Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob537/36 2Ob94/01i 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0041602

Geschäftszahl

3Ob537/36; 2Ob94/01i; 9Ob50/03y; 7Ob57/04i; 7Ob222/04d

Entscheidungsdatum

23.06.1936

Norm

JN §55
ZPO §448 c

Rechtssatz

Die Verbindung mehrerer selbständiger Ansprüche in einer Klage (vier Akzepte über je 1500,-- S) ist für die Frage der Zulässigkeit der Revision ebenso bedeutungslos wie die Verbindung mehrerer Bagatellansprüche in einer Klage für die Verfahrensart.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 537/36
    Entscheidungstext OGH 23.06.1936 3 Ob 537/36
    Veröff: SZ 18/106
  • 2 Ob 94/01i
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 2 Ob 94/01i
    Auch; Beisatz: Liegen die Voraussetzungen für eine Zusammenrechnung der einzelnen Ansprüche nicht vor, dann ist die Frage der Rechtsmittelzulässigkeit für jedes Begehren getrennt zu beurteilen. Der Umstand, dass für die Beurteilung der Zulässigkeit des Mahnverfahrens alle geltend gemachten Beträge zusammenzurechnen sind, vermag daran nichts zu ändern. (T1)
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
    Auch; Beis wie T1 nur: Liegen die Voraussetzungen für eine Zusammenrechnung der einzelnen Ansprüche nicht vor, dann ist die Frage der Rechtsmittelzulässigkeit für jedes Begehren getrennt zu beurteilen. (T2)
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1936:RS0041602

Dokumentnummer

JJR_19360623_OGH0002_0030OB00537_3600000_001

Rechtssatz für Prä198/51 3Ob7/55 7Ob55...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037838

Geschäftszahl

Prä198/51; 3Ob7/55; 7Ob55/57; 7Ob104/66; 3Ob11/67; 6Ob25/69; 5Ob112/69; 4Ob21/69; 7Ob192/69; 2Ob225/59; 5Ob31/70; 5Ob32/70 (5Ob33/70); 7Ob99/70; 6Ob244/70; 1Ob305/71; 7Ob232/71; 8Ob145/72; 6Ob187/72; 7Ob4/73; 5Ob116/74; 2Ob171/74; 1Ob182/74; 5Ob19/75; 1Ob61/75; 1Ob189/75; 6Ob168/75; 6Ob533/76; 4Ob507/76; 3Ob533/76; 4Ob40/76; 7Ob611/76; 7Ob595/76; 1Ob691/76; 1Ob779/76; 1Ob515/77; 4Ob19/77; 4Ob522/77; 8Ob140/77; 4Ob158/77; 6Ob773/77; 4Ob507/78; 6Ob532/78; 6Ob582/78; 7Ob612/78; 4Ob504/79; 5Ob547/79; 3Ob522/78; 2Ob549/79; 4Ob565/79; 4Ob598/79; 3Ob505/80; 8Ob52/80; 8Ob65/80 (8Ob121/80); 8Ob549/80; 1Ob554/81; 3Ob617/80; 3Ob511/81; 1Ob666/81; 5Ob648/81; 1Ob674/81; 5Ob541/81; 5Ob664/81; 3Ob630/81; 5Ob772/81; 7Ob752/81; 6Ob580/82; 5Ob606/82; 7Ob608/82; 1Ob9/82; 1Ob589/82; 1Ob648/82; 1Ob550/82; 1Ob560/82; 5Ob782/81; 6Ob562/82; 3Ob667/82; 2Ob222/82; 1Ob823/82; 1Ob779/82 (1Ob780/82); 1Ob523/83; 1Ob558/83; 5Ob534/83; 2Ob584/82; 1Ob589/83 (1Ob590/83); 1Ob582/83; 4Ob548/83; 6Ob615/83; 4Ob568/83; 1Ob678/83; 6Ob816/82; 7Ob634/83; 6Ob780/83; 1Ob768/83; 7Ob1501/84; 6Ob1504/84; 1Ob1504/84; 2Ob553/84; 6Ob560/83; 5Ob660/83; 1Ob618/84; 1Ob635/84; 2Ob64/84; 4Ob152/83; 7Ob514/85; 2Ob539/85; 5Ob314/85; 8Ob634/85; 8Ob503/86; 8Ob644/85; 8Ob16/86; 6Ob690/86; 1Ob520/87; 7Ob1511/87; 8Ob657/86; 8Ob648/87; 6Ob693/87; 1Ob656/88; 7Ob649/88 (7Ob650/88); 2Ob113/88; 1Ob687/89; 3Ob539/89; 6Ob529/90; 2Ob605/89 (2Ob1504/89); 2Ob162/89; 1Ob673/90; 3Ob14/91 (3Ob15/91 -3Ob16/91); 2Ob529/91; 4Ob25/93; 6Ob564/94; 1Ob513/94; 1Ob1667/94; 4Ob521/95; 1Ob2058/96a; 2Ob327/97w; 2Ob266/97z; 2Ob103/99g; 1Ob278/98h; 1Ob199/00x; 6Ob164/01p; 3Ob140/01m; 6Ob73/01f; 7Ob84/02g; 7Ob222/04d; 4Ob53/06g; 9Ob46/07s; 5Ob202/07b; 6Ob25/08g; 8Ob118/08y; 1Ob148/09k; 10Ob61/09g; 1Ob252/09d; 2Ob18/10a; 6Ob34/10h; 4Ob79/10m; 6Ob162/10g; 17Ob22/10z; 4Ob162/10t; 4Ob67/11y; 4Ob110/11x; 5Ob119/11b; 1Ob62/11s; 2Ob13/12v; 4Ob132/12h; 4Ob147/12i; 4Ob151/12b; 7Ob197/12i; 3Ob28/13h; 5Ob79/13y; 7Ob214/14t; 5Ob161/15k; 1Ob84/16h; 7Ob60/16y; 7Ob66/17g; 7Ob121/17w; 4Ob44/18a; 7Ob106/18s; 6Ob153/18w

Entscheidungsdatum

08.12.1951

Norm

JN §55
ZPO §227 II
ZPO §502 Abs2 Bb
ZPO §502 Abs3 De1

Rechtssatz

Für die Beurteilung der Zulässigkeit der Revision sind mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche, die in rechtlichem oder tatsächlichem Zusammenhang stehen, gemäß § 55 JN insoweit zusammenzurechnen, als das Berufungsgericht darüber entschieden hat.

Entscheidungstexte

  • Prä 198/51
    Entscheidungstext OGH 08.12.1951 Prä 198/51
    Veröff: SZ 24/335 = vorher SZ 7/340 = SZ 12/279 = SZ 18/57 = SZ 18/106 = SZ 19/285 = EvBl 1952/49 S 69 = Judikat 56
  • 3 Ob 7/55
    Entscheidungstext OGH 12.01.1955 3 Ob 7/55
    Vgl; Veröff: SZ 28/10 = RZ 1955,62
  • 7 Ob 55/57
    Entscheidungstext OGH 13.02.1957 7 Ob 55/57
    Vgl
  • 7 Ob 104/66
    Entscheidungstext OGH 22.06.1966 7 Ob 104/66
  • 3 Ob 11/67
    Entscheidungstext OGH 15.02.1967 3 Ob 11/67
  • 6 Ob 25/69
    Entscheidungstext OGH 05.02.1969 6 Ob 25/69
  • 5 Ob 112/69
    Entscheidungstext OGH 30.04.1969 5 Ob 112/69
  • 4 Ob 21/69
    Entscheidungstext OGH 06.05.1969 4 Ob 21/69
    Beisatz: Klage auf Räumung wegen Benützungsentgelt. (T1)
    Veröff: Arb 8616 = MietSlg 21816
  • 7 Ob 192/69
    Entscheidungstext OGH 22.10.1969 7 Ob 192/69
    Beisatz: Zwei voneinander unabhängige, in keinem rechtlichen Zusammenhang stehende Klagebegehren liegen vor, wenn der Beklagte verurteilt werden soll, die Verwaltung des Hälfteanteils des Klägers zu unterlassen und in die Bestellung eines gemeinsamen Verwalters einzuwilligen. (T2)
  • 2 Ob 225/59
    Entscheidungstext OGH 17.10.1969 2 Ob 225/59
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung bei formellen Streitgenossen nach § 11 Z 2 ZPO. (T3)
  • 5 Ob 31/70
    Entscheidungstext OGH 25.03.1970 5 Ob 31/70
    Beis wie T3
  • 5 Ob 32/70
    Entscheidungstext OGH 25.03.1970 5 Ob 32/70
    Beis wie T3
    Veröff: MietSlg 22633
  • 7 Ob 99/70
    Entscheidungstext OGH 17.06.1970 7 Ob 99/70
    Beisatz: Hier: Zwei Klagen auf Feststellung, dass Versicherer Versicherungsschutz zu gewähren habe (1x auf Grund Haftpflichtversicherung, 1x auf Grund Kaskoversicherung). (T4)
  • 6 Ob 244/70
    Entscheidungstext OGH 21.10.1970 6 Ob 244/70
    Veröff: SZ 43/185 = EvBl 1971/151 S 268
  • 1 Ob 305/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 305/71
    Veröff: SZ 44/173
  • 7 Ob 232/71
    Entscheidungstext OGH 26.01.1972 7 Ob 232/71
    Beisatz: Dass sich mehrere Ansprüche einer Person gegen ein und denselben Gegner richten, vermag einen derartigen Zusammenhang ebensowenig herzustellen, wie der Umstand, dass es sich um gleichartige Leistungen des Anspruchsberechtigten handelt - Zusammenhang der einzelnen Honoraransprüche eines Rechtsanwaltes gegeben, wenn er von einem Möbelhändler mit der Eintreibung der Außenstände des Möbelgeschäftes betraut wurde. (T5)
  • 8 Ob 145/72
    Entscheidungstext OGH 05.09.1972 8 Ob 145/72
    Beisatz: Sowohl rechtlicher als auch tatsächlicher Zusammenhang bei Klage des Legalzessionars auf Ersatz erbrachter Pflichtleistungen und auf Feststellung der Haftung für künftige Pflichtaufwendungen. (T6)
    Veröff: EvBl 1973/55 S 130
  • 6 Ob 187/72
    Entscheidungstext OGH 09.11.1972 6 Ob 187/72
    Beis wie T5 nur: Dass sich mehrere Ansprüche einer Person gegen ein und denselben Gegner richten, vermag einen derartigen Zusammenhang ebensowenig herzustellen, wie der Umstand, dass es sich um gleichartige Leistungen des Anspruchsberechtigten handelt. (T7)
    Veröff: RZ 1973/13 S 16
  • 7 Ob 4/73
    Entscheidungstext OGH 24.01.1973 7 Ob 4/73
    Beisatz: Einklagung eines einheitlichen Regressanspruches nach § 158 f VersVG, der sich aus mehreren Teilbeträgen zusammensetzt. (T8)
    Veröff: JBl 1973,376
  • 5 Ob 116/74
    Entscheidungstext OGH 15.05.1974 5 Ob 116/74
    Beisatz: Zusammenrechnung von Honoraransprüchen aus verschiedenen Rechtssachen, die auf Grund einer Verpflichtungserklärung zur Bezahlung des gesamten Honoraranspruches in rechtlichem und tatsächlichem Zusammenhang stehen. (T9)
  • 2 Ob 171/74
    Entscheidungstext OGH 11.07.1974 2 Ob 171/74
  • 1 Ob 182/74
    Entscheidungstext OGH 23.10.1974 1 Ob 182/74
  • 5 Ob 19/75
    Entscheidungstext OGH 25.02.1975 5 Ob 19/75
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung mehrerer, gesondert gewährter Darlehen. (T10)
  • 1 Ob 61/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 61/75
    Beisatz: Zusammenrechnung mehrerer gesondert gewährter Darlehen, wenn in Ansehung des gesamten Betrages nachträglich eine Bestätigung über die Schuld ausgestellt und der Rückzahlungstermin fixiert wurde. (T11)
  • 1 Ob 189/75
    Entscheidungstext OGH 08.10.1975 1 Ob 189/75
    Beis wie T7; Beis wie T9
    Veröff: JBl 1976,436
  • 6 Ob 168/75
    Entscheidungstext OGH 11.12.1975 6 Ob 168/75
  • 6 Ob 533/76
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 6 Ob 533/76
  • 4 Ob 507/76
    Entscheidungstext OGH 23.03.1976 4 Ob 507/76
    Auch; Beisatz: Zusammenrechnung, weil nach den Verfahrensergebnissen von einer ständigen Geschäftsverbindung der Streitteile als Grundlage der verschiedenen Beträge und damit einem tatsächlichen Zusammenhang auszugehen war. (T12)
  • 3 Ob 533/76
    Entscheidungstext OGH 11.05.1976 3 Ob 533/76
  • 4 Ob 40/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1976 4 Ob 40/76
    Beisatz: Abfertigung wegen Austrittes wegen Unterentlohnung und Nachzahlungsanspruch. (T13)
    Veröff: Arb 9486
  • 7 Ob 611/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 611/76
    Beis wie T7
  • 7 Ob 595/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 595/76
    Beis wie T7
  • 1 Ob 691/76
    Entscheidungstext OGH 06.10.1976 1 Ob 691/76
    Veröff: QuHGZ 1977 H1-2,148
  • 1 Ob 779/76
    Entscheidungstext OGH 01.12.1976 1 Ob 779/76
    Veröff: RZ 1977/105 S 212
  • 1 Ob 515/77
    Entscheidungstext OGH 26.01.1977 1 Ob 515/77
    Vgl auch
    Veröff: SZ 50/10 = JBl 1978,592
  • 4 Ob 19/77
    Entscheidungstext OGH 22.03.1977 4 Ob 19/77
  • 4 Ob 522/77
    Entscheidungstext OGH 07.06.1977 4 Ob 522/77
    Auch; Beisatz: Mehrere von einer Lebensgefährtin dem Lebensgefährten gewährte Darlehen. (T14)
  • 8 Ob 140/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 140/77
  • 4 Ob 158/77
    Entscheidungstext OGH 17.01.1978 4 Ob 158/77
    Beisatz: Urlaubsentschädigung und Sonderzahlungen nach Auflösung eines Arbeitsverhältnisses - Zusammenrechnung. (T15)
  • 6 Ob 773/77
    Entscheidungstext OGH 02.02.1978 6 Ob 773/77
  • 4 Ob 507/78
    Entscheidungstext OGH 21.02.1978 4 Ob 507/78
  • 6 Ob 532/78
    Entscheidungstext OGH 16.03.1978 6 Ob 532/78
    Beisatz: Forderungen aus einem Generalunternehmervertrag über die Errichtung eines Wohnhauses. (T16)
  • 6 Ob 582/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 6 Ob 582/78
    Beisatz: Einverleibungsbegehren und Rechnungslegungsbegehren. (T17)
  • 7 Ob 612/78
    Entscheidungstext OGH 07.09.1978 7 Ob 612/78
  • 4 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 20.02.1979 4 Ob 504/79
    Beisatz: Lediglich gleichartige Klagsansprüche betreffende Generalversammlungsbeschlüsse. (T18)
  • 5 Ob 547/79
    Entscheidungstext OGH 20.03.1979 5 Ob 547/79
  • 3 Ob 522/78
    Entscheidungstext OGH 28.03.1979 3 Ob 522/78
    Veröff: JBl 1981,260 (zustimmend Wilhelm)
  • 2 Ob 549/79
    Entscheidungstext OGH 03.07.1979 2 Ob 549/79
  • 4 Ob 565/79
    Entscheidungstext OGH 12.11.1979 4 Ob 565/79
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 598/79
    Entscheidungstext OGH 15.01.1980 4 Ob 598/79
  • 3 Ob 505/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Ob 505/80
  • 8 Ob 52/80
    Entscheidungstext OGH 22.05.1980 8 Ob 52/80
  • 8 Ob 65/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 65/80
  • 8 Ob 549/80
    Entscheidungstext OGH 26.02.1981 8 Ob 549/80
  • 1 Ob 554/81
    Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 554/81
  • 3 Ob 617/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 617/80
  • 3 Ob 511/81
    Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 511/81
    Beisatz: Der Oberste Gerichtshof kann dem Erstgericht auftragen, Erhebungen über das Vorliegen oder Nichtvorliegen eines rechtlichen oder tatsächlichen Zusammenhanges zu treffen. (T19)
  • 1 Ob 666/81
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 666/81
    Beisatz: Mehrere aus einem Vertrag abgeleitete Ansprüche zumindest tatsächlicher Zusammenhang. (T20)
  • 5 Ob 648/81
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 5 Ob 648/81
  • 1 Ob 674/81
    Entscheidungstext OGH 16.09.1981 1 Ob 674/81
  • 5 Ob 541/81
    Entscheidungstext OGH 22.09.1981 5 Ob 541/81
  • 5 Ob 664/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 664/81
    Beis wie T7; Beisatz: Hier: Honorarforderungen eines Rechtsanwaltes. (T21)
  • 3 Ob 630/81
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Ob 630/81
    Beis wie T20
  • 5 Ob 772/81
    Entscheidungstext OGH 12.01.1982 5 Ob 772/81
    Vgl auch; Beisatz: Arbeitsleistungen und Geldleistungen eines Lebensgefährten an den anderen zwecks Errichtung eines Hauses. (T22)
  • 7 Ob 752/81
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 7 Ob 752/81
    Beisatz: Hier: Forderungen aus gleichartigen Verträgen - keine Zusammenrechnung. (T23)
  • 6 Ob 580/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 6 Ob 580/82
  • 5 Ob 606/82
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 5 Ob 606/82
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 608/82
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 7 Ob 608/82
  • 1 Ob 9/82
    Entscheidungstext OGH 19.05.1982 1 Ob 9/82
  • 1 Ob 589/82
    Entscheidungstext OGH 02.06.1982 1 Ob 589/82
  • 1 Ob 648/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 648/82
  • 1 Ob 550/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1982 1 Ob 550/82
    Beis wie T12
  • 1 Ob 560/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 560/82
    Veröff: RfR 1984,13 (Czermak - Buchner)
  • 5 Ob 782/81
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 5 Ob 782/81
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 6 Ob 562/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1982 6 Ob 562/82
  • 3 Ob 667/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 667/82
  • 2 Ob 222/82
    Entscheidungstext OGH 14.12.1982 2 Ob 222/82
    Beis wie T3
  • 1 Ob 823/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 1 Ob 823/82
  • 1 Ob 779/82
    Entscheidungstext OGH 07.02.1983 1 Ob 779/82
  • 1 Ob 523/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 523/83
  • 1 Ob 558/83
    Entscheidungstext OGH 23.03.1983 1 Ob 558/83
  • 5 Ob 534/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 534/83
    Auch; Beisatz: Die Revision ist sowohl hinsichtlich des Räumungsbegehrens als auch hinsichtlich des Zahlungsbegehrens zulässig, weil beide Begehren aus demselben Vertrag abgeleitet werden, also in rechtlichem oder tatsächlichem Zusammenhang miteinander stehen, und nach dem berufungsgerichtlichen Ausspruch schon der Wert des Räumungsbegehrens 60.000,-- S übersteigt. (T24)
  • 2 Ob 584/82
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 2 Ob 584/82
    Beis wie T18
  • 1 Ob 589/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 589/83
    Beis wie T23
  • 1 Ob 582/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 582/83
    Beis wie T23
  • 4 Ob 548/83
    Entscheidungstext OGH 31.05.1983 4 Ob 548/83
    Beisatz: Hier: Durch insgesamt zwölf rasch aufeinanderfolgende Teilzahlungen erfüllte Darlehenszusage. (T25)
  • 6 Ob 615/83
    Entscheidungstext OGH 16.06.1983 6 Ob 615/83
  • 4 Ob 568/83
    Entscheidungstext OGH 28.06.1983 4 Ob 568/83
  • 1 Ob 678/83
    Entscheidungstext OGH 13.07.1983 1 Ob 678/83
  • 6 Ob 816/82
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 816/82
  • 7 Ob 634/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 7 Ob 634/83
  • 6 Ob 780/83
    Entscheidungstext OGH 03.11.1983 6 Ob 780/83
  • 1 Ob 768/83
    Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 768/83
    Auch
    Veröff: SZ 56/186
  • 7 Ob 1501/84
    Entscheidungstext OGH 26.01.1984 7 Ob 1501/84
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung der Streitwerte bei getrennt abgeschlossenen Werkverträgen. (T26)
  • 6 Ob 1504/84
    Entscheidungstext OGH 16.02.1984 6 Ob 1504/84
    Auch; Beis wie T10
  • 1 Ob 1504/84
    Entscheidungstext OGH 22.02.1984 1 Ob 1504/84
    Beis wie T23
  • 2 Ob 553/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 553/84
    Auch; Beis wie T14
  • 6 Ob 560/83
    Entscheidungstext OGH 17.05.1984 6 Ob 560/83
    Beis wie T26
  • 5 Ob 660/83
    Entscheidungstext OGH 19.06.1984 5 Ob 660/83
  • 1 Ob 618/84
    Entscheidungstext OGH 27.06.1984 1 Ob 618/84
    Auch
    Veröff: SZ 57/121
  • 1 Ob 635/84
    Entscheidungstext OGH 12.11.1984 1 Ob 635/84
  • 2 Ob 64/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 2 Ob 64/84
  • 4 Ob 152/83
    Entscheidungstext OGH 15.01.1985 4 Ob 152/83
  • 7 Ob 514/85
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 7 Ob 514/85
    Auch
  • 2 Ob 539/85
    Entscheidungstext OGH 16.04.1985 2 Ob 539/85
  • 5 Ob 314/85
    Entscheidungstext OGH 06.09.1985 5 Ob 314/85
    Vgl; Beis wie T7
    Veröff: SZ 58/134
  • 8 Ob 634/85
    Entscheidungstext OGH 23.01.1986 8 Ob 634/85
  • 8 Ob 503/86
    Entscheidungstext OGH 13.02.1986 8 Ob 503/86
    Beis wie T10
  • 8 Ob 644/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 8 Ob 644/85
  • 8 Ob 16/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 8 Ob 16/86
  • 6 Ob 690/86
    Entscheidungstext OGH 18.12.1986 6 Ob 690/86
    Beisatz: Kein rechtlicher oder tatsächlicher Zusammenhang bei Ansprüchen aus einem Darlehen und zwei Abstattungskreditverträgen (verschiedener Abschlusszeitpunkt, getrennte Konten). (T27)
  • 1 Ob 520/87
    Entscheidungstext OGH 25.03.1987 1 Ob 520/87
    Beis wie T23
  • 7 Ob 1511/87
    Entscheidungstext OGH 16.04.1987 7 Ob 1511/87
    Beisatz: Mehrere Darlehensforderungen sind nicht zusammenzurechnen, wenn die Darlehen unabhängig von einander hingegeben wurden und daher ein anderes rechtliches Schicksal haben können. (T28)
  • 8 Ob 657/86
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 8 Ob 657/86
    Beis wie T26; Beisatz: Ständige Geschäftsverbindung der Streitteile genügt zur Annahme eines rechtlichen oder tatsächlichen Zusammenhanges zwischen den geltend gemachten Ansprüchen nicht. (T29)
  • 8 Ob 648/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 8 Ob 648/87
    Beis wie T23
  • 6 Ob 693/87
    Entscheidungstext OGH 14.07.1988 6 Ob 693/87
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung der Entgeltforderungen für verschiedene Beförderungsleistungen eines Luftfahrtunternehmers. (T30)
  • 1 Ob 656/88
    Entscheidungstext OGH 07.09.1988 1 Ob 656/88
    Beis wie T23
    Veröff: SZ 61/190
  • 7 Ob 649/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 649/88
    Ähnlich; Beisatz: Hier: § 55 Abs 3 JN gilt nicht für die Streitwertberechnung nach § 500 Abs 3 ZPO; es kommt lediglich auf jenen Streitwert an, der Gegenstand der Entscheidung des Berufungsgerichtes war. (T31)
  • 2 Ob 113/88
    Entscheidungstext OGH 25.04.1989 2 Ob 113/88
  • 1 Ob 687/89
    Entscheidungstext OGH 13.12.1989 1 Ob 687/89
  • 3 Ob 539/89
    Entscheidungstext OGH 24.01.1990 3 Ob 539/89
    Auch
  • 6 Ob 529/90
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 6 Ob 529/90
    Auch
  • 2 Ob 605/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1990 2 Ob 605/89
  • 2 Ob 162/89
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 162/89
    Beisatz: Ansprüche mehrerer Geschädigter aus demselben Unfallereignis sind nicht zusammenzurechnen. (T32)
  • 1 Ob 673/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 1 Ob 673/90
    Beis wie T23
    Veröff: SZ 62/188
  • 3 Ob 14/91
    Entscheidungstext OGH 26.06.1991 3 Ob 14/91
    Auch; Beisatz: Bei mehreren Begehren, die nicht in einem inneren Zusammenhang stehen, ist die Frage der Rechtsmittelzulässigkeit für jedes Begehren getrennt zu beurteilen; dies gilt auch für die seit der WGN 1989 bestehende Rechtslage, mit der sinngemäß zum Judikat 56 neu bewusst zurückgekehrt wurde. (T33)
    Veröff: SZ 64/88
  • 2 Ob 529/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 2 Ob 529/91
    Auch; Beis wie T26
  • 4 Ob 25/93
    Entscheidungstext OGH 04.05.1993 4 Ob 25/93
    Beisatz: Soweit die Ansprüche einheitlich zu bewerten sind, sind sie auch mit einem einheitlichen Ausspruch über die Zulässigkeit des Rechtsmittels zu versehen. (T34)
  • 6 Ob 564/94
    Entscheidungstext OGH 14.04.1994 6 Ob 564/94
    Beis wie T33
  • 1 Ob 513/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 513/94
    Auch; Beis wie T33
  • 1 Ob 1667/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 1667/94
    Vgl; Beis wie T28
  • 4 Ob 521/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 521/95
    nur: Für die Beurteilung der Zulässigkeit der Revision sind mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche, die in rechtlichem oder tatsächlichem Zusammenhang stehen, gemäß § 55 JN insoweit zusammenzurechnen. (T35)
  • 1 Ob 2058/96a
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2058/96a
    Auch; Beis wie T33; nur T35
  • 2 Ob 327/97w
    Entscheidungstext OGH 23.10.1997 2 Ob 327/97w
    Vgl auch; Beis wie T32
  • 2 Ob 266/97z
    Entscheidungstext OGH 23.10.1997 2 Ob 266/97z
    Vgl auch
  • 2 Ob 103/99g
    Entscheidungstext OGH 15.04.1999 2 Ob 103/99g
    Vgl auch; Beisatz: Eine Zusammenrechnung im Sinne des § 55 Abs 1 JN ist dann zu verneinen, wenn jeder einzelne Anspruch unabhängig von den anderen besteht, also jeder ein ganz verschiedenes rechtliches Schicksal haben kann, und die Ansprüche weder aus einer gemeinsamen Tatsache noch aus einem gemeinsamen Rechtsgrund abgeleitet werden. (T36)
  • 1 Ob 278/98h
    Entscheidungstext OGH 22.10.1999 1 Ob 278/98h
    Auch; Beisatz: Bei Beurteilung der Frage, ob AGB schlüssig zum Vertragsinhalt werden, ist ein strenger Maßstab anzulegen. (T37)
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
    Auch; Beis wie T36; Beisatz: Mehrere mit einer Klage geltend gemachte Ansprüche bilden nur dann einen einheitlichen Entscheidungsgegenstand im Berufungsverfahren, wenn sie, was im Anlassfall zu verneinen ist, nach § 55 Abs 1 ZPO zusammenzurechnen sind. (T38)
  • 6 Ob 164/01p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 6 Ob 164/01p
  • 3 Ob 140/01m
    Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 140/01m
    Auch; Beisatz: Keine Zusammenrechnung bei Geltendmachung eines Exszindierungsanspruchs und eines Oppositionsanspruchs in einem Verfahren; objektive Klagenhäufung. (T39)
  • 6 Ob 73/01f
    Entscheidungstext OGH 13.09.2001 6 Ob 73/01f
    Beis wie T23; Beis wie T29
  • 7 Ob 84/02g
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 84/02g
    Auch; Beisatz: Für die Beurteilung der Zulässigkeit einer Revision sind mehrere in einer Klage von einer einzelnen Person gegen eine einzelne Partei erhobene Ansprüche nur dann zusammenzurechnen, wenn sie im Sinne des § 55 Abs 1 Z 1 JN in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen. (T40)
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T27; Beis wie T29
  • 4 Ob 53/06g
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 53/06g
    Auch; Beis wie T34; Beisatz: Auch eine Differenzierung zwischen verschiedenen Unterhaltsperioden ist unzulässig. (T41)
  • 9 Ob 46/07s
    Entscheidungstext OGH 25.06.2007 9 Ob 46/07s
    Auch; Beis wie T21
  • 5 Ob 202/07b
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 5 Ob 202/07b
    Auch; Beis wie T36; Beis wie T38; Beis wie T40
  • 6 Ob 25/08g
    Entscheidungstext OGH 21.02.2008 6 Ob 25/08g
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung bei Ansprüchen verschiedener Treugeber aus mehreren auf denselben Treuhandbedingungen beruhenden Treuhandverhältnissen. (T42)
  • 8 Ob 118/08y
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 118/08y
    Auch; Beisatz: Ein tatsächlicher Zusammenhang liegt vor, wenn die Ansprüche aus demselben Klagesachverhalt abgeleitet werden können, wenn also das für einen Anspruch erforderliche Sachvorbringen ausreicht, um auch über den anderen Anspruch ohne ergänzendes weiteres Sachvorbringen entscheiden zu können. Ein rechtlicher Zusammenhang liegt etwa vor, wenn die Ansprüche aus demselben Vertrag oder derselben Rechtsnorm abgeleitet werden, nicht aber wenn die Ansprüche ein unterschiedliches rechtliches Schicksal haben können. Ob die Voraussetzungen für eine Zusammenrechnung vorliegen, ist nach den Klagebehauptungen zu beurteilen. (T43)
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung wenn Klage auf zwei datum- und betragsmäßig verschiedene Zeichnungsvereinbarungen samt dazu geleisteten Zahlungen gestützt wurde. (T44)
  • 1 Ob 148/09k
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 148/09k
    Auch; Beisatz: Hier: Keine Zusammenrechnung von Amtshaftungsansprüchen aus drei - nach Ansicht des Klägers - schuldhaft rechtswidrigen Entscheidungen, die in unterschiedlichen Verwaltungsstrafverfahren, deren einzige Gemeinsamkeit die Beteiligung desselben Lenkers und desselben Fahrzeugs war, ergangen sind. (T45)
  • 10 Ob 61/09g
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 10 Ob 61/09g
    Auch; Beisatz: Der Ausstattungsberechtigte kann sich wegen der Bestellung der Ausstattung nur getrennt an jeden seiner beiden Elternteile wenden und von ihm einen angemessenen Anteil für seine Ausstattung begehren. Da solche Ansprüche, wenn sie gemeinsam gegen mehrere Personen gerichtet werden, nur gleichartige Ansprüche darstellen, findet eine Zusammenrechnung nach § 55 Abs 1 Z 2 JN nicht statt. (T46)
  • 1 Ob 252/09d
    Entscheidungstext OGH 29.01.2010 1 Ob 252/09d
    nur T35; Beis wie T23; Beis wie T29
  • 2 Ob 18/10a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 18/10a
    Vgl; Vgl Beis wie T46; Beisatz: Auch wenn ein Unterhaltsberechtigter Unterhaltsansprüche gegen beide Elternteile richtet, liegen einzelne, nicht zusammenzurechnende Entscheidungsgegenstände vor. (T47)
  • 6 Ob 34/10h
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 34/10h
    Auch; Beis wie T34
  • 4 Ob 79/10m
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 79/10m
    Vgl; Beis wie T43; Beisatz: Hier: Drei Wettbewerbsverstöße der Beklagten. (T48)
  • 6 Ob 162/10g
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 162/10g
    Beis wie T43 nur: Ein tatsächlicher Zusammenhang liegt vor, wenn die Ansprüche aus demselben Klagesachverhalt abgeleitet werden können, wenn also das für einen Anspruch erforderliche Sachvorbringen ausreicht, um auch über den anderen Anspruch ohne ergänzendes weiteres Sachvorbringen entscheiden zu können. (T49)
    Beisatz: Es ist nicht darauf abzustellen, welche Behauptungen unabdingbar sind, damit das Vorbringen noch schlüssig ist, sondern es kommt darauf an, ob die Begehren aus einem Sachverhalt abgeleitet werden, der als Einheit aufgefasst wird und dessen Kenntnis daher notwendig ist, um den Sachverhalt rechtlich richtig beurteilen zu können. (T50)
  • 17 Ob 22/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 17 Ob 22/10z
    Auch; Beis ähnlich wie T38; Beis wie T43
  • 4 Ob 162/10t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 162/10t
  • 4 Ob 67/11y
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 67/11y
    Vgl auch; Beis wie T43; Beis ähnlich wie T48; Beisatz: Mehrere Ansprüche, die nicht nach § 55 Abs 1 JN zusammenzurechnen sind, hat das Berufungsgericht gesondert zu bewerten. (T51)
    Beisatz: Ein rechtlicher und sachlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 JN besteht zwischen einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch und einem diesbezüglichen Veröffentlichungsbegehren, nicht aber zwischen auf verschiedene Sachverhalte und Anspruchsgrundlagen gestützten Wettbewerbsverstößen. (T52)
  • 4 Ob 110/11x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 110/11x
    Vgl auch; Beis wie T43; Beis ähnlich wie T48; Beis ähnlich wie T51; Beis ähnlich wie T52
  • 5 Ob 119/11b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 119/11b
    Auch; Beis wie T38
  • 1 Ob 62/11s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 62/11s
  • 2 Ob 13/12v
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 13/12v
  • 4 Ob 132/12h
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 132/12h
    Vgl auch; Beis wie T43; Beis ähnlich wie T48; Beis ähnlich wie T51; Beis ähnlich wie T52
  • 4 Ob 147/12i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 147/12i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T36; Beis wie T40; Beis wie T43
  • 4 Ob 151/12b
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 151/12b
    Beis ähnlich wie T43; Beis ähnlich wie T48; Beis wie T49; Beis wie T50
  • 7 Ob 197/12i
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 197/12i
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T38
  • 3 Ob 28/13h
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 28/13h
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T27; Beis wie T28
  • 5 Ob 79/13y
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 79/13y
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T27; Beis wie T28; Beis wie T38
  • 7 Ob 214/14t
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 214/14t
    Auch; Beis wie T38
  • 5 Ob 161/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 161/15k
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T27; Beis wie T28; Beis wie T38
  • 1 Ob 84/16h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 84/16h
    Auch; Beis wie T36; Beis wie T43
  • 7 Ob 60/16y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 60/16y
    Vgl; Beis wie T32
  • 7 Ob 66/17g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 66/17g
    Auch; Beis wie T38
  • 7 Ob 121/17w
    Entscheidungstext OGH 18.10.2017 7 Ob 121/17w
    Beis wie T38; Beis wie T32
  • 4 Ob 44/18a
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 44/18a
    Beis wie T38
  • 7 Ob 106/18s
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 106/18s
    Auch; Beis wie T38
  • 6 Ob 153/18w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 153/18w
    Vgl; Beis wie T32

