Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob813/53 4Ob520/76 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043338

Geschäftszahl

1Ob813/53; 4Ob520/76; 7Ob585/77; 7Ob501/81 (7Ob502/81); 7Ob635/81; 7Ob32/82; 6Ob872/82; 1Ob704/83; 1Ob653/85; 14Ob86/86; 7Ob501/86; 4Ob565/87; 8Ob560/87 (8Ob561/87); 8Ob524/89; 7Ob618/89; 10ObS426/89; 4Ob53/90; 4Ob536/91; 3Ob1564/91; 4Ob18/92; 9ObA218/93 (9ObA219/93); 9ObA59/94; 2Ob577/94; 1Ob592/95; 10Ob1619/95; 10Ob2134/96p; 10ObS2303/96s; 1Ob2323/96S; 1Ob53/97v; 9ObA235/97t; 8Ob312/97h; 10ObS432/97w; 3Ob47/98b; 10ObS301/98g; 2Ob68/00i; 8Ob24/02s; 10Ob41/04h; 7Ob153/04g; 6Ob70/05w; 8Ob120/06i; 7Ob41/07s; 6Ob117/07k; 5Ob148/07m; 2Ob176/07g; 4Ob86/08p; 6Ob119/08f; 3Ob224/08z; 17Ob28/08d; 5Ob193/08f; 4Ob80/09g; 5Ob64/09m; 5Ob171/09x; 5Ob189/09v; 17Ob34/09p; 1Ob20/10p; 8ObA30/09h; 4Ob202/09y; 2Ob143/09g; 5Ob53/10w; 3Ob192/10x; 8Ob50/10a; 17Ob19/10h; 5Ob154/10y; 5Ob149/10p; 1Ob54/11i; 5Ob246/10b; 5Ob61/11y; 4Ob224/10k; 1Ob55/11m; 4Ob123/11h; 3Ob98/11z; 7Ob193/11z; 2Ob215/10x; 5Ob34/12d; 3Ob67/12t; 1Ob125/12g; 9ObA106/12x; 4Ob198/12i; 1Ob184/12h; 1Ob249/12t; 3Ob95/13m; 10ObS63/13g; 10Ob39/13b; 9Ob30/13x; 10Ob22/13b; 7Ob214/13s; 5Ob72/13v; 5Ob33/14k; 3Ob68/14t; 9ObA110/14p; 5Ob129/14b; 1Ob229/14d; 6Ob200/14a; 7Ob30/15k; 4Ob95/15x; 9ObA83/15v; 5Ob127/15k; 9ObA94/15m; 1Ob132/15s; 4Ob169/15d; 6Ob131/15f; 4Ob224/15t; 9ObA115/15z; 7Ob206/15t; 7Ob146/15v; 3Ob85/15v; 9ObA76/16s; 8ObS2/16a; 2Ob93/16i; 7Ob81/16m; 4Ob139/16v; 1Ob114/16w; 3Ob138/16i; 3Ob166/16g; 7Ob231/16w; 2Ob48/16x; 1Ob90/17t; 8ObA62/16z; 8ObA1/17f; 9ObA81/17b; 1Ob125/17i; 4Ob173/17w; 1Ob235/17s; 9ObA4/18f; 1Ob75/18p; 5Ob94/18m; 6Ob112/18s; 7Ob114/18t; 9ObA101/18w; 5Ob6/19x; 8ObA43/19k; 10ObS59/19b; 8Ob59/19p; 8ObA54/19b

