Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für Rv434/14 7Ob241/62 8Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0012728

Geschäftszahl

Rv434/14; 7Ob241/62; 8Ob68/63; 5Ob131/63; 8Ob73/65; 5Ob87/67; 1Ob91/67; 5Ob267/67; 1Ob34/68; 7Ob143/70; 7Ob116/72; 1Ob251/72; 6Ob139/73; 4Ob11/74; 5Ob188/74; 6Ob202/74; 1Ob645/76; 7Ob818/76; 3Ob574/76; 3Ob67/77; 7Ob713/77; 1Ob581/78; 3Ob529/77; 7Ob560/80; 4Ob128/79; 6Ob579/80; 4Ob561/79; 4Ob599/79; 3Ob654/80; 3Ob520/81; 6Ob797/80; 1Ob627/81; 5Ob584/82; 7Ob793/81; 3Ob585/82; 1Ob757/82; 7Ob542/83; 5Ob550/83; 6Ob597/84; 7Ob578/87; 7Ob577/87; 4Ob541/87; 5Ob514/88; 8Ob649/88; 10Ob502/89; 1Ob689/90; 1Ob537/91; 9ObA7/93; 1Ob529/93; 7Ob515/95 (7Ob516/95); 7Ob601/95; 1Ob234/97m; 3Ob171/00v; 6Ob59/00w; 8ObA210/01t; 9Ob168/02z; 8ObA145/02k; 9ObA1/03t; 2Ob33/05z; 5Ob231/06s; 9Ob17/06z; 8Ob52/07s; 9ObA22/08p; 3Ob241/15k; 7Ob41/16d

Entscheidungsdatum

03.03.1914

Norm

ABGB §697
ABGB §699
ABGB §897
ABGB §898

Rechtssatz

Wird der Eintritt einer Bedingung von der Partei, zu deren Nachteil er gereichen würde, wider Treu und Glauben verhindert, so gilt die Bedingung als eingetreten.

Entscheidungstexte

  • Rv 434/14
    Entscheidungstext OGH 03.03.1914 Rv 434/14
    Verstärkter Senat; Amtl Slg NF 1548; GlUNF 6838; Spruchrepertorium Nr 234
  • 7 Ob 241/62
    Entscheidungstext OGH 28.11.1962 7 Ob 241/62
  • 8 Ob 68/63
    Entscheidungstext OGH 02.04.1963 8 Ob 68/63
    Beisatz: Vereitelung einer durch die Behörden der DDR zu erteilenden Grundstücktauschgenehmigung. (T1)
  • 5 Ob 131/63
    Entscheidungstext OGH 24.05.1963 5 Ob 131/63
    Veröff: MietSlg 15040
  • 8 Ob 73/65
    Entscheidungstext OGH 16.03.1965 8 Ob 73/65
  • 5 Ob 87/67
    Entscheidungstext OGH 10.05.1967 5 Ob 87/67
  • 1 Ob 91/67
    Entscheidungstext OGH 18.05.1967 1 Ob 91/67
    Beisatz: Nur vorsätzliche, nicht auch fahrlässige Verhinderung des Eintrittes. (T2)
  • 5 Ob 267/67
    Entscheidungstext OGH 07.02.1968 5 Ob 267/67
  • 1 Ob 34/68
    Entscheidungstext OGH 21.06.1968 1 Ob 34/68
    Veröff: MietSlg 20078
  • 7 Ob 143/70
    Entscheidungstext OGH 28.08.1970 7 Ob 143/70
  • 7 Ob 116/72
    Entscheidungstext OGH 26.04.1972 7 Ob 116/72
    Zweiter Rechtsgang zu 7 Ob 143/70
  • 1 Ob 251/72
    Entscheidungstext OGH 20.12.1972 1 Ob 251/72
    Veröff: MietSlg 24096 = JBl 1973,471
  • 6 Ob 139/73
    Entscheidungstext OGH 05.05.1973 6 Ob 139/73
  • 4 Ob 11/74
    Entscheidungstext OGH 19.03.1974 4 Ob 11/74
  • 5 Ob 188/74
    Entscheidungstext OGH 02.10.1974 5 Ob 188/74
    Beisatz: Was Treu und Glauben entspricht, ist eine Frage der Lebenserfahrung und der praktischen Vernunft. (T3)
  • 6 Ob 202/74
    Entscheidungstext OGH 19.12.1974 6 Ob 202/74
  • 1 Ob 645/76
    Entscheidungstext OGH 30.06.1976 1 Ob 645/76
  • 7 Ob 818/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 818/76
  • 3 Ob 574/76
    Entscheidungstext OGH 29.03.1977 3 Ob 574/76
    Veröff: EvBl 1977/230 S 520
  • 3 Ob 67/77
    Entscheidungstext OGH 05.07.1977 3 Ob 67/77
  • 7 Ob 713/77
    Entscheidungstext OGH 15.12.1977 7 Ob 713/77
  • 1 Ob 581/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 1 Ob 581/78
    Beisatz: Kreditfinanzierung (T4)
  • 3 Ob 529/77
    Entscheidungstext OGH 27.06.1978 3 Ob 529/77
  • 7 Ob 560/80
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 7 Ob 560/80
    Beis wie T2
  • 4 Ob 128/79
    Entscheidungstext OGH 29.04.1980 4 Ob 128/79
    Veröff: SZ 53/67 = RdA 1983,89 (kritisch Löschingg)
  • 6 Ob 579/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 6 Ob 579/80
  • 4 Ob 561/79
    Entscheidungstext OGH 18.09.1980 4 Ob 561/79
    Auch; Beisatz: Herbeiführung der Bedingung wider Treu und Glauben. (T5)
  • 4 Ob 599/79
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 599/79
    Beisatz: Genehmigung nach § 3 Außenhandelsgesetz 1968 hier: um eine gegen Treu und Glauben verstoßende Vereitelung des Eintrittes der Bedingung annehmen zu können, muss überdies feststehen, dass die erforderliche behördliche Genehmigung im Fall einer solchen Antragstellung auch tatsächlich erteilt worden wäre. (T6)
    Veröff: SZ 53/140
  • 3 Ob 654/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1981 3 Ob 654/80
    Beis wie T4
  • 3 Ob 520/81
    Entscheidungstext OGH 24.06.1981 3 Ob 520/81
  • 6 Ob 797/80
    Entscheidungstext OGH 03.06.1981 6 Ob 797/80
  • 1 Ob 627/81
    Entscheidungstext OGH 16.12.1981 1 Ob 627/81
    Vgl; Beisatz: Von einer Verhinderung wider Treu und Glauben kann aber nicht gesprochen werden wenn die Erfüllung der Bedingung dem freien Willen dieser Partei unterliegt. (T7)
    Veröff: EvBl 1982/116 S 398
  • 5 Ob 584/82
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 5 Ob 584/82
    Auch
  • 7 Ob 793/81
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 7 Ob 793/81
  • 3 Ob 585/82
    Entscheidungstext OGH 20.10.1982 3 Ob 585/82
  • 1 Ob 757/82
    Entscheidungstext OGH 10.11.1982 1 Ob 757/82
    Beisatz: Das gegen Treu und Glauben verstoßende Verhalten muss von der Vertragspartei selbst ausgegangen sein. (T8)
  • 7 Ob 542/83
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 7 Ob 542/83
  • 5 Ob 550/83
    Entscheidungstext OGH 19.04.1983 5 Ob 550/83
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Erfolgshonorar eines Versicherungsberaters für Schadensliquidierung. (T9)
  • 6 Ob 597/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 597/84
    Auch; Beisatz: Hier: Ungerechtfertigte Verweigerung einer vergleichsweise übernommenen Verpflichtung zur Mitwirkung an einem konkret vorgeschlagenen Kaufabschluss durch einen der beiden Verkäufer einer Liegenschaft. (T10)
  • 7 Ob 578/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 7 Ob 578/87
  • 7 Ob 577/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 7 Ob 577/87
  • 4 Ob 541/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 541/87
    Beis wie T2
  • 5 Ob 514/88
    Entscheidungstext OGH 22.03.1988 5 Ob 514/88
    Vgl aber; Beisatz: Bei Scheidungsvergleich gemäß § 55a EheG nicht anzuwenden. (T11)
  • 8 Ob 649/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 8 Ob 649/88
    Veröff: EvBl 1989/65 S 240
  • 10 Ob 502/89
    Entscheidungstext OGH 21.02.1989 10 Ob 502/89
  • 1 Ob 689/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 1 Ob 689/90
    Veröff: JBl 1991,382
  • 1 Ob 537/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 537/91
  • 9 ObA 7/93
    Entscheidungstext OGH 24.02.1993 9 ObA 7/93
    Vgl auch
  • 1 Ob 529/93
    Entscheidungstext OGH 20.04.1993 1 Ob 529/93
    Veröff: ÖBA 1993,985
  • 7 Ob 515/95
    Entscheidungstext OGH 27.01.1995 7 Ob 515/95
    Auch; Beis wie T6 nur: Um eine gegen Treu und Glauben verstoßende Vereitelung des Eintrittes der Bedingung annehmen zu können, muss überdies feststehen, dass die erforderliche behördliche Genehmigung im Fall einer solchen Antragstellung auch tatsächlich erteilt worden wäre. (T12)
  • 7 Ob 601/95
    Entscheidungstext OGH 27.03.1996 7 Ob 601/95
  • 1 Ob 234/97m
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 234/97m
    Auch; Beisatz: Aus der Verletzung einer Treuepflicht kann der Vermittler keine Rechte auf Provisionszahlung herleiten. (T13)
  • 3 Ob 171/00v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 3 Ob 171/00v
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Ob die Bedingung als ausgefallen anzusehen ist, wenn der Begünstigte ihren Eintritt wider Treu und Glauben herbeigeführt hat, ist eine Frage des Einzelfalls. (T14)
  • 6 Ob 59/00w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 59/00w
    Auch; Veröff: SZ 73/180
  • 8 ObA 210/01t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2001 8 ObA 210/01t
    Beisatz: Wird ein vom Arbeitgeber angenommenes Vergleichsanbot des Arbeitnehmers zur einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses (statt der vom Betriebsrat angefochtenen Kündigung) von Seiten des Arbeitnehmers unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Betriebsrates und der Arbeiterkammer gestellt, vom Arbeitnehmer durch Einwirkung auf den Betriebsrat im Sinne einer Versagung der Zustimmung vereitelt, so gilt die Bedingung als eingetreten. (T15)
  • 9 Ob 168/02z
    Entscheidungstext OGH 10.07.2002 9 Ob 168/02z
    Beis wie T2
  • 8 ObA 145/02k
    Entscheidungstext OGH 13.02.2003 8 ObA 145/02k
  • 9 ObA 1/03t
    Entscheidungstext OGH 21.05.2003 9 ObA 1/03t
    Auch
  • 2 Ob 33/05z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 2 Ob 33/05z
    Beis wie T12
  • 5 Ob 231/06s
    Entscheidungstext OGH 14.11.2006 5 Ob 231/06s
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
    Beis wie T14
  • 8 Ob 52/07s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 52/07s
  • 9 ObA 22/08p
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 22/08p
    Vgl auch
  • 3 Ob 241/15k
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 241/15k
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 41/16d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 41/16d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1914:RS0012728

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.05.2016

Dokumentnummer

JJR_19140303_OGH0002_0000RV00434_1400000_001

Rechtssatz für 1Ob787/53 2Ob505/85 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014820

Geschäftszahl

1Ob787/53; 2Ob505/85; 3Ob588/85; 7Ob542/86; 1Ob511/87; 1Ob544/87; 1Ob529/92 (1Ob530/92); 1Ob548/92; 4Ob510/93; 1Ob1538/95; 1Ob617/95; 4Ob301/97m; 2Ob382/97h; 2Ob509/96; 5Ob104/99a; 1Ob168/02s; 9Ob17/06z; 3Ob111/09h; 2Ob7/11k; 8ObA36/10t; 9ObA140/12x; 9ObA8/19w

Entscheidungsdatum

08.10.1953

Norm

ABGB §870 CII
ABGB §879 Abs1 BI
ABGB §1295 IIf7f

Rechtssatz

Eine allgemeine Aufklärungspflicht über alle Umstände, die den Vertragsgegner vom Vertragsabschluss abhalten könnten, besteht nicht. Das Verschweigen von Umständen kann nur dann sittenwidrig sein, wenn der Vertragsgegner nach Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte eine Mitteilung erwarten durfte.

(Reichsgericht vom 31.01.1944, II 130/43)

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 787/53
    Entscheidungstext OGH 08.10.1953 1 Ob 787/53
  • 2 Ob 505/85
    Entscheidungstext OGH 11.06.1985 2 Ob 505/85
  • 3 Ob 588/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 588/85
    Auch
  • 7 Ob 542/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 542/86
  • 1 Ob 511/87
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 511/87
    Auch; Veröff: MietSlg XXXIX/12
  • 1 Ob 544/87
    Entscheidungstext OGH 25.03.1987 1 Ob 544/87
    Veröff: JBl 1987,657
  • 1 Ob 529/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 1 Ob 529/92
    Auch
  • 1 Ob 548/92
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 548/92
    Beisatz: Jeder Teil muss somit grundsätzlich die eigenen Interessen selbst wahrnehmen. (T1)
    Veröff: JBl 1992,711 = ecolex 1993,157 = ÖBA 1993,408 (Koch)
  • 4 Ob 510/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 4 Ob 510/93
    Beisatz: Hier: Gerichtlicher Vergleich (T2)
  • 1 Ob 1538/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 1538/95
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 617/95
    Entscheidungstext OGH 23.10.1995 1 Ob 617/95
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 301/97m
    Entscheidungstext OGH 28.10.1997 4 Ob 301/97m
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 382/97h
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 382/97h
    Auch; Beisatz: Generelle Aussagen darüber, wann und in welchem Umfang eine Aufklärungspflicht besteht, sind kaum möglich; es kommt hiebei vor allem auf die Übung des redlichen Verkehrs an. (T3)
  • 2 Ob 509/96
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 2 Ob 509/96
    nur: Eine allgemeine Aufklärungspflicht über alle Umstände, die den Vertragsgegner vom Vertragsabschluss abhalten könnten, besteht nicht. (T4); Beis wie T1
  • 5 Ob 104/99a
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 5 Ob 104/99a
    Vgl
  • 1 Ob 168/02s
    Entscheidungstext OGH 28.02.2003 1 Ob 168/02s
    nur T4
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 111/09h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 111/09h
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 7/11k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 7/11k
    Beisatz: Hier: Keine Aufklärungspflicht über die (mutmaßliche) Höhe des Werklohns. (T5)
  • 8 ObA 36/10t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 ObA 36/10t
    nur T4
  • 9 ObA 140/12x
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 ObA 140/12x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufklärungspflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen ehemaligen Arbeitnehmern im Zusammenhang mit Vorschlägen, die auf eine Befreiung des Arbeitgebers von direkten Leistungsverpflichtungen aus seiner Pensionsvereinbarung hinauslaufen. (T6)
  • 9 ObA 8/19w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 ObA 8/19w
    nur T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0014820

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19531008_OGH0002_0010OB00787_5300000_001

Rechtssatz für 1Ob191/75 5Ob626/76 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014885

Geschäftszahl

1Ob191/75; 5Ob626/76; 6Ob592/77; 1Ob520/78; 6Ob511/78; 1Ob617/79; 1Ob686/79; 3Ob666/78; 8Ob523/80; 3Ob570/79; 5Ob527/81; 1Ob723/81; 7Ob691/81; 3Ob509/82; 1Ob3/83; 3Ob504/83; 1Ob634/83; 7Ob680/83; 1Ob704/84; 1Ob691/84; 8Ob511/86; 7Ob669/86; 7Ob12/87; 8Ob581/87; 1Ob539/88; 4Ob406/87; 9ObA208/89; 7Ob524/91; 7Ob619/91; 1Ob525/94; 8Ob29/94; 3Ob509/95; 4Ob2027/96h; 4Ob127/97y; 1Ob195/00h; 1Ob110/02m; 9ObA243/02d; 3Ob25/03b; 6Ob12/05s; 9ObA22/06k; 9Ob17/06z; 4Ob44/07k; 9ObA18/08z; 7Ob20/11h; 4Ob117/15g

