Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob127/51 2Ob587/52 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037874

Geschäftszahl

4Ob127/51; 2Ob587/52; 1Ob170/55; 1Ob501/56; 2Ob385/56; 5Ob219/59; 3Ob46/57; 3Ob525/57; 5Ob451/60; 3Ob338/61; 6Ob37/63; 7Ob71/63; 6Ob114/63; 5Ob402/63; 6Ob166/64; 3Ob83/64; 8Ob259/63; 5Ob154/65; 5Ob200/65; 6Ob288/65; 6Ob180/64; 3Ob121/66; 3Ob152/66; 3Ob18/67; 5Ob91/68; 1Ob259/67; 1Ob90/68; 6Ob245/68; 1Ob48/69; 5Ob132/70; 1Ob223/70; 6Ob292/70; 1Ob158/71; 1Ob269/71; 8Ob300/71; 6Ob56/72; 1Ob142/72; 1Ob199/73; 4Ob600/73; 5Ob173/73; 1Ob26/74; 3Ob36/74; 1Ob82/74; 5Ob242/74; 7Ob56/75; 5Ob54/75; 8Ob563/76; 8Ob564/77; 5Ob601/79; 8Ob87/79; 2Ob563/79; 5Ob767/79; 7Ob521/80; 1Ob620/80; 3Ob596/79; 5Ob693/80; 5Ob705/80; 8Ob558/80; 3Ob563/82; 6Ob687/82; 5Ob60/82; 7Ob561/83; 7Ob585/83; 5Ob631/83; 5Ob630/83; 7Ob533/85; 5Ob48/84; 7Ob609/85; 8Ob677/87; 3Ob29/88; 8Ob565/87; 4Ob11/89 (4Ob12/89); 4Ob75/90; 3Ob31/90; 4Ob78/91 (4Ob79/91); 4Ob159/93; 9ObA177/94 (9ObA178/94); 4Ob572/94; 4Ob1570/95; 4Ob551/95; 5Ob72/97t; 6Ob104/99h; 7Ob65/00k; 1Ob15/02s; 1Ob316/01d; 7Ob241/02w; 6Ob124/03h; 4Ob86/07m; 3Ob279/08p; 4Ob95/09p; 8ObA30/09h; 5Ob229/09a; 9ObA61/09z; 4Ob93/10w; 2Ob57/11p; 2Ob225/10t; 4Ob6/11b; 9ObA87/11a; 4Ob118/12z; 4Ob20/13i; 9Ob48/12t; 1Ob232/13v; 2Ob180/13d; 7Ob184/14f; 1Ob197/14y; 3Ob90/15d; 1Ob68/16f; 4Ob137/17a; 2Ob194/17v; 1Ob54/18z; 6Ob173/18m

Entscheidungsdatum

06.05.1952

Norm

ZPO §226 IIA2
ZPO §405 A

Rechtssatz

Eine jeden Zweifel und jede objektive Ungewissheit ausschließende Präzisierung des Klagebegehrens ist nur bei Geldleistungsklagen zu verlangen; bei anderen Klagen ist dem Erfordernis des § 226 ZPO hinsichtlich der Bestimmtheit des Klagebegehrens jedenfalls dann genüge getan, wenn man unter Berücksichtigung des Sprachgebrauchs und Ortsgebrauchs und nach den Regeln des Verkehres daraus entnehmen kann, was begehrt ist (vgl auch 1 Ob 224/51).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 127/51
    Entscheidungstext OGH 06.05.1952 4 Ob 127/51
    Veröff: EvBl 1952/229 S 354 = Arb 5414
  • 2 Ob 587/52
    Entscheidungstext OGH 20.07.1952 2 Ob 587/52
  • 1 Ob 170/55
    Entscheidungstext OGH 16.03.1955 1 Ob 170/55
  • 1 Ob 501/56
    Entscheidungstext OGH 14.11.1956 1 Ob 501/56
    Beisatz: Herstellung eines Nudelbrettes und eines Kastens "normaler bäuerlicher Größe". (T1)
  • 2 Ob 385/56
    Entscheidungstext OGH 10.10.1956 2 Ob 385/56
    nur: Bei anderen Klagen ist dem Erfordernis des § 226 ZPO hinsichtlich der Bestimmtheit des Klagebegehrens jedenfalls dann genüge getan, wenn man unter Berücksichtigung des Sprachgebrauches und Ortsgebrauches und nach den Regeln des Verkehres daraus entnehmen kann, was begehrt ist. (T2)
  • 5 Ob 219/59
    Entscheidungstext OGH 03.06.1959 5 Ob 219/59
    nur T2; Beisatz: Die Anforderungen nach einer entsprechenden Individualisierung dürfen nicht überspannt werden. (T3)
  • 3 Ob 46/57
    Entscheidungstext OGH 20.02.1957 3 Ob 46/57
    nur: Eine jeden Zweifel und jede objektive Ungewissheit ausschließende Präzisierung des Klagebegehrens ist bei Leistungsklagen zu verlangen. (T4)
  • 3 Ob 525/57
    Entscheidungstext OGH 27.11.1957 3 Ob 525/57
    nur T4
  • 5 Ob 451/60
    Entscheidungstext OGH 25.01.1961 5 Ob 451/60
  • 3 Ob 338/61
    Entscheidungstext OGH 21.09.1961 3 Ob 338/61
    Ähnlich
  • 6 Ob 37/63
    Entscheidungstext OGH 13.03.1963 6 Ob 37/63
    Veröff: MietSlg 15621
  • 7 Ob 71/63
    Entscheidungstext OGH 20.03.1963 7 Ob 71/63
  • 6 Ob 114/63
    Entscheidungstext OGH 08.05.1963 6 Ob 114/63
  • 5 Ob 402/63
    Entscheidungstext OGH 19.12.1963 5 Ob 402/63
  • 6 Ob 166/64
    Entscheidungstext OGH 10.06.1964 6 Ob 166/64
  • 3 Ob 83/64
    Entscheidungstext OGH 31.08.1964 3 Ob 83/64
    Beisatz: Herausgabe von Hausratsgegenständen (§ 19 d 6.DVz EheG). (T5)
  • 8 Ob 259/63
    Entscheidungstext OGH 15.10.1963 8 Ob 259/63
    Veröff: MietSlg 15622
  • 5 Ob 154/65
    Entscheidungstext OGH 22.06.1965 5 Ob 154/65
  • 5 Ob 200/65
    Entscheidungstext OGH 30.09.1965 5 Ob 200/65
    Beisatz: Begehren auf "Gestattung eines Mauerdurchbruches." (T6)
    Veröff: MietSlg 17337
  • 6 Ob 288/65
    Entscheidungstext OGH 10.10.1965 6 Ob 288/65
  • 6 Ob 180/64
    Entscheidungstext OGH 12.06.1964 6 Ob 180/64
    Beisatz: Begehren des Vermieters, der Mieter habe die Untersuchung der Decke seines Bestandobjektes auf ihren Bauzustand zu dulden und sämtliche im Sinne des Bescheides der Baubehörde erforderlichen Arbeiten vornehmen zu lassen, zu unbestimmt. (T7)
  • 3 Ob 121/66
    Entscheidungstext OGH 12.10.1966 3 Ob 121/66
  • 3 Ob 152/66
    Entscheidungstext OGH 11.01.1967 3 Ob 152/66
  • 3 Ob 18/67
    Entscheidungstext OGH 08.03.1967 3 Ob 18/67
    Beisatz: Hier: Beurteilung nach § 7 EO - Antrag auf Bewilligung einer Exekution nach § 354 EO wurde abgewiesen. (T8)
  • 5 Ob 91/68
    Entscheidungstext OGH 03.04.1968 5 Ob 91/68
    nur T2
  • 1 Ob 259/67
    Entscheidungstext OGH 04.04.1968 1 Ob 259/67
    Veröff: MietSlg 20688
  • 1 Ob 90/68
    Entscheidungstext OGH 18.04.1968 1 Ob 90/68
  • 6 Ob 245/68
    Entscheidungstext OGH 25.09.1968 6 Ob 245/68
    Beis wie T3; Beisatz: Beistellung verschiedener Holzarten und Holzformen. (T9)
  • 1 Ob 48/69
    Entscheidungstext OGH 20.03.1969 1 Ob 48/69
    nur T2; Beis wie T3; Beisatz: "Schlechtwetter" und "kalte Jahreszeit" sind Begriffe der Umgangssprache und können auf Grund des Ortsgebrauches klar und deutlich sein. (T10)
    Veröff: MietSlg 21799
  • 5 Ob 132/70
    Entscheidungstext OGH 10.06.1970 5 Ob 132/70
    nur T2; Beisatz: Recht zur Einstellung eines Pkw im Hofe. (T11)
  • 1 Ob 223/70
    Entscheidungstext OGH 12.11.1970 1 Ob 223/70
  • 6 Ob 292/70
    Entscheidungstext OGH 09.12.1970 6 Ob 292/70
  • 1 Ob 158/71
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 1 Ob 158/71
    Beis wie T3; Veröff: MietSlg 23549(16)
  • 1 Ob 269/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 269/71
    Beisatz: Ein auf Herausgabe "sämtlicher Geschäftsunterlagen" gerichtetes Klagebegehren ist hinreichend bestimmt (wie SZ 26/8). (T12)
  • 8 Ob 300/71
    Entscheidungstext OGH 09.11.1971 8 Ob 300/71
    nur T2
  • 6 Ob 56/72
    Entscheidungstext OGH 27.04.1972 6 Ob 56/72
    Beisatz: Geweihsammlung - Abnormitätensammlung (T13)
  • 1 Ob 142/72
    Entscheidungstext OGH 05.07.1972 1 Ob 142/72
    nur T2
  • 1 Ob 199/73
    Entscheidungstext OGH 21.11.1973 1 Ob 199/73
  • 4 Ob 600/73
    Entscheidungstext OGH 19.02.1974 4 Ob 600/73
    Beisatz: Bewegliche Sachen sind so zu bezeichnen, dass eine Verwechslung nicht möglich ist. Bei gattungsmäßig bestimmten Sachen darf kein Zweifel über Menge, Art und Güte aufkommen. (T14)
  • 5 Ob 173/73
    Entscheidungstext OGH 20.09.1973 5 Ob 173/73
  • 1 Ob 26/74
    Entscheidungstext OGH 27.02.1974 1 Ob 26/74
  • 3 Ob 36/74
    Entscheidungstext OGH 23.04.1974 3 Ob 36/74
    Beisatz: Soweit eine genaue Bezeichnung der Leistung ihrer Natur nach möglich ist, hat der Exekutionstitel eine solche zu enthalten. (T15)
  • 1 Ob 82/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 1 Ob 82/74
    nur T2
  • 5 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 06.11.1974 5 Ob 242/74
    Beisatz: Hier: Begehren auf Herausgabe eines bloß mit Erzeugername und Type bezeichneten gebrauchten Raupenfahrzeuges. (T16)
  • 7 Ob 56/75
    Entscheidungstext OGH 10.04.1975 7 Ob 56/75
    Beisatz: "Von der Firma T dem Antragsgegner anläßlich der Verpachtung seines Unternehmens übergebene und bei ihm verwahrte Rohstoffe, Betriebsmittel, Halbfertigwaren und Fertigwaren" genügt bei Warenlager. (T17)
  • 5 Ob 54/75
    Entscheidungstext OGH 13.05.1975 5 Ob 54/75
    Veröff: NZ 1977,26
  • 8 Ob 563/76
    Entscheidungstext OGH 07.12.1976 8 Ob 563/76
    nur T2
  • 8 Ob 564/77
    Entscheidungstext OGH 31.01.1978 8 Ob 564/77
  • 5 Ob 601/79
    Entscheidungstext OGH 03.07.1979 5 Ob 601/79
    Auch; Beisatz: Klage auf Herausgabe "eines Spinnrades" zu unbestimmt. (T18)
  • 8 Ob 87/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 87/79
    nur: Eine jeden Zweifel und jede objektive Ungewissheit ausschließende Präzisierung des Klagebegehrens ist nur bei Geldleistungsklagen zu verlangen. (T19)
    Beisatz: Unbestimmte Bezeichnung, wenn auf Leistung einer betragsmäßig bestimmten monatlichen bzw jährlichen Rente bis zur Erreichung des fünfundsechzigsten Lebensjahres " mit der Beschränkung auf die Versicherungssumme entsprechend dem Versicherungsvertrag" geklagt wird. (T20)
  • 2 Ob 563/79
    Entscheidungstext OGH 02.10.1979 2 Ob 563/79
    Beisatz: Verpflichtung binnen einer vom Gericht zu bestimmenden Frist die Pertilex - Beschichtung einer Hausfassade in einwandfreiem Zustand zu versehen. (T21)
  • 5 Ob 767/79
    Entscheidungstext OGH 18.03.1980 5 Ob 767/79
    nur T2; Beisatz: Verköstigungsanspruch (T22)
  • 7 Ob 521/80
    Entscheidungstext OGH 13.03.1980 7 Ob 521/80
    nur T19
  • 1 Ob 620/80
    Entscheidungstext OGH 27.05.1980 1 Ob 620/80
  • 3 Ob 596/79
    Entscheidungstext OGH 30.07.1980 3 Ob 596/79
    Veröff: GesRZ 1981,106
  • 5 Ob 693/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 5 Ob 693/80
  • 5 Ob 705/80
    Entscheidungstext OGH 14.10.1980 5 Ob 705/80
    Beis wie T3; Beisatz: Der Gläubiger soll bei Schaffung und Durchsetzung eines Exekutionstitels nicht vor praktisch unüberwindliche Hindernisse gestellt werden. Insbesonders dann, wenn dem Kläger eine individualisierende Beschreibung sämtlicher beweglicher Sachen deren Herausgabe er begehrt, im konkreten Fall nicht anders möglich ist, wird deren lokale Individualisierung als hinreichend bestimmt anzusehen sein. Hier: Begehren auf Herausgabe einer Sammlung von Modelleisenbahnen. (T23)
  • 8 Ob 558/80
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 8 Ob 558/80
    Beis wie T3; Beisatz: Versucht der Mieter, den Vermieter im Klagsweg zur Duldung von Veränderungen zu verhalten, so muss er in seinem diesbezüglichen Urteilsbegehren genau angeben, welche Änderungen er im einzelnen am Bestandgegenstand durchzuführen beabsichtigt; denn für den Vermieter muss auf Grund eines allenfalls gegen ihn ergangenen klagsstattgebenden Urteiles einwandfrei zu beurteilen sein, welche Änderungen des Mieters am Bestandgegenstand er im einzelnen zu dulden hat und gegen welche Änderungen er sich zur Wehr setzen kann. Anschluss entsprechender Baupläne. (T24)
  • 3 Ob 563/82
    Entscheidungstext OGH 16.06.1982 3 Ob 563/82
    Auch
  • 6 Ob 687/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1982 6 Ob 687/82
    Beis wie T3; Beis wie T15; Beis wie T24
  • 5 Ob 60/82
    Entscheidungstext OGH 18.01.1983 5 Ob 60/82
    nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Technische Durchführung der Verbesserung muss nicht umschrieben sein, weil davon ausgegangen werden darf, dass die Leistungen den bestehenden Vorschriften und den im betreffenden Geschäftszweig herrschenden Grundsätzen entsprechend ausgeführt werden. (T25)
  • 7 Ob 561/83
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 561/83
    Beis wie T3
  • 7 Ob 585/83
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 585/83
    Auch; Beis wie T25; Beisatz: Es muss sich nur aus der Natur der Sache ergeben, welcher Art die begehrten Handlungen sind. (T26)
  • 5 Ob 631/83
    Entscheidungstext OGH 28.02.1984 5 Ob 631/83
    nur T2; Beisatz: Hier: Übergabsvertrag (T27)
  • 5 Ob 630/83
    Entscheidungstext OGH 26.06.1984 5 Ob 630/83
  • 7 Ob 533/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 533/85
    Beis wie T25
  • 5 Ob 48/84
    Entscheidungstext OGH 04.06.1985 5 Ob 48/84
    nur T2; Beis wie T25
  • 7 Ob 609/85
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 609/85
  • 8 Ob 677/87
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 8 Ob 677/87
  • 3 Ob 29/88
    Entscheidungstext OGH 23.03.1988 3 Ob 29/88
    Beisatz: Begehren auf Entfernung eines Holzschrankens auf Zufahrtsweg. (T28)
  • 8 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 23.06.1988 8 Ob 565/87
    Ähnlich; nur T4; Beisatz: Hier: Einwilligung in die Übertragung einer Mitgliedschaft. (T29)
    Veröff: GesRZ 1988,229
  • 4 Ob 11/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 4 Ob 11/89
    nur T19; Veröff: MR 1989,104
  • 4 Ob 75/90
    Entscheidungstext OGH 30.05.1990 4 Ob 75/90
    nur T19
  • 3 Ob 31/90
    Entscheidungstext OGH 11.06.1990 3 Ob 31/90
    Beis wie T3; Beis wie T8 nur: Hier: Beurteilung nach § 7 EO. (T30)
    Beis wie T25
  • 4 Ob 78/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 78/91
    nur T19
  • 4 Ob 159/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 4 Ob 159/93
    nur T2
  • 9 ObA 177/94
    Entscheidungstext OGH 12.10.1994 9 ObA 177/94
    nur T2
  • 4 Ob 572/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1994 4 Ob 572/94
    nur T2
  • 4 Ob 1570/95
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 4 Ob 1570/95
    nur T2
  • 4 Ob 551/95
    Entscheidungstext OGH 10.08.1995 4 Ob 551/95
    nur T2; Beisatz: Bei Feststellungsbegehren ist genau zu bezeichnen, welches Recht oder Rechtsverhältnis als bestehend oder nicht bestehend festzustellen ist; bei Unterlassungsklagen, welche Handlungen und für welche Dauer sie zu unterlassen sind. Hier: Das Begehren auf Haftung des Beklagten für alle Schäden, die aus der widmungsiwdrigen und konsenswidrigen Benützung der gemieteten Räumlichkeiten entstehen, ist hinreichend bestimmt. (T31)
  • 5 Ob 72/97t
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 5 Ob 72/97t
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Diesem Anspruch wird ein Urteil gerecht, das schlicht darauf hinausläuft, dass der Beklagte alles unternehmen muss, um seiner Mieterin einen funktionierenden Lift zur Verfügung zu stellen. (T32)
  • 6 Ob 104/99h
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 6 Ob 104/99h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T24
  • 7 Ob 65/00k
    Entscheidungstext OGH 07.04.2000 7 Ob 65/00k
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
  • 1 Ob 316/01d
    Entscheidungstext OGH 11.06.2002 1 Ob 316/01d
    nur T2
  • 7 Ob 241/02w
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 241/02w
    Beis wie T3
  • 6 Ob 124/03h
    Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 124/03h
  • 4 Ob 86/07m
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 86/07m
    nur T2; Beis ähnlich wie T14; Beisatz: Welche Anforderungen an die Konkretisierung des Klagebegehrens zu stellen sind, hängt von den Besonderheiten des anzuwendenden materiellen Rechts und den Umständen des Einzelfalls ab. Die Anforderungen sind danach in Abwägung des zu schützenden Interesses des Beklagten, sich gegen die Klage erschöpfend verteidigen zu können, sowie seines Interesses an Rechtsklarheit und Rechtssicherheit hinsichtlich der Entscheidungswirkungen mit dem ebenfalls schutzwürdigen Interesse des Klägers an einem wirksamen Rechtsschutz festzulegen. (T33)
  • 3 Ob 279/08p
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 279/08p
    Auch
  • 4 Ob 95/09p
    Entscheidungstext OGH 14.07.2009 4 Ob 95/09p
    Vgl auch; Beis wie T33
  • 8 ObA 30/09h
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 30/09h
    Vgl auch; Beisatz: Geldleistungsklagen müssen, sofern nicht eine gesetzlich geregelte Ausnahme vorliegt, immer ziffernmäßig bestimmt sein. Die mangelnde Bestimmtheit des Klagebegehrens ist eine in jeder Lage des Verfahrens von Amts wegen wahrzunehmende zwingende Inhaltsvoraussetzung. (T34)
    Beisatz: Eine Einschränkung der Klage auf „die 20%ige Ausgleichsquote“ genügt nicht, um das Erfordernis der Bestimmtheit des Klagebegehrens gemäß § 226 ZPO zu wahren, weil sie vor dem Hintergrund des (hier:) Zwangsausgleichs nicht ausreichend spezifiziert ist. (T35)
  • 5 Ob 229/09a
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 5 Ob 229/09a
    Auch; Beis wie T25; Beisatz: Zumal wenn die möglichen Varianten aus technischen Gründen ohnedies begrenzt und überdies nur von Fachleuten beurteilbar sind. (T36)
  • 9 ObA 61/09z
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 ObA 61/09z
    Vgl auch; Beis wie T34; Beis wie T35; Bem: Parallelverfahren zu 8 ObA 30/09h. (T37)
  • 4 Ob 93/10w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 93/10w
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T33; Beisatz: Hier: Unterlassungsbegehren. (T38)
  • 2 Ob 57/11p
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 57/11p
  • 2 Ob 225/10t
    Entscheidungstext OGH 05.05.2011 2 Ob 225/10t
    Vgl; Vgl Beis wie T33 nur: Welche Anforderungen an die Konkretisierung des Klagebegehrens zu stellen sind, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T39)
    Beis wie T38
  • 4 Ob 6/11b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 6/11b
    Vgl auch; Beis wie T33
  • 9 ObA 87/11a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 ObA 87/11a
  • 4 Ob 118/12z
    Entscheidungstext OGH 18.09.2012 4 Ob 118/12z
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T33
  • 4 Ob 20/13i
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 20/13i
    Beis wie T39
  • 9 Ob 48/12t
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 Ob 48/12t
    Beis wie T33; Beis wie T34; Beisatz: Hier: Unterlassungsbegehren bei Geruchsimmissionen. (T40)
  • 1 Ob 232/13v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 232/13v
    Auch; Beis wie T33; Beis wie T39
  • 2 Ob 180/13d
    Entscheidungstext OGH 17.03.2014 2 Ob 180/13d
    Beis wie T3; Beis wie T39
  • 7 Ob 184/14f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2014 7 Ob 184/14f
    Auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 197/14y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 197/14y
    Beis ähnlich wie T33; Beis wie T39
  • 3 Ob 90/15d
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 90/15d
    Auch; Beis wie T39
  • 1 Ob 68/16f
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 68/16f
    Beis wie T39
  • 4 Ob 137/17a
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 137/17a
    Auch
  • 2 Ob 194/17v
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 194/17v
    Vgl auch; Beis wie T39; Beisatz: Erhaltung „in gutem Zustand“ ‑ zu unbestimmt. (T41)
  • 1 Ob 54/18z
    Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 54/18z
    Beis wie T39; Beisatz: Die Verurteilung zur Gewährung von „Einsicht in die Buchhaltung, Kontoauszüge und sämtliche Geschäftsunterlagen“ ist ausreichend bestimmt. (T42)
  • 6 Ob 173/18m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2018 6 Ob 173/18m
    Auch; nur T2; Beis wie T3

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0037874

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.12.2018

Dokumentnummer

JJR_19520506_OGH0002_0040OB00127_5100000_001

Rechtssatz für 2Ob500/52 (2Ob501/52) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043579

Geschäftszahl

2Ob500/52 (2Ob501/52); 4Ob28/56; 3Ob33/59; 1Ob200/50; 1Ob849/52; 4Ob53/53; 1Ob788/54; 7Ob174/55; 4Ob186/55; 3Ob160/59; 2Ob543/51; 2Ob350/59; 4Ob48/60; 4Ob89/60; 4Ob109/60; 6Ob108/62; 7Ob110/62; 1Ob125/62; 5Ob57/62; 4Ob63/62; 6Ob119/63; 5Ob37/64; 6Ob275/64; 8Ob371/64; 5Ob51/65; 5Ob82/66; 5Ob211/66; 8Ob99/67; 6Ob148/67; 8Ob172/67; 6Ob346/67; 5Ob5/68 (5Ob6/68); 5Ob46/68; 8Ob127/68; 5Ob113/68; 4Ob45/68; 4Ob338/68; 6Ob312/68; 4Ob5/69; 6Ob83/69; 5Ob122/69; 6Ob165/69; 1Ob52/70; 5Ob107/70; 1Ob92/70; 5Ob93/70; 8Ob155/70; 1Ob210/70; 1Ob238/70; 5Ob244/70; 3Ob6/71; 5Ob41/71 (5Ob42/71); 8Ob169/71; 1Ob214/71; 5Ob264/71; 5Ob253/71; 1Ob218/71; 1Ob340/71; 5Ob269/71 (5Ob270/71 -5Ob274/71); 6Ob81/72; 1Ob100/72; 6Ob137/72; 1Ob242/72; 7Ob24/73; Rkv1/73; 6Ob148/73 (6Ob149/73); 7Ob243/73; 4Ob508/74; 6Ob53/74; 4Ob22/74; 4Ob537/74; 7Ob257/74; 7Ob197/74 (7Ob198/74); 7Ob8/75; 3Ob224/74; 7Ob18/75; 3Ob211/74; 8Ob77/75 (8Ob78/75, 8Ob104/75); 4Ob549/75; 7Ob188/75; 7Ob571/76; 2Ob108/76; 5Ob649/76; 2Ob528/76; 4Ob372/76; 2Ob250/76; 1Ob707/76; 1Ob807/76 (1Ob808/76 -1Ob811/76); 1Ob737/76; 7Ob549/77 (7Ob550/77); 4Ob404/77; 2Ob178/77 (2Ob179/77); 6Ob822/77; 3Ob578/77 (3Ob579/77 -3Ob584/77); 4Ob524/78; 6Ob710/78; 2Ob554/78; 6Ob749/78; 2Ob557/78; 6Ob734/78; 7Ob25/79; 1Ob726/79; 1Ob560/79; 4Ob70/79 (4Ob71/79); 6Ob523/80; 3Ob541/80; 6Ob679/80; 5Ob675/80 (5Ob676/80); 4Ob567/79; 4Ob501/80; 4Ob566/80; 8Ob527/80 (8Ob528/80); 8Ob217/80; 6Ob807/80; 4Ob340/80 (4Ob341/80); 6Ob623/81 (6Ob624/81 -6Ob626/81); 6Ob503/81; 4Ob567/81; 6Ob654/81; 4Ob563/81; 6Ob851/81; 6Ob540/82; 2Ob256/82; 5Ob549/82; 3Ob548/83; 4Ob544/83; 1Ob691/83; 6Ob539/84; 4Ob21/84; 6Ob580/85; 14Ob224/86; 8Ob592/86; 6Ob615/88 (6Ob1525/88); 2Ob142/89; 1Ob530/90; 10ObS2129/96b; 10ObS2303/96s; 10ObS2320/96s; 9ObA54/97z; 10ObS46/97f; 10ObS304/97x; 9Ob26/98h; 10ObS375/98i; 9ObA184/98v; 9Ob315/98h; 1Ob322/98d; 10ObS168/99z; 2Ob335/99z; 10ObS239/00w; 1Ob170/00g; 6Ob324/00s; 7Ob76/01d; 7Ob85/01b; 3Ob293/00k; 1Ob236/01i; 1Ob15/02s; 1Ob103/02g; 7Ob26/02b; 6Ob43/03x; 10ObS111/03a; 1Ob249/02b; 7Ob271/02g; 10ObS20/03v; 1Ob23/04w; 7Ob26/05g; 2Ob21/06m; 17Ob11/08d; 9ObA68/08b; 1Ob114/08h; 3Ob194/08p; 16Ok12/08; 8ObA8/09y; 7Ob248/08h; 6Ob96/09z; 6Ob10/10d; 5Ob20/10t; 9Ob53/10z; 16Ok1/11; 7Ob214/10m; 9Ob18/11d; 1Ob127/11z; 1Ob63/11p; 5Ob200/11i; 5Ob173/12w; 5Ob132/13t; 2Ob164/12z; 7Ob124/13f; 1Ob14/14m; 10Ob26/14t; 4Ob98/15p; 1Ob60/16d; 6Ob233/15f; 3Ob10/17t; 3Ob32/17b; 7Ob25/17b; 1Ob242/17w; 8Ob99/19w

