Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob220...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0030115

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob220/83; 7Ob613/84; 8Ob33/86; 2Ob49/98i; 8Ob318/98t; 5Ob50/99k; 9Ob66/04b; 6Ob70/05w

Entscheidungsdatum

25.08.2005

Rechtssatz

Keine objektiv - abstrakte Berechnung bei Schäden, die in Aufwendungen bestehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
    Beisatz: Dies gilt auch bei nur leichter Fahrlässigkeit des Schädigers. (T1)
  • 7 Ob 613/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 613/84
    Beisatz: Berechnung mit der Differenzmethode. (T2)
  • 8 Ob 33/86
    Entscheidungstext OGH 06.06.1986 8 Ob 33/86
    Auch; Beisatz: Hier: Pflegekosten eines Verletzten. (T3) Veröff: ZVR 1987/128 S 376
  • 2 Ob 49/98i
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 2 Ob 49/98i
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Vom Geschädigten kann jedoch im Rahmen der Schadensminderungspflicht nicht verlangt werden, daß er sich in ein Pflegeheim begibt und nur dessen Kosten vom Schädiger ersetzt werden. (T4)
  • 8 Ob 318/98t
    Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 Ob 318/98t
    Auch; Beisatz: Eine objektiv-abstrakte Schadensberechnung kommt dann nicht mehr in Betracht, wenn die Reparatur vom Geschädigten vorgenommen wurde. Der Geschädigte kann dann nur den eigenen konkreten Aufwand ersetzt verlangen. (T5)
  • 5 Ob 50/99k
    Entscheidungstext OGH 26.05.1999 5 Ob 50/99k
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 9 Ob 66/04b
    Entscheidungstext OGH 15.09.2004 9 Ob 66/04b
    Auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Auch; Beisatz: Der tatsächliche Aufwand ist für die Höhe des Ersatzes maßgebend. Der Ersatz ist der Höhe nach mit jenem des notwendigen Aufwands begrenzt. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0030115

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_007

Rechtssatz für 9ObA110/89 4Ob41/93 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042313

Geschäftszahl

9ObA110/89; 4Ob41/93; 1Ob169/97b; 7Ob38/00i; 6Ob70/05w; 4Ob101/06s; 8Ob41/15k; 1Ob62/17z

Entscheidungsdatum

26.04.2017

Norm

ZPO §496 Abs3
  1. ZPO § 496 heute
  2. ZPO § 496 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Paragraph 496, Absatz 3, ZPO sieht eine Ergänzung, aber nicht die Durchführung nahezu des gesamten Beweisverfahrens durch das Berufungsgericht vor. (Paragraph 48, ASGG).

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 110/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 9 ObA 110/89
  • 4 Ob 41/93
    Entscheidungstext OGH 18.05.1993 4 Ob 41/93
    Auch; Beisatz: Wenn das Beweisverfahren nicht bloß zu ergänzen, sondern erst durchzuführen ist, begründet die Zurückweisung an das Erstgericht keinen Verfahrensmangel. (T1)
  • 1 Ob 169/97b
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 169/97b
    Auch; Beisatz: Würde die vorzunehmende Verfahrensergänzung einen Großteil des Beweisverfahrens zur zweiten Instanz verlagern, widerspräche dies dem Sinn des § 496 Abs 3 ZPO. (T2)
  • 7 Ob 38/00i
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 38/00i
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Beis wie T2
  • 4 Ob 101/06s
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 101/06s
    Auch; Veröff: SZ 2006/155
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 62/17z
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 62/17z
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0042313

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.07.2017

Dokumentnummer

JJR_19890614_OGH0002_009OBA00110_8900000_002

Rechtssatz für 2Ob137/70 2Ob236/70 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0030285

Geschäftszahl

2Ob137/70; 2Ob236/70; 2Ob146/70; 2Ob69/72; 8Ob213/72; 8Ob228/72; 2Ob235/72; 8Ob69/73; 7Ob151/73; 2Ob146/74; 8Ob124/74; 8Ob256/74; 8Ob20/75; 2Ob93/76; 8Ob187/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob760/77; 8Ob93/78; 8Ob167/78; 8Ob42/80; 8Ob138/80; 2Ob226/82; 8Ob535/82; 2Ob153/83; 8Ob220/83; 2Ob13/84; 8Ob8/84; 2Ob65/84; 8Ob82/85; 2Ob35/86; 2Ob40/87; 1Ob40/87; 2Ob19/89; 4Ob525/90; 2Ob128/89; 2Ob53/90; 6Ob565/92; 4Ob1554/95; 1Ob620/94; 4Ob2088/96d; 1Ob331/98b; 8Ob318/98t; 1Ob358/98y; 6Ob246/02y; 6Ob139/04s; 6Ob70/05w; 2Ob158/07k; 6Ob134/08m; 1Ob103/08s; 2Ob116/08k; 1Ob16/09y; 2Ob249/08v; 4Ob80/12m; 2Ob18/13f; 4Ob157/13m; 1Ob62/19b

Entscheidungsdatum

25.09.2019

Rechtssatz

Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist, ohne Rücksicht, ob der Geschädigte die Reparatur vornehmen ließ oder das Fahrzeug im beschädigten Zustand veräußerte und welchen Erlös er dabei erzielte.

Anmerkung

Bem zu RS: Zur neuen gegenteiligen Rechtsprechung zur Begrenzung der fiktiven Reparaturkosten mit der objektiven Wertminderung siehe RS0022844.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 137/70
    Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 137/70
    Veröff: SZ 43/186 = JBl 1971,364 = ZVR 1971/155 S 210
  • 2 Ob 236/70
    Entscheidungstext OGH 05.11.1970 2 Ob 236/70
    Veröff: ZVR 1971/125 S 157
  • 2 Ob 146/70
    Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 146/70
    Veröff: ZVR 1971/100 S 129
  • 2 Ob 69/72
    Entscheidungstext OGH 02.11.1972 2 Ob 69/72
  • 8 Ob 213/72
    Entscheidungstext OGH 14.11.1972 8 Ob 213/72
  • 8 Ob 228/72
    Entscheidungstext OGH 28.11.1972 8 Ob 228/72
    Veröff: ZVR 1974/69 S 113
  • 2 Ob 235/72
    Entscheidungstext OGH 29.12.1972 2 Ob 235/72
  • 8 Ob 69/73
    Entscheidungstext OGH 15.05.1973 8 Ob 69/73
    Veröff: ZVR 1974/55 S 85
  • 7 Ob 151/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 7 Ob 151/73
    nur: Ohne Rücksicht welchen Erlös er dabei erzielte. (T1)
    Veröff: EvBl 1974/2 S 13 = VersR 1974,1041
  • 2 Ob 146/74
    Entscheidungstext OGH 30.05.1974 2 Ob 146/74
    Beisatz: Es kann für die Entscheidung nicht von Bedeutung sein, wenn der Kläger Ersatz der Reparaturkosten und der merkantilen Wertminderung mit der unrichtigen Prozessbehauptung verlangt, er habe das Fahrzeug reparieren lassen, wenn nur feststeht, dass die Reparatur den behaupteten Betrag gekostet hätte und dass das Fahrzeug auch im Falle der durchgeführten Reparatur noch eine merkantile Wertminderung aufgewiesen hätte. (T2)
  • 8 Ob 124/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 124/74
    Veröff: ZVR 1975/79 S 116
  • 8 Ob 256/74
    Entscheidungstext OGH 21.01.1975 8 Ob 256/74
    Vgl auch; Beisatz: Es ist Sache des Geschädigten, wie er den ihm als Schadensgutmachung zugekommenen Betrag verwendet. (T3)
  • 8 Ob 20/75
    Entscheidungstext OGH 12.03.1975 8 Ob 20/75
  • 2 Ob 93/76
    Entscheidungstext OGH 08.07.1976 2 Ob 93/76
  • 8 Ob 187/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 187/76
    Veröff: ZVR 1978/115 S 183
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Beisatz: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. "Angemessene" Kosten sind daher nur dort zuzusprechen, wo die tatsächlichen noch nicht bekannt sind; soweit die Entscheidung JBl 1959,209 davon spricht, dass stets der Schätzungswert zu vergüten ist, kann ihr nicht gefolgt werden. (T4)
    Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 760/77
    Entscheidungstext OGH 07.06.1978 1 Ob 760/77
    Veröff: SZ 51/78
  • 8 Ob 93/78
    Entscheidungstext OGH 28.06.1978 8 Ob 93/78
    Beisatz: Wird der zur Reparatur erforderliche Betrag nicht zur Instandsetzung, sondern für die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges verwendet, dient der Anspruch auf Ersatz der Umsatzsteuer in diesem Umfange dem Ausgleich des Substanzverlustes durch die Beschädigung. (T5)
    Veröff: ZVR 1979/132 S 143
  • 8 Ob 167/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 167/78
    Veröff: SZ 51/163
  • 8 Ob 42/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 42/80
    Veröff: ZVR 1981/95 S 114
  • 8 Ob 138/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 138/80
    nur: Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist. (T6)
  • 2 Ob 226/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 226/82
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 535/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 535/82
    Auch
  • 2 Ob 153/83
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 153/83
    Beis wie T4 nur: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. (T7)
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Dies gilt auch bei nur leichter Fahrlässigkeit des Schädigers. (T8)
  • 2 Ob 13/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 13/84
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Wenn sie geringer waren als die fiktiven Reparaturkosten. (T9)
    Veröff: JBl 1985,41 (zustimmend Apathy) = ZVR 1985/344 S 375 = RZ 1984/86 S 255
  • 8 Ob 8/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 8/84
    nur T1
  • 2 Ob 65/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 65/84
    nur T1; Veröff: ZVR 1986/38 S 124
  • 8 Ob 82/85
    Entscheidungstext OGH 09.01.1986 8 Ob 82/85
    nur T6
  • 2 Ob 35/86
    Entscheidungstext OGH 09.09.1986 2 Ob 35/86
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 40/87
    Entscheidungstext OGH 28.10.1987 2 Ob 40/87
    Anm: Beisatz T10 wurde wegen missverständlichem Inhalt gelöscht. - Juli 2019 (T10)
    Veröff: JBl 1988,249
  • 1 Ob 40/87
    Entscheidungstext OGH 20.01.1988 1 Ob 40/87
    nur: Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist, ohne Rücksicht, ob der Geschädigte die Reparatur vornehmen ließ. (T11)
    Beis wie T7
    Veröff: ZVR 1988/129 S 281
  • 2 Ob 19/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1989 2 Ob 19/89
  • 4 Ob 525/90
    Entscheidungstext OGH 03.04.1990 4 Ob 525/90
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 128/89
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 128/89
    Veröff: SZ 63/46 = VersR 1991,721 (Huber)
  • 2 Ob 53/90
    Entscheidungstext OGH 05.09.1990 2 Ob 53/90
    nur T11; Beis wie T5
  • 6 Ob 565/92
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 6 Ob 565/92
    nur T11; Veröff: SZ 66/17 = JBl 1993,786
  • 4 Ob 1554/95
    Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1554/95
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Vgl; nur T11; Beis wie T3; Beisatz: Der Geschädigte hat Anspruch auf Ersatz der bloß fiktiven Wiederherstellungskosten, das sind die zur Wiederherstellung notwendigen und angemessenen Kosten, gleichgültig, ob er die Schadensbehebung tatsächlich durchführen lässt oder sonst wie verwendet. (T12)
    Veröff: SZ 68/101
  • 4 Ob 2088/96d
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2088/96d
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Daher kann nur maßgebend sein, wie hoch diese Kosten sein werden und nicht wie hoch sie im Schädigungszeitpunkt gewesen wären. (T13)
  • 1 Ob 331/98b
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 331/98b
    Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Fiktive Schadensbehebungskosten sind nur bis zur Höhe der Minderung des gemeinen Werts der beschädigten Sache zu ersetzen, weil eine darüber hinausgehende Leistung gleichfalls eine den Aufgaben des Schadenersatzrechts widersprechende Bereicherung des Geschädigten auf Kosten des Schädigers bewirken würde. (T14)
  • 8 Ob 318/98t
    Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 Ob 318/98t
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T9
  • 1 Ob 358/98y
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 358/98y
    Ähnlich; Beisatz: Wie der Beschädigte den nach der Differenzmethode ermittelten Ersatzbetrag verwendet, ist für die rechtliche Beurteilung ebenso unerheblich wie die Frage, welchen Erlös er in der Folge für die Sache erzielen konnte. (T15)
  • 6 Ob 246/02y
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 246/02y
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T4
  • 6 Ob 139/04s
    Entscheidungstext OGH 25.11.2004 6 Ob 139/04s
    Auch
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Auch; Beisatz: Der tatsächliche Aufwand ist für die Höhe des Ersatzes maßgebend. Der Ersatz ist der Höhe nach mit jenem des notwendigen Aufwands begrenzt. (T16)
  • 2 Ob 158/07k
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 158/07k
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Voraussetzung für die Berechnung des Schadens nach den fiktiven Reparaturkosten ist, dass eine technisch einwandfreie Reparatur möglich und nicht untunlich ist. (T17)
    Veröff: SZ 2008/91
  • 6 Ob 134/08m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 134/08m
    Vgl; Beis wie T14; Beisatz: Auf dem Boden schadenersatzrechtlicher Grundsätze wird die Ersatzfähigkeit rein fiktiver Aufwendungen zur Schadensbehebung, denen eine reale Vermögenseinbuße nicht gegenübersteht, verneint. Anders ist die Rechtslage dagegen bei Sachschäden, die jedenfalls eine reale Vermögenseinbuße verursachen. Nur bei derartigen Schäden kann der Geschädigte den Ersatz bloß fiktiver Wiederherstellungskosten beanspruchen, mag er die Schadensbehebung schließlich tatsächlich durchführen oder über den Ersatzbetrag sonstwie verfügen, ist doch dessen Verwendung allein Sache des Geschädigten (1 Ob 331/98b). (T18)
    Beisatz: Warum für § 933a ABGB anderes gelten soll, ist nicht ersichtlich. Wird - wie im vorliegenden Fall - der Mangel nicht behoben, so hat der Übernehmer nur Anspruch auf Ersatz der Wertminderung und des daraus resultierenden sonstigen Nichterfüllungsschadens. Hier ist etwa an den Fall zu denken, dass ein Schaden dadurch entsteht, dass sich die mangelhafte Sache nicht oder nur zu einem schlechteren Preis weiter veräußern ließ. (T19)
  • 1 Ob 103/08s
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 103/08s
    Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Steht aber fest, dass die Reparatur nicht durchgeführt wird, ist ein über die objektive Wertminderung hinausgehendes Begehren grundsätzlich abzuweisen. (T20)
  • 2 Ob 116/08k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 116/08k
    nur T6
  • 1 Ob 16/09y
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 16/09y
    Vgl auch; nur T11; Beis wie T20; Beisatz: Hier: Aus Vertrag abgeleiteter Schadenersatzanspruch auf Ersatz von Mängelbehebungskosten. (T21)
  • 2 Ob 249/08v
    Entscheidungstext OGH 28.09.2009 2 Ob 249/08v
  • 4 Ob 80/12m
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 80/12m
    Vgl auch; Beisatz: Der Schädiger hat auf Verlangen einen zweckgebundenen und verrechenbaren Vorschuss zu leisten. (T22)
  • 2 Ob 18/13f
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 18/13f
    Vgl; nur T6; Vgl Beis wie T20
  • 4 Ob 157/13m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 157/13m
    Veröff: SZ 2013/97
  • 1 Ob 62/19b
    Entscheidungstext OGH 25.09.2019 1 Ob 62/19b
    Vgl; Beis wie T20

