Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 8Ob171/70 8Ob20/71 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042458

Geschäftszahl

8Ob171/70; 8Ob20/71; 1Ob157/74 (1Ob159/74); 7Ob247/74; 6Ob262/74; 4Ob604/75; 7Ob639/82; 8Ob529/82; 1Ob734/82; 8Ob5/83; 7Ob652/84; 8Ob59/85; 7Ob29/85; 3Ob621/85; 1Ob501/88; 5Ob638/88; 3Ob56/89; 2Ob76/89; 7Ob634/92; 1Ob609/92; 9ObA302/93; 4OB1007/96; 7Ob2200/96x; 1Ob413/97k; 7Ob355/98a; 7Ob300/98p; 1Ob274/99x; 5Ob141/00x; 2Ob189/99d; 1Ob228/00m; 4Ob88/01x; 9Ob47/02f; 10Ob77/02z; 1Ob263/01k; 10ObS323/02a; 7Ob167/03i; 1Ob35/04k; 3Ob178/04d; 9Ob7/05b; 6Ob117/05g; 3Ob259/05t; 1Ob41/08y; 6Ob264/09f; 10Ob69/11m; 7Ob188/12s; 10Ob7/13x; 2Ob221/12g; 7Ob229/15z; 3Ob85/15v; 1Ob168/16m; 3Ob20/17p; 7Ob100/17g; 1Ob175/18v