Entscheidungsdatum

02.07.1952

Norm

ZPO §506 Abs1 Z2 A
AußStrG 2005 §65 Abs3 Z2
AußStrG 2005 §65 Abs3 Z4

Rechtssatz

Verweisungen in der Revision beziehungsweise Revisionsbeantwortung auf den Inhalt der Berufungsschrift beziehungsweise Berufungsmitteilung sind für den OGH unbeachtlich und müssen gegebenenfalls zur Verwerfung der Revision führen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 500/52
    Entscheidungstext OGH 02.07.1952 2 Ob 500/52
  • 4 Ob 28/56
    Entscheidungstext OGH 03.07.1956 4 Ob 28/56
  • 3 Ob 33/59
    Entscheidungstext OGH 04.02.1959 3 Ob 33/59
  • 1 Ob 200/50
    Entscheidungstext OGH 05.04.1950 1 Ob 200/50
    Veröff: SZ 23/89
  • 1 Ob 849/52
    Entscheidungstext OGH 29.10.1952 1 Ob 849/52
  • 4 Ob 53/53
    Entscheidungstext OGH 21.04.1953 4 Ob 53/53
  • 1 Ob 788/54
    Entscheidungstext OGH 10.11.1954 1 Ob 788/54
  • 7 Ob 174/55
    Entscheidungstext OGH 20.04.1955 7 Ob 174/55
  • 4 Ob 186/55
    Entscheidungstext OGH 13.12.1955 4 Ob 186/55
  • 3 Ob 160/59
    Entscheidungstext OGH 08.07.1959 3 Ob 160/59
  • 2 Ob 543/51
    Entscheidungstext OGH 29.08.1951 2 Ob 543/51
    Veröff: EvBl 1951/474 S 595
  • 2 Ob 350/59
    Entscheidungstext OGH 09.12.1959 2 Ob 350/59
  • 4 Ob 48/60
    Entscheidungstext OGH 03.05.1960 4 Ob 48/60
  • 4 Ob 89/60
    Entscheidungstext OGH 12.07.1960 4 Ob 89/60
    Veröff: Arb 7265
  • 4 Ob 109/60
    Entscheidungstext OGH 20.09.1960 4 Ob 109/60
    Veröff: JBl 1961,292
  • 6 Ob 108/62
    Entscheidungstext OGH 11.04.1962 6 Ob 108/62
  • 7 Ob 110/62
    Entscheidungstext OGH 23.05.1962 7 Ob 110/62
  • 1 Ob 125/62
    Entscheidungstext OGH 30.05.1962 1 Ob 125/62
  • 5 Ob 57/62
    Entscheidungstext OGH 28.06.1962 5 Ob 57/62
  • 4 Ob 63/62
    Entscheidungstext OGH 15.06.1962 4 Ob 63/62
    Veröff: Arb 7577
  • 6 Ob 119/63
    Entscheidungstext OGH 19.06.1963 6 Ob 119/63
    Beisatz: Ebensowenig genügt die bloße Bezugnahme auf die Begründung des erstgerichtlichen Urteils ohne nähere Darstellung der Rechtsansicht, auf deren Boden die Revision steht. (T1)
  • 5 Ob 37/64
    Entscheidungstext OGH 02.04.1964 5 Ob 37/64
  • 6 Ob 275/64
    Entscheidungstext OGH 07.10.1964 6 Ob 275/64
  • 8 Ob 371/64
    Entscheidungstext OGH 19.01.1965 8 Ob 371/64
  • 5 Ob 51/65
    Entscheidungstext OGH 08.04.1965 5 Ob 51/65
  • 5 Ob 82/66
    Entscheidungstext OGH 27.04.1966 5 Ob 82/66
    Veröff: RZ 1966,185 (dort falsch als 2 Ob 27/66)
  • 5 Ob 211/66
    Entscheidungstext OGH 27.10.1966 5 Ob 211/66
  • 8 Ob 99/67
    Entscheidungstext OGH 25.04.1967 8 Ob 99/67
  • 6 Ob 148/67
    Entscheidungstext OGH 16.06.1967 6 Ob 148/67
  • 8 Ob 172/67
    Entscheidungstext OGH 04.07.1967 8 Ob 172/67
  • 6 Ob 346/67
    Entscheidungstext OGH 24.01.1968 6 Ob 346/67
    Beisatz: Hier: Rekurs gegen berufungsgerichtlichen Aufhebungsbeschluss. (T2)
  • 5 Ob 5/68
    Entscheidungstext OGH 07.02.1968 5 Ob 5/68
  • 5 Ob 46/68
    Entscheidungstext OGH 08.05.1968 5 Ob 46/68
  • 8 Ob 127/68
    Entscheidungstext OGH 21.05.1968 8 Ob 127/68
  • 5 Ob 113/68
    Entscheidungstext OGH 12.06.1968 5 Ob 113/68
  • 4 Ob 45/68
    Entscheidungstext OGH 24.09.1968 4 Ob 45/68
    Veröff: Arb 8562
  • 4 Ob 338/68
    Entscheidungstext OGH 19.11.1968 4 Ob 338/68
  • 6 Ob 312/68
    Entscheidungstext OGH 04.12.1968 6 Ob 312/68
  • 4 Ob 5/69
    Entscheidungstext OGH 28.01.1969 4 Ob 5/69
    Veröff: Arb 8591 = SozM IIIE,397
  • 6 Ob 83/69
    Entscheidungstext OGH 23.04.1969 6 Ob 83/69
  • 5 Ob 122/69
    Entscheidungstext OGH 02.07.1969 5 Ob 122/69
  • 6 Ob 165/69
    Entscheidungstext OGH 17.09.1969 6 Ob 165/69
  • 1 Ob 52/70
    Entscheidungstext OGH 31.03.1970 1 Ob 52/70
  • 5 Ob 107/70
    Entscheidungstext OGH 06.05.1970 5 Ob 107/70
  • 1 Ob 92/70
    Entscheidungstext OGH 14.05.1970 1 Ob 92/70
  • 5 Ob 93/70
    Entscheidungstext OGH 01.07.1970 5 Ob 93/70
    Veröff: SZ 43/117
  • 8 Ob 155/70
    Entscheidungstext OGH 07.07.1970 8 Ob 155/70
  • 1 Ob 210/70
    Entscheidungstext OGH 15.10.1970 1 Ob 210/70
  • 1 Ob 238/70
    Entscheidungstext OGH 29.10.1970 1 Ob 238/70
  • 5 Ob 244/70
    Entscheidungstext OGH 18.11.1970 5 Ob 244/70
  • 3 Ob 6/71
    Entscheidungstext OGH 03.02.1971 3 Ob 6/71
  • 5 Ob 41/71
    Entscheidungstext OGH 07.04.1971 5 Ob 41/71
  • 8 Ob 169/71
    Entscheidungstext OGH 22.06.1971 8 Ob 169/71
  • 1 Ob 214/71
    Entscheidungstext OGH 26.08.1971 1 Ob 214/71
  • 5 Ob 264/71
    Entscheidungstext OGH 20.10.1971 5 Ob 264/71
  • 5 Ob 253/71
    Entscheidungstext OGH 03.11.1971 5 Ob 253/71
  • 1 Ob 218/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 218/71
  • 1 Ob 340/71
    Entscheidungstext OGH 19.01.1972 1 Ob 340/71
    Beisatz: Auf den Berufungsantrag verweisender Revisionsantrag. (T3)
    Veröff: SZ 45/4
  • 5 Ob 269/71
    Entscheidungstext OGH 01.02.1972 5 Ob 269/71
  • 6 Ob 81/72
    Entscheidungstext OGH 20.04.1972 6 Ob 81/72
  • 1 Ob 100/72
    Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 100/72
  • 6 Ob 137/72
    Entscheidungstext OGH 31.08.1972 6 Ob 137/72
  • 1 Ob 242/72
    Entscheidungstext OGH 20.12.1972 1 Ob 242/72
  • 7 Ob 24/73
    Entscheidungstext OGH 21.03.1973 7 Ob 24/73
    Beisatz: Hier: Betreffend die Rechtsrüge. (T4)
  • Rkv 1/73
    Entscheidungstext OGH 30.03.1973 Rkv 1/73
    Beisatz: Hier: Allgemein für Verweisungen auf andere Schriftsätze in Rechtsmitteln im Rückstellungsverfahren. (T5)
  • 6 Ob 148/73
    Entscheidungstext OGH 06.09.1973 6 Ob 148/73
    Beis wie T5 nur: Hier allgemein für Verweisungen auf andere Schriftsätze in Rechtsmitteln. (T6)
  • 7 Ob 243/73
    Entscheidungstext OGH 24.01.1974 7 Ob 243/73
  • 4 Ob 508/74
    Entscheidungstext OGH 19.02.1974 4 Ob 508/74
  • 6 Ob 53/74
    Entscheidungstext OGH 18.04.1974 6 Ob 53/74
  • 4 Ob 22/74
    Entscheidungstext OGH 07.05.1974 4 Ob 22/74
  • 4 Ob 537/74
    Entscheidungstext OGH 07.05.1974 4 Ob 537/74
  • 7 Ob 257/74
    Entscheidungstext OGH 28.11.1974 7 Ob 257/74
  • 7 Ob 197/74
    Entscheidungstext OGH 12.12.1974 7 Ob 197/74
  • 7 Ob 8/75
    Entscheidungstext OGH 23.01.1975 7 Ob 8/75
  • 3 Ob 224/74
    Entscheidungstext OGH 21.01.1975 3 Ob 224/74
  • 7 Ob 18/75
    Entscheidungstext OGH 10.04.1975 7 Ob 18/75
  • 3 Ob 211/74
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 3 Ob 211/74
  • 8 Ob 77/75
    Entscheidungstext OGH 14.05.1975 8 Ob 77/75
  • 4 Ob 549/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 4 Ob 549/75
    Auch; Beisatz: Hier: Verweisung auf das vorangegangene Prozessvorbringen. (T7)
  • 7 Ob 188/75
    Entscheidungstext OGH 23.10.1975 7 Ob 188/75
  • 7 Ob 571/76
    Entscheidungstext OGH 29.04.1976 7 Ob 571/76
  • 2 Ob 108/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 2 Ob 108/76
  • 5 Ob 649/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 5 Ob 649/76
  • 2 Ob 528/76
    Entscheidungstext OGH 14.10.1976 2 Ob 528/76
  • 4 Ob 372/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 4 Ob 372/76
    Beisatz: "Bisher erstatteten Rechtsmittelschriften". (T8)
    Veröff: ÖBl 1977,42 = ZfRV 1978,131 (mit Glosse von Hoyer)
  • 2 Ob 250/76
    Entscheidungstext OGH 25.11.1976 2 Ob 250/76
  • 1 Ob 707/76
    Entscheidungstext OGH 01.12.1976 1 Ob 707/76
  • 1 Ob 807/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 807/76
  • 1 Ob 737/76
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 1 Ob 737/76
  • 7 Ob 549/77
    Entscheidungstext OGH 14.04.1977 7 Ob 549/77
  • 4 Ob 404/77
    Entscheidungstext OGH 06.12.1977 4 Ob 404/77
  • 2 Ob 178/77
    Entscheidungstext OGH 17.12.1977 2 Ob 178/77
  • 6 Ob 822/77
    Entscheidungstext OGH 19.01.1978 6 Ob 822/77
  • 3 Ob 578/77
    Entscheidungstext OGH 09.05.1978 3 Ob 578/77
  • 4 Ob 524/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 4 Ob 524/78
  • 6 Ob 710/78
    Entscheidungstext OGH 03.11.1978 6 Ob 710/78
  • 2 Ob 554/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 2 Ob 554/78
  • 6 Ob 749/78
    Entscheidungstext OGH 21.12.1978 6 Ob 749/78
  • 2 Ob 557/78
    Entscheidungstext OGH 09.01.1979 2 Ob 557/78
  • 6 Ob 734/78
    Entscheidungstext OGH 17.01.1979 6 Ob 734/78
  • 7 Ob 25/79
    Entscheidungstext OGH 19.04.1979 7 Ob 25/79
  • 1 Ob 726/79
    Entscheidungstext OGH 17.10.1979 1 Ob 726/79
    Beisatz: Wenn zulässlich der Verweisung auf die einschlägigen Rechtsfragen nicht so weit eingegangen ist, dass auch ohne Heranziehung der Berufungsschrift dazu Stellung genommen werden kann. (T9)
  • 1 Ob 560/79
    Entscheidungstext OGH 30.10.1979 1 Ob 560/79
  • 4 Ob 70/79
    Entscheidungstext OGH 19.02.1980 4 Ob 70/79
  • 6 Ob 523/80
    Entscheidungstext OGH 02.04.1980 6 Ob 523/80
  • 3 Ob 541/80
    Entscheidungstext OGH 04.06.1980 3 Ob 541/80
  • 6 Ob 679/80
    Entscheidungstext OGH 27.08.1980 6 Ob 679/80
  • 5 Ob 675/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 5 Ob 675/80
  • 4 Ob 567/79
    Entscheidungstext OGH 14.10.1980 4 Ob 567/79
  • 4 Ob 501/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 4 Ob 501/80
  • 4 Ob 566/80
    Entscheidungstext OGH 25.11.1980 4 Ob 566/80
  • 8 Ob 527/80
    Entscheidungstext OGH 15.12.1980 8 Ob 527/80
    Beis wie T9
  • 8 Ob 217/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 8 Ob 217/80
  • 6 Ob 807/80
    Entscheidungstext OGH 18.02.1981 6 Ob 807/80
    Auch
  • 4 Ob 340/80
    Entscheidungstext OGH 17.03.1981 4 Ob 340/80
  • 6 Ob 623/81
    Entscheidungstext OGH 27.05.1981 6 Ob 623/81
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 6 Ob 503/81
    Entscheidungstext OGH 27.08.1981 6 Ob 503/81
  • 4 Ob 567/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 4 Ob 567/81
    Auch
  • 6 Ob 654/81
    Entscheidungstext OGH 23.12.1981 6 Ob 654/81
  • 4 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 4 Ob 563/81
  • 6 Ob 851/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 6 Ob 851/81
    Ähnlich; Beisatz: Außerstreitverfahren (T10)
  • 6 Ob 540/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 6 Ob 540/82
    Beis wie T10
  • 2 Ob 256/82
    Entscheidungstext OGH 01.02.1983 2 Ob 256/82
  • 5 Ob 549/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 5 Ob 549/82
  • 3 Ob 548/83
    Entscheidungstext OGH 25.05.1983 3 Ob 548/83
  • 4 Ob 544/83
    Entscheidungstext OGH 10.05.1983 4 Ob 544/83
  • 1 Ob 691/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 691/83
    Auch
  • 6 Ob 539/84
    Entscheidungstext OGH 29.03.1984 6 Ob 539/84
  • 4 Ob 21/84
    Entscheidungstext OGH 26.06.1984 4 Ob 21/84
  • 6 Ob 580/85
    Entscheidungstext OGH 13.06.1985 6 Ob 580/85
  • 14 Ob 224/86
    Entscheidungstext OGH 27.01.1987 14 Ob 224/86
    Beisatz: Dieser Mangel betrifft den Inhalt und nicht die Form, sodass er auch nicht im Sinne des § 84 ZPO verbesserungsfähig ist. (T11)
    Veröff: EvBl 1987/100 S 363 = Arb 10603
  • 8 Ob 592/86
    Entscheidungstext OGH 21.05.1987 8 Ob 592/86
  • 6 Ob 615/88
    Entscheidungstext OGH 16.06.1988 6 Ob 615/88
    Beis wie T11
  • 2 Ob 142/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 142/89
  • 1 Ob 530/90
    Entscheidungstext OGH 21.03.1990 1 Ob 530/90
  • 10 ObS 2129/96b
    Entscheidungstext OGH 11.06.1996 10 ObS 2129/96b
    Auch; Beis wie T11
  • 10 ObS 2303/96s
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 10 ObS 2303/96s
    Auch; Beis wie T11; Beisatz: Es können nur solche Ausführungen berücksichtigt werden, die im Rechtsmittel selbst oder zumindest ausdrücklich gegenüber dem Rechtsmittelgericht geltend gemacht werden. (T12)
    Veröff: SZ 69/209
  • 10 ObS 2320/96s
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 10 ObS 2320/96s
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 9 ObA 54/97z
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 9 ObA 54/97z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
    Veröff: SZ 70/52
  • 10 ObS 46/97f
    Entscheidungstext OGH 27.03.1997 10 ObS 46/97f
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 10 ObS 304/97x
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 10 ObS 304/97x
    Auch; Beis wie T11
  • 9 Ob 26/98h
    Entscheidungstext OGH 01.04.1998 9 Ob 26/98h
    Auch; Beis wie T3
    Veröff: SZ 71/62
  • 10 ObS 375/98i
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 10 ObS 375/98i
    Vgl auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 184/98v
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 9 ObA 184/98v
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T12; Beisatz: Es ist unzulässig, den Inhalt eines anderen (Rechtsmittelsatzes oder sonstigen) Schriftsatzes zum Inhalt eines Rechtsmittels zu machen. (T13)
  • 9 Ob 315/98h
    Entscheidungstext OGH 09.12.1998 9 Ob 315/98h
    Beis wie T3
  • 1 Ob 322/98d
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 322/98d
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Verweisung auf den Inhalt eines Urteils, das aufgrund einer anderen (fremden) Rechtsmittelschrift ergangen ist, sodass Rechtsmittelausführungen aus diesem Hinweis nicht abgeleitet werden können. (T14)
  • 10 ObS 168/99z
    Entscheidungstext OGH 05.10.1999 10 ObS 168/99z
    Vgl auch; Beis wie T13; Beisatz: Ein solcher Mangel der Rechtsmittelschrift ist auch nicht verbesserungsfähig. (T15)
  • 2 Ob 335/99z
    Entscheidungstext OGH 10.12.1999 2 Ob 335/99z
    Auch
  • 10 ObS 239/00w
    Entscheidungstext OGH 05.09.2000 10 ObS 239/00w
  • 1 Ob 170/00g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 170/00g
    Beis wie T15
  • 6 Ob 324/00s
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 324/00s
    Vgl auch; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Hinweis auf die bisherige Argumentation in der Klagebeantwortung und der Berufung. (T16)
  • 7 Ob 76/01d
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 76/01d
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T15
  • 7 Ob 85/01b
    Entscheidungstext OGH 18.04.2001 7 Ob 85/01b
    Auch; Beis wie T15
  • 3 Ob 293/00k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 3 Ob 293/00k
    Auch
  • 1 Ob 236/01i
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 236/01i
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T15
  • 1 Ob 103/02g
    Entscheidungstext OGH 11.06.2002 1 Ob 103/02g
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 7 Ob 26/02b
    Entscheidungstext OGH 27.11.2002 7 Ob 26/02b
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T15
  • 6 Ob 43/03x
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 43/03x
    Auch
  • 10 ObS 111/03a
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 ObS 111/03a
  • 1 Ob 249/02b
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 249/02b
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T13
  • 7 Ob 271/02g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 7 Ob 271/02g
  • 10 ObS 20/03v
    Entscheidungstext OGH 18.05.2004 10 ObS 20/03v
  • 1 Ob 23/04w
    Entscheidungstext OGH 22.03.2004 1 Ob 23/04w
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T11
  • 7 Ob 26/05g
    Entscheidungstext OGH 02.03.2005 7 Ob 26/05g
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T15
  • 2 Ob 21/06m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 2 Ob 21/06m
  • 17 Ob 11/08d
    Entscheidungstext OGH 20.05.2008 17 Ob 11/08d
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Verfahren zur Aufhebung einer einstweiligen Verfügung. (T17)
    Veröff: SZ 2008/68
  • 9 ObA 68/08b
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 9 ObA 68/08b
    Auch; Beis wie T6
  • 1 Ob 114/08h
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 114/08h
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Verweisungen in der Revision der beklagten Partei auf Ausführungen in der Revisionsschrift der Nebenintervenientin. (T18)
  • 3 Ob 194/08p
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 194/08p
    Auch; Beis ähnlich wie T13
  • 16 Ok 12/08
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 16 Ok 12/08
    Auch
  • 8 ObA 8/09y
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 ObA 8/09y
    Auch; Beis wie T15
    Veröff: SZ 2009/46
  • 7 Ob 248/08h
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 248/08h
    Auch; Veröff: SZ 2009/75
  • 6 Ob 96/09z
    Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 96/09z
  • 6 Ob 10/10d
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 10/10d
    Beis wie T15; Bem: Hier: Verweis auf Rekursausführungen im Revisionsrekurs. (T19)
  • 5 Ob 20/10t
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 20/10t
    Vgl; Beisatz: Soweit im Revisionsrekurs auf frühere Ausführungen im Rekurs verwiesen wird, ist dies unzulässig und unbeachtlich. (T20)
    Bem: Hier: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T21)
  • 9 Ob 53/10z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 53/10z
    Vgl; Bem wie T19
  • 16 Ok 1/11
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 16 Ok 1/11
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T15
  • 7 Ob 214/10m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 7 Ob 214/10m
    Auch
  • 9 Ob 18/11d
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 Ob 18/11d
    Auch; Bem wie T19
  • 1 Ob 127/11z
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 127/11z
    Auch
  • 1 Ob 63/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
    Auch
  • 5 Ob 200/11i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2012 5 Ob 200/11i
    Auch
  • 5 Ob 173/12w
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 173/12w
    Auch; Auch Beis wie T21
  • 5 Ob 132/13t
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 132/13t
    Vgl auch; Ähnlich Beis wie T20
  • 2 Ob 164/12z
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 164/12z
    Auch
  • 7 Ob 124/13f
    Entscheidungstext OGH 02.10.2013 7 Ob 124/13f
    Auch
  • 1 Ob 14/14m
    Entscheidungstext OGH 06.03.2014 1 Ob 14/14m
    Auch; Veröff: SZ 2014/22
  • 10 Ob 26/14t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 Ob 26/14t
  • 4 Ob 98/15p
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 98/15p
    Beis wie T6
  • 1 Ob 60/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 60/16d
    Beis wie T7; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T16
  • 6 Ob 233/15f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 233/15f
    Auch
  • 3 Ob 10/17t
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 10/17t
    Auch; Beisatz: Verweis auf Inhalt der Rekursentscheidung. (T22)
  • 3 Ob 32/17b
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 32/17b
    Vgl auch
  • 7 Ob 25/17b
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 25/17b
    Auch
  • 1 Ob 242/17w
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 242/17w
    Ähnlich; Bem wie T19; Beisatz: Ein derartiger Verweis ist regelmäßig unzulässig und unbeachtlich. (T23)
  • 8 Ob 99/19w
    Entscheidungstext OGH 18.11.2019 8 Ob 99/19w
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T23; Beisatz: Daran, dass nach der höchstgerichtlichen Judikatur jede Rechtsmittelschrift ein in sich geschlossener selbständiger Schriftsatz ist, ändert sich nichts dadurch, dass das Rechtsmittel – in Entsprechung der honorarrechtlichen Vorschrift des § 22 RATG – mit anderen Rechtsbehelfen verbunden wird. (T24)
    Beisatz: Damit ist es aber unzulässig, im Rechtsmittel pauschal auf die Ausführungen im Wiedereinsetzungsantrag oder Widerspruch zu verweisen, ungeachtet dessen, ob sich diese in derselben oder in einer anderen Eingabe (Ordnungsnummer) finden. (T25)

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0043579

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2020

Dokumentnummer

JJR_19520702_OGH0002_0020OB00500_5200000_005

Rechtssatz für 2Ob591/55 2Ob590/56 (2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036876

