Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob26/70 1Ob90/71 5Ob15...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007484

Geschäftszahl

1Ob26/70; 1Ob90/71; 5Ob158/71; 5Ob287/71; 8Ob293/71; 4Ob382/71; 7Ob70/72; 6Ob261/72; 1Ob238/72 (1Ob239/72); 1Ob9/73; 7Ob93/73; 4Ob75/73; 6Ob141/73; 4Ob313/73; 5Ob188/73; 6Ob108/73; 7Ob75/74; 1Ob34/74; 6Ob144/74 (6Ob145/74); 6Ob246/74; 7Ob179/75; 5Ob253/75 (5Ob254/75); 1Ob645/76; 5Ob701/76; 5Ob702/76; 4Ob126/76; 6Ob618/77; 1Ob575/78 (1Ob576/78); 7Ob581/78; 2Ob532/78; 6Ob693/78; 5Ob302/79; 3Ob525/78; 7Ob549/79; 6Ob739/79; 7Ob63/79; 8Ob64/80; 3Ob599/79; 4Ob83/80; 4Ob46/80; 6Ob2/81; 4Ob67/81; 8Ob146/81; 8Ob3/82; 3Ob537/82; 7Ob702/81; 2Ob185/82 (2Ob240/82); 2Ob509/83; 5Ob778/82; 4Ob523/83; 8Ob602/84; 7Ob704/84; 2Ob512/85; 7Ob547/86; 7Ob34/86; 7Ob682/86; 8Ob703/86; 4Ob379/87; 6Ob683/87; 10ObS92/88; 2Ob30/88 (2Ob31/88); 4Ob514/89 (4Ob515/89); 6Ob552/89; 8Ob640/89 (8Ob641/89); 7Ob729/89; 7Ob518/90; 9ObA233/90; 10ObS119/91; 9ObA112/92; 5Ob1524/92; 9ObA116/92; 8Ob508/93; 10ObS192/94; 4Ob2022/96y; 2Ob2343/96i; 10ObS351/98k; 5Ob47/99v; 9Ob165/00f; 10Ob87/01v; 8ObA163/01f; 1Ob242/01x; 7Ob51/01b; 7Ob122/02w; 9ObA151/02z; 1Ob10/03g; 7Ob112/04b; 8Ob160/06x; 1Ob108/07z; 2Ob155/08w; 2Ob194/08f; 5Ob278/08f; 6Ob38/10x; 3Ob101/10i; 1Ob169/10z; 9ObA5/11t; 3Ob201/11x; 16Ok7/11 (16Ok8/11, 16Ok9/11, 16Ok10/11, 16Ok11/11, 16Ok12/11, 16Ok13/11); 1Ob70/11t; 1Ob108/11f; 3Ob76/12s; 3Ob228/12v; 3Ob108/13y; 16Ok8/13 (16Ok9/13); 3Ob24/14x; 10ObS91/14a; 10Ob50/14x; 7Ob3/15i; 10Ob83/14z; 10Ob81/14f; 7Ob52/15w; 7Ob35/15w; 10Ob60/15v; 1Ob164/15x; 16Ok4/15x; 3Ob31/16d; 7Ob33/16b; 18OCg3/16i; 16Ok11/16b; 7Ob44/17x; 6Ob207/17k; 7Ob213/18a

Entscheidungsdatum

31.03.1970

Norm

AußStrG §16 BII2l
AußStrG 2005 §57 Z1
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z1 AIA6
ZPO §477 Abs1 Z9 D9

