Rechtssatz für 1Ob262/49 1Ob1/90 10ObS...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0010241

Geschäftszahl

1Ob262/49; 1Ob1/90; 10ObS2374/96g; 8Ob397/97h; 10ObS35/99s; 7Ob207/06a; 2Ob277/08m

Entscheidungsdatum

15.10.2009

Norm

ABGB §338
AVG §63 ff
B-VG Art104
B-VG Art130
ZPO §190
  1. AVG § 63 heute
  2. AVG § 63 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 63 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 63 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 686/1994
  6. AVG § 63 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. B-VG Art. 130 heute
  2. B-VG Art. 130 gültig ab 01.02.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 130 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  6. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2015 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  7. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  8. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  10. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 130 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  13. B-VG Art. 130 gültig von 18.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  14. B-VG Art. 130 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  15. B-VG Art. 130 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  16. B-VG Art. 130 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

1.) Bei Entscheidungen der Verwaltungsbehörde tritt die Rechtswirkung mit der Unanfechtbarkeit der Entscheidung ein. 2.) Der administrative Instanzenzug findet in der Regel mit der Entscheidung des BM. sein Ende; so ist im Verfahren über Wohnungsraum oder Betriebsraum - Einweisungen der Widerruf - oder Aufhebungsbescheid mit der Entscheidung des BM. f. soz. Verw. ein endgültiger. Die Verwaltungsgerichtshofbeschwerde ist nur ein außerordentliches Rechtsmittel. 3.) Mit der formellen Rechtskraft des Widerrufskenntnisses wird der Besitzer unredlich.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 262/49
    Entscheidungstext OGH 22.09.1949 1 Ob 262/49
    SZ 22/138
  • 1 Ob 1/90
    Entscheidungstext OGH 02.05.1990 1 Ob 1/90
    nur: Bei Entscheidungen der Verwaltungsbehörde tritt die Rechtswirkung mit der Unanfechtbarkeit der Entscheidung ein. 2.) Der administrative Instanzenzug findet in der Regel mit der Entscheidung des BM. sein Ende. Die Verwaltungsgerichtshofbeschwerde ist nur ein außerordentliches Rechtsmittel. (T1)
  • 10 ObS 2374/96g
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 10 ObS 2374/96g
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Wenn bereits ein rechtskräftiger Verwaltungsbescheid vorliegt, besteht die Bindung des Gerichtes daran auch dann, wenn eine Verfassungsgerichtshofbeschwerde oder eine Verwaltungsgerichtshofbeschwerde erhoben wurde. (T2)
  • 8 Ob 397/97h
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 8 Ob 397/97h
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 10 ObS 35/99s
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 ObS 35/99s
    nur: Bei Entscheidungen der Verwaltungsbehörde tritt die Rechtswirkung mit der Unanfechtbarkeit der Entscheidung ein. Der administrative Instanzenzug findet in der Regel mit der Entscheidung des BM. sein Ende. Die Verwaltungsgerichtshofbeschwerde ist nur ein außerordentliches Rechtsmittel. (T3); Beis wie T2
  • 7 Ob 207/06a
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 7 Ob 207/06a
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; nur: Bei Entscheidungen der Verwaltungsbehörde tritt die Rechtswirkung mit der Unanfechtbarkeit der Entscheidung ein. (T4); nur: Die Verwaltungsgerichtshofbeschwerde ist nur ein außerordentliches Rechtsmittel. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1949:RS0010241

Zuletzt aktualisiert am

30.12.2009

Dokumentnummer

JJR_19490922_OGH0002_0010OB00262_4900000_001

Rechtssatz für 1Ob337/56 7Ob370/57 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0082023

Geschäftszahl

1Ob337/56; 7Ob370/57; 7Ob406/57; 4Ob516/96; 5Ob231/98a; 2Ob277/08m

Entscheidungsdatum

15.10.2009

Norm

VwGG §42
WohnungsanforderungsG §24
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Das aufhebende Erkenntnis des VwGH wirkt ex tunc.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 337/56
    Entscheidungstext OGH 27.06.1956 1 Ob 337/56
    Veröff: EvBl 1956/366 S 659 = ImmZ 1957,60
  • 7 Ob 370/57
    Entscheidungstext OGH 06.09.1957 7 Ob 370/57
    Beisatz: Die Fiktion des § 24 Abs 3 WohnungsanforderungsG hört mit der Aufhebung der Zuweisung durch den VwGH zu bestehen auf. Der Zugewiesene verliert mit der Aufhebung des Zuweisungsbescheides seine Rechtsstellung als Mieter. (T1)
  • 7 Ob 406/57
    Entscheidungstext OGH 23.10.1957 7 Ob 406/57
    Ähnlich
  • 4 Ob 516/96
    Entscheidungstext OGH 26.02.1996 4 Ob 516/96
    Beisatz: Die ex-tunc-Wirkung des VwGH-Erkenntnisses hat zur Folge, dass der Rechtszustand zwischen der Erlassung des Bescheides und seiner Aufhebung durch den Verwaltungsgerichtshof im Nachhinein so zu betrachten ist, als ob der angefochtene Bescheid von Anfang an nicht erlassen worden wäre. (T2) Veröff: SZ 69/39
  • 5 Ob 231/98a
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 231/98a
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die Rückübertragung hat nach privatrechtlichen Grundsätzen zu erfolgen (VfSlg 8980 f) (§ 1435 ABGB). (T3) Veröff: SZ 71/162
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0082023

Zuletzt aktualisiert am

23.12.2009

Dokumentnummer

JJR_19560627_OGH0002_0010OB00337_5600000_001

Rechtssatz für 8Ob516/79 1Ob769/83 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021705

Geschäftszahl

8Ob516/79; 1Ob769/83; 7Ob142/97a; 2Ob80/04k; 2Ob277/08m

Entscheidungsdatum

15.10.2009

Norm

ABGB §1165 A
ABGB §1168a
  1. ABGB § 1165 heute
  2. ABGB § 1165 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1168a heute
  2. ABGB § 1168a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die gesetzliche und vertragliche (Punkt 1.3.3. und 2.1.3. B 2110 ÖNorm) Warnpflicht gegenüber dem Auftraggeber vergleiche 5 Ob 521, 522/79) besteht auf Grund der selbständigen Verträge zwischen diesem und den Auftragnehmern auch dann, wenn sich der Auftraggeber eines planenden Architekten als Baustellenleiters mit Weisungsrecht gegenüber den Auftragnehmern bedient.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 516/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 516/79
  • 1 Ob 769/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 769/83
    Veröff: SZ 57/18 = JBl 1984,556 = RdW 1984,274
  • 7 Ob 142/97a
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 7 Ob 142/97a
    Auch
  • 2 Ob 80/04k
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 2 Ob 80/04k
    Auch
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl; Beisatz: Für die zivilrechtliche Beurteilung der Werkleistung eines Planverfassers ist es bedeutungslos, wenn auf den Einreichunterlagen ein Dritter als Planverfasser (und Bauführer) aufschien und dieser Dritte dadurch gegenüber der Baubehörde die öffentlich-rechtliche Verantwortung übernahm. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0021705

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2010

Dokumentnummer

JJR_19791018_OGH0002_0080OB00516_7900000_001

Rechtssatz für 2Ob277/08m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0125488

Geschäftszahl

2Ob277/08m

Entscheidungsdatum

15.10.2009

Norm

B-VG Art119a Abs5
Sbg GdO §80 Abs3
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962

Rechtssatz

Bei der nach Paragraph 80, Absatz 3, sbg GdO zulässigen Vorstellung an die Landesregierung handelt es sich um ein außerordentliches Rechtsmittel an die Aufsichtsbehörde im Sinne des Artikel 119 a, Absatz 5, B-VG, das den Eintritt der Rechtskraft des bekämpften Bescheids nicht hindert.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125488

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2010

Dokumentnummer

JJR_20091015_OGH0002_0020OB00277_08M0000_001

Rechtssatz für 2Ob277/08m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0125489

Geschäftszahl

2Ob277/08m

Entscheidungsdatum

15.10.2009

Norm

ABGB §1168a
ABGB §1295 Ia9
ABGB §1295 IIa3
ABGB §1311 IIc
Sbg BauPolG §23 Abs1 Z1
BauO allg

Rechtssatz

Den bauausführenden Werkunternehmer trifft gegenüber dem Bauherrn - schon in contrahendo - eine werkvertragliche Warnpflicht bezüglich der möglichen nachteiligen Folgen eines Baubeginns vor der Rechtskraft der Baubewilligung. Besteht der Bauherr aber auch danach noch auf dem vorzeitigen Baubeginn, kann er sich nicht auf eine Vertragsverletzung des Werkunternehmers berufen, wenn ihm daraus nachteilige Folgen entstehen. Es fehlt am Rechtswidrigkeitszusammenhang zwischen der Verletzung der öffentlich-rechtlichen Norm und dem Schaden. Die verwaltungsrechtliche Verantwortlichkeit des Bauausführenden (hier im Sinne der Strafbestimmung des Paragraph 23, Absatz eins, Ziffer eins, sbg BauPolG) bleibt davon unberührt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125489

Zuletzt aktualisiert am

09.02.2010

Dokumentnummer

JJR_20091015_OGH0002_0020OB00277_08M0000_002

Rechtssatz für 1Ob769/83 7Ob2089/96y 4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021655

Geschäftszahl

1Ob769/83; 7Ob2089/96y; 4Ob1522/96; 9Ob58/97p; 8Ob55/00x; 10Ob205/01x; 4Ob200/08b; 2Ob277/08m; 2Ob185/10k

Entscheidungsdatum

14.07.2011

Norm

ABGB §1151 IB
ABGB §1295 IIf7f
  1. ABGB § 1151 heute
  2. ABGB § 1151 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Unter den Nebenpflichten des Bestellers ist vor allem die Verpflichtung zur Mitwirkung herauszuheben. So ist es seine Sache, dem Werkunternehmer (hier: Vermessungstechniker) brauchbare und zuverlässige Pläne zur Verfügung zu stellen und jene Anordnungen zu treffen, die zur reibungslosen Abwicklung des Vertrages erforderlich sind; außerdem hat er den Werkunternehmer im Rahmen seiner vertraglichen Aufklärungspflichten über alle Umstände zu informieren, aus welchen Gefahren für das Gelingen des Werkes hervorgehen können.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 769/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 769/83
    Veröff: SZ 57/18 = JBl 1984,556 = RdW 1984,274
  • 7 Ob 2089/96y
    Entscheidungstext OGH 17.04.1996 7 Ob 2089/96y
  • 4 Ob 1522/96
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 1522/96
    Auch; Beisatz: Hier: Die Mitteilung des dem Besteller bekannten Verlaufes einer Grundstückgrenze, zu der der Bauunternehmer einen bestimmten Abstand einzuhalten hat. (T1)
  • 9 Ob 58/97p
    Entscheidungstext OGH 30.04.1997 9 Ob 58/97p
    nur: Unter den Nebenpflichten des Bestellers ist vor allem die Verpflichtung zur Mitwirkung herauszuheben. Außerdem hat er den Werkunternehmer im Rahmen seiner vertraglichen Aufklärungspflichten über alle Umstände zu informieren, aus welchen Gefahren für das Gelingen des Werkes hervorgehen können. (T2)
  • 8 Ob 55/00x
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 55/00x
    Auch
  • 10 Ob 205/01x
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 10 Ob 205/01x
    Vgl auch; Beisatz: Es ist aber Sache des Unternehmers, den Besteller rechtzeitig auf die Notwendigkeit der Vorlage vollständiger Unterlagen hinzuweisen. (T3); Veröff: SZ 2002/23
  • 4 Ob 200/08b
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 200/08b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Pläne als vom Werkbesteller beigestellter Stoff. (T4)
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    nur: Es ist Sache des Bestellers, dem Werkunternehmer brauchbare und zuverlässige Pläne zur Verfügung zu stellen und jene Anordnungen zu treffen, die zur reibungslosen Abwicklung des Vertrages erforderlich sind. (T5)
  • 2 Ob 185/10k
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 185/10k
    Vgl; nur T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0021655

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2011

Dokumentnummer

JJR_19840125_OGH0002_0010OB00769_8300000_002

Rechtssatz für 1Ob769/83 4Ob38/97k 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0028751

Geschäftszahl

1Ob769/83; 4Ob38/97k; 6Ob384/97g; 1Ob31/99m; 9Ob342/98d; 6Ob107/00d; 8Ob55/00x; 2Ob277/08m; 2Ob185/10k; 5Ob16/13h

Entscheidungsdatum

21.03.2013

Norm

ABGB §1313a IIId
  1. ABGB § 1313a heute
  2. ABGB § 1313a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Der Architekt ist bei der Erstellung tauglicher Pläne für Vermessungsarbeiten anlässlich eines Bauvorhabens Erfüllungsgehilfe des Bestellers, der für dessen Verschulden einzustehen hat.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 769/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 769/83
    Veröff: SZ 57/18 = JBl 1984,556 = RdW 1984,274
  • 4 Ob 38/97k
    Entscheidungstext OGH 11.03.1997 4 Ob 38/97k
    Auch
  • 6 Ob 384/97g
    Entscheidungstext OGH 15.01.1998 6 Ob 384/97g
    Beisatz: Für ein Verschulden des Architekten bei der Koordination der Arbeiten der einzelnen Unternehmer hat der Besteller einzustehen. (T1)
  • 1 Ob 31/99m
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 31/99m
    Auch; Beisatz: Der Bauherr muss sich das Planungsverschulden und die mangelnde Bauaufsicht des von ihm beauftragten Architekten als Mitverschulden zurechnen lassen. (T2)
  • 9 Ob 342/98d
    Entscheidungstext OGH 02.06.1999 9 Ob 342/98d
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 107/00d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 107/00d
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 55/00x
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 55/00x
    Beisatz: Es entspricht nunmehr ständiger Rechtsprechung, dass der Besteller für von ihm beigezogene fachkundige Vorunternehmer, die Beratung, Gutachten oder Pläne lieferten, im Sinne des § 1168a ABGB einzustehen hat. (T3)
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch
  • 2 Ob 185/10k
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 185/10k
    Vgl; Bem: Frage hier offen gelassen. (T4)
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Ähnlich; Auch Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0028751

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2013

Dokumentnummer

JJR_19840125_OGH0002_0010OB00769_8300000_003

Rechtssatz für 5Ob582/88 4Ob582/89 (4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022075

Geschäftszahl

5Ob582/88; 4Ob582/89 (4Ob583/89); 7Ob140/98h; 1Ob144/00h; 4Ob200/08b; 6Ob23/09i; 2Ob277/08m; 2Ob185/10k; 5Ob16/13h; 7Ob18/14v; 1Ob65/17s

Entscheidungsdatum

26.04.2017

Norm

ABGB §1168a
  1. ABGB § 1168a heute
  2. ABGB § 1168a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Pflicht zur Durchführung erforderlicher Bodenuntersuchungen trifft - mangels anderer Vereinbarungen - den Bauherrn.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 582/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 5 Ob 582/88
    Veröff: WBl 1988,401
  • 4 Ob 582/89
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 4 Ob 582/89
  • 7 Ob 140/98h
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 7 Ob 140/98h
    Beisatz: Der Werkunternehmer darf daher darauf vertrauen, dass die für die bestellte Leistung erforderlichen Voraussetzungen auf Seite des Werkbestellers vorliegen, sofern der Werkbesteller nicht darauf hinweist, dass diesbezüglich Unklarheiten bestehen. Dass nicht der Werkbesteller (oder der Bauherr) sondern der Bauunternehmer die Bodenverhältnisse näher prüft, muss daher mit hinlänglicher Deutlichkeit vereinbart werden. (T1) Veröff: SZ 71/142
  • 1 Ob 144/00h
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 144/00h
    Ähnlich; Beisatz: Die Verantwortung für die Tauglichkeit der dem Werkunternehmer zur Verfügung gestellten Pläne und sonstigen Anweisungen trifft primär den Werkbesteller, es sei denn, dass eine Prüfpflicht des Werkunternehmers vereinbart wurde. (T2)
  • 4 Ob 200/08b
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 200/08b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Pläne als vom Werkbesteller beigestellter Stoff. (T3)
  • 6 Ob 23/09i
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 23/09i
    Vgl; Beisatz: Hier: Hydrogeologische Untersuchungen bei Errichtung eines Freischwimmbades. (T4)
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl; Auch Beis wie T2; Auch Beis wie T3
  • 2 Ob 185/10k
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 185/10k
    Ähnlich; Auch Beis wie T2; Beis wie T3
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Auch; Ähnlich Beis wie T2; Beis wie T3
  • 7 Ob 18/14v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 18/14v
    Auch; Beisatz: Vom Werkbesteller dem Werkunternehmer zur Verfügung gestellte Pläne sind „Stoff“ im Sinn des § 1168a ABGB. (T5)
  • 1 Ob 65/17s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 65/17s
    Vgl auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0022075

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.05.2017

Dokumentnummer

JJR_19880906_OGH0002_0050OB00582_8800000_002

Rechtssatz für 5Ob219/71 3Ob38/72 7Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0019364

Geschäftszahl

5Ob219/71; 3Ob38/72; 7Ob288/74; 1Ob297/75; 7Ob201/75; 5Ob565/76; 4Ob524/76; 5Ob521/80; 1Ob720/81; 5Ob775/82; 2Ob553/83 (2Ob554/83); 5Ob44/85; 7Ob515/91; 1Ob2409/96p; 1Ob100/98g; 10Ob31/00g; 2Ob90/07k; 2Ob203/08d; 2Ob277/08m; 6Ob196/15i; 10Ob53/18v; 3Ob143/20f; 3Ob183/20p

Entscheidungsdatum

25.02.2021

Rechtssatz

Ein Vertrag, mit dem einem Architekten nur der Auftrag zur Herstellung der Baupläne erteilt wird, ist als Werkvertrag zu qualifizieren. Wenn aber über die Herstellung der Baupläne hinaus dem Architekten die Verrichtung von Vertretungshandlungen aufgetragen wurde, kann ein gemischter Vertrag vorliegen, der auch Elemente eines Bevollmächtigungsvertrages enthält.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 219/71
    Entscheidungstext OGH 22.09.1971 5 Ob 219/71
  • 3 Ob 38/72
    Entscheidungstext OGH 20.04.1972 3 Ob 38/72
    nur: Ein Vertrag, mit dem einem Architekten nur der Auftrag zur Herstellung der Baupläne erteilt wird, ist als Werkvertrag zu qualifizieren. (T1)
  • 7 Ob 288/74
    Entscheidungstext OGH 19.12.1974 7 Ob 288/74
  • 1 Ob 297/75
    Entscheidungstext OGH 19.11.1975 1 Ob 297/75
    Veröff: JBl 1978,32
  • 7 Ob 201/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 7 Ob 201/75
    nur T1; Veröff: HS 9514j
  • 5 Ob 565/76
    Entscheidungstext OGH 04.05.1976 5 Ob 565/76
    nur T1; Veröff: SZ 49/60
  • 4 Ob 524/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1976 4 Ob 524/76
    Beisatz: Regelmäßig aber Beurteilung nach Bestimmungen über den Werkvertrag, weil Verfassung der Baupläne gegenüber den Vertretungshandlungen im Vordergrund steht; Widerrufsfolgen nach § 1168 ABGB. (T2)
  • 5 Ob 521/80
    Entscheidungstext OGH 13.05.1980 5 Ob 521/80
    Ähnlich; Beisatz: Überwiegend Werkvertrag mit Elementen des Bevollmächtigungsvertrages hinsichtlich des Auftrages zur Geschäftsbesorgung. (T3)
  • 1 Ob 720/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 1 Ob 720/81
    Auch; Beis wie T2 nur: Regelmäßig aber Beurteilung nach Bestimmungen über den Werkvertrag, weil Verfassung der Baupläne gegenüber den Vertretungshandlungen im Vordergrund steht. (T4)
  • 5 Ob 775/82
    Entscheidungstext OGH 08.11.1983 5 Ob 775/82
    Veröff: MietSlg 35105(31)
  • 2 Ob 553/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 553/83
    nur T1
  • 5 Ob 44/85
    Entscheidungstext OGH 25.02.1986 5 Ob 44/85
    Vgl
  • 7 Ob 515/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 515/91
    nur T1
  • 1 Ob 2409/96p
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 2409/96p
    Auch; Veröff: SZ 70/198
  • 1 Ob 100/98g
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 100/98g
    Auch
  • 10 Ob 31/00g
    Entscheidungstext OGH 06.03.2001 10 Ob 31/00g
    Auch; Beisatz: Obliegt dem Architekten auch die Bauaufsicht, kommt darin zum Ausdruck, dass der Architekt auch mit der Wahrnehmung der Interessen des Bauherrn gegenüber den Professionisten betraut ist. Immer dann, wenn die damit übernommene Aufgabe zur Wahrung der Interessen für den Auftraggeber dem mit dem Architekt geschlossenen Vertrag den Ausschlag gibt, überwiegen die Elemente des Bevollmächtigungsvertrages. (T5)
  • 2 Ob 90/07k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 90/07k
    Auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 203/08d
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 2 Ob 203/08d
    Auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    nur T1; Beisatz: Hier: Herstellung von für eine Baubewilligung erforderlichen Pläne. (T6)
  • 6 Ob 196/15i
    Entscheidungstext OGH 23.10.2015 6 Ob 196/15i
    Beis wie T5
  • 10 Ob 53/18v
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 10 Ob 53/18v
    Auch
  • 3 Ob 143/20f
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 3 Ob 143/20f
    Vgl; nur T1
  • 3 Ob 183/20p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 3 Ob 183/20p

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0019364

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.04.2021

Dokumentnummer

JJR_19710922_OGH0002_0050OB00219_7100000_001

Rechtssatz für 2Ob266/99b 2Ob292/01g 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112778

Geschäftszahl

2Ob266/99b; 2Ob292/01g; 10Ob292/02t; 2Ob277/08m; 8Ob8/17k; 7Ob33/21k

Entscheidungsdatum

24.03.2021

Rechtssatz

Die Bestimmungen der BauO für Wien über die Verantwortlichkeiten im Baubewilligungsverfahren und bei der Bauausführung betreffen nach den Gesetzesmaterialien die verwaltungsrechtliche Verantwortung gegenüber der Behörde und nicht die zivilrechtliche Seite; das privatrechtliche Verhältnis zwischen den Beteiligten (Bauwerber und Bauführer) wird hiedurch nicht berührt. Wer sich gegenüber der Behörde eines "Scheinbauführers" bedient (der den Bau nach dem Willen der Beteiligten eben nicht ausführen soll), kann diesen nicht wegen Verstoßes gegen die Bauordnung für die planwidrige und konsenswidrige Bauführung des tatsächlich beauftragten Bauführers haftbar machen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 266/99b
    Entscheidungstext OGH 18.11.1999 2 Ob 266/99b
  • 2 Ob 292/01g
    Entscheidungstext OGH 10.01.2002 2 Ob 292/01g
    Vgl auch; nur: Die Bestimmungen der BauO für Wien über die Verantwortlichkeiten im Baubewilligungsverfahren und bei der Bauausführung betreffen nach den Gesetzesmaterialien die verwaltungsrechtliche Verantwortung gegenüber der Behörde und nicht die zivilrechtliche Seite; das privatrechtliche Verhältnis zwischen den Beteiligten (Bauwerber und Bauführer) wird hiedurch nicht berührt. (T1); Beisatz: Hier: § 40 Abs 3 Oö BauO. (T2)
  • 10 Ob 292/02t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 292/02t
    Vgl auch
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Für die zivilrechtliche Beurteilung der Werkleistung eines Planverfassers ist es daher bedeutungslos, wenn auf den Einreichunterlagen ein Dritter als Planverfasser (und Bauführer) aufscheint. (T3); Beisatz: Hinsichtlich des privatrechtlichen Verhältnisses zwischen Bauwerber und Bauführer kommt es nur auf die im Innenverhältnis getroffenen Vereinbarungen an. (T4)
  • 8 Ob 8/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 8/17k
    Vgl; Beisatz: Der Bauführer haftet im Innenverhältnis gegenüber dem Bauherrn nur für die von ihm vertraglich übernommenen Aufgaben. (T5)
  • 7 Ob 33/21k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2021 7 Ob 33/21k
    Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112778

Im RIS seit

18.12.1999

Zuletzt aktualisiert am

26.05.2021

Dokumentnummer

JJR_19991118_OGH0002_0020OB00266_99B0000_001

Rechtssatz für 4Ob516/96 5Ob231/98a 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0102896

Geschäftszahl

4Ob516/96; 5Ob231/98a; 2Ob277/08m; 3Ob219/14y; 1Ob101/21s

Entscheidungsdatum

14.12.2021

Rechtssatz

Die ex-tunc-Wirkung des VwGH-Erkenntnisses hat zur Folge, dass der Rechtszustand zwischen der Erlassung des Bescheides und seiner Aufhebung durch den Verwaltungsgerichtshof im Nachhinein so zu betrachten ist, als ob der angefochtene Bescheid von Anfang an nicht erlassen worden wäre. Damit ist aber der Titel für die auf Grund des aufgehobenen Enteignungsbescheides vorgenommenen Grundbuchseintragungen weggefallen, auch wenn der Kläger die ihm seinerzeit zuerkannten Entschädigungsbeträge noch nicht zurückgezahlt hat, da für ein Zug-um-Zug-Begehren kein Platz ist. Die (allfällige) Pflicht zur Rückzahlung der Enteignungsentschädigung steht in keinem synallagmatischen Verhältnis zum Löschungsbegehren.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 516/96
    Entscheidungstext OGH 26.02.1996 4 Ob 516/96
    Veröff: SZ 69/39
  • 5 Ob 231/98a
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 231/98a
    Auch; nur: Die ex-tunc-Wirkung des VwGH-Erkenntnisses hat zur Folge, dass der Rechtszustand zwischen der Erlassung des Bescheides und seiner Aufhebung durch den Verwaltungsgerichtshof im Nachhinein so zu betrachten ist, als ob der angefochtene Bescheid von Anfang an nicht erlassen worden wäre. (T1); Beisatz: Die Rückübertragung hat nach privatrechtlichen Grundsätzen zu erfolgen (VfSlg 8980 f) (§ 1435 ABGB). (T2) Veröff: SZ 71/162
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 219/14y
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 219/14y
    Auch
  • 1 Ob 101/21s
    Entscheidungstext OGH 14.12.2021 1 Ob 101/21s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0102896

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.03.2022

Dokumentnummer

JJR_19960226_OGH0002_0040OB00516_9600000_004

Rechtssatz für 1Ob769/83 1Ob690/84 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021646

Geschäftszahl

1Ob769/83; 1Ob690/84; 1Ob42/86; 4Ob606/87 (4Ob607/87); 3Ob526/88; 6Ob612/92; 2Ob277/08m; 2Ob185/10k; 4Ob137/11t; 5Ob16/13h; 7Ob18/14v; 8Ob75/13g; 3Ob51/15v; 5Ob60/17k; 8Ob57/17s; 2Ob53/22s

Entscheidungsdatum

26.04.2022

Rechtssatz

Für die Erstellung eines Werkes auf Grund vorhandener Pläne (hier: Vermessungsarbeiten anlässlich eines Bauvorhabens auf Grund von Architektenplänen) hat der Besteller dem Unternehmer taugliche Pläne zur Verfügung zu stellen; den seiner Warnpflicht nicht nachkommenden Unternehmer trifft ein Mitverschulden an entstandenem Schaden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 769/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 769/83
    Veröff: SZ 57/18 = JBl 1984,556 = RdW 1984,274
  • 1 Ob 690/84
    Entscheidungstext OGH 16.01.1985 1 Ob 690/84
    nur: Für die Erstellung eines Werkes auf Grund vorhandener Pläne (hier: Arbeiten anlässlich eines Bauvorhabens auf Grund von Architektenplänen) hat der Besteller dem Unternehmer taugliche Pläne zur Verfügung zu stellen; den seiner Warnpflicht nicht nachkommenden Unternehmer trifft ein Mitverschulden an entstandenem Schaden. (T1)
    Veröff: RdW 1985,622
  • 1 Ob 42/86
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 42/86
    Auch; nur: Für die Erstellung eines Werkes auf Grund vorhandener Pläne hat der Besteller dem Unternehmer taugliche Pläne zur Verfügung zu stellen; den seiner Warnpflicht nicht nachkommenden Unternehmer trifft ein Mitverschulden an entstandenem Schaden. (T2)
    Beisatz: Geologische Gutachten (Kraftwerksbau). (T3)
    Veröff: WBl 1987,219
  • 4 Ob 606/87
    Entscheidungstext OGH 15.12.1987 4 Ob 606/87
    Auch
  • 3 Ob 526/88
    Entscheidungstext OGH 13.07.1988 3 Ob 526/88
    Vgl auch
  • 6 Ob 612/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 6 Ob 612/92
    Vgl auch; Veröff: JBl 1993,521 (Iro)
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; nur: Für die Erstellung eines Werkes auf Grund vorhandener Pläne hat der Besteller dem Unternehmer taugliche Pläne zur Verfügung zu stellen. (T4)
    Beisatz: Und jene Anordnungen zu treffen, die zur reibungslosen Abwicklung des Vertrags erforderlich sind. (T5)
  • 2 Ob 185/10k
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 185/10k
    Vgl; nur T4; Beisatz: Hier: Warnpflicht eines als Sachverständiger iSd § 1299 ABGB anzusehenden Werkunternehmers, wenn dieser eine unklare und regelwidrige Situation in übermittelten Plänen als „offenbare Untauglichkeit des vom Besteller gegebenen Stoffs“ auffallen musste. (T6)
  • 4 Ob 137/11t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 137/11t
    Vgl aber; Beisatz: Ein Mitverschulden des Bestellers (für eigenes Verhalten oder das eines [sachverständigen] Gehilfen) kommt nur in Betracht, wenn er Pflichten oder Obliegenheiten verletzt, die ihn aufgrund ausdrücklicher oder stillschweigender Vereinbarung oder nach der Verkehrsübung selbst treffen oder die er nachträglich übernommen hat. (T7)
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Auch
  • 7 Ob 18/14v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 18/14v
    Auch; nur T4; Beis ähnlich wie T7
  • 8 Ob 75/13g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 75/13g
    Vgl; Beis wie T7
  • 3 Ob 51/15v
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 51/15v
    Auch; nur T1; nur T2; Beis wie T6
  • 5 Ob 60/17k
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 5 Ob 60/17k
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 57/17s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 57/17s
    Vgl aber; Beis wie T7; Beisatz: Treffen den Werkbesteller qualifizierte Mitwirkungspflichten, so muss er sich auch Fehler jener fachkundigen Vorunternehmer anrechnen lassen, die ihm untauglichen Stoff oder unrichtige Pläne oder Gutachten geliefert haben (§ 1313a ABGB). Die Beiziehung eines fachkundigen Gehilfen führt daher für sich allein noch nicht zum Entstehen weiterer Pflichten oder Obliegenheiten des Werkbestellers. Entscheidend ist vielmehr, ob ihn diese Pflichten oder Obliegenheiten persönlich, also unabhängig vom Beiziehen des Gehilfen getroffen haben. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Besteller die Herstellungsmethode bzw die Art der Ausführung vorgibt, ohne dem Werkunternehmer zu erkennen zu geben, an seiner fachlichen Ansicht oder Kritik an der Ausführungsart interessiert zu sein. (T8)
    Veröff: SZ 2017/111
  • 2 Ob 53/22s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2022 2 Ob 53/22s
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Daraus ist nicht der Umkehrschluss zu ziehen, dass diese Verpflichtung bei Fehlen einer derartigen konkreten Vereinbarung jedenfalls den Werkbesteller trifft. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0021646

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2022

Dokumentnummer

JJR_19840125_OGH0002_0010OB00769_8300000_001

Rechtssatz für 5Ob581/80 8Ob504/81 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021941

Geschäftszahl

5Ob581/80; 8Ob504/81; 5Ob691/82; 1Ob647/84; 3Ob548/86; 2Ob614/86; 1Ob42/86; 8Ob588/87; 6Ob610/88; 8Ob579/90; 6Ob735/89; 2Ob590/91; 4Ob539/94; 7Ob82/97b; 6Ob35/98k; 6Ob53/01i; 1Ob137/04k; 2Ob277/08m; 2Ob223/14d; 7Ob152/16b; 8Ob8/17k; 8Ob36/21h

Entscheidungsdatum

29.06.2022

Norm

ABGB §1168a
  1. ABGB § 1168a heute
  2. ABGB § 1168a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die dem Unternehmer im Sinne des Paragraph 1168, a ABGB auferlegten Aufklärungspflichten und Warnpflichten dürfen nicht überspannt werden. Wenn dem Bauunternehmer, der den Rohbau eines Hotels mit Hallenbad und ähnlichen Anlagen herzustellen hat, auferlegt würde, die gehörige Planung und Durchführung der weiteren Arbeiten, insbesondere spezieller Isolierungsarbeiten von vornherein durch entsprechende Hinweise an den Bauherrn oder im Nachhinein durch eine abschließende Kontrolle, zu der ihn die getroffenen Vereinbarungen nicht verpflichten, mit der Sanktion einer Haftung im Sinne der angeführten Gesetzesstelle zu gewährleisten, läge eine solche Überspannung vor.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 581/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1980 5 Ob 581/80
    Veröff: HS X/XI/27
  • 8 Ob 504/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 504/81
    Auch; Beisatz: Hat allerdings der Unternehmer, der mit seinen Arbeiten auf den Arbeiten eines anderen Unternehmers aufbaut, wie dies etwa der Fall ist, wenn an einem Hausbau mehrere Unternehmer beteiligt sind, vertraglich die Kontrolle von Vorarbeiten übernommen, dann ist ihm eine eingehende Prüfung der geleisteten Arbeiten zuzumuten. (T1)
  • 5 Ob 691/82
    Entscheidungstext OGH 31.05.1983 5 Ob 691/82
    nur: Die dem Unternehmer im Sinne des § 1168a ABGB auferlegten Aufklärungspflichten und Warnpflichten dürfen nicht überspannt werden. (T2)
    Beisatz: Wenn einem Unternehmer, dem die statische Berechnung eines Neubaues unter Bedachtnahme auf die auf Nachbarliegenschaften bestehenden Bauwerke, nicht jedoch auch die Bauüberwachung selbst übertragen wird, auferlegt würde, die gehörige Durchführung der Bauarbeiten zu überwachen und von vornherein durch entsprechende Hinweise an den Bauherrn oder den mit den Bauarbeiten betrauten Unternehmer auf allfällige Möglichkeiten des Eintrittes von auf unsachgemäße Bauausführung zurückzuführende Veränderungen der Grundlagen seiner statischen Berechnungen aufmerksam zu machen, und zwar mit der Sanktion einer Haftung im Sinne der angeführten Gesetzesstelle für alle Folgen einer unsachgemäßen Bauführung, so läge eine solche Überspannung vor. (T3)
  • 1 Ob 647/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 647/84
    nur T2; Veröff: SZ 57/197
  • 3 Ob 548/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 3 Ob 548/86
    Vgl auch; nur T2
  • 2 Ob 614/86
    Entscheidungstext OGH 28.04.1987 2 Ob 614/86
    nur T2
  • 1 Ob 42/86
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 42/86
    nur T2; Veröff: WBl 1987,219
  • 8 Ob 588/87
    Entscheidungstext OGH 05.11.1987 8 Ob 588/87
    nur T2; Veröff: WBl 1988,98
  • 6 Ob 610/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 6 Ob 610/88
  • 8 Ob 579/90
    Entscheidungstext OGH 15.02.1990 8 Ob 579/90
    nur T2; Veröff: SZ 63/20 = JBl 1990,656 (Dullinger)
  • 6 Ob 735/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1990 6 Ob 735/89
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 590/91
    Entscheidungstext OGH 05.02.1992 2 Ob 590/91
    nur T2
  • 4 Ob 539/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1994 4 Ob 539/94
    nur T2
  • 7 Ob 82/97b
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 82/97b
    nur T2; Beisatz: Die Aufklärungspflicht geht nicht so weit, dass der Werkunternehmer davon ausgehen müsste, dass sein (fachkundiger) "Vormann" nicht fachgerecht arbeiten werde. (T4)
    Beisatz: Hier: Auch nur teilweises Freilegen der Fundamente eines Baues, bei dem der Keller bereits zur Gänze errichtet wurde, hieße Überspannung der Prüfungspflicht. (T5)
  • 6 Ob 35/98k
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 6 Ob 35/98k
    nur T2; Beis wie T4
  • 6 Ob 53/01i
    Entscheidungstext OGH 08.11.2001 6 Ob 53/01i
    nur T2
  • 1 Ob 137/04k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2004 1 Ob 137/04k
    nur T2
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    nur T2
  • 2 Ob 223/14d
    Entscheidungstext OGH 06.08.2015 2 Ob 223/14d
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 152/16b
    Entscheidungstext OGH 13.10.2016 7 Ob 152/16b
    Vgl; Beis wie T4
  • 8 Ob 8/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 8/17k
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 36/21h
    Entscheidungstext OGH 29.06.2022 8 Ob 36/21h
    Vgl; Beisatz: Hier: Die von der Klägerin bei der Rechnungsprüfung eingehaltene Vorgangsweise, den Skontoabzug nur von der um die Anzahlungsrate verringerten Teilrechnungssumme zu berechnen, beruhte auf konkreten Vorgaben der Beklagten, nämlich dem von ihr als Arbeitsunterlage zur Verfügung gestellten Berechnungsblatt. Diese Vorgaben standen auch nicht in Widerspruch mit der zugrundeliegenden Vereinbarung zwischen der Beklagten und dem rechnungslegenden Unternehmen. Eine Warnpflicht der Klägerin gegenüber der Beklagten bestand daher nicht. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0021941

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.09.2022

Dokumentnummer

JJR_19800708_OGH0002_0050OB00581_8000000_001

Rechtssatz für 2Ob728/54; 5Ob325/63; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022158

Geschäftszahl

2Ob728/54; 5Ob325/63; 8Ob146/67; 5Ob222/67; 5Ob200/70; 3Ob120/75; 3Ob645/78; 1Ob579/80; 7Ob526/82; 2Ob604/89; 7Ob521/96; 10Ob77/98s; 2Ob348/00s; 9Ob83/02z; 1Ob137/04k; 2Ob277/08m; 10Ob21/15h; 1Ob56/17t; 9Ob64/18d; 5Ob26/23v

