Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob739/51 2Ob51/63 (2Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031342

Geschäftszahl

2Ob739/51; 2Ob51/63 (2Ob52/63, 2Ob53/63); 2Ob58/69; 2Ob93/70; 2Ob6/71; 2Ob88/71 (2Ob89/71); 2Ob38/72; 2Ob294/71; 2Ob26/72 (2Ob27/72); 6Ob50/73; 7Ob46/76; 7Ob10/77; 8Ob66/79; 2Ob59/80; 8Ob130/80; 7Ob65/80; 2Ob39/89; 2Ob61/92 (2Ob62/92, 2Ob63/92); 2Ob44/93; 1Ob155/97v; 2Ob22/97t; 2Ob243/99w; 2Ob157/00b; 2Ob281/02s; 1Ob175/04y; 2Ob99/06g; 2Ob11/06s; 6Ob276/07t; 2Ob41/08f; 2Ob175/08m; 2Ob150/08k; 2Ob119/09b; 2Ob60/09a; 2Ob149/09i; 2Ob57/10m; 2Ob31/13t; 3Ob70/17s; 1Ob121/17a; 7Ob62/18w; 2Ob24/19x

Entscheidungsdatum

21.11.1951

Norm

ABGB §1327 a

Rechtssatz

Eine den Hinterbliebenen nach § 1327 ABGB zuerkannte Rente ist keine Unterhaltsforderung, sondern eine Schadenersatzforderung (SZ 18/67). Auch Unterhaltsbeträge, die der Getötete zu seinen Lebzeiten geleistet hat, obwohl er mit Rücksicht auf seine Vermögenslage nur zur Leistung geringerer Beträge hätte verhalten werden können, sind den Hinterbliebenen zu ersetzen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 739/51
    Entscheidungstext OGH 21.11.1951 2 Ob 739/51
    Veröff: SZ 24/317
  • 2 Ob 51/63
    Entscheidungstext OGH 14.03.1963 2 Ob 51/63
    nur: Eine den Hinterbliebenen nach § 1327 ABGB zuerkannte Rente ist keine Unterhaltsforderung, sondern eine Schadenersatzforderung (SZ 18/67). (T1)
    Veröff: ZVR 1963/234 S 237
  • 2 Ob 58/69
    Entscheidungstext OGH 26.03.1969 2 Ob 58/69
    nur: Auch Unterhaltsbeträge, die der Getötete zu seinen Lebzeiten geleistet hat, obwohl er mit Rücksicht auf seine Vermögenslage nur zur Leistung geringerer Beträge hätte verhalten werden können, sind den Hinterbliebenen zu ersetzen. (T2)
    Beisatz: Leistungen der subsidiär unterhaltspflichtigen Mutter. (T3)
    Veröff: EvBl 1969/339 S 518
  • 2 Ob 93/70
    Entscheidungstext OGH 08.10.1970 2 Ob 93/70
    nur T2; Veröff: MietSlg 22197
  • 2 Ob 6/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 2 Ob 6/71
    nur T1; Veröff: SZ 44/39 = ZVR 1972/27 S 49
  • 2 Ob 88/71
    Entscheidungstext OGH 22.04.1971 2 Ob 88/71
    nur T1; Beisatz: Der den Hinterbliebenen gemäß § 1327 ABGB gebührende Anspruch auf Ersatz des entgangenen Unterhalts ist kein aus dem Gesetz gebührender Unterhaltsanspruch im Sinne des § 1 Abs 3 KO, sondern ein Schadenersatzanspruch. (T4)
  • 2 Ob 38/72
    Entscheidungstext OGH 28.03.1972 2 Ob 38/72
    nur T1; Veröff: ZVR 1973/165 S 220
  • 2 Ob 294/71
    Entscheidungstext OGH 06.04.1972 2 Ob 294/71
    Veröff: ZVR 1973/39 S 50
  • 2 Ob 26/72
    Entscheidungstext OGH 28.12.1972 2 Ob 26/72
    Veröff: SZ 45/143 = ZVR 1974/112 S 178
  • 6 Ob 50/73
    Entscheidungstext OGH 08.03.1973 6 Ob 50/73
    nur T2
  • 7 Ob 46/76
    Entscheidungstext OGH 26.08.1976 7 Ob 46/76
    nur T1; Veröff: SZ 49/101 = ZVR 1977/263 S 333
  • 7 Ob 10/77
    Entscheidungstext OGH 17.02.1977 7 Ob 10/77
    nur T1; Beisatz: Originäre Forderung. (T5)
    Veröff: VersR 1978,288 = ZVR 1978/79 S 117
  • 8 Ob 66/79
    Entscheidungstext OGH 05.04.1979 8 Ob 66/79
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/240 S 226
  • 2 Ob 59/80
    Entscheidungstext OGH 24.06.1980 2 Ob 59/80
    nur T1; Beisatz: Diese Schadenersatzanspruch nach § 1327 ABGB geht allfälligen Unterhaltsansprüchen gegen unterhaltspflichtige Personen vor. (T6)
  • 8 Ob 130/80
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 8 Ob 130/80
    Auch; nur T1; Beisatz: Daher Zession möglich. (T7)
  • 7 Ob 65/80
    Entscheidungstext OGH 25.06.1981 7 Ob 65/80
    nur T1
  • 2 Ob 39/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 39/89
    nur T1; Beis wie T7; Veröff: WBl 1989,378 = VersR 1990,764
  • 2 Ob 61/92
    Entscheidungstext OGH 25.11.1992 2 Ob 61/92
    nur T1; Veröff: EvBl 1993/106 S 452
  • 2 Ob 44/93
    Entscheidungstext OGH 26.08.1993 2 Ob 44/93
    nur T1
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Auch; nur T1; Beisatz: Diese Bestimmung enthält eine Sonderregelung zugunsten mittelbar Geschädigter und gewährt dem nach dem Gesetz Unterhaltsberechtigten originäre Ansprüche auf Ersatz einer entgangenen tatsächlichen Unterhaltsleistung und keinen Unterhaltsanspruch. Auch der Anspruch der Witwe nach § 1327 ABGB ist ein derartiger originärer Schadenersatzanspruch gegen den Schädiger. (T8)
    Beisatz: Der Hinterbliebene ist grundsätzlich so zu stellen, wie er stünde, wenn der zum Unterhalt Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T9)
    Beisatz: Die begehrte Erhöhung einer gesetzlichen Hinterbliebenenrente wegen geänderter Verhältnisse bleibt inhaltlich Schadenersatz, und zwar auch dann, wenn eine Neuberechnung der Rente etwa wegen Erhöhung der Konsumquote oder wegen höherem (fiktiven) Einkommens des Getöteten begehrt wird. (T10)
    Veröff: SZ 71/5
  • 2 Ob 22/97t
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 22/97t
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 243/99w
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 243/99w
    Vgl aber; Beisatz: Der gesetzliche Unterhaltsanspruch ist als Mindestanspruch nach § 1327 ABGB anzusehen. (T11)
    Veröff: SZ 72/135
  • 2 Ob 157/00b
    Entscheidungstext OGH 08.06.2000 2 Ob 157/00b
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 281/02s
    Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 281/02s
    nur: Eine den Hinterbliebenen nach § 1327 ABGB zuerkannte Rente ist keine Unterhaltsforderung, sondern eine Schadenersatzforderung. (T12)
    Beisatz: Gewisse Formulierungsunterschiede zwischen § 12 Abs 2 EKHG und § 1327 ABGB legen in manchen Punkten ein unterschiedliches Verständnis nahe. Im Falle der bloßen Gefährdungshaftung nach § 12 Abs 2 EKHG und § 3 RHPflG ist der Ersatzanspruch nach dem gesetzlichen Unterhaltsanspruch zu beurteilen. Es kommt nicht darauf an, ob der tatsächlich geleistete Unterhalt höher war als der gesetzliche. (T13)
  • 1 Ob 175/04y
    Entscheidungstext OGH 23.11.2004 1 Ob 175/04y
    Beis wie T8 nur: Diese Bestimmung enthält eine Sonderregelung zugunsten mittelbar Geschädigter und gewährt dem nach dem Gesetz Unterhaltsberechtigten originäre Ansprüche auf Ersatz einer entgangenen tatsächlichen Unterhaltsleistung und keinen Unterhaltsanspruch. (T14)
    Beis wie T9
  • 2 Ob 99/06g
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 99/06g
    Auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 11/06s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 11/06s
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T9; Beis wie T14
  • 6 Ob 276/07t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 276/07t
    nur T1; Beisatz: Der Rentenanspruch nach § 1327 ABGB verjährt daher innerhalb der Frist des § 1489 ABGB und nicht nach § 1480 ABGB. (T15)
  • 2 Ob 41/08f
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 41/08f
    Auch; nur T2; Beis wie T5; Beis wie T8 nur: Diese Bestimmung gewährt dem nach dem Gesetz Unterhaltsberechtigten originäre Ansprüche auf Ersatz einer entgangenen tatsächlichen Unterhaltsleistung. (T16)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 2 Ob 119/09b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 119/09b
    Auch; Beis wie T5; Auch Beis wie T14; Beis wie T11
  • 2 Ob 60/09a
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 60/09a
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 149/09i
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 149/09i
    Auch; nur T1; Beis wie T14
    Veröff: SZ 2010/68
  • 2 Ob 57/10m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 57/10m
    nur T1; Beis wie T14
  • 2 Ob 31/13t
    Entscheidungstext OGH 17.06.2013 2 Ob 31/13t
    Vgl; Beis wie T9
  • 3 Ob 70/17s
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 70/17s
    Auch; Beisatz: Es ist somit daran festzuhalten, dass es sich beim Recht des Hinterbliebenen auf Ersatz des entgangenen Unterhalts um einen Schadenersatz- und keinen Unterhaltsanspruch handelt, der weder in der Insolvenz des Schädigers für die nach Insolvenzeröffnung fällig werdenden monatlichen Renten noch bei Anwendung des § 291b EO als gesetzlicher Unterhaltsanspruch zu behandeln ist. (T17)
  • 1 Ob 121/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 121/17a
    Vgl; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Zum schadenersatzrechtlichen Freistellungsanspruch; Anspruch eines Arztes gegen den regresspflichtigen Rechtsanwalt, ihn hinsichtlich einer titulierten Rentenzahlungsverpflichtung gegenüber dem Witwer freizustellen (Befreiungsrente; Analogie zur Ausnahmeregelung des § 406 Satz 2 ZPO). (T18)
  • 7 Ob 62/18w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 62/18w
    nur T1; nur T2; Beis wie T11
  • 2 Ob 24/19x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 2 Ob 24/19x
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0031342

