Rechtssatz für 1Ob176/98h 7Ob120/98t 2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0110646

Geschäftszahl

1Ob176/98h; 7Ob120/98t; 2Ob99/97s; 7Ob66/01h; 6Ob104/01i; 7Ob171/02a; 2Ob122/05p

Entscheidungsdatum

01.12.2005

Rechtssatz

Zum Vereinsmodell bei Teilzeitnutzungsverträgen (Time-Sharing).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 120/98t
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 120/98t
    Beisatz: Bei der vereinsrechtlichen Konstruktion erwirbt der Verein ein Fruchtgenußrecht an den Ferienwohnungen, die den Vereinsmitgliedern jährlich für eine im voraus bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt werden. Die Mitglieder zahlen einen einmaligen Betrag für den Erwerb der Mitgliedschaft und damit des Ferienwohnrechts. Daneben wird jährlich ein bestimmter Betrag für die laufenden Erhaltungskosten und Verwaltungskosten eingehoben. (T1)
  • 1 Ob 176/98h
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 176/98h
    Veröff: SZ 71/141
  • 2 Ob 99/97s
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 99/97s
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Die pauschale Unterwerfung jeglicher Time-Sharing-Verträge - ohne Berücksichtigung ihrer näheren vertraglichen Gestaltung - unter die Genehmigungspflicht nach § 19 lit c KGVG 1994 ist zu weitgehend. (T2)
  • 7 Ob 66/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
    Beis wie T1
  • 6 Ob 104/01i
    Entscheidungstext OGH 06.06.2001 6 Ob 104/01i
    Vgl auch
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 122/05p
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 2 Ob 122/05p
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Das den Verbraucher in erster Linie interessierende Nutzungsrecht an der Ferienwohnung, das mit der Vereinsmitgliedschaft untrennbar verbunden ist und - wie hier - durch Überlassung eines Fruchtgenussrechts (zur Ausübung) „verdinglicht" werden kann, ist nach seinem Inhalt ein befristetes Gebrauchsrecht an fremder Sache, also Miete, die aus wichtigem Grund gekündigt werden kann. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110646

Dokumentnummer

JJR_19980825_OGH0002_0010OB00176_98H0000_003

Rechtssatz für 1Ob2088/96g 7Ob120/98t...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0107389

Geschäftszahl

1Ob2088/96g; 7Ob120/98t; 7Ob66/01h; 6Ob104/01i; 1Ob279/01p; 7Ob171/02a; 3Ob153/04b; 6Ob77/08d

Entscheidungsdatum

05.06.2008

Rechtssatz

Bei den Time-Sharing-Verträgen erwirbt der Kunde regelmäßig gegen ein voraus zu leistendes Entgelt ein - sowohl in dessen Gesamtdauer wie auch auf zeitlich bestimmte Nutzungseinheiten je Kalenderjahr - beschränktes Nutzungsrecht an einer Ferienimmobilie. Derartige Verträge kommen in den verschiedensten rechtlichen Varianten vor. Diese reichen von Miteigentum oder Fruchtgenuss an einer Liegenschaft oder dem Modell der Ausgabe von Aktien an einem Unternehmen, das Eigentümer der Ferienimmobilie ist, über Vereinssysteme oder Clubsysteme und Treuhandmodelle bis hin zu Mietverträgen und Beherbergungsverträgen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 2088/96g
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 1 Ob 2088/96g
    Veröff: SZ 70/45
  • 7 Ob 120/98t
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 120/98t
    Auch
  • 7 Ob 66/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
    Auch
  • 6 Ob 104/01i
    Entscheidungstext OGH 06.06.2001 6 Ob 104/01i
    Vgl auch; Beisatz: Das den Verbraucher in erster Linie interessierende Nutzungsrecht an der Ferienwohnung, dem Hotelzimmer und ähnlichem ist nach seinem Inhalt ein befristetes Gebrauchsrecht an fremder Sache, also Miete. (T1); Beisatz: Dass der Unternehmer eines Timesharingvertrages neben der Einräumung des Nutzungsrechts noch zu anderen Nebenleistungen verpflichtet ist, schadet der Beurteilung des Vertrages nach der Hauptsache (als Mietvertrag) genausowenig wie der Umstand, dass neben dem bei Vertragsbeginn zu leistenden Preis zusätzliche Zahlungen für die Betriebskosten vereinbart wurden. Derartige Zusatzkosten stehen der Qualifikation eines Teilzeitnutzungsvertrages nicht entgegen, sie sind auch nach der Rechtslage vor dem TNG für die Qualifikation des Beherbergungsvertrages nach seiner Hauptsache nicht maßgeblich. (T2)
  • 1 Ob 279/01p
    Entscheidungstext OGH 22.03.2002 1 Ob 279/01p
    Vgl auch; Beisatz: Das Nutzungsrecht an einer Ferienwohnung ist nach seinem Inhalt ein befristetes Gebrauchsrecht an fremder Sache, bei Entgeltlichkeit also Miete. (T3)
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Vgl auch
  • 3 Ob 153/04b
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 3 Ob 153/04b
    Vgl auch; Beisatz: Auch bei solchen Verträgen kommt es auf die Abmachungen im Einzelfall an, von denen die jeweilige rechtliche Einordnung abhängt. (T4)
  • 6 Ob 77/08d
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 6 Ob 77/08d
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107389

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2008

Dokumentnummer

JJR_19970318_OGH0002_0010OB02088_96G0000_001

Rechtssatz für 2Ob141/53 8Ob78/70 6Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032766

Geschäftszahl

2Ob141/53; 8Ob78/70; 6Ob15/75; 1Ob655/82; 8Ob554/84; 7Ob171/02a; 6Ob296/05p; 8Ob70/08i; 7Ob13/09a; 3Ob246/09m

