Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 8Ob16/79 1Ob612/79 5Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043162

Geschäftszahl

8Ob16/79; 1Ob612/79; 5Ob644/79; 5Ob655/81; 7Ob791/81; 1Ob807/82 (1Ob808/82); 7Ob732/82; 7Ob557/85; 8Ob563/86; 7Ob615/86; 7Ob529/88; 1Ob566/95; 8ObA248/97x; 8ObA403/97s; 8ObA86/98z; 8ObA266/98w; 9ObA275/98a; 9ObA350/98f; 9ObA129/99g; 9ObA148/99a; 8ObA293/99t; 9ObA232/00h; 10Ob298/00x; 8ObA212/00k; 9ObA28/01k; 9ObA155/02p; 10ObS302/02p; 10Ob311/02m; 9ObA10/03s; 10ObS96/03w; 3Ob258/04v; 9ObA173/05i; 9ObA31/06h; 2Ob227/05d; 6Ob189/07y; 6Ob40/08p; 7Ob234/08z; 5Ob50/09b; 5Ob111/09y; 1Ob122/09m; 8Ob45/09i; 9Ob20/10x; 4Ob214/10i; 5Ob191/10i; 1Ob54/11i; 9Ob40/10p; 9Ob64/10t; 10Ob20/11f; 6Ob2/12f; 7Ob236/11y; 3Ob230/11m; 4Ob196/11v; 2Ob202/11m; 2Ob119/12g; 4Ob196/12w; 4Ob36/13t; 8Ob19/14y; 7Ob16/15a; 9ObA78/15h; 5Ob161/15k; 6Ob17/17v; 7Ob37/17t; 7Ob59/17b; 8ObA65/18v; 4Ob164/18y; 5Ob71/19f; 3Ob31/20k; 9ObA99/20d