Geschäftszahl

2Ob591/55; 2Ob590/56 (2Ob591/56); 5Ob262/66; 2Ob367/67; 7Ob253/68; 8Ob183/69; 5Ob309/69; 1Ob85/70; 1Ob124/70; 1Ob302/70; 1Ob293/71; 6Ob5/72 /6Ob6/72); 4Ob583/72; 4Ob594/72; 5Ob17/73; 6Ob277/72; 4Ob354/74; 6Ob602/76 (6Ob603/76 - 6Ob618/76); 8Ob3/77; 7Ob525/78; 7Ob525/81; 3Ob606/80; 3Ob547/82; 5Ob6/82; 2Ob129/82; 1Ob593/85; 8Ob671/88; 7Ob643/89 (7Ob644/89); 8Ob672/89; 1Ob552/91; 1Ob554/91; 5Ob511/92; 1Ob188/01f; 1Ob15/02s; 1Ob42/02m; 6Ob17/02x

Entscheidungsdatum

26.10.1955

Norm

ZPO §182
ZPO §432
ZPO §503 Z2 C5

Rechtssatz

Pflicht des Gerichtes ist es, die für die Entscheidung erheblichen Tatsachen ins Klare zu setzen, und zwar auch dann, wenn die Streitteile durch Rechtsanwälte vertreten sind.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 591/55
    Entscheidungstext OGH 26.10.1955 2 Ob 591/55
  • 2 Ob 590/56
    Entscheidungstext OGH 17.10.1956 2 Ob 590/56
  • 5 Ob 262/66
    Entscheidungstext OGH 13.10.1966 5 Ob 262/66
  • 2 Ob 367/67
    Entscheidungstext OGH 09.05.1968 2 Ob 367/67
    Veröff: SZ 41/58
  • 7 Ob 253/68
    Entscheidungstext OGH 05.02.1969 7 Ob 253/68
  • 8 Ob 183/69
    Entscheidungstext OGH 23.09.1969 8 Ob 183/69
  • 5 Ob 309/69
    Entscheidungstext OGH 10.12.1969 5 Ob 309/69
    Veröff: JBl 1970,623
  • 1 Ob 85/70
    Entscheidungstext OGH 04.06.1970 1 Ob 85/70
  • 1 Ob 124/70
    Entscheidungstext OGH 09.07.1970 1 Ob 124/70
  • 1 Ob 302/70
    Entscheidungstext OGH 14.01.1971 1 Ob 302/70
    Veröff: MietSlg 23653
  • 1 Ob 293/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 293/71
  • 6 Ob 5/72
    Entscheidungstext OGH 16.03.1972 6 Ob 5/72
  • 4 Ob 583/72
    Entscheidungstext OGH 20.10.1972 4 Ob 583/72
  • 4 Ob 594/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 4 Ob 594/72
  • 6 Ob 277/72
    Entscheidungstext OGH 08.02.1973 6 Ob 277/72
  • 5 Ob 17/73
    Entscheidungstext OGH 14.02.1973 5 Ob 17/73
  • 4 Ob 354/74
    Entscheidungstext OGH 10.12.1974 4 Ob 354/74
  • 6 Ob 602/76
    Entscheidungstext OGH 07.10.1976 6 Ob 602/76
    Veröff: EvBl 1977/69 S 157 = JBl 1977,319 (Anmerkung von Wilhelm)
  • 8 Ob 3/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1977 8 Ob 3/77
  • 7 Ob 525/78
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 7 Ob 525/78
  • 7 Ob 525/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 7 Ob 525/81
  • 3 Ob 606/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 3 Ob 606/80
  • 3 Ob 547/82
    Entscheidungstext OGH 14.04.1982 3 Ob 547/82
  • 5 Ob 6/82
    Entscheidungstext OGH 18.05.1982 5 Ob 6/82
  • 2 Ob 129/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 2 Ob 129/82
    Beisatz: Die Anleitungspflicht besteht auch im Berufungsverfahren. (T1)
  • 1 Ob 593/85
    Entscheidungstext OGH 28.08.1985 1 Ob 593/85
    Auch
  • 8 Ob 671/88
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 8 Ob 671/88
    Veröff: RZ 1990/105 S 280
  • 7 Ob 643/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 643/89
  • 8 Ob 672/89
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 8 Ob 672/89
    Veröff: ÖBA 1991,671
  • 1 Ob 552/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 552/91
    Auch
  • 1 Ob 554/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 1 Ob 554/91
  • 5 Ob 511/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 511/92
    Auch
  • 1 Ob 188/01f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 188/01f
    Vgl aber; Beisatz: Bei einem Verbesserungsauftrag an einen Rechtsanwalt ist der Hinweis auf das Vorliegen eines Mangels ausreichend und eine Belehrung, wie dieser Mangel zu beseitigen sei, nicht erforderlich. (T2)
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Auch; Beisatz: Darauf ist auch von Amts wegen Bedacht zu nehmen, wenn der Kläger die Notwendigkeit einer Präzisierung nicht selbst erkannte. (T3)
  • 1 Ob 42/02m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 42/02m
  • 6 Ob 17/02x
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 17/02x
    Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0036876

Dokumentnummer

JJR_19551026_OGH0002_0020OB00591_5500000_001

Rechtssatz für 7Ob195/64 6Ob115/65 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0010449

Geschäftszahl

7Ob195/64; 6Ob115/65; 1Ob72/65; 8Ob82/68; 8Ob107/68; 5Ob120/70; 5Ob23/71; 1Ob236/71; 5Ob337/71; 5Ob92/72; 1Ob196/74; 1Ob45/75; 1Ob72/75; 7Ob240/75; 1Ob307/75 (1Ob308/75); 5Ob145/75; 1Ob332/75; 7Ob581/77; 6Ob673/77; 1Ob568/78 (1Ob569/78); 1Ob584/78; 1Ob33/77; 5Ob643/78; 6Ob699/78; 5Ob762/80; 7Ob621/81; 1Ob41/80; 1Ob814/81; 1Ob21/82; 1Ob31/81; 3Ob553/84; 8Ob565/84 (8Ob566/84); 3Ob537/85; 6Ob689/85; 1Ob48/87; 1Ob1/88; 7Ob688/88; 7Ob37/89; 1Ob9/90; 8Ob523/92; 7Ob573/92; 1Ob37/92; 8Ob501/92 (8Ob502/92); 1Ob19/93; 1Ob568/94 (1Ob570/94); 1Ob615/94; 1Ob620/94; 1Ob31/95; 1Ob2170/96s; 1Ob135/97b; 5Ob444/97y; 10Ob113/98k; 7Ob103/98t; 5Ob3/99y; 6Ob239/98k; 1Ob137/99z; 1Ob221/98a; 1Ob240/99x; 1Ob285/01w; 1Ob15/02s; 9Ob225/02g; 6Ob15/04f; 6Ob180/05x; 8Ob48/07b; 1Ob132/07d; 7Ob273/08k; 4Ob25/11x; 5Ob82/13i; 3Ob132/14d; 5Ob164/15a; 7Ob113/16t; 1Ob30/17v; 9Ob1/18i; 9Ob7/18x; 4Ob233/18w; 5Ob21/19b

Entscheidungsdatum

08.09.1964

Norm

ABGB §364 A
ABGB §364a
ABGB §364b

Rechtssatz

Der neben dem Unterlassungsanspruch bestehende Anspruch auf Ersatz des Schadens ist als Ausgleichsanspruch anzusehen und wird daher ohne Rücksicht auf Verschulden gewährt. (SZ 11/233, 25/67)

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 195/64
    Entscheidungstext OGH 08.09.1964 7 Ob 195/64
  • 6 Ob 115/65
    Entscheidungstext OGH 12.05.1965 6 Ob 115/65
    Veröff: JBl 1966,114
  • 1 Ob 72/65
    Entscheidungstext OGH 28.06.1965 1 Ob 72/65
    Veröff: SZ 38/106
  • 8 Ob 82/68
    Entscheidungstext OGH 09.04.1968 8 Ob 82/68
    Veröff: SZ 41/52
  • 8 Ob 107/68
    Entscheidungstext OGH 23.04.1968 8 Ob 107/68
    Veröff: SZ 41/51 = JBl 1970,260
  • 5 Ob 120/70
    Entscheidungstext OGH 26.08.1970 5 Ob 120/70
    Veröff: SZ 53/139 = EvBl 1971/16 S 41 = JBl 1971,571
  • 5 Ob 23/71
    Entscheidungstext OGH 24.02.1971 5 Ob 23/71
    Veröff: SZ 44/22
  • 1 Ob 236/71
    Entscheidungstext OGH 16.09.1971 1 Ob 236/71
    Veröff: SZ 44/140 = ImmZ 1972,59 = MietSlg 23036
  • 5 Ob 337/71
    Entscheidungstext OGH 25.01.1972 5 Ob 337/71
    Veröff: SZ 45/7 = EvBl 1972/257 S 491 = JBl 1973,575 (kritisch Ostheim)
  • 5 Ob 92/72
    Entscheidungstext OGH 18.04.1972 5 Ob 92/72
  • 1 Ob 196/74
    Entscheidungstext OGH 04.12.1974 1 Ob 196/74
    Veröff: SZ 47/140
  • 1 Ob 45/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 45/75
  • 1 Ob 72/75
    Entscheidungstext OGH 21.05.1975 1 Ob 72/75
    Beisatz: Hier: Grundstückvertiefung. Unter kritischer Bedachtnahme auf die abweichende Meinung von Steininger JBl 1965,418 ff, Rummel JBl 1967,120 ff, Herz ÖJZ, 6 ff und Ostheim JBl 1973,576 ff. (T1)
    Veröff: SZ 48/61 = EvBl 1976/47 S 98 = JBl 1976,312 mit zustimmender Anmerkung von Rummel
  • 7 Ob 240/75
    Entscheidungstext OGH 11.12.1975 7 Ob 240/75
    Beisatz: Maßgeblich sind die Vorschriften über die Eigentumsausübung (§ 362 ff ABGB). (T2)
    Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen T-Nummer "T1" auf T2 - August 2013 (T2a)
    Veröff: MietSlg 27046 = JBl 1977,201 mit kritischer Anmerkung von Hoyer
  • 1 Ob 307/75
    Entscheidungstext OGH 03.12.1975 1 Ob 307/75
    Veröff: SZ 48/131
  • 5 Ob 145/75
    Entscheidungstext OGH 23.12.1975 5 Ob 145/75
    Beis wie T1 nur: Unter kritischer Bedachtnahme auf die abweichende Meinung von Steininger JBl 1965,418 ff, Rummel JBl 1967,120 ff, Herz ÖJZ, 6 ff und Ostheim JBl 1973,576 ff. (T3)
    Beisatz: Unter Bejahung der von Rummel JBl 1967 120 ff anerkannten analogen Anwendung des § 364a ABGB. Der Nachbar kann auch ohne Verschulden haftbar gemacht werden, wenn eine Bestimmte Schadensfolge für ihn oder zumindest objektiv kalkulierbar war. (T4)
    Veröff: EvBl 1976/190 S 396
  • 1 Ob 332/75
    Entscheidungstext OGH 25.02.1976 1 Ob 332/75
  • 7 Ob 581/77
    Entscheidungstext OGH 07.07.1977 7 Ob 581/77
  • 6 Ob 673/77
    Entscheidungstext OGH 20.10.1977 6 Ob 673/77
    Veröff: MietSlg 29042
  • 1 Ob 568/78
    Entscheidungstext OGH 05.04.1978 1 Ob 568/78
  • 1 Ob 584/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 1 Ob 584/78
    Vgl; Beisatz: Ausführliche Auseinandersetzung mit Rechtsp und Lehre. (T5) Veröff: SZ 51/47
  • 1 Ob 33/77
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 1 Ob 33/77
    Veröff: SZ 51/47
  • 5 Ob 643/78
    Entscheidungstext OGH 26.09.1978 5 Ob 643/78
  • 6 Ob 699/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 6 Ob 699/78
    Auch: Beisatz: Nicht nur dem Eigentümer, sondern auch dem sonst dinglich berechtigten Rechtsbesitzer kommt der Schutz des § 364 ABGB zu (Hier: Kabelkanal der Postverwaltung). (T6)
  • 5 Ob 762/80
    Entscheidungstext OGH 20.01.1981 5 Ob 762/80
    Beisatz: Der nachbarrechtliche Ausgleichsanspruch nach die Anordnung des § 364 b ABGB ist ebenso verschuldensunabhängig wie nach jener des § 364 a ABGB, auf dessen Wertung abzustellen ist. (T7)
    Veröff: EvBl 1981/155 S 461 = JBl 1981,534 = MietSlg 33026 = NZ 1981,108
  • 7 Ob 621/81
    Entscheidungstext OGH 11.06.1981 7 Ob 621/81
    Veröff: JBl 1982,595 (Jabornegg) = MietSlg 33020
  • 1 Ob 41/80
    Entscheidungstext OGH 29.04.1981 1 Ob 41/80
    Veröff: SZ 54/64 = JBl 1983,380; hiezu Kerschner JBl 1983,337
  • 1 Ob 814/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1982 1 Ob 814/81
    Veröff: SZ 55/48 = MietSlg 34037
  • 1 Ob 21/82
    Entscheidungstext OGH 07.07.1982 1 Ob 21/82
    Beisatz: Wenn ausreichende Anhaltspunkte für eine Analogie zu § 364a ABGB vorliegen. (T8)
    Veröff: SZ 55/105 = EvBl 1983/126 S 465 = MietSlg 34030
  • 1 Ob 31/81
    Entscheidungstext OGH 07.10.1981 1 Ob 31/81
    Beisatz: Gegen den gestellten Ausgleichsanspruch ist die Einwendung des Mitverschuldens grundsätzlich zulässig. (T9)
    Veröff: SZ 54/137
  • 3 Ob 553/84
    Entscheidungstext OGH 14.11.1984 3 Ob 553/84
    Beisatz: Dieser Anspruch wird dem Nachbarn als Ersatz für den Entzug des Unterlassungsanspruches nach § 364 Abs 2 ABGB gewährt und kommt insofern einem Entschädigungsanspruch aus Anlass einer Enteignung nahe. (T10)
    Veröff: SZ 57/179 = JBl 1985,669
  • 8 Ob 565/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 8 Ob 565/84
    Beis wie T1 nur: Hier: Grundstückvertiefung (T11)
    Beis wie T8; Beis wie T10
  • 3 Ob 537/85
    Entscheidungstext OGH 26.06.1985 3 Ob 537/85
    Vgl aber; Beisatz: Es ist einheitliche neue Rechtsprechung, dass der verschuldensunabhängige Ausgleichsanspruch nur dann gebührt, wenn analog dem Falle des § 364 a ABGB dem beeinträchtigten Nachbarn kein Abwehrrecht gegen die Immission zusteht. (T12)
  • 6 Ob 689/85
    Entscheidungstext OGH 28.11.1985 6 Ob 689/85
    Vgl aber; Beis wie T8
  • 1 Ob 48/87
    Entscheidungstext OGH 09.12.1987 1 Ob 48/87
    Beis wie T8; Veröff: SZ 60/265
  • 1 Ob 1/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 1/88
    Beis wie T7; Veröff: SZ 61/61
  • 7 Ob 688/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 7 Ob 688/88
    Auch; Veröff: SZ 61/241 = RZ 1989/33 S 86 = VersR 1989,1110
  • 7 Ob 37/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 37/89
    Veröff: SZ 62/168 = EvBl 1990/28 S 144 = JBl 1990,316 = VersRdSch 1990,122
  • 1 Ob 9/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 1 Ob 9/90
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T12; Beis wie T11; Veröff: ecolex 1991,454
  • 8 Ob 523/92
    Entscheidungstext OGH 12.03.1992 8 Ob 523/92
    Auch; Beis wie T4; nur: Bejahung der analogen Anwendung des § 364a ABGB. (T13)
    Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T10
    Veröff: EvBl 1992/176 S 762 = JBl 1992,641 (P. Rummel) = RdW 1992,304
  • 7 Ob 573/92
    Entscheidungstext OGH 30.07.1992 7 Ob 573/92
  • 1 Ob 37/92
    Entscheidungstext OGH 15.12.1992 1 Ob 37/92
    Auch; Beis wie T8
  • 8 Ob 501/92
    Entscheidungstext OGH 15.07.1993 8 Ob 501/92
    Vgl auch; Veröff: ÖZW 1994,109
  • 1 Ob 19/93
    Entscheidungstext OGH 17.11.1993 1 Ob 19/93
    Vgl; Beis wie T8; Beis wie T12; Veröff: SZ 66/147
  • 1 Ob 568/94
    Entscheidungstext OGH 29.08.1994 1 Ob 568/94
    Beis wie T8
  • 1 Ob 615/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 615/94
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T10; Beis wie T12; Veröff: SZ 67/212
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Auch; Veröff: SZ 68/101
  • 1 Ob 31/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 31/95
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 1 Ob 2170/96s
    Entscheidungstext OGH 03.10.1996 1 Ob 2170/96s
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T9
    Veröff: SZ 69/220
  • 1 Ob 135/97b
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 135/97b
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 444/97y
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 5 Ob 444/97y
  • 10 Ob 113/98k
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 10 Ob 113/98k
    Auch
  • 7 Ob 103/98t
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 103/98t
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 5 Ob 3/99y
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 5 Ob 3/99y
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis ähnlich wie T4
  • 6 Ob 239/98k
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 239/98k
    Auch; Beisatz: Ein verschuldensunabhängiger Schadenersatzanspruch setzt nach einhelliger Judikatur einen analogiefähigen Sachverhalt zum Tatbestand des § 364a ABGB voraus. (T14)
  • 1 Ob 137/99z
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 137/99z
    Vgl auch; Beisatz: § 364a ABGB regelt einen verschuldensunabhängigen nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch. (T15)
  • 1 Ob 221/98a
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 1 Ob 221/98a
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T14; Beis wie T15; Beisatz: Ein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch ist stets dann zu gewähren, wenn dem Geschädigten ein Abwehrrecht, das ihm angesichts einer an sich bestehenden Gefahrenlage nach dem Inhalt seines dinglichen Rechts sonst zugestanden wäre, genommen ist. (T16)
  • 1 Ob 240/99x
    Entscheidungstext OGH 22.10.1999 1 Ob 240/99x
    Auch; Beis wie T9
  • 1 Ob 285/01w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 1 Ob 285/01w
    Auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T13
  • 9 Ob 225/02g
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 9 Ob 225/02g
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T15
  • 6 Ob 15/04f
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 6 Ob 15/04f
    Vgl; Beis wie T10
  • 6 Ob 180/05x
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 180/05x
    Vgl; Beisatz: Eine Mobilfunksendeanlage ist keine behördlich genehmigte Anlage iSd § 364a ABGB. Diese Bestimmung ist auch nicht analog anzuwenden. Es besteht daher kein verschuldensunabhängiger Ausgleichsanspruch. Ein Verschulden des Betreibers einer solchen Anlage könnte beispielsweise im Umstand erblickt werden, dass er zulässige Grenzwerte überschreitet oder aber, dass ihm erkennbar wäre, dass der Betrieb der Anlage trotz Einhaltung der Grenzwerte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen eine Gesundheitsgefahr darstellt. (T17)
    Veröff: SZ 2005/158
  • 8 Ob 48/07b
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 48/07b
    Auch; Beis wie T16; Beisatz: Nach nunmehr ständiger Rechtsprechung ist ein vom Verschulden unabhängiger Ausgleichsanspruch in den Fällen der §§ 364 Abs 2 und 364b ABGB allgemein zuzubilligen, wenn sich ausreichende Anhaltspunkte für eine Analogie zu § 364a ABGB anbieten. (T18)
  • 1 Ob 132/07d
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 132/07d
    Vgl auch; Beisatz: Der Ausgleichsanspruch umfasst dabei als volle Genugtuung das gesamte subjektiv berechtigte Interesse. (T19)
  • 7 Ob 273/08k
    Entscheidungstext OGH 11.02.2009 7 Ob 273/08k
    Auch
  • 4 Ob 25/11x
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 25/11x
    Vgl auch; Beisatz: Aus § 364b ABGB resultiert ein verschuldensunabhängiger Ersatzanspruch gegen den Nachbarn, auf den in analoger Anwendung des § 364a ABGB die Bestimmung des § 1323 ABGB über die Naturalrestitution anzuwenden ist. (T20)
  • 5 Ob 82/13i
    Entscheidungstext OGH 16.05.2013 5 Ob 82/13i
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T8
  • 3 Ob 132/14d
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 132/14d
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T14; Beisatz: Hier: Hangrutschung durch Ablagerung von Aushubmaterial. (T21)
  • 5 Ob 164/15a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 5 Ob 164/15a
    Auch; Beis ähnlich wie T10; Beis ähnlich wie T12; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T15
  • 7 Ob 113/16t
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 113/16t
    Beis wie T15
  • 1 Ob 30/17v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 30/17v
    Beis wie T8; Beis wie T12; Beis wie T14
  • 9 Ob 1/18i
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 9 Ob 1/18i
    Beisatz: Zu behördlich genehmigter forstlicher Bringungsanlage. (T22)
  • 9 Ob 7/18x
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 7/18x
    Auch; Beis wie T18
  • 4 Ob 233/18w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 233/18w
    Beisatz: Hier: Rauchimmissionen, die aus der betriebsimmanenten Gefahr einer Selbstentzündung von Abfall in einer genehmigten Sammelanlage resultierten. (T23)
  • 5 Ob 21/19b
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 21/19b
    Auch; Beis wie T18

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0010449

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19640908_OGH0002_0070OB00195_6400000_001

Rechtssatz für 5Ob217/72 2Ob564/79 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037161

Geschäftszahl

5Ob217/72; 2Ob564/79; 7Ob7/82; 8Ob22/93; 1Ob606/95; 2Ob222/01p; 1Ob15/02s; 7Ob179/02b; 1Ob73/03x; 7Ob149/03t; 8Ob163/06p; 9Ob4/09t; 4Ob245/12a; 4Ob197/15x; 3Ob7/16z

Entscheidungsdatum

07.11.1972

Norm

ZPO §182

Rechtssatz

Der Richter darf eine Klage wegen ungenügender Substantiierung des Anspruches erst abweisen, wenn er auf die Vervollständigung des tatsächlichen Vorbringens hingewirkt hat. Dies gilt auch im Anwaltsprozess.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 217/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 217/72
  • 2 Ob 564/79
    Entscheidungstext OGH 18.09.1979 2 Ob 564/79
  • 7 Ob 7/82
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 7/82
    Auch; Beisatz: Die Unbestimmtheit und Undeutlichkeit des Begehrens rechtfertigt nicht die sofortige Klagsabweisung. (T1)
  • 8 Ob 22/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 8 Ob 22/93
    Auch
  • 1 Ob 606/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 606/95
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 222/01p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2001 2 Ob 222/01p
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Beis wie T1
  • 7 Ob 179/02b
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 179/02b
    Veröff: SZ 2002/100
  • 1 Ob 73/03x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 73/03x
    Auch; Beisatz: Vor der Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens ist stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen. (T2)
  • 7 Ob 149/03t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 149/03t
    Auch; Beisatz: Der Verbesserungsauftrag ist von Amts wegen zu erteilen, selbst wenn die Partei durch einen Rechtsanwalt vertreten ist. (T3)
  • 8 Ob 163/06p
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 163/06p
    Auch; Beisatz: Ein unbestimmtes Begehren kann nicht zu einer Abweisung führen; vielmehr hat das Gericht im Rahmen seiner Prozessleistungspflicht vorweg eine Präzisierung zu ermöglichen (stRsp). (T4)
  • 9 Ob 4/09t
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 4/09t
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 245/12a
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 245/12a
    Auch
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch
  • 3 Ob 7/16z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 7/16z
    Auch; Beisatz: Ein unschlüssiges Klagebegehren kann für sich kein stattgebendes Versäumungsurteil zur Folge haben. Es entspricht aber der völlig einhelligen Judikatur, dass vor Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen ist, was auch im Fall eines Antrags auf Fällung eines Versäumungsurteils wegen Versäumung der Frist zur Klagebeantwortung gilt. (T5); Veröff: SZ 2016/48

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0037161

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19721107_OGH0002_0050OB00217_7200000_002

Rechtssatz für 6Ob148/73 (6Ob149/73) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043616

Geschäftszahl

6Ob148/73 (6Ob149/73); 2Ob352/74 (2Ob353/74); 8Ob33/78; 3Ob662/78; 4Ob529/80; 6Ob807/80; 6Ob596/81; 3Ob104/80; 6Ob509/81; 6Ob705/81; 6Ob692/82; 8Ob553/82; 6Ob528/86; 5Ob107/87; 9ObA264/89; 5Ob549/90; 1Ob530/90; 10ObS27/91; 2Ob56/92; 9Ob352/97y; 1Ob148/99t; 1Ob117/00p; 1Ob170/00g; 10Ob127/00z; 6Ob256/01t; 3Ob293/00k; 1Ob236/01i; 1Ob15/02s; 8ObA209/02x; 1Ob166/03y; 9Ob64/03g; 7Ob271/02g; 5Ob191/04f; 1Ob23/04w; 7Ob26/05g; 2Ob21/06m; 9ObA23/06g; 9ObA51/05y; 2Ob65/07h; 2Ob85/07z; 2Ob127/07a; 2Ob22/08m; 17Ob11/08d; 1Ob114/08h; 16Ok12/08; 1Ob187/08v; 1Ob232/08m; 1Ob17/09w; 1Ob40/09b; 9ObA41/08g; 7Ob248/08h; 16Ok10/09; 6Ob10/10d; 5Ob20/10t; 1Ob179/10w; 8ObA10/11w; 9Ob53/10z; 9ObA126/10k; 16Ok1/11; 1Ob36/11t; 1Ob68/11y; 7Ob214/10m; 9Ob18/11d; 2Ob43/11d; 1Ob63/11p; 1Ob221/11y; 3Ob187/11p; 1Ob192/11h; 5Ob200/11i; 1Ob19/12v; 8Ob120/11x; 5Ob173/12w; 1Ob6/13h; 3Ob30/13b; 4Ob164/12i; 1Ob210/12g; 5Ob132/13t; 2Ob164/12z; 7Ob158/13f; 1Ob14/14m; 1Ob138/13w; 1Ob44/14y; 10Ob26/14t; 1Ob216/14t; 1Ob157/14s; 9ObA118/14i; 1Ob59/15f; 2Ob58/15s; 7Ob127/15z; 4Ob98/15p; 3Ob229/15w; 1Ob68/16f; 1Ob130/16y; 1Ob60/16d; 3Ob32/17b; 1Ob74/17i; 7Ob25/17b; 4Ob85/17d; 8Ob53/18d; 5Ob54/18d; 1Ob6/19t; 5Ob145/19p; 8Ob99/19w