Entscheidungsdatum

24.03.2010

Rechtssatz

Während bei der Zession an Zahlungsstatt dem Gläubiger nur der Regress nach Paragraph 1397, ABGB bleibt, ist bei Zession zahlungshalber der Rückgriff auf die ursprüngliche Schuld zulässig und die ursprüngliche Forderung nur bis zu einem vergeblichen Eintreibungsversuch gestundet. In letzterem Fall hat der Forderungsüberträger darzutun, dass und inwieweit der Forderungsübernehmer nur infolge seiner Säumnis aus der übertragenen Forderung nicht hat Befriedigung finden können.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 141/53
    Entscheidungstext OGH 03.06.1953 2 Ob 141/53
    Veröff: SZ 26/142
  • 8 Ob 78/70
    Entscheidungstext OGH 14.04.1970 8 Ob 78/70
    nur: Während bei der Zession an Zahlungsstatt dem Gläubiger nur der Regress nach § 1397 ABGB bleibt, ist bei Zession zahlungshalber der Rückgriff auf die ursprüngliche Schuld zulässig und die ursprüngliche Forderung nur bis zu einem vergeblichen Eintreibungsversuch gestundet. (T1) Veröff: SZ 43/73 = EvBl 1970/327 S 577 = QuHGZ 1971 H1/77
  • 6 Ob 15/75
    Entscheidungstext OGH 20.03.1975 6 Ob 15/75
    Auch; Beisatz: Der Zessionar darf erst dann auf die ursprüngliche Forderung zurückgreifen, wenn er sich mit der nötigen Sorgfalt also ernstlich bemüht hat, die Forderung einzutreiben; dabei hat er dieselbe Sorgfalt anzuwenden, die er in seinen eigenen Angelegenheiten anzuwenden pflegt und muss sodann bei der Klageführung gegen den Zedenten diesbezügliche Tatsachenbehauptungen aufstellen. (T2) Veröff: EvBl 1976/34 S 72 = JBl 1975,603
  • 1 Ob 655/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 655/82
    Ähnlich; nur T1; Beisatz: Der Rückgriff auf die ursprüngliche Forderung gegen den Beklagten begründet allerdings die Verpflichtung, die abgetretene Forderung bei Zahlung der Schuld rückzuübertragen. (T3)
  • 8 Ob 554/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 554/84
    Auch
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Vgl auch; nur T1
  • 6 Ob 296/05p
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 296/05p
    Beisatz: Ob der Zessionar im Rahmen seiner ernstlichen Bemühungen zur Einziehung der abgetretenen Forderung auch zur Klagsführung verpflichtet ist, kann nur nach der Lage des einzelnen Falles beurteilt werden. Eine voraussichtlich aussichtslose Klagsführung kann jedoch nicht verlangt werden. (T4)
  • 8 Ob 70/08i
    Entscheidungstext OGH 05.08.2008 8 Ob 70/08i
    Vgl; Beisatz: Im Allgemeinen erfolgt die Zession einer Forderung (hier: Bauträger gegen Baugesellschaft) zur Befriedigung einer anderen Forderung (hier: Erwerber gegen Bauträger) im Zweifel nur zahlungshalber. Der Rückgriff auf die ursprüngliche Forderung ist dabei grundsätzlich weiter möglich. Die ursprüngliche Forderung ist nur bis zu einem vergeblichen Eintreibungsversuch gestundet. Der Gläubiger muss sich mit der nötigen Sorgfalt ernstlich bemüht haben, die Forderung beim neuen Schuldner einzutreiben. Ob dazu auch eine Klagsführung erforderlich ist, hängt von den konkreten vertraglichen Regelungen ab. (T5); Beisatz: Hier: Zur Rechtsnatur der Zession nach § 16 BTVG. (T6); Bem: Siehe auch RS0123876. (T7)
  • 7 Ob 13/09a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 13/09a
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 3 Ob 246/09m
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 3 Ob 246/09m
    nur T1; Veröff: SZ 2010/25

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0032766

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.02.2013

Dokumentnummer

JJR_19530603_OGH0002_0020OB00141_5300000_001

Rechtssatz für 7Ob275/62 (7Ob276/62) 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032572

Geschäftszahl

7Ob275/62 (7Ob276/62); 8Ob78/70; 1Ob50/73; 5Ob687/77; 6Ob574/81; 5Ob528/82; 8Ob554/84; 4Ob126/85; 7Ob171/02a; 6Ob25/03z; 8Ob70/08i; 8Ob48/12k

Entscheidungsdatum

24.04.2012

Rechtssatz

Die Zession erfolgt im Zweifel zahlungshalber.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 275/62
    Entscheidungstext OGH 26.09.1962 7 Ob 275/62
  • 8 Ob 78/70
    Entscheidungstext OGH 14.04.1970 8 Ob 78/70
    Veröff: SZ 43/73 = EvBl 1970/327 S 577 = QuHGZ 1971 H1/77
  • 1 Ob 50/73
    Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 50/73
  • 5 Ob 687/77
    Entscheidungstext OGH 30.05.1978 5 Ob 687/77
  • 6 Ob 574/81
    Entscheidungstext OGH 03.06.1981 6 Ob 574/81
  • 5 Ob 528/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1982 5 Ob 528/82
    Veröff: JBl 1983,595
  • 8 Ob 554/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 554/84
  • 4 Ob 126/85
    Entscheidungstext OGH 30.09.1986 4 Ob 126/85
    Beisatz: Der Rückgriff auf die ursprüngliche Forderung ist daher möglich. (T1)
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 25/03z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2003 6 Ob 25/03z
  • 8 Ob 70/08i
    Entscheidungstext OGH 05.08.2008 8 Ob 70/08i
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Zur Rechtsnatur der Zession nach § 16 BTVG. (T2); Beisatz: Die ursprüngliche Forderung ist nur bis zu einem vergeblichen Eintreibungsversuch gestundet. (T3); Bem: Siehe auch RS0123876. (T4)
  • 8 Ob 48/12k
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 8 Ob 48/12k
    Beis wie T1; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0032572

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.05.2012

Dokumentnummer

JJR_19620926_OGH0002_0070OB00275_6200000_002

Rechtssatz für 1Ob712/86 6Ob594/88 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0011877

Geschäftszahl

1Ob712/86; 6Ob594/88; 4Ob506/89; 8Ob678/90; 8Ob1531/91; 8Ob551/91; 5Ob291/00f; 7Ob66/01h; 7Ob142/02m; 7Ob171/02a; 5Ob262/02v; 6Ob140/05i; 2Ob122/05p; 7Ob58/06i; 1Ob93/07v; 1Ob11/08m; 9Ob16/08f; 5Ob170/08y; 9ObA16/09g; 5Ob131/10s; 2Ob161/09d; 5Ob193/12m; 1Ob247/12y