Entscheidungsdatum

08.10.1975

Norm

ABGB §871 A
ABGB §878
ABGB §1295 IIf7b

Rechtssatz

Mögliche Geschäftspartner treten schon mit der Kontaktaufnahme in ein beiderseitiges vorvertragliches Schuldverhältnis, das die Beteiligten insbesondere verpflichtet, einander über die Beschaffenheit der in Aussicht genommenen Leistungsgegenstände aufzuklären und Umstände mitzuteilen, die einem gültigen Vertragsabschluss entgegenstehen. Eine Verletzung dieser Verpflichtungen macht bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 1295 ABGB schadenersatzpflichtig.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 191/75
    Entscheidungstext OGH 08.10.1975 1 Ob 191/75
    Veröff: SZ 48/102 = EvBl 1976/106 S 209 = NZ 1977,108 = JBl 1976,205
    (m Anm v Bydlinski)
  • 5 Ob 626/76
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 5 Ob 626/76
    Beisatz: Das die Geschäftspartner zu gegenseitiger Rücksichtnahme bei der Vorbereitung und beim Abschluss des Geschäftes verpflichtet. (T1)
    Veröff: SZ 49/94 = EvBl 1976/282 S 657 = JBl 1977,315
  • 6 Ob 592/77
    Entscheidungstext OGH 26.05.1977 6 Ob 592/77
    Beisatz: Übertriebene Behauptung von Mängeln eines Bauwerkes, sodass letztlich Rücktritt erfolgt. (T2)
  • 1 Ob 520/78
    Entscheidungstext OGH 08.03.1978 1 Ob 520/78
    Beisatz: Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten bilden kein selbständiges Schuldverhältnis, sondern sind ein Teil des durch den Vertragsabschluss begründeten Schuldverhältnisses. (T3)
    Veröff: SZ 51/26 = JBl 1979,201
  • 6 Ob 511/78
    Entscheidungstext OGH 27.04.1978 6 Ob 511/78
    Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 592/77
  • 1 Ob 617/79
    Entscheidungstext OGH 30.05.1979 1 Ob 617/79
    Veröff: SZ 52/90 = GesRZ 1979,175 = JBl 1980,33
  • 1 Ob 686/79
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 1 Ob 686/79
  • 3 Ob 666/78
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 3 Ob 666/78
    Veröff: SZ 52/135
  • 8 Ob 523/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 523/80
  • 3 Ob 570/79
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 3 Ob 570/79
  • 5 Ob 527/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 5 Ob 527/81
    Auch
  • 1 Ob 723/81
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 723/81
    Vgl auch
  • 7 Ob 691/81
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 7 Ob 691/81
  • 3 Ob 509/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1982 3 Ob 509/82
    Auch
  • 1 Ob 3/83
    Entscheidungstext OGH 23.02.1983 1 Ob 3/83
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 504/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 504/83
    Auch; nur: Mögliche Geschäftspartner treten schon mit der Kontaktaufnahme in ein beiderseitiges vorvertragliches Schuldverhältnis, das die Beteiligten insbesondere verpflichtet, einander über die Beschaffenheit der in Aussicht genommenen Leistungsgegenstände aufzuklären und Umstände mitzuteilen, die einem gültigen Vertragsabschluss entgegenstehen. (T4)
    Veröff: RdW 1983,7
  • 1 Ob 634/83
    Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 634/83
    Beisatz: Hier: Aufklärung über die Untauglichkeit der aus der Selbstauskunft hervorgehenden Finanzierungsgrundlagen für den Kauf eines Fertighauses. (T5)
  • 7 Ob 680/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 680/83
    nur T4; Veröff: ZVR 1985/143 S 273
  • 1 Ob 704/84
    Entscheidungstext OGH 12.11.1984 1 Ob 704/84
    nur: Mögliche Geschäftspartner treten schon mit der Kontaktaufnahme in ein beiderseitiges vorvertragliches Schuldverhältnis. (T6) Beis wie T3 nur: Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten (T7)
  • 1 Ob 691/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1985 1 Ob 691/84
    Beis wie T1; Veröff: SZ 58/69 = NZ 1987,179
  • 8 Ob 511/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 8 Ob 511/86
    nur T6; nur: Eine Verletzung dieser Verpflichtungen macht bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 1295 ABGB schadenersatzpflichtig. (T8)
    Beisatz: Im Rahmen dieses beiderseitigen Schuldverhältnisses bestehen Aufklärungspflichten, Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten, die den unselbständigen vertraglichen Nebenpflichten entsprechen. (T9)
    Veröff: SZ 59/109 = NZ 1987,214 = GesRZ 1987,154
  • 7 Ob 669/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 669/86
    Auch; nur T4; Beisatz: Die Schutz- und Sorgfaltspflichten können ausnahmsweise auch vom Oblaten durch Nichtabschluss verletzt werden. (T10)
  • 7 Ob 12/87
    Entscheidungstext OGH 30.04.1987 7 Ob 12/87
    Auch; nur T8; Beis wie T1; Veröff: RdW 1987,373
  • 8 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 25.06.1987 8 Ob 581/87
    Auch; nur T4; Beis wie T1
  • 1 Ob 539/88
    Entscheidungstext OGH 13.04.1988 1 Ob 539/88
    Veröff: SZ 61/90 = WBl 1988,342
  • 4 Ob 406/87
    Entscheidungstext OGH 31.05.1988 4 Ob 406/87
    Vgl auch; nur T6; Beisatz: Hier: Öffentliche Ausschreibung (T11)
    Veröff: SZ 61/134 = WBl 1988,433 = ÖBl 1989,77
  • 9 ObA 208/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 208/89
    Auch; Veröff: JBl 1990,599
  • 7 Ob 524/91
    Entscheidungstext OGH 02.05.1991 7 Ob 524/91
    nur T6; Beis wie T1
  • 7 Ob 619/91
    Entscheidungstext OGH 19.12.1991 7 Ob 619/91
    Auch; Beisatz: Eine Haftung ist dann anzunehmen, wenn in den Vertragsverhandlungen beim Partner das Vertrauen geweckt und genährt wurde, der Vertrag werde mit Sicherheit zustande kommen. (T12)
  • 1 Ob 525/94
    Entscheidungstext OGH 03.05.1994 1 Ob 525/94
    nur T4
  • 8 Ob 29/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 8 Ob 29/94
    Auch; nur T4; Beis wie T7; Beisatz: Eine Verletzung von Aufklärungspflichten stellt insbesondere die Irreführung in bezug auf solche Umstände, bei deren Kenntnis der Vertragspartner vom Vertragsabschluss Abstand genommen oder das Geschäft anders geschlossen hätte, dar; sie kann auch durch Schweigen erfolgen. (T13)
  • 3 Ob 509/95
    Entscheidungstext OGH 22.02.1995 3 Ob 509/95
  • 4 Ob 2027/96h
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 2027/96h
    Vgl auch
  • 4 Ob 127/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 127/97y
    Ähnlich; nur T4; Veröff: SZ 70/108
  • 1 Ob 195/00h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 195/00h
    Beis wie T1
  • 1 Ob 110/02m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 110/02m
    Vgl auch; Beis wie T11; Beisatz: Die Verletzung der Vergabevorschriften kann im vorvertraglichen Raum nach den Grundsätzen der culpa in contrahendo - ein Verschulden des Organs vorausgesetzt, das indes gemäß § 1298 ABGB vermutet wird, sodass der Rechtsträger insofern den Entlastungsbeweis antreten müsste - die Verpflichtung des Rechtsträgers zum Schadenersatz zur Folge haben. (T14)
    Veröff: SZ 2003/26
  • 9 ObA 243/02d
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 9 ObA 243/02d
    nur T6; Beis wie T1; Beis wie T9; Beisatz: Diese vorvertraglichen Pflichten sind den Vertragspflichten ähnlich, richten sich aber niemals auf Leistung einer Sache; das Schuldverhältnis ist vielmehr ein solches "ohne Hauptleistungspflicht". (T15)
  • 3 Ob 25/03b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 25/03b
    Auch; Beis wie T1; Beis ähnlich wie T9
  • 6 Ob 12/05s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 12/05s
    Auch
  • 9 ObA 22/06k
    Entscheidungstext OGH 12.07.2006 9 ObA 22/06k
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
  • 4 Ob 44/07k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 44/07k
    Veröff: SZ 2007/62
  • 9 ObA 18/08z
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 ObA 18/08z
    Vgl auch; Beisatz: Das Ziel, die „gesamte Arbeitswelt" diskriminierungsfrei zu stellen, wäre nicht erreichbar, wenn im Fall der sexuellen Belästigung die vorvertragliche Phase ausgeklammert bliebe. Diese Beurteilung steht auch mit der allgemeinen schuldrechtlichen Auffassung von der Haftung aus culpa in contrahendo für eine vorvertragliche Verletzung von Schutz-, Sorgfalts- und Aufklärungspflichten ab der Aufnahme des geschäftlichen Kontakts im Einklang. (T16)
    Veröff: SZ 2008/77
  • 7 Ob 20/11h
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 20/11h
    Auch
  • 4 Ob 117/15g
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 117/15g
    Vgl auch; Veröff: SZ 2015/80

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0014885

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19751008_OGH0002_0010OB00191_7500000_002

Rechtssatz für 1Ob191/75 5Ob626/76 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016374

Geschäftszahl

1Ob191/75; 5Ob626/76; 1Ob617/79; 2Ob572/80; 3Ob533/82 (3Ob534/82); 1Ob3/83; 6Ob554/84; 1Ob713/84; 1Ob3/87; 1Ob539/88; 6Ob672/88; 6Ob737/88; 3Ob519/89; 8Ob514/90; 2Ob598/94; 9ObA31/95; 3Ob509/95; 4Ob127/97y; 1Ob377/97s; 4Ob53/98t; 4Ob188/98w; 6Ob159/98w; 8Ob174/98s; 1Ob183/00v; 1Ob195/00h; 1Ob173/03b; 6Ob12/05s; 9Ob17/06z; 4Ob44/07k; 2Ob230/07y; 6Ob104/06x; 9ObA117/06f; 2Ob236/08g; 8Ob34/09x; 2Ob176/10m; 9ObA92/12p; 8ObA34/13b; 5Ob31/13i; 9ObA114/13z; 4Ob117/15g; 5Ob93/16m; 6Ob211/17y; 2Ob96/18h

Entscheidungsdatum

08.10.1975

Norm

ABGB §878
ABGB §1295 IIf7b
ABGB §1323 D

Rechtssatz

Bei Schadenersatzverpflichtungen aus dem vorvertraglichen Schuldverhältnis (culpa in contrahendo) ist der Vertrauensschaden (negatives Vertragsinteresse) zu ersetzen. Der Geschädigte ist so zu stellen, wie er stünde, wenn die Pflichtverletzung nicht begangen worden wäre. Nach dem Grad des Verschuldens ist entweder eigentliche Schadloshaltung oder auch der entgangene Gewinn zu ersetzen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 191/75
    Entscheidungstext OGH 08.10.1975 1 Ob 191/75
    Veröff: SZ 48/102 = EvBl 1976/106 S 209 = NZ 1977,108 = JBl 1976,205 mit Anmerkung von Bydlinski
  • 5 Ob 626/76
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 5 Ob 626/76
    Veröff: SZ 49/94 = EvBl 1976/282 S 657 = JBl 1977,315
  • 1 Ob 617/79
    Entscheidungstext OGH 30.05.1979 1 Ob 617/79
    nur: Bei Schadenersatzverpflichtungen aus dem vorvertraglichen Schuldverhältnis (culpa in contrahendo) ist der Vertrauensschaden (negatives Vertragsinteresse) zu ersetzen. Der Geschädigte ist so zu stellen, wie er stünde, wenn die Pflichtverletzung nicht begangen worden wäre. (T1)
    Veröff: SZ 52/90 = GesRZ 1979,175 = JBl 1980,33
  • 2 Ob 572/80
    Entscheidungstext OGH 10.02.1981 2 Ob 572/80
    nur: Bei Schadenersatzverpflichtungen aus dem vorvertraglichen Schuldverhältnis (culpa in contrahendo) ist der Vertrauensschaden (negatives Vertragsinteresse) zu ersetzen. (T2)
  • 3 Ob 533/82
    Entscheidungstext OGH 09.06.1982 3 Ob 533/82
    nur T1
  • 1 Ob 3/83
    Entscheidungstext OGH 23.02.1983 1 Ob 3/83
    nur T2
  • 6 Ob 554/84
    Entscheidungstext OGH 03.05.1984 6 Ob 554/84
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Fahrlässige Verletzung nebenvertraglicher Aufklärungspflichten. (T3)
  • 1 Ob 713/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 713/84
    nur T2; Veröff: SZ 57/198 = RdW 1985,211 = JBl 1985,616 (Hügel)
  • 1 Ob 3/87
    Entscheidungstext OGH 04.03.1987 1 Ob 3/87
    nur T2; Veröff: SZ 60/36 = JBl 1987,529
  • 1 Ob 539/88
    Entscheidungstext OGH 13.04.1988 1 Ob 539/88
    nur T2; Veröff: SZ 61/90 = WBl 1988,342
  • 6 Ob 672/88
    Entscheidungstext OGH 24.11.1988 6 Ob 672/88
    nur T1
  • 6 Ob 737/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1989 6 Ob 737/88
    nur T2; Veröff: ecolex 1990,289
  • 3 Ob 519/89
    Entscheidungstext OGH 04.10.1989 3 Ob 519/89
    nur T2; Veröff: ÖBA 1990,554 (Apathy) = JBl 1990,322 (P Bydlinski)
  • 8 Ob 514/90
    Entscheidungstext OGH 31.01.1991 8 Ob 514/90
    nur T2; Veröff: EvBl 1991/101 S 446 = WBl 1991,142 = ecolex 1991,317 = RdW 1991,231
  • 2 Ob 598/94
    Entscheidungstext OGH 12.01.1995 2 Ob 598/94
    nur T2
  • 9 ObA 31/95
    Entscheidungstext OGH 12.04.1995 9 ObA 31/95
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 68/76
  • 3 Ob 509/95
    Entscheidungstext OGH 22.02.1995 3 Ob 509/95
    nur T1
  • 4 Ob 127/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 127/97y
    Auch; nur T2; Beisatz: Das positive Interesse ist nur dann zu ersetzen, wenn ohne die Pflichtverletzung der Vertrag zustande gekommen wäre. (T4)
    Beisatz: Hier: Notar vertraut auf die Behauptung einer Blinden, ohnehin zu sehen. (T5)
    Veröff: SZ 70/108
  • 1 Ob 377/97s
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 377/97s
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 53/98t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 53/98t
    nur T1; Veröff: SZ 71/36
  • 4 Ob 188/98w
    Entscheidungstext OGH 12.08.1998 4 Ob 188/98w
    Auch; nur T2; Beis wie T4
  • 6 Ob 159/98w
    Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 159/98w
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Mehrseitige Treuhandschaft zum Zwecke der Abwicklung eines Liegenschaftskaufvertrages. (T6)
  • 8 Ob 174/98s
    Entscheidungstext OGH 11.02.1999 8 Ob 174/98s
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Vertrauen auf die Richtigkeit einer Auskunft: Eine der, bei hypothetischem Nachvollzug der Sachlage aber im allgemeinen zu unterstellenden (SZ 67/54), Anspruchsvoraussetzungen ist die Tatsache, dass der Geschädigte bei richtiger Information nicht abgeschlossen hätte. (T7)
  • 1 Ob 183/00v
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 1 Ob 183/00v
    nur T1; Beisatz: Wurde dem Kläger in fahrlässiger Verkennung des Umfangs der gebotenen Aufklärung vorenthalten, dass die ihm zum Kauf angebotene Eigentumswohnung nicht einmal der verkehrsüblichen Beschaffenheit entspricht, so schulden ihm die Beklagten bei Veranlassung eines wesentlichen Irrtums nicht nur die Rückabwicklung des Vertrags, sondern haften ihm auch für den Vertrauensschaden. (T8)
    Veröff: SZ 73/160
  • 1 Ob 195/00h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 195/00h
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 173/03b
    Entscheidungstext OGH 01.07.2004 1 Ob 173/03b
    Beisatz: Dabei sind auch reine Vermögensschäden zu ersetzen. (T9)
    Beisatz: Dies gilt auch im Amtshaftungsrecht. (T10)
  • 6 Ob 12/05s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 12/05s
    nur T2
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 44/07k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 44/07k
    Veröff: SZ 2007/62
  • 2 Ob 230/07y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 230/07y
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 104/06x
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 104/06x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Beklagte hat die Kläger nicht aus reiner Gefälligkeit (selbstlos), sondern aus geschäftlichem Interesse beraten. Auf Grund der geschäftlichen Kontaktaufnahme entstand ein Schuldverhältnis ohne primäre Leistungspflichten, aber mit Schutz- und Sorgfaltspflichten. (T11)
    Beisatz: Für den Schadenersatzanspruch wegen unrichtigen Rates (unrichtiger Auskunft) muss nicht zwischen Nichterfüllungs- und Vertrauensschaden unterschieden werden (so schon 3 Ob 304/02f). (T12)
  • 9 ObA 117/06f
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 117/06f
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob auch entgangener Gewinn zu ersetzen ist, hängt zwar vom Grad des Verschuldens des Schädigers ab, führt aber selbst im Fall der Bejahung noch nicht zur Zuerkennung des Erfüllungsinteresses. (T13)
    Veröff: SZ 2008/51
  • 2 Ob 236/08g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 236/08g
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 34/09x
    Entscheidungstext OGH 18.06.2009 8 Ob 34/09x
    Vgl auch; nur T2
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
  • 9 ObA 92/12p
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 92/12p
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Unzureichende Aufklärung des Arbeitgebers im Zusammenhang mit dem Umstieg von einer betrieblichen Altersvorsorge auf ein beitragsorientiertes Pensionskassenmodell. (T14)
  • 8 ObA 34/13b
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 ObA 34/13b
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 5 Ob 31/13i
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 31/13i
    Vgl auch
  • 9 ObA 114/13z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 9 ObA 114/13z
  • 4 Ob 117/15g
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 117/15g
    Vgl; Veröff: SZ 2015/80
  • 5 Ob 93/16m
    Entscheidungstext OGH 11.07.2016 5 Ob 93/16m
    Auch
  • 6 Ob 211/17y
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 211/17y
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 96/18h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 96/18h
    nur T1; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0016374

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19751008_OGH0002_0010OB00191_7500000_003

Rechtssatz für 6Ob692/76 6Ob676/76 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0013947

Geschäftszahl

6Ob692/76; 6Ob676/76; 5Ob588/78; 1Ob727/81; 7Ob505/82; 7Ob812/81; 2Ob551/81; 7Ob777/81; 5Ob564/82; 1Ob31/82; 5Ob595/82; 7Ob703/82; 8Ob577/82; 1Ob610/83; 3Ob572/83; 1Ob713/83; 3Ob605/83; 7Ob603/84 (7Ob1511/84); 1Ob682/84; 1Ob515/85; 8Ob502/85; 3Ob578/84; 4Ob70/85; 8Ob649/85; 7Ob666/85 (7Ob667/85 -7Ob669/85); 7Ob533/86; 7Ob556/86; 6Ob669/86; 6Ob609/86; 8Ob678/86; 4Ob590/87; 3Ob547/86; 3Ob630/86; 7Ob549/88; 10ObS147/89; 8Ob507/88; 2Ob593/89; 6Ob527/90; 1Ob18/90; 8Ob702/89; 4Ob513/92; 1Ob547/93 (1Ob548/93); 9ObA139/94; 1Ob564/95; 7Ob637/95; 2Ob506/96; 8Ob1523/96; 1Ob142/97g; 1Ob414/97g; 4Ob171/98w; 9Ob309/98a; 9ObA357/98k; 6Ob177/98t; 5Ob201/01x; 10Ob99/02k; 8ObA51/03p; 7Ob21/04w; 3Ob126/04g; 4Ob197/05g; 9Ob17/06z; 9Ob37/07t; 8Ob94/09w; 5Ob214/10x; 9Ob26/10d; 2Ob46/11w; 1Ob17/12z; 5Ob253/12k; 3Ob113/13h; 2Ob164/12z; 4Ob4/14p; 6Ob132/14a; 10Ob26/14t; 7Ob31/15g; 1Ob87/15y; 7Ob188/15w; 9ObA88/16f; 3Ob67/17z; 7Ob107/17m; 5Ob37/18d; 1Ob194/18p; 4Ob5/19t

