Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob61/50 3Ob212/53 2Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0006064

Geschäftszahl

4Ob61/50; 3Ob212/53; 2Ob26/50; 3Ob6/60; 5Ob55/63; 1Ob290/66; 5Ob273/68; 5Ob96/71; 6Ob549/78; 5Ob756/80; 3Ob1032/85; 2Ob46/00d (2Ob47/00a); 9Ob19/03i; 6Ob119/16t

Entscheidungsdatum

22.09.1950

Norm

AußStrG §6
ProkG §1 (3)
ZPO §87
ZPO §108

Rechtssatz

Die bloße Akteneinsicht ersetzt die Zustellung nicht. In diesem Belange besteht auch für die Finanzprokuratur keine Ausnahme.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 61/50
    Entscheidungstext OGH 22.09.1950 4 Ob 61/50
    Veröff: SZ 23/264
  • 3 Ob 212/53
    Entscheidungstext OGH 01.04.1953 3 Ob 212/53
  • 2 Ob 26/50
    Entscheidungstext OGH 21.03.1950 2 Ob 26/50
    nur: Die bloße Akteneinsicht ersetzt die Zustellung nicht. (T1)
    Veröff: SZ 23/70
  • 3 Ob 6/60
    Entscheidungstext OGH 20.01.1960 3 Ob 6/60
  • 5 Ob 55/63
    Entscheidungstext OGH 14.02.1963 5 Ob 55/63
    Veröff: MietSlg 15619
  • 1 Ob 290/66
    Entscheidungstext OGH 24.11.1966 1 Ob 290/66
    Verlöff: SZ 39/200 = EvBl 1967/231 S 273
  • 5 Ob 273/68
    Entscheidungstext OGH 18.12.1968 5 Ob 273/68
    Veröff: JBl 1969,612
  • 5 Ob 96/71
    Entscheidungstext OGH 28.04.1971 5 Ob 96/71
    nur T1; Veröff: JBl 1972,39
  • 6 Ob 549/78
    Entscheidungstext OGH 06.04.1978 6 Ob 549/78
    nur T1; Beisatz: Nichtentnahme des zuzustellenden Schriftstückes. (T2)
  • 5 Ob 756/80
    Entscheidungstext OGH 07.07.1981 5 Ob 756/80
    nur T1; Beisatz: Auch nicht die bloße Kenntnis von der Erlassung der Entscheidung. (T3)
  • 3 Ob 1032/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 1032/85
    Vgl
  • 2 Ob 46/00d
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 2 Ob 46/00d
    Vgl; Beis wie T3
  • 9 Ob 19/03i
    Entscheidungstext OGH 09.07.2003 9 Ob 19/03i
    nur T1
  • 6 Ob 119/16t
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 119/16t
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 2016/71

Schlagworte

§ 108 ZPO aufgehoben durch Art II Z 10 BGBl 1982/201.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0006064

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19500922_OGH0002_0040OB00061_5000000_001

Rechtssatz für 1Ob875/51 7Ob532/57 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0040801

Geschäftszahl

1Ob875/51; 7Ob532/57; 5Ob136/64; 6Ob295/67; 1Ob128/71; 3Ob108/71; 3Ob135/73; 1Ob168/73; 3Ob218/73; 3Ob238/74; 3Ob6/77; 1Ob730/77; 4Ob503/84; 3Ob1021/84; 8Ob512/95; 1Ob606/95; 9Ob19/03i; 2Ob138/10y; 3Ob7/16z