Entscheidungsdatum

14.03.2013

Rechtssatz

Dem Fruchtnießer stehen als Rechtsbesitzer alle Nutzungsbefugnisse und Verwaltungsbefugnisse und damit auch das Recht zur Vermietung und Verpachtung der Sache zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 712/86
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 712/86
    Veröff: SZ 60/28 = JBl 1987,376
  • 6 Ob 594/88
    Entscheidungstext OGH 16.05.1988 6 Ob 594/88
  • 4 Ob 506/89
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 4 Ob 506/89
  • 8 Ob 678/90
    Entscheidungstext OGH 13.12.1990 8 Ob 678/90
    Auch; Veröff: WoBl 1992,11
  • 8 Ob 1531/91
    Entscheidungstext OGH 08.05.1991 8 Ob 1531/91
    Beisatz: Das bloße Recht auf die Erträgnisse einer Sache gibt nicht das Recht, die Sache auch zu verwalten. (T1)
  • 8 Ob 551/91
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 8 Ob 551/91
    Beisatz: Sein Bestandnehmer wird gemäß § 2 Abs 1 MRG Hauptmieter. (T2) Veröff: ImmZ 1993,22
  • 5 Ob 291/00f
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 5 Ob 291/00f
    Vgl
  • 7 Ob 66/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
    Auch
  • 7 Ob 142/02m
    Entscheidungstext OGH 08.07.2002 7 Ob 142/02m
    Beis wie T2
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Auch
  • 5 Ob 262/02v
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 5 Ob 262/02v
    Auch; nur: Dem Fruchtnießer stehen als Rechtsbesitzer alle Nutzungsbefugnisse und Verwaltungsbefugnisse zu. (T3); Veröff: SZ 2004/23
  • 6 Ob 140/05i
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 140/05i
    Auch; Beisatz: Dem Fruchtnießer steht die volle Nutzung des herrschenden Grundstücks unter Schonung der Substanz zu; er ist zur Ausübung der Nutzungs- und Verwaltungsbefugnisse in Bezug auf dieses Grundstück berechtigt und kann auch Eingriffe Dritter in sein Fruchtgenussrecht abwehren. (T4); Veröff: SZ 2005/104
  • 2 Ob 122/05p
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 2 Ob 122/05p
    Auch; Beisatz: Hier: Vereinsrechtliche Konstruktion eines Time-Sharingvertrags. (T5)
  • 7 Ob 58/06i
    Entscheidungstext OGH 21.06.2006 7 Ob 58/06i
  • 1 Ob 93/07v
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 93/07v
    Auch; Beisatz: Das Benützungsentgelt steht dem Fruchtnießer zu. (T6)
  • 1 Ob 11/08m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 11/08m
    Auch; nur T3; Beisatz: Der Eigentümer einer mit einem Fruchtgenussrecht belasteten Eigentumswohnung hat kein Recht auf die Benutzung (und Verwaltung) des Wohnungseigentumsobjekts selbst. Ebensowenig kommen ihm Rechte in Ansehung der allgemeinen Teile der Liegenschaft zu, sind doch auch die insoweit bestehenden Nutzungsrechte an das Recht zur (ausschließlichen) Nutzung eines bestimmten Wohnungseigentumsobjekts gebunden. (T7)
    Beisatz: Erstreckt sich das Fruchtgenussrecht auf einen gesamten, mit dem Wohnungseigentum an einer bestimmten Wohnung verbundenen Miteigentumsanteil, kommen dem Fruchtgenussberechtigten nach außen hin - und auch im Verhältnis zu den übrigen Wohnungseigentümern - die Rechte eines Wohnungseigentümers zu. (T8)
  • 9 Ob 16/08f
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 Ob 16/08f
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2008/145
  • 5 Ob 170/08y
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 170/08y
    Vgl
  • 9 ObA 16/09g
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 16/09g
    Auch; Beisatz: Der intabulierte Fruchtnießer einer Liegenschaft übernimmt auch das Hausbesorgerdienstverhältnis. (T9)
  • 5 Ob 131/10s
    Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 131/10s
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Das bloße Recht auf Erträgnisse einer Sache kommt einem Fruchtgenussrecht nicht gleich. (T10)
  • 2 Ob 161/09d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 161/09d
    Auch; ähnlich wie T7 nur: Der Eigentümer einer mit einem Fruchtgenussrecht belasteten Eigentumswohnung hat kein Recht auf die Benutzung (und Verwaltung) des Wohnungseigentumsobjekts selbst. (T11)
    Beisatz: Der Eigentümer ist von der Nutzung und Verwaltung der Liegenschaft ausgeschlossen. (T12)
  • 5 Ob 193/12m
    Entscheidungstext OGH 23.10.2012 5 Ob 193/12m
    Auch; nur T3; Ähnlich Beis wie T7; Ähnlich Beis wie T11; Ähnlich Beis wie T12
  • 1 Ob 247/12y
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 247/12y
    Auch; nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0011877

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2013

Dokumentnummer

JJR_19870218_OGH0002_0010OB00712_8600000_002

Rechtssatz für 1Ob55/81 7Ob513/85 6Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0011626

Geschäftszahl

1Ob55/81; 7Ob513/85; 6Ob633/85; 5Ob144/91; 7Ob603/94; 2Ob99/97s; 7Ob66/01h; 6Ob104/01i; 5Ob193/02x; 7Ob171/02a; 5Ob227/02x; 3Ob268/03y; 2Ob122/05p; 5Ob214/08v; 5Ob106/09p; 1Ob185/10b; 5Ob157/13v

