Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 8Ob215/68 4Ob343/68 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027129

Geschäftszahl

8Ob215/68; 4Ob343/68; 2Ob263/69; 2Ob255/70; 8Ob26/71; 8Ob43/71 (8Ob44/71); 8Ob76/71 (8Ob77/71); 8Ob123/71; 8Ob329/71; 2Ob254/71; 8Ob231/72; 8Ob190/73; 2Ob152/73; 8Ob247/73; 6Ob42/74; 2Ob115/74 (2Ob116/74); 2Ob254/74; 2Ob242/74; 8Ob271/74; 2Ob130/77; 2Ob540/78; 8Ob30/79 (8Ob31/79); 8Ob42/79; 4Ob42/79; 2Ob37/80; 2Ob45/80; 8Ob138/80; 2Ob131/80; 8Ob206/80; 8Ob55/75; 7Ob83/75; 8Ob122/75; 2Ob183/75 (2Ob184/75); 8Ob56/76; 5Ob884/76; 3Ob657/76; 1Ob556/77; 7Ob586/77; 8Ob232/80; 2Ob38/81; 2Ob105/81; 2Ob76/82; 7Ob507/82; 8Ob154/82; 7Ob537/82; 5Ob725/81; 7Ob582/83 (7Ob583/83); 7Ob728/83; 8Ob198/83; 8Ob40/83 (8Ob41/83); 8Ob67/84; 1Ob666/84; 8Ob29/85; 7Ob572/85; 1Ob627/85; 1Ob6/86; 2Ob606/86; 2Ob19/87; 1Ob641/87; 2Ob81/88; 6Ob732/88; 4Ob80/89; 6Ob640/89; 1Ob704/89; 9ObA20/90; 8Ob38/90; 1Ob601/92; 9ObA303/92; 4Ob41/95; 10Ob144/97t; 1Ob367/97w; 5Ob490/97p; 1Ob128/99a; 10Ob79/00s; 2Ob102/01s; 9Ob104/00k; 2Ob188/01p; 4Ob150/02s; 2Ob135/03x; 1Ob234/04z; 7Ob298/04f; 2Ob89/06m; 8ObA30/07f; 1Ob242/07f; 9Ob42/08d; 2Ob205/08y; 2Ob39/09p; 2Ob249/08v; 2Ob49/09h; 4Ob214/10i; 5Ob35/11z; 10ObS58/11v; 1Ob119/11y; 7Ob122/12k; 1Ob154/12x; 5Ob16/13h; 4Ob230/13x; 1Ob144/14d; 9Ob22/15y; 7Ob148/15p; 9Ob83/15v; 10Ob5/17h; 6Ob95/17i; 4Ob246/17f; 2Ob164/17g; 7Ob187/18b; 2Ob200/18b

Entscheidungsdatum

24.09.1968

Norm

ABGB §1304 A1

Rechtssatz

Der beklagte Schädiger hat zu behaupten und zu beweisen, dass der Geschädigte den eingetretenen Schaden hätte mindern können.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 215/68
    Entscheidungstext OGH 24.09.1968 8 Ob 215/68
  • 4 Ob 343/68
    Entscheidungstext OGH 06.12.1968 4 Ob 343/68
    Veröff: SZ 41/172 = ÖBl 1969,80
  • 2 Ob 263/69
    Entscheidungstext OGH 09.10.1969 2 Ob 263/69
  • 2 Ob 255/70
    Entscheidungstext OGH 01.10.1970 2 Ob 255/70
    Beisatz: In erster Instanz. (T1)
    Veröff: ZVR 1971/126 S 158
  • 8 Ob 26/71
    Entscheidungstext OGH 02.03.1971 8 Ob 26/71
  • 8 Ob 43/71
    Entscheidungstext OGH 20.04.1971 8 Ob 43/71
  • 8 Ob 76/71
    Entscheidungstext OGH 18.05.1971 8 Ob 76/71
  • 8 Ob 123/71
    Entscheidungstext OGH 22.06.1971 8 Ob 123/71
  • 8 Ob 329/71
    Entscheidungstext OGH 14.12.1971 8 Ob 329/71
  • 2 Ob 254/71
    Entscheidungstext OGH 12.05.1972 2 Ob 254/71
    Veröff: SZ 45/63 = JBl 1973,85
  • 8 Ob 231/72
    Entscheidungstext OGH 21.11.1972 8 Ob 231/72
    Beisatz: Den Schädiger trifft die Behauptungslast und Beweislast, dass der Geschädigte schuldhaft gegen die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten verstoßen habe. (T2)
    Veröff: ZVR 1973/196 S 268
  • 8 Ob 190/73
    Entscheidungstext OGH 06.11.1973 8 Ob 190/73
  • 2 Ob 152/73
    Entscheidungstext OGH 22.11.1973 2 Ob 152/73
  • 8 Ob 247/73
    Entscheidungstext OGH 11.12.1973 8 Ob 247/73
  • 6 Ob 42/74
    Entscheidungstext OGH 28.03.1974 6 Ob 42/74
  • 2 Ob 115/74
    Entscheidungstext OGH 30.05.1974 2 Ob 115/74
    Veröff: SZ 47/69 = ZVR 1975/145 S 207
  • 2 Ob 254/74
    Entscheidungstext OGH 21.11.1974 2 Ob 254/74
    Beis wie T2
  • 2 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 28.11.1974 2 Ob 242/74
  • 8 Ob 271/74
    Entscheidungstext OGH 21.01.1975 8 Ob 271/74
  • 2 Ob 130/77
    Entscheidungstext OGH 14.10.1977 2 Ob 130/77
    Veröff: ZVR 1978/197 S 221
  • 2 Ob 540/78
    Entscheidungstext OGH 21.09.1978 2 Ob 540/78
  • 8 Ob 30/79
    Entscheidungstext OGH 05.04.1979 8 Ob 30/79
  • 8 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 42/79
    Veröff: ZVR 1980/155 S 157
  • 4 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 42/79
    Veröff: SZ 52/84 = Arb 9799 = ZAS 1981,123 (mit Anmerkung von Schrank)
  • 2 Ob 37/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1980 2 Ob 37/80
  • 2 Ob 45/80
    Entscheidungstext OGH 06.05.1980 2 Ob 45/80
    Veröff: ZVR 1981/31 S 47
  • 8 Ob 138/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 138/80
  • 2 Ob 131/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 2 Ob 131/80
  • 8 Ob 206/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 206/80
    Beis wie T2
  • 8 Ob 55/75
    Entscheidungstext OGH 19.03.1975 8 Ob 55/75
    Veröff: ZVR 1976/13 S 16
  • 7 Ob 83/75
    Entscheidungstext OGH 06.05.1975 7 Ob 83/75
  • 8 Ob 122/75
    Entscheidungstext OGH 18.06.1975 8 Ob 122/75
  • 2 Ob 183/75
    Entscheidungstext OGH 27.11.1975 2 Ob 183/75
    Vgl auch
  • 8 Ob 56/76
    Entscheidungstext OGH 28.04.1976 8 Ob 56/76
  • 5 Ob 884/76
    Entscheidungstext OGH 18.01.1977 5 Ob 884/76
    Veröff: EvBl 1977/159 S 353 = JBl 1978,377
  • 3 Ob 657/76
    Entscheidungstext OGH 15.03.1977 3 Ob 657/76
  • 1 Ob 556/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 556/77
  • 7 Ob 586/77
    Entscheidungstext OGH 02.06.1977 7 Ob 586/77
    Veröff: ZVR 1978/20 S 19
  • 8 Ob 232/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 232/80
  • 2 Ob 38/81
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 38/81
    Veröff: ZVR 1982/160 S 141
  • 2 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 2 Ob 105/81
  • 2 Ob 76/82
    Entscheidungstext OGH 27.04.1982 2 Ob 76/82
  • 7 Ob 507/82
    Entscheidungstext OGH 24.06.1982 7 Ob 507/82
  • 8 Ob 154/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 154/82
  • 7 Ob 537/82
    Entscheidungstext OGH 08.07.1982 7 Ob 537/82
    Beis wie T2
  • 5 Ob 725/81
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 5 Ob 725/81
  • 7 Ob 582/83
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 582/83
  • 7 Ob 728/83
    Entscheidungstext OGH 17.11.1983 7 Ob 728/83
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 198/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 198/83
  • 8 Ob 40/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 40/83
  • 8 Ob 67/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 67/84
    Beis wie T2; Veröff: JBl 1985,426 = ZVR 1986/114 S 212
  • 1 Ob 666/84
    Entscheidungstext OGH 14.11.1984 1 Ob 666/84
    Veröff: JBl 1985,746
  • 8 Ob 29/85
    Entscheidungstext OGH 23.05.1985 8 Ob 29/85
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Sind Maßnahmen der Schadensminderung objektiv zumutbar, wofür den Schädiger die Behauptungslast und Beweislast trifft, so hat der deliktsfähige Geschädigte zu beweisen, dass ihm subjektiv die Maßnahme unzumutbar war oder ist. (T3)
  • 7 Ob 572/85
    Entscheidungstext OGH 11.07.1985 7 Ob 572/85
    Veröff: SZ 58/127
  • 1 Ob 627/85
    Entscheidungstext OGH 13.11.1985 1 Ob 627/85
    Auch
  • 1 Ob 6/86
    Entscheidungstext OGH 17.03.1986 1 Ob 6/86
  • 2 Ob 606/86
    Entscheidungstext OGH 10.03.1987 2 Ob 606/86
  • 2 Ob 19/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 19/87
  • 1 Ob 641/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 641/87
    Veröff: SZ 60/218 = EvBl 1988/31 S 207 = RdW 1988,88
  • 2 Ob 81/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 2 Ob 81/88
  • 6 Ob 732/88
    Entscheidungstext OGH 12.01.1989 6 Ob 732/88
  • 4 Ob 80/89
    Entscheidungstext OGH 27.06.1989 4 Ob 80/89
  • 6 Ob 640/89
    Entscheidungstext OGH 31.08.1989 6 Ob 640/89
    Veröff: VersR 1990,803
  • 1 Ob 704/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 704/89
    Beis wie T2; Veröff: SZ 62/185 = JBl 1990,587
  • 9 ObA 20/90
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 9 ObA 20/90
  • 8 Ob 38/90
    Entscheidungstext OGH 17.01.1991 8 Ob 38/90
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Bei Schadenszufügung durch Unterlassung im Rahmen der Schadensminderungspflicht ist der hiedurch Geschädigte nur dafür beweispflichtig, dass überwiegende Gründe für die Annahme vorliegen, der Schaden sei durch das Verhalten des Schädigers herbeigeführt worden. (T4)
    Veröff: RdW 1991,261 = ÖBA 1991,535
  • 1 Ob 601/92
    Entscheidungstext OGH 26.11.1992 1 Ob 601/92
    Auch
  • 9 ObA 303/92
    Entscheidungstext OGH 24.02.1993 9 ObA 303/92
  • 4 Ob 41/95
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 4 Ob 41/95
    Beisatz: Diese allgemeine Regel findet dort eine Einschränkung, wo die Möglichkeit der Geringhaltung des Schadens naheliegt, konkrete Beweise aber vom Schädiger billigerweise nicht erwartet werden können, weil es sich um Umstände handelt, die allein in der Sphäre des Geschädigten liegen und daher nur ihm bekannt und auch nur von ihm beweisbar sind. Wollte man diese Ansicht ablehnen, so käme man doch zum gleichen Ergebnis deshalb, weil überall dort, wo die Möglichkeit der Geringhaltung des Schadens naheliegt, prima-facie ein Sachverhalt vorliegt, der für die Verletzung der Rettungspflicht spricht. (T5)
  • 10 Ob 144/97t
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 10 Ob 144/97t
  • 1 Ob 367/97w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 367/97w
    Auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 490/97p
    Entscheidungstext OGH 07.07.1998 5 Ob 490/97p
    Auch
  • 1 Ob 128/99a
    Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 128/99a
    Beis wie T2
  • 10 Ob 79/00s
    Entscheidungstext OGH 02.05.2000 10 Ob 79/00s
    Auch; Beisatz: Den Beklagten Schädiger trifft die Behauptungslast und Beweislast für ein Mitverschulden des geschädigten Klägers. (T6)
  • 2 Ob 102/01s
    Entscheidungstext OGH 16.05.2001 2 Ob 102/01s
    Vgl auch; Beisatz: Der Mitverschuldenseinwand muss nicht ausdrücklich erhoben werden, es genügt, dass sich dem Vorbringen des Schädigers sinngemäß entnehmen lässt, dass er ein Verschulden des Geschädigten behauptet. (T7)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
  • 2 Ob 188/01p
    Entscheidungstext OGH 06.09.2001 2 Ob 188/01p
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 150/02s
    Entscheidungstext OGH 20.08.2002 4 Ob 150/02s
    Beis wie T5
  • 2 Ob 135/03x
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 2 Ob 135/03x
  • 1 Ob 234/04z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 1 Ob 234/04z
    Auch; Beis wie T5 nur: Diese allgemeine Regel findet dort eine Einschränkung, wo die Möglichkeit der Geringhaltung des Schadens naheliegt, konkrete Beweise aber vom Schädiger billigerweise nicht erwartet werden können, weil es sich um Umstände handelt, die allein in der Sphäre des Geschädigten liegen und daher nur ihm bekannt und auch nur von ihm beweisbar sind. (T8)
  • 7 Ob 298/04f
    Entscheidungstext OGH 12.01.2005 7 Ob 298/04f
  • 2 Ob 89/06m
    Entscheidungstext OGH 12.06.2006 2 Ob 89/06m
  • 8 ObA 30/07f
    Entscheidungstext OGH 30.07.2007 8 ObA 30/07f
  • 1 Ob 242/07f
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 242/07f
  • 9 Ob 42/08d
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 Ob 42/08d
    Auch; Beis wie T6; Veröff: SZ 2008/109
  • 2 Ob 205/08y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2009 2 Ob 205/08y
    Auch; Beis wie T8
  • 2 Ob 39/09p
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 39/09p
  • 2 Ob 249/08v
    Entscheidungstext OGH 28.09.2009 2 Ob 249/08v
    Auch Beis wie T3
  • 2 Ob 49/09h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 49/09h
    Auch; Auch Beis wie T3; Auch Beis wie T6
  • 4 Ob 214/10i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 214/10i
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 35/11z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 35/11z
    Auch; Beis ähnlich wie T7
  • 10 ObS 58/11v
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 10 ObS 58/11v
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Für den Wegfall der festgestellten Erwerbsunfähigkeit eines Versicherten infolge Besserung seines Leidenszustandes ist grundsätzlich der Versicherungsträger behauptungs- und beweispflichtig. Verweigert aber ein Versicherter eine mögliche und zumutbare ärztliche Behandlung, die zu einer Besserung des Leidenszustandes führen würde, dann hat der näher zum Beweis stehende Versicherte zu behaupten und zu beweisen, dass auch eine Behandlung nicht zur Beseitigung der Erwerbsunfähigkeit geführt hätte. (T9)
    Veröff: SZ 2011/82
  • 1 Ob 119/11y
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 119/11y
    Auch; Beis wie T6
  • 7 Ob 122/12k
    Entscheidungstext OGH 29.08.2012 7 Ob 122/12k
  • 1 Ob 154/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 154/12x
    Auch
  • 5 Ob 16/13h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 16/13h
    Vgl; Beis wie T7
  • 4 Ob 230/13x
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 230/13x
    Auch
  • 1 Ob 144/14d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 144/14d
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 22/15y
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 22/15y
    Auch
  • 7 Ob 148/15p
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 148/15p
  • 9 Ob 83/15v
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 9 Ob 83/15v
    Beis wie T3
  • 10 Ob 5/17h
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 10 Ob 5/17h
  • 6 Ob 95/17i
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 95/17i
    Beisatz: Hier: Der Beweis dafür, dass der Geschädigte keine unselbständige Anstellung hätte finden können, ist ex post für den Geschädigten nicht leichter zu führen als der Beweis des Gegenteils für den Schädiger, weil es in beide Richtungen um den Beweis eines hypothetischen Geschehens geht ‑ kein Fall der Beweislastumkehr. (T10)
  • 4 Ob 246/17f
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 246/17f
  • 2 Ob 164/17g
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 164/17g
    Veröff: SZ 2018/25
  • 7 Ob 187/18b
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 187/18b
  • 2 Ob 200/18b
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 200/18b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0027129

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19680924_OGH0002_0080OB00215_6800000_001