Entscheidungsdatum

29.03.1979

Norm

ZPO §503 Z2 C3c

Rechtssatz

Das Berufungsgericht ist nicht verpflichtet, sich im Rahmen der Überprüfung der vom Erstgericht getroffenen Sachverhaltsfeststellungen mit jedem einzelnen Beweisergebnis beziehungsweise mit jedem einzelnen Argument des Berufungswerbers auseinanderzusetzen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 16/79
    Entscheidungstext OGH 29.03.1979 8 Ob 16/79
  • 1 Ob 612/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 612/79
    Beisatz: Wenn keine Bedenken gegen Beweiswürdigung. (T1)
  • 5 Ob 644/79
    Entscheidungstext OGH 28.08.1979 5 Ob 644/79
  • 5 Ob 655/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 5 Ob 655/81
  • 7 Ob 791/81
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 7 Ob 791/81
  • 1 Ob 807/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 1 Ob 807/82
    Auch
  • 7 Ob 732/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 732/82
  • 7 Ob 557/85
    Entscheidungstext OGH 30.05.1985 7 Ob 557/85
    Auch
  • 8 Ob 563/86
    Entscheidungstext OGH 07.05.1986 8 Ob 563/86
  • 7 Ob 615/86
    Entscheidungstext OGH 02.10.1986 7 Ob 615/86
  • 7 Ob 529/88
    Entscheidungstext OGH 28.04.1988 7 Ob 529/88
  • 1 Ob 566/95
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 566/95
    Auch
  • 8 ObA 248/97x
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 8 ObA 248/97x
    Auch
  • 8 ObA 403/97s
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 8 ObA 403/97s
  • 8 ObA 86/98z
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 ObA 86/98z
  • 8 ObA 266/98w
    Entscheidungstext OGH 22.10.1998 8 ObA 266/98w
  • 9 ObA 275/98a
    Entscheidungstext OGH 25.11.1998 9 ObA 275/98a
    Auch
  • 9 ObA 350/98f
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 350/98f
  • 9 ObA 129/99g
    Entscheidungstext OGH 09.07.1999 9 ObA 129/99g
  • 9 ObA 148/99a
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 9 ObA 148/99a
  • 8 ObA 293/99t
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 8 ObA 293/99t
    Beisatz: Bei nachvollziehbaren Überlegungen des Berufungsgerichtes. (T2)
  • 9 ObA 232/00h
    Entscheidungstext OGH 04.10.2000 9 ObA 232/00h
  • 10 Ob 298/00x
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 Ob 298/00x
    Vgl auch
  • 8 ObA 212/00k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 8 ObA 212/00k
  • 9 ObA 28/01k
    Entscheidungstext OGH 25.04.2001 9 ObA 28/01k
  • 9 ObA 155/02p
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 155/02p
    Beisatz: Ein Mangel des Berufungsverfahrens läge nur vor, wenn sich das Berufungsgericht mit der Beweisrüge überhaupt nicht auseinandergesetzt hätte. (T3)
  • 10 ObS 302/02p
    Entscheidungstext OGH 17.09.2002 10 ObS 302/02p
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 10 Ob 311/02m
    Entscheidungstext OGH 12.11.2002 10 Ob 311/02m
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 10/03s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2003 9 ObA 10/03s
    Auch; Beis wie T3
  • 10 ObS 96/03w
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 ObS 96/03w
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 258/04v
    Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 258/04v
  • 9 ObA 173/05i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2005 9 ObA 173/05i
  • 9 ObA 31/06h
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 9 ObA 31/06h
    Beis wie T3
  • 2 Ob 227/05d
    Entscheidungstext OGH 12.04.2007 2 Ob 227/05d
  • 6 Ob 189/07y
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 189/07y
  • 6 Ob 40/08p
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 40/08p
  • 7 Ob 234/08z
    Entscheidungstext OGH 05.11.2008 7 Ob 234/08z
  • 5 Ob 50/09b
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 50/09b
  • 5 Ob 111/09y
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 111/09y
    Vgl; Beisatz: Die Entscheidung des Berufungsgerichts über eine Beweisrüge ist schon dann mängelfrei, wenn es dazu nachvollziehbare Überlegungen anstellt und in seinem Urteil festhält. (T4)
  • 1 Ob 122/09m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2009 1 Ob 122/09m
    Auch
  • 8 Ob 45/09i
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 8 Ob 45/09i
    Auch; Veröff: SZ 2009/153
  • 9 Ob 20/10x
    Entscheidungstext OGH 24.03.2010 9 Ob 20/10x
    Auch; Beis wie T2
  • 4 Ob 214/10i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 214/10i
    Auch
  • 5 Ob 191/10i
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 191/10i
  • 1 Ob 54/11i
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 54/11i
  • 9 Ob 40/10p
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 Ob 40/10p
    Beis wie T4
  • 9 Ob 64/10t
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 64/10t
  • 10 Ob 20/11f
    Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 20/11f
    Auch
  • 6 Ob 2/12f
    Entscheidungstext OGH 12.01.2012 6 Ob 2/12f
    Vgl; Beis wie T4
  • 7 Ob 236/11y
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 236/11y
    Auch
  • 3 Ob 230/11m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 230/11m
  • 4 Ob 196/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 196/11v
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 202/11m
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 202/11m
    Veröff: SZ 2012/94
  • 2 Ob 119/12g
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 2 Ob 119/12g
    Auch
  • 4 Ob 196/12w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 196/12w
    Auch
  • 4 Ob 36/13t
    Entscheidungstext OGH 18.06.2013 4 Ob 36/13t
  • 8 Ob 19/14y
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 19/14y
    Beis wie T4
  • 7 Ob 16/15a
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 16/15a
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 78/15h
    Entscheidungstext OGH 24.06.2015 9 ObA 78/15h
    Vgl
  • 5 Ob 161/15k
    Entscheidungstext OGH 22.03.2016 5 Ob 161/15k
  • 6 Ob 17/17v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 17/17v
    Auch; Beisatz: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat zudem wiederholt ausgesprochen, dass die sich aus Art 6 EMRK ergebende Pflicht zur Begründung von Gerichtsentscheidungen nicht so weit verstanden werden kann, dass das Gericht auf jedes einzelne Argument einer Partei eine detaillierte Antwort geben müsste; die Anforderungen an die Begründungspflicht sind zudem sehr stark vom Einzelfall abhängig. (T5)
  • 7 Ob 37/17t
    Entscheidungstext OGH 21.09.2017 7 Ob 37/17t
    Auch
  • 7 Ob 59/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 59/17b
    Auch
  • 8 ObA 65/18v
    Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 ObA 65/18v
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 164/18y
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 164/18y
  • 5 Ob 71/19f
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 71/19f
    Beis wie T4
  • 3 Ob 31/20k
    Entscheidungstext OGH 23.06.2020 3 Ob 31/20k
    Beis wie T4
  • 9 ObA 99/20d
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 9 ObA 99/20d
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0043162