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19511121_OGH0002_0020OB00739_5100000_001

Rechtssatz für 2Ob424/55 (2Ob425/55) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0046992

Geschäftszahl

2Ob424/55 (2Ob425/55); 2Ob76/61; 2Ob519/61; 2Ob82/62; 2Ob36/67; 2Ob236/67; 2Ob350/69; 8Ob90/75; 8Ob151/78; 8Ob513/81; 2Ob248/81; 2Ob143/82; 2Ob106/83; 2Ob98/88; 2Ob38/90; 2Ob99/06g; 2Ob175/08m

Entscheidungsdatum

12.10.1955

Norm

ABGB §91 C3c
ABGB §1327 C1

Rechtssatz

Das Eigeneinkommen der Frau, aus dem sie schon zu Lebzeiten ihres Mannes freiwillig den Unterhalt ganz oder teilweise bestritten hat, ist bei Errechnung des wirklichen Entganges nach § 1327 ABGB zu berücksichtigen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 424/55
    Entscheidungstext OGH 12.10.1955 2 Ob 424/55
    Veröff: JBl 1956,49 = ZVR 1956/40 S 56
  • 2 Ob 76/61
    Entscheidungstext OGH 28.02.1961 2 Ob 76/61
    Veröff: ZVR 1961/251 S 209
  • 2 Ob 519/61
    Entscheidungstext OGH 12.01.1962 2 Ob 519/61
  • 2 Ob 82/62
    Entscheidungstext OGH 22.06.1962 2 Ob 82/62
  • 2 Ob 36/67
    Entscheidungstext OGH 16.02.1967 2 Ob 36/67
  • 2 Ob 236/67
    Entscheidungstext OGH 21.09.1967 2 Ob 236/67
  • 2 Ob 350/69
    Entscheidungstext OGH 15.01.1970 2 Ob 350/69
  • 8 Ob 90/75
    Entscheidungstext OGH 07.05.1975 8 Ob 90/75
    Veröff: ZVR 1975/222 S 309
  • 8 Ob 151/78
    Entscheidungstext OGH 11.10.1978 8 Ob 151/78
    Beisatz: Kein Abgehen von dieser Rechtsprechung zumal es nach der Vorschrift des § 91 ABGB in der seit 01.01.1976 bestehenden Fassung Sache der Ehegatten ist, ihre eheliche Lebensgemeinschaft, besonders die Haushaltsführung und die Erwerbstätigkeit, unter Rücksichtnahme aufeinander einvernehmlich zu gestalten. (T1)
  • 8 Ob 513/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 513/81
  • 2 Ob 248/81
    Entscheidungstext OGH 30.11.1982 2 Ob 248/81
    Auch
  • 2 Ob 143/82
    Entscheidungstext OGH 31.05.1983 2 Ob 143/82
    Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn vereinbarungsgemäß das Einkommen eines Ehegatten zur Deckung der Kosten des täglichen Lebensunterhaltes der Familie, jenes des anderen Ehegatten aber zur Schaffung gemeinsamen Vermögens verwendet wird. (T2)
  • 2 Ob 106/83
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 106/83
  • 2 Ob 98/88
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 98/88
    Beis wie T1
  • 2 Ob 38/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 38/90
  • 2 Ob 99/06g
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 99/06g
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Beisatz: Künftige Entwicklungen des Eigeneinkommens des hinterbliebenen Ehegatten sind, soweit möglich, bei der Bemessung im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0046992

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19551012_OGH0002_0020OB00424_5500000_001

Rechtssatz für 2Ob641/56 2Ob509/57 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031835

Geschäftszahl

2Ob641/56; 2Ob509/57; 2Ob460/58; 2Ob38/62; 2Ob51/63 (2Ob52/63, 2Ob53/63); 2Ob17/65; 2Ob304/67 (2Ob305/67); 2Ob316/68; 2Ob255/71; 2Ob176/74; 2Ob186/74 (2Ob187/74); 8Ob151/76 (8Ob152/76 -8Ob154/76); 8Ob98/76 (8Ob99/76); 8Ob167/76; 2Ob3/77; 2Ob62/78; 8Ob205/78 (8Ob206/78); 2Ob56/79; 8Ob198/79 (8Ob268/79); 2Ob177/79; 2Ob196/79; 2Ob75/80; 8Ob223/80 (8Ob224/80); 2Ob153/82; 2Ob33/92; 1Ob155/97v; 2Ob22/97t; 2Ob157/00b; 6Ob203/00x; 1Ob175/04y; 2Ob99/06g; 2Ob11/06s; 2Ob3/08t; 2Ob175/08m; 2Ob150/08k; 2Ob119/09b; 2Ob149/09i; 2Ob40/10m; 2Ob57/10m; 2Ob94/13g; 5Ob41/17s

Entscheidungsdatum

28.11.1956

Norm

ABGB §1327 d

Rechtssatz

Auch die künftige Entwicklung der Einkommensverhältnisse des getöteten Unterhaltspflichtigen ist mitzuberücksichtigen. Es gilt in diesen Fällen, eine Prognose für die Zukunft zu treffen, die sich allerdings niemals mit unbedingter Sicherheit absehen lässt; es genügt daher eine nach den Umständen mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwartende Entwicklung, "was nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwarten war".