Rechtssatz für 2Ob454/70 2Ob422/70 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027553

Geschäftszahl

2Ob454/70; 2Ob422/70; 2Ob83/71; 6Ob192/71; 2Ob77/72; 2Ob97/72; 2Ob181/72; 8Ob131/73; 1Ob79/74; 2Ob222/74; 2Ob277/74; 8Ob4/75; 8Ob179/75; 4Ob623/75; 2Ob222/75; 2Ob307/75 (1Ob308/75); 8Ob240/76; 2Ob171/77; 8Ob133/78; 7Ob753/80; 5Ob565/81; 7Ob592/82; 7Ob53/82; 2Ob10/83; 8Ob8/83; 8Ob192/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 7Ob49/86; 2Ob29/87; 1Ob47/87; 1Ob54/87; 4Ob631/88; 4Ob615/89; 2Ob141/89; 2Ob11/91; 2Ob548/93; 4Ob2079/96f; 2Ob2028/96s; 3Ob2273/96b; 2Ob329/98s; 2Ob143/99i; 6Ob147/99g; 1Ob103/99z; 2Ob351/99b; 9Ob104/00k; 1Ob197/01d; 1Ob313/01p; 1Ob148/02z; 2Ob56/03d; 2Ob15/05b; 7Ob258/05z; 2Ob7/07d; 4Ob31/07y; 1Ob97/07g; 2Ob79/08v; 2Ob270/08g; 4Ob93/09v; 6Ob197/08a; 2Ob165/09t; 5Ob171/09x; 1Ob34/10x; 2Ob140/11v; 1Ob232/11s; 1Ob95/12w; 1Ob208/12p; 3Ob235/12y; 2Ob135/13m; 3Ob216/13f; 1Ob41/14g; 2Ob213/13g; 9Ob59/14p; 1Ob97/15v; 1Ob106/15t; 6Ob142/16z; 6Ob229/16v; 8Ob57/17s; 1Ob183/18w; 1Ob81/19x

Entscheidungsdatum

14.01.1971

Norm

ABGB §1295 Ia9
ABGB §1311 IIa

Rechtssatz

Die Übertretung einer Schutznorm macht nur insofern für den durch die Übertretung verursachten Schaden haftbar, als durch die Schutznorm gerade dieser Schaden verhindert werden sollte.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 454/70
    Entscheidungstext OGH 14.01.1971 2 Ob 454/70
    Veröff: ZVR 1972/64 S 112
  • 2 Ob 422/70
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 2 Ob 422/70
    Beisatz: ...... und als gerade die Interessen verletzt wurden, deren Schutz im Zweckbereich der Norm liegt. (T1)
  • 2 Ob 83/71
    Entscheidungstext OGH 03.06.1971 2 Ob 83/71
  • 6 Ob 192/71
    Entscheidungstext OGH 15.09.1971 6 Ob 192/71
  • 2 Ob 77/72
    Entscheidungstext OGH 06.07.1972 2 Ob 77/72
    Beis wie T1
  • 2 Ob 97/72
    Entscheidungstext OGH 07.09.1972 2 Ob 97/72
    Veröff: ZVR 1974/5 S 4 = ZVR 1974/8 S 9
  • 2 Ob 181/72
    Entscheidungstext OGH 15.12.1972 2 Ob 181/72
  • 8 Ob 131/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 8 Ob 131/73
    Veröff: ZVR 1974/265 S 376
  • 1 Ob 79/74
    Entscheidungstext OGH 10.07.1974 1 Ob 79/74
    Ähnlich
  • 2 Ob 222/74
    Entscheidungstext OGH 26.09.1974 2 Ob 222/74
    Veröff: ZVR 1975/188 S 268
  • 2 Ob 277/74
    Entscheidungstext OGH 09.01.1975 2 Ob 277/74
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: § 20 Abs 1 StVO (T2)
    Veröff: ZVR 1975/242 S 332
  • 8 Ob 4/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 8 Ob 4/75
    Veröff: ZVR 1976/64 S 74
  • 8 Ob 179/75
    Entscheidungstext OGH 01.10.1975 8 Ob 179/75
    Veröff: ZVR 1976/141 S 141
  • 4 Ob 623/75
    Entscheidungstext OGH 21.10.1975 4 Ob 623/75
    Auch; Veröff: SZ 48/107 = JBl 1978,87 (mit Anmerkung von Ostheim)
  • 2 Ob 222/75
    Entscheidungstext OGH 04.12.1975 2 Ob 222/75
    Veröff: ZVR 1976/250 S 276
  • 2 Ob 307/75
    Entscheidungstext OGH 03.12.1975 2 Ob 307/75
    Veröff: SZ 48/131
  • 8 Ob 240/76
    Entscheidungstext OGH 26.01.1977 8 Ob 240/76
    Veröff: ZVR 1978/19 S 18
  • 2 Ob 171/77
    Entscheidungstext OGH 13.10.1977 2 Ob 171/77
    Beisatz: Hier: Verletzung der Vorschrift des § 104 Abs 7 KFG. (T3)
    Veröff: ZVR 1978/110 S 181
  • 8 Ob 133/78
    Entscheidungstext OGH 27.09.1978 8 Ob 133/78
    Beis wie T1; Veröff: ZVR 1979/283 S 340
  • 7 Ob 753/80
    Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 753/80
  • 5 Ob 565/81
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 5 Ob 565/81
    Auch
  • 7 Ob 592/82
    Entscheidungstext OGH 21.10.1982 7 Ob 592/82
    Auch
  • 7 Ob 53/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 7 Ob 53/82
    Auch; Veröff: SZ 56/80
  • 2 Ob 10/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 10/83
    Veröff: ZVR 1984/214 S 222
  • 8 Ob 8/83
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 8 Ob 8/83
    Veröff: ZVR 1984/82 S 81
  • 8 Ob 192/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 192/83
    Veröff: ZVR 1985/340 S 370
  • 8 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 212/83
    Veröff: ZVR 1985/9 S 17
  • 7 Ob 49/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 7 Ob 49/86
  • 2 Ob 29/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 2 Ob 29/87
    Veröff: ZVR 1988/94 S 216
  • 1 Ob 47/87
    Entscheidungstext OGH 20.01.1988 1 Ob 47/87
    Veröff: SZ 61/7
  • 1 Ob 54/87
    Entscheidungstext OGH 24.02.1988 1 Ob 54/87
    Veröff: SZ 61/43 = NZ 1989,95 = JBl 1989,43
  • 4 Ob 631/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 4 Ob 631/88
    Beisatz: Hier: Frage der Kausalität. (T4)
    Veröff: SZ 61/269
  • 4 Ob 615/89
    Entscheidungstext OGH 07.11.1989 4 Ob 615/89
    Beis wie T1; Veröff: WBl 1990,147
  • 2 Ob 141/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 141/89
    Veröff: ZVR 1990/119 S 310
  • 2 Ob 11/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 11/91
    Veröff: ZVR 1991/130 S 337
  • 2 Ob 548/93
    Entscheidungstext OGH 26.08.1993 2 Ob 548/93
  • 4 Ob 2079/96f
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2079/96f
    Auch; Beisatz: Die generelle Begrenzung der Schadenszurechnung nach dem Normzweck ergibt sich ganz allgemein daraus, dass bei der Auslegung von Normen teleologisch vorzugehen ist. Bei der Frage, welche Schadensfolgen dem Haftenden noch zuzurechnen sind, muss deshalb stets untersucht werden, aus welchen Gründen die die Haftpflicht anordnende Norm aufgestellt wurde und welche Schäden nach dem Zweck des Gesetzes von der Ersatzpflicht noch erfasst werden sollen. (T5)
  • 2 Ob 2028/96s
    Entscheidungstext OGH 28.03.1996 2 Ob 2028/96s
    Beisatz: Es genügt dabei, dass die Verhinderung des Schadens bloß mitbezweckt ist. Die Norm muss aber die Verhinderung eines Schadens wie des später eingetretenen intendiert haben. (T6)
  • 3 Ob 2273/96b
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 2273/96b
  • 2 Ob 329/98s
    Entscheidungstext OGH 17.12.1998 2 Ob 329/98s
    Beis wie T6; Beisatz: Der Schutzzweck einer Norm ergibt sich aus ihrem Inhalt. Um herauszufinden, ob die jeweilige Vorschrift, die übertreten wurde, den im konkreten Fall eingetretenen Schaden verhindern wollte, ist das anzuwendende Schutzgesetz teleologisch zu interpretieren. (T7)
  • 2 Ob 143/99i
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 2 Ob 143/99i
    Beis wie T7
  • 6 Ob 147/99g
    Entscheidungstext OGH 16.09.1999 6 Ob 147/99g
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 286 StGB - Es obliegt dem Beklagten, andere - gleichfalls in Betracht zu ziehende - Schadensursachen darzulegen. (T8)
  • 1 Ob 103/99z
    Entscheidungstext OGH 23.11.1999 1 Ob 103/99z
    Auch; Beisatz: Bei der maßgebenden teleologischen Betrachtungsweise ist bei jeder einzelnen Norm der Normzweck zu erfragen, der sich aus der wertenden Beurteilung des eigentlichen Sinns der Vorschrift ergibt. (T9)
  • 2 Ob 351/99b
    Entscheidungstext OGH 10.12.1999 2 Ob 351/99b
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: § 16 Abs 2 lit a StVO. (T10)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
  • 1 Ob 197/01d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 197/01d
    Beis wie T9; Veröff: SZ 74/179
  • 1 Ob 313/01p
    Entscheidungstext OGH 08.10.2002 1 Ob 313/01p
    Beis wie T9; Beisatz: Wie weit der Normzweck (Rechtswidrigkeitszusammenhang) reicht, ist das Ergebnis der Auslegung im Einzelfall. (T11)
    Veröff: SZ 2002/128
  • 1 Ob 148/02z
    Entscheidungstext OGH 28.02.2003 1 Ob 148/02z
    Beis wie T6; Beis wie T11; Beisatz: Bei Raumordnungsgesetzen sind nur die subjektiv-öffentlichen Rechte der Liegenschaftseigentümer beziehungsweise ihrer Rechtsnachfolger von deren Schutzzweck umfasst. Die Rechte von Personen, die mit jenen in Vertragsbeziehungen stehen und behaupten, infolge eines durch die Änderung eines Flächenwidmungsplans geschehenen Eingriffs in subjektiv-öffentliche Rechte des Liegenschaftseigentümers als ihres Vertragspartners gleichfalls geschädigt worden zu sein, werden dagegen nicht geschützt. (T12)
  • 2 Ob 56/03d
    Entscheidungstext OGH 17.06.2004 2 Ob 56/03d
  • 2 Ob 15/05b
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 2 Ob 15/05b
    Veröff: SZ 2005/40
  • 7 Ob 258/05z
    Entscheidungstext OGH 08.03.2006 7 Ob 258/05z
  • 2 Ob 7/07d
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 7/07d
  • 4 Ob 31/07y
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 31/07y
    Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beisatz: Hier: § 69 Abs 2 KO. (T13)
    Veröff: SZ 2007/40
  • 1 Ob 97/07g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 97/07g
    Vgl auch; Beisatz: Die Fragestellung der Normzweckprüfung ist teleologisch ausgerichtet und stellt primär darauf ab, welcher Zweck mit der in ihrem primären Normgehalt feststehenden Anordnung verfolgt wird; soll nicht die Schutzzweckprüfung jeglichen Aussagegehalt verlieren, darf sie keinesfalls bei einer bloßen Paraphrasierung des Gesetzeswortlauts stehen bleiben: Nicht jeder Schutz, den die Verhaltensnorm tatsächlich bewirkt, ist auch von deren Schutzzweck erfasst. (T14)
    Beisatz: Hier: Schutzzweck der vom Gericht zu beachtenden Vorschriften über die Bestellung und Überwachung eines Sachwalters. (T15)
  • 2 Ob 79/08v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 79/08v
    Vgl Beis wie T7; Beisatz: Es ist zu überprüfen, ob die jeweilige übertretene Vorschrift den im konkreten Fall eingetretenen Schaden verhindern wollte. (T16)
  • 2 Ob 270/08g
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 2 Ob 270/08g
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T6 nur: Es genügt dabei, dass die Verhinderung des Schadens bloß mitbezweckt ist. (T17)
  • 4 Ob 93/09v
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 93/09v
  • 6 Ob 197/08a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2009 6 Ob 197/08a
    Beis wie T7; Beisatz: Sowohl der Geschädigte als auch die Art des Schadens und die Form seiner Entstehung müssen vom Schutzzweck erfasst sein. (T18)
    Bem: Schutzzweck des Informationsrechts des § 178 Abs 1 ABGB. (T19)
  • 2 Ob 165/09t
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 165/09t
    Auch; Veröff: SZ 2009/158
  • 5 Ob 171/09x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 171/09x
    Auch; Veröff: SZ 2009/162
  • 1 Ob 34/10x
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 34/10x
    Beisatz: Hier: Schutzzweck des nöGVG 2007. (T20)
  • 2 Ob 140/11v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 140/11v
    Beis wie T6; Beis wie T7
  • 1 Ob 232/11s
    Entscheidungstext OGH 01.03.2012 1 Ob 232/11s
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Vlbg RaumplanungsG 2006. (T21)
  • 1 Ob 95/12w
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 95/12w
    Beis wie T14; Beis wie T15
  • 1 Ob 208/12p
    Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 208/12p
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T9; Beis wie T17; Bem: Schutzzweck des Amtsgeheimnisses und der Akteneinsicht zu amtlichen Zwecken. (T22)
    Veröff: SZ 2012/137
  • 3 Ob 235/12y
    Entscheidungstext OGH 20.02.2013 3 Ob 235/12y
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T18; Beisatz: Hier: §§ 109 Abs 1 und 113 Abs 1 KFG. (T23)
  • 2 Ob 135/13m
    Entscheidungstext OGH 14.11.2013 2 Ob 135/13m
    Beis wie T6; Beis wie T14 nur: Soll nicht die Schutzzweckprüfung jeglichen Aussagegehalt verlieren, darf sie keinesfalls bei einer bloßen Paraphrasierung des Gesetzeswortlauts stehen bleiben: Nicht jeder Schutz, den die Verhaltensnorm tatsächlich bewirkt, ist auch von deren Schutzzweck erfasst. (T24)
    Beisatz: Hier aber kein Rechtswidrigkeitszusammenhang bei Verletzung der Bestimmungen nach § 58 Abs 1 Z 2 lit a iVm § 62 Abs 4 KDV wegen des Fehlens des Herstellerschilds und der Geschwindigkeitsaufschrift und Frontalzusammenstoß. (T25)
  • 3 Ob 216/13f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 216/13f
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T18
  • 1 Ob 41/14g
    Entscheidungstext OGH 27.03.2014 1 Ob 41/14g
    Auch
  • 2 Ob 213/13g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 213/13g
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T18
  • 9 Ob 59/14p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2015 9 Ob 59/14p
    Auch; Beisatz: Der Schutzbereich ist durch eine teleologische Interpretation des Gesetzes zu bestimmen. Dabei genügt es im Allgemeinen, dass die übertretene Norm zumindest auch vor dem eingetretenen Schaden schützen soll. (T26)
  • 1 Ob 97/15v
    Entscheidungstext OGH 18.06.2015 1 Ob 97/15v
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T18; Beisatz: Der Schutzzweck sicherheitspolizeilicher‑ bzw kriminalpolizeilicher Bestimmungen über die Identitätsfeststellung ist nicht darin gelegen, Organe der Sicherheitsbehörden, die zur Sicherung der Identitätsfeststellung die Verfolgung von Flüchtenden aufnehmen, vor Verletzungen im Zuge solcher Verfolgungshandlungen zu bewahren. (Verfolgungsschaden). (T27)
  • 1 Ob 106/15t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 106/15t
    Beis wie T7; Beis wie T18
  • 6 Ob 142/16z
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 142/16z
    Beis wie T11
  • 6 Ob 229/16v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 229/16v
    Beis wie T7; Beis wie T17; Beis wie T18; Veröff: SZ 2016/143
  • 8 Ob 57/17s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 57/17s
    Beis wie T1
  • 1 Ob 183/18w
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 183/18w
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Amtshaftungsrecht. Zum Schutzzweck des § 25 und § 31 InvFG 1993. (T28)
  • 1 Ob 81/19x
    Entscheidungstext OGH 27.05.2019 1 Ob 81/19x
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T11