Rechtssatz

Der Nichtigkeitsgrund der mangelnden Begründung ist nur dann gegeben, wenn die Entscheidung gar nicht oder so unzureichend begründet ist, dass sie sich nicht überprüfen lässt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 26/70
    Entscheidungstext OGH 31.03.1970 1 Ob 26/70
  • 1 Ob 90/71
    Entscheidungstext OGH 13.05.1971 1 Ob 90/71
  • 5 Ob 158/71
    Entscheidungstext OGH 30.06.1971 5 Ob 158/71
  • 5 Ob 287/71
    Entscheidungstext OGH 03.11.1971 5 Ob 287/71
  • 8 Ob 293/71
    Entscheidungstext OGH 23.11.1971 8 Ob 293/71
  • 4 Ob 382/71
    Entscheidungstext OGH 25.01.1972 4 Ob 382/71
  • 7 Ob 70/72
    Entscheidungstext OGH 15.03.1972 7 Ob 70/72
    Beisatz: Schmerzengeldbemessung. (T1)
  • 6 Ob 261/72
    Entscheidungstext OGH 21.12.1972 6 Ob 261/72
  • 1 Ob 238/72
    Entscheidungstext OGH 17.01.1973 1 Ob 238/72
    Beisatz: Die Nichtbeachtung tatsächlicher Behauptungen könnte zwar unter Umständen eine Mangelhaftigkeit des Verfahrens oder einen Feststellungsmangel, nicht aber eine Nichtigkeit des Verfahrens begründen. (T2)
  • 1 Ob 9/73
    Entscheidungstext OGH 21.03.1973 1 Ob 9/73
  • 7 Ob 93/73
    Entscheidungstext OGH 09.05.1973 7 Ob 93/73
  • 4 Ob 75/73
    Entscheidungstext OGH 09.10.1973 4 Ob 75/73
  • 6 Ob 141/73
    Entscheidungstext OGH 08.11.1973 6 Ob 141/73
  • 4 Ob 313/73
    Entscheidungstext OGH 11.12.1973 4 Ob 313/73
  • 5 Ob 188/73
    Entscheidungstext OGH 09.01.1974 5 Ob 188/73
  • 6 Ob 108/73
    Entscheidungstext OGH 10.05.1973 6 Ob 108/73
    Beisatz: Übergehen von Beweisanträgen allenfalls eine Mangelhaftigkeit. (T3)
  • 7 Ob 75/74
    Entscheidungstext OGH 25.04.1974 7 Ob 75/74
  • 1 Ob 34/74
    Entscheidungstext OGH 22.05.1974 1 Ob 34/74
  • 6 Ob 144/74
    Entscheidungstext OGH 10.10.1974 6 Ob 144/74
  • 6 Ob 246/74
    Entscheidungstext OGH 12.12.1974 6 Ob 246/74
  • 7 Ob 179/75
    Entscheidungstext OGH 16.10.1975 7 Ob 179/75
  • 5 Ob 253/75
    Entscheidungstext OGH 20.01.1976 5 Ob 253/75
  • 1 Ob 645/76
    Entscheidungstext OGH 30.06.1976 1 Ob 645/76
  • 5 Ob 701/76
    Entscheidungstext OGH 02.11.1976 5 Ob 701/76
    Beisatz: Nichtigkeit auch bei Fehlen konkreter Gründe für eine konkrete Entscheidung (Fasching IV 139). (T4)
  • 5 Ob 702/76
    Entscheidungstext OGH 13.12.1976 5 Ob 702/76
  • 4 Ob 126/76
    Entscheidungstext OGH 01.02.1977 4 Ob 126/76
  • 6 Ob 618/77
    Entscheidungstext OGH 02.06.1977 6 Ob 618/77
  • 1 Ob 575/78
    Entscheidungstext OGH 22.05.1978 1 Ob 575/78
  • 7 Ob 581/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 7 Ob 581/78
    Beis wie T3
  • 2 Ob 532/78
    Entscheidungstext OGH 12.10.1978 2 Ob 532/78
  • 6 Ob 693/78
    Entscheidungstext OGH 23.11.1978 6 Ob 693/78
  • 5 Ob 302/79
    Entscheidungstext OGH 20.03.1979 5 Ob 302/79
  • 3 Ob 525/78
    Entscheidungstext OGH 28.03.1979 3 Ob 525/78
  • 7 Ob 549/79
    Entscheidungstext OGH 07.11.1979 7 Ob 549/79
  • 6 Ob 739/79
    Entscheidungstext OGH 21.11.1979 6 Ob 739/79
  • 7 Ob 63/79
    Entscheidungstext OGH 20.12.1979 7 Ob 63/79
    SZ 52/196
  • 8 Ob 64/80
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 8 Ob 64/80
  • 3 Ob 599/79
    Entscheidungstext OGH 23.04.1980 3 Ob 599/79
  • 4 Ob 83/80
    Entscheidungstext OGH 01.07.1980 4 Ob 83/80
  • 4 Ob 46/80
    Entscheidungstext OGH 13.01.1981 4 Ob 46/80
    Veröff: RdA 1982,313
  • 6 Ob 2/81
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 6 Ob 2/81
  • 4 Ob 67/81
    Entscheidungstext OGH 07.07.1981 4 Ob 67/81
  • 8 Ob 146/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 146/81
  • 8 Ob 3/82
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 3/82
  • 3 Ob 537/82
    Entscheidungstext OGH 12.05.1982 3 Ob 537/82
    Auch; Beisatz: Eine nicht jeden Beschwerdepunkt eigens behandelnde und damit unter Umständen nicht ganz zureichende Entscheidungsbegründung kann höchstens eine einfache, nicht aber auch eine mit Nichtigkeit bedrohte Mangelhaftigkeit des Verfahrens begründen (EFSlg 35053 ua). (T5)