Entscheidungsdatum

29.04.1954

Norm

ZPO §503 Z4 E2a
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z4 AIVA

Rechtssatz

Der Grundsatz, dass bei Bekämpfung der rechtlichen Beurteilung die Gesetzmäßigkeit des Urteiles nach allen Richtungen zu prüfen ist, gilt dann nicht mehr, wenn ein Tatbestand (hier der des § 19 Abs 2 Z 10 MietG) von mehreren selbständigen rechtserzeugenden Tatsachen abgeleitet wird und sich die Rechtsausführungen nur auf eine dieser Tatsachen, nicht aber auch auf die anderen beziehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 813/53
    Entscheidungstext OGH 29.04.1954 1 Ob 813/53
  • 4 Ob 520/76
    Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 520/76
  • 7 Ob 585/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 585/77
    Beisatz: Teil einer Gegenforderung. (T1)
  • 7 Ob 501/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 501/81
    Auch; Beisatz: Widerklage (T2)
  • 7 Ob 635/81
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 7 Ob 635/81
    Auch; Beisatz: Hier: Abweisung eines Teilbetrages. (T3)
  • 7 Ob 32/82
    Entscheidungstext OGH 23.09.1982 7 Ob 32/82
    Auch
  • 6 Ob 872/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 6 Ob 872/82
    Auch
  • 1 Ob 704/83
    Entscheidungstext OGH 10.10.1983 1 Ob 704/83
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Die Rechtsrüge bezog sich nur auf einen von mehreren Ansprüchen. (T4)
  • 1 Ob 653/85
    Entscheidungstext OGH 09.10.1985 1 Ob 653/85
  • 14 Ob 86/86
    Entscheidungstext OGH 27.05.1986 14 Ob 86/86
    Beisatz: Dabei hat es auch nach Neuregelung des § 84 ZPO durch die ZVN 1983 zu bleiben. (T5)
    Veröff: JBl 1986,674 = Arb 10527 = DRdA 1987,452 (Pfeil)
  • 7 Ob 501/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 501/86
    Veröff: SZ 59/126 = NZ 1987,317
  • 4 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 565/87
    Auch; Veröff: SZ 60/229
  • 8 Ob 560/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 8 Ob 560/87
    Auch; Beisatz: Bei einem mehrere Ansprüche erfassenden Schadenersatzbegehren sind die einzelnen Ansprüche nur dann im Rahmen der Rechtsrüge zu prüfen, wenn die Rechtsrüge hinsichtlich jedes dieser Ansprüche ordnungsgemäß ausgeführt ist. (T6)
  • 8 Ob 524/89
    Entscheidungstext OGH 30.03.1989 8 Ob 524/89
  • 7 Ob 618/89
    Entscheidungstext OGH 06.07.1989 7 Ob 618/89
    Ähnlich; Beisatz: Auch im Rahmen der Überprüfung der rechtlichen Beurteilung nach allen Richtungen ist das Rechtsmittelgericht an den von den Parteien vorgetragenen Sachverhalt gebunden und hat sich auf den aus dem Parteivorbringen sich ergebenden Streitgegenstand zu beschränken. (T7)
  • 10 ObS 426/89
    Entscheidungstext OGH 06.02.1990 10 ObS 426/89
    Vgl
  • 4 Ob 53/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 53/90
  • 4 Ob 536/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 536/91
    Auch; Beisatz: Hier: Kündigungsgründe (T8)
  • 3 Ob 1564/91
    Entscheidungstext OGH 27.11.1991 3 Ob 1564/91
  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Rechtsrüge, die sich nicht nur - wie vom Berufungsgericht angenommen - auf Unterlassungsbegehren sondern auch auf Widerrufsbegehren und Veröffentlichungsbegehren bezieht. (T9)
  • 9 ObA 218/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 218/93
    Auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 59/94
    Entscheidungstext OGH 20.04.1994 9 ObA 59/94
    Auch
  • 2 Ob 577/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 2 Ob 577/94
  • 1 Ob 592/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 592/95
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 1619/95
    Entscheidungstext OGH 09.01.1996 10 Ob 1619/95
    Beis wie T4
  • 10 Ob 2134/96p
    Entscheidungstext OGH 07.05.1996 10 Ob 2134/96p
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 10 ObS 2303/96s
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 10 ObS 2303/96s
    Vgl auch; Beis wie T4
    Veröff: SZ 69/209
  • 1 Ob 2323/96s
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2323/96s
    Auch
  • 1 Ob 53/97v
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 53/97v
    Vgl
  • 9 ObA 235/97t
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 ObA 235/97t
    Ähnlich; Beisatz: Wurde eine vom Erstgericht materiell unrichtig gelöste Rechtsfrage in der Berufung nicht geltend gemacht, kann diese Frage nicht mehr Gegenstand des Revisionsverfahrens sein. (T10)
  • 8 Ob 312/97h
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 8 Ob 312/97h
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T10
  • 10 ObS 432/97w
    Entscheidungstext OGH 31.03.1998 10 ObS 432/97w
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 47/98b
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 47/98b
  • 10 ObS 301/98g
    Entscheidungstext OGH 15.09.1998 10 ObS 301/98g
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 68/00i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 68/00i
    Vgl auch
  • 8 Ob 24/02s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 Ob 24/02s
    Auch
  • 10 Ob 41/04h
    Entscheidungstext OGH 08.06.2004 10 Ob 41/04h
    Beisatz: Hat die Rechtsrüge in zweiter Instanz nur einen bestimmten Aspekt aufgegriffen, wurde das Ersturteil aber nicht aus dem nunmehr relevierten Grund bekämpft, dann kann die diesbezügliche rechtliche Beurteilung im Revisionsverfahren nicht mehr bekämpft werden. Der geltend gemachte Revisionsgrund ist daher nicht gesetzmäßig ausgeführt. (T11)
  • 7 Ob 153/04g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 153/04g
    Auch; Veröff: SZ 2004/134
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Beisatz: Hier: Der Einwand der mangelnden Aktivlegitimation wurde im Rechtsmittelverfahren nicht aufrechterhalten. (T12)
  • 8 Ob 120/06i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 Ob 120/06i
    Auch; Beisatz: Nach der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs können, wenn in der Berufung nur in bestimmten Punkten eine Rechtsrüge ausgeführt wurde, andere Punkte in der Revision nicht mehr geltend gemacht werden, jedenfalls wenn es um mehrere selbstständig zu beurteilende Rechtsfragen geht. (T13)
    Beis wie T12
  • 7 Ob 41/07s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 41/07s
    Auch; Beisatz: Hier: Rekurs über eine Klagsänderung stützte sich nicht darauf, dass die bezirksgerichtliche Wertzuständigkeit überschritten worden sei. Das Rekursgericht hätte hier nur im Rahmen des Vorbringens der Beklagten (Frage der erheblichen Erschwerung oder Verzögerung des Verfahrens) die Zulässigkeit der Klagsänderung prüfen dürfen. (T14)
  • 6 Ob 117/07k
    Entscheidungstext OGH 21.06.2007 6 Ob 117/07k
    Auch; Beis wie T13
  • 5 Ob 148/07m
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 5 Ob 148/07m
    Auch; Beisatz: Kommt daher der Revisionswerber in seiner Revision auf bestimmte Rechtsgründe oder selbstständige Einwendungen nicht mehr zurück, so sind diese damit aus der ansonsten umfassenden Beurteilungspflicht des Obersten Gerichtshofs ausgeschieden. (T15)
  • 2 Ob 176/07g
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 176/07g
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T6
    Veröff: SZ 2008/73
  • 4 Ob 86/08p
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 86/08p
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Einwendung der Schadenminderungspflicht. (T16)
  • 6 Ob 119/08f
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 119/08f
    Auch; nur T13
  • 3 Ob 224/08z
    Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 224/08z
    Auch; Beis ähnlich wie T11
  • 17 Ob 28/08d
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 17 Ob 28/08d
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber muss jedoch Rechtsgründe, denen in sich geschlossene - also selbständige rechtserzeugende, rechtshemmende oder rechtsvernichtende - Tatsachen zugrundeliegen, behandeln, damit sie nicht aus dem Nachprüfungsrahmen herausfallen. (T17)
  • 5 Ob 193/08f
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 193/08f
    Auch; Beisatz: Tritt der Rechtsmittelwerber der Beurteilung einer selbstständigen Rechtsfrage durch das Rekursgericht in seinem Revisionsrekurs nicht entgegen, ist diese Rechtsansicht nicht mehr zu überprüfen. (T18)
    Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 6 MRG. (T19)
    Veröff: SZ 2009/1
  • 4 Ob 80/09g
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 80/09g
    Vgl; Beisatz: Die rechtliche Überprüfung einer Entscheidung durch das Rechtsmittelgericht erfolgt nur insoweit, als im Rahmen einer Rechtsrüge Rechtsfragen zu (selbstständigen) Ansprüchen und Einwendungen ausgeführt worden sind. (T20)
  • 5 Ob 64/09m
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 64/09m
    Vgl
  • 5 Ob 171/09x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 171/09x
    Auch; Beis ähnlich wie T13; Beis ähnlich wie T15
    Bem: Hier: Bejahung des Bestands der Klagsforderung als rechtlich selbständige Frage gegenüber der Beurteilung der Gegenforderung. (T21)
    Veröff: SZ 2009/162
  • 5 Ob 189/09v
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 189/09v
    Auch; Beis wie T18; Beisatz: Die Passivlegitimation betrifft eine rechtlich selbständige Frage. (T22)
  • 17 Ob 34/09p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 17 Ob 34/09p
    Vgl
  • 1 Ob 20/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 20/10p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T11
  • 8 ObA 30/09h
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 30/09h
    Vgl auch; Beis wie T18
  • 4 Ob 202/09y
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 202/09y
    Auch; Beis wie T15