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.02.2021

Dokumentnummer

JJR_19790329_OGH0002_0080OB00016_7900000_001

Rechtssatz für 2Ob554/86 9ObA279/88 (9O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0051727

Geschäftszahl

2Ob554/86; 9ObA279/88 (9ObA280/88); 9ObA151/90; 9ObA55/92; 9ObA146/93; 9ObA297/93; 9ObA142/97s; 9ObA347/97p; 9ObA348/97k; 9ObA108/98t; 9ObA113/98b; 9ObA261/98t; 9ObA300/98b; 9ObA145/99k; 9ObA148/99a; 9ObA197/00m; 9ObA174/01f; 8ObA177/02s; 8ObA25/02p; 9ObA223/02p; 9ObA8/05z; 9ObA61/07x; 9ObA30/09s; 8ObA59/10z; 8ObA45/11t; 9ObA54/12z; 9ObA148/12y; 9ObA133/14w; 9ObA13/16a; 8ObA50/18p

Entscheidungsdatum

28.10.1986

Norm

ArbVG §105 Abs3 Z2

Rechtssatz

Eine Beeinträchtigung wesentlicher Interessen des Arbeitnehmers ist bereits gegeben, wenn durch die Kündigung eine bloß finanzielle Schlechterstellung verursacht wird; es muss die Kündigung nicht mehr die Existenzgrundlage durch dauernde Arbeitslosigkeit gefährden. Schon der Verlust eines wesentlichen Vorteils aus dem Arbeitsverhältnis rechtfertigt auf Seiten des Arbeitnehmers den Schutz nach § 105 Abs 3 Z 2 ArbVG und zwar auch dann, wenn der Lebensunterhalt des Gekündigten anderwärts ausreichend gesichert ist.

VwGH vom 28.06.1977, 2300/75; Veröff: Arb 9599 = ZAS 1978/25 S 188 (Floretta)

