Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob749/51 2Ob613/57 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009665

Geschäftszahl

3Ob749/51; 2Ob613/57; 2Ob42/61; 2Ob14/62; 2Ob181/64; 2Ob84/67; 2Ob235/70; 8Ob47/71; 8Ob174/71; 2Ob197/75; 8Ob33/78; 8Ob65/80 (8Ob121/80); 2Ob30/80 (2Ob31/80); 2Ob114/80; 2Ob44/82; 8Ob295/82; 8Ob200/83; 2Ob4/84; 8Ob4/85 (8Ob5/85); 8Ob41/87; 2Ob39/87; 2Ob8/89; 2Ob83/89; 2Ob41/89; 2Ob103/01p; 8Ob127/02p; 7Ob281/02b; 2Ob238/07z; 1Ob97/16w

Entscheidungsdatum

16.01.1952

Norm

ABGB §139 A
ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 C
ZPO §1 Ac

Rechtssatz

Fahrtauslagen der Verwandten eines Verletzten können nicht als Krankenkosten vom Verletzten selbst geltend gemacht werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 749/51
    Entscheidungstext OGH 16.01.1952 3 Ob 749/51
    Veröff: JBl 1953,49
  • 2 Ob 613/57
    Entscheidungstext OGH 11.12.1957 2 Ob 613/57
    Beisatz: Wohl aber vom Verwandten: zB dem Ehegatten. (T1)
    Veröff: JBl 1958,207
  • 2 Ob 42/61
    Entscheidungstext OGH 03.02.1961 2 Ob 42/61
    Veröff: ZVR 1961/314 S 255
  • 2 Ob 14/62
    Entscheidungstext OGH 19.01.1962 2 Ob 14/62
  • 2 Ob 181/64
    Entscheidungstext OGH 11.06.1964 2 Ob 181/64
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1964/283 S 327
  • 2 Ob 84/67
    Entscheidungstext OGH 13.04.1967 2 Ob 84/67
    Beisatz: Die Besuchskosten der Eltern gehören, so weit damit der gesetzliche Sorgepflicht und Beistandspflicht nach § 129 ABGB entsprochen wird, zu den Heilungskosten, für die der Schädiger nach § 1325 ABGB aufzukommen hat, ganz gleich, in wessen Vermögen sie entstanden sind. (T2)
    Veröff: EvBl 1967/452 S 658 = EFSlg 8429 = ZVR 1968/83 S 189
  • 2 Ob 235/70
    Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 235/70
    Beis wie T2
  • 8 Ob 47/71
    Entscheidungstext OGH 16.03.1971 8 Ob 47/71
    Beis wie T2
  • 8 Ob 174/71
    Entscheidungstext OGH 29.06.1971 8 Ob 174/71
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Kein Ersatz für Besuchskosten der verheirateten, nicht sorgepflichtigen Tochter und des Schwiegersohnes. (T3)
    Veröff: ZVR 1973/38 S 50
  • 2 Ob 197/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 2 Ob 197/75
    Vgl jedoch; Beisatz: Fahrtkosten der Eltern des Klägers sind als Heilungskosten insoweit anzuerkennen, als die Aufrechterhaltung des Kontaktes zwischen dem Kind und den sorgepflichtigen und beistandspflichtigen Personen für die Heilung förderlich war. (T4)
  • 8 Ob 33/78
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 33/78
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 65/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 65/80
  • 2 Ob 30/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1980 2 Ob 30/80
    Auch; Beisatz: Besuchskosten nur bei Sorgepflicht und Beistandspflicht des Besuchers gegenüber dem Verletzten (nicht für Bruder). (T5)
  • 2 Ob 114/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 114/80
    Beis wie T2; Beis wie T5; Beisatz: Besuchskosten der Ehegatten. (T6)
  • 2 Ob 44/82
    Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 44/82
    Vgl; Beisatz: Der Zweckmäßigkeit des Aufwandes an Heilungskosten. (T7)
  • 8 Ob 295/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 8 Ob 295/82
    Beis wie T5; Beisatz: Besuchskosten nur bei Sorgepflicht und Beistandspflicht des Besuchers gegenüber dem Verletzten. (T8)
  • 8 Ob 200/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 200/83
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Es muss sich jedoch immer um den Ersatz tatsächlicher Aufwendungen, also echter Vermögenseinbußen handeln (nicht zB um den Ersatz für Zeitaufwand). (T9)
  • 2 Ob 4/84
    Entscheidungstext OGH 03.07.1984 2 Ob 4/84
    Auch; Beis wie T9
  • 8 Ob 4/85
    Entscheidungstext OGH 25.04.1985 8 Ob 4/85
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T9; Beisatz: Als eine solche Vermögenseinbuße ist auch anzusehen, dass der Vater des minderjährigen unbezahlten Urlaub nehmen musste, um den ihm aus seiner Sorge und Beistandspflicht erwachsenen Pflichten der Krankenbetreuung nachzukommen. Hier handelt es sich nicht um einen Ersatz frustrierten Zeitaufwandes, sondern um eine tatsächliche Vermögenseinbuße. (T10)
  • 8 Ob 41/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 41/87
    Auch
  • 2 Ob 39/87
    Entscheidungstext OGH 28.10.1987 2 Ob 39/87
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 2 Ob 8/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 8/89
    Auch; Beisatz: Hier: Verdienstentgang der Ehegattin infolge der für den Verletzten erbrachten Pflegeleistungen. (T11)
  • 2 Ob 83/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 2 Ob 83/89
    Vgl aber; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Besuchskosten der Kinder. (T12)
    Veröff: SZ 62/116
  • 2 Ob 41/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 41/89
    Vgl aber; Beisatz: Hier: Zuspruch der Fahrtkosten von Eltern und Geschwistern an den Verletzten. (T13)
  • 2 Ob 103/01p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 2 Ob 103/01p
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Lebensgefährtin. (T14)
  • 8 Ob 127/02p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 8 Ob 127/02p
    Vgl auch; Beis wie T14; Veröff: SZ 2002/110
  • 7 Ob 281/02b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 7 Ob 281/02b
    Abweichend; Beis wie T12; Beisatz: Die Kosten von Krankenhausbesuchen werden zu den Heilungskosten gezählt (ZVR 1973/38; 2 Ob 41/89 mwN, uva), und zwar jedenfalls dann, wenn sie sorge-und beistandspflichtigen nächsten Verwandten entstehen. (T15) Beisatz: Hier: Zuspruch von Besuchskosten des in Deutschland lebenden Sohnes nach dem Krankenhausaufenthalt eines für den Rest seines Lebens gravierend Behinderten als "Heilungs-" bzw "Linderungskosten", wenn diese für die psychische Unterstützung des Behinderten förderlich und notwendig sind (unter Abzug jener Besuchskosten, die der Sohn auch dann aufgewendet hätte, wenn es nicht zu einer Querschnittlähmung des Klägers gekommen wäre). (T16)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Abweichend; Beis wie T15
  • 1 Ob 97/16w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 97/16w
    Abweichend; Beis wie T15; Beis wie T10; Beisatz: Der Verletzte ist zur Geltendmachung dieses Anspruchs im eigenen Namen berechtigt. (T17)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0009665

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.07.2016

Dokumentnummer

JJR_19520116_OGH0002_0030OB00749_5100000_001

Rechtssatz für 1Ob150/58 2Ob413/59 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030874

Geschäftszahl

1Ob150/58; 2Ob413/59; 2Ob222/61; 2Ob218/60; 2Ob318/66 (2Ob319/66); 1Ob166/67; 8Ob46/75; 8Ob247/75; 8Ob271/75 (8Ob272/75); 8Ob1/76; 8Ob177/76; 8Ob169/76; 8Ob208/76; 8Ob82/77; 4Ob2396/96y; 2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

02.04.1958

Norm

ABGB §1325 D1a

Rechtssatz

Dem Beschädigten gebührt ein Ersatz für Verdienstentgang auch dann, wenn er infolge seiner Erwerbsminderung mehr an Arbeitszeit und Arbeitskraft aufwenden muss, um den bisherigen Verdienst zu erzielen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 150/58
    Entscheidungstext OGH 02.04.1958 1 Ob 150/58
    Veröff: ZVR 1958/207 S 211
  • 2 Ob 413/59
    Entscheidungstext OGH 23.09.1959 2 Ob 413/59
  • 2 Ob 218/60
    Entscheidungstext OGH 11.11.1960 2 Ob 218/60
    Veröff: ZVR 1961/176 S 138
  • 2 Ob 222/61
    Entscheidungstext OGH 09.06.1961 2 Ob 222/61
  • 2 Ob 318/66
    Entscheidungstext OGH 02.12.1966 2 Ob 318/66
    Beisatz: .... und er in der Arbeitsplatzwahl beschränkt ist, welcher Nachteil durch die Bestimmungen des Invalideneinstellungsgesetzes nicht behoben ist. (T1) Veröff: ZVR 1967/214 S 266
  • 1 Ob 166/67
    Entscheidungstext OGH 28.09.1967 1 Ob 166/67
    Veröff: ZVR 1968/184 S 297
  • 8 Ob 46/75
    Entscheidungstext OGH 12.03.1975 8 Ob 46/75
    Veröff: ZVR 1976/48 S 51
  • 8 Ob 247/75
    Entscheidungstext OGH 26.11.1975 8 Ob 247/75
    Veröff: ZVR 1976/266 S 280
  • 8 Ob 271/75
    Entscheidungstext OGH 14.01.1976 8 Ob 271/75
    Veröff: ZVR 1976/293 S 306
  • 8 Ob 1/76
    Entscheidungstext OGH 04.02.1976 8 Ob 1/76
    Veröff: ZVR 1977/319 S 337 = ZfRV 1977,130 (Glosse von Schwind)
  • 8 Ob 169/76
    Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 169/76
  • 8 Ob 177/76
    Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 177/76
  • 8 Ob 208/76
    Entscheidungstext OGH 07.12.1976 8 Ob 208/76
  • 8 Ob 82/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 82/77
  • 4 Ob 2396/96y
    Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 2396/96y
    Veröff: SZ 70/93
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0030874

Dokumentnummer

JJR_19580402_OGH0002_0010OB00150_5800000_002

Rechtssatz für 5Ob276/58 2Ob274/63 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021473

Geschäftszahl

5Ob276/58; 2Ob274/63; 8Ob92/65 (8Ob112/65); 2Ob361/66; 1Ob276/71; 1Ob176/72; 2Ob282/76; 5Ob593/78; 6Ob744/78; 2Ob192/78; 8Ob84/80 (8Ob85/80); 8Ob78/83; 2Ob2/85; 2Ob38/87; 2Ob42/87; 1Ob22/92; 1Ob43/95; 1Ob22/95; 7Ob82/97b; 1Ob320/97h; 1Ob257/00a; 1Ob126/01p; 9Ob208/02g; 2Ob110/03w; 2Ob287/04a; 2Ob99/06g; 2Ob238/07z; 5Ob171/09x; 6Ob43/10g; 2Ob190/09v; 2Ob209/11s; 7Ob48/12b; 2Ob27/12b; 1Ob208/12p; 6Ob9/16s

Entscheidungsdatum

17.09.1958

Norm

ABGB §1154b
ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 B2
ABGB §1327 a

Rechtssatz

Der mittelbar Geschädigte kann, sofern nicht das Gesetz selbst Ausnahmen enthält, nicht Schadenersatz verlangen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 276/58
    Entscheidungstext OGH 17.09.1958 5 Ob 276/58
    Veröff: RZ 1958,169
  • 2 Ob 274/63
    Entscheidungstext OGH 12.12.1963 2 Ob 274/63
    Veröff: EvBl 1964/123 S 183
  • 8 Ob 92/65
    Entscheidungstext OGH 29.06.1965 8 Ob 92/65
  • 2 Ob 361/66
    Entscheidungstext OGH 12.01.1967 2 Ob 361/66
    Veröff: EvBl 1967/270 S 354 = JBl 1968,35 = ZVR 1967/191 S 240
  • 1 Ob 276/71
    Entscheidungstext OGH 09.12.1971 1 Ob 276/71
  • 1 Ob 176/72
    Entscheidungstext OGH 06.09.1972 1 Ob 176/72
    Veröff: EvBl 1972/297 S 577 = JBl 1973,579 (siehe auch Posch JBl 1973,564)
  • 2 Ob 282/76
    Entscheidungstext OGH 27.01.1977 2 Ob 282/76
    Veröff: ZVR 1977/295 S 368 = JBl 1978,209
  • 5 Ob 593/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 5 Ob 593/78
  • 6 Ob 744/78
    Entscheidungstext OGH 15.12.1978 6 Ob 744/78
    Beisatz: Ausgedingsberechtigte - Ersteher (T1)
  • 2 Ob 192/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 192/78
    Vgl; Beisatz: Ein - und dieselbe Person kann zugleich unmittelbar und mittelbar Geschädigter sein. (T2)
  • 8 Ob 84/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 84/80
  • 8 Ob 78/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 78/83
    Auch; Beisatz: Hier: Leasingnehmer (T3) Veröff: SZ 56/199 = JBl 1985,231
  • 2 Ob 2/85
    Entscheidungstext OGH 12.02.1985 2 Ob 2/85
    Auch; Veröff: GesRZ 1985,138 (dazu Harrer, GesRZ 1985,130)
  • 2 Ob 38/87
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 2 Ob 38/87
    Beisatz: Kein eigener Ersatzanspruch des Verletzten, der vor dem Unfall am Hof seiner Ehefrau als Hausknecht arbeitete, für Ertragsentgang seiner Ehefrau. (T4)
  • 2 Ob 42/87
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 42/87
    Beisatz: Mit Ausführungen zur Frage der Schadensverlagerung (Gesellschaft mit beschränkter Haftung begehrt Ersatz der Kosten für Ersatzkräfte für den verletzten Alleingesellschafter). (T5) Veröff: SZ 61/178 = RdW 1989,25 = ZVR 1989/159 S 276
  • 1 Ob 22/92
    Entscheidungstext OGH 22.06.1993 1 Ob 22/92
    Auch; Veröff: SZ 66/77 = JBl 1993,788
  • 1 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 43/95
    Auch
  • 1 Ob 22/95
    Entscheidungstext OGH 06.09.1995 1 Ob 22/95
    Auch; Veröff: SZ 68/156
  • 7 Ob 82/97b
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 82/97b
    Auch
  • 1 Ob 320/97h
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 320/97h
    Auch
  • 1 Ob 257/00a
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 1 Ob 257/00a
    Auch; Beisatz: Besteht kein Zusammenhang zwischen dem durch Auslegung im Sinne einer wertenden Beurteilung des Sinns der Normen zu ermittelnden Normzwecks und dem eingetretenen Schaden, so liegt nur ein mittelbarer, grundsätzlich nicht ersatzfähiger Schaden und keine Schadensverlagerung vor. (T6)
  • 1 Ob 126/01p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 126/01p
    Auch
  • 9 Ob 208/02g
    Entscheidungstext OGH 02.10.2002 9 Ob 208/02g
    Auch
  • 2 Ob 110/03w
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 2 Ob 110/03w
    Beisatz: Hier: Betreiber einer Autobahnraststätte ist hinsichtlich des Kundenentfalls nach unfallbedingter Autobahnsperre nur mittelbar Geschädigter. (T7)
  • 2 Ob 287/04a
    Entscheidungstext OGH 02.03.2006 2 Ob 287/04a
    Auch
  • 2 Ob 99/06g
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 99/06g
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl; Beis auch wie T5; Bem: Siehe nunmehr RS0123371. (T8)
  • 5 Ob 171/09x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 171/09x
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Veröff: SZ 2009/162
  • 6 Ob 43/10g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 43/10g
    Beis wie T5
  • 2 Ob 190/09v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 2 Ob 190/09v
    Auch; Beisatz: Hier: Kosten der vom Land Oberösterreich gewährten Hilfe durch geschützte Arbeit in Verbindung mit einer externen Unterbringung in einer geschützten Werkstätte eines Vereins zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung als bloß mittelbarer Schaden nicht ersatzfähig. (T9)
  • 2 Ob 209/11s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 209/11s
    Auch
  • 7 Ob 48/12b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 7 Ob 48/12b
    Auch
  • 2 Ob 27/12b
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 27/12b
    Vgl; Vgl Beis wie T5; Veröff: SZ 2012/95
  • 1 Ob 208/12p
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 208/12p
    Vgl; Veröff: SZ 2012/137
  • 6 Ob 9/16s
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 6 Ob 9/16s

Schlagworte

GmbH GesmbH

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0021473

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.04.2016

Dokumentnummer

JJR_19580917_OGH0002_0050OB00276_5800000_001

Rechtssatz für 2Ob133/64 2Ob292/66 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058551

Geschäftszahl

2Ob133/64; 2Ob292/66; 2Ob112/71; 2Ob276/71; 2Ob289/71; 2Ob244/71; 2Ob45/72; 2Ob162/72; 2Ob17/73; 2Ob164/73; 2Ob135/76; 8Ob74/77; 2Ob144/77 (2Ob145/77); 8Ob142/77; 2Ob263/77; 8Ob92/78; 8Ob16/79; 8Ob79/79; 8Ob266/79; 8Ob284/79; 8Ob14/81; 8Ob115/81; 2Ob99/81; 2Ob116/81; 2Ob170/81; 2Ob2/82; 8Ob191/82; 2Ob191/82; 2Ob43/83; 2Ob94/83; 8Ob2/83; 2Ob201/83; 8Ob95/83; 8Ob104/83; 8Ob148/83; 8Ob58/84; 2Ob23/85; 2Ob52/85; 8Ob73/86; 8Ob42/87; 2Ob52/88; 2Ob109/88; 2Ob4/89 (2Ob5/89); 2Ob54/92; 1Ob49/95 (1Ob54/95); 1Ob53/95; 2Ob57/98s; 2Ob359/99d; 2Ob229/01t; 2Ob172/02m; 2Ob52/04t; 2Ob233/04k; 1Ob42/04i; 2Ob238/07z; 2Ob142/09k; 2Ob181/11y; 2Ob30/16z; 2Ob126/16t; 2Ob15/17w; 2Ob117/16v

Entscheidungsdatum

11.05.1964

Norm

EKHG §11 B1
EKHG §11 B2

Rechtssatz

Die gewöhnliche Betriebsgefahr wird durch das Verschulden des Schädigers als Unfallursache in der Regel ganz zurückgedrängt; eine Ausgleichungspflicht nach § 11 EKHG kommt nur dann in Betracht, wenn der Schaden auf eine besondere Betriebsgefahr zurückzuführen ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 133/64
    Entscheidungstext OGH 11.05.1964 2 Ob 133/64
    Veröff: ZVR 1965/36 S 45
  • 2 Ob 292/66
    Entscheidungstext OGH 17.11.1966 2 Ob 292/66
    Beisatz: Serienunfall (T1)
    Veröff: ZVR 1967/180 S 222
  • 2 Ob 112/71
    Entscheidungstext OGH 27.05.1971 2 Ob 112/71
    nur: Die gewöhnliche Betriebsgefahr wird durch das Verschulden des Schädigers als Unfallursache in der Regel ganz zurückgedrängt. (T2)
  • 2 Ob 276/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1972 2 Ob 276/71
    Veröff: ZVR 1973/11 S 13
  • 2 Ob 289/71
    Entscheidungstext OGH 10.02.1972 2 Ob 289/71
    nur T2
  • 2 Ob 244/71
    Entscheidungstext OGH 20.04.1972 2 Ob 244/71
    nur T2
  • 2 Ob 45/72
    Entscheidungstext OGH 27.10.1972 2 Ob 45/72
    nur T2
  • 2 Ob 162/72
    Entscheidungstext OGH 18.01.1973 2 Ob 162/72
    Veröff: ZVR 1974/81 S 133
  • 2 Ob 17/73
    Entscheidungstext OGH 15.02.1973 2 Ob 17/73
    nur T2; Veröff: ZVR 1974/61 S 107
  • 2 Ob 164/73
    Entscheidungstext OGH 08.11.1973 2 Ob 164/73
    nur T2
  • 2 Ob 135/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 2 Ob 135/76
    nur T2; Veröff: ZVR 1977/19 S 11
  • 8 Ob 74/77
    Entscheidungstext OGH 15.06.1966 8 Ob 74/77
    Veröff: JBl 1979,149
  • 2 Ob 144/77
    Entscheidungstext OGH 08.09.1977 2 Ob 144/77
  • 8 Ob 142/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 142/77
    nur T2
  • 2 Ob 263/77
    Entscheidungstext OGH 09.02.1978 2 Ob 263/77
  • 8 Ob 92/78
    Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 92/78
  • 8 Ob 16/79
    Entscheidungstext OGH 29.03.1979 8 Ob 16/79
    nur T2; Beisatz: Selbst wenn dem Halter der ihm obliegende Entlastungsbeweis nicht gelungen ist. (T3)
  • 8 Ob 79/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 79/79
  • 8 Ob 266/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 266/79
  • 8 Ob 284/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 8 Ob 284/79
    nur T2; Veröff: ZVR 1981/7 S 8
  • 8 Ob 14/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 14/81
    Veröff: ZVR 1982/248 S 223
  • 8 Ob 115/81
    Entscheidungstext OGH 15.06.1981 8 Ob 115/81
    Beisatz: Schneeräumfahrzeug (T4)
  • 2 Ob 99/81
    Entscheidungstext OGH 30.06.1981 2 Ob 99/81
    nur T2; Beisatz: Eine außergewöhnliche Betriebsgefahr kann gegenüber einem Verschulden durchaus Berücksichtigung finden. (T5)
  • 2 Ob 116/81
    Entscheidungstext OGH 06.10.1981 2 Ob 116/81
    nur T2; Veröff: ZVR 1982/184 S 169
  • 2 Ob 170/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 2 Ob 170/81
    nur T2
  • 2 Ob 2/82
    Entscheidungstext OGH 26.01.1982 2 Ob 2/82
    nur T2; Veröff: ZVR 1982/293 S 266
  • 8 Ob 191/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 8 Ob 191/82
    nur T2
  • 2 Ob 191/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 191/82
    nur T2; Veröff: ZVR 1983/300 S 335
  • 2 Ob 43/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 2 Ob 43/83
    nur T2
  • 2 Ob 94/83
    Entscheidungstext OGH 31.05.1983 2 Ob 94/83
    Veröff: ZVR 1984/241 S 241
  • 8 Ob 2/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 8 Ob 2/83
    nur T2; Veröff: ZVR 1984/260 S 269
  • 2 Ob 201/83
    Entscheidungstext OGH 25.10.1983 2 Ob 201/83
    nur T2
  • 8 Ob 95/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 95/83
    nur T2; Veröff: ZVR 1984/124 S 120
  • 8 Ob 104/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 104/83
    Veröff: ZVR 1985/32 S 53
  • 8 Ob 148/83
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 8 Ob 148/83
    Beisatz: Insbesondere wird eine derartige Ausgleichspflicht zu bejahen sein, wenn das Verschulden des einen Beteiligten nicht so schwerwiegend ist, dass es gerechtfertigt erschiene, ihm gegenüber die zum Schaden beitragende außergewöhnliche Betriebsgefahr des anderen unfallsbeteiligten Fahrzeuges zu vernachlässigen. (T6)
    Veröff: ZVR 1984/328 S 349
  • 8 Ob 58/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 58/84
    Veröff: ZVR 1985/153 S 296
  • 2 Ob 23/85
    Entscheidungstext OGH 11.06.1985 2 Ob 23/85
  • 2 Ob 52/85
    Entscheidungstext OGH 12.11.1985 2 Ob 52/85
  • 8 Ob 73/86
    Entscheidungstext OGH 23.04.1987 8 Ob 73/86
    Vgl; nur T2; Beis wie T5; Veröff: ZVR 1988/64 S 140
  • 8 Ob 42/87
    Entscheidungstext OGH 19.11.1987 8 Ob 42/87
    Veröff: ZVR 1988/121 S 268
  • 2 Ob 52/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 2 Ob 52/88
    Veröff: ZVR 1989/71 S 113
  • 2 Ob 109/88
    Entscheidungstext OGH 11.10.1988 2 Ob 109/88
    nur T2
  • 2 Ob 4/89
    Entscheidungstext OGH 05.07.1989 2 Ob 4/89
  • 2 Ob 54/92
    Entscheidungstext OGH 25.11.1992 2 Ob 54/92
    Veröff: ZVR 1993/120 S 272
  • 1 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 49/95
    Auch; nur T2; Beisatz: Der schuldhaft handelnde Beteiligte hat seinen Schaden selbst zu tragen, wenn die dem anderen Halter zurechenbare gewöhnliche Betriebsgefahr nach den Umständen des Einzelfalls im Verhältnis zum Verschulden zu vernachlässigen ist. (T7)
    Veröff: SZ 68/220
  • 1 Ob 53/95
    Entscheidungstext OGH 03.10.1996 1 Ob 53/95
    Auch; Veröff: SZ 69/219
  • 2 Ob 57/98s
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 57/98s
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Stehen einander grobes Verschulden und außergewöhnliche Betriebsgefahr gegenüber, wird für letztere in der Regel nur eine Quote von 25 % in Ansatz gebracht, fällt das Verschulden hingegen nicht gravierend ins Gewicht, werden beide Zurechnungskriterien als gleichwertig betrachtet. (T8)
  • 2 Ob 359/99d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 2 Ob 359/99d
    Vgl auch; Beis wie T8 nur: Stehen einander grobes Verschulden und außergewöhnliche Betriebsgefahr gegenüber, wird für letztere in der Regel nur eine Quote von 25 % in Ansatz gebracht. (T9)
  • 2 Ob 229/01t
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 2 Ob 229/01t
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 172/02m
    Entscheidungstext OGH 25.09.2003 2 Ob 172/02m
    nur T2
  • 2 Ob 52/04t
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 2 Ob 52/04t
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 233/04k
    Entscheidungstext OGH 04.11.2004 2 Ob 233/04k
    Beisatz: Ob und unter welchen Voraussetzungen ausnahmsweise im Einzelfall doch eine erhöhte Betriebsgefahr gegenüber dem Verschulden zu berücksichtigen ist, kann nur aufgrund der konkreten Umstände des Einzelfalles beurteilt werden. (T10)
  • 1 Ob 42/04i
    Entscheidungstext OGH 12.10.2004 1 Ob 42/04i
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl; Beis wie T8 nur: Bei außergewöhnlicher Betriebsgefahr und nicht gravierend ins Gewicht fallendem Verschulden werden beide Zurechnungskriterien als gleichwertig betrachtet. (T11)
    Bem: Siehe nunmehr RS0123366. (T12)
  • 2 Ob 142/09k
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 142/09k
  • 2 Ob 181/11y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 181/11y
    Vgl; nur: Eine Ausgleichungspflicht nach § 11 EKHG kommt nur dann in Betracht, wenn der Schaden auf eine besondere Betriebsgefahr zurückzuführen ist. (T13)
    Vgl Beis wie T6; Beisatz: Treffen Verschuldens- und Gefährdungshaftung zusammen, so besteht zwischen mehreren Beteiligten eine Ausgleichspflicht gemäß § 11 Abs 1 letzter Satz EKHG. (T14)
    Beisatz: Stehen einander gravierendes (wenngleich nicht grobes) Verschulden und außergewöhnliche Betriebsgefahr gegenüber, so ist für letztere eine Quote von einem Drittel in Ansatz zu bringen. (T15)
  • 2 Ob 30/16z
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 2 Ob 30/16z
    Vgl
  • 2 Ob 126/16t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2016 2 Ob 126/16t
    Vgl; Beis wie T6; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Das Verschulden des Klagslenkers, der aufgrund seiner Alkoholisierung am zweiten Fahrstreifen der Autobahn anhielt und im unbeleuchteten Fahrzeug einschlief, kann in vertretbarer Weise als derart schwerwiegend angesehen werden, dass die außergewöhnliche Betriebsgefahr, die durch das Anhalten und Hineinragen des Beklagtenfahrzeugs in den ersten Fahrstreifen der Autobahn begründet wurde, zur Gänze in den Hintergrund tritt. (T16)
  • 2 Ob 15/17w
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 15/17w
    Auch
  • 2 Ob 117/16v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 117/16v
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9; Veröff: SZ 2017/69

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0058551

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19640511_OGH0002_0020OB00133_6400000_002

Rechtssatz für 4Ob15/65 (4Ob16/65) 6Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031474

Geschäftszahl

4Ob15/65 (4Ob16/65); 6Ob140/67; 6Ob255/67; 6Ob260/67; 1Ob73/71; 8Ob230/71; 2Ob44/71; 2Ob169/72 (2Ob170/72); 4Ob106/72; 2Ob34/73; 5Ob239/73; 8Ob133/74; 4Ob555/74; 1Ob117/75; 4Ob34/75; 8Ob156/75; 2Ob14/76; 8Ob164/76; 1Ob517/77; 3Ob651/77; 2Ob11/78; 2Ob272/77 (2Ob273/77); 6Ob803/77; 2Ob57/78; 2Ob117/78 (2Ob118/78); 5Ob654/78; 4Ob507/79; 8Ob8/79; 2Ob71/79; 3Ob681/78; 2Ob182/79; 8Ob18/80; 2Ob34/80; 8Ob57/80; 8Ob185/80; 2Ob199/80; 8Ob543/80; 8Ob211/80; 8Ob239/80; 2Ob241/80; 2Ob234/80; 2Ob29/81; 8Ob15/81; 8Ob19/81; 8Ob84/81; 8Ob28/81; 8Ob48/81; 8Ob104/81; 8Ob96/81; 8Ob199/81; 2Ob131/81; 3Ob679/80; 8Ob227/81; 8Ob89/81; 8Ob58/82; 2Ob242/81; 8Ob85/82; 2Ob146/82; 2Ob204/82; 8Ob229/82; 8Ob273/82; 6Ob883/82; 8Ob102/82; 8Ob295/82; 8Ob13/83; 8Ob7/83; 2Ob75/83; 2Ob92/83; 8Ob50/83; 8Ob47/83; 2Ob122/83; 8Ob14/83; 8Ob127/83; 2Ob188/83 (2Ob189/83); 2Ob212/83; 2Ob16/84 (2Ob17/84); 2Ob23/84; 8Ob42/84; 8Ob26/85; 2Ob30/85; 8Ob6/86; 8Ob86/85; 2Ob22/86; 2Ob63/86; 2Ob3/87; 8Ob22/87; 7Ob702/87; 1Ob579/88; 2Ob89/88; 2Ob149/88; 2Ob24/89; 2Ob74/89; 10Ob209/02m; 5Ob242/03d; 8Ob64/05b; 9Ob3/06s; 3Ob116/05p; 2Ob150/06g; 2Ob233/06p; 2Ob238/07z; 7Ob43/09p; 6Ob248/09b; 8Ob79/10s