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0037838

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.10.2018

Dokumentnummer

JJR_19511208_OGH0002_000PRA00198_5100000_002

Rechtssatz für 6Ob86/63 5Ob177/65 5Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0017899

Geschäftszahl

6Ob86/63; 5Ob177/65; 5Ob72/65; 8Ob271/65; 6Ob35/66; 5Ob345/66 (5Ob346/66, 5Ob347/66); 1Ob61/67 (1Ob62/67); 6Ob112/68; 5Ob268/68; 6Ob69/69; 1Ob141/69; 1Ob14/72; 7Ob146/72; 5Ob39/73; 1Ob62/73; 7Ob158/75; 4Ob44/75; 1Ob508/76; 3Ob546/76; 1Ob637/76; 5Ob550/76; 7Ob578/78; 2Ob570/78; 7Ob812/79; 1Ob739/80; 7Ob700/80; 4Ob110/81; 8Ob540/81; 4Ob409/81; 5Ob732/81; 4Ob71/84; 8Ob565/83; 1Ob13/85; 7Ob557/86; 7Ob522/87 (7Ob523/87); 4Ob362/85; 7Ob662/87; 9ObA513/88; 7Ob553/90; 2Ob568/91; 4Ob118/94; 3Ob567/95; 4Ob2094/96m; 4Ob1005/96; 7Ob2253/96s; 4Ob2195/96i; 7Ob2366/96h; 2Ob2133/96g; 4Ob339/97z; 2Ob305/97k; 2Ob99/98t; 9ObA83/98s; 1Ob120/98y; 2Ob172/99d; 9Ob93/99p; 6Ob202/00z; 9Ob156/01h; 3Ob146/01v; 6Ob251/02h; 3Ob234/04i; 7Ob222/04d; 7Ob19/05b; 3Ob249/04w; 6Ob157/05i; 6Ob56/06p; 6Ob102/06b; 7Ob243/07x; 9ObA40/07h; 6Ob279/07h; 4Ob28/09k; 4Ob105/12p; 2Ob92/11k; 4Ob197/13v; 3Ob122/14h; 1Ob74/17i; 4Ob142/17m; 8ObA44/19g

Entscheidungsdatum

25.04.1963

Norm

ABGB §914 I

Rechtssatz

Vertragsergänzung: Sie hat nach der Übung des redlichen Verkehrs immer dann stattzufinden, wenn nicht eindeutig feststeht, was die Parteien in den im Vertrag nicht ausdrücklich vorgesehen Fällen gewollt hätten (SZ 26/194; siehe auch Gschnitzer in Klang 2. Auflage IV S 408/409 zu § 914 ABGB).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 86/63
    Entscheidungstext OGH 25.04.1963 6 Ob 86/63
    Veröff: SZ 36/68 = RZ 1963,134 = JBl 1963,614
  • 5 Ob 177/65
    Entscheidungstext OGH 14.07.1965 5 Ob 177/65
  • 5 Ob 72/65
    Entscheidungstext OGH 24.08.1965 5 Ob 72/65
  • 8 Ob 271/65
    Entscheidungstext OGH 19.10.1965 8 Ob 271/65
    Veröff: SZ 38/164 = LwBetr 1966,113
  • 6 Ob 35/66
    Entscheidungstext OGH 10.02.1966 6 Ob 35/66
  • 5 Ob 345/66
    Entscheidungstext OGH 15.12.1966 5 Ob 345/66
    Veröff: SZ 39/216
  • 1 Ob 61/67
    Entscheidungstext OGH 15.09.1967 1 Ob 61/67
  • 6 Ob 112/68
    Entscheidungstext OGH 24.04.1968 6 Ob 112/68
  • 5 Ob 268/68
    Entscheidungstext OGH 27.11.1968 5 Ob 268/68
  • 6 Ob 69/69
    Entscheidungstext OGH 26.03.1969 6 Ob 69/69
  • 1 Ob 141/69
    Entscheidungstext OGH 28.08.1969 1 Ob 141/69
    Veröff: MietSlg 21261/43
  • 1 Ob 14/72
    Entscheidungstext OGH 15.03.1972 1 Ob 14/72
    Veröff: SZ 45/29 = MietSlg 24042
  • 7 Ob 146/72
    Entscheidungstext OGH 28.06.1972 7 Ob 146/72
    Beisatz: Hier: Servitutsbestellungsvertrag (T1)
  • 5 Ob 39/73
    Entscheidungstext OGH 28.03.1973 5 Ob 39/73
    Beis wie T1; Veröff: NZ 1974,77
  • 1 Ob 62/73
    Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 62/73
  • 7 Ob 158/75
    Entscheidungstext OGH 02.10.1975 7 Ob 158/75
    Veröff: MietSlg 27117
  • 4 Ob 44/75
    Entscheidungstext OGH 21.10.1975 4 Ob 44/75
    Veröff: SozM IE,123 = IndS 1976 3,985 = JBl 1977,103
  • 1 Ob 508/76
    Entscheidungstext OGH 28.01.1976 1 Ob 508/76
    Auch; Veröff: EvBl 1976/224 S 466
  • 3 Ob 546/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 3 Ob 546/76
    Beisatz: Vertragsergänzung setzt voraus, dass beide Parteien den später eingetretenen Fall nicht bedacht haben. (T2)
  • 1 Ob 637/76
    Entscheidungstext OGH 30.06.1976 1 Ob 637/76
  • 5 Ob 550/76
    Entscheidungstext OGH 29.06.1976 5 Ob 550/76
    Beisatz: Dabei sind die Interessen beider Vertragspartner zu berücksichtigen. (T3)
    Veröff: SZ 49/86 = ImmZ 1976,318
  • 7 Ob 578/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 7 Ob 578/78
  • 2 Ob 570/78
    Entscheidungstext OGH 09.01.1979 2 Ob 570/78
    Vgl; Beis wie T3
  • 7 Ob 812/79
    Entscheidungstext OGH 29.05.1980 7 Ob 812/79
    Auch; Beisatz: Wenn die strittigen Punkte nicht erörtert wurden, hat sich die Ausfüllung von möglichen Vertragslücken nach ihrer Funktion in den Grenzen des für den anderen Vertragsteil erkennbar bekundeten rechtsgeschäftlichen Willens zu halten. Wären die nicht besprochenen Nebenpunkte nicht ganz üblich, so könnte der Vertrag insoweit nur aus dem Gesetz ergänzt werden. (T4)
  • 1 Ob 739/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 1 Ob 739/80
  • 7 Ob 700/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 700/80
    Auch
  • 4 Ob 110/81
    Entscheidungstext OGH 03.11.1981 4 Ob 110/81
  • 8 Ob 540/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 540/81
  • 4 Ob 409/81
    Entscheidungstext OGH 12.10.1982 4 Ob 409/81
  • 5 Ob 732/81
    Entscheidungstext OGH 18.01.1983 5 Ob 732/81
    Beisatz: Hier: Schmiermittelbezugsvertrag (T5)
  • 4 Ob 71/84
    Entscheidungstext OGH 09.10.1984 4 Ob 71/84
    Veröff: RdW 1985,254 = ZAS 1986,91 (Kerschner) = JBl 1986,197
  • 8 Ob 565/83
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 565/83
    Auch
  • 1 Ob 13/85
    Entscheidungstext OGH 17.04.1985 1 Ob 13/85
    Auch
  • 7 Ob 557/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 557/86
  • 7 Ob 522/87
    Entscheidungstext OGH 05.03.1987 7 Ob 522/87
    Veröff: SZ 60/42
  • 4 Ob 362/85
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 362/85
    Beisatz: Hier: Ergänzung des Architektenhonorars (T6)
    Veröff: WBl 1987,240 (Scolik)
  • 7 Ob 662/87
    Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 662/87
  • 9 ObA 513/88
    Entscheidungstext OGH 11.01.1989 9 ObA 513/88
    Veröff: SZ 62/4
  • 7 Ob 553/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 553/90
  • 2 Ob 568/91
    Entscheidungstext OGH 11.11.1991 2 Ob 568/91
  • 4 Ob 118/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1994 4 Ob 118/94
  • 3 Ob 567/95
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 3 Ob 567/95
  • 4 Ob 2094/96m
    Entscheidungstext OGH 14.05.1996 4 Ob 2094/96m
    Auch; Beisatz: Haben die Vertragschließenden den eingetretenen Problemfall nicht geregelt, so ist der Vertrag ergänzend auszulegen. (T7)
  • 4 Ob 1005/96
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 4 Ob 1005/96
    Auch
  • 7 Ob 2253/96s
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 7 Ob 2253/96s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T7
  • 4 Ob 2195/96i
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2195/96i
    Auch; Beis wie T7; Veröff: SZ 69/178
  • 7 Ob 2366/96h
    Entscheidungstext OGH 12.02.1997 7 Ob 2366/96h
    Auch
  • 2 Ob 2133/96g
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 2133/96g
    Auch; Beisatz: Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Parteien den zu entscheidenden Fall absichtlich oder deshalb nicht geregelt haben, weil sie an diesen überhaupt nicht gedacht haben. (T8)
  • 4 Ob 339/97z
    Entscheidungstext OGH 12.11.1997 4 Ob 339/97z
    Auch; Beisatz: Die maßgeblichen Auslegungskriterien müssen immer dem Vertrag selbst oder den ihn begleitenden maßgeblichen Umständen zu entnehmen sein. (T9)
  • 2 Ob 305/97k
    Entscheidungstext OGH 04.12.1997 2 Ob 305/97k
    Vgl auch; Beisatz: Die ergänzende Vertragsauslegung hat nach dem hypothetischen Parteiwillen, also darnach, was redliche und vernünftige Parteien vereinbart hätten zu erfolgen. (T10)
  • 2 Ob 99/98t
    Entscheidungstext OGH 02.04.1998 2 Ob 99/98t
    Vgl auch; Beisatz: Als Behelf ergänzender Auslegung kommt dabei zunächst der hypothetische Parteiwille in Betracht; die Frage, was die Parteien gewollt hätten, wenn sie sich bei Vertragsabschluss die nunmehr offene Frage vorgelegt hätten, kann sich aus der Natur und dem Zweck des Vertrages oder anderen Umständen des Geschäftes beantworten. Hier: Sicherung des Existenzminimums der geschiedenen Ehegattin. (T11)
  • 9 ObA 83/98s
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 9 ObA 83/98s
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 120/98y
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 120/98y
    Vgl auch; Beisatz: Unter Berücksichtigung der übrigen Vertragsbestimmungen und des von den Parteien verfolgten Zwecks sowie unter Heranziehung der Verkehrssitte ist dabei zu prüfen, welche Lösung redliche und vernünftige Parteien vereinbart hätten. (T12)
  • 2 Ob 172/99d
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 2 Ob 172/99d
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Vertrag über den Transport behinderter Kinder. (T13)
  • 9 Ob 93/99p
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 Ob 93/99p
    Beis wie T10
  • 6 Ob 202/00z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 202/00z
    Beis wie T10; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Kaufvertrag hinsichtlich Geschäftsanteilen. (T14)
  • 9 Ob 156/01h
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 Ob 156/01h
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Im Rahmen der ergänzenden Vertragsauslegung ist zu fragen, was redliche Parteien vereinbart hätten, wenn sie den nicht bedachten Fall berücksichtigt hätten beziehungsweise was nach der Übung des redlichen Verkehrs als ergänzende Regelung angenommen werden muss. (T15)
  • 3 Ob 146/01v
    Entscheidungstext OGH 20.11.2001 3 Ob 146/01v
    Auch; Beisatz: Selbst wenn man von der Notwendigkeit einer Regelung ausgeht, greift in einem solchen Fall primär das dispositive Recht ein, dessen Zweck es gerade ist, für im Vertrag nicht geregelte Fragen Regeln zur Verfügung zu stellen. (T16)
    Beisatz: Tatsachenfeststellungen darüber, was die Vertragsparteien vereinbart hätten, hätten sie den nicht geregelten Fall bedacht, sind nicht zu treffen. Eine solche Frage ist bereits die nach einem hypothetischen (also bloß zu vermutenden) Willen. (T17)
  • 6 Ob 251/02h
    Entscheidungstext OGH 07.11.2002 6 Ob 251/02h
  • 3 Ob 234/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 234/04i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T10
    Veröff: SZ 2005/10
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T7; Beis wie T10
  • 7 Ob 19/05b
    Entscheidungstext OGH 25.05.2005 7 Ob 19/05b
  • 3 Ob 249/04w
    Entscheidungstext OGH 27.07.2005 3 Ob 249/04w
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 6 Ob 157/05i
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 157/05i
    Vgl auch; Beisatz: Ungeachtet der Unredlichkeit aller Beteiligten bei der Steuerhinterziehung kommt es auf die fiktive Absicht redlicher Parteien an, was sie für den nicht vorbedachten Fall vereinbart hätten. (T18)
  • 6 Ob 56/06p
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 56/06p
    Beisatz: Notwendige Voraussetzung ist eine „Vertragslücke", die allerdings auch erst durch die spätere Entwicklung entstehen kann. (T19)
  • 6 Ob 102/06b
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 6 Ob 102/06b
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 243/07x
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 243/07x
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung eines Versicherungsvertrages (Pkt 2 Bedingungen der Ausfallsversicherung für gerichtlich bestimmte Ansprüche aus Körperschäden.) (T20)
    Beisatz: Bei Verfassung der betreffenden Klausel wurde die Möglichkeit der Fällung eines Versäumungsurteils gegen den Schädiger offenbar nicht bedacht. (T21)
    Veröff: SZ 2007/181
  • 9 ObA 40/07h
    Entscheidungstext OGH 07.02.2008 9 ObA 40/07h
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 279/07h
    Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 279/07h
    Vgl
  • 4 Ob 28/09k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 28/09k
    Vgl; Veröff: SZ 2009/48
  • 4 Ob 105/12p
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 105/12p
    Vgl auch
  • 2 Ob 92/11k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2012 2 Ob 92/11k
    Auch; Auch Beis wie T7; Veröff: SZ 2012/81
  • 4 Ob 197/13v
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 197/13v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ergänzende Auslegung eines Schiedsrichtervertrags hinsichtlich des Vergütungsanspruchs bei vorzeitiger Vertragsbeendigung. (T22)
  • 3 Ob 122/14h
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 122/14h
    Auch; Beisatz: Darauf, ob den Parteien das Eintreten des Konflikts vorhersehbar war, kommt es für die Bejahung der ergänzenden Vertragsauslegung nicht an. (T23)
  • 1 Ob 74/17i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 74/17i
  • 4 Ob 142/17m
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 142/17m
    Auch; Beisatz: Ergänzende Vertragsauslegung kann in zwei Fällen Platz greifen: Einerseits ist der Vertrag zu ergänzen, wenn feststeht, dass der schriftliche Vertragsinhalt die Absicht der Parteien nicht richtig wiedergibt. Andererseits im Fall einer nachträglich hervorgekommenen, planwidrigen Unvollständigkeit des Vertrags (Vertragslücke, vgl RS0017758). (T24)
  • 8 ObA 44/19g
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 ObA 44/19g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1963:RS0017899

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19630425_OGH0002_0060OB00086_6300000_001

Rechtssatz für 1Ob240/72 8Ob245/73 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037905

Geschäftszahl

1Ob240/72; 8Ob245/73; 6Ob9/74; 2Ob171/74; 6Ob147/74; 5Ob19/75; 1Ob61/75; 5Ob106/75; 1Ob189/75; 3Ob225/75; 6Ob168/75; 3Ob520/76; 3Ob533/76; 7Ob611/76; 7Ob595/76; 4Ob40/76; 1Ob779/76; 8Ob140/77; 6Ob812/77 (6Ob813/77); 5Ob562/78; 7Ob733/78; 4Ob504/79; 3Ob522/78; 8Ob594/78 (8Ob595/78 -8Ob599/78); 5Ob607/79; 1Ob520/80 (1Ob521/80); 2Ob503/80; 8Ob521/80; 3Ob8/81; 3Ob617/80; 1Ob659/81; 5Ob648/81; 5Ob541/81; 3Ob665/81; 6Ob580/82; 1Ob558/82; 1Ob514/82; 1Ob9/82; 1Ob589/82; 1Ob648/82; 1Ob688/82; 6Ob562/82; 1Ob823/82; 1Ob523/83; 5Ob534/83; 2Ob584/82; 1Ob589/83 (1Ob590/83); 1Ob582/83; 4Ob568/83; 6Ob816/82; 7Ob634/83; 1Ob768/83; 6Ob560/83; 5Ob660/83; 1Ob618/84; 8Ob540/84; 4Ob152/83; 1Ob712/85; 1Ob724/85; 7Ob591/86; 1Ob33/86; 10Ob1518/88; 1Ob687/89; 4Ob86/91; 1Ob513/94; 5Ob548/95 (5Ob510/96); 10Ob106/00m; 3Ob145/00w; 3Ob140/01m; 9Ob50/03y; 7Ob222/04d; 4Ob53/06g; 3Ob166/07v; 4Ob198/07g; 3Ob105/08z; 6Ob199/09x; 3Ob45/12g; 7Ob197/12i; 3Ob28/13h; 5Ob79/13y; 1Ob162/13z; 2Ob164/12z; 5Ob54/14y; 1Ob110/14d; 1Ob205/14z; 10Ob82/14b; 4Ob59/15b; 7Ob85/15y; 5Ob161/15k; 4Ob52/16z; 1Ob84/16h; 1Ob134/16m; 1Ob236/16m; 1Ob106/17w; 7Ob187/17a; 10Ob27/18w