Entscheidungsdatum

06.09.1973

Norm

ZPO §506 Abs1 Z2 A
AußStrG 2005 §65 Abs3 Z2
AußStrG 2005 §65 Abs3 Z4

Rechtssatz

Es ist nicht zulässig, sich bei Ausführung einer Revision mit dem Hinweis auf Ausführungen in einem anderen Schriftsatz (zum Beispiel Berufung) zu begnügen (so schon Rkv 1/73).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 148/73
    Entscheidungstext OGH 06.09.1973 6 Ob 148/73
  • 2 Ob 352/74
    Entscheidungstext OGH 15.05.1975 2 Ob 352/74
  • 8 Ob 33/78
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 33/78
  • 3 Ob 662/78
    Entscheidungstext OGH 03.10.1979 3 Ob 662/78
    Beisatz: Hier: Einhundertfünfzig, von beiden Vorinstanzen verschiedenartig indizierte Teilansprüche. (T1)
  • 4 Ob 529/80
    Entscheidungstext OGH 03.06.1980 4 Ob 529/80
    Veröff: SZ 53/89
  • 6 Ob 807/80
    Entscheidungstext OGH 18.02.1981 6 Ob 807/80
    Auch
  • 6 Ob 596/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 6 Ob 596/81
    Auch
  • 3 Ob 104/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 104/80
  • 6 Ob 509/81
    Entscheidungstext OGH 01.07.1981 6 Ob 509/81
  • 6 Ob 705/81
    Entscheidungstext OGH 23.06.1982 6 Ob 705/81
    Auch
  • 6 Ob 692/82
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 6 Ob 692/82
  • 8 Ob 553/82
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 553/82
  • 6 Ob 528/86
    Entscheidungstext OGH 15.05.1986 6 Ob 528/86
    Auch
  • 5 Ob 107/87
    Entscheidungstext OGH 15.12.1987 5 Ob 107/87
    Beisatz: Hier: Verweisung auf Inhalt des Vorbringens im Verfahren vor der Schlichtungsstelle. (T2)
    Veröff: MietSlg XXXIX/55
  • 9 ObA 264/89
    Entscheidungstext OGH 20.12.1989 9 ObA 264/89
  • 5 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 27.03.1990 5 Ob 549/90
  • 1 Ob 530/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 530/90
  • 10 ObS 27/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 10 ObS 27/91
  • 2 Ob 56/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 2 Ob 56/92
    Veröff: ZVR 1993/137 S 315
  • 9 Ob 352/97y
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 Ob 352/97y
    Beisatz: Hier: Der Rekurs gegen die Entscheidung über den Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung auf Ausführungen im Rekurs gegen die einstweilige Verfügung. (T3)
  • 1 Ob 148/99t
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 148/99t
    Auch; Beisatz: Die Verweisung auf den Inhalt eines anderen Schriftsatzes - noch dazu den einer anderen Prozesspartei - verstößt gegen § 506 Abs 1 Z 2 ZPO und ist unbeachtlich. (T4)
  • 1 Ob 117/00p
    Entscheidungstext OGH 30.05.2000 1 Ob 117/00p
  • 1 Ob 170/00g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 170/00g
  • 10 Ob 127/00z
    Entscheidungstext OGH 10.07.2001 10 Ob 127/00z
    Vgl auch
  • 6 Ob 256/01t
    Entscheidungstext OGH 18.10.2001 6 Ob 256/01t
    Auch
  • 3 Ob 293/00k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 3 Ob 293/00k
    Auch
  • 1 Ob 236/01i
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 236/01i
    Beisatz: Ein Rechtsmittel ist eine in sich geschlossene selbständige Prozesshandlung, die - jedenfalls im streitigen Verfahren - durch eine Bezugnahme auf den Inhalt anderer Schriftsätze nicht ergänzt werden kann. (T5)
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Beis wie T5
  • 8 ObA 209/02x
    Entscheidungstext OGH 07.11.2002 8 ObA 209/02x
  • 1 Ob 166/03y
    Entscheidungstext OGH 01.08.2003 1 Ob 166/03y
    Auch
  • 9 Ob 64/03g
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 9 Ob 64/03g
    Veröff: SZ 2003/74
  • 7 Ob 271/02g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 7 Ob 271/02g
    Beisatz: Nur die im Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof selbst enthaltenen Ausführungen und Argumente können Berücksichtigung finden. (T6)
  • 5 Ob 191/04f
    Entscheidungstext OGH 28.09.2004 5 Ob 191/04f
    Beis wie T6
  • 1 Ob 23/04w
    Entscheidungstext OGH 22.03.2004 1 Ob 23/04w
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Der in einer Verweisung liegende Inhaltsmangel eines Rechtsmittels ist überdies nicht verbesserungsfähig (1 Ob 236/01i mzwN aus der Rechtsprechung). (T7)
  • 7 Ob 26/05g
    Entscheidungstext OGH 02.03.2005 7 Ob 26/05g
    Beis wie T7
  • 2 Ob 21/06m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 2 Ob 21/06m
  • 9 ObA 23/06g
    Entscheidungstext OGH 07.06.2006 9 ObA 23/06g
    Beisatz: Ein pauschaler Verweis auf die „in Berufung und Berufungsbeantwortung detailliert vorgetragenen Rechtsmittelgründe" und die Erklärung, diese zu Rechtsmittelausführungen auch im Revisionsverfahren zu erheben, ist nach herrschender Rechtsprechung unzulässig. (T8)
  • 9 ObA 51/05y
    Entscheidungstext OGH 04.05.2006 9 ObA 51/05y
    Beis wie T5
  • 2 Ob 65/07h
    Entscheidungstext OGH 26.04.2007 2 Ob 65/07h
    Auch
  • 2 Ob 85/07z
    Entscheidungstext OGH 24.05.2007 2 Ob 85/07z
    Auch
  • 2 Ob 127/07a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 127/07a
    Auch
  • 2 Ob 22/08m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 22/08m
    Vgl; Beisatz: Hinweis im Rechtsmittel auf erstinstanzliches Vorbringen ist nicht ausreichend. (T9)
  • 17 Ob 11/08d
    Entscheidungstext OGH 20.05.2008 17 Ob 11/08d
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Verfahren zur Aufhebung einer einstweiligen Verfügung. (T10)
    Veröff: SZ 2008/68
  • 1 Ob 114/08h
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 114/08h
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Verweisungen in der Revision der beklagten Partei auf Ausführungen in der Revisionsschrift der Nebenintervenientin. (T11)
  • 16 Ok 12/08
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 16 Ok 12/08
    Auch
  • 1 Ob 187/08v
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 1 Ob 187/08v
    Auch
  • 1 Ob 232/08m
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 1 Ob 232/08m
    Auch
  • 1 Ob 17/09w
    Entscheidungstext OGH 26.02.2009 1 Ob 17/09w
    Auch
  • 1 Ob 40/09b
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 40/09b
    Auch; Beisatz: Hier: Verweis auf Rekursausführungen im Revisionsrekurs. (T12)
  • 9 ObA 41/08g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 ObA 41/08g
    Auch
  • 7 Ob 248/08h
    Entscheidungstext OGH 03.06.2009 7 Ob 248/08h
    Auch; Veröff: SZ 2009/75
  • 16 Ok 10/09
    Entscheidungstext OGH 01.12.2009 16 Ok 10/09
    Auch
  • 6 Ob 10/10d
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 10/10d
    Beis wie T7; Beis wie T12
  • 5 Ob 20/10t
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 20/10t
    Vgl; Beisatz: Soweit im Revisionsrekurs auf frühere Ausführungen im Rekurs verwiesen wird, ist dies unzulässig und unbeachtlich. (T13)
    Beisatz: Hier: Wohnrechtliches Außerstreitverfahren. (T14)
  • 1 Ob 179/10w
    Entscheidungstext OGH 20.11.2010 1 Ob 179/10w
    Auch; Beisatz: Hier: Pauschalverweis auf den Rechtsstandpunkt in der Berufungsbeantwortung. (T15)
  • 8 ObA 10/11w
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 ObA 10/11w
    Beis wie T6; Beis wie T7
  • 9 Ob 53/10z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 53/10z
    Vgl; Beis wie T12
  • 9 ObA 126/10k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 ObA 126/10k
  • 16 Ok 1/11
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 16 Ok 1/11
    Auch; Beis ähnlich wie T7
  • 1 Ob 36/11t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 36/11t
    Auch
  • 1 Ob 68/11y
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 68/11y
    Auch
  • 7 Ob 214/10m
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 7 Ob 214/10m
    Auch
  • 9 Ob 18/11d
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 Ob 18/11d
    Auch; Beis wie T12
  • 2 Ob 43/11d
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 43/11d
    Vgl; Beisatz: Hier: Unbeachtlichkeit eines pauschalen Hinweises im Rekurs auf eine Argumentation im Ablehnungsantrag. (T16)
  • 1 Ob 63/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 221/11y
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 221/11y
    Beis wie T6
  • 3 Ob 187/11p
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 187/11p
  • 1 Ob 192/11h
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 192/11h
    Auch
  • 5 Ob 200/11i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2012 5 Ob 200/11i
    Auch
  • 1 Ob 19/12v
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 19/12v
    Auch
  • 8 Ob 120/11x
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 Ob 120/11x
    Auch
  • 5 Ob 173/12w
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 173/12w
    Auch; Beis wie T12
  • 1 Ob 6/13h
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 1 Ob 6/13h
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T16
  • 3 Ob 30/13b
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 30/13b
    Beis wie T7
  • 4 Ob 164/12i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 164/12i
    Auch
  • 1 Ob 210/12g
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 210/12g
    Auch
  • 5 Ob 132/13t
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 132/13t
    Auch
  • 2 Ob 164/12z
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 164/12z
    Auch
  • 7 Ob 158/13f
    Entscheidungstext OGH 13.11.2013 7 Ob 158/13f
    Auch; Beisatz: Hier: Verweis im Revisionsrekurs auf Ausführungen im Rekurs (Verlassenschaftsverfahren). (T17)
  • 1 Ob 14/14m
    Entscheidungstext OGH 06.03.2014 1 Ob 14/14m
    Auch; Veröff: SZ 2014/22
  • 1 Ob 138/13w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 138/13w
    Auch
  • 1 Ob 44/14y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 44/14y
    Auch
  • 10 Ob 26/14t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 Ob 26/14t
    Auch
  • 1 Ob 216/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 216/14t
    Auch
  • 1 Ob 157/14s
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 157/14s
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Hinweis auf Ausführungen in einem Schriftsatz eines anderen Verfahrens. (T18)
  • 9 ObA 118/14i
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 ObA 118/14i
  • 1 Ob 59/15f
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 59/15f
    Auch; Beisatz: Eigenständige und in sich geschlossene Rechtsmittelausführungen dürfen nicht durch den bloßen Verweis auf frühere Schriftsätze ersetzt werden. (T19)
  • 2 Ob 58/15s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 58/15s
    Auch
  • 7 Ob 127/15z
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 127/15z
    Beis wie T5
  • 4 Ob 98/15p
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 4 Ob 98/15p
    Auch
  • 3 Ob 229/15w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 3 Ob 229/15w
    Auch
  • 1 Ob 68/16f
    Entscheidungstext OGH 28.04.2016 1 Ob 68/16f
    Auch
  • 1 Ob 130/16y
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 130/16y
    Auch
  • 1 Ob 60/16d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 60/16d
    Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 3 Ob 32/17b
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 32/17b
    Vgl auch
  • 1 Ob 74/17i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 1 Ob 74/17i
  • 7 Ob 25/17b
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 25/17b
    Auch; Beis wie T13
  • 4 Ob 85/17d
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 85/17d
  • 8 Ob 53/18d
    Entscheidungstext OGH 27.04.2018 8 Ob 53/18d
  • 5 Ob 54/18d
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 54/18d
  • 1 Ob 6/19t
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 6/19t
    Beis wie T6; Beis wie T19; Beisatz: Hier: Rekurs an den OGH; Hinweise auf Ausführungen in der Berufungs­beantwortung. (T20)
  • 5 Ob 145/19p
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 145/19p
    Beis wie T13; Beis wie T17
  • 8 Ob 99/19w
    Entscheidungstext OGH 18.11.2019 8 Ob 99/19w
    Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Daran, dass nach der höchstgerichtlichen Judikatur jede Rechtsmittelschrift ein in sich geschlossener selbständiger Schriftsatz ist, ändert sich nichts dadurch, dass das Rechtsmittel – in Entsprechung der honorarrechtlichen Vorschrift des § 22 RATG – mit anderen Rechtsbehelfen verbunden wird. (T21)
    Beisatz: Damit ist es aber unzulässig, im Rechtsmittel pauschal auf die Ausführungen im Wiedereinsetzungsantrag oder Widerspruch zu verweisen, ungeachtet dessen, ob sich diese in derselben oder in einer anderen Eingabe (Ordnungsnummer) finden. (T22)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0043616

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2020

Dokumentnummer

JJR_19730906_OGH0002_0060OB00148_7300000_002

Rechtssatz für 1Ob708/76 1Ob1/78 (1Ob2/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030153

Geschäftszahl

1Ob708/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob642/79; 1Ob636/80; 1Ob729/80; 7Ob702/80; 1Ob572/81; 8Ob287/81; 4Ob406/81; 6Ob610/83; 6Ob597/84; 7Ob613/84; 6Ob620/85; 2Ob664/85; 2Ob590/86; 8Ob528/88; 1Ob36/89; 8Ob544/91; 1Ob620/94; 1Ob18/95 (1Ob19/95); 1Ob20/94; 7Ob2062/96b; 2Ob569/95; 10Ob113/98k; 7Ob103/98t; 6Ob201/98x; 1Ob272/99b; 8ObA271/01p; 1Ob15/02s; 3Ob304/02f; 7Ob149/03t; 8Ob123/05d; 7Ob176/06t; 5Ob275/06m; 6Ob104/06x; 10Ob103/07f; 1Ob233/07g; 7Ob81/08z; 5Ob217/08k; 4Ob197/08m; 1Ob213/09v; 4Ob28/10m; 9Ob85/09d; 4Ob193/10a; 6Ob219/10i; 6Ob231/10d; 6Ob8/11m; 6Ob91/10s; 7Ob77/10i; 4Ob62/11p; 4Ob200/10f; 7Ob77/11s; 7Ob8/12w; 6Ob28/12d; 9Ob56/11t; 9Ob50/11k; 4Ob19/12s; 4Ob67/12z; 4Ob140/12k; 3Ob220/12t; 3Ob230/12p; 4Ob212/12y; 10Ob7/12w; 10Ob58/12w; 10Ob56/12a; 3Ob231/12k; 7Ob178/11v; 1Ob184/12h; 7Ob33/13y; 8Ob66/12g; 7Ob221/13w; 9Ob2/14f; 7Ob161/14y; 6Ob7/15w; 3Ob44/15i; 2Ob235/14v; 1Ob192/15i; 8Ob98/15t; 10Ob62/15p; 1Ob21/16v; 4Ob1/17a; 2Ob99/16x; 2Ob110/16i; 1Ob86/17d; 1Ob112/17b; 3Ob167/17f; 8Ob2/17b; 7Ob38/17i; 6Ob241/17k; 1Ob208/17w; 9Ob81/17b; 1Ob75/18p; 1Ob73/18v; 9Ob22/19d; 3Ob109/19d