Entscheidungsdatum

19.12.1951

Norm

ZPO §396 B

Rechtssatz

Ein Versäumungsurteil ist, wenngleich in abweisendem Sinn, auch dann zu fällen, wenn die Klage nicht schlüssig ist. Eine Erstreckung der Tagsatzung aus diesem Grunde oder eine Ergänzung der Klagsangaben oder Verbesserung des Klagebegehrens ist nicht zulässig.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 875/51
    Entscheidungstext OGH 19.12.1951 1 Ob 875/51
    Veröff: EvBl 1952/326 S 494
  • 7 Ob 532/57
    Entscheidungstext OGH 04.12.1957 7 Ob 532/57
  • 5 Ob 136/64
    Entscheidungstext OGH 27.05.1964 5 Ob 136/64
  • 6 Ob 295/67
    Entscheidungstext OGH 22.11.1967 6 Ob 295/67
    nur: Ein Versäumungsurteil ist, wenngleich in abweisendem Sinn, auch dann zu fällen, wenn die Klage nicht schlüssig ist. (T1)
  • 1 Ob 128/71
    Entscheidungstext OGH 01.07.1971 1 Ob 128/71
    nur T1
  • 3 Ob 108/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 3 Ob 108/71
    Vgl aber; Beisatz: Verbesserung des unschlüssigen Klagebegehrens in der ersten Tagsatzung. (T2)
    Veröff: SZ 44/155 = EvBl 1972/27 S 48
  • 3 Ob 135/73
    Entscheidungstext OGH 28.08.1973 3 Ob 135/73
    nur T1
  • 1 Ob 168/73
    Entscheidungstext OGH 14.11.1973 1 Ob 168/73
    nur T1; Beisatz: Hier: Unterlassung des Tatsachenvorbringens bei einer Klage nach § 110 Abs 1 KO. Hinweis auf die im Konkursverfahren vorgenommene Forderungsanmeldung kann das erforderliche Tatsachenvorbringen nicht ersetzen. (T3)
  • 3 Ob 218/73
    Entscheidungstext OGH 20.12.1973 3 Ob 218/73
  • 3 Ob 238/74
    Entscheidungstext OGH 21.01.1975 3 Ob 238/74
    nur T1
  • 3 Ob 6/77
    Entscheidungstext OGH 01.02.1977 3 Ob 6/77
    nur T1
  • 1 Ob 730/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 1 Ob 730/77
    Vgl; Beis wie T2
  • 4 Ob 503/84
    Entscheidungstext OGH 03.04.1984 4 Ob 503/84
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: § 13 KSchG (T4)
    Beisatz: Das Fehlen einer ausdrücklichen Behauptung schadet (nur) dann nicht, wenn sich die betreffende Tatsache schlüssig aus dem übrigen Tatsachenvorbringen des Klägers ergibt. (T5)
    Veröff: SZ 57/69 = RdW 1984,308
  • 3 Ob 1021/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 3 Ob 1021/84
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Daraus folgt aber nicht, dass der Richter in der ersten Tagsatzung zur Verbesserung einer unschlüssigen Klage anzuleiten hat. (T6)
  • 8 Ob 512/95
    Entscheidungstext OGH 27.04.1995 8 Ob 512/95
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 606/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 606/95
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 19/03i
    Entscheidungstext OGH 09.07.2003 9 Ob 19/03i
    nur T1
  • 2 Ob 138/10y
    Entscheidungstext OGH 03.03.2011 2 Ob 138/10y
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 7/16z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 7/16z
    Auch; Beisatz: Ein unschlüssiges Klagebegehren kann für sich kein stattgebendes Versäumungsurteil zur Folge haben. Es entspricht aber der völlig einhelligen Judikatur, dass vor Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen ist, was auch im Fall eines Antrags auf Fällung eines Versäumungsurteils wegen Versäumung der Frist zur Klagebeantwortung gilt. (T7); Veröff: SZ 2016/48

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0040801

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19511219_OGH0002_0010OB00875_5100000_001

Rechtssatz für 1Ob453/58 8Ob140/77 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035470

Geschäftszahl

1Ob453/58; 8Ob140/77; 8Ob64/78; 8Ob25/82; 8Ob268/81; 2Ob9/87; 2Ob61/86; 2Ob162/89; 1Ob150/02v; 1Ob198/02b; 1Ob309/02a; 9Ob19/03i; 8Ob10/03h; 1Ob143/04t; 7Ob147/06b; 9Ob75/10k; 1Ob24/15h

