Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob363/54 7Ob189/73 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007041

Geschäftszahl

1Ob363/54; 7Ob189/73; 2Ob525/87; 4Ob545/87; 7Ob603/89; 8Ob1520/93; 10Ob227/97y; 4Ob133/00p; 9Ob82/01a; 6Ob66/02b; 6Ob281/01v; 6Ob233/02m; 7Ob64/03t; 9ObA14/03d; 2Ob63/03h; 3Ob29/04t; 1Ob39/06a; 6Ob182/06t; 10Ob79/16i

Entscheidungsdatum

19.05.1954

Norm

AußStrG §9 A2e

Rechtssatz

Gegenschrift zum Rekurs im Außerstreitverfahren.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 363/54
    Entscheidungstext OGH 19.05.1954 1 Ob 363/54
  • 7 Ob 189/73
    Entscheidungstext OGH 28.11.1973 7 Ob 189/73
    Vgl auch; Beisatz: Das Außerstreitverfahren kennt im allgemeinen weder eine Zustellung des Rekurses an den Gegner noch eine Gegenschrift des letzteren und bestimmt auch keine Frist für die Vorlage einer solchen (vgl Ott, Rechtsfürsorgeverfahren, 235 und 250). Eine Gegenäußerung ist daher nur in den vom Gesetz selbst bestimmten Ausnahmefällen des § 16 Abs 3 NWG und des § 30 Abs 4 EisbEG zulässig (vgl Fasching 4/387). (T1)
  • 2 Ob 525/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1987 2 Ob 525/87
    Vgl; Beisatz: Eine Rekursbeantwortung ist als unzulässig zurückzuweisen, wenn sie im gegenständlichen Verfahren im Gesetz nicht vorgesehen ist. (T2)
  • 4 Ob 545/87
    Entscheidungstext OGH 30.07.1987 4 Ob 545/87
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz hier: Kein zweiseitiges Revisionsrekursverfahren bei Anträgen auf Bestellung eines Heiratsgutes. (T3)
  • 7 Ob 603/89
    Entscheidungstext OGH 15.06.1989 7 Ob 603/89
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Im Außerstreitverfahren sind Rekurse und Revisionsrekurse grundsätzlich nicht zweiseitig; für das Rechtsmittelverfahren gegen Beschlüsse über die Pflege und Erziehung besteht keine gesetzliche Ausnahme. (T4)
  • 8 Ob 1520/93
    Entscheidungstext OGH 18.02.1993 8 Ob 1520/93
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz hier: Pflegschaftsverfahren (T5)
  • 10 Ob 227/97y
    Entscheidungstext OGH 16.09.1997 10 Ob 227/97y
    Beisatz: Hier: Streit zwischem Erben und Testamentsvollstrecker hinsichtlich der Besorgung und Verwaltung des Nachlasses nach § 145 AußStrG iVm § 810 ABGB. (T6)
  • 4 Ob 133/00p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 4 Ob 133/00p
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Adoption. (T7)
  • 9 Ob 82/01a
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 9 Ob 82/01a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Benützungsregelungsstreitigkeit, die mangels Vorliegens von Wohnungseigentum nicht unter die in § 26 Abs 1 Z 3 WEG genannten Angelegenheiten der Miteigentümer und Wohnungseigentümer eingeordnet werden kann - einseitiges Rekursverfahren. (T8)
  • 6 Ob 66/02b
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 66/02b
    Vgl; Beisatz: Das Rekursverfahren im außerstreitigen Verfahren ist grundsätzlich nicht zweiseitig. (T9)
  • 6 Ob 281/01v
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 281/01v
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T9; Beisatz: Im Verfahren wegen Bestellung eines Heiratsgutes ist das Rekursverfahren im Hinblick auf Art 6 Abs 1 EMRK zweiseitig. (T10); Veröff: SZ 2002/93
  • 6 Ob 233/02m
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 6 Ob 233/02m
    Vgl auch; Beisatz: Das Rekursverfahren im außerstreitigen Verfahren ist grundsätzlich einseitig. (T11)
  • 7 Ob 64/03t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2003 7 Ob 64/03t
    Vgl auch; Beisatz: Das Revisionsrekursverfahren im außerstreitigen Verfahren ist grundsätzlich einseitig. Ausnahmen davon können sich aber aus der notwendigen Wahrung des rechtlichen Gehörs ergeben (RIS-Justiz RS0007056). (T12); Veröff: SZ 2003/46
  • 9 ObA 14/03d
    Entscheidungstext OGH 07.05.2003 9 ObA 14/03d
    Vgl auch
  • 2 Ob 63/03h
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 2 Ob 63/03h
    Vgl auch
  • 3 Ob 29/04t
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 3 Ob 29/04t
    Vgl auch; Beis wie T11; Beisatz: Der Grundsatz der Waffengleichheit fordert die Einbeziehung des Gegners nicht, wenn ohnehin das Rechtsmittel zurückgewiesen oder diesem nicht Folge gegeben wird. (T13)
  • 1 Ob 39/06a
    Entscheidungstext OGH 04.04.2006 1 Ob 39/06a
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Rechtslage vor AußStrG 2005 anzuwenden (§ 203 Abs 7 AußStrG 2005). (T14)
  • 6 Ob 182/06t
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 182/06t
    Vgl auch; Beisatz: Bereits zur Rechtslage vor dem AußStrG BGBlINr. 2003/111 mußte einem Rechtsmittelwerber nicht (unbedingt) Gelegenheit zur Gegenäußerung zur Beantwortung seines Rechtsmittels durch den Gegner gewährt werden; sein rechtliches Gehör war bereits durch die Einbringung seiner Rechtsmittelschrift gewahrt. Daran hat sich durch §15 AußStrG 2005 im Grundsätzlichen nichts geändert, auch wenn es im Einzelfall zur Wahrung des rechtlichen Gehörs durchaus notwendig sein kann, einen Rechtsmittelwerber zu konkreten Punkten der Rechtsmittelbeantwortung seines Gegners Stellung nehmen zu lassen. Dies wird in der Regel aber Tatfragen betreffen. (T15)
  • 10 Ob 79/16i
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 79/16i
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T15

