Rechtssatz für 7Ob246/99y 7Ob98/02s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112668

Geschäftszahl

7Ob246/99y; 7Ob98/02s

Entscheidungsdatum

09.09.2002

Norm

BWG §93
  1. BWG § 93 heute
  2. BWG § 93 gültig ab 15.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2015
  3. BWG § 93 gültig von 20.07.2015 bis 14.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2015
  4. BWG § 93 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 184/2013
  5. BWG § 93 gültig von 01.09.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 77/2011
  6. BWG § 93 gültig von 30.04.2011 bis 31.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2010
  7. BWG § 93 gültig von 01.01.2011 bis 29.04.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2010
  8. BWG § 93 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  9. BWG § 93 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2009
  10. BWG § 93 gültig von 01.07.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2010
  11. BWG § 93 gültig von 01.07.2010 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2010
  12. BWG § 93 gültig von 01.07.2009 bis 30.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2009
  13. BWG § 93 gültig von 01.10.2008 bis 30.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2008
  14. BWG § 93 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2007
  15. BWG § 93 gültig von 01.11.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2007
  16. BWG § 93 gültig von 11.07.2002 bis 31.10.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  17. BWG § 93 gültig von 01.07.2002 bis 10.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  18. BWG § 93 gültig von 01.04.2002 bis 30.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2001
  19. BWG § 93 gültig von 21.04.2000 bis 31.03.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2000
  20. BWG § 93 gültig von 01.05.1999 bis 20.04.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1999
  21. BWG § 93 gültig von 01.01.1999 bis 30.04.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/1998
  22. BWG § 93 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 753/1996
  23. BWG § 93 gültig von 23.08.1996 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 445/1996
  24. BWG § 93 gültig von 01.05.1995 bis 22.08.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 383/1995
  25. BWG § 93 gültig von 01.01.1994 bis 30.04.1995
  26. BWG § 93 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Zu Paragraph 93, BWG vor und nach der Novelle BGBl 1996/445.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 246/99y
    Entscheidungstext OGH 10.11.1999 7 Ob 246/99y
    Veröff: SZ 72/170
  • 7 Ob 98/02s
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 98/02s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112668

Dokumentnummer

JJR_19991110_OGH0002_0070OB00246_99Y0000_001

Rechtssatz für 7Ob246/99y 2Ob30/00a 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112670

Geschäftszahl

7Ob246/99y; 2Ob30/00a; 7Ob106/02t; 6Ob128/02w; 7Ob98/02s; 1Ob215/13v

Entscheidungsdatum

23.01.2014

Norm

BWG idF BGBl 1993/532 §93 Abs2
BWG 1996 §93 Abs3
KWG §31
WAG 1996 idF BGBl 1999/63 §23b

