Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 6Ob443/59 6Ob100/71 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034206

Geschäftszahl

6Ob443/59; 6Ob100/71; 7Ob620/95; 9Ob253/99t; 7Ob74/13b

Entscheidungsdatum

13.01.1960

Norm

ABGB §1486 Z1

Rechtssatz

Die Verjährung einer Forderung für den Werklohn in einem geschäftlichen Betrieb - wenn keine anderen Vereinbarungen vorliegen - beginnt grundsätzlich in dem Zeitpunkt zu laufen, in dem die Rechnungslegung objektiv möglich ist. Dieser Zeitpunkt fällt praktisch mit der Vollendung des Werkes zusammen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 443/59
    Entscheidungstext OGH 13.01.1960 6 Ob 443/59
  • 6 Ob 100/71
    Entscheidungstext OGH 05.05.1971 6 Ob 100/71
    nur: Die Verjährung einer Forderung für den Werklohn in einem geschäftlichen Betrieb - wenn keine anderen Vereinbarungen vorliegen - beginnt grundsätzlich in dem Zeitpunkt zu laufen, in dem die Rechnungslegung objektiv möglich ist. (T1)
  • 7 Ob 620/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1996 7 Ob 620/95
    nur T1
  • 9 Ob 253/99t
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 253/99t
    Vgl; nur T1
  • 7 Ob 74/13b
    Entscheidungstext OGH 17.09.2013 7 Ob 74/13b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0034206

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.12.2013

Dokumentnummer

JJR_19600113_OGH0002_0060OB00443_5900000_001

Rechtssatz für 5Ob211/70 5Ob311/80 (5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021965

Geschäftszahl

5Ob211/70; 5Ob311/80 (5Ob312/80); 5Ob42/82; 1Ob641/83; 2Ob721/86; 7Ob624/95; 1Ob2303/96z; 9Ob253/99t; 4Ob262/14d; 4Ob166/18t

Entscheidungsdatum

30.09.1970

Norm

ABGB §1170
ABGB §1478

Rechtssatz

Der Unternehmer darf zwar, wenn kein fixes Pauschalentgelt vereinbart wurde (das bei Vollendung des Werkes fällig ist), die Fälligkeit des Entgelts und damit den Beginn der Verjährung nicht dadurch hinausschieben, daß er die Rechnungslegung ungebührlich verzögert. Es ist ihm dafür jedoch so viel Zeit einzuräumen, als nach der Art des Geschäftes, der Geschäftsbranche, der Saison, der räumlichen Entfernung, einer allfälligen Gepflogenheit und dergleichen mehr der objektiven Verkehrsübung entspricht. Es ist durchaus angemessen, wenn ein Bauunternehmer Bauten, die mit Mitteln des WWF errichtet wurden, zuerst dem Fonds gegenüber abrechnet, da ja die Möglichkeit besteht, daß dieser die ganzen Kosten anerkennt. Wenn er nach dieser Rechnungslegung hinsichtlich der vom Fonds nicht anerkannten Beträge den Auftraggebern Rechnung legt, so ist dies als rechtzeitig anzusehen. Damit wird seine Restforderung fällig gestellt und beginnt die Verjährung zu laufen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 211/70