  • 7 Ob 702/81
    Entscheidungstext OGH 28.07.1982 7 Ob 702/81
  • 2 Ob 185/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 2 Ob 185/82
  • 2 Ob 509/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 509/83
  • 5 Ob 778/82
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 5 Ob 778/82
  • 4 Ob 523/83
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 4 Ob 523/83
  • 8 Ob 602/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 602/84
  • 7 Ob 704/84
    Entscheidungstext OGH 17.01.1985 7 Ob 704/84
  • 2 Ob 512/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 2 Ob 512/85
  • 7 Ob 547/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 547/86
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 34/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 34/86
  • 7 Ob 682/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 7 Ob 682/86
  • 8 Ob 703/86
    Entscheidungstext OGH 22.01.1987 8 Ob 703/86
  • 4 Ob 379/87
    Entscheidungstext OGH 17.11.1987 4 Ob 379/87
  • 6 Ob 683/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 6 Ob 683/87
  • 10 ObS 92/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 10 ObS 92/88
    Auch
  • 2 Ob 30/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 2 Ob 30/88
  • 4 Ob 514/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 4 Ob 514/89
  • 6 Ob 552/89
    Entscheidungstext OGH 13.04.1989 6 Ob 552/89
  • 8 Ob 640/89
    Entscheidungstext OGH 08.09.1989 8 Ob 640/89
    Auch
  • 7 Ob 729/89
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 7 Ob 729/89
  • 7 Ob 518/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 518/90
  • 9 ObA 233/90
    Entscheidungstext OGH 26.09.1990 9 ObA 233/90
  • 10 ObS 119/91
    Entscheidungstext OGH 23.04.1991 10 ObS 119/91
  • 9 ObA 112/92
    Entscheidungstext OGH 27.05.1992 9 ObA 112/92
    Beisatz: Nur der Mangel der Gründe, nicht aber eine mangelhafte Begründung, bildet daher diesen Nichtigkeitsgrund. (T6)
  • 5 Ob 1524/92
    Entscheidungstext OGH 24.03.1992 5 Ob 1524/92
  • 9 ObA 116/92
    Entscheidungstext OGH 08.07.1992 9 ObA 116/92
    Auch
  • 8 Ob 508/93
    Entscheidungstext OGH 28.01.1993 8 Ob 508/93
    Auch
  • 10 ObS 192/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 10 ObS 192/94
  • 4 Ob 2022/96y
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2022/96y
    Vgl auch
  • 2 Ob 2343/96i
    Entscheidungstext OGH 18.12.1997 2 Ob 2343/96i
    Auch; Beisatz: Dieser Fall ist aber nur dann gegeben, wenn konkrete Gründe für die Entscheidung fehlen und nur allgemeine Wendungen gebraucht werden, also eine Scheinbegründung vorliegt. (T7)
  • 10 ObS 351/98k
    Entscheidungstext OGH 09.02.1999 10 ObS 351/98k
    Beis wie T6
  • 5 Ob 47/99v
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 5 Ob 47/99v
    Vgl auch
  • 9 Ob 165/00f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 9 Ob 165/00f
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 10 Ob 87/01v
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 10 Ob 87/01v
  • 8 ObA 163/01f
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 8 ObA 163/01f
  • 1 Ob 242/01x
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 1 Ob 242/01x
    Beisatz: Ebensowenig wie etwa ein Urteil nichtig ist, weil einzelne potentiell entscheidungswesentliche Feststellungen fehlen, ist eine Entscheidung im Ablehnungsverfahren mit Nichtigkeit behaftet, die sich nur mit einzelnen geltend gemachten Ablehnungsgründen auseinandersetzt. Hier wie dort ist maßgeblich, ob der Mangel so gravierend ist, dass eine Überprüfung der Entscheidung nicht mit Sicherheit vorgenommen werden kann. (T8)
  • 7 Ob 51/01b
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 51/01b
    Auch
  • 7 Ob 122/02w
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 122/02w
    Beis wie T6
  • 9 ObA 151/02z
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 151/02z
