Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 8Ob574/77 (8Ob575/77 -8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035415

Geschäftszahl

8Ob574/77 (8Ob575/77 -8Ob577/77); 2Ob537/79 (2Ob538/79 -2Ob540/79); 5Ob34/81; 5Ob23/83; 5Ob25/83; 5Ob62/86; 5Ob79/90; 8Ob63/03b; 5Ob303/03z; 4Ob8/04m; 5Ob282/08v; 5Ob101/16p; 5Ob51/16k; 5Ob8/18i; 5Ob115/18z; 5Ob119/18p

Entscheidungsdatum

11.01.1978

Norm

ZPO §14 Bc
WEG 1975 §9
WEG 1975 §25
WEG 2002 §13 Abs2
WEG 2002 §13 Abs3

Rechtssatz

Die besondere Ausformung des gemeinsamen Wohnungseigentums von Ehegatten, insbesondere die Untrennbarkeit der Anteile der Ehegatten und das im § 9 WEG sichergestellte gemeinsame rechtliche Schicksal dieser Anteile führen zu dem Ergebnis, dass die Ehegatten eine auf den § 25 WEG gestützte Klage gemeinsam als einheitliche Streitpartei einbringen müssen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 574/77
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 8 Ob 574/77
    Veröff: SZ 51/4 = RZ 1978/118 S 239 = MietSlg 30591 = MietSlg 30675/9
  • 2 Ob 537/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 537/79
  • 5 Ob 34/81
    Entscheidungstext OGH 23.11.1982 5 Ob 34/81
    Auch; Beisatz: Hier: Antrag nach § 22 Abs 1 Z 3 WGG (T1)
  • 5 Ob 23/83
    Entscheidungstext OGH 21.06.1983 5 Ob 23/83
    Auch; Beisatz: Ein gemeinsames Auftreten der Ehegatten ist jedoch nicht geboten, wenn es um die Abwehr eines rechtswidrigen Eingriffes in das Anteilsrecht geht. (T2) Veröff: SZ 56/102 = MietSlg XXXV/16
  • 5 Ob 25/83
    Entscheidungstext OGH 20.09.1983 5 Ob 25/83
    Auch; Beisatz: Beide Ehegatten haben - sofern Stellvertretung nicht vorliegt - gleichartige Erklärungen abzugeben. (T3)
  • 5 Ob 62/86
    Entscheidungstext OGH 10.06.1986 5 Ob 62/86
    Auch
  • 5 Ob 79/90
    Entscheidungstext OGH 11.09.1990 5 Ob 79/90
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 63/03b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 Ob 63/03b
    Auch
  • 5 Ob 303/03z
    Entscheidungstext OGH 20.01.2004 5 Ob 303/03z
    Vgl auch
  • 4 Ob 8/04m
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 8/04m
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Diese Ausnahme vom Grundsatz, dass Miteigentümer, insbesondere auch Eigentümerpartner im Wohnungseigentum, nach außen hin eine Einheit bilden und nur gemeinsam auftreten können wird dadurch begrenzt, dass der einzelne Partner dabei keine Ansprüche verfolgen darf, deren Geltendmachung eine Willensbildung innerhalb der Gemeinschaft vorausgehen muss. (T4)
  • 5 Ob 282/08v
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 282/08v
    Auch; Beisatz: Die beiden Mindestanteile haben zwingend das gleiche rechtliche Schicksal. (T5)
  • 5 Ob 101/16p
    Entscheidungstext OGH 11.07.2016 5 Ob 101/16p
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 51/16k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 51/16k
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 8/18i
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 5 Ob 8/18i
    Auch
  • 5 Ob 115/18z
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 115/18z
    Vgl
  • 5 Ob 119/18p
    Entscheidungstext OGH 06.11.2018 5 Ob 119/18p
    Vgl auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0035415

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.12.2018

Dokumentnummer

JJR_19780111_OGH0002_0080OB00574_7700000_003

Rechtssatz für 3Ob119/84 (3Ob120/84) 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044323