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Auch; Beis wie T6
    Veröff: SZ 2010/67
  • 5 Ob 53/10w
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 5 Ob 53/10w
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 3 Ob 192/10x
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 192/10x
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 8 Ob 50/10a
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 50/10a
    Vgl auch
  • 17 Ob 19/10h
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 17 Ob 19/10h
    Auch; Veröff: SZ 2011/18
  • 5 Ob 154/10y
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 154/10y
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Hier: Ob ein Bestandobjekt dem Vollanwendungsbereich des MRG unterliegt eine rechtlich selbständige Frage. (T23)
    Veröff: SZ 2011/15
  • 5 Ob 149/10p
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 149/10p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterlassung der Aufnahme der Lösungsbefugnis in den Spruch nicht gerügt. (T24)
  • 1 Ob 54/11i
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 54/11i
    Auch
  • 5 Ob 246/10b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 246/10b
    Vgl auch
  • 5 Ob 61/11y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 61/11y
    Vgl auch
  • 4 Ob 224/10k
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 224/10k
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Vertragsaufhebung wegen arglistiger Irreführung. (T25)
  • 1 Ob 55/11m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 55/11m
    Auch; Vgl auch Beis wie T4; Vgl auch Beis wie T13; Vgl auch Beis wie T15
  • 4 Ob 123/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 123/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13
  • 3 Ob 98/11z
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 98/11z
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T20
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T17; Beis wie T20
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Vgl auch; Vgl Beis wie T15
    Veröff: SZ 2012/20
  • 5 Ob 34/12d
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 5 Ob 34/12d
    Auch; Beis auch wie T15; Beis auch wie T20
  • 3 Ob 67/12t
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 67/12t
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 125/12g
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 125/12g
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 ObA 106/12x
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 106/12x
    Vgl auch
  • 4 Ob 198/12i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 198/12i
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 184/12h
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 184/12h
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 249/12t
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 249/12t
    Vgl auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 3 Ob 95/13m
    Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 95/13m
    Auch; Beis wie T18
  • 10 ObS 63/13g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 63/13g
    Ähnlich; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 10 Ob 39/13b
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 39/13b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 Ob 30/13x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 Ob 30/13x
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Zuständigkeit nach Art 5 Nr 3 EuGVVO. (T26)
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 7 Ob 214/13s
    Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 214/13s
    Auch; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs können, wenn in der Berufung nur in bestimmten Punkten eine Rechtsrüge ausgeführt wird, andere Punkte in der Revision nicht mehr geltend gemacht werden. (T27)
  • 5 Ob 72/13v
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 72/13v
    Auch; Beisatz: Verfahren nach § 37 MRG. (T28)
  • 5 Ob 33/14k
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 33/14k
    Auch; Beisatz: Auf die vom Berufungsgericht formulierte Zulassungsfrage, welcher hier nur theoretisch-abstrakte Bedeutung zukommt, muss daher nicht eingegangen werden. (T29)
  • 3 Ob 68/14t
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 68/14t
    Auch
  • 9 ObA 110/14p
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 110/14p
  • 5 Ob 129/14b
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 129/14b
    Auch; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 52 WEG. (T30)
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T27; Beisatz: Hier: Zum Einwand des Wegfalls der Geschäftsgrundlage enthielt schon die Berufung der Beklagten keine inhaltlichen Ausführungen. Dieser selbständige Einwand ist daher nicht mehr zu prüfen. (T31)
  • 6 Ob 200/14a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 200/14a
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 30/15k
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 30/15k
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 95/15x
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 95/15x
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 9 ObA 83/15v
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 83/15v
  • 5 Ob 127/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 127/15k
    Vgl auch
  • 9 ObA 94/15m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 ObA 94/15m
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T27
  • 1 Ob 132/15s
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 132/15s
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T27
  • 4 Ob 169/15d
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 169/15d
    Beis wie T11
  • 6 Ob 131/15f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 6 Ob 131/15f
    Vgl; Beisatz: Das Berufungsgericht darf nicht von sich aus eine rechtliche Beurteilung in Bezug auf eine selbständige Einwendung vornehmen, wenn die Berufung die diesbezügliche Rechtsansicht des Erstgerichts nicht bekämpft hat. (T32)
  • 4 Ob 224/15t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 224/15t
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T27
  • 9 ObA 115/15z
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 115/15z
    Auch
  • 7 Ob 206/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 206/15t
    Auch
  • 7 Ob 146/15v
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 146/15v
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 3 Ob 85/15v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 85/15v
    Auch; Veröff: SZ 2016/30
  • 9 ObA 76/16s
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 ObA 76/16s
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T32
  • 8 ObS 2/16a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 ObS 2/16a
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T27
  • 2 Ob 93/16i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 2 Ob 93/16i
    Auch; Beis wie T27
  • 7 Ob 81/16m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 81/16m
    Vgl
  • 4 Ob 139/16v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2016 4 Ob 139/16v
    Auch
  • 1 Ob 114/16w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 114/16w
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T27; Veröff: SZ 2016/79
  • 3 Ob 138/16i
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 138/16i
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T18
  • 3 Ob 166/16g
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 166/16g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T31; Beis wie T32
  • 7 Ob 231/16w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 231/16w
    Auch
  • 2 Ob 48/16x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 2 Ob 48/16x
    Auch; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Einwendung der Verletzung der Schadenminderungspflicht. (T33); Veröff: SZ 2017/37
  • 1 Ob 90/17t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 90/17t
    Beis wie T13; Beis wie T27
  • 8 ObA 62/16z
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 ObA 62/16z
    Auch
  • 8 ObA 1/17f
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 ObA 1/17f
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 ObA 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 81/17b
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 125/17i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 125/17i
    Beis wie T11
  • 4 Ob 173/17w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 173/17w
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 235/17s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 235/17s
    Auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Auch; Beis ähnlich wie T31
  • 1 Ob 75/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 75/18p
    Auch; Beis wie T6
  • 5 Ob 94/18m
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 94/18m
    Auch
  • 6 Ob 112/18s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 112/18s
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 114/18t
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 114/18t
    Vgl; Beis wie T15
  • 9 ObA 101/18w
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 ObA 101/18w
    Auch; Beis wie T15
  • 5 Ob 6/19x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 6/19x
    Auch; Beis wie T18
  • 8 ObA 43/19k
    Entscheidungstext OGH 24.07.2019 8 ObA 43/19k
    Auch
  • 10 ObS 59/19b
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 59/19b
    Auch; Beis wie T15
  • 8 Ob 59/19p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 Ob 59/19p
  • 8 ObA 54/19b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 ObA 54/19b
    Vgl; Beis wie T27

