Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob135/61 5Ob169/63 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014205

Geschäftszahl

5Ob135/61; 5Ob169/63; 5Ob15/64; 6Ob117/64; 7Ob281/64; 6Ob239/65; 5Ob88/66; 8Ob186/66; 8Ob255/66; 1Ob60/67; 8Ob208/67; 1Ob232/67; 4Ob307/68; 5Ob339/68; 4Ob342/69; 2Ob267/69; 1Ob92/70; 6Ob127/70; 5Ob138/70; 7Ob121/70; 8Ob241/70; 6Ob140/71; 4Ob82/71; 5Ob215/71; 7Ob23/72; 7Ob235/72 (7Ob236/72); 4Ob511/73; 7Ob134/73; 7Ob222/73; 2Ob28/74; 1Ob55/74; 4Ob562/74; 7Ob256/74; 7Ob24/75; 7Ob28/75; 7Ob59/75; 7Ob67/75; 5Ob20/75; 1Ob51/75; 4Ob503/76; 7Ob519/76; 7Ob577/76; 4Ob543/76; 7Ob620/76 (7Ob621/76-7Ob630/76); 5Ob616/76; 5Ob696/76; 6Ob620/77; 7Ob627/77 (7Ob628/77); 7Ob741/77; 5Ob526/78; 6Ob789/77 (6Ob790/77-6Ob798/77); 1Ob692/78; 7Ob704/78 (7Ob705/78); 7Ob769/78; 6Ob603/79; 7Ob657/79; 7Ob33/79; 7Ob677/79; 3Ob538/78 (3Ob539/78); 4Ob76/80; 7Ob623/80; 3Ob588/80; 1Ob25/80; 7Ob67/80; 7Ob718/80; 3Ob678/80; 20b48/81; 6Ob526/81; 7Ob703/81; 8Ob518/81; 4Ob568/81; 1Ob771/81; 5Ob790/81 (5Ob791/81); 8Ob236/81; 7Ob610/82; 7Ob547/83; 4Ob76/83; 7Ob765/83; 8Ob522/83; 2Ob553/84; 7Ob583/84; 8Ob565/83; 2Ob662/84; 8Ob615/84; 4Ob2/85; 8Ob637/84; 8Ob50/85; 5Ob44/85; 2Ob530/87; 7Ob726/87; 2Ob586/87; 2Ob672/87; 6Ob526/88; 3Ob23/89; 4Ob530/89; 7Ob540/89 (7Ob541/89); 3Ob540/89; 2Ob45/89 (2Ob46/89); 3Ob143/89; 8Ob513/89; 9ObA268/90; 8Ob559/92; 7Ob6/95; 3Ob543/95; 5Ob511/96 (5Ob512/96); 1Ob2046/96f; 7Ob2044/96f; 2Ob2133/96g; 7Ob81/97f; 1Ob2409/96p; 8Ob2345/96b; 9ObA39/98w; 1Ob121/98w; 4Ob318/98p; 6Ob104/99h; 6Ob69/99m; 4Ob124/00i; 7Ob110/99y; 7Ob11/01w; 9ObA7/01x; 7Ob171/02a; 9Ob51/03w; 6Ob179/03x; 8ObA112/03h; 3Ob120/04z; 7Ob113/05a; 9ObA28/05s; 3Ob99/05p; 8ObA105/06h; 7Ob223/07f; 4Ob98/08b; 1Ob158/10g; 7Ob14/11a; 4Ob93/11x; 3Ob59/14v; 4Ob17/14z; 7Ob7/15b; 9ObA51/15p; 9Ob23/15w; 9ObA43/17i; 4Ob236/17k; 8Ob28/18b; 9ObA51/19v; 5Ob30/19a; 8ObA57/19v; 9ObA75/20z; 10Ob35/20z