Entscheidungsdatum

04.07.2023

Norm

ABGB §1168a
ZPO §502 HI2
ZPO §502 III5
  1. ABGB § 1168a heute
  2. ABGB § 1168a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 502 heute
  2. ZPO § 502 gültig von 01.01.2031 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. ZPO § 502 gültig ab 01.01.2031 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  4. ZPO § 502 gültig von 01.05.2022 bis 31.12.2030 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. ZPO § 502 gültig von 01.01.2021 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  6. ZPO § 502 gültig von 01.07.2009 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  7. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2004
  8. ZPO § 502 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2003
  9. ZPO § 502 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  10. ZPO § 502 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. ZPO § 502 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  12. ZPO § 502 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Eine Warnung im Sinne des Paragraph 1168 a, ABGB muss erkennen lassen, dass die Anweisung des Bestellers das Misslingen des Werkes zur Folge haben könnte. Eine bloß unzweckmäßige Anweisung muss keineswegs für das Werk schädlich sein.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 728/54
    Entscheidungstext OGH 17.11.1954 2 Ob 728/54
    Veröff: SZ 27/292
  • 5 Ob 325/63
    Entscheidungstext OGH 28.11.1963 5 Ob 325/63
  • 8 Ob 146/67
    Entscheidungstext OGH 27.06.1967 8 Ob 146/67
  • 5 Ob 222/67
    Entscheidungstext OGH 25.10.1967 5 Ob 222/67
    Veröff: RZ 1968,107
  • 5 Ob 200/70
    Entscheidungstext OGH 16.09.1970 5 Ob 200/70
  • 3 Ob 120/75
    Entscheidungstext OGH 30.09.1975 3 Ob 120/75
  • 3 Ob 645/78
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 3 Ob 645/78
  • 1 Ob 579/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 1 Ob 579/80
  • 7 Ob 526/82
    Entscheidungstext OGH 02.04.1982 7 Ob 526/82
    nur: Eine Warnung im Sinne des § 1168 a ABGB muss erkennen lassen, dass die Anweisung des Bestellers das Misslingen des Werkes zur Folge haben könnte. (T1)
    Veröff: SZ 55/48
  • 2 Ob 604/89
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 604/89
    Auch; Veröff: ecolex 1990,543
  • 7 Ob 521/96
    Entscheidungstext OGH 13.03.1996 7 Ob 521/96
    nur T1
  • 10 Ob 77/98s
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 10 Ob 77/98s
    nur T1
  • 2 Ob 348/00s
    Entscheidungstext OGH 11.01.2001 2 Ob 348/00s
    Vgl auch; Beisatz: Ob eine Warnung als solche erkennbar und inhaltlich ausreichend ist, hängt im Wesentlichen von den Umständen des Einzelfalls ab, weshalb sich insoweit regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage stellt. (T2)
  • 9 Ob 83/02z
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 9 Ob 83/02z
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 137/04k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2004 1 Ob 137/04k
    nur T1; Beis ähnlich wie T2
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    nur T1
  • 10 Ob 21/15h
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 21/15h
    Auch
  • 1 Ob 56/17t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 56/17t
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beisatz: In der Regel ist ein umso strengerer Maßstab anzulegen, je größer die potenziellen Schadensfolgen aus einem bestimmten Risiko sind (so schon 1 Ob 141/10g). (T3)
    Beisatz: Eine Aufklärung hat zu erfolgen, um dem Einzelnen eine sachgerechte Entscheidung darüber zu ermöglichen, inwieweit er einer Anleitung nachkommen will (so schon 1 Ob 137/10k). (T4)
    Beisatz: Hier: Werkvertrag. Aufklärungspflicht zur Hintanhaltung von Schäden an der Bausubstanz. (T5)
  • 9 Ob 64/18d
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 64/18d
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 5 Ob 26/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.07.2023 5 Ob 26/23v
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0022158

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2023

Dokumentnummer

JJR_19541117_OGH0002_0020OB00728_5400000_001

Rechtssatz für 2Ob68/66; 2Ob391/68; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038934

Geschäftszahl

2Ob68/66; 2Ob391/68; 2Ob117/71; 1Ob45/75; 2Ob83/76; 8Ob90/77; 8Ob91/77; 8Ob214/79; 5Ob24/81; 8Ob28/84; 6Ob611/83; 2Ob31/87; 3Ob541/87; 2Ob35/88; 1Ob555/88 (1Ob556/88); 2Ob108/88; 2Ob123/88; 2Ob102/88 (2Ob103/88); 2Ob2/91; 1Ob36/90; 2Ob538/92; 4Ob183/97h; 6Ob78/00i; 10Ob14/03m; 2Ob174/06m; 2Ob150/08k; 2Ob277/08m; 1Ob130/12t; 4Ob36/13t; 6Ob49/14w; 3Ob80/14g; 3Ob153/16w; 5Ob18/19m; 9Ob65/19b; 7Ob26/21f; 1Ob135/23v

Entscheidungsdatum

23.10.2023

Rechtssatz

Kein rechtliches Interesse an der Feststellung bereits fälliger Ersatzansprüche.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 68/66
    Entscheidungstext OGH 18.03.1966 2 Ob 68/66
    Veröff: EvBl 1966/341 S 437
  • 2 Ob 391/68
    Entscheidungstext OGH 14.02.1969 2 Ob 391/68
  • 2 Ob 117/71
    Entscheidungstext OGH 17.06.1971 2 Ob 117/71
    Veröff: ZVR 1973/46 S 54
  • 1 Ob 45/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 45/75
  • 2 Ob 83/76
    Entscheidungstext OGH 07.05.1976 2 Ob 83/76
    Beisatz: Bewilligung der Abweisung des Mehrbegehrens, das auf Feststellung der Haftung für andere als künftige Pflichtaufwendungen gerichtet ist. (T1)
  • 8 Ob 90/77
    Entscheidungstext OGH 15.06.1977 8 Ob 90/77
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1978/81 S 118
  • 8 Ob 91/77
    Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 91/77
  • 8 Ob 214/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 214/79
    Veröff: ZVR 1980/289 S 298
  • 5 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 07.07.1981 5 Ob 24/81
    Vgl auch; Beisatz: Das Feststellungsbegehren bezieht sich nur auf die künftigen Schäden dh auf solche, die im Zeitpunkt seiner Erhebung noch nicht fällig waren. (T2) Veröff: SZ 54/99 = JBl 1982,370
  • 8 Ob 28/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 28/84
    Auch; Veröff: ZVR 1985/51 S 92
  • 6 Ob 611/83
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 6 Ob 611/83
    Vgl auch; Veröff: RdW 1986,107
  • 2 Ob 31/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 2 Ob 31/87
    Veröff: ZVR 1988/65 S 141
  • 3 Ob 541/87
    Entscheidungstext OGH 07.10.1987 3 Ob 541/87
    Veröff: MR 1988,20 (Korn) = GesRZ 1988,107
  • 2 Ob 35/88
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 2 Ob 35/88
  • 1 Ob 555/88
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 1 Ob 555/88
  • 2 Ob 108/88
    Entscheidungstext OGH 11.10.1988 2 Ob 108/88
    Beis wie T2
  • 2 Ob 123/88
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 123/88
    Beisatz: Auch kein Interesse an der Feststellung des Zurechtbestehens in der Vergangenheit bereits fällig gewordener Teilleistungen. (T3)
  • 2 Ob 102/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 102/88
  • 2 Ob 2/91
    Entscheidungstext OGH 30.01.1991 2 Ob 2/91
  • 1 Ob 36/90
    Entscheidungstext OGH 20.03.1991 1 Ob 36/90
  • 2 Ob 538/92
    Entscheidungstext OGH 17.06.1992 2 Ob 538/92
    Beis wie T2
  • 4 Ob 183/97h
    Entscheidungstext OGH 23.09.1997 4 Ob 183/97h
    Vgl auch
  • 6 Ob 78/00i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 78/00i
    Vgl aber; Beisatz: Ein rechtliches Interesse an der Feststellung bereits fälliger Ersatzansprüche besteht nicht. (T4)
  • 10 Ob 14/03m
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 10 Ob 14/03m
    Auch; Beisatz: Bezüglich bereits fälliger Schadenersatzansprüche ist eine Feststellungsklage nicht deshalb zulässig, weil sich die Schadenssumme durch Zahlungen Dritter vermindern kann. (T5)
  • 2 Ob 174/06m
    Entscheidungstext OGH 26.04.2007 2 Ob 174/06m
    Auch; Auch Beis wie T2
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Beis wie T2
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl; Auch Beis wie T2
  • 1 Ob 130/12t
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 130/12t
    Beis wie T2; Beis wie T4
  • 4 Ob 36/13t
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 36/13t
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Ist hingegen ein Schaden bis zum Schluss der mündlichen Streitverhandlung zwar eingetreten, aber nicht nachweisbar, fehlt es am rechtlichen Interesse an der Feststellung der Schadenersatzpflicht. (T6)
  • 6 Ob 49/14w
    Entscheidungstext OGH 10.04.2014 6 Ob 49/14w
    Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: In der vorliegenden Sonderkonstellation, in der nicht nur die zu erwartende Konkursquote, sondern auch die strittige Zuordnung einer Kreditausfallsversicherung zu verschiedenen Forderungen der klagenden Partei die Höhe des Klagebegehrens beeinflussen, ist in der Annahme eines Feststellungsinteresses keine vom Obersten Gerichtshof im Interesse der Rechtssicherheit aufzugreifende Fehlbeurteilung zu erblicken. (T7)
  • 3 Ob 80/14g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 80/14g
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
  • 5 Ob 18/19m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 18/19m
  • 9 Ob 65/19b
    Entscheidungstext OGH 30.10.2019 9 Ob 65/19b
    Beis wie T5
  • 7 Ob 26/21f
    Entscheidungstext OGH 26.05.2021 7 Ob 26/21f
    Beis wie T6
  • 1 Ob 135/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 135/23v
    Beisatz wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0038934

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.12.2023

Dokumentnummer

JJR_19660318_OGH0002_0020OB00068_6600000_001

Rechtssatz für 2Ob27/99f; 2Ob184/08k; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0111722

Geschäftszahl

2Ob27/99f; 2Ob184/08k; 2Ob277/08m; 2Ob167/10p; 6Ob115/11x; 17Ob29/11f; 5Ob227/11k; 2Ob113/11y; 8ObA26/13a; 1Ob97/13s; 2Ob48/14v; 2Ob221/18s; 1Ob144/19m; 1Ob177/19i; 1Ob48/20w; 2Ob80/20h; 1Ob189/20f; 9Ob40/21d; 1Ob135/23v

Entscheidungsdatum

23.10.2023

Rechtssatz

Auch bei einem positiven Feststellungsurteil muss im Folgeprozess neuerlich geprüft werden, ob der geltend gemachte Schaden von der Ersatzpflicht umfasst ist, also sowohl ob er kausal auf den Unfall, hinsichtlich dessen die Ersatzpflicht festgestellt wurde, zurückzuführen ist, als auch, ob es sich um einen Schaden handelt, hinsichtlich dessen der Schädiger ersatzpflichtig ist, also etwa ob bei leichtem Verschulden positiver Schaden vorliegt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 27/99f
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 2 Ob 27/99f
  • 2 Ob 184/08k
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 184/08k
    nur: Auch bei einem positiven Feststellungsurteil muss im Folgeprozess neuerlich geprüft werden, ob der geltend gemachte Schaden von der Ersatzpflicht umfasst ist, also insbesondere ob er kausal auf den Unfall, hinsichtlich dessen die Ersatzpflicht festgestellt wurde, zurückzuführen ist. (T1)
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Rechtsprechung, wonach die Ursächlichkeit des haftungsbegründenden Verhaltens für den geltend gemachten Schaden erst im Leistungsprozess zu prüfen ist, bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen einem konkreten Schaden und dem schädigenden Ereignis, nicht aber auf den Kausalzusammenhang zwischen einer Vertragsverletzung und dem (potentiell) schädigenden Ereignis. Dieser Zusammenhang ist schon im Feststellungsprozess zu prüfen. (T2)
    Beisatz: Hier: Kausalzusammenhang zwischen schuldhafter Vertragsverletzung und einer Bauverzögerung oder der endgültigen Versagung einer baubehördlichen Bewilligung als potentiell schädigendes Ereignis. (T3)
  • 2 Ob 167/10p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 167/10p
    Auch; nur T1; Beisatz: Das Feststellungsurteil entfaltet für die Unfallskausalität der im Leistungsprozess geltend gemachten Schäden noch keine Bindungswirkung. (T4)
    Beisatz: Folgen mehrere Leistungsprozesse, so findet die Prüfung der Unfallskausalität ‑ bezogen auf den jeweils geltend gemachten Schaden ‑ in jedem einzelnen dieser Prozesse statt. (T5)
  • 6 Ob 115/11x
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 115/11x
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 17 Ob 29/11f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 17 Ob 29/11f
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 227/11k
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 227/11k
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Mit einem Feststellungsurteil wird die Ersatzpflicht des Haftenden festgelegt, nicht aber, welche künftigen Schäden von ihm zu ersetzen sind. Vielmehr muss im folgenden Leistungsprozess geprüft werden, ob der dort geltend gemachte Schaden von der Ersatzpflicht umfasst ist, insbesondere also, ob das haftungsbegründende Verhalten für den Schaden ursächlich war. (T6)
    Beisatz: Nicht präjudizielle Feststellungen können keine Bindungswirkung entfalten. (T7)
  • 2 Ob 113/11y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 113/11y
    nur T1; Beis wie T4
  • 8 ObA 26/13a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 8 ObA 26/13a
    Auch; nur T1; Beisatz: Der rechtskräftig entschiedene Anspruch ist bedingendes Rechtsverhältnis für den weiteren Anspruch. (T8)
  • 1 Ob 97/13s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 97/13s
    Vgl; nur T1; Beis wie T6
  • 2 Ob 48/14v
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 2 Ob 48/14v
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Treppenlift. (T9)
  • 2 Ob 221/18s
    Entscheidungstext OGH 24.06.2019 2 Ob 221/18s
    nur T1; Beis wie T6
  • 1 Ob 144/19m
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 144/19m
    Beis wie T4
  • 1 Ob 177/19i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2019 1 Ob 177/19i
    Vgl; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden aus einer unrichtigen Aufklärung eines Gerichtskommissärs. (T10)
  • 1 Ob 48/20w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2020 1 Ob 48/20w
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 80/20h
    Entscheidungstext OGH 06.08.2020 2 Ob 80/20h
    Vgl; Beis wie T6
  • 1 Ob 189/20f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 1 Ob 189/20f
    Auch; Beis wie T6
  • 9 Ob 40/21d
    Entscheidungstext OGH 28.07.2021 9 Ob 40/21d
  • 1 Ob 135/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 135/23v
    vgl; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111722

Im RIS seit

27.03.1999

Zuletzt aktualisiert am

12.12.2023

Dokumentnummer

JJR_19990225_OGH0002_0020OB00027_99F0000_001

Rechtssatz für 2Ob8/66; 2Ob124/70; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034771

Geschäftszahl

2Ob8/66; 2Ob124/70; 2Ob187/71; 8Ob141/77; 6Ob743/78; 2Ob16/81; 2Ob149/83; 6Ob715/82; 8Ob14/84; 8Ob36/85; 8Ob31/85; 8Ob64/85; 7Ob32/86; 8Ob73/86; 8Ob508/87; 1Ob555/88 (1Ob556/88); 2Ob108/88; 2Ob88/88; 7Ob43/88; 2Ob123/88; 2Ob63/89; 2Ob106/89; 2Ob9/90; 2Ob163/89; 2Ob29/90; 2Ob59/90; 2Ob1110/90; 2Ob1009/94; 6Ob616/93; 2Ob13/96; 9Ob363/97s; 2Ob91/98s; 2Ob355/98i; 1Ob134/00p; 1Ob147/01a; 9Ob219/02z; 1Ob100/02s; 4Ob214/06h; 10Ob88/07z; 2Ob33/09f; 2Ob277/08m; 2Ob129/09y; 9ObA118/10h; 2Ob167/11i; 3Ob182/11b; 1Ob130/12t; 8Ob126/11d; 3Ob183/12a; 1Ob219/12f; 4Ob36/13t; 2Ob180/13d; 3Ob153/16w; 1Ob219/16m; 6Ob174/17g; 2Ob78/19p; 2Ob60/20t; 2Ob213/19s; 5Ob139/21h; 2Ob32/23d; 2Ob125/23f; 1Ob135/23v; 2Ob67/24b; 5Ob133/23d; 6Ob151/24k; 10Ob50/23k; 2Ob162/24y

Entscheidungsdatum

19.11.2024

Rechtssatz

Durch die Einbringung der Feststellungsklage (der später stattgegeben wurde) wurde die Verjährung aller in diesem Zeitpunkt zukünftigen Schadenersatzansprüche unterbrochen. Dabei ist es bedeutungslos, dass die Klägerin hinsichtlich eines Anspruchsteiles zunächst auf Leistung geklagt, diesen Anspruchsteil aber ohne Verzicht auf den Anspruch zurückgezogen hatte.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 8/66
    Entscheidungstext OGH 28.01.1966 2 Ob 8/66
    Veröff: SZ 39/19 = ZVR 1966/282 S 276
  • 2 Ob 124/70
    Entscheidungstext OGH 11.06.1970 2 Ob 124/70
    nur: Durch die Einbringung der Feststellungsklage (der später stattgegeben wurde) wurde die Verjährung aller in diesem Zeitpunkt zukünftigen Schadenersatzansprüche unterbrochen. (T1)
  • 2 Ob 187/71
    Entscheidungstext OGH 05.06.1972 2 Ob 187/71
    nur T1; Veröff: ZVR 1973/158 S 218
  • 8 Ob 141/77
    Entscheidungstext OGH 09.11.1977 8 Ob 141/77
    nur T1; Beisatz: Allerdings unterliegt die durch das Feststellungsurteil ausgedrückte Judikatschuld selbst wieder der Verjährung, die mit der Zustellung dieses Urteils zu laufen beginnt. (T2)
  • 6 Ob 743/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 6 Ob 743/78
    nur T1
  • 2 Ob 16/81
    Entscheidungstext OGH 26.05.1981 2 Ob 16/81
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 149/83
    Entscheidungstext OGH 28.06.1983 2 Ob 149/83
    nur T1
  • 6 Ob 715/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1983 6 Ob 715/82
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 14/84
    Entscheidungstext OGH 04.07.1984 8 Ob 14/84
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 36/85
    Entscheidungstext OGH 23.05.1985 8 Ob 36/85
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 58/90
  • 8 Ob 31/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 31/85
    nur T1
  • 8 Ob 64/85
    Entscheidungstext OGH 13.02.1986 8 Ob 64/85
    nur T1
  • 7 Ob 32/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 32/86
    nur T1
  • 8 Ob 73/86
    Entscheidungstext OGH 23.04.1987 8 Ob 73/86
    nur T1
  • 8 Ob 508/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 508/87
    nur T1; Veröff: SZ 60/137
  • 1 Ob 555/88
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 1 Ob 555/88
    nur T1
  • 2 Ob 108/88
    Entscheidungstext OGH 11.10.1988 2 Ob 108/88
    nur T1
  • 2 Ob 88/88
    Entscheidungstext OGH 06.12.1988 2 Ob 88/88
    nur T1
  • 7 Ob 43/88
    Entscheidungstext OGH 23.11.1988 7 Ob 43/88
    nur T1; Veröff: VersRd 1989,253
  • 2 Ob 123/88
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 123/88
    nur T1
  • 2 Ob 63/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 63/89
    nur T1
  • 2 Ob 106/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 106/89
    Beis wie T2
  • 2 Ob 9/90
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 9/90
  • 2 Ob 163/89
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 163/89
    nur T1; Beisatz: Die Unterbrechungswirkung bezieht sich nur auf zukünftige, nicht aber auf bereits bekannte und fällige Schadenersatzansprüche. (T3)
    Veröff: ZVR 1991/33 S 105
  • 2 Ob 29/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 29/90
  • 2 Ob 59/90
    Entscheidungstext OGH 20.06.1990 2 Ob 59/90
    nur T1; Veröff: ZVR 1991/72 S 182
  • 2 Ob 1110/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 2 Ob 1110/90
    nur T1
  • 2 Ob 1009/94
    Entscheidungstext OGH 17.02.1994 2 Ob 1009/94
    nur T1
  • 6 Ob 616/93
    Entscheidungstext OGH 28.04.1994 6 Ob 616/93
    nur T1
  • 2 Ob 13/96
    Entscheidungstext OGH 14.03.1996 2 Ob 13/96
    nur T1
  • 9 Ob 363/97s
    Entscheidungstext OGH 11.02.1998 9 Ob 363/97s
    nur T1
  • 2 Ob 91/98s
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 2 Ob 91/98s
    nur T1; Beisatz: Das Begehren auf Ersatz künftiger Schäden unterbricht aber nicht die Verjährung bereits fälliger Ansprüche, die mit Leistungsklage geltend gemacht werden könnten. (T4)
  • 2 Ob 355/98i
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 2 Ob 355/98i
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 1 Ob 134/00p
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 134/00p
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 147/01a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 147/01a
    nur T1; Beisatz: Deshalb ist eine Klagsausdehnung auf später fällig werdende Beträge entgegen der Meinung der Vorinstanzen nicht erforderlich. (T5)
    Beisatz: Die Unterbrechung der Verjährung endet erst mit Zustellung des dem Feststellungsbegehren stattgebenden Urteils. (T6)
  • 9 Ob 219/02z
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 9 Ob 219/02z
    nur T1
  • 1 Ob 100/02s
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 100/02s
    nur T1
  • 4 Ob 214/06h
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 214/06h
    vgl aber; Veröff: SZ 2006/189
  • 10 Ob 88/07z
    Entscheidungstext OGH 06.11.2007 10 Ob 88/07z
    nur T1; Beisatz: Unter „künftigen" Leistungen sind alle diejenigen gemeint, die bei Einbringung der Feststellungsklage noch nicht fällig waren, also auch solche, die zwischen Einbringung der Feststellungsklage und Zustellung des Feststellungsurteils angefallen sind. (T7)
  • 2 Ob 33/09f
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 33/09f
    nur T1; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T2
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl; nur T1; Auch Beis wie T7 nur: Unter „künftigen" Leistungen sind alle diejenigen gemeint, die bei Einbringung der Feststellungsklage noch nicht fällig waren. (T8)
  • 2 Ob 129/09y
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 129/09y
    Auch; nur T1; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8;
    Beisatz: Ein ganz allgemein gehaltenes Feststellungsbegehren über die Haftung für alle künftigen Schäden aus einem Schadensereignis reicht für eine Unterbrechungswirkung für sämtliche unfallkausalen Schäden aus. (T9)
    Beisatz: Hier: Ein umfassend formuliertes Feststellungsbegehren bzw Feststellungsurteil umfasst auch den durch den Unfall verursachte Verdienstentgang des Klägers. (T10)
    Veröff: SZ 2009/144
  • 9 ObA 118/10h
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 118/10h
    Auch; nur T1; Vgl auch Beis wie T8
  • 2 Ob 167/11i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 2 Ob 167/11i
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 3 Ob 182/11b
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 182/11b
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T7; Beisatz: Nach dem Ende der Unterbrechung beginnt die Verjährungsfrist wieder von vorne zu laufen. (T11)
  • 1 Ob 130/12t
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 130/12t
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T8
  • 8 Ob 126/11d
    Entscheidungstext OGH 24.10.2012 8 Ob 126/11d
    Beis wie T4
  • 3 Ob 183/12a
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 3 Ob 183/12a
    nur T1
  • 1 Ob 219/12f
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 1 Ob 219/12f
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 36/13t
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 36/13t
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 2 Ob 180/13d
    Entscheidungstext OGH 17.03.2014 2 Ob 180/13d
    nur T1; Beis: wie T4; Beis wie T9
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 219/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 219/16m
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T8; Beisatz: Einer Klageausdehnung kann dann erfolgreich ein Verjährungseinwand entgegengesetzt werden, wenn im Zeitpunkt der Klagseinbringung die Bezifferung des Sanierungsaufwands von Bauschäden möglich war. (T12)
  • 6 Ob 174/17g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 174/17g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 2 Ob 78/19p
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 2 Ob 78/19p
    Vgl; nur T1; Beis wie T7
  • 2 Ob 60/20t
    Entscheidungstext OGH 17.09.2020 2 Ob 60/20t
    nur T1
    Anm: Veröff: SZ 2020/84
  • 2 Ob 213/19s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2020 2 Ob 213/19s
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Wertminderung. (T13)
  • 5 Ob 139/21h
    Entscheidungstext OGH 28.09.2021 5 Ob 139/21h
    Beis wie T7; Beis wie T8
  • 2 Ob 32/23d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.03.2023 2 Ob 32/23d
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T5; Beisatz wie T8
    Beisatz: Hier: Formulierung des Feststellungsbegehrens. (T14)
  • 2 Ob 125/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.07.2023 2 Ob 125/23f
    Beisatz wie T7
  • 1 Ob 135/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 135/23v
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T7; Beisatz wie T8
    Beisatz: Ob sich die verjährungsunterbrechende Wirkung eines Feststellungsurteils auch auf in einem Folgeverfahren geltend gemachte Ersatzansprüche bezieht, hängt davon ab, ob diese bereits im Vorverfahren mit Leistungsbegehren geltend gemacht werden hätten können. (T15)
  • 2 Ob 67/24b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.04.2024 2 Ob 67/24b
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T4
  • 5 Ob 133/23d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.05.2024 5 Ob 133/23d
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T6; Beisatz wie T8
  • 6 Ob 151/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.09.2024 6 Ob 151/24k
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T7; Beisatz wie T8; Beisatz wie T12
  • 10 Ob 50/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2024 10 Ob 50/23k
  • 2 Ob 162/24y
    Entscheidungstext OGH 15.10.2024 2 Ob 162/24y
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0034771

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.01.2025

Dokumentnummer

JJR_19660128_OGH0002_0020OB00008_6600000_001

Rechtssatz für 7Ob379/65 (7Ob380/65); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022259

Geschäftszahl

7Ob379/65 (7Ob380/65); 4Ob89/71; 2Ob72/73; 1Ob209/75; 1Ob579/80; 8Ob504/81; 1Ob769/83; 8Ob579/90; 4Ob539/94; 1Ob144/00h; 10Ob205/01x; 6Ob276/02k; 4Ob59/06i; 6Ob23/09i; 2Ob277/08m; 5Ob16/13h; 7Ob82/14f; 8Ob75/13g; 10Ob21/15h; 7Ob152/16b; 1Ob65/17s; 8Ob8/17k; 8Ob57/17s; 2Ob206/16g; 8Ob1/19h; 7Ob191/19t; 8Ob36/21h; 1Ob165/24g

Entscheidungsdatum

21.01.2025

Norm

ABGB §1168a
  1. ABGB § 1168a heute
  2. ABGB § 1168a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Unrichtigkeit der Anweisung des Bestellers ist offenbar, wenn sie der Unternehmer bei seiner Sachkenntnis wahrnehmen musste (hier: Erzeugung von Filmkränen).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 379/65
    Entscheidungstext OGH 02.03.1966 7 Ob 379/65
    Veröff: JBl 1966,562
  • 4 Ob 89/71
    Entscheidungstext OGH 19.10.1971 4 Ob 89/71
  • 2 Ob 72/73
    Entscheidungstext OGH 17.05.1973 2 Ob 72/73
  • 1 Ob 209/75
    Entscheidungstext OGH 10.11.1975 1 Ob 209/75
  • 1 Ob 579/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 1 Ob 579/80
    Auch
  • 8 Ob 504/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 504/81
    Beisatz: Unter Stoff ist alles zu verstehen, aus dem oder mit dessen Hilfe das Werk hergestellt wird, insbesondere auch das Gebäude, an dem oder in dem die aufgetragenen Arbeiten des Unternehmers zu verrichten sind. (T1)
  • 1 Ob 769/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 769/83
    nur: Die Unrichtigkeit der Anweisung des Bestellers ist offenbar, wenn sie der Unternehmer bei seiner Sachkenntnis wahrnehmen musste. (T2)
    Veröff: SZ 57/18 = JBl 1984,556 = RdW 1984,274
  • 8 Ob 579/90
    Entscheidungstext OGH 15.02.1990 8 Ob 579/90
    Beis wie T1; Veröff: SZ 63/20 = ecolex 1990,409 = JBl 1990,656 (Dullinger)
  • 4 Ob 539/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1994 4 Ob 539/94
  • 1 Ob 144/00h
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 144/00h
    Vgl; Beisatz: Der Werkunternehmer hat den Besteller nur zu warnen, wenn er bei gehöriger, von ihm zu erwartender Sachkenntnis in Ansehung konkreter Gefahrenquellen die Untauglichkeit des ihm zur Verfügung gestellten Stoffs bzw unrichtige Anweisungen erkennen musste. (T3)
  • 10 Ob 205/01x
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 10 Ob 205/01x
    nur T2; Veröff: SZ 2002/23
  • 6 Ob 276/02k
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 276/02k
  • 4 Ob 59/06i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2006 4 Ob 59/06i
    Auch; Beisatz: Die Warnpflichten - und daraus resultierend Prüfpflichten - des Werkunternehmers dürfen aber nicht überspannt werden, sie bestehen auch immer nur im Rahmen der eigenen Leistungspflicht des Unternehmers. Der Werkunternehmer hat nur dann zu warnen, wenn er bei gehöriger, bei ihm zu erwartender Sachkenntnis in Ansehung konkreter Gefahrenquellen die Untauglichkeit des ihm zur Verfügung gestellten Stoffes (bzw die Unrichtigkeit von Anweisungen) erkennen musste. Beurteilungsmaßstab sind die üblichen Sachkenntnisse in seiner Branche. (T4)
  • 6 Ob 23/09i
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 23/09i
    Vgl; Beis wie T4
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    nur T2; Auch Beis wie T4 nur: Beurteilungsmaßstab sind die üblichen Sachkenntnisse in seiner Branche. (T5)
    Beisatz: Abzustellen ist auf jene Kenntnis, die nach einem objektiven Maßstab (§ 1299 ABGB) den Angehörigen der betreffenden Branche gewöhnlich eigen sind. (T6)
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Auch; nur T2; Auch Beis wie T5; Auch Beis wie T6
  • 7 Ob 82/14f
    Entscheidungstext OGH 04.06.2014 7 Ob 82/14f
  • 8 Ob 75/13g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 75/13g
    nur T2; Beis ähnlich wie T6
  • 10 Ob 21/15h
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 21/15h
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 7 Ob 152/16b
    Entscheidungstext OGH 13.10.2016 7 Ob 152/16b
    Auch; Beis wie T6
  • 1 Ob 65/17s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 65/17s
    Vgl auch
  • 8 Ob 8/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 8/17k
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 57/17s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 57/17s
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Veröff: SZ 2017/111
  • 2 Ob 206/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 206/16g
    Vgl auch
  • 8 Ob 1/19h
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 8 Ob 1/19h
    Beis wie T6
  • 7 Ob 191/19t
    Entscheidungstext OGH 19.02.2020 7 Ob 191/19t
    Vgl; Beis wie T6
  • 8 Ob 36/21h
    Entscheidungstext OGH 29.06.2022 8 Ob 36/21h
    Vgl aber; Beisatz: Hier: Die von der Klägerin bei der Rechnungsprüfung eingehaltene Vorgangsweise, den Skontoabzug nur von der um die Anzahlungsrate verringerten Teilrechnungssumme zu berechnen, beruhte auf konkreten Vorgaben der Beklagten, nämlich dem von ihr als Arbeitsunterlage zur Verfügung gestellten Berechnungsblatt. Diese Vorgaben standen auch nicht in Widerspruch mit der zugrundeliegenden Vereinbarung zwischen der Beklagten und dem rechnungslegenden Unternehmen. Eine Warnpflicht der Klägerin gegenüber der Beklagten bestand daher nicht. (T7)
  • 1 Ob 165/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2025 1 Ob 165/24g
    vgl; Beisatz wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0022259

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.03.2025

Dokumentnummer

JJR_19660302_OGH0002_0070OB00379_6500000_001

Rechtssatz für 6Ob82/65; 4Ob89/71; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022045

Geschäftszahl

6Ob82/65; 4Ob89/71; 2Ob170/71; 1Ob46/73; 1Ob209/75; 1Ob583/76 (1Ob584/76); 1Ob522/79; 7Ob502/79; 3Ob511/80; 1Ob579/80; 1Ob762/80; 8Ob504/81; 7Ob596/81; 1Ob569/81; 7Ob646/82; 5Ob510/83; 7Ob753/82; 7Ob689/86; 1Ob42/86; 8Ob588/87; 5Ob582/88; 6Ob610/88; 1Ob705/88; 7Ob1004/89; 4Ob582/89 (4Ob583/89); 1Ob550/93; 7Ob628/93; 4Ob539/94; 6Ob1538/95; 8Ob2357/96t; 7Ob82/97b; 7Ob2382/96m; 6Ob233/97a; 6Ob35/98k; 7Ob140/98h; 4Ob46/01w; 2Ob270/03z; 1Ob29/04b; 6Ob274/04v; 4Ob200/08b; 2Ob277/08m; 2Ob185/10k; 5Ob16/13h; 7Ob18/14v; 7Ob152/16b; 1Ob65/17s; 1Ob165/24g; 1Ob166/24d

Entscheidungsdatum

29.04.2025

Norm

ABGB §1168a
  1. ABGB § 1168a heute
  2. ABGB § 1168a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Unter "Stoff" ist alles zu verstehen, aus dem oder mit dem das Werk herzustellen ist, so auch der Grund und Boden, auf dem der Bau aufzuführen, oder das Gebäude, an dem die Arbeit zu verrichten ist.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 82/65
    Entscheidungstext OGH 28.04.1965 6 Ob 82/65
  • 4 Ob 89/71
    Entscheidungstext OGH 19.10.1971 4 Ob 89/71
  • 2 Ob 170/71
    Entscheidungstext OGH 29.06.1972 2 Ob 170/71
    nur: Unter "Stoff" ist alles zu verstehen, aus dem oder mit dem das Werk herzustellen ist. (T1) Veröff: SZ 45/75 = JBl 1973,207 = ZVR 1973/153 S 210
  • 1 Ob 46/73
    Entscheidungstext OGH 21.03.1973 1 Ob 46/73
  • 1 Ob 209/75
    Entscheidungstext OGH 10.11.1975 1 Ob 209/75
    Beisatz: Bei dem das Gesetz eine Vorleistungspflicht des Unternehmers statuiert. (T2)
  • 1 Ob 583/76
    Entscheidungstext OGH 06.10.1976 1 Ob 583/76
  • 1 Ob 522/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 522/79
    Veröff: SZ 52/15
  • 7 Ob 502/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 7 Ob 502/79
    Beisatz: Allerdings muss der Unternehmer nicht annehmen, dass der Grund an der Baustelle schlechter oder gefährlicher ist, als dies seiner Lage entsprechen würde. (T3)
  • 3 Ob 511/80
    Entscheidungstext OGH 23.04.1980 3 Ob 511/80
  • 1 Ob 579/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 1 Ob 579/80
    Beisatz: Auch ein von einem anderen Unternehmer hergestelltes Schwimmbecken, an dem Verfliesungsarbeiten durchzuführen sind. (T4)
  • 1 Ob 762/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 1 Ob 762/80
    nur T1
  • 8 Ob 504/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 504/81
  • 7 Ob 596/81
    Entscheidungstext OGH 17.09.1981 7 Ob 596/81
    Veröff: SZ 54/128 = EvBl 1982/2 S 14 = JBl 1982,603
  • 1 Ob 569/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 569/81
    Vgl auch
  • 7 Ob 646/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 646/82
  • 5 Ob 510/83
    Entscheidungstext OGH 22.02.1983 5 Ob 510/83
    Auch; nur T1; Beisatz: Bestellung von Alu - Türen und Alu - Fenster, die zu einer außergewöhnlichen Schwitzwasserbildung neigen. (T5) Veröff: WBl 1989,307 (Wilhelm)
  • 7 Ob 753/82
    Entscheidungstext OGH 05.05.1983 7 Ob 753/82
  • 7 Ob 689/86
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 7 Ob 689/86
    Beisatz: Auch die Vorarbeiten anderer Unternehmer oder des Bestellers, auf denen der Unternehmer bei Herstellung des Werkes aufbauen muss (hier: Kondenswasser am Fenster). (T6)
  • 1 Ob 42/86
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 42/86
    nur: Unter "Stoff" ist alles zu verstehen, aus dem oder mit dem das Werk herzustellen ist, so auch der Grund und Boden, auf dem der Bau aufzuführen ist. (T7) Veröff: WBl 1987,219
  • 8 Ob 588/87
    Entscheidungstext OGH 05.11.1987 8 Ob 588/87
    Beis wie T3; Beisatz: Der Unternehmer muss daher nicht prüfen, ob der Grund an der Baustelle ausnahmsweise besondere Mängel aufweist und braucht daher nicht nach unbekannten Mängeln des Baugrundes zu suchen. (T8) Veröff: WBl 1988,98
  • 5 Ob 582/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 5 Ob 582/88
    nur T7; Beis wie T8; Beisatz: Das Bodenrisiko trägt also mangels abweichender Vereinbarung der Bauherr. (T9)
  • 6 Ob 610/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 6 Ob 610/88
    Beisatz: Ebenso der Boden, in dem ein Bohrbrunnen zu errichten ist. Das Risiko des Fündigwerdens von Wasser fällt daher grundsätzlich in die Sphäre des Bestellers. (T10)
  • 1 Ob 705/88
    Entscheidungstext OGH 30.11.1988 1 Ob 705/88
    nur T1; Beis wie T6 nur: Auch die Vorarbeiten anderer Unternehmer oder des Bestellers, auf denen der Unternehmer bei Herstellung des Werkes aufbauen muss. (T11)
  • 7 Ob 1004/89
    Entscheidungstext OGH 27.04.1989 7 Ob 1004/89
    nur T7; Beis wie T9
  • 4 Ob 582/89
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 4 Ob 582/89
  • 1 Ob 550/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 550/93
    Vgl; Beisatz: Hier: Stromnetz des Objekts des Bestellers. (T12) Veröff: JBl 1994,174 (M. Gruber)
  • 7 Ob 628/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 7 Ob 628/93
    nur T1
  • 4 Ob 539/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1994 4 Ob 539/94
    nur T1; Beis wie T11
  • 6 Ob 1538/95
    Entscheidungstext OGH 18.05.1995 6 Ob 1538/95
    Auch; nur T1; Beis wie T11
  • 8 Ob 2357/96t
    Entscheidungstext OGH 27.03.1997 8 Ob 2357/96t
    nur T1
  • 7 Ob 82/97b
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 82/97b
    nur T1; Beis wie T11
  • 7 Ob 2382/96m
    Entscheidungstext OGH 10.09.1997 7 Ob 2382/96m
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T9
  • 6 Ob 233/97a
    Entscheidungstext OGH 29.10.1997 6 Ob 233/97a
    Beis wie T9
  • 6 Ob 35/98k
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 6 Ob 35/98k
    nur T1; Beis wie T11
  • 7 Ob 140/98h
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 7 Ob 140/98h
    nur T1; Beisatz: Grundsätzlich trifft das Baugrundrisiko den Werkbesteller, unbeschadet der den Unternehmer treffenden Warnpflicht. (T13) Veröff: SZ 71/142
  • 4 Ob 46/01w
    Entscheidungstext OGH 12.06.2001 4 Ob 46/01w
    Auch; Beis wie T13; Veröff: SZ 74/107
  • 2 Ob 270/03z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2003 2 Ob 270/03z
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T13; Beisatz: Risiko erhöhter Baukosten trifft aber beim Bauträgervertrag mangels gegenteiliger Vereinbarung den das Grundstück beschaffenden Bauträger. Er hat es daher grundsätzlich in den von ihm geforderten Fixpreis einzukalkulieren; will er es gesondert überwälzen, kann er einen deswegen veränderlichen Preis iSd § 4 Abs 1 Z 2 BTVG vereinbaren. (T14); Veröff: SZ 2003/152
  • 1 Ob 29/04b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2004 1 Ob 29/04b
    Beisatz: So auch der Boden, wenn dieser selbst bearbeitet wird. (T15)
  • 6 Ob 274/04v
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 274/04v
    Auch; Beisatz: Das Baugrundrisiko fällt grundsätzlich in die Sphäre des Bestellers, wobei jedoch eine abweichende Vereinbarung beachtlich ist. Ungeachtet dessen trifft den Unternehmer eine Warnpflicht. Stellt der Besteller dem Werkunternehmer Gutachten bei, sind deren Mängel grundsätzlich der Bestellersphäre zuzurechnen. Den Unternehmer trifft aber das volle Risiko unrichtiger Gutachten, wenn er diese Gefahr vertraglich übernommen hat. (T16)
  • 4 Ob 200/08b
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 200/08b
    Vgl; Beisatz: Hier: Pläne. (T17)
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    nur T1; Beis wie T17
  • 2 Ob 185/10k
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 185/10k
    Vgl; nur T1; Beis wie T17
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Auch; Beis wie T17
  • 7 Ob 18/14v
    Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 18/14v
    Auch; Beisatz: Vom Werkbesteller dem Werkunternehmer zur Verfügung gestellte Pläne sind „Stoff“ im Sinn des § 1168a ABGB. (T18)
  • 7 Ob 152/16b
    Entscheidungstext OGH 13.10.2016 7 Ob 152/16b
    Auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 65/17s
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 65/17s
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 1 Ob 165/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2025 1 Ob 165/24g
    Beisatz wie T6; Beisatz wie T11
  • 1 Ob 166/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.04.2025 1 Ob 166/24d
    Beisatz wie T6; Beisatz wie T11