Entscheidungsdatum

26.11.1958

Norm

ZPO §11 Z1 B

Rechtssatz

Geht eine Forderung des Erblassers auf mehrere Miterben über, so sind diese nach der Einantwortung als Streitgenossen nach § 11 Z 1 zweiter Fall ZPO anzusehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 453/58
    Entscheidungstext OGH 26.11.1958 1 Ob 453/58
    Veröff: EvBl 1959/129 S 215 = RZ 1959,70 = JBl 1959,322
  • 8 Ob 140/77
    Entscheidungstext OGH 19.10.1977 8 Ob 140/77
    Beisatz: Mehrere Miterben, die eine Forderung des Erblassers als Quotengläubiger geltend machen, sind solange materielle Streitgenossen im Sinne des § 11 Z 1 ZPO, als nicht von einem Erben weitere Tatsachen geltend gemacht werden, die den Bestand der ihn betreffenden Teilforderung berühren. (T1)
  • 8 Ob 64/78
    Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 64/78
    Beisatz: Ihre Quotenforderungen sind daher für die Beurteilung der Zulässigkeit der Revision zusammenzurechnen. (T2)
  • 8 Ob 25/82
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 25/82
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 268/81
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 268/81
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Keine Zusammenrechnung von Todfallskosten der Erben mit vom Erblasser abgeleiteten Forderungen auf Ersatz von Schmerzengeld. (T3)
  • 2 Ob 9/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 2 Ob 9/87
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Daran hat auch die ZP - Nov 1983 nichts geändert. (T4)
  • 2 Ob 61/86
    Entscheidungstext OGH 28.04.1987 2 Ob 61/86
    Beis wie T2
  • 2 Ob 162/89
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 162/89
  • 1 Ob 150/02v
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 150/02v
  • 1 Ob 198/02b
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 198/02b
    Beis wie T1; Beis wie T2; Veröff: SZ 2002/126
  • 1 Ob 309/02a
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 309/02a
    Beisatz: Mehrere "eingeantwortete" Erben als Beklagte, die aufgrund einer Erbschaftsklage in Anspruch genommen werden, bilden eine materielle Streitgenossenschaft, sofern - außer dem Berufungsgrund - gegen einen der Erben nicht noch weitere Tatsachen geltend gemacht wurden, die sich (nur) auf den Bestand der gegen ihn erhobenen Quotenforderung beziehen. (T5)
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 9 Ob 19/03i
    Entscheidungstext OGH 09.07.2003 9 Ob 19/03i
    Vgl auch; Beisatz: Unbedingt eingeantwortete Erben sind zwar solidarisch verpflichtet oder berechtigt, aber in Rechtsstreitigkeiten, denen keine unteilbare oder nur durch alle Erben gemeinsam zu erbringende Leistung zugrunde liegt, keine einheitliche Streitpartei, weil jeder Erbe voll erfüllen, sich vergleichen oder für sich verzichten kann. (T6)
  • 8 Ob 10/03h
    Entscheidungstext OGH 18.09.2003 8 Ob 10/03h
  • 1 Ob 143/04t
    Entscheidungstext OGH 12.08.2004 1 Ob 143/04t
    Auch; Beisatz: Nicht hingegen, wenn mehrere Miterben als Kläger aus dem Titel der Amtshaftung den Ersatz des-jeweils eigenen-Schadens, den jeder von ihnen durch das angeblich rechtswidrige Verhalten des Verlassenschaftsgerichts erlitten hat, verlangen. Dann machen sie lediglich gleichartige, auf einem im wesentlichen gleichartigen tatsächlichen Grund beruhende Ansprüche im Sinne des § 11 Z 2 ZPO geltend, nicht jedoch solche, die sie als materielle Streitgenossen erscheinen ließen, wie dies § 55 Abs 1 Z 2 JN fordert. Eine Zusammenrechnung der einzelnen Ansprüche findet daher nicht statt. (T7)
  • 7 Ob 147/06b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2006 7 Ob 147/06b
    Auch; Beisatz: Hier: Rechnungslegungsanspruch gemäß Art XLII EGZPO. (T8)
  • 9 Ob 75/10k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 75/10k
    Veröff: SZ 2011/25
  • 1 Ob 24/15h
    Entscheidungstext OGH 03.03.2015 1 Ob 24/15h
    Vgl auch; Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0035470

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2015

Dokumentnummer

JJR_19581126_OGH0002_0010OB00453_5800000_001

Rechtssatz für 8Ob574/77 (8Ob575/77 -8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035409

Geschäftszahl

8Ob574/77 (8Ob575/77 -8Ob577/77); 7Ob71/78; 1Ob3/79; 6Ob823/81; 1Ob626/84; 1Ob38/93; 2Ob526/95; 4Ob572/95; 6Ob350/97g; 1Ob266/99w; 2Ob249/00g; 9Ob19/03i; 7Ob293/04w; 9Ob151/04b; 4Ob109/07v; 10Ob76/07k; 6Ob258/08x; 2Ob173/10w; 16Ok3/11; 8Ob8/14f; 7Ob186/15a; 9ObA125/17y; 2Ob5/18a; 2Ob52/17m; 1Ob160/18p