Entscheidungsdatum

26.04.1961

Norm

ABGB §863
ABGB §869
ABGB §914
ABGB §915
ABGB §1444

Rechtssatz

Die aus einer Erklärung abzuleitenden Rechtsfolgen sind nicht danach zu beurteilen, was der Erklärende sagen wollte oder was der Erklärungsempfänger darunter verstanden hat, sondern danach, wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage zu verstehen war. Ein unentgeltlicher Verzicht auf Rechtsausübung ist nur anzunehmen, wenn sich der Verzicht aus der Erklärung unzweifelhaft ergibt.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 135/61
    Entscheidungstext OGH 26.04.1961 5 Ob 135/61
  • 5 Ob 169/63
    Entscheidungstext OGH 07.06.1963 5 Ob 169/63
  • 5 Ob 15/64
    Entscheidungstext OGH 30.01.1964 5 Ob 15/64
    nur: Ein unentgeltlicher Verzicht auf Rechtsausübung ist nur anzunehmen, wenn sich der Verzicht aus der Erklärung unzweifelhaft ergibt. (T1)
  • 6 Ob 117/64
    Entscheidungstext OGH 22.04.1964 6 Ob 117/64
    nur T1; Veröff: MietSlg 16064
  • 7 Ob 281/64
    Entscheidungstext OGH 28.10.1964 7 Ob 281/64
    Auch; nur: Die aus einer Erklärung abzuleitenden Rechtsfolgen sind nicht danach zu beurteilen, was der Erklärende sagen wollte oder was der Erklärungsempfänger darunter verstanden hat, sondern danach, wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage zu verstehen war. (T2)
  • 6 Ob 239/65
    Entscheidungstext OGH 13.10.1965 6 Ob 239/65
    nur T2; Veröff: RZ 1966,148
  • 5 Ob 88/66
    Entscheidungstext OGH 26.05.1966 5 Ob 88/66
    Teilweise gegenteilig; nur T2; Beisatz: Insbesondere ist bei Meinungsverschiedenheiten über die Bedeutung eines Ausdruckes dieser so zu verstehen, wie ihn der Empfänger der Erklärung verstehen musste. (Vertrauenstheorie, siehe Gschnitzer in Klang Kommentar 2.Auflage IV S 404). (T3)
    Veröff: MietSlg 18116
  • 8 Ob 186/66
    Entscheidungstext OGH 05.07.1966 8 Ob 186/66
    nur T1
  • 8 Ob 255/66
    Entscheidungstext OGH 04.10.1966 8 Ob 255/66
    nur T2; Beisatz: Auf die Worte kommt es nicht an. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für Verträge, sondern auch für empfangsbedürftige Willenserklärungen (zum Beispiel Aufkündigung). § 915 2. Halbsatz ABGB kommt nur zur Anwendung, wenn die Interpretation nach § 914 ABGB keine Klarheit bringt. (T4)
  • 1 Ob 60/67
    Entscheidungstext OGH 13.04.1967 1 Ob 60/67
    nur T1
  • 8 Ob 208/67
    Entscheidungstext OGH 17.10.1967 8 Ob 208/67
    nur T2
  • 1 Ob 232/67
    Entscheidungstext OGH 07.12.1967 1 Ob 232/67
    Ähnlich; nur T2; Beisatz: Die Erklärung ist für den Empfänger so verbindlich, wie er sie mit Überlegung aller Umstände und vernünftigerweise verstehen musste. (T5)
  • 4 Ob 307/68
    Entscheidungstext OGH 26.03.1968 4 Ob 307/68
    nur T2; Veröff: ÖBl 1968,80
  • 5 Ob 339/68
    Entscheidungstext OGH 12.02.1969 5 Ob 339/68
    nur T2; nur T1
  • 4 Ob 342/69
    Entscheidungstext OGH 25.11.1969 4 Ob 342/69
    nur T2
  • 2 Ob 267/69
    Entscheidungstext OGH 17.10.1969 2 Ob 267/69
    nur T1
  • 1 Ob 92/70
    Entscheidungstext OGH 14.05.1970 1 Ob 92/70
    Beisatz: "Strich machen" unter gegenseitige Forderungen in einer Lebensgemeinschaft. (T6)
  • 6 Ob 127/70
    Entscheidungstext OGH 20.05.1970 6 Ob 127/70
    nur T2; Veröff: MietSlg 22160
  • 5 Ob 138/70
    Entscheidungstext OGH 10.06.1970 5 Ob 138/70
    nur T2; Veröff: MietSlg 22469
  • 7 Ob 121/70
    Entscheidungstext OGH 08.07.1970 7 Ob 121/70
    nur T2
  • 8 Ob 241/70
    Entscheidungstext OGH 11.11.1970 8 Ob 241/70
    nur T2
  • 6 Ob 140/71
    Entscheidungstext OGH 07.07.1971 6 Ob 140/71
    nur T2
  • 4 Ob 82/71
    Entscheidungstext OGH 28.09.1971 4 Ob 82/71
    nur T2; Beisatz: Gilt auch bei einseitigen Rechtsgeschäften (Kündigung). (T7)
    Veröff: SozM IA/d,963 = Arb 8904
  • 5 Ob 215/71
    Entscheidungstext OGH 27.10.1971 5 Ob 215/71
    nur T2; Veröff: MietSlg 23080
  • 7 Ob 23/72
    Entscheidungstext OGH 09.02.1972 7 Ob 23/72