Entscheidungsdatum

15.09.1970

Norm

ZPO §496 Abs1 Z3

Rechtssatz

Durch die Aufhebung des erstgerichtlichen Urteils durch das Berufungsgericht gemäß § 496 Abs 1 Z 3 ZPO ist das Verfahren in den Stand vor Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zurückgetreten. Die Parteien hatten somit alle Befugnisse, die ihnen im erstinstanzlichen Verfahren bis zu diesem Zeitpunkt zukommen, was auch eine Berufung auf die inzwischen eingetretene Änderung der Sachlage möglich machte.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 171/70
    Entscheidungstext OGH 15.09.1970 8 Ob 171/70
    Veröff: SZ 43/151
  • 8 Ob 20/71
    Entscheidungstext OGH 31.03.1971 8 Ob 20/71
    nur: Durch die Aufhebung des erstgerichtlichen Urteils durch das Berufungsgericht gemäß § 496 Abs 1 Z 3 ZPO ist das Verfahren in den Stand vor Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zurückgetreten. (T1)
  • 1 Ob 157/74
    Entscheidungstext OGH 23.10.1974 1 Ob 157/74
  • 7 Ob 247/74
    Entscheidungstext OGH 23.01.1975 7 Ob 247/74
    nur T1
  • 6 Ob 262/74
    Entscheidungstext OGH 30.01.1975 6 Ob 262/74
  • 4 Ob 604/75
    Entscheidungstext OGH 21.10.1975 4 Ob 604/75
    nur T1
  • 7 Ob 639/82
    Entscheidungstext OGH 24.06.1982 7 Ob 639/82
    nur T1
  • 8 Ob 529/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 529/82
    nur T1
  • 1 Ob 734/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 734/82
    nur: Durch die Aufhebung des erstgerichtlichen Urteils durch das Berufungsgericht gemäß § 496 Abs 1 Z 3 ZPO ist das Verfahren in den Stand vor Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zurückgetreten. Die Parteien hatten somit alle Befugnisse, die ihnen im erstinstanzlichen Verfahren bis zu diesem Zeitpunkt zukommen. (T2) Veröff: SZ 55/164 = JBl 1983,441 = RZ 1984/1 S 15
  • 8 Ob 5/83
    Entscheidungstext OGH 05.05.1983 8 Ob 5/83
  • 7 Ob 652/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 7 Ob 652/84
    Vgl; Beisatz: Eine Beschränkung besteht insoweit, als die aufhebende Instanz eine bestimmte Frage auf Grund des festgestellten Sachverhaltes abschließend entschieden hat. (T3)
  • 8 Ob 59/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 8 Ob 59/85
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Aufhebung wegen Feststellungsmangels hinsichtlich des Unfallsherganges hindert nicht die weitere Befassung des Erstgerichtes mit der Schmerzengeldfrage, zumal das Gericht zweiter Instanz letztere Frage nur nebenbei behandelte (Fasching, ZPO, RdZ 1820). (T4)
  • 7 Ob 29/85
    Entscheidungstext OGH 21.11.1985 7 Ob 29/85
    Beis wie T3; Veröff: SZ 58/182 = JBl 1986,669 = RZ 1986/45 S 161
  • 3 Ob 621/85
    Entscheidungstext OGH 19.02.1986 3 Ob 621/85
    Beis wie T3
  • 1 Ob 501/88
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 501/88
    nur T2
  • 5 Ob 638/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 5 Ob 638/88
  • 3 Ob 56/89
    Entscheidungstext OGH 12.07.1989 3 Ob 56/89
    Beis wie T3; Beisatz: Abschließend erledigte Streitpunkte können nicht neu aufgerollt werden. Die Beantwortung solcher Fragen kann auch aufgrund neuen Tatsachenvorbringens nicht mehr in Zweifel gezogen werden. Hingegen dürfen Tatsachen, die erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtsgang entstanden sind, sehr wohl neu vorgebracht werden. (T5)
  • 2 Ob 76/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 76/89
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 7 Ob 634/92
    Entscheidungstext OGH 10.12.1992 7 Ob 634/92
    Beis wie T5 nur: Abschließend erledigte Streitpunkte können nicht neu aufgerollt werden. Die Beantwortung solcher Fragen kann auch aufgrund neuen Tatsachenvorbringens nicht mehr in Zweifel gezogen werden. (T6)
  • 1 Ob 609/92
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 609/92
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 9 ObA 302/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 9 ObA 302/93
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 4 Ob 1007/96
    Entscheidungstext OGH 26.02.1996 4 Ob 1007/96
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T6, Beisatz: Hier: Unanfechtbarer Aufhebungsbeschluss des Berufungsgerichtes. (T7)
  • 7 Ob 2200/96x
    Entscheidungstext OGH 24.09.1996 7 Ob 2200/96x
    Vgl; nur T2; Beis wie T6
  • 1 Ob 413/97k
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 413/97k
    Vgl auch; Beis wie T5 nur: Abschließend erledigte Streitpunkte können nicht neu aufgerollt werden. Hingegen dürfen Tatsachen, die erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtsgang entstanden sind, sehr wohl neu vorgebracht werden. (T8)
  • 7 Ob 355/98a
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 355/98a
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 300/98p
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 300/98p
    Auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Vor allem neue Tatsachen vorzubringen und neue Beweismittel anzubieten, früher nicht beantwortete Behauptungen zu bestreiten oder das Klagebegehren zu ergänzen oder abzuändern. (T9); Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: In einem Aufhebungsbeschluss des Gerichtes zweiter Instanz kann eine Frage grundsätzlich nur für dieses Gericht abschließend erledigt werden, weil die dem Aufhebungsbeschluss zugrundeliegende Rechtsansicht auch noch im zweiten Rechtsgang bekämpft werden könnte. (T10)
  • 1 Ob 274/99x
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 274/99x
    Vgl auch
  • 5 Ob 141/00x
    Entscheidungstext OGH 30.05.2000 5 Ob 141/00x
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T5 nur: Abschließend erledigte Streitpunkte können nicht neu aufgerollt werden. (T11)
  • 2 Ob 189/99d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2000 2 Ob 189/99d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 228/00m
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 228/00m
    Beis wie T11
  • 4 Ob 88/01x
    Entscheidungstext OGH 12.06.2001 4 Ob 88/01x
    Vgl auch; Beisatz: Bei einer Aufhebung nach § 496 Abs 1 Z 3 ZPO ist im zweiten Rechtsgang neues Vorbringen (nur) insoweit unzulässig, als die aufhebende Instanz eine bestimmte Frage aufgrund des gegebenen Sachverhalts bereits abschließend entschieden hat. (T12)
  • 9 Ob 47/02f
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 Ob 47/02f
    Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T12
  • 10 Ob 77/02z
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 Ob 77/02z
    Auch; nur T2; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 1 Ob 263/01k
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 263/01k
    Beis wie T3; Beis wie T9
  • 10 ObS 323/02a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 323/02a
    Auch; nur T2; Beis wie T9; Beis ähnlich wie T12; Beis wie T8
  • 7 Ob 167/03i
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 167/03i
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T12; Beisatz: Hat der Oberste Gerichtshof als aufhebende Instanz Vorbringen in der Berufung als unzulässige Neuerung gewertet, so hat er die davon berührte Frage nicht abschließend erledigt, sondern eine inhaltliche Auseinandersetzung damit abgelehnt. (T13)
  • 1 Ob 35/04k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2004 1 Ob 35/04k
    Vgl auch; Beisatz: Stellt hingegen die rechtliche Beurteilung durch das Berufungsgericht keinen "abschließend erledigten Streitpunkt" dar, der nicht wieder aufgerollt werden könnte. (T14); Beisatz: Hier: Qualifizierung als Vergleich, ist erst der Oberste Gerichtshof dazu befugt, diese Rechtsfrage abschließend zu lösen. (T15)
  • 3 Ob 178/04d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 178/04d
    Vgl; Beis wie T12
  • 9 Ob 7/05b
    Entscheidungstext OGH 06.04.2005 9 Ob 7/05b
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 6 Ob 117/05g
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 117/05g
    Vgl; Beisatz: Wenn das Erstgericht schon aufgrund der bisherigen Verfahrensergebnisse ohne Erneuerung der Verhandlung die vom Berufungsgericht für nötig erachteten Feststellungen nachtragen kann, sind Neuerungen (die - hier - in der Berufungsbeantwortung enthalten waren) nicht zu berücksichtigen. (T16)
  • 3 Ob 259/05t
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 259/05t
    nur T1; Beisatz: Neues Vorbringen, sogar eine Klageänderung ist zulässig, soferne sie sich nur auf jenen von der Aufhebung betroffenen Teil des Verfahrens bezieht. (T17)
  • 1 Ob 41/08y
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 41/08y
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 264/09f
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 264/09f
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T12
  • 10 Ob 69/11m
    Entscheidungstext OGH 08.11.2011 10 Ob 69/11m
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis wie T12
  • 7 Ob 188/12s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 188/12s
    nur T2; Veröff: SZ 2013/19
  • 10 Ob 7/13x
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 10 Ob 7/13x
    Beis wie T6
  • 2 Ob 221/12g
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 221/12g
    Auch; Auch Beis wie T5
  • 7 Ob 229/15z
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 229/15z
    nur T1
  • 3 Ob 85/15v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 85/15v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Veröff: SZ 2016/30
  • 1 Ob 168/16m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2016 1 Ob 168/16m
    nur T1; Beisatz: Es ist dem Gericht erster Instanz außerhalb abschließend erledigter Streitpunkte nicht verwehrt, im Rahmen des Ergänzungsauftrags die Feststellungen im zweiten Rechtsgang zu ändern. (T18)
  • 3 Ob 20/17p
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 20/17p
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 7 Ob 100/17g
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 100/17g
    Vgl
  • 1 Ob 175/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 175/18v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0042458

