Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob15/25 1Ob112/00b 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034610

Geschäftszahl

2Ob15/25; 1Ob112/00b; 3Ob23/10v

Entscheidungsdatum

09.01.1925

Norm

ABGB §1497 I
ZPO §261

Rechtssatz

Im Falle eines Überweisungsbeschlusses nach § 261 Abs 6 ZPO ist der Tag des Einlangens der Klage bei dem zuerst angerufenen Gerichte sowohl für die Prüfung der Frage der Einhaltung einer Notfrist als auch für die Prüfung der Frage, ob Unterbrechung der Verjährung durch Klageerhebung im Sinne des § 1497 ABGB eingetreten ist, maßgebend.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 15/25
    Entscheidungstext OGH 09.01.1925 2 Ob 15/25
    Veröff: SZ 7/6
  • 1 Ob 112/00b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 112/00b
    Beisatz: Die Verjährung wird mit der Gerichtshängigkeit unterbrochen, selbst wenn die Klage beim unzuständigen Gericht eingebracht wurde und sie an das zuständige Gericht (gemäß § 230a oder § 261 Abs 6 ZPO) überwiesen wurde bzw die Klage unzustellbar war. (T1) Beisatz: Hier: Wurde die Klage an das zuständige Gericht adressiert; infolge eines Postversehens langte sie aber bei einem unzuständigen Gericht ein und ist erst in weiterer Folge durch Weiterleitung des "Irrläufers" dem zuständigen Gericht zugekommen. Dieser Fall ist jenem Fall vergleichbar, in dem die Klage beim unzuständigen Gericht eingebracht und an das zuständige Gericht überwiesen wurde. (T2); Veröff: SZ 73/122
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1925:RS0034610

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.05.2010

Dokumentnummer

JJR_19250109_OGH0002_0020OB00015_2500000_001

Rechtssatz für 4Ob59/60 7Ob138/75 1Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034720

Geschäftszahl

4Ob59/60; 7Ob138/75; 1Ob653/79; 7Ob554/92; 1Ob112/00b; 3Ob23/10v

Entscheidungsdatum

03.05.1960

Norm

ABGB §1497 III
ZPO §261 Abs6

Rechtssatz

Die Unzuständigkeit des angerufenen Gerichtes hindert die Unterbrechung der Verjährung dann nicht, wenn die Sache gemäß § 261 ZPO an das zuständige Gericht überwiesen wird. Der gleiche Grundsatz muss wohl gelten, wenn ein gar nicht angerufenes Gericht die Klage annimmt und an das zuständige Gericht "weiterleitet".

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 59/60
    Entscheidungstext OGH 03.05.1960 4 Ob 59/60
  • 7 Ob 138/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 7 Ob 138/75
    nur: Die Unzuständigkeit des angerufenen Gerichtes hindert die Unterbrechung des Verjährung dann nicht, wenn die Sache gemäß § 261 ZPO an das zuständige Gericht überwiesen wird. (T1) Beisatz: Hiebei ist nicht maßgebend, ob die Einbringung der Klage beim unzuständigen Gericht auf einem entschuldbaren oder nicht entschuldbaren Irrtum in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht, oder auf Absicht beruht. (T2) Veröff: VersR 1976,1198
  • 1 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 29.08.1979 1 Ob 653/79
  • 7 Ob 554/92
    Entscheidungstext OGH 25.06.1992 7 Ob 554/92
    nur T1
  • 1 Ob 112/00b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 112/00b
    Auch; Beisatz: Die Verjährung wird mit der Gerichtshängigkeit unterbrochen, selbst wenn die Klage beim unzuständigen Gericht eingebracht wurde und sie an das zuständige Gericht (gemäß § 230a oder § 261 Abs 6 ZPO) überwiesen wurde bzw die Klage unzustellbar war. (T3) Beisatz: Hier: Wurde die Klage an das zuständige Gericht adressiert; infolge eines Postversehens langte sie aber bei einem unzuständigen Gericht ein und ist erst in weiterer Folge durch Weiterleitung des "Irrläufers" dem zuständigen Gericht zugekommen. Dieser Fall ist jenem Fall vergleichbar, in dem die Klage beim unzuständigen Gericht eingebracht und an das zuständige Gericht überwiesen wurde. (T4); Veröff: SZ 73/122
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0034720

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.05.2010

Dokumentnummer

JJR_19600503_OGH0002_0040OB00059_6000000_001

Rechtssatz für 5Ob135/72 7Ob544/76 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034507

Geschäftszahl

5Ob135/72; 7Ob544/76; 1Ob726/76; 1Ob653/79; 4Ob509/79; 7Ob61/82; 6Ob700/85; 7Ob31/86; 7Ob43/88; 1Ob681/90; 1Ob536/92; 7Ob2265/96f; 5Ob216/97v; 5Ob223/97y; 5Ob261/97m; 5Ob203/97g; 5Ob255/97d; 5Ob168/97k; 5Ob166/97s; 5Ob164/97x; 5Ob198/97x; 5Ob167/97p; 5Ob163/97z; 5Ob115/97s; 5Ob171/97a; 5Ob172/97y; 5Ob252/97p; 5Ob193/97m; 5Ob192/97i; 5Ob170/97d; 5Ob248/97z; 5Ob209/97i; 5Ob190/97w; 5Ob165/97v; 5Ob289/97d; 5Ob308/97y; 5Ob354/97p; 5Ob341/97a; 5Ob334/97x; 5Ob386/97v; 5Ob314/97f; 5Ob328/97i; 5Ob321/97k; 5Ob295/97m; 5Ob302/97s; 5Ob415/97h; 5Ob170/99g; 1Ob119/00g; 7Ob250/01t; 5Ob79/02g; 1Ob252/02v; 5Ob232/02g; 5Ob220/02t; 5Ob97/03f; 5Ob123/03d; 5Ob222/05s; 8Ob129/08s; 3Ob23/10v; 3Ob206/10f; 8Ob50/16k