    Entscheidungstext OGH 30.09.1970 5 Ob 211/70
    Veröff: MietSlg 22186
  • 5 Ob 311/80
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 5 Ob 311/80
    nur: Der Unternehmer darf zwar, wenn kein fixes Pauschalentgelt vereinbart wurde (das bei Vollendung des Werkes fällig ist), die Fälligkeit des Entgelts und damit den Beginn der Verjährung nicht dadurch hinausschieben, daß er die Rechnungslegung ungebührlich verzögert. (T1) Beisatz: Anders jedoch, wenn der Zeitpunkt der Rechnungslegung durch Vereinbarung bestimmt wurde. (T2) Veröff: JBl 1982,429
  • 5 Ob 42/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 5 Ob 42/82
    Auch; nur: Der Unternehmer darf zwar, wenn kein fixes Pauschalentgelt vereinbart wurde (das bei Vollendung des Werkes fällig ist), die Fälligkeit des Entgelts und damit den Beginn der Verjährung nicht dadurch hinausschieben, daß er die Rechnungslegung ungebührlich verzögert. Es ist ihm dafür jedoch so viel Zeit einzuräumen, als nach der Art des Geschäftes, der Geschäftsbranche, der Saison, der räumlichen Entfernung, einer allfälligen Gepflogenheit und dergleichen mehr der objektiven Verkehrsübung entspricht. (T3)
  • 1 Ob 641/83
    Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 641/83
    Auch; nur T3
  • 2 Ob 721/86
    Entscheidungstext OGH 29.09.1987 2 Ob 721/86
    nur T3; Beisatz: Vierzehn Tage sind ein angemessener Zeitraum. (T4)
  • 7 Ob 624/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1996 7 Ob 624/95
    Auch
  • 1 Ob 2303/96z
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2303/96z
    Auch; nur T3; Beisatz: Es läßt sich keine allgemein gültige Frist festlegen, nach deren Verstreichen die Verjährung jedenfalls beginnt. (T5)
  • 9 Ob 253/99t
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 253/99t
    Vgl auch; nur: Es ist ihm so viel Zeit einzuräumen, als nach der Art des Geschäftes, der Geschäftsbranche, der Saison, der räumlichen Entfernung, einer allfälligen Gepflogenheit und dergleichen mehr der objektiven Verkehrsübung entspricht. (T6) Beis wie T5
  • 4 Ob 262/14d
    Entscheidungstext OGH 20.01.2015 4 Ob 262/14d
    Auch
  • 4 Ob 166/18t
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 4 Ob 166/18t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0021965