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19700915_OGH0002_0080OB00171_7000000_001

Rechtssatz für 3Ob589/84 7Ob652/84 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042411

Geschäftszahl

3Ob589/84; 7Ob652/84; 8Ob59/85; 2Ob76/89; 9ObA302/93; 4Ob1007/96; 4Ob194/98b; 7Ob300/98p; 9Ob47/02f; 10Ob77/02z; 9Ob43/04w; 3Ob178/04d; 6Ob117/05g; 1Ob238/05i; 5Ob24/08b; 9Ob4/09t; 9ObA7/10k; 1Ob25/11z; 5Ob216/10s; 3Ob25/11i; 6Ob136/11k; 1Ob173/12s; 1Ob250/12i; 10Ob7/13x; 2Ob221/12g; 1Ob135/14f; 3Ob85/15v; 1Ob33/17k; 3Ob20/17p; 8Ob38/17x; 1Ob58/17m; 1Ob110/17h; 1Ob65/18t; 2Ob112/18m; 1Ob91/18s; 5Ob145/18m; 8Ob2/19f; 3Ob69/19x

Entscheidungsdatum

30.01.1985

Norm

ZPO §496 Abs2
ZPO §511
AußStrG 2005 §57 Z5
AußStrG 2005 §61
AußStrG 2005 §71 Abs4

Rechtssatz

Wenn auch die Aufhebung nach § 496 Abs 1 Z 3 ZPO in § 496 Abs 2 ZPO nicht ausdrücklich erwähnt ist, so kann diese Bestimmung im Hinblick auf den Grundsatz der Prozessökonomie und des Wesens des österreichischen Rechtsmittelverfahrens nur dahin verstanden werden, dass auch bei der Aufhebung wegen des Vorliegens von Feststellungsmängeln nur zu einem ganz bestimmten, vom Feststellungsmangel betroffenen Teil des erstrichterlichen Verfahrens und Urteiles (zweiter Fall des § 496 Abs 2 ZPO) das Verfahren im zweiten Rechtsgang auf diesen von der Aufhebung ausdrücklich betroffenen Teil des Verfahrens und Urteils zu beschränken ist.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 589/84
    Entscheidungstext OGH 30.01.1985 3 Ob 589/84
  • 7 Ob 652/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 7 Ob 652/84
  • 8 Ob 59/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 8 Ob 59/85
    Vgl; Beisatz: Hier: Aufhebung wegen Feststellungsmangels hinsichtlich des Unfallhergangs hindert nicht die weitere Befassung des Erstgerichtes mit der Schmerzengeldfrage, zumal das Gericht zweiter Instanz letztere Frage nur nebenbei behandelte (Fasching, ZPO, RdZ 1820). (T1)
  • 2 Ob 76/89
    Entscheidungstext OGH 31.10.1989 2 Ob 76/89
  • 9 ObA 302/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 9 ObA 302/93
  • 4 Ob 1007/96
    Entscheidungstext OGH 26.02.1996 4 Ob 1007/96
    Beisatz: Eine Ausnahme wird nur für solche Tatsachen zugelassen, die nach Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtsgang neu entstanden sind. (T2)
  • 4 Ob 194/98b
    Entscheidungstext OGH 12.08.1998 4 Ob 194/98b
    Beis wie T2
  • 7 Ob 300/98p
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 300/98p
    Beis wie T2
  • 9 Ob 47/02f
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 Ob 47/02f
    Beis wie T2
  • 10 Ob 77/02z
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 Ob 77/02z
    Beis wie T2
  • 9 Ob 43/04w
    Entscheidungstext OGH 23.06.2004 9 Ob 43/04w
    Beis wie T2
  • 3 Ob 178/04d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 178/04d
    Vgl auch; Beisatz: Neues Vorbringen kann zu den endgültig erledigten Themen nicht mehr erstattet werden. (T3)
  • 6 Ob 117/05g
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 117/05g
    Vgl; Beisatz: Wenn das Erstgericht schon aufgrund der bisherigen Verfahrensergebnisse ohne Erneuerung der Verhandlung die vom Berufungsgericht für nötig erachteten Feststellungen nachtragen kann, sind Neuerungen (die - hier - in der Berufungsbeantwortung enthalten waren) nicht zu berücksichtigen. (T4)
  • 1 Ob 238/05i
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 1 Ob 238/05i
    Vgl auch; Beisatz: Hier: War das fortgesetzte Verfahren auf die Schadenshöhe als den vom Feststellungsmangel und der Aufhebung ausdrücklich betroffenen Teil des erstgerichtlichen Verfahrens und Urteils beschränkt, kann die Frage eines Mitverschuldens als auf Grund des gegebenen Sachverhalts bereits abschließend erledigter Streitpunkt nicht wieder aufgerollt werden. (T5)
  • 5 Ob 24/08b
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 24/08b
    Vgl; Beisatz: Soweit eine Partei ihrer Behauptungs- und Beweispflicht nicht nachgekommen ist, sind die entsprechenden Feststellungen für das weitere Verfahren nach der Aufhebung der Entscheidung mangels Entscheidungsreife bindend. (T6); Beis: Hier: Verfahren nach § 52 Abs 1 Z 2 WEG 2002. (T7)
  • 9 Ob 4/09t
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 4/09t
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 7/10k
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 7/10k
    Beisatz: Auf welchen Teil des Verfahrens und Urteils das weitere Verfahren nach der Aufhebung und Zurückverweisung beschränkt ist, hängt von den Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab. (T8)
  • 1 Ob 25/11z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 1 Ob 25/11z
    Auch; Beis wie T3; vgl auch Beis wie T7
  • 5 Ob 216/10s
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 216/10s
    Vgl
  • 3 Ob 25/11i
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 25/11i
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 136/11k
    Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 136/11k
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 173/12s
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 173/12s
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 250/12i
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 250/12i
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 10 Ob 7/13x
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 10 Ob 7/13x
    Beis wie T3; Beis wie T8
  • 2 Ob 221/12g
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 221/12g
    Vgl Beis wie T2
  • 1 Ob 135/14f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 135/14f
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 85/15v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 85/15v
    Auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 2016/30
  • 1 Ob 33/17k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 33/17k
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch im Verfahren außer Streitsachen. (T9)
  • 3 Ob 20/17p
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 20/17p
    Vgl auch
  • 8 Ob 38/17x
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 38/17x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T8
    Beisatz: Auch bei Aufhebung des gesamten Urteils wegen Vorliegens von Feststellungsmängeln zu einem bestimmten Teil des Urteils erstreckt sich das fortgesetzte Verfahren nicht auf bereits selbständig erledigte Streitpunkte. (T10)
  • 1 Ob 58/17m
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 58/17m
    Vgl; Beis wie T9
  • 1 Ob 110/17h
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 110/17h
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 65/18t
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 65/18t
    Auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 112/18m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 2 Ob 112/18m
    Beis ähnlich wie T5; Beis wie T10; Beisatz: Diese Grundsätze gelten gemäß § 513 ZPO auch dann, wenn der Oberste Gerichtshof das Berufungsurteil oder beide vorinstanzlichen Urteile wegen Feststellungsmängeln gemäß § 510 Abs 1 ZPO aufhebt. (T11)
  • 1 Ob 91/18s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 91/18s
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 145/18m
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 145/18m
    Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T10
  • 8 Ob 2/19f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 2/19f
    Beisatz: Abschließend erledigte Streitpunkte können demgemäß nicht wieder aufgerollt werden. (T12)
  • 3 Ob 69/19x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2019 3 Ob 69/19x
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0042411

