Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob93/73 4Ob6/78 4Ob110...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034417

Geschäftszahl

4Ob93/73; 4Ob6/78; 4Ob110/84; 14Ob167/86 (14Ob168/86, 14Ob169/86); 9ObA180/88; 9ObA178/89; 9ObA195/89; 9ObA180/90; 9ObA87/94; 8ObA2286/96a; 9ObA163/97d; 9ObA215/01k; 8ObA42/03i; 9ObA99/04f; 9ObA85/06z; 9ObA111/06y; 9ObA130/06t; 8ObA34/07v; 9ObA91/07h; 9ObA86/08z; 9ObA12/10w; 9ObA98/10t; 9ObA19/10z; 7Ob75/11x; 9ObA13/12w; 8ObA29/12s; 7Ob22/12d; 9ObA41/15t; 8ObA85/15f; 9ObA103/16m; 9ObA28/17h; 9ObA136/17s; 9ObA37/17g; 8ObS9/17g

Entscheidungsdatum

19.02.1974

Norm

ABGB §1491

Rechtssatz

Verfallsklauseln haben den Zweck, dem Beweisnotstand zu begegnen, in welchem sich der Arbeitgeber bei verspäteter Geltendmachung befinden würde (Arb 6062 ua). - Antrag an den VfGH -

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 93/73
    Entscheidungstext OGH 19.02.1974 4 Ob 93/73
  • 4 Ob 6/78
    Entscheidungstext OGH 25.04.1978 4 Ob 6/78
    Veröff: Arb 10219
  • 4 Ob 110/84
    Entscheidungstext OGH 15.10.1985 4 Ob 110/84
    Beisatz: Die Verfallsklausel zwingt den Arbeitnehmer, allfällige Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis möglichst bald und damit zu einer Zeit geltend zu machen, in der nicht nur ihm selbst, sondern auch dem Arbeitgeber die zur Klarstellung des rechtserheblichen Sachverhalts notwendigen Beweismittel in aller Regel noch zur Verfügung stehen. (T1)
    Veröff: RdW 1985,379 = JBl 1986,330 = Arb 10475
  • 14 Ob 167/86
    Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 167/86
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 59/180 = DRdA 1989,196 (Pfeil) = Arb 10578
  • 9 ObA 180/88
    Entscheidungstext OGH 28.09.1988 9 ObA 180/88
    Vgl auch
  • 9 ObA 178/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 178/89
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 195/89
    Entscheidungstext OGH 27.09.1989 9 ObA 195/89
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 180/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 180/90
    Auch; Beisatz: In jedem Einzelfall muss nach dem Zweck der Fristsetzung geprüft werden, ob auf den Ablauf einer Fallfrist von Amts wegen Bedacht zu nehmen ist. (T2)
    Veröff: Arb 10889
  • 9 ObA 87/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 9 ObA 87/94
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Diesem Zweck dienen sinngemäß auch die Bestimmungen über die Verjährung; eine scharfe Trennung zwischen Verfall und Verjährung ist diesbezüglich nicht möglich. (T3)
    Veröff: SZ 67/97
  • 8 ObA 2286/96a
    Entscheidungstext OGH 17.10.1996 8 ObA 2286/96a
    Auch; nur: Verfallsklauseln haben den Zweck, dem Beweisnotstand zu begegnen, in welchem sich der Arbeitgeber bei verspäteter Geltendmachung befinden würde. (T4)
    Beisatz: § 48 ASGG. (T5)
  • 9 ObA 163/97d
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 163/97d
    Beis wie T1
  • 9 ObA 215/01k
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 215/01k
    Beis wie T1
  • 8 ObA 42/03i
    Entscheidungstext OGH 23.01.2004 8 ObA 42/03i
    Beisatz: Dieser Zweck ist dem Erfordernis gegenüberzustellen, dem Arbeitnehmer eine entsprechende Zeitspanne zur Klärung der Sach- und Rechtslage einzuräumen. (T6)
    Beisatz: Hier: Verstoß des Arbeitgebers gegen seine vertragliche Verpflichtung, vierteljährlich Abrechnung zu legen. Die dagegen vom Arbeitnehmer nur wenige Tage nach Ablauf der kurzen Einwendungsfrist erhobenen Einwendungen sind jedenfalls nicht verfristet. (T7)
  • 9 ObA 99/04f
    Entscheidungstext OGH 17.11.2004 9 ObA 99/04f
    Auch; Beisatz: Zweck der Regelung des § 34 AngG ist es, für eine möglichst rasche Bereinigung der nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses noch offenen Ansprüche zu sorgen. Die Vertragspartner sollen dazu angehalten werden, möglichst bald ihre Ansprüche geltend zu machen; andernfalls droht Bereinigung durch Verfall. (T8)
  • 9 ObA 85/06z
    Entscheidungstext OGH 11.08.2006 9 ObA 85/06z
    Beis wie T1
  • 9 ObA 111/06y
    Entscheidungstext OGH 15.11.2006 9 ObA 111/06y
    Beis wie T1
  • 9 ObA 130/06t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2006 9 ObA 130/06t
    Beis wie T1
  • 8 ObA 34/07v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 ObA 34/07v
    Auch; Beisatz: Zweck kollektivvertraglicher Verfallsbestimmungen, deren Zulässigkeit von der Rechtsprechung grundsätzlich bejaht wird, ist es, für eine möglichst rasche Bereinigung der noch offenen Ansprüche zu sorgen. Die Vertragspartner sollen dazu angehalten werden, möglichst bald ihre Ansprüche geltend zu machen. Andernfalls droht Bereinigung durch Verfall. (T9)
  • 9 ObA 91/07h
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 9 ObA 91/07h
    Auch; Beisatz: Hier: Zu Abschn XIX Z 2 des KollV für Arbeitskräfteüberlassung. (T10)
    Veröff: SZ 2008/100
  • 9 ObA 86/08z
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 ObA 86/08z
    Auch
  • 9 ObA 12/10w
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 ObA 12/10w
    nur T4
  • 9 ObA 98/10t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 ObA 98/10t
    Auch; nur T4; Beis wie T9 nur: Zweck kollektivvertraglicher Verfallsbestimmungen ist es, für eine möglichst rasche Bereinigung der noch offenen Ansprüche zu sorgen. (T11)
    Beisatz: Hier: § 27a des KollV für Angestellte bei Architekten und Ingenieurkonsulenten. (T12)
  • 9 ObA 19/10z
    Entscheidungstext OGH 24.11.2010 9 ObA 19/10z
    nur T4
  • 7 Ob 75/11x
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 7 Ob 75/11x
    Vgl
  • 9 ObA 13/12w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 13/12w
    Auch; nur T4
  • 8 ObA 29/12s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 8 ObA 29/12s
    Auch
  • 7 Ob 22/12d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 22/12d
    nur T4; Beisatz: Hier: Verfalls‑(Verjährungs‑)frist von zwei Jahren für Thermengutscheine in den AGB des Vertreibers: nichtig gemäß § 879 Abs 3 ABGB. (T13)
  • 9 ObA 41/15t
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 41/15t
    Vgl
  • 8 ObA 85/15f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 8 ObA 85/15f
    Auch
  • 9 ObA 103/16m
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 103/16m
    Auch; Beis wie T11
  • 9 ObA 28/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 ObA 28/17h
    Auch
  • 9 ObA 136/17s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 136/17s
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T8
  • 9 ObA 37/17g
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 37/17g
    Auch
  • 8 ObS 9/17g
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 ObS 9/17g
    Veröff: SZ 2018/5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0034417

