur in den Gründen in verneinender Hinsicht Stellung genommen, dann kann von einer bindenden Entscheidung, die anfechtbar ist und angefochten wird, nicht gesprochen werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 538/57
    Entscheidungstext OGH 20.11.1957 1 Ob 538/57
  • 6 Ob 267/58
    Entscheidungstext OGH 22.10.1958 6 Ob 267/58
  • 1 Ob 424/61
    Entscheidungstext OGH 29.11.1961 1 Ob 424/61
    Veröff: JBl 1962,315 (mit Glosse von Novak)
  • 6 Ob 99/64
    Entscheidungstext OGH 15.10.1964 6 Ob 99/64
    Veröff: JBl 1965,469
  • 7 Ob 199/66
    Entscheidungstext OGH 30.11.1966 7 Ob 199/66
  • 6 Ob 375/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 6 Ob 375/66
  • 6 Ob 163/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 6 Ob 163/66
    Beisatz: Vgl aber die zum Judikat 63 neu angeführten Entscheidungen. (T1)
  • 6 Ob 233/66
    Entscheidungstext OGH 30.12.1966 6 Ob 233/66
  • 4 Ob 348/67
    Entscheidungstext OGH 19.12.1967 4 Ob 348/67
    Veröff: ÖBl 1968,61
  • 4 Ob 21/70
    Entscheidungstext OGH 28.04.1970 4 Ob 21/70
    Veröff: IndS 1971 H5-6,804 = Arb 8761 = SozM VIIA,21
  • 4 Ob 44/70
    Entscheidungstext OGH 09.06.1970 4 Ob 44/70
    Veröff: Arb 8786
  • 4 Ob 67/71
    Entscheidungstext OGH 21.09.1971 4 Ob 67/71
    Beisatz: Von einer Bindungswirkung kann umso weniger die Rede sein, wenn sich die Untergerichte mit der Frage der Zulässigkeit des Rechtsweges nicht ausdrücklich befasst, sondern sie offenbar vorausgesetzt haben. (T2) Veröff: Arb 8901 = SozM IA/d,973 = IndS 1973 H9-10,886
  • 1 Ob 103/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 1 Ob 103/75
    Vgl auch; Beisatz: Die Auffassung darüber, ob die übereinstimmende Bejahung einer Prozessvoraussetzung durch die Untergerichte, die sich nur aus den Entscheidungsgründen ergibt, den OGH bindet, gehen auseinander. Jedenfalls aber kann die nur in den Gründen der Entscheidungen von Untergerichte geschehene Bejahung der Parteifähigkeit eines Gebildes, die nicht einmal darauf Bedacht nimmt, ob es einen gesetzlichen Vertreter hat, den OGH nicht binden. (T3) Veröff: SZ 48/76 = EvBl 1976/81 S 155
  • 5 Ob 681/76
    Entscheidungstext OGH 02.11.1976 5 Ob 681/76
    Veröff: SZ 49/126 = EvBl 1977/120 S 271
  • 5 Ob 625/76
    Entscheidungstext OGH 02.11.1976 5 Ob 625/76
  • 7 Ob 580/77
    Entscheidungstext OGH 02.06.1977 7 Ob 580/77
  • 3 Ob 524/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 524/81
  • 6 Ob 599/81
    Entscheidungstext OGH 16.12.1981 6 Ob 599/81
    Vgl aber; Veröff: SZ 54/190 = RZ 1982/55 S 199
  • 1 Ob 7/83
    Entscheidungstext OGH 27.04.1983 1 Ob 7/83
    Abweichend
  • 8 Ob 508/85
    Entscheidungstext OGH 10.07.1985 8 Ob 508/85
    Abweichend
  • 1 Ob 19/87
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 1 Ob 19/87
    Abweichend; Beisatz: Da eine den OGH bindende Entscheidung der Vorinstanzen vorliegt, wenn die Frage des Vorliegens des Prozesshindernisses von den Vorinstanzen übereinstimmend, wenn auch nur in den Gründen der Entscheidung, verneint wurde. (T4)
  • 2 Ob 1524/95
    Entscheidungstext OGH 24.08.1995 2 Ob 1524/95
    Gegenteilig; Beis wie T4
  • 5 Ob 209/07g
    Entscheidungstext OGH 05.02.2008 5 Ob 209/07g
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Es entspricht einer Linie der Rechtsprechung, dass eine bloß implizite Bejahung der Rechtswegzulässigkeit, etwa durch meritorische Behandlung eines Begehrens, für eine bindende Bejahung der Zulässigkeit des (hier: außerstreitigen) Rechtswegs nicht ausreicht. (T5)
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 15/11d
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 15/11d
    Gegenteilig; Veröff: SZ 2011/43
  • 4 Ob 160/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T5; Veröff: SZ 2011/151
  • 5 Ob 49/12k
    Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 49/12k
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 212/13b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 212/13b
    Vgl; Beis wie T2
  • 2 Ob 119/13h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2014 2 Ob 119/13h
    Vgl; Beisatz: Hier: Rechtskräftiger Beschluss des Rekursgerichts über Zulässigkeit des streitigen Rechtswegs. (T6)
  • 8 Ob 134/17i
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 Ob 134/17i
    Vgl; Beis wie T5; nur: Eine bloß implizite Bejahung der Rechtswegszulässigkeit durch meritorische Behandlung reicht für die bindende Bejahung der Zulässigkeit des streitigen Rechtswegs nicht aus. (T7)
  • 9 Ob 19/18m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 19/18m
    Abweichend; Beisatz: Nach nunmehr ständiger Rechtsprechung ist für eine bindende Entscheidung über eine Prozessvoraussetzung iSd § 42 Abs 3 JN nicht erforderlich, dass das Gericht über ihr Vorliegen ausdrücklich und spruchgemäß entschieden hat. Zwar wird eine bloß implizite Bejahung der Prozessvoraussetzung durch meritorische Behandlung als nicht ausreichend erachtet, sehr wohl aber eine bindende Entscheidung dann angenommen, wenn das Gericht sich mit dem Vorliegen der Prozessvoraussetzung in den Entscheidungsgründen auseinandergesetzt hat. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0039811

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19571120_OGH0002_0010OB00538_5700000_001

Rechtssatz für 1Ob562/57 4Ob112/60 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039774

Geschäftszahl

1Ob562/57; 4Ob112/60; 1Ob313/61; 1Ob424/61; 1Ob262/62 (1Ob279/62); 6Ob15/64; 5Ob323/63 (5Ob324/63); 6Ob99/64; 1Ob286/68; 5Ob272/70; 4Ob42/73; 7Ob184/73; 1Ob103/75; 3Ob519/76; 8Ob131/78 (8Ob132/78); 5Ob546/80; 3Ob524/81; 5Ob786/80; 5Ob638/81; 5Ob755/81; 2Ob228/81; 1Ob681/83; 1Ob14/84; 2Ob625/85; 2Ob628/87; 7Ob614/91; 4Ob2314/96i; 9ObA181/99d; 8Ob262/00p; 1Ob74/02t; 5Ob136/02i; 7Ob25/05k; 3Ob315/05b; 4Ob118/06s; 4Ob202/06v; 6Ob43/07b; 17Ob22/07w; 5Ob209/07g; 8Ob127/07w; 7Ob245/08t; 8Ob136/08w; 7Ob62/09g; 5Ob3/10t; 5Ob28/10v; 3Ob23/11w; 10Ob20/11f; 4Ob4/12k; 2Nc17/12s; 3Ob123/14f; 5Ob200/14v; 3Ob172/15p; 1Ob98/15s; 5Ob129/15d; 5Ob255/15h; 1Ob235/16i; 9Ob19/18m; 10ObS14/19k

Entscheidungsdatum

07.05.1958

Norm

JN §42 Abs3 Ad
ZPO §240 Abs3 CIb

Rechtssatz

Hat der Beklagte die Unzulässigkeit des Rechtsweges eingewendet, das Erstgericht in den Gründen seines Urteiles diese Einwendung für unstichhältig erkannt, der Beklagte sich dagegen nicht weiter gewehrt und auch das Berufungsgericht - wieder in den Urteilsgründen - die Rechtswegzulässigkeit bejaht, so ist der Oberste Gerichtshof hieran gebunden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 562/57
    Entscheidungstext OGH 07.05.1958 1 Ob 562/57
    Veröff: SZ 31/74 = JBl 1959 H1-2,37
  • 4 Ob 112/60
    Entscheidungstext OGH 18.10.1960 4 Ob 112/60
  • 1 Ob 313/61
    Entscheidungstext OGH 12.07.1961 1 Ob 313/61
  • 1 Ob 424/61
    Entscheidungstext OGH 29.11.1961 1 Ob 424/61
    Gegenteilig; Veröff: JBl 1962,315 (mit Glosse von Novak)
  • 1 Ob 262/62
    Entscheidungstext OGH 19.12.1962 1 Ob 262/62
    Gegenteilig
  • 6 Ob 15/64
    Entscheidungstext OGH 22.04.1964 6 Ob 15/64
    Gegenteilig; Veröff: JBl 1964,569
  • 5 Ob 323/63
    Entscheidungstext OGH 14.04.1964 5 Ob 323/63
  • 6 Ob 99/64
    Entscheidungstext OGH 15.10.1964 6 Ob 99/64
    Gegenteilig
  • 1 Ob 286/68
    Entscheidungstext OGH 19.12.1968 1 Ob 286/68
    Beisatz: Darstellung der widersprechenden Judikatur zur Frage, ob eine bindende Entscheidung der Unterinstanzen über ein Prozesshindernis auch dann vorliegt, wenn sie nur in den Entscheidungsgründen übereinstimmend verneint wurde. (T1)
    Veröff: SZ 41/184
  • 5 Ob 272/70
    Entscheidungstext OGH 02.12.1970 5 Ob 272/70
  • 4 Ob 42/73
    Entscheidungstext OGH 03.07.1973 4 Ob 42/73
  • 7 Ob 184/73
    Entscheidungstext OGH 24.10.1973 7 Ob 184/73
    Beisatz: Die Vorinstanzen haben in den Gründen ihrer Entscheidungen ausgesprochen, dass der Rechtsweg für den klagsgegenständlichen Anspruch zulässig ist. Da sie im Spruch über den Klagsanspruch sachlich entschieden haben, ist auch eine Entscheidung über die Vorfrage der Zulässigkeit des Rechtsweges erfolgt. (T2)
  • 1 Ob 103/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 1 Ob 103/75
    Vgl aber; Beisatz: Die Auffassungen darüber, ob die übereinstimmende Bejahung einer Prozessvoraussetzung durch die Untergerichte, die sich nur aus den Entscheidungsgründen ergibt, den OGH bindet, gehen auseinander. Jedenfalls aber kann die nur in den Gründen der Entscheidungen von Untergerichten geschehene Bejahung der Parteifähigkeit eines Gebildes, die nicht einmal darauf Bedacht nimmt, ob es einen gesetzlichen Vertreter hat, den OGH nicht binden. (T3)
    Veröff: SZ 48/76 = EvBl 1976/81 S 155
  • 3 Ob 519/76
    Entscheidungstext OGH 30.03.1976 3 Ob 519/76
    Veröff: ZfRV 1977,230 mit Glosse von Hoyer
  • 8 Ob 131/78
    Entscheidungstext OGH 26.01.1979 8 Ob 131/78
    Beisatz: Hier: Mangelnde Parteifähigkeit. (T4)
  • 5 Ob 546/80
    Entscheidungstext OGH 20.05.1980 5 Ob 546/80
    Veröff: SZ 53/79
  • 3 Ob 524/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 524/81
    Beisatz: Dies gilt aber dann nicht, wenn der Entscheidung des Erstgerichts nicht zwingend entnommen werden kann, dass es sich veranlasst sah, einen Beschluss über die Prozesseinrede zu fassen. (T5)
  • 5 Ob 786/80
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 5 Ob 786/80
    Auch
  • 5 Ob 638/81
    Entscheidungstext OGH 22.09.1981 5 Ob 638/81
    Beisatz: Es handelt sich nämlich um einen im Urteil aufgenommenen Beschluss (wenngleich Spruch und Begründung nicht gesondert sind), der in Rechtskraft erwuchs. (T6)
  • 5 Ob 755/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 755/81
    Auch
  • 2 Ob 228/81
    Entscheidungstext OGH 09.03.1982 2 Ob 228/81
    Auch; Beisatz: Hier: Streitanhängigkeit (T7)
  • 1 Ob 681/83
    Entscheidungstext OGH 29.06.1983 1 Ob 681/83
    Auch; Veröff: SZ 56/114 = EvBl 1984/22 S 69
  • 1 Ob 14/84
    Entscheidungstext OGH 31.08.1984 1 Ob 14/84
    Auch; Veröff: SZ 57/134 = JBl 1985,355
  • 2 Ob 625/85
    Entscheidungstext OGH 12.11.1985 2 Ob 625/85
    nur: Hat der Beklagte die Unzulässigkeit des Rechtsweges eingewendet, das Erstgericht in den Gründen seines Urteiles diese Einwendung für unstichhältig erkannt, der Beklagte sich dagegen gewehrt und auch das Berufungsgericht - wieder in den Urteilsgründen - die Rechtswegzulässigkeit bejaht, so ist der Oberste Gerichtshof hieran gebunden. (T8)
  • 2 Ob 628/87
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 2 Ob 628/87
  • 7 Ob 614/91
    Entscheidungstext OGH 14.11.1991 7 Ob 614/91
  • 4 Ob 2314/96i
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 4 Ob 2314/96i
    Auch; nur T8; Beisatz: Haben beide Vorinstanzen übereinstimmend den Charakter des geltend gemachten Anspruches auf Ersatz von Sachverständigenkosten als vorprozessuale Kosten verneint und damit die Zulässigkeit des Rechtsweges für diesen Anspruch bejaht haben, so liegt insoweit ein Beschluss des Berufungsgerichtes vor, der gemäß § 519 ZPO unanfechtbar ist. (T9)
  • 9 ObA 181/99d
    Entscheidungstext OGH 01.12.1999 9 ObA 181/99d
    nur T8
  • 8 Ob 262/00p
    Entscheidungstext OGH 28.05.2001 8 Ob 262/00p
    Vgl auch; Beisatz: Die rechtskräftige Entscheidung über die Unzulässigkeit des außerstreitigen Rechtswegs ist jedenfalls im Sinn der §§ 42, 46 Abs 1 JN bindend. (T10)
  • 1 Ob 74/02t
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 74/02t
    Auch; Beisatz: Haben die Vorinstanzen ausdrücklich das Vorliegen der inländischen Gerichtsbarkeit bejaht, so liegt gemäß § 42 Abs 3 JN eine bindende Gerichtsentscheidung über diese Voraussetzung vor. (T11)
  • 5 Ob 136/02i
    Entscheidungstext OGH 12.09.2002 5 Ob 136/02i
    Vgl auch; nur T8
  • 7 Ob 25/05k
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 7 Ob 25/05k
  • 3 Ob 315/05b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 315/05b
    Vgl; Beisatz: Hier: Einrede der entschiedenen Rechtssache. (T12)
    Veröff: SZ 2006/45
  • 4 Ob 118/06s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 118/06s
    Auch; Beisatz: Haben die Vorinstanzen die internationale Zuständigkeit für das Sicherungsverfahren übereinstimmend bejaht, ist der Oberste Gerichtshof nach § 42 Abs 3 JN in Verbindung mit § 528 Abs 2 Z 1 ZPO daran gebunden. (T13)
    Beisatz: Auch das Gemeinschaftsrecht gebietet kein Abgehen von dieser Rechtsprechung. Ein nationales Gericht ist nicht verpflichtet, eine allenfalls gegen Gemeinschaftsrecht verstoßende rechtskräftige Entscheidung zu überprüfen und aufzuheben, wenn die nationalen Vorschriften das nicht erlauben (EuGH Rs C-304/04 – Kapferer). Das muss auch für die rechtskräftige Bejahung der Zuständigkeit gelten. (T14)
    Veröff: SZ 2006/141
  • 4 Ob 202/06v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 202/06v
    Ähnlich; Beisatz: Haben die Vorinstanzen die inländische Gerichtsbarkeit und internationale Zuständigkeit des angerufenen Erstgerichts für das Sicherungsverfahren übereinstimmend bejaht, ist der Oberste Gerichtshof daran nach § 42 Abs 3 JN in Verbindung mit § 528 Abs 2 Z 2 ZPO gebunden. (T15)
    Bem: Richtigstellung des Normzitats auf "§ 528 Abs 2 Z 2 ZPO" im Sinn des diesbezüglich ebenfalls richtig gestellten Entscheidungstextes. (Juni 2012). (T15a)
  • 6 Ob 43/07b
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 43/07b
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Zuständigkeit zur Erlassung einer einstweiligen Verfügung über eine in der Tschechischen Republik gelegene Liegenschaft. (T16)
  • 17 Ob 22/07w
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 17 Ob 22/07w
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Diese Bindung im Sicherungsverfahren gilt nicht für das Hauptverfahren. (T17)
    Veröff: SZ 2007/197
  • 5 Ob 209/07g
    Entscheidungstext OGH 05.02.2008 5 Ob 209/07g
    Vgl auch; Beisatz: Es entspricht einer Linie der Rechtsprechung, dass eine bloß implizite Bejahung der Rechtswegzulässigkeit, etwa durch meritorische Behandlung eines Begehrens, für eine bindende Bejahung der Zulässigkeit des (hier: außerstreitigen) Rechtswegs nicht ausreicht. (T18)
  • 8 Ob 127/07w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 127/07w
    Auch
  • 7 Ob 245/08t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 7 Ob 245/08t
    Vgl
  • 8 Ob 136/08w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 136/08w
    Auch; Beisatz: Internationale Zuständigkeit und internationale Streitanhängigkeit. (T19)
  • 7 Ob 62/09g
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 62/09g
    Auch
  • 5 Ob 3/10t
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 3/10t
    Auch; Bem: Unbekämpfte Verwerfung der Einrede des Prozesshindernisses der Unzulässigkeit des streitigen Rechtswegs durch das Erstgericht in den Gründen seiner Entscheidung. (T20)
  • 5 Ob 28/10v
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 28/10v
    Ähnlich
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Vgl aber; Beisatz: Da die bloß implizite Bejahung der Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs (nur) durch meritorische Behandlung des Begehrens nicht für die Annahme einer Entscheidung mit bindender Wirkung ausreicht, ist dem Obersten Gerichtshof die nunmehrige Prüfung der Zulässigkeit des Rechtswegs nicht verwehrt. (T21)
  • 10 Ob 20/11f
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 20/11f
    Auch
  • 4 Ob 4/12k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 4/12k
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T14
  • 2 Nc 17/12s
    Entscheidungstext OGH 05.06.2012 2 Nc 17/12s
    Vgl; Beisatz: Hier: Rechtskräftig entschiedene Bejahung der internationale Zuständigkeit des österreichischen Gerichts. (T22)
  • 3 Ob 123/14f
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 123/14f
  • 5 Ob 200/14v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 200/14v
    Vgl auch; nur T8; Beis wie T9; Beis wie T21
  • 3 Ob 172/15p
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 172/15p
    Auch; nur T8
  • 1 Ob 98/15s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 98/15s
    Vgl auch; Veröff: SZ 2015/116
  • 5 Ob 129/15d
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 129/15d
    Vgl aber; Beis wie T21
  • 5 Ob 255/15h
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 255/15h
    Vgl auch; nur T8; Beis wie T21
  • 1 Ob 235/16i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 235/16i
  • 9 Ob 19/18m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 19/18m
    Auch
  • 10 ObS 14/19k
    Entscheidungstext OGH 13.09.2019 10 ObS 14/19k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0039774

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19580507_OGH0002_0010OB00562_5700000_001

Rechtssatz für 5Ob23/63 1Ob645/85 3Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039857

Geschäftszahl

5Ob23/63; 1Ob645/85; 3Ob23/11w; 8ObA8/12b; 8Ob47/14s; 3Ob101/16y; 1Ob187/17g; 9Ob19/18m

Entscheidungsdatum

04.04.1963

Norm

JN §42 Abs3 Ac
ZPO §240 Abs3 CIb
ZPO §240 Abs3 CIc
ZPO §477 Abs1 Z6 C
ZPO §477 Abs1 Z6 D6

Rechtssatz

Wurde die Frage der Zulässigkeit des Rechtsweges zum Gegenstand einer amtswegigen Prüfung durch die Untergerichte gemacht, ist sie - mangels einer spruchmäßigen Entscheidung - auch einer Überprüfung durch die Revisionsinstanz zugänglich.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 23/63
    Entscheidungstext OGH 04.04.1963 5 Ob 23/63
  • 1 Ob 645/85
    Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 645/85
    Vgl aber
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Vgl; Beisatz: Da die bloß implizite Bejahung der Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs (nur) durch meritorische Behandlung des Begehrens nicht für die Annahme einer Entscheidung mit bindender Wirkung ausreicht, ist dem Obersten Gerichtshof die nunmehrige Prüfung der Zulässigkeit des Rechtswegs nicht verwehrt. (T1)
  • 8 ObA 8/12b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 ObA 8/12b
    Vgl; Beis wie T1
  • 8 Ob 47/14s
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 47/14s
    Vgl; Beis wie T1
  • 3 Ob 101/16y
    Entscheidungstext OGH 13.07.2016 3 Ob 101/16y
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 187/17g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 187/17g
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Amtswegiges Aufgreifen des Fehlens der Prozessvoraussetzung der Zulässigkeit des streitigen Rechts­wegs im Revisionsverfahren. (T2)
  • 9 Ob 19/18m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 19/18m
    Abweichend; Beisatz: Nach nunmehr ständiger Rechtsprechung ist für eine bindende Entscheidung über eine Prozessvoraussetzung iSd § 42 Abs 3 JN nicht erforderlich, dass das Gericht über ihr Vorliegen ausdrücklich und spruchgemäß entschieden hat. Zwar wird eine bloß implizite Bejahung der Prozessvoraussetzung durch meritorische Behandlung als nicht ausreichend erachtet, sehr wohl aber eine bindende Entscheidung dann angenommen, wenn das Gericht sich mit dem Vorliegen der Prozessvoraussetzung in den Entscheidungsgründen auseinandergesetzt hat. (T3); Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0039857

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19630404_OGH0002_0050OB00023_6300000_001

Rechtssatz für 1Ob201/67 5Ob102/71 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0005896