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0022045

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19650428_OGH0002_0060OB00082_6500000_001

Rechtssatz für 4Ob582/89 (4Ob583/89); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022205

Geschäftszahl

4Ob582/89 (4Ob583/89); 8Ob579/90; 2Ob536/91; 1Ob628/91; 1Ob550/93; 4Ob539/94; 8Ob1587/94; 7Ob110/01d; 10Ob205/01x; 7Ob159/03p; 2Ob90/07k; 6Ob23/09i; 2Ob277/08m; 8Ob26/10x; 1Ob165/24g; 1Ob166/24d

Entscheidungsdatum

29.04.2025

Norm

ABGB §1168a
  1. ABGB § 1168a heute
  2. ABGB § 1168a gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Warnpflicht ist eine werkvertragliche Interessenwahrungspflicht des Unternehmers, die auch schon in contrahendo bestehen kann.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 582/89
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 4 Ob 582/89
  • 8 Ob 579/90
    Entscheidungstext OGH 15.02.1990 8 Ob 579/90
    Beisatz: Die Warnpflicht des Unternehmers stellt eine werkvertragliche Nebenpflicht dar, die auch schon im vorvertraglichen Stadium (in contrahendo) bestehen kann. (T1) Veröff: SZ 63/20 = JBl 1990,656 (Dullinger) = ecolex 1990,409
  • 2 Ob 536/91
    Entscheidungstext OGH 26.04.1991 2 Ob 536/91
  • 1 Ob 628/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 628/91
    Auch; Veröff: EvBl 1992/74 S 333
  • 1 Ob 550/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 550/93
    Auch; Veröff: JBl 1994,174 (M Gruber)
  • 4 Ob 539/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1994 4 Ob 539/94
    Beisatz: Wenn die vom Unternehmer erkannte oder für ihn erkennbare Gefahr besteht, dass das Werk wegen außerhalb der unmittelbaren Sphäre des Unternehmens liegender Umstände auf Bestellerseite misslingen und dem Besteller dadurch ein Schaden entstehen könnte. (T2)
  • 8 Ob 1587/94
    Entscheidungstext OGH 26.01.1995 8 Ob 1587/94
    Beis wie T1
  • 7 Ob 110/01d
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 110/01d
    Auch; Beis wie T2
  • 10 Ob 205/01x
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 10 Ob 205/01x
    nur: Die Warnpflicht ist eine werkvertragliche Interessenwahrungspflicht des Unternehmers. (T3); Beis wie T1 nur: Die Warnpflicht des Unternehmers stellt eine werkvertragliche Nebenpflicht dar. (T4); Beis wie T2; Veröff: SZ 2002/23
  • 7 Ob 159/03p
    Entscheidungstext OGH 01.10.2003 7 Ob 159/03p
    Auch; nur T3; Beisatz: Diese besteht immer dann, wenn das Werk infolge dem Unternehmer bekannter Umstände zu misslingen droht und dem Besteller dadurch ein Schaden entstehen kann. (T5)
  • 2 Ob 90/07k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 90/07k
    Vgl
  • 6 Ob 23/09i
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 23/09i
    Vgl; Beis ähnlich wie T2
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; Beisatz: Hier: Warnpflicht des bauausführenden Werkunternehmers hinsichtlich eines Baubeginns vor der Rechtskraft einer Baubewilligung. (T6)
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    Beis wie T2
  • 1 Ob 165/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.01.2025 1 Ob 165/24g
    vgl; nur T3
  • 1 Ob 166/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.04.2025 1 Ob 166/24d
    Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0022205

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19900227_OGH0002_0040OB00582_8900000_002

Rechtssatz für 7Ob236/62; 2Ob330/62; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039018

Geschäftszahl

7Ob236/62; 2Ob330/62; 7Ob350/63; 2Ob390/65; 2Ob345/66; 8Ob363/66; 2Ob4/67; 2Ob319/67; 2Ob398/67; 2Ob88/68; 2Ob66/68; 2Ob129/68; 2Ob98/68; 2Ob139/68; 2Ob116/68; 2Ob251/68; 2Ob301/68; 6Ob338/68; 5Ob344/68; 2Ob391/68; 2Ob284/69; 1Ob16/70; 2Ob70/70; 2Ob122/70; 5Ob219/70; 2Ob358/70; 2Ob354/70 (2Ob355/70); 8Ob74/71; 8Ob191/71; 8Ob196/71; 4Ob64/71; 5Ob269/71 (5Ob270/71-5Ob274/71); 2Ob296/71; 2Ob299/71; 7Ob70/72; 2Ob272/71; 6Ob102/72; 2Ob124/72; 2Ob177/72 (2Ob178/72); 2Ob33/73; 2Ob184/73; 2Ob197/73; 2Ob190/74; 8Ob112/74; 8Ob8/75; 2Ob317/74; 8Ob67/75; 8Ob168/75; 2Ob155/75; 2Ob277/75; 2Ob13/76; 6Ob178/75; 5Ob257/75; 2Ob149/76; 8Ob196/76; 8Ob193/76; 4Ob505/78; 2Ob9/78; 8Ob157/79; 8Ob214/79; 8Ob277/79; 2Ob220/79; 8Ob110/80; 4Ob501/80; 8Ob5/81; 8Ob171/81; 8Ob286/81; 8Ob17/82; 3Ob511/82; 1Ob21/82; 8Ob71/82 (8Ob72/82); 4Ob126/82; 6Ob543/82; 2Ob256/82; 4Ob528/82; 1Ob26/83; 8Ob118/83; 6Ob878/82; 8Ob63/83; 8Ob28/84; 8Ob11/85; 2Ob615/85; 7Ob642/86; 7Ob555/87; 1Ob648/87; 1Ob54/87; 4Ob26/89; 5Ob550/89; 2Ob116/89; 7Ob537/90; 6Ob525/90; 6Ob549/90; 1Ob16/91; 1Ob25/91; 1Ob24/92; 1Ob628/92; 8Ob514/93; 2Ob602/94; 2Ob99/95; 2Ob2165/96p; 1Ob2227/96y; 9Ob411/97z; 2Ob74/98s; 2Ob239/97d; 4Ob107/99k; 6Ob288/98s; 9Ob78/99g; 2Ob187/00i; 6Ob78/00i; 7Ob66/01h; 1Ob124/01v; 2Ob119/04w; 4Ob111/05k; 2Ob40/04b; 4Ob241/05b; 7Ob149/06x; 2Ob232/06s; 10Ob79/05y; 7Ob278/06t; 6Ob48/07p; 7Ob87/07f; 2Ob58/07d; 2Ob30/08p; 7Ob13/08z; 2Ob7/08f; 2Ob184/08k; 1Ob4/09h; 2Ob150/08k; 2Ob277/08m; 1Ob218/09d; 2Ob157/09s; 1Ob213/09v; 7Ob211/09v; 9ObA22/10s; 17Ob29/11f; 2Ob113/11y; 2Ob212/12h; 2Ob123/12w; 8Ob53/14y; 7Ob31/15g; 7Ob96/16t; 3Ob153/16w; 4Ob208/17t; 8Ob138/17b; 4Ob202/18m; 8Ob68/19m; 2Ob50/19w; 2Ob58/21z; 5Ob235/21a; 9Ob41/22b; 4Ob172/22f; 2Ob210/22d; 6Ob158/22m; 1Ob146/23m; 7Ob83/24t; 4Ob109/24v; 3Ob11/25a

Entscheidungsdatum

28.05.2025

Rechtssatz

Dem Feststellungsbegehren kann durch eine Feststellung in der Richtung der Boden entzogen werden, dass weitere Schäden aus dem schädigenden Ereignis nicht mehr zu erwarten sind; bleibt jedoch die Möglichkeit offen, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt verursachen könnte, dann kann dem Geschädigten ein Feststellungsinteresse nicht abgesprochen werden.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 236/62
    Entscheidungstext OGH 21.11.1962 7 Ob 236/62
    Veröff: ZVR 1963/102 S 109
  • 2 Ob 330/62
    Entscheidungstext OGH 10.01.1963 2 Ob 330/62
  • 7 Ob 350/63
    Entscheidungstext OGH 10.01.1964 7 Ob 350/63
  • 2 Ob 390/65
    Entscheidungstext OGH 16.12.1965 2 Ob 390/65
  • 2 Ob 345/66
    Entscheidungstext OGH 19.01.1967 2 Ob 345/66
  • 8 Ob 363/66
    Entscheidungstext OGH 31.01.1967 8 Ob 363/66
    Veröff: EFSlg 8898
  • 2 Ob 4/67
    Entscheidungstext OGH 02.02.1967 2 Ob 4/67
    nur: Bleibt jedoch die Möglichkeit offen, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt verursachen könnte, dann kann dem Geschädigten ein Feststellungsinteresse nicht abgesprochen werden. (T1)
  • 2 Ob 319/67
    Entscheidungstext OGH 20.10.1967 2 Ob 319/67
    nur T1
  • 2 Ob 398/67
    Entscheidungstext OGH 16.02.1968 2 Ob 398/67
    nur T1; Veröff: LwBetr 1968,157
  • 2 Ob 88/68
    Entscheidungstext OGH 29.03.1968 2 Ob 88/68
    nur T1
  • 2 Ob 66/68
    Entscheidungstext OGH 25.03.1968 2 Ob 66/68
    nur T1
  • 2 Ob 129/68
    Entscheidungstext OGH 09.05.1968 2 Ob 129/68
    nur T1
  • 2 Ob 98/68
    Entscheidungstext OGH 24.05.1968 2 Ob 98/68
    nur T1
  • 2 Ob 139/68
    Entscheidungstext OGH 06.06.1968 2 Ob 139/68
    nur T1
  • 2 Ob 116/68
    Entscheidungstext OGH 06.06.1968 2 Ob 116/68
    nur T1
  • 2 Ob 251/68
    Entscheidungstext OGH 12.09.1968 2 Ob 251/68
    nur T1; Beisatz: "In der Regel" bedeutet keinen Ausschluss. (T2)
  • 2 Ob 301/68
    Entscheidungstext OGH 14.11.1968 2 Ob 301/68
    nur T1; Veröff: SZ 41/153 = EvBl 1969/185 S 271 = ZVR 1969/299 S 271
  • 6 Ob 338/68
    Entscheidungstext OGH 18.12.1968 6 Ob 338/68
    nur T1
  • 5 Ob 344/68
    Entscheidungstext OGH 08.01.1969 5 Ob 344/68
  • 2 Ob 391/68
    Entscheidungstext OGH 14.02.1969 2 Ob 391/68
    nur T1; Beisatz: Feststellungsinteresse auch dann, wenn keine Dauerfolgen zurückgeblieben sind. (T3)
  • 2 Ob 284/69
    Entscheidungstext OGH 23.10.1969 2 Ob 284/69
    nur T1; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1970/122 S 164
  • 1 Ob 16/70
    Entscheidungstext OGH 12.03.1970 1 Ob 16/70
    nur T1; Veröff: MietSlg 22208
  • 2 Ob 70/70
    Entscheidungstext OGH 02.04.1970 2 Ob 70/70
    nur T1
  • 2 Ob 122/70
    Entscheidungstext OGH 23.04.1970 2 Ob 122/70
  • 5 Ob 219/70
    Entscheidungstext OGH 04.11.1970 5 Ob 219/70
    nur T1
  • 2 Ob 358/70
    Entscheidungstext OGH 19.11.1970 2 Ob 358/70
    Beisatz: Bejahung des Feststellungsinteresses, wenn Spätfolgen zwar mit einer "der Gewissheit nahen Wahrscheinlichkeit" nicht eintreten werden, jedoch nicht auszuschließen sind. (T4)
  • 2 Ob 354/70
    Entscheidungstext OGH 12.12.1970 2 Ob 354/70
    nur T1
  • 8 Ob 74/71
    Entscheidungstext OGH 30.03.1971 8 Ob 74/71
    nur T1; Beisatz: Spätfolgen hier wegen der erst nach Abschluss des Wachstumsalters des Verletzten gegebenen sicheren Feststellungsmöglichkeit nicht mit absoluter Sicherheit auszuschließen. (T5)
    Veröff: ZVR 1972/36 S 56
  • 8 Ob 191/71
    Entscheidungstext OGH 29.06.1971 8 Ob 191/71
    nur T1
  • 8 Ob 196/71
    Entscheidungstext OGH 06.07.1971 8 Ob 196/71
    nur T1; Veröff: ZVR 1972/85 S 150
  • 4 Ob 64/71
    Entscheidungstext OGH 21.09.1971 4 Ob 64/71
    nur T1; Veröff: SozM IA/e,973
  • 5 Ob 269/71
    Entscheidungstext OGH 01.02.1972 5 Ob 269/71
    nur T1; Veröff: Arb 8954
  • 2 Ob 296/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1972 2 Ob 296/71
    Veröff: ZVR 1973/72 S 84
  • 2 Ob 299/71
    Entscheidungstext OGH 24.02.1972 2 Ob 299/71
    Veröff: ZVR 1973/45 S 54
  • 7 Ob 70/72
    Entscheidungstext OGH 15.03.1972 7 Ob 70/72
  • 2 Ob 272/71
    Entscheidungstext OGH 18.05.1972 2 Ob 272/71
  • 6 Ob 102/72
    Entscheidungstext OGH 25.05.1972 6 Ob 102/72
    nur T1
  • 2 Ob 124/72
    Entscheidungstext OGH 06.07.1972 2 Ob 124/72
    Veröff: SZ 45/78 = RZ 1972,206 = ZVR 1973/175 S 235
  • 2 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 11.01.1973 2 Ob 177/72
    Veröff: ZVR 1973/110 S 144
  • 2 Ob 33/73
    Entscheidungstext OGH 15.03.1973 2 Ob 33/73
  • 2 Ob 184/73
    Entscheidungstext OGH 15.11.1973 2 Ob 184/73
  • 2 Ob 197/73
    Entscheidungstext OGH 06.12.1973 2 Ob 197/73
  • 2 Ob 190/74
    Entscheidungstext OGH 04.07.1974 2 Ob 190/74
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 112/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 112/74
    nur T1; Beisatz: Hier: Nicht mit Sicherheit ausgeschlossen. (T6)
  • 8 Ob 8/75
    Entscheidungstext OGH 12.02.1975 8 Ob 8/75
    nur T1
  • 2 Ob 317/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 2 Ob 317/74
    Beisatz: Rente gemäß § 1327 ABGB Möglichkeit einer Vermehrung der Bedürfnisse durch Alter oder Schicksalsschläge. (T7)
  • 8 Ob 67/75
    Entscheidungstext OGH 09.04.1975 8 Ob 67/75
  • 8 Ob 168/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 8 Ob 168/75
    nur T1
  • 2 Ob 155/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 2 Ob 155/75
    Beisatz: Nur wenn die Möglichkeit eines Folgeschadens mit Bestimmtheit ausgeschlossen werden kann, ist das Feststellungsbegehren unberechtigt. (T8)
    Veröff: ZVR 1976/113 S 119 = JBl 1976,315
  • 2 Ob 277/75
    Entscheidungstext OGH 15.01.1976 2 Ob 277/75
    nur T1; Beis wie T7
  • 2 Ob 13/76
    Entscheidungstext OGH 19.02.1976 2 Ob 13/76
    nur T1
  • 6 Ob 178/75
    Entscheidungstext OGH 19.02.1976 6 Ob 178/75
    nur T1; Beis wie T8
  • 5 Ob 257/75
    Entscheidungstext OGH 09.03.1976 5 Ob 257/75
    nur T1; Veröff: ZVR 1977/105 S 149 = RZ 1976/92 S 179
  • 2 Ob 149/76
    Entscheidungstext OGH 09.09.1976 2 Ob 149/76
  • 8 Ob 196/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 196/76
    Vgl; nur T1
  • 8 Ob 193/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 193/76
    nur T1; Veröff: ZVR 1978/30 S 27
  • 4 Ob 505/78
    Entscheidungstext OGH 07.03.1978 4 Ob 505/78
  • 2 Ob 9/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 2 Ob 9/78
    Beis wie T8
  • 8 Ob 157/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 157/79
    nur T1
  • 8 Ob 214/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 214/79
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/289 S 298
  • 8 Ob 277/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 277/79
    Auch; Veröff: EFSlg 34395
  • 2 Ob 220/79
    Entscheidungstext OGH 26.02.1980 2 Ob 220/79
    nur T1; Beisatz: Volle Höhe des Schadens steht derzeit noch nicht fest. (T9)
    Veröff: ZVR 1980/340 S 370
  • 8 Ob 110/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 110/80
    nur T1
  • 4 Ob 501/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 501/80
    nur T1
  • 8 Ob 5/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 5/81
    nur T1
  • 8 Ob 171/81
    Entscheidungstext OGH 01.10.1981 8 Ob 171/81
    nur T1
  • 8 Ob 286/81
    Entscheidungstext OGH 28.01.1982 8 Ob 286/81
    nur T1
  • 8 Ob 17/82
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 8 Ob 17/82
    nur T1
  • 3 Ob 511/82
    Entscheidungstext OGH 14.04.1982 3 Ob 511/82
    nur T1; Beisatz: Ob die Dauerfolgen mehr oder weniger schwerwiegend sind, ist für die Berechtigung des Feststellungsbegehrens nicht entscheidend (so schon JBl 1976,315). (T10)
  • 1 Ob 21/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1982 1 Ob 21/82
    nur: Dem Feststellungsbegehren kann durch eine Feststellung in der Richtung der Boden entzogen werden, dass weitere Schäden aus dem schädigenden Ereignis nicht mehr zu erwarten sind. (T11)
    Veröff: EvBl 1983/126 S 465 = MietSlg 34030
  • 8 Ob 71/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 8 Ob 71/82
    nur T1; Beis wie T10; Beisatz: Allenfalls infolge einer ungenügenden Mitwirkung des Verletzten an seiner Heilung. (T12)
  • 4 Ob 126/82
    Entscheidungstext OGH 11.01.1983 4 Ob 126/82
    Auch
  • 6 Ob 543/82
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 6 Ob 543/82
    nur T1
  • 2 Ob 256/82
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 2 Ob 256/82
    nur T1; Beis wie T8
  • 4 Ob 528/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 4 Ob 528/82
  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
  • 8 Ob 118/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 118/83
    Auch; nur T11
  • 6 Ob 878/82
    Entscheidungstext OGH 22.12.1983 6 Ob 878/82
    nur T1
  • 8 Ob 63/83
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 63/83
    nur T1; Beisatz: Hier: Wenn auch Art 243 des Gesetzes der Teilrepublik Bosnien - Herzegowina vom 29. 05. 1979 über die Familie, dem Gericht die Möglichkeit einräumt, den auf Zuspruch von Unterhalt gerichteten Antrag eines Ehegatten bei Vorliegen der dort umschriebenen Voraussetzungen abzuweisen, handelt es sich aber bei dieser Norm bloß um eine Ermessensbestimmung, sodass im Vorhinein nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, dass der Unterhaltsanspruch erloschen ist und ihm im Notfall nicht doch ein Unterhaltsanspruch zugebilligt werden könnte. (T13)
  • 8 Ob 28/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 28/84
    nur T1
  • 8 Ob 11/85
    Entscheidungstext OGH 19.06.1985 8 Ob 11/85
    Auch; nur T1; Beis wie T9
  • 2 Ob 615/85
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 615/85
    Auch; Veröff: SZ 59/190 = RdW 1987,50
  • 7 Ob 642/86
    Entscheidungstext OGH 11.12.1986 7 Ob 642/86
    nur T1
  • 7 Ob 555/87
    Entscheidungstext OGH 15.05.1987 7 Ob 555/87
    nur T1
  • 1 Ob 648/87
    Entscheidungstext OGH 23.09.1987 1 Ob 648/87
    nur T1; Veröff: SZ 60/180
  • 1 Ob 54/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 54/87
    nur T1; Veröff: SZ 61/43 = NZ 1989,95
  • 4 Ob 26/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 26/89
    nur T1; Veröff: MR 1989,132 (Zanger) = JBl 1989,786
  • 5 Ob 550/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 5 Ob 550/89
    nur T1
  • 2 Ob 116/89
    Entscheidungstext OGH 17.10.1989 2 Ob 116/89
    nur T1; Beisatz: Es genügt, dass in Zukunft ein Schaden auch ohne weiteres Zutun des Schädigers eintreten kann. (T14)
  • 7 Ob 537/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1990 7 Ob 537/90
    nur T1
  • 6 Ob 525/90
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 6 Ob 525/90
    nur T1; Beis wie T14
    Veröff: ecolex 1990,406
  • 6 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 6 Ob 549/90
    nur T1; Beis wie T14
  • 1 Ob 16/91
    Entscheidungstext OGH 05.06.1991 1 Ob 16/91
    nur T1
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 24/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 24/92
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 628/92
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 1 Ob 628/92
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 514/93
    Entscheidungstext OGH 03.02.1994 8 Ob 514/93
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 602/94
    Entscheidungstext OGH 12.01.1995 2 Ob 602/94
    nur T1; Veröff: SZ 68/5
  • 2 Ob 99/95
    Entscheidungstext OGH 21.12.1995 2 Ob 99/95
    Auch
  • 2 Ob 2165/96p
    Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2165/96p
    Auch; nur T1; Beisatz: Auch aus den in der Entscheidung 1 Ob 601/93 angestellten Erwägungen zum Verjährungsbeginn ergibt sich nicht die Verneinung eines Feststellungsinteresses. (T15)
  • 1 Ob 2227/96y
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2227/96y
    Auch; nur T1; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 9 Ob 411/97z
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 411/97z
    Beisatz: Es ist dabei auf die objektive Vorhersehbarkeit abzustellen. (Hier: Unterhaltsausfälle durch den bei einem Verkehrsunfall verursachten Tod des Vaters beziehungsweise Ehegatten.) (T16)
  • 2 Ob 74/98s
    Entscheidungstext OGH 19.03.1998 2 Ob 74/98s
    Auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 239/97d
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 2 Ob 239/97d
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Unterhaltsberechtigte kann die Haftung des Schädigers im Wege einer Feststellungsklage geltend machen, wenn die Möglichkeit besteht, dass die Voraussetzungen eines Unterhaltsanspruches eines Tages vorliegen werden. (T17)
  • 4 Ob 107/99k
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 4 Ob 107/99k
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
    Vgl
  • 9 Ob 78/99g
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 78/99g
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/165
  • 2 Ob 187/00i
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 187/00i
    Vgl auch
  • 6 Ob 78/00i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 78/00i
    Auch; Beisatz: Hier: § 1330 ABGB. (T18)
  • 7 Ob 66/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
    Vgl auch
  • 1 Ob 124/01v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 124/01v
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 119/04w
    Entscheidungstext OGH 04.06.2004 2 Ob 119/04w
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 111/05k
    Entscheidungstext OGH 04.10.2005 4 Ob 111/05k
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Unsachgemäße Verlegung von Rohrleitungen. (T19)
  • 2 Ob 40/04b
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 2 Ob 40/04b
    Auch; Beisatz: Aus der bloßen Feststellung, dass „mit zukünftig eintretenden Schäden nicht zu rechnen ist", ergibt sich nicht mit Sicherheit, dass künftige Schäden nicht (doch) eintreten werden. (T20)
  • 4 Ob 241/05b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 4 Ob 241/05b
    Auch; nur T1; Beis wie T16 nur: Es ist dabei auf die objektive Vorhersehbarkeit abzustellen. (T21)
  • 7 Ob 149/06x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 149/06x
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T20; Beisatz: Hier: Feststellungsinteresse bei Dauerfolgen nach einem ärztlichen Kunstfehler. (T22)
  • 2 Ob 232/06s
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 2 Ob 232/06s
    Vgl aber; Beis wie T8; Beis wie T20; Beisatz: Die bloße Feststellung, es wären weitere Schmerzen, ja sogar Spätfolgen oder Dauerfolgen, „nicht zu erwarten", rechtfertigt nicht den für eine Abweisung des Feststellungsbegehrens erforderlichen Ausschluss von künftigen Unfallschäden. (T23)
  • 10 Ob 79/05y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 10 Ob 79/05y
    Auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 278/06t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2006 7 Ob 278/06t
    Auch; Beisatz: Ein „vorbeugendes Rechtsschutzbegehren" wird für zulässig erachtet, wenn aufgrund des bestreitenden Verhaltens des Beklagten eine erhebliche Ungewissheit über den Bestand der Ersatzpflicht entstanden ist und diese Ungewissheit durch die Rechtskraftwirkung eines Feststellungsurteils beseitigt werden kann, die Feststellungsklage also der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach dient. (T24)
  • 6 Ob 48/07p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 48/07p
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T23; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof vertritt nunmehr in ständiger Rechtsprechung, dass der bloße Umstand, dass Spät- bzw Dauerfolgen „nicht zu erwarten" sind, zur Verneinung des Feststellungsinteresses im Sinne des § 228 ZPO nicht ausreicht. (T25)
  • 7 Ob 87/07f
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 87/07f
    Auch; Beis wie T20
  • 2 Ob 58/07d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 58/07d
    Auch; nur T1; Beis auch wie T8; Beis wie T20; Beis wie T23; Beis wie T25
  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
    Auch; nur T11; Beis wie T8; Beisatz: Dauerfolgen und Spätfolgen können mit der in der Medizin möglichen Sicherheit ausgeschlossen werden: Feststellungsinteresse verneint. (T26)
  • 7 Ob 13/08z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2008 7 Ob 13/08z
  • 2 Ob 7/08f
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 7/08f
    Auch; nur T1; Auch Beis wie T8
  • 2 Ob 184/08k
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 184/08k
    Auch; Auch Beis wie T8
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Vgl aber; Beisatz: In Fällen, in denen das Auftreten einer Erkrankung als Folge des schädigenden Ereignisses nicht mit der in der Medizin möglichen Sicherheit ausschließbar ist, besteht grundsätzlich ein rechtliches Interesse an der alsbaldigen Feststellung einer (potentiellen) Haftung für zukünftige Schäden. (T27)
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Ein schadenersatzrechtliches Feststellungsbegehren ist stets zulässig, solange der Eintritt künftiger Schäden nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. (T28)
    Beisatz: Für das rechtliche Interesse sind konkrete Angaben über die Art der zu erwartenden Schäden nicht erforderlich. (T29)
  • 1 Ob 218/09d
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 218/09d
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T26
  • 2 Ob 157/09s
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 157/09s
    Auch; nur T1; Beis wie T28
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    nur T1
  • 7 Ob 211/09v
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 211/09v
    Auch
  • 9 ObA 22/10s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 22/10s
    Beis wie T25; Beis wie T28
  • 17 Ob 29/11f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 17 Ob 29/11f
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T29
  • 2 Ob 113/11y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 113/11y
    Vgl; Beis wie T28
  • 2 Ob 212/12h
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 212/12h
    nur T1; Beisatz: Diese Judikatur betrifft Fälle, in denen beim Geschädigten der Eintritt weiterer zukünftiger Schäden nicht ausgeschlossen werden kann; sie ist jedoch nicht auf einen Fall anwendbar, bei dem die klagende Partei zur Begründung des rechtlichen Interesses ihres Feststellungsbegehrens Umstände geltend macht, die darauf beruhen, dass sie von Dritten als Schädiger bzw Haftpflichtiger aus dem betreffenden Verkehrsunfall in Anspruch genommen werden könnte. (T30)
  • 2 Ob 123/12w
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 123/12w
    Auch; Beis wie T29
  • 8 Ob 53/14y
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 53/14y
    Auch; Beis ähnlich wie T28; nur: Die Einbringung einer schadenersatzrechtlichen Feststellungsklage, die nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Anspruchsverjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde und dem Umfang nach dient, ist zulässig, wenn künftige Ersatzansprüche, insbesondere gesundheitliche Spät- oder Dauerfolgen, nicht ausgeschlossen werden können. (T31)
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
    Auch
  • 7 Ob 96/16t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 96/16t
    Auch; Beis wie T28
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
    Auch; Beis wie T28
  • 4 Ob 208/17t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 208/17t
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 2018/24
  • 8 Ob 138/17b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2018 8 Ob 138/17b
    nur T1; Beis wie T26; Beis wie T27
  • 4 Ob 202/18m
    Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 202/18m
    Auch
  • 8 Ob 68/19m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 Ob 68/19m
    Vgl; Beis wie T8
  • 2 Ob 50/19w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2019 2 Ob 50/19w
    Beis wie T28
  • 2 Ob 58/21z
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 58/21z
    Beisatz: Hier: Negativfeststellung zu zukünftigen Schäden. (T32)
  • 5 Ob 235/21a
    Entscheidungstext OGH 20.01.2022 5 Ob 235/21a
  • 9 Ob 41/22b
    Entscheidungstext OGH 31.08.2022 9 Ob 41/22b
    Vgl; Beis wie T23; Beis wie T28
  • 4 Ob 172/22f
    Entscheidungstext OGH 18.10.2022 4 Ob 172/22f
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T20; Beis wie T23; Beis wie T25; Beis wie T27; Beis wie T28; Beisatz. Hier: Bejahung des Feststellungsinteresses wenn mit Spät- und Dauerfolgen „aus medizinischer Sicht […] nicht zu rechnen sei“. (T33)
  • 2 Ob 210/22d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 2 Ob 210/22d
    Vgl
  • 6 Ob 158/22m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 6 Ob 158/22m
    Beisatz wie T14: Hier: Feststellungsbegehren der Haftung für einen im PKW eingebauten Motor integrierte Software, welche darauf abzielte, dass die Abgaswerte am Rollprüfstand dergestalt manipuliert wurden, dass eine EG-Betriebserlaubnis erlangt wurde, während die Abgaswerte im Echtbetrieb die zulässigen Grenzwerte überschritten werden, wurde abgewiesen, wobei der KFZ-Käufer das angebotene Software-Update nicht durchführen ließ. (T34)
  • 1 Ob 146/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2023 1 Ob 146/23m
    Beisatz: Diese Rechtsprechung kann auch auf ein Feststellungsbegehren auf künftigen Verdienstentgang infolge rechtswidriger Abschiebung übertragen werden. (T35)
  • 7 Ob 83/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 83/24t
    Beisatz wie T2; Beisatz wie T20; Beisatz wie T23; Beisatz wie T25; Beisatz wie T27; Beisatz wie T28
  • 4 Ob 109/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 109/24v
  • 3 Ob 11/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.05.2025 3 Ob 11/25a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0039018

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19621121_OGH0002_0070OB00236_6200000_001

Rechtssatz für 8Ob74/71; 2Ob23/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038976

Geschäftszahl

8Ob74/71; 2Ob23/73; 8Ob93/73; 2Ob184/73; 2Ob317/74; 8Ob32/75 (8Ob33/75; 8Ob34/75); 1Ob45/75; 2Ob155/75; 6Ob178/75; 2Ob159/76; 8Ob118/76; 8Ob129/76; 8Ob89/76 (8Ob90/76); 8Ob196/76; 2Ob566/76; 7Ob691/76; 2Ob102/77; 8Ob94/77; 8Ob111/77; 7Ob49/77; 8Ob166/77; 8Ob550/77; 8Ob45/78; 8Ob194/78; 8Ob71/79 (8Ob72/79); 2Ob73/79; 8Ob157/79; 8Ob228/79; 8Ob214/79; 8Ob277/79; 4Ob501/80; 8Ob184/80; 7Ob753/80; 8Ob45/81; 8Ob127/81; 8Ob178/81; 8Ob17/82; 8Ob61/82; 6Ob684/82; 8Ob235/82; 1Ob544/83; 6Ob715/82; 1Ob26/83; 8Ob223/83; 8Ob28/87; 3Ob534/87; 1Ob54/87; 4Ob26/89; 2Ob116/89; 7Ob537/90; 8Ob504/89; 6Ob549/90; 1Ob25/91; 9ObA21/92; 2Ob590/91; 1Ob628/92; 2Ob602/94; 9Ob1547/95; 1Ob1030/95; 2Ob2165/96p; 2Ob213/97f; 2Ob79/97z; 1Ob2201/96z; 2Ob197/97b; 2Ob2087/96t; 4Ob332/97w; 9Ob411/97z; 1Ob166/98p; 6Ob288/98s; 2Ob187/00i; 6Ob335/00h; 1Ob124/01v; 1Ob58/01p; 1Ob246/01k; 7Ob36/02y; 5Ob231/02k; 9Ob53/03i; 8Ob89/03a; 7Ob137/04d; 2Ob29/05m; 2Ob30/05h; 2Ob162/05w; 4Ob241/05b; 4Ob46/06b; 7Ob149/06x; 8ObA23/06z; 2Ob232/06s; 4Ob232/06f; 10Ob79/05y; 7Ob278/06t; 9ObA18/06x; 6Ob48/07p; 7Ob87/07f; 8Ob73/07d; 2Ob58/07d; 2Ob30/08p; 7Ob13/08z; 2Ob7/08f; 1Ob237/08x; 2Ob184/08k; 1Ob4/09h; 2Ob150/08k; 2Ob277/08m; 2Ob83/09h; 7Ob245/09v; 8ObA66/09b; 2Ob103/10a; 9ObA22/10s; 6Ob92/11i; 17Ob29/11f; 8Ob129/10v; 1Ob227/11f; 2Ob113/11y; 7Ob207/12k; 8Ob66/12g; 4Ob23/14g; 7Ob28/14i; 7Ob91/14d; 3Ob28/15m; 7Ob31/15g; 6Ob81/15b; 2Ob108/15v; 10Ob51/15w; 1Ob181/15x; 1Ob219/16m; 8Ob138/17b; 4Ob202/18m; 1Ob230/18g; 8Ob68/19m; 2Ob50/19w; 8ObA111/20m; 9ObA52/21v; 2Ob146/21s; 7Ob83/24t; 4Ob109/24v; 3Ob11/25a