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0030285

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.06.2021

Dokumentnummer

JJR_19701022_OGH0002_0020OB00137_7000000_002

Rechtssatz für 5Ob16/95 5Ob17/95 5Ob96...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0037895

Geschäftszahl

5Ob16/95; 5Ob17/95; 5Ob96/98y; 6Ob70/05w; 4Ob82/22w

Entscheidungsdatum

24.05.2022

Rechtssatz

Paragraph 1323, ABGB wird auch im Bereich verschuldensunabhängiger Ausgleichsansprüche angewendet. Ein Geschädigter, der den Schaden selbst behebt, kann daher seinen zur Schadensbehebung gemachten Aufwand an Zeit und Geld ersetzt verlangen. Grundsätzlich ist daher die Frage, ob im Rahmen des Paragraph 8, Absatz 3, MRG auch Eigenleistungen des Mieters abzugelten sind, zu bejahen (hier: selbst durchgeführte Reinigungsarbeiten und Räumarbeiten im Zuge von Sanierungshandlungen).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 16/95
    Entscheidungstext OGH 14.03.1995 5 Ob 16/95
    Veröff: SZ 68/51
  • 5 Ob 17/95
    Entscheidungstext OGH 14.03.1995 5 Ob 17/95
  • 5 Ob 96/98y
    Entscheidungstext OGH 23.06.1998 5 Ob 96/98y
    Vgl; Beisatz: Hier: Beiziehung eines Reinigungsunternehmens. (T1)
    Beisatz: Auch der Aufwand für das Verschieben und Abdecken von Möbeln und Teppichen ist dem Mieter gemäß § 8 Abs 3 MRG zu ersetzen. (T2)
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Vgl auch; Beisatz: Der Geschädigte, der den Schaden selbst behebt, kann seinen zur Schadensbehebung getätigten (tatsächlichen) Aufwand an Zeit und Geld verlangen. Dieser Grundsatz des Schadenersatzrechts gilt auch im Bereich verschuldensunabhängiger Ausgleichsansprüche. (T3)
  • 4 Ob 82/22w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2022 4 Ob 82/22w
    Beisatz: Gilt auch für Aufwand zur Schadensminderung. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0037895

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.07.2022

Dokumentnummer

JJR_19950314_OGH0002_0050OB00016_9500000_002

Rechtssatz für 6Ob598/84 8Ob591/84 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042544

Geschäftszahl

6Ob598/84; 8Ob591/84; 8Ob575/84; 6Ob667/85; 1Ob666/86; 8Ob616/86; 6Ob707/87; 8Ob86/87; 4Ob529/88; 8Ob557/88; 7Ob667/88; 1Ob50/88; 1Ob20/89; 2Ob588/89; 4Ob128/91; 4Ob115/91; 4Ob27/92; 1Ob11/92; 10ObS2/94; 1Ob517/93; 1Ob1523/94; 1Ob539/94; 1Ob2277/96a; 1Ob269/97h; 1Ob39/98m; 1Ob116/98k; 3Ob192/02k; 3Ob31/03k; 7Ob56/04t; 6Ob70/05w; 7Ob207/05z; 8Ob61/07i; 8Ob93/07w; 4Ob206/08k; 5Ob109/11g; 5Ob127/11d; 8Ob77/13a; 5Ob133/14s; 7Ob165/14m; 5Ob199/14x; 4Ob50/15d; 10Ob95/15s; 1Ob234/15s; 8Ob76/22t

Entscheidungsdatum

30.08.2022

Norm

ZPO §500 Abs4 IVa
ZPO §519 Abs1 Z3 D
ZPO §526 Abs2 E
  1. ZPO § 500 heute
  2. ZPO § 500 gültig ab 19.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2013
  3. ZPO § 500 gültig von 01.07.2009 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  4. ZPO § 500 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  5. ZPO § 500 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  6. ZPO § 500 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 519 heute
  2. ZPO § 519 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 526 heute
  2. ZPO § 526 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Ein Rechtskraftvorbehalt, dessen Begründung zwar erkennen lässt, dass das Berufungsgericht dabei den Zulassungsbereich vor Augen hatte, ersetzt die erforderlichen Aussprüche über die Bewertung des Streitgegenstandes nicht.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 598/84
    Entscheidungstext OGH 07.06.1984 6 Ob 598/84
    Veröff: RZ 1984/87 S 256
  • 8 Ob 591/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 591/84
  • 8 Ob 575/84
    Entscheidungstext OGH 06.12.1984 8 Ob 575/84
  • 6 Ob 667/85
    Entscheidungstext OGH 30.10.1985 6 Ob 667/85
  • 1 Ob 666/86
    Entscheidungstext OGH 17.11.1986 1 Ob 666/86
    Auch
  • 8 Ob 616/86
    Entscheidungstext OGH 22.01.1987 8 Ob 616/86
  • 6 Ob 707/87
    Entscheidungstext OGH 26.11.1987 6 Ob 707/87
    Veröff: MietSlg XXXIX/53
  • 8 Ob 86/87
    Entscheidungstext OGH 18.12.1987 8 Ob 86/87
    Beisatz: Der OGH ist bei der Prüfung der Zulässigkeit des Rechtsmittels an einen Ausspruch des Berufungsgerichtes nach § 519 Abs 1 Z 3 ZPO nicht gebunden, wohl aber an dessen Bewertungsausspruch. (T1)
  • 4 Ob 529/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 4 Ob 529/88
  • 8 Ob 557/88
    Entscheidungstext OGH 26.05.1988 8 Ob 557/88
    Auch
  • 7 Ob 667/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 667/88
    Beis wie T1
  • 1 Ob 50/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 50/88
    Beis wie T1
  • 1 Ob 20/89
    Entscheidungstext OGH 20.07.1989 1 Ob 20/89
    Beis wie T1
  • 2 Ob 588/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 588/89
    Beis wie T1
  • 4 Ob 128/91
    Entscheidungstext OGH 03.12.1991 4 Ob 128/91
  • 4 Ob 115/91
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 115/91
    Vgl auch
  • 4 Ob 27/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 4 Ob 27/92
    Auch; Beisatz: Die zweite Instanz könnte der unrichtigen Auffassung gewesen sein, es komme auf den Wert des Entscheidungsgegenstandes nicht an. (T2)
  • 1 Ob 11/92
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 11/92
    Beis wie T1
  • 10 ObS 2/94
    Entscheidungstext OGH 18.01.1994 10 ObS 2/94
    Beis wie T2
  • 1 Ob 517/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1994 1 Ob 517/93
    Vgl; Beis wie T2
  • 1 Ob 1523/94
    Entscheidungstext OGH 11.03.1994 1 Ob 1523/94
    Vgl; Beisatz: Der Ausspruch im Berufungsurteil im Sinne des § 500 Abs 2 Z 1 ZPO kann nicht durch den überdies notwendigen Ausspruch über die Unzulässigkeit der ordentlichen Revision ersetzt werden. (T3)
  • 1 Ob 539/94
    Entscheidungstext OGH 30.05.1994 1 Ob 539/94
    Vgl; Beis wie T3
  • 1 Ob 2277/96a
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2277/96a
    Vgl; Beis wie T3
  • 1 Ob 269/97h
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 269/97h
    Vgl; Beis wie T3
  • 1 Ob 39/98m
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 1 Ob 39/98m
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Feststellungsbegehren und Unterlassungsbegehren. (T4)
  • 1 Ob 116/98k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 116/98k
    Vgl; Beis wie T3
  • 3 Ob 192/02k
    Entscheidungstext OGH 26.03.2003 3 Ob 192/02k
    Vgl; Beis wie T3 nur: Der OGH ist bei der Prüfung der Zulässigkeit des Rechtsmittels an einen Ausspruch des Berufungsgerichtes nach § 519 Abs 1 Z 3 ZPO nicht gebunden. (T5)
  • 3 Ob 31/03k
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 3 Ob 31/03k
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 56/04t
    Entscheidungstext OGH 02.03.2005 7 Ob 56/04t
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 207/05z
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 207/05z
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 61/07i
    Entscheidungstext OGH 27.06.2007 8 Ob 61/07i
    Auch; Beisatz: Der Ausspruch über die Zulässigkeit des Rechtsmittels an den OGH ersetzt den erforderlichen Bewertungsausspruch nach der Rechtsprechung deshalb nicht, weil ein Ausspruch über die Zulässigkeit nur erfolgen kann, wenn der Wert des Entscheidungsgegenstandes den Schwellenwert des in § 528 Abs 2 Z 1 ZPO genannten Betrages übersteigt. (T6)
  • 8 Ob 93/07w
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 93/07w
    Auch; Beisatz: Der Ausspruch über die Zulässigkeit der Revision an den Obersten Gerichtshof, dessen Begründung zwar erkennen lässt, dass das Gericht zweiter Instanz dabei den Zulassungsbereich vor Augen hatte, ersetzt den erforderlichen Bewertungsausspruch deshalb nicht, weil er an sich nur ausgesprochen werden darf, wenn der Wert des Entscheidungsgegenstandes den in § 500 Abs 2 Z 1 lit a ZPO genannten Schwellenwert übersteigt und weil der Oberste Gerichtshof bei der Prüfung der Zulässigkeit der Revision an einen Ausspruch des Gerichts zweiter Instanz nicht gebunden ist, wohl aber an dessen Bewertungsausspruch. (T7)
  • 4 Ob 206/08k
    Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 206/08k
    Vgl; Beisatz: Der Ausspruch über die Zulässigkeit des Rekurses ersetzt den Bewertungsausspruch nicht, weil die rein formale Zulässigkeit des Rechtsmittels das Überschreiten der Wertgrenze voraussetzt und der Oberste Gerichtshof zwar nicht an den Ausspruch über die Zulässigkeit wegen Vorliegens einer erheblichen Rechtsfrage, wohl aber - innerhalb bestimmter Grenzen - an die Bewertung des Entscheidungsgegenstands durch das Berufungsgericht gebunden ist. (T8)
  • 5 Ob 109/11g
    Entscheidungstext OGH 07.06.2011 5 Ob 109/11g
    Auch; Beis auch wie T7
  • 5 Ob 127/11d
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 127/11d
    Auch
  • 8 Ob 77/13a
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 Ob 77/13a
  • 5 Ob 133/14s
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 133/14s
  • 7 Ob 165/14m
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 165/14m
    Auch; Beisatz: Besteht der Entscheidungsgegenstand nicht ausschließlich in einem Geldbetrag, so muss das Berufungsgericht in Rechtssachen, in denen die Wertgrenze von 5.000 EUR relevant ist, trotz des insofern zu engen Wortlauts des § 500 Abs 2 Z 1 ZPO („in seinem Urteil“) auch in den Aufhebungsbeschluss einen Bewertungsausspruch aufnehmen. (T9)
    Beis wie T8
  • 5 Ob 199/14x
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 5 Ob 199/14x
    Vgl auch
  • 4 Ob 50/15d
    Entscheidungstext OGH 22.04.2015 4 Ob 50/15d
    Auch; Beis wie T8
  • 10 Ob 95/15s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 10 Ob 95/15s
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 234/15s
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 234/15s
  • 8 Ob 76/22t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2022 8 Ob 76/22t
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0042544