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0043338

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19540429_OGH0002_0010OB00813_5300000_001

Rechtssatz für 1Ob682/89 (1Ob683/89) 3O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018662

Geschäftszahl

1Ob682/89 (1Ob683/89); 3Ob520/94 (3Ob559/95); 2Ob2140/96m; 2Ob68/00i; 8Ob37/02b; 2Ob134/07f

Entscheidungsdatum

13.12.1989

Norm

ABGB §922
ABGB §1053
AktG §10
GmbHG §76

Rechtssatz

Mit dem Kauf aller Anteile einer Kapitalgesellschaft wird nach der Verkehrsauffassung und dem wirtschaftlichen Zweck des Vertrages auch das Unternehmen selbst veräußert.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 682/89
    Entscheidungstext OGH 13.12.1989 1 Ob 682/89
    Veröff: WBl 1990,149 = ecolex 1990,216 (Thiery)
  • 3 Ob 520/94
    Entscheidungstext OGH 30.08.1995 3 Ob 520/94
    Beisatz: Dies bedeutet, dass in einem solchen Fall die für einen Unternehmenskauf geltenden Gewährleistungsregeln anzuwenden sind (so schon ecolex 1991, 24). (T1) Veröff: SZ 68/152
  • 2 Ob 2140/96m
    Entscheidungstext OGH 27.06.1996 2 Ob 2140/96m
    Beis wie T1; Beisatz: Es sind auch die für einen Unternehmenskauf geltenden Schadenersatzregeln anzuwenden. (T2)
  • 2 Ob 68/00i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 68/00i
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Vereinbarung einer Steuerklausel, die Rechtsfolge richten sich nach der Parteienvereinbarung. (T3)
  • 8 Ob 37/02b
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 8 Ob 37/02b
    Vgl; Beisatz: Hier: Gewährleistung für Steuerschulden gegenüber Erwerber von GmbH-Anteilen. (T4)
  • 2 Ob 134/07f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 134/07f

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0018662

Dokumentnummer

JJR_19891213_OGH0002_0010OB00682_8900000_001

Rechtssatz für 6Ob564/90 3Ob20/97f 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018635

Geschäftszahl

6Ob564/90; 3Ob20/97f; 2Ob68/00i; 3Ob232/05x; 10Ob21/08y; 4Ob44/11s; 5Ob136/12d

Entscheidungsdatum

06.09.1990

Norm

ABGB §922
ABGB §1397

Rechtssatz

Die allgemeinen Gewährleistungsregeln der §§ 922 ff ABGB sind auch auf den Forderungserwerb anwendbar, soweit nicht Sonderregeln vorgehen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 564/90
    Entscheidungstext OGH 06.09.1990 6 Ob 564/90
    Veröff: RdW 1991,12 = ecolex 1991,24
  • 3 Ob 20/97f
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 20/97f
    Beisatz: Übertragung von Anteilen an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. (T1)
  • 2 Ob 68/00i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 68/00i
    Beis wie T1
  • 3 Ob 232/05x
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 232/05x
    Auch; Beisatz: Die §§1379 ff ABGB modifizieren lediglich die allgemeinen Gewährleistungsvorschriften für die Abtretung; diese bleiben außerhalb der Sonderregelung weiter anwendbar (Neumayr in KBB, §§ 1397 bis 1399 Rz 1 mwN). (T2)
  • 10 Ob 21/08y
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 10 Ob 21/08y
    Auch; Veröff: SZ 2009/66
  • 4 Ob 44/11s
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 44/11s
    Vgl; Beisatz: Zum Erwerb von Aktien siehe RS01127038. (T3); Veröff: SZ 2011/83
  • 5 Ob 136/12d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 5 Ob 136/12d
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0018635