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19850130_OGH0002_0030OB00589_8400000_001

Rechtssatz für 4Ob537/85 7Ob654/86 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042668

Geschäftszahl

4Ob537/85; 7Ob654/86; 3Ob32/87; 7Ob555/94; 5Ob1559/95; 4Ob1007/96; 4Ob2060/96m; 10Ob77/02z; 6Ob212/06d; 6Ob185/07k; 5Ob73/10m; 5Ob207/10t; 4Ob197/11s; 5Ob50/12g; 5Ob8/15k; 6Ob84/15v; 6Ob78/15m; 4Ob254/14b; 4Ob71/17w; 4Ob90/17i; 2Ob112/17k; 4Ob185/17k; 4Ob229/17f

Entscheidungsdatum

26.06.1985

Norm

ZPO §502 Abs4 Z1 HI1

Rechtssatz

Von einer im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO "uneinheitlichen" Rechtsprechung des OGH kann nicht schon dann gesprochen werden, wenn in früherer Zeit ein anderer Standpunkt vertreten wurde als nunmehr ständig in neuer Zeit. Wenn sich nämlich seit etlichen Jahren eine von einer früheren Rechtsprechung abweichende neue Rechtsprechung gefestigt hat, liegt (wieder) eine (neue) einheitliche Rechtsprechung des OGH vor, und nur wenn das Berufungsgericht von einer solchen Rechtsprechung abweichen würde, hinge die Entscheidung von der Lösung einer Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung gemäß § 502 Abs 4 Z 1 ZPO ab.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 537/85
    Entscheidungstext OGH 26.06.1985 4 Ob 537/85
    Veröff: EvBl 1986/41
  • 7 Ob 654/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 7 Ob 654/86
    Auch
  • 3 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 27.05.1987 3 Ob 32/87
  • 7 Ob 555/94
    Entscheidungstext OGH 31.08.1994 7 Ob 555/94
  • 5 Ob 1559/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 5 Ob 1559/95
    Beiatz: Hier: Dies trifft auf die jüngere Judikatur zu § 569 ZPO, § 1114 ABGB zu. (T1)
  • 4 Ob 1007/96
    Entscheidungstext OGH 26.02.1996 4 Ob 1007/96
    nur: Von einer im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO "uneinheitlichen" Rechtsprechung des OGH kann nicht schon dann gesprochen werden, wenn in früherer Zeit ein anderer Standpunkt vertreten wurde als nunmehr ständig in neuer Zeit. Wenn sich nämlich seit etlichen Jahren eine von einer früheren Rechtsprechung abweichende neue Rechtsprechung gefestigt hat, liegt (wieder) eine (neue) einheitliche Rechtsprechung des OGH vor. (T2)
    Beisatz: Hier: § 496 Abs 1 Z 3 und Abs 2 ZPO. (T3)
  • 4 Ob 2060/96m
    Entscheidungstext OGH 16.04.1996 4 Ob 2060/96m
    nur T2
  • 10 Ob 77/02z
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 Ob 77/02z
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 212/06d
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 212/06d
    Auch
  • 6 Ob 185/07k
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 185/07k
    Beisatz: Wenn sich aber seit etlichen Jahren eine von der früheren Rechtsprechung abweichende neue Rechtsprechung gefestigt hat, liegt eine neue einheitliche Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs vor. Von einer im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO „uneinheitlichen" Rechtsprechung kann dann nicht mehr gesprochen werden. (T4)
  • 5 Ob 73/10m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 73/10m
    Vgl; Beisatz: Aus einer einzelnen Entscheidung, der neuere Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs entgegensteht, kann eine Uneinheitlichkeit der Rechtsprechung nicht abgeleitet werden. (T5)
  • 5 Ob 207/10t
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 207/10t
    Vgl
  • 4 Ob 197/11s
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 197/11s
    Vgl auch
  • 5 Ob 50/12g
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 5 Ob 50/12g
    Vgl; Beisatz: Eine gesicherte Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs besteht bereits dann, wenn auch nur eine, aber ausführlich begründete grundlegende Entscheidung vorliegt. (T6)
  • 5 Ob 8/15k
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 8/15k
  • 6 Ob 84/15v
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 84/15v
  • 6 Ob 78/15m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 78/15m
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 254/14b
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 254/14b
    Vgl
  • 4 Ob 71/17w
    Entscheidungstext OGH 03.05.2017 4 Ob 71/17w
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 90/17i
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 4 Ob 90/17i
    Auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 112/17k
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 112/17k
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 185/17k
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 185/17k
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 229/17f
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 229/17f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0042668