Entscheidungsdatum

21.02.2014

Rechtssatz

Die Übertragung eines Fruchtnießungsrechts der Ausübung nach mit dinglicher Wirkung ist allgemein zulässig.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 55/81
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 55/81
  • 7 Ob 513/85
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 7 Ob 513/85
    Beisatz: Oder mit obligatorischer Wirkung. Bei gänzlicher oder teilweiser Überlassung des Fruchtbezuges an den Eigentümer der dienenden Sache ist fraglich, ob nicht ein gänzlicher oder teilweiser Verzicht des Fruchtgenussberechtigten vorliegt. (T1)
  • 6 Ob 633/85
    Entscheidungstext OGH 03.10.1985 6 Ob 633/85
    Vgl auch; Beisatz: Hier: (schlüssige) Genehmigung eines vom Verpflichteten abgeschlossenen Bestandvertrages durch jemand, der, wenigstens der Ausübung nach in die Rechte eines Fruchtnießers auch ohne bücherliche Eintragung eingetreten ist. (T2)
  • 5 Ob 144/91
    Entscheidungstext OGH 22.10.1991 5 Ob 144/91
  • 7 Ob 603/94
    Entscheidungstext OGH 29.11.1995 7 Ob 603/94
    Auch
  • 2 Ob 99/97s
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 99/97s
    Auch
  • 7 Ob 66/01h
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 66/01h
    Auch
  • 6 Ob 104/01i
    Entscheidungstext OGH 06.06.2001 6 Ob 104/01i
    Auch
  • 5 Ob 193/02x
    Entscheidungstext OGH 01.10.2002 5 Ob 193/02x
    Beis wie T1 nur: Bei gänzlicher oder teilweiser Überlassung des Fruchtbezuges an den Eigentümer der dienenden Sache ist fraglich, ob nicht ein gänzlicher oder teilweiser Verzicht des Fruchtgenussberechtigten vorliegt. (T3)
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Auch
  • 5 Ob 227/02x
    Entscheidungstext OGH 05.11.2002 5 Ob 227/02x
    Beisatz: Wobei das Recht des Überträgers eingetragen bleibt und das Recht nur mit Zustimmung des Überträgers und des Übernehmers gelöscht werden kann. (T4)
  • 3 Ob 268/03y
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 268/03y
    nur: Die Übertragung eines Fruchtnießungsrechts ist allgemein zulässig. (T5)
    Veröff: SZ 2004/13
  • 2 Ob 122/05p
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 2 Ob 122/05p
    Beisatz: Auch der Substanz nach. (T6)
  • 5 Ob 214/08v
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 214/08v
    Beis wie T6
  • 5 Ob 106/09p
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 106/09p
    Beisatz: Es entspricht ganz herrschender Ansicht, dass die gänzliche oder teilweise Übertragung des Fruchtgenussrechts, zu ideellen oder realen Teilen, mit dinglicher oder auch obligatorischer Wirkung, auch an den Eigentümer der dienenden Sache zulässig ist. Ob dies uno actu, etwa durch einen Vorbehalt von Nutzungsrechten durch den Liegenschaftseigentümer, oder in zwei Rechtsgeschäften geschieht, ist grundsätzlich belanglos. (T7)
  • 1 Ob 185/10b
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 185/10b
    Beis wie T1; Beis wie T7 nur: Es entspricht ganz herrschender Ansicht, dass die gänzliche oder teilweise Übertragung des Fruchtgenussrechts, zu ideellen oder realen Teilen, mit dinglicher oder auch obligatorischer Wirkung, auch an den Eigentümer der dienenden Sache zulässig ist. (T8)
  • 5 Ob 157/13v
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 157/13v
    Vgl auch; nur T5; Beis wie T6; Veröff: SZ 2014/13

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0011626

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2016

Dokumentnummer

JJR_19820217_OGH0002_0010OB00055_8100000_003

Rechtssatz für 1Ob36/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0011721

Geschäftszahl

1Ob36/82; 1Ob5/85; 1Ob2099/96z; 1Ob2003/96g; 5Ob78/99b; 1Ob277/00t; 7Ob171/02a; 5Ob195/02s; 5Ob125/04z; 5Ob78/07t; 8Ob50/07x; 6Ob166/08t; 5Ob2/15b

Entscheidungsdatum

19.05.2015

Norm

ABGB §485 Satz1
  1. ABGB § 485 heute
  2. ABGB § 485 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Keine Grunddienstbarkeit kann ohne Zustimmung des Verpflichteten auf eine andere Person oder ein anderes herrschendes Grundstück übertragen werden. Es steht nur den Beteiligten frei, die Servitut aufzuheben und an ihrer Stelle eine andere zu begründen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 36/82
    Entscheidungstext OGH 24.01.1983 1 Ob 36/82
    Veröff: SZ 56/11 = JBl 1985,32
  • 1 Ob 5/85
    Entscheidungstext OGH 20.03.1985 1 Ob 5/85
    Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 36/82
  • 1 Ob 2099/96z
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2099/96z
    nur: Keine Grunddienstbarkeit kann ohne Zustimmung des Verpflichteten auf eine andere Person oder ein anderes herrschendes Grundstück übertragen werden. (T1)
  • 1 Ob 2003/96g
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2003/96g
    nur T1
  • 5 Ob 78/99b
    Entscheidungstext OGH 13.04.1999 5 Ob 78/99b
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 277/00t
    Entscheidungstext OGH 27.02.2001 1 Ob 277/00t
    nur T1; Beisatz: Ohne Einwilligung kann daher die reguläre Grunddienstbarkeit als ein der Sache anhaftendes Recht nur zusammen mit dem herrschenden Gut übertragen werden. (T2); Veröff: SZ 74/33
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Vgl auch; nur T1
  • 5 Ob 195/02s
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 5 Ob 195/02s
    Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Auch § 31 Krnt Wald-, Weide- und ForstdienstbarkeitenG (LGBl Nr 41/1920) derogiert § 485 ABGB nicht. Die Zustimmung der Agrarbehörde ist alleine nicht ausreichend. (T3)
  • 5 Ob 125/04z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2004 5 Ob 125/04z
    Beis wie T2
  • 5 Ob 78/07t
    Entscheidungstext OGH 04.06.2007 5 Ob 78/07t
    nur T1
  • 8 Ob 50/07x
    Entscheidungstext OGH 16.01.2008 8 Ob 50/07x
    Vgl; Beisatz: Rechte aus Grundservituten können ohne das herrschende Grundstück nicht vertraglich an Dritte abgetreten werden, geht es doch um die Wahrung der Interessen des herrschenden Grundstücks und soll dies für das betroffene „dienende" Grundstück in gleicher Weise abgegrenzt sein. (T4)
  • 6 Ob 166/08t
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 166/08t
    Vgl; Beis wie T4
  • 5 Ob 2/15b
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 5 Ob 2/15b
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0011721

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.10.2023

Dokumentnummer

JJR_19830124_OGH0002_0010OB00036_8200000_001

Rechtssatz für 5Ob135/61; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0014205

