Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob210/57 6Ob88/61 7Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043219

Geschäftszahl

1Ob210/57; 6Ob88/61; 7Ob115/62; 5Ob326/64; 7Ob358/65; 6Ob144/68; 6Ob83/69; 6Ob29/70; 6Ob185/70; 6Ob116/72; 1Ob511/77; 6Ob589/79; 6Ob513/80; 8Ob38/81; 7Ob705/83 (7Ob706/83); 8Ob564/84; 10ObS396/89; 10ObS260/02m; 6Ob230/04y; 7Ob103/08k; 9ObA8/11h; 9Ob28/18k; 3Ob39/19k

Entscheidungsdatum

29.05.1957

Norm

ZPO §503 Z2 C3c
ZPO §503 Z4 E4c5

Rechtssatz

Die Beurteilung, zu der der Richter im Anschluss an ein Sachverständigengutachten auf dem dem Prozessrichter vorbehaltenen Gebiete der Würdigung tatsächlicher Umstände und der Beweisergebnisse gelangt, kann in der Revisionsinstanz grundsätzlich nicht damit bekämpft werden, dass dem Gutachten vorgeworfen wird, es seien diese oder jene Behauptungen oder sonstigen Ausführungen einer Partei nicht genügend beachtet worden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 210/57
    Entscheidungstext OGH 29.05.1957 1 Ob 210/57
  • 6 Ob 88/61
    Entscheidungstext OGH 01.03.1961 6 Ob 88/61
  • 7 Ob 115/62
    Entscheidungstext OGH 05.09.1962 7 Ob 115/62
    Beisatz: Tatsächliche Kausalität. (T1)
  • 5 Ob 326/64
    Entscheidungstext OGH 17.12.1964 5 Ob 326/64
  • 7 Ob 358/65
    Entscheidungstext OGH 15.12.1965 7 Ob 358/65
    Ähnlich; Beisatz: Bewertung einer Liegenschaft. (T2)
  • 6 Ob 144/68
    Entscheidungstext OGH 22.05.1968 6 Ob 144/68
  • 6 Ob 83/69
    Entscheidungstext OGH 23.04.1969 6 Ob 83/69
    Auch
  • 6 Ob 29/70
    Entscheidungstext OGH 03.06.1970 6 Ob 29/70
  • 6 Ob 185/70
    Entscheidungstext OGH 02.09.1970 6 Ob 185/70
    Auch; Beisatz: Wenn in der Würdigung des Sachverständigen - Gutachtens kein Verstoß gegen die Denkgesetze zu erblicken und auch nicht erkennbar ist, dass der Sachverständige erheblichen Verhandlungsstoff außer acht gelassen hat, liegt die Beurteilung, zu der das Gericht auf Grund des Gutachtens gelangte, auf dem Gebiet der im Revisionsverfahren nicht mehr anfechtbaren Beweiswürdigung. (T3)
  • 6 Ob 116/72
    Entscheidungstext OGH 15.06.1972 6 Ob 116/72
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 511/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 511/77
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 589/79
    Entscheidungstext OGH 23.05.1979 6 Ob 589/79
  • 6 Ob 513/80
    Entscheidungstext OGH 16.04.1980 6 Ob 513/80
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 38/81
    Entscheidungstext OGH 07.05.1981 8 Ob 38/81
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 705/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 7 Ob 705/83
  • 8 Ob 564/84
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 8 Ob 564/84
    Auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 396/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 10 ObS 396/89
    Auch
  • 10 ObS 260/02m
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 260/02m
    Vgl; nur T3
  • 6 Ob 230/04y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 230/04y
    Auch
  • 7 Ob 103/08k
    Entscheidungstext OGH 27.08.2008 7 Ob 103/08k
    Vgl
  • 9 ObA 8/11h
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 ObA 8/11h
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 28/18k
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 28/18k
    Beis wie T3
  • 3 Ob 39/19k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2019 3 Ob 39/19k
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0043219

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19570529_OGH0002_0010OB00210_5700000_002

Rechtssatz für 5Ob321/71 4Ob335/75 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043122

Geschäftszahl

5Ob321/71; 4Ob335/75; 2Ob116/76; 8Ob231/82; 5Ob512/83; 8Ob629/86; 1Ob574/86; 7Ob629/87; 7Ob674/87 (7Ob675/87 -7Ob682/87); 10ObS146/88; 6Ob624/88; 10ObS197/88; 10ObS178/88; 2Ob590/92; 2Ob601/93; 1Ob21/95; 6Ob2176/96k; 1Ob2245/96w; 8Ob247/98a; 2Ob334/98a; 1Ob254/99f; 10Ob64/02p; 10ObS260/02m; 10ObS280/02b; 6Ob230/04y; 10Ob93/04f; 9Ob14/08m; 2Ob136/08a; 5Ob30/08k; 6Ob161/10k; 9Ob82/10i; 5Ob206/10w; 1Ob91/11f; 3Ob46/11b; 5Ob169/11f; 16Ok8/10; 4Ob93/12y; 10Ob43/12i; 1Ob59/15f; 7Ob158/15h; 1Ob31/17s; 4Ob102/17d; 5Ob103/17h; 5Ob227/17v; 5Ob170/18p; 8ObA17/19m