Entscheidungsdatum

11.07.1972

Norm

ABGB §1491
ABGB §1497 I
AnfO §9
KO §43 Abs2

Rechtssatz

§ 1497 ABGB ist analog auch auf einzelne Ausschlußfristen - so insbesonders auch auf die Anfechtungsfrist nach § 43 Abs 2 KO - anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 135/72
    Entscheidungstext OGH 11.07.1972 5 Ob 135/72
    Veröff: SZ 45/80 = EvBl 1973/18 S 47
  • 7 Ob 544/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 7 Ob 544/76
  • 1 Ob 726/76
    Entscheidungstext OGH 14.10.1976 1 Ob 726/76
    Vgl; Beisatz: § 1497 ABGB ist auf Grund der Fassung der §§ 57, 59 EheG die nur auf die Klageerhebung abstellen, unanwendbar. (T1)
  • 1 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 29.08.1979 1 Ob 653/79
  • 4 Ob 509/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 4 Ob 509/79
  • 7 Ob 61/82
    Entscheidungstext OGH 28.10.1982 7 Ob 61/82
    nur: § 1497 ABGB ist analog auch auf einzelne Ausschlußfristen anzuwenden. (T2); Beisatz: Hier: Art 13 AHVB (T3) Veröff: RZ 1984/59 S 182
  • 6 Ob 700/85
    Entscheidungstext OGH 14.11.1985 6 Ob 700/85
    Auch; nur T2; Beisatz: Ob und inwieweit die Verjährungsvorschriften auf Präklusivfristen anzuwenden sind, hat sich insbesonders am Zweck der gesetzlichen Vorschrift zu orientieren (hier: analoge Anwendung des § 1497 ABGB auf die Frist des § 1111 ABGB). (T4); Veröff: SZ 58/180 = EvBl 1986/177 S 760
  • 7 Ob 31/86
    Entscheidungstext OGH 11.09.1986 7 Ob 31/86
    nur T2
  • 7 Ob 43/88
    Entscheidungstext OGH 23.11.1988 7 Ob 43/88
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterbrechung der nach § 12 Abs 3 VersVG wirksam gesetzten Frist. (T5); Veröff: VersRdSch 1989,253 = ZVR 1990/60 S 179
  • 1 Ob 681/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 681/90
    nur T2; Beis wie T4 nur: Ob und inwieweit die Verjährungsvorschriften auf Präklusivfristen anzuwenden sind, hat sich insbesonders am Zweck der gesetzlichen Vorschrift zu orientieren. (T6); Veröff: EFSlg 28/2
  • 1 Ob 536/92
    Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 536/92
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Auf die Fallfristen werden die Verjährungsvorschriften weitgehend sinngemäß angewendet. (T7)
  • 7 Ob 2265/96f
    Entscheidungstext OGH 18.12.1996 7 Ob 2265/96f
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 9 AnfO: Der Ausdruck "unverzüglich" verpflichtet zu ehestem Handeln, sobald dafür die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind. Die Geltendmachung erst nach einer Frist von über 9 Monaten entspricht nicht dem Erfordernis der unverzüglichen Geltendmachung. (T8); Veröff: SZ 69/288
  • 5 Ob 216/97v
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 216/97v
    nur T2; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Art III Abs 7 BauRGNov 1990. (T9)
  • 5 Ob 223/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 223/97y
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 261/97m
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 261/97m
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 203/97g
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 203/97g
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 255/97d
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 255/97d
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 168/97k
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 168/97k
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 166/97s
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 166/97s
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 164/97x
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 164/97x
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 198/97x
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 198/97x
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 167/97p
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 167/97p
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 163/97z
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 163/97z
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 115/97s
    Entscheidungstext OGH 27.05.1997 5 Ob 115/97s
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 171/97a
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 171/97a
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 172/97y
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 172/97y
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 252/97p
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 252/97p
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 193/97m
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 193/97m
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 192/97i
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 192/97i
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 170/97d
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 170/97d
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 248/97z
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 248/97z
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 209/97i
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 209/97i
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 190/97w
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 190/97w
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 165/97v
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 165/97v
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 5 Ob 289/97d
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 289/97d
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 308/97y
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 308/97y
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 354/97p
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 354/97p
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 341/97a
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 341/97a
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 334/97x
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 334/97x
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 386/97v
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 386/97v
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 314/97f
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 314/97f
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 328/97i
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 328/97i
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 321/97k
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 321/97k
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 295/97m
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 295/97m
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 302/97s
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 302/97s
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 415/97h
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 5 Ob 415/97h
    Auch; Beis wie T9
  • 5 Ob 170/99g
    Entscheidungstext OGH 13.07.1999 5 Ob 170/99g
    Vgl; Beisatz: Nach neuerer Lehre und Rechtsprechung sind die für Verjährungsfristen geltenden Regelungen über die Hemmung und Unterbrechung im Hinblick auf den zumeist gleichen Gesetzeszweck grundsätzlich auch auf alle Präklusivfristen anzuwenden (WoBl 1999, 165/74). (T10)
  • 1 Ob 119/00g
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 119/00g
    Vgl; Beis wie T10; Veröff: SZ 73/152
  • 7 Ob 250/01t
    Entscheidungstext OGH 17.10.2001 7 Ob 250/01t
    Vgl auch; nur T2
  • 5 Ob 79/02g
    Entscheidungstext OGH 11.06.2002 5 Ob 79/02g
    Vgl auch; nur T2; Beis ähnlich wie T10; Beisatz: Hier: Frist des § 12a Abs 2 MRG. (T11)
  • 1 Ob 252/02v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 1 Ob 252/02v
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T10
  • 5 Ob 232/02g
    Entscheidungstext OGH 05.11.2002 5 Ob 232/02g
    Auch; nur T2; Beis ähnlich wie T10 nur: Die für Verjährungsfristen geltenden Regelungen sind grundsätzlich auch auf alle Präklusivfristen anzuwenden. (T12); Beisatz: Hier: Frist des § 16 Abs 8 MRG. (T13)
  • 5 Ob 220/02t
    Entscheidungstext OGH 25.02.2003 5 Ob 220/02t
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T13
  • 5 Ob 97/03f
    Entscheidungstext OGH 26.08.2003 5 Ob 97/03f
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T13
  • 5 Ob 123/03d
    Entscheidungstext OGH 13.01.2004 5 Ob 123/03d
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T10; Veröff: SZ 2004/1
  • 5 Ob 222/05s
    Entscheidungstext OGH 04.10.2005 5 Ob 222/05s
    Vgl; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 8 Ob 129/08s
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 129/08s
    Vgl; Beis ähnlich T10; Beisatz: Hier: § 1097 ABGB. (T14)
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 206/10f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 206/10f
    Auch; Beisatz: Hier: Fristen der §§ 2 und 3 AnfO. (T15)
  • 8 Ob 50/16k
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 Ob 50/16k
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Klagsfrist des § 534 Abs 1 ZPO; analoge Anwendung verneint. (T16); Veröff: SZ 2017/41

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0034507

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19720711_OGH0002_0050OB00135_7200000_002

Rechtssatz für 1Ob653/79 6Ob814/82 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034682