    nur T2; Beisatz: Erklärung, einen Betrag "vorzustrecken" - Darlehen (T8)
  • 7 Ob 235/72
    Entscheidungstext OGH 13.12.1972 7 Ob 235/72
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Nach der Bestimmung des § 914 ABGB kommt es nämlich nicht darauf an, wie der Erklärende seine Erklärung auffasst, maßgebend ist vielmehr, wie sein Partner diese Erklärung nach Treu und Glauben auffassen durfte. (T9)
  • 4 Ob 511/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 511/73
    nur T2; Veröff: JBl 1974,146
  • 7 Ob 134/73
    Entscheidungstext OGH 22.08.1973 7 Ob 134/73
    nur T2; nur T1; Beis wie T9
    Veröff: RdSch 1974 5,167 (Anmerkung von Frotz) = VersR 1974,609
  • 7 Ob 222/73
    Entscheidungstext OGH 21.11.1973 7 Ob 222/73
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T9
  • 2 Ob 28/74
    Entscheidungstext OGH 21.02.1974 2 Ob 28/74
    nur T2; Veröff: VersR 1975,195
  • 1 Ob 55/74
    Entscheidungstext OGH 24.04.1974 1 Ob 55/74
    nur T2
  • 4 Ob 562/74
    Entscheidungstext OGH 10.09.1974 4 Ob 562/74
    Veröff: ImmZ 1975,138 = MietSlg 26085
  • 7 Ob 256/74
    Entscheidungstext OGH 19.12.1974 7 Ob 256/74
    nur T2
  • 7 Ob 24/75
    Entscheidungstext OGH 05.02.1975 7 Ob 24/75
    nur T2
  • 7 Ob 28/75
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 7 Ob 28/75
    nur T2; Beis wie T9
    Veröff: JBl 1975,602
  • 7 Ob 59/75
    Entscheidungstext OGH 03.04.1975 7 Ob 59/75
    nur T2; Beis wie T9
  • 7 Ob 67/75
    Entscheidungstext OGH 10.04.1975 7 Ob 67/75
    nur T2; Beis wie T9
  • 5 Ob 20/75
    Entscheidungstext OGH 15.04.1975 5 Ob 20/75
    nur T2
  • 1 Ob 51/75
    Entscheidungstext OGH 16.04.1975 1 Ob 51/75
    Auch; Veröff: MietSlg 27116
  • 4 Ob 503/76
    Entscheidungstext OGH 02.03.1976 4 Ob 503/76
  • 7 Ob 519/76
    Entscheidungstext OGH 01.04.1976 7 Ob 519/76
    nur T1; Veröff: SZ 49/49 = JBl 1976,588
  • 7 Ob 577/76
    Entscheidungstext OGH 13.05.1976 7 Ob 577/76
    nur T2
  • 4 Ob 543/76
    Entscheidungstext OGH 25.05.1976 4 Ob 543/76
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 620/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 7 Ob 620/76
    Ähnlich
  • 5 Ob 616/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 5 Ob 616/76
    nur T2
  • 5 Ob 696/76
    Entscheidungstext OGH 29.11.1976 5 Ob 696/76
    nur T1
  • 6 Ob 620/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 620/77
    nur T2; Beis wie T3; Veröff: HS X/XI/9
  • 7 Ob 627/77
    Entscheidungstext OGH 03.11.1977 7 Ob 627/77
    nur T2
  • 7 Ob 741/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 7 Ob 741/77
    nur T2
  • 5 Ob 526/78
    Entscheidungstext OGH 17.03.1978 5 Ob 526/78
    nur T2
  • 6 Ob 789/77
    Entscheidungstext OGH 20.04.1978 6 Ob 789/77
    nur T2
  • 1 Ob 692/78
    Entscheidungstext OGH 30.08.1978 1 Ob 692/78
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 704/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 7 Ob 704/78
    nur T2
  • 7 Ob 769/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1979 7 Ob 769/78
    nur T2
  • 6 Ob 603/79
    Entscheidungstext OGH 30.05.1979 6 Ob 603/79
    Beisatz: Ablösung eines Wiederkaufsrechtes. (T10)
  • 7 Ob 657/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 657/79
    nur T2
  • 7 Ob 33/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 7 Ob 33/79
    Beisatz: Unter Bedachtnahme auf die im redlichen Verkehr gebundenen Gewohnheiten und Gebräuche. (T11)
  • 7 Ob 677/79
    Entscheidungstext OGH 05.07.1979 7 Ob 677/79
    nur T2
  • 3 Ob 538/78
    Entscheidungstext OGH 04.07.1979 3 Ob 538/78
    nur T2
  • 4 Ob 76/80
    Entscheidungstext OGH 01.07.1980 4 Ob 76/80
    nur T1; Beis wie T7
  • 7 Ob 623/80
    Entscheidungstext OGH 28.08.1980 7 Ob 623/80
    nur T2
  • 3 Ob 588/80
    Entscheidungstext OGH 17.09.1980 3 Ob 588/80
    nur T2
  • 1 Ob 25/80
    Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 25/80