Entscheidungsdatum

21.09.1976

Norm

ABGB §1323 A
ABGB §1323 D

Rechtssatz

Der Schädiger hat den Geschädigten grundsätzlich so zu stellen, wie er ohne schuldhaftes Verhalten gestellt wäre. Der Schaden ist durch eine Differenzrechnung zu ermitteln; es ist zunächst der hypothetische heutige Vermögensstand ohne das schädigende Ereignis zu ermitteln und von diesem Betrag der heutige tatsächliche Vermögenswert abzuziehen (Koziol, Österreichisches Haftpflichtrecht I 12).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 708/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 1 Ob 708/76
    Veröff: EvBl 1977/140 S 301 = GesRZ 1977,23
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 642/79
    Entscheidungstext OGH 27.06.1979 1 Ob 642/79
  • 1 Ob 636/80
    Entscheidungstext OGH 27.08.1980 1 Ob 636/80
    Veröff: SZ 53/107 = EvBl 1981/59 S 206 = NZ 1981,105
  • 1 Ob 729/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 729/80
    nur: Der Schaden ist durch eine Differenzrechnung zu ermitteln; es ist zunächst der hypothetische heutige Vermögensstand ohne das schädigende Ereignis zu ermitteln und von diesem Betrag der heutige tatsächliche Vermögenswert abzuziehen. (T1)
    Veröff: JBl 1981,537 (teilweise kritisch Koziol)
  • 7 Ob 702/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 7 Ob 702/80
    Vgl; Veröff: SZ 53/173
  • 1 Ob 572/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 572/81
    Vgl
  • 8 Ob 287/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 287/81
  • 4 Ob 406/81
    Entscheidungstext OGH 02.03.1982 4 Ob 406/81
    nur T1; Beisatz: Berechnung bei Verstoß nach §§ 78, 87 Abs 1 UrhG. (T2)
    Veröff: EvBl 1983/66 S 242 = ÖBl 1983,118 = GRuRInt 1984,367; hiezu Nowakowski ÖBl 1983,97
  • 6 Ob 610/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 6 Ob 610/83
    Auch; nur: Der Schädiger hat den Geschädigten grundsätzlich so zu stellen, wie er ohne schuldhaftes Verhalten gestellt wäre. (T3) Veröff: RdW 1983,106
  • 6 Ob 597/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 597/84
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ungerechtfertigte Verweigerung einer vergleichsweise übernommenen Verpflichtung zur Mitwirkung an einem konkret vorgeschlagenen Kaufabschluss durch einen der beiden Verkäufer einer Liegenschaft. (T4)
  • 7 Ob 613/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 613/84
    nur T1; Beisatz: Auch der Aufwand für eine unfallsbedingt verlängerte Berufsausbildung ist mit Hilfe der Differenzmethode zu berechnen. (T5)
  • 6 Ob 620/85
    Entscheidungstext OGH 28.08.1985 6 Ob 620/85
    Auch; Beisatz: Hier: Wiederinstandsetzungsaufwand und Ersatz des Verzögerungsschadens auf Grund von Planungsfehler eines Architekten. (T6)
  • 2 Ob 664/85
    Entscheidungstext OGH 17.12.1985 2 Ob 664/85
    Auch; Veröff: SZ 58/210
  • 2 Ob 590/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 590/86
    nur T1; Veröff: MietSlg 38/45
  • 8 Ob 528/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 8 Ob 528/88
    Beisatz: Dieser Grundsatz kommt auch im Falle der vorsätzlichen Schadenszufügung voll zum Tragen. (T7)
  • 1 Ob 36/89
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 36/89
    nur T1; Veröff: SZ 64/36 = JBl 1991,796 = ÖBl 1991,161
  • 8 Ob 544/91
    Entscheidungstext OGH 10.10.1991 8 Ob 544/91
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Auch; Beisatz: Da sämtliche Auswirkungen auf das Vermögen des Geschädigten berücksichtigt werden müssen, ist die Schadensfeststellung nicht im Zeitpunkt der Schädigung abzuschließen, vielmehr müssen spätere Auswirkungen, vor allem der entgangene Gewinn in die Betrachtung einbezogen werden. (T8)
    Veröff: SZ 68/101
  • 1 Ob 18/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 18/95
    Veröff: SZ 68/133
  • 1 Ob 20/94
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 20/94
    Beis wie T3; Veröff: SZ 68/189
  • 7 Ob 2062/96b
    Entscheidungstext OGH 11.06.1996 7 Ob 2062/96b
    nur T1; Beis wie T8
  • 2 Ob 569/95
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 569/95
    nur T1
  • 10 Ob 113/98k
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 10 Ob 113/98k
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 103/98t
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 103/98t
    Auch
  • 6 Ob 201/98x
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 201/98x
    Veröff: SZ 72/55
  • 1 Ob 272/99b
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 272/99b
    nur T3; Beisatz: Dies gilt auch für den Schadenersatz im Amtshaftungsprozess. (T9)
  • 8 ObA 271/01p
    Entscheidungstext OGH 15.11.2001 8 ObA 271/01p
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Nachbarrechtliche Ausgleichsansprüche. (T10)
  • 3 Ob 304/02f
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 304/02f
  • 7 Ob 149/03t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 149/03t
  • 8 Ob 123/05d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2006 8 Ob 123/05d
    nur T1; Beis wie T8 nur: Da sämtliche Auswirkungen auf das Vermögen des Geschädigten berücksichtigt werden müssen, ist die Schadensfeststellung nicht im Zeitpunkt der Schädigung abzuschließen, vielmehr müssen spätere Auswirkungen in die Betrachtung einbezogen werden. (T11)
    Veröff: SZ 2006/28
  • 7 Ob 176/06t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2006 7 Ob 176/06t
    Beisatz: Der Umstand, dass die Klägerin den Versicherungsvertrag nicht aufgelöst hat, sondern - in Erfüllung ihrer Schadensminderungspflicht - nur prämienfrei stellte, kann ihr nicht zum Nachteil gereichen; in beiden Fällen hat ihr nämlich die Beklagte den bereits eingetretenen Vermögensschaden zu ersetzen. (T12)
  • 5 Ob 275/06m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2007 5 Ob 275/06m
    nur T1; nur T3
  • 6 Ob 104/06x
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 104/06x
    Auch
  • 10 Ob 103/07f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 103/07f
    Auch
  • 1 Ob 233/07g
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 233/07g
    Auch
  • 7 Ob 81/08z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 81/08z
  • 5 Ob 217/08k
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 217/08k
    Auch; Beisatz: Es wäre sachfremd, auf die Berechnung eines Vermögensschadens die Grundsätze der pauschalen Berechnung von Schmerzengeld anzuwenden, welches ganz anderen Zwecken dient. (T13)
  • 4 Ob 197/08m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 197/08m
    Auch
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    nur: Der Schädiger hat den Geschädigten grundsätzlich so zu stellen, wie er ohne schuldhaftes Verhalten gestellt wäre. Der Schaden ist durch eine Differenzrechnung zu ermitteln. (T14)
    Beis wie T11
  • 4 Ob 28/10m
    Entscheidungstext OGH 11.03.2010 4 Ob 28/10m
  • 9 Ob 85/09d
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 Ob 85/09d
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/53
  • 4 Ob 193/10a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 193/10a
  • 6 Ob 219/10i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 219/10i
    Vgl
  • 6 Ob 231/10d
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 231/10d
    Beisatz: Maßgeblich für die Ermittlung des hypothetischen heutigen Vermögensstands sind die konkreten Umstände und Vereinbarungen bei Abschluss des Beratungsvertrags, insbesondere die erklärten Veranlagungsziele des Anlegers, nicht jedoch objektive Vergleichsparameter. (T15)
    Bem: Unter Verweis auf 4 Ob 28/10m. (T16)
  • 6 Ob 8/11m
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 8/11m
    Beis wie T15
  • 6 Ob 91/10s
    Entscheidungstext OGH 22.04.2011 6 Ob 91/10s
    nur T1; Beisatz: Im Zusammenhang mit einer punktuellen Anlageberatung durch den Vermögensverwalter kommt es für die Schadensermittlung nicht auf die Entwicklung des gesamten von ihm verwalteten Portfolios ‑ der Veranlagung in ihrer Gesamtheit ‑ an. (T17)
  • 7 Ob 77/10i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 77/10i
    Auch; nur T1; Beis wie T11; Beisatz: Dies gilt auch im Rahmen der Naturalrestitution, denn schon aus Kausalitätsgründen ist die Berücksichtigung des hypothetischen Verlaufs der Disposition des Anlegers ohne die Fehlberatung und der weiteren Entwicklung seines Vermögens geboten. (T18)
    Beisatz: Auch bei der Berechnung des von der Klägerin begehrten Geldersatzes im Rahmen der Naturalrestitution muss daher auf den hypothetischen Verlauf Bedacht genommen werden, weil ein Zustand herbeizuführen ist, wie er ohne das schädigende Ereignis im Zeitpunkt der Beurteilung der Ersatzleistung, also bei Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz, bestanden hätte. (T19)
    Beisatz: Es ist daher im Zuge der Kausalitätsprüfung zu klären, wie der ordnungsgemäß informierte/aufgeklärte Anleger disponiert hätte. (T20)
    Veröff: SZ 2011/40
  • 4 Ob 62/11p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 62/11p
    Vgl auch; Beisatz: Hat der Anleger die Wertpapiere verkauft, ist der Schaden durch eine Differenzrechnung zu ermitteln, bei der der tatsächliche Vermögensstand jenem gegenüberzustellen ist, der sich bei einer korrekten Beratung ergeben hätte. (T21)
    Veröff: SZ 2011/84
  • 4 Ob 200/10f
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 200/10f
    Vgl auch; Vgl Beis wie T18
  • 7 Ob 77/11s
    Entscheidungstext OGH 07.09.2011 7 Ob 77/11s
  • 7 Ob 8/12w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 7 Ob 8/12w
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 6 Ob 28/12d
    Entscheidungstext OGH 15.03.2012 6 Ob 28/12d
    Vgl; Beisatz: Bei fehlerhafter Anlageberatung sind hypothetische Alternativanlagen zu berücksichtigen. (T22)
    Veröff: SZ 2012/35
  • 9 Ob 56/11t
    Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 56/11t
    Beisatz: Hier: Schaden des Erstehers durch eine unrichtige Liegenschaftsbewertung im Zwangsversteigerungsverfahren. (T23)
    Veröff: SZ 2012/58
  • 9 Ob 50/11k
    Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 50/11k
    Auch
  • 4 Ob 19/12s
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 19/12s
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T15; Beisatz: Wollte der Anleger eine bestehende Anlage veräußern und nicht zugleich neu veranlagen, und unterließ er diese Veräußerung aufgrund einer rechtswidrigen und schuldhaften Fehlberatung zunächst, liegt der rechnerische Schaden in der Differenz des möglichen Verkaufserlöses im Zeitpunkt der Fehlberatung zu jenem der späteren tatsächlichen Veräußerung; auf eine hypothetische Alternativveranlagung kommt es in einem solchen Fall mangels vorgefasstem Anlageentschluss nicht an. (T24)
  • 4 Ob 67/12z
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 67/12z
    Vgl; Beis ähnlich wie T20; Beis ähnlich wie T22; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast für die Wahl und Entwicklung einer hypothetischen Alternativanlage trifft den klagenden Anleger unter der Voraussetzung, dass er bei korrekter Beratung überhaupt veranlagt hätte, wovon bei einem vorgefassten Anlageentschluss auszugehen ist. (T25)
    Beisatz: An diese sind keine zu strengen Anforderungen zu richten. (T26)
    Bem: Mit umfassender Darstellung von Rsp und Lehre zur hypothetischen Alternativveranlagung. (T27)
  • 4 Ob 140/12k
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 140/12k
    Vgl auch; Beisatz: Beim Vermögensschaden unterscheidet man einerseits den realen Schaden, der in der tatsächlichen negativen Veränderung der Vermögensgüter des Geschädigten liegt und auf dessen Ausgleich die Naturalherstellung (§ 1323 ABGB) ausgerichtet ist. Für diese ist eine in Geld messbare Vermögenseinbuße nicht entscheidend. Unter rechnerischem Schaden hingegen versteht man die in Geld messbare Verminderung des Vermögens oder eines Vermögensgutes des Geschädigten. Der rechnerische Schaden wird stets durch eine Differenzberechnung ermittelt. (T28)
  • 3 Ob 220/12t
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 220/12t
    Auch; Beis wie T24
  • 3 Ob 230/12p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 230/12p
    Auch; Beisatz: Hier: Haftung des Abschlussprüfers. (T29)
    Veröff: SZ 2013/3
  • 4 Ob 212/12y
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 212/12y
    Auch; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Anrechnung einer Kompensationszahlung eines (Mit‑)Schädigers. (T30)
  • 10 Ob 7/12w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 10 Ob 7/12w
  • 10 Ob 58/12w
    Entscheidungstext OGH 26.02.2013 10 Ob 58/12w
    Auch
  • 10 Ob 56/12a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2013 10 Ob 56/12a
    Auch
  • 3 Ob 231/12k
    Entscheidungstext OGH 20.02.2013 3 Ob 231/12k
    Auch; Beis wie T29
  • 7 Ob 178/11v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 178/11v
    Vgl auch; Auch Beis wie T28; Beisatz: Hier: Pflichtwidrige Anlageberatung. (T31)
  • 1 Ob 184/12h
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 184/12h
    Auch; nur T3
  • 7 Ob 33/13y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 33/13y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Prospekthaftung/Genussscheine: ist von der endgültigen Wertlosigkeit der Anlage auszugehen, ist ein Verkauf des Produkts zur Ermittlung des Differenzschadens weder möglich noch erforderlich. (T32)
  • 8 Ob 66/12g
    Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 Ob 66/12g
    nur T3; Beisatz: Hier: Schäden aus einer Umschuldung auf einen Fremdwährungskredit mit Tilgungsträger. (T33)
    Beisatz: Einzelne aus der Umschuldung resultierende Vorteile, wie ein einmaliger Kursgewinn und eine Senkung der laufenden Aufwendungen, sind mangels Gleichartigkeit nicht geeignet, den systemimmanenten realen Schaden zu kompensieren. Diese Vorteile und Ersparnisse können erst bei der Ermittlung des derzeit noch ungewissen rechnerischen Schadens nach Abwicklung und Tilgung der umgeschuldeten Verbindlichkeiten als mindernd in Anschlag gebracht werden. (T34)
    Veröff: SZ 2013/33
  • 7 Ob 221/13w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 221/13w
    Auch; nur T1; Beisatz: Unter dem „heutigen Vermögensstand“ ist jener zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zu verstehen. (T35)
    Beisatz: Den Anleger trifft die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, wie er sich bei korrekter Information hypothetisch alternativ verhalten und sich so sein Vermögen entwickelt hätte. (T36)
    Beisatz: Es genügt die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. (T37)
    Beis wie T25; Beis wie T26
    Beisatz: Der Anleger hat den Schaden nur „plausibel“ zu machen, dem Berater steht dann der Beweis offen, dass ein anderer Verlauf wahrscheinlicher ist. (T38)
  • 9 Ob 2/14f
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 9 Ob 2/14f
    Auch
  • 7 Ob 161/14y
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 161/14y
    nur T1; Beis wie T35
  • 6 Ob 7/15w
    Entscheidungstext OGH 19.02.2015 6 Ob 7/15w
    Beis wie T28; Beisatz: Durch die schadenersatzrechtliche Naturalrestitution wird eine Vertragsaufhebung nachgebildet. In der Erhebung eines Anspruchs auf Rückerstattung des Kaufpreises Zug um Zug gegen Rückgabe der erworbenen Wertpapiere liegt auch das Begehren, in die Vertragsaufhebung einzuwilligen. (T39)
  • 3 Ob 44/15i
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 44/15i
    Auch; Beis wie T32
  • 2 Ob 235/14v
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 2 Ob 235/14v
    Auch
  • 1 Ob 192/15i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 192/15i
  • 8 Ob 98/15t
    Entscheidungstext OGH 19.02.2016 8 Ob 98/15t
    Veröff: SZ 2016/10
  • 10 Ob 62/15p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 62/15p
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T11
  • 1 Ob 21/16v
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 1 Ob 21/16v
    Auch; Beis wie T24
  • 4 Ob 1/17a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 4 Ob 1/17a
    Auch
  • 2 Ob 99/16x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 99/16x
    Auch; Beisatz: Den Beweis für die Entwicklung der Alternativveranlagung hat der Kläger zu führen. (T40); Veröff: SZ 2017/53
  • 2 Ob 110/16i
    Entscheidungstext OGH 16.05.2017 2 Ob 110/16i
  • 1 Ob 86/17d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 86/17d
    Auch; Beis wie T39
  • 1 Ob 112/17b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 112/17b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T20; Beis ähnlich wie T22; Beis ähnlich wie T26; Beisatz: Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Anleger, der auf die Angaben des Ablageberaters vertraut hat, im Nachhinein häufig nicht ganz konkret angeben kann, welche andere Vermögensanlage er gewählt hätte, wenn er sich nicht für das ihm vorgeschlagene Anlageprodukt entschieden hätte. Im Nachhinein wird er regelmäßig nur in der Lage sein, eine gewisse „Gruppe“ von möglichen Anlageprodukten, etwa im Sinn einer bestimmten „Risikoklasse“, zu nennen, die seinen Anlagezielen entsprochen hätte und aus der er letztlich – häufig nach den Empfehlungen des Beraters – ein konkretes ausgewählt hätte. (T41)
    Beisatz: In Fällen, in denen konkrete Angaben des Anlegers und (daher) Feststellungen zur alternativen Veranlagung nur schwer möglich sind, reicht es aus, festzustellen, für welche „Anlageart“ sich der Geschädigte bei ordnungsgemäßer Beratung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit entschieden hätte. Maßgebend für den Schadenersatzanspruch [in Geld] ist dann die typische Entwicklung solcher Anlagen, wobei Ausreißer nach oben oder unten unbeachtlich sind; gegebenenfalls kann auf § 273 ZPO zurückgegriffen werden (so schon 4 Ob 67/12z). (T42)
  • 3 Ob 167/17f
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 167/17f
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T20; Beis wie T25; Beis wie T32
  • 8 Ob 2/17b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 Ob 2/17b
    Auch; nur T1; Beis wie T36; Beis wie T37; Beis wie T38
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
  • 6 Ob 241/17k
    Entscheidungstext OGH 17.01.2018 6 Ob 241/17k
    Auch, nur T3; Beisatz: Bei schuldhafter Nichterfüllung einer Stop-Loss-Vereinbarung bei einem Fremdwährungskredit durch eine Bank ist der Geschädigte so zu stellen, wie er stünde, wenn zum vereinbarten Limit konvertiert worden wäre. Solange das Kreditverhältnis aufrecht ist, steht der rechnerische Schaden allerdings nicht fest, sodass in diesem Fall eine auf Naturalrestitution gerichtete Leistungsklage möglich ist. (T43)
  • 1 Ob 208/17w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 208/17w
    Vgl auch; Beis wie T28; Beisatz: Die Aussage aus Beisatz T39 bezieht sich auf den Vertragspartner, von dem der Anleger die Wertpapiere erworben hat. Ein Begehren auf Vertragsaufhebung kommt dem Anlageberater gegenüber im Zusammenhang mit der Rückgabe der erworbenen Papiere nicht in Betracht. (T44)
  • 9 Ob 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 81/17b
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 1 Ob 75/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 75/18p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Bei fehlerhafter Aufklärung über die Heizkosten durch den Immobilienmakler liegt der zu ersetzende Schaden mangels Verursachung nicht in den überhöhten Heizkosten. (T45)
  • 1 Ob 73/18v
    Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 73/18v
    Vgl auch; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T42
  • 9 Ob 22/19d
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 22/19d
  • 3 Ob 109/19d
    Entscheidungstext OGH 04.11.2019 3 Ob 109/19d
    Beis wie T25; Beisatz: Die dem Anleger auferlegte Behauptungs‑ und Beweislast knüpft an eine hypothetische Veranlagung am Kapitalmarkt an. Sie kommt also nicht zur Anwendung, wenn ‑ wie hier ‑ feststeht, dass der Anleger das zur Verfügung stehende Geld bei korrekter Beratung anders verwendet hätte. (T46)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0030153

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.01.2020

Dokumentnummer

JJR_19760921_OGH0002_0010OB00708_7600000_004

Rechtssatz für 1Ob561/80 (1Ob562/80, ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0037166

Geschäftszahl

1Ob561/80 (1Ob562/80, 1Ob563/80); 7Ob683/88; 1Ob10/89; 8Ob672/89; 1Ob10/93; 1Ob606/95; 3Ob241/97f; 8Ob7/99h; 7Ob35/00y; 5Ob282/01h; 1Ob15/02s; 8Ob294/01w; 1Ob73/03x; 7Ob149/03t; 7Ob263/03g; 9Ob55/04k; 8Ob78/04k; 7Ob83/05i; 6Ob51/05a; 6Ob275/05t; 4Ob241/05b; 8ObS4/06f; 8Ob163/06p; 4Ob114/07d; 7Ob180/07g; 7Ob125/07v; 6Ob134/08m; 7Ob148/08b; 2Ob63/08s; 7Ob289/08p; 17Ob40/08v; 7Ob268/08z; 5Ob21/09p; 1Ob183/09g; 7Ob41/10w; 9ObA87/11a; 3Ob222/12m; 3Ob15/13x; 4Ob245/12a; 10Ob50/13w; 10Ob31/14b; 1Ob133/14m; 3Ob90/15d; 1Ob156/15w; 3Ob7/16z; 3Ob75/17a; 1Ob94/18g; 17Ob18/19z

Entscheidungsdatum

17.09.1980

Norm

ZPO §182
ZPO idF ZVN 2002 §182a
ZPO §226 IIIA
ZPO §226 IIIB

Rechtssatz

Verbleibende Zweifel an dem Inhalt der Klage dürfen nicht zu einer Abweisung des Klagebegehrens wegen Unschlüssigkeit führen, sondern müssten zum Anlass einer Anleitung zur Ergänzung der für die Entscheidung erheblichen tatsächlichen Angaben gemäß § 182 Abs 1 ZPO genommen werden (JBl 1970,623 ua).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 561/80
    Entscheidungstext OGH 17.09.1980 1 Ob 561/80
  • 7 Ob 683/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 7 Ob 683/88
  • 1 Ob 10/89
    Entscheidungstext OGH 05.07.1989 1 Ob 10/89
    Auch
  • 8 Ob 672/89
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 8 Ob 672/89
    Veröff: ÖBA 1991,671
  • 1 Ob 10/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 10/93
    Auch; Veröff: SZ 66/97
  • 1 Ob 606/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 606/95
    Auch; Beisatz: Bevor ein Gericht ein unbestimmtes, unschlüssiges oder widerspruchsvolles Begehren abweist, hat es dessen Verbesserung anzuregen. (T1)
  • 3 Ob 241/97f
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 241/97f
    Beis wie T1; Veröff: SZ 70/136
  • 8 Ob 7/99h
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 8 Ob 7/99h
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 35/00y
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 7 Ob 35/00y
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 282/01h
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 282/01h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Beis wie T1
  • 8 Ob 294/01w
    Entscheidungstext OGH 02.07.2002 8 Ob 294/01w
    Auch
  • 1 Ob 73/03x
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 73/03x
    Beisatz: Vor der Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens ist stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen. (T2)
  • 7 Ob 149/03t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 149/03t
    Auch
  • 7 Ob 263/03g
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 263/03g
  • 9 Ob 55/04k
    Entscheidungstext OGH 09.06.2004 9 Ob 55/04k
    Beisatz: Gemäß §§ 182 Abs 1, 182a ZPO. (T3)
  • 8 Ob 78/04k
    Entscheidungstext OGH 24.09.2004 8 Ob 78/04k
    Beis wie T3
  • 7 Ob 83/05i
    Entscheidungstext OGH 25.05.2005 7 Ob 83/05i
    Auch; Beisatz: Die Anleitungspflicht ist durch § 182a ZPO idF ZVN 2002 aber insofern als erweitert anzusehen, dass nun auf ein verfehltes Klagebegehren, das nicht dem offenkundig verfolgten Rechtsschutzziel der Partei entspricht, aufmerksam zu machen und dem Kläger Gelegenheit zu geben ist, sein Klagebegehren auch dann zu ändern, wenn dies eine Klagsänderung darstellt. (T4)
  • 6 Ob 51/05a
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 51/05a
    Beisatz: Die Gewährung eines Verbesserungsversuchs ist bei unschlüssigen Klagen grundsätzlich zwingend vorzunehmen. (T5) Beisatz: Der Kläger darf zwar nicht willkürlich während des Rechtsstreits innerhalb einer begehrten Globalsumme seinen Standpunkt wechseln. Er ist aber, wenn die Klage nicht entsprechend aufgeschlüsselt ist, gemäß § 182 ZPO zur Verbesserung anzuleiten. (T6)
  • 6 Ob 275/05t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 275/05t
    Veröff: SZ 2005/181
  • 4 Ob 241/05b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 4 Ob 241/05b
    Beis wie T6
  • 8 ObS 4/06f
    Entscheidungstext OGH 30.03.2006 8 ObS 4/06f
    Auch; Beisatz: Hier: Klage nach § 65 Abs 1 Z 7 ASGG. (T7)
  • 8 Ob 163/06p
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 163/06p
    Auch; Beisatz: Ein unbestimmtes Begehren kann nicht zu einer Abweisung führen; vielmehr hat das Gericht im Rahmen seiner Prozessleistungspflicht vorweg eine Präzisierung zu ermöglichen (stRsp). (T8)
  • 4 Ob 114/07d
    Entscheidungstext OGH 04.09.2007 4 Ob 114/07d
  • 7 Ob 180/07g
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 180/07g
    Beisatz: Ein Klagebegehren darf wegen ungenügender Substantiierung des Anspruches erst abgewiesen werden, wenn das Gericht auf die Vervollständigung des Tatsachenvorbringens hingewirkt und dem Kläger verdeutlicht hat, welche Konsequenzen sich aus seiner Weigerung ergeben können. (T9)
  • 7 Ob 125/07v
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 125/07v
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Beklagte hat eine Anspruchsgrundlage offensichtlich übersehen. Die Möglichkeit eines Zuspruches der Klagsforderung auf der Basis eines Aufwandersatzes wäre daher mit den Parteien zu erörtern gewesen, bevor das Gericht - aufgrund des Fehlens entsprechender Tatsachenbehauptungen der Beklagten - ihrem Prozessstandpunkt nicht Rechnung trägt. (T10)
  • 6 Ob 134/08m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 134/08m
    Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Der Kläger ist auf ein verfehltes Klagebegehren, das dem von ihm offenkundig verfolgten Rechtsschutzziel nicht entspricht, hinzuweisen und es ist ihm Gelegenheit zu einer Klagsänderung zu geben. Gleiches muss aber für das zur Stützung des Klagebegehrens erstattete Vorbringen gelten. (T11)
  • 7 Ob 148/08b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 7 Ob 148/08b
    Auch
  • 2 Ob 63/08s
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 2 Ob 63/08s
  • 7 Ob 289/08p
    Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 289/08p
    Auch; Beisatz: Der Verbesserungsauftrag ist von Amts wegen zu erteilen, auch wenn die Partei durch einen Rechtsanwalt vertreten wird. (T12)
  • 17 Ob 40/08v
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 17 Ob 40/08v
    Vgl auch
  • 7 Ob 268/08z
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 268/08z
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T9; Beis wie T12
  • 5 Ob 21/09p
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 21/09p
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T12
  • 1 Ob 183/09g
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 1 Ob 183/09g
    auch; Beisatz: Hier: Anleitungspflicht des Berufungsgerichts. (T13)
  • 7 Ob 41/10w
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 41/10w
  • 9 ObA 87/11a
    Entscheidungstext OGH 27.07.2011 9 ObA 87/11a
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 222/12m
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 222/12m
    Auch
  • 3 Ob 15/13x
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 15/13x
    Auch; Beis wie T12
  • 4 Ob 245/12a
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 245/12a
    Vgl
  • 10 Ob 50/13w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 Ob 50/13w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T12; Veröff: SZ 2014/42
  • 10 Ob 31/14b
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 Ob 31/14b
    Auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 133/14m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 133/14m
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Präzisierung des Bestandobjekts bei einer Aufkündigung. (T14)
  • 3 Ob 90/15d
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 90/15d
    Auch; Beis wie T12
  • 1 Ob 156/15w
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 156/15w
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 7/16z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 3 Ob 7/16z
    Auch; Beisatz: Ein unschlüssiges Klagebegehren kann für sich kein stattgebendes Versäumungsurteil zur Folge haben. Es entspricht aber der völlig einhelligen Judikatur, dass vor Abweisung eines unschlüssigen Klagebegehrens stets ein Verbesserungsversuch vorzunehmen ist, was auch im Fall eines Antrags auf Fällung eines Versäumungsurteils wegen Versäumung der Frist zur Klagebeantwortung gilt. (T15)
    Veröff: SZ 2016/48
  • 3 Ob 75/17a
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 3 Ob 75/17a
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 94/18g
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 94/18g
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T13
  • 17 Ob 18/19z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2019 17 Ob 18/19z
    Auch; Beisatz: Hier: Eine Erörterung des mangels ziffernmäßiger Aufgliederung mehrer geltend gemachter Ansprüche nicht ausreichend individualisierten Begehrens auf Zuspruch eines Pauschalbetrags ist nicht geboten, wenn jede einzelne (mögliche) Teilforderung materiell unberechtigt ist und das Klagebegehren unabhängig davon, aus welchen Teilbeträgen es sich tatsächlich zusammensetzt, jedenfalls zur Gänze abzuweisen ist. (T16)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0037166

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.02.2020

Dokumentnummer

JJR_19800917_OGH0002_0010OB00561_8000000_001

Rechtssatz für 1Ob814/81 6Ob798/82 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0010494

Geschäftszahl

1Ob814/81; 6Ob798/82; 7Ob19/86; 1Ob701/89; 1Ob564/94; 7Ob103/98t; 1Ob15/02s; 3Ob77/09h

Entscheidungsdatum

03.03.1982

Norm

ABGB §364 A
ABGB §364a
ABGB 1295 Ia5
ABGB 1323
ABGB §1332

Rechtssatz

Wird durch eine notwendige Reparatur nicht nur der vor der Schädigung bestandene Zustand wiederhergestellt, sondern gleichzeitig, weil dieselbe Reparatur auch ohne das schadensstiftende Ereignis später hätte vorgenommen werden müssen, über die Naturalherstellung hinaus eine Verbesserung eines Hauses herbeigeführt, besteht der Schaden nicht in der vollen Höhe der Reparaturkosten, sondern nur in der Differenz zwischen dem auch ohne das Schadensereignis verminderten Verkehrswert und dem durch das schädigende Ereignis noch weiter verminderten Verkehrswert.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 814/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1982 1 Ob 814/81
    Veröff: SZ 55/28 = MietSlg 34.037
  • 6 Ob 798/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1983 6 Ob 798/82
    Vgl aber; Veröff: SZ 56/126 = MietSlg 35/22
  • 7 Ob 19/86
    Entscheidungstext OGH 10.06.1986 7 Ob 19/86
    Veröff: ZVR 1987/110 S 309 = VersR 1988,71
  • 1 Ob 701/89
    Entscheidungstext OGH 21.02.1990 1 Ob 701/89
    Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 814/81; Veröff: JBl 1990,718 (Huber)
  • 1 Ob 564/94
    Entscheidungstext OGH 30.05.1994 1 Ob 564/94
    Veröff: SZ 67/101
  • 7 Ob 103/98t
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 103/98t
    Vgl auch
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
  • 3 Ob 77/09h
    Entscheidungstext OGH 25.11.2009 3 Ob 77/09h
    Beisatz: Überhaupt ist es ein Grundsatz des Schadenersatzrechts, dass der Geschädigte nur Anspruch auf Ersatz des erlittenen Schadens hat, aber durch die Ersatzleistung weder schlechter noch besser als vor dem Schadensereignis gestellt werden darf. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0010494

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.10.2018

Dokumentnummer

JJR_19820303_OGH0002_0010OB00814_8100000_001

Rechtssatz für 1Ob814/81 2Ob13/84 2Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022844

Geschäftszahl

1Ob814/81; 2Ob13/84; 2Ob15/86; 2Ob19/89; 1Ob701/89; 2Ob128/89; 2Ob5/94; 2ob54/94; 1Ob620/94; 2Ob11/96; 9ObA2163/96w; 10Ob113/98k; 1Ob15/02s; 2Ob162/06x; 4Ob86/08p; 2Ob158/07k; 6Ob134/08m; 1Ob103/08s; 2Ob116/08k; 1Ob16/09y; 1Ob109/09z; 2Ob249/08v; 6Ob154/09d; 4Ob213/10t; 6Ob219/10i; 2Ob135/10g; 5Ob53/12y; 2Ob18/13f; 4Ob226/13h; 4Ob42/15b; 1Ob105/19a