Entscheidungsdatum

15.02.1972

Norm

ZPO §503 Z2 C3c
ZPO §503 Z4 E4c4
ZPO §503 Z4 E4c5

Rechtssatz

Die von einem Sachverständigen (zum Beispiel bei der Ermittlung des Wertes enteigneter Grundstücke) zur Gewinnung von Tatsachenfeststellungen anzuwendenden Regeln der Wissenschaft, Sachkunde und Kunstfertigkeit sind Erfahrungsgrundsätze zur Gewinnung des Sachverhaltes; ihre Anfechtung betrifft die rechtliche Beurteilung nur insoweit, als dabei ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze und zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks unterlaufen ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 321/71
    Entscheidungstext OGH 15.02.1972 5 Ob 321/71
  • 4 Ob 335/75
    Entscheidungstext OGH 07.10.1975 4 Ob 335/75
  • 2 Ob 116/76
    Entscheidungstext OGH 13.05.1976 2 Ob 116/76
  • 8 Ob 231/82
    Entscheidungstext OGH 18.11.1982 8 Ob 231/82
    Beisatz: Soweit ein solcher Verstoß die Unrichtigkeit des Gutachtens zur Folge haben muss. (T1)
  • 5 Ob 512/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 512/83
  • 8 Ob 629/86
    Entscheidungstext OGH 18.09.1986 8 Ob 629/86
    Beis wie T1
  • 1 Ob 574/86
    Entscheidungstext OGH 22.10.1986 1 Ob 574/86
  • 7 Ob 629/87
    Entscheidungstext OGH 29.10.1987 7 Ob 629/87
    nur: Die von einem Sachverständigen (zum Beispiel bei der Ermittlung des Wertes enteigneter Grundstücke) zur Gewinnung von Tatsachenfeststellungen anzuwendenden Regeln der Wissenschaft, Sachkunde und Kunstfertigkeit sind Erfahrungsgrundsätze zur Gewinnung des Sachverhaltes. (T2)
    Beisatz: Bleibt der Sachverständige im Tatsachenbereich, können seine Schlussfolgerungen und Erkenntnisquellen nur im Rahmen unrichtiger Beweiswürdigung beziehungsweise unrichtiger Tatsachenfeststellung überprüft werden. (T3)
  • 7 Ob 674/87
    Entscheidungstext OGH 10.12.1987 7 Ob 674/87
    Auch; Beisatz: Hier: Die Ermittlung des Verkehrswertes der von der Wertminderung betroffenen Grundstücke gehört dem Tatsachenbereich. (T4)
    Veröff: SZ 60/269
  • 10 ObS 146/88
    Entscheidungstext OGH 05.07.1988 10 ObS 146/88
    nur T2; Beis wie T3; Veröff: SSV - NF 2/74
  • 6 Ob 624/88
    Entscheidungstext OGH 06.10.1988 6 Ob 624/88
    Auch; Beis wie T4
  • 10 ObS 197/88
    Entscheidungstext OGH 20.09.1988 10 ObS 197/88
    nur: Ihre Anfechtung betrifft die rechtliche Beurteilung nur insoweit, als dabei ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze und zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks unterlaufen ist. (T5)
  • 10 ObS 178/88
    Entscheidungstext OGH 20.09.1988 10 ObS 178/88
    nur T5; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 2 Ob 590/92
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 2 Ob 590/92
  • 2 Ob 601/93
    Entscheidungstext OGH 27.01.1994 2 Ob 601/93
    nur T4
  • 1 Ob 21/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 1 Ob 21/95
    Vgl; Beisatz: Die Ermittlung der Vermögensnachteile des Enteigneten gehört dem Tatsachenbereich an (hier: Vermögensnachteile des mit einem Mitbenutzungsrecht nach § 19 Abs 1 WRG Belasteten). (T6)
  • 6 Ob 2176/96k
    Entscheidungstext OGH 24.10.1996 6 Ob 2176/96k
    Auch
  • 1 Ob 2245/96w
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 1 Ob 2245/96w
    Auch; Beis wie T4 nur: Die Ermittlung des Verkehrswertes gehört dem Tatsachenbereich an. (T7)
  • 8 Ob 247/98a
    Entscheidungstext OGH 15.04.1999 8 Ob 247/98a
    Auch; nur T5
  • 2 Ob 334/98a
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 2 Ob 334/98a
    Vgl auch; Beis wie T6 nur: Die Ermittlung der Vermögensnachteile des Enteigneten gehört dem Tatsachenbereich an. (T8)
  • 1 Ob 254/99f
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 1 Ob 254/99f
    Vgl auch; Beisatz: Für die richterliche Urteilsbildung bleibt die fachliche Wertungsfrage des Sachverständigen nach der Wirksamkeit und der Zweckmäßigkeit einzelner fachbezogener Maßnahmen beziehungsweise ob diese dem Stand des ärztlichen Wissens und Könnens entsprachen Tatfrage; die Frage nach der Überzeugungskraft der Darlegungen des Sachverständigen ist eine Beweisfrage. (T9)
    Veröff: SZ 72/183
  • 10 Ob 64/02p
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 Ob 64/02p
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 10 ObS 260/02m
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 260/02m
    Auch; Beisatz: Oder erkennbar ist, dass der Sachverständige erheblichen Verhandlungsstoff außer Acht gelassen hat und dies die Unrichtigkeit des Gutachtens zur Folge hat. (T10)
  • 10 ObS 280/02b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 10 ObS 280/02b
    Auch; nur T5
  • 6 Ob 230/04y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 230/04y
    Auch
  • 10 Ob 93/04f
    Entscheidungstext OGH 11.01.2005 10 Ob 93/04f
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 9 Ob 14/08m
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 Ob 14/08m
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 136/08a
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 2 Ob 136/08a
    Vgl auch
  • 5 Ob 30/08k
    Entscheidungstext OGH 09.09.2008 5 Ob 30/08k
    Auch; Beisatz: Die Ermittlung des Verkehrswerts von Liegenschaften gehört dem Tatsachenbereich an. (T11)
    Beisatz: Bei der Ermittlung des Verkehrswerts geht es um die Ermittlung von Durchschnittspreisen, nicht aber um fallweise gezahlte Höchstpreise bei Nachbarliegenschaften. (T12)
    Bem: Verkehrswert von rückgewidmeten Liegenschaften; Entschädigung nach § 27 VlbG RaumplanungsG 1996. (T13)
  • 6 Ob 161/10k
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 161/10k
    Vgl; Beis wie T11
  • 9 Ob 82/10i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2010 9 Ob 82/10i
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T11
  • 5 Ob 206/10w
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 206/10w
    Vgl auch; nur T2; nur T5
  • 1 Ob 91/11f
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 91/11f
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T11
  • 3 Ob 46/11b
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 3 Ob 46/11b
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T11
  • 5 Ob 169/11f
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 169/11f
    Vgl; Auch Beis wie T11
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Auch; Beisatz: Die Frage der Tauglichkeit einer bestimmten wissenschaftlichen Untersuchungsmethode kann vor dem Obersten Gerichtshof releviert werden, siehe RS0127336. (T14)
    Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T15)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 4 Ob 93/12y
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 93/12y
    Vgl auch
  • 10 Ob 43/12i
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 10 Ob 43/12i
    Auch
  • 1 Ob 59/15f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 59/15f
    Beis wie T11
  • 7 Ob 158/15h
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 158/15h
    Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T11
  • 1 Ob 31/17s
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 31/17s
    Beis wie T4; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T11
  • 4 Ob 102/17d
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 102/17d
    Auch
  • 5 Ob 103/17h
    Entscheidungstext OGH 23.10.2017 5 Ob 103/17h
    Auch; Beis wie T11
  • 5 Ob 227/17v
    Entscheidungstext OGH 13.02.2018 5 Ob 227/17v
    Auch
  • 5 Ob 170/18p
    Entscheidungstext OGH 06.11.2018 5 Ob 170/18p
    Beis wie T7; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 8 ObA 17/19m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 17/19m
    Auch; nur T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0043122