Entscheidungsdatum

08.11.1972

Norm

ZPO §227 II
ZPO §502 Abs3 De1
ZPO §528 C1
JN §55

Rechtssatz

Ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang zwischen Forderungen besteht, wenn jeder der mehreren Ansprüche für sich und unabhängig von den anderen nicht bestehen kann oder wenn die Forderungen aus einer gemeinsamen Tatsache oder aus einem gemeinsamen Rechtsgrund entstanden sind (EvBl 1971/151). Für den rechtlichen Zusammenhang gilt dabei das Kriterium, dass die Ansprüche aus einer Gesetzesstelle abgeleitet werden und miteinander in unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang stehen (1 Ob 243/61).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 240/72
    Entscheidungstext OGH 08.11.1972 1 Ob 240/72
    Veröff: SZ 45/117
  • 8 Ob 245/73
    Entscheidungstext OGH 04.12.1973 8 Ob 245/73
    nur: Ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang zwischen Forderungen besteht, wenn jeder der mehreren Ansprüche für sich und unabhängig von den anderen nicht bestehen kann oder wenn die Forderungen aus einer gemeinsamen Tatsache oder aus einem gemeinsamen Rechtsgrund entstanden sind (EvBl 1971/151). (T1)
    Veröff: MietSlg 25552
  • 6 Ob 9/74
    Entscheidungstext OGH 14.02.1974 6 Ob 9/74
    Veröff: SZ 47/13 = RZ 1974/109 S 196
  • 2 Ob 171/74
    Entscheidungstext OGH 11.07.1974 2 Ob 171/74
    nur T1; Beisatz: Hier: Gleichartige Leistungen (Kreditgewährung auf Grund verschiedener Anträge) - weder tatsächlicher noch rechtlicher Zusammenhang. (T2)
  • 6 Ob 147/74
    Entscheidungstext OGH 28.08.1974 6 Ob 147/74
  • 5 Ob 19/75
    Entscheidungstext OGH 25.02.1975 5 Ob 19/75
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung mehrerer, gesondert gewährter Darlehen. (T3)
  • 1 Ob 61/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 61/75
    Auch; Beisatz: Zusammenrechnung mehrerer gesondert gewährter Darlehen, wenn in Ansehung des gesamten Betrages nachträglich eine Bestätigung über die Schuld ausgestellt und der Rückzahlungstermin fixiert wurde. (T4)
  • 5 Ob 106/75
    Entscheidungstext OGH 08.07.1975 5 Ob 106/75
    nur T1; Beisatz: Hier: Feststellung mangelnder Gesellschaftereigenschaft und Einwilligung in die Löschung des Gesellschafternamens im Handelsregister. (T5)
  • 1 Ob 189/75
    Entscheidungstext OGH 08.10.1975 1 Ob 189/75
    nur T1; Veröff: JBl 1976,436
  • 3 Ob 225/75
    Entscheidungstext OGH 07.10.1975 3 Ob 225/75
    nur T1; Beisatz: Gesondert gewährte Kredite. (T6)
  • 6 Ob 168/75
    Entscheidungstext OGH 11.12.1975 6 Ob 168/75
    nur T1
  • 3 Ob 520/76
    Entscheidungstext OGH 09.03.1976 3 Ob 520/76
  • 3 Ob 533/76
    Entscheidungstext OGH 11.05.1976 3 Ob 533/76
    nur T1
  • 7 Ob 611/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 611/76
    nur T1; Beisatz: Lieferung von Baumaterialien auf Grund mehrfacher Aufträge. (T7)
  • 7 Ob 595/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 7 Ob 595/76
    nur T1
  • 4 Ob 40/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1976 4 Ob 40/76
    nur T1; Beisatz: Abfertigung wegen Austrittes wegen Unterentlohnung und Nachzahlungsausspruch. (T8)
    Veröff: Arb 9486
  • 1 Ob 779/76
    Entscheidungstext OGH 01.12.1976 1 Ob 779/76
    nur T1; Veröff: RZ 1977/105 S 212
  • 8 Ob 140/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 140/77
    Vgl auch; Beisatz: Ein gleicher "tatsächlicher und rechtlicher Grund" liegt vor, wenn für alle Streitgenossen ein einheitlicher rechtserzeugender Sachverhalt gegeben ist und nicht für einen Streitgenossen noch weitere rechtserzeugende Tatsachen für die Ableitung des Anspruches hinzutreten. (T9)
  • 6 Ob 812/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 6 Ob 812/77
    nur T1
  • 5 Ob 562/78
    Entscheidungstext OGH 23.05.1978 5 Ob 562/78
    nur T1; Beisatz: Keine Zusammenrechnung mehrerer gesondert gewährter Darlehen. (T10)
  • 7 Ob 733/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1979 7 Ob 733/78
    nur T1
  • 4 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 20.02.1979 4 Ob 504/79
    nur T1; Beisatz: Lediglich gleichartige Klagsansprüche betreffende Generalversammlungsbeschlüsse. (T11)
  • 3 Ob 522/78
    Entscheidungstext OGH 28.03.1979 3 Ob 522/78
    Veröff: JBl 1981,260 (zustimmend Wilhelm)
  • 8 Ob 594/78
    Entscheidungstext OGH 10.05.1979 8 Ob 594/78
    Vgl auch; Beis wie T9
    Veröff: JBl 1980,430
  • 5 Ob 607/79
    Entscheidungstext OGH 25.09.1979 5 Ob 607/79
    nur: Für den rechtlichen Zusammenhang gilt dabei das Kriterium, dass die Ansprüche aus einer Gesetzesstelle abgeleitet werden und miteinander in unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang stehen. (T12)
  • 1 Ob 520/80
    Entscheidungstext OGH 06.02.1980 1 Ob 520/80
    nur T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 503/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1980 2 Ob 503/80
    Beisatz: Beiden zunächst eingeklagten Rechnungen liegen zwei voneinander getrennte Aufträge zugrunde. (T13)
  • 8 Ob 521/80
    Entscheidungstext OGH 22.05.1980 8 Ob 521/80
    nur T1
  • 3 Ob 8/81
    Entscheidungstext OGH 18.02.1981 3 Ob 8/81
    Vgl; Beisatz: Hier: Vollzugsantrag nach § 354 Abs 2 EO und Aufschiebungsantrag nach § 42 Abs 1 Z 5 EO. (T14)
  • 3 Ob 617/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1981 3 Ob 617/80
    nur T1
  • 1 Ob 659/81
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 659/81
  • 5 Ob 648/81
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 5 Ob 648/81
    nur T1; Beis wie T2 nur: Hier: Gleichartige Leistungen weder tatsächlicher noch rechtlicher Zusammenhang. (T15)
  • 5 Ob 541/81
    Entscheidungstext OGH 22.09.1981 5 Ob 541/81
    nur T1; Beis wie T13
  • 3 Ob 665/81
    Entscheidungstext OGH 15.01.1982 3 Ob 665/81
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 580/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 6 Ob 580/82
  • 1 Ob 558/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1982 1 Ob 558/82
    nur T1; Veröff: RZ 1983/18 S 69
  • 1 Ob 514/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 514/82
  • 1 Ob 9/82
    Entscheidungstext OGH 19.05.1982 1 Ob 9/82
    nur T1
  • 1 Ob 589/82
    Entscheidungstext OGH 02.06.1982 1 Ob 589/82
  • 1 Ob 648/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 648/82
  • 1 Ob 688/82
    Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 688/82
  • 6 Ob 562/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1982 6 Ob 562/82
    nur T1
  • 1 Ob 823/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 1 Ob 823/82
    nur T1; Beis wie T13
  • 1 Ob 523/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 523/83
    nur T1
  • 5 Ob 534/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 534/83
    Auch; Beisatz: Die Revision ist sowohl hinsichtlich des Räumungsbegehrens als auch hinsichtlich des Zahlungsbegehrens zulässig, weil beide Begehren aus demselben Vertrag abgeleitet werden, also in rechtlichem oder tatsächlichem Zusammenhang miteinander stehen, und nach dem berufungsgerichtlichen Ausspruch schon der Wert des Räumungsbegehrens 60000,-- S übersteigt. (T16)
  • 2 Ob 584/82
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 2 Ob 584/82
    nur T1; Beis wie T11
  • 1 Ob 589/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 589/83
    nur T1; Beis wie T13
  • 1 Ob 582/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 582/83
  • 4 Ob 568/83
    Entscheidungstext OGH 28.06.1983 4 Ob 568/83
    nur T1
  • 6 Ob 816/82
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 816/82
    nur T1; Beisatz: Auch ein unmittelbar wirtschaftlicher Zusammenhang enthält in der Regel einen rechtlichen Zusammenhang (Fasching I 344). (T17)
  • 7 Ob 634/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 7 Ob 634/83
    Auch; Beis wie T10
  • 1 Ob 768/83
    Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 768/83
    Beis wie T15; Beisatz: Hier: Mehrere auf ein Girokonto geleistete Zahlungen. (T18)
  • 6 Ob 560/83
    Entscheidungstext OGH 17.05.1984 6 Ob 560/83
    Beis wie T15; Beisatz: Hier: Verschiedene Aufträge. (T19)
  • 5 Ob 660/83
    Entscheidungstext OGH 19.06.1984 5 Ob 660/83
    nur T1
  • 1 Ob 618/84
    Entscheidungstext OGH 27.06.1984 1 Ob 618/84
    Veröff: SZ 57/121
  • 8 Ob 540/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 540/84
    Auch; Beisatz: Kein tatsächlicher und rechtlicher Zusammenhang zwischen Forderungen aus zwei verschiedenen, bei einer Bank geführten Girokonten. (T20)
    Veröff: SZ 57/185 = EvBl 1985/89 S 456
  • 4 Ob 152/83
    Entscheidungstext OGH 15.01.1985 4 Ob 152/83
    nur T1
  • 1 Ob 712/85
    Entscheidungstext OGH 28.01.1986 1 Ob 712/85
  • 1 Ob 724/85
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 1 Ob 724/85
  • 7 Ob 591/86
    Entscheidungstext OGH 02.10.1986 7 Ob 591/86
    nur T1
  • 1 Ob 33/86
    Entscheidungstext OGH 22.10.1986 1 Ob 33/86
    nur T1; Veröff: MR 1986 H6,12 (Ruggenthaler)
  • 10 Ob 1518/88
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 10 Ob 1518/88
  • 1 Ob 687/89
    Entscheidungstext OGH 13.12.1989 1 Ob 687/89
    nur T1; Beis wie T15
  • 4 Ob 86/91
    Entscheidungstext OGH 09.07.1991 4 Ob 86/91
    Vgl auch; Veröff: MR 1991,204
  • 1 Ob 513/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 513/94
  • 5 Ob 548/95
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 5 Ob 548/95
    nur T1; Beisatz: Gehen mehrere nicht zusammenzurechnende Ansprüche durch Zession auf einen Kläger über, so sind sie nicht zusammenzurechnen. (T21)
  • 10 Ob 106/00m
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 10 Ob 106/00m
    Vgl auch; Beisatz: Keine Zusammenrechnung von Förderungen aus gleichartigen, aber jeweils getrennten Kaufverträgen ohne demselben zugrundeliegenden rechtserzeugenden Sachverhalt. (T22)
  • 3 Ob 145/00w
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 145/00w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine Zusammenrechnung von Forderungen aus Werklohn und Schadenersatz. (T23)
  • 3 Ob 140/01m
    Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 140/01m
    Auch; nur T1; Beisatz: Keine Zusammenrechnung bei Geltendmachung eines Exszindierungsanspruchs und eines Oppositionsanspruchs in einem Verfahren; objektive Klagenhäufung. (T24)
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 4 Ob 53/06g
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 53/06g
    Auch; Beisatz: Hier: Unterhaltsanspruch auch bei schwankendem Bedarf des Kindes. (T25)
  • 3 Ob 166/07v
    Entscheidungstext OGH 16.08.2007 3 Ob 166/07v
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Keine Zusammenrechnung bei Forderungen aus verschiedenen, wenn auch gleichartigen Verträgen. (T26)
  • 4 Ob 198/07g
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 4 Ob 198/07g
    Beis wie T21
  • 3 Ob 105/08z
    Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 105/08z
    Vgl; Beis ähnlich wie T4
  • 6 Ob 199/09x
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 199/09x
    Vgl; Bem: Hier: Anfechtung von sechs in der selben Generalversammlung gefassten Beschlüssen mit den selben Anfechtungsgründen - Zusammenrechnung bejaht. (T27)
  • 3 Ob 45/12g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 45/12g
    Vgl auch; nur T1
    Veröff: SZ 2012/45
  • 7 Ob 197/12i
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 197/12i
    Auch
  • 3 Ob 28/13h
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 28/13h
    Auch; Beis ähnlich wie T20; Beisatz: Hier: Verschiedene Kreditforderungen bei derselben Bank. (T28)
  • 5 Ob 79/13y
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 79/13y
    Auch; Beis wie T20
  • 1 Ob 162/13z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 162/13z
    Vgl auch; Beisatz: Der bloße Umstand, dass alle Forderungen des Beklagten im Rahmen der ihm übertragenen Sachwalterschaft gestellt wurden, reicht nicht aus; sind doch zehn unterschiedliche Anträge auf Bestimmung von Belohnungen und Entschädigungen an das Pflegschaftsgericht zu beurteilen, die sich auf jeweils in unterschiedlichen Zeiträumen erbrachte Leistungen als Sachwalter beziehen. (T29)
  • 2 Ob 164/12z
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 164/12z
    Auch; Beis wie T16
  • 5 Ob 54/14y
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 54/14y
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 110/14d
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 110/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T29
  • 1 Ob 205/14z
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 205/14z
    Auch
  • 10 Ob 82/14b
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 82/14b
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 59/15b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 59/15b
    nur T1
  • 7 Ob 85/15y
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 85/15y
    Auch; Beis wie T21
  • 5 Ob 161/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 161/15k
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T10; Beis wie T20
  • 4 Ob 52/16z
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 52/16z
    Auch
  • 1 Ob 84/16h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 84/16h
    Vgl auch
  • 1 Ob 134/16m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 134/16m
    Auch; Beisatz: Hier: Ersatzanspruch nach dem AHG für Kosten der Bekämpfung mehrerer Bescheide. (T30)
  • 1 Ob 236/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 236/16m
  • 1 Ob 106/17w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 106/17w
    Auch
  • 7 Ob 187/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 187/17a
    Auch
  • 10 Ob 27/18w
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 27/18w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0037905

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19721108_OGH0002_0010OB00240_7200000_001

Rechtssatz für 6Ob685/76 7Ob587/81 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034376

Geschäftszahl

6Ob685/76; 7Ob587/81; 6Ob540/86; 8Ob41/88; 8Ob244/98k; 8Ob124/03y; 3Ob148/04t; 7Ob222/04d; 1Ob197/14y; 4Ob115/17s

Entscheidungsdatum

14.10.1976

Norm

ABGB §1480

Rechtssatz

1. Annuitäten sind gleichbleibende jährliche Leistungen zur Verzinsung und Tilgung eines Kapitals, bei denen sich Zinsenbezug und Kapitalabstattung immer auf denselben Betrag ergänzen, sodaß bei fortschreitender Tilgung der in den einzelnen Annuitäten enthaltende Zinsenbetrag ständig fällt, während die in der Annuität enthaltene Tilgungsrate wächst.

2. Sogenannte gemeine Raten, dh gleichmäßige Kapitalsbeträge, die in aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten zur Tilgung der Schuld bis zu ihrer gänzlichen Berichtigung zu zahlen sind, fallen nicht unter die kurze Verjährungsfrist des § 1480 ABGB.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 685/76
    Entscheidungstext OGH 14.10.1976 6 Ob 685/76
    Veröff: SZ 49/119
  • 7 Ob 587/81
    Entscheidungstext OGH 09.07.1981 7 Ob 587/81
    Auch; nur: 1. Annuitäten sind gleichbleibende jährliche Leistungen zur Verzinsung und Tilgung eines Kapitals, bei denen sich Zinsenbezug und Kapitalabstattung immer auf denselben Betrag ergänzen, sodaß bei fortschreitender Tilgung der in den einzelnen Annuitäten enthaltende Zinsenbetrag ständig fällt, während die in der Annuität enthaltene Tilgungsrate wächst. (T1) Beisatz: Verjährungszeit drei Jahre. (T2)
  • 6 Ob 540/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 6 Ob 540/86
    nur: 2. Sogenannte gemeine Raten, dh gleichmäßige Kapitalsbeträge, die in aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten zur Tilgung der Schuld bis zu ihrer gänzlichen Berichtigung zu zahlen sind, fallen nicht unter die kurze Verjährungsfrist des § 1480 ABGB. (T3)
  • 8 Ob 41/88
    Entscheidungstext OGH 30.03.1989 8 Ob 41/88
    nur T3; Veröff: ÖBA 1990,1219
  • 8 Ob 244/98k
    Entscheidungstext OGH 26.11.1998 8 Ob 244/98k
    Auch; nur T1; Beisatz: Nach Kündigung eines in Annuitäten zu tilgenden Kredits verjährt der Anspruch auf den dadurch fällig gewordenen Restbetrag in dreißig Jahren, für vorher fällig gewordene Annuitäten bleibt es aber trotz Kündigung bei der dreijährigen Verjährung. Ein nur bezüglich der Zinsen erhobener Verjährungseinwand ist bezüglich einer Annuität, in der Kapital und Zinsen untrennbar verbunden sind, unwirksam. (T4) Veröff: SZ 71/201
  • 8 Ob 124/03y
    Entscheidungstext OGH 18.12.2003 8 Ob 124/03y
    nur T3
  • 3 Ob 148/04t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 148/04t
    nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
  • 1 Ob 197/14y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 197/14y
    Auch
  • 4 Ob 115/17s
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 115/17s
    Auch, nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0034376

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19761014_OGH0002_0060OB00685_7600000_001

Rechtssatz für 6Ob812/77 (6Ob813/77) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042766

Geschäftszahl

6Ob812/77 (6Ob813/77); 4Ob504/79; 3Ob522/78; 4Ob104/78 (4Ob105/78); 2Ob219/80; 1Ob659/81; 6Ob580/82; 1Ob589/82; 1Ob9/82; 1Ob648/82; 6Ob562/82; 1Ob823/82; 1Ob523/83; 2Ob584/82; 1Ob589/83 (1Ob590/83); 1Ob582/83; 4Ob568/83; 6Ob816/82; 7Ob634/83; 6Ob560/83; 5Ob660/83; 8Ob575/84; 1Ob571/85; 8Ob551/85; 8Ob71/85; 8Ob503/86; 8Ob644/85; 8Ob16/86; 1Ob33/86; 10Ob1518/88; 1Ob202/97f; 1Ob89/99s; 6Ob283/99g; 7Ob261/00h; 3Ob91/01f; 7Ob282/01y; 7Ob84/02g; 9Ob50/03y; 7Ob57/04i; 7Ob222/04d; 4Ob166/07a; 3Ob110/08k; 6Ob130/08y; 6Ob182/08w; 8Ob108/08b; 7Ob24/09v; 6Ob79/09z; 3Ob244/09t; 4Ob79/10m; 7Ob127/10t; 17Ob22/10z; 4Ob162/10t; 4Ob67/11y; 4Ob110/11x; 3Ob154/11k; 3Ob1/12m; 3Ob14/12y; 2Ob13/12v; 4Ob132/12h; 4Ob147/12i; 4Ob151/12b; 7Ob137/12s; 7Ob216/12h; 7Ob37/13m; 4Ob184/13g; 8Ob116/14p; 7Ob119/15y; 7Ob173/15i; 4Ob194/15f; 3Ob214/15i; 4Ob52/16z; 6Ob33/16w; 7Ob145/16y; 3Ob168/16a; 3Ob8/17y; 9Ob58/16v; 7Ob66/17g; 4Ob66/17k; 7Ob155/17w; 7Ob121/17w; 4Ob167/17p; 7Ob187/17a; 4Ob44/18a; 9Ob44/17m; 7Ob106/18s; 17Ob7/19g; 8Ob58/19s

Entscheidungsdatum

23.02.1978

Norm

JN §55 Abs1 Z1
ZPO §502 Abs2 Bb
ZPO §502 Abs3 De1

Rechtssatz

Ein tatsächlicher Zusammenhang ist dann zu bejahen, wenn alle Klagsansprüche aus demselben Klagssachverhalt abzuleiten sind. Dies ist dann der Fall, wenn das für einen Anspruch erforderliche Sachvorbringen ausreicht, auch über die anderen geltend gemachten Ansprüche entscheiden zu können, ohne dass noch ein ergänzendes Sachvorbringen erforderlich wäre.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 812/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 6 Ob 812/77
  • 4 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 20.02.1979 4 Ob 504/79
    Auch
  • 3 Ob 522/78
    Entscheidungstext OGH 28.03.1979 3 Ob 522/78
    Veröff: JBl 1981,260 (zustimmend Wilhelm)
  • 4 Ob 104/78
    Entscheidungstext OGH 08.05.1979 4 Ob 104/78
    Beisatz: Kollektivvertragliche Sonderzahlung und gesetzliche Urlaubsabfindung. (T1)
    Veröff: SZ 52/75 = JBl 1980,439
  • 2 Ob 219/80
    Entscheidungstext OGH 03.03.1981 2 Ob 219/80
  • 1 Ob 659/81
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 659/81
  • 6 Ob 580/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 6 Ob 580/82
  • 1 Ob 589/82
    Entscheidungstext OGH 02.06.1982 1 Ob 589/82
  • 1 Ob 9/82
    Entscheidungstext OGH 19.05.1982 1 Ob 9/82
  • 1 Ob 648/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 648/82
  • 6 Ob 562/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1982 6 Ob 562/82
  • 1 Ob 823/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 1 Ob 823/82
  • 1 Ob 523/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 523/83
  • 2 Ob 584/82
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 2 Ob 584/82
  • 1 Ob 589/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 589/83
  • 1 Ob 582/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 582/83
  • 4 Ob 568/83
    Entscheidungstext OGH 28.06.1983 4 Ob 568/83
    nur: Ein tatsächlicher Zusammenhang ist dann zu bejahen, wenn alle Klagsansprüche aus demselben Klagssachverhalt abzuleiten sind. (T2)
  • 6 Ob 816/82
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 816/82
  • 7 Ob 634/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 7 Ob 634/83
  • 6 Ob 560/83
    Entscheidungstext OGH 17.05.1984 6 Ob 560/83
    nur T2
  • 5 Ob 660/83
    Entscheidungstext OGH 19.06.1984 5 Ob 660/83
    nur T2
  • 8 Ob 575/84
    Entscheidungstext OGH 06.12.1984 8 Ob 575/84
  • 1 Ob 571/85
    Entscheidungstext OGH 10.06.1985 1 Ob 571/85
  • 8 Ob 551/85
    Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 551/85
  • 8 Ob 71/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 8 Ob 71/85
  • 8 Ob 503/86
    Entscheidungstext OGH 13.02.1986 8 Ob 503/86
    nur: Dies ist dann der Fall, wenn das für einen Anspruch erforderliche Sachvorbringen ausreicht, auch über die anderen geltend gemachten Ansprüche entscheiden zu können, ohne dass noch ein ergänzendes Sachvorbringen erforderlich wäre. (T3)
  • 8 Ob 644/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 8 Ob 644/85
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 16/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 8 Ob 16/86
  • 1 Ob 33/86
    Entscheidungstext OGH 22.10.1986 1 Ob 33/86
    Veröff: MR 1986 H6,12 (Ruggenthaler)
  • 10 Ob 1518/88
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 10 Ob 1518/88
  • 1 Ob 202/97f
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 202/97f
  • 1 Ob 89/99s
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 89/99s
  • 6 Ob 283/99g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 283/99g
    Beisatz: Dies ist nicht der Fall, wenn verschiedene Anwaltsleistungen zu beurteilen sind, die unterschiedliche Honoraransprüche nach sich ziehen können und unterschiedliche Prozessergebnisse nicht ausschließen. (T4)
  • 7 Ob 261/00h
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 261/00h
  • 3 Ob 91/01f
    Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 91/01f
  • 7 Ob 282/01y
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 282/01y
  • 7 Ob 84/02g
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 84/02g
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
  • 4 Ob 166/07a
    Entscheidungstext OGH 13.11.2007 4 Ob 166/07a
  • 3 Ob 110/08k
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 110/08k
    Beisatz: Hier: Anfechtung mehrerer Zahlungen - Zusammenhang verneint. (T5)
  • 6 Ob 130/08y
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 130/08y
    Beisatz: Hier: Im vorliegenden Fall wurde ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang der einzelnen Schadenersatzforderungen nicht behauptet. Der Kläger wirft der Beklagten verschiedene Verletzungen ihrer Pflichten als Masseverwalterin vor. Aus jedem einzelnen behaupteten Pflichtverstoß wird eine genau bezifferte Forderung abgeleitet. Jeder Anspruch kann für sich alleine unabhängig von den anderen bestehen. Daher sind die Klagsforderungen nicht zusammenzurechnen. (T6)
  • 6 Ob 182/08w
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 182/08w
    Beisatz: Im vorliegenden Fall ist den beiden Ansprüchen nur gemeinsam, dass sie letztlich erbrechtlicher Natur sind. Beiden Ansprüchen liegen jedoch unterschiedliche Sachverhaltselemente zugrunde; jeder Anspruch kann für sich allein unabhängig von dem anderen bestehen. (T7)
  • 8 Ob 108/08b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 108/08b
    Veröff: SZ 2009/20
  • 7 Ob 24/09v
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 24/09v
    Beisatz: Hier: Prämienrückstand einerseits bei der Haftpflichtversicherung, andererseits bei der Kaskoversicherung eines PKWs bei gemeinsamen Versicherungsvertragsabschluss und nur einer Polizze. (T8)
    Veröff: SZ 2009/42
  • 6 Ob 79/09z
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 79/09z
    Beisatz: In diesem Zusammenhang ist nicht darauf abzustellen, welche Behauptungen unabdingbar sind, damit das Vorbringen noch schlüssig ist, sondern es kommt darauf an, ob die Begehren aus einem Sachverhalt abgeleitet werden, der als Einheit aufgefasst wird und dessen Kenntnis daher notwendig ist, um den Sachverhalt rechtlich richtig beurteilen zu können (6 Ob 80/03p; 4 Ob 152/02k). (T9)
  • 3 Ob 244/09t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 244/09t
    Beis wie T5
  • 4 Ob 79/10m
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 79/10m
  • 7 Ob 127/10t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 127/10t
  • 17 Ob 22/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 17 Ob 22/10z
  • 4 Ob 162/10t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 162/10t
  • 4 Ob 67/11y
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 67/11y
    Auch; Beisatz: Ein rechtlicher und sachlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 JN besteht zwischen einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch und einem diesbezüglichen Veröffentlichungsbegehren, nicht aber zwischen auf verschiedene Sachverhalte und Anspruchsgrundlagen gestützten Wettbewerbsverstößen. (T10)
  • 4 Ob 110/11x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 110/11x
    Auch; Beis ähnlich wie T10
  • 3 Ob 154/11k
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 154/11k
    Vgl
  • 3 Ob 1/12m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 1/12m
  • 3 Ob 14/12y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 14/12y
    Auch
  • 2 Ob 13/12v
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 13/12v
  • 4 Ob 132/12h
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 132/12h
    Auch; Beis ähnlich wie T10
  • 4 Ob 147/12i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 147/12i
    Auch
  • 4 Ob 151/12b
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 151/12b
    Beis ähnlich wie T10
  • 7 Ob 137/12s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 137/12s
  • 7 Ob 216/12h
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 216/12h
  • 7 Ob 37/13m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 37/13m
  • 4 Ob 184/13g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 184/13g
    Veröff: SZ 2013/124
  • 8 Ob 116/14p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 8 Ob 116/14p
  • 7 Ob 119/15y
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 119/15y
  • 7 Ob 173/15i
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 173/15i
  • 4 Ob 194/15f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 194/15f
  • 3 Ob 214/15i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 214/15i
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 52/16z
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 52/16z
  • 6 Ob 33/16w
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 33/16w
    Beisatz: Dass alle geltend gemachten Ansprüche ein einziges „Rechtsschutzziel“ verfolgen, ist kein ausreichendes Kriterium für eine Zusammenrechnung. (T11)
    Beisatz: Hier: Gesellschaftsrecht. (T12)
  • 7 Ob 145/16y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 7 Ob 145/16y
  • 3 Ob 168/16a
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 168/16a
    Auch
  • 3 Ob 8/17y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 8/17y
  • 9 Ob 58/16v
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 58/16v
    Auch
  • 7 Ob 66/17g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 66/17g
  • 4 Ob 66/17k
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 66/17k
    Auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 155/17w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 155/17w
  • 7 Ob 121/17w
    Entscheidungstext OGH 18.10.2017 7 Ob 121/17w
  • 4 Ob 167/17p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 167/17p
    Auch
  • 7 Ob 187/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 187/17a
  • 4 Ob 44/18a
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 44/18a
    Auch
  • 9 Ob 44/17m
    Entscheidungstext OGH 17.05.2018 9 Ob 44/17m
    Auch
  • 7 Ob 106/18s
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 106/18s
  • 17 Ob 7/19g
    Entscheidungstext OGH 02.05.2019 17 Ob 7/19g
    Beisatz: Feststellung des Nichtbestehens zweier (Abgaben)Insolvenzforderungen. Zusammenhang verneint. (T13)
  • 8 Ob 58/19s
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 Ob 58/19s
    Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0042766