Entscheidungsdatum

28.10.1976

Norm

ABGB §861
ABGB §863 A

Rechtssatz

Bei der Beurteilung einer Handlung auf ihre konkludente Aussage ist größte Vorsicht geboten, weil die Gefahr besteht, dass dem Handelnden Äußerungen unterstellt werden, die nicht in seinem Sinn waren. Eine konkludente Handlung darf nur angenommen werden, wenn sie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen eindeutig in einer bestimmten Richtung zu verstehen ist. Es darf kein vernünftiger Grund übrig sein, daran zu zweifeln, dass der Wille, eine Rechtsfolge in einer bestimmten Richtung herbeizuführen vorliegt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 692/76
    Entscheidungstext OGH 28.10.1976 6 Ob 692/76
  • 6 Ob 676/76
    Entscheidungstext OGH 28.10.1976 6 Ob 676/76
  • 5 Ob 588/78
    Entscheidungstext OGH 30.05.1978 5 Ob 588/78
    nur: Eine konkludente Handlung darf nur angenommen werden, wenn sie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen eindeutig in einer bestimmten Richtung zu verstehen ist. Es darf kein vernünftiger Grund übrig sein, daran zu zweifeln, dass der Wille, eine Rechtsfolge in einer bestimmten Richtung herbeizuführen, vorliegt. (T1)
  • 1 Ob 727/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 727/81
    nur T1; Veröff: SZ 54/163 = JBl 1982,509 = MietSlg 33075(22)
  • 7 Ob 505/82
    Entscheidungstext OGH 21.01.1982 7 Ob 505/82
    nur T1; Veröff: MietSlg 34228(6)
  • 7 Ob 812/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 812/81
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 551/81
    Entscheidungstext OGH 23.03.1982 2 Ob 551/81
  • 7 Ob 777/81
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 7 Ob 777/81
  • 5 Ob 564/82
    Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 564/82
  • 1 Ob 31/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 1 Ob 31/82
    nur T1; Veröff: MietSlg 34036
  • 5 Ob 595/82
    Entscheidungstext OGH 12.10.1982 5 Ob 595/82
    nur T1
  • 7 Ob 703/82
    Entscheidungstext OGH 23.09.1982 7 Ob 703/82
    nur T1
  • 8 Ob 577/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 8 Ob 577/82
  • 1 Ob 610/83
    Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 610/83
  • 3 Ob 572/83
    Entscheidungstext OGH 15.06.1983 3 Ob 572/83
    nur T1
  • 1 Ob 713/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 713/83
    nur T1
  • 3 Ob 605/83
    Entscheidungstext OGH 11.01.1984 3 Ob 605/83
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 603/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 603/84
  • 1 Ob 682/84
    Entscheidungstext OGH 26.11.1984 1 Ob 682/84
  • 1 Ob 515/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1985 1 Ob 515/85
    nur T1; Veröff: SZ 58/11 = JBl 1985,620
  • 8 Ob 502/85
    Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 502/85
  • 3 Ob 578/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1985 3 Ob 578/84
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 70/85
    Entscheidungstext OGH 25.06.1985 4 Ob 70/85
  • 8 Ob 649/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 8 Ob 649/85
    Auch
  • 7 Ob 666/85
    Entscheidungstext OGH 19.12.1985 7 Ob 666/85
  • 7 Ob 533/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 533/86
  • 7 Ob 556/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 556/86
  • 6 Ob 669/86
    Entscheidungstext OGH 13.11.1986 6 Ob 669/86
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 609/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 6 Ob 609/86
    nur: Bei der Beurteilung einer Handlung auf ihre konkludente Aussage ist größte Vorsicht geboten, weil die Gefahr besteht, dass dem Handelnden Äußerungen unterstellt werden, die nicht in seinem Sinn waren. (T2)
    Veröff: ÖBA 1987,573
  • 8 Ob 678/86
    Entscheidungstext OGH 23.04.1987 8 Ob 678/86
    Vgl; Beisatz: Hier: Für Konkludenz ist ein strenger Maßstab anzulegen. (T3)
  • 4 Ob 590/87
    Entscheidungstext OGH 15.12.1987 4 Ob 590/87
  • 3 Ob 547/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1988 3 Ob 547/86
    Auch
  • 3 Ob 630/86
    Entscheidungstext OGH 10.02.1988 3 Ob 630/86
    Beis wie T3; Veröff: JBl 1989,782
  • 7 Ob 549/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 549/88
    nur T2; nur: Es darf kein vernünftiger Grund übrig sein, daran zu zweifeln, dass der Wille, eine Rechtsfolge in einer bestimmten Richtung herbeizuführen vorliegt. (T4)
  • 10 ObS 147/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 10 ObS 147/89
    nur T1; Beisatz: Hier: Die Frage, ob sich ein Ehemann, der Unterhaltszahlungen ohne förmliche Verpflichtung leistete, auch für die Zeit nach Rechtskraft der Scheidung weiterhin zu Unterhaltszahlungen verpflichten wollte, wurde verneint. (T5)
  • 8 Ob 507/88
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 8 Ob 507/88
    nur T1
  • 2 Ob 593/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 593/89
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 527/90
    Entscheidungstext OGH 10.05.1990 6 Ob 527/90
    Veröff: ÖBA 1990,722 = ecolex 1990,541
  • 1 Ob 18/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 1 Ob 18/90
    nur T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 702/89
    Entscheidungstext OGH 31.01.1991 8 Ob 702/89
    nur T1; Veröff: ecolex 1991,381 = JBl 1991,727
  • 4 Ob 513/92
    Entscheidungstext OGH 25.02.1992 4 Ob 513/92
    Beisatz: Bei der Beurteilung der Frage, ob ein Vertrag durch schlüssige Handlungen zustande gekommen ist, muß das gesamte Verhalten der Vertragsteile berücksichtigt werden. (T6)
  • 1 Ob 547/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 547/93
    nur T2
  • 9 ObA 139/94
    Entscheidungstext OGH 28.09.1994 9 ObA 139/94
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 564/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 564/95
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 68/105
  • 7 Ob 637/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 7 Ob 637/95
  • 2 Ob 506/96
    Entscheidungstext OGH 11.01.1996 2 Ob 506/96
    nur T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 1523/96
    Entscheidungstext OGH 13.06.1996 8 Ob 1523/96
    nur T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 142/97g
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 142/97g
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 414/97g
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 1 Ob 414/97g
    Auch; nur: Eine konkludente Handlung darf nur angenommen werden, wenn sie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen eindeutig in einer bestimmten Richtung zu verstehen ist. (T7)
    Beisatz: Die Fahrbereitschaft eines Gebrauchtwagens - und damit seine Verkehrssicherheit und Betriebssicherheit - gilt im Falle eines Kaufs beim gewerblichen Kraftfahrzeughändler mit Werkstättenbetrieb als schlüssig zugesichert. Kaufinteressenten müssen nach der redlichen Verkehrssitte nicht damit rechnen, daß an einem im gewerblichen Handel zum Kauf angebotenen, rund zweieinhalb Jahre alten Kraftfahrzeug etwas weniger als neuneinhalb Jahre alte Reifen montiert sein würden. (T8)
    Veröff: SZ 71/88
  • 4 Ob 171/98w
    Entscheidungstext OGH 12.08.1998 4 Ob 171/98w
    nur T2
  • 9 Ob 309/98a
    Entscheidungstext OGH 25.11.1998 9 Ob 309/98a
    nur T4
  • 9 ObA 357/98k
    Entscheidungstext OGH 17.03.1999 9 ObA 357/98k
  • 6 Ob 177/98t
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 177/98t
    nur T2; Beisatz: Es darf kein vernünftiger Grund bestehen, an einem Willensentschluss desjenigen, der ein bestimmtes Verhalten gesetzt hat, zu zweifeln. (T9)
  • 5 Ob 201/01x
    Entscheidungstext OGH 18.12.2001 5 Ob 201/01x
    nur T2; Beis ähnlich wie T3
  • 10 Ob 99/02k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 99/02k
    Auch
  • 8 ObA 51/03p
    Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 ObA 51/03p
    Auch; nur T4
  • 7 Ob 21/04w
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 21/04w
  • 3 Ob 126/04g
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 126/04g
    nur T7
  • 4 Ob 197/05g
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 4 Ob 197/05g
    Auch; Beisatz: Aus der Tatsache, dass die Streitteile in einem anderen Geschäftsfall ausdrücklich die Anwendung von Ö-Normen vereinbart haben, kann nicht zwingend geschlossen werden, dass auch im gegenständlichen die Ö-Normen zugrunde zu legen sind. (T10)
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
  • 9 Ob 37/07t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 9 Ob 37/07t
    nur T2
  • 8 Ob 94/09w
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 Ob 94/09w
    Auch
  • 5 Ob 214/10x
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 5 Ob 214/10x
    Vgl; Beisatz: Bei der Annahme der Schlüssigkeit eines Verhaltens im Hinblick auf einen rechtsgeschäftlichen Willen gemäß § 863 ABGB ist Vorsicht geboten und ein strenger Maßstab anzulegen. (T11)
  • 9 Ob 26/10d
    Entscheidungstext OGH 21.01.2011 9 Ob 26/10d
    Auch
  • 2 Ob 46/11w
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 46/11w
    Auch
  • 1 Ob 17/12z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2012 1 Ob 17/12z
    nur T1; Beisatz: Hier: Frage der Annahme einer einvernehmlichen Vertragsauflösung. (T12)
  • 5 Ob 253/12k
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 253/12k
    nur T1; Beisatz: Hier: Schlüssiger Dienstbarkeitsvertrag. (T13)
  • 3 Ob 113/13h
    Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 113/13h
    Beisatz: Hier: Widmungserklärung des Schuldners iSd § 1415 ABGB. (T14)
  • 2 Ob 164/12z
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 164/12z
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T9; Beisatz: Keine konkludente Vertragsübernahme etwa bei Übermittlung eines „neuen“ Mietvertrags an den Unternehmenserwerber. (T15)
  • 4 Ob 4/14p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 4/14p
    Vgl auch; nur T2; Beis ähnlich wie T11
  • 6 Ob 132/14a
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 132/14a
    Auch
  • 10 Ob 26/14t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 Ob 26/14t
    Vgl auch; ähnlich nur T7; Beisatz: Hier: Kündigung von Lizenzverträgen. (T16)
  • 7 Ob 31/15g
    Entscheidungstext OGH 30.04.2015 7 Ob 31/15g
    Auch
  • 1 Ob 87/15y
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 87/15y
    Beis wie T13
  • 7 Ob 188/15w
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 188/15w
  • 9 ObA 88/16f
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 88/16f
    Auch; nur T4
  • 3 Ob 67/17z
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 67/17z
  • 7 Ob 107/17m
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 107/17m
    Auch
  • 5 Ob 37/18d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 37/18d
    Auch
  • 1 Ob 194/18p
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 194/18p
  • 4 Ob 5/19t
    Entscheidungstext OGH 26.03.2019 4 Ob 5/19t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0013947

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19761028_OGH0002_0060OB00692_7600000_001

Rechtssatz für 8Ob1501/83 4Ob1505/83 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044298

Geschäftszahl

8Ob1501/83; 4Ob1505/83; 3Ob1508/83; 6Ob1503/84; 3Ob4/84 (3Ob5/84); 3Ob1501/84; 6Ob1505/84; 4Ob1504/84; 4Ob1507/84; 6Ob1511/84; 8Ob527/84; 6Ob1515/84; 6Ob1517/84; 5Ob559/84; 7Ob27/84; 3Ob1514/84; 3Ob1012/84; 4Ob1523/84; 4Ob1525/84 (4Ob1526/84); 5Ob1510/87; 2Ob1506/87; 7Ob44/87; 7Ob1535/88; 8Ob1502/89; 9Ob1765/91; 8Ob1573/92; 3Ob1142/93; 8Ob10/94; 8Ob1015/94; 1Ob43/94; 8Ob511/95; 6Ob1677/95; 9ObA1047/95; 8Ob2122/96h; 1Ob1725/95; 9Ob1508/96; 10Ob2398/96m; 8Ob2208/96f; 8Ob2161/96v; 1Ob2299/96m; 1Ob2380/96y; 1Ob276/97p; 9ObA385/97a; 9Ob340/97h; 8Ob387/97p; 9Ob42/98m; 9Ob72/98y; 9Ob128/98h; 6Ob170/98p; 1Ob85/98a; 8Ob100/98h; 2Ob384/97b; 1Ob359/98w; 1OB136/99b; 9Ob100/99t; 1Ob28/99w; 5Ob175/99t; 1Ob167/99m; 6Ob117/99w; 6Ob194/00y; 9Ob72/01f; 3Ob173/01i; 8ObA48/01v; 7Ob263/01d; 1Ob286/01t; 9Ob295/01z; 1Ob46/02z; 1Ob196/02h; 8Ob101/02i; 1Ob131/02z; 1Ob25/03p; 2Ob86/03s; 4Ob147/03a; 8ObA7/04v; 1Ob8/04i; 7Ob165/04x; 10Ob33/03f; 7Ob206/04a; 9ObA91/05f; 7Ob198/05a; 10Ob98/05t; 10Ob62/05y; 10Ob140/05v; 9ObA79/06t; 2Ob58/06b; 7Ob215/06b; 9Ob72/06p; 9Ob119/06z; 9Ob17/06z; 2Ob196/06x; 1Ob20/07h; 1Ob81/07d; 10Ob52/07f; 2Ob207/07s; 10Ob24/08i; 8Ob37/08m; 4Ob101/08v; 8Ob132/08g; 9ObA173/08v; 5Ob32/09f; 6Ob99/09s; 6Ob118/09k; 2Ob26/10b; 4Ob105/10k; 1Ob142/10d; 6Ob190/10z; 2Ob50/10g; 8ObA6/11g; 6Ob19/11d; 10Ob25/09p; 6Ob66/11s; 7Ob50/11w; 7Ob220/11w; 4Ob26/12w; 9ObA101/12m; 4Ob52/13w; 9Ob10/13f; 2Ob65/13t; 5Ob234/13t; 3Ob71/14h; 1Ob76/14d; 7Ob200/14h; 1Ob166/14i; 7Ob76/15z; 4Ob193/15h; 9ObA121/15g; 1Ob162/15b; 1Ob193/16p; 9ObA101/16t; 7Ob40/18k; 7Ob15/18h; 7Ob68/18b; 1Ob155/18b; 2Ob114/18f; 8Ob122/18a; 7Ob226/18p