Rechtssatz

Paragraph 93, Absatz 3, BWG spricht ausdrücklich vom "Einleger" beziehungsweise "aus einem legitimierten Konto berechtigten Einleger", der seinen "Anspruch nachweisen" muss. Nicht der in die Kontobezeichnung Aufgenommene und durch Zeichnungsberechtigung gegenüber der Bank Auftretende soll den Anspruch auf Auszahlung haben, sondern der "[berechtigte] Einleger". Gelingt dieser Nachweis, so hat die Zahlung durchaus auch an einen bloßen "wirtschaftlichen Eigentümer der Einlage", somit an eine Person, von welcher das auf dem Konto einbezahlte "Geld stammt", zu erfolgen. Dass der Gesetzgeber (des KWG wie auch des späteren BWG, und zwar bereits vor der insoweit nur Klarstellungsfunktion zukommenden Novelle BGBl 1996/445) von Anfang an stets - also nicht erst der EU-Richtlinie 94/19/EG folgend und diese umsetzend - Forderungen pro natürlicher Person und nicht pro gesicherter Einlage (Verbraucherkonto; Sparbuch) sichern wollte, ist bereits dem Wortlaut der diesbezüglichen Bestimmungen unzweifelhaft (Paragraph 6, ABGB) zu entnehmen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 246/99y
    Entscheidungstext OGH 10.11.1999 7 Ob 246/99y
    Veröff: SZ 72/170
  • 2 Ob 30/00a
    Entscheidungstext OGH 07.12.2000 2 Ob 30/00a
    Vgl aber; Beisatz: Durch die Ausnahme in § 93 Abs 5 Z 10 BWG werden Schuldverschreibungen von der grundsätzlichen Einlagensicherungspflicht des § 93 Abs 2 Z 3 BWG zur Gänze wieder ausgenommen. (T1)
  • 7 Ob 106/02t
    Entscheidungstext OGH 07.08.2002 7 Ob 106/02t
    Beisatz: Anspruchsberechtigt ist daher nicht nur der verfügungsberechtigte Kontoinhaber, sondern auch eine andere Person, wenn sie sich legitimiert, das heißt ihre Identität offenlegt und den Nachweis antritt, dass der erliegende Betrag oder ein Teil davon wirtschaftlich aus ihrem Geld stammt. (T2) Beisatz: In der Fassung des §93 Abs 2 BWG vor der Novelle findet sich noch keine Einschränkung der Gestalt, dass das Konto, auf dem die gesicherte Einlage erliegt, legitimiert sein muss. Diese wird erst mit §93 BWG idF BGBl 1996/445 eingeführt, als angeordnet wurde, dass Mehrfachauszahlungen nur dann zulässig seien, wenn gesicherte Einlagen auf legitimierten Gemeinschaftskonten vorliegen oder wenn die aus einem legitimierten Konto berechtigten Einleger ihren Anspruch nachweisen. (T3) Beisatz: Dies bedeutet, dass nach §93 Abs2 BWG idF BGBl 1993/532 Mehrfachauszahlungen auch hinsichtlich anonymer Konten im Falle der entsprechenden Legitimierung der Berechtigten vorzunehmen sind. (T4); Veröff: SZ 2002/99
  • 6 Ob 128/02w
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 128/02w
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 7 Ob 98/02s
    Entscheidungstext OGH 09.09.2002 7 Ob 98/02s
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 215/13v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2014 1 Ob 215/13v
    Vgl aber; Beisatz: Der Rechtssatz des Obersten Gerichtshof zu § 93 Abs 3 BWG idF vor der Novelle BGBl I 2008/136, wonach für den Bereich der Einlagensicherung nicht nur der „Einleger“ berechtigt ist, sondern auch andere Personen, die ihre Identität offen legen und nachweisen, dass ein Teil der Einlage wirtschaftlich von ihnen stammte (RIS‑Justiz RS0112670 [insb T2], ist auf die Anlegerentschädigung im Geltungsbereich des § 23b WAG 1996 mangels einer die Analogie rechtfertigenden Gesetzeslücke nicht anzuwenden. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112670

Im RIS seit

10.12.1999

Zuletzt aktualisiert am

10.04.2014

Dokumentnummer

JJR_19991110_OGH0002_0070OB00246_99Y0000_003

Rechtssatz für 7Ob246/99y 2Ob30/00a 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112669

Geschäftszahl

7Ob246/99y; 2Ob30/00a; 4Ob120/10s; 4Ob208/10g; 8ObS19/11v; 9ObA98/14y; 4Ob209/14k; 7Ob107/15h

Entscheidungsdatum

02.09.2015

Norm

BWG 1993 §93

Rechtssatz

Die Pflicht zu richtlinienkonformer Auslegung beschränkt sich nicht allein auf Vorschriften, welche zur Umsetzung einer Richtlinie erlassen worden sind; sie erstreckt sich vielmehr auf den gesamten (auch bisherigen, früheren) Rechtsbestand des Mitgliedstaates.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 246/99y
    Entscheidungstext OGH 10.11.1999 7 Ob 246/99y
    Veröff: SZ 72/170
  • 2 Ob 30/00a
    Entscheidungstext OGH 07.12.2000 2 Ob 30/00a
    Auch; Beisatz: Die nationalen Gerichte haben bei der Anwendung des nationalen Rechtes insbesondere auch der Vorschriften eines speziell zur Durchführung einer Richtlinie erlassenen Gesetzes dieses nationale Recht im Lichte des Wortlautes und des Zwecks einer Richtlinie auszulegen. (T1)
  • 4 Ob 120/10s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 120/10s
    Veröff: SZ 2010/103
  • 4 Ob 208/10g
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 208/10g
    Auch; Beisatz: Hier: Richtlinienkonforme Auslegung des § 9a Abs 1 Z 1 UWG. (T2)
    Beisatz: Mit ausführlicher Darstellung der Rsp des EuGH und der Literatur. (T3)
    Veröff: SZ 2011/17
  • 8 ObS 19/11v
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 ObS 19/11v
    Veröff: SZ 2011/152
  • 9 ObA 98/14y
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 98/14y
    Auch
  • 4 Ob 209/14k
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 4 Ob 209/14k
    Beisatz: Hier: § 1 Abs 1 Z 1 UWG ist daher dahin auszulegen, dass vergleichende Werbung unlauter ist, wenn sie das Objektivitätsgebot des Art 4 lit c RL 2006/114/EG nicht erfüllt. (T4); Veröff: SZ 2014/128
  • 7 Ob 107/15h
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 7 Ob 107/15h
    Veröff: SZ 2015/93