Entscheidungsdatum

28.05.2025

Rechtssatz

Die bloße Möglichkeit künftiger Unfallschäden rechtfertigt die Erhebung einer Feststellungsklage, die nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Verjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde und dem Umfang nach dient.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 74/71
    Entscheidungstext OGH 30.03.1971 8 Ob 74/71
  • 2 Ob 23/73
    Entscheidungstext OGH 01.03.1973 2 Ob 23/73
  • 8 Ob 93/73
    Entscheidungstext OGH 19.06.1973 8 Ob 93/73
    nur: Die bloße Möglichkeit künftiger Unfallschäden rechtfertigt die Erhebung einer Feststellungsklage. (T1)
  • 2 Ob 184/73
    Entscheidungstext OGH 15.11.1973 2 Ob 184/73
  • 2 Ob 317/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 2 Ob 317/74
  • 8 Ob 32/75
    Entscheidungstext OGH 16.04.1975 8 Ob 32/75
    nur T1; Veröff: JBl 1975,605
  • 1 Ob 45/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 45/75
  • 2 Ob 155/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 2 Ob 155/75
    Beisatz: Unabhängig von einem schon gegebenen Leistungsanspruch. (T2)
    Veröff: ZVR 1976/113 S 119 = JBl 1976,315
  • 6 Ob 178/75
    Entscheidungstext OGH 19.02.1976 6 Ob 178/75
  • 2 Ob 159/76
    Entscheidungstext OGH 08.07.1976 2 Ob 159/76
    Beis wie T2
  • 8 Ob 118/76
    Entscheidungstext OGH 14.07.1976 8 Ob 118/76
    Vgl auch
  • 8 Ob 129/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 129/76
    Vgl auch; Beisatz: Die Feststellungsklage dient insbesondere auch der abschließenden Klärung der Verschuldensfrage. (T3)
  • 8 Ob 89/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 89/76
  • 8 Ob 196/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 196/76
  • 2 Ob 566/76
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 2 Ob 566/76
    nur T1
  • 7 Ob 691/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 691/76
    Beisatz: Schaden aus Vertragserrichtung. (T4)
  • 2 Ob 102/77
    Entscheidungstext OGH 16.06.1977 2 Ob 102/77
    nur T1
  • 8 Ob 94/77
    Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 94/77
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1978/160 S 207
  • 8 Ob 111/77
    Entscheidungstext OGH 06.07.1977 8 Ob 111/77
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1978/161 S 207
  • 7 Ob 49/77
    Entscheidungstext OGH 15.09.1977 7 Ob 49/77
    Veröff: ZVR 1978/200 S 234
  • 8 Ob 166/77
    Entscheidungstext OGH 23.11.1977 8 Ob 166/77
  • 8 Ob 550/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 8 Ob 550/77
    Beis wie T2; Beisatz: § 1330 Abs 2 ABGB (T5)
    Veröff: ÖBl 1978,37
  • 8 Ob 45/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 8 Ob 45/78
  • 8 Ob 194/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 8 Ob 194/78
    Beis wie T3
  • 8 Ob 71/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 71/79
    Beis wie T3
  • 2 Ob 73/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 2 Ob 73/79
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/151 S 153
  • 8 Ob 157/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 157/79
    nur T1
  • 8 Ob 228/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 228/79
    Veröff: ZfRV 1981,24 (Anmerkung von Schwind)
  • 8 Ob 214/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 214/79
    Beisatz: Künftige Ansprüche sind nur solche, die im Zeitpunkt der Einbringung der Feststellungsklage noch nicht fällig sind. (T6) Veröff: ZVR 1980/289 S 298
  • 8 Ob 277/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 277/79
    Veröff: EFSlg 34394
  • 4 Ob 501/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 501/80
    Beisatz: Auch, um einen allfälligen Mitverschuldenseinwand für alle Zukunft abzuschneiden. (T7)
  • 8 Ob 184/80
    Entscheidungstext OGH 20.11.1980 8 Ob 184/80
  • 7 Ob 753/80
    Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 753/80
    nur: Feststellungsklage, die nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Verjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde und dem Umfang nach dient. (T8)
  • 8 Ob 45/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 45/81
    nur T8
  • 8 Ob 127/81
    Entscheidungstext OGH 02.07.1981 8 Ob 127/81
  • 8 Ob 178/81
    Entscheidungstext OGH 05.11.1981 8 Ob 178/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/269 S 240
  • 8 Ob 17/82
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 8 Ob 17/82
  • 8 Ob 61/82
    Entscheidungstext OGH 02.09.1982 8 Ob 61/82
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 6 Ob 684/82
    Entscheidungstext OGH 17.11.1982 6 Ob 684/82
    Vgl auch; Beisatz: Ist es derzeit nicht möglich, über die wegen eines nicht auszuschließenden künftigen Vermögensnachteiles möglicherweise aktuell werdende Haftungsfrage unter einer bindenden Abwägung von Verschulden und Mitverschulden der Streitteile nach Grund und Umfang abschließend zu entscheiden, ist dem Feststellungsbegehren seine Funktion genommen. (T9)
  • 8 Ob 235/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 235/82
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Beispiel für Fassung eines Spruches mit Berücksichtigung eines Mitverschuldens durch Verstoß gegen Gurtenanlegungspflicht im Feststellungsurteil. (T10)
  • 1 Ob 544/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 544/83
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 56/38
  • 6 Ob 715/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1983 6 Ob 715/82
    Vgl; nur T8
  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
    nur T8
  • 8 Ob 223/83
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 8 Ob 223/83
    nur T1
  • 8 Ob 28/87
    Entscheidungstext OGH 03.09.1987 8 Ob 28/87
    Beis wie T3; Beisatz: Auch dann, wenn die Streitteile im vorliegenden Rechtsstreit die hier vorgenommene Schadensteilung im Verhältnis 1 : 1 unbekämpft ließen. (T11)
  • 3 Ob 534/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 3 Ob 534/87
    Beisatz: Möglicherweise Geburtsschäden. (T12)
  • 1 Ob 54/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 54/87
    Veröff: NZ 1989,95
  • 4 Ob 26/89
    Entscheidungstext OGH 04.04.1989 4 Ob 26/89
    nur T8; Veröff: JBl 1989,786 = ÖBl 1990,91 = MR 1989,132 (Zanger)
  • 2 Ob 116/89
    Entscheidungstext OGH 17.10.1989 2 Ob 116/89
  • 7 Ob 537/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1990 7 Ob 537/90
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die konkrete Möglichkeit des Eintritts bestimmter Schäden ist eine ausreichende Interessengrundlage. (T13)
  • 8 Ob 504/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 504/89
    nur T8; Veröff: SZ 63/51
  • 6 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 6 Ob 549/90
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Auch; Veröff: JBl 1992,253
  • 9 ObA 21/92
    Entscheidungstext OGH 26.02.1992 9 ObA 21/92
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 590/91
    Entscheidungstext OGH 05.02.1992 2 Ob 590/91
  • 1 Ob 628/92
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 1 Ob 628/92
    Auch
  • 2 Ob 602/94
    Entscheidungstext OGH 12.01.1995 2 Ob 602/94
    Veröff: SZ 68/6
  • 9 Ob 1547/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 9 Ob 1547/95
    Auch
  • 1 Ob 1030/95
    Entscheidungstext OGH 04.10.1995 1 Ob 1030/95
    nur T8
  • 2 Ob 2165/96p
    Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2165/96p
    Auch; nur T1; Beisatz: Auch aus den in der Entscheidung 1 Ob 601/93 angestellten Erwägungen zum Verjährungsbeginn ergibt sich nicht die Verneinung eines Feststellungsinteresses. (T14)
  • 2 Ob 213/97f
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 213/97f
    Beis wie T3; Beis wie T7; Beisatz: Aus diesen Prämissen folgt für jene Verfahren, in denen die insgesamt mögliche Ersatzpflicht eines Schädigers Gegenstand des Feststellungsbegehrens ist, dass auf dem festgestellten Rechtsverhältnis oder Recht beruhende Leistungsklagen im Falle eines festgestellten Mitverschuldens nur im Rahmen der den Schädiger treffenden Verschuldensquote Erfolg haben können, weil durch das rechtskräftige Feststellungsurteil für Nachfolgeprozesse zwischen den Parteien bindend das Rechtsverhältnis festgestellt ist. (T15)
  • 2 Ob 79/97z
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 79/97z
    nur T1
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Auch; Beisatz: Die Feststellungsklage ist aber schon dann zulässig, wenn sie der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach dient. (T16)
    Veröff: SZ 70/84
  • 2 Ob 197/97b
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 197/97b
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 2 Ob 2087/96t
    Entscheidungstext OGH 04.09.1997 2 Ob 2087/96t
    Auch
  • 4 Ob 332/97w
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 4 Ob 332/97w
    Auch
  • 9 Ob 411/97z
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 411/97z
  • 1 Ob 166/98p
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 166/98p
    Auch; nur T8
  • 6 Ob 288/98s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 288/98s
  • 2 Ob 187/00i
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 187/00i
  • 6 Ob 335/00h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 335/00h
    Auch; Beisatz: Klagen auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden sind selbst dann zulässig, wenn noch kein feststellbarer Schade eingetreten ist und nur die Möglichkeit besteht, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt ermöglichen kann. In diesen Fällen wird das Feststellungsinteresse aus prozessökonomischen Gründen bejaht, obwohl streng genommen ein gegenwärtiges Rechtsverhältnis noch nicht vorliegt. (T17)
  • 1 Ob 124/01v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 124/01v
  • 1 Ob 58/01p
    Entscheidungstext OGH 07.08.2001 1 Ob 58/01p
    nur T8
  • 1 Ob 246/01k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 246/01k
    Auch; nur T1; Beisatz: Dies jedoch nur dann, wenn durch das (potentiell) schädigende Ereignis noch kein Schaden verursacht wurde. (T18)
  • 7 Ob 36/02y
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 36/02y
    nur T8
  • 5 Ob 231/02k
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 5 Ob 231/02k
    Auch; nur T8
  • 9 Ob 53/03i
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 Ob 53/03i
    Beis wie T17
  • 8 Ob 89/03a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 8 Ob 89/03a
    Auch; nur T1; Beisatz: Selbst dann, wenn noch kein feststellbarer Schaden eingetreten ist. (T19)
  • 7 Ob 137/04d
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 137/04d
  • 2 Ob 29/05m
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 2 Ob 29/05m
    Beisatz: Es ist immer dann zulässig, wenn unfallbedingte, jedoch erst künftig entstehende Ersatzansprüche nicht auszuschließen sind, also die Möglichkeit künftiger Unfallschäden besteht; insbesondere weil die Unfallfolgen noch nicht abgeklungen sind und eine weitere ärztliche Behandlung notwendig ist; Dauerfolgen bestehen oder wenn die Möglichkeit von Spätfolgen nicht gänzlich und mit Bestimmtheit ausgeschlossen werden kann. (T20)
    Beisatz: Hier: Die Feststellung, dass Dauerfolgen „nicht zu erwarten" sind, rechtfertigt Feststellungsklage. (T21)
  • 2 Ob 30/05h
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 2 Ob 30/05h
    Beis wie T21
  • 2 Ob 162/05w
    Entscheidungstext OGH 19.12.2005 2 Ob 162/05w
    Auch; Beisatz: Bei der Feststellung, dass zwar bestimmte Dauerschäden vorhanden, Spätfolgen derartiger Verletzungen aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen sind, ist Feststellungsinteresse zu verneinen. (T22)
  • 4 Ob 241/05b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 4 Ob 241/05b
  • 4 Ob 46/06b
    Entscheidungstext OGH 20.04.2006 4 Ob 46/06b
    nur T1; Beis wie T20; Beisatz: Hier: „Spätfolgen oder Dauerfolgen des Unfalls sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten" - Feststellungsinteresse bejaht. (T23)
  • 7 Ob 149/06x
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 149/06x
    Auch; nur T1; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Feststellungsinteresse bei Dauerfolgen nach einem ärztlichen Kunstfehler. (T24)
  • 8 ObA 23/06z
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 ObA 23/06z
    Auch; Beisatz: Die Feststellungsklage dient nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Anspruchsverjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage. (T25)
    Beisatz: Hier: Verletzung vertraglicher Aufklärungspflicht. (T26)
  • 2 Ob 232/06s
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 2 Ob 232/06s
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T23
  • 4 Ob 232/06f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 232/06f
    Auch; Beisatz: Die mangelnde Vorhersehbarkeit weiterer Teilschäden schließt nicht aus, dass ein rechtliches Interesse an der alsbaldigen Feststellung zu bejahen ist, weil es dafür genügt, dass weitere Schäden nicht mit Sicherheit (oder mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) auszuschließen sind. (T27)
  • 10 Ob 79/05y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 10 Ob 79/05y
    Auch; nur T1; Beis wie T20
  • 7 Ob 278/06t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2006 7 Ob 278/06t
    Auch
  • 9 ObA 18/06x
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 18/06x
    Vgl auch; nur T1
  • 6 Ob 48/07p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 48/07p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T21; Beisatz: Der Oberste Gerichtshof vertritt nunmehr in ständiger Rechtsprechung, dass der bloße Umstand, dass Spät- beziehungsweise Dauerfolgen „nicht zu erwarten" sind, zur Verneinung des Feststellungsinteresses im Sinne des § 228 ZPO nicht ausreicht. (T28)
  • 7 Ob 87/07f
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 7 Ob 87/07f
    nur T1; Beis wie T21
  • 8 Ob 73/07d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 Ob 73/07d
    Ähnlich; Beisatz: Die Feststellungsklage bezweckt nicht nur den Ausschluss der Verjährung, sondern auch die Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und die Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach. (T29)
  • 2 Ob 58/07d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 58/07d
    Auch; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T28
  • 2 Ob 30/08p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 30/08p
    Vgl; nur T1; Beis wie T22; Beisatz: Dauerfolgen und Spätfolgen können mit der in der Medizin möglichen Sicherheit ausgeschlossen werden: Feststellungsinteresse verneint. (T30)
  • 7 Ob 13/08z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2008 7 Ob 13/08z
  • 2 Ob 7/08f
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 7/08f
    Vgl; Beis wie T22; Beisatz: Feststellungsinteresse gegeben, wenn zwar kausale Spätfolgen medizinischerseits, nicht aber alle zukünftigen Schäden und Auslagen aus dem Unfall - vor allem in finanzieller Hinsicht - auszuschließen sind. (T31)
  • 1 Ob 237/08x
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 1 Ob 237/08x
    Auch; Beisatz: Das vom Gesetz geforderte rechtliche Interesse an einer alsbaldigen Feststellung liegt in diesem Zusammenhang insbesondere vor, wenn ohne gerichtliche Geltendmachung die Verjährung zukünftiger Schadenersatzansprüche droht, ausnahmsweise auch dann, wenn - ohne Verjährungsrisiko - eine zeitnahe Klärung bestimmter Umstände, die für denkbare zukünftige Schadenersatzansprüche von Bedeutung sein können, objektiv zweckmäßig erscheint. (T32)
  • 2 Ob 184/08k
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 184/08k
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Auch; Beis wie T32
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Auch; Vgl Beis wie T3
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl Beis wie T26
  • 2 Ob 83/09h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 83/09h
    nur T1; Beis wie T21; auch Beis wie T22; auch Beis wie T23;
    auch Beis wie T17 nur: Klagen auf Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden sind selbst dann zulässig, wenn nur die Möglichkeit besteht, dass das schädigende Ereignis einen künftigen Schadenseintritt ermöglichen kann. (T33)
    Beisatz: Hier: Bei einer Feststellung dass sich „mit höchster medizinischer Wahrscheinlichkeit keine Komplikationen ergeben werden", Spätfolgen aber nicht auszuschließen sind, ist das Feststellungsinteresse zu bejahen. (T34)
    Veröff: SZ 2009/170
  • 7 Ob 245/09v
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 245/09v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis ähnlich wie T9; Beis ähnlich wie T15
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 2 Ob 103/10a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 103/10a
    Vgl auch
  • 9 ObA 22/10s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 22/10s
    Beis wie T22; Beis wie T28; Beis wie T33
  • 6 Ob 92/11i
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 92/11i
    nur T1; Beis wie T33
  • 17 Ob 29/11f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 17 Ob 29/11f
    Auch; nur T8; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 8 Ob 129/10v
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 Ob 129/10v
    Auch
  • 1 Ob 227/11f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 227/11f
    Auch; Vgl auch Beis wie T21; Beis wie T25 nur: Die Feststellungsklage dient auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage. (T35)
    Vgl auch Beis wie T26; Beis wie T29 nur: Die Feststellungsklage bezweckt auch die Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und die Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde nach. (T36)
    Beis wie T32 nur: Das vom Gesetz geforderte rechtliche Interesse an einer alsbaldigen Feststellung liegt ausnahmsweise auch dann vor, wenn eine zeitnahe Klärung bestimmter Umstände, die für denkbare zukünftige Schadenersatzansprüche von Bedeutung sein können, objektiv zweckmäßig erscheint. (T37)
  • 2 Ob 113/11y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 113/11y
    Beis wie T20; Beisatz: Hier: Ein Feststellungsinteresse besteht auch dann, wenn einer Dauerfolge für sich allein die Eignung zur Herbeiführung künftiger Schadensfolgen aus dem Unfall zwar fehlt, sie aber doch im Zusammenwirken mit allfälligen künftigen Ereignissen von ähnlicher Bedeutung ein ursächlicher Beitrag für das Entstehen einer neuerlichen psychischen Erkrankung sein kann. (T38)
  • 7 Ob 207/12k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 207/12k
    nur T1
  • 8 Ob 66/12g
    Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 Ob 66/12g
    Auch Beis wie T33; Veröff: SZ 2013/33
  • 4 Ob 23/14g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 23/14g
    Auch; Beis wie T32
  • 7 Ob 28/14i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 7 Ob 28/14i
    Auch; Beis ähnlich T32
  • 7 Ob 91/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 91/14d
    Beisatz: In Fällen, in denen das Auftreten einer Erkrankung als Folge des schädigenden Ereignisses nicht mit der in der Medizin möglichen Sicherheit auszuschließen ist, wird von der Rechtsprechung nunmehr ein rechtliches Interesse an der alsbaldigen Feststellung einer „potentiellen“ Haftung für zukünftige Schäden bejaht. (T39)
  • 3 Ob 28/15m
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 28/15m
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T28
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T32
  • 6 Ob 81/15b
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 81/15b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T27; Beis wie T33
  • 2 Ob 108/15v
    Entscheidungstext OGH 09.09.2015 2 Ob 108/15v
    Auch; nur T1
  • 10 Ob 51/15w
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 Ob 51/15w
    Vgl auch
  • 1 Ob 181/15x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 181/15x
    Vgl; Beis wie T32; Beis wie T37; Beisatz: Kein Feststellungsinteresse, wenn konkrete Umstände, die für denkbare zukünftige Schadenersatzansprüche von Bedeutung sein können und es objektiv zweckmäßig erscheinen lassen, sie schon vor Schadenseintritt zeitnah klären zu lassen, fehlen. (T40)
  • 1 Ob 219/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 219/16m
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Feststellungsinteresse auf Feststellung der Haftung für künftige (bezifferbare) Schäden aus der mangelhaften Errichtung, sofern weitere Schäden nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können. (T41)
  • 8 Ob 138/17b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2018 8 Ob 138/17b
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T22; Beis wie T30
  • 4 Ob 202/18m
    Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 202/18m
  • 1 Ob 230/18g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 1 Ob 230/18g
    Vgl
  • 8 Ob 68/19m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 Ob 68/19m
    Vgl; Beis wie T30
  • 2 Ob 50/19w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2019 2 Ob 50/19w
    Vgl
  • 8 ObA 111/20m
    Entscheidungstext OGH 18.12.2020 8 ObA 111/20m
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T9
  • 9 ObA 52/21v
    Entscheidungstext OGH 27.05.2021 9 ObA 52/21v
    Vgl; Beis wie T33
  • 2 Ob 146/21s
    Entscheidungstext OGH 16.09.2021 2 Ob 146/21s
    Vgl; Beis wie T22
  • 7 Ob 83/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.08.2024 7 Ob 83/24t
    Beisatz wie T22
  • 4 Ob 109/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 109/24v
  • 3 Ob 11/25a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.05.2025 3 Ob 11/25a

Schlagworte

Künftiger Schaden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0038976

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19710330_OGH0002_0080OB00074_7100000_001

Rechtssatz für 7Ob49/80 (7Ob50/80); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039239

Geschäftszahl

7Ob49/80 (7Ob50/80); 5Ob46/81; 6Ob651/83; 7Ob642/86; 2Ob2286/96g; 9ObA172/01m; 2Ob285/04g; 2Ob33/05z; 2Ob31/07h; 1Ob237/08x; 7Ob252/08x; 2Ob277/08m; 2Ob219/11m; 3Ob150/13z; 9Ob6/15w; 4Ob14/16m; 4Ob121/16x; 4Ob128/17b; 9ObA83/18y; 10Ob97/18i; 3Ob71/19s; 8Ob46/19a; 4Ob5/20v; 7Ob187/20f; 4Ob169/22i; 6Ob178/22b; 7Ob33/24i; 1Ob72/25g

Entscheidungsdatum

09.09.2025

Rechtssatz

Das rechtliche Interesse an der alsbaldigen gerichtlichen Feststellung des Bestehens des Rechtsverhältnisses oder Rechtes ist vom Kläger zu behaupten und (erforderlichenfalls) zu beweisen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 49/80
    Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 49/80
  • 5 Ob 46/81
    Entscheidungstext OGH 01.12.1981 5 Ob 46/81
    Auch; nur: Das rechtliche Interesse an der alsbaldigen gerichtlichen Feststellung des Bestehens des Rechtsverhältnisses oder Rechtes ist vom Kläger zu behaupten. (T1)
    Beisatz: Durch Geltendmachung konkreter Umstände. (T2)
    Veröff: SZ 54/180
  • 6 Ob 651/83
    Entscheidungstext OGH 28.02.1985 6 Ob 651/83
    Auch; Beisatz: Hier: Feststellung eines bereits beendeten Jagdpachtverhältnisses. (T3)
  • 7 Ob 642/86
    Entscheidungstext OGH 11.12.1986 7 Ob 642/86
    nur T1
  • 2 Ob 2286/96g
    Entscheidungstext OGH 19.09.1996 2 Ob 2286/96g
    nur T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 172/01m
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 9 ObA 172/01m
  • 2 Ob 285/04g
    Entscheidungstext OGH 03.02.2005 2 Ob 285/04g
    Beis wie T2
  • 2 Ob 33/05z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 2 Ob 33/05z
  • 2 Ob 31/07h
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 31/07h
    Beisatz: Dies gilt besonders in Fällen, in denen die Rechtsbeziehung zwischen den Streitteilen bereits beendet ist. (T4)
    Beis wie T2
  • 1 Ob 237/08x
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 1 Ob 237/08x
    Auch
  • 7 Ob 252/08x
    Entscheidungstext OGH 13.05.2009 7 Ob 252/08x
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
  • 2 Ob 219/11m
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 219/11m
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 150/13z
    Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 150/13z
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Feststellungsklage, dass ein Kaufvertrag nicht (mehr) besteht: Das rechtliche Interesse an der Feststellung wurde verneint. (T5)
  • 9 Ob 6/15w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 Ob 6/15w
  • 4 Ob 14/16m
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 14/16m
  • 4 Ob 121/16x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 121/16x
  • 4 Ob 128/17b
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 128/17b
  • 9 ObA 83/18y
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 83/18y
    Auch
  • 10 Ob 97/18i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2018 10 Ob 97/18i
  • 3 Ob 71/19s
    Entscheidungstext OGH 23.05.2019 3 Ob 71/19s
  • 8 Ob 46/19a
    Entscheidungstext OGH 24.07.2019 8 Ob 46/19a
    Beis wie T4
  • 4 Ob 5/20v
    Entscheidungstext OGH 02.07.2020 4 Ob 5/20v
  • 7 Ob 187/20f
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 7 Ob 187/20f
    Vgl
  • 4 Ob 169/22i
    Entscheidungstext OGH 22.11.2022 4 Ob 169/22i
  • 6 Ob 178/22b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.06.2023 6 Ob 178/22b
    vgl
  • 7 Ob 33/24i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.05.2024 7 Ob 33/24i
  • 1 Ob 72/25g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 09.09.2025 1 Ob 72/25g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0039239

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19801009_OGH0002_0070OB00049_8000000_002

Rechtssatz für 1Ob26/83; 6Ob606/85; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038915

Geschäftszahl

1Ob26/83; 6Ob606/85; 1Ob54/87; 1Ob25/91; 2Ob46/93; 2Ob184/08k; 1Ob4/09h; 2Ob277/08m; 5Ob193/10h; 7Ob31/11a; 17Ob29/11f; 2Ob113/11y; 7Ob91/14d; 1Ob215/16y; 1Ob177/19i; 1Ob189/20f; 1Ob6/23y; 4Ob109/24v; 7Ob154/24h; 1Ob90/25d

Entscheidungsdatum

09.09.2025

Rechtssatz

In jedem Fall, in dem die Ersatzpflicht für künftige Schäden festgestellt wird, kann sich die Feststellung notwendigerweise nur auf die des haftungsbegründenden Verhaltens, nicht aber auf die eines in Zukunft mit Sicherheit konkret zu erwartenden Schadens und des Bestehens des Kausalzusammenhangs beziehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 26/83
    Entscheidungstext OGH 21.09.1983 1 Ob 26/83
  • 6 Ob 606/85
    Entscheidungstext OGH 26.09.1985 6 Ob 606/85
    Auch
  • 1 Ob 54/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 54/87
    Veröff: SZ 61/43 = NZ 1989,95
  • 1 Ob 25/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 25/91
    Vgl auch; Beisatz: Dass der Kläger mit zukünftigen Leistungsbegehren nicht nur den Eintritt des Schadens, sondern ungeachtet des Feststellungsurteils auch den Kausalzusammenhang zwischen dem schädigenden Verhalten und dem Schadenseintritt beweisen müsste, vermag ihm das Feststellungsinteresse nicht zu nehmen. (T1)
    Veröff: JBl 1992,253
  • 2 Ob 46/93
    Entscheidungstext OGH 28.10.1993 2 Ob 46/93
  • 2 Ob 184/08k
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 184/08k
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Beis wie T1
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Beisatz: Die Rechtsprechung, wonach die Ursächlichkeit des haftungsbegründenden Verhaltens für den geltend gemachten Schaden erst im Leistungsprozess zu prüfen ist, bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen einem konkreten Schaden und dem schädigenden Ereignis, nicht aber auf den Kausalzusammenhang zwischen einer Vertragsverletzung und dem (potentiell) schädigenden Ereignis. Dieser Zusammenhang ist schon im Feststellungsprozess zu prüfen. (T2)
    Beisatz: Hier: Kausalzusammenhang zwischen schuldhafter Vertragsverletzung und einer Bauverzögerung oder der endgültigen Versagung einer baubehördlichen Bewilligung als potentiell schädigendes Ereignis. (T3)
  • 5 Ob 193/10h
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 193/10h
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 31/11a
    Entscheidungstext OGH 18.05.2011 7 Ob 31/11a
    Auch
  • 17 Ob 29/11f
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 17 Ob 29/11f
  • 2 Ob 113/11y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 113/11y
  • 7 Ob 91/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 91/14d
    Auch; Beisatz: In jedem Fall, in dem die Ersatzpflicht für künftige Schäden festgestellt wird, kann sich die Feststellung notwendigerweise nur auf das haftungsbegründende Verhalten, nicht aber auf einen in Zukunft konkret zu erwartenden Schaden und das Bestehen eines Kausalzusammenhangs beziehen. (T4)
    Beisatz: Sollte in Zukunft tatsächlich eine Erkrankung auftreten, müsste der Geschädigte demnach ‑ ungeachtet eines Feststellungsurteils ‑ im Leistungsprozess den Kausalzusammenhang zwischen dem Schadensereignis und der Erkrankung unter Beweis stellen. (T5)
  • 1 Ob 215/16y
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 215/16y
    Vgl; Beisatz: Fehlt jedwede Konkretisierung des haftungsbegründenden Verhaltens im Urteilsbegehren wird es im fortgesetzten Verfahren zu präzisieren sein. (T6)
    Veröff: SZ 2017/35
  • 1 Ob 177/19i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2019 1 Ob 177/19i
    Beisatz: Hier: Feststellung der Ersatzpflicht für künftige Schäden aus einer unrichtigen Aufklärung eines Gerichtskommissärs. (T7)
  • 1 Ob 189/20f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 1 Ob 189/20f
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 6/23y
    Entscheidungstext OGH 21.03.2023 1 Ob 6/23y
    vgl; Beisatz wie T2
  • 4 Ob 109/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 109/24v
    Beisatz wie T5
  • 7 Ob 154/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.01.2025 7 Ob 154/24h
    Beisatz: Hier: Bestreitung der Leistungspflicht aus einem (gerichtlichen) Vergleich, durch den die Ersatzpflicht für künftige Schäden dem Grunde nach festgestellt wurde, war kein neuer Versicherungsfall in der Rechtsschutzversicherung. (T8); Beisatz wie T1; Beisatz wie T5
  • 1 Ob 90/25d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 09.09.2025 1 Ob 90/25d
    vgl; Beisatz nur wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0038915

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19830921_OGH0002_0010OB00026_8300000_001

Rechtssatz für 3Ob144/49; 3Ob43/55; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039357

Geschäftszahl

3Ob144/49; 3Ob43/55; 3Ob211/56; 6Ob180/61; 6Ob330/61; 7Ob305/62; 1Ob22/63; 1Ob139/63; 7Ob237/65; 4Ob316/67; 6Ob94/68; 5Ob155/68; 5Ob287/68; 1Ob167/69 (1Ob177/69); 7Ob61/69; 8Ob243/70; 1Ob223/70; 5Ob47/71; 4Ob329/71; 2Ob163/71; 3Ob40/72; 4Ob323/72; 4Ob306/73; 3Ob51/73 (3Ob52/73); 7Ob115/73; 4Ob505/74; 1Ob16/74; 4Ob313/74; 4Ob336/74; 4Ob364/74; 4Ob317/75; 5Ob36/75; 2Ob87/75 (2Ob88/75); 7Ob139/75; 3Ob582/76; 8Ob564/77; 1Ob531/78; 4Ob321/78; 1Ob773/78; 4Ob418/79; 4Ob311/80; 5Ob705/80; 7Ob592/80 (7Ob593/80); 7Ob655/80; 4Ob405/80; 4Ob326/81; 6Ob554/81; 1Ob575/82; 2Ob547/83; 6Ob770/83; 4Ob328/84; 4Ob560/83; 8Ob579/85; 7Ob554/85; 7Ob54/86; 1Ob615/87; 8Ob553/87; 7Ob618/87; 7Ob32/87; 7Ob646/87; 4Ob598/87; 4Ob402/87; 7Ob23/88; 4Ob51/88; 6Ob559/89; 4Ob11/89 (4Ob12/89); 4Ob170/89; 4Ob124/91; 4Ob13/92; 4Ob159/93; 8Ob25/93; 9ObA612/93; 4Ob109/94; 1Ob635/94; 6Ob653/95 (6Ob1683/95); 4Ob2038/96a; 2Ob35/94; 2Ob522/95; 10Ob95/98p; 4Ob102/98y; 2Ob508/96; 9Ob277/98w; 9ObA153/98k; 4Ob312/98f; 4Ob22/99k; 4Ob169/99b; 1Ob236/99h; 6Ob291/99h; 7Ob269/00k; 9ObA202/00x; 1Ob186/01m; 4Ob239/01b; 4Ob136/02g; 4Ob32/03i; 1Ob152/02p; 9Ob50/03y; 4Ob258/04a; 7Ob29/06z; 7Ob7/06i; 6Ob181/06w; 4Ob250/06b; 9ObA94/06y; 6Ob278/06k; 4Ob177/07v; 4Ob68/08s; 2Ob172/08w; 4Ob102/09t; 2Ob277/08m; 4Ob153/09t; 8ObA31/09f; 8ObA62/09i; 4Ob9/10t; 7Ob38/10d; 17Ob1/10m; 4Ob93/10w; 4Ob142/10a; 2Ob7/10h; 9ObA30/10t; 4Ob139/11m; 9Ob37/11y; 3Ob140/11a; 4Ob42/12y; 1Ob130/12t; 3Ob119/12i; 4Ob13/13k; 4Ob97/13p; 4Ob79/13s; 2Ob179/12f; 4Ob202/13d; 3Ob216/13f; 7Ob11/14i; 1Ob37/14v; 1Ob133/14m; 1Ob25/15f; 1Ob67/15g; 6Ob188/15p; 1Ob206/15y; 1Ob222/15a; 7Ob81/16m; 5Ob70/16d; 1Ob122/17y; 4Ob85/17d; 9Ob73/17a; 1Ob21/18x; 2Ob144/18t; 9Ob29/19h; 1Ob65/20w; 4Ob108/20s; 4Ob168/20i; 6Ob239/20w; 1Ob67/21s; 7Ob125/21i; 3Ob34/23f; 4Ob87/23g; 4Ob58/23t; 2Ob195/23z; 4Ob158/23y; 7Ob167/24w; 9Ob95/24x; 4Ob132/24a; 3Ob123/25x