Geschäftszahl

1Ob653/79; 6Ob814/82; 1Ob112/00b; 3Ob23/10v; 9ObA128/11f

Entscheidungsdatum

29.08.1979

Norm

ABGB §1497 III
ZPO §261 Abs6

Rechtssatz

Da das Gericht, an das die Klage überwiesen wird, die Sache so zu behandeln hat, als ob sie von vornherein bei ihm anhängig gewesen wäre, kann gesagt werden, dass eine gehörige Fortsetzung der beim umzuständigen Gericht erhobenen, an das zuständige Gericht überwiesenen Klage vorliegt. Es ist dann aber auch die Annahme gerechtfertigt, dass materiellrechtiche Fristen als gewahrt gelten, wenn die Klage beim überweisenden Gericht noch innerhalb der materiellrechtlichen Ausschlussfrist eingelangt ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 29.08.1979 1 Ob 653/79
  • 6 Ob 814/82
    Entscheidungstext OGH 10.11.1982 6 Ob 814/82
    Auch
  • 1 Ob 112/00b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 112/00b
    Vgl aber; Beisatz: Die Verjährung wird mit der Gerichtshängigkeit unterbrochen, selbst wenn die Klage beim unzuständigen Gericht eingebracht wurde und sie an das zuständige Gericht (gemäß § 230a oder § 261 Abs 6 ZPO) überwiesen wurde bzw die Klage unzustellbar war. (T1) Beisatz: Hier: Wurde die Klage an das zuständige Gericht adressiert; infolge eines Postversehens langte sie aber bei einem unzuständigen Gericht ein und ist erst in weiterer Folge durch Weiterleitung des "Irrläufers" dem zuständigen Gericht zugekommen. Dieser Fall ist jenem Fall vergleichbar, in dem die Klage beim unzuständigen Gericht eingebracht und an das zuständige Gericht überwiesen wurde. (T2); Veröff: SZ 73/122
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    Auch; Beisatz: Hier: außerstreitiges Aufteilungsverfahren. (T3)
  • 9 ObA 128/11f
    Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 ObA 128/11f
    Auch; Beisatz: Hier: Wiedereinsetzung in die versäumte Frist zur Erhebung der Anfechtungsklage. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034682

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.01.2012

Dokumentnummer

JJR_19790829_OGH0002_0010OB00653_7900000_001

Rechtssatz für 7Ob662/82 5Ob582/83 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0057726

Geschäftszahl

7Ob662/82; 5Ob582/83; 7Ob617/83; 3Ob561/85; 1Ob520/88; 8Ob612/87; 2Ob541/88; 1Ob595/89; 6Ob723/89; 1Ob542/90; 2Ob636/90 (2Ob637/90); 1Ob681/90; 8Ob695/89 (8Ob696/89); 1Ob553/91; 1Ob536/92; 1Ob582/92; 1Ob544/93; 6Ob1660/95; 6Ob180/97g; 1Ob281/97y; 1Ob237/98d; 1Ob113/99w; 3Ob140/99f; 1Ob154/99z; 1Ob362/99p; 8Ob255/99d; 8Ob322/99g; 10Ob222/00w; 1Ob286/00s; 7Ob325/01x; 8Ob11/03f; 7Ob317/03y; 7Ob211/06i; 7Ob51/07m; 7Ob23/08w; 9Ob76/08d; 7Ob64/09a; 6Ob98/09v; 3Ob23/10v; 1Ob190/11i; 4Ob98/12h; 1Ob60/13z; 1Ob111/14a; 5Ob178/15k; 1Ob7/18p; 7Ob246/18d

Entscheidungsdatum

16.12.1982

Norm

EheG §95

Rechtssatz

Die Frist des § 95 EheG ist eine materiell-rechtliche Fallfrist, deren Nichteinhaltung zum Anspruchsverlust führt.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 662/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 662/82
    Veröff: SZ 55/192 = JBl 1983,648 (zustimmend Huber)
  • 5 Ob 582/83
    Entscheidungstext OGH 19.04.1983 5 Ob 582/83
  • 7 Ob 617/83
    Entscheidungstext OGH 26.05.1983 7 Ob 617/83
  • 3 Ob 561/85
    Entscheidungstext OGH 12.06.1985 3 Ob 561/85
  • 1 Ob 520/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 520/88
  • 8 Ob 612/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 8 Ob 612/87
  • 2 Ob 541/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 2 Ob 541/88
    Beisatz: Hier: Aufteilungsantrag nur hinsichtlich der Ehewohnung zurückgezogen und erst nach der Jahresfrist neuerlich gestellt. (T1)
  • 1 Ob 595/89
    Entscheidungstext OGH 20.09.1989 1 Ob 595/89
  • 6 Ob 723/89
    Entscheidungstext OGH 21.12.1989 6 Ob 723/89
  • 1 Ob 542/90
    Entscheidungstext OGH 20.06.1990 1 Ob 542/90
  • 2 Ob 636/90
    Entscheidungstext OGH 30.01.1991 2 Ob 636/90
  • 1 Ob 681/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 681/90
    Veröff: EvBl 1991/123 S 566 = EFSlg XXVIII/2
  • 8 Ob 695/89
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 8 Ob 695/89
    Auch
  • 1 Ob 553/91
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 553/91
  • 1 Ob 536/92
    Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 536/92
  • 1 Ob 582/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 582/92
  • 1 Ob 544/93
    Entscheidungstext OGH 25.05.1993 1 Ob 544/93
  • 6 Ob 1660/95
    Entscheidungstext OGH 25.10.1995 6 Ob 1660/95
  • 6 Ob 180/97g
    Entscheidungstext OGH 16.10.1997 6 Ob 180/97g
  • 1 Ob 281/97y
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 281/97y
    Auch
  • 1 Ob 237/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 237/98d
  • 1 Ob 113/99w
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 113/99w
    nur: Die Frist des § 95 EheG ist eine materiellrechtliche Fallfrist. (T2)
    Beisatz: Diese ist von Amts wegen zu beachten. (T3)
  • 3 Ob 140/99f
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 140/99f
  • 1 Ob 154/99z
    Entscheidungstext OGH 22.10.1999 1 Ob 154/99z
    Beisatz: Diese Frist wurde vom Gesetzgeber mit Rücksicht auf das Interesse an der ehesten Klärung der Vermögensverhältnisse der vormaligen Ehegatten festgesetzt, das nicht nur diese selbst, sondern auch dritte Personen an einer alsbaldigen Klarstellung der vermögensrechtlichen Verhältnisse haben. (T4)
  • 1 Ob 362/99p
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 362/99p
  • 8 Ob 255/99d
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 8 Ob 255/99d
    Veröff: SZ 73/45
  • 8 Ob 322/99g
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 8 Ob 322/99g
  • 10 Ob 222/00w
    Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 Ob 222/00w
    Beis wie T3
  • 1 Ob 286/00s
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 1 Ob 286/00s
    Beis wie T3; Beisatz: Die zeitliche Beschränkung zwingt den Antragsteller, seinen Antrag noch zu einer Zeit geltend zu machen, in der beiden Ehegatten die zur einwandfreien Klarstellung des Sachverhalts notwendigen Beweismittel etc in aller Regel noch zur Verfügung stehen. Möglichst rasch sollen klare Verhältnisse über die Vermögenslage der vormaligen Ehegatten geschaffen werden. (T5)
    Veröff: SZ 74/70
  • 7 Ob 325/01x
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 325/01x
  • 8 Ob 11/03f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2003 8 Ob 11/03f
  • 7 Ob 317/03y
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 7 Ob 317/03y
    Ähnlich; Beisatz: Ohne dass auch nur eine Naturalobligation bestehen bleibt. (T6)
    Beis wie T3
  • 7 Ob 211/06i
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 7 Ob 211/06i
  • 7 Ob 51/07m
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 51/07m
  • 7 Ob 23/08w
    Entscheidungstext OGH 15.05.2008 7 Ob 23/08w
    Beis wie T6
  • 9 Ob 76/08d
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 9 Ob 76/08d
    Auch; Beisatz: Sie beginnt mit dem Eintritt der formellen Rechtskraft der Entscheidung über die Scheidung der Ehe. (T7)
  • 7 Ob 64/09a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 64/09a
    Beis wie T7; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Rechtsmittelverzicht beider Parteien. (T8)
  • 6 Ob 98/09v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 98/09v
    Vgl; nur T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
  • 1 Ob 190/11i
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 1 Ob 190/11i
    nur T2
  • 4 Ob 98/12h
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 98/12h
  • 1 Ob 60/13z
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 60/13z
    Beis wie T7
  • 1 Ob 111/14a
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 111/14a
  • 5 Ob 178/15k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 5 Ob 178/15k
    Beisatz: Der geschiedene Ehegatte kann einem auf titellose Benützung gestützten Räumungsbegehren des anderen den Anspruch nach § 97 ABGB auch dann bis zur rechtskräftigen Beendigung eines Aufteilungsverfahrens entgegenhalten, wenn der Aufteilungsantrag nicht innerhalb eines Jahres nach der formell rechtskräftigen Ehescheidung gestellt wurde und im Außerstreitverfahren vorerst nur die Verfristung des Aufteilungsantrags strittig ist. (T9)
  • 1 Ob 7/18p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 7/18p
    Auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 246/18d
    Entscheidungstext OGH 24.04.2019 7 Ob 246/18d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0057726