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112669

Im RIS seit

10.12.1999

Zuletzt aktualisiert am

12.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19991110_OGH0002_0070OB00246_99Y0000_002

Rechtssatz für 1Ob60/72; 1Ob211/72; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0008880

Geschäftszahl

1Ob60/72; 1Ob211/72; 1Ob90/74; 1Ob121/74; 1Ob170/74; 8Ob79/75; 1Ob222/75; 5Ob140/75; 4Ob16/78; 3Ob515/80; 7Ob65/80; 4Ob156/80; 7Ob5/82 (7Ob6/82); 7Ob4/83; 4Ob353/83 (4Ob354/83); 1Ob604/84; 4Ob27/85; 2Ob80/90; 4Ob541/91; 4Ob542/91; 6Ob2325/96x; 9Ob96/98b; 10ObS245/98x; 10ObS392/98i; 7Ob246/99y; 6Ob240/99h; 8ObA30/00w; 10ObS252/01h; 6Ob251/01g; 10ObS24/02f; 10ObS226/01k; 5Ob36/02h; 9ObA289/01t; 10ObS146/02x; 8ObS13/03z; 8ObA42/05t; 6Ob92/07h; 9ObA52/07y; 6Ob200/08t; 6Ob219/08m; 8ObA74/09d; 8ObA54/10i; 9ObA53/11a; 9ObA112/11b; 2Ob131/11w; 9Ob65/11s; 2Ob165/13y; 9Ob27/14g; 6Ob187/14i; 10ObS17/15w; 6Ob30/15b; 2Ob207/14a; 10ObS23/16d; 10Ob64/17k; 8Ob79/18b; 7Ob19/19y; 5Ob19/19h; 5Ob70/19h; 9ObA87/19p; 2Ob35/20s; 9ObA93/20x; 9ObA103/20t; 2Ob85/21w; 10ObS176/21m; 5Ob95/22i; 10ObS119/22f; 3Ob112/23a; 9ObA57/24h; 9ObA94/24z