    Auch; Beisatz: Gilt auch für Aufforderungsschreiben nach § 8 AHG. (T12)
  • 7 Ob 67/80
    Entscheidungstext OGH 15.01.1981 7 Ob 67/80
    nur T1; Veröff: SZ 54/7 = ZVR 1981/255 S 344
  • 7 Ob 718/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 718/80
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T9
  • 3 Ob 678/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 3 Ob 678/80
    nur T2
  • 20 B 48/81
    Entscheidungstext OGH 28.04.1981 20 B 48/81
    nur T1
  • 6 Ob 526/81
    Entscheidungstext OGH 27.08.1981 6 Ob 526/81
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Entscheidend ist also, dass die sich äußerlich deckenden Erklärungen objektiv in einem einander entsprechenden Sinn zu verstehen sind (hier: Abgrenzung Dissens-Irrtum). (T13)
  • 7 Ob 703/81
    Entscheidungstext OGH 24.09.1981 7 Ob 703/81
    nur T2
  • 8 Ob 518/81
    Entscheidungstext OGH 15.10.1981 8 Ob 518/81
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 568/81
    Entscheidungstext OGH 03.11.1981 4 Ob 568/81
    nur T2
  • 1 Ob 771/81
    Entscheidungstext OGH 16.12.1981 1 Ob 771/81
    nur T2; Veröff: EvBl 1982/177 S 574 = GesRZ 1982,198
  • 5 Ob 790/81
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 5 Ob 790/81
    nur T2
  • 8 Ob 236/81
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 236/81
    Veröff: SZ 55/62
  • 7 Ob 610/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 7 Ob 610/82
    nur T2
  • 7 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 16.06.1983 7 Ob 547/83
    nur T2
  • 4 Ob 76/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 4 Ob 76/83
    nur T2
  • 7 Ob 765/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 7 Ob 765/83
    nur T2
  • 8 Ob 522/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 522/83
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 553/84
    Entscheidungstext OGH 08.05.1984 2 Ob 553/84
    nur T1
  • 7 Ob 583/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 583/84
    nur T2
  • 8 Ob 565/83
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 565/83
    Auch
  • 2 Ob 662/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 2 Ob 662/84
    Auch
  • 8 Ob 615/84
    Entscheidungstext OGH 25.01.1985 8 Ob 615/84
    nur T1
  • 4 Ob 2/85
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 4 Ob 2/85
    nur T2
  • 8 Ob 637/84
    Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 637/84
    Auch; nur T2; Veröff: JBl 1986,46
  • 8 Ob 50/85
    Entscheidungstext OGH 10.10.1985 8 Ob 50/85
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 44/85
    Entscheidungstext OGH 25.02.1986 5 Ob 44/85
  • 2 Ob 530/87
    Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 530/87
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 726/87
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 726/87
    nur T2
  • 2 Ob 586/87
    Entscheidungstext OGH 26.01.1988 2 Ob 586/87
    nur T2; Veröff: ÖBA 1988,623 = JBl 1989,37 = NZ 1989,39 = RdW 1988,161
  • 2 Ob 672/87
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 672/87
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 526/88
    Entscheidungstext OGH 05.05.1988 6 Ob 526/88
    Auch; Beisatz: Ein widerspruchsvolles Verhalten kann daher mit der Zielsetzung einer konkludenten Verzichtsannahme nicht im Sinne des § 915 ABGB ausgelegt werden. (T14)
  • 3 Ob 23/89
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 3 Ob 23/89
    nur T1
  • 4 Ob 530/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 4 Ob 530/89
    nur T2
  • 7 Ob 540/89
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 7 Ob 540/89
    Auch; Beisatz: Hier: Zu berücksichtigen sind nicht nur der bloße Wortlaut der Verzichtserklärung, sondern auch jene Umstände unter denen die Verzichtserklärung abgegeben worden ist. (T15)
  • 3 Ob 540/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 3 Ob 540/89
    Auch; Veröff: JBl 1989,724
