-
1 Ob 60/72
Entscheidungstext
OGH
05.04.1972
1 Ob 60/72
Veröff: SZ 45/41 = EvBl 1972/159 S 298 = JBl 1972,538
-
1 Ob 211/72
Entscheidungstext
OGH
25.10.1972
1 Ob 211/72
Veröff: RZ 1973/1 S 15 = JBl 1974,99
-
1 Ob 90/74
Entscheidungstext
OGH
22.05.1974
1 Ob 90/74
nur: Ein Rechtssatz, der im Gesetz nicht einmal angedeutet ist, kann auch nicht im Wege der Auslegung Geltung erlangen. (T1) Veröff: SZ 47/65 = EvBl 1974/285 S 631 = JBl 1974,472 = NZ 1975,30
-
1 Ob 121/74
Entscheidungstext
OGH
28.08.1974
1 Ob 121/74
-
1 Ob 170/74
Entscheidungstext
OGH, AUSL_EGMR
23.10.1974
1 Ob 170/74
nur: Unbefriedigende Gesetzesbestimmungen zu ändern, ist nicht Sache der Rechtsprechung, sondern der Gesetzgebung. (T2) Veröff: JBl 1975,379 = RZ 1975/76 S 177 (krit Morscher)
-
8 Ob 79/75
Entscheidungstext
OGH
14.05.1975
8 Ob 79/75
Veröff: EvBl 1976/22 S 44 = RZ 1976/2 S 15
-
1 Ob 222/75
Entscheidungstext
OGH
29.10.1975
1 Ob 222/75
nur: Unbefriedigende Gesetzesbestimmungen zu ändern, ist nicht Sache der Rechtsprechung, sondern der Gesetzgebung; die Gerichte haben nur die bestehenden Gesetze anzuwenden; es ist hingegen keineswegs ihre Aufgabe, im Wege der Rechtsfortbildung oder einer allzu weitherzigen Interpretation möglicher Intentionen des Gesetzgebers Gedanken in eine Gesetz zu tragen, die darin nicht enthalten sind (vgl SZ 40/154). (T3)
Veröff: SZ 48/114 = EvBl 1977/42 S 101
-
5 Ob 140/75
Entscheidungstext
OGH
04.11.1975
5 Ob 140/75
nur T3; Beisatz: Hier Pflicht zur vollständigen Entscheidungsbegründung, auch wenn das entscheidende Gericht an die rechtliche Beurteilung eines Aufhebungsbeschlusses gebunden ist. (T4)
Veröff: RZ 1976/45 S 77
-
4 Ob 16/78
Entscheidungstext
OGH
06.06.1978
4 Ob 16/78
nur T3; Veröff: EvBl 1971/35 S 97
-
3 Ob 515/80
Entscheidungstext
OGH
25.03.1981
3 Ob 515/80
nur T2; Veröff: SZ 54/40 = EvBl 1981/167 S 490 = JBl 1982,99 = ÖA 1983,47
-
7 Ob 65/80
Entscheidungstext
OGH
25.06.1981
7 Ob 65/80
nur T2
-
4 Ob 156/80
Entscheidungstext
OGH
15.09.1981
4 Ob 156/80
nur T3; Beisatz: § 4 Abs 2 DHG. (T5)
Veröff: SZ 54/120 = EvBl 1981/237 S 662 = Arb 10015
-
7 Ob 5/82
Entscheidungstext
OGH
11.02.1982
7 Ob 5/82
Auch; nur T2
-
7 Ob 4/83
Entscheidungstext
OGH
27.01.1983
7 Ob 4/83
nur T2
-
4 Ob 353/83
Entscheidungstext
OGH
14.06.1983
4 Ob 353/83
nur T2; Veröff: ÖBl 1984,14
-
1 Ob 604/84
Entscheidungstext
OGH
27.06.1984
1 Ob 604/84
nur: Als maßgebend kann vielmehr nur der objektive Sinn eines gehörig kundgemachten Gesetzeswortlautes angesehen werden (SZ 41/119). (T6)
nur T1
Veröff: EvBl 1984/133 S 519
-
4 Ob 27/85
Entscheidungstext
OGH
19.03.1985
4 Ob 27/85