Entscheidungsdatum

25.06.2025

Rechtssatz

Unbefriedigende Gesetzesbestimmungen zu ändern, ist nicht Sache der Rechtsprechung, sondern der Gesetzgebung; die Gerichte haben nur die bestehenden Gesetze anzuwenden; es ist hingegen keineswegs ihre Aufgabe, im Wege der Rechtsfortbildung oder einer allzu weitherzigen Interpretation möglicher Intentionen des Gesetzgebers Gedanken in eine Gesetz zu tragen, die darin nicht enthalten sind vergleiche SZ 40/154). Als maßgebend kann vielmehr nur der objektive Sinn eines gehörig kundgemachten Gesetzeswortlautes angesehen werden (SZ 41/119). Ein Rechtssatz, der im Gesetz nicht einmal angedeutet ist, kann auch nicht im Wege der Auslegung Geltung erlangen (SZ 39/102; JBl 1961,425).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 60/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 60/72
    Veröff: SZ 45/41 = EvBl 1972/159 S 298 = JBl 1972,538
  • 1 Ob 211/72
    Entscheidungstext OGH 25.10.1972 1 Ob 211/72
    Veröff: RZ 1973/1 S 15 = JBl 1974,99
  • 1 Ob 90/74
    Entscheidungstext OGH 22.05.1974 1 Ob 90/74
    nur: Ein Rechtssatz, der im Gesetz nicht einmal angedeutet ist, kann auch nicht im Wege der Auslegung Geltung erlangen. (T1) Veröff: SZ 47/65 = EvBl 1974/285 S 631 = JBl 1974,472 = NZ 1975,30
  • 1 Ob 121/74
    Entscheidungstext OGH 28.08.1974 1 Ob 121/74
  • 1 Ob 170/74
    Entscheidungstext OGH, AUSL_EGMR 23.10.1974 1 Ob 170/74
    nur: Unbefriedigende Gesetzesbestimmungen zu ändern, ist nicht Sache der Rechtsprechung, sondern der Gesetzgebung. (T2) Veröff: JBl 1975,379 = RZ 1975/76 S 177 (krit Morscher)
  • 8 Ob 79/75
    Entscheidungstext OGH 14.05.1975 8 Ob 79/75
    Veröff: EvBl 1976/22 S 44 = RZ 1976/2 S 15
  • 1 Ob 222/75
    Entscheidungstext OGH 29.10.1975 1 Ob 222/75
    nur: Unbefriedigende Gesetzesbestimmungen zu ändern, ist nicht Sache der Rechtsprechung, sondern der Gesetzgebung; die Gerichte haben nur die bestehenden Gesetze anzuwenden; es ist hingegen keineswegs ihre Aufgabe, im Wege der Rechtsfortbildung oder einer allzu weitherzigen Interpretation möglicher Intentionen des Gesetzgebers Gedanken in eine Gesetz zu tragen, die darin nicht enthalten sind (vgl SZ 40/154). (T3)
    Veröff: SZ 48/114 = EvBl 1977/42 S 101
  • 5 Ob 140/75
    Entscheidungstext OGH 04.11.1975 5 Ob 140/75
    nur T3; Beisatz: Hier Pflicht zur vollständigen Entscheidungsbegründung, auch wenn das entscheidende Gericht an die rechtliche Beurteilung eines Aufhebungsbeschlusses gebunden ist. (T4)
    Veröff: RZ 1976/45 S 77
  • 4 Ob 16/78
    Entscheidungstext OGH 06.06.1978 4 Ob 16/78
    nur T3; Veröff: EvBl 1971/35 S 97
  • 3 Ob 515/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 515/80
    nur T2; Veröff: SZ 54/40 = EvBl 1981/167 S 490 = JBl 1982,99 = ÖA 1983,47
  • 7 Ob 65/80
    Entscheidungstext OGH 25.06.1981 7 Ob 65/80
    nur T2
  • 4 Ob 156/80
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 4 Ob 156/80
    nur T3; Beisatz: § 4 Abs 2 DHG. (T5)
    Veröff: SZ 54/120 = EvBl 1981/237 S 662 = Arb 10015
  • 7 Ob 5/82
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 7 Ob 5/82
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 4/83
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 4/83
    nur T2
  • 4 Ob 353/83
    Entscheidungstext OGH 14.06.1983 4 Ob 353/83
    nur T2; Veröff: ÖBl 1984,14
  • 1 Ob 604/84
    Entscheidungstext OGH 27.06.1984 1 Ob 604/84
    nur: Als maßgebend kann vielmehr nur der objektive Sinn eines gehörig kundgemachten Gesetzeswortlautes angesehen werden (SZ 41/119). (T6)
    nur T1
    Veröff: EvBl 1984/133 S 519
  • 4 Ob 27/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1985 4 Ob 27/85
    nur T1; nur T2; Beisatz: Hier Kollektivvertrag. (T7)
    Veröff: Arb 10447
  • 2 Ob 80/90
    Entscheidungstext OGH 21.11.1990 2 Ob 80/90
    nur T2
  • 4 Ob 541/91
    Entscheidungstext OGH 24.09.1991 4 Ob 541/91
    nur T2; Veröff: SZ 64/161 = ÖA 1992,60
  • 4 Ob 542/91
    Entscheidungstext OGH 24.09.1991 4 Ob 542/91
    nur T2; Veröff: NZ 1992,270 = ÖA 1992,92
  • 6 Ob 2325/96x
    Entscheidungstext OGH 05.12.1996 6 Ob 2325/96x
    nur T3
  • 9 Ob 96/98b
    Entscheidungstext OGH 01.04.1998 9 Ob 96/98b