  • 1 Ob 10/03g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 10/03g
    Auch; Beisatz: Es begründet keine Mangelhaftigkeit, wenn das Gericht zweiter Instanz die gesamten erstgerichtlichen Feststellungen übernimmt und in Ansehung der Details auf die Ausführungen des Erstgerichts verweist. (T9)
  • 7 Ob 112/04b
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 112/04b
    Auch; Veröff: SZ 2004/94
  • 8 Ob 160/06x
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 Ob 160/06x
  • 1 Ob 108/07z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 108/07z
  • 2 Ob 155/08w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 155/08w
    Auch; Beis auch wie T7
  • 2 Ob 194/08f
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 194/08f
  • 5 Ob 278/08f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 5 Ob 278/08f
    Vgl aber; Beisatz: § 59 Abs 2 AußStrG verpflichtet das Rekursgericht (nur) zu einem Bewertungsausspruch. Eine Begründung für diese Bewertung mag im Einzelfall zur Vermeidung eines Verdachts auf einen Ermessensexzess angezeigt sein, ist aber nicht zwingend vorgesehen. Demnach liegt im Fehlen, einer Begründung für den Bewertungsausspruch keine Nichtigkeit. (T10)
  • 6 Ob 38/10x
    Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 38/10x
  • 3 Ob 101/10i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 101/10i
  • 1 Ob 169/10z
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 169/10z
  • 9 ObA 5/11t
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 ObA 5/11t
  • 3 Ob 201/11x
    Entscheidungstext OGH 08.11.2011 3 Ob 201/11x
  • 16 Ok 7/11
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 16 Ok 7/11
    Vgl auch
  • 1 Ob 70/11t
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 70/11t
  • 1 Ob 108/11f
    Entscheidungstext OGH 26.07.2011 1 Ob 108/11f
  • 3 Ob 76/12s
    Entscheidungstext OGH 14.06.2012 3 Ob 76/12s
  • 3 Ob 228/12v
    Entscheidungstext OGH 20.02.2013 3 Ob 228/12v
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 108/13y
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 108/13y
  • 16 Ok 8/13
    Entscheidungstext OGH 14.02.2014 16 Ok 8/13
    Auch; Veröff: SZ 2014/9
  • 3 Ob 24/14x
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 24/14x
  • 10 ObS 91/14a
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 ObS 91/14a
  • 10 Ob 50/14x
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 Ob 50/14x
  • 7 Ob 3/15i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 3/15i
  • 10 Ob 83/14z
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 83/14z
  • 10 Ob 81/14f
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 81/14f
    Beis wie T5
  • 7 Ob 52/15w
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 52/15w
  • 7 Ob 35/15w
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 35/15w
  • 10 Ob 60/15v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2015 10 Ob 60/15v
    Auch
  • 1 Ob 164/15x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 164/15x
  • 16 Ok 4/15x
    Entscheidungstext OGH 01.12.2015 16 Ok 4/15x
  • 3 Ob 31/16d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 31/16d
    Auch
  • 7 Ob 33/16b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 33/16b
  • 18 OCg 3/16i
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 18 OCg 3/16i
    Auch; Beisatz: Hier: Mangelhafte Begründung eines Schiedsspruchs als Aufhebungsgrund bejaht. (T11); Veröff: SZ 2016/102
  • 16 Ok 11/16b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2016 16 Ok 11/16b
    Auch; Veröff: SZ 2016/142
  • 7 Ob 44/17x
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 44/17x
  • 6 Ob 207/17k
    Entscheidungstext OGH 17.01.2018 6 Ob 207/17k
    Auch; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: § 500a ZPO sieht zudem eine Begründungserleichterung für das Berufungsgericht vor. (T12)
  • 7 Ob 213/18a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 7 Ob 213/18a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0007484