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 641/56
    Entscheidungstext OGH 28.11.1956 2 Ob 641/56
    Veröff: ZVR 1957/158 S 156
  • 2 Ob 509/57
    Entscheidungstext OGH 27.11.1957 2 Ob 509/57
  • 2 Ob 460/58
    Entscheidungstext OGH 30.01.1959 2 Ob 460/58
  • 2 Ob 38/62
    Entscheidungstext OGH 09.02.1962 2 Ob 38/62
    Beisatz: Getöteter Maurer, der demnächst Polier geworden wäre. (T1)
  • 2 Ob 51/63
    Entscheidungstext OGH 14.03.1963 2 Ob 51/63
    Veröff: ZVR 1963/210 S 213 = ZVR 1963/234 S 237
  • 2 Ob 17/65
    Entscheidungstext OGH 04.02.1965 2 Ob 17/65
    Beisatz: Praktischer Arzt (T2)
  • 2 Ob 304/67
    Entscheidungstext OGH 30.11.1967 2 Ob 304/67
    Beisatz: Getöteter Angestellter, der Tankstellenpächter geworden wäre. (T3)
  • 2 Ob 316/68
    Entscheidungstext OGH 09.01.1969 2 Ob 316/68
    Beisatz: Kraftfahrzeughändler, dessen Einkommen sich infolge der Zunahme der Motorisierung gesteigert hätte. (T4)
  • 2 Ob 255/71
    Entscheidungstext OGH 18.05.1972 2 Ob 255/71
    Beisatz: Keine Prognose über die künftige Entwicklung von Löhnen, Sozialrenten und Preisen für einen längeren Zeitraum oder gar auf Jahrzehnte hinaus. (T5) ZVR 1973/160 S 218
  • 2 Ob 176/74
    Entscheidungstext OGH 05.12.1974 2 Ob 176/74
  • 2 Ob 186/74
    Entscheidungstext OGH 12.12.1974 2 Ob 186/74
    nur: Auch die künftige Entwicklung der Einkommensverhältnisse des getöteten Unterhaltspflichtigen ist mitzuberücksichtigen. (T6)
  • 8 Ob 151/76
    Entscheidungstext OGH 29.09.1976 8 Ob 151/76
  • 8 Ob 98/76
    Entscheidungstext OGH 29.09.1976 8 Ob 98/76
  • 8 Ob 167/76
    Entscheidungstext OGH 22.12.1976 8 Ob 167/76
    Beisatz: Gemäß § 273 ZPO Zugrundelegung einer indexmäßig dynamisierten Einkommensentwicklung. (T7); Beis wie T5
  • 2 Ob 3/77
    Entscheidungstext OGH 24.02.1977 2 Ob 3/77
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 62/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 2 Ob 62/78
    Beis wie T5
  • 8 Ob 205/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 8 Ob 205/78
    Beis wie T5; Veröff: ZVR 1980/71 S 80
  • 2 Ob 56/79
    Entscheidungstext OGH 08.05.1979 2 Ob 56/79
    nur T6; Beis wie T7
  • 8 Ob 198/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 198/79
    nur T6
  • 2 Ob 177/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 2 Ob 177/79
    nur T6; Beis wie T5; Veröff: EFSlg 33821
  • 2 Ob 196/79
    Entscheidungstext OGH 26.02.1980 2 Ob 196/79
    Auch; nur T6; Veröff: ZVR 1980/323 S 340
  • 2 Ob 75/80
    Entscheidungstext OGH 24.06.1980 2 Ob 75/80
    Veröff: SZ 53/96
  • 8 Ob 223/80
    Entscheidungstext OGH 26.02.1981 8 Ob 223/80
    Auch; Veröff: SZ 54/24
  • 2 Ob 153/82
    Entscheidungstext OGH 26.02.1981 2 Ob 153/82
    Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 177/79
  • 2 Ob 33/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 2 Ob 33/92
    Auch
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Auch; Beisatz: Künftige Entwicklungen der Einkommens- und Lebensverhältnisse sind, soweit möglich, schon bei der erstmaligen Zumessung einer Rente im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen; künftig Entgehendes ist daher nach dem gewöhnlichen, das heißt wahrscheinlichen Lauf der Dinge (§ 1293 ABGB) zu bemessen; dagegen sind aber bloße Möglichkeiten, für deren Eintritt hinlängliche Anhaltspunkte fehlen, nicht zu beachten. (T8); Beisatz: Eine Prognose der künftigen Entwicklung für einen längeren Zeitraum oder gar auf Jahrzehnte hinaus ist nicht zu stellen; dies gilt insbesondere auch für die künftige Entwicklung der Löhne, Gehälter und Pensionen, weil sie von nicht zu überblickenden Faktoren abhängig ist. (T9) Veröff: SZ 71/5
  • 2 Ob 22/97t
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 22/97t
    Auch
  • 2 Ob 157/00b
    Entscheidungstext OGH 08.06.2000 2 Ob 157/00b
    Auch
  • 6 Ob 203/00x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 203/00x
    Vgl; Beisatz: Wie in jenen Fällen, in denen das Ende einer Rente von völlig ungewissen Umständen bestimmt wird, muss auch dort, wo weitgehend unbekannt ist, ob und mit welcher Änderung der Höhe der Rente bei (fiktivem) Eintritt in den Ruhestand des Unterhaltspflichtigen zu rechnen ist, von einer Berücksichtigung dieses Umstandes Abstand genommen werden. (T10)
  • 1 Ob 175/04y
    Entscheidungstext OGH 23.11.2004 1 Ob 175/04y
    Auch
  • 2 Ob 99/06g
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 99/06g
    Auch; Beisatz: Demnach ist auch zu berücksichtigen, wenn eine ernstliche und konkrete Absicht der Ehegatten bestand, dem Ehemann ab einem bestimmten Zeitpunkt die Führung des Haushaltes aufzuerlegen. (T11)
  • 2 Ob 11/06s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 11/06s
    Auch
  • 2 Ob 3/08t
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 3/08t
    Auch; Beis wie T11
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Vgl; Beis wie T11
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Auch; Beis wie T8 nur: Künftige Entwicklungen der Einkommens- und Lebensverhältnisse sind, soweit möglich, schon bei der erstmaligen Zumessung einer Rente im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen. (T12)
  • 2 Ob 119/09b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 119/09b
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Auszugehen ist von den Verhältnissen (bis) zum Todes-bzw Verletzungszeitpunkt. (T13)
  • 2 Ob 149/09i
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 149/09i
    Auch; nur T6; Auch Beis wie T13; Auch Beis wie T12; Veröff: SZ 2010/68
  • 2 Ob 40/10m
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 40/10m
    Auch; nur T6; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 2 Ob 57/10m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 57/10m
    nur T6; nur: Es gilt, eine Prognose für die Zukunft zu treffen. (T14); Auch Beis wie T13
  • 2 Ob 94/13g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 94/13g
    Auch
  • 5 Ob 41/17s
    Entscheidungstext OGH 04.05.2017 5 Ob 41/17s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0031835

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.07.2017

Dokumentnummer

JJR_19561128_OGH0002_0020OB00641_5600000_001

Rechtssatz für 2Ob113/62 8Ob91/71 2Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031291

Geschäftszahl

2Ob113/62; 8Ob91/71; 2Ob209/74; 2Ob186/74 (2Ob187/74); 2Ob354/74; 8Ob37/76; 8Ob98/76 (8Ob99/76); 8Ob206/83; 2Ob589/83; 8Ob51/86; 8Ob92/87; 2Ob63/88; 2Ob14/89 (2Ob15/89); 2Ob64/92; 1Ob155/97v; 2Ob99/06g; 2Ob11/06s; 2Ob175/08m; 2Ob150/08k; 2Ob119/09b; 2Ob149/09i; 2Ob40/10m; 2Ob57/10m; 2Ob62/12z; 2Ob27/14f; 2Ob94/13g; 2Ob145/14h