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19740219_OGH0002_0040OB00093_7300000_002

Rechtssatz für 4Ob59/75 4Ob119/76 4Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0010088

Geschäftszahl

4Ob59/75; 4Ob119/76; 4Ob132/76; 4Ob2/77; 4Ob60/78; 4Ob3/83; 4Ob82/85; 4Ob147/85 (4Ob148/85-4Ob150/85); 9ObA16/87; 9ObA503/89-4; 9ObA295/89; 9ObA109/90; 9ObA84/91; 9ObA136/92; 9ObA601/92; 9ObA247/92; 9ObA603/92; 9ObA606/92; 9ObA605/93; 9ObA142/93 (9ObA143/93); 9ObA196/93; 9ObA216/93 (9ObA217/93); 9ObA272/93; 9ObA611/93; 9ObA608/93; 9ObA612/93; 9ObA146/94; 8ObA289/94; 9ObA165/94; 1Ob606/94; 9ObA49/95; 9ObA121/95; 9ObA62/95; 9ObA100/95; 9ObA82/95 (9ObA83/95); 8ObA2105/96h; 8ObA11/97v; 9ObA15/97i; 8ObA190/97t; 9ObA117/97i; 9ObA240/97b; 9ObA54/98a; 8ObA105/98v; 9ObA308/98d; 9ObA19/99f; 9ObA48/99w; 9ObA228/99s; 9ObA170/99m; 9ObA25/00t; 9ObA149/00b; 9ObA122/00g; 8ObA151/00i; 9ObA347/00w; 9ObA69/01i; 9ObA126/01x; 9ObA215/01k; 9ObA208/01f; 9ObA257/01m; 8ObA120/01g; 9ObA289/01t; 8ObA137/02h; 9ObA58/03z; 8ObA30/04a; 8ObA133/04y; 9ObA61/05v; 8ObA95/05m; 8ObA75/06x; 8ObA79/06k; 9ObA18/06x; 8ObA56/06b; 9ObA148/07s; 8ObA70/07p; 9ObA10/09z; 8ObA20/09p; 9ObA79/09x; 8ObA74/09d; 9ObA48/09p; 9ObA90/09i; 9ObA153/09d; 9ObA157/09t; 8ObA39/10h; 8ObA8/10z; 8ObA76/10z; 9ObA109/10k; 9ObA92/10k; 8ObA73/10h; 9ObA62/10y; 9ObA14/11s; 9ObA24/11m; 9ObA33/11k; 9ObA90/11t; 9ObA112/11b; 9ObA13/12w; 9ObA80/11x; 9ObA83/11p; 8ObA22/12m; 9ObA3/12z; 9ObA136/11g; 9ObA14/12t; 9ObA72/13y; 9ObA29/13z; 9ObA104/13d; 9ObA131/13z; 9ObA81/13x; 9ObA129/13f; 9ObA91/13t; 9ObA105/13a; 9ObA147/13b; 9ObA76/15i; 9ObA37/16f; 8ObS7/16m; 9ObA43/17i; 9ObA93/17t; 9ObA19/19p; 9ObA76/19w; 9ObA119/18t