Entscheidungsdatum

09.02.1965

Norm

ABGB §1325 E3

Rechtssatz

Bei der Bemessung des Schmerzengeldes sind die Art und Schwere der Körperverletzung, die Art und Dauer der Schmerzen sowie die Dauer der Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes und die damit verbundenen Unlustgefühle zu berücksichtigen. Das Schmerzengeld ist kein Ersatz für Vermögensschäden, sondern eine Entschädigung für einen immateriellen Schaden, demgegenüber die Anrechnung eines Vermögensvorteiles nicht stattfindet.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 15/65
    Entscheidungstext OGH 09.02.1965 4 Ob 15/65
    Veröff: SozM IA/e,609
  • 6 Ob 140/67
    Entscheidungstext OGH 16.06.1967 6 Ob 140/67
    nur: Bei der Bemessung des Schmerzengeldes sind die Art und Schwere der Körperverletzung, die Art und Dauer der Schmerzen sowie die Dauer der Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes und die damit verbundenen Unlustgefühle zu berücksichtigen. (T1)
  • 6 Ob 255/67
    Entscheidungstext OGH 21.09.1967 6 Ob 255/67
    nur T1
  • 6 Ob 260/67
    Entscheidungstext OGH 28.09.1967 6 Ob 260/67
    nur T1; Veröff: ZVR 1968/154 S 266
  • 1 Ob 73/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 1 Ob 73/71
  • 8 Ob 230/71
    Entscheidungstext OGH 05.10.1971 8 Ob 230/71
    nur T1
  • 2 Ob 44/71
    Entscheidungstext OGH 13.01.1972 2 Ob 44/71
    nur T1
  • 2 Ob 169/72
    Entscheidungstext OGH 21.09.1972 2 Ob 169/72
    nur T1
  • 4 Ob 106/72
    Entscheidungstext OGH 30.01.1973 4 Ob 106/72
    Veröff: SozM IA/e,1118
  • 2 Ob 34/73
    Entscheidungstext OGH 08.03.1973 2 Ob 34/73
    nur T1
  • 5 Ob 239/73
    Entscheidungstext OGH 20.02.1974 5 Ob 239/73
    nur T1
  • 8 Ob 133/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 133/74
    nur T1
  • 4 Ob 555/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 4 Ob 555/74
    nur T1
  • 1 Ob 117/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 1 Ob 117/75
    nur T1
  • 4 Ob 34/75
    Entscheidungstext OGH 08.07.1975 4 Ob 34/75
    nur T1
  • 8 Ob 156/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 8 Ob 156/75
    nur T1; Veröff: ZVR 1976/142 S 141
  • 2 Ob 14/76
    Entscheidungstext OGH 30.01.1976 2 Ob 14/76
    nur T1
  • 8 Ob 164/76
    Entscheidungstext OGH 13.10.1976 8 Ob 164/76
    nur T1
  • 1 Ob 517/77
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 1 Ob 517/77
    nur T1
  • 3 Ob 651/77
    Entscheidungstext OGH 10.01.1978 3 Ob 651/77
    nur T1
  • 2 Ob 11/78
    Entscheidungstext OGH 09.02.1978 2 Ob 11/78
    nur T1
  • 2 Ob 272/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 2 Ob 272/77
    nur T1; Veröff: RZ 1978/85 S 191 = JBl 1978,490 = ZVR 1978/322 S 372
  • 6 Ob 803/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 6 Ob 803/77
    nur T1
  • 2 Ob 57/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 57/78
    nur T1
  • 2 Ob 117/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 2 Ob 117/78
    nur T1
  • 5 Ob 654/78
    Entscheidungstext OGH 24.10.1978 5 Ob 654/78
    nur T1
  • 4 Ob 507/79
    Entscheidungstext OGH 20.02.1979 4 Ob 507/79
    Ähnlich; nur T1
  • 8 Ob 8/79
    Entscheidungstext OGH 29.03.1979 8 Ob 8/79
    nur T1
  • 2 Ob 71/79
    Entscheidungstext OGH 29.05.1979 2 Ob 71/79
    nur T1
  • 3 Ob 681/78
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 3 Ob 681/78
    nur T1
  • 2 Ob 182/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 2 Ob 182/79
    nur T1
  • 8 Ob 18/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 18/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/346 S 376
  • 2 Ob 34/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 34/80
    nur T1
  • 8 Ob 57/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 57/80
    nur T1
  • 8 Ob 185/80
    Entscheidungstext OGH 06.11.1980 8 Ob 185/80
    nur T1
  • 2 Ob 199/80
    Entscheidungstext OGH 09.12.1980 2 Ob 199/80
    nur T1
  • 8 Ob 543/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 543/80
    nur T1
  • 8 Ob 211/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 8 Ob 211/80
    nur T1
  • 8 Ob 239/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 239/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1981/242 S 307
  • 2 Ob 241/80
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 2 Ob 241/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/44 S 39
  • 2 Ob 234/80
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 234/80
    nur T1; Beisatz: Teilbemessung (T2)
  • 2 Ob 29/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1981 2 Ob 29/81
    nur T1
  • 8 Ob 15/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 8 Ob 15/81
    nur T1
  • 8 Ob 19/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 19/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/389 S 337
  • 8 Ob 84/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 84/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1986/17 S 76
  • 8 Ob 28/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 28/81
  • 8 Ob 48/81
    Entscheidungstext OGH 07.05.1981 8 Ob 48/81
    nur T1
  • 8 Ob 104/81
    Entscheidungstext OGH 04.06.1981 8 Ob 104/81
  • 8 Ob 96/81
    Entscheidungstext OGH 04.06.1981 8 Ob 96/81
    nur T1
  • 8 Ob 199/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 199/81
    nur T1
  • 2 Ob 131/81
    Entscheidungstext OGH 06.10.1981 2 Ob 131/81
  • 3 Ob 679/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 679/80
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 227/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 227/81
  • 8 Ob 89/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 89/81
    nur T1
  • 8 Ob 58/82
    Entscheidungstext OGH 25.03.1982 8 Ob 58/82
    nur T1
  • 2 Ob 242/81
    Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 242/81
    nur T1
  • 8 Ob 85/82
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 85/82
    nur T1
  • 2 Ob 146/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 2 Ob 146/82
    nur T1
  • 2 Ob 204/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 204/82
    nur T1
  • 8 Ob 229/82
    Entscheidungstext OGH 18.11.1982 8 Ob 229/82
    nur T1;
  • 8 Ob 273/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 273/82
    nur T1; Beisatz: Demnach auch seelische Leiden. (T3) Veröff: ZVR 1984/45 S 54
  • 6 Ob 883/82
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 6 Ob 883/82
    nur T1
  • 8 Ob 102/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 8 Ob 102/82
  • 8 Ob 295/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 8 Ob 295/82
    nur T1
  • 8 Ob 13/83
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 8 Ob 13/83
    nur T1
  • 8 Ob 7/83
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 7/83
    nur T1
  • 2 Ob 75/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 75/83
    nur T1
  • 2 Ob 92/83
    Entscheidungstext OGH 23.04.1983 2 Ob 92/83
    nur T1
  • 8 Ob 50/83
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 8 Ob 50/83
    nur T1
  • 8 Ob 47/83
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 8 Ob 47/83
  • 2 Ob 122/83
    Entscheidungstext OGH 31.05.1983 2 Ob 122/83
    nur T1
  • 8 Ob 14/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 8 Ob 14/83
  • 8 Ob 127/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 127/83
    nur T1
  • 2 Ob 188/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 2 Ob 188/83
    nur T1
  • 2 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 212/83
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 16/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 16/84
    nur T1
  • 2 Ob 23/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 23/84
    nur T1
  • 8 Ob 42/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 8 Ob 42/84
    nur T1; Veröff: ZVR 1985/102 S 183
  • 8 Ob 26/85
    Entscheidungstext OGH 19.06.1985 8 Ob 26/85
    nur T1; Veröff: ZVR 1986/19 S 79
  • 2 Ob 30/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 30/85
    nur T1
  • 8 Ob 6/86
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 6/86
    nur T1
  • 8 Ob 86/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 86/85
    nur T1
  • 2 Ob 22/86
    Entscheidungstext OGH 17.06.1986 2 Ob 22/86
    nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 63/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1986 2 Ob 63/86
    nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 3/87
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 3/87
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 22/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 22/87
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 7 Ob 702/87
    Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 702/87
    nur T1
  • 1 Ob 579/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 579/88
    Auch
  • 2 Ob 89/88
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 89/88
    nur T1
  • 2 Ob 149/88
    Entscheidungstext OGH 06.12.1988 2 Ob 149/88
  • 2 Ob 24/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 2 Ob 24/89
    nur T1
  • 2 Ob 74/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 2 Ob 74/89
    nur T1
  • 10 Ob 209/02m
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 10 Ob 209/02m
    Auch; nur: Das Schmerzengeld ist kein Ersatz für Vermögensschäden, sondern eine Entschädigung für einen immateriellen Schaden, demgegenüber die Anrechnung eines Vermögensvorteiles nicht stattfindet. (T4); Beisatz: Mit Hinweisen auf zum Teil abweichende Ansichten im deutschen Rechtsbereich. (T5)
  • 5 Ob 242/03d
    Entscheidungstext OGH 13.01.2004 5 Ob 242/03d
    Auch; Beisatz: Ein Vorteilsausgleich "erlittener" Schmerzen gegen "ersparte" Schmerzen kann überhaupt nur dann in Betracht kommen, wenn bei der Beurteilung der "Vor- und Nachteile" in Form von Schmerzzuständen von zwei vergleichbaren körperlichen Zuständen ausgegangen werden kann. Nur in dem Fall könnte geprüft werden, ob bei dem, durch das schädigende Ereignis verursachten "Endzustand" auch anrechenbare "Vorteile" entstanden sind. (T6)
  • 8 Ob 64/05b
    Entscheidungstext OGH 21.07.2005 8 Ob 64/05b
    nur T1
  • 9 Ob 3/06s
    Entscheidungstext OGH 04.05.2006 9 Ob 3/06s
    nur T1
  • 3 Ob 116/05p
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 116/05p
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Höhe des Schmerzengeldes hat sich primär an objektiv feststellbaren Kriterien wie Verletzungsschwere und -art zu orientieren, aber auch objektiv eruierbare subjektive Umstände beim Geschädigten sind zu berücksichtigen. (T7); Beisatz: Schmerzen und Unlustgefühle sind ein wichtiger, aber nicht allein maßgeblicher Gradmesser dafür, wie schwer der Verletzte in seiner Person getroffen wurde und wie groß daher der ersatzfähige immaterielle Schaden ist. (T8)
  • 2 Ob 150/06g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 150/06g
    nur T1
  • 2 Ob 233/06p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 233/06p
    nur T1
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    nur T1
  • 7 Ob 43/09p
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 43/09p
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 248/09b
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 248/09b
    Auch
  • 8 Ob 79/10s
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 Ob 79/10s
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0031474

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.12.2010

Dokumentnummer

JJR_19650209_OGH0002_0040OB00015_6500000_001

Rechtssatz für 7Ob215/68 1Ob151/72 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022184

Geschäftszahl

7Ob215/68; 1Ob151/72; 8Ob204/72; 4Ob548/75; 1Ob28/76 (1Ob29/76); 8Ob555/77; 2Ob135/78; 1Ob33/79; 4Ob571/79; 10Os148/79; 1Ob13/82; 3Ob49/85; 7Ob635/86; 2Ob50/89; 4Ob127/90; 15Os5/91; 7Ob551/94; 1Ob506/95; 9ObA257/98d; 4Ob13/99m; 7Ob32/99b; 5Ob151/01v; 9ObA90/01b; 3Ob62/06y; 2Ob238/07z; 7Ob130/10h; 1Ob234/11k; 10Ob77/15v

Entscheidungsdatum

13.11.1968

Norm

ABGB §1175 A1, ZPO §1 Ae1

Rechtssatz

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechtes ist keine juristische Person und nicht parteifähig. Berichtigung der Parteienbezeichnung auf die Namen der Gesellschafter. Hier: "Arbeitsgemeinschaft Felbertauernstraße".

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 215/68
    Entscheidungstext OGH 13.11.1968 7 Ob 215/68
  • 1 Ob 151/72
    Entscheidungstext OGH 05.07.1972 1 Ob 151/72
    Beisatz: Hier: "Arbeitsgemeinschaft vierte Donaubrücke - Flutbrücke". (T1) Veröff: EvBl 1973/30 S 77 = JBl 1974,101
  • 8 Ob 204/72
    Entscheidungstext OGH 19.12.1972 8 Ob 204/72
    Beisatz: Berichtigung auch noch im Rechtsmittelverfahren. (T2)
  • 4 Ob 548/75
    Entscheidungstext OGH 04.11.1975 4 Ob 548/75
    nur: Die Gesellschaft bürgerlichen Rechtes ist keine juristische Person und nicht parteifähig. (T3); Beisatz: Hier: Konsortium als Vorkaufsberechtigter und kann keine bücherlichen Rechte erwerben. (T4) Veröff: NZ 1977,54 = JBl 1976,428
  • 1 Ob 28/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 28/76
    nur T3
  • 8 Ob 555/77
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 8 Ob 555/77
    Veröff: SZ 51/3 = EvBl 1978/144 S 466
  • 2 Ob 135/78
    Entscheidungstext OGH 16.01.1979 2 Ob 135/78
    nur T3
  • 1 Ob 33/79
    Entscheidungstext OGH 09.01.1980 1 Ob 33/79
    nur T3; Veröff: SZ 53/2 = JBl 1980,545
  • 4 Ob 571/79
    Entscheidungstext OGH 29.04.1980 4 Ob 571/79
    nur T3; Beisatz: Arbeitsgemeinschaft (T5)
  • 10 Os 148/79
    Entscheidungstext OGH 17.06.1980 10 Os 148/79
    nur T3; Beisatz: Hier: Anwalts - Sozietät (T6) Veröff: EvBl 1981/78 S 246 = SSt 51/28 = JBl 1981,105
  • 1 Ob 13/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 13/82
    Vgl; nur T3; Beis wie T4 nur: Und kann keine bücherlichen Rechte erwerben. (T7)
  • 3 Ob 49/85
    Entscheidungstext OGH 26.06.1985 3 Ob 49/85
    nur T3; Veröff: GesRZ 1985,194 = RdW 1985,339
  • 7 Ob 635/86
    Entscheidungstext OGH 02.10.1986 7 Ob 635/86
    nur: Die Gesellschaft bürgerlichen Rechtes ist keine juristische Person. (T8) Veröff: SZ 59/161 = RdW 1987,80 = WBl 1987,12 = GesRZ 1987,41 = RZ 1987/41 S 171
  • 2 Ob 50/89
    Entscheidungstext OGH 25.04.1989 2 Ob 50/89
    nur T3; Veröff: SZ 62/71 = RZ 1989/81 S 220 = ZVR 1990/48 S 139 = JBl 1989,587 (Reich - Rohrwig)
  • 4 Ob 127/90
    Entscheidungstext OGH 23.10.1990 4 Ob 127/90
    nur: Die Gesellschaft bürgerlichen Rechtes ist nicht parteifähig. (T9) Veröff: SZ 63/179
  • 15 Os 5/91
    Entscheidungstext OGH 29.08.1991 15 Os 5/91
    nur T8
  • 7 Ob 551/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 7 Ob 551/94
    nur T3; Beisatz: Hier: Jagdgesellschaft im Sinne des § 21 oberösterreichischen Jagdgesetzes. (T10)
  • 1 Ob 506/95
    Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 506/95
    nur T9
  • 9 ObA 257/98d
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 ObA 257/98d
    nur T3; Beisatz: Im Prozess haben die Gesellschafter als Prozessparteien aufzutreten. (T11)
  • 4 Ob 13/99m
    Entscheidungstext OGH 04.02.1999 4 Ob 13/99m
    nur T3
  • 7 Ob 32/99b
    Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 32/99b
    nur T8; Beisatz: Rechtsträger sind (nur) Gesellschafter. (T12)
  • 5 Ob 151/01v
    Entscheidungstext OGH 10.07.2001 5 Ob 151/01v
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 9 ObA 90/01b
    Entscheidungstext OGH 28.11.2001 9 ObA 90/01b
    nur T9; Beis wie T11
  • 3 Ob 62/06y
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 3 Ob 62/06y
    Auch; nur T3
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch; nur T8; Beisatz: Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist nicht rechtsfähig. (T13)
  • 7 Ob 130/10h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 130/10h
    Auch; Beis wie T13; Veröff: SZ 2011/41
  • 1 Ob 234/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 234/11k
    Auch; nur T3
  • 10 Ob 77/15v
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 77/15v
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0022184

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19681113_OGH0002_0070OB00215_6800000_001

Rechtssatz für 2Ob20/70 2Ob234/74 2Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031148

Geschäftszahl

2Ob20/70; 2Ob234/74; 2Ob209/75; 8Ob170/76; 8Ob168/76; 7Ob25/78; 8Ob157/81; 8Ob211/81; 8Ob245/82; 2Ob200/83; 2Ob54/84; 2Ob49/85; 2Ob22/85; 2Ob4/87; 2Ob3/87; 2Ob65/93; 2Ob57/93; 10Ob2350/96b; 6Ob2394/96v; 10Ob86/01x; 2Ob237/01v; 7Ob281/02b; 2Ob180/04s; 2Ob101/05z; 2Ob78/05t; 7Ob228/05p; 2Ob241/05p; 2Ob212/04x; 2Ob104/06t; 2Ob166/07m; 2Ob238/07z; 2Ob105/09v; 2Ob55/12w

Entscheidungsdatum

29.01.1970

Norm

ABGB §1325 E5

Rechtssatz

Zuspruch eines Schmerzengeldes von S 260.000,-- bei Querschnittlähmung (Schmerzen von ca drei Jahren, keine Globalbemessung).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 20/70
    Entscheidungstext OGH 29.01.1970 2 Ob 20/70
    Veröff: ZVR 1970/233 S 297
  • 2 Ob 234/74
    Entscheidungstext OGH 26.09.1974 2 Ob 234/74
    Ähnlich; Beisatz: S 270000,-- (Schmerzen von 1 3/4 Jahren). (T1)
  • 2 Ob 209/75
    Entscheidungstext OGH 23.10.1975 2 Ob 209/75
    Ähnlich; Beisatz: Inkomplette Querschnittlähmung, 220000,-- S. (T2)
  • 8 Ob 170/76
    Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 170/76
    Vgl; Beisatz: Querschnittlähmung und Bruch des linken Oberschenkels während Behandlung, Schmerzzustände auf Lebenszeit. (T3) Veröff: ZVR 1977/171 S 211
  • 8 Ob 168/76
    Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 168/76
    Beisatz: Querschnittlähmung S 450000,--. (T4)
  • 7 Ob 25/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 7 Ob 25/78
    Vgl; Beisatz: Querschnittlähmung S 900000,--. (T5) Veröff: SZ 51/63
  • 8 Ob 157/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 157/81
    Vgl; Beisatz: S 800000,-- (T6)
  • 8 Ob 211/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 211/81
    Vgl; Beisatz: S 900000,-- (T7)
  • 8 Ob 245/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 8 Ob 245/82
    Vgl; Beisatz: Nahezu gänzliche Lähmung (auch Arme und Hände). Die Tatsache, dass der Verletzte nach einer über zwei Jahre dauernden qualvollen Situation seinem Leben selbst ein Ende bereitete, vermöchte hier angesichts schwersten Leidens auch psychische Art keinen Grund für die Ausmessung eines geringeren Schmerzengeldbetrages zu bilden (S 900000,--). (T8)
  • 2 Ob 200/83
    Entscheidungstext OGH 08.11.1983 2 Ob 200/83
    Auch; Beisatz: Nicht komplette Querschnittlähmung S 700000,--. (T9)
  • 2 Ob 54/84
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 2 Ob 54/84
    Vgl; Beis wie T6
  • 2 Ob 49/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 49/85
    Auch; Beisatz: Mastdarmlähmung und Blasenlähmung S 600000,--. (T10)
  • 2 Ob 22/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 22/85
    Vgl; Beis wie T5
  • 2 Ob 4/87
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 2 Ob 4/87
    Vgl; Beis wie T8 nur: Nahezu gänzliche Lähmung (auch Arm und Hände). (T11) Beisatz: 1 Million Schilling. (T12)
  • 2 Ob 3/87
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 3/87
    Vgl; Beis wie T7; Veröff: ZVR 1988/11 S 44
  • 2 Ob 65/93
    Entscheidungstext OGH 09.12.1993 2 Ob 65/93
    Vgl; Beisatz: 1,5 Millionen Schilling. (T13)
  • 2 Ob 57/93
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 2 Ob 57/93
    Vgl; Beisatz: S 1,5 Millionen, komplette motorische Querschnittlähmung unterhalb des sechsten Halswirbels. (T14)
  • 10 Ob 2350/96b
    Entscheidungstext OGH 03.09.1996 10 Ob 2350/96b
    Vgl; Beisatz: Für die bloße Vorverlegung der Querschnittslähmung um ein Jahr auf Grund überholender Kausalität ist ein Schmerzengeld von S 1,000.000 unangemessen hoch. (T15) Veröff: SZ 69/199
  • 6 Ob 2394/96v
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 6 Ob 2394/96v
    Vgl; Beisatz: S 1,750.000,-; Gehirnschädigung bei Geburt, Lähmung aller 4 Extremitäten. (T16)
  • 10 Ob 86/01x
    Entscheidungstext OGH 08.05.2001 10 Ob 86/01x
    Ähnlich; Beisatz: Hier: S 1,8 Millionen. (T17); Beis wie T16 nur: Gehirnschädigung bei Geburt. (T18)
  • 2 Ob 237/01v
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 2 Ob 237/01v
    Vgl; Beisatz: Erhöhung der Schmerzengeldsätze bei Schwerstverletzten. (T19); Beisatz: Hier: Hohe Querschnittsymptomatik mit Lähmung beider Arme und Beine und des Atmungsnervs verbunden mit schwersten psychischen Leiden (S 3 Mio). (T20); Veröff: SZ 2002/50
  • 7 Ob 281/02b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 7 Ob 281/02b
    Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Erhöhung insbesondere bei gravierenden, das weitere Leben völlig bestimmenden, mit schwersten Leiden verbundene Dauerfolgen. (T21); Beisatz: Hier: Nahezu gänzliche Querschnittslähmung vom Hals abwärts mit staken, sehr schmerzhaften Muskelkrämpfen (EUR 150.000). (T22)
  • 2 Ob 180/04s
    Entscheidungstext OGH 23.09.2004 2 Ob 180/04s
    Auch; Beisatz: Euro 160.000; volle Pflegebedürftigkeit, kurzfristiges Gehen nur mit Unterstützung möglich; überwiegend rollstuhlpflichtig. (T23)
  • 2 Ob 101/05z
    Entscheidungstext OGH 01.09.2005 2 Ob 101/05z
    Auch; Beisatz: 80.000 Euro; Verletzungen: Milzzerreißung (mit nachfolgender Entfernung der Milz); leichte Nierenprellung und -blutergüsse; leichte Leberprellung und -blutergüsse; retroperitoneale Blutung; Fraktur der „Massa Lateralis" des Kreuzbeines beidseits; Fraktur des oberen und unteren Schambeinastes beidseits; 14 Tage starke, 5 Wochen mittelstarke und 6 Monate leichte Schmerzen; künftig in Summe 3 Wochen jährlich leichte Schmerzen, dauerhaften Gesundheitsbeeinträchtigungen und Sorge um mögliche Komplikationen bei künftigen Schwangerschaften und Entbindungen sowie allen sonstigen zu erduldenden Ungemachs. (T24)
  • 2 Ob 78/05t
    Entscheidungstext OGH 01.09.2005 2 Ob 78/05t
    Auch; Beisatz: 17.000 Euro; Verletzungen: multiple Prellungen und einen Bruch des ersten Lendenwirbels, der operativ behandelt wurde; fünf Tage mittelstarke und 77 Tage leichte, künftig jährlich (komprimiert) 14 Tage leichte Schmerzen. Als Dauerfolgen verbleiben ein mit deutlicher vorderer Kantenerniedrigung verheilter Bruch des ersten Lendenwirbels, eine Versteifung der Wirbelsäule zwischen TH 12 und L 2 mit Gibbusbildung von 15° sowie eine deutlich eingeschränkte Beweglichkeit der Brustwirbelsäule. (T25)
  • 7 Ob 228/05p
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 228/05p
    Auch; Beisatz: 85.000 EUR; Verletzungen: Verätzungen des Rachens, der Speiseröhre und Magenvorderwand; schweres Psychotrauma; keine Peristaltik; lebenslange Schluckbeschwerden; lebenslange Sorge (Angst) um das Auftreten einer allenfalls lebensbedrohlichen Erkrankung (Speiseröhrenkrebs); 9-jährige Schülerin. (T26)
  • 2 Ob 241/05p
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 2 Ob 241/05p
    Auch; Beisatz: 30.000 Euro; Verletzungen: Offener Oberarmschaftbruch, offener Verrenkungsbruch des linken Ellbogengelenkes mit Defektbruch des radialen unteren Oberarmendes mit Weichteildefekt und knöcherner Kapselbandverletzung, offener Bruch des körpernahen Ellenendes mit Verrenkung des Speichenköpfchens, Speichenschaftsbruch mit Abbruch des Griffelfortsatzes der Elle am Handgelenk, Bruch des vierten und fünften Mittelhandknochens sowie eine inkomplette passagere Radialisparese. 28 Tage starke Schmerzen, 87 Tage mittelstarke und 209 Tage leichte Schmerzen; pro Jahr zwei Tage mittelstarke und zehn Tage leichte Schmerzen; mittlere Lebenserwartung beträgt 79 Jahre. (T27)
  • 2 Ob 212/04x
    Entscheidungstext OGH 02.02.2006 2 Ob 212/04x
    Auch; Beisatz: Hier: Schockschaden mit Krankheitswert bei Tötung des Lebensgefährten; grobe Fahrlässigkeit; zwei Tage psychische Schmerzen, die schweren körperlichen Schmerzen gleichgesetzt werden können, zwei Tage mittelstarke Schmerzen und zehn Tage leichte Schmerzen. Schmerzengeld 11.000 Euro. (T28)
  • 2 Ob 104/06t
    Entscheidungstext OGH 18.05.2006 2 Ob 104/06t
    Vgl auch; Beisatz: 180.000 Euro Schmerzengeld; 30.000 Euro Verunstaltungsentschädigung für 20jähriges Opfer; Unfallfolgen: schwerste Verletzungen, wodurch die Lebensqualität praktisch auf Null abgesunken ist, Lähmungserscheinungen an sämtlichen Extremitäten, Unfähigkeit mit seiner Umwelt zu kommunizieren und wesentliche Eindrücke aus der Umwelt aufzunehmen (Wachkoma), Wesentliches kann nicht mehr erkannt werden, Kritik-und Einsichtsfähigkeit sind aufgehoben, künftig Zunahme der Schmerzen möglich; 30 Tage starke, 90 Tage mittelstarke und 430 Tage leichte Schmerzen. (T29)
  • 2 Ob 166/07m
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 166/07m
    Vgl; Beisatz: 40.000 Euro Schmerzengeld; Unfallfolgen: drittgradiger offener Bruch des rechten Unterarmes mit Schädigung aller drei die rechte obere Extremität versorgenden Nerven, Schädelprellung mit einer kleinen Rissquetschwunde an der Stirn und Prellung des linken Kniegelenkes; Dauerfolgen: Funktionell nicht behindernde Narben; Implantate; Bewegungseinschränkung im Bereich des Ellenbogens bei der Unterarmdrehung des Handgelenkes sowie der Fingerbeweglichkeit; Restschädigung der Nervus radialis, ulnaris und medianus an der rechten oberen Extremität, welche sich in erster Linie in einer Sensibilitätsstörung auswirkt; mäßige Kraftminderung mit Schwäche, wobei die schmerzbedingte Schonung mitverantwortlich ist; deutliche Atrophie der gesamten Muskulatur des rechten Armes; Bewegungseinschränkung sämtlicher Finger, insbesondere des Daumens mit Einschränkung der Grob-und Feingriffarten; der Faustschluss ist inkomplett; Hyperhidrosis der rechten Hand von wechselnder Intensität; Verspannungen und endgradige Bewegungseinschränkung der Schulter, bedingt durch die Schonhaltung und Schmerzen im rechten Arm, als sogenanntes Schulter-Arm-Syndrom. Weitere Spätfolgen sind nicht mit Sicherheit auszuschließen; Schmerzen: Starke Schmerzen 6 Tage; mittelstarke Schmerzen 27 Tage; leichte Schmerzen 189 Tage; Künftige Schmerzen: In den nächsten fünf Jahren täglich zwei bis drei Stunden, in den darauf folgenden weiteren fünf Jahren täglich ein bis zwei Stunden und in den Jahren danach täglich eine Stunde leichte Schmerzen. (T30)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl; Beisatz: 80.000 Euro Brustkorbverletzungen mit Rippenfrakturen, Schlüsselbeinfraktur und Acromionfraktur links, Wunde am rechten Kieferwinkel sowie ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit zu komplexer neurologischer Ausfallssymptomatik und mit anfänglicher motorischer Symptomatik (Haemiparese rechts) und einer höhergradigen psychoorganischen Beeinträchtigung; als Folge der Kopfverletzung: Korsakow-Symptomatik mit höhergradiger Einschränkung des Frischegedächtnisses und der Merkfähigkeit, Orientierungsstörungen, Verminderung des Kritikvermögens sowie des abstrakten Denk-und Vorstellungsvermögens; abgeflachtes Affektverhalten, eingeschränkte Wortfindung, Einschränkung des Geruchsvermögens; mehr als 2 Monate Rehabilitationsaufenthalt; starke Schmerzen drei Wochen, mittelstarke Schmerzen drei Monate, leichte Schmerzen im ersten Jahr im Ausmaß von sechs bis sieben Wochen und anschließend jährlich von zwei bis drei Wochen; voraussichtliche lebenslängliche leichtgradige Schmerzen im Ausmaß von zwei bis drei Wochen jährlich. (T31)
  • 2 Ob 105/09v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 105/09v
    Vgl; Beisatz: 80.000 Euro vierzehnjähriger Kläger - Amputation des linken Beins im mittleren Oberschenkeldrittel im Übergang vom ersten zum zweiten Drittel; 12 Tage starke, 45 Tage mittlere und 180 Tage leichte Schmerzen. (T32); Beisatz: Hier: Besondere Berücksichtigung des jugendlichen Alters des sportlich aktiv gewesenen Klägers. (T33); Bem: Die Entscheidung enthält eine illustrative komprimierte Übersicht über Verletzungsbilder, die bei drei früheren Entscheidungen des 2. Senats Grundlage für die Bemessung des jeweiligen Schmerzengelds waren, und zwar: 2 Ob 24/02x - 55.000 Euro, 2 Ob 255/01s - 72.673 Euro, 2 Ob 151/01x - 72.673 Euro. (T34)
  • 2 Ob 55/12w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 2 Ob 55/12w
    Vgl; Beisatz: Hier: Schädelprellung und Zerrung der Hals- und Lendenwirbelsäule, vor allem massiv herabgesetzte Sehleistung beider Augen mit einer Gebrauchsminderung von insgesamt 90 %, organische Persönlichkeitsstörung, 28 Tage schwere Schmerzen, 64 Tage mittelschwere Schmerzen, 161 Tage leichte Schmerzen - insgesamt 75.000 EUR. (T35)

Schlagworte

Höhe

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0031148

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.10.2012

Dokumentnummer

JJR_19700129_OGH0002_0020OB00020_7000000_001

Rechtssatz für 2Ob70/70 2Ob334/70 2Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031002

Geschäftszahl

2Ob70/70; 2Ob334/70; 2Ob259/71 (2Ob260/71); 8Ob158/72; 2Ob278/76; 8Ob37/77 (8Ob38/77); 8Ob122/81; 2Ob92/81 (2Ob93/81); 2Ob135/82; 2Ob81/83; 2Ob69/83 (2Ob70/83); 2Ob38/84; 2Ob2/85; 2Ob3/85; 8Ob86/85; 2Ob48/86; 8Ob44/87; 2Ob90/88; 2Ob98/88; 2Ob22/92 (2Ob23/92); 6Ob565/92; 2Ob54/94; 2Ob2187/96y; 2Ob2053/96t; 7Ob33/98y; 2Ob135/03x; 2Ob156/06i; 2Ob238/07z; 2Ob191/07p; 2Ob14/18z

