Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob212/33 4Ob12/29 2Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0001181

Geschäftszahl

3Ob212/33; 4Ob12/29; 2Ob319/55; 1Ob927/54; 3Ob151/59; 3Ob57/65; 3Ob181/65; 3Ob34/66; 3Ob29/66; 3Ob103/66; 3Ob57/65; 3Ob11/67; 3Ob59/67; 3Ob79/67; 3Ob89/68; 3Ob76/68; 3Ob8/70; 3Ob76/70; 3Ob104/71 (3Ob105/71); 3Ob142/71; 3Ob49/73; 3Ob121/73; 3Ob187/73; 3Ob140/75 (3Ob147/75); 3Ob145/76; 3Ob134/79; 3Ob169/79; 3Ob52/79; 3Ob43/80; 3Ob77/80; 3Ob11/81; 3Ob143/81; 3Ob66/82; 3Ob179/83; 3Ob156/83; 3Ob26/86 (3Ob44/86, 3Ob45/86); 3Ob1003/88; 3Ob153/87; 3Ob75/88; 3Ob40/89; 3Ob25/94; 3Ob36/94; 3Ob124/97z; 3Ob197/97k; 3Ob233/00m; 3Ob212/01z; 3Ob19/03w; 3Ob119/04b; 3Ob225/04s; 3Ob157/08x