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0027553

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19710114_OGH0002_0020OB00454_7000000_001

Rechtssatz für 1Ob296/71 1Ob534/78 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0038356

Geschäftszahl

1Ob296/71; 1Ob534/78; 1Ob557/82; 13Os62/88; 8Ob508/89; 8Ob688/89; 1Ob630/90; 1Ob598/91; 1Ob608/92; 1Ob597/93; 3Ob543/95; 6Ob2299/96y; 9Ob111/98h; 1Ob364/99g; 9Ob104/00k; 3Ob80/06w; 9Ob120/06x; 16Bkd5/07; 1Ob97/09k; 7Ob143/12y; 8Ob92/14h; 1Ob60/17f; 5Ob95/18h

Entscheidungsdatum

11.11.1971

Norm

ABGB §1002
ABGB §1152 I
RAO §17
RATG allg

Rechtssatz

Der Rechtsanwalt hat seinem Klienten gegenüber in erster Linie Anspruch auf das vereinbarte Entgelt (§ 17 Abs 1 RAO). Besteht keine Vereinbarung, hat er Anspruch auf angemessenes Entgelt. Bei Ansprüchen, für die ein Tarif besteht, ist in der Regel nur der entsprechende Tarifsatz als angemessenes Entgelt anzusehen. Hiebei kommt in erster Linie der Rechtsanwaltstarif in Betracht. Allenfalls ist der Rechtsanwaltstarif analog anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 296/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 296/71
    Veröff: EvBl 1972/124 S 234 = NZ 1973,104
  • 1 Ob 534/78
    Entscheidungstext OGH 08.03.1978 1 Ob 534/78
    Veröff: SZ 51/27
  • 1 Ob 557/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 557/82
    nur: Der Rechtsanwalt hat seinem Klienten gegenüber in erster Linie Anspruch auf das vereinbarte Entgelt (§ 17 Abs 1 RAO). Besteht keine Vereinbarung, hat er Anspruch auf angemessenes Entgelt. (T1)
  • 13 Os 62/88
    Entscheidungstext OGH 27.10.1988 13 Os 62/88
    Vgl auch
  • 8 Ob 508/89
    Entscheidungstext OGH 31.05.1989 8 Ob 508/89
    Veröff: SZ 62/102 = AnwBl 1990,45 (Pritz)
  • 8 Ob 688/89
    Entscheidungstext OGH 26.07.1990 8 Ob 688/89
    Veröff: AnwBl 1991,54
  • 1 Ob 630/90
    Entscheidungstext OGH 13.02.1991 1 Ob 630/90
  • 1 Ob 598/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 598/91
    Auch; nur T1; nur: Bei Ansprüchen, für die ein Tarif besteht, ist in der Regel nur der entsprechende Tarifsatz als angemessenes Entgelt anzusehen. (T2)
  • 1 Ob 608/92
    Entscheidungstext OGH 11.11.1992 1 Ob 608/92
    Auch; Beisatz: Auch den von der Vertreterversammlung des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages gemäß § 37 RAO beschlossenen Autonomen Honorar - Richtlinien (AHR) kommt in diesem Zusammenhang Bedeutung zu. (T3)
  • 1 Ob 597/93
    Entscheidungstext OGH 21.12.1993 1 Ob 597/93
    nur T2; nur: Hiebei kommt in erster Linie der Rechtsanwaltstarif in Betracht. Allenfalls ist der Rechtsanwaltstarif analog anzuwenden. (T4)
  • 3 Ob 543/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 3 Ob 543/95
    nur T1
  • 6 Ob 2299/96y
    Entscheidungstext OGH 18.12.1996 6 Ob 2299/96y
    nur T1
  • 9 Ob 111/98h
    Entscheidungstext OGH 15.04.1998 9 Ob 111/98h
    Beisatz: Erst mangels eines entsprechenden Tarifs kommt den AHR als kodifiziertem Gutachten über die Angemessenheit der im Rechtsanwaltstarifgesetz nicht näher geregelten anwaltlichen Leistungen für die Honorarberechnung Bedeutung zu. (T5); Beisatz: Für Unterhaltssachen gilt jedoch § 9 Abs 1 RATG. (T6)
  • 1 Ob 364/99g
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 364/99g
    Beis wie T5
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    Beis wie T6
  • 3 Ob 80/06w
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 80/06w
    Auch; Beis wie T5
  • 9 Ob 120/06x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 120/06x
    Auch; nur T4
  • 16 Bkd 5/07
    Entscheidungstext OGH 19.05.2008 16 Bkd 5/07
  • 1 Ob 97/09k
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 97/09k
    Auch; Beisatz: Die zwingende Bemessungsvorschrift des § 10 Z 6 lit a RATG (Höchstgrenze von 19.620 EUR) gilt auch bei mehreren beanstandeten Äußerungen. Sie ist - mangels anderweitiger Vereinbarung - auch Grundlage für den Honoraranspruch des Rechtsanwalts gegenüber seinem Mandanten. (T7)
  • 7 Ob 143/12y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 7 Ob 143/12y
    nur T1; auch nur T4
  • 8 Ob 92/14h
    Entscheidungstext OGH 29.09.2014 8 Ob 92/14h
    Auch; Beisatz: Hier: Vereinbarung zwischen Klient und Rechtsanwalt über die Höhe des Stundensatzes. In Bezug auf den Zeitaufwand ist eine Angemessenheitskontrolle zulässig. (T8)
  • 1 Ob 60/17f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 1 Ob 60/17f
    Auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 95/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 95/18h
    Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0038356

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19711111_OGH0002_0010OB00296_7100000_001

Rechtssatz für 2Ob282/71 2Ob77/72 8Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022610

Geschäftszahl

2Ob282/71; 2Ob77/72; 8Ob221/72; 1Ob246/72; 8Ob45/73; 8Ob152/73; 8Ob150/73; 8Ob238/73; 1Ob79/74; 8Ob229/74; 2Ob359/74; 8Ob52/75; 8Ob64/76; 2Ob284/76; 1Ob30/76; 8Ob66/77; 2Ob91/77; 1Ob32/77; 8Ob510/78; 2Ob101/78; 8Ob189/78; 8Ob212/78; 7Ob695/78; 8Ob234/78; 8Ob223/78; 8Ob30/79 (8Ob31/79); 8Ob63/79; 5Ob653/79; 8Ob182/79; 8Ob171/79; 2Ob147/79; 2Ob50/80; 5Ob508/80; 8Ob83/80; 8Ob25/80; 8Ob82/80 (8Ob149/80); 8Ob136/80; 8Ob126/80; 8Ob200/80; 8Ob253/80; 8Ob234/80; 8Ob262/80; 2Ob236/80; 8Ob275/80; 8Ob26/81; 1Ob35/80; 6Ob652/80; 8Ob41/81; 2Ob66/81; 8Ob240/81; 8Ob261/81; 8Ob262/81; 8Ob45/82; 8Ob77/82; 2Ob136/82; 2Ob147/82; 8Ob247/82; 2Ob177/83; 8Ob132/83; 8Ob135/83; 8Ob161/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 8Ob8/84; 1Ob14/84; 8Ob60/85; 1Ob17/86; 8Ob30/86; 2Ob1047/88; 6Ob147/99g; 9Ob104/00k

Entscheidungsdatum

25.05.1972

Norm

ABGB §1295 Ia3b
ABGB §1311 IIa

Rechtssatz

Bei Übertretung einer Schutznorm ist Adäquanz der Verursachung zwar zu fordern, doch wird die adäquate Kausalität - die Zugehörigkeit des Schadens zum Zweckbereich der Schutznorm - vermutet, sodaß der Übertreter zu beweisen hat, daß der Schade auch ohne diese Übertretung eingetreten wäre.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 282/71
    Entscheidungstext OGH 25.05.1972 2 Ob 282/71
  • 2 Ob 77/72
    Entscheidungstext OGH 06.07.1972 2 Ob 77/72
    Veröff: ZVR 1974/8 S 9
  • 8 Ob 221/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 8 Ob 221/72
    nur: Bei Übertretung einer Schutznorm der Übertreter zu beweisen hat, daß der Schade auch ohne diese Übertretung eingetreten wäre. (T1)
  • 1 Ob 246/72
    Entscheidungstext OGH 22.11.1972 1 Ob 246/72
    nur T1
  • 8 Ob 45/73
    Entscheidungstext OGH 20.03.1973 8 Ob 45/73
    nur T1; Veröff: ZVR 1973/212 S 380
  • 8 Ob 152/73
    Entscheidungstext OGH 28.08.1973 8 Ob 152/73
  • 8 Ob 150/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 8 Ob 150/73
    nur T1; Veröff: ZVR 1974/226 S 314
  • 8 Ob 238/73
    Entscheidungstext OGH 04.12.1973 8 Ob 238/73
    nur T1
  • 1 Ob 79/74
    Entscheidungstext OGH 10.07.1974 1 Ob 79/74
    nur T1
  • 8 Ob 229/74
    Entscheidungstext OGH 12.11.1974 8 Ob 229/74
    nur T1; Veröff: ZVR 1975/195 S 275
  • 2 Ob 359/74
    Entscheidungstext OGH 06.03.1975 2 Ob 359/74
    nur T1
  • 8 Ob 52/75
    Entscheidungstext OGH 19.03.1975 8 Ob 52/75
    nur T1
  • 8 Ob 64/76
    Entscheidungstext OGH 16.06.1976 8 Ob 64/76
    nur T1
  • 2 Ob 284/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 284/76
    Vgl; Beisatz: Doch keine Umkehrung der Beweislast hinsichtlich der Kausalität an sich. (T2) Veröff: EvBl 1977/246 S 583 = ZVR 1978/89 S 147
  • 1 Ob 30/76
    Entscheidungstext OGH 13.04.1977 1 Ob 30/76
  • 8 Ob 66/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 8 Ob 66/77
    nur T1
  • 2 Ob 91/77
    Entscheidungstext OGH 26.05.1977 2 Ob 91/77
    Veröff: ZVR 1978/209 S 244
  • 1 Ob 32/77
    Entscheidungstext OGH 22.05.1978 1 Ob 32/77
    nur T1; Veröff: SZ 51/66
  • 8 Ob 510/78
    Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 510/78
    nur T1
  • 2 Ob 101/78
    Entscheidungstext OGH 29.06.1978 2 Ob 101/78
    Vgl; Beis wie T2
  • 8 Ob 189/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 189/78
    nur T1
  • 8 Ob 212/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 8 Ob 212/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1979/199 S 243
  • 7 Ob 695/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 7 Ob 695/78
    nur T1
  • 8 Ob 234/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 234/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/6 S 12
  • 8 Ob 223/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 8 Ob 223/78
    nur T1
  • 8 Ob 30/79
    Entscheidungstext OGH 05.04.1979 8 Ob 30/79
    nur T1
  • 8 Ob 63/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 63/79
    Auch
  • 5 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 28.08.1979 5 Ob 653/79
    nur T1; Beisatz: Organ einer juristischen Person, das ohne erforderliche Zustimmung eines anderen Organs dieser juristischen Person unter Verletzung der Satzung (Schutznorm) handelt. (T3)
  • 8 Ob 182/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 182/79
    nur T1
  • 8 Ob 171/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 171/79
  • 2 Ob 147/79
    Entscheidungstext OGH 06.11.1979 2 Ob 147/79
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/252 S 265
  • 2 Ob 50/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 50/80
    nur T1
  • 5 Ob 508/80
    Entscheidungstext OGH 06.05.1980 5 Ob 508/80
  • 8 Ob 83/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 83/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1981/74 S 102
  • 8 Ob 25/80
    Entscheidungstext OGH 26.06.1980 8 Ob 25/80
    nur T1
  • 8 Ob 82/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 82/80
    nur T1
  • 8 Ob 126/80
    Entscheidungstext OGH 18.09.1980 8 Ob 126/80
    nur T1
  • 8 Ob 136/80
    Entscheidungstext OGH 18.09.1980 8 Ob 136/80
  • 8 Ob 200/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 200/80
    nur T1
  • 8 Ob 253/80
    Entscheidungstext OGH 15.01.1981 8 Ob 253/80
    nur T1; Beisatz: Beweis, daß der Unfall auch ohne die Alkoholisierung in gleicher Weise und mit den gleichen Folgen erfolgt wäre. (T4) Veröff: ZVR 1981/190 S 242
  • 8 Ob 234/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 8 Ob 234/80
    nur T1; Veröff: Verstoß gegen § 106 Abs 4 KFG 1967. (T5)
  • 8 Ob 262/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 262/80
    nur T1; Beisatz: Rechtsfahrgebot gemäß § 7 StVO. (T6)
  • 2 Ob 236/80
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 2 Ob 236/80
    nur T1
  • 8 Ob 275/80
    Entscheidungstext OGH 26.02.1981 8 Ob 275/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1981/238 S 304
  • 8 Ob 26/81
    Entscheidungstext OGH 12.03.1981 8 Ob 26/81
    nur T1; Beis wie T4; Veröff: ZVR 1982/95 S 76
  • 6 Ob 652/80
    Entscheidungstext OGH 30.03.1981 6 Ob 652/80
    Vgl auch; nur T1
  • 8 Ob 41/81
    Entscheidungstext OGH 04.06.1981 8 Ob 41/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/98 S 80
  • 1 Ob 35/80
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 35/80
    nur T1; Veröff: EuGRZ 1981,573 = JBl 1982,259 = SZ 54/108
  • 2 Ob 66/81
    Entscheidungstext OGH 06.10.1981 2 Ob 66/81
    nur T1
  • 8 Ob 240/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 8 Ob 240/81
    nur T1
  • 8 Ob 261/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 261/81
    Auch; Veröff: ZVR 1982/309 S 272
  • 8 Ob 262/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 262/81
    nur T1
  • 8 Ob 45/82
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 45/82
    Veröff: ZVR 1983/190 S 246
  • 8 Ob 77/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 8 Ob 77/82
    nur T1; Beisatz: Hier: Verstoß gegen § 106 Abs 1 und 3 KFG. (T7) Veröff: ZVR 1983/56 S 83
  • 2 Ob 136/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 2 Ob 136/82
    nur T1
  • 2 Ob 147/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 2 Ob 147/82
    nur T1; Beisatz: ZVR 1983/236 S 282
  • 8 Ob 247/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 8 Ob 247/82
    Beisatz: In der gleichen Weise und mit den gleichen Auswirkungen. (T8) Veröff: ZVR 1984/170 S 180
  • 2 Ob 177/83
    Entscheidungstext OGH 20.09.1983 2 Ob 177/83
    nur T1; Beisatz: Hier: § 24 Abs 1 lit d StVO. (T9)
  • 8 Ob 132/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 132/83
    nur T1; Beis wie T8; Veröff: ZVR 1984/139 S 146
  • 8 Ob 135/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 135/83
    nur T1
  • 8 Ob 161/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 161/83
    nur T1; Beis wie T8 nur: In der gleichen Weise. (T10)
  • 8 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 212/83
    nur T1; Beis wie T8; Veröff: ZVR 1985/9 S 17
  • 8 Ob 8/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 8/84
    nur T1; Beis wie T10
  • 1 Ob 14/84
    Entscheidungstext OGH 31.08.1984 1 Ob 14/84
    nur T1; Veröff: JBl 1985,355 = SZ 57/134
  • 8 Ob 60/85
    Entscheidungstext OGH 18.09.1985 8 Ob 60/85
    nur T1; Beisatz: In dieser Richtung geht jede verbleibende Unklarheit zu Lasten dessen, der die Schutznorm übertreten hat. (T11) Veröff: ZVR 1987/3 S 2
  • 1 Ob 17/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 1 Ob 17/86
    nur T1; Beis wie T8; Beis wie T11
  • 8 Ob 30/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 30/86
    nur T1; Beis wie T10
  • 2 Ob 1047/88
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 1047/88
    nur T1
  • 6 Ob 147/99g
    Entscheidungstext OGH 16.09.1999 6 Ob 147/99g
    Vgl; Beisatz: Hier: Verstoß gegen § 286 StGB (T12)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0022610

Dokumentnummer

JJR_19720525_OGH0002_0020OB00282_7100000_001

Rechtssatz für 2Ob177/72 (2Ob178/72) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027015