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.10.2022

Dokumentnummer

JJR_19840607_OGH0002_0060OB00598_8400000_002

Rechtssatz für 7Ob19/02y 6Ob70/05w 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0116384

Geschäftszahl

7Ob19/02y; 6Ob70/05w; 1Ob155/22h

Entscheidungsdatum

14.09.2022

Rechtssatz

Die in Paragraph 483, ABGB genannte Verhältnismäßigkeit ist nach dem Verhältnis der Benützung durch die (hier: Bringungsberechtigten) Berechtigten zur Gesamtbenützung beziehungsweise dem Verhältnis der Benützung des Weges durch die Dienstbarkeitsberechtigten einerseits und die Dienstbarkeitsverpflichteten andererseits im Hinblick auf die Länge der betroffenen Teilstücke zur Gesamtlänge des Weges in Beziehung zu setzen, wobei auch die Intensität der beiderseitgen Benützungen in die Beurteilung miteinzubeziehen ist. (Hier: Festlegung der Entschädigung für eine Bringungsanlage gemäß Paragraph 67, Absatz 5, ForstG.)

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 19/02y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2002 7 Ob 19/02y
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Ähnlich; Beisatz: Dem § 483 ABGB entspricht es, die Verhältnismäßigkeit nach dem Verhältnis der Benützung durch den Dienstbarkeitsberechtigten und den Dienstbarkeitsverpflichteten im Hinblick auf die Länge der betroffenen Teilstücke zur Gesamtlänge des Weges in Beziehung zu setzen und dabei auch die Intensität der beiderseitigen Benützungen in die Beurteilung miteinzubeziehen. (T1)
  • 1 Ob 155/22h
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 1 Ob 155/22h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116384

Im RIS seit

29.03.2002

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2022

Dokumentnummer

JJR_20020227_OGH0002_0070OB00019_02Y0000_001

Rechtssatz für 5Ob77/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0040364

Geschäftszahl

5Ob77/73; 3Ob560/79; 7Ob600/81; 7Ob645/83; 7Ob583/84; 9ObA200/91 (9ObA201/91); 9ObA115/93; 2Ob2006/96f; 2Ob13/99x; 5Ob155/03k; 6Ob70/05w; 6Ob294/07i; 2Ob175/07k; 9ObA35/09a; 7Ob71/10g; 9Ob11/11z; 8ObA55/15v; 1Ob224/15w; 6Ob130/16k; 10Ob84/16z; 1Ob70/18b; 8Ob166/18x; 8Ob20/19b; 2Ob17/19t; 1Ob155/20f; 5Ob192/22d

Entscheidungsdatum

12.04.2023

Norm

ZPO §273
ZPO §503 E4c3
  1. ZPO § 273 heute
  2. ZPO § 273 gültig ab 01.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  3. ZPO § 273 gültig von 03.07.1925 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 183/1925
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Die Frage, ob das Gericht Paragraph 273, ZPO anzuwenden hatte, ist revisibel. Eine Ermessensentscheidung nach dieser Gesetzesstelle kommt jedoch nur in Frage, wenn feststeht, "... dass eine Partei ... eine Forderung zu stellen hat".

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 77/73
    Entscheidungstext OGH 13.06.1973 5 Ob 77/73
  • 3 Ob 560/79
    Entscheidungstext OGH 08.10.1980 3 Ob 560/79
    Gegenteilig; nur: Die Frage, ob das Gericht § 273 ZPO anzuwenden hatte, ist revisibel. (T1)
  • 7 Ob 600/81
    Entscheidungstext OGH 11.06.1981 7 Ob 600/81
    Vgl; Beisatz: Falls das Berufungsgericht die für die Ausmessung erforderlichen Grundlagen für mangelhaft erachtet, kann der OGH dem nicht entgegentreten, wenn das Berufungsgericht von richtigen rechtlichen Erwägungen ausgegangen ist. (T2)
  • 7 Ob 645/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 7 Ob 645/83
  • 7 Ob 583/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 583/84
    Vgl; nur T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 200/91
    Entscheidungstext OGH 23.10.1991 9 ObA 200/91
    Vgl; nur T1; Beisatz: Ob § 273 ZPO anzuwenden ist, ist eine verfahrensrechtliche Frage; wurde eine diesbezügliche Mangelhaftigkeit vom Berufungsgericht verneint, ist diese Frage nicht revisibel. (T3)
  • 9 ObA 115/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 115/93
    Vgl aber; nur T1; Beis wie T3; Beisatz: § 48 ASGG (T4)
  • 2 Ob 2006/96f
    Entscheidungstext OGH 14.03.1996 2 Ob 2006/96f
    Vgl; nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 13/99x
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 2 Ob 13/99x
    Gegenteilig; nur T1; Beisatz: Wenn das Berufungsgericht einen Mangel des Verfahrens erster Instanz verneint hat, dann kann dieser grundsätzlich nicht mehr mit Revision geltend gemacht werden. (T5)
    Beisatz: Wohl aber ist die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung selbst als revisible rechtliche Beurteilung zu qualifizieren. (T6)
  • 5 Ob 155/03k
    Entscheidungstext OGH 19.04.2004 5 Ob 155/03k
    Teilweise abweichend; Beis ähnlich wie T3
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Vgl aber; Beisatz: Ob § 273 ZPO anzuwenden ist, ist eine verfahrensrechtliche Entscheidung, die mit Mängelrüge zu bekämpfen ist. Soweit das Berufungsgericht die Anwendung des § 273 ZPO billigte, ist daher eine nochmalige Überprüfung im Revisionsverfahren (Rekursverfahren vor dem Obersten Gerichtshof) nicht möglich. (T7)
  • 6 Ob 294/07i
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 294/07i
    Vgl aber; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Bem: Vgl RS0040282; RS0111576; RS0040341. (T8)
  • 2 Ob 175/07k
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 175/07k
    Abweichend; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 9 ObA 35/09a
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 ObA 35/09a
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7
  • 7 Ob 71/10g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 7 Ob 71/10g
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 9 Ob 11/11z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
    Vgl aber; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 8 ObA 55/15v
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 ObA 55/15v
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 224/15w
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 224/15w
    Auch; Beis wie T7
  • 6 Ob 130/16k
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 130/16k
    Auch; Beis wie T6
  • 10 Ob 84/16z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 10 Ob 84/16z
    Vgl aber; Beis wie T3; Beis wie T7
  • 1 Ob 70/18b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 70/18b
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 166/18x
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 166/18x
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: In Ansehung der Entwicklung der hypothetischen Alternativanlage. (T9)
  • 8 Ob 20/19b
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 Ob 20/19b
    Beis wie T7
  • 2 Ob 17/19t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 2 Ob 17/19t
    Beis wie T3; Beis wie T7
  • 1 Ob 155/20f
    Entscheidungstext OGH 02.03.2021 1 Ob 155/20f
    vgl; Beisatz wie T7
    Anm: Veröff: SZ 2021/24
  • 5 Ob 192/22d
    Entscheidungstext OGH 12.04.2023 5 Ob 192/22d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0040364

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.05.2023

Dokumentnummer

JJR_19730613_OGH0002_0050OB00077_7300000_001

Rechtssatz für 1Ob623/86; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0044905

Geschäftszahl

1Ob623/86; 7Ob578/88; 9ObA239/89; 2Ob621/90; 7Ob511/95; 1Ob20/94; 2Ob72/94 (2Ob1127/94); 1Ob169/97b; 4Ob329/97d; 7Ob307/97s; 6Ob232/98f; 3Ob157/01m; 6Ob70/05w; 4Ob101/06s; 8Ob41/15k; 1Ob62/17z; 6Ob78/23y

Entscheidungsdatum

20.12.2023

Norm

ZPO §496 Abs3
  1. ZPO § 496 heute
  2. ZPO § 496 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Sind der Umfang der Prozessstoffsammlung und die Weiterungen des Verfahrens gar nicht abzusehen, so kann nicht angenommen werden, dass mit der Ergänzung der Verhandlung durch das Berufungsgericht kein erheblicher Kostenmehraufwand verbunden wäre.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 623/86
    Entscheidungstext OGH 14.07.1986 1 Ob 623/86
    Veröff: SZ 59/134 = EvBl 1987/19 S 87 = JBl 1987,189
  • 7 Ob 578/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 578/88
  • 9 ObA 239/89
    Entscheidungstext OGH 08.11.1989 9 ObA 239/89
    Veröff: RZ 1992/40 S 98
  • 2 Ob 621/90
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 621/90
  • 7 Ob 511/95
    Entscheidungstext OGH 22.03.1995 7 Ob 511/95
    Auch
  • 1 Ob 20/94
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 20/94
    Veröff: SZ 68/189
  • 2 Ob 72/94
    Entscheidungstext OGH 07.12.1995 2 Ob 72/94
    Auch
  • 1 Ob 169/97b
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 169/97b
    Auch
  • 4 Ob 329/97d
    Entscheidungstext OGH 12.11.1997 4 Ob 329/97d
    Auch
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
    Auch
  • 6 Ob 232/98f
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 6 Ob 232/98f
    Auch
  • 3 Ob 157/01m
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 3 Ob 157/01m
    Auch
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
  • 4 Ob 101/06s
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 101/06s
    Auch; Veröff: SZ 2006/155
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
  • 1 Ob 62/17z
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 62/17z
  • 6 Ob 78/23y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.12.2023 6 Ob 78/23y
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0044905

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19860714_OGH0002_0010OB00623_8600000_003

Rechtssatz für 5Ob705/78; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0011750

Geschäftszahl

5Ob705/78; 1Ob580/81; 7Ob543/83; 3Ob553/86; 2Ob114/03h; 6Ob70/05w; 2Ob143/09g; 8Ob52/23i