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19720215_OGH0002_0050OB00321_7100000_001

Rechtssatz für 2Ob252/71 1Ob144/72 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043168

Geschäftszahl

2Ob252/71; 1Ob144/72; 4Ob520/73; 2Ob161/73; 8Ob250/73; 2Ob113/74 (2Ob114/74); 5Ob123/74; 3Ob111/74; 8Ob116/75; 5Ob644/76; 8Ob28/78; 2Ob175/78; 8Ob177/78; 6Ob589/79; 1Ob706/79; 8Ob240/79; 4Ob529/80; 3Ob544/80; 1Ob743/80; 6Ob515/81; 8Ob176/81; 8Ob95/81; 2Ob170/81; 5Ob578/82; 5Ob512/83; 2Ob569/84; 8Ob564/84; 2Ob546/85; 2Ob3/85; 8Ob629/86; 7Ob659/86; 2Ob689/86; 1Ob704/86; 10ObS146/88; 10ObS197/88; 10ObS178/88; 2Ob545/89; 10ObS260/02m; 10ObS280/02b; 10ObS274/03x; 10Ob324/02y; 16Ok1/05; 16Ok46/05; 3Ob15/09s; 7Ob81/10b (7Ob97/10f); 5Ob206/10w; 8Ob75/11d; 5Ob65/11m; 16Ok8/10; 7Ob85/12v; 7Ob145/12t; 6Ob25/12p; 10ObS54/13h; 10ObS61/13p; 10ObS95/13p; 10ObS90/13b; 16Ok6/12; 10ObS164/13k; 7Ob215/13p; 10ObS65/14b; 10ObS81/14f; 10ObS138/14p; 1Ob135/14f; 10Ob46/15k; 10ObS65/15d; 4Ob125/15h; 3Ob141/16f

Entscheidungsdatum

28.03.1972

Norm

ZPO §503 Z2 C3c
ZPO §503 Z4 E4c5

Rechtssatz

Die Würdigung der tatsächlichen Feststellungen des Gutachtens und der zur Gewinnung der Tatsachenfeststellungen vom Sachverständigen angewandten Regeln der Wissenschaft und Sachkunde, die ihrerseits Erfahrungssätze zur Gewinnung des Sachverhaltes darstellen, ist nicht unter dem Gesichtspunkt eines Verfahrensmangels anzufechten, sondern allenfalls unter dem der unrichtigen rechtlichen Beurteilung. Das ist aber nur unter der Voraussetzung möglich, dass der Sachverständige bei seinen Schlussfolgerungen gegen zwingende Denkgesetze oder gegen die objektiv überprüfbaren zwingenden Gesetze des sprachlichen Ausdruckes verstoßen hat (EvBl 1959/160, EvBl 1956/258, SZ 22/126 und anderes mehr).