Geschäftszahl

1Ob201/67; 5Ob102/71; 4Ob339/71; 1Ob227/71; 1Ob251/71; 1Ob192/71; 1Ob9/72; 1Ob64/72; 1Ob240/72; 8Ob217/72; 1Ob130/73; 1Ob136/73; 7Ob29/74; 8Ob17/74; 4Ob523/74; 4Ob590/73; 3Ob2/75; 8Ob16/75; 7Ob267/75; 4Ob7/76; 2Ob544/76; 1Ob2/77; 4Ob520/77; 1Ob722/77; 1Ob26/77; 1Ob720/78; 8Ob562/78; 4Ob568/78; 1Ob21/78; 6Ob587/79; 1Ob701/79; 1Ob37/81; 5Ob6/81; 2Ob512/82; 4Ob590/83; 7Ob600/84; 1Ob21/84; 6Ob16/84; 8Ob73/85; 5Ob10/86; 7Ob515/86 (7Ob516/86); 5Ob118/86; 5Ob154/86; 5Ob163/86; 2Ob570/87; 8Ob555/88; 9ObA5/88; 9ObA271/89; 8Ob692/89 (8Ob693/89); 4Ob547/91; 8Ob615/91; 1Ob568/92; 1Ob610/92; 7Ob613/93; 6Ob584/93; 3Ob551/94; 1Ob38/94; 6Ob666/94; 5Ob2257/96i; 1Ob35/97x; 1Ob2344/96d; 4Ob141/97g; 5Ob469/97z; 5Ob61/98a; 2Ob46/98y; 4Ob251/98k; 1Ob202/00p; 6Ob206/00p; 7Ob164/00v; 7Ob45/01w; 4Ob263/01g; 2Ob8/02v; 5Ob170/01p; 6Ob66/02b; 7Ob135/02g; 10Ob6/05p; 2Ob80/06p; 1Ob34/07t; 5Ob220/07z; 2Ob183/07m; 5Ob32/08d; 5Ob241/08i; 5Ob275/08i; 4Ob83/09y; 5Ob41/09d; 4Ob131/09g; 9Ob58/09h; 9Ob23/09m; 4Ob102/10v; 6Ob233/10y; 2Ob203/10g; 3Ob23/11w; 9ObA68/10f; 1Ob30/11k; 1Ob195/10y; 4Ob99/11d; 2Ob105/11x; 4Ob160/11z; 8Ob58/11d; 8ObA8/12b; 1Ob135/12b; 1Ob243/12k; 4Ob91/13f; 5Ob105/13x; 5Ob186/13h; 4Ob111/14y; 5Ob106/14w; 5Ob109/14m; 7Ob189/14s; 1Ob204/14b; 1Ob246/14d; 10Ob19/15i; 1Ob26/15b; 3Ob168/15z; 1Ob35/16b; 1Ob116/16i; 7Ob169/16b; 7Ob131/16i; 3Ob45/17i; 2Ob36/17h; 1Ob235/16i; 2Ob12/17d; 8Ob56/17v; 5Ob39/18y; 2Ob127/17s; 4Ob87/18z; 1Ob212/18k; 3Ob1/19x; 5Ob98/19a

Entscheidungsdatum

23.11.1967

Norm

AußStrG §1 B1
JN §40a
JN §41
JN §1 BIa

Rechtssatz

Für die Frage der Zulässigkeit des Rechtsweges sind ausschließlich die Klagsbehauptungen maßgeblich (SZ 19/199; SZ 23/81; SZ 36/79).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 201/67
    Entscheidungstext OGH 23.11.1967 1 Ob 201/67
  • 5 Ob 102/71
    Entscheidungstext OGH 05.05.1971 5 Ob 102/71
    Veröff: SZ 44/65 = EvBl 1971/295 S 547 = JBl 1971,482
  • 4 Ob 339/71
    Entscheidungstext OGH 07.09.1971 4 Ob 339/71
    Ähnlich; Beisatz: Es kommt auf die Natur des erhobenen Anspruches, auf den Inhalt, nicht auf den Wortlaut des Begehrens an. (T1)
    Veröff: ÖBl 1972,42
  • 1 Ob 227/71
    Entscheidungstext OGH 16.09.1971 1 Ob 227/71
    Veröff: SZ 44/138 = EvBl 1972/157 S 294
  • 1 Ob 251/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 251/71
    Veröff: SZ 44/165
  • 1 Ob 192/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 192/71
    Veröff: EvBl 1972/204 S 399
  • 1 Ob 9/72
    Entscheidungstext OGH 16.02.1972 1 Ob 9/72
  • 1 Ob 64/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 64/72
    Beis wie T1
  • 1 Ob 240/72
    Entscheidungstext OGH 08.11.1972 1 Ob 240/72
    Veröff: SZ 45/117
  • 8 Ob 217/72
    Entscheidungstext OGH 19.12.1972 8 Ob 217/72
    Beisatz: Die Entscheidungsbefugnis des Zivilgerichtes wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass Vorfragen geprüft werden müssen, zu deren selbständiger Entscheidung nicht die Zivilgerichte zuständig sind. (T2)
    Veröff: SZ 45/139 = EvBl 1973/319 S 662
  • 1 Ob 130/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 130/73
    Beis wie T1; Veröff: EvBl 1974/54 S 128
  • 1 Ob 136/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 136/73
    Veröff: SZ 46/82 = EvBl 1974/69 S 158
  • 7 Ob 29/74
    Entscheidungstext OGH 21.02.1974 7 Ob 29/74
    Beisatz: Zulässigkeit des streitigen Rechtsweges. (T3)
  • 8 Ob 17/74
    Entscheidungstext OGH 19.03.1974 8 Ob 17/74
    Ähnlich; Beis wie T1; Beis wie T3
    Veröff: ImmZ 1974,187
  • 4 Ob 523/74
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 4 Ob 523/74
    Beis wie T1; Veröff: SZ 47/40 = EvBl 1974/237 S 518 = JBl 1974,483
  • 4 Ob 590/73
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 4 Ob 590/73
  • 3 Ob 2/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 3 Ob 2/75
    Beisatz hier: Privatrechtliche Nebenverpflichtung betreffend Vergabe von Gewerbeberechtigung. (T4)
  • 8 Ob 16/75
    Entscheidungstext OGH 26.02.1975 8 Ob 16/75
  • 7 Ob 267/75
    Entscheidungstext OGH 30.01.1976 7 Ob 267/75
    Beisatz: Die das Verfahren einleitenden Parteienbehauptungen entscheiden. (T5)
  • 4 Ob 7/76
    Entscheidungstext OGH 23.03.1976 4 Ob 7/76
    Beis wie T1
  • 2 Ob 544/76
    Entscheidungstext OGH 23.09.1976 2 Ob 544/76
    Ähnlich; Beis wie T1; Beisatz: Nach Konkurseröffnung erhobene Klage zulässige Absonderungsklage oder unzulässige persönliche Klage gegen den Gemeinschuldner. (T6)
  • 1 Ob 2/77
    Entscheidungstext OGH 04.05.1977 1 Ob 2/77
    Veröff: SZ 50/65
  • 4 Ob 520/77
    Entscheidungstext OGH 17.05.1977 4 Ob 520/77
    Ähnlich; Beis wie T1; Beisatz: Prozessvorbringen der beklagten Partei als erweiterte Grundlage für die Beurteilung der Zulässigkeit des Rechtsweges. (T7)
    Veröff: SZ 50/70
  • 1 Ob 722/77
    Entscheidungstext OGH 09.11.1977 1 Ob 722/77
  • 1 Ob 26/77
    Entscheidungstext OGH 05.04.1978 1 Ob 26/77
    Beisatz: Wasserrecht (T8)
  • 1 Ob 720/78
    Entscheidungstext OGH 08.11.1978 1 Ob 720/78
    Veröff: JBl 1979,547
  • 8 Ob 562/78
    Entscheidungstext OGH 11.10.1978 8 Ob 562/78
  • 4 Ob 568/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 4 Ob 568/78
    Beis wie T2; Beisatz: Bringungsrecht auf Alpweg. (T9)
  • 1 Ob 21/78
    Entscheidungstext OGH 15.12.1978 1 Ob 21/78
    Beisatz: Keine rechtswidrige und schuldhafte Beeinträchtigung. (T10)
  • 6 Ob 587/79
    Entscheidungstext OGH 02.05.1979 6 Ob 587/79
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Klage gegen einen Dritten wegen Beschädigung eines Zaunes, hinsichtlich dessen die Kläger gegenüber einer Bringungsgemeinschaft erhaltungspflichtig sind. (T11)
  • 1 Ob 701/79
    Entscheidungstext OGH 29.10.1979 1 Ob 701/79
  • 1 Ob 37/81
    Entscheidungstext OGH 07.10.1981 1 Ob 37/81
    Beisatz: Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet und ob der behauptete Anspruch begründet ist. (T12)
  • 5 Ob 6/81
    Entscheidungstext OGH 22.09.1981 5 Ob 6/81
    Veröff: SZ 54/129 = EvBl 1982/61 S 211 = MietSlg 33574(19)
  • 2 Ob 512/82
    Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 512/82
    Auch; Beisatz: Nachbarrechtlicher Unterlassungsanspruch (T13)
    Veröff: MietSlg 34031
  • 4 Ob 590/83
    Entscheidungstext OGH 22.05.1984 4 Ob 590/83
    Beisatz: Hier: Antrag auf Benützungsregelung. (T14)
  • 7 Ob 600/84
    Entscheidungstext OGH 12.07.1984 7 Ob 600/84
    Beisatz: Unberechtigter Eingriff in das Eigentumsrecht (§ 523 ABGB) beziehungsweise Recht der Fruchtnießung (§ 509 ABGB). (T15)
  • 1 Ob 21/84
    Entscheidungstext OGH 19.09.1984 1 Ob 21/84
    Beis wie T1; Beis wie T12
  • 6 Ob 16/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 6 Ob 16/84
    Auch; Beisatz: Es ist vom Antragsinhalt auszugehen. (T16)
    Veröff: SZ 57/136 = EvBl 1985/52 S 242 = RdW 1985,13
  • 8 Ob 73/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 8 Ob 73/85
    Beis wie T1; Beis wie T12
    Veröff: ZVR 1987/42 S 126
  • 5 Ob 10/86
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 5 Ob 10/86
    Auch
  • 7 Ob 515/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 515/86
    Beis wie T1; Beis wie T12
  • 5 Ob 118/86
    Entscheidungstext OGH 24.06.1986 5 Ob 118/86
  • 5 Ob 154/86
    Entscheidungstext OGH 14.10.1986 5 Ob 154/86
    Vgl auch; Beisatz: Ob ein Rechtsschutzantrag im streitigen oder im außerstreitigen Verfahren abzuhandeln ist, muss nach dem Wortlaut des Entscheidungsbegehrens und den zu seiner Begründung vorgebrachten Sachverhaltsbehauptungen beurteilt werden. (T17)
  • 5 Ob 163/86
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 5 Ob 163/86
    Vgl auch; Beis wie T17
    Veröff: SZ 60/18 = MietSlg 39/10
  • 2 Ob 570/87
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 2 Ob 570/87
  • 8 Ob 555/88
    Entscheidungstext OGH 23.06.1988 8 Ob 555/88
    Beis wie T7; Veröff: SZ 61/154
  • 9 ObA 5/88
    Entscheidungstext OGH 16.11.1988 9 ObA 5/88
    Veröff: WBl 1989,195
  • 9 ObA 271/89
    Entscheidungstext OGH 27.09.1989 9 ObA 271/89
    Auch; Beisatz: § 48 ASGG (T18)
  • 8 Ob 692/89
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 8 Ob 692/89
    Veröff: SZ 63/96 = JBl 1991,514
  • 4 Ob 547/91
    Entscheidungstext OGH 24.09.1991 4 Ob 547/91
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T12
    Veröff: RZ 1993/93 S 289
  • 8 Ob 615/91
    Entscheidungstext OGH 19.12.1991 8 Ob 615/91
    Vgl auch; Beisatz: Für die Beurteilung, welche Art des Verfahrens anzuwenden ist, sind der Inhalt des Entscheidungsbegehrens und das Sachvorbringen maßgeblich. (T19)
  • 1 Ob 568/92
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 568/92
    Vgl; Beis wie T17
  • 1 Ob 610/92
    Entscheidungstext OGH 15.09.1992 1 Ob 610/92
    Vgl auch; Beis wie T19
    Veröff: WoBl 1993,33
  • 7 Ob 613/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 7 Ob 613/93
    Vgl auch; Beis wie T19
  • 6 Ob 584/93
    Entscheidungstext OGH 27.10.1993 6 Ob 584/93
    Auch; Beis wie T17
  • 3 Ob 551/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 551/94
    Auch
  • 1 Ob 38/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 1 Ob 38/94
    Auch; Beis wie T12
  • 6 Ob 666/94
    Entscheidungstext OGH 12.01.1995 6 Ob 666/94
  • 5 Ob 2257/96i
    Entscheidungstext OGH 28.08.1996 5 Ob 2257/96i
    Beis wie T17; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren; stellt sich dabei heraus, dass der geltend gemachte Unterhaltsanspruch deswegen nicht gegeben ist, weil der unterhaltsrechtliche Begriff des Sonderbedarfes den geltend gemachten Anspruch nicht deckt, so führt dies zur Abweisung des bloß unter unterhaltsrechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilenden Antrages. (T20)
  • 1 Ob 35/97x
    Entscheidungstext OGH 25.02.1997 1 Ob 35/97x
    Auch; Beisatz: Beziehungsweise des Antragstellers. (T21)
  • 1 Ob 2344/96d
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2344/96d
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 141/97g
    Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 141/97g
    Beis wie T17
  • 5 Ob 469/97z
    Entscheidungstext OGH 09.12.1997 5 Ob 469/97z
    Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T17
  • 5 Ob 61/98a
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 5 Ob 61/98a
    Vgl auch; Beis wie T17; Beisatz: Hier: § 37 MRG. (T22)
  • 2 Ob 46/98y
    Entscheidungstext OGH 23.04.1998 2 Ob 46/98y
    Vgl auch; Beis wie T17; Beisatz: Ohne Einfluss ist es, was der Gegner einwendet oder ob der behauptete Anspruch begründet ist. (T23)
  • 4 Ob 251/98k
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 4 Ob 251/98k
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T23
  • 1 Ob 202/00p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 202/00p
    Vgl auch; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Antrag auf Zuerkennung von Verzugszinsen auf vollstreckbare Unterhaltsrückstände ohne Zusammenhang mit einem Unterhaltsleistungsbegehren gehört ins außerstreitige Verfahren. (T24)
    Veröff: SZ 73/129
  • 6 Ob 206/00p
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 206/00p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T17
  • 7 Ob 164/00v
    Entscheidungstext OGH 20.12.2000 7 Ob 164/00v
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 7 Ob 45/01w
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 45/01w
    Beis wie T12
  • 4 Ob 263/01g
    Entscheidungstext OGH 13.11.2001 4 Ob 263/01g
    Auch; Veröff: SZ 74/186
  • 2 Ob 8/02v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2002 2 Ob 8/02v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kläger stützt seinen Anspruch auf ein von der Verwaltungsbehörde eingeräumtes Benützungsrecht gemäß § 29b StVO). (T25)
  • 5 Ob 170/01p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2001 5 Ob 170/01p
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T23
  • 6 Ob 66/02b
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 66/02b
    Auch
  • 7 Ob 135/02g
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 135/02g
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T19; Beis wie T23; Beisatz: Auch amtliches Wissen und Feststellungen, die das Gericht aufgrund bereits durchgeführter Beweise getroffen hat, sind für diese Frage ohne Belang. (T26)
    Beisatz: Hier: Wildschäden. (T27)
  • 10 Ob 6/05p
    Entscheidungstext OGH 08.03.2005 10 Ob 6/05p
    Auch
  • 2 Ob 80/06p
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 80/06p
    Aber; Beis wie T1; Beis wie T19; Beisatz: Die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte hängt davon ab, ob ein bürgerlich-rechtlicher Anspruch geltend gemacht wird, der nicht ausdrücklich durch das Gesetz vor eine andere Behörde verwiesen wird. (T28)
  • 1 Ob 34/07t
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 34/07t
    Vgl auch; Beisatz: Der Rechtsweg ist auch ausgeschlossen, wenn zwar ein privatrechtlicher Eingriff behauptet wird, das Begehren auf Unterlassung aber zeigt, dass in Wahrheit der beklagten Partei hoheitliches Handeln untersagt werden soll. (T29)
  • 5 Ob 220/07z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2007 5 Ob 220/07z
    Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T17; Beis ähnlich wie T19
  • 2 Ob 183/07m
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 2 Ob 183/07m
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T17
  • 5 Ob 32/08d
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 32/08d
    Vgl auch; Beis wie T17; Beis ähnlich wie T19
  • 5 Ob 241/08i
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 241/08i
    Vgl; Beis wie T17; Beisatz: Fragen der Sachlegitimation oder der Schlüssigkeit eines Rechtsschutzbegehrens haben mit der zulässigen Verfahrensart oder überhaupt der Zulässigkeit des Rechtsschutzantrags nichts zu tun. (T30)
  • 5 Ob 275/08i
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 275/08i
    Beis wie T12; Beis wie T23
    Veröff: SZ 2009/4
  • 4 Ob 83/09y
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 83/09y
    Vgl
  • 5 Ob 41/09d
    Entscheidungstext OGH 07.07.2009 5 Ob 41/09d
    Vgl; Beis ähnlich wie T17; Beis ähnlich wie T19
  • 4 Ob 131/09g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 131/09g
    Auch; Beisatz: Macht der Kläger nach dem für die Zulässigkeit des Rechtswegs allein maßgeblichen Inhalt der Klage einen vom Vertragsverhältnis zwischen den Streitteilen unabhängigen privatrechtlichen Anspruch (hier: Eigentumsfreiheitsklage) geltend, für dessen Bestehen ein Vertragsverhältnis zwischen Netzzugangsberechtigten und Netzbetreibern nicht denknotwendige Voraussetzung ist, kann die Einrede der Unzulässigkeit des Rechtswegs nicht darauf gestützt werden, dass eine Streitigkeit zwischen Netzzugangsberechtigten und Netzbetreibern über die aus diesem Verhältnis entspringende Verpflichtung iSd § 21 Abs 2 ElWOG vorliege. (T31)
  • 9 Ob 58/09h
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 58/09h
  • 9 Ob 23/09m
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 Ob 23/09m
    Auch; Beis wie T22
  • 4 Ob 102/10v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 102/10v
    Vgl; Beisatz: Hier: § 47 Abs 2 sbg EinforstungsrechteG. (T32)
    Veröff: SZ 2010/83
  • 6 Ob 233/10y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 233/10y
  • 2 Ob 203/10g
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 203/10g
    Auch
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
  • 9 ObA 68/10f
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 ObA 68/10f
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T28; Beis wie T30
  • 1 Ob 30/11k
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 30/11k
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T28
  • 1 Ob 195/10y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 195/10y
    Vgl
  • 4 Ob 99/11d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 99/11d
    Beisatz: Hier: § 8 VereinsG 2002. (T33)
  • 2 Ob 105/11x
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 105/11x
    Auch
  • 4 Ob 160/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
    Auch; Beisatz: Hier: Zu inneren Angelegenheiten der Kirche iSv Art 15 StGG. (T34)
    Veröff: SZ 2011/151
  • 8 Ob 58/11d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 Ob 58/11d
    Auch
  • 8 ObA 8/12b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 ObA 8/12b
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 135/12b
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 135/12b
    Auch
  • 1 Ob 243/12k
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 243/12k
    Vgl auch
  • 4 Ob 91/13f
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 91/13f
    Auch
  • 5 Ob 105/13x
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 105/13x
  • 5 Ob 186/13h
    Entscheidungstext OGH 27.11.2013 5 Ob 186/13h
    Auch
  • 4 Ob 111/14y
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 111/14y
    Auch; Beis wie T31
  • 5 Ob 106/14w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 106/14w
    Vgl auch; Beisatz: Entscheidend für die Verweisung auf den außerstreitigen Rechtsweg nach § 838a ABGB ist, ob eine Streitigkeit zwischen den Teilhabern über die mit der Verwaltung und Benützung der gemeinschaftlichen Sache unmittelbar zusammenhängenden Rechte und Pflichten „den Kern des Begehrens“ bildet. (T35)
    Beisatz: Hier: Über die Frage der Zustimmung zum Antrag auf baubehördliche Bewilligung auf Grundlage eines Kaufvertrags ist im streitigen Verfahren zu entscheiden. (T36)
  • 5 Ob 109/14m
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 109/14m
    Vgl auch
  • 7 Ob 189/14s
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 189/14s
    Ähnlich
  • 1 Ob 204/14b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 204/14b
    Auch
  • 1 Ob 246/14d
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 246/14d
    Auch
  • 10 Ob 19/15i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 19/15i
    Vgl auch; Beis wie T31; Beisatz: Hier: Eigentumsfreiheitsklage nach § 523 ABGB. (T37)
  • 1 Ob 26/15b
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 26/15b
    Vgl auch; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 3 Ob 168/15z
    Entscheidungstext OGH 18.11.2015 3 Ob 168/15z
    Auch; Veröff: SZ 2015/125
  • 1 Ob 35/16b
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 35/16b
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T19; Beisatz: Hier stützt sich die Klägerin nach ihrem Vorbringen auf einen vertraglich mit dem Beklagten vereinbarten Anspruch auf Abgeltung ihres Schenkungspflichtteils und nicht auf eine eheliche Vorwegvereinbarung iSd § 97 EheG; daher streitiges Verfahren. (T38)
  • 1 Ob 116/16i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 116/16i
  • 7 Ob 169/16b
    Entscheidungstext OGH 13.10.2016 7 Ob 169/16b
    Beis wie T12; Beis wie T23
  • 7 Ob 131/16i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2016 7 Ob 131/16i
    Beisatz: Ein Schadenersatzanspruch gegen einen anderen Miteigentümer aus unbefugter Übernahme von Hausverwaltungstätigkeiten ist im streitigen Verfahren durchzusetzen. (T39)
    Beis wie T35; Beis wie T12; Beis wie T23
  • 3 Ob 45/17i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 45/17i
  • 2 Ob 36/17h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 36/17h
    Ähnlich; Beisatz: Es ist auf den Wortlaut des Klagebegehrens und den in der Klage behaupteten Sachverhalt abzustellen. (T40)
  • 1 Ob 235/16i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 235/16i
    Auch
  • 2 Ob 12/17d
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 2 Ob 12/17d
    Vgl auch; Beis wie T19
  • 8 Ob 56/17v
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 Ob 56/17v
  • 5 Ob 39/18y
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 39/18y
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T23
  • 2 Ob 127/17s
    Entscheidungstext OGH 30.07.2018 2 Ob 127/17s
    Beis wie T12
  • 4 Ob 87/18z
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 87/18z
  • 1 Ob 212/18k
    Entscheidungstext OGH 03.04.2019 1 Ob 212/18k
    Beis wie T12; Beis wie T17; Beis wie T19; Beis wie T23; Beis wie T26; Beis wie T40
  • 3 Ob 1/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 1/19x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T23
  • 5 Ob 98/19a
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 98/19a
    Auch

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0005896

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19671123_OGH0002_0010OB00201_6700000_001

Rechtssatz für 1Ob185/69 2Ob550/76 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045474