Entscheidungsdatum

02.04.1970

Norm

ABGB §1325 D6

Rechtssatz

Der Schaden, den ein selbständiger Erwerbstätiger infolge eines Unfalls erleidet, kann sich entweder im eingetretenen Verdienstentgang oder in den Kosten aufgenommener Ersatzkräfte ausdrücken. Es ist aber auch eine Kombination beider Gesichtspunkte denkbar, dass also trotz der Aufnahme von Ersatzkräften ein geringerer Verdienst erzielt wurde, als wenn der Betriebsinhaber selbst tätig gewesen wäre.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 70/70
    Entscheidungstext OGH 02.04.1970 2 Ob 70/70
    Veröff: EvBl 1970/261 S 459
  • 2 Ob 334/70
    Entscheidungstext OGH 17.12.1970 2 Ob 334/70
    nur: Der Schaden, den ein selbständiger Erwerbstätiger infolge eines Unfalls erleidet, kann sich entweder im eingetretenen Verdienstentgang oder in den Kosten aufgenommener Ersatzkräfte ausdrücken. (T1) Veröff: ZVR 1971/228 S 306
  • 2 Ob 259/71
    Entscheidungstext OGH 04.11.1971 2 Ob 259/71
    Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 70/70
  • 8 Ob 158/72
    Entscheidungstext OGH 05.09.1972 8 Ob 158/72
    Beisatz: Die Einkommenseinbuße, die ein selbständiger Gewerbetreibender verletzungsbedingt in seinem Betrieb erleidet, stellt einen Verdienstentgang im Sinne des § 1325 ABGB dar. (T2)
  • 2 Ob 278/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 2 Ob 278/76
    nur T1; Beisatz: Verheiratete Hausfrau. (T3) Veröff: RZ 1977/107 S 213 = ZVR 1977/299 S 370
  • 8 Ob 37/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 8 Ob 37/77
    nur T1
  • 8 Ob 122/81
    Entscheidungstext OGH 02.07.1981 8 Ob 122/81
    Vgl; Beis wie T2
  • 2 Ob 92/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 2 Ob 92/81
    nur T1; Beisatz: Taxiunternehmer (T4) Beis wie T2
  • 2 Ob 135/82
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 2 Ob 135/82
    Beisatz: Landwirt hat Anspruch auf Kosten einer Ersatzkraft auch bei vermehrtem Arbeitseinsatz der Familienangehörigen. (T5) Veröff: ZVR 1983/317 S 348
  • 2 Ob 81/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 81/83
    Auch; nur T1; Veröff: ZVR 1984/177 S 185
  • 2 Ob 69/83
    Entscheidungstext OGH 03.07.1984 2 Ob 69/83
    Beisatz: Ein bei einem Unfall verletzter, selbständig Erwerbstätiger kann vom schuldigen Schädiger entweder die durch den verletzungsbedingten teilweisen Wegfall seiner persönlichen Tätigkeit entstandene Verminderung des wirtschaftlichen Ertrages beziehungsweise Verhinderung einer sonst möglichen Steigerung desselben, also den Gewinnausfall, oder aber die Kosten der für ihn tätig gewordenen Ersatzkräfte, wodurch ein solcher Gewinnentgang verhindert wurde, unter dem Titel des "Verdienstentganges" nach § 1325 ABGB verlangen. (T6) Veröff: ZVR 1985/47 S 88
  • 2 Ob 38/84
    Entscheidungstext OGH 03.07.1984 2 Ob 38/84
    Auch; Beisatz: Selbständiger Erwerbstätiger kann Aufwand der notwendigen Ersatzkräfte als Verdienstentgang geltend machen. (T7)
  • 2 Ob 2/85
    Entscheidungstext OGH 12.02.1985 2 Ob 2/85
    Auch; nur T1; Beis wie T5 nur: Auch bei vermehrtem Arbeitseinsatz der Familienangehörigen. (T8) Veröff: VersR 1986,1031 = GesRZ 1985,138; hiezu kritisch Harrer GesRZ 1985,130
  • 2 Ob 3/85
    Entscheidungstext OGH 02.07.1985 2 Ob 3/85
    Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 92/81
  • 8 Ob 86/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 86/85
    nur T1; Beis wie T5; Veröff: ZVR 1987/56 S 181
  • 2 Ob 48/86
    Entscheidungstext OGH 28.04.1987 2 Ob 48/86
    nur T1; Beis wie T6; Beis wie T8; Veröff: ZVR 1988/84 S 186
  • 8 Ob 44/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 8 Ob 44/87
    nur T1; Beisatz: Hier: Landwirt, der den Ersatz verminderter Einkünfte begehrte. (T9)
  • 2 Ob 90/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 90/88
    nur T1; Beis wie T5
  • 2 Ob 98/88
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 98/88
    nur T1; Beis wie T6
  • 2 Ob 22/92
    Entscheidungstext OGH 01.07.1992 2 Ob 22/92
    nur T1; Beis wie T5
  • 6 Ob 565/92
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 6 Ob 565/92
    nur T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 54/94
    Entscheidungstext OGH 30.06.1994 2 Ob 54/94
    Beis wie T6
  • 2 Ob 2187/96y
    Entscheidungstext OGH 14.11.1996 2 Ob 2187/96y
    nur T1
  • 2 Ob 2053/96t
    Entscheidungstext OGH 20.03.1997 2 Ob 2053/96t
    nur T1
  • 7 Ob 33/98y
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 33/98y
    nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Wird der Gewinnausfall durch die Mehrleistung von Angehörigen verhindert, können die fiktiven Kosten einer Ersatzkraft begehrt werden. (T10)
  • 2 Ob 135/03x
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 2 Ob 135/03x
    Beisatz: Hier: Mehrkosten aus der verletzungsbedingten Weitergabe der termingebundenen Werkausführung an einen Subunternehmer. (T11)
  • 2 Ob 156/06i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 156/06i
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Umgekehrt bedeutet selbst ein nach Einsatz von Ersatzkräften gestiegener Reingewinn noch nicht, dass dem Geschädigten die Kosten der Ersatzkräfte nicht zur Gänze zu ersetzen sind. (T12); Beisatz: Erst wenn feststehen sollte, dass der tatsächliche Gewinn nach dem Einsatz von Ersatzkräften höher war als der fiktive Ertrag, stünde dem geschädigten Unternehmer der Ersatz nur in Höhe des um die Differenz zwischen tatsächlichem und fiktivem Reingewinn reduzierten Aufwandes für die Ersatzkräfte zu. (T13)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Beisatz: Die Kombinationsvariante ist auch in jenen Fällen zu befürworten, in denen unentgeltliche Leistungen Dritter oder Mehrleistungen des Verletzten eine Gewinnminderung zum Teil verhindern konnten. Dann sind die (fiktiven) Kosten einer Ersatzkraft bei der Ermittlung des Schadens aus der Reduzierung des Gewinns zu berücksichtigen. (T14); Beis wie T8; Beisatz: Als weitere Ersatzvariante kommen in jenen Fällen, in denen durch (Mehr-)Leistungen entweder des Verletzten oder Dritter (zum Beispiel Mitgesellschafter oder Angehöriger) ein Verdienstausfall zur Gänze verhindert wurde und eine subjektiv-konkrete Schadensberechnung beim verletzten Selbständigen zum Ergebnis Null führt, die Kosten einer fiktiven Ersatzkraft in Betracht. (T15)
  • 2 Ob 191/07p
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 191/07p
    Auch Beis wie T6; Beisatz: Hier: Unfallbedingter Verdienstausfall eines Kunstmalers. (T16); Veröff: SZ 2008/106
  • 2 Ob 14/18z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 2 Ob 14/18z
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0031002

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19700402_OGH0002_0020OB00070_7000000_001

Rechtssatz für 2Ob235/70 2Ob197/75 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009696

Geschäftszahl

2Ob235/70; 2Ob197/75; 2Ob176/75 (2Ob177/75); 8Ob182/82; 2Ob533/84; 8Ob41/87; 2Ob14/88; 2Ob83/89; 2Ob41/89; 2Ob2220/96a; 6Ob317/02i; 2Ob238/07z; 1Ob97/16w

Entscheidungsdatum

22.10.1970

Norm

ABGB §139 A
ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 C
ZPO §1 ac

Rechtssatz

Das verletzte Kind ist zur Geltendmachung der Besuchskosten der Eltern im Rahmen der gesetzlichen Sorgepflicht und Beistandspflicht nach § 139 ABGB aktiv legitimiert.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 235/70
    Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 235/70
  • 2 Ob 197/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 2 Ob 197/75
    Auch
  • 2 Ob 176/75
    Entscheidungstext OGH 08.01.1976 2 Ob 176/75
    Ähnlich; Beisatz: Kosten der Wohnungsadaptierung (Rollstuhl). (T1)
    Veröff: ZVR 1977/9 S 8
  • 8 Ob 182/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 8 Ob 182/82
    Ähnlich; Beis wie T1; Veröff: RZ 1984/12 S 42
  • 2 Ob 533/84
    Entscheidungstext OGH 27.03.1984 2 Ob 533/84
  • 8 Ob 41/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 41/87
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Besuchskosten der Kinder. (T2)
  • 2 Ob 14/88
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 14/88
    Beisatz: Auch Besuchskosten der im Familienverband lebenden Schwester. (T3)
  • 2 Ob 83/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 2 Ob 83/89
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 41/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 41/89
    Beisatz: Auch Besuchskosten der Geschwister. (T4)
  • 2 Ob 2220/96a
    Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2220/96a
  • 6 Ob 317/02i
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 317/02i
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl
  • 1 Ob 97/16w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 97/16w
    Auch; Beisatz: Der Verletzte ist zur Geltendmachung dieses Anspruchs im eigenen Namen berechtigt. (T5)
    Beisatz: Hier: Kosten von Krankenhausbesuchen der Eltern der minderjährigen Klägerin. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0009696

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.07.2016

Dokumentnummer

JJR_19701022_OGH0002_0020OB00235_7000000_001

Rechtssatz für 2Ob3/74 8Ob152/74 2Ob34...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058443

Geschäftszahl

2Ob3/74; 8Ob152/74; 2Ob34/75; 8Ob95/75; 8Ob176/75; 8Ob158/75; 2Ob117/75; 2Ob134/75; 2Ob224/75; 2Ob246/75 (2Ob247/75); 2Ob242/75; 8Ob269/75; 8Ob2/76; 8Ob11/76; 8Ob35/76; 8Ob36/76; 2Ob290/75; 8Ob58/76; 8Ob141/76; 2Ob221/76; 8Ob165/76; 8Ob193/76; 8Ob203/76; 8Ob238/76; 2Ob6/77; 2Ob18/77; 8Ob45/77; 2Ob80/77; 2Ob96/77; 8Ob60/77; 2Ob31/77 (2Ob32/77); 8Ob76/77; 8Ob121/77; 8Ob142/77; 8Ob176/77; 8Ob173/77 (8Ob183/77); 8Ob191/77; 8Ob55/78; 8Ob28/78; 8Ob75/78; 8Ob59/78; 2Ob40/78; 8Ob118/78; 8Ob130/78; 8Ob145/78; 9Ob173/78; 8Ob188/78; 8Ob232/78; 8Ob230/78; 8Ob240/78; 8Ob248/78; 2Ob29/79; 8Ob103/79; 8Ob65/79; 2Ob54/79; 2Ob49/79; 8Ob166/79; 2Ob168/79; 8Ob257/79; 8Ob284/79; 2Ob12/80; 8Ob36/80; 8Ob145/80; 8Ob170/80; 8Ob194/80; 2Ob240/80; 2Ob231/80; 2Ob225/80; 2Ob206/80; 2Ob1/81; 2Ob117/81; 8Ob109/81; 8Ob132/81; 8Ob77/81; 8Ob245/81; 8Ob89/82; 8Ob115/82; 2Ob184/82; 8Ob144/82; 8Ob207/82; 2Ob233/82; 2Ob245/82; 2Ob43/83; 8Ob25/83; 8Ob2/83; 8Ob4/83; 8Ob93/83; 8Ob94/83; 8Ob190/83; 8Ob58/84; 8Ob37/84; 8Ob82/84 (8Ob1010/85); 8Ob25/85 (8Ob1015/85); 8Ob27/85; 2Ob52/85; 2Ob49/86 (2Ob50/86); 8Ob42/87; 2Ob20/88; 2Ob18/89; 2Ob138/88; 2Ob38/89; 2Ob3/90; 2Ob36/94; 2Ob2341/96w; 2Ob238/07z; 2Ob6/12i

Entscheidungsdatum

21.02.1974

Norm

EKHG §11 A

Rechtssatz

Beim Ausgleich der gegenseitigen Ersatzpflicht kommt es in erster Linie auf das Verschulden der Beteiligten an, in der nächsten Rangstufe folgt die außerordentliche Betriebsgefahr im Sinne des § 9 Abs 2 EKHG und nach dieser die überwiegende gewöhnliche Betriebsgefahr.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 3/74
    Entscheidungstext OGH 21.02.1974 2 Ob 3/74
    Veröff: ZVR 1974/227 S 315
  • 8 Ob 152/74
    Entscheidungstext OGH 03.09.1974 8 Ob 152/74
  • 2 Ob 34/75
    Entscheidungstext OGH 03.04.1975 2 Ob 34/75
    nur: Beim Ausgleich der gegenseitigen Ersatzpflicht kommt es in erster Linie auf das Verschulden der Beteiligten an. (T1)
  • 8 Ob 95/75
    Entscheidungstext OGH 07.05.1975 8 Ob 95/75
    nur T1; Veröff: ZVR 1976/25 S 21
  • 8 Ob 176/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 8 Ob 176/75
    nur T1
  • 8 Ob 158/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 8 Ob 158/75
  • 2 Ob 117/75
    Entscheidungstext OGH 02.10.1975 2 Ob 117/75
  • 2 Ob 134/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 2 Ob 134/75
  • 2 Ob 224/75
    Entscheidungstext OGH 30.10.1975 2 Ob 224/75
  • 2 Ob 246/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 2 Ob 246/75
  • 2 Ob 242/75
    Entscheidungstext OGH 27.11.1975 2 Ob 242/75
    nur T1; Veröff: ZVR 1976/274 S 284
  • 8 Ob 269/75
    Entscheidungstext OGH 14.01.1976 8 Ob 269/75
  • 8 Ob 2/76
    Entscheidungstext OGH 21.01.1976 8 Ob 2/76
    nur T1
  • 8 Ob 11/76
    Entscheidungstext OGH 21.01.1976 8 Ob 11/76
    nur T1; Veröff: ZVR 1976/287 S 302
  • 8 Ob 35/76
    Entscheidungstext OGH 24.03.1976 8 Ob 35/76
    Veröff: ZVR 1976/315 S 332
  • 8 Ob 36/76
    Entscheidungstext OGH 07.04.1976 8 Ob 36/76
    nur T1; Veröff: ZVR 1977/72 S 106
  • 2 Ob 290/75
    Entscheidungstext OGH 06.05.1976 2 Ob 290/75
    nur T1
  • 8 Ob 58/76
    Entscheidungstext OGH 26.05.1976 8 Ob 58/76
    nur T1; Veröff: ZVR 1977/52 S 73
  • 8 Ob 141/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 141/76
  • 2 Ob 221/76
    Entscheidungstext OGH 04.11.1976 2 Ob 221/76
    nur T1
  • 8 Ob 165/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 165/76
    Veröff: ZVR 1978/64 S 92
  • 8 Ob 193/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 193/76
    Veröff: ZVR 1978/30 S 27
  • 8 Ob 203/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 203/76
    nur T1; Veröff: ZVR 1977/154 S 204
  • 8 Ob 238/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 8 Ob 238/76
  • 2 Ob 6/77
    Entscheidungstext OGH 17.02.1977 2 Ob 6/77
  • 2 Ob 18/77
    Entscheidungstext OGH 11.03.1977 2 Ob 18/77
  • 8 Ob 45/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 8 Ob 45/77
    Veröff: ZVR 1978/189 S 217
  • 2 Ob 80/77
    Entscheidungstext OGH 28.04.1977 2 Ob 80/77
    nur T1
  • 2 Ob 96/77
    Entscheidungstext OGH 12.05.1977 2 Ob 96/77
    nur T1
  • 8 Ob 60/77
    Entscheidungstext OGH 18.05.1977 8 Ob 60/77
    Beisatz: Dass diese Rangordnung auf grobe Fahrlässigkeit eingeschränkt sein, lässt sich dem Gesetz nicht entnehmen. (T2)
  • 2 Ob 31/77
    Entscheidungstext OGH 28.04.1977 2 Ob 31/77
    nur T1
  • 8 Ob 76/77
    Entscheidungstext OGH 15.06.1977 8 Ob 76/77
  • 8 Ob 121/77
    Entscheidungstext OGH 05.10.1977 8 Ob 121/77
    nur T1
  • 8 Ob 142/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 142/77
  • 8 Ob 176/77
    Entscheidungstext OGH 23.11.1977 8 Ob 176/77
    nur T1
  • 8 Ob 173/77
    Entscheidungstext OGH 14.12.1977 8 Ob 173/77
  • 8 Ob 191/77
    Entscheidungstext OGH 21.12.1977 8 Ob 191/77
  • 8 Ob 55/78
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 55/78
  • 8 Ob 28/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 8 Ob 28/78
    Veröff: ZVR 1979/25 S 25
  • 8 Ob 75/78
    Entscheidungstext OGH 19.04.1978 8 Ob 75/78
    Vgl
  • 8 Ob 59/78
    Entscheidungstext OGH 17.05.1978 8 Ob 59/78
  • 2 Ob 40/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 40/78
    nur T1
  • 8 Ob 118/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 118/78
  • 8 Ob 130/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 130/78
  • 8 Ob 145/78
    Entscheidungstext OGH 27.09.1978 8 Ob 145/78
    nur T1
  • 9 Ob 173/78
    Entscheidungstext OGH 08.11.1978 9 Ob 173/78
  • 8 Ob 188/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 188/78
  • 8 Ob 232/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 232/78
  • 8 Ob 230/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 230/78
    Beisatz: Keine Anwendung des § 7 Abs 1 EKHG. (T3)
  • 8 Ob 240/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 8 Ob 240/78
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1980/76 S 84
  • 8 Ob 248/78
    Entscheidungstext OGH 01.03.1979 8 Ob 248/78
  • 2 Ob 29/79
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 29/79
    nur T1
  • 8 Ob 103/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 103/79
    nur T1
  • 8 Ob 65/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 65/79
    Zweiter Rechtsgang zu 8 Ob 59/78
  • 2 Ob 54/79
    Entscheidungstext OGH 29.04.1979 2 Ob 54/79
  • 2 Ob 49/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 49/79
    Veröff: ZVR 1980/163 S 161
  • 8 Ob 166/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 166/79
    Veröff: ZfRV 1981,27 (kritisch Schwind)
  • 2 Ob 168/79
    Entscheidungstext OGH 20.11.1979 2 Ob 168/79
    nur T1
  • 8 Ob 257/79
    Entscheidungstext OGH 20.12.1979 8 Ob 257/79
    Veröff: ZVR 1981/8 S 9
  • 8 Ob 284/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 8 Ob 284/79
    Veröff: ZVR 1981/7 S 8
  • 2 Ob 12/80
    Entscheidungstext OGH 26.02.1980 2 Ob 12/80
    nur T1
  • 8 Ob 36/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 36/80
    nur T1
  • 8 Ob 145/80
    Entscheidungstext OGH 30.10.1980 8 Ob 145/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1981/198 S 266
  • 8 Ob 170/80
    Entscheidungstext OGH 06.11.1980 8 Ob 170/80
  • 8 Ob 194/80
    Entscheidungstext OGH 20.11.1980 8 Ob 194/80
  • 2 Ob 240/80
    Entscheidungstext OGH 10.02.1981 2 Ob 240/80
  • 2 Ob 231/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 231/80
    nur T1
  • 2 Ob 225/80
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 2 Ob 225/80
    nur T1
  • 2 Ob 206/80
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 2 Ob 206/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1981/246 S 335
  • 2 Ob 1/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 1/81
    Veröff: ZVR 1981/262 S 366
  • 2 Ob 117/81
    Entscheidungstext OGH 30.06.1981 2 Ob 117/81
    Beisatz: Dass diese Rangordnung nur im Verhältnis zwischen Verschulden und gewöhnlicher Betriebsgefahr zum Tragen komme, lässt sich dem Gesetz nicht entnehmen. In der Regel ist daher erst in Ermangelung eines Verschuldens eines der Beteiligten die auf der nächsten Stufe stehende außergewöhnliche Betriebsgefahr als Beurteilungsmaßstab heranzuziehen. (T4)
  • 8 Ob 109/81
    Entscheidungstext OGH 02.07.1981 8 Ob 109/81
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 132/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 132/81
    Veröff: ZVR 1982/247 S 223
  • 8 Ob 77/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 77/81
  • 8 Ob 245/81
    Entscheidungstext OGH 17.12.1981 8 Ob 245/81
    Beis wie T4; Veröff: ZVR 1982/282 S 246
  • 8 Ob 89/82
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 89/82
    Veröff: ZVR 1983/173 S 238
  • 8 Ob 115/82
    Entscheidungstext OGH 03.06.1982 8 Ob 115/82
    Beis wie T4; Veröff: ZVR 1983/203 S 252
  • 2 Ob 184/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 184/82
  • 8 Ob 144/82
    Entscheidungstext OGH 30.09.1982 8 Ob 144/82
  • 8 Ob 207/82
    Entscheidungstext OGH 18.11.1982 8 Ob 207/82
  • 2 Ob 233/82
    Entscheidungstext OGH 30.11.1982 2 Ob 233/82
    nur T1; Veröff: ZVR 1983/191 S 247
  • 2 Ob 245/82
    Entscheidungstext OGH 14.12.1982 2 Ob 245/82
    nur T1; Veröff: ZVR 1984/22 S 20
  • 2 Ob 43/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 2 Ob 43/83
    nur T1
  • 8 Ob 25/83
    Entscheidungstext OGH 05.05.1983 8 Ob 25/83
    Veröff: ZVR 1984/245 S 243
  • 8 Ob 2/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 8 Ob 2/83
    Veröff: ZVR 1984/260 S 269
  • 8 Ob 4/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 8 Ob 4/83
    Veröff: ZVR 1984/244 S 242
  • 8 Ob 93/83
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 8 Ob 93/83
  • 8 Ob 94/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 94/83
    Veröff: ZVR 1985/3 S 12
  • 8 Ob 190/83
    Entscheidungstext OGH 15.03.1984 8 Ob 190/83
    Vgl; Beisatz: Bedacht zu nehmen ist auf die Stärke der für den Unfallshergang maßgeblich gewesenen Zurechnungskriterien und ihre Eignung zur Schadensherbeiführung im konkreten Fall (vgl Koziol, Haftpflichtrecht 2. Auflage I 244); (hier: Verschulden - außergewöhnliche Betriebsgefahr). (T5)
  • 8 Ob 58/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 58/84
    Veröff: ZVR 1987/153 S 296
  • 8 Ob 37/84
    Entscheidungstext OGH 17.01.1985 8 Ob 37/84
    Veröff: ZVR 1986/4 S 19
  • 8 Ob 82/84
    Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 82/84
    Veröff: ZVR 1986/96 S 239
  • 8 Ob 25/85
    Entscheidungstext OGH 19.06.1985 8 Ob 25/85
    Veröff: ZVR 1986/20 S 83
  • 8 Ob 27/85
    Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 27/85
    nur T1; Veröff: ZVR 1986/151 S 372
  • 2 Ob 52/85
    Entscheidungstext OGH 12.11.1985 2 Ob 52/85
  • 2 Ob 49/86
    Entscheidungstext OGH 28.04.1987 2 Ob 49/86
  • 8 Ob 42/87
    Entscheidungstext OGH 19.11.1987 8 Ob 42/87
    nur T1; Veröff: ZVR 1988/121 S 268
  • 2 Ob 20/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 2 Ob 20/88
    Veröff: ZVR 1989,78 S 124
  • 2 Ob 18/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 18/89
    Veröff: ZVR 1989/162 S 281
  • 2 Ob 138/88
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 138/88
  • 2 Ob 38/89
    Entscheidungstext OGH 25.04.1989 2 Ob 38/89
  • 2 Ob 3/90
    Entscheidungstext OGH 31.01.1990 2 Ob 3/90
  • 2 Ob 36/94
    Entscheidungstext OGH 19.05.1994 2 Ob 36/94
    nur T1
  • 2 Ob 2341/96w
    Entscheidungstext OGH 15.10.1998 2 Ob 2341/96w
    Vgl aber; Veröff: SZ 71/165
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch
  • 2 Ob 6/12i
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 6/12i
    Vgl; Beisatz: Beim gegenseitigen Ausgleich nach § 11 EKHG ist die gewöhnliche Betriebsgefahr gegenüber der außergewöhnlichen Betriebsgefahr in der Regel nicht in Anschlag zu bringen. (T6); Bem: So schon 2 Ob 165/89 = ZVR 1991/93; 2 Ob 46/90 = ZVR 1991/40 ua. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0058443

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.04.2012

Dokumentnummer

JJR_19740221_OGH0002_0020OB00003_7400000_001

Rechtssatz für 2Ob124/75 8Ob233/75 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058418

Geschäftszahl

2Ob124/75; 8Ob233/75; 2Ob144/76; 8Ob28/78; 8Ob92/78; 8Ob121/78; 8Ob130/78; 8Ob88/79; 8Ob112/79; 8Ob226/79; 8Ob290/79; 8Ob36/80; 8Ob146/81; 8Ob138/81; 8Ob294/81; 8Ob115/82; 8Ob219/82; 8Ob244/82; 8Ob250/82; 2Ob36/83; 2Ob172/82; 8Ob109/83; 8Ob4/83; 8Ob190/83; 8Ob8/84; 2Ob30/86; 8Ob5/87; 8Ob20/87; 2Ob238/07z; 2Ob6/12i

Entscheidungsdatum

28.08.1975

Norm

EKHG §11 A

Rechtssatz

§ 11 EKHG stellt eine Rangordnung der bei der Beurteilung der gegenseitigen Ersatzansprüche maßgebenden Umstände auf. Mangelt es sowohl an dem in erster Linie in Betracht zu ziehenden Verschulden der Beteiligten, als auch an einer in nächster Stufe zu berücksichtigenden außergewöhnlichen Betriebsgefahr, so ist die in letzter Rangstufe stehende überwiegende gewöhnliche Betriebsgefahr als Beurteilungsmaßstab heranzuziehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 124/75
    Entscheidungstext OGH 28.08.1975 2 Ob 124/75
  • 8 Ob 233/75
    Entscheidungstext OGH 19.11.1975 8 Ob 233/75
  • 2 Ob 144/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 2 Ob 144/76
    Veröff: ZVR 1977/137 S 183
  • 8 Ob 28/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 8 Ob 28/78
    Veröff: ZVR 1979/25 S 25
  • 8 Ob 92/78
    Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 92/78
  • 8 Ob 121/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 121/78
    Veröff: ZVR 1979/58 S 70
  • 8 Ob 130/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 130/78
    Auch
  • 8 Ob 88/79
    Entscheidungstext OGH 05.04.1979 8 Ob 88/79
  • 8 Ob 112/79
    Entscheidungstext OGH 07.06.1979 8 Ob 112/79
  • 8 Ob 226/79
    Entscheidungstext OGH 08.11.1979 8 Ob 226/79
  • 8 Ob 290/79
    Entscheidungstext OGH 20.12.1979 8 Ob 290/79
    Veröff: ZVR 1980/211 S 207
  • 8 Ob 36/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 36/80
  • 8 Ob 146/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 146/81
  • 8 Ob 138/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 138/81
    Vgl auch; Veröff:; SZ 54/119 = JBl 1982,656
  • 8 Ob 294/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 294/81
    Veröff: ZVR 1983/1 S 11
  • 8 Ob 115/82
    Entscheidungstext OGH 03.06.1982 8 Ob 115/82
    Veröff: ZVR 1983/203 S 252
  • 8 Ob 219/82
    Entscheidungstext OGH 04.11.1982 8 Ob 219/82
  • 8 Ob 244/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 244/82
  • 8 Ob 250/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 8 Ob 250/82
    Veröff: ZVR 1984/32 S 47
  • 2 Ob 36/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 36/83
    Veröff: ZVR 1984/180 S 187
  • 2 Ob 172/82
    Entscheidungstext OGH 17.05.1983 2 Ob 172/82
    Auch; Veröff: ZVR 1984/179 S 186
  • 8 Ob 109/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 8 Ob 109/83
  • 8 Ob 4/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 8 Ob 4/83
    Veröff: ZVR 1984/244 S 242
  • 8 Ob 190/83
    Entscheidungstext OGH 15.03.1984 8 Ob 190/83
    Vgl; Beisatz: Bedacht zu nehmen ist auf die Stärke der für den Unfallshergang maßgeblich gewesenen Zurechnungskriterien und ihre Eignung zur Schadensherbeiführung im konkreten Fall (vgl Koziol, Haftpflichtrecht 2. Auflage I 244); (hier: Verschulden - außergewöhnliche Betriebsgefahr). (T1)
  • 8 Ob 8/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 8/84
  • 2 Ob 30/86
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 2 Ob 30/86
    Vgl; Beisatz: Schadensteilung 3:1 bei Verstoß gegen das Gebot des Fahrens auf Sicht unter Bedachtnahme auf die außergewöhnliche Betriebsgefahr eines Traktors mit Pflug, der bei Lenkmanöver ausscherte. (T2)
  • 8 Ob 5/87
    Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 5/87
    Beisatz: Hier Rangordnung: Verschulden - Entlastungsbeweis nach § 9 Abs 2 EKHG - außergewöhnliche Betriebsgefahr - gewöhnliche Betriebsgefahr. Bei der Abwägung derartiger Betriebsgefahren kommt es auf die konkreten Umstände des Falles an. (T3) Veröff: ZVR 1988/73 S 152
  • 8 Ob 20/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 20/87
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch
  • 2 Ob 6/12i
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 6/12i
    Vgl; Beisatz: Beim gegenseitigen Ausgleich nach § 11 EKHG ist die gewöhnliche Betriebsgefahr gegenüber der außergewöhnlichen Betriebsgefahr in der Regel nicht in Anschlag zu bringen. (T4); Bem: So schon 2 Ob 165/89 = ZVR 1991/93; 2 Ob 46/90 = ZVR 1991/40 ua. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0058418

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.04.2012

Dokumentnummer

JJR_19750828_OGH0002_0020OB00124_7500000_002

Rechtssatz für 2Ob208/75 2Ob68/76 8Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030621

Geschäftszahl

2Ob208/75; 2Ob68/76; 8Ob210/79; 2Ob110/81 (2Ob111/81); 2Ob162/82; 2Ob38/84; 7Ob33/98y; 2Ob333/01m; 2Ob238/07z; 6Ob75/08k; 1Ob155/17a

Entscheidungsdatum

06.11.1975

Norm

ABGB §1325 D2a
ABGB §1325 D5

Rechtssatz

Die wirtschaftlich eingesetzte Arbeitskraft stellt einen selbständigen Wert dar, der bei Vernichtung dieser Arbeitskraft (zeitweise oder dauernd, gänzlich oder teilweise) vom Schädiger zu ersetzen ist, auch wenn der Verletzte die bisher empfangene Gegenleistung weiterhin von jemanden nicht in der Absicht, damit den Schädiger zu entlasten, erhält (hier: Ordensbruder, der für seine Arbeit aus dem Fonds der Ordensmitglieder erhalten wird).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 208/75
    Entscheidungstext OGH 06.11.1975 2 Ob 208/75
    Veröff: SZ 48/119 = RZ 1976/84 S 155 = ZVR 1976/320 S 337
  • 2 Ob 68/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 2 Ob 68/76
    nur: Die wirtschaftlich eingesetzte Arbeitskraft stellt einen selbständigen Wert dar, der die Vernichtung dieser Arbeitskraft (zeitweise oder dauernd, gänzlich oder teilweise) vom Schädiger zu ersetzen ist. (T1)
  • 8 Ob 210/79
    Entscheidungstext OGH 20.12.1979 8 Ob 210/79
    Auch; Beisatz: Landwirtschaftlicher Facharbeiter und künftiger Hofübernehmer. (T2) Veröff: ZVR 1980/231 S 221
  • 2 Ob 110/81
    Entscheidungstext OGH 01.12.1981 2 Ob 110/81
    Auch; Beisatz: Verhinderte Instandsetzungsarbeiten an dem mit Ehegattin gemeinsam bewohnten Haus. (T3) Veröff: ZVR 1982/188
  • 2 Ob 162/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 162/82
    nur: Die wirtschaftlich eingesetzte Arbeitskraft stellt einen selbständigen Wert dar, der die Vernichtung dieser Arbeitskraft (zeitweise oder dauernd, gänzlich oder teilweise) vom Schädiger zu ersetzen ist, auch wenn der Verletzte die bisher empfangene Gegenleistung weiterhin von jemanden nicht in der Absicht, damit den Schädiger zu entlasten, erhält. (T4)
  • 2 Ob 38/84
    Entscheidungstext OGH 03.07.1984 2 Ob 38/84
    nur T1
  • 7 Ob 33/98y
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 33/98y
    nur T4; Beisatz: Für solche Hilfskräfte kann der sonst übliche Bruttolohn in Rechnung gestellt werden. (T5)
  • 2 Ob 333/01m
    Entscheidungstext OGH 10.01.2002 2 Ob 333/01m
    nur T1
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Beisatz: Der Schädiger soll durch Mehrleistungen des Verletzten oder unentgeltliche Hilfe von Dritten nicht entlastet werden. (T6)
  • 6 Ob 75/08k
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 75/08k
    Auch; Beisatz: Hier: Die Mitwirkung am Ausbau des Hauses war von vornherein geplant und entsprach der (Lebens-)Planung des Klägers. Daher Anspruch auf Ersatz der Beträge, die er seinem Sohn dafür bezahlen musste, dass dieser diejenigen Innenausbauarbeiten vornahm, die ohne den von der beklagten Partei zu vertretenden Kunstfehler der Kläger selbst vorgenommen hätte. (T7)
  • 1 Ob 155/17a
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 1 Ob 155/17a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterhaltsverfahren: Der Vater setzt seine Arbeitskraft für die Belange seines Klosters ein; Anspannung (zumindest) auf seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0030621