Entscheidungsdatum

14.03.1933

Norm

EO §37 H
ZPO §500 Abs2 IIB1

Rechtssatz

Bei Klagen nach § 37 EO ist der Streitgegenstand, über den das Berufungsgericht entschieden hat, zu bewerten.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 12/29
    Entscheidungstext OGH 15.01.1929 4 Ob 12/29
    Veröff: SZ 11/18
  • 3 Ob 212/33
    Entscheidungstext OGH 14.03.1933 3 Ob 212/33
    Veröff: SZ 15/55
  • 2 Ob 319/55
    Entscheidungstext OGH 25.05.1955 2 Ob 319/55
  • 1 Ob 927/54
    Entscheidungstext OGH 05.06.1955 1 Ob 927/54
    Beisatz: Ebenso bei Impugnationsklagen. (T1)
  • 3 Ob 151/59
    Entscheidungstext OGH 21.04.1959 3 Ob 151/59
    Beisatz: Bei Oppositonsklagen. (T2)
  • 3 Ob 57/65
    Entscheidungstext OGH 12.05.1965 3 Ob 57/65
    Beisatz: Bei mehreren Gegenständen bezüglich jedes einzelnen Gegenstandes. (T3); Veröff: SZ 38/91
  • 3 Ob 181/65
    Entscheidungstext OGH 12.01.1966 3 Ob 181/65
    Beis wie T3
  • 3 Ob 29/66
    Entscheidungstext OGH 09.03.1966 3 Ob 29/66
    Beis wie T3; Beisatz: Anders bei Gesamtsache! (T4)
  • 3 Ob 34/66
    Entscheidungstext OGH 23.03.1966 3 Ob 34/66
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Eine Zusammenrechnung des Wertes dieser miteinander nicht im Zusammenhang stehenden Gegenstände kann nicht vorgenommen werden. Bagatellsachen! (T4); Veröff: EvBl 1967/98 S 103 = SZ 39/54
  • 3 Ob 103/66
    Entscheidungstext OGH 14.09.1966 3 Ob 103/66
    Vgl auch; Beisatz: Auftrag an das Berufungsgericht auszusprechen, ob der Wert jedes einzelnen Pfandgegenstandes S 15.000,-- übersteigt. (T5)
  • 3 Ob 57/65
    Entscheidungstext OGH 12.10.1966 3 Ob 57/65
    Beis wie T3
  • 3 Ob 11/67
    Entscheidungstext OGH 15.02.1967 3 Ob 11/67
    Beis wie T3
  • 3 Ob 59/67
    Entscheidungstext OGH 24.05.1967 3 Ob 59/67
    Beis wie T3
  • 3 Ob 79/67
    Entscheidungstext OGH 02.08.1967 3 Ob 79/67
    Beis wie T3
  • 3 Ob 89/68
    Entscheidungstext OGH 07.08.1968 3 Ob 89/68
  • 3 Ob 76/68
    Entscheidungstext OGH 06.11.1968 3 Ob 76/68
    Beis wie T3
  • 3 Ob 8/70
    Entscheidungstext OGH 18.02.1970 3 Ob 8/70
  • 3 Ob 76/70
    Entscheidungstext OGH 01.07.1970 3 Ob 76/70
    Beisatz: Bei der Exszindierung mehrerer Gegenstände ist der Wert dieser Gegenstände grundsätzlich nicht zusammenzurechnen. Falls es sich jedoch um eine Gesamtsache handelt oder der Klagsgrund derart einen einheitlichen Rechtsgrund darstellt, daß es zu einer divergierenden Entscheidung in Ansehung der einzelnen Gegenstände gar nicht kommen kann, so ist der Wert der Gesamtsache bzw. aller Gegenstände maßgebend. (T6) = EvBl 1970/366 S 639
  • 3 Ob 104/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 3 Ob 104/71
    Beis wie T6
  • 3 Ob 142/71
    Entscheidungstext OGH 20.01.1972 3 Ob 142/71
    Beis wie T3
  • 3 Ob 49/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 3 Ob 49/73
  • 3 Ob 121/73
    Entscheidungstext OGH 12.07.1973 3 Ob 121/73
    Beis wie T3
  • 3 Ob 187/73
    Entscheidungstext OGH 23.10.1973 3 Ob 187/73
    Beis wie T6; Beisatz hier: Zu § 502 Abs 2 Z 3 ZPO. (T7)
  • 3 Ob 140/75
    Entscheidungstext OGH 24.06.1975 3 Ob 140/75
    Beis wie T3
  • 3 Ob 145/76
    Entscheidungstext OGH 29.10.1976 3 Ob 145/76
  • 3 Ob 134/79
    Entscheidungstext OGH 10.10.1979 3 Ob 134/79
    Auch; Beis wie T6
  • 3 Ob 169/79
    Entscheidungstext OGH 27.02.1980 3 Ob 169/79
    Beis wie T3
  • 3 Ob 52/79
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Ob 52/79
    Beisatz: Auch bei einer Widerspruchsklage gegen eine auf Grund einer gerichtlichen Aufkündigung bewilligte zwangsweise Räumung. (T8)
  • 3 Ob 43/80
    Entscheidungstext OGH 11.06.1980 3 Ob 43/80
    Beis wie T6
  • 3 Ob 77/80
    Entscheidungstext OGH 10.09.1980 3 Ob 77/80