Entscheidungsdatum

15.02.2024

Rechtssatz

Auch der durch die Dienstbarkeit Belastete muss dann, wenn er die zur Dienstbarkeit bestimmte Sache mitbenützt, "verhältnismäßig" zum Aufwand beitragen. Hat ein Teil die Kosten ganz oder in einem höheren Maß, als es seiner Benützung entspricht, getragen, kann er gemäß Paragraph 1042, ABGB verhältnismäßig Ersatz fordern.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 705/78
    Entscheidungstext OGH 03.10.1978 5 Ob 705/78
  • 1 Ob 580/81
    Entscheidungstext OGH 03.06.1981 1 Ob 580/81
    Vgl; nur: Hat ein Teil die Kosten ganz oder in einem höheren Maß, als es seiner Benützung entspricht, getragen, kann er gemäß § 1042 ABGB verhältnismässig Ersatz fordern. (T1)
  • 7 Ob 543/83
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 7 Ob 543/83
    nur: Auch der durch die Dienstbarkeit Belastete muss dann, wenn er die zur Dienstbarkeit bestimmte Sache mitbenützt, "verhältnismäßig" zum Aufwand beitragen. (T2); Beisatz: Wurde ein bestimmtes Ausmaß des Beitrags vereinbart, ist das tatsächliche Ausmaß der Benützung für den Beitrag unerheblich. (T3)
  • 3 Ob 553/86
    Entscheidungstext OGH 30.04.1986 3 Ob 553/86
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 59/77
  • 2 Ob 114/03h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 2 Ob 114/03h
    Auch; Beisatz: Der Aufwand, den einer von mehreren Wegberechtigten auf den Weg gemacht hat und zu dem die anderen Servitutsberechtigten gemäß § 483 ABGB verhältnismäßig beizutragen haben, wird gegenüber jenen Berechtigten getätigt, die zum Zeitpunkt der Vornahme des Aufwandes Eigentümer der herrschenden Grundstücke waren, nicht aber gegenüber deren Einzelrechtsnachfolger. (T4)
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Vgl auch; Beisatz: Dem § 483 ABGB entspricht es, die Verhältnismäßigkeit nach dem Verhältnis der Benützung durch den Dienstbarkeitsberechtigten und den Dienstbarkeitsverpflichteten im Hinblick auf die Länge der betroffenen Teilstücke zur Gesamtlänge des Weges in Beziehung zu setzen und dabei auch die Intensität der beiderseitigen Benützungen in die Beurteilung miteinzubeziehen. (T5)
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Veröff: SZ 2010/67
  • 8 Ob 52/23i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.02.2024 8 Ob 52/23i
    Beisatz: Die Kosten, die mit Herstellung und Erhaltung der zur Dienstbarkeit bestimmten Sache verbunden sind, hat grundsätzlich der Servitutsberechtigte zu tragen. Nur wenn die dienstbare Sache auch vom Verpflichteten oder weiteren Berechtigten benützt wird, haben alle Nutzer entsprechend dem quantitativ und qualitativ zu bemessenden Anteil ihrer Benützung den dazu nötigen Aufwand mitzutragen. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0011750

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.03.2024

Dokumentnummer

JJR_19781003_OGH0002_0050OB00705_7800000_001

Rechtssatz für 1Ob813/53; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043338

Geschäftszahl

1Ob813/53; 4Ob520/76; 7Ob585/77; 7Ob501/81 (7Ob502/81); 7Ob635/81; 7Ob32/82; 6Ob872/82; 1Ob704/83; 1Ob653/85; 14Ob86/86; 7Ob501/86; 4Ob565/87; 8Ob560/87 (8Ob561/87); 8Ob524/89; 7Ob618/89; 10ObS426/89; 4Ob53/90; 4Ob536/91; 3Ob1564/91; 4Ob18/92; 9ObA218/93 (9ObA219/93); 9ObA59/94; 2Ob577/94; 1Ob592/95; 10Ob1619/95; 10Ob2134/96p; 10ObS2303/96s; 1Ob2323/96s; 1Ob53/97v; 9ObA235/97t; 8Ob312/97h; 10ObS432/97w; 3Ob47/98b; 10ObS301/98g; 2Ob68/00i; 8Ob24/02s; 10Ob41/04h; 7Ob153/04g; 6Ob70/05w; 8Ob120/06i; 7Ob41/07s; 6Ob117/07k; 5Ob148/07m; 2Ob176/07g; 4Ob86/08p; 6Ob119/08f; 3Ob224/08z; 17Ob28/08d; 5Ob193/08f; 4Ob80/09g; 5Ob64/09m; 5Ob171/09x; 5Ob189/09v; 17Ob34/09p; 1Ob20/10p; 8ObA30/09h; 4Ob202/09y; 2Ob143/09g; 5Ob53/10w; 3Ob192/10x; 8Ob50/10a; 17Ob19/10h; 5Ob154/10y; 5Ob149/10p; 1Ob54/11i; 5Ob246/10b; 5Ob61/11y; 4Ob224/10k; 1Ob55/11m; 4Ob123/11h; 3Ob98/11z; 7Ob193/11z; 2Ob215/10x; 5Ob34/12d; 3Ob67/12t; 1Ob125/12g; 9ObA106/12x; 4Ob198/12i; 1Ob184/12h; 1Ob249/12t; 3Ob95/13m; 10ObS63/13g; 10Ob39/13b; 9Ob30/13x; 10Ob22/13b; 7Ob214/13s; 5Ob72/13v; 5Ob33/14k; 3Ob68/14t; 9ObA110/14p; 5Ob129/14b; 1Ob229/14d; 6Ob200/14a; 7Ob30/15k; 4Ob95/15x; 9ObA83/15v; 5Ob127/15k; 9ObA94/15m; 1Ob132/15s; 4Ob169/15d; 6Ob131/15f; 4Ob224/15t; 9ObA115/15z; 7Ob206/15t; 7Ob146/15v; 3Ob85/15v; 9ObA76/16s; 8ObS2/16a; 2Ob93/16i; 7Ob81/16m; 4Ob139/16v; 1Ob114/16w; 3Ob138/16i; 3Ob166/16g; 7Ob231/16w; 2Ob48/16x; 1Ob90/17t; 8ObA62/16z; 8ObA1/17f; 9ObA81/17b; 1Ob125/17i; 4Ob173/17w; 1Ob235/17s; 9ObA4/18f; 1Ob75/18p; 5Ob94/18m; 6Ob112/18s; 7Ob114/18t; 9ObA101/18w; 5Ob6/19x; 8ObA43/19k; 10ObS59/19b; 8Ob59/19p; 8ObA54/19b; 6Ob44/20v; 1Ob207/20b; 4Ob175/20v; 5Ob190/20g; 2Ob204/20v; 6Ob131/21i; 2Ob203/21y; 10ObS194/21h; 1Ob3/22f; 1Ob131/22d; 7Ob185/22i; 7Ob13/23x; 10Ob15/23p; 6Ob35/23z; 10Ob14/23s; 1Ob109/23w; 10Ob12/23x; 9ObA31/23h; 7Ob162/23h; 9Ob48/23h; 7Ob151/23s; 17Ob24/23p; 7Ob159/23t

Entscheidungsdatum

06.03.2024

Norm

ZPO §503 Z4 E2a
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z4 AIVA
  1. ZPO § 503 heute
  2. ZPO § 503 gültig ab 01.08.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989