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19850626_OGH0002_0040OB00537_8500000_001

Rechtssatz für 1Ob547/93 (1Ob548/93) 9O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042031

Geschäftszahl

1Ob547/93 (1Ob548/93); 9ObA302/93; 10ObS14/94; 10ObS15/94; 4Ob1007/96; 1Ob108/97g; 3Ob2199/96w; 7Ob300/98p; 1Ob274/99x; 5Ob141/00x; 2Ob189/99d; 9Ob47/02f; 10Ob77/02z; 10ObS323/02a; 8Ob70/03g; 7Ob126/04m; 1Ob35/04k; 7Ob6/04i; 9ObA28/04i; 7Ob171/05f; 1Ob238/05i; 7Ob99/06v; 2Ob221/06y; 1Ob134/07y; 4Ob189/07h; 8Ob92/07y; 6Ob248/07z; 8Ob121/07p; 8Ob17/08w; 9ObA54/08v; 1Ob41/08y; 4Ob129/08m; 1Ob47/08f; 9Ob25/08d (9Ob26/08a); 8Ob6/09d; 9Ob4/09t; 7Ob45/09g; 7Ob244/09x; 5Ob216/10s; 3Ob25/11i; 2Ob144/11g; 5Ob213/11a; 8Ob84/11b; 1Ob56/12k; 1Ob173/12s; 1Ob250/12i; 7Ob188/12s; 10Ob7/13x; 2Ob221/12g; 10ObS55/13f; 10ObS22/14d; 10ObS192/13b; 1Ob135/14f; 5Ob216/14x; 8Ob38/14t; 1Ob161/14d; 4Ob141/15m; 7Ob164/15s; 6Ob119/15s; 3Ob85/15v; 5Ob210/16t; 8Ob59/16h; 1Ob33/17k; 3Ob20/17p; 8Ob38/17x; 7Ob100/17g; 1Ob110/17h; 8Ob126/17p; 1Ob65/18t; 1Ob91/18s; 3Ob133/18g; 5Ob145/18m; 1Ob159/18s; 1Ob175/18v; 8Ob2/19f; 3Ob69/19x