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 554/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 554/86
    nur: Eine Beeinträchtigung wesentlicher Interessen des Arbeitnehmers ist bereits gegeben, wenn durch die Kündigung eine bloß finanzielle Schlechterstellung verursacht wird; es muss die Kündigung nicht mehr die Existenzgrundlage durch dauernde Arbeitslosigkeit gefährden. (T1); Veröff: DRdA 1988,229 (Floretta)
  • 9 ObA 279/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 279/88
    Auch; nur T1; Veröff: Arb 10771 = RdW 1989,199
  • 9 ObA 151/90
    Entscheidungstext OGH 27.06.1990 9 ObA 151/90
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 63/119 = Arb 10874
  • 9 ObA 55/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 9 ObA 55/92
    Vgl aber; Beisatz: Gewisse Schwankungen der Einkommenslage muss jeder Arbeitnehmer im Lauf seines Arbeitslebens hinnehmen. (T2); Veröff: SZ 65/43 = WBl 1992,232 = ZAS 1994/4 S 59
  • 9 ObA 146/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 146/93
    Vgl; nur T1; Beisatz: Das Tatbestandsmerkmal der Beeinträchtigung wesentlicher Interessen ist erfüllt, wenn die durch die Kündigung bewirkte finanzielle Schlechterstellung ein solches Ausmaß erreicht, dass sie eine fühlbare, ins Gewicht fallende Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Lage zur Folge hat, ohne dass aber schon eine soziale Notlage oder Existenzgefährdung eintreten müsste. (T3); Veröff: WBl 1994,162 = DRdA 1994,332 (Eypeltauer)
  • 9 ObA 297/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1994 9 ObA 297/93
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 142/97s
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 ObA 142/97s
    Auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 347/97p
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 ObA 347/97p
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Drohende Langzeitarbeitslosigkeit und deutliche Einkommensverluste. (T4)
  • 9 ObA 348/97k
    Entscheidungstext OGH 01.04.1998 9 ObA 348/97k
    Beis wie T3
  • 9 ObA 108/98t
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 ObA 108/98t
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 113/98b
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 ObA 113/98b
    Beisatz: Eine ins Gewicht fallende Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Lage bedingt weder soziale Notlage noch Existenzgefährdung. (T5)
  • 9 ObA 261/98t
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 ObA 261/98t
    Vgl; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Einbußen von unter 10 v.H. rechtfertigen keine Kündigungsanfechtung eine Verdiensteinbuße von 20 v.H. und mehr deutet hingegen auf gewichtige soziale Nachteile hin. (T6)
  • 9 ObA 300/98b
    Entscheidungstext OGH 11.02.1999 9 ObA 300/98b
    nur: Schon der Verlust eines wesentlichen Vorteils aus dem Arbeitsverhältnis rechtfertigt auf Seiten des Arbeitnehmers den Schutz nach § 105 Abs 3 Z 2 ArbVG. (T7)
  • 9 ObA 145/99k
    Entscheidungstext OGH 16.06.1999 9 ObA 145/99k
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Dabei darf nicht übersehen werden, dass mit jeder Kündigung soziale Nachteile für den Arbeitnehmer verbunden sind (Notwendigkeit der Postensuche; Notwendigkeit des Einlebens am neuen Arbeitsplatz etc). Diese "normalen" Nachteile reichen nicht aus, um das Tatbestandselement der "sozial nachteiligen Kündigung" zu erfüllen. Es müssen vielmehr Umstände vorliegen, die über das normale Maß hinaus eine Kündigung für den Arbeitnehmer nachteilig machen. (T8)
  • 9 ObA 148/99a
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 9 ObA 148/99a
    nur T7; Beis wie T4
  • 9 ObA 197/00m
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 ObA 197/00m
    Vgl auch; nur: Eine Beeinträchtigung wesentlicher Interessen des Arbeitnehmers ist bereits gegeben, wenn durch die Kündigung eine bloß finanzielle Schlechterstellung verursacht wird. (T9); Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8
  • 9 ObA 174/01f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2001 9 ObA 174/01f
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beisatz: Bei den Einkommenseinbußen ist nicht auf starre Prozentsätze abzustellen. (T10)
  • 8 ObA 177/02s
    Entscheidungstext OGH 19.08.2002 8 ObA 177/02s
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T8 nur: Es müssen Umstände vorliegen, die über das normale Maß hinaus eine Kündigung für den Arbeitnehmer nachteilig machen. (T11)
  • 8 ObA 25/02p
    Entscheidungstext OGH 19.09.2002 8 ObA 25/02p
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3 nur: Das Tatbestandsmerkmal der Beeinträchtigung wesentlicher Interessen ist erfüllt, wenn die durch die Kündigung bewirkte finanzielle Schlechterstellung ein solches Ausmaß erreicht, dass sie eine fühlbare, ins Gewicht fallende Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Lage zur Folge hat. (T12); Beis wie T8 nur: Mit jeder Kündigung sind soziale Nachteile für den Arbeitnehmer verbunden. Es müssen Umstände vorliegen, die über das normale Maß hinaus eine Kündigung für den Arbeitnehmer nachteilig machen. (T13); Beis wie T10
  • 9 ObA 223/02p
    Entscheidungstext OGH 23.04.2003 9 ObA 223/02p
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T13
  • 9 ObA 8/05z
    Entscheidungstext OGH 30.09.2005 9 ObA 8/05z
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Keine wesentliche Beeinträchtigung, wenn der Kläger trotz einer Brutto-Einkommensverminderung von 40 % weiterhin in der Lage sein wird, nicht nur durchschnittliche, sondern auch darüber liegende Lebensbedürfnisse zu befriedigen. (T14)
  • 9 ObA 61/07x
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 9 ObA 61/07x
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T14; Beisatz: Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass bei einem weit niedrigeren Einkommensniveau als in 9 ObA 8/05z eine Brutto-Einkommensminderung von 47 % eine durchaus fühlbare, ins Gewicht fallende Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Lage des Klägers darstellt. (T15)
  • 9 ObA 30/09s
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 ObA 30/09s
    Vgl aber; Beisatz: Eine finanzielle Schlechterstellung genügt allein für die Tatbestandsmäßigkeit nicht. Diese muss ein solches Ausmaß erreichen, dass sie eine fühlbare, ins Gewicht fallende Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage zur Folge hat, ohne dass aber schon eine soziale Notlage oder eine Existenzgefährdung eintreten müsste. (T16)
  • 8 ObA 59/10z
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 ObA 59/10z
    Vgl; Beis wie T13; Beisatz: Bei der Beurteilung der Beeinträchtigung wesentlicher Interessen nach § 105 Abs 3 Z 2 ArbVG ist im Fall eines gerechtfertigten Wochenpendelns jedenfalls der dafür aufzuwendende finanzielle Mehraufwand zu berücksichtigen. Hat der Arbeitnehmer tatsächlich eine allerdings nachteilige neue Arbeitsstelle angenommen, so sind unabhängig davon seine Arbeitsmarktchancen zum Konkretisierungszeitpunkt zu beurteilen. Bei besonders qualifizierten Tätigkeiten erscheint es dabei gerechtfertigt, die Prüfung allgemein auf solche Tätigkeiten zu beziehen, die der Ausbildung und den Fähigkeiten des Arbeitnehmers entsprechen, und nicht auf die tatsächlich ausgeübte Beschäftigung und die damit verbundene berufliche Stellung zu beschränken. (T17)
  • 8 ObA 45/11t
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 45/11t
    Vgl auch; Beis wie T11
  • 9 ObA 54/12z
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 ObA 54/12z
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8; Beis wie T10; Beisatz: Die prozentuelle Einkommenseinbuße ist auch mit Bezug auf das absolut bezifferte Gesamteinkommen zu sehen. (T18)
  • 9 ObA 148/12y
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 148/12y
    Vgl; Beis wie T10
  • 9 ObA 133/14w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 ObA 133/14w
    Vgl; Beis wie T11
  • 9 ObA 13/16a
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 9 ObA 13/16a
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T8; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 8 ObA 50/18p
    Entscheidungstext OGH 28.08.2018 8 ObA 50/18p
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T16