Geschäftszahl

5Ob135/61; 5Ob169/63; 5Ob15/64; 6Ob117/64; 7Ob281/64; 6Ob239/65; 5Ob88/66; 8Ob186/66; 8Ob255/66; 1Ob60/67; 8Ob208/67; 1Ob232/67; 4Ob307/68; 5Ob339/68; 4Ob342/69; 2Ob267/69; 1Ob92/70; 6Ob127/70; 5Ob138/70; 7Ob121/70; 8Ob241/70; 6Ob140/71; 4Ob82/71; 5Ob215/71; 7Ob23/72; 7Ob235/72 (7Ob236/72); 4Ob511/73; 7Ob134/73; 7Ob222/73; 2Ob28/74; 1Ob55/74; 4Ob562/74; 7Ob256/74; 7Ob24/75; 7Ob28/75; 7Ob59/75; 7Ob67/75; 5Ob20/75; 1Ob51/75; 4Ob503/76; 7Ob519/76; 7Ob577/76; 4Ob543/76; 7Ob620/76 (7Ob621/76-7Ob630/76); 5Ob616/76; 5Ob696/76; 6Ob620/77; 7Ob627/77 (7Ob628/77); 7Ob741/77; 5Ob526/78; 6Ob789/77 (6Ob790/77-6Ob798/77); 1Ob692/78; 7Ob704/78 (7Ob705/78); 7Ob769/78; 6Ob603/79; 7Ob657/79; 7Ob33/79; 7Ob677/79; 3Ob538/78 (3Ob539/78); 4Ob76/80; 7Ob623/80; 3Ob588/80; 1Ob25/80; 7Ob67/80; 7Ob718/80; 3Ob678/80; 20B48/81; 6Ob526/81; 7Ob703/81; 8Ob518/81; 4Ob568/81; 1Ob771/81; 5Ob790/81 (5Ob791/81); 8Ob236/81; 7Ob610/82; 7Ob547/83; 4Ob76/83; 7Ob765/83; 8Ob522/83; 2Ob553/84; 7Ob583/84; 8Ob565/83; 2Ob662/84; 8Ob615/84; 4Ob2/85; 8Ob637/84; 8Ob50/85; 5Ob44/85; 2Ob530/87; 7Ob726/87; 2Ob586/87; 2Ob672/87; 6Ob526/88; 3Ob23/89; 4Ob530/89; 7Ob540/89 (7Ob541/89); 3Ob540/89; 2Ob45/89 (2Ob46/89); 3Ob143/89; 8Ob513/89; 9ObA268/90; 8Ob559/92; 7Ob6/95; 3Ob543/95; 5Ob511/96 (5Ob512/96); 1Ob2046/96f; 7Ob2044/96f; 2Ob2133/96g; 7Ob81/97f; 1Ob2409/96p; 8Ob2345/96b; 9ObA39/98w; 1Ob121/98w; 4Ob318/98p; 6Ob104/99h; 6Ob69/99m; 4Ob124/00i; 7Ob110/99y; 7Ob11/01w; 9ObA7/01x; 7Ob171/02a; 9Ob51/03w; 6Ob179/03x; 8ObA112/03h; 3Ob120/04z; 7Ob113/05a; 9ObA28/05s; 3Ob99/05p; 8ObA105/06h; 7Ob223/07f; 4Ob98/08b; 1Ob158/10g; 7Ob14/11a; 4Ob93/11x; 3Ob59/14v; 4Ob17/14z; 7Ob7/15b; 9ObA51/15p; 9Ob23/15w; 9ObA43/17i; 4Ob236/17k; 8Ob28/18b; 9ObA51/19v; 5Ob30/19a; 8ObA57/19v; 9ObA75/20z; 10Ob35/20z; 5Ob136/21t; 7Ob214/21b; 8ObA65/22z; 8Ob6/23z; 10Ob32/22m