Geschäftszahl

1Ob185/69; 2Ob550/76; 6Ob504/77; 4Ob520/77; 7Ob580/77; 1Ob722/77; 8Ob563/82; 7Ob609/83; 7Ob576/86; 8Ob559/89; 1Ob42/89; 8Ob525/90; 9ObA72/90; 4Ob505/91; 6Ob541/91; 1Ob13/92; 4Ob73/92; 7Ob502/93; 1Ob44/92; 4Ob524/93; 1Ob605/93; 1Ob588/94; 1Ob627/94; 1Ob2332/96i; 1Ob2344/96d; 1Ob302/97m; 1Ob83/99h; 4Ob333/99w; 9Ob249/00h; 7Ob286/00k; 4Ob11/01y; 1Ob193/01s; 4Ob158/02t; 2Ob255/02t; 7Ob35/03b; 1Ob156/03b; 4Ob282/04f; 3Ob190/05w; 2Ob24/06b; 1Ob20/07h; 1Ob89/07f; 9Ob11/08w; 7Ob110/08i; 8Ob41/09a; 3Ob23/11w; 2Ob87/11z; 8Ob58/11d; 5Ob127/12f; 9ObA121/12b; 1Ob243/12k; 8Ob28/13w; 4Ob122/14s; 3Ob185/14y; 7Ob192/14g; 3Ob227/15a; 1Ob116/16i; 6Ob171/16i; 1Ob98/16t; 9Ob5/17a; 8Ob56/17v; 9ObA88/18h; 3Ob1/19x

Entscheidungsdatum

13.11.1969

Norm

JN §1 A
JN §1 BIa
JN §1 CVIIa
nö FLG 1934 §40 Abs2

Rechtssatz

Soll von der Zuständigkeit der Gerichte eine Ausnahme geschaffen werden, muss sie in den hiefür erforderlichen "besonderen Gesetz" klar und unzweideutig zum Ausdruck gebracht werden. Eine ausdehnende Auslegung von Vorschriften, die eine Zuständigkeit einer Verwaltungsbehörde normieren, ist unzulässig.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 185/69
    Entscheidungstext OGH 13.11.1969 1 Ob 185/69
  • 2 Ob 550/76
    Entscheidungstext OGH 04.11.1976 2 Ob 550/76
    Veröff: SZ 49/128
  • 6 Ob 504/77
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 6 Ob 504/77
    Beisatz: § 19 Krnt GSLG 1969. (T1)
  • 4 Ob 520/77
    Entscheidungstext OGH 17.05.1977 4 Ob 520/77
    Beisatz: ForstG (T2)
    Veröff: SZ 50/70
  • 7 Ob 580/77
    Entscheidungstext OGH 02.06.1977 7 Ob 580/77
    nur: Soll von der Zuständigkeit der Gerichte eine Ausnahme geschaffen werden, muss sie in den hiefür erforderlichen "besonderen Gesetz" klar und unzweideutig zum Ausdruck gebracht werden. (T3)
  • 1 Ob 722/77
    Entscheidungstext OGH 09.11.1977 1 Ob 722/77
    nur T3; Beisatz: § 19 GSLG (T4)
  • 8 Ob 563/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 8 Ob 563/82
    Beisatz: Im Zweifel müssen bürgerliche Rechtssachen mangels ausdrücklicher anderer Anordnung durch die Gerichte entschieden werden. Es besteht daher für diese Rechtsstreitigkeiten eine Generalklausel zugunsten der Zivilgerichte. (T5)
  • 7 Ob 609/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 609/83
    Beis wie T5 nur: Im Zweifel müssen bürgerliche Rechtssachen mangels ausdrücklicher anderer Anordnung durch die Gerichte entschieden werden. (T6)
    Veröff: SZ 56/167 = EvBl 1985/50 S 240
  • 7 Ob 576/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 7 Ob 576/86
    Auch; nur T3; Veröff: SZ 59/107 = RZ 1987/17 S 87
  • 8 Ob 559/89
    Entscheidungstext OGH 31.05.1989 8 Ob 559/89
    Ähnlich; nur T3; Beisatz: Den ordentlichen Gerichten obliegt es, Streitigkeiten des Privatrechtes zu entscheiden, wobei das Gericht auf das Partikularrecht Bedacht zu nehmen hat (hier: Klagebegehren auf Bezahlung einer Ablöse von einer Million Schilling für einen Fußballspieler). (T7)
  • 1 Ob 42/89
    Entscheidungstext OGH 11.10.1989 1 Ob 42/89
  • 8 Ob 525/90
    Entscheidungstext OGH 15.02.1990 8 Ob 525/90
    Beis wie T6; Veröff: EvBl 1990/101 S 474 = JBl 1991/53
  • 9 ObA 72/90
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 9 ObA 72/90
    Auch; nur T3; Veröff: RZ 1990/77 S 176
  • 4 Ob 505/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 4 Ob 505/91
  • 6 Ob 541/91
    Entscheidungstext OGH 16.05.1991 6 Ob 541/91
    Beis wie T6; Veröff: SZ 64/57 = JBl 1992/108
  • 1 Ob 13/92
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 13/92
    Auch
  • 4 Ob 73/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 73/92
    Vgl auch; nur T3
  • 7 Ob 502/93
    Entscheidungstext OGH 03.03.1993 7 Ob 502/93
    Beis wie T2; Veröff: JBl 1993,790
  • 1 Ob 44/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 44/92
    Veröff: SZ 66/12 = EvBl 1993/194 S 812
  • 4 Ob 524/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 524/93
  • 1 Ob 605/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 605/93
    Auch
  • 1 Ob 588/94
    Entscheidungstext OGH 23.09.1994 1 Ob 588/94
    Beisatz: Ob ein bestimmtes Gesetz (hier: §§ 39, 40 oö WWG) eine solche Ausnahmebestimmung enthält, ist keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung. (T8)
  • 1 Ob 627/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 1 Ob 627/94
    Auch
  • 1 Ob 2332/96i
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2332/96i
    Beis wie T6
  • 1 Ob 2344/96d
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2344/96d
    nur T3
  • 1 Ob 302/97m
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 302/97m
    nur T3; Veröff: SZ 71/30
  • 1 Ob 83/99h
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 83/99h
    nur T3
  • 4 Ob 333/99w
    Entscheidungstext OGH 14.12.1999 4 Ob 333/99w
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 9 Ob 249/00h
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 9 Ob 249/00h
    Vgl auch; nur T3; Beis wie T6; Beisatz: Hier: § 18 EisbG. (T9)
  • 7 Ob 286/00k
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 7 Ob 286/00k
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: § 45 Abs 4 lit i stmk Landes-Straßenverkehrsgesetz (LStVG). (T10)
  • 4 Ob 11/01y
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 4 Ob 11/01y
    Auch
  • 1 Ob 193/01s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 193/01s
    Beis wie T6
  • 4 Ob 158/02t
    Entscheidungstext OGH 16.07.2002 4 Ob 158/02t
    Auch
  • 2 Ob 255/02t
    Entscheidungstext OGH 05.12.2002 2 Ob 255/02t
    Vgl auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: § 46 sbg SHG. (T11)
    Veröff: SZ 2002/164
  • 7 Ob 35/03b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 7 Ob 35/03b
    Auch; Beisatz: Hier: Streitigkeiten aus einer Jagdpachtung. (T12)
  • 1 Ob 156/03b
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 156/03b
    nur T3; Beisatz: Hier: § 72 Tir FLG. (T13)
  • 4 Ob 282/04f
    Entscheidungstext OGH 08.02.2005 4 Ob 282/04f
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Ansprüche des Betreibers des Pflegeheims, in dem sich eine Sozialhilfeempfängerin als Pflegebefohlene aufhält, gegen den Sozialhilfeträger. (T14)
  • 3 Ob 190/05w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 190/05w
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Behaupteter Anspruch einer Gemeinde gegen die Österreichische Post AG auf Unterlassung der Schließung eines Postamts - Zuständigkeit der Gerichte. (T15)
  • 2 Ob 24/06b
    Entscheidungstext OGH 16.01.2007 2 Ob 24/06b
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: § 82 und § 135 Abs 1 Z 17 nö JagdG 1974. (T16)
  • 1 Ob 20/07h
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 20/07h
  • 1 Ob 89/07f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 89/07f
    Beisatz: Hier: §§ 5, 7 NÖ Wasserleitungsanschlussgesetz 1978; § 2 NÖ Gemeindewasserleitungsgesetz 1978. (T17)
    Beisatz: Das Begehren auf Anschluss der Wasserversorgung an die gemeindeeigene Trinkwasserleitung ist öffentlich-rechtlicher Natur, was insoweit die Unzulässigkeit des Rechtswegs begründet. (T18)
  • 9 Ob 11/08w
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 11/08w
    Beis wie T5; Beis gegenteilig zu T15; Für die Rechtslage nach der Novelle BGBl I Nr 2/2006: Unzulässigkeit des Rechtswegs für die Klage einer Gemeinde gegen die Österreichische Post AG auf Unterlassung der Schließung eines Postamts (siehe RS0124053). (T19)
    Veröff: SZ 2008/108
  • 7 Ob 110/08i
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 110/08i
    Veröff: SZ 2008/163
  • 8 Ob 41/09a
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 41/09a
    Beis wie T13; Beisatz: Eine solche Sonderbestimmung ist auch § 72 Abs 5 TFLG. (T20)
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
  • 2 Ob 87/11z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 87/11z
  • 8 Ob 58/11d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 Ob 58/11d
  • 5 Ob 127/12f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 127/12f
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Zweites Rückstellungsgesetz. (T21)
  • 9 ObA 121/12b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 ObA 121/12b
    Veröff: SZ 2013/20
  • 1 Ob 243/12k
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 243/12k
    Beis wie T20
  • 8 Ob 28/13w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 Ob 28/13w
  • 4 Ob 122/14s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 122/14s
    Beisatz: Durch die Neuregelung zur Festlegung der Kostentragung nach § 48 Abs 2 EisbG wurde keine neue oder ergänzende gerichtliche Zuständigkeit geschaffen. (T22)
  • 3 Ob 185/14y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 185/14y
    Auch
  • 7 Ob 192/14g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 192/14g
    Auch
  • 3 Ob 227/15a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 227/15a
    Auch
  • 1 Ob 116/16i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 116/16i
  • 6 Ob 171/16i
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 6 Ob 171/16i
    Beis wie T5; eisatz: Hier: Klage einer Gemeinde gegen einen Müllverband auf Leistung einer vertraglich vereinbarten Standortnachteileabgeltung – Zulässigkeit des Rechtswegs bejaht, zumal eine Bestimmung, die einen derartigen Anspruch vor die Verwaltungsbehörde verweist, nicht ersichtlich ist. (T23)
  • 1 Ob 98/16t
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 1 Ob 98/16t
    Beisatz: Hier: Wasserbezugsentgelte nach dem WLVG 2007 (Gesetz über den Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, LGBl 2007/73); hier privatrechtlicher Natur. (T24)
  • 9 Ob 5/17a
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 Ob 5/17a
    Auch; nur T3; Beis wie T6; Beisatz: Hier: § 34 FlVfGG, § 97 nö FLG. (T25)
  • 8 Ob 56/17v
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 Ob 56/17v
  • 9 ObA 88/18h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 88/18h
  • 3 Ob 1/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 1/19x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0045474

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19691113_OGH0002_0010OB00185_6900000_001

Rechtssatz für 4Ob339/71 1Ob130/73 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045718

Geschäftszahl

4Ob339/71; 1Ob130/73; 1Ob143/74; 8Ob251/74; 3Ob2/75; 5Ob301/76; 1Ob3/77; 1Ob2/77; 7Ob580/77; 2Ob519/78; 8Ob562/78; 4Ob568/78; 1Ob21/78; 6Ob587/79; 1Ob22/80 (1Ob23/80); 1Ob37/81; 6Ob808/81; 7Ob552/83; 1Ob4/84; 4Ob145/85; 8Ob73/85; 7Ob515/86 (7Ob516/86); 7Ob649/86; 1Ob29/87; 8Ob555/88; 9ObA5/88; 3Ob1501/89; 1Ob42/89; 7Ob724/89; 3Ob617/89; 1Ob652/90; 1Ob34/90 (1Ob35/90); 2Ob513/92; 9ObA148/92; 1Ob13/92; 1Ob44/92; 1Ob23/93; 1Ob21/93 (1Ob22/93); 1Ob32/93 (1Ob33/93); 1Ob41/93; 1Ob2/95; 1Ob35/94 (1Ob36/94); 1Ob49/95 (1Ob54/95); 4Ob587/95; 4Ob2103/96k; 1Ob2344/96d; 1Ob83/99h; 1Ob50/99f; 2Ob267/99z; 7Ob45/01w; 1Ob193/01s; 1Ob29/02z; 3Ob28/02t; 7Ob135/02g; 4Ob223/04d; 10Ob86/05b; 1Ob122/06g; 2Ob67/07b; 1Ob20/07h; 1Ob34/07t; 10ObS120/07f; 1Ob89/07f; 8ObA40/07a; 9Ob11/08w; 7Ob110/08i; 4Ob8/09v; 4Ob83/09y; 5Ob41/09d; 6Ob63/09x; 4Ob73/09b; 4Ob131/09g; 9ObA64/10t; 2Ob143/09g; 4Ob102/10v; 2Ob203/10g; 3Ob23/11w; 9ObA38/11w; 9Ob77/10d; 1Ob195/10y; 7Ob119/11t; 2Ob98/11t; 4Ob160/11z; 8Ob58/11d; 9ObA4/12x; 1Ob135/12b; 5Ob127/12f; 1Ob243/12k; 4Ob111/14y; 1Ob246/14d; 10Ob19/15i; 1Ob221/14b; 9ObA151/14t; 9ObA52/16m; 1Ob116/16i; 1Ob98/16t; 3Ob101/16y; 6Ob125/16z; 8ObA7/16m; 2Ob36/17h; 6Ob80/17h; 14Os20/17y (14Os67/17k); 1Ob187/17g; 8Ob56/17v; 9Ob19/18m; 9ObA88/18h; 3Ob1/19x

Entscheidungsdatum

07.09.1971

Norm

JN §1 BIa
VerG 2002 §8

Rechtssatz

Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist von den Klagsbehauptungen auszugehen. Maßgebend ist die Natur des erhobenen Anspruches. Es kommt auf den Inhalt und nicht auf den bloßen Wortlaut des Begehrens, aber auch nicht darauf an, ob es berechtigt ist; darüber, ob der behauptete Anspruch auch begründet ist, ist erst in der Sachentscheidung abzusprechen. Bei der Beurteilung der Zulässigkeit des Rechtsweges kommt es nur darauf an, ob nach dem Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 339/71
    Entscheidungstext OGH 07.09.1971 4 Ob 339/71
    Veröff: ÖBl 1972,42
  • 1 Ob 130/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 130/73
    Veröff: EvBl 1974/54 S 128
  • 1 Ob 143/74
    Entscheidungstext OGH 14.10.1974 1 Ob 143/74
    Veröff: SZ 47/108
  • 8 Ob 251/74
    Entscheidungstext OGH 21.01.1975 8 Ob 251/74
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist von den Klagsbehauptungen auszugehen. Maßgebend ist die Natur des erhobenen Anspruches. (T1)
    Veröff: SZ 48/3
  • 3 Ob 2/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 3 Ob 2/75
    nur T1; Beisatz: Hier: Privatrechtliche Nebenverpflichtung betreffend Vergabe von Gewerbeberechtigung. (T2)
  • 5 Ob 301/76
    Entscheidungstext OGH 09.03.1976 5 Ob 301/76
    nur T1; Veröff: SZ 49/36 = JBl 1977,100
  • 1 Ob 3/77
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 1 Ob 3/77
    Veröff: SZ 50/18
  • 1 Ob 2/77
    Entscheidungstext OGH 04.05.1977 1 Ob 2/77
    Veröff: SZ 50/65
  • 7 Ob 580/77
    Entscheidungstext OGH 02.06.1977 7 Ob 580/77
    nur T1
  • 2 Ob 519/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 519/78
    nur T1; Beisatz: Untersagung der Wegbenützung, soweit sie den Rahmen der agrarbehördlichen Bewilligung übersteigt. (T3)
  • 8 Ob 562/78
    Entscheidungstext OGH 11.10.1978 8 Ob 562/78
    Vgl
  • 4 Ob 568/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 4 Ob 568/78
    Beisatz: Bringungsrecht auf Alpweg. (T4)
  • 1 Ob 21/78
    Entscheidungstext OGH 15.12.1978 1 Ob 21/78
  • 6 Ob 587/79
    Entscheidungstext OGH 02.05.1979 6 Ob 587/79
    nur T1; Beisatz: Klage gegen einen Dritten wegen Beschädigung eines Zaunes, hinsichtlich dessen die Kläger gegenüber einer Bringungsgemeinschaft erhaltungspflichtig sind. (T5)
  • 1 Ob 22/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 22/80
    nur T1
  • 1 Ob 37/81
    Entscheidungstext OGH 07.10.1981 1 Ob 37/81
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet und ob der behauptete Anspruch begründet ist. (T6)
  • 6 Ob 808/81
    Entscheidungstext OGH 24.11.1982 6 Ob 808/81
    nur T1; Beis wie T6 nur: Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet. (T7)
    Beisatz: Auch die Feststellungen sind nicht heranzuziehen. (hier: Aufteilungsverfahren). (T8)
  • 7 Ob 552/83
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 7 Ob 552/83
    Auch; nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist von den Klagsbehauptungen auszugehen. Maßgebend ist die Natur des erhobenen Anspruches. Es kommt auf den Inhalt und nicht auf den bloßen Wortlaut des Begehrens, aber auch nicht darauf an, ob es berechtigt ist; darüber, ob der behauptete Anspruch auch begründet ist, ist erst in der Sachentscheidung abzusprechen. (T9)
  • 1 Ob 4/84
    Entscheidungstext OGH 22.02.1984 1 Ob 4/84
    Beis wie T6
  • 4 Ob 145/85
    Entscheidungstext OGH 28.10.1985 4 Ob 145/85
    Beis wie T6; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn dem erhobenen Anspruch eine Einwendung entgegengehalten wird, die sich auf einen öffentlich - rechtlichen Titel stützt. (T10)
    Veröff: Arb 10479 = JBl 1986,803
  • 8 Ob 73/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 8 Ob 73/85
    Beis wie T6; Veröff: ZVR 1987/42 S 126
  • 7 Ob 515/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 515/86
    nur T9
  • 7 Ob 649/86
    Entscheidungstext OGH 11.09.1986 7 Ob 649/86
  • 1 Ob 29/87
    Entscheidungstext OGH 23.09.1987 1 Ob 29/87
    Veröff: SZ 60/178
  • 8 Ob 555/88
    Entscheidungstext OGH 23.06.1988 8 Ob 555/88
    Beis wie T10; Veröff: SZ 61/154
  • 9 ObA 5/88
    Entscheidungstext OGH 16.11.1988 9 ObA 5/88
  • 3 Ob 1501/89
    Entscheidungstext OGH 22.02.1989 3 Ob 1501/89
    Beis wie T10
  • 1 Ob 42/89
    Entscheidungstext OGH 11.10.1989 1 Ob 42/89
    nur T1; Veröff: JBl 1990,450
  • 7 Ob 724/89
    Entscheidungstext OGH 21.12.1989 7 Ob 724/89
    Beisatz: Einwendungen des Beklagten haben in der Regel keinen Einfluss auf die Beurteilung der Zulässigkeit des Rechtsweges. (T11)
  • 3 Ob 617/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 3 Ob 617/89
    Veröff: RZ 1991/40 S 140
  • 1 Ob 652/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 652/90
    Auch
  • 1 Ob 34/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 34/90
    Auch; nur T1; Veröff: MR 1992,154 = ÖBl 1993,133
  • 2 Ob 513/92
    Entscheidungstext OGH 25.03.1992 2 Ob 513/92
  • 9 ObA 148/92
    Entscheidungstext OGH 02.09.1992 9 ObA 148/92
    Auch
  • 1 Ob 13/92
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 13/92
    Auch
  • 1 Ob 44/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 44/92
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 66/12 = EvBl 1993/194 S 812
  • 1 Ob 23/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 23/93
    Auch; nur T9; Beis wie T6
  • 1 Ob 21/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 21/93
    Auch; Veröff: SZ 66/177
  • 1 Ob 32/93
    Entscheidungstext OGH 25.01.1994 1 Ob 32/93
    Auch; nur T9; Beis wie T6; Veröff: SZ 67/7
  • 1 Ob 41/93
    Entscheidungstext OGH 19.04.1994 1 Ob 41/93
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 2/95
    Entscheidungstext OGH 23.06.1995 1 Ob 2/95
    Auch; nur T9; Beisatz: Die meritorische Berechtigung des Anspruches hat bei Beurteilung der Rechtswegzulässigkeit außer Betracht zu bleiben. (T12)
  • 1 Ob 35/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1995 1 Ob 35/94
    Auch; nur T9; Beis wie T12
  • 1 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 49/95
    Auch; nur T1; nur: Bei der Beurteilung der Zulässigkeit des Rechtsweges kommt es nur darauf an, ob nach dem Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben. (T13)
    Veröff: SZ 68/220
  • 4 Ob 587/95
    Entscheidungstext OGH 21.11.1995 4 Ob 587/95
    Beisatz: Die Zulässigkeit des Rechtsweges ist nicht danach zu beurteilen, welche Ansprüche der Kläger (oder Antragsteller) aus dem dargestellten Sachverhalt ableiten könnte, sondern nur danach, welchen Rechtsgrund er tatsächlich in Anspruch genommen hat (ZBl 1922/280 ua). (T14)
  • 4 Ob 2103/96k
    Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2103/96k
    nur T1
  • 1 Ob 2344/96d
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2344/96d
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 1 Ob 83/99h
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 83/99h
    Auch
  • 1 Ob 50/99f
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 50/99f
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 72/76
  • 2 Ob 267/99z
    Entscheidungstext OGH 28.09.2000 2 Ob 267/99z
    nur T1; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Antrag auf Einräumung eines Notweges. (T15)
  • 7 Ob 45/01w
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 45/01w
    Auch
  • 1 Ob 193/01s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 193/01s
  • 1 Ob 29/02z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 29/02z
    Auch; Beisatz: Stützt der Kläger sein Begehren auf einen privaten Rechtstitel, obwohl der Beklagte als Organ eines Rechtsträgers hoheitlich handelte, ist die Klage mangels Zulässigkeit des Rechtswegs zurückgewiesen. (T16)
  • 3 Ob 28/02t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2002 3 Ob 28/02t
    Auch; nur T9
  • 7 Ob 135/02g
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 135/02g
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Auch amtliches Wissen und Feststellungen, die das Gericht aufgrund bereits durchgeführter Beweise getroffen hat, sind für diese Frage ohne Belang. (T17)
    Beisatz: Hier: Wildschäden. (T18)
  • 4 Ob 223/04d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2004 4 Ob 223/04d
    Beisatz: Hier: Jagdpachtvertrag. (T19)
  • 10 Ob 86/05b
    Entscheidungstext OGH 18.10.2005 10 Ob 86/05b
    Auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Abnahme und Verwahrung eines Passes durch faktische Amtshandlung im Rahmen eines Asylverfahrens; Behörde setzt bewusst ihr hoheitliches Handeln fort, indem sie den bedenklichen Reisepass (offensichtlich zwecks Verhinderung seiner Verwendung als Identitätsnachweisdokument) weiterhin einbehält. (T20)
  • 1 Ob 122/06g
    Entscheidungstext OGH 12.09.2006 1 Ob 122/06g
    nur T13; Beis wie T10; Beisatz: Hier wird der Anspruch auf die Verletzung einer nach den Klagsbehauptungen ersessenen Dienstbarkeit (Servitutsklage) - somit auf einen privatrechtlichen Anspruch - gestützt, wofür dem Beschwerten der Rechtsweg offensteht; dies auch dann, wenn eingewendet wird, man berufe sich inhaltlich lediglich auf einen im öffentlichen Recht wurzelnden Gemeingebrauch. (T21)
  • 2 Ob 67/07b
    Entscheidungstext OGH 26.04.2007 2 Ob 67/07b
    Auch
  • 1 Ob 20/07h
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 20/07h
    Auch
  • 1 Ob 34/07t
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 34/07t
    Vgl auch; Beisatz: Der Rechtsweg ist auch ausgeschlossen, wenn zwar ein privatrechtlicher Eingriff behauptet wird, das Begehren auf Unterlassung aber zeigt, dass in Wahrheit der beklagten Partei hoheitliches Handeln untersagt werden soll. (T22)
  • 10 ObS 120/07f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2007 10 ObS 120/07f
    Beisatz: Hier: Sozialhilfe gemäß § 5 Abs 1 lit d TSHG. (T23)
    Veröff: SZ 2007/155
  • 1 Ob 89/07f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 89/07f
    Auch
  • 8 ObA 40/07a
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 ObA 40/07a
    Auch; Beisatz: Die Versetzung beziehungsweise Verwendungsänderung eines Beamten erfolgt in Ausübung der Diensthoheit des Bundes und kann als solche nur im Verwaltungsweg überprüft werden. (T24)
    Beisatz: Hier: Behauptung, eine Maßnahme sei als unzulässige Versetzung beziehungsweise Verwendungsänderung zu qualifizieren. (Verneinung der Zulässigkeit des Rechtswegs). (T25)
  • 9 Ob 11/08w
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 11/08w
    Auch; Veröff: SZ 2008/108
  • 7 Ob 110/08i
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 110/08i
    Auch; Veröff: SZ 2008/163
  • 4 Ob 8/09v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 8/09v
    Vgl
  • 4 Ob 83/09y
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 83/09y
    Auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 41/09d
    Entscheidungstext OGH 07.07.2009 5 Ob 41/09d
    Vgl; Beisatz: Die Zulässigkeit des streitigen oder außerstreitigen Rechtswegs ist anhand der Behauptungen und des Begehrens im verfahrenseinleitenden Schriftsatz zu beurteilen. (T26)
  • 6 Ob 63/09x
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 63/09x
    Beis wie T10; Beisatz: Hier: Der Rechtsweg über die Klage gegen eine Gemeinde ist unzulässig, soweit damit die Feststellung der Unzulässigkeit der Verwendung von Parkuhren oder der Einhebung anderer Gebühren begehrt wird. (T27)
  • 4 Ob 73/09b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 73/09b
    Vgl; Beisatz: Hier: Zulässigkeit des Rechtswegs nach § 8 VerG 2002. (T28)
  • 4 Ob 131/09g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 131/09g
    Auch; Beisatz: Macht der Kläger nach dem für die Zulässigkeit des Rechtswegs allein maßgeblichen Inhalt der Klage einen vom Vertragsverhältnis zwischen den Streitteilen unabhängigen privatrechtlichen Anspruch (hier: Eigentumsfreiheitsklage) geltend, für dessen Bestehen ein Vertragsverhältnis zwischen Netzzugangsberechtigten und Netzbetreibern nicht denknotwendige Voraussetzung ist, kann die Einrede der Unzulässigkeit des Rechtswegs nicht darauf gestützt werden, dass eine Streitigkeit zwischen Netzzugangsberechtigten und Netzbetreibern über die aus diesem Verhältnis entspringende Verpflichtung iSd § 21 Abs 2 ElWOG vorliege. (T29)
  • 9 ObA 64/10t
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 ObA 64/10t
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist von den Klagsbehauptungen auszugehen. Maßgebend ist die Natur des erhobenen Anspruches. Es kommt auf den Inhalt und nicht auf den bloßen Wortlaut des Begehrens an. (T30)
    Beisatz: Hier: Fall einer Zuweisung eines Beamten an einen ausgegliederten Rechtsträger. (T31)
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Auch; Veröff: SZ 2010/67
  • 4 Ob 102/10v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 102/10v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 47 Abs 2 sbg EinforstungsrechteG. (T32)
    Veröff: SZ 2010/83
  • 2 Ob 203/10g
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 203/10g
    Auch
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch
  • 9 ObA 38/11w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 38/11w
    nur T13; Beis wie T31
  • 9 Ob 77/10d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 Ob 77/10d
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist von den Klagsbehauptungen auszugehen. (T33)
  • 1 Ob 195/10y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 195/10y
    Auch
  • 7 Ob 119/11t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2011 7 Ob 119/11t
    Auch; Veröff: SZ 2011/121
  • 2 Ob 98/11t
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 98/11t
    Auch; nur T13; Beis wie T7; Auch Beis wie T10
  • 4 Ob 160/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Zu inneren Angelegenheiten der Kirche iSv Art 15 StGG. (T34)
    Veröff: SZ 2011/151
  • 8 Ob 58/11d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 Ob 58/11d
    Auch
  • 9 ObA 4/12x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 4/12x
    Auch; Beisatz: Hier: § 50 Abs 2 ASGG; § 1 PBVG. (T35)
    Veröff: SZ 2012/24
  • 1 Ob 135/12b
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 135/12b
    Auch; nur T9; Beis wie T12
  • 5 Ob 127/12f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 127/12f
    Auch; auch nur T1; ähnlich nur T30
  • 1 Ob 243/12k
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 243/12k
    Auch; nur T1; nur T13
  • 4 Ob 111/14y
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 111/14y
    Auch; Beis wie T29; Beisatz: Nach § 21 Abs 2 ElWOG wird nur für Netzzugangsberechtigte die zwingende Vorschaltung der Regulierungsbehörde angeordnet. Netzbetreibern wird im Interesse der rascheren Durchsetzung ihrer typischerweise dem Grunde und der Höhe nach in Wahrheit unstrittigen Ansprüche der direkte Zugang zu den Gerichten ermöglicht. (T36)
  • 1 Ob 246/14d
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 246/14d
    Auch
  • 10 Ob 19/15i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 19/15i
    Auch; Beis wie T29; Beisatz: Hier: Eigentumsfreiheitsklage nach § 523 ABGB. (T37)
  • 1 Ob 221/14b
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 221/14b
    Vgl; Beisatz: Hier: Zum Tir FischereiG 2002. (T38)
    Veröff: SZ 2015/15
  • 9 ObA 151/14t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 9 ObA 151/14t
  • 9 ObA 52/16m
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 ObA 52/16m
    Auch; Beisatz: Siehe aber 9ObA33/18w (Aufhebung durch VfGH vom 28. 2. 2018, K I 5/2017-12, infolge negativen Kompetenzkonflikts). (T38a)
  • 1 Ob 116/16i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 116/16i
  • 1 Ob 98/16t
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 1 Ob 98/16t
    Beisatz: Hier: Wasserbezugsentgelte nach dem WLVG 2007 (Gesetz über den Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland, LGBl 2007/73); hier privatrechtlicher Natur. (T39)
  • 3 Ob 101/16y
    Entscheidungstext OGH 13.07.2016 3 Ob 101/16y
    Auch; Beis wie T7
  • 6 Ob 125/16z
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 6 Ob 125/16z
    Auch; nur T1; Beis wie T7
  • 8 ObA 7/16m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 8 ObA 7/16m
    Auch; Beisatz: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtswegs ist grundsätzlich von den Klagebehauptungen auszugehen, dabei ist aber nicht allein der Wortlaut des Begehrens, sondern die Natur bzw das Wesen des geltend gemachten Anspruchs maßgebend. (T40)
  • 2 Ob 36/17h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 36/17h
  • 6 Ob 80/17h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 80/17h
    Auch; nur T30; Beis wie T7
  • 14 Os 20/17y
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 14 Os 20/17y
    Auch
  • 1 Ob 187/17g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 187/17g
    Vgl; Beis wie T26; Beisatz: Amtswegiges Aufgreifen des Fehlens der Prozessvoraussetzung der Zulässigkeit des streitigen Rechts­wegs im Revisionsverfahren. (T41); Beisatz: Hier wird mit Klage (Unterlassung, Duldung) ein auf die Mitbenützung der gemeinsamen Sache (Weggrundstück, Realrecht) gerichteter Anspruch geltend gemacht, womit eine Streitigkeit nach § 838a ABGB (Antrag auf Benützungs­regelung) vorliegt, für die das Verfahren außer Streitsachen vorgesehen ist. (T42)
  • 8 Ob 56/17v
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 Ob 56/17v
  • 9 Ob 19/18m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 19/18m
    nur T1; nur T30; nur T9
  • 9 ObA 88/18h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 88/18h
    Auch
  • 3 Ob 1/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 1/19x
    Auch; nur T1; nur T9; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T14; nur T30; Beis wie T40