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.12.2017

Dokumentnummer

JJR_19751106_OGH0002_0020OB00208_7500000_002

Rechtssatz für 2Ob6/76 2Ob70/76 2Ob119...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031040

Geschäftszahl

2Ob6/76; 2Ob70/76; 2Ob119/76 (2Ob120/76); 8Ob130/76; 8Ob196/76; 2Ob198/76; 8Ob254/76; 2Ob10/77; 2Ob47/77; 8Ob36/77; 8Ob37/77 (8Ob38/77); 2Ob52/77; 8Ob82/77; 8Ob110/77; 2Ob3/77; 6Ob803/77; 2Ob16/78; 2Ob56/78; 2Ob102/78; 2Ob123/78; 2Ob117/78 (2Ob118/78); 8Ob212/78; 2Ob208/78; 7Ob780/78; 2Ob227/78; 2Ob13/79; 2Ob41/79; 2Ob70/79; 2Ob106/79; 2Ob127/79; 2Ob172/79; 7Ob515/80; 2Ob219/79; 2Ob23/80; 8Ob18/80; 4Ob55/80; 2Ob50/80; 2Ob69/80; 3Ob635/80; 2Ob201/80; 2Ob505/80; 2Ob216/80; 8Ob20/81; 2Ob18/81; 2Ob17/81; 8Ob84/81; 2Ob54/81; 2Ob251/80; 7Ob589/81; 1Ob15/81; 8Ob8/81; 8Ob140/81; 8Ob211/81; 2Ob158/81; 2Ob115/81; 2Ob181/81; 8Ob260/81; 8Ob1/82; 8Ob294/81; 2Ob44/82; 1Ob527/82; 8Ob95/82; 8Ob46/82; 8Ob300/81; 2Ob178/82; 8Ob236/82; 8Ob213/82; 8Ob91/82 (8Ob92/82); 8Ob245/82; 2Ob238/82 (2Ob239/82); 8Ob20/83; 7Ob762/82; 2Ob89/83; 8Ob119/83; 8Ob152/83; 2Ob124/83; 8Ob107/83; 8Ob215/83; 2Ob212/83; 8Ob194/83; 8Ob133/83; 8Ob53/83; 2Ob5/84; 8Ob5/84; 8Ob128/83; 8Ob42/84; 8Ob77/84; 2Ob22/85; 8Ob68/85; 8Ob69/85; 8Ob15/86; 8Ob20/86; 8Ob46/86; 1Ob622/86; 8Ob47/86; 8Ob64/86; 2Ob59/86; 1Ob715/86; 3Ob645/86; 2Ob6/87; 8Ob59/87; 2Ob69/87; 8Ob7/87; 2Ob51/88; 2Ob58/88; 2Ob68/88; 2Ob87/88; 2Ob115/88; 2Ob101/88; 2Ob63/89; 2Ob48/89; 2Ob75/89; 2Ob114/89; 2Ob82/89; 2Ob69/89; 2Ob25/90; 2Ob6/90; 2Ob39/90; 1Ob2227/96y; 7Ob296/02h; 2Ob147/06s; 2Ob166/07m; 2Ob135/07b; 2Ob238/07z; 1Ob5/09f; 2Ob39/09p; 2Ob105/09v; 2Ob242/09s; 7Ob61/10m; 2Ob175/14w; 2Ob48/16x; 2Ob59/17s; 2Ob143/18w

Entscheidungsdatum

30.01.1976

Norm

ABGB §1325 E3

Rechtssatz

Bei der Bemessung des Schmerzengeldes ist der Gesamtkomplex der Schmerzempfindung unter Bedachtnahme auf die Dauer und Intensität der Schmerzen nach ihrem Gesamtbild, auf die Schwere der Verletzung und auf das Maß der psychischen und physischen Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes zu berücksichtigen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 6/76
    Entscheidungstext OGH 30.01.1976 2 Ob 6/76
  • 2 Ob 70/76
    Entscheidungstext OGH 05.04.1976 2 Ob 70/76
  • 2 Ob 119/76
    Entscheidungstext OGH 11.06.1976 2 Ob 119/76
  • 8 Ob 130/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 130/76
  • 8 Ob 196/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 196/76
  • 2 Ob 198/76
    Entscheidungstext OGH 19.11.1976 2 Ob 198/76
  • 8 Ob 254/76
    Entscheidungstext OGH 26.01.1977 8 Ob 254/76
  • 2 Ob 10/77
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 2 Ob 10/77
  • 2 Ob 47/77
    Entscheidungstext OGH 17.03.1977 2 Ob 47/77
  • 8 Ob 36/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 8 Ob 36/77
  • 8 Ob 37/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 8 Ob 37/77
  • 2 Ob 52/77
    Entscheidungstext OGH 29.04.1977 2 Ob 52/77
  • 8 Ob 82/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 82/77
  • 8 Ob 110/77
    Entscheidungstext OGH 13.07.1977 8 Ob 110/77
    Veröff: ZVR 1978/183 S 215
  • 2 Ob 3/77
    Entscheidungstext OGH 19.01.1978 2 Ob 3/77
    Veröff: ZVR 1978/323 S 373
  • 6 Ob 803/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 6 Ob 803/77
  • 2 Ob 16/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 2 Ob 16/78
    Ähnlich
  • 2 Ob 56/78
    Entscheidungstext OGH 27.04.1978 2 Ob 56/78
  • 2 Ob 102/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 2 Ob 102/78
  • 2 Ob 123/78
    Entscheidungstext OGH 06.07.1978 2 Ob 123/78
    Veröff: ZVR 1979/183 S 207
  • 2 Ob 117/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 2 Ob 117/78
    Veröff: ZVR 1979/79 S 86
  • 8 Ob 212/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 8 Ob 212/78
    Ähnlich
  • 2 Ob 208/78
    Entscheidungstext OGH 09.01.1979 2 Ob 208/78
  • 7 Ob 780/78
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 780/78
  • 2 Ob 227/78
    Entscheidungstext OGH 13.02.1979 2 Ob 227/78
  • 2 Ob 13/79
    Entscheidungstext OGH 27.02.1979 2 Ob 13/79
    Auch; Veröff: ZVR 1980/19 S 25
  • 2 Ob 41/79
    Entscheidungstext OGH 24.04.1979 2 Ob 41/79
  • 2 Ob 70/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 2 Ob 70/79
    Ähnlich
  • 2 Ob 106/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 106/79
  • 2 Ob 127/79
    Entscheidungstext OGH 19.09.1979 2 Ob 127/79
    Beisatz: Keine Tagessätze. (T1)
    Veröff: ZVR 1980/234 S 223
  • 2 Ob 172/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 2 Ob 172/79
  • 7 Ob 515/80
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 7 Ob 515/80
  • 2 Ob 219/79
    Entscheidungstext OGH 12.02.1980 2 Ob 219/79
    Veröff: ZVR 1981/18 S 17
  • 2 Ob 23/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1980 2 Ob 23/80
  • 8 Ob 18/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 18/80
    Auch; Veröff: ZVR 1980/346 S 376
  • 4 Ob 55/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 4 Ob 55/80
  • 2 Ob 50/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 50/80
  • 2 Ob 69/80
    Entscheidungstext OGH 24.06.1980 2 Ob 69/80
    Veröff: ZVR 1981/97 S 115
  • 3 Ob 635/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 3 Ob 635/80
  • 2 Ob 201/80
    Entscheidungstext OGH 25.11.1980 2 Ob 201/80
  • 2 Ob 505/80
    Entscheidungstext OGH 09.12.1980 2 Ob 505/80
  • 2 Ob 216/80
    Entscheidungstext OGH 09.12.1980 2 Ob 216/80
  • 8 Ob 20/81
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 20/81
    Auch
  • 2 Ob 18/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 2 Ob 18/81
  • 2 Ob 17/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 2 Ob 17/81
  • 8 Ob 84/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 8 Ob 84/81
  • 2 Ob 54/81
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 2 Ob 54/81
    Auch
  • 2 Ob 251/80
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 2 Ob 251/80
  • 7 Ob 589/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 7 Ob 589/81
  • 1 Ob 15/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 15/81
    Veröff: EUGRZ 1981,571 = JBl 1982,263 = ZVR 1982/272 S 241
  • 8 Ob 8/81
    Entscheidungstext OGH 04.06.1981 8 Ob 8/81
    Auch
  • 8 Ob 140/81
    Entscheidungstext OGH 15.06.1981 8 Ob 140/81
  • 8 Ob 211/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 211/81
    Veröff: ZVR 1982/392 S 339
  • 2 Ob 158/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 2 Ob 158/81
    Beis wie T1
  • 2 Ob 115/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 2 Ob 115/81
    Auch
  • 2 Ob 181/81
    Entscheidungstext OGH 27.10.1981 2 Ob 181/81
    Beis wie T1
  • 8 Ob 260/81
    Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 260/81
  • 8 Ob 1/82
    Entscheidungstext OGH 28.01.1982 8 Ob 1/82
  • 8 Ob 294/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 294/81
  • 2 Ob 44/82
    Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 44/82
  • 1 Ob 527/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 527/82
  • 8 Ob 95/82
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 95/82
  • 8 Ob 46/82
    Entscheidungstext OGH 03.06.1982 8 Ob 46/82
  • 8 Ob 300/81
    Entscheidungstext OGH 17.06.1982 8 Ob 300/81
  • 2 Ob 178/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 178/82
  • 8 Ob 236/82
    Entscheidungstext OGH 04.11.1982 8 Ob 236/82
  • 8 Ob 213/82
    Entscheidungstext OGH 18.11.1982 8 Ob 213/82
    Beisatz: Auch die Dauer der Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes, die damit verbundenen Unlustgefühle, der Heilungsverlauf und die Dauerfolgen, sowie die damit verbundenen seelischen Beeinträchtigungen. (T2)
  • 8 Ob 91/82
    Entscheidungstext OGH 18.11.1982 8 Ob 91/82
    Beis wie T2
  • 8 Ob 245/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 8 Ob 245/82
  • 2 Ob 238/82
    Entscheidungstext OGH 11.01.1983 2 Ob 238/82
  • 8 Ob 20/83
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 8 Ob 20/83
  • 7 Ob 762/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 762/82
  • 2 Ob 89/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 89/83
  • 8 Ob 119/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 8 Ob 119/83
  • 8 Ob 152/83
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 8 Ob 152/83
    Auch
  • 2 Ob 124/83
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 124/83
    Veröff: ZVR 1984/304 S 327
  • 8 Ob 107/83
    Entscheidungstext OGH 06.10.1983 8 Ob 107/83
    Auch; Veröff: ZVR 1984/319 S 340
  • 8 Ob 215/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 215/83
  • 2 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 212/83
  • 8 Ob 194/83
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 8 Ob 194/83
  • 8 Ob 133/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 133/83
  • 8 Ob 53/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 53/83
  • 2 Ob 5/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 5/84
  • 8 Ob 5/84
    Entscheidungstext OGH 07.06.1984 8 Ob 5/84
  • 8 Ob 128/83
    Entscheidungstext OGH 07.06.1984 8 Ob 128/83
    Auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1985/50 S 92
  • 8 Ob 42/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 8 Ob 42/84
    Veröff: ZVR 1985/102 S 183
  • 8 Ob 77/84
    Entscheidungstext OGH 25.01.1985 8 Ob 77/84
    Veröff: ZVR 1986/5 S 21
  • 2 Ob 22/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 22/85
  • 8 Ob 68/85
    Entscheidungstext OGH 27.11.1985 8 Ob 68/85
  • 8 Ob 69/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 8 Ob 69/85
    Veröff: ZVR 1987/39 S 120
  • 8 Ob 15/86
    Entscheidungstext OGH 07.05.1986 8 Ob 15/86
  • 8 Ob 20/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 8 Ob 20/86
  • 8 Ob 46/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 46/86
  • 1 Ob 622/86
    Entscheidungstext OGH 17.11.1986 1 Ob 622/86
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 47/86
    Entscheidungstext OGH 04.12.1986 8 Ob 47/86
    Beisatz: Es soll die durch die Schmerzen entstandenen Unlustgefühle ausgleichen und den Verletzten in die Lage versetzen, sich als Ersatz für die Leiden und anstelle der ihm entzogenen Lebensfreude auf andere Weise gewisse Annehmlichkeiten und Erleichterungen zu verschaffen. (T3)
    Veröff: ZVR 1987/125 S 368
  • 8 Ob 64/86
    Entscheidungstext OGH 17.12.1986 8 Ob 64/86
  • 2 Ob 59/86
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 59/86
  • 1 Ob 715/86
    Entscheidungstext OGH 04.03.1987 1 Ob 715/86
    Veröff: EvBl 1987/159 S 588 = ZVR 1987/127 S 373
  • 3 Ob 645/86
    Entscheidungstext OGH 01.04.1987 3 Ob 645/86
    Auch
  • 2 Ob 6/87
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 2 Ob 6/87
    Vgl auch
  • 8 Ob 59/87
    Entscheidungstext OGH 18.12.1987 8 Ob 59/87
  • 2 Ob 69/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 2 Ob 69/87
  • 8 Ob 7/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 8 Ob 7/87
    Veröff: ZVR 1988/91 S 213
  • 2 Ob 51/88
    Entscheidungstext OGH 17.05.1988 2 Ob 51/88
    Veröff: ZVR 1989/135 S 228
  • 2 Ob 58/88
    Entscheidungstext OGH 14.06.1988 2 Ob 58/88
  • 2 Ob 68/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 2 Ob 68/88
  • 2 Ob 87/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 2 Ob 87/88
  • 2 Ob 115/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 2 Ob 115/88
  • 2 Ob 101/88
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 2 Ob 101/88
  • 2 Ob 63/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 63/89
    Beis wie T3
  • 2 Ob 48/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 48/89
    Beis wie T3
  • 2 Ob 75/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 2 Ob 75/89
    Veröff: ZVR 1991/158 S 377
  • 2 Ob 114/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 2 Ob 114/89
  • 2 Ob 82/89
    Entscheidungstext OGH 26.01.1989 2 Ob 82/89
    Veröff: ZVR 1990/83 S 231
  • 2 Ob 69/89
    Entscheidungstext OGH 14.11.1989 2 Ob 69/89
    Beis wie T3; Veröff: ZVR 1990/155 S 371
  • 2 Ob 25/90
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 2 Ob 25/90
  • 2 Ob 6/90
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 6/90
  • 2 Ob 39/90
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 39/90
  • 1 Ob 2227/96y
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2227/96y
    Auch
  • 7 Ob 296/02h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2003 7 Ob 296/02h
    Auch
  • 2 Ob 147/06s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 2 Ob 147/06s
  • 2 Ob 166/07m
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 166/07m
    Beis wie T3
  • 2 Ob 135/07b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2007 2 Ob 135/07b
    Vgl; Beisatz: Auch im Fall von seelischen Schmerzen ist die Bemessung global wahrzunehmen. (T4)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Beis wie T3; Beisatz: Tendenziell erscheint es geboten, das Schmerzengeld nicht zu knapp zu bemessen. (T5)
  • 1 Ob 5/09f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2009 1 Ob 5/09f
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Zur Frage der Berücksichtigung einer Schmerzmedikation bei der Bemessung des Schmerzengelds. (T6)
    Bem: Siehe dazu RS0124587. (T7)
  • 2 Ob 39/09p
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 39/09p
    Vgl auch; Vgl Beis wie T5
  • 2 Ob 105/09v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 105/09v
    Auch Beis wie T2; Beis wie T3 nur: Es soll die durch die Schmerzen entstandenen Unlustgefühle ausgleichen. (T8)
    Beis wie T5
  • 2 Ob 242/09s
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 2 Ob 242/09s
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 61/10m
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 7 Ob 61/10m
    Auch
  • 2 Ob 175/14w
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 2 Ob 175/14w
    Beis wie T8
  • 2 Ob 48/16x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 2 Ob 48/16x
    Beisatz: Zwar ist die Dauer der Schmerzempfindung bei der Bemessung des Schmerzengelds ein wichtiger Faktor, es kommt aber auch auf den Rang des verletzten Rechtsguts an. Gerade beim Tod des Verletzten, der in zeitlicher Nähe zum Unfall liegt, kann nicht allein auf die kurze Dauer der Leidenszeit abgestellt werden. Es muss vielmehr auch die Schwere des Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit berücksichtigt werden. (T9)
    Beisatz: Erforderlich ist nur, dass die Körperverletzung noch als abgrenzbare immaterielle Beeinträchtigung gesehen werden kann. (T10); Veröff: SZ 2017/37
  • 2 Ob 59/17s
    Entscheidungstext OGH 16.05.2017 2 Ob 59/17s
    Beis wie T5
  • 2 Ob 143/18w
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 143/18w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0031040

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19760130_OGH0002_0020OB00006_7600000_002

Rechtssatz für 1Ob33/78 1Ob34/82 (1Ob35...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022563

Geschäftszahl

1Ob33/78; 1Ob34/82 (1Ob35/82); 8Ob287/01s; 2Ob238/07z; 2Ob124/17z

Entscheidungsdatum

22.11.1978

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1295 Ia5

Rechtssatz

Von einer unübersehbaren Ausdehnung der Schadenersatzansprüche kann bei Anerkennung der Anspruchsberechtigung des Dritten keine Rede sein, wenn es gerade um den Schaden geht, der typischerweise beim unmittelbar Geschädigten eintritt, im besonderen Fall aber durch irgendein Rechtsverhältnis auf den Dritten überwälzt wird. Ein solcher Fall bloßer Schadensverlegung liegt vor, wenn der Verkäufer noch Eigentümer ist, der Käufer jedoch schon die Gefahr trägt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 33/78
    Entscheidungstext OGH 22.11.1978 1 Ob 33/78
    Veröff: SZ 51/164 = JBl 1979,655
  • 1 Ob 34/82
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 1 Ob 34/82
    Veröff: SZ 55/190
  • 8 Ob 287/01s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 8 Ob 287/01s
    Auch; Beisatz: Hier: Subunternehmerin ist aus dem Titel der Schadensverlagerung legitimiert, den von einem anderen Subunternehmer an dem von ihr hergestellten Werk vor dessen Übergabe an den Besteller verursachten Schaden geltend zu machen, auch wenn sie infolge Einbaus der Teile nicht mehr deren Eigentümer ist und somit nur ein Vermögensschaden vorliegt. (T1)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl
  • 2 Ob 124/17z
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 124/17z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022563

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19781122_OGH0002_0010OB00033_7800000_003

Rechtssatz für 8Ob228/78 6Ob508/79 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022525

Geschäftszahl

8Ob228/78; 6Ob508/79; 8Ob93/80; 2Ob177/81; 2Ob160/82; 1Ob34/82 (1Ob35/82); 2Ob81/83; 8Ob44/87; 2Ob99/88; 2Ob104/88; 2Ob37/93; 8Ob1608/94; 4Ob2396/96y; 7Ob33/98y; 1Ob126/01p; 9Ob208/02g; 8Ob224/02b; 6Ob312/05h; 2Ob156/06i; 2Ob238/07z; 4Ob205/08p; 2Ob27/16h; 1Ob190/17y; 2Ob14/18z

Entscheidungsdatum

15.03.1979

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 D2a
ABGB §1325 D6

Rechtssatz

Schlägt sich der unfallsbedingte Erwerbsausfall eines mitarbeitenden Gesellschafters einer Personengesellschaft in einem Gewinnausfall der Gesellschaft nieder, kann der verletzte Gesellschafter Ersatz des Gewinnausfalles nur in dem Ausmaß fordern, der seiner gesellschaftlichen Beteiligung entspricht. Für die anderen Gesellschafter, die auch einen Erwerbsausfall in Höhe ihrer Gewinnbeteiligung erleiden, ist dieser Ausfall nur ein mittelbarer Schaden, dessen Ersatz sie nicht verlangen können.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 228/78
    Entscheidungstext OGH 15.03.1979 8 Ob 228/78
    Veröff: SZ 52/44 = ZVR 1979/225 S 278 = RZ 1979/57 S 206
  • 6 Ob 508/79
    Entscheidungstext OGH 14.11.1979 6 Ob 508/79
    nur: Schlägt sich der unfallsbedingte Erwerbsausfall eines mitarbeitenden Gesellschafters einer Personengesellschaft in einem Gewinnausfall der Gesellschaft nieder, kann der verletzte Gesellschafter Ersatz des Gewinnausfalles nur in dem Ausmaß fordern, der seiner gesellschaftlichen Beteiligung entspricht. (T1)
  • 8 Ob 93/80
    Entscheidungstext OGH 26.06.1980 8 Ob 93/80
  • 2 Ob 177/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 2 Ob 177/81
    Vgl
  • 2 Ob 160/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 160/82
    Beisatz: Für Verdienstentgang eines geschäftsführenden Gesellschafters einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist die Verminderung seines Gewinnanteiles an der Gesellschaft maßgebend. (T2)
    Veröff: JBl 1984,262
  • 1 Ob 34/82
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 1 Ob 34/82
    nur: Für die anderen Gesellschafter, die auch einen Erwerbsausfall in Höhe ihrer Gewinnbeteiligung erleiden, ist dieser Ausfall nur ein mittelbarer Schaden, dessen Ersatz sie nicht verlangen können. (T3)
    Veröff: SZ 55/190
  • 2 Ob 81/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 81/83
  • 8 Ob 44/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 8 Ob 44/87
  • 2 Ob 99/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 2 Ob 99/88
    Vgl aber; Beisatz: Bei einem den Gesellschaftern selbst treffenden Entgang der Abgeltung für persönliche Arbeitsleistungen handelt es sich um einen gemäß § 1325 ABGB zu ersetzenden Verdienstentgang. (T4)
  • 2 Ob 104/88
    Entscheidungstext OGH 25.04.1989 2 Ob 104/88
  • 2 Ob 37/93
    Entscheidungstext OGH 16.09.1993 2 Ob 37/93
  • 8 Ob 1608/94
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 8 Ob 1608/94
    Beis wie T2
  • 4 Ob 2396/96y
    Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 2396/96y
    Auch; Beisatz: Hier: Landwirteehepaar, das die Landwirtschaft im Rahmen einer bürgerlich-rechtlichen Gesellschaft betreibt. (T5) Veröff: SZ 70/93
  • 7 Ob 33/98y
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 33/98y
    nur T1; Beisatz: Dem verletzten Gesellschafter ist allein jener Schaden zu ersetzen, den dieser wegen einer Verminderung des ihm zustehenden Gewinnanteiles erlitten hat. Der Schaden, der sich in der Mehrleistung der anderen Gesellschafter niederschlägt kann nicht vom Verletzten selbst begehrt werden. (T6)
  • 1 Ob 126/01p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 126/01p
    Auch; Beisatz: Nur der durch eine Körperverletzung geschädigte Gesellschafter-Geschäftsführer einer durch den temporären Ausfall seiner Arbeitskraft und die deshalb erforderliche Beschäftigung einer Aushilfskraft bloß mittelbar geschädigten GmbH hat Anspruch auf Ersatz der entgangenen Beteiligung am Gesellschaftsgewinn als Teil seines unmittelbaren Schadens. (T7)
  • 9 Ob 208/02g
    Entscheidungstext OGH 02.10.2002 9 Ob 208/02g
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 224/02b
    Entscheidungstext OGH 07.11.2002 8 Ob 224/02b
    Vgl auch
  • 6 Ob 312/05h
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 312/05h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Das wirtschaftliche Risiko des entgangenen Gewinns traf ohne Schadensverlagerung den Alleingesellschafter. Deliktische Rufschädigung, die sich nur gegen den Ruf des Gesellschafters und dessen Persönlichkeitsrecht richtete. (T8)
  • 2 Ob 156/06i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 156/06i
    Beisatz: Der verletzte Gesellschafter ist zur Geltendmachung der von der Gesellschaft getragenen Kosten eingestellter Ersatzkräfte nicht aktiv legitimiert. (T9)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Abweichend zu Beis wie T6
  • 4 Ob 205/08p
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 205/08p
    Vgl; Beisatz: Zweck einer vertraglichen Vereinbarung zwischen den Kommanditisten und ihrer Steuerberaterin, die zugleich auch die Kommanditgesellschaft und deren Komplementärin in steuerrechtlichen Fragen vertrat und deren Jahresabschlüsse beim Finanzamt einreichte, ist (auch) die Sicherung und Erhaltung der Werthaltigkeit der Kommanditbeteiligungen. Aufwendungen der Kommanditisten, die der Vermeidung einer Insolvenz der Gesellschaft aufgrund zu hoher Privatentnahmen der Komplementärin und damit der Erhaltung und Werthaltigkeit ihrer Anteile gedient hätten, wären demnach vom Zweck des Vertrags und den damit verknüpften Warn- und Aufklärungspflichten erfasst. (T10)
  • 2 Ob 27/16h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 2 Ob 27/16h
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 190/17y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 190/17y
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Nichts anderes kann für den haftkausal erlittenen „vermögensrechtlichen Nachteil“ eines geschäftsführenden Alleingesellschafters gelten, der nach § 1 StEG 1969 zu ersetzen ist. (T11)
  • 2 Ob 14/18z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 2 Ob 14/18z
    nur T1; Beis wie T2

Schlagworte

GmbH GesmbH

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0022525

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19790315_OGH0002_0080OB00228_7800000_001

Rechtssatz für 8Ob210/79 2Ob146/80 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030658

Geschäftszahl

8Ob210/79; 2Ob146/80; 2Ob114/80; 2Ob110/81 (2Ob111/81); 8Ob86/85; 2Ob54/94; 7Ob33/98y; 2Ob333/01m; 2Ob238/07z; 6Ob75/08k

Entscheidungsdatum

20.12.1979

Norm

ABGB §1325 D2a
ABGB §1325 D6

Rechtssatz

Die wirtschaftlich eingesetzte Arbeitskraft stellt einen selbständigen Wert dar, der bei Vernichtung dieser Arbeitskraft (zeitweise oder dauernd, gänzlich oder teilweise) vom Schädiger zu ersetzen ist, auch wenn der Verletzte die bisher empfangene Gegenleistung weiterhin von jemanden nicht in der Absicht, damit den Schädiger zu entlasten, erhält. (hier: landwirtschaftlicher Facharbeiter und künftiger Hofübernehmer; die Minderung der Arbeitsleistung wird durch höheren persönlichen Einsatz seines Vater und durch Nachbarschaftshilfe gegen Entleihung von Maschinen zum Teil ausgeglichen.)