Rechtssatz

Der Grundsatz, dass bei Bekämpfung der rechtlichen Beurteilung die Gesetzmäßigkeit des Urteiles nach allen Richtungen zu prüfen ist, gilt dann nicht mehr, wenn ein Tatbestand (hier der des Paragraph 19, Absatz 2, Ziffer 10, MietG) von mehreren selbständigen rechtserzeugenden Tatsachen abgeleitet wird und sich die Rechtsausführungen nur auf eine dieser Tatsachen, nicht aber auch auf die anderen beziehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 813/53
    Entscheidungstext OGH 29.04.1954 1 Ob 813/53
  • 4 Ob 520/76
    Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 520/76
  • 7 Ob 585/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 585/77
    Beisatz: Teil einer Gegenforderung. (T1)
  • 7 Ob 501/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 501/81
    Auch; Beisatz: Widerklage (T2)
  • 7 Ob 635/81
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 7 Ob 635/81
    Auch; Beisatz: Hier: Abweisung eines Teilbetrages. (T3)
  • 7 Ob 32/82
    Entscheidungstext OGH 23.09.1982 7 Ob 32/82
    Auch
  • 6 Ob 872/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 6 Ob 872/82
    Auch
  • 1 Ob 704/83
    Entscheidungstext OGH 10.10.1983 1 Ob 704/83
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Die Rechtsrüge bezog sich nur auf einen von mehreren Ansprüchen. (T4)
  • 1 Ob 653/85
    Entscheidungstext OGH 09.10.1985 1 Ob 653/85
  • 14 Ob 86/86
    Entscheidungstext OGH 27.05.1986 14 Ob 86/86
    Beisatz: Dabei hat es auch nach Neuregelung des § 84 ZPO durch die ZVN 1983 zu bleiben. (T5)
    Veröff: JBl 1986,674 = Arb 10527 = DRdA 1987,452 (Pfeil)
  • 7 Ob 501/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 501/86
    Veröff: SZ 59/126 = NZ 1987,317
  • 4 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 565/87
    Auch; Veröff: SZ 60/229
  • 8 Ob 560/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 8 Ob 560/87
    Auch; Beisatz: Bei einem mehrere Ansprüche erfassenden Schadenersatzbegehren sind die einzelnen Ansprüche nur dann im Rahmen der Rechtsrüge zu prüfen, wenn die Rechtsrüge hinsichtlich jedes dieser Ansprüche ordnungsgemäß ausgeführt ist. (T6)
  • 8 Ob 524/89
    Entscheidungstext OGH 30.03.1989 8 Ob 524/89
  • 7 Ob 618/89
    Entscheidungstext OGH 06.07.1989 7 Ob 618/89
    Ähnlich; Beisatz: Auch im Rahmen der Überprüfung der rechtlichen Beurteilung nach allen Richtungen ist das Rechtsmittelgericht an den von den Parteien vorgetragenen Sachverhalt gebunden und hat sich auf den aus dem Parteivorbringen sich ergebenden Streitgegenstand zu beschränken. (T7)
  • 10 ObS 426/89
    Entscheidungstext OGH 06.02.1990 10 ObS 426/89
    Vgl
  • 4 Ob 53/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 53/90
  • 4 Ob 536/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 536/91
    Auch; Beisatz: Hier: Kündigungsgründe (T8)
  • 3 Ob 1564/91
    Entscheidungstext OGH 27.11.1991 3 Ob 1564/91
  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Rechtsrüge, die sich nicht nur - wie vom Berufungsgericht angenommen - auf Unterlassungsbegehren sondern auch auf Widerrufsbegehren und Veröffentlichungsbegehren bezieht. (T9)
  • 9 ObA 218/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 218/93
    Auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 59/94
    Entscheidungstext OGH 20.04.1994 9 ObA 59/94
    Auch
  • 2 Ob 577/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 2 Ob 577/94
  • 1 Ob 592/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 592/95
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 1619/95
    Entscheidungstext OGH 09.01.1996 10 Ob 1619/95
    Beis wie T4
  • 10 Ob 2134/96p
    Entscheidungstext OGH 07.05.1996 10 Ob 2134/96p
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 10 ObS 2303/96s
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 12.09.1996 10 ObS 2303/96s
    Vgl auch; Beis wie T4
    Veröff: SZ 69/209
  • 1 Ob 2323/96s
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2323/96s
    Auch
  • 1 Ob 53/97v
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 53/97v
    Vgl
  • 9 ObA 235/97t
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 ObA 235/97t
    Ähnlich; Beisatz: Wurde eine vom Erstgericht materiell unrichtig gelöste Rechtsfrage in der Berufung nicht geltend gemacht, kann diese Frage nicht mehr Gegenstand des Revisionsverfahrens sein. (T10)
  • 8 Ob 312/97h
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 8 Ob 312/97h
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T10
  • 10 ObS 432/97w
    Entscheidungstext OGH 31.03.1998 10 ObS 432/97w
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 47/98b
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 47/98b
  • 10 ObS 301/98g
    Entscheidungstext OGH 15.09.1998 10 ObS 301/98g
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 68/00i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 68/00i
    Vgl auch
  • 8 Ob 24/02s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 Ob 24/02s
    Auch
  • 10 Ob 41/04h
    Entscheidungstext OGH 08.06.2004 10 Ob 41/04h
    Beisatz: Hat die Rechtsrüge in zweiter Instanz nur einen bestimmten Aspekt aufgegriffen, wurde das Ersturteil aber nicht aus dem nunmehr relevierten Grund bekämpft, dann kann die diesbezügliche rechtliche Beurteilung im Revisionsverfahren nicht mehr bekämpft werden. Der geltend gemachte Revisionsgrund ist daher nicht gesetzmäßig ausgeführt. (T11)
  • 7 Ob 153/04g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 153/04g
    Auch; Veröff: SZ 2004/134
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Beisatz: Hier: Der Einwand der mangelnden Aktivlegitimation wurde im Rechtsmittelverfahren nicht aufrechterhalten. (T12)
  • 8 Ob 120/06i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 Ob 120/06i
    Auch; Beisatz: Nach der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs können, wenn in der Berufung nur in bestimmten Punkten eine Rechtsrüge ausgeführt wurde, andere Punkte in der Revision nicht mehr geltend gemacht werden, jedenfalls wenn es um mehrere selbstständig zu beurteilende Rechtsfragen geht. (T13)
    Beis wie T12
  • 7 Ob 41/07s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 41/07s
    Auch; Beisatz: Hier: Rekurs über eine Klagsänderung stützte sich nicht darauf, dass die bezirksgerichtliche Wertzuständigkeit überschritten worden sei. Das Rekursgericht hätte hier nur im Rahmen des Vorbringens der Beklagten (Frage der erheblichen Erschwerung oder Verzögerung des Verfahrens) die Zulässigkeit der Klagsänderung prüfen dürfen. (T14)
  • 6 Ob 117/07k
    Entscheidungstext OGH 21.06.2007 6 Ob 117/07k
    Auch; Beis wie T13
  • 5 Ob 148/07m
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 5 Ob 148/07m
    Auch; Beisatz: Kommt daher der Revisionswerber in seiner Revision auf bestimmte Rechtsgründe oder selbstständige Einwendungen nicht mehr zurück, so sind diese damit aus der ansonsten umfassenden Beurteilungspflicht des Obersten Gerichtshofs ausgeschieden. (T15)
  • 2 Ob 176/07g
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 176/07g
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T6
    Veröff: SZ 2008/73
  • 4 Ob 86/08p
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 86/08p
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Einwendung der Schadenminderungspflicht. (T16)
  • 6 Ob 119/08f
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 119/08f
    Auch; nur T13
  • 3 Ob 224/08z
    Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 224/08z
    Auch; Beis ähnlich wie T11
  • 17 Ob 28/08d
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 17 Ob 28/08d
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber muss jedoch Rechtsgründe, denen in sich geschlossene - also selbständige rechtserzeugende, rechtshemmende oder rechtsvernichtende - Tatsachen zugrundeliegen, behandeln, damit sie nicht aus dem Nachprüfungsrahmen herausfallen. (T17)
  • 5 Ob 193/08f
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 193/08f
    Auch; Beisatz: Tritt der Rechtsmittelwerber der Beurteilung einer selbstständigen Rechtsfrage durch das Rekursgericht in seinem Revisionsrekurs nicht entgegen, ist diese Rechtsansicht nicht mehr zu überprüfen. (T18)
    Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 6 MRG. (T19)
    Veröff: SZ 2009/1
  • 4 Ob 80/09g
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 80/09g
    Vgl; Beisatz: Die rechtliche Überprüfung einer Entscheidung durch das Rechtsmittelgericht erfolgt nur insoweit, als im Rahmen einer Rechtsrüge Rechtsfragen zu (selbstständigen) Ansprüchen und Einwendungen ausgeführt worden sind. (T20)
  • 5 Ob 64/09m
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 64/09m
    Vgl
  • 5 Ob 171/09x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 171/09x
    Auch; Beis ähnlich wie T13; Beis ähnlich wie T15
    Bem: Hier: Bejahung des Bestands der Klagsforderung als rechtlich selbständige Frage gegenüber der Beurteilung der Gegenforderung. (T21)
    Veröff: SZ 2009/162
  • 5 Ob 189/09v
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 189/09v
    Auch; Beis wie T18; Beisatz: Die Passivlegitimation betrifft eine rechtlich selbständige Frage. (T22)
  • 17 Ob 34/09p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 17 Ob 34/09p
    Vgl
  • 1 Ob 20/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 20/10p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T11
  • 8 ObA 30/09h
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 30/09h
    Vgl auch; Beis wie T18
  • 4 Ob 202/09y
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 202/09y
    Auch; Beis wie T15
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Auch; Beis wie T6
    Veröff: SZ 2010/67
  • 5 Ob 53/10w
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 5 Ob 53/10w
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 3 Ob 192/10x
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 192/10x
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 8 Ob 50/10a
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 50/10a
    Vgl auch
  • 17 Ob 19/10h
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 17 Ob 19/10h
    Auch; Veröff: SZ 2011/18
  • 5 Ob 154/10y
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 154/10y
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Hier: Ob ein Bestandobjekt dem Vollanwendungsbereich des MRG unterliegt eine rechtlich selbständige Frage. (T23)
    Veröff: SZ 2011/15
  • 5 Ob 149/10p
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 149/10p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterlassung der Aufnahme der Lösungsbefugnis in den Spruch nicht gerügt. (T24)
  • 1 Ob 54/11i
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 54/11i
    Auch
  • 5 Ob 246/10b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 246/10b
    Vgl auch
  • 5 Ob 61/11y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 61/11y
    Vgl auch
  • 4 Ob 224/10k
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 224/10k
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Vertragsaufhebung wegen arglistiger Irreführung. (T25)
  • 1 Ob 55/11m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 55/11m
    Auch; Vgl auch Beis wie T4; Vgl auch Beis wie T13; Vgl auch Beis wie T15
  • 4 Ob 123/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 123/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13
  • 3 Ob 98/11z
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 98/11z
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T20
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T17; Beis wie T20
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Vgl auch; Vgl Beis wie T15
    Veröff: SZ 2012/20
  • 5 Ob 34/12d
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 5 Ob 34/12d
    Auch; Beis auch wie T15; Beis auch wie T20
  • 3 Ob 67/12t
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 67/12t
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 125/12g
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 125/12g
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 ObA 106/12x
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 106/12x
    Vgl auch
  • 4 Ob 198/12i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 198/12i
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 184/12h
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 184/12h
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 249/12t
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 249/12t
    Vgl auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 3 Ob 95/13m
    Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 95/13m
    Auch; Beis wie T18
  • 10 ObS 63/13g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 63/13g
    Ähnlich; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 10 Ob 39/13b
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 39/13b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 Ob 30/13x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 Ob 30/13x
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Zuständigkeit nach Art 5 Nr 3 EuGVVO. (T26)
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 7 Ob 214/13s
    Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 214/13s
    Auch; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs können, wenn in der Berufung nur in bestimmten Punkten eine Rechtsrüge ausgeführt wird, andere Punkte in der Revision nicht mehr geltend gemacht werden. (T27)
  • 5 Ob 72/13v
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 72/13v
    Auch; Beisatz: Verfahren nach § 37 MRG. (T28)
  • 5 Ob 33/14k
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 33/14k
    Auch; Beisatz: Auf die vom Berufungsgericht formulierte Zulassungsfrage, welcher hier nur theoretisch-abstrakte Bedeutung zukommt, muss daher nicht eingegangen werden. (T29)
  • 3 Ob 68/14t
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 68/14t
    Auch
  • 9 ObA 110/14p
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 110/14p
  • 5 Ob 129/14b
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 129/14b
    Auch; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 52 WEG. (T30)
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T27; Beisatz: Hier: Zum Einwand des Wegfalls der Geschäftsgrundlage enthielt schon die Berufung der Beklagten keine inhaltlichen Ausführungen. Dieser selbständige Einwand ist daher nicht mehr zu prüfen. (T31)
  • 6 Ob 200/14a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 200/14a
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 30/15k
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 30/15k
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 95/15x
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 95/15x
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 9 ObA 83/15v
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 83/15v
  • 5 Ob 127/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 127/15k
    Vgl auch
  • 9 ObA 94/15m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 ObA 94/15m
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T27
  • 1 Ob 132/15s
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 132/15s
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T27
  • 4 Ob 169/15d
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 169/15d
    Beis wie T11
  • 6 Ob 131/15f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 6 Ob 131/15f
    Vgl; Beisatz: Das Berufungsgericht darf nicht von sich aus eine rechtliche Beurteilung in Bezug auf eine selbständige Einwendung vornehmen, wenn die Berufung die diesbezügliche Rechtsansicht des Erstgerichts nicht bekämpft hat. (T32)
  • 4 Ob 224/15t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 224/15t
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T27
  • 9 ObA 115/15z
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 115/15z
    Auch
  • 7 Ob 206/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 206/15t
    Auch
  • 7 Ob 146/15v
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 146/15v
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 3 Ob 85/15v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 85/15v
    Auch; Veröff: SZ 2016/30
  • 9 ObA 76/16s
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 ObA 76/16s
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T32
  • 8 ObS 2/16a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 ObS 2/16a
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T27
  • 2 Ob 93/16i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 2 Ob 93/16i
    Auch; Beis wie T27
  • 7 Ob 81/16m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 81/16m
    Vgl
  • 4 Ob 139/16v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2016 4 Ob 139/16v
    Auch
  • 1 Ob 114/16w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 114/16w
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T27; Veröff: SZ 2016/79
  • 3 Ob 138/16i
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 138/16i
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T18
  • 3 Ob 166/16g
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 166/16g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T31; Beis wie T32
  • 7 Ob 231/16w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 231/16w
    Auch
  • 2 Ob 48/16x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 2 Ob 48/16x
    Auch; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Einwendung der Verletzung der Schadenminderungspflicht. (T33); Veröff: SZ 2017/37
  • 1 Ob 90/17t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 90/17t
    Beis wie T13; Beis wie T27
  • 8 ObA 62/16z
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 ObA 62/16z
    Auch
  • 8 ObA 1/17f
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 ObA 1/17f
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 ObA 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 81/17b
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 125/17i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 125/17i
    Beis wie T11
  • 4 Ob 173/17w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 173/17w
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 235/17s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 235/17s
    Auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Auch; Beis ähnlich wie T31
  • 1 Ob 75/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 75/18p
    Auch; Beis wie T6
  • 5 Ob 94/18m
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 94/18m
    Auch
  • 6 Ob 112/18s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 112/18s
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 114/18t
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 114/18t
    Vgl; Beis wie T15
  • 9 ObA 101/18w
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 ObA 101/18w
    Auch; Beis wie T15
  • 5 Ob 6/19x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 6/19x
    Auch; Beis wie T18
  • 8 ObA 43/19k
    Entscheidungstext OGH 24.07.2019 8 ObA 43/19k
    Auch
  • 10 ObS 59/19b
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 59/19b
    Auch; Beis wie T15
  • 8 Ob 59/19p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 Ob 59/19p
  • 8 ObA 54/19b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 ObA 54/19b
    Vgl; Beis wie T27
  • 6 Ob 44/20v
    Entscheidungstext OGH 22.10.2020 6 Ob 44/20v
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T20; Beisatz: Der Mitverschuldenseinwand aufgrund verschiedener, voneinander abgrenzbarer Verhaltensvorwürfe gegenüber dem Kläger betrifft selbstständig zu beurteilende Rechtsfragen. (T34)
  • 1 Ob 207/20b
    Entscheidungstext OGH 27.11.2020 1 Ob 207/20b
    Auch
  • 4 Ob 175/20v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2020 4 Ob 175/20v
    Beis wie T12; Beis wie T13
  • 5 Ob 190/20g
    Entscheidungstext OGH 17.11.2020 5 Ob 190/20g
    Vgl; Beis wie T13
  • 2 Ob 204/20v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2021 2 Ob 204/20v
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 6 Ob 131/21i
    Entscheidungstext OGH 06.08.2021 6 Ob 131/21i
    Vgl; Beis wie T20
  • 2 Ob 203/21y
    Entscheidungstext OGH 27.01.2022 2 Ob 203/21y
    Beis insb T15
  • 10 ObS 194/21h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 10 ObS 194/21h
    Beis wie T15
  • 1 Ob 3/22f
    Entscheidungstext OGH 18.05.2022 1 Ob 3/22f
    Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 131/22d
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 1 Ob 131/22d
    Beis wie T32; Beisatz: Ein selbständiger Anspruchsgrund kann nicht anders behandelt werden. (T35)
    Beisatz: Die Missachtung dieses Grundsatzes kann Amtshaftungsansprüche begründen. (T36)
  • 7 Ob 185/22i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 7 Ob 185/22i
    vgl; Beisatz: Hier: Auf den im erstgerichtlichen Verfahren erhobenen Gegenveröffentlichungsantrag ist die Beklagte bereits in ihrer Berufung nicht zurückgekommen. (T37)
    Anm: Die irrtümlich vergebenen Kennzeichnung des Teilsatzes T67 wurde auf T37 geändert - Mai 2023
  • 7 Ob 13/23x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.03.2023 7 Ob 13/23x
    vgl; Beisatz wie T13
  • 10 Ob 15/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.04.2023 10 Ob 15/23p
    vgl; Beisatz wie T7; Beisatz wie T20; Beisatz wie T32
  • 6 Ob 35/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.05.2023 6 Ob 35/23z
  • 10 Ob 14/23s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.08.2023 10 Ob 14/23s
    Beisatz wie T21
  • 1 Ob 109/23w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.09.2023 1 Ob 109/23w
    Beisatz wie T6
  • 10 Ob 12/23x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.10.2023 10 Ob 12/23x
    vgl; Beisatz nur wie T17
  • 9 ObA 31/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.09.2023 9 ObA 31/23h
    vgl; Beisatz wie T7; Beisatz wie T20; Beisatz wie T32
  • 7 Ob 162/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.12.2023 7 Ob 162/23h
    vgl; Beisatz nur wie T13
  • 9 Ob 48/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.12.2023 9 Ob 48/23h
    vgl; Beisatz wie T7; Beisatz wie T20; Beisatz wie T32
  • 7 Ob 151/23s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.01.2024 7 Ob 151/23s
    vgl
  • 17 Ob 24/23p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.02.2024 17 Ob 24/23p
    Beisatz wie T27
  • 7 Ob 159/23t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.03.2024 7 Ob 159/23t
    vgl; Beisatz nur wie T13