Entscheidungsdatum

21.10.1975

Norm

ABGB §6
ABGB §7
ArbVG §2
ArbVG §11

Rechtssatz

Der normative Teil eines Kollektivvertrages ist gemäß den §§ 6 und 7 ABGB nach seinem objektiven Inhalt auszulegen; maßgeblich ist, welchen Willen des Normgebers der Leser dem Text entnehmen kann. Die Vernehmung von Personen, die am Zustandekommen des Kollektivvertrages mitgewirkt haben, über ihre Absichten kommt daher nicht in Betracht.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 59/75
    Entscheidungstext OGH 21.10.1975 4 Ob 59/75
    Veröff: EvBl 1976/94 S 182 = IndS 1976 2,983 = SozM IIIB,208 = Arb 9421 = JBl 1977,162
  • 4 Ob 119/76
    Entscheidungstext OGH 09.11.1976 4 Ob 119/76
    Veröff: ZAS 1978/16 S 105 (Mayer - Maly)
  • 4 Ob 132/76
    Entscheidungstext OGH 01.02.1977 4 Ob 132/76
    Veröff: EvBl 1977/252 S 607 = Arb 9567
  • 4 Ob 2/77
    Entscheidungstext OGH 01.02.1977 4 Ob 2/77
    Veröff: Arb 9553
  • 4 Ob 60/78
    Entscheidungstext OGH 19.12.1978 4 Ob 60/78
  • 4 Ob 3/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 4 Ob 3/83
  • 4 Ob 82/85
    Entscheidungstext OGH 09.07.1985 4 Ob 82/85
  • 4 Ob 147/85
    Entscheidungstext OGH 26.11.1985 4 Ob 147/85
    nur: Der normative Teil eines Kollektivvertrages ist gemäß den §§ 6 und 7 ABGB nach seinem objektiven Inhalt auszulegen. (T1)
    Veröff: Arb 10480
  • 9 ObA 16/87
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 9 ObA 16/87
    Beisatz: Auch eine als Betriebsvereinbarung anzusehende Dienstordnung ist nach den §§ 6 und 7 ABGB auszulegen. (T2)
  • 9 ObA 503/894
    Entscheidungstext OGH 22.11.1989 9 ObA 503/894
    nur T1
  • 9 ObA 295/89
    Entscheidungstext OGH 22.11.1989 9 ObA 295/89
    Beisatz: Die Normadressaten, denen nur der Text des Kollektivvertrages zur Verfügung steht, können die Vorstellungen, welche die Kollektivvertragsparteien beim Abschluss vom Inhalt der Normen besessen haben, weder kennen noch feststellen. Sie müssen sich vielmehr darauf verlassen können, dass die Absicht der Parteien in erkennbarer Weise im Vertragstext ihren Niederschlag gefunden hat. (T3)
    Veröff: RZ 1990/89 S 206
  • 9 ObA 109/90
    Entscheidungstext OGH 13.06.1990 9 ObA 109/90
    nur T1; Beisatz: Hier: Ebenso Betriebsvereinbarung. (T4)
    Veröff: ZAS 1991/3 S 21 (Marhold) = Arb 10864
  • 9 ObA 84/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 9 ObA 84/91
    nur T1
  • 9 ObA 136/92
    Entscheidungstext OGH 08.07.1992 9 ObA 136/92
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Berücksichtigung der "authentischen Interpretation" durch Kollektivvertragsparteien. (T5)
  • 9 ObA 601/92
    Entscheidungstext OGH 30.09.1992 9 ObA 601/92
    nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 247/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 9 ObA 247/92
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: § 48 ASGG (T6)
    Veröff: ZAS 1993/16 S 186 (R Strasser)
  • 9 ObA 603/92
    Entscheidungstext OGH 30.09.1992 9 ObA 603/92
    nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 606/92
    Entscheidungstext OGH 17.03.1993 9 ObA 606/92
    nur: Der normative Teil eines Kollektivvertrages ist gemäß den §§ 6 und 7 ABGB nach seinem objektiven Inhalt auszulegen; maßgeblich ist, welchen Willen des Normgebers der Leser dem Text entnehmen kann. (T7)
    Veröff: SZ 66/36 = WBl 1993,292 = DRdA 1994,38 (Jabornegg)
  • 9 ObA 605/93
    Entscheidungstext OGH 11.08.1993 9 ObA 605/93
    nur T7; Beis wie T3; Veröff: DRdA 1994,244 (Schwarz)
  • 9 ObA 142/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 142/93
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T6
  • 9 ObA 196/93
    Entscheidungstext OGH 13.10.1993 9 ObA 196/93
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Betriebsvereinbarung für das Werk Judenburg der VOEST Alpine AG. (T8)
  • 9 ObA 216/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 216/93
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beisatz: Eine von einem gesetzlichen Begriff abweichende Bedeutung eines in einer Betriebsvereinbarung verwendeten Wortes muss daher klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht werden (hier: Sozialplan). (T9)
  • 9 ObA 272/93
    Entscheidungstext OGH 10.11.1993 9 ObA 272/93
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 611/93
    Entscheidungstext OGH 10.12.1993 9 ObA 611/93
    nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 608/93
    Entscheidungstext OGH 29.10.1993 9 ObA 608/93
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 9 ObA 612/93
    Entscheidungstext OGH 24.11.1993 9 ObA 612/93
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 9 ObA 146/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 146/94
    nur T1; Beis wie T3
  • 8 ObA 289/94
    Entscheidungstext OGH 25.09.1994 8 ObA 289/94
    nur T1
  • 9 ObA 165/94
    Entscheidungstext OGH 28.09.1994 9 ObA 165/94
    Auch; nur T7; Beis wie T3
  • 1 Ob 606/94
    Entscheidungstext OGH 23.09.1994 1 Ob 606/94
    Auch; nur T7; Beis wie T3; Beisatz: Kollektivverträge sind im normativen Teil nach den Regeln, die für die Auslegung von Gesetzen gelten, auszulegen. Bei Auslegung von Kollektivverträgen ist im Zweifel davon auszugehen, dass die Kollektivvertragsparteien eine vernünftige, zweckentsprechende und praktisch durchführbare Regelung treffen sowie einen gerechten Ausgleich der sozialen und wirtschaftlichen Interessen herbeiführen wollten. (T10)