Geschäftszahl

3Ob119/84 (3Ob120/84); 1Ob659/88; 4Ob33/89; 8Ob63/03b; 8Ob115/03z; 8Ob111/04p; 3Ob190/08z; 8Ob18/12y; 8Ob40/16i

Entscheidungsdatum

09.01.1985

Norm

ZPO §528 C4
ZPO §528 C5
ZPO §528 J
ZPO §528 L

Rechtssatz

Die frühere Bestimmung des § 502 Abs 5 ZPO, jetzt in die endgültig neue Fassung des § 502 Abs 3 ZPO übergegangen, ist nunmehr auch beim Revisionsrekurs anzuwenden; es sind also jetzt auch gegen solche bestätigenden Beschlüsse der zweiten Instanz ein Revisionsrekurs zulässig, die nur deshalb bestätigend ausfielen, weil das Gericht zweiter Instanz einen Beschluss des Erstgerichtes ohne Rechtskraftvorbehalt aufgehoben hatte und das Erstgericht im zweiten Rechtsgang, an die Rechtsansicht der zweiten Instanz gebunden, anders als im ersten Rechtsgang entschied.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 119/84
    Entscheidungstext OGH 09.01.1985 3 Ob 119/84
  • 1 Ob 659/88
    Entscheidungstext OGH 28.09.1988 1 Ob 659/88
    Auch; Veröff: RZ 1990/19 S 47
  • 4 Ob 33/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 33/89
    Auch
  • 8 Ob 63/03b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 Ob 63/03b
    Beisatz: Dieser Grundsatz gilt auch nach der WGN 1997. (T1)
  • 8 Ob 115/03z
    Entscheidungstext OGH 24.06.2004 8 Ob 115/03z
    Vgl aber; Beisatz: Hat die vom Rekursgericht im Aufhebungsbeschluss überbundene Rechtsansicht keinen Einfluss auf die erstgerichtliche Entscheidung im zweiten Rechtsgang, ist bei einer nunmehr bestätigenden Rekursentscheidung der Revisionsrekurs an den Obersten Gerichtshof unzulässig. (T2)
  • 8 Ob 111/04p
    Entscheidungstext OGH 30.05.2005 8 Ob 111/04p
    Auch; nur: Es sind also jetzt auch gegen solche bestätigenden Beschlüsse der zweiten Instanz ein Revisionsrekurs zulässig, die nur deshalb bestätigend ausfielen, weil das Gericht zweiter Instanz einen Beschluss des Erstgerichtes ohne Rechtskraftvorbehalt aufgehoben hatte und das Erstgericht im zweiten Rechtsgang, an die Rechtsansicht der zweiten Instanz gebunden, anders als im ersten Rechtsgang entschied. (T3); Beisatz: Die aus Anlass der - endgültigen - Aufhebung eines Unterbrechungsbeschlusses zum Ausdruck gebrachte Rechtsansicht des Rekursgerichtes über die Frage der sachlichen Zuständigkeit für das Erstgericht bei der Entscheidung über die Einrede der sachlichen Unzuständigkeit ist nicht bindend. Daher ist auch hier der Beschluss des Rekursgerichtes, der einen Beschluss des Erstgerichtes bestätigte, als bestätigender Beschluss im Sinne des § 528 Abs 2 Z 2 ZPO anzusehen und der Revisionrekurs jedenfalls unzulässig. (T4)
  • 3 Ob 190/08z
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 190/08z
    Vgl; nur T3; Beis wie T2; Beisatz: Hier: In T2 genannter Fall. (T5)
  • 8 Ob 18/12y
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 8 Ob 18/12y
    nur T3
    Veröff: SZ 2012/29
  • 8 Ob 40/16i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 Ob 40/16i
    Auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Aufgrund einer Sachverhaltsänderung während des zweiten Rechtsgangs bestätigte das Rekursgericht eine von der im ersten Rechtsgang überbundenen Rechtsansicht unabhängig begründete erstinstanzliche Entscheidung, sodass der Beschluss der Rechtsmittelbeschränkung des § 528 Abs 2 Z 2 ZPO unterliegt. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0044323