Entscheidungsdatum

03.03.1982

Norm

ABGB §933a
ABGB §1295 Ia5
ABGB §1323 A
ABGB §1332

Rechtssatz

Der Zuspruch fiktiver Reparaturkosten in voller Höhe verbietet sich dann, wenn die Reparaturkosten höher als die objektive Wertminderung sind; andernfalls würde man die Prinzipien des Schadenersatzrechtes verlassen und den Geschädigten nicht nur den ihm gebührenden Ausgleich für den erlittenen Schaden zuerkennen; es würde vielmehr eine Bereicherung des Geschädigten auf Kosten des Schädigers eintreten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 814/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1982 1 Ob 814/81
    Veröff: SZ 55/28 = MietSlg 34037
  • 2 Ob 13/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 13/84
    Veröff: JBl 1985,41 (hiezu zustimmend Apathy) = ZVR 1985/344 S 375 = RZ 1984/86 S 255
  • 2 Ob 15/86
    Entscheidungstext OGH 08.04.1986 2 Ob 15/86
    Auch; Veröff: EvBl 1987/33 S 147
  • 2 Ob 19/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1989 2 Ob 19/89
  • 1 Ob 701/89
    Entscheidungstext OGH 21.02.1990 1 Ob 701/89
    Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 814/81; Veröff: JBl 1990,718
  • 2 Ob 128/89
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 128/89
    Veröff: SZ 63/46 = GesRZ 1990,100 = VersR 1991,721 (hiezu Huber) = AnwBl 1990,399 (hiezu Arnold) = ecolex 1990,410
  • 2 Ob 5/94
    Entscheidungstext OGH 03.03.1994 2 Ob 5/94
  • 2 Ob 54/94
    Entscheidungstext OGH 30.06.1994 2 Ob 54/94
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Auch; Beisatz: Ersatz der fiktiven Schadensbehebungskosten nur mehr bis zur Höhe der Minderung des gemeinen Werts der beschädigten Sache. (T1) Veröff: SZ 68/101
  • 2 Ob 11/96
    Entscheidungstext OGH 08.02.1996 2 Ob 11/96
    Beisatz: Danach stellt die Differenz zwischen dem gemeinen Wert der Sache im unbeschädigten und dem im beschädigten Zustand das Höchstausmaß des zuzusprechenden Ersatzes dar. Steht daher fest, dass die Reparatur nicht durchgeführt wird, ist ein über die objektive Wertminderung hinausgehendes Begehren abzuweisen; eine ungerechtfertigte Bereicherung des Geschädigten tritt auch dann ein, wenn - wie im vorliegenden Fall - das beschädigte Fahrzeug in unrepariertem Zustand verkauft wird und der Geschädigte neben dem dafür erzielten Erlös noch Reparaturkosten in voller Höhe und den Ersatz merkantiler Wertminderung erhielte. (T2)
  • 9 ObA 2163/96w
    Entscheidungstext OGH 25.09.1996 9 ObA 2163/96w
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 10 Ob 113/98k
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 10 Ob 113/98k
    Vgl auch; Beis wie T2 nur: Danach stellt die Differenz zwischen dem gemeinen Wert der Sache im unbeschädigten und dem im beschädigten Zustand das Höchstausmaß des zuzusprechenden Ersatzes dar. (T3)
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Vgl; Beis wie T1
  • 2 Ob 162/06x
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 162/06x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 86/08p
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 86/08p
    Auch; Beisatz: Diese Rechtsprechung ist bei beschädigten Gebäuden oder Liegenschaften nicht uneingeschränkt anwendbar (siehe RS0053282). (T4)
  • 2 Ob 158/07k
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 158/07k
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T1; Veröff: SZ 2008/91
  • 6 Ob 134/08m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 134/08m
    Beisatz: Warum für § 933a ABGB anderes gelten soll, ist nicht ersichtlich. Wird - wie im vorliegenden Fall - der Mangel nicht behoben, so hat der Übernehmer nur Anspruch auf Ersatz der Wertminderung und des daraus resultierenden sonstigen Nichterfüllungsschadens. Hier ist etwa an den Fall zu denken, dass ein Schaden dadurch entsteht, dass sich die mangelhafte Sache nicht oder nur zu einem schlechteren Preis weiter veräußern ließ. (T5)
  • 1 Ob 103/08s
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 103/08s
    Beis wie T2 nur: Steht daher fest, dass die Reparatur nicht durchgeführt wird, ist ein über die objektive Wertminderung hinausgehendes Begehren abzuweisen. (T6)
  • 2 Ob 116/08k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 116/08k
    Auch; nur: Der Zuspruch fiktiver Reparaturkosten in voller Höhe verbietet sich dann, wenn die Reparaturkosten höher als die objektive Wertminderung sind. (T7); Auch Beis wie T6
  • 1 Ob 16/09y
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 16/09y
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Aus Vertrag abgeleiteter Schadenersatzanspruch auf Ersatz von Mängelbehebungskosten. (T8)
  • 1 Ob 109/09z
    Entscheidungstext OGH 06.07.2009 1 Ob 109/09z
    Auch; nur T7; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T5 nur: Warum für § 933a ABGB anderes gelten soll, ist nicht ersichtlich. Wird - wie im vorliegenden Fall - der Mangel nicht behoben, so hat der Übernehmer nur Anspruch auf Ersatz der Wertminderung und des daraus resultierenden sonstigen Nichterfüllungsschadens. (T9)
  • 2 Ob 249/08v
    Entscheidungstext OGH 28.09.2009 2 Ob 249/08v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6
  • 6 Ob 154/09d
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 154/09d
    Vgl; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Dies gilt auch für Fälle, in denen der Sachverhalt noch nach der Rechtslage vor dem Gewährleistungsrechts-Änderungsgesetz BGBl I 2001/48 zu beurteilen ist (1 Ob 16/09y). (T10)
    Bem: Hier: Fiktive Sanierungskosten. (T11)
  • 4 Ob 213/10t
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 213/10t
    Vgl auch
  • 6 Ob 219/10i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 219/10i
    Auch
  • 2 Ob 135/10g
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 135/10g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6; Auch Beis wie T9; Veröff: SZ 2011/45
  • 5 Ob 53/12y
    Entscheidungstext OGH 09.08.2012 5 Ob 53/12y
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T4; Beisatz: Nur wenn feststünde, dass die Reparatur nicht durchgeführt wird, findet ein Ersatz bloß in Höhe der Wertminderung statt. (T12)
  • 2 Ob 18/13f
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 18/13f
    Vgl; nur T7; Vgl Beis wie T2
  • 4 Ob 226/13h
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 226/13h
    Auch; Beis ähnlich wie T9
  • 4 Ob 42/15b
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 4 Ob 42/15b
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Dies gilt auch für Schadenersatzansprüche aus der Verletzung der werkvertraglichen Warnpflicht. Anders als bei Beschädigung einer Sache oder Vorliegen eines Mangels kommt hier jedoch der Ersatz einer objektiven Wertminderung des konkreten Werks nicht in Betracht. (T13); Veröff: SZ 2015/46
  • 1 Ob 105/19a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 105/19a
    Beisatz: Wird Deckungskapital für eine noch nicht durchgeführte Reparatur zugesprochen, handelt es sich im Regelfall um einen zweckgebundenen Vorschuss, für den der Empfänger verrechnungspflichtig ist; einer ausdrücklichen Bezeichnung „als Vorschuss“ bedarf es nicht. (T14); Beisatz: Mit der Zahlung von Deckungskapital für die zukünftige Verbesserung eines Mangels (oder Behebung eines Mangelschadens) als Vorschuss wird gleichzeitig auch der unbedingt bestehende Anspruch auf Ersatz der objektiven Wertminderung (des Mangelschadens) abgedeckt. (T15); Beisatz: Unterbleibt die Behebung, tritt eine Bereicherung nur insoweit ein, als der Vorschuss die objektive Wertminderung übersteigt. (T16)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0022844

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19820303_OGH0002_0010OB00814_8100000_002

Rechtssatz für 7Ob513/84 1Ob40/83 2Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022729

Geschäftszahl

7Ob513/84; 1Ob40/83; 2Ob647/84 (2Ob648/84); 3Ob656/86; 2Ob78/89; 8Ob1587/94; 7Ob2027/96f; 4Ob2319/96z; 4Ob2361/96a; 6Ob201/98x; 1Ob207/98t; 1Ob175/01v; 1Ob15/02s; 7Ob86/02a; 6Ob163/05x; 1Ob243/07b; 7Ob24/13z

Entscheidungsdatum

26.01.1984

Norm

ABGB §1295 Ia3e
ABGB §1302 A

Rechtssatz

Bei kumulativer Kausalität - die vorliegt, wenn zwei reale Ursachen gleichzeitig wirksam werden, deren jede für sich aus allein den Schaden herbeigeführt hätte - tritt Solidarhaftung beider Schädiger ein, wenn auf seiten beider ein schuldhaftes oder sonst einen Haftungsgrund bildendes Verhalten vorliegt.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 513/84
    Entscheidungstext OGH 26.01.1984 7 Ob 513/84
    Veröff: SZ 57/25
  • 1 Ob 40/83
    Entscheidungstext OGH 14.03.1984 1 Ob 40/83
    Veröff: ÖBl 1984,164 = SZ 57/51
  • 2 Ob 647/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 647/84
    Auch
  • 3 Ob 656/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 3 Ob 656/86
    Auch
  • 2 Ob 78/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 2 Ob 78/89
  • 8 Ob 1587/94
    Entscheidungstext OGH 26.01.1995 8 Ob 1587/94
    Auch
  • 7 Ob 2027/96f
    Entscheidungstext OGH 13.03.1996 7 Ob 2027/96f
    Auch
  • 4 Ob 2319/96z
    Entscheidungstext OGH 26.11.1996 4 Ob 2319/96z
  • 4 Ob 2361/96a
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 2361/96a
    Auch; nur: Bei kumulativer Kausalität tritt Solidarhaftung ein, wenn einen Haftungsgrund bildendes Verhalten vorliegt. (T1) Veröff: SZ 70/11
  • 6 Ob 201/98x
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 201/98x
    Auch; Beisatz: Bei der kumulativen Kausalität ist ein Bedingungszusammenhang nach herschender Meinung nicht erforderlich. (T2); Veröff: SZ 72/55
  • 1 Ob 207/98t
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 207/98t
    Veröff: SZ 72/47
  • 1 Ob 175/01v
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 175/01v
    Vgl auch; Beisatz: Während bei der kumulativen Kausalität beide Ereignisse den Schaden zur selben Zeit herbeigeführt hätten, löst bei der überholenden Kausalität das erste Ereignis den Schaden real aus, das andere Ereignis ("Reserveursache") hätte aber später denselben Schaden verursacht, wenn das erste Ereignis nicht zuvorgekommen wäre. (T3)
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    nur: Kumulative Kausalität liegt dann vor, wenn zwei oder mehrere Ursachen gleichzeitig wirksam werden und jede der Ursachen für sich allein den gesamten Schaden verursacht hätte. (T4)
  • 7 Ob 86/02a
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 86/02a
    Vgl auch; Beis ähnlich T3
  • 6 Ob 163/05x
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 163/05x
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Hat der Geschädigte selbst eine Ursache gesetzt, die gleichermaßen wie die vom Schädiger gesetzte Ursache geeignet war, allein den Schaden herbeizuführen (kumulative Kausalität), haben beide gemeinsam für den Schaden einzustehen, was in diesem Fall bedeutet, dass der Schaden zwischen ihnen zu teilen ist; § 1330 Abs 2 ABGB. (T5)
  • 1 Ob 243/07b
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 243/07b
    Auch
  • 7 Ob 24/13z
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 24/13z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0022729

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.06.2013

Dokumentnummer

JJR_19840126_OGH0002_0070OB00513_8400000_002

Rechtssatz für 1Ob1/88 7Ob573/92 1Ob62...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0010703

Geschäftszahl

1Ob1/88; 7Ob573/92; 1Ob620/94; 7Ob103/98t; 1Ob221/98a; 5Ob130/00d; 1Ob15/02s; 1Ob127/04i; 5Ob163/08v; 3Ob95/11h; 8Ob100/11f; 3Ob132/14d; 5Ob164/15a; 4Ob123/16s; 2Ob1/19i

Entscheidungsdatum

16.03.1988

Norm

ABGB §364b

Rechtssatz

Zweck der Bestimmung ist ganz allgemein die Sicherung der Festigkeit und Standsicherheit des Nachbargrundstücks gegen Vorkehrungen, die einen Eingriff in die natürliche bodenphysikalische Beschaffenheit des Nachbargrundstücks bewirken. Als solcher Eingriff ist es anzusehen, wenn durch Veränderungen der Bodenbeschaffenheit durch den Oberlieger die Strömungsverhältnisse im Boden zum Nachteil des Unterliegers verändert werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 1/88
    Veröff: SZ 61/61
  • 7 Ob 573/92
    Entscheidungstext OGH 30.07.1992 7 Ob 573/92
    nur: Zweck der Bestimmung ist ganz allgemein die Sicherung der Festigkeit und Standsicherheit des Nachbargrundstücks gegen Vorkehrungen, die einen Eingriff in die natürliche bodenphysikalische Beschaffenheit des Nachbargrundstücks bewirken. (T1); Beisatz: Die allfällige Ortsüblichkeit spielt bei Ansprüchen nach § 364b ABGB keine Rolle. (T2)
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Beis wie T1; Veröff: SZ 68/101
  • 7 Ob 103/98t
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 103/98t
    nur T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 221/98a
    Entscheidungstext OGH 29.06.1999 1 Ob 221/98a
    nur T1
  • 5 Ob 130/00d
    Entscheidungstext OGH 12.12.2000 5 Ob 130/00d
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Die normative Bedeutung dieser Bestimmung liegt darin, dass eine Eigentumsbeeinträchtigung durch Vertiefung des Nachbargrundstücks jedenfalls unzulässig ist, dass solche Einwirkungen immer das nach § 364 Abs 2 ABGB zu duldende Maß überschreiten. (T3)
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
  • 1 Ob 127/04i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 127/04i
    nur T1
  • 5 Ob 163/08v
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 5 Ob 163/08v
    Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Die normative Bedeutung dieser Bestimmung liegt darin, dass eine Eigentumsbeeinträchtigung durch Vertiefung des Nachbargrundstücks jedenfalls unzulässig ist, ohne dass solche Einwirkungen das nach § 364 Abs 2 ABGB zu duldende Maß überschreiten müssen. (T4); Beisatz: Eine „Vertiefung" im Sinn des § 364b ABGB setzt immer menschliche Einwirkung im weitesten Sinn voraus. (T5); Veröff: SZ 2008/155
  • 3 Ob 95/11h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 95/11h
    nur T1
  • 8 Ob 100/11f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 100/11f
    Auch; nur T1; Beisatz: Auch Beeinträchtigungen an einem Grenzzaun und überhaupt an jeder Anlage auf dem Nachbargrundstück fallen in den Schutzbereich des § 364d ABGB. (T6)
  • 3 Ob 132/14d
    Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 132/14d
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 5 Ob 164/15a
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 5 Ob 164/15a
    Auch
  • 4 Ob 123/16s
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 123/16s
    Auch
  • 2 Ob 1/19i
    Entscheidungstext OGH 25.07.2019 2 Ob 1/19i
    nur T1; Beisatz: Erfasst ist auch das Aufführen eines Baues oder das Ablagern von Material, das durch Erhöhung des Erddrucks zu Auswirkungen auf dem Nachbargrund führt. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0010703

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19880316_OGH0002_0010OB00001_8800000_002

Rechtssatz für 1Ob535/90 6Ob565/92 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0060539

Geschäftszahl

1Ob535/90; 6Ob565/92; 1Ob590/94; 1Ob624/95; 1Ob351/97t; 1Ob15/02s; 1Ob195/03p; 5Ob143/04x; 1Ob38/05b; 1Ob46/11p; 3Ob216/13f; 6Ob176/16z

Entscheidungsdatum

04.04.1990

Norm

ABGB §1295 Ib
ABGB §1323 B

Rechtssatz

Versteht man ganz allgemein unter Naturalherstellung die Schaffung eines gleichartigen, wirtschaftlich gleichwertigen Zustands ("Ersatzlage"), so besteht die Naturalrestitution bei mangelhafter Erfüllung eines Werkvertrags durch den Unternehmer in der vertragsbedungenen mängelfreien Herstellung des Werkes. Kann das mangelhaft verfertigte Werk selbst nicht verbessert werden, so hat der Unternehmer in Entsprechung seiner vertraglichen Schadenersatzpflicht das mangelhafte Werk zu beseitigen und in nun technisch einwandfreier Weise zu erneuern.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 535/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 535/90
    Veröff: SZ 63/53 = JBl 1990,653 = ecolex 1990,345
  • 6 Ob 565/92
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 6 Ob 565/92
    Veröff: SZ 66/17
  • 1 Ob 590/94
    Entscheidungstext OGH 11.10.1994 1 Ob 590/94
  • 1 Ob 624/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 624/95
    Auch
  • 1 Ob 351/97t
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 351/97t
    Vgl auch; Beisatz: Führte der Geschädigte die erforderliche Verbesserung selbst durch oder veranlaßte er sie durch einen Dritten, so hat ihm der Vertragspartner die mit dieser Ersatzvornahme verbundenen Aufwendungen zu ersetzen. Dabei kann der zu leistende Verbesserungsaufwand auch in den Kosten einer völligen Neuherstellung des mangelhaften Werks bestehen, wenn der vertragsgemäße Zustand anders nicht erreicht werden kann. (T1)
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Auch; Beisatz: Naturalrestitution bedeutet nicht notwendig die Herstellung eines der Situation vor dem Schadensereignis gleichen Zustands; sie kann auch in der Bewirkung eines gleichartigen und gleichwertigen Zustands bestehen. (T2)
  • 1 Ob 195/03p
    Entscheidungstext OGH 14.10.2003 1 Ob 195/03p
    Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 2003/119
  • 5 Ob 143/04x
    Entscheidungstext OGH 29.06.2004 5 Ob 143/04x
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Auch der Ersatz des zur Herstellung einer wirtschaftlich gleichen (gleichartigen und gleichwertigen) Ersatzlage getätigten oder notwendigen Aufwands kommt in Frage. (T3); Beisatz: Hier: Untunlichkeit der Wiederherstellung der ursprünglich gemeinsamen Heizanlage einer Wohnungseigentumsanlage. (T4)
  • 1 Ob 38/05b
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 38/05b
    Auch; Beis wie T2
  • 1 Ob 46/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 46/11p
    Auch; nur: Versteht man ganz allgemein unter Naturalherstellung die Schaffung eines gleichartigen, wirtschaftlich gleichwertigen Zustands ("Ersatzlage"), so besteht die Naturalrestitution bei mangelhafter Erfüllung eines Werkvertrags durch den Unternehmer in der vertragsbedungenen mängelfreien Herstellung des Werkes. (T5)
  • 3 Ob 216/13f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 216/13f
    Vgl
  • 6 Ob 176/16z
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 6 Ob 176/16z
    Auch; Beis wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0060539

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.12.2016

Dokumentnummer

JJR_19900404_OGH0002_0010OB00535_9000000_002

Rechtssatz für 1Ob35/92 4Ob578/95 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027284

Geschäftszahl

1Ob35/92; 4Ob578/95; 1Ob15/02s; 6Ob163/05x; 6Ob255/06b; 4Ob151/10z; 7Ob145/12t; 1Ob52/15a; 7Ob95/17x

Entscheidungsdatum

22.10.1992

Norm

ABGB §1304 A

Rechtssatz

Wirkt sich sorgloses Verhalten gegenüber eigenen Rechtsgütern nicht kausal auf den Eintritt oder die Höhe des Schadens aus, führt dies nicht zur Entlastung des Schädigers. Diesen (Teilschaden) Schaden hat er voll zu ersetzen. Der restliche, durch das kausale Verhalten beider herbeigeführte Schaden ist nach § 1304 ABGB zu teilen, dafür wird aber in der Regel den Geschädigten das überwiegende Mitverschulden treffen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 35/92
    Entscheidungstext OGH 22.10.1992 1 Ob 35/92
    Veröff: SZ 65/136 = JBl 1993,389 (S Dullinger)
  • 4 Ob 578/95
    Entscheidungstext OGH 07.11.1995 4 Ob 578/95
    nur: Wirkt sich sorgloses Verhalten gegenüber eigenen Rechtsgütern nicht kausal auf den Eintritt oder die Höhe des Schadens aus, führt dies nicht zur Entlastung des Schädigers. Diesen (Teilschaden) Schaden hat er voll zu ersetzen. Der restliche, durch das kausale Verhalten beider herbeigeführte Schaden ist nach § 1304 ABGB zu teilen. (T1); Beisatz: Das Mitverschulden des Geschädigten ist dann zu berücksichtigen, wenn es für den Schaden kausal war; der Geschädigte hat für die adäquaten Folgen seines Mitverschuldens einzustehen. (T2)
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
  • 6 Ob 163/05x
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 163/05x
    Vgl auch; Beisatz: Hat der Geschädigte selbst eine Ursache gesetzt, die gleichermaßen wie die vom Schädiger gesetzte Ursache geeignet war, allein den Schaden herbeizuführen (kumulative Kausalität), haben beide gemeinsam für den Schaden einzustehen, was in diesem Fall bedeutet, dass der Schaden zwischen ihnen zu teilen ist. (T3); Beisatz: Das Verhältnis der jeweils zu vertretenden Teile bestimmt sich in Analogie zu § 1304 ABGB nach dem Verhältnis der zu gewichtenden Zurechnungsmomente auf Schädiger- und Geschädigtenseite, vor allem des jeweiligen Grades von Sorglosigkeit und deren Vorwerfbarkeit. (T4)
  • 6 Ob 255/06b
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 255/06b
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 151/10z
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 151/10z
    Auch
  • 7 Ob 145/12t
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 145/12t
    nur: Wirkt sich sorgloses Verhalten gegenüber eigenen Rechtsgütern nicht kausal auf den Eintritt oder die Höhe des Schadens aus, führt dies nicht zur Entlastung des Schädigers. (T5); Auch Beis wie T2
  • 1 Ob 52/15a
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 52/15a
    Vgl auch; Beis wie T2; nur T5
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0027284

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19921022_OGH0002_0010OB00035_9200000_004

Rechtssatz für 1Ob620/94 1Ob15/02s 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0053264

Geschäftszahl

1Ob620/94; 1Ob15/02s; 4Ob123/16s

Entscheidungsdatum

29.05.1995

Norm

ABGB §364b

Rechtssatz

Eine nach § 364 b ABGB verbotene Vertiefung kann auch durch Abgraben eines Hangs an der Grundgrenze oder durch Abgraben des Hangfußes verursacht werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Veröff: SZ 68/101
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
  • 4 Ob 123/16s
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 123/16s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0053264

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.12.2016

Dokumentnummer

JJR_19950529_OGH0002_0010OB00620_9400000_004

Rechtssatz für 1Ob620/94 7Ob2062/96b 9...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0053282

Geschäftszahl

1Ob620/94; 7Ob2062/96b; 9Ob303/99w; 1Ob321/99h; 1Ob15/02s; 6Ob139/04s; 4Ob86/08p; 1Ob103/08s; 1Ob163/10t; 4Ob213/10t; 6Ob219/10i; 2Ob135/10g; 4Ob25/11x; 3Ob191/13d; 2Ob65/14v; 2Ob176/14t; 1Ob62/16y; 5Ob23/17v

Entscheidungsdatum

29.05.1995

Norm

ABGB §364b
ABGB §1323 A
ABGB §1323 B

Rechtssatz

Auch auf einen Ausgleichsanspruch nach § 364b ABGB in analoger Anwendung des § 364a ABGB ist die Bestimmung des § 1323 ABGB anzuwenden. Es genügt, dass der Geschädigte die Beseitigung des Schadens beabsichtigt; er ist nicht gehalten, zunächst den Schaden auf eigene Kosten zu sanieren und erst dann Ersatz zu begehren. Die Grundsätze der Rechtsprechung, Untunlichkeit im Sinne von Reparaturunwürdigkeit von Kraftfahrzeugen liege dann vor, wenn die - nicht fiktiven - Reparaturkosten die Wertminderung erheblich übersteigen, sind bei beschädigten Liegenschaften nicht uneingeschränkt anwendbar. Bei solchen Sachen ist ähnlich wie bei Sachen ohne Verkehrswert zu fragen, ob ein verständiger Eigentümer in der Lage des Geschädigten, ob also ein wirtschaftlich vernünftig denkender Mensch, der den Schaden selbst zu tragen hätte, ebenfalls die Aufwendungen machen würde.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Veröff: SZ 68/101
  • 7 Ob 2062/96b
    Entscheidungstext OGH 11.06.1996 7 Ob 2062/96b
  • 9 Ob 303/99w
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 9 Ob 303/99w
    Auch; nur: Es genügt, dass der Geschädigte die Beseitigung des Schadens beabsichtigt; er ist nicht gehalten, zunächst den Schaden auf eigene Kosten zu sanieren und erst dann Ersatz zu begehren. Die Grundsätze der Rechtsprechung, Untunlichkeit liege dann vor, wenn die Reparaturkosten die Wertminderung erheblich übersteigen, sind bei beschädigten Liegenschaften nicht uneingeschränkt anwendbar. Bei solchen Sachen ist ähnlich wie bei Sachen ohne Verkehrswert zu fragen, ob ein verständiger Eigentümer in der Lage des Geschädigten, ob also ein wirtschaftlich vernünftig denkender Mensch, der den Schaden selbst zu tragen hätte, ebenfalls die Aufwendungen machen würde. (T1); Beisatz: Vor allem bei Liegenschaften ist der Grundsatz des Vorrangs der Naturalrestitution anzuwenden. Eine solche ist auch vorzunehmen, wenn sie teurer kommt als der Geldersatz. Nur wenn die Wiederherstellung einen unverhältnismäßigen Aufwand an Kosten und Mühe erfordert, scheidet sie wegen Untunlichkeit aus. Liegenschaften sind keine vertretbaren Sachen, sondern als knappe Wirtschaftsgüter in weitaus geringerer Zahl vorhanden und nicht vermehrbar. (T2)
  • 1 Ob 321/99h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 321/99h
    Auch; nur: Bei solchen Sachen ist ähnlich wie bei Sachen ohne Verkehrswert zu fragen, ob ein verständiger Eigentümer in der Lage des Geschädigten, ob also ein wirtschaftlich vernünftig denkender Mensch, der den Schaden selbst zu tragen hätte, ebenfalls die Aufwendungen machen würde. (T3); Beis wie T2
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    nur: Auch auf einen Ausgleichsanspruch nach § 364b ABGB in analoger Anwendung des § 364a ABGB ist die Bestimmung des § 1323 ABGB anzuwenden. (T4); Beis wie T2 nur: Vor allem bei Liegenschaften ist der Grundsatz des Vorrangs der Naturalrestitution anzuwenden. (T5); Beisatz: Zur Naturalrestitution gehört aber die Wiederherstellung der erforderlichen Stütze. (T6); Beisatz: Die "Differenzmethode" nach der das Interesse in der Differenz zwischen der Vermögenslage des Geschädigten, wie sie im Beurteilungszeitpunkt ohne das schädigende Ereignis wäre, und dem nach dem schädigenden Ereignis zum tatsächlich vorhandenen Vermögensstand besteht, ist auch zu Schadensermittlung bei der Geltendmachung nachbarrechtlicher Ausgleichsansprüche heranzuziehen. (T7)
  • 6 Ob 139/04s
    Entscheidungstext OGH 25.11.2004 6 Ob 139/04s
    Vgl; nur T3; Beisatz: Hier: Marmorboden. (T8)
  • 4 Ob 86/08p
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 86/08p
    Auch; nur: Die Grundsätze der Rechtsprechung, Untunlichkeit im Sinne von Reparaturunwürdigkeit von Kraftfahrzeugen liege dann vor, wenn die - nicht fiktiven - Reparaturkosten die Wertminderung erheblich übersteigen, sind bei beschädigten Liegenschaften nicht uneingeschränkt anwendbar. Bei solchen Sachen ist ähnlich wie bei Sachen ohne Verkehrswert zu fragen, ob ein verständiger Eigentümer in der Lage des Geschädigten, ob also ein wirtschaftlich vernünftig denkender Mensch, der den Schaden selbst zu tragen hätte, ebenfalls die Aufwendungen machen würde. (T9)
  • 1 Ob 103/08s
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 103/08s
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 163/10t
    Entscheidungstext OGH 20.10.2010 1 Ob 163/10t
    nur T3; Beis wie T5
  • 4 Ob 213/10t
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 213/10t
    Vgl auch
  • 6 Ob 219/10i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 219/10i
    Vgl; Beis wie T7
  • 2 Ob 135/10g
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 135/10g
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Anspruch auf (vorschussweisen) Ersatz von Sanierungskosten zur Herstellung einer die vertraglich geschuldete Grund- und Geländebruchsicherheit gewährenden Stützmauer. (T10); Veröff: SZ 2011/45
  • 4 Ob 25/11x
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 25/11x
    Vgl; Beisatz: Aus § 364b ABGB resultiert ein verschuldensunabhängiger Ersatzanspruch gegen den Nachbarn, auf den in analoger Anwendung des § 364a ABGB die Bestimmung des § 1323 ABGB über die Naturalrestitution anzuwenden ist. (T11)
  • 3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
    Vgl; nur T1
  • 2 Ob 65/14v
    Entscheidungstext OGH 12.06.2014 2 Ob 65/14v
    Auch; nur T1; Beisatz: Ob ein verständiger, wirtschaftlich denkender Grundeigentümer den früheren Zustand trotz des die objektive Wertminderung erheblich übersteigenden Instandsetzungsaufwands wiederherstellen würde, ist eine unter Abwägung aller Umstände zu treffende Einzelfallbeurteilung. (T12)
  • 2 Ob 176/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 2 Ob 176/14t
    Vgl; nur ähnlich wie T1
  • 1 Ob 62/16y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 1 Ob 62/16y
    Auch; Beisatz: Die Frage der Tunlichkeit der Naturalrestitution stellt sich gleichermaßen bei einem auf § 523 ABGB gestützten Begehren auf Wiederherstellung des früheren Zustands. Auch in diesen Fällen ist der Beeinträchtigte bei Untunlichkeit der Naturalrestitution auf den Ersatz der eingetretenen Wertminderung beschränkt. (T13)
  • 5 Ob 23/17v
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 23/17v
    Auch; Beis wie T12