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 252/71
    Entscheidungstext OGH 28.03.1972 2 Ob 252/71
  • 1 Ob 144/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 1 Ob 144/72
    Ähnlich
  • 4 Ob 520/73
    Entscheidungstext OGH 10.04.1973 4 Ob 520/73
  • 2 Ob 161/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 2 Ob 161/73
  • 8 Ob 250/73
    Entscheidungstext OGH 18.12.1973 8 Ob 250/73
  • 2 Ob 113/74
    Entscheidungstext OGH 04.04.1974 2 Ob 113/74
    Beisatz: Hier: Berechnung und Feststellung des Verdienstentgangs eines Rechtsanwaltes durch Sachverständigen. (T1)
  • 5 Ob 123/74
    Entscheidungstext OGH 29.05.1974 5 Ob 123/74
    Vgl auch
  • 3 Ob 111/74
    Entscheidungstext OGH 28.05.1974 3 Ob 111/74
  • 8 Ob 116/75
    Entscheidungstext OGH 04.06.1975 8 Ob 116/75
  • 5 Ob 644/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 5 Ob 644/76
  • 8 Ob 28/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 8 Ob 28/78
  • 2 Ob 175/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 175/78
  • 8 Ob 177/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 177/78
    Vgl
  • 6 Ob 589/79
    Entscheidungstext OGH 23.05.1979 6 Ob 589/79
  • 1 Ob 706/79
    Entscheidungstext OGH 12.11.1979 1 Ob 706/79
    Ähnlich; nur: Das ist aber nur unter der Voraussetzung möglich, daß der Sachverständige bei seinen Schlußfolgerungen gegen zwingende Denkgesetze oder gegen die objektiv überprüfbaren zwingenden Gesetze des sprachlichen Ausdruckes verstoßen hat. (T2)
    Beisatz: Hier: Im Rekursverfahren. (T3)
  • 8 Ob 240/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 240/79
  • 4 Ob 529/80
    Entscheidungstext OGH 03.06.1980 4 Ob 529/80
    nur T2
  • 3 Ob 544/80
    Entscheidungstext OGH 04.06.1980 3 Ob 544/80
    Auch
  • 1 Ob 743/80
    Entscheidungstext OGH 18.03.1981 1 Ob 743/80
    nur T2; Veröff: JBl 1982,491
  • 6 Ob 515/81
    Entscheidungstext OGH 13.07.1981 6 Ob 515/81
  • 8 Ob 176/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 176/81
    nur T2
  • 8 Ob 95/81
    Entscheidungstext OGH 03.09.1981 8 Ob 95/81
  • 2 Ob 170/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 2 Ob 170/81
  • 5 Ob 578/82
    Entscheidungstext OGH 27.04.1982 5 Ob 578/82
    nur T2
  • 5 Ob 512/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 512/83
  • 2 Ob 569/84
    Entscheidungstext OGH 05.06.1984 2 Ob 569/84
    nur T2
  • 8 Ob 564/84
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 8 Ob 564/84
    nur T2
  • 2 Ob 546/85
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 2 Ob 546/85
    nur T2
  • 2 Ob 3/85
    Entscheidungstext OGH 02.07.1985 2 Ob 3/85
    Beis wie T1 nur: Berechnung und Feststellung des Verdienstentgangs durch Sachverständigen. (T4)
  • 8 Ob 629/86
    Entscheidungstext OGH 18.09.1986 8 Ob 629/86
    Auch
  • 7 Ob 659/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 659/86
    Beisatz: § 232 Abs 2 AußStrG (T5)
  • 2 Ob 689/86
    Entscheidungstext OGH 18.11.1986 2 Ob 689/86
  • 1 Ob 704/86
    Entscheidungstext OGH 14.01.1987 1 Ob 704/86
    nur T2
  • 10 ObS 146/88
    Entscheidungstext OGH 05.07.1988 10 ObS 146/88
  • 10 ObS 197/88
    Entscheidungstext OGH 20.09.1988 10 ObS 197/88
    nur T2
  • 10 ObS 178/88
    Entscheidungstext OGH 20.09.1988 10 ObS 178/88
    nur T2; Beisatz: Beschränkt sich der Sachverständige im Rahmen seiner Erkenntnisquelle und Schlußfolgerungen auf die Beurteilung der naturwissenschaftlichen, medizinischen Kausalität und legt das Gericht diese Schlußfolgerungen seinen tatsächlichen Feststellungen zugrunde, so stellt deren Bekämpfung den irrevisiblen Anfechtungsgrund der unrichtigen Tatsachenfeststellung und Beweiswürdigung dar. (T6)
  • 2 Ob 545/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 545/89
    Veröff: JBl 1990,786
  • 10 ObS 260/02m
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 260/02m
    Auch; Beisatz: Oder erkennbar ist, dass der Sachverständige erheblichen Verhandlungsstoff außer Acht gelassen hat und dies die Unrichtigkeit des Gutachtens zur Folge hat. (T7)
  • 10 ObS 280/02b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 10 ObS 280/02b
    Auch; nur T2
  • 10 ObS 274/03x
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 10 ObS 274/03x
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 10 Ob 324/02y
    Entscheidungstext OGH 18.05.2004 10 Ob 324/02y
  • 16 Ok 1/05
    Entscheidungstext OGH 14.02.2005 16 Ok 1/05
    Auch
  • 16 Ok 46/05
    Entscheidungstext OGH 27.02.2006 16 Ok 46/05
    Beisatz: Eine Anfechtung der Ergebnisse von Sachverständigengutachten, die Tatsacheninstanzen ihren Entscheidungen zu Grunde legten, wegen unrichtiger rechtlicher Beurteilung ist nach ständiger Rechtsprechung nur insoweit möglich, als dabei dem Sachverständigen bei seinen Schlussfolgerungen ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze oder gegen objektiv überprüfbare Gesetze sprachlichen Ausdrucks unterlaufen ist. (T8)
  • 3 Ob 15/09s
    Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 15/09s
    Beisatz: Dass das Berufungsgericht das mit der Berufung des Beklagten vorgelegte Privatgutachten nicht berücksichtigt hat, begründet keinen Mangel des Berufungsverfahrens. (T9)
    Beisatz: Ein Sachverständigengutachten kann im Revisionsverfahren nur bei einem Verstoß gegen zwingende Denkgesetze angefochten werden. (T10)
  • 7 Ob 81/10b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 7 Ob 81/10b
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 206/10w
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 206/10w
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 75/11d
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 75/11d
    Auch
  • 5 Ob 65/11m
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 5 Ob 65/11m
    Vgl; Beis auch wie T10
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Die Frage der Tauglichkeit einer bestimmten wissenschaftlichen Untersuchungsmethode kann vor dem Obersten Gerichtshof releviert werden, siehe RS0127336. (T11)
    Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T12)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 7 Ob 85/12v
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 7 Ob 85/12v
    Auch
  • 7 Ob 145/12t
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 145/12t
    Auch
  • 6 Ob 25/12p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 25/12p
    Vgl
  • 10 ObS 54/13h
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 ObS 54/13h
  • 10 ObS 61/13p
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 61/13p
    Beisatz: Eine Anfechtung der Ergebnisse von Sachverständigengutachten, welche die Tatsacheninstanzen ihren Entscheidungen zugrunde legten, kann unter dem Gesichtspunkt eines Verfahrensmangels somit gar nicht erfolgen. (T13)
  • 10 ObS 95/13p
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 95/13p
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T13
  • 10 ObS 90/13b
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 90/13b
    Beis wie T8; Beis wie T13
  • 16 Ok 6/12
    Entscheidungstext OGH 02.12.2013 16 Ok 6/12
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T12
  • 10 ObS 164/13k
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 10 ObS 164/13k
    Beis wie T8
  • 7 Ob 215/13p
    Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 215/13p
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Mit Rechtsrüge wären die Gutachtensergebnisse nur bekämpfbar, wenn dabei ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze, (sonstige) Erfahrungssätze oder zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks unterlaufen wäre. (T14)
  • 10 ObS 65/14b
    Entscheidungstext OGH 17.06.2014 10 ObS 65/14b
    Vgl; Beis wie T6
  • 10 ObS 81/14f
    Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 ObS 81/14f
    Auch; Beis wie T10
  • 10 ObS 138/14p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 ObS 138/14p
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 135/14f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 135/14f
    Auch
  • 10 Ob 46/15k
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 46/15k
    Auch; Beis wie T14
  • 10 ObS 65/15d
    Entscheidungstext OGH 30.07.2015 10 ObS 65/15d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 4 Ob 125/15h
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 125/15h
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T14
  • 3 Ob 141/16f
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 141/16f
    Auch; Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0043168