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19700930_OGH0002_0050OB00211_7000000_001

Rechtssatz für 1Ob1502/83 2Ob1503/83 1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044197

Geschäftszahl

1Ob1502/83; 2Ob1503/83; 1Ob1510/83; 1Ob1507/83; 4Ob1505/83; 5Ob1516/83; 7Ob1508/84; 1Ob1527/84; 1Ob1535/84; 5Ob1535/84; 7Ob620/95; 1Ob2303/96z; 9Ob253/99t; 2Ob25/02v; 4Ob163/11s; 1Ob121/14x; 5Ob138/15b; 4Ob10/16y; 7Ob15/18h

Entscheidungsdatum

31.08.1983

Norm

ZPO §502 HIII5
ZPO §508a
ABGB §1151 IB

Rechtssatz

Werkvertrag; außerordentliche Revision nicht angenommen: Ablehnung der Mängelbehebung bei Werkvertrag bewirkt Fälligkeit des Werklohnes.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1502/83
    Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 1502/83
  • 2 Ob 1503/83
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 1503/83
    nur: Ablehnung der Mängelbehebung bei Werkvertrag bewirkt Fälligkeit des Werklohnes. (T1)
    Beisatz: Ob die Erklärung des Bestellers im konkreten Fall als Nichtzulassung der Verbesserung aufzufassen ist, ist keine Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 4 Z 1 ZPO. (T2)
  • 1 Ob 1510/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 1510/83
    Beisatz: Abgrenzung Kauf - Werkvertrag bei Herstellung nach den individuellen Bedürfnissen des Auftraggebers eindeutig. (T3)
  • 1 Ob 1507/83
    Entscheidungstext OGH 09.11.1983 1 Ob 1507/83
    Beisatz: Besteller darf bis zur Behebung der Mängel des Werkes den gesamten aushaftenden Betrag zurückbehalten. (T4)
  • 4 Ob 1505/83
    Entscheidungstext OGH 28.11.1983 4 Ob 1505/83
    Beisatz: Beweislastumkehr nach § 1298 ABGB. (T5)
  • 5 Ob 1516/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 5 Ob 1516/83
    Beisatz: Beginn des Laufes der Verjährungsfrist für Werklohnforderungen. (T6)
  • 7 Ob 1508/84
    Entscheidungstext OGH 28.06.1984 7 Ob 1508/84
    Beisatz: Mangelnde Fälligkeit des Werklohnes wegen Mängel am Werk. (T7)
  • 1 Ob 1527/84
    Entscheidungstext OGH 19.09.1984 1 Ob 1527/84
    Beisatz: Anspruch nach § 1168 Abs 1 ABGB bei grundloser Abbestellung des Werks. (T8)
  • 1 Ob 1535/84
    Entscheidungstext OGH 26.11.1984 1 Ob 1535/84
    Beisatz: Warnpflicht des Unternehmers. (T9)
  • 5 Ob 1535/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 5 Ob 1535/84
  • 7 Ob 620/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1996 7 Ob 620/95
    Vgl auch; Beisatz: Bei der Beurteilung der Frage, wann die Rechnungslegung objektiv möglich gewesen wäre, kommt es auf die Umstände des Einzelfalles an. (T10)
    Beisatz: Hier: Rekurs an den Obersten Gerichtshof. (T11)
  • 1 Ob 2303/96z
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2303/96z
    Beis wie T6; Beis wie T11
  • 9 Ob 253/99t
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 253/99t
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 25/02v
    Entscheidungstext OGH 13.02.2002 2 Ob 25/02v
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 163/11s
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 163/11s
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Keine endgültige Verweigerung der Verbesserung durch den Werkbesteller. (T12)
  • 1 Ob 121/14x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 121/14x
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Veröff: SZ 2014/95
  • 5 Ob 138/15b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 5 Ob 138/15b
    Beis wie T2
  • 4 Ob 10/16y
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 10/16y
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 15/18h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 15/18h
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0044197

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19830831_OGH0002_0010OB01502_8300000_001

Rechtssatz für 2Ob588/87 9Ob253/99t 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021608

Geschäftszahl

2Ob588/87; 9Ob253/99t; 2Ob25/02v; 6Ob236/15x

Entscheidungsdatum

11.12.1987

Norm

ABGB §1151 IB
ABGB §1170

Rechtssatz

Wird ein Werkvertrag einer Ingenieursgemeinschaft nicht (gänzlich) erfüllt, ist zu klären, ob und wann sie im Hinblick auf die Verkehrsübung oder die bei Großprojekten zu erwägenden, organisatorischen und budgetären Verzögerungen in der Weiterführung und Ausführung erkennen konnte, daß der Werkbesteller das Werk bereits für vollendet hält oder die Vollendung offenbar nicht mehr will. Mit diesem Zeitpunkt hätte die ihre Werklohnforderung verrechnen und binnen der anschließenden dreijährigen Verjährungsfrist gerichtlich geltend machen müssen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 588/87
    Entscheidungstext OGH 11.12.1987 2 Ob 588/87
    Veröff: WBl 1988,205
  • 9 Ob 253/99t
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 253/99t
    Vgl auch; Beisatz: Es kommt darauf an, ob und wann der Unternehmer aufgrund der Umstände des Falles erkennen konnte, dass der Werkbesteller das Werk bereits für vollendet hält oder die Vollendung offenbar nicht mehr will. (T1)
  • 2 Ob 25/02v
    Entscheidungstext OGH 13.02.2002 2 Ob 25/02v
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 236/15x
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 6 Ob 236/15x
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0021608

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.02.2016

Dokumentnummer

JJR_19871211_OGH0002_0020OB00588_8700000_001

Entscheidungstext 9Ob253/99t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