    Beis wie T4 und T6
  • 3 Ob 11/81
    Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 11/81
    Auch; Beisatz hier: Zur Einrichtung einer Liegenschaft gehörende Gegenstände. (T9)
  • 3 Ob 143/81
    Entscheidungstext OGH 09.12.1981 3 Ob 143/81
    Beis wie T3 und T6
  • 3 Ob 66/82
    Entscheidungstext OGH 09.06.1982 3 Ob 66/82
  • 3 Ob 179/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 3 Ob 179/83
    Auch
  • 3 Ob 156/83
    Entscheidungstext OGH 11.01.1984 3 Ob 156/83
    Auch; Beis wie T6; JBl 1984,617 O SZ 57/5
  • 3 Ob 26/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 3 Ob 26/86
    Auch; Beis wie T6 und T9; Beisatz: Rechnet in einem solchen Fall das Berufungsgericht die Schätzwerte der einzelnen exszindierten Pfandgegenstände nicht zusammen, steht dies mit der im § 500 Abs 2 ZPO vorgeschriebenen sinngemäßen Anwendung auch des § 55 Abs 1 und 4 JN so im Widerspruch, daß von einer im gesetzlichen Rahmen erfolgten und damit das Revisionsgericht bindenden Bewertung nicht mehr gesprochen werden kann. (T10)
  • 3 Ob 1003/88
    Entscheidungstext OGH 10.02.1988 3 Ob 1003/88
    Beis wie T3 und T6
  • 3 Ob 153/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 3 Ob 153/87
    Vgl aber; Beisatz: Bezieht sich der Widerspruch auf bei der Pfändung vorgefundenes Geld oder auf eine gepfändete Geldforderung, so muß der Wert des Streitgegenstandes dem Geldbetrag oder der Höhe der Geldforderung entsprechen und es hat daher ein Auspruch im Sinne des § 500 Abs 2 ZPO zu unterbleiben. (T11) = AnwBl1988,476 (Strigl)
  • 3 Ob 75/88
    Entscheidungstext OGH 05.10.1988 3 Ob 75/88
    Vgl auch
  • 3 Ob 40/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 3 Ob 40/89
    Auch; Beis wie T6 und T9
  • 3 Ob 25/94
    Entscheidungstext OGH 27.04.1994 3 Ob 25/94
    Vgl auch; Beisatz: Das Berufungsurteil muß daher einen Ausspruch nach § 500 Abs. 2 Z 1 ZPO idF d WGN 1988 enthalten. (T12)
  • 3 Ob 36/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 36/94
    Auch; Beis wie T12
  • 3 Ob 124/97z
    Entscheidungstext OGH 18.06.1997 3 Ob 124/97z
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
    Vgl auch; Beisatz: Bei einer Exszindierungsklage sind die in objektiver Klagenhäufung verknüpften Ansprüche gemäß § 55 JN zusammenzurechnen, soweit diesen nach den Klagebehauptungen ein einheitlicher Rechtsgrund und eine einheitliche Erwerbsart zugrundeliegen. (T13)
  • 3 Ob 233/00m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2000 3 Ob 233/00m
    Vgl aber; Beis ähnlich T11; Beisatz: Ein Bewertungsausspruch ist entbehrlich, weil der Wert des Entscheidungsgegenstands nur einem bestimmten Geldbetrag - nämlich entweder dem der betriebenen oder dem der gepfändeten Forderung - entsprechen kann. (T14)
  • 3 Ob 212/01z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 3 Ob 212/01z
    Auch; Beis wie T11
  • 3 Ob 19/03w
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 19/03w
    Vgl auch; Beis wie T6 nur: Bei der Exszindierung mehrerer Gegenstände ist der Wert dieser Gegenstände grundsätzlich nicht zusammenzurechnen. Falls es sich jedoch um eine Gesamtsache handelt oder der Klagsgrund einen einheitlichen Rechtsgrund darstellt, so ist der Wert der Gesamtsache bzw. aller Gegenstände maßgebend. (T15); Beis wie T13
  • 3 Ob 119/04b
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 119/04b
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 3 Ob 225/04s
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 225/04s
    Beis wie T11; Beis wie T8
  • 3 Ob 157/08x
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 157/08x
    Vgl aber; Beis ähnlich wie T14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1933:RS0001181