  • 2 Ob 45/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 2 Ob 45/89
    nur T2; Veröff: ZVR 1990/81 S 229
  • 3 Ob 143/89
    Entscheidungstext OGH 24.01.1990 3 Ob 143/89
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 513/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 513/89
    nur T2
  • 9 ObA 268/90
    Entscheidungstext OGH 07.11.1990 9 ObA 268/90
    Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T16)
    Beisatz: Verzicht auf Rückforderung überhöhter Akontozahlungen. (T17)
  • 8 Ob 559/92
    Entscheidungstext OGH 21.05.1992 8 Ob 559/92
    nur T2
  • 7 Ob 6/95
    Entscheidungstext OGH 26.04.1995 7 Ob 6/95
    Auch; Beisatz: Es kommt vielmehr auf das Verständnis an, da ein redlicher Erklärungsempfänger von dieser Erklärung gewinnen durfte. (T18)
  • 3 Ob 543/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 3 Ob 543/95
    Auch; nur T2
  • 5 Ob 511/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 5 Ob 511/96
    Vgl auch; Beis wie T13; Beisatz: Es liegt also ein allenfalls zur Anfechtung des Vertrages berechtigender Irrtum und nicht Dissens (der gemäß § 869 ABGB einen Vertrag erst gar nicht entstehen ließe) vor, wenn bei nur einer der Parteien das Gewollte mit dem Erklärten übereinstimmt. Deckt sich das subjektive Verständnis auch nur einer der Vertragsparteien mit dem objektiven Vertragssinn, dann kommt der Vertrag nach Maßgabe dieser objektiven Vertragsinterpretation zustande. (T19)
  • 1 Ob 2046/96f
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2046/96f
    nur T2
  • 7 Ob 2044/96f
    Entscheidungstext OGH 12.02.1997 7 Ob 2044/96f
    nur T2
  • 2 Ob 2133/96g
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 2133/96g
    nur T2
  • 7 Ob 81/97f
    Entscheidungstext OGH 21.05.1997 7 Ob 81/97f
    Vgl; Beis wie T18
  • 1 Ob 2409/96p
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 2409/96p
    Auch; Beisatz: Es kommt darauf an wie die Erklärung bei objektiver Beurteilung der Sachlage durch einen redlichen, verständigen Menschen zu verstehen war. (T20)
    Veröff: SZ 70/198
  • 8 Ob 2345/96b
    Entscheidungstext OGH 16.10.1997 8 Ob 2345/96b
    Vgl aber; Beis wie T3
  • 9 ObA 39/98w
    Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 39/98w
    nur T1
  • 1 Ob 121/98w
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 121/98w
    nur T2; Beisatz: Bei Unklarheiten kommt vor allem dem Geschäftszweck und der Interessenlage Bedeutung zu. (T21)
    Beisatz: Hier: Einlösungszusage nach dem Scheckeinlösungs-Abkommen. (T22)
    Veröff: SZ 71/193
  • 4 Ob 318/98p
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 318/98p
    Auch; nur T2; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 6 Ob 104/99h
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 6 Ob 104/99h
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T20; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Auslegung einer Konkurrenzklausel und einer vertraglichen Vorabzustimmung des Vermieters für bauliche Veränderungen am Mietobjekt. (T23)
  • 6 Ob 69/99m
    Entscheidungstext OGH 20.01.2000 6 Ob 69/99m
    Auch; Beisatz: Bei der Auslegung von Ausschreibungsbedingungen, kommt es darauf an, wie diese bei objektiver Beurteilung der Sache vom Bieter zu verstehen waren, wobei bei Unklarheiten vor allem dem Geschäftszweck, der redlicherweise der Erklärung zu unterstellen ist, und der Interessenlage Bedeutung zukommt. (T24)
  • 4 Ob 124/00i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 4 Ob 124/00i
    nur T2; Beis wie T20
  • 7 Ob 110/99y
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 7 Ob 110/99y
    nur T2; Beisatz: Der Vertrauenstheorie entspricht es, dass eine Willenserklärung grundsätzlich und im Zweifel als im eigenen Namen abgegeben gilt, so dass, wer in fremdem Namen handeln will, dies eindeutig zum Ausdruck bringen muss. (T25)