Geschäftszahl

2Ob177/72 (2Ob178/72); 2Ob291/74; 2Ob9/76; 2Ob139/76; 5Ob884/76; 2Ob266/76; 1Ob556/77; 2Ob56/77; 8Ob80/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 2Ob180/78; 8Ob177/78; 4Ob42/79; 2Ob528/79; 1Ob9/80; 2Ob131/80; 1Ob570/80 (1Ob571/80); 8Ob206/81; 2Ob38/81; 8Ob24/81; 6Ob623/81 (6Ob624/81 -6Ob626/81); 2Ob105/81; 2Ob12/82; 8Ob148/82; 8Ob97/83; 8Ob220/83; 8Ob67/84; 2Ob19/87; 1Ob367/97w; 1Ob148/99t; 1Ob9/00f; 9Ob104/00k; 2Ob3/07s; 9Ob138/06v; 2Ob74/12i; 4Ob21/14p; 1Ob144/14d; 1Ob118/16h; 4Ob59/18g

Entscheidungsdatum

11.01.1973

Norm

ABGB §1304 A1

Rechtssatz

Der Geschädigte muss die zur Schadensminderung erforderlichen, ihm zumutbaren Maßnahmen von sich aus und ohne Rücksicht auf das Verhalten des Schädigers treffen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 11.01.1973 2 Ob 177/72
    Veröff: ZVR 1973/110 S 144
  • 2 Ob 291/74
    Entscheidungstext OGH 16.01.1975 2 Ob 291/74
    Veröff: ZVR 1975/165 S 242
  • 2 Ob 9/76
    Entscheidungstext OGH 12.03.1976 2 Ob 9/76
  • 2 Ob 139/76
    Entscheidungstext OGH 11.06.1976 2 Ob 139/76
    Veröff: ZVR 1977/229 S 271
  • 5 Ob 884/76
    Entscheidungstext OGH 18.01.1977 5 Ob 884/76
    Ähnlich; Beisatz: Zur Annahme des Mitverschuldens genügt Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Vermögensinteressen; rechtswidriges Verhalten ist nicht erforderlich. (T1) Veröff: EvBl 1977/159 S 353 = JBl 1978,377
  • 2 Ob 266/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 266/76
    Beisatz: Etwa, weil ein Ersatzteil nicht gleich beschafft werden kann. (T2)
  • 1 Ob 556/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 556/77
  • 2 Ob 56/77
    Entscheidungstext OGH 29.04.1977 2 Ob 56/77
  • 8 Ob 80/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 80/77
    Veröff: ZVR 1978/45 S 49
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
  • 6 Ob 677/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 6 Ob 677/78
  • 2 Ob 180/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 180/78
    Veröff: ZVR 1979/305 S 367
  • 8 Ob 177/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 177/78
    Veröff: ZVR 1980/15 S 21
  • 4 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 42/79
    Veröff: Arb 9799 = ZAS 1981,23 (mit Anmerkung von Schrank)
  • 2 Ob 528/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 528/79
  • 1 Ob 9/80
    Entscheidungstext OGH 16.04.1980 1 Ob 9/80
    Veröff: SZ 53/61
  • 2 Ob 131/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 2 Ob 131/80
    Beisatz: Bei einer besonders starken Beschädigung muss der Geschädigte in diesem Sinne beispielsweise Überlegungen darüber anstellen, ob die Reparatur bzw Überstellung des Fahrzeuges (nach Griechenland) noch wirtschaftlich ist oder nicht. (T3)
  • 1 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 570/80
    Veröff: SZ 53/148
  • 8 Ob 206/81
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 206/81
  • 2 Ob 38/81
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 38/81
    Beis wie T3; Beisatz: Erstattungspflichtig sind auch Abschleppkosten vom Unfallsort zu einer auch sonst ständig beauftragten Reparaturwerkstätte, wenn die dadurch bedingten Kosten zu den Reparaturkosten in einem angemessenen Verhältnis stehen (Geigel 17. Auflage 4,50) (hier: Überstellung von Knittelfeld - nach Graz, Wirtschaftlichkeit bejaht - kein Totalschaden). (T4)
  • 8 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 24/81
    Veröff: ZVR 1982/137 S 110
  • 6 Ob 623/81
    Entscheidungstext OGH 27.05.1981 6 Ob 623/81
    Vgl auch
  • 2 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 2 Ob 105/81
  • 2 Ob 12/82
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 2 Ob 12/82
  • 8 Ob 148/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 148/82
    Veröff: ZVR 1983/36 S 49 = SZ 55/104
  • 8 Ob 97/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 97/83
    Beisatz: Was dem Geschädigten hiebei zugemutet werden kann, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile im Einzelfall und nach den Grundsätzen des redlichen Verkehrs. (T5) Veröff: ZVR 1984/281 S 284
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
  • 8 Ob 67/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 67/84
    Veröff: JBl 1985,426 = ZVR 1985/114 S 212
  • 2 Ob 19/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 19/87
  • 1 Ob 367/97w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 367/97w
    Auch; Beisatz: Ihm objektiv und subjektiv zumutbaren Maßnahmen, die ein verständiger Durchschnittsmensch ergriffen hätte. (T6)
    Beisatz: Was im jeweiligen Einzelfall dem Geschädigten zuzumuten ist, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile - nicht etwa bloß nach den einseitig ausgerichteten Interessen des Schädigers - und nach den Grundsätzen des redlichen Verkehrs. (T7)
  • 1 Ob 148/99t
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 148/99t
    Vgl auch; Beisatz: Der Geschädigte muss alle Schritte unternehmen, die ein verständiger Durchschnittsmenschen setzen würde, um eine nachteilige Veränderung des eigenen Vermögens hintanzuhalten. (T8)
    Beisatz: Einen Prozess mit zweifelhaften Erfolgsaussichten muss er jedenfalls nicht führen; er ist auch nicht verpflichtet, Schritte einzuleiten, die mit Kostenrisken verbunden sind. (T9)
  • 1 Ob 9/00f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 9/00f
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Maßgebend ist, ob der Geschädigte jene Sorgfalt außer Acht gelassen hat, die ein verständiger Teilnehmer in seiner Lage angewandt hätte, um eine Schädigung nach Möglichkeit abzuwenden. (T10)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    Beis wie T5
  • 2 Ob 3/07s
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 3/07s
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 138/06v
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 Ob 138/06v
    Auch; Beis wie T8; Veröff: SZ 2007/70
  • 2 Ob 74/12i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 74/12i
    Auch; Beis wie T5; Auch Beis wie T6; Auch Beis wie T8; Auch Beis wie T10; Veröff: SZ 2013/42
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
  • 1 Ob 144/14d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 144/14d
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 1 Ob 118/16h
    Entscheidungstext OGH 18.10.2016 1 Ob 118/16h
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Zur Verkaufsobliegenheit des geschädigten Anlegers. (T11)
  • 4 Ob 59/18g
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 59/18g
    Auch

Schlagworte

Auto Pkw Kfz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0027015

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19730111_OGH0002_0020OB00177_7200000_003

Rechtssatz für 8Ob131/73 8Ob4/75 7Ob69...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027710

Geschäftszahl

8Ob131/73; 8Ob4/75; 7Ob695/78; 7Ob768/78; 1Ob37/82; 2Ob10/83; 8Ob192/83; 8Ob212/83 (8Ob213/83); 1Ob14/84; 8Ob76/86; 2Ob29/87; 8Ob71/87; 10Ob520/87; 2Ob141/89; 7Ob540/90; 1Ob44/89; 4Ob32/91; 1Ob22/92; 1Ob20/93; 7Ob532/95; 1Ob22/95; 4Ob2079/96f; 1Ob2029/96f; 1Ob2047/96b; 1Ob320/97h; 1Ob247/98z; 1Ob214/98x; 1Ob30/99i; 6Ob147/99g; 1Ob306/99b; 1Ob25/01k; 2Ob226/00z; 9Ob104/00k; 8Ob110/02p; 1Ob313/01p; 5Ob58/05y; 7Ob258/05z; 10Ob35/06d; 2Ob7/07d; 2Ob52/07x; 2Ob174/06m; 2Ob79/08v; 10Ob15/08s; 6Ob197/08a; 8Ob145/09w; 8Ob166/09h; 9Ob75/09h; 2Ob143/09g; 2Ob140/11v; 1Ob172/12v; 7Ob48/12b; 6Ob238/12m; 8Ob104/12w; 7Ob110/13x; 2Ob115/13w; 10Ob55/13f; 2Ob213/13g; 6Ob108/13w; 1Ob103/14z; 9Ob26/14k; 6Ob71/15g; 1Ob79/15x; 10Ob86/14s; 1Ob106/15t; 2Ob68/16p; 6Ob229/16v; 8Ob57/17s; 8Ob139/17z; 6Ob118/18y; 4Ob227/18p; 6Ob39/19g; 8Ob96/19d