nur T1; nur T2; Beisatz: Hier Kollektivvertrag. (T7)
Veröff: Arb 10447
-
2 Ob 80/90
Entscheidungstext
OGH
21.11.1990
2 Ob 80/90
nur T2
-
4 Ob 541/91
Entscheidungstext
OGH
24.09.1991
4 Ob 541/91
nur T2; Veröff: SZ 64/161 = ÖA 1992,60
-
4 Ob 542/91
Entscheidungstext
OGH
24.09.1991
4 Ob 542/91
nur T2; Veröff: NZ 1992,270 = ÖA 1992,92
-
6 Ob 2325/96x
Entscheidungstext
OGH
05.12.1996
6 Ob 2325/96x
nur T3
-
9 Ob 96/98b
Entscheidungstext
OGH
01.04.1998
9 Ob 96/98b
nur T3; Beisatz: Hier: Gleichstellung von Ehe und Lebensgemeinschaft. (T8)
-
10 ObS 245/98x
Entscheidungstext
OGH
18.08.1998
10 ObS 245/98x
nur T2
-
10 ObS 392/98i
Entscheidungstext
OGH
01.12.1998
10 ObS 392/98i
nur T2
-
7 Ob 246/99y
Entscheidungstext
OGH
10.11.1999
7 Ob 246/99y
Auch; Beisatz: Dass es durch Mehrfachauszahlungen seitens der Einlagensicherungseinrichtung nach § 93 BWG "zwangsläufig zu einer Mehrbelastung des Kreditinstitutes (beziehungsweise der Konkursmasse) kommen muss", mag zutreffen, ist jedoch eine vom Gesetzgeber (offenbar bewusst) in Kauf genommene Folge, die hintanzuhalten wohl nicht Aufgabe der diese Rechtsnorm anwendenden Gerichte und ihrer Rechtsprechung sein kann. (T9)
Veröff: SZ 72/170
-
6 Ob 240/99h
Entscheidungstext
OGH
11.11.1999
6 Ob 240/99h
Vgl auch; Beisatz: Hier: §§ 12,13 1. Euro-JuBe Euro-Umstellung. (T10)
Veröff: SZ 72/176
-
8 ObA 30/00w
Entscheidungstext
OGH
09.11.2000
8 ObA 30/00w
Vgl; nur T3; Beis wie T7
-
10 ObS 252/01h
Entscheidungstext
OGH
04.09.2001
10 ObS 252/01h
Auch; nur T3
-
6 Ob 251/01g
Entscheidungstext
OGH
18.10.2001
6 Ob 251/01g
nur T2
-
10 ObS 24/02f
Entscheidungstext
OGH
29.01.2002
10 ObS 24/02f
Auch; nur T3
-
10 ObS 226/01k
Entscheidungstext
OGH
16.04.2002
10 ObS 226/01k
Auch; nur T3
-
5 Ob 36/02h
Entscheidungstext
OGH
26.02.2002
5 Ob 36/02h
nur T2
-
9 ObA 289/01t
Entscheidungstext
OGH
17.04.2002
9 ObA 289/01t
nur T2
-
10 ObS 146/02x
Entscheidungstext
OGH
27.08.2002
10 ObS 146/02x
Auch; Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung nur T11 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T2 wurde gelöscht. - April 2022 (T11)
Beisatz: Es ist nicht Aufgabe der Gerichte, durch zu weitherzige Interpretation rechtspolitische Aspekte zu berücksichtigen, die den Gesetzgeber bisher (bewusst oder unbewusst) nicht veranlasst haben, Gesetzesänderungen vorzunehmen. (T12)
-
8 ObS 13/03z
Entscheidungstext
OGH
29.04.2004
8 ObS 13/03z
Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Europarechtswidrige Bestimmung des § 1 Abs 6 Z 3 IESG. (T13)
Veröff: SZ 2004/67
-
8 ObA 42/05t
Entscheidungstext
OGH
08.09.2005
8 ObA 42/05t
Ähnlich; nur T2; Beis wie T7
-
6 Ob 92/07h
Entscheidungstext
