Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob803/79 5Ob42/82 1Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034175

Geschäftszahl

1Ob803/79; 5Ob42/82; 1Ob680/85; 1Ob630/87; 6Ob367/97g; 1Ob101/03i; 4Ob218/13g; 9Ob38/18f

Entscheidungsdatum

09.07.1980

Norm

ABGB §1486 Z1

Rechtssatz

Wenn Gegenstand des Kaufvertrages der Erwerb einer unbeweglichen Sache ist, verjährt die Kaufpreisforderung nicht in drei Jahren.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 803/79
    Entscheidungstext OGH 09.07.1980 1 Ob 803/79
    Veröff: SZ 53/104
  • 5 Ob 42/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 5 Ob 42/82
  • 1 Ob 680/85
    Entscheidungstext OGH 13.11.1985 1 Ob 680/85
    Veröff: JBl 1986,244
  • 1 Ob 630/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 630/87
  • 6 Ob 367/97g
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 6 Ob 367/97g
  • 1 Ob 101/03i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 101/03i
    Auch
  • 4 Ob 218/13g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 218/13g
    Beisatz: Hier: Zur Verjährung einer Forderung auf Zahlung eines Investitionskostenbeitrags und Amortisationszahlung aus einem Bestandvertrag über ein Superädifikat (T1)
  • 9 Ob 38/18f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 Ob 38/18f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0034175

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19800709_OGH0002_0010OB00803_7900000_005

Rechtssatz für 1Ob101/03i

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0117757

Geschäftszahl

1Ob101/03i

Entscheidungsdatum

27.05.2003

Norm

ABGB §1478
ABGB §1486 Z1

Rechtssatz

Besteht ein dem Bauträger (schlüssig) erteilter Auftrag, die Aufschließungskosten zunächst zu tragen und schließlich auf die Wohnungseigentumsbewerber umzulegen, dann beginnt die Verjährungsfrist für die von Wohnungseigentumsbewerbern zu fordernden anteiligen Aufschließungskosten jedenfalls nicht vor dem Zeitpunkt der Legung der letzten Rechnung (Teilrechnung) über einzelne Aufschließungskosten zu laufen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 101/03i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 101/03i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117757

Dokumentnummer

JJR_20030527_OGH0002_0010OB00101_03I0000_001

Rechtssatz für 1Ob101/03i 2Ob270/03z 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0117758

Geschäftszahl

1Ob101/03i; 2Ob270/03z; 2Ob98/03f

Entscheidungsdatum

27.05.2003

Norm

BTVG §4 Abs1 Z2

Rechtssatz

Unter Entgelt im Sinne des § 4 Abs 1 Z 2 BTVG sind nur solche Entgeltsbestandteile zu verstehen, die typischerweise zum Bereich der geschuldeten Leistung gehören, also wirtschaftlich gesehen beim Bauträger verbleiben und zur Abgeltung seiner eigenen Leistungen bestimmt sind. Die behördlich vorgeschriebenen Bauabgaben oder an Dritte zu zahlende Kosten für die Aufschließung des zu bebauenden Grundstücks (Herstellung der Kanalisation, Strom-, Wasser- und Fernwärmeanschluss, Errichtung des Gehsteigs) fallen somit nicht unter den Begriff des Entgelts im Sinne des § 4 Abs 1 Z 2 BTVG.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 101/03i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 101/03i
  • 2 Ob 270/03z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2003 2 Ob 270/03z
    Beisatz: Hingegen gehören die Beschaffung des Grundstückes, die Bewertung seiner Lage und die Prüfung seiner Eignung für den gewünschten Bauzweck sowie das Abschätzen der Bodenbeschaffenheit zu den typischen Leistungen eines Bauträgers. (T1); Beisatz: § 4 Abs 1 Z 2 BTVG gilt auch für eine Klausel, wonach der Käufer allfällige aus einer problematischen Bodenbeschaffenheit resultierende Mehrkosten zusätzlich zu den fixen Grund-und Baukosten zu bezahlen hat, also das Bodenrisiko trägt. Ohne Angabe einer Obergrenze kann von ihm keine Erhöhung verlangt werden. Der Vertrag kommt dann mit dem als Fixpreis bezeichneten Betrag wirksam zustande. (T2); Veröff: SZ 2003/152
  • 2 Ob 98/03f
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 2 Ob 98/03f
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Ohne Angabe einer Obergrenze kann von ihm keine Erhöhung verlangt werden. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117758

Dokumentnummer

JJR_20030527_OGH0002_0010OB00101_03I0000_002

Rechtssatz für 1Ob101/03i

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0117759

Geschäftszahl

1Ob101/03i

Entscheidungsdatum

27.05.2003

Norm

ABGB §864a

Rechtssatz

Die Überwälzung der anteiligen Aufschließungskosten auf den Erwerber einer Eigentumswohnung ist nicht ungewöhnlich, vielmehr geschäftstypisch. Ist die Bestimmung über die Zahlung der Aufschließungskosten nach dem äußeren Erscheinungsbild des Kaufvertrags dort eingeordnet, wo ein durchschnittlich sorgfältiger Leser nach den Umständen mit ihr rechnen muss, nämlich in dem mit "Kostentragung" überschriebenen Vertragspunkt, ist sie im Licht des § 864a ABGB unbedenklich.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 101/03i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 101/03i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117759

Dokumentnummer

JJR_20030527_OGH0002_0010OB00101_03I0000_003

Rechtssatz für 1Ob101/03i

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0117760

Geschäftszahl

1Ob101/03i

Entscheidungsdatum

27.05.2003

Norm

ABGB §879 BIIm

Rechtssatz

In der vertraglichen Überwälzung der Aufschließungskosten auf die Wohnungseigentumsbewerber (bei als Festpreis vereinbartem Kaufpreis) liegt keine unangemessene (sittenwidrige) einseitige Leistungsbestimmung auf Grund überragender Gestaltungsmacht des Vertragspartners, weil die Aufschließungskosten auf der Grundlage der Vorschreibung bzw der Verrechnung durch die Behörden bzw von Unternehmen, die die Aufschließung vorgenommen haben, in Rechnung gestellt wurden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 101/03i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 101/03i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117760

Dokumentnummer

JJR_20030527_OGH0002_0010OB00101_03I0000_004