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19720328_OGH0002_0020OB00252_7100000_001

Rechtssatz für 10ObS73/87 10ObS125/87...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0084563

Geschäftszahl

10ObS73/87; 10ObS125/87; 10ObS316/88; 10ObS358/88; 10ObS29/89; 10ObS60/89; 10ObS134/89; 10ObS393/89; 10ObS267/89; 10ObS169/90; 10ObS114/92; 10ObS164/92; 10ObS47/93; 10ObS44/93; 10ObS35/93; 10ObS217/93; 10ObS378/97d; 10ObS361/98f; 10ObS80/99h; 10ObS84/99x; 10ObS286/00g; 10ObS357/00y; 10ObS208/01p; 10ObS56/02m; 10ObS126/02f; 10ObS38/02i; 10ObS48/02k; 10ObS192/02m; 10ObS220/02d; 10ObS260/02m; 10ObS267/02s; 10ObS336/02p; 10ObS122/03v; 10ObS72/04t; 10ObS12/05w; 10ObS16/09i; 10ObS121/10g; 10ObS37/12g; 10ObS90/12a; 10ObS133/12z; 10ObS173/13h; 10ObS137/13i; 10ObS75/14y; 10ObS105/14k; 10ObS91/16d; 10ObS70/18v

Entscheidungsdatum

03.11.1987

Norm

ZPO §503 E4c20
ASVG §255 Abs2 Ba

Rechtssatz

Ob ein angelernter Beruf vorliegt ist eine Rechtsfrage. Grundlage für die Lösung dieser Frage bilden Feststellungen einerseits über die Anforderungen, die an einen gelernten Arbeiter in diesem Beruf üblicherweise gestellt werden und andererseits über die über Kenntnisse und Fähigkeiten, über die der Versicherte im einzelnen Fall verfügte.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 73/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 10 ObS 73/87
    Veröff: SZ 6/231 = SSV-NF 1/48
  • 10 ObS 125/87
    Entscheidungstext OGH 17.11.1987 10 ObS 125/87
  • 10 ObS 316/88
    Entscheidungstext OGH 06.12.1988 10 ObS 316/88
  • 10 ObS 358/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 10 ObS 358/88
    Auch
  • 10 ObS 29/89
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 10 ObS 29/89
  • 10 ObS 60/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 10 ObS 60/89
  • 10 ObS 134/89
    Entscheidungstext OGH 06.06.1989 10 ObS 134/89
    Vgl auch; Beisatz: Es ist aber nicht anzunehmen, dass der Gesetzgeber denjenigen, der die Kenntnisse und Fähigkeiten auf andere Art, also etwa durch eine Ausbildung im Ausland, erwarb, schlechter als denjenigen stellen wollte, dessen Kenntnisse und Fähigkeiten nur auf seine praktische Arbeit zurückgehen soferne er diese theoretischen Kenntnisse bei seiner beruflichen Tätigkeit auch praktisch anzuwenden hatte. (T1)
    Veröff: SSV-NF 3/70
  • 10 ObS 393/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 10 ObS 393/89
  • 10 ObS 267/89
    Entscheidungstext OGH 13.03.1990 10 ObS 267/89
  • 10 ObS 169/90
    Entscheidungstext OGH 29.05.1990 10 ObS 169/90
    Veröff: SSV-NF 4/80
  • 10 ObS 114/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 10 ObS 114/92
    nur: Ob ein angelernter Beruf vorliegt ist eine Rechtsfrage. (T2)
    Veröff: SSV-NF 6/69
  • 10 ObS 164/92
    Entscheidungstext OGH 15.09.1992 10 ObS 164/92
    Veröff: SSV-NF 6/88
  • 10 ObS 47/93
    Entscheidungstext OGH 18.03.1993 10 ObS 47/93
    Beisatz: Die Feststellung der vom Versicherten erworbenen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeit gehört zur Tatfrage. (T3)
  • 10 ObS 44/93
    Entscheidungstext OGH 18.03.1993 10 ObS 44/93
    nur T2
  • 10 ObS 35/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 10 ObS 35/93
    Auch; Beisatz: Schwimmlehrer mit einhundertzwanzigstündigem Lehrgang für Bademeister: kein angelernter Beruf. (T4)
    Veröff: SSV-NF 7/49
  • 10 ObS 217/93
    Entscheidungstext OGH 28.10.1993 10 ObS 217/93
    nur T2; Beisatz: Die Feststellung der Kenntnisse und Fähigkeiten, über die der Versicherte verfügt, gehört zur Tatfrage, die Beurteilung, ob er in einem angelernten Beruf tätig war, zur rechtlichen Beurteilung. (T5)
  • 10 ObS 378/97d
    Entscheidungstext OGH 04.11.1997 10 ObS 378/97d
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 361/98f
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 10 ObS 361/98f
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 80/99h
    Entscheidungstext OGH 04.05.1999 10 ObS 80/99h
    Vgl; Beisatz: An die Feststellung der Tatsacheninstanzen, dass ein Versicherter in seiner bisherigen Berufstätigkeit keine qualifizierten Kenntnisse eines bestimmten Lehrberufes erworben hat, ist der Oberste Gerichtshof grundsätzlich gebunden. (T6)
  • 10 ObS 84/99x
    Entscheidungstext OGH 04.05.1999 10 ObS 84/99x