    Beisatz: Es kommt auf die objektive Erklärungsbedeutung nicht an, wenn der Empfänger den Willen des Erklärenden erkennt oder erkennen muss. (T26)
  • 7 Ob 11/01w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 11/01w
    nur T2; Beis wie T21
  • 9 ObA 7/01x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 9 ObA 7/01x
    nur T2
  • 7 Ob 171/02a
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 171/02a
    Auch; Anmerkung: Der ursprüngliche Teilsatz T27 wurde mangels inhaltlichen Bezugs zum Rechtssatz gelöscht. - Juni 2019 (T27)
    Beis wie T20
  • 9 Ob 51/03w
    Entscheidungstext OGH 04.06.2003 9 Ob 51/03w
    Auch; nur T2; Beisatz: Es kommt darauf an, welche Schlüsse der Adressat als redlicher Erklärungsempfänger (nach Treu und Glauben) unter Berücksichtigung aller Umstände abzuleiten berechtigt war. (T28)
    Beisatz: Maßgeblicher Beurteilungszeitpunkt ist jener des Empfangs der Willenserklärung. (T29)
  • 6 Ob 179/03x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 179/03x
  • 8 ObA 112/03h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 ObA 112/03h
    nur T2
  • 3 Ob 120/04z
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 120/04z
    Auch; nur T2; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 7 Ob 113/05a
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 113/05a
    Auch
  • 9 ObA 28/05s
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 ObA 28/05s
    nur T2
  • 3 Ob 99/05p
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 3 Ob 99/05p
    Auch; nur T2; Beis wie T28
  • 8 ObA 105/06h
    Entscheidungstext OGH 27.06.2007 8 ObA 105/06h
    Auch; Beisatz: Weder ist die subjektive Absicht des Erklärungsempfängers noch jene des Erklärenden allein entscheidend; bei Uneinigkeit ist die Erklärung vielmehr so zu verstehen, wie ein redlicher Erklärungsempfänger die Erklärung verstehen konnte. (T30)
  • 7 Ob 223/07f
    Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 223/07f
    nur T1
  • 4 Ob 98/08b
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 98/08b
    Auch; Beis wie T24
  • 1 Ob 158/10g
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 1 Ob 158/10g
    nur T2; Beis wie T11
  • 7 Ob 14/11a
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 14/11a
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 93/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 93/11x
    Vgl auch; nur T2; Beis ähnlich wie T11; Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T30; Beisatz: Für die Auslegung sind auch die von einer Partei in Werbeunterlagen getätigten Äußerungen heranzuziehen. (T31)
    Beisatz: Hier: Vertragsauslegung zur Beurteilung, ob ein aliud geliefert wurde (MEL‑Zertifikat [ADC] statt Aktie). (T32)
  • 3 Ob 59/14v
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 59/14v
    Auch; Beis wie T20
  • 4 Ob 17/14z
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 17/14z
    nur T1
  • 7 Ob 7/15b
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 7 Ob 7/15b
  • 9 ObA 51/15p
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 51/15p
    Auch; Beis wie T21
  • 9 Ob 23/15w
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 23/15w
    Auch; nur T2
  • 9 ObA 43/17i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 43/17i
    Auch
  • 4 Ob 236/17k
    Entscheidungstext OGH 20.02.2018 4 Ob 236/17k
    Auch
  • 8 Ob 28/18b
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 28/18b
    Beis wie T28
  • 9 ObA 51/19v
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 ObA 51/19v
    Auch; Beis wie T30
  • 5 Ob 30/19a
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 5 Ob 30/19a
    nur T2
  • 8 ObA 57/19v
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 ObA 57/19v
    Beis wie T30
  • 9 ObA 75/20z
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 9 ObA 75/20z
    Vgl; nur T2; Beis wie T20
  • 10 Ob 35/20z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2021 10 Ob 35/20z