Entscheidungsdatum

11.09.1973

Norm

ABGB §1311 IIa

Rechtssatz

Schutzgesetze im Sinne des § 1311 ABGB sind abstrakte Gefährdungsverbote, die dazu bestimmt sind, die Mitglieder eines Personenkreises gegen die Verletzung von Rechtsgütern zu schützen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 131/73
    Entscheidungstext OGH 11.09.1973 8 Ob 131/73
    Veröff: ZVR 1974/265 S 376
  • 8 Ob 4/75
    Entscheidungstext OGH 28.01.1975 8 Ob 4/75
    Veröff: ZVR 1976/64 S 74
  • 7 Ob 695/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 7 Ob 695/78
  • 7 Ob 768/78
    Entscheidungstext OGH 19.04.1979 7 Ob 768/78
    Veröff: SZ 52/63 = JBl 1980,262
  • 1 Ob 37/82
    Entscheidungstext OGH 10.11.1982 1 Ob 37/82
    Vgl
  • 2 Ob 10/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 10/83
    Veröff: ZVR 1984/214 S 222
  • 8 Ob 192/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 8 Ob 192/83
    Veröff: ZVR 1985/340 S 370
  • 8 Ob 212/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 212/83
    Veröff: ZVR 1985/9 S 17
  • 1 Ob 14/84
    Entscheidungstext OGH 31.08.1984 1 Ob 14/84
    Vgl; Veröff: SZ 57/134 = JBl 1985,355
  • 8 Ob 76/86
    Entscheidungstext OGH 19.11.1986 8 Ob 76/86
    Veröff: ZVR 1988/29 S 83
  • 2 Ob 29/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 2 Ob 29/87
    Veröff: ZVR 1988/94 S 216
  • 8 Ob 71/87
    Entscheidungstext OGH 05.11.1987 8 Ob 71/87
    Veröff: ZVR 1988/85 S 206
  • 10 Ob 520/87
    Entscheidungstext OGH 31.05.1988 10 Ob 520/87
    Auch; Beisatz: Hier: Bewilligungspflicht eines Tanzstudios in einem nur zu Bürozwecken genehmigten Gebäude (§ 41 Abs 1 lit f OöBauO). (T1)
  • 2 Ob 141/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 141/89
    Veröff: ZVR 1990/119 S 310
  • 7 Ob 540/90
    Entscheidungstext OGH 22.03.1990 7 Ob 540/90
    Auch; Veröff: ImmZ 1990,287
  • 1 Ob 44/89
    Entscheidungstext OGH 03.10.1990 1 Ob 44/89
    Veröff: SZ 63/166 = EvBl 1991/73 S 344
  • 4 Ob 32/91
    Entscheidungstext OGH 07.05.1991 4 Ob 32/91
    Veröff: MR 1991,243
  • 1 Ob 22/92
    Entscheidungstext OGH 22.06.1993 1 Ob 22/92
    Veröff: SZ 66/77
  • 1 Ob 20/93
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 20/93
  • 7 Ob 532/95
    Entscheidungstext OGH 20.12.1995 7 Ob 532/95
    Auch; Beisatz: Dementsprechend verbietet sich die Annahme eines Schutzgesetzes, wenn allein das öffentliche Interesse gewahrt werden soll und ein Individualschutz nur als Nebenwirkung auftritt. Verfolgt eine Vorschrift in der Hauptsache andere Zwecke, ist sie daneben aber auch zum Schutz von Individualinteressen erlassen worden, so genügt dies aber grundsätzlich zur Bejahung des Schutzgesetzcharakters. (T2)
    Veröff: SZ 68/242
  • 1 Ob 22/95
    Entscheidungstext OGH 06.09.1995 1 Ob 22/95
    Veröff: SZ 68/156
  • 4 Ob 2079/96f
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2079/96f
    Auch; Beisatz: Hier: § 54 Abs 3 oöBauO 1976; Pflicht des Bauführers, für die bewilligungsgemäße und fachgerechte Ausführung und für die Einhaltung der bezüglichen Sicherheitsvorschriften zu sorgen. (T3)
  • 1 Ob 2029/96f
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 2029/96f
    Vgl; Beisatz: Normen, die gerade den Schutz ganz bestimmter Interessen im Auge haben. (T4)
  • 1 Ob 2047/96b
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2047/96b
    Vgl; Beis wie T4; Veröff: SZ 69/188
  • 1 Ob 320/97h
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 320/97h
    Auch
  • 1 Ob 247/98z
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 247/98z
    Auch; Veröff: SZ 71/196
  • 1 Ob 214/98x
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 214/98x
    Veröff: SZ 72/4
  • 1 Ob 30/99i
    Entscheidungstext OGH 27.08.1999 1 Ob 30/99i
  • 6 Ob 147/99g
    Entscheidungstext OGH 16.09.1999 6 Ob 147/99g
    Vgl auch; Beisatz: Wurde eine Vorschrift auch zum Schutz von Individualinteressen erlassen, genügt dies grundsätzlich zur Bejahung des Schutzgesetzcharakters (SZ 68/242). Dies ist hier der Fall: § 286 StGB soll bestimmte (bzw nach der jeweils bevorstehenden Straftat bestimmbare) Personen vor der Verletzung ihrer Rechtsgüter (zu denen auch Vermögensrechte zählen können) schützen. (T5)
  • 1 Ob 306/99b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 306/99b
    Beisatz: Dazu gehören gewiss auch die waffenpolizeilichen Vorschriften sowie das SchießmittelG und SprengmittelG. (T6)
    Veröff: SZ 73/118
  • 1 Ob 25/01k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 25/01k
    Vgl; Beisatz: Hier: Der Schutzzweck des Kesselgesetzes ist die Abwehr allgemeiner Gefahren für Menschen und Sachgüter (§ 1 KesselG), der Begriff Sachgüter ist sowohl auf fremde Sachen wie auch auf Sachen des Anlagenbetreibers abgestellt. (T7)
    Veröff: SZ 74/55
  • 2 Ob 226/00z
    Entscheidungstext OGH 16.05.2001 2 Ob 226/00z
    Beisatz: Hier: § 52 lit a Z 9c StVO. (T8)
    Beisatz: Die Normen der StVO sind grundsätzlich Schutzvorschriften, doch ist im Einzelnen eine konkrete Prüfung des Schutzzwecks erforderlich. (T9)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
  • 8 Ob 110/02p
    Entscheidungstext OGH 02.07.2002 8 Ob 110/02p
    Beisatz: Hier: §§ 114, 115 KO idF BGBl 1982/270 (nunmehr §§ 114a, 115 KO) iVm § 81 Abs 3 KO. (T10)
  • 1 Ob 313/01p
    Entscheidungstext OGH 08.10.2002 1 Ob 313/01p
    Auch; Beisatz: § 24 Abs 3 NaturschutzG 1993 dient nicht auch dem Individualgüterschutz. (T11)
    Beisatz: Es genügt für die Annahme des erforderlichen Rechtswidrigkeitszusammenhangs angesichts der in der Regel primär öffentliche Interessen wahrenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften zwar, dass die Verhinderung eines Schadens bei einem Dritten bloß mitbezweckt ist; die Norm muss aber die Verhinderung eines Schadens wie den später eingetretenen angestrebt haben. Daraus allein, dass eine Amtshandlung, die dem öffentlichen Interesse dient, mittelbar auch die Interessen eines Dritten berührt, ihm zugute kommt und ihm damit als Reflexwirkung pflichtgemäßen Handelns einen Vorteil verschafft, lässt sich noch nicht auf das Vorliegen einer Amtshaftungspflicht gerade diesem gegenüber schließen. (T12)
    Veröff: SZ 2002/128
  • 5 Ob 58/05y
    Entscheidungstext OGH 12.07.2005 5 Ob 58/05y
    Beisatz: § 39 FBG ist als Schutzgesetz im Sinn des § 1311 ABGB aufzufassen. (T13)
  • 7 Ob 258/05z
    Entscheidungstext OGH 08.03.2006 7 Ob 258/05z
  • 10 Ob 35/06d
    Entscheidungstext OGH 17.08.2006 10 Ob 35/06d
    Auch; Beisatz: Hier: Bestimmungen des ETG 1992. (T14)
  • 2 Ob 7/07d
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 7/07d
    Beis wie T9
  • 2 Ob 52/07x
    Entscheidungstext OGH 12.04.2007 2 Ob 52/07x
    Beis wie T9 nur: Die Normen der StVO sind grundsätzlich Schutzvorschriften. (T15)
  • 2 Ob 174/06m
    Entscheidungstext OGH 26.04.2007 2 Ob 174/06m
    Beisatz: Hier: § 8 Abs 4 StVO. (T16)
  • 2 Ob 79/08v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 79/08v
  • 10 Ob 15/08s
    Entscheidungstext OGH 17.03.2009 10 Ob 15/08s
    Beisatz: Sie sind konkrete Verhaltensvorschriften. (T17)
    Beisatz: Hier: Die Anordnung einer schadenersatzrechtlichen Haftung des Veranstalters eines Krampuslaufs im Veranstaltungsstättengenehmigungsbescheid ist keine Verhaltensvorschrift. (T18)
  • 6 Ob 197/08a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2009 6 Ob 197/08a
    Beis wie T17; Beisatz: Hier: Die in § 178 Abs 1 ABGB normierte Informationspflicht des obsorgeberechtigten Elternteils ist keine Verhaltensvorschrift in diesem Sinn. Sie bezweckt nicht den Schutz vermögensrechtlicher Interessen des nicht obsorgeberechtigten Elternteils und bezieht sich nicht auf das Unterhaltsrechtsverhältnis. (T19)
  • 8 Ob 145/09w
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 8 Ob 145/09w
    Beisatz: Schutzgesetze sind konkrete Verhaltensvorschriften, die einerseits durch die Gefahren, die vermieden werden sollen, und andererseits durch die Personen, die geschützt werden sollen, begrenzt sind. (T20)
    Beisatz: Der Zweck der Geldwäschevorschriften des BWG, insbesondere auch des § 41 leg cit, liegt in der Heranziehung der Finanzinstitute zur Unterstützung der Aufsichts- und Strafbehörden bei der Bekämpfung von Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung und demnach in der Verfolgung von Allgemeininteressen. Diese Bestimmungen sind aber keine Schutznormen zugunsten einzelner Geschädigter aus der Geldwäsche vorangegangenen Vor(straf)taten. (T21)
    Veröff: SZ 2010/57
  • 8 Ob 166/09h
    Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 Ob 166/09h
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 9 Ob 75/09h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 75/09h
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Beisatz: Sie bezwecken durch die Umschreibung konkreter Verhaltenspflichten, einem Schadenseintritt vorzubeugen. (T22)
    Veröff: SZ 2010/67
  • 2 Ob 140/11v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 140/11v
    Auch
  • 1 Ob 172/12v
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 172/12v
    Vgl auch
  • 7 Ob 48/12b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 7 Ob 48/12b
    Beisatz: Auch die Bestimmungen des KartG 1988 sind Schutzgesetze nach § 1311 ABGB, soweit sie Personen die Durchführung eines Absichtskartells, um die Marktpreise für ihre Produkte wettbewerbswidrig hoch zu halten, verbietet. Auch der Letztverbraucher ist vom Schutzzweck des Verbots erfasst. (T23)
  • 6 Ob 238/12m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 6 Ob 238/12m
    Beisatz: Auch verfahrensrechtliche Vorschriften können grundsätzlich Schutzgesetze im Sinne des § 1311 ABGB sein. Die verfahrensrechtlichen Vorschriften dienen nicht nur der Sicherung des ordnungsgemäßen Verfahrensablaufs, sondern auch der Verhinderung von Mehrkosten, die durch deren Verletzung entstehen. (T24)
  • 8 Ob 104/12w
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 8 Ob 104/12w
    Beis wie T20; Beisatz: Die Bestimmungen des BörseG wegen marktmanipulativer Handlungen (§ 48a Abs 1 Z 2 BörseG) als Schutzgesetz; siehe auch RS0127724 und RS0128527. (T25); Veröff: SZ 2013/9
  • 7 Ob 110/13x
    Entscheidungstext OGH 04.09.2013 7 Ob 110/13x
    Beisatz: Hier: Begehren auf Auskunft über die Haftpflichtversicherung des Sachverständigen gestützt auf § 2a SDG. (T26)
  • 2 Ob 115/13w
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 115/13w
    Vgl; Beis wie T14; Beisatz: Anmerkung: Ebenso die vollinhaltlich entsprechende Vorgängerbestimmung des § 3 Abs 1 ETG 1965. (T27)
  • 10 Ob 55/13f
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 10 Ob 55/13f
    Beisatz: § 96 nö JagdG ist als Schutzgesetz aufzufassen. (T28); Veröff: SZ 2014/14
  • 2 Ob 213/13g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 213/13g
  • 6 Ob 108/13w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2014 6 Ob 108/13w
    Auch; Beisatz: Nicht das Kreditinstitut selbst soll vor allfälligen Verlusten geschützt werden; es soll vielmehr sichergestellt werden, dass der Kapitalmarkt stabilisiert wird und funktioniert. Dass sich die diesbezüglichen Bestimmungen im Wege einer bloßen Reflexwirkung auch zugunsten des Kreditinstituts auswirken, ändert nichts daran, dass die §§ 22 ff BWG kein Schutzgesetz zugunsten des Kreditinstituts darstellen. (T29)
  • 1 Ob 103/14z
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 103/14z
    Veröff: SZ 2015/3
  • 9 Ob 26/14k
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 Ob 26/14k
    Beisatz: Da nicht ausgeschlossen ist, dass ein verständiger Anleger seine Entscheidung auf den Informationsgehalt einer bestimmten Ad-hoc-Meldung stützt, ist grundsätzlich auch die Willensbildung des einzelnen Anlegers Schutzgut der Ad-hoc-Meldepflicht iSd § 48d BörseG. Vertragsabschlussschäden sind danach nicht von vornherein vom Schutzzweck der Norm auszuschließen. (T30)
  • 6 Ob 71/15g
    Entscheidungstext OGH 27.05.2015 6 Ob 71/15g
    Auch; Beis wie T30
  • 1 Ob 79/15x
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 79/15x
    Beisatz: Hier verweist die zur Durchführung eines Schutzgesetzes erlassene Verordnung auf den Stand der Technik, wie er sich in den einschlägigen ÖNORMEN widerspiegelt. (T31)
    Anm: Hier: § 15 Abs 1 Vlbg BauG, Vlbg Bautechnikverordnung und ÖNORM EN 1176 Teil I. (T32)
  • 10 Ob 86/14s
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 10 Ob 86/14s
    Beis wie T25
  • 1 Ob 106/15t
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 106/15t
  • 2 Ob 68/16p
    Entscheidungstext OGH 05.08.2016 2 Ob 68/16p
  • 6 Ob 229/16v
    Entscheidungstext OGH 22.12.2016 6 Ob 229/16v
    Beis wie T2; Veröff: SZ 2016/143
  • 8 Ob 57/17s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 57/17s
    Beis wie T17; Beis wie T20; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Die Strafsanktionierung bildet ein Indiz für die Qualifikation als Schutzgesetz. (T33)
  • 8 Ob 139/17z
    Entscheidungstext OGH 23.03.2018 8 Ob 139/17z
    Beisatz: Hier: § 5 NÖ Kulturflächenschutzgesetz (NÖ KflSchG). (T34)
  • 6 Ob 118/18y
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 118/18y
    Beis wie T2; Beis wie T20; Beis wie T22
  • 4 Ob 227/18p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 227/18p
  • 6 Ob 39/19g
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 6 Ob 39/19g
    Beisatz: Hier: Brandschutz nach dem Sbg BauTG. (T35)
  • 8 Ob 96/19d
    Entscheidungstext OGH 25.10.2019 8 Ob 96/19d
    Beisatz: Hier: § 19 Tierärztegesetz. (T36)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0027710

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.01.2020

Dokumentnummer

JJR_19730911_OGH0002_0080OB00131_7300000_002

Rechtssatz für 3Ob21/74 5Ob85/75 6Ob55...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0026618

Geschäftszahl

3Ob21/74; 5Ob85/75; 6Ob559/81; 8Ob614/85 (8Ob615/85); 1Ob713/85; 2Ob671/85; 8Ob535/87; 1Ob567/90; 9Ob104/00k

Entscheidungsdatum

19.02.1974

Norm

ABGB §1302 A

Rechtssatz

Bei vorsätzlicher Schadenszufügung besteht gemäß § 1302 2. Satz erster Fall ABGB die Solidarhaftung aller am Erfolg irgendwie beteiligter Schädiger ohne Rücksicht auf ihren allfälligen Anteil an der Schadenszufügung (vgl Wolff in Klang 2. Auflage VI, 55, insbesondere FN 5, SZ 43/141 ua).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 21/74
    Entscheidungstext OGH 19.02.1974 3 Ob 21/74
  • 5 Ob 85/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 5 Ob 85/75
  • 6 Ob 559/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 6 Ob 559/81
    Auch; Veröff: EvBl 1982/188 S 639
  • 8 Ob 614/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 8 Ob 614/85
  • 1 Ob 713/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 713/85
    Veröff: JBl 1986,579 = SZ 59/7 = EvBl 1986/118 S 462
  • 2 Ob 671/85
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 2 Ob 671/85
  • 8 Ob 535/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 535/87
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Auch; Veröff: GesRZ 1992,44
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0026618

Dokumentnummer

JJR_19740219_OGH0002_0030OB00021_7400000_001

Rechtssatz für 1Ob297/75 6Ob583/77 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022827

Geschäftszahl

1Ob297/75; 6Ob583/77; 7Ob549/82; 1Ob588/83; 2Ob256/00m; 9Ob104/00k; 2Ob168/01x; 6Ob40/03f; 9ObA136/03w; 10Ob6/05p; 6Ob163/05x; 3Ob58/06k; 6Ob84/06f; 4Ob137/07m; 5Ob62/11w; 9ObA29/11x; 3Ob90/13a; 3Ob102/14t

Entscheidungsdatum

19.11.1975

Norm

ABGB §1295 Ia7

Rechtssatz

Prozesskosten können Gegenstand eines Schadenersatzanspruches sein, wenn zwischen den Prozessparteien nicht nach den öffentlich - rechtlichen Verfahrensvorschriften zu erkennen ist, zum Beispiel wenn einer Partei Prozesskosten durch Verschulden eines Dritten verursacht wurden (SZ 34/34 ua).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 297/75
    Entscheidungstext OGH 19.11.1975 1 Ob 297/75
    Veröff: JBl 1978,32
  • 6 Ob 583/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 583/77
    Vgl auch; Veröff: JBl 1979,88
  • 7 Ob 549/82
    Entscheidungstext OGH 16.09.1982 7 Ob 549/82
    Auch
  • 1 Ob 588/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 588/83
    nur: Prozesskosten können Gegenstand eines Schadenersatzanspruches sein, wenn zwischen den Prozessparteien nicht nach den öffentlich - rechtlichen Verfahrensvorschriften zu erkennen ist. (T1)
  • 2 Ob 256/00m
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 2 Ob 256/00m
    Vgl auch; nur T1
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
  • 2 Ob 168/01x
    Entscheidungstext OGH 09.07.2001 2 Ob 168/01x
    Beisatz: Entstehen einer Partei durch die Verletzung vertraglicher Hauptpflichten oder Nebenpflichten Schäden, so hat sie weitreichende Schadenersatzansprüche, wobei insbesondere reine Vermögensschäden grundsätzlich in den schadenersatzrechtlichen Schutzbereich fallen; den Schädiger trifft die Ersatzpflicht, wenn sich durch die rechtswidrige und schuldhafte Handlung das Vermögen seines Vertragspartners verringert hat. Damit fallen auch die Kosten von Rechtsverfolgungshandlung beziehungsweise Verteidigungshandlung, die typischerweise reine Vermögensschäden darstellen, in den bei Vertragsverletzung zu ersetzenden Schaden. (T2)
    Beisatz: Hier: § 1313 ABGB. (T3)
    Veröff: SZ 74/119
  • 6 Ob 40/03f
    Entscheidungstext OGH 02.10.2003 6 Ob 40/03f
    Vgl; Beisatz: Die Kosten von Rechtsverfolgungshandlungen und Rechtsverteidigungshandlungen sind typischerweise reine Vermögensschäden. (T4)
  • 9 ObA 136/03w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 9 ObA 136/03w
    Auch; Beis wie T2
  • 10 Ob 6/05p
    Entscheidungstext OGH 08.03.2005 10 Ob 6/05p
    nur T1; Beisatz: Im Hinblick auf die verfahrensrechtliche Regelung des § 37 Abs 3 Z 19 MRG konnte im vorliegenden Fall ein dem Kostenersatzanspruch entsprechender Anspruch auf schadenersatzrechtlicher Ebene gar nicht entstehen. (T5)
  • 6 Ob 163/05x
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 163/05x
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Ein solcher aus der Behauptung des Beklagten über den Einsatz von Medikamenten am Hof des Klägers und über Missstände bei der Tierhaltung resultierender Schaden ist aber nicht Gegenstand des vom Kläger erhobenen Anspruchs auf Ersatz seiner Vertretungskosten vor der Rundfunkkommission; § 1330 Abs 2 ABGB. (T6)
  • 3 Ob 58/06k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 58/06k
    nur T1; Veröff: SZ 2006/48
  • 6 Ob 84/06f
    Entscheidungstext OGH 27.04.2006 6 Ob 84/06f
  • 4 Ob 137/07m
    Entscheidungstext OGH 07.08.2007 4 Ob 137/07m
    Auch; Beisatz: Der öffentlich-rechtliche Charakter des Kostenersatzrechts steht einem Schadenersatzanspruch gegen einen Dritten nicht entgegen. (T7)
    Veröff: SZ 2007/122
  • 5 Ob 62/11w
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 62/11w
    Vgl auch
  • 9 ObA 29/11x
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 9 ObA 29/11x
    Vgl auch
  • 3 Ob 90/13a
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 90/13a
    Auch
  • 3 Ob 102/14t
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 3 Ob 102/14t
    Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2014/97

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0022827

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.04.2016

Dokumentnummer

JJR_19751119_OGH0002_0010OB00297_7500000_003

Rechtssatz für 5Ob561/77 9Ob104/00k 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035774

Geschäftszahl

5Ob561/77; 9Ob104/00k; 7Ob112/09k; 8Ob103/09v; 1Ob190/17y

Entscheidungsdatum

26.04.1977

Norm

ZPO §41 B1

Rechtssatz

Grundgedanke des § 41 Abs 1 ZPO ist, dass ein Ersatzanspruch nur für die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Kosten besteht. Daher kann eine Partei, wenn es möglich ist, mit kostensparenderen Handlungen das gleiche Ergebnis zu erzielen, nur jene Kosten beanspruchen, die den gleichen Zweck mit geringerem Aufwand erreicht hätten (hier: 1.) zumutbar ergreifbare Möglichkeit gebührenfreier Anzeige beim Marktamt statt unmittelbar beantragter Untersuchung des Lebensmittels durch die Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung. 2.) erhebliches Missverhältnis zwischen dem Aufwand für die Untersuchung durch die Bundesanstalt (S 2103,--) und dem durch den Ankauf des Lebensmittels denkbaren gesamten Vermögensschaden (höchstens S 100,--) des Klägers, der wegen dieser Geringfügigkeit den Hauptanspruch auch gar nicht geltend machte).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 561/77
    Entscheidungstext OGH 26.04.1977 5 Ob 561/77
    Veröff: RZ 1978/42 S 84 = JBl 1978,317
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    nur: Grundgedanke des § 41 Abs 1 ZPO ist, dass ein Ersatzanspruch nur für die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Kosten besteht. (T1) Beisatz: Notwendig ist jede Aktion, deren Zweck mit geringerem Aufwand nicht erreicht werden kann. (T2)
  • 7 Ob 112/09k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 112/09k
    Auch; nur: Grundgedanke des § 41 Abs 1 ZPO ist, daß ein Ersatzanspruch nur für die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendigen Kosten besteht. Daher kann eine Partei, wenn es möglich ist, mit kostensparenderen Handlungen das gleiche Ergebnis zu erzielen, nur jene Kosten beanspruchen, die den gleichen Zweck mit geringerem Aufwand erreicht hätten. (T3); Beisatz: Wohl kann es kostenrechtlich im Sinn der Grundsätze von Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit erforderlich sein, jeweils einen eigenen Anwalt zu bevollmächtigen. Gründe dafür wurden aber weder behauptet noch bescheinigt. (T4)
  • 8 Ob 103/09v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 Ob 103/09v
    Vgl; Beisatz: Hier: Es war nicht zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung bzw Rechtsverteidigung notwendig, die Beantwortungen zu Revision und zu Rekurs des Klägers in getrennten Schriftsätzen zu erstatten. Dass der Kläger seinerseits -ebenfalls ohne ersichtliche Notwendigkeit - seine Rechtsmittel in getrennten Schriftsätzen eingebracht hat, ändert daran nichts. Dieser Umstand ändert daher auch nichts daran, dass die Beantwortung dieser Rechtsmittel in einem Schriftsatz möglich gewesen wäre. Den Beklagten sind daher jeweils nur jene Kosten zuzusprechen, die aufgelaufen wären, wenn sie ihre Beantwortungen jeweils in einem Schriftsatz eingebracht hätten. (T5)
  • 1 Ob 190/17y
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 190/17y
    Vgl; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0035774