OGH
25.05.2007
6 Ob 92/07h
Auch; nur T11; Beisatz: Hier: § 5 Z 7 GenG. (T14)
Veröff: SZ 2007/87
-
9 ObA 52/07y
Entscheidungstext
OGH
20.08.2008
9 ObA 52/07y
Vgl auch; Beisatz: Verändern sich die tatsächlichen Umstände dergestalt, dass die Regelungen der Kollektivverträge unzweckmäßig oder unbefriedigend werden, so sind nicht die Gerichte, sondern die Kollektivvertragsparteien gehalten, den Kollektivvertrag zu ändern. Gleiches muss für die Parteien einer Betriebsvereinbarung gelten. (T15)
-
6 Ob 200/08t
Entscheidungstext
OGH
06.11.2008
6 Ob 200/08t
Auch; Beisatz: Hier: § 42 KBGG idF BGBl I 2007/76. (T16)
-
6 Ob 219/08m
Entscheidungstext
OGH
06.11.2008
6 Ob 219/08m
Auch; Beis wie T16
-
8 ObA 74/09d
Entscheidungstext
OGH
18.02.2010
8 ObA 74/09d
Auch; nur T2
-
8 ObA 54/10i
Entscheidungstext
OGH
25.05.2011
8 ObA 54/10i
Vgl; nur T2; Beis wie T7
-
9 ObA 53/11a
Entscheidungstext
OGH
28.06.2011
9 ObA 53/11a
Auch
-
9 ObA 112/11b
Entscheidungstext
OGH
25.10.2011
9 ObA 112/11b
Auch; nur T2; Beis wie T7; Beis wie T15 nur: Verändern sich die tatsächlichen Umstände dergestalt, dass die Regelungen der Kollektivverträge unzweckmäßig oder unbefriedigend werden, so sind nicht die Gerichte, sondern die Kollektivvertragsparteien gehalten, den Kollektivvertrag zu ändern. (T17)
-
2 Ob 131/11w
Entscheidungstext
OGH
14.02.2012
2 Ob 131/11w
Auch
-
9 Ob 65/11s
Entscheidungstext
OGH
27.02.2012
9 Ob 65/11s
nur T2
Veröff: SZ 2012/23
-
2 Ob 165/13y
Entscheidungstext
OGH
14.11.2013
2 Ob 165/13y
Beisatz: Hier: Problematik des Mietzinsminderungsanspruchs nach Mängelbehebung durch den Mieter; keine analoge Anwendung des § 1096 ABGB mangels planwidriger Gesetzeslücke. Mit ausführlicher Darstellung der Gesetzesmaterialien zur WRN 2006. (T18)
-
9 Ob 27/14g
Entscheidungstext
OGH
25.06.2014
9 Ob 27/14g
nur T2
-
6 Ob 187/14i
Entscheidungstext
OGH
19.11.2014
6 Ob 187/14i
Vgl auch; Beisatz: Eine Analogie ist jedenfalls dann unzulässig, wenn Gesetzeswortlaut und klare gesetzgeberische Absicht in die Gegenrichtung weisen. (T19)
Beisatz: Hier: Keine analoge Anwendung des § 1 Abs 1 lit b NotariatsaktG auf Darlehensverträge zwischen Lebensgefährten. (T20)
-
10 ObS 17/15w
Entscheidungstext
OGH
28.04.2015
10 ObS 17/15w
Auch; Veröff: SZ 2015/43
-
6 Ob 30/15b
Entscheidungstext
OGH
19.03.2015
6 Ob 30/15b
Vgl auch; nur T19; Beisatz: Hier: § 23 MedienG (T21)
-
2 Ob 207/14a
Entscheidungstext
OGH
19.11.2015
2 Ob 207/14a
Vgl; Beisatz: Dem Quotenvorrecht der Sozialversicherungsträger seine „Schärfe“ zu nehmen, ist in erster Linie eine rechtspolitische Frage und damit Aufgabe des Gesetzgebers und nicht Sache der Rechtsprechung. (T22)