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19330314_OGH0002_0030OB00212_3300000_001

Rechtssatz für 3Ob320/54 3Ob811/54 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0001230

Geschäftszahl

3Ob320/54; 3Ob811/54; 1Ob591/53; 3Ob14/77; 3Ob43/79; 3Ob197/97k

Entscheidungsdatum

01.07.1954

Norm

EO §37 K

Rechtssatz

Die Exszindierungsklage setzt etwas Negatives und etwas Positives voraus. Der betroffene Gegenstand darf zur Zeit der Vornahme der ersten Vollzugshandlung nicht dem Verpflichteten gehört haben und das der Exekution entgegenstehende Recht muß zu dieser Zeit bereits begründet gewesen sein, gleichviel, ob für den Exszindierungskläger oder seinen Rechtsvorgänger, und es muß überdies zur Zeit des Schlusses der Verhandlung erster Instanz dem Exszindierungskläger zustehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 591/53
    Entscheidungstext OGH 20.01.1954 1 Ob 591/53
  • 3 Ob 320/54
    Entscheidungstext OGH 01.07.1954 3 Ob 320/54
    SZ 27/193
  • 3 Ob 811/54
    Entscheidungstext OGH 15.12.1954 3 Ob 811/54
  • 3 Ob 14/77
    Entscheidungstext OGH 01.03.1977 3 Ob 14/77
    Auch; RZ 1978/2 = SZ 50/33
  • 3 Ob 43/79
    Entscheidungstext OGH 30.05.1979 3 Ob 43/79
    Auch
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0001230

Dokumentnummer

JJR_19540701_OGH0002_0030OB00320_5400000_001

Rechtssatz für 3Ob67/67 3Ob76/68 3Ob71...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0001178

Geschäftszahl

3Ob67/67; 3Ob76/68; 3Ob71/84 (3Ob72/84 -3Ob75/84); 3Ob26/86 (3Ob44/86, 3Ob45/86); 3Ob25/90; 3Ob36/94; 3Ob119/97i; 3Ob387/97a; 3Ob142/99z; 3Ob197/97k; 3Ob233/00m; 3Ob181/06y; 3Ob182/06w; 3Ob157/08x; 3Ob70/09d; 3Ob225/12b

Entscheidungsdatum

14.06.1967

Norm

EO §37 H
JN §57

Rechtssatz

Der Streitwert bei einer Exszindierungsklage richtet sich gemäß § 57 JN sowohl nach der Höhe der Forderung als auch nach dem Wert der gepfändeten Sachen, jedoch mit der Einschränkung, daß, wenn einer der beiden Beträge niedriger ist, es auf diesen ankommt (JB 242 = GIUNF 7662).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 67/67
    Entscheidungstext OGH 14.06.1967 3 Ob 67/67
  • 3 Ob 76/68
    Entscheidungstext OGH 06.11.1968 3 Ob 76/68
  • 3 Ob 71/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 3 Ob 71/84
    Vgl aber; Beisatz: Für die Bewertung des Streitgegenstandes einer Exszindierungsklage kommt es entgegen dem Jud 242 nicht auf den Betrag der betriebenen Forderung, sondern auf den Wert des oder der exszindierten Pfandgegenstandes an. (T1)
  • 3 Ob 26/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 3 Ob 26/86
    Vgl aber; Beis wie T1
  • 3 Ob 25/90
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 3 Ob 25/90
    Vgl
  • 3 Ob 36/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 3 Ob 36/94
    Vgl aber; Beis wie T1; Beisatz: Bezieht sich das in der Exszindierungsklage behauptete Recht nur auf einen Teil eines Grundstücks, ist daher auch nur dieser Grundstücksteil maßgebende. (T2)
  • 3 Ob 119/97i
    Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 119/97i
    Vgl auch; Beisatz: Die im Exekutionsverfahren hereinzubringende Forderung bildet die Bewertungsobergrenze. (T3)
  • 3 Ob 387/97a
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 3 Ob 387/97a
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 142/99z
    Entscheidungstext OGH 26.05.1999 3 Ob 142/99z
    Vgl auch; Beis ähnlich T3
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
  • 3 Ob 233/00m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2000 3 Ob 233/00m
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 181/06y
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 181/06y
    Vgl aber; Beisatz: Der Streit, ob allein der Wert der vom Kläger beanspruchten Exekutionsobjekte maßgeblich ist (so 3 Ob 320/02h) oder nach § 57 JN dieser nur dann, wenn der Wert der betriebenen Forderung höher ist, der im anderen Fall maßgeblich wäre (nach wohl überwiegender Rsp), wird offen gelassen. (T4)
  • 3 Ob 182/06w
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 182/06w
    Vgl aber; Beis wie T4
  • 3 Ob 157/08x
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 157/08x
    Ausdrücklich gegenteilig zu T1; Bem: Ausdrückliche Ablehnung der gegenteiligen Lehrmeinungen und vereinzelten Entscheidungen (zB. 3 Ob 36/94, 3 Ob 320/02h), wonach allein der Wert der exszindierten Sache maßgeblich sei. (T5)
  • 3 Ob 70/09d
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 3 Ob 70/09d
    Auch; Beisatz: Der Streitwert einer Exszindierungsklage richtet sich primär nach der Höhe der betriebenen Forderung, jedoch mit der Einschränkung, dass der allenfalls niederere Wert der gepfändeten Sache maßgeblich ist. (T6)
  • 3 Ob 225/12b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 225/12b
    Auch; Beis wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0001178