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 10 ObS 286/00g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 10 ObS 286/00g
    nur T2; Beis wie T5
  • 10 ObS 357/00y
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 10 ObS 357/00y
    nur T2; Beisatz: Ob eine gelernte oder angelernte Tätigkeit im Sinn des § 255 Abs 1 und 2 ASVG vorliegt und dem Versicherten daher Berufsschutz im Sinne dieser Gesetzesstelle zukommt, ist eine Rechtsfrage. (T7)
  • 10 ObS 208/01p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2001 10 ObS 208/01p
    nur T2; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T6
  • 10 ObS 56/02m
    Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 56/02m
    nur T2; Beis wie T3
  • 10 ObS 126/02f
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 10 ObS 126/02f
  • 10 ObS 38/02i
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 38/02i
    Auch; Beis wie T5
  • 10 ObS 48/02k
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 48/02k
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T5 nur: Die Beurteilung, ob der Versicherte in einem angelernten Beruf tätig war, gehört zur rechtlichen Beurteilung. (T8)
  • 10 ObS 192/02m
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 192/02m
    Vgl auch; Beisatz: Bei der Frage, ob bestimmte Tätigkeiten berufsschutzerhaltend waren, handelt es sich um eine Rechtsfrage, die - sofern nicht offenkundig - in jedem Einzelfall aufgrund der Feststellungen über Inhalt und Qualifikation der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der Teiltätigkeit von Amtswegen zu prüfen ist. (T9)
  • 10 ObS 220/02d
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 10 ObS 220/02d
    Auch; Beis ähnlich wie T9; Beisatz: Nur dann, wenn jeglicher Anhaltspunkt dafür fehlt, dass ein Versicherter Berufsschutz genießt, bedarf es keiner weiteren Erhebungen und Feststellungen über die Art der Tätigkeit. (T10)
  • 10 ObS 260/02m
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 260/02m
    Auch; Beisatz: Die Frage, welche Voraussetzungen für die Ausübung eines bestimmten Berufes erforderlich sind und mit welchen Anforderungen dieser Beruf verbunden ist, ist eine Tatfrage. (T11)
  • 10 ObS 267/02s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 267/02s
  • 10 ObS 336/02p
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 ObS 336/02p
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T10
  • 10 ObS 122/03v
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 10 ObS 122/03v
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 10 ObS 72/04t
    Entscheidungstext OGH 18.05.2004 10 ObS 72/04t
    nur T9
  • 10 ObS 12/05w
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 10 ObS 12/05w
    Auch
  • 10 ObS 16/09i
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 ObS 16/09i
  • 10 ObS 121/10g
    Entscheidungstext OGH 14.09.2010 10 ObS 121/10g
    Auch
  • 10 ObS 37/12g
    Entscheidungstext OGH 05.06.2012 10 ObS 37/12g
    Auch
  • 10 ObS 90/12a
    Entscheidungstext OGH 10.09.2012 10 ObS 90/12a
    Auch; Veröff: SZ 2012/85
  • 10 ObS 133/12z
    Entscheidungstext OGH 02.10.2012 10 ObS 133/12z
    Auch; Beis wie T11
  • 10 ObS 173/13h
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 ObS 173/13h
    Auch; Beis wie T11
  • 10 ObS 137/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 ObS 137/13i
  • 10 ObS 75/14y
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 ObS 75/14y
    Vgl auch; Beis wie T11
  • 10 ObS 105/14k
    Entscheidungstext OGH 30.09.2014 10 ObS 105/14k
    Auch; nur T2; Beis wie T11
  • 10 ObS 91/16d
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 ObS 91/16d
  • 10 ObS 70/18v
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 10 ObS 70/18v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0084563

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19871103_OGH0002_010OBS00073_8700000_001

Rechtssatz für 10ObS172/91 10ObS109/94...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0084778

Geschäftszahl

10ObS172/91; 10ObS109/94; 10ObS33/97v; 10ObS404/97b; 10ObS117/00d; 10ObS314/00z; 10ObS357/00y; 10ObS323/01z; 10ObS154/02y; 10ObS260/02m; 10ObS332/02z; 10ObS39/05s; 10ObS116/05i; 10ObS13/07w; 10ObS39/09x; 10ObS74/09v; 10ObS187/09m; 10ObS196/09k; 10ObS78/13p