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19780223_OGH0002_0060OB00812_7700000_003

Rechtssatz für 3Ob505/80 1Ob688/82 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037899

Geschäftszahl

3Ob505/80; 1Ob688/82; 1Ob709/83; 1Ob768/83; 7Ob508/83 (7Ob509/83); 6Ob558/84; 7Ob668/84; 1Ob712/85; 7Ob666/85 (7Ob667/85 -7Ob669/85); 1Ob1505/86; 1Ob724/85; 7Ob1511/87; 1Ob700/87; 10Ob1518/88; 1Ob673/90; 8Ob1657/91 (8Ob1658/91); 6Ob540/92; 1Ob15/92; 1Ob513/94; 4Ob521/95; 3Ob2084/96h; 1Ob2056/96a; 1Ob2295/96y; 3Ob520/95; 3Ob119/97i; 1Ob202/97f; 3Ob387/97a; 6Ob79/98f; 3Ob161/98t; 3Ob166/98b; 3Ob169/98v; 3Ob170/98s; 3Ob168/98x; 3Ob171/98p; 1Ob173/98t; 2Ob137/99g; 1Ob199/00x; 6Ob283/99g; 7Ob261/00h; 6Ob158/01f; 3Ob91/01f; 3Ob169/01a; 7Ob84/02g; 9Ob50/03y; 3Ob184/03k; 8Ob105/03d; 6Ob55/04p; 7Ob57/04i; 7Ob222/04d; 3Ob52/08f; 8Ob118/08y; 8Ob108/08b; 3Ob276/08x; 6Ob199/09x; 3Ob148/09z; 3Ob244/09t; 4Ob79/10m; 7Ob127/10t; 17Ob22/10z; 3Ob2/11g; 4Ob67/11y; 4Ob110/11x; 3Ob154/11k; 3Ob1/12m; 3Ob14/12y; 2Ob13/12v; 4Ob132/12h; 4Ob147/12i; 7Ob137/12s; 3Ob158/13a; 1Ob162/13z; 6Ob186/12i; 4Ob184/13g; 1Ob53/14x; 5Ob217/13t; 1Ob110/14d; 7Ob125/14d; 5Ob169/13h; 8Ob128/14b; 1Ob205/14z; 4Ob59/15b; 4Ob96/15v; 1Ob182/15v; 7Ob173/15i; 4Ob238/15a; 3Ob214/15i; 4Ob52/16z; 1Ob84/16h; 6Ob33/16w; 7Ob145/16y; 1Ob134/16m; 4Ob171/16z; 6Ob163/16p; 5Ob243/16w; 1Ob236/16m; 5Ob13/17y; 4Ob66/17k; 1Ob106/17w; 7Ob155/17w; 7Ob187/17a; 7Ob106/18s; 1Ob95/18d; 8Ob146/18f; 1Ob185/18i; 8Ob168/18s; 8Ob162/18h

Entscheidungsdatum

09.04.1980

Norm

JN §55
ZPO §227 II
ZPO §500 Abs2 IIG
ZPO §502 Abs2 Bb
ZPO §502 Abs3 De1

Rechtssatz

Ein innerer tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang besteht nicht, wenn jeder der mehreren Ansprüche ein ganz verschiedenes rechtliches und tatsächliches Schicksal haben kann; in einem solchen Fall ist jeder gesondert zu beurteilen, es findet also keine Zusammenrechnung statt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 505/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Ob 505/80
  • 1 Ob 688/82
    Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 688/82
  • 1 Ob 709/83
    Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 709/83
    Beisatz: Zwischen der Zinsenforderung aus einer Ausgleichsbürgschaft und der Forderung aus einer Bürgschaft für den Ausfall im Ausgleichsverfahren besteht kein innerer tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang. (T1)
  • 1 Ob 768/83
    Entscheidungstext OGH 14.12.1983 1 Ob 768/83
    Veröff: SZ 56/186
  • 7 Ob 508/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 7 Ob 508/83
  • 6 Ob 558/84
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 6 Ob 558/84
    Auch
  • 7 Ob 668/84
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 668/84
  • 1 Ob 712/85
    Entscheidungstext OGH 28.01.1986 1 Ob 712/85
  • 7 Ob 666/85
    Entscheidungstext OGH 19.12.1985 7 Ob 666/85
  • 1 Ob 1505/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1986 1 Ob 1505/86
  • 1 Ob 724/85
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 1 Ob 724/85
  • 7 Ob 1511/87
    Entscheidungstext OGH 16.04.1987 7 Ob 1511/87
    Auch
  • 1 Ob 700/87
    Entscheidungstext OGH 10.02.1988 1 Ob 700/87
  • 10 Ob 1518/88
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 10 Ob 1518/88
  • 1 Ob 673/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 1 Ob 673/90
    Veröff: SZ 63/188 = ÖBA 1991,384
  • 8 Ob 1657/91
    Entscheidungstext OGH 12.12.1991 8 Ob 1657/91
  • 6 Ob 540/92
    Entscheidungstext OGH 14.05.1992 6 Ob 540/92
    Veröff: WBl 1992,335
  • 1 Ob 15/92
    Entscheidungstext OGH 24.06.1992 1 Ob 15/92
    Auch; Veröff: SZ 65/94 = JBl 1993,399
  • 1 Ob 513/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 513/94
  • 4 Ob 521/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 521/95
  • 3 Ob 2084/96h
    Entscheidungstext OGH 27.03.1996 3 Ob 2084/96h
  • 1 Ob 2056/96a
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2056/96a
    Auch
  • 1 Ob 2295/96y
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2295/96y
  • 3 Ob 520/95
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 3 Ob 520/95
  • 3 Ob 119/97i
    Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 119/97i
  • 1 Ob 202/97f
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 202/97f
  • 3 Ob 387/97a
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 3 Ob 387/97a
  • 6 Ob 79/98f
    Entscheidungstext OGH 02.04.1998 6 Ob 79/98f
    Beisatz: Hier: Mehrere Ansprüche aus einer Eigentumsfreiheitsklage nach § 523 ABGB, die sich auf verschiedene Eingriffshandlungen des Beklagten stützen. (T2)
  • 3 Ob 161/98t
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 161/98t
  • 3 Ob 166/98b
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 166/98b
  • 3 Ob 169/98v
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 169/98v
  • 3 Ob 170/98s
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 170/98s
  • 3 Ob 168/98x
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 168/98x
  • 3 Ob 171/98p
    Entscheidungstext OGH 15.07.1998 3 Ob 171/98p
  • 1 Ob 173/98t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 173/98t
    Auch; Beisatz: Ein tatsächlicher Zusammenhang liegt vor, wenn allen Ansprüchen derselbe Klagegrund zugrunde liegt und keiner der Ansprüche die Behauptung eines ergänzenden Sachverhalts erfordert. Ein rechtlicher Zusammenhang ist zu bejahen, wenn die Ansprüche aus demselben Vertrag oder derselben Rechtsnorm abgeleitet werden. (T3)
    Veröff: SZ 71/129
  • 2 Ob 137/99g
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 2 Ob 137/99g
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
  • 6 Ob 283/99g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 283/99g
    Beisatz: In einem solchen Fall ist jeder Anspruch gesondert zu beurteilen, ohne dass eine Zusammenrechnung stattfände. (T4)
  • 7 Ob 261/00h
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 261/00h
  • 6 Ob 158/01f
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 6 Ob 158/01f
    Auch; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Entscheidend sind der vom Kläger behauptete Sachverhalt und die Rechtsgrundlage der Ansprüche. (T5)
  • 3 Ob 91/01f
    Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 91/01f
    Beisatz: Hier: Mehrere Werbeaufträge; gemeinsame Fakturierung kann nicht erforderlichen Zusammenhang herstellen. (T6)
  • 3 Ob 169/01a
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 3 Ob 169/01a
    Auch
  • 7 Ob 84/02g
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 84/02g
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
    Beis wie T3
  • 3 Ob 184/03k
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 184/03k
    Auch; Beis wie T3 nur: Ein rechtlicher Zusammenhang ist zu bejahen, wenn die Ansprüche aus demselben Vertrag oder derselben Rechtsnorm abgeleitet werden. (T7)
    Beis ähnlich wie T2
  • 8 Ob 105/03d
    Entscheidungstext OGH 18.09.2003 8 Ob 105/03d
    Auch; Beisatz: Ein solcher Zusammenhang folgt nicht schon aus mehreren Aufträgen über die Lieferung gleichartiger Sachen und dem Bestehen einer ständigen Geschäftsverbindung. (T8)
  • 6 Ob 55/04p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 6 Ob 55/04p
    Auch
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
    Beiw wie T7
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 52/08f
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 52/08f
    Auch; Beis wie T3
    Veröff: SZ 2008/50
  • 8 Ob 118/08y
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 118/08y
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Ob die Voraussetzungen für eine Zusammenrechnung vorliegen, ist nach den Klagebehauptungen zu beurteilen. (T9)
    Beisatz: Keine Zusammenrechnung, wenn Klage auf zwei datum- und betragsmäßig verschiedene Zeichnungsvereinbarungen samt dazu geleisteten Zahlungen gestützt wurde. (T10)
  • 8 Ob 108/08b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 108/08b
    Veröff: SZ 2009/20
  • 3 Ob 276/08x
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 276/08x
    Beisatz: Für die Servitutenklage, die - wie hier - ebenfalls auf zeitlich, sachlich und räumlich getrennte Eingriffe in eine Servitut gestützt wird, kann für die Zusammenrechnung nichts anderes gelten. (T11)
  • 6 Ob 199/09x
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 199/09x
    Vgl auch; Beis wie T3; Bem: Hier: Anfechtung von sechs in der selben Generalversammlung gefassten Beschlüssen mit den selben Anfechtungsgründen - Zusammenrechnung bejaht. (T12)
  • 3 Ob 148/09z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 148/09z
  • 3 Ob 244/09t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 244/09t
  • 4 Ob 79/10m
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 79/10m
    Vgl; Beisatz: Hier: Drei Wettbewerbsverstöße der Beklagten. (T13)
  • 7 Ob 127/10t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 127/10t
  • 17 Ob 22/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 17 Ob 22/10z
    Auch
  • 3 Ob 2/11g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 2/11g
    Auch
  • 4 Ob 67/11y
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 67/11y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T9; Beisatz: Ein rechtlicher und sachlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 JN besteht zwischen einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch und einem diesbezüglichen Veröffentlichungsbegehren, nicht aber zwischen auf verschiedene Sachverhalte und Anspruchsgrundlagen gestützten Wettbewerbsverstößen. (T14)
  • 4 Ob 110/11x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 110/11x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T14
  • 3 Ob 154/11k
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 154/11k
    Vgl; Beisatz: Hier: Erfordernis einer Bewertung des Berufungsgerichts nicht nur bezüglich jedes einzelnen Anspruchs auf Widerruf, dessen Erlöschen die Oppositionsklägerin behauptet hat, sondern auch einer Bewertung in Ansehung jedes einzelnen Widerrufsadressaten. (T15)
  • 3 Ob 1/12m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 1/12m
  • 3 Ob 14/12y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 14/12y
    Vgl; Auch Beis wie T3
  • 2 Ob 13/12v
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 13/12v
  • 4 Ob 132/12h
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 132/12h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T3; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T14
  • 4 Ob 147/12i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 147/12i
    Beis wie T3
  • 7 Ob 137/12s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 137/12s
  • 3 Ob 158/13a
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 158/13a
    Beisatz: Hier: Schulgeld für vier Kinder. (T16)
  • 1 Ob 162/13z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 162/13z
    Vgl auch; Beisatz: Der bloße Umstand, dass alle Forderungen des Beklagten im Rahmen der ihm übertragenen Sachwalterschaft gestellt wurden, reicht nicht aus; sind doch zehn unterschiedliche Anträge auf Bestimmung von Belohnungen und Entschädigungen an das Pflegschaftsgericht zu beurteilen, die sich auf jeweils in unterschiedlichen Zeiträumen erbrachte Leistungen als Sachwalter beziehen. (T17)
  • 6 Ob 186/12i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2013 6 Ob 186/12i
    Vgl; Beisatz: Hier: Aus einem Kartellrechtsverstoß abgeleitete Schadenersatzansprüche beruhen nicht auf demselben tatsächlichen und rechtlichen Grund, sondern werden lediglich aus gleichartigen Verträgen abgeleitet, die unterschiedlich beurteilt werden können. (T18)
  • 4 Ob 184/13g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 184/13g
    Auch; Veröff: SZ 2013/124
  • 1 Ob 53/14x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 53/14x
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Bloß gleichartige Ansprüche aus mehreren Gewinnzusagen im Sinne des § 5j KSchG sind getrennt zu behandeln und nicht zusammenzurechnen. (T19)
  • 5 Ob 217/13t
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 217/13t
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 110/14d
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 110/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T17
  • 7 Ob 125/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 125/14d
    Beisatz: Hier: Gesonderte Transportaufträge iZm einem Transportunternehmervertrag. (T20)
  • 5 Ob 169/13h
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 169/13h
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hat die Klägerin für alle Ansprüche den Rechtsgrund der Eigentumsfreiheit (§ 523 ABGB) für sich in Anspruch genommen und auf diesen den für alle Ansprüche gleichermaßen gültigen Sachverhalt gestützt, dass die Beklagten einen Balkon in ihre Wohnung einbezogen und dadurch in das Eigentumsrecht der Klägerin eingegriffen hat, besteht hinsichtlich Störungsobjekt und Störungshandlung Identität. Die Zusammenrechnungsvoraussetzungen nach § 55 Abs 1 Z 1 JN liegen somit vor. (T21)
  • 8 Ob 128/14b
    Entscheidungstext OGH 19.12.2014 8 Ob 128/14b
    Beis wie T3; Beis wie T8; Beisatz: Hier: Verschiedene, wenn auch gleichartige Verträge zu gesonderten Bauvorhaben. Keine Zusammenrechnung. (T22)
    Beisatz: Der Umstand, dass zwei (gesonderte) Kostenvoranschläge in Form und Art „deckungsgleich“ seien, führt nicht zu einem inneren tatsächlichen Zusammenhang. (T23)
    Beisatz: Ein rechtlicher Zusammenhang kann nicht daraus abgeleitet werden, dass in den beiden unterschiedlichen Fällen die gleiche Rechtsfrage zu lösen sei. (T24)
  • 1 Ob 205/14z
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 205/14z
    Vgl auch
  • 4 Ob 59/15b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 59/15b
    Beisatz: Für die Zusammenrechnung genügt es nicht, dass alle Forderungen aus dem Vollmachtsverhältnis zwischen den Parteien entstanden sind. (T25)
  • 4 Ob 96/15v
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 96/15v
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5; Beisatz: Der Zusammenhang liegt auch dann nicht vor, wenn einzelne, voneinander unabhängige Störungshandlungen verschiedene körperliche Teile der Liegenschaft betreffen, auch wenn diese in einer physischen Nähe zueinander stehen. (T26)
  • 1 Ob 182/15v
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 182/15v
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 7 Ob 173/15i
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 173/15i
  • 4 Ob 238/15a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 238/15a
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 3 Ob 214/15i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 214/15i
    Auch; Beisatz: Hier: Anfechtung mehrerer Zahlungen ‑ Zusammenhang verneint. (T27)
  • 4 Ob 52/16z
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 52/16z
  • 1 Ob 84/16h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 84/16h
    Auch
  • 6 Ob 33/16w
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 33/16w
    Beis wie T7; Beisatz: Dass alle geltend gemachten Ansprüche ein einziges „Rechtsschutzziel“ verfolgen, ist kein ausreichendes Kriterium für eine Zusammenrechnung. (T28)
    Beisatz: Hier: Gesellschaftsrecht. (T29)
  • 7 Ob 145/16y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 7 Ob 145/16y
  • 1 Ob 134/16m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 134/16m
    Auch; Beisatz: Hier: Ersatzanspruch nach dem AHG für Kosten der Bekämpfung mehrerer Bescheide. (T30)

  • 4 Ob 171/16z
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 171/16z
    Auch; Beisatz: Hier: Mehrere Wettbewerbsverstöße (Vermarktung neun verschiedener Produkte mit jeweils unterschiedlichen vom Kläger beanstandeten Angaben). (T31)
  • 6 Ob 163/16p
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 163/16p
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 243/16w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 243/16w
    Auch
  • 1 Ob 236/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 236/16m
    Beis wie T30
  • 5 Ob 13/17y
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 13/17y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: „Verschiedene Änderungsbegehren nach § 16 Abs 2 WEG“. (T32)
  • 4 Ob 66/17k
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 66/17k
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T31
  • 1 Ob 106/17w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 106/17w
  • 7 Ob 155/17w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 155/17w
    Beis wie T3
  • 7 Ob 187/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 187/17a
  • 7 Ob 106/18s
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 106/18s
  • 1 Ob 95/18d
    Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 95/18d
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Mehrere im Rahmen einer Lebensgemeinschaft hingegebene Darlehen - (teilweise) keine Zusammenrechnung. (T33)
  • 8 Ob 146/18f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 146/18f
  • 1 Ob 185/18i
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 185/18i
    Beisatz: Ein tatsächlicher Zusammenhang ist zu bejahen, wenn allen Ansprüchen derselbe Klagsgrund zugrunde liegt und keiner der Ansprüche die Behauptung eines ergänzenden Sachverhalts – zumindest zum Grund des Anspruchs –erfordert. (T34)
  • 8 Ob 168/18s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 168/18s
    Auch; Beis wie T8
  • 8 Ob 162/18h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 Ob 162/18h
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0037899

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19800409_OGH0002_0030OB00505_8000000_003

Rechtssatz für 6Ob777/80 7Ob541/81 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016420

Geschäftszahl

6Ob777/80; 7Ob541/81; 6Ob571/83; 7Ob595/85; 6Ob524/86; 1Ob511/87; 8Ob531/93; 9ObA2264/96y; 1Ob176/98h; 9Ob70/00k; 6Ob322/00x; 3Ob234/04i; 9Ob62/04i; 7Ob190/04y; 7Ob222/04d; 2Ob98/03f; 1Ob68/05i; 7Ob204/05h; 6Ob172/05w; 3Ob236/05k; 1Ob83/07y; 7Ob202/07t; 6Ob241/07w; 9Ob68/08b; 7Ob93/12w; 7Ob84/12x; 2Ob22/12t; 5Ob9/13d; 1Ob222/15a; 3Ob132/15f; 6Ob95/16p; 8Ob132/15t; 9ObA86/17p; 10Ob48/18h

Entscheidungsdatum

17.12.1980

Norm

ABGB §878
ABGB §879 BIId
ABGB §879 AIIb
ABGB §879 Abs3 E
KSchG §6

Rechtssatz

Die Sittenwidrigkeit einer Klausel hat noch nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrages zur Folge.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 777/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 6 Ob 777/80
  • 7 Ob 541/81
    Entscheidungstext OGH 18.02.1982 7 Ob 541/81
  • 6 Ob 571/83
    Entscheidungstext OGH 24.02.1983 6 Ob 571/83
    Auch
  • 7 Ob 595/85
    Entscheidungstext OGH 04.07.1985 7 Ob 595/85
    Beisatz: Es ist daher ein derartiger Aufstellungsvertrag ohne eine längere zeitliche Bindung undenkbar. (T1)
    Veröff: SZ 58/119
  • 6 Ob 524/86
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 6 Ob 524/86
    Auch; Beisatz: Kann bei Fortfall von wichtigen Nebenabreden das Geschäft ohne weiteres weiter bestehen, sind nur diese Vertragsklauseln unwirksam. (T2)
    Veröff: SZ 59/42
  • 1 Ob 511/87
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 511/87
    Veröff: MietSlg XXXIX/12
  • 8 Ob 531/93
    Entscheidungstext OGH 25.03.1993 8 Ob 531/93
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Verzicht auf bestimmte Kündigungsgründe des MRG. (T3)
  • 9 ObA 2264/96y
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 2264/96y
    Beis wie T2
  • 1 Ob 176/98h
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 176/98h
    Vgl auch; Beisatz: Regelungen sind infolge Teilnichtigkeit geltungserhaltend zu reduzieren und bleiben im nicht gesetzwidrigen Umfang gültig. (T4)
    Beisatz: Hier: Bindungsfrist eines Teilzeitnutzungsvertrags. (T5)
    Veröff: SZ 71/141
  • 9 Ob 70/00k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 9 Ob 70/00k
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 322/00x
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 322/00x
    Auch; Beis ähnlich wie T4
  • 3 Ob 234/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 234/04i
    Auch; Beisatz: Die gesetzwidrige Vertragsbestimmung bewirkt nach dem Normzweck des § 6 KSchG die Teilnichtigkeit des Darlehensvertrags ex tunc. (T6)
    Veröff: SZ 2005/10
  • 9 Ob 62/04i
    Entscheidungstext OGH 06.04.2005 9 Ob 62/04i
    Auch; Beis wie T6
  • 7 Ob 190/04y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 190/04y
    Auch; Beis wie T6
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T6
  • 2 Ob 98/03f
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 2 Ob 98/03f
    Beis wie T6
  • 1 Ob 68/05i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 1 Ob 68/05i
    Beisatz: Scheidet ein ersatzloses Wegfallen der nichtigen Bestimmung aus, hat eine Vertragsanpassung nach den allgemeinen Regeln der Vertragsinterpretation und Vertragsergänzung zu erfolgen. Die Frage nach dem hypothetischen Parteiwillen hat sich daran zu orientieren, was redliche und vernünftige Parteien bei angemessener Berücksichtigung der Interessen beider Teile vereinbart hätten, wenn sie sich bei Vertragsschluss der Ungültigkeit der von ihnen gewollten Zinsanpassungsklausel bewusst gewesen wären. (T7)
    Beisatz: Im Falle von Schwierigkeiten bei der Feststellung eines „hypothetischen Parteiwillens" bleibe noch immer die Ergänzung nach redlicher Verkehrsübung, Treu und Glauben und so weiter, also die Feststellung dessen, was „sich" für diesen Vertrag „gehört". Auch dies könnte dazu führen, dass eine Gleitklausel (im Sinne des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG neu) als vernünftige Mitte gefunden wird. (T8)
  • 7 Ob 204/05h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 7 Ob 204/05h
    Beis wie T7; Beis wie T8
  • 6 Ob 172/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 172/05w
    Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 3 Ob 236/05k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 236/05k
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T8 nur: Im Falle von Schwierigkeiten bei der Feststellung eines „hypothetischen Parteiwillens" bleibe noch immer die Ergänzung nach redlicher Verkehrsübung, Treu und Glauben usw. (T9)
    Beisatz: Der Oberste Gerichtshof hat bereits in der Entscheidung 9 Ob 62/04i; ebenso 6 Ob 172/05w, eine aus dem Mittel von VIBOR/EURIBOR und SMR (Sekundärmarktrendite) gebildete, von zahlreichen Kreditinstituten seit 1997 verwendete Klausel als dem hypothetischen Parteiwillen am ehesten entsprechend angesehen, wenn schon in der ursprünglichen Klausel Elemente des Kreditmarkts als auch des Geldmarkts und Kapitalmarkts angedeutet waren. (T10)
  • 1 Ob 83/07y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 83/07y
    Vgl auch; Beisatz: War nach dem tatsächlichen Parteiwillen beider Parteien ein Fixzinssatz vereinbart, so ist dieser dem Kreditvertrag zu Grunde zu legen, auch wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichend eine Zinsanpassungsklausel enthalten ist. Eine mit dem hypothetischen Parteiwillen redlicher Vertragsparteien zu füllende Vertragslücke liegt daher nicht vor. Die allenfalls gesetzwidrige Klausel entfiele mangels Regelungsbedarfs zur Gänze. (T11)
  • 7 Ob 202/07t
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 7 Ob 202/07t
    Beis wie T9; Beisatz: Hier: Art B.18.7. AUVB 2002, Kostentragungspflicht für ein Ärztekommissionsverfahren (siehe RS0122985). (T12)
  • 6 Ob 241/07w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 6 Ob 241/07w
    Beisatz: Rechtlich erlaubt ist beim Vollamortisationsleasing eine von den Parteien an sich gewollte, durch die Nichtabgabe einer Kündigungserklärung bedingte Vertragsfortsetzung nach Eintritt der Vollamortisation zu einem Entgelt, das in angemessenem Verhältnis zum verbliebenen Gebrauchs- oder Verkehrswert des Leasingguts steht. (T13)
  • 9 Ob 68/08b
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 Ob 68/08b
    Auch; Beisatz: Eine § 6 Abs 1 KSchG widersprechende Klausel ist im Individualprozess geltungserhaltend zu reduzieren, sodass sie in ihrem zulässigen Inhalt gültig bleibt. (T14)
    Beisatz: Hier: Geltungserhaltende Reduktion einer vertraglichen Bestimmung über die Beschränkung der ordentlichen Kündigung des Treuhandvertrags bei einer kupierten Publikums-KG. (T15)
    Bem: Siehe dazu auch RS0124940. (T16)
  • 7 Ob 93/12w
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 93/12w
    Veröff: SZ 2012/132
  • 7 Ob 84/12x
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 84/12x
    Auch; Veröff: SZ 2012/115
  • 2 Ob 22/12t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 22/12t
    Abweichend; Gegenteilig zu Beis wie T14; Beisatz: Eine geltungserhaltende Reduktion nicht ausgehandelter missbräuchlicher Klauseln im Individualprozess über ein Verbrauchergeschäft kommt aufgrund der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH 14. 6. 2012, C‑618/10 [Banco Espanol de Crédito]) nicht mehr in Frage. (T17)
    Veröff: SZ 2013/8
  • 5 Ob 9/13d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 9/13d
    Auch
  • 1 Ob 222/15a
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 222/15a
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 132/15f
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 132/15f
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T17; Beisatz: Beim Time‑Sharing‑Vertrag ist mangels Anwendbarkeit der Klausel‑RL weiterhin die Bindungsfrist geltungserhaltend auf die höchstzulässige Dauer zu reduzieren. Hier: 15 Jahre. (T18)
  • 6 Ob 95/16p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2016 6 Ob 95/16p
    Beis wie T2
  • 8 Ob 132/15t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2017 8 Ob 132/15t
    Beisatz: Scheidet eine nichtige Bestimmung aus dem Vertragstext aus, hat eine Vertragsanpassung zu erfolgen, die sich anhand des dispositiven Rechts, des hypothetischen Parteiwillens und mangels dessen Feststellbarkeit nach redlicher Verkehrsübung orientiert. (T19)
  • 9 ObA 86/17p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 86/17p
  • 10 Ob 48/18h
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 10 Ob 48/18h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0016420