  • 9 ObA 49/95
    Entscheidungstext OGH 10.05.1995 9 ObA 49/95
    Auch; Beisatz: Hier: Betriebsvereinbarung (T11)
    Beis wie T6
  • 9 ObA 121/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 9 ObA 121/95
    nur T1
  • 9 ObA 62/95
    Entscheidungstext OGH 12.07.1995 9 ObA 62/95
    Beis wie T3; Beisatz: Auf die Verhandlungsprotokolle der Kollektivvertragsparteien kann daher, soweit sie im Vertragstext nicht ihren Niederschlag gefunden haben, nicht Bedacht genommen werden. (T12)
  • 9 ObA 100/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 9 ObA 100/95
    nur T1; Beis wie T11
  • 9 ObA 82/95
    Entscheidungstext OGH 23.08.1995 9 ObA 82/95
    nur T7; Beisatz: Hier: Betriebsvereinbarung der ÖMV Werkstoff PCD - Polymere GesmbH. (T13)
  • 8 ObA 2105/96h
    Entscheidungstext OGH 23.05.1996 8 ObA 2105/96h
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T10; Beisatz: Hiebei können auch Regelungen in anderen Kollektivverträgen berücksichtigt werden. (T14)
  • 8 ObA 11/97v
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 8 ObA 11/97v
    nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 15/97i
    Entscheidungstext OGH 30.04.1997 9 ObA 15/97i
    Ähnlich; nur T7; Beis wie T2
    Veröff: SZ 70/88
  • 8 ObA 190/97t
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 8 ObA 190/97t
    Vg auch; Beis wie T10; Beisatz: Dabei ist auch ein "Blick über den Kollektivvertrags-Rand" als zusätzliches Auslegungskriterium heranzuziehen. Bei Anwendung des kollektivvertragsübergreifenden Auslegungskriteriums der Sachgerechtigkeit lässt sich bei allen Kollektivverträgen für Angestellte das Senioritätsprinzip mit unterschiedlicher Ausprägung feststellen. Der Durchführung dieses Grundsatzes dient häufig die Anrechnung von Vordienstzeiten (Berufsjahren) in der Weise, dass die Kollektivvertragspartner dadurch das Element der Berufserfahrung als sachgerecht bei der Entgeltfindung anerkennen. (T15)
  • 9 ObA 117/97i
    Entscheidungstext OGH 10.09.1997 9 ObA 117/97i
    nur T1; Beis wie T6
  • 9 ObA 240/97b
    Entscheidungstext OGH 11.02.1998 9 ObA 240/97b
    nur T7; Beis wie T10
  • 9 ObA 54/98a
    Entscheidungstext OGH 29.04.1998 9 ObA 54/98a
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Für den Normadressaten kann nur der in der Norm objektiv erkennbare Wille des Normengebers maßgebend sein. (T16)
  • 8 ObA 105/98v
    Entscheidungstext OGH 17.09.1998 8 ObA 105/98v
    nur T7
  • 9 ObA 308/98d
    Entscheidungstext OGH 17.03.1999 9 ObA 308/98d
    nur T7
  • 9 ObA 19/99f
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 ObA 19/99f
    nur T7
  • 9 ObA 48/99w
    Entscheidungstext OGH 05.05.1999 9 ObA 48/99w
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T6; Beisatz: Demzufolge sind Motive der (hier:) Betriebsvereinbarungspartner nicht relevant. (T17)
  • 9 ObA 228/99s
    Entscheidungstext OGH 13.10.1999 9 ObA 228/99s
    nur T7
  • 9 ObA 170/99m
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 ObA 170/99m
  • 9 ObA 25/00t
    Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 ObA 25/00t
    nur T7; Beis wie T3 nur: Die Normadressaten müssen sich darauf verlassen können, dass die Absicht der Parteien in erkennbarer Weise im Vertragstext ihren Niederschlag gefunden hat. (T18)
  • 9 ObA 149/00b
    Entscheidungstext OGH 14.06.2000 9 ObA 149/00b
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Sozialplan; Der Zweck des Sozialplanes, die sich aus einer betrieblichen Änderung für alle oder einen erheblichen Teil der Arbeitnehmerschaft ergebenden wesentlichen Nachteile zu verhindern, zu beseitigen oder zu mildern, ist bei der Auslegung zu berücksichtigen. (T19)
  • 9 ObA 122/00g
    Entscheidungstext OGH 14.06.2000 9 ObA 122/00g
    nur T7; Beis wie T18
  • 8 ObA 151/00i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 8 ObA 151/00i
    nur T7; Beis wie T18; Beisatz: Hier: Kollektivvertrag für Angestellte der Versicherungsunternehmen Außendienst (KVA) - Begriff Werbeaußendienst. (T20)
  • 9 ObA 347/00w
    Entscheidungstext OGH 28.03.2001 9 ObA 347/00w
    nur T7; Beis wie T4; Beisatz: § 22 der Pensionszuschussordnung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. (T21)
  • 9 ObA 69/01i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 9 ObA 69/01i
    nur: Maßgeblich ist, welchen Willen des Normgebers der Leser dem Text entnehmen kann. (T22)
    Beis wie T11
  • 9 ObA 126/01x
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 126/01x
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 9 ObA 215/01k
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 215/01k
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 9 ObA 208/01f
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 9 ObA 208/01f
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 257/01m
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 ObA 257/01m
    nur T1; Beisatz: Die subjektive Absicht der beteiligten Personen ist nicht maßgeblich. (T23)
    Beis wie T19
  • 8 ObA 120/01g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 ObA 120/01g
    Beis wie T4; Beisatz: Ablehnung der Meinung von Runggaldier in DRdA 2000,338. (T24)
  • 9 ObA 289/01t
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 9 ObA 289/01t
    nur T7; Beis wie T3
  • 8 ObA 137/02h
    Entscheidungstext OGH 13.02.2003 8 ObA 137/02h
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 58/03z