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0045718

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19710907_OGH0002_0040OB00339_7100000_002

Rechtssatz für 1Ob251/71 1Ob192/71 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045584

Geschäftszahl

1Ob251/71; 1Ob192/71; 1Ob64/72; 1Ob240/72; 5Ob230/72; 8Ob217/72; 1Ob130/73; 1Ob136/73; 4Ob523/74; 4Ob590/73; 7Ob52/74 (7Ob53/74); 1Ob143/74; 4Ob41/74; 3Ob2/75; 1Ob17/75; 8Ob16/75; 1Ob89/75; 4Ob552/75; 3Ob184/75; 1Ob171/75; 1Ob226/75; 4Ob7/76; 6Ob596/76; 4Ob57/76; 1Ob3/77; 1Ob2/77; 1Ob23/77; 8Ob562/78; 1Ob15/78; 4Ob568/78; 1Ob1/79; 7Ob725/78; 1Ob37/78; 1Ob14/79; 6Ob587/79; 5Ob517/79; 1Ob23/79; 1Ob25/79; 1Ob22/80 (1Ob23/80); 3Ob631/79; 1Ob582/81; 5Ob501/82; 4Ob502/82; 5Ob518/82; 6Ob692/81; 6Ob716/81; 5Ob667/81; 6Ob849/81; 1Ob24/82; 4Ob163/82; 5Ob50/82; 1Ob547/83; 1Ob749/82; 4Ob529/83; 7Ob525/84; 1Ob541/84 (1Ob542/84, 1Ob543/84); 6Ob663/83; 6Ob765/83; 1Ob25/84; 1Ob1/85; 1Ob633/85; 7Ob515/86 (7Ob516/86); 1Ob3/86; 6Ob599/86; 7Ob668/86; 7Ob693/86; 1Ob577/87; 1Ob10/88; 7Ob607/88; 9ObA502/88; 9ObA72/90; 9ObA75/90; 6N523/90; 1Ob11/90; 4Ob505/91; 6Ob541/91; 4Ob543/91; 1Ob34/90 (1Ob35/90); 9ObA12/92 (9ObA13/92 -9ObA15/92); 2Ob513/92; 4Ob73/92; 7Ob502/93; 6Ob591/92; 1Ob12/93; 4Ob524/93; 1Ob23/93; 1Ob13/93; 1Ob605/93; 1Ob41/93; 7Ob621/94; 1Ob588/94; 1Ob38/94; 1Ob627/94; 1Ob640/94; 1Ob2/95; 1Ob40/94; 1Ob35/94 (1Ob36/94); 1Ob49/95 (1Ob54/95); 4Ob587/95; 1Ob41/95; 4Ob2103/96k; 9ObA2075/96d; 7Ob598/95; 9ObA2200/96m; 4Ob2274/96g; 4Ob2314/96i; 1Ob2332/96i; 1Ob2344/96d; 1Ob29/97i; 1Ob143/97d; 4Ob2/98t; 1Ob302/97m; 1Ob50/99f; 1Ob33/99f; 1Ob250/99t; 1Ob265/99y; 4Ob333/99w; 7Ob152/00d; 9Ob249/00h; 7Ob286/00k; 6Ob98/00f; 7Ob45/01w; 8ObA118/01p; 1Ob193/01s; 2Ob8/02v; 3Ob28/02t; 8ObA185/01s; 16Ok14/02 (16Ok15/02); 5Ob272/02i; 7Ob35/03b; 9ObA32/03a; 4Ob223/04d; 4Ob282/04f; 10Ob6/05p; 4Ob66/05t; 10Ob86/05b; 7Ob277/05v; 9ObA109/05b; 3Ob190/05w; 10Ob25/06h; 2Ob24/06b; 10Ob66/06p; 2Ob67/07b; 1Ob34/07t; 10ObS120/07f; 1Ob89/07f; 3Ob229/07h; 8ObA40/07a; 1Ob229/07v; 5Ob32/08d; 9Ob11/08w; 7Ob110/08i; 4Ob8/09v; 1Ob49/09a; 4Ob83/09y; 4Ob35/09i; 6Ob63/09x; 4Ob73/09b; 4Ob131/09g; 6Ob98/09v; 7Ob181/09g; 8ObA53/09s; 8Ob41/09a; 9ObA137/09a (9ObA138/09y); 9ObA64/10t; 2Ob143/09g; 4Ob102/10v; 2Ob203/10g; 3Ob23/11w; 9ObA68/10f; 9ObA66/11p; 9ObA38/11w; 9Ob77/10d; 1Ob195/10y; 7Ob119/11t; 4Ob99/11d; 2Ob87/11z; 4Ob160/11z; 2Ob68/11f; 8Ob58/11d; 9ObA4/12x; 8ObA8/12b; 4Ob98/12h; 1Ob135/12b; 1Ob243/12k; 8ObA23/13k; 4Ob122/14s; 4Ob111/14y; 3Ob185/14y; 7Ob192/14g; 10Ob58/14y; 1Ob246/14d; 10Ob19/15i; 9ObA151/14t; 3Ob26/15t; 3Ob227/15a; 1Ob116/16i; 8ObA73/15s; 8ObA7/16m; 4Ob233/16t; 2Ob36/17h; 6Ob80/17h; 8Ob56/17v; 9Ob19/18m; 3Ob1/19x