Entscheidungsdatum

17.12.2025

Rechtssatz

Das Gericht ist berechtigt, dem Urteilsspruch eine klare und deutliche, vom Begehren abweichende Fassung zu geben, wenn sich letztere im Wesentlichen mit dem Begehren deckt.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 144/49
    Entscheidungstext OGH 18.05.1949 3 Ob 144/49
  • 3 Ob 43/55
    Entscheidungstext OGH 02.02.1955 3 Ob 43/55
  • 3 Ob 211/56
    Entscheidungstext OGH 25.04.1956 3 Ob 211/56
  • 6 Ob 180/61
    Entscheidungstext OGH 10.05.1961 6 Ob 180/61
  • 6 Ob 330/61
    Entscheidungstext OGH 04.10.1961 6 Ob 330/61
  • 7 Ob 305/62
    Entscheidungstext OGH 24.10.1962 7 Ob 305/62
  • 1 Ob 22/63
    Entscheidungstext OGH 06.03.1963 1 Ob 22/63
  • 1 Ob 139/63
    Entscheidungstext OGH 09.10.1963 1 Ob 139/63
  • 7 Ob 237/65
    Entscheidungstext OGH 22.09.1965 7 Ob 237/65
  • 4 Ob 316/67
    Entscheidungstext OGH 09.05.1967 4 Ob 316/67
    Veröff: ÖBl 1968,5
  • 6 Ob 94/68
    Entscheidungstext OGH 03.04.1968 6 Ob 94/68
    Beisatz: Fehlen genauer Firmenbezeichnung bedingt Vorgehen nach § 182 ZPO oder Richtigstellung von Amts wegen. (T1)
  • 5 Ob 155/68
    Entscheidungstext OGH 11.09.1968 5 Ob 155/68
  • 5 Ob 287/68
    Entscheidungstext OGH 18.12.1968 5 Ob 287/68
  • 1 Ob 167/69
    Entscheidungstext OGH 02.10.1969 1 Ob 167/69
    Veröff: MietSlg 21804
  • 7 Ob 61/69
    Entscheidungstext OGH 22.10.1969 7 Ob 61/69
  • 8 Ob 243/70
    Entscheidungstext OGH 10.11.1970 8 Ob 243/70
    Vgl; Veröff: MietSlg 22551
  • 1 Ob 223/70
    Entscheidungstext OGH 12.11.1970 1 Ob 223/70
  • 5 Ob 47/71
    Entscheidungstext OGH 10.03.1971 5 Ob 47/71
    Beisatz: Bei der Fassung des Urteilsspruches ist nicht nur der Wortlaut des gestellten Begehrens, sondern auch das Klagsvorbringen, auf das sich das Begehren stützt, zu beachten. (T2)
  • 4 Ob 329/71
    Entscheidungstext OGH 22.06.1971 4 Ob 329/71
    Veröff: ÖBl 1972,17
  • 2 Ob 163/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 2 Ob 163/71
  • 3 Ob 40/72
    Entscheidungstext OGH 06.04.1972 3 Ob 40/72
    Beisatz: Amtswegige Fassung einer Oppositionsklage durch OGH. (T3)
  • 4 Ob 323/72
    Entscheidungstext OGH 30.05.1972 4 Ob 323/72
    Beisatz: § 7 UWG (T4)
    Veröff: ÖBl 1972,152
  • 4 Ob 306/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 306/73
    Beisatz: § 2 UWG EV. (T5)
    Veröff: ÖBl 1973,56
  • 3 Ob 51/73
    Entscheidungstext OGH 24.04.1973 3 Ob 51/73
    Beisatz: Hier: Amtswegige deutlichere Fassung des Urteilsspruches durch OGH. (T6)
  • 7 Ob 115/73
    Entscheidungstext OGH 20.06.1973 7 Ob 115/73
    Beisatz: Klagebegehren lautet auf Betrag in österreichische Schilling; aus dem Klagsvorbringen ergibt sich eindeutig, dass der Kläger vom Beklagten die Bezahlung des Gegenwertes in österreichischer Währung für die Wechselsumme von DM 28.000,-- begehrt; das Berufungsgericht verurteilt den Beklagten zur Bezahlung des Gegenwertes der Wechselsumme von DM 28.000,-- in österreichischer Währung am Zahlungstag. (T7)
  • 4 Ob 505/74
    Entscheidungstext OGH 29.01.1974 4 Ob 505/74
    Vgl auch; Beisatz: Deutlichere, dem tatsächlichen Begehren des Klägers entsprechende Fassung des beantragten Spruches der Entscheidung durch OGH aus Anlass des Rechtsmittels des Beklagten. (T8)
  • 1 Ob 16/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1974 1 Ob 16/74
  • 4 Ob 313/74
    Entscheidungstext OGH 07.05.1974 4 Ob 313/74
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis wie T4; Beisatz: Skiwelt (T9)
    Veröff: ÖBl 1975,33
  • 4 Ob 336/74
    Entscheidungstext OGH 15.10.1974 4 Ob 336/74
    Beisatz: Auch noch in höherer Instanz. (T10)
  • 4 Ob 364/74
    Entscheidungstext OGH 18.02.1975 4 Ob 364/74
    Beisatz: Unterlassungsbegehren nach ZugG. (T11)
  • 4 Ob 317/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 4 Ob 317/75
    Beisatz: Bilder - Bonbonniere - Verpackung. (T12)
    Veröff: ÖBl 1975,110
  • 5 Ob 36/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 5 Ob 36/75
    Beis wie T8; Veröff: SZ 48/55
  • 2 Ob 87/75
    Entscheidungstext OGH 03.07.1975 2 Ob 87/75
  • 7 Ob 139/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 7 Ob 139/75
    Beis wie T10; Beisatz: Allerdings darf das Gericht bei seiner Spruchformulierung nicht die von den Parteien umschriebenen Grenzen des Streitgegenstandes überschreiten. (T13)
  • 3 Ob 582/76
    Entscheidungstext OGH 09.11.1976 3 Ob 582/76
  • 8 Ob 564/77
    Entscheidungstext OGH 31.01.1978 8 Ob 564/77
  • 1 Ob 531/78
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 1 Ob 531/78
  • 4 Ob 321/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 4 Ob 321/78
    Beis wie T13
  • 1 Ob 773/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 1 Ob 773/78
    Beis wie T10
  • 4 Ob 418/79
    Entscheidungstext OGH 15.01.1980 4 Ob 418/79
    Beisatz: Es darf dabei aber nicht über das aus dem Sachverhalt abzuleitende Begehren hinausgehen. (T14)
  • 4 Ob 311/80
    Entscheidungstext OGH 04.03.1980 4 Ob 311/80
    Beisatz: EV (T15)
  • 5 Ob 705/80
    Entscheidungstext OGH 14.10.1980 5 Ob 705/80
    Auch
  • 7 Ob 592/80
    Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 592/80
  • 7 Ob 655/80
    Entscheidungstext OGH 27.11.1980 7 Ob 655/80
    Auch; Beisatz: Servitutsklage (T16)
  • 4 Ob 405/80
    Entscheidungstext OGH 17.03.1981 4 Ob 405/80
    Beis wie T15
  • 4 Ob 326/81
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 4 Ob 326/81
    Veröff: ÖBl 1981,159
  • 6 Ob 554/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 6 Ob 554/81
  • 1 Ob 575/82
    Entscheidungstext OGH 05.05.1982 1 Ob 575/82
  • 2 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 547/83
  • 6 Ob 770/83
    Entscheidungstext OGH 20.10.1983 6 Ob 770/83
  • 4 Ob 328/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 4 Ob 328/84
  • 4 Ob 560/83
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 4 Ob 560/83
    Vgl auch; Beis wie T8; Beisatz: Ist die Zahlungsverpflichtung des Beklagten zur ungeteilten Hand mit einem am Verfahren nicht beteiligten Dritten nach dem Zusammenhang der Entscheidungsgründe des angefochtenen Urteils nicht zweifelhaft, erscheint es angebracht, eine entsprechende Einschränkung auch in den Tenor der Entscheidung aufzunehmen. (T17)
  • 8 Ob 579/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 8 Ob 579/85
    Veröff: SZ 58/187
  • 7 Ob 554/85
    Entscheidungstext OGH 12.12.1985 7 Ob 554/85
  • 7 Ob 54/86
    Entscheidungstext OGH 18.12.1986 7 Ob 54/86
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T8
  • 1 Ob 615/87
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 1 Ob 615/87
  • 8 Ob 553/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 553/87
    Auch
  • 7 Ob 618/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 618/87
  • 7 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 32/87
  • 7 Ob 646/87
    Entscheidungstext OGH 24.09.1987 7 Ob 646/87
    Beis wie T2
  • 4 Ob 598/87
    Entscheidungstext OGH 30.11.1987 4 Ob 598/87
    Auch; Beisatz: Verdeutlichung des durch Teilabweisung undeutlich gewordenen klagsstattgebenden Spruches des Berufungsgerichtes. (T18)
    Veröff: SZ 60/255 = JBl 1988,174
  • 4 Ob 402/87
    Entscheidungstext OGH 23.02.1988 4 Ob 402/87
    Veröff: ÖBl 1989,14
  • 7 Ob 23/88
    Entscheidungstext OGH 16.06.1988 7 Ob 23/88
    Veröff: SZ 61/149 = VersRdSch 1989,58
  • 4 Ob 51/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 51/88
    Beis wie T2; Beisatz: Das Gericht ist sogar zur Verdeutlichung verpflichtet. (T19)
  • 6 Ob 559/89
    Entscheidungstext OGH 16.03.1989 6 Ob 559/89
    Beis wie T2; Beis wie T14; Beis wie T19
  • 4 Ob 11/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 4 Ob 11/89
    Beisatz: Der auf einen Wettbewerbsverstoß gestützte Unterlassungsanspruch erfasst nicht das tatsächlich vorgefallene Verhalten, sondern auch gleichwertige ähnliche Handlungen. (T20)
    Veröff: MR 1989,104
  • 4 Ob 170/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 170/89
  • 4 Ob 124/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 124/91
    Auch; Veröff: WBl 1992,135
  • 4 Ob 13/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 4 Ob 13/92
    Veröff: SZ 65/49 = MR 1992,238 (Walter)
  • 4 Ob 159/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 4 Ob 159/93
  • 8 Ob 25/93
    Entscheidungstext OGH 18.11.1993 8 Ob 25/93
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T19
  • 9 ObA 612/93
    Entscheidungstext OGH 24.11.1993 9 ObA 612/93
    Auch
  • 4 Ob 109/94
    Entscheidungstext OGH 04.10.1994 4 Ob 109/94
    Auch; Beisatz: Es ist auch zulässig, dem Beklagten nicht gerade die Äußerung zu verbieten, die er (wörtlich) gemacht hat, sondern eine Aussage des Inhaltes, welcher - wenngleich mit anderen Worten - der beanstandeten Äußerung zu entnehmen ist. (T21)
  • 1 Ob 635/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 635/94
    Auch
  • 6 Ob 653/95
    Entscheidungstext OGH 23.11.1995 6 Ob 653/95
  • 4 Ob 2038/96a
    Entscheidungstext OGH 16.04.1996 4 Ob 2038/96a
    Auch; Beisatz: Das Gericht darf aber weder ein plus noch ein aliud zusprechen. (T22)
  • 2 Ob 35/94
    Entscheidungstext OGH 31.10.1996 2 Ob 35/94
    Beis wie T22
  • 2 Ob 522/95
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 522/95
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 10 Ob 95/98p
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 10 Ob 95/98p
  • 4 Ob 102/98y
    Entscheidungstext OGH 05.05.1998 4 Ob 102/98y
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 508/96
    Entscheidungstext OGH 06.05.1998 2 Ob 508/96
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Erbrechtsklage. (T23)
    Veröff: SZ 71/83
  • 9 Ob 277/98w
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 Ob 277/98w
  • 9 ObA 153/98k
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 ObA 153/98k
    Veröff: SZ 71/216
  • 4 Ob 312/98f
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 4 Ob 312/98f
    Auch
  • 4 Ob 22/99k
    Entscheidungstext OGH 04.02.1999 4 Ob 22/99k
  • 4 Ob 169/99b
    Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 169/99b
    Vgl auch
  • 1 Ob 236/99h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 1 Ob 236/99h
    Beis wie T10; Beis wie T19; Beis wie T22
  • 6 Ob 291/99h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 291/99h
    Beis wie T8; Beis wie T19; Beis wie T22; Beisatz: Insbesondere dann, wenn sonst die Vollstreckbarkeit des Urteils gefährdet wäre. (T24)
    Beisatz: Hier: Präzisere Fassung des Unterlassungsgebotes durch das Gericht. (T25)
  • 7 Ob 269/00k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 269/00k
    Auch
  • 9 ObA 202/00x
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 202/00x
    Beis wie T10; Beis wie T22
  • 1 Ob 186/01m
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 186/01m
    Auch; Beisatz: Hier hat das Berufungsgericht das erörterte Begehren im Urteilsspruch durch eine klarere Fassung nur verdeutlicht. (T26)
  • 4 Ob 239/01b
    Entscheidungstext OGH 13.11.2001 4 Ob 239/01b
    Beisatz: Gegen § 405 ZPO wird verstoßen, wenn ein "plus" oder "aliud" zugesprochen wird, nicht hingegen, wenn im Spruch nur verdeutlicht wird, was nach dem Vorbringen ohnedies begehrt ist. (T27)
  • 4 Ob 136/02g
    Entscheidungstext OGH 02.07.2002 4 Ob 136/02g
  • 4 Ob 32/03i
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 4 Ob 32/03i
  • 1 Ob 152/02p
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 152/02p
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T22; Beisatz: In einem derartigen Fall steht es selbstverständlich auch dem Kläger jederzeit frei, sein Urteilsbegehren entsprechend der Klagserzählung zu berichtigen. (T28)
    Veröff: SZ 2003/49
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
  • 4 Ob 258/04a
    Entscheidungstext OGH 08.02.2005 4 Ob 258/04a
    Beis wie T27
  • 7 Ob 29/06z
    Entscheidungstext OGH 08.03.2006 7 Ob 29/06z
    Vgl auch; Beis wie T2
    Veröff: SZ 2006/33
  • 7 Ob 7/06i
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 7/06i
    Beis wie T2
  • 6 Ob 181/06w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 181/06w
    Beisatz: Hier: Umformulierung eines Zwischenfeststellungsantrages durch das Berufungsgericht. (T29)
  • 4 Ob 250/06b
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 250/06b
    Beis wie T27
    Veröff: SZ 2007/23
  • 9 ObA 94/06y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 9 ObA 94/06y
    Vgl auch; Beisatz: Dem im Rahmen des Eventualbegehrens begehrten Spruch war eine dem materiellen Begehren entsprechende klarere und deutlichere Fassung zu geben. (T30)
  • 6 Ob 278/06k
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 6 Ob 278/06k
    Auch, Beis ähnlich wie T27; Beisatz: Hier: Nach dem Wortlaut des Klagebegehrens bezieht sich das Wiederherstellungsbegehren nur auf den wiederherzustellenden Lichthof. Zu diesem gehört nicht die Überdachung, von der in der Klage nicht einmal die Rede ist. (T31)
  • 4 Ob 177/07v
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 177/07v
    Beis wie T22; Veröff: SZ 2008/7
  • 4 Ob 68/08s
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 68/08s
    Beis wie T2
  • 2 Ob 172/08w
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 172/08w
    Auch; Auch Beis wie T2; Auch Beis wie T27
  • 4 Ob 102/09t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 102/09t
    Beis wie T13; Beis wie T22; Beisatz: Hier: Begehren auf Entfernung von Steinen, die sich auf einem anderen als dem im Klagebegehren bezeichneten Grundstück befinden. (T32)
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch
  • 4 Ob 153/09t
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 153/09t
    Beisatz: Die Neufassung in den Behauptungen des Klägers ihre eindeutige Grundlage findet. (T33)
  • 8 ObA 31/09f
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 ObA 31/09f
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Klage nach § 54 Abs 1 ASGG; Umformulierung durch das Berufungsgericht. (T34)
  • 8 ObA 62/09i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 8 ObA 62/09i
    Auch
  • 4 Ob 9/10t
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 9/10t
  • 7 Ob 38/10d
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 38/10d
    Beis wie T10; Beis wie T19
  • 17 Ob 1/10m
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 17 Ob 1/10m
    Auch; Beis ähnlich wie T27
  • 4 Ob 93/10w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 93/10w
    Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T27; Beisatz: Ein seinem Umfang nach berechtigtes Begehren ist aber als Minus im zu weiten Sicherungsantrag enthalten. (T35)
  • 4 Ob 142/10a
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 142/10a
    Beis wie T2
  • 2 Ob 7/10h
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 7/10h
    Auch
  • 9 ObA 30/10t
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 30/10t
    Auch; Beis wie T2 nur: Bei der Fassung des Urteilsspruches ist auch das Klagsvorbringen, auf das sich das Begehren stützt, zu beachten. (T36)
    Beis wie T33
  • 4 Ob 139/11m
    Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 139/11m
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T14; Beis wie T19
  • 9 Ob 37/11y
    Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 Ob 37/11y
    Auch; Beis wie T27
  • 3 Ob 140/11a
    Entscheidungstext OGH 08.11.2011 3 Ob 140/11a
  • 4 Ob 42/12y
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 42/12y
    Auch; Beis wie T33; Beisatz: Hier: Amtswegige Bezugnahme auf das konkrete, von der Urheberrechtsverletzung betroffene Verwertungsrecht. (T37)
  • 1 Ob 130/12t
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 130/12t
    Auch; Beis wie T26
  • 3 Ob 119/12i
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 119/12i
  • 4 Ob 13/13k
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 13/13k
    Auch; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T27; Beis wie T35
  • 4 Ob 97/13p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 97/13p
    Beis wie T8
  • 4 Ob 79/13s
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 79/13s
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T27; Beis ähnlich wie T37
  • 2 Ob 179/12f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2013 2 Ob 179/12f
    Auch; Beisatz: Hier: Statt „Räumungsbegehren“ in Wahrheit „Anspruch auf Abholung“ der gelagerten Fahrnisse geltend gemacht. (T38)
  • 4 Ob 202/13d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 202/13d
    Auch
  • 3 Ob 216/13f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 216/13f
  • 7 Ob 11/14i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 7 Ob 11/14i
  • 1 Ob 37/14v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 37/14v
    Auch; Beisatz: Hier: Klage nach § 28a KSchG. (T39)
    Veröff: SZ 2014/84
  • 1 Ob 133/14m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 133/14m
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Präzisierung des Bestandobjekts bei einer Aufkündigung. (T40)
  • 1 Ob 25/15f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 25/15f
    Auch; Beis wie T19; Beisatz: Das Gericht ist in der Regel zur Verdeutlichung verpflichtet. Dies muss insbesondere dort gelten, wo der von der klagenden Partei formulierte Wortlaut das Begehren ‑ etwa mangels „Feststellungsfähigkeit“ im Sinne des § 228 ZPO ‑ von vornherein unzulässig machen würde. (T41)
  • 1 Ob 67/15g
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 67/15g
  • 6 Ob 188/15p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 6 Ob 188/15p
    Beis wie T2; Beis wie T6; Beis wie T25; Beis wie T41
  • 1 Ob 206/15y
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 206/15y
  • 1 Ob 222/15a
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 222/15a
    Auch
  • 7 Ob 81/16m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 81/16m
    Auch
  • 5 Ob 70/16d
    Entscheidungstext OGH 11.07.2016 5 Ob 70/16d
    Beis wie T27; Beisatz: Hier: Zuspruch einer Vertragsaufhebung zum Zeitpunkt der Klagszustellung anstatt der begehrten Vertragsaufhebung ex nunc unzulässig. (T42)
  • 1 Ob 122/17y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 122/17y
  • 4 Ob 85/17d
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 85/17d
  • 9 Ob 73/17a
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 73/17a
  • 1 Ob 21/18x
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 21/18x
    Beis wie T8; Veröff: SZ 2018/46
  • 2 Ob 144/18t
    Entscheidungstext OGH 24.09.2018 2 Ob 144/18t
    Auch
  • 9 Ob 29/19h
    Entscheidungstext OGH 23.07.2019 9 Ob 29/19h
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 65/20w
    Entscheidungstext OGH 23.07.2020 1 Ob 65/20w
    Beisatz: Die Einfügung des Worts "zukünftige" in einem auf die Haftung für weitere Schäden gerichteten Feststellungsbegehren stellt nur eine Klarstellung des tatsächlich Angestrebten dar. (T43)
  • 4 Ob 108/20s
    Entscheidungstext OGH 10.12.2020 4 Ob 108/20s
    Vgl; Beis wie T27
  • 4 Ob 168/20i
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 4 Ob 168/20i
    Beis wie T19; Beisatz: Hier: Das Gericht ist unter Umständen zu einer Verdeutlichung des Spruchs verpflichtet, dabei ist aber nicht nur der Wortlaut des Begehrens, sondern auch das erkennbare Rechtsschutzziel der Klage zu beachten. (T44)
  • 6 Ob 239/20w
    Entscheidungstext OGH 15.03.2021 6 Ob 239/20w
    Beisatz wie T41
    Anm: Veröff: SZ 2021/28
  • 1 Ob 67/21s
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 1 Ob 67/21s
    Vgl; Beisatz: Hier: Aufteilungsverfahren. (T45)
  • 7 Ob 125/21i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2021 7 Ob 125/21i
    Vgl; Beis nur wie T2; Beis nur wie T36; Beis nur wie T44
  • 3 Ob 34/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.05.2023 3 Ob 34/23f
    Beisatz wie T44
  • 4 Ob 87/23g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.06.2023 4 Ob 87/23g
    Beisatz wie T2: Im vorliegenden Fall ist aber selbst aus der Revision nicht ersichtlich, dass und wenn ja welches konkrete Verhalten die Klägerin den Beklagten untersagt sehen will, das nicht primär auf die Verwendung des Begriffs „Lipizzaner“ abstellt. (T46)
    Beisatz: Die Klägerin verweist dazu nur allgemein auf umfangreiche Passagen ihres Klagevorbringens. Es ist jedoch nicht Aufgabe des Gerichts, aus mehrseitigem Vorbringen, in dem praktisch der gesamte Marktauftritt der Beklagten geschildert wird, jene Elemente zu isolieren, die in Kombination ein unlauteres Wettbewerbsverhalten bilden könnten und daraus ein die präsumtiven Interessen der Klägerin bestmöglich wahrendes Unterlassungsbegehren zu formulieren. (T47)
  • 4 Ob 58/23t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.10.2023 4 Ob 58/23t
    Beisatz: Bei Urheberrechtsverletzungen ist auf jenes Verwertungsrecht abzustellen, das durch die konkrete Verletzungshandlung berührt wird (4 Ob 88/10k). (T48)
  • 2 Ob 195/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.02.2024 2 Ob 195/23z
    Beisatz: Hier: Aufnahme der konkreten, in der Klage genannten Inventarpositionen, in das Klagebegehren. (T49)
  • 4 Ob 158/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.03.2024 4 Ob 158/23y
    vgl aber; Beisatz: Hier: Klauselprüfung im Verbandsverfahren. (T50)
    Beisatz: Das Unterlassungsbegehren der Klägerin nimmt nicht auf den Text der Kaufvertragsbeilage Bezug, sondern will ausschließlich die monierte Klausel untersagen. Dem Klagebegehren könnte deshalb nur dann stattgegeben werden, wenn sich die Unzulässigkeit der Klausel bereits aus der laut Klagebegehren zu untersagenden Passage selbst ergibt. (T51)
  • 7 Ob 167/24w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.11.2024 7 Ob 167/24w
    Beisatz: Hier: Die Antragsgegnerin wendet sich ausschließlich gegen die Weglassung der im Provisorialantrag enthaltenen Wortfolge „binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution“ durch das Rekursgericht. (T52)
  • 9 Ob 95/24x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.11.2024 9 Ob 95/24x
    Beisatz wie T52
  • 4 Ob 132/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2025 4 Ob 132/24a
    Beisatz: Ebenso ist zulässig, zur Klarstellung das konkrete Lichtbild/Foto in den Spruch aufzunehmen. (T53)
  • 3 Ob 123/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2025 3 Ob 123/25x
    Beisatz wie T6; Beisatz wie T44

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1949:RS0039357

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2026

Dokumentnummer

JJR_19490518_OGH0002_0030OB00144_4900000_001

Rechtssatz für 1Ob94/73; 4Ob564/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041254

Geschäftszahl

1Ob94/73; 4Ob564/73; 8Ob221/73; 4Ob505/74; 1Ob16/74; 4Ob313/74; 5Ob36/75; 7Ob139/75; 7Ob565/77; 4Ob368/77 (4Ob369/77); 4Ob321/78; 4Ob416/79 (4Ob417/79); 6Ob696/80; 4Ob552/80; 6Ob813/80 (6Ob814/80); 6Ob554/81; 4Ob429/81; 2Ob611/83; 7Ob14/85; 5Ob520/87; 1Ob615/87; 4Ob344/87; 14ObA42/87; 4Ob361/87; 4Ob359/87; 4Ob403/87; 4Ob384/87; 4Ob18/88; 4Ob51/88; 7Ob709/88; 4Ob6/89; 4Ob168/89; 8Ob585/89; 7Ob607/90; 4Ob7/94; 4Ob124/94; 6Ob1026/95; 1Ob605/95; 4Ob2038/96a; 4Ob123/97k; 4Ob69/97v; 1Ob239/97x; 8Ob70/99y; 9ObA215/99d; 2Ob146/00k; 6Ob291/99h; 7Ob269/00k; 9ObA138/01m; 1Ob186/01m; 9Ob50/03y; 4Ob143/03p; 1Ob38/04a; 3Ob223/04x; 7Ob83/05i; 7Ob7/06i; 1Ob11/06h; 4Ob250/06b; 9ObA94/06y; 4Ob177/07v; 4Ob68/08s; 2Ob172/08w; 9ObA9/09b; 4Ob102/09t; 9ObA121/08x; 2Ob277/08m; 4Ob153/09t; 5Ob217/09m; 7Ob38/10d; 17Ob1/10m; 4Ob93/10w; 4Ob142/10a; 2Ob7/10h; 4Ob139/11m; 4Ob42/12y; 1Ob130/12t; 3Ob119/12i; 4Ob118/12z; 4Ob13/13k; 4Ob97/13p; 4Ob93/13z; 2Ob179/12f; 4Ob202/13d; 3Ob216/13f; 7Ob11/14i; 4Ob65/14h; 4Ob61/14w; 8Ob62/14x; 6Ob35/15p; 7Ob30/15k; 1Ob25/15f; 1Ob67/15g; 9Ob13/15z; 4Ob121/15w; 1Ob206/15y; 1Ob222/15a; 7Ob172/15t; 2Ob1/16k; 1Ob122/17y; 9Ob73/17a; 1Ob21/18x; 5Ob122/18d; 9ObA96/18k; 2Ob144/18t; 5Ob40/18w; 4Ob237/18h; 9Ob16/18w; 6Ob188/19v; 4Ob139/20z; 6Ob239/20w; 1Ob67/21s; 6Ob172/21v; 9Ob86/21v; 8Ob67/21t; 1Ob112/23m; 4Ob58/23t; 4Ob158/23y; 4Ob132/24a; 3Ob123/25x

Entscheidungsdatum

17.12.2025

Rechtssatz

Anpassung des Urteilsspruches an den sachlichen Inhalt des Klagebegehrens abweichend von dessen Wortlaut zulässig (wie zuletzt 8 Ob 254/70, 1 Ob 141/72, 197/72).

Anmerkung

Anm: Dieser Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen. September 2020

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 94/73
    Entscheidungstext OGH 06.06.1973 1 Ob 94/73
  • 4 Ob 564/73
    Entscheidungstext OGH 04.09.1973 4 Ob 564/73
    Beisatz: Anpassung eines Benützungsregelungsantrages. (T1)
    Veröff: MietSlg 25542
  • 8 Ob 221/73
    Entscheidungstext OGH 13.11.1973 8 Ob 221/73
  • 4 Ob 505/74
    Entscheidungstext OGH 29.01.1974 4 Ob 505/74
    Vgl auch; Beisatz: Deutlichere, dem tatsächlichen Begehren des Klägers entsprechende Fassung des beantragten Spruches der Entscheidung durch OGH aus Anlass des Rechtsmittels des Beklagten. (T2)
  • 1 Ob 16/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1974 1 Ob 16/74
  • 4 Ob 313/74
    Entscheidungstext OGH 07.05.1974 4 Ob 313/74
    Beis wie T2; Beisatz: § 7 UWG. (T3)
    Veröff: ÖBl 1975,33
  • 5 Ob 36/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 5 Ob 36/75
    Beis wie T2; Veröff: SZ 48/55
  • 7 Ob 139/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 7 Ob 139/75
    Beisatz: Allerdings darf das Gericht bei seiner Spruchformulierung nicht die von den Parteien umschriebenen Grenzen des Streitgegenstandes überschreiten. (T4)
  • 7 Ob 565/77
    Entscheidungstext OGH 12.05.1977 7 Ob 565/77
    Beisatz: Auch im Außerstreitverfahren. (T5)
  • 4 Ob 368/77
    Entscheidungstext OGH 06.09.1977 4 Ob 368/77
    Vgl auch
  • 4 Ob 321/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 4 Ob 321/78
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 416/79
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 4 Ob 416/79
    Auch; Beisatz: Der Umstand, dass das Berufungsgericht den Ausdruck "Name" durch das allgemeine Wort "Bezeichnung" ersetzt hat, bedeutet lediglich eine klarere, dem Begehren der Klägerin angepasste Fassung des Urteilsspruches. (T6)
  • 6 Ob 696/80
    Entscheidungstext OGH 10.12.1980 6 Ob 696/80
    Vgl auch; Beisatz: Kein Verstoß gegen § 405 ZPO, wenn anstelle des Wortes "Mietverhältnis" das Wort "Bestandverhältnis" gesetzt wird. (T7)
  • 4 Ob 552/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 4 Ob 552/80
  • 6 Ob 813/80
    Entscheidungstext OGH 30.03.1981 6 Ob 813/80
    Beis wie T4
  • 6 Ob 554/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 6 Ob 554/81
    Auch
  • 4 Ob 429/81
    Entscheidungstext OGH 19.01.1982 4 Ob 429/81
    Beisatz: "Stahlgold - Uhren". (T8)
    Veröff: ÖBl 1982,66
  • 2 Ob 611/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 611/83
    Auch; Beisatz: Grundsätzlich kann nur über das gestellte Klagebegehren abgesprochen werden. (T9)
    Veröff: SZ 57/9
  • 7 Ob 14/85
    Entscheidungstext OGH 09.05.1985 7 Ob 14/85
  • 5 Ob 520/87
    Entscheidungstext OGH 17.03.1987 5 Ob 520/87
    Beisatz: Hier: Verpflichtung des Gerichts zur Verdeutlichung des Spruchs, wenn sonst die Vollstreckbarkeit des Urteils gefährdet ist. (T10)
    Veröff: SZ 60/47
  • 1 Ob 615/87
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 1 Ob 615/87
  • 4 Ob 344/87
    Entscheidungstext OGH 14.07.1987 4 Ob 344/87
    Auch; Veröff: SZ 60/141
  • 14 ObA 42/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 14 ObA 42/87
    Veröff: JBl 1988,192
  • 4 Ob 361/87
    Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 361/87
    Beis wie T2; Beisatz: "Kaufen Sie jetzt keine Möbel". (T11)
    Veröff: ÖBl 1988,46
  • 4 Ob 359/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 359/87
    Vgl auch; Beisatz: Klarere Fassung nur in jenem Rahmen, der durch das Vorbringen des Klägers gedeckt ist. (T12)
  • 4 Ob 403/87
    Entscheidungstext OGH 19.01.1988 4 Ob 403/87
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 4 Ob 384/87
    Entscheidungstext OGH 30.11.1987 4 Ob 384/87
    Beis wie T2; Beis wie T12; Veröff: SZ 60/253 = ÖBl 1988,38
  • 4 Ob 18/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 4 Ob 18/88
    Auch; Veröff: MR 1988,102
  • 4 Ob 51/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 51/88
    Beis wie T12; Beisatz: Das Gericht ist sogar zur Verdeutlichung verpflichtet. (T13)
  • 7 Ob 709/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 7 Ob 709/88
    Veröff: SZ 61/242
  • 4 Ob 6/89
    Entscheidungstext OGH 13.06.1989 4 Ob 6/89
    Beis wie T12; Beis wie T13; Veröff: ÖBl 1990,159
  • 4 Ob 168/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 168/89
  • 8 Ob 585/89
    Entscheidungstext OGH 30.10.1990 8 Ob 585/89
  • 7 Ob 607/90
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 607/90
    Veröff: MR 1991,18 = ÖBl 1991,90
  • 4 Ob 7/94
    Entscheidungstext OGH 11.01.1994 4 Ob 7/94
    Auch; Beisatz: "Jetzt kaufen - erst 1992 bezahlen!" beschränkte Verbot. Eine Ergänzung des Begehrens um das Verbot von Ankündigungen mit Überschriften gleichen Sinns (gleicher Bedeutung) verstößt gegen § 405 ZPO. (T14)
  • 4 Ob 124/94
    Entscheidungstext OGH 08.11.1994 4 Ob 124/94
  • 6 Ob 1026/95
    Entscheidungstext OGH 18.09.1995 6 Ob 1026/95
  • 1 Ob 605/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 605/95
    Veröff: SZ 69/18
  • 4 Ob 2038/96a
    Entscheidungstext OGH 16.04.1996 4 Ob 2038/96a
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Das Gericht darf aber weder ein plus noch ein aliud zusprechen. (T15)
  • 4 Ob 123/97k
    Entscheidungstext OGH 22.04.1997 4 Ob 123/97k
    Auch
  • 4 Ob 69/97v
    Entscheidungstext OGH 22.04.1997 4 Ob 69/97v
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T12
  • 1 Ob 239/97x
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 239/97x
    Auch; Beisatz: Das Gericht hat erforderlichenfalls von Amts wegen den Urteilsspruch dem tatsächlichen Begehren des Klägers anzupassen. (T16)
  • 8 Ob 70/99y
    Entscheidungstext OGH 12.08.1999 8 Ob 70/99y
    Auch
  • 9 ObA 215/99d
    Entscheidungstext OGH 15.03.2000 9 ObA 215/99d
    Vgl auch; Veröff: SZ 73/49
  • 2 Ob 146/00k
    Entscheidungstext OGH 26.05.2000 2 Ob 146/00k
    Auch; Beis wie T16
  • 6 Ob 291/99h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 291/99h
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T13; Beis wie T15; Beis wie T16; Beisatz: Insbesondere dann, wenn sonst die Vollstreckbarkeit des Urteils gefährdet wäre. (T17)
    Beisatz: Hier: Präzisere Fassung des Unterlassungsgebotes durch das Gericht. (T18)
  • 7 Ob 269/00k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 269/00k
    Auch
  • 9 ObA 138/01m
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 138/01m
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 1 Ob 186/01m
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 186/01m
    Auch; Beisatz: Hier hat das Berufungsgericht das erörterte Begehren im Urteilsspruch durch eine klarere Fassung nur verdeutlicht. (T19)
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
    Vgl auch
  • 4 Ob 143/03p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2003 4 Ob 143/03p
    Vgl auch; Beisatz: Ein Begehren ist immer so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit dem Vorbringen tatsächlicher Art von der Partei gemeint war. (T20)
  • 1 Ob 38/04a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2004 1 Ob 38/04a
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beis wie T15; Beisatz: Da das Verbot sinngleicher (bedeutungsgleicher) Ankündigungen/Äußerungen weiter ist als das auf eine bestimmte Ankündigung beschränkte Verbot, verstößt eine Ergänzung des Begehrens auf Ankündigungen/Äußerungen gleichen Sinns (gleicher Bedeutung) gegen § 405 ZPO. Dies ist nur dann möglich, wenn die Klagebehauptungen dafür eine eindeutige Grundlage bieten. (T21)
    Beisatz: Auch im Provisorialverfahren. (T22)
    Veröff: SZ 2004/54
  • 3 Ob 223/04x
    Entscheidungstext OGH 24.11.2004 3 Ob 223/04x
    Auch
  • 7 Ob 83/05i
    Entscheidungstext OGH 25.05.2005 7 Ob 83/05i
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 7/06i
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 7/06i
    Auch
  • 1 Ob 11/06h
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 1 Ob 11/06h
    Auch; Beis wie T16; Beisatz: Reicht der Wortlaut des vom Berufungsgericht (um-)formulierten Spruchs aber weiter als das Klagebegehren, liegt darin ein Verstoß gegen § 405 ZPO, der mit Revision geltend gemacht werden kann, weil die erhebliche Abweichung vom Klagebegehren erst dem Berufungsgericht unterlaufen ist. (T23)
    Beisatz: Hier: Unterlassungsbegehren. (T24)
  • 4 Ob 250/06b
    Entscheidungstext OGH 13.02.2007 4 Ob 250/06b
    Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T12; Beis wie T13; Veröff: SZ 2007/23
  • 9 ObA 94/06y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 9 ObA 94/06y
    Vgl auch; Beisatz: Dem im Rahmen des Eventualbegehrens begehrten Spruch war eine dem materiellen Begehren entsprechende klarere und deutlichere Fassung zu geben. (T25)
  • 4 Ob 177/07v
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 177/07v
    Beis wie T4; Beis wie T12; Beis wie T13; Beisatz: Dies gilt auch noch im Rechtsmittelverfahren. (T26)
    Veröff: SZ 2008/7
  • 4 Ob 68/08s
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 68/08s
    Beis wie T12; Beis wie T20
  • 2 Ob 172/08w
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 172/08w
    Beis wie T16; Auch Beis wie T20
  • 9 ObA 9/09b
    Entscheidungstext OGH 02.06.2009 9 ObA 9/09b
    Auch
  • 4 Ob 102/09t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 102/09t
    Beis wie T4; Beis wie T9; Beis wie T15; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Begehren auf Entfernung von Steinen, die sich auf einem anderen als dem im Klagebegehren bezeichneten Grundstück befinden. (T27)
  • 9 ObA 121/08x
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 121/08x
    Auch
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl
  • 4 Ob 153/09t
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 153/09t
    Vgl
  • 5 Ob 217/09m
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 217/09m
    Beis wie T12; Bem: Hier: Überschreitung des von T12 vorgegebenen Rahmens bejaht. (T28)
  • 7 Ob 38/10d
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 38/10d
    Auch; Beis wie T16
  • 17 Ob 1/10m
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 17 Ob 1/10m
    Auch; Beis wie T2; Beis ähnlich wie T4; Beis wie T12
  • 4 Ob 93/10w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 93/10w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T12; Beisatz: Ein seinem Umfang nach berechtigtes Begehren ist aber als Minus im zu weiten Sicherungsantrag enthalten. (T29)
  • 4 Ob 142/10a
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 142/10a
    Auch; Beis wie T22
  • 2 Ob 7/10h
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 7/10h
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Klarere Fassung eines Feststellungsbegehrens. (T30)
  • 4 Ob 139/11m
    Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 139/11m
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T12; Beis ähnlich wie T13
  • 4 Ob 42/12y
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 42/12y
    Auch; Beisatz: Hier: Amtswegige Bezugnahme auf das konkrete, von der Urheberrechtsverletzung betroffene Verwertungsrecht. (T31)
  • 1 Ob 130/12t
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 130/12t
    Ähnlich; Beis wie T19; Beis wie T30
  • 3 Ob 119/12i
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 119/12i
  • 4 Ob 118/12z
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 118/12z
    Auch; Beis wie T20
  • 4 Ob 13/13k
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 13/13k
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T12
  • 4 Ob 97/13p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 97/13p
    Beis wie T2; Beis wie T19; Beis wie T30
  • 4 Ob 93/13z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 93/13z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T18; Beis wie T24; Beisatz: Auch einem Unterlassungsbegehren, das aus einem dinglichen Recht abgeleitet wird, kann in bloß eingeschränktem Umfang stattgegeben werden. (T32)
    Beisatz: Konfessorische Dienstbarkeitsklagen sind daher aus Sicht des § 405 ZPO nicht anders zu beurteilen als andere Feststellungs- und Unterlassungsklagen. Ein Einwand nach § 1488 ABGB führt nicht dazu, dass der Kläger sein Begehren einschränken muss, um für den Fall von dessen (auch nur teilweisen) Berechtigung eine vollständige Klageabweisung zu vermeiden. Vielmehr ist auch in einem solchen Fall ein Minderzuspruch zulässig, sofern sich aus dem Vorbringen des Klägers nicht eindeutig ergibt, dass er daran kein Interesse hätte. (T33)
  • 2 Ob 179/12f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2013 2 Ob 179/12f
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Statt „Räumungsbegehren“ in Wahrheit „Anspruch auf Abholung“ der gelagerten Fahrnisse geltend gemacht. (T34)
  • 4 Ob 202/13d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 202/13d
    Auch
  • 3 Ob 216/13f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 216/13f
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 11/14i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 7 Ob 11/14i
  • 4 Ob 65/14h
    Entscheidungstext OGH 24.06.2014 4 Ob 65/14h
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 4 Ob 61/14w
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 4 Ob 61/14w
    Vgl auch
  • 8 Ob 62/14x
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 8 Ob 62/14x
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T26; Beis wie T30
  • 6 Ob 35/15p
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 35/15p
    Auch; Beisatz: Das Gericht kann dem Urteilsspruch eine klare und deutlichere, vom Begehren allenfalls sogar abweichende Fassung geben, falls sich diese im Wesen mit dem Begehren deckt. (T35)
    Beisatz: Es ist nicht nur der Wortlaut des Begehrens, sondern auch das erkennbare Rechtsschutzziel der Klage zu beachten. (T36)
  • 7 Ob 30/15k
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 30/15k
    Auch
  • 1 Ob 25/15f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 25/15f
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Das Gericht ist in der Regel zur Verdeutlichung verpflichtet. Dies muss insbesondere dort gelten, wo der von der klagenden Partei formulierte Wortlaut das Begehren ‑ etwa mangels „Feststellungsfähigkeit“ im Sinne des § 228 ZPO ‑ von vornherein unzulässig machen würde. (T37)
  • 1 Ob 67/15g
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 67/15g
    Auch
  • 9 Ob 13/15z
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 9 Ob 13/15z
    Auch; Beis wie T16
  • 4 Ob 121/15w
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 121/15w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 1 Ob 206/15y
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 206/15y
    Beis wie T35; Beis wie T36
  • 1 Ob 222/15a
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 222/15a
  • 7 Ob 172/15t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 172/15t
    Vgl; Veröff: SZ 2016/8
  • 2 Ob 1/16k
    Entscheidungstext OGH 16.11.2016 2 Ob 1/16k
    Auch; Beisatz: Hier: Unterlassungsklage wegen Immissionen durch Zigarrenrauch. (T38); Veröff: SZ 2016/118
  • 1 Ob 122/17y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 122/17y
  • 9 Ob 73/17a
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 73/17a
  • 1 Ob 21/18x
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 21/18x
    Beis wie T2; Beis wie T16; Beis wie T20; Veröff: SZ 2018/46
  • 5 Ob 122/18d
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 5 Ob 122/18d
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T19; Beis wie T30
  • 9 ObA 96/18k
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 96/18k
  • 2 Ob 144/18t
    Entscheidungstext OGH 24.09.2018 2 Ob 144/18t
    Auch
  • 5 Ob 40/18w
    Entscheidungstext OGH 06.11.2018 5 Ob 40/18w
    Beisatz: Hier: Außerstreitiges Verfahren. (T39)
  • 4 Ob 237/18h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 237/18h
    Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 9 Ob 16/18w
    Entscheidungstext OGH 24.01.2019 9 Ob 16/18w
  • 6 Ob 188/19v
    Entscheidungstext OGH 23.04.2020 6 Ob 188/19v
    Beis wie T12; Beis wie T15; Beis wie T16; Beis wie T29
  • 4 Ob 139/20z
    Entscheidungstext OGH 26.11.2020 4 Ob 139/20z
  • 6 Ob 239/20w
    Entscheidungstext OGH 15.03.2021 6 Ob 239/20w
    vgl; Beisatz wie T30
    Anm: Veröff: SZ 2021/28
  • 1 Ob 67/21s
    Entscheidungstext OGH 22.06.2021 1 Ob 67/21s
    Vgl; Beisatz: Hier: Aufteilungsverfahren. (T40)
  • 6 Ob 172/21v
    Entscheidungstext OGH 15.11.2021 6 Ob 172/21v
  • 9 Ob 86/21v
    Entscheidungstext OGH 19.05.2022 9 Ob 86/21v
    Beis wie T15
  • 8 Ob 67/21t
    Entscheidungstext OGH 29.06.2022 8 Ob 67/21t
    Vgl; Beisatz: Hier: Feststellung der Anwendbarkeit der Kündigungsbestimmungen des MRG. (T41)
  • 1 Ob 112/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.09.2023 1 Ob 112/23m
    Beisatz wie T13
    Beisatz: Hier: Präzisierung des vom Vorbringen der Kläger gedeckten und festgestellten Mangels im auf Gewährleistung gestützten Verbesserungsbegehren. (T42)
  • 4 Ob 58/23t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.10.2023 4 Ob 58/23t
    vgl; Beisatz: Bei Urheberrechtsverletzungen ist auf jenes Verwertungsrecht abzustellen, das durch die konkrete Verletzungshandlung berührt wird (4 Ob 88/10k). (T43)
  • 4 Ob 158/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.03.2024 4 Ob 158/23y
    vgl aber; Beisatz: Hier: Klauselprüfung im Verbandsverfahren. (T44)
    Beisatz: Das Unterlassungsbegehren der Klägerin nimmt nicht auf den Text der Kaufvertragsbeilage Bezug, sondern will ausschließlich die monierte Klausel untersagen. Dem Klagebegehren könnte deshalb nur dann stattgegeben werden, wenn sich die Unzulässigkeit der Klausel bereits aus der laut Klagebegehren zu untersagenden Passage selbst ergibt. (T45)
  • 4 Ob 132/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.06.2025 4 Ob 132/24a
    Beisatz: Ebenso ist zulässig, zur Klarstellung das konkrete Lichtbild/Foto in den Spruch aufzunehmen. (T46)
  • 3 Ob 123/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2025 3 Ob 123/25x
    Beisatz wie T13; Beisatz wie T20

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0041254

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2026

Dokumentnummer

JJR_19730606_OGH0002_0010OB00094_7300000_003

Rechtssatz für 4Ob565/68; 4Ob89/71; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0021906

Geschäftszahl

4Ob565/68; 4Ob89/71; 1Ob82/72; 2Ob170/71; 6Ob150/72; 7Ob256/72 (7Ob257/72); 7Ob183/73; 1Ob215/73; 3Ob120/75; 6Ob547/76 (6Ob548/76); 5Ob506/77; 1Ob515/78; 2Ob204/78; 1Ob522/79; 1Ob671/79 (1Ob672/79); 8Ob516/79; 4Ob549/79; 5Ob581/80; 5Ob662/80; 1Ob762/80; 4Ob558/81; 7Ob646/82; 1Ob732/82 (1Ob733/82); 1Ob769/83; 1Ob603/84; 3Ob548/86; 7Ob686/86; 7Ob689/86; 1Ob42/86; 4Ob606/87 (4Ob607/87); 7Ob533/88; 6Ob512/90; 3Ob532/90; 5Ob577/89; 5Ob580/90; 7Ob515/91; 6Ob612/92; 7Ob575/93; 6Ob1538/95; 7Ob517/96; 9Ob58/97p; 8Ob169/97d; 4Ob281/97w; 10Ob371/98a; 9Ob342/98d; 1Ob278/98h; 6Ob107/00d; 3Ob262/00a; 10Ob205/01x; 3Ob313/01b; 6Ob276/02k; 7Ob159/03p; 7Ob37/04y; 7Ob33/04k; 6Ob163/08a; 4Ob202/08x; 2Ob277/08m; 5Ob16/13h; 8Ob75/13g; 10Ob21/15h; 2Ob223/14d; 8Ob8/17k; 8Ob57/17s; 7Ob191/19t; 7Ob33/21k; 8Ob36/21h; 9Ob126/25g