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.06.2016

Dokumentnummer

JJR_19850109_OGH0002_0030OB00119_8400000_002

Rechtssatz für 5Ob2019/96i 5Ob6/98p 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0099940

Geschäftszahl

5Ob2019/96i; 5Ob6/98p; 8Ob106/99t; 5Ob135/00i; 8Ob63/03b; 2Ob90/06h; 9ObA82/07k; 3Ob190/08z; 1Ob30/10h; 2Ob187/11f; 5Ob107/12i; 3Ob32/14y; 9ObA98/18d

Entscheidungsdatum

26.03.1996

Norm

ZPO §528 Abs2 Z2 K
MRG §37 Abs3 Z16

Rechtssatz

Die Anfechtung von Konformatbeschlüssen ist nur für die definitive Versagung des Rechtsschutzes, also die Verweigerung des Zuganges zu Gericht, vorgesehen, die Berichtigung der Parteienbezeichnung stellt aber keine Verweigerung des Zuganges zu Gericht an sich dar.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2019/96i
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 5 Ob 2019/96i
  • 5 Ob 6/98p
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 5 Ob 6/98p
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Konformer Überweisungsbeschluss vom außerstreitigen ins streitige Verfahren. (T1)
  • 8 Ob 106/99t
    Entscheidungstext OGH 11.11.1999 8 Ob 106/99t
    Auch
  • 5 Ob 135/00i
    Entscheidungstext OGH 16.05.2000 5 Ob 135/00i
  • 8 Ob 63/03b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 Ob 63/03b
    Auch
  • 2 Ob 90/06h
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 2 Ob 90/06h
  • 9 ObA 82/07k
    Entscheidungstext OGH 03.03.2008 9 ObA 82/07k
    Auch; nur: Die Berichtigung der Parteienbezeichnung stellt aber keine Verweigerung des Zuganges zu Gericht an sich dar. (T2)
  • 3 Ob 190/08z
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 190/08z
    Auch
  • 1 Ob 30/10h
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 30/10h
    Ähnlich; Beisatz: Hier geht es aber nicht um die Richtigstellung oder den „Austausch“ einer Partei, sondern um den Eintritt eines weiteren Rechtssubjekts in das Prozessrechtsverhältnis. (T3)
  • 2 Ob 187/11f
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 187/11f
    nur: Die Anfechtung von Konformatbeschlüssen ist nur für die definitive Versagung des Rechtsschutzes, also die Verweigerung des Zuganges zu Gericht, vorgesehen. (T4); Beis wie T1
  • 5 Ob 107/12i
    Entscheidungstext OGH 04.07.2012 5 Ob 107/12i
    Vgl
  • 3 Ob 32/14y
    Entscheidungstext OGH 08.04.2014 3 Ob 32/14y
    Vgl auch; nur T4; Beisatz: Die Überweisung einer Rechtssache in ein zivilgerichtliches Verfahren anderer Verfahrensart ist der Klagszurückweisung ohne Sachentscheidung aus formellen Gründen im Sinne des § 528 Abs 12 Z 2 ZPO gleichzuhalten. (T5)
    Beisatz: Der Ausnahmefall des § 528 Abs 2 Z 2 ZPO liegt vor, wenn mit der Überweisung in eine andere Verfahrensart auch eine Veränderung der Anspruchsgrundlagen verbunden wäre. (T6)
  • 9 ObA 98/18d
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 98/18d
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0099940

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19960326_OGH0002_0050OB02019_96I0000_001

Rechtssatz für 5Ob132/95 5Ob2037/96m 5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0103216

Geschäftszahl

5Ob132/95; 5Ob2037/96m; 5Ob43/95; 5Ob2179/96v; 5Ob9/95; 5Ob64/97s; 5Ob2226/96f; 5Ob281/97b; 5Ob2381/96z; 9ObA209/97v; 5Ob113/98y; 8ObA4/98s; 8ObA144/98d; 5Ob223/98z; 5Ob242/99w; 5Ob249/00d; 5Ob201/00w; 8Ob63/03b; 2Ob188/03s; 7Ob318/04x; 7Ob272/06k; 6Ob105/13d; 6Ob128/13m; 5Ob2/17f