Entscheidungsdatum

13.04.1962

Norm

ABGB §1327 a

Rechtssatz

Der Begriff "Entgangenes" in § 1327 ABGB umfasst auch "künftig Entgehendes". "Entgang" ist alles, was die Hinterbliebenen erhielten, wenn der zur Unterhaltsleistung aus dem Gesetz Verpflichtete nicht getötet worden wäre.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 113/62
    Entscheidungstext OGH 13.04.1962 2 Ob 113/62
    Veröff: ZVR 1962/257 S 279
  • 8 Ob 91/71
    Entscheidungstext OGH 18.05.1971 8 Ob 91/71
    nur: "Entgang" ist alles, was die Hinterbliebenen erhielten, wenn der zur Unterhaltsleistung aus dem Gesetz Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T1)
  • 2 Ob 209/74
    Entscheidungstext OGH 26.09.1974 2 Ob 209/74
    nur: Der Begriff "Entgangenes" in § 1327 ABGB umfasst auch "künftig Entgehendes". (T2)
  • 2 Ob 186/74
    Entscheidungstext OGH 12.12.1974 2 Ob 186/74
    nur T1
  • 2 Ob 354/74
    Entscheidungstext OGH 13.02.1975 2 Ob 354/74
    Veröff: SZ 48/13
  • 8 Ob 37/76
    Entscheidungstext OGH 24.03.1976 8 Ob 37/76
    nur T1
  • 8 Ob 98/76
    Entscheidungstext OGH 29.09.1976 8 Ob 98/76
    nur T1
  • 8 Ob 206/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 206/83
    Beisatz: Als ein solcher Entgang ist auch der Entfall der Möglichkeit, weiterhin einen Unterhaltsvorschuss zu beziehen, anzusehen. (T3)
  • 2 Ob 589/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 2 Ob 589/83
  • 8 Ob 51/86
    Entscheidungstext OGH 09.10.1986 8 Ob 51/86
    nur T1
  • 8 Ob 92/87
    Entscheidungstext OGH 17.05.1988 8 Ob 92/87
    Veröff: ZVR 1989/136 S 229
  • 2 Ob 63/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 63/88
    nur T1
  • 2 Ob 14/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 14/89
    Veröff: SZ 62/140 = JBl 1990,240 = ZVR 1990/123 S 315
  • 2 Ob 64/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 2 Ob 64/92
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    nur T2; Veröff: SZ 71/5
  • 2 Ob 99/06g
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 99/06g
  • 2 Ob 11/06s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 11/06s
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Hinterbliebenen sind grundsätzlich so zu stellen, wie sie stünden, wenn der zum Unterhalt Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T4)
  • 2 Ob 150/08k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 150/08k
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 2 Ob 119/09b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 119/09b
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 149/09i
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 149/09i
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 2010/68
  • 2 Ob 40/10m
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 40/10m
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 57/10m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 57/10m
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 62/12z
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 62/12z
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 27/14f
    Entscheidungstext OGH 17.03.2014 2 Ob 27/14f
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 94/13g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 94/13g
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 145/14h
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 2 Ob 145/14h
    Auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0031291

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.04.2015

Dokumentnummer

JJR_19620413_OGH0002_0020OB00113_6200000_001

Rechtssatz für 2Ob51/63 (2Ob52/63, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031391

Geschäftszahl

2Ob51/63 (2Ob52/63, 2Ob53/63); 2Ob37/69; 2Ob6/71; 5Ob141/73; 8Ob247/80; 8Ob65/85 (8Ob66/85); 2Ob8/86; 2Ob63/88; 2Ob14/89 (2Ob15/89); 2Ob33/91; 2Ob57/92; 2Ob22/97t; 2Ob243/99w; 2Ob106/98x; 2Ob157/00b; 2Ob175/00z; 2Ob281/02s; 2Ob175/08m; 1Ob66/08z; 2Ob9/09a; 2Ob62/12z

Entscheidungsdatum

14.03.1963

Norm

ABGB §1327 a

Rechtssatz

§ 1327 ABGB soll diesen Personen das ersetzen, was sie vom Getöteten aus dem Titel des gesetzlichen Anspruches auf Unterhalt verlangen konnten.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 51/63
    Entscheidungstext OGH 14.03.1963 2 Ob 51/63
    Veröff: ZVR 1963/234 S 237
  • 2 Ob 37/69
    Entscheidungstext OGH 27.02.1969 2 Ob 37/69
  • 2 Ob 6/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 2 Ob 6/71
    Veröff: SZ 44/39 = ZVR 1972/27 S 49
  • 5 Ob 141/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 5 Ob 141/73
  • 8 Ob 247/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 247/80
    Beisatz: Geschiedene Ehefrau. (T1) Veröff: SZ 54/17
  • 8 Ob 65/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 8 Ob 65/85
    Auch; Beisatz: Es ist insoweit Schadenersatz zu leisten, als die entgangenen Leistungen Unterhaltscharakter haben. (T2)
  • 2 Ob 8/86
    Entscheidungstext OGH 14.10.1986 2 Ob 8/86
    Veröff: SZ 59/166
  • 2 Ob 63/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 63/88
    Beis wie T2
  • 2 Ob 14/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 14/89
    Veröff: SZ 62/140 = JBl 1990,240 = ZVR 1990/123 S 315
  • 2 Ob 33/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 2 Ob 33/91
    Beis wie T2
  • 2 Ob 57/92
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 2 Ob 57/92
    Auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1994/129 S 311
  • 2 Ob 22/97t
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 22/97t
    Auch
  • 2 Ob 243/99w
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 243/99w
    Vgl auch; Beisatz: Der gesetzliche Unterhaltsanspruch ist als Mindestanspruch nach § 1327 ABGB anzusehen. (T3); Veröff: SZ 72/135
  • 2 Ob 106/98x
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 106/98x
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 157/00b
    Entscheidungstext OGH 08.06.2000 2 Ob 157/00b
  • 2 Ob 175/00z
    Entscheidungstext OGH 21.06.2001 2 Ob 175/00z
    Vgl auch; Beisatz: Der Hinterbliebene ist grundsätzlich so zu stellen, wie er stünde, wenn der zum Unterhalt Verpflichtete nicht getötet worden wäre. (T4)
  • 2 Ob 281/02s
    Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 281/02s
    Beisatz: Im Falle der bloßen Gefährdungshaftung nach § 12 Abs 2 EKHG und § 3 RHPflG ist der Ersatzanspruch nach dem gesetzlichen Unterhaltsanspruch zu beurteilen. Es kommt nicht darauf an, ob der tatsächlich geleistete Unterhalt höher war als der gesetzliche. (T5)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Vgl; Beis wie T4
  • 1 Ob 66/08z
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 1 Ob 66/08z
    Auch; Beisatz: Maßgebend für die Berechnung des Entgangs sind dabei letztlich die tatsächlich erbrachten, Unterhaltscharakter aufweisenden Leistungen, soferne sie nicht auffallend über das gesetzliche Maß des Unterhalts hinausgehen, also noch einigermaßen im Verhältnis zu diesem stehen. (T6)
  • 2 Ob 9/09a
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 9/09a
    Vgl; Beis wie T4
  • 2 Ob 62/12z
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 62/12z
    Auch; Beisatz: Grundvoraussetzung des Anspruchs nach § 1327 ABGB ist das Bestehen eines gesetzlichen Unterhaltsanspruchs. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0031391

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.10.2012

Dokumentnummer

JJR_19630314_OGH0002_0020OB00051_6300000_002

Rechtssatz für 2Ob18/84 8Ob2042/96v 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035976