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0014205

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2021

Dokumentnummer

JJR_19610426_OGH0002_0050OB00135_6100000_001

Rechtssatz für 4Ob516/88 1Ob548/92 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0038605

Geschäftszahl

4Ob516/88; 1Ob548/92; 1Ob121/98w; 2Ob17/00i; 7Ob132/04v

Entscheidungsdatum

15.03.1988

Norm

ABGB §880a C
ABGB §1402
SchG Art4

Rechtssatz

Bestätigt die Bank über Anfrage des Scheckinhabers, daß sie den Scheck einlösen werde, ist dies eine außerscheckrechtliche Einlösungszusage.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 516/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 4 Ob 516/88
    Veröff: JBl 1988,513 = SZ 61/59
  • 1 Ob 548/92
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 548/92
    Auch; Beisatz: Das Akzeptverbot des Art 4 SchG steht außerscheckrechtlichen Einlösungszusagen der bezogenen Bank nicht entgegen. Inhalt einer solchen Erklärung der bezogenen Bank ist in jedem Fall die verbindliche Zusage, unter allen Umständen für die Zahlung des Scheckbetrages einstehen zu wollen. (T1) Veröff: ÖBA 1993,408 (Koch) = JBl 1992,711
  • 1 Ob 121/98w
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 121/98w
    Beis wie T1; Veröff: SZ 71/193
  • 2 Ob 17/00i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 2 Ob 17/00i
    Beis wie T1
  • 7 Ob 132/04v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2004 7 Ob 132/04v
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0038605

Dokumentnummer

JJR_19880315_OGH0002_0040OB00516_8800000_002

Rechtssatz für 7Ob679/89 1Ob121/98w

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0012683

Geschäftszahl

7Ob679/89; 1Ob121/98w

Entscheidungsdatum

30.11.1989

Norm

ABGB §696
ABGB §897

Rechtssatz

Bedingung ist eine einem Rechtsgeschäft von den Parteien hinzugefügte Beschränkung, durch die der Eintritt oder die Aufhebung einer Rechtswirkung von einem ungewissen Umstand abhängig gemacht wird (Koziol-Welser 8 I 149).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 679/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 679/89
  • 1 Ob 121/98w
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 121/98w
    Beisatz: Man nennt auch diesen Umstand selbst "Bedingung", so daß der Begriff sowohl die - im Rahmen der Privatautonomie (vgl § 898 ABGB) grundsätzlich zulässige - geschäftliche Nebenbestimmung als auch das Ereignis, von dem die Rechtswirkungen abhängen, bedeutet. Sie ermöglicht es den Vertragsparteien, ihr Rechtsverhältnis Umständen anzupassen, deren Eintritt bei Vertragsabschluß noch unsicher oder zumindest unbekannt ist. (T1) Veröff: SZ 71/193

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0012683

Dokumentnummer

JJR_19891130_OGH0002_0070OB00679_8900000_001

Rechtssatz für 5Ob56/97i 3Ob81/97a 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0108394