Entscheidungsdatum

27.08.1996

Norm

ZPO §235 B
WEG §13c Abs1

Rechtssatz

Bezüglich der im Zeitpunkt des Inkrafttretens am 1.1.1994 bereits anhängigen Streitverfahren von der und gegen die Gemeinschaft geltend gemachten Ansprüchen fehlt eine Übergangsregelung. Da die Wohnungseigentümergemeinschaft kein wirklich neues Recht darstellt, sondern in der Rechtsprechung bereits als "organschaftliches Handeln des Verwalters" vorgeformt war, ist in Verfahren über Klagen des Verwalters, mit denen materiell Forderungen der Gemeinschaft geltend gemacht werden, in jedem Stadium des Verfahrens lediglich die Bezeichnung der klagenden Partei richtigzustellen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 132/95
    Entscheidungstext OGH 27.08.1996 5 Ob 132/95
    Veröff: SZ 69/190
  • 5 Ob 2037/96m
    Entscheidungstext OGH 24.09.1996 5 Ob 2037/96m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die in der Klagserzählung zusätzlich enthaltenen Ausführungen über die Haftung der Verwalterin für Rückstände auf dem nur auf sie laufenden, aber der Wohnungseigentümergemeinschaft gewidmeten Konto und die deswegen bestehende Pflicht der Verwalterin, in Vorlage treten zu müssen, bedeutet nicht, daß die Verwalterin die Klage ausschließlich auf eine tatsächliche Vorlage aus eigenem Vermögen stützt. Es besteht daher kein Hindernis, die Parteienbezeichnung gemäß der allgemeinen prozeßrechtlichen Bestimmung des § 235 Abs 5 ZPO von Amts wegen auf das Rechtssubjekt richtig zu stellen. (T1)
  • 5 Ob 43/95
    Entscheidungstext OGH 24.09.1996 5 Ob 43/95
  • 5 Ob 2179/96v
    Entscheidungstext OGH 10.09.1996 5 Ob 2179/96v
  • 5 Ob 9/95
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 5 Ob 9/95
  • 5 Ob 64/97s
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 64/97s
    Beisatz: Die Richtigstellung der Parteibezeichnung ist dann zuzulassen, wenn der Verwalter wohl formell als Kläger bezeichnet wird, nach den Klagsausführungen aber unzweifelhaft sein Tätigwerden als Vertreter der Miteigentumsgemeinschaft erkennbar war (5 Ob 2037/96m). (T2); Beisatz: Hier: Klage vom Hausverwalter nach dem 1.1.1994 eingebracht; Aufhebung der Entscheidung der Vorinstanzen, weil aufklärungsbedürftig ist, ob der Verwalter als Vertreter der Wohnungseigentümergemeinschaft auftrat oder ein Recht im eigenen Namen geltend machte. (T3)
  • 5 Ob 2226/96f
    Entscheidungstext OGH 11.11.1997 5 Ob 2226/96f
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 281/97b
    Entscheidungstext OGH 02.09.1997 5 Ob 281/97b
    Vgl auch; Beis wie T3 nur: Hier: Klage vom Hausverwalter nach dem 1.1.1994 eingebracht. (T4)
  • 5 Ob 2381/96z
    Entscheidungstext OGH 11.11.1997 5 Ob 2381/96z
    Vgl auch; Beis wie T1 nur: Es besteht kein Hindernis, die Parteienbezeichnung gemäß der allgemeinen prozeßrechtlichen Bestimmung des § 235 Abs 5 ZPO von Amts wegen auf das Rechtssubjekt richtig zu stellen. (T5); Beis wie T2; Beis wie T4
  • 9 ObA 209/97v