Entscheidungsdatum

06.10.1983

Norm

ABGB §914
ZPO §502 Abs1 HI2
ZPO §508a

Rechtssatz

§ 914 ABGB; außerordentliche Revision nicht angenommen: Auslegungsfragen über Erklärungsabsicht im Einzelfall.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 1501/83
    Entscheidungstext OGH 06.10.1983 8 Ob 1501/83
  • 4 Ob 1505/83
    Entscheidungstext OGH 28.11.1983 4 Ob 1505/83
    Beisatz: Auslegung einer konkreten Vereinbarung. (T1)
  • 3 Ob 1508/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 3 Ob 1508/83
    Beis wie T1
  • 6 Ob 1503/84
    Entscheidungstext OGH 02.02.1984 6 Ob 1503/84
    Beisatz: Erkennbarkeit einer bestimmten Absicht eines Vertragsteiles; Nichtvorliegen einer undeutlichen Äußerung. (T2)
  • 3 Ob 4/84
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 3 Ob 4/84
    Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen: Ansicht des Berufungsgerichtes, dass ein Verhalten einen Verzicht darstellt. (T3)
  • 3 Ob 1501/84
    Entscheidungstext OGH 15.02.1984 3 Ob 1501/84
    Beisatz: Auslegung einzelner Ausdrücke eines Vertrages im Einzelfall. (T4)
  • 6 Ob 1505/84
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 6 Ob 1505/84
    Beisatz: Auslegung eines Prozessvorbringens. (T5)
  • 4 Ob 1504/84
    Entscheidungstext OGH 20.03.1984 4 Ob 1504/84
    Beisatz: Ungenügende beziehungsweise gänzlich fehlende Berücksichtigung des Parteiwillens durch Berufungsgericht; Aktenwidrig. (T6)
  • 4 Ob 1507/84
    Entscheidungstext OGH 03.04.1984 4 Ob 1507/84
    Beis wie T1
  • 6 Ob 1511/84
    Entscheidungstext OGH 29.03.1984 6 Ob 1511/84
    Beisatz: Auslegung des letzten Willens mit Tatfrage, soweit nicht nur Urkunden verwertet wurden. (T7)
  • 8 Ob 527/84
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 527/84
    Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen: Beisatz: Hier: Auslegung einzelner Bestimmungen eines auf die Umstände des ganz bestimmten konkreten Falles abgestellten Vertrages in ihrem Zusammenhang. (T8)
  • 6 Ob 1515/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 6 Ob 1515/84
    Beisatz: Außerordentliche Revision vorläufig angenommen: Eine auszulegende AGB - Bestimmung ist zwar als solche eine spezielle Ausformung im Einzelfall, ihre vielfache Anwendung im Rechtsverkehr verschafft ihr aber Bedeutung über den einzelnen Geschäftsfall und Rechtsfall hinaus (hier: Auslegung einer "Garantiebestimmung" in AGB aller Vertragshändler einer bestimmten Kraftfahrzeugerzeugungsunternehmung als bloße Modifizierung der Gewährleistungsregelung oder darüberhinaus als echte Garantie. (T9)
  • 6 Ob 1517/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 6 Ob 1517/84
    Beis wie T4
  • 5 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 19.06.1984 5 Ob 559/84
    Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen: Beisatz: Hier: Auslegung eines Dienstbarkeitsvertrags. (T10)
  • 7 Ob 27/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 27/84
    Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen: Auslegung eines Versicherungsvertrages. (T11)
  • 3 Ob 1514/84
    Entscheidungstext OGH 27.06.1984 3 Ob 1514/84
    Beisatz: Auslegung einer Urkunde um die Anerkennung der Haftung für künftige Schäden. (T12)
  • 3 Ob 1012/84
    Entscheidungstext OGH 12.09.1984 3 Ob 1012/84
    Beisatz: Beurteilung, ob das Verhalten des hausverwaltenden Miteigentümers als konkludenter Verzicht auf den weiteren Vollzug einer Räumungsexekution auszulegen ist. (T13)
  • 4 Ob 1523/84
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 4 Ob 1523/84
    Beisatz: Entscheidend ist hier nur die durch Zeugenbeweise festgestellte Parteienabsicht. (T14)
  • 4 Ob 1525/84
    Entscheidungstext OGH 13.11.1984 4 Ob 1525/84
    Beisatz: Haftet der Verkäufer eines "für Bauzwecke geeigneten" Grundstückes auch für die spätere Erlangung einer Teilungsbewilligung ohne jede diese voraussetzende Auflage seitens der Gemeinde (hier: Abtretung eines Teilstücks für öffentlichen Weg)? (T15)
  • 5 Ob 1510/87
    Entscheidungstext OGH 31.03.1987 5 Ob 1510/87
    Beisatz: Auslegungsfrage, ob eine nach Beendigung eines Dienstverhältnisses fortdauernde Überlassung der Dienstwohnung von den mietenrechtlichen Kündigungsbeschränkungen ausgenommen bleibt. (T16)
  • 2 Ob 1506/87
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 2 Ob 1506/87
    Beisatz: Hier: Anwendung Österreichischen Rechtes gemäß §§ 37, 38 IPRG. (T17)
  • 7 Ob 44/87
    Entscheidungstext OGH 15.10.1987 7 Ob 44/87
  • 7 Ob 1535/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 1535/88
    Beisatz: Entspricht die Auslegung der Vertragsbestimmung durch das Berufungsgericht den Grundsätzen des § 914 ABGB und ist sie weder unlogisch noch mit den Sprachregeln unvereinbar, so liegt insoweit keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO vor. (T18)
  • 8 Ob 1502/89
    Entscheidungstext OGH 26.01.1989 8 Ob 1502/89
    Beis wie T1
  • 9 Ob 1765/91
    Entscheidungstext OGH 28.08.1991 9 Ob 1765/91
    nur: Auslegungsfragen über Erklärungsabsicht im Einzelfall. (T19)
    Beis wie T2
  • 8 Ob 1573/92
    Entscheidungstext OGH 29.05.1992 8 Ob 1573/92
    Beis wie T18
  • 3 Ob 1142/93
    Entscheidungstext OGH 15.09.1993 3 Ob 1142/93
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 10/94
    Entscheidungstext OGH 24.02.1994 8 Ob 10/94
    Vgl aber; Beisatz: Bei Betriebsübernahmen werden Vertragsregelungen mit dem Zweck, den Betriebsübernehmer von "alten" Abfertigungsansprüchen zu entlasten, häufig getroffen. Eine solche Klausel hat daher über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung. (T20)
  • 8 Ob 1015/94
    Entscheidungstext OGH 15.09.1994 8 Ob 1015/94
    Auch; Beisatz: Hier: Es ist eine Auslegungsfrage im Einzelfall, inwieweit in einer konkludent erteilten Generalvollmacht auch eine Einzelvollmacht oder Gattungsvollmacht oder umgekehrt in einer Einzelvollmacht oder Gattungsvollmacht auch eine Generalbevollmächtigung enthalten ist. (T21)
  • 1 Ob 43/94
    Entscheidungstext OGH 27.01.1995 1 Ob 43/94
    Beisatz: Die Auslegung von Erklärungen beziehungsweise Verhaltensweisen könnte nur dann eine erhebliche Rechtsfrage darstellen, wenn infolge einer wesentlichen Verkennung der Rechtslage ein unvertretbares Auslegungsergebnis vorläge. (T22)
  • 8 Ob 511/95
    Entscheidungstext OGH 27.04.1995 8 Ob 511/95
    Vgl; Beis wie T18; Beisatz: Außer die Vereinbarung widerspricht im Ergebnis zwingenden gesetzlichen Normen. (T23)
  • 6 Ob 1677/95
    Entscheidungstext OGH 07.12.1995 6 Ob 1677/95
    Beis wie T22
  • 9 ObA 1047/95
    Entscheidungstext OGH 20.12.1995 9 ObA 1047/95
    Beis wie T4; Beis wie T18
  • 8 Ob 2122/96h
    Entscheidungstext OGH 24.05.1996 8 Ob 2122/96h
    Beis wie T1; Beis wie T18
  • 1 Ob 1725/95
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 1 Ob 1725/95
    Beis wie T18
  • 9 Ob 1508/96
    Entscheidungstext OGH 28.02.1996 9 Ob 1508/96
    Beis wie T1
  • 10 Ob 2398/96m
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 10 Ob 2398/96m
    Auch; Beisatz: Ob die Teilnahme einer Werbeagentur, die nach dem ersten "Durchgang" in die engere Wahl gekommen war, an der Zweitpräsentation einen weiteren Honoraranspruch geben oder ob die vereinbarte Pauschalzahlung ("Abstandshonorar") alle Aufwendungen bis zur endgültigen Auftragsvergabe abdecken sollte, betrifft die Vertragsauslegung im konkreten Einzelfall und hat keine darüber hinausgehende Bedeutung. (T24)
  • 8 Ob 2208/96f
    Entscheidungstext OGH 17.10.1996 8 Ob 2208/96f
    Beis wie T18
  • 8 Ob 2161/96v
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 8 Ob 2161/96v
    Vgl; nur: Außerordentliche Revision nicht angenommen. (T25)
    Beisatz: Revision angenommen - grober Fehler bei der Vertragsauslegung. (T26)
  • 1 Ob 2299/96m
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2299/96m
    Vgl; Beis wie T22
  • 1 Ob 2380/96y
    Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2380/96y
    Vgl; Beis wie T22; Beisatz: Ein Problem der Vertragsauslegung kann aber nur dann eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO darstellen, wenn dem Berufungsgericht eine auffallende Fehlbeurteilung unterlaufen wäre. (T27)
  • 1 Ob 276/97p
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 276/97p
    Beis wie T22
  • 9 ObA 385/97a
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 385/97a
    Beis wie T27
  • 9 Ob 340/97h
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 Ob 340/97h
    Beis wie T1
  • 8 Ob 387/97p
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 8 Ob 387/97p
    Auch; Beisatz: Umfang der Bürgschaftsverpflichtung. (T28)
  • 9 Ob 42/98m
    Entscheidungstext OGH 11.02.1998 9 Ob 42/98m
    Beis wie T18; Beis wie T22; Beis wie T27
  • 9 Ob 72/98y
    Entscheidungstext OGH 11.03.1998 9 Ob 72/98y
    Beis wie T18
  • 9 Ob 128/98h
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 9 Ob 128/98h
    Beis wie T18
  • 6 Ob 170/98p
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 6 Ob 170/98p
    Beis wie T3 nur: Ansicht des Berufungsgerichtes, dass ein Verhalten einen Verzicht darstellt. (T29)
  • 1 Ob 85/98a
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 85/98a
  • 8 Ob 100/98h
    Entscheidungstext OGH 24.08.1998 8 Ob 100/98h
    Auch; Beis wie T22; Beis wie T27
  • 2 Ob 384/97b
    Entscheidungstext OGH 11.02.1999 2 Ob 384/97b
    Auch; Beisatz: Ordentliche Revision zurückgewiesen. Es ist Auslegungsfrage im Einzelfall, ob sich aus einer Vereinbarung ein Anspruch auf Rückziehung konkreter Verwaltungsgerichtshofbeschwerden ableiten lässt. (T30)
  • 1 Ob 359/98w
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 359/98w
    Beisatz: Ob mangels ausdrücklicher Vereinbarung eine bestimmte Regelung einer ÖNorm als zumindest stillschweigend bedungener Vertragsbestandteil anzusehen ist, ist wegen der Abhängigkeit von der konkreten Vertragsgestaltung und von der Reichweite und der Bedeutung des entsprechenden Punkts der ÖNorm eine solche des Einzelfalls. (T31)
  • 1 Ob 136/99b
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 136/99b
    Beis wie T10
  • 9 Ob 100/99t
    Entscheidungstext OGH 05.05.1999 9 Ob 100/99t
    Beis wie T1
  • 1 Ob 28/99w
    Entscheidungstext OGH 08.06.1999 1 Ob 28/99w
    Vgl; Beisatz: Fragen der Vertragsauslegung kommt in der Regel keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. Dies hat auch dann zu gelten, wenn ein in einem Bescheid der Wasserrechtsbehörde nach § 111 Abs 3 WRG beurkundetes Übereinkommen auszulegen ist. (T32)
  • 5 Ob 175/99t
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 5 Ob 175/99t
    Vgl auch; nur T19; Beisatz: Die Frage eines schlüssigen Verzichts auf den Kündigungsgrund hat im allgemeinen keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung. (T33)
    Beisatz: Dies gilt auch für den Umfang eines Verzichts auf den Kündigungsgrund des § 30 Abs 2 Z 6 MRG. (T34)
  • 1 Ob 167/99m
    Entscheidungstext OGH 27.08.1999 1 Ob 167/99m
  • 6 Ob 117/99w
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 6 Ob 117/99w
    Vgl auch; Beis wie T18; Beis wie T27
  • 6 Ob 194/00y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 194/00y
    Auch; Beis wie T24; Beisatz: Hier: Auslegung eines Werbeagenturvertrages hinsichtlich Honorar. (T35)
  • 9 Ob 72/01f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2001 9 Ob 72/01f
  • 3 Ob 173/01i
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 3 Ob 173/01i
    Auch; Beis wie T1
  • 8 ObA 48/01v
    Entscheidungstext OGH 16.08.2001 8 ObA 48/01v
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Anspruch des ausscheidenden Geschäftsführers auf "Wohlverhaltensprämie" für den Fall der Überleitung der Geschäfte an neuen Geschäftsführer nach "den Vorstellungen des Aufsichtsrates". (T36)
  • 7 Ob 263/01d
    Entscheidungstext OGH 14.11.2001 7 Ob 263/01d
    Vgl auch
  • 1 Ob 286/01t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 286/01t
    Beis wie T22
  • 9 Ob 295/01z
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 Ob 295/01z
    Beis wie T22
  • 1 Ob 46/02z
    Entscheidungstext OGH 22.03.2002 1 Ob 46/02z
    Beisatz: Hier: Umfang des Gebrauchsrechts eines Bestandnehmers. (T37)
  • 1 Ob 196/02h
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 196/02h
    Beis wie T22; Beisatz: Dies gilt insbesondere auch dort, wo die Vorinstanzen bei der Auslegung einer Vereinbarung auch deren "Vorgeschichte" berücksichtigt haben. (T38)
  • 8 Ob 101/02i
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 101/02i
    Auch; Beisatz: Fragen der Vertragsauslegung kommt in der Regel keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. Sofern keine auffallende Fehlbeurteilung, also eine krasse Verkennung der Auslegungsgrundsätze vorliegt, die im Interesse der Rechtssicherheit wahrgenommen werden muss, entziehen sie sich zufolge ihrer Einzelfallbezogenheit im Allgemeinen generellen Aussagen. Ob auch eine andere Auslegung vertretbar wäre, ist keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO, sofern nicht eine krasse Fehlbeurteilung zu erkennen ist. (T39)
  • 1 Ob 131/02z
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 131/02z
    Beisatz: Hier: Dienstbarkeitsvertrag. (T40)
  • 1 Ob 25/03p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2003 1 Ob 25/03p
  • 2 Ob 86/03s
    Entscheidungstext OGH 08.05.2003 2 Ob 86/03s
  • 4 Ob 147/03a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 147/03a
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung von Willenserklärungen. (T41)
  • 8 ObA 7/04v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2004 8 ObA 7/04v
    Beis wie T41
  • 1 Ob 8/04i
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 8/04i
    Vgl auch; Beis wie T27; Beisatz: Dies gilt insbesondere auch für ungewöhnliche Vertragskonstruktionen, die von üblichen Vereinbarungen im Geschäftsverkehr (erheblich) abweichen. (T42)
  • 7 Ob 165/04x
    Entscheidungstext OGH 28.07.2004 7 Ob 165/04x
    Auch
  • 10 Ob 33/03f
    Entscheidungstext OGH 23.11.2004 10 Ob 33/03f
    Beis wie T22
  • 7 Ob 206/04a
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 7 Ob 206/04a
    Auch
  • 9 ObA 91/05f
    Entscheidungstext OGH 03.08.2005 9 ObA 91/05f
    Auch; Beis wie T39
  • 7 Ob 198/05a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 198/05a
    Auch
  • 10 Ob 98/05t
    Entscheidungstext OGH 22.12.2005 10 Ob 98/05t
    Auch; Beis wie T32 nur: Fragen der Vertragsauslegung kommt in der Regel keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T43)
  • 10 Ob 62/05y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2006 10 Ob 62/05y
    Auch; Beisatz: Hier: Verabredung einer gemeinsamen „Kletterpartie". (T44)
  • 10 Ob 140/05v
    Entscheidungstext OGH 28.03.2006 10 Ob 140/05v
    Beis ähnlich wie T27
  • 9 ObA 79/06t
    Entscheidungstext OGH 11.08.2006 9 ObA 79/06t
    Beis wie T39; Beisatz: „Auslegung einer Pensionszusage". (T45)
  • 2 Ob 58/06b
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 2 Ob 58/06b
    Auch; Beis wie T39 nur: Ob auch eine andere Auslegung vertretbar wäre, ist keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO, sofern nicht eine krasse Fehlbeurteilung zu erkennen ist. (T46)
  • 7 Ob 215/06b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 7 Ob 215/06b
    Beisatz: Hier: Schlüssige Überlassung von Grünflächen und Parkplatzflächen während des Bestandverhältnisses (Wohnungsmiete). (T47)
  • 9 Ob 72/06p
    Entscheidungstext OGH 18.10.2006 9 Ob 72/06p
    Beisatz: Hier: Vereinbarter Leistungsumfang zwischen Tiereigentümer und Tierarzt. (T48)
  • 9 Ob 119/06z
    Entscheidungstext OGH 15.11.2006 9 Ob 119/06z
    Beis wie T33; Beis wie T34; Beisatz: Es kann daher auch nicht generell dahin entschieden werden, dass ein Verzicht auf den Kündigungsgrund des § 30 Abs 2 Z 6 MRG in jedem Fall auch einen Verzicht auf die Geltendmachung des Kündigungsgrundes nach § 30 Abs 2 Z 4 erster Fall MRG in der Variante des Satzes 2 leg cit in sich schließt. (T49)
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
    Beis wie T22
  • 2 Ob 196/06x
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 196/06x
    Vgl; Beisatz: Die Frage, ob eine übernommene Verwahrungspflicht auch die wertvolle Armbanduhr des Klägers umfasste, betrifft die Auslegung einer konkreten Vereinbarung im Einzelfall. (T50)
  • 1 Ob 20/07h
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 20/07h
    Beis wie T38; Beisatz: Die Auslegung einer Vereinbarung nach den Grundsätzen des § 914 ABGB, insbesondere unter Erforschung der im konkreten Fall verfolgten Parteienabsicht, stellt regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO dar, sofern kein krasses Abweichen von den allgemeinen Regeln der Vertragsauslegung vorliegt. (T51)
  • 1 Ob 81/07d
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 81/07d
    Beis wie T31
  • 10 Ob 52/07f
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 52/07f
    Beisatz: Ob eine Vereinbarung im Einzelfall - insbesondere unter Erforschung der im konkreten Fall verfolgten Parteiabsicht - richtig ausgelegt wurde, stellt nach ständiger Rechtsprechung nur dann eine erhebliche Rechtsfrage (§ 502 Abs 1 ZPO) dar, wenn in krasser Verkennung der Auslegungsgrundsätze ein unvertretbares, aus Gründen der Einzelfallgerechtigkeit zu korrigierendes Auslegungsergebnis erzielt wurde, was etwa dann der Fall ist, wenn die Interpretation mit Sprachregeln, allgemeinen Erkenntnissätzen oder gesetzlichen Auslegungsregeln in (unversöhnlichem) Widerspruch steht. (T52)
  • 2 Ob 207/07s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 207/07s
    Vgl; Beis wie T5
  • 10 Ob 24/08i
    Entscheidungstext OGH 10.03.2008 10 Ob 24/08i
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T41
  • 8 Ob 37/08m
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 37/08m
  • 4 Ob 101/08v
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 101/08v
    Auch; Beis ähnlich wie T31 Hier: Hatten die Parteien vereinbart: „Die Ausführung erfolgt gemäß den Richtlinien der ÖNORM". (T53)
  • 8 Ob 132/08g
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 132/08g
    Auch; Beisatz: Die auf den Gesamtumständen des Einzelfalls beruhende Auslegung eines Standby Letter of Credit stellt keine erhebliche Rechtsfrage dar. (T54)
  • 9 ObA 173/08v
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 ObA 173/08v
    Beisatz: Die rechtliche Qualifikation der Beendigungsart des Arbeitsverhältnisses hängt von der Auslegung der in diesem Zusammenhang erfolgten Erklärungen der Parteien im jeweiligen Einzelfall ab, der in der Regel keine darüber hinausgehende erhebliche Bedeutung im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO zukommt. (T55)
  • 5 Ob 32/09f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 32/09f
    Beis wie T27; Beis wie T39; Beis wie T46; Bem: Hier: Frage, ob eine Erklärung als konkludente Kündigung (Änderungskündigung) eines Handelsvertretervertrags auszulegen ist. (T56)
  • 6 Ob 99/09s
    Entscheidungstext OGH 12.11.2009 6 Ob 99/09s
    Beis wie T46; Bem: Hier: Beurteilung, ob ein Aufforderungsschreiben als Vertragsrücktritt auszulegen ist. (T57)
  • 6 Ob 118/09k
    Entscheidungstext OGH 12.11.2009 6 Ob 118/09k
    Beis wie T10
  • 2 Ob 26/10b
    Entscheidungstext OGH 04.03.2010 2 Ob 26/10b
    Vgl
  • 4 Ob 105/10k
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 105/10k
    Vgl auch
  • 1 Ob 142/10d
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 1 Ob 142/10d
    Beis wie T29
  • 6 Ob 190/10z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 190/10z
    Beis wie T46
  • 2 Ob 50/10g
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 2 Ob 50/10g
    Auch
  • 8 ObA 6/11g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 ObA 6/11g
    Beis wie T45
  • 6 Ob 19/11d
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 19/11d
    Beis wie T22
  • 10 Ob 25/09p
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 10 Ob 25/09p
    Vgl auch
  • 6 Ob 66/11s
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 66/11s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 50/11w
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 50/11w
    Auch; Beis wie T39
  • 7 Ob 220/11w
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 220/11w
    Auch
  • 4 Ob 26/12w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 26/12w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Verhältnis Geschäftsführerbestellungs‑ und Überlassungsvertrag. (T58)
  • 9 ObA 101/12m
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 101/12m
    Auch; Beisatz: Hier: Zustimmung des Betriebsrats gemäß § 101 ArbVG. (T59)
  • 4 Ob 52/13w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 52/13w
    Vgl; Beis ähnlich wie T22; Beis wie T41
  • 9 Ob 10/13f
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 Ob 10/13f
    Vgl
  • 2 Ob 65/13t
    Entscheidungstext OGH 07.05.2013 2 Ob 65/13t
    Auch; Beis wie T27
  • 5 Ob 234/13t
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 234/13t
    Auch; Beis wie T39; Beis wie T41
  • 3 Ob 71/14h
    Entscheidungstext OGH 30.04.2014 3 Ob 71/14h
    Auch; Beis wie T31; Beis wie T53
  • 1 Ob 76/14d
    Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 76/14d
    Vgl auch
  • 7 Ob 200/14h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 200/14h
    Auch
  • 1 Ob 166/14i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 166/14i
    Vgl auch
  • 7 Ob 76/15z
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 76/15z
    Auch
  • 4 Ob 193/15h
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 193/15h
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung eines Feststellungsbescheids. (T60)
  • 9 ObA 121/15g
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 121/15g
    Beis wie T52
  • 1 Ob 162/15b
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 162/15b
  • 1 Ob 193/16p
    Entscheidungstext OGH 19.10.2016 1 Ob 193/16p
    Beis wie T3; Beis wie T29
  • 9 ObA 101/16t
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 101/16t
    Auch; Beis ähnlich wie T46
  • 7 Ob 40/18k
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 40/18k
    Vgl; Beis wie T22
  • 7 Ob 15/18h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 15/18h
    Auch; Beis wie T22
  • 7 Ob 68/18b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 68/18b
    Auch
  • 1 Ob 155/18b
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 155/18b
    Beis wie T27
  • 2 Ob 114/18f
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 114/18f
    Auch; Beis wie T22
  • 8 Ob 122/18a
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 122/18a
    Auch; Beis wie T39; Beisatz: Hier: Vergleich. (T61)
  • 7 Ob 226/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2019 7 Ob 226/18p
    Vgl; Beis ähnlich wie T39; Beisatz: Hier: Vereinbarung einer Versicherung nach Positionen. (T62)