Entscheidungsdatum

24.05.2023

Rechtssatz

Die aus einer Erklärung abzuleitenden Rechtsfolgen sind nicht danach zu beurteilen, was der Erklärende sagen wollte oder was der Erklärungsempfänger darunter verstanden hat, sondern danach, wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage zu verstehen war. Ein unentgeltlicher Verzicht auf Rechtsausübung ist nur anzunehmen, wenn sich der Verzicht aus der Erklärung unzweifelhaft ergibt.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 135/61
    Entscheidungstext OGH 26.04.1961 5 Ob 135/61
  • 5 Ob 169/63
    Entscheidungstext OGH 07.06.1963 5 Ob 169/63
  • 5 Ob 15/64
    Entscheidungstext OGH 30.01.1964 5 Ob 15/64
    nur: Ein unentgeltlicher Verzicht auf Rechtsausübung ist nur anzunehmen, wenn sich der Verzicht aus der Erklärung unzweifelhaft ergibt. (T1)
  • 6 Ob 117/64
    Entscheidungstext OGH 22.04.1964 6 Ob 117/64
    nur T1; Veröff: MietSlg 16064
  • 7 Ob 281/64
    Entscheidungstext OGH 28.10.1964 7 Ob 281/64
    Auch; nur: Die aus einer Erklärung abzuleitenden Rechtsfolgen sind nicht danach zu beurteilen, was der Erklärende sagen wollte oder was der Erklärungsempfänger darunter verstanden hat, sondern danach, wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage zu verstehen war. (T2)
  • 6 Ob 239/65
    Entscheidungstext OGH 13.10.1965 6 Ob 239/65
    nur T2; Veröff: RZ 1966,148
  • 5 Ob 88/66
    Entscheidungstext OGH 26.05.1966 5 Ob 88/66
    Teilweise gegenteilig; nur T2; Beisatz: Insbesondere ist bei Meinungsverschiedenheiten über die Bedeutung eines Ausdruckes dieser so zu verstehen, wie ihn der Empfänger der Erklärung verstehen musste. (Vertrauenstheorie, siehe Gschnitzer in Klang Kommentar 2.Auflage IV S 404). (T3)
    Veröff: MietSlg 18116
  • 8 Ob 186/66
    Entscheidungstext OGH 05.07.1966 8 Ob 186/66
    nur T1
  • 8 Ob 255/66
    Entscheidungstext OGH 04.10.1966 8 Ob 255/66
    nur T2; Beisatz: Auf die Worte kommt es nicht an. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für Verträge, sondern auch für empfangsbedürftige Willenserklärungen (zum Beispiel Aufkündigung). § 915 2. Halbsatz ABGB kommt nur zur Anwendung, wenn die Interpretation nach § 914 ABGB keine Klarheit bringt. (T4)
  • 1 Ob 60/67
    Entscheidungstext OGH 13.04.1967 1 Ob 60/67
    nur T1
  • 8 Ob 208/67
    Entscheidungstext OGH 17.10.1967 8 Ob 208/67
    nur T2
  • 1 Ob 232/67
    Entscheidungstext OGH 07.12.1967 1 Ob 232/67
    Ähnlich; nur T2; Beisatz: Die Erklärung ist für den Empfänger so verbindlich, wie er sie mit Überlegung aller Umstände und vernünftigerweise verstehen musste. (T5)
  • 4 Ob 307/68
    Entscheidungstext OGH 26.03.1968 4 Ob 307/68
    nur T2; Veröff: ÖBl 1968,80
  • 5 Ob 339/68
    Entscheidungstext OGH 12.02.1969 5 Ob 339/68
    nur T2; nur T1
  • 4 Ob 342/69
    Entscheidungstext OGH 25.11.1969 4 Ob 342/69
    nur T2
  • 2 Ob 267/69
    Entscheidungstext OGH 17.10.1969 2 Ob 267/69
    nur T1
  • 1 Ob 92/70
    Entscheidungstext OGH 14.05.1970 1 Ob 92/70
    Beisatz: "Strich machen" unter gegenseitige Forderungen in einer Lebensgemeinschaft. (T6)
  • 6 Ob 127/70
    Entscheidungstext OGH 20.05.1970 6 Ob 127/70
    nur T2; Veröff: MietSlg 22160
  • 5 Ob 138/70
    Entscheidungstext OGH 10.06.1970 5 Ob 138/70
    nur T2; Veröff: MietSlg 22469
  • 7 Ob 121/70
    Entscheidungstext OGH 08.07.1970 7 Ob 121/70
    nur T2
  • 8 Ob 241/70
    Entscheidungstext OGH 11.11.1970 8 Ob 241/70
    nur T2
  • 6 Ob 140/71
    Entscheidungstext OGH 07.07.1971 6 Ob 140/71
    nur T2
  • 4 Ob 82/71
    Entscheidungstext OGH 28.09.1971 4 Ob 82/71
    nur T2; Beisatz: Gilt auch bei einseitigen Rechtsgeschäften (Kündigung). (T7)
    Veröff: SozM IA/d,963 = Arb 8904
  • 5 Ob 215/71
    Entscheidungstext OGH 27.10.1971 5 Ob 215/71
    nur T2; Veröff: MietSlg 23080
  • 7 Ob 23/72
    Entscheidungstext OGH 09.02.1972 7 Ob 23/72
    nur T2; Beisatz: Erklärung, einen Betrag "vorzustrecken" - Darlehen (T8)
  • 7 Ob 235/72
    Entscheidungstext OGH 13.12.1972 7 Ob 235/72
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Nach der Bestimmung des § 914 ABGB kommt es nämlich nicht darauf an, wie der Erklärende seine Erklärung auffasst, maßgebend ist vielmehr, wie sein Partner diese Erklärung nach Treu und Glauben auffassen durfte. (T9)
  • 4 Ob 511/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 511/73
    nur T2; Veröff: JBl 1974,146
  • 7 Ob 134/73
    Entscheidungstext OGH 22.08.1973 7 Ob 134/73
    nur T2; nur T1; Beis wie T9
    Veröff: RdSch 1974 5,167 (Anmerkung von Frotz) = VersR 1974,609
  • 7 Ob 222/73
    Entscheidungstext OGH 21.11.1973 7 Ob 222/73
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T9
  • 2 Ob 28/74
    Entscheidungstext OGH 21.02.1974 2 Ob 28/74
    nur T2; Veröff: VersR 1975,195
  • 1 Ob 55/74
    Entscheidungstext OGH 24.04.1974 1 Ob 55/74
    nur T2
  • 4 Ob 562/74
    Entscheidungstext OGH 10.09.1974 4 Ob 562/74
    Veröff: ImmZ 1975,138 = MietSlg 26085
  • 7 Ob 256/74
    Entscheidungstext OGH 19.12.1974 7 Ob 256/74
    nur T2
  • 7 Ob 24/75
    Entscheidungstext OGH 05.02.1975 7 Ob 24/75
    nur T2
  • 7 Ob 28/75
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 7 Ob 28/75
    nur T2; Beis wie T9
    Veröff: JBl 1975,602
  • 7 Ob 59/75
    Entscheidungstext OGH 03.04.1975 7 Ob 59/75
    nur T2; Beis wie T9
  • 7 Ob 67/75
    Entscheidungstext OGH 10.04.1975 7 Ob 67/75
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 20/75
    Entscheidungstext OGH 15.04.1975 5 Ob 20/75
    nur T2
  • 1 Ob 51/75
    Entscheidungstext OGH 16.04.1975 1 Ob 51/75
    Auch; Veröff: MietSlg 27116
  • 4 Ob 503/76
    Entscheidungstext OGH 02.03.1976 4 Ob 503/76
  • 7 Ob 519/76
    Entscheidungstext OGH 01.04.1976 7 Ob 519/76
    nur T1; Veröff: SZ 49/49 = JBl 1976,588
  • 7 Ob 577/76
    Entscheidungstext OGH 13.05.1976 7 Ob 577/76
    nur T2
  • 4 Ob 543/76
    Entscheidungstext OGH 25.05.1976 4 Ob 543/76
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 620/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 7 Ob 620/76
    Ähnlich
  • 5 Ob 616/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 5 Ob 616/76
    nur T2
  • 5 Ob 696/76
    Entscheidungstext OGH 29.11.1976 5 Ob 696/76
    nur T1
  • 6 Ob 620/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 620/77
    nur T2; Beis wie T3; Veröff: HS X/XI/9
  • 7 Ob 627/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 627/77
    nur T2
  • 7 Ob 741/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 7 Ob 741/77
    nur T2
  • 5 Ob 526/78
    Entscheidungstext OGH 17.03.1978 5 Ob 526/78
    nur T2
  • 6 Ob 789/77
    Entscheidungstext OGH 20.04.1978 6 Ob 789/77
    nur T2
  • 1 Ob 692/78
    Entscheidungstext OGH 30.08.1978 1 Ob 692/78
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 704/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 7 Ob 704/78
    nur T2
  • 7 Ob 769/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1979 7 Ob 769/78
    nur T2
  • 6 Ob 603/79
    Entscheidungstext OGH 30.05.1979 6 Ob 603/79
    Beisatz: Ablösung eines Wiederkaufsrechtes. (T10)
  • 7 Ob 657/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 657/79
    nur T2
  • 7 Ob 33/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 33/79
    Beisatz: Unter Bedachtnahme auf die im redlichen Verkehr gebundenen Gewohnheiten und Gebräuche. (T11)
  • 7 Ob 677/79
    Entscheidungstext OGH 05.07.1979 7 Ob 677/79
    nur T2
  • 3 Ob 538/78
    Entscheidungstext OGH 04.07.1979 3 Ob 538/78
    nur T2
  • 4 Ob 76/80
    Entscheidungstext OGH 01.07.1980 4 Ob 76/80
    nur T1; Beis wie T7
  • 7 Ob 623/80
    Entscheidungstext OGH 28.08.1980 7 Ob 623/80
    nur T2
  • 3 Ob 588/80
    Entscheidungstext OGH 17.09.1980 3 Ob 588/80
    nur T2
  • 1 Ob 25/80
    Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 25/80
    Auch; Beisatz: Gilt auch für Aufforderungsschreiben nach § 8 AHG. (T12)
  • 7 Ob 67/80
    Entscheidungstext OGH 15.01.1981 7 Ob 67/80
    nur T1; Veröff: SZ 54/7 = ZVR 1981/255 S 344
  • 7 Ob 718/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 718/80
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T9
  • 3 Ob 678/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 3 Ob 678/80
    nur T2
  • 20 B 48/81
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 20 B 48/81
    nur T1
  • 6 Ob 526/81
    Entscheidungstext OGH 27.08.1981 6 Ob 526/81
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Entscheidend ist also, dass die sich äußerlich deckenden Erklärungen objektiv in einem einander entsprechenden Sinn zu verstehen sind (hier: Abgrenzung Dissens-Irrtum). (T13)
  • 7 Ob 703/81
    Entscheidungstext OGH 24.09.1981 7 Ob 703/81
    nur T2
  • 8 Ob 518/81
    Entscheidungstext OGH 15.10.1981 8 Ob 518/81
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 568/81
    Entscheidungstext OGH 03.11.1981 4 Ob 568/81
    nur T2
  • 1 Ob 771/81
    Entscheidungstext OGH 16.12.1981 1 Ob 771/81
    nur T2; Veröff: EvBl 1982/177 S 574 = GesRZ 1982,198
  • 5 Ob 790/81
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 5 Ob 790/81
    nur T2
  • 8 Ob 236/81
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 236/81
    Veröff: SZ 55/62
  • 7 Ob 610/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 7 Ob 610/82
    nur T2
  • 7 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 16.06.1983 7 Ob 547/83
    nur T2
  • 4 Ob 76/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 4 Ob 76/83
    nur T2
  • 7 Ob 765/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 7 Ob 765/83
    nur T2
  • 8 Ob 522/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 522/83
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 553/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 553/84
    nur T1
  • 7 Ob 583/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 583/84
    nur T2
  • 8 Ob 565/83
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 565/83
    Auch
  • 2 Ob 662/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 2 Ob 662/84
    Auch