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19821216_OGH0002_0070OB00662_8200000_001

Rechtssatz für 2Ob18/84 8Ob2042/96v 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035976

Geschäftszahl

2Ob18/84; 8Ob2042/96v; 8Ob8/04s; 8ObA92/06x; 8Ob145/06s; 2Ob194/06b; 2Ob212/06z; 9Ob122/06s; 5Ob110/08z; 2Ob175/08m; 4Ob3/09h; 3Ob105/09a; 7Ob111/09p; 6Ob222/09d; 4Ob209/09b; 3Ob23/10v; 3Ob194/10s; 3Ob207/10b; 7Ob217/10b; 5Ob9/11a; 1Ob9/11x; 10Ob54/11f; 5Ob209/11p; 3Ob222/12m; 4Ob98/13k; 1Ob140/13i; 3Ob241/13g; 1Ob211/14g; 1Ob248/14y; 4Ob117/15g; 7Ob13/15k; 3Ob213/15t; 9ObA94/16p; 1Ob7/17m; 9ObA9/17i; 9ObA3/17g; 4Ob109/17h; 1Ob204/17g; 1Ob185/17p; 7Ob38/17i; 9ObA71/17g; 9ObA11/18k; 4Ob9/18d; 9Ob81/17b; 3Ob89/18m

Entscheidungsdatum

25.09.1984

Norm

ZPO §52
ZPO §519 Abs1 Z2
ZPO §521a

Rechtssatz

Kostenvorbehalt (nicht: Zuspruch von Kosten der Rekursbeantwortung) bei Erfolglosigkeit eines Rekurses nach § 519 Abs 1 Z 2, Abs 2 ZPO.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 18/84
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 2 Ob 18/84
  • 8 Ob 2042/96v
    Entscheidungstext OGH 24.07.1996 8 Ob 2042/96v
    Auch
  • 8 Ob 8/04s
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 8 Ob 8/04s
    Auch; Beisatz: Auch das Rekursverfahren gegen den Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO stellt keinen von der Entscheidung in der Hauptsache unabhängigen Zwischenstreit dar. (T1)
  • 8 ObA 92/06x
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 92/06x
  • 8 Ob 145/06s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 145/06s
    Beis wie T1
  • 2 Ob 194/06b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 194/06b
    Vgl; Vgl Beis wie T1
  • 2 Ob 212/06z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 212/06z
    Auch
  • 9 Ob 122/06s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 Ob 122/06s
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 110/08z
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 110/08z
    Vgl aber; Beisatz: Im Verfahren über den Rekurs findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (Hier: Zurückweisung des Rekurses). (T2)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Vgl aber Beis wie T2; Bem: Siehe nunmehr RS0123222. (T3)
  • 4 Ob 3/09h
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 4 Ob 3/09h
  • 3 Ob 105/09a
    Entscheidungstext OGH 26.08.2009 3 Ob 105/09a
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 7 Ob 111/09p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 111/09p
    Beisatz: Hier: Keine Berechtigung des Rekurses. (T4)
  • 6 Ob 222/09d
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 4 Ob 209/09b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 209/09b
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 3 Ob 194/10s
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 194/10s
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 7 Ob 217/10b
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 217/10b
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 9/11x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 9/11x
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Vgl aber; Beis wie T2; Bem wie T3
  • 5 Ob 209/11p
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 209/11p
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 222/12m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 222/12m
    Auch
  • 4 Ob 98/13k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 98/13k
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 140/13i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 140/13i
    Vgl aber; Beis wie T2; Bem wie T3
  • 3 Ob 241/13g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 241/13g
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
  • 1 Ob 248/14y
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 248/14y
    Vgl
  • 4 Ob 117/15g
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 117/15g
    Veröff: SZ 2015/80
  • 7 Ob 13/15k
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 13/15k
    Veröff: SZ 2015/90
  • 3 Ob 213/15t
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 213/15t
    Auch
  • 9 ObA 94/16p
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 9 ObA 94/16p
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
    Vgl; Beis wie T2
  • 9 ObA 9/17i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 9/17i
  • 9 ObA 3/17g
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 3/17g
    Veröff: SZ 2017/29
  • 4 Ob 109/17h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 109/17h
    Aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 185/17p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 185/17p
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 9 ObA 71/17g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 71/17g
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 9 ObA 11/18k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 11/18k
  • 4 Ob 9/18d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 9/18d
    Beis wei T2
  • 9 Ob 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 81/17b
  • 3 Ob 89/18m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 89/18m
    Vgl aber; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0035976