Entscheidungsdatum

28.10.1971

Norm

JN §1 BIa
JN §42 Aa
VerG 2002 §8

Rechtssatz

Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. Maßgeblich ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches, wofür wiederum der geltend gemachte Rechtsgrund von ausschlaggebender Bedeutung ist. Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet oder ob der behauptete Anspruch begründet ist; es kommt nur darauf an, ob nach Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 251/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 251/71
    Veröff: SZ 44/165
  • 1 Ob 192/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 192/71
    Veröff: EvBl 1972/204 S 399
  • 1 Ob 64/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 64/72
  • 1 Ob 240/72
    Entscheidungstext OGH 08.11.1972 1 Ob 240/72
    Veröff: SZ 45/117
  • 5 Ob 230/72
    Entscheidungstext OGH 28.11.1972 5 Ob 230/72
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. (T1)
  • 8 Ob 217/72
    Entscheidungstext OGH 19.12.1972 8 Ob 217/72
    Ähnlich
    Veröff: SZ 45/139 = EvBl 1973/319 S 662
  • 1 Ob 130/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 130/73
    Veröff: EvBl 1974/54 S 128
  • 1 Ob 136/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 136/73
    Veröff: SZ 46/82 = EvBl 1974/69 S 158
  • 4 Ob 523/74
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 4 Ob 523/74
    Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn dem erhobenen Anspruch eine Einwendung, die sich auf einen öffentlich - rechtlichen Titel stützt, entgegengehalten wird. Auch in diesem Fall ist das Klagebegehren sachlich mit Urteil abzuweisen, nicht aber wegen Unzulässigkeit des Rechtsweges zurückzuweisen. (T2)
    Veröff: SZ 47/40 = EvBl 1974/237 S 518 = RZ 1974/74 S 138 = JBl 1974,483
  • 4 Ob 590/73
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 4 Ob 590/73
    Vgl auch; Beisatz: Es ist nicht entscheidend, wie der Kläger seinen Anspruch rechtlich formt, sondern nur, ob nach den behaupteten Tatsachen der Rechtsweg zulässig ist. (T3)
  • 7 Ob 52/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 52/74
    nur: Maßgeblich ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches, wofür wiederum der geltend gemachte Rechtsgrund von ausschlaggebender Bedeutung ist. Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet oder ob der behauptete Anspruch begründet ist; es kommt nur darauf an, ob nach Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben. (T4)
    Veröff: EvBl 1975/76 S 157
  • 1 Ob 143/74
    Entscheidungstext OGH 14.10.1974 1 Ob 143/74
    Veröff: SZ 47/108
  • 4 Ob 41/74
    Entscheidungstext OGH 26.11.1974 4 Ob 41/74
    nur T1; Beisatz: Klage gegen Evangelische Kirche AB. (T5)
    Veröff: SZ 47/135 = EvBl 1975/186 S 398 = JBl 1976,330 = Arb 9286 = ZAS 1976,138
  • 3 Ob 2/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 3 Ob 2/75
    Beisatz: Hier: Privatrechtliche Nebenverpflichtung betreffend Vergabe von Gewerbeberechtigung. (T6)
  • 1 Ob 17/75
    Entscheidungstext OGH 19.02.1975 1 Ob 17/75
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 8 Ob 16/75
    Entscheidungstext OGH 26.02.1975 8 Ob 16/75
  • 1 Ob 89/75
    Entscheidungstext OGH 18.06.1975 1 Ob 89/75
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. Maßgeblich ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches, wofür wiederum der geltend gemachte Rechtsgrund von ausschlaggebender Bedeutung ist. (T7)
    Veröff: EvBl 1976/80 S 154 = Arb 9352
  • 4 Ob 552/75
    Entscheidungstext OGH 24.06.1975 4 Ob 552/75
    Auch
  • 3 Ob 184/75
    Entscheidungstext OGH 16.09.1975 3 Ob 184/75
    nur T4; Beisatz: Auch wenn der Negatorienklage auf öffentlich - rechtlichen Titel gestützte Einwendungen entgegengehalten werden. (T8)
  • 1 Ob 171/75
    Entscheidungstext OGH 26.11.1975 1 Ob 171/75
    nur T1; nur T4
  • 1 Ob 226/75
    Entscheidungstext OGH 22.12.1975 1 Ob 226/75
  • 4 Ob 7/76
    Entscheidungstext OGH 23.03.1976 4 Ob 7/76
    nur T7
  • 6 Ob 596/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 6 Ob 596/76
    Auch
  • 4 Ob 57/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 4 Ob 57/76
    Zweiter Rechtsgang zu 4 Ob 41/74
    Veröff: Arb 9490
  • 1 Ob 3/77
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 1 Ob 3/77
    Beis wie T2
    Veröff: SZ 50/18
  • 1 Ob 2/77
    Entscheidungstext OGH 04.05.1977 1 Ob 2/77
    Veröff: SZ 50/65
  • 1 Ob 23/77
    Entscheidungstext OGH 31.08.1977 1 Ob 23/77
    Beisatz: Wasserrecht (T9)
    Veröff: SZ 50/109
  • 8 Ob 562/78
    Entscheidungstext OGH 11.10.1978 8 Ob 562/78
    Beis wie T2
  • 1 Ob 15/78
    Entscheidungstext OGH 15.11.1978 1 Ob 15/78
    Veröff: SZ 51/159 = EvBl 1979/52 S 154
  • 4 Ob 568/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 4 Ob 568/78
    Beis wie T2
  • 1 Ob 1/79
    Entscheidungstext OGH 19.01.1979 1 Ob 1/79
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/78 S 86
  • 7 Ob 725/78
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 725/78
  • 1 Ob 37/78
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 37/78
  • 1 Ob 14/79
    Entscheidungstext OGH 18.04.1979 1 Ob 14/79
    Beis wie T2
  • 6 Ob 587/79
    Entscheidungstext OGH 02.05.1979 6 Ob 587/79
    nur T1; Beisatz: Klage gegen einen Dritten wegen Beschädigung eines Zaunes, hinsichtlich dessen die Kläger gegenüber einer Bringungsgemeinschaft erhaltungspflichtig sind. (T10)
  • 5 Ob 517/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 517/79
    Beisatz: Räumungsklage wegen titelloser Benützung. (T11)
  • 1 Ob 23/79
    Entscheidungstext OGH 13.07.1979 1 Ob 23/79
    Beis wie T2
  • 1 Ob 25/79
    Entscheidungstext OGH 29.08.1979 1 Ob 25/79
  • 1 Ob 22/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 22/80
    nur T1
  • 3 Ob 631/79
    Entscheidungstext OGH 21.01.1981 3 Ob 631/79
    nur T4; Beisatz: Dass die klagende Partei vielleicht auch berechtigt sein könnte, im Verwaltungswege die Öffentlichkeit des strittigen Weges feststellen zu lassen, ändert nichts an der Zulässigkeit des Rechtsweges einer ausschließlich auf eine privatrechtliche Dienstbarkeit gestützten Klage. (T12)
    Veröff: JBl 1982,32 (Anmerkung von Iro)
  • 1 Ob 582/81
    Entscheidungstext OGH 07.10.1981 1 Ob 582/81
  • 5 Ob 501/82
    Entscheidungstext OGH 26.01.1982 5 Ob 501/82
    Auch; Veröff: ZVR 1984/182 S 202
  • 4 Ob 502/82
    Entscheidungstext OGH 16.02.1982 4 Ob 502/82
    Beis wie T2
  • 5 Ob 518/82
    Entscheidungstext OGH 23.02.1982 5 Ob 518/82
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 692/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1982 6 Ob 692/81
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 716/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1982 6 Ob 716/81
    nur T1
  • 5 Ob 667/81
    Entscheidungstext OGH 01.06.1982 5 Ob 667/81
  • 6 Ob 849/81
    Entscheidungstext OGH 23.06.1982 6 Ob 849/81
    nur T7; Beis wie T2
  • 1 Ob 24/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 24/82
    Beis wie T9
  • 4 Ob 163/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 4 Ob 163/82
    Beis wie T2
  • 5 Ob 50/82
    Entscheidungstext OGH 30.11.1982 5 Ob 50/82
    nur T1; Beisatz: Hier: Außerstreitiges Verfahren. (T13)
    Veröff: SZ 55/184
  • 1 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 23.02.1983 1 Ob 547/83
    Beis wie T8
    Veröff: RZ 1984/18 S 46
  • 1 Ob 749/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 749/82
    nur T7; Beis wie T3
  • 4 Ob 529/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 4 Ob 529/83
    Beis wie T9
  • 7 Ob 525/84
    Entscheidungstext OGH 08.03.1984 7 Ob 525/84
  • 1 Ob 541/84
    Entscheidungstext OGH 23.05.1984 1 Ob 541/84
    Vgl; Beisatz: Hier: Aufrechnungseinrede (T14)
  • 6 Ob 663/83
    Entscheidungstext OGH 12.07.1984 6 Ob 663/83
    Veröff: JBl 1985,240 = RdW 1985,10
  • 6 Ob 765/83
    Entscheidungstext OGH 11.10.1984 6 Ob 765/83
    nur T1; Veröff: SZ 57/154 = JBl 1985,370 = GesRZ 1985,99
  • 1 Ob 25/84
    Entscheidungstext OGH 12.11.1984 1 Ob 25/84
    Veröff: RZ 1985/78 S 225 = JBl 1986,441
  • 1 Ob 1/85
    Entscheidungstext OGH 29.01.1985 1 Ob 1/85
    Beis wie T9
  • 1 Ob 633/85
    Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 633/85
    Auch; nur T1; Beis wie T13; Veröff: JBl 1986,38
  • 7 Ob 515/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 515/86
    Beis wie T11
  • 1 Ob 3/86
    Entscheidungstext OGH 09.04.1986 1 Ob 3/86
  • 6 Ob 599/86
    Entscheidungstext OGH 08.09.1986 6 Ob 599/86
    Auch; nur T7; Veröff: EvBl 1987/168 S 622
  • 7 Ob 668/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 668/86
    nur T7; Beis wie T8
  • 7 Ob 693/86
    Entscheidungstext OGH 26.11.1986 7 Ob 693/86
  • 1 Ob 577/87
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 1 Ob 577/87
  • 1 Ob 10/88
    Entscheidungstext OGH 13.04.1988 1 Ob 10/88
    Veröff: SZ 61/88 = JBl 1988,594
  • 7 Ob 607/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 607/88
  • 9 ObA 502/88
    Entscheidungstext OGH 16.11.1988 9 ObA 502/88
    Veröff: JBl 1989,734 = Arb 10749
  • 9 ObA 72/90
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 9 ObA 72/90
    nur T7
    Veröff: RZ 1990/77 S 176
  • 9 ObA 75/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 9 ObA 75/90
    Veröff: WBl 1990,239
  • 6 N 523/90
    Entscheidungstext OGH 11.10.1990 6 N 523/90
    Beis wie T2 nur: Dies gilt auch dann, wenn dem erhobenen Anspruch eine Einwendung, die sich auf einen öffentlich - rechtlichen Titel stützt, entgegengehalten wird. (T15)
  • 1 Ob 11/90
    Entscheidungstext OGH 14.11.1990 1 Ob 11/90
    Veröff: MR 1991,66 (M Walter) = ÖBl 1991,127
  • 4 Ob 505/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 4 Ob 505/91
    Auch; nur T7
  • 6 Ob 541/91
    Entscheidungstext OGH 16.05.1991 6 Ob 541/91
    Veröff: SZ 64/57 = JBl 1992,108
  • 4 Ob 543/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 543/91
    nur T1; Veröff: WoBl 1992,107 (Würth)
  • 1 Ob 34/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 34/90
    nur T7; nur: Es kommt nur darauf an, ob nach Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben. (T16)
    Veröff: ÖBl 1993,133 = MR 1992,154
  • 9 ObA 12/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 9 ObA 12/92
    nur T1
    Veröff: SZ 65/42 = Arb 11020
  • 2 Ob 513/92
    Entscheidungstext OGH 25.03.1992 2 Ob 513/92
  • 4 Ob 73/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 73/92
    nur T7
    Veröff: ÖBl 1993,8 = GRURInt 1994,65
  • 7 Ob 502/93
    Entscheidungstext OGH 03.03.1993 7 Ob 502/93
    nur T7; Beisatz: Das Prozessvorbringen der beklagten Partei kann eine erweiterte Grundlage für die Beurteilung der Zulässigkeit des Rechtsweges bilden (SZ 50/70 mit weiteren Zitaten sowie Fasching I, 42f, 63). (T17)
    Veröff: JBl 1993,790
  • 6 Ob 591/92
    Entscheidungstext OGH 15.04.1993 6 Ob 591/92
  • 1 Ob 12/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 12/93
    Veröff: RZ 1994/51 S 164
  • 4 Ob 524/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 524/93
  • 1 Ob 23/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 23/93
    Auch; Veröff: JBl 1994,169
  • 1 Ob 13/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 13/93
    Beis wie T15
    Veröff: SZ 66/98
  • 1 Ob 605/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 605/93
    nur T1; nur T16; Beisatz: Auf die Einwendungen des Beklagten ist erst in der Sachentscheidung Bedacht zu nehmen. (T18)
  • 1 Ob 41/93
    Entscheidungstext OGH 19.04.1994 1 Ob 41/93
    nur T7
  • 7 Ob 621/94
    Entscheidungstext OGH 19.10.1994 7 Ob 621/94
    nur T7; nur T16
  • 1 Ob 588/94
    Entscheidungstext OGH 23.09.1994 1 Ob 588/94
    nur T1; nur T16
  • 1 Ob 38/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 1 Ob 38/94
    Auch; Beisatz: Hier: Tätigkeit eines Amtstierarztes. (T19)
  • 1 Ob 627/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 1 Ob 627/94
    Auch
  • 1 Ob 640/94
    Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 640/94
    nur T1; nur T16
    Veröff: SZ 68/62
  • 1 Ob 2/95
    Entscheidungstext OGH 23.06.1995 1 Ob 2/95
    nur T1
  • 1 Ob 40/94
    Entscheidungstext OGH 23.06.1995 1 Ob 40/94
    nur T1; nur T16
  • 1 Ob 35/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1995 1 Ob 35/94
    Auch
  • 1 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 49/95
    nur T16; nur: Maßgeblich ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches, wofür wiederum der geltend gemachte Rechtsgrund von ausschlaggebender Bedeutung ist. (T20)
    Veröff: SZ 68/220
  • 4 Ob 587/95
    Entscheidungstext OGH 21.11.1995 4 Ob 587/95
    nur T7; nur T16; Beis wie T13; Beisatz: Ist der Anspruch privatrechtlicher Art, haben darüber die Zivilgerichte im streitigen oder außerstreitigen Verfahren zu entscheiden. (T21)
  • 1 Ob 41/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 41/95
    Auch; Veröff: SZ 69/16
  • 4 Ob 2103/96k
    Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2103/96k
    nur T1; nur T16
  • 9 ObA 2075/96d
    Entscheidungstext OGH 12.06.1996 9 ObA 2075/96d
    Vgl auch
    Veröff: SZ 69/140
  • 7 Ob 598/95
    Entscheidungstext OGH 30.07.1996 7 Ob 598/95
    nur T1
  • 9 ObA 2200/96m
    Entscheidungstext OGH 25.09.1996 9 ObA 2200/96m
    Auch; Beisatz: Auch den an einem öffentlich rechtlichen Dienstverhältnis beteiligten Rechtsobjekten ist es schon aufgrund ihrer Privatautonomie nicht verwehrt, sich außerhalb der gesetzlich abgesteckten dienstrechtlichen Beziehungen der Mittel des Privatrechts zu bedienen. (T22)
    Beisatz: Hier: Unzulässige Privatbehandlungen eines Universitätslehrers der Veterinärmedizinischen Universität - Einforderung des Privathonorars durch die Universität. (T23)
  • 4 Ob 2274/96g
    Entscheidungstext OGH 01.10.1996 4 Ob 2274/96g
    nur T1
  • 4 Ob 2314/96i
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 4 Ob 2314/96i
    nur T1
  • 1 Ob 2332/96i
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2332/96i
    nur T7
  • 1 Ob 2344/96d
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2344/96d
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T15
  • 1 Ob 29/97i
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 29/97i
    nur T7; nur T16; Beis wie T21
  • 1 Ob 143/97d
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 143/97d
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T15; Beisatz: Darauf, dass das Klagebegehren materiell berechtigt sei, kommt es bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtswegs nicht an. (T24)
  • 4 Ob 2/98t
    Entscheidungstext OGH 27.01.1997 4 Ob 2/98t
    Auch
  • 1 Ob 302/97m
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 302/97m
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. Maßgeblich ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches. Es kommt nur darauf an, ob nach Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben. (T25)
    Beisatz: § 172 ForstG 1975 enthält keine Entscheidungskompetenz der Forstbehörde für Streitigkeiten über die Erfüllung einer privatrechtlichen, den Wald eines Vertragspartners betreffenden Vereinbarung. (T26)
    Veröff: SZ 71/30
  • 1 Ob 50/99f
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 50/99f
    Auch; nur T25
    Veröff: SZ 72/76
  • 1 Ob 33/99f
    Entscheidungstext OGH 27.08.1999 1 Ob 33/99f
    Auch; nur T20; Beisatz: Die rechtliche Beurteilung des Streitgegenstands obliegt allein dem Gericht. (T27)
    Veröff: SZ 72/130
  • 1 Ob 250/99t
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 250/99t
    Auch; nur T7
  • 1 Ob 265/99y
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 265/99y
    Auch; nur T7
  • 4 Ob 333/99w
    Entscheidungstext OGH 14.12.1999 4 Ob 333/99w
    Auch; nur T7; nur T16
  • 7 Ob 152/00d
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 7 Ob 152/00d
    Vgl auch; nur T1
  • 9 Ob 249/00h
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 9 Ob 249/00h
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: § 18 Abs 4 EisbG. (T28)
  • 7 Ob 286/00k
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 7 Ob 286/00k
    Beisatz: Hier: § 45 Abs 4 lit i stmk Landes-Straßenverkehrsgesetz (LStVG). (T29)
  • 6 Ob 98/00f
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 98/00f
    Auch; nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches maßgeblich, wofür wiederum der geltend gemachte Rechtsgrund von ausschlaggebender Bedeutung ist. Ohne Einfluss ist es hingegen, ob der behauptete Anspruch begründet ist. (T30)
    Beis wie T18; Beis wie T24
  • 7 Ob 45/01w
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 45/01w
  • 8 ObA 118/01p
    Entscheidungstext OGH 13.09.2001 8 ObA 118/01p
    Vgl; Beisatz: Hier: Beamte die nach § 17 PTSG übernommen wurden. (T31)
  • 1 Ob 193/01s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 193/01s
    nur T7; nur T16; Beisatz: Ob die Zivilgerichte zur Entscheidung berufen sind, ob also der Rechtsweg (= Gerichtsweg) gegeben ist, hängt davon ab, ob es sich um eine bürgerliche Rechtssache handelt und, falls ein bürgerlich-rechtlicher Anspruch geltend gemacht wird, ob dieser nicht durch Gesetz ausdrücklich vor eine andere Behörde verwiesen wird. (T32)
    Beisatz: Hier: § 523 ABGB, Abwehr von Eingriffen in das Eigentum (oder eine Dienstbarkeit). (T33)
  • 2 Ob 8/02v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2002 2 Ob 8/02v
    nur T7; nur T16; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Kläger stützt seinen Anspruch auf ein von der Verwaltungsbehörde eingeräumtes Benützungsrecht gemäß § 29b StVO). (T34)
  • 3 Ob 28/02t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2002 3 Ob 28/02t
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. Maßgeblich ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches. Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet oder ob der behauptete Anspruch begründet ist. (T35)
  • 8 ObA 185/01s
    Entscheidungstext OGH 16.05.2002 8 ObA 185/01s
    nur: Maßgeblich ist die Natur, das Wesen des geltend gemachten Anspruches; es kommt nur darauf an, ob nach Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird. (T36)
    Veröff: SZ 2002/67
  • 16 Ok 14/02
    Entscheidungstext OGH 16.12.2002 16 Ok 14/02
    nur T7; Beisatz: Hier: Ob ein kartellrechtlicher Anspruch erhoben wird, der vom Kartellgericht zu entscheiden ist. (T37)
  • 5 Ob 272/02i
    Entscheidungstext OGH 20.11.2002 5 Ob 272/02i
    Auch; nur T7; nur T16; Beis wie T21 nur: Ist der Anspruch privatrechtlicher Art, haben darüber die Zivilgerichte zu entscheiden. (T38)
    Beisatz: Hier: Klage auf Einwilligung in die Ausfolgung bestimmter gemäß § 1425 ABGB hinterlegter und vom Erlagsgericht angenommener Beträge. Der gegen die übrigen Erlagsgegner geltend gemachte Anspruch auf Zustimmung ist privatrechtlicher Natur, weshalb der Rechtsweg zulässig ist. (T39)
  • 7 Ob 35/03b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 7 Ob 35/03b
    Auch; nur T7; nur T16; Beis wie T24; Beis wie T38
  • 9 ObA 32/03a
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 ObA 32/03a
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. Maßgeblich ist die Natur des geltend gemachten Anspruches. Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet oder ob der behauptete Anspruch begründet ist; es kommt nur darauf an, ob nach Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben. (T40)
    Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche eines Beamten aufgrund unterlassener Fürsorgepflicht ("Mobbing"). (T41)
  • 4 Ob 223/04d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2004 4 Ob 223/04d
    Beisatz: Hier: Jagdpachtvertrag. (T42)
  • 4 Ob 282/04f
    Entscheidungstext OGH 08.02.2005 4 Ob 282/04f
    Beis wie T32; Beisatz: Hier: Ansprüche des Betreibers des Pflegeheims, in dem sich eine Sozialhilfeempfängerin als Pflegebefohlene aufhält, gegen den Sozialhilfeträger. (T43)
  • 10 Ob 6/05p
    Entscheidungstext OGH 08.03.2005 10 Ob 6/05p
    Auch; Beisatz: Das Beklagtenvorbringen kann nur insoweit für die Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges herangezogen werden, als dadurch das Klagsvorbringen verdeutlicht wird. (T44)
  • 4 Ob 66/05t
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 4 Ob 66/05t
    Beisatz: Hier: Entscheidungskompetenz des Bundeskommunikationssenates. (T45)
  • 10 Ob 86/05b
    Entscheidungstext OGH 18.10.2005 10 Ob 86/05b
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T18; Beis wie T44; Beisatz: Hier: Abnahme und Verwahrung eines Passes durch faktische Amtshandlung im Rahmen eines Asylverfahrens; Behörde setzt bewusst ihr hoheitliches Handeln fort, indem sie den bedenklichen Reisepass (offensichtlich zwecks Verhinderung seiner Verwendung als Identitätsnachweisdokument) weiterhin einbehält. (T46)
  • 7 Ob 277/05v
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 7 Ob 277/05v
    nur T7; Beis wie T15
  • 9 ObA 109/05b
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 ObA 109/05b
  • 3 Ob 190/05w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 190/05w
    nur T7; Beis wie T24; Beisatz: Die Natur des geltend gemachten Anspruchs ist unabhängig von der rechtlichen Beurteilung durch die klagende Partei zu beurteilen. (T47)
    Beisatz: Hier: Behaupteter Anspruch einer Gemeinde gegen die Österreichische Post AG auf Unterlassung der Schließung eines Postamts - Zuständigkeit der Gerichte. (T48)
  • 10 Ob 25/06h
    Entscheidungstext OGH 03.10.2006 10 Ob 25/06h
    Beisatz: Hier: Festsetzung einer (neuen) Benützungsregelung über die von den beiden Parteien im Rahmen der bestehenden Fahrpläne in einer Betriebsgemeinschaft zu führende Kraftfahrlinie; Zulässigkeit des Rechtsweges bejaht. (T49)
    Veröff: SZ 2006/146
  • 2 Ob 24/06b
    Entscheidungstext OGH 16.01.2007 2 Ob 24/06b
    Auch; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Die Kläger haben als „Schaden" ausschließlich geltend gemacht, sie seien aufgrund des Verhaltens des Beklagten innerhalb der letzten Jahre nicht mehr in der Lage gewesen, den für ihre Reviere behördlich verfügten Abschuss zu erfüllen. Das Klagebegehren ist inhaltlich darauf gerichtet, ein Überschießen des Abschussplans um jährlich mehr als 20 % durch den Beklagten zu verhindern; Rechtsweg unzulässig. (T50)
  • 10 Ob 66/06p
    Entscheidungstext OGH 30.01.2007 10 Ob 66/06p
    nur T1; Beisatz: Gemäß Art 15 StGG ordnet und verwaltet allerdings jede gesetzlich anerkannte Kirche und Religionsgesellschaft ihre inneren Angelegenheiten selbständig. In diese darf daher weder durch Gesetz noch durch Akte der Vollziehung eingegriffen werden. In Bezug auf diese inneren Angelegenheiten der Kirche ist somit auch der Rechtsweg ausgeschlossen. (T51)
    Veröff: SZ 2007/9
  • 2 Ob 67/07b
    Entscheidungstext OGH 26.04.2007 2 Ob 67/07b
    Auch
  • 1 Ob 34/07t
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 34/07t
    Vgl auch; Beisatz: Der Rechtsweg ist auch ausgeschlossen, wenn zwar ein privatrechtlicher Eingriff behauptet wird, das Begehren auf Unterlassung aber zeigt, dass in Wahrheit der beklagten Partei hoheitliches Handeln untersagt werden soll. (T52)
  • 10 ObS 120/07f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2007 10 ObS 120/07f
    Beisatz: Hier: Sozialhilfe gemäß § 5 Abs 1 lit d TSHG. (T53)
    Veröff: SZ 2007/155
  • 1 Ob 89/07f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 89/07f
  • 3 Ob 229/07h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2007 3 Ob 229/07h
    Auch; nur T25
    Veröff: SZ 2007/206
  • 8 ObA 40/07a
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 ObA 40/07a
    Beisatz: Die Versetzung beziehungsweise Verwendungsänderung eines Beamten erfolgt in Ausübung der Diensthoheit des Bundes und kann als solche nur im Verwaltungsweg überprüft werden. (T54)
    Beisatz: Hier: Behauptung, eine Maßnahme sei als unzulässige Versetzung beziehungsweise Verwendungsänderung zu qualifizieren. (Verneinung der Zulässigkeit des Rechtswegs). (T55)
  • 1 Ob 229/07v
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 229/07v
    nur T7; Beis wie T15
  • 5 Ob 32/08d
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 32/08d
    Vgl auch
  • 9 Ob 11/08w
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 11/08w
    Beis wie T24; Beis gegenteilig zu T48 Für die Rechtslage nach der Novelle BGBl I Nr 2/2006: Unzulässigkeit des Rechtswegs für die Klage einer Gemeinde gegen die Österreichische Post AG auf Unterlassung der Schließung eines Postamts (siehe RS0124053). (T56)
    Veröff: SZ 2008/108
  • 7 Ob 110/08i
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 110/08i
    Auch
    Veröff: SZ 2008/163
  • 4 Ob 8/09v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 8/09v
    Auch; nur T35
  • 1 Ob 49/09a
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 49/09a
    nur: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. Ohne Einfluss ist es hingegen, was der Beklagte einwendet oder ob der behauptete Anspruch begründet ist; es kommt nur darauf an, ob nach Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird, über den die ordentlichen Gerichte zu entscheiden haben. (T57)
  • 4 Ob 83/09y
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 83/09y
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T18; Beis wie T44
  • 4 Ob 35/09i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 35/09i
    Auch; Beis wie T37
  • 6 Ob 63/09x
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 63/09x
    nur T25; nur T57; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Der Rechtsweg über die Klage gegen eine Gemeinde ist unzulässig, soweit damit die Feststellung der Unzulässigkeit der Verwendung von Parkuhren oder der Einhebung anderer Gebühren begehrt wird. (T58)
  • 4 Ob 73/09b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 73/09b
    Auch; Beisatz: Hier: Zulässigkeit des Rechtswegs nach § 8 VerG 2002. (T59)
  • 4 Ob 131/09g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 131/09g
    Auch; nur T16; Beis wie T18; Beisatz: Macht der Kläger nach dem für die Zulässigkeit des Rechtswegs allein maßgeblichen Inhalt der Klage einen vom Vertragsverhältnis zwischen den Streitteilen unabhängigen privatrechtlichen Anspruch (hier: Eigentumsfreiheitsklage) geltend, für dessen Bestehen ein Vertragsverhältnis zwischen Netzzugangsberechtigten und Netzbetreibern nicht denknotwendige Voraussetzung ist, kann die Einrede der Unzulässigkeit des Rechtswegs nicht darauf gestützt werden, dass eine Streitigkeit zwischen Netzzugangsberechtigten und Netzbetreibern über die aus diesem Verhältnis entspringende Verpflichtung iSd § 21 Abs 2 ElWOG vorliege. (T60)
  • 6 Ob 98/09v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 98/09v
    Vgl; nur T1; Beis wie T13
  • 7 Ob 181/09g
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 181/09g
    Auch; Beisatz: Der privatrechtliche Charakter der vorliegenden Vereinbarung wird entgegen der Auffassung der Antragsgegner nicht dadurch berührt, dass sie im Zuge des mit Zwangselementen ausgestatteten Umlegungsverfahrens im Sinne des Vbg RPG 1972 erfolgt ist. (T61)
  • 8 ObA 53/09s
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 8 ObA 53/09s
    Auch; nur T1; nur T57; Beis wie T18; Beis wie T44
  • 8 Ob 41/09a
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 41/09a
    Auch; nur T1; Beis wie T18
  • 9 ObA 137/09a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 137/09a
    Auch; nur T4; nur T36; Beisatz: Die Frage, wie ein bestimmter eingeklagter Anspruch nach den vorstehenden Kriterien der ständigen Rechtsprechung beurteilt wird, hängt regelmäßig von dessen konkreter Gestaltung und der Auslegung des Vorbringens im Einzelfall ab und begründet in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 528 Abs 1 ZPO, der über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zukäme. (T62)
  • 9 ObA 64/10t
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 ObA 64/10t
    nur T7; Beis wie T62; Beisatz: Es ist nicht entscheidend, wie der Kläger seinen Anspruch rechtlich formt, sondern ob nach dem Inhalt der Klage ein privatrechtlicher Anspruch erhoben wird. (T63)
    Beisatz: Hier: Fall einer Zuweisung eines Beamten an einen ausgegliederten Rechtsträger. (T64)
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Auch
    Veröff: SZ 2010/67
  • 4 Ob 102/10v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 102/10v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 47 Abs 2 sbg EinforstungsrechteG. (T65)
    Veröff: SZ 2010/83
  • 2 Ob 203/10g
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 203/10g
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch
  • 9 ObA 68/10f
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 ObA 68/10f
    nur T57; Beis wie T32; Beis wie T62
  • 9 ObA 66/11p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 66/11p
    Auch; nur T25; Beis wie T63
    Veröff: SZ 2011/79
  • 9 ObA 38/11w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 38/11w
    nur T16; Beis wie T64
  • 9 Ob 77/10d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 Ob 77/10d
    Auch
  • 1 Ob 195/10y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 195/10y
    Auch
  • 7 Ob 119/11t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2011 7 Ob 119/11t
    Veröff: SZ 2011/121
  • 4 Ob 99/11d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 99/11d
    Vgl auch; Beis wie T59; Beis wie T62
  • 2 Ob 87/11z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 87/11z
    Auch
  • 4 Ob 160/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
    Auch; Beisatz: Hier: Zu inneren Angelegenheiten der Kirche iSv Art 15 StGG. (T66)
    Veröff: SZ 2011/151
  • 2 Ob 68/11f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 68/11f
    nur T7; auch nur T16
    Veröff: SZ 2011/156
  • 8 Ob 58/11d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 Ob 58/11d
    Auch
  • 9 ObA 4/12x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 4/12x
    Auch; Beisatz: Hier: § 50 Abs 2 ASGG; § 1 PBVG. (T67)
    Veröff: SZ 2012/24
  • 8 ObA 8/12b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 ObA 8/12b
    Auch
  • 4 Ob 98/12h
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 98/12h
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 135/12b
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 135/12b
    Auch
  • 1 Ob 243/12k
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 243/12k
    Auch; nur T1; Beis wie T38
  • 8 ObA 23/13k
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 8 ObA 23/13k
    nur T7
  • 4 Ob 122/14s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 122/14s
    Beis wie T18; Beis wie T44; Beisatz: Hier: § 48 Abs EisbG. (T68)
  • 4 Ob 111/14y
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 111/14y
    Auch; Beis wie T18; Beis wie T44; Beis wie T60; Beisatz: Nach § 21 Abs 2 ElWOG wird nur für Netzzugangsberechtigte die zwingende Vorschaltung der Regulierungsbehörde angeordnet. Netzbetreibern wird im Interesse der rascheren Durchsetzung ihrer typischerweise dem Grunde und der Höhe nach in Wahrheit unstrittigen Ansprüche der direkte Zugang zu den Gerichten ermöglicht. (T69)
  • 3 Ob 185/14y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 185/14y
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T47
  • 7 Ob 192/14g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 192/14g
    Auch
  • 10 Ob 58/14y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 58/14y
    Auch; nur T7; Veröff: SZ 2015/10
  • 1 Ob 246/14d
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 246/14d
    Auch; Beis wie T32
  • 10 Ob 19/15i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 19/15i
    Auch; Beis ähnlich wie T27; Beis wie T60; Beisatz: Hier: Eigentumsfreiheitsklage nach § 523 ABGB. (T70)
  • 9 ObA 151/14t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 9 ObA 151/14t
    Auch
  • 3 Ob 26/15t
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 3 Ob 26/15t
    Auch; nur T57; Beis wie T63
  • 3 Ob 227/15a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 227/15a
    Auch
  • 1 Ob 116/16i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 116/16i
    Beis wie T32
  • 8 ObA 73/15s
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 ObA 73/15s
  • 8 ObA 7/16m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 8 ObA 7/16m
    Auch; Beisatz: Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtswegs ist grundsätzlich von den Klagebehauptungen auszugehen, dabei ist aber nicht allein der Wortlaut des Begehrens, sondern die Natur bzw das Wesen des geltend gemachten Anspruchs maßgebend. (T71)
  • 4 Ob 233/16t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 233/16t
    Auch; Beisatz: Die Zulässigkeit des Rechtswegs ist ausschließlich nach dem Vorbringen in der Klage zu beurteilen und nicht danach, ob der Kläger das Bestehen einer besonderen vertraglichen Vereinbarung auch nachweisen konnte. (T72)
  • 2 Ob 36/17h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 36/17h
    nur T57
  • 6 Ob 80/17h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 80/17h
    Vgl; Beis wie T27
  • 8 Ob 56/17v
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 Ob 56/17v
    Beis wie T32
  • 9 Ob 19/18m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 19/18m
    Auch; Beis wie T32; Beis wie T71
  • 3 Ob 1/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 1/19x
    Auch; nur T7; nur T20; nur T30; Beis wie T32; Beis wie T71