  • 8 Ob 615/84
    Entscheidungstext OGH 25.01.1985 8 Ob 615/84
    nur T1
  • 4 Ob 2/85
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 4 Ob 2/85
    nur T2
  • 8 Ob 637/84
    Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 637/84
    Auch; nur T2; Veröff: JBl 1986,46
  • 8 Ob 50/85
    Entscheidungstext OGH 10.10.1985 8 Ob 50/85
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 44/85
    Entscheidungstext OGH 25.02.1986 5 Ob 44/85
  • 2 Ob 530/87
    Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 530/87
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 726/87
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 726/87
    nur T2
  • 2 Ob 586/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 2 Ob 586/87
    nur T2; Veröff: ÖBA 1988,623 = JBl 1989,37 = NZ 1989,39 = RdW 1988,161
  • 2 Ob 672/87
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 672/87
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 526/88
    Entscheidungstext OGH 05.05.1988 6 Ob 526/88
    Auch; Beisatz: Ein widerspruchsvolles Verhalten kann daher mit der Zielsetzung einer konkludenten Verzichtsannahme nicht im Sinne des § 915 ABGB ausgelegt werden. (T14)
  • 3 Ob 23/89
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 3 Ob 23/89
    nur T1
  • 4 Ob 530/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 530/89
    nur T2
  • 7 Ob 540/89
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 7 Ob 540/89
    Auch; Beisatz: Hier: Zu berücksichtigen sind nicht nur der bloße Wortlaut der Verzichtserklärung, sondern auch jene Umstände unter denen die Verzichtserklärung abgegeben worden ist. (T15)
  • 3 Ob 540/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 3 Ob 540/89
    Auch; Veröff: JBl 1989,724
  • 2 Ob 45/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 2 Ob 45/89
    nur T2; Veröff: ZVR 1990/81 S 229
  • 3 Ob 143/89
    Entscheidungstext OGH 24.01.1990 3 Ob 143/89
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 513/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 513/89
    nur T2
  • 9 ObA 268/90
    Entscheidungstext OGH 07.11.1990 9 ObA 268/90
    Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T16)
    Beisatz: Verzicht auf Rückforderung überhöhter Akontozahlungen. (T17)
  • 8 Ob 559/92
    Entscheidungstext OGH 21.05.1992 8 Ob 559/92
    nur T2
  • 7 Ob 6/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 7 Ob 6/95
    Auch; Beisatz: Es kommt vielmehr auf das Verständnis an, da ein redlicher Erklärungsempfänger von dieser Erklärung gewinnen durfte. (T18)
  • 3 Ob 543/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 3 Ob 543/95
    Auch; nur T2
  • 5 Ob 511/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 5 Ob 511/96
    Vgl auch; Beis wie T13; Beisatz: Es liegt also ein allenfalls zur Anfechtung des Vertrages berechtigender Irrtum und nicht Dissens (der gemäß § 869 ABGB einen Vertrag erst gar nicht entstehen ließe) vor, wenn bei nur einer der Parteien das Gewollte mit dem Erklärten übereinstimmt. Deckt sich das subjektive Verständnis auch nur einer der Vertragsparteien mit dem objektiven Vertragssinn, dann kommt der Vertrag nach Maßgabe dieser objektiven Vertragsinterpretation zustande. (T19)
  • 1 Ob 2046/96f
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2046/96f
    nur T2
  • 7 Ob 2044/96f
    Entscheidungstext OGH 12.02.1997 7 Ob 2044/96f
    nur T2
  • 2 Ob 2133/96g
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 2133/96g
    nur T2
  • 7 Ob 81/97f
    Entscheidungstext OGH 21.05.1997 7 Ob 81/97f
    Vgl; Beis wie T18
  • 1 Ob 2409/96p
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 2409/96p
    Auch; Beisatz: Es kommt darauf an wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage durch einen redlichen, verständigen Menschen zu verstehen war. (T20)
    Veröff: SZ 70/198
  • 8 Ob 2345/96b
    Entscheidungstext OGH 16.10.1997 8 Ob 2345/96b
    Vgl aber; Beis wie T3
  • 9 ObA 39/98w
    Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 39/98w
    nur T1
  • 1 Ob 121/98w
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 121/98w
    nur T2; Beisatz: Bei Unklarheiten kommt vor allem dem Geschäftszweck und der Interessenlage Bedeutung zu. (T21)
    Beisatz: Hier: Einlösungszusage nach dem Scheckeinlösungs-Abkommen. (T22)
    Veröff: SZ 71/193
  • 4 Ob 318/98p
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 318/98p
    Auch; nur T2; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 6 Ob 104/99h
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 6 Ob 104/99h
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T20; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Auslegung einer Konkurrenzklausel und einer vertraglichen Vorabzustimmung des Vermieters für bauliche Veränderungen am Mietobjekt. (T23)
  • 6 Ob 69/99m
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 6 Ob 69/99m
    Auch; Beisatz: Bei der Auslegung von Ausschreibungsbedingungen, kommt es darauf an, wie diese bei objektiver Beurteilung der Sache vom Bieter zu verstehen waren, wobei bei Unklarheiten vor allem dem Geschäftszweck, der redlicherweise der Erklärung zu unterstellen ist, und der Interessenlage Bedeutung zukommt. (T24)
  • 4 Ob 124/00i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 4 Ob 124/00i
    nur T2; Beis wie T20
  • 7 Ob 110/99y
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 7 Ob 110/99y
    nur T2; Beisatz: Der Vertrauenstheorie entspricht es, dass eine Willenserklärung grundsätzlich und im Zweifel als im eigenen Namen abgegeben gilt, so dass, wer in fremdem Namen handeln will, dies eindeutig zum Ausdruck bringen muss. (T25)
    Beisatz: Es kommt auf die objektive Erklärungsbedeutung nicht an, wenn der Empfänger den Willen des Erklärenden erkennt oder erkennen muss. (T26)
  • 7 Ob 11/01w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 11/01w
    nur T2; Beis wie T21
  • 9 ObA 7/01x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 9 ObA 7/01x
    nur T2
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Auch; Anmerkung: Der ursprüngliche Teilsatz T27 wurde mangels inhaltlichen Bezugs zum Rechtssatz gelöscht. - Juni 2019 (T27)
    Beis wie T20
  • 9 Ob 51/03w
    Entscheidungstext OGH 04.06.2003 9 Ob 51/03w
    Auch; nur T2; Beisatz: Es kommt darauf an, welche Schlüsse der Adressat als redlicher Erklärungsempfänger (nach Treu und Glauben) unter Berücksichtigung aller Umstände abzuleiten berechtigt war. (T28)
    Beisatz: Maßgeblicher Beurteilungszeitpunkt ist jener des Empfangs der Willenserklärung. (T29)
  • 6 Ob 179/03x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 179/03x
  • 8 ObA 112/03h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 ObA 112/03h
    nur T2
  • 3 Ob 120/04z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 120/04z
    Auch; nur T2; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 7 Ob 113/05a
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 113/05a
    Auch
  • 9 ObA 28/05s
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 ObA 28/05s
    nur T2
  • 3 Ob 99/05p
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 3 Ob 99/05p
    Auch; nur T2; Beis wie T28
  • 8 ObA 105/06h
    Entscheidungstext OGH 27.06.2007 8 ObA 105/06h
    Auch; Beisatz: Weder ist die subjektive Absicht des Erklärungsempfängers noch jene des Erklärenden allein entscheidend; bei Uneinigkeit ist die Erklärung vielmehr so zu verstehen, wie ein redlicher Erklärungsempfänger die Erklärung verstehen konnte. (T30)
  • 7 Ob 223/07f
    Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 223/07f
    nur T1
  • 4 Ob 98/08b
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 98/08b
    Auch; Beis wie T24
  • 1 Ob 158/10g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 1 Ob 158/10g
    nur T2; Beis wie T11
  • 7 Ob 14/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 14/11a
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 93/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 93/11x
    Vgl auch; nur T2; Beis ähnlich wie T11; Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T30; Beisatz: Für die Auslegung sind auch die von einer Partei in Werbeunterlagen getätigten Äußerungen heranzuziehen. (T31)
    Beisatz: Hier: Vertragsauslegung zur Beurteilung, ob ein aliud geliefert wurde (MEL‑Zertifikat [ADC] statt Aktie). (T32)
  • 3 Ob 59/14v
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 59/14v
    Auch; Beis wie T20
  • 4 Ob 17/14z
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 17/14z
    nur T1
  • 7 Ob 7/15b
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 7/15b
  • 9 ObA 51/15p
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 51/15p
    Auch; Beis wie T21
  • 9 Ob 23/15w
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 23/15w
    Auch; nur T2
  • 9 ObA 43/17i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 43/17i
    Auch
  • 4 Ob 236/17k
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 236/17k
    Auch
  • 8 Ob 28/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 28/18b
    Beis wie T28
  • 9 ObA 51/19v
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 ObA 51/19v
    Auch; Beis wie T30
  • 5 Ob 30/19a
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 30/19a
    nur T2
  • 8 ObA 57/19v
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 ObA 57/19v
    Beis wie T30
  • 9 ObA 75/20z
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 9 ObA 75/20z
    Vgl; nur T2; Beis wie T20
  • 10 Ob 35/20z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2021 10 Ob 35/20z
  • 5 Ob 136/21t
    Entscheidungstext OGH 28.09.2021 5 Ob 136/21t
    Vgl; Beis wie T24
  • 7 Ob 214/21b
    Entscheidungstext OGH 28.09.2022 7 Ob 214/21b
    Beis wie T24
  • 8 ObA 65/22z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2022 8 ObA 65/22z
    nur T2
  • 8 Ob 6/23z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.05.2023 8 Ob 6/23z
  • 10 Ob 32/22m
    Entscheidungstext OGH 28.03.2023 10 Ob 32/22m
    vgl; Beisatz nur wie T30