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.05.2013

Dokumentnummer

JJR_19900906_OGH0002_0060OB00564_9000000_001

Entscheidungstext 2Ob68/00i

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

RdW 2000,471

Geschäftszahl

2Ob68/00i

Entscheidungsdatum

30.03.2000

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Niederreiter als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Schinko, Dr. Tittel, Dr. Baumann und Hon. Prof. Dr. Danzl als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Nasir S*****, vertreten durch Fürlinger & Fürlinger, Rechtsanwälte in Linz, gegen die beklagten Parteien 1. Farouk H*****, und 2. Ernestine H*****, ebendort, beide vertreten durch Dr. Karl Puchmayr, Rechtsanwalt in Linz, wegen S 187.416 sA infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgericht vom 28. Juni 1999, GZ 1 R 52/99v-13, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Linz vom 4. Jänner 1999, GZ 2 Cg 106/98f-8, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird nicht Folge gegeben.

Text

Entscheidungsgründe:

Die beklagten Parteien haben als Gesellschafter der im Firmenbuch des Landesgerichtes Linz zu FN 89274k eingetragenen D***** GmbH (im Folgenden nur mehr kurz: GmbH) mit notariellem Abtretungsvertrag vom 29. 1. 1997 ihre Geschäftsanteile an den Kläger (der hiedurch deren Alleingesellschafter wurde) abgetreten, wobei sie sich in Punkt 7. Abs 2 dieses Abtretungsvertrages verpflichteten, "etwa auftretende, noch von ihnen zu vertretende und nicht in der Finanzbuchhaltung per 1. 2. 1997 ausgewiesene Verbindlichkeiten unverzüglich zu berichtigen und den Erwerber diesbezüglich vollkommen schad- und klaglos zu halten." Gemäß Punkt 8. wurde "als Tag des Übergangs aller mit den vertragsgegenständlichen Geschäftsanteilen verbundenen Rechte und Verbindlichkeiten auf den Übernehmer der 1. 2. 1997 vereinbart." In der Folge schrieb das Finanzamt Linz auf Grund einer Betriebsprüfung der GmbH Rückstände an Umsatz-, Kapitalertrags- und Körperschaftssteuer für den Zeitraum 1993 bis 1995 zuzüglich eines Säumniszuschlages in Höhe des nunmehrigen Klagebetrages von S 187.416 zur Zahlung vor. Am 11. 11. 1998 wurde über das Vermögen der GmbH das Konkursverfahren eröffnet. Weder der Kläger noch die GmbH noch die beklagten Parteien haben diese Steuerschuld bisher bezahlt.

Mit der am 9. 7. 1998 eingebrachten Klage begehrte der Kläger unter Hinweis auf die im Abtretungsvertrag übernommene Schad- und Klagloshaltung für diese Verbindlichkeiten die Verurteilung der beklagten Parteien zur ungeteilten Hand zur Zahlung dieses Betrages von S 187.416 samt 8 %, später eingeschränkt auf 6 % Zinsen seit 20. 5. 1998 an ihn. In einem späteren Schriftsatz stützte der Kläger sein Begehren ausdrücklich auf Schadenersatz und Gewährleistung. Des Weiteren wurde das Klagebegehren - "vorsichtshalber und aus Gründen der Fristwahrung und Verjährung" - um ein Feststellungsbegehren, dass die beklagten Parteien dem Kläger zur ungeteilten Hand für allfällige weitere Abgabenschulden der GmbH aus dem Zeitraum vom 1. 1. 1996 bis 31. 1. 1997 zu haften haben, erweitert, weil das Finanzamt bisher nur die Jahre 1993 bis 1995 geprüft habe und auf Grund massiver Abgabenhinterziehungen der beklagten Parteien sehr wahrscheinlich sei, dass auch das Jahr 1996 geprüft werde, sodass nicht absehbar sei, inwiefern und in welcher Höhe noch nachträgliche Abgaben für die GmbH entstehen würden.

Die beklagten Parteien bestritten das Klagebegehren, beantragten kostenpflichtige Klageabweisung und wendeten eine die Klageforderung übersteigende Gegenforderung ein, welche jedoch vor Schluss der Verhandlung erster Instanz wiederum zurückgezogen wurde.

Das Erstgericht wies beide Klagebegehren ab. Es beurteilte den eingangs wiedergegebenen Sachverhalt rechtlich dahin, dass der Kläger - zufolge Nichtzahlung - bislang keinen Schaden erlitten habe, sodass das Leistungsbegehren abzuweisen sei; im Hinblick darauf, dass sich die Beklagten im Abtretungsvertrag ohnedies verpflichtet hätten, ihn schad- und klaglos zu halten, fehle ihm aber auch das rechtliche Interesse für eine Feststellungsklage.