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19801217_OGH0002_0060OB00777_8000000_001

Rechtssatz für 1Ob631/82 7Ob706/89 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0062385

Geschäftszahl

1Ob631/82; 7Ob706/89; 8Ob131/97s; 4Ob265/02b; 4Ob288/02k; 3Ob234/04i; 7Ob190/04y; 7Ob222/04d

Entscheidungsdatum

16.06.1982

Norm

HGB §355

Rechtssatz

Beim Kontokorrent ist zwischen dem technischen Vorgang der Verrechnung durch Gegenüberstellung der Sollposten und Habenposten und der Saldobildung und der Feststellung des Saldos zu unterscheiden. Die Saldoforderung beim Kontokorrent - Kredit entsteht am Ende der Rechnungsperiode durch die von der Bank einseitig vorgenommene Verrechnung. Dadurch entsteht der Anspruch auf den Saldo, ohne daß es einer besonderen Verrechnungserklärung bedarf. Für den Zinsenlauf ist nur die technische Ermittlung des Saldos, nicht die Feststellung des Saldos, die durch einen zweiseitigen Akt der Parteien des Kontokorrentverhältnisses erfolgt, maßgebend.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 631/82
    Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 631/82
  • 7 Ob 706/89
    Entscheidungstext OGH 25.01.1990 7 Ob 706/89
    nur: Beim Kontokorrent ist zwischen dem technischen Vorgang der Verrechnung durch Gegenüberstellung der Sollposten und Habenposten und der Saldobildung und der Feststellung des Saldos zu unterscheiden. Die Saldoforderung beim Kontokorrent - Kredit entsteht am Ende der Rechnungsperiode durch die von der Bank einseitig vorgenommene Verrechnung. (T1) Veröff: ÖBA 1990,720
  • 8 Ob 131/97s
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 8 Ob 131/97s
    Vgl auch
  • 4 Ob 265/02b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2002 4 Ob 265/02b
    nur T1; Beisatz: Von dieser Saldobildung nach Ablauf der Verrechnungsperiode (= vereinbarte Laufzeit des Kredits) ist jener Vorgang zu unterscheiden, bei dem dem Kreditnehmer in periodischen Abständen ein Tagessaldo (Bankauszug, Tagesauszug) übermittelt wird. Letzterer ist ein buchtechnischer Postensaldo, der keine Verrechnung mit Tilgungswirkung im Sinne der periodischen Verrechnung eines Kontokorrents nach § 355 HGB darstellt; der Kunde hat aber wegen der Verpflichtung der Bank zu einer richtigen Kontoführung ein Recht darauf, dass der Tagesauszug den Kontostand richtig wiedergibt. (T2); Veröff: SZ 2002/173
  • 4 Ob 288/02k
    Entscheidungstext OGH 21.01.2003 4 Ob 288/02k
    nur T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 234/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 234/04i
    Vgl auch; Beisatz: Der Anspruch auf den richtigen, jeweils aktuellen Kontostand ist aus dem der Darlehensgewährung zugrunde liegenden Vertrag abzuleiten. (T3); Veröff: SZ 2005/10
  • 7 Ob 190/04y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 190/04y
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Der Kunde hat aber wegen der Verpflichtung der Bank zu einer richtigen Kontoführung ein Recht darauf, dass der Tagesauszug den Kontostand richtig wiedergibt. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0062385

Dokumentnummer

JJR_19820616_OGH0002_0010OB00631_8200000_002

Rechtssatz für 7Ob570/85 5Ob570/85 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042741

Geschäftszahl

7Ob570/85; 5Ob570/85; 7Ob668/84; 8Ob75/86; 7Ob1511/87; 1Ob700/87; 7Ob607/88; 5Ob640/88; 4Ob105/88; 2Ob152/88; 10Ob1518/88; 3Ob80/91; 8Ob1657/91 (8Ob1658/91); 1Ob15/92; 1Ob513/94; 4Ob521/95; 2Ob574/95; 2Ob553/94; 4Ob560/95 (4Ob561/95); 1Ob2056/96a; 1Ob2295/96y; 1Ob202/97f; 1Ob125/98h; 1Ob89/99s; 5Ob145/99f; 2Ob137/99g; 9Ob148/00f; 7Ob261/00h; 3Ob91/01f; 7Ob84/02g; 9Ob50/03y; 9ObA5/03f; 6Ob55/04p; 7Ob57/04i; 1Ob66/05w; 7Ob222/04d; 3Ob159/05m; 3Ob189/05y; 6Ob302/05p; 4Ob53/06g; 3Ob283/07z; 3Ob261/07i; 9Ob8/08d; 3Ob276/07w; 3Ob52/08f; 6Ob130/08y; 8Ob118/08y; 6Ob182/08w; 1Ob148/09k; 1Ob252/09d; 4Ob79/10m; 17Ob22/10z; 7Ob18/11i; 4Ob67/11y; 4Ob110/11x; 2Ob13/12v; 1Ob47/12m; 3Ob45/12g; 3Ob45/12g; 4Ob132/12h; 4Ob147/12i; 7Ob137/12s; 7Ob216/12h; 1Ob23/13h; 7Ob37/13m; 1Ob162/13z; 1Ob110/14d; 7Ob125/14d; 8Ob128/14b; 1Ob205/14z; 10Ob82/14b; 4Ob59/15b; 5Ob161/15k; 1Ob182/15v; 5Ob141/15v; 9Ob56/15y; 4Ob52/16z; 1Ob84/16h; 7Ob145/16y; 1Ob134/16m; 4Ob171/16z; 5Ob243/16w; 1Ob236/16m; 5Ob13/17y; 5Ob30/17y; 1Ob106/17w; 7Ob155/17w; 4Ob167/17p; 6Ob226/16b; 7Ob187/17a; 4Ob44/18a; 7Ob106/18s; 8Ob146/18f; 1Ob14/19v; 8Ob168/18s; 8Ob162/18h

Entscheidungsdatum

30.05.1985

Norm

JN §55
ZPO §502 Abs2 Bb
ZPO §502 De1
ZPO §519 Abs1 Z2

Rechtssatz

Eine für die Beurteilung der Zulässigkeit der Revision erforderliche Zusammenrechnung verschiedener Forderungen ist nach der nunmehrigen Fassung des § 55 JN bereits dann vorzunehmen, wenn zwischen diesen Forderungen ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang besteht. Hiebei ist vom Vorbringen des Klägers auszugehen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 570/85
    Entscheidungstext OGH 30.05.1985 7 Ob 570/85
  • 5 Ob 570/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 5 Ob 570/85
    Auch
  • 7 Ob 668/84
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 668/84
    Auch
  • 8 Ob 75/86
    Entscheidungstext OGH 04.12.1986 8 Ob 75/86
  • 7 Ob 1511/87
    Entscheidungstext OGH 16.04.1987 7 Ob 1511/87
    Auch; nur: Eine für die Beurteilung der Zulässigkeit der Revision erforderliche Zusammenrechnung verschiedener Forderungen ist nach der nunmehrigen Fassung des § 55 JN bereits dann vorzunehmen, wenn zwischen diesen Forderungen ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang besteht. (T1)
    Beisatz: Ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang ist dann anzunehmen, wenn jeder der mehreren Ansprüche für sich und unabhängig von den anderen nicht bestehen kann oder wenn die Forderungen aus einer gemeinsamen Tatsache oder aus einem gemeinsamen Rechtsgrund entstanden sind. (T2)
  • 1 Ob 700/87
    Entscheidungstext OGH 10.02.1988 1 Ob 700/87
    nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 607/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 607/88
    Beis wie T2
  • 5 Ob 640/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 5 Ob 640/88
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 105/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 4 Ob 105/88
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Einheitlicher Wettbewerbsverstoß. (T3)
  • 2 Ob 152/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 2 Ob 152/88
  • 10 Ob 1518/88
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 10 Ob 1518/88
    nur T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 80/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 3 Ob 80/91
    Auch
  • 8 Ob 1657/91
    Entscheidungstext OGH 12.12.1991 8 Ob 1657/91
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Für den rechtlichen Zusammenhang gilt dabei als Kriterium, dass die Ansprüche aus einer Gesetzesstelle abgeleitet werden und miteinander in unmittelbarem wirtschaftlichen Zusammenhang stehen. (T4)
  • 1 Ob 15/92
    Entscheidungstext OGH 24.06.1992 1 Ob 15/92
    Auch; Veröff: SZ 65/94 = JBl 1993,399
  • 1 Ob 513/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 513/94
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 521/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 521/95
    Vgl
  • 2 Ob 574/95
    Entscheidungstext OGH 12.10.1995 2 Ob 574/95
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 553/94
    Entscheidungstext OGH 08.02.1996 2 Ob 553/94
    Auch
  • 4 Ob 560/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 560/95
    Auch
  • 1 Ob 2056/96a
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2056/96a
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 2295/96y
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2295/96y
    Auch
  • 1 Ob 202/97f
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 202/97f
    Auch
  • 1 Ob 125/98h
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 1 Ob 125/98h
    Auch
  • 1 Ob 89/99s
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 89/99s
    Auch; Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche aus verschiedenen Schadensereignissen. (T5)
  • 5 Ob 145/99f
    Entscheidungstext OGH 26.05.1999 5 Ob 145/99f
    Vgl auch
  • 2 Ob 137/99g
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 2 Ob 137/99g
    Auch; Beis wie T2
  • 9 Ob 148/00f
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 9 Ob 148/00f
    nur T1
  • 7 Ob 261/00h
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 261/00h
    Auch
  • 3 Ob 91/01f
    Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 91/01f
    Auch; Beisatz: Gilt auch bei der Beurteilung der Zulässigkeit eines Rekurses nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO. (T6)
  • 7 Ob 84/02g
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 84/02g
    Auch; Beisatz: Bei der Prüfung der Frage, ob die geltend gemachten Ansprüche in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen, ist von den Klagsangaben auszugehen. (T7)
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
    Beis wie T7
  • 9 ObA 5/03f
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 ObA 5/03f
    Vgl; Beis ähnlich wie T7
  • 6 Ob 55/04p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 6 Ob 55/04p
    Auch
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
  • 1 Ob 66/05w
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 66/05w
    Auch; Beisatz: Wurde ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang der den einzelnen Rechnungsbeträgen jeweils zu Grunde liegenden Warenlieferungen nicht behauptet, ist von mehreren Entscheidungsgegenständen auszugehen, die im Hinblick auf die Revisionszulässigkeit einer unterschiedlichen Beurteilung unterliegen. Hinsichtlich jener Teilansprüche, die in den Bereich zwischen 4.000 und 20.000 EUR fallen, ist klarzustellen, ob ein Antrag an das Berufungsgericht gemäß § 508 ZPO gestellt wird, seinen Ausspruch über die Unzulässigkeit der Revision abzuändern. (T8)
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 159/05m
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 159/05m
    Auch; nur T1; Beis wie T6
  • 3 Ob 189/05y
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 3 Ob 189/05y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T7
  • 6 Ob 302/05p
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 302/05p
    Beisatz: Wegen des rechtlichen Zusammenhangs des Zahlungsbegehrens und des Manifestationsbegehrens (Rechnungslegungsbegehrens) hat eine Zusammenrechnung zu erfolgen. (T9)
  • 4 Ob 53/06g
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 53/06g
    Auch; Beisatz: Der Unterhaltsanspruch ist somit als einheitlicher Anspruch anzusehen. Der gemeinsame Rechtsgrund liegt hier in der Unterhaltspflicht des Vaters, die gemeinsamen Tatsachen in den Behauptungen zu dessen Leistungsfähigkeit und zum (wenngleich schwankenden) Bedarf des Kindes. Dass die Tatsachengrundlagen nicht in allen zu beurteilenden Perioden identisch sind, ist für Unterhaltsansprüche geradezu typisch und kann nach der Wertung des § 58 Abs 1 JN zu keiner nach Perioden getrennten Betrachtungsweise führen. (T10)
  • 3 Ob 283/07z
    Entscheidungstext OGH 30.01.2008 3 Ob 283/07z
    Auch; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T8 nur: Wurde ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang der den einzelnen Rechnungsbeträgen jeweils zu Grunde liegenden Warenlieferungen nicht behauptet, ist von mehreren Entscheidungsgegenständen auszugehen, die im Hinblick auf die Revisionszulässigkeit einer unterschiedlichen Beurteilung unterliegen. (T11)
  • 3 Ob 261/07i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 3 Ob 261/07i
    Auch; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Es kommt auf das Vorbringen in der Klage und nicht auf nachträgliche Behauptungen der klagenden Partei oder die Feststellungen im Ersturteil an. (T12)
  • 9 Ob 8/08d
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 Ob 8/08d
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 276/07w
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 276/07w
    Auch; Beis ähnlich wie T12
  • 3 Ob 52/08f
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 52/08f
    Auch; Veröff: SZ 2008/50
  • 6 Ob 130/08y
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 130/08y
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Im vorliegenden Fall wurde ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang der einzelnen Schadenersatzforderungen nicht behauptet. Der Kläger wirft der Beklagten verschiedene Verletzungen ihrer Pflichten als Masseverwalterin vor. Aus jedem einzelnen behaupteten Pflichtverstoß wird eine genau bezifferte Forderung abgeleitet. Jeder Anspruch kann für sich alleine unabhängig von den anderen bestehen. Daher sind die Klagsforderungen nicht zusammenzurechnen. (T13)
  • 8 Ob 118/08y
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 118/08y
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Keine Zusammenrechnung wenn Klage auf zwei datum- und betragsmäßig verschiedene Zeichnungsvereinbarungen samt dazu geleisteten Zahlungen gestützt wurde. (T14)
  • 6 Ob 182/08w
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 182/08w
    Beis wie T7; Beisatz: Ein rechtlicher Zusammenhang im Sinne des § 55 Abs 1 JN zwischen dem Schenkungspflichtteil und dem Anspruch auf Beteiligung am - nach Auffassung der klagenden Partei im Nachlassinventar zu niedrig dargestellten - Nachlass liegt nicht vor. (T15)
  • 1 Ob 148/09k
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 148/09k
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Keine Zusammenrechnung von Amtshaftungsansprüchen aus drei - nach Ansicht des Klägers - schuldhaft rechtswidrigen Entscheidungen, die in unterschiedlichen Verwaltungsstrafverfahren, deren einzige Gemeinsamkeit die Beteiligung desselben Lenkers und desselben Fahrzeugs war, ergangen sind. (T16)
  • 1 Ob 252/09d
    Entscheidungstext OGH 29.01.2010 1 Ob 252/09d
    Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 4 Ob 79/10m
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 79/10m
    Auch; Beisatz: Hier: Drei Wettbewerbsverstöße der Beklagten. (T17)
  • 17 Ob 22/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 17 Ob 22/10z
    Auch
  • 7 Ob 18/11i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 18/11i
    Auch
  • 4 Ob 67/11y
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 67/11y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Mehrere Ansprüche, die nicht nach § 55 Abs 1 JN zusammenzurechnen sind, hat das Berufungsgericht gesondert zu bewerten. (T18)
    Beisatz: Ein rechtlicher und sachlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 JN besteht zwischen einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch und einem diesbezüglichen Veröffentlichungsbegehren, nicht aber zwischen auf verschiedene Sachverhalte und Anspruchsgrundlagen gestützten Wettbewerbsverstößen. (T19)
  • 4 Ob 110/11x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 110/11x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T19
  • 2 Ob 13/12v
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 13/12v
  • 1 Ob 47/12m
    Entscheidungstext OGH 23.03.2012 1 Ob 47/12m
    Auch; nur T1; Beis wie T18
  • 3 Ob 45/12g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 45/12g
    Beisatz: Hier: Getränkekonsumation und „Mädchendienstleistungen“ an fünf verschiedenen Tagen. (T20)
    Veröff: SZ 2012/45
  • 4 Ob 132/12h
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 132/12h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T19
  • 4 Ob 147/12i
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 147/12i
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 7 Ob 137/12s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 137/12s
    Auch; Auch Beis wie T6
  • 7 Ob 216/12h
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 216/12h
    Auch; Auch Beis wie T7
  • 1 Ob 23/13h
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 23/13h
    Auch; Beis wie T11
  • 7 Ob 37/13m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 37/13m
    nur T7
  • 1 Ob 162/13z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 162/13z
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Der bloße Umstand, dass alle Forderungen des Beklagten im Rahmen der ihm übertragenen Sachwalterschaft gestellt wurden, reicht nicht aus; sind doch zehn unterschiedliche Anträge auf Bestimmung von Belohnungen und Entschädigungen an das Pflegschaftsgericht zu beurteilen, die sich auf jeweils in unterschiedlichen Zeiträumen erbrachte Leistungen als Sachwalter beziehen. (T21)
  • 1 Ob 110/14d
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 110/14d
    Auch
  • 7 Ob 125/14d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2014 7 Ob 125/14d
    Auch; Beisatz: Dass alle einzelnen Forderungen des Klägers mit einem zwischen den Streitteilen bestehenden Vertrag „in Zugsamenhang stehen“ ist irrelevant, wenn sich der Kläger nicht auf diesen Vertrag gestützt hat. (T22)
  • 8 Ob 128/14b
    Entscheidungstext OGH 19.12.2014 8 Ob 128/14b
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Verschiedene, wenn auch gleichartige Verträge zu gesonderten Bauvorhaben. Keine Zusammenrechnung. (T23)
  • 1 Ob 205/14z
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 205/14z
    Auch
  • 10 Ob 82/14b
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 82/14b
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 4 Ob 59/15b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 4 Ob 59/15b
    Beisatz: Hier: Verschiedene Sorgfaltsverstöße eines Rechtsvertreters in zwei verschiedenen Verfahren. (T24)
  • 5 Ob 161/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 161/15k
  • 1 Ob 182/15v
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 182/15v
    Auch
  • 5 Ob 141/15v
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 141/15v
  • 9 Ob 56/15y
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 9 Ob 56/15y
  • 4 Ob 52/16z
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 52/16z
    Auch
  • 1 Ob 84/16h
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 84/16h
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 145/16y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 7 Ob 145/16y
    Beis wie T11
  • 1 Ob 134/16m
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 134/16m
    Auch; Beisatz: Hier: Ersatzanspruch nach dem AHG für Kosten der Bekämpfung mehrerer Bescheide. (T25)
  • 4 Ob 171/16z
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 171/16z
    Beisatz: Hier: Mehrere Wettbewerbsverstöße (Vermarktung neun verschiedener Produkte mit jeweils unterschiedlichen vom Kläger beanstandeten Angaben). (T26)
  • 5 Ob 243/16w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 243/16w
    Auch
  • 1 Ob 236/16m
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 236/16m
  • 5 Ob 13/17y
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 13/17y
    Auch; Beisatz: Hier: „Verschiedene Änderungsbegehren nach § 16 Abs 2 WEG“. (T27)
  • 5 Ob 30/17y
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 30/17y
    Auch
  • 1 Ob 106/17w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 106/17w
  • 7 Ob 155/17w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 155/17w
    Vgl; Beis wie T11
  • 4 Ob 167/17p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 167/17p
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 6 Ob 226/16b
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 226/16b
    Auch; Beis ähnlich wie T19
  • 7 Ob 187/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 187/17a
  • 4 Ob 44/18a
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 44/18a
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 7 Ob 106/18s
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 106/18s
    Auch
  • 8 Ob 146/18f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 146/18f
    Auch; Beis wie T18
  • 1 Ob 14/19v
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 14/19v
    Beis wie T7
  • 8 Ob 168/18s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 168/18s
    Auch
  • 8 Ob 162/18h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 Ob 162/18h
    Auch; Beis wie T18

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0042741

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19850530_OGH0002_0070OB00570_8500000_001

Rechtssatz für 6Ob550/95 2Ob196/03t 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045851

Geschäftszahl

6Ob550/95; 2Ob196/03t; 1Ob76/04i; 3Ob196/04a; 7Ob222/04d; 9Ob55/06p; 8Ob77/08v; 6Ob236/08m; 6Ob86/09d; 1Ob46/11p; 2Ob204/10d; 10Ob52/18x

Entscheidungsdatum

23.03.1995

Norm

ABGB §1323 A
ABGB §1400 C

Rechtssatz

Der durch vertragswidrige (Abbuchung) Buchung vom Girokonto des Bankkunden bewirkte Nachteil wird - mangels Behauptung weiterer Umstände - durch den entgegengesetzten Buchungsvorgang restlos ausgeglichen. Es besteht kein schadenersatzrechtlicher Anspruch auf Zahlung des zu Unrecht abgebuchten Betrages.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 550/95
    Entscheidungstext OGH 23.03.1995 6 Ob 550/95
    Veröff: SZ 68/59
  • 2 Ob 196/03t
    Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 196/03t
    Beisatz: Darauf, dass ein Banktagesauszug einen Kontostand richtig wiedergibt, hat der Kunde einen Rechtsanspruch. (T1)
  • 1 Ob 76/04i
    Entscheidungstext OGH 16.04.2004 1 Ob 76/04i
    Vgl aber; Beisatz: Wird jedoch bereits durch das erhobene Begehren mit ausreichender Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht, dass nicht allein die buchmäßige Richtigstellung des Kontostands angestrebt wird, sondern vor allem eine Disposition über das tatsächlich vorhandene Guthaben durch Auszahlung vorgenommen werden will, ist auch ein Zahlungsbegehren auf der Grundlage eines Erfüllungsanspruchs aus dem Girokontovertrag möglich. (T2)
  • 3 Ob 196/04a
    Entscheidungstext OGH 24.11.2004 3 Ob 196/04a
    Beis wie T2
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 Ob 55/06p
    Entscheidungstext OGH 07.06.2006 9 Ob 55/06p
    Vgl auch; Beisatz: Der Kunde kann daher aus dem Titel des Schadenersatzes - von weitergehenden Schäden abgesehen - nur Naturalrestitution in Form der Stornierung der Belastungsbuchung, nicht aber einen Ausgleich durch Barauszahlung der abgebuchten Beträge fordern. Davon zu unterscheiden ist der dem Kunden zustehende Anspruch auf Barauszahlung eines tatsächlich bestehenden Guthabens als vertraglicher Erfüllungs- beziehungsweise Abrechnungsanspruch, der so zu berechnen ist, als hätte die rechtswidrige Abbuchung nicht stattgefunden. (T3)
  • 8 Ob 77/08v
    Entscheidungstext OGH 02.09.2008 8 Ob 77/08v
    Veröff: SZ 2008/123
  • 6 Ob 236/08m
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 6 Ob 236/08m
    Vgl; Beisatz: Hier: Dem Kläger steht auch ein Anspruch auf „Beseitigung" der Kreditkonten zu. Infolge Beendigung der zugrunde liegenden Kreditverhältnisse entspricht die Fortführung der Kreditkonten samt deren Einstellung in die Konsumentenkreditevidenz nicht mehr den Tatsachen und ist zu beseitigen. (T4)
  • 6 Ob 86/09d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 86/09d
    Vgl; Beisatz: Die von der Beklagten aus dem Titel „EU-Quellensteuer für 2005 und 2006" vorgenommenen Belastungsbuchungen erfolgten zu Unrecht, weshalb der Kläger einen Anspruch auf Stornierung der unrichtigen Belastungsbuchungen hat. (T5)
  • 1 Ob 46/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 46/11p
    Auch; Vgl auch Beis wie T2; Vgl auch Beis wie T3
  • 2 Ob 204/10d
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 204/10d
    Vgl; nur: Der durch vertragswidrige (Abbuchung) Buchung vom Girokonto des Bankkunden bewirkte Nachteil wird - mangels Behauptung weiterer Umstände - durch den entgegengesetzten Buchungsvorgang restlos ausgeglichen. (T6)
    Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Nimmt eine Bank auf dem Girokonto des Kunden Buchungen entgegen dessen Auftrag vor, so ist sie nicht nur berechtigt, sondern dem Kunden gegenüber zur Rückbuchung sogar verpflichtet. (T7)
    Beisatz: Die Bank schuldet dem Kunden die auftragsgemäße Führung des Kontos. Dieser hat auch einen vertraglichen Anspruch auf die Mitteilung des richtigen Kontostands. (T8); Veröff: SZ 2011/127
  • 10 Ob 52/18x
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 10 Ob 52/18x
    Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Der Kontokorrentvertrag bewirkt, dass die kontokorrentgebundenen Ansprüche nicht mehr selbständig geltend gemacht werden können, insbesondere können sie nicht mit Leistungsklage eingeklagt werden. Mit Zustimmung des Kontokorrentpartners kann aber auch ein an sich kontokorrentzugehöriger Anspruch abgetreten oder verpfändet werden. Der Anspruch wird damit einvernehmlich aus dem Kontokorrent herausgenommen und so wieder verselbständigt. (T9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0045851