Entscheidungsdatum

11.05.1993

Norm

ZPO §482 B2
ZPO §496 Abs2
ZPO §499 Abs2
ZPO §511

Rechtssatz

Die Beantwortung jener Fragen, die vom Rechtsmittelgericht, das die Aufhebung verfügt hat, auf der Grundlage des gegebenen Sachverhalts bereits abschließend entschieden wurden, kann aufgrund neuer Tatsachen nicht mehr in Zweifel gezogen werden. Abschließend erledigte Streitpunkte können im fortgesetzten Verfahren somit nicht mehr aufgerollt werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 547/93
    Entscheidungstext OGH 11.05.1993 1 Ob 547/93
  • 9 ObA 302/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 9 ObA 302/93
    Auch
  • 10 ObS 14/94
    Entscheidungstext OGH 08.02.1994 10 ObS 14/94
  • 10 ObS 15/94
    Entscheidungstext OGH 14.05.1994 10 ObS 15/94
  • 4 Ob 1007/96
    Entscheidungstext OGH 26.02.1996 4 Ob 1007/96
    Beisatz: Nur unter den Voraussetzungen des § 530 ZPO könnte diese Frage wieder aufgerollt werden. (T1)
  • 1 Ob 108/97g
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 108/97g
    Auch; Veröff: SZ 70/97
  • 3 Ob 2199/96w
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 2199/96w
    Veröff: SZ 71/94
  • 7 Ob 300/98p
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 7 Ob 300/98p
    Vgl auch; Beisatz: In einem Aufhebungsbeschluss des Gerichtes zweiter Instanz kann eine Frage grundsätzlich nur für dieses Gericht abschließend erledigt werden, weil die dem Aufhebungsbeschluss zugrundeliegende Rechtsansicht auch noch im zweiten Rechtsgang bekämpft werden könnte. (T2)
  • 1 Ob 274/99x
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 274/99x
    Auch; Beisatz: Es sei denn, es handelte sich um Tatsachen, die erst nach Schluss der Verhandlung im ersten Rechtsgang neu entstanden wären. (T3)
  • 5 Ob 141/00x
    Entscheidungstext OGH 30.05.2000 5 Ob 141/00x
    Auch
  • 2 Ob 189/99d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2000 2 Ob 189/99d
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 47/02f
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 Ob 47/02f
    Beis wie T3
  • 10 Ob 77/02z
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 Ob 77/02z
    Beis wie T3
  • 10 ObS 323/02a
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 ObS 323/02a
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 70/03g
    Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 Ob 70/03g
    Beis wie T3
  • 7 Ob 126/04m
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 126/04m
    Beis wie T3; Beisatz: Das Verfahren im zweiten Rechtsgang ist stets auf den von der Aufhebung ausdrücklich betroffenen Teil zu beschränken. (T4)
  • 1 Ob 35/04k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2004 1 Ob 35/04k
    Auch; Beisatz: Stellt hingegen die rechtliche Beurteilung durch das Berufungsgericht keinen "abschließend erledigten Streitpunkt" dar, der nicht wieder aufgerollt werden könnte, ist erst der Oberste Gerichtshof dazu befugt, diese Rechtsfrage abschließend zu lösen. (T5)
    Beisatz: Hier: Qualifizierung als Vergleich. (T6)
  • 7 Ob 6/04i
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 6/04i
    Auch
  • 9 ObA 28/04i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2004 9 ObA 28/04i
    Beis wie T4
  • 7 Ob 171/05f
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 171/05f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 238/05i
    Entscheidungstext OGH 07.03.2006 1 Ob 238/05i
    Beis wie T2; Beisatz: Hier: War das fortgesetzte Verfahren auf die Schadenshöhe als den vom Feststellungsmangel und der Aufhebung ausdrücklich betroffenen Teil des erstgerichtlichen Verfahrens und Urteils beschränkt, kann die Frage eines Mitverschuldens als auf Grund des gegebenen Sachverhalts bereits abschließend erledigter Streitpunkt nicht wieder aufgerollt werden. (T7)
  • 7 Ob 99/06v
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 7 Ob 99/06v
    Beisatz: Hier wurde bereits abschließend über bestimmte Streitpunkte im Revisionsverfahren entschieden. (T8)
  • 2 Ob 221/06y
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 2 Ob 221/06y
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 134/07y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 134/07y
    nur: Abschließend erledigte Streitpunkte können im fortgesetzten Verfahren somit nicht mehr aufgerollt werden. (T9)
    Veröff: SZ 2007/162
  • 4 Ob 189/07h
    Entscheidungstext OGH 13.11.2007 4 Ob 189/07h
  • 8 Ob 92/07y
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 Ob 92/07y
    Beisatz: Die (unzutreffende) eine rechtliche Beurteilung darstellende Auslegung des Inhalts der vom Rekursgericht (im ersten Rechtsgang) wiedergegebenen Urkunden stellt keinesfalls einen solchen „abschließend erledigten Streitpunkt" dar. (T10)
  • 6 Ob 248/07z
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 6 Ob 248/07z
    Auch
  • 8 Ob 121/07p
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 121/07p
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Den Parteien ist es zwar nicht verwehrt, in dem nach einem Aufhebungsbeschluss nach § 496 Abs 1 Z 3 ZPO fortgesetzten Verfahren - das in der Regel in den Stand vor Schluss der Verhandlung erster Instanz zurücktritt - wieder grundsätzlich alle ihnen im erstinstanzlichen Verfahren bis dahin zustehenden Befugnisse wahrzunehmen, jedoch nur insoweit, als die aufhebende Instanz einen bestimmten „Streitpunkt" auf Grund des gegebenen Sachverhalts nicht bereits abschließend entschieden hat. (T11)
  • 8 Ob 17/08w
    Entscheidungstext OGH 28.02.2008 8 Ob 17/08w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Aktivlegitimation als erledigter Streitpunkt. (T12)
  • 9 ObA 54/08v
    Entscheidungstext OGH 07.05.2008 9 ObA 54/08v
    Auch; nur T9; Beisatz: Hier: Dienstnehmereigenschaft des Beklagten. (T13)
  • 1 Ob 41/08y
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 41/08y
  • 4 Ob 129/08m
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 4 Ob 129/08m
    nur T9; Beisatz: Auf einzelne Beweiswürdigungsüberlegungen im Rahmen einer umfassend unter Einbeziehung aller maßgeblichen Umstände des Falls vorzunehmenden Abwägung lässt sich die auf einzelne Anspruchsgrundlagen oder anspruchsvernichtende oder - hemmende Einwendungen bezogene voranstehende Regel nicht anwenden. (T14)
  • 1 Ob 47/08f
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 47/08f
  • 9 Ob 25/08d
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 9 Ob 25/08d
    Auch; nur T9; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T11; Beisatz: Das gilt auch für den Nebenintervenienten, weil er den Rechtsstreit in der Lage annehmen muss, in der er sich zum Zeitpunkt seines Beitritts befindet. (T15)
  • 8 Ob 6/09d
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 Ob 6/09d
    Auch; Beisatz: Vom Berufungsgericht in einem Aufhebungsbeschluss abschließend erledigte Streitpunkte können im fortgesetzten Verfahren nicht mehr aufgerollt werden, bezüglich der schon erledigten und entscheidungsreifen Sachanträge kommt ein neues Vorbringen nicht mehr in Frage. (T16)
  • 9 Ob 4/09t
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 4/09t
    Auch; Beis wie T3
  • 7 Ob 45/09g
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 45/09g
    Auch
  • 7 Ob 244/09x
    Entscheidungstext OGH 17.03.2010 7 Ob 244/09x
  • 5 Ob 216/10s
    Entscheidungstext OGH 08.03.2011 5 Ob 216/10s
    Auch
  • 3 Ob 25/11i
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 25/11i
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 144/11g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 2 Ob 144/11g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 5 Ob 213/11a
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 213/11a
    Ähnlich; nur T9; Bem: Hier: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T17)
  • 8 Ob 84/11b
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 8 Ob 84/11b
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 56/12k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2012 1 Ob 56/12k
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 173/12s
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 173/12s
    Auch
  • 1 Ob 250/12i
    Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 250/12i
    Auch
  • 7 Ob 188/12s
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 188/12s
    Veröff: SZ 2013/19
  • 10 Ob 7/13x
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 10 Ob 7/13x
    Beis wie T4
  • 2 Ob 221/12g
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 2 Ob 221/12g
    Auch
  • 10 ObS 55/13f
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 55/13f
    Beisatz: Diese inhaltliche Beschränkung gilt auch nach Aufhebungsbeschlüssen wegen des Vorliegens von Feststellungsmängeln. Die Verfahrensergänzung ist auf den durch die Aufhebung betroffenen Teil einzugrenzen. (T18)
    Beisatz: Eine Durchbrechung dieses Grundsatzes wird nur für Tatsachen anerkannt, die erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung im vorangegangenen Rechtsgang entstanden sind. (T19)
  • 10 ObS 22/14d
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 ObS 22/14d
    Beis wie T18; Beis wie T19
  • 10 ObS 192/13b
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 ObS 192/13b
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 135/14f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 135/14f
    Auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 216/14x
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 216/14x
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 8 Ob 38/14t
    Entscheidungstext OGH 30.10.2014 8 Ob 38/14t
    Auch; nur T9; Beisatz: Welche Verfahrensergebnisse im Aufhebungsbeschluss als abschließend erledigt angesehen wurden, ist zwangsläufig einzelfallabhängig. (T20)
  • 1 Ob 161/14d
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 161/14d
    Vgl auch
  • 4 Ob 141/15m
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 141/15m
  • 7 Ob 164/15s
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 164/15s
    Beis wie T20
  • 6 Ob 119/15s
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 6 Ob 119/15s
    Auch; nur T9
  • 3 Ob 85/15v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 85/15v
    Auch; Beis wie T19; Veröff: SZ 2016/30
  • 5 Ob 210/16t
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 5 Ob 210/16t
    Vgl auch; Beis wie T17
  • 8 Ob 59/16h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 Ob 59/16h
    Auch; Beis wie T20
  • 1 Ob 33/17k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 33/17k
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch im Verfahren außer Streitsachen. (T21)
  • 3 Ob 20/17p
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 20/17p
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T19; Beis wie T20
  • 8 Ob 38/17x
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 38/17x
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T16; Beis wie T20; Beisatz: Ein abschließend erledigter Streitpunkt liegt vor, wenn über einen Anspruch, eine Einwendung oder einen Rechtsgrund endgültig abgesprochen wurde. (T22) (vormals irrig T21)
  • 7 Ob 100/17g
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 100/17g
  • 1 Ob 110/17h
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 110/17h
    Beis wie T3
  • 8 Ob 126/17p
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 Ob 126/17p
    Auch
  • 1 Ob 65/18t
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 65/18t
    Beis wie T21
  • 1 Ob 91/18s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 91/18s
    Beis wie T4; Beis wie T20
  • 3 Ob 133/18g
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 133/18g
    Beis wie T11; Beis wie T20
  • 5 Ob 145/18m
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 145/18m
    Beis wie T3; Beis wie T19
  • 1 Ob 159/18s
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 159/18s
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T19
  • 1 Ob 175/18v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 1 Ob 175/18v
    Vgl auch
  • 8 Ob 2/19f
    Entscheidungstext OGH 26.02.2019 8 Ob 2/19f
    Auch; Beis wie T20
  • 3 Ob 69/19x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2019 3 Ob 69/19x
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T19