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0007041

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.04.2017

Dokumentnummer

JJR_19540519_OGH0002_0010OB00363_5400000_001

Rechtssatz für 6Ob591/83 8Ob545/83 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007056

Geschäftszahl

6Ob591/83; 8Ob545/83; 6Ob17/84; 8Ob514/86; 7Ob653/89; 6Ob2398/96g; 6Ob260/97x; 4Ob133/00p; 8Ob162/00g; 6Ob66/02b; 6Ob233/02m; 7Ob64/03t; 6Ob174/04p

Entscheidungsdatum

17.03.1983

Norm

AußStrG §9 A2e
AußStrG §9 A2g
AußStrG §9 B2
AußStrG §10 A
AußStrG §10 B
AußStrG §14 A4
AußStrG §14 A5

Rechtssatz

Wenn eine Rechtsmittelbeantwortung in einem nur nach dem ersten Hauptstück des Außerstreitgesetzes geregelten Rechtsmittelverfahren auch nicht vorgesehen ist, so macht dies alleine einen Schriftsatz des Gegners des Rechtsmittelwerbers zu dessen Rechtsmittel noch nicht unzulässig. Eine Rechtsmittelgegenschrift kann vielmehr in jenen Fällen, in denen das Rechtsmittel nach § 10 AußStrG zulässige Neuerungen enthält, zweckmäßig und unter Umständen sogar zur Wahrung des rechtlichen Gehörs notwendig sein.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 591/83
    Entscheidungstext OGH 17.03.1983 6 Ob 591/83
  • 8 Ob 545/83
    Entscheidungstext OGH 03.11.1983 8 Ob 545/83
    Auch
  • 6 Ob 17/84
    Entscheidungstext OGH 27.09.1984 6 Ob 17/84
  • 8 Ob 514/86
    Entscheidungstext OGH 13.02.1986 8 Ob 514/86
    Auch
  • 7 Ob 653/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 7 Ob 653/89
    Vgl auch; Beisatz hier: An der Zurückweisung der Rekursbeantwortung bestehen keine Bedenken. (T1)
  • 6 Ob 2398/96g
    Entscheidungstext OGH 10.04.1997 6 Ob 2398/96g
    nur: Eine Rechtsmittelgegenschrift kann in jenen Fällen, in denen das Rechtsmittel nach § 10 AußStrG zulässige Neuerungen enthält, zweckmäßig und unter Umständen sogar zur Wahrung des rechtlichen Gehörs notwendig sein. (T2)
  • 6 Ob 260/97x
    Entscheidungstext OGH 16.10.1997 6 Ob 260/97x
    nur T2; Veröff: SZ 70/211
  • 4 Ob 133/00p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 4 Ob 133/00p
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 73/84
  • 8 Ob 162/00g
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 8 Ob 162/00g
  • 6 Ob 66/02b
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 66/02b
    Auch; Beisatz: Diese Ausnahme besteht von der grundsätzlichen Einseitigkeit des Rekursverfahrens. Nur wenn der Rechtsmittelgegner neuen Sachverhaltsbehauptungen des Rekurswerbers entgegentreten können soll, nicht aber dann, wenn der Rekurswerber nur neue Rechtsausführungen machte. (T3)
  • 6 Ob 233/02m
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 6 Ob 233/02m
    nur T2
  • 7 Ob 64/03t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2003 7 Ob 64/03t
    Vgl auch; Veröff: SZ 2003/46
  • 6 Ob 174/04p
    Entscheidungstext OGH 23.09.2004 6 Ob 174/04p
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0007056

Dokumentnummer

JJR_19830317_OGH0002_0060OB00591_8300000_001

Rechtssatz für 6Ob2274/96x 6Ob38/98a 6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0107895

Geschäftszahl

6Ob2274/96x; 6Ob38/98a; 6Ob225/98a; 6Ob45/00m; 6Ob168/02b; 6Ob233/02m

Entscheidungsdatum

13.02.1997

Norm

AußStrG §9 J1
FBG §15
FBG §18
HGB §30

Rechtssatz

Es kann nicht bezweifelt werden, daß mit der Eintragung einer Firma, die mit einer schon im Firmenbuch eingetragenen Firma verwechselt werden könnte, das Ausschließlichkeitsrecht des eingetragenen Firmenträgers betroffen ist. Es liegt zwar keine Verletzung des eingetragenen Firmenrechts des älteren Firmenträgers vor, dieser hat aber ein rechtliches Interesse an der Beseitigung der Eintragung der neuen Firma wegen seines eingetragenen Rechts. Die Rekurslegitimation ist daher nicht aus dem Grund des § 18 FBG, sondern wegen Vorliegens des rechtlichen Interesses nach § 15 FBG und § 9 AußStrG zu bejahen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 2274/96x
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 6 Ob 2274/96x
  • 6 Ob 38/98a
    Entscheidungstext OGH 19.03.1998 6 Ob 38/98a
  • 6 Ob 225/98a
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 225/98a
  • 6 Ob 45/00m
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 6 Ob 45/00m
  • 6 Ob 168/02b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 168/02b
    Auch
  • 6 Ob 233/02m
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 6 Ob 233/02m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107895

Dokumentnummer

JJR_19970213_OGH0002_0060OB02274_96X0000_001