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.03.2013

Dokumentnummer

JJR_19670614_OGH0002_0030OB00067_6700000_001

Rechtssatz für 3Ob152/70 3Ob61/71 3Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0001252

Geschäftszahl

3Ob152/70; 3Ob61/71; 3Ob108/71; 3Ob187/73; 5Ob566/76; 7Ob673/78; 7Ob504/79; 3Ob128/80; 6Ob547/81; 3Ob119/81; 3Ob142/83; 3Ob1021/84; 5Ob302/85; 1Ob662/87; 1Ob666/90; 9ObA225/93 (9ObA226/93); 9ObA101/94; 4Ob40/95; 8Ob38/95; 8Ob269/98m; 3Ob197/97k; 8Ob330/99h; 4Ob274/01z; 1Ob138/02d; 8ObA56/03y; 8Ob19/04h; 8Ob11/06k; 7Ob148/08b; 17Ob7/09t; 7Ob268/08z; 7Ob155/09h; 10Ob10/10h; 4Ob207/11m; 5Ob37/13x; 2Ob73/13v; 4Ob197/15x; 7Ob31/16h; 9ObA160/16v; 4Ob109/17h; 7Ob28/18w

Entscheidungsdatum

13.01.1971

Norm

EO §37 L
EO §37 P
ZPO §226 IIIA

Rechtssatz

Zur Schlüssigkeit der Klage bedarf es der Behauptung der rechtserzeugenden Tatsachen in ihr. Der Hinweis auf angeschlossene urkundliche Belege genügt nicht.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 152/70
    Entscheidungstext OGH 13.01.1971 3 Ob 152/70
    Veröff: EvBl 1971/220 S 402
  • 3 Ob 61/71
    Entscheidungstext OGH 09.06.1971 3 Ob 61/71
  • 3 Ob 108/71
    Entscheidungstext OGH 06.10.1971 3 Ob 108/71
    Veröff: SZ 44/155 = EvBl 1972/27 S 48
  • 3 Ob 187/73
    Entscheidungstext OGH 23.10.1973 3 Ob 187/73
  • 5 Ob 566/76
    Entscheidungstext OGH 27.04.1976 5 Ob 566/76
  • 7 Ob 673/78
    Entscheidungstext OGH 11.11.1979 7 Ob 673/78
    Ähnlich; Beisatz: Das Rechtsmittelgericht hat bei Abweisung einer Klage mangels Schlüssigkeit nur zu prüfen, ob der Klage die für das gestellte Begehren erforderlichen rechtserzeugenden Tatsachen entnommen werden können. (T1)
  • 7 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 01.03.1979 7 Ob 504/79
  • 3 Ob 128/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 128/80
    Vgl; Beisatz: Zwar liegt ein schlüssiger Widerspruch nach § 37 EO gegen die Pfändung von Fahrnissen wegen Eigentumsrechte eines Dritten an den Fahrnissen nur dann vor, wenn das Eigentum des Klägers - im Zeitpunkt der Pfändung und Prozessführung - unter Angabe des Erwerbstitels und der Erwerbsart behauptet wird. Wenn aber der Kläger - zwar nicht in der Klage, aber in einem Schriftsatz behauptet hat, die von ihm exszindierten Sachen (Einrichtungsgegenstände) "für" seine von ihm bewohnte "gegenständliche" Wohnung "angeschafft" beziehungsweise "gekauft" zu haben, wo sie auch vorgefunden und gepfändet wurden, womit die Mitgewahrsame des Klägers aktenkundig ist, kann dieses Vorbringen wohl nur dahin verstanden werden, dass diese exszindierten Sachen in Ausführung der damit behaupteten Kaufverträge von jeweiligen Verkäufer dem Kläger in seinem Besitz übergeben wurden und sein Eigentum geworden sind. (T2)
  • 6 Ob 547/81
    Entscheidungstext OGH 21.10.1981 6 Ob 547/81
    Auch; nur: Zur Schlüssigkeit der Klage bedarf es der Behauptung der rechtserzeugenden Tatsachen in ihr. (T3)
    Beisatz: Es müssen also die Behauptungen aufgestellt werden, die es zulassen dass der vom Kläger begehrte Ausspruch als sich daraus herleitende Rechtsfolge gegebenenfalls auch im Wege eines Versäumungsurteils ergehen kann. (T4)
  • 3 Ob 119/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 119/81
    nur: Der Hinweis auf angeschlossene urkundliche Belege genügt nicht. (T5)
  • 3 Ob 142/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 3 Ob 142/83
    Auch; nur T3; Beisatz: Die bloße Verwendung des Rechtsbegriffes des Eigentums in einer Exszindierungsklage beinhaltet nichts über den Zeitpunkt des Eigentumserwerbes und auch nichts über die ganz konkrete tatsächliche Art des Eigentumserwerbes. (T6)
  • 3 Ob 1021/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 3 Ob 1021/84
    Auch; nur T5
  • 5 Ob 302/85
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 5 Ob 302/85
    Beisatz: Hier: Forderungsanmeldung im Konkurs. (T7)
  • 1 Ob 662/87
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 1 Ob 662/87
    nur T3; Veröff: ÖBA 1988,283
  • 1 Ob 666/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 666/90
    nur T3; Beisatz: Substantierungstheorie. (T8)
  • 9 ObA 225/93
    Entscheidungstext OGH 10.12.1993 9 ObA 225/93
    Auch
  • 9 ObA 101/94
    Entscheidungstext OGH 29.06.1994 9 ObA 101/94
    Auch; nur T3
  • 4 Ob 40/95
    Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 40/95
    Auch; nur T3
  • 8 Ob 38/95
    Entscheidungstext OGH 25.01.1996 8 Ob 38/95
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 269/98m
    Entscheidungstext OGH 10.12.1998 8 Ob 269/98m
    Auch; Beis wie T7
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
    nur T3
  • 8 Ob 330/99h
    Entscheidungstext OGH 27.01.2000 8 Ob 330/99h
    Auch; Beis wie T7
  • 4 Ob 274/01z
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 4 Ob 274/01z
    Auch; nur T3; Beisatz: Für die Schlüssigkeit einer Klage genügt es, wenn das Sachbegehren des Klägers materiellrechtlich aus den zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachenbehauptungen abgeleitet werden kann. Bei Unschlüssigkeit ist das Klagebegehren nicht sofort abzuweisen, sondern muss vom Gericht eine Verbesserung angeregt werden (§ 182 ZPO). (T9)
  • 1 Ob 138/02d
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 1 Ob 138/02d
    Beisatz: Es ist nicht Aufgabe des Gerichts, vorgelegte Urkunden dahin zu überprüfen, ob sich ungenügendes Vorbringen daraus allenfalls vervollständigen ließe und auf diesem Weg die vom Antragsteller unterlassene Substanziierung des Sicherungsanspruchs von Amts wegen zu besorgen, ihn damit gleichsam von seiner Behauptungslast zu entbinden und eine Auswahl aus einem Bündel von Tatsachen zu treffen, die nur der Sicherungswerber selbst vornehmen kann und muss. (T10)
    Beisatz: Hier: Provisorialverfahren. (T11)
  • 8 ObA 56/03y
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 ObA 56/03y
    nur T5
  • 8 Ob 19/04h
    Entscheidungstext OGH 28.04.2005 8 Ob 19/04h
    Vgl auch; Beisatz: Ein entsprechendes Vorbringen kann nicht durch Hinweis auf angeschlossene Urkunden ersetzt werden. (T12)
  • 8 Ob 11/06k
    Entscheidungstext OGH 23.02.2006 8 Ob 11/06k
    Ähnlich; Beis wie T12
  • 7 Ob 148/08b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 7 Ob 148/08b
    Beis wie T12; Beisatz: Ein nicht ausdrücklich erstattetes Vorbringen kann nicht durch den bloßen Hinweis auf eine Beweisaufnahme ersetzt werden, daher auch nicht durch den Verweis auf Parteien-, Zeugen- oder Sachverständigenaussagen. (T13)
  • 17 Ob 7/09t
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 17 Ob 7/09t
    Vgl; Beis wie T13
  • 7 Ob 268/08z
    Entscheidungstext OGH 01.07.2009 7 Ob 268/08z
    Auch; Beis wie T10
  • 7 Ob 155/09h
    Entscheidungstext OGH 28.10.2009 7 Ob 155/09h
    Auch
  • 10 Ob 10/10h
    Entscheidungstext OGH 13.04.2010 10 Ob 10/10h
    Vgl auch; Beis wie T9 nur: Bei Unschlüssigkeit ist das Klagebegehren nicht sofort abzuweisen, sondern muss vom Gericht eine Verbesserung angeregt werden (§ 182 ZPO). (T14)
    Veröff: SZ 2010/34
  • 4 Ob 207/11m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2012 4 Ob 207/11m
    Vgl auch
  • 5 Ob 37/13x
    Entscheidungstext OGH 06.06.2013 5 Ob 37/13x
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 73/13v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 2 Ob 73/13v
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
  • 7 Ob 31/16h
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 7 Ob 31/16h
    Beisatz: Hier: Rückforderung von Kosten für rechtsanwaltliche Vertretung nach ABHV, EBHV 2000 idF 2009. (T15)
  • 9 ObA 160/16v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 9 ObA 160/16v
    Auch
  • 4 Ob 109/17h
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 4 Ob 109/17h
    Beis wie T4; Beis wie T9
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0001252