Schlagworte

LKW-Mautsystem

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0045584

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19711028_OGH0002_0010OB00251_7100000_001

Rechtssatz für 8Ob217/72 1Ob547/83 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045567

Geschäftszahl

8Ob217/72; 1Ob547/83; 7Ob525/84; 5Ob20/85; 4Ob145/85; 7Ob709/88; 6N523/90; 2Ob574/94; 1Ob122/06g; 4Ob8/09v; 3Ob23/11w; 5Ob176/16t

Entscheidungsdatum

19.12.1972

Norm

JN §1 BIa
JN §1 BIIa

Rechtssatz

Die Entscheidungsbefugnis des Zivilgerichtes wird nicht dadurch ausgeschlossen, daß Vorfragen geprüft werden müssen, zu deren selbständiger Entscheidung nicht die Zivilgerichte zuständig sind. Nur dort, wo das Gesetz ausdrücklich auch die Entscheidung über eine solche Vorfrage verwehrt, muß die Entscheidung der zuständigen Behörde eingeholt werden.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 217/72
    Entscheidungstext OGH 19.12.1972 8 Ob 217/72
    Veröff: EvBl 1973/319 S 662 = SZ 45/139
  • 1 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 23.02.1983 1 Ob 547/83
    Beisatz: An der Zulässigkeit des Rechtswegs für die Hauptfrage ändert das aber nichts. (T1) Veröff: RZ 1984/18 S 46
  • 7 Ob 525/84
    Entscheidungstext OGH 08.03.1984 7 Ob 525/84
    Beis wie T1
  • 5 Ob 20/85
    Entscheidungstext OGH 12.03.1985 5 Ob 20/85
    Auch; Beisatz: Hier: Ob Streitrichter oder Außerstreitrichter zur Prüfung von Vorfragen berufen ist. (T2)
  • 4 Ob 145/85
    Entscheidungstext OGH 28.10.1985 4 Ob 145/85
    Beis wie T1; Beisatz: Es ist dann das Verfahren zu unterbrechen, die Entscheidung durch die zuständige Behörde abzuwarten und deren Erkenntnis der Entscheidung - soweit präjudizielle - zugrundezulegen (RZ 1984/18). (T3) Veröff: Arb 10479 = JBl 1986,803 = SZ 58/156
  • 7 Ob 709/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 7 Ob 709/88
    Auch; Veröff: RZ 1989/13 S 63 = SZ 61/242
  • 6 N 523/90
    Entscheidungstext OGH 11.10.1990 6 N 523/90
  • 2 Ob 574/94
    Entscheidungstext OGH 30.10.1995 2 Ob 574/94
    Veröff: SZ 68/204
  • 1 Ob 122/06g
    Entscheidungstext OGH 12.09.2006 1 Ob 122/06g
    Beisatz: Hier: Vorfrage: Sondernutzung oder Gemeingebrauch? (T4)
  • 4 Ob 8/09v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 8/09v
    Vgl; Beisatz: Der zivil- oder öffentlich-rechtliche Charakter einer Vorfrage ist für die Zulässigkeit des Rechtswegs unerheblich. (T5)
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
  • 5 Ob 176/16t
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 176/16t
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0045567

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2017

Dokumentnummer

JJR_19721219_OGH0002_0080OB00217_7200000_001

Rechtssatz für 6Ob140/73 5Ob538/85 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045539

Geschäftszahl

6Ob140/73; 5Ob538/85; 1Ob44/92; 1Ob143/97d; 7Ob35/03b; 7Ob110/08i; 4Ob8/09v; 4Ob73/09b; 7Ob119/09i; 4Ob102/10v; 3Ob23/11w; 8ObA84/11b; 8Ob58/11d; 5Ob127/12f; 1Ob243/12k; 1Ob221/14b; 1Ob257/15y

Entscheidungsdatum

25.10.1973

Norm

JN §1 BIa
JN §1 CVIIc
Krnt JagdG 2000 §1
stmk JagdG §3
stmk JagdG §30
VerG 2002 §8

Rechtssatz

Für die Frage, ob der Streitgegenstand nach privatrechtlichen oder öffentlich-rechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen ist, ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens entscheidend, es muss aber auch die Natur des geltend gemachten Anspruches, wie sie sich aus dem Klagssachverhalt ergibt, berücksichtigt werden. Das Jagdrecht ist ein Privatrecht; es ist mit dem Grundeigentum untrennbar verbunden (§ 3 des stmk JagdG). Gemäß § 30 Abs 1 stmk JagdG ist auch eine freihändige Verpachtung zulässig. Damit kann auch die privatrechtliche Natur des auf Grund eines Beschlusses des Gemeinderates über die Ausübung der Jagd abgeschlossenen Jagdpachtvertrages nicht zweifelhaft sein (§ 1 JN). Für Streitigkeiten aus einer Jagdpachtung sind daher die Gerichte zur Entscheidung berufen, wenn nicht durch ausdrückliche Vorschriften die Zuständigkeit der Verwaltungsbehörde angeordnet ist.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 140/73
    Entscheidungstext OGH 25.10.1973 6 Ob 140/73
    Veröff: MietSlg 25501
  • 5 Ob 538/85
    Entscheidungstext OGH 15.04.1986 5 Ob 538/85
    Auch; Beisatz: Wildschaden - Ersatzansprüche sind privatrechtlicher Natur. (T1)
  • 1 Ob 44/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 44/92
    nur: Für die Frage, ob der Streitgegenstand nach privatrechtlichen oder öffentlich-rechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen ist, ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens entscheidend, es muss aber auch die Natur des geltend gemachten Anspruches, wie sie sich aus dem Klagssachverhalt ergibt, berücksichtigt werden. (T2)
    Veröff: SZ 66/12 = EvBl 1993/194 S 812
  • 1 Ob 143/97d
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 143/97d
    nur T2
  • 7 Ob 35/03b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 7 Ob 35/03b
    Vgl; nur: Für die Frage, ob der Streitgegenstand nach privatrechtlichen oder öffentlich - rechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen ist, ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens entscheidend, es muss aber auch die Natur des geltend gemachten Anspruches, wie sie sich aus dem Klagssachverhalt ergibt, berücksichtigt werden. Das Jagdrecht ist ein Privatrecht; es ist mit dem Grundeigentum untrennbar verbunden. Für Streitigkeiten aus einer Jagdpachtung sind daher die Gerichte zur Entscheidung berufen, wenn nicht durch ausdrückliche Vorschriften die Zuständigkeit der Verwaltungsbehörde angeordnet ist. (T3)
  • 7 Ob 110/08i
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 110/08i
    Vgl; Beisatz: Sowohl bei der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtswegs als auch für die Beantwortung der Frage, ob der Streitgegenstand nach privatrechtlichen oder öffentlich-rechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen ist, ist in erster Linie der Wortlaut des Klagebegehrens und darüber hinaus der Klagssachverhalt (die Klagsbehauptungen) maßgebend. Es kommt auf die Natur und das Wesen des geltend gemachten Anspruchs an, wofür wiederum der geltend gemachte Rechtsgrund von ausschlaggebender Bedeutung ist. Ohne Einfluss ist es, was der Beklagte einwendet oder ob der behauptete Anspruch begründet ist. (T4)
    Veröff: SZ 2008/163
  • 4 Ob 8/09v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 8/09v
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 4 Ob 73/09b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 73/09b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zulässigkeit des Rechtswegs nach § 8 VerG 2002. (T5)
  • 7 Ob 119/09i
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 119/09i
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 2009/131
  • 4 Ob 102/10v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 102/10v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 47 Abs 2 sbg EinforstungsrechteG. (T6)
    Veröff: SZ 2010/83
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch; nur T2
  • 8 ObA 84/11b
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 ObA 84/11b
    nur T2
  • 8 Ob 58/11d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 Ob 58/11d
    Auch
  • 5 Ob 127/12f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 127/12f
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 243/12k
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 243/12k
    Vgl
  • 1 Ob 221/14b
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 221/14b
    Vgl; Beisatz: Hier: Zum Tir FischereiG 2002. (T7); Veröff: SZ 2015/15
  • 1 Ob 257/15y
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 257/15y
    nur ähnlich T2; Beisatz: Hier: Der Kläger leitet die behauptete Unterlassungsverpflichtung aus einem Eingriff in das ihm behördlich bewilligte Wasserbenutzungsrecht ab. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0045539

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19731025_OGH0002_0060OB00140_7300000_001

Rechtssatz für 3Ob184/75 4Ob568/78 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0012079

Geschäftszahl

3Ob184/75; 4Ob568/78; 1Ob23/79; 3Ob654/78; 5Ob530/81; 1Ob547/83; 7Ob525/84; 7Ob668/86; 3Ob617/89; 4Ob524/93; 3Ob546/92; 1Ob588/94; 1Ob2344/96d; 1Ob143/97d; 1Ob83/99h; 2Ob353/99x; 1Ob6/00i; 1Ob193/01s; 1Ob63/02z; 1Ob63/02z; 10Ob77/04b; 7Ob277/05v; 2Ob143/09g; 4Ob102/10v; 3Ob23/11w; 2Ob87/11z; 2Ob98/11t; 8Ob48/17t

Entscheidungsdatum

16.09.1975

Norm

ABGB §523 A
ABGB §523 Cd
JN §1 BIa

Rechtssatz

Mit der Eigentumsfreiheitsklage wird stets ein privatrechtlicher Anspruch erhoben, dessen Beurteilung auch dann im ordentlichen Rechtsweg zu erfolgen hat, falls sich der Beklagte auf ein Recht beruft, für dessen Begründung, Inhalt und Umfang öffentlich - rechtliche Vorschriften maßgebend und hierüber Verwaltungsbehörden zur Entscheidung berufen sind.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 184/75
    Entscheidungstext OGH 16.09.1975 3 Ob 184/75
  • 4 Ob 568/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 4 Ob 568/78
    Auch; Beisatz: Bringungsrecht auf Alpweg (T1)
  • 1 Ob 23/79
    Entscheidungstext OGH 13.07.1979 1 Ob 23/79
    Auch; Beisatz: Wasserrecht (T2)
  • 3 Ob 654/78
    Entscheidungstext OGH 04.07.1979 3 Ob 654/78
  • 5 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 5 Ob 530/81
    Auch; Beisatz: Landwirtschaftlicher Bringungsweg (T3)
  • 1 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 23.02.1983 1 Ob 547/83
    Veröff: RZ 1984/18 S 46
  • 7 Ob 525/84
    Entscheidungstext OGH 08.03.1984 7 Ob 525/84
  • 7 Ob 668/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 668/86
  • 3 Ob 617/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 3 Ob 617/89
    Beis wie T3; Veröff: RZ 1991/40 S 140
  • 4 Ob 524/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 4 Ob 524/93
    Auch; Beisatz: Hier: § 19 Kärntner Güter - und SeilwegelandesG. (T4)
  • 3 Ob 546/92
    Entscheidungstext OGH 21.10.1992 3 Ob 546/92
    Veröff: RZ 1994/32 S 91
  • 1 Ob 588/94
    Entscheidungstext OGH 23.09.1994 1 Ob 588/94
    Vgl; Beisatz: Öffentlich - rechtlichen Eingriffstitel (T5)
  • 1 Ob 2344/96d
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2344/96d
    Auch; Beisatz: Gerade für die Abwehr von behaupteten Eingriffen in das Eigentum steht dem Beschwerten im allgemeinen der Rechtsweg offen. (T6)
  • 1 Ob 143/97d
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 143/97d
    Auch
  • 1 Ob 83/99h
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 83/99h
    Ähnlich; Beisatz: Die Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs ist schon dann zu bejahen, wenn der Klageanspruch auf einen Privatrechtstitel gestützt wird. Deshalb ist es auch unerheblich, was der Beklagte einwendet; das gilt auch dann, wenn er dem erhobenen Anspruch mit einer Einwendung, der ein öffentlich-rechtlicher Titel zugrundeliegt, entgegentritt. (T7)
  • 2 Ob 353/99x
    Entscheidungstext OGH 23.12.1999 2 Ob 353/99x
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 6/00i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 6/00i
  • 1 Ob 193/01s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 193/01s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T6; Beisatz: Dass es sich beim Ortskanal um eine öffentliche Abwasserbeseitigungsanlage im Sinne des § 2 Abs 5 des TirKanalG 1985 handelt, ändert nichts an der Beurteilung des zivilrechtlichen Anspruchs desjenigen, der von sich behauptet, er sei dessen Eigentümer. (T8)
  • 1 Ob 63/02z
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 63/02z
    nur: Mit der Eigentumsfreiheitsklage wird stets ein privatrechtlicher Anspruch erhoben. (T9)
  • 1 Ob 63/02z
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 1 Ob 63/02z
    Beis wie T4; Beis wie T7; Beisatz: Die Zuständigkeit der Agrarbehörde nach §19 Abs1 Z 1 GSLG wäre nur dann gegeben, wenn der Kläger selbst seinen Anspruch aus einem ihm zustehenden Bringungsrecht ableitete und damit das Bringungsrecht zum Gegenstand der beantragten Entscheidung (und nicht nur einer Vorfrage) machte. (T10); Beisatz: Wird in der Klage vorgebracht, dass den Beklagten ein bestimmtes landwirtschaftliches Bringungsrecht zustehe, das Unterlassungsbegehren aber daraus abgeleitet, dass diese-ohne durch dieses Bringungsrecht berechtigt zu sein-Maßnahmen auf der Liegenschaft der Kläger getroffen hätten, so stützten die Kläger ihr Begehren auf ihr Eigentumsrecht. (T11)
  • 10 Ob 77/04b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 10 Ob 77/04b
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 277/05v
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 7 Ob 277/05v
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Unzulässigkeit des ordentlichen Rechtsweges, wenns ich Klagsbahauptungen ausschließlich auf ein durch ein „Parteiübereinkommen" begründetes Bringungsrecht iSd § 18 Sbg GSLG stützt. (T12)
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/67
  • 4 Ob 102/10v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 102/10v
    Vgl; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Hier: § 47 Abs 2 sbg EinforstungsrechteG. (T13)
    Veröff: SZ 2010/83
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
  • 2 Ob 87/11z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 87/11z
  • 2 Ob 98/11t
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 98/11t
    Auch; Beisatz: Die Natur der Einwendungen ist unerheblich. (T14)
  • 8 Ob 48/17t
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 48/17t
    Auch; Beisatz: Hier: § 33 Abs 4 ForstG. (T15)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0012079

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2017

Dokumentnummer

JJR_19750916_OGH0002_0030OB00184_7500000_001

Rechtssatz für 1Ob26/77 7Ob693/86 1Ob4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045497

Geschäftszahl

1Ob26/77; 7Ob693/86; 1Ob44/92; 1Ob32/93 (1Ob33/93); 1Ob2344/96d; 1Ob83/99h; 1Ob89/07f; 9Ob11/08w; 2Ob143/09g; 3Ob23/11w; 6Ob171/16i; 8Ob55/18y

Entscheidungsdatum

05.04.1978

Norm

B-VG Art94
JN §1 BIa

Rechtssatz

Art 94 B-VG schließt nicht aus, dass aus ein und demselben Sachverhalt privatrechtliche und öffentlich - rechtliche, (hier wasserrechtliche) Ansprüche abgeleitet werden, über die einerseits die Gerichte, andererseits die Verwaltungsbehörden zu entscheiden haben.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 26/77
    Entscheidungstext OGH 05.04.1978 1 Ob 26/77
    Veröff: SZ 51/41
  • 7 Ob 693/86
    Entscheidungstext OGH 26.11.1986 7 Ob 693/86
  • 1 Ob 44/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 44/92
    Auch; Veröff: SZ 66/12 = EvBl 1993/194 S 812
  • 1 Ob 32/93
    Entscheidungstext OGH 25.01.1994 1 Ob 32/93
    Auch; Veröff: ST 67/7
  • 1 Ob 2344/96d
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2344/96d
    Auch
  • 1 Ob 83/99h
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 83/99h
    Auch
  • 1 Ob 89/07f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 89/07f
  • 9 Ob 11/08w
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 11/08w
    Veröff: SZ 2008/108
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Vgl; Veröff: SZ 2010/67
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch
  • 6 Ob 171/16i
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 6 Ob 171/16i
    Vgl; Beisatz: Hier: Müllbeseitigung. (T1)
  • 8 Ob 55/18y
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 55/18y

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0045497

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.07.2018

Dokumentnummer

JJR_19780405_OGH0002_0010OB00026_7700000_002

Rechtssatz für 7Ob655/84 (7Ob661/84, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042515

Geschäftszahl

7Ob655/84 (7Ob661/84, 7Ob662/84); 8Ob591/84; 8Ob1033/84; 3Ob82/85; 6Ob667/85; 6Ob697/84; 5Ob1303/86; 4Ob315/87; 2Ob641/87; 5Ob1539/87; 6Ob707/87; 3Ob1036/87; 5Ob1003/88; 1Ob585/92; 5Ob58/93; 1Ob526/93; 5Ob82/93; 1Ob36/93; 3Ob13/94 (3Ob14/94); 9ObA93/94; 4Ob547/94; 3Ob20/94; 3Ob36/94; 1Ob557/94; 7Ob556/94; 4Ob536/95; 1Ob577/95; 3Ob78/97k; 1Ob171/97x; 3Ob322/97t; 10Ob152/98w; 6Ob296/98t; 3Ob187/02z; 1Ob29/03a; 4Ob61/04f (4Ob62/04b); 7Ob48/04s; 6Ob63/05s (6Ob175/05m, 6Ob176/05h); 10Ob33/04g; 1Ob244/06y; 4Ob22/07z; 9Ob34/07a; 2Ob82/07h; 2Ob103/07x; 4Ob13/08b; 2Ob247/07y; 7Ob19/08g; 2Ob30/08p; 5Ob122/08i; 5Ob91/08f; 1Ob132/08f; 3Ob271/08m; 8Ob151/08a; 2Ob267/08s; 4Ob216/08f; 2Ob5/09p; 5Ob278/08f; 8Ob57/09d; 5Ob91/09g; 9Ob25/08d (9Ob26/08a); 17Ob28/09f; 2Ob68/09b; 9Ob2/10z; 2Ob248/09y; 7Ob45/10h; 9Ob41/10k; 2Ob124/10i; 8Ob114/10p; 1Ob4/11m; 3Ob23/11w; 2Ob55/11v (2Ob65/11i); 2Ob64/11t; 10Ob33/11t; 1Ob75/11b; 2Ob163/11a; 10Ob3/12g; 2Ob8/12h; 1Ob68/12z; 1Ob9/12y; 4Ob95/12t; 3Ob89/12b; 3Ob147/12g; 4Ob176/12d; 3Ob8/13t; 5Ob29/13w; 6Ob142/13w; 4Ob150/13g; 7Ob134/13a; 3Ob52/14i; 4Ob61/14w; 5Ob67/14k; 3Ob100/14y; 7Ob231/14t; 1Ob64/15s (1Ob65/15p); 5Ob102/15h; 3Ob83/15z; 5Ob130/15a; 2Ob160/15s; 1Ob76/16g; 1Ob78/16a; 3Ob24/17a; 9Ob58/16v; 3Ob114/17m; 3Ob22/17g; 8Ob112/17d; 3Ob6/18f; 6Ob41/18z; 8Ob102/18k; 1Ob154/18f; 5Ob76/19s

Entscheidungsdatum

11.10.1984

Norm

ZPO §500 Abs2 Z1 IIE1
ZPO §500 Abs4 Satz1 IVa
ZPO §508a
AußStrG 2005 §59 Abs2
AußStrG 2005 §59 Abs3
AußStrG 2005 §59 Abs4 Satz1