Schlagworte

Auto

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0044298

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19831006_OGH0002_0080OB01501_8300000_001

Rechtssatz für 1Ob531/84 7Ob577/87 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0017391

Geschäftszahl

1Ob531/84; 7Ob577/87; 8Ob674/87; 8Ob649/88; 1Ob689/90; 1Ob2107/96a; 9ObA141/99x; 3Ob171/00v; 6Ob248/03v; 2Ob33/05z; 9Ob17/06z; 8Ob52/07s; 2Ob210/08h (2Ob211/08f); 7Ob41/16d; 10Ob47/17k

Entscheidungsdatum

02.05.1984

Norm

ABGB §897

Rechtssatz

Bei einem bedingten Vertrag ist jede Beeinflussung des Ablaufs der Ereignisse wider Treu und Glauben unzulässig; eine Partei darf also auf die Bedingung nicht in einer Weise einwirken, die die andere Partei nach Sinn und Zweck des Vertrages redlicherweise nicht erwarten konnte.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 531/84
    Entscheidungstext OGH 02.05.1984 1 Ob 531/84
  • 7 Ob 577/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 7 Ob 577/87
    Beisatz: Zuwiderhandeln bewirkt Erfüllungsfiktion. (T1)
  • 8 Ob 674/87
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 8 Ob 674/87
    Veröff; JBl 1990,242 = MietSlg XL/9
  • 8 Ob 649/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 8 Ob 649/88
    Veröff: EvBl 1989/65 S 240
  • 1 Ob 689/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 1 Ob 689/90
    Veröff: JBl 1991,382
  • 1 Ob 2107/96a
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2107/96a
    Auch
  • 9 ObA 141/99x
    Entscheidungstext OGH 29.09.1999 9 ObA 141/99x
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Ruhegenussvertrag - Vereitelung durch ungerechtfertigte Entlassung. (T2)
  • 3 Ob 171/00v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 3 Ob 171/00v
    Vgl auch; Beisatz: Ob die Bedingung als ausgefallen anzusehen ist, wenn der Begünstigte ihren Eintritt wider Treu und Glauben herbeigeführt hat, ist eine Frage des Einzelfalls. (T3)
  • 6 Ob 248/03v
    Entscheidungstext OGH 11.12.2003 6 Ob 248/03v
    Veröff: SZ 2003/160
  • 2 Ob 33/05z
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 2 Ob 33/05z
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
  • 8 Ob 52/07s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 52/07s
  • 2 Ob 210/08h
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 210/08h
    Vgl
  • 7 Ob 41/16d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 41/16d
  • 10 Ob 47/17k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 10 Ob 47/17k
    Auch; Beisatz: Hier: Unter der Bedingung einer Kreditfinanzierung abgeschlossener Kaufvertrag; keine treuwidrige Vereitelung des Bedingungseintritts bei Unterlassung des Abschlusses eines Kreditvertrags durch den Verbraucher, von dem dieser gemäß § 12 Abs 1 VKrG ohne Angabe von Gründen zurücktreten hätte können. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0017391

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.02.2018

Dokumentnummer

JJR_19840502_OGH0002_0010OB00531_8400000_001

Rechtssatz für 10Ob511/93 10Ob1506/96...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042936

Geschäftszahl

10Ob511/93; 10Ob1506/96; 4Ob1101/95; 10Ob509/96; 4Ob19/97s; 4Ob53/96s; 1Ob158/97k; 4Ob171/97v; 8ObA182/97s; 9ObA385/97a; 8Ob314/97b; 8Ob265/97x; 7Ob142/97a; 7Ob4/98h; 9Ob368/97a; 9ObA9/98h; 10Ob144/97t; 3Ob343/97f; 5Ob2070/96i; 9Ob110/98m; 6Ob275/98d; 7Ob190/98m; 6Ob324/98k; 7Ob32/99b; 9ObA63/99a; 9ObA38/99z; 9Ob32/99t; 9Ob131/99a; 9ObA127/99p; 7Ob108/99d; 9ObA168/99t; 9Ob93/99p; 7Ob183/99h; 8Ob113/99x; 8ObA280/99f; 9ObA241/99b; 9ObA250/99a; 8Ob42/00k; 6Ob25/00w; 5Ob76/00p; 9ObA331/99p; 9ObA67/00v; 9ObA137/00p; 7Ob183/00p; 4Ob241/00w; 4Ob244/00m; 4Ob303/00p; 9Ob286/00z; 7Ob264/00z; 9Ob344/00d; 9Ob134/00x; 9Ob54/01h; 7Ob95/01y; 8ObA23/01t; 6Ob159/01b; 7Ob215/01w; 7Ob263/01d; 8Ob6/02v; 9Ob63/02h; 9Ob295/01z; 3Ob111/02y; 9Ob19/02p; 4Ob134/02p; 1Ob210/02t; 6Ob266/02i; 6Ob275/02p; 6Ob3/03i; 1Ob131/02z; 7Ob16/03h; 1Ob25/03p; 5Ob46/03f; 7Ob283/03y; 7Ob39/04t; 7Ob262/03k; 7Ob57/04i; 7Ob206/04a; 10Ob57/05p; 7Ob101/05m; 6Ob105/05t; 7Ob198/05a; 6Ob231/05x; 6Ob223/05w; 10Ob62/05y; 6Ob305/05d; 6Ob32/06h; 8ObA13/06d; 2Ob58/06b; 9Ob110/06a; 9ObA36/07w; 9Ob17/06z; 9ObA12/07s; 4Ob67/07t; 8ObA59/07w; 2Ob76/07a; 2Ob209/07k; 1Ob206/07m; 10Ob58/07p; 2Ob25/08b; 17Ob5/08x; 4Ob101/08v; 2Ob138/08w; 1Ob152/08x; 1Ob144/08w; 9ObA15/08h; 8ObA58/08z; 8ObS13/08g; 9ObA150/08m; 4Ob173/08g; 1Ob138/08p; 8Ob3/09p; 8Ob168/08a; 9Ob37/08v; 4Ob238/08s; 9ObA173/08v; 5Ob32/09f; 2Ob236/08g; 1Ob195/08w; 3Ob42/09m; 2Ob221/08a; 8Ob68/09x; 1Ob102/09w; 7Ob75/09v; 5Ob134/09f; 6Ob141/09t; 3Ob232/09b; 9Ob45/09x; 4Ob150/09a; 4Ob217/09d; 9ObA147/09x; 3Ob28/10d; 1Ob108/09b; 9ObA20/10x; 8ObA64/09h; 6Ob50/10m; 7Ob23/10y; 8Ob148/09m; 4Ob202/09y; 9Ob67/09g; 4Ob105/10k; 8Ob144/09y; 9Ob61/10a; 9ObA82/10i; 9Ob41/10k; 8Ob21/10m; 1Ob185/10b; 3Ob214/10g; 1Ob169/10z; 3Ob244/10v; 4Ob226/10d; 5Ob114/10s; 9Ob80/10w; 3Ob36/11g; 7Ob28/11k; 10Ob25/09p; 1Ob42/11z; 9Ob26/10d; 1Ob81/11k; 6Ob91/11t; 6Ob121/11d; 1Ob170/11y; 1Ob136/11y; 10Ob54/11f; 6Ob251/11x; 9Ob22/11t; 1Ob112/11v; 2Ob170/11f; 1Ob181/11s; 4Ob218/11d; 9ObA132/11v; 3Ob233/11b; 7Ob220/11w; 4Ob26/12w; 8Ob4/12i; 8ObA48/11h; 7Ob32/12z; 9Ob4/12x; 3Ob122/12f; 4Ob183/12h; 9ObA156/12z; 3Ob33/13v; 7Ob29/13k; 7Ob85/13w; 1Ob98/13p; 9Ob19/13d; 9ObA37/13a; 1Ob135/13d; 1Ob178/13b; 7Ob196/13v; 1Ob151/13g; 1Ob38/14s; 9Ob1/14h; 3Ob71/14h; 1Ob76/14d; 5Ob72/14w; 8ObA9/14b; 5Ob162/14f; 5Ob156/14y; 5Ob169/14k; 7Ob158/14g; 10Ob65/14b; 1Ob166/14i; 7Ob53/15t; 3Ob109/14x; 7Ob47/15k; 10Ob48/15d; 4Ob23/15h; 10Ob75/15z; 1Ob174/15t; 1Ob228/15h; 7Ob41/15b; 1Ob162/15b; 6Ob87/16m; 7Ob99/16h; 4Ob87/16x; 1Ob85/16f; 7Ob224/16s; 1Ob13/17v; 8ObS1/17f; 6Ob91/17a; 1Ob74/17i; 1Ob166/17v; 6Ob107/17d; 1Ob191/17w; 1Ob168/17p; 8Ob42/17k; 7Ob53/18x; 7Ob52/18z; 4Ob93/18g; 7Ob85/18b; 1Ob103/18f; 4Ob16/19k; 8Ob9/19k; 7Ob90/19i; 10Ob45/19v; 8ObA57/19v