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 ObA 58/03z
    nur T7; Beisatz: Eine aus dem Text nicht hervorgehende Absicht der Kollektivvertragspartner hat außer Betracht zu bleiben. (T25)
  • 8 ObA 30/04a
    Entscheidungstext OGH 15.04.2004 8 ObA 30/04a
    nur T1
  • 8 ObA 133/04y
    Entscheidungstext OGH 30.06.2005 8 ObA 133/04y
    nur T7; Beisatz: Hier: Auslegung, ob die Kollektivvertragsparteien des Kollektivvertrages für das Hotel- und Gastgewerbe Wien mit ihrer Verweisung auf die „Lohnsätze" des Kollektivvertrages der jeweiligen „facheinschlägigen" Branche auch auf die in diesem Kollektivvertrag vorgesehenen Istlohnerhöhungen verweisen wollten, verneint. (T26)
  • 9 ObA 61/05v
    Entscheidungstext OGH 16.12.2005 9 ObA 61/05v
    Beis wie T3; Beis wie T19; Beis wie T23
  • 8 ObA 95/05m
    Entscheidungstext OGH 13.07.2006 8 ObA 95/05m
    Auch; Beisatz: Betriebsvereinbarungen sind nach den Regeln der §§ 6 und 7 ABGB für die Gesetzesauslegung zu interpretieren, steht doch den Normadressaten (ua Arbeitnehmer) grundsätzlich nur der Text der jeweiligen Regelung zur Verfügung. Ausgangspunkt ist also der jeweilige Text und der daraus erkennbare Zweck der Regelung. (T27)
  • 8 ObA 75/06x
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 8 ObA 75/06x
    nur T7
  • 8 ObA 79/06k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 79/06k
    Auch; Beisatz: Eine Betriebsvereinbarung ist nach herrschender Auffassung gemäß §§ 6 f ABGB auszulegen. (T28)
  • 9 ObA 18/06x
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 18/06x
    nur T7; Beis wie T18
  • 8 ObA 56/06b
    Entscheidungstext OGH 15.03.2007 8 ObA 56/06b
    Auch; Beisatz: Auch bei dem hier maßgeblichen Firmenkollektivvertrag ist die Interpretation vorweg ausgehend vom Text wie bei einem Gesetz nach §§ 6 und 7 ABGB vorzunehmen. Dabei ist subsidiär aber auch auf frühere Texte zurückzugreifen und immer zu unterstellen, dass die Kollektivvertragsparteien eine vernünftige, zweckentsprechende und praktisch durchführbare Regelung anstreben, die einen gerechten Ausgleich zwischen den Interessen herbeiführen will. (T29)
  • 9 ObA 148/07s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 ObA 148/07s
    nur T1
  • 8 ObA 70/07p
    Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 ObA 70/07p
    nur T7; Beis wie T3; Beisatz: Maßgeblich für die Auslegung von Kollektivverträgen ist, welchen Willen des Normgebers der (verständige) Leser aus dem Vertragstext entnehmen kann, nicht aber, was der Normgeber seinerzeit wirklich gewollt oder später unverbindlich geäußert hat. (T30)
    Beisatz: So wie es nicht Sache der Rechtsprechung ist, eine unbefriedigende Regelung des Gesetzes zu korrigieren, darf auch einem Kollektivvertrag nicht zu diesem Zweck eine Deutung gegeben werden, die dem klaren und unzweideutig formulierten Wortlaut der Norm zuwiderliefe. (T31)
    Veröff: SZ 2007/182
  • 9 ObA 10/09z
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 ObA 10/09z
    nur T1; Beis wie T4
  • 8 ObA 20/09p
    Entscheidungstext OGH 18.06.2009 8 ObA 20/09p
    nur T7; Beisatz: Hier: Einstufung nach der Lohn- und Zulagenordnung des Kollektivvertrags für die Arbeiter des Güterbeförderungsgewerbes. (T32)
  • 9 ObA 79/09x
    Entscheidungstext OGH 04.08.2009 9 ObA 79/09x
    Beis wie T12
  • 8 ObA 74/09d
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 ObA 74/09d
    Auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Auslegung von Punkt XVII Z 1 des KollV für Handelsangestellte. (T33)
  • 9 ObA 48/09p
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 48/09p
    Auch; nur T7; Beis wie T10 nur: Bei Auslegung von Kollektivverträgen ist im Zweifel davon auszugehen, dass die Kollektivvertragsparteien eine vernünftige, zweckentsprechende und praktisch durchführbare Regelung treffen wollten. (T34)
  • 9 ObA 90/09i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 ObA 90/09i
    Ähnlich; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T28
  • 9 ObA 153/09d
    Entscheidungstext OGH 03.09.2010 9 ObA 153/09d
    nur T7; Beisatz: Keine Rückwirkung der Vordienstzeitenanrechnung aufgrund des klaren Normtexts des § 32 Abs 4 BAGS‑KollV (in der bis 31. 12. 2007 geltenden Fassung). (T35)
  • 9 ObA 157/09t
    Entscheidungstext OGH 03.09.2010 9 ObA 157/09t
    nur T1; Beis ähnlich wie T9
  • 8 ObA 39/10h
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 ObA 39/10h
    Auch; nur T1; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T25; Beisatz: Hier: Anhang III des Kollektivvertrag für Dienstnehmer/Dienstnehmerinnen der Privatkrankenanstalten Österreichs. (T36)
  • 8 ObA 8/10z
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 ObA 8/10z
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 76/10z
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 ObA 76/10z
    Auch; nur T1; Beis wie T34
  • 9 ObA 109/10k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 109/10k
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 92/10k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2010 9 ObA 92/10k
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T28; Beisatz: Im Zweifel ist zu unterstellen, dass die Vertragsparteien eine vernünftige, zweckentsprechende und praktisch durchführbare Regelung treffen sowie einen gerechten Ausgleich der sozialen und wirtschaftlichen Interessen herbeiführen und daher eine Ungleichbehandlung der Normadressaten vermeiden wollten. (T37)