-
10 ObS 23/16d
Entscheidungstext
OGH
13.04.2016
10 ObS 23/16d
Auch
-
10 Ob 64/17k
Entscheidungstext
OGH
20.02.2018
10 Ob 64/17k
Auch
-
8 Ob 79/18b
Entscheidungstext
OGH
29.05.2018
8 Ob 79/18b
nur T3
-
7 Ob 19/19y
Entscheidungstext
OGH
27.02.2019
7 Ob 19/19y
Vgl
-
5 Ob 19/19h
Entscheidungstext
OGH
21.05.2019
5 Ob 19/19h
nur T2
-
5 Ob 70/19h
Entscheidungstext
OGH
13.06.2019
5 Ob 70/19h
Auch
-
9 ObA 87/19p
Entscheidungstext
OGH
23.07.2019
9 ObA 87/19p
Auch; nur T11
-
2 Ob 35/20s
Entscheidungstext
OGH
07.04.2020
2 Ob 35/20s
nur T2; Beisatz: Eine teleologische Reduktion ist – ebenso wie eine Analogie – unzulässig, wenn Gesetzeswortlaut und klare gesetzgeberische Absicht in die Gegenrichtung weisen. (T23)
Beisatz: Hier: Erfordernis des eigenhändig geschriebenen Zeugenzusatzes in § 579 Abs 2 ABGB idF ErbRÄG 2015. (T24)
-
9 ObA 93/20x
Entscheidungstext
OGH
17.12.2020
9 ObA 93/20x
Beisatz: Hier: Erschwernisabgeltung in Wiener Vertragsbedienstetenordnung 1995 nicht vorgesehen. (T25)
-
9 ObA 103/20t
Entscheidungstext
OGH
17.12.2020
9 ObA 103/20t
Beis wie T25
-
2 Ob 85/21w
Entscheidungstext
OGH
05.08.2021
2 Ob 85/21w
vgl; Beisatz wie T19
Anm: Veröff: SZ 2021/77
-
10 ObS 176/21m
Entscheidungstext
OGH
22.02.2022
10 ObS 176/21m
nur T2; nur T3
-
5 Ob 95/22i
Entscheidungstext
OGH
22.08.2022
5 Ob 95/22i
Beis wie T23; Beisatz: Hier: Einmalige Anmerkung der beabsichtigten Veräußerung gemäß § 53 Abs 4 GBG. (T26)
-
10 ObS 119/22f
Entscheidungstext
OGH
18.10.2022
10 ObS 119/22f
Vgl
-
3 Ob 112/23a
Entscheidungstext
OGH
Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage
21.06.2023
3 Ob 112/23a
vgl; Beisatz nur wie T23
Beisatz: Hier: § 4 Abs 3 NWG beruht auf dem klaren Willen des Gesetzgebers, dort keinen Notweg zu ermöglichen, wo dieser in die häusliche Privatsphäre eingriffe. (T27)
-
9 ObA 57/24h
Entscheidungstext
OGH
Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung)
19.09.2024
9 ObA 57/24h
Beisatz: Hier: § 1159 Abs 2 ABGB im Zusammenhang mit der Behauptungs- und Beweislast für das Vorliegen eines "Saisonbetriebs" im Sinne des § 53 Abs 6 des Arbeitsverfassungsgesetzes. (T28)
-
9 ObA 94/24z
Entscheidungstext
OGH
Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung)
25.06.2025
9 ObA 94/24z
Beisatz: Hier: Auch bei internationalen Dienstverhältnissen ist für die Anwendung der Regelungen des allgemeinen Kündigungsschutzes ein in Österreich gelegener Betrieb erforderlich. Ob dieses Konzept in seiner derzeitigen Ausprägung noch zeitgemäß ist und den Anforderungen der modernen digitalisierten Arbeitswelt entspricht, ist nicht von den Gerichten zu beantworten. (T29)