Rechtssatz

An die Bewertung des Streitgegenstandes durch das Berufungsgericht ist auch der OGH gebunden.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 655/84
    Entscheidungstext OGH 11.10.1984 7 Ob 655/84
  • 8 Ob 591/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 591/84
  • 8 Ob 1033/84
    Entscheidungstext OGH 06.12.1984 8 Ob 1033/84
  • 3 Ob 82/85
    Entscheidungstext OGH 03.07.1985 3 Ob 82/85
    Auch
  • 6 Ob 667/85
    Entscheidungstext OGH 30.10.1985 6 Ob 667/85
    Auch
  • 6 Ob 697/84
    Entscheidungstext OGH 04.09.1986 6 Ob 697/84
    Auch; Beisatz: Bewertung im gesetzlichen Rahmen unter Beachtung der §§ 54 ff JN. (T1)
  • 5 Ob 1303/86
    Entscheidungstext OGH 25.11.1986 5 Ob 1303/86
    Auch; Beisatz: Die prozessual zulässige Bewertung ist mangels Verstoßes gegen gesetzliche Bewertungsrichtlinien vom OGH nicht überprüfbar. (T2)
  • 4 Ob 315/87
    Entscheidungstext OGH 10.03.1987 4 Ob 315/87
    Veröff: ÖBl 1987,63
  • 2 Ob 641/87
    Entscheidungstext OGH 25.08.1987 2 Ob 641/87
  • 5 Ob 1539/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 5 Ob 1539/87
  • 6 Ob 707/87
    Entscheidungstext OGH 26.11.1987 6 Ob 707/87
    Veröff: MietSlg XXXIX/53
  • 3 Ob 1036/87
    Entscheidungstext OGH 02.03.1988 3 Ob 1036/87
    Beis wie T1
  • 5 Ob 1003/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 5 Ob 1003/88
  • 1 Ob 585/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 585/92
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 58/93
    Entscheidungstext OGH 29.06.1993 5 Ob 58/93
    Auch; Beisatz: Unter zwingenden Bewertungsvorschriften sind Normen gemeint, die den Wert des Entscheidungsgegenstandes unter Ausschaltung richterlichen Ermessens mit einem bestimmten Betrag festlegen (etwa den Einheitswert gemäß § 60 Abs 2 JN, auch in Verbindung mit § 57 JN) oder starre Berechnungsmethoden vorgeben (zum Beispiel §§ 54 Abs 2, 55 Abs 1 bis 3, 56 Abs 3 oder 58 JN). Eine Bewertung, die dem Rekursgericht einen Ermessensspielraum übrig lässt und diesen auch nicht überschreitet, ist für den OGH unüberprüfbar. (T3)
  • 1 Ob 526/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 526/93
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 82/93
    Entscheidungstext OGH 12.10.1993 5 Ob 82/93
    Beis wie T3
  • 1 Ob 36/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 36/93
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 13/94
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 3 Ob 13/94
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 93/94
    Entscheidungstext OGH 06.04.1994 9 ObA 93/94
    Auch; Beisatz: Keine Überschreitung mangels Vorliegens einer zwingenden Bewertungsvorschrift. (T4)
  • 4 Ob 547/94
    Entscheidungstext OGH 12.07.1994 4 Ob 547/94
  • 3 Ob 20/94
    Entscheidungstext OGH 27.04.1994 3 Ob 20/94
    Vgl auch
  • 3 Ob 36/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 36/94
    Beis wie T2
  • 1 Ob 557/94
    Entscheidungstext OGH 22.06.1994 1 Ob 557/94
    Auch
  • 7 Ob 556/94
    Entscheidungstext OGH 14.12.1994 7 Ob 556/94
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 536/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 536/95
  • 1 Ob 577/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 577/95
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 78/97k
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 3 Ob 78/97k
    Beis wie T3 nur: Unter zwingenden Bewertungsvorschriften sind Normen gemeint, die den Wert des Entscheidungsgegenstandes unter Ausschaltung richterlichen Ermessens mit einem bestimmten Betrag festlegen (etwa den Einheitswert gemäß § 60 Abs 2 JN, auch in Verbindung mit § 57 JN) oder starre Berechnungsmethoden vorgeben. (T5)
  • 1 Ob 171/97x
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 171/97x
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 322/97t
    Entscheidungstext OGH 29.10.1997 3 Ob 322/97t
    Beis wie T5
  • 10 Ob 152/98w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 10 Ob 152/98w
  • 6 Ob 296/98t
    Entscheidungstext OGH 26.11.1998 6 Ob 296/98t
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 60 Abs 2 JN. (T6)
  • 3 Ob 187/02z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2002 3 Ob 187/02z
  • 1 Ob 29/03a
    Entscheidungstext OGH 24.02.2003 1 Ob 29/03a
    Beis wie T3
  • 4 Ob 61/04f
    Entscheidungstext OGH 30.03.2004 4 Ob 61/04f
    Vgl aber; Beisatz: Das Berufungsgericht darf den Wert des Entscheidungsgegenstands - bezogen auf den objektiven Wert der Streitsache - weder übermäßig hoch noch übermäßig niedrig ansetzen; ist eine solche Fehlbewertung offenkundig, dann ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden. (T7)
  • 7 Ob 48/04s
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 48/04s
  • 6 Ob 63/05s
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 63/05s
    Beisatz: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten; Hier: Rechtsstreit über die Löschung oder Aufrechterhaltung einer Wegeservitut. (T8)
  • 10 Ob 33/04g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 10 Ob 33/04g
    Vgl; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8 nur: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Es ist dabei nicht an die Bewertung des Klägers gebunden. Diese Bewertung ist grundsätzlich unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T9)
  • 1 Ob 244/06y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2006 1 Ob 244/06y
    Auch; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Berufungsgerichts gemäß § 500 Abs 2 Z 1 ZPO ist unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T10)
  • 4 Ob 22/07z
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 22/07z
    Auch; Beis wie T10
  • 9 Ob 34/07a
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 9 Ob 34/07a
  • 2 Ob 82/07h
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 82/07h
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T10
  • 2 Ob 103/07x
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 103/07x
    Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 4 Ob 13/08b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 4 Ob 13/08b
    Beis wie T7; Beis wie T9
  • 2 Ob 247/07y
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 247/07y
    Vgl
  • 7 Ob 19/08g
    Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 19/08g
  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
    Auch; Beis wie T9
  • 5 Ob 122/08i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2008 5 Ob 122/08i
    Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Der Bewertungsausspruch des Gerichts zweiter Instanz ist - auch im Verfahren außer Streitsachen - unanfechtbar und für den Obersten Gerichtshof bindend, wenn zwingende Bewertungsvorschriften nicht verletzt wurden, eine offenkundige Unterbewertung oder Überbewertung nicht vorliegt oder eine Bewertung nicht überhaupt hätte unterbleiben müssen. (T11)
    Beisatz: Hier: Verfahren wegen §§ 52 Abs 1 Z 8, 21 Abs 3 WEG 2002. (T12)
  • 5 Ob 91/08f
    Entscheidungstext OGH 14.05.2008 5 Ob 91/08f
    Vgl; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T11; Beisatz: Hier: Die vom Rekursgericht nicht begründete, offenkundig krasse Unterbewertung des Entscheidungsgegenstands überschreitet eindeutig die Grenzen zulässigen Ermessens. (T13)
    Bem: Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8 MRG. (T14)
  • 1 Ob 132/08f
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 132/08f
    Beisatz: Sofern nicht zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden. (T15)
  • 3 Ob 271/08m
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 271/08m
  • 8 Ob 151/08a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 151/08a
    Beis wie T15
  • 2 Ob 267/08s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 267/08s
    Auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 216/08f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 216/08f
    Beis wie T9; Beisatz: Hier: Feststellung des Bestehens eines Fahrrechts und Einwilligung in die Einverleibung. (T16)
  • 2 Ob 5/09p
    Entscheidungstext OGH 29.01.2009 2 Ob 5/09p
    Auch; Beis wie T7; Auch Beis wie T8
  • 5 Ob 278/08f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 5 Ob 278/08f
    Vgl; Beis wie T11; Beisatz: § 59 Abs 2 AußStrG verpflichtet das Rekursgericht (nur) zu einem Bewertungsausspruch. Eine Begründung für diese Bewertung mag im Einzelfall zur Vermeidung eines Verdachts auf einen Ermessensexzess angezeigt sein, ist aber nicht zwingend vorgesehen. Demnach liegt im Fehlen einer Begründung für den Bewertungsausspruch keine Nichtigkeit. (T17)
  • 8 Ob 57/09d
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 8 Ob 57/09d
    Auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof ist an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß § 526 Abs 3 ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. Das Berufungs-(Rekurs-)gericht darf den Wert des Entscheidungsgegenstands - bezogen auf den objektiven Wert der Streitsache - weder übermäßig hoch noch übermäßig niedrig ansetzen; ist eine solche Fehlbewertung offenkundig, ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden. (T18)
  • 5 Ob 91/09g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 91/09g
    Beis wie T9; Beis wie T10; Beisatz: Nur dann, wenn das Erstgericht über einen 2.000 EUR nicht übersteigenden Streitgegenstand entschieden hätte, wäre der Oberste Gerichtshof an eine höhere Bewertung des Entscheidungsgegenstands durch das Berufungsgericht nicht gebunden, was auch für den Rekurs gegen einen Aufhebungsbeschluss des Gerichts zweiter Instanz gilt. Der vom Berufungsgericht vorgenommenen Korrektur einer offensichtlichen Unterbewertung steht aber auch diese Ausnahmeregelung nicht entgegen. (T19)
  • 9 Ob 25/08d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 9 Ob 25/08d
    Beisatz: Das Rechtsmittelgericht ist an die Bewertung durch den Kläger (§ 56 Abs 2 JN) nicht gebunden. (T20)
    Beis wie T18 nur: Allerdings ist der Oberste Gerichtshof an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß § 526 Abs 3 ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. (T21)
  • 17 Ob 28/09f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 17 Ob 28/09f
  • 2 Ob 68/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 68/09b
    Auch; Veröff: SZ 2009/143
  • 9 Ob 2/10z
    Entscheidungstext OGH 26.01.2010 9 Ob 2/10z
    Beis wie T9; Beis wie T20
  • 2 Ob 248/09y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 248/09y
    Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T18; Beisatz: Gebundenes Ermessen des Berufungsgerichts bei der Bewertung des Streitgegenstands, wobei der objektive Wert der Streitsache ein Bewertungskriterium bildet. (T22)
  • 7 Ob 45/10h
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 45/10h
    Auch
  • 9 Ob 41/10k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 Ob 41/10k
    Auch
  • 2 Ob 124/10i
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 124/10i
    Auch; Beis wie T15; Auch Beis wie T21
  • 8 Ob 114/10p
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 Ob 114/10p
    Auch; Beis wie T21
  • 1 Ob 4/11m
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 1 Ob 4/11m
    Beis wie T10
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch
  • 2 Ob 55/11v
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 55/11v
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T18; Beis wie T22; Vgl Beis wie T16
  • 2 Ob 64/11t
    Entscheidungstext OGH 05.05.2011 2 Ob 64/11t
    Auch; Beis wie T9
  • 10 Ob 33/11t
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 10 Ob 33/11t
    Auch
  • 1 Ob 75/11b
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 75/11b
    Beis wie T10
  • 2 Ob 163/11a
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 2 Ob 163/11a
    Auch; Beis wie T7; Auch Beis wie T9; Auch Beis wie T10; Auch Beis wie T18; Beis wie T22
  • 10 Ob 3/12g
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 3/12g
    Auch
  • 2 Ob 8/12h
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 8/12h
  • 1 Ob 68/12z
    Entscheidungstext OGH 26.04.2012 1 Ob 68/12z
    Beis wie T9 nur: Das Berufungsgericht hat über den Wert des Entscheidungsgegenstands abzusprechen. Diese Bewertung ist grundsätzlich für den Obersten Gerichtshof bindend, es sei denn, das Berufungsgericht hätte zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten. (T23)
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
    Auch
  • 4 Ob 95/12t
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 4 Ob 95/12t
    Auch; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T10
  • 3 Ob 89/12b
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 89/12b
    Auch; Ähnlich Beis wie T10
  • 3 Ob 147/12g
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 147/12g
  • 4 Ob 176/12d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 176/12d
    Auch; Beis ähnlich wie T23
  • 3 Ob 8/13t
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 8/13t
    Vgl aber; Beisatz: Der Verfassungsgerichtshof hob die Wortfolge „§ 60 Abs 2 JN“ in § 500 Abs 3 ZPO als verfassungswidrig auf und sprach aus, dass frühere gesetzliche Bestimmungen nicht wieder in Kraft treten. (T24)
  • 5 Ob 29/13w
    Entscheidungstext OGH 20.06.2013 5 Ob 29/13w
    Beis wie T23
  • 6 Ob 142/13w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 6 Ob 142/13w
    Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Im Verlassenschaftsverfahren hat sich das Rekursgericht an der Höhe der Aktiva und Passiva zu orientieren. (T25)
  • 4 Ob 150/13g
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 150/13g
    Auch; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T10
  • 7 Ob 134/13a
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 134/13a
    Auch Beis wie T7; Auch Beis wie T10
  • 3 Ob 52/14i
    Entscheidungstext OGH 08.04.2014 3 Ob 52/14i
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 4 Ob 61/14w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 61/14w
    Auch; Beis wie T8; Vgl auch Beis wie T7; Vgl auch Beis wie T9; Vgl auch Beis wie T10
  • 5 Ob 67/14k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 67/14k
    Beis wie T7; Beis wie T10
  • 3 Ob 100/14y
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 100/14y
    Beis wie T10
  • 7 Ob 231/14t
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 231/14t
    Beis wie T7; Beis wie T8
  • 1 Ob 64/15s
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 64/15s
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T18; Beis wie T20
  • 5 Ob 102/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 102/15h
  • 3 Ob 83/15z
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 3 Ob 83/15z
    Auch
  • 5 Ob 130/15a
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 130/15a
  • 2 Ob 160/15s
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 2 Ob 160/15s
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T18
  • 1 Ob 76/16g
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 76/16g
    Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 1 Ob 78/16a
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 78/16a
  • 3 Ob 24/17a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 24/17a
    Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T15; Beis wie T18; Beis wie T21; Beis wie T23
  • 9 Ob 58/16v
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 58/16v
  • 3 Ob 114/17m
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 114/17m
  • 3 Ob 22/17g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 22/17g
  • 8 Ob 112/17d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 112/17d
    Beis wie T23
  • 3 Ob 6/18f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2018 3 Ob 6/18f
  • 6 Ob 41/18z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2018 6 Ob 41/18z
    Beis wie T15
  • 8 Ob 102/18k
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 8 Ob 102/18k
    Auch
  • 1 Ob 154/18f
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 154/18f
    Beisatz: Hier: Verfahren zur Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse nach den §§ 81ff EheG. (T26)
  • 5 Ob 76/19s
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 76/19s
    Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T23

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0042515

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19841011_OGH0002_0070OB00655_8400000_001

Rechtssatz für 4Ob512/91 1Ob624/91 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043252

Geschäftszahl

4Ob512/91; 1Ob624/91; 1Ob526/93; 3Ob521/94; 1Ob1702/94; 1Ob138/99x; 6Ob272/03y; 4Ob159/05v; 2Ob30/08p; 5Ob150/08g; 9Ob25/08d (9Ob26/08a); 9Ob2/10z; 8Ob147/09h; 9Ob41/10k; 17Ob13/10a; 3Ob23/11w; 10Ob20/11f; 1Ob223/11t; 10Ob3/12g; 1Ob9/12y; 4Ob39/14k; 1Ob128/14a; 1Ob149/14i; 8Ob62/14x; 7Ob66/15d; 5Ob102/15h; 5Ob130/15a; 7Ob48/15g; 7Ob218/15g; 1Ob4/16v; 3Ob114/17m; 6Ob180/17i

Entscheidungsdatum

09.04.1991

Norm

ZPO §500 Abs3 IIIb
JN §56 Abs2

Rechtssatz

Das Berufungsgericht ist an die Bewertung durch den Kläger (§ 56 Abs 2 JN) nicht gebunden. Das wird zwar in § 500 Abs 3 ZPO idF der WGN 1989 - anders als in § 500 Abs 3 ZPO alter Fassung - nicht mehr ausdrücklich gesagt, gilt aber dennoch weiterhin. Ganz abgesehen davon, dass kein Anhaltspunkt für eine Absicht des Gesetzgebers besteht, in diesem Belang eine Änderung vorzunehmen (siehe 991 BlgNr 17. GP 9 zu Z 21), ergibt sich die fehlende Bindung nun aus der Zitierung der anzuwendenden Bestimmungen der Jurisdiktionsnorm.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 512/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 4 Ob 512/91
    Veröff: WoBl 1991,208 (Würth)
  • 1 Ob 624/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 624/91
  • 1 Ob 526/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 526/93
  • 3 Ob 521/94
    Entscheidungstext OGH 27.04.1994 3 Ob 521/94
    nur: Das Berufungsgericht ist an die Bewertung durch den Kläger (§ 56 Abs 2 JN) nicht gebunden. (T1)
  • 1 Ob 1702/94
    Entscheidungstext OGH 10.01.1995 1 Ob 1702/94
  • 1 Ob 138/99x
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 138/99x
    nur T1
  • 6 Ob 272/03y
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 272/03y
    Auch
  • 4 Ob 159/05v
    Entscheidungstext OGH 08.11.2005 4 Ob 159/05v
    Auch
  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
    nur T1
  • 5 Ob 150/08g
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 150/08g
    nur T1
  • 9 Ob 25/08d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 9 Ob 25/08d
    Auch; nur T1; Beisatz: Allerdings ist der Oberste Gerichtshof an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht - und gleichermaßen gemäß § 526 Abs 3 ZPO durch das Rekursgericht - grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungs-(Rekurs-)gericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. (T2)
  • 9 Ob 2/10z
    Entscheidungstext OGH 26.01.2010 9 Ob 2/10z
    nur T1
  • 8 Ob 147/09h
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 8 Ob 147/09h
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 9 Ob 41/10k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 Ob 41/10k
    Auch; nur T1
  • 17 Ob 13/10a
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 17 Ob 13/10a
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 10 Ob 20/11f
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 20/11f
    Auch
  • 1 Ob 223/11t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 223/11t
    nur T1
  • 10 Ob 3/12g
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 3/12g
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
    Vgl auch; nur T1; Vgl auch Beis wie T2 nur: Allerdings ist der Oberste Gerichtshof an die Bewertung des Streitgegenstands durch das Berufungsgericht grundsätzlich gebunden. Eine Bindung besteht (nur) dann nicht, wenn das Berufungsgericht zwingende gesetzliche Bewertungsvorschriften verletzt oder den ihm vom Gesetzgeber eingeräumten Ermessensspielraum überschritten hat. (T3)
  • 4 Ob 39/14k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 39/14k
    Vgl auch
  • 1 Ob 128/14a
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 128/14a
    Auch
  • 1 Ob 149/14i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 149/14i
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 62/14x
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 Ob 62/14x
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 66/15d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 66/15d
    Auch
  • 5 Ob 102/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 102/15h
    Auch
  • 5 Ob 130/15a
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 130/15a
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 7 Ob 48/15g
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 48/15g
    Auch
  • 7 Ob 218/15g
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 218/15g
    Auch
  • 1 Ob 4/16v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 4/16v
  • 3 Ob 114/17m
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 114/17m
    nur T1
  • 6 Ob 180/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 180/17i
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0043252

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19910409_OGH0002_0040OB00512_9100000_001

Rechtssatz für 1Ob44/92 1Ob625/94 5Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0011505

Geschäftszahl

1Ob44/92; 1Ob625/94; 5Ob120/08w; 3Ob23/11w; 5Ob195/11d

Entscheidungsdatum

29.01.1993

Norm

ABGB §472
ABGB §523 Cd
ABGB §523 Ba

Rechtssatz

Die als Legalservituten bezeichnete Eigentumsbeschränkungen sind privatrechtlicher Natur und einer dinglichen Verpflichtung gleichzusetzen. Solche von einer Eintragung im Grundbuch in der Regel unabhängige Einschränkung des Eigentums wirken ähnlich wie Dienstbarkeiten und gewähren dem Berechtigten die Sacheinwendungen gegen die Eigentums-Freiheitsklage.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 44/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 44/92
    Veröff: SZ 66/12 = EvBl 1993/194 S 812
  • 1 Ob 625/94
    Entscheidungstext OGH 29.08.1995 1 Ob 625/94
    Auch; Veröff: SZ 68/145
  • 5 Ob 120/08w
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 5 Ob 120/08w
    Auch
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Auch; Beisatz: Hier: § 43 Abs 1 VermG. (T1)
  • 5 Ob 195/11d
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 195/11d
    Vgl; Beisatz: Hier: Ersichtlichmachung der Verpflichtung zur Duldung eines Durchganges oder einer Durchfahrt nach § 130 Abs 1 lit h Wr BauO idF LGBl 1930/11. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0011505

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2012

Dokumentnummer

JJR_19930129_OGH0002_0010OB00044_9200000_002

Rechtssatz für 7Ob502/93 10ObS2351/96z...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0046249

Geschäftszahl

7Ob502/93; 10ObS2351/96z; 1Ob30/97m; 1Ob29/97i; 1Ob50/99f; 2Ob353/99x; 1Ob146/00b; 1Ob76/00h; 2Ob251/00a; 3Ob32/03g; 6Ob286/03g; 1Ob127/04i; 2Ob222/04t; 7Ob277/05v; 3Ob248/05z; 1Ob135/07w; 5Ob209/07g; 6Ob189/08z; 7Ob110/08i; 5Ob130/09t; 3Ob23/11w; 10ObS165/10b; 1Ob15/11d; 1Ob30/11k; 4Ob160/11z; 8ObA8/12b; 10ObS26/12i; 5Ob49/12k; 8ObA23/13k; 10ObS115/13d; 1Ob212/13b; 4Ob103/14x; 3Ob127/14v; 8Ob40/14m; 1Ob246/14d; 3Ob101/16y; 5Ob93/17p; 10Ob31/17g; 8Ob56/17v

Entscheidungsdatum

03.03.1993

Norm

JN §42 Abs1 Aa
JN §42 Abs3 Aa
JN §42 Abs1 Ab
JN §42 Abs3 Ab
JN §42 Abs1 Ac
JN §42 Abs3 Ac
ZPO §240 Abs3