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0014205

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.07.2023

Dokumentnummer

JJR_19610426_OGH0002_0050OB00135_6100000_001

Rechtssatz für 1Ob183/98p; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0111140

Geschäftszahl

1Ob183/98p; 2Ob290/01p; 7Ob171/02a; 8Ob79/12v; 5Ob142/12m; 5Ob120/23t

Entscheidungsdatum

19.12.2023

Rechtssatz

Die Leistung an Zahlungs Statt (datio in solutum) ist die mit Willen beider Parteien anstelle der ursprünglichen Leistung tretende Erfüllungshandlung, die zugleich die Leistungspflicht ändert. Das Schuldverhältnis erlischt durch die Hingabe und Übernahme des Ersatzgegenstands (auch einer Forderung), weil sich der Gläubiger für befriedigt erklärt und somit das Gläubigerinteresse erfüllt wird.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 183/98p
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 183/98p
  • 2 Ob 290/01p
    Entscheidungstext OGH 10.10.2002 2 Ob 290/01p
    Auch
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Vgl auch
  • 8 Ob 79/12v
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 Ob 79/12v
    nur: Die Leistung an Zahlungs Statt (datio in solutum) ist die mit Willen beider Parteien anstelle der ursprünglichen Leistung tretende Erfüllungshandlung, die zugleich die Leistungspflicht ändert. (T1)
  • 5 Ob 142/12m
    Entscheidungstext OGH 18.04.2013 5 Ob 142/12m
    Auch
  • 5 Ob 120/23t
    Entscheidungstext OGH 19.12.2023 5 Ob 120/23t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111140

Im RIS seit

24.12.1998

Zuletzt aktualisiert am

31.01.2024

Dokumentnummer

JJR_19981124_OGH0002_0010OB00183_98P0000_001