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 ObA 209/97v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Richtigstellung von den einzelnen Wohnungseigentümern auf die Wohnungseigentümergemeinschaft. (T6)
  • 5 Ob 113/98y
    Entscheidungstext OGH 12.05.1998 5 Ob 113/98y
    Vgl auch
  • 8 ObA 4/98s
    Entscheidungstext OGH 18.05.1998 8 ObA 4/98s
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Jedoch schließt eine ausdrückliche Berufung auf das Recht, bestimmte Personen als Partei in Anspruch nehmen zu dürfen, die amtswegige Berichtigung der Parteienbezeichnung aus. (T7)
  • 8 ObA 144/98d
    Entscheidungstext OGH 17.09.1998 8 ObA 144/98d
    Vgl auch; Beisatz: Die Richtigstellung der Bezeichnung ist in jedem Stadium des Verfahrens zulässig ist. (T8)
  • 5 Ob 223/98z
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 223/98z
    Vgl
  • 5 Ob 242/99w
    Entscheidungstext OGH 14.09.1999 5 Ob 242/99w
    Vgl auch; Beisatz: Die Parteibezeichnung ist in jeder Lage des Verfahrens für Ansprüche richtigzustellen, die materiell der Wohnungseigentümergemeinschaft zustehen oder gegen diese entstanden sind. (T9) Beisatz: Für das Entstehen einer Wohnungseigentümergemeinschaft im Sinn des § 13c WEG ist erforderlich, daß zumindest an einem Anteil Wohnungseigentum bereits begründet ist. (T10)
  • 5 Ob 249/00d
    Entscheidungstext OGH 26.09.2000 5 Ob 249/00d
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 201/00w
    Entscheidungstext OGH 07.11.2000 5 Ob 201/00w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Richtigstellung von der Wohnungseigentümergemeinschaft auf die einzelnen Wohnungseigentümer. (T11)
  • 8 Ob 63/03b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 Ob 63/03b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Richtigstellung der Parteienbezeichnung auch auf anderen Ehegatten bei gemeinsamen Wohnungseigentum und Klagseinbringung nur durch einen Ehegatten. (T12)
  • 2 Ob 188/03s
    Entscheidungstext OGH 16.10.2003 2 Ob 188/03s
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T9
  • 7 Ob 318/04x
    Entscheidungstext OGH 12.01.2005 7 Ob 318/04x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Parteibezeichnung „Eigentümergemeinschaft" iSd § 18 WEG 2002 entspricht dem in einem Versicherungsvertrag als Versicherungsnehmerin bezeichneten Ausdruck „...... und Mitbesitzer", wenn für den Versicherer klar erkennbar war, dass damit jene Person gemeint war, der die ordentliche Verwaltung der Liegenschaft oblag. (T13)
  • 7 Ob 272/06k
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 7 Ob 272/06k
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis ähnlich wie T13
  • 6 Ob 105/13d
    Entscheidungstext OGH 28.08.2013 6 Ob 105/13d
    Vgl
  • 6 Ob 128/13m
    Entscheidungstext OGH 28.11.2013 6 Ob 128/13m
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 5 Ob 2/17f
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 2/17f
    Vgl auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0103216