    Beisatz: Hier: Die in der Betriebsvereinbarung der Austrian Airlines AG vom 22. 12. 1994 über eine zusätzliche Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung normierte Nachschusspflicht. (T38)
  • 8 ObA 73/10h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 ObA 73/10h
    Auch; nur T1; Beis wie T37
  • 9 ObA 62/10y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 ObA 62/10y
    Auch; nur T7; Beis wie T11
  • 9 ObA 14/11s
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 9 ObA 14/11s
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 9 ObA 24/11m
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 9 ObA 24/11m
    nur T1; Beisatz: Hier: § 10 Z 3 KollV für das graphische Gewerbe ‑ Mantelvertrag für Arbeiter. (T39)
  • 9 ObA 33/11k
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 33/11k
    nur T7; Beisatz: Hier: Kollektivvertrag für Handelsangestellte, Einstufung von „Ladenkassieren in Selbstbedienungsläden". (T40)
  • 9 ObA 90/11t
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 90/11t
    nur T22; Beis wie T3; Beis wie T31
  • 9 ObA 112/11b
    Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 ObA 112/11b
    nur T7; Beis wie T37 nur: Im Zweifel ist zu unterstellen, dass die Vertragsparteien eine vernünftige, zweckentsprechende und praktisch durchführbare Regelung treffen sowie einen gerechten Ausgleich der sozialen und wirtschaftlichen Interessen herbeiführen wollten. (T41)
    Beisatz: Hier: Tagesgelder nach der Lohn- und Zulagenordnung des Kollektivvertrags für die Arbeiter des Güterbeförderungsgewerbes. (T42)
  • 9 ObA 13/12w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 13/12w
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 80/11x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 80/11x
    Auch; nur T1; Beisatz: Von den Kollektivvertragsparteien verfasste und kundgemachte Anmerkungen zu Bestimmungen sind als authentische Interpretation anzusehen. (T43)
  • 9 ObA 83/11p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2012 9 ObA 83/11p
    Auch
  • 8 ObA 22/12m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 8 ObA 22/12m
    Auch
  • 9 ObA 3/12z
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 3/12z
    Auch; Beisatz: Hier: Auslegung von Bestimmungen betreffend die Übergangsversorgung für Flugverkehrsleiter. (T44)
  • 9 ObA 136/11g
    Entscheidungstext OGH 22.10.2012 9 ObA 136/11g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T12; Beis wie T25; Beis wie T30; Beis wie T31; Beis wie T34; Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs „Kraftfahrer, die im Linienverkehr bei Einmannbetrieb eingesetzt sind“ iSd Punktes 7. der Lohnordnung zum KollV für Dienstnehmer in privaten Autobusbetrieben. (T45)
  • 9 ObA 14/12t
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 14/12t
    Auch; Beis wie T44
  • 9 ObA 72/13y
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 ObA 72/13y
    Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Auslegung des Begriffs „Monat“ in § 2 Abs 2 lit a des KV für ArbeiterInnen im Fleischergewerbe. (T46)
  • 9 ObA 29/13z
    Entscheidungstext OGH 27.09.2013 9 ObA 29/13z
    Auch
  • 9 ObA 104/13d
    Entscheidungstext OGH 27.09.2013 9 ObA 104/13d
    Auch; nur T7
  • 9 ObA 131/13z
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 ObA 131/13z
    Beis wie T18; Beisatz: Hier: Berücksichtigung (nur) des Überstundengrundentgelts bei den Sonderzahlungen nach § 26 Abs 1 BAGS-KV. (T47)
  • 9 ObA 81/13x
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 ObA 81/13x
    nur T7; Beis wie T3; Beis wie T18
  • 9 ObA 129/13f
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 9 ObA 129/13f
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Einstufung von SozialarbeiterInnen nach dem Kollektivvertrag für ArbeitnehmerInnen des Fonds Soziales Wien. (T48)
  • 9 ObA 91/13t
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 ObA 91/13t
    Auch; Veröff: SZ 2013/112
  • 9 ObA 105/13a
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 ObA 105/13a
    Auch; Beis wie T27; Beis wie T28; Beis wie T38
  • 9 ObA 147/13b
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 ObA 147/13b
    Auch
  • 9 ObA 76/15i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 9 ObA 76/15i
  • 9 ObA 37/16f
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 ObA 37/16f
    Auch; nur: Der normative Teil eines Kollektivvertrages ist gemäß den §§ 6 und 7 ABGB nach seinem objektiven Inhalt auszulegen. (T49)
  • 8 ObS 7/16m
    Entscheidungstext OGH 16.12.2016 8 ObS 7/16m
    nur T1
  • 9 ObA 43/17i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 43/17i
    nur T7; Beisatz: Hier: Verfall der Ansprüche nach dem Kollektivvertrag für Arbeiter in der Bauindustrie und im Baugewerbe. (T50)
  • 9 ObA 93/17t
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 93/17t
  • 9 ObA 19/19p
    Entscheidungstext OGH 24.04.2019 9 ObA 19/19p
    Beisatz: Hier: Art IX Abs 6 des Kollektivvertrags für Arbeiter im eisen- und metallverarbeitenden Gewerbe. (T51)
    Beis wie T18
  • 9 ObA 76/19w
    Entscheidungstext OGH 23.07.2019 9 ObA 76/19w
    Auch; Beisatz: Hier: Anspruch auf Erschwerniszulage nach dem Kollektivvertrag für Handelsarbeiter verneint. (T52)
  • 9 ObA 119/18t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2019 9 ObA 119/18t
    Vgl; Beis wie T18; Beis wie T25