Geschäftszahl

2Ob18/84; 8Ob2042/96v; 8Ob8/04s; 8ObA92/06x; 8Ob145/06s; 2Ob194/06b; 2Ob212/06z; 9Ob122/06s; 5Ob110/08z; 2Ob175/08m; 4Ob3/09h; 3Ob105/09a; 7Ob111/09p; 6Ob222/09d; 4Ob209/09b; 3Ob23/10v; 3Ob194/10s; 3Ob207/10b; 7Ob217/10b; 5Ob9/11a; 1Ob9/11x; 10Ob54/11f; 5Ob209/11p; 3Ob222/12m; 4Ob98/13k; 1Ob140/13i; 3Ob241/13g; 1Ob211/14g; 1Ob248/14y; 4Ob117/15g; 7Ob13/15k; 3Ob213/15t; 9ObA94/16p; 1Ob7/17m; 9ObA9/17i; 9ObA3/17g; 4Ob109/17h; 1Ob204/17g; 1Ob185/17p; 7Ob38/17i; 9ObA71/17g; 9ObA11/18k; 4Ob9/18d; 9Ob81/17b; 3Ob89/18m

Entscheidungsdatum

25.09.1984

Norm

ZPO §52
ZPO §519 Abs1 Z2
ZPO §521a

Rechtssatz

Kostenvorbehalt (nicht: Zuspruch von Kosten der Rekursbeantwortung) bei Erfolglosigkeit eines Rekurses nach § 519 Abs 1 Z 2, Abs 2 ZPO.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 18/84
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 2 Ob 18/84
  • 8 Ob 2042/96v
    Entscheidungstext OGH 24.07.1996 8 Ob 2042/96v
    Auch
  • 8 Ob 8/04s
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 8 Ob 8/04s
    Auch; Beisatz: Auch das Rekursverfahren gegen den Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO stellt keinen von der Entscheidung in der Hauptsache unabhängigen Zwischenstreit dar. (T1)
  • 8 ObA 92/06x
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 92/06x
  • 8 Ob 145/06s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 145/06s
    Beis wie T1
  • 2 Ob 194/06b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 194/06b
    Vgl; Vgl Beis wie T1
  • 2 Ob 212/06z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 212/06z
    Auch
  • 9 Ob 122/06s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 Ob 122/06s
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 110/08z
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 110/08z
    Vgl aber; Beisatz: Im Verfahren über den Rekurs findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (Hier: Zurückweisung des Rekurses). (T2)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Vgl aber Beis wie T2; Bem: Siehe nunmehr RS0123222. (T3)
  • 4 Ob 3/09h
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 4 Ob 3/09h
  • 3 Ob 105/09a
    Entscheidungstext OGH 26.08.2009 3 Ob 105/09a
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 7 Ob 111/09p
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 7 Ob 111/09p
    Beisatz: Hier: Keine Berechtigung des Rekurses. (T4)
  • 6 Ob 222/09d
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 4 Ob 209/09b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 209/09b
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 3 Ob 194/10s
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 194/10s
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 7 Ob 217/10b
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 217/10b
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 9/11x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 9/11x
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Vgl aber; Beis wie T2; Bem wie T3
  • 5 Ob 209/11p
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 209/11p
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 222/12m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 222/12m
    Auch
  • 4 Ob 98/13k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 98/13k
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 140/13i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 140/13i
    Vgl aber; Beis wie T2; Bem wie T3
  • 3 Ob 241/13g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 241/13g
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
  • 1 Ob 248/14y
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 248/14y
    Vgl
  • 4 Ob 117/15g
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 117/15g
    Veröff: SZ 2015/80
  • 7 Ob 13/15k
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 13/15k
    Veröff: SZ 2015/90
  • 3 Ob 213/15t
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 213/15t
    Auch
  • 9 ObA 94/16p
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 9 ObA 94/16p
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
    Vgl; Beis wie T2
  • 9 ObA 9/17i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 9/17i
  • 9 ObA 3/17g
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 3/17g
    Veröff: SZ 2017/29
  • 4 Ob 109/17h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 109/17h
    Aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 1 Ob 185/17p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 185/17p
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 9 ObA 71/17g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 71/17g
    Vgl aber; Beis wie T2
  • 9 ObA 11/18k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 9 ObA 11/18k
  • 4 Ob 9/18d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 9/18d
    Beis wei T2
  • 9 Ob 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 81/17b
  • 3 Ob 89/18m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 89/18m
    Vgl aber; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0035976

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19840925_OGH0002_0020OB00018_8400000_001

Rechtssatz für 2Ob22/95 2Ob99/06g 2Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0041464

Geschäftszahl

2Ob22/95; 2Ob99/06g; 2Ob175/08m

Entscheidungsdatum

09.03.1995

Norm

ABGB §1327 d

Rechtssatz

Hätte die Witwe nach dem Tode ihres Mannes den Beruf aufgegeben, so muss sie, wenn sie nunmehr den Beruf fortführt, sich Einkommen daraus auf ihren Rentenanspruch nicht anrechnen lassen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 22/95
    Entscheidungstext OGH 09.03.1995 2 Ob 22/95
  • 2 Ob 99/06g
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 99/06g
    Auch; Beisatz: Es ist bei der Berechnung des Unterhaltsentgangs auf den geplanten hypothetischen Verlauf abzustellen; hier: die Witwe hätte nach der beabsichtigten künftigen Lebensgestaltung ein Einkommen erzielt, das sie nun tatsächlich nicht erzielt, was in die Berechnung ihres Unterhaltsentgangs miteinzubeziehen ist. (T1)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Vgl; Beisatz: Künftige Entwicklungen des Eigeneinkommens des hinterbliebenen Ehegatten sind, soweit möglich, bei der Bemessung im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0041464

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19950309_OGH0002_0020OB00022_9500000_001

Rechtssatz für 2Ob11/06s 2Ob175/08m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0122263

Geschäftszahl

2Ob11/06s; 2Ob175/08m

Entscheidungsdatum

28.06.2007

Norm

ABGB §1327a

Rechtssatz

Bei der Bemessung der Schadenersatzansprüche nach § 1327 ABGB ist grundsätzlich von den Verhältnissen (bis) zum Todes- beziehungsweise Verletzungszeitpunkt auszugehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 11/06s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 11/06s
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Bem: Vgl 1 Ob 155/97v; 2 Ob 157/00b; 1 Ob 175/04y; 2 Ob 99/06g. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122263

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_20070628_OGH0002_0020OB00011_06S0000_001

Rechtssatz für 2Ob207/07s 2Ob194/07d 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123222