Entscheidungsdatum

11.01.1978

Norm

ZPO §14 A

Rechtssatz

Eine einheitliche Streitgenossenschaft liegt dann vor, wenn für sämtliche Streitgenossen aus der Einheitlichkeit des rechtserzeugenden Sachverhaltes ein allen Streitgenossen gemeinsame Begehren abgeleitet wird, wie bei vollständiger Identität des Streitgegenstandes oder wenn die Kläger nur gemeinschaftlich über den streitigen Anspruch verfügen können oder wenn das allen Streitgenossen gemeinschaftliche Rechtsverhältnis seiner Natur nach nur gegen alle oder für alle festgestellt werden kann (Fasching II, 193 f).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 574/77
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 8 Ob 574/77
    Veröff: SZ 51/4 = MietSlg 30591 = MietSlg 30675(9)
  • 7 Ob 71/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 7 Ob 71/78
    nur: Eine einheitliche Streitgenossenschaft liegt dann vor, wenn für sämtliche Streitgenossen aus der Einheitlichkeit des rechtserzeugenden Sachverhaltes ein allen Streitgenossen gemeinsame Begehren abgeleitet wird. (T1)
  • 1 Ob 3/79
    Entscheidungstext OGH 14.03.1979 1 Ob 3/79
    nur T1; Veröff: SZ 52/35
  • 6 Ob 823/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 6 Ob 823/81
    Veröff: JBl 1982,435
  • 1 Ob 626/84
    Entscheidungstext OGH 31.08.1984 1 Ob 626/84
    Auch; Veröff: GesRZ 1985,32
  • 1 Ob 38/93
    Entscheidungstext OGH 11.03.1994 1 Ob 38/93
    auch: Beisatz: Nur die Personen, die in Ansehung des Streitgegenstandes in Rechtsgemeinschaft stehen, bilden eine notwendige Streitgenossenschaft. (T2)
  • 2 Ob 526/95
    Entscheidungstext OGH 11.05.1995 2 Ob 526/95
    Auch
  • 4 Ob 572/95
    Entscheidungstext OGH 24.10.1995 4 Ob 572/95
  • 6 Ob 350/97g
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 6 Ob 350/97g
  • 1 Ob 266/99w
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 266/99w
  • 2 Ob 249/00g
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 2 Ob 249/00g
  • 9 Ob 19/03i
    Entscheidungstext OGH 09.07.2003 9 Ob 19/03i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Unbedingt eingeantwortete Erben sind zwar solidarisch verpflichtet oder berechtigt, aber in Rechtsstreitigkeiten, denen keine unteilbare oder nur durch alle Erben gemeinsam zu erbringende Leistung zugrunde liegt, keine einheitliche Streitpartei, weil jeder Erbe voll erfüllen, sich vergleichen oder für sich verzichten kann. (T3)
  • 7 Ob 293/04w
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 7 Ob 293/04w
  • 9 Ob 151/04b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2005 9 Ob 151/04b
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 109/07v
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 109/07v
    Beisatz: Hier: Feststellung der Wirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses bei einer GesbR. (T4)
  • 10 Ob 76/07k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 76/07k
  • 6 Ob 258/08x
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 258/08x
    Vgl; Beisatz: Klagen aus dem Gesellschaftsverhältnis zwischen Gesellschaftern müssen immer sämtliche Gesellschafter erfassen. (T5); Beisatz: Dies gilt nicht nur für Rechtsgestaltungsklagen, sondern nach allgemeinen Grundsätzen immer dann, wenn das den Streitgenossen gemeinschaftliche Rechtsverhältnis seiner Natur nach nur gegen oder für alle Beteiligte festgestellt werden kann, da sonst die Gefahr unlösbarer Verwicklungen durch divergierende Entscheidungen bestünde. (T6); Beisatz: Im Gesellschaftsrecht wird ein solcher Zusammenhang insbesondere dann angenommen, wenn die Gesellschafterstellung (8 Ob 631/90; 7 Ob 606/90), das Ausmaß der Beteiligung (1 Ob 626/84; 1 Ob 266/99w; 9 ObA 94/03v), die Geltung einer Vertragsbestimmung (RS0035521) oder - wie hier - die Wirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses (9 Ob 1601/94; 4 Ob 109/07v) strittig ist. Die Gesellschafter bilden sowohl auf Klags- als auch auf Beklagtenseite jeweils eine einheitliche Streitpartei (1 Ob 633/79; 4 Ob 109/07v). (T7)
  • 2 Ob 173/10w
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 173/10w
    Vgl auch
  • 16 Ok 3/11
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 16 Ok 3/11
    Vgl auch; Beisatz: Hier wurden in einem Verfahren zur Abstellung eines Marktmissbrauchs nach § 5 KartG die Antragsgegnerin und ihre begünstigte Vertragspartnerin nicht als einheitliche Streitpartei qualifiziert. (T8)
  • 8 Ob 8/14f
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 Ob 8/14f
    Auch; Veröff: SZ 2014/48
  • 7 Ob 186/15a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 7 Ob 186/15a
    Auch
  • 9 ObA 125/17y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 125/17y
    Auch
  • 2 Ob 5/18a
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 2 Ob 5/18a
    Beisatz: Hier: grundbücherliche Einverleibung eines mehreren Vermächtnisnehmern eingeräumten Vorkaufrechtes wird nicht von allen Bedachten begehrt: keine einheitliche Streitpartei. (T9)
  • 2 Ob 52/17m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 52/17m
    Vgl auch
  • 1 Ob 160/18p
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 160/18p
    Beisatz: Hier: Klage auf Feststellung des Eigentumsrechts an einem Teilstück einer unterirdisch verlaufenden Wasserleitung in einem im Miteigentum stehenden Grundstück - einheitliche Streitpartei. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0035409