    nur T3; Beisatz: Hier: Gleichstellung von Ehe und Lebensgemeinschaft. (T8)
  • 10 ObS 245/98x
    Entscheidungstext OGH 18.08.1998 10 ObS 245/98x
    nur T2
  • 10 ObS 392/98i
    Entscheidungstext OGH 01.12.1998 10 ObS 392/98i
    nur T2
  • 7 Ob 246/99y
    Entscheidungstext OGH 10.11.1999 7 Ob 246/99y
    Auch; Beisatz: Dass es durch Mehrfachauszahlungen seitens der Einlagensicherungseinrichtung nach § 93 BWG "zwangsläufig zu einer Mehrbelastung des Kreditinstitutes (beziehungsweise der Konkursmasse) kommen muss", mag zutreffen, ist jedoch eine vom Gesetzgeber (offenbar bewusst) in Kauf genommene Folge, die hintanzuhalten wohl nicht Aufgabe der diese Rechtsnorm anwendenden Gerichte und ihrer Rechtsprechung sein kann. (T9)
    Veröff: SZ 72/170
  • 6 Ob 240/99h
    Entscheidungstext OGH 11.11.1999 6 Ob 240/99h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: §§ 12,13 1. Euro-JuBe Euro-Umstellung. (T10)
    Veröff: SZ 72/176
  • 8 ObA 30/00w
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 8 ObA 30/00w
    Vgl; nur T3; Beis wie T7
  • 10 ObS 252/01h
    Entscheidungstext OGH 04.09.2001 10 ObS 252/01h
    Auch; nur T3
  • 6 Ob 251/01g
    Entscheidungstext OGH 18.10.2001 6 Ob 251/01g
    nur T2
  • 10 ObS 24/02f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 10 ObS 24/02f
    Auch; nur T3
  • 10 ObS 226/01k
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 ObS 226/01k
    Auch; nur T3
  • 5 Ob 36/02h
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 36/02h
    nur T2
  • 9 ObA 289/01t
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 9 ObA 289/01t
    nur T2
  • 10 ObS 146/02x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 ObS 146/02x
    Auch; Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung nur T11 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T2 wurde gelöscht. - April 2022 (T11)
    Beisatz: Es ist nicht Aufgabe der Gerichte, durch zu weitherzige Interpretation rechtspolitische Aspekte zu berücksichtigen, die den Gesetzgeber bisher (bewusst oder unbewusst) nicht veranlasst haben, Gesetzesänderungen vorzunehmen. (T12)
  • 8 ObS 13/03z
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 8 ObS 13/03z
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Europarechtswidrige Bestimmung des § 1 Abs 6 Z 3 IESG. (T13)
    Veröff: SZ 2004/67
  • 8 ObA 42/05t
    Entscheidungstext OGH 08.09.2005 8 ObA 42/05t
    Ähnlich; nur T2; Beis wie T7
  • 6 Ob 92/07h
    Entscheidungstext OGH 25.05.2007 6 Ob 92/07h
    Auch; nur T11; Beisatz: Hier: § 5 Z 7 GenG. (T14)
    Veröff: SZ 2007/87
  • 9 ObA 52/07y
    Entscheidungstext OGH 20.08.2008 9 ObA 52/07y
    Vgl auch; Beisatz: Verändern sich die tatsächlichen Umstände dergestalt, dass die Regelungen der Kollektivverträge unzweckmäßig oder unbefriedigend werden, so sind nicht die Gerichte, sondern die Kollektivvertragsparteien gehalten, den Kollektivvertrag zu ändern. Gleiches muss für die Parteien einer Betriebsvereinbarung gelten. (T15)
  • 6 Ob 200/08t
    Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 200/08t
    Auch; Beisatz: Hier: § 42 KBGG idF BGBl I 2007/76. (T16)
  • 6 Ob 219/08m
    Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 219/08m
    Auch; Beis wie T16
  • 8 ObA 74/09d
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 ObA 74/09d
    Auch; nur T2
  • 8 ObA 54/10i
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 ObA 54/10i
    Vgl; nur T2; Beis wie T7
  • 9 ObA 53/11a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 ObA 53/11a
    Auch
  • 9 ObA 112/11b
    Entscheidungstext OGH 25.10.2011 9 ObA 112/11b
    Auch; nur T2; Beis wie T7; Beis wie T15 nur: Verändern sich die tatsächlichen Umstände dergestalt, dass die Regelungen der Kollektivverträge unzweckmäßig oder unbefriedigend werden, so sind nicht die Gerichte, sondern die Kollektivvertragsparteien gehalten, den Kollektivvertrag zu ändern. (T17)
  • 2 Ob 131/11w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 2 Ob 131/11w
    Auch
  • 9 Ob 65/11s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 Ob 65/11s
    nur T2
    Veröff: SZ 2012/23
  • 2 Ob 165/13y
    Entscheidungstext OGH 14.11.2013 2 Ob 165/13y