Geschäftszahl

2Ob207/07s; 2Ob194/07d; 2Ob155/06t; 2Ob48/07h; 2Ob55/07t; 8Ob57/07a; 2Ob14/08k; 2Ob51/08a; 2Ob255/07z; 9Ob22/07m; 3Ob98/08w; 5Ob110/08z; 3Ob103/08f; 2Ob75/08f; 2Ob175/08m; 2Ob210/07g; 8Ob91/08b; 9Ob32/08h; 1Ob206/08p; 2Ob156/08t; 2Ob92/08f; 8Ob3/09p; 8Ob166/08g; 9Ob9/08a; 9ObA65/09p; 9Ob31/08m; 1Ob42/09x; 9Ob29/08t; 8ObA42/09y; 1Ob150/09d; 8Ob60/09w; 8Ob103/09v; 1Ob168/09a; 6Ob2/09a; 9Ob45/09x; 9Ob87/09y; 8Ob67/09z; 9Ob54/09w; 8Ob117/09b; 6Ob222/09d; 2Ob158/09p; 9ObA124/09i; 3Ob23/10v; 1Ob20/10p; 8Ob15/10d; 2Ob215/09w; 8Ob60/10x; 2Ob210/09k; 9ObA82/10i; 3Ob207/10b; 2Ob173/10w; 8Ob6/10f; 8Ob14/11h; 1Ob182/10m; 2Ob197/10z; 5Ob9/11a; 7Ob222/10p; 2Ob91/10m; 5Ob164/10v; 1Ob24/11b; 1Ob51/11y; 1Ob55/11m; 1Ob119/11y; 6Ob173/11a; 1Ob9/11x; 1Ob177/11b; 10Ob54/11f; 9Ob89/10v; 1Ob203/11a; 2Ob220/10g; 2Ob160/11k; 7Ob204/11t; 5Ob209/11p; 4Ob47/12h; 1Ob9/12y; 2Ob121/12a; 2Ob200/11t; 5Ob123/12t; 2Ob43/12f; 7Ob8/13x; 8Ob80/12s; 10Ob13/13d; 4Ob36/13t; 9ObA4/13y; 4Ob98/13k; 9ObA26/13h; 10Ob11/13k; 9ObA46/13z; 10Ob37/13h; 1Ob140/13i; 9Ob54/13a; 1Ob40/14k; 1Ob44/14y; 1Ob65/14m; 5Ob210/13p; 2Ob100/14s; 2Ob236/13i; 2Ob176/14t; 3Ob186/14w; 1Ob10/15z; 7Ob34/15y; 2Ob60/15k; 8Ob132/14s; 4Ob91/15h; 8Ob41/15k; 10ObS89/15h; 7Ob1/15w; 1Ob252/15p; 3Ob72/16h; 10Ob36/16s; 9ObA67/16t; 9ObA35/16m; 1Ob7/17m; 1Ob103/17d; 9ObA86/17p; 1Ob204/17g; 7Ob38/17i; 9ObA125/17y; 2Ob189/16g; 9ObA71/17g; 4Ob180/17z; 7Ob28/18w; 3Ob89/18m; 1Ob56/18v; 10Ob6/18g

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

ZPO §50
ZPO §52 Abs2

Rechtssatz

Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen ein Teilurteil und einen Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO des Berufungsgerichts findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 207/07s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 207/07s
    Beisatz: In diesem Sinn auch schon 2 Ob 155/06t, 8 Ob 57/07a, 2 Ob 194/07d, 2 Ob 48/07h, 2 Ob 55/07p (als Gleichstellungsindizierung nacherfasst). (T1)
  • 2 Ob 194/07d
    Entscheidungstext OGH 18.10.2007 2 Ob 194/07d
    Auch
  • 2 Ob 155/06t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 155/06t
    Auch
  • 2 Ob 48/07h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 48/07h
    Auch
  • 2 Ob 55/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 55/07t
    Auch
  • 8 Ob 57/07a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 Ob 57/07a
    Auch
  • 2 Ob 14/08k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 14/08k
    Auch
  • 2 Ob 51/08a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 51/08a
    Auch
  • 2 Ob 255/07z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 255/07z
  • 9 Ob 22/07m
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 Ob 22/07m
    Auch
  • 3 Ob 98/08w
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 98/08w
    Vgl; Beisatz: Hier: Rekurs gegen Aufhebungsbeschluss zurückgewiesen. (T2)
  • 5 Ob 110/08z
    Entscheidungstext OGH 03.06.2008 5 Ob 110/08z
    Auch
  • 3 Ob 103/08f
    Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 103/08f
    Vgl; Beisatz: Hier: Da nur die erstbeklagte Partei die Zulässigkeit des Rekurses bestritt, ist nur sie als in einem Zwischenstreit obsiegend und damit kostenersatzberechtigt anzusehen. In Ansehung der zweitbeklagten Partei beruht die Kostenentscheidung auf § 52 ZPO. (T3)
  • 2 Ob 75/08f
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 75/08f
    nur: Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen einen Aufhebungsbeschluss im Sinn des § 519 Abs 1 Z 2 ZPO des Berufungsgerichts findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (T4)
  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung T5 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T4 wurde gelöscht. ‑ Februar 2017 (T5)
  • 2 Ob 210/07g
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 210/07g
    Auch
  • 8 Ob 91/08b
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 91/08b
    Auch
  • 9 Ob 32/08h
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 32/08h
    Auch
  • 1 Ob 206/08p
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 206/08p
    Auch
  • 2 Ob 156/08t
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 156/08t
  • 2 Ob 92/08f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 92/08f
    Vgl
  • 8 Ob 3/09p
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 3/09p
    Vgl
  • 8 Ob 166/08g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 166/08g
    Vgl
  • 9 Ob 9/08a
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 9/08a
  • 9 ObA 65/09p
    Entscheidungstext OGH 02.06.2009 9 ObA 65/09p
    Vgl
  • 9 Ob 31/08m
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 Ob 31/08m
    Auch
  • 1 Ob 42/09x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 42/09x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T6)
  • 9 Ob 29/08t
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 Ob 29/08t
    nur T4
  • 8 ObA 42/09y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2009 8 ObA 42/09y
    Vgl
  • 1 Ob 150/09d
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 150/09d
    Auch; nur T4
  • 8 Ob 60/09w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 60/09w
    Vgl auch
  • 8 Ob 103/09v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 103/09v
  • 1 Ob 168/09a
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 168/09a
    Auch; Beisatz: Hier: Zwischenstreit über die Zulässigkeit des Revisionsrekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss des Rekursgerichts. (T7)
  • 6 Ob 2/09a
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 2/09a
    Vgl; Beis wie T2
  • 9 Ob 45/09x
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 45/09x
  • 9 Ob 87/09y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 87/09y
  • 8 Ob 67/09z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2009 8 Ob 67/09z
    Vgl auch
  • 9 Ob 54/09w
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 54/09w
    nur T4
  • 8 Ob 117/09b
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 117/09b
    Vgl auch
  • 6 Ob 222/09d
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
    nur T4; Beisatz: Vielmehr findet ein Kostenersatz an den Rechtsmittelgegner statt, wenn er auf diese Unzulässigkeit hingewiesen hat. (T8)
  • 2 Ob 158/09p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 158/09p
  • 9 ObA 124/09i
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 ObA 124/09i
    nur: Im Zwischenstreit über die mangels erheblicher Rechtsfrage verneinte Zulässigkeit der Rechtsmittel gegen ein Teilurteil findet ein Kostenvorbehalt nach § 52 ZPO nicht statt. (T9)
  • 3 Ob 23/10v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 23/10v
    nur T4; nur T5; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 20/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 20/10p
    nur T9; Beisatz: Diese Vorgangsweise ist auch bei einem Zwischenurteil, das über den Grund des Anspruchs abschließend entscheidet, berechtigt. (T10)
  • 8 Ob 15/10d
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 15/10d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 215/09w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 215/09w
    Vgl
  • 8 Ob 60/10x
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 Ob 60/10x
    Vgl auch
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Vgl
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Vgl auch; nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
    Auch; Beis ähnlich wie T8
  • 2 Ob 173/10w
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 173/10w
  • 8 Ob 6/10f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 6/10f
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/160
  • 8 Ob 14/11h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 14/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T10
  • 1 Ob 182/10m
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 182/10m
    Auch; nur T9; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 2 Ob 197/10z
    Entscheidungstext OGH 27.01.2011 2 Ob 197/10z
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
    Auch; nur T4
  • 7 Ob 222/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 222/10p
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 91/10m
    Entscheidungstext OGH 05.05.2011 2 Ob 91/10m
    Auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 164/10v
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 164/10v
  • 1 Ob 24/11b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 24/11b
    nur T4; Beis wie T2
  • 1 Ob 51/11y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 51/11y
    Vgl auch Beis wie T8; Beis wie T10
  • 1 Ob 55/11m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 55/11m
  • 1 Ob 119/11y
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 119/11y
    Auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 173/11a
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 173/11a
    Vgl auch
  • 1 Ob 9/11x
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 9/11x
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 177/11b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 177/11b
    Auch; nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Auch
  • 9 Ob 89/10v
    Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 Ob 89/10v
  • 1 Ob 203/11a
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 203/11a
    nur T4
  • 2 Ob 220/10g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2011 2 Ob 220/10g
    Auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 160/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 160/11k
    Auch
  • 7 Ob 204/11t
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 204/11t
    Auch
  • 5 Ob 209/11p
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 5 Ob 209/11p
    Auch
  • 4 Ob 47/12h
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 47/12h
    Auch; nur T4
  • 1 Ob 9/12y
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 9/12y
    nur T9
  • 2 Ob 121/12a
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 121/12a
  • 2 Ob 200/11t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 200/11t
    Vgl
  • 5 Ob 123/12t
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 123/12t
    Auch; Vgl Beis wie T10
  • 2 Ob 43/12f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 43/12f
    Vgl; Beis wie T10
  • 7 Ob 8/13x
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 8/13x
    Auch; nur T4
  • 8 Ob 80/12s
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 80/12s
    Beis wie T2
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Vgl; Beis wie T8
  • 4 Ob 36/13t
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 36/13t
    Vgl; Beis wie T8
  • 9 ObA 4/13y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 4/13y
    Vgl auch; Auch Beis wie T8
  • 4 Ob 98/13k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 98/13k
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 9 ObA 26/13h
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 26/13h
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 Ob 11/13k
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 Ob 11/13k
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 46/13z
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 46/13z
    Vgl auch
  • 10 Ob 37/13h
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 37/13h
    Vgl auch; Beisatz: Mangels konkreter Hinweise auf die Unzulässigkeit gilt keiner der Rekurswerber als obsiegend. (T11)
  • 1 Ob 140/13i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 140/13i
    Vgl
  • 9 Ob 54/13a
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 Ob 54/13a
    Vgl; nur T8
  • 1 Ob 40/14k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 40/14k
    Auch; Beis wie T10
  • 1 Ob 44/14y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 44/14y
    Vgl auch
  • 1 Ob 65/14m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 65/14m
    Auch
  • 5 Ob 210/13p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 210/13p
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 100/14s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 100/14s
    Auch
  • 2 Ob 236/13i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 236/13i
    Auch
  • 2 Ob 176/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 176/14t
  • 3 Ob 186/14w
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 186/14w
    Auch
  • 1 Ob 10/15z
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 10/15z
    Auch
  • 7 Ob 34/15y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 34/15y
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 60/15k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 2 Ob 60/15k
    Auch; Beis wie T2; nur T4; Beis wie T7
  • 8 Ob 132/14s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 Ob 132/14s
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T2
  • 4 Ob 91/15h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 91/15h
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T2
  • 10 ObS 89/15h
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 89/15h
    Auch
  • 7 Ob 1/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 1/15w
    Auch
  • 1 Ob 252/15p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 252/15p
    nur T4; Beis wie T8
  • 3 Ob 72/16h
    Entscheidungstext OGH 18.05.2016 3 Ob 72/16h
    Auch; nur T4; nur T5; Beis wie T11
  • 10 Ob 36/16s
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 36/16s
    Vgl auch
  • 9 ObA 67/16t
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 67/16t
  • 9 ObA 35/16m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 ObA 35/16m
    Auch
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
    nur T4; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 1 Ob 103/17d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 103/17d
    Beis wie T8; nur T9
  • 9 ObA 86/17p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 86/17p
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
    Beis wie T2; nur T4; Beis wie T8
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
  • 9 ObA 125/17y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 125/17y
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 189/16g
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 2 Ob 189/16g
  • 9 ObA 71/17g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 71/17g
    Beis wie T2; Beis wie T8
  • 4 Ob 180/17z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 180/17z
    Auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Beis wie T2; nur T4; Beis wie T8
  • 3 Ob 89/18m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 89/18m
    Beis wie T2; nur T4
  • 1 Ob 56/18v
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 56/18v
    nur T4
  • 10 Ob 6/18g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 6/18g
    nur T4; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123222