Rechtssatz

Die im Rekurs an den Obersten Gerichtshof erstmals aufgeworfene Frage der Unzulässigkeit des Rechtsweges ist ungeachtet des Umstandes, dass bislang ein derartiger Einwand nicht erhoben wurde, gemäß § 42 Abs 1 JN vorweg zu prüfen, zumal sich die Untergerichte damit weder im Spruch noch in den Entscheidungsgründen (vgl NZ 1988/61; SZ 54/190 ua) auseinandergesetzt haben und daher über die Zulässigkeit des Rechtsweges noch nicht bindend entschieden wurde (§ 42 Abs 3 JN).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 502/93
    Entscheidungstext OGH 03.03.1993 7 Ob 502/93
    Veröff: JBl 1993,790
  • 10 ObS 2351/96z
    Entscheidungstext OGH 22.10.1996 10 ObS 2351/96z
    Vgl auch
  • 1 Ob 30/97m
    Entscheidungstext OGH 25.02.1997 1 Ob 30/97m
    Auch
  • 1 Ob 29/97i
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 29/97i
    Auch
  • 1 Ob 50/99f
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 50/99f
    Auch; Veröff: SZ 72/76
  • 2 Ob 353/99x
    Entscheidungstext OGH 23.12.1999 2 Ob 353/99x
    Auch
  • 1 Ob 146/00b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 146/00b
    Beisatz: Bejahten die Vorinstanzen hingegen die Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs ausdrücklich und übereinstimmend in den Entscheidungsgründen ihrer Urteile, liegt eine den Obersten Gerichtshof bindende Entscheidung nach § 42 Abs 3 JN über die erörterte absolute Prozessvoraussetzung vor. (T1); Veröff: SZ 73/123
  • 1 Ob 76/00h
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 76/00h
    Auch; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof hat gemäß § 240 Abs 3 ZPO auch von Amts wegen eine allfällige Unzulässigkeit wahrzunehmen, wenn die Vorinstanzen darüber weder im Spruch noch in den Gründen ihrer Entscheidungen abgesprochen haben und somit keine das Revisionsgericht nach § 42 Abs 3 JN bindende Entscheidung vorliegt. (T2); Beisatz: Für den Eintritt der genannten Bindungswirkung reicht es nicht aus, wenn die Vorinstanzen die Rechtswegzulässigkeit "nur implizit durch meritorische Behandlung des Klagsanspruchs und Fällung einer Sachentscheidung" bejaht haben. (T3); Veröff: SZ 73/128
  • 2 Ob 251/00a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2000 2 Ob 251/00a
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 32/03g
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 3 Ob 32/03g
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 286/03g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2004 6 Ob 286/03g
    Vgl
  • 1 Ob 127/04i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 127/04i
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 222/04t
    Entscheidungstext OGH 02.02.2006 2 Ob 222/04t
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 277/05v
    Entscheidungstext OGH 14.12.2005 7 Ob 277/05v
    Vgl auch; Beisatz: Bei der Unzulässigkeit des Rechtsweges handelt es sich um eine absolute, in jeder Lage des Verfahrens bis zur Rechtskraft der Entscheidung (auch) von Amts wegen wahrzunehmende Prozessvoraussetzung. (T4)
  • 3 Ob 248/05z
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 248/05z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Veröff: SZ 2006/42
  • 1 Ob 135/07w
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 135/07w
    Vgl auch; Beis wie T4;Veröff: SZ 2007/163
  • 5 Ob 209/07g
    Entscheidungstext OGH 05.02.2008 5 Ob 209/07g
    Vgl auch; Beisatz: Es entspricht einer Linie der Rechtsprechung, dass eine bloß implizite Bejahung der Rechtswegzulässigkeit, etwa durch meritorische Behandlung eines Begehrens, für eine bindende Bejahung der Zulässigkeit des (hier: außerstreitigen) Rechtswegs nicht ausreicht. (T5)
  • 6 Ob 189/08z
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 189/08z
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Da die Vorinstanzen - wenn auch zum Teil lediglich in der Begründung ihrer Entscheidungen - übereinstimmend die Zulässigkeit des Rechtswegs für den hier geltend gemachten Anspruch Streitigkeit aus dem Vereinsverhältnis nach § 8 Abs 1 VerG bejaht haben, ist es dem Obersten Gerichtshof verwehrt, die vom Beklagten in seiner außerordentlichen Revision einzig als erheblich bezeichnete Rechtsfrage einer Beurteilung zu unterziehen. (T6)
  • 7 Ob 110/08i
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 110/08i
    Vgl; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Die bloß implizite Bejahung der Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs durch meritorische Behandlung des Begehrens reicht für die Annahme einer Entscheidung mit bindender Wirkung nach § 42 Abs 3 JN nicht aus. (T7); Veröff: SZ 2008/163
  • 5 Ob 130/09t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2009 5 Ob 130/09t
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Vgl; Beis wie T7
  • 10 ObS 165/10b
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 10 ObS 165/10b
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Unzulässigkeit des Rechtswegs als Mangel einer absoluten Prozessvoraussetzung gemäß § 230 Abs 3 ZPO. (T8)
  • 1 Ob 15/11d
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 15/11d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T7
    Veröff: SZ 2011/43
  • 1 Ob 30/11k
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 30/11k
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 160/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
    Vgl auch; Beis wie T7; Veröff: SZ 2011/151
  • 8 ObA 8/12b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 ObA 8/12b
    Auch
  • 10 ObS 26/12i
    Entscheidungstext OGH 12.04.2012 10 ObS 26/12i
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 49/12k
    Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 49/12k
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 8 ObA 23/13k
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 8 ObA 23/13k
    Auch; Beis wie T7
  • 10 ObS 115/13d
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 ObS 115/13d
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 212/13b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 212/13b
    Vgl; Beis wie T7
  • 4 Ob 103/14x
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 103/14x
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Wegfall der sukzessiven Kompetenz nach § 59 Abs 8 Wr BauO idF LGBl 2013/35 ohne Übergangsbestimmung für anhängige Verfahren. (T9)
  • 3 Ob 127/14v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 3 Ob 127/14v
    Auch; Beisatz: Gegenteilig zu 4 Ob 103/14x: kein Wegfall der sukzessiven Kompetenz in vor dem 1.1.2014 anhängigen Verfahren. (T10); Veröff: SZ 2014/85
  • 8 Ob 40/14m
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 40/14m
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 246/14d
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 246/14d
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 3 Ob 101/16y
    Entscheidungstext OGH 13.07.2016 3 Ob 101/16y
    Auch, Beis wie T4
  • 5 Ob 93/17p
    Entscheidungstext OGH 20.07.2017 5 Ob 93/17p
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 10 Ob 31/17g
    Entscheidungstext OGH 18.07.2017 10 Ob 31/17g
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 56/17v
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 Ob 56/17v
    Beis wie T3; Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0046249

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19930303_OGH0002_0070OB00502_9300000_001

Rechtssatz für 1Ob38/94 1Ob40/94 4Ob58...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045491

Geschäftszahl

1Ob38/94; 1Ob40/94; 4Ob587/95; 1Ob2344/96d; 1Ob143/97d; 1Ob83/99h; 1Ob193/01s; 4Ob223/04d; 1Ob122/06g; 4Ob83/09y; 7Ob144/09s; 4Ob131/09g; 2Ob143/09g; 4Ob102/10v; 3Ob23/11w; 1Ob195/10y; 4Ob160/11z; 8Ob58/11d; 1Ob135/12b; 4Ob111/14y; 5Ob109/14m; 3Ob185/14y; 7Ob192/14g; 1Ob246/14d; 5Ob245/15p; 5Ob4/16y; 3Ob227/15a; 1Ob116/16i; 9ObA88/18h; 3Ob1/19x

Entscheidungsdatum

13.12.1994

Norm

JN §1 BIa

Rechtssatz

Die inhaltliche Berechtigung des vom Kläger behaupteten Anspruchs ist bei der Frage der Rechtswegzulässigkeit unerheblich, hierüber ist erst in der Sachentscheidung abzusprechen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 38/94
    Entscheidungstext OGH 13.12.1994 1 Ob 38/94
  • 1 Ob 40/94
    Entscheidungstext OGH 23.06.1995 1 Ob 40/94
    Auch
  • 4 Ob 587/95
    Entscheidungstext OGH 21.11.1995 4 Ob 587/95
    Beisatz: Wird die inhaltliche Berechtigung verneint, so kann das nicht zur Zurückweisung, sondern nur zur Abweisung des Antrages (der Klage) führen. (T1)
  • 1 Ob 2344/96d
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2344/96d
    Auch
  • 1 Ob 143/97d
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 143/97d
    Auch
  • 1 Ob 83/99h
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 83/99h
    Auch
  • 1 Ob 193/01s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 193/01s
  • 4 Ob 223/04d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2004 4 Ob 223/04d
  • 1 Ob 122/06g
    Entscheidungstext OGH 12.09.2006 1 Ob 122/06g
    Beis wie T1
  • 4 Ob 83/09y
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 83/09y
  • 7 Ob 144/09s
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 144/09s
    Beisatz: Ohne Einfluss ist es, was die Beklagte einwendet oder ob der behauptete Anspruch auch inhaltlich berechtigt ist. (T2)
  • 4 Ob 131/09g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 131/09g
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Auch; Veröff: SZ 2010/67
  • 4 Ob 102/10v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 102/10v
    Auch; Veröff: SZ 2010/83
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
  • 1 Ob 195/10y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 195/10y
  • 4 Ob 160/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
    Auch; Beisatz: Hier: Zu inneren Angelegenheiten der Kirche iSv Art 15 StGG. (T3)
    Veröff: SZ 2011/151
  • 8 Ob 58/11d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2012 8 Ob 58/11d
  • 1 Ob 135/12b
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 135/12b
    Auch
  • 4 Ob 111/14y
    Entscheidungstext OGH 17.07.2014 4 Ob 111/14y
  • 5 Ob 109/14m
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 109/14m
  • 3 Ob 185/14y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 185/14y
    Auch
  • 7 Ob 192/14g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 192/14g
    Auch
  • 1 Ob 246/14d
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 246/14d
    Auch
  • 5 Ob 245/15p
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 245/15p
  • 5 Ob 4/16y
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 4/16y
  • 3 Ob 227/15a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 227/15a
    Auch
  • 1 Ob 116/16i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 116/16i
  • 9 ObA 88/18h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 88/18h
  • 3 Ob 1/19x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 1/19x
    Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0045491

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19941213_OGH0002_0010OB00038_9400000_001

Rechtssatz für 1Ob146/00b 3Ob32/03g 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0114196

Geschäftszahl

1Ob146/00b; 3Ob32/03g; 4Ob118/06s; 4Ob202/06v; 6Ob43/07b; 8Ob13/07f; 17Ob22/07w; 5Ob209/07g; 7Ob245/08t; 8Ob136/08w; 7Ob62/09g; 3Ob98/09x; 5Ob3/10t; 5Ob28/10v; 6Ob182/10y; 3Ob23/11w; 10Ob20/11f; 4Ob160/11z; 4Ob4/12k; 5Ob49/12k; 10ObS49/12x; 4Ob150/12f; 1Ob257/12v; 1Ob212/13b; 5Ob200/14v; 5Ob122/15z; 5Ob129/15d; 3Ob251/15f; 5Ob255/15h; 3Ob153/16w; 1Ob235/16i; 10Ob31/17g; 4Ob157/17t; 3Ob4/18m; 9Ob19/18m; 2Ob159/17x; 10Ob103/18x

Entscheidungsdatum

25.07.2000

Norm

JN §42 Abs3 Ac
ZPO §240 Abs3 CIb

Rechtssatz

Die Bindungswirkung gemäß § 42 Abs 3 JN setzt nicht die ausdrückliche Bejahung der maßgebenden Prozessvoraussetzung im Spruch eines Beschlusses voraus. Die Verneinung der Prozessvoraussetzung in den Gründen allein ist der Rechtskraft fähig und kann eine solche Bindungswirkung entfalten (so auch schon 4 Ob 293/98m, 1 Ob 612/95 und 1 Ob 2123/96d).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 146/00b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 146/00b
    Veröff: SZ 73/123
  • 3 Ob 32/03g
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 3 Ob 32/03g
    nur: Die Bindungswirkung gemäß § 42 Abs 3 JN setzt nicht die ausdrückliche Bejahung der maßgebenden Prozessvoraussetzung im Spruch eines Beschlusses voraus. (T1)
  • 4 Ob 118/06s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 118/06s
    nur T1; Beisatz: Hier: Internationale Zuständigkeit. (T2)
    Veröff: SZ 2006/141
  • 4 Ob 202/06v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 202/06v
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 43/07b
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 43/07b
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 13/07f
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 13/07f
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Vorinstanzen verneinten ausdrücklich jeweils in den Begründungen der Entscheidungen - und damit für den Obersten Gerichtshof bindend - das Prozesshindernis der Rechtskraft der Vorentscheidung. (T3)
  • 17 Ob 22/07w
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 17 Ob 22/07w
    Auch; Veröff: SZ 2007/197
  • 5 Ob 209/07g
    Entscheidungstext OGH 05.02.2008 5 Ob 209/07g
    Vgl auch; Beisatz: Es entspricht einer Linie der Rechtsprechung, dass eine bloß implizite Bejahung der Rechtswegzulässigkeit, etwa durch meritorische Behandlung eines Begehrens, für eine bindende Bejahung der Zulässigkeit des (hier: außerstreitigen) Rechtswegs nicht ausreicht. (T4)
  • 7 Ob 245/08t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 7 Ob 245/08t
    Auch
  • 8 Ob 136/08w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 136/08w
    Auch; Beisatz: Hier: Internationale Zuständigkeit und internationale Streitanhängigkeit. (T5)
  • 7 Ob 62/09g
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 62/09g
    Auch
  • 3 Ob 98/09x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2009 3 Ob 98/09x
    Auch; Beisatz: Die Vorinstanzen haben sich mit dem Prozesshindernis der rechtskräftig entschiedenen Sache -wenngleich nicht im Spruch, sondern nur in den Entscheidungsgründen - ausdrücklich befasst und das Vorliegen dieses Prozesshindernisses übereinstimmend verneint. In diesem Fall steht der neuerlichen Prüfung des Prozesshindernisses nach ständiger Rechtsprechung die Bindungswirkung der Entscheidungen der Vorinstanzen entgegen. (T6)
  • 5 Ob 3/10t
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 3/10t
    Auch; Bem: Hier: Unbekämpfte Verwerfung der Einrede des Prozesshindernisses der Unzulässigkeit des streitigen Rechtswegs durch das Erstgericht in den Gründen seiner Entscheidung. (T7)
  • 5 Ob 28/10v
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 28/10v
    Auch
  • 6 Ob 182/10y
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 6 Ob 182/10y
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T4
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Vgl aber; Beisatz: Da die bloß implizite Bejahung der Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs (nur) durch meritorische Behandlung des Begehrens nicht für die Annahme einer Entscheidung mit bindender Wirkung ausreicht, ist dem Obersten Gerichtshof die nunmehrige Prüfung der Zulässigkeit des Rechtswegs nicht verwehrt. (T8)
  • 10 Ob 20/11f
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 20/11f
    Auch; Beis wie T7
  • 4 Ob 160/11z
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 160/11z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8; Veröff: SZ 2011/151
  • 4 Ob 4/12k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 4/12k
    Vgl auch
  • 5 Ob 49/12k
    Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 49/12k
    Vgl; nur T1
  • 10 ObS 49/12x
    Entscheidungstext OGH 24.07.2012 10 ObS 49/12x
    Vgl auch; Veröff: SZ 2012/73
  • 4 Ob 150/12f
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 150/12f
    Vgl auch
  • 1 Ob 257/12v
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 257/12v
    Vgl auch
  • 1 Ob 212/13b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 212/13b
    Vgl aber; Beis wie T8
  • 5 Ob 200/14v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 200/14v
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 5 Ob 122/15z
    Entscheidungstext OGH 14.07.2015 5 Ob 122/15z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T6
  • 5 Ob 129/15d
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 129/15d
    Vgl aber; Beis wie T8
  • 3 Ob 251/15f
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 3 Ob 251/15f
    Auch
  • 5 Ob 255/15h
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 255/15h
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 235/16i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 235/16i
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 10 Ob 31/17g
    Entscheidungstext OGH 18.07.2017 10 Ob 31/17g
    Beis wie T7
  • 4 Ob 157/17t
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 157/17t
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch, wenn das Erstgericht die Zulässigkeit des Rechtswegs ausgesprochen und der Beklagte diese Entscheidung unbekämpft gelassen hat. (T9)
  • 3 Ob 4/18m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 3 Ob 4/18m
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 9 Ob 19/18m
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 19/18m
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8; Beisatz: Nach nunmehr ständiger Rechtsprechung ist für eine bindende Entscheidung über eine Prozessvoraussetzung iSd § 42 Abs 3 JN nicht erforderlich, dass das Gericht über ihr Vorliegen ausdrücklich und spruchgemäß entschieden hat. Zwar wird eine bloß implizite Bejahung der Prozessvoraussetzung durch meritorische Behandlung als nicht ausreichend erachtet, sehr wohl aber eine bindende Entscheidung dann angenommen, wenn das Gericht sich mit dem Vorliegen der Prozessvoraussetzung in den Entscheidungsgründen auseinandergesetzt hat. (T9a)
  • 2 Ob 159/17x
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 2 Ob 159/17x
    Beis wie T2; Beisatz: Die Bindungswirkung wäre auch bei einem allfälligen Verstoß gegen Unionsrecht zu beachten. (T10); Beisatz: Hier: EuErbVO. (T11)
  • 10 Ob 103/18x
    Entscheidungstext OGH 22.01.2019 10 Ob 103/18x
    Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114196

Im RIS seit

24.08.2000

Zuletzt aktualisiert am

08.10.2019

Dokumentnummer

JJR_20000725_OGH0002_0010OB00146_00B0000_003

Rechtssatz für 4Ob61/04f (4Ob62/04b) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0118748

Geschäftszahl

4Ob61/04f (4Ob62/04b); 2Ob103/07x; 4Ob216/08f; 2Ob5/09p; 8Ob57/09d; 6Ob46/08w; 9Ob25/08d (9Ob26/08a); 6Ob164/09z; 17Ob28/09f; 2Ob68/09b; 2Ob248/09y; 6Ob187/10h; 6Ob46/11z; 3Ob23/11w; 2Ob55/11v (2Ob65/11i); 2Ob163/11a; 10Ob3/12g; 2Ob8/12h; 1Ob9/12y; 3Ob89/12b; 3Ob147/12g; 7Ob134/13a; 5Ob180/13a; 5Ob71/14y; 5Ob67/14k; 8Ob62/14x; 7Ob231/14t; 1Ob64/15s (1Ob65/15p); 5Ob102/15h; 1Ob78/16a; 9Ob58/16v; 3Ob114/17m; 5Ob205/18k; 5Ob76/19s

Entscheidungsdatum

30.03.2004

Norm

ZPO §500 Abs2 Z1
ZPO §500 Abs3

Rechtssatz

Das Berufungsgericht darf den Wert des Entscheidungsgegenstands - bezogen auf den objektiven Wert der Streitsache - weder übermäßig hoch noch übermäßig niedrig ansetzen; ist eine solche Fehlbewertung offenkundig, dann ist der Oberste Gerichtshof daran nicht gebunden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 61/04f
    Entscheidungstext OGH 30.03.2004 4 Ob 61/04f
  • 2 Ob 103/07x
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 103/07x
  • 4 Ob 216/08f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 216/08f
    Auch; Beisatz: Bestehen keine zwingenden Bewertungsvorschriften, so hat sich die Bewertung am objektiven Wert der Streitsache zu orientieren. (T1)
    Beisatz: Hier: Feststellung des Bestehens eines Fahrrechts und Einwilligung in die Einverleibung. (T2)
  • 2 Ob 5/09p
    Entscheidungstext OGH 29.01.2009 2 Ob 5/09p
    Beisatz: Aus der Geltendmachung einer Gegenforderung von 30.000 EUR durch die Beklagten im verbundenen Verfahren ist nicht zwingend die übermäßig niedrige Bewertung des Streitgegenstands im führenden Verfahren durch das Berufungsgericht abzuleiten. (T3)
  • 8 Ob 57/09d
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 8 Ob 57/09d
    Beisatz: Dies gilt gleichermaßen für eine Bewertung durch das Rekursgericht. (T4)
  • 6 Ob 46/08w
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 46/08w
  • 9 Ob 25/08d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 9 Ob 25/08d
    Auch
  • 6 Ob 164/09z
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 164/09z
    Vgl auch; Beisatz: Es kann auch keine Rede von einer offenkundig willkürlichen Bewertung des Entscheidungsgegenstands durch das Berufungsgericht sein, wenn es der auf § 56 Abs 2 JN beruhenden Bewertung der klagenden Parteien nicht folgte. (T5)
    Bem: Hier: Auf § 1330 ABGB gestützte Unterlassungsansprüche. (T6)
  • 17 Ob 28/09f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 17 Ob 28/09f
  • 2 Ob 68/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 68/09b
    Auch; Veröff: SZ 2009/143
  • 2 Ob 248/09y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 248/09y
    Auch Beis wie T1
  • 6 Ob 187/10h
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 187/10h
    Vgl auch
  • 6 Ob 46/11z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2011 6 Ob 46/11z
    Vgl
  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w
    Vgl
  • 2 Ob 55/11v
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 55/11v
    Beis wie T1; Vgl Beis wie T2
  • 2 Ob 163/11a
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 2 Ob 163/11a
  • 10 Ob 3/12g
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 3/12g
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 8/12h
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 8/12h
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
    Auch
  • 3 Ob 89/12b
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 89/12b
    Vgl; Ähnlich Beis wie T1
  • 3 Ob 147/12g
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 147/12g
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 134/13a
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 134/13a
  • 5 Ob 180/13a
    Entscheidungstext OGH 27.11.2013 5 Ob 180/13a
    Auch; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 8 und 12a MRG. (T7)
  • 5 Ob 71/14y
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 71/14y
    Beis wie T7
  • 5 Ob 67/14k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 67/14k
  • 8 Ob 62/14x
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 Ob 62/14x
    Auch
  • 7 Ob 231/14t
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 231/14t
    Auch
  • 1 Ob 64/15s
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 64/15s
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 102/15h
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 102/15h
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 78/16a
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 78/16a
  • 9 Ob 58/16v
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 58/16v
    Auch
  • 3 Ob 114/17m
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 114/17m
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 205/18k
    Entscheidungstext OGH 13.12.2018 5 Ob 205/18k
  • 5 Ob 76/19s
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 76/19s
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118748

Im RIS seit

29.04.2004

Zuletzt aktualisiert am

10.09.2019

Dokumentnummer

JJR_20040330_OGH0002_0040OB00061_04F0000_001

Rechtssatz für 3Ob23/11w

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0126773

Geschäftszahl

3Ob23/11w

Entscheidungsdatum

13.04.2011

Norm

VermG §43 Abs1 Z1

Rechtssatz

Durch diese Bestimmung wird Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen und dessen Mitarbeitern eine Legalservitut iSd § 346 Abs 1 ABGB eingeräumt, bei (Vor‑)Arbeiten für Vermessungen fremden Grund zu betreten und zu befahren, wenn dies für deren zweckmäßige Durchführung unbedingt erforderlich ist; dabei darf ein Fahrzeug auch abgestellt werden. Durch die Verwendung des Fahrzeugs dürfen aber keine Beeinträchtigungen oder Schäden des Grundeigentümers entstehen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 23/11w
    Entscheidungstext OGH 13.04.2011 3 Ob 23/11w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0126773

Im RIS seit

17.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

17.06.2011

Dokumentnummer

JJR_20110413_OGH0002_0030OB00023_11W0000_001