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0043338

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19540429_OGH0002_0010OB00813_5300000_001

Rechtssatz für 4Ob54/69 (4Ob55/69); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0040282

Geschäftszahl

4Ob54/69 (4Ob55/69); 8Ob216/70; 5Ob210/70; 1Ob146/71; 8Ob236/71 (8Ob237/71); 6Ob236/71; 4Ob590/71; 2Ob268/71; 5Ob106/72; 8Ob158/72; 5Ob189/72; 8Ob237/73; 5Ob99/74; 8Ob168/74; 6Ob263/74; 4Ob17/75; 8Ob106/75; 1Ob58/75; 8Ob102/75; 3Ob73/75; 1Ob335/75; 8Ob23/76; 1Ob621/76; 5Ob676/76; 8Ob252/76; 8Ob5/77; 2Ob36/77; 1Ob588/77; 7Ob513/78; 8Ob101/78 (8Ob102/78); 7Ob605/78; 5Ob660/78; 8Ob162/78; 2Ob136/78; 2Ob56/79; 6Ob585/79; 3Ob512/79 (3Ob513/79); 3Ob613/78; 4Ob108/79; 8Ob197/79; 1Ob509/80; 8Ob93/80; 2Ob64/80; 3Ob560/79; 2Ob570/80; 8Ob267/80; 3Ob665/80; 2Ob92/81 (2Ob93/81); 5Ob772/81; 7Ob504/82; 8Ob7/82; 8Ob284/81; 1Ob604/82; 8Ob530/82; 2Ob135/82; 7Ob530/82 (7Ob531/82); 8Ob120/82; 8Ob259/82; 3Ob694/82; 8Ob209/82; 8Ob17/83; 5Ob560/83 (5Ob561/83; 5Ob562/83); 3Ob560/83; 2Ob182/83; 8Ob76/83; 6Ob680/82; 6Ob547/83; 5Ob601/84; 1Ob592/85; 6Ob649/85; 14Ob148/86; 1Ob690/86; 2Ob581/86 (2Ob582/86); 2Ob645/87; 1Ob610/87; 1Ob647/87 (1Ob1527/87); 8Ob556/87 (8Ob557/87); 3Ob587/87; 6Ob648/88; 2Ob123/88; 2Ob63/89; 2Ob29/90; 3Ob1524/90; 1Ob598/91; 9ObA2/92; 7Ob626/92 (7Ob627/92); 9ObA356/93 (9ObA357/93); 4Ob55/94; 2Ob62/94; 2Ob56/98v; 9ObA138/98d; 1Ob79/98v; 2Ob13/99x; 9ObA101/99i; 6Ob296/00y; 2Ob322/99p; 5Ob312/00v; 1Ob51/01h; 5Ob30/02a; 7Ob209/02i; 9Ob106/03h; 5Ob155/03k; 6Ob70/05w; 10Ob110/05g; 6Ob147/05v; 7Ob162/06h; 2Ob207/06i; 7Ob42/07p; 1Ob52/07i; 4Ob80/07d; 1Ob159/07z; 3Ob101/07k; 2Ob175/07k; 2Ob127/07a; 6Ob31/07p; 7Ob245/08t; 6Ob213/08d; 8Ob152/08y; 3Ob42/09m; 1Ob16/09y; 6Ob237/09k; 9ObA35/09a; 7Ob71/10g; 9Ob49/10m; 10Ob55/11b; 6Ob129/10d; 9Ob51/11g; 9ObA28/13b; 10Ob11/13k; 1Ob84/14f; 2Ob245/14i; 1Ob224/15w; 10Ob84/16z; 5Ob55/17z; 2Ob96/17g; 1Ob64/18w; 9Ob46/18g; 2Ob181/18h; 4Ob213/18d; 1Ob140/18x; 8Ob2/19f; 2Ob17/19t; 2Ob57/22d; 4Ob58/24v

Entscheidungsdatum

04.04.2024

Norm

ZPO §273
AußStrG 2005 §34
  1. ZPO § 273 heute
  2. ZPO § 273 gültig ab 01.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  3. ZPO § 273 gültig von 03.07.1925 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 183/1925