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0051727

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.10.2018

Dokumentnummer

JJR_19861028_OGH0002_0020OB00554_8600000_004

Rechtssatz für 9ObA2139/96s 9ObA33/97p...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0101805

Geschäftszahl

9ObA2139/96s; 9ObA33/97p; 9ObA148/99a; 9ObA193/00y; 9ObA12/01g; 9ObA19/01m; 8ObA177/01i; 9ObA56/15y; 9ObA30/18d

Entscheidungsdatum

10.07.1996

Norm

ArbVG §105 Abs1
ArbVG §105 Abs4

Rechtssatz

Die Stellungnahme des Betriebsrates ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, die an keine bestimmte Form gebunden und gegenüber dem Betriebsinhaber abzugeben ist. Die Beurteilung des Inhaltes einer solchen Erklärung richtet sich danach, wie die Erklärung objektiv unter Würdigung der dem Betriebsinhaber bekannten Umstände nach Treu und Glauben unter Würdigung der Verkehrssitte aufgefaßt werden muß. Klar und eindeutig muß die Stellungnahme aber zum Ausdruck bringen, ob der Kündigung widersprochen oder zugestimmt wird. Auf die Wortwahl kommt es nicht an. Nur Stellungnahmen, die keinen eindeutigen Erklärungsinhalt wiedergeben, sind dem Stillschweigen gleichzusetzen. (§ 48 ASGG.)