Entscheidungsdatum

27.01.2026

Rechtssatz

Die Warnpflicht des Unternehmers nach Paragraph 1168 a, ABGB besteht grundsätzlich auch gegenüber einem sachkundigen Besteller (so auch schon SZ 35/73).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 565/68
    Entscheidungstext OGH 19.11.1968 4 Ob 565/68
    Veröff: JBl 1970,201
  • 4 Ob 89/71
    Entscheidungstext OGH 19.10.1971 4 Ob 89/71
  • 1 Ob 82/72
    Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 82/72
    Veröff: JBl 1973,151
  • 2 Ob 170/71
    Entscheidungstext OGH 29.06.1972 2 Ob 170/71
    Veröff: SZ 45/75 = JBl 1973,207 = ZVR 1973/153 S 210
  • 6 Ob 150/72
    Entscheidungstext OGH 12.10.1972 6 Ob 150/72
  • 7 Ob 256/72
    Entscheidungstext OGH 24.01.1973 7 Ob 256/72
  • 7 Ob 183/73
    Entscheidungstext OGH 14.11.1973 7 Ob 183/73
  • 1 Ob 215/73
    Entscheidungstext OGH 13.03.1974 1 Ob 215/73
    Veröff: JBl 1974,477
  • 3 Ob 120/75
    Entscheidungstext OGH 30.09.1975 3 Ob 120/75
  • 6 Ob 547/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 6 Ob 547/76
    Veröff: HS 9454
  • 5 Ob 506/77
    Entscheidungstext OGH 12.07.1977 5 Ob 506/77
    Beisatz: Oder doch sachverständig beratenen Besteller. (T1)
  • 1 Ob 515/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 515/78
    Veröff: RZ 1978/67 S 167
  • 2 Ob 204/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 2 Ob 204/78
  • 1 Ob 522/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 522/79
    Veröff: SZ 52/15
  • 1 Ob 671/79
    Entscheidungstext OGH 29.08.1979 1 Ob 671/79
  • 8 Ob 516/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 516/79
    Beis wie T1
  • 4 Ob 549/79
    Entscheidungstext OGH 29.04.1980 4 Ob 549/79
    Beisatz: An ihre Erfüllung ist vor allem dann ein strenger Maßstab anzulegen, wenn eine Gefahr für das Leben oder die körperliche Sicherheit des Bestellers droht (hier: Einstellung einer Skibindung). (T2)
  • 5 Ob 581/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1980 5 Ob 581/80
    Veröff: X/XI/27
  • 5 Ob 662/80
    Entscheidungstext OGH 09.09.1980 5 Ob 662/80
  • 1 Ob 762/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 1 Ob 762/80
  • 4 Ob 558/81
    Entscheidungstext OGH 01.12.1981 4 Ob 558/81
    Veröff: SZ 54/179 = RZ 1982/49 S 194
  • 7 Ob 646/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 646/82
  • 1 Ob 732/82
    Entscheidungstext OGH 07.02.1983 1 Ob 732/82
    Beis wie T1; Veröff: RZ 1984/15 S 44
  • 1 Ob 769/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 1 Ob 769/83
    Beis wie T1; Veröff: SZ 57/18 = JBl 1984,556 = RdW 1984,274
  • 1 Ob 603/84
    Entscheidungstext OGH 27.06.1984 1 Ob 603/84
    Beis wie T1; Beisatz: Gilt auch für den Bereich des Kaufvertrages. (T3)
  • 3 Ob 548/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 3 Ob 548/86
    Veröff: JBl 1987,44
  • 7 Ob 686/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 7 Ob 686/86
  • 7 Ob 689/86
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 7 Ob 689/86
  • 1 Ob 42/86
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 42/86
    Auch; Beis wie T1; Veröff: WBl 1987,219
  • 4 Ob 606/87
    Entscheidungstext OGH 15.12.1987 4 Ob 606/87
    Beisatz: Darf der Unternehmer aber davon ausgehen, dass der Besteller über Mängel seiner Sphäre durchaus Bescheid weiß und das Risiko der Werkerstellung dennoch übernimmt, so wird er sogar zur Gänze entlastet. (T4)
  • 7 Ob 533/88
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 7 Ob 533/88
  • 6 Ob 512/90
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 6 Ob 512/90
  • 3 Ob 532/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 3 Ob 532/90
    Beis wie T4; Beisatz: Wenn die Grundsätze zum selbstverständlichen Wissensstand eines befugten Gewerbetreibenden gehören und damit zu rechnen ist, dass das Produkt durch solche Personen oder unter ihrer Heranziehung Verwendung findet, so entfällt die Warnpflicht. Unklarheiten gehen zu Lasten des Unternehmers. (T5) Veröff: ecolex 1990,473 (Welser)
  • 5 Ob 577/89
    Entscheidungstext OGH 29.05.1990 5 Ob 577/89
  • 5 Ob 580/90
    Entscheidungstext OGH 26.06.1990 5 Ob 580/90
    Beis wie T4; Beisatz: Sie entfällt aber dann, wenn sich der Besteller selbst von der Untauglichkeit des Stoffes oder der Unrichtigkeit der Anweisung überzeugen kann. (T6)
  • 7 Ob 515/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 515/91
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T6; Beisatz: Der bloße Sachverstand des Bestellers allein reicht aber nicht aus, den Unternehmer von seiner Warnpflicht zu befreien. (T7) Veröff: JBl 1992,114 (Karollus)
  • 6 Ob 612/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 6 Ob 612/92
    Veröff: JBl 1993,521 (Iro)
  • 7 Ob 575/93
    Entscheidungstext OGH 15.07.1993 7 Ob 575/93
    Veröff: ÖBA 1994,156 (Iro)
  • 6 Ob 1538/95
    Entscheidungstext OGH 18.05.1995 6 Ob 1538/95
  • 7 Ob 517/96
    Entscheidungstext OGH 31.01.1996 7 Ob 517/96
    Beis wie T4
  • 9 Ob 58/97p
    Entscheidungstext OGH 30.04.1997 9 Ob 58/97p
  • 8 Ob 169/97d
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 8 Ob 169/97d
    Beis wie T4
  • 4 Ob 281/97w
    Entscheidungstext OGH 07.10.1997 4 Ob 281/97w
    Vgl auch
  • 10 Ob 371/98a
    Entscheidungstext OGH 16.03.1999 10 Ob 371/98a
  • 9 Ob 342/98d
    Entscheidungstext OGH 02.06.1999 9 Ob 342/98d
    Beis wie T1
  • 1 Ob 278/98h
    Entscheidungstext OGH 22.10.1999 1 Ob 278/98h
  • 6 Ob 107/00d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 107/00d
  • 3 Ob 262/00a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2001 3 Ob 262/00a
    Vgl auch; Beisatz: Bei Verletzung der Warnpflicht durch den Werkunternehmer (§ 1168a ABGB) kann den sachkundigen Besteller ein Mitverschulden treffen. (T8)
  • 10 Ob 205/01x
    Entscheidungstext OGH 12.02.2002 10 Ob 205/01x
    Beis wie T1; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Aufteilung der Haftung im Verhältnis 1:1 bei Planungsfehler seitens des Bestellers und Unterlassung des Hinweises auf diesen durch den Unternehmer bei gemeinsam durchgeführter Planung. (T9)
    Veröff: SZ 2002/23
  • 3 Ob 313/01b
    Entscheidungstext OGH 29.01.2003 3 Ob 313/01b
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 6 Ob 276/02k
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 276/02k
  • 7 Ob 159/03p
    Entscheidungstext OGH 01.10.2003 7 Ob 159/03p
    Auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 37/04y
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 37/04y
    Vgl
  • 7 Ob 33/04k
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 33/04k
  • 6 Ob 163/08a
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 163/08a
    Auch
  • 4 Ob 202/08x
    Entscheidungstext OGH 20.01.2009 4 Ob 202/08x
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T6
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Auch
  • 8 Ob 75/13g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 75/13g
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 21/15h
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 21/15h
    Beis wie T1; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T9
  • 2 Ob 223/14d
    Entscheidungstext OGH 06.08.2015 2 Ob 223/14d
    Auch
  • 8 Ob 8/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 Ob 8/17k
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 8 Ob 57/17s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 57/17s
    Beis wie T1; Beis wie T8; Veröff: SZ 2017/111
  • 7 Ob 191/19t
    Entscheidungstext OGH 19.02.2020 7 Ob 191/19t
  • 7 Ob 33/21k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2021 7 Ob 33/21k
    Beis wie T4
  • 8 Ob 36/21h
    Entscheidungstext OGH 29.06.2022 8 Ob 36/21h
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Die von der Klägerin bei der Rechnungsprüfung eingehaltene Vorgangsweise, den Skontoabzug nur von der um die Anzahlungsrate verringerten Teilrechnungssumme zu berechnen, beruhte auf konkreten Vorgaben der Beklagten, nämlich dem von ihr als Arbeitsunterlage zur Verfügung gestellten Berechnungsblatt. Diese Vorgaben standen auch nicht in Widerspruch mit der zugrundeliegenden Vereinbarung zwischen der Beklagten und dem rechnungslegenden Unternehmen. Eine Warnpflicht der Klägerin gegenüber der Beklagten bestand daher nicht. (T10)
  • 9 Ob 126/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.01.2026 9 Ob 126/25g
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0021906

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.02.2026

Dokumentnummer

JJR_19681119_OGH0002_0040OB00565_6800000_001

Rechtssatz für 1Ob502/77; 1Ob692/77; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022900

Geschäftszahl

1Ob502/77; 1Ob692/77; 1Ob785/83; 7Ob531/85; 3Ob560/84; 5Ob608/84; 1Ob28/86; 2Ob554/86; 10Ob509/87; 8Ob593/87; 5Ob643/88; 7Ob677/89; 2Ob596/89; 4Ob607/89; 1Ob31/92; 1Ob520/93 (1Ob521/93); 1Ob2051/96s; 1Ob33/97b; 1Ob6/97g; 9Ob114/98z; 2Ob224/97y; 3Ob51/98s; 8Ob278/99m; 6Ob220/99t; 2Ob226/99w; 6Ob242/00g; 6Ob292/00k; 10Ob61/01w; 1Ob54/01z; 1Ob116/01t; 6Ob88/01m; 1Ob223/01b; 1Ob151/01i; 1Ob310/01x; 6Ob322/02z; 9Ob127/03x; 8Ob42/04s; 6Ob12/05s; 8Ob86/06i; 4Ob230/06m; 2Ob170/06y; 6Ob104/06x; 1Ob226/07b; 10Ob103/07f; 6Ob72/08v; 2Ob178/07a; 4Ob197/08m; 9Ob22/08p; 5Ob38/05g; 4Ob28/09k; 2Ob266/08v; 7Ob136/09i; 2Ob277/08m; 1Ob203/09y; 1Ob213/09v; 4Ob36/10p; 4Ob71/10k; 2Ob10/10z; 4Ob145/10t; 6Ob231/10d; 6Ob8/11m; 3Ob39/11y; 7Ob77/10i; 1Ob115/11k; 17Ob11/11h; 2Ob97/11w; 2Ob176/10m; 10Ob61/11k; 4Ob137/11t; 4Ob145/11v; 10ObS157/11b; 7Ob170/11t; 1Ob186/11a; 4Ob67/12z; 1Ob51/12z; 1Ob172/12v; 7Ob162/12t; 7Ob189/12p; 10Ob13/13d; 10Ob48/13a; 10Ob46/13g; 3Ob191/13d; 4Ob210/13f; 2Ob17/13h; 7Ob221/13w; 2Ob41/14i; 5Ob208/13v; 8Ob53/14y; 1Ob148/14t; 8Ob95/14z; 3Ob166/14d; 4Ob239/14x; 9Ob26/14k; 6Ob71/15g; 8Ob93/14f; 1Ob39/15i; 2Ob36/15f; 8Ob98/15t; 1Ob157/16v; 6Ob32/17z; 6Ob39/17d; 4Ob86/17a; 6Ob215/16k; 7Ob88/17t; 8Ob2/17b; 6Ob234/17f; 3Ob191/17k; 5Ob62/18f; 2Ob124/19b; 2Ob95/19p; 6Ob207/20i; 7Ob140/21w; 10Ob48/22i; 6Ob36/23x; 8Ob23/23z; 7Ob30/23x; 9Ob69/22w; 7Ob105/23a; 1Ob189/23k; 5Ob6/24d; 1Ob39/24b; 1Ob193/23y; 10Ob35/24f; 1Ob81/24d; 7Ob164/24d; 1Ob114/24g; 7Ob165/24a; 9Ob105/24t; 1Ob176/24z; 1Ob162/25t; 3Ob6/26t; 3Ob213/25g

Entscheidungsdatum

23.02.2026

Norm

ABGB §1295 Ia3a
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Eine Beweisführung bezüglich der Kausalität einer Unterlassung kommt in der Regel nur unter Bedachtnahme auf die Wahrscheinlichkeit des Tatsachenzusammenhanges in Betracht. Der Geschädigte ist dafür beweispflichtig, dass überwiegende Gründe dafür vorliegen, der Schaden sei durch das Verhalten des Beklagten herbeigeführt worden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 502/77
    Entscheidungstext OGH 02.03.1977 1 Ob 502/77
    Veröff: NZ 1980,73
  • 1 Ob 692/77
    Entscheidungstext OGH 01.02.1978 1 Ob 692/77
    Vgl auch; Beisatz: Dem Schädiger obliegt sodann der Nachweis, einen anderen Tatsachenzusammenhang noch wahrscheinlicher zu machen. (T1)
  • 1 Ob 785/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 785/83
    Beis wie T1; Veröff: SZ 56/181 = JBl 1984,554
  • 7 Ob 531/85
    Entscheidungstext OGH 07.03.1985 7 Ob 531/85
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 560/84
    Entscheidungstext OGH 02.10.1985 3 Ob 560/84
    auch; nur: Eine Beweisführung bezüglich der Kausalität einer Unterlassung kommt in der Regel nur unter Bedachtnahme auf die Wahrscheinlichkeit des Tatsachenzusammenhanges in Betracht. (T2)
    Beisatz: Es genügt ein sehr hoher Grad von Wahrscheinlichkeit des Zusammenhanges für die Haftung. (T3)
  • 5 Ob 608/84
    Entscheidungstext OGH 03.12.1985 5 Ob 608/84
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 28/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 1 Ob 28/86
    Veröff: SZ 59/93 = EvBl 1987/1 S 14 = JBl 1986,583
  • 2 Ob 554/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 554/86
    Beis wie T1; Veröff: RdW 1987,96 = DRdA 1988,229 (Floretta)
  • 10 Ob 509/87
    Entscheidungstext OGH 15.12.1987 10 Ob 509/87
    Auch; nur T2; Beis wie T3
  • 8 Ob 593/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 8 Ob 593/87
    Beis wie T1
  • 5 Ob 643/88
    Entscheidungstext OGH 29.11.1988 5 Ob 643/88
    Beis wie T1
  • 7 Ob 677/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 677/89
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: An einen für die Haftungsbegründung erforderlichen Kausalitätsbeweis dürfen keine allzu strengen Anforderungen gestellt werden. (T4)
    Veröff: JBl 1990,458 = VersR 1991,207
  • 2 Ob 596/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 596/89
    Beis wie T1
  • 4 Ob 607/89
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 4 Ob 607/89
    Auch; Veröff: AnwBl 1991,51
  • 1 Ob 31/92
    Entscheidungstext OGH 07.10.1992 1 Ob 31/92
    Auch; Beisatz: Die Beweislast, dass bei gebotenem Verhalten der Schaden nicht eingetreten wäre, trifft den Geschädigten. (T5) Veröff: EvBl 1993/57 S 276
  • 1 Ob 520/93
    Entscheidungstext OGH 22.06.1993 1 Ob 520/93
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Veröff: ZfRV 1994,249; hiezu Kletecka ZfRV 1994,249,232
  • 1 Ob 2051/96s
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2051/96s
    nur: Der Geschädigte ist dafür beweispflichtig, dass überwiegende Gründe dafür vorliegen, der Schaden sei durch das Verhalten des Beklagten herbeigeführt worden. (T6)
    Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Häufig genügt der Nachweis, dass die Sachlage typisch auf einen solchen Kausalzusammenhang hinweist. (T7)
  • 1 Ob 33/97b
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 33/97b
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 6/97g
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 6/97g
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 70/95
  • 9 Ob 114/98z
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 Ob 114/98z
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 2 Ob 224/97y
    Entscheidungstext OGH 27.05.1999 2 Ob 224/97y
    Auch; nur T2; Beisatz: Bei erwiesenem schuldhaften Unterlassen einer Belehrung wird ein Anwalt dem Mandanten gegenüber nur dann schadenersatzpflichtig, wenn dieser beweisen kann, dass das schuldhafte rechtswidrige Verhalten des Rechtsanwaltes kausal für den eingetretenen Schaden war. (T8)
  • 3 Ob 51/98s
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 3 Ob 51/98s
    Vgl auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Haftung des Amtsvormundes. (T9)
  • 8 Ob 278/99m
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 8 Ob 278/99m
    Auch
  • 6 Ob 220/99t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 220/99t
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 2 Ob 226/99w
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 226/99w
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 6 Ob 242/00g
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 242/00g
    nur T6; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Rechtsanwalt, der pflichtwidrig eine Prozesshandlung unterlässt. (T10)
  • 6 Ob 292/00k
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 292/00k
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T8
  • 10 Ob 61/01w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2001 10 Ob 61/01w
  • 1 Ob 54/01z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 1 Ob 54/01z
    Auch; Beisatz: Die Beweislast dafür, dass der Schaden bei gebotenem Verhalten nicht eingetreten wäre, trifft den Geschädigten. (T11)
  • 1 Ob 116/01t
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 116/01t
    Auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 88/01m
    Entscheidungstext OGH 21.06.2001 6 Ob 88/01m
    nur T6; Beis ähnlich wie T7
  • 1 Ob 223/01b
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 223/01b
    Auch; Beisatz: Die mangelnde Schadenskausalität der Unterlassung gebotenen Verhaltens ist vom Beklagten zu beweisen. (T12)
  • 1 Ob 151/01i
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 151/01i
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T10; Beisatz: Auch im Fall der Anwendbarkeit des § 1298 ABGB. (T13)
    Veröff: SZ 74/159
  • 1 Ob 310/01x
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 310/01x
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2002/27
  • 6 Ob 322/02z
    Entscheidungstext OGH 20.02.2003 6 Ob 322/02z
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T3
  • 9 Ob 127/03x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 9 Ob 127/03x
    Auch; Beisatz: Auch wenn es richtig ist, dass auch im Falle der Schädigung durch Unterlassung der Geschädigte grundsätzlich den Kausalzusammenhang zu beweisen hat, ist doch anerkannt, dass an den Beweis des bloß hypothetischen Kausalverlaufs nicht so strenge Anforderungen gestellt werden können wie bei einer Schadenszufügung durch positives Tun. Die Frage, wie sich die Geschehnisse entwickelt hätten, wenn der Schädiger pflichtgemäß gehandelt hätte, lässt sich naturgemäß nie mit letzter Sicherheit beantworten, weil dieses Geschehen eben nicht tatsächlich stattgefunden hat. (T14)
  • 8 Ob 42/04s
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 Ob 42/04s
    Auch; nur T6; Beis ähnlich wie T12
  • 6 Ob 12/05s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 12/05s
    Auch
  • 8 Ob 86/06i
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 8 Ob 86/06i
    Beisatz: Hier: Kausalität der Unterlassung einer Antragstellung nach § 20 Abs 2 ElWOG. (T15)
  • 4 Ob 230/06m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 230/06m
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T14
  • 2 Ob 170/06y
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 170/06y
    Auch; nur T6; Beis wie T8
  • 6 Ob 104/06x
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 104/06x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T14
  • 1 Ob 226/07b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2008 1 Ob 226/07b
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Arzthaftung - Unterlassen einer gebotenen Behandlung. (T16)
  • 10 Ob 103/07f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 103/07f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T14
  • 6 Ob 72/08v
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 72/08v
    Vgl; Beisatz: Die Haftung für die Folgen einer rechtswidrigen Unterlassung ist wegen fehlender Kausalität zu verneinen, wenn der Nachteil, auf dessen Ersatz jemand in Anspruch genommen wird, auch bei dessen pflichtgemäßem positivem Tun eingetreten wäre. Dafür ist der Schädiger beweispflichtig. (T17)
  • 2 Ob 178/07a
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 178/07a
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Möglichkeit der Ausforschung des Schädigers mit Hilfe der im Autobahn-Mautsystem gespeicherten Daten („GO-Box") rein spekulativ. (T18)
  • 4 Ob 197/08m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 197/08m
    Auch; nur T6
  • 9 Ob 22/08p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 22/08p
    Beis wie T4; Beis wie T8
  • 5 Ob 38/05g
    Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 38/05g
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T13
  • 4 Ob 28/09k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 28/09k
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis ähnlich wie T14
    Veröff: SZ 2009/48
  • 2 Ob 266/08v
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 266/08v
    Auch; nur T6; Auch Beis wie T8
  • 7 Ob 136/09i
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 136/09i
    Auch; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T1
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; nur T6; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 1 Ob 203/09y
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 203/09y
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    nur T6; Beis wie T14
  • 4 Ob 36/10p
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 36/10p
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14
    Veröff: SZ 2010/52
  • 4 Ob 71/10k
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 71/10k
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 2 Ob 10/10z
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 10/10z
    Auch; Beis wie T14
  • 4 Ob 145/10t
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 145/10t
    Vgl; Beis wie T14
  • 6 Ob 231/10d
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 231/10d
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T14
  • 6 Ob 8/11m
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 8/11m
    Vgl
  • 3 Ob 39/11y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 39/11y
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11
  • 7 Ob 77/10i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 77/10i
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Anlegerschaden wegen fehlerhafter Beratung. (T19)
    Beisatz: Den Geschädigten trifft daher die Behauptungs- und Beweislast nicht nur dafür, dass er bei korrekter Information die tatsächlich gezeichneten Wertpapiere nicht erworben hätte, sondern auch dafür, wie er sich bei korrekter Information hypothetisch alternativ verhalten und sich so sein Vermögen entwickelt hätte; auch dafür kommt ihm zugute, dass nicht so strenge Anforderungen an die Beweisbarkeit des bloß hypothetischen Kausalverlaufs zu stellen sind. (T20)
    Veröff: SZ 2011/40
  • 1 Ob 115/11k
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 115/11k
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11
  • 17 Ob 11/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 17 Ob 11/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T10; Beis wie T13
    Veröff: SZ 2011/105
  • 2 Ob 97/11w
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 97/11w
    Vgl auch
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 10 Ob 61/11k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 Ob 61/11k
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 4 Ob 137/11t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 137/11t
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Unterlassene Warnung des Werkunternehmers (trotz vertraglich übernommener Prüfpflicht) bei Untauglichkeit der vom Werkbesteller beigestellten Pläne. (T21)
  • 4 Ob 145/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 145/11v
    Auch; nur T6; Beis wie T5; Beis wie T14
  • 10 ObS 157/11b
    Entscheidungstext OGH 12.04.2012 10 ObS 157/11b
    Auch; Beisatz: Diese Grundsätze sind auch bei schuldhaft vom Versicherten unterlassener Meldung von für die Versicherungsleistung erheblichen Umständen gegenüber dem Sozialversicherungsträger anzuwenden. (T22)
    Veröff: SZ 2012/44
  • 7 Ob 170/11t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 170/11t
    nur T6
  • 1 Ob 186/11a
    Entscheidungstext OGH 22.06.2012 1 Ob 186/11a
    Auch
  • 4 Ob 67/12z
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 67/12z
    Vgl auch; nur ähnlich T6; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T19; Beis ähnlich wie T20; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast für die Wahl und Entwicklung einer hypothetischen Alternativanlage trifft den klagenden Anleger unter der Voraussetzung, dass er bei korrekter Beratung überhaupt veranlagt hätte, wovon bei einem vorgefassten Anlageentschluss auszugehen ist. (T23)
    Beisatz: An diese sind keine zu strengen Anforderungen zu richten. (T24)
  • 1 Ob 51/12z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 51/12z
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 1 Ob 172/12v
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 172/12v
    Vgl
  • 7 Ob 162/12t
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 162/12t
    Auch; Auch Beis wie T13; Veröff: SZ 2012/116
  • 7 Ob 189/12p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 189/12p
    Vgl auch; Beis wie T11; Veröff: SZ 2013/4
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Auch; nur T6; Beis wie T14; Beisatz: Dieses Kriterium liegt unter dem Regelbeweismaß der ZPO, wonach für eine (Positiv‑)Feststellung eine „hohe“ Wahrscheinlichkeit erforderlich ist. (T25)
  • 10 Ob 48/13a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 Ob 48/13a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 10 Ob 46/13g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 Ob 46/13g
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14; Beisatz: Allein der Umstand, dass die geschädigten Anleger (wie auch der Berater des WPDLU) die vom Abschlussprüfer erteilten Bestätigungsvermerke über die Gebarung der Aktiengesellschaft, deren Aktien erworben werden sollten, nicht kannten und daher der konkreten Anlageentscheidung nicht unmittelbar zugrunde legten, schließt die Kausalität eines zu Unrecht erteilten Bestätigungsvermerks nicht schon per se aus. Im Rahmen des erleichterten Kausalitätsbeweises ist den Anlegern nämlich zuzugestehen, dass sich die (teilweise) Verweigerung eines Bestätigungsvermerks auf dem Kapitalmarkt rasch herumgesprochen und bei den Anlageberatern dazu geführt hätte, potentiellen Anlegern von einer solchen Veranlagung abzuraten. (T26)
  • 3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
    Auch; Beis wie T14
  • 4 Ob 210/13f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 210/13f
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14; Beis wie T26; Beisatz: Hier: Bejahung der Kausalität zwischen den von der Beklagten erteilten Bestätigungsvermerken und dem Kaufentschluss der Anleger. (T27)
  • 2 Ob 17/13h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2014 2 Ob 17/13h
    Auch; Beis wie T19; Beis ähnlich wie T23; Beis ähnlich wie T24; Beisatz: Es genügt die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. Dieses Kriterium liegt demnach unter jenem des Regelbeweismaßes der ZPO. Anleger haben daher nach der Judikatur des Obersten Gerichtshofs (vgl auch 6 Ob 231/10d, 6 Ob 8/11m und 7 Ob 77/10i) den Eintritt des Schadens nur „plausibel“ zu machen. Dem Berater steht dagegen der Nachweis offen, dass ein anderer Verlauf wahrscheinlicher sei (vgl auch 10 Ob 61/11k). Gerade in „Verkaufsfällen“, in denen aufgrund des erfolgreichen Abratens vom Verkauf der nicht mehr gewollten Papiere eine Beratung über alternative Anlagemöglichkeiten nicht stattgefunden hat, wird es dem Anleger besonders schwer fallen, eine konkrete Alternativveranlagung nachzuweisen. Insbesondere in solchen Fällen ist daher mit den Erwägungen der Entscheidung 4 Ob 67/12z davon auszugehen, dass es ausreicht, festzustellen, welche Anlagegattung der Geschädigte bei ordnungsgemäßer Beratung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gewählt hätte. Maßgebend können hier in weiterer Folge auch die typischen, etwa durch Indizes belegten Entwicklungen solcher Anlagen (der gewöhnliche Lauf der Dinge iSv § 1293 ABGB) sein. (T28)
  • 7 Ob 221/13w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 221/13w
    Auch
  • 2 Ob 41/14i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 2 Ob 41/14i
    Auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 208/13v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 208/13v
    Auch; nur T2; Beis wie T5
  • 8 Ob 53/14y
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 53/14y
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T11
  • 1 Ob 148/14t
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 148/14t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Rechtsanwaltshaftung; non liquet hinsichtlich Kausalität der behaupteten Pflichtverletzung (Unterlassung der gebotenen Aufklärung). (T29)
  • 8 Ob 95/14z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 95/14z
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T11
  • 3 Ob 166/14d
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 166/14d
    Auch; Beis wie T11
  • 4 Ob 239/14x
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 239/14x
    Auch; Beis wie T20; Beis wie T24; Beisatz: Hypothetischer (negativer) Kursverlauf von Zertifikaten im Falle einer richtigen Ad‑hoc‑Meldung. (T30)
  • 9 Ob 26/14k
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 Ob 26/14k
    Auch; Beis wie T14 nur: Die Frage, wie sich die Geschehnisse entwickelt hätten, wenn der Schädiger pflichtgemäß gehandelt hätte, lässt sich naturgemäß nie mit letzter Sicherheit beantworten, weil dieses Geschehen eben nicht tatsächlich stattgefunden hat. (T31)
    Beisatz: Es müsste daher nach dem Beweismaß der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen, dass dem Kläger der Inhalt der unterlassenen Ad-hoc-Meldung bei Publikation zur Kenntnis gelangt wäre. (T32)
  • 6 Ob 71/15g
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 71/15g
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T32; Beisatz: Auf die eigene Lektüre von Ad-hoc-Meldungen durch den Anleger kommt es nicht an, wird der Informationsgehalt derartiger Meldungen von Anlegern doch typischerweise nicht unmittelbar aus der Ad-hoc-Meldung, sondern über die an sie anknüpfenden Informationsquellen, wie Berater bezogen. (T33)
  • 8 Ob 93/14f
    Entscheidungstext OGH 29.09.2015 8 Ob 93/14f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beis wie T11; Beis wie T14; Veröff: SZ 2015/105
  • 1 Ob 39/15i
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 39/15i
    Beis wie T33; Veröff: SZ 2015/115
  • 2 Ob 36/15f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 2 Ob 36/15f
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 8 Ob 98/15t
    Entscheidungstext OGH 19.02.2016 8 Ob 98/15t
    Auch; Beis wie T32; Beis wie T33; Beisatz:Marktreaktionen auf tatsächlich unterlassene, also hypothetische frühere Ad-hoc-Mitteilungen,sind für einen Anleger schwer einschätzbar und mangels Kenntnis der Marktlage und der relevanten Faktoren für das Marktgeschehen kaum beweisbar. In dieser Hinsicht ist es gerechtfertigt, von einem Beweisnotstand des Anlegers auszugehen und zu seinen Gunsten den prima facie-Beweis zuzulassen. (T34)
    Beisatz: Hier: Es ist prima facie davon auszugehen, dass im Fall einer pflichtgemäßen (in Wahrheit aber unterlassenen) Ad-hoc-Mitteilung ein Verkauf der Wertpapiere durch den Anleger noch vor dem Eintritt des Kursverfalls hätte bewerkstelligt werden können. Diese Annahme kann der Schädiger entkräften. (T35); Veröff: SZ 2016/10
  • 1 Ob 157/16v
    Entscheidungstext OGH 10.02.2017 1 Ob 157/16v
    Vgl; Beisatz: Die Tatsacheninstanzen haben die Feststellung getroffen, dass die richtige Kapitalmarktinformation zu einem signifikanten Nachgeben der Kurse geführt hätte und dass die Kläger nicht investiert hätten, wenn es vor ihrem Ankauf starke Kursschwankungen gegeben hätte (womit von einer haftungsbegründenden Kausalität auszugehen) war. (T36)
  • 6 Ob 32/17z
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 6 Ob 32/17z
    Vgl; Beis ähnlich wie T20; Beis wie T23; Beis ähnlich wie T28;
    Beisatz: Im Begehren auf Zahlung des veranlagten Betrags Zug um Zug gegen Rückgabe der Papiere ist regelmäßig die (ausreichende) Behauptung enthalten, dass eine Alternativanlage (zumindest) das Kapital erhalten hätte (so bereits 4 Ob 67/12z). (T37)
    Beisatz: Hier: Der Kläger brachte vor, mit einem Investment in Gold hätte er sein Kapital jedenfalls erhalten, womit er sich konkret auf eine ganz bestimmte Alternativveranlagung berufen hat. Dies konnte das Erstgericht jedoch nicht feststellen. (T38)
  • 6 Ob 39/17d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 39/17d
    Auch; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T14
  • 4 Ob 86/17a
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 86/17a
    Vgl auch; Beis wie T20; Beis wie T30; Beisatz: Hier: Der Kläger legte weder dar, um wieviel sich der LIBOR durch die Manipulation der Beklagten im Vergleich zu einem nicht rechtswidrig beeinflussten Kursverlauf erhöht habe, noch in welcher konkreten Höhe sich dadurch seine Zinslast verändert habe. Behaupten müsste er einen derartigen hypothetischen Verlauf im Fall rechtmäßigen Marktverhaltens aber schon, weil genau darin sein Schaden besteht. (T39)
  • 6 Ob 215/16k
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 6 Ob 215/16k
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 88/17t
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 88/17t
    Vgl; Beis wie T14
  • 8 Ob 2/17b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 Ob 2/17b
    Auch; Beis wie T20; Beis wie T28; nur: Es genügt die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. Dieses Kriterium liegt unter dem Regelbeweismaß der ZPO. Der Anleger hat den Eintritt des Schadens nur „plausibel“ zu machen. Dem Berater steht dann der Nachweis offen, dass ein anderer Verlauf wahrscheinlicher sei. (T40)
  • 6 Ob 234/17f
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 234/17f
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T14; Beis wie T17
  • 3 Ob 191/17k
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 191/17k
    Auch; nur T6; Veröff: SZ 2018/39
  • 5 Ob 62/18f
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 62/18f
    Auch
  • 2 Ob 124/19b
    Entscheidungstext OGH 30.03.2020 2 Ob 124/19b
    Beis wie T5; Beis wie T11
  • 2 Ob 95/19p
    Entscheidungstext OGH 29.06.2020 2 Ob 95/19p
    Beisatz: Es genügt der Nachweis, dass der Schaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. (T41)
    Beisatz: Dem kann der Gegner den Beweis der höheren Wahrscheinlichkeit eines anderen Verlaufs entgegenhalten. (T42)
  • 6 Ob 207/20i
    Entscheidungstext OGH 18.02.2021 6 Ob 207/20i
    vgl; Beisatz wie T41
    Beisatz: Hier: Zur Haftung des Abschlussprüfers für einen pflichtwidrig erteilten Bestätigungsvermerk. (T43)
    Anm: Veröff: SZ 2021/12
  • 7 Ob 140/21w
    Entscheidungstext OGH 24.11.2021 7 Ob 140/21w
    Vgl; Beis wie T14; Beis wie T28; Beis wie T40
  • 10 Ob 48/22i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.02.2023 10 Ob 48/22i
    vgl
  • 6 Ob 36/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.03.2023 6 Ob 36/23x
    vgl; Beisatz: Auch ein geringeres Beweismaß für den Kausalitätsbeweis ändert nichts an der Beweislast hinsichtlich des Kausalzusammenhangs. (T44)
  • 8 Ob 23/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.04.2023 8 Ob 23/23z
    Beisatz wie T8; Beisatz wie T10
  • 7 Ob 30/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.05.2023 7 Ob 30/23x
    Beisatz wie T17
  • 9 Ob 69/22w
    Entscheidungstext OGH 26.07.2023 9 Ob 69/22w
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T41
  • 7 Ob 105/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 105/23a
    Beisatz wie T14
  • 1 Ob 189/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.01.2024 1 Ob 189/23k
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T11; Beisatz wie T42; Beisatz wie T17
  • 5 Ob 6/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 12.03.2024 5 Ob 6/24d
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T14; Beisatz wie T40; Beisatz wie T41
  • 1 Ob 39/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2024 1 Ob 39/24b
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T11; Beisatz wie T42
  • 1 Ob 193/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2024 1 Ob 193/23y
    vgl
  • 10 Ob 35/24f
    Entscheidungstext OGH 10.09.2024 10 Ob 35/24f
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T14
  • 1 Ob 81/24d
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.09.2024 1 Ob 81/24d
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T11
  • 7 Ob 164/24d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.11.2024 7 Ob 164/24d
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T14
  • 1 Ob 114/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2024 1 Ob 114/24g
    vgl; Beisatz nur wie T8; Beisatz nur wie T10
  • 7 Ob 165/24a
    Entscheidungstext OGH 20.11.2024 7 Ob 165/24a
    Beisatz wie T1
    Beisatz: Hier: Haftung einer Prospektkontrollorin. (T45)
  • 9 Ob 105/24t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.03.2025 9 Ob 105/24t
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T11; Beisatz wie T44
  • 1 Ob 176/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2025 1 Ob 176/24z
    vgl; Beisatz wie T5; Beisatz wie T41; Beisatz wie T42
  • 1 Ob 162/25t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.12.2025 1 Ob 162/25t
    vgl; Beisatz wie T14; Beisatz wie T40; Beisatz wie T41
  • 3 Ob 6/26t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.02.2026 3 Ob 6/26t
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T11; Beisatz wie T44
  • 3 Ob 213/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.02.2026 3 Ob 213/25g
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0022900

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.03.2026

Dokumentnummer

JJR_19770302_OGH0002_0010OB00502_7700000_005

Rechtssatz für 1Ob502/77; 1Ob563/79; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022913

Geschäftszahl

1Ob502/77; 1Ob563/79; 7Ob763/81; 7Ob825/82; 1Ob785/82; 7Ob531/85; 3Ob560/84; 5Ob608/84; 7Ob521/86; 1Ob518/86; 1Ob28/86; 2Ob554/86; 5Ob643/88; 5Ob579/89; 7Ob629/89; 7Ob648/89; 2Ob596/89; 1Ob548/90; 1Ob17/90; 7Ob526/91; 1Ob31/92; 1Ob520/93 (1Ob521/93); 1Ob15/95; 1Ob18/95 (1Ob19/95); 1Ob2051/96s; 1Ob2047/96b; 1Ob33/97b; 1Ob6/97g; 3Ob51/98s; 1Ob278/99k; 6Ob220/99t; 2Ob226/99w; 6Ob242/00g; 10Ob61/01w; 1Ob151/01i; 6Ob322/02z; 10Ob76/05g; 4Ob230/06m; 1Ob138/07m; 6Ob104/06x; 10Ob103/07f; 7Ob238/07m; 6Ob72/08v; 4Ob98/08b; 2Ob178/07a; 2Ob285/08p; 5Ob38/05g; 4Ob28/09k; 7Ob136/09i; 4Ob130/09k; 2Ob277/08m; 4Ob36/10p; 4Ob71/10k; 4Ob145/10t; 6Ob245/10p; 4Ob50/11y; 17Ob11/11h; 2Ob176/10m; 1Ob63/11p; 4Ob137/11t; 4Ob145/11v; 10ObS157/11b; 7Ob170/11t; 3Ob76/12s; 7Ob162/12t; 10Ob13/13d; 10ObS50/13w; 3Ob191/13d; 8Ob53/14y; 8Ob95/14z; 7Ob172/14s; 1Ob199/14t; 5Ob143/15p; 9ObA161/16s; 5Ob176/16t; 7Ob88/17t; 6Ob234/17f; 4Ob52/18b; 7Ob164/18w; 8Ob70/19f; 2Ob124/19b; 7Ob140/21w; 5Ob231/21p; 9Ob61/22v; 8Ob136/22s; 9Ob69/22w; 7Ob105/23a; 1Ob189/23k; 1Ob39/24b; 6Ob142/23k; 10Ob52/24f; 1Ob176/24z; 3Ob6/26t