9Ob253/99t

Entscheidungsdatum

03.11.1999

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Maier als Vorsitzenden und die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Steinbauer, Dr. Spenling, Dr. Hradil und Dr. Hopf als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei B***** GmbH & Co KG, ***** vertreten durch Dr. Siegfried Dillersberger und andere, Rechtsanwälte in Kufstein, wider die beklagte Partei H***** & H***** OHG, *****vertreten durch Dr. Herbert Gugglberger, Rechtsanwalt in Hopfgarten, wegen S 678.496,30 sA, über die außerordentliche Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht vom 23. April 1999, GZ 4 R 72/99s-42, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Ob die klagende Partei auch 1993 noch der subjektiven Meinung war, dass ihre Leistungen noch nicht insgesamt erbracht sind, ist nicht entscheidend, weil es darauf ankommt, wann die Rechnungslegung objektiv möglich war (7 Ob 620/95, 1 Ob 2303/96z; 4 Ob 2265/96h ua). Im Rahmen der objektiven Beurteilung ist die Ansicht des Berufungsgerichtes, dass die klagende Partei im Dezember 1993 nicht mehr der Meinung sein konnte, die Restarbeiten würden noch verlangt werden, nicht aktenwidrig.

War der Auftrag an die Klägerin noch nicht zur Gänze erfüllt, da neun Wärmezähler noch nicht montiert waren, kommt es darauf an, ob und wann die klagende Partei aufgrund der Umstände des Falles erkennen konnte, dass die beklagte Partei das Werk bereits für vollendet hält oder die Vollendung offenbar nicht mehr will (2 Ob 588/87). Ab diesem Zeitpunkt begann die Verjährung nach Ablauf einer angemessenen Frist zu laufen, innerhalb derer die Rechnungslegung objektiv möglich gewesen wäre. Ihre Dauer wird durch die Verkehrsübung bestimmt, die ihrerseits wieder von den Umständen des Einzelfalles abhängig ist. Danach lässt sich eine allgemein gültige Frist nicht festlegen (7 Ob 620/95; 2 Ob 2254/96a, 1 Ob 2303/96z).

Da die Arbeiten der klagenden Partei im Mai 1992 mit Ausnahme der Komplettierung von top Nr 5 (diesbzüglich war die Klägerin bereits 1991 beauftragt worden, die Anschlüsse zwar zu verlegen, aber blind zu verschließen und weitere Angaben abzuwarten) und des Einbaues der neun Wärmemengenzähler abgeschlossen waren, ist es keine krasse Fehlbeurteilung, dass die Klägerin im Dezember 1993, sohin rund eineinhalb Jahre nach dem bisherigen Abschluss ihrer Arbeiten, nicht mehr der Meinung sein durfte, die Restarbeiten würden noch verlangt werden, was ja durch ihren eigenen Entschluss dokumentiert wird, Ende 1993 eine Rechnung zu erstellen. Die Einräumung einer Frist von einem Monat lässt ebenfalls einen Rechtsirrtum nicht erkennen, zumal die Umstände des Einzelfalles mangels einer generell gültigen Frist für deren Bestimmung entscheidend waren. Da bereits rund eineinhalb Jahre nach dem Abschluss der Arbeiten vergangen waren und im Oktober 1991 eine grobe Kostenschätzung angestellt worden war, sohin gewisse Vorarbeiten verwertet werden konnten, grundsätzlich nur eine gewisse, wenn auch kurze Zeit für die Erstellung von Abrechnungen einzuräumen ist (2 Ob 721/86) und das Berufungsgericht ja davon ausging, dass auch zum Zeitpunkt des Entschlusses zur Abrechnung im Dezember 1993 dieser Entschluss bereits überfällig war und bereits früher hätte gefasst werden müssen, lag die Bestimmung der Frist von einem Monat im Rahmen des durch die Umstände des Einzelfalles bestimmten Ermessens des Berufungsgerichtes. Die in verschiedenen Einzelfällen ergangenen beispielsweise zugrundegelegten Fristen von einem Monat (4 Ob 2265/96h), drei bis vier Monate (7 Ob 620/95), 14 Tage (2 Ob 721/86) können daher nicht verallgemeinert werden und sind nicht bindend.

Anmerkung

E55913 09A02539

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:0090OB00253.99T.1103.000

Dokumentnummer

JJT_19991103_OGH0002_0090OB00253_99T0000_000