Entscheidungsdatum

25.06.1991

Norm

ASVG §255 Abs2 Ba
ASVG §255 Abs1 Bb

Rechtssatz

"Hilfsschwester" ("Krankengehilfin" oder "Stationsgehilfin") ist kein angelernter Beruf.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 172/91
    Entscheidungstext OGH 25.06.1991 10 ObS 172/91
    Veröff: SSV-NF 5/71
  • 10 ObS 109/94
    Entscheidungstext OGH 11.05.1994 10 ObS 109/94
  • 10 ObS 33/97v
    Entscheidungstext OGH 04.06.1997 10 ObS 33/97v
  • 10 ObS 404/97b
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 10 ObS 404/97b
    Beisatz: Hier wurde ebenso wie in der Entscheidung 10 ObS 33/97v offengelassen, ob ein ordnungsgemäß ausgebildeter Pflegehelfer (nach dem Krankenpflegegesetz idF BGBl 1990/449) in einem erlernten oder angelernten Beruf tätig ist. (T1)
  • 10 ObS 117/00d
    Entscheidungstext OGH 06.06.2000 10 ObS 117/00d
    Beisatz: Beim Beruf des Pflegehelfers im Sinne des GuKG handelt es sich um keinen erlernten oder angelernten Beruf im Sinne des § 255 Abs 1 ASVG. (T2)
  • 10 ObS 314/00z
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 10 ObS 314/00z
    Beis wie T2; Beisatz: Dies gilt auch für die zum Sanitätshilfsdienst gehörende Tätigkeit eines OP-Gehilfen. (T3)
  • 10 ObS 357/00y
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 10 ObS 357/00y
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: Altenhelfer und Pflegehelfer mit zweijähriger Ausbildungszeit, dessen Tätigkeit überwiegend im medizinisch-pflegerischen Bereich gelegen war (Berufsschutz nach § 255 Abs 1 ASVG bejaht). (T4)
  • 10 ObS 323/01z
    Entscheidungstext OGH 10.10.2001 10 ObS 323/01z
  • 10 ObS 154/02y
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 10 ObS 154/02y
    Auch; Beis wie T2
  • 10 ObS 260/02m
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 260/02m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: zahnärztliche Assistentin mit einjähriger Ausbildungszeit - Berufsschutz verneint. (T5)
  • 10 ObS 332/02z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 332/02z
    Auch; Beisatz: Hier: Stützkraft in einer Sonderschule ohne theoretische Ausbildung. (T6)
  • 10 ObS 39/05s
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 10 ObS 39/05s
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin verneint. Es liegt auf der Hand, dass mit einer insgesamt nur knapp 14 Monate (1850 Stunden) dauernden theoretischen und praktischen Ausbildung ein einem Lehrberuf vergleichbares Ausbildungsniveau nicht erreicht werden kann. Damit ist aber davon auszugehen, dass die Klägerin - anders als die Klägerin in der Entscheidung SSV-NF 15/15 = 10 ObS 357/00y nach einer zweijährigen Ausbildungszeit (mit insgesamt rund 3200 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis) - nicht Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat, die qualitativ und quantitativ den Anforderungen eines Lehrberufes entsprechen. (T7)
  • 10 ObS 116/05i
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 10 ObS 116/05i
    Auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz eines Prosekturgehilfen verneint. (T8)
  • 10 ObS 13/07w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2007 10 ObS 13/07w
    Vgl; Beisatz: Der Berufsschutz nach § 255 Abs 1 ASVG mit den geforderten „qualifizierten Kenntnisse und Fähigkeiten" stellt auf das Erreichen eines bestimmten Ausbildungsniveaus ab. (T9)
    Beisatz: Die Zeit der Ausbildung der muskulären Voraussetzungen für eine Berufsausübung sind allein nicht als Zeit des Erwerbs „qualifizierter Kenntnisse und Fähigkeiten" iSd § 255 Abs 2 ASVG anzusehen. (T10)
  • 10 ObS 39/09x
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 10 ObS 39/09x
    Vgl auch; Beis wie T7 nur: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin verneint. (T11)
  • 10 ObS 74/09v
    Entscheidungstext OGH 21.07.2009 10 ObS 74/09v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit zweijähriger Ausbildungszeit (2.208 Stunden theoretische und praktische Ausbildung) bejaht. (T12)
  • 10 ObS 187/09m
    Entscheidungstext OGH 10.11.2009 10 ObS 187/09m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit einer Ausbildungsdauer von 1850 Stunden verneint. (T13)
  • 10 ObS 196/09k
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 10 ObS 196/09k
    Vgl auch; Beisatz: Durch die Aufschulung vom Pflegehelfer zum Altenfachbetreuer nach dem OÖAltenbetreuungs-Ausbildungsgesetz mit einem zeitlichen Aufwand von 250 Unterrichtsstunden wird kein Berufsschutz erworben. (T14)
    Beisatz: Die Zeit der Berufsausübung selbst zählt nicht zur Zeit der Ausbildung. (T15)
  • 10 ObS 78/13p
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 10 ObS 78/13p
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T11

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0084778

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.08.2013

Dokumentnummer

JJR_19910625_OGH0002_010OBS00172_9100000_001

Rechtssatz für 10ObS109/94 10ObS33/97v...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0084962

Geschäftszahl

10ObS109/94; 10ObS33/97v; 10ObS404/97b; 10ObS331/97t; 10ObS117/00d; 10ObS314/00z; 10ObS357/00y; 10ObS323/01z; 10ObS154/02y; 10ObS260/02m; 10ObS332/02z; 10ObS39/05s; 10ObS116/05i; 10ObS39/09x; 10ObS74/09v; 10ObS187/09m; 10ObS196/09k; 10ObS75/11v; 10ObS78/13p