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19840925_OGH0002_0020OB00018_8400000_001

Rechtssatz für 1Ob681/90 7Ob555/91 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034613

Geschäftszahl

1Ob681/90; 7Ob555/91; 1Ob536/92; 9Ob143/99s; 8Ob255/99d; 8Ob12/01z; 7Ob325/01x; 1Ob45/05g; 3Ob205/08f; 3Ob23/10v; 6Ob66/10i; 1Ob60/13z; 1Ob111/14a; 1Ob5/16s; 1Ob181/16y; 1Ob200/18w

Entscheidungsdatum

06.03.1991

Norm

ABGB §1497 I
EheG §95

Rechtssatz

Die allgemeine Verjährungsbestimmung des § 1497 ABGB ist auf die Präklusivfrist des § 95 EheG - auch in Ansehung des vom Antragsgegner gestellten Gegenantrages - analog anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 681/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 681/90
    Veröff: EFSlg 28/2
  • 7 Ob 555/91
    Entscheidungstext OGH 25.07.1991 7 Ob 555/91
  • 1 Ob 536/92
    Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 536/92
  • 9 Ob 143/99s
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 Ob 143/99s
  • 8 Ob 255/99d
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 8 Ob 255/99d
    Veröff: SZ 73/45
  • 8 Ob 12/01z
    Entscheidungstext OGH 15.02.2001 8 Ob 12/01z
    Auch
  • 7 Ob 325/01x
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 325/01x
    nur: Die allgemeine Verjährungsbestimmung des § 1497 ABGB ist auf die Präklusivfrist des § 95 EheG analog anzuwenden. (T1)
  • 1 Ob 45/05g
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 45/05g
    nur T1
  • 3 Ob 205/08f
    Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 205/08f
    Vgl auch; Beisatz: Auf die Frist des § 95 EheG sind die allgemeinen Verjährungsbestimmungen analog anzuwenden. (T2)
    Beisatz: Hier: Hemmung der Verjährung durch außergerichtliche Vergleichsgespräche. (T3)
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    Auch
  • 6 Ob 66/10i
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 6 Ob 66/10i
    nur T1; Beisatz: Die Unterbrechungswirkung des rechtzeitigen Aufteilungsantrags setzt demnach die „gehörige Fortsetzung“ des Verfahrens voraus. (T4)
  • 1 Ob 60/13z
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 60/13z
    nur T1; Beis wie T4
  • 1 Ob 111/14a
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 111/14a
    Beis wie T2
  • 1 Ob 5/16s
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 5/16s
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Verfahrenshilfeantrag wegen Aufteilung nach den §§ 81 ff EheG; kein Aufteilungsantrag im Zeitraum von siebeneinhalb Monaten nach Bestellung ihres Verfahrenshelfers. (T5)
  • 1 Ob 181/16y
    Entscheidungstext OGH 18.10.2016 1 Ob 181/16y
    nur T1
  • 1 Ob 200/18w
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 200/18w
    Auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0034613

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19910306_OGH0002_0010OB00681_9000000_002

Rechtssatz für 2Ob207/07s 2Ob194/07d 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123222

Geschäftszahl

2Ob207/07s; 2Ob194/07d; 2Ob155/06t; 2Ob48/07h; 2Ob55/07t; 8Ob57/07a; 2Ob14/08k; 2Ob51/08a; 2Ob255/07z; 9Ob22/07m; 3Ob98/08w; 5Ob110/08z; 3Ob103/08f; 2Ob75/08f; 2Ob175/08m; 2Ob210/07g; 8Ob91/08b; 9Ob32/08h; 1Ob206/08p; 2Ob156/08t; 2Ob92/08f; 8Ob3/09p; 8Ob166/08g; 9Ob9/08a; 9ObA65/09p; 9Ob31/08m; 1Ob42/09x; 9Ob29/08t; 8ObA42/09y; 1Ob150/09d; 8Ob60/09w; 8Ob103/09v; 1Ob168/09a; 6Ob2/09a; 9Ob45/09x; 9Ob87/09y; 8Ob67/09z; 9Ob54/09w; 8Ob117/09b; 6Ob222/09d; 2Ob158/09p; 9ObA124/09i; 3Ob23/10v; 1Ob20/10p; 8Ob15/10d; 2Ob215/09w; 8Ob60/10x; 2Ob210/09k; 9ObA82/10i; 3Ob207/10b; 2Ob173/10w; 8Ob6/10f; 8Ob14/11h; 1Ob182/10m; 2Ob197/10z; 5Ob9/11a; 7Ob222/10p; 2Ob91/10m; 5Ob164/10v; 1Ob24/11b; 1Ob51/11y; 1Ob55/11m; 1Ob119/11y; 6Ob173/11a; 1Ob9/11x; 1Ob177/11b; 10Ob54/11f; 9Ob89/10v; 1Ob203/11a; 2Ob220/10g; 2Ob160/11k; 7Ob204/11t; 5Ob209/11p; 4Ob47/12h; 1Ob9/12y; 2Ob121/12a; 2Ob200/11t; 5Ob123/12t; 2Ob43/12f; 7Ob8/13x; 8Ob80/12s; 10Ob13/13d; 4Ob36/13t; 9ObA4/13y; 4Ob98/13k; 9ObA26/13h; 10Ob11/13k; 9ObA46/13z; 10Ob37/13h; 1Ob140/13i; 9Ob54/13a; 1Ob40/14k; 1Ob44/14y; 1Ob65/14m; 5Ob210/13p; 2Ob100/14s; 2Ob236/13i; 2Ob176/14t; 3Ob186/14w; 1Ob10/15z; 7Ob34/15y; 2Ob60/15k; 8Ob132/14s; 4Ob91/15h; 8Ob41/15k; 10ObS89/15h; 7Ob1/15w; 1Ob252/15p; 3Ob72/16h; 10Ob36/16s; 9ObA67/16t; 9ObA35/16m; 1Ob7/17m; 1Ob103/17d; 9ObA86/17p; 1Ob204/17g; 7Ob38/17i; 9ObA125/17y; 2Ob189/16g; 9ObA71/17g; 4Ob180/17z; 7Ob28/18w; 3Ob89/18m; 1Ob56/18v; 10Ob6/18g