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2018

Dokumentnummer

JJR_19770426_OGH0002_0050OB00561_7700000_001

Rechtssatz für 5Ob680/81 9Ob104/00k 6O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0038794

Geschäftszahl

5Ob680/81; 9Ob104/00k; 6Ob238/12m; 4Ob197/13v

Entscheidungsdatum

13.10.1981

Norm

ABGB §1295 IIf2
ABGB §1295 IIf4
ABGB §1311 IIc
AVG §19 Abs3
AVG §50
StPO §150
VStG §24
ZPO §326 Abs2
ZPO §333 Abs3

Rechtssatz

Die die Erscheinenspflicht und Aussagepflicht der Zeugen normierenden Vorschriften des zivilgerichtlichen und strafgerichtlichen Verfahrens sowie der Verfahren vor den Verwaltungsbehörden sind, wenn und insoweit es in diesen Verfahren (auch) um die Feststellung und Durchsetzung der Rechte einzelner geht, Schutzgesetze im Sinne des § 1311 ABGB. Daher zivilrechtlicher Haftung eines Zeugen, der in einem derartigen Verfahren ungerechtfertigt sein Erscheinen oder die Aussage verweigert, für den dadurch schuldhaft verursachten Schaden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 680/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 5 Ob 680/81
    Veröff: SZ 54/142 = RZ 1982/2 S 10 = JBl 1983,203
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    Vgl auch; Beisatz: Die öffentlich-rechtlichen Vorschriften über die Aussagepflicht eines Zeugen vor Gericht sind Schutzgesetze iSd § 1311 ABGB. (T1)
    Beisatz: Hier: Haftung wegen falscher Zeugenaussage vor Gericht. (T2)
  • 6 Ob 238/12m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 6 Ob 238/12m
    Vgl auch; Beisatz: Jene Vorschriften, die auf die verfahrensrechtliche Verwertbarkeit eines Sachverständigengutachtens abzielen, bezwecken (auch) den Schutz der Parteien vor frustrierten Verfahrenskosten. (T3)
  • 4 Ob 197/13v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 4 Ob 197/13v
    Vgl; Beisatz: In einem nach Befangenheit eines Richters für nichtig erklärten Verfahren kommen die durch die Befangenheit entstandenen Mehrkosten und frustrierte Aufwendungen als Schaden in Betracht. (T4)
    Beisatz: Hier: Befangenheit eines Schiedsrichters. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0038794

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2014

Dokumentnummer

JJR_19811013_OGH0002_0050OB00680_8100000_002

Rechtssatz für 6Ob561/84 8Ob61/84 8Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042392

Geschäftszahl

6Ob561/84; 8Ob61/84; 8Ob62/84 (8Ob63/84); 7Ob10/85; 1Ob705/86; 7Ob637/87; 2Ob77/88; 7Ob649/88 (7Ob650/88); 1Ob574/90; 7Ob671/90; 7Ob609/92; 1Ob520/94; 2Ob580/95 (2Ob581/95); 1Ob610/95; 4Ob2022/96y; 6Ob2341/96z; 3Ob80/97d; 2Ob185/97p; 2Ob197/97b; 7Ob192/98f; 1Ob138/99x; 9Ob134/00x; 7Ob58/01g; 9Ob104/00k; 7Ob140/01s (7Ob141/01p); 7Ob159/01k; 7Ob51/01b; 7Ob145/02b; 10Ob147/02v; 3Ob243/02k; 3Ob77/03z; 3Ob67/04f; 3Ob175/05i; 2Ob33/06a; 6Ob296/05f; 2Ob169/06a; 8Ob118/05v; 8Ob48/06a; 9Ob12/07s; 4Ob200/08b; 5Ob70/09v; 6Ob244/09i; 6Ob29/10y; 3Ob33/10i; 3Ob21/10z; 8ObA48/10g; 1Ob162/10w; 2Ob223/10y; 3Ob9/11m; 1Ob8/11z; 1Ob203/11a; 1Ob74/12g; 9Ob25/13m; 9Ob54/13a; 1Ob28/14w; 2Ob83/14s; 2Ob136/14k; 4Ob246/14a; 1Ob150/15p; 8Ob74/15p; 9ObA59/17t; 9ObA128/17i; 5Ob34/18p; 9Ob52/18i

Entscheidungsdatum

24.05.1984

Norm

ZPO §500 Abs3 IIIa
ZPO §502 Abs1 L
ZPO §502 Abs4 Z1 HIV1
ZPO §508 Abs3
ZPO §508a Abs1
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1a

Rechtssatz

Bei der Prüfung der Zulässigkeit der Revision ist der OGH an einen Ausspruch des Berufungsgerichtes gemäß § 500 Abs 3 ZPO nicht gebunden (§ 508a Abs 1 ZPO), doch sind in diese Prüfung auch die übrigen vom Revisionswerber angeschnittenen Rechtsfragen miteinzubeziehen, weil er innerhalb des Rahmens der revisiblen erheblichen Rechtsfragen in der Ausführung der Rechtsmittelgründe nicht beschränkt ist (Petrasch in EvBl 1983,178).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 561/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 561/84
  • 8 Ob 61/84
    Entscheidungstext OGH 04.10.1984 8 Ob 61/84
  • 8 Ob 62/84
    Entscheidungstext OGH 17.10.1984 8 Ob 62/84
  • 7 Ob 10/85
    Entscheidungstext OGH 09.05.1985 7 Ob 10/85
    Veröff: SZ 58/79
  • 1 Ob 705/86
    Entscheidungstext OGH 04.03.1987 1 Ob 705/86
    Vgl; Beisatz: Gilt auch für Aufhebungsbeschluss nach § 519 Abs 1 Z 3 ZPO. (T1)
    Veröff: SZ 60/35 = RdW 1987,260
  • 7 Ob 637/87
    Entscheidungstext OGH 30.07.1987 7 Ob 637/87
    Vgl auch; Veröff: NZ 1988,136
  • 2 Ob 77/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 2 Ob 77/88
    nur: Bei der Prüfung der Zulässigkeit der Revision ist der OGH an einen Ausspruch des Berufungsgerichtes gemäß § 500 Abs 3 ZPO nicht gebunden (§ 508a Abs 1 ZPO). (T2)
    Beis wie T1
  • 7 Ob 649/88
    Entscheidungstext OGH 22.09.1988 7 Ob 649/88
    nur T2
  • 1 Ob 574/90
    Entscheidungstext OGH 03.10.1990 1 Ob 574/90
    nur T2
  • 7 Ob 671/90
    Entscheidungstext OGH 06.12.1990 7 Ob 671/90
    nur T2
  • 7 Ob 609/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 7 Ob 609/92
    nur T2
  • 1 Ob 520/94
    Entscheidungstext OGH 19.05.1994 1 Ob 520/94
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 580/95
    Entscheidungstext OGH 23.11.1995 2 Ob 580/95
    Auch; nur T2; Beis wie T1
  • 1 Ob 610/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 610/95
    nur T2; Beisatz: Bei der Prüfung der Zulässigkeit der Revision (des Rekurses) ist der Oberste Gerichtshof nicht auf jene Rechtsfragen beschränkt, die die zweite Instanz zur Begründung ihres Ausspruchs angeführt hat. (T3)
  • 4 Ob 2022/96y
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2022/96y
    nur T2
  • 6 Ob 2341/96z
    Entscheidungstext OGH 05.12.1996 6 Ob 2341/96z
  • 3 Ob 80/97d
    Entscheidungstext OGH 21.05.1997 3 Ob 80/97d
  • 2 Ob 185/97p
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 185/97p
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 197/97b
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 197/97b
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 192/98f
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 192/98f
    nur T2
  • 1 Ob 138/99x
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 138/99x
    Auch; nur T2; Beisatz: Der Ausspruch über die absolute Unzulässigkeit der Revision gemäß § 500 Abs 3 Satz 2 ZPO hat nur belehrenden Charakter, ohne die Parteien und den Obersten Gerichtshof zu binden. (T4)
  • 9 Ob 134/00x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2001 9 Ob 134/00x
    nur T2; Beis wie T1
  • 7 Ob 58/01g
    Entscheidungstext OGH 13.06.2001 7 Ob 58/01g
    Auch; nur T2; Beisatz: Dies gilt auch für den abändernden Zulassungsausspruch des Gerichtes zweiter Instanz. (T5)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    nur T2
  • 7 Ob 140/01s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 7 Ob 140/01s
    Auch; nur T2; Beis wie T5
  • 7 Ob 159/01k
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 7 Ob 159/01k
    nur T2; Beis wie T5
  • 7 Ob 51/01b
    Entscheidungstext OGH 22.05.2002 7 Ob 51/01b
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 145/02b
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 145/02b
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Der Beschluss des Berufungsgerichtes, mit dem es seinen Zulassungsausspruch abänderte, muss mangels der Voraussetzungen des § 508 Abs 1 ZPO als schlicht unbeachtlich gewertet werden; an eine auf keiner gesetzlichen Grundlage beruhende Änderung des Rechtsmittelzulässigkeitsausspruchs durch das Berufungsgericht ist der Oberste Gerichtshof nicht gebunden; sie ist unwirksam. (T6)
  • 10 Ob 147/02v
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 Ob 147/02v
    Auch; nur T1; Beis wie T5
  • 3 Ob 243/02k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 243/02k
    Auch; nur T2; Beis wie T5
  • 3 Ob 77/03z
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 3 Ob 77/03z
    Auch; nur: Bei der Prüfung der Zulässigkeit der Revision ist der OGH an einen Ausspruch des Berufungsgerichtes gemäß § 500 Abs 3 ZPO nicht gebunden (§ 508a Abs 1 ZPO), doch sind in diese Prüfung auch die übrigen vom Revisionswerber angeschnittenen Rechtsfragen miteinzubeziehen. (T7)
  • 3 Ob 67/04f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2004 3 Ob 67/04f
    nur T2; Beis wie T5
  • 3 Ob 175/05i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 175/05i
    Vgl; nur T2; Beis wie T5
  • 2 Ob 33/06a
    Entscheidungstext OGH 02.03.2006 2 Ob 33/06a
  • 6 Ob 296/05f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 296/05f
  • 2 Ob 169/06a
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 169/06a
    Auch
  • 8 Ob 118/05v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 Ob 118/05v
    Auch
  • 8 Ob 48/06a
    Entscheidungstext OGH 15.03.2007 8 Ob 48/06a
    Auch
  • 9 Ob 12/07s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2007 9 Ob 12/07s
    nur T2
  • 4 Ob 200/08b
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 200/08b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Betreffend die Zulässigkeit des Rekurses gegen einen Aufhebungsbeschluss. (T8)
  • 5 Ob 70/09v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2009 5 Ob 70/09v
    Vgl; Beisatz: Hängt die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs nicht von jener Rechtsfrage ab, die das Rekursgericht für die Begründung seines Zulassungsausspruchs angeführt hat, und ist nicht ersichtlich, welche andere Rechtsfrage eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Sinne des § 62 Abs 1 AußStrG rechtfertigen soll, so ist der Revisionsrekurs unzulässig. (T9)
  • 6 Ob 244/09i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 244/09i
    nur T7
  • 6 Ob 29/10y
    Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 29/10y
    nur T2
  • 3 Ob 33/10i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 33/10i
    nur T2; Beis wie T5
  • 3 Ob 21/10z
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 21/10z
    Auch; nur T2; Beis wie T5
  • 8 ObA 48/10g
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 ObA 48/10g
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 162/10w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 162/10w
    nur T2; Beis wie T8
  • 2 Ob 223/10y
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 2 Ob 223/10y
    nur T2
  • 3 Ob 9/11m
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 9/11m
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 8/11z
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 8/11z
    Auch; Beis wie T9
  • 1 Ob 203/11a
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 203/11a
    Auch; Beis wie T8
  • 1 Ob 74/12g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2012 1 Ob 74/12g
    Auch; Beis wie T9
  • 9 Ob 25/13m
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 25/13m
    nur T2
  • 9 Ob 54/13a
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 9 Ob 54/13a
    Vgl; Beis wie T8
  • 1 Ob 28/14w
    Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 28/14w
    Vgl
  • 2 Ob 83/14s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2014 2 Ob 83/14s
    Auch
  • 2 Ob 136/14k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 2 Ob 136/14k
    nur T2
  • 4 Ob 246/14a
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 246/14a
    Auch
  • 1 Ob 150/15p
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 150/15p
    Auch
  • 8 Ob 74/15p
    Entscheidungstext OGH 29.10.2015 8 Ob 74/15p
  • 9 ObA 59/17t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 ObA 59/17t
  • 9 ObA 128/17i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 128/17i
    Auch
  • 5 Ob 34/18p
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 34/18p
    Beis wie T1
  • 9 Ob 52/18i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 Ob 52/18i
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0042392

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.10.2018

Dokumentnummer

JJR_19840524_OGH0002_0060OB00561_8400000_001

Rechtssatz für 1Ob549/86 9Ob104/00k 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027653

Geschäftszahl

1Ob549/86; 9Ob104/00k; 2Ob293/04h; 6Ob190/04s; 14Os20/17y (14Os67/17k)

Entscheidungsdatum

23.04.1986

Norm

ABGB §1311 IIc
StGB §146 G
StGB §146 C1

Rechtssatz

§ 146 StGB ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 1311 ABGB, in dessen Schutzbereich gerade das Vermögen des durch den Betrug Geschädigten einbezogen ist. Unmittelbar durch die Vermögensverfügung des Getäuschten veranlaßt ist auch der Schaden, der zwar zunächst im Vermögen des Getäuschten eingetreten ist, von diesem aber auf Dritte überwälzt wurde.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 549/86
    Entscheidungstext OGH 23.04.1986 1 Ob 549/86
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    nur: § 146 StGB ist ein Schutzgesetz im Sinne des § 1311 ABGB, in dessen Schutzbereich gerade das Vermögen des durch den Betrug Geschädigten einbezogen ist. (T1)
    Beisatz: Das Vermögen des Geschädigten ist auch betroffen, wenn er Kosten aufwenden muss, um einen versuchten Betrug, hier in Form einer gänzlich unbegründeten, auf unrichtige Beweissaussagen vor Gericht gestützten Klage, abzuwehren. (T2)
  • 2 Ob 293/04h
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 2 Ob 293/04h
    Auch
  • 6 Ob 190/04s
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 190/04s
    Vgl auch; Beisatz: Der strafrechtliche Betrug ist ein Selbstschädigungsdelikt: Die Anmeldung von tatsächlich als Dienstnehmer beschäftigten Personen beim zuständigen Sozialversicherungsträger führt zu keiner Vermögensverfügung des Sozialversicherungsträgers, weil die Pflichtversicherung schon kraft Gesetzes (ex lege) besteht, es zu seiner Begründung daher keines Verhaltens des Sozialversicherungsträgers bedarf. Der Straftatbestand des Betrugs ist daher schon aus diesem Grund nicht erfüllt. In der Übernahme eines Versicherungsrisikos allein liegt noch keine das Vermögen der Versicherung unmittelbar schädigende Verfügung; bloßes Versicherthalten bewirkt keinen effektiven Verlust an Vermögenssubstanz. (T3)
    Veröff: SZ 2005/156
  • 14 Os 20/17y
    Entscheidungstext OGH 04.07.2017 14 Os 20/17y
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0027653