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19960827_OGH0002_0050OB00132_9500000_001

Rechtssatz für 5Ob2310/96h 5Ob98/01z 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0105978

Geschäftszahl

5Ob2310/96h; 5Ob98/01z; 8Ob63/03b; 5Ob303/03z; 5Ob79/14z

Entscheidungsdatum

29.10.1996

Norm

ZPO §14 B1
MRG §8 Abs2
WEG §9
WEG §9 Abs3
WEG §13 Abs2 Z3

Rechtssatz

Bei Wohnungseigentum von Ehegatten kann nur gemeinsam über die Wohnung verfügt werden; die von einem allein getroffene Maßnahme ist für den anderen nicht verbindlich; auch die Individualrechte des Wohnungseigentümers stehen den Ehegatten nur gemeinsam zu; lediglich zur Abwehr rechtswidriger Eingriffe Dritter in das Wohnungseigentumsrecht ist jeder Ehegatte allein befugt. Bei der Durchsetzung des Rechts, die im Ehegattenwohnungseigentum stehende Wohnung zu ändern und zu diesem Zweck gemäß § 13 Abs 2 Z 3 WEG andere Wohnungseigentumsobjekte in Anspruch zu nehmen, bilden daher die Ehegatten eine einheitliche Streitpartei im Sinne des § 14 ZPO.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 2310/96h
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2310/96h
  • 5 Ob 98/01z
    Entscheidungstext OGH 04.09.2001 5 Ob 98/01z
    Auch; nur: Bei Wohnungseigentum von Ehegatten kann nur gemeinsam über die Wohnung verfügt werden. Auch die Individualrechte des Wohnungseigentümers stehen den Ehegatten nur gemeinsam zu. (T1)
  • 8 Ob 63/03b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 Ob 63/03b
    Auch
  • 5 Ob 303/03z
    Entscheidungstext OGH 20.01.2004 5 Ob 303/03z
    Vgl auch
  • 5 Ob 79/14z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2014 5 Ob 79/14z
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0105978

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.11.2014

Dokumentnummer

JJR_19961029_OGH0002_0050OB02310_96H0000_002

Rechtssatz für 6Ob52/97h 6Ob231/97g 5O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0107643

Geschäftszahl

6Ob52/97h; 6Ob231/97g; 5Ob44/98a; 6Ob63/98b; 5Ob238/98f; 5Ob146/99b; 5Ob202/99p; 8Ob349/99b; 2Ob249/00g; 8Ob207/02b; 5Ob143/02v; 8Ob63/03b; 5Ob266/03h; 5Ob200/10p; 2Ob109/14i; 4Ob100/18m

Entscheidungsdatum

24.04.1997

Norm

ABGB §561
ABGB §833 B2
ABGB §833 D3
ABGB §1116 B
ZPO §14 De
WEG 1975 §13c

Rechtssatz

Wurde einem Miteigentümer der physische Besitz eines Teiles der Liegenschaft durch Benützungsregelung allein überlassen, liegt darin auch eine Verwaltungsvollmacht zur Vermietung dieses Teiles, die ihn auch berechtigt, das von ihm eingegangene Mietverhältnis ohne Zustimmung der anderen Miteigentümer aufzukündigen. Dies ändert nichts daran, daß als Partei des Kündigungsstreites nicht der Minderheitseigentümer allein, sondern alle Miteigentümer als Bestandgeber anzusehen sind, als deren Vertreter beziehungsweise Verwalter der Nutzungsberechtigte auftritt. Die rechtsgestaltende Wirkung der Aufkündigung erstreckt sich auch auf sie als einheitliche Streitpartei.