Entscheidungsdatum

25.10.1994

Norm

ZPO §502 HI2
ZPO §502 HIII5

Rechtssatz

Ob ein Vertrag im Einzelfall richtig ausgelegt wurde, stellt nur dann eine erhebliche Rechtsfrage dar, wenn infolge einer wesentlichen Verkennung der Rechtslage ein unvertretbares Auslegungsergebnis erzielt wurde.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 511/93
    Entscheidungstext OGH 25.10.1994 10 Ob 511/93
  • 10 Ob 1506/96
    Entscheidungstext OGH 06.02.1996 10 Ob 1506/96
    Auch
  • 4 Ob 1101/95
    Entscheidungstext OGH 21.11.1995 4 Ob 1101/95
    Auch
  • 10 Ob 509/96
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 10 Ob 509/96
    Beisatz: Hier: Kreditvertrag. (T1)
    Veröff: SZ 69/51
  • 4 Ob 19/97s
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 19/97s
    Auch
  • 4 Ob 53/96s
    Entscheidungstext OGH 25.02.1997 4 Ob 53/96s
    Auch; Beisatz: Hier: Anerkenntnis. (T2)
  • 1 Ob 158/97k
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 158/97k
  • 4 Ob 171/97v
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 171/97v
    Vgl auch; Beisatz: Die Frage der Vertretbarkeit einer anderen Vertragsauslegung hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und ist daher keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T3)
  • 8 ObA 182/97s
    Entscheidungstext OGH 30.10.1997 8 ObA 182/97s
  • 9 ObA 385/97a
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 385/97a
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 314/97b
    Entscheidungstext OGH 13.11.1997 8 Ob 314/97b
    Beis wie T3
  • 8 Ob 265/97x
    Entscheidungstext OGH 13.11.1997 8 Ob 265/97x
    Auch
  • 7 Ob 142/97a
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 7 Ob 142/97a
  • 7 Ob 4/98h
    Entscheidungstext OGH 15.01.1998 7 Ob 4/98h
    Vgl
  • 9 Ob 368/97a
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 368/97a
    Beis wie T3
  • 9 ObA 9/98h
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 ObA 9/98h
    Beis wie T3
  • 10 Ob 144/97t
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 10 Ob 144/97t
  • 3 Ob 343/97f
    Entscheidungstext OGH 11.03.1998 3 Ob 343/97f
  • 5 Ob 2070/96i
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 5 Ob 2070/96i
  • 9 Ob 110/98m
    Entscheidungstext OGH 29.04.1998 9 Ob 110/98m
    Beis wie T3
  • 6 Ob 275/98d
    Entscheidungstext OGH 15.10.1998 6 Ob 275/98d
  • 7 Ob 190/98m
    Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 190/98m
    Auch
  • 6 Ob 324/98k
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 324/98k
    Beis wie T3
  • 7 Ob 32/99b
    Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 32/99b
    Auch
  • 9 ObA 63/99a
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 ObA 63/99a
    Auch
  • 9 ObA 38/99z
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 ObA 38/99z
  • 9 Ob 32/99t
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 Ob 32/99t
    Beisatz: Hier: Beherbergungsvertrag. (T4)
  • 9 Ob 131/99a
    Entscheidungstext OGH 02.06.1999 9 Ob 131/99a
  • 9 ObA 127/99p
    Entscheidungstext OGH 16.06.1999 9 ObA 127/99p
  • 7 Ob 108/99d
    Entscheidungstext OGH 09.06.1999 7 Ob 108/99d
    Auch
  • 9 ObA 168/99t
    Entscheidungstext OGH 30.06.1999 9 ObA 168/99t
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 93/99p
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 Ob 93/99p
  • 7 Ob 183/99h
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 183/99h
  • 8 Ob 113/99x
    Entscheidungstext OGH 07.10.1999 8 Ob 113/99x
    Auch
  • 8 ObA 280/99f
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 8 ObA 280/99f
    Beisatz: Ob ein Vertrag im Einzelfall richtig ausgelegt wurde, stellt nur dann eine erhebliche Rechtsfrage dar, wenn infolge einer wesentlichen Verkennung der Rechtslage ein unvertretbares Auslegungsergebnis erzielt wurde. Dies gilt auch für die Auslegung einer Konkurrenzklausel. (T5)
  • 9 ObA 241/99b
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 9 ObA 241/99b
    Beis wie T3; Beis wie T5 nur: Dies gilt auch für die Auslegung einer Konkurrenzklausel. (T6)
    Beisatz: Hier: Auslegung eines Generalvergleiches. (T7)
  • 9 ObA 250/99a
    Entscheidungstext OGH 16.02.2000 9 ObA 250/99a
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Dienstzettel oder Arbeitsvertrag. (T8)
  • 8 Ob 42/00k
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 8 Ob 42/00k
    Beisatz: Dies gilt auch sinngemäß für die Frage des Zustandekommens eines mündlichen Vertrages neben einem schriftlichen Vertrag mit einer Schriftformklausel. (T9)
  • 6 Ob 25/00w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 6 Ob 25/00w
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Ob die Streitteile eine wirksame Verlängerung des Bestandvertrages (ohne Befristung) mündlich vereinbart haben, richtet sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalles; dieser Frage kommt keine darüber hinausgehende Bedeutung zu. (T10)
  • 5 Ob 76/00p
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 5 Ob 76/00p
    Vgl auch
  • 9 ObA 331/99p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 9 ObA 331/99p
    Vgl auch
  • 9 ObA 67/00v
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 9 ObA 67/00v
    Beis wie T3
  • 9 ObA 137/00p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 ObA 137/00p
    Beis wie T7
  • 7 Ob 183/00p
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 183/00p
  • 4 Ob 241/00w
    Entscheidungstext OGH 03.10.2000 4 Ob 241/00w
    Auch
  • 4 Ob 244/00m
    Entscheidungstext OGH 03.10.2000 4 Ob 244/00m
    Auch
  • 4 Ob 303/00p
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 4 Ob 303/00p
    Auch
  • 9 Ob 286/00z
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 9 Ob 286/00z
  • 7 Ob 264/00z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 264/00z
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 344/00d
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 Ob 344/00d
    Beisatz: Hier: Treuhandvertrag. (T11)
  • 9 Ob 134/00x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2001 9 Ob 134/00x
    Beisatz: Hier: Übergabsvertrag. (T12)
  • 9 Ob 54/01h
    Entscheidungstext OGH 09.05.2001 9 Ob 54/01h
    Beisatz: Hier: Auslegung einer Pfandbestellungsurkunde. (T13)
  • 7 Ob 95/01y
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 95/01y
  • 8 ObA 23/01t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2001 8 ObA 23/01t
  • 6 Ob 159/01b
    Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 159/01b
    Auch
  • 7 Ob 215/01w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 215/01w
  • 7 Ob 263/01d
    Entscheidungstext OGH 14.11.2001 7 Ob 263/01d
    Auch
  • 8 Ob 6/02v
    Entscheidungstext OGH 07.03.2002 8 Ob 6/02v
    Beisatz: Hier: Erklärung des Masseverwalters gegenüber Lieferanten. (T14)
  • 9 Ob 63/02h
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 Ob 63/02h
  • 9 Ob 295/01z
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 Ob 295/01z
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Dienstbarkeitsvertrag. (T15)
  • 3 Ob 111/02y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2002 3 Ob 111/02y
    Beisatz: Hier: Vereinbarung eines inländischen Erfüllungsorts und Gerichtsstands. (T16)
  • 9 Ob 19/02p
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 9 Ob 19/02p
    Beis wie T3; Beis wie T9
  • 4 Ob 134/02p
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 4 Ob 134/02p
    Vgl auch; Beisatz: Eine erhebliche Rechtsfrage liegt in einem solchen Fall unabhängig davon nicht vor, ob (auch) die vom Rechtsmittelwerber angestrebte Vertragsauslegung vertretbar ist. (T17)
  • 1 Ob 210/02t
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 210/02t
  • 6 Ob 266/02i
    Entscheidungstext OGH 07.11.2002 6 Ob 266/02i
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 275/02p
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 275/02p
    Vgl; Beis wie T15
  • 6 Ob 3/03i
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 6 Ob 3/03i
  • 1 Ob 131/02z
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 131/02z
    Beisatz: Hier: Dienstbarkeitsvertrag. (T18)
  • 7 Ob 16/03h
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 7 Ob 16/03h
    Vgl auch; Beis wie T10; Beis wie T17; Beisatz: Die Beantwortung der Frage, ob und inwieweit die Parteien einen Vertragsabschluss von der Einhaltung einer bestimmten Form abhängig gemacht haben, stellt stets eine Einzelfallbeurteilung dar, die regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO bildet. (T19)
  • 1 Ob 25/03p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2003 1 Ob 25/03p
  • 5 Ob 46/03f
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 5 Ob 46/03f
    Auch; Beis wie T12
  • 7 Ob 283/03y
    Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 283/03y
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T17
  • 7 Ob 39/04t
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 39/04t
    Beis wie T3
  • 7 Ob 262/03k
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 262/03k
    Auch
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
    Beis wie T3
  • 7 Ob 206/04a
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 7 Ob 206/04a
    Beis wie T17
  • 10 Ob 57/05p
    Entscheidungstext OGH 18.06.2005 10 Ob 57/05p
  • 7 Ob 101/05m
    Entscheidungstext OGH 11.07.2005 7 Ob 101/05m
    Auch
  • 6 Ob 105/05t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 105/05t
    Beis wie T17; Beisatz: Hier: Garantieerklärung. (T20)
  • 7 Ob 198/05a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 198/05a
  • 6 Ob 231/05x
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 231/05x
    Beisatz: Hier: Gesellschaftsvertrag einer GmbH. (T21)
  • 6 Ob 223/05w
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 223/05w
    Beis wie T17
  • 10 Ob 62/05y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2006 10 Ob 62/05y
    Beisatz: Hier: Verabredung einer gemeinsamen „Kletterpartie". (T22)
  • 6 Ob 305/05d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 305/05d
  • 6 Ob 32/06h
    Entscheidungstext OGH 09.03.2006 6 Ob 32/06h
  • 8 ObA 13/06d
    Entscheidungstext OGH 30.03.2006 8 ObA 13/06d
    Auch; Beisatz: Hier: Datum des Dienstbeginns. (T23)
  • 2 Ob 58/06b
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 2 Ob 58/06b
    Beisatz: Hier: Auslegung einer Haftungserklärung. (T24)
  • 9 Ob 110/06a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 9 Ob 110/06a
    Beis wie T7
  • 9 ObA 36/07w
    Entscheidungstext OGH 02.03.2007 9 ObA 36/07w
    Beisatz: Hier: Einvernehmliche Rücknahme einer Kündigung. (T25)
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
  • 9 ObA 12/07s
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 9 ObA 12/07s
    Beisatz: Ob ein entgeltlicher Arbeitsvertrag zustandegekommen ist oder bloß unentgeltliche „Schnuppertage" vereinbart wurden, hängt von der Auslegung der Erklärungen der Parteien im Einzelfall ab. (T26)
  • 4 Ob 67/07t
    Entscheidungstext OGH 22.05.2007 4 Ob 67/07t
  • 8 ObA 59/07w
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 ObA 59/07w
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung einer zwischen den Streitteilen geschlossenen Zusatzvereinbarung (Altersteilzeitvereinbarung) zum Dienstvertrag. (T27)
  • 2 Ob 76/07a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 2 Ob 76/07a
  • 2 Ob 209/07k
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 209/07k
  • 1 Ob 206/07m
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 206/07m
    Auch; Beis wie T21
  • 10 Ob 58/07p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 58/07p
    Auch; Beisatz: Eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO könnte nur dann vorliegen, wenn dem Berufungsgericht eine erhebliche Fehlbeurteilung vorzuwerfen wäre, die vom Obersten Gerichtshof aus Gründen der Rechtssicherheit aufgegriffen werden müsste. (T28)
    Beisatz: Hier: Auslegung eines Architektenvertrages, der deutschem Recht unterliegt. (T29)
  • 2 Ob 25/08b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2008 2 Ob 25/08b
    Auch
  • 17 Ob 5/08x
    Entscheidungstext OGH 08.04.2008 17 Ob 5/08x
    Beis wie T17; Beis wie T21
  • 4 Ob 101/08v
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 101/08v
  • 2 Ob 138/08w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 138/08w
    Vgl; Beisatz: Hier: Auslegung kooperativer Regelungen eines Gesellschaftsvertrages. (T30)
  • 1 Ob 152/08x
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 152/08x
  • 1 Ob 144/08w
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 144/08w
    Auch; Beisatz: Hier: Revision zurückgewiesen; Auslegung einer Haftungsübernahme eines Treuhänders in einer Treuhandvereinbarung. (T31)
  • 9 ObA 15/08h
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 ObA 15/08h
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung, ob schlüssig Unentgeltlichkeit der Geschäftsführertätigkeit vereinbart wurde. (T32)
  • 8 ObA 58/08z
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 ObA 58/08z
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: „Kundenschutzklausel" (T33)
  • 8 ObS 13/08g
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 ObS 13/08g
    Auch; Beisatz: Hier: Altersteilzeitvereinbarung. (T34)
  • 9 ObA 150/08m
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 9 ObA 150/08m
    Auch; Beisatz: Hier: Frage, ob freiem Dienstnehmer, der in Wahrheit Kraft der Art und Gestaltung seiner Verwendung als Arbeiter in einem echten Arbeitsverhältnis gestanden ist, das einem bestimmten Kollektivvertrag unterliegt, eine überkollektivvertragliche Entlohnung zusteht. (T35)
  • 4 Ob 173/08g
    Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 173/08g
    Beisatz: Das gilt auch für die Beurteilung der Frage, ob eine konkludente Willenserklärung vorliegt und welchen Inhalt sie gegebenenfalls hat. (T36)
  • 1 Ob 138/08p
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 1 Ob 138/08p
  • 8 Ob 3/09p
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 8 Ob 3/09p
  • 8 Ob 168/08a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 168/08a
  • 9 Ob 37/08v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 37/08v
    Beisatz: Hier: Bankgarantie. (T37)
  • 4 Ob 238/08s
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 238/08s
  • 9 ObA 173/08v
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 ObA 173/08v
    Beis wie T2
  • 5 Ob 32/09f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 32/09f
    Vgl; Beis ähnlich wie T36; Bem: Hier: Frage, ob eine Erklärung als konkludente Kündigung (Änderungskündigung) eines Handelsvertretervertrags auszulegen ist. (T38)
  • 2 Ob 236/08g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 236/08g
    Auch
  • 1 Ob 195/08w
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 195/08w
  • 3 Ob 42/09m
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 42/09m
    Beisatz: Hier: Auslegung einer strittigen Vertragsklausel. (T39)
  • 2 Ob 221/08a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 2 Ob 221/08a
  • 8 Ob 68/09x
    Entscheidungstext OGH 18.06.2009 8 Ob 68/09x
    Beis wie T13
  • 1 Ob 102/09w
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 102/09w
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung einer Vereinbarung über die Anrechnung nach § 789 ABGB. (T40)
  • 7 Ob 75/09v
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 75/09v
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch für die ergänzende Vertragsauslegung. (T41)
  • 5 Ob 134/09f
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 134/09f
    Vgl; Beis wie T19
  • 6 Ob 141/09t
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 141/09t
    Vgl; Beisatz: Hier: Revision angenommen: Nicht vertretbares Auslegungsergebnis des Berufungsgerichts zur Frage, ob die zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarungen als Pacht- oder Mietverhältnis zu werten sind. (T42)
  • 3 Ob 232/09b
    Entscheidungstext OGH 25.11.2009 3 Ob 232/09b
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 45/09x
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 45/09x
    Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Die Auslegung eines Vertrags dahingehend, wer als Partner dieses Vertragsverhältnisses anzusehen ist, kann nur für den Einzelfall erfolgen. (T43)
  • 4 Ob 150/09a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 4 Ob 150/09a
    Auch
  • 4 Ob 217/09d
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 4 Ob 217/09d
  • 9 ObA 147/09x
    Entscheidungstext OGH 26.01.2010 9 ObA 147/09x
    Auch; Beisatz: Bei der vorzunehmenden Abgrenzung einer Beschäftigung als Ferialpraktikant oder als Ferialarbeiter kommen naturgemäß die jeweiligen Umstände des Einzelfalls zum Tragen, deren Beurteilung wie auch jede sonstige Vertragsauslegung im Einzelfall keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO begründet. (T44)
  • 3 Ob 28/10d
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 28/10d
    Auch
  • 1 Ob 108/09b
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 108/09b
  • 9 ObA 20/10x
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 9 ObA 20/10x
    Auch
  • 8 ObA 64/09h
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 ObA 64/09h
    Auch; Beisatz: Hier: Urlaubsvereinbarung. (T45)
  • 6 Ob 50/10m
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 50/10m
  • 7 Ob 23/10y
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 23/10y
  • 8 Ob 148/09m
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 8 Ob 148/09m
    Auch
  • 4 Ob 202/09y
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 202/09y
  • 9 Ob 67/09g
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 67/09g
    Beis ähnlich wie T36
  • 4 Ob 105/10k
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 105/10k
    Auch
  • 8 Ob 144/09y
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 Ob 144/09y
  • 9 Ob 61/10a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 Ob 61/10a
    Auch; Beis wie T19
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Auch
  • 9 Ob 41/10k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 Ob 41/10k
  • 8 Ob 21/10m
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 Ob 21/10m
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 185/10b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 185/10b
  • 3 Ob 214/10g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 214/10g
    Auch
  • 1 Ob 169/10z
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 169/10z
    Auch; Beisatz: Hier: Auslobung. (T46)
  • 3 Ob 244/10v
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 244/10v
    Auch
  • 4 Ob 226/10d
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 226/10d
    Auch
  • 5 Ob 114/10s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 114/10s
    Vgl auch; Beis wie T36
  • 9 Ob 80/10w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 80/10w
    Auch; Beis wie T36 nur: Das gilt auch für die Beurteilung der Frage, ob eine konkludente Willenserklärung vorliegt. (T47)
  • 3 Ob 36/11g
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 36/11g
    Vgl auch
  • 7 Ob 28/11k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 28/11k
  • 10 Ob 25/09p
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 10 Ob 25/09p
    Auch
  • 1 Ob 42/11z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 42/11z
    Auch; Beisatz: Hier: Frage, welche Leistung geschuldet wurde. (T48)
  • 9 Ob 26/10d
    Entscheidungstext OGH 21.01.2011 9 Ob 26/10d
    Auch; Beis wie T47
  • 1 Ob 81/11k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 81/11k
    Beisatz: Hier: Frage, ob ein Vertrag als „andere Veräußerungsart“ iSd § 1078 ABGB einem Vorkaufsfall gleichzuhalten ist. (T49)
  • 6 Ob 91/11t
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 6 Ob 91/11t
  • 6 Ob 121/11d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 121/11d
    Beis wie T21
  • 1 Ob 170/11y
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 170/11y
    Beisatz: Hier: Auslegung eines Notariatsakts. (T50)
  • 1 Ob 136/11y
    Entscheidungstext OGH 26.07.2011 1 Ob 136/11y
    Auch
  • 10 Ob 54/11f
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 54/11f
    Auch
  • 6 Ob 251/11x
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 6 Ob 251/11x
  • 9 Ob 22/11t
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 Ob 22/11t
    Auch; Beis wie T17
  • 1 Ob 112/11v
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 112/11v
    Beis wie T15
  • 2 Ob 170/11f
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 170/11f
    Beis wie T7
  • 1 Ob 181/11s
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 181/11s
    Beis wie T47
  • 4 Ob 218/11d
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 218/11d
  • 9 ObA 132/11v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2012 9 ObA 132/11v
    Beisatz: Hier: Dienstrechtliche Rahmenvereinbarungen für die im D*- Krankenhaus S* angestellten Ärzte. (T51)
  • 3 Ob 233/11b
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 233/11b
  • 7 Ob 220/11w
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 220/11w
    Auch
  • 4 Ob 26/12w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 26/12w
    Beisatz: Hier: Verhältnis Geschäftsführerbestellungs‑ und Überlassungsvertrag. (T52)
  • 8 Ob 4/12i
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 4/12i
    Beis wie T15; Beisatz: Hier: Cottageservitut. (T53)
  • 8 ObA 48/11h
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 8 ObA 48/11h
    Auch; Beis wie T43
  • 7 Ob 32/12z
    Entscheidungstext OGH 25.04.2012 7 Ob 32/12z
    Auch; Beisatz: Hier: Unterhaltsvergleich (T54)
  • 9 Ob 4/12x
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 4/12x
    Auch; Beisatz: Auch die Frage einer allfälligen Auflösung einer Vereinbarung kann nur nach den konkreten Umständen des Einzelfalles beurteilt werden. (T55)
  • 3 Ob 122/12f
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 122/12f
    Auch; Auch Beis wie T3; Vgl auch Beis wie T17; Beis wie T50
  • 4 Ob 183/12h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 183/12h
    Vgl auch; Beis wie T41
  • 9 ObA 156/12z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 ObA 156/12z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T9; Beis wie T19
  • 3 Ob 33/13v
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 33/13v
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Händler‑ und Werkstattvertrag. (T56)
  • 7 Ob 29/13k
    Entscheidungstext OGH 03.07.2013 7 Ob 29/13k
    Auch
  • 7 Ob 85/13w
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 85/13w
    Auch
  • 1 Ob 98/13p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 98/13p
  • 9 Ob 19/13d
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 Ob 19/13d
    Auch
  • 9 ObA 37/13a
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 37/13a
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 135/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 135/13d
    Auch
  • 1 Ob 178/13b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 178/13b
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T17
  • 7 Ob 196/13v
    Entscheidungstext OGH 08.11.2013 7 Ob 196/13v
  • 1 Ob 151/13g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 151/13g
    Auch
  • 1 Ob 38/14s
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 38/14s
    Auch
  • 9 Ob 1/14h
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 Ob 1/14h
    Auch; Beisatz: Die Auslegung von Willenserklärungen im Einzelfall stellt regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO dar. (T57)
  • 3 Ob 71/14h
    Entscheidungstext OGH 30.04.2014 3 Ob 71/14h
  • 1 Ob 76/14d
    Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 76/14d
    Auch
  • 5 Ob 72/14w
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 72/14w
    Beis wie T36; Beis wie T47
  • 8 ObA 9/14b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 ObA 9/14b
  • 5 Ob 162/14f
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 162/14f
    Auch; Beis wie T36; Beis wie T47
  • 5 Ob 156/14y
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 156/14y
    Auch; Beis wie T36; Beis wie T47
  • 5 Ob 169/14k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 169/14k
    Auch; Beis wie T36; Beis wie T47
  • 7 Ob 158/14g
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 158/14g
  • 10 Ob 65/14b
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 Ob 65/14b
    Beisatz: Hier: Vereinbarung der Überbindung der Erhaltungspflicht in einem Mietvertrag. (T58)
  • 1 Ob 166/14i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 166/14i
    Auch
  • 7 Ob 53/15t
    Entscheidungstext OGH 23.03.2015 7 Ob 53/15t
    Auch; Beisatz: Auslegung einer Garantieerklärung im Sicherungsverfahren. (T59)
  • 3 Ob 109/14x
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 109/14x
    Auch; Beis wie T39
  • 7 Ob 47/15k
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 47/15k
    Beisatz: Zur Vertragsauslegung (T60)
  • 10 Ob 48/15d
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 48/15d
    Auch; Beis ähnlich wie T9
  • 4 Ob 23/15h
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 23/15h
    Beis wie T36; Beisatz: Hier: Konkludente Einräumung eines ausschließlichen Werknutzungsrechts. (T61)
  • 10 Ob 75/15z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 10 Ob 75/15z
  • 1 Ob 174/15t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 174/15t
  • 1 Ob 228/15h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 228/15h
  • 7 Ob 41/15b
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 41/15b
    Auch
  • 1 Ob 162/15b
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 162/15b
  • 6 Ob 87/16m
    Entscheidungstext OGH 30.05.2016 6 Ob 87/16m
    Vgl; Beisatz: Hier: Vorliegen einer erheblichen Rechtsfrage bejaht, da vertragliche Regelungen und die gesetzlichen Bestimmungen des § 23 Abs 7 BWG idF vor der Novelle BGBl I 2009/152 auszulegen sind, die für eine Vielzahl von Gläubigern Bedeutung haben. (T62)
  • 7 Ob 99/16h
    Entscheidungstext OGH 15.06.2016 7 Ob 99/16h
    Beis wie T3
  • 4 Ob 87/16x
    Entscheidungstext OGH 12.07.2016 4 Ob 87/16x
    Beisatz: Hier: Vereinbarung über die Nutzung von Marken. (T63)
  • 1 Ob 85/16f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 85/16f
    Auch
  • 7 Ob 224/16s
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 224/16s
  • 1 Ob 13/17v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 13/17v
  • 8 ObS 1/17f
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 ObS 1/17f
    Auch; Beis wie T43
  • 6 Ob 91/17a
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 91/17a
    Beis ähnlich wie T9; Beis wie T17
  • 1 Ob 74/17i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 74/17i
  • 1 Ob 166/17v
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 1 Ob 166/17v
    Beis wie T20; Beis wie T37; Beis wie T59
  • 6 Ob 107/17d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 107/17d
    Auch; Beis wie T20
  • 1 Ob 191/17w
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 191/17w
  • 1 Ob 168/17p
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 168/17p
    Auch; Beisatz: Hier: Der Umfang vertraglich übernommener Nebenpflichten. (T64)
  • 8 Ob 42/17k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 Ob 42/17k
    Auch; Beis wie T47; Beisatz: Hier: Konkludent vereinbarte Übernahme von Betriebskostenrückständen durch den Käufer einer Liegenschaft. (T65)
  • 7 Ob 53/18x
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 53/18x
  • 7 Ob 52/18z
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 52/18z
    Vgl
  • 4 Ob 93/18g
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 4 Ob 93/18g
    Beisatz: Dies gilt auch für eine Benützungsvereinbarung. (T66)
  • 7 Ob 85/18b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 85/18b
  • 1 Ob 103/18f
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 103/18f
  • 4 Ob 16/19k
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 4 Ob 16/19k
  • 8 Ob 9/19k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 Ob 9/19k
  • 7 Ob 90/19i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 7 Ob 90/19i
  • 10 Ob 45/19v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 Ob 45/19v
    Beis wie T64; Beisatz: Welche Schutz‑ und Sorgfaltspflichten die Parteien eines singulären Vertragsverhältnisses gegenüber ihrem Vertragspartner treffen, kann nur aufgrund der Umstände des Einzellfalls beurteilt werden. (T67); Beisatz: Hier: Bestandvertrag über einen Bojenplatz mit Bojenanlage. (T68)
  • 8 ObA 57/19v
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 ObA 57/19v
    Beis wie T17