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 210/79
    Entscheidungstext OGH 20.12.1979 8 Ob 210/79
    Veröff: ZVR 1980/231 S 221
  • 2 Ob 146/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 2 Ob 146/80
    Auch
  • 2 Ob 114/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 114/80
    nur: Die wirtschaftlich eingesetzte Arbeitskraft stellt einen selbständigen Wert dar, der bei Vernichtung dieser Arbeitskraft (zeitweise oder dauernd, gänzlich oder teilweise) vom Schädiger zu ersetzen ist. (T1); Beisatz: Ehefrau des zukünftigen Hofübernehmers. (T2)
  • 2 Ob 110/81
    Entscheidungstext OGH 01.12.1981 2 Ob 110/81
    Auch; Beisatz: Verhinderte Instandsetzungsarbeiten an dem mit Ehegattin gemeinsam bewohnten Haus. (T3) Veröff: ZVR 1982/188
  • 8 Ob 86/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 86/85
    Beisatz: Hier: Bäuerin wird durch Verwandte und Nachbarschaftshilfe entlastet. (T4) Veröff: ZVR 1987/56 S 151
  • 2 Ob 54/94
    Entscheidungstext OGH 30.06.1994 2 Ob 54/94
  • 7 Ob 33/98y
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 33/98y
    Beisatz: Für solche Hilfskräfte kann der sonst übliche Bruttolohn in Rechnung gestellt werden. (T5)
  • 2 Ob 333/01m
    Entscheidungstext OGH 10.01.2002 2 Ob 333/01m
    nur T1
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Beisatz: Der Schädiger soll durch Mehrleistungen des Verletzten oder unentgeltliche Hilfe von Dritten nicht entlastet werden. (T6)
  • 6 Ob 75/08k
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 75/08k
    Auch; Beisatz: Hier: Die Mitwirkung am Ausbau des Hauses war von vornherein geplant und entsprach der (Lebens-)Planung des Klägers. Daher Anspruch auf Ersatz der Beträge, die er seinem Sohn dafür bezahlen musste, dass dieser diejenigen Innenausbauarbeiten vornahm, die ohne den von der beklagten Partei zu vertretenden Kunstfehler der Kläger selbst vorgenommen hätte. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0030658

Zuletzt aktualisiert am

17.09.2008

Dokumentnummer

JJR_19791220_OGH0002_0080OB00210_7900000_001

Rechtssatz für 8Ob211/81 3Ob569/81 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031061

Geschäftszahl

8Ob211/81; 3Ob569/81; 2Ob10/82; 2Ob117/82; 2Ob102/81; 8Ob245/82; 2Ob164/83; 8Ob194/83; 8Ob12/84; 2Ob22/85; 5Ob608/84; 8Ob20/86; 8Ob46/86; 8Ob61/86; 2Ob59/86; 8Ob7/87; 2Ob27/88; 2Ob71/88; 2Ob123/88; 2Ob162/88; 2Ob122/89; 2Ob119/89; 2Ob55/04h; 2Ob238/07z; 6Ob175/18f

Entscheidungsdatum

10.09.1981

Norm

ABGB §1325 E3

Rechtssatz

Das Schmerzengeld soll die durch die Schmerzen entstandenen Unlustgefühle ausgleichen und den Verletzten in die Lage versetzen, sich als Ersatz für die Leiden und anstelle der ihm entzogenen Lebensfreude auf andere Weise gewisse Annehmlichkeiten und Erleichterungen zu verschaffen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 211/81
    Entscheidungstext OGH 10.09.1981 8 Ob 211/81
    Veröff: ZVR 1982/392 S 339
  • 3 Ob 569/81
    Entscheidungstext OGH 25.11.1981 3 Ob 569/81
    Veröff: ZVR 1982/261 S 231
  • 2 Ob 10/82
    Entscheidungstext OGH 26.01.1982 2 Ob 10/82
  • 2 Ob 117/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 2 Ob 117/82
    Veröff: ZVR 1983/200 S 251
  • 2 Ob 102/81
    Entscheidungstext OGH 30.11.1982 2 Ob 102/81
  • 8 Ob 245/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 8 Ob 245/82
  • 2 Ob 164/83
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 2 Ob 164/83
  • 8 Ob 194/83
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 8 Ob 194/83
  • 8 Ob 12/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 12/84
  • 2 Ob 22/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 22/85
  • 5 Ob 608/84
    Entscheidungstext OGH 03.12.1985 5 Ob 608/84
  • 8 Ob 20/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 8 Ob 20/86
  • 8 Ob 46/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 46/86
  • 8 Ob 61/86
    Entscheidungstext OGH 04.12.1986 8 Ob 61/86
  • 2 Ob 59/86
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 59/86
  • 8 Ob 7/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 8 Ob 7/87
    Veröff: ZVR 1988/91 S 213
  • 2 Ob 27/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 2 Ob 27/88
    Veröff: ZVR 1989/104 S 175
  • 2 Ob 71/88
    Entscheidungstext OGH 22.11.1988 2 Ob 71/88
    Veröff: ZVR 1989/90 S 147
  • 2 Ob 123/88
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 123/88
  • 2 Ob 162/88
    Entscheidungstext OGH 24.01.1989 2 Ob 162/88
  • 2 Ob 122/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 122/89
  • 2 Ob 119/89
    Entscheidungstext OGH 14.11.1989 2 Ob 119/89
  • 2 Ob 55/04h
    Entscheidungstext OGH 01.03.2005 2 Ob 55/04h
    Auch; Beisatz: Kein vererbliches „Schmerzengeld für verkürztes Leben". Die Ausgleichsfunktion des Schmerzengeldes endet mit dem Tod des Verletzten. (T1); Veröff: SZ 2005/26
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
  • 6 Ob 175/18f
    Entscheidungstext OGH 24.01.2019 6 Ob 175/18f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0031061

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19810910_OGH0002_0080OB00211_8100000_001

Rechtssatz für 8Ob291/81 8Ob27/85 7Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0026788

Geschäftszahl

8Ob291/81; 8Ob27/85; 7Ob281/00z; 2Ob78/06v; 2Ob238/07z; 2Ob112/10z

Entscheidungsdatum

11.02.1982

Norm

ABGB §1302 B
IPRG §1
IPRG §46

Rechtssatz

Regressansprüche des ausländischen Haftpflichtversicherers sind nach österreichischem Recht zu beurteilen, wenn die Schadenersatzansprüche der geschädigten Dritten nach österreichischem Recht zu beurteilen waren.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 291/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 291/81
    Veröff: SZ 55/9 = VersR 1983,695 = ZVR 1983/19 S 25
  • 8 Ob 27/85
    Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 27/85
  • 7 Ob 281/00z
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 281/00z
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Rückgriffsanspruch des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs, der aufgrund des multilateralen Garantieabkommens 1991 Zahlung an eine ausländische Versicherung leistet, gegenüber dem österreichischen Fahrzeughalter. (T1); Veröff: SZ 74/44
  • 2 Ob 78/06v
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 2 Ob 78/06v
    Auch; Beisatz: Hier: Da vorliegend die Schadenersatzansprüche der geschädigten Dritten nach österreichischem Recht zu beurteilen und zu befriedigen waren, begründet dies eine so starke Beziehung zur österreichischen Rechtsordnung im Sinne des § 1 Abs 1 IPRG, dass auch für den geltend gemachten Regressanspruch des Haftpflichtversicherers gegen den in Deutschland ansässigen Produzenten österreichisches Recht maßgeblich ist. (T2); Veröff: SZ 2006/160
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch
  • 2 Ob 112/10z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 112/10z
    Auch; Vgl Beis wie T2; Beisatz: Hier: Seilbahnunglück Sölden. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0026788

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.10.2011

Dokumentnummer

JJR_19820211_OGH0002_0080OB00291_8100000_001

Rechtssatz für 8Ob291/81 7Ob281/00z 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0074389

Geschäftszahl

8Ob291/81; 7Ob281/00z; 2Ob238/07z; 2Ob65/16x; 2Ob103/17m

Entscheidungsdatum

11.02.1982

Norm

Haager Übk über das auf Straßenverkehrsunfälle anzuwendende Recht Art2 Z4
Haager Übk über das auf Straßenverkehrsunfällen anzuwendende Recht Art2 Z5

Rechtssatz

Auf Regressansprüche von Versicherern sind die Bestimmungen des Übereinkommens nicht anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 291/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 291/81
    Veröff: SZ 55/9 = ZVR 1983/19 S 25
  • 7 Ob 281/00z
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 281/00z
    Vgl auch; Veröff: SZ 74/44
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch
  • 2 Ob 65/16x
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 65/16x
  • 2 Ob 103/17m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 2 Ob 103/17m

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0074389

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19820211_OGH0002_0080OB00291_8100000_002

Rechtssatz für 8Ob294/81 2Ob2/84 2Ob14...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058461

Geschäftszahl

8Ob294/81; 2Ob2/84; 2Ob14/84; 8Ob24/84; 8Ob39/86; 2Ob30/86; 2Ob19/85; 8Ob18/87; 1Ob49/95 (1Ob54/95); 2Ob57/98s; 2Ob42/00s; 2Ob339/00t; 2Ob43/01i; 2Ob114/06p; 2Ob215/07t; 2Ob238/07z; 2Ob122/08t; 2Ob210/09k; 4Ob146/10i; 2Ob80/10v; 2Ob181/11y; 2Ob170/12g; 2Ob117/16v

Entscheidungsdatum

11.02.1982

Norm

EKHG §9 Abs2 D
EKHG §11 Abs1 B1

Rechtssatz

Eine außergewöhnliche Betriebsgefahr im Sinne der §§ 9 Abs 2 und 11 Abs 1 EKHG ist immer dann anzunehmen, wenn durch die schon durch den Betrieb des Fahrzeuges gegebene gewöhnliche Betriebsgefahr eine besondere Gefahrenlage hervorgerufen wird.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 294/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 294/81
    Veröff: ZVR 1983/1 S 11
  • 2 Ob 2/84
    Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 2/84
    Veröff: ZVR 1984/297 S 308
  • 2 Ob 14/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 14/84
  • 8 Ob 24/84
    Entscheidungstext OGH 17.01.1985 8 Ob 24/84
  • 8 Ob 39/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 39/86
    Auch; Beisatz: Hier: Abrutschen auf glatter Fahrbahn. (T1)
  • 2 Ob 30/86
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 2 Ob 30/86
    Auch; Beisatz: Außergewöhnliche Betriebsgefahr eines Traktors mit Pflug, der bei Lenkmanöver ausschert. (T2) Veröff: ZVR 1987/123 S 362
  • 2 Ob 19/85
    Entscheidungstext OGH 12.05.1987 2 Ob 19/85
    Auch; Beisatz: Hier: Außergewöhnliche Betriebsgefahr eines Schlepplifts bei Blockierung der Schleppspur durch einen Schifahrer. (T3) Veröff: RZ 1987/65 S 249
  • 8 Ob 18/87
    Entscheidungstext OGH 21.05.1987 8 Ob 18/87
    Veröff: ZVR 1988/46 S 111
  • 1 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 49/95
    Auch; Beisatz: Eine außergewöhnliche Betriebsgefahr ist dann anzunehmen, wenn die Gefährlichkeit, die regelmäßig und notwendig mit dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs verbunden ist, dadurch vergrößert wird, dass besondere Gefahrenmomente hinzutreten, die nach dem normalen Verlauf der Dinge nicht schon deshalb vorliegen, weil ein Fahrzeug im Betrieb ist. (T4) Veröff: SZ 68/220
  • 2 Ob 57/98s
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 57/98s
    Auch
  • 2 Ob 42/00s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2000 2 Ob 42/00s
  • 2 Ob 339/00t
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 2 Ob 339/00t
    Auch
  • 2 Ob 43/01i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 2 Ob 43/01i
    Auch
  • 2 Ob 114/06p
    Entscheidungstext OGH 18.01.2007 2 Ob 114/06p
    Beis wie T4; Beisatz: Außergewöhnliche Betriebsgefahr beim durch das ungeschickte Verhalten eines anderen Liftbenützers ausgelösten Sturz aus dem fahrenden Doppelsessellift. (T5)
  • 2 Ob 215/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 215/07t
    Vgl; Auch Beis wie T4; Beisatz: Hier: Starke Seilbahnschwingung mit Riss des Klemmapparates einer Seilbahngondel auf Grund eines von einem über die Seilbahn fliegenden Hubschrauber auf den Förderstrang herabfallenden Lastenkübels. (T6)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Loslösen eines LKW-Rads während der Fahrt und das anschließende Rollen auf die Gegenfahrbahn. (T7)
  • 2 Ob 122/08t
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 122/08t
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Gerät ein Kraftfahrzeug ins Schleudern, sodass es von seinem Lenker nicht mehr voll beherrscht werden kann, so wird die von ihm ausgehende Gefahr in der Regel als außergewöhnliche Betriebsgefahr qualifiziert. (T8)
  • 4 Ob 146/10i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2010 4 Ob 146/10i
    Auch; Beisatz: Hier: Unfallbedingte Gefahr eines Brandes. (T9)
  • 2 Ob 80/10v
    Entscheidungstext OGH 07.02.2011 2 Ob 80/10v
    Vgl; Beis wie T8
  • 2 Ob 181/11y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 181/11y
    Auch
  • 2 Ob 170/12g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2012 2 Ob 170/12g
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 117/16v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 117/16v
    Auch; Veröff: SZ 2017/69

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0058461

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19820211_OGH0002_0080OB00294_8100000_001

Rechtssatz für 8Ob182/82 8Ob31/85 2Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022789

Geschäftszahl

8Ob182/82; 8Ob31/85; 2Ob5/87; 2Ob60/92; 2Ob71/93; 2Ob86/95; 2Ob2220/96a; 2Ob2404/96k; 1Ob2201/96z; 2Ob49/98i; 6Ob143/98t; 5Ob50/99k; 2Ob338/99s; 2Ob38/00b; 2Ob82/00y; 2Ob296/00v; 2Ob99/02a; 5Ob38/04f; 4Ob15/05t; 2Ob24/04z; 2Ob176/05d; 6Ob186/06f; 2Ob238/07z; 2Ob226/07k; 2Ob137/09z; 8Ob27/09t; 2Ob83/09h; 7Ob63/10f; 2Ob149/09i; 2Ob40/10m; 8Ob15/11f; 2Ob63/11w; 2Ob31/12s; 6Ob149/14a; 2Ob164/15d; 2Ob110/16i; 2Ob142/17x; 8Ob72/18y; 2Ob148/19g

Entscheidungsdatum

24.03.1983

Norm

ABGB §1042
ABGB §1295 Ia2
ABGB §1295 Ia5
ABGB §1325 A
ABGB §1358

Rechtssatz

Erbringt ein Dritter auf Grund familienrechtlicher Verpflichtungen Leistungen an oder für den Geschädigten, um dessen unfallbedingt vermehrte Bedürfnisse zu befriedigen, dann geschieht dies nicht zu dem Zweck, den Schädiger zu entlasten. Solche Leistungen werden nicht auf den Schaden angerechnet. Es handelt sich hier um einen Fall der Schadensverlagerung, nicht aber um einen nicht ersatzfähigen mittelbaren Schaden. An der Anspruchsberechtigung des Verletzten besteht insoweit kein Zweifel.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 182/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 8 Ob 182/82
    Veröff: RZ 1984/12 S 42
  • 8 Ob 31/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 31/85
  • 2 Ob 5/87
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 2 Ob 5/87
    Auch
  • 2 Ob 60/92
    Entscheidungstext OGH 25.11.1992 2 Ob 60/92
  • 2 Ob 71/93
    Entscheidungstext OGH 25.11.1993 2 Ob 71/93
  • 2 Ob 86/95
    Entscheidungstext OGH 07.12.1995 2 Ob 86/95
    Auch; Beisatz: Hier: Pflegekosten. (T1)
  • 2 Ob 2220/96a
    Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2220/96a
    Auch
  • 2 Ob 2404/96k
    Entscheidungstext OGH 28.11.1996 2 Ob 2404/96k
    nur: Erbringt ein Dritter auf Grund familienrechtlicher Verpflichtungen Leistungen an oder für den Geschädigten, um dessen unfallbedingt vermehrte Bedürfnisse zu befriedigen, dann geschieht dies nicht zu dem Zweck, den Schädiger zu entlasten. (T2)
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Vgl; Veröff: SZ 70/84
  • 2 Ob 49/98i
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 2 Ob 49/98i
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Der Schaden ist nicht objektiv-abstrakt zu berechnen, sondern es ist der tatsächliche Pflegebedarf konkret zu ermitteln und sodann der objektive Wert der von dritter Seite erbrachten Sach- oder Arbeitsleistung zur Grundlage der Vergütung zu nehmen. Es wird sohin festgestellt, welche Kosten die Befriedigung dieser Bedürfnisse durch professionelle Kräfte erfordern würde. Zu den Zeiten tatsächlicher Pflegeleistungen kommt noch jene Zeit, die die Person, die den Verletzten pflegt, sonst außer Haus als Freizeit verbringen würde und auf die sie nunmehr verzichtet. Die Zeit, die die Pflegeperson aber jedenfalls beim Verletzten anwesend wäre (insbesonders während der Nacht und während der Hausarbeit), ist hingegen nicht zu ersetzen, weil sie keinen konkreten Schaden darstellt. Den Beweis dafür, welche Zeit die Pflegeperson sonst außer Haus als Freizeit verbracht hätte, wird die klagende Partei zu erbringen haben, wobei auch die Anwendung des § 273 ZPO in Betracht kommt. (T3)
  • 6 Ob 143/98t
    Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 143/98t
    Beis wie T1; Beisatz: Die abstrakte Berechnung scheidet aus den angeführten Gründen der mangelnden Gleichwertigkeit der Pflegetätigkeit mit jener einer medizinisch-technischen Vollleistung und der mangelnden Ersatzfähigkeit fiktiver Betreuungsleistungen aus. (T4) Veröff: SZ 71/146
  • 5 Ob 50/99k
    Entscheidungstext OGH 26.05.1999 5 Ob 50/99k
    Vgl auch; Beis wie T3 nur: Der Schaden ist nicht objektiv-abstrakt zu berechnen, sondern es ist der tatsächliche Pflegebedarf konkret zu ermitteln und sodann der objektive Wert der von dritter Seite erbrachten Sach- oder Arbeitsleistung zur Grundlage der Vergütung zu nehmen. Es wird sohin festgestellt, welche Kosten die Befriedigung dieser Bedürfnisse durch professionelle Kräfte erfordern würde. (T5)
  • 2 Ob 338/99s
    Entscheidungstext OGH 10.12.1999 2 Ob 338/99s
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T3 nur: Der Schaden ist nicht objektiv-abstrakt zu berechnen, sondern es ist der tatsächliche Pflegebedarf konkret zu ermitteln und sodann der objektive Wert der von dritter Seite erbrachten Sachleistung oder Arbeitsleistung zur Grundlage der Vergütung zu nehmen. Es wird sohin festgestellt, welche Kosten die Befriedigung dieser Bedürfnisse durch professionelle Kräfte erfordern würde. Zu den Zeiten tatsächlicher Pflegeleistungen kommt noch jene Zeit, die die Person, die den Verletzten pflegt, sonst außer Haus als Freizeit verbringen würde und auf die sie nunmehr verzichtet. Die Zeit, die die Pflegeperson aber jedenfalls beim Verletzten anwesend wäre (insbesonders während der Nacht und während der Hausarbeit), ist hingegen nicht zu ersetzen. (T6); Beisatz: Bei der Bemessung der Höhe des Ersatzanspruches für entgangene Beistandsleistungen kommt es nicht auf die Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse an, sondern ist lediglich das Pflegegeld, welches der Finanzierung des pflegebedingten Mehraufwandes dient, abzuziehen. (T7)
  • 2 Ob 38/00b
    Entscheidungstext OGH 16.03.2000 2 Ob 38/00b
    Vgl auch; nur T5
  • 2 Ob 82/00y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 2 Ob 82/00y
    Vgl aber; nur T2; Beisatz: Dieser Gedanke kommt aber dann nicht zum Tragen, wenn der Unterhaltspflichtige kein Dritter sondern der Schädiger selbst ist. Soweit dieser unfallsbedingt (mehr) Unterhalt geleistet hat, ist eine Anrechnung auf den Verdienstentganganspruch möglich, weil grundsätzlich nur der entstandene Schaden ausgeglichen werden soll. (T8)
  • 2 Ob 296/00v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 2 Ob 296/00v
    Auch; Beisatz: So wie ein Schädiger auch sonst nicht mit Erfolg Leistungsfreiheit einwenden kann, wenn dem Geschädigten etwa freiwillige Zuwendungen von dritter Seite (etwa aus dem Angehörigenkreis) zustatten kommen, ändert es an seiner Ersatzpflicht nichts, wenn der Gläubiger der Mietwagenforderung dem Geschädigten (= Schuldner der Mietwagenforderung) gegenüber erklärte, mit der auf eine frühzeitige(re) Geltendmachung seiner Forderung, bis zum Ausgang des Schadenersatzprozesses gegen den Schädiger zuwarten zu wollen, und der Geschädigte dafür einen wirksamen Verjährungsverzicht erklärt. (T9)
  • 2 Ob 99/02a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 2 Ob 99/02a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 5 Ob 38/04f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 5 Ob 38/04f
    Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz abweichend zu T4: Die Pflegeleistungen sind daher nicht als fiktiver Schaden beziehungsweise als fiktive Aufwendungen zur Schadensbeseitigung zu qualifizieren, weil die Pflege tatsächlich durchgeführt wird. Fiktiv ist lediglich die Berechnungsmethode, weil der Berechnung Leistungen durch professionelle Kräfte zugrunde gelegt werden, die in dieser Form nicht erbracht werden. (T10); Beisatz: Es ist nicht von Bedeutung, ob ein Ersatzanspruch vom Geschädigten selbst oder von jenen Personen geltend gemacht wird, die die Pflegeleistungen erbringen. (T11); Beisatz: Auch wenn als Kläger die die Pflege tatsächlich leistenden Eltern auftreten, umfasst der Ersatzanspruch die Bruttolohnkosten. Es kommt nämlich auf den objektiven Wert der Pflegeleistung an, den der Schädiger zu ersetzen hat. Dieser Aufwand ist fiktiv der Bruttobetrag. (T12)
  • 4 Ob 15/05t
    Entscheidungstext OGH 05.04.2005 4 Ob 15/05t
    Auch; Beisatz: Der Klägerin, die auf Grund ihrer gesetzlichen Unterhaltspflicht für die ihrer Tochter zugefügten Schäden aufkommt, steht nach den Grundsätzen der Schadensverlagerung auch ein eigener Ersatzanspruch analog § 1358 ABGB gegen die beklagte Schädigerin zu. Ein solcher Schadenersatzanspruch schließt den geltend gemachten (konkurrierenden) Anspruch nach § 1042 ABGB grundsätzlich nicht aus. (T13); Veröff: SZ 2005/50
  • 2 Ob 24/04z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 2 Ob 24/04z
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 176/05d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 2 Ob 176/05d
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Der Beweis dafür, welche Zeit die nicht professionelle Pflegeperson aus der Familie sonst außer Haus als Freizeit verbracht hätte, ist vom Kläger zu erbringen, wobei auch die Anwendung des § 273 ZPO in Betracht kommt. (T14); Beisatz: Kosten tatsächlicher professioneller Hilfe (hier durch diplomierte Krankenpflegepersonen eines Krankenpflegevereins), sind zusätzlich zu ersetzen. (T15)
  • 6 Ob 186/06f
    Entscheidungstext OGH 14.09.2006 6 Ob 186/06f
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl
  • 2 Ob 226/07k
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 226/07k
    Vgl auch; Vgl Beis wie T3; Beisatz: Bei dem im Beisatz T3 angesprochenen Freizeitverlust der Pflegeperson geht es nicht um einen darin gelegenen Schaden der Pflegeperson; diese Frage ist in Fällen der Angehörigenpflege vielmehr deshalb von Bedeutung, weil dem Geschädigten auch für diese Zeit der Ersatz der Kosten einer professionellen Pflegekraft gebührt. (T16); Veröff: SZ 2008/107
  • 2 Ob 137/09z
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 137/09z
    Vgl; Auch Beis wie T3; Beisatz: Mit der Wendung „Zeiten, die die Pflegeperson jedenfalls beim Verletzten anwesend ist und die daher nicht zu ersetzen sind, weil sie keinen konkreten Schaden darstellen," sind jene Zeiträume gemeint, in denen sich die Pflegeperson in denselben Räumlichkeiten, also beim Verletzten, befindet, aber nicht wegen des Verletzten, sondern aus anderen Gründen wie Hausarbeit oder Nachtruhe, wie jeder andere Benutzer einer Wohnung auch. (T17); Beisatz: Hier: Unter Anwendung des § 273 ZPO 10%iger Zuschlag für die Zeit, welche die Pflegeperson sonst außer Haus als Freizeit verbracht hätte. (T18); Bem: Zweiter Rechtsgang nach 2 Ob 24/04s. (T19)
  • 8 Ob 27/09t
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 27/09t
    Vgl auch; Beisatz: Bei Pflegeleistungen durch Angehörige des Geschädigten ist durch den Schädiger der objektive Wert der Pflegeleistung zu ersetzen, wobei dieser Aufwand fiktiv der Bruttobetrag ist. Dabei spielt keine Rolle, ob als Kläger der Geschädigte selbst auftritt oder die die Pflege tatsächlich leistenden Eltern, auf die der Schaden verlagert wurde. (T20)
  • 2 Ob 83/09h
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 83/09h
    nur T2; Veröff: SZ 2009/170
  • 7 Ob 63/10f
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 63/10f
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 2 Ob 149/09i
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 149/09i
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine Entlastung des Schädigers, wenn die Kindesmutter im Wege des Erbschaftskaufs die Verpflichtung zur Rückzahlung der Darlehen im eigenen Namen von den Kindern rechtsgeschäftlich übernahm. (T21); Veröff: SZ 2010/68
  • 2 Ob 40/10m
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 40/10m
    nur T2; Beis wie T3 nur: Die Zeit, die die Pflegeperson aber jedenfalls beim Verletzten anwesend wäre (insbesonders während der Nacht und während der Hausarbeit), ist hingegen nicht zu ersetzen, weil sie keinen konkreten Schaden darstellt. (T22); Vgl Beis wie T17
  • 8 Ob 15/11f
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 15/11f
    nur T2; Beis wie T5; Beis wie T10
  • 2 Ob 63/11w
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 63/11w
    Vgl; Beis wie T5
  • 2 Ob 31/12s
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 31/12s
    Vgl auch; Vgl Beis wie T4; Vgl Beis wie T5; Beisatz: Hinsichtlich der Arbeiten, die die Lebensgefährtin bzw Ehefrau des Geschädigten sowohl vor als auch nach dem Unfall verrichtete (Beschaffung von Nahrungsmitteln, Zubereiten von Mahlzeiten, Pflege der Wäsche, Reinigung der Wohnung und der Gebrauchsgegenstände), mangelt es an einem vom Schädiger verursachten Schaden. (T23)
  • 6 Ob 149/14a
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 6 Ob 149/14a
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Keine Überschreitung des dem Berufungsgericht im Rahmen des § 273 ZPO zustehenden Beurteilungsspielraums. (T24)
  • 2 Ob 164/15d
    Entscheidungstext OGH 21.10.2015 2 Ob 164/15d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beisatz: Hier: konkret erforderliche (fiktive) Teilzeitbeschäftigung; der Zuspruch von darüber hinausgehenden Kosten einer Vollzeitkraft führte zu einer vom Zweck des Schadenersatzrechts nicht gedeckten Bereicherung des Klägers. (T25)
  • 2 Ob 110/16i
    Entscheidungstext OGH 16.05.2017 2 Ob 110/16i
    nur: Erbringt ein Dritter auf Grund familienrechtlicher Verpflichtungen Leistungen an oder für den Geschädigten, um dessen unfallbedingt vermehrte Bedürfnisse zu befriedigen, dann geschieht dies nicht zu dem Zweck, den Schädiger zu entlasten. Solche Leistungen werden nicht auf den Schaden angerechnet. Es handelt sich hier um einen Fall der Schadensverlagerung, nicht aber um einen nicht ersatzfähigen mittelbaren Schaden. (T26)
    Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T16; Beis ähnlich wie T18; Beis wie T10; Beis wie T17
    Beisatz: Zeiten, in denen – zB wegen Krankenhausaufenthalten des Geschädigten – Betreuungsleistungen nicht erbracht werden, aus der Berechnung auszuklammern. (T27)
    Anm: So schon 2 Ob 176/05d. (T28)
  • 2 Ob 142/17x
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 142/17x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Angehörigenpflege zusätzlich zur Pflege durch professionelle Kräfte. (T29)
  • 8 Ob 72/18y
    Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 Ob 72/18y
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T12
  • 2 Ob 148/19g
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 2 Ob 148/19g
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T10; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Keine fiktive Annahme einer 24-Stunden Pflege, wenn die Eltern die Pflege selbst übernehmen. Entscheidend ist nur der objektive Wert der tatsächlich erbrachten Leistungen. Keine Berücksichtigung Überwachungszeiten (ohne Pflegeleistungen). (T30)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0022789

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19830324_OGH0002_0080OB00182_8200000_001

Rechtssatz für 2Ob2/84 8Ob24/84 8Ob39/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058467

Geschäftszahl

2Ob2/84; 8Ob24/84; 8Ob39/86; 8Ob73/86; 2Ob45/88; 2Ob138/88; 2Ob4/89 (2Ob5/89); 2Ob151/89; 2Ob46/90; 2Ob54/92; 2Ob98/95; 2Ob2433/96z; 2Ob57/98s; 2Ob359/99d; 2Ob42/00s; 2Ob339/00t; 2Ob43/01i; 2Ob229/01t; 2Ob151/03z; 2Ob252/03b; 2Ob259/03g; 2Ob100/04a; 2Ob215/07t; 2Ob238/07z; 2Ob122/08t; 2Ob210/09k; 4Ob146/10i; 2Ob80/10v; 2Ob241/10w; 2Ob112/11a; 2Ob181/11y; 2Ob170/12g; 2Ob117/16v; 2Ob135/17t; 1Ob135/18m

Entscheidungsdatum

31.01.1984

Norm

EKHG §9 Abs2 D

Rechtssatz

Der Unterschied zwischen gewöhnlicher und außergewöhnlicher Betriebsgefahr ist funktionell darin zu erblicken, dass zur gewöhnlichen Betriebsgefahr besondere Gefahrenmomente hinzutreten, die nach dem normalen Ablauf der Dinge nicht schon dadurch gegeben waren, dass ein Fahrzeug überhaupt in Betrieb gesetzt wurde.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 2/84
    Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 2/84
    Veröff: ZVR 1984/297 S 308
  • 8 Ob 24/84
    Entscheidungstext OGH 17.01.1985 8 Ob 24/84
    Auch
  • 8 Ob 39/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 39/86
    Beisatz: Hier: Abrutschen auf glatter Fahrbahn. (T1)
  • 8 Ob 73/86
    Entscheidungstext OGH 23.04.1987 8 Ob 73/86
    Veröff: ZVR 1988/64 S 140
  • 2 Ob 45/88
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 45/88
    Veröff: ZVR 1989/65 S 104
  • 2 Ob 138/88
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 138/88
  • 2 Ob 4/89
    Entscheidungstext OGH 05.07.1989 2 Ob 4/89
  • 2 Ob 151/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 151/89
    Veröff: ZVR 1991/157 S 374
  • 2 Ob 46/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 46/90
    Veröff: ZVR 1991/40 S 117
  • 2 Ob 54/92
    Entscheidungstext OGH 25.11.1992 2 Ob 54/92
    Veröff: ZVR 1993/120 S 272
  • 2 Ob 98/95
    Entscheidungstext OGH 11.01.1996 2 Ob 98/95
    Veröff: SZ 69/1
  • 2 Ob 2433/96z
    Entscheidungstext OGH 23.01.1997 2 Ob 2433/96z
  • 2 Ob 57/98s
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 57/98s
    Vgl auch; Beisatz: Außergewöhnliche Betriebsgefahr bejaht. (T2); Beisatz: Hier: Zum Stehenkommen eines Fahrzeuges nach einem Vorunfall bei Dunkelheit auf einer zwei Fahrstreifen breiten Fahrbahn einer Autobahn in einem Winkel von 90 Grad zur Fahrbahnlängsachse, wobei es in beide Fahrstreifen ragte. (T3)
  • 2 Ob 359/99d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 2 Ob 359/99d
    Beisatz: Ein auf einem Fahrstreifen einer Autobahn auch nur zum Teil zum Stillstand gebrachtes mehrspuriges Fahrzeug schafft ohne Zweifel eine äußerst gefährliche Situation, die weit über die vom gewöhnlichen Betrieb ausgehende Gefahr hinausgeht. (T4)
  • 2 Ob 42/00s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2000 2 Ob 42/00s
  • 2 Ob 339/00t
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 2 Ob 339/00t
    Auch
  • 2 Ob 43/01i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 2 Ob 43/01i
    Auch; Beisatz: Wenn ein Auto durch einen Anprall unkontrolliert auf das davor stehende Fahrzeug geschoben wird, tritt zur gewöhnlichen Betriebsgefahr ein Moment hinzu, das nach dem normalen Lauf der Dinge nicht bereits dadurch gegeben ist, dass das Fahrzeug überhaupt in Betrieb ist. (T5)
  • 2 Ob 229/01t
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 2 Ob 229/01t
    Beisatz: Hier: Ein auf einem Fahrstreifen einer Autobahn zum Stillstand gekommener LKW-Zug. (T6)
  • 2 Ob 151/03z
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 2 Ob 151/03z
    Beisatz: Hier: Es macht für die Bejahung einer außergewöhnlichen Betriebsgefahr und für die Schadensteilung keinen entscheidenden Unterschied, ob sich ein mehrspuriges Fahrzeug zum Teil auf einem Fahrstreifen einer Autobahn im Stillstand befindet, oder ob es - wie hier - wegen eines Reifenplatzers mit einer Geschwindigkeit von unter 10 km/h und mit 2 Meter seiner Breite auf dem ersten Fahrstreifen einer Schnellstraße und mit 0,5 m seiner Breite auf dem Pannenstreifen fährt. Auch in einem solchen Fall ist ein Fahrstreifen im Wesentlichen blockiert und besteht eine fast genauso große Geschwindigkeitsdifferenz zu nachfolgenden Fahrzeugen wie bei Stillstand. (T7); Beis wie T4
  • 2 Ob 252/03b
    Entscheidungstext OGH 30.10.2003 2 Ob 252/03b
    Beisatz: Der Unfall ist auf eine haftungsbegründende, von einem Tier ausgelöste außergewöhnliche Betriebsgefahr zurückzuführen, wenn ein mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit fahrender Motorradfahrer wegen eines die Straße plötzlich überquerenden Wildschweines zu Sturz kommt und Maschine samt Fahrer und Beifahrer eine längere Strecke ausschlittern (Haftpflichtansprüche des Beifahrers). (T8)
  • 2 Ob 259/03g
    Entscheidungstext OGH 13.11.2003 2 Ob 259/03g
    Beisatz: Die Unbeherrschbarkeit des Fahrzeuges ist kein notwendiges Merkmal für das Vorliegen einer außergewöhnlichen Betriebsgefahr. (T9)
  • 2 Ob 100/04a
    Entscheidungstext OGH 18.05.2006 2 Ob 100/04a
    Vgl auch; Beisatz: Ein bei Dunkelheit und sehr schlechten Sichtbedingungen auf dem Gleisbereich feststeckendes Fahrzeug löst eine außergewöhnliche Betriebsgefahr aus. (T10)
  • 2 Ob 215/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 215/07t
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Starke Seilbahnschwingung mit Riss des Klemmapparates einer Seilbahngondel auf Grund eines von einem über die Seilbahn fliegenden Hubschrauber auf den Förderstrang herabfallenden Lastenkübels. (T11)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch; Beisatz: Hier: Loslösen eines LKW-Rads während der Fahrt und das anschließende Rollen auf die Gegenfahrbahn. (T12)
  • 2 Ob 122/08t
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 122/08t
    Auch; Beisatz: Eine außergewöhnliche Betriebsgefahr ist bei einer besonderen Gefahrensituation anzunehmen, die nicht bereits regelmäßig und notwendig mit dem Betrieb verbunden ist, sondern durch das Hinzutreten besonderer, nicht schon im normalen Bereich liegender Umstände vergrößert wurde. (T13)
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Gerät ein Kraftfahrzeug ins Schleudern, sodass es von seinem Lenker nicht mehr voll beherrscht werden kann, so wird die von ihm ausgehende Gefahr in der Regel als außergewöhnliche Betriebsgefahr qualifiziert. (T14)
  • 4 Ob 146/10i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2010 4 Ob 146/10i
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Unfallbedingte Gefahr eines Brandes. (T15)
  • 2 Ob 80/10v
    Entscheidungstext OGH 07.02.2011 2 Ob 80/10v
    Vgl; Beis wie T14
  • 2 Ob 241/10w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 241/10w
    Beisatz: Die Tatsache, dass eine bauartgemäße und zulässige Ausstattung eines KFZ (hier erhöhter Lenkersitz eines LKW) in einer konkreten Situation eine Beeinträchtigung (hier ungünstigerer Blickwinkel auf einen ‑ für PKW optimierten ‑ Verkehrsspiegel) nach sich zieht, führt per se zu keiner außergewöhnlichen Betriebsgefahr des LKW. (T16)
  • 2 Ob 112/11a
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 2 Ob 112/11a
    Vgl Beis wie T8; Vgl Beis wie T10; Beisatz: Kann ein Fahrzeug nach dem Kontakt mit einem Reh, wodurch dieses weggeschleudert wird und gegen ein anderes Fahrzeug prallt, ohne Verreißen, Ausbrechen oder Schleudern zum Stillstand gebracht werden, so ist eine diesem Fahrzeug zuzurechnende außergewöhnliche Betriebsgefahr nicht anzunehmen. (T17)
  • 2 Ob 181/11y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 181/11y
    Auch; Vgl Beis wie T3; Vgl Beis wie T6; Vgl Beis wie T7; Beisatz: Eine - durch höhere Gewalt (Glatteis) ausgelöste - außergewöhnliche Betriebsgefahr eines Sattelkraftfahrzeugs liegt vor, wenn dieses auf einer Bundesstraße bei Dunkelheit und auf eisiger Fahrbahn auf einer Steigung „hängen bleibt“, sodass es sich mehrere Minuten lang nur mit einer Geschwindigkeit von weniger als 6,5 km/h fortbewegen kann. Trotz eingeschalteter Warnblinkanlage entsteht dadurch eine besonders gefährliche Situation, zumal im Freilandgebiet grundsätzlich auch mit höheren Geschwindigkeiten gefahren werden darf. (T18)
  • 2 Ob 170/12g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2012 2 Ob 170/12g
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T14
    Beisatz: Liegt Unbeherrschbarkeit des Fahrzeugs vor, so ist regelmäßig eine außergewöhnliche Betriebsgefahr anzunehmen. (T19)
    Vgl auch Beis wie T3; Vgl auch Beis wie T4; Vgl auch Beis wie T5; Vgl auch Beis wie T6; Vgl auch Beis wie T7; Vgl auch Beis wie T18
    Beisatz: Hier: Verkehrsbedingtes Anhalten eines Kraftfahrzeugs auf der Autobahn begründet ohne Hinzutreten besonderer Umstände keine außergewöhnliche Betriebsgefahr. (T20)
    Bem: Siehe RS0128726. (T21)
  • 2 Ob 117/16v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 117/16v
    Auch; Veröff: SZ 2017/69
  • 2 Ob 135/17t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 135/17t
    Vgl
  • 1 Ob 135/18m
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 135/18m
    Auch; Beis wie T13