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0010088

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19751021_OGH0002_0040OB00059_7500000_001

Rechtssatz für 9ObA60/90 9ObA59/94 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0029299

Geschäftszahl

9ObA60/90; 9ObA59/94; 9ObA215/01k; 9ObA4/03h; 8ObA34/07v; 9ObA100/14t; 8ObA41/18i

Entscheidungsdatum

14.03.1990

Norm

ABGB §1152 A
AngG §6
AVRAG §2f
KollV für das Güterbeförderungsgewerbe ArtXI Z6

Rechtssatz

Eine ordnungsgemäße Lohnabrechnung liegt vor, wenn aus ihr der Auszahlungsbetrag und dessen Zweckwidmung sowie die vorgenommenen Abzüge einwandfrei erkennbar sind.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 60/90
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 9 ObA 60/90
    Veröff: EvBl 1990/115 S 532
  • 9 ObA 59/94
    Entscheidungstext OGH 20.04.1994 9 ObA 59/94
    Auch
  • 9 ObA 215/01k
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 9 ObA 215/01k
    Beisatz: Der Verweis auf eine "ordnungsgemäße Lohnabrechnung gemäß Artikel XV Ziffer 3" betrifft sohin nicht einen bestimmten Anspruch, sondern die formellen Mindesterfordernisse der Abrechnung. (T1)
  • 9 ObA 4/03h
    Entscheidungstext OGH 22.01.2003 9 ObA 4/03h
    Beisatz: Sodass dem Arbeitnehmer darüber Klarheit verschafft wird, welche Leistungen der Arbeitgeber berücksichtigt hat. (T2)
  • 8 ObA 34/07v
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 ObA 34/07v
    Auch; Beisatz: Ordnungsgemäß ist eine Lohnabrechnung dann, wenn sie dem Dienstnehmer Klarheit darüber verschafft, welche Leistungen der Dienstgeber berücksichtigt hat. (T3)
  • 9 ObA 100/14t
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 100/14t
    Beisatz: Die Vorgehensweise eines Dienstgebers, dass neben einer Auszahlung auf das Gehaltskonto zusätzlich ungewidmete Barbeträge auf die Hand bezahlt werden, die höher als die jeweiligen Differenzbeträge zu den in den Lohnabrechnungen ausgewiesenen Beträgen sind, erreicht den mit einer ordnungsgemäßen Lohnabrechnung angestrebten Zweck gerade nicht. (T4)
  • 8 ObA 41/18i
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 8 ObA 41/18i
    Beisatz: Kann der Arbeitnehmer der Abrechnung entnehmen, dass bestimmte Positionen (etwa Überstundenentgelte) nicht ausgewiesen sind, weiß er, welche Ansprüche zwischen ihm und dem Arbeitgeber strittig sind. (T5); Beisatz: Ob der Inhalt der Lohnabrechnung richtig ist, ist für die Frage des Vorliegens einer ordnungsgemäßen Lohnabrechnung ohne Bedeutung. (T6); Beisatz: Der Arbeitgeber hat seiner Verpflichtung nach § 2f Abs 1 Satz 1 AVRAG zur Übermittlung einer „vollständigen“ Abrechnung von Entgelt und Aufwandsentschädigung bereits dann entsprochen, wenn die Abrechnung formell vollständig ist. Eine inhaltliche Unrichtigkeit der Abrechnung – beispielsweise wenn die Abrechnung keine Urlaubsersatzleistung ausweist, weil der Arbeitgeber vom Urlaubsverbrauch ausgeht – schadet bei § 2f Abs 1 Satz 1 AVRAG daher nicht. (T7)

Schlagworte

Abrechnung, Abzug, Betrag, Kollektivvertrag, Entgelt, Arbeitsentgelt, Lohnverrechnung, Angestellte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0029299

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.12.2018

Dokumentnummer

JJR_19900314_OGH0002_009OBA00060_9000000_001

Rechtssatz für 9ObA215/01k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0115682

Geschäftszahl

9ObA215/01k

Entscheidungsdatum

05.09.2001

Norm

KollV für das Güterbeförderungsgewerbe (Arbeiter) ArtXI Z5

Rechtssatz

Der Wortlaut des Art XI Z 5 des KollV ("Ansprüche des Dienstnehmers") umfasst keineswegs nur periodische Zahlungen, sondern auch Urlaubsentschädigung und Urlaubsabfindung, deren Fälligkeit mit dem Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses eintritt. (Beginn der 3-monatigen Verfallsfrist.)

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115682

Dokumentnummer

JJR_20010905_OGH0002_009OBA00215_01K0000_001

Entscheidungstext 9ObA215/01k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

9ObA215/01k

Entscheidungsdatum

05.09.2001

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Maier als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Steinbauer und Dr. Hradil sowie die fachkundigen Laienrichter Dr. Peter Scheuch und Dr. Anton Wladar als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei Erwin K*****, Pensionist, *****, vertreten durch Dr. Sabine Berger, Rechtsanwältin in Salzburg, gegen die beklagte Partei Wolfgang S*****, Transportunternehmer, R*****, vertreten durch Dr. Klaus Plätzer, Rechtsanwalt in Salzburg, wegen S 148.907,11 brutto sA, über die Revision (Revisionsinteresse S 30.586,17) der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 19. April 2001, GZ 11 Ra 11/01v-16, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Landesgerichtes Salzburg als Arbeits- und Sozialgericht vom 7. September 2000, GZ 20 Cga 156/99i-12, teilweise abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Der Kläger hat die Kosten seiner Revision selbst zu tragen.

Text

Entscheidungsgründe:

Der Kläger war seit 1. 12. 1986 als Kraftfahrer beim Beklagten beschäftigt. Da er zum 1. 4. 1999 die Voraussetzungen für die Gewährung der vorzeitigen Alterspension erfüllte, kündigte er sein Arbeitsverhältnis zum 31. 3. 1999. Anfang Mai 1999 erhielt er vom Beklagten eine Endabrechnung ausgefolgt, welche sich aus restlichen Lohnansprüchen, Überstundenentgelten, Sonderzahlungen und der Abfertigung und den gesetzlichen Abzügen zusammensetzte. Obwohl der Kläger aus dem Urlaubsjahr (- im Betrieb des Beklagten jeweils ident mit dem Kalenderjahr -) 1997 noch 20 Tage, aus dem Urlaubsjahr 1998 noch 3,5 Tage nicht konsumierten Urlaub hatte und im Jahre 1999 nur einen Tag an Urlaub konsumiert hatte, enthielt die Abrechnung keine Beträge für Urlaubsentschädigung bzw (für 1999) Urlaubsabfindung. Eine Geltendmachung dieser (- im Revisionsverfahren ausschließlich noch gegenständlichen -) Ansprüche erfolgte erst mit der Klage vom 29. September 1999.

Der Beklagte wendete den Verfall dieser Ansprüche iSd Art XI Z 5 des Kollektivvertrages für Arbeiter im Güterbeförderungsgewerbe ein.

Rechtliche Beurteilung

Das Berufungsgericht hat die Frage, ob die Urlaubsentschädigungs- bzw Urlaubsabfindungsansprüche des Klägers verfallen sind, zutreffend bejaht. Es reicht daher insoweit aus, auf die Richtigkeit der eingehenden Begründung der angefochtenen Entscheidung hinzuweisen (§ 510 Abs 3 ZPO).