Entscheidungsdatum

11.05.1994

Norm

ASVG §255 Abs1 Ba
ASVG §255 Abs2 Ba
ASVG §255 Abs3 Bb
ASVG §273 Abs1

Rechtssatz

Eine Stationsgehilfin in einem Pflegeheim übt keine Angestelltentätigkeit aus. Ihre geminderte Arbeitsfähigkeit ist ungeachtet ihrer Versicherung in der Pensionsversicherung der Angestellten nach der analog anzuwendenden Bestimmung des § 255 Abs 3 ASVG zu beurteilen.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 109/94
    Entscheidungstext OGH 11.05.1994 10 ObS 109/94
  • 10 ObS 33/97v
    Entscheidungstext OGH 04.06.1997 10 ObS 33/97v
    Beisatz: Auch ein Pflegehelfer, dessen Ausbildung bzw Berufsbild durch die Novelle des Krankenpflegegesetzes, BGBl 1990/449, erweitert wurde, übt keine Angestelltentätigkeit aus. (T1)
  • 10 ObS 404/97b
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 10 ObS 404/97b
    Beis wie T1; Beisatz: Hier wurde ebenso wie in der Entscheidung 10 ObS 33/97v offengelassen, ob ein ordnungsgemäß ausgebildeter Pflegehelfer (nach dem Krankenpflegegesetz idF BGBl 1990/449) in einem erlernten oder angelernten Beruf tätig ist. (T2)
  • 10 ObS 331/97t
    Entscheidungstext OGH 31.03.1998 10 ObS 331/97t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kindergartenhelferin. (T3)
  • 10 ObS 117/00d
    Entscheidungstext OGH 06.06.2000 10 ObS 117/00d
    Auch; Beisatz: Pflegehelfer sind gegenüber den früheren Stationsgehilfen zwar besser ausgebildet und auch ihr nunmehriger Tätigkeitskreis wurde erweitert, jedoch nicht in einem Ausmaß, dass vom Vorliegen eines erlernten oder eines angelernten Berufes im Sinne des § 255 Abs 1 ASVG ausgegangen werden könnte. (T4)
  • 10 ObS 314/00z
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 10 ObS 314/00z
    Beis wie T1 nur: Ein Pflegehelfer übt keine Angestelltentätigkeit aus. (T5)
    Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Dies gilt auch für die zum Sanitätshilfsdienst gehörende Tätigkeit eines OP-Gehilfen. (T6)
  • 10 ObS 357/00y
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 10 ObS 357/00y
    Beis wie T5; Beisatz: Diplomierte Krankenpfleger und Krankenschwestern, nicht aber Pflegehelfer und Pflegehelferinnen leisten höhere nichtkaufmännische Dienste. (T7)
    Beisatz: Hier: Altenhelfer und Pflegehelfer mit zweijähriger Ausbildungszeit, dessen Tätigkeit überwiegend im medizinisch-pflegerischen Bereich gelegen war (Berufsschutz nach § 255 Abs 1 ASVG bejaht). (T8)
  • 10 ObS 323/01z
    Entscheidungstext OGH 10.10.2001 10 ObS 323/01z
  • 10 ObS 154/02y
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 10 ObS 154/02y
    Auch; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Hier: Pflegehelferin mit einjähriger Ausbildung. (T9)
  • 10 ObS 260/02m
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 260/02m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: zahnärztliche Assistentin mit einjähriger Ausbildungszeit - Berufsschutz verneint, weil die Dauer der Lehrzeit in einem erlernten Beruf in der Regel mindestens 3 Jahre beträgt und die mindestens dreijährige Ausbildung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege viel weitergehendere Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. (T10)
  • 10 ObS 332/02z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 332/02z
    Vgl auch; Beisatz: Die geminderte Arbeitsfähigkeit einer Pflegehelferin mit einjähriger Ausbildung ist nach § 255 Abs 3 ASVG zu beurteilen. (T11)
    Beisatz: Hier: Stützkraft in einer Sonderschule ohne theoretische Ausbildung. (T12)
  • 10 ObS 39/05s
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 10 ObS 39/05s
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Auch eine Zusatzausbildung einer Pflegehelferin zur Altenfachbetreuerin im Ausmaß von 250 Unterrichtseinheiten (circa 6 Wochen) rechtfertigt keine andere Beurteilung. (T13)
    Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin verneint. Es liegt auf der Hand, dass mit einer insgesamt nur knapp 14 Monate (1850 Stunden) dauernden theoretischen und praktischen Ausbildung ein einem Lehrberuf vergleichbares Ausbildungsniveau nicht erreicht werden kann. Damit ist aber davon auszugehen, dass die Klägerin - anders als die Klägerin in der Entscheidung SSV-NF 15/15 = 10 ObS 357/00y nach einer zweijährigen Ausbildungszeit (mit insgesamt rund 3200 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis) - nicht Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hat, die qualitativ und quantitativ den Anforderungen eines Lehrberufes entsprechen. (T14)
  • 10 ObS 116/05i
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 10 ObS 116/05i
    Auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz eines Prosekturgehilfen verneint. (T15)
  • 10 ObS 39/09x
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 10 ObS 39/09x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13
  • 10 ObS 74/09v
    Entscheidungstext OGH 21.07.2009 10 ObS 74/09v
    Auch; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit zweijähriger Ausbildungszeit (2.208 Stunden theoretische und praktische Ausbildung) bejaht. (T16)
  • 10 ObS 187/09m
    Entscheidungstext OGH 10.11.2009 10 ObS 187/09m
    Vgl; Beisatz: Hier: Berufsschutz einer Altenfachbetreuerin mit einer Ausbildungsdauer von 1850 Stunden verneint. (T17)
  • 10 ObS 196/09k
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 10 ObS 196/09k
    Vgl; Beisatz: Durch die Aufschulung vom Pflegehelfer zum Altenfachbetreuer nach dem OÖAltenbetreuungs-Ausbildungsgesetz mit einem zeitlichen Aufwand von 250 Unterrichtsstunden wird kein Berufsschutz erworben. (T18)
    Beisatz: Die Zeit der Berufsausübung selbst zählt nicht zur Zeit der Ausbildung. (T19)
  • 10 ObS 75/11v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 ObS 75/11v
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T11
  • 10 ObS 78/13p
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 10 ObS 78/13p
    Auch; Beis wie T14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0084962

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.08.2013

Dokumentnummer

JJR_19940511_OGH0002_010OBS00109_9400000_001

Rechtssatz für 10ObS260/02m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116808

Geschäftszahl

10ObS260/02m

Entscheidungsdatum

27.08.2002

Norm

ASVG §255 Bb

Rechtssatz

Zahnärztliche Assistentin mit einjähriger Ausbildungszeit ist kein berufsschutzbegründender qualifizierter Beruf. Die Mithilfe einer zahnärztlichen Assistentin hat sich ausschließlich auf die Unterstützung des Arztes zu beziehen und darf ihre Tätigkeit keinen integrierenden Bestandteil der ärztlichen Behandlung bilden (vgl SSV-NF9/A1 mwN). Eine Vergleichbarkeit mit der besonders qualifizierten Tätigkeit einer Operationsschwester ist nicht gegeben.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116808

Dokumentnummer

JJR_20020827_OGH0002_010OBS00260_02M0000_001