Geschäftszahl

5Ob56/97i; 3Ob81/97a; 1Ob121/98w; 6Ob37/04s; 6Ob305/05d; 8Ob87/14y

Entscheidungsdatum

09.09.1997

Norm

ABGB §696
ABGB §880a B

Rechtssatz

Wird eine Bankgarantie unter aufschiebender Bedingung erteilt, hängt ihre Gültigkeit vom Eintritt der gesetzten Bedingung ab. Der Formulierung des Garanten in seinem Begleitschreiben (".....Haftungsübernahme wird unter folgendem Vorbehalt der Wirksamkeit abgegeben") ist sein Anliegen zu entnehmen, daß die gleichzeitig abgegebene Garantieerklärung nur dann wirksam werden sollte, wenn die im Schreiben genannten Voraussetzungen eintreten. Er wollte damit eine aufschiebende Bedingung für die Wirksamkeit ihrer Erklärung setzen und nicht eine, den Eintritt des Garantiefalles hindernde Effektivklausel, macht er doch damit nicht die Zahlung aus der Garantie, sondern die Wirksamkeit der Vereinbarung von den im Schreiben näher bezeichneten Umständen abhängig.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 56/97i
    Entscheidungstext OGH 09.09.1997 5 Ob 56/97i
    Veröff: SZ 70/177
  • 3 Ob 81/97a
    Entscheidungstext OGH 14.01.1998 3 Ob 81/97a
  • 1 Ob 121/98w
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 121/98w
    Vgl auch; nur: Wird eine Bankgarantie unter aufschiebender Bedingung erteilt, hängt ihre Gültigkeit vom Eintritt der gesetzten Bedingung ab. (T1) Veröff: SZ 71/193
  • 6 Ob 37/04s
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 6 Ob 37/04s
    Vgl
  • 6 Ob 305/05d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 305/05d
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine auffallende Fehlbeurteilung, wenn das Berufungsgericht eine wirksame Annahme einer Anweisung (Akkreditiv) wegen der grundsätzlichen Zulässigkeit von einschränkenden Bedindungen bejaht. (T2)
  • 8 Ob 87/14y
    Entscheidungstext OGH 19.12.2014 8 Ob 87/14y
    Auch; Beisatz: Im Fall einer als Wirksamkeitsbedingung ausgestalteten Valutierungsklausel muss die Bank vorweg prüfen, ob der Begünstigte seine Leistung erbracht hat, weil die Gültigkeit des Garantieversprechens vom Eintritt einer gesetzten Bedingung abhängt. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108394

Im RIS seit

09.10.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.03.2015

Dokumentnummer

JJR_19970909_OGH0002_0050OB00056_97I0000_001

Rechtssatz für 1Ob121/98w 6Ob305/05d

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0111205

Geschäftszahl

1Ob121/98w; 6Ob305/05d

Entscheidungsdatum

24.11.1998

Norm

ABGB §884
ABGB §897
ABGB §1400 A
Scheckeinlösungsabk §1
Scheckeinlösungsabk §2 Z2
Scheckeinlösungsabk §2 Z3

Rechtssatz

a) Die Einlösungszusage nach dem Scheckeinlösungs-Abkommen in der Fassung 1995 ist die mit dem Scheck verbundene bürgerlich-rechtliche Anweisung.

b) Die Scheckeinlösungszusage kann auch unter einer aufschiebenden Bedingung abgegeben werden.

c) Die Einhaltung der Formvorschrift des § 2 Z 3 des Scheckeinlösungs-Abkommens ist keine Gültigkeitsvoraussetzung für die bereits vorher abgegebene Einlösungszusage der bezogenen Bank, sondern eine bloße Ordnungsvorschrift.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 121/98w
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 121/98w
    Veröff: SZ 71/193
  • 6 Ob 305/05d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 305/05d
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Keine auffallende Fehlbeurteilung, wenn das Berufungsgericht eine wirksame Annahme einer Anweisung (Akkreditiv) wegen der grundsätzlichen Zulässigkeit von einschränkenden Bedindungen bejaht. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111205

Dokumentnummer

JJR_19981124_OGH0002_0010OB00121_98W0000_001

Rechtssatz für 1Ob121/98w 5Ob173/19f

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0111206

Geschäftszahl

1Ob121/98w; 5Ob173/19f

Entscheidungsdatum

24.11.1998

Norm

ABGB §897

Rechtssatz

Als grundsätzlich bedingungsfeindlich werden wegen der besonderen Natur des Rechtsverhältnisses die auf die Begründung oder Aufhebung von Statusverhältnissen gerichtete Rechtsgeschäfte (Eheschließung, Adoption, Vaterschaftsanerkenntnis), gewisse Erklärungen im öffentlichen Interesse und aus Gründen der Verkehrssicherheit etwa im Abhandlungsverfahren und im Gesellschaftsrecht sowie wegen des besonderen Interesses des Erklärungsempfängers an der sofortigen Erkennbarkeit der Rechtslage die Ausübung von Gestaltungsrechten beurteilt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 121/98w
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 121/98w
    Veröff: SZ 71/193
  • 5 Ob 173/19f
    Entscheidungstext OGH 18.12.2019 5 Ob 173/19f
    Vgl; Beisatz: Hier: Rechtsgestaltende Entscheidung über eine Änderung iSd § 16 Abs 2 WEG. (T1)
    Veröff: SZ 2019/125

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111206

Im RIS seit

24.12.1998

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2021

Dokumentnummer

JJR_19981124_OGH0002_0010OB00121_98W0000_002