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0058467

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19840131_OGH0002_0020OB00002_8400000_003

Rechtssatz für 2Ob2/85 7Ob33/98y 2Ob23...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022491

Geschäftszahl

2Ob2/85; 7Ob33/98y; 2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

12.02.1985

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 D6
ABGB §1325 D7

Rechtssatz

Der verletzte Ehegatte (Familienbetrieb in Form eine offenen Handelsgesellschaft) hat Anspruch auf Ersatz des Mehraufwandes, den seine Ehefrau während der Dauer seiner Beeinträchtigung erbringen müsste. Kein mittelbarer Schaden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 2/85
    Entscheidungstext OGH 12.02.1985 2 Ob 2/85
    Veröff: GesRZ 1985,138 (ablehnend Harrer, GesRZ 1985,130) = VersR 1986,1031
  • 7 Ob 33/98y
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 33/98y
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Der verletzte Gesellschafter einer bürgerlichen Erwerbsgesellschaft ist nicht zur Geltendmachung des Ersatzes für Mehrleistungen seiner Ehefrau und Mitgesellschafterin legitimiert. (T1)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch

Schlagworte

OHG

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0022491

Dokumentnummer

JJR_19850212_OGH0002_0020OB00002_8500000_001

Rechtssatz für 4Ob525/85 4Ob180/85 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022608

Geschäftszahl

4Ob525/85; 4Ob180/85; 2Ob37/91; 2Ob17/92; 8Ob578/93; 2Ob21/94; 5Ob532/93; 5Ob522/95; 1Ob43/95; 2Ob2019/96t; 9ObA2300/96t; 7Ob82/97b; 1Ob2201/96z; 2Ob343/98z; 1Ob126/01p; 8Ob287/01s; 1Ob60/04m; 6Ob312/05h; 2Ob287/04a; 2Ob230/07y; 2Ob238/07z; 1Ob210/08a; 2Ob190/09v; 4Ob46/12m; 2Ob6/13s; 2Ob124/17z; 1Ob220/18m; 4Ob49/19p

Entscheidungsdatum

10.12.1985

Norm

ABGB §1295 Ia2

Rechtssatz

Bedenken, die gegen eine Berücksichtigung des Schadens eines nur mittelbar Geschädigten bestehen, treffen in den Fällen einer Schadensverlagerung nicht zu, wenn es gerade um den Schaden geht, der typischerweise beim unmittelbar Geschädigten eintritt, im besonderen Fall aber durch ein Rechtsverhältnis auf einen Dritten überwälzt wird. Es wird also kein Schaden in die Betrachtung einbezogen, der nicht ohnehin normalerweise beim unmittelbar Geschädigten eintritt und daher zu ersetzen wäre.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 525/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 4 Ob 525/85
    Veröff: SZ 58/202 = EvBl 1986/126 S 496 = ZVR 1987/7 S 11
  • 4 Ob 180/85
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 4 Ob 180/85
    nur: Es wird also kein Schaden in die Betrachtung einbezogen, der nicht ohnehin normalerweise beim unmittelbar Geschädigten eintritt und daher zu ersetzen wäre. (T1); Beisatz: Hier: Ersatzpflicht des Arbeitgebers nach § 1014 ABGB für verlangten Schaden. (T2) Veröff: RdW 1986,152 = JBl 1986,468 = DRdA 1988,132 (Jabornegg) = Arb 10495 = ZAS 1987,85 (Kerschner)
  • 2 Ob 37/91
    Entscheidungstext OGH 26.06.1991 2 Ob 37/91
    Veröff: SZ 64/87
  • 2 Ob 17/92
    Entscheidungstext OGH 27.05.1992 2 Ob 17/92
    Veröff: VersR 1993,732
  • 8 Ob 578/93
    Entscheidungstext OGH 14.10.1993 8 Ob 578/93
    Auch
  • 2 Ob 21/94
    Entscheidungstext OGH 24.03.1994 2 Ob 21/94
    Veröff. SZ 67/52
  • 5 Ob 532/93
    Entscheidungstext OGH 30.08.1994 5 Ob 532/93
    Vgl auch; Beisatz: Hier jedoch: Keine Schadensverlagerung, wenn der behauptete Schaden - resultierend aus der nicht fachgemäßen Herstellung eines Bauwerkes durch den Werkunternehmer - schon im Zeitpunkt der Übernahme des Werkes durch den Voreigentümer, den Werkbesteller - eingetreten war; dieser war daher Eigentümer einer mangelhaften Sache geworden; ihn traf auch der darin gelegene Schaden, nicht jedoch einen Dritten (hier: Käufer). Allfällige Schadenersatzansprüche des Voreigentümers aus dem Werkvertrag gegen den Werkunternehmer wegen Schlechterfüllung gehen nicht mit dem Eigentum an der Sache auf den der Schade nicht im Zeitpunkt des Schadenseintrittes überwälzt wurde. Hat der Käufer wegen des bestehenden Mangels des Bauwerkes zu teuer gekauft, so kann er sich diesbezüglich nur an seinen Vertragspartner halten. (T3) Veröff: SZ 67/139
  • 5 Ob 522/95
    Entscheidungstext OGH 04.07.1995 5 Ob 522/95
    Vgl auch; Beisatz: Ersatzpflicht wegen nutzloser Dateneingabe und Notwendigkeit der Weiterbeschäftigung eines Steuerberaters. (T4)
  • 1 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 43/95
    Auch
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Veröff: 69/55
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Auch; Veröff: SZ 70/104
  • 7 Ob 82/97b
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 82/97b
    Beis wie T3 nur: Hier jedoch: Keine Schadensverlagerung, wenn der behauptete Schaden - resultierend aus der nicht fachgemäßen Herstellung eines Bauwerkes durch den Werkunternehmer - schon im Zeitpunkt der Übernahme des Werkes durch den Voreigentümer, den Werkbesteller - eingetreten war; dieser war daher Eigentümer einer mangelhaften Sache geworden; ihn traf auch der darin gelegene Schaden, nicht jedoch einen Dritten (hier: Käufer). (T5); Beisatz: Allfällige Schadenersatzansprüche des Voreigentümers aus dem Werkvertrag gegen den Werkunternehmer wegen Schlechterfüllung gehen nicht mit dem Eigentum an der Sache auf den neuen Eigentümer über, der mit dem Werkunternehmer in keinem Rechtsverhältnis stand und auf den der Schade nicht im Zeitpunkt des Schadenseintrittes überwälzt wurde. Hat der Käufer wegen des bestehenden Mangels des Bauwerkes zu teuer gekauft, so kann er sich diesbezüglich nur an seinen Vertragspartner halten. (T6)
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Auch; Beisatz: Die bloße Schadensverlagerung setzt voraus, dass der unmittelbar Verletzte keinen Vermögensnachteil erlitt, weil im Schädigungszeitpunkt bereits ein Dritter aufgrund besonderer Rechtsbeziehungen zum Verletzten das wirtschaftliche Risiko der Rechtsgutverletzung zu tragen hatte. (T7); Veröff: SZ 70/84
  • 2 Ob 343/98z
    Entscheidungstext OGH 14.01.1999 2 Ob 343/98z
    Auch
  • 1 Ob 126/01p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 126/01p
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 287/01s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 8 Ob 287/01s
    Auch; Beisatz: In diesen Fällen wird zwar der Eigentümer in seinem absoluten Recht verletzt, doch hat er keinen Schaden; der Geschädigte wiederum wird nicht in einem absoluten Recht verletzt, hat aber einen bloßen Vermögensschaden. Dieser bloße Vermögensschaden ist zu ersetzen, da die Tatsache, dass der Schaden auf Grund gesetzlicher oder vertraglicher Regelung nicht beim unmittelbar Angegriffenen, sondern bei einem Dritten eintritt, den Schädiger nicht entlasten soll. (T8)
  • 1 Ob 60/04m
    Entscheidungstext OGH 14.12.2004 1 Ob 60/04m
  • 6 Ob 312/05h
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 312/05h
    Beis wie T7; Beisatz: Das wirtschaftliche Risiko des entgangenen Gewinns traf ohne Schadensverlagerung den Alleingesellschafter. Deliktische Rufschädigung, die sich nur gegen den Ruf des Gesellschafters und dessen Persönlichkeitsrecht richtete. (T9)
  • 2 Ob 287/04a
    Entscheidungstext OGH 02.03.2006 2 Ob 287/04a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Dienstgeberin des Geschädigten war nicht verpflichtet, diesem eine Chauffeuse bzw ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe zur Verfügung zu stellen. Dieser hier erforderliche Aufwand (Schaden) ist daher mittelbar im Vermögen der Dienstgeberin des Geschädigten eingetreten. Ein Fall bloßer Schadenverlagerung liegt nicht vor. (T10)
  • 2 Ob 230/07y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 230/07y
    Vgl auch
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 210/08a
    Entscheidungstext OGH 30.06.2009 1 Ob 210/08a
    Auch; Beisatz: Die vom Arbeitgeber bezahlte Abfertigung für einen Arbeitnehmer, der infolge eines Arbeitsunfalls das Dienstverhältnis beendet, ist unzweifelhaft kein Schaden, der typischerweise beim unmittelbar Geschädigten - also dem Arbeitnehmer - eintritt und nur im besonderen Fall auf einen Dritten, nämlich den Arbeitgeber, überwälzt wird. Es hat vielmehr der Arbeitgeber infolge Beendigung des Arbeitsverhältnisses dem Arbeitnehmer ein Entgelt für bereits erbrachte Leistungen zu zahlen. (T11)
  • 2 Ob 190/09v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 2 Ob 190/09v
    Auch
  • 4 Ob 46/12m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 46/12m
    Auch; Beisatz: Hier: Kartellrechtswidrige Preisabsprache. (T12); Veröff: SZ 2012/78
  • 2 Ob 6/13s
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 6/13s
    Beisatz: Hier: Der Schaden des Bundes als Kostenträger gemäß § 16 des Steiermärkischen Waldschutzgesetzes hinsichtlich der Kosten der an der Brandbekämpfung beteiligten Feuerwehren ist ein Fall einer bloßen Schadensverlagerung. (T13)
  • 2 Ob 124/17z
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 124/17z
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Werden alle im Nachlass vorhandenen Sachen einer bestimmten Gattung (hier: Barvermögen) vermacht, trägt ausschließlich der Legatar das Risiko einer Verminderung der Gattung durch rechtswidrige Handlungen eines Dritten, während der Nachlass bzw die Erben dadurch nicht (konkret) geschädigt werden, denn die entzogenen Vermögenswerte wären auch bei Unterbleiben der rechtswidrigen Handlungen nicht an sie, sondern an den Legatar gefallen. Damit sind die Voraussetzungen für eine Drittschadensliquidation erfüllt. (T14)
  • 1 Ob 220/18m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 220/18m
  • 4 Ob 49/19p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 49/19p

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0022608

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19851210_OGH0002_0040OB00525_8500000_002

Rechtssatz für 4Ob525/85 4Ob180/85 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022612

Geschäftszahl

4Ob525/85; 4Ob180/85; 8Ob578/93; 5Ob532/93; 16Ok2/95; 8Ob287/01s; 10Ob142/05p; 2Ob238/07z; 2Ob190/09v; 4Ob46/12m; 2Ob124/17z

Entscheidungsdatum

10.12.1985

Norm

ABGB §1295 Ia2

Rechtssatz

Wenn den Schaden, der normalerweise beim Verletzten eintritt, ausnahmsweise wirtschaftlich ein Dritter zu tragen hat, wie etwa wenn der Verkäufer noch Eigentümer ist, der Käufer jedoch schon die Gefahr trägt, oder wenn der Schenker noch Eigentümer der Sache ist und der Beschenkte den Verlust zu tragen hat, so wird durch diese Schadensüberwälzung der Schädiger nicht befreit.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 525/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 4 Ob 525/85
    Veröff: EvBl 1986/126 S 496 = ZVR 1987/7 S 11
  • 4 Ob 180/85
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 4 Ob 180/85
    Beisatz: Hier: Ersatzpflicht des Arbeitgebers nach § 1014 ABGB für verlagerten Schaden. (T1) Veröff: RdW 1986,152 = JBl 1986,468 = DRdA 1988,132 (Jabornegg) = Arb 10495 = ZAS 1987,85 (Kerschner)
  • 8 Ob 578/93
    Entscheidungstext OGH 14.10.1993 8 Ob 578/93
    Auch
  • 5 Ob 532/93
    Entscheidungstext OGH 30.08.1994 5 Ob 532/93
    Vgl auch; Beisatz: Hier jedoch: Keine Schadensverlagerung, wenn der behauptete Schaden - resultierend aus der nicht fachgemäßen Herstellung eines Bauwerkes durch den Werkunternehmer - schon im Zeitpunkt der Übernahme des Werkes durch den Voreigentümer, den Werkbesteller - eingetreten gewesen; dieser war daher Eigentümer einer mangelhaften Sache geworden; ihn traf auch der darin gelegene Schaden, nicht jedoch einen Dritten (hier: Käufer). Allfällige Schadenersatzansprüche des Voreigentümers aus dem Werkvertrag gegen den Werkunternehmer wegen Schlechterfüllung gehen nicht mit dem Eigentum an der Sache auf den der Schade nicht im Zeitpunkt des Schadenseintrittes überwälzt wurde. Hat der Käufer wegen des bestehenden Mangels des Bauwerkes zu teuer gekauft, so kann er sich diesbezüglich nur an seinen Vertragspartner halten. (T2) Veröff: SZ 67/139
  • 16 Ok 2/95
    Entscheidungstext OGH 26.02.1996 16 Ok 2/95
  • 8 Ob 287/01s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 8 Ob 287/01s
    Auch; Beisatz: Hier: Subunternehmerin ist aus dem Titel der Schadensverlagerung legitimiert, den von einem anderen Subunternehmer an dem von ihr hergestellten Werk vor dessen Übergabe an den Besteller verursachten Schaden geltend zu machen, auch wenn sie infolge Einbaus der Teile nicht mehr deren Eigentümer ist und somit nur ein Vermögensschaden vorliegt. (T3)
  • 10 Ob 142/05p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2006 10 Ob 142/05p
    Auch; nur: Wenn den Schaden, der normalerweise beim Verletzten eintritt, ausnahmsweise wirtschaftlich ein Dritter zu tragen hat, so wird durch diese Schadensüberwälzung der Schädiger nicht befreit. (T4)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl; nur T4
  • 2 Ob 190/09v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 2 Ob 190/09v
    Vgl auch
  • 4 Ob 46/12m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 46/12m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kartellrechtswidrige Preisabsprache. (T5); Veröff: SZ 2012/78
  • 2 Ob 124/17z
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 124/17z
    Auch; nur T4; Beisatz: Werden alle im Nachlass vorhandenen Sachen einer bestimmten Gattung (hier: Barvermögen) vermacht, trägt ausschließlich der Legatar das Risiko einer Verminderung der Gattung durch rechtswidrige Handlungen eines Dritten, während der Nachlass bzw die Erben dadurch nicht (konkret) geschädigt werden, denn die entzogenen Vermögenswerte wären auch bei Unterbleiben der rechtswidrigen Handlungen nicht an sie, sondern an den Legatar gefallen. Damit sind die Voraussetzungen für eine Drittschadensliquidation erfüllt. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0022612

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19851210_OGH0002_0040OB00525_8500000_003

Rechtssatz für 9ObA45/87 8Ob634/92 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0077038

Geschäftszahl

9ObA45/87; 8Ob634/92; 6Ob175/98y; 2Ob213/04v; 2Ob238/07z; 2Ob238/09b; 4Ob119/11w; 1Ob70/11t; 9Ob68/13k; 4Ob30/15p

Entscheidungsdatum

30.09.1987

Norm

IPRG §10
IPRG §12
IPRG §49

Rechtssatz

Dem Sitzrecht unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation. Das umfasst die Regelung von Satzung und Satzungsänderung, der Organe und ihrer Rechtsstellung im Innenverhältnis und Außenverhältnis, insbesondere ihrer Zusammensetzung, ihrer Berufung und Abberufung, ihrer Aufgaben und Haftung einschließlich Geschäftsführung und Vertretungsmacht. § 49 IPRG erfasst unter der Bezeichnung "gewillkürte Stellvertretung" grundsätzlich alle Vertretungsarten, die nicht als gesetzliche oder organschaftliche Vertretung anzusehen sind, mithin alle Vollmachtsvarianten, sowie die Vertretung ohne Vollmacht.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 45/87
    Entscheidungstext OGH 30.09.1987 9 ObA 45/87
    Veröff: SZ 60/192 = JBl 1989,402 = GesRZ 1988,226
  • 8 Ob 634/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1993 8 Ob 634/92
    Auch; nur: Dem Sitzrecht unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation. Das umfasst die Regelung von Satzung und Satzungsänderung, der Organe und ihrer Rechtsstellung im Innenverhältnis und Außenverhältnis, insbesondere ihrer Zusammensetzung, ihrer Berufung und Abberufung, ihrer Aufgaben und Haftung einschließlich Geschäftsführung und Vertretungsmacht. (T1) Veröff: ÖBA 1994,165 = ZfRV 1994,79 (Hoyer)
  • 6 Ob 175/98y
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 175/98y
    nur T1
  • 2 Ob 213/04v
    Entscheidungstext OGH 04.10.2004 2 Ob 213/04v
    Auch
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    nur: Dem Sitzrecht unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation. (T2); Beisatz: Dem „Sitzrecht" unterliegen alle Fragen, welche die Rechts- und Handlungsfähigkeit betreffen. (T3)
  • 2 Ob 238/09b
    Entscheidungstext OGH 15.09.2010 2 Ob 238/09b
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 2010/110
  • 4 Ob 119/11w
    Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 119/11w
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 70/11t
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 70/11t
    Auch; nur: Dem Sitzrecht unterliegen alle Fragen, die die Vertretungsmacht betreffen. § 49 IPRG erfasst unter der Bezeichnung "gewillkürte Stellvertretung" grundsätzlich alle Vertretungsarten, die nicht als gesetzliche oder organschaftliche Vertretung anzusehen sind, mithin alle Vollmachtsvarianten, sowie die Vertretung ohne Vollmacht. (T4)
  • 9 Ob 68/13k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 9 Ob 68/13k
    Auch; Beisatz: Dem „Sitzrecht“ unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation und damit auch Fragen der wirksamen Formwandlung, der Verschmelzung und der gesellschaftsrechtlich relevanten Vermögensübertragung. (T5)
  • 4 Ob 30/15p
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 30/15p
    Auch; nur: Dem Sitzrecht unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation. Das umfasst die Regelung von Satzung und Satzungsänderung, der Organe und ihrer Rechtsstellung im Innen- und Außenverhältnis. (T6); Beis wie T3; Beis wie T5

Schlagworte

Personalstatut, Sitzstatut, Vollmachtsstatut, Stellvertretungsstatut

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0077038

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19870930_OGH0002_009OBA00045_8700000_004

Rechtssatz für 2Ob42/87 1Ob126/01p 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022657

Geschäftszahl

2Ob42/87; 1Ob126/01p; 6Ob312/05h; 2Ob238/07z; 6Ob43/10g; 9ObA77/10d; 2Ob27/16h; 1Ob190/17y

Entscheidungsdatum

30.08.1988

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 D2a
ABGB §1325 D6

Rechtssatz

Der verletzte Alleingesellschafter einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist mit der Gesellschaft rechtlich nicht identisch und hat daher nur Anspruch auf Ersatz entgangenen Gesellschaftsgewinnes und nicht auf Ersatz der von der Gesellschaft getragenen Kosten für Ersatzkräfte.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 42/87
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 42/87
    Veröff: SZ 61/178 = RdW 1989,25 = ZVR 1989/159 S 276
  • 1 Ob 126/01p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 126/01p
    Auch
  • 6 Ob 312/05h
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 312/05h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Das wirtschaftliche Risiko des entgangenen Gewinns traf ohne Schadensverlagerung den Alleingesellschafter. Deliktische Rufschädigung, die sich nur gegen den Ruf des Gesellschafters und dessen Persönlichkeitsrecht richtete. (T1)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
  • 6 Ob 43/10g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 43/10g
    Vgl
  • 9 ObA 77/10d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 77/10d
    Ähnlich
  • 2 Ob 27/16h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 2 Ob 27/16h
  • 1 Ob 190/17y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 190/17y

Schlagworte

GmbH GesmbH

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0022657

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2018

Dokumentnummer

JJR_19880830_OGH0002_0020OB00042_8700000_001

Rechtssatz für 2Ob83/89 2Ob103/01p 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022710

Geschäftszahl

2Ob83/89; 2Ob103/01p; 7Ob281/02b; 2Ob238/07z; 1Ob97/16w

Entscheidungsdatum

20.06.1989

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 C

Rechtssatz

Bei der Frage, ob dem Verletzten der Ersatz von Besuchskosten zugesprochen werden kann, kommt es in der Regel weniger darauf an, ob die den Verletzten besuchende Person ihm gegenüber unterhaltspflichtig ist, sondern darauf, ob sie ihm gegenüber beistandspflichtig ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 83/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 2 Ob 83/89
    Veröff: SZ 62/116
  • 2 Ob 103/01p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2002 2 Ob 103/01p
    Auch; Beisatz: Derartige Kosten sind den Heilungskosten zuzuzählen, weil der psychische Beistand die Genesung fördert und zumindest zu der Linderung beiträgt. (T1)
  • 7 Ob 281/02b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 7 Ob 281/02b
    nur: Bei der Frage, ob dem Verletzten der Ersatz von Besuchskosten zugesprochen werden kann, kommt es in der Regel darauf an, ob die den Verletzten besuchende Person ihm gegenüber beistandspflichtig ist. (T2)
    Beis wie T1; Beisatz: Üblicherweise erwartet der Verletzte gerade von diesen Personen Beistand und wird bei fehlendem Beistand solcher Personen oft psychisch belastet. (T3)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl
  • 1 Ob 97/16w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 97/16w
    Auch; Beisatz: Der Verletzte ist zur Geltendmachung dieses Anspruchs im eigenen Namen berechtigt. (T4)
    Beisatz: Hier: Kosten von Krankenhausbesuchen der Eltern der minderjährigen Klägerin. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0022710

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.07.2016

Dokumentnummer

JJR_19890620_OGH0002_0020OB00083_8900000_001

Rechtssatz für 2Ob46/90 2Ob2341/96w 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0058448

Geschäftszahl

2Ob46/90; 2Ob2341/96w; 2Ob215/07t; 2Ob238/07z; 2Ob142/09k; 2Ob210/09k; 2Ob80/10v; 2Ob241/10w; 2Ob181/11y; 2Ob170/12g; 2Ob117/16v; 1Ob135/18m

Entscheidungsdatum

25.04.1990

Norm

EKHG §9 D

Rechtssatz

Das entscheidende Kriterium für die Annahme einer außergewöhnlichen Betriebsgefahr liegt darin, dass das Kraftfahrzeug in einer Weise verwendet wird, dass dadurch eine Gefahrenlage eintritt, die mit dem normalen und ordnungsgemäßen Betrieb nicht verbunden ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 46/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 46/90
    Veröff: ZVR 1991/40 S 117
  • 2 Ob 2341/96w
    Entscheidungstext OGH 15.10.1998 2 Ob 2341/96w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ein ins Schleudern geratenes Fahrzeug. (T1)
    Veröff: SZ 71/165
  • 2 Ob 215/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 215/07t
    Auch; Beisatz: Außergewöhnliche Betriebsgefahr liegt vor, wenn Gefahren, die regelmäßig und notwendig mit dem Betrieb an sich verbunden sind, durch das Hinzutreten besonderer, nicht schon im normalen Betrieb gegebener Umstände vergrößert werden. (T2)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Loslösen eines LKW-Rads während der Fahrt und das anschließende Rollen auf die Gegenfahrbahn. (T3)
  • 2 Ob 142/09k
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 142/09k
    Vgl auch; Vgl Beis wie T1
  • 2 Ob 210/09k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 210/09k
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Gerät ein Kraftfahrzeug ins Schleudern, sodass es von seinem Lenker nicht mehr voll beherrscht werden kann, so wird die von ihm ausgehende Gefahr in der Regel als außergewöhnliche Betriebsgefahr qualifiziert. (T4)
  • 2 Ob 80/10v
    Entscheidungstext OGH 07.02.2011 2 Ob 80/10v
    Vgl; Beis wie T4
  • 2 Ob 241/10w
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 241/10w
    Auch
  • 2 Ob 181/11y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 181/11y
    Auch
  • 2 Ob 170/12g
    Entscheidungstext OGH 20.12.2012 2 Ob 170/12g
    Vgl Beis wie T4
  • 2 Ob 117/16v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 117/16v
    Auch
  • 1 Ob 135/18m
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 135/18m
    Auch; Beis wie T2

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0058448

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19900425_OGH0002_0020OB00046_9000000_001

Rechtssatz für 4Ob544/90 8Ob634/92 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0077060

Geschäftszahl

4Ob544/90; 8Ob634/92; 3Ob2029/96w; 6Ob175/98y; 6Ob283/02i; 2Ob170/06y; 2Ob238/07z; 2Ob238/09b; 4Ob119/11w; 1Ob70/11t; 9Ob68/13k; 6Ob178/14s; 6Ob58/15w; 4Ob30/15p; 6Ob167/17b

Entscheidungsdatum

25.09.1990

Norm

IPRG §10
IPRG §12

Rechtssatz

Dem "Sitzrecht" unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation; das umfasst die Regelung von Satzung und Satzungsänderung, der Organe und ihrer Rechtsstellung im Innenverhältnis und Außenverhältnis, ihre Aufgaben und Haftung einschließlich Geschäftsführung und Vertretungsmacht.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 544/90
    Entscheidungstext OGH 25.09.1990 4 Ob 544/90
    Veröff: RdW 1991,76
  • 8 Ob 634/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1993 8 Ob 634/92
    Auch; Veröff: ÖBA 1994,165 = ZfRV 1994,79 (Hoyer)
  • 3 Ob 2029/96w
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 2029/96w
    Auch; Veröff: SZ 70/164
  • 6 Ob 175/98y
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 175/98y
  • 6 Ob 283/02i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 283/02i
    Auch; Veröff: SZ 2003/23
  • 2 Ob 170/06y
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 170/06y
    Auch; nur: Dem "Sitzrecht" unterliegen alle Fragen, welche die Vertretungsmacht der Organe betreffen. (T1)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    nur: Dem "Sitzrecht" unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation. (T2); Beisatz: Dem „Sitzrecht" unterliegen alle Fragen, welche die Rechts- und Handlungsfähigkeit betreffen. (T3)
  • 2 Ob 238/09b
    Entscheidungstext OGH 15.09.2010 2 Ob 238/09b
    Veröff: SZ 2010/110
  • 4 Ob 119/11w
    Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 119/11w
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 70/11t
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 70/11t
    nur T1
  • 9 Ob 68/13k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 9 Ob 68/13k
    Auch; Beisatz: Dem „Sitzrecht“ unterliegen alle Fragen, die das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation und damit auch Fragen der wirksamen Formwandlung, der Verschmelzung und der gesellschaftsrechtlich relevanten Vermögensübertragung. (T4)
  • 6 Ob 178/14s
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 178/14s
    Vgl auch; Beisatz: Ist eine Gesellschaft nach dem für sie maßgeblichen Recht des Gründungsstaates erloschen, so ist dieser Status überall in der Europäischen Union verbindlich. (T5)
    Beisatz: Das in Österreich gelegene Vermögen einer erloschenen Limited ist einer juristischen Person, die man als „Restgesellschaft“ bezeichnen könnte, zuzuweisen, wobei zu klären ist, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen die Möglichkeit besteht oder bestand, im englischen Register die Wiedereintragung zu erwirken. (T6)
  • 6 Ob 58/15w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2015 6 Ob 58/15w
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 30/15p
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 30/15p
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 6 Ob 167/17b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 167/17b
    Auch; Beisatz: Hier: Frage nach der Mitgliedschaft (Gesellschafterstellung) bei einer GmbH. (T7)

Schlagworte

Personalstatut, Sitzstatut

Anmerkung

Bem: Vgl auch RIS-Justiz RS0077038.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0077060

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19900925_OGH0002_0040OB00544_9000000_007

Rechtssatz für 2Ob17/92 2Ob553/92 2Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0020815

Geschäftszahl

2Ob17/92; 2Ob553/92; 2Ob21/94; 2Ob33/95; 8Ob287/01s; 2Ob238/07z; 6Ob217/09v; 2Ob124/17z; 1Ob220/18m; 4Ob49/19p