Entscheidungsdatum

23.02.2026

Norm

ABGB §1295 Ia3a
ABGB §1295 Ia3b
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Eine Unterlassung ist dann für den Schadenserfolg kausal, wenn die Vornahme einer bestimmten aktiven Handlung das Eintreten des Erfolges verhindert hätte.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 502/77
    Entscheidungstext OGH 02.03.1977 1 Ob 502/77
    Veröff: NZ 1980,73
  • 1 Ob 563/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 563/79
  • 7 Ob 763/81
    Entscheidungstext OGH 05.11.1981 7 Ob 763/81
  • 7 Ob 825/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 825/82
    Auch; Beisatz: Die Kausalität fehlt wenn derselbe Nachteil auch bei pflichtmäßigem positivem Tun entstanden wäre. (T1)
    Veröff: EvBl 1984/3 S 18
  • 1 Ob 785/82
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 785/82
    Beis wie T1; Veröff: SZ 56/181 = JBl 1984,554
  • 7 Ob 531/85
    Entscheidungstext OGH 07.03.1985 7 Ob 531/85
    Beis wie T1
  • 3 Ob 560/84
    Entscheidungstext OGH 02.10.1985 3 Ob 560/84
    Beisatz: Schadenseintritt muss weniger wahrscheinlich sein. (T2)
  • 5 Ob 608/84
    Entscheidungstext OGH 03.12.1985 5 Ob 608/84
    Beisatz: Wenn die pflichtgemäße Handlung den Eintritt des Schadens weniger wahrscheinlich gemacht hätte als deren Unterlassung. (T3)
  • 7 Ob 521/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 521/86
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 518/86
    Entscheidungstext OGH 09.04.1986 1 Ob 518/86
    Beis wie T1; Veröff: RdW 1986,268 = NZ 1987,42 = GesRZ 1987,149
  • 1 Ob 28/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 1 Ob 28/86
    Veröff: SZ 59/93 = EvBl 1987/1 S 14 = JBl 1986,583
  • 2 Ob 554/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 554/86
    Beis wie T1; Veröff: RdW 1987,96 = DRdA 1988,229 (Floretta)
  • 5 Ob 643/88
    Entscheidungstext OGH 29.11.1988 5 Ob 643/88
    Beis wie T2
  • 5 Ob 579/89
    Entscheidungstext OGH 27.06.1989 5 Ob 579/89
    Bei wie T3
  • 7 Ob 629/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 629/89
    Beis wie T1
  • 7 Ob 648/89
    Entscheidungstext OGH 09.11.1989 7 Ob 648/89
    Veröff: JBl 1990,524 (Holzer) = VersR 1991,207
  • 2 Ob 596/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 596/89
    Beis wie T1
  • 1 Ob 548/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 548/90
    Beis wie T1
  • 1 Ob 17/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 17/90
    Beis wie T1
  • 7 Ob 526/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 526/91
  • 1 Ob 31/92
    Entscheidungstext OGH 07.10.1992 1 Ob 31/92
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Und diese Handlung auch möglich gewesen wäre. (T4)
    Veröff: EvBl 1993/57 S 276
  • 1 Ob 520/93
    Entscheidungstext OGH 22.06.1993 1 Ob 520/93
    Beis wie T1; Beisatz: Eine Haftungsbefreiung kann aber insoweit nicht eintreten, als gerade durch das rechtswidrige Verhalten der Schaden vergrößert wurde. (T5)
    Veröff: ZfRV 1994,249; hiezu Kletecka ZfRV 1994,232
  • 1 Ob 15/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 15/95
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 1 Ob 18/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 18/95
    Beis wie T1; Veröff: SZ 68/133
  • 1 Ob 2051/96s
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2051/96s
    Beis wie T1
  • 1 Ob 2047/96b
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2047/96b
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 69/188
  • 1 Ob 33/97b
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 33/97b
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 6/97g
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 6/97g
    Beis wie T3; Veröff: SZ 70/95
  • 3 Ob 51/98s
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 3 Ob 51/98s
    Beis wie T1
  • 1 Ob 278/99k
    Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 278/99k
    Auch; Beisatz: Wäre bei pflichtgemäßem Verhalten der Schaden nicht eingetreten, so ist die Unterlassung kausal. (T6)
  • 6 Ob 220/99t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 220/99t
  • 2 Ob 226/99w
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 226/99w
  • 6 Ob 242/00g
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 242/00g
    Beis ähnlich wie T1; Beis wie T4
  • 10 Ob 61/01w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2001 10 Ob 61/01w
    Beis wie T1; Beis ähnlich wie T4
  • 1 Ob 151/01i
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 151/01i
    Beis wie T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 74/159
  • 6 Ob 322/02z
    Entscheidungstext OGH 20.02.2003 6 Ob 322/02z
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 76/05g
    Entscheidungstext OGH 06.09.2005 10 Ob 76/05g
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 4 Ob 230/06m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 230/06m
  • 1 Ob 138/07m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 138/07m
    Auch
  • 6 Ob 104/06x
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 104/06x
    Auch; Beisatz: Allein damit, dass sich jemand so verhalten hat, wie es dem Rat (Empfehlung) oder der Auskunft entsprach, und dadurch zu Schaden gekommen ist, steht der ursächliche Zusammenhang zwischen Auskunft (Rat) und Schaden noch nicht fest. Die Kausalität der Unterlassung (hier: der gebotenen Aufklärung) für den Schaden ist nicht gegeben, wenn derselbe Nachteil auch bei pflichtgemäßem Tun entstanden wäre. (T7)
  • 10 Ob 103/07f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 103/07f
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T7
  • 7 Ob 238/07m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2008 7 Ob 238/07m
    Auch; Beis wie T7 nur: Die Kausalität der Unterlassung für den Schaden ist nicht gegeben, wenn derselbe Nachteil auch bei pflichtgemäßem Tun entstanden wäre. (T8)
    Beisatz: Bei Schädigung durch Unterlassung kann sich die Frage eines rechtmäßigen Alternativverhaltens nicht stellen, weil eine Unterlassung ohnehin nicht kausal ist, wenn auch das pflichtgemäße Verhalten den Schaden nicht verhindert. (T9)
  • 6 Ob 72/08v
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 72/08v
    Vgl; Beisatz: Die Haftung für die Folgen einer rechtswidrigen Unterlassung ist wegen fehlender Kausalität zu verneinen, wenn der Nachteil, auf dessen Ersatz jemand in Anspruch genommen wird, auch bei dessen pflichtgemäßem positivem Tun eingetreten wäre. Dafür ist der Schädiger beweispflichtig. (T10)
  • 4 Ob 98/08b
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 98/08b
    Auch; Beis wie T6
  • 2 Ob 178/07a
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 178/07a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Unterlassene Auskunftserteilung. (T11)
  • 2 Ob 285/08p
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 2 Ob 285/08p
    Vgl
  • 5 Ob 38/05g
    Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 38/05g
    Beis wie T1; Beis wie T8
  • 4 Ob 28/09k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 28/09k
    Beisatz: Es muss daher versucht werden, den hypothetischen Ablauf bei Vermeiden der Unterlassung durch Setzen des gebotenen Verhaltens herauszufinden. Das gebotene Verhalten ist hinzuzudenken. (T12)
    Veröff: SZ 2009/48
  • 7 Ob 136/09i
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 136/09i
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T7
  • 4 Ob 130/09k
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 4 Ob 130/09k
    Beis wie T12; Beisatz: Hier: Entgangene Urlaubsfreude der hypothetischen Ersatzreise. (T13)
    Veröff: SZ 2009/127
  • 2 Ob 277/08m
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 277/08m
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 4 Ob 36/10p
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 36/10p
    Veröff: SZ 2010/52
  • 4 Ob 71/10k
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 71/10k
    Beis wie T12
  • 4 Ob 145/10t
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 145/10t
    Beis wie T12
  • 6 Ob 245/10p
    Entscheidungstext OGH 14.04.2011 6 Ob 245/10p
  • 4 Ob 50/11y
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 50/11y
    Auch; Beisatz: Hier: Unterlassene Aufklärung bei Anlagegeschäft. (T14)
  • 17 Ob 11/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 17 Ob 11/11h
    Beis wie T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 2011/105
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 1 Ob 63/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
  • 4 Ob 137/11t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 137/11t
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Unterlassene Warnung des Werkunternehmers (trotz vertraglich übernommener Prüfpflicht) bei Untauglichkeit der vom Werkbesteller beigestellten Pläne. (T15)
  • 4 Ob 145/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 145/11v
    Auch; Beis wie T12
  • 10 ObS 157/11b
    Entscheidungstext OGH 12.04.2012 10 ObS 157/11b
    Auch
    Veröff: SZ 2012/44
  • 7 Ob 170/11t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 170/11t
  • 3 Ob 76/12s
    Entscheidungstext OGH 14.06.2012 3 Ob 76/12s
  • 7 Ob 162/12t
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 162/12t
    Beis wie T1; Veröff: SZ 2012/116
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Auch; Beis wie T6
  • 10 ObS 50/13w
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 50/13w
    Beis wie T1
  • 3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
  • 8 Ob 53/14y
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 53/14y
    Auch; Beisatz: Bei einer Schädigung durch Unterlassung ist die Unterlassung nicht kausal, wenn auch das pflichtgemäße Verhalten den Schaden nicht verhindert hätte. (T16)
  • 8 Ob 95/14z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 95/14z
    Auch; Beis wie T16
  • 7 Ob 172/14s
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 172/14s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 199/14t
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 199/14t
    Auch; Beis wie T12
  • 5 Ob 143/15p
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 5 Ob 143/15p
  • 9 ObA 161/16s
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 9 ObA 161/16s
    Auch
  • 5 Ob 176/16t
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 176/16t
    Beis wie T1; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 7 Ob 88/17t
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 88/17t
  • 6 Ob 234/17f
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 234/17f
    Beis wie T9; Beis wie T12
  • 4 Ob 52/18b
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 52/18b
    Auch
  • 7 Ob 164/18w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 164/18w
    Beis wie T1; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 8 Ob 70/19f
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 Ob 70/19f
    Beis wie T16
  • 2 Ob 124/19b
    Entscheidungstext OGH 30.03.2020 2 Ob 124/19b
  • 7 Ob 140/21w
    Entscheidungstext OGH 24.11.2021 7 Ob 140/21w
    Beis auch wie T12
  • 5 Ob 231/21p
    Entscheidungstext OGH 31.03.2022 5 Ob 231/21p
  • 9 Ob 61/22v
    Entscheidungstext OGH 31.08.2022 9 Ob 61/22v
  • 8 Ob 136/22s
    Entscheidungstext OGH 16.12.2022 8 Ob 136/22s
    Vgl; Beisatz: Hier: Unterlassene Anbringung von – die Verwendung einer Absturzsicherung ermöglichenden – Anschlagpunkten auf einem Steildach; Absturz des das Dach zwecks Reparatur ungesichert betretenden Klägers mit Schadensfolge. (T17)
  • 9 Ob 69/22w
    Entscheidungstext OGH 26.07.2023 9 Ob 69/22w
    Beisatz wie T6; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9
  • 7 Ob 105/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2023 7 Ob 105/23a
  • 1 Ob 189/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.01.2024 1 Ob 189/23k
    Beisatz wie T9; Beisatz wie T10
  • 1 Ob 39/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2024 1 Ob 39/24b
  • 6 Ob 142/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.08.2024 6 Ob 142/23k
    vgl; Beisatz wie T9
  • 10 Ob 52/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.12.2024 10 Ob 52/24f
    vgl; Beisatz nur wie T1; Beisatz nur wie T8; Beisatz nur wie T9; Beisatz nur wie T12
  • 1 Ob 176/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2025 1 Ob 176/24z
  • 3 Ob 6/26t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.02.2026 3 Ob 6/26t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0022913

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2026

Dokumentnummer

JJR_19770302_OGH0002_0010OB00502_7700000_006

Entscheidungstext 2Ob277/08m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

ZVB 2010/38 S 123 (Michl) - ZVB 2010,123 (Michl) = Kerschner, SV 2010,123 (Rechtsprechungsübersicht) = bau aktuell 2010/6 S 82 - bau aktuell 2010,82

Geschäftszahl

2Ob277/08m

Entscheidungsdatum

15.10.2009

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Dr. Baumann als Vorsitzenden und die Hofräte Dr. Veith, Dr. E. Solé, Dr. Schwarzenbacher und Dr. Nowotny als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Renate W*****, vertreten durch Dr. Klaus Perner, Rechtsanwalt in Salzburg, gegen die beklagten Parteien 1. Hans-Jörg A*****, vertreten durch Dr. Alexander Rehrl, Rechtsanwalt in Salzburg, und 2. B***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Wolfgang Hochsteger und andere Rechtsanwälte in Salzburg, wegen 8.112,94 EUR sA und Feststellung (Streitinteresse: 20.000 EUR), über die Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Linz als Berufungsgericht vom 16. September 2008, GZ 11 R 18/08h-71, womit infolge Berufungen der beklagten Parteien das Urteil des Landesgerichts Salzburg vom 2. Mai 2008, GZ 6 Cg 115/02v-63, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird teilweise Folge gegeben.

Das angefochtene Urteil wird dahin abgeändert, dass es einschließlich des bestätigten und des bereits in Rechtskraft erwachsenen Teils wie folgt zu lauten hat:

„1. Es wird festgestellt, dass die erstbeklagte Partei der klagenden Partei für die aus der unsachgemäßen Planung des Bauvorhabens auf der Liegenschaft EZ *****, künftig entstehenden Schäden zu haften hat.

2. Das Mehrbegehren, es möge auch festgestellt werden, dass die zweitbeklagte Partei der klagenden Partei für die aufgrund unsachgemäßer Ausführung des Bauvorhabens auf der Liegenschaft EZ ***** künftig entstehenden Schäden zur ungeteilten Hand mit der erstbeklagten Partei zu haften hat, wird abgewiesen.

3. Das weitere Mehrbegehren, die beklagten Parteien seien zur ungeteilten Hand schuldig, der klagenden Partei den Betrag von 8.112,94 EUR samt 4 % Zinsen seit 20. Dezember 2005 zu bezahlen, wird abgewiesen."

4. Die erstbeklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 21.363,22 EUR (darin 2.938,75 EUR USt und 3.730,70 EUR Barauslagen) bestimmten Verfahrenskosten aller drei Instanzen binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Die klagende Partei ist schuldig, der zweitbeklagten Partei die mit 27.493 EUR (darin 4.301,50 EUR USt und 1.684 EUR Barauslagen) bestimmten Verfahrenskosten aller drei Instanzen binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

Die Klägerin erwarb mit Kaufvertrag vom 9. 3. 1995 von ihren späteren Grundstücksnachbarn eine dreieckförmige Liegenschaft, auf der sich ein zweigeschossiges, unterkellertes, 6,2 x 6 m großes Wohngebäude befand. Im Hinblick auf die Größe und die Hanglage der Liegenschaft gestatteten ihr die Verkäufer, bis an die „nördliche" und „westliche" Grundgrenze zu bauen. Sie erklärten, in einem allfälligen Bauverfahren auf Einwendungen wegen Unterschreitung des „Nachbarabstands" zu verzichten.

In der Folge entschloss sich die Klägerin, einen an die südwestliche Seite des Wohngebäudes angrenzenden Zubau samt Garage zu errichten, wobei die Garagendecke als Terrasse ausgeführt werden sollte. Ihr war klar, dass bei der Umsetzung dieses Bauvorhabens die Unterschreitung der gesetzlichen „Nachbarabstände" nicht vermeidbar sein werde. Zuvor hatte sie auch die Errichtung des Zubaus in südöstlicher Richtung ins Auge gefasst, von „der Gemeinde" jedoch den Hinweis erhalten, dass eine derartige Bebauung nicht genehmigt werden würde.

Die Klägerin beauftragte den Erstbeklagten mit der Herstellung der erforderlichen Pläne und deren Einreichung bei der Baubehörde. Dem Erstbeklagten stand für die Anfertigung des Einreichplans lediglich ein Plan aus dem Jahr 1994 im Maßstab 1 : 500 zur Verfügung, aus dem weder die Abstands- noch die Höhenmaße des Altbaus ersichtlich waren. Für eine ordnungsgemäße Planung hätte er einen genauen Geometerplan im Maßstab 1 : 100 benötigt, um die Lage des Altbaus innerhalb der Grundstücksgrenzen genau definieren und darauf aufbauend die genauen Abstandsmaße des Zubaus und der Garage eintragen zu können. Ob er die Klägerin auf dieses Erfordernis hingewiesen hat, kann nicht festgestellt werden. Jedenfalls begnügte sich der Erstbeklagte damit, seiner Planung den alten Plan zu Grunde zu legen, in welchen er den Abstand der südwestlichen Garagenecke zur nordwestlichen Grundstücksgrenze mit 1,20 m und zur südwestlichen Grundstücksgrenze mit 0,7 m einmaß. Weitere Abstandsmaße fehlten. Bei Einreichung der Pläne war ihm bewusst, dass die eingetragenen Abstände von der Natur abweichen und daher unrichtig sein könnten.

Am 12. 8. 1998 wurde das Ansuchen der Klägerin um Baubewilligung unter Anschluss der erforderlichen Unterlagen bei der Baubehörde eingereicht. Gleichzeitig wurde das Ausnahmeersuchen um Zulassung der Unterschreitung der Mindestabstände zur Grundstücksgrenze gestellt. Da der Erstbeklagte über eine Berechtigung zur Einreichung nicht verfügte, schien in den Einreichunterlagen ein namentlich genannter Baumeister als Planverfasser (und Bauführer) auf, der das Ansuchen und den Einreichplan mit einem Firmenstempel und seiner Unterschrift versah. Auf wessen Veranlassung dieser Baumeister einschritt, ist nicht mehr feststellbar.

Im Oktober 1999 sollten die Bauarbeiten beginnen. Auf ihre Erkundigung bei „der Gemeinde" gab man der Klägerin zu verstehen, dass die Baugenehmigung bis dahin erteilt werden würde. Sie könne einstweilen mit dem Garagenbau beginnen, solange das Haus nicht an die Garage angebunden sei. Noch ehe die baubehördliche Bewilligung vorlag, beauftragte die Klägerin die zweitbeklagte Partei mit der Durchführung des Bauvorhabens. Dem Auftrag lag ein schriftliches Anbot zu Grunde, das sowohl die Errichtung der Garage als auch die Rohbauarbeiten für den Zubau umfasste. An Unterlagen wurden dem Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei diverse vom Erstbeklagten angefertigte Pläne, nicht aber auch der erwähnte Lageplan zur Verfügung gestellt. Wäre ihm dieser Lageplan vorgelegen, wäre die Mangelhaftigkeit der Planungsunterlagen für ihn erkennbar gewesen, weil darin keine Höhenangaben und Grundabstände ausgewiesen waren. Den übergebenen Plänen konnte er zwar die Grundrisse entnehmen, nicht jedoch, wie der Zubau in Bezug auf die Grundgrenze situiert war. Die Pläne waren im Wesentlichen kotiert, es fehlten allerdings Anschlussmaße vom Neubauteil zum Bestand. Die Klägerin erklärte dem Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei, dass sie aufgrund des Kaufvertrags bis an die Grundgrenze bauen dürfe. Sie wies ferner darauf hin, dass die Ausstellung des Baubewilligungsbescheids nur aufgrund Personalmangels in der Gemeinde noch nicht erlassen worden sei und eine reine Formsache darstelle. Der Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei wies die Klägerin darauf hin, dass das Bauen ohne Baubewilligung ein Risiko sei.

Der Baubeginn erfolgte am 4. 10. 1999. Am 7. 10. 1999 erhob der Pächter der Nachbarliegenschaft Einwände gegen die Bauausführung ohne Baubewilligung, wovon der Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei die Klägerin telefonisch in Kenntnis setzte. Es kann nicht festgestellt werden, dass für den Geschäftsführer in der Natur der Grenzverlauf ersichtlich oder dieser markiert gewesen wäre. Jedenfalls bemerkte er anlässlich der Bauausführung, dass die ihm zur Verfügung gestellten Planunterlagen hinsichtlich der darin vorgesehenen Garagenbreite nicht richtig sein konnten. Auch davon informierte er die Klägerin. Diese erwiderte, dass statt des vorgesehenen 3,3 m breiten Garagentors dann eben ein solches von nur 3 m Breite eingebaut werde. In Anbetracht der durchschnittlichen Autobreite sei dies für die Benützbarkeit der Garage kein Problem.

In einem an die Klägerin gerichteten Schreiben vom 8. 10. 1999 hielt der Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei die Einwände des Nachbarn (Pächters) und den Inhalt eines am selben Tag mit der Klägerin geführten Telefonats fest. Unter anderem heißt es darin:

„Laut dem heutigen Telefongespräch zwischen Ihnen und unserem Herrn [...] bestätigen Sie nach ihrer nochmaligen Rückversicherung bei der Baubehörde [...] und Ihrem Architekten und Verfasser der Einreichpläne, dass Sie ordnungsgemäß den Baubeginn gemeldet haben und dass wir unsere Bauausführung nicht einstellen müssen, weil die Baubewilligung laut Einreichplan nur eine Form- und Zeitfrage der Ausfertigung durch die Baubehörde ist. Wir halten nochmals fest, dass alle Kosten aus dem Titel der derzeit nicht schriftlich vorhandenen Baubewilligung ausschließlich zu Ihren Lasten gehen."

Im Hinblick auf die Einwände des Anrainers erkundigte sich der Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei auch selbst bei „der Gemeinde", wo man ihm mitteilte, es handle sich nur um Einwände eines lästigen Nachbarn, der Bau werde prinzipiell bewilligt. Er begann mit den Schalungsarbeiten für die Garagenwände noch am 8. 10. 1999, musste aber die Arbeiten am selben Tag wieder einstellen, da der Anrainer untersagte, sein Grundstück zu betreten. Am 1. 12. 1999 setzte die zweitbeklagte Partei die Arbeiten fort. Am 9. 12. 1999 stellte sie die Arbeiten wieder ein, die Garage war zu diesem Zeitpunkt bereits betoniert. Am 10. 3. 2000 teilte die Klägerin mit, die Arbeiten könnten fortgesetzt werden, ein Baubescheid liege bereits vor.

Mit Bescheid des Bürgermeisters vom 7. 12. 1999 war der Klägerin die baubehördliche Bewilligung für die Erweiterung des Wohnhauses und den Neubau einer Garage erteilt worden. Die Unterschreitung des gesetzlich vorgeschriebenen Nachbarabstands wurde gemäß Paragraph 25, Absatz 8, des Salzburger Bebauungsgrundlagengesetzes (sbg BGG) dahin bewilligt, dass der Abstand des Anbaus zu der nordöstlichen (gemeint: nordwestlichen) Grenze an der engsten Stelle 0,7 m und an der Südostecke 4,5 m aufweisen könne. Hinsichtlich der Garage wurde unter Bezugnahme auf Paragraph 13, Garagenordnung (GaO) die Unterschreitung des Mindestabstands dahin bewilligt, dass das Garagenbauwerk an der Nordwestseite einen Abstand von 1 m aufweisen müsse und an der Südwestseite an der engsten Stelle direkt an die Grundgrenze herangebaut werden könne.

Der Berufung der benachbarten Liegenschaftseigentümerin wurde mit Bescheid der Gemeindevertretung vom 17. 3. 2000 nicht Folge gegeben. Der erstinstanzliche Bescheid wurde mit der Maßgabe bestätigt, dass die Ausnahmegenehmigung gemäß Paragraph 25, Absatz 8, sbg BGG auch für die Nutzung des Garagendaches als Terrasse bis an die jeweilige äußere Begrenzung des Garagenbauwerks erteilt wurde. Der zweitinstanzliche Bescheid wurde von der Anrainerin mittels Vorstellung bekämpft.

Der Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei erhielt am 10. 4. 2000 den erstinstanzlichen Bescheid. Zu diesem Zeitpunkt waren die Arbeiten an der Garage bereits abgeschlossen. Dabei hatte die zweitbeklagte Partei „grundsätzlich" aufgrund des Plans des Erstbeklagten gebaut. Mit Schreiben vom 11. 4. 2000 und 19. 4. 2000 teilte der Pächter der Nachbarliegenschaft der Gemeinde mit, dass der Rohbau der Garage und der Wohnhausanbau hinsichtlich der Nachbarabstände weder gemäß den bewilligten Bauplänen noch dem Bewilligungsbescheid ausgeführt worden seien. Am 20. 4. 2000 forderte er die zweitbeklagte Partei unter Hinweis auf die noch fehlende Rechtskraft des Baubewilligungsbescheids zur umgehenden Einstellung der Arbeiten auf. Die zweitbeklagte Partei leistete dieser Aufforderung Folge.

Aufgrund der Eingaben des Pächters veranlasste die Baubehörde im Mai 2000 eine Vermessung der klägerischen Liegenschaft durch einen Geometer. Aus dessen Kollaudierungsplan vom 22. 5. 2000 gehen folgende Nachbarabstände hervor: Zubau: Südwestecke 0,34 m zur nordwestlichen Grundgrenze; Südostecke 4,32 m zur südwestlichen Grundgrenze. Garage: Südwestecke 0,34 m zur nordwestlichen und 0,66 m zur „südöstlichen" (richtig: südwestlichen) Grundgrenze; Südostecke 0,09 m zur „südöstlichen" (richtig: südwestlichen) Grundgrenze. Aufgrund dieser Vermessungsergebnisse erteilte der Bürgermeister der Klägerin mit Bescheid vom 7. 6. 2000 den auf Paragraph 16, Absatz 2, des Salzburger Baupolizeigesetzes (sbg BauPolG) gestützten Auftrag, die baulichen Maßnahmen einzustellen. Mit Bescheid vom 25. 8. 2000 entschied die Salzburger Landesregierung als Aufsichtsbehörde über die Vorstellung der Anrainerin dahin, dass der Berufungsbescheid vom 17. 3. 2000 aufgehoben und die Angelegenheit zur neuerlichen Entscheidung an die Gemeindevertretung zurückverwiesen werde. Diese Entscheidung wurde im Wesentlichen darauf gestützt, dass die Gewährung der Ausnahmen gemäß Paragraph 25, Absatz 8, sbg BGG nicht ausreichend begründet worden sei.

Am 30. 1. 2001 stellte die Klägerin das an die Gemeindevertretung gerichtete neuerliche Ansuchen um Bewilligung der Unterschreitung der Nachbarabstände, wie diese nunmehr im Kollaudierungsplan vom 22. 5. 2000 festgestellt worden waren.

Nach Durchführung eines Ermittlungsverfahrens wurde mit Bescheid der Gemeindevertretung vom 1. 3. 2004 der Klägerin die baubehördliche Bewilligung für die Erweiterung des bestehenden Wohnhauses nach Maßgabe der eingereichten Planunterlagen, des Geometerplans sowie des dem Bescheid zu Grunde liegenden Gutachtens des bautechnischen Sachverständigen erteilt. Die Unterschreitung des Nachbarabstands wurde (sinngemäß) wie folgt bewilligt: Zubau: 0,22 m zur „nordöstlichen" (richtig: nordwestlichen) und 4,20 m zur „westlichen" (richtig: südwestlichen) Grundgrenze. Garage: Südwestecke 0,32 m zur nordwestlichen und 0,64 m zur südwestlichen Grundgrenze; Südostecke 0,07 m zur (südwestlichen) Grundgrenze.

Außerdem wurde der Klägerin die Bewilligung erteilt, das Garagendach bis auf 7 cm an die Grundgrenze heranreichend als Terrasse zu nutzen.

Die auch gegen diesen Bescheid erhobene Vorstellung der Anrainerin wurde mit Bescheid der Salzburger Landesregierung vom 3. 3. 2005 als unbegründet abgewiesen. Am 19. 4. 2005 erhob die Anrainerin Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof. Dieser hob mit Erkenntnis vom 21. 2. 2007, Zl 2005/06/0128-13, den angefochtenen Bescheid wegen Rechtswidrigkeit seines Inhalts auf. In der Begründung führte der Verwaltungsgerichtshof im Wesentlichen aus, gemäß Paragraph 25, Absatz 8, sbg BGG könne die Unterschreitung der in Paragraph 25, Absatz 3, sbg BGG normierten Abstände für Bauten ausnahmsweise zugelassen werden. Es handle sich um eine Ermessensbestimmung, wobei die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ermessungsübung kumulativ vorliegen müssten. Paragraph 25, Absatz 8, Litera a, sbg BGG setze für die ausnahmsweise Zulässigkeit der Unterschreitung des Mindestabstands voraus, dass dessen Einhaltung eine unbillige Härte darstelle, etwa wenn bestehende Bauten nicht in einer zur Erhaltung oder zeitgemäßen Wahrung ihrer Funktion dringend erforderlichen Weise geändert werden könnten oder dass die bauliche Ausnutzbarkeit der Grundfläche ausgeschlossen oder wesentlich beeinträchtigt wäre. Zur zeitgemäßen Wahrung der Funktion eines als Wohnhaus dienenden und als solchen bewilligten Gebäudes zähle in der Regel nicht die Vergrößerung der Wohnfläche. Es müssten vielmehr besondere Umstände vorliegen, wie etwa die Notwendigkeit der Schaffung zeitgemäßer Einrichtungen, die zu einem Wohnhaus gehören und im konsentierten Bestand nicht vorhanden wären, die allenfalls einen Ausbau rechtfertigen könnten. Es sei vom Sachverständigen wie auch von der Erstmitbeteiligten [der nunmehrigen Klägerin] nicht begründet worden, warum die geänderte Nutzung des Gebäudebestands als Dauerwohnsitz bauliche Maßnahmen (insbesondere Vergrößerung) im Sinne des mit Ansuchen vom August 1998 eingereichten Bauvorhabens zur Wahrung der Funktion des Gebäudes dringend geboten seien. Der Sachverständige habe sich konkret auch mit keinen anderen Möglichkeiten einer Erweiterung des Bestands und den dadurch jeweils zu erwartenden Kosten auseinandergesetzt. Das Argument des Sachverständigen, dass die Erweiterung der zusätzlichen Nutzfläche aus wirtschaftlicher Sicht am günstigsten in der projektierten Form sei, liefere keine Begründung dafür, dass jede andere Form der Erweiterung der Wohnfläche wirtschaftlich unzumutbar wäre. Im Zusammenhang mit der Nutzung der Terrasse sei maßgeblich, ob für eine zeitgemäße Wahrung der Funktion des Wohnhauses eine solche Terrasse in dem vorgesehenen Ausmaß bzw weiters nur in der vorgesehenen Lage unter Verletzung der dem Nachbarn eingeräumten Mindestabstände notwendig sei. Im Hinblick auf die im Abstand geplante und bereits errichtete Garage sei Paragraph 13, Absatz 4, GaO maßgeblich. Die Berufungsbehörde habe auch die bei der Abstandsunterschreitung betreffend die Garage vorzunehmende Ermessensübung nicht entsprechend begründet. Wenn sich der Amtssachverständige auf das Erfordernis einer Garage zur Wahrung der Funktion des Bestands des Wohnhauses berufe, um das Vorliegen einer unbilligen Härte bei Einhaltung eines Abstands zur südwestlichen Grundgrenze zu begründen, erweise sich diese Argumentation schon deshalb als unschlüssig, weil der in Frage stehende Wohnhausbestand bereits eine Garage in der Größe von 2,60 x 5,50 m umfasse. Auch die Möglichkeit der Errichtung einer weiteren Garage unter Einhaltung des Abstands zur südwestlichen Grundgrenze sei nicht geprüft worden. Der angefochtene Bescheid sei daher wegen Rechtswidrigkeit seines Inhalts aufzuheben.

Aufgrund dieser Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs hob die Salzburger Landesregierung mit Bescheid vom 6. 4. 2007 den Berufungsbescheid der Gemeindevertretung vom 1. 3. 2004 auf und verwies die Angelegenheit zur neuerlichen Entscheidung an die Gemeinde zurück.

Die Klägerin hat das Bauprojekt mittlerweile durch ein anderes Unternehmen fertiggestellt. Die Rechnungen über die Entgeltansprüche dieses Unternehmens datieren vom 2. 11. und 14. 11. 2005.

Die Klägerin begehrte mit ihrer am 18. 6. 2002 eingebrachten Klage zuletzt Zahlung von 8.112,94 EUR sA sowie die Feststellung der solidarischen Haftung der beklagten Parteien „für zukünftige Schäden aufgrund von den Beklagten vorgenommener unsachgemäßer Planungs- und Ausführungsarbeiten insbesondere durch Unterlassen von Grundabmessungen, Maßaufnahmen und Einmessungen mit daraus resultierender Unterschreitung von Nachbarabständen im Zuge begonnener Bauausführung bis zur nachbarlichen Grundstücksgrenze über ein von der Behörde bis dahin wie im Bescheid der Gemeindeaufsichtsbehörde vom 25. 8. 2000, ***** bewilligungsfähig angesehenes Ausmaß hinaus zu dem Objekt ***** mit der darauf am 7. 6. 2000 aufgrund der Feststellung des DI F***** im Mai 2000 erfolgten behördlichen Baueinstellung zum Akt ***** und daran anknüpfendem neuerlichem Bewilligungsverfahren bis hin zum Verwaltungsgerichtshof insbesondere aufgrund dadurch wertlos gewordener Investitionen".

Zur Begründung ihres Feststellungsbegehrens brachte die Klägerin vor, dem Erstbeklagten sei vorzuwerfen, das Fehlen maßgeblicher Grundabmessungen in dem ihm zur Verfügung stehenden Lageplan als Grundlage für die Einreichplanung nicht erkannt und die klagende Partei darüber nicht aufgeklärt zu haben. Richtigerweise hätte er genaue Geometerpläne anfordern müssen. Auch darüber habe er die Klägerin nicht aufgeklärt. Stattdessen habe er in den Lageplan die Abstandsmaße völlig falsch eingetragen, sodass der Bau nach Umsetzung der Planangaben bis unmittelbar an die Grundgrenze heranreiche. Diese falsche Planung habe zu der am 7. 6. 2000 angeordneten Baueinstellung und zur Verzögerung des Bauverfahrens geführt. Bei richtiger Planung wäre die baubehördliche Bewilligung spätestens im Herbst 2000 vorgelegen, weil lediglich eine formale Begründung nachzuholen gewesen wäre. Nur aufgrund der festgestellten Abweichungen der Maße sei dem gesamten bis dahin durchgeführten Bewilligungsverfahren die Grundlage entzogen worden. Nach dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs und dem aufhebenden Bescheid der Salzburger Landesregierung liege noch immer keine rechtskräftige Baubewilligung vor. Es sei zu befürchten, dass das Gebäude wieder abgerissen werden müsse. Sei der Ausnahmetatbestand des Paragraph 25, Absatz 8, sbg BGG zunächst noch begründbar gewesen, so habe sich nach der nochmaligen Unterschreitung des Mindestabstands bis hin zur Grundgrenze die „Begründungssituation" weiter verschlechtert, wenn nicht sogar ein „Begründungsnotstand" entstanden sei.

Der zweitbeklagten Partei sei vorzuwerfen, dass sie die Fehlplanung des Erstbeklagten nicht erkannt und die unzulänglichen Planungsvorgaben unreflektiert übernommen habe. Sie habe es ferner verabsäumt, die Erweiterungsbauteile in das Grundstück einzumessen und auszustecken sowie die Klägerin über die Gefahren eines Beginns der Baumaßnahmen vor dem Vorliegen einer rechtskräftigen Baubewilligung ausreichend aufzuklären. Das Schreiben vom 8. 10. 1999 stelle keine ausreichende Aufklärung dar. Da die Verursachungsanteile der beklagten Parteien nicht bestimmbar seien, würden sie für die zukünftigen Schäden solidarisch haften.

Der Erstbeklagte wandte ein, die Baueinstellung sei erfolgt, weil die Klägerin vor dem Vorliegen einer rechtskräftigen Baubewilligung zu bauen begonnen habe. Auf dieses Verhalten habe er keinen Einfluss gehabt. Die Klägerin habe ihm schon bei den ersten Gesprächen mitgeteilt, dass sie den Bau bis an die Grundgrenze führen dürfe. Demgemäß habe sie die Unterschreitung der Nachbarabstände von Anfang an gewollt. Den Ausführungen des Verwaltungsgerichtshofs sei allerdings zu entnehmen, dass eine Baubewilligung von vornherein nicht erteilt hätte werden dürfen, weil die Bebauung des Grundstücks auch unter Einhaltung der Nachbarabstände auf andere Weise möglich gewesen wäre. Es wäre daher auch aus diesem Grund jedenfalls zur Baueinstellung gekommen. Er habe die Klägerin mehrfach darauf hingewiesen und gewarnt, dass vor Baubeginn „der Altbestand in den Neubestand einzumessen" sei.

Die zweitbeklagte Partei hielt dem Klagebegehren entgegen, sie habe auf die Richtigkeit der ihr zur Verfügung gestellten Pläne vertraut. Der Planungsfehler des Erstbeklagten sei nicht erkennbar gewesen und der Klägerin zuzurechnen. Die zweitbeklagte Partei sei als Bauführer nicht verpflichtet gewesen, die ihr vorgelegten Unterlagen nochmals zu überprüfen und einen Geometer damit zu beauftragen, die Situierung des geplanten Baues in die Natur einzumessen. Die Abweichungen zwischen Planung und tatsächlicher Bauausführung seien minimal gewesen. Aus der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs folge, dass das Bauvorhaben von vornherein nicht genehmigungsfähig gewesen sei, weil die Voraussetzungen für die Unterschreitung der Mindestabstände nicht vorlägen. Der Bau werde vermutlich ohnehin abzureißen sein. Ein allfälliges Verschulden der zweitbeklagten Partei sei für diesen Schaden nicht kausal. Im Übrigen habe sie die Klägerin auf die Gefahr eines Baubeginns vor Rechtskraft des Baubewilligungsbescheids ausdrücklich hingewiesen. Die Klägerin habe aber trotzdem den Auftrag zur Bauführung erteilt. Die Garage sei mehr als fünf Monate vor der endgültigen Baueinstellung fertiggestellt gewesen. Allfällige Witterungsschäden habe die Klägerin selbst zu tragen.

Das Erstgericht gab dem Feststellungsbegehren statt und wies das Leistungsbegehren ab, wobei es im Wesentlichen vom eingangs zusammengefasst wiedergegebenen Sachverhalt ausging. Zusätzlich stellte es noch fest:

„Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch die Unterschreitung der Nachbarschaftsabstände das Erreichen der Ausnahmegenehmigung nunmehr schwieriger ist, als es bei Einhaltung der Vorgaben laut Bescheid vom 7. 12. 1999 der Fall gewesen wäre.

Nicht festgestellt werden kann, dass eine Unterschreitung der Nachbarschaftsabstände im Hinblick auf die Ausführungen des Verwaltungsgerichtshofs von vornherein nicht möglich gewesen wäre und dass in etwa mit dem gleichen finanziellen Aufwand eine andere Bebauung - in südöstlicher Richtung - möglich und von den Behörden genehmigt worden wäre."

Zu seiner Entscheidung über das Feststellungsbegehren erörterte das Erstgericht, dem Erstbeklagten sei vorzuwerfen, dass die Einreichplanung mangelhaft gewesen sei. Es hätten genaue Abstandsangaben insbesondere zur nordwestlichen und südwestlichen Grundgrenze gefehlt. Auch der Altbestand wäre in den Geometerplan einzumessen gewesen. Es verstehe sich von selbst, dass gerade bei Beantragung einer Ausnahmebewilligung die genaue Angabe der Nachbarabstände von essentieller Bedeutung sei. Das Argument des Erstbeklagten, die Klägerin habe ihn darauf hingewiesen, dass sie laut Kaufvertrag bis an die Grundgrenze bauen dürfe, sei daher unbeachtlich.

Die zweitbeklagte Partei hätte gemäß Paragraph 12, Absatz eins, sbg BauPolG mit der Ausführung einer baulichen Maßnahme vor Rechtskraft des Bewilligungsbescheids nicht beginnen dürfen. Die Warnung des Geschäftsführers der zweitbeklagten Partei sei nicht ausreichend gewesen. Er hätte die Klägerin darauf hinweisen müssen, dass ihm mangels Vorliegens genauer Geometerpläne die Nachbarabstände nicht bekannt sein könnten. Er habe - wohl auch deshalb - ein exaktes Einmessen und Ausstecken der Erweiterungsbauteile unterlassen. Die Baueinstellung sei jedenfalls auch deshalb erfolgt, weil der Abstand der südwestlichen Garagenecke zur nordwestlich verlaufenden Grenze laut Bescheid nicht eingehalten worden sei.

Der Klägerin sei kein Mitverschulden anzulasten. Es sei davon auszugehen, dass sie in Kenntnis der Untauglichkeit der Unterlagen von einem vorzeitigen Baubeginn Abstand genommen hätte. Es könne nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass infolge des weiteren Heranrückens an die Grundgrenze die behördliche Bewilligung für die Unterschreitung der Nachbarabstände nicht erlangt werden könne. Im Hinblick auf den drohenden Schadenseintritt (Abbruch und Neuerrichtungskosten) sei das Feststellungsbegehren berechtigt.