Rechtssatz

Die Entscheidung des Gerichtes darüber, ob es den Paragraph 273, ZPO anwenden darf, ist eine rein verfahrensrechtliche Entscheidung. Wurde zu Unrecht die Anwendbarkeit des Paragraph 273, ZPO bejaht oder verneint, muss dies mit Mängelrüge bekämpft werden.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 54/69
    Entscheidungstext OGH 07.10.1969 4 Ob 54/69
    Veröff: Arb 8666
  • 8 Ob 216/70
    Entscheidungstext OGH 13.10.1970 8 Ob 216/70
  • 5 Ob 210/70
    Entscheidungstext OGH 14.10.1970 5 Ob 210/70
  • 1 Ob 146/71
    Entscheidungstext OGH 14.06.1971 1 Ob 146/71
  • 8 Ob 236/71
    Entscheidungstext OGH 16.09.1971 8 Ob 236/71
  • 6 Ob 236/71
    Entscheidungstext OGH 10.11.1971 6 Ob 236/71
  • 4 Ob 590/71
    Entscheidungstext OGH 16.11.1971 4 Ob 590/71
  • 2 Ob 268/71
    Entscheidungstext OGH 20.01.1972 2 Ob 268/71
  • 5 Ob 106/72
    Entscheidungstext OGH 28.06.1972 5 Ob 106/72
    Veröff: JBl 1973,257
  • 8 Ob 158/72
    Entscheidungstext OGH 05.09.1972 8 Ob 158/72
    nur: Die Entscheidung des Gerichtes darüber, ob es den § 273 ZPO anwenden darf, ist eine rein verfahrensrechtliche Entscheidung. (T1)
  • 5 Ob 189/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 189/72
  • 8 Ob 237/73
    Entscheidungstext OGH 13.11.1973 8 Ob 237/73
    nur T1
  • 5 Ob 99/74
    Entscheidungstext OGH 15.05.1974 5 Ob 99/74
  • 8 Ob 168/74
    Entscheidungstext OGH 03.09.1974 8 Ob 168/74
  • 6 Ob 263/74
    Entscheidungstext OGH 06.02.1975 6 Ob 263/74
    nur T1
  • 4 Ob 17/75
    Entscheidungstext OGH 22.04.1975 4 Ob 17/75
  • 8 Ob 106/75
    Entscheidungstext OGH 04.06.1975 8 Ob 106/75
  • 1 Ob 58/75
    Entscheidungstext OGH 25.06.1975 1 Ob 58/75
    nur T1; Veröff: JBl 1976,370
  • 8 Ob 102/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 8 Ob 102/75
  • 3 Ob 73/75
    Entscheidungstext OGH 01.07.1975 3 Ob 73/75
  • 1 Ob 335/75
    Entscheidungstext OGH 14.01.1976 1 Ob 335/75
  • 8 Ob 23/76
    Entscheidungstext OGH 03.03.1976 8 Ob 23/76
  • 1 Ob 621/76
    Entscheidungstext OGH 02.06.1976 1 Ob 621/76
    Auch; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren (EisbEG). (T2)
    Veröff: EvBl 1976/255 S 576
  • 5 Ob 676/76
    Entscheidungstext OGH 29.11.1976 5 Ob 676/76
  • 8 Ob 252/76
    Entscheidungstext OGH 16.02.1977 8 Ob 252/76
  • 8 Ob 5/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1977 8 Ob 5/77
    nur T1
  • 2 Ob 36/77
    Entscheidungstext OGH 21.04.1977 2 Ob 36/77
  • 1 Ob 588/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 1 Ob 588/77
    Auch; Beisatz: Aber Stellungnahme, ob die Anwendung des § 273 ZPO eine Frage der verfahrensrechtlichen oder rechtlichen Beurteilung ist, unterblieb. (T3)
  • 7 Ob 513/78
    Entscheidungstext OGH 02.03.1978 7 Ob 513/78
  • 8 Ob 101/78
    Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 101/78
  • 7 Ob 605/78
    Entscheidungstext OGH 29.06.1978 7 Ob 605/78
  • 5 Ob 660/78
    Entscheidungstext OGH 19.09.1978 5 Ob 660/78
  • 8 Ob 162/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 162/78
    nur T1
  • 2 Ob 136/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 2 Ob 136/78
  • 2 Ob 56/79
    Entscheidungstext OGH 08.05.1979 2 Ob 56/79
    nur T1; Veröff: EFSlg 34411
  • 6 Ob 585/79
    Entscheidungstext OGH 09.05.1979 6 Ob 585/79
    Veröff: EFSlg 34411
  • 3 Ob 512/79
    Entscheidungstext OGH 27.06.1979 3 Ob 512/79
    nur T1; Beisatz: Rechtsfrage: Ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist. (T4)
  • 3 Ob 613/78
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 3 Ob 613/78
    nur T1
  • 4 Ob 108/79
    Entscheidungstext OGH 25.09.1979 4 Ob 108/79
    nur T1
  • 8 Ob 197/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 197/79
    nur T1; Beis wie T4
  • 1 Ob 509/80
    Entscheidungstext OGH 06.02.1980 1 Ob 509/80
    nur T1; Beis wie T4
  • 8 Ob 93/80
    Entscheidungstext OGH 26.06.1980 8 Ob 93/80
    nur T1
  • 2 Ob 64/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 64/80
    nur T1
  • 3 Ob 560/79
    Entscheidungstext OGH 08.10.1980 3 Ob 560/79
    Beis wie T4
  • 2 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 16.12.1980 2 Ob 570/80
    nur T1
  • 8 Ob 267/80
    Entscheidungstext OGH 26.02.1981 8 Ob 267/80
    Vgl auch
  • 3 Ob 665/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1981 3 Ob 665/80
    Zweiter Rechtsgang zu 3 Ob 613/78
  • 2 Ob 92/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 2 Ob 92/81
    nur T1
  • 5 Ob 772/81
    Entscheidungstext OGH 12.01.1982 5 Ob 772/81
    nur T1; Beis wie T4
  • 7 Ob 504/82
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 504/82
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 7/82
    Entscheidungstext OGH 11.03.1982 8 Ob 7/82
  • 8 Ob 284/81
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 284/81
  • 1 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 1 Ob 604/82
    nur T1
  • 8 Ob 530/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 8 Ob 530/82
    nur T1
  • 2 Ob 135/82
    Entscheidungstext OGH 21.09.1982 2 Ob 135/82
    nur T1
  • 7 Ob 530/82
    Entscheidungstext OGH 23.09.1982 7 Ob 530/82
    nur T1
  • 8 Ob 120/82
    Entscheidungstext OGH 14.10.1982 8 Ob 120/82
  • 8 Ob 259/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 8 Ob 259/82
    nur T1
  • 3 Ob 694/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 3 Ob 694/82
  • 8 Ob 209/82
    Entscheidungstext OGH 07.04.1983 8 Ob 209/82
  • 8 Ob 17/83
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 17/83
  • 5 Ob 560/83
    Entscheidungstext OGH 03.05.1983 5 Ob 560/83
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 3 Ob 560/83
    Entscheidungstext OGH 06.07.1983 3 Ob 560/83
    Beis wie T4
  • 2 Ob 182/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 2 Ob 182/83
    nur T1
  • 8 Ob 76/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 76/83
    nur T1; Veröff: ZVR 1984/322 S 343
  • 6 Ob 680/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 6 Ob 680/82
  • 6 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 01.12.1983 6 Ob 547/83
    nur T1
  • 5 Ob 601/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 5 Ob 601/84
    nur T1; Beisatz: Die im Rahmen des § 16 AußStrG vom OGH nicht überprüft werden kann. (T5)
  • 1 Ob 592/85
    Entscheidungstext OGH 10.07.1985 1 Ob 592/85
    nur T1
  • 6 Ob 649/85
    Entscheidungstext OGH 28.08.1986 6 Ob 649/85
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 14 Ob 148/86
    Entscheidungstext OGH 30.09.1986 14 Ob 148/86
    nur T1
  • 1 Ob 690/86
    Entscheidungstext OGH 03.12.1986 1 Ob 690/86
    Beis wie T4
  • 2 Ob 581/86
    Entscheidungstext OGH 24.03.1987 2 Ob 581/86
    nur T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 645/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 645/87
  • 1 Ob 610/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 1 Ob 610/87
    nur T1; Veröff: SZ 60/157
  • 1 Ob 647/87
    Entscheidungstext OGH 23.09.1987 1 Ob 647/87
    nur T1
  • 8 Ob 556/87
    Entscheidungstext OGH 21.04.1988 8 Ob 556/87
    nur T1
  • 3 Ob 587/87
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 3 Ob 587/87
    Beis wie T4; Veröff: RZ 1990,153
  • 6 Ob 648/88
    Entscheidungstext OGH 06.09.1988 6 Ob 648/88
  • 2 Ob 123/88
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 123/88
    nur T1
  • 2 Ob 63/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 2 Ob 63/89
    Beis wie T4
  • 2 Ob 29/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 29/90
  • 3 Ob 1524/90
    Entscheidungstext OGH 13.06.1990 3 Ob 1524/90
    Beis wie T4
  • 1 Ob 598/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 598/91
    nur T1; Beis wie T4
  • 9 ObA 2/92
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 9 ObA 2/92
    Beis wie T4; Beisatz: Soweit das Berufungsgericht die Anwendung des § 273 ZPO billigte, ist eine nochmalige Überprüfung im Revisionsverfahren daher nicht mehr möglich (SZ 51/8 ua). (T6)
  • 7 Ob 626/92
    Entscheidungstext OGH 10.12.1992 7 Ob 626/92
    Beis wie T6
  • 9 ObA 356/93
    Entscheidungstext OGH 06.04.1994 9 ObA 356/93
    nur T1
  • 4 Ob 55/94
    Entscheidungstext OGH 10.05.1994 4 Ob 55/94
    Beisatz: Der Kläger macht zutreffend eine Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens geltend, wenn das Gericht zweiter Instanz übersehen hat, dass in Bezug auf das behauptete angemessene Entgelt ein rechtlicher Feststellungsmangel vorliegt, welcher zur Folge hatte, dass die Festsetzung eines Betrages nach freier Überzeugung im Sinne des § 273 Abs 1 ZPO noch gar nicht erfolgen dürfte. (T7)
  • 2 Ob 62/94
    Entscheidungstext OGH 22.09.1994 2 Ob 62/94
    Auch; Beis wie T6
  • 2 Ob 56/98v
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 56/98v
    nur T1; Beis wie T6 nur: Soweit das Berufungsgericht die Anwendung des § 273 ZPO billigte, ist eine nochmalige Überprüfung im Revisionsverfahren daher nicht mehr möglich. (T8)
    Veröff: SZ 71/3
  • 9 ObA 138/98d
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 9 ObA 138/98d
    Beis wie T6
  • 1 Ob 79/98v
    Entscheidungstext OGH 30.10.1998 1 Ob 79/98v
    nur T1; Beis wie T8
  • 2 Ob 13/99x
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 2 Ob 13/99x
    nur T1; Beisatz: Wenn das Berufungsgericht einen Mangel des Verfahrens erster Instanz verneint hat, dann kann dieser grundsätzlich nicht mehr mit Revision geltend gemacht werden. (T9)
  • 9 ObA 101/99i
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 101/99i
    Auch
  • 6 Ob 296/00y
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 296/00y
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 2 Ob 322/99p
    Entscheidungstext OGH 22.03.2001 2 Ob 322/99p
    Beis wie T4; Beisatz: Der vom Richter nach seiner Lebenserfahrung und Menschenkenntnis und der Ergebnisse der gesamten Verhandlung nach bestem Wissen und Gewissen vorzunehmenden Schätzung kommt allerdings grundsätzlich keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T10)
  • 5 Ob 312/00v
    Entscheidungstext OGH 10.07.2001 5 Ob 312/00v
    Auch; nur: Wurde zu Unrecht die Anwendbarkeit des § 273 ZPO bejaht oder verneint, muss dies mit Mängelrüge bekämpft werden. (T11)
    Beisatz: Nach ständiger höchstgerichtlicher Rechtsprechung stellt es einen Verfahrensmangel dar, wenn die Voraussetzungen des § 273 ZPO zu Unrecht angenommen werden. (T12)
    Beisatz: Ein Verfahrensmangel liegt auch vor, wenn das Gericht eine Beweislastentscheidung fällt, obwohl die Schadensschätzung angebracht wäre. (T13)
  • 1 Ob 51/01h
    Entscheidungstext OGH 07.08.2001 1 Ob 51/01h
    nur T1; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 5 Ob 30/02a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 30/02a
    Vgl auch; nur T11
  • 7 Ob 209/02i
    Entscheidungstext OGH 25.09.2002 7 Ob 209/02i
    Auch; nur T1; Beis wie T9
  • 9 Ob 106/03h
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 Ob 106/03h
    nur T1; Beis wie T6
  • 5 Ob 155/03k
    Entscheidungstext OGH 19.04.2004 5 Ob 155/03k
    nur T1; Beis ähnlich wie T9
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Beis wie T8
  • 10 Ob 110/05g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2005 10 Ob 110/05g
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 147/05v
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 147/05v
    Beis wie T4
  • 7 Ob 162/06h
    Entscheidungstext OGH 07.09.2006 7 Ob 162/06h
    nur T1; Beis wie T6
  • 2 Ob 207/06i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 207/06i
    Auch; Beis wie T6
  • 7 Ob 42/07p
    Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 42/07p
    Beis wie T6
  • 1 Ob 52/07i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 52/07i
  • 4 Ob 80/07d
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 80/07d
    Auch
  • 1 Ob 159/07z
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 159/07z
    nur T1; Beis wie T8
  • 3 Ob 101/07k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2007 3 Ob 101/07k
    Auch; Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Nichts anderes kann für § 34 AußStrG gelten, der § 273 Abs 1 ZPO nachgebildet ist. (T14)
  • 2 Ob 175/07k
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 175/07k
    Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 2 Ob 127/07a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 127/07a
  • 6 Ob 31/07p
    Entscheidungstext OGH 21.02.2008 6 Ob 31/07p
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T14
  • 7 Ob 245/08t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 7 Ob 245/08t
    Auch
  • 6 Ob 213/08d
    Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 213/08d
    Beis wie T8; Beis wie T12; Beisatz: Da es sich beim Ermessen des § 273 ZPO um gebundenes handelt, stellt es (lediglich) einen Verfahrensmangel dar, wenn die Voraussetzungen des § 273 ZPO zu Unrecht angenommen wurden. Die Frage der grundsätzlichen Anwendbarkeit des § 273 ZPO kann die Klägerin somit bereits aus diesem Grund im Revisionsverfahren nicht mehr aufgreifen. (T15)
  • 8 Ob 152/08y
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 Ob 152/08y
    nur T1; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T15
  • 3 Ob 42/09m
    Entscheidungstext OGH 19.05.2009 3 Ob 42/09m
    Auch; Beis ähnlich wie T15
  • 1 Ob 16/09y
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 16/09y
    nurT1; Beis wie T6
  • 6 Ob 237/09k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 237/09k
    Beis wie T9
  • 9 ObA 35/09a
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 ObA 35/09a
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T6
  • 7 Ob 71/10g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 7 Ob 71/10g
  • 9 Ob 49/10m
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 49/10m
    Beis wie T8
  • 10 Ob 55/11b
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 Ob 55/11b
    Auch
  • 6 Ob 129/10d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 129/10d
    nur T1
  • 9 Ob 51/11g
    Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 Ob 51/11g
    Auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 28/13b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 9 ObA 28/13b
    nur T1; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 10 Ob 11/13k
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 Ob 11/13k
    Auch
  • 1 Ob 84/14f
    Entscheidungstext OGH 17.06.2014 1 Ob 84/14f
    Auch
  • 2 Ob 245/14i
    Entscheidungstext OGH 13.05.2015 2 Ob 245/14i
    Beis wie T6
  • 1 Ob 224/15w
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 224/15w
  • 10 Ob 84/16z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 10 Ob 84/16z
    Beis wie T8
  • 5 Ob 55/17z
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 55/17z
    Auch; Beis wie T14; Beisatz: Außerstreitiges Wohnrechtsverfahren nach § 37 Abs 1 Z 8a iVm § 15 Abs 4 MRG. (T16)
  • 2 Ob 96/17g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 2 Ob 96/17g
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 64/18w
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 64/18w
    Beis wie T14
  • 9 Ob 46/18g
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 Ob 46/18g
  • 2 Ob 181/18h
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 2 Ob 181/18h
    Beis wie T6; Beis wie T8
  • 4 Ob 213/18d
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 213/18d
    Auch
  • 1 Ob 140/18x
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 140/18x
    Auch; Beis wie T14; Beisatz: Hat das Rekursgericht verneint, dass das Erstgericht zu Unrecht § 34 AußStrG anwendete, kommt demnach eine Anfechtung in diesem Punkt im Revisionsrekurs als vermeintlicher Verfahrensmangel nicht mehr in Betracht. (T17)
  • 8 Ob 2/19f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 2/19f
  • 2 Ob 17/19t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 2 Ob 17/19t
  • 2 Ob 57/22d
    Entscheidungstext OGH 26.04.2022 2 Ob 57/22d
  • 4 Ob 58/24v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.04.2024 4 Ob 58/24v
    Beisatz wie T8; Beisatz wie T15

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0040282

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.05.2024

Dokumentnummer

JJR_19691007_OGH0002_0040OB00054_6900000_002

Entscheidungstext 6Ob70/05w

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

immolex 2006,85/39 - immolex 2006/39 = EFSlg 112.262 = MietSlg 57.045 = MietSlg 57.189 = MietSlg 57.675 = MietSlg 57.706

Geschäftszahl

6Ob70/05w

Entscheidungsdatum

25.08.2005

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Ehmayr als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Huber, Dr. Prückner, Dr. Schenk und Dr. Schramm als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Ing. Kurt S*****, vertreten durch Dr. Reinhard Armster, Rechtsanwalt in Maria Enzersdorf, gegen die beklagte Partei Ing. Oskar H*****, vertreten durch Dr. Hans Christian Baldinger, Rechtsanwalt in Wien, wegen 8.300 EUR, über den Rekurs der klagenden Partei gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Berufungsgericht vom 17. September 2004, GZ 36 R 165/04p-94, womit das Urteil des Bezirksgerichts Meidling vom 6. Februar 2004, GZ 8 C 1327/99s-84, aufgehoben wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Rekurs wird zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Die Liegenschaft des Beklagten wird durch einen über die Nachbarliegenschaft des Klägers führenden Servitutsweg erschlossen, der sowohl vom Kläger und dessen Mieterin als auch vom Beklagten und dessen Mietern benützt wird.

Der Kläger begehrte vom Beklagten anteilige Wegeerhaltungskosten von insgesamt 8.300 EUR, wobei er von einen vom Beklagten zu tragenden Kostenanteil von einem Drittel ausging.

Der Beklagte beantragte die Abweisung der Klage, bestritt das Begehren dem Grund und der Höhe nach und wendete hilfsweise Kosten von 52.324,94 EUR für die Säuberung seiner Liegenschaft, die durch unzulässigerweise auf der Liegenschaft des Beklagten gelagerte Materialien verschmutzt worden sei, als Gegenforderung bis zur Höhe der Klageforderung compensando ein.

Das Erstgericht erkannte (im zweiten Rechtsgang) die Klageforderung mit 3.000 EUR als zu Recht bestehend, die Gegenforderung mit 300 EUR als zu Recht bestehend und den Beklagten daher schuldig, dem Kläger 2.700 EUR samt Zinsen zu zahlen. Das darüber hinausgehende Klagebegehren von 5.600 EUR samt Zinsen wies es ab. Es ging davon aus, dass der Beklagte infolge der Art und des Umfangs der festgestellten Nutzung des Weges einen Anteil von 10 % der im Zusammenhang mit der Wegehaltung (Paragraph 483, ABGB) stehenden Kosten zu tragen habe. Hiezu zählten die Kosten für die Schneeräumung und die Ausbesserungsarbeiten, nicht aber für die Torschließanlage, den Nachtportier, die Beleuchtung sowie die Grundsteuer und die Haftpflichtversicherungsprämien. Für die Reinigung des Grundstücks des Beklagten, das durch Teile des auf dem Grundstück des Klägers gelagerten Styropors verschmutzt worden sei, seien zehn Partiestunden zu veranschlagen. Dies entspreche Kosten von 300 EUR. Dieser Betrag stehe dem Beklagten als Gegenforderung zu.