Entscheidungsdatum

27.05.1992

Norm

ABGB §1090 IIf
ABGB §1295 Ia2

Rechtssatz

Bei Mietwagenkosten handelt es sich um eine typische Folge der Beschädigung eines Kraftfahrzeuges, die im allgemeinen dessen Eigentümer trifft. Hat sie aber im Fall eines Leasingvertrages der Leasingnehmer zu tragen, so liegt ein Fall der Schadensverlagerung vor, weshalb der Schädiger dem Leasingnehmer die Mietwagenkosten zu ersetzen hat.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 17/92
    Entscheidungstext OGH 27.05.1992 2 Ob 17/92
    Veröff: SZ 65/83 = VersR 1993,732 = ZVR 1992/154 S 339 = RdW 1992,337
  • 2 Ob 553/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 2 Ob 553/92
  • 2 Ob 21/94
    Entscheidungstext OGH 24.03.1994 2 Ob 21/94
    Veröff. SZ 67/52
  • 2 Ob 33/95
    Entscheidungstext OGH 24.05.1995 2 Ob 33/95
    Auch
  • 8 Ob 287/01s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 8 Ob 287/01s
    Auch
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl
  • 6 Ob 217/09v
    Entscheidungstext OGH 12.11.2009 6 Ob 217/09v
    Vgl aber; Beisatz: Dem Leasingnehmer kommt bei einem Garantievertrag ohne Abtretung der daraus erfließenden Ansprüche durch die Leasinggeberin keine aktive Klagslegitimation zur Geltendmachung von Garantieansprüchen zu. (T1)
  • 2 Ob 124/17z
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 124/17z
    Auch
  • 1 Ob 220/18m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 220/18m
    Beisatz: Der Nutzungsberechtigte erhält die Reparaturkosten nur, wenn er den Reparaturauftrag erteilte und die Reparaturkosten auch bezahlte oder dem unmittelbar Geschädigten (Eigentümer) den Schaden tatsächlich ersetzte. (T2)
  • 4 Ob 49/19p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2019 4 Ob 49/19p
    Vgl

Schlagworte

Auto PKW KFZ

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0020815

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19920527_OGH0002_0020OB00017_9200000_001

Rechtssatz für 2Ob21/94 2Ob53/94 2Ob43...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043287

Geschäftszahl

2Ob21/94; 2Ob53/94; 2Ob43/95; 2Ob2019/96t; 2Ob8/96; 2Ob2282/96v; 2Ob58/95; 2Ob153/97g; 1Ob2201/96z; 2Ob323/97g; 1Ob212/97a; 2Ob2056/96h; 2Ob343/98z; 15Os131/99; 2Ob366/99h; 9Ob312/00y; 2Ob167/01z; 2Ob272/03v; 8Ob118/04t; 2Ob303/04d; 2Ob205/07x; 2Ob238/07z; 1Ob210/08a; 2Ob170/08a; 2Ob143/10h; 3Ob45/11f; 10ObS127/12t; 2Ob27/12b; 2Ob258/12y; 2Ob15/14s; 2Ob73/14w; 2Ob227/15v; 2Ob93/15p; 2Ob124/17z; 2Ob18/18p; 10Ob98/18m

Entscheidungsdatum

24.03.1994

Norm

ABGB §1295 Ia2
AngG §8 I
BEinstG §7
PG 1965 §14

Rechtssatz

Im Fall der Lohnfortzahlung gemäß § 8 AngG kommt es zu einer bloßen Schadensverlagerung. Die Ersatzpflicht des Schädigers wird durch die Lohnfortzahlung nicht ausgeschlossen. Der Ersatzanspruch gegen den Schädiger geht analog § 1358 ABGB, § 67 VersVG mit der Lohnfortzahlung auf den Dienstgeber über. Dieser hat Anspruch auf Ersatz nicht nur des Bruttolohns, sondern auch der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 21/94
    Entscheidungstext OGH 24.03.1994 2 Ob 21/94
    Veröff: SZ 67/52
  • 2 Ob 53/94
    Entscheidungstext OGH 30.06.1994 2 Ob 53/94
  • 2 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 29.06.1995 2 Ob 43/95
    nur: Im Fall der Lohnfortzahlung gemäß § 8 AngG kommt es zu einer bloßen Schadensverlagerung. Die Ersatzpflicht des Schädigers wird durch die Lohnfortzahlung nicht ausgeschlossen. Der Ersatzanspruch gegen den Schädiger geht analog § 1358 ABGB, § 67 VersVG mit der Lohnfortzahlung auf den Dienstgeber über. (T1)
    Beisatz: Hier: § 8b Stmk LVBG. (T2)
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Beisatz: Der Schädiger hat daher dem Dienstgeber den auf ihn überwälzten Schaden des Dienstnehmers zu ersetzen und nicht etwa einen eigenen Schaden des Dienstgebers aus dem Ausfall der Arbeitskraft. (T3)
    Veröff: SZ 69/55
  • 2 Ob 8/96
    Entscheidungstext OGH 08.02.1996 2 Ob 8/96
    Auch; Beisatz: Bei den Arbeitgeberbeiträgen zur Sozialversicherung müssen nicht in jedem Einzelfall die fiktiven Kosten einer freiwilligen Weiterversicherung berechnet werden. (T4)
    Veröff: SZ 69/27
  • 2 Ob 2282/96v
    Entscheidungstext OGH 03.10.1996 2 Ob 2282/96v
    Vgl; Beisatz: Der Dienstgeber ist dann ersatzberechtigt, wenn er (aufgrund welcher Norm auch immer) zur Lohnfortzahlung verpflichtet ist. (T5)
    Beisatz: Hier: Öffentlich rechtliches Dienstverhältnis. (T6)
    Veröff: SZ 69/223
  • 2 Ob 58/95
    Entscheidungstext OGH 31.10.1996 2 Ob 58/95
    Auch
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
    nur T1
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Vgl; Veröff: SZ 70/84
  • 2 Ob 323/97g
    Entscheidungstext OGH 23.10.1997 2 Ob 323/97g
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 212/97a
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 212/97a
    Beisatz: Nicht ersatzfähig sind Beträge des Dienstgebers gemäß § 13 EFZG, § 12 BSchEG und jener Teil der Zuschläge gemäß § 21 BUAG, der der Finanzierung des Pauschalbetrages gemäß § 26 BUAG dient. (T7)
    Veröff: SZ 70/245
  • 2 Ob 2056/96h
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 2 Ob 2056/96h
    Auch; nur T1; Beis wie T5
  • 2 Ob 343/98z
    Entscheidungstext OGH 14.01.1999 2 Ob 343/98z
    Vgl auch
  • 15 Os 131/99
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 15 Os 131/99
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 366/99h
    Entscheidungstext OGH 13.01.2000 2 Ob 366/99h
    Vgl auch; Beisatz: Ist die zuständige Rechtsanwaltskammer gemäß § 50 Abs 1 RAO wegen der Tötung eines Rechtsanwaltes zur Zahlung einer Hinterbliebenenrente verpflichtet, dann wird der Schaden, den der Hinterbliebene durch die Tötung des Rechtsanwaltes erlitten hat, auf die Kammer überwälzt; die Sachschadenersatzforderung des Hinterbliebenen gegen den Schädiger geht dann - im Rahmen des Deckungsfonds - auf die Kammer über, soweit sie den Ansprüchen des Hinterbliebenen kongruente Forderungen beglichen hat. Dadurch kommt es auch nicht zu einer Doppelbelastung des Schädigers, weil die Hinterbliebenenrente in Ansehung der Ansprüche des Hinterbliebenen gegen den Schädiger im Rahmen der Vorteilsausgleichung zu berücksichtigen ist. (T8)
    Veröff: SZ 73/4
  • 9 Ob 312/00y
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 Ob 312/00y
    nur T1
  • 2 Ob 167/01z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2002 2 Ob 167/01z
    nur T1; Beisatz: Die Versehrtenrente ist bei Berechnung des Verdienstentgangsschadens zu berücksichtigen. (T9)
  • 2 Ob 272/03v
    Entscheidungstext OGH 11.12.2003 2 Ob 272/03v
    Auch; Beis wie T3
    Veröff: SZ 2003/158
  • 8 Ob 118/04t
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 8 Ob 118/04t
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Für Bedienstete der Gemeinde Wien bedarf es aufgrund der Bestimmung des § 67a Abs 1 der DO 1994 keiner analogen Anwendung des § 1358 ABGB. (T10)
    Veröff: SZ 2005/18
  • 2 Ob 303/04d
    Entscheidungstext OGH 16.03.2006 2 Ob 303/04d
    Beisatz: Wenn der unter Anwendung des § 7 BEinstG Beschäftigte unfallkausal weniger leisten kann als bisher und daher weniger verdienen würde, wird dieser Schaden aber durch das Entgeltminderungsverbot des § 7 BEinstG auf den Dienstgeber verlagert, auf welchen der Ersatzanspruch übergeht. (T11)
  • 2 Ob 205/07x
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 205/07x
    Vgl auch; Beis auch wie T8
    Veröff: SZ 2007/179
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl
  • 1 Ob 210/08a
    Entscheidungstext OGH 30.06.2009 1 Ob 210/08a
    Auch; nur: Im Fall der Lohnfortzahlung gemäß § 8 AngG kommt es zu einer bloßen Schadensverlagerung. Die Ersatzpflicht des Schädigers wird durch die Lohnfortzahlung nicht ausgeschlossen. (T12)
  • 2 Ob 170/08a
    Entscheidungstext OGH 20.05.2009 2 Ob 170/08a
    Auch; nur T1; Beis wie T5; Beisatz: Dies hat zur Folge, dass nur noch der Dienstgeber den auf ihn übergegangenen Ersatzanspruch gegen den Schädiger geltend machen kann. (T13)
    Vgl Beis wie T3; Beisatz: Das Erfordernis der persönlichen Kongruenz ist erfüllt, auch wenn der Anspruch den auf ihn überwälzten Schaden des Dienstnehmers und nicht den eigenen Schaden des Dienstgebers aus dem Ausfall der Arbeitskraft umfasst. (T14) Veröff: SZ 2009/71
  • 2 Ob 143/10h
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 143/10h
    Vgl
  • 3 Ob 45/11f
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 45/11f
    Auch; Veröff: SZ 2011/123
  • 10 ObS 127/12t
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 10 ObS 127/12t
    Vgl auch; Veröff: SZ 2012/126
  • 2 Ob 27/12b
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 27/12b
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Frage einer Vorteilsanrechnung stellt sich nicht, weil die Lohnfortzahlung ein Fall des sog „verhinderten Vorteilsausgleichs“ ist. (T15)
    Veröff: SZ 2012/95
  • 2 Ob 258/12y
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 258/12y
    Vgl; Auch Beis wie T6; Beisatz: § 14 Pensionsgesetz 1965. (T16)
  • 2 Ob 15/14s
    Entscheidungstext OGH 17.03.2014 2 Ob 15/14s
    Auch; Beis wie T11; Beisatz: Der Ersatzanspruch gegen den Schädiger geht aufgrund des Entgeltminderungsverbots des § 7 BEinstG noch nicht mit Entstehen der Entgeltfortzahlungspflicht, sondern erst mit der Entgeltfortzahlung selbst auf den Dienstgeber über. (T17)
  • 2 Ob 73/14w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 2 Ob 73/14w
    nur: Im Fall der Lohnfortzahlung gemäß § 8 AngG kommt es zu einer bloßen Schadensverlagerung. Der Ersatzanspruch gegen den Schädiger geht analog § 1358 ABGB, § 67 VersVG mit der Lohnfortzahlung auf den Dienstgeber über. (T18)
    Beis wie T3; Veröff: SZ 2014/100
  • 2 Ob 227/15v
    Entscheidungstext OGH 19.01.2016 2 Ob 227/15v
  • 2 Ob 93/15p
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 2 Ob 93/15p
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 124/17z
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 124/17z
    Auch
  • 2 Ob 18/18p
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 2 Ob 18/18p
    Vgl auch; Beisatz: Dasselbe gilt bei verlängerter Unterhaltspflicht der Eltern. (T19)
  • 10 Ob 98/18m
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 Ob 98/18m

Schlagworte

Arbeitgeber, Arbeitsverhältnis, Krankheit, Unglücksfall, Dienstverhinderung, Angestellte, Verhinderung, Entgelt, Fortzahlung, Schadenersatz, Zession, Legalzession, Rückgriff, Drittschaden, Regress, Versicherungsvertragsgesetz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0043287

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19940324_OGH0002_0020OB00021_9400000_001

Rechtssatz für 2Ob33/95 4Ob19/97s 1Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0050071

Geschäftszahl

2Ob33/95; 4Ob19/97s; 1Ob2337/96z; 2Ob238/07z; 8Ob139/08m; 2Ob124/17z; 1Ob220/18m

Entscheidungsdatum

24.05.1995

Norm

ABGB §1090 IIf
ABGB §1295 Ia2

Rechtssatz

Hat aufgrund einer zwischen dem Eigentümer einer Sache und dem Nutzungsberechtigten getroffenen Vereinbarung der Nutzungsberechtigte allfällige Reparaturkosten zu tragen (Leasingvertrag), dann kann er diesen Schaden im Wege der Drittschadensliquidation vom Schädiger verlangen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 33/95
    Entscheidungstext OGH 24.05.1995 2 Ob 33/95
  • 4 Ob 19/97s
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 19/97s
    Vgl auch
  • 1 Ob 2337/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2337/96z
    Auch; Beisatz: hier: Nutzungsrecht einer Pfarre gegenüber der Pfarrpfründe und Pfarrkirche. (T1) Veröff: SZ 70/85
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Vgl
  • 8 Ob 139/08m
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 139/08m
    Vgl
  • 2 Ob 124/17z
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 2 Ob 124/17z
    Auch
  • 1 Ob 220/18m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 220/18m
    Beisatz: Der Nutzungsberechtigte erhält die Reparaturkosten nur, wenn er den Reparaturauftrag erteilte und die Reparaturkosten auch bezahlte oder dem unmittelbar Geschädigten (Eigentümer) den Schaden tatsächlich ersetzte. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0050071

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19950524_OGH0002_0020OB00033_9500000_001

Rechtssatz für 6Ob58/00y 6Ob251/99a 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0113444

Geschäftszahl

6Ob58/00y; 6Ob251/99a; 2Ob238/07z; 7Ob130/10h; 1Ob234/11k; 6Ob61/16p; 10Ob77/15v

Entscheidungsdatum

13.04.2000

Norm

ABGB §1175 A1

Rechtssatz

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist keine juristische Person, sie ist im Zivilprozess nicht parteifähig, sodass Parteien des Rechtsstreites die Gesellschafter als Einzelpersonen sind. Dies kann bedeuten, dass die beklagte Mitgesellschafterin sowohl auf Klageseite als auch auf Beklagtenseite auftreten muss. Die Notwendigkeit der actio pro socio bei einer derartigen Konstellation liegt daher auf der Hand.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 58/00y
    Entscheidungstext OGH 13.04.2000 6 Ob 58/00y
  • 6 Ob 251/99a
    Entscheidungstext OGH 13.07.2000 6 Ob 251/99a
    Vgl; nur: Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist keine juristische Person, sie ist im Zivilprozess nicht parteifähig, sodass Parteien des Rechtsstreites die Gesellschafter als Einzelpersonen sind. (T1)
  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Auch
  • 7 Ob 130/10h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 130/10h
    Auch; Veröff: SZ 2011/41
  • 1 Ob 234/11k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 234/11k
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 61/16p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2016 6 Ob 61/16p
    Auch; Beisatz: Dafür, dass die actio pro socio nur dann zulässig wäre, wenn ein gemeinsamer Verwalter/Vertreter nicht tätig wurde oder es aus sonst vom Kläger darzulegenden Gründen notwendig ist, finden sich keine überzeugenden Anhaltspunkte. (T2)
    Bem: Zur Rechtslage vor Inkrafttreten des GesbR-Reformgesetzes BGBl I 2014/83. (T3)
  • 10 Ob 77/15v
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 Ob 77/15v
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113444

Im RIS seit

13.05.2000

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2018

Dokumentnummer

JJR_20000413_OGH0002_0060OB00058_00Y0000_002

Rechtssatz für 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123365

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

EVÜ Art1 Abs2 lite
IPRG §10
IPRG §12

Rechtssatz

Trotz der nach österreichischem Recht fehlenden Rechtsfähigkeit ist auch bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts das Personalstatut maßgeblich. Fragen im Zusammenhang mit der Rechtsstellung einer ausländischen Gesellschaft bürgerlichen Rechts sind demnach nach § 10 IPRG und § 12 IPRG zu lösen. Sie fallen nach Art 1 Abs 2 lit e EVÜ nicht unter dieses Übereinkommen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123365

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_001

Rechtssatz für 2Ob238/07z 2Ob181/11y 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123366

Geschäftszahl

2Ob238/07z; 2Ob181/11y; 2Ob69/17m

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

EKHG §11 B1
EKHG §11 B2

Rechtssatz

Stehen im Fall eines Schadensausgleichs nach § 11 EKHG ein nicht gravierendes Verschulden und eine außergewöhnliche Betriebsgefahr einander gegenüber, werden beide Zurechnungskriterien in der Judikatur als gleichwertig betrachtet (vgl ZVR 1984/241, 317 und 328).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
    Beisatz: Hier: Loslösen eines LKW-Rads während der Fahrt und das anschließende Rollen auf die Gegenfahrbahn gegenüber nicht gravierender Reaktionsverspätung eines Motorradlenkers. (T1)
  • 2 Ob 181/11y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 181/11y
    Vgl; Beisatz: Stehen einander gravierendes (wenngleich nicht grobes) Verschulden und außergewöhnliche Betriebsgefahr gegenüber, so ist für letztere eine Quote von einem Drittel in Ansatz zu bringen. (T2)
  • 2 Ob 69/17m
    Entscheidungstext OGH 16.05.2017 2 Ob 69/17m
    Veröff: SZ 2017/56

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123366

Im RIS seit

15.03.2008

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2019

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_002

Rechtssatz für 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123367

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

BGB §705

Rechtssatz

§ 116 Abs 3 S 1 SGB X kennt kein der österreichischen Rechtslage vergleichbares Quotenvorrecht.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123367

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_003

Rechtssatz für 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123368

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

BGB §705

Rechtssatz

Bei fehlendem Mitverschulden der Geschädigten scheidet ein Quotenvorrecht aus.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123368

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_004

Rechtssatz für 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123369

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

BGB §705

Rechtssatz

Entsprechend herrschender Meinung in Deutschland ist die Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach § 705 BGB nach wie vor nicht als juristische Person zu qualifizieren, sie ist aber als rechtsfähig zu werten, soweit sie als Außengesellschaft durch Teilnahme am Rechtsverkehr Rechte und Pflichten begründet.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123369

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_005

Rechtssatz für 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123370

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

BGB §705

Rechtssatz

Das BGB geht in den §§ 705 bis 740 von der Außengesellschaft als Regeltyp aus. Der maßgebliche Unterschied zur Innengesellschaft, wie sie etwa bei bloßem Sondervermögen in Form von Ehegattengütergemeinschaften oder Erbengemeinschaften anzunehmen ist, liegt damit im Auftreten nach außen durch die für die Gesellschaft als Gesamthand handelnden Organe. Bei einem gemeinsamen Betrieb einer Landwirtschaft durch Ehegatten ist eine derartige Außengesellschaft idR zu bejahen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123370

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_006

Rechtssatz für 2Ob238/07z 6Ob43/10g 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123371

Geschäftszahl

2Ob238/07z; 6Ob43/10g; 2Ob27/12b

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 B2
ABGB §1325 D2a
ABGB §1325 D2b
ABGB §1325 D6

Rechtssatz

Entsteht ein Schaden durch Kosten einer tatsächlich eingestellten Ersatzkraft, so ist zunächst danach zu unterscheiden, wer die Ersatzkraft eingestellt oder beauftragt und die Kosten getragen hat. War dies eine (rechtsfähige) Gesellschaft, schuldet sie zwar im Verhältnis zur Ersatzkraft das Entgelt für dessen Arbeitsleistung; sie ist aber als nur mittelbar Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, ihren Aufwand vom Schädiger zu verlangen (vgl 2 Ob 156/06i; SZ 61/178).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z
  • 6 Ob 43/10g
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 43/10g
    Vgl
  • 2 Ob 27/12b
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 27/12b
    Vgl; Veröff: SZ 2012/95

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123371

Im RIS seit

15.03.2008

Zuletzt aktualisiert am

16.06.2015

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_007

Rechtssatz für 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123372

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

ABGB §1325 D6
ABGB §1325 D2b

Rechtssatz

Dem verletzten Gesellschafter und unmittelbar Geschädigten ist ein Anspruch auf Ersatz der Kosten einer von ihm selbst beauftragten und bezahlten Aushilfskraft entweder als Rettungsaufwand oder aufgrund seiner Treuepflicht als Gesellschafter, die sich in der Verpflichtung zur Tragung des Aufwands äußert, zuzubilligen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123372

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_008

Rechtssatz für 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123373

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Norm

ABGB §1295 Ia2
ABGB §1325 D6
ABGB §1325 D2b
ABGB §1325 D7

Rechtssatz

Wird durch unentgeltlich für den Geschädigten erbrachte Mehrleistungen Dritter (Gesellschafter oder Angehöriger) ein Verdienstausfall einer Personengesellschaft verhindert, so ist der verletzte Gesellschafter berechtigt, die Kosten einer fiktiven Ersatzkraft vom Schädiger zu fordern.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 238/07z
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 238/07z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123373

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2008

Dokumentnummer

JJR_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_009

Entscheidungstext 2Ob238/07z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

Zak 2008/339 S 196 - Zak 2008,196 = ZfRV-LS 2008/37 = ARD 5891/11/2008 = RdW 2008/411 S 454 - RdW 2008,454 = Huber, ZVR 2008/237 S 484 - Huber, ZVR 2008,484 = ZVR 2008/239 S 491 - ZVR 2008,491 = RZ 2008,281 EÜ400 - RZ 2008 EÜ400 = ZVR 2009/38 S 75 (Danzl, tabellarische Übersicht) - ZVR 2009,75 (Danzl, tabellarische Übersicht) = HS 39.359

Geschäftszahl

2Ob238/07z

Entscheidungsdatum

14.02.2008

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Baumann als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Danzl, Dr. Veith, Dr. Grohmann und Dr. Nowotny als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei B***** Versicherungsaktiengesellschaft, *****, vertreten durch Rechtsanwaltskanzlei Dr. Bernhard Hämmerle Gesellschaft mbH, Andreas-Hofer-Straße 2-4, 6020 Innsbruck, gegen die beklagten Parteien 1. G***** GmbH, *****, 2. G***** AG, *****, vertreten durch Dr. Günter Zeindl, Rechtsanwalt in Innsbruck, wegen 89.854,89 EUR sA und Feststellung (Streitwert 25.000 EUR), über die außerordentliche Revision der beklagten Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht vom 4. Oktober 2007, GZ 4 R 217/07d-44, mit dem das Urteil des Landesgerichts Innsbruck vom 21. Juli 2007, GZ 5 Cg 98/05y-40, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Die beklagten Parteien sind zur ungeteilten Hand schuldig, der klagenden Partei binnen 14 Tagen die mit 2.161,95 EUR (darin enthalten 360,32 EUR USt) bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

 

Am 11. 6. 2002 ereignete sich auf der Ötztal-Bundesstraße ein Verkehrsunfall, an dem Johann R***** als Lenker seines bei dem klagenden Verband (einem deutschen Haftpflichtversicherer) haftpflichtversicherten Motorrads, seine Gattin als Beifahrerin, Josef H***** als Lenker des von der F***** GmbH gehaltenen LKW Mercedes sowie Mario P***** als Lenker des von der Erstbeklagten gehaltenen und bei der Zweitbeklagten haftpflichtversicherten LKW beteiligt waren. Das Motorrad hatte ein deutsches Kennzeichen, die anderen unfallbeteiligten Fahrzeuge waren in Österreich zugelassen. Der Motorradfahrer und seine Gattin waren und sind deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Die beiden anderen unfallbeteiligten Lenker verfügen über die österreichische Staatsbürgerschaft und wohnen in Österreich. Die Halter der beiden LKW hatten ihren Sitz in Österreich.

Von dem bei der Zweitbeklagten haftpflichtversicherten LKW löste sich als Folge der unsachgemäßen Montage durch Mitarbeiter der Erstbeklagten ein Rad, das dem in Gegenrichtung mit 57,5 km/h fahrenden anderen LKW auf dessen Fahrbahnhälfte entgegen kam. Dessen Lenker ging bei Wahrnehmung des Rads vom Gas und reduzierte dann bis zur Kollision mit dem losgelösten Rad die Geschwindigkeit seines LKWs durch Bremsung auf 21,2 km/h. Der hinter diesem LKW fahrende Motorradlenker nahm aufgrund seiner Unaufmerksamkeit die Verringerung der Geschwindigkeit des LKWs und das Abbremsen vorerst nicht wahr. Er reagierte erst eine Sekunde zu spät durch den Versuch, nach links auszulenken. Das Motorrad kollidierte zunächst mit dem Vorderfahrzeug und danach mit dem LKW der Erstbeklagten.

Die Gattin und Beifahrerin des Motorradlenkers zog sich bei dem Sturz des Motorrads Brustkorbverletzungen mit Rippenfrakturen, eine Schlüsselbeinfraktur und Acromionfraktur links, eine Wunde am rechten Kieferwinkel sowie ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu, das zu einer komplexen neurologischen Ausfallssymptomatik mit einer anfänglichen motorischen Symptomatik (Haemiparese rechts) und einer höhergradigen psychoorganischen Beeinträchtigung führte. Folge der Kopfverletzung war eine sogenannte Korsakow-Symptomatik mit höhergradiger Einschränkung des Frischegedächtnisses und der Merkfähigkeit, entsprechenden Orientierungsstörungen und der Tendenz, die unfallbedingte Beeinträchtigung des Gedächtnisses durch Konfabulationen auszufüllen. Verbunden ist damit eine Verminderung des Kritikvermögens sowie des abstrakten Denk- und Vorstellungsvermögens. Das Affektverhalten ist durch den Unfall abgeflacht, die Wortfindung ist leichtgradig eingeschränkt. Die Schädelverletzung hat eine Einschränkung des Geruchsvermögens zur Folge. Noch am Unfalltag wurde die Verletzte stationär aufgenommen, sie konnte bald aus dem Tiefschlaf geweckt werden, war am 20. 6. 2002 wach und im Sitzwagen mobilisiert und wurde am 24. 6. 2002 zur Rehabilitation in eine neurologische Klinik überstellt, aus der sie am 26. 8. 2002 entlassen wurde. Sie hatte starke Schmerzen in der Dauer von drei Wochen, mittelstarke Schmerzen im Ausmaß von drei Monaten, leichte Schmerzen im ersten Jahr im Ausmaß von sechs bis sieben Wochen und anschließend jährlich von zwei bis drei Wochen zu erdulden. Das Unfallopfer ist durch die unfallbedingte geistige Behinderung erhöht verletzungsgefährdet. Bis an ihr Lebensende ist mit leichtgradigen Schmerzen im Ausmaß von zwei bis drei Wochen jährlich zu rechnen.

Vor dem Unfall hatte die Verletzte den Vier-Personen-Haushalt geführt und die beiden Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren versorgt. Dazu wendete sie im Schnitt fünf Stunden täglich auf. Die ersten vier Monate nach dem Unfall konnte das Unfallopfer überhaupt keine Tätigkeiten im Haushalt verrichten. Von Anfang des Jahres 2004 bis zum 30. 6. 2006 besserte sich dieser Zustand sukzessive, weshalb sie zuletzt ihre frühere Haushaltstätigkeit zu 65 % bewältigen konnte. Eine Ersatzkraft, die 10 EUR pro Stunde gekostet hätte, wurde nicht beschäftigt. Der Ehemann und die Kinder übernahmen jenen Anteil an der Haushaltstätigkeit, den die beim Unfall Verletzte nicht mehr leisten konnte.

Vor dem Unfall hatte das Ehepaar gemeinsam eine ihnen jeweils zur Hälfte gehörende Landwirtschaft mit einer reinen Wirtschaftsfläche von rund 40 ha betrieben, zu der auch zwei Almbetriebe gehörten. Die verletzte Ehefrau hatte in der Hauptsaison, den Monaten Mai bis September, jeweils täglich fünf Stunden sowie in der Nebensaison von Oktober bis April jeweils drei Stunden in der Landwirtschaft mitgearbeitet. Sie melkte die Kühe, half bei der Fütterung der Tiere und bei der Heubringung, beaufsichtigte auf einer Alm das Vieh und führte als ehemalige Bankangestellte die Buchhaltung des landwirtschaftlichen Betriebs. Die ersten vier Monate nach dem Unfall konnte die verletzte Landwirtin diese Aufgaben nicht mehr durchführen. Danach verbesserte sich ihre Leistungsfähigkeit sukzessive bis auf 70 % im Juni 2005.

Vor dem Unfall hatte das Ehepaar aus dem Betrieb der Landwirtschaft jährlich netto 25.000 EUR erwirtschaftet. Dieses Einkommen wurde jeweils zur Hälfte aufgeteilt. Trotz des vorerst gänzlichen und anschließend teilweisen Ausfalls der Ehegattin verringerte sich der Nettoertrag aus der Landwirtschaft nicht, weil der Ehemann und die gemeinsamen Kinder den entfallenden Beitrag der Verletzten durch Mehrleistungen wettmachten. Die Beiziehung einer Ersatzkraft hätte 11,50 EUR pro Stunde gekostet.

Aufgrund der unfallbedingten Erwerbsminderung bezieht die Ehegattin seit 1. 4. 2004 eine monatliche Rente von 330,88 EUR netto (einer deutschen Landwirtschaftskammer).

Der Kläger leistete als Haftpflichtversicherer des Motorrads ua folgende Zahlungen an die verletzte Beifahrerin:

Schmerzengeld 85.000 EUR

Haushaltshilfeschaden:

Juli 2004 bis Juni 2005 11.862,50 EUR

(65 % Beeinträchtigung, 5 Stunden pro Tag

à 10 EUR x 365 Tage)

abzüglich der geleisteten Rente = 9.876,62 EUR

Ausfall in der Landwirtschaft:

vom Unfallstag bis 30. 6. 2005 33.107,93 EUR.

Die Klägerin begehrte zuletzt 89.854,89 EUR sA (iW 50 % ihrer Leistungen) und Feststellung der Haftung für zukünftige Schäden im Ausmaß von 50 %. Das Verschulden der Mitarbeiter der Erstbeklagten bei der Radmontage sowie die Bestimmungen des EKHG einerseits und das Mitverschulden des Motorradlenkers, dem insbesondere eine Reaktionsverspätung anzulasten sei, andererseits rechtfertigten eine Haftungsteilung von 1 : 1.

Zu dem - in der Revision ebenfalls noch strittigen - Anspruch auf Ersatz der Kosten einer fiktiven Ersatzkraft im landwirtschaftlichen Betrieb führte die Klägerin aus, dass dieser aufgrund der gleichteiligen Gewinnverteilung und der Schadensteilung von 50 % mit jährlich 6.250 EUR „gedeckelt" sei. Ansonsten würde die Verletzte mehr erhalten, als sie ohne das schädigende Ereignis erwirtschaftet hätte. Die Kosten der fiktiven Ersatzkraft seien aus dem Titel Verdienstentgang zugestanden worden, weil Mehrleistungen der Familienmitglieder den Schädiger nicht entlasten würden. Die erwähnte „Deckelung" wirke sich nur auf das zweite Halbjahr 2002 aus, für das die Klägerin 8.554,85 EUR geleistet hätte (50 %iger Regressanspruch 4.277,43 EUR). Ersatzfähig sei für diesen Zeitraum aber nur die Hälfte von 6.250 EUR, somit 3.125 EUR.