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19950323_OGH0002_0060OB00550_9500000_001

Rechtssatz für 4Ob521/95 1Ob2056/96a 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0053096

Geschäftszahl

4Ob521/95; 1Ob2056/96a; 3Ob520/95; 1Ob202/97f; 2Ob266/97z; 7Ob261/00h; 7Ob245/00f; 7Ob84/02g; 9Ob50/03y; 8Ob128/03m; 6Ob55/04p; 7Ob57/04i; 1Ob66/05w; 7Ob222/04d; 3Ob256/04z; 3Ob159/05m; 6Ob302/05p; 1Ob264/05p; 3Ob166/07v; 3Ob223/07a; 6Ob25/08g; 8Ob108/08b; 4Ob171/09i; 2Ob119/09b; 3Ob244/09t; 4Ob79/10m; 7Ob127/10t; 17Ob22/10z; 3Ob246/10p; 3Ob41/11t; 4Ob67/11y; 4Ob110/11x; 5Ob119/11b; 3Ob1/12m; 4Ob132/12h; 3Ob135/12t; 4Ob151/12b; 7Ob197/12i; 7Ob137/12s; 3Ob28/13h; 7Ob37/13m; 1Ob249/12t; 5Ob79/13y; 4Ob184/13g; 1Ob1/14z; 8Ob81/13i; 8Ob116/14p; 7Ob214/14t; 10Ob82/14b; 7Ob85/15y; 5Ob161/15k; 7Ob173/15i; 4Ob194/15f; 5Ob141/15v; 9Ob56/15y; 4Ob52/16z; 7Ob114/15p; 4Ob161/16d; 7Ob145/16y; 3Ob168/16a; 5Ob243/16w; 3Ob8/17y; 5Ob13/17y; 5Ob30/17y; 7Ob66/17g; 4Ob97/17v; 4Ob66/17k; 7Ob155/17w; 7Ob121/17w; 4Ob167/17p; 7Ob187/17a; 4Ob44/18a; 9Ob44/17m; 7Ob106/18s; 6Ob153/18w

Entscheidungsdatum

25.04.1995

Norm

JN §55
ZPO §11 Z1 B
ZPO §502 Abs2 K

Rechtssatz

Werden in einer Klage mehrere Forderungen geltend gemacht, dann bilden sie nur dann einen einheitlichen Streitgegenstand - und damit einen einheitlichen Entscheidungsgegenstand des Berufungsgerichtes -, wenn die Voraussetzungen des § 55 Abs 1 JN vorliegen; andernfalls sind sie getrennt zu behandeln.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 521/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 521/95
  • 1 Ob 2056/96a
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2056/96a
  • 3 Ob 520/95
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 3 Ob 520/95
  • 1 Ob 202/97f
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 202/97f
  • 2 Ob 266/97z
    Entscheidungstext OGH 23.10.1997 2 Ob 266/97z
    nur: Werden in einer Klage mehrere Forderungen geltend gemacht, dann bilden sie nur dann einen einheitlichen Streitgegenstand - und damit einen einheitlichen Entscheidungsgegenstand des Berufungsgerichtes -, wenn die Voraussetzungen des § 55 Abs 1 JN vorliegen. (T1)
  • 7 Ob 261/00h
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 261/00h
  • 7 Ob 245/00f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 245/00f
    nur T1
  • 7 Ob 84/02g
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 84/02g
    nur: Werden in einer Klage mehrere Forderungen geltend gemacht, dann bilden sie nur dann einen einheitlichen Streitgegenstand, wenn die Voraussetzungen des § 55 Abs 1 JN vorliegen; andernfalls sind sie getrennt zu behandeln. (T2)
    Beisatz: Zahlungen sind allein deshalb, weil sie der Abdeckung ein und derselben Kreditforderung gegen die Gemeinschuldnerin dienten und nach denselben Bestimmungen der Konkursordnung angefochten werden, zwecks Beurteilung der Revisionszulässigkeit mangels eines rechtlichen oder tatsächlichen Zusammenhanges im Sinne des § 55 Abs 1 JN nicht zusammenzurechnen. (T3) Beisatz: Hier: Anfechtung einzelner Abtretungen. (T4)
  • 9 Ob 50/03y
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 Ob 50/03y
  • 8 Ob 128/03m
    Entscheidungstext OGH 13.11.2003 8 Ob 128/03m
  • 6 Ob 55/04p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 6 Ob 55/04p
  • 7 Ob 57/04i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2004 7 Ob 57/04i
  • 1 Ob 66/05w
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 1 Ob 66/05w
    Auch; Beisatz: Ist von mehreren Entscheidungsgegenständen auszugehen, unterliegen diese im Hinblick auf die Revisionszulässigkeit einer unterschiedlichen Beurteilung. (T5)
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Beisatz: Diese Regelung ist gemäß Abs 5 leg cit auch für die Zulässigkeit von Rechtsmitteln maßgebend. (T6)
  • 3 Ob 256/04z
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 3 Ob 256/04z
    Auch; Beis wie T6
  • 3 Ob 159/05m
    Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 159/05m
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Für die Frage der Anrufbarkeit des Obersten Gerichtshofs ist es jeweils maßgebend, ob gemäß § 55 Abs 4 iVm Abs 1 JN die den Entscheidungsgegenstand der zweiten Instanz bildenden Ansprüche zusammenzurechnen sind. (T7) Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch für die Zulässigkeit des Rekurses gegen den Aufhebungsbeschluss des Berufungsgerichts gemäß § 519 Abs 1 Z 2 ZPO. (T8)
  • 6 Ob 302/05p
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 302/05p
    Beisatz: Wegen des rechtlichen Zusammenhangs des Zahlungsbegehrens und des Manifestationsbegehrens (Rechnungslegungsbegehrens) hat eine Zusammenrechnung zu erfolgen. (T9)
  • 1 Ob 264/05p
    Entscheidungstext OGH 04.04.2006 1 Ob 264/05p
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Klagebegehren gegen verschiedene Beklagte; handelt es sich bei den beklagten Parteien um bloß formelle Streitgenossen, sind die gegen sie gerichteten Ansprüche für die Frage der Rechtsmittelzulässigkeit nicht zusammenzurechnen. (T10)
  • 3 Ob 166/07v
    Entscheidungstext OGH 16.08.2007 3 Ob 166/07v
    Auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 223/07a
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 3 Ob 223/07a
    nur T2; Beisatz: Bei einer Solidarhaftung kommt nach dem klaren Wortlaut des § 55 Abs 2 JN eine Zusammenrechnung iSd § 55 Abs 1 JN nicht in Betracht. (T11)
  • 6 Ob 25/08g
    Entscheidungstext OGH 21.02.2008 6 Ob 25/08g
    Beis wie T5; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Klagen mehrerer Treugeber gegen dieselbe Treugeberin aus auf denselben Treuhandbedingungen beruhenden Treuhandverhältnissen. (T12)
  • 8 Ob 108/08b
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 108/08b
    Auch; nur T2; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T7
    Veröff: SZ 2009/20
  • 4 Ob 171/09i
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 171/09i
    Vgl auch
  • 2 Ob 119/09b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 119/09b
    Vgl; nur T2; Beis wie T11
  • 3 Ob 244/09t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 244/09t
  • 4 Ob 79/10m
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 79/10m
    Beisatz: Hier: Drei Wettbewerbsverstöße der Beklagten. (T13)
  • 7 Ob 127/10t
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 127/10t
  • 17 Ob 22/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 17 Ob 22/10z
  • 3 Ob 246/10p
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 246/10p
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 41/11t
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 41/11t
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 4 Ob 67/11y
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 67/11y
    Beis ähnlich wie T13; Beisatz: Mehrere Ansprüche, die nicht nach § 55 Abs 1 JN zusammenzurechnen sind, hat das Berufungsgericht gesondert zu bewerten. (T14)
    Beisatz: Ein rechtlicher und sachlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 JN besteht zwischen einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch und einem diesbezüglichen Veröffentlichungsbegehren, nicht aber zwischen auf verschiedene Sachverhalte und Anspruchsgrundlagen gestützten Wettbewerbsverstößen. (T15)
  • 4 Ob 110/11x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 110/11x
    Beis ähnlich wie T14; Beis ähnlich wie T15
  • 5 Ob 119/11b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 119/11b
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 1/12m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 1/12m
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 132/12h
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 132/12h
    Beis ähnlich wie T14; Beis ähnlich wie T15
  • 3 Ob 135/12t
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 135/12t
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 4 Ob 151/12b
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 151/12b
    Beis ähnlich wie T13
  • 7 Ob 197/12i
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 197/12i
    nur: Werden in einer Klage mehrere Forderungen geltend gemacht, so bilden sie nur dann einen einheitlichen Streitgegenstand, wenn die Voraussetzungen des § 55 Abs 1 JN erfüllt sind. (T16)
  • 7 Ob 137/12s
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 137/12s
  • 3 Ob 28/13h
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 28/13h
    Auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 37/13m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 37/13m
    nur T1; Auch Beis wie T6
  • 1 Ob 249/12t
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 249/12t
    nur T16; Ähnlich Beis wie T7
  • 5 Ob 79/13y
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 5 Ob 79/13y
    nur T1
  • 4 Ob 184/13g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 4 Ob 184/13g
    Veröff: SZ 2013/124
  • 1 Ob 1/14z
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 1/14z
    Vgl auch; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 8 Ob 81/13i
    Entscheidungstext OGH 26.05.2014 8 Ob 81/13i
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 116/14p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 8 Ob 116/14p
    nur T2
  • 7 Ob 214/14t
    Entscheidungstext OGH 10.12.2014 7 Ob 214/14t
    Auch; nur T1
  • 10 Ob 82/14b
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 82/14b
  • 7 Ob 85/15y
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 85/15y
  • 5 Ob 161/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 161/15k
  • 7 Ob 173/15i
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 173/15i
  • 4 Ob 194/15f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 194/15f
  • 5 Ob 141/15v
    Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Ob 141/15v
  • 9 Ob 56/15y
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 9 Ob 56/15y
  • 4 Ob 52/16z
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 52/16z
  • 7 Ob 114/15p
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 114/15p
    Auch; Beis wie T11
  • 4 Ob 161/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 4 Ob 161/16d
    Beisatz: Hier: Keine Zusammenrechnung bei getrennten Unterlassungsansprüchen aus drei Wettbewerbsverstößen mit unterschiedlichen Sachverhalten. (T17)
  • 7 Ob 145/16y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 7 Ob 145/16y
  • 3 Ob 168/16a
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 168/16a
    Auch
  • 5 Ob 243/16w
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 243/16w
    Auch
  • 3 Ob 8/17y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 8/17y
  • 5 Ob 13/17y
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 13/17y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: „Verschiedene Änderungsbegehren nach § 16 Abs 2 WEG“. (T18)
  • 5 Ob 30/17y
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 30/17y
    Auch
  • 7 Ob 66/17g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 66/17g
  • 4 Ob 97/17v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 97/17v
    Beis wie T10; Beisatz: Liegt eine Parteienhäufung vor, so sind gemäß § 55 Abs 1 Z 2 JN mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche zusammenzurechnen, wenn sie von mehreren Parteien oder gegen mehrere Parteien erhoben werden, die Streitgenossen nach § 11 Z 1 ZPO sind. Das Gesetz verlangt somit im Bereich der Parteienhäufung das Vorliegen einer materiellen Streitgenossenschaft entweder auf Klags- oder auf Beklagtenseite. Es muss somit entweder eine Rechtsgemeinschaft hinsichtlich des Streitgegenstands bestehen oder eine Parteienmehrheit, die aus demselben tatsächlichen Grund (allenfalls sogar solidarisch) berechtigt oder verpflichtet ist. (T19)
    Beisatz: Liegt eine formelle Streitgenossenschaft nach § 11 Z 2 ZPO vor, kommt es selbst dann nicht zu einer Zusammenrechnung der Streitwerte, wenn die geltend gemachten Forderungen in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen. (T20)
    Beisatz: Ist in einem Verfahren Anspruchs- und gleichzeitig Parteienhäufung gegeben, sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 55 Abs 1 Z 1 JN zwar die gehäuften Ansprüche der betreffenden Partei zusammenzurechnen, nicht jedoch diese Ansprüche mit jenen der übrigen formellen Streitgenossen. (T21)
  • 4 Ob 66/17k
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 66/17k
    Beis wie T10
  • 7 Ob 155/17w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 155/17w
  • 7 Ob 121/17w
    Entscheidungstext OGH 18.10.2017 7 Ob 121/17w
  • 4 Ob 167/17p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 167/17p
    Auch
  • 7 Ob 187/17a
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 187/17a
  • 4 Ob 44/18a
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 44/18a
  • 9 Ob 44/17m
    Entscheidungstext OGH 17.05.2018 9 Ob 44/17m
  • 7 Ob 106/18s
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 106/18s
  • 6 Ob 153/18w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 153/18w
    Beis wie T14; Beis wie T19

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0053096

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.10.2018

Dokumentnummer

JJR_19950425_OGH0002_0040OB00521_9500000_001

Rechtssatz für 1Ob27/01d 4Ob73/03v 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0115012

Geschäftszahl

1Ob27/01d; 4Ob73/03v; 7Ob190/04y; 7Ob222/04d; 6Ob172/05w; 2Ob62/04p; 7Ob269/08x; 7Ob249/08f; 6Ob277/08s; 9Ob39/11t; 9Ob9/17i; 8Ob126/17p

Entscheidungsdatum

27.04.2001

Norm

ABGB §1375 D
ABGB §1380 B
ABGB §1380 C
AGBKr Pkt10

Rechtssatz

Wird die von Punkt 10 der AGBKr geforderte fristgebundene Reklamation gegen Rechnungsabschlüsse unterlassen, so kommt dem hiedurch bewirkten Saldoanerkenntnis im Regelfall nur deklarative Wirkung zu; ein konstitutives Anerkenntnis ist nur dann anzunehmen, wenn damit im konkreten Fall in der Tat ein ernstlicher Streit (oder Zweifel) beigelegt werden sollte.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 27/01d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 1 Ob 27/01d
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 74/80
  • 4 Ob 73/03v
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 4 Ob 73/03v
    Beisatz: Im Streitfall kann nach dem festgestellten Sachverhalt nicht unterstellt werden, dass zwischen den Parteien ein ernstlicher Streit oder Zweifel über die Berechtigung der vorgeschriebenen Kreditzinsen bestand; das wiederholte Verlangen der Kläger nach einer Zinsenherabsetzung reicht dazu nicht aus. In der widerspruchslosen Entgegennahme von Kontomitteilungen, Saldenfeststellungen und Abrechnungen durch die Kläger kann daher kein konstitutives Anerkenntnis liegen. (T1); Veröff: SZ 2003/73
  • 7 Ob 190/04y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 190/04y
    Vgl auch
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Auch
  • 6 Ob 172/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 172/05w
    Beisatz: Aus der unterlassenen Reklamation gegen die übermittelten Salden kann daher jedenfalls kein Anerkenntnis der von der beklagten Partei verrechneten Zinsen abgeleitet werden. (T2)
  • 2 Ob 62/04p
    Entscheidungstext OGH 20.02.2006 2 Ob 62/04p
    Beisatz: Hier: Unterlassen einer Reklamation gegen die übermittelten Salden der getätigten Optionsgeschäfte. (T3); Veröff: SZ 2006/25
  • 7 Ob 269/08x
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 269/08x
    Auch; Veröff: SZ 2009/40
  • 7 Ob 249/08f
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 249/08f
    Auch; Veröff: SZ 2009/39
  • 6 Ob 277/08s
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 277/08s
    Auch
  • 9 Ob 39/11t
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 9 Ob 39/11t
    Vgl auch
  • 9 Ob 9/17i
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 Ob 9/17i
    Auch; Beisatz: Der Bekanntgabe des Saldos wird im Regelfall nur deklarative Wirkung zugemessen. (T4)
  • 8 Ob 126/17p
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 Ob 126/17p

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115012

Im RIS seit

27.05.2001

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2018

Dokumentnummer

JJR_20010427_OGH0002_0010OB00027_01D0000_001

Rechtssatz für 4Ob73/03v 3Ob234/04i 10...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0117774

Geschäftszahl

4Ob73/03v; 3Ob234/04i; 10Ob23/04m; 9Ob62/04i; 7Ob190/04y; 7Ob222/04d; 2Ob98/03f; 1Ob68/05i; 7Ob204/05h; 6Ob172/05w; 10Ob145/05d; 4Ob227/06w; 1Ob83/07y; 7Ob206/15t

Entscheidungsdatum

24.06.2003

Norm

KSchG §6 Abs1 Z5

Rechtssatz

Die Zinsanpassungsklausel, wonach eine Bank berechtigt ist, den vereinbarten Zinssatz in einem angemessenen Ausmaß abzuändern, wenn sich das Zinsniveau für Einlagen oder auf dem Geldmarkt oder Kapitalmarkt verändert, beziehungsweise kreditpolitischen oder währungspolitische Maßnahmen Änderungen auf dem Kreditmarkt bewirken, ist mangels ausreichender Bestimmtheit ungültig.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 73/03v
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 4 Ob 73/03v
    Veröff: SZ 2003/73
  • 3 Ob 234/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 234/04i
    Beisatz: Gültigkeitserfordernis des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG ist, dass die für die Erhöhung maßgebenden Umstände im Vertrag klar umschrieben werden. Dies ist nur dann der Fall, wenn der maßgebliche Sachverhalt hinreichend deutlich, eindeutig und unmissverständlich - und nicht nur nach Art einer Generalklausel - beschrieben wird; dazu kommt weiters, dass bei Bezugnahme auf verschiedene Umstände deren Verhältnis zueinander (kumulative oder alternative Verwirklichung als Abänderungserfordernis) festzulegen ist. Die Bestimmung ist nur dann wirksam, wenn sie (bei einer Betrachtung ex ante) hinreichend deutlich erkennen lässt, innerhalb welcher Grenzen die Zinsenveränderung vorgenommen werden darf (so schon 4 Ob 73/03v). (T1)
    Veröff: SZ 2005/10
  • 10 Ob 23/04m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2005 10 Ob 23/04m
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Das Erfordernis einer klaren Umschreibung der zur Zinserhöhung berechtigenden Umstände war auch schon vor der KSchG Novelle 1997 angeordnet. Eine Klausel, die eine Erhöhung des Zinssatzes in das bloße „Ermessen" des Kreditgebers („in einem angemessenen Ausmaß") stellte, war - bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt - erkennbar gesetzwidrig, weil durch das Gesetz gerade eine solche (rein) subjektive Komponente ausgeschlossen werden sollte. Die Verwendung von Klauseln, die dem Bestimmtheitsgebot nicht entsprachen, stellte daher unter Berücksichtigung der bereits damals bestehenden Gesetzeslage, Rechtsprechung und Lehre ein objektiv sorgloses und schuldhaftes Verhalten dar. (T2)
    Veröff: SZ 2005/46
  • 9 Ob 62/04i
    Entscheidungstext OGH 06.04.2005 9 Ob 62/04i
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 190/04y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 190/04y
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 6 KSchG idF vor der KSchG-Novelle 1997. (T3)
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Beisatz: Hier: § 6 KSchG idF vor der KSchG-Novelle 1997. (T4)
  • 2 Ob 98/03f
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 2 Ob 98/03f
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 68/05i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 1 Ob 68/05i
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Kreditvertragsklausel: „Der vereinbarte Zinssatz gilt vorbehaltlich gleichbleibender Geld- und Kapitalmarktverhältnisse" verstößt gegen § 6 Abs 1 Z 5 KSchG (aF) und ist daher mangels Bestimmtheit der zur Abänderung berechtigenden maßgebenden Umstände unwirksam. (T5)
  • 7 Ob 204/05h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 7 Ob 204/05h
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Die in einer Zinsenklausel alternativ vorgesehenen Umständen „Erhöhungen des gewichteten durchschnittlichen Nominalzinssatzes, der während des letzten abgeschlossenen Kalendervierteljahres im Inland zur öffentlichen Zeichnung aufgelegten auf Schilling lautenden Anleihen" und „ Zinssatz für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist" entsprechen nicht dem Erfordernis der Bestimmtheit. (T6)
  • 6 Ob 172/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 172/05w
  • 10 Ob 145/05d
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 10 Ob 145/05d
    Vgl aber; Beisatz: Keine analoge Anwendung des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG auf einen Unternehmerkredit. (T7)
  • 4 Ob 227/06w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 227/06w
    Ähnlich; Beis ähnlich wie T1 nur: Der Gestaltungsspielraum des Unternehmers muss daher im Vertrag klar umschrieben sein. Das ist nur dann der Fall, wenn der maßgebliche Sachverhalt hinreichend deutlich, eindeutig und unmissverständlich beschrieben wird; bei Bezugnahme auf verschiedene Umstände muss deren Verhältnis zueinander (kumulative oder alternative Verwirklichung als Abänderungserfordernis) festgelegt sein. (T8)
    Beisatz: Hier: Entgeltanpassungsklausel in AGB eines Mobiltelefonnetzbetreibers. (T9)
    Veröff: SZ 2007/38
  • 1 Ob 83/07y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 83/07y
    Vgl auch; Beisatz: War nach dem tatsächlichen Parteiwillen beider Parteien ein Fixzinssatz vereinbart, so ist dieser dem Kreditvertrag zu Grunde zu legen, auch wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichend eine Zinsanpassungsklausel enthalten ist. Eine mit dem hypothetischen Parteiwillen redlicher Vertragsparteien zu füllende Vertragslücke liegt daher nicht vor. Die allenfalls gesetzwidrige Klausel entfiele mangels Regelungsbedarfs zur Gänze. (T10)
  • 7 Ob 206/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 206/15t
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117774

Im RIS seit

24.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

01.04.2016

Dokumentnummer

JJR_20030624_OGH0002_0040OB00073_03V0000_002

Rechtssatz für 3Ob234/04i 3Ob148/04t 9...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0119813

Geschäftszahl

3Ob234/04i; 3Ob148/04t; 9Ob62/04i; 7Ob222/04d; 7Ob190/04y; 2Ob98/03f; 1Ob162/05p; 1Ob68/05i; 6Ob172/05w; 9Ob23/07h; 1Ob241/07h; 1Ob51/08v; 4Ob208/08d

Entscheidungsdatum

26.01.2005

Norm

ABGB §1431 A
ABGB §1434
ABGB §1478
ABGB §1480

Rechtssatz

Die Bereicherung des Darlehensgebers wegen vom Darlehensnehmer diesem überhöht verrechneter und von diesem geleisteter Darlehenszinsen tritt bei Pauschalraten (Zinsen und Kapital) erst mit der Tilgung aller Rückzahlungsansprüche des Darlehensgebers ein, weshalb die Verjährung von bereicherungsrechtlichen Rückforderungsansprüchen des Darlehensnehmers nicht vor der Tilgung der Raten beginnt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 234/04i
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 3 Ob 234/04i
    Veröff: SZ 2005/10
  • 3 Ob 148/04t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2005 3 Ob 148/04t
  • 9 Ob 62/04i
    Entscheidungstext OGH 06.04.2005 9 Ob 62/04i
  • 7 Ob 190/04y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 190/04y
    Beisatz wie T1
  • 7 Ob 222/04d
    Entscheidungstext OGH 20.04.2005 7 Ob 222/04d
    Beisatz: Allfällige Rückforderungsansprüche wegen zu hoch berechneter Zinsen entstehen bei Zahlung von Annuitäten jeweils nicht schon mit Zahlung der monatlichen Raten, sondern erst ab „Überzahlung". (T1)
  • 2 Ob 98/03f
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 2 Ob 98/03f
  • 1 Ob 68/05i
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 1 Ob 68/05i
    Beisatz: Selbst wenn beim Annuitätenkredit die Zinssatzänderung zu einer Veränderung der Ratenhöhe bei gleichbleibender Anzahl der Raten („variable Annuitäten bei unveränderter Gesamtlaufzeit") führte, tritt die Bereicherung nicht mit jeder (überhöht) geleisteten Rate, sondern erst mit dem Eintritt in die „Überzahlungsphase" ein. (T2)
  • 1 Ob 162/05p
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 1 Ob 162/05p
  • 6 Ob 172/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 172/05w
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Der Kläger stützt sich auch auf den Rechtsgrund des Schadenersatzrechtes. Ein Schaden des Kreditnehmers kann aber erst mit dem Zeitpunkt der Überzahlung vorliegen; vor diesem Zeitpunkt geleistete Rückzahlungen reduzierten ja - wenn auch allenfalls vor vertraglich bedungener Fälligkeit - die Darlehensschuld des Darlehensnehmers. (T3)
  • 9 Ob 23/07h
    Entscheidungstext OGH 08.02.2008 9 Ob 23/07h
    Vgl auch
  • 1 Ob 51/08v
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 51/08v
  • 1 Ob 241/07h
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 241/07h
  • 4 Ob 208/08d
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 208/08d
    Auch; nur: Die Bereicherung des Darlehensgebers wegen vom Darlehensnehmer diesem überhöht verrechneter und von diesem geleisteter Darlehenszinsen tritt bei Pauschalraten (Zinsen und Kapital) erst mit der Tilgung aller Rückzahlungsansprüche des Darlehensgebers ein. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119813

Zuletzt aktualisiert am

01.04.2009

Dokumentnummer

JJR_20050126_OGH0002_0030OB00234_04I0000_001

Entscheidungstext 7Ob222/04d

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

ecolex 2005,532 = ÖBA 2005,812

Geschäftszahl

7Ob222/04d

Entscheidungsdatum

20.04.2005

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schalich als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Danzl, Dr. Schaumüller, Dr. Hoch und Dr. Gitschthaler als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Peter S*****, vertreten durch Kosesnik-Wehrle & Langer Rechtsanwälte KEG in Wien, gegen die beklagte Partei B***** Aktiengesellschaft, *****, vertreten durch Preslmayer Rechtsanwälte OEG in Wien, wegen EUR 3.855,43 sA und Feststellung (Streitwert EUR 31.450,69), über die Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 19. April 2004, GZ 1 R 15/04i-17, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Zwischenurteil des Handelsgerichtes Wien vom 18. September 2003, GZ 25 Cg 6/03b-8, in der Fassung des Berichtigungsbeschlusses vom 16. Oktober 2003, GZ 25 Cg 6/03b-10, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

I.) Die an den Obersten Gerichtshof gerichteten, jeweils als „Urkundenvorlage" bezeichneten Schriftsätze der beklagten Partei vom 30. September 2004 und vom 7. April 2005 werden zurückgewiesen.