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19700331_OGH0002_0010OB00026_7000000_001

Rechtssatz für 3Ob2101/96h 8Ob94/97z 6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0106426

Geschäftszahl

3Ob2101/96h; 8Ob94/97z; 6Ob230/01v; 1Ob10/03g; 8Ob39/16t

Entscheidungsdatum

12.06.1996

Norm

ABGB §94
ABGB §140 Ac

Rechtssatz

Wird der Unterhalt in natura geleistet, liegt eine Verletzung der Unterhaltspflicht vor, wenn der Wert der dem Unterhaltsberechtigten zugekommenen Unterhaltsleistungen unter jenem Betrag liegt, der ihm nach dem Gesetz als Geldunterhalt gebühren würde, wobei unbedeutende Abweichungen vernachlässigt werden können.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 2101/96h
    Entscheidungstext OGH 12.06.1996 3 Ob 2101/96h
  • 8 Ob 94/97z
    Entscheidungstext OGH 17.04.1997 8 Ob 94/97z
  • 6 Ob 230/01v
    Entscheidungstext OGH 31.01.2002 6 Ob 230/01v
    Auch
  • 1 Ob 10/03g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 10/03g
  • 8 Ob 39/16t
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 8 Ob 39/16t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106426

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.09.2016

Dokumentnummer

JJR_19960612_OGH0002_0030OB02101_96H0000_001

Entscheidungstext 1Ob10/03g

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

EFSlg 103.290 = EFSlg 106.688

Geschäftszahl

1Ob10/03g

Entscheidungsdatum

28.01.2003

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schlosser als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Gerstenecker, Dr. Rohrer, Dr. Zechner und Univ. Doz. Dr. Bydlinski als weitere Richter in der Rechtssache der gefährdeten Partei Helga Z*****, vertreten durch Dr. Johannes Patzak, Rechtsanwalt in Wien, wider den Gegner der gefährdeten Partei Mag. Robert Z*****, vertreten durch Dr. Margit Kaufmann, Rechtsanwältin in Wien, wegen Ehescheidung und Unterhalts, hier: Erlassung einer einstweiligen Verfügung (Streitwert EUR 30.522,59) infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der gefährdeten Partei gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 6. November 2002, GZ 45 R 510/02m-30, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs der gefährdeten Partei wird gemäß §§ 402 Abs 4 und 78 EO iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Wird der Unterhalt in natura geleistet, so liegt eine Verletzung der Unterhaltspflicht dann vor, wenn der Wert der dem Unterhaltsberechtigten zukommenden Unterhaltsleistungen unter jenem Betrag liegt, der ihm nach dem Gesetz als Geldunterhalt gebühren würde, wobei unbedeutende Abweichungen vernachlässigt werden können (EFSlg 82.451 ua).

Der (wohl als Mängelrüge verstandenen) Ansicht der Rechtsmittelwerberin, die vom Rekursgericht angestellte Berechnung der durchschnittlichen Höhe der Naturalunterhaltsleistungen sei nicht nachvollziehbar, ist nicht zu folgen. So begründet es nach ständiger Rechtsprechung keine Mangelhaftigkeit, wenn das Gericht zweiter Instanz die gesamten erstgerichtlichen Feststellungen übernimmt und in Ansehung der Details auf die Ausführungen des Erstgerichts verweist (vgl nur SZ 52/196). Ausgehend von diesen Feststellungen ergibt die Addition der auf Seite 5 des angefochtenen Beschlusses angeführten und (mit Ausnahme der als Monatsleistungen ausgewiesenen Posten) durch zwölf gebrochenen Werte bei Ausführung der dort beschriebenen Rechenschritte den in der Rekursentscheidung richtig angeführten Durchschnittswert des Naturalunterhalts von rund ATS 15.500. Es ist somit durchaus erkennbar, aus welchen Teilbeträgen sich diese Summe errechnet, weshalb auch die Höhe der in dieser Summe enthaltenen Bausparprämien von durchschnittlich ATS 1.333,33 monatlich augenscheinlich ist.

Selbst bei Abzug dieses Betrags von dem von den Vorinstanzen ermittelten Durchschnittswert ergibt ein Vergleich der sonst angenommenen Naturalleistungen zuzüglich der regelmäßigen Geldzuwendungen von zumindest ATS 10.800 monatlich mit dem ermittelten (unbekämpften) Unterhaltsanspruch (ATS 22.600 monatlich) keine Minderleistung des Gegners der gefährdeten Partei. Ob mit der Einbeziehung der Dotierung von Bausparverträgen in die Ermittlung der Naturalunterhaltsleistung von der höchstgerichtlichen Rechtsprechung abgegangen wurde, kann deshalb dahingestellt bleiben, weil auch ohne Berücksichtigung der Bausparprämien der geschuldete Unterhalt (regelmäßig) geleistet wird. Auch diese Frage stellt daher keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung iSd § 528 Abs 1 ZPO dar.

Einer weiteren Begründung bedarf dieser Beschluss nicht (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).

Textnummer

E68348

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:0010OB00010.03G.0128.000

Im RIS seit

27.02.2003

Zuletzt aktualisiert am

13.01.2011

Dokumentnummer

JJT_20030128_OGH0002_0010OB00010_03G0000_000