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0053282

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.04.2017

Dokumentnummer

JJR_19950529_OGH0002_0010OB00620_9400000_007

Rechtssatz für 1Ob15/02s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0116358

Geschäftszahl

1Ob15/02s

Entscheidungsdatum

26.02.2002

Norm

ABGB §364ff A
ABGB §1295 IIf9
ABGB §1323 A
ABGB §1323 D

Rechtssatz

Die "Differenzmethode", nach der das Interesse in der Differenz zwischen der Vermögenslage des Geschädigten, wie sie im Beurteilungszeitpunkt ohne das schädigende Ereignis wäre, und dem nach dem schädigenden Ereignis zum tatsächlich vorhandenen Vermögensstand besteht, ist auch zu Schadensermittlung bei der Geltendmachung nachbarrechtlicher Ausgleichsansprüche heranzuziehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116358

Dokumentnummer

JJR_20020226_OGH0002_0010OB00015_02S0000_001

Entscheidungstext 1Ob15/02s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

bbl 2002,161 = Jus-Extra OGH-Z 3405 = immolex 2002,338 = Jus-Extra OGH-Z 3410 = MietSlg 54.030 = MietSlg 54.190 = MietSlg 54.619

Geschäftszahl

1Ob15/02s

Entscheidungsdatum

26.02.2002

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Schlosser als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Gerstenecker, Dr. Rohrer, Dr. Zechner und Univ. Doz. Dr. Bydlinski als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1) Franz P*****, Landwirt, und 2) Margarethe P*****, beide ***** beide vertreten durch Kolarz & Donnerbauer, Rechtsanwaltspartnerschaft in Stockerau, wider die beklagte Partei Stadtgemeinde P*****, vertreten durch Dr. Erhard Mack, Rechtsanwalt in Korneuburg, wegen 13.244,19 EUR (= 182.244 S) sA und Wiederherstellung (Streitwert 9.458,69 EUR = 130.154,40 S), infolge der Revisionen der klagenden Parteien (Revisionsinteresse 5.515,69 EUR = 75.897,60 S) und der beklagten Partei (Revisionsinteresse 17.187,18 EUR = 236.500,80 S) gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 24. September 2001, GZ 14 R 55/01p-81, womit infolge Berufung der klagenden Parteien das Urteil des Landesgerichts Korneuburg vom 19. Jänner 2001, GZ 1 Cg 32/99w-68, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

I. Der Revision der beklagten Partei wird nicht Folge gegeben.

II. Der Revision der klagenden Partei wird teilweise Folge gegeben.

Das angefochtene Urteil wird dahin abgeändert, dass das Urteil des Erstgerichts insgesamt lautet:

"Die beklagte Partei ist schuldig, binnen acht Wochen auf ihrem Grundstück 224 KG Poysdorf an der Grenze zum Grundstück 222/1 KG Poysdorf der klagenden Parteien über die gesamte Länge des auf diesem Grundstück errichteten Gebäudes eine geeignete Stützmauer bis zu dessen Fundamentoberkante zu errichten.

Die beklagte Partei ist ferner schuldig, jeder der klagenden Parteien die Hälfte von insgesamt 11.549,14 EUR (= 158.919,60 S) samt 4 % Zinsen aus 2.148,14 EUR (= 29.559 S) vom 1. 12. 1997 bis 8. 12. 1998 und aus 11.549,14 EUR (= 158.919,60 S) seit 9. 12. 1998 binnen vierzehn Tagen zu zahlen.

Dagegen wird das Klagemehrbegehren von 1.695,05 EUR (= 23.324,40 S) sA abgewiesen.

Die beklagte Partei ist weiters schuldig, jeder der klagenden Parteien die Hälfte der mit insgesamt 13.947,87 EUR (darin 2.047,63 EURO Umsatzsteuer und 1.662,07 EUR Barauslagen) bestimmten Kosten des Verfahrens erster Instanz binnen vierzehn Tagen zu zahlen."

Die beklagte Partei ist überdies schuldig, jeder der klagenden Parteien die Hälfte der mit insgesamt 5.242,21 EUR (darin 681,03 EUR Umsatzsteuer und 1.228,69 EUR Barauslagen) bestimmten Kosten des Rechtsmittelverfahrens binnen vierzehn Tagen zu zahlen.

Text

Entscheidungsgründe:

Die beklagte Stadtgemeinde ist seit 1976 Eigentümerin einer Liegenschaft in ihrem Gemeindegebiet. Die Nachbarliegenschaft steht seit 1988 je zur Hälfte im Miteigentum der Kläger. Sie liegt etwa 1 bis 2 m höher als die Liegenschaft der beklagten Partei. Auf ihr ist unmittelbar an der Grundstücksgrenze ein Gebäude errichtet. Ein Rechtsvorgänger der Kläger erklärte sich 1965 gegenüber einem Bauwerber - einem Rechtsvorgänger der beklagten Partei - im Zuge einer baubehördlichen Verhandlung über das Bauansuchen bereit, "die derzeitige Reiche (Anm: ein befestigtes Rinnsal) in einer Tiefe bis zu seinen Klosettfenstern" unentgeltlich unter folgender Bedingung abzutreten:

"Die Beseitigung der Fäkal- und Niederschlagswässer meines Grundstückes ist ... ein(e) Servitut auf der Liegenschaft des Bauwerkes als dienendes Recht zu errichten ... ."

1991/1992 hatte die Liegenschaft der Kläger - abzüglich einer "Marktanpassung" und eines "rückgestauten Erhaltungsaufwands" - einen Verkehrswert von 800.000 S. Das Haus wies Risse größeren Ausmaßes auf. Der Verputz löste sich. Damals war keine Dachrinne angebracht. Statt dessen gab es ein Regenfallrohr, das in die erwähnte Reiche mündete. Die Grundstücksgrenze verlief in der Mitte der Reiche. Von der Gasse her gesehen, rechts vom Regenfallrohr befindet sich das vom seinerzeitigen Bauwerber errichtete Gebäude auf der Liegenschaft der beklagten Partei. 1992 ließ die beklagte Partei Abbrucharbeiten auf ihrer Liegenschaft durchführen. Vor deren Beginn war die Reiche noch über die gesamte "Hauslänge" vorhanden. Im Zuge der Abbrucharbeiten wurde eine Böschung aus mit Lehm vermischtem Ziegelwerk abgegraben, auf der die Reiche auflag und die überdies das Gebäude der Kläger stützte. Der Verlust dieser Stütze verursachte (schließlich) massive Gebäuderisse. Das Bauwerk verlor auch seine "Tragfähigkeit". Schließlich brach noch die technisch funktionsfähige Reiche wegen "des fehlenden Erdwalls bis knapp vor das Regenfallrohr ... weg". Die Grundstücksgrenze verlief zuvor über die Mitte der Reiche, die mehr als einen halben Meter breit war. Seither konnte das Dachwasser nicht mehr über die Reiche abgeleitet werden, sondern sickerte in das Erdreich. An diesem Zustand änderten die Kläger auch anlässlich einer Dachsanierung nichts. Die Feuermauer des Gebäudes der Kläger sinkt zur Gasse hin ab. Auch die Waschküche weist Setzungsschäden auf. Das Auflager des Bundtrams der Dachkonstruktion fehlt. Bei der Stiege zum Dachraum "schiebt die Außenwand in Richtung" Gasse "hinaus". Diese Schäden wurden zu 80 % durch die Abgrabung des das Gebäude stützenden Erdwalls und zu 20 % durch das ungehinderte Abließen des Dachwassers in das Erdreich verursacht. Dass solche Gebäudeschäden "durch die Entfernung des Erdkegels" auftreten werden, war für den von der beklagten Partei mit den Abbrucharbeiten beauftragten Bauunternehmer erkennbar. Die Minderung des Verkehrswerts der Liegenschaft der Kläger infolge der beschriebenen Gebäudeschäden übersteigt die Sanierungskosten, die - "unter Außerachtlassung der Wiederherstellung der Stützfunktion" - 173.244 S (= 12.590,13 EUR) inklusive Umsatzsteuer betragen.

Die Liegenschaft der Kläger war seit 1998 gegen einen Zins von 6.000 S monatlich vermietet. Der Mieter minderte wegen der Gebäudeschäden den Zins für April 1999 auf 3.000 S. Das wurde von den Klägern akzeptiert.

Die Kläger begehrten die Wiederherstellung einer Stützmauer entlang der Grundstücksgrenze, hilfsweise die Wiederherstellung einer Erdböschung und die Zahlung von 182.244 S (= 13.244,19 EUR) sA. Sie brachten vor, bis 1992 habe im Verlauf der Grundstücksgrenze eine Mauer, jedenfalls aber eine Erdaufschüttung bestanden, die ihr Gebäude gestützt habe. Nach Entfernung dieser Stütze durch die beklagte Partei habe das Gebäude 1995 abzurutschen begonnen. Die Behebung der Gebäudeschäden erfordere einen Aufwand von 179.244 S (=13.026,17 EUR). Der Mieter des Gebäudes habe den Mietzins wegen der Setzungschäden im April 1999 um 3.000 S (= 218,02 EUR) reduziert. Die beklagte Partei habe für diese Nachteile einzustehen und die entfernte Gebäudestütze wiederherzustellen.

Die beklagte Partei wendete ein, sie habe nur Bauschutt ohne Stützfunktion für das Gebäude der Kläger, nicht aber auch eine Reiche entfernt. Die Kläger hätten entgegen gesetzlichen Verpflichtungen Niederschlagswasser nicht in das öffentliche Kanalnetz entsorgt, sondern über eine Regenröhre an der Grundstücksgrenze punktförmig auf die Nachbarliegenschaft abgeleitet. Sie hätten daher jene Ausschwemmungen selbst verursacht und verschuldet, die ihrem Gebäude die Stütze entzogen hätten. Die Kläger wären überdies durch die Neuerrichtung einer (tragenden) Mauer bereichert, sodass ein Abzug neu für alt zu machen sei.

Das Erstgericht wies den als Hauptbegehren erhobenen Wiederherstellungsanspruch ab, gab jedoch dem Eventualbegehren statt und erkannte die beklagte Partei schuldig, eine Erdböschung mit ausreichender Stützfunktion bis zur Höhe der Fundamentoberkante über die gesamte Länge des Gebäudes der Kläger wiederherzustellen. Ferner verurteilte es die beklagte Partei zur Zahlung von 106.346,40 S (= 7.728,49 EUR) sA an die Kläger. Das Zahlungsmehrbegehren von 75.897,60 S (= 5.515,69 EUR) sA wies es dagegen ab. Nach dessen Ansicht ist § 364b ABGB auf den Anlassfall anwendbar. Der Geschädigte könne die Wiederherstellung der erforderlichen Gebäudestütze verlangen. Dabei seien Gebäudevorschäden belanglos. Es müsse nicht geprüft werden, ob den Klägern überdies ein verschuldensunabhängiger Ausgleichsanspruch nach § 364a ABGB zustehe, sei doch der durch die Abgrabung verursachte Gebäudeschaden für den Bauunternehmer, dessen sich die beklagte Partei bedient habe, vorhersehbar gewesen. Beim Zahlungsbegehren sei jedoch in Rechnung zu stellen, dass die notwendige Sanierung einen besseren Gebäudezustand als 1991/1992 herbeiführen werde. Deshalb seien von den festgestellten Sanierungskosten in Anlehnung an den "rückgestauten Erhaltungsaufwand" gemäß § 273 ZPO 25 % abzuziehen. Vom Restschaden zuzüglich des Mietzinsentgangs seien nur 80 % zuzuerkennen, weil 20 % des Schadens die den Klägern zuzurechnende mangelhafte Ableitung des Dachwassers verursacht habe. Das Begehren auf Wiederherstellung einer Stützmauer sei abzuweisen, weil die Existenz einer solchen Mauer auf dem Grundstück der beklagten Partei vor Beginn der Abbrucharbeiten nicht feststellbar sei.

Das Berufungsgericht änderte dieses Urteil dahin ab, dass es im Wiederherstellungspunkt dem Hauptklagebegehren stattgab. Es sprach ferner aus, dass der Wert des Entscheidungsgegenstands 260.000 S übersteige und die ordentliche Revision zulässig sei. In rechtlicher Hinsicht billigte es die Anwendbarkeit des § 364b ABGB. Danach müsse der Nachbar Einwirkungen, die seinem Grundstück die Stütze entzögen, nicht dulden. Dessen Beseitigungsanspruch sei auf Wiederherstellung bzw Instandhaltung der erforderlichen Stütze gerichtet. Nach Meinungen im Schrifttum habe der Nachbar nur den Anspruch auf Wiederherstellung des vorigen Zustands. Das sei aus dem Wortlaut des Gesetzes nicht ableitbar, könne doch der "beeinträchtigende Nachbar für eine genügende anderweitige Befestigung sorgen". Dieser habe zunächst auch die Wahl des zur Abhilfe geeigneten Mittels. Der Störer schulde nur einen bestimmten Erfolg, nicht aber eine bestimmte Methode. Der beeinträchtigte Nachbar könne die Beseitigung des rechtswidrigen Zustands selbst veranlassen, wenn der Störer dazu - wie hier - nicht bereit sei. Das Haus der Kläger sei durch die Maßnahmen der beklagten Partei nicht mehr standfest. Die Wiederherstellung der Standfestigkeit durch die im Ersturteil ausgesprochene Verpflichtung zur Aufführung einer Erdböschung könne den angestrebten Erfolg offenkundig nicht erreichen, sei doch das seinerzeitige Ziegel-, Lehm- und Schuttgemisch "auf künstlichem Weg kaum herzustellen". Jedenfalls könne ein solches Gemisch aber nicht so verdichtet werden, dass es "wieder und weiterhin (eine) ausreichende Stütze bieten könnte". Die Errichtung einer Mauer sei die "einzige taugliche Maßnahme zur Abwendung des nachbarrechtlich verpönten Erfolgs". Auch die Rechtsprechung schließe in einem Fall wie dem vorliegenden die Vorschreibung einer bestimmten Wiederherstellungsmethode nicht aus. Demnach sei dem Hauptbegehren auf Wiederherstellung stattzugeben. Das Erstgericht habe die ersatzfähigen Instandsetzungskosten richtig ermittelt. Der Teil des Schadens, den die Kläger wegen der punktförmigen Ableitung des Dachwassers selbst zu tragen hätten, sei mit 20 % angemessen ausgemittelt. Die Kläger hätten für eine ordnungsgemäße Ableitung des Regenwassers in das öffentliche Kanalnetz sorgen müssen. Auch den "rückgestauten Erhaltungsaufwand" habe das Erstgericht vom geltend gemachten Ersatzanspruch zutreffend abgezogen. Der Klageanspruch beruhe - entgegen der Ansicht der beklagten Partei - auf einem verschuldensunabhängigen Rechtsgrund. Die ordentliche Revision sei wegen der "obigen rechtlichen Erörterungen" zulässig.

Die Revisionen beider Parteien sind zulässig; es ist jedoch nur die Revision der klagenden Partei teilweise berechtigt.

Rechtliche Beurteilung

I. Zur Revision der beklagten Partei

1. Bestimmtheit des Klagebegehrens

1. 1. Nach Ansicht der beklagten Partei ist das Wiederherstellungsbegehren der Kläger- auch in der vom Berufungsgericht verdeutlichten Form - unbestimmt und nicht exequierbar. Unklar sei, "wofür die Stützmauer geeignet sein" und "wie die Absicherung des Gebäudes der klagenden Partei vorgenommen werden" solle, obgleich "keine Möglichkeit" bestehe, "unmittelbar an die Außenmauer des Objektes der Kläger anzuschließen", verlaufe doch die Grundgrenze über die Mitte der seinerzeitigen Reiche. Auf dem Grundstück der Kläger werde daher nach Errichtung einer Mauer "eine 25 cm breite und entsprechend tiefe Rinne" verbleiben. Die beklagte Partei sei weder berechtigt, noch verpflichtet, Maßnahmen auf dem Grundstück der Kläger zu treffen. Der Leistungsbefehl auf Errichtung einer "geeigneten Stützmauer" sei daher aus rechtlichen und faktischen Gründen unerfüllbar.

1. 2. Die Klage hat gemäß § 226 Abs 1 ZPO ein bestimmtes Begehren zu enthalten. Die Anforderungen an dessen Bestimmtheit dürfen jedoch nach ständiger Rechtsprechung nicht überspannt werden. Eine jeden Zweifel und jede objektive Ungewissheit ausschließende Präzisierung ist nur bei Geldleistungsklagen zu verlangen. Bei anderen Klagen ist dem Bestimmtheitserfordernis nach§ 226 Abs 1 ZPO jedenfalls dann Genüge getan, wenn unter Berücksichtigung des Sprach- und Ortsgebrauchs sowie nach den Regeln des Verkehrs erkennbar ist, was begehrt wird (zuletzt so 7 Ob 65/00k mwN).

Nach diesen Grundsätzen, auf die sich auch die beklagte Partei beruft, ist das Klagebegehren nicht unbestimmt. Wofür das von der beklagten Partei zu errichtende Bauwerk geeignet sein soll, folgt bereits aus dem Begriff "Stützmauer". Danach ist die durch das Wiederherstellungsurteil ausgesprochene Rechtspflicht ausreichend bestimmt. Das gälte auch dann, wenn die auf feststellungsfremder Grundlage erläuterte Ansicht der beklagten Partei zuträfe, eine Mauer auf ihrem Grundstück könne das Nachbarhaus nicht stützen, solange die Kläger nicht eine "25 cm breite und entsprechend tiefe Rinne" auf deren Grundstück auffüllten und befestigten. Die beklagte Partei erfüllt ihre urteilsmäßige Verpflichtung nämlich schon dann, wenn sie auf ihrem Grundstück eine Mauer errichtet, die sich nach bautechnischen Gesichtspunkten an sich als Stütze für das Nachbarhaus eignet, um diesem die erforderliche Standsicherheit wiederzuverschaffen. Die beklagte Partei müsste sich also nicht um Maßnahmen auf dem Grundstück der Kläger kümmern, die erforderlich wären, um die Stützfunktion einer solchen Mauer erst zu aktivieren. Die auf dem Grundstück der beklagten Partei herzustellende Mauer müsste daher - bei Unterstellung der in der Revision erörterten Voraussetzungen - für eine potentielle, durch Maßnahmen der Kläger auf ihrem Grundstück aktivierbare Stützfunktion geeignet sein.

2. Wiederherstellung und Differenzschaden

2. 1. Die beklagte Partei verficht den Standpunkt, sie wäre nach § 364b ABGB zur "Wiederherstellung der erforderlichen Stütze" nur dann verpflichtet, wenn sie allein die auf dem Grundstück der Kläger entstandenen Schäden verursacht hätte. Sei aber "die Ursache für die Instabilität des Objektes der Kläger nicht nur ... (auf) Maßnahmen ... der beklagten Partei zurückzuführen", so sei "ein Begehren auf Wiederherstellung der erforderlichen Stütze deswegen verfehlt, weil die beklagte Partei für Folgen haften würde, die sich die klagende Partei selbst zurechnen lassen" müsse.

2. 2. Die durch die beklagte Partei veranlasste Abgrabung der das Haus der Kläger stützenden Böschung an der Grundgrenze war Primärursache des Verlusts seiner Standfestigkeit. Sie bewirkte schließlich auch den Abbruch der Reiche, sodass seither Dachwasser in das Erdreich versickerte und - als Sekundärursache - jene Auswaschung des Bodens hervorrief, der ein Verursachungsanteil von 20 % am Gesamtschaden des Gebäudes zuzuschreiben ist. Die beklagte Partei wird durch die Verpflichtung zur Errichtung einer geeigneten Stützmauer nur zur Beseitigung der für die Setzungsschäden am Nachbarhaus verantwortlichen Primärursache in Anspruch genommen, setzt doch die Wiederherstellung der Standfestigkeit des Hauses der Kläger die Wiederrichtung der Stütze auf dem Grundstück der beklagten Partei voraus. Damit werden auf die beklagte Partei - entgegen ihrer Ansicht - nicht "Verpflichtungen der klagenden Partei" überwälzt, sondern sie hat nur jene nachbarrechtliche Pflicht zur Naturalrestitution zu erfüllen, die durch ihre Abgrabungsmaßnahmen ausgelöst wurde. Von ihr wird nicht die Behebung einer Bodenauswaschung, sondern nur die Wiederherstellung eines der Situation vor dem Schadensereignis vergleichbaren Zustands auf ihrem Grundstück durch die Errichtung einer Stützmauer verlangt. Soweit die beklagte Partei auch im soeben erörterten Zusammenhang auf ihre Ansicht zurückkommt, eine Naturalherstellung sei "nicht möglich oder nicht tunlich", weil "die von der klagenden Partei selbst zu vertretenden Einwirkungen nicht beseitigt werden" könnten, ist sie auf die Erwägungen unter 1. 2. zu verweisen.

2. 3. Die beklagte Partei argumentiert ferner, die Errichtung einer Stützmauer sei "eine über die Naturalrestitution hinausgehende - sogar verbessernde - Maßnahme", weil die Kläger nur "Anspruch auf Wiederherstellung des vorherigen Zustandes" hätten. Sie rügt in diesem Zusammenhang als Verfahrensmangel, dass das Berufungsgericht ohne Beweiswiederholung bzw -ergänzung feststellte, ein Ziegel-, Lehm- und Schuttgemisch sei "auf künstlichem Weg kaum herzustellen", aber jedenfalls nicht so verdichtbar, um dem Haus der Kläger als ausreichende Stütze zu dienen. Es trifft zu, dass das Berufungsgericht damit entscheidungswesentliche Tatsachen ohne Ergänzung des Beweisverfahrens feststellte. Der Revision sind jedoch keine Ausführungen zur Wesentlichkeit des gerügten Stoffsammlungsmangels zu entnehmen, obgleich gemäß § 504 Abs 2 ZPO insofern auch Neuerungen zulässig gewesen wären. Die beklagte Partei versäumte es also aufzuzeigen, weshalb sie durch den gerügten Stoffsammlungsmangel belastet sein könnte. Eine solche Belastung wäre etwa dann denkbar, wenn ein Ziegel-, Lehm- und Schuttgemisch zur Wiederaufführung einer Böschung beschaffbar wäre und tatsächlich ausreichend verdichtet werden könnte, um die gleiche Stützfunktion wie die von der beklagten Partei abgegrabene Böschung auszuüben, und die beklagte Partei eine solche Wiederherstellungsmaßnahme überdies kostengünstiger finanzieren könnte als die Errichtung einer Stützmauer. Die beklagte Partei behauptete auch nicht konkret, dass die Stützwirkung einer Mauer qualitativ besser als die der abgegrabenen Böschung sei und die Kläger aus einer solchen qualitativen Verbesserung einen vermögensrechtlich messbaren Nutzen ziehen könnten. Der erkennende Senat legt seinen weiteren Erwägungen daher - mangels einer gesetzmäßig ausgeführten Verfahrensrüge - die vom Berufungsgericht getroffenen ergänzenden Feststellung zugrunde.

2. 4. Zweck des § 364b ABGB ist die Sicherung der Festigkeit und Standsicherheit des Nachbargrundstücks gegen Vorkehrungen, die einen Eingriff in seine natürliche bodenphysikalische Beschaffenheit bewirken (RdU 2001, 113 [Kerschner]; JBl 1999, 383 = RdU 1999, 75 [Kerschner]; 1 Ob 221/98a; SZ 68/101). Eine Vertiefung im Sinne des § 364b ABGB kann daher auch durch das Abgraben eines Hanges an der Grundgrenze (SZ 68/101) oder - wie hier - durch das Abgraben einer Stützböschung verursacht werden. Die beklagte Partei behauptete nicht, dass ein verschuldensunabhängiger nachbarrechtlicher Ausgleichs- anspruch der Kläger schon deshalb zu verneinen sei, weil sie ein erfolgversprechendes Abwehrrecht gegen das Abgraben der Stützböschung auf dem Nachbargrundstück hätten ausüben können (siehe dazu etwa SZ 68/101). Im Grundsätzlichen ist daher das Bestehen eines Ausgleichsanspruchs der Kläger zu bejahen.