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19710113_OGH0002_0030OB00152_7000000_001

Rechtssatz für 3Ob234/75 3Ob6/77 3Ob10...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0000697

Geschäftszahl

3Ob234/75; 3Ob6/77; 3Ob103/78; 3Ob43/79; 3Ob15/81; 3Ob41/81; 3Ob119/81; 3Ob142/83; 3Ob1021/84; 3Ob51/85; 3Ob1041/89; 3Ob119/93; 3Ob112/95; 3Ob197/97k; 3Ob161/01z; 3Ob19/03w

Entscheidungsdatum

28.10.1975

Norm

EO §37 Aa
EO §37 P

Rechtssatz

Damit eine auf das Eigentumsrecht an den gepfändeten Sachen gestützte Exszindierungsklage eines Dritten schlüssig ist, muß außer dem Eigentum auch Erwerbsart und Erwerbstitel behauptet werden (EvBl 1971/220, 3 Ob 61/71, SZ 44/155; EvBl 1972/27, 3 Ob 187/73).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 234/75
    Entscheidungstext OGH 28.10.1975 3 Ob 234/75
  • 3 Ob 6/77
    Entscheidungstext OGH 01.02.1977 3 Ob 6/77
    Beisatz: Es bedarf auch noch der Behauptung, daß das Eigentumsrecht des Widerspruchswerbers (bzw. seines Rechtsvorgängers) bereits im Zeitpunkt der Pfändung bestanden hat und der Verpflichtete daher in diesem Zeitpunkt nicht Eigentümer der Pfandsachen war. (T1)
  • 3 Ob 103/78
    Entscheidungstext OGH 12.09.1978 3 Ob 103/78
  • 3 Ob 43/79
    Entscheidungstext OGH 30.05.1979 3 Ob 43/79
  • 3 Ob 15/81
    Entscheidungstext OGH 11.03.1981 3 Ob 15/81
  • 3 Ob 41/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 3 Ob 41/81
  • 3 Ob 119/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 119/81
    Beisatz: Zur Erwerbungsart muß ein konkretes schlüssiges Tatsachenvorbringen erstattet werden. (T2)
  • 3 Ob 142/83
    Entscheidungstext OGH 25.01.1984 3 Ob 142/83
    Beisatz: mit Ablehnung der Ansicht von Lenneis (AnwBl 1981,444). Am ehesten ist hinsichtlich der Übergangsmodalitäten eine gewisse Großzügigkeit am Platze, wenn der Erwerbstitel nicht für ein Scheingeschäft oder dergleich spricht und der Zeitpunkt des Erwerbes genannt ist. (T3)
  • 3 Ob 1021/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 3 Ob 1021/84
  • 3 Ob 51/85
    Entscheidungstext OGH 03.06.1985 3 Ob 51/85
    Auch; RdW 1986,39
  • 3 Ob 1041/89
    Entscheidungstext OGH 10.01.1990 3 Ob 1041/89
    Vgl: Beis wie T1
  • 3 Ob 119/93
    Entscheidungstext OGH 13.04.1994 3 Ob 119/93
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Die vom Eigentümer eines Superädifikates erhobene Klage nach § 37 EO. (T4) Veröff: SZ 67/61
  • 3 Ob 112/95
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 3 Ob 112/95
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
  • 3 Ob 161/01z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2001 3 Ob 161/01z
    Beisatz: Für einen nach § 929 dBGB zu beurteilenden Eigentumserwerb ist die Behauptung und der Nachweis des Erwerbstitels nicht erforderlich. Hinsichtlich der Behauptung (und in der Folge des Nachweises) der zum Eigentumserwerb führenden Vorgänge ist bei einem Alltagsgeschäft kein strengerer Maßstab anzulegen als nach österreichischem Recht. (T5)
  • 3 Ob 19/03w
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 19/03w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0000697

Dokumentnummer

JJR_19751028_OGH0002_0030OB00234_7500000_001

Rechtssatz für 3Ob132/85 11Os24/96 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0001141