    Beisatz: Hier: Problematik des Mietzinsminderungsanspruchs nach Mängelbehebung durch den Mieter; keine analoge Anwendung des § 1096 ABGB mangels planwidriger Gesetzeslücke. Mit ausführlicher Darstellung der Gesetzesmaterialien zur WRN 2006. (T18)
  • 9 Ob 27/14g
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 9 Ob 27/14g
    nur T2
  • 6 Ob 187/14i
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 6 Ob 187/14i
    Vgl auch; Beisatz: Eine Analogie ist jedenfalls dann unzulässig, wenn Gesetzeswortlaut und klare gesetzgeberische Absicht in die Gegenrichtung weisen. (T19)
    Beisatz: Hier: Keine analoge Anwendung des § 1 Abs 1 lit b NotariatsaktG auf Darlehensverträge zwischen Lebensgefährten. (T20)
  • 10 ObS 17/15w
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 10 ObS 17/15w
    Auch; Veröff: SZ 2015/43
  • 6 Ob 30/15b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 30/15b
    Vgl auch; nur T19; Beisatz: Hier: § 23 MedienG (T21)
  • 2 Ob 207/14a
    Entscheidungstext OGH 19.11.2015 2 Ob 207/14a
    Vgl; Beisatz: Dem Quotenvorrecht der Sozialversicherungsträger seine „Schärfe“ zu nehmen, ist in erster Linie eine rechtspolitische Frage und damit Aufgabe des Gesetzgebers und nicht Sache der Rechtsprechung. (T22)
  • 10 ObS 23/16d
    Entscheidungstext OGH 13.04.2016 10 ObS 23/16d
    Auch
  • 10 Ob 64/17k
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 10 Ob 64/17k
    Auch
  • 8 Ob 79/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 79/18b
    nur T3
  • 7 Ob 19/19y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 7 Ob 19/19y
    Vgl
  • 5 Ob 19/19h
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 19/19h
    nur T2
  • 5 Ob 70/19h
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 70/19h
    Auch
  • 9 ObA 87/19p
    Entscheidungstext OGH 23.07.2019 9 ObA 87/19p
    Auch; nur T11
  • 2 Ob 35/20s
    Entscheidungstext OGH 07.04.2020 2 Ob 35/20s
    nur T2; Beisatz: Eine teleologische Reduktion ist – ebenso wie eine Analogie – unzulässig, wenn Gesetzeswortlaut und klare gesetzgeberische Absicht in die Gegenrichtung weisen. (T23)
    Beisatz: Hier: Erfordernis des eigenhändig geschriebenen Zeugenzusatzes in § 579 Abs 2 ABGB idF ErbRÄG 2015. (T24)
  • 9 ObA 93/20x
    Entscheidungstext OGH 17.12.2020 9 ObA 93/20x
    Beisatz: Hier: Erschwernisabgeltung in Wiener Vertragsbedienstetenordnung 1995 nicht vorgesehen. (T25)
  • 9 ObA 103/20t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2020 9 ObA 103/20t
    Beis wie T25
  • 2 Ob 85/21w
    Entscheidungstext OGH 05.08.2021 2 Ob 85/21w
    vgl; Beisatz wie T19
    Anm: Veröff: SZ 2021/77
  • 10 ObS 176/21m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2022 10 ObS 176/21m
    nur T2; nur T3
  • 5 Ob 95/22i
    Entscheidungstext OGH 22.08.2022 5 Ob 95/22i
    Beis wie T23; Beisatz: Hier: Einmalige Anmerkung der beabsichtigten Veräußerung gemäß § 53 Abs 4 GBG. (T26)
  • 10 ObS 119/22f
    Entscheidungstext OGH 18.10.2022 10 ObS 119/22f
    Vgl
  • 3 Ob 112/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.06.2023 3 Ob 112/23a
    vgl; Beisatz nur wie T23
    Beisatz: Hier: § 4 Abs 3 NWG beruht auf dem klaren Willen des Gesetzgebers, dort keinen Notweg zu ermöglichen, wo dieser in die häusliche Privatsphäre eingriffe. (T27)
  • 9 ObA 57/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.09.2024 9 ObA 57/24h
    Beisatz: Hier: § 1159 Abs 2 ABGB im Zusammenhang mit der Behauptungs- und Beweislast für das Vorliegen eines "Saisonbetriebs" im Sinne des § 53 Abs 6 des Arbeitsverfassungsgesetzes. (T28)
  • 9 ObA 94/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2025 9 ObA 94/24z
    Beisatz: Hier: Auch bei internationalen Dienstverhältnissen ist für die Anwendung der Regelungen des allgemeinen Kündigungsschutzes ein in Österreich gelegener Betrieb erforderlich. Ob dieses Konzept in seiner derzeitigen Ausprägung noch zeitgemäß ist und den Anforderungen der modernen digitalisierten Arbeitswelt entspricht, ist nicht von den Gerichten zu beantworten. (T29)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0008880

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.07.2025

Dokumentnummer

JJR_19720405_OGH0002_0010OB00060_7200000_002