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0042936

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19941025_OGH0002_0100OB00511_9300000_001

Rechtssatz für 9ObA1011/95 10Ob151/97x...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043253

Geschäftszahl

9ObA1011/95; 10Ob151/97x; 5Ob337/98i; 4Ob98/99m; 8Ob102/99d; 6Ob293/98a; 2Ob174/99y; 7Ob138/99s; 10Ob205/99s; 6Ob331/99s; 10Ob77/00x; 8ObA205/00f; 8Ob229/00k; 7Ob314/00b; 7Ob209/01p; 7Ob255/01b; 7Ob236/01h; 8ObA308/01d; 5Ob201/01x; 9Ob93/02w; 7Ob100/02k; 2Ob112/02p; 7Ob57/02m; 7Ob143/02h; 8Ob132/02y; 6Ob275/02p; 3Ob323/02z; 2Ob86/03s; 7Ob153/03f; 7Ob191/03v; 3Ob126/03f; 5Ob294/03a; 4Ob53/04d; 7Ob14/05t; 3Ob326/04v; 3Ob224/05w; 6Ob200/05p; 3Ob44/06a; 7Ob104/06d; 9ObA54/06s; 2Ob286/05f; 8Ob96/05h; 6Ob292/05t; 6Ob212/05b; 7Ob275/06a; 6Ob132/06i; 8ObA11/07m; 7Ob58/07s; 9Ob17/06z; 9Ob37/07t; 9Ob43/07z; 4Ob89/07b; 2Ob98/07m; 1Ob207/07h; 8Ob57/08b; 6Ob118/08h; 2Ob164/08v; 5Ob166/08k; 8Ob91/08b; 4Ob173/08g; 3Ob219/08i; 7Ob267/08b; 7Ob140/09b; 3Ob132/09x; 7Ob251/09a; 7Ob254/09t; 7Ob23/10y; 7Ob132/10b; 6Ob177/10p; 2Ob159/10m; 5Ob114/10s; 7Ob28/11k; 9Ob26/10d; 10Ob24/11v; 10Ob45/11g; 3Ob179/11m; 10Ob85/11i; 2Ob46/11w; 3Ob43/12p; 8ObA31/12k; 8Ob77/12z; 10Ob27/12m; 9ObA116/12t; 5Ob253/12k; 5Ob234/13t; 5Ob72/14w; 5Ob100/14p; 5Ob162/14f; 5Ob156/14y; 5Ob169/14k; 1Ob87/15y; 8ObA48/15i; 8ObA50/15h; 6Ob105/15g; 8ObA15/16p; 10Ob13/16h; 7Ob107/17m; 9Ob51/17s; 6Ob62/18p; 6Ob5/18f; 9ObA143/17w; 1Ob128/18g; 5Ob121/18g; 1Ob194/18p; 4Ob5/19t

Entscheidungsdatum

26.04.1995

Norm

ABGB §863 GI
ASGG idF ASGGNov 1994 §46 Abs1
ZPO §502 HI2
ZPO §502 HIII4
ZPO §502 Abs1 K

Rechtssatz

Ob im konkreten Einzelfall eine konkludente Urlaubsvereinbarung zustandegekommen ist, ist keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 46 Abs 1 ASGG.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 1011/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 9 ObA 1011/95
  • 10 Ob 151/97x
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 10 Ob 151/97x
    Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung der Konkludenz von Willenserklärungen im Einzelfall stellt keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO dar. (T1)
  • 5 Ob 337/98i
    Entscheidungstext OGH 12.01.1999 5 Ob 337/98i
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 98/99m
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 4 Ob 98/99m
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 102/99d
    Entscheidungstext OGH 15.04.1999 8 Ob 102/99d
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 293/98a
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 293/98a
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 174/99y
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 2 Ob 174/99y
    Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung der Schlüssigkeit eines Verhaltens hat aber regelmäßig keine über die besonderen Umstände des Einzelfalls hinausgehende Bedeutung. (T2)
  • 7 Ob 138/99s
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 138/99s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 205/99s
    Entscheidungstext OGH 05.10.1999 10 Ob 205/99s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 331/99s
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 6 Ob 331/99s
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Konkludente Genehmigung eines Kreditvertrages. (T3)
  • 10 Ob 77/00x
    Entscheidungstext OGH 02.05.2000 10 Ob 77/00x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Schweigen als Einverständnis zum Eigentumsvorbehalt. (T4)
  • 8 ObA 205/00f
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 8 ObA 205/00f
  • 8 Ob 229/00k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 8 Ob 229/00k
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 314/00b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 314/00b
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 209/01p
    Entscheidungstext OGH 26.09.2001 7 Ob 209/01p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 255/01b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2001 7 Ob 255/01b
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 236/01h
    Entscheidungstext OGH 17.10.2001 7 Ob 236/01h
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 ObA 308/01d
    Entscheidungstext OGH 13.12.2001 8 ObA 308/01d
    Vgl auch; Beisatz: Die Frage, ob eine Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und der Abschluss eines neuen Arbeitsverhältnisses oder eine Vertragsübernahme und damit Fortsetzung des bisherigen Arbeitsverhältnisses, insbesondere durch konkludente Willenserklärungen vorliegt, kann nur aufgrund der konkreten Umstände im Einzelfall entschieden werden. (T5)
  • 5 Ob 201/01x
    Entscheidungstext OGH 18.12.2001 5 Ob 201/01x
    Ähnlich
  • 9 Ob 93/02w
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 9 Ob 93/02w
    Vgl auch
  • 7 Ob 100/02k
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 100/02k
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 112/02p
    Entscheidungstext OGH 06.05.2002 2 Ob 112/02p
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 57/02m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 57/02m
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Konkludente Vertragsänderung. (T6)
    Beisatz: Revision nur zulässig, wenn dem Berufungsgericht eine gravierende Fehlbeurteilung unterlaufen wäre, die aus Gründen der Rechtssicherheit vom Obersten Gerichtshof korrigiert werden müsste. (T7)
  • 7 Ob 143/02h
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 143/02h
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T1; Beis wie T7
  • 8 Ob 132/02y
    Entscheidungstext OGH 08.08.2002 8 Ob 132/02y
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T7
  • 6 Ob 275/02p
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 275/02p
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 323/02z
    Entscheidungstext OGH 26.03.2003 3 Ob 323/02z
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 86/03s
    Entscheidungstext OGH 08.05.2003 2 Ob 86/03s
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 7 Ob 153/03f
    Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 153/03f
    Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung der Konkludenz einer Willenserklärung beziehungsweise die Schlüssigkeit eines Verhaltens hat regelmäßig keine über die besonderen Umstände des Einzelfalles hinausgehende Bedeutung, es sei denn, es läge eine krasse Fehlbeurteilung durch die Vorinstanzen vor, die im Interesse der Rechtssicherheit beziehungsweise der Einzelfallgerechtigkeit wahrgenommen werden müsste. (T8)
  • 7 Ob 191/03v
    Entscheidungstext OGH 10.09.2003 7 Ob 191/03v
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 3 Ob 126/03f
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 3 Ob 126/03f
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 5 Ob 294/03a
    Entscheidungstext OGH 13.01.2004 5 Ob 294/03a
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 4 Ob 53/04d
    Entscheidungstext OGH 30.03.2004 4 Ob 53/04d
    Ähnlich; Beis wie T8
  • 7 Ob 14/05t
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 7 Ob 14/05t
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T7
  • 3 Ob 326/04v
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 326/04v
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 3 Ob 224/05w
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 224/05w
    Ähnlich; Beis wie T8
  • 6 Ob 200/05p
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 200/05p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 44/06a
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 44/06a
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 7 Ob 104/06d
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 104/06d
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Konkludente Unterhaltsvereinbarung zwischen Lebensgefährten. (T9)
  • 9 ObA 54/06s
    Entscheidungstext OGH 12.07.2006 9 ObA 54/06s
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 286/05f
    Entscheidungstext OGH 29.06.2006 2 Ob 286/05f
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 8 Ob 96/05h
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 96/05h
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Schlüssiger Regressverzicht durch eine Bank bei wiederholter vorbehaltloser Zahlung von Wechselsummen ohne Abzug von Diskontspesen verneint. (T10)
  • 6 Ob 292/05t
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 292/05t
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Mutter begehrt gestützt auf § 1042 ABGB den Ersatz von Unterhaltsaufwand für ihr Kind gegen den Vater. (T11)
  • 6 Ob 212/05b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 212/05b
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 275/06a
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 7 Ob 275/06a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Schlüssige Aufhebung eines Kaufvertrages. (T12)
  • 6 Ob 132/06i
    Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 132/06i
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Für das Vorliegen oder Nichtvorliegen einer rechtsgeschäftlichen Willenserklärung durch schlüssiges Verhalten lassen sich allgemein gültige Aussagen nicht treffen, die als Lösungsschablonen für eine Vielzahl von Einzelfällen tauglich wären, weil die Lösung jedes Falls auf singulären Sachverhaltselementen beruht. (T13)
  • 8 ObA 11/07m
    Entscheidungstext OGH 15.03.2007 8 ObA 11/07m
  • 7 Ob 58/07s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 58/07s
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 9 Ob 37/07t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2007 9 Ob 37/07t
    Beis wie T1
  • 9 Ob 43/07z
    Entscheidungstext OGH 25.06.2007 9 Ob 43/07z
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 89/07b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2007 4 Ob 89/07b
    Auch; Beisatz: Die Beurteilung von konkludenten Willenserklärungen ist einzelfallbezogen und begründet daher in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn von § 502 Abs 1 ZPO. (T14)
  • 2 Ob 98/07m
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 98/07m
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 1 Ob 207/07h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 207/07h
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 57/08b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 8 Ob 57/08b
    Vgl; Beisatz: Hier: Frage, ob ein konkretes Verhalten als Vertragsanbot beziehungsweise als Annahme einer Vereinbarung nachgewiesen wurde. (T15)
  • 6 Ob 118/08h
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 118/08h
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T8; Beis wie T13
  • 2 Ob 164/08v
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 164/08v
    Vgl; Beis wie T14
  • 5 Ob 166/08k
    Entscheidungstext OGH 09.09.2008 5 Ob 166/08k
    Auch; Beis wie T8
  • 8 Ob 91/08b
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 91/08b
    Vgl; Beisatz: Ob von einer schlüssigen „Abbestellung" des Werkes durch den Werkbesteller ausgegangen werden kann, ist eine Einzelfrage. (T16)
  • 4 Ob 173/08g
    Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 173/08g
    Vgl; Beisatz: Ob eine konkludente Willenserklärung vorliegt und welchen Inhalt sie gegebenenfalls hat, ist regelmäßig einzelfallbezogen und begründet daher im Allgemeinen keine Rechtsfrage erheblicher Bedeutung. (T17)
  • 3 Ob 219/08i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 219/08i
    Ähnlich; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 7 Ob 267/08b
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 267/08b
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 140/09b
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 140/09b
    Vgl; Beisatz: Die Beurteilung der Konkludenz einer Willenserklärung oder der Schlüssigkeit eines Verhaltens stellt nach ständiger Judikatur regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn dieser Gesetzesstelle dar. (T18)
  • 3 Ob 132/09x
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 3 Ob 132/09x
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 7 Ob 251/09a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 7 Ob 251/09a
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 254/09t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2010 7 Ob 254/09t
    Vgl; Beis wie T18
  • 7 Ob 23/10y
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 23/10y
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 132/10b
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 132/10b
    Auch; Beis wie T18
  • 6 Ob 177/10p
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 6 Ob 177/10p
    Auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 159/10m
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 2 Ob 159/10m
    Vgl; Beis wie T8
  • 5 Ob 114/10s
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 114/10s
    Vgl auch; Beis wie T2; vgl auch Beis wie T8; Beis wie T18
  • 7 Ob 28/11k
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 28/11k
    Auch; Beis wie T8
  • 9 Ob 26/10d
    Entscheidungstext OGH 21.01.2011 9 Ob 26/10d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 Ob 24/11v
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 24/11v
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 10 Ob 45/11g
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 10 Ob 45/11g
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 3 Ob 179/11m
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 179/11m
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 10 Ob 85/11i
    Entscheidungstext OGH 06.12.2011 10 Ob 85/11i
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 46/11w
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 46/11w
    Vgl; Beis wie T8
  • 3 Ob 43/12p
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 43/12p
    Vgl; Beis wie T2
  • 8 ObA 31/12k
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 ObA 31/12k
  • 8 Ob 77/12z
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 Ob 77/12z
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 27/12m
    Entscheidungstext OGH 02.10.2012 10 Ob 27/12m
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 9 ObA 116/12t
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 116/12t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Schlüssige Provisionsvereinbarung. (T19)
  • 5 Ob 253/12k
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 253/12k
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 234/13t
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 234/13t
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 72/14w
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 72/14w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T14
  • 5 Ob 100/14p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 100/14p
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 162/14f
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 162/14f
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T14
  • 5 Ob 156/14y
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 156/14y
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T14
  • 5 Ob 169/14k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 169/14k
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T14
  • 1 Ob 87/15y
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 87/15y
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T18
  • 8 ObA 48/15i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2015 8 ObA 48/15i
    Auch
  • 8 ObA 50/15h
    Entscheidungstext OGH 30.07.2015 8 ObA 50/15h
    Vgl; Beis wie T6; Beis wie T13
  • 6 Ob 105/15g
    Entscheidungstext OGH 31.08.2015 6 Ob 105/15g
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Wärmelieferungsvertrag mit Wohnungseigentümern. (T20)
  • 8 ObA 15/16p
    Entscheidungstext OGH 16.12.2016 8 ObA 15/16p
    Auch; Beis wie T1
  • 10 Ob 13/16h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 13/16h
    Auch; Beis wie T18; Beisatz: Hier: Behauptete konkludente Einräumung einer Dienstbarkeit. (T21)
  • 7 Ob 107/17m
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 107/17m
    Auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 51/17s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 Ob 51/17s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T14; Beis wie T17
  • 6 Ob 62/18p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2018 6 Ob 62/18p
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 5/18f
    Entscheidungstext OGH 26.04.2018 6 Ob 5/18f
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 143/17w
    Entscheidungstext OGH 24.07.2018 9 ObA 143/17w
    Beis wie T8
  • 1 Ob 128/18g
    Entscheidungstext OGH 29.08.2018 1 Ob 128/18g
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8; Beis wie T21
  • 5 Ob 121/18g
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 121/18g
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 194/18p
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 194/18p
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T18
  • 4 Ob 5/19t
    Entscheidungstext OGH 26.03.2019 4 Ob 5/19t
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0043253

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19950426_OGH0002_009OBA01011_9500000_001

Rechtssatz für 6Ob6/02d 9ObA174/02g 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116144

Geschäftszahl

6Ob6/02d; 9ObA174/02g; 1Ob83/03t (1Ob84/03i); 8Ob70/03g; 8ObA54/03d; 1Ob8/04i; 3Ob140/05t; 9Ob83/06f; 9ObA134/06f; 2Ob3/07s; 9Ob17/06z; 8Ob136/07v; 7Ob81/08z; 1Ob141/08d; 10Ob79/08b; 2Ob196/08z; 1Ob240/08p; 4Ob173/09h; 3Ob228/09i; 2Ob215/09w; 17Ob12/10d; 3Ob207/10b; 2Ob138/10y; 10Ob49/11w; 3Ob217/11z; 8Ob80/11i; 3Ob1/12m; 4Ob64/12h; 3Ob99/12y; 1Ob122/12s; 1Ob107/12k; 1Ob51/12z; 4Ob5/13h; 9Ob61/12d; 9ObA90/12v; 4Ob30/14m; 8Ob81/13i; 4Ob165/14i; 4Ob193/14g; 7Ob88/14p; 8Ob5/15s; 8ObA14/15i; 8ObA22/15s; 7Ob4/15m; 8ObA24/15k; 2Ob171/14g; 4Ob159/15h; 9ObA93/15i; 7Ob118/15a; 7Ob178/15z; 7Ob160/15b; 9ObA100/15v; 1Ob213/15b; 8ObA87/15z; 9ObA39/16z; 1Ob60/16d; 7Ob171/16x; 1Ob7/17m; 9ObA10/17m; 8Ob15/17i; 4Ob209/17i; 8Ob113/17a; 1Ob87/18b; 3Ob200/18k; 8Ob41/19s; 5Ob99/19y