Ergänzend ist den Ausführungen des Revisionswerbers entgegenzuhalten:

Zum besseren Verständnis sei zunächst der Text der hier relevanten

Bestimmungen des anzuwenden Kollektivvertrages wiedergegeben:

Art 11: "Auflösung des Dienstverhältnisses Kündigung Verfall

..... 5. Ansprüche des Dienstnehmers müssen innerhalb von 3 Monaten nach Fälligkeit bei sonstigem Verfall beim Dienstgeber schriftlich geltend gemacht werden. Als Fälligkeitstag gilt der Auszahlungstag jener Lohnzahlungsperiode, in welcher der Anspruch entstand und dem Dienstnehmer eine ordnungsgemäße Lohnabrechnung ( gemäß Artikel XV Ziffer 3 ) ausgefolgt wurde. Bei rechtzeitiger Geltendmachung bleibt die gesetzliche dreijährige Verjährungsfrist gewahrt. ....."

Art XV:

".....

Z. 3: Die Auszahlung (Akontierung) des Wochenlohnes erfolgt, sofern nichts anderes bei der Aufnahme vereinbart wurde, in jeder Woche an einem bestimmten Werktag innerhalb der Arbeitszeit (Zahltag). Fällt dieser Zahltag auf einen Feiertag, so erfolgt die Auszahlung (Akontierung) am vorhergehenden Werktag. Die Auszahlung (Akontierung) des Monatslohns erfolgt, sofern nichts anderes bei der Aufnahme vereinbart wurde, an einem bestimmten Werktag innerhalb der Arbeitszeit (Zahltag). Fällt dieser Zahltag auf einen Feiertag, so erfolgt die Auszahlung (Akontierung) am vorhergehenden Werktag. Die Bezahlung von Überstunden für Sonn- und Feiertagsarbeit sowie der Zulagen erfolgt, sofern bei der Aufnahme nichts anderes vereinbart wurde, an jedem Zahltag, der der Woche (dem Monat) folgt, in welcher die betreffende Leistung erbracht wurde. .....

Dem Dienstnehmer ist mit dem Lohn eine Aufstellung über Bruttoverdienst, Normal- und Überstunden, Grundlohn, Überstundenzuschläge, Zulagen und die einzelnen Abzüge auszuhändigen."

Kollektivvertäge sind im normativen Teil nach den Regeln, die für die Auslegung von Gesetzen gelten, auszulegen. Bei Auslegung von Kollektivverträgen ist im Zweifel davon auszugehen, dass die Kollektivvertragsparteien eine vernünftige, zweckentsprechende und praktisch durchführende Regelung treffen sowie einen gerechten Ausgleich der sozialen und wirtschaftlichen Interessen herbeiführen wollten (RIS-Justiz RS0010088). Verfallsklauseln haben den Zweck, dem Beweisnotstand zu begegnen, in welchem sich der Arbeitgeber bei verspäteter Geltendmachung befinden würde. Sie zwingen den Arbeitnehmer, allfällige Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis möglichst bald und damit zu einer Zeit geltend zu machen, in der nicht nur ihm selbst, sondern auch dem Arbeitgeber die zur Klarstellung des rechtserheblichen Sachverhalts notwendigen Beweismittel in aller Regel noch zur Verfügung stehen (stRSpr RIS-Justiz RS0034417). Wenn es nun dem (- vom Kläger auch zugestandenen -) Zweck der gegenständlichen Kollektivvertragsbestimmung entspricht, uU erst in der letzten Lohnperiode entstandene Lohnansprüche der Verfallssanktion zu unterwerfen, muss dies umso mehr für die Entschädigung bzw Abfindung in der Regel schon länger zurückliegend entstandener Urlaubsansprüche gelten. Entgegen der Auffassung des Klägers umfasst der Wortlaut des Art XI Z 5 des KollV ("Ansprüche des Dienstnehmers") keineswegs nur periodische Zahlungen. Wenngleich der zweite Satz dieses Artikels nur die Fälligkeit periodischer Zahlungen ausdrücklich definiert, gebietet die oben genannte Teleologie eine extensive Auslegung dahin, dass auch Urlaubsentschädigung und -abfindung davon erfasst sind, deren Fälligkeit mit dem Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses eintritt (RIS-Justiz RS0109038 = ARD 4963/15/98). Auch der Verweis auf eine "ordnungsgemäße Lohnabrechnung gemäß Artikel XV Ziffer 3" betrifft nicht einen bestimmten Anspruch, sondern die formellen Mindesterfordernisse der Abrechnung. Eine "ordnungsgemäße" Lohnabrechnung liegt nach der Rechtsprechung (EvBl 1990/115 = infas 1991 A 21) dann vor, wenn aus ihr der Auszahlungsbetrag und dessen Zweckwidmug sowie die vorgenommenen Abzüge einwandfrei erkennbar sind, sodass dem Dienstnehmer darüber Klarheit verschafft wird, welche Leistungen der Dienstgeber berücksichtigt hat. Da die dem Kläger im Mai 1999 ausgefolgte - als solche einwandfrei erkennbare - Endabrechnung wohl die Abfertigung, nicht jedoch Beträge für die Entschädigung bzw. Abfindung unverbrauchten Urlaubs enthielt, war klar, dass der Beklagte Leistungen aus diesem Titel nicht gewähren wollte. Der Kläger wäre daher zur Einforderung dieser Ansprüche durchaus in der Lage und somit verpflichtet gewesen, diese innerhalb von 3 Monaten schriftlich geltend zu machen, um einen Verfall zu vermeiden.

Da sich der Beklagte nicht am Revisionsverfahren beteiligte, hat sich der Kostenausspruch darauf zu beschränken, dass der Kläger gemäß § 40 Abs 1 iVm § 50 Abs 1 ZPO die Kosten seiner erfolglosen Revision selbst zu tragen hat.

Anmerkung

E63208 09B02151

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:009OBA00215.01K.0905.000

Dokumentnummer

JJT_20010905_OGH0002_009OBA00215_01K0000_000