Das Berufungsgericht gab der Berufung der klagenden Partei nicht Folge und sprach aus, dass die ordentliche Revision gemäß § 502 Abs 1 ZPO zulässig sei. Es beurteilte den vom Erstgericht festgestellten Sachverhalt - unter Hinweis darauf, dass der Kläger in seiner Rechtsrüge nur mehr den Rechtsgrund der Gewährleistung releviert habe - zusammengefasst dahin, dass mit dem Kauf aller Anteile einer Kapitalgesellschaft nach der Verkehrsauffassung und dem wirtschaftlichen Zweck eines solchen Vertrages auch das Unternehmen selbst veräußert werde, sodass in einem solchen Fall die für den Unternehmenskauf geltenden Gewährleistungsregeln anzuwenden seien. Da jedoch die Gewährleistungsbestimmungen der §§ 1397 ff ABGB über den Forderungserwerb lückenhaft seien, müssten für eine abschließende Regelung auch die allgemeinen Gewährleistungsregeln der §§ 922 ff ABGB herangezogen werden. Da die GmbH nur Objekt des Abtretungsvertrages gewesen sei, während Gewährleistungsansprüche nur im Verhältnis der Vertragspartner zueinander bestehen könnten, sei der Kläger zur Geltendmachung solcher auch aktiv legitimiert. Die Parteien hätten - wie sich aus Punkt 7. des Vertrages ergebe - ausdrücklich die Möglichkeit des Hervorkommens weiterer Verbindlichkeiten nicht ausgeschlossen und hiefür auch Vorsorge getroffen. Da die beklagten Parteien dem Kläger somit nicht ausdrücklich zugesagt hätten, dass keine weiteren Verbindlichkeiten der Gesellschaft vorhanden seien, liege kein einen Gewährleistungsanspruch auslösender Mangel der abgetretenen Gesellschaftsanteile vor. Die in diesem Vertragspunkt übernommene Schad- und Klagloshaltung sei wirtschaftlich eine Bestandsgarantie für einen Vermögensstatus der GmbH, wie er sich aus der Finanzbuchhaltung per 1. 2. 1997 ergebe, und zwar mit der Folge, dass die Beklagten dennoch bestehende Altschulden aus ihrem privaten Vermögen zu berichtigen hätten. Diese Vereinbarung berechtige jedoch den Kläger nicht, Zahlung an sich selbst, sondern allenfalls nur an den Gläubiger der GmbH zu begehren. Außerdem hafte der Kläger auf Grund der vorliegenden, an die GmbH gerichteten Buchungsmitteilungen (des Finanzamtes), welche als Mahnungen zu qualifizieren seien, gar nicht persönlich, sodass sich - insgesamt - aus Punkt 7. des Vertrages nicht das Recht des Klägers ergebe, vor Bezahlung des Zahlungsrückstandes an das Finanzamt die Bezahlung des Klagebetrages an sich zu fordern. Die Voraussetzungen einer Haftung des Klägers nach § 14 BAO lägen ebenfalls nicht vor. Einem Ausspruch der Verpflichtung der beklagten Parteien zur Zahlung des Klagebetrages statt an den Kläger selbst an das Finanzamt Linz stehe § 405 ZPO entgegen.

Die Revision wurde für zulässig erklärt, "da Rechtsprechung zur Frage, ob das nachträgliche Hervorkommen von Unternehmensverbindlichkeiten vor dem Hintergrund der vorliegenden vertraglichen Vereinbarung als ein Gewährleistungsansprüche auslösender Mangel zu qualifizieren ist, nicht vorliegt, ihr aber wegen der Üblichkeit solcher sowie vergleichbarer Klauseln in Abtretungsverträgen Bedeutung über den vorliegenden Fall hinaus zukommt."

Gegen dieses Urteil richtet sich die auf den Revisionsgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung gestützte Revision der klagenden Partei mit dem Antrag, die bekämpfte Entscheidung im Sinne einer Klagestattgebung abzuändern; hilfsweise wird auch ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die beklagten Parteien haben keine Revisionsbeantwortung erstattet.

Die Revision ist aus dem vom Berufungsgericht genannten Grund zulässig, jedoch nicht berechtigt.

Zunächst ist vorauszuschicken, dass das Berufungsgericht im Hinblick darauf, dass Gegenstand seiner Entscheidung nicht bloß ein Geldleistungsbegehren war, das überdies S 260.000 nicht übersteigt, gemäß § 500 Abs 2 Z 2 lit b ZPO auch auszusprechen gehabt hätte, ob der nicht ausschließlich in einem Geldbetrag bestehende Wert des Entscheidungsgegenstandes insgesamt S 260.000 übersteigt oder nicht; da jedoch das Berufungsgericht die ordentliche Revision gemäß § 500 Abs 2 Z 3 iVm § 502 Abs 1 ZPO für zulässig erklärte, war eine Rückleitung der Akten an das Gericht zweiter Instanz zur Nachholung eines solchen Bewertungsausspruches entbehrlich, weil der Wert des Entscheidungsgegenstandes in Geld allein bereits den Schwellenwert von S 52.000 übersteigt (§ 502 Abs 2 ZPO) und eine erhebliche Rechtsfrage vorliegt.

Nach Auffassung des Revisionswerbers sei die entsprechende Vertragspassage des Abtretungsvertrages mit den beklagten Parteien von den Vorinstanzen unrichtig interpretiert worden. Diese "Sicherheitsklausel" verpflichte vielmehr die beklagten Parteien als Veräußerer zur "Depurierungspflicht" im Sinne des § 928 ABGB hinsichtlich der für den Kläger nicht zu erwarten gewesenen Steuernachzahlungen. Als Erwerber sei der Kläger daher berechtigt, so wie nach der Entscheidung SZ 53/107 ein Erwerber noch vor durchgeführter Verbesserung per analogiam, auch vor Zahlung dieser geschuldeten Steuern den "Deckungsbeitrag" einzuklagen. Die Nachforderung in Höhe des Klagebetrages stelle nämlich einen Gewährleistungsmangel dar. Darüberhinaus sei der Kläger zur Forderungserhebung auch aus dem Titel des Schadenersatzes berechtigt.