Geschäftszahl

3Ob132/85; 11Os24/96; 3Ob197/97k; 3Ob145/04a

Entscheidungsdatum

19.02.1986

Norm

AnfO §1
AnfO §8
EO §37 F

Rechtssatz

Zulässigkeit der Anfechtungseinrede des betreibenden Gläubigers bei Exszindierungsklagen des Erwerbers einer vom Schuldner angeblich anfechtbar veräußerten Sache.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 132/85
    Entscheidungstext OGH 19.02.1986 3 Ob 132/85
    SZ 59/37
  • 11 Os 24/96
    Entscheidungstext OGH 27.08.1996 11 Os 24/96
    Vgl
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
    Auch
  • 3 Ob 145/04a
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 145/04a
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0001141

Dokumentnummer

JJR_19860219_OGH0002_0030OB00132_8500000_001

Rechtssatz für 3Ob112/95 3Ob197/97k 3O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0087136

Geschäftszahl

3Ob112/95; 3Ob197/97k; 3Ob161/01z

Entscheidungsdatum

11.10.1995

Norm

EO §37 L
EO §37 P
AbgEO §14 Abs1
ZPO §226 IIB13
ZPO §226 IIIA

Rechtssatz

Für die Schlüssigkeit einer Exszindierungsklage sind zwar Tatsachenbehauptungen notwendig, aus denen sich sowohl der Titel als auch die Erwerbungsart schlüssig abgeleitet werden können; aus dem Substantiierungsgebot folgt aber nicht, es sei präzise auszugeben, von welchen namentlich genannten Gewerbetreibenden die Gegenstände gekauft und wann sie dem Kläger übergeben wurden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 112/95
    Entscheidungstext OGH 11.10.1995 3 Ob 112/95
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
  • 3 Ob 161/01z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2001 3 Ob 161/01z
    Beisatz: Für einen nach § 929 dBGB zu beurteilenden Eigentumserwerb ist die Behauptung und der Nachweis des Erwerbstitels nicht erforderlich. Hinsichtlich der Behauptung (und in der Folge des Nachweises) der zum Eigentumserwerb führenden Vorgänge ist bei einem Alltagsgeschäft kein strengerer Maßstab anzulegen als nach österreichischem Recht. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087136

Dokumentnummer

JJR_19951011_OGH0002_0030OB00112_9500000_001

Rechtssatz für 3Ob119/97i 3Ob306/97i 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0107701

Geschäftszahl

3Ob119/97i; 3Ob306/97i; 3Ob23/98y; 3Ob387/97a; 3Ob142/99z; 3Ob197/97k; 3Ob142/99z; 3Ob233/00m; 3Ob212/01z; 3Ob157/08x

Entscheidungsdatum

23.04.1997

Norm

EO §37 H
JN §57
ZPO §500 Abs2 Z1 IIi

Rechtssatz

Auf die Bewertung des Entscheidungsgegenstands von Exszindierungsklagen ist § 57 JN anzuwenden. Dabei bildet die im Exekutionsverfahren hereinzubringende Forderung die Bewertungsobergrenze.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 119/97i
    Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 119/97i
  • 3 Ob 306/97i
    Entscheidungstext OGH 15.10.1997 3 Ob 306/97i
    nur: Auf die Bewertung des Entscheidungsgegenstands von Exszindierungsklagen ist § 57 JN anzuwenden. (T1)
  • 3 Ob 23/98y
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 3 Ob 23/98y
  • 3 Ob 387/97a
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 3 Ob 387/97a
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
  • 3 Ob 142/99z
    Entscheidungstext OGH 26.05.1999 3 Ob 142/99z
    Auch
  • 3 Ob 142/99z
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 142/99z
    Vgl auch; Beisatz: Für Exszindierungsprozesse (aber auch für Streitigkeiten nach den §§ 35 und 36 EO) vor Bezirksgerichten keine absolute Anwaltspflicht. (T2)
  • 3 Ob 233/00m
    Entscheidungstext OGH 25.10.2000 3 Ob 233/00m
    nur: Dabei bildet die im Exekutionsverfahren hereinzubringende Forderung die Bewertungsobergrenze. (T3) Beisatz: Ein Bewertungsausspruch ist entbehrlich, weil der Wert des Entscheidungsgegenstands nur einem bestimmten Geldbetrag - nämlich entweder dem der betriebenen oder dem der gepfändeten Forderung - entsprechen kann. (T4)
  • 3 Ob 212/01z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 3 Ob 212/01z
    Auch
  • 3 Ob 157/08x
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 157/08x
    Auch; Beis ähnlich T4; Bem: Ausdrückliche Ablehnung der gegenteiligen Lehrmeinungen und vereinzelten Entscheidungen (zB. 3 Ob 36/94, 3 Ob 320/02h), wonach allein der Wert der exszindierten Sache maßgeblich sei. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107701

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19970423_OGH0002_0030OB00119_97I0000_001

Rechtssatz für 3Ob119/97i 3Ob387/97a 6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0107702

Geschäftszahl

3Ob119/97i; 3Ob387/97a; 6Ob79/98f; 6Ob80/98b; 3Ob197/97k; 3Ob320/02h; 3Ob182/06w; 3Ob157/08x