Die Regelung des § 1323 ABGB ist auch auf einen Ausgleichsanspruch nach § 364b ABGB unter analoger Anwendung des § 364a ABGB anzuwenden. Demnach ist der Schaden in erster Linie durch Zurückversetzung in den vorigen Stand (Naturalrestitution) auszugleichen: Der Geschädigte ist primär real so zu stellen, wie er ohne das schädigende Ereignis stünde. Der Ersatzanspruch ist also auf den Ausgleich aller nachteiligen Auswirkungen von Veränderungen auf dem Grund und Boden des Geschädigten gerichtet. Dem Vorrang der Naturalrestitution ist im besonderen Maß bei Liegenschaften Geltung zu verschaffen. Daher dürfen der Tunlichkeit der Wiederherstellung keine zu engen Grenzen gesetzt werden. Zur Naturalrestitution gehört aber die Wiederherstellung der erforderlichen Stütze (SZ 68/101; NZ 1997, 156). Naturalrestitution bedeutet nicht notwendig die Herstellung eines der Situation vor dem Schadensereignis gleichen Zustands; sie kann auch in der Bewirkung eines gleichartigen und gleichwertigen Zustands bestehen (Welser in Koziol/Welser, Grundriss II12 302). Es genügt also die Schaffung einer wirtschaftlich im Wesentlichen gleichen Ersatzlage (Reischauer in Rummel, ABGB2 § 1323 Rz 2).

2. 5. Der erörterte Ausgleichsanspruch ist einem Entschädigungsanspruch aus Anlass einer Enteignung gleichzuhalten und richtet sich auf volle Genugtuung. Für die Berechnung des Geldinteresses sind somit die subjektiven Verhältnisse des Geschädigten maßgebend. Auf dem Boden der "Differenzmethode" ist nach dem Wert der beschädigten oder zerstörten Sache gerade im Vermögen des Geschädigten zu fragen: Das zu leistende Interesse besteht in der Differenz zwischen der Vermögenslage des Geschädigten, wie sie im Beurteilungszeitpunkt ohne das schädigende Ereignis wäre, und dem nach dem schädigenden Ereignis nun tatsächlich vorhandenen Vermögensstand (JBl 1999, 383 = RdU 1999, 75 [Kerschner]; SZ 68/101; NZ 1997, 156). Da sämtliche Auswirkungen auf das Vermögen des Geschädigten berücksichtigt werden müssen, ist die Schadensfeststellung nicht auf den Zeitpunkt der Schädigung zu beschränken, sondern es müssen spätere Auswirkungen, vor allem auch der entgangene Gewinn, in die Betrachtung einbezogen werden (SZ 68/101; NZ 1997, 156 mwN).

Ein nachbarrechtlicher Ersatzanspruch scheidet nicht deshalb aus, weil das durch den Eingriff des Störers gefährdete Gebäude bereits Vorschäden aufwies (RdU 2001, 113 [Kerschner]; 1 Ob 221/98a; JBl 1999, 383 = RdU 1999, 75 [Kerschner]). Solche Vorschäden wirken sich auf einen Geldleistungsanspruch nur soweit aus, als sich der Geschädigte einen Abzug für die Kosten der Behebung der schon vor dem Eingriff vorhandenen Schäden gefallen lassen muss (JBl 1999, 383 = RdU 1999, 75 [Kerschner]). Dieser Abzug hat in der unter II. 4. 1. und II. 4. 2. erläuterten Weise zu geschehen. Das ist ein Folge der Differenzmethode.

2. 6. Die bisherigen Erwägungen sind daher dahin zusammenzufassen, dass die Kläger Anspruch auf Errichtung einer Stützmauer haben, weil sich die ursprüngliche Stützböschung nicht wiederherstellen lässt und keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass eine Stützmauer die Qualität der Stützfunktion verbessern könnte. Darüberhinaus besteht ein Ausgleichsanspruch in Geld als Ersatz für die durch das Abgraben der Stützböschung entstandenen Gebäudeschäden.

Auch die beklagte Partei steht im Grundsätzlichen auf dem Boden der zuvor erläuterten Rechtslage. Nach deren Ansicht hätten die Kläger aber nur dann Anspruch auf Geldersatz, wenn feststünde, dass sie eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands beabsichtigten. Eine Bereicherung des Geschädigten auf Kosten des Ersatzpflichtigen ist zwar zu vermeiden, sodass jener nicht besser als ohne das Schadensereignis gestellt werden darf. Die beklagte Partei verkennt jedoch, dass innerhalb dieses Rahmens auch fiktive Schadensbehebungskosten bis zur Höhe der Minderung des gemeinen Werts der beschädigten Sache - in der unter II. 4. 1. und II. 4. 2. erörterten Weise - ersatzfähig sind. Die Berechtigung des Zahlungsbegehrens hängt daher nicht davon ab, ob die Kläger eine Schadensbehebung tatsächlich durchführen lassen werden (SZ 68/101).

Soweit die Revisionswerberin moniert, das Berufungsgericht habe auf die erstgerichtliche Feststellung, dass die Minderung des Verkehrswerts der Liegenschaft der Kläger durch das schädigende Ereignis die Sanierungskosten übersteige, nicht Bedacht genommen, ist ein Nachteil für die beklagte Partei nicht erkennbar, hätte sie doch - nach der Differenzmethode - einen noch höheren Ersatzbetrag zu zahlen, wenn die Kläger ihren Geldersatzanspruch nicht nach den Sanierungskosten, sondern nach der Wertminderung ihrer Liegenschaft berechnet hätten.

Im Übrigen befürchtet die beklagte Partei, auch "für allenfalls akausale Erhaltungsarbeiten über den Umweg des § 273 ZPO" einstehen zu müssen, weil der Begriff des "rückgestauten Erhaltungsaufwands" ohne konkrete Feststellungen über die Vorschäden am Haus der Kläger inhaltsleer sei. Dem ist zu entgegnen, dass einerseits ohnehin festgestellt wurde, das Haus der Kläger habe vor dem Schadensereignis größere Risse gehabt und sein Verputz habe sich gelöst, und dass die beklagte Partei andererseits Erwägungen vermissen lässt, weshalb das Gericht nicht berechtigt gewesen sein sollte, den erforderlichen Abzug vom geltend gemachten Anspruch auf Geldersatz gemäß § 273 ZPO frei zu schätzen, obgleich eine genaue Ermittlung des Zustands des Gebäudes 1991/1992 heute nicht mehr möglich ist. Die beklagte Partei versucht auch gar nicht, einen Ermessensfehler bei der Schadensfestsetzung aufzuzeigen. Der Frage nach einer Vorteilsausgleichung, wie sie die beklagte Partei anstrebt, kommt ferner - aus den Erwägungen unter II. 4. 1. und II. 4. 2. - ohnehin keine entscheidungswesentliche Bedeutung zu.

3. Der Revision ist somit nicht Folge zu geben.

II. Zur Revision der Kläger

1. Verweisung auf andere Schriftsätze

Die Kläger verweisen in der Revision (auch) auf die Rechtsrüge ihrer Berufung. Dementgegen judiziert der Oberste Gerichtshof in ständiger Rechtsprechung, dass die bloße Verweisung in einem Rechtsmittel auf den Inhalt eines anderen Rechtsmittels oder eines sonstigen Schriftsatzes unbeachtlich ist (1 Ob 236/01i; 1 Ob 170/00g1 Ob 117/00p; 9 ObA 184/98v; SZ 69/209; 1 Ob 527/85 uva), ist doch ein Rechtsmittel eine in sich geschlossene selbstständige Prozesshandlung, die - jedenfalls im streitigen Verfahren - durch Bezugnahme auf den Inhalt anderer Schriftsätze nicht ergänzt werden kann (1 Ob 236/01i1 Ob 527/85). Der in einer Verweisung liegende Inhaltsmangel eines Rechtsmittels ist überdies nicht verbesserungsfähig (1 Ob 236/01i; 1 Ob 170/00g; 9 ObA 184/98v; SZ 69/209; 1 Ob 527/85). Die Verweisung der Kläger ist daher unbeachtlich.

2. Streitgegenstand

2. 1. Die Kläger heben hervor, dass "als Ergebnis der vom Sachverständigen errechneten und vom Erstgericht richtig festgestellten Sanierungskosten wieder nur eine ausreichend tragfähige Mauer am Gebäude der Revisionswerber errichtet" werden solle, sodass kein Grund für die Annahme bestehe, dass "durch die Sanierung ein besserer Zustand des Gebäudes" als der 1992 "herbeigeführt" werde. Der "rückgestaute Erhaltungsaufwand" beziehe sich auf die gesamte Liegenschaft und werde "durch die Neuherstellung der gegenständlichen Mauer ... nicht oder nicht wesentlich beeinflusst". Es sei bloß der Austausch dieser Mauer über die "Stellung eines entsprechenden Leistungsbegehrens in Form von Geldersatz gefordert" worden. Durch diese Sanierungskosten entstehe "nur wieder jener Zustand, der bereits vor Vornahme der die Revisionswerber schädigenden Handlungen der Beklagten" vorhanden gewesen sei.

2. 2. In der Klage wurde vorgebracht, es seien durch "das Abrutschen des Gebäudes ... Schäden an dem Gebäude entstanden, deren Behebung einen Betrag von zumindest 29.559 S" erforde. Danach waren die Kosten für die Behebung aller - nicht detaillierten - Schäden, die durch die Entfernung der Gebäudestütze am Nachbargrundstück verursacht worden seien, Streitgegenstand. In der Verhandlungstagsatzung vom 9. 12. 1998 dehnten die Kläger das Zahlungsbegehren auf 179.244 S sA aus und brachten vor, "die Schäden an der Mauer der klagenden Partei seien mittlerweile massiv vergrößert", sodass nunmehr "der Austausch der ganzen Mauer erforderlich" sei. Diese Kosten seien mit 179.244 S "anzusetzen" (ON 19 S. 1). Welche bestimmte Mauer auszutauschen sei, blieb unerwähnt. Im Schriftsatz der klagenden Partei vom 26. 1. 1999 ist dann wieder davon die Rede, die beklagte Partei hafte "einerseits für die Wiederherstellung der Stütze an der Grundstücksgrenze zu den klagenden Parteien, andererseits aber auch für sämtliche am Gebäude der klagenden Partei eingetretenen Schäden, die durch das Fehlen dieser Stütze und die ... ebenfalls von der beklagten Partei zu verantwortende verstärkte Erosion auf ihrem Grundstück verursacht" worden seien (ON 23 S. 4). Dieser Schriftsatz wurde allerdings mangels Vortrags in der mündlichen Verhandlung nicht Entscheidungsgegenstand. Demnach ist davon auszugehen, dass die Kläger ihren Geldleistungsanspruch tatsächlich auf den Aufwand für den "Austausch der ganzen Mauer" - also offenkundig einer bestimmten tragenden Wand - beschränkten. In der Verhandlung vom 6. 6. 2000 wurden die Sanierungskosten für das Haus der Kläger auf Grundlage des Kostenvoranschlags vom 4. 12. 1998 (Beilage ./J), der sich jedoch auf Außen- und Innenarbeiten bezieht, mit 173.244 S inklusive Umsatzsteuer berechnet, weil aus dem Kostenvoranschlag - als Grundlage für die späteren erstgerichtlichen Feststellungen - jene Kosten herausgerechnet wurden, die "die Wiederherstellung der Stützfunktion" zum Gegenstand haben (ON 55 S. 1 f). Unklar ist, was darunter zu verstehen sei, bezieht sich doch der erörterte Kostenvoranschlag, wie etwa dem ergänzenden SV-Gutachten vom 14. 3. 2000 (Einlangen) zu entnehmen ist, ausschließlich auf Sanierungsarbeiten am Haus der Kläger, nämlich die "Sanierung bzw Neuherstellung der Außenmauer inklusive Innenarbeiten" (ON 51). Bei der vom Erstgericht berücksichtigten Position A 15 des Kostenvoranschlags (35,00 m² "keramisches Ziegelmauerwerk 25 cm stark") könnte es sich um die (isolierten) Nettokosten der Wiedererrichtung jener (offenkundig tragenden) Wand und Hausmauer handeln, auf deren Ersatz die Kläger das betreffende Zahlungsbegehren - vermutlich zuzüglich der Kosten erforderlicher Begleitarbeiten - beschränkten. Die Kläger kommentierten das in der Verhandlungstagsatzung vom 6. 6. 2000 erzielte Rechenergebnis bloß damit, es handle sich um "5.000 plus Umsatzsteuer" weniger als geltend gemacht, weil in ihrem Begehren der Ansatz für das Einrichten und Räumen der Baustelle ungekürzt enthalten sei (ON 55 S. 3).

2. 3. Gemäß § 182 Abs 1 ZPO hat der Verhandlungsrichter an sich darauf hinzuwirken, dass die für die Entscheidung erheblichen tatsächlichen Angaben gemacht oder ungenügende Angaben über die zur Begründung des Anspruchs geltend gemachten Umstände vervollständigt werden. Das soll die Geltendmachung und Klärung entscheidungserheblicher Tatsachen, die von den Parteien erkennbar übersehen wurden, ermöglichen. Das Gericht muss also, bevor es ein unbestimmtes, unschlüssiges oder widerspruchsvolles Begehren abweist, dessen Verbesserung anregen (1 Ob 606/95). Darauf ist auch von Amts wegen Bedacht zu nehmen, wenn der Kläger die Notwendigkeit einer Präzisierung nicht selbst erkannte (SZ 70/136).

2. 4. Wie aus der Wiedergabe des Vorbringens der Kläger unter 2. 2. folgt, behaupteten sie trotz eines mittlerweile mehr als vier Jahre dauernden Prozesses noch immer nicht detailliert, auf welche bestimmten, für den "Austausch der ganzen Mauer" erforderlichen Arbeiten sich das Zahlungsbegehren beziehe. Diese Unbestimmtheit des Klagebegehrens bedarf jedoch hier aus einem besonderen Grund, nämlich wegen der unter 4. 1. und 4. 2. erläuterten Rechtslage, keiner Präzisierung durch weiteres Tatsachenvorbringen.

3. Verursachungsanteile und Schadensteilung

3. 1. Die Revisionswerber meinen, die Vorinstanzen hätten ihre Schadensteilung auf die bei Vorliegen kumulativer Kausalität geltenden Grundsätze gestützt. Das ist indes unzutreffend, setzten sich doch die Vorinstanzen mit der Kausalitätsfrage in rechtlicher Hinsicht gar nicht auseinander. Sie gelangten auch nicht zu dem sogleich darzulegenden Ergebnis.

3. 2. Kumulative Kausalität liegt dann vor, wenn zwei oder mehrere Ursachen gleichzeitig wirksam werden und jede der Ursachen für sich allein den gesamten Schaden verursacht hätte (Reischauer aaO § 1302 Rz 13; Koziol, Haftpflicht I3 Rz 12/9; Welser aaO 314). Hier stellte das Erstgericht, wie (auch) dessen Beweiswürdigung verdeutlicht, Verursachungsanteile fest. Danach wurden 80 % des Gesamtschadens am Gebäude der Kläger durch das Verhalten der beklagten Partei und 20 % des Gesamtschadens durch jenes der Kläger verursacht. Nach einem Teil der Lehre kommt eine Schadensteilung gemäß § 1304 ABGB nur soweit in Betracht, als einander schneidende Verursachungskreise vorliegen. Nur der in den Schnittbereich fallende Teil des Schadens sei aufzuteilen (Reischauer aaO § 1304 Rz 2; idS Jabornegg, Probleme des Mitverschuldens bei Verkehrsunfällen, ZVR 1983, 193, 194; Koziol aaO Rz 12/8). Der erkennende Senat erörterte diese und andere Lehrmeinungen zur Kausalitätsfrage in der Entscheidung 1 Ob 35/92 (= SZ 65/136). Nach dem dort erzielten Ergebnis setzt die Teilungsregel des § 1304 ABGB voraus, dass bei der Schädigung eine Sorglosigkeit des Geschädigten gegenüber eigenen Rechtsgütern mitgewirkt habe. Damit verweise der Gesetzgeber auf die allgemeinen Zurechnungskriterien bei Schadenersatzansprüchen. Dazu zähle neben dem Eintritt eines Schadens in erster Linie die adäquate Verursachung. So wie ein Verhalten nur dann die Ersatzpflicht auslöse, wenn es adäquat kausal gewesen sei, könne auch das sorglose Verhalten des Geschädigten, das sich auf den Eintritt oder die Höhe des Schadens nicht kausal ausgewirkt habe, nicht zur Entlastung des Schädigers führen. Sei das Verhalten des Geschädigten für den Schadenseintritt nicht kausal, so entfalle jeder Grund, den Ersatzpflichtigen zu entlasten. Dieser habe dem Geschädigten dann den Teil des Schadens, der, welches Verhalten dem Geschädigten auch immer vorgeworfen werden möge, auf jeden Fall eingetreten wäre, voll zu ersetzen. Für den Restschaden seien dagegen die Grundsätze der Zuteilung bei kumulativer Verursachung heranzuziehen, soweit der Schädiger diesen Teil des Schadens gleichfalls natürlich verursacht habe, weil dessen Verhalten nicht weggedacht werden könne, ohne dass auch der schädigende Erfolg entfiele, und dieses Verhalten überdies auch adäquat kausal gewesen sei. Beruhe dieser schädigende Eingriff in die Rechtsgüter des Geschädigten indes auch auf dessen sorglosem eigenem Verhalten, so greife eine nach dem jeweiligen Mitverschulden zu gewichtende Schadensteilung ein.

3. 3. An den soeben referierten Grundsätzen ist festzuhalten, deren Anwendung auf den Anlassfall sich wie folgt auswirkt: Die den Klägern zuzurechnende Mitursache des Schadens konnte nur aufgrund des der beklagten Partei zuzurechnenden schädigenden Verhaltens wirksam werden: Wäre die Stützböschung nicht abgegraben worden und die Reiche infolgedessen nicht weggebrochen, so hätte das Dachwasser nicht im Erdreich versickern und dieses auswaschen können. Auch darin, dass die Kläger auf das der beklagten Partei zuzurechnende schädigende Verhalten, dessen künftige Auswirkungen wohl für den fachkundigen Beauftragten der beklagten Partei vorhersehbar waren, für Nichtfachkundige indes erst Jahre später unmittelbar sinnlich wahrnehmbar wurden, nicht sofort durch geeignete Gegenmaßnahmen auf ihrem Grundstück reagierten, ist keine atypische Verkettung einander bedingender Ursachen zu erkennen. Der erkennende Senat tritt allerdings der Ansicht der Kläger, die getroffenen Feststellungen ließen kein Verhalten erkennen, das die Zurechnung eines Teils des Gesamtschadens tragen könnte, nicht bei: Die Kläger hätten nicht - wie sie nunmehr behaupten - darauf vertrauen dürfen, dass die beklagte Partei "die beschädigte Reiche ebenso umgehend saniert" und wiederherstellt "wie die ursprünglich bestehende tragende Funktion der vorhandenen (aus mit Lehm vermischtem Ziegelwerk bestehenden) Erdböschung". Diese Sicht der Dinge wird durch die getroffenen Feststellungen, die auch die beklagte Partei hervorhebt, widerlegt. Danach brach nach Entfernung der Stützböschung auf dem Grundstück der beklagten Partei schließlich auch die technisch funktionsfähige Reiche wegen "des fehlenden Erdwalls bis knapp vor das Regenfallrohr ... weg". Seither habe das Dachwasser nicht mehr über die Reiche abgeleitet werden können, sondern sei im Erdreich unter der Dachfläche versickert. An diesem Zustand hätten die Kläger auch anlässlich einer Dachsanierung nichts geändert. Den Klägern war also das Fehlen der Reiche, deren Zweck niemandem verborgen bleiben konnte, bewusst. Sie nahmen diesen Zustand hin, ohne selbst für eine einwandfreie Sammlung und Ableitung des Dachwassers zu sorgen, obgleich die beklagte Partei jahrelang zur Wiederherstellung der Reiche und der Stützböschung nichts unternommen hatte, hatte diese doch ihre Abbrucharbeiten bereits 1992 bewerkstelligt, während das Haus der Kläger nach deren Prozessbehauptungen erst 1995 "abzurutschen" begann. Diese lang dauernde Untätigkeit ist den Klägern als erhebliche, für die Vergrößerung des Schadens mitursächliche Sorglosigkeit gegenüber eigenen Rechtsgütern anzulasten, die jedoch - und insofern ist der Eventualargumentation der Kläger beizutreten - nur eine Schadensteilung im Rahmen des durch ihr sorgloses Verhalten um 20 % vergrößerten Gesamtschadens rechtfertigt, haben sie doch insoweit die aus § 1304 ABGB abzuleitende Schadensminderungsobliegenheit (allgemein dazu Welser aaO 309) schuldhaft verletzt. Die Mitverschuldensquote ist im Ausmaß von 20 % des Gesamtschadens mit 50 % zu gewichten, der Schaden daher insoweit im Verhältnis von 1 : 1 zu teilen und der geltend gemachte Ersatzanspruch in diesem Umfang um 50 % zu kürzen.

4. Vorteilsausgleichung

4. 1. Die Kläger stützen ihre Auffassung bei den eingeklagten Schadenbehebungskosten sei kein Abzug neu für alt zu machen, auf die Entscheidung 1 Ob 564/94 (= SZ 67/101 = JBl 1995, 177). Dort führte der erkennende Senat u. a. aus: Werde durch eine notwendige Reparatur nicht nur der vor der Schädigung vorhandene Zustand wiederhergestellt, sondern gleichzeitig, da eine Reparatur auch ohne das schadensstiftende Ereignis hätte vorgenommen werden müssen, über die Naturalherstellung hinaus eine Verbesserung der beschädigten Sache bewirkt, so bestehe der Schaden nur in der Differenz zwischen dem auch ohne das Schadensereignis verminderten Verkehrswert und dem durch das schädigende Ereignis noch weiter verringerten Verkehrswert, nicht aber in Höhe der vollen Reparaturkosten. Damit solle eine Bereicherung des Geschädigten vermieden werden. Dieser Erörterungen bezogen sich auf ein Reihenhaus.

4. 2. Die soeben erörterte Art der Schadensberechnung, an der festzuhalten ist, beruht auf der unter I. 2. 5. erörterten Differenzmethode, die auch zur Schadensermittlung bei der Geltendmachung eines nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruchs heranzuziehen ist. Das Erstgericht stellte den Verkehrswert der Liegenschaft der Kläger 1991/1992 - abzüglich einer "Marktanpassung" und des "rückgestauten Erhaltungsaufwands" - mit 800.000 S fest; weiters steht fest, dass die Minderung des Verkehrswerts der Liegenschaft der Kläger wegen der beschriebenen Gebäudeschäden die Sanierungskosten übersteigt. Damit ist aber geklärt, dass die eingeklagten Reparaturkosten ersatzfähig sind, weil diese jedenfalls niedriger sind als die erörterte Differenz der Verkehrswerte. Hervorzuheben ist, dass beim Ausgangswert 1991/1992 der "rückgestaute Erhaltungsaufwand" bereits den damaligen Verkehrswert der Liegenschaft der Kläger reduzierte. Somit scheidet im Anlassfall die von der beklagten Partei ins Treffen geführte, auf die Reparaturkosten bezogene Vorteilsausgleichung durch einen Abzug "neu für alt" aus.

5. Ergebnis

Der in Geld zu ersetzende Schaden der Kläger ist daher aufgrund aller bisherigen Erwägungen folgendermaßen zu berechnen:

Der geltend gemachte Mietzinsentgang ist nicht zu kürzen, weil keine Verfahrensergebnisse dafür vorliegen, dass der Mieter den Mietzins um weniger als 3.000 S gemindert hätte, wenn sich die Gebäudeschäden auf den durch das Verhalten der beklagten Partei ausschließlich verursachten Anteil von 80 % beschränkt hätten. Derartiges wurde von der beklagten Partei auch gar nicht behauptet. Vom Zahlungsbegehren ist daher ein Kapitalbetrag von insgesamt 23.324,40 S = 1.695,05 EUR abzuweisen.

6. Prozesskosten

Die Kläger unterlagen mit rund 7,5 % ihres Gesamtanspruchs. Die Kostenabrechnung ist nicht nach § 43 Abs 2, sondern nach § 43 Abs 1 ZPO vorzunehmen, weil die Geltendmachung des abgewiesenen Teils besondere Kosten, nämlich einen höheren tariflichen Ansatz für die Anwaltsleistungen, aber auch einen größeren Aufwand für die Finanzierung des SV-Beweises verursachte. Die Kläger haben daher für das Verfahren erster Instanz Anspruch auf Ersatz von 85 % ihrer Anwalts- und Fahrtkosten und von 92,5 % ihrer sonstigen Barauslagen. Davon sind 7,5 % der von der beklagten Partei getragenen SV-Kosten abzuziehen. Im Berufungsverfahren unterlagen die Kläger mit 11,3 % und im Revisionsverfahren mit 30,7 % ihres jeweiligen Rechtsmittelinteresses. Die auf diesen Grundlagen berechnete Summe der den Klägern zu ersetzenden Kosten des Verfahrens aller drei Instanzen ergibt sich aus dem Spruch dieser Entscheidung. Die Rechtsmittel der beklagten Partei blieben gänzlich erfolglos, sodass bei der Kostensaldierung für das Rechtsmittelverfahren nur auf den der beklagten Partei zustehenden Teilersatz für die Kosten deren Rechtsmittelbeantwortungen Bedacht zu nehmen ist. Zur Kostenberechnung ist ferner festzuhalten, dass den Klägern für die Revision nicht der verzeichnete Einheitssatz von 180 %, sondern nur ein solcher von 60 % zusteht.

Textnummer

E65161

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:0010OB00015.02S.0226.000

Im RIS seit

28.03.2002

Zuletzt aktualisiert am

10.02.2011

Dokumentnummer

JJT_20020226_OGH0002_0010OB00015_02S0000_000