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0042031

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19930511_OGH0002_0010OB00547_9300000_003

Entscheidungstext 10Ob77/02z

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

10Ob77/02z

Entscheidungsdatum

16.04.2002

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Bauer als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Fellinger, Dr. Hoch, Dr. Neumayr und Dr. Schramm als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1. Walter S*****, und 2. Monika S*****, beide *****, vertreten durch Dr. Martin Zanon, Rechtsanwalt in Innsbruck, gegen die beklagten Parteien

1. Dipl. Ing. Bernhard W*****, vertreten durch Dr. Wolfgang Walser, Rechtsanwalt in Innsbruck, und 2. F***** GmbH, *****, vertreten durch Dr. Heinz Bauer, Rechtsanwalt in Innsbruck, wegen restlich EUR 212.520,14 sA, infolge außerordentlicher Revision der erstbeklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 23. Jänner 2002, GZ 4 R 293/01x-101, womit infolge Berufung der erstbeklagten Partei das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 4. September 2001, GZ 6 Cg 15/95g-96, in der Fassung des Berichtigungsbeschlusses vom 17. September 2001, GZ 6 Cg 15/95g-97, bestätigt wurde, den Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision der erstbeklagten Partei wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Die Entscheidung über die gegen das bestätigende Urteil des Berufungsgerichtes erhobene Revision der Erstbeklagten hängt nicht von der Lösung einer im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO erheblichen Rechtsfrage ab:

Nach nunmehr ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes ist es zwar den Parteien nicht verwehrt, in dem nach einem Aufhebungsbeschluss fortgesetzten Verfahren - das in der Regel in den Stand vor Schluss der Verhandlung erster Instanz zurücktritt - wieder grundsätzlich alle ihnen im erstinstanzlichen Verfahrens bis dahin zustehenden Befugnisse wahrzunehmen, vor allem also neue Tatsachen vorzubringen und neue Beweismittel anzubieten, früher nicht beantwortete Behauptungen zu bestreiten oder das Klagebegehren zu ergänzen oder abzuändern. Eine Beschränkung besteht jedoch insoweit, als die aufhebende Instanz eine bestimmte Frage auf Grund des gegebenen Sachverhalts bereits abschließend entschieden hat; dann darf die Beantwortung dieser Frage selbst auf Grund neuer Tatsachen nicht mehr in Zweifel gezogen werden; abschließend erledigte Streitpunkte können nicht wieder aufgerollt werden (SZ 28/96; SZ 55/164; SZ 58/182; SSV-NF 8/34 ua; Kodek in Rechberger, ZPO2 § 496 Rz 5). Wenn auch die Aufhebung nach § 496 Abs 1 Z 3 ZPO in § 496 Abs 2 ZPO nicht ausdrücklich erwähnt ist, so kann auch diese Bestimmung im Hinblick auf den Grundsatz der Prozessökonomie und das Wesen des österreichischen Rechtsmittelverfahrens nur dahin verstanden werden, dass auch bei Aufhebung wegen des Vorliegens von Feststellungsmängeln nur zu einem ganz bestimmten, vom Feststellungsmangel betroffenen Teil des erstrichterlichen Verfahrens und Urteils (§ 496 Abs 2 zweiter Fall ZPO), das Verfahren im zweiten Rechtsgang auf diesen von der Aufhebung ausdrücklich betroffenen Teil zu beschränken ist (Arb 11.122 mwN); eine Ausnahme wird nur für solche Tatsachen zugelassen, die nach Schluss der mündlichen Verhandlung im ersten Rechtsgang neu entstanden sind (Arb 11.122; 1 Ob 274/99x ua).

Daraus, dass in älteren Entscheidungen (zB EvBl 1951/422) noch eine andere Auffassung vertreten wurde, folgt nicht, dass eine uneinheitliche Rechtsprechung vorläge, hat sich doch seit Jahrzehnten eine neue Rechtsprechung gefestigt (EvBl 1986/41; Kodek aaO § 502 Rz 3).

Fasching führt zwar aus, dass § 496 Abs 2 ZPO auf Fälle der Aufhebung nach § 496 Abs 1 (Z 1 und) Z 2 ZPO beschränkt sei, nicht aber für die Aufhebung nach § 496 Abs 1 Z 3 gelte (IV 213 f und Lehrbuch2 Rz 1820), erwähnt aber die dargestellte ständige Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes nicht und bringt daher auch keine Argumente gegen sie vor.

Von dieser Rechtsprechung ist das Berufungsgericht nicht abgewichen. In seinem im ersten Rechtsgang ergangenen Aufhebungsbeschluss vom 6. 3. 2001 hat der Senat die Haftung des Erstbeklagten für den Mangelfolgeschaden bejaht. Die Ergänzung des erstinstanzlichen Verfahrens wurde nur in zwei Punkten aufgetragen:

Erstens war noch zu prüfen, welchen Wert das bereits 13 Jahre alte und durch Setzungsschäden schon vorbeschädigte Haus nach Umsetzung des geplanten Sanierungskonzeptes des Erstbeklagten und den damit noch zusätzlich einhergehenden, unvermeidbaren Beschädigungen gehabt hätte und welchen Wert das Haus nun durch die teilweise Neuerrichtung erlangt hat, sodass ein allenfalls festzustellender Differenzbetrag zugunsten des Erstbeklagten als Abzug "neu für alt" zu berücksichtigen wäre.

Zweitens waren Feststellungen zu den Kosten zu treffen, die auch bei fehlerfreiem Sanierungskonzept für die notwendig gewesene Ergänzung des Gutachtens des Erstbeklagten angefallen wären.

Beiden Aufträgen ist das Erstgericht nachgekommen.

Im Sinn der vorstehenden Ausführungen war es dem Erstbeklagten im zweiten Rechtsgang verwehrt, seine Haftung dem Grunde nach in Zweifel zu ziehen. Im Übrigen ging sein zur Haftungsfrage erstattetes Vorbringen an der Sache vorbei, weil seine Haftung nicht auf seiner unberechtigten Vertragsauflösung, sondern auf der mangelhaften Erfüllung des zwischen ihm und den Klägern geschlossenen Werkvertrags beruht. Dass dadurch der Abriss eines Gebäudeteils notwendig wurde, steht fest. Der Zeitpunkt des Abrisses des Gebäudes ist für die Haftung weder dem Grunde noch der Höhe nach von Relevanz.

Anmerkung

E65273 10Ob77.02z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:0100OB00077.02Z.0416.000

Dokumentnummer

JJT_20020416_OGH0002_0100OB00077_02Z0000_000