Im RIS seit

15.03.2008

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2018

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00207_07S0000_001

Rechtssatz für 2Ob175/08m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0124246

Geschäftszahl

2Ob175/08m

Entscheidungsdatum

04.09.2008

Norm

ABGB §1327 c1
ABGB §1327 d

Rechtssatz

Bei der Prognose einer zukünftigen Entwicklung der Lebens- und Einkommensverhältnisse der Ehegatten ist die von ihnen beabsichtigte Gestaltungsänderung zu berücksichtigen. Es ist auf konkrete, von den Ehegatten so geplante, zukünftige Ereignisse abzustellen, deren Eintritt nach dem üblichen Verlauf der Dinge realitätsnah erscheint.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124246

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2009

Dokumentnummer

JJR_20080904_OGH0002_0020OB00175_08M0000_001

Rechtssatz für 2Ob175/08m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0124247

Geschäftszahl

2Ob175/08m

Entscheidungsdatum

04.09.2008

Norm

ABGB §3127 c1
ABGB §1327 d

Rechtssatz

Präsentiert sich die vom hinterbliebenen Ehegatten behauptete Lebensplanung (Familiengründung) als von Unsicherheitsfaktoren geprägt, die nicht nur durch die Entscheidungen der Ehegatten und anderer Beteiligter (potenzieller Dienstgeber) steuerbar sind, so liegt eine bloß abstrakt mögliche zukünftige Entwicklung vor, die nicht ausreicht, um sie bei der Bemessung des entgangenen Unterhalts nach § 1327 ABGB zu berücksichtigen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 175/08m
    Entscheidungstext OGH 04.09.2008 2 Ob 175/08m
    Beisatz: Ob beziehungsweise zu welchem Zeitpunkt sich der Wunsch der Ehegatten nach zwei bis drei Kindern verwirklicht hätte, ist keine Tatsache, deren Eintritt sich nach dem „üblichen Verlauf" verlässlich beurteilen lässt. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124247

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2009

Dokumentnummer

JJR_20080904_OGH0002_0020OB00175_08M0000_002

Entscheidungstext 2Ob175/08m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

2Ob175/08m

Entscheidungsdatum

04.09.2008

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Baumann als Vorsitzenden und die Hofräte Dr. Veith, Dr. Grohmann, Dr. E. Solé und Dr. Nowotny als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Mag. Marion S*****, vertreten durch Dr. Peter Paul Wolf, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei R***** AG, *****, vertreten durch Baier Böhm Rechtsanwälte OEG in Wien, wegen 123.175,39 EUR sA, über den Rekurs der klagenden Partei (Rekursinteresse 56.612,27 EUR sA) gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 19. Mai 2008, GZ 15 R 235/07z-62, mit dem das Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien vom 16. Juli 2007, GZ 20 Cg 153/04y-49, in der Fassung der Berichtigungsbeschlüsse vom 18. Juli 2007 (ON 52) und vom 26. September 2007 (ON 54) aufgehoben wurde, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Rekurs wird zurückgewiesen.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei binnen 14 Tagen die mit 2.018,52 EUR (darin enthalten 336,72 EUR USt) bestimmten Kosten des Rekursverfahrens zu ersetzen.

Text

Begründung:

Der Ehemann der Klägerin wurde am 20. 10. 1991 bei einem Verkehrsunfall, für den die Beklagte haftet, getötet. Die Klägerin begehrt - soweit noch relevant - nach § 1327 ABGB entgangenen Unterhalt für den Zeitraum ab 1. 1. 2004. Thema dieses Rekursverfahrens ist ausschließlich, ob sich die Klägerin ein (allfällig erzielbares) eigenes Einkommen anrechnen lassen muss. Die Klägerin, die 2001 ihr erstes Kind gebar, brachte dazu vor, sie und ihr verstorbener Ehemann hätten stets beabsichtigt, eine Familie zu gründen und noch in den 90er Jahren zwei bis drei Kinder zu zeugen. Die Klägerin hätte nach Geburt des ersten Kindes ihre Berufstätigkeit aufgegeben und sich voll der Kindererziehung und dem Haushalt gewidmet. Der letztlich erst im Jahr 2001 verwirklichte Kinderwunsch habe nach wie vor dem ursprünglichen Lebensplan entsprochen.