Entscheidungsdatum

21.02.2002

Norm

ZPO §502 Abs1 HI2

Rechtssatz

Der Frage, ob eine Klage schlüssig ist, kommt im Allgemeinen - vom hier nicht vorliegenden Fall auffallender Fehlbeurteilung abgesehen - keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 6/02d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 6/02d
  • 9 ObA 174/02g
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 174/02g
  • 1 Ob 83/03t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 83/03t
    Auch; Beisatz: Schlüssigkeit eines Antrages auf Einstweilige Verfügung. (T1)
  • 8 Ob 70/03g
    Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 Ob 70/03g
  • 8 ObA 54/03d
    Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 ObA 54/03d
  • 1 Ob 8/04i
    Entscheidungstext OGH 18.03.2004 1 Ob 8/04i
    Vgl; Beisatz: Die Schlüssigkeit von Prozessbehauptungen kann nur anhand des konkreten Vorbringens im Einzelfall geprüft werden; daher ist deren Beurteilung regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T2)
  • 3 Ob 140/05t
    Entscheidungstext OGH 30.06.2005 3 Ob 140/05t
  • 9 Ob 83/06f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2006 9 Ob 83/06f
  • 9 ObA 134/06f
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 9 ObA 134/06f
    Beis wie T2
  • 2 Ob 3/07s
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 3/07s
    Auch; Beis wie T2
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
  • 8 Ob 136/07v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 136/07v
    Beisatz: Hier: Der Verweis auf von der Beklagten angestellte angebliche Wirtschaftlichkeitsberechnungen ersetzt ein Vorbringen über den bei der Klägerin tatsächlich eingetretenen Verdienstentgang nicht. (T3)
  • 7 Ob 81/08z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 81/08z
    Auch
  • 1 Ob 141/08d
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 141/08d
    Auch
  • 10 Ob 79/08b
    Entscheidungstext OGH 09.09.2008 10 Ob 79/08b
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 196/08z
    Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 196/08z
  • 1 Ob 240/08p
    Entscheidungstext OGH 26.05.2009 1 Ob 240/08p
    Auch
  • 4 Ob 173/09h
    Entscheidungstext OGH 11.03.2010 4 Ob 173/09h
    Auch
  • 3 Ob 228/09i
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 228/09i
  • 2 Ob 215/09w
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 215/09w
    Auch
  • 17 Ob 12/10d
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 17 Ob 12/10d
  • 3 Ob 207/10b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
  • 2 Ob 138/10y
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 138/10y
  • 10 Ob 49/11w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 10 Ob 49/11w
    Auch
  • 3 Ob 217/11z
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 217/11z
    Beisatz: Hier: Gegenforderung. (T4)
  • 8 Ob 80/11i
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 8 Ob 80/11i
  • 3 Ob 1/12m
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 1/12m
    Beis wie T2
  • 4 Ob 64/12h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2012 4 Ob 64/12h
  • 3 Ob 99/12y
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 99/12y
  • 1 Ob 122/12s
    Entscheidungstext OGH 06.09.2012 1 Ob 122/12s
    Vgl
  • 1 Ob 107/12k
    Entscheidungstext OGH 06.09.2012 1 Ob 107/12k
    Auch
  • 1 Ob 51/12z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 51/12z
    Auch
  • 4 Ob 5/13h
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 5/13h
    Auch
  • 9 Ob 61/12d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 Ob 61/12d
  • 9 ObA 90/12v
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 ObA 90/12v
    Auch
  • 4 Ob 30/14m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 30/14m
    Auch
  • 8 Ob 81/13i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2014 8 Ob 81/13i
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 165/14i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 165/14i
    Vgl; Beisatz: Auch die Schlüssigkeitsprüfung im Erlagsverfahren hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T5)
  • 4 Ob 193/14g
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 4 Ob 193/14g
  • 7 Ob 88/14p
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 88/14p
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 2014/103
  • 8 Ob 5/15s
    Entscheidungstext OGH 23.01.2015 8 Ob 5/15s
  • 8 ObA 14/15i
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 8 ObA 14/15i
  • 8 ObA 22/15s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 8 ObA 22/15s
  • 7 Ob 4/15m
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 4/15m
    Auch
  • 8 ObA 24/15k
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 8 ObA 24/15k
    Auch
  • 2 Ob 171/14g
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 2 Ob 171/14g
  • 4 Ob 159/15h
    Entscheidungstext OGH 22.09.2015 4 Ob 159/15h
  • 9 ObA 93/15i
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 ObA 93/15i
  • 7 Ob 118/15a
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 118/15a
  • 7 Ob 178/15z
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 178/15z
  • 7 Ob 160/15b
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 160/15b
  • 9 ObA 100/15v
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 100/15v
  • 1 Ob 213/15b
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 213/15b
    Auch; Beis wie T5
  • 8 ObA 87/15z
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 8 ObA 87/15z
    Auch
  • 9 ObA 39/16z
    Entscheidungstext OGH 21.04.2016 9 ObA 39/16z
    Auch
  • 1 Ob 60/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 60/16d
  • 7 Ob 171/16x
    Entscheidungstext OGH 30.11.2016 7 Ob 171/16x
  • 1 Ob 7/17m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 7/17m
  • 9 ObA 10/17m
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 10/17m
    Auch
  • 8 Ob 15/17i
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 Ob 15/17i
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 209/17i
    Entscheidungstext OGH 23.01.2018 4 Ob 209/17i
    Beis wie T5
  • 8 Ob 113/17a
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 Ob 113/17a
    Beis wie T5
  • 1 Ob 87/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 87/18b
  • 3 Ob 200/18k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 3 Ob 200/18k
  • 8 Ob 41/19s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 41/19s
  • 5 Ob 99/19y
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 99/19y

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116144

Im RIS seit

23.03.2002

Zuletzt aktualisiert am

12.09.2019

Dokumentnummer

JJR_20020221_OGH0002_0060OB00006_02D0000_001

Entscheidungstext 9Ob17/06z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

9Ob17/06z

Entscheidungsdatum

28.03.2007

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Rohrer als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Spenling, Dr. Hradil, Dr. Hopf sowie Dr. Kuras als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei A***** AG, *****, vertreten durch Doralt Seist Csoklich Rechtsanwalts-Partnerschaft in Wien, gegen die beklagte Partei Privatstiftung L*****, vertreten durch Schuppich Sporn & Winischhofer, Rechtsanwälte in Wien, wegen EUR 6,603.656,07 sA, Feststellung (Streitwert EUR 500.000) und Zwischenanträgen auf Feststellung, über die außerordentliche Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 20. Dezember 2005, GZ 14 R 92/05k-63, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Das Leistungs- und Feststellungsbegehren sowie die Zwischenanträge der Klägerin auf Feststellung hängen von der Auslegung der am 11. 11. 2001 zwischen den Parteien unter Beitritt von Andreas N***** L***** geschlossenen schriftlichen Vereinbarung und verschiedener nachfolgender Erklärungen und Verhaltensweisen ab. Mit der Vereinbarung sollte laut Präambel eine Reihe offener Fragen mittels Generalvergleichs gelöst werden. Ob nun aber ein Vertrag, Erklärungen und Verhaltensweisen im Einzelfall richtig ausgelegt wurden, stellt nach ständiger Rechtsprechung nur dann eine erhebliche Rechtsfrage dar, wenn vom Berufungsgericht infolge einer wesentlichen Verkennung der Rechtslage ein unvertretbares Auslegungsergebnis erzielt wurde (RIS-Justiz RS0042936, RS0044298 ua). Dies ist hier nicht der Fall:

Die Vereinbarung vom 11. 11. 2001 wurde unter der in Pkt XI. als „Geschäftsgrundlage" bezeichneten aufschiebenden Bedingung der Zustimmung des Aufsichtsrats der Klägerin und der Genehmigung der im Schreiben der B***** vom 10. 11. 2001 beschriebenen Transaktionen (zu den dort genannten Konditionen) durch die zuständigen Gremien von B***** geschlossen. Während die Zustimmung des Aufsichtsrats der Klägerin kein Problem war, wurde das Vorliegen einer Genehmigung durch B***** und damit der Eintritt der aufschiebenden Bedingung vom Berufungsgericht verneint. Wie nun die konkrete Regelung der Bedingung als solche auszulegen ist und ob die Erklärungen von B***** zu irgendeinem Zeitpunkt bereits als Genehmigung iSd Pkt XI. der Vereinbarung vom 11. 11. 2001 zu qualifizieren sind, sind Fragen der Auslegung im Einzelfall, denen keine darüber hinausgehende erhebliche Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO zukommt. Gleiches gilt für die Überlegung der Revisionswerberin, die Parteien seien nachträglich von dieser aufschiebenden Bedingung wieder abgegangen oder haben sie zumindest konkludent abgeschwächt, sodass sie als bereits eingetreten angesehen werden könne. Der Revisionswerberin ist durchaus zuzugestehen, dass aus einer - hier allerdings nicht vorliegenden - langjährigen Abwicklungspraxis der Vertragsparteien Rückschlüsse auf den seinerzeitigen Geschäftswillen der Vertragsparteien zulässig sein mögen (vgl 1 Ob 201/98k ua). Welcher Art diese Rückschlüsse sind, hängt aber auch wieder von den Umständen des Einzelfalls ab, denen keine erhebliche Bedeutung zukommt, die die Zulässigkeit der Revision begründen könnte. Bereits allgemein gilt, dass bei der Beurteilung einer Handlung auf ihre konkludente Aussage größte Vorsicht geboten ist, weil die Gefahr besteht, dass dem Handelnden Äußerungen unterstellt werden, die nicht in seinem Sinn waren. Eine konkludente Handlung darf nur angenommen werden, wenn sie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen eindeutig in einer bestimmten Richtung zu verstehen ist. Es darf kein vernünftiger Grund übrig sein, daran zu zweifeln, dass der Wille, eine Rechtsfolge in einer bestimmten Richtung herbeizuführen, vorliegt (§ 863 ABGB; RIS-Justiz RS0013947 ua). Die Beurteilung der Konkludenz von Willenserklärungen oder eines Verhaltens hat regelmäßig keine über die besonderen Umstände des Einzelfalls hinausgehende Bedeutung (RIS-Justiz RS0043253 ua). Richtig ist, dass bei einem bedingten Vertrag jede Beeinflussung des Ablaufs der Ereignisse wider Treu und Glauben unzulässig ist. Eine Partei darf also auf die Bedingung nicht in einer Weise einwirken, die die andere Partei nach Sinn und Zweck des Vertrags redlicherweise nicht erwarten konnte (RIS-Justiz RS0017391 ua). Wird der Eintritt einer Bedingung von der Partei, zu deren Nachteil er gereichen würde, wider Treu und Glauben verhindert, so gilt die Bedingung als eingetreten (RIS-Justiz RS0012728 ua). Ob eine derartige Vereitelung wider Treu und Glauben vorliegt, hängt wieder von den Umständen des Einzelfalls ab. In der Verneinung einer Vereitelung durch die Beklagte kann nach der Lage des Falls keine unvertretbare Beurteilung des Berufungsgerichts erblickt werden.

Verneint man nun aber sowohl den Eintritt der Bedingung als auch ein Abgehen von dieser Bedingung oder eine Vereitelung der Bedingung, dann ist die Beurteilung des Berufungsgerichts, dass alle Überlegungen der Klägerin, die darauf aufbauen, die Beklagte habe die Vereinbarung vom 11. 11. 2001 zu erfüllen bzw hafte für die Folgen der Nichterfüllung, verfehlt seien, nicht zu beanstanden. Hilfsweise stützte sich die Klägerin - insoweit den Nichteintritt der Bedingung unterstellend - auch auf den erlittenen Vertrauensschaden. Dieser sei von der Beklagten zu ersetzen, weil die Klägerin auf das Wirksamwerden der Vereinbarung vertraut habe, während die Vertreter der Beklagten bereits an der Wirksamkeit des Vertrags gezweifelt haben. Nun ist es grundsätzlich richtig, dass zwischen den Vertragspartnern schon mit der Kontaktaufnahme verschiedene Sorgfaltspflichten entstehen, deren schuldhafte - also auch bereits fahrlässige - Verletzung schadenersatzpflichtig machen kann (RIS-Justiz RS0014885, RS0016374 ua). Die Verpflichtung und ihre Reichweite, den Partner über relevante Umstände aufzuklären, hängt aber maßgeblich vom eigenen Kenntnisstand ab, wird somit wiederum von den jeweiligen Umständen des Einzelfalls bestimmt. Generelle Aussagen, wann und in welchem Umfang eine Aufklärungspflicht besteht, sind kaum möglich (RIS-Justiz RS0014820 ua). Eine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO liegt daher auch insoweit nicht vor. Hilfsweise stützte sich die Klägerin schließlich auch auf den Titel der (ungerechtfertigten) Bereicherung. Sollte die Vereinbarung vom 11. 11. 2001 tatsächlich unwirksam sein, dann seien die auf Basis dieser Vereinbarung erbrachten Leistungen rechtsgrundlos erfolgt, sodass eine Kondiktion nach den §§ 1431 f ABGB bestehe. „Auf solche Weise" rückforderbare Leistungen seien jedenfalls „der Forderungsverzicht" (einer der Klägerin nahestehenden Dritten gegenüber einer der Beklagten nahestehenden Dritten) und „die Anteilsübertragung" (von einer der Klägerin nahestehenden Dritten auf eine andere der Beklagten nahestehende Dritte). Formal seien die Leistungen zwar nicht der Beklagten, sondern zwei Dritten erbracht worden; die Klägerin habe aber im selben Umfang Leistungen an die Beklagte erbracht, weil sie auf Grund der Vereinbarung vom 11. 11. 2001 zum Forderungsverzicht und zum Verkauf der Anteile verpflichtet gewesen sei. Die Beklagte sei daher passiv legitimiert. Gemäß § 1431 ABGB kann der Rückersatz einer rechtsgrundlosen Leistung von dem begehrt werden, der sie erbracht hat. Leistung im Sinne dieser Bestimmung ist die zweckgerichtete, bewusste Vermehrung fremden Vermögens (1 Ob 2375/96p ua). Sie kann in der Hingabe einer Sache oder in einer Handlung bestehen. Macht man sich nun bewusst, dass sowohl der Verzicht als auch die Anteilsübertragung entgegen der Annahme der Klägerin in erster Instanz keine „auf solche Weise rückforderbare Leistungen" iSd § 1431 ABGB, sondern vielmehr Verträge sind, die ihrerseits Rechtsgrundlagen für verschiedene Leistungen sein können, dann ist klar, dass trotz der Naheverhältnisse zwischen den Parteien und diversen Dritten unmittelbare Rechtsgrundlage der auf Grund des Verzichts bzw der Anteilsübertragung zwischen Dritten erbrachten Leistungen nicht die Vereinbarung der Parteien vom 11. 11. 2001, sondern vielmehr die über einen Verzicht bzw eine Anteilsübertragung abgeschlossenen Verträge zwischen Dritten waren. Insoweit kann daher in Bezug auf den Verzicht und die Anteilsübertragung a priori nicht von rechtsgrundlosen Vermögensverschiebungen gesprochen werden. Ohne ein substantiiertes Vorbringen etwa in Richtung einer allfälligen Bedingtheit dieser Verträge zwischen Dritten, einer erfolgten außergerichtlichen Aufhebung oder einer erfolgreichen Anfechtung dieser Verträge besteht daher keine (schlüssige) Grundlage für die offenbare Annahme der Klägerin in erster Instanz, dass mit dem Nichteintritt der Bedingung laut Vereinbarung vom 11. 11. 2001 auch die Vereinbarungen zwischen den Dritten wegfallen seien. Da von der Klägerin der Wegfall der Verträge zwischen den Dritten als Rechtsgrundlagen für die dort erfolgten Vermögensverschiebungen nicht dargetan wurde, ist es entbehrlich, auf die darüber hinausgehende Frage einzugehen, unter welchen Umständen die Klägerin - nach Wegfall der Verträge - aktiv legitimiert sein könnte, unmittelbar (oder auf Grund einer Zession) rechtsgrundlose Vermögensverschiebungen zwischen Dritten geltend zu machen, bzw unter welchen Umständen die Beklagte passiv legitimiert sein könnte, derartige Vermögensverschiebungen wegen ungerechtfertigter Bereicherung rückgängig machen zu müssen. Die Klägerin erkennt offenbar diese Problematik in der Revision, stellt nun nicht mehr unmittelbar auf die Leistungen Dritter ab, sondern will nur mehr ihre eigene Leistung, nämlich die Verwendung bei einem Dritten, kondiziert wissen. Während sie aber betont, dass Berufungsgericht habe übersehen, dass Bereicherungsansprüche auf „Abschöpfung des Vorteils" des Schuldners gerichtet seien, lässt sie offen, welcher abzuschöpfender Vorteil bei der Beklagten bereits dadurch entstanden sein soll, dass sich die Beklagte bei einem Dritten dafür verwendete, mit anderen Dritten bestimmte Verträge abzuschließen. Da es sich aber bei diesem Ansatz der Revisionswerberin um eine im Revisionsverfahren unzulässige Neuerung handelt (§ 504 Abs 2 ZPO), kann hierauf ohnehin nicht weiter eingegangen werden. Im Übrigen kommt auch den Fragen der Auslegung des Prozessvorbringens der Parteien (RIS-Justiz RS0042828 ua) und der Schlüssigkeit des Klagebegehrens (RIS-Justiz RS0116144 ua) keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu.

Die abschließende Behauptung der Revisionswerberin zur Begründung der Zulässigkeit der Revision, das Berufungsgericht sei „auf keine einzige ihrer zahlreichen Tatsachenrügen in der Berufung eingegangen", ist verfehlt. Der Berufungsgrund der unrichtigen Beweiswürdigung und unrichtigen Tatsachenfeststellungen (vgl zu seiner gesetzmäßigen Ausführung Kodek in Rechberger, ZPO³ § 471 Rz 8 mwN) wurde in der Berufung der Klägerin gar nicht geltend gemacht. Auf Überlegungen der Revisionswerberin, das Berufungsgericht habe den „Sachverhalt nicht in seiner vollen Ausprägung gewürdigt", ist nicht einzugehen. Die Überprüfung der Beweiswürdigung ist nämlich dem Obersten Gerichtshof entzogen (§ 503 ZPO; Kodek aaO § 503 Rz 1). Einer weiteren Begründung bedarf dieser Zurückweisungsbeschluss mangels Geltendmachung einer erheblichen Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO durch die Revisionswerberin nicht (§ 510 Abs 3 Satz 3 ZPO). Die außerordentliche Revision der Klägerin ist zurückzuweisen.

Anmerkung

E83927 9Ob17.06z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:0090OB00017.06Z.0328.000

Dokumentnummer

JJT_20070328_OGH0002_0090OB00017_06Z0000_000