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.08.2017

Dokumentnummer

JJR_19860423_OGH0002_0010OB00549_8600000_001

Rechtssatz für 1Ob25/92 1Ob536/94 9Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036038

Geschäftszahl

1Ob25/92; 1Ob536/94; 9Ob104/00k

Entscheidungsdatum

25.08.1992

Norm

ZPO §41 F1
ZPO §50
ZPO §393 Abs4

Rechtssatz

Die Notwendigkeit von Kosten kann immer nur nach dem Zeitpunkt der Vornahme der Prozeßhandlung beurteilt werden. Diese muß nach objektiver Beurteilung eine Förderung des Prozeßerfolges erwarten lassen (hier: Kosten eines erfolglosen Rechtsmittelverfahren gegen ein stattgebendes Zwischenurteil).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 25/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 25/92
    Veröff: RZ 1994/26 S 69
  • 1 Ob 536/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 536/94
    Auch; Beisatz: Die Beurteilung, ob zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendige Kosten aufgelaufen sind, ist unter Anlegung eines objektiven Maßstabs vom Standpunkt ex ante vorzunehmen. (T1)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0036038

Dokumentnummer

JJR_19920825_OGH0002_0010OB00025_9200000_001

Rechtssatz für 8Ob1501/93 1Ob504/93 10...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0029874

Geschäftszahl

8Ob1501/93; 1Ob504/93; 10Ob2444/96a; 6Ob20/98d; 1Ob367/97w; 6Ob180/99k; 10Ob26/00x; 10Ob28/00s; 9Ob162/00i; 9Ob318/00f; 9Ob104/00k; 9Ob44/02i; 9Ob202/02z; 6Ob80/02m; 6Ob29/03p; 7Ob58/03k; 7Ob313/03k; 4Ob46/04z; 7Ob118/04k; 1Ob234/04z; 3Ob214/05z; 6Ob70/06x; 7Ob73/06w; 7Ob157/06y; 6Ob17/07d; 2Ob3/07s; 2Ob273/05v; 2Ob87/07v; 7Ob236/07t; 2Ob99/07h; 1Ob121/08p; 1Ob39/08d; 6Ob147/08y; 5Ob223/08t; 5Ob276/08m; 3Ob18/09g; 8Ob127/09y; 9Ob26/09b; 1Ob213/09v; 7Ob133/10z; 6Ob146/10d; 7Ob250/10f; 1Ob62/11s; 2Ob60/11d; 4Ob149/11g; 4Ob203/11y; 7Ob151/12z; 9ObA5/13w; 8Ob14/13m; 8Ob68/13b; 2Ob37/13z; 1Ob142/13h; 4Ob178/13z; 3Ob212/13t; 4Ob21/14p; 4Ob33/14b; 3Ob61/14p; 2Ob47/14x; 8Ob41/15k; 1Ob143/16k; 5Ob21/17z; 2Ob243/16y; 4Ob39/18s; 3Ob151/18d; 1Ob219/18i; 1Ob11/19b; 9Ob19/19p; 5Ob118/19t

Entscheidungsdatum

14.01.1993

Norm

ABGB §1304 A1
ABGB §1319
ZPO §502 HI2
ZPO §502 HIII9
ZPO §508a

Rechtssatz

Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles, sodass der berufungsgerichtlichen Entscheidung keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zukommt. Die außerordentliche Revision war daher mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 1501/93
    Entscheidungstext OGH 14.01.1993 8 Ob 1501/93
  • 1 Ob 504/93
    Entscheidungstext OGH 29.01.1993 1 Ob 504/93
    Auch; Beisatz: Hier: Beurteilung, dass die Fahrweise eines Schifahrers unnötig gefahrenerhöhend war und ihm damit einleitende (zumindest) leichte Fahrlässigkeit zuzurechnen ist. (T1)
  • 10 Ob 2444/96a
    Entscheidungstext OGH 11.02.1997 10 Ob 2444/96a
    Beisatz: Hier: Schadenersatz infolge eines eingebrochenen Kanaldeckels. (T2)
  • 6 Ob 20/98d
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 6 Ob 20/98d
  • 1 Ob 367/97w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 367/97w
    nur: Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles. (T3)
    Beisatz: Abstrakt ist die Konkretisierung der Obliegenheit des Geschädigten zur Schadensminderung nur eingeschränkt möglich. (T4)
  • 6 Ob 180/99k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 6 Ob 180/99k
    Vgl auch; Beisatz: Der konkrete Inhalt einer Verkehrssicherungspflicht und das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich jeweils nach den Umständen des Einzelfalles. (T5)
  • 10 Ob 26/00x
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 Ob 26/00x
  • 10 Ob 28/00s
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 Ob 28/00s
  • 9 Ob 162/00i
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 Ob 162/00i
    Auch; Beis wie T5
  • 9 Ob 318/00f
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 318/00f
    nur T3
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
  • 9 Ob 44/02i
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 9 Ob 44/02i
  • 9 Ob 202/02z
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 Ob 202/02z
    nur T3
  • 6 Ob 80/02m
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 80/02m
  • 6 Ob 29/03p
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 29/03p
  • 7 Ob 58/03k
    Entscheidungstext OGH 02.04.2003 7 Ob 58/03k
    Vgl auch
  • 7 Ob 313/03k
    Entscheidungstext OGH 13.02.2004 7 Ob 313/03k
    Auch; Beisatz: Hier: Sturz beim Herabsteigen vom Behandlungstisch im Krankenhaus. (T6)
  • 4 Ob 46/04z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2004 4 Ob 46/04z
    Auch
  • 7 Ob 118/04k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 118/04k
    Auch
  • 1 Ob 234/04z
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 1 Ob 234/04z
    Auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 214/05z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 214/05z
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 70/06x
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 70/06x
  • 7 Ob 73/06w
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 7 Ob 73/06w
    Auch
  • 7 Ob 157/06y
    Entscheidungstext OGH 05.07.2006 7 Ob 157/06y
    Vgl auch; nur T3; Beisatz: Verstoß gegenüber bestehender Schutzpflichten und Sorgfaltspflichten. (Hier: Paintballmatch.) (T7)
  • 6 Ob 17/07d
    Entscheidungstext OGH 15.02.2007 6 Ob 17/07d
    Auch; Beisatz: Hier: Ungenügende Sicherung einer Kletterwand durch falsch aufgelegte Matten. (T8)
  • 2 Ob 3/07s
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 3/07s
    Auch
  • 2 Ob 273/05v
    Entscheidungstext OGH 19.04.2007 2 Ob 273/05v
    nur: Das Maß der Zumutbarkeit geeigneter Vorkehrungen gegen einen Schadenseintritt richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles, sodass der berufungsgerichtlichen Entscheidung keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zukommt. (T9)
  • 2 Ob 87/07v
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 87/07v
    Beis wie T5
  • 7 Ob 236/07t
    Entscheidungstext OGH 16.11.2007 7 Ob 236/07t
  • 2 Ob 99/07h
    Entscheidungstext OGH 15.11.2007 2 Ob 99/07h
    Auch; nur T3; Beis wie T5
  • 1 Ob 121/08p
    Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 121/08p
    Vgl auch; Beisatz: Sowohl die Beurteilung, ob die Durchführung der Verkehrssicherungsmaßnahmen einem anderen übertragen wurde, als auch inwieweit allenfalls eine Anweisungs- oder Überwachungspflicht verletzt wurde, ist stets von den besonderen Umständen des Einzelfalls abhängig, sodass regelmäßig eine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO nicht zu beantworten ist. (T10)
  • 1 Ob 39/08d
    Entscheidungstext OGH 11.08.2008 1 Ob 39/08d
    nur T3
  • 6 Ob 147/08y
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 147/08y
    Auch; Beisatz: Hier: Breite, übersichtliche Piste und etwa 4 m vom Pistenrand entferntes Brett, gegen das der Kläger stürzte, wobei es zum Sturz nur deshalb kam, weil der Kläger mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Kanten sprang. (T11)
  • 5 Ob 223/08t
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 223/08t
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Sommerrodelbahn. (T12)
    Beisatz: Entgegen der Betriebsvorschrift war keiner der Betriebsangehörigen zur Überwachung der Einhaltung der Bedienungsvorschriften vorgesehen. (T13)
  • 5 Ob 276/08m
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 276/08m
    Auch; Beisatz: Von einer erheblichen Fehlbeurteilung abgesehen liegt keine Frage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO vor, wenn das Berufungsgericht die Rechtsprechung zu Inhalt und Umfang von Verkehrssicherungspflichten, insbesondere zu deren Beschränkung bei Erkennbarkeit der Gefahr beachtet hat. (T14)
  • 3 Ob 18/09g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 3 Ob 18/09g
    Beisatz: Hier: Verletzung durch die Schwenktüre einer Umkleidekabine. (T15)
  • 8 Ob 127/09y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 8 Ob 127/09y
    Auch
  • 9 Ob 26/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 26/09b
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Schadenminimierungspflicht nach § 1304 ABGB. (T16)
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    nur T9; Beis wie T16
  • 7 Ob 133/10z
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 133/10z
    Auch
  • 6 Ob 146/10d
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 146/10d
    nur T9
  • 7 Ob 250/10f
    Entscheidungstext OGH 16.06.2011 7 Ob 250/10f
    Auch
  • 1 Ob 62/11s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 62/11s
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Seilrutsche auf einer Autobahnraststation. (T17)
  • 2 Ob 60/11d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 2 Ob 60/11d
    nur T3
  • 4 Ob 149/11g
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 149/11g
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Freizeitwiese. (T18)
  • 4 Ob 203/11y
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 4 Ob 203/11y
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 151/12z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2012 7 Ob 151/12z
    Auch; Beisatz: Hier: Stehtisch in Bäckerei. (T19)
  • 9 ObA 5/13w
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 5/13w
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Zumutbarkeit, den Zugang einer Arbeitgeberkündigung zu ermöglichen. (T20)
  • 8 Ob 14/13m
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 Ob 14/13m
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 68/13b
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 Ob 68/13b
    Auch
  • 2 Ob 37/13z
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 37/13z
    nur T9; Beisatz: Hier: Dach mit ausreichend dimensioniertem Schneerückhalte‑ und Schneefangsystem gegen Dachlawinen. (T21)
  • 1 Ob 142/13h
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 142/13h
    Auch
  • 4 Ob 178/13z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 178/13z
    Auch
  • 3 Ob 212/13t
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 212/13t
    Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Einsteigen in ein Wasserflugzeug. (T22)
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
    Vgl auch
  • 4 Ob 33/14b
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 33/14b
    Auch; Beisatz: Hier: Schneeräumung einer Müllsammelstelle. (T23)
  • 3 Ob 61/14p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2014 3 Ob 61/14p
    Auch; Beisatz: Hier: Mitverschulden der Fahrerin eines Segway im Ausmaß von ¼ bei einem Sturz wegen überhöhter Geschwindigkeit, wodurch sie einen aus dem Boden ragenden Stein nicht als Gefahr erkannte, gegenüber mangelhafter und verharmlosender Instruktion durch die Beklagte. (T24)
  • 2 Ob 47/14x
    Entscheidungstext OGH 12.06.2014 2 Ob 47/14x
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Herabrollen eines nach dem Pressen auf abschüssigem Gelände gelagerten Siloballens auf befahrene Straße. (T25)
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
    Auch
  • 1 Ob 143/16k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 143/16k
    nur T3; Beisatz: Hier: Die Auffassung des Berufungsgerichts, dass die Beklagte aufgrund der am Unfalltag herrschenden Witterungsverhältnisse und der dadurch verursachten Vereisung verpflichtet gewesen wäre, Streugut im Bereich des Automaten vor der Waschbox auszubringen, was für die verantwortliche Mitarbeiterin leicht möglich gewesen wäre, ist jedenfalls vertretbar. (T26)
  • 5 Ob 21/17z
    Entscheidungstext OGH 04.05.2017 5 Ob 21/17z
    Beisatz: Hier: Sturz auf einer eisigen Stelle des Kundenparkplatzes eines Supermarkts. (T27)
  • 2 Ob 243/16y
    Entscheidungstext OGH 17.08.2017 2 Ob 243/16y
  • 4 Ob 39/18s
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 39/18s
  • 3 Ob 151/18d
    Entscheidungstext OGH 21.09.2018 3 Ob 151/18d
  • 1 Ob 219/18i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 1 Ob 219/18i
    Auch; Beisatz: Hier: Pistensicherungspflicht. (T28)
  • 1 Ob 11/19b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 11/19b
  • 9 Ob 19/19p
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 19/19p
    Auch
  • 5 Ob 118/19t
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 5 Ob 118/19t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0029874

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19930114_OGH0002_0080OB01501_9300000_001

Rechtssatz für 1Ob612/95 1Ob45/94 1Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0074219

Geschäftszahl

1Ob612/95; 1Ob45/94; 1Ob546/94; 6Ob1506/96; 2Ob2070/96t; 9ObA2096/96t; 7Ob1/96 (7Ob2/96); 9ObA2094/96y; 10Ob2009/96f; 2Ob2287/96d; 9ObA2233/96i; 5Ob2339/96y; 2Ob41/94; 4Ob9/97w; 2Ob79/95; 2Ob72/97w; 5Ob105/97w; 2Ob203/97k; 7Ob163/97i; 4Ob311/97g; 9ObA416/97k; 2Ob257/97a; 3Ob64/98b; 2Ob2075/96b; 9ObA254/98p; 1Ob21/99s; 1Ob330/98f; 9ObA101/99i; 2Ob206/99d; 7Ob307/98t; 2Ob250/99z; 9ObA147/99d; 7Ob310/99k; 1Ob81/00v; 9ObA135/00v; 10ObS240/00t; 6Ob265/00i; 7Ob253/00g; 7Ob57/01k; 6Ob14/01d; 9Ob104/00k; Ds1/01; 9Ob247/01s; 3Ob149/01k; 8Ob266/01b; 3Ob142/02g; 7Ob183/02s; 9ObA143/02y; 7Ob180/02z; 6Ob99/03g; 9ObA80/03k; 7Ob137/04d; 2Ob186/04y; 3Ob20/05w; 9ObA60/07z; 9Ob13/07p; 1Ob134/07y; 2Ob89/08i; 8Ob69/08t; 6Ob6/09i; 8ObA40/09d; 10ObS149/09y; 2Ob46/10v; 7Ob240/10k; 1Ob169/11a; 6Ob213/11h; 3Ob121/12h; 2Ob101/12k; 6Ob21/13a; 1Ob127/13b; 6Ob83/14w; 7Ob8/15z; 8Ob89/15v; 8ObA42/17k