Die Beklagte bestreitet diese Auffassung insbesondere mit dem Argument, die Geburt eines Kindes, das von einem anderen Mann stamme, stelle nicht die Konsequenz des ursprünglichen Lebensplans dar. Bei der Berechnung des Unterhaltsentgangs in der Vergangenheit sei jeweils ein Einkommen der Klägerin berücksichtigt worden. Die Klägerin sei auch imstande, ein Einkommen zu erzielen. Das Erstgericht ging bei der Bemessung des entgangenen Unterhalts von einem Jahresnettoeinkommen der Klägerin von null aus, ohne Feststellungen über ein (tatsächlich erzieltes oder erzielbares) eigenes Einkommen der Klägerin und ihre behauptete Lebensplanung zu treffen.

Das Berufungsgericht hielt das Verfahren (auch) aus diesem Grund für ergänzungsbedürftig und hob das Urteil des Erstgerichts unter anderem zur Klärung der Frage des anrechenbaren eigenen Einkommens der Klägerin auf. In der rechtlichen Beurteilung vertrat es die Auffassung, die Geburt eines Kindes fast 10 Jahre nach dem Tod des Ehegatten ändere nichts daran, dass sich die Witwe ein schon vor dem Tod des Mannes erzieltes Einkommen weiter anrechnen lassen müsse; bloß mögliche künftige Entwicklungen (wie hier die behauptete Lebensplanung durch Gründung einer Familie und Aufgabe der Berufstätigkeit nach Geburt des ersten Kindes) seien nicht zu berücksichtigen.

Das Berufungsgericht ließ den Rekurs an den Obersten Gerichtshof zu, weil zu einer derartigen Fallkonstellation noch keine gesicherte höchstgerichtliche Rechtsprechung bestehe.

Rechtliche Beurteilung

Der Rekurs der Klägerin ist entgegen dem nicht bindenden Ausspruch des Berufungsgerichts nicht zulässig.

Gemäß § 1327 ABGB muss den Hinterbliebenen, für deren Unterhalt der Getötete nach dem Gesetz zu sorgen hat, das, was ihnen dadurch entgangen ist, ersetzt werden. Diese Bestimmung enthält eine Sonderregelung zugunsten mittelbar Geschädigter; sie gewährt nach ständiger Judikatur den nach dem Gesetz unterhaltsberechtigten Personen einen auf den Ersatz einer entgangenen tatsächlichen Unterhaltsleistung gerichteten Schadenersatzanspruch, nicht aber einen Unterhaltsanspruch (RIS-Justiz RS0031342; 1 Ob 155/97v = SZ 71/5; 2 Ob 41/08f). Die Hinterbliebenen sind grundsätzlich so zu stellen, wie sie stünden, wenn der zum Unterhalt Verpflichtete nicht getötet worden wäre (2 Ob 157/00b = ZVR 2001/23; 1 Ob 175/04y; RIS-Justiz RS0031291). Bei der Bemessung ihrer Schadenersatzansprüche ist grundsätzlich von den Verhältnissen (bis) zum Todes- bzw Verletzungszeitpunkt auszugehen (1 Ob 155/97v; 2 Ob 157/00b; 1 Ob 175/04y; 2 Ob 99/06g). Eigenes Einkommen des hinterbliebenen Ehegatten ist auf dessen Ansprüche nach § 1327 ABGB anzurechnen, wenn er es schon zu Lebzeiten des Getöteten freiwillig zur Gänze oder teilweise zur Bestreitung des eigenen Unterhalts verwendet hat (RIS-Justiz RS0046992; 2 Ob 22/95 mwN; 2 Ob 99/06g). Künftige Entwicklungen sind, soweit möglich, bei der Bemessung im Rahmen einer Prognose zu berücksichtigen (2 Ob 99/06g mwN).

Bei der Prognose einer zukünftigen Entwicklung der Lebens- und Einkommensverhältnisse der Ehegatten ist nach der höchstgerichtlichen Judikatur die von ihnen beabsichtigte Gestaltungsänderung zu berücksichtigen, wie etwa die ernstliche und konkrete Absicht, dem Ehemann ab einem bestimmten Zeitpunkt die Führung des Haushalts zu übertragen (8 Ob 51/86; 2 Ob 99/06g). In der Entscheidung 2 Ob 22/95 stellte der Oberste Gerichtshof ebenfalls auf die von den Eheleuten beabsichtigte Gestaltungsänderung ab und vertrat die Ansicht, die Witwe, die ohne den Tod ihres Mannes ihren Beruf aufgegeben hätte, müsse sich die Einkünfte aus der nun dennoch fortgesetzten Berufstätigkeit nicht anrechnen lassen.

Den zitierten Entscheidungen ist gemeinsam, dass sie auf konkrete, von den Ehegatten so geplante, zukünftige Ereignisse abstellen, deren Eintritt nach dem üblichen Verlauf der Dinge realitätsnah erscheint; wie insbesondere die Pensionierung des Mannes verbunden mit einer Ausweitung der (bisher halbtägigen) Berufstätigkeit der Ehefrau (2 Ob 99/06g) oder die Aufgabe der Berufstätigkeit der Ehefrau für den Fall, dass ihr Mann eine - konkret angebotene - Arbeitsstelle mit einem Nettoeinkommen in einer bestimmten Größenordnung erhalten hätte (2 Ob 22/95).

Im Gegensatz zu diesen Fällen präsentiert sich die hier behauptete Lebensplanung (Familiengründung) als von Unsicherheitsfaktoren geprägt, die nicht nur durch die Entscheidungen der Ehegatten und anderer Beteiligter (potenzieller Dienstgeber) steuerbar sind. Ob bzw zu welchem Zeitpunkt sich der Wunsch der Ehegatten nach zwei bis drei Kindern verwirklicht hätte, ist keine Tatsache, deren Eintritt sich nach dem „üblichen Verlauf" verlässlich beurteilen lässt. Hält das Berufungsgericht diese bloß abstrakt mögliche zukünftige Entwicklung für nicht ausreichend, um sie bei der Bemessung des entgangenen Unterhalts nach § 1327 ABGB zu berücksichtigen (dazu auch Reischauer in Rummel3 § 1327 Rz 24 mwN), so hält sich diese Auffassung im Rahmen der höchstgerichtlichen Judikatur, die auf konkrete künftige Entwicklungen abstellt. Eine Frage von rechtserheblicher Bedeutung ist damit im konkreten Fall nicht zu beantworten, was zur Zurückweisung des Rekurses führt.

Die Kostenentscheidung gründet sich auf die §§ 41, 50 Abs 1 ZPO. Wird ein nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO erhobener Rekurs mangels Vorliegens einer erheblichen Rechtsfrage zurückgewiesen, sind die Kosten nicht nach § 52 ZPO vorzubehalten; vielmehr findet ein Kostenersatz statt, wenn - wie hier - der Rechtsmittelgegner auf diese Unzulässigkeit hingewiesen hat (2 Ob 210/07g; 5 Ob 110/08z; RIS-Justiz RS0035976 [T2]).

Schlagworte

Kennung XPUBL Diese Entscheidung wurde veröffentlicht in ZVR 2009/99 S 199 - ZVR 2009,199 = HAVE/REAS 2009,298 XPUBLEND

Anmerkung

E88782 2Ob175.08m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:0020OB00175.08M.0904.000

Zuletzt aktualisiert am

20.10.2009

Dokumentnummer

JJT_20080904_OGH0002_0020OB00175_08M0000_000