Entscheidungsdatum

23.04.1997

Norm

EO §37 H
JN §57
ZPO §500 Abs2 Z1 IIi

Rechtssatz

Soweit die geltend gemachten Exszindierungsansprüche auf verschiedene Rechtsgründe und Erwerbsarten - hier Einantwortung im Erbweg nach drei Erblassern, Kauf, Schenkung und Zuschlag im exekutiven Versteigerungsverfahren - gestützt werden, findet keine Zusammenrechnung statt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 119/97i
    Entscheidungstext OGH 23.04.1997 3 Ob 119/97i
  • 3 Ob 387/97a
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 3 Ob 387/97a
    nur: Soweit die geltend gemachten Exszindierungsansprüche auf verschiedene Rechtsgründe und Erwerbsarten gestützt werden, findet keine Zusammenrechnung statt. (T1)
  • 6 Ob 79/98f
    Entscheidungstext OGH 02.04.1998 6 Ob 79/98f
  • 6 Ob 80/98b
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 6 Ob 80/98b
  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
    Vgl; Beisatz: Bei einer Exszindierungsklage sind die in objektiver Klagenhäufung verknüpften Ansprüche gemäß § 55 JN zusammenzurechnen, soweit diesen nach den Klagebehauptungen ein einheitlicher Rechtsgrund und eine einheitliche Erwerbsart zugrundeliegen. (T2)
  • 3 Ob 320/02h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 320/02h
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Der Streitwert einer Klage gemäß § 37 EO wird nur durch den Wert der exszindierten Sachen bestimmt. (T3); Veröff: SZ 2003/134
  • 3 Ob 182/06w
    Entscheidungstext OGH 13.09.2006 3 Ob 182/06w
    Vgl; Beisatz: Der Streit, ob allein der Wert der vom Kläger beanspruchten Exekutionsobjekte maßgeblich ist (so 3Ob320/02h) oder nach § 57 JN dieser nur dann, wenn der Wert der betriebenen Forderung höher ist, der im anderen Fall maßgeblich wäre (nach wohl überwiegender Rsp), wird offen gelassen. (T4)
  • 3 Ob 157/08x
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 157/08x
    Vgl; Ausdrücklich gegenteilig zu T3; Bem: Ausdrückliche Ablehnung der gegenteiligen Lehrmeinungen und vereinzelten Entscheidungen (zB. 3 Ob 36/94, 3 Ob 320/02h), wonach allein der Wert der exszindierten Sache maßgeblich sei. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107702

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19970423_OGH0002_0030OB00119_97I0000_002

Rechtssatz für 3Ob197/97k 3Ob161/01z 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0112092

Geschäftszahl

3Ob197/97k; 3Ob161/01z; 3Ob320/02h; 3Ob33/08m; 3Ob269/09v; 3Ob249/18s

Entscheidungsdatum

28.04.1999

Norm

EO §37 O
EO §37 P
ZPO §182 Abs1
ZPO §272 Abs2
ZPO §381

Rechtssatz

Dem Vorbringen des Exszindierungsklägers muss sich entnehmen lassen, ob das den Exszindierungsgrund bildende Recht bereits im Zeitpunkt der Pfändung der exszindierten Gegenstände bestanden hat (SZ 27/193; SZ 50/33; NZ 1995, 16). Ferner muss dann, wenn bezüglich der Erwerbsart für die Schlüssigkeit des behaupteten Eigentumserwerbs nicht schon die allgemeine Lebenserfahrung spricht, ein Vorbringen auch über die Art der Übergabe erstattet werden. Schließlich ist im Rahmen der Beweiswürdigung darauf Bedacht zu nehmen, wenn die Partei bei einer Befragung (§ 182 Abs 1 und § 272 Abs 2 ZPO) oder bei der Vernehmung (§ 381 ZPO) keine näheren Angaben über die Person des Veräußerers, den Zeitpunkt oder den Ort des Erwerbes oder die Art der Übergabe macht, obwohl solche Angaben von ihr den Umständen nach zu erwarten wären.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 197/97k
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 3 Ob 197/97k
  • 3 Ob 161/01z
    Entscheidungstext OGH 20.11.2001 3 Ob 161/01z
  • 3 Ob 320/02h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 320/02h
    nur: Dem Vorbringen des Exszindierungsklägers muss sich entnehmen lassen, ob das den Exszindierungsgrund bildende Recht bereits im Zeitpunkt der Pfändung der exszindierten Gegenstände bestanden hat. (T1); Veröff: SZ 2003/134
  • 3 Ob 33/08m
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 3 Ob 33/08m
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Exszindierungsklägerin muss den Zeitpunkt des Erwerbs des Sicherungseigentums nachweisen. (T2)
  • 3 Ob 269/09v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2010 3 Ob 269/09v
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 249/18s
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 3 Ob 249/18s
    Auch

Schlagworte

Beweislast, Behauptungslast

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112092

Im RIS seit

28.05.1999

Zuletzt aktualisiert am

02.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19990428_OGH0002_0030OB00197_97K0000_001