II.) Die Revision wird, soweit sie das Begehren auf Zuspruch von EUR 3.855,43 samt 4 % Zinsen seit 1. 8. 2001 betrifft, zurückgewiesen.

III.) Im Übrigen, also hinsichtlich des Begehrens, es werde gegenüber der beklagten Partei festgestellt, dass das vom Kläger bei dieser geführte Kreditkonto mit der Nummer *****604 per 31. 12. 2002 lediglich mit einem Betrag von EUR 39.519,44 ausgehaftet habe, wird der Revision Folge gegeben. Die Urteile der Vorinstanzen werden insoweit aufgehoben und die Rechtssache wird zur neuerlichen Entscheidung nach Verfahrensergänzung an das Erstgericht zurückverwiesen.

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens sind weitere Verfahrenskosten.

Text

Begründung:

Mit Kreditvertrag vom 18. 6. 1993 Nr. *****671 gewährte die Beklagte dem Kläger einen Kredit in Höhe von S 180.000,-- (= EUR 13.081,11), der in 300 gleich hohen monatlichen Pauschalraten von S 1.426,-- (= EUR 103,63), beginnend mit 1. 7. 1993, endend mit 1. 6. 2018, zurückgezahlt werden sollte. Der Kläger war berechtigt, den Kredit vorzeitig zu tilgen. Hievon machte er Gebrauch und deckte die Restschuld durch eine Zahlung am 31. 7. 2001 ab.

Mit Kreditvertrag Nr. *****604 hatte die Beklagte dem Kläger am 25. 6. 1993 einen weiteren Kredit in Höhe von S 1,2 Mio (= EUR 87.207,40) zugezählt. Auch diesen betreffend wurde eine Rückzahlung in 300 gleich hohen Pauschalraten, und zwar von S 9.507,-- (= EUR 690,90) pro Monat, beginnend mit 1. 7. 1993, endend mit 1. 6. 2018, vereinbart. Dieser Kredit ist noch nicht vollständig zurückbezahlt. Am 31. 12. 2000 wies das betreffende Kreditkonto des Klägers einen Saldo von S 1,054.985,76 (= EUR 76.014,75) und am 31. 12. 2002 einen solchen von EUR 70.970,13 aus.

Beide Kredite sind bzw waren Verbraucherkredite. Bei beiden Kreditverhältnissen wurde die Kreditrate jeweils pünktlich mittels Einziehungsauftrags vom Gehaltskonto des Klägers abgebucht und an die Beklagte überwiesen. In beiden Kreditverträgen wurden ein Zinssatz von 8,25 % p.a. und eine kontokorrentmäßige Abrechnung jeweils zum Quartalsschluss sowie folgende Zinsklausel vereinbart:

Die BAWAG ist berechtigt, den vereinbarten Zinssatz in einem angemessenen Ausmaß abzuändern, wenn sich das Zinsniveau für Einlagen oder auf dem Geld- oder Kapitalmarkt verändert bzw kredit- oder währungspolitische Maßnahmen Änderungen auf dem Kreditmarkt bewirken. Eine Änderung der Kreditkonditionen kann zu einer Änderung der Anzahl und/oder Höhe der Rückzahlungsbeträge führen."

Inhalt der Kreditverträge waren auch die AGB der österreichischen Kreditunternehmungen idF 1979. Gemäß Pkt 10 dieser AGB iVm Pkt 64 der AGB müssen Reklamationen gegen Auszüge über Verrechnungsperioden und gegen Rechnungsabschlüsse und die darin festgestellten Salden der Kreditunternehmung schriftlich zugehen und binnen vier Wochen nach Zugang des betreffenden Schriftstückes an die Kreditunternehmung abgesandt werden. „Durch Unterlassung rechtzeitiger Reklamation erklärt der Kunde seine Zustimmung." Der Kläger hat gegen die ihm von der Beklagten hinsichtlich der beiden Kredite übermittelten Abrechnungen, Saldenfeststellungen und Auszüge keine Reklamationen erhoben.

Von der Beklagten wurden während der gesamten Laufzeit der Kredite keine Zinsanpassungen vorgenommen, sondern es wurde immer derselbe (hohe) Zinssatz von 8,25 % p.a. verrechnet; insbesondere wurden auch nicht die anzuwendenden Zinssätze nach unten korrigiert und damit Zinssatzsenkungen nicht an den Kläger weitergegeben. Das Zinsniveau ist seit 1993 für vergleichbare Kredite kontinuierlich gesunken.

Der Kläger, dessen Klage am 28. 1. 2003 beim Erstgericht einlangte, begehrte in Ansehung des Kreditvertrages vom 18. 6. 1993 den Zuspruch von EUR 3.855,43 sA sowie bezüglich des Kreditvertrages vom 25. 6. 1993 zuletzt (nach Klagseinschränkung) die Feststellung, dass das betreffende Kreditkonto per 31. 12. 2000 lediglich mit EUR 39.518,44 ausgehaftet habe. Die vereinbarte Zinsklausel sei mangels hinreichender Bestimmtheit gemäß § 6 Abs 1 Z 5 KSchG aF im Umfang der Rechtsunwirksamkeit relativ nichtig. Sie sei im Wege ergänzender Vertragsauslegung dahin zu interpretieren, dass die Beklagte auch zu einer entsprechenden Senkung des Zinssatzes verpflichtet sei. Die Beklagte habe aber keine Zinsanpassung vorgenommen und habe bei stets fallenden Zinsen die Zinssätze nicht ein einziges Mal nach unten korrigiert. Eine Zinsvergleichsrechnung auf Grundlage eines Mischzinssatzes SMR/EURIBOR jeweils zur Hälfte ergebe hinsichtlich des Kreditvertrages vom 25. 6. 1993 per 31. 12. 2002 einen Saldo von lediglich EUR 39.518,44 (statt EUR 70.970,13). Betreffend den bereits vollständig abgewickelten Kreditvertrag vom 18. 6. 1993 ergebe sich eine Zinsendifferenz von EUR 3.855,43. Die entsprechend diesen Berechnungen erhobenen Ansprüche unterlägen der (30-jährigen) Verjährung des § 1479 ABGB. Im Übrigen würden durch die kontokorrentmäßige Verzinsung Zinsen und andere Nebengebühren ein rechtlich nicht mehr zu unterscheidender Teil der Saldoforderung aus dem Kontokorrent, sodass die Verjährung bis zum Ende des gesamten Kontokorrentverhältnisses gehemmt sei. Sein, des Klägers, Stillschweigen auf die Saldomitteilungen der Beklagten habe „höchstens deklaratorische Wirkung" gehabt.

Die Beklagte beantragte Klagsabweisung. Die vereinbarte Zinsanpassungsklausel sei ausreichend bestimmt und habe der Gesetzeslage zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kreditvertrages entsprochen. Auf Grund der vereinbarten Zinsanpassungsklausel sei sie, die Beklagte, zur Änderung des mit dem Kläger vereinbarten Zinssatzes bei einer Änderung des Zinsniveaus auf dem Kapitalmarkt berechtigt. Sie habe dem Kläger anlässlich der Kreditvertragsabschlüsse einen sehr günstigen Ausgangszinssatz von je 8,25 % eingeräumt und damit das weitere Sinken der Zinssätze am Kapitalmarkt bereits vorweggenommen. Daher habe sie den Zinssatz beibehalten und auch dann nicht erhöht, als es zu einem erheblichen Anstieg des Zinsniveaus am Kapitalmarkt gekommen sei. Von ihrem billigen Ermessen, den Kreditzinssatz anzupassen, habe sie nicht Gebrauch gemacht, da sich keine Notwendigkeit zur Anpassung des Zinssatzes ergeben habe. Sie habe den Zinssatz nicht erhöht und sei daher auch nicht verpflichtet gewesen, ihn zu senken. Bei einer Vertragsanpassung nach dem hypothetischen Parteiwillen gemäß § 914 ABGB habe das Gericht einen angemessenen Interessenausgleich anzustreben. Daher verbiete es sich, einseitig die für den Verbraucher günstigste Klauselvariante zu wählen.

Im Übrigen sei der Klagsanspruch bereits verjährt, da es sich beim Rückforderungsanspruch wegen angeblich zu viel bezahlter Zinsen um einen Kondiktionsanspruch regelmäßig wiederkehrend geleisteter Zinsen handle und daher die dreijährige Frist des § 1480 ABGB analog anzuwenden sei. Der Kondiktionsanspruch des Kreditnehmers verjähre ab dem Zeitpunkt, ab dem er hätte geltend gemacht werden können. Es sei zwar vom Vorliegen eines Kontokorrentverhältnisses auszugehen. Die geltend gemachten Rückforderungsansprüche fielen aber nicht unter die Kontokorrentabrede, da es sich dabei um vertragliche Ansprüche handle, welche die gewöhnliche Geschäftsverbindung gerade nicht mit sich bringe. Der Kläger sei daher nicht daran gehindert, seine bereicherungsrechtlichen Ansprüche auf Rückzahlung regelmäßig zuviel bezahlter Zinsen schon während des laufenden Kontokorrents geltend zu machen. Der Kläger habe auch gegen die ihm übermittelten Abrechnungen keine Reklamation erhoben und damit den zugrundeliegenden Zinssätzen seine Zustimmung erteilt.

Das Erstgericht erkannte mit Zwischenurteil sowohl das Zahlungsbegehren von EUR 3.855,43 samt 4 % Zinsen seit 1. 8. 2001, als auch das Feststellungsbegehren dem Grunde nach als zu Recht bestehend. Auf die beiden Kredite kämen die Bestimmungen des KSchG idF vor der KSchG-Novelle 1997 zur Anwendung. Gemäß § 6 Abs 1 Z 5 KSchG aF seien für den Verbraucher besonders solche Vertragsbestimmungen iSd § 879 ABGB jedenfalls nicht verbindlich, nach denen dem Unternehmer auf sein Verlangen für seine Leistung ein höheres als das bei der Vertragsschließung bestimmte Entgelt zustehe, es sei denn, dass die für die Erhöhung maßgeblichen Umstände im Vertrag umschrieben seien und ihr Eintritt nicht vom Willen des Unternehmers abhänge. Die Novellierung des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG, durch die eine ausdrückliche Verpflichtung zur zweiseitigen Gestaltung von Zinsanpassungsklauseln eingeführt worden sei, habe nur klarstellenden Charakter gehabt. Die gegenständliche Zinsklausel verstoße auch gegen § 6 Abs 1 Z 5 KSchG aF, weil der Verbraucher zumindest die Möglichkeit haben müsse, den konkreten Umfang der Zinssatzänderung vorherzubestimmen oder nachzuprüfen. Dies sei bei der gegenständlichen Zinsklausel nicht gegeben. Seien Klauseln auf Grund des § 6 KSchG - wie die gegenständliche - unverbindlich, so blieben sie mit dem zulässigen Inhalt bestehen (geltungserhaltende Reduktion). Es sei unter Berücksichtigung des von den Parteien verfolgten Zwecks zu fragen, welche Lösung redliche und vernünftige Parteien vereinbart hätten: Der Zweck eines variablen Zinssatzes im Gegensatz zu einem Fixzinssatz sei, dass der Zins an eine bestimmte veränderliche Bezugsgröße angepasst sei. Keine der Parteien habe bei Abschluss der Kreditverträge an einen bestimmten fixen Zinssatz gebunden sein wollen. Nach zweiseitiger Auslegung der Klausel sei die zur Entgelterhöhung berechtigte Partei auch zu einer entsprechenden Senkung verpflichtet. Bereits eine Klausel, in welcher nur eine Aufrundung, nicht jedoch eine allfällige Abrundung hinsichtlich der Anpassung an einen variablen Zinssatz vorgesehen sei, widerspreche § 6 Abs 1 Z 5 KSchG. Am sachgerechtesten sei es, die gegenständliche Zinsgleitklausel „die B***** ist berechtigt" als „die B***** hat" zu lesen.

Der Kläger, dem von der Beklagten stets ein unveränderter Zinssatz in Höhe von 8,25 % p.a. verrechnet worden sei, habe, da das Zinsniveau gesunken sei, eine Überzahlung geleistet, die gemäß § 1431 ABGB zurückgefordert werden könne. Dem Stillschweigen des Klägers auf den Zugang von Saldomitteilungen komme lediglich deklarative Wirkung zu. Bei in periodischen Abständen erfolgenden Saldomitteilungen handle es sich lediglich um buchungstechnische Postensaldi, welche keine Verrechnung mit Tilgungswirkung im Sinne periodischer Verrechnung eines Kontokorrents gemäß § 355 HGB darstellten und daher nicht auf eine Saldenfeststellung gerichtet seien.

Da die Zahlung der Zinsen eine Hauptleistung aus den Kreditverträgen darstelle, könne eine bereicherungsrechtliche Rückforderung zuviel gezahlter Zinsen gemäß § 1478 ABGB 30 Jahre lang geltend gemacht werden. Den Erwägungen zu 4 Ob 73/03v und 2 Ob 106/03g, wonach analog § 1480 ABGB bzw unter Rechtsanalogie zu § 27 Abs 3 MRG und § 5 Abs 4 KlGG Bereicherungsansprüche aus unrichtiger Zinsenberechnung nach drei Jahren verjährten, könne nicht zugestimmt werden. Der vorliegende Fall unterscheide sich von diesen oberstgerichtlichen Entscheidungen in zwei Punkten wesentlich. Einerseits hinsichtlich der kontokorrentmäßigen Abrechnung und andererseits weil das Begehren hier auch auf Schadenersatz gestützt worden sei. Bei Einstellung in das Kontokorrent würden Zinsen und andere Nebengebühren einer Kreditschuld ein rechtlich nicht mehr zu unterscheidender Teil der Saldoforderung aus dem Kontokorrent, wobei die Zinsen Teil der Gesamtforderung würden und ihr rechtliches Schicksal teilten. Die Verjährung sei daher bis zum Ablauf der Rechnungsperiode gehemmt. Da eine gesonderte Verjährung der Zinsenansprüche ausgeschlossen sei, sei die Klagsforderung nicht verjährt.

Da der Kläger auch von „Zinsschaden" spreche, stütze er sein Begehren auch auf Schadenersatz. Ein rechtswidriges Verhalten der Beklagten sei in einem Verstoß gegen Punkt 3 der Kreditverträge gelegen, wonach die angegebene Gesamtbelastung eine ordnungsgemäße Abwicklung des Kreditverhältnisses voraussetze, welche nicht erfolgt sei. Dieses Verhalten sei der Beklagten auch persönlich vorwerfbar. Da eine Vertragspflicht verletzt worden sei, hätte die Beklagte als Schädiger gemäß § 1298 ABGB beweisen müssen, dass sie kein Verschulden treffe. Schadenersatzansprüche verjährten gemäß § 1489 ABGB erst innerhalb von drei Jahren nach Kenntnisnahme des Schadens sowie der Person des Schädigers durch den Geschädigten, womit Verjährung im konkreten Fall noch nicht eingetreten sei.

Schließlich sei ein Zwischenurteil auch zulässig, wenn die Art der Ermittlung der anzuwendenden Berechnungsmethode strittig sei. Ein Zwischenurteil erscheine auch bei Feststellungsbegehren zulässig, weil der Gutachtensauftrag an den beizuziehenden Sachverständigen konkret und für das weitere Verfahren bindend festgelegt werden müsse.

Das Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung der ersten Instanz und sprach aus, dass der Wert des Entscheidungsgegenstandes EUR 20.000,-- übersteige und die ordentliche Revision zulässig sei. Das Berufungsgericht verwarf die Feststellungs- und Beweisrüge der Beklagten und befand das erstinstanzliche Verfahren frei von Verfahrensmängeln. Auch die Rechtsansichten des Erstgerichts seien zutreffend: Das Zwischenurteil sei zulässig, weil nach den Ergebnissen des Beweisverfahrens kein Zweifel daran bestehen könne, dass ein Anspruch des Klägers auf Rückerstattung der ihm durch die Beklagte zuviel in Rechnung gestellten Zinsen jedenfalls dem Grunde nach zu Recht bestehe. Wenn über acht Jahre hindurch ständig 8,25 % Zinsen verrechnet würden, obwohl das allgemeine Zinsniveau bzw die Zinssätze vergleichbarer Kredite in diesem Zeitraum auf Werte zwischen 4 bis 5 % gefallen seien, sei für die Bejahung des klägerischen Anspruchs dem Grunde nach die Beiziehung eines Sachverständigen entbehrlich. Daran, dass ein Zwischenurteil auch hinsichtlich des Feststellungsbegehrens (das auf die Feststellung abziele, dass die Berechnung der Beklagten unrichtig und daher das Kreditkonto des Klägers mit einem geringeren Betrag, als von der Beklagten berechnet, aushafte) zulässig sei, vermöge auch der Umstand nichts zu ändern, dass der Kläger keinen sofortigen Anspruch auf Rückzahlung überhöhter Zinsen, sondern vorerst nur einen Anspruch auf Berichtigung der Verrechnung habe. Seit der WGN 1989 komme es für die Zulässigkeit eines Zwischenurteiles nicht mehr darauf an, dass der Anspruch mit einem bestimmten Betrag zu Recht bestehe, sondern könne ein Grundurteil auch dann erlassen werden, wenn noch strittig sei, ob der Anspruch überhaupt mit irgendeinem Betrag zu Recht bestehe.

Betreffend den Einwand, die gegenständliche Zinsklausel verstoße nicht gegen § 6 Abs 1 Z 5 KSchG aF, könne auf die mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes im Einklang stehenden Rechtsausführungen des Erstgerichtes verwiesen werden. Auch Zinsanpassungsklauseln hätten den Vorgaben des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG zu entsprechen. Die durch die mangelnde Bestimmtheit hervorgerufene Nichtigkeit der gegenständlichen Zinsklausel entstandene Vertragslücke habe das Erstgericht richtig dahin „gelöst" (gefüllt), dass eine bei Vertragsabschluss gegebene subjektive Äquivalenz durch die Vertragsergänzung nicht verändert werden dürfe, dass also ein (für den Verbraucher) günstiger Vertrag auch während der Laufzeit günstig bleiben müsse. Andernfalls könnte die Bank Kunden mit ungewöhnlich günstigen Krediten ködern, die bei Senkung des allgemeinen Zinsniveaus teurer würden. Aus der (nach Lehre und Rechtsprechung auch vor der Neufassung des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG anerkannten) „Zweiseitigkeit" der Klausel folge die Verpflichtung zur Senkung des Zinssatzes bei fallendem Zinsniveau. Dieser Verpflichtung sei die Beklagte aber während der gesamten Laufzeit der gegenständlichen Kreditverhältnisse bis zuletzt nicht nachgekommen. Unter diesen Prämissen sei die vom Erstgericht für das über die Höhe der Klagsforderung durchzuführende Verfahren in Aussicht genommene Berechnungsmethode nicht zu beanstanden.

Dem Erstgericht sei aber auch bei der Verneinung der von der Beklagten eingewendeten Verjährung kein Irrtum unterlaufen. Der gegenständliche Anspruch könne nicht mit dem Anspruch auf Rückzahlung zu viel bezahlten Mietzinses verglichen werden, weshalb der dem Kreditnehmer zustehende Rückforderungsanspruch erst in 30 Jahren verjähre. Im Übrigen seien sowohl Bereicherungs- als auch Schadenersatzansprüche kontokorrentgebunden, woraus folge, dass die Fälligkeit dieser Ansprüche erst mit Abschluss des Kontokorrents eintrete. Bei den vereinbarten Pauschalraten beginne die Verjährungsfrist für die Geltendmachung von Rückforderungsansprüchen daher jeweils erst ab jenem Zeitpunkt zu laufen, zu dem der Kläger noch Leistungen erbracht habe, obwohl bei korrekter Verrechnung der Kredit bereits getilgt gewesen wäre. Dieser bereicherungsrechtliche Anspruch verjähre in 30 Jahren. Anders verhalte es sich bei den Schadenersatzansprüchen des Klägers. Zunächst könne wohl kein Zweifel daran bestehen, dass die Vereinbarung einer gesetzwidrigen, weil dem Bestimmtheitsgebot widersprechenden Klausel und die vertragswidrig während der gesamten Kreditvertragslaufzeit nicht weitergegebene Zinssatzsenkung ein rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten der Beklagten darstelle. Der Kläger habe frühestens nach der Ende 2001 erfolgten Nachrechnung der Kreditverhältnisse hinreichend Kenntnis von Schaden und Schädiger gehabt. Demzufolge erweise sich auch der Verjährungseinwand hinsichtlich der Schadenersatzansprüche als verfehlt.

Zur Zulässigkeit der ordentlichen Revision führte das Berufungsgericht aus, zwar habe sich der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung 4 Ob 73/03v mit einer identen Zinsklausel auseinandergesetzt, er habe aber zu einem mit dem gegenständlichen Fall vergleichbaren Sachverhalt (kontokorrentmäßige Abrechnung, Stützung des Klagebegehrens auch auf den Titel des Schadenersatzes) noch nicht Stellung genommen.

Gegen das Urteil der zweiten Instanz richtet sich die Revision der Beklagten, die unrichtige rechtliche Beurteilung und Verfahrensmängel geltend macht und beantragt, die angefochtene Entscheidung dahin abzuändern, dass das Klagebegehren zur Gänze abgewiesen werde; in eventu wird eine teilweise Abänderung dahin angestrebt, das Klagebegehren insoweit abzuweisen, als es sich auf behauptete Überzahlungen beziehe, die bereits drei Jahre vor Einbringung der Klage geleistet worden und somit verjährt seien. Hilfsweise werden Aufhebungsanträge gestellt.

Der Kläger beantragt in der Revisionsbeantwortung, dem Rechtsmittel seiner Prozessgegnerin keine Folge zu geben.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision ist hinsichtlich des allein den Kreditvertrag vom 18. 6. 1993 betreffenden Leistungsbegehrens von EUR 3.855,43 sA jedenfalls unzulässig. Bezüglich des den Kreditvertrag vom 25. 6. 1993 betreffenden Feststellungsbegehrens ist die Revision hingegen zulässig und iSd hilfsweise gestellten Antrages, die Urteile der Vorinstanzen aufzuheben und die Rechtssache zur neuerlichen Entscheidung nach Verfahrensergänzung an das Erstgericht zurückzuverweisen, auch berechtigt.

Zu Pkt I. des Spruches:

Mit als „Urkundenvorlage" bezeichneten Schriftsätzen vom 30. 9. 2004 und 7. 4. 2005 hat die Revisionswerberin einen Literaturaufsätze zur Verjährung der Rückforderung überhöhter Kreditzinsen vorgelegt. Abgesehen davon, dass diese Schriftsätze schon deshalb zurückgewiesen werden müssen, weil sie lange nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingebracht wurden, steht nach dem Grundsatz der „Einmaligkeit des Rechtsmittels" jeder Partei im Rechtsmittelverfahren nur ein Schriftsatz zu; Ergänzungen sind selbst dann unzulässig, wenn sie noch innerhalb der Rechtsmittelfrist eingebracht werden (SZ 68/102; SZ 69/164; 7 Ob 258/00t uva; RIS-Justiz RS0041666). Seit der ZVN 1983 ist der Austausch oder die Verbesserung von Rechtsmittelschriften allerdings dann zulässig, wenn die ursprüngliche Rechtsmittelschrift an einem den Verbesserungsvorschriften unterliegenden Mangel leidet (Gitschthaler in Rechberger2 Rz 12 zu § 85 ZPO mwN). Da dies hier nicht zutrifft, war spruchgemäß zu entscheiden.

Zu Pkt II. des Spruches:

Werden in einer Klage mehrere Forderungen geltend gemacht, bilden sie nur dann einen einheitlichen Streitgegenstand - und damit einen einheitlichen Entscheidungsgegenstand des Berufungsgerichtes -, wenn die Voraussetzungen des § 55 Abs 1 JN vorliegen; andernfalls sind sie getrennt zu behandeln (RIS-Justiz RS0053096). Diese Regelung ist gemäß Abs 5 leg cit auch für die Zulässigkeit von Rechtsmitteln maßgebend. Demnach sind für die Beurteilung der Zulässigkeit einer Revision mehrere in einer Klage von einer einzelnen Person gegen eine einzelne Partei erhobene Ansprüche nur dann zusammenzurechnen, wenn sie iSd § 55 Abs 1 Z 1 JN in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen. Mehrere Ansprüche stehen in einem tatsächlichen Zusammenhang, wenn sie allesamt aus demselben Klagesachverhalt abgeleitet werden können, wenn also das für einen Anspruch erforderliche Sachvorbringen ausreicht, um auch über die anderen geltend gemachten Ansprüche entscheiden zu können, ohne dass also noch ein ergänzendes Sachvorbringen erforderlich wäre (RIS-Justiz RS0042766). Ein rechtlicher Zusammenhang liegt dagegen vor, wenn die Ansprüche aus demselben Vertrag oder aus derselben Rechtsnorm abgeleitet werden und miteinander in einem unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang stehen. Ein solcher Zusammenhang besteht jedoch dann nicht, wenn jeder der mehreren Ansprüche ein ganz verschiedenes rechtliches und tatsächliches Schicksal haben kann; in einem solchen Fall ist jeder Anspruch gesondert zu beurteilen, ohne dass eine Zusammenrechnung stattfindet (RIS-Justiz RS0037899). Bei Prüfung der Frage, ob die geltend gemachten Ansprüche in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen, ist von den Klageangaben auszugehen (RIS-Justiz RS0042741, zuletzt etwa 6 Ob 55/04p und 7 Ob 57/04i mwN). Wiederholt wurde bereits ausgesprochen, dass gleichartige Leistungen, wie zB Kreditgewährungen auf Grund verschiedener Anträge, weder in einem tatsächlichen noch in einem rechtlichen Zusammenhang stehen und dass keine Zusammenrechnung mehrerer, gesondert gewährter Darlehen stattzufinden hat (RIS-Justiz RS0037905, insb T 2 und 3; RIS-Justiz RS0037838, insb T 10, 27 und 28).

Im vorliegenden Fall betrifft das Leistungsbegehren von EUR 3.855,43 sA nur den Kreditvertrag vom 18. 6. 1993, während sich das Feststellungsbegehren allein auf den Kreditvertrag vom 25. 6. 1993 bezieht. Die Kreditverträge können - mögen sich die wesentlichen Streitpunkte auch auf alle beide beziehen - ausgehend von den Klageangaben ein verschiedenes rechtliches und tatsächliches Schicksal haben. Da demnach die Voraussetzungen für eine Zusammenrechnung der beiden Ansprüche nicht vorliegen, ist die Frage der Rechtsmittelzulässigkeit für jedes Begehren getrennt zu beurteilen (RIS-Justiz RS0041602).