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.12.2018

Dokumentnummer

JJR_19780111_OGH0002_0080OB00574_7700000_002

Rechtssatz für 1Ob583/93 8ObA247/97z 6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036654

Geschäftszahl

1Ob583/93; 8ObA247/97z; 6Ob79/99g; 9ObA222/00p; 6Ob8/01x; 8ObA104/01d; 6Ob318/01k; 9Ob5/02d; 9Ob19/03i; 3Ob137/10h; 9ObA61/15h; 9ObA61/17m; 7Ob181/17v; 10Ob21/18p; 7Nc6/19w

Entscheidungsdatum

21.12.1993

Norm

ZPO §165 Abs2
ZPO §192

Rechtssatz

In Fällen der Verfahrensunterbrechung gemäß §§ 187 ff ZPO kann im Hinblick auf die Rechtsmittelbeschränkung des § 192 Abs 2 ZPO ein nicht ausdrücklich die Aufnahme des unterbrochenen Verfahrens anordnender Beschluß als Aufnahmebeschluß im Sinne des § 165 Abs 2 ZPO gewertet werden, wenn der Entscheidungswille des Gerichtes, das unterbrochene Verfahren aufzunehmen, deutlich erkennbar ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 583/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 583/93
    Veröff: SZ 66/178
  • 8 ObA 247/97z
    Entscheidungstext OGH 11.12.1997 8 ObA 247/97z
    Vgl auch
  • 6 Ob 79/99g
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 79/99g
    Vgl auch; Beisatz: Wenn der Masseverwalter gemäß § 8 KO in den anhängigen Aktivprozeß des Gemeinschuldners eintritt und die Fortsetzung des Prozesses beantragt, der Prozeßgegner sich nicht dagegen ausspricht, sondern sich vielmehr in die Sache einläßt und das Erstgericht eine Tagsatzung abhält und in merito entscheidet, so kann am Entscheidungswillen des Gerichtes zur Aufnahme des unterbrochenen Verfahrens kein Zweifel bestehen. (T1)
  • 9 ObA 222/00p
    Entscheidungstext OGH 10.01.2001 9 ObA 222/00p
    Beisatz: Dies gilt auch, wenn das Gericht im Rahmen einer Tagsatzung in einem nicht unterbrochenen Verfahren die Verbindung mit einem unterbrochenen Verfahren beschließt, das bisher unterbrochene Verfahren zum führenden erklärt und sogleich in den beiden verbundenen Verfahren weiterverhandelt. (T2)
  • 6 Ob 8/01x
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 8/01x
    Vgl auch
  • 8 ObA 104/01d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2001 8 ObA 104/01d
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Durch die Zustellung einer Gleichschrift des Fortsetzungsantrags ist das Verfahren mit dem Datum der Zustellverfügung im Sinn des § 165 Abs 2 ZPO aufgenommen. (T3)
  • 6 Ob 318/01k
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 318/01k
    Vgl auch
  • 9 Ob 5/02d
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 9 Ob 5/02d
    Vgl auch
  • 9 Ob 19/03i
    Entscheidungstext OGH 09.07.2003 9 Ob 19/03i
    Auch
  • 3 Ob 137/10h
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 137/10h
  • 9 ObA 61/15h
    Entscheidungstext OGH 28.05.2015 9 ObA 61/15h
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 61/17m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 61/17m
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 181/17v
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 181/17v
    Vgl
  • 10 Ob 21/18p
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 10 Ob 21/18p
    Auch
  • 7 Nc 6/19w
    Entscheidungstext OGH 04.03.2019 7 Nc 6/19w
    Vgl; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0036654

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19931221_OGH0002_0010OB00583_9300000_002