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

ZPO §50
ZPO §52 Abs2

Rechtssatz

Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen ein Teilurteil und einen Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO des Berufungsgerichts findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 207/07s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 207/07s
    Beisatz: In diesem Sinn auch schon 2 Ob 155/06t, 8 Ob 57/07a, 2 Ob 194/07d, 2 Ob 48/07h, 2 Ob 55/07p (als Gleichstellungsindizierung nacherfasst). (T1)
  • 2 Ob 194/07d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 194/07d
    Auch
  • 2 Ob 155/06t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 155/06t
    Auch
  • 2 Ob 48/07h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 48/07h
    Auch
  • 2 Ob 55/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 55/07t
    Auch
  • 8 Ob 57/07a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 Ob 57/07a
    Auch
  • 2 Ob 14/08k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 14/08k
    Auch
  • 2 Ob 51/08a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 51/08a
    Auch
  • 2 Ob 255/07z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 255/07z
  • 9 Ob 22/07m
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 Ob 22/07m
    Auch
  • 3 Ob 98/08w
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 98/08w
    Vgl; Beisatz: Hier: Rekurs gegen Aufhebungsbeschluss zurückgewiesen. (T2)
  • 5 Ob 110/08z
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 110/08z
    Auch
  • 3 Ob 103/08f
    Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 103/08f
    Vgl; Beisatz: Hier: Da nur die erstbeklagte Partei die Zulässigkeit des Rekurses bestritt, ist nur sie als in einem Zwischenstreit obsiegend und damit kostenersatzberechtigt anzusehen. In Ansehung der zweitbeklagten Partei beruht die Kostenentscheidung auf § 52 ZPO. (T3)
  • 2 Ob 75/08f
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 75/08f
    nur: Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen einen Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO des Berufungsgerichts findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (T4)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung T5 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T4 wurde gelöscht. ‑ Februar 2017 (T5)
  • 2 Ob 210/07g
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 210/07g
    Auch
  • 8 Ob 91/08b
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 91/08b
    Auch
  • 9 Ob 32/08h
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 32/08h
    Auch
  • 1 Ob 206/08p
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 206/08p
    Auch
  • 2 Ob 156/08t
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 156/08t
  • 2 Ob 92/08f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 92/08f
    Vgl
  • 8 Ob 3/09p
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 3/09p
    Vgl
  • 8 Ob 166/08g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 166/08g
    Vgl
  • 9 Ob 9/08a
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 9/08a
  • 9 ObA 65/09p
    Entscheidungstext OGH 02.06.2009 9 ObA 65/09p
    Vgl
  • 9 Ob 31/08m
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 Ob 31/08m
    Auch
  • 1 Ob 42/09x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 42/09x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T6)
  • 9 Ob 29/08t
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 Ob 29/08t
    nur T4
  • 8 ObA 42/09y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2009 8 ObA 42/09y
    Vgl
  • 1 Ob 150/09d
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 150/09d
    Auch; nur T4
  • 8 Ob 60/09w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 60/09w
    Vgl auch
  • 8 Ob 103/09v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 103/09v
  • 1 Ob 168/09a
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 168/09a
    Auch; Beisatz: Hier: Zwischenstreit über die Zulässigkeit des Revisionsrekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss des Rekursgerichts. (T7)
  • 6 Ob 2/09a
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 2/09a
    Vgl; Beis wie T2
  • 9 Ob 45/09x
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 45/09x
  • 9 Ob 87/09y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 87/09y
  • 8 Ob 67/09z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2009 8 Ob 67/09z
    Vgl auch
  • 9 Ob 54/09w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 54/09w
    nur T4
  • 8 Ob 117/09b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 117/09b
    Vgl auch
  • 6 Ob 222/09d
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
    nur T4; Beisatz: Vielmehr findet ein Kostenersatz an den Rechtsmittelgegner statt, wenn er auf diese Unzulässigkeit hingewiesen hat. (T8)
  • 2 Ob 158/09p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 158/09p
  • 9 ObA 124/09i
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 ObA 124/09i
    nur: Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen ein Teilurteil findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (T9)
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    nur T4; nur T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 20/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 20/10p
    nur T9; Beisatz: Diese Vorgangsweise ist auch bei einem Zwischenurteil, das über den Grund des Anspruchs abschließend entscheidet, berechtigt. (T10)
  • 8 Ob 15/10d
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 15/10d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 215/09w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 215/09w
    Vgl
  • 8 Ob 60/10x
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 Ob 60/10x
    Vgl auch
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Vgl
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Vgl auch; nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
    Auch; Beis ähnlich wie T8
  • 2 Ob 173/10w
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 173/10w
  • 8 Ob 6/10f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 6/10f
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/160
  • 8 Ob 14/11h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 14/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T10
  • 1 Ob 182/10m
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 182/10m
    Auch; nur T9; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 2 Ob 197/10z
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 197/10z
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Auch; nur T4
  • 7 Ob 222/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 222/10p
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 91/10m
    Entscheidungstext OGH 05.05.2011 2 Ob 91/10m
    Auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 164/10v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 164/10v
  • 1 Ob 24/11b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 24/11b
    nur T4; Beis wie T2
  • 1 Ob 51/11y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 51/11y
    Vgl auch Beis wie T8; Beis wie T10
  • 1 Ob 55/11m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 55/11m
  • 1 Ob 119/11y
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 119/11y
    Auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 173/11a
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 173/11a
    Vgl auch
  • 1 Ob 9/11x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 9/11x
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 177/11b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 177/11b
    Auch; nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Auch
  • 9 Ob 89/10v
    Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 Ob 89/10v
  • 1 Ob 203/11a
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 203/11a
    nur T4
  • 2 Ob 220/10g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2011 2 Ob 220/10g
    Auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 160/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 160/11k
    Auch
  • 7 Ob 204/11t
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 204/11t
    Auch
  • 5 Ob 209/11p
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 209/11p
    Auch
  • 4 Ob 47/12h
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 47/12h
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
    nur T9
  • 2 Ob 121/12a
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 121/12a
  • 2 Ob 200/11t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 200/11t
    Vgl
  • 5 Ob 123/12t
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 123/12t
    Auch; Vgl Beis wie T10
  • 2 Ob 43/12f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 43/12f
    Vgl; Beis wie T10
  • 7 Ob 8/13x
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 8/13x
    Auch; nur T4
  • 8 Ob 80/12s
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 80/12s
    Beis wie T2
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Vgl; Beis wie T8
  • 4 Ob 36/13t
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 36/13t
    Vgl; Beis wie T8
  • 9 ObA 4/13y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 4/13y
    Vgl auch; Auch Beis wie T8
  • 4 Ob 98/13k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 98/13k
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 9 ObA 26/13h
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 26/13h
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 Ob 11/13k
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 Ob 11/13k
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 46/13z
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 46/13z
    Vgl auch
  • 10 Ob 37/13h
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 37/13h
    Vgl auch; Beisatz: Mangels konkreter Hinweise auf die Unzulässigkeit gilt keiner der Rekurswerber als obsiegend. (T11)
  • 1 Ob 140/13i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 140/13i
    Vgl
  • 9 Ob 54/13a
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 Ob 54/13a
    Vgl; nur T8
  • 1 Ob 40/14k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 40/14k
    Auch; Beis wie T10
  • 1 Ob 44/14y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 44/14y
    Vgl auch
  • 1 Ob 65/14m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 65/14m
    Auch
  • 5 Ob 210/13p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 210/13p
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 100/14s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 100/14s
    Auch
  • 2 Ob 236/13i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 236/13i
    Auch
  • 2 Ob 176/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 176/14t
  • 3 Ob 186/14w
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 186/14w
    Auch
  • 1 Ob 10/15z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 10/15z
    Auch
  • 7 Ob 34/15y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 34/15y
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 60/15k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 2 Ob 60/15k
    Auch; Beis wie T2; nur T4; Beis wie T7
  • 8 Ob 132/14s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 Ob 132/14s
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T2
  • 4 Ob 91/15h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 91/15h
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T2
  • 10 ObS 89/15h
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 89/15h
    Auch
  • 7 Ob 1/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 1/15w
    Auch
  • 1 Ob 252/15p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 252/15p
    nur T4; Beis wie T8
  • 3 Ob 72/16h
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 3 Ob 72/16h
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T11
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
    Vgl auch
  • 9 ObA 67/16t
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 67/16t
  • 9 ObA 35/16m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 ObA 35/16m
    Auch
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
    nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 1 Ob 103/17d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 103/17d
    Beis wie T8; nur T9
  • 9 ObA 86/17p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 86/17p
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    Beis wie T2; nur T4; Beis wie T8
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
  • 9 ObA 125/17y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 125/17y
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 189/16g
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 2 Ob 189/16g
  • 9 ObA 71/17g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 71/17g
    Beis wie T2; Beis wie T8
  • 4 Ob 180/17z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 180/17z
    Auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Beis wie T2; nur T4; Beis wie T8
  • 3 Ob 89/18m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 89/18m
    Beis wie T2; nur T4
  • 1 Ob 56/18v
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 56/18v
    nur T4
  • 10 Ob 6/18g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 6/18g
    nur T4; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123222