Hiezu hat der Oberste Gerichtshof folgendes erwogen:

Rechtliche Beurteilung

Nach herrschender Lehre und Rechtsprechung sind die bürgerlich-rechtlichen Gewährleistungsvorschriften auch auf die Übertragung von Anteilen an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung anzuwenden (Koppensteiner, GmbHG-Kommentar2, Rz 13 zu § 76; JBl 1997, 791; RIS-Justiz RS0018635). In Frage kommen dabei - weil der Erwerb von Anteilen an einer Gesellschaft formal betrachtet der Erwerb eines Rechtes und sohin "Rechtskauf" ist, für welchen das ABGB keine gesonderten Gewährleistungsbestimmungen enthält, sondern nur für den Erwerb eines Forderungsrechtes (Reich-Rohrwig/Thiery, Gewährleistungsfragen beim Anteilskauf, ecolex 1991, 89) - die §§ 1397 ff ABGB einerseits, aber auch - wegen des weiten Sachbegriffes sowohl für körperliche Sachen als auch für Rechte - die §§ 922 ff ABGB andererseits (Koppensteiner, aaO mwN; SZ 68/152). Mit dem Kauf - wie hier - aller Anteile einer Kapitalgesellschaft wird nach der Verkehrsauffassung und dem wirtschaftlichen Zweck des Vertrages auch das Unternehmen selbst veräußert (SZ 68/152; ecolex 1990, 216; Koppensteiner, aaO; Wilhelm, Zur Gewährleistung beim Kauf eines Unternehmensanteils, RdW 1985, 266; Puck, Anteilskauf: Haftung für die Ertragskraft des Unternehmens, ecolex 1995, 247), was bedeutet, dass in einem solchen Fall die für einen Unternehmenskauf geltenden Gewährleistungsregeln grundsätzlich anwendbar sind (ecolex 1991, 24; SZ 68/125 mwN insbes zum Schrifttum).

Die beklagten Parteien haben nun nicht das Unterbleiben finanzamtlicher Abgabennachforderungen zugesagt (§ 923 ABGB - so etwa der Fall der Entscheidung des deutschen BGH in WM 1991, 2075) und damit auch nicht für das Nichtvorliegen einer vertraglich geschuldeten Eigenschaft, nämlich das Fehlen derartiger Nachforderungen, einzustehen, sondern vielmehr bloß eine Berichtigungs- sowie Schad- und Klagloshaltungspflicht für den (damals zwischen den Streitteilen noch ungewissen) Fall des Auftretens solcher Nachforderungen übernommen. Die Rechtsfolgen hiefür sind demgemäß nach dieser getroffenen Parteienvereinbarung zu messen.

Eine wie hier im Abtretungsvertrag vereinbarte Schad- und Klagloshaltung durch die Veräußerer gegenüber dem Erwerber für aus der Vergangenheit noch allenfalls resultierende Abgabenverbindlichkeiten wird in der Wirtschaftspraxis als sog "Steuerklausel" bezeichnet (Torggler/Hofmann, Absicherung gegen Leistungsstörungen und Gestaltungsmöglichkeiten, in Bertl ua, Kauf und Verkauf von Unternehmungen [1993], 65 [85 f]) und mitunter auch durch Einschaltung eines Treuhänders oder auch durch eine Bankgarantie oder Bankbürgschaft vertraglich abgesichert (Reich-Rohrwig, Haftung des Käufers eines Unternehmens oder einer Beteiligung, in Bertl ua, aaO 91 [93]). Als Regelung, wer diese Schulden letztlich wirtschaftlich zu tragen hat, ist sie rechtlich als sog Garantiezusage (unechter Garantievertrag) zu werten (vgl die auch vom Revisionswerber für seinen Standpunkt relevierte Entscheidung SZ 53/107 im Falle einer besonders in Liegenschaftskaufverträgen häufig vorkommenden Klausel, wonach eine bestimmte Schuldensumme den gesamten Schuldenstand darstelle und die Käufer nicht zu befürchten hätten, dass eine höhere Forderung der Gläubiger bestünde). Der Oberste Gerichtshof führte hiezu in dieser zitierten Entscheidung aus, dass bei vom Käufer übernommenen, jedoch in der Folge die Zusage des Veräußerers übersteigenden Forderungen diesem die vertragliche Verbindlichkeit zukomme, die Verpflichtungen (dort einer Bausparkasse, hier des Finanzamtes) gegenüber den Erwerbern auf den von ihm behaupteten Stand zu reduzieren (hier überhaupt zur Gänze allein zu tragen) und auf diese Weise Gewähr zu bieten, dass die Erwerber nicht über die von ihnen übernommenen Verpflichtungen hinaus in Anspruch genommen werden können; nur auf diesem Wege, also aus der Zusicherung des Veräußerers, stehen damit dem Erwerber entsprechende Gewährleistungsansprüche zu, sodass insoweit unternehmensbezogene Verbindlichkeiten ebenfalls als Ursache für Mängel eines Unternehmens in Betracht kommen können (Puck, Der Unternehmenskauf [1996], 56), wobei "Schulden und Rückstände, welche auf der Sache haften" - worunter auch öffentlich-rechtliche Lasten fallen (Rsp 1935/31; Binder in Schwimann, ABGB2 Rz 16 zu § 928) - nach § 928 letzter Satz ABGB vom Verkäufer ohnedies "stets vertreten" werden müssen (Näheres hiezu siehe Puck, Der Unternehmenskauf, 60 ff, die die Auffassung vertritt, dass diese vom Stammgesetzgeber auf den Liegenschaftskauf zugeschnittene Bestimmung auch auf den Unternehmenskauf anwendbar sei), wobei auf die diesbezüglichen Meinungs- und Auslegungsunterschiede zu dieser Norm (vgl Binder in Schwimann, ABGB2 Rz 15 zu § 928 gegenüber Reischauer in Rummel, ABGB2 Rz 10 zu § 928; weiters auch RIS-Justiz RS0018510) vorliegendenfalls mangels Entscheidungserheblichkeit nicht weiter eingegangen werden muss.