Wurde hinsichtlich einzelner Miteigentümer Wohnungseigentum begründet, ist Partei des Kündigungsstreites auf Aktivseite materiellrechtlich die Wohnungseigentümergemeinschaft.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 52/97h
    Entscheidungstext OGH 24.04.1997 6 Ob 52/97h
  • 6 Ob 231/97g
    Entscheidungstext OGH 11.09.1997 6 Ob 231/97g
  • 5 Ob 44/98a
    Entscheidungstext OGH 10.03.1998 5 Ob 44/98a
    Vgl aber; Veröff: SZ 71/46
  • 6 Ob 63/98b
    Entscheidungstext OGH 19.03.1998 6 Ob 63/98b
    nur: Wurde einem Miteigentümer der physische Besitz eines Teiles der Liegenschaft durch Benützungsregelung allein überlassen, liegt darin auch eine Verwaltungsvollmacht zur Vermietung dieses Teiles, die ihn auch berechtigt, das von ihm eingegangene Mietverhältnis ohne Zustimmung der anderen Miteigentümer aufzukündigen. (T1)
  • 5 Ob 238/98f
    Entscheidungstext OGH 13.10.1998 5 Ob 238/98f
    Gegenteilig; nur: Dies ändert nichts daran, daß als Partei des Kündigungsstreites nicht der Minderheitseigentümer allein, sondern alle Miteigentümer als Bestandgeber anzusehen sind, als deren Vertreter beziehungsweise Verwalter der Nutzungsberechtigte auftritt. Die rechtsgestaltende Wirkung der Aufkündigung erstreckt sich auch auf sie als einheitliche Streitpartei. Wurde hinsichtlich einzelner Miteigentümer Wohnungseigentum begründet, ist Partei des Kündigungsstreites auf Aktivseite materiellrechtlich die Wohnungseigentümergemeinschaft. (T2); Beisatz: Der Wohnungseigentümer des Mietobjektes kann allein kündigen, wenn nach dem hypothetischen Parteiwillen aller Mit- und Wohnungseigentümer - wie bei der gegenseitigen Einräumung von Wohnungseigentum üblich - von einer Abtretung des diesbezüglichen Gestaltungsrechtes auszugehen ist. Abzulehnen ist in derartigen Fällen jedenfalls die Kündigungslegitimation der Wohnungseigentümergemeinschaft, da dieser Rechtspersönlichkeit nur in Angelegenheiten der Verwaltung der Liegenschaft, nicht aber hinsichtlich einzelner Wohnungen zukommt, die in Sondernutzung stehen. (T3) Veröff: SZ 71/164
  • 5 Ob 146/99b
    Entscheidungstext OGH 15.06.1999 5 Ob 146/99b
    Gegenteilig; Beisatz: Der Wohnungseigentümergemeinschaft fehlt die Sachlegitimation, Mietverhältnisse aufzukündigen, die an einzelnen Wohnungseigentumsobjekten bereits vor der Begründung des Wohnungseigentums eingegangen wurden. (T4)
  • 5 Ob 202/99p
    Entscheidungstext OGH 12.10.1999 5 Ob 202/99p
    Gegenteilig; Beis wie T4
  • 8 Ob 349/99b
    Entscheidungstext OGH 13.07.2000 8 Ob 349/99b
    Gegenteilig
  • 2 Ob 249/00g
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 2 Ob 249/00g
    Vgl; nur: Wurde einem Miteigentümer der physische Besitz eines Teiles der Liegenschaft durch Benützungsregelung allein überlassen, kann darin auch eine Verwaltungsvollmacht zur Vermietung dieses Teiles liegen. (T5)
  • 8 Ob 207/02b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2002 8 Ob 207/02b
    Vgl; nur T1
  • 5 Ob 143/02v
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 5 Ob 143/02v
    Vgl auch; nur: Wurde einem Miteigentümer der physische Besitz eines Teiles der Liegenschaft durch Benützungsregelung allein überlassen, liegt darin auch eine Verwaltungsvollmacht zur Vermietung dieses Teiles, die ihn auch berechtigt, das von ihm eingegangene Mietverhältnis ohne Zustimmung der anderen Miteigentümer aufzukündigen. Dies ändert nichts daran, daß als Partei des Kündigungsstreites nicht der Minderheitseigentümer allein, sondern alle Miteigentümer als Bestandgeber anzusehen sind, als deren Vertreter beziehungsweise Verwalter der Nutzungsberechtigte auftritt. (T6)
  • 8 Ob 63/03b
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 Ob 63/03b
    Vgl; nur T5
  • 5 Ob 266/03h
    Entscheidungstext OGH 24.02.2004 5 Ob 266/03h
    Auch; nur: Wurde einem Miteigentümer der physische Besitz eines Teiles der Liegenschaft durch Benützungsregelung allein überlassen, liegt darin auch eine Verwaltungsvollmacht zur Vermietung dieses Teiles. (T7); Beisatz: Der Minderheitseigentümer hat hinsichtlich des ihm zur alleinigen Benützung zugewiesenen Teiles der Liegenschaft Verwaltungsvollmacht. Er ist als gemeinsam bestellter Verwalter auch berechtigt, allein Verwaltungshandlungen vorzunehmen. (T8)
  • 5 Ob 200/10p
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 200/10p
    Vgl auch
  • 2 Ob 109/14i
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 2 Ob 109/14i
    Auch
  • 4 Ob 100/18m
    Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 100/18m
    Teilweise gegenteilig; Beisatz: Auch der benützungsgeregelte Minderheitseigentümer ist im Kündigungs- bzw Übergabsverfahren alleine aktiv legitimiert. (T)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107643

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19970424_OGH0002_0060OB00052_97H0000_002