Im RIS seit

15.03.2008

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2018

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00207_07S0000_001

Entscheidungstext 3Ob23/10v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

Zak 2010/329 S 193 - Zak 2010,193 = iFamZ 2010/162 S 209 - iFamZ 2010,209 = EFSlg 127.443 = EFSlg 127.445 = EFSlg 127.452 = EFSlg 129.438

Geschäftszahl

3Ob23/10v

Entscheidungsdatum

24.03.2010

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Prückner als Vorsitzenden sowie die Hofräte und Hofrätinnen Hon.-Prof. Dr. Sailer, Dr. Lovrek, Dr. Jensik und Dr. Fichtenau als weitere Richter in der außerstreitigen Rechtssache der Antragstellerin Dr. Elfriede R*****, vertreten durch Dr. Rainer Schischka, Rechtsanwalt in Wien, gegen den Antragsgegner Univ.-Prof. Dr. Rudolf R*****, vertreten durch Dr. Gustav Teicht und Dr. Gerhard Jöchl, Rechtsanwälte in Wien, wegen Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse, über den Revisionsrekurs des Antragsgegners gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 10. November 2009, GZ 42 R 401/09w-21, womit über Rekurs der Antragstellerin der Beschluss des Bezirksgerichts Leopoldstadt vom 15. Juli 2009, GZ 5 Fam 12/09b-12, aufgehoben wurde, den

B e s c h l u s s

gefasst:

Spruch

Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.

Der Antragsgegner ist schuldig, der Antragstellerin die mit 225,07 EUR (darin 37,51 EUR USt) bestimmten Kosten des Revisionsrekursverfahrens zu ersetzen.

Text

B e g r ü n d u n g :

Die Antragstellerin begehrte die Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse mit einem bei einem Wiener Bezirksgericht überreichten Schriftsatz. Dieses sprach seine (örtliche) Unzuständigkeit aus und überwies die Rechtssache an ein anderes Bezirksgericht.

Das nunmehrige Gericht erster Instanz wies nach Erörterung mit den Parteien den Antrag wegen Verfristung zurück, weil die Antragstellerin den Antrag nicht binnen der Jahresfrist des § 95 EheG beim zuständigen Bezirksgericht eingebracht habe. Ein bei einem unzuständigen Gericht eingebrachter Antrag wäre nur fristwahrend gewesen, wenn er noch innerhalb der offen stehenden Frist beim zuständigen Gericht eingelangt wäre.

Das Gericht zweiter Instanz gab dem Rekurs der Antragstellerin gegen diese Entscheidung dahin Folge, dass es diese aufhob und dem Erstgericht die Verfahrensergänzung und neuerliche Entscheidung auftrug.

Es sprach aus, dass der Wert des Entscheidungsgegenstands 30.000 EUR übersteige und der Revisionsrekurs zugelassen werde.

Zur Begründung führte das Rekursgericht im Wesentlichen aus:

Die Jahresfrist des § 95 EheG sei eine materiellrechtliche Fallfrist, deren Nichteinhaltung zum Anspruchsverlust führe. Die Frist werde durch Antragstellung bei Gericht gewahrt, die rechtzeitige Postaufgabe genüge nicht. Nach § 12 AußStrG werde ein Antrag mit Einlangen in der Einlaufstelle des (auch unzuständigen) Gerichts gerichtsanhängig. Dieser Zeitpunkt sei auch für die Wahrung materiellrechtlicher Präklusivfristen maßgeblich. Nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs 4 Ob 513/94 bleibe die Gerichtsanhängigkeit des vor Ablauf der Jahresfrist beim unzuständigen Gericht eingebrachten Aufteilungsantrags aufrecht, wenn dieses die Rechtssache nach deren Ablauf nach § 44 Abs 1 JN an das zuständige Gericht überweise. Dadurch werde auch die Frist des § 95 EheG gewahrt. Auch im streitigen Verfahren wahre die Überweisung an das zuständige Gericht die Gerichtsanhängigkeit. Eine unterschiedliche Behandlung von streitigem und außerstreitigem Verfahren wäre im Hinblick auf § 12 AußStrG nicht sachgerecht. Eine nicht gehörige Fortsetzung des Verfahrens sei der Antragstellerin nicht vorzuwerfen.

Der Revisionsrekurs sei zuzulassen, weil zur Frage der Wahrung der Frist des § 95 EheG durch Adressierung des Antrags an ein örtlich unzuständiges Gericht und dessen Überweisung gemäß § 44 JN nach Fristablauf seit Inkrafttreten des Außerstreitgesetzes 2003 noch keine Judikatur des Obersten Gerichtshofs vorliege.

Rechtliche Beurteilung

Der Revisionsrekurs des Antragsgegners ist ungeachtet dieses den Obersten Gerichtshof nach § 71 Abs 1 AußStrG nicht bindenden Ausspruchs des Rekursgerichts nicht zulässig.