Die Beklagten bestritten - soweit noch relevant - 1. die Verschuldens/Schadensteilung 1 : 1, 2. die Angemessenheit des Schmerzengeldes von 85.000 EUR, 3. die Berechnung des Haushaltshilfeschadens für den Zeitraum 1. 7. 2004 bis 30. 6. 2005 („Quotenvorrecht"), 4. die Ersatzfähigkeit des Schadens aufgrund des Ausfalls in der Landwirtschaft. Zu letzterem Punkt wenden sie insbesondere ein, dass aufgrund des gemeinsamen Betriebs einer Landwirtschaft im Verhältnis zwischen der Verletzten und ihrem Ehemann eine bürgerliche Erwerbsgesellschaft bestehe und nach der österreichischen Rechtsprechung ein Gesellschafter einen unfallbedingten Gewinnentgang der Gesellschaft nur entsprechend seinem Anteil an der Gesellschaft fordern könne. Die Mehrleistungen des Ehegatten seien als nicht ersatzfähiger Drittschaden des zweiten Gesellschafters zu werten.

Das Erstgericht gab dem Zahlungsbegehren mit 89.200,24 EUR sA sowie dem Feststellungsbegehren statt und wies das Mehrbegehren von 654,65 EUR sA unbekämpft ab. Es kam rechtlich zum Ergebnis, dass der vorliegend geltend gemachte Rückgriffsanspruch eines deutschen Haftpflichtversicherers gegen den Halter eines in Österreich zugelassenen Fahrzeugs sowie dessen Haftpflichtversicherer grundsätzlich nach österreichischem Recht zu beurteilen sei. Das Haager Straßenverkehrsübereinkommen sei auf derartige Rückgriffsansprüche und den Übergang von Ansprüchen, soweit Versicherer betroffen seien, nicht anzuwenden. Die Frage nach dem anzuwendenden Recht sei daher nach IPRG zu lösen; Anknüpfungspunkte seien die §§ 46 und 1 IPRG. Bei den noch strittigen Klagspositionen Schmerzengeld, Haushaltshilfe- und Ausfallschaden folgte das Erstgericht abgesehen von einer geringfügigen Korrektur der Berechnung der Klägerin und wertete diese Ansprüche als ersatzfähig.

Das von den Beklagten angerufene Berufungsgericht bestätigte dieses Urteil. Es teilte die Auffassung des Erstgerichts zur Frage des anzuwendenden Rechts und hielt sowohl die Verschuldensteilung von 1 : 1 als auch den Schmerzengeldanspruch von 85.000 EUR für sachgerecht. Die Erstbeklagte müsse sich das Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter zurechnen lassen, das gegenüber einer Reaktionsverspätung von nur einer Sekunde nicht zu vernachlässigen oder wesentlich geringer einzuschätzen sei. Die festgestellten Dauerfolgen bedeuteten eine wesentliche Einschränkung der Lebensqualität, was den ungekürzten Schmerzengeldbetrag von 85.000 EUR rechtfertige. Das bei der Berechnung der Haushaltshilfekosten von den Beklagten angestrebte „Quotenvorrecht" (Kürzung des Ersatzbetrags um 50 % und dann erst Abzug der Rente) sei nach deutschem Recht zu beurteilen. Es komme aber schon deshalb nicht zum Tragen, weil die Verletzte kein Mitverschulden treffe. Zwar verneinte das Berufungsgericht im Sinn der zu RIS-Justiz RS0022525 dokumentierten Judikatur die Aktivlegitimation eines verletzten Gesellschafters, den Ersatz für Mehrleistungen seiner Mitgesellschafter geltend zu machen; einen derartigen Ersatzanspruch habe das Erstgericht aber nicht zuerkannt, sondern nur jene Aufwendungen, die notwendig gewesen seien, um einen Verdienstausfall der Verletzten zu verhindern.

Die Beklagten beantragen in ihrer außerordentlichen Revision die Abänderung der Entscheidungen der Vorinstanzen im Sinne einer gänzlichen Abweisung des Klagebegehrens.

Die Klägerin beantragt in der ihr freigestellten Revisionsbeantwortung, das gegnerische Rechtsmittel als unzulässig zurückzuweisen, in eventu ihm nicht Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Die außerordentliche Revision ist entgegen dem nicht bindenden Ausspruch des Berufungsgerichts zur Klarstellung der Berechtigung einer Personengesellschafterin, fiktive Kosten einer Aushilfskraft geltend zu machen, zulässig. Das Rechtsmittel ist aber nicht berechtigt.

I. Zum anzuwendenden Recht:

Die Auffassung der Vorinstanzen, dass Art 2 Z 4 und 5 des Haager Straßenverkehrsübereinkommens, BGBl 1975/387, Rückgriffsansprüche zwischen Haftpflichtigen vom Anwendungsbereich des zitierten Übereinkommens ausnimmt und mit Ausnahme des „Quotenvorrechts" nach § 1 IPRG grundsätzlich österreichisches Recht anzuwenden ist, wird in der Revision nicht bestritten. Dieses Ergebnis ist auch grundsätzlich zutreffend (vgl 7 Ob 281/00z), weshalb auf die Ausführungen der Vorinstanzen verwiesen wird (§ 510 Abs 3 zweiter Satz ZPO). Eine Einschränkung wäre nur insofern vorzunehmen, als die Rechtsstellung einer deutschen Gesellschaft bürgerlichen Rechts betroffen ist:

Fragen in diesem Zusammenhang betreffen das Gesellschaftsrecht und fallen daher nach Art 1 Abs 2 lit c EVÜ nicht unter dieses Übereinkommen. Die Frage nach dem anzuwendenden Recht ist demnach nach § 10 IPRG und § 12 IPRG zu lösen. Nach § 10 IPRG bestimmt sich das für die Rechts- und Handlungsfähigkeit maßgebliche Personalstatut (§ 12 IPRG) einer juristischen Person oder einer sonstigen Personen- oder Vermögensverbindung nach dem Hauptverwaltungssitz des Rechtsträgers. Diesem „Sitzrecht" unterliegen alle Fragen, welche die Rechts- und Handlungsfähigkeit betreffen (Verschraegen in Rummel³, § 10 IPRG Rz 2) und das Leben der juristischen Person oder Gesellschaft begleiten, namentlich die Bereiche der inneren und äußeren Organisation (RIS-Justiz RS0077060; RS0077038). Nach österreichischem Recht ist zwar eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht rechtsfähig (Grillberger in Rummel3 § 1175 ABGB Rz 23; RIS-Justiz RS0113444; RS0022184). Trotz der nach österreichischem Recht fehlenden Rechtsfähigkeit ist auch bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts das Personalstatut maßgeblich (Verschraegen aaO § 10 IPRG Rz 1).

Der landwirtschaftliche Betrieb liegt in Deutschland (feststeht, dass das Ehepaar in Deutschland wohnte), weshalb nach § 10 IPRG deutsches Recht auf die Frage nach a) der Rechtsfähigkeit einer Personengesellschaft, b) der wechselseitigen gesellschaftsrechtlichen Beziehungen anzuwenden ist.

II. Zur Haftungsquote:

Bei diesem durch mehrere Kraftfahrzeuge verursachten Schaden richtet sich der Rückgriffsanspruch des der verletzten Beifahrerin solidarisch haftenden klagenden Haftpflichtversicherers nach der Reihenfolge der in § 11 Abs 1 EKHG normierten Zurechnungsgründe, also in erster Linie danach, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder anderen Beteiligten verschuldet wurde. Dann folgt in der nächsten Rangstufe die außergewöhnliche Betriebsgefahr im Sinn des § 9 Abs 2 EKHG und danach die überwiegende gewöhnliche Betriebsgefahr (Danzl, EKHG8 § 11 E 14; Schauer in Schwimann ABGB3 VII § 11 EKHG Rz 19; RIS-Justiz RS0058418; RS0058443).

Dem Lenker des beim Kläger haftpflichtversicherten Motorrads ist die einsekündige Reaktionsverspätung als Verschulden anzulasten. Auf der Seite der Beklagten ist das Loslösen des LKW-Rads während der Fahrt und dessen Rollen in Richtung Gegenverkehr zu berücksichtigen.

Nach § 60 Abs 1 StVO dürfen Fahrzeuge auf Straßen nur verwendet werden, wenn sie so gebaut und ausgerüstet sind, dass bei sachgemäßem Betrieb Personen nicht gefährdet werden. § 4 Abs 1 KFG verlangt, dass Fahrzeuge verkehrs- und betriebssicher sind. Löst sich aufgrund einer unsachgemäßen Montage (die bei einer Reparatur am 20. 4. 2004 erfolgt sein soll: ON 1 S 4) während der Fahrt ein Rad von einem LKW, entspricht der Zustand dieses Fahrzeugs nicht diesen Sicherheitsanforderungen. Ob die Beklagten sich das Verschulden der Mitarbeiter der Erstbeklagten als Betriebsgehilfen (§ 19 Abs 2 EKHG) oder nach § 1315 ABGB überhaupt zurechnen lassen müssen und entsprechend der Argumentation der Beklagten auf ihrer Seite als Zurechnungsmoment nur die gewöhnliche Betriebsgefahr in Frage kommt, kann aus folgenden Gründen dahingestellt bleiben:

Eine außergewöhnliche Betriebsgefahr ist bei einer besonderen Gefahrensituation anzunehmen, die nicht bereits regelmäßig und notwendig mit dem Betrieb verbunden ist, sondern durch das Hinzutreten besonderer, nicht schon im normalen Betrieb liegender Umstände vergrößert wurde (Apathy EKHG § 9 Rz 29; Schauer in Schwimann aaO § 9 EKHG Rz 42; RIS-Justiz RS0058461). Nach diesen Kriterien bedeutet das Loslösen eines LKW-Rads während der Fahrt und das anschließende Rollen auf die Gegenfahrbahn jedenfalls eine außergewöhnliche Betriebsgefahr.

Stehen im Fall eines Schadensausgleichs nach § 11 EKHG ein nicht gravierendes Verschulden und eine außergewöhnliche Betriebsgefahr einander gegenüber, werden beide Zurechnungskriterien in der Judikatur als gleichwertig betrachtet (ZVR 1984/241, 317 und 328). Unfallauslösend war das rollende LKW-Rad, das sich für die in Gegenrichtung fahrenden Verkehrsteilnehmer als ungewöhnliches und vom Bewegungsablauf her als schwer einschätzbares Hindernis darstellte. Die nicht gravierende Reaktionsverspätung des Motorradlenkers rechtfertigt hier nach Ansicht des erkennenden Senats eine Schadensteilung im Verhältnis von 1 : 1 (vgl 2 Ob 57/98s = ZVR 1999/36 = RIS-Justiz RS0058551 [T8]).

III. Zum Schmerzengeld:

Das Schmerzengeld ist die Genugtuung für alle Beeinträchtigungen, die der Geschädigte infolge seiner Verletzungen und ihrer Folgen zu erdulden hat. Es soll den Gesamtkomplex der Schmerzempfindungen unter Bedachtnahme auf die Dauer und Intensität der Schmerzen nach ihrem Gesamtbild, auf die Schwere der Verletzungen und auf das Maß der physischen und psychischen Beeinträchtigung des Gesundheitszustands abgelten, die durch Schmerzen entstandenen Unlustgefühle ausgleichen und den Verletzten in die Lage versetzen, sich als Ersatz für die Leiden und anstelle der ihm entgangenen Lebensfreude auf andere Weise gewisse Annehmlichkeiten und Erleichterungen zu verschaffen (RIS-Justiz RS0031474; 2 Ob 101/05z mwN; Danzl in Danzl/Gutièrrez-Lobos/Müller, Das Schmerzengeld8 66). Tendenziell erscheint es geboten, das Schmerzengeld nicht zu knapp zu bemessen (Danzl aaO 67; SZ 2002/50; ZVR 2004/43; 2 Ob 12/02g2 Ob 101/05z).

Aufgrund der dauernden psychischen Beeinträchtigung und der Einschränkung des Geschmacksvermögens ist nach diesen Kriterien der ungekürzte Schmerzengeldbetrag von 85.000 EUR nicht als überhöht zu werten. Der Oberste Gerichtshof hat in dem zu 2 Ob 101/05z entschiedenen Fall einen Schmerzengeldbetrag von 80.000 EUR für folgende Verletzungen für angemessen gehalten: Milzruptur mit Entfernung, Prellungen und Blutergüssen an Leber und Nieren, Kreuzbein- und Schambeinastfrakturen, narbige Verziehung der untersten Harnröhre mit Hyperaktivität des Blasenmuskels unter besonderen Bedingungen und psychischen Beeinträchtigungen wegen Problemen beim Geschlechtsverkehr und Irritation beim Urinieren. Mit dem Unfall waren vier Monate Krankenstand, 45 Tage Spitalsaufenthalt, einmonatiger Aufenthalt im Rehabilitationszentrum, 14 Tage starke, fünf Wochen mittelstarke und ca sechs Monate leichte Schmerzen sowie zukünftige Schmerzen drei Wochen leichte pro Jahr verbunden. Im Vergleich dazu waren und sind die Folgen hier gravierender, was durch die andauernde „geistige Beeinträchtigung" und den längeren Aufenthalt im Rehabilitätszentrum zum Ausdruck kommt.

IV. „Quotenvorrecht" bei Leistungen für fiktive Haushaltshilfe:

Die Beklagten bemängeln nicht den ungekürzten Ersatzbetrag von 11.662,50 EUR für die Zeit vom 1. 7. 2004 bis 30. 6. 2005; sie zielen aber auf eine Kürzung dieses Betrags um die 50 %ige Haftungsquote und ziehen erst dann die ausbezahlte Rente ab. Diese Argumentation ist nicht berechtigt. § 116 Abs 3 S 1 SGB X kennt kein der österreichischen Rechtslage vergleichbares Quotenvorrecht (Neumayr in Schwimann ABGB3 VI § 332 ASVG Rz 79; 2 Ob 205/07x; vgl Oetker im MünchKomm BGB4 § 249 BGB Rn 494). Unabhängig davon scheidet mangels Mitverschuldens der Geschädigten ein Quotenvorrecht nach sowohl österreichischer (Neumayr aaO Rz 76) als auch deutscher (Oetker aaO) Rechtslage aus.

V. Zu den fiktiven Kosten einer Ersatzkraft:

1.) Allgemeines:

Wird ein selbständig Erwerbstätiger bei einem Unfall verletzt, so kann sich der Schaden, den er infolge Arbeitsunfähigkeit erleidet, im eingetretenen Verdienstentgang oder in den Kosten aufgenommener Ersatzkräfte ausdrücken (RIS-Justiz RS0031002 [T1]; 2 Ob 156/06i = ZVR 2007/255 [Ch. Huber] = Zak 2007, 287/157 = RdW 2007/562, 533; Harrer in Schwimann ABGB3 VI § 1325 Rz 24 ff; Reischauer in Rummel3 § 1325 ABGB Rz 37; vgl Dressler in Wussow, Unfallhaftpflichtrecht15 III Kap 33 Rn 2; Küppersbusch, Ersatzansprüche bei Personenschäden9 Rn 138f; Schiemann in Staudinger [2005] BGB II § 252 BGB Rn 44f).

Wird der Gewinnausfall durch den effektiven Einsatz von Ersatzkräften nicht zur Gänze ausgeglichen, kommt auch eine kombinierte Berücksichtigung beider Gesichtspunkte in Betracht (RIS-Justiz RS00310022 Ob 156/06i; vgl Reischauer aaO Rz 37; Dressler aaO; Küppersbusch aaO Rn 142). Diese Kombinationsvariante wird auch in jenen Fällen zu befürworten sein, in denen unentgeltliche Leistungen Dritter oder Mehrleistungen des Verletzten eine Gewinnminderung zum Teil verhindern konnten. Dann sind die (fiktiven) Kosten einer Ersatzkraft bei der Ermittlung des Schadens aus der Reduzierung des Gewinns zu berücksichtigen (Küppersbusch aaO Rn 144).

Als weitere Ersatzvariante kommen in jenen Fällen, in denen durch (Mehr-)Leistungen entweder des Verletzten oder Dritter (zB Mitgesellschafter oder Angehöriger) ein Verdienstausfall zur Gänze verhindert wurde und eine subjektiv-konkrete Schadensberechnung beim verletzten Selbständigen zum Ergebnis Null führt, die Kosten einer fiktiven Ersatzkraft in Betracht. Zu überprüfen ist, ob und an wen derartige Kosten zu ersetzen sind.

2.) Fiktive Kosten und Einzelunternehmer:

Nach österreichischer Lehre und Judikatur stehen dem Verletzten die fiktiven Kosten einer Ersatzkraft zu, weil der Schädiger durch Mehrleistungen des Verletzten oder unentgeltliche Hilfe von Dritten nicht entlastet werden soll (RIS-Justiz RS0030874; RS0030658; Harrer aaO Rz 27; vgl Reischauer aaO Rz 12a, 12b, 37). Seine Begründung fand dieser Ansatz in der Bejahung der wirtschaftlich eingesetzten Arbeitskraft als selbständiger Wert, der bei Vernichtung ganz oder teilweise vom Schädiger zu ersetzen ist (8 Ob 210/79 = ZVR 1980/231 = RIS-Justiz RS0030658; 2 Ob 208/75 = SZ 48/119 = ZVR 1976/320 = RIS-Justiz RS0030621; kritisch Harrer in der Besprechung der E 2 Ob 2/85, GesRZ 1985, 138, der unter Hinweis auf die deutsche Rechtslage eine objektiv-abstrakte Schadensberechnung beim Erwerbsschaden generell ablehnte [GesRZ 1985, 134]), sowie in der Vereinfachungswirkung einer derartigen objektiven Schadensberechnung auch bei Personenschäden, die viele kaum lösbare Probleme der Vorteilsanrechnung und der Drittschadensliquidation erspart (Ch. Huber, Der Schadenersatzanspruch eines geschäftsführenden Gesellschafters einer Personengesellschaft wegen Verdienstentgangs gemäß § 1325 ABGB, JBl 1987, 613 FN 25; Harrer in Schwimann aaO Rz 28 mit Ablehnung einer abstrakten Schadensermittlung).

3.) Exkurs: Zur deutschen Gesellschaft bürgerlichen Rechts:

Die herrschende Meinung in Deutschland spricht der Gesellschaft bürgerlichen Rechts nach § 705 BGB nach wie vor die Qualifikation als juristische Person ab, wertet sie aber als rechtsfähig, soweit sie als Außengesellschaft durch Teilnahme am Rechtsverkehr Rechte und Pflichten begründet (Ulmer im MünchKomm BGB4 § 705 BGB Rn 254, 295, 303; Sprau in Palandt BGB65 § 705 Rz 24 und 33). Insoweit entspricht die Rechtsstellung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts jener von Personenhandelsgesellschaften (Ulmer aaO Rn 295). Das BGB geht in den §§ 705 bis 740 von der Außengesellschaft als Regeltyp aus (Ulmer aaO Rn 253). Der maßgebliche Unterschied zur Innengesellschaft, wie sie etwa bei bloßem Sondervermögen in Form von Ehegattengütergemeinschaften oder Erbengemeinschaften anzunehmen ist (Ulmer aaO Rn 292), liegt damit im Auftreten nach außen durch die für die Gesellschaft als Gesamthand handelnden Organe (Ulmer aaO Rn 305). Bei einem gemeinsamen Betrieb einer Landwirtschaft durch Ehegatten wird eine derartige Außengesellschaft idR zu bejahen sein (vgl auch BGH VersR 2001, 648f).

4.) Personengesellschaft und Verdienstentgang:

4.1. Gewinnminderung:

Schlägt sich der unfallbedingte Erwerbsausfall eines mitarbeitenden Gesellschafters einer Personen(handels)gesellschaft in einem Gewinnausfall der Gesellschaft nieder, kann der verletzte Gesellschafter Ersatz des Gewinnausfalls nur in dem Ausmaß fordern, der seiner gesellschaftlichen Beteiligung entspricht. Für die anderen Gesellschafter, die auch einen Erwerbsausfall in Höhe ihrer Gewinnbeteiligung erleiden, stellt dieser Ausfall nach herrschender Meinung nur einen - nicht ersatzfähigen - mittelbaren Schaden dar (RIS-Justiz RS0022525; 2 Ob 156/06i; Harrer in Schwimann aaO Rz 29; Reischauer aaO Rz 24a; vgl Dressler aaO Rn 14 f; Küppersbusch aaO Rn 154). In 2 Ob 156/06i wurde allerdings bereits angedeutet, dass die anderen Gesellschafter infolge Schadensverlagerung aufgrund der Gewinnverteilungsregelung die übrigen Gewinnanteile fordern könnten.

4.2. Effektive Kosten:

Entsteht ein Schaden durch Kosten einer tatsächlich eingestellten Ersatzkraft, so ist zunächst danach zu unterscheiden, wer die Ersatzkraft eingestellt oder beauftragt und die Kosten getragen hat. War dies eine (rechtsfähige) Gesellschaft, schuldet sie zwar im Verhältnis zur Ersatzkraft das Entgelt für dessen Arbeitsleistung; sie ist aber als nur mittelbar Geschädigte grundsätzlich nicht legitimiert, ihren Aufwand vom Schädiger zu verlangen (2 Ob 156/06i mwN). Der verletzte Gesellschafter selbst hat ebenfalls keinen Anspruch auf Ersatz der von der Gesellschaft getragenen Kosten (2 Ob 42/87 = SZ 61/178 = ZVR 1989/159; RIS-Justiz RS0022657).

Dem verletzten Gesellschafter und unmittelbar Geschädigten wird ein Anspruch auf Ersatz der Kosten einer von ihm selbst beauftragten und bezahlten Aushilfskraft entweder als Rettungsaufwand (Reischauer aaO Rz 37; vgl 2 Ob 48/86 = ZVR 1988/84) oder aufgrund seiner Treuepflicht als Gesellschafter, die sich in der Verpflichtung zur Tragung des Aufwands äußert (vgl 2 Ob 156/06i; vgl Küppersbusch aaO Rn 160), zugebilligt.

4.3. Fiktive Kosten:

Die bereits zitierte Entscheidung 2 Ob 2/85 sprach dem verletzten Gesellschafter einer OHG die Kosten einer Ersatzkraft für die Mehrarbeit seiner Mitgesellschafterin und Ehefrau zu. Diese Entscheidung war Anlass für ausführliche Kritik in der Lehre (Harrer, GesRZ 1985, 130ff; Ch. Huber aaO).

Die Entscheidung 4 Ob 2396/96y = SZ 70/93 = RIS-Justiz RS0022525 [T5]), welche die Beklagten als Argument gegen die Aktivlegitimation der hier Verletzten heranziehen, betraf einen Landwirt, der gemeinsam mit seiner Ehegattin in Form einer bürgerlichen Erwerbsgesellschaft (§ 1175 ABGB) einen landwirtschaftlichen Betrieb geführt hatte. Die unfallbedingte Einschränkung seiner Arbeitskraft wurde durch die Mehrleistungen seiner Ehegattin ausgeglichen, was letztlich Gewinneinbußen verhinderte. Der Oberste Gerichtshof verneinte die Aktivlegitimation des verletzten Landwirts, Kosten einer fiktiven Ersatzkraft geltend zu machen. Der Schaden in Form von Mehrleistungen sei auf die Ehegattin des verletzten Landwirts verlagert worden, weshalb auch nur sie zur Geltendmachung dieses Schadens legitimiert wäre. Der Oberste Gerichtshof verwies dabei auf die Judikatur zur Beschränkung des Schadenersatzanspruchs eines verletzten Gesellschafters einer Personen(handels)gesellschaft durch das Ausmaß seiner Gewinnbeteiligung sowie auf Harrer, Schadenersatzansprüche bei Verletzung eines geschäftsführenden Gesellschafters, GesRZ 1985, 130 ff und Ch. Huber aaO. Auf die Ausführungen des zuletzt genannten Autors (aaO 632) gestützt, nahm der Oberste Gerichtshof die fehlende Aktivlegitimation aufgrund einer Verlagerung des Schadens auf die „mehrleistende" Ehefrau an.

Dasselbe Ergebnis erzielte der Oberste Gerichtshof in dem zu 7 Ob 33/98y = JBl 1999, 185 entschiedenen Fall, der ebenfalls einen gemeinsamen Betrieb einer Landwirtschaft durch Ehegatten und Mehrleistungen (auch anderer) Familienangehöriger zum Gegenstand hatte. Der Oberste Gerichtshof lehnte die als vereinzelt geblieben bezeichnete Entscheidung 2 Ob 2/85 ab und verneinte im Sinn Harrers und Ch. Hubers die Aktivlegitimation des verletzten Gesellschafters einer bürgerlichen Erwerbsgesellschaft (deren Vorliegen noch zu prüfen war), den Ersatz für Mehrleistungen eines Mitgesellschafters zu fordern.

Ch. Huber verweist in seiner Besprechung der Entscheidung 2 Ob 156/06i (ZVR 2007, 409 [411]) zunächst auf die Gefahr einer partiellen Doppelliquidation, wenn man dem Verletzten und unmittelbar Geschädigten seine Gewinneinbuße und zusätzlich (bei teilweiser Gewinnschmälerung trotz tatsächlicher Einstellung einer Ersatzkraft) der Gesellschaft die (effektiven) Kosten einer Ersatzkraft einräumt. Wie oben zu 4.2. ausgeführt wäre die Gesellschaft aber insoweit als nur mittelbar Geschädigte nicht anspruchsberechtigt.

Dieses Problem stellt sich bei unentgeltlichen Mehrleistungen Dritter (auch der übrigen Gesellschafter) nicht, wenn dadurch Gewinneinbußen zur Gänze verhindert werden. Im konkreten Fall wäre die Gefahr einer Bereicherung des Geschädigten durch unangemessen hohe Kosten der Ersatzkraft (vgl dazu Reischauer aaO Rz 37; vgl Harrer in Schwimann aaO Rz 32) oder einer Verletzung der Schadensminderungspflicht durch den wirtschaftlich nicht zu rechtfertigenden Einsatz einer Aushilfe (vgl Küppersbusch aaO Rn 142) dadurch entschärft, dass der Ersatzanspruch der verletzten Gesellschafterin (nach dem oben wiedergegebenen Klagsvorbringen) beim Regress nach § 11 EKHG der Höhe nach mit dem 50 %igen Gewinnanteil der Landwirtin begrenzt wird („Deckelung").

Im Anschluss an seine Ausführungen zur Doppelliquidation schränkt Ch. Huber (aaO) seine in JBl 1987, 613 (631) vertretene Position zur Schadensverlagerung auf den „mehrleistenden" Dritten ein und plädiert nunmehr aus pragmatischen und prozessökonomischen Gründen für eine Bündelung der Kosten einer Ersatzkraft beim verletzten Gesellschafter.

Tatsächlich spricht viel dafür, die Aktivlegitimation des verletzten Gesellschafters als unmittelbar Geschädigtem in derartigen Konstellationen zu bejahen. Dass dieses Ergebnis pragmatisch wünschenswert wäre, wird in jenen Fällen deutlich, in denen die anderen Gesellschafter oder (wie hier) Familienangehörige, die nicht Gesellschafter sind, durch ihre Leistungen einen Gewinnausfall verhindern. Gerade bei landwirtschaftlichen und gewerblichen Familienbetrieben sind derartige unentgeltliche Hilfeleistungen von Angehörigen nach Ausfall eines Gesellschafters häufig anzutreffen. In solchen Fällen stellt sich dann die Frage nach der Schadensverlagerung, bei der eine Unterscheidung zwischen Ansprüchen der mehrleistenden Gesellschafter und jenen anderer unentgeltliche Hilfe Leistenden zusätzliche Probleme bereitet.

Lehre und Judikatur sehen eine Schadensverlagerung auf einen Dritten als gerechtfertigt an, wenn beim unmittelbar Geschädigten kein Vermögensnachteil eintritt, weil der Dritte zum Schädigungszeitpunkt aufgrund besonderer Rechtsbeziehungen zum Geschädigten das wirtschaftliche Risiko zu tragen hatte (RIS-Justiz RS0022608; RS0022578 [T4]; RS0022612 [T4]; Reischauer aaO § 1295 ABGB Rz 27; Karner in KBB² § 1295 ABGB Rz 17). „Klassische" Anwendungsfälle dieser Drittschadensliquidation sind die Lohnfortzahlung (RIS-Justiz RS0043287), die Überwälzung von Kosten auf den Leasingnehmer bei Beschädigung des Leasingobjekts (RIS-Justiz RS0020815; RS0050071) oder Gefahrtragungsregeln bei Kauf- oder Werkverträgen (RIS-Justiz RS0022563; JBl 2003, 379 = RdW 2003, 379).

Beim verletzungsbedingten Ausfall eines Gesellschafters sollen nach der bereits oben zitierten Judikatur (4 Ob 2396/96y7 Ob 33/98y) gesellschaftsvertragliche Risikotragungsregeln eine Schadensverlagerung auf den anderen mehrleistenden Gesellschafter rechtfertigen, was nur diesen zur Geltendmachung des Verdienstentgangs in Höhe der fiktiven Kosten einer Ersatzkraft legitimieren soll. Erbringen Familienangehörige, die nicht Gesellschafter sind, unentgeltlich Hilfsleistungen, geschieht dies idR in Erfüllung einer Unterhalts- oder Beistandspflicht (bei Kindern gegenüber Eltern oder Großeltern iSd subsidiären Unterhaltspflicht nach § 143 ABGB), nicht aber, um den Schädiger zu entlasten. Ist in dieser Unterhalts- oder Beistandspflicht eine besondere Rechtsbeziehung zu sehen, die den übrigen Drittschadensliquidationsfällen vergleichbar ist, ginge der Schaden nach der zitierten Judikatur auf die Familienangehörigen über. Dann wären nur sie legitimiert, die Kosten einer Ersatzkraft zu fordern. Personen, die nicht diesem Kreis der Angehörigen zuzuzählen sind (zB Nachbarn), könnten aber mangels einer gesetzlichen oder vertraglichen besonderen Rechtsbeziehung keine Schadensverlagerung in Anspruch nehmen.

Bei den nach § 1325 ABGB unter dem Titel verletzungsbedingte Mehraufwendungen zu ersetzenden unentgeltlichen Pflegeleistungen von Angehörigen bejahte der Oberste Gerichtshof hingegen mehrfach die Aktivlegitimation des Verletzten, diese Pflegeleistungen in Höhe der erforderlichen „professionellen" Pflegekosten vom Schädiger zu verlangen (RIS-Justiz RS0022789; 2 Ob 176/05d; vgl Reischauer aaO § 1325 Rz 12a).

Das selbe Ergebnis erzielt die höchstgerichtliche Judikatur bei den Besuchskostenfällen: Die Kosten von Krankenhausbesuchen durch nahe Angehörige werden zu den ersatzfähigen Heilkosten gezählt, jedenfalls wenn sie sorge- und beistandspflichtigen Verwandten entstehen (RIS-Justiz RS0009665 [T15]). Der Verletzte ist zur Geltendmachung dieses Aufwands im eigenen Namen berechtigt (RIS-Justiz RS0009696; RS0022710).

Die Bejahung der Aktivlegitimation des Verletzten bei derartigen ebenfalls unter § 1325 ABGB fallenden Ansprüchen, bietet einen Anhaltspunkt, das auch im Fall des Verdienstentgangs in Zusammenhang mit Personengesellschaften zu tun.

Nach Ansicht des erkennenden Senats ist eine entsprechende Bündelung der Ansprüche beim verletzten Gesellschafter jedenfalls dann gerechtfertigt, wenn die Mehrleistung Dritter unentgeltlich für den Gechädigten erbracht wird, sie also diesem zugute kommen soll (Reischauer aaO § 1325 Rz 24a).

5.) Ergebnis:

Wird durch solche Mehrleistungen Dritter (Gesellschafter oder Angehöriger) ein Verdienstausfall einer Personengesellschaft verhindert, so ist der verletzte Gesellschafter berechtigt, die Kosten einer fiktiven Ersatzkraft vom Schädiger zu fordern.

Im konkreten Fall wurde die Aktivlegitimation der verletzten Beifahrerin daher zu Recht bejaht.

Die Kostenentscheidung gründet sich auf die §§ 41, 50 Abs 1 ZPO.

Textnummer

E86893

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:0020OB00238.07Z.0214.000

Im RIS seit

15.03.2008

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2012

Dokumentnummer

JJT_20080214_OGH0002_0020OB00238_07Z0000_000