Das Berufungsgericht gab den von beiden Parteien erhobenen Berufungen Folge, hob das Ersturteil (abermals) auf und trug dem Erstgericht die neuerliche Entscheidung nach Verfahrensergänzung auf. Es sprach aus, dass der Rekurs an den Obersten Gerichtshof zulässig sei, weil der Kläger letztlich nicht den Ersatz eines eigenen Aufwands, sondern eine Forderung seines Mieters geltend mache und die Rechtsfrage erheblich sei, inwieweit dem Mieter einer Liegenschaft gegenüber dem Servitutsberechtigten ein Ersatz gemäß Paragraph 1042, ABGB zustehe. Zudem fehle eine Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zur Frage der analogen Anwendung der Paragraphen 483, ff ABGB auf ein bloß obligatorisches Nutzungsrecht, das hier offenbar vorliege.

Der Beklagte ließ diesen Beschluss unangefochten.

Rechtliche Beurteilung

Der dagegen erhobene Rekurs des Klägers ist mangels erheblicher Rechtsfrage unzulässig.

Hält der Oberste Gerichtshof entgegen dem ihn nicht bindenden (RIS-Justiz RS0042544) Ausspruch des Berufungsgerichts den Rekurs mangels Vorliegens einer erheblichen Rechtsfrage gemäß Paragraph 519, Absatz 2, in Verbindung mit Paragraph 502, Absatz eins, ZPO für nicht zulässig, kann sich die Zurückweisung des Rekurses auf die Ausführung der Zurückweisungsgründe beschränken (Paragraph 510, Absatz 3, letzter Satz ZPO).

Dass dem Beklagten eine Wegedienstbarkeit und nicht bloß ein obligatorisches Nutzungsrecht zusteht, ist im Verfahren unstrittig geblieben, sodass sich die Frage der analogen Anwendung der Paragraphen 483, ff ABGB nicht stellt. Die Aktivlegitimation des Klägers wurde bereits vom Erstgericht unbekämpft bejaht, weil der Kläger seiner Mieterin die Aufwendungen vergütet und zudem die Mieterin allfällige eigene Ansprüche gegen den Beklagten an den Kläger wirksam abgetreten habe. Der vom Beklagten erhobene Einwand der mangelnden Aktivlegitimation - weil primär nicht der Kläger, sondern dessen Mieterin die Wegeerhaltungskosten getragen habe - wurde im Rechtsmittelverfahren nicht aufrechterhalten. Der Beklagte erstattete hiezu kein Berufungsvorbringen. Abgesehen davon, dass sich der Kläger durch die Bejahung seiner Aktivlegitimation nicht beschwert erachten kann, gilt der Grundsatz, dass bei Bekämpfung der rechtlichen Beurteilung die Gesetzmäßigkeit des Urteils nach allen Richtungen zu prüfen ist, dann nicht mehr, wenn ein Tatbestand von mehreren selbständigen rechtserzeugenden Tatsachen abgeleitet wird und sich die Rechtsausführungen nur auf eine dieser Tatsachen, nicht aber auch auf die anderen beziehen (RIS-Justiz RS0043338). Der Beklagte hat gegen den Aufhebungsbeschluss auch keinen Rekurs erhoben und keine Rekursbeantwortung eingebracht, sodass auf den lediglich im Verfahren erster Instanz erhobenen Einwand der Aktivlegitimation vom Obersten Gerichtshof nicht mehr Bedacht zu nehmen ist vergleiche Zechner in Fasching/Konecny2 IV/1 Paragraph 503, ZPO Rz 56; Paragraph 519, ZPO Rz 111 je mwN). Die vom Berufungsgericht zur Begründung seines Zulässigkeitsausspruchs als erheblich bezeichnete Rechtsfragen sind daher vom Obersten Gerichtshof nicht zu prüfen.

Im Rekurs des Klägers werden ebenfalls keine erheblichen Rechtsfragen aufgezeigt. Warum der Beklagte ohne Errichtung der Torschließanlage und Installierung eines Nachtportiers an der Ausübung seines Wegerechts im bisherigen Umfang gehindert sei, konnte der Kläger nicht darlegen. Die vom Eigentümer für das herrschende Gut zu zahlende Grundsteuer und eine allenfalls von ihm abgeschlossene Haftpflichtversicherung dienen nicht der Herstellung oder Erhaltung des Weges. Die Ansicht der Vorinstanzen, dass derartige Auslagen des Eigentümers nicht unter die Paragraphen 483,, 494 ABGB zu subsumieren seien, entspricht der Rechtslage vergleiche Paragraph 492, ABGB). Aufgrund dieser Sonderbestimmungen kommt eine analoge Heranziehung der Bestimmungen über die Tragung derartiger Kosten im Fall einer Miteigentümergemeinschaft (Paragraph 839, ABGB) nicht in Betracht.

Gemäß Paragraph 483, ABGB muss der Aufwand zur Erhaltung und Herstellung einer zur Dienstbarkeit bestimmten Sache, wenn diese nicht nur vom Berechtigten, sondern auch vom Verpflichteten benützt wird - vorbehaltlich abweichender vertraglicher Vereinbarungen, wovon hier nicht auszugehen ist - „verhältnismäßig" bestimmt werden. Dieser Norm entspricht es, die Verhältnismäßigkeit nach dem Verhältnis der Benützung durch den Dienstbarkeitsberechtigten und den Dienstbarkeitsverpflichteten im Hinblick auf die Länge der betroffenen Teilstücke zur Gesamtlänge des Weges in Beziehung zu setzen und dabei auch die Intensität der beiderseitigen Benützungen in die Beurteilung miteinzubeziehen, weil nur so dem Wort „verhältnismäßig" in Paragraph 483, ABGB die schon nach dem allgemeinen Sprachgebrauch zukommende Bedeutung (Paragraph 6, ABGB) beigemessen und Rechnung getragen werden kann (7 Ob 19/02y mwN). Die von den Vorinstanzen entwickelte Lösung entspricht damit der Vorgabe des Paragraph 483, ABGB, dem auch der Rechtsmittelwerber nichts Überzeugendes entgegenzuhalten vermag. Wie das Verhältnis konkret festzusetzen ist, hängt von den jeweiligen besonderen Umständen des Einzelfalls ab und vermag daher keine erhebliche Rechtsfrage zu begründen. Ob Paragraph 273, ZPO anzuwenden ist, ist eine verfahrensrechtliche Entscheidung, die mit Mängelrüge zu bekämpfen ist (RIS-Justiz RS0040282). Soweit das Berufungsgericht die Anwendung des Paragraph 273, ZPO billigte, ist daher eine nochmalige Überprüfung im Revisionsverfahren (Rekursverfahren vor dem Obersten Gerichtshof) nicht möglich (SZ 71/3 ua). Da sich die Vorinstanzen bei der Ausmittlung der Intensität der Benützung des Wegs durch die Parteien im Verhältnis zueinander auf diese Bestimmung berufen haben, ist es dem Obersten Gerichtshof, der keine Tatsacheninstanz ist, verwehrt, auf die Frage einzugehen, ob Paragraph 273, ZPO zu Recht herangezogen wurde. Im Gegensatz zu den Ausführungen der Revision ist den Parteibehauptungen eine Außerstreitstellung dahin, dass nur die Fahrzeuge des Beklagten und nicht auch jene des Klägers bzw dessen Mieterin auf den Servitutsweg angewiesen seien, nicht zu entnehmen. Ein entsprechendes „Tatsachengeständnis" des Beklagten liegt nicht vor. Im Übrigen haben die Vorinstanzen ohnehin berücksichtigt, dass die Mehrzahl der LKWs der Mieterin des Klägers nur das erste Viertel des Weges benützen.

Falls das Berufungsgericht die für die Ausmessung erforderlichen Grundlagen für mangelhaft erachtet, kann der Oberste Gerichtshof dem nicht entgegentreten, wenn das Berufungsgericht von richtigen rechtlichen Erwägungen ausgegangen ist (7 Ob 600/81 ua). Die Ansicht des Berufungsgerichts, dass sich der auf den Beklagten entfallende Nutzungsanteil noch dadurch verringern könnte, dass der Weg auch zur Erreichung der Liegenschaft der Ehefrau des Klägers genutzt wird, für die der Weg die einzige Zufahrtsmöglichkeit darstellt, ist nach der zitierten Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs zu den Kriterien des Nutzungsverhältnisses bei mehreren Mitbenützern nicht zu beanstanden. Die Behauptung des Rekurswerbers, dass eine Benützung des Weges durch die Ehefrau des Klägers in erster Instanz nicht erörtert worden sei, ist aktenwidrig, hat dies der Beklagte doch schon in der Tagsatzung am 13. 12. 1999 vorgebracht und der Kläger hiezu Stellung bezogen.

Entgegen der im Rekurs vertretenen Ansicht überband das Berufungsgericht dem Erstgericht nicht die Rechtsansicht, dem Kläger stünden „fiktive" Reinigungskosten für seine Liegenschaft unabhängig von seinen bisher tatsächlich getätigten Aufwendungen zu. Das Berufungsgericht führte vielmehr aus, dass der Geschädigte, der den Schaden selbst behebe, seinen zur Schadensbehebung getätigten (tatsächlichen) Aufwand an Zeit und Geld verlangen könne. Dieser Grundsatz des Schadenersatzrechts, der auch im Bereich verschuldensunabhängiger Ausgleichsansprüche angewendet wird (SZ 68/51), steht nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs außer Frage (SZ 51/7; SZ 68/51 ua). Das Berufungsgericht teilte ohnehin die Ansicht des Klägers, dass der tatsächliche Aufwand für die Höhe des Ersatzes maßgebend sei und führte überdies in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung aus, dass der Ersatz der Höhe nach mit jenem des notwendigen Aufwands begrenzt sein müsse vergleiche 8 Ob 318/98t mwN), sodass das Erstgericht gehalten gewesen sei, ein Sachverständigengutachten über die Höhe des notwendigen Aufwands zugrunde zu legen. Der Geschädigte kann nach der Wiederherstellung den betreffenden Ersatz, vorher aber einen Vorschuss verlangen. Das Schadenersatzbegehren betreffend die abermaligen, noch nicht beseitigten Verschmutzungen der Liegenschaft kann daher auch die Zuerkennung eines Vorschusses im Sinn „fiktiver" Reparaturkosten rechtfertigen vergleiche Lenneis, Schadenersatz bei Selbstbehebung des Schadens, AnwBl 2005, 17 mwN).

Da der Geschädigte generell das Recht hat, wahlweise vom Schädiger die Naturalherstellung zu verlangen oder sie von einem anderen vornehmen zu lassen (oder selbst vorzunehmen) und dafür Ersatz zu verlangen (Reischauer in Rummel II3 Paragraph 1323, ABGB Rz 6, 7, 11 mwN) und der Kläger zudem die eingewendete Gegenforderung auch dem Grunde nach bestritt, geht sein Einwand fehl, der Beklagte hätte (infolge seiner Schadensminderungspflicht) den Kläger selbst mit der Reinigung der Liegenschaft betrauen müssen.

Die Aufhebung des Ersturteils und die Zurückverweisung der Rechtssache an das Erstgericht stellt keinen aufzugreifenden Mangel des Berufungsverfahrens dar, weil es dem Sinn des Paragraph 496, Absatz 3, ZPO widerspräche, wenn die vorzunehmende Verfahrensergänzung einen Großteil des Beweisverfahrens zur zweiten Instanz verlagerte (RIS-Justiz RS0042313). Die Erweiterungen des Verfahrens infolge der vom Rechtsmittelgericht beauftragten Verfahrensergänzungen sind noch nicht abzusehen. Es kann daher nicht angenommen werden, dass mit der Ergänzung der Verhandlung durch das Berufungsgericht keine erheblichen Verfahrenskosten verbunden wären vergleiche RIS-Justiz RS0044905).

Da somit insgesamt keine erhebliche Rechtsfrage gemäß Paragraph 502, Absatz eins, ZPO zu klären ist, ist der Rekurs des Klägers zurückzuweisen.

Textnummer

E78379

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:0060OB00070.05W.0825.000

Im RIS seit

24.09.2005

Zuletzt aktualisiert am

12.12.2011

Dokumentnummer

JJT_20050825_OGH0002_0060OB00070_05W0000_000