Der Revisionsrekurswerber schließt sich dessen Meinung an und fügt lediglich hinzu, dass nach der Entscheidung 4 Ob 513/94 die in der angefochtenen Entscheidung zitierten Lehrmeinungen vertreten worden seien, wonach der Antrag innerhalb der Frist beim Aufteilungsgericht eingelangt sein müsse.

Wie nun schon das Rekursgericht zutreffend ausführte, handelt es sich bei der Frist des § 95 EheG um eine materiellrechtliche Ausschlussfrist, deren Nichteinhaltung zum Anspruchsverlust führt (stRsp, 7 Ob 662/82 = SZ 55/192 = JBl 1983, 648 [Ch. Huber] uva; RIS-Justiz RS0057726). Auf diese werden - wie allgemein auf Präklusivfristen - die Verjährungsregeln des ABGB, insbesondere dessen § 1497, analog angewendet (RIS-Justiz RS0034613; RS0034507 [T10]; Stabentheiner in Rummel, ABGB³ § 95 EheG Rz 3; Deixler/Hübner in Gitschthaler/Höllwerth, EheG § 95 Rz 16; Hopf/Kathrein, Eherecht² § 95 Anm 2).

Nach § 1497 ABGB unterbricht demnach die Klagsführung wie die Geltendmachung des Anspruchs im dafür vorgesehenen Außerstreitverfahren Verjährungsfristen ebenso wie Präklusionsfristen, wenn das Verfahren gehörig fortgesetzt wird und zu einem stattgebenden Ergebnis führt (M. Bydlinski in Rummel, ABGB³ § 1497 Rz 6 mwN). Dabei schadet die Einbringung bei einem unzuständigen Gericht dann nicht, wenn die Klage nicht zurückgewiesen, sondern dem zuständigen Gericht überwiesen bzw „weitergeleitet“ wird (SZ 7/6; 1 Ob 112/00b = SZ 73/122; RIS-Justiz RS0034610; weiters RS0034720; M. Bydlinski aaO mwN). Die materiellrechtliche Frist ist dann gewahrt, wenn die Klage beim überweisenden Gericht vor deren Ablauf einlangt (RIS-Justiz RS0034682).

Die vom Rekursgericht zu Recht für seine Rechtsansicht ins Treffen geführte Entscheidung 4 Ob 513/94 steht für den Spezialfall der Unterbrechung der Ausschlussfrist des § 95 EheG bei Einbringung des Aufteilungsantrags beim unzuständigen Gericht und Überweisung an das zuständige nach § 44 Abs 1 JN mit dieser Judikatur in völliger Übereinstimmung.

An ihr wurde im Schrifttum - soweit überblickbar - keine Kritik geübt. Die in seiner ausführlichen Darstellung der Rechtsprechung zum Aufteilungsverfahren enthaltene Anmerkung von Gitschthaler (Nacheheliche Aufteilung 435) zu § 89 GOG lässt entgegen der Meinung des Rekursgerichts (der sich anscheinend auch der Antragsteller anschließt) keine ablehnende Haltung zur zitierten Entscheidung erkennen; auf die Frage der Fristwahrung bei Überweisung nach § 44 Abs 1 JN geht dieser Autor nicht ein. Auch die von ihm selbst zitierte eigene Kommentierung des § 89 GOG (in Rechberger, ZPO³ §§ 124-126 Rz 11) enthält zu dieser Frage nichts. Von mehreren kritischen Lehrmeinungen kann daher entgegen der im Revisionsrekurs vertretenen Auffassung schon gar nicht die Rede sein. Dass grundsätzlich nur Klage oder Antrag beim zuständigen Gericht die Frist wahrt, ist als Grundregel selbstverständlich, verhindert doch - mangels Überweisung - wie dargelegt eine Zurückweisung des Antrags bzw der Klage die Unterbrechungswirkung.

Somit steht die angefochtene Entscheidung im Einklang mit einer eingehend begründeten Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die unwidersprochen blieb. Dass inzwischen das neue AußStrG in Kraft getreten ist, gebietet eine neuerliche Sachentscheidung schon deshalb nicht, weil sich die Rechtslage dadurch in keinem wesentlichen Punkt geändert hat, worauf die Antragstellerin in ihrer Rechtsmittelbeantwortung richtig hinweist. Sowohl § 95 EheG als auch § 1497 ABGB und § 44 Abs 1 JN blieben unverändert. Dass der neue § 12 AußStrG, der erstmals die Anhängigkeit des Verfahrens außer Streitsachen ausdrücklich regelt, eine inhaltliche Rechtsänderung bedeute, wird weder vom Gericht zweiter Instanz noch vom Revisionsrekurswerber behauptet; das ist auch nicht ersichtlich. Vielmehr vertreten zutreffend auch Fucik/Kloiber (AußStrG § 12 Rz 1) die Auffassung, mit dem Einlangen des Antrags in der Einlaufstelle des (auch unzuständigen) Gerichts werde das Verfahren gerichtsanhängig, welcher Zeitpunkt ua auch für die Wahrung materiellrechtlicher Präklusivfristen (zB §§ 81 ff EheG) maßgeblich sei (abgesehen von der Erwähnung der Einlaufstelle ebenso Rechberger in Rechberger, AußStrG § 12 Rz 1). Auf den - nicht ins geltende Recht übernommenen - § 235 AußStrG 1854 kommt es hier schon deshalb nicht an, weil die Antragstellerin nicht etwa eine Klage, sondern richtigerweise einen Antrag im Verfahren außer Streitsachen eingebracht hat.

Der Revisionsrekurs ist daher mangels der Voraussetzungen des § 62 Abs 1 AußStrG zurückzuweisen.

Die Antragstellerin hat in ihrer Revisionsrekursbeantwortung auf die Unzulässigkeit des Rechtsmittels hingewiesen, weshalb ihr der Ersatz der im Zwischenstreit über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entstandenen Kosten zusteht; das gilt nach § 78 Abs 1 und 2 AußStrG auch im Außerstreitverfahren (vgl nur 2 Ob 175/08m, 5 Ob 110/08z; weiters RIS-Justiz RS0035976 [T2]; RS0123222 [T4 bis T7]). Mangels einer Bewertung des Anspruchs schon im Antrag (§ 4 RATG) ist für ihren Kostenersatzanspruch aber nicht die nunmehrige Bewertung mit 100.000 EUR, sondern nur der Zweifelsstreitwert des § 14 lit c RATG von 730 EUR maßgebend.

Schlagworte

Zivilverfahrensrecht,Familienrecht

Textnummer

E93639

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:0030OB00023.10V.0324.000

Im RIS seit

22.05.2010

Zuletzt aktualisiert am

06.03.2012

Dokumentnummer

JJT_20100324_OGH0002_0030OB00023_10V0000_000