Entscheidungsdatum

17.10.1995

Norm

ZPO §411 Aa
ZPO §411 Ba

Rechtssatz

Wirkt die materielle Rechtskraft der strafgerichtlichen Verurteilung derart, dass der Verurteilte das Urteil gegen sich gelten lassen muss, und wirkt dieses für den Rechtskreis des Verurteilten, für diesen aber gegen jedermann, so kann sich niemand im nachfolgenden Rechtsstreit einer anderen Partei gegenüber darauf berufen, dass er eine Tat, derentwegen er strafgerichtlich verurteilt wurde, nicht begangen habe, gleichviel ob der andere am Strafverfahren beteiligt war oder in welcher verfahrensrechtlichen Stellung er dort aufgetreten ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 612/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 612/95
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/195
  • 1 Ob 45/94
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 45/94
    Auch
  • 1 Ob 546/94
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 546/94
  • 6 Ob 1506/96
    Entscheidungstext OGH 25.01.1996 6 Ob 1506/96
  • 2 Ob 2070/96t
    Entscheidungstext OGH 30.05.1996 2 Ob 2070/96t
    Beisatz: Die Bindungswirkung des Strafurteils erstreckt sich nicht auf den Haftpflichtversicherer, der im Strafprozess kein rechtliches Gehör hatte. (T1)
    Veröff: SZ 69/131
  • 9 ObA 2096/96t
    Entscheidungstext OGH 12.06.1996 9 ObA 2096/96t
    Auch
  • 7 Ob 1/96
    Entscheidungstext OGH 28.02.1996 7 Ob 1/96
    Auch
  • 9 ObA 2094/96y
    Entscheidungstext OGH 04.09.1996 9 ObA 2094/96y
    Auch
  • 10 Ob 2009/96f
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2009/96f
  • 2 Ob 2287/96d
    Entscheidungstext OGH 05.09.1996 2 Ob 2287/96d
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 2233/96i
    Entscheidungstext OGH 30.10.1996 9 ObA 2233/96i
    Auch; Beisatz: Dabei ist es ohne Bedeutung, ob die rechtskräftige strafgerichtliche Verurteilung schon bei Klagseinbringung oder erst bei Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz vorlag. (T2)
  • 5 Ob 2339/96y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 5 Ob 2339/96y
    Vgl auch; Veröff: SZ 69/251
  • 2 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 2 Ob 41/94
    Vgl auch
  • 4 Ob 9/97w
    Entscheidungstext OGH 14.01.1997 4 Ob 9/97w
    Vgl auch; Beisatz: Es besteht aber keine Bindung an jede einzelne Tatsachenfeststellung des Strafurteiles. (T3)
  • 2 Ob 79/95
    Entscheidungstext OGH 20.03.1997 2 Ob 79/95
  • 2 Ob 72/97w
    Entscheidungstext OGH 20.03.1997 2 Ob 72/97w
    Beis wie T1; Beisatz: Eine Strafverfügung entfaltet im Schadenersatzprozess keine Bindungswirkung. (T4)
    Veröff: SZ 70/49
  • 5 Ob 105/97w
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 5 Ob 105/97w
    Vgl; Beisatz: Die Bindung erstreckt sich nur auf die den Schuldspruch notwendigerweise begründenden Tatsachen. Vom Strafgericht festgestellte Tatsachen, die über den Straftatbestand hinausreichen, binden den Zivilrichter nicht. Umstände, die nicht die Schuldfrage, sondern nur die Strafbemessung betreffen oder gar ohne jede Relevanz für die Entscheidung des Strafgerichtes sind, unterliegen der freien Kognition des Zivilrichters. (T5)
  • 2 Ob 203/97k
    Entscheidungstext OGH 09.10.1997 2 Ob 203/97k
    Vgl auch
  • 7 Ob 163/97i
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 7 Ob 163/97i
    Vgl auch
  • 4 Ob 311/97g
    Entscheidungstext OGH 09.12.1997 4 Ob 311/97g
    Auch
  • 9 ObA 416/97k
    Entscheidungstext OGH 29.04.1998 9 ObA 416/97k
    Beisatz: Von der Bindungswirkung ist die Feststellung, dass der Angeklagte (Beschuldigte) eine bestimmte strafbare Handlung begangen hat, umfasst. Der Schuldspruch wird in allen seinen Teilen der Rechtskraft teilhaft, also nicht bloß in der Feststellung der strafbaren Handlung nach deren objektiven Merkmalen, sondern auch in der Feststellung der konkreten Sachverhaltselemente und umfasst auch die rechtliche Subsumtion unter einen bestimmten Tatbestand. (T6)
  • 2 Ob 257/97a
    Entscheidungstext OGH 02.04.1998 2 Ob 257/97a
    Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: In einem gegen den Versicherten und den Versicherer gemeinsam geführten Rechtsstreit ist darauf Bedacht zu nehmen, dass über den eingeklagten Anspruch grundsätzlich einheitlich entschieden wird. Selbst dann, wenn (zunächst) nur der Versicherte geklagt wird, muss - schon im Hinblick auf die bloße Möglichkeit der Abweisung einer späteren Klage gegen den Versicherer - der Gefahr von Entscheidungsdivergenzen begegnet werden. Dies bedeutet, dass für den Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung eine Bindung an die strafgerichtliche Verurteilung des versicherten Lenkers im allgemeinen unabhängig davon nicht besteht, wen der Geschädigte klageweise in Anspruch nimmt und wann dies geschieht. Nur wenn auszuschließen ist, dass es noch zu einem das Klagebegehren abweisenden Urteil zugunsten des Versicherers kommen kann, wäre dem versicherten Lenker der Einwand, er habe die Tat, derentwegen er strafgerichtlich verurteilt wurde, nicht begangen, verwehrt. (T7)
    Veröff: SZ 71/66
  • 3 Ob 64/98b
    Entscheidungstext OGH 06.05.1998 3 Ob 64/98b
  • 2 Ob 2075/96b
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 2 Ob 2075/96b
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 9 ObA 254/98p
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 254/98p
    Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Für Vermögensdelikte gilt daher, dass wenn die strafgerichtliche Verurteilung wegen eines strafbaren Tatbestandes erging, zu dessen Verwirklichung zwar der Eintritt (irgend)eines Vermögensschadens gehörte, für dessen Verwirklichung aber eine bestimmte Mindesthöhe dieses Schadens nicht Voraussetzung ist, so sind die im Strafurteil allenfalls über die Schadenshöhe getroffenen Feststellungen für den Zivilrichter gleichfalls nicht bindend; eine Ausnahme, das heißt eine Bindung des Zivilrichters an die strafgerichtliche Feststellung der Schadenshöhe, besteht nur dann, wenn das Strafgericht die Überschreitung der höhere Strafsätze bedingenden Schadensgrenzen von S 25.000 oder S 500.000 feststellte, und zwar hinsichtlich der Beträge von S 25.000 oder S 500.000. Der diese Wertgrenzen übersteigende Schaden gehört hingegen nicht zu den den Schuldausspruch notwendigerweise begründenden Tatsachen. (T8)
  • 1 Ob 21/99s
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 21/99s
    nur: Der Verurteilte muss das Urteil gegen sich gelten lassen. Niemand kann sich im nachfolgenden Rechtsstreit einer anderen Partei gegenüber darauf berufen, dass er eine Tat, derentwegen er strafgerichtlich verurteilt wurde, nicht begangen habe. (T9)
  • 1 Ob 330/98f
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 330/98f
    Vgl; Veröff: SZ 72/89
  • 9 ObA 101/99i
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 101/99i
    nur T9; Beis wie T8
  • 2 Ob 206/99d
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 2 Ob 206/99d
    Auch; Beisatz: Die Rechtskraftwirkung der strafgerichtlichen Verurteilung erstreckt sich gleichermaßen gegenüber jeder "anderen Partei", mag diese dem Verurteilten im nachfolgenden Rechtsstreit als (geschädigter) Kläger oder Beklagter gegenüberstehen. (T10)
  • 7 Ob 307/98t
    Entscheidungstext OGH 13.10.1999 7 Ob 307/98t
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T6
  • 2 Ob 250/99z
    Entscheidungstext OGH 05.10.1999 2 Ob 250/99z
    Vgl auch; Beisatz: Unter dem genannten "Rechtskreis" können vom Verurteilten verschiedene, am Strafverfahren unbeteiligte Personen nicht verstanden werden. (T11)
  • 9 ObA 147/99d
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 ObA 147/99d
    Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T8
  • 7 Ob 310/99k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 310/99k
    Vgl; Beisatz: Das verurteilende Straferkenntnis hat hinsichtlich der vertraglichen Deckungspflicht eines Versicherers Tatbestandswirkung. (T12)
  • 1 Ob 81/00v
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 81/00v
    Auch; Beisatz: Der Zivilrichter darf keine vom Strafurteil abweichenden Feststellungen über den Nachweis der strafbaren Handlung, ihre Zurechnung und den Kausalzusammenhang zwischen der strafbaren Handlung und ihren Folgen treffen. Es besteht jedenfalls insoweit Bindung an das strafgerichtliche Erkenntnis, als davon auszugehen ist, dass die im Strafurteil festgestellte Tat tatsächlich vom Verurteilten begangen wurde und dass dessen tatsächliche Handlungen für den Schadenserfolg kausal waren. (T13)
  • 9 ObA 135/00v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 9 ObA 135/00v
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 ObS 240/00t
    Entscheidungstext OGH 19.09.2000 10 ObS 240/00t
    Vgl auch; Beisatz: Im Verfahren über den Antrag auf Unterbringung gemäß § 21 Abs 1 StGB ist der Zivilrichter daran gebunden, dass der Untergebrachte eine bestimmte Anlasstat begangen hat. Keine Bindung des Zivilrichters besteht an die übrigen Voraussetzungen der Einweisung. (T14)
  • 6 Ob 265/00i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 265/00i
    nur T9; Beis wie T6 nur: Der Schuldspruch wird in allen seinen Teilen der Rechtskraft teilhaft, also nicht bloß in der Feststellung der strafbaren Handlung nach deren objektiven Merkmalen, sondern auch in der Feststellung der konkreten Sachverhaltselemente und umfasst auch die rechtliche Subsumtion unter einen bestimmten Tatbestand. (T15)
    Beisatz: Es besteht auch Bindungswirkung an strafgerichtliche Erkenntnisse nach § 6 MedG. (T16)
  • 7 Ob 253/00g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 7 Ob 253/00g
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T13; Beisatz: Das Zivilgericht ist im Rechtsstreit einer Kommanditgesellschaft, deren (alleiniger) Komplementär strafgerichtlich verurteilt wurde, an den Schuldspruch des Strafurteiles gebunden. (T17)
    Veröff: SZ 73/200
  • 7 Ob 57/01k
    Entscheidungstext OGH 30.03.2001 7 Ob 57/01k
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T13
  • 6 Ob 14/01d
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 14/01d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T15; Beis ähnlich wie T16; Beisatz: Die Bildungswirkung gilt auch für Urteile in Privatanklageverfahren. (T18)
    Beisatz: Eine rechtskräftige Verurteilung nach § 115 StGB bewirkt für das Zivilverfahren bindend die Qualifikation der Äußerungen als Beschimpfungen im Sinne des § 1330 Abs 1 ABGB. (T19)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    Vgl auch
  • Ds 1/01
    Entscheidungstext OGH 05.09.2001 Ds 1/01
    Vgl auch
  • 9 Ob 247/01s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 9 Ob 247/01s
    Vgl auch; Beisatz: Dass durch eine spätere Gesetzesänderung (- hier: des § 159 StGB -) der der Verurteilung zugrundeliegende Tatbestand wegfällt, bleibt ohne Einfluss. (T20)
    Beisatz: Aus dem Umstand, dass der Beklagte im Strafverfahren nicht durch einen Anwalt vertreten war und er sich offensichtlich für die persönliche Verteidigung entschieden hat, kann eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, welche der Bindungswirkung entgegenstehen könnte, nicht erkannt werden. (T21)
  • 3 Ob 149/01k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 3 Ob 149/01k
    Vgl auch
  • 8 Ob 266/01b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2001 8 Ob 266/01b
  • 3 Ob 142/02g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 3 Ob 142/02g
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 183/02s
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 183/02s
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 9 ObA 143/02y
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 143/02y
    Vgl auch; Beis wie T8 nur: Eine Bindung des Zivilrichters an die strafgerichtliche Feststellung der Schadenshöhe, besteht nur dann, wenn das Strafgericht die Überschreitung der höhere Strafsätze bedingenden Schadensgrenzen von S 25.000 oder S 500.000 feststellte, und zwar hinsichtlich der Beträge von S 25.000 oder S 500.000. Der diese Wertgrenzen übersteigende Schaden gehört hingegen nicht zu den den Schuldausspruch notwendigerweise begründenden Tatsachen. (T22)
  • 7 Ob 180/02z
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 180/02z
    Auch; Beis wie T13; Beisatz: Das Strafurteil bindet das Zivilgericht in dem in der Entscheidung des verstärkten Senats festgelegten Umfang. (T23)
    Beis wie T15
  • 6 Ob 99/03g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 99/03g
    Vgl
  • 9 ObA 80/03k
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 ObA 80/03k
    Vgl auch; Beisatz: Die Bindungswirkung gilt nicht für verurteilende Straferkenntnisse der Verwaltungsbehörden und Erkenntnisse einer Disziplinarbehörde. (T24)
  • 7 Ob 137/04d
    Entscheidungstext OGH 06.07.2004 7 Ob 137/04d
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T13; Beis wie T15; Beisatz: Diese Bindung des Zivilgerichtes an verurteilende strafgerichtliche Erkenntnisse wird durch deren materielle Rechtskraft bewirkt und besteht solange das strafgerichtliche Erkenntnis nicht beseitigt ist. (T25)
  • 2 Ob 186/04y
    Entscheidungstext OGH 23.09.2004 2 Ob 186/04y
    Vgl auch; Beisatz: Keine Bindungswirkung der diversionellen Erledigung des Strafverfahrens für einen nachfolgenden Zivilprozess. (T26)
  • 3 Ob 20/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 20/05w
    nur T9; Beis wie T13 nur: Der Zivilrichter darf keine vom Strafurteil abweichenden Feststellungen über den Nachweis der strafbaren Handlung, ihre Zurechnung und den Kausalzusammenhang zwischen der strafbaren Handlung und ihren Folgen treffen. (T27)
  • 9 ObA 60/07z
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 ObA 60/07z
  • 9 Ob 13/07p
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 9 Ob 13/07p
    Auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 134/07y
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 1 Ob 134/07y
    Auch; Beis wie T15; Veröff: SZ 2007/162
  • 2 Ob 89/08i
    Entscheidungstext OGH 28.04.2008 2 Ob 89/08i
    Vgl; Beis wie T26
  • 8 Ob 69/08t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2008 8 Ob 69/08t
    Vgl; Beisatz: Solange das strafgerichtliche Erkenntnis nicht beseitigt ist, hat das Zivilgericht bindend davon auszugehen, dass der Verurteilte die im Strafurteil festgestellte Tat tatsächlich begangen hat. (T28)
  • 6 Ob 6/09i
    Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 6/09i
    Vgl
  • 8 ObA 40/09d
    Entscheidungstext OGH 30.07.2009 8 ObA 40/09d
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Beis wie T15
  • 10 ObS 149/09y
    Entscheidungstext OGH 01.06.2010 10 ObS 149/09y
    Vgl
  • 2 Ob 46/10v
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 2 Ob 46/10v
  • 7 Ob 240/10k
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 240/10k
    Auch; Beis wie T26; Veröff: SZ 2011/6
  • 1 Ob 169/11a
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 169/11a
    Vgl auch Beis wie T1; Vgl auch Beis wie T11; Vgl auch Beis wie T17; Beisatz: Keine Bindung des Geschäftsherrn an die strafrechtliche Verurteilung seines Erfüllungsgehilfen. (T29)
  • 6 Ob 213/11h
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 213/11h
    Auch; Beis wie T13
  • 3 Ob 121/12h
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 3 Ob 121/12h
    Vgl; Beisatz: Hier: Strafgerichtliches Verfallserkenntnis. (T30)
    Veröff: SZ 2012/102
  • 2 Ob 101/12k
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 101/12k
    Auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 21/13a
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 21/13a
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die ständige Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs qualifiziert eine Missachtung der Bindungswirkung einer materiell rechtskräftigen strafgerichtlichen Verurteilung als einen von Amts wegen wahrzunehmenden Nichtigkeitsgrund. Damit ist auch die erst nach Schluss der Verhandlung erster Instanz entstandene Bindung an das Strafurteil vom Obersten Gerichtshof zu berücksichtigen. (T31)
  • 1 Ob 127/13b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 127/13b
    Vgl auch; Beis wie T24; Veröff: SZ 2013/78
  • 6 Ob 83/14w
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 6 Ob 83/14w
    Auch; Diese Grundsätze gelten auch für den Fall der Verhängung der Untersuchungshaft. Solange die Untersuchungshaft andauert, steht dem im Zivilverfahren erhobenen Schadenersatzbegehren die Bindungswirkung dieser Entscheidung entgegen. (T32)
  • 7 Ob 8/15z
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 8/15z
    Vgl auch; Beis wie T31
  • 8 Ob 89/15v
    Entscheidungstext OGH 29.09.2015 8 Ob 89/15v
  • 8 ObA 42/17k
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 ObA 42/17k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0074219

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19951017_OGH0002_0010OB00612_9500000_001

Rechtssatz für 8Ob523/95 9Ob104/00k

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0082636

Geschäftszahl

8Ob523/95; 9Ob104/00k

Entscheidungsdatum

16.11.1995

Norm

ZPO §41 B1
ZPO §41 F1

Rechtssatz

Auch für den Bereich der vorprozessualen Kosten gilt, daß von mehreren Handlungen, die zum gleichen Ergebnis führen unter dem Gesichtspunkt der zweckentsprechenden Rechtsverfolgung jene zu wählen ist, die geringere oder keine Kosten verursacht.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 523/95
    Entscheidungstext OGH 16.11.1995 8 Ob 523/95
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0082636

Dokumentnummer

JJR_19951116_OGH0002_0080OB00523_9500000_001