Der Kläger macht hier nämlich auf der Rechtsgrundlage des geschlossenen Vertrages (der sohin allfälligen gesetzlichen Gewährleistungsregeln als ius dispositivum vorgeht) ausdrücklich Verbesserungsansprüche durch Tilgung der Verpflichtung, soweit sie vertragsgemäß übernommen wurde, geltend (so abermals auch SZ 53/107 im Zusammenhang mit der Verminderungspflicht eines Schuldkontostandes), wobei er freilich die Meinung vertritt, hiezu auch schon vor Zahlung der geschuldeten Steuern im Sinne der Judikatur zur Einklagung des Deckungsbetrages berechtigt zu sein. Der Oberste Gerichtshof vertritt zwar im Werkvertragsrecht die Auffassung (SZ 25/277; RIS-Justiz RS0004753), dass dann, wenn sich der Unternehmer weigert, die auf Gewährleistung beruhende Verbesserung durchzuführen, das notwendige Deckungskapital sofort durch Klage begehrt werden kann, dies ohne Rücksicht darauf, ob die Verbesserung durch den Besteller bereits vorgenommen wurde oder nicht. Nichts anderes hat grundsätzlich auch bei einem Kaufvertrag zu gelten (SZ 53/107 unter Hinweis auf Wilhelm, Der Verzug mit der Verbesserung als Problem der Gesetzeskonkurrenz zwischen Gewährleistung und Nichterfüllung, JBl 1975, 113 ff). Eine solche (direkte und unmittelbare) Vorleistungspflicht scheidet hier jedoch deshalb aus, weil die Vertragslage im hier zur Beurteilung anstehenden Fall mit jener, die der referierten Judikatur jeweils zugrunde lag, nicht vergleichbar ist: Zwar lässt sich eine in einem Abtretungsvertrag wie dem vorliegenden versprochene, jedoch in der Folge nicht eingehaltene "Schad- und Klaglosstellung" eines Erwerbers durchaus als Leistungsstörung (Koziol/Welser I10 232) der beiderseitigen Vertragslage qualifizieren; anders als in den zitierten Deckungskapitalfällen, in denen es jeweils um Ansprüche des Berechtigten gegenüber dem Leistungsstörer an den Ersteren direkt ging, besteht eine solche Leistungspflicht (im Rahmen der vereinbarten Schad- und Klagloshaltung) hier gerade nicht gegenüber dem Vertragspartner und Kläger selbst, sondern - solange dieser nicht selbst hiefür seitens des Abgabengläubigers in Anspruch genommen und diesem gegenüber in Vorleistungspflicht getreten ist - nur an diesen Dritten, nämlich den Abgabenschuldengläubiger Finanzamt. Dies hat auch das Berufungsgericht bereits zutreffend erkannt. Auch nur so kann übrigens der Gefahr entgegengewirkt werden, dass den Beklagten bei Bejahung einer unmittelbaren Leistungspflicht an den Kläger direkt die Chance genommen würde, selbst - entsprechend künftigen Vorschreibungen des Finanzamtes - an dieses zu leisten und damit dem Risiko zu entgehen, dass der Kläger (allenfalls) einen ihm selbst urteilsspruchmäßig zuerkannten Betrag seinerseits nicht an das Finanzamt weitergibt, sodass die (gemäß § 9 Abs 1, §§ 80 ff BAO weiterbestehende) persönliche Haftung jedenfalls des Erstbeklagten als vormaligem Vertreter der GmbH dem Finanzamt gegenüber weiter bestehen bliebe. Darauf braucht hier jedoch deshalb nicht näher eingegangen zu werden, weil die Beklagten solches im Verfahren erster Instanz gar nicht eingewendet haben. Somit steht dem Kläger weder aus dem Titel der Gewährleistung noch des Deckungskapitals aus unterbliebener "Verbesserung" - jedenfalls derzeit - ein persönlicher und direkter Klageanspruch zu.

Zwar ist - infolge einer gesetzmäßigen Rechtsrüge - die rechtliche Beurteilung durch eine Unterinstanz sowohl vom Berufungs- als auch vom Revisionsgericht allseitig zu überprüfen (SZ 53/75, 54/133; 3 Ob 52/98p; RIS-Justiz RS0043352); es ist jedoch ebenso einhellige Rechtsprechung, dass ein Rechtsmittelgericht an eine Beschränkung der Klagegründe (und Einwendungen) durch einen Rechtsmittelwerber gebunden ist (SZ 65/23, 68/152; RIS-Justiz RS0041570; Kodek in Rechberger, ZPO2 Rz 9 zu § 471 und Rz 5 zu § 503). Im vorliegenden Fall hat der Kläger in seiner Rechtsrüge an das Berufungsgericht - wie dieses zutreffend aussprach - von den in erster Instanz ausdrücklich geltend gemachten Rechtsgründen nur mehr jenen der Gewährleistung aufrecht erhalten, sodass es ihm nunmehr verwehrt ist, im Revisionsverfahren wiederum auf jenen des (seit der Entscheidung des verstärkten Senates SZ 63/37 in voller Konkurrenz zu Gewährleistungsansprüchen stehenden [RIS-Justiz RS0021755]) Schadenersatzes zurückzugreifen (4 Ob 2341/96k, 5 Ob 245/97h, 3 Ob 47/98b).

Auf die Abweisung des Feststellungsbegehrens durch die Vorinstanzen geht die Revision mit keinem Wort ein. Dem Obersten Gerichtshof ist demnach eine Prüfung (gleichfalls) versagt, weil das Rechtsmittel hiezu gänzlich inhaltsleer ist und Ausführungen nur zur Abweisung des Leistungsbegehrens enthält (RIS-Justiz RS0043338).

Aus allen diesen Erwägungen war daher der Revision des Klägers ein Erfolg zu versagen.

Eine Kostenentscheidung hatte zu entfallen, weil die beklagten Parteien keine Revisionsbeantwortung erstattet haben und ihnen damit auch keine ersatzfähigen Kosten im Revisionsverfahren erwachsen sind.

Textnummer

E57614

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:0020OB00068.00I.0330.000

Im RIS seit

29.04.2000

Zuletzt aktualisiert am

15.07.2011

Dokumentnummer

JJT_20000330_OGH0002_0020OB00068_00I0000_000