Da im Falle eines Zwischenurteiles über ein auf Zahlung von Geld gerichtetes Leistungsbegehren der Wert des Streitgegenstandes mit dem Geldbetrag, auf den sich die Entscheidung erstreckt, gleichzusetzen ist (ZBl 1936/401; 8 Ob 224/83; 8 Ob 6/85; 8 Ob 10/86; 2 Ob 1060/89 ua) und es eines Bewertungsausspruches des Berufungsgerichtes in einem solchen Fall daher nicht bedarf, ist hinsichtlich des Leistungsbegehrens ein Streitwert von EUR 3.855,43 gegeben. Hinsichtlich des allein den Kreditvertrag vom 18. 6. 1993 betreffenden Zahlungsbegehrens übersteigt demnach der Streitgegenstand, über den das Berufungsgericht entschieden hat (Entscheidungsgegenstand), an Geld oder Geldeswert insgesamt EUR 4.000,-- nicht.

Gemäß § 502 Abs 1 ZPO ist die vorliegende Revision daher insoweit absolut unzulässig und muss ohne weiteres zurückgewiesen werden.

Zu Pkt III. des Spruches:

Die hier zu beurteilende Zinsklausel des Kreditvertrages vom 25. 6. 1993 ist wortgleich - also völlig ident - mit jener, die bereits Gegenstand der oberstgerichtlichen Entscheidung 4 Ob 73/03v, JBl 2004, 50 (Rummel) = ÖBA 2003/1142, 774 = KRES 1d/54 = ecolex 2003/263, 664 = EvBl 2003/168 = RdW 2003/553, 634 war. Diese (auf Basis der - auch im vorliegenden Fall maßgeblichen - Rechtslage vor der KSchG-Nov 1997, insb des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG aF gefällte) Entscheidung kommt mit eingehender, auch die Gesetzesmaterialien sowie einschlägiges Schrifttum referierender, überzeugender Begründung, die insoweit auch im Schrifttum einhellig Zustimmung gefunden hat (vgl vor allem G. Graf, Rechtswidrige Zinsanpassungsklauseln und Verjährungsrecht, ecolex 2003, 648; Vonkilch, Ist der hypothetische Parteiwille „im Vertrag umschrieben" [§ 6 Abs 1 Z 5 KSchG]?, RdW 2003, 690; Klauser, Kreditzinsen-wie weiter?, ecolex 2003, 656; Fenyves/Rubin, Vereinbarung von Preisänderungen bei Dauerschuldverhältnissen und Konsumentenschutz, ÖBA 2004, 347), zum Ergebnis, dass die betreffende Klausel mangels Bestimmtheit der zur Abänderung des Kreditzinssatzes berechtigenden maßgebenden Umstände ungültig sei, wobei diese Unwirksamkeit die Teilnichtigkeit des Kreditvertrages ex tunc bewirke. Da die Parteien zweifellos keinen Fixzinssatz vereinbaren hätten wollen und daher das ersatzlose Wegfallen der Klausel ausscheide, sei eine Vertragsergänzung nach dem hypothetischen Parteiwillen vorzunehmen (aM Vonkilch, aaO, der allerdings für den - vorliegend in Rede stehenden - Fall, dass die Ergebnisse der ergänzenden Vertragsauslegung für den Verbraucher einen Vorteil gegenüber dem vertraglich fix vereinbarten Entgelt bringen, der in der Entscheidung 4 Ob 73/03v dazu vertretenen Auffassung ebenfalls zustimmt).

All dies wird auch im vorliegenden Fall sowohl vom Kläger, aber auch von der Revisionswerberin nicht (mehr) anders gesehen bzw in Frage gestellt. Es genügt daher, hier auf die betreffenden Ausführungen in der zitierten Entscheidung zu verweisen und als Zwischenergebnis festzuhalten, dass zufolge Unwirksamkeit der betreffenden Klausel (die nach der im Bankwesen gebräuchlichen Terminologie eine „Zinsanspassungsklausel" - im Gegensatz zu einer „Zinsgleitklausel" darstellt - s. neuerlich 4 Ob 73/03v) eine den hypothetischen Parteiwillen berücksichtigende Vertragsergänzung vorzunehmen und danach zu beurteilen ist, ob bzw inwieweit die Beklagte dem Kläger, wie dieser behauptet, überhöhte Kreditzinsen berechnet hat.

Während also diese „Ausgangsbasis" nicht mehr strittig ist, lassen sich die in dritter Instanz weiter relevierten, von der Revisionswerberin in ihrer Rechtsmittelschrift sehr ausführlich dargestellten, Streitpunkte wie folgt zusammenfassen: Nach Ansicht der Beklagten (der vom Kläger in der Revisionsbeantwortung in allen Punkten widersprochen wird) reichen die vom Berufungsgericht sämtlich gebilligten erstgerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht aus, um grundsätzlich - in Form eines Zwischenurteiles - bereits feststellen zu können, dass unter dem Blickwinkel des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG (aF) von ihr betreffend den Kreditvertrag vom 25. 6. 1993 überhöhte Zinsen verrechnet wurden. Aus der nicht ausreichenden Bestimmtheit der Zinsanpassungsklausel könne noch nicht auf eine Überzahlung geschlossen werden. Weiters hätten die Vorinstanzen nach Meinung der Revisionswerberin die Frage der Verjährung des gegenständlichen Rückforderungsanspruches rechtsirrig beantwortet; und zwar sowohl hinsichtlich Dauer und Beginn der Verjährungsfrist (und in diesem Zusammenhang hinsichtlich des Zeitpunktes des Entstehens des Rückforderungsanspruches bei Zahlung von Annuitäten), als auch betreffend eine Hemmung der Verjährung wegen der von den Parteien getroffenen Kontokorrentabrede. Mangels ausreichenden Vorbringens könne das (auf Feststellung gerichtete) Klagebegehren auch nicht auf den Titel des Schadenersatzes gestützt werden; die Voraussetzungen eines Schadenersatzanspruches seien auch nicht gegeben. Schließlich würden auch Rückforderungsansprüche wegen zuviel gezahlter Kreditzinsen - möge man sie auf Bereicherungs- oder Schadenersatzrecht stützen - einheitlich („im Gleichklang") in drei Jahren verjähren, weshalb die gegenständlichen Ansprüche jedenfalls verjährt seien.

Der erkennende Senat hat dazu erwogen:

Auszugehen ist davon, dass es sich, da der gegenständliche Kreditvertrag eine Rückzahlung in 300 gleich hohen, monatlichen Pauschalraten von EUR 690,90 vorsieht, um einen sogenannten Annuitätenkredit handelt. Annuitäten sind gleichbleibende jährliche Leistungen zur Verzinsung und Tilgung eines Kapitales, bei denen sich Zinsenbezug und Kapitalabstattung immer auf denselben Betrag ergänzen, sodass bei fortschreitender Tilgung der in den einzelnen Annuitäten enthaltene Zinsenbetrag ständig fällt, während die in der Annuität enthaltene Tilgungsrate wächst (SZ 49/119; 8 Ob 244/98k, SZ 71/201; RIS-Justiz RS0034376).

Es steht nun fest, dass der gegenständliche Kredit (anders als der hier nicht zu behandelnde vom 18. 6. 1993) zum maßgeblichen Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlung erster Instanz noch nicht zur Gänze zurückbezahlt war; auch nach dem vom Kläger vertretenen Standpunkt zur Höhe der von ihm zu leistenden Kreditzinsen schuldete er (und schuldet er) der Beklagten noch ein beträchtliches Restkapital. In einem solchen, auch sonst - insbesondere auch hinsichtlich des Wortlautes des betreffenden Zinsklausel - mit dem vorliegenden ganz vergleichbaren Fall, hat der Oberste Gerichtshof erst jüngst in der (ebenfalls einen vor dem 1. 1. 1994 geschlossenen Kreditvertrag betreffenden) Entscheidung 3 Ob 234/04i ausgeführt, es könne von einer Bereicherung der Bank noch nicht gesprochen werden, weil die Kläger durch Zahlung der ihnen bisher vorgeschriebenen Pauschalraten selbst dann eine bestehende Schuld tilgten, wenn die im Rahmen dieser Pauschalraten von der beklagten Partei geltend gemachten Darlehenszinsen - ausgehend von der Anwendung der unzulässigen Zinsanpassungsklausel oder aber durch deren unrichtige Anwendung - als überhöht zu beurteilen wären. Die mit der Leistung einer einzelnen Rate einhergehende Zahlungswidmung sei nämlich dahin zu verstehen, dass mit jeder Rate in erster Linie die ausständigen Zinsen bezahlt werden sollten und erst mit dem verbleibenden Restbetrag das Kapital getilgt werden solle. Diese Tilgungsabrede führe dazu, dass im Fall eines unzulässigerweise zu hoch berechneten Zinsenanteiles der Bankkunde nicht teilweise rechtsgrundlos leiste; vielmehr sei der Betrag, der über den tatsächlich geschuldeten Zinsenbetrag hinausgehe, vollständig der Kapitaltilgung gewidmet. Eine Bereicherung der Bank trete somit erst ein, wenn der Kunde Leistungen erbringe, obwohl seine Verpflichtung zur Kapitaltilgung bei korrekter Verrechnung bereits getilgt wäre, also erst gegen Ende der Laufzeit in der „Überzahlungsphase" (Leitner, Wann beginnt die Verjährungsfrist des Rückforderungsanspruches wegen überhöhter Zinsenzahlungen? in ecolex 2004, 262 ff; G. Graf, Rechtswidrige Zinsanpassungsklauseln und Verjährungsrecht in ecolex 2003, 648). Ein allfälliger Rückzahlungsanspruch der Kläger wegen ohne Rechtsgrund überhöht berechneter und bezahlter Darlehenszinsen sei somit bislang noch gar nicht entstanden, sodass ein allfälliger Bereicherungsanspruch nicht verjährt sei. Der Beginn der Verjährung eines Anspruches setze nämlich ganz grundsätzlich das Entstehen des Anspruches und die zumindest objektive Möglichkeit zur gerichtlichen Geltendmachung voraus (M. Bydlinski in Rummel3, § 1478 ABGB Rz 2 mwN), im Fall des Bereicherungsanspruches daher den Eintritt der Bereicherung. Die Bereicherung des Darlehensgebers wegen dem Darlehensnehmer überhöht verrechneter und von diesem geleisteter Darlehenszinsen trete bei Pauschalraten (Zinsen und Kapital) erst mit der Tilgung aller Rückzahlungsansprüche des Darlehensgebers ein, weshalb die Verjährung von bereicherungsrechtlichen Rückforderungsansprüchen des Darlehensnehmers nicht vor deren Tilgung beginne. Die Auffassung von Leitner (Der Zinsenstreit in der Rsp der Untergerichte in ecolex 2004, 440), der Oberste Gerichtshof gehe in der Entscheidung 4 Ob 73/03v wohl davon aus, dass die Verjährungsfrist mit der Leistung jeder einzelnen überhöhten Rate zu laufen beginne, brauche hier nicht weiter untersucht zu werden, weil diese Ansicht aus den dargestellten Gründen jedenfalls nicht für im Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlung erster Instanz ungetilgte Ansprüche des Darlehensgebers gelte.

Der erkennende Senat erachtet diese Ausführungen (die in der erst am 31. 3. 2005 ergangenen Entscheidung 3 Ob 148/04t wiederholt und bekräftigt wurden) für stichhältig und überzeugend und schließt sich ihnen - wie auch in der in derselben Sitzung entschiedenen Causa 7 Ob 190/04y - daher an. Während bei der Vereinbarung sog. „gemeiner Raten", dh gleichmäßiger Kapitalsbeträge, die in aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten zur Tilgung der Schuld bis zu ihrer gänzlichen Berichtigung zu zahlen sind (SZ 49/119; ÖBA 1989/190, 1219 = RdW 1989, 303 ua) eine gesonderte Zinsenberechnung erfolgt und daher verrechnete überhöhte Zinsen die Kapitalstilgung nicht weiter berühren und daher den Kreditgeber sofort bereichern, tritt beim Annuitätendarlehen eine Bereicherung zunächst nicht ein, weil entsprechend der Tilgungsabrede bei richtiger Zinsberechnung eine entsprechend höhere Kapitaltilgung erfolgte. Beim Annuitätenkredit entspricht eine solche höhere Kapitalstilgung bei fallender Zinsbelastung ja dem Willen der Vertragspartner. Auch wenn der Kreditnehmer des Annuitätenkredites durch die überhöhte Zinsenberechnung mit jeder Rate - insofern „aufsummierend" - zuviel leistet, kann dies den Kreditgeber daher erst dann ungerechtfertigt bereichern, wenn die Kapitalschuld bei richtiger Kreditzinsenberechnung bereits getilgt wäre. Der Kreditgeber wird durch die Berechnung überhöhter Zinsen demnach erst bei vollständiger Kapitaltilgung bereichert. Der Einwand Koziols in ÖBA 2004, 58 (60), die betreffende, erstmals von G. Graf in ecolex 2003, 651 vertretene Ansicht stehe im Widerspruch zu § 33 Abs 6 Satz 3 (richtig wohl: Satz 4) BWG, wonach bei Verbraucherkrediten im Falle einer Änderung des Zinssatzes die Höhe der Rate jeweils so anzupassen sei, dass die Rückzahlung innerhalb der ursprünglich vereinbarten Laufzeit möglich sei; eine davon abweichende Vereinbarung sei nur zulässig, wenn sie im Einzelnen ausgehandelt werde; verfängt im vorliegenden Fall - ebenso wie in 3 Ob 234/04i, 9 Ob 62/04i und in 7 Ob 190/04x - nicht. Abgesehen davon, dass hier ohnehin auf der Hand liegt, dass die detaillierten Konditionen (Rückzahlung in 300 gleich hohen Raten á EUR 690,90) ausgehandelt worden sein müssen, kann dieser Einwand hier auch deshalb nicht schlagend werden, weil die betreffende Bestimmung erst mit 1. 1. 1994 in Kraft getreten ist (§ 107 Abs 1 iVm § 103 BWG idF BGBl 1993/532), während der gegenständliche Kreditvertrag bereits im Jahr 1993 geschlossen wurde (aM Dullinger, Zur Verjährung der Rückforderung überhöhter Kreditzinsen in FS Welser, 128, die meint, die betreffende Regelung gelte auch für vor dem 1. 1. 1994 geschlossene Kreditverträge „als Zweifelsregel").

Entgegen der Ansicht der Revisionswerberin ist also davon auszugehen, dass bei Zahlung von Annuitäten allfällige Rückforderungsansprüche wegen zu hoch berechneter Zinsen jeweils nicht schon mit Zahlung der monatlichen Raten, sondern erst ab „Überzahlung" entstehen. In diesem Sinne führt auch Dullinger, aaO, 129, im Falle von - wie hier - auch bei einer Zinssatzänderung gleichbleibend hohen Ratenzahlungen unter Hinweis auf G. Graf, ecolex 2003, 651 f aus, rechtsgrundlose Leistungen erbringe der Kreditnehmer „erst ab dem Zeitpunkt, in dem der Kredit bei korrekter Zinssatzbestimmung durch den Kreditgeber vollständig getilgt wäre. Erst in diesem Zeitpunkt steht daher der entsprechende Bereicherungsanspruch zu; und auch die Verjährungsfrist beginnt erst in diesem Zeitpunkt zu laufen".

Da demnach (auch) im vorliegenden Fall zufolge der Abrede, wonach der Anteil an den immer gleich hohen Pauschalraten, der über den Zinsenbetrag hinausgeht, vollständig der Kapitaltilgung gewidmet sein soll, von einer Bereicherung der Beklagten noch nicht gesprochen werden kann, hat der Kläger bis zur „Überzahlung" nur einen Anspruch auf Berichtigung und Feststellung des korrekten Tagessaldos (dh des richtigen Standes der noch offenen Kapitalschuld - vgl 4 Ob 265/02b, SZ 68/59 mwN; Avancini, Bankvertragsrecht I, 5/50) sowie auf Feststellung der Unverbindlichkeit der von der Bank vorgenommenen unrichtigen Zinsanpassung bzw Feststellung der richtigen Zinsanpassung und des korrekten aktuellen Zinssatzes, nicht aber auf Leistung (also Rückzahlung) zuviel bezahlter Zinsen. Folgerichtig hat der Kläger - ebenso wie die Kläger zu 3 Ob 234/04i - kein Leistungs- sondern ein auf Feststellung des unter Zugrundelegung entsprechend korrigierter Zinssätze per 31. 12. 2000 aushaftenden Kreditsaldos gerichtetes Begehren erhoben. Dieses Feststellungsbegehren ist, da die Verjährung von bereicherungsrechtlichen Rückforderungsansprüchen des Kreditnehmers im Falle von Annuitätenkrediten nicht vor Tilgung des Kapitales beginnt (vgl zuletzt neuerlich G. Graf, Kritische Analyse aktueller Rechtsprechung zum Kreditvertragsrecht in Graf/Gruber, Aktuelle Probleme des Kreditvertragsrechtes, 21), jedenfalls nicht verjährt. Damit kann - wie schon zu 3 Ob 234/04i - auch hier die Frage unerörtert bleiben, ob der Bereicherungsanspruch wegen zu viel bezahlter Darlehenszinsen entgegen der jüngsten Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes im Falle bereits getilgter Kredite nicht in drei, sondern erst in 30 Jahren verjährt, wozu sich in den Urteilen der Vorinstanzen und in den Rechtsmittelschriften eingehende Ausführungen mit Verweisen auf Ansichten der Lehre finden. (Die Frage ist im Schrifttum höchst umstritten: Während einerseits Vonkilch, Wann verjähren bei Langzeitverträgen Rückforderungsansprüche wegen überhöhtem Entgelt?, wobl 2003, 161; ders., Nochmals: Zur Verjährung von Rückforderungsansprüchen bei überhöhter Entgeltsleistung in Langzeitverträgen, wobl 2004, 115; Madl, Ausgewählte Rechtsfragen zur Rückforderung zuviel bezahlter Zinsen bei mangelnden Bestimmtheit einer Zinsanpassungsklausel, ÖBA 2003, 722 [725] und auch Koziol, ÖBA 2004, 58, für eine dreijährige Verjährungsfrist plädieren, sind G. Graf, Bereicherungsausgleich bei ungültigem Kreditvertrag, ecolex 1994, 76; ders., Rechtswidrige Zinsanpassungsklauseln und Verjährungsrecht, ecolex 2003, 648; ders., Kritische Analyse aktueller Rsp zum Kreditvertragsrecht, in Graf/Gruber, Akuelle Probleme des Kreditvertragsrechts, 9 [27 ff]; Beclin, Nochmals zur Verjährung der Rückerstattung von Kreditzinsen, ecolex 2003, 653; Klauser, Kreditzinsen - wie weiter?, ecolex 2003, 656; Wilhelm, Gesezeslücken wohin man schaut, ecolex 2003, 645 und Leitner, Preis- und Zinsgleitklauseln, ecolex 2003, 660 sowie ders., Wann beginnt die Verjährungsfrist des Rückforderungsanspruches wegen überhöhter Zinsenzahlung?, ecolex 2004, 262, für eine 30-jährige Verjährung eingetreten).

Da der klagsgegenständliche Anspruch auf Feststellung des zutreffenden Zinssatzes bzw des per 31. 12. 2000 gerechtfertigten Saldos demnach nicht verjährt ist, erübrigt sich auch ein Eingehen auf die ebenfalls noch strittige Frage, ob die gegenständlichen Rückforderungsansprüche von der Kontokorrentabrede der Parteien erfasst sind und daher eine Verjährungshemmung anzunehmen ist. Auch auf die Streitpunkte, ob das Vorbringen des Klägers eine Prüfung der Berechtigung des Klagebegehrens auch unter dem Rechtstitel des Schadenersatzes erlaubt und wenn ja, welche Konsequenzen sich unter schadenersatzrechtlichen Aspekten hinsichtlich der Verjährungsfrage ergeben, muss nicht mehr eingegangen werden.

Wie bereits erwähnt, wurden die Rechtsfolgen der Unwirksamkeit der hier wie dort klagsgegenständlichen Klausel bereits in der Entscheidung 4 Ob 73/03v aufgezeigt. Danach ist eine dem hypothetischen Parteiwillen Rechnung tragende Vertragsergänzung vorzunehmen, wobei der Revisionswerberin einzuräumen ist, dass es nach dem Inhalt der für nichtig erkannten Klausel bei Vertragsabschluss 1993 zweifellos Absicht der Parteien war, der Beklagten einen Ermessensspielraum bei der Zinsanpassung einzuräumen. Dabei kann, wie in 4 Ob 73/03v bereits hingewiesen wurde, nicht einfach eine Orientierung an einem für die gesamte Vertragslaufzeit zu ermittelnden Durchschnittszinssatz anhand vergleichbarer Kredite erfolgen, da damit der individuell vereinbarte Ausgangszinssatz jede Bedeutung verlöre. Die beklagte Bank hat nämlich im Rahmen der Zinsanpassungsklausel die im Kreditvertrag vereinbarten Besonderheiten zu berücksichtigen und darf die Zinskonditionen nicht in ihrem „Grundgefüge" zu ihren Gunsten verändern. Im Zusammenhang mit dem ihr eingeräumten Ermessensspielraum ist zu beachten, dass die Zinsanpassungsklausel nicht dazu dient, ursprünglich unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles gewählte Zinssätze im Laufe der Zeit - womöglich zum Nachteil des Kunden - gemessen am Zinsniveau für vergleichbare Fälle in einen höheren Bereich zu transferieren, sondern es soll, worauf schon die Vorinstanzen zutreffend verwiesen haben, die subjektive Äquivalenz zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gewahrt bleiben; insoweit ist der Vergleich mit der relativen Berechnungsmethode bei Ermittlung der Preisminderung wegen Gewährleistung oder bei der Vertragsanpassung wegen eines nicht zur Aufhebung des Vertrages berechtigenden Irrtums durchaus angebracht (vgl 3 Ob 234/04i).

Zufolge der Notwendigkeit einer unter Bedachtnahme auf § 6 Abs 1 Z 5 KSchG (aF) dem hypothetischen Parteiwillen Rechnung tragenden und auch den Ermessensspielraum der Beklagten berücksichtigenden Vertragsergänzung ist - wie die Revisionswerberin demnach zu Recht geltend macht - die Feststellung, dass von ihr trotz kontinuierlich gesunkenen Zinsniveaus keine Zinssenkung vorgenommen wurde, nicht ausreichend, um das Klagebegehren bereits dem Grunde nach ohne weiteres bejahen zu können. Was redliche und vernünftige Parteien bei angemessener Berücksichtigung der Interessen beider Teile vereinbart hätten, wenn sie sich bei Vertragsschluss der Ungültigkeit der hier zugrundegelegten Zinsanpassungsklausel bewusst gewesen wären, kann ebenso wie zu 4 Ob 73/03v und 3 Ob 234/04i auch hier erst dann abschließend beurteilt werden, wenn feststeht, was bei Vertragsabschluss mit den in der tatsächlich zunächst vereinbarten Klausel angeführten Umständen („Veränderung des Zinsniveaus für Einlagen oder auf dem Geld- oder Kapitalmarkt bzw durch kredit- oder währungspolitische Maßnahmen verursachte Änderungen auf dem Kreditmarkt") gemeint war, und ob es für die damit gemeinten Umstände (gemessen am Erfahrungshorizont des Jahres 1993) objektive Parameter gibt. Zur Beantwortung dieser Tatfragen wird die Beiziehung eines vom Erstgericht ohnehin für das weitere Verfahren in Aussicht genommenen Sachverständigen unerlässlich sein (vgl neuerlich 4 Ob 73/03v und 3 Ob 234/04i). Erst danach wird die Rechtsfrage abschließend beurteilt werden können, zu welchen Ergebnissen (allenfalls Zinssatzsenkungen) eine diese Beweisergebnisse berücksichtigende, unter Bedachtnahme auf § 6 Abs 1 Z 5 KSchG aF dem hypothetischen Parteiwillen Rechnung tragende Vertragsergänzung führt. Sollte ein diesbezüglicher „hypothetische Parteiwille" (der ja oft mehr auf Annahmen, „Fortdenken des Vertrages" usw als auf konkreten Beweisergebnissen beruht) nicht feststellbar sein, wird die notwendige Vertragsergänzung nach redlicher Verkehrsübung, Treu und Glauben etc vorzunehmen und also das festzustellen sein, was „sich" für den gegenständlichen Kreditvertrag unter möglichster Berücksichtigung der Interessen beider Parteien „gehört" (vgl Rummel, Glosse zu 7 Ob 73/03v, JBl 2004, 50, 56 unter Hinweis auf Rummel in Rummel § 914 Rz 11 ff). Eine Aufhebung der vorinstanzlichen Entscheidungen und eine Zurückverweisung der Rechtssache an die erste Instanz ist damit unvermeidlich.

Im Hinblick auf die notwendige Aufhebung der angefochtenen Entscheidung zur Ergänzung der Sachverhaltsgrundlage, um abschließend beurteilen zu können, welche Auslegung der von den Streitteilen vereinbarten Zinsanpassungsklausel der Berechnung der Kreditzinsen zugrundezulegen ist, erübrigen sich Ausführungen zu der von der Beklagten in der Revision weiterhin in Zweifel gezogenen Zulässigkeit der Fällung eines Zwischenurteiles (vgl neuerlich 3 Ob 234/04i).

Das Erstgericht wird im fortzusetzenden Verfahren die erforderlichen Feststellungen zu treffen und bei seiner neuerlichen Entscheidung die dargestellten Grundsätze zu beachten haben.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Beklagte auf ihren - von den Vorinstanzen verworfenen - Einwand, der Kläger habe dadurch, dass er gegen die ihm von der Beklagten übersendeten Saldomitteilungen keinerlei Reklamation erhoben hat, den diesen Abrechnungen zugrundegelegten Zinssätzen zugestimmt, in der Revision ohnehin nicht mehr zurück kommt. Es genügt daher, dazu auf die insoweit ua den Entscheidungen 1 Ob 27/01d (verst. Sen.), SZ 74/80 und 4 Ob 73/03v folgenden Ausführungen der Vorinstanzen zu verweisen.

Der Kostenvorbehalt beruht auf § 52 Abs 1 zweiter Satz ZPO.

Textnummer

E77156

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:0070OB00222.04D.0420.000

Im RIS seit

20.05.2005

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2012

Dokumentnummer

JJT_20050420_OGH0002_0070OB00222_04D0000_000