Der abweisende Teil dieser Entscheidung blieb unbekämpft.

Das im Übrigen von den beklagten Parteien angerufene Berufungsgericht änderte das erstinstanzliche Urteil dahin ab, dass es auch das Feststellungsbegehren abwies. Es sprach aus, dass der Entscheidungsgegenstand 20.000 EUR übersteige und die ordentliche Revision zulässig sei.

In rechtlicher Hinsicht führte das Berufungsgericht aus, der Erstbeklagte mache zu Recht geltend, dass nicht die Einreichung allenfalls mangelhafter Planunterlagen, sondern nur das Bauen ohne Baubewilligung zu einem Abbruchbescheid der Baubehörde führen könne. Nach den einschlägigen Bestimmungen des Salzburger Baupolizeigesetzes stelle das Bauen ohne rechtskräftige Baubewilligung ein rechtswidriges Verhalten dar. Da die Klägerin vor Rechtskraft der Baubewilligung mit dem Bau begonnen habe, bestehe also immer die Gefahr eines künftigen Schadens. Allfällige Unterlassungen des Erstbeklagten bei der Planung des Bauvorhabens seien hiefür nicht kausal.

Dies gelte auch für die begehrte Haftung der zweitbeklagten Partei. Selbst wenn deren Geschäftsführer die Klägerin über die Ungenauigkeit der Pläne aufgeklärt hätte, begründe nur deren nachfolgendes Handeln, nämlich das Bauen ohne rechtskräftigen Baubewilligungsbescheid, die Abrissgefahr. Im Übrigen habe die zweitbeklagte Partei die Klägerin mit Schreiben vom 8. 10. 1999 auf dieses Risiko, das sich nun verwirklicht habe, hingewiesen. Diese Warnung sei ausreichend gewesen. Gehorche aber der Unternehmer dem Besteller trotz Erfüllung seiner Warnpflicht, so geschehe dies auf Gefahr des Bestellers, demgegenüber der Unternehmer für alle Folgen, die sich aus der Verfügung des Bestellers ergeben, nicht verantwortlich sei. Da die Klägerin trotz der nach Paragraph 1168 a, ABGB ausreichenden Warnung der zweitbeklagten Partei den Auftrag zur Fortsetzung des Baues gegeben habe, stehe ihr auch deshalb kein Anspruch gegen die zweitbeklagte Partei zu.

Ein haftungsbegründendes Verhalten der beklagten Parteien liege somit nicht vor. Die ordentliche Revision sei zulässig, weil zur Frage der Kausalität allfälliger Unterlassungen bei Planungs- und Ausführungsarbeiten für den Eintritt künftiger Schäden bei Fehlen einer rechtskräftigen Baubewilligung noch keine Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs existiere.

Gegen dieses Berufungsurteil richtet sich die Revision der Klägerin mit dem Antrag, die angefochtene Entscheidung im Sinne der Wiederherstellung des erstinstanzlichen Urteils abzuändern. Hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die beklagten Parteien beantragen in ihren Revisionsbeantwortungen, das Rechtsmittel zurückzuweisen, in eventu ihm nicht Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision ist zulässig, weil dem Berufungsgericht bei der Beurteilung des Feststellungsinteresses der Klägerin eine korrekturbedürftige Fehlbeurteilung unterlaufen ist. Sie ist aber nur in Ansehung des Erstbeklagten auch berechtigt.

Die Klägerin hält der Rechtsansicht des Berufungsgerichts entgegen, die festgestellten Planungs- und Ausführungsfehler seien für die jahrelange Verzögerung des Bauvorhabens kausal gewesen, wobei noch immer nicht absehbar sei, welche Schäden ihr letztlich daraus erwachsen würden. Von einer gänzlichen Ausschließbarkeit künftiger Schäden könne keine Rede sein. Dabei gehe es keineswegs nur um den „maximalen Schaden", der im Falle eines notwendigen Abrisses des Gebäudes eintreten würde. So sei es etwa möglich, dass es während der Baueinstellung infolge von Witterungseinflüssen zu einer Schädigung der Bausubstanz gekommen sei. Die Feststellungsklage sei zur Abwendung des Verjährungsrisikos jedenfalls erforderlich gewesen. Außerdem habe das Berufungsgericht die einschlägigen Bauvorschriften unrichtig ausgelegt.

Hiezu wurde erwogen:

römisch eins. Allgemeines:

1. Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs ist ein schadenersatzrechtliches Feststellungsbegehren stets zulässig, solange der Eintritt künftiger Schäden nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann (RIS-Justiz RS0039018). Schon die Möglichkeit künftiger Schäden rechtfertigt die Erhebung einer Feststellungsklage, die nicht nur dem Ausschluss der Gefahr der Verjährung, sondern auch der Vermeidung späterer Beweisschwierigkeiten und der Klarstellung der Haftungsfrage dem Grunde und dem Umfang nach dient (2 Ob 184/08k; RIS-Justiz RS0038976). Diese Grundsätze gelten auch dann, wenn die Möglichkeit eines künftigen Schadenseintritts auf der Verletzung vertraglicher Pflichten beruht (8 ObA 23/06z mwN). Als „künftige Schäden" sind dabei solche zu verstehen, deren Ersatz im maßgeblichen Zeitpunkt der Einbringung der Feststellungsklage mangels Fälligkeit des Anspruchs noch nicht begehrt werden kann vergleiche 2 Ob 150/08k mwN; jüngst auch 2 Ob 33/09f [zur Unterbrechungswirkung der Feststellungsklage]). In jedem Fall, in dem die Ersatzpflicht für künftige Schäden festgestellt wird, kann sich die Feststellung aber notwendigerweise nur auf die des haftungsbegründenden Verhaltens, nicht aber auf die eines in Zukunft mit Sicherheit konkret zu erwartenden Schadens und des Bestehens eines Kausalzusammenhangs beziehen (2 Ob 184/08k mwN; 1 Ob 4/09h; RIS-Justiz RS0038915). Mit einem Feststellungsurteil wird daher wohl die Ersatzpflicht des Haftenden festgelegt, nicht aber, welche künftigen Schäden von ihm zu ersetzen sind. Auch bei Vorliegen eines positiven Feststellungsurteils muss im folgenden Leistungsprozess geprüft werden, ob der geltend gemachte Schaden von der Ersatzpflicht umfasst ist, insbesondere also, ob das haftungsbegründende Verhalten für den Schaden ursächlich war (2 Ob 184/08k mwN).

2. Die für das rechtliche Interesse an der begehrten Feststellung behauptungs- und erforderlichenfalls auch beweispflichtige Klägerin vergleiche RIS-Justiz RS0039239) wirft den beklagten Parteien die schuldhafte Verletzung vertraglicher Pflichten vor. Dieses Verhalten habe zur vorübergehenden Einstellung der Baumaßnahmen, zur Verzögerung des Bauvorhabens und in der Folge schließlich dazu geführt, dass das mittlerweile fertiggestellte Bauwerk rund zehn Jahre nach Einreichung des Projekts bei der Baubehörde noch immer nicht rechtskräftig genehmigt und vom Abriss bedroht sei. Aus dieser Entwicklung leitet sie die Möglichkeit zukünftiger, das heißt im Zeitpunkt der Einbringung der Klage noch nicht eingetretener Schäden ab.

Nach den dargelegten Kriterien hängt der Erfolg des Feststellungsbegehrens zunächst davon ab, ob der Vorwurf schuldhafter Vertragsverletzung berechtigt ist. Sollte dies zu bejahen sein, ist zu prüfen, ob das verpönte Verhalten mit der schadensträchtigen Entwicklung des Bauvorhabens in ursächlichem Zusammenhang steht. Der Kausalzusammenhang zwischen der Vertragsverletzung und dem (potentiell) schädigenden Ereignis, also der Bauverzögerung oder der endgültigen Versagung der baubehördlichen Bewilligung, ist nämlich von jenem zu unterscheiden, der zwischen einem konkreten Schaden und dem schädigenden Ereignis besteht. Nur auf letzteren bezieht sich aber die in Punkt 1. zitierte Rechtsprechung, wonach die Ursächlichkeit des haftungsbegründenden Verhaltens für den geltend gemachten Schaden erst im Leistungsprozess zu prüfen ist. Dem Berufungsgericht ist daher insoweit zu folgen, als das Feststellungsinteresse der Klägerin zu verneinen wäre, wenn die Ursächlichkeit der behaupteten Vertragsverletzungen (so sich dieser Vorwurf als richtig erweisen sollte) für die Bauverzögerung und die mögliche Versagung der Baubewilligung mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.

römisch zwei. Zur Haftung des Erstbeklagten:

1. Der Erstbeklagte wurde von der Klägerin beauftragt, die für die Baubewilligung erforderlichen Pläne herzustellen. Dieser Vertrag ist - wie bei einem (bloß) planverfassenden Architekten (2 Ob 90/07k2 Ob 203/08d; je mwN) - als Werkvertrag zu qualifizieren. Im Hinblick auf das von den Vertragsparteien angestrebte Ziel der Planung, die baubehördliche Bewilligung zu erlangen, ist als stillschweigend bedungen anzusehen, dass die Pläne den Vorgaben des Paragraph 5, sbg BauPolG zu entsprechen hatten:

Gemäß Absatz eins, dieser Bestimmung gehört zu den der Baubehörde vorzulegenden Bauplänen auch ein auf der Grundlage der erteilten oder beantragten Bauplatzerklärung verfasster Lageplan über den Bauplatz und seine Umgebung, der unter anderem eine eindeutige Bestimmung der Lage des Baues im Bauplatz und im Verhältnis zu den benachbarten Grundstücken einschließlich der Bauten darauf sowie zu den öffentlichen Verkehrsflächen ermöglicht; ferner muss auf diesem Plan die Lage und die Größe der im Bauplatz zu bebauenden Fläche angegeben sein. Absatz 2, legt fest, dass im Fall von Zu-, Auf- und Umbauten die Baupläne auch den Altbestand des Baues erkennen lassen müssen. Diese Pläne müssen gemäß Absatz 3, im Maßstab 1 : 100 oder 1 : 50 gezeichnet und genau kotiert sein (für die Lage des Baues im Bauplatz ausschlaggebende Maße, Abstände zu den Bauplatzgrenzen, höchster Punkt des Baues).

Auf die Unkenntnis dieser gesetzlichen Vorschriften könnte sich der Erstbeklagte nicht berufen, hat er doch von der Klägerin den ein bestimmtes Können und Fachwissen voraussetzenden Auftrag zur Einreichplanung übernommen, sodass er als Sachverständiger im Sinne des Paragraph 1299, ABGB gilt. Für die Beurteilung seiner Werkleistung ist es ferner bedeutungslos, dass auf den Einreichunterlagen ein Dritter als Planverfasser (und Bauführer) aufschien. Auch wenn dieser Dritte dadurch gegenüber der Baubehörde die öffentlich-rechtliche Verantwortung übernahm, blieb das privatrechtliche Verhältnis zwischen der Klägerin und dem Erstbeklagten dadurch unberührt vergleiche 2 Ob 80/04k mwN; RIS-Justiz RS0112778).

2. Aus den erstinstanzlichen Feststellungen ergibt sich, dass der vom Erstbeklagten angefertigte Lageplan den Voraussetzungen des Paragraph 5, sbg BauPolG vor allem deshalb nicht entsprach, weil er die tatsächliche Lage des Altbestands und der Zubauten innerhalb des Bauplatzes und im Verhältnis zu den angrenzenden Grundstücken nicht bzw nicht richtig wiedergab. Für eine mängelfreie Planung wäre es unerlässlich gewesen, genaue Geometerpläne im Maßstab 1 : 100 zu beschaffen und sie der Planzeichnung zu Grunde zu legen. Dass ihm dies - etwa mangels Mitwirkung der Klägerin - nicht möglich gewesen wäre, hat der Erstbeklagte weder behauptet noch unter Beweis gestellt. Die Unterlassung der gebotenen Vorgangsweise bei Verfassung der Pläne bewirkt den Mangel seiner Werkleistung, der auf einer Verletzung der von einem Planverfasser typischerweise geschuldeten Sorgfalt beruht. Daraus folgt, dass er der Klägerin gegenüber für allfällige Mangelfolgeschäden nach schadenersatzrechtlichen Grundsätzen einzustehen hat.

3. Paragraph 12, Absatz eins, sbg BauPolG bestimmt, dass mit der Ausführung einer baulichen Maßnahme vor Rechtskraft des Bewilligungsbescheids bzw vor Kenntnisnahme der Bauanzeige nicht begonnen werden darf. Absatz 2, gibt der Baubehörde unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, dem Bewilligungswerber auf dessen Ersuchen jene Arbeiten zu bezeichnen, für welche dieses Verbot nicht gilt.

Gemäß Paragraph 16, Absatz 3, sbg BauPolG hat die Baubehörde dem Eigentümer aufzutragen, eine bauliche Anlage, die ohne Bewilligung ausgeführt oder deren Bewilligung nachträglich aufgehoben worden ist, binnen angemessener Frist zu beseitigen. Wird ein Ansuchen um nachträgliche Baubewilligung gestellt, darf eine Vollstreckung des Beseitigungsauftrags nicht eingeleitet oder fortgesetzt werden. Bei Versagung der nachträglichen Bewilligung beginnt die Frist zur Beseitigung ab Rechtskraft des Versagungsbescheids neu zu laufen.

Die Klägerin hat nun entgegen Paragraph 12, Absatz eins, sbg BauPolG vor dem Vorliegen eines Bewilligungsbescheids zu bauen begonnen, den Bau aber aufgrund eines (vorläufig) rechtskräftigen Bescheids fertiggestellt. Die Rechtskraft von Bescheiden tritt mit der Unanfechtbarkeit durch ordentliche Rechtsmittel ein. Der Instanzenzug gegen Bescheide des Bürgermeisters in Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereichs der Gemeinde, ausgenommen Gemeindeabgabenangelegenheiten, endet gemäß Paragraph 80, Absatz eins, Ziffer eins, Salzburger Gemeindeordnung (sbg GdO) bei der Gemeindevertretung, gegen deren Entscheidung kein ordentliches Rechtsmittel mehr erhoben werden kann. Bei der nach Paragraph 80, Absatz 3, sbg GdO zulässigen Vorstellung an die Landesregierung handelt es sich um ein außerordentliches Rechtsmittel an die Aufsichtsbehörde im Sinne des Artikel 119 a, Absatz 5, B-VG, das den Eintritt der Rechtskraft des bekämpften Bescheids nicht hindert (Mayer, B-VG4 [2007] Artikel 119 a, B-VG römisch vier.1). Ebenso wenig berührt die Erhebung einer Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof die eingetretene Rechtskraft des letztinstanzlichen Bescheids vergleiche 7 Ob 207/06a; 5 Ob 187/07x; RIS-Justiz RS0010241). Durch die Aufhebung des angefochtenen Bescheids tritt die Rechtssache gemäß Paragraph 42, Absatz 3, VwGG allerdings in die Lage zurück, in der sie sich vor Erlassung des angefochtenen Bescheids befunden hatte. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs ist der Rechtszustand zwischen Erlassung des Bescheids und seiner Aufhebung im Nachhinein so zu betrachten, als ob der angefochtene Bescheid von Anfang an nicht erlassen worden wäre (Mayer aaO Paragraph 42, VwGG römisch sieben.1 und 2 mwN).

Für den vorliegenden Fall bedeutet dies, dass der Bescheid der Gemeindevertretung vom 1. 3. 2004 mit dessen Zustellung in formelle und materielle Rechtskraft erwuchs. Durch das aufhebende Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs vom 21. 2. 2007 trat die Rechtssache vorerst in das Stadium des aufsichtsbehördlichen Verfahrens zurück. Erst mit der aufhebenden Entscheidung der Salzburger Landesregierung vom 6. 4. 2007 wurde der Berufungsbescheid mit Wirkung ex tunc (Mayer aaO Artikel 119 a, B-VG römisch vier.9) beseitigt. Als öffentlich-rechtliche Grundlage des Baues verbleibt somit der nicht rechtskräftige Bescheid des Bürgermeisters vom 7. 12. 1999, von dessen Inhalt die Ausführung des Bauwerks abweicht. Im Hinblick auf die im weiteren Verwaltungsverfahren zu beachtenden Ausführungen des Verwaltungsgerichtshofs zur Ausübung des der Behörde in Paragraph 25, Absatz 8, sbg BGG und Paragraph 13, Absatz 4, GaO eingeräumten Ermessens ist derzeit noch nicht absehbar, ob ein Beseitigungsauftrag im Sinne des Paragraph 16, Absatz 3, sbg BauPolG erlassen und auch vollstreckt werden wird. Bei der gegenwärtigen Sach- und Rechtslage ist nicht zu bezweifeln, dass der Eintritt eines aus dem Abbruch des Bauwerks resultierenden Schadens droht.

4. Voraussetzung einer Schadenszurechnung ist die Verursachung des Schadens durch den Schädiger, wobei im Falle einer Unterlassung zu prüfen ist, ob derselbe Nachteil auch bei pflichtgemäßem Verhalten entstanden wäre. Ist dies zu bejahen, fehlt es an der erforderlichen Kausalität (2 Ob 178/07a mwN; RIS-Justiz RS0022913 [T1, T6, T7 und T8]; Karner in KBB² Paragraph 1295, Rz 3). Die Beweislast, dass bei pflichtgemäßem Verhalten der Schaden nicht eingetreten wäre, trifft den Geschädigten (RIS-Justiz RS0022900 [T5 und T11]). Die Anforderungen an den Beweis des bloß hypothetischen Kausalverlaufs sind (lediglich) geringer als die Anforderungen an den Nachweis der Verursachung bei einer Schadenszufügung durch positives Tun. Die Frage, wie sich die Geschehnisse entwickelt hätten, wenn der Schädiger pflichtgemäß gehandelt hätte, lässt sich nämlich naturgemäß nie mit letzter Sicherheit beantworten, weil dieses Geschehen eben nicht stattgefunden hat (2 Ob 178/07a mwN; RIS-Justiz RS0022900 [T14]).

Diese Grundsätze sind auch bei der Prüfung des Kausalzusammenhangs zwischen der Unterlassung des Erstbeklagten, seiner Planung genaue Geometerpläne zu Grunde zu legen, und der drohenden endgültigen Versagung der baubehördlichen Bewilligung mit der Folge eines Beseitigungsauftrags und dessen Vollstreckung anwendbar. Der Klägerin ist der Beweis der Kausalität der Unterlassung freilich nicht gelungen. Hätte der Erstbeklagte einen sach- und fachgerechten Lageplan verfasst, so wären die in Paragraph 25, Absatz 3, sbg BGG geregelten Mindestabstände dennoch unterschritten worden und es hätte ebenso einer Ausnahmegenehmigung der Behörde im Sinne des Paragraph 25, Absatz 8, sbg BGG bzw Paragraph 13, Absatz 4, GaO bedurft. Die Unterschreitung der Mindestabstände wäre bei der von der Klägerin gewünschten und vom Erstbeklagten diesem Wunsch gemäß geplanten Situierung des Erweiterungsbaus unvermeidlich gewesen. Dies war der Klägerin auch bekannt. Die im Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs dargelegten Kriterien der Ermessensübung wären daher genauso maßgeblich gewesen, wie sie es nun tatsächlich sind. Danach kommt es aber nicht auf das Ausmaß der Unterschreitung der Mindestabstände, sondern vielmehr ausschließlich darauf an, ob die Errichtung des Zubaus und der Garage zur Hintanhaltung einer unbilligen Härte für die Klägerin überhaupt bzw in der projektierten Lage notwendig war.

Die Klägerin hat weder behauptet, noch ist im Beweisverfahren hervorgekommen, dass der Erstbeklagte mit der Prüfung einer anderen Bebauungsvariante beauftragt war. Unter diesen Umständen ist die mangelhafte Planung für eine der Klägerin möglicherweise nachteilige Ermessensübung durch die Baubehörde aber jedenfalls nicht kausal. An diesem Zwischenergebnis vermag auch die erstinstanzliche Feststellung nichts zu ändern, wonach nicht ausgeschlossen werden könne, „dass durch die Unterschreitung der Nachbarschaftsabstände das Erreichen der Ausnahmegenehmigung nunmehr schwieriger ist, als es bei Einhaltung der Vorgaben laut Bescheid vom 7. 12. 1999 der Fall gewesen wäre". Nicht der Bescheid vom 7. 12. 1999 sondern das hypothetische pflichtgemäße Verhalten des Erstbeklagten ist - wie erörtert - maßgeblich für die Beurteilung der Kausalität. Eine von vornherein richtige Planung hätte aber nicht zur Festlegung der im besagten Bescheid angeführten (unrichtigen) Abstandsangaben geführt.

5. Zu Recht betont die Klägerin in ihrem Rechtsmittel jedoch, dass sie das Feststellungsbegehren nicht auf den von ihr als „maximalen Schaden" bezeichneten Abbruch des Gebäudes als mögliche künftige Schadensfolge eingeschränkt hat. Schon in erster Instanz hat sie vorgebracht, dass ihr aus der mit dem Bescheid vom 7. 6. 2000 angeordneten Einstellung der Baumaßnahmen und dem sich daran anschließenden Baustillstand Schaden droht. Zieht man den bis zum - mittlerweile wieder aufgehobenen - Bewilligungsbescheid der Gemeindevertretung vom 1. 3. 2004 verstrichenen Zeitraum in Betracht, ist die Annahme naheliegend (Vorbringen und Feststellungen zur tatsächlichen Dauer des Baustillstands liegen nicht vor), dass der Fortschritt des Baues um mehrere Jahre verzögert wurde. Im Regelfall sind bei einer derartigen Bauverzögerung Folgeschäden nicht auszuschließen, mögen diese in einer Schädigung der Gebäudesubstanz oder in sonstigen Vermögensnachteilen bestehen. Eine Feststellung, der zu entnehmen wäre, dass der Klägerin aus der Baueinstellung und deren Dauer kein Schaden droht, liegt nicht vor.

6. Stellt die Baubehörde fest, dass die Ausführung einer baulichen Maßnahme nicht dem Inhalt der Bewilligung (Baukonsens) einschließlich der auf die bauliche Maßnahme bezughabenden baurechtlichen Vorschriften, der Pläne und technischen Beschreibung entsprechend erfolgt, so hat sie gemäß Paragraph 16, Absatz eins, sbg BauPolG die Einstellung der Ausführung der baulichen Maßnahme zu verfügen, es sei denn, dass die Abweichung geringfügig ist. Gemäß Paragraph 16, Absatz 2, leg cit hat die Baubehörde die Einstellung der Ausführung der baulichen Maßnahmen unter anderem auch dann und solange zu verfügen, als keine Bewilligung vorliegt oder die erteilte Bewilligung nachträglich aufgehoben wurde oder noch nicht rechtskräftig ist (Ziffer eins,), oder wenn die im Bewilligungsbescheid vorgeschriebenen Auflagen nicht erfüllt werden (Ziffer 3,).

Der Einstellungsbescheid vom 7. 6. 2000 wurde zwar ohne nähere Konkretisierung auf Paragraph 16, Absatz 2, sbg BauPolG gestützt. Es steht jedoch fest, dass der Grund für die Baueinstellung in der Abweichung der tatsächlichen Bauausführung vom Inhalt der (vorübergehend in Rechtskraft erwachsenen) baubehördlichen Bewilligung lag. Diese Abweichung war auf die Fehlplanung des Erstbeklagten zurückzuführen. Deren Ursächlichkeit für die Baueinstellung kann somit nicht zweifelhaft sein. Zwar hätte der Bescheid der Aufsichtsbehörde vom 25. 8. 2000, mit dem der bestätigende Berufungsbescheid vom 17. 3. 2000 wegen eines Begründungsmangels aufgehoben wurde, nur wenige Monate später wohl ebenfalls zur Anordnung der Baueinstellung vergleiche Paragraph 16, Absatz 2, Ziffer eins, sbg BauPolG) geführt. Es ist aber nicht auszuschließen, dass der Baufortschritt dadurch weniger lange gehemmt gewesen wäre, als dies aufgrund des in der Zwischenzeit entdeckten Planungsfehlers des Erstbeklagten, der ein neuerliches Bewilligungsansuchen der Klägerin und ein sich daran anschließendes mehrjähriges Ermittlungsverfahren zur Folge hatte, der Fall gewesen ist.

7. Die Kausalität der fehlerhaften Planung für die Bauverzögerung und eines daraus resultierenden potentiellen Schadens ist auch nicht schon deshalb von vornherein auszuschließen, weil die Klägerin entgegen Paragraph 12, Absatz eins, sbg BauPolG ohne rechtskräftiger Baubewilligung zu bauen begonnen hat. Diese Beurteilung ist geradezu selbstverständlich, wenn es nicht zum Abbruch des Gebäudes kommen sollte; diese Entscheidung steht aber noch aus. Doch selbst wenn das Bauwerk letztlich abgerissen werden müsste, könnte der vernichtete Aufwand aufgrund der Fehlplanung des Erstbeklagten höher sein. Ob (und in welchem Ausmaß) aber der Klägerin wegen des verfrühten Baubeginns letztlich ein Mitverschulden anzulasten ist, hängt von der Art des in einem allfälligen Leistungsprozess geltend gemachten Schadens ab und kann im vorliegenden Verfahren noch nicht beurteilt und gewichtet werden.

8. Aus den dargelegten Erwägungen kann der Klägerin das rechtliche Interesse an der begehrten Feststellung, soweit diese den Ausspruch der Haftung des Erstbeklagten für künftige Schäden betrifft, nicht abgesprochen werden. Wie erörtert genügt es dazu, dass weitere Schäden aus einem Schadensereignis nicht mit Sicherheit auszuschließen sind; konkrete Angaben über die Art der zu erwartenden Schäden sind nicht erforderlich (2 Ob 150/08k mwN). Die Klägerin hat ihr Feststellungsbegehren auch nicht auf bestimmte Schadensfolgen eingeschränkt. Das unter „insbesondere" angeführte Beispiel („wertlos gewordene Investitionen") ist daher irreführend und entbehrlich. Es ist im Urteilsspruch, dem insgesamt eine klarere Fassung zu geben war, nicht zu berücksichtigen vergleiche 2 Ob 150/08k; RIS-Justiz RS0039357, RS0041254).

römisch drei. Zur Haftung der zweitbeklagten Partei:

1. Die zweitbeklagte Partei wurde von der Klägerin mit der Bauausführung beauftragt. Gemäß Paragraph 11, Absatz 3, sbg BauPolG hat jeder Bauausführende im Rahmen der ihm übertragenen Aufgaben für die Einhaltung der Bewilligung einschließlich der Pläne und technischen Beschreibung bzw der zur Kenntnis genommenen Bauanzeige und der maßgeblichen Bauvorschriften sowie für die werksgerechte Ausführung der übernommenen Arbeiten einschließlich der verwendeten Baustoffe zu sorgen. Die Erfüllung dieser Vorschrift setzt die Kenntnis vom Inhalt der Baubewilligung voraus. Zu den maßgeblichen Bauvorschriften gehört jedenfalls auch der bereits erörterte Paragraph 12, Absatz eins, leg cit.

Die zweitbeklagte Partei hat auf Veranlassung der Klägerin zu bauen begonnen, noch ehe ein erstinstanzlicher (geschweige denn rechtskräftiger) Baubewilligungsbescheid vorgelegen ist. Der erstinstanzliche Bescheid vom 7. 12. 1999 wurde ihr erst zu einem Zeitpunkt zugänglich, als die Garage schon fertiggestellt war. Auf die im Bescheid angeführten Abstandsmaße konnte daher nicht mehr Bedacht genommen werden. Gerade die Abweichung der Bauausführung von den Vorgaben des Bescheids war aber Anlass für die Anrainerbeschwerde, welche zu der Baueinstellung vom 7. 6. 2000 führte. Es stellt sich somit zunächst die - vom Erstgericht bejahte - Frage, ob nicht schon das in der Missachtung des Paragraph 12, Absatz eins, sbg BauPolG gelegene schuldhafte und rechtswidrige Verhalten ausreichenden Anlass zur Bejahung der Haftung auch der zweitbeklagten Partei für die aus der Baueinstellung möglicherweise resultierenden Schäden ist.

2. Der Oberste Gerichtshof hat in verschiedenem Zusammenhang bereits ausgesprochen, dass bei der Verantwortlichkeit des Bauführers bzw des Bauausführenden (diese Unterscheidung ist hier nicht relevant) die öffentlich-rechtliche von der zivilrechtlichen Seite zu trennen ist.

In diesem Sinne wurde etwa in der Entscheidung 8 Ob 511/87 klargestellt, dass die Normen der oberösterreichischen Bauordnung die Einhaltung öffentlich-rechtlicher Bauvorschriften sicherstelle, nicht aber zivilrechtliche Verträge zwischen Bauherrn und Bauführer reglementieren sollen. Im damaligen Anlassfall wurde im Hinblick auf die Möglichkeit einer nachträglichen Baubewilligung die geltend gemachte Nichtigkeit eines vor Rechtskraft der baubehördlichen Bewilligung geschlossenen Werkvertrags verneint, obwohl noch nicht sicher war, dass die erforderliche Baubewilligung im zugesicherten Fertigstellungszeitpunkt vorliegen würde.

Der erkennende Senat hatte zudem schon mehrfach den auch hier vorliegenden Fall zu beurteilen, in dem ein Unternehmer lediglich gegenüber der Baubehörde (durch Unterfertigung der Einreichunterlagen) als Bauführer aufgetreten, der Bau aber tatsächlich von einem anderen Unternehmer ausgeführt worden war. Dabei wurde jeweils betont, dass die öffentlich-rechtliche Verantwortlichkeit des Bauführers nur gegenüber der Baubehörde besteht, das privatrechtliche Verhältnis zwischen Bauwerber und Bauführer hingegen unberührt bleibe. Insoweit komme es nur auf die im Innenverhältnis getroffenen Vereinbarungen an (2 Ob 266/99b [BauO für Wien]; 2 Ob 292/01g [oö BauO]; 2 Ob 80/04k [sbg BauPolG]; RIS-Justiz RS0112778).

3. Für den hier zu beurteilenden Sachverhalt ergibt sich daraus, dass es primär in der öffentlich-rechtlichen Verantwortung des bauausführenden Werkunternehmers liegt, ob er vor der Rechtskraft der Baubewilligung zu bauen beginnt. Da dies gleichermaßen für den Bauherrn gilt, hat er diesen aber in Entsprechung der ihn als werkvertragliche Nebenpflicht (schon in contrahendo) treffenden Warnpflicht vergleiche RIS-Justiz RS0022205 [T1]) über die möglichen nachteiligen Folgen des vorzeitigen Baubeginns allenfalls aufzuklären (darauf wird im Folgenden noch näher einzugehen sein). Besteht der Bauherr aber auch danach noch auf dem vorzeitigen Baubeginn, kann er sich nicht auf eine Vertragsverletzung des Werkunternehmers berufen, wenn ihm daraus nachteilige Folgen entstehen. Es fehlt am Rechtswidrigkeitszusammenhang zwischen der Verletzung der öffentlich-rechtlichen Norm und dem Schaden. Die verwaltungsrechtliche Verantwortlichkeit des Bauausführenden (hier im Sinne der Strafbestimmung des Paragraph 23, Absatz eins, Ziffer eins, sbg BauPolG) bleibt davon unberührt.

4. Gemäß Paragraph 1168 a, Satz 3 ABGB ist der Unternehmer für den Schaden verantwortlich, wenn das Werk infolge offenbarer Untauglichkeit des vom Besteller gegebenen Stoffes oder offenbar unrichtiger Anweisungen des Bestellers misslingt und er den Besteller nicht gewarnt hat. Als „offenbar" ist dabei anzusehen, was vom Unternehmer bei der von ihm vorausgesetzten Sachkenntnis erkannt werden muss (SZ 57/18; 10 Ob 205/01x; RIS-Justiz RS0022259). Abzustellen ist auf jene Kenntnis, die nach einem objektiven Maßstab (Paragraph 1299, ABGB) den Angehörigen der betreffenden Branche gewöhnlich eigen sind (9 Ob 98/06m).

4.1 „Stoff" im Sinne der zitierten Gesetzesstelle ist alles, aus dem oder mit dessen Hilfe ein Werk herzustellen ist (RIS-Justiz RS0022045). Dem Werkunternehmer vom Besteller zur Verfügung gestellte Pläne fallen als von letzterem beigestellter „Stoff" grundsätzlich in die Verantwortung des Werkbestellers (1 Ob 144/00h; 4 Ob 200/08b; RIS-Justiz RS0022045 [T17], RS0022075 [T2 und T3]). Es ist daher Sache des Werkbestellers, dem Werkunternehmer brauchbare und zuverlässige Pläne zur Verfügung zu stellen und jene Anordnungen zu treffen, die zur reibungslosen Abwicklung des Vertrags erforderlich sind (SZ 57/18; RIS-Justiz RS0021646, RS0021655). Er hat gegenüber dem Werkunternehmer auch für Planungsfehler des von ihm mit der Planung beauftragten Architekten (oder eines sonstigen Planverfassers) einzustehen (SZ 57/18).

Im vorliegenden Fall wurden der zweitbeklagten Partei von der Klägerin diverse Grundrisspläne, nicht jedoch der Lageplan des Erstbeklagten zur Verfügung gestellt. Nach den erstinstanzlichen Feststellungen wurde „grundsätzlich" nach den übergebenen Plänen gebaut; daraus kann geschlossen werden, dass die Pläne „grundsätzlich" für die Bauausführung ausreichend und geeignet sein mussten. Verlässliche Anhaltspunkte für die Erkennbarkeit einer generellen Untauglichkeit dieser Pläne liegen nicht vor. Als sich beim Bau der Garage ein Planungsfehler zeigte, wurde die Klägerin sofort informiert und ihre Weisung eingeholt. Mit Vermessungsarbeiten oder der Überprüfung der Planmaße in der Natur war die zweitbeklagte Partei hingegen nicht betraut. Auch die genaue Kenntnis der projektierten Mindestabstände zur Grundgrenze, wofür sie den Lageplan benötigt hätte, war für die Bauausführung nicht erforderlich, hatte ihr doch die Klägerin erklärt, dass mit Zustimmung der Nachbarn bis an die Grundgrenze herangebaut werden dürfe und die noch ausstehende Bescheidausstellung nur noch eine Formsache sei. Letzteres wurde dem Geschäftsführer der zweitbeklagten Partei auf seine Anfrage bei der Behörde auch bestätigt. Unter diesen Umständen durfte er davon ausgehen, dass die Bauausführung aufgrund der übergebenen Pläne dem Auftrag der Klägerin entsprach.

4.2 Im Ansinnen der Klägerin, ohne Vorliegen der Baubewilligung mit dem Bau zu beginnen, lag eine Anweisung an die zweitbeklagte Partei, deren Unrichtigkeit für diese nicht nur erkennbar war, sondern von ihr auch erkannt wurde. Die einem Unternehmer im Sinne des Paragraph 1168 a, ABGB auferlegte Aufklärungs- und Warnpflicht darf aber nicht überspannt werden (RIS-Justiz RS0021941). Sie kann ausnahmsweise sogar ganz entfallen, wenn sich der Besteller selbst von der Unrichtigkeit der von ihm erteilten Weisung überzeugen kann. Der Unternehmer wird entlastet, wenn er davon ausgehen darf, dass der Besteller über Mängel seiner Sphäre durchaus Bescheid weiß und das Risiko der Werkerstellung dennoch übernimmt (10 Ob 205/01x mwN: M. Bydlinski in KBB² Paragraph 1168 a, Rz 8). Hat der Unternehmer aber zu warnen, so muss die Warnung erkennen lassen, dass die Anweisung des Bestellers das Misslingen des Werks zur Folge haben könnte (1 Ob 137/04k; RIS-Justiz RS0022158).

Im vorliegenden Fall war der Klägerin bewusst, dass ohne baubehördliche Bewilligung, um die sie ja angesucht hatte, nicht mit der Bauführung begonnen werden durfte. Sie musste auch jedenfalls damit rechnen, dass im Falle der Versagung der Bewilligung die Baueinstellung und sogar der Abbruch des konsenslos errichteten Gebäudes droht. Im Hinblick auf diese jedem Bauwerber einsichtigen Risiken waren an die Warnpflicht der zweitbeklagten Partei keine allzu hohen Anforderungen zu stellen.

Nach den Feststellungen wurde die Klägerin darüber aufgeklärt, dass das Bauen ohne Baubewilligung ein Risiko sei. Dem Schreiben der zweitbeklagten Partei vom 8. 10. 1999 lässt sich entnehmen, dass die Gefahr einer Baueinstellung und die Pflicht zur Tragung aller damit verbundenen Kosten anlässlich eines Telefonats erörtert worden war. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Klägerin jedenfalls klar und bewusst, dass ihr im Falle der Versagung der Baubewilligung das Misslingen des Werks einschließlich des damit verbundenen finanziellen Nachteils droht. Einer weiteren Aufklärung bedurfte es unter den konkreten Umständen nicht.

4.3 Bei dieser Sachlage fällt der zweitbeklagten Partei somit weder hinsichtlich der Bauausführung noch hinsichtlich des verfrühten Baubeginns eine Verletzung der Warnpflicht im Sinne des Paragraph 1168 a, ABGB zur Last. Sonstige Aspekte, aus denen sich ein künftiger Schadenersatzanspruch gegen die zweitbeklagte Partei ergeben könnte, werden in der Revision nicht aufgezeigt. Auf die vom Berufungsgericht auch in Ansehung der zweitbeklagten Partei aufgeworfene Kausalitätsfrage ist daher nicht mehr einzugehen. Soweit das Feststellungsbegehren auf die Haftung der zweitbeklagten Partei für künftige Schäden abzielt, ist das rechtliche Interesse der Klägerin daher zu verneinen.

römisch vier. Ergebnis:

In teilweiser Stattgebung der Revision war das erstinstanzliche Urteil wiederherzustellen, soweit dieses den Ausspruch der Haftung des Erstbeklagten für alle künftigen Schäden aus der unsachgemäßen Planung betraf. Im Übrigen konnte die zweitinstanzliche Entscheidung bestätigt werden.

Die Kostenentscheidung gründet sich auf Paragraphen 41, 43, Absatz eins und 50 ZPO. Einer Partei, die gegenüber einem von zwei (oder mehreren) Gegnern obsiegt, steht gegen den Unterliegenden nach überwiegender neuer Rechtsprechung der volle Kostenersatz - mit Ausnahme des Streitgenossenzuschlags - zu (6 Ob 188/02v; 8 ObA 80/06g; 6 Ob 192/07i; RIS-Justiz RS0090822). Während die Klägerin der zweitbeklagten Partei deren gesamte Prozesskosten zu ersetzen hat (wobei der in der Revisionsbeantwortung entgegen Paragraph 15, RATG verzeichnete Streitgenossenzuschlag nicht zuzuerkennen ist), gebührt ihr daher gegenüber dem Erstbeklagten der Ersatz ihrer um den Streitgenossenzuschlag verminderten Kosten, jene des erstinstanzlichen Verfahrens allerdings nur nach Maßgabe ihres Prozesserfolgs.

Textnummer

E92330

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:0020OB00277.08M.1015.000

Im RIS seit

14.11.2009

Zuletzt aktualisiert am

06.12.2012

Dokumentnummer

JJT_20091015_OGH0002_0020OB00277_08M0000_000