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 2139/96s
    Entscheidungstext OGH 10.07.1996 9 ObA 2139/96s
  • 9 ObA 33/97p
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 ObA 33/97p
    nur: Die Stellungnahme des Betriebsrates ist an keine bestimmte Form gebunden und gegenüber dem Betriebsinhaber abzugeben. Klar und eindeutig muss die Stellungnahme aber zum Ausdruck bringen, ob der Kündigung widersprochen oder zugestimmt wird. Auf die Wortwahl kommt es nicht an. Nur Stellungnahmen, die keinen eindeutigen Erklärungsinhalt wiedergeben, sind dem Stillschweigen gleichzusetzen. (T1); Beisatz: Wendet sich der Betriebsrat nicht ausdrücklich gegen die Entlassung, sondern erklärt er nur, die Zustimmung zur Entlassung zu verweigern, so lässt die Stellungnahme einen Widerspruchswillen mit der erforderlichen Deutlichkeit nicht erkennen; sie ist daher nicht als ausdrücklicher Widerspruch zu werten. (T2)
  • 9 ObA 148/99a
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 9 ObA 148/99a
    Beisatz: Eine bloße "Kenntnisnahme der Kündigungsabsicht" durch den Betriebsrat ist indifferent. (T3)
  • 9 ObA 193/00y
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 9 ObA 193/00y
    nur: Nur Stellungnahmen, die keinen eindeutigen Erklärungsinhalt wiedergeben, sind dem Stillschweigen gleichzusetzen. (T4)
  • 9 ObA 12/01g
    Entscheidungstext OGH 24.01.2001 9 ObA 12/01g
    Auch; nur: Die Stellungnahme des Betriebsrates ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, die an keine bestimmte Form gebunden und gegenüber dem Betriebsinhaber abzugeben ist. Klar und eindeutig muß die Stellungnahme zum Ausdruck bringen, ob der Kündigung widersprochen oder zugestimmt wird. Auf die Wortwahl kommt es nicht an. (T5)
  • 9 ObA 19/01m
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 ObA 19/01m
    nur T4
  • 8 ObA 177/01i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2001 8 ObA 177/01i
    Beisatz: Auf die Motive des Betriebsrates kommt es nicht an. (T6)
  • 9 ObA 56/15y
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 56/15y
    Beisatz: Geprüft werden muss in jedem Fall, ob überhaupt eine klare und eindeutige Zustimmung des Betriebsrats vorliegt. Dieser Prüfung muss die gesamte Erklärung des Betriebsrats zugrunde gelegt werden. Eine vordergründige Zustimmung kann nämlich durch weitere Beifügungen in der Erklärung des Betriebsrats wieder in Frage stehen. (T7)
  • 9 ObA 30/18d
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 ObA 30/18d
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0101805

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19960710_OGH0002_009OBA02139_96S0000_001

Rechtssatz für 8ObA86/98z 9ObA148/99a...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0109949

Geschäftszahl

8ObA86/98z; 9ObA148/99a; 8ObA151/00i; 9ObA141/01b; 9ObA157/03h

Entscheidungsdatum

30.03.1998

Norm

ASGG §58 Abs1
RATG §14 lita

Rechtssatz

Wurde der Streitgegenstand (Anfechtung einer "Motivkündigung gemäß § 105 Abs 3 Z 2 ArbVG) von den Parteien unterschiedlich bewertet und erachteten die vorhergehenden Instanzen in Hinblick auf § 58 Abs 1 ASGG die gemäß § 7 RATG gebotene Bewertung als entbehrlich, ist gemäß § 14 lit a RATG die Bemessungsgrundlage "im Zweifel" mit dreihunderttausend Schilling zu bewerten.

Entscheidungstexte

  • 8 ObA 86/98z
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 ObA 86/98z
  • 9 ObA 148/99a
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 9 ObA 148/99a
    Auch
  • 8 ObA 151/00i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2000 8 ObA 151/00i
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Bewertung Zwischenantrag auf Feststellung. (T1)
  • 9 ObA 141/01b
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 141/01b
    nur: Erachteten die vorhergehenden Instanzen in Hinblick auf § 58 Abs 1 ASGG die gemäß § 7 RATG gebotene Bewertung als entbehrlich, ist gemäß § 14 lit a RATG die Bemessungsgrundlage "im Zweifel" mit dreihunderttausend Schilling zu bewerten. (T2) Beisatz: Hier: Verfahren gemäß § 120 Abs 1 ArbVG. (T3)
  • 9 ObA 157/03h
    Entscheidungstext OGH 21.01.2004 9 ObA 157/03h
    nur T2

Schlagworte

-GZ-
.000,-- S, S 300.000,--

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109949

Im RIS seit

29.04.1998

Zuletzt aktualisiert am

15.07.2014

Dokumentnummer

JJR